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Georg Häußler ein liebevoller und fleißiger Gatte und Vater hat sein Leben mit 87 Jahren in Gottes Hände gelegt

Prackenbach, den 13. 03. 2020

Rechtschaffenheit und Treue zu Gott waren seine Markenzeichen und zudem ein treues Mitglied bei der Feuerwehr

 

Unterrubendorf/Moosbach. „Es war so reich dein Leben, an Arbeit, Müh, Sorg und Last, wer dich gekannt kann Zeugnis gebe, wie fleißig du geschaffen hast. Nun ruhe sanft und schlaf in Frieden, hab tausend Dank für deine Müh, denn In unseren Herzen stirbst du nie.

Diesen Spruch, den die Angehörigen auf das Sterbebildchen drucken ließen, ist treffend für den beliebten und geschätzten Georg Häußler, dessen irdisches Zelt am vergangenen Freitag abgebrochen wurde und er sein Leben mit 87 Jahren seinem Schöpfer zurückgab.

 

Bei der Begrüßung der Trauergäste bemerkte Pfarrer Josef Drexler, dass eine stattliche Zahl Trauergäste zusammen gekommen sei, um dem geschätzten Georg Häußler  den letzten Liebesdienst zu erweisen und für ihn die Hl. Messe zu feiern. Denn bei jeder Hl. Messe erweist uns Jesus seine Liebe bis zur Vollendung in seinem Leib und Blut.

 

Für den Trauergottesdienst, den Pfarrer Drexler zelebrierte, wurde der Lesungstext von Micha durch Maria Rackl vorgetragen. Dann zitierte er den Evangelisten Matthäus, der all das Gute erwähnte, für ihn nun aufbewahrt bei Gott, als sein ewiger unverlierbarer Schatz im Himmel bedeute. Denn das Gute, das wir durch Georg Häußler erfahren durften, ist in jeder Weise überzeugend: Er war ein wertvoller Mensch – ein Geschenk Gottes, so der Geistliche. Der Kirchenchor Moosbach unter der Leitung von Walter Stöger schmückte den Gottesdienst musikalisch aus.

 

Fern von seinem Wohnort Unterrubendorf stand einst die Wiege des verstorbenen Mitbürgers, bemerkte Pfarrer Drexler in seiner Totenansprache. Denn unweit von Ulm kam Häußler 1932 in Schwörzkirch bei Ehingen zur Welt. Er erlernte nach der Schulzeit das Wagner-Handwerk und später das eines  Zimmerers. Im Karosseriebau in Stuttgart in  den 50er Jahren lernte er dann auch seine Rita kennen, eine geborene Schedlbauer aus Unterrubendorf, die nach der Realschule in Viechtach eine Stelle als Telefonistin beim Fernmeldeamt in Stuttgart antrat.  

 

Am 12. August 1960 schlossen sie dann in der Heimatkirche von Georg Häußler den Bund fürs Leben. Aus der harmonischen Ehe gingen die Kinder Franz, Siegbert und Ingrid hervor. 

 

1964 musste das junge Paar schweren Herzens nach Unterrubendorf übersiedeln und den elterlichen Hof von Rita übernehmen, die seinem weiteren Leben eine ganz andere Richtung geben sollte.

Denn Georg Häußler musste seine schwäbische Heimat verlassen und in den Bayerischen Wald gehen, um dort Ritas Mutter und deren Schwester Amalie bei der Betreuung der Landwirtschaft zu Hilfe zu kommen, was ihnen eingangs sehr schwer gefallen ist.

Obwohl anfangs von den Einheimischen skeptisch beäugt, wurde diesen klar, dass Georg Häußler handwerklich äußerst geschickt war. Er schaffte nicht nur den Auf- und Umbau des landwirtschaftlichen Anwesens, sondern war durch seine handwerkliche Geschicklichkeit bei den Nachbarn stets beliebt und gefragt. Nicht nur er half anderen, auch die anderen halfen ihm und er war fortan anerkannt und sehr geschätzt.

 

Auch seinen mitgebrachten katholischen Glauben praktizierte der Schorsch gewissenhaft in der neuen Heimat und pflegte seinen sonntäglichen Kirchgang, der die Menschen vor der Sonntagsmesse zusammen führte, denn auch über die Kirche kommen oder kamen zumindest bisher die Leute zusammen, so Pfarrer Drexler. So bleibt so mancher- obwohl oft schon Jahre bei uns lebend – ein Unbekannter und Fremder.

 

Ein folgenschwerer Unfall von Sohn Franz erschütterte im Juli 1982 die Eltern. Es vergingen viele bange und schwere Wochen, bis er schließlich nach langen Krankenhausaufenthalten wieder genesen ist.

 

Möge Gott dem liebenswerten Georg Häußler in der Ewigkeit alles vergelten und ihn reichlich belohnen, was auch den Angehörigen durch ihre Liebe zu ihm ein Trost in ihren schweren Stunden sein wird.

 

Nach dem Requiem begleitete Pfarrer Drexler, angeführt von der Feuerwehr und den Angehörigen den Sarg mit dem Verstorbenen zum Friedhof, wo Georg Häußler nach den Gebeten des Geistlichen bestattet wurde. Xaver Wenzl, Vorsitzender der FFW Moosbach dankte ihrem Kameraden am offenen Grab für die 58 Jahre der Treue zum Verein und legte ihm ein Blumengebinde nieder – „Schorsch – ruhe in Frieden“

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Georg Häußler ein liebevoller und fleißiger Gatte und Vater hat sein Leben mit 87 Jahren in Gottes Hände gelegt

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