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Seniorentreff Moosbach

Erika Stiglbauer

Moosbacheraustraße 1
94267 Prackenbach OT Moosbach

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Sonstige



Aktuelle Meldungen

Der Nikolaus besuchte Kinder und Senioren

(05.12.2018)

Viel Lob für Erzieherinnen und ehrenamtliche Helfer

 

Moosbach. Zum letzten gemütlichen Beisammensein in diesem Jahr hatte am Mittwoch Franz Xaver Pongratz die Senioren wieder in den Gemeinschaftsraum der Schule eingeladen. Und weil dieser Tag ausgerechnet auf den Vortag des Hl. Nikolaus fiel, hatte er auch die Kleinen des Kindergartens zu ihnen gebeten, die schon gespannt den Besuch des gestrengen Herrn erwarteten.

 

Über 40 Junggebliebene hatten sich schon im wunderbar weihnachtlich dekorierten Raum niedergelassen und auch Diakon Andreas Dieterle und Manuela, die Frau des Bürgermeisters mit klein Andreas und später Pfarrer Drexler und die PGRS Maria Rackl hatten sich Zeit genommen, die Pongratz herzlich begrüßte.

Nach dem Eintreten der Kleinen bei den Senioren, erschien auch schon der Nikolaus, alias Bürgermeister Eckl. Er hatte großes Lob für die Kinder parat und auch mit den Erzieherinnen sei er sehr zufrieden. Wenn ihr alle so brav bleibt, komme ich nächstes Jahr bestimmt wieder, versprach er. Auch in seinem großen Sack hatte er für jedes Kind ein süßes Geschenk parat. Einige hatten sogar zum Dank ein Bild für ihn gemalt.

Zudem war der Nikolaus sehr erfreut, dass heute so viele Senioren der Einladung gefolgt sind und sprach die Hoffnung aus, sie sollten dies beibehalten. Er versprach auch, dass er im nächsten Jahr wieder eine Fahrt mit ihnen unternimmt und versäumte auch nicht, Pongratz, seiner Frau und seinem Helferteam herzlich zu danken.

Dann segnete Pfarrer Drexler 37 wunderschöne Engerl, die das Seniorenteam für die Kindergartenkinder bereitgestellt hatten. Erfreut durfte jedes Kind eins in Empfang nehmen.

Zur Feier des Tages und als Dankeschön hatten die Kinder zum Schluss auch ein Lied und ein Gedicht für den Nikolaus und die Anwesenden vorbereitet, der ihnen großen Applaus einbrachte.

 

Auch Pfarrer Drexler freute sich über die vielen Senioren, die gekommen waren und lobte Pongratz über die hervorragende Organisation der Nikolausfeier, bei dem im Übrigen ihm immer alles gelingt. Pfarrer Drexler hatte wunderschöne Kripperl mitgebracht, die er an die Senioren, an Pongratz und die Ehrenamtlichen Helfern verteilte, die sich stets für die Senioren zur Verfügung stellen.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen ergriff Bürgermeister Eckl noch einmal in dieser Runde das Wort. Er erinnerte an ein erfolgreiches Jahr mit einem schönen gesellschaftlichen Fest, wo sich auch die Senioren beteiligt haben und auch ein großes Baugebiet wurde erst kürzlich in Moosbach ausgewiesen, stellte er fest.

Eckl sprach von einer einfachen Dorferneuerung im Gemeindeteil Prackenbach, eine Aufwertung des Ortskerns in Prackenbach und eine Stärkung des Innenraums. Hierzu wurde in der Gemeinderatssitzung ein Grundsatzbeschluss gefasst und im Anschluss ein Förderantrag eingereicht.

 

Im ehemaligen Schulhaus wäre der Einbau eines Lifts ein großes Anliegen, bemerkte Pongratz. In absehbarer Zeit können die älteren Menschen die Treppen nicht mehr bewältigen. Wir haben kein ebenerdiges Gebäude und Fördermöglichkeiten sind vorerst gestrichen

 

Nach einer Finanzspritze, die der Bürgermeister im Namen der Gemeinde für die Senioren überreichte, wünschte er allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch und meinte, es geht uns ja eigentlich nicht so schlecht und Pfarrer Drexler hatte lobende Worte für den Bürgermeister, der so gut mit der Kirche zusammen arbeitet.

 

Im anschließenden gemütlichen Teil erzählte Maria Rackl über Weihnachtsgeschenke, Marianne Vogl mahnte in ihrem Gedicht zur „Ruhe“ und bemerkte, dass die Türen des Advents früher lange verschlossen waren. Helga Eckl wusste schließlich eine rührende Geschichte vom Niglo.

 

Zum Schluss war es Franz Xaver Pongratz noch ein Bedürfnis, allen zu danken, die wieder mitgeholfen haben, diesen Tag so stimmungsvoll und schön zu gestalten. Er erwähnte die fleißigen Kuchenbäcker und die ehrenamtlichen Helfer, die sich um die Senioren bemühen. Er vergaß auch nicht die Kinder und die Erzieherinnen, die in rührender Art ihren Auftritt meisterten.

 

Mit den guten Wünschen für eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr nannte Pongratz noch einmal namentlich die ehrenamtlichen Helfer und dankte ihnen mit einem kleinen Präsent: Helga Pongratz, Marianne Vogl, Maria Penzkofer, Helga Eckl, Margarete Früchtl und die unentbehrliche Hausmusik Lieselotte Vogl, die sich bei allen Veranstaltungen zur Verfügung stellt.

Foto zur Meldung: Der Nikolaus besuchte Kinder und Senioren
Foto: Der Nikolaus besuchte Kinder und Senioren

Herbstausflug der Senioren in den niederbayerischen Landkreis Deggendorf

(14.11.2018)

Von der wunderschönen Rokokokirche zum Hl. Kreuz in Loh waren alle angetan

 

Moosbach. Das Wetter meinte es sehr gut mit den reiselustigen Senioren, die Franz Xaver Pongratz zu einem letzten Herbstausflug in diesem Jahr eingeladen hatte. Das Ziel des fast vollbesetzten Buses war die kleine Ortschaft Loh in der Gemeinde Stephansposching, die 2 km östlich von Straßkirchen liegt.

Mittelpunkt ist die Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz, ein Schatzkästchen des bayerischen Rokoko, über deren Ausstattung Pongratz schon vorher geschwärmt hatte.

 

An der Kirche angekommen, wartete schon Daniela Preitauer, Mesnerin und Kirchenpflegerin auf die Moosbacher Senioren, die ihnen eine sehr aufschlussreiche Führung angedeihen ließ.

Loh wird 1266 erstmals als eigenständige Pfarrei erwähnt, bemerkte sie über die umfangreiche Geschichte. Erst ab 1300 tauchte zum 1. Mal eine Kirche auf. Nach dem ein Offizier im 5.Jahrhundert das Loher Kreuz aufgestellt hatte, entwickelte sich langsam eine Wallfahrt. Es wurde zwar von heidnischen Bajuwaren in den Sumpf geworfen, wurde jedoch geborgen und ab dem 8. Jahrhundert öffentlich verehrt.

Später wurde die Pfarrei an Stephansposching eingegliedert, die 1615 dem Benediktiner-Kloster Metten zur Betreuung übergeben wurde.

Im 15. Jahrhundert erlebte die Wallfahrt einen regelrechten Aufschwung, so dass 1689 mit dem Neubau begonnen wurde. Zwischen 1768 und 1772 ließ das Kloster Metten die Ausstattung der Wallfahrtskirche durch die beiden Hofkünstler Franz Xaver Feichtmayr und Christian Wink im Stil des späten Rokoko erneuern, so dass der Wallfahrtsort als beliebter, obwohl kleiner Ort, bezeichne wird.

 

Von der Innenausstattung ist insbesondere der barocke Hochaltar von 1400 erwähnenswert. Auch den Seitenaltären mit den umfangreichen Figuren und Bildschmuck schenkte man eine ausgiebige Betrachtung. Im Übrigen beeindruckte das Innere der Kirche das Zusammenspiel der Deckenmalerei mit dem reichen phantasievollen Stuck. Die Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz, dessen Kreuz über dem Hochaltar thront, zählt heute zu den bedeutendsten Barock- und Rokokokirchen Bayerns.

 

Nach einer ausgiebigen Führung gestaltete Mesnerin Margarete Früchtl eine kleine Andacht. Sie widmete ein Gebet für die Verstorbenen und schloss die kurze Andacht mit „Segne du Maria“.

 

In unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz befindet sich das Gasthaus Huber, wo die Senioren zu Kaffee und Kuchen und einer Brotzeit willkommen waren.

 

Auf dem Heimweg dankte Pongratz Margarete Früchtl für die Andacht, den Senioren mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl für ihr Kommen und dem Busfahrer Dorostkar für seine umsichtige Fahrweise und lud zum nächsten gemütlichen Beisammensein mit Beteiligung des Kindergartens ein, wenn auch der Nikolaus sein Kommen angekündigt hat. Es beginnt am Mittwoch, 05.12.2018 um 10.30 Uhr im Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule.

 

Foto: Seniorengruppe 3.v.r. Daniela Preitauer, 5. Maria Rackl, 4. V.li. FX Pongratz

Foto zur Meldung: Herbstausflug der Senioren in den niederbayerischen Landkreis Deggendorf
Foto: Herbstausflug der Senioren in den niederbayerischen Landkreis Deggendorf

Die Senioren am Großen Arbersee und Einkehr im renommierten Arberschutzhaus

(12.09.2018)

Den wunderschönen Herbsttag haben alle genossen

 

Moosbach. Die Senioren hatten Glück mit dem Wetter, denn Franz Xaver Pongratz hatte für den Ausflug am Mittwoch an den Arbersee einen wunderschönen Herbsttag bestellt und die 50 Teilnehmer haben den Nachmittag sehr genossen.

 

Auch Pfarrer Josef Drexler hatte sich trotz vieler Verpflichtungen Zeit genommen, begrüßte alle Mitreisenden und gratulierte den „Marias“, unter anderem der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, die an diesem Tag Namenstag hatten. Auch hatte er vor, nach den Heidelbeeren Ausschau zu halten. Auch der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz freute sich über die vielen Mitreisenden und stellte Ingrid Hackl als seine Reiseleiterin vor.

 

Busfahrer Dorostkar wählte für die Hinfahrt die Strecke über Bad Kötzting, Lam und Arrach und schlug heimwärts die Route über Bodenmais-Arnbruck ein. Am Arbersee, angekommen, war so mancher von der wunderschönen Lage sehr beeindruckt, so dass es nicht verwunderlich ist, dass nicht nur viele Hiesige sondern Urlauber gerne diese Gegend im Bayerischen Wald aufsuchen. Er liegt zudem unmittelbar neben einer vielbefahrenen Staatsstraße. Pro Jahr passieren diese Straße rund ½ Milo. Besucher, die unter anderem um den Rundwanderweg um den See wandern.

 

Der Große Arbersee liegt an der Südflanke des Großen Arbers, gehört zur Gemeinde Bay. Eisenstein und ist der meistbesuchte See im Bayerischen Wald mit einer Länge von 550 m.

Im Westen des Sees steigt die fast 400 m hohe Arberseewand steil empor und wird etwa 2 km weiter im Nordwesten vom 1456 m hohen Großen Arber um 500 m überragt.

 

Vor dem Arberschutzhaus angekommen, schlug ein Großteil der Teilnehmer den behinderten gerechten Rundwanderweg um den See ein. Er beginnt am Arberschutzhaus, wo ein herrlicher Ausblick auf die Arberseewand geboten ist und eine Moorlandschaft das Seeufer prägt.

Auf dem See war ständig Betrieb mit Tretbooten, was ihnen sicher zum einmaligen Erlebnis wurde.

 

Nach einem gemütlichen behinderten gerechten Rundgang um den See ließ man sich im Arberschutzhaus zu einer Brotzeit nieder. Erstmals erbaut wurde das Arberseehaus 1905 und war bis 2014 verpachtet. Es kam erst 2015 wieder unter die Verwaltung der Fürstlichen Hohenzollerschen Arber-Bergbahn e.K. Es musste 2016 abgerissen werden, weil sein Baukörper zu dieser Zeit sehr gelitten hatte. Im letzten Jahr wurde es durch einen Neubau ersetzt, das hauptsächlich durch Holz errichtet wurde, das sich wunderbar in die Umgebung des Bayerischen Waldes einfügt. Rundbögenfenster- und Türen oder Mosaikfenster liefern ein außergewöhnliches Ambiente.

 

Auf der Heimfahrt dankte F.X. Pongratz Pfarrer Drexler, dass er sich Zeit genommen hat, dabei zu sein und allen Mitfahren, denen, wie er bemerkte, sehr viel Freude brachte, wobei das schöne Wetter einen Teil dazu mit half. Er lobte auch die Reiseleiterin Ingrid Hackl, dass sie sich sehr rührend um die Senioren bemühte. Auch Pfarrer Drexler bedankte sich, dass er dabei sein durfte, wünschte weiterhin allen Senioren alles Gute und bat, sie mögen auf sich aufpassen, dass sie nicht stürzen.

Ein großes Lob galt dem Fahrer Dorstkar, dass er auf viele Sehenswürdigkeiten auf der Fahrt aufmerksam machte und unter anderem auf die zerstörten Wälder hinwies, ein Resultat des Borkenkäfers.

 

Foto: Pfarrer Drexler 1.v.li und 8.v.li. F.X. Pongratz - vorne Pfarrer Drexlers Ausbeute mit Heidelbeeren

Foto zur Meldung: Die Senioren am Großen Arbersee und Einkehr im renommierten Arberschutzhaus
Foto: Die Senioren am Großen Arbersee und Einkehr im renommierten Arberschutzhaus

Die Senioren reisten in die Straubinger Gegend

(08.08.2018)

Von der prunkvoll ausgestatteten Kirche in Sossau waren die Teilnehmer sehr angetan

 

Moosbach. Sommerliche Temperaturen begleiteten am Mittwoch rund 35 Senioren, die auf Einladung vom Seniorenbeauftragten Franz Xaver Pongratz und seiner Frau Helga bei einem Ausflug in die Expositur Sossau unterwegs waren. Dabei konnte er auch den Urlaubsgeistlichen Pater Bettoy und die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und später Diakon Andreas Dieterle sehr herzlich begrüßen.

 

In der wunderschönen Wallfahrtskirche mit seiner außergewöhnlichen Gnadenmutter angekommen, begrüßte Pfarrer Berthold Helgert die Senioren aus Moosbach und Umgebung. Pfarrer Helgert war ab 2002 als Stadtpfarrer von Viechtach tätig war und bringt sich seit 2016 nach weiteren Pfarrstellen als Vorruhestandspfarrer in der Expositur Sossau seelsorgerisch ein, wo er in diesem Jahr sein 40-jähriges Priesterjubiläum feiern konnte.

Nach einem Gruppefoto der Reisegruppe widmete er der Gnadenmutter in der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt einige Gebete und nach guten Wünschen für alle Teilnehmer stellte er ihnen Mesner Gerhard Stahl vor, der ihnen anschließend eine ausführliche Kirchenführung angedeihen ließ.

 

Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Wallfahrtskirche befindet sich im nördlich der Donau gelegenen Straubinger Ortsteil Sossau, das zum Dekanat Straubing gehört. Im Jahre 1146 wurde die Vorgängerkirche erstmals erwähnt. Die Kirche, welche ursprünglich romanischer Bauweise war, gehörte bis zur Säkularisation zum Kloster Windberg. 1350 erhielt sie durch Abt Friedrich von Windberg einen hohen gotischen Hochchor. Um diese Zeit wurde auch das Kirchenschiff erhöht und der Kirchturm erhielt seine alte Größe. Der einschiffige Innenraum wurde jedoch bis ins 18. Jahrhundert immer wieder verändert.

Der Innenraum der Kirche besitzt wertvolle Fresken, die von Joseph Anton Merz um das Jahr 1777 geschaffen wurden. Aus dem gleichen Jahr stammt der mächtige Hochaltar vom Straubinger Stuckateur Mathias Obermayr. Die beiden Seitenfiguren stellen die Hl. Acilius und Lucius dar. Das Mittelfeld zeigte früher die von Engeln übertragene Wallfahrtskirche bis im Jahre 1900 das Gnadenbild mit 25 Engeln aufgestellt wurde.

Das im 14. Jahrhundert entstandene 1,09 m hohe, mit einem Barockgewand umkleidete Gnadenbild aus Kalkstein, stellt Maria mit dem Jesuskind dar, den man barocke Kronen auf ihr Haupt gesetzt hat. Auch erzählte der Mesner den Besuchern, dass sich im Innern der Kirche eine alte Glocke befindet, das sogenannte Frauenglöckl. Dieses stammt aus dem 13. Jahrhundert und gehört somit zu der ältesten Glocke von Straubing, dessen mächtigen Klang der Mesner hören ließ.

 

Schließlich erzählte der beredte Kirchenführer den Senioren von einer Legende über die Kirche und das Gnadenbild von Sossau, die bei Anterin gestanden haben soll und vom Hl. Aryllus erbaut wurde. Als dieser ermordet und mehrere Kirchenbesucher überfallen wurden, brachten Engel die Kirche und das Gnadenbild in Sicherheit. Sie trugen das Bauwerk fort und brachten nach einigen Rastplätzen die Kirche mit dem Gnadenbild zu ihrem heutigen Platz in Sossau. Am Morgen nach der Überfahrt über die Donau sollen die Engel zum 1. Mal das Frauenglöckl geläutet haben.

 

Zum Innenraum der Kirche bemerkte der Mesner unter anderem auch, dass die Kirche zwei Kanzeln besitzt. Auf der einen wurde gepredigt und auf der anderen nahm der Abt von Windberg Platz. Zum Schluss führte Gerhard Stahl die Fahrtteilnehmer noch in die 14 Nothelferkapelle, die 1677 an der Südseite des Chores angefertigt wurde und entließ die Senioren mit einem Dankeschön für ihre Aufmerksamkeit.

 

Als nächstes Ziel der Fahrtteilnehmer stand der „singende Wirt“ in Elisabethszell auf dem Programm, wo bei guter Unterhaltung eine Brotzeit eingenommen wurde. Auf der Rückfahrt dankte F.X. Pongratz allen Teilnehmern für die Mitfahrt und Pater Bettoy für seine Mitfahrt. Auch Diakon Dieterle dankte er für seinen Besuch bei den Senioren, der trotz Urlaub immer wieder nach seinen Schäflein schaut. Dem Busfahrer der Firma Haimerl dankte er für die umsichtige Fahrweise und lud zu einer nächsten Fahrt am 12. September 2018 zum großen Arbersee ein.

 

Foto: Reisegruppe mit v.li. Pfarrer Berhold Helgert, Pater Bettoy, FX Pongratz, Mesner Gerhard Stahl, 1. Reihe 2.v.re. PGR Spr. Maria Rackl

Foto zur Meldung: Die Senioren reisten in die Straubinger Gegend
Foto: Die Senioren reisten in die Straubinger Gegend

Sommerfest bei den Senioren

(11.07.2018)

Grillen, Evergreens und lustige Geschichten - am 08. August fliegen sie wieder aus

 

Moosbach. Jeden 2. Mittwoch im Monat sind die Senioren aus Moosbach und Umgebung zum gemütlichen Beisammensein ins ehemalige Schulhaus eingeladen. Diesmal waren es über 30 Personen, die der Einladung des Seniorenbeauftragten Franz Xaver Pongratz gefolgt sind, wobei ein Sommerfest angesagt, wobei sich die Junggebliebenen sichtlich wohl fühlten.

 

Pongratz begrüßte dazu neben den frohgelaunten Gästen auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl sowie die unentbehrliche Hausmusik Lieselotte Vogl, die mit ihrer Gitarre ihre längst vergessenen Evergreens: „Mir san vom Woid dahoam“, nach meiner Heimat zieht´s mich wieder“ „das schönste Bleamal af da Weit“, “der alte Jäger“ aus der Versenkung holte, in welche die Senioren kräftig mit einstimmten.

Pongratz wollte es nicht versäumen, dem Nachbarn Karl Daffner und seiner Frau Sigrid zu danken, die sich beim Grillen der Bratwürstl zur Verfügung stellten. Dankend erwähnte er auch die vielen Helfer, die für Salate und Kuchen sorgten, die Senioren den ganzen Nachmittag verwöhnten und im Vorfeld für einen geschmackvoll dekorierten Gemeinschaftsraum sorgten.

 

Im Laufe des Nachmittags wartete Helga Eckl mit einer lustigen Geschichte auf, bei welcher der Huber-Bauer sich die Seligkeit erkaufen wolle und fragte beim Pfarrer an, der mehr Kontakt mit drüben hätte und meinte, ob er es nicht mit 20 000 € vielleicht schaffen würde, der Hölle zu entgehen. „Ich weiß nicht, wia do drent grechnet wird“ meinte der Pfarrer und verschmitzt sagte er zum Huber-Bauern, „ausprobiern“ würd ich´s scho.

 

Von einer Tatsache, die schon manchen passiert ist, erzählte Marianne Vogl in ihrer Geschichte vom verlorenen Schlüsselbund. Wo ist nur das gute Ding, man steht auf dem Schlauch, reagiert man nervös. Schließlich stecke das gute Stück im Türschloss – geht es euch auch mal so?

 

Am Ende des gemütlichen Nachmittags lud F.X. Pongratz die Senioren für 08. August zu einer kleinen Reise nach Sossau bei Straubing ein, wo der ehemalige Pfarrer Berthold Helgert weilt. Abfahrt ist um 13.00 Uhr bei der GenoBank. Anschließend trifft man sich beim singenden Wirt in Elisabethszell. Die Fahrt ist frei.

 

Foto: Mitte hi. Lieselotte Vogl und 3. vo rechts F.X. Pongratz

Foto zur Meldung: Sommerfest bei den Senioren
Foto: Sommerfest bei den Senioren

Patientenverfügung und Barrierefreiheit

(13.06.2018)

VdK Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk bei den Senioren

 

Moosbach. Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Franz Xaver Pongratz hatte am Mittwoch zur monatlichen Zusammenkunft im ehemaligen Schulhaus die Junggebliebenen zu einem sehr interessanten Vortrag eingeladen.

Als sehr kompetenten Referenten konnte er den VdK Kreisvorsitzenden Helmut Plenk und Behindertenbeauftragten des LKR Regen gewinnen, der unter anderem über das wichtige Thema der Patientenverfügung und über die Schwerbehinderung und die Barrierefreiheit referierte, über dessen Ausführungen die Anwesenden sehr beeindruckt waren.

 

Franz Xaver Pongratz freute sich, dass er neben dem Referenten auch über 40 Senioren begrüßen konnte. Auch Bürgermeister Andreas Eckl schaute vorbei und lud die Senioren zum Gründungsfest in Moosbach ein.

Es freut mich, dass ich heute nach Moosbach eingeladen wurde, bemerkte Helmut Plenk und stieg gleich in die Notfallmappe ein, die über den Landkreis Regen kostenlos in allen Gemeinden erhältlich ist. Jeder Bürger ab dem 18. Lebensjahr sollte eine unterzeichnete Mappe besitzen, denn oft beeinflussen unvorhergesehene Ereignisse das ganze Leben. Sie sollte bestenfalls alle zwei Jahre neu unterschrieben werden, so der Kreisgeschäftsführer. Auf die Frage, wer eine korrekt ausgefüllte Patientenverfügung besitzt, konnte erfreulicher Weise eine große Zahl der Anwesenden mit Ja beantworten.

 

Neben allgemeinen Angaben über die Person, Hausarzt, klinische Behandlung, über Impfungen, Allergien oder Organspenden beinhaltet die Notfallmappe in den Seiten bis 20 auch Angaben über Bankdaten, Kontovollmachten, Versicherungen und noch mehr. Auch sei es wichtig bei der Ausfüllung nach den Rentenunterlagen zu sehen sowie vorbereitete Maßnahmen treffen für eine Krankenhauseisweisung.

 

Zu wichtigen Angaben in der Notfallmappe zählt auch eine Vorsorgevollmacht, denn jeder kann durch Unfall, Krankheit, Alter und dergleichen in die Lage kommen, dass wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbstverständlich geregelt werden können. Dazu wird eine Person des Vertrauens benötigt, die den Patienten in allen Angelegenheiten vertritt. Die Vollmacht ist jedoch nur wirksam, so lange die Person die Urkunde besitzt.

Falls keine Vorsorge getroffen wurde, wird das Betreuungsgericht im Bedarfsfall eine Betreuerin oder Betreuer zur gesetzlichen Vertretung bestellen. Auch eine Vermögensvorsorge soll getroffen werden, wobei die bevorzugte Person das Vermögen verwalten und Rechtsgeschäfte im In- und Ausland vornehmen kann, bis über den Tod hinaus bis zum Widerruf durch die Erben.

 

Schließlich gilt in der Patientenverfügung folgende Verfügung: „Wenn ich meinen Willen nicht mehr bilden oder verständlich äußern kann, bestimme ich folgendes in den entsprechenden Situationen…“ Mit einer Checkliste über „Erste Schritte bei einem Todesfall“ endet die Notfallmappe.

 

Anschließend sprach Helmut Plenk das unüberwindbare Alter und eine mögliche Weise Körperbehinderung an. Bereits der Landkries Regen verfügt mit seinen 77.305 Einwohnern 8514 Schwerbehinderte, davon sind 2864 Personen in Gehfähigkeit eingeschränkt. 94 Blinde, 34 Gehörlose, 1200 Hilflose sowie 1143 Menschen brauchen ständige Begleitung.

Die Statistik in der Gemeinde Prackenbach weist bei 2733 Einwohnern 222 Schwerbehinderte auf, 70 Gehbehinderte, 3 Blinde, 2 Gehörlose, 25 Hilflose sowie 50 brauchen ständige Begleitung.

