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Senioren Prackenbach

Gerlinde Zweck

Tafertsbergerstr. 19
94267 Prackenbach

Telefon (09942) 1454


Veranstaltungen


07.12.​2019
13:00 Uhr
 
07.12.​2019
13:00 Uhr
 

Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Die Senioren genossen eine herrliche Fahrt in die Oberpfalz, der Heimat von Diakon Dieterle und Gerlinde Zweck

(05.09.2019)

Zum Mittagessen hat ein gebackenes Karpfenfilet gemundet und man erfuhr viel Wissenswertes über die Fischaufzucht

 

Prackenbach. Der Himmel zeigte sich zwar mit trüben Wolken verhangen, doch für Regen hatten sie Gott sei Dank nicht gereicht, als sich die Seniorengruppe zu einem Herbstausflug in die Oberpfalz aufmachte. Die 42 Teilnehmer, welche die letzten in Prackenbach den Bus bestiegen, waren alle sehr fidel, alle von der Seniorenteamleiterin angesteckt, die auch ein paar Witze auf Lager hatte und die Senioren herzlich lachen konnten.

Diakon Andreas Dieterle gab ihnen noch den Reisesegen, dann legte er die Fahrt mit seinem Privatauto zurück, da er einen Abstecher bei seiner Oma in der Opf. machen wollte.

Gerlinde Zweck freute sich bei der Begrüßung über die zahlreichen Teilnehmer und gab das Programm des Tages bekannt.

Das erste Ziel der Fahrt war der Fischerhof Schießl in Schwarzenfeld, wo die Fahrtteilnehmer gegen 11.30 Uhr zum Mittagessen erwartet wurden. Es gab gebackene Karpfen aus eigener Zucht mit Kartoffelsalat oder Schnitzel, der kein Liebhaber für Karpfen war.

 

Nach dem Mittagessen führte der Hausherr des Schießler Hofes die Teilnehmer zu seinen Teichanlagen, die in der 4. Generation bewirtschaftet werden. Der Urgroßvater von Johann Schießl – Georg Schießl- erwarb 1933 die Teiche von Grafen von Holnstein, sie wurden seit 1976 vom jetzigen Besitzer übernommen. Erst 2006 machte sich seine Frau Ilse mit dem Partyservice und der bewirteten Blockhütte selbständig und seit 2016 hat er die Teichwirtschaft seinem Sohn übergeben.

Inzwischen aber hat sich der Betrieb auf 75 ha Teichfläche ausgeweitet. Sie übernehmen neben der Fischzucht auch eine wichtige Funktion als Wasserspeicher und für den Hochwasserschutz.

 

Während der gut zweistündigen Wanderung gab Johann Schießl sehr umfangreichen Einblick in die Aufzucht und Vermarktung der Fische und die vielen anfallenden Arbeiten das ganze Jahr über. Während die Laichzeit des Karpfen im Mai beginnt, werden sie ab dem 15. September abgefischt. Neben dem früheren Schuppenkarpfen geht heute der Spiegelkarpfen um die Welt. Das Karpfenfilet wird immer beliebter, das in der Opf. meist gebacken angeboten wird. Weil sie so groß sind, werden die Karpfen zuweilen in Gasthäusern nur zur Hälfte angeboten.

Die Teilnehmer erfuhren auch von den Problemen bei der Fischzucht, die im Weihergebiet entstehen, von Kormoranen, die pro Tag bis zu ca. 500 – 600 g Fische verspeisen können. Auch der Biber, der Fischotter oder der Silberreiher ist vom Fischzüchter nicht gerade beliebt.

 

Nach den umfangreichen Informationen von Johann Schießl und seiner Fischzucht setzte er sich kurzer Hand in den Bus zum Fahrer Feri Dorostkar, während man durch das ganze Gelände von Wackersdorf radelte. Auch hier zeigte Schießl großes Wissen über den ehemaligen und jetzigen aufstrebenden Ort Wackersdorf, eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf, der mittlerweile 2500 Einwohner zählt.

Der Ort erlangte durch die Proteste gegen die geplante letztlich nicht realisierte Wiederaufbereitungsanlage bundesweiten Bekanntheitsgrad. Heute zählt die Gemeinde zu den wirtschaftlichen Spitzenstandorten der Opf. und ist mit dem Murner See und Brüchelsee als Kerngebiet des Oberpfälzer Seenlands und ein attraktiver Standort für Tourismus und Naherholung. Schießl erzählte auch von der Entdeckung der Braunkohle, deren Abbau in diesem Gebiet 1840 begann. Während es 1845 wieder still gelegt wurde, nahm man es 1889 wieder auf.

 

Auf der Weiterfahrt entdeckten die Teilnehmer ein Highlight unweit von Schwandorf am Ufer des Steinberger Sees, dem größten See Ostbayerns den Kugelturm mit einer Höhe von 40 Meter, der auf der Aussichtsplattform ein faszinierendes Panorama freigibt.

 

Zum nächsten Ziel steuerten die Fahrtteilnehmer den Mulzerhof an, weithin bekannt durch seine leckeren Beeren und Frucht-Säfte. Der Mulzerhof von Rita und Peter Mulzer liegt im Naabtal im Herzen der schönen Opf. und reicht als Familiensitz bis ins 16. Jahrhundert zurück. Hier wurden die Prackenbacher Reisenden sehr freundlich aufgenommen und bedient, so dass es das Ende eines lustigen und erlebnisreichen Ausfluges war. Viele aber nahmen sich den tiefsinnigen Spruch, der an die Wand geschrieben war, mit nach Hause: „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“ Von Guy de Maupassant.

 

Es war ein sehr schöner lustiger Ausflug bestätigten die Fahrt-Teilnehmer bei der Heimfahrt. Das Essen war gut und über die vielen Informationen über die Fischzucht war man sehr angetan, dafür dankte Gerlinde Zweck dem bereden Fischzüchter und dankte Busfahrer Feri Dorostkar für die unfallfreie Fahrt. Für den Termin im Oktober steht ein evtl. Ziel noch nicht fest.

