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Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer-Kapelle in Moosbach am Pfahl

Prackenbach, den 15.05.2017

„Af da Wait soll´s friedle wern“

 

Moosbach/Pfahl. In der Muttergottes-Kapelle in Moosbach-Pfahl, errichtet vor gut 20 Jahren von der Familie Schedlbauer, wird jeden Montag im Mai eine Maiandacht gefeiert. So auch in dieser Woche, als der Bergler Gsang die Andacht mit wunderschönen Marienliedern und dazu passenden Texten bereicherte.

 

An die 40 Dorfbewohner und Marienverehrer aus der Umgebung waren gekommen, obwohl schon wieder schwarze Wolken am Himmel hingen, die sich, kaum das letzte Lied erklungen war, in einen Regenschauer entlud.

 

Gefühlvoll hallten dann bei der Andacht die Lieder durch die abendliche Pfahlgegend, als die Bergler Gruppe mit Erika Rabenbauer (Zither), Siglinde Weindl, Edeltraud Straub und Josef Höcherl mit dem Lied: „Gegrüßt seist du, Maria“ die Maiandacht eröffneten. „A Mensch, der koan Glaum net hat, der ist a armer Wicht“ meinte Siglinde in ihrem Text und dazu passend sang die Gruppe: „Unsern Glaum, denn lass ma net“. Weiter sangen die Bergler das wunderschöne Marienlied „Rosenkranzkönign, breit deine Arme aus“ und die Sprecherin bat: „Muata, hör mir a weng zua“ und „wos is denn des heit für´a Zeit, weil jeder nur noch an sich selber denkt“. „Af da Weit solls doch friedle wern, hoit´s doch zam, hab´s euch doch gern“ erklang weiter die Bitte der Gruppe, wobei sie schließlich mit: „Ave Maria der Heimat“ noch einmal die Muttergottes ein letztes Mal grüßten.

 

Bevor gemeinsam das bekannte Marienlied „Wunderschön prächtige“ erklang, betete man noch ein „Vater unser“ für alle Verstorbenen und Gabi Schedlbauer dankte zum Schluss dem Bergler Gsang für die Gestaltung der stimmungsvollen Maiandacht und den vielen Marienverehrern für ihr zahlreiches Kommen.

 

Foto: Schedlbauer-Kapelle mit Erika Rabenbauer, Siglinde Weindl, Edeltraud Straub, Josef Höcherl