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An einem Tag des Dankes wollen wir inne halten

Prackenbach, den 06.05.2018

144. Heimkehrerwallfahrt der Vereine Rattenberg, Moosbach und Altrandsberg

 

Neurandsberg-Moosbach-Altrandsberg. Zahlreich waren sie wieder die Mitglieder der drei Krieger- und Soldatenvereine (Rattenberg, Moosbach und Altrandsberg) die am 1. Sonntag im Mai vom Burggasthof zur Bergkirche der Muttergottes hinaufpilgerten, um für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege aber auch für die zum Teil glückliche Heimkehr zu danken. Erfreulicher Weise weilen immer noch zwei Veteranen Franz Martetschläger mit 90 und Josef Falzboden mit 94 Jahren unter den Rattenberger Kameraden.

 

Wie jedes Jahr versammelten sich wieder die drei Vereine mit ihren Vorsitzenden (Stefan Obermeier, Alexander Kollmer und Joachim Menacher) der Tradition folgend, vor dem Burggasthof Neurandsberg. Von dort zogen sie mit ihren Fahnen, angeführt von der Blaskapelle Godl Gde. Taitsching zur Bergkirche Maria Geburt hinauf, wo sie von Böllerschützen begrüßt wurden. Mit dabei die Bürgermeister Dieter Schröfl, Rattenberg, Andreas Eckl, Prackenbach und 2. Bürgermeister Ludwig Kappenberger, Miltach.

 

Glockengeläute begleitete die Vereine ins Gotteshaus, wo Pater Jacob die Hl. Messe zum Dank für die „glückliche Heimkehr“ zelebrierte und die Bläser der Kapelle spielten stimmgewaltig die Schubertmesse, wobei die Kirchenbesucher kräftig mitsangen.

In seiner Predigt ging der Geistliche auf den Marienmonat Mai ein und machen wir uns diesen Monat zu eigen, woran Papst Paul VI in seiner Enzyklika erinnert: Maria wird mit Recht der Weg genannt, der uns zu Christus führt und wünschte allen einen schönen Marienmonat Mai.

 

Nach dem Gottesdienst stellten sich die Mitglieder der drei Vereine vor dem Kriegerdenkmal auf, wo nach den Gebeten der Vorsitzende der KSK Rattenberg Joachim Menacher neben Pater Jacob die Ehrengäste aus den drei Gemeinden und die Vereinsabordnungen begrüßte. Am Ehrenmal legte Menacher einen Kranz für die gefallenen und vermissten Kameraden aus Rattenberg, Moosbach und Altrandsberg nieder und die Kapelle Godl spielte den Guten Kameraden und die Deutschlandhymne.

 

Zum 144. Mal sind wir heute heraufgepilgert, erinnerte Menacher in seiner Ansprache und gerade heute an einem Tag des Dankes wollen wir hier an diesem Ort inne halten und uns die Geschichte und das Vermächtnis dieser Heimkehrerwallfahrt in Erinnerung rufen. Wenn wir an diesem Ort zurück blicken auf die schrecklichen Ereignisse des letzten Jahrhundert, so sehen wir einen Irrweg der deutschen Geschichte, der in einem Inferno für Deutschland, Europa und die ganze Welt endete, so der Redner. Weiter bemerkte Menacher, dass es nicht darum geht, die Vergangenheit zu bewältigen, denn sie lässt sich nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen. Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließe, wird blind für die Gegenwart, so der Vorsitzende. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird anfällig für neue Gefahren, die unsere Gesellschaftsordnung bedroht.

Wir haben darum die Pflicht, dieses Mahnmal der deutschen Geschichte an die nächste Generation weiter zu tragen, um so dafür zu sorgen, dass Frieden und Freiheit für immer in Deutschland verankert bleiben.

Schließlich dankte der Vorsitzenden allen Vereinen, die durch ihre Aktivitäten die Tradition der Heimkehrerwallfahrt und ihre Bedeutung in unseren Gemeinden am Leben erhalten.

Sein Dank galt an dieser Stelle Pater Jacob für die Feier des Gottesdienstes, der Kapelle für die würdige Mitgestaltung und allen für ihre Beteiligung.

Ein gemeinsames Mittagessen im Burggasthof rundete die Feier an.

 

Foto: 1. Vorstand Stefan Obermeier Mo, BM Dieter Schröfl, BM Andreas Eckl, 2. Vorstand Mo. Hans Hauptmann, 2. BM Miltach Ludwig Kappenberger und weitere Vereinsvorsitzende

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: An einem Tag des Dankes wollen wir inne halten

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