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Pfarrfamilie Prackenbach

Pfarrer John Kodiamkunnel Kuriakose

Ringstr. 1
94267 Prackenbach

Telefon (09942) 8804

Telefax (09942) 904794



Aktuelle Meldungen

4. Fastensonntag mit Fasten-Suppen-Essen

(26.03.2017)

Prackenbach. „Laetare -, freuet euch“, so lautet das Bibelwort in der Vorfreude auf Ostern, so Pfarrer Drexler bei seinen einführenden Worten am letzten Sonntag. Auch das Messgewand hatte sich in zartes Rosa gewandelt, statt des strengen Violetts während der sonst üblichen Fastensonntage und Pfarrer Drexler freute sich auch über die große Zahl an Kirchenbesuchern.

 

Auch ein langes Evangelium prägte den Gottesdienst mit vielen Fragen. Es handelte von einem blinden Mann, den die Jesusjünger gesehen hatten. Auch Jesus sieht den Mann, sieht ihn an und spricht ihn an und wendet sich ihm in Gottes Kraft zu. Dann knetet er Schlamm und Speichel zu Lehm, salbt die blinden Augen und schickt den Mann zum Wasser des Lebens. Der von Gott geheilte bekennt „Ich glaube Herr“ so die kurze Zusammenfassung des Evangeliums.

 

Nach dem Gottesdienst lud Pfarrer Drexler zum Fastensuppenessen ins Pfarrheim ein. Dort erwarteten einige Erstkommunionkinder, verstärkt mit ein paar Ministranten, die in die Schürzen des Pfarrheim-Teams geschlüpft waren, bereits die Gäste. Geschickt und fleißig servierten sie den Gästen Getränke und verschiedene schmackhafte Suppen, welche von den beiden Mesnerinnen und den beiden PGR-Sprecherinnen bereitet wurden. Nach dem Fastensuppenessen machten sich die Erstkommunionkinder noch in der Küche nützlich und erhielten auch noch ein großes Lob von den Verantwortlichen.

 

Selbstverständlich durfte zum Abschluss ein gemeinsames Gruppenfoto mit Pfarrer Drexler nicht fehlen, der voll des Lobes war.

 

Der Erlös des Fastensuppenessens in Höhe von 250 € wird dem Missionswerk von Pfarrer Josef Renner in Afrika /Ghana gespendet. Den Spendern sei an dieser Stelle nochmals sehr herzlich gedankt.

 

Foto: die fleißigen Helfer mit Pfarrer Josef Drexler und vo. re. Ramona Preiß/Höcherl und PGR-Sprecherin Margit Eidenschink

Foto zu Meldung: 4. Fastensonntag mit Fasten-Suppen-Essen

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach und Angehörige der Pfarrei Prackenbach absolvieren „Erste-Hilfekurs“

(25.02.2017)

Prackenbach. Am 25.02.2017 fand im Gruppenraum der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach ein „Ersthelferkurs“ statt, wo 21 Teilnehmer über die Sofortmaßnahmen der „Erste Hilfe“ informiert und geschult wurden.

 

Kursleiterin Mareile Ganz übte mit den Teilnehmern das richtige Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Sie machte den Teilnehmern deutlich, dass bei einer stabilen Seitenlage ganz wichtig sei, dass der Kopf überstreckt ist, dass die Atmung frei ist. Auch das richtige Abnehmen von einem Helm bei Motorradfahrern will gelernt sein.

Als weitere Punkte erzählte die Kursleiterin viel über Sonnenstich, Epilepsie, Atemnot, Schlaganfall und Herzinfarkt und klärte sie über Erstmaßnahmen auf.

 

Außerdem stand ein Kreislaufstillstand auf dem Programm, wobei die Teilnehmer auf Anleitung von Mareile Ganz die Beatmung und Herzdruckmassage übten. Sie erklärte ihnen dabei, dass der Ersthelfer besonders auf Drucktiefe und Frequenz achten muss.

Es wurde auch ein Defibrillator vorgeführt, so dass man alle Eventualitäten üben konnte. Dabei erklärte Mareile Ganz die Handhabung z.B. wie man die Schockpflaster richtig anbringt und dass man den Defibrillator oberhalb bzw. seitlich des Kopfes positioniert, wo er im Ernstfall nicht stört.

Im Übrigen wurden die Teilnehmer informiert, dass ein Defibrillator in der Genobank in Prackenbach stationiert sei.

 

Danach übte man an realitätsnahen Fallbeispielen.

Es wurde z.B. ein Verkehrsunfall mit einem verletzten Motorradfahrer und zwei leicht verletzten Insassen des PKW´s geübt

Dabei wurden die Geschädigten professionell von Frau Ganz geschminkt, so dass mancher ins Schwitzen kam, als er die Verunglückten sah. Die Übenden mussten so vorgehen, wie es im realen Leben üblich sei.

 

Nach diesen folgten weitere Fälle welche die Teilnehmer mit Bravour meisterten.

 

Zum Schluss bedankte sich Stefan Penzkofer bei der Kursleiterin Mareile Ganz für die vielen interessanten Kenntnisse, die sie den Teilnehmern vermittelt hatte.

 

Foto: ganz links Kursleiterin Mareile Ganz

Foto zu Meldung: Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach und Angehörige der Pfarrei Prackenbach absolvieren „Erste-Hilfekurs“

Pfarrer Johann Christian Rahm feiert 25-jähriges Priesterjubiläum in Aiterhofen

(10.07.2016)

Delegation aus der Pfarrei Prackenbach-Krailing feierte mit ihrem ehemaligen Pfarrer

 

Prackenbach-Aiterhofen. Strahlend blauer Himmel, kein einziges Wölkchen war zu sehen, als sich am Sonntag eine kleine Delegation aus einer zwanzigköpfigen Mannschaft von Prackenbachern und Krailingern mit ihrer PGR-Sprecherin Margit Eidenschink in Fahrgemeinschaften Richtung Gäuboden aufmachte, um mit ihrem ehemaligen Pfarrherrn Johann Christian Rahm das 25-jährige Prieserjubiläum mit- und nachzufeiern, der am 29. Juni 1991, -dem Fest Peter und Paul- von Bischof Manfred Müller im Dom St. Peter zu Regensburg zum Priester geweiht wurde.

 

Mit einer großen Ministrantenschar und zwei weiteren Priestern zog Pfarrer Rahm unter Orgelspiel, Trompetenklängen und den Gesang des Kirchenchors Aiterhofen in die Pfarrkiche St. Margareta in Aiterhofen ein. Eingangs entbot der Jubilar allen ein herzliches Grüß Gott und eröffnete den Sonntagsgottesdienst. Besonders begrüßte er seinen Kollegen Pfarrer Siegfried Wölfel aus Friedenfels, der die Festansprache zu seinem Jubiläum hielt und sein Praktikumspfarrer und väterlicher Freund in Bärnau ist und ihn schon seit mehr als 25 Jahren begleitet. Als weiteren Mitkonzelebranten begrüßte er den Klosterpfarrer Franz Pfeffer, der ihm auch schon fünf Jahre zur Seite steht.

 

In seiner Predigt brachte sein ehemaliger Praktikumspfarrer zum Ausdruck, warum dieses Priesterjubiläum in einem Gottesdienst gefeiert wird, weil Lieb und Treue nicht nur wertvolle menschliche Haltungen sind, sondern auch etwas mit Gott zu tun haben. Durch einen Gottesdienst bekennen Christen ihren Glauben, dass Treue nicht allein menschliche Leistung ist, sondern ein göttliches Geschenk. Christus hat uns seine Liebe vorgelebt und geschenkt und diese Liebe sollen wir weiterschenken. Last euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus bauen, zu einer heiligen Priesterschaft und durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen, so Pfarrer Wölfel.

