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Schönwetterbitten für das 55-jährige Gründungsfest der KLJB Moosbach

Prackenbach, den 08.06.2019

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen

 

Moosbach. „Nicht mal mehr eineinhalb Monate, dann ist es soweit“ – dann steigt bei der KLJB Moosbach das 55-jährige Gründungsfest am Festplatz unterhalb der wunderschönen Pfahlkulisse.

 

So begrüßte die weibliche 1.Vorsitzende Sandra Eckl die 41 Landjugendmitglieder, die mit Diakon Andreas Dieterle am Samstag-Abend einen Bittgang vom Moosbacher Dorfbrunnen zum Kunzenweiher starteten, mit der Bitte um gutes Wetter für ihr bevorstehendes Fest.

 

Am Weiher angekommen, feierte dann Diakon Dieterle vor einem schmucken kleinen Altar mit den Mitgliedern und einigen Gästen eine sehr stimmungsvolle Andacht, die von acht jungen Leuten aus der Landjugend musikalisch ausgeschmückt wurde. Dabei tauchten immer wieder von einigen Sprechern Fragen auf – ist im Festzelt alles organisiert, wie läuft der Kartenverkauf, werden die Dirndl noch rechtzeitig fertig oder hoffentlich passt das Wetter und noch vieles mehr.

Fragen über Fragen, meinte dazu Diakon Dieterle, der selber mit aller Kraft hinter den jungen Leuten steht und immer wieder spürt, mit wieviel Herzblut, vor allem der Festausschuss, an die Sache ran gehen. Heute sollten sie einfach mal durchatmen, wenn auch nur für kurze Zeit und wollen dabei für schönes Wetter bitten, denn manches haben sie nicht in der Hand und als Kath. Landjugend vertrauen sie auf Gott, er möge das Seine für ein gelungenes Fest dazu geben.

 

Nach einem Gebet, bei dem Dieterle voller Vertrauen auf Gott zählte, der das Fest mit seinem Segen begleitet, fügte der Chor das Lied an: „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel o Herr, deiner Engel und himmlischen Heere.“

 

Anschließend trug Marcel Heidler den Lesungstext vor, in dem der Evangelist Matthäus die tröstenden Worte spricht: „Bitte, und es wird euch gegeben, sucht und ihr werdet finden, klopft an und es wird euch geöffnet.“

 

In seiner eindrucksvollen Anspreche, ging Diakon Dieterle auf das Smartphone ein. Ein tolles Gerät, sagt er, das sich erst vor zehn Jahren richtig durchgesetzt hat und für alle jungen Leute und viele Erwachsene bereits zur Grundausstattung gehört. Ein Leben ohne - heute bereits unvorstellbar.

Telefonieren, Emails lesen und verschicken, Bilder teilen, über WhatsApp Informationen austauschen oder Absprachen treffen und noch viel viel mehr. Leider haben jedoch die Smartphone einen Nachteil. Sie kosten viel Geld, wenn es leistungsfähig sein soll.

 

Bei unserem Leben ist das anders, so der Diakon, Gott gibt es uns kostenlos und wir brauchen mit Gott auch keinen teuren Vertrag abschließen, alles stellt er uns zur Verfügung, ohne Zusatzkosten. Und wie toll die Technik auch sei, nutzen kann sie nur, wer die passenden Programme installiert hat, die Apps, und auch die gibt es selten gratis. Gott jedoch bietet uns nur eine App, das unser Leben funktionieren und gelingen kann, sagt Dieterle. Sie heißt: Glaube, Hoffnung, Liebe!

Wer diese App „herunterlädt“ und „installiert“ bekommt nicht nur etwas von Gott, der bekommt Gott selbst in Form des Hl. Geistes. Und auch Gott braucht eure Zustimmung ganz einfach mit einem „Amen“. Und die Landjugend hat heute erneut Zugestimmt, in dem sie ihr Vertrauen, ihre Hoffnung auf Gott gesetzt hat.

 

„Ja wenn der Herr einst wiederkommt, ja dann lass mich auch dabei sein…“ setzte abermals der Chor ein und sechs Landjugendmitglieder trugen die Fürbitten vor und baten unter anderem um die Kraft zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben, um Zusammenhalt und schöne friedliche Festtage, ohne Störungen und Unfälle. Sie baten auch für alle Vereine und Personen, die ihnen beim Fest zur Seite stehen und er möge allen Besuchern des Festes seinen Segen schenken, gutes Wetter und schlossen schließlich die verstorbenen Mitglieder mit ein, sie mögen in Gottes Liebe geborgen sein.

 

Nach dem gemeinsamen Vater unser reichte Diakon Dieterle allen die Hände zum Friedensgruß, denn so bemerkte er: „Wir brauchen für unser Fest nicht nur gutes schönes Wetter, sondern ein gutes Klima und ein friedliches Miteinander und bat zudem die Anwesenden, einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung zu geben.“

 

Nachdem das Lied: „Du und ich, wir wünschen uns den Frieden“ verklungen war, dankte Diakon Andreas Dieterle der musikalischen Gestaltung durch den Projektchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger und Birgit Schedlbauer, die in einer verhältnismäßig kurzen Zeit die Abendacht zum „Klingen“ brachten, der Familie Schedlbauer mit Birgit und Christian für die Feier am Kunzenweiher und die entsprechenden Vorbereitungen sowie die Gestaltung des Altars und insbesondere der Landjugend für die Organisation des Schönwetterbittens. Dankend wollte er auch Gretl Holzfurtner. erwähnen, die bei ihrer Mithilfe wieder eine schöne Geste des Zusammenhalts bewies.

Nach dem Schlussgebet und dem Wettersegen entließ Diakon Dieterle die Andachtsbesucher und bei einer Brotzeit und guter Unterhaltung saß man noch gemütlich am Kunzenweiher zusammen.

 

Foto: Bittgang zum Kunzenweiher mit Diakon Dieterle

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Schönwetterbitten für das 55-jährige Gründungsfest der KLJB Moosbach

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