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Die Kath. Landjugend feierte ein wunderbares 4-tägiges Fest

Prackenbach, den 21.07.2019

41 Vereine machten am Sonntag der Landjugend ihre Aufwartung

 

Moosbach. Obwohl am Sonntag Früh der Himmel graue Wolken zeigte und immer wieder Regenschauer die Ortschaft übergossen, konnte dies die Verantwortlichen der Landjugend nicht vermiesen, denn immer wieder kam die Sonne heraus und bescherte der KLJB ein prächtiges Fest und viele Besucher aus Nah und Fern gratulierten. 41 Vereine waren gekommen und die Weiß-Blau-Königstreu lockten schon um 6.30 Uhr den letzten Schläfer aus den Federn.

Auch Flori Hackl und die Bergschützen besorgten mit ihren Böllern den Rest.

 

Nach dem Einholen des Schirmherrn und der Patenvereine, der Ehrengäste und der Vereine vom Moosbacher Dorfbrunnen bzw. am Kalvarienberg wurden sie ins Festzelt begleitet wo Marcel Heidler die Gelegenheit nutzte und alle herzlich begrüßte.

Um 9.15 Uhr formierte sich der Kirchenzug mit Ehrengästen und Vereinen, angeführt von Pfarrer Drexler, Diakon Dieterle und den Ministranten. Der imposante Zug führte über den Pfahl, entlang der Hauptstraße zur herrlich geschmückten Pfarrkirche St. Johannes, wo kein Sitzplatz mehr vorhanden war und die Geistlichen das feierliche Hochamt unter anderem für die verstorbenen Vereinsmitglieder zelebrierten und die neue Fahne, die Patenbänder und die Weihe der beiden Kreuze vornahm.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kinder- und Jugendchor gemeinsam mit dem Kirchenchor Moosbach und Mitgliedern der Kath. Landjugend mitgestaltet, welche die Messfeier mit dem Wunsch für die Unendlichkeit begann.

 

Nach der herzlichen Begrüßung der Festbesucher galt der besondere Gruß von Pfarrer Drexler den Mitgliedern der Landjugend, die anlässlich dieses Festgottesdienstes mit uns feiern auch für alle Lebenden und Verstorbenen. Er war vor einem Jahr sehr erstaunt und skeptisch, als sie vor einem Jahr das 55-jährige Jubiläum feiern wollten. Es wurde mehr oder weniger dann nur am Rande gefeiert, denn sie hatten andere Sorgen. Im Nachhinein dankte er ihnen nun für das Verständnis.

Er freute sich darüber, dass die Jugendlichen das kirchliche Leben mitgetragen haben und weiter mittragen. Unser Dank sollte aber an erster Stelle Gott gelten, der uns in allen Höhen und Tiefen treu begleitet. Denn im Nachhinein erkennen wir jetzt oft „Was Gott tut, das ist wohlgetan. Dafür lasst uns danken im Kyrie und um sein Erbarmen grüßen“.

Erfrischend stimmte dann der Chor zum Gloria das „Laudato si“ an und Alexandra Fleischmann sprach den Lesungstext während Diakon Dieterle aus dem Evangelium nach Lukas von den beiden Schwestern berichtete, bei dem Martha Jesus gastlich aufnahm, aber Maria den besseren Teil erwählte.

Wahnsinnig, wie die Zeit verfliegt, bemerkte Diakon Andreas Dieterle in seiner beeindruckenden Predigt. Gerade beim Landjugendfest wird es uns wieder einmal sehr deutlich und das in zweierlei Hinsicht. Zum einen dürfen wir dankbar sein auf 55 Jahre KLJB und jetzt nach vielen Monaten arbeitsreichen Vorbereitungen, deren großes Fest sie heute feiern können, das der Chor mit Recht behauptete, dass an Tagen wie diesen man sich die Unendlichkeit wünscht.

Beim anschließenden Festgottesdienst wird die neue Fahne gesegnet, auf der sie zwei wesentliche Dinge zum Ausdruck bringen, bemerkte der Diakon, nämlich die Pfarrkirche St. Johannes und das K: Kreuz, Kirche, katholischer Glaube, denn ohne das K würde das Wesentliche fehlen.

Dann erwähnte er das zarte Pflänzchen KLJB, das Pfarrer Albert Zahnweh 1964 zusammen mit engagierten Jugendlichen gepflanzt hat und zu einer prächtigen Pflanze herangewachsen ist. Leider sah es nicht immer so rosig aus, wie heute. Einbrüche in der Mitgliederzahl, so dass sich die Landjugend nicht nur einmal reaktiviert und wiederaufgebaut werden musste. Doch im Laufe der Jahre gab es immer wieder Menschen, die das in Angriff genommen haben, so wie die aktuelle Vorstandschaft unter Franz Pongratz und Sandra Eckl, über welche die Seelsorger und als Pfarrgemeinde froh und dankbar sein können.