Dann erinnerte der Prediger an den Primiz-Spruch von Pfarrer Rahm: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben, das Leben in Fülle!“ Und überall, wo du hingestellt wurdest, hast du die Menschen froh gemacht. Du warst überall ein guter Hirte, so in Bernau, in Schönsee, Schwandorf, Prackenbach und ab 2011 in Aiterhofen. Überall wo du warst, ob Schule, Kindergarten, Jugend, Geburtstage, Krankenbesuche, Gottesdienste und Festen, immer warst du mit ganzem Herzen dabei und hast die frohe Botschaft verkündet und hast immer ein gutes Herz dafür gezeigt, warst immer da und hattest  ein gutes Wort. So bis du ein Priester nach dem Herzen Jesu, so der Prediger. Du warst nicht in erster Linie ein Geld-Sorger, sondern ein Seelsorger, du warst nicht der große Hochwürden, sondern ein Freund und Diener der Menschen, so wie es auch Papst Franziskus fordert in seinen Worten, geht hinaus an die Ränder der Gesellschaft. So dankte er am Ende seiner Predigt Pfarrer Rahm für seine Treue zu seinem Dienst. Es wäre sicher das schönste Geschenk an den Jubilar, wenn durch diese Feier von den jungen Menschen der Wunsch nach einem Ordens- und Priesterberuf geweckt worden wäre, so der Geistliche.

 

Nach dem Schlussgebet gratulierten die Oberministranten von Aliterhofen namens aller Ministranten und wünschten ihrem Seelsorger alles Gute und dankten für sein Wirken in der Pfarrei und überreichten eine große Zimmerpflanze mit den Namen aller Ministranten aus der Pfarrei Aiterhofen.

 

Pfarrer Rahm bedankte sich für diese Geste der Ministranten sehr herzlich und lud alle zum Pfarr- und Gartenfest ein, wo er allen dann auch erst seinen Dank gesagt hat, ehe er den feierlichen Schlusssegen erteilte und zum Te Deum und dem Lied “Großer Gott wir loben dich“ anstimmte.

Beim Auszug gab es für den wunderbar gestalteten feierlichen Festgottesdienst für den Jubilar Rahm, den Festprediger und den weiteren Konzelebranten, dem Kirchenchor, Organisten und Trompeter einen langanhaltenden Applaus.

 

Beim sich anschließenden Pfarr- und Gartenfest, bei dem mehrere Hundert Besucher gekommen waren, hielt der Jubilar eine Dankansprache. Bei diesem Fest waren die Prackenbacher und Krailinger „Schäflein“ Ehrengäste von Pfarrer Rahm, der sie mit Speisen und Getränken verköstigte. Er begrüßte und bedankte sich bei der Politischen Gemeinde mit seinem ersten Bürgermeister Manfred Krä und seinen Gemeinderäten für das stete konstruktive Miteinander. Ganz lobend erwähnte er die Mesner und Mesnerinnen von Aiterhofen, Niederharshausen und Geltolfing. Er stellte fest, dass dies die besten Mesner und Mesnerinnen auf der ganzen Welt sind. Aber auch die Mesnerinnen in seiner früheren Pfarrei Prackenbach und Krailing stellte er auf die gleiche Ebene. Dank galt dabei auch seiner Pfarrsekretärin, den Ministranten, der KAB, den Krankenbesuchsdienst, der Seniorenbetreuung, der Jugend, Jugendband, Jugendchor, Mutterkind-Gruppe. Besonderer Dank galt den Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen von der Pfarreiengemeinschaft für das harmonische Gefüge zum Wohle der gesamten Pfarrgemeinde. Ganz lobend erwähnte er die beiden PGR-Sprecher/innen von Aiterhofen und Geltolfing. Besonderen Dank zollte er dem Kirchenchor unter der Leitung von Schwester Klara und dem jungen Organistenteam. Dank galt auch dem Kindergarten und der Schule für das harmonische und gute Miteinander. Ein ganz herzliches Dankeschön sprach er den Klosterschwestern von Aiterhofen aus. Sie sind die Säulen unseres Glaubens und des Gebetes, so Pfarrer Rahm und dankte stellvertretend Schwester Anita dafür.

Nicht minder dankte er dem Klosterpfarrer BGR Franz Pfeffer, welcher ihm ein väterlicher Freund geworden ist und der ihm immer wieder aushilft. Besonders hob Pfarrer Rahm seinen Praktiumspfarrer Siegfried Wölfel hervor, der viele Kapläne ausgebildet und ihm stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist. Ein herzliches Vergelt´s Gott sprach er seinen Eltern und Geschwistern aus, die ihm Heimat und Geborgenheit geboten haben und in jeder Lebenslage für ihn da waren und sind. Ein herzliches Willkommen sprach er den Gästen aus seiner ehemaligen Pfarrei Prackenbach-Krailing aus. In den 15 Jahren seines Wirkens hat er stets ein sehr großes wohlwollen empfunden, bemerkte er. 

Pfarrer Rahm merkte aber auch an, dass er in seinen 25 Jahren nicht alles richtig gemacht hat. Und zur Wahrhaftigkeit gehört auch, dass man seine Fehler eingesteht uns so bat er um Entschuldigung und dankte auch dem Herrgott für diese Zeit. Sein Wunsch und seine Einladung: „Nehmen wir uns gegenseitig an mit unseren Stärken und Schwächen und begleiten wir uns gegenseitig in Gelassenheit, denn wir sind geliebte Kinder Gottes und berufen zur Ewigkeit.“

 

Der Sprecher des Pfarrgemeinderates Manfred Sagstetter begrüßte namens der beiden Pfarreien die beiden Mitzelebranten und bedankte sich für den schönen Gottesdienst. Weiter begrüßte er die Ehrengäste, Bürgermeister Manfred Krä mit den Gemeinderäten, den ehemaligen Landrat Alfred Reisinger, die Schwestern des Klosters mit Generaloberin Anita Haimerl , die ehemaligen Freunde und Wegbegleiter des Pfarrers aus Prackenbach, die Eltern, Geschwister und Verwandten von Pfarrer Rahm. Dann erinnerte Sagstetter an die Stationen von Pfarrer Rahm in den letzten 25 Jahren und bemerkte, dass die Pfarrei stolz ist, dass er in Aiterhofen/Geltolfing ist. „Wir haben einen Bayerischen Pfarrer der uns versteht und einen den wir verstehen. Ein bodenständiger menschlicher Pfarrer, der auch die Basis kennt und wir sind froh, dass wir sie haben, so PGR-Sprecher Sagstetter.

Als Geschenk überreichter er etwas Nützliches, „um in der Pfarrei vorwärts zu kommen“, einen Benzinkanister mit Tankgutscheinen.

Auch die Oberministranten von Geltolfing überreichten ein passendes Geschenk an ihren Dienstherrn.

Bürgermeister Manfred Krä erinnerte nochmals an den wunderbaren Festgottesdienst bei Bilderbuchwetter und gratulierte namens der Völkerschaft der gesamten Gemeinde zum silbernen Jubiläum recht herzlich. Er betonte die stets gute und harmonische Zusammenarbeit von Gemeinde und Pfarrei. Er wünschte viel Glück, Wohlergehen und viel Freude für die Zukunft und überreichte an den Marienverehrer Johann Christian Rahm als Dank der Gemeinde Aiterhofen eine geschnitzte „Patrona Bavariae“.

Für die evangelisch luterische Kirche übermittelte Pfarrerin Erna Meiser die besten Glück- und Segenswünsche. Sie betonte die gute Zusammenarbeit auch im Bereich der Ökumene und überreichte ein passendes Geschenk an Pfarrer Rahm.

Für die ehemalige Pfarrei Prackenbach-Krailing übermittelte die PGR-Sprecherin Margit Eidenschink die Glück- und Segenswünsche zum Jubelfest. In gereimter Form brachte sie kurz den Werdegang von Pfarrer Rahm zum Ausdruck und dankte nochmals sehr herzlich für die 15 Jahre seines Wirken in der Pfarrei Prackenbach-Krailing. „So waren Kirchenfeste immer ein sehr schönes Erlebnis, eine volle Kirche das Ergebnis. Doch das allerwichtigste war, sie hatten für jeden Menschen ein gutes Wort, keinen schickten sie jemals fort. Sie waren Priester für alle, ob alt oder jung, begeisterten sie mit Schwung.“ Als Geschenk der Pfarrei und der mitreisenden Gäste überreichte sie einen Gutschein für eine Ballonfahrt. Ebenfalls dankte sie auch den Eltern des Pfarrers für ihre Unterstützung und überreichte der „Pfarrer-Mutter“ mit Antonie Preisler, einen Blumenstrauß.

