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Seinen Lieben ein fürsorglicher Gatte und Vater und ein hilfsbereiter und geselliger Vereinskamerad

Prackenbach, den 26.10.2018

Günter Miethaner wurde für alle unerwartet mit 55 Jahren in die Ewigkeit abberufen.

 

Anger/Krailing . Die Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing konnte die Menschen nicht fassen, so groß war die Anteilnahme der Bevölkerung und der Vereinskameraden, die dem beliebten und geschätzten Günter Miethaner aus Anger am Freitag beim Requiem die letzte Ehre erwiesen.

Ganz plötzlich und unerwartet gab er infolge eines plötzlichen Herzversagens sein Leben mit erst 55 Jahren an seinen Schöpfer zurück, tief betroffen von seiner Familie, die das Endgültige noch nicht begreifen können.

 

Den Trauergottesdienst zelebrierte Pfarrer Johann Christian Rahm mit Diakon Andreas Dieterle für den erkrankten Pfarrer Josef Drexler. Im Zeichen des Dreifaltigen Gottes müssen wir Abschied nehmen von Günter Miethaner und ihn hineinrufen ins ewige Leben, sagte Pfarrer Rahm eingangs, der, wenn auch für einen traurigen Anlass, in seiner alten Heimat die Hl. Messe feiern darf.

 

Die Lesung wurde von Regina Klement vorgetragen und im Evangelium nach Johannes erinnerte Diakon Andreas Dieterle an die Worte Jesu: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren, Glaubt an Gott und glaubt an mich“. Der Gottesdienst wurde vom Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß/Höcherl musikalisch ausgeschmückt, unter Orgelbegleitung von Hans Preiß.

 

Es ist doch erst kurze Zeit her, dass wir miteinander gesprochen haben, erinnerte Diakon Andreas Dieterle in seiner rührenden Traueransprache, aber dann ist – von einem Augenblick auf den anderen – plötzlich alles ganz anders. Der Tod kam mitten heraus aus dem Leben, so dass keine Zeit bestand, bewusst Abschied zu nehmen, das macht das Herz schwer und traurig, nicht nur bei den Angehörigen, sondern auch bei allen Trauergästen, die ihn kannten.

 

Geboren wurde Günter Miethaner am 28.04.1963 in Anger als Sohn von Josef und Anna Miethaner, wo er mit seinen Geschwistern Anneliese, Hans, Rita und Ernst auf dem elterlichen Anwesen aufwuchs. Er erlernte den Beruf des Automechanikers und übte diesen Beruf bis zuletzt im Autohaus Hirtreiter in Hagengrub aus. Seine Frau Gisela heiratete er 1988. Mit ihr hätte er am 18. November das 30-jährige Ehejubiläum feiern können, was ihnen leider nicht mehr vergönnt war. Die Krönung ihrer Ehe waren die drei Söhne Bernhard, Martin und Josef und war Gisela ein liebevoller Ehemann und den Söhnen ein guter Vater.

Diakon Dieterle bezeichnete den Verstorbenen auch als geselligen Menschen, der bei den Schloßschützen, den Handwerkern und den Krieger- und Soldatenverein aus Moosbach als guter Kamerad geschätzt war, wo er in jedem Ort zur Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens der Pfarrei beitrug. Nicht zuletzt hat Miethaner gerne gearbeitet, ob bei seiner Arbeit im Autohaus und bei großem Fleiß und stetem Einsatz in seiner landwirtschaftlichen Arbeit und so hat ihn auch der Tod bei der Arbeit ereilt, wo er sein Leben zurück in Gottes Hände gelegt hat.

 

Den Angehörigen gab Diakon Dieterle die tröstenden Worte mit auf den Weg, denn wenn auch Günter´s gemeinsamer Weg zu Ende gegangen ist, wird noch vieles von seinem Leben in unser Leben hinein wirken, denn die Liebe und die Freundschaften, die im Laufe von Jahren und Jahrzehnten gewachsen sind, werden bleiben wie auch die Gaben und die Fähigkeiten, die Günter in den Dienst der Familie, seiner Freunde und der Vereine gestellt hat, verlieren nicht seinen Wert.

Dann zitierte Diakon Dieterle die Worte aus dem Petrusbrief, dem Günter nachgekommen ist: „Haltet beharrlich fest an der Liebe zueinander...dient einander, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat“. Darum, so Dieterle, dürfen wir auch die Hoffnung haben, dass nicht das Grab das letzte und Endgültige ist. Nicht der Tod hat das letzte Wort.

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen“ verspricht Jesus im Evangelium. Von dieser tröstenden Botschaft verliert die Trauer und die Wehmut über den Abschied ihr erdrückendes Gewicht, so Dieterle und wenn der gemeinsame Weg hier auf Erden auf so harte Weise plötzlich endete, so wird es doch weiter gehen, denn Günter ist dahin vorausgegangen, wo wir alle selbst einmal hingehen werden. Heim zum Vater.

Bevor aus dem Chor das rührende Lied erklang: „Gott wird dich tragen, sei nicht verzagt“ dankte Diakon Dieterle Pfarrer Johann Christian Rahm für die Aushilfe beim Trauergottesdienst und im Namen der Familie Miethaner den Ersthelfern die ihnen zur Seite standen.

Dann geleitete ein langer Zug von Vereinsmitgliedern, die Geistlichkeit, die Familie, Verwandte und Freunde den Sarg mit dem Verstorbenen zum Grab, wo er im Familiengrab bestattet wurde.

 

Nach den Gebeten des Geistlichen nahm Rudolf Fischl im Namen der Schloßschützen Abschied von ihrem Schützenbruder Günter Miethaner, dem er seit 1992 als Mitglied angehörte. 12 Jahre bekleidete er das Amt des 2. Schützenmeisters und wurde 2 Mal (1993 und 2012) zum Schützenkönig proklamiert. 10 Mal wurde er Vereinsmeister LP und war 20 Mal bei der LP Mannschaft bei Rundenwettkämpfen dabei.

Günter Miethaner wurde auch für seine Verdienste um das Schützenwesen mit Auszeichnungen vom Gau Viechtach und BSSB geehrt. Trotz seiner vielen Arbeit hat er sich immer Zeit genommen, bei den Vereinsveranstaltungen dabei zu sein. Er war immer hilfsbereit: „Günter du wirst uns sehr fehlen und in unseren Gedanken wirst du immer bei uns sein“, so Rudi Fischl und legte im Namen des Vereins eine Schale nieder.

Auch war Günter Miethaner seit 1991 Mitglied der RK Moosbach und gehörte seit 1984 dem Handwerkerverein Prackenbach an. Auch sie legten im Namen ihrer Vereine aus Dankbarkeit am offenen Grab eine Schale nieder mit den Worten: „Günter ruhe in Frieden“.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Seinen Lieben ein fürsorglicher Gatte und Vater und ein hilfsbereiter und geselliger Vereinskamerad

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