 

Alle Menschen sollen überall gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Schon der frühere Ministerpräsident Seehofer versprach bereits, bis 2023 eine Barrierefreiheit in Bayern. Sie ist nicht nur auf Volksfesten und Schulen gleichermaßen gefordert, wie in Toiletten, auf Festplätzen oder in Hochschulen. Sehr viele Menschen klagen, sie können so manche Veranstaltungen nicht mehr besuchen, weil es an Barrierefreiheit fehlt, bemerkte Helmut Plenk.

 

Wer schwerbehindert ist und dadurch das Haus oder die Wohnung umbauen muss, kann eine Förderung von bis zu 10.000 € erhalten. Plenk schilderte ganz genau, welche Voraussetzungen hierfür vorliegen müssen.

 

Schließlich berichtete Helmut Plenk vom Bayerischen Landespflegegeld, bei dem pflegende Angehörige in Bayern künftig auf eine finanzielle Unterstützung der Regierung baut. Das Kabinett beschloss die Einführung von 1000,- € pro Jahr das erstmals im September 2018 ausbezahlt wird und verteilte dazu Anträge. Antragsberechtigt sind die Personen ab dem 2. Pflegegrad mit dem 1. Wohnsitz in Bayern. Einzureichen ist ein unterzeichneter Antrag und eine Kopie vom Personalausweis.

 

Zum Schluss dankte Franz Xaver Pongratz Helmut Plenk für den ausführlichen Vortrag mit einem Präsent und erwähnte dankend sein Kommen. Die Anwesenden waren ebenso angetan über die Ausführungen des Kreisgeschäftsführers.

Bürgermeister Andreas Eckl ergriff zum Schluss das Wort und lud alle Senioren zum Gründungsfest des SV Moosbach am Festsonntag (01.07.18) ab 13.00 Uhr ins Festzelt ein.

 

Den ständigen Helfern und Kuchenspendern dankte Pongratz sehr herzlich, die den ganzen Nachmittag neben Kaffee und Kuchen auch noch einen leckeren Wurstsalat kredenzten und erwähnte dankend Lieselotte Vogl für ihre musikalische Unterhaltung und lud zur nächsten Zusammenkunft am 11. Juli zum Grillen ins Feuerhaus ein.

 

Foto: 1. Franz Xaver Pongratz, VdK Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk, Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zur Meldung: Patientenverfügung und Barrierefreiheit
Foto: Patientenverfügung und Barrierefreiheit

Frühjahrsausflug der Senioren ins Donautal

(14.03.2018)

41 Teilnehmer waren vom Kloster Metten beeindruckt

 

Moosbach. Zu einem ersten Ausflug in diesem Jahr entführte der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz am Mittwoch die Senioren zum imposanten Kloster Metten, das sich zwischen den Ausläufern des Bayerischen Waldes und dem Donautal nahe Deggendorf befindet.

Obwohl kühle Temperaturen vorherrschten, brauchte man den Regenschirm nicht zu bemühen.

 

Pongratz freute sich, dass der Haimerlbus mit 41 Teilnehmern wieder fast bis zum letzten Platz gefüllt war. Am Ziel angelangt konnte Pongratz auch Diakon Andreas Dieterle begrüßen, der mit den Teilnehmern die Benediktinerabtei besichtigte, die seit 1858 der Bayerischen Benediktinerkongregation und der Diözese Regensburg angehört.

 

Frau Iberl, eine intelligente ältere Dame nahm die Gäste gleich in Empfang und führte sie durch das imposante Eingangsportal durch die hohen Klausurgänge des Klosters, wo man die Barockbibliothek erreichte, die weit über die Bayerischen Grenzen hinaus bekannt ist. Das Innere der Bibliothek, die 35.000 Bücher beherbergt, „gibt einem fast das Gefühl, den Weg in den Himmel der Wissenschaft zu machen“, so weiß es eine Schrift. Die barocke Gestaltung der 300 Jahre bestehenden Bibliothek wurde von dem Stuckplastiker Holzinger und dem Freskant Innozenz Waräthi geschaffen. Der Straubinger Schreiner Jakob Schopf gestaltete die Bücherschränke. Eine Führung ist hier nur bei Tag möglich, damit der Stuck unter den Lichtstrahlen nicht darunter leidet.

 

Über den Rokokosaal besuchten die Senioren die wunderschöne Abteikirche St. Michael. Nach der gotischen Hallenkirche wurde die Kirche 1712 – 1729 unter Abt Roman II barockisiert. Das Innere wurde 1722 von Franz Holzinger mit Stuck ausgestattet. Der Hochaltar von Jakob Schöpf trägt ein Gemälde des bekannten Cosmas Damian Adam, das den Erzengel Michael zeigt. Die Bilder der übrigen Altäre, so die Kreuzigung, die Steinigung von Stephanus oder der Schlüsselübergabe von Petrus stammen von dem Regensburger Maler Martin Speer. Sie wurden von der Führerin besonders hervorgehoben.

 

Nach einem Gruppenfoto vor dem Altarraum suchten die Fahrtteilnehmer die Gaststätte mit Cafe auf, das wenige Schritten vom Vorplatz der Kirche entfernt ist und die Gäste zum Verweilen einlud, die sich Kaffee, leckere Torten und bayerische Schmankerl munden ließen.

 

Bei der Heimfahrt dankte Pongratz den Senioren für ihre Teilnahme und dem Busfahrer für seine umsichtige Fahrweise und lud zur nächsten Zusammenkunft im April ein.

 

Foto: Gruppenfoto der Fahrteilnehmer vor dem Hochaltar 8.von li. Diakon Andreas Dieterle, 5. von re. FX Pongratz und Mitte Führerin Ibel (mit Schlüsselanhänger)

Foto zur Meldung: Frühjahrsausflug der Senioren ins Donautal
Foto: Frühjahrsausflug der Senioren ins Donautal

Die Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

(13.02.2018)

Diakon Andreas Dieterle besuchte die Junggebliebenen

 

Moosbach. Weil der 2. Mittwoch im Monat, wenn sich die Senioren zu ihrem gemütlichen Beisammensein treffen, dieses Mal auf den Aschermittwoch fiel, hat der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz die Junggebliebenen am Faschingsdienstag in den Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule eingeladen.

Es wurde ein sehr fröhlicher und unterhaltsamer Nachmittag, zumal sich einige Besucher mit kleinen bunten Hütchen zierten und der Raum von fleißigen Helfern faschingsmäßig ausgeschmückt war. Für diesen Tag treffend, stand auch noch auf der alten Schultafel der Spruch: „Ein kleiner Lacher kann bewegen- oft mehr als viele große Reden.“

 

Pongratz freute sich, dass sich etwa 35 Frauen und Männer einfanden und begrüßte mit einem Hellau auch Lieselotte Vogl, die nicht müde wurde, mit ihrer Gitarre immer wieder Lieder und Evergreens an zustimmte, bei denen die Anwesenden kräftig mitsangen. Sehr herzlich begrüßte Pongratz auch Diakon Andreas Dieterle und die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, wobei sich Dieterle sehr freute, dass der Besuch bei den Moobacher Senioren heute geklappt hat. Erfreut bemerkte er auch, dass es auch in Moosbach einen Seniorenkreis gibt, der hier gut aufgestellt ist und mit viel Herzblut geführt wird. Schade, dass es nicht überall einen Seniorenkreis gibt, in Windberg zum Beispiel gibt es keinen Seniorenkreis. Er sei gerne dabei, wenn die Senioren feiern oder Ausflüge machen, bemerkte er. Großes Lob zollte er seinen engsten Mitarbeiter, wie Mesnerin Margarete Früchtl und auch Maria Rackl, von denen er stets Hilfe erhält. Rackl sei auch bei den Senioren und bei der Jugendarbeit vertreten und er freut sich ganz besonders, dass sie sich wieder in den Pfarrgemeinderat aufstellen ließ.

 

Nach dem die Helferinnen die Senioren mit Kaffee, Kuchen und Schmalzgebäck versorgt hatten, ging Diakon Dieterle von Tisch zu Tisch, begrüßte und unterhielt sich mit den Teilnehmern und schon hatte er das Herz der Moosbacher gewonnen.

 

Dann teilte Pongratz den Senioren den nächsten Ausflug mit. Er führt am Mittwoch, 14.03.2018 zur Klosterkirche der Benediktinerabtei nach Metten. Diese muss man gesehen haben, meinte Pongratz. Der Ausflug ist außer einer Führung frei. Abfahrt ist um 13.45 Uhr ab der GenoBank in Moosbach. Er ließ ein Anmeldeformular herumreichen, wo sich die Senioren unterschreiben konnten. Ansonsten besteht noch Anmeldung bei Pongratz Tel 09944/466.

 

Anschließend trugen Marianne Vogl und Helga Eckl noch einige lustige Geschichten vor. „Bei da oana und da Anda“ zogen zwei Nachbarinnen ihre Dorfbewohne ganz schön durch den „Kakao“ und meinten zum Schluss: „guat, dass ma mir zwoa net so san.“ Helga Eckl erzählte von einer aufgeführten Bolognese, wo gehörig aufgetrumpft wurde. Trotzdem war es zum Schluss koan oanzign zwieda.

Vogl berichtete weiter von einer neuen Brilln. Es sollte ein rassiges Modell sein. Trotz dem ging sie wie besoffen herum und hätte bald einen Stufen übersehen. Sixt a mit einer neuen Brille kannst de hihaun, meinte sie.

 

Bevor sich die Senioren wieder zum Aufbruch schickten, gab es noch warme Wiener mit Kartoffelsalat und Franz Xaver Pongratz verabschiedete Diakon Dieterle und dankte ihm für sein Kommen und wünschte den Senioren noch einen guten Nachhauseweg.

 

Foto: Lieselotte Vogl und Helga Eckl

Foto zur Meldung: Die Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag
Foto: Die Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

Senioren stießen auf ein Neues Jahr an

(10.01.2018)

Herrliche Aufnahmen aus Ingrid Hackl´s Gartenareal

 

Moosbach. Das erste Mal im neuen Jahr trafen sich am Mittwoch gut 30 Junggebliebene im Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule und erlebten dabei wieder einen sehr gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag, bei dem zunächst auf ein gutes Neues Jahr angestoßen wurde.

Franz Xaver Pongratz begrüßte alle sehr herzlich. Ganz besonders aber hieß er Ingrid Hackl und ihren Mann herzlich willkommen, die den Senioren an Hand ihres Laptops herrliche Aufnahmen ihres wunderschönen Gartenareals zeigten.

 

Zunächst erzählte ihnen Ingrid Hackl wie es begann, als sie vor 27 Jahren das 4800 qm große Grundstück mit viel Liebe angelegt und mit Hilfe ihres Mannes immer wieder erweitert und immer wieder neue Züchtungen hinzukamen.

1990 wurde der Garten, wie er jetzt ist, mit seinem Wintergarten angelegt. Mittlerweile verfügt er über 168 Sorten Rosen, die Lieblingsblume der Hausherrin, von denen auch selbst gezüchtete ranken, bemerkte sie. Im Übrigen erzählte sie, dass Kletterrosen öfter im Jahr blühen, andere jedoch nur einmal in voller Pracht ihre Blüten verschenken.

 

2002 kam ein neuer Teich dazu und später ein rundes Beet um den Teich. Ein Rosentunnel ziert das Haus im hinteren Teil. Ein Garten wurde 2008 bei der Eiche angelegt und ein Kiesgarten beim Pavillon, den auch ein großer Staudengarten ziert.

Ein besonders großes Schaffen war 2011 im Gange, als das kleine ovale Staudenbeet, ein Gemüsegarten, ein Gewächshaus und ein Hochbeet angelegt wurden. Zwei lange Rosenbeete bekamen ein Jahr später ihren Platz und ein Staudenbeet mit Kakteen wurde erweitert. Eine Burg mit Teich durfte nicht fehlen, wobei Hackl erzählte, dass sich der Teich, der im Jahre 2000 angelegt wurde, sich immer wieder selber füllte. Jedoch seit 3 bis vier Jahren bleibt dies aus.

Neben weiteren Raritäten des Gartens sticht die große 2014 erstellte große Steinschnecke hervor. So wurde auch Im letzten Jahr wieder vieles angelegt, neu bepflanzt und erneuert. Am 24. Juni bieten dann die Hackl´s beim Tag der offenen Gartentür eine außergewöhnliche Gartenanlage, von dem die Besucher aus dem Staunen nicht herauskommen, die bis jetzt noch nicht in den Genuss kamen, dieses Prachtgrundstück begutachten zu können.

 

Franz Xaver Pongratz bedankte sich bei dem Ehepaar Hackl für den außergewöhnlich informativen Vortrag, dessen Fotos Hans selber aufgenommen hat. Alle freuen sich auf diesen Tag und hoffen, dass ihnen das Wetter hold ist.

 

Anschließend erzählte Marianne Vogl eine lustige Geschichte von „Essen auf Rädern, als ein Kater an der Himmelstür anklopfte und um Einlass bat. Der Kater wünschte sich von Petrus ein seidenes Kissen, einen Kartoffelsack und Whiskas und Kitekat, von denen er bei Lebzeiten nur träumen konnte. Am nächsten Tag klopften sechs kleine Mäuschen an die Himmelstür, die um Rollschuhe baten. Schließlich erfüllte Petrus auch diese Wünsche. Was jedoch den Kater am meisten behagte war das Essen auf Rädern.

Auch Helga Eckl wartete mit zwei lustigen Geschichten von der „Alternative“ auf und fragte schließlich die Senioren: „kennen sie Liszt“.

Im Übrigen war wieder gute Unterhaltung groß geschrieben bei den Senioren, welche die Helfer mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten und später mit einem Wurstsalat verwöhnten.

 

Foto: Ingrid Hackl vor einer Rosenhecke

Foto zur Meldung: Senioren stießen auf ein Neues Jahr an
Foto: Senioren stießen auf ein Neues Jahr an

Senioren in der Heimat von Pfarrer Josef Drexler

(10.10.2017)

Viel Sehenswertes und Interessantes in Bodenmais erlebt

 

Moosbach. Am Dienstag hat der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Franz Xaver Pongratz wieder zu einem Ausflug eingeladen. Das Ziel war diesmal Bodenmais, die Heimat von Pfarrer Josef Drexler, der die gut 30 Senioren im Bus herzlich begrüßte.

Auf der Hinfahrt nach Bodenmais erläuterte er den Teilnehmern die Ortsgeschichte seines Heimatortes, wo er geboren ist, seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte bis er schließlich nach seinem Studium zum Priester geweiht wurde und letztendlich vom Bischof in die Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing beordert wurde, wo er sich stets fürsorglich zum Wohle seiner Schäflein einsetzt. Leider hat er erst kürzlich in Bodenmais seine liebe Mutter zu Grabe geleiten müssen.

Kein Wunder also, dass dem gebürtigen Bodenmaiser die Entstehung seines Heimatortes bis in die heutige Zeit in seinem Innersten für immer haften geblieben ist.

So erzählte er, dass Bodenmais in seiner heutigen Form der Entstehung des Silberberges verdankt.

Dabei bemerkte er, dass um die Mitte des 15. Jahrhunderts in der Grube bei Bodenmais Gold und Silber abgebaut wurde, wofür der Ort vom Bayerischen Herzog Albrecht besondere Privilegien erhielt. Doch die Lebensgrundlage bestand damals aus Ausbeutung. Nachdem die Gewinnung von Edelmetallen zurückging, stellte sich das Bergwerk 1542 auf die Erzeugung von Vitriol um, das damals zum Färben der Stoffe Verwendung fand.

Ab 1760 geriet der Absatz von Vitriol erneut ins Stocken. Mit Potee (Polierrot) einem neuen Verfahren, erlebte der Bergbau in den Jahren 1870 bis 1914 seine größte Blütezeit, das zum Schleifen von Gläsern und Polieren der Spiegel oder optischen Gläsern (Brillen) verwendet wurde. Durch ein chemisches Herstellungsverfahren war man aber dann nicht mehr konkurrenzfähig, so dass der Betrieb 1962 eingestellt wurde. Seit dem steht das Silberbergwerk interessierten Besuchern als Schaubergwerk offen.

 

In Bodenmais angekommen, besuchten die Senioren die Kirche zu Maria Himmelfahrt, erbaut 1804/05 auf einem Hügel in der Mitte des Marktplatzes und zwar so, dass sie, im Gegensatz zu anderen Kirchen in Richtung des Silberbergs zu stehen kam, was mit der Ortsgeschichte zusammen hängt. 1955/56 wurde die Kirche durch den Anbau eines Oktogons erweitert.

 

Den Altar schmückt eine Nachbildung des Gnadenbildes von Loreto (ein Geschenk des bayerischen Kurfürsten Maximilian II.). Die schwarze Madonna wurde am 16.06.1705 von Maisried nach Bodenmais übertragen und zur Erinnerung daran wird sie jedes Jahr am Namenstag des Hl. Benno beim Umgang durch das Dorf mitgeführt, wenn das alljährliche große fünftägige Volksfest, das traditionelle Bennofest gefeiert wird. Da der Bergbau mit kirchlichen Traditionen verbunden ist, sind Abordnungen stets bei kirchlichen Prozessionen und Festen zugegen. Auch sind bis heute immer wieder Wallfahrtsgruppen zur wundertätigen schwarzen Madonna unterwegs, unter anderem aus Sohl und Schweinhütt, erzählte Pfarrer Drexler.

 

Schließlich erwähnte der Bodenmaiser, dass sich schon sehr früh Glaskünstler im Bodenmaiser Raum ansiedelten, so dass Bodenmais nach 1945 innerhalb von 30 Jahren zum Glasveredelungszentrum wurde, das heute die größte Bleikristallauswahl Deutschlands bietet.

 

Nach der Besichtigung des legendären Gotteshauses hatte Pfarrer Drexler für seine Senioren noch einen Abstecher zum Glasparadies Joska eingeplant, wo ein Mitarbeiter die interessierten Teilnehmer 20 min. durch den riesigen Betrieb führte, wo natürlich die Senioren von der Vielfalt der Glaskunst hell begeistert waren.

Anschließend genoss man noch in den Räumen der Firma Joska ein paar gemütliche Stunden bei Kaffee und Kuchen und einer Brotzeit.

Auf der Heimfahrt dankte Franz Xaver Pongratz Pfarrer Drexler für die Mitfahrt und die interessante Aufklärung über seinen Heimatort Bodenmais, wo die Teilnehmer viel gesehen und erlebt hatten und den schönen Nachmittag lobend erwähnten. Pongratz dankte ihnen für die Mitfahrt und auch dem Busfahrer Dorostkar für die umsichtige Fahrweise.

Foto zur Meldung: Senioren in der Heimat von Pfarrer Josef Drexler
Foto: Senioren in der Heimat von Pfarrer Josef Drexler

Ausflug in eine beeindruckende Klosterkirche

(09.08.2017)

Senioren besuchten Oberalteich und waren von der prunkvoll ausgestatteten Kirche angetan

 

Moosbach. Das Wetter meinte es am Mittwoch gut mit den mind. 40 Junggebliebenen, die auf Einladung und Organisation von Franz Xaver Pongratz und seiner Frau Helga bei einem Ausflug nach Oberalteich unterwegs waren. Dabei konnte er auch den Urlaubsgeistlichen Pater Bettoy Joy Kalathinal und die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl begrüßen.

 

Oberalteich ist ein Stadtteil der Stadt Bogen von Ndby. und die Türme der Klosterkirche St. Peter und Paul, das Ziel des nachmittäglichen Ausflugs, waren schon von weitem sichtbar. Dort angekommen, wartete der Kirchenführer Georg Denk bereits auf die Seniorengruppe, der ihnen viel Wissenswertes über die Geschichte des ehemaligen Klosters, der Gründung und der wunderschön ausgestatteten Klosterkirche erzählte. Sie gilt heute als die größte Kirche des Landkreises Straubing/Bogen und gehört auf Grund ihrer Architektur und ihrer Ausstattung zu den beeindruckendsten Kirchen des niederbayerischen Raumes.

 

Man betritt die Kirche durch ein Doppelportal, dessen Schauseite mit pompöser Architektur und aufwendigen Steinmetzarbeiten auffällt. Bis man ins Innere der Kirche gelangte, machte Führer Georg Denk die Besucher auf eine Kalksteintafel aufmerksam, die an das Elende des 30-jährigen Krieges aus dem Jahre 1622 erinnert.

 

Aus der Geschichte des Klosters geht hervor, dass es um 1100 durch den Grafen Friedrich von Bogen gegründet wurde, der auch Domvogt von Regensburg war. Der 1. Abt Egino stammte ebenso wie seine Nachfolger bis 1170 aus dem benachbarten Kloster Niederalteich. Das Kloster wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1803 Pfarrkirche.

 

Nach den fast totalen Zerstörungen im Verlaufe des 30-jährigen Krieges wurde die Kirche 1622 bis 1630 nach Plänen des Abtes Veit Hösers neu erbaut. Die reiche Innenausstattung entstand von späten 17. bis Ende des 18. Jahrhundert. Aus Anlass der 1000-Jahrfeier der legendären Erstgründung im Jahre 731 wurde der Innenraum völlig neu gestaltet.

Der barocke Hochaltar stammt aus dem Jahre 1693. Er nimmt die gesamte Höhe und Breite des Mittelschiffes ein. Das Hauptbild des Mittelschiffes zeigt die Darstellung der Weltapostel des Benediktinerordens. Die riesen Holzfiguren des Hl. Benedikt und des Hl. Augustinus stehen links bzw. rechts vom Altarbild.

 

Es gibt unendlich viel in diesem Gotteshaus zu sehen, sei es der Marienaltar, Josephsaltar, Albertuskapelle, Kanzel, Kruzifix, die acht Nebenaltäre an den Langhauspfeilern oder die Seelenkapelle mit einer Fegefeuerdarstellung des Hl. Michael im Kampf gegen den Täufel oder die spätgotische Holzskulptur von Maria mit dem Kinde auf der rechten Seite des Altarraumes und hunderte von Engel sind in dieser Kirche zu entdecken - die Senioren waren von diesem einmaligen Kulturgut sehr beeindruckt.

 

Nach der Führung im historischen Kirchengemäuer führte der Busfahrer die Teilnehmer zum Winkelmeier Hof in Reibersdorf, wo sich die Senioren eine gemütliche Brotzeit gönnten. Dort traf man überraschender Weise den Pastoralassistenten Andreas Dieterle, den künftigen Pfarrei-Mitarbeiter, der mit einigen Gästen aus Sossau unterwegs war, wo sie den früheren Stadtpfarrer von Viechtach Berthold Helgert besucht hatten. Dieterle ging von Tisch zu Tisch und wechselte sehr freundliche Worte mit den Moosbacher Ausflüglern, bei denen er ab September seinen neuen Wirkungskreis antreten wird.

 

Auf der Heimfahrt dankte Franz Xaver Pongratz den Teilnehmern für ihr Mitfahren, insbesondere Pater Bettoy Joy, Maria Rackl und dem Busfahrer und lud zum nächsten gemütlichen Beisammensein in den Gemeinschaftsraum der Schule ein.

 

Foto: Führung in der Klosterkirche durch Kirchenführer Georg Denk

Foto zur Meldung: Ausflug in eine beeindruckende Klosterkirche
Foto: Ausflug in eine beeindruckende Klosterkirche

Grillfeier bei den Senioren

(12.07.2017)

Am 9. August 2017 fliegen sie wieder aus

 

Moosbach. Jeden Mittwoch im Monat sind die Senioren aus Moosbach und Umgebung zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Diesmal waren es über 30 Personen, die der Einladung von Pfarrer Josef Drexler und dem Seniorenbeauftragten Franz Xaver Pongratz gefolgt sind, wobei ein Grill-Nachmittag im Feuerehrkeller angesagt war. Wie gut, dass man den Raum so wunderbar hergerichtet hat, dass man ihn für kleine Feste nutzen darf. Hier fühlten sich die Senioren sichtlich wohl.

 

Pongratz begrüßte dazu neben den froh gelaunten Gästen auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und mit einiger Verspätung Pfarrer Drexler, sowie die unentbehrliche Hausmusik Lieselotte Vogl, die mit ihrer Gitarre immer wieder ihre längst vergessenen Evergreens, „mir san vom Woid dahoam“, „zwei rehbraune Augen“ „der alte Jäger“ und viele mehr, aus der Versenkung holte. Er dankte den Helferinnen, die zu den jeweiligen Zusammenkünften alles herrichten, die Räume einladend dekorieren, backen und die Senioren bedienen.

 

In diese Zusammenhang erwähnte Pongratz eine Spende von 500,- € von Theo Lorenz für die Senioren und dankte ihm in aller Namen und erwähnte auch Lotte Vogl für die musikalische Unterhaltung.

Er berichtete auch von einer Einladung des Sportvereins Arnbruck am 6. August. Falls eine gemeinsame Fahrt mit einem Bus gewünscht wird, erbat er um eine Mitteilung.

 

Verwöhnt wurden die Senioren den ganzen Nachmittag mit Grillwürstl, Kuchen, Torten, Schmalzgebäck und Getränken. Sponsor der Grillwürstl war Pfarrer Josef Drexler und Sebastian Pongratz stellte sich als Grillmeister zur Verfügung.

Für die nächste Zusammenkunft hatte Pongratz wieder für den 2. Mittwoch im Monat, diesmal für Mittwoch 9. August zu einer Fahrt nach Oberalteich eingeladen. Abfahrt ist um 13.00 Uhr bei der GenoBank. Anmeldung erforderlich bei Pongratz 09944/466.