 

Auch der Kindergarten sang für den Jubilar Lieder und brachte einen Tanz zur Aufführung. Ebenso durfte die Schule mit ihrer Leiterin mit einer Darbietung im Pfarrgarten nicht fehlen.

Es war ein unvergesslicher feierlicher Gottesdienst, ein gelungenes Gartenfest und viele Gratulanten, die einem strahlenden Jubilar zeigten, wie beliebt und geschätzt er ist.

 

Foto: Prackenbacher Delegation (Peter Fleischmann, Gabi Klement, Agnes Preiß, Gerlinde Zweck, Antonie Preisler,Pfarrer Rahm, Ramona Preiß –Höcherl, Theklas Holzapfel, Hans Preiß, Margit Eidenschink, Agnes Heigl

Foto zu Meldung: Pfarrer Johann Christian Rahm feiert 25-jähriges Priesterjubiläum in Aiterhofen

Humorvoller Bildungsabend

(21.04.2016)

„Humor ist die Heiterkeit der Seele“ von Pfarrer Kruschina aus Roding

 

Prackenbach/Moosbach. Zum Bildungsabend am Donnerstag konnte die Pfarrgemeinderatssprecherin der Pfarrei Prackenbach Margit Eidenschink gut 40 Teilnehmer der Pfarrei Moosbach sowie Prackenbach-Krailing im Pfarrheim St. Georg begrüßen. Zu dieser Gemeinschafsveranstaltung dieser Pfarreien waren auch die Vorsitzenden des Frauenbundes Moosbach-Altrandsberg, des Frauen- und Müttervereins Prackenbach und der Marianischen Männerkongregation Moosbach anwesend.

Sie bedankte sich auch bei Josef Ettl für die Planung und Organisation dieser Veranstaltung.

 

Diese Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung des Landkreises Regen dient als Fortbildungsmaßnahme auch der Weitergabe christlicher Werte. Dazu konnte Eidenschink als Referenten des Abends den Stadtpfarrer von Roding, Herrn Holger Kruschina begrüßen. Thema dieses Abends war „Humor ist die Heiterkeit der Seele.“ Mit diesem Thema ist Kruschina inzwischen auch außerhalb der Faschingszeit seit 19 Jahren unterwegs. Einführend wies er darauf hin, dass Humor und Humus auf den gleichen Wortstamm zurück zu führen sind. Beide bieten einen fruchtbaren Lebenssaft, der das Leben positiv bereichert. Humor lehrt mit Fehlern besser umzugehen und auch schwere Zeiten leichter zu bewältigen. Auch das Evangelium wird als frohe Botschaft verkündet. Viele Stellen in der Bibel zeigen, dass Jesus ein froher positiv denkender Mensch war.

 

Um Humor in diesem Vortrag zu verbreiten, ist es nicht notwendig, ständig etwas Neues zu erfinden. Das reichhaltige Repertoire an Liedern und Bücher der letzten Jahrzehnte bietet eine Fülle von lustigen Stücken, die genutzt werden können. Als erstes hat der Referent ein lustiges Stück von Josef Fendl aus dem Buch „A frische Bries“ mit dem Titel „Der Sacharin-Heilige“ ausgewählt. Die Figur des Hl. Nepomuk musste dafür herhalten, um Ware zwischen Bayern und Böhmen zu schmuggeln. Passend dazu trug er anschließend in Gitarrenbegleitung das bekannte Bayerwaldlied „Die Schwiarza vom Landl“ vor. Des weiteren folgten Geschichten von Helmut Zöpfl mit Sprüchen über Pfarrer, ein Lebenslauf eines Pfarrers von Krauss Wolf, das Lied Noah, Bibelgeschichten aus dem Buch „Die Bayerische Weltgeschichte“ von Michl Ehbauer. In der anschließenden Geschichte von Tommy Bayern wird in dem Stück „Die frohe Botschaft“ die Schwangerschaft von Jungfrau Maria kritisch hinterfragt. Es folgte dann ein Lied von Herrmann Leopoldi mit dem Couplet „Der Krankenkassenpatient“ welches in der heutigen Zeit wieder sehr aktuell ist. Da Kruschina auch in Innsbruck studiert hat, konnte er den damaligen Bischof von Innsbruck Herrn Reinhold Stecher näher kennen lernen. Dieser volksnahe und weit über die Grenzen von Österreich bekannte Bischof schrieb eine Reihe von auch heute noch sehr lesenswerten Bücher. Mit den Geschichten der Familiengottesdienst sowie Skandal im Bus zeigte Bischof Stecher einmal mehr seine lustige und lebensbejahende Seite. Mit dem Lied „Der Bischof reist im Land umher“ wurde eine Begegnung mit einem Schweinehirten auf sehr hintergründige Art beschrieben.

 

Zum Schluss bedankte sich Margit Eidenschink mit einem Geschenk bei Pfarrer Kruschina für den äußerst hintergründigen, lustigen und unterhaltsamen Vortrag mit einem kleinen Geschenk.

 

Foto: Holger Kruschina und Margit Eidenschink

Foto zu Meldung: Humorvoller Bildungsabend

Das Weinfest als Abschluss eines Erntejahres

(10.10.2014)

„Bayerwald Ladies“ spielten zünftig auf

 

Prackenbach. Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Pfarrfamilie Prackenbach/Krailing im Herbst sein Weinfest abhält und als Schlusspunkt des Erntejahreses setzt. Dazu hatte das Pfarrheimteam um die Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink wieder ein festliches und herbstlich geschmücktes, zum Feiern einladendes Pfarrheim geschaffen.

 

Eingangs begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle sehr herzlich und freute sich über den guten Besuch. Dabei merkte der Geistliche an, dass das Weinfest als Nachlese zum Erntedankfest und als Lobpreis an Gott für seine Gaben zu betrachten sei und dies gehe auch einher, dass wir die Gaben miteinander teilen und genießen sollen, um dabei als Pfarrfamilie ins Gespräch zu kommen.

Außerdem bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen, welche bei diesem Weinfest mithalfen und zum Gelingen beigetragen haben und wünschte frohe und vergnügte Stunden.

Sehr herzlich begrüßte der die „Bayerwald Ladies“, welche für die musikalische Unterhaltung des Festes sorgten. Zugleich wünschte er den teilnehmenden Mädels, beim Alpen Grand Prix in Meran, für das nächst kommende Wochenende viel Erfolg. Auch der anwesenden Komponistin Heidemarie Vogl, galt sein besonderer Willkommensgruß.

 

Währen des Abends servierte das Pfarrheimteam köstliche Schmankerl aus der Küche und einen süffigen Wein für die gut gelaunten Gäste, währen die Musik zünftig aufspielte. Es gab sehr viele musikalische „Leckerbissen“ an diesen Abend, so dass sicherlich jeder von seinen Alltagsgeschäften abschalten konnte.

 

Fotos: Bayerwald-Ladies Annalena Lex und Regina Böer

Foto zu Meldung: Das Weinfest als Abschluss eines Erntejahres

Aderlass und Schröpfen aus der Heilkunde der Hildegard von Bingen

(25.03.2014)

Gut besuchter Bildungsabend mit Heilpraktiker Reinhard Schiller aus Wittibreut

 

Moosbach. Hildegard von Bingen zählt als eine der herausragendsten Frauengestalten des deutschen Mittelalters. Sie gilt als erste Naturwissenschaftlerin und erste Ärztin, sie war Dichterin, Komponistin und eine der größten Mystikerinnen und entwickelte einen ganzheitlichen Therapieansatz gegen Krankheiten wenn sie sagt: „Befindet sich der Mensch mit Gott und seiner Umwelt in Einklang, ist er gesund. Krankheiten entstehen, wenn diese Harmonie gestört ist“.

