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Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle segnen 14 Schulanfänger

Prackenbach, den 11.09.2018

So wie in jedem Weihrauchkorn- ob klein oder groß- steckt auch in jedem Talent etwas Gutes

 

Prackenbach. Das Wetter hatte am Dienstag einen sehr sonnigen Herbsttag eingeplant, als für viele ABC-Schützen ein neues Schuljahr begann. Zu ihnen gehörten auch 14 Schulanfänger, die gleiche Zahl wie im Vorjahr, die in der Gemeinde Prackenbach ihre Schulkarriere begannen. Als Klassenleitung wurde wieder die bewährte Lehrerin Anita Greiner betraut.

 

In der Pfarrkirche trafen sich die Schüler zunächst mit den Lehrern, Eltern und Angehörigen zu einem Anfangsgottesdienst, zu dem Pfarrer Josef Drexler Diakon Andreas Dieterle und alle Anwesenden herzlich begrüßte. Er erzählte von seinem eigenen ersten Schultag, den er mit ein wenig Angst und gemischten Gefühlen antrat. Dann stellte er besonders alle Schulanfänger, die ihr erstes Jahr im Schulleben antreten, unter Gottes Schutz und bat den Hl. Geist um sein Erbarmen.

 

„Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag“ sangen dann die Kinder und die übrigen Kirchenbesucher sangen kräftig zur Gitarrenbegleitung von Elisabeth Ziereis mit. Dann knüpfte Pfarrer Drexler in seiner Predigt an das von Diakon Andreas Dieterle vorgetragene Evangelium vom Evangelisten Matthias vom Gleichnis von den Talenten an. Er verglich die von Gott gegebenen Talente mit Weihrauchkörnern, die nach Größe, Gestalt und Farbe sehr verschieden sein können, wie die Talente, die Gott der Herr einem jeden von uns gegeben hat und bemerkte, dass in jedem Weihrauchkorn – ob klein oder groß – etwas Gutes steckt.

Eines ist bei allen Weihrauchkörnern unbedingt notwendig. Dass sie bereit sind, sich auf die glühende heiße Kohle legen zu lassen, um den Duft, der in ihnen steckt, zur Entfaltung zu bringen. Nun aber wollen wir miterleben, wie die Weihrauchkörner/wie unsere Talente sich entfalten, wenn wir bereit sind, mitzumachen, so der Geistliche, wobei die Kinder ihre Weihrauchkörner, die ihnen der Diakon vor der Kirche aushändigte, auf die glühende Kohle in eine mit Sand gefüllte Schale legten und der Duft sich entfaltete.

 

Vier Kinder trugen anschließend die Fürbitten vor und bevor der Geistliche alle Kirchenbesucher mit seinem Segen entließ, dankte er allen für die Mitfeier und wünschte den Kindern mit den Lehrkräften viel Erfolg im neuen Schuljahr. „Gib uns Frieden jeden Tag, lass uns nicht allein“ sangen zum Schluss die Kinder und alle Kirchenbesucher und die Schüler der 2./3. und 4. Klasse verließen das Gotteshaus. Nach vielen lieben Worten und guten Wünschen gab dann Pfarrer Drexler und Diakon Dieterle noch jedem einzelnen seinen Segen.

 

Mit einem Instrumentalstück der Flötengruppe unter der Leitung von Birgit Schedlbauer und einem „Herzlich willkommen“ begrüßten die künftigen Schulkameraden und mit ihnen die Eltern die ABC-Schützen in der Aula der Grundschule und Rektorin Katrin Hartl hieß mit sehr freundlichen einfühlsamen Worten die Kinder zur Einschulungsfeier der GS recht herzlich willkommen.

Ich freue mich, dass ihr ab heute hierher gehört. Schulen, ihr wisst das, sind zum Lernen da. Wer von euch kann denn schon ein paar Buchstaben lesen und wem gelingt es schon, einfache Rechnungen zu lösen? Haben sie das gesehen, liebe Lehrerinnen, wie viele sich gemeldet haben, bemerkte sie. Aber ganz so einfach bleibt das leider nicht. Es wird schon etwas schwieriger, meinte sie.

 

Lernen kann ungemein spannend sein, ist ein großes Abenteuer und bringt immer etwas Neues und unendlich viele Neuigkeiten, erzählte sie den Kindern. Das Neue zu finden und aufzustöbern, dabei will euch eure künftige Klassenlehrerin Frau Greiner helfen, welche sicher die meisten schon kennen, bemerkte sie.

Hartl erzählte von einem abwechslungsreichen Programm, das von Stunde zu Stunde wechselt, wo sie mitmachen und konzentriert gefordert sind. Schule bedeutet, Teil einer Klasse zu sein und Ihr habt Mitschüler die eine Klassengemeinschaft bilden, so die Rektorin.

Leider gibt es aber auch einige, die meinen, sich nicht an Regeln halten zu müssen, mit ihnen streiten, bringt nichts. Schule soll auch Spaß machen, dazu gehören freundliche und nette Lehrerinnen, moderner Unterricht und gute Freunde und in erster Linie ihr selber als Hauptdarsteller. Dazu müsst ihr täglich euer Bestes geben. Letztendlich gehört zur Schule auch, dass die Lehrerin bestimmt, was Sache ist. Und schließlich gibt es zum Glück auch die Pausen, in denen man dann Laufen, Lachen und Toben kann.

Nun, ihr seid für die Schule bereit, dazu wünschte sie den Kindern viel Spaß und Erfolg, eine gute Zeit und noch viele schöne Stunden am heutigen Tag. Desgleichen wünschte sie Frau Greiner eine glückliche Hand, Kraft, Geduld und ganz viel Humor für die ihr anvertrauten Kinder.

 

Nach einem Begrüßungs-ABC der 2. Klasse zu den einzelnen Buchstaben überreichte Katrin Hartl den Neulingen einen aus Brezenteig gebackenen Anfangsbuchstaben ihres Vornamens mit einem herzlichen Willkommensgruß im neuen Team. Mit dem Lied „die Schule sind wir“ und lobenden Worten für Anita Greiner und Karin Winklbauer für die Organisation der Feier und dem Elternbeirat für die zur Verfügung gestellten Brezen. Der Elternbeirat hatte in der Zwischenzeit Kaffee und Kuchen bereitgestellt.

 

Fotos: Die Geistlichen holten Eltern und Kinder nach vorne, wo die ABC-Schützen den Segen erhielten, Flötengruppe mit Birgit Schedlbauer, Reime der Schulkameraden zu den Buchstaben, Katrin Hartl überreichte die Brezenbuchstaben

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle segnen 14 Schulanfänger

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