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„Mit Jesus in einem Boot“

Prackenbach, den 02.02.2020

16 Kinder der Pfarreien Gemeinschaft bereiten sich auf die Hl. Erstkommunion vor

 

Blasiussegen an Kirchgänger gespendet

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. Am Sonntag feierte die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, was vieler Orts als Maria Lichtmesse begangen wird.

 

An diesem 4. Sonntag im Jahreskreis ließen Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle mehrere Anlässe in den Gottesdienst mit einfließen, der auch für 16 Kinder, die heuer die erste Hl. Kommunion empfangen dürfen ein ganz besonderer Tag bedeutete, als sie sich den Kirchenbesuchern vorstellten. Dabei sei erwähnenswert, dass die Vorbereitung zur Kommunion gemeinschaftlich mit Prackenbach, Moosbach und Krailing stattfindet. Auch das Kerzenbasteln unter der Leitung von Gunda Wifling war gemeinsam mit den Kindern und die Gestaltung des Plakates mit den Müttern aus der Pfarreiengemeinschaft Prackenbach, Moosbach/Krailing durchgeführt wurde.

 

Nach dem die Geistlichen die Kerzen der Erstkommunionkinder und weitere Kerzen gesegnet hatten, begrüßte Pfarrer Drexler die Kirchenbesucher und besonders die Erstkommunionkinder sehr herzlich, die gemeinsam in die Kirche einzogen. Er bemerkte in seiner Einführung, dass 40 Tage nach der Geburt Jesu ihn die Eltern zum ersten Mal in den Tempel bringen mussten, um dort sowohl das für Maria vorgeschriebene Reinigungsopfer darzubringen. Denken wir an diesem Tag besonders an die Menschen, die heute noch auf Jesus Christus als ihren Erlöser hinweisen und an alle diejenigen, die ihr Leben Gott geweiht haben.

 

Der Gottesdienst wurde in Moosbach vom Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke und ihrem Sohn Matthias auf der Orgel musikalisch ausgeschmückt, während die Feier in Prackenbach der Volksgesang unter der Orgelbegleitung durch Hans Preiß besorgte.

Den Lesungstext von Meleachi trug Maria Rackl in Moosbach vor und in Prackenbach Claudia Frohnauer. Diakon Andreas Dieterle zitierte das Evangelium durch Lukas, der von Simeon berichtet, der das Kind in seine Arme nahm und pries mit den Worten: „Meine Augen haben das Heil gesehen“.

 

In seiner Predigt begrüßte Diakon Dieterle alle Kirchenbesucher, vor allem die Kommunionkinder und Eltern und erwähnte die großartige Botschaft, welche als Erste die Hirten auf den Feldern von Betlehem erfuhren. „Euch ist der Retter, der Heiland geboren“. Nicht die Frommen und Hohen und Vergessenen erfahren es als Erste, sondern die Kleinen und Abgeschobenen. Eine zweite Gruppe, denen Jesus als Heiland kundgetan wird, sind die Suchenden, die Aufmerksamen, die Weisen aus dem Morgenland. Ein Gott Suchender sein, ein aufmerksames Auge für Gottes Handeln haben, oder entwickeln, gehört unabdinglich zum Glauben, das wollen es uns die Evangelisten deutlich sagen, so der Diakon.

Von einer dritten Szene berichtet der Evangelist Lukas, der uns die Augen öffnen will, welchen Menschen der Zugang zum Heiland der Welt offensteht. Er zeigt es uns an den Personen, die in die Darstellung Jesu in besonderer Weise eingebunden sind, wie Simeon, der „Hörende“ und Hanna, die ihre schwierige Lebenssituation angenommen und ihr Lebensschicksal nicht in eine Verbitterung und Verhärtung geführt hat.

 

Für uns bedeutet das, dass Schicksalsschläge verschiedener Art zu jedem Menschenleben gehören. Und Hanna hat sich sicher oft gefragt, womit habe ich das verdient. Und Simeon wird als der aufmerksam Hörende in die Begegnung mit dem Herrn geführt. Gott spüren, das ist die treibende Kraft in uns, die uns zum Handeln bewegt und Zuversicht verleiht.

Bei Maria und Josef dürfen wir erkennen, dass es sich nicht auf unser Ansehen in der Gesellschaft ankommt. Denn Gott fängt mit den Kleinsten und Geringsten etwas an. Er wird uns segnen, auch wenn im Dienst für Gott unser Herz manchen Schmerz durchleiden wird.

Den Kommunionkindern wünschte Diakon Dieterle ganz besonders, dass sie wie Simeon auf Gott und seine Botschaft hören und wie Hanna auf eine Nähe vertraut und dass ihr Zeit ihres Lebens mit Jesus in einem Boot seid und bleibt und mit ihm die größten Lebensstürme gut durchstehen könnt.

 

In den Fürbitten baten die Lektorinnen für alle Frauen und Männer, die nach neuen Wegen suchen, für alle, die hungern und dürsten für die Armen und für alle die von Ängsten gequält sind. Sie schlossen die Erstkommunionkinder, die sich heute vorstellten mit ein aber auch die Toten, dass sie nicht im Dunkel bleiben und ihre Augen einmal das Licht sehen können.

 

Nach der Predigt stellten sich die 8 Erstkommunionkinder der Pfarrei Moosbach (6 Buben und 2 Mädchen) und in der Pfarrei Prackenbach-Krailing (3 Buben und 5 Mädchen) mit ihrem Kommunionversprechen vor: „Ich freue mich auf die Begegnung mit Jesus in der Hl. Kommunion“.

 

Bevor die Geistlichen den Blasiussegen an die Erstkommunikanten und an die übrigen Gläubigen spendeten und den Segenswunsch sprachen: „Der Herr schenke dir Gesundheit an Leib und Seele und bewahre dich auf die Fürbitte des Hl. Blasius vor allem Bösen“, bedankte sich Pfarrer Drexler bei dem neuen Tischvater Matthias Schedlbauer und sprach ein herzliches Vergelts Gott für das gute bisherige Einvernehmen zum Wohl der Kinder. Auch wurden den Kindern die gesegneten Kommunionkerzen überreicht. Ein großes Dankeschön zollte der Pfarrer dem Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke und den Organisten in Moosbach Matthias Jänicke und in Prackenbach Hans Preiß.

 

Schließlich gratulierte am Ende des Gottesdienstes Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, die akkurat am 02.02.2020 ihren Geburtstag feiern konnte. Sie ist beliebt bei Alt und Jung, bemerkte Pfarrer Drexler und alle Kirchenbesucher spendeten ihr einen langanhaltenden Applaus.

 

Die Erstkommunionkinder von Moosbach:

Johannes Laumer, Maximilian Zollner, Luca Schedlbauer, Leon Grund, Luis Hermann,

Simon Dötzelhofer, Romina DiSante, Katharina Frohnauer (fehlte),

Die Erstkommunionkinder in Prackenbach:

Josef Zedelmayr, Katharina Preiß, Lukas Pellkofer, Ronja Geiger, Lena Wagner, Magdalena Wurzer,

Anna Bemmerl, Jonas Szymora

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: „Mit Jesus in einem Boot“

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