 

Zur Gemeinschaftsveranstaltung am Dienstag im Gasthaus Kerscher, veranstaltet von der Kath. Erwachsenenbildung Regen, den Pfarrgemeinden Moosbach und Prackenbach, der Gartenbauvereine Prackenbach und Moosbach, des Frauenbundes Moosbach/Altrandsberg und der Marianischen Männerkongregation aus Prackenbach und Moosbach, konnte der Bildungsbeauftragte Josef Ettl neben Pfarrer Josef Drexler und den Vereinsvorständen 80 Teilnehmer begrüßen, unter anderem auch den Referenten Reinhard Schiller, Heilpraktiker und Buchautor aus Wittibreut bei Pfarrkirchen, der in seinem Vortrag auch sehr viele Beispiele aus seiner Praxis mit einband.

 

Ettl merkte eingangs an, dass am 20. September ein Pfarrausflug, vielleicht mit der Pfarrgemeinde Prackenbach statt findet und lud zum Katholikentag in Regensburg ein.

 

Hildegard von Bingen wurde im Jahre 1098 geboren und starb 1179. Sie hinterließ naturkundliche und medizinische Schriften, entstanden zwischen 1150 und 1160, in denen sie ihr Wissen um Kräuter und Heilpflanzen von annähernd 300 Pflanzen beschrieb, die aus volkskundlichen Erfahrungen, antiker Überlieferung und benediktinischer Tradition entstanden sind. Auch beschreibt sie unter anderem auch zwei, heute noch aktuelle Entgiftungsmethoden, den Aderlass und das nasse (blutige) Schröpfen.

 

Der Heilpraktiker Reinhard Schiller erläuterte den Zuhörern in seinem Vortrag die vier Säulen der Hildegard-Medizin und gab ihnen mit seinem umfangreichen Wissen auf humorvolle Weise viele Hinweise über die Anwendung natürlicher Heilmittel bei verschiedenen Erkrankungen.

 

Zu den vier Säulen, die Schiller aufzeigte, zählen unter anderem die Heilmittel aus der Natur, wobei der Referent auf natürliche Ernährung plädierte, „dann braucht der Mensch auch keine Anwendung gesund zu werden“, betonte er. Viele Menschen wollen abnehmen. Doch Fasten ist nicht so einfach, überlisten sie sich selbst, zum Beispiel mit intensiver Arbeit, so Schiller, dann geht es bedeutend leichter.

 

Eine Möglichkeit, den Organismus zu entgiften ist unter anderem der Aderlass. Hierbei sind im echten hildegardischen Sinn verschiedene Bedingungen zu erfüllen, so soll der Patient eine gewisse Konstellation aufweisen, muss nüchtern sein und darf  nicht zu jung und auch nicht zu alt sein. Der Aderlass hat sich bei Kopfschmerzen, Migräne, erhöhter Augendruck, Ohrengeräusche, Entzündungen im Kopfbereich, Herzrhythmusstörungen und vielem mehr bewährt. Anschließend soll eine dreitägige Aderlassdiät eingehalten werden.

Auch das Schröpfen, als eine noch heute aktuelle Entgiftungsmethode, beschreibt die  heilige Hildegard in ihren Schriften. Es befreit den Organismus von schädlichen Schlacken. Dazu erwähnte Hildegard, dass schröpfen zu jeder Zeit gut und nützlich ist, damit die schädlichen Säfte und Schleime, die sich im Menschen befinden, vermindert werden. Schleime, die zum größten Teil zwischen Haut und Fleisch sitzen, sind dem Menschen besonders nachteilig.

 

Ein weitere Säule der Hildegard-Medizin ist eine ausgewogene Ernährung, merkte der Referent an und nannte verschiedene Nahrungsmittel, die so mancher Mensch nicht verträgt. Dazu gehören Heidelbeeren, Erdbeeren oder Schweinefleisch. Ein übermäßiger Genuss von Erdbeeren kann eine Mandel- und eine Blinddarmentzündung auslösen, merkt der Heilpraktiker an.

Dagegen reinigt Dinkel das Gemüt, auch Roggenvollkornbrot oder Haferbrei ist ein Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung wie auch Gemüse, entwässerten Gurkensalat, Sellerie und Kichererbsen. Auch möge man bedenken, dass man den Genuss von Butter gegenüber Margarine vorziehen sollte.

 

Viele Lebensmittel zeigte der Experte noch auf, die für einen gesunden Organismus sorgen oder die man besser nicht genießen sollte. Erwähnenswert sei die Zwiebel bei Magenproblemen, auch Spinat reinigt von Schleim, dagegen sollte man bei Asthma keine rohen Birnen zu sich nehmen. Reh- oder Hirschfleisch sind besonders gesund wie auch eine deftige Hühnersuppe bei Grippe. Auch ein Walfisch oder ein Bartsch würde nie schaden, so Schiller.

 

Viele Krankheiten und seine natürlichen Heilmittel erwähnte noch der Referent wie zum Beispiel sollte ein Patient, dem eine Operation bevor steht, Schafgarbe mit Wein vermischt zu sich nehmen und dass ein Knochen wieder wächst, ist Spitzwegerich in Honig gekocht ein heilsames Mittel. Bei Migräne hilft eine Honigkur und Ohrenschmerzen lindert Weinstocktropfen mit Olivenöl vermischt und wer unter Inkontinenz leidet, sollte beachten, dass es auf keinen Fall gut ist, morgens etwas Kaltes zu trinken. Warmer Tee, evtl. Salbei-Tee hilft bei diesem Problem, denn es dauert geradezu bis Mittag, bis die kalte Flüssigkeit im Magen die Körpertemperatur von 37 Grad erreicht hat.

 

Mit einem Gedicht vom „sonderbaren Bettler“ und einer „Gute Nacht -Geschichte“ beschloss Schiller seinen lehrreichen und sehr locker gehaltenen Vortrag und Antonie Preisler, Bildungsbeauftragte des Pfarrgemeinderates Prackenbach bedankte sich bei dem Referenten für die interessanten Ausführungen, von denen die vielen Gäste sicher einige gut gemeinte Ratschläge mit nach Hause nahmen.

 

Foto: Reinhard Schiller und Antonie Preisler

Foto zu Meldung: Aderlass und Schröpfen aus der Heilkunde der Hildegard von Bingen

„Das Vater unser“ in 12 Liedern und passenden Texten

(22.11.2013)

Konzert des Kirchenchores Prackenbach/Krailing

Ehrung langjähriger Sänger/innen und Organisten am Cäcilientag

 

Prackenbach. Der Kirchenchor Prackenbach und Krailing hat schon mit vielen außergewöhnlichen Auftritten und speziell Konzerten den Zuhörern viele Stunden der Muse beschert. Auch dieses Jahr nahmen sie das Fest der Hl. Cäcilia, deren Namenstag die Kirche am 22. November feierte, zum Anlass und brachten ein ganz besonderes Konzert „Das Vater unser“ in 12 Liedern mit kurzen passenden Texten zu Gehör, das mit neuen Gedanken dem Gebet beigetragen wurde und von dem die Zuhörer sehr angetan waren.

 

Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte die Mitglieder des Kirchenchors und alle Besucher sehr herzlich und merkte an, dass die Hl. Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik und insbesondere des Orgelspiels gilt. Ihr zu Ehren findet heute das Konzert statt, deren Proben schon seit Wochen unter der Leitung von Regina Christof laufen und wünschte allen eine gute, erbauende Stunde. Das Konzert wurde von Eva-Maria Eidenschink am E-Piano begleitet.

 

Beim „Vater unser“, dem wohl wichtigsten Gebet der Bibel, haben sich die Texter besonders darauf konzentriert, neue Gedanken zu entwickeln und bereits Gesagtes nicht zu wiederholen, um zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Gebet beizutragen. Ebenso vielfältig und stilistisch abwechslungsreich ist die musikalische Umsetzung.

 

Gemäß Martin Luther: „Wer nicht beten kann, soll Lieder singen...“ begannen die Mitglieder des Chors, die sich unter dem Hochaltar postierten, mit dem ersten vierstimmigen Lied: „Mein Vater … er hört und lässt mich reden, er nimmt uns an und lebt mit uns, eine Ewigkeit lang.

Den Text, den Josef Maurer dazu vortrug, handelte vom Herrn der Kirche und in allen Erdteilen und bei Menschen aller Hautfarben.