 

Foto: Gruppe vor dem Mulzerhof

Foto zur Meldung: Die Senioren genossen eine herrliche Fahrt in die Oberpfalz, der Heimat von Diakon Dieterle und Gerlinde Zweck
Foto: Die Senioren genossen eine herrliche Fahrt in die Oberpfalz, der Heimat von Diakon Dieterle und Gerlinde Zweck

Seniorenausflug führte nach Landshut zur Wirkungsstätte von Pfarrer Tomy

(13.06.2019)

Abstecher zur Zisterzienserinnenabtei Seligenthal

 

Prackenbach. Beim letzten Ausflug brachen die Senioren zur Landeshauptstadt Landshut auf, um die Wirkungsstätte von Pfarrer Tomy Cherukara zu besuchen, in der er seit drei Jahren Tagen seinen Dienst tat. Pfarrer Tomy wird im August noch die Urlaubsvertretung für den dortigen Pfarrer Kratzer in der Pfarrei St. Konrad in Landshut übernehmen. Bischof Rudolf hat Pfarrer Tomy ab 01. September 2019 zum Pfarrer von Grafling ernannt.

 

Bei der Abfahrt begrüßte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck alle Senioren sehr herzlich. Dabei entschuldige sie Diakon Andreas Dieterle, der aus terminlichen Gründen leider nicht mitfahren konnte.

Pfarrer Tomy erwartete die Gruppe aus Prackenbach schon vor der bekannten Tafernwirschaft und dem Hotel Schönbrunn in Landshut. Dort wurde auch das Mittagessen eingenommen, ehe man sich mit dem Bus zur Pfarrei St. Konrad aufmachte. Dort feierte Pfarrer Tomy mit den Senioren aus der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing einen Gottesdienst. Gerline Zweck stimmte dazu fleißig Lieder an, um so den Gottesdienst feierlich mitzugestalten.

 

Dann ging es zu Fuß weiter zur Zisterzienserinnenabtei Seligenthal. Dort besichtigte man die Klosterkirche mit dem typisch barocken Zentralbau, die aber auch in die Zeit der Romanik fällt. Das Kloster ist fast so alt wie die Stadt Landshut. Die Gründung geht zurück auf die Stiftung durch die Herzogin Ludmilla im Jahre 1232. Die Marienkirche findet seinen Ausdruck in einem Marienzyklus im Deckengemälde und den Altären. Die Kirche war auch Grablege der Fürstenpersonen. Der Konvent der Abtei ist derzeit bei ca. 80 Nonnen. Im 18. Jahrhundert wurde eine Mädchenschule eingerichtet.

Heute trägt das Kloster einen Kindergarten, eine Grundschule mit Hort, eine Wirtschaftsschule, ein Gymnasium und eine Fachakademie für Sozialpädagogik.

 

Nach der Besichtigung stärkten sich einige noch mit Kaffee, ehe man wieder die Heimreise antrat. Auf der Heimfahrt kehrte man noch im Gasthof Schön bei Patersdorf zu einer Brotzeit ein. Gerlinde Zweck bedankte sich bei allen Teilnehmern für das dabei sein und den wunderschönen Tag und lud zum nächsten Seniorennachmittag am 11. 07.2019 in den Schulungsraum der FFW Prackenbach ein.

 

Foto: St. Konrad in Landshut

Foto zur Meldung: Seniorenausflug führte nach Landshut zur Wirkungsstätte von Pfarrer Tomy
Foto: Seniorenausflug führte nach Landshut zur Wirkungsstätte von Pfarrer Tomy

Maiandacht und gemütliche Stunden der Prackenbacher Senioren am 09.Mai

(09.05.2019)

Prackenbach. Der letzte Seniorennachmittag im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses in Prackenbach stand ganz im Zeichen des Wonnemonats Mai und der Verehrung der Gottesmuttter Maria. So konnte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck ein vollbesetztes Haus, zunächst zur Andacht und dann zur gemütlichen Runde begrüßen, denn mehr als 50 Senioren waren der Einladung gefolgt, worüber sich Frau Zeck sichtlich freute.

 

Vor dem zeremoniellen Anzünden der Kerzen vor dem wunderbar geschmückten Marienaltar mit dem Bildnis der „Mutter vom guten Rat“ sprach sie einige Gedankten für das Begleiten der Gebete für andere Menschen. Im Wechsel von Gebeten zu Maria und Jesus, die von Gerlinde Zweck vorgetragen wurden, sangen die Senioren einige Strophen von Marien-Liedern. Auch das Gebet zur Mutter vom Guten Rat durfte dabei nicht fehlen. Die gesungene Muttergottes-Litanei wurde ebenfalls von Gerlinde Zweck vorgetragen und die Senioren sangen den Refrain kräftig dazu. In den Fürbitten wurde für alle gebetet, die Verantwortung in Kirche und Politik tragen und dass alle Arbeit und ein friedliches Auskommen haben. Im sich anschließenden Vaterunser schloss man alle Verstorbenen Senioren mit in das Gebet mit ein. Mit einem Segne du Maria wurde die Maiandacht dann abgeschlossen.

Da am Sonntag der Muttertag begangen wurde, hatte Zweck nicht nur Rosen für die Mütter sondern auch einige Texte und Gedanken dazu mitgebracht. So erzählte sie eine Betrachtung von einer Mutter mit dem Vermerk „Frau ohne Beruf“ wie es im Pass eingetragen wurde. Auch einige lustige Witze und Gedankten durften zur Aufheiterung nicht fehlen.

Dann wies sie auf den nächsten Ausflug am Mittwoch, 12. Juni 2019 hin. Mit Pfarrer Tomy soll seine Wirkungsstätte in Landshut besucht werden, ebenfalls das Kloster Seligenthal bei Landshut.

