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Ein liebevoller Ehemann, Vater und Opa und tatkräftig im Einsatz für das Gemeinwohl

Prackenbach, den 28.01.2019

Josef Rackl aus Prackenbach starb mit 84 Jahren

 

Prackenbach. Obwohl unaufhörliche Schneefälle die Straßen fast unpassierbar machten, haben sich am Samstag viele Trauergäste in der Pfarrkirche St. Georg eingefunden, um dem beliebten und geschätzten Josef Rackl die letzte Ehre zu erweisen. Nach seiner langen Krankheit sah er ruhig dem Tod entgegen und gab schließlich am 23. Januar im Alter von 84 Jahren sein Leben dem Schöpfer zurück.

 

„Ich bin so gern gewesen, in Feldern Wald und Flur, nun bin ich Heimgegangen zum Schöpfer der Natur“. Dieser Spruch, den die Angehörigen auf das Sterbebildchen drucken ließen, lag wohl dem leidenschaftlichen Naturmenschen stets am Herzen, als er sich mit viel Freude im Dorfleben beteiligte.

 

Pfarrer Tomy, der mit Diakon Andreas Dieterle das Requiem feierte, begann mit einem Eingangsgebet vom auferstandenen Jesus Christus von den Toten, dessen Kreuz unsere Hoffnung ist und uns ewiges Leben gibt und der Kirchenchor Prackenbach-Krailing umrahmte unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl musikalisch die Messfeier.

Nach der Lesung und den Fürbitten, die Thekla Holzapfel sowie Diakon Dieterle das Evangelium vortrug, bemerkte Pfarrer Tomy in seiner Ansprache, dass uns der Tod eines Menschen vor eine neue Situation stellt. Solange der Mensch noch da ist, kann man ihm Gutes tun, ist er aber mit einem Mal nicht mehr da, so scheint alles abgebrochen, so Pfarrer Tomy.

Schmerzlich merkt man die Lücke und man beginnt zu begreifen, was man verloren hat. In dieser Situation sind jetzt sie, liebe Frau Rackl, zusammen mit ihren Angehörigen. Der Ehemann, mit dem sie über 53 Jahre zusammen gelebt haben, hinterlässt eine Lücke in der Familie.

 

Auf dem Racklhof in Prackenbach hoch über der Ortschaft, hat Josef Rackl am 12. März 1935 das Licht der Welt erblickt und ist mit seinem Bruder in Prackenbach aufgewachsen, wo er sein ganzes Leben verbrachte. Auch schwere Schicksalsschläge musste er verkraften, als, erst einjährig, der Vater verstarb. Nach der Schulzeit absolvierte Rackl eine Landwirtschaftslehre, die er in seinem großen Betrieb einzusetzen wusste.

 

1965 ehelichte Rackl seine Rosa, die miteinander Freud, Leid, Hoffnung und Glück teilten. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor und war ihnen ein liebevoller Ehemann, Vater und Opa. Die größte Freude aber waren seine 4 Enkelkinder, die er über alles liebte.

 

Stets hat sich Josef Rackl voller Freude am Dorfleben beteiligt und brachte sich auch vom 07.12.1988 bis 30.04.1990 im Gemeinderat ein, wobei nach Rücksprache mit Bürgermeister Andreas Eckl dieser bemerkte, dass sich Rackl stets zum Wohle der Gemeinde eingesetzt hat und sich dabei große Verdienste erwarb. Zu seinen Hobbys zählte der Fußball, bei dem Rackl viele Jahre das Amt des 1. Vorstandes bekleidete oder aber die Liebe zu den Tieren und den Wald. Was ihn aber sehr niederdrückte, das er bis zu seinem Lebensende nicht verwinden konnte, war 2004 der schwere Motorradunfall, als er seinen Sohn Peter verlor.

 

Doch die letzten Jahre des Verstorbenen waren von Krankheit gezeichnet, sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehens. Doch wir glauben und vertrauen, dass unsere Verstorbenen in Gott geborgen sind, die das Leben der Verstorbenen vollendet, der Geistliche. Nun ist Rackl ans Ende seines Lebens gekommen und ist immer noch bei Gott. Erst im Tod wird es offenbar, wie nahe Gott uns Menschen ist und wie nahe wir Menschen Gott gewesen sind.

 

Nach dem Gottesdienst trat Alexander Eckl an den Ambo und nahm Abschied von dem verstorbenen Vereinskameraden und Ehrenmitglied Josef Rackl. Wir verlieren mit ihm einen treuen Kameraden des Sportvereins Prackenbach und der Oldtimerfreunde Oberrubendorf, so Eckl in seinem Nachruf.

Rackl war 23 Jahre Mitglied beim Oldtimerverein, 60 Jahre beim SV Prackenbach, 61 Jahre beim Handwerkerverein und 66 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr und wurde in allen 4 Vereinen zum Ehrenmitglied ernannt, ein Zeichen, wie wichtig ihm das Vereinsleben in Prackenbach war.

Der Verstorbene war auch Gründungsmitglied bei der Wiedergründung des SV Prackenbach im Jahre 1959 und verbrachte hier seine aktive Fußballlaufbahn. Zudem war Rackl nach seiner aktiven Zeit über 20 Jahre in mehreren Funktionen in der Vorstandschaft tätig unter anderem fünf Jahre lang 1. Vorsitzender beim Sportvereins Prackenbach.

Im Namen aller Vereine dankte Eckl dem Verstorben für seine Treue und stellte eine Schale als letzten Gruß an sein Grab, während die Kapelle den guten Kameraden in tonisierte und die Fahnen senkten sich über das offene Grab und er möge ruhen in Frieden.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Ein liebevoller Ehemann, Vater und Opa und tatkräftig im Einsatz für das Gemeinwohl

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