Dann erwähnte Dieterle die andere Seite der Fahne, wo sie den Wunsch nach Freundschaft und Gemeinschaft zum Ausdruck brachten. Es soll der Glaube und das Brauchtum gepflegt werden, erfahren Respekt und Rücksichtnahme und es bietet Persönlichkeitsentwicklung, Zusammenhalt und Zuverlässigkeit. Auch trugen die Mitglieder seit Anfang an Aktivitäten zu einem Dorf- und Pfarreienleben bei, lobte der Diakon.  

Als geistlicher Beirat ist Dieterle für die Kinder- und Jugendseelsorge zuständig und er freut sich, eine solche Landjugend nach Kräften unterstützen zu dürfen. Sein Dank galt der aktuellen Vorstandschaft, in besonderer Weise auch denen, welche 1964 das Heft in die Hand nahmen und den Grundstein für die wertvolle Jugendarbeit legten. Mit dem Dank erwähnte er auch Pfarrer Albert Zahnweh und vor allem BGR Erwin Zach, der den Jugendlichen 30 Jahre mit Rat und Tat zur Seite stand. Sie haben zusammen gehalten, das Fest zu organisieren, ein schönes Zeichen echter Gemeinschaft und echter Freundschaft entstand.

Schließlich sprach er die ganze Festgemeinde an, dass Freundschaft und Gemeinschaft wichtig ist und nicht vergessen sollen, den Glauben zu leben und ihn zu den Menschen zu tragen und echte Vorbilder und Freunde zu sein, was sie ja auf die Fahne geschrieben haben.

Dann segnete Diakon Dieterle die neue Fahne, die Erinnerungsbänder, welche die Festdamen im Festzelt anschließend überreichten und die beiden Kreuze für das Geschenk an die Patenvereine.

 

Zum Schluss dankte Pfarrer Drexler Diakon Dieterle für die Festpredigt und allen für jegliche Unterstützung, insbesondere dem außergewöhnlichen Chor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger und Walter Stöger, Matthias Jänicke als Organist und den weitern Instrumentalisten.

 

Am Ende des Gottesdienstes verlas die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl ein geschriebenes Wort von BGR Erwin Zach als langjähriger Seelsorger der Pfarrei Moosbach, welcher der Landjugend zu ihrem Jubiläum gratulierte und wünschte für die Zukunft guten Zusammenhalt und Gottes Segen. Er war gerne in Moosbach, erwähnte er und hat als geistlicher Beirat mit der Landjugend fröhliche aber auch besinnliche Stunden erlebt.

 

Nach der Begrüßung im Festzelt konnte Marcel Heidler namhafte Ehrengäste begrüßen, so Bürgermeister Eckl, Landrätin Rita Röhl, den Schirmherr Theo Lorenz, Landrat Straubing/Bogen Josef Laumer und MdL Alois Reiner und BM Dietl aus Stallwang und den Gründungsvorstand Ludwig Laumer, die der Landjugend von Herzen zu ihrem besonderen Jubiläum gratulieren und für die Zukunft alles Gute wünschen. Er erwähnte auch die großen Abordnungen der Patenvereine und bemerkte, dass Manfred Eibl die Landjugendgruppe zu einem Besuch ins Maximilianeum eingeladen hatte. Ein Dankeschön auch für die guten Besuche beim Fest an Pfarrer Drexler, Diakon Dieterle mit Frau Heike.

Anschließend hefteten die Festdamen die Bänder mit Prologen an die jeweiligen Fahnen und alle Vereine durften sich nach einer Fahnenparade ein Erinnerungsgeschenk abholen.

 

Anschließend stand der Festzug mit einem Riesen Aufgebot auf dem Programm, dem eine große Menschenmenge Beifall zollte. Michael Kellermeier mit Tochter führten den Zug an, ein Sechsspänner mit Kutsche und Bierwagen sowie zwei Kutschen mit Pferden von Flori Hackl mit Ehrengästen Theo Lorenz und Ludwig Laumer. Der 1 km lange Zug führte vom Pfahl durch das ganze Dorf bis zum Kunzenweiher zu Christian Schedlbauer und zurück über die Hauptstraße zum Fest. 4 Musikkapellen sorgten für stündige musikalische Begleitung.

 

Am Abend ging es noch einmal rund mit den Kasplattenrockern und Marcel Heidler wollte es nicht versäumen, allen herzlich zu danken, insbesondere dem Schirmherr Theo Lorenz, der Geistlichkeit für den Gottesdient und dem Chor für die außergewöhnliche Gestaltung, der Gemeinde Prackenbach, den Mitgliedern und Patenvereinen sowie den Musikkapellen, der Feuerwehr, den Spendern und noch einigen mehr. Aus einer Tombola mit einem Hauptpreis von 1000 Euro und vielen weiteren Preisen konnten die Festbesucher noch viele Geschenke mit nach Hause nehmen.

 

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