 

Foto: Senioren mit Gerlinde Zweck

Foto zur Meldung: Maiandacht und gemütliche Stunden der Prackenbacher Senioren am 09.Mai
Foto: Maiandacht und gemütliche Stunden der Prackenbacher Senioren am 09.Mai

Die Senioren im Straubinger Land

(11.04.2019)

Andacht in der Wallfahrtskirche Heilig Blut in Niederachdorf

 

Prackenbach. Der Seniorenkreis war am vergangenen Donnerstag zu seinem ersten Ausflug ins Staubinger Land unterwegs. Zuerst traf man sich zu dem schon zur Tradition gewordenen Frühstück beim Wanninger, zu dem sich neben Pfarrer Tomy Cherukara auch Diakon Andreas Dieterle gesellte. Nach einem kurzen Aufenthalt im Kaufhaus ging die Fahrt weiter zum Modehaus Adler, wo man sich mit der neuesten Frühjahrsmode bekannt machte. Bei kühlen Temperaturen und herrlichen Sonnenschein ging die Fahrt weiter zur Wallfahrtskirche Hl. Blut in Niederachdorf bei Wörth an der Donau.

 

Dort feierte man nach einer kurzen Besichtigung eine Andacht vom Kreuz und Leiden Christi und schloss bei einem Gebet für die erkrankten Pfarrer Josef Drexler und Pfarrer Johann Christian Rahm mit der Bitte um baldige Genesung mit ein. Mit dem eucharistischen Segen von Pfarrer Tomy schloss die Andacht. Man erfuhr, daß die Monstranz aus dem 17. Jahrhundert stammt, gestiftet von Bischof Klemens von Regensburg und beinhaltet in ihrem Schrein zwei Blutstropfen von Jesus Christus, die in einer Reliquie hinter dem Altar gefunden wurden, nachdem die Kirche erweitert werden sollte.

Mesnerin Frau Seidel erzählte noch von zwei Wundern, nachdem durch das Gebet der Gläubigen die Kirche vom Hochwasser und vom Feuer im 30-jährigen Krieg verschont geblieben ist.

 

Zum Schluss wurde noch ein Lied, mit der Bitte um den Frieden in der Welt gesungen, bevor man nach einem kurzen Gebet in der Lourdes-Kapelle die Weiterfahrt nach Grün zum „Kramerwirt“ fortsetzte. Bei einer Brotzeit beendete man den Ausflug. Zum Schluss wurde noch für den nächsten Seniorenkreis am 09. Mai 2019 eingeladen.

Foto zur Meldung: Die Senioren im Straubinger Land
Foto: Die Senioren im Straubinger Land

Die Senioren feierten einen lustigen Nachmittag

(14.02.2019)

Andreas Eichinger sorgte für viel Humor

 

Prackenbach. Weil der Fasching in vollem Gange ist, hatte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck am Donnerstag den Hochzeitslader Andreas Eichinger aus St. Englmar zu ihrem jüngsten Treffen in den Feuerwehr-Unterrichtsraum eingeladen. Es wurde ein heiterer, unterhaltsamer Nachmittag, denn für die gut 60 Anwesenden hatte er für jeden eine köstliche Anekdote auf Lager und die Lachmuskeln wurden ständig strapaziert.

 

Doch bevor Eichinger mit seinem musikalischen Begleiter Elmar Pfender eintraf, hieß Gerlinde Zweck die Junggebliebenen Männer und Frauen sehr herzlich willkommen. Sie freute sich auch über den Besuch von Bürgermeister Andreas Eckl, der für die Senioren süße Herzen mitbrachte.

Nachdem die Senioren mit Kaffee und leckeren Kuchen versorgt waren, stellte sich zunächst der lustige Tausendsassa vor, der nicht nur leidenschaftlich Hochzeitslader ist, sondern Gstanzlsänger, von Beruf Lehrer und in seiner Heimatgemeinde das Amt als 2. Bürgermeister vertritt. Es gibt in weitem Umkreis wohl kein Fest, wo er nicht mit seinen lustigen Späßen, Gstanzeln und seinem Humor auftritt, wobei natürlich stets Angela Merkel herhalten muss. Auch Bürgermeister Eckl hielt man vor, dass er bereits Werbeplakate für seine nächste Wahl aufhängt. Natürlich war Gerlinde ein beliebtes Ziel zum Derblecken, das machte ihr aber nichts aus und sie konnte darüber nur lachen.

 

Auch der hiesige Erich Hastreiter gab dem passionierten Gstanzlsänger mit einigen Anekdoten kontra doch er wollte nicht unbedingt Werbung für sich machen.

Noch viele lustige Sachen hatte Andreas Eichinger mit seiner musikalischen Begleitung noch auf Lage und die Senioren genossen den wunderschönen Nachmittag und so mancher ließ für ein paar Stunden das tägliche Einerlei vergessen.

Die Pfarrhausfeen wurden nicht müde, die Senioren mit Köstlichem und belegten Broten zu versorgen. Und weil Fasching war, wurde ihnen noch ein leckerer Faschingswurstsalat kredenzt, wobei der eine oder andere dabei feststellte, dass das Abendessen zu Hause gespart bliebe.

Und weil Valentinstag war, erhielt zum Schluss jeder Anwesende noch eine Rose überreicht.

 

Foto: Elmar Pfender und Andreas Eichinger, Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck

Foto zur Meldung: Die Senioren feierten einen lustigen Nachmittag
Foto: Die Senioren feierten einen lustigen Nachmittag

Senioren stießen auf ein gutes und glückliches Neues Jahr an – 10.01.2019

(10.01.2019)

Prackenbach. Wie allmonatlich üblich trafen sich die Senioren gewohnt zum zweiten Donnerstag im Monat zum Seniorennachmittag. Diesmal nicht im Pfarrheim in Prackenbach sondern im Unterrichtsraum der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach, die dankenswerterweise für die kommenden Monate die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, da das Pfarrheim während der Kircheninnenrenovierung für die Gottesdienste genutzt wird.

 

Trotz des vielen Schneefalls und der schlechten Witterungsverhältnisse kamen dennoch viele Senioren zum ersten Treffen im Jahr 2019. Eingangs begrüßte Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck Pfarradministrator Tomy Mathew Cherukara und alle Senioren sehr herzlich. Weiter begrüßte sie den Feuerwehrvorstand Martin Heiland der aber leider zu einem Feuerwehreinsatz wegen eines umgestürzten Baumes ausrücken musste und nur ein paar Minuten unter den Senioren – vor der Begrüßung - weilte. Dann wünschte sie allen ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr und stieß mit einem Glas Sekt an. Mit dem Lied „Viel Glück und viel Segen“ hoffte Frau Zweck auf viele schöne Stunden in diesem Jahr.