Foto zur Meldung: Grillfeier bei den Senioren
Foto: Grillfeier bei den Senioren

Die Senioren reisten nach Bad Kötzting

(21.06.2017)

Moosbach. Am Mittwoch hat der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz wieder zu einer Busfahrt eingeladen. Ziel war die Wallfahrtskirche Weißen Regen, die auf einem steilen Hügel über dem Tal des Weißen Regen und der Stadt Bad Kötzting liegt.

Trotz sommerlicher Temperaturen ließen es sich an die 35 Teilnehmer nicht nehmen, der wunderschönen Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt einen Besuch abzustatten.

Der breitgelagerte Bau mit der hohen Zwiebelkuppel steht abgesondert vor der kleinen Ortschaft auf dem Hügelkamm. Von der Kirche aus öffnet sich nach allen Seiten der Blick auf die Höhen des Bayerischen Waldes und die Senioren genossen dabei das einmalige Panorama.

 

Die Wallfahrt nach Weißenregen zu einem wundertätigen Gnadenbild begann im 16. Jahrhundert. Die Legende erzählt von einer von dem Bildersturm in Nabburg geretteten Gnadenbild, das zunächst an einer Eiche aufgehängt war. Sie brannte 1584 ab, das Gnadenbild blieb jedoch unversehrt. 1593 erbaute das Kloster Niederalteiche in Weißenregen eine Kapelle, die 1611 durch eine größere ersetzt wurde.

Der Hochaltar birgt das Gnadenbild, eine 45 cm hohe Holzfigur aus dem frühen 14. Jahrhundert. Das Jesuskind, die Kronen und die Seidengewänder für Mutter und Kind wurden erst in der Barockzeit ergänzt.

Bekannt ist die Kirche besonders wegen ihrer Fischerkanzel von Johann Paul Hagen. Der Kanzelkorb ist als Schiffskörper gestaltet. An der Rückwand befindet sich ein Relief, das Christus als guten Hirten zeigt. Im Jahre 2000 feierte die Weißenregen sein 950-jähriges Bestehen.

Die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl wies noch auf einige Sehenswürdigkeiten der wunderschönen Barockkirche hin, die besonders für Hochzeiten sehr gefragt ist.

Nach einer kleinen Andacht durch die Mesnerin Margarete Früchtl kehrten die Senioren im nahe gelegenen Fischerstüberl Höcherl in Pulling ein, wo die Senioren bei einer gemütlichen Gastlichkeit eine leckere Brotzeit genossen.

Bei der Heimfahrt dankte Pongratz den Senioren für ihre Teilnehme, Maria Rackl für die kurze Führung und Margarete Früchtl für die stimmungsvolle Andacht, nicht zuletzt dem Busfahrer Dorostkar für die umsichtige Fahrweise und lud die Senioren für Juli zum Grillen ein.

 

Foto: ein Teil der Senioren 2.v.re. Maria Rackl

Foto zur Meldung: Die Senioren reisten nach Bad Kötzting
Foto: Die Senioren reisten nach Bad Kötzting

Maiandacht im ehemaligen Schulhaus

(10.05.2017)

Senioren feierten mit Pfarrer Josef Drexler

 

Moosbach. Bei ihrem monatlichen gemütlichen Beisammensein hatte der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz die Junggebliebenen zu einer Maiandacht in den Gemeinschaftsraum der Schule eingeladen, wo sich neben Pfarrer Josef Drexler, die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl auch rund 30 Senioren einfanden.

Im geschmackvoll dekorierten Raum, wo eine Helferin auf die alte Schultafel den Spruch von Goethe schrieb: „Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding und die Freude an sich selbst“ begrüßte Pongratz die Junggebliebenen, mit denen Pfarrer Drexler die Maiandacht feierte und Matthias Jänicke mit seinem Keyboard mit Marienliedern ausschmückte.

Pfarrer Drexler begrüßte die Senioren sehr herzlich und erinnerte im Rahmen der Muttergottes von Fatima, dass wir besonders im Mai auf Maria schauen, die sich Gott ganz zur Verfügung stellte und auch die Menschen in Fatima aufforderte, sich dem Herrgott im Gebet zur Verfügung zu stellen.

 

Mit einer Litanei zur Ehre der Mutter Gottes, einem Rosenkranzgesetz und verschiedenen Marienliedern: „Gegrüßet seist du Königin“ oder „die schönste von allen“, welche die Senioren tapfer mit ein stimmten, bat man mit dem „Herzenstausch mit Maria“ aus dem Fatimabüchlein, damit der Göttliche Sohn in uns wachsen möge.

Nach dem Pfarrer Drexler die Senioren mit seinem Segen entließ, dankte er allen für ihr Kommen, Matthias Jänicke für die Begleitung der Lieder, Franz Xaver Pongratz und den Helferinnen für die Betreuung der Senioren.

 

Pongratz dankte Pfarrer Drexler für die Gestaltung der Maiandacht und lobte Matthias Jänicke für die Begleitung der Lieder und lud ihn zu einem weiteren Treffen ein. Auch gab er eine Einladung des Kindergartens zum Tag der offenen Tür am Samstag weiter und lud zum nächsten Seniorentag am Mittwoch, 14.06.2017 zu einer Fahrt auf den Lamberg ein. Abfahrt ist um 13.00 Uhr bei der GenoBank.

 

Bei Kaffee und Kuchen und belegten Broten genossen die Senioren noch einen gemütlichen Plausch und lauschten einer rührigen Geschichten von Marianne Vogl „vom Muttertag“ sowie einer heiteren Erzählung: „vom Waidler im Himmel“ die Helga Eckl vortrug, bis man sich von der Teilnahme des gemütlichen Nachmittags trennte.

 

Foto: Seniorenteam: FX Pongratz, Maria Rackl, Margarete Früchtl, Matthias Jänicke, Pfarrer Drexler Helga Pongratz und Marianne Vogl

Foto zur Meldung: Maiandacht im ehemaligen Schulhaus
Foto: Maiandacht im ehemaligen Schulhaus

Gemütlich und Unterhaltsam war´s beim Osterfrühstück

(05.04.2017)

Viel Freude bei den Kleinen und Spaß bei den Senioren

 

Moosbach. Das monatliche Beisammensein wurde am Mittwoch für die Senioren ein besonderes Erlebnis, denn der Kindergarten, der im Untergeschoss des ehemaligen Schulhauses untergebracht ist, besuchte dieses Mal die Senioren und erfreuten sie mit einigen Liedern und einem Gedicht.

 

Und weil die Osterferien vor der Tür stehen, nannte man diese außergewöhnliche Zusammenkunft „Osterfrühstück“, zu dem der Seniorenbeauftragter Franz Xaver Pongratz neben der PGR-Sprecherin Maria Rackl 35 Männer und Frauen begrüßte, die sich bereits um 10.00 Uhr im wunderschön dekorierten Gemeinschaftsraum nieder ließen.

Nach dem die Helferinnen den Senioren zunächst Weißwürste aufgetischt hatten, konnte Pongratz anschließend 32 Kleine des Kindergartens mit ihren Erzieherinnen Julia Frohnauer, Kerstin Stelzer und Sonja Eckl begrüßen, wobei er die große Freude zum Ausdruck brachte, dass er es geschafft habe, mit Sonja Meier der Leiterin des Kindergartens (die jedoch wegen Krankheit fehlte) und ihren Kolleginnen den Senioren einmal durch den Besuch der Kleinen eine Abwechslung bieten konnte und dankte den Kindern für ihr Kommen.

Die Senioren staunten anschließend nicht schlecht, als die Kinder ohne Scheu einige Lieder vortrugen passend zur Karwoche, als Christus am Kreuz gestorben ist und „die Kleinen und Großen so sehr darüber weinten“. „Große Leute, kleine Leute feiern fröhlich Ostern heute weil vom Tode Jesus Christ auferstanden wirklich ist“, sangen sie in einem weiteren Lied, passend für die kommenden Ostertage.

Auch stellten sie in ihrem Gedicht freudestrahlend fest, dass sich hinter dem Busch etwas bewegte, das mit zwei langen Ohren wackelte. „Doch leider aber war husch das Tier weg und hurra, es lag ein Osternest da.“

 

Zum Dank erhielten die Kinder schließlich extra für die Kleinen gebackene Muffins und Amis, über die sie sich sehr freuten. Franz Xaver Pongratz bedankte sich bei den Kindern für ihren Besuch und ihren vorgetragenen Liedern unter der Leitung ihrer Erzieherinnen und überreichte an Julia Frohnauer ein Blumengebinde. Applaus gab es von den Senioren für die Kinder, die im Vorfeld mit ihren Erzieherinnen kleine Osterneste für jeden Anwesenden gebastelt hatten. Alle freuten sich über das gelungene Osterfrühstück und meinten, eine Wiederholung dieser Art wäre eine gelungene Angelegenheit.

Dann verschwanden die Kleinen wieder so schnell sie gekommen waren zurück in ihre Gruppenräume.

 

Die Senioren wurden anschließend noch mit leckeren Kuchen und Kaffee verwöhnt und Franz Xaver Pongratz dankte dem Helferteam und den Kuchenbäckerinnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz und gratulierte noch den Geburtstagskindern, die in der letzten Zeit ihren Ehrentag hatten und lud zum nächsten Seniorentreff im Mai, evtl. zu einer Maiandacht ein.

 

Foto: Erzieherinnen - Sonja Eckl, Kerstin Stelzer und Julia Frohnauer mit Kindern

 

Foto zur Meldung: Gemütlich und Unterhaltsam war´s beim Osterfrühstück
Foto: Gemütlich und Unterhaltsam war´s beim Osterfrühstück

Frühjahrsausflug der Senioren zur Befreiungshalle bei Kelheim

(08.03.2017)

Ein gemütlicher Nachmittag im Naturpark Altmühltal

 

Moosbach. Zu einem Frühjahrsausflug hatte Franz Xaver Pongratz die Senioren am Mittwoch zur Befreiungshalle nach Kelheim eingeladen und der Bus der Haimerl-Reisen war wieder fast voll geworden und obwohl immer noch kühlere Temperaturen vorherrschten, brauchte man doch den Regenschirm nicht zu bemühen.

 

Pongratz freute sich neben den Teilnehmern auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und den pensionierten langjährigen Lehrer Arthur Wasner begrüßen zu können, der als Reisebegleiter fungierte und den Senioren immer wieder über die Entstehung der Befreiungshalle, die Gegend um Kelheim, der Donauebene und den Gäuboden erzählte.

 

Die Befreiungshalle ist ein imposanter Monumentalbau auf dem Michelsberg in Kelheim. König Ludwig ließ die Gedenkstätte für die siegreiche Schlacht gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 – 15 und als Mahnmal für die Einheit Deutschlands errichten.

Der mächtig wirkende Rundbau aus Kelheimer Kalkstein ruht auf einem dreistufigen Sockel. Die Rundhalle hat eine Höhe von 45 und einen Durchmesser von 29 m. Ihr Inneres wird durch eine herrliche Kuppel erhellt. Die innere Empore erreicht man über 82 Stufen. Nach weiteren 40 Stufen gelangt man auf die äußere Aussichtsterrasse, von der man eine weite Sicht über das Donau- und Altmühltal hat. Diese Terrasse ist wegen der Sanierungsarbeiten der Fassade, die bis 2018 noch andauern, momentan nicht zugängig.

Die Strebpfeiler der Außenfassade bekrönen 18 Kolossalstatuen als Allegorien der deutschen Volksstämme. Sie versinnbilden auch das Datum der Völkerschlacht bei Leipzig (18.10.1813).

Im Innenraum reichen sich 34 Siegesgöttinnen aus weißem Carrara-Marmor die Hände zu einem feierlichen Reigen. Zurzeit wird die Befreiungshalle wegen der Renovierung eingerüstet. Der Innenraum wird damit nicht betroffen.

 

Doch bevor man sich das riesige Denkmal der Deutschen Geschichte zu Gemüte führte, nahmen die Senioren im „weißen Brauhaus“ in Kelheim das Mittagessen ein und fuhren nach der Besichtigung der Befreiungshalle zum „Bauernhof-Cafe“ der Familie Erika Weigert in Tegernheim, die extra für die Senioren ihr gemütliches Lokal öffnete, wo man sich bei guter Unterhaltung Kaffee, Kuchen und eine Brotzeit munden ließ.

 

Bei der Heimfahrt dankte Pongratz den Teilnehmern für ihre Mitfahrt und besonders Arthur Wasner für seine lehrreichen Erzählungen über seine heimatliche Gegend, dem Busunternehmer Dorostkar für seine umsichtige Fahrweise und lud zum nächsten Treffen ein.

Dieser Termin findet am Mittwoch, 5.April 2017 mit einem Osterfrühstück mit den Kleinen des Kindergartens statt. Dazu werden die Senioren gebeten, sich bereits um 10.00 Uhr im Gemeinschaftsraum der Schule einzufinden.

 

Foto: Seniorengruppe 1. von re. Arthur Wasner hi Mitte mit Hut FX Pongratz

Foto zur Meldung: Frühjahrsausflug der Senioren zur Befreiungshalle bei Kelheim
Foto: Frühjahrsausflug der Senioren zur Befreiungshalle bei Kelheim

Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

(08.02.2017)

Hochzeitslader Hermann Fleischmann war in seinem Element

 

Moosbach. Ein paar fröhliche Stunden erlebten die Junggebliebenen am Mittwoch beim jüngsten Seniorennachmittag im ehemaligen Schulhaus, zu dem der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz den Hochzeitslader Hermann Fleischmann eingeladen hatte, der mit seinen Gstanzln, Witzen, Anekdoten und Sprüchen die Anwesenden den ganzen Nachmittag erfreute und sie mitunter bei seinen Evergreens von der „Bayerwäldlerin“ oder „mir san de Schwiaza vom Landl“ zum Mitsingen animierte.

 

Pongratz freute sich über die 30 Besucher, die sich im faschingsmäßig dekorierten Gemeinschaftsraum niederließen und begrüßte besonders die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und Hermann Fleischmann, der sich ebenso freute, dass er heute die Senioren einige Stunden mit seiner Steirischen unterhalten durfte, wobei er gleich viele Anekdoten zum Besten gab, die er als Hochzeitslader erlebte. Dass die Männer in der Minderheit sind, bemerkte er, das hat die Frauen schon gefallen, auch dass ein Maurer verhungert ist, weil er keinen Handlanger hatte.

 

Lustige Sprüche von Josef Fendl hatte er ebenso auf Lager und witzige Gstanzl, mit denen er so manchen Gast auf den Arm nahm, über welche es viel zu Lachen gab. Aber Lachen ist ja die beste Medizin, meinte dazu der Spaßvogel.

Dann erzählte er vom erst kürzlich gefeierten Geburtstag und den vielen Gratulanten bei der Rackl Marl und dass sie mit Leib und Seele Viehhändlerin ist und ohne „Kaiberl“ gar nicht leben könnte. Auch der Pongratz bekam sein Fett weg, weil er ihm zu wenig zuhörte und von der Helga bemerkte er, wenn man sagen würde, sie ist 50 würde man es glauben.

 

Auch die Männer, wie der Dorner Max und der Schorsch mussten herhalten wie auch die Viechtafeller und Allmannsdorfer Frauen. Auch von seiner ehemaligen Lehrerin und seiner Nachbarin mit dem roten Pullover hatte er einiges zu berichten. Doch zum Schluss ließ er alle Senioren recht hochleben und die fleißigen Helfer dazu, die wie immer die Senioren den ganzen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, Schmalzgebäck und Wurstsalat verwöhnten.

 

Bis sich die Seniorengruppe wieder zum Aufbruch schickte wurden noch einige Termine genannt. Christl Buerschaper lud zu einem Vortrag des Gartenbauvereins am Donnerstag, 16.02.2017 um 19.30 Uhr ins Gasthaus Kerscher zum Thema Pflanzenschutz ein.

Franz Xaver Pongratz hat zu einem Ausflug zur Befreiungshalle am Mittwoch, 08.03.2017 eingeladen. Abfahrt ist um 9.30 Uhr bei der Geno-Bank. Ankunft gegen 11.00 Uhr. Anschließend Mittagessen im Klosterhof, dann Besichtigung des Klosters Weltenburg. Anmeldung bei Franz Xaver Pongratz Tel. 09944/466.

 

Pongratz bedankte sich zum Schluss bei Hermann Fleischmann für den fröhlich gestalteten Nachmittag und auch Fleischmann sprach seinen Dank für die Aufmerksamkeit aus und bot sich bei Gelegenheit für einen weiteren kurzweiligen Nachmittag an.

 

Foto: die lustigen Sprüche gingen dem Hermann nicht aus

Foto zur Meldung: Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag
Foto: Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

Das älter werden hat auch seine guten Seiten

(11.01.2017)

Die Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

 

Moosbach. Das erste Mal im neuen Jahr trafen sich am Mittwoch über 30 Junggebliebene im Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule und erlebten dabei wieder einen sehr gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag.

 

Pongratz freute sich über die fidelen Senioren, die sich im schön dekorierten Raum sichtlich wohl fühlten und begrüßte alle Anwesenden aufs herzlichste und wünschte allen, insbesondere auch der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl mit einem Glasl Sekt noch ein sehr glückliches und erfolgreiches Neues Jahr 2017. Mit Kaffee, Kuchen, belegten Broten und Getränken verwöhnte wie immer das Team den ganzen Nachmittag die Senioren.

 

Im Laufe des Beisammenseins teilte Pongratz den Senioren das nächste gemütliche Beisammensein am 8. Februar 2017 um 13.30 Uhr im ehemaligen Schulhaus mit und erzählte von einem Gespräch mit der Kindergartenleiterin Sonja Meier, dass man mit den Kleinen am 5. April und den Senioren ein Osterfrühstück geplant hätte. Allerdings müssten sich die Senioren an diesem Tag auf einen gemütlichen Vormittag im Gemeinschaftsraum einstellen, da sich ja bekanntlich die Kinder nur vormittags im Kindergarten aufhalten.

 

Ois Guade und Schöne wünschte Marianne Vogl in ihrem Neujahrswunsch – an Freund, a guats Wörterl und a offenes Aug für de Freud am Weg und a bisserl a Gsundheit für selber und andere Leut. Von der „Wintergirgl-Resl“, der man das Tanzen beibrachte, erzählte Helga Eckl – vier moi dretn und 2 x straffa – am Tanzboden hat sie nur no dretn, zum straffa is sie nimmer kemma! Auch vom Alter, das wie ein Gebrechen ist, erzählte später Vogl, denn „die Augen leiden, das Gehör lässt nach, Schmerzen zeigen sich im Krie und auch die grauen Haare sind kein Drama. Hat auch manches nachgelassen, bleibt immer schön, was innerlich, meinte sie schließlich.

 

Zum Schluss war für die fleißigen Helfer noch Aufräumen angesagt, damit die nächsten Benutzer wieder einen sauberen Raum vorfinden. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit gebührt ihnen einmal ein Dankeschön.

 

Foto: Maria Rackl, Franz Xaver Pongratz – hi re. Helga Pongratz

Foto zur Meldung: Das älter werden hat auch seine guten Seiten
Foto: Das älter werden hat auch seine guten Seiten

Besinnliche Adventfeier der Moosbacher Senioren

(14.12.2016)

Weihnachtslieder, Texte, Plätzchen, Teelichter und ein leckeres Mittagessen

 

Moosbach. Weihnachtlich ausgeschmückt mit Mini-Weihnachtssternen auf den Tischen war der Gemeinschaftsraum im ehemaligen Schulhaus, als sich am Mittwoch fast 40 Junggebliebene zu einer adventlichen Feier einfanden, zu der Franz Xaver Pongratz eingeladen hatte.

Dazu konnte er auch Bürgermeister Andreas Eckl mit Freundin Manuela, Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und etwas später Pfarrer Josef Drexler begrüßen.

 

Auch die unentbehrliche Hausmusik Lieselotte Vogl hatte mit Sandra Eckl eine Verstärkung mitgebracht, die den ganzen Nachmittag immer wieder mit schönen weihnachtlichen Liedern aufwarteten. Dann gedachte Pongratz der verstorbenen Senioren, die im letzten Jahr das Zeitliche segneten.

 

Doch zunächst hatte Pongratz und sein Helferteam zu einem leckeren Mittagessen eingeladen. Es gab Schnitzel und verschiedene Salate, das allen vortrefflich mundete.

 

Bürgermeister Eckl, der schon letzte Woche in Prackenbach die Senioren besuchte, begrüßte auch in Moosbach alle sehr herzlich. Er stellte fest, dass sogar vom Landkreis Staubing/Bogen Besucher anwesend waren und erfreulicher Weise eine große Runde zusammen fand. Er dankte den Helferinnen, die den Raum, der ein Mal im Monat zur Verfügung gestellt wird, sehr schön hergerichtet haben und sich immer wieder um die Senioren bemühen. Eckl erinnerte auch an die schönen Fahrten, die in diesem Jahr unternommen wurden und lobte Franz Xaver Pongratz, der mit den Senioren sehr viel unternimmt. Schließlich wünschte er allen Anwesenden ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes gesundes Neues Jahr.

 

Anschließend gratulierte Pongratz den Geburtstagskindern, die in der letzten Zeit ihren Festtag feiern konnten. Dann erinnerte er zudem an die schönen Ausflüge, die in diesem Jahr unternommen wurden. Eine Fahrt zum Bogen-Berg stand auf dem Programm, ein Ausflug nach Lam, wo man eine interessante Führung genoss und anschließend bei einer gemütlichen Brotzeit beim Ödbauern einkehrte. Auch eine Fahrt zur Walhalla möchte man nicht missen, wo der ehemalige Lehrer Arthur Wasner vieles erzählen konnte. Schließlich vergaß Pongratz nicht, den fleißigen Helfern für ihre Arbeit bei den Senioren zu danken. Als Anerkennung überreichte er an sie ein wunderschönes Alpenveilchen und den Ehrengästen ein kleines Weihnachtsgeschenk und wünschte allen eine frohe besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes 2017.

 

Von der vorweihnachtlichen, auch Hoffnungszeit genannt, berichtete Marianne Vogl in ihrem Gedicht. Auch erinnerte sie später in weiteren Gedankten an ein Gespräch mit der Mutter, als wäre eine Entspannung oder ein Weihnachtswunder über sie gekommen.

Maria Rackl erzählte in ihrem Gedicht von Weihnachtsgeschenken und Helga Eckl brachte einen Christkindlbrief aus dem Jahre 1944 zu Gehör, als sich der kleine Maxl wenigstens eine Griffischachtel wünschte und einen Federhalter mit Tinte. Eine Große Bitte hatte er dabei noch, das Christkind soll doch der Mama beim Christbaum-stehlen helfen, dass sie der Förster nicht mitnimmt, „denn wir brauchen doch unsere Mama noch so notwendig“.

Pongratz dankte den Lektorinnen, die ihre denkwürdigen Texte so treffend vortrugen.

 

Pfarrer Drexler hatte für die Senioren eine Spruchkarte mitgebracht, auf der es in der letzten Seite von Papst Benedikt XVI heißt: „Wenn niemand mehr zuhört, hört Gott mir immer noch zu und wenn ich zu niemand mehr reden, niemand mehr anrufen kann – zu Gott kann ich immer reden“. ER dankte auch dem Team, welche die Feier so schön ausgerichtet haben. Ein Beifall gebührt wahrlich den Helfern, allen voran Helga Pongratz, Helga Eckl, Marianne Vogl und Margarete Früchtl, die sich um die Senioren bemühten.

 

 

 

Nachdem sich die Senioren noch bei Kaffee und Kuchen und guter Unterhaltung gut gehen ließen, teilte ihnen Pongratz für den 11. Januar 2017 die nächste Zusammenkunft mit und bot allen Anwesenden beim Nachhause ein Säckchen Plätzchen zum Mitnehmen an.

 

Foto: selbst gebasteltes Teelicht für die Senioren

Foto zur Meldung: Besinnliche Adventfeier der Moosbacher Senioren
Foto: Besinnliche Adventfeier der Moosbacher Senioren

Die Senioren reisten in die Donauebene

(12.10.2016)

Die Walhalla, eines der bedeutendsten deutschen Nationaldenkmäler Deutschlands erkundet

 

Moosbach. Zum letzten Ausflug in diesem Jahr brachen auf Einladung von Franz Xaver Pongratz am Mittwoch die Senioren der Pfarrgemeinde Moosbach und Umgebung in Richtung Regensburg auf, wo sich in hoher, die umliegende Landschaft beherrschender Lage die Walhalla über der Donau erhebt, wo sich das historische Bauwerk an klaren Tagen eine weite Fernsicht über die Donauebene bietet.

 

Der Reisebus der Firma Haimerl war gut gefüllt und Franz Xaver Pongratz freute sich, dass wieder so viele Senioren der Einladung gefolgt sind, unter denen sich auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl mischte. Auch hatte man Ausflugswetter bestellt, das den ganzen Nachmittag ein Auge zu drückte.

Pongratz hatte bereits im Vorfeld mit seiner Frau Helga die Gegend erkundet, ob auch die schlechten Geher die 200 bis 300 Meter zur Walhalla schaffen würden. Auch konnte er unter den Teilnehmern Lehrer a.D. Arthur Wasner mit Frau begrüßen, der bereits auf der Hinfahrt viel Wissenswertes über die Walhalla, seiner Errichtung und dem Erbauer erzählte.

Mit diesem klassizistischen Bau in Gestalt eines von Säulen umgebenen Tempels entstand im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. in den Jahren 1825 – 1848 mit einem der bedeutendsten deutschen Nationaldenkmäler des 19. Jahrhunderts. Die Idee entstand ab 1807 für einen Gedächtnisort, an dem verdiente deutschsprachige Männer und Frauen gewürdigt werden sollten. 1830 erfolgte die Grundsteinlegung und 12 Jahre später am 18. Oktober 1842 konnte die Walhalla feierlich eröffnet werden. Der Innen und Außen mit kostbarem Marmor verkleidete Tempel erhebt sich über dem gewaltigen gestuften Unterbau. Im Innern sind entlang der Wände die Büsten und Gedenktafeln der von Ludwig I. und seinen Beratern ausgewählten „Walhallagenossen“ aufgereiht, die von den Besuchern sehr aufmerksam betrachtet wurden, die sich am Schluss einig waren: Es war in jedem Fall ein Besuch wert.

