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Amtseinführung von Diakon Andreas Dieterle nach Prackenbach auch in Krailing und Moosbach

Prackenbach, den 08.10.2017

Festliche Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Johannes und der Filiale St.Peter und Paul – Anschließend Stehempfang

 

Krailing/Moosbach. Nach den großen Feierlichkeiten am Sonntag in Prackenbach bereiteten am Samstag im Rahmen des Vorabendgottesdienstes die Krailinger Filialisten dem neu geweihten Diakon einen herzlichen Empfang und nicht minder beeindruckend war der Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach, der dritten Station in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing, deren Wirkungskreis Andreas Dieterle vom Bischöflichen Ordinariat als Mitarbeiter zugewiesen wurde.

 

Andreas Dieterle, seit sechs Jahren Religionslehrer und Schulbeauftragter, hat nun nach vier Jahren intensiver Vorbereitungszeit am 30. September 2017 aus der Hand von Bischof Rudolf Voderholzer im St. Emmeram in Regensburg die Diakonenweihe empfangen und darf nun bei der Hl. Messe, mit der Dalmatik (Messgewand) bekleidet, den Dienst als Diakon verrichten. Zudem wird er in seinem neuen Aufgabengebiet Pfarrer Josef Drexler in dessen vielfältigen Aufgaben zur Hand gehen.

 

Durch die Weihe gehören die Diakone zum Klerus der Diözese, sind geborene Mitglieder im Pfarrgemeinderat und der Dekanatskonferenz, so zitierte Pfarrer Drexler Generalvikar Prälat Michael Fuchs, der in seinem Schreiben bat, die Mitbrüder mögen Andreas Dieterle aufnehmen und ihn mit Wohlwollen und Vertrauen in seinem Dienst begleiten. Weiter bemerkte er, dass dem neuen Diakon viele Herausforderungen und Aufgaben zukommen. Doch er sei sicher, dass Dieterle sich dem voll und ganz stellen wird. Man möge aber darauf achten, dass seine Ehe und Familie dadurch nicht zu kurz kommen, so Prälat Michael Fuchs.

 

In Krailing geleiteten 11 Ministranten Pfarrer Joses Drexler und Diakon Andreas Dieterle in die liebevoll geschmückte und vollbesetzte Filialkirche St. Peter und Paul, während der Kirchenchor Prackenbach/Krailing von der Empore her das passende Eingangslied „Gott ruft sein Volk zusammen“ anstimmte.

 

Die Filiale Krailing heißt sie herzlich willkommen, so empfing 2. Bürgermeister Michael Kellermeier neben Pfarrer Drexler, alle Kirchenbesucher, Vereine und nicht zuletzt den neugeweihten Diakon Andreas Dieterle mit seiner Frau Heike und entschuldigte zunächst Kirchenpfleger Peter Fleischmann, der wegen Krankheit bei der Feier nicht dabei sein konnte.

Dann zitierte Kellermeier den Weihespruch von Andreas Dieterle, als er sagte: „Alles was ihr tut, geschehe in Liebe“. Das größte Geschenk für Dieterle würde wohl sein, wenn die Stühle in der Kirche von vorn herein immer voll sind, meinte Michael Kellermeier schmunzelnd.

Für die damit verbundene seelsorgerische Arbeit möge ihnen Gott die nötige Kraft und Ausdauer schenken, betonte Kellermeier und wir freuen uns auf eine gute Gott und den Menschen dienende Zusammenarbeit. Als Willkommensgruß überreichte er ihm einen Weingeschenkkorb und seiner Frau einen Blumenstrauß.

 

Nach den Eingangsgebeten trug Alwine Kuffner die Lesung vom Gleichnis vom Pächter im Weinberg vor und Andreas Dieterle verkündete anschließend das Evangelium vom 27. Sonntag im Jahreskreis. Musikalisch ergänzt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß, mitgestaltet von Hans Preiß an der Orgel.

 

Bürgermeister Andras Eckl ließ es sich nicht nehmen, nach den Feierlichkeiten in Prackenbach auch in Krailing ein Grußwort zu sprechen und begann mit dem gleichen Satz, welcher tags zuvor auch der erste Satz zur Eröffnung der Diakonenweihe in Regensburg war, nämlich: heute ist ein froher festlicher Tag“. Er freute sich, dass sich auch in der Filialkirche Peter und Paul sehr viele Menschen eingefunden haben, um den neugeweihten Diakon zu begrüßten. Er wünschte ihm für die Zukunft viel Freude und viel Spaß bei seiner Arbeit.

 

Nach der Eucharistiefeier sprach Diakon Andreas Dieterle Worte des Dankes. Dabei erwähnte er die Kirche, die ihn als Diakon in den Dienst Gottes und für die Menschen genommen hat und nun in diese Pfarrgemeinschaft geführt hat. Ganz besonders dankte er Pfarrer Josef Drexler für seine Unterstützung, seine mitbrüderliche Begleitung nicht nur dienstlich sondern auch freundschaftlich.