Dann kündigte sie für den Nachmittag Erich Hastreiter an, der einige Witze, Geschichten und Lieder mitgebracht hatte.

 

Dieser legte dann auch gleich los, begrüßte alle „Mannerleit und Weiberleit“ und bemerkte dabei das die Männer das Haupt der Familie seien, die Frauen aber das Oberhaupt sind. Zwischendurch sang er einige Lieder aus seinem Repertoire mit alten bayerischen Liedern. Dabei durften die seltenen Lieder wie das Räuber-Heigl-Lied, das Schnupferlied und das von der Wissenschaft nicht zu kurz kommen. Er trug Gedanken aus der selbst erlebten „Guten alten Zeit“, von einem arg kratzigen Weihnachtsgeschenk und einigen Witzen in seinen halbstündigen Darbietungen vor. Die Anwesenden belohnten mit Applaus für die Anstrengung der Lachmuskeln.

 

Am Schluss seiner Ausführungen dankte Gerlinde Zweck Erich Hastreiter für seine Beiträge und lud für den nächsten Seniorennachmittag am Donnerstag, 14. Februar 2019 in den Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses zu einem gemütlichen Faschingsnachmittag mit einem lustigen, singenden Hochzeitslader ein.

 

Die Anwesenden Senioren sangen zum Abschluss der Darbietungen das Waidlerlied „Wir san vom Woid dahoam“ und man ließ sich dann die kleinen Happen zur Brotzeit schmecken.

 

Foto: Gerlinde Zweck und Pfarrer Tomy

Foto zur Meldung: Senioren stießen auf ein gutes und glückliches Neues Jahr an – 10.01.2019
Foto: Senioren stießen auf ein gutes und glückliches Neues Jahr an – 10.01.2019

„Heit is Advent“

(08.12.2018)

Stimmungsvoller Adventnachmittag im übervollen Pfarrheim

 

Prackenbach. Der alljährliche Seniorenadvent im wunderschön weihnachtlich geschmückten Pfarrheim war wieder sehr gut besucht, über das sich Pfarrer Drexler und die Teamleiterin Gerlinde Zweck besonders freuten. Es wurde ein stimmungsvoller Nachmittag, der nach einer Pause in eine witzige Szene überging, als auch noch der Nikolaus vorbeischaute und einigen Zuhörern die Leviten las.

 

Doch bevor Gerlinde Zweck zu Wort kam, wurde sie und noch 2 Frauen vom Pfarrheimteam (Thekla Holzapfel und Helga Pritzl) vom VBB mit je einem Weihnachtsstern aus der Adventaktion für ihre Jahrzehnte lange ehrenamtliche Arbeit beim Seniorenclub geehrt, die von Albert Baumgartner, Igleinsberg vorgeschlagen wurden. (Gesonderter Bericht folgt).

 

Als alle mit Kaffee und Kuchen versorgt waren, begrüßte Gerlinde Zweck alle Anwesenden. Auch Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle und Bürgermeister Andreas Eckl mit Frau Manuela hieß sie ebenfalls herzlich willkommen sowie die musikalische Gruppe von Ramona Preiß-Höcherl, Annerl Bartl und Sofia Kellermeier, die mit besinnlichen Weihnachtsliedern aufwarteten, wobei sie auch „leise rieselt der Schnee“ anstimmten, obwohl der Schnee noch auf sich warten lässt.

 

Pfarrer Josef Drexler freute sich ganz besonders, dass so viele Senioren den Weg ins Pfarrheim gefunden haben. Es ist wieder ein Jahr vergangen und wir müssen dankbar sein, denn alles ist nicht mehr so selbstverständlich, bemerkte er. Dankend erwähnte er Bürgermeister Eckl, dass die Gemeinde so einen guten Bürgermeister hat, vor allem was die Sanierung des Pfarrheims betrifft. Dankend erwähnte er auch Ferdl Klement, der die Worte auf die Einladung schrieb: „Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder, weil er gut ist, oder damit er gut werde.“ Dazu erwähnte er auch die Worte von Diakon Andreas Dieterle bei seiner Diakonenweihe. „Alles, was ihr tut, geschehe aus Liebe.“ Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben, so Pfr. Drexler.

 

Dieterle erzählte anschließend aus seinen Kindheitserinnerungen, als er noch Ministrant war und Rorate mitfeiern durfte. Er ist gerne ins Rorate gegangen, sagte er, es war wirklich eine echte staade Zeit und es macht das Herz weit. Und in einer denkwürdigen Geschichte erwähnte er die heute hektische Zeit und man sollte sich fragen: „Was wirklich zählt.“ Und in einem Verserl, das Maria Rackl beim Moosbacher Seniorenadvent vortrug, zählte er vieles auf, das man verschenken kann: Auch einen freundlichen Blick, ein Lachen und noch einiges mehr.

 

Nach einem Gebet von Gerlinde Zweck und einem Vater unser für die Verstorbenen Seniorenmitglieder, begrüßte auch Bürgermeister Eckl mit Manuela die Anwesenden und entschuldigte die Verspätung, da er gerade die 20. Trauung hinter sich hatte. Er freute sich, dass das Pfarrheim wieder gut gefüllt ist und dankte dem Pfarrheimteam um Ferdl Klement für ihren steten ehrenamtlichen Einsatz.

 

Eckl erwähnte noch einmal die Sanierung des Pfarrheims, da es an öffentlichen Räumlichkeiten für die Ortsvereine sowie für die Jugend und Senioren fehlt. Bisher konnten sie das Pfarrheim nutzen, doch das Hauptgebäude hat die Akzeptanz zur Nutzung nachgelassen. Er erwähnte eine einfache Dorferneuerung, eine Aufwertung des Ortskerns in Prackenbach und eine Stärkung des Innenraums. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde bereits ein Grundsatzbeschluss gefasst und im Anschluss ein Förderantrag eingereicht.