 

Nach dem die Besucher das herrliche Panorama der Donauebene genossen hatten und dem Parkplatz hinab wanderten, brachte der Bus die Senioren zum „Zum Kruckenberger“, einem Weinlokal in der Gemeinde Wiesent, wo man sich bei gemütlichem Beisammensein eine Brotzeit munden ließ. Auf der Heimfahrt dankte Franz Xaver Pongratz Arthur Wasner für die geschichtlichen Erklärungen der Walhalla, dem Busfahrer Feri für die umsichtige Fahrweise und lud zur nächsten Zusammenkunft am Mittwoch, 09.11.2016 um 13.30 Uhr ins ehemalige Schulhaus ein. Und wenn die Sonne im nächsten Jahr wieder wächst, lud er sie wieder alle zu einem weiteren Ausflug ein.

 

Foto: Gruppe der Senioren im Hintergrund Ludwig I., re Franz X. Pongratz, 6.von re. Arthur Wasner

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Foto: Die Senioren reisten in die Donauebene

Die Senioren reisten nach Lam

(15.09.2016)

Moosbach. Beim letzten Ausflug am Mittwoch waren die Moosbacher Senioren nach Lam unterwegs als angenehme Temperaturen die 36 Teilnehmer begleiteten, die das Busunternehmen Haimerl in den wunderschönen Lamer Winkel Nähe der tschechischen Grenze im Bayerischen Wald chauffierte.

 

Franz Xaver Pongratz, der zur Senioren- Fahrt eingeladen und diese wie immer gut organisiert hatte, begrüßte die Teilnehmer sehr herzlich. Ganz besonders freute er sich über Bürgermeister Andreas Eckl mit Freundin Manuela, der sein gegebenes Versprechen einlöste. - Er hatte nämlich versprochen, als er im letzten Jahr die Prackenbacher und Krailinger Senioren nach Lam begleitete und ebenfalls eine Brotzeit sponserte, dies bei den Moosbacher Senioren nach zu holen.

 

Am Ziel angekommen, besuchten die Ausflügler gleich die wunderschöne Katholische Stadtpfarrkirche St. Ulrich, wo ihnen Kirchenpfleger Gerd Paulus viel Wissenswertes vermittelte.

Die Kirche wurde nach dem großen Ortsbrand von 1699 unter Einbeziehung des gotischen Turmes bis 1765 wieder aufgebaut. Die reichhaltige barocke Ausstattung aus der Zeit 1750 erhielt im 20. Jahrhundert Ergänzung. Anfang der 1990er Jahre wurde die Kirche renoviert, wobei unter anderem die doppelstöckige Orgelempore durch eine einfache ersetzt wurde. Paulus erwähnte auch, dass die Pfarrkirche in Lam in diesem Jahr auf 250 Jahre zurückblicken kann, das am letzten Sonntag gebührend gefeiert wurde.

 

Beeindruckt waren die Fahrtteilnehmer auch vom Lamer Friedhof, der 2015 erweitert wurde. „Der Friedhof soll nicht nur ein würdiger Ort, sondern auch eine vorbildliche Stätte von christlicher Trauer und Hoffnung sein“, betone Gerd Paulus beim Weiheakt. Seit den letzten Tagen ziert den Friedhof ein wunderschönes riesiges Kreuz, das am Mittwoch, 14. September (Kreuzerhöhung) am Abend gesegnet wurde. Eine Besonderheit, welche die Besucher besonders bestaunten, ist auch der 2005 angelegte Urnenfriedhof, der mit Glasskulpturen von Oskar Weinfurtner sowie einer hölzernen Ölberggruppe von Matthias Seidl ausgestattet ist.

 

Nach der ausgedehnten Führung ging´s mit dem Bus zum Ödbauern, wo bei Ludwig und Silvia Frisch im Brotzeitstüberl schon eine deftige Brotzeit auf die Moosbacher wartete, gesponsert und vorbestellt von Bürgermeister Andreas Eckl. Bei gemütlichem Beisammensein genossen die Senioren die Einkehr und die Wirtsfamilie gab ihr Bestes, um die Senioren gut zu bewirten.

 

Der Einödhof liegt in einer Idylle, umrahmt von Wald und Wiese in einer Höhe von 786 m über NN. Auch über eine schmucke Kapelle verfügt der Hof, bei der man sich zu einem Gruppenfoto aufstellte.

Auf der Heimfahrt, die um 18.30 Uhr in Moosbach endete, dankte Pongratz den Teilnehmern für ihre Teilnahme. Alle waren sich einig: „es war ein wunderschöner Ausflug mit eitel Sonnschein, den man nicht missen möchte.“

Ganz besonders aber dankte er und mit ihm alle Senioren, Bürgermeister Eckl für seine Teilnehme und der gesponserten leckeren Brotzeit.

 

Foto: von re. BM Andreas Eckl mit Freundin Manuela,

Franz Xaver Pongratz mit Frau Helga vor der Kapelle des Ödhofbauern

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Foto: Die Senioren reisten nach Lam

Grillfeier bei den Senioren

(13.07.2016)

Am 14. September fliegen sie wieder aus

 

Moosbach. Jeden 2. Mittwoch in Monat sind die Senioren von Moosbach und Umgebung zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Dieses Mal waren es an die 35 Personen, die der Einladung von Pfarrer Josef Drexler und Franz Xaver Pongratz gefolgt sind. Und weil man wegen des schlechten Wetters den Pfarrgarten nicht nutzen konnte, wurde auf den Feuerwehrkeller ausgewichen, wie gut, dass die Vereine und der Bauhof diesen Raum so wunderbar gestaltet hatten, den man für kleine Feste nutzen darf. Dort fühlten sich die Senioren sehr wohl.

 

Franz Xaver Pongratz begrüßte alle Anwesenden sehr herzlich und hieß auch die PGR-Sprecherin Maria Rackl und mit einigen Minuten Verspätung Pfarrer Josef Drexler sowie die unentbehrliche Hausmusik Lieselotte Vogl willkommen, die mit ihrer Gitarre immer wieder längst vergessene Evergreens hervor holt. Er dankte den Helferinnen, die zu den Zusammenkünften immer alles herrichten, einladend dekorieren und die Senioren bedienen. Er erwähnte dankend namentlich die Frauen (Lieserl Kerscher, Marianne Vogl, Helga Thurnbauer, Margarete Früchtl, Helga Eckl und Helga Pongratz) die wieder für Kuchen und Gebäck sorgten.

 

Dann erwähnte er die drei Frauen (Maria Miethaner, Zenzl Dziamba und Traudl Eckl), welche in den letzten Tagen von uns gegangen sind und betete ein „Herr gib ihnen die ewige Ruhe“.

Anschließend lud er zum nächsten Ausflug ein. Er führt am 14. September nach Lam, wo man der dortigen Kirche einen Besuch abstattet und dann zum nahen Einödhof zu einer Brotzeit einkehrt. Anmeldungen nimmt Pongratz (09944/466) entgegen.

Pfarrer Drexler entbot den Senioren einen herzlichen Gruß und erwähnte die sieben Sterbefällen, die er seit drei Wochen aus der Pfarreiengemeinschaft beerdigen musste und erzählte vom ältesten Priester aus der Diözese, der in diesen Tagen mit 105 Jahren vom Herrgott abberufen wurde.

 

Verwöhnt wurden die Senioren den ganzen Nachmittag mit leckeren Grillwürsteln, Kaffee, Kuchen und Getränken und  zu späterer Stunde mit einem Eis, das Pfarrer Drexler noch aus Miltach holte. Es war wieder ein gemütlicher und unterhaltsamer Nachmittag, den die Senioren sehr genossen.

 

Foto: li. Helga Pongratz, eine nimmermüde Helferin, hi. Li. Franz Xaver Pongratz und Pfarrer Drexler unter seinen Schäflein

Foto zur Meldung: Grillfeier bei den Senioren
Foto: Grillfeier bei den Senioren

Senioren in der Wallfahrtskirche Bogenberg

(11.05.2016)

Pater Richard berichtete über Kirche und Wallfahrt

 

Moosbach. Herrliche Sonnenstrahlen begleiteten am Mittwoch die gut 30 Junggebliebenen bei ihrem Ausflug zum Bogenberg, den Franz Xaver Pongratz mit seiner Frau Helga organisiert hatte. Er konnte im Bus neben den Senioren auch Pfarrer Josef Drexler begrüßen, der sich seinerseits bedankte, dass er mit dabei sein durfte.

 

Der Bogenberg ist ein 432 m hoher bis ans Donaugestade vorgeschobener Ausläufer des Bayerischen Waldes. Der freiliegende Berg bietet dem Besucher von der Bergkrone aus nach allen vier Himmelsrichtungen einen selten schönen Ausblick.

In der großen Wallfahrtskirche angekommen, begrüßte der Franziskanerpater Richard, ein gebürtiger Krakauer die Moosbacher und alle übrigen Anwesenden und erzählte ihnen viel Wissenswertes über die Kirche und die Wallfahrt.

Die erste Kirche (740 n.Chr.) diente der Seelsorge des Ortes Bogen. Nach einer frommen Legende soll Graf Aswin von Bogen die Marienwallfahrt im Jahre 1104 gegründet und sie unter die Obhut der Benediktiner von Oberalteich gestellt haben.

Eine Besonderheit in der Kirche ist das Bogenberger Gnadenbild der „Maria in der Hoffnung“. Sie wurde 1954 vom Hochaltar heruntergenommen und an einem eigenen Altar am Aufgang zum Chor neu platziert. Das moderne Werk ist eine Arbeit des Münchner Bildhauers Roland Friederichsen. Nach Entwürfen desselben Künstlers wurde im Laufe der darauffolgenden Jahre der gesamte Gnadenaltar-Bereich neu gestaltet.

Wie zwei große Wächter stehen die beiden zuletzt geopferten Pfingstkerzen links und rechts vom Gnadenaltar. Die Gemeinde Holzkirchen opfert in Erfüllung eines Gelübdes jedes Jahr eine 13 m lange und ca. 1 Zentner schwere Kerze. Sie wird von den Pilgern zunächst auf den Schultern eineinhalb Tage ca. 75 km weit getragen. Am Pfingstsonntag mittags erreichen sie Bogen, wo sie aufgerichtet wird und stehend von den stärksten Männern der Pfarrei Holzkirchen auf den Berg getragen und in der Kirche aufgestellt wird.

Zudem zieren außergewöhnliche Schätze die Kirche, wie die barocken Altarbilder von dem Straubinger Maler Josef Anton Merz, ein Vesperbild (Pieta), eine Statue der Rosenkranzkönigin, deren Gewand immer wieder gewechselt wird. Die Chorfenster zieren die Rosenkranzgeheimnisse, geschaffen von Wilhelm Braun 1958.

Von Anfang an betreuten die Söhne des Hl. Benedikt die Abtei Oberalteich. Seit dem Aufblühen nach dem 2. Weltkrieg hat sich vor allem das Prämonstratenserkloster Windberg um die Wallfahrt verdient gemacht.

 

Nach einem „Segne du Maria“ kehrten die Senioren im Pensions-Cafe Sandl in Brandlberg zu gemütlichem Beisammen sein bei Kaffee, Kuchen und einer Brotzeit ein. Auf der Heimfahrt dankte Pongratz den Teilnehmern für ihre Mitfahrt, Pfarrer Drexler für seine Teilnahme und dem Busfahrer für die umsichtige Fahrweise und lud alle zum nächsten Seniorentag am 8. Juni ins ehemalige Schulhaus ein. Auch Pfarrer Drexler kündete wieder einen Grillnachmittag im Pfarrhof an.

Alle waren sich einig, es war wieder ein schöner Nachmittag, bei dem man viel gesehen und gehört hatte.

 

Foto: Seniorengruppe mit Pfarrer Drexler 1.v.li.und Pater Richard 4.v.li

Foto zur Meldung: Senioren in der Wallfahrtskirche Bogenberg
Foto: Senioren in der Wallfahrtskirche Bogenberg

Die Senioren im Wallfahrtsort Neukirchen b.Hl. Blut

(14.03.2016)

Kreuzweg in der wunderschönen Kirche und Einkehr im Waldschlößl

 

Moosbach. Zu ihrem ersten Ausflug in diesem Jahr hat der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz die Senioren nach Neukirchen beim Hl. Blut eingeladen und der Bus der Haimerl-Reisen war wieder fast voll geworden. Obwohl kühle Temperaturen immer noch vorherrschten, ließen herrliche Sonnenstrahlen auf einen Frühling hoffen.

 

In der Wallfahrtskirche Maria Geburt angekommen, waren die Gläubigen von der wunderschön ausgestatteten Kirche, die jährlich viele Wallfahrer anzieht, sehr beeindruckt. Von den barocken Deckengemälden waren die fünf kleineren übermalt worden. Bei der Restaurierung im Jahr 1950 wurden diese Übermalungen abgenommen, wobei die Originalfresken in gutem Zustand wieder zum Vorschein kamen. Das Thema der Deckenbilder kreist um Maria.

Der Hochaltar ist als eine große offene Baldachinanlage mit je drei Holzsäulen gestaltet. Seitlich des Tabernakels stehen die Holzbüsten der Apostelfürsten Peter und Paul. Über dem Tabernakel ziert das bekleidete marianische Gnadenbild aus der Zeit um 14.00 Uhr. Die Bekleidung wird gewechselt. Die kostbarste besitzt Blumenstickerei auf gelbem Samt und Adelswappen. Eine weitere sehenswerte Ausstattung sind die Seitenaltäre, die Kanzel und die Orgel sowie der Kreuzaltar.

 

Nach der Besichtigung der Kostbarkeiten in der Wallfahrtskirche betete man gemeinsam den Kreuzweg, den Margarete Früchtl gestaltete und bestieg anschließend wieder den Bus, der die Nachmittagsausflügler ins nahegelegene Waldschlößl brachte. Die Besitzer Marianne und Josef Maurer freuten sich sehr über die Besucher aus ihrer Heimat und begrüßten jeden mit Handschlag. Bei guter Unterhaltung und gemütlichem Beisammensein ließ man sich Kaffee und Kuchen und eine Brotzeit munden.

 

Bei der Heimfahrt dankte Franz Xaver Pongratz den Teilnehmern für ihre Mitfahrt und lud zum nächsten gemütlichen Beisammensein am 13. April in die ehemalige Schule ein. Alle waren sich einig: Es war ein wunderschöner Nachmittag, den alle genossen.

 

Foto: die Reisegruppe mit hinten beim Kreuz der Organisator Franz Xaver Pongratz

Foto zur Meldung: Die Senioren im Wallfahrtsort Neukirchen b.Hl. Blut
Foto: Die Senioren im Wallfahrtsort Neukirchen b.Hl. Blut

Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

(14.01.2016)

Moosbach. „Genieße jeden Moment und lasse dir von seinem Glanz jeden Tag versüßen“ – Dieser Spruch stand an der großen Schultafel des Gemeinschaftsraumes der ehemaligen Schule, in das Franz Xaver Pongratz die Senioren zum ersten gemütlichen Beisammensein im neuen Jahr eingeladen hatte.

 

Pongratz freute sich sehr, dass sich wieder an die 30 Junggebliebene im schön dekorierten Raum einfanden und hieß alle herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt der PGRSp. Maria Rackl und den Helferinnen, die für das leibliche Wohl sorgten und die Gäste mit Kaffee, Torten und belegten Broten den ganzen Nachmittag verwöhnten und dankte ihnen ganz besonders für ihren ehrenamtlichen Dienst und die Dekoration des Raumes.

 

Bevor Helga Eckl eine Geschichte von der „Todesangst“ vortrug, den eine Frau erlebte, weil sie nicht einschlafen konnte und vom Hundertsten ins Tausende kam, stieß Pongratz mit den Senioren und einem Glas Sekt auf das angebrochene Neue Jahr 2016 an und wünschte ihnen viel Gesundheit und dass alle auch im diesem Jahr wieder die Nachmittage besuchen mögen und alles wieder so bleibt wie bisher.

Anschließend besuchte Franz Mothes aus Schwarzendorf die Senioren, dem Pongratz noch zur Verleihung des Ehrenbriefes herzlich gratulierte. In seiner unvergleichlichen Mundart erzählte Mothes von vielen lustigen und auch tiefsinnigen Anekdoten, vom „Glück“ und von Tornados, die wir aufsteigen lassen, vor „lauter Frieden“. Er erinnerte auch an unvergessliche Erinnerungen über Alois Vogl, seinen ehemaligen Lehrer in Arnbruck, mit dem er freundschaftlich verbunden war.

 

Zum Schluss lud Pongratz für den 10. Februar zum nächsten gemütlichen Nachmittag ein. Dann war für die fleißigen Helferinnen noch aufräumen und putzen angesagt, damit die nächsten Benutzer wieder einen sauberen Raum vorfinden. Auch für diese ehrenamtliche Arbeit gebührt ihnen einmal ein Dankeschön.

Foto zur Meldung: Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag
Foto: Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

Adventfeier der Moosbacher Senioren

(09.12.2015)

Geldsegen aus dem Erlös der 900-Jahrfeier

 

Moosbach. Weihnachtlich ausgeschmückt war der Gemeinschaftsraum im ehemaligen Schulhaus, als sich fast 40 Junggebliebene zu einer adventlichen Feier einfanden, zu der Franz Xaver Pongratz eingeladen hatte.

Dazu konnte er auch Bürgermeister Andreas Eckl, Pfarrer Josef Drexler und die PGR-Sprecherin Maria Rackl begrüßen. Auch die unentbehrliche Hausmusik Lieselotte Vogl hatte diesmal mit Sandra Eckl eine Verstärkung mitgebracht, welche den ganzen Nachmittag immer wieder mit schönen Weihnachtsliedern aufwarteten. Pongratz wollte es eingangs nicht versäumen, seinen Helferinnen für das Schmücken des Raumes und die Bewirtung der Senioren zu danken sowie den Bäckerinnen für die leckeren Kuchen.

 

Bürgermeister Eckl, der schon letzte Woche die Senioren in Prackenbach-Krailing besuchte, begrüßte auch die Moosbacher Senioren sehr herzlich und lobte die Helferinnen für die wunderschöne Dekoration und dankte ihnen für ihre ständige Arbeit zum Wohle der Senioren. Er lobte auch Pongratz für seinen Einsatz als Seniorenbeauftragter der Gemeinde und überreichte ihm einen symbolischen Scheck über 500,- € aus dem Erlös der 900-Jahrfeier zu der jährlichen Spende der Gemeinde an Weihnachten und erwähnte es dankend, dass die Senioren beim Fest fleißig vertreten waren. Im Namen der Senioren bedankte sich Pongratz, die es mit kräftigem Applaus bedachten.

Im Laufe des Nachmittags hatte Eckl auch für jeden Anwesenden ein persönlichen Geschenk in Form eines Apfelgelees für alle Senioren parat, das seine Freundin Manuela hergestellt hatte.

 

Dann gedachte man des Verstorbenen Ludwig Fleischmann, der beim letzten Seniorentreff noch unter ihnen war und der 37 Gemeindebürger, die in diesem Jahr das Zeitliche segneten.

„Af Weihnachten wieder an Weihnachten denga“ erzählte Marianne Vogl in ihrer Geschichte und berichtete später vom Weihnachtsschmuck aus Stroh. Maria Rackl hatte wieder ein Gedicht von Amalie Miethaner mitgebracht, wo sie von Weihnachten schrieb und mit dem frommen Wunsch endete: „Es soll auch wieder auf Erden Friede werden. Schließlich meinte Helga Eckl in ihren Zeilen, dass „ heit die Menschen so vui ham und doch so arm san.“

 

Pfarrer Drexler hatte für alle Senioren ein Kripperl mitgebracht und meinte in seinen Gedanken, das Sterben ansprechend, mit der Zeit das Leben unweigerlich endet, dich auch Gott hat unser vergängliches Leben auf sich genommen, darum brauchen nicht Mutterseelen allein sterben, denn das ewige Licht leuchtet allen. Zum Schluss dankte er allen Helferinnen und Pongratz namentlich für ihren Einsatz zum Wohle der Senioren.

 

Nach dem alle Anwesenden mit einem warmen Leberkäs versorgt waren, wünschte Pongratz allen noch eine friedvolle Advents- und Weihnachtszeit und für das neue Jahr alles Gute und die Senioren verweilten noch einige Zeit bei guter Unterhaltung.

 

Foto: BM Eckl mit Franz Xaver Pongratz bei der Scheckübergabe

Foto zur Meldung: Adventfeier der Moosbacher Senioren
Foto: Adventfeier der Moosbacher Senioren

Die Senioren beim gemütlichen

(11.11.2015)

NachmittagGeschichten – leckere Kuchen und eine warme Hochzeitssuppe

 

Moosbach. Beim jüngsten Senioren-Nachmittag am Mittwoch konnte Franz Xaver Pongratz 30 Junggebliebene Männlein und Weiblein begrüßen, über deren Kommen er sich mächtig freute. Auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl war wieder unter den Besuchern, die unter anderem noch eine sehr interessante Geschichte vom Woid vorlas.

 

Pongratz lobte auch die Helferinnen, welche den Raum wieder geschmackvoll dekoriert hatten und die letzten Herbstblümchen aus dem Garten auf die Tische zauberten. Er dankte ihnen für die selbstgebackenen leckeren Kuchen, die sie den Senioren mit Kaffee kredenzten und zu späteren Stunde noch eine Hochzeitssuppe auf die Tische brachten. Es war eine geschmackvolle Suppe mit Leberknödel, zerkleinerten Bratwürsteln und Backerbsen, gekocht von der Mesnerin Gretl Früchtl.

 

Während immer wieder leise Musik aus dem Radio erklang, erzählte Marianne Vogl in ihrer Geschichte vom „Herbst des Lebens“ und den vielen kleinen und großen Sorgen und meinte schließlich: „Nur eines kann uns niemand nehmen, das ist die Erinnerung.“

 

„Da Woid“ war der Titel einer selbstverfassten Geschichte von Amalie Miethaner, die Maria Rackl zum Besten gab, die vom „Hoiz“ erzählte und wo es „oiwei schö war.“ Schon im Frühjahr beim Voglsang oder Spätherbstzeit – wenn da Hos a Mandl mocht und a Rehgoaß schreit bei der Nacht. ...“Heutzutag schaut der Woid net guat aus“, geht es in dem denkwürdigen Gedicht weiter. „Drum wünsch ma uns, dass weiterhin da Woid besteht und net ois so zu Grunde geht.“

 

Bevor Pongratz den vorläufigen nächsten Termin vom Seniorennachmittag am 9.12. nannte und die Senioren noch in gemütlicher Runde zusammen saßen, gedachte man mit einem Vater unser der Verstorbenen in der Seniorengruppe, die man in der letzten Zeit zu Grabe geleiten musste.

 

Foto: ein Teil der Senioren mit Maria Rackl bei der Lesung der interessanten Geschichte

Pongratz mit Brille

Foto zur Meldung: Die Senioren beim gemütlichen
Foto: Die Senioren beim gemütlichen

Unterhaltsamer Nachmittag bei den Senioren

(14.10.2015)

Gedichte und Film über die Botschaft der lieben Frau von Fatima

 

Moosbach. „Frohsinn und Freude ist eine Form der Erfüllung des göttlichen Willens“ stand auf der alten Schultafel des Gemeinschaftsraumes, wo sich die Senioren am Mittwoch zum jüngsten gemütlichen Nachmittag einfanden und es waren in der Tat wieder einige heitere Stunden, welche die „Männlein und Weiblein“ sichtlich genossen.

Es gab wieder leckere Kuchen, Kaffee und zum Schluss Wiener Würstl, welche Margarete Frücht mit einigen Helferinnen den Senioren anboten.

Der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz begrüßte neben den 20 Junggebliebenen (einige ließen sich wegen Krankheit entschuldigen) auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und dankte den Helferinnen und den Kuchenspendern und gratulierte Heidi Christl zu ihrem kürzlich gefeierten runden Geburtstag.

Pongratz lud zur nächsten Zusammenkunft am 11. November ein und erinnerte an den Vortrag über „Patientenverfügung“ am 22.Oktober um 19.30 Uhr im Gasthaus Kerscher, ein wichtiges Thema mit dem Referenten VdK Kreisvorsitzenden und Behindertenbeauftragter Helmut Plenk und Franz Hollmayr.

 

Frau Marianne Vogl erzählte in ihren anschließenden Gedichten vom Herbst, einer Zeit zum „Pfiat Gott sagn“ und von der „Schwammerl-Zeit“ - von denen wir aber heuer nicht gesegnet waren – . Sie erzählte dabei, dass unter den Birken die Rotkappn dahoam sind und der Schwammerlsucher zum Mittag mit einem „Ritschiknödel und einer Schwammerlbrühr“ belohnt wird.

Nachdem sich die Senioren die warme Brotzeit schmecken ließen und nacheinander sich verabschiedeten, gab´s über den Fernseher einen 20 Min. Film über die Botschaft der lieben Frau von Fatima, die am 13. Mai 1917 den drei Kindern erschienen ist und bei der 3. Erscheinung am 13. Juli drei Geheimnisse anvertraute. Das dritte der Geheimnisse wurde am 26.6. in Rom von Joseph Razinger bekannt gemacht.

Pongratz wünschte einen guten Nachhauseweg und dankte Marianne Vogl für die interessanten Geschichten und Margarete Früchtl für die Filmvorführung.