„Es gibt ein Zuhause“ handelte das Motto des zweiten Liedes –„ bei dir ist die Quelle des Lebens und von dir fließt ein Strom in die Dürre der Zeit“. „Heilig ist dein Name“ - betonten die Sänger anschließend - und wer Gott die Ehre gibt, wer ihn anerkennt und ihn lobt und preist, heiligt seinen Namen. Dies bekräftigte auch Maurer in seinem Text – Geheiligt werde dein Name mit vielen Stimmen, Sprachen und Tun und in allen Bereichen des Alltags.

 

„Mit einem Senfkorn fängt es an, ganz zart und unscheinbar fuhren die Chorsänger in ihrem Konzert fort. „Dein Reich komme, auch in deiner Kirche“ heißt es in dem kleinen Text, und gib dass wir uns der Herrschaft deiner Liebe nicht entziehen. „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden, las Maurer weiter, in deiner Kirche und durch deine Kirche und zeig deinen Willen“. Dazu sang der Chor: „Vater wenn mein Wille still in deinem ruht und ich halte stille,  machst du alles gut“.

 

So galt es für jeden Satz des „Vater unser“ einen neuen Gedanken, dem Gebet durch den Lied-Text beizutragen, das den Sängern in ihrem Konzert vortrefflich gelang. „Wir brauchen mehr“ wir brauchen mehr von dir, sang der Chor anschließend  und Maurer bat – „wir brauchen auch das Brot der Fröhlichkeit und Menschlichkeit.“

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben, unseren Schuldigern, hieß es weiter im Text des Vater unser und die Chorsänger baten ergreifend: „Wenn der Tag zu Ende geht, kommen Wünsche sehr verschieden. Doch ein Wunsch bleibt immer gleich: „Vater sende deinen Frieden..“

Durch unser gutes Leben und durch unsern Reichtum- führe uns nicht in Versuchung.- Lehre uns Bescheidenheit statt Selbstherrlichkeit und Prunk, hob Maurer hervor und der fünfstrophige Gesang des Chores, der sehr kräftig und zugleich melodisch durch das akustische Kirchenschiff drang, erzählte von einem Wort, schon sich der Ärger regt und Vertrauen gerät ins Wanken. Ein Blick schon hat sich eingeprägt, ein Bild, das mit  Beschlag belegt.

 

Die  letzten vier Vorträge trugen die Titel: „Vater im Himmel erlöse mich“, vom blinden Vertrauen auf Althergebrachtem und vom Misstrauen und  „du hast die Macht“, denn dein ist das Reich und wenn du willst, zerbricht die Macht der Herren. Auch von einem  Neubeginn wurde gesungen, von unbegrenzter Zeit erzählen die Chorsänger  und so soll es geschehen und  schlossen  mit einem großen und gewaltigen – Amen - .

 

Zur Ehre Gottes zu singen, war schon immer ein löbliches Anliegen, was auch in Prackenbach seit Jahren ein guter Brauch ist, lobte Pfarrer John und dankte sehr herzlich den Chormitgliedern und Chorregenten, insbesondere Regina Christof und überreichte ihr eine Rose als Anerkennung für die vielen Stunden, die sie geopfert hat und die Kirchenbesucher stimmten ein einen gebührenden langanhaltenden Applaus.

 

Anschließend ehrte Pfarrer John langjährige Mitglieder im Kirchenchor für ihr Engagement mit einem Segen´s Gott und überreichte mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Antonie Preisler und Mesnerin Thekla Holzapfel Ehrenunrkunden der Pfarrei und des Bischofs von Regensburg für ihr verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik.

 

Für 10 Jahre als Sängerin: Claudia Kuffner,

für 15 Jahre Anna Bartl. Georg Ecker, Josef Maurer, Margit Eidenschink, Gisela Miethaner, Rosmarie Wittmann, Josef Baumgartner, und Gertraud Holzapfel.

Sei über 15 Jahren üben das Amt der Organisten in der Pfarrkirche Prackenbach und Filiale Krailing aus:

Anette Fraundorfner und Christian Fischl.

Für 25 Jahre als Sängerin: Hedwig Penzkofer

für 25 Jahre als Organist: Johann Preiß

für 30 Jahre als Sänger/innen : Rosmarie Hastreiter, Franz Mothes, Sigrid Penzkofer, Anna Wühr

für 30 Jahre als Organistin: Ulrike Altmann

für 50 Jahre Melanie Bergbauer

ein herzliches Vergelt´s Gott sprach auch die Pfarrgemeinde und Chor der langjährigen engagierten Chorleiterin und Sängerin in der Pfarrei Regina Christof aus. Sie ist seit 25 Jahren Chorleiterin und Sängerin in der Pfarrei, ihr gebührt ein großes Lob.

 

Foto: Chor nach Empfang der Ehrungen, li. Pfarrer John, von re. Antonie Preisler, Franz Mothes, Regina Christof, Josef Maurer, dahinter Eva Maria Eidenschink. 

Foto zu Meldung: „Das Vater unser“ in 12 Liedern und passenden Texten

St. Martin und der Bettler

(11.11.2013)

„Im Schnee saß ein armer Mann, hatt´Kleider nicht, hatt´Lumpen an“

 

Prackenbach. Die Temperaturen waren zwar etwas frostig, aber der Regen hielt sich zurück, so dass die Martinsfeier am Montag, wie angekündigt, am Pfarrheimplatz stattfinden konnte, wo auf dem Platz ein wärmendes Feuer entfacht wurde. Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte die vielen Schulkinder, die Kleinen des Kindergartens und der Kinderkrippe sowie viele Eltern und Angehörige, die zur Feier gekommen waren. Am Schluss der Feier zogen alle in deinem langen Laternenzug durch den Ort.

 

Pfarrer John freute sich sehr, dass so viele seiner Schäflein gekommen waren, um das Andenken den Hl. Martin zu feiern, dessen Leben anschließend bei einem Spiel zu hören sein wird. Er merkte an, dass der Hl. Martin ein Mönch wurde, ein Kloster gründete und später Bischof wurde und immer ein Herz für die Menschen gehabt hat. Denn so meinte der Geistliche, dass es keine größere Liebe gibt, als dass man ein Herz für die Armen und Kranken hat. 

 

„St. Martin ritt durch Schnee und Wind..“ sangen Kinder der 2. Klasse in ihrem Spiel, das sie unter der Leitung von Elisabeth Ruis den aufmerksamen Kindern und Erwachsenen zeigten, Ein Sprecher erzähle ihnen zunächst die Geschichte vom Hl. Martin, der ein römischer Offizier war und den seine Soldaten achteten und liebten, denn er war mutig, gütig und gerecht. In einer bitterkalten Nacht entdeckte Martin mit einem Trupp Reiter am Straßenrand eine Gestalt, die aus lauter Kälte um Hilfe schrie.

Und weil er nur Lumpen trug und keine warme Wohnung hatte, schenkte Martin dem Bettler die Hälfte seines Mantels.

Anschließend ritt St. Martin, der sich nicht um das Gerede der Soldaten kümmerte, weiter, als wäre nichts geschehen. Eine Legende erzählt, dass in der folgenden Nacht Jesus dem Hl. Martin im Traum erschien und den Mantel trug, den er dem Bettler geschenkt hatte und sagte: „was du dem Geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan.“

 

In den Fürbitten, welche einige Kinder vortrugen, dachten sie an all die Menschen in Not, Leid und Krankheit, baten für alle Kinder und Erwachsenen, dass sie nicht müde werden, den Mitmenschen zu helfen und auch für die hier versammelten Kinder und Erwachsenen, dass Gott sie auf die Fürsprache des Hl. Martin segnen möge.

 

Dann zogen alle Kinder mit den Erwachsenen in einem langen Laternenzug durch die Dorfstraße und sangen: „Ich geh mit meiner Laterne“. Bei der Rückkehr segnete Pfarrer John einen Korb von Lebkuchen, die er dann mit den Martinsspielern an die Kinder verteilte.

Zum Schluss wollte er es nicht versäumen, allen für ihr Kommen zu danken, insbesondere den Lehrkräften Elisabeth Ruis und Anita Greiner, den Erzieherinnen im KG, dem Elternbeirat der Schule, die für Kinderpunsch, Glühwein und einen kleinen Imbiss sorgten und allen, die in irgend einer Weise sich für die Vorbereitung der Martinsfeier sorgten.