Eckl erwähnte auch das neue Baugebiet in Prackenbach und erzählte von einer Bäckerei, die in Prackenbach eröffnet und für die Aufwertung des Dorfkerns sorgt. Und weil das Weihnachtsfest vor der Tür steht, wünschte er allen noch eine ruhige Adventszeit und frohe besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch. Er hatte auch ein Weihnachtsgeschenk mitgebracht, das er mit seiner Frau Manuela an alle Anwesenden verteilten: 15 Min. Weihnachten mit Gebrauchsanweisung: Tee zubereiten, Kerze anzünden, Geschichte lesen und Tee und was Süßes genießen.

 

Nach einer kleinen Pause wurde es auf einmal ruhig im Pfarrheim, denn der Nikolaus alias Helmut Gierl hatte sich angekündigt, der so manchen den Kopf zurecht rückte. Besonders viel stand in dem goldenen Buch über Pfarrer Drexler, von dem die Leute sehr zufrieden sind. Auf dem Rundgang um den Arbersee konnte man ihn bei den Heidelbeeren entdecken. Auch seine Marmeladen sind von allen Seiten gefragt.

Auch Diakon Andreas Dieterle musste herhalten, der wohl von seinem Chef aus nicht so viel tun darf. Die Hitze hatte ihm heuer ein wenig zu schaffen gemacht, drum sollte ihm die Gerlinde für nächstes Jahr den Talar kürzen, sollte es wieder so heiß werden.

Endlich habt ihr einen gescheiten Bürgermeister, stellte der Nikolaus fest. 90 % Förderung möchte er fürs Pfarrheim erhaschen, doch der Pfarrer hat noch das 2. Wort. Für die Senioren hat er immer ein offenes Ohr, drum holte er gleich die obligatorische Finanzspritze hervor. Der Ferdinand Klement wurde vom Nikolaus ganz fest gelobt, denn er hat in Prackenbach mehrere Jobs. Und die Margit sei schuld, dass der Viechtacher Pfarrer keine Singerl bekommt. Zum Schluss erzählte der gestrenge Mann, dass die Gerlinde in der Bibel ums Verrecken nicht den Koreanderbrief gefunden hat, anstatt den Korintherbrief.

 

Die Senioren wurden den ganzen Nachmittag vom Pfarrhausteam mit leckeren Sachen, belegten Brötchen und Glühwein und Plätzchen verwöhnt, die zum Schluss an jedem einzelnen ein Geschenk in Form eines Piccolos und einem Kugelschreiber mit den besten Weihnachtsgrüßen verteilten

 

Fotos: 1-Annerl Bartl und Ramona Preiß-Höcherl, 2-Sofia Kellermeier, 4-Manuela Eckl, BM Andreas Eckl, Diakon Andreas Dieterle, Pfarrer Drexler, Gerlinde Zweck (über heitere Anekdoten von Nikolaus viel gelacht), 5-BM Eckl überreicht Finanzspritze an Gerlinde Zweck, 6–Besuch von Nikolaus

Foto zur Meldung: „Heit is Advent“
Foto: „Heit is Advent“

Die Senioren genossen einen unterhaltsamen Nachmittag

(08.11.2018)

„Es ist wie es ist & einfach so“ - Lisa Stögbauer erzählt heiteres und besinnliches aus ihren Büchern

 

Prackenbach. Es gehört schon seit Jahren zur liebgewonnenen Tradition, dass sich der Seniorenkreis der Pfarrei Prackenbach einmal im Monat zum gemütlichen Beisammensein zusammenfinden. Der Ideenreichtum der Leiterin Gerlinde Zweck und ihr Team kennt dabei keine Grenzen, wobei man neben lustigen und besinnlichen Nachmittagen zuweilen auch mal kirchliche Veranstaltungen oder einen Ausflug mit dem Bus mit einschiebt.

Für das jüngste gemütliche Beisammensein hat Zweck kurzfristig Lisa Stögbauer aus Parkstetten eingeladen, die erst kürzlich beim Frauenbund Moosbach/Altrandsberg bei einem Gastspiel eingekehrt war oder aber auch mit ihren herzerfrischenden Gedichtgedanken mittlerweile in ganz Bayern unterwegs ist und zuweilen ihre Büchlein anbietet. Sie zauberte für die 50 Senioren Heiteres oder Nachdenkliches aus ihnen hervor und diese waren mucksmäuschenstill, sogar von den Männern kam kein einziger Laut zu hören.

 

Auch Diakon Andreas Dieterle freue sich, dass er wieder beim Seniorenkreis dabei sein konnte, obwohl er sich bald zum nachmittäglichen Schulunterricht nach Viechtach aufmachen musste. Gerlinde Zweck begrüßte ihresgleichen die vielen Junggebliebenen und dankte Lisa Stegbauer, dass sie sich kurzfristig bereit erklärte, zu kommen.

 

Die ehemalige Sparkassenangestellte, die seit Jahren in der Erwachsenenbildung tätig ist, betrachtet das Schreiben als Therapie. Der menschliche und zwischenmenschliche Bereich gibt ihr genug Themen für ihre Gedichte. Egal ob das abendliche Essengehen, ein neues Handy, eine Operation mit nachfolgendem Kurschatten reicht ihr zur Themenführung aus. Zu den Texten gibt sie immer die Erklärung zur Entstehung und was sie aussagen sollen.“ Schreiben ist das Gespräch mit einem leeren Blatt Papier“, sagt sie schließlich. Sie schreibt sich dabei vieles von der Seele und hat sich automatisch einen Weg gefunden, wie man leichter mit seinem „Packerl“ fertig wird.

 

Mit „es ist wie es ist“ hat im Dezember 2005 alles begonnen. Es beinhaltet viele Gedanken aus ihrer Lebenserfahrung und das menschliche Miteinander, was sie zum Schreiben und zum ersten Veröffentlichen drängte.

Angeregt und motiviert durch die große Resonanz nach dem 1. Gedichtband ist im Dezember 2007 der zweite oder heiter ironische Band „ernsthaft glocht“ erschienen, worin sie auch a a bisserl zum drüba Nachdenken einbaute. Das eine oder andere Gedicht eignet sich auch wunderbar zum Vorlesen in geselliger Runde.