 

Foto: stehend Franz X. Pongratz, vorne v.li. Margarete Früchtl, Maria Rackl und Marianne Vogl

Foto zur Meldung: Unterhaltsamer Nachmittag bei den Senioren
Foto: Unterhaltsamer Nachmittag bei den Senioren

Die Senioren im Landkreis-Straubing-Bogen

(26.08.2015)

Moosbach. Nach der Hitzewelle der letzten Tage brachen die Senioren der Pfarrei Moosbach und Umgebung am Mittwoch bei angenehmen Temperaturen nach Elisabethszell in der Gemeinde Haibach auf. Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Franz Xaver Pongratz freute sich, an die 35 Teilnehmer auch die Pfarrgemeindratssprecherin Maria Rackl begrüßen zu können.

Das Ziel war das Hotel zum „Singenden Wirt“, wo man bei Kaffee, Kuchen und einer Brotzeit einen gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag verbrachte, wobei Martin Rauch aus Bogen die Gäste auf seinem Keyboard und bekannten Evergreens unterhielt.

Nach dem der Besitzer des „Mariandl“ Stefan Dietl, der mit vielen seiner Gäste unterwegs war, erschien, begrüßte er die Moosbacher sehr herzlich und stimmte zunächst das bekannte Waidlerlied: „mir san vom Woid dahoam“ oder „s´Mariandl“ an und sparte nicht mit lustigen Anekdoten. Und weil niemand den Busfahrer lobte, hatte er auch für ihn ein Lied vorbereitet: „Der Busfahrer verdient einen Kuss weil er immer allein fahren muss.“ Schließlich sponserte er noch jedem Gast einen Schnaps.

 

Der singende Wirt, der weit über die Grenzen hinaus bekannt ist, ist ein Begriff in Elisabethszell. Im Rahmen einer Gala wurde Stefan Dietl Anfang Mai vom Niederbayern-Forum im Kloster Aldersbach vom Regierungspräsidenten Heinz Grünwald und Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich zum Botschafter Niederbayerns ernannt.

 

Elisabethszell, ein Pfarrdorf mit 700 Seelen, ist ein Ortsteil der Gemeinde Haibach, das früher eine Filiale der Pfarrei Haselbach war. 1347 wurde die erste Kirche erbaut und der Hl. Elisabeth geweiht, das eng mit dem Schicksal des Klosters Oberalteich verknüpft war. 1805 wurde es zur selbständigen Pfarrei erhoben. 1834 – 1875, ist die Kirche baufällig geworden, so entstand ein neues Gotteshaus, das 1877 von Bischof Ignatius konsekriert wurde.

 

Nach dem Aufbruch der Senioren fuhr Stefan Dietl mit den Gästen aus Moosbach im Bus noch eine Runde durch den schönen Ort, der ganz auf den Tourismus ausgerichtet ist und acht Gasthäuser beherbergt. Schließlich verabschiedete er die Teilnehmer mit einem Wiedersehn und einer guten Heimfahrt.

 

Zum Schluss  dankte Franz Xaver Pongratz allen für die Teilnahme und lud zum nächsten Seniorentag am 14. Oktober ins ehemalige Schulhaus ein.

 

Foto: 2. von re. Franz Xaver Pongratz

Foto zur Meldung: Die Senioren im Landkreis-Straubing-Bogen
Foto: Die Senioren im Landkreis-Straubing-Bogen

Grillen bei den Senioren

(08.07.2015)

Moosbach. Jeden 2. Mittwoch im Monat sind die Senioren von Moosbach und Umgebung zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Dieses Mal waren es mind. 30 Personen, für die Grillen angesagt war, mit Pfarrer Josef Drexler als Grillmeister. Die Kath. Landjugend hatte ihren Pavillon, der noch am Schulsportplatz steht, zur Verfügung gestellt, wo sich die Junggebliebenen sichtlich wohl fühlten.

 

Franz Xaver Pongratz begrüßte alle Anwesenden insbesondere auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und brachte die Freude zum Ausdruck, dass sich wieder so viele Gäste eingefunden hatten. Dann erinnerte er an die bevorstehende 900-Jahrfeier, die vom 24.-26. Juli über die Bühne geht und teilte ihnen mit, dass alle Senioren am Samstag, 25. Juli ab 14.00 ins Bierzelt eingeladen sind, wo Franz Mothes und die Griabign sowie die Gruppe Vocale Glissando fröhliche Stunden versprechen. Bürgermeister Andreas Eckl hat allen Teilnehmern einen Wertgutschein von 9,00 € zugesichert.

Spontan haben sich 30 Personen angemeldet, wobei man sich für einen Bus entschied, der die Senioren nach Prackenbach und zurück bringt. Abfahrt um 13.30 Uhr beim Dorfbrunnen und an der GenoBank.

Schließlich nützten noch einige Senioren die Zeit bis zum Aufbruch für ein Kartenspiel und Pfarrer Drexler nahm noch die Gelegenheit wahr, Pongratz und allen Helferinnen und Kuchenspendern zu danken, dem sich der Seniorenbeauftragte anschloss.

 

Foto: Senioren ließen es sich gut gehen bei Bratwürstl, Kuchen und Schmalzgebäck

steh. Grillmeister Pfarrer Josef Drexler und Franz Xaver Pongratz

 

Foto zur Meldung: Grillen bei den Senioren
Foto: Grillen bei den Senioren

Senioren besuchten die Abtei Niederaltaich

(10.06.2015)

Von der herrlichen Basilika waren alle beeindruckt

 

Moosbach. Zu ihrem ersten Nachmittagsausflug in diesem Jahr hat der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz die Seniorengruppe von Moosbach zu einer Fahrt ins Kloster Niederaltaich eingeladen, wo die herrliche Basilika auf die Teilnehmer einen großen Eindruck hinterließ.

 

An der Donau zwischen Regensburg und Passau im Landkreis Deggendorf liegt die Benediktinerabtei Niederaltaich, welche die fast 35 Senioren mit dem Haimerl-Bus ansteuerten. Dort angekommen, empfing schon Pfarrer Josef Drexler die Teilnehmer, der aus einer anderen Richtung mit dem Auto zu ihnen stieß sowie Frater David, der als Kirchenführer die Gäste in der wunderschönen Basilika die wichtigsten Stationen erklärte.

 

Der Innenraum ist vollkommen barockisiert und erinnert nicht mehr an die ursprüngliche gotische Hallenkirche. Den Stuck der Basilika schufen Johann Baptist d´Aglio unter Mitwirkung von Franz Josef Holzinger. Den ausgedehnten Freskenzyklus von über 200 Exemplaren malte Wolfgang Andreas Heindl in den Jahren 1719 – 1732. Der Hochaltar wurde 1703 von Jakob Schöpf geschaffen und das Altarbild von Josef Geiger 1675 geschaffen, zeigt die Marter des Hl. Mauritius.

 

Die Benediktinerabtei Niederaltaich, die dem Hl.Mauritius geweiht ist, wurde bereits 741 von Herzog Odilo von Bayern gegründet, erzählte Frater David einige Gedanken aus der Geschichte. Der Hl. Abt und Bischof Pirmin sandte Mönche der Inselabtei Reichenau aus, um das Kloster zu besiedeln. Niederaltaich wurde ein Hauptstützpunkt der christlichen Kultur über die Region hinaus und erlebte in seiner langen Geschichte viele Höhepunkte, Kriegszeiten, Feuerbrünste und verheerende Überschwemmungen. Heute gehören zur Abtei noch 125 ha landwirtschaftlicher Grund und es leben hier insgesamt 29 Mönche.

 

In den 1930er Jahren begann die ökumenische Arbeit im Kloster. Dies führte zu der Besonderheit, dass ein Teil der Niederaltaicher Mönche im römischen Ritus (der Tradition der Westkirche) und der andere Teil im byzantinischen Ritus (der Tradition der Ostkirche) lebt. Viermal täglich feiern beide Gruppen parallel ihre Gottesdienste, an denen die Gäste teilnehmen können.

Durch das Leben in zwei apostolischen Traditionen innerhalb einer Gemeinschaft möchten die Mönche zur Vermittlung der spirituellen Reichtümer beider Überlieferungen beitragen.

 

Nach einer Kaffee- und Brotzeitpause im Klosterhof nahm die Reisegruppe anschließend noch an einem Teil der Byzantinischen Vesper in der Byzantinischen Nikolauskirche teil, die dazu nur mit vielen Kerzen erhellt war.

 

Im Bus verabschiedete sich Pfarrer Drexler von der Reisegruppe und dankte Franz Xaver Pongratz für die Organisation der Fahrt, dem Busfahrer für die umsichtige Fahrweise und den Senioren für ihr zahlreiches Kommen. In diesem Sinne dankte auch Pongratz Pfarrer Drexler für die Begleitung. Den Senioren wünschte er noch einen guten Nachhauseweg mit der Hoffnung, dass es allen gefallen hat. Der nächste Seniorentreff im Gemeinschaftsraum der Schule findet am Mittwoch, 8. Juli statt.

 

Foto: Reisegruppe mit Frater David, Pfarrer Drexler links und 2. V.re. Fr.X. Pongratz

Foto zur Meldung: Senioren besuchten die Abtei Niederaltaich
Foto: Senioren besuchten die Abtei Niederaltaich

Senioren genossen einen heiteren Nachmittag in der Osterwoche

(08.04.2015)

Moosbach. „Das Leben gleicht dem Spiagl-Blick. Nur wenn ma hilacht, lachts aa zrück“. Diesen Spruch nahmen sich die 30 Senioren zu Herzen, die beim Seniorennachmittag einen mit Musik und heiteren Geschichten gemütlichen Nachmittag erlebten.

 

Franz Xaver Pongratz freute sich sehr über die vielen Gäste,  unter denen er die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, das Ehepaar Müller aus Würzburg, alte Bekannte der Pension Pongratz und dankte dem fleißigen Team, das sich um die Senioren bemühten und allen, die wie immer Kuchen gestiftet haben.

 

Margarete Früchtl erzählte in ihrer heiteren Geschichte von einem ekelhaften Leiden, das den Feri meist am Morgen nach dem Aufstehen plagt. Er fragte den Doktor, was er denn da machen soll, der gab ihm zur Antwort, er sollte eine viertel Stunde später aufstehen.

Ein Ministrant kommt zu spät zur Kirche und der Pfarrer fragt ihn über seine Verspätung. Der Ministrant erzählt, dass seine Mutter Drillinge bekommen hätte. „Die heißen aber dann sicher „Kaspar, Melchior und Balthasar“, meinte da der Geistliche. Das glaube ich nicht, erwähnte der Bub, denn als sein Vater von den Drillingen erfuhr, sagte er erschrocken „Himmel, Arsch und Zwirn“.

 

Dann erzählte Maria Rackl eine launige Geschichte über die Veränderungen im Alter und über die Frauenbundfrau. Marianne Vogl brachte das Freitagsgebet eines Pfarrers zu Gehör und vom unvermeidbaren Osterputz.

Anschließend bedankte sich Pongratz bei den Referentinnen, die den Senioren ihre kurzweiligen Geschichten vortrugen und ihnen großen Beifall zollten . Er erinnerte auch an den Ausflug am Mittwoch 10. Juni nach Niederaltaich. Anmeldungen nimmt Franz Xaver Pongratz unter der Tel. Nr. 09944/466 entgegen.

Es wurde noch ein unterhaltsamer Nachmittag, wobei die Helferinnen die Senioren mit Kaffee und leckeren Kuchen, Getränken und einer Brotzeit verwöhnten.

 

Foto: Margarete Früchtl, Marianne Vogl und Maria Rackl

Foto zur Meldung: Senioren genossen einen heiteren Nachmittag in der Osterwoche
Foto: Senioren genossen einen heiteren Nachmittag in der Osterwoche

Der monatliche Seniorentreff floriert mehr und mehr

(10.03.2015)

Am 10. Juni ist eine Fahrt nach Niederaltaich geplant

 

Moosbach. Am Dienstag waren die Senioren wieder in den Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule eingeladen, wo sie einen von Seniorenbeauftragten Franz Xaver Pongratz und seiner Frau Helga mit ihrem Helfer-Team organisierten heiteren und besinnlich-kurzweiligen Nachmittag erlebten.

Beim Eintritt in den geschmackvoll dekorierten Raum, viel ihr Blick auf einen denkwürdigen Spruch, den der ehemalige Schulleiter Alois Vogl auf die alte Schultafel geschrieben hatte: „Es hält ein Mensch den Zeitenlauf auch mit der größten Kraft nicht auf. Drum rat ich heute alt und bieder, genießt den Tag, er kommt nicht wieder.“

 

Pongratz begrüßte neben den Anwesenden auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl recht herzlich und brachte die Freude zum Ausdruck, dass die Zahl der Besucher mit jedem Seniorennachmittag mehr werden. Er dankte dem fleißigen Team, die bei jedem Treffen für Kaffee, Kuchen einer Brotzeit und Getränken sorgen und die Senioren liebevoll bedienen. Als Attraktion waren dieses Mal zur Vorbereitung auf Ostern die Tische mit Blumen und einem österlich dekorierten Teller mit Schokolade und gefärbten Eier geschmückt, die einige Frauen zur Freude der Übrigen gleich köpften.

 

Im Laufe des Nachmittags trugen Maria Rackl und Margarete Früchtl besinnliche Texte passend für die Fastenzeit vor, wobei Letztere ein Gedicht von Pfarrer Franz Jetschgo über den Sonntag zitierte: „Wo bleibt Gottes Ehr? Viele Kirchen stehen leer. … Nicht Gott lässt seine Welt im Stich, nein, umgekehrt verhält es sich. … Und einmal kommt das End, was dann? Glück ohne Gott, das bleibt ein Traum.“ Nach einem besinnlichen Text für die Fastenzeit von Maria Rackl zitierte Früchtl den bekannten denkwürdigen Spruch: „Es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt… musst du eines Tages gehen, lässt du alles hier zurück. Drum nütz das kurze Leben, freu dich über jeden Tag…“

 

Bevor eine Gruppe Männer dem Schafkopf frönte, lud Franz Xaver Pongratz zu einer Fahrt nach Niederaltaich am Mittwoch, 10. Juni 2015 ein. Dort steht eine Kirchenführung der Basilika und Byz. Kirche auf dem Programm, einer anschließenden Brotzeit im Klosterhof und einer weiteren Mitfeier der Byz. Vesper. Weitere Einzelheiten zur gegebenen Zeit. Anmeldungen nimmt Franz X. Pongratz Tel.09944/466 entgegen.

 

Foto: Maria Rackl v.li. und stehend F. X. Pongratz

Foto zur Meldung: Der monatliche Seniorentreff floriert mehr und mehr
Foto: Der monatliche Seniorentreff floriert mehr und mehr

Senioren erlebten wieder einen unterhaltsamen Nachmittag

(04.02.2015)

Moosbach. „Wer morgens beim Erwachen schmunzelt, mittags nicht die Stirn runzelt und lacht am Abend dass es schallt, der wird 100 Jahre alt“.

Dieser Spruch, an die alte Schultafel im Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule geschrieben, empfing am Dienstag die Senioren beim jüngsten gemütlichen und kurzweiligen Nachmittag.

Der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz begrüßte alle sehr herzlich und war erfreut, dass sich wieder so viele Männlein und Weiblein eingefunden hatten. Seine erste Aufgabe war es, der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl zu gratulieren, die an Maria Lichtmess ihren Geburtstag feiern konnte. Alle Anwesenden brachten ihr daraufhin ein Geburtstagsständchen und stießen mit einem Glas Sekt, gestiftet vom Geburtstagskind, auf ihr Wohl an.

 

Pongratz wollte es auch nicht versäumen, den Helferinnen – Helga Thurnbauer, Margarete Früchtl, Marianne Vogl und Helga Pongratz zu danken, die sich stets für die Vorbereitungen der Seniorentage und die verschiedenen Arbeiten zur Verfügung stellen und lud für den 11. März 2015 zu einer Busfahrt ein.

 

Zur allgemeinen Erheiterung erzählte Marianne Vogl und Maria Rackl eine Geschichte von Karl Valentin  „beim Arzt“. Der Patient klagte mit allerlei fadenscheinigen Problemen. Doch schließlich stellte sich heraus, „sie sind gesund“, sagte der Arzt, worauf der Patient erwiderte: „warum bin ich dann bei der Krankenkasse“.

 

Helga Eckl erzählte eine heitere Faschingsgeschichte über die „Polonaise“ und Maria Rackl meinte in ihrem Gedicht „man muss die Leit im Fasching richtig spinna lassn“, i geh net furt und lass mas aufs Rezept verschreim.

 

Die fleißigen Helferinnen  bedienten die Senioren den ganzen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Getränken und anschließend mit leckerem Nudel- und Wurstsalat und ließen die Anwesenden an nichts fehlen.

 

Foto: Maria Rackl und Franz Xaver Pongratz

Foto zur Meldung: Senioren erlebten wieder einen unterhaltsamen Nachmittag
Foto: Senioren erlebten wieder einen unterhaltsamen Nachmittag

Senioren erlebten einen vergnügten Nachmittag

(14.01.2015)

Moosbach. „Wo Blumen blühen, lächelt die Welt“ stand auf der Tafel des ehemaligen Schulzimmers im jetzigen Gemeinschaftsraum, wo die Tische mit gelben Rosen geschmückt waren.

Die Senioren, die sich zum gemütlichen Nachmittag dort trafen, wurden symbolische zum nachträglichen Neujahrsbeginn, mit einem Glas Sekt begrüßt.

Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Franz Xaver Pongratz begrüßte die Frauen und Männer nebst der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und wünschte ihnen noch nachträglich ein recht gutes und gesundes Neus Jahr. Er erzählte dabei unter anderem von der Info-Veranstaltung in Prackenbach, wo es um das Thema Bahn-Probebetrieb handelte und wir aufgerufen sind, sich beim Bürgerentscheid am 8. Februar zu beteiligen.

Er dankte allen, die sich für die Organisation des Senioren-Nachmittags mitgeholfen haben, leckere Kuchen gebacken und den Raum so schön geschmückt haben und lud für die nächste Zusammenkunft am 11. Februar ein.

Bevor sich einige Senioren zum Kartenspiel anschickten, erzählte Marianne Vogl aus ihrem Buch noch eine Geschichte von Paulchen, der glaubte, er habe Gott getroffen und mit ihm gegessen. So kann Gott jedem in verschiedenen Dingen begegnen.

 

Foto 1. Pongratz bei der Begrüßung

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Foto: Senioren erlebten einen vergnügten Nachmittag

Adventfeier bei den Senioren

(16.12.2014)

Bürgermeister Andreas Eckl unterstützte die Feier und überreichte ein persönliches Geschenk

 

Moosbach. Zu einer vorweihnachtlichen Feier hatte Pfarrer Josef Drexler und der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz in den weihnachtlich geschmückten Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule eingeladen. Gut 25 Männer und Frauen waren gekommen, die mit den besinnlichen Texten und Liedern, musikalisch unterstützt von Lieselotte Vogl den Nachmittag sichtlich genossen.

 

Franz Xaver Pongratz eröffnete mit einem herzlichen Willkommensgruß die adventlichen Stunden und begrüßte dabei auch Bürgermeister Andreas Eckl, die PGR-Sprecherin Maria Rackl und Marianne Vogl, die für besinnliche Texte sorgten und die Helferinnen Helga Thurnbauer, Mesnerin Margarete Früchtl und Helga Pongratz sowie Lieselotte Vogl, die unentbehrliche Hausmusik. Auch Pfarrer Josef Drexler, der etwas später bei den Senioren eintraf, wurde mit einem Hallo begrüßt.

 

Ein herzliches Grüß Gott entbot auch Bürgermeister Eckl den Senioren, der sehr erfreut war, dass er einmal bei den Moosbacher Senioren eingeladen war und stellte fest, dass Angehörige dreier Landkreise anwesend waren. Er dankte Pongratz für sein Engagement, das er für die Senioren einbringt und überreichte ihm einen Obolus für die Kosten der Feier und zum Schluss ein persönliches Geschenk für jeden Anwesenden. Eckl versprach, für die Moosbacher Senioren im nächsten Jahr eine Fahrt zu unternehmen, ähnlich der Fahrt in diesem Jahr mit den Prackenbacher Senioren.

 

Pfarrer Josef Drexler wies bei seiner Begrüßung auf die 900-Jahrfeier hin und erzählte von der heutigen Fahrt zu Abt Hermann-Josef Kugler in Windberg, wo man ihn um die Schirmherrschaft bat. Drexler hatte ein Mitbringsel in Form eines wunderschönen Engls aus dem Klosterladen mitgebracht, die er an jeden der Anwesenden austeilte.

 

Zum Schluss bedankte sich Pongratz für die schönen Geschenke seitens Pfarrer Drexler und Bürgermeister Eckl und wünschte allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes gesundes neues Jahr. Er dankte auch den Helferinnen, die den ganzen Nachmittag für leckere Kuchen, Kaffee und Punsch sorgten und allen, die zum Gelingen dieser adventlichen Feier beigetragen haben.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl verteilt Geschenke

Foto zur Meldung: Adventfeier bei den Senioren
Foto: Adventfeier bei den Senioren

Senioren in der Heimat von Pfarrer Drexler

(03.10.2014)

Von der Guts-Alm Harlachberg waren alle beeindruckt

 

Moosbach. Am Tag der Deutschen Einheit hat Pfarrer Josef Drexler die Senioren in seine Heimat Bodenmais eingeladen, wohin sie strahlendes Herbstwetter begleitete.

Pfarrer Drexler freute sich, dass sich so viele zu dieser Bayerwaldfahrt entschlossen hatten und begrüßte die 28 Teilnehmer im Bus sehr herzlich. Auch der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz hieß alle herzlich willkommen.

 

Das eigentliche Ziel, das man ansteuerte, war die Guts-Alm am Harlachberg, wo die Senioren von Anneliese Kraus, von der Inhaberin die Menschen aus Moosbach mit ihrem Pfarrer schon erwartet wurden.

Auf der Guts-Alm, wo sowohl Geschichte als auch Kunst und Kultur zu Hause ist, wird schon seit dem 16. Jahrhundert unter dem ersten urkundlich erwähnten Besitzer Herzog Albrecht V. gelebt und gearbeitet. Nach Carl Keck (1578) haben viele Bauersfamilien die Geschicke des Bergs gelenkt und im 17. Jahrhundert eine Kapelle gebaut, die noch heute die Besucher auf dem Berg begrüßt.

Anfang des 20. Jahrhundert hat mit der Familie Segl auf dem Berg die große Kunst Einzug gehalten. Mit dem Münchner Kunstmaler Hans Stademann zusammen, malte Ida Segl die Kapelle aus.

 

Heute backt Chefin Anneliese Kraus regelmäßig frisches Brot im alten Backofen, dem seit Jahrhunderten die Bewohner des Berges ihr täglich Brot verdanken. Im Übrigen ist das Essen am Harlachberg einfach aber gut. Gekocht wird, was die Natur in der Umgebung gerade hergibt. Unter anderem kommen Gerichte auf dem Tisch, die es schon immer im Bayerischen Wald gab. So dass am liebsten nach alten Rezepten gekocht wird.

 

Die Architektur auf der Guts-Alm ist Ausdruck ihrer Philosophie. In den Räumen, die sich durch geradlinige ökologische Bauweise, Einfachheit und Klarheit auszeichnen, fühlen sich die Besucher wohl. In der liebevoll renovierten Kapelle werden Hochzeiten, Maiandachten und Jahreszeitenfeste gefeiert.

 

Nach einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen wurde anschließend die Villa besichtigt. Sie wurde 1903 von italienischen Maurern erbaut und war niemals für die Öffentlichkeit zugängig, erklärte Pfarrer Drexler. Sie wurde großzügig im Auftrag von der Familie Segl erstellt und vor allem voll nach Süden hin orientiert. Segl war Oberlandesgerichtspräsident, dessen Urne (1934 verstorben) in Harlachberg bestattet wurde. Nach Segl hat später die Familie Klee den Besitz übernommen.

Pfarrer Drexler, ein gebürtiger Bodenmaiser merkte an, dass sein Großvater dort gearbeitet hat und sein Vater Hubert Drexler Verwalter der Villa war. Die Senioren waren begeistert, was es hier Interessantes zu sehen gab.

 

Um 17.00 Uhr fuhr der Bus wieder nach Moosbach zurück. Alle waren sich einig: Es war ein wunderschöner Nachmittag.

 

Foto: Kapelle am Harlachberg

Foto zur Meldung: Senioren in der Heimat von Pfarrer Drexler
Foto: Senioren in der Heimat von Pfarrer Drexler

Senioren besuchten das Museum „Frauenfleiß“

(13.05.2014)

Gudrun Linn erfüllte sich ihren Lebenstraum

 

Moosbach. Bei ihrem ersten Ausflug in diesem Jahr brachen die Moosbacher Senioren mit Pfarrer Josef Drexler am Dienstag in den Altlandkreis Kötzting auf. Durch einen Tipp der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl ging es in die nahegelegene Ortschaft Blaibach, wo sich die frühere Handarbeitslehrerin an einer Münchner Förderschule Gudrun Linn nach ihrer Pensionierung vor fünf Jahren ihren Lebenstraum erfüllte und das Museum „Frauenfleiß“ errichtete, wo sie mehrere Tausend Stücke historische Textilien und alte hauswirtschaftliche Geräte in stilvollem Ambiente präsentiert.

 

Am Ostersonntag war es soweit, als die frühere Sonderschullehrerin im ehemaligen Blaibacher Hof, den sie im Februar ersteigerte, ein Museum für ihre Sammlung eröffnete. Die Raritäten hat sie in den vergangenen 45 Jahren zusammen getragen ob bei Flohmärkten aber auch von der Großmutter, ihrer Verwandtschaft oder von Leuten, die von ihrer Sammelleidenschaft wissen, und ihr selber alte Stücke vorbei bringen.