 

Foto: St. Martin-Bettler und Pfarrer John

Foto zu Meldung: St. Martin und der Bettler

Ein schönes Fest bei der Pfarrfamilie – Fanfaren aus Viechtach spielten auf

(08.09.2013)

Pfarrfest mit vielen Attraktionen– Pflanzenbörse, Basteln, Kutschenfahrten, Auftritt von Sängernachwuchs

 

Prackenbach. Wenn auch am Nachmittag die Sonne hinter den Wolken verschwand, hat zunächst herrliches Spätsommerwetter die Besucher des Pfarrfestes am Sonntag verwöhnt. Erst am späten Abend setzte Regen ein, so dass die Gäste das Fest ungehindert im Freien genießen konnten.

 

Den ganzen Nachmittag herrschte auf dem Pfarrer-Baumgartner-Platz vor dem Pfarrheim ein reges Treiben. Die Verantwortlichen insbesondere Pfarrer John, der jeden Gast mit Handschlag begrüßte, dürften am Schluss mehr als zufrieden sein.

 

Vorausgegangen war ein Gottesdienst zum diesjährigen kirchlichen Hauptfest des Frauen- und Müttervereins, feierlich zelebriert von Pfarrer John Kodiamkunnel, Musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor mit Orgelbegleitung durch Hans Preiß. Anschließend traf man sich im Pfarrheim zum gemeinsamen Mittagessen bei familienfreundlichen Preisen.

 

Inzwischen hatten verschiedene Gruppen ihre Attraktionen aufgebaut. So war der Förderverein N.E.S.T. für bedürftige Kinder in Indien mit einem Stand vertreten. Sie boten – organisiert von der Familie Christof – eine Vielzahl verschiedener selbst gestalteter und originellen Artikel aus Naturprodukten.

 

Eine Attraktion des Pfarrfestes war wie immer die Pflanzenbörse des Gartenbauvereins mit seinen 130 Preisen, alle gesponsert, wobei besonders die Aquarelle von Rosi Baumgartner und Beate Götthans-Gierl ins Auge stachen. Der Andrang war so groß, dass schon bis Mittag die Lose vergriffen waren.

 

Bei der Bastel-, Mal- und Knetecke der Spielgruppe „Kleiner Bär“ unter der Leitung von Kerstin Bemmerl, wurde nach Herzenslust geknetet und gebastelt. Hier entstanden vor allem Windlichter und allerlei Figuren. Selbst kreierte Sachen aus der Werkstatt vom Kindergarten boten auch zwei Mädchen am Stand vom Kinder- und Jugendchor an. Auch ein Flohmarkt mit riesigen Mengen von Büchern und Spielen durfte nicht fehlen.

Großer Andrang herrschte auch bei den Oldtimer- Traktor-Fahrten. Der Leiterwagen von Klaus Mühlbauer war ständig mit Kindern besetzt, die bei einer Rundfahrt immer wieder auf ihre Kosten kamen.

 

Dann war der Nachwuchs an der Reihe. Der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, bereits bekannt durch seine exzellenten Auftritte, gaben ihre Lieder „von den blauen Bergen, ein TV-Medley oder „so a schena Dog“ flott und aufgeweckt zum Besten und wurden mit viel Applaus belohnt. Begleitet wurden sie von Eva Maria Eidenschink (E-Piano), Simon Eidenschink (Gitarre) und David Kuhn (Tachon).  

Mit Anna-Lena Kellermeier (Gesang) und Simon Eidenschink (Gitarre) trat ebenfalls ein Nachwuchs-Duo auf. Ihre englischen Lieder „Leave out all the rest und Titanium“ welche Anna-Lena mit klarer Stimme zu Gehör brachte, beeindruckten die Zuhörer sehr.

 

Der Höhepunkt der Attraktionen war heuer der Auftritt einer Gruppe Fanfaren aus Viechtach, die einige zackige Stücke auf dem Platz vor dem Pfarrheim zum Besten gaben. Unter ihnen entdeckten die Pfarrfestbesucher  sogar bekannte Gesichter, nämlich Karl-Heinz Biebl mit Tochter aus Krailing, Karl Früchtl´s Schwiegersohn und seine Enkelin. Auch Nachwuchsmusikant Hansi Mühlbauer sorgte den ganzen Nachmittag fleißig auf seiner Steirischen für Unterhaltung.  

 

Hausherr Pfarrer John freute sich sehr über die vielen Besucher, ging von Tisch zu Tisch, unterhielt sich mit seinen Schäflein und hatte für jeden ein freundliches Wort. Er dankte allen Gästen für ihr Kommen und hatte für die vielen Initiatoren und Helfer ein herzliches „Vergelt´s Gott“ parat.

 

Foto: 2 -  selbstgestaltete Artikel am Indien-Stand mit Siegfried Christof und Regina Wittenzellner, 6 – Bastelecke beim „kleinen Bär“ mit Kerstin Bemmerl, 10 – der Kinder- und Jugendchor bot ebenfalls gebastelte Artikel, 12 – Nachwuchsmusiker Hansi Mühlbauer , 14 – Kinder- und Jugendchor mit Alexandra van Beek links, David Kuhn und Eva Maria Eidenschink – verdeckt Simon Eidenschink.

19- Fanfaren aus Viechtach – Trommlerin mit rotem Outfit Lisa Biebl aus Krailing.

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Urnenwand im Friedhof

(26.11.2012)

Da in der bestehenden Urnenwand nur noch 3 Urnennischen frei sind, hat die Kath. Kirchenverwaltung beschlossen, eine weitere Urnenwand mit 30 Urnennischen - im Friedhof Prackenbach - zu errichten. Dazu wurde dieses Jahr noch der Erdaushub für das Fundament vorgenommen und Sockel und Urnenwand und Stützmauer betoniert. Der Einbau der Urnennischen, die Verkleidung der Stützmauer mit Natursteinplatten und Fertigstellung wird – je nach Witterung - Anfang des nächsten Jahres, sein. Vor den Urnenwänden sind zwischenzeitlich kleine Flächen mit Pflaster belegt worden.

 

Für die Erdaushubarbeiten, Beibringung von Mineralbeton sowie von Betonsteinen, Eisen und Beton war dabei viel Handarbeit gefragt. Dazu haben viele freiwillige Helfer beigetragen, wofür wir uns – im Namen der gesamten Pfarrfamilie – bedanken möchten. Sie haben dazu beigetragen, dass Kosten gespart wurden und die Maßnahme – trotz der vielen Handarbeit – innerhalb von nur 3 Tagen fertiggestellt war.

Wir bedanken uns bei: Martin Preiß, Ehrenhof und Michael Lanzinger, Prackenbach (beide mit Schlepper und Kipper), Erwin Holzapfel, Felix Rackl, Josef Weber, Josef Preisler, Karl Engl, Hermann Klement, Ferdl Klement. Außerdem gilt unser Dank Herrn Bürgermeister Xaver Eckl, welcher für die 3 Tage, ebenfalls einen fleißigen Gemeindearbeiter zur Verfügung stellte. Die Pfarrei bedankt sich ferner bei den Firmen Kraus und Preuß, Naturstein für die schnelle und prompte Erledigung der Aufträge.

Ein schönes Fest bei der Pfarrfamilie – Attraktionen am laufenden Band

(09.09.2012)

Pflanzenbörse, Basteln, Tanzgruppe, Indienhilfe, Kutschenfahren  und Allerlei fürs Haus

 

Prackenbach. Herrliches Spätsommerwetter verwöhnte am Sonntag die vielen Besucher beim Pfarrfest. Wie könnte es auch anders sein, denn an diesem Tag hat es seit zig Jahren nicht mehr geregnet, weiß der Kirchenpfleger. Man konnte mit der Anzahl der Gäste zufrieden sein, obwohl es ringsum an Veranstaltungen und Fahrten nur so wimmelte, denn auf dem Pfarrer-Baumgartner-Platz vor dem Pfarrheim herrschte den ganzen Nachmittag reges Treiben.

