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Kinderchristmette war in St. Georg Prackenbach seht gut besucht.

Prackenbach, den 24.12.2018

24.12.2018

Kinder spielten wunderbares modernes Krippenspiel mit musikalischer Ausschmückung durch den Kinder- und Jugendchor

 

Prackenbach. Dieses Jahr sollte das Krippenspiel gegenüber den Vorjahren ein „Herausgehobenes“ sein. Auf Wunsch einiger Gottesdienstbesucher wurde extra für dieses Spiel eine Bühne vor dem Altar aufgebaut und mit „Studiolicht“ versorgt, damit die Krippenspieler besser gesehen werden konnten. Die Familien Van Beek, Siebert, Früchtl und Eidenschink haben dies kurzfristig möglich gemacht.

 

So zogen schon, bei anbrechender Dunkelheit, Diakon Andreas Dieterle mit den Ministranten in die übervolle Pfarrkirche ein. Hinter dem Kreuzträger trugen drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr Prackenbach das Friedenslicht von Bethlehem. Mit diesem Friedenslicht brachten die Feuerwehrmänner das Licht zu allen Kerzen in der Pfarrkirche. Anschließend stellten sie die Laternen im Altarraum auf. Von dort konnten die Kirchenbesucher das Licht in ihre Häuser bringen.

 

Eingangs begrüßte Diakon Andreas Dieterle alle recht herzlich. Sein besonderer Gruß galt den Kindern und Jugendlichen mit ihren Eltern und Großeltern. „Endlich Weihnachten! Wie lange haben wir gewartet und uns in den Tagen des Advents auf diesen Tag vorbereitet und nun endlich ist der Heilige Abend da! Wir feiern Gottesgegenwart in unserer Welt. Für viele Erwachsene und besonders für die Kinder das schönste Fest im ganzen Jahr. Ja es ist ziemlich spannend auf das Jesuskind und auf die Bescherung danach zu warten. Aber jetzt ist es so weit, wir wollen die Kinderchristmette feiern uns über die Geburt Jesu freuen und dann zuhause kann dann die Bescherung stattfinden“, so Diakon Andreas Dieterle.

 

Nach den Kyrie-Rufen und dem Tagesgebet waren die Krippenspieler an der Reihe. Die Kinder spielten ein unter der Leitung von PGR-Sprecherin Margit Eidenschink einstudiertes modernen Krippenspiel. So traten zwischen den Spielern des Krippenspiels die „echten Personen“ der Bibel mit Jesaja, Maria und Josef, auf.

 

Im ersten Abschnitt trat Jesaja auf, der von der Kanzel vermeldete „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht.“ Dabei stellte er fest, dass die Stadt bereits hell erleuchtet ist. Doch die Kinder ermahnten Jesaja sich von dem „kalten“ Licht nicht blenden zu lassen. Ein Arbeitsloser kam hinzu und berichtete, dass er trotz aller Anstrengungen keine Arbeit bekomme und als Drückeberger abgetan wird. Die Kinder bemerkten, wo Jesus kommt, da wird es hell in der Welt.

 

Der zweite Abschnitt berichtete von einer Frau, deren Mann vor kurzer Zeit verstorben war und welche die Kinder als die netteste Nachbarin bezeichneten. Diese Frau war fest im Glauben und vertraute bereits fest auf Jesus.

 

Im weiteren Abschnitt traten Maria und Josef in die Kirche sozusagen die Doppelgänger. Dabei meinten die Krippenspieler wenn Gott ein Kind bekommt, dann wird es ein Superkind das aus dem Kinderwagen die ganze Welt regiert. Das weiß schon im Kindergarten mehr als die Professoren und hat es alles was es braucht. Doch Maria belehrte sie und bemerkte, dass jedes Kind ein besonderes Kind ist und das Kind Marias ein Kind wird wie alle anderen Kinder.

Drei Kinder erzählten dann Maria über sich. Dabei erzählte das erste Kind das ihren Eltern nicht viel Zeit für sie hatten und oft weinen muss. Ein weiteres erzählte das es in der Schule ziemlich schlecht sei. Das dritte erzählte von seinen Operationen im Krankenhaus und den vielen Arztterminen. Er würde gerne wieder Fußball spielen bemerkte aber, dass es viele Kinder gib denen es oft noch dreckiger als ihm geht.

 

Im letzten Abschnitt traten die vier Engel hinzu. Sie sprachen von Hirten, Stern und vom Glanz des Lichtes, welche die Herzen erfüllt. Das Christus arm und in Elend geboren wird.

Zwischen den einzelnen Abschnitten untermalte der Kinder- und Jugendchor Prackenbach, unter der Leitung von Alexandra van Beek, das Krippenspiel.

 

Dann trug Diakon Andreas Dieterle das Weihnachtsevangelium nach Lukas vor. Es folgten die Fürbitten, die von Lektorin Margit Eidenschink vorgetragen wurden.

 

Am Ende der Kinderchristmette lud Diakon Andreas Dieterle die Gottesdienstbesucher ein, das Friedenslicht von Bethlehem mit nach Hause zu nehmen und auch auf die Gräber der lieben Verstorbenen zu stellen. Dabei dankte er der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach ganz herzlich, dass sie das Friedenslicht wie schon in den Vorjahren in die Kirche gebracht haben. Weiter bat er auch in diesen Tagen für Frieden zu beten und auch an Pfarrer Drexler der sich im Krankenhaus befindet, zu denken.

Ganz besonders bedankte er sich bei den Krippenspielern, das sie hier auf ganz moderne Art und Weise die Weihnachtsbotschaft nahegebracht und alle die Texte auswendig gelernt haben. Ganz besonders bedankte er sich beim Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, bei Eva-Marie Siebert, Simon Eidenschink, bei allen Sängerinnen und Sängern. Herzlich bedankte er sich bei Christian van Beek der die ganze Technik und für die Bühne gesorgt hat. In seinen besonderen Dank schloss er die beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck, das die Kirche in einem besonderen Glanz erstrahlt. Weiter bedankte er sich bei den Ministranten für ihren Dienst.

Ganz besonders dankte er sich bei der Leiterin des Krippenspiels Margit Eidenschink und überreichte ihnen Namens aller Krippenspieler mit Korbinian van Beek ein kleines Präsent. Die Gottesdienstbesucher spendeten dazu einen kräftigen Applaus.

 

Für die Kinder verteilten die beiden Mesnerinnen Holzapfel und Zweck sowie die PGR-Sprecherin Margit Eidenschink nach der Kinderchristmette einen kleinen Weihnachtsgruß.

 

Nach dem Weihnachtssegen stimmten alle das Jubiläumslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ an, das genau vor 200 Jahren seinen Ursprung in Salzburger Land begonnen hatte.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Kinderchristmette war in St. Georg Prackenbach seht gut besucht.

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