Im Oktober 2009 kam dann der 3. Band heraus „da Herrgott und i“. Ein kleines Büchlein mit Gedanken und Gesprächen mit unserem Herrgott, die sie in Gedichtform und Dialekt niedergeschrieben hat. Dabei dankt sie unter anderem dem Herrgott für die wunderbare Gottesgabe, die er ihr geschenkt hat.

Rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum erschien im Oktober 2015 „Herzklopfa“, Gedanken über das besondere Herzklopfen und so manche Gefühle, die man so zwischen 18 und 80 hin und wieder „ealebn deaf“ und ihre Gedanken sprudelten so heraus, dass es eine Freude war.

2017 wurde ihr erstes für die Autorin so wertvolle Büchlein in einer Neuauflage festgebunden als Wendebuch „einfach so“, die inhaltlich bestens zusammen passen.

Ich bin ein zufriedener Mensch, gestand die Autorin und immer sprudelten ihre liebenswerten Gedanken aus ihren fünf Büchlein nur so heraus. Sie sprach vom „loslassen“ können, von Frauen, die manches Mal sonderlich sind und vom starken Geschlecht an seiner Seite. Freut euch über die kleinen Dinge, mahnte sie und sagt wie ein echter Bayer „Servus, Grüß Gott und pfürtti und nicht „Tschüss“ und ich hoffe, bemerkte sie, dass ich euch erreicht habe.

 

Zum Schluss erzählte Stögbauer den Zuhörern eine wundersame Geschichte über Schmunzlstoana. Sie handelte von ganz liaben Zwergal, die, wenn sie sich trafen, jedem ein Schmunzlstoanal schenkten und auch zurückbekamen. In der Gegend lebte ein finsterer Mann, weit und breit als Grantla bekannt und weil die Zwergerl so freundlich waren, das ihn gar nicht behagt und er sagte, wenn du alle herschenkst, hast du selber bald keine mehr. Die Zwergerl haben vorerst auf den Grantler ghört und hot keinen mehr interessiert, wia es dem andern geht. Aber irgendwo ist dann die Gschicht wieder aufgflammt und ein kl. Bub hat sich hingesetzt und lachende Gesichter auf Stoana gemalt. Immer mehr hat er zam bracht und an guate Freund verschenkt. Und alle, die so einen Stoana bekommen haben, haben wieder glacht. Nimm einfach so a Stoandal des grod af dein Weg liegt, moin a lachads Gsicht draf und gibs weiter, einfach so und du wirst as seng, wos du oiss zruckgriagst, so die Autorin. Und Lisa Stögbauer verteilte an alle Anwesenden am Schluss solche lachende Gsichter.

Es war ein wunderschöner Nachmittag und Gerlinde Zweck bedankte sich bei Lisa Stögbauer für die ihr Kommen und die wunderbaren Gedichte mit einem kleinen Präsent.

Als nächsten Seniorentag nannte Gerlinde Zweck den 08.12.18, der schon in die Adventszeit hineinreicht.

Foto zur Meldung: Die Senioren genossen einen unterhaltsamen Nachmittag
Foto: Die Senioren genossen einen unterhaltsamen Nachmittag

Gemeinsamer Nachmittag bei den Senioren mit der Pflegeinsel Kuhn

(11.10.2018)

Oktoberrosenkranz und Video über Wegstrecke nach Altötting

 

Prackenbach. Am Donnerstag trafen sich pünktlich um 13.00 Uhr mehr als 60 Personen aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing mit den Teilnehmern aus der Pflegeinsel Peter Kuhn in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach. Die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck hatte zu einem Oktoberrosenkranz in die Kirche eingeladen. Es wurde gebetet und gesungen und nach einem gemeinsamen „Segne du Maria“ dankte Gerlinde Zweck für das Gebet und lud alle ins Pfarrheim Prackenbach ein.

 

Dort stand schon frisch gebrühter Kaffee, selbstgebackene Kuchen und frisches Schmalzgebäck für die Senioren bereit.

Danach begrüßte Gerlinde Zweck alle sehr herzlich und freute sich über ein volles Pfarrheim. Sie bemerkte dabei, dass in den vergangenen Jahren einige der Senioren und auch viele Pfarrangehörige aus Prackenbach und Umgebung den Pilgerweg nach Altötting zu Fuß gegangen sind. Aus diesem Grunde wurde ein Video über die Wegstrecke nach Altötting gezeigt. Ehe man sich aber den Film ansah, sang man gemeinsam und „A cappella“ das Lied: „Mir san vom Woid dahom.“

Alles in allem war es wieder ein gelungener, gemütlicher und harmonischer gemeinsamer Seniorennachmittag mit den Teilnehmern der Pflegeinsel Kuhn.

Foto zur Meldung: Gemeinsamer Nachmittag bei den Senioren mit der Pflegeinsel Kuhn
Foto: Gemeinsamer Nachmittag bei den Senioren mit der Pflegeinsel Kuhn

Seniorenausflug nach Hammern in Tschechien – Arbersee und Harlachberg

(06.09.2018)

Prackenbach. Nach Regen folgt Sonnenschein. So auch am Donnerstag, als sich die Seniorengruppe aus Prackenbach zu ihrem Ausflug aufmachte. Das erste Ziel war Hammern in Tschechien, das man über Bad Kötzting und dem Grenzübergang bei Rittsteig erreichte. Weiter ging es über Neuern, dann entlang der Trinkwassertalsperre für Pilsen und Klattau nach Hammern (Hamry) wo auch die Talsperre endet bzw. beginnt. Der ortskundige Busfahrer Franz wusste schon auf der Hinfahrt viel zu erzählen und zeigte während der Fahrt einige markante Punkte, wo einst Papierfabrik, Porzellanfabrik und vieles mehr stand.

 

Kurz vor Mittag erwartete der Heimatbetreuer Erwin Wierer mit seiner Ehefrau die Gruppe aus Prackenbach. Nach dem sie in der Kirche in Hammern Platz genommen hatten, berichtete er über dessen Bau, dem Verfall und die Wiedererrichtung der Kirche. Sie wurde in den Jahren 1773/74 in barocker Bauweise errichtet und ist der „Schmerzhaften Gottesmutter“ als Patronin geweiht.