 

Vorausgegangen war ein Gottesdienst zum diesjährigen kirchlichen Hauptfest des Frauen- und Müttervereins, feierlich zelebriert von Pfarrer John Kodiamkunnel, musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor und drei Soloeinlagen von Ramona Höcherl, Annerl Bartl und ihrer Begleitung durch Ulrike Altmann. Anschließend traf man sich im Pfarrheim zum gemeinsamen Mittagessen bei familienfreundlichen Preisen.

 

Inzwischen hatten verschiedene Gruppen ihre Attraktionen aufgebaut. So war der Förderverein N.E.S.T. für bedürftige Kinder in Indien mit einem Stand vertreten. Sie boten eine Vielzahl von verschiedener selbst gestalteter Artikel aus Naturprodukten für einen guten Zweck an, organisiert von der Familie Christof.

 

Eine Attraktion des Pfarrfestes war wie immer die Pflanzenbörse des Gartenbauvereins mit seinen 200 Preisen, lauter gespendete Exemplare, wobei besonders die Aquarelle von Rosi Baumgartner und Beate Götthans-Gierl ins Auge stachen. Der Andrang war so groß, dass schon bald die Lose vergriffen waren.

 

Die Bastel-, Mal- und Knetecke der Spielgruppe „Kleiner Bär“ war von den Kleinen den ganzen Nachmittag belagert. Hier entstanden Lesezeichen und allerlei Figuren und Würmer aus Knetteig. Übrigens – in der Gruppe wäre noch Platz für neue Muttis mit Kind. Melden bei Kerstin Mühlbauer 09942/902995.

An einem langen Stand boten zwei Kinder riesige Mengen von Bücher und Spiele zum Kauf an und bei den Ministranten gab´s leckere Marmelade, süß-sauer eingelegte Zucchini und Verschiedenes für´s Haus und Garten. Großer Andrang herrschte auch bei den Oldtimer-Traktor-Fahrten. Der Leiterwagen von Klaus Mühlbauer war ständig mit Kindern besetzt, die bei einer Rundfahrt immer wieder auf ihre Kosten kamen.

 

Sehr beliebt bei Alt und Jung ist jedes Jahr der Auftritt der Moosbacher Kindertanzgruppe, die heuer jedoch mit kleiner Besetzung auftrat, da ihre Lehrerin Karin Stengl zwecks Urlaub nicht dabei sein konnte. Doch die acht Mädchen haben ihre Sache sehr gut gemacht und bekamen viel Applaus und von Pfarrer John viel Lob und eine Brotzeit. Auch für musikalische Unterhaltung hatte man mit dem Nachwuchsmusikanten Hans Mühlbauer vorgesorgt, der den ganzen Nachmittag fleißig auf seiner Steirischen die Gäste unterhielt und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 

Hausherr Pfarrer John freute sich sehr über die vielen Besucher und ging von Tisch zu Tisch, unterhielt sich mit seinen Schäflein und hatte für jeden ein freundliches Wort. Er hielt den ganzen Nachmittag durch bis zum Schluss und legte mitunter sogar in der Küche Hand an. Schließlich dankte er allen Gästen für ihr Kommen und hatte für die vielen Initiatoren und Helfer ein herzliches Vergelt´s Gott parat.

 

Foto: Kutschenfahrt mit Klaus Mühlbauer

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Fronleichnam in St. Georg

(07.06.2012)

Prackenbach. Trotz der niedrigen Temperaturen und des regnerischen Wetters in den vergangen Tagen, machte es am Fronleichnamstag halt und verpasste der Eucharistischen Prozession mit Sonnenschein alle Ehre.

 

Die Blaskapelle Pfahlspatzen führte den Kirchenzug zum feierlichen Gottesdienst mit den örtlichen Vereinen an. Pfarrer John begrüßte neben den Erstkommunionkindern, den Firmlingen sowie alle Kirchenbesucher sehr herzlich. In seinen einführenden Worten wies Pfarrer John darauf hin, dass auf Anregung – einer Vision- der heiligen Augustinernonne Juliana von Lüttich dieses Fest entstammt. Das Fronleichnamsfest versinnbildlicht gelebtes Christentum und ist somit eine Demonstration für den Glauben.

 

Nach dem Gottesdienst zogen die örtlichen Vereine mit der gesamten Pfarrfamilie und Pfarrer John, angeführt von Kreuz und  Blasmusik durch die Ringstraße. Für den ersten Altar stellte Elisabeth Huber einen Ersatzplatz bereit, da im vergangenen Jahr der Gasthof Geiger, der sonst den ersten Altar stellte, ein Raub der Flammen wurde. Er wurde von der Familie Heiland  hergerichtet. Das zweite Evangelium wurde wie immer bei der Familie Lex gelesen und beim Pfarrhof stellte man den dritten Altar auf, den der Frauen- und Mütterverein gestaltete. Das vierte Evangelium war wie bisher wieder in der Kirche.

 

Pfarrer John dankte am Ende der Prozession besonders den Familien und Mitgliedern für die wunderbare Schmückung der Altäre und Blumenteppiche. Nicht minder galt der Dank den Pfahlspatzen unter der Leitung von Konrad Tremml, dem Kirchenchor unter der Leitung von Regina Christof, Orgelspieler Johann Preiß und den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck und den Ministranten sowie den Trägern des „Himmel“. Anschließend lud Pfarrer Johan alle Helfer/innen zum Mittagessen ins Pfarrheim ein. 

Foto zu Meldung: Fronleichnam in St. Georg

Blumenteppich beim Fronleichnamsfest

(07.06.2012)

Prackenbach. Auch in diesem Jahr gestaltete der Frauen- und Mütterverein Prackenbach/Krailing einen herrlichen Blumenteppich, der wieder eine Augenweide darstellte und der Fronleichnamsprozession den würdigen Rahmen verlieh.

Die fleißigen Helferinnen, Agnes Preiss und Helga Schnitzbauer, zwei Vorstandsmitglieder, waren wie jedes Jahr schon am frühen Donnerstagmorgen unterwegs, um den Teppich für den Altar am Pfarrhof zu legen. Unterstützung fanden sie diesmal von Cornelia Haimerl-Brem und ihrer Tochter Saskia Haimerl.

Foto zu Meldung: Blumenteppich beim Fronleichnamsfest

Drei neue Ministranten

(26.11.2011)

Sie helfen, die Gottesdienste feierlicher zu gestalten

 

Prackenbach. Am Vorabend des 1. Advent-Sonntages nahm Pfarrer John Kodiamkunnel beim Advent- Familiengottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg drei neue Ministranten feierlich in den Dienst am Altar auf.

 

„Sonntag für Sonntag kommen wir hier in unserer Pfarrkirche zusammen, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern“, erklärte der Geistliche den Kirchenbesuchern. Damit er seinem Wesen gerecht wird, braucht es die tätige Teilnahme von uns allen, meinte er. Die vielfältigen Aufgaben und Dienste im Gottesdienst wollen das zum Ausdruck bringen.

Dabei ist uns vieles selbstverständlich geworden. Wie viel ärmer und leerer wären doch unsere Gottesdienste, wenn wir die Ministrantinnen und Ministranten nicht hätten, die eine besondere Rolle in der Messe haben. Mit ihnen ist ein Gottesdienst viel andächtiger und sie helfen uns, ihn feierlicher zu gestalten.

 

Zudem ist es auch große Freude für die Pfarrgemeinde, wenn junge Menschen sich in unserer Gemeinde einsetzten wollen, meinte Pfarrer John, ganz besonders auch in unseren Gottesdiensten. Noch dazu ist es heute nicht mehr so selbstverständlich und auch nicht mehr leicht, so einen Dienst zu übernehmen und dann auch da zu sein, ihn nicht zu vergessen und Anderes dem Dienst in der Kirche zurückzustellen.

 

Nach dem Evangelium stellte Pfarrer John Kodiamkunnel die Neuen der Pfarrgemeinde vor: Den Ministrantendienst, den Laura Schedlbauer, Alexander Holzer und Lukas Penzkofer übernehmen, bezeichnete er als eine wichtige Aufgabe bei den Gottesdiensten. Deshalb dankte der Pfarrer den Minis für ihre Unterstützung und bat sie, diesen Dienst ernst zu nehmen und ihn so gut es geht zu erfüllen.

