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Feierliche Osternacht mit anschließender Gräbersegnung und Osterfrühstück waren gut besucht

Prackenbach, den 16.04.2017

Prackenbach. Bei kühlen Temperaturen waren auch in diesem Jahr die Gläubigen aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft zur Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach unterwegs, um die Osternacht mitzufeiern. Das Osterfeuer flackerte schon kurz vor 5.00 Uhr beim Eintritt in das Gotteshaus, so wie sich die Frauen in der Morgendämmerung aufgemacht haben, um den Tod geglaubten Leichnam Jesu zu salben und die unglaubliche Botschaft erhielten, das Jesus lebt.

 

Vom Osterfeuer, das zwischen den Gräbern entfacht wurde, begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle sehr herzlich zur Feier der Hl. Osternacht. Sein besonderer Gruß galt den Jugendlichen und den Erstkommunionkindern dieses Jahres.

Dann sprach er den Segen über das Feuer und bereitete die Osterkerze. Mit dem „Lumen Christ“ zog er in einer Prozession zum Altarraum, bei der durch das verteilen des Lichtes über die kleinen Osterkerzen an die Gläubigen die Dunkelheit im Gotteshaus ein wenig erhellte.

Nach dem Osterlob wurden von den Lektorinnen Thekla Holzapfel, Gerlinde Zweck und Antonie Preisler die drei alttestamentlichen Lesungen vorgetragen. Danach stimmte Pfarrer Drexler das feierliche Gloria an und der Kirchenchor unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl stimmte das Gloria aus der Missa „Laetatus sum“ von Wolfram Menschick an. Auch die weiteren Messgesänge aus dieser Messe schmückten die Osternacht aus.

 

In seiner Predigt ging Pfarrer Drexler auf den Alterungsprozess des Menschen ein, der schon nach Beginn unseres Werdens beginnt. Dazu bieten uns die „Schönheits- und Vitalitäts-Industrie“ den Versuch, allerlei „Mittelchen“ an, um diesen Prozess gegen das Altern und des Sterbens sich zu stemmen.

Auch die Frauen in der Morgendämmerung des Ostertages waren eilig dabei, ihren toten Freund Jesus festzuhalten. Doch der Engel am leeren Grab sagt ihnen, dass er auferstanden ist. Jetzt begreifen sie, dass Jesus keine noch so teueren „Mittelchen“ braucht, um der Verwesung zu entgehen.

An Ostern dämmert es hoffentlich auch uns, was auch wir uns einziges ganz entschieden tun müssen, damit es auch uns einmal so ergeht wie Jesus, damit auch wir auferstehen. Wenn auch unsere Taufe schon weit zurück liegt und wir nicht immer entschieden genug für Christus verbündet waren, so ist es nicht zu spät dafür, ihm auf seinem Weg der Liebe zu folgen, der einmal totsicher ins ewige Leben führt. Alle anderen „Mittelchen“ sind im Grunde nutzlos, so Pfarrer Drexler.

Ganz in diesem Sinn sollte das letzte Wort seiner Predigt der emeritierte Papst Benedikt XVI haben, welcher am Ostersonntag seinen 90. Geburtstag begehen durfte: „Wer Christus in sein Leben einlässt, verliert nichts von dem, was das Leben frei, schön und groß macht“.

 

Nach dem Taufversprechen und der Segnung des Taufwassers sowie des Taufbundliedes, der sich anschließenden Weihwasserbesprengung und den Fürbitten schloss sich die Eucharistiefeier an.

 

Nach dem Schlussgebet dankte Pfarrer Drexler – in aller Namen – allen für die Mitfeier vom Leiden und Sterben sowie der Auferstehung Jesu Chrsti. Sein Dank galt den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck für die Vorbereitungsarbeiten, der Kirchenmusik für die großartige Leistung unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl. Dank auch Gabi Klement für die Gestaltung der wuchtigen Osterkerze, den Ministranten für die geleisteten Dienste und wies darauf hin, dass am kommenden Sonntag 23.04.2017 das Patrozinium St. Georg gefeiert wird.

Nach der Segnung der Speisen erzählte Pfarrer Drexler noch einen Osterwitz und lud zur Gräbersegnung und zum Osterfrühstück ins Pfarrheim ein. Zudem verteilten die Ministranten an die Kirchenbesucher gefärbte Ostereier. Die Besucher freuten sich zwar über die kurze Nacht jedoch über die sehr feierliche Osternacht und auf dieses ausgiebige Frühstück im gut besuchten Pfarrheim.

 

Das Hl. Grab Symbol für Tod und Auferstehung

In der Pfarrei St. Johannes in Moosbach feierte Pfarrer Josef Drexler bereits am Samstag-Abend um 20.00 Uhr mit vielen Gläubigen die Osternacht, das wichtigste aller Feste des Kirchenjahres. In dem noch angedunkelten Gotteshaus segnete der Geistliche vor dem Kircheneingang in der Friedhofseite das Osterfeuer und zog mit der Osterkerze und den vielen Ministranten durch die Kirche bis sie im Altarraum angekommen waren. Vor dem Volksaltar war das Hl. Grab mit dem Leichnam Jesus aufgerichtet, das von weißen und gelben Blumen geschmückt war. Es wird noch eine Woche diesen Platz einnehmen, um den Gläubigen die Möglichkeit zu geben, dort ein stilles Gebet zu entrichten.

 

Im Laufe der Osternacht trugen drei Lektoren – Hans Peter Altmannsperger, Maria Rackl und Margarete Holzfurtner die Lesungen vor und Pfarrer Drexler segnete das Osterwasser und die Speisen. Am Schluss des Gottesdienstes wurden von Frauenbundmitgliedern Osterlämmer und Eier für einen guten Zweck verteilt.

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Drexler allen Kirchenbesuchern, welche die drei Tage mitfeierten, der Mesnerin Margarete Früchtl für die vielen Vorbereitungen und das Schmücken des Hl. Grabes, dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger und nicht zuletzt den Erstkommunionkindern für ihre Teilnahme.

 

Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul feierte Pfarrer Drexler am Ostersonntag um 10.00 Uhr das Hochfest der Auferstehung und die Segnung der Osterspeisen.

 

Am Schluss der jeweiligen Gottesdienste teilte Pfarrer Josef Drexler den Gläubigen mit, dass die Pfarreiengemeinschaft Moosbach –Prackenbach-Krailing voraussichtlich noch in diesem Jahr einen Diakon zugeteilt bekommt.

 

Foto: Moosbach, Hl. Grab