Sein besonderer Dank ging an die politische Gemeinde, mit Bürgermeister Andreas Eckl und alle Ehrengäste. Er dankte den kirchlichen Gremien, Kirchenpflege Peter Fleischmann an der Spitze und bei allen, die wertvollen Beitrag an diesem herrlichen Gottesdienst geleistet haben. Mesnerin Jutta Biebl, den Kirchenmusikern, den Verantwortlichen für den Blumenschmuck, Lektoren und Kommunionhelfern und ganz besonders den Ministranten. Dieterle bedankte sich auch bei allen für das Kommen und meinte: machen wir uns als Pfarrgemeinde auf den Weg und nehmen sie mich als Diakon in Anspruch.

Michael Kellermeier lud abschließend alle herzlich zum Stehempfang bei Jutta Biebl ein, der man stets zu Dank verpflichtet ist und die alles vorbereitet hatte und bevor Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, endete mit „Rosenkranzkönigin“ und „Großer Gott wir loben dich“ die Feier.

Bei Jutta Biebl ging es anschließend hoch her, denn die „Vejdacha Fanfaren“ spielten kräftig auf und Andreas Dieterle begrüßte alle einzeln mit Handschlag.

 

Wenn auch mit Regenschirmen ausgerüstet, geleitete tags darauf in Moosbach ein langer Kirchenzug mit sämtlichen Ortsvereinen, kirchlichen und politischen Vertretern und Gästen, angeführt von der Kapelle Pfeffer Böbrach und den Ministranten die Geistlichkeit in die Kirche, dessen Altarraum ein wunderschönes Blumengebinde mit Gerbera zierte.

Nach dem Eingangslied trat die Pfarrgemeinderatsspecherin Maria Rackl an den Ambo, die im Namen der Pfarrgemeinde Diakon Andreas Dieterle willkommen hieß und herzlich begrüßte. Ein herzlicher Gruß galt auch seiner Frau Heike. Rackl dankte dem Herrgott, der alles lenkt und den Diakon in unser Pfarrdorf Moosbach gerufen hat. Sie habe den Eindruck gewonnen, dass ihn die Berufung zum Diakon erfüllt und ihm Freude bereitet. Ebenso freut es uns, so Rackl, dass er für Pfarrer Drexler eine große Stütze sein werde. Sie wünschte ihm Glück und Gottes Segen für seine Tätigkeit und auch, dass die Mutter Gottes ihn in allen Lebenslagen beschützen möge.

Da man in allen Zeiten einen gern gesehenen Gast im Hause mit Salz und Brot willkommen geheißen hat, kleidete sie dieses zum Schluss im Namen aller Anwesenden in folgende Worte: „Nimm vom Salz und brich vom Brot, wie es sich ziemt nach alter Weise. Herzlich sagen wir Grüß Gott und tritt herein in unseren Kreis.“

 

Zur anschließenden Eucharistiefeier begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle öffentlichen Vereine, Bürgermeister Andreas Eckl und alle Gläubige, von denen sich das ganze Kirchenschiff füllte, wo nach Prackenbach und Krailing Diakon Andreas Dieterle in Moosbach, dem letzten der drei Ortschaften der Pfarreiengemeinschaften, in sein Amt eingeführt wurde. Bevor man mit dem Gottesdienst fortfuhr, verlas Pfarrer Josef Drexler die Admission“ für Diakon Andreas Dieterle, den Prälat Michael Fuchs (Generalvikar) im Auftrag von Bischof Rudolf in die Pfarreien Moosbach, Prackenbach, Dekanat Viechtach als ständigen Diakon im Hauptberuf angewiesen hat. Als unmittelbarer Dienstvorgesetzter fungiere PfAdm. Josef Drexler.

 

Nach den Eingangsgebeten trug Maria Rackl die Lesung vor und im Anschluss schritt Diakon Andreas Dieterle zum Ambo und verkündete das Evangelium vom Gleichnis von den Pächtern im Weinberg.

 

Herbstzeit, Erntezeit, Zeit der Weinlese – Dieser Umstand zieht sich wie ein roter Faden durch die Sonntagsevangelien der herbstlichen Wochen, so Pfarrer Josef Drexler in seiner Predigt. Sie sind Gleichnisse, die Jesus im Blick auf die Weinlese erzählt hat. Pfarrer Drexler erwähnte dabei die Arbeiter im Weinberg, von den zwei Söhnen im Weinberg und schließlich von den Pächtern im Weinberg, von dem Diakon Andreas Dieterle verkündete. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir dann doch zugeben, dass wir alle mehr oder hinter den reichen Erträgen, die Gott zurecht von uns erwarten darf, zurückbleiben. Dieses Wissen um das eigene Zurückbleiben hinter dem, was Gott zu recht von uns erwarten darf, gilt auch für uns kirchliche Amtsträger, so Pfarrer Drexler. Und dabei dürfte Gott zurecht ein Mehr an guten Früchten erwarten. Und die unserer Seelsorge anvertrauten Menschen dürften zu recht erwarten, dass wir ihnen im christlichen Lebenswandel leuchtende Vorbilder sind. Aber davon sind wir selber noch ein ganzes Stück entfernt, bemerkte der Redner. Bereits Paulus empfiehlt in seiner heutigen Lesung seinen Philippern im Blick auf sich selber. „Was ihr an mir gesehen habt, das tut!“