Alte Gegenstände hat sie schon immer fasziniert und mit ihrer Sammelleidenschaft brauchte sie Platz. Heute verfolgt sie in ihrem Museum unter anderem die Gelegenheit, jungen Menschen zu zeigen, was Hausfrauen früher alles zu leisten hatten und um alten Besuchern eine Gelegenheit für Nostalgie zu geben.

 

Jedes Zimmer in ihrem 1500 Quadratmeter großen Haus ist ein Thema für sich: Küche, Waschküche, Aussteuerraum, alte Möbel, Gebrauchsgegenstände und Unmengen von Textilien, gesticktes Bettzeug und Gobelinbilder. In Vitrinen stapeln sich Wertvolles und liebgewonnene Erinnerungen. Ein gläsernes  Zuckerdöschen aus der Biedermeierzeit oder eine Lederschatulle die einst Kaiserin Elisabeth gehörte. Da sie vom Fach ist, restauriert die ehemalige Fachlehrerin für Textilarbeit und Hauswirtschaft die teilweise beschädigten Exemplare, was sie liebevoll verrichtet nach dem Motto „alt macht wieder neu“.

 

Neben dem Cafe gibt es im Erdgeschoss einen kleinen Museumsladen und es folgen sechs Ausstellungsräume. Im Untergeschoss befindet sich eine Sonderausstellung zum Thema Mustertücher und es ist Platz für Workshops und Kurse aller Art.

Geöffnet hat „Frauenfleiß“ immer sonntags, montags und dienstags von 14 bis 18 Uhr. Die Museumschefin hält jeweils um 15 Uhr und um 16.30 Uhr kostenlos eine Führung. Spenden für den Erhalt des Museums sind aber willkommen.

 

Nach einem Aufenthalt im Cafe und einer Brotzeit mit Wurstsalat ging es mit dem Bus der Firma Haimerl wieder zurück nach Moosbach. Pfarrer Drexler bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Kommen, die von den Sammelstücken und Kostbarkeiten sehr angetan waren. Ein Dankeschön gab es auch für Busfahrer Dorostkar für seine verantwortungsvolle Fahrweise.

 

Foto: Seniorengruppe mit Pfarrer Drexler (4. v.li) 1.v.li Dorostkar

Foto zur Meldung: Senioren besuchten das Museum „Frauenfleiß“
Foto: Senioren besuchten das Museum „Frauenfleiß“

Volksmusik und lustige Geschichten beim Seniorennachmittag

(25.02.2014)

Bürgermeisterkandidat Michael Kellermeier sponserte leckere Kuchen und Krapfen

 

Moosbach. Einen heiteren und beschwingten Nachmittag erlebten am Dienstag mindestens 30 Junggebliebene beim jüngsten Seniorennachmittag im ehemaligen Schulhaus. Pfarrer Josef Drexler konnte neben den Senioren auch den Bürgermeisterkandidaten Michael Kellermeier mit Gattin Anita sehr herzlich begrüßen, die zur Kaffeerunde leckere Kuchen und Krapfen stifteten.

 

Kellermeier hatte aus der Nachbarpfarrei seine Sangeskameraden Franz Mothes, Georg Ecker, Ferdl Klement und Anna Bartl mitgebracht, die mit Gitarren- und Zitherbegleitung den Senioren Volksmusik und Oldys aus der guten alten Zeit auftischten, von denen die Zuhörer sehr angetan waren und die Männer im letzten Tisch sogar den Schafkopf vergaßen. Altes Liedgut wie vom „Henaaugn, des Tog und Nocht koa Ruhr gibt“, oder soid i hoam geh, soid i do bleim, pfird di Gott mei Liabe,“ gaben sie zum Besten. Natürlich hatte auch Franz Mothes wieder einige seiner lustigen Geschichten auf Lager und erzählte zum Beispiel, wie er das erste Mal als Dreijähriger mit der Oma zur Kirche ging und er unter anderem berichtete, dass jemand mit einem Körbchen herumging, wo jeder was herausgenommen hat und er a. Und die Zuhörer geizten nicht mit Beifall.

 

Pfarrer Josef Drexler dankte zum Schluss der Gesangsgruppe und besonders BM-Kandidat Michael Kellermeier, für die eine heiße Phase angebrochen seit und dass sie voll zu respektieren seien, wie sie sich für das Gemeinwohl einsetzten. Auch Franz Mothes dankte allen, dass sie da sein durften und honorierte die Arbeit der Helferinnen, die sich ständig um das leibliche Wohl kümmerten.

 

Foto: Georg Ecker, Franz Mothes, Anna Bartl, Ferdl Klement, Michael Kellermeier

Foto zur Meldung: Volksmusik und lustige Geschichten beim Seniorennachmittag
Foto: Volksmusik und lustige Geschichten beim Seniorennachmittag

Adventfeier bei den Senioren – Lieder und Texte

(17.12.2013)

Bürgermeister Eckl überreichte Unterstützung

 

Moosbach. „Alle Jahre wieder“, sangen die Senioren zu Beginn der vorweihnachtlichen Feier im Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule, in das Pfarrer Josef Drexler am Dienstag eingeladen hatte. Gut s 25 Männer und Frauen waren gekommen, die mit Liedern und besinnlichen Texten, musikalisch unterstützt von Lieselotte Vogl den unterhaltsamen Nachmittag sichtlich genossen.

Auch Bürgermeister Xaver Eckl und noch zwei Geburtstagskindern, die erst kürzlich ihr Wiegenfest begingen, gratulierte man mit einem „Happy Birthday“ nachträglich ganz herzlich.

 

Pfarrer Drexler eröffnete mit einem herzlichen Willkommensgruß die adventlichen Stunden und begrüßte dabei auch Bürgermeister Xaver Eckl, den Seniorenbeauftragten der Gemeinde Franz Xaver Pongratz, PGR- Vorsitzende Maria Rackl, sowie Mesnerin Margarete Früchtl und Helga Thurnbauer, die für das leibliche Wohl sorgten.

 

Ein herzliches Grüß Gott entbot auch Bürgermeister Eckl den Senioren und dankte zunächst für das Geburtstagsständchen. Nach einigen Erzählungen über seine Reise wollte er es nicht versäumen, Pfarrer Drexler zu danken, der die Seniorennachmittage wieder weiter führt und Verantwortung übernommen hat und überreichte ihm eine Unterstützung im Namen der Gemeinde. Er dankte auch dem Seniorenbeauftragten

Franz Pongratz und merkte an, dass er sein Amt sehr gewissenhaft ausübt.

 

Auch Pongratz sprach ein Dankeschön an Pfarrer Drexler und der Mesnerin Gretl Früchtl für das schöne Marienbild, das sie für die Senioren als Weihnachtsgeschenk ausgesucht haben und meinte, diese seien sehr gut angekommen.

Den besinnlichen Teil der Adventfeier gestaltete Maria Rackl mit einem Gedicht „Stille Nacht“ und Marianne Vogl erzählte vom Strohstern. Eine Geschichte über „Weihnachten in der Sprache der Tiere“ trug schließlich Pfarrer Drexler vor. Diese hatten viele Wünsche auf Lager, doch der Esel meinte schließlich, dass das Kind wohl das Wichtigste sei, ob das wohl die Menschen nicht vergessen haben?

 

Pfarrer Drexler dankte zum Schluss Bürgermeister Eckl für die Zuwendung, den Helferinnen Margarete Früchtl, Helga Thurnbauer, Maria Rackl und Marianne Vogl für die stete Unterstützung und Backen der Kuchen sowie Lieselotte Vogl für die musikalische Unterhaltung, Franz Pongratz und allen für ihr Kommen. Dann ging er von Tisch zu Tisch und beschenkte die Senioren mit einem Weihnachtsgeschenk in Form eines wunderschönen Kripperl zum Aufstellen. Er wünschte noch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und regte an, den nächsten Ausflug zur Waffelfabrik nach Miltach zu halten.

 

Foto: Pfarrer Drexler und Bürgermeister Eckl bei der Überreichung einer Unterstützung

Foto zur Meldung: Adventfeier bei den Senioren – Lieder und Texte
Foto: Adventfeier bei den Senioren – Lieder und Texte

Der letzte Ausflug in diesem Jahr führte die Senioren in den Landkreis Cham

(16.10.2013)

Bei den 14 Nothelfern in Sackenried der verstorbener Senioren gedacht

 

Moosbach. Trübes Herbstwetter begleitete zwar am Mittwoch die Senioren aus Moosbach bei ihrem letzten Ausflug in diesem Jahr nach Sackenried (Pfarrei Wettzell), nichts desto trotz musste jedoch der mitgebrachte Regenschirm nicht herausgeholt werden.

 

Auf der kurzen Fahrt über Viechtach begrüßte Pfarrer Josef Drexler die Teilnehmer sehr herzlich, insbesondere Mesnerin Margarete Früchtl, die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, der er für die Mit-Organisation sehr herzlich dankte sowie Alois Laumer vom Busunternehmen Ebenbeck.

In der Wallfahrtskirche der 14 Nothelfer, wo die Moosbacher von Mesner und Pfarrgemeinderatssprecher Heinrich Perlinger recht freundlich begrüßt wurden, feierte Pfarrer Josef Drexler mit den 15 Fahrtteilnehmern einen Gottesdienst für alle verstorbenen Senioren.

Mit dem Lied „ihr Freunde Gottes allzugleich...“ grüßten eingangs die Besucher die 14 Nothelfer, die mit dem auferstandenen Christus auf dem Altarbild abgebildet sind. Bei ihnen handelt es sich, -bis auf einen- um Märtyrer der Urkirche.

 

Aus den Anfängen der Siedlungs- und Herrschaftsgeschichte von Wettzell und Sackenried geht hervor, dass für den zeitlichen Ansatz der Entstehung das 11. Jahrhundert in Frage kommt. Ganz offensichtlich ist es ein Werk der Grafen von Bogen. Zu den wenigen Riedorten mit einem bogen´schen Ministerialensitz zählt das nahe bei Wettzell gelegene Sackenried.

 

Aus der Kirchenbaugeschichte wird ebenso berichtet, dass nach einer Notiz im Diözesanarchiv der Chor-Altar die 14 Nothelfer dargestellt haben. Denn 1657 hat der Wirt von Wettzell eine Feldkapelle erbaut und darin „die alten Altarbilder der 14 Nothelfer“ von Sackenried angebracht. Spätgotisch (um 1500) ist auch das jetzige Holzrelief der Heiligen mit dem Auferstandenen. Es könnte aus einer Kirche im Viechtacher Raum stammen und vor 1657 in die Sackenrieder Kirche gekommen sein. Um diese Zeit wurde wahrscheinlich auch das barocke Langhaus erbaut und als Werk des 17. Jahrhundert wurde auch die Orgel eingestuft.

Zur Barocken Einrichtung zählen der Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel (1700) erst im 20. Jahrhundert ist der Turm in die westliche Giebelmauer eingebaut.

 

Von den älteren Senioren noch bekannt, waren eine Spezialität der Sackenrieder Kirche bzw. Wallfahrt die eisernen Tierfiguren, die zum Patrozinium am Sonntag nach dem großen Frauentag (15. August) um den Hochaltar getragen werden.

 

Nach dem Gottesdienst kehrten die Senioren im Gasthaus Pongratz ein und stärkten sich mit einer leckeren hausgemachten Brotzeit. Bevor man die Heimfahrt über Bad Kötzting antrat, statteten die Senioren mit ihrem Seelsorger in der nahen, erst neu renovierten St. Laurentius Kirche in Wettzell, einen Besuch ab.

Zum Schluss dankte Pfarrer Drexler dem Mesner sowie den Senioren für ihre Mitfahrt, nicht zuletzt Alois Laumer für die umsichtige Fahrweise.

 

Foto: die Seniorengruppe aus Moosbach

Foto zur Meldung: Der letzte Ausflug in diesem Jahr führte die Senioren in den Landkreis Cham
Foto: Der letzte Ausflug in diesem Jahr führte die Senioren in den Landkreis Cham

Stimmungsvolle adventliche Feier bei den Senioren – Lieder und besinnliche Texte

(12.12.2012)

Wer war Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr ? - Bürgermeister Eckl überreichte Unterstützung

 

Moosbach. Festlich gedeckt war am Mittwoch der Gemeinschaftsraum im ehemaligen Schulhaus, in das Pfarrer Josef Drexler die Senioren zur Adventlichen Feier eingeladen hatte. An die 30 Männer und Frauen waren gekommen, die mit einer Filmvorführung über das Leben von Josef Mohr und Franz Xaver Gruber sowie mit Liedern und besinnlichen Geschichten, musikalisch unterstützt von Lieselotte Vogl den unterhaltsamen Nachmittag genossen.

 

Pfarrer Drexler eröffnete mit einem herzlichen Willkommen die adventlichen Stunden und begrüßte dabei auch den Seniorenbeauftragten der Gemeinde Franz Xaver Pongratz, die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, die frühere Seniorenleiterin Erika Stiglbauer sowie zu späterer Stunde Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin Conny. Und weil er mit seinen Helferinnen ein reichhaltiges Programm vorbereitet hatte, begann er gleich mit einer Filmvorführung über die Begründer des bekanntesten Weihnachtsliedes der ganzen Welt: „Stille Nacht, heilige Nacht.“

 

Und – Hand aufs Herz – sicher ist den Wenigsten bekannt, dass es der Arndofer Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber und der Hilfspfarrer Joseph Mohr waren, die am Heiligen Abend 1818 in der Kirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg das bekannteste Weihnachtslied der Welt: „Stille Nacht, heilige Nacht“ das erste Mal aufführten.

Mohr hatte den späteren Liedtext bereits 1816 in Mariapfarr im Salzburger Bezirk Lungau in Form eines Gedichtes geschrieben. Franz Xaver Gruber, der als Sohn einer armen Leinenweberfamilie aus Hochburg-Ach im Innviertel stammt, komponierte dann vor Weihnachten 1818 auf Wunsch von Josef Mohr eine Melodie zu diesem Gedicht.

 

Das weitere besinnliche Programm gestalteten mit einer Weihnachtsgeschichte Maria Rackl und Marianne Vogl mit einigen Kurzgeschichten. Besonders inhaltsreich war die Lesung: „Wenn ich der Teufel wär.“ Dabei zeigte dieser auf, was er alles unternehmen möchte, dass die Menschen nicht auf den Gedanken, Weihnachten zu feiern, kommen. Dazwischen stimmte Lieselotte Vogl immer wieder neue Weihnachtslieder an, welche die Senioren kräftig mitsangen und die Helferinnen versorgten die Senioren mit Gebäck, Punsch, Getränken und belegten Broten.

 

Bürgermeister Xaver Eckl, der von einer Trauung kam, bedankte sich für die Einladung und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass die Seniorennachmittage durch den Rücktritt von Erika Stiglbauer wieder weitergeführt werden und Pfarrer Drexler die Verantwortung übernommen hat. Als persönliches Geschenk brachte er eine Flasche selbstgemachten Apfel-Mirabellen-Glühwein und überreichte zur Unterstützung der Feier einen Geldbetrag von der Gemeinde.

 

Pfarrer Drexler dankte Eckl für die hochherzige Zuwendung sowie den Helferinnen und den verschiedenen Frauen, die Kuchen und belegte Brote gestiftet hatten sowie den Vereinen für Punsch und Plätzchen.

 

Zum Schluss ging der Pfarrer von Tisch zu Tisch und beschenkte alle Senioren mit einem Weihnachtsgeschenk in Form eines wunderschönen Kripperl zum Aufstellen.

Er wünschte noch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und meinte, bezüglich der nächsten Termine sollte man den letzten Mittwoch im Monat beibehalten, den Erika Stiglbauer eingeführt hatte.

 

Foto: Pfarrer Drexler und BM Eckl

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle adventliche Feier bei den Senioren – Lieder und besinnliche Texte
Foto: Stimmungsvolle adventliche Feier bei den Senioren – Lieder und besinnliche Texte

Seniorenausflug ins Nachbarland Tschechien

(03.10.2012)

Domazlice, das heutige Taus war eine Reise wert

 

Moosbach, Zum Tag der Deutschen Einheit brachen die Senioren über Kötzting-Furth im Wald nach Domazlice (Taus) auf und strahlendes Herbstwetter begleitete sie.

 

Pfarrer Josef Drexler, der die Fahrt nach Tschechien organisiert hatte und sich sehr um die Teilnehmer bemühte, freute sich über die 28 Mitreisenden, insbesondere auch, dass sich wieder Altrandsberger mit einfanden. Seine Haushälterin Vera fuhr mit ihrem PKW noch bevor man Taus erreichte, vor dem Bus einher, um einen geeigneten Parkplatz zu finden, damit die Senioren nicht zu weit zur Altstadt gehen zu müssen. Auch das Gasthaus, wo die Senioren später einkehrten, hatte sie organisiert, wo die Teilnehmer günstig und gut speisen konnten. Sie selbst hatte schon ab 4.30 Uhr ganz schmackhafte Kuchen gebacken und den Teilnehmern im Gasthaus eine leckere Vorspeise kredenzt.

 

Doch zurück zur Stadt Domaclice, die sich an der böhmisch-bayerischen Grenze am Fuß des Böhmischen Waldes befindet. Die ursprüngliche Ortschaft, erstmals 993 erwähnt, erstreckt sich nahe der heutigen Kirche „zu den Heiligen“. 1265 gründete der tschechische König Otaka II unweit davon die Königsstadt Taus. Bestandteil der Befestigung war auch die königliche Burg, die vom Burggrafen verwaltet wurde. Unter seiner Kompetenz gehörten auch die naheliegenden chodischen Dörfer. Ihre Bewohner, die privilegierten Bauern –Choden genannt-, bewachten die Grenze und die Handelswege aus Bayern nach Böhmen. Aus der reichen Geschichte blieben in der Stadt zahlreiche Bauten und Denkmäler erhalten. Viel besucht wird in Domazlice das Chodenfest- St. Laurentiuskirchweih alljährlich im August.

 

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Turm am Marktplatz mit seiner zylindrischen Form. Der 56 Meter hohe ursprünglich selbständige Bau diente früher als Wachturm und wurde später mit der Kirche verbunden. Am Marktplatz befindet sich auch die Marienkirche Mariä Geburt, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die ursprünglich gotische Kirche wurde in der Barockperiode umgebaut. Der wertvolle vergoldete Barockaltar stammt aus dem Jahr 1744.

Ein weiteres Wahrzeichen von Taus ist die Chodenburg, in den 60er Jahres des 13. Jahrhunderts vom tschechischen König Otakar II gegründet, war Sitz des Chodengerichts und des Burggrafen. Im 18. Jahrhundert wurde sie zum Salzstadel umgebaut. Seit 1931 hat hier das Museum des Chodenlandes seinen Sitz.

Beeindruckt waren die Senioren von den malerischen Bürgerhäusern am Marktplatz, wo sie auch noch den Standmarkt durchschlenderten. Auch viele Gedenktafeln und Büsten an den bürgerlichen Häusern erinnern an bedeutende tschechische Schriftsteller, die hier lebten und wirkten.

Dann warfen die Fahrtteilnehmer auch noch einen Blick auf das Augustiner Kloster, wo heute eine Musikschule untergebracht ist. Auch das Rathaus 1891-1893 im Neo-Renaissancestil gebaut, beherbergte früher den Sitz der Sparkasse, das Museums und die Bibliothek.

 

Dann kehrte man der Altstadt von Domazlice den Rücken und fuhr mit dem Bus zur Wallfahrtskirche Laurentius, hoch über Taus, wo man ein herrliches Panorama bewundern konnte. Hier empfingen zwei Frauen in originaler Tracht die Fahrtteilnehmer, die unter der Leitung von Vera, der Haushälterin des Pfarrers ein Ständchen brachten.

Nach einem Gesätzchen vom Rosenkranz und zwei Marienliedern fuhr man zum Restaurant beim heiligen Johannes in Trhanov, die eine ausgezeichnete Küche und eine Auswahl an regionalen Tschechischen Speisen und Spezialitäten anzubieten hat. Nach einem reichlichen Mahl mit Böhmischen Knödel, Fleisch und Sauerkraut schickte man sich wieder zur Heimfahrt an.

Pfarrer Drexler dankte allen für ihr Kommen und meinte, es hat uns sicher allen gut gefallen. Auch Busunternehmer Dorostkar dankte den Mitfahrern und wünschte noch einen guten Nachhauseweg.

Für Anfang November lud Pfarrer Drexler wieder alle zum Seniorentreffen ins ehemalige Schulhaus ein, das in Zukunft wieder jeden letzten Mittwoch im Monat stattfindet. Er würde sich auch sehr freuen, wenn weitere Senioren den Weg zum Seniorentreff finden würden und bat die Helferinnen wieder für ihre Unterstützung.  

 

Foto: vor der Wallfahrtskirche St. Laurentius, mi. Pfr. Drexler mit den beiden tschechischen Damen, 1 li. Haushälterin Vera.

 

Foto zur Meldung: Seniorenausflug ins Nachbarland Tschechien
Foto: Seniorenausflug ins Nachbarland Tschechien

Stimmungsvolle adventliche Feier – Musikalische Unterstützung lieferte Lieselotte Vogl

(30.11.2011)

Advent- und Weihnachtliche Bräuche – 2. Bürgermeister überreichte Unterstützung von der Gemeinde

 

Moosbach. Festlich gedeckt war am Mittwoch das Jugendheim im Pfarrhaus, in das Pfarrer Josef Drexler die Senioren zur Adventlichen Feier eingeladen hatte. Den etwa 25 Senioren wurde ein gemütlicher und unterhaltsamer Nachmittag geboten, der ausgeschmückt war mit einem Filmbeitrag über Adventliche- und Weihnachtsbräuche und mit Liedern, musikalisch unterstützt von Lieselotte Vogl auf ihrer Gitarre.

 

Pfarrer Drexler eröffnete mit einem herzlich Willkommen die adventlichen Stunden und begrüßte dabei auch den 2. Bürgermeister Karl Engl in Vertretung des erkrankten 1. Bürgermeisters Xaver Eckl. Er nannte in der Runde auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, Mesnerin Margarete Früchtl und Helga Eckl und dankte für die Übernahme der Bedienung und für das Gebäck, für das auch andere Senioren dankender Weise einen Beitrag leisteten. Auch der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Franz Xaver Pongratz war gekommen und die „Grand-Mam“ der Senioren Erika Stiglbauer, deren langjährigen Einsatz er sehr vermisse, betonte der Pfarrer. Er dankte Lieselotte Vogl für ihr Kommen und wünschte allen Anwesenden angenehme Stunden zur Einstimmung auf das große Fest der Menschwerdung Christi, das uns immer bewusst werden soll.

 

Der 2. Bürgermeister Karl Engl begrüßte alle Anwesenden im Namen der Gemeinde sehr herzlich und übergab an Pfarrer Drexler ein kleines Geschenk zur Bewältigung der Senioren-Nachmittage. Darüber freute sich der Pfarrer sehr und meinte, er fühle sich geehrt, dass die Gemeinde die Senioren immer wieder mit einer Unterstützung der Senioren ihren Beitrag leistet.

 

Nachdem die Anwesenden einige Adventlieder anstimmten, wurde ihnen von Pfarrer Drexler ein Filmbeitrag über Advents- und Weihnachtsbräuche geboten, wobei den Senioren deutlich gebracht wurde, welch tiefere Bedeutung hinter den vielen Bräuchen steckt. Es begann mit dem Adventskranz und dem Adventskalender, von da für die Kinder eine besondere Zeit beginnt. Die Hl. Barbara, die man am 4. Dezember im Kalender findet, dessen Symbol die Barbarazweige gehören, die an Weihnachten blühen sowie der Nikolaus, dessen Kinderbrauch man behalten sollte. Auch von Roratemessen wurde berichtet und von Frauentragen, das Gott sei Dank noch in vielen Ortschaften beibehalten wird und schließlich das Schönste aller Feste im Kirchenjahr, die Geburt Christi, das, obwohl schon über zwei Tausend Jahre her, immer noch gerne gefeiert wird.

 

Anschließend stimmte Lieselotte Vogl noch vorweihnachtliche Weisen an und bei guter Unterhaltung genoss man noch eine geraume Zeit und die fleißigen Frauen versorgten die Senioren mit Glühwein, Gebäck und einer Brotzeit für den kleinen Hunger. Pfarrer Drexler aber dankte ihnen für ihren Einsatz und den Senioren für ihr Kommen.

 

Foto: Karl Engl 2. BM und Pfarrer Josef Drexler, sitzend Maria Rackl Pfarrgemeinderatssprecherin, Rosi Reimer, Anna Weger und Fränzi Klingl, Nachbarinnen

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle adventliche Feier – Musikalische Unterstützung lieferte Lieselotte Vogl
Foto: Stimmungsvolle adventliche Feier – Musikalische Unterstützung lieferte Lieselotte Vogl

Die Senioren trafen sich im Jugendheim

(26.10.2011)

Pfarrer Drexler hatte eingeladen

 

Moosbach. Nach den beiden Ausflügen nach Herzogau und Stein in der Oberpfalz trafen sich die Senioren am Mittwoch wieder zum gemütlichen Beisammensein. Eingeladen hatte Pfarrer Josef Drexler diesmal ins Jugendheim des Pfarrhofes, da die langjährige Leiterin Erika Stiglbauer ihr Amt zur Verfügung gestellt hatte.