Sehr ausführlich berichtete Wierer, dass die Kirche bis zur Wende in den Jahren 1989/90 verfallen war. 1991 wurde ein Arbeitskreis gegründet und in mühsamer Kleinstarbeit mit der kompletten Restaurierung der Kirche begonnen. Außer den vier Wänden war nichts Brauchbares mehr da. Nachdem ein komplettes neues Dach wieder aufgesetzt war und von der Kirche Putz abgeschlagen war, wurde der Arbeitskreis auch mit Spenden unterstützt.

Ein pensionierter Architekt aus Rattenberg wurde gefunden, welcher die Kirche im neuen Stil um Gottes Lohn neu einrichtete.

Zudem hat ein Kunstprofessor aus Eichstätt den neuen Kreuzweg zum Materialkostenpreis für die Kirche erstellt. Auch hat ein Kunstprofessor mit seiner Tochter mehrere Hinterglasbilder für die Emporen Brüstung gefertigt. Alle Spendengelder für diese Maßnahme stammen aus Deutschland. Im Jahre 1993 wurde die Kirche durch den Budweiser Altbischof Dr. Antonin Liska neu geweiht. Seitdem finden wieder viele auswärtige Taufen und Hochzeiten statt.

Auch werden wieder verstärkt Tagesausflüge mit Reisebussen nach Hammern unternommen und Wallfahrten zur schmerzhaften Gottesmutter werden wieder belebt. So sind die Wallfahrer aus Lohberg dieses Jahr bereits zum 22. Mal über den Osser gepilgert. Leider hat bei einem Gewitter der Blitz eingeschlagen und das Läutwerk bzw. die Glocken beschädigt.

Weiter berichtete der Heimatbetreuter Wierer über weitere Maßnahmen im Friedhof und die Aufstellung eines historischen Ortsplanes zum Stand von 1946 mit allen Hausnamen und Besitzern.

 

Anschließend wurde eine kurze Andacht gehalten, bei der Gerlinde Zweck Gebete vortrug und zwischen den Texten Marienlieder anstimmte. Am Ende der Andacht erteilte Pfarrer Drexler allen seinen Segen. Sie dankten den Eheleuten Wierer für die gute und interessante Führung und die vielen Informationen über den Werdegang in Hammern. Alte Erinnerungen wurden wieder wach und ein Senior aus der Pfarrei Prackenbach zeigte den Ausflüglern noch, wo er als kleiner Junge zur Schule gegangen ist.

 

Nach einem reichhaltigen Mittagessen im Hotel Kollerhof neben der Kirche, machte sich die Gruppe wieder auf in Richtung Heimat. Zurück über Rittsteig und Lam, über den Brennes und zum Großen Arbersee. Dort vertraten sich die Senioren ihre Füße auf dem neu angelegten barrierearmen Wanderweg, um die eindrucksvolle urwaldähnliche Flora und Fauna zu erleben und zu bestaunen. Auch ein Blick in das neu errichtete Arberseehaus wurde geworfen, ehe man sich mit dem Bus in Richtung Bodenmais aufmachte. Dort steuerten die Senioren den auf 700 m Höhe gelegenen Harlachberg an. Bei Kaffee und Kuchen ließ man hier oben den Ausflug ausklingen. Auch die Hofkapelle und die Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts errichtete Villa im italienischen Stil wurde noch besichtigt, bis die Heimreise angetreten wurde.

Dabei bedankte sich die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck bei allen fürs Mitfahren und den wunderschönen Tag und lud für den nächsten Seniorenkreis am 11. Oktober 18 ins Pfarrheim ein. Auch Pfarrer Drexler bedankte sich bei Gerlinde Zweck sehr herzlich für die Organisation dieses Ausfluges und für die schöne und würdevolle Andacht in der Wallfahrtskirche Hammern. Er dankte ihr aber auch für die wertvolle Arbeit das ganze Jahr über für den Seniorenkreis in Prackenbach. Dem Busfahrer dankte er für die vielen guten Informationen während der gesamten Fahrt.

Foto zur Meldung: Seniorenausflug nach Hammern in Tschechien – Arbersee und Harlachberg
Foto: Seniorenausflug nach Hammern in Tschechien – Arbersee und Harlachberg

Die Senioren in der Wallfahrtskirche Neukirchen beim Hl. Blut

(16.05.2018)

Maiandacht mit Pfarrer Drexler und dem Bergler Gsang

 

Moosbach. Am Mittwoch hatte der Seniorenbeauftragte Franz Xaver Pongratz wieder zu einer Busfahrt eingeladen. Ziel war der Wallfahrtsort Neukirchen beim Hl. Blut, der sich innerhalb des Hohnbogenwinkels zwischen Eschlkam und Lam, wenige Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt liegt und seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten bayerischen Marienwallfahrtsorten zählt.

Trotz Regenwetter ließen es sich an die 50 Teilnehmer nicht nehmen, der Wallfahrtskirche Maria Geburt einen Besuch abzustatten. Unter den Teilnehmern war auch Pfarrer Josef Drexler, die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und die Mesnerin Margarte Früchtl, die Pongratz herzlich begrüßte. Auch der Bergler Gsang mit Erika Rabenbauer und Josef Höcherl gesellten sich zu den Wallfahrern, welche die von Pfarrer Drexler gestaltete Maiandacht musikalisch umrahmten.

 

In der Wallfahrtskirche angekommen erzählte Pfarrer Drexler den Marienverehrern viel Wissenswertes über die Entstehung der Wallfahrt zu der wundertätigen Muttergottes, die in Neukirchen eine ältere Hostienwallfahrt ablöste, die gegenüber der Marienverehrung zurück trat. Aus einer Legende geht hervor, dass das jetzige Neukirchner Gnadenbild aus dem böhmischen Loucim zwischen Taus und Klattau gelegen, stammt. Eine fromme Bauersfrau soll es um 1420 vor den Hussiten gerettet haben. Der Hussit entdeckte die Marienfigur und warf sie in den nahegelegenen Brunnen, sie kehrte jedoch auf den Platz zurück. Dies wiederholte sich drei Mal. Schließlich zog der Hussit seinen Säbel und spaltete das Haupt. Aus der Wunde der Holzfigur floss frisches Blut. Durch dieses Ereignis erhielt Neukirchen seinen Namen. Der Hussit wollte fliehen, doch das Pferd ging nicht von der Stelle. Er bereute die Tat und bekehrte sich schließlich.