 

Dann segnete er die Ministrantenplaketten und Gewänder, die den neuen Minis überreicht wurden.

 

Foto: Alexander Holzer, Lukas Penzkofer, Laura Schedlbauer

hinten: bisherige Minis Juliane Hoffmann, Eva Maria Eidenschink mit Pfarrer John

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Ein gelungenes Weinfestes

(08.10.2010)

Moritatensängerinnen und ein witziger Überraschungsgast

 

Prackenbach. Trotz Deutschlandspiel gegen die Türkei konnte sich am Freitag Pfarrer Johann Christian Rahm beim traditionellen Weinfest 2010 im Pfarrheim über mindestens 80 Besucher freuen und hieß alle Einheimischen und „Zuagroasten“ herzlich willkommen. Einen ganz besonderen Gruß richtete er an die musikalischen „Senkrechtstarter“, welche die Gäste mit Witz und Humor und flotten Melodien durch den Abend führten. 

 

Das Pfarrheim war wieder herbstlich dekoriert und die Pfarrhaus-Feen hatten wieder viele Leckereien für den Abend vorbereitet und den Wein und die Getränke bereitgestellt. Dafür dankte ihnen der Hausherr ganz herzlich.

 

Thomas Achatz aus Frankenried war der witzige musikalische Überraschungsgast, den Pfarrer Rahm in seiner Einladung angekündigt hatte. Ein freches Hütl auf dem Kopf, ging von Tisch zu Tisch und spielte mit seinem Akkordeon zünftig auf und geizte nicht mit seinen Witzen.  

 

Dann traten die beiden Moritatensängerinnen Angelika & Carmen aus Neukirchen bei Bogen auf. „Wir singen von lauter traurigen Begebenheiten und untermauern sie mit Bildern“, sagte die eine und darum sind wir auch ganz schwarz angezogen. Und schon begannen die beiden Schwestern mit dem Lied vom „Wildschütz Jener wein“ und drehten dazu fleißig an ihrer Drehorgel.

 

Dann nahmen sie die Gesundheitsreform auf´s Korn und berichteten von einer ambulanten Operation, wo man dem Schneider den Magen herausnahm, auswaschten und auf die Wäscheschnur zum Trocknen hängte. Leider hatte ein Hund den Magen gefressen und so musste man eiligst zum Metzger gehen und einen Tiermagen besorgen und einsetzten. Der Schneider war nach der Operation ganz fit, doch wenn er an einem Baum vorbei geht, frisst er die Blätter ab.

 

„Als Gott die Erde hat erschaffen“ lautete eine Ballade, die sie Pfarrer Rahm widmeten. Sie handelte von Adam, der zunächst alleine im Paradies lebte. Weil er sehr einsam war, erbarmte es Gott, entnahm ihm eine Rippe und führte ihm Eva zu. Dieser war so ergötzt von seiner neuen Gespielin, dass er sagte: „Reiß mir alle Rippen raus und mach mir lauter Weiber draus“. Nach einiger Zeit fragte ihn der Herrgott, wie er denn mit seiner Gefährtin zufrieden sei, meinte der Adam: „Setz ma liaba mei Rippn wieder ei“.

 

Für die Moritatensängerinnen, die  zuweilen auch mit der Gitarre auftraten, geizten die Besucher nicht mit Applaus und baten sogar um Zugabe, die sie ihnen gern erfüllten. Dann griff der witzige Überraschungsgast wieder in die Tasten und unterhielt die Gäste noch lange. Alle waren sich einig, eine rundum gelungene und humoristische Veranstaltung erlebt zu haben.

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Ein schönes Fest bei der Pfarrfamilie

(12.09.2010)

Eine bunte Palette von Attraktionen 

Antonie Preisler wurde Pfarrfestmillionärin – Pflanzenbörse, Basteln, Tanzgruppe und Traktorfahrten

 

Prackenbach. Herrliches Spätsommerwetter verwöhnte am Sonntag die vielen Besucher beim Pfarrfest. Ganz normal – denn lt. Aussage des Kirchenpflegers soll es an diesem Tag seit zig Jahren nicht mehr geregnet haben. Und obwohl es an diesem Tag von Veranstaltungen und Ausflugsfahrten rundherum nur so wimmelte, durfte man mit der Anzahl von Gästen zufrieden sein, - es herrschte auf dem Pfarrer-Baumgartner -Platz vor dem Pfarrheim den ganzen Nachmittag reges Treiben.

 

Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst zum diesjährigen kirchlichen Hauptfest des Frauen- und Müttervereins, zelebriert von Pfarrer Johann Christian Rahm, musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor Prackenbach. Dann traf man sich beim Pfarrheim zum Mittagessen bei familienfreundlichen Preisen.

 

Eine Attraktion des Pfarrfestes war wie immer die Pflanzentombola des Gartenbauvereins mit seinen 200 Preisen, wobei besonders Aquarelle von Rosi Baumgartner und Beate Götthans-Gierl ins Auge stachen. Der Andrang war so groß, dass bereits bis Mittag nur noch einzelne Lose übrig waren.

 

Die Bastel-, Mal- und Knetecke der Spielgruppe „Kleiner Bär“ war von den Kleinen den ganzen Nachmittag belagert. Hier entstanden verschiedene Figuren aus Salzteig oder gemalte Kunstwerke für die Mami. Auch der Förderverein N.E.S.T. für bedürftige Kinder in Indien war mit einem Stand vertreten, die eine Vielzahl verschiedener selbst gestalteter Artikel aus Naturprodukten für einen guten Zweck anboten, organisiert von Rosi Hagengruber und der Familie Christof.

Großer Andrang herrschte auch bei den Oldtimer-Traktor-Fahrten. Der Leiterwagen von Klaus Mühlbauer war ständig mit Kindern besetzt, die bei einer Rundfahrt auf ihren Kosten kommen wollten.

 

Wer wird Pfarrfestmillionär, hieß eine heitere Quizshow der Ministranten, wobei als Moderatoren Günter Jauch alias Simon Eidenschink und für Karolin Reiber Saskia Haimerl auftraten. Als Kandidaten holten sie sich aus dem Publikum Pfarrer Rahm und Bürgermeister Xaver Eckl, Antonie Preisler und Alfres Laumer sowie Gerlinde Zweck und Thekla Holzapfel.“ Wo befindet sich der rote Platz, welches Mädchen lebte in den Bergen bei ihrem Großvater, wie heißen die ersten Zähne, welche die Menschen bekommen, wie heißt der Pfarrer und der Bürgermeister, was bekommen die Kinder am Ende eines Schuljahres oder was ist Kaviar? „Diese und noch viele Fragen wurden den Kandidaten gestellt. Beim ersten Durchgang schied Pfarrer Rahm aus der Spielshow aus und Bürgermeister Eckl versprach, mit dem Gewinn seiner Frau ein Geschenk zu kaufen. Die zweite Runde entschied Antonie Preisler für sich, die das Geld mit ihrem Mann teilen will. Gerlinde Zweck war Favoritin des dritten Durchlaufs und wollte mit ihrem Gewinn an die Ostsee fahren. Beim Finale mit dem Bürgermeister, Antonie Preisler und Gerlinde Zweck siegte Antonie und wurde Pfarrfestmillionärin, während Gerlinde sich mit dem 2. Platz und der Bürgermeister mit dem 3. zufrieden geben musste und Trostpreise erhielten.

 

Sehr beliebt bei Alt und Jung ist jedes Jahr der Auftritt der Kindertanzgruppe, die man sich vom Gartenbauverein Moosbach ausgeliehen hatte. Unter der neuen Leitung von Karin Stengl aus Hagengrub zeigten sie, in drei Altersgruppen aufgeteilt, flotte Tänze, während aus dem Rekorder die Melodien zum Schirmtanz, Hip Hop und zum Hannah Montana-Tanz erklangen. 

 

Hausherr Pfarrer Rahm freute sich wie immer ob der vielen Besucher und ging von Tisch zu Tisch und wechselte mit jedem ein paar freundliche Worte. Den vielen Initiatoren und freiwilligen Helfern dankte er mit einem tausendmaligen „Vergelt´s Gott“.  

Foto zu Meldung: Ein schönes Fest bei der Pfarrfamilie