 

Pfarrer Drexler freute sich über den voll besetzten Saal und begrüßte die gemischte Gruppe sehr herzlich. Er teilte den Senioren mit, dass sich bislang kein Ersatz für Erika Stiglbauer gefunden habe, so dass er vorerst für die Seniorentreffs Verantwortung übernehmen würde. Natürlich könne er sich aus Zeitgründen nicht so sehr einbringen, wie es Erika getan hat, aber es dürfte hoffentlich auch nur eine Übergangslösung sein.

 

Der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz wurde gebeten, noch für Stühle und Tische zu sorgen, um die Leute unterbringen zu können.

 

Für das leibliche Wohl sorgte die Mesnerin Margarete Früchtl und die Pfarrhaushälterin Vera und auch Maria Rackl stellte sich noch ein, die ebenfalls immer wieder einspringen wird. Sie werden abwechselnd Gebäck und Kuchen liefern.

 

Der Jahreszeit Allerheiligen, Volkstrauertag entsprechend, hatte Pfarrer Drexler einen Filmbeitrag über den „Brauch der Totenbretter“ vorbereitet. Er handelte von vielen Anekdoten über das Sterben zu Hause, Aufbahren der Toten auf ein Brett und das „Aufbleiben“. Nach drei Tagen wurde der Sarg meist mit einem Pferdegespann zur Kirche und zum Friedhof gefahren. Schaurig klang es, wenn die Vorbeter den Zug anführten. Die Totenbretter, oft kunstvoll geschnitzt oder einfache wurden später an Scheunenwände oder an Bäumen befestigt. Wenn diese Bräuche auch mitunter schon in Vergessen geraten sind, findet man immer wieder, teilweise verwitterte Totenbretter oder neuerdings auch wieder neuerer Art. Sie sollen eine Mahnung sein für das Ewige Leben.

 

Nach dem Pfarrer Drexler für den nächsten Seniorentag eingeladen hatte, zu dem er einen Beitrag über den „Kreuzweg am Pfahl“ vorbereitet hat, wurde wie immer gekartelt und es herrschte eine rege Unterhaltung.

 

Foto: Senioren im Jugendheim hinten Pfarrer Drexler

Foto zur Meldung: Die Senioren trafen sich im Jugendheim
Foto: Die Senioren trafen sich im Jugendheim

Beim letzten Ausflug der Senioren ging´s wieder in den Nachbarlandkreis Cham

(14.09.2011)

Von einer außergewöhnlichen Gartenanlage beeindruckt

 

Moosbach. Eine herrliche und in jedem Fall sehenswerte Gartenanlage wurde am Mittwoch den Senioren geboten, die für heuer das letzte Mal einen Ausflug nach Stein bei Tiefenbach im Landkreis Cham unternahmen und den die Teilnehmer als sehr schönen Nachmittag lobend erwähnten.

 

Wenn es auch am Morgen noch regnete, war den ganzen Nachmittag eitel Sonnenschein den 40 Teilnehmern hold, zu denen sich auch wieder Gäste aus Altrandsberg und Prackenbach gesellten.

Erika Stieglbauer, die Reiseleiterin freute sich sehr, dass sich wieder so viele Zeit genommen hatten und begrüßte sie mit einem kurzweiligen Gedicht von „der Zeit“.

 

Das Ausflugsziel „Stein“ war in gut einer Stunde erreicht, wo die Besitzerin der Gartenidylle Maria Vetter die Besucher bereits erwartete.

Die heute 76-jährige Frau, welche die Anlage selbst entworfen und angelegt hat, sprühte förmlich in ihren Erzählungen, wie das Ganze entstanden ist.

Der etwa zwei Tagwerk große Garten ist auf einer leichten Hanglage angelegt, an den sich zwei Karpfenweiher anschließen – also bereits von der Lage her ein idyllisches Fleckchen Erde.

 

Auf der riesigen Grünfläche gruppierte die Frau unter anderem eine kleine Kapelle, ein großes Kreuz mit einem großen Engel, viele Granitfiguren in jeder Größe beherbergt der Garten, so ein Bauer mit Tieren, ein riesiger Stein, auf dem ein Bergsteiger hochklettert, dazwischen steinerne Sitzbänke und alles eingerahmt mit üppigem Blumenschmuck oder in die Anlage passende Bäume.

Die Entstehung jeder Gruppe begründete Vetter mit einer rührenden Geschichte, das sie den Besuchern bereitwillig erzählte und man merkte es ihr an, dass ihr ganzes Herzblut in ihrem Garten eingebunden ist und sie freute sich natürlich sehr, dass sie die Gäste mit ihrem Reich begeistern konnte.

 

In Schönthal, unweit der Ortschaft Stein kehrten die Senioren anschließend im Gasthaus mit Metzgerei von Karl Meier ein, wo sich die Senioren eine gute Brotzeit schmecken ließen, die sie als frisch, lecker und preiswert lobten.

Auf der Heimfahrt hatte Erika Stieglbauer noch eine Geschichte von der „Einkaufshilfe“ auf Lager. Sie dankte allen, die wieder mitgefahren sind, heute und auch sonst und auch dem Busfahrer für seine gute Fahrweise. „Es war eine schöne Zeit, meinte sie - doch etwas wehmütig - und jetzt ist es vorbei “. Denn mit dieser Fahrt endete die Zeit von Erika Stieglbauer als Seniorenbetreuerin, das sie mit viel Elan und außergewöhnlichem Einsatz und Ideenreichtum 13 Jahre innehatte, wofür ihr die ganze Pfarrgemeinde Moosbach zu Dank verpflichtet ist.

 

Foto: Eine Gruppe Senioren 2.v.re. (Bluse schw./weiße Tupfen) Maria Vetter

Foto zur Meldung: Beim letzten Ausflug der Senioren ging´s wieder in den Nachbarlandkreis Cham
Foto: Beim letzten Ausflug der Senioren ging´s wieder in den Nachbarlandkreis Cham

Seniorenausflug in die Oberpfalz

(31.08.2011)

Die Galerie im Cafe Froschkönig war sehenswert

 

Moosbach. Zu seinem vorletzten Ausflug in diesem Jahr brachen die Senioren am Mittwoch nach Herzogau nahe Waldmünchen auf, wobei strahlender Sonnenschein sie begleitete.

 

Erika Stieglbauer freute sich über die vielen Teilnehmer, besonders auch über die der Altransberger, so dass sich der Bus wieder bis zum letzten Platz füllte. Wie immer hatte sie eine heitere Geschichte auf Lager. Sie erzählte von einer Thermosflasche, wie wichtig sie sei, denn im Sommer sorge sie für eine Erfrischung und im Winter hat sie ein warmes Getränk auf Lager. Die Frage ist, ob die Thermosflasche weiß, wann Winter oder ob Sommer ist?

 

Bevor die Senioren das eigentliche Ziel Herzogau ansteuerten, machten sie in Prosdorf bei Waldmünchen bei Mariann´s Webstube Halt. Die Familie Hutter betreibt hier ein kleines Handwerksunternehmen, die Teppiche in individueller Handarbeit herstellen. Sie werden hier in Normal- und Sondergrößen, auch in verschiedenen Farben und Mustern je nach Wunsch gewebt und der Chef des Hauses zeigte auf einem großen Webstuhl die Technik dieser Handarbeit. Neben vielen Artikeln, die angeboten wurden, war auch eine Schafmilchseife, die sehr mild und hautschonend ist und für trockene Haut bestens geeignet ist.

 

Nur noch einen Katzensprung, dann grüßte schon das Kirchlein von Herzogau die Senioren, wo in unmittelbarer Nähe der große Pfarrhof steht, in dem man nach dem Besuch der Rokokokirche im Cafe Froschkönig einkehrte. In dem bezaubernden Gotteshaus, wo die Reisegruppe ein Marienlied anstimmte, ist St. Anna und St. Sebastian geweiht.

 

Anschließend ging´s ins Pfarrhof-Cafe, wo sich die Reisegruppe eine Erfrischung, Kaffe und Kuchen und eine Brotzeit munden ließ. Als Besonderheit beherbergt der Pfarrhof eine Galerie, die sich „Begegnung mit Kunst und Kultur“ bezeichnet, wo wechselnde Ausstellungen stattfinden, vorwiegend mit Werken von Künstlerinnen aus der Bayerisch-Böhmischen Grenzregion. Zur Zeit sind viele Gemälde behinderter Menschen an den Wänden zu bewundern. Unter anderem faszinierten die Werke von Fußmaler Günther Holzapfel, dessen Technik auf einem Bild gezeigt wird.

Außerdem werden in Erinnerung an die Glastradition des Ortes, wo Mitte des 16. Jahrhunderts eine der ersten Glashütten des Bayerischen Waldes errichtet wurde, Glaskunst aus der Region ausgestellt.

 

Doch einmal musste wieder geschieden sei, so startete der Haimerl-Bus mit dem Chef des Unternehmens als Busfahrer um 17.00 Uhr die Heimfahrt an. Erika Stieglbauer dankte allen für die Teilnahme an der Fahrt und lud zum nächsten Ausflug am 14. September nach Wetterstein ein, wo die Teilnehmer einen wunderschönen Privatgarten bewundern können. Eingekehrt wird zu einer Brotzeit in Schönthal.

 

Foto: Seniorengruppe

               

Foto zur Meldung: Seniorenausflug in die Oberpfalz
Foto: Seniorenausflug in die Oberpfalz

Sommerfest bei den Senioren

(27.07.2011)

Leiterin Erika Stieglbauer tritt nach 13 Jahren zurück

 

Moosbach. „Der hat sein Leben am besten verbracht, der die meisten Menschen hat froh gemacht“, das war wohl der Leitspruch von Erika Stieglbauer in den 13 Jahren, in denen sie bei den Seniorennachmittagen ihre Ideen einbrachte, für sie bastelte, lustige Geschichten erzählte, mit ihnen verreiste oder mal einen Einkehrtag organisierte.

 

Am Mittwoch waren die Senioren zu einem Sommerfest eingeladen, das sich mit Mithilfe ihrer Deandl´n und der musikalischen Unterhaltung von Lieselotte Vogl (Gitarre) und dem Allroundunterhalter Hermann Fleischmann wieder zu einem heiteren und fröhlichen Nachmittag entpuppte. An die 35 Gäste konnte Erika herzlich willkommen heißen. Auch Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Xaver Eckl, der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Franz Xaver Pongratz und Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl hatten sich Zeit genommen und von der musikalischen Besetzung erzählte sie, dass sie extra einen Urlaubstag eingelegt hatten. Und schon brachte das lustige „Rentnerlied“, bei dem die Senioren kräftig mit einstimmten, Fröhlichkeit in den Raum.

 

Da Erika Stieglbauer angekündigt hatte, dass sie mit dem heutigen Tag ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Leiterin der Seniorentreffs quittiere und mit ihren Deandl´n oder Engerl, wie sie sie nannte, das letzte Mal das gemütliche Beisammensein ausgerichtet hat, gab sie einen umfangreichen Rückblick über die 13 Jahre ihrer Arbeit und Aktionen bei den Senioren, die sie mit ihren Helferinnen organisiert hatte.

 

Mit lustigen Geschichten, Kartenspiel und kurzweiliger Unterhaltung begann es im September 1998. Im Jahresrhythmus wurde unter anderem Erntedank, Vorweihnacht und Fasching gefeiert. In der Fastenzeit wurde meist ein Referent zu einem Einkehrtag eingeladen, für die sich in den letzten zwei Jahren Pfarrer Drexler zu Verfügung stellte. Mit einer Maiandacht ehrte man im Mai die Muttergottes und zum Sommerfest war ein kaltes Buffet angeboten.

 

Gefragt war stets auch ein Ausflug, bei dem sie überwiegend in unseren schönen Bayerischen Wald reisten oder ein Ziel in der Oberpfalz aussuchten. Anschließend dankte Erika Stieglbauer allen, von denen sie Unterstützung erfuhr, allen voran ihren Helferinnen, die ihre selbstgemachten Kuchen und Torten unentgeltlich lieferten, Bürgermeister Eckl für die Unterstützung in den letzten Jahren und die Überreichung des Ehrenbriefes, der Dorfgemeinschaft, die ihnen vom Weihnachtsmarkt eine Spende zukommen ließen, der musikalischen Besetzung und allen, die ihr in irgend einer Weise zum Gelingen der gemütlichen Seniorennachmittage beigetragen haben. Dann überreichte sie an alle Anwesenden ein Gedicht mit dem Titel: „Einen Engel wünsch ich dir, der auf allen Wegen bei dir ist“.

 

Wir müssen danke sagen, betonte Bürgermeister Eckl im Namen der Gemeinde, für das was du in den 13 Jahren geleistet hast und das nicht genug, denn immer wieder sieht man ihr Auto vor einem Haus, wo ein Pflegebedürftiger wohnt. Auch ist sie Gründerin der Damenriege, erzählte er und „Wenn einer in den Himmel kommt, dann bist du es“, unterstrich er und dankte ihr für alles mit einer Orchidee.

 

Bevor Pfarrer Josef Drexler das Wort ergriff, wurden durch Lieselotte ein paar Lieder angestimmt und durch Hermann Fleischmann´s Witze wurden gehörig die Lachmuskeln strapaziert. Schließlich ging Hermann Fleischmann von Tisch zu Tisch und ließ jedem Einzelnen, allen voran Erika Stieglbauer, seine Gstanzl angedeihen.

 

Anschließend brachte Pfarrer Drexler im Namen der Pfarrei Moosbach und der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl den Dank an Erika Stieglbauer mit einem kleinen Geschenk zum Ausdruck. Ein Hinterglasbild mit Johannes dem Täufer nach der Darstellung des Altarbildes in der Pfarrkirche und lobte ihren großen Einsatz, was man als geistliche Nahrung für unsere Seele bezeichnen kann und sprach ihr und ihren Helferinnen ein großes „Vergelt´s Gott“ aus. „Nur der liebe Gott könne letztendlich all ihren Einsatz vergelten.“

 

Leider steht aber auch die Unsicherheit im Raum, eine Nachfolge zu finden, so der Geistliche weiter.

Erika hätte ja weiterhin ihre Unterstützung zugesagt, meinte der Geistliche.

Auch Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl dankte Erika Stieglbauer für ihr beispielhaftes Engagement in den 13 Jahren und erzählte, was bereits von Seiten der Pfarrei unternommen wurde, was sich jedoch zu keinem brauchbaren Ergebnis herauskristallisierte. Da nach vielen Überlegungen und der Bitte, jemand aus der Runde sollte die Rolle übernehmen, scheiterte, kam man zu dem Entschluss, im August und vielleicht auch noch im September den traditionellen Ausflug zu starten. Bis dahin will sich der Pfarrgemeinderat noch einmal bemühen, eine Nachfolgerin für Erika Stieglbauer zu finden.

 

Für das leibliche Wohl war mit leckeren Schnitzel und Salaten gesorgt, das sich die Anwesenden gut schmecken ließen. Dann legte Hermann Fleischmann noch einmal ein paar Zünftige drauf und Erika Stieglbauer gab mit „Herzogau“ das Ziel des Ausfluges im August bekannt.

Foto zur Meldung: Sommerfest bei den Senioren
Foto: Sommerfest bei den Senioren

Die Senioren in Neukirchen beim HL. Blut

(25.05.2011)

Wallfahrtskirche – Klostergarten und Wachskunst beeindruckte

 

Moosbach. Der Wallfahrtsort Neukirchen beim Hl. Blut am Fuße des imposanten 1050 Meter hohen Hausberg des „Hohen Bogen“ im Naturpark Oberer Bayerischer Wald war am Mittwoch-Nachmittag das Reiseziel der Senioren, wobei strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen sie begleitete.

 

Erika Stiglbauer war sehr erfreut über die zahlreichen Teilnehmer, besonders auch der vielen Altrandsberger, so dass der Bus fast bis zum letzten Platz gefüllt war. Zur Begrüßung trug sie ein Gedicht „vom Lem“ (Leben) vor und dankte Pfarrer Josef Drexler für die Organisation des Ausflugs.

 

Vor der Wallfahrtskirche angekommen begrüßte Renate Mühlbauer vom Landratsamt Cham die Gäste und führte sie zunächst in die Wachskunstgalerie. Neben einem Lebenswerk der begnadeten Wachskünstlerin Annemarie Filzmann-Kerschensteiner waren herrliche Kerzen und Wachsstöckl in allen Größen zu bestaunen aber von den wertvollen Hinter-Glas-Gemälden war man beeindruckt.

 

Die Fremdenverkehrsbeauftragte führte die Senioren anschließend in den riesigen Klostergarten der Franziskaner, der seit über 350 Jahren ein Hort der Gartenkultur und ein lebendes Beispiel für seinen umweltschonenden und respektvollen Umgang mit der uns anvertrauen Erde und zudem eine der Oase der Ruhe darstellt.

Der südwestliche Bereich des Gartens wurde in strenger geometrischer Form gehalten und diente dem Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen für die Versorgung des Konvents als auch für den Kirchenschmuck. Neben einem Teich, wo sich sogar Forellen tummeln, verfügt der Klostergarten auch über einen Apothekergarten mit wichtigen Heil- und Gewürzpflanzen sowie Pflanzen mit christlicher Symbolik-Marienpflanzen wie Akelei, Buchsbaum, Efeu, Königskerze, Immergrün, Lavendel, Maiglöckchen um nur einige zu nennen. Außerdem bilden Aspekte der Ökologie einen weiteren wesentlichen Inhalt des Gartens. Sogenannte Kleinstbiotope sollen dem Besucher die ökologischen Zusammenhänge veranschaulichen.

 

Natürlich durfte ein Stoßseufzer in der wunderschönen barocken Wallfahrtskirche nicht fehlen, wo Pfarrer Drexler ein Gebet und ein Marienlied anstimmte.

Der einzigartige Doppelaltar der Wallfahrtskirche ist unmittelbar mit dem Franziskanerkloster verbunden.

Das marianische Gnadenbild von 1400, ist mit einem Festgewand gekleidet und wurde gefertigt aus dem Brautkleid einer böhmischen Prinzessin. Aus er Lauschimer Pfarrchronik geht hervor, dass einer der hussitischen Anführer über die bayerische Grenze kam und um 1450 die Marienfigur entdeckte, von der sich ein Lauschimer Pfarrer eine Kopie erbat. Er warf sie in einen Brunnen und weil die Statue dreimal auf ihren Platz zurückkehrte, zog er das Schwert und spaltete das Haupt. Aus der Wunde der Holzfigur floss frisches Blut heraus, durch das Neukirchen seinen Namen erhielt.

 

Die Franziskaner-Patres sind seit 1656 ohne Unterbrechung in Neukirchen ansässig. Heute leben in dem vollständig renovierten Kloster drei Ordensbrüder. Der jahrzehntelang nicht genutzte Nordbau wurde zu einem grenzüberschreitenden Wallfahrts-, Begegnungs- und Umweltbildungszentrum unter Guardian Pater Raymund Eglmaier umgebaut.

 

Nach einer Einkehr in der Schlossgaststätte in Stachesried , wo sich die Senioren Kaffee, Kuchen und eine Brotzeit munden ließen dankte Pfarrer Josef Drexler und Erika Stiglbauer den Senioren für die zahlreiche Teilnahme und meinte: „Ich hoffe, es hat euch wieder gefallen“.

 

Foto: Klostergarten mit Führerin Renate Mühlbauer (in der hinteren Hälfte des Fotos mit Schreibmappe)

Foto zur Meldung: Die Senioren in Neukirchen beim HL. Blut
Foto: Die Senioren in Neukirchen beim HL. Blut

Einkehrtag bei den Senioren

(16.03.2011)

Liturgische Farben im kirchlichen Jahreskreis

 

Moosbach. Wie jedes Jahr in der Fastenzeit wurde den Senioren beim jüngsten Treffen am Mittwoch Nachmittag ein Einkehrtag angeboten. Da jedoch der Referent aus Regensburg irrtümlicher Weise in Moosbach/Oberpfalz gelandet ist, sprang Pfarrer Josef Drexler ein, der den Senioren in sehr interessanter Weise die Kirchenfarben erklärte, denn sicher sind nur wenigen Kirchenbesuchern die Farbe eines Messgewandes für den jeweiligen Sonntag geläufig. Zum Schluss feierte er noch einen Gottesdienst mit den Senioren.

 

Dazu konnte Erika Stiglbauer neben knapp 30 Senioren Pfarrer Drexler und die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl begrüßen. Mit dem Gedicht „Hab Sonne im Herzen, ob´s stürmt oder schneit, ob der Himmel voll Wolken, die Erde voll Streit“ gratulierte sie den fünf Geburtstagskindern und lud zum nächsten Seniorentag am 27. April ein.

 

Anschließend erwähnte Pfarrer Drexler, dass Erika Stiglbauer für die Seniorenbetreuung nicht mehr zur Verfügung stehen kann und bat, es im Pfarrgemeinderat zu erörtern, was er auch tat, doch dabei nicht den Stein der Weisen finden konnte.

So sprach er das Thema bei den „Betroffenen“ an und merkte an, dass von den weiteren Helfern, denen er auch herzlich dankte, jemand die Lücke schließen könnte, da Erika Stiglbauer die ganze Last der Verantwortung abgeben möchte, würde jedoch auf Wunsch mithelfen.

Von Josef Ettl kam im Pfarrgemeinderat der Vorschlag, dass am 15. April 2011 in Bodenmais ein Vortrag über die heutige Seniorenarbeit angeboten sei, den sich evtl. einige Damen anhören sollten.

 

Feiertagen und Zeiten des Kirchenjahres sind bestimmte Farben zugeordnet, liturgische Farben genannt, erklärte anschließend Pfarrer Drexler. Die häufigste Farbe ist grün. Sie sind nach Pfingsten über Allerheiligen hinaus bis 1. Advent anzutreffen. Grün ist die Farbe der Erscheinung Gottes in Jesus Christus.

Sie wird auch getragen beim Fest der Dreifaltigkeit Gottes, Johannistag und dem Fest der Apostelfürsten Petrus und Paulus.

 

Mit dem Aschermittwoch bis zum Gründonnerstag trägt der Geistliche violett, die Zeit des Leidens und Sterbens Christi.

Violett ist eine Mischfarbe, erklärte Pfarrer Drexler und machte diese Farben an der Wandtafel mit rot und blau deutlich. Rot bringt man in Verbindung mit Blut, Liebe, Wärme, Vorsicht und Rücksicht. Es bedeutet auch den Heiligen Geist, darum trägt der Pfarrer auch an Pfingsten rot. Blau kann man in Verbindung bringen mit Kälte, Trunkenheit, Himmel, Gewitter und Meer.

Eine liturgische Farbe ist auch weiß, als Symbol des Lichts und steht für Jesus Christus, Weihnachten und Osterzeit.

 

Anschließend feierte Pfarrer Drexler mit den Senioren das Messopfer und Erika Stiglbauer richtete zum Schluss herzliche Dankesworte an den Geistlichen. Als Ostergeschenk gab es für jeden Gast eine selbstgebastelte Osterkerze, die sie mit nach Hause nehmen durften.

 

Foto: Erika Stieglbauer und Pfarrer Drexler  - re Maria Rackl und li 2 Helferinnen Rosa Krebs und Hedwig Plötz  

Foto zur Meldung: Einkehrtag bei den Senioren
Foto: Einkehrtag bei den Senioren

Faschingsparty bei den Senioren

(16.02.2011)

Sketche – Witz und gute Laune und Lachkanonen mit dem Stargast

 

Moosbach. Ein besonderes Zuckerl wurde den Senioren beim jüngsten gemütlichen Beisammensein am Mittwoch im ehemaligen Schulhaus geboten, als die Leiterin Erika Stieglbauer den Gstanzlsänger und Hochzeitslader Hermann Fleischmann zum Faschingskränzchen eingeladen hatte, dem es wie immer gelang, dass die Lachmuskeln der Anwesenden gehörig strapaziert wurden.

 

Als Zitat des Tages hatte Stieglbauer an die große Schultafel geschrieben: „Merke dir in jedem Fall, gleich dem Huhn im Hühnerstall, bist du noch so froh bewegt, gackere erst wenn´s Ei gelegt“ und froh gelaunt wünschte sie den gut 30 Senioren für den Nachmittag Spaß, Frohsinn und gute Laune pur.

 

Viel zu Erzählten hatten zwei alte Damen (Rosa Krebs und Paula Schollerer), die sich lange nicht gesehen hatten, doch leider war die eine sehr schwerhörig und verstand immer etwas anders.

Dann wollte Rosi Ulrich mit ihrem Mann die Wohnung renovieren und erzählte, was sie dabei erlebten, als sie die Wände tapezierten, wobei sie immer wieder behauptete: „Tapezieren ist sehr schwer.“ Nämlich, als sie glücklicher Weise fünf Tapeten an die Wand geklatscht hatten, fingen die ersten schon wieder an, herunter zu rutschen. Dann wurde genagelt, doch das erwies sich auch als Problem, denn sie nahmen den Nagel verkehrt herum.

Auch die Fenster mussten lackiert werden, wobei sie schließlich im Rosenbeet landete. Na ja so recht und schlecht war letztendlich dann die Wohnung renoviert, aber einen Tapezierer würde man doch noch konsultieren müssen und trotzdem stellten sie zum Schluss fest: „Tapezieren ist leicht – probiert es doch aus.“

 

Eine Liebeserklärung mit vielen positiven Eigenschaften verlas Anneliese Schober, bis sich zum Schluss herausstellte, dass sie ihren lieben Bohnenkaffee meinte. Desweiteren erzählte sie von den Bayerischen Menschenfressern, die unter anderem im Wirtshaus zwei Regensburger ohne Kraut vertilgen oder sich der Bub zwei kleine Amerikaner einverleibt.

