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Andacht in der Grundschule zur Fastenzeit

Prackenbach, den 07.04.2017

Das Leben und Leiden Jesu

 

Prackenbach. „Komm in unsere Mitte, o Herr“ sangen Eingangs die Kinder, als am letzten Schultag vor den Osterferien Religionslehrerin Elisabeth Ziereis die Schüler mit ihren Lehrkräften im Rahmen der Karwoche zu einer Andacht über das Leben und Leiden Jesu in die Aula der Grundschule eingeladen hatte.

Nach der Begrüßung erinnerte Ziereis die Kinder an die letzte Zusammenkunft, als sich Mensch und Tier auf die Geburt Jesu freuten. Bald wurde Weihnachten gefeiert und schon steht das Osterfest vor der Tür. Was hat nur Weihnachten mit Ostern zu tun, fragte sie die Kinder und was ist aus dem Kind in der Krippe geworden? In einigen Texten erzählten dann die Kinder, wie es mit Jesus weiter ging.

 

Marie sprach von einer Begebenheit aus der Bibel, als Jesus, nun schon 12 Jahre, auf der Wallfahrt nach Jerusalem verloren ging und die Schriftgelehrten staunten, weil er so viel über die Hl. Schrift wusste.

Nun schon 30-jährig berichtet Simon von Jesus, der auf der Hochzeit zu Kanaan Wasser in Wein verwandelte. Einen Geldsack, den Fabian mitbrachte, erinnerte an die Erzählung von Zachäus, dem Zöllner. Als Jesus ein Mahl bei ihm feiert, bringt er so Licht in sein Leben.

Mit einer Krücke symbolisierte Michael die Begebenheit, dass Jesus viele Menschen von ihren Gebrechen und Leiden heilte.

Schließlich erinnert Emilia vom Sturm auf See und Theresa erzählte von der wunderbaren Brotvermehrung, als 5000 Menschen satt wurden. Anna will mit ihrem Bild zeigen, dass Jesus die Kinder über alles liebte. Eine Kerze überbrachte Elmar, der sagen wollte, dass Jesus einst Licht und Leben in einen Körper zurück brachte, der tot war. Schließlich zeigt sich Tobias mit einer Krone und symbolisierte die Menschen, die rufen: Hosianna, dem Sohne David.

So hat Jesus durch sein Leben Licht in die Welt gebracht, denn er ist selbst das Licht, das das Dunkel des Lebens erträglicher macht, so die Religionslehrerin.

Nach einem weiteren Lied kommt der Palmsonntag ins Gespräch und die Feier des letzten Abendmahls, weil er wusste, dass er einen schweren Gang vor sich hatte. Markus erinnert an Judas, der ihn verrät und dem Anlegen der Fesseln der römischen Soldaten, über das Leon berichtet und vom Verrat des Petrus, von dem Lilly erinnert. Schließlich erzählt Luis von der Dornenkrone, die man Jesus aufsetzt, das Kreuz, das man ihm auf die Schulter setzt und ihn schließlich dort annagelt.

 

Nach dem Evangelium, das Emily vorträgt, in dem Jesus seinen Geist aus hauchte und das Lied „Seht das Zeichen, seht das Kreuz“ trugen fünf Kinder Fürbitten vor und alle sangen nach dem Vater Unser „Baum des Kreuzes, du wirst grün“.

Wenn auch die Menschen, die Jesus sehr liebten, sehr traurig waren, wissen wir alle, dass mit dem Tod Jesu nicht alles vorbei ist, tröstete Ziereis zum Schluss die Kinder, denn an Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu. Mit dem Segen und dem Kreuzzeichen wurde die gefühlvolle Andacht beendet, die von den Kindern sehr schön mitgestaltet wurde.