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Der Reinertrag der Jagdnutzung wird anteilig an die Jagdgenossen ausbezahlt

Prackenbach, den 08.04.2017

Auszahlung erfolgt vom 12.April bis 12. Mai 2017

Johann Lummer, Roland Brem und Michael Vogl wurden zu Mitpächtern bestimmt

 

Prackenbach. In der nicht öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Prackenbach in der Mulberry-Ranch (Roland Geiger) in Prackenbach, begrüßte Jagdvorsteher Franz Fischer neben 23 Jagdgenossen mit einer Vertretungsfläche von 369,09 ha auch den 1. Bürgermeister Andreas Eckl sowie die Jäger. Nach der Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte gedachte man dem verstorbenen Pächter Josef Wagner durch Erheben von den Plätzen.

 

Kassier Ludwig Santl verlas den Kassenbericht. Die Rechnungsprüfer Albert Baumgartner und Ludwig Penzkofer bescheinigten dem Kassier die Ordnungsmäßigkeit. Die Versammlung erteilte darauf einstimmig dem Kassier und dem Jagdvorstand die Entlastung. Bekannt gegeben wurde, dass für die Instandsetzung von Forstwegen 3.417,30 € ausgegeben wurde.

 

Zur Verwendung des Jagdpachtschillings bat der Jagdvorsteher um Vorschläge. Nach dem keine vorgebracht wurden, schlug er vor, den Reinertrag der Jagdnutzung anteilig an die Jagdgenossen auszuzahlen und den nicht angeforderten Betrag der Rücklage für die Instandsetzung der ausgebauten Waldwirtschaftswege zuzuführen. Dem Vorschlag stimmten alle Jagdgenossen zu. Der Jagdpachtschilling wird in der Zeit vom 12. April bis 12. Mai 2017 in der GenoBankDonauWald e.G. in Prackenbach ausbezahlt.

 

Da Josef Wagner bis zu seinem Ableben mit Andreas Frohnauer Jagdpächter im Gemeinschaftsjagdrevier war, muss gemäß § 12 des Jagdpachtvertrages vom 19.04.1993 bis zu Beginn des Jagdjahres 2017/18, also mit Wirkung vom 01.04.2017 mindestens ein neuer Jagdpächter in den Jagdpachtvertrag mitaufgenommen werden, da die Jagdgenossenschaft Prackenbach eine Größe von mehr als 1000 ha einnimmt. Eine Änderung des bestehenden Jagdpachtvertrages bzw. die Aufnahme mindestens eines Mitpächters musste von der Jagdgenossenschaft in entsprechender Versammlung beschlossen werden.

 

Als Mitpächter bewarben sich Johann Lummer, Wiesenweg 4, Roland Brem, Hagengruberstr. 10 A und Michael Vogl, Zeitlauerweg 2.

Mit Bürgermeister Eckl, der den verstorbenen Pächter Josef Wagner für seinen vorbildlichen Einsatz im Jagdwesen würdigte, wurde ein Wahlausschuss gebildet. Die schriftliche Abstimmung ergab folgendes Ergebnis. Von 23 Wahlberechtigten mit 369,09 ha entfielen die Bewerber Roland Brem, Johann Lummer und Michael Vogl 22 Stimmen mit 360,05 ha. Ein Stimmzettel wurde leer abgegeben. Auf Grund dieses Beschlusses wurden die Bewerber zu Mitpächtern des Gemeinschaftsjagdreviers bestimmt. Der Jagdvorsteher wurde bevollmächtigt, mit ihnen einen entsprechenden Vertrag abzuschließen.

 

Jagdvorsteher Fischer berichtete anschließend über die Änderung der Regelung zur Umsatzsteuer. Danach sind ab dem Jahr 2017 Umsätze, die mit der Verpachtung der Jagd gemacht werden, umsatzsteuerpflichtig. Durch die Erklärung kann die bisherige gültige Rechtslage bis einschließlich dem Jahr 2020 fortgeführt werden. Die Jagdgenossen genehmigten einstimmig vom Jagdvorsteher Fischer an das Finanzamt abgegebene Erklärung.

 

Albert Baumgartner, Igleinsberg fragte an, wie die Jäger zu dem Bericht über die Ruhmannsdorfer Jagdversammlung im Viechtacher Bayerwaldboten, dass die hohe Wilddichte und der damit verbundene Einwechsel von Rehwild von den Nachbargenossenschaften sehr hoch ist und zum Verbiss beiträgt, stehen. Dazu erklärte Jagdpächter Frohnauer, dass der Abschuss eingehalten werde.

Jagdvorsteher Fischer dankte zum Schluss den Jagdpächtern für das gestiftete Rehessen, der Gastwirtsfamilie Geiger für die hervorragende Zubereitung und allen Jagdgenossen für ihr Kommen.