 

Als Höhepunkt des Nachmittags erschien Stargast Hermann Fleischmann, der zunächst eine Menge Witze zum Besten gab. Zum Beispiel hatte sich ein Bauersehepaar im Fasching verkleidet. Er ging als Rechen und die Frau als Sense. „Na wie ging es dir als Rechen“, meinte die Frau. Darauf der Bauer, „ich geh nicht mehr als Rechen, denn man hätte ihm drei Zähne herausgeschlagen. Die Frau jedoch meinte, sie würde schon wieder als Sense gehen, denn sie hätten sie drei Mal gedengelt.

Bei der Hochzeit gab der Bräutigam seiner Braut vor der Kirche eine Ohrfeige, damit sie weiß, wie später der Wind geht. Nach der Trauung schallerte die Frau ihrem Angetrauten ebenfalls eine gehörige Watschn und meinte, siehst du nun, wie schnell sich doch der Wind drehen kann.

Nach der Feier der Goldenen Hochzeit sagte später im Bett die Frau: Weißt du noch vor 50 Jahren, da hast du immer meine Hand genommen oder auch ein Busserl gegeben, was der Mann auch nachholte. Auch in das Ohrläppchen habe er sie gebissen, meinte sie. Dann stand er eilends auf und ging ins Bad, um sich seine Zähne zu holen.

 

Dann nahm das Unterhaltungstalent seine Steirische zur Hand und gab sei seinen Gstanzln einige Kostproben von Früher zum Besten. Anschließend ging er durch die Reihen, wobei er für jeden Gast ein Gsangl parat hatte. Vom Früchtl Gang wusste er, dass er a Musi und a Gsangl sei Letta gern hatte und der Dorner Max beim Kartenspiel gewinnen muss, weil er heuer der FF das Amt des Schirmherrn übernehmen muss. Über die Leiterin Erika meinte er, dass bei ihrer Ehrung sogar der Seehofer kommt.

 

Bevor sich schließlich der lustige Nachmittag auflöste, wagten noch einige Senioren ein Tänzchen und Erika Stiglbauer dankte Hermann Fleischmann und den übrigen Akteuren für ihren gelungen Auftritt, den Senioren für ihr Kommen und lud zum nächsten Seniorentag am 16. März 11 ein.

 

Foto: Senioren mit Erika Stieglbauer und Hermann Fleischmann (vorne an der Tafel)           

Foto zur Meldung: Faschingsparty bei den Senioren
Foto: Faschingsparty bei den Senioren

Stimmungsvolle Adventliche Feier – Ein gehäkelter Engel für die Senioren

(08.12.2010)

Besinnliche Texte und eine humorvolle Geschichte – Bürgermeister Eckl zum Geburtstag gratuliert

 

Moosbach. Der weihnachtlich dekorierte Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule war am Mittwoch mit gut 40 Personen voll besetzt, wo die Senioren die stimmungsvoll gestaltete Adventfeier mit seinen besinnlichen Beiträgen, Liedern und einer humorvollen Geschichte sichtlich genossen und zum Schluss auch noch ein liebevoll gestaltetes Säckchen mit Süßigkeiten und einem von Erika Stieglbauer gehäkelten Engel mit nach Hause nehmen durften.

 

Stieglbauer freute sich über die vielen Senioren, die der Einladung gefolgt waren, auch Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin und Pfarrer Josef Drexler sowie der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz waren gekommen. Auch die unentbehrliche Hausmusik durch Lieselotte Vogl mit ihrer Gitarre durfte nicht fehlen.

 

In den besinnlichen Texten erzählte das Team um Erika Stieglbauer von „Türen des Advent“ und mahnten in einem weiteren Beitrag „Komm zur Ruhe“ oder „lass dir helfen und dich führen“. Von einer weihnachtlich geschmückten Kerze, von Weihnachtsüberraschungen und von einem „ etwas  anderen Stern“ wurde erzählt, den eine alte Frau in der Nacht einer Krankenschwester vererbte, die sich sehr darüber freute, weil dieses Geschenk ihr niemand nehmen kann. Dazwischen gab Lieselotte Vogl Solostücke zu Gehör oder stimmte adventliche Lieder an, welche die Senioren tapfer mitsangen.

 

Um ein Weihnachtsgeschenk ging es bei einem amüsanten Sprechspiel. Dabei war guter Rat  teuer bei Opa und Oma, was man der Familie schenken könne. Man kam auf keinen grünen Zweig. Schließlich erzählte die Oma, dass sie der Tochter eine wöchentliche Dauereintrittskarte für Theateraufführungen schenken will. Jede Woche, meinte da Opa? Worauf ihm die Oma erklärte, dass dann der kleine Michl jede Woche einmal bei ihnen schlafen darf. So hat jeder was von dem Geschenk, denn der Schwiegersohn kann mit ins Theater, der Michl darf zu den Großeltern und sie selber profitieren noch mit dem wöchentlichen Besuch des Enkels.

 

Und weil Bürgermeister Eckl akkurat am Mittwoch Geburtstag hatte, überraschte Stieglbauer das Gemeindeoberhaupt mit einem Gedicht und einem Korb voll gesunder Sachen: Gemüse, Möhren, Zwiebel, eine Gurke usw. um fit über den Winter zu kommen.

 

Pfarrer Josef Drexler, der von einem Versehgang aus einer anderen Pfarrei kam, brachte ein paar Worte von der unbefleckt Empfangenen, dessen Fest die Katholische Kirche am Mittwoch feierte. Maria hatte sich von Gott Schweres zumuten lassen, aber sie hat sofort Ja gesagt, erzählte er. Darum glaubt die Kirche, dass Maria von der Erbschuld ausgenommen wurde. Es kommt darauf an, dass wir Ja sagen, was Gott in unserem Heilsplan mit uns vorgesehen hat, sagte er zu den Anwesenden und wünschte allen eine gesegnete Adventszeit und überreichte an jeden Anwesenden ein Heft mit dem Brief von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch über „unser Alter – ein Plus an Erfahrung und an Zuversicht“.

 

Dankesworte richtete Bürgermeister Eckl an die Senioren und Erika Stieglbauer für die Geburtstagswünsche. Und weil man nicht alles so ernst nehmen soll und es mitunter auch heitere Begebenheiten gibt, erzählte er von einem Firmenjubiläum bei der Firma Altmann, wo er erzählte, dass er bei der Fahrt durch Lichtenstein einen roten LKW sah und meinte: dass wir in Prackenbach einen gesunden Betrieb haben, wusste ich, aber dass die Firma ihr Schwarzgeld schon mit LKW`s nach Lichtenstein fährt, war mir neu. Auch von einem Farbigen erzählte Eckl, der ihn für einen von den Kennedys hielt und er ihn schlagfertig für einen „Obama“ bezeichnete. In der Gemeinde läuft alles bestens, sagte er dann und dankte Pongratz, der stets den guten Draht zu den Senioren hält. Er freute sich auch, dass im sozialen Bereich alles funktioniert und mit Pfarrer Drexler alles im gegenseitigen Einvernehmen geschieht. Er wünschte noch einen gemütlichen Nachmittag, frohe Weihnachten und Gesundheit im Neuen Jahr und sicherte Erika Stieglbauer eine Geldspende für die Unkosten zu.

 

Nachdem Erika Stieglbauer für die Geburtstagskinder vom Dezember mit einer kleinen Aufmerksamkeit aufwartete, saß man bei guter Unterhaltung und Kartenspiel noch eine geraume Zeit beisammen und das fleißige Team versorgte die Senioren mit Kaffee, Kuchen und einer Brotzeit für den kleinen Hunger und lud zur nächsten Zusammenkunft am 26.01.2011 ein.

 

Foto: BM Eckl und Pfarrer Drexler

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle Adventliche Feier – Ein gehäkelter Engel für die Senioren
Foto: Stimmungsvolle Adventliche Feier – Ein gehäkelter Engel für die Senioren

Senioren und Frauenbund organisierten einen Besuch im Elisabethenheim

(18.11.2010)

Ein Haus zum Wohlfühlen – Spendenübergabe von der Theatergruppe Moosbach durch Pfr. Drexler

 

Viechtach/Moosbach. Am Vortag des Festes der Hl. Elisabeth von Thüringen, der Patronin des Elisabethen-Heimes in Viechtach haben die Senioren und der Frauenbund Moosbach/Altrandsberg auf Einladung von Heimleiter Edwin Schedlbauer, der zur Zeit bei einer karitativen Reise in Afrika unterwegs ist, eine Besichtigung des Hauses in der Dr. Schellerer Straße organisiert.

 

Beteiligt haben sich neben 30 Männern und Frauen auch Pfarrer Josef Drexler und Prackenbach´s Bürgermeister Franz Xaver Eckl mit seiner Gattin Kornelia. Heinrich Probst, Vorsitzender des Caritasverbandes im Dekanat Viechtach freute sich über den zahlreichen Besuch und hieß sie im Namen des Verbandes herzlich willkommen.

 

Zunächst wurden die Besucher, in zwei Gruppen aufgeteilt, vom Pflegedienstleiter Markus Quappik und Küchenchef Johann Schauer, der die Hauswirtschaft und Küchenleitung inne hat, durch das gepflegte Haus geführt. Im Erdgeschoss ist neben der Eingangshalle, der Cafeteria, dem Leseraum und Sitzecken der Hauswirtschaftstrakt untergebracht. Eine geräumige Küche, ein Lagerraum, vier Kühlanlagen und eine eigene Wäscherei sorgen für einen reibungslosen wirtschaftlichen Ablauf. Die Heimbewohner erhalten täglich vier Mahlzeiten, wobei sie zwischen drei Menüs wählen können, die sie im Tablettsystem im Speisesaal, in den kleinen Essbereichen der Stockwerke oder im Zimmer zu sich nehmen können.     

Nach dem Leitsatz des Heims, der heißt „Wir pflegen Menschlichkeit“ wird kein Heimbewohner zu etwas gezwungen. Zum Beispiel kann er ein Gericht, das er grundsätzlich nicht mag, ablehnen, sagt Quappik.

 

Auch in die beiden oberen Etagen wurde ein Blick geworfen. In schönen, hellen Zimmern sind die Senioren oder Bedürftigen in 11 Doppelzimmern und 58 Einzelzimmern untergebracht, wo sie sich wohl fühlen können. Aufenthaltsräume und Sitzecken laden die Bewohner zum Plausch oder einem Gesellschaftsspiel ein. Die zweite Etage beherbergt auch eine Hauskapelle, wo zwei Mal in der Woche eine große Glocke zum Gottesdienst ruft. Die dritte Etage ist der Bereich der Wohngruppe. Hier wurde gerade ein Adventskranz gebastelt, bei dem so mancher Bewohner Hand anlegte. In der locker gehaltenen Wohnatmosphäre können die Bewohner basteln, Kaffee trinken, Handarbeiten oder sich bei irgend einer Arbeit die Zeit vertreiben.

 

Auch an einen Raum für Verstorbene hat man gedacht, wo sie vorübergehend untergebracht werden. Der Raum wurde im Erdgeschoss sehr freundlich gestaltet. Hier können die Angehörigen von ihren Lieben  Abschied nehmen.   

 

Nach der Besichtigung des Hauses waren die Besucher in den großen Speisesaal im Erdgeschoss zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Hier erzählte Heinrich Probst viel Interessantes von der Entstehung und dem Betrieb des Hauses. Bereits 1315 gab es in Viechtach eine Alten- und Krankenpflege, die im Bürgerspital, das heute noch existiert, untergebracht war. 1873 kamen Malersdorfer Schwestern, die im jetzigen Kindergarten ein Altenheim betrieben. Als das Haus nicht mehr den Anforderungen entsprach, hat der ehemalige Bürgermeister und MdL Josef Niedermayer den Auftrag erhalten, ein neues Haus in der Dr. Schellerer-Straße zu bauen, das 1998 bezogen wurde. 

Dieses steht für 80 Senioren oder Bedürftige zur Verfügung und ist ständig mit 96 – 97 Prozent belegt. 70 Beschäftigte sorgen sowohl als Pflegepersonal, als auch in der Bewirtschaftung für einen reibungslosen Tagesablauf.

 

Die gute Belegkapazität spricht für unsere Mitarbeiter unter Heimleiter Edwin Schedlbauer, lobte Probst. Jede einzelne Pflegekraft sorgt dafür, dass der Ruf des Hauses bewahrt ist. Sie sind das große Kapital des Hauses, sagt Probst, wie auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die bei der täglichen Betreuung nicht wegzudenken sind.

 

Das Heim hat eine Menge anzubieten, erzählte Probst weiter. Neben den vielen Einrichtungen wurde auch seit kurzem eine Mittagsbetreuung für die Hauptschulkinder eingerichtet. Zudem bietet die Caritas Beratungen für Suchtkranke, Eheberatung und vieles mehr an. Leider ist dies noch sehr wenig bekannt, so Probst.

Schließlich warb Probst für ein Mitglied beim Caritasverband. Der Beitrag beträgt jährlich 10.00 €. Es wäre eine Möglichkeit, das Wirken der Caritas zu unterstützen, sagte Probst und dankte den Besuchern aus der Pfarrei Moosbach für ihr Kommen.

 

Mit einem herzlichen Vergelt´s Gott für die Gastfreundschaft bedankte sich Pfarrer Drexler bei Heinrich Probst und überreichte ihm eine Geldspende der Theatergruppe Moosbach aus der Aufführung vom „Brandner Caspar“ für den neu entstehenden Erlebnisgarten des Elisabethenheimes.

 

Wir haben hier einen guten Einblick bekommen von diesem gut geführten Heim, meinte Pfarrer Drexler auf dem Nach Hause-Weg und erzählte den Senioren, dass Heinrich Probst vor fast 30 Jahren sein Ausbildungsleiter bei der Sparkasse Regen/Viechtach war.

Nach Absprache mit den Fahrtteilnehmern lud Erika Stieglbauer für Mittwoch, 24. November zum nächsten Seniorentag und am 8. Dezember zur Adventfeier ein.

 

Foto: BM Eckl mit Gattin Kornelia, Heinrich Probst und Pfr. Drexler

Foto zur Meldung: Senioren und Frauenbund organisierten einen Besuch im Elisabethenheim
Foto: Senioren und Frauenbund organisierten einen Besuch im Elisabethenheim

Nachmittagsfahrt der Senioren nach Haselbach

(20.10.2010)

Pfarrkirche St. Jakob und den ehemaligen Pfarrer von Miltach besucht – Einkehr in Edt

 

Moosbach. Das Wetter war trüb und der Himmel wolkenverhangen, doch wie immer bei den Nachmittagsfahrten der Senioren war der Bus der Firma Haimerl voll besetzt. Diesmal waren sogar aus der Gemeinde Miltach und eine schöne Gruppe aus Altrandsberg unter den Gästen. Denn es bot sich die Gelegenheit, Pfarrer Johann Sixt, der lange Jahre in der Pfarrei Miltach wirkte, einen Besuch abzustatten, der als Ruhstandspriester in Haselbach und Mitterfels weilt.

 

Pfarrer Sixt freute sich sehr über den Besuch, hieß sie herzlich willkommen und führte sie in das wunderschöne Gotteshaus, das 1713-1718 erbaut wurde. Ausgrabungen 1990 ergaben, dass es Vorgängerkirchen an gleicher Stelle gegeben hat. Sicher gibt es schon seit 1130 Pfarrer in Haselbach, die mit wenigen Ausnahmen Patres der Abtei Oberalteich waren, so Pfarrer Sixt.

 

Auf den Pfarrpatron, des Hl. Apostel Jakobus deutet vieles in der Kirche hin: Die beiden großen Deckenbilder, vom Kirchenmaler Weininger aus Regensburg geschaffen, stellen St. Jakob in Pilgertracht dar. Der Hochaltar ist ganz dem  Apostel  gewidmet, dessen großes Bildnis  Josef Anton Merz schuf. Die beiden Seitenaltäre stammen aus der Erbauungszeit, von denen der linke mit Maria und dem segnenden Kind, Pflegevater Josef  und rechts die Großmutter Jesu, die hl. Anna („Anna selbdritt“) genannt, zeigen.

Eine Sehenswürdigkeit neben der Pfarrkirche stellt auch die Totentanzkapelle dar. Die Bilder an der Decke greifen die ursprüngliche Zielsetzung auf und behandeln Themen mit Engeln aus dem Alten Testament.

 

Nach einer kleinen Andacht mit Pfarrer Sixt, im Beisein von Pfarrer Drexler  wurde der Elebnisbauernhof von Marianne Zollner in Edt angesteuert, der unweit von Haselbach liegt. Hier wurden die Senioren mit einer großen Auswahl von Kuchen, Kaffee und Brotzeiten aus dem eigenen Bauernhof verwöhnt. Die Besitzerin freute sich über den Besuch und erzählte ihnen in der großen Stube einiges über ihren Betrieb, unter anderem, dass sie seit 22 Jahren,  als einer der ersten in ganz Deutschland, mit der Direktvermarktung begann. Bevor die Senioren wieder Richtung Heimat aufbrachen, kauften sie noch im Hofladen Produkte aus dem landwirtschaftlichen Betrieb.

 

In der Nähe des Bauernhofes befindet sich eine Gruppe einmalig bemalte Totenbretter mit einem Kreuz. Der alte Opa mit seinen knapp 90 Jahren erzählte den Fahrtteilnehmern, dass er als 20-jähriger Soldat in Russland, kurz vor Kriegsende das Gelöbnis machte, Totenbretter zu errichten,  dem er auch nachgekommen ist. Damals, bei 52 Grad Kälte vor Moskau hat er bei einem Granateinschlag in 1,50 Meter Entfernung sein Gehör verloren.

 

Auf dem Heimweg bedankte sich Erika Stiglbauer bei Pfarrer Josef Drexler und den Senioren  für die Mitfahrt und lud zum nächsten gemütlichen Beisammensein am Mittwoch den 27. Oktober ins ehemalige Schulhaus ein. Außerdem teilte sie ihnen mit, dass sie heuer noch eine kleine Fahrt eingeplant hätte und zwar zu einer Besichtigung des Elisabethenheimes in Viechtach. 

 

Foto: In der Kirche in Haselbach 5.v.re. Pf. Drexler, 7.v.re. hinten halb verdeckt Pfarrer Sixt

Foto zur Meldung: Nachmittagsfahrt der Senioren nach Haselbach
Foto: Nachmittagsfahrt der Senioren nach Haselbach

Die Senioren reisten in die Oberpfalz

(25.08.2010)

Wallfahrtskapelle „Streicherröhren“ von seiner Geschichte beeindruckt

 

Moosbach. In die Gegend von Untertraubenbach und Roding entführte am Mittwoch Erika Stiglbauer die Senioren bei ihrer Halbtagesfahrt, wo sie sich als Ziel die kleine Wallfahrtskapelle „Streicherröhren“ ausgesucht hatte. Hier feierte man mit Pater Joseph eine kleine Andacht und eine Führerin erzählte den Teilnehmern viel Wissenswertes über die Entstehung der kleinen historischen Kapelle, die zu den meistbesuchten Wallfahrten unserer Heimat zählt.

 

Dazu konnte Erika Stiglbauer neben  etwa 50 Senioren auch Pfarrer Drexlers Urlaubsvertretung Pater Joseph begrüßen, der sich für die Einladung herzlich bedankte. Bevor er mit den Reiseteilnehmern eine kleine Andacht feierte, erzählte eine Führerin aus Pösing von der Kapelle „Streicherröhren“, die zwei Kilometer von Untertraubenbach, am alten Fußweg nach Roding liegt.

 

Will man die Geschichte der Kapelle verfolgen, stoßen wir auf eine alte handgeschriebene Karte aus der Zeit um 1570, so die Führerin, auf der ein kleiner Bildstock eingezeichnet ist, welcher der Anfang der Wallfahrtsstätte gewesen sein könnte.

Die Entstehung der Wallfahrt selbst wird nach der Tradition auf ein Wunder zurückgeführt, wonach eine adelige Frau von ihrer Blindheit geheilt wurde, als sie auf Geheiß eines Mutter-Gottes Traumgesichtes ein Muttergottesbild malen ließ und sich die Augen aus der dort befindlichen Quelle wusch. Diese Begebenheit soll  im Jahre 1661 stattgefunden haben.

 

Historisch zwar nicht nachweislich, weiß man, dass sich im Jahre 1715 auf Streicherröhren eine hölzerne Kapelle befand, die bereits von vielen Wallfahrten besucht wurde und schon Jahrzehnte vorher Votivtafeln angebracht wurden. Wohl wegen befürchteter Konkurrenz zur Wallfahrt Heilbrünnl bei Roding wollte der damalige Pfarrer von Roding durch den Bischof und dem Einverständnis der Gutsherrschaft die Zusammenkunft in Streicherröhren verbieten lassen. Sie warteten jedoch das Einverständnis nicht ab, sondern ließen die Kapelle abbrechen und das Opfergeld, das Gnadenbild und die Votivtafeln nach Roding bringen.

 

Mit der Erlaubnis des Kurfürsten Max Emmanuel wurde dann die Kapelle wieder aufgebaut und 1718 ein neues Gnadenbild übertragen. Gegen Ende des 1. Jahrhunderts ließ das Wallfahrtswesen nach, jedoch half eine Wunderheilung, die von geistlichen und weltlichen Behörden anerkannt wurde, zu neuem Aufschwung. 1805 sollte im Zuge der Säkularisation die Wallfahrt eingestellt werden, doch die Gutsherrschaft Thierlstein erreichte, dass Streicherröhren weiter bestehen bleiben konnte.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts bekam die Kapelle ihre heutige Gestalt. Ein schlichtes Muttergottesbild, das Maria mit dem Jesuskind als Königin zeigt, ist hinter einem Eisengitter angebracht. Inschriften im Inneren der Kapelle zeigen, dass Streicherröhren auch heute noch von vielen Menschen aufgesucht wird, die Hilfe und Trost suchen.

 

Bevor der Bus der Firma Haimerl  die Senioren wieder wohlbehalten nach Moosbach brachte, kehrten sie noch in Chamerau beim Bäckerwirt (Kienberger) ein, wo sie sich bei einer leckeren Brotzeit gut gehen ließen. Anschließend dankte Stiglbauer dem Geistlichen Pater Joseph für die Gestaltung der Andacht und lud zum nächsten Treffen am 29. September 10 ein.

 

Foto: bei der Andacht vor der Kapelle mit Pater Joseph

Foto zur Meldung: Die Senioren reisten in die Oberpfalz
Foto: Die Senioren reisten in die Oberpfalz

Senioren feierten Erntedank

(29.09.2009)

Haben wir nicht alle einen Grund zum Danken?

 

Moosbach. „Dankbarkeit macht das Leben erst reich“, diesen Leitsatz hatte die Leiterin des Seniorentreffs Erika Stiglbauer über die Erntedankfeier geschrieben, zu der sie am Mittwoch wieder in den Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule eingeladen hatte, wo die Senioren von den Helferinnen den ganzen Nachmittag mit leckeren Kuchen, Kaffee und diversen Schmankerl verwöhnt wurden. 

 

Stiglbauer begrüßte alle jung gebliebenen Frauen und Männer und freute sich ganz besonders über den Besuch von Pfarrer Josef Drexler und Seniorenbeauftragten Franz Xaver Pongratz. Und weil der Ideenreichtum von Erika Stiglbauer unerschöpflich ist, hatte sie diesmal für die Senioren eine Überraschung parat. Sie hatte für jeden Gast ein runden Schmuckkästchen gebastelt, das sie als Symbol für den Erntedank nahm. Außen schön verziert mit dem eingestickten Monogramm Jesu , barg es in seinem Innern kleines Stückchen Brot, Salz, einen Cent und ein kleines Kreuzchen und dazu der Spruch: „Alles was man im Leben braucht, Brot, Salz, Geld und Gottes Segen“.

 

Die Erntedankfeier eröffnete die Leiterin mit der Einleitung eines alten Tischgebetes: „O Gott, von dem wir alles haben“ und leitete dann über in Anregungen für einen Gabengang. Die Symbole dazu nahm sie von einem liebevoll aufgerichteten Gabentisch, der mit allerlei Früchten, Brot und Gemüse  aufgebaut war: Einen Dachziegel versinnbildlichte sie ein Dach, das wir über dem Kopf haben und einen Ort, den wir Heimat nennen können, während es viele Menschen gibt, die heimatlos sind. Ein Stock nahm sie für mancherlei Beschwerden, wobei wir doch in vielerlei Hinsicht Hilfe erfahren können. Für Freude und Geselligkeit symbolisierte Stiglbauer eine Flasche Wein und ein Liederbuch. „Denken wir dabei an die Einsamen, die den Weg zum Anderen nicht alleine finden“, meinte sie. Für neues Leben und eine neue Generation, die heranwächst zeigte sie Babysocken und schließlich einen Obstkorb für die vielen Gaben, die wir ernten oder geschenkt bekommen und betonte, dass wir die Menschen, die für uns säen und ernten, in unseren Gedanken nicht vergessen sollen.

 

Zum Schluss überreichte die Leiterin jedem Anwesenden eine Rose und meinte; „es gibt Augenblicke, da ist eine Rose wichtiger als ein Stück Brot und denken wir an die Menschen, die unser Leben begleitet haben und uns vorausgegangen sind“. Dann schloss sie mit den Gedanken eines bekannten Liedes:“ Wenn das Brot, das wir teilen als Rose blüht.... dann hat Gott unter uns schon ein Haus gebaut...“Haben wir nicht alle einen Grund zum Danken?“, fragte Stiglbauer am Ende ihrer  nachdenklichen Gedanken.

 

Nach dem Erika Stiglbauer für den 13. Oktober 10 zu einer Nachmittagsfahrt nach Haselbach eingeladen hatte, wurde wie immer neben guter Unterhaltung an den Tischen gekartelt und beim Nachhauseweg durften die Senioren den Gabentisch abräumen.

Foto zur Meldung: Senioren feierten Erntedank
Foto: Senioren feierten Erntedank

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