 

Der Umgang mit den uns anvertrauten Menschen lässt uns nicht hochmütig werden sondern demütig, bemerkte Pfarrer Drexler, langmütig, gütig, liebevoll- einfach mit einer Engelsgeduld wie Gott sie letztendlich mit uns allen hat. Dabei erinnerte er an das Tagesgebet der Diakonenweihe, das der Bischof gesprochen hat: „Herr Jesus Christus du hast deine Jünger gelehrt, sich nicht bedienen zu lassen, sondern zu dienen. Darum mach alle, die sich in den Dienst der Kirche stellen, umsichtig im Handeln, freundlich im Umgang und beharrlich im Gebet!“

Möge uns der immer neue Blick auf das Kreuz zu der immer neuen Erkenntnis führen, dass wir einander im Namen und im Auftrag unseres Herrn, der uns geliebt hat bis in den Tod, eines immer schulden bis zuletzt: die Liebe!“ So endete er mit dem wunderschönen Weihespruch des Diakons: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“

 

Das biblische Zitat, das sich Diakon Andreas Dieterle ausgesucht hat, „alles war ihr tut, geschehe in Liebe“, meinte Bürgermeister Eckl in seinem Grußwort in Moosbach, würde wie die Faust auf´s Auge für unsere Gemeinde passen. Haben wir doch in der Gemeinde lauter liebevolle Familien und nette Leute. Er lobte dabei alle, die sich um die Kirche ehrenamtlich nützlich machen. Sein Dank ging auch an den Kirchenpfleger Frank Hornberger und die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl. Mir ist nicht Bange, meine er, wir haben einen neuen Diakon in der Gemeinde bekommen und einen Bayer noch dazu.

 

Schließlich war es Diakon Andreas Dieterle ein Bedürfnis, Dankesworte auszusprechen. Sei es der Kirche, die ihn als Diakon in den Dienst Gottes und der Menschen genommen hat und er den Weg in die Pfarreiengemeinschaft geführt hat. Ganz besonders dankte er Pfarrer Josef Drexler für seine Unterstützung, mit dem er nicht nur dienstlich sondern auch freundschaftlich verbunden sei. Ein besonderer Gruß ging an die Vertreter der politischen Gemeinde mit Bürgermeister Eckl und allen Ehrengästen. Den kirchlichen Gremien mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und der Kirchenverwaltung mit Frank Hornberger. Allen, die einen wertvollen Beitrag zu diesem herrlichen Gottesdienst geleistet haben und der Mesnerin Margarete Früchtl. Ein besonderer Dank galt auch dem Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger mit den Kirchenmusikern an der Orgel Walter Stöger und Matthias Jänicke mit Tanja Jänicke an der Querflöte. Ebenso dankte er den Verantwortlichen für den Blumenschmuck, den Lektoren und Kommunionhelfern und erwähnte ganz besonders die Ministranten. Sein Dank galt auch den weltlichen Vereinen und allen, die so zahlreich gekommen sind. Dieterle freute sich, dass er im Anschluss noch die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung beim Stehempfang haben wird und dankte allen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben. Machen wir uns gemeinsam als Pfarrgemeinde auf den Weg, meinte er und versicherte ihnen, auch wenn er sein Büro aus organisatorischen Gründen in Prackenbach hat, ist er nicht Diakon in Prackenbach, sondern in Moosbach-Prackenbach. Nehmen sie mich als Diakon in Anspruch.

 

Am Ende des Gottesdienstes überreichte Kirchenpfleger Frank Hornberger und Maria Rackl an Diakon Andreas Dieterle noch ein Weihe- und Willkommensgeschenk. Aber acht Wochen müssen wir jetzt noch waren bis wir unsern Diakon in seiner Dalmatik zu sehen bekommen, meinte Hornberger, da die Farbe Violett erst wieder in der Adventszeit „in“ ist.

Zum Schluss wurde noch einer Person gedankt, ohne welche die Diakonweihe nicht stattgefunden hätte. Es handelte sich um Heike Dieterle, seine Frau, die ja bereits mehrfach ihre Bereitschaft, ihn zu unterstützen zum Ausdruck bringen musste. Als Dank erhielt sie einen Blumenstrauß überrecht. Bevor Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, stimmte die ganze Kirchengemeinde das Marienlied „Rosenkranz-Königin“ und das Te-Deum an und angeführt mit der Kapelle Pfeffer ging`s zum Feuerwehrhaus zum gemütlichen Stehempfang.