 

Das riesige Kirchenschiff ist ausgestattet mit dem Hochaltar und zwei Seitenaltären, Betstühle mit geschnitztem Rokokomuschelwerk. Seitlich des Tabernakels stehen die Holzbüsten der Apostelfürsten Peter und Paul und über dem Tabernakel das bekleidete marianische Gnadenbild aus der Zeit um 1400, wohl böhmische Arbeit. Die Bekleidung wird gewechselt. Die kostbarste besitzt Blumenstickerei auf gelbem Samt und Adelswappen aus dem 18. Jahrhundert. Bemerkenswert sind auch die Votivkerzen, für die bei der Innenrenovierung 2008/09 unter dem Turm ein neuer Raum gestaltet wurde. Auch die Votivgaben die zum Dank der Gottesmutter gespendet werden, finden dort einen würdigen Ort. Auch die Moosbacher Wallfahrer hatten sicher irgendwelche Anliegen auf dem Herzen, die sie der Neukirchner Muttergottes anvertrauten.

 

Während anschließend Pfarrer Josef Drexler zwei Rosenkranzgesetze mit den Teilnehmer betete, sang dazwischen der Bergler Gsang wunderschöne Marienlieder und begann mit „Maria sei gegrüßt“, „das Ave Maria der Heimat“ oder das gefühlvolle „ ich geh wenn ich traurig bin, zur lieben Muttergottes hin“ oder passend für die Wallfahrtskirche Neukirchen trugen sie „Madonna vom Hl. Blut“ vor.

Im Namen aller dankte Franz Xaver Pongratz Pfarrer Drexler für die wundervolle Gestaltung der Maiandacht und die Erläuterungen der Wallfahrt, insbesondere auch Erika Rabenbauer und Josef Höcherl für die musikalische Ausschmückung dieser stimmungsvollen Maiandacht.

 

Die außergewöhnliche Maiandachtfahrt der Senioren endete mit einer Einkehr im Waldschlössl, wo die Familie Maurer die Gäste sehr freundlich aufnahm und bewirteten und der Bergler Gsang noch einige Lieder zum Besten gab.

 

Franz Xaver Pongratz bedankte sich bei der Heimfahrt bei Pfarrer Drexler für die Gestaltung der Maiandacht und seine Mitfahrt, den Senioren für ihr Dabeisein, dem Busfahrer Dorostkar und dem Bergler Gsang für ihre musikalische Unterhaltung. Auch Pfarrer Drexler seinerseits bedankte sich bei allen für die Mitfahrt und bei Pongratz für die Organisation, dessen Ziel er sehr gut getroffen habe. Zur nächsten Zusammenkunft lud Pongratz wieder alle am 13. Juni in die ehemalige Schule ein.

 

Foto: mittig Pfarrer Josef Drexler, links Maria Rackl, rechts Erika Rabenbauer und Josef Höcherl, hinten FX Pongratz und Helga

Foto zur Meldung: Die Senioren in der Wallfahrtskirche Neukirchen beim Hl. Blut
Foto: Die Senioren in der Wallfahrtskirche Neukirchen beim Hl. Blut

Die Senioren feierten einen lustigen Nachmittag

(08.02.2018)

Kabarettistin Gertraud Heubl sorgte für viel Humor

 

Prackenbach. Einen heiteren und unterhaltsamen Nachmittag wurde am Donnerstag den Senioren bei ihrem jüngsten Treffen im Pfarrheim geboten, wobei die Leiterin Gerlinde Zweck für ihre monatlichen Zusammenkünfte immer wieder etwas Neues einfällt. So hatte sie wieder einmal den „Vogel“ abgeschossen und die Kabarettistin Gertraud Heubl, genannt „Heibe-Weibe“ eingeladen, von deren lustigen Anekdoten die gut 50 Anwesenden im faschingsmäßig dekorierten Pfarrheim mehr als begeistert waren.

 

Nachdem die Senioren mit Kaffee und leckeren Kuchen versorgt waren, legte die Heibe-Weibe“, aus Rattiszell stammend, gleich los. Als „Ratschn“ verschrien verstand sie es mit ihren lustigen Sprüchen aus dem Alltagsleben und den zweideutigen Anspielungen das Publikum zu Lachsalven hinzureißen, so dass im Saal kein Auge trocken blieb.

 

Vor allem die Teamleiterin Gerlinde Zweck bekam ständig ihr Fett weg, denn sie ist ja mit ihren Senioren ständig auf Trab, vor allem, wenn sie mit ihnen auf Reisen geht und bedacht ist, dass sie ja vom Busunternehmen Haimerl einen jungen Busfahrer erwischt. Da ist sie mit dem Baumgartner Sepp immer gut gefahren, meinte sie. Bei der Fahrzeugweihe hat sie vorher ihr Auto noch durch die Waschanlage gefahren und es dann mit Blumen geschmückt, erzählte da die Kabarettistin. Thekla geht gern Schwammerl suchen, erklärt da Heibe-Weibe. Doch neuerdings geht sie dabei auf Handy-Suche. Auch der Herr Pfarrer war auf Schwammerlsuche auf dem Bretterschachten unterwegs, bis ihn die Kühe vertrieben. Auch vom Ferdl habe sie erfahren, dass dieser mit dem Diakon Dietlerle im Pfarrhaus eine WG gegründet hat.

 

Auch die Männerwelt nahm die Kabarettistin auf´s Korn und meinte, dass die Erdanziehungskraft bei Älteren nicht mehr so gut ist. Auch sollte man vor der Ehe enthaltsam sein, habe sie gehört, wenn du aber verheiratet bist, kommt die Enthaltsamkeit von selber.

Noch viele lustige Sachen hatte Heibe-Weide noch auf Lager und die Senioren genossen den wunderschönen Nachmittag und so mancher ließ für ein paar Stunden das tägliche Einerlei vergessen.

 

Die Pfarrhausfeen aber wurden nicht müde, die Senioren den ganzen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Getränken und belegten Broten zu versorgen, wobei sie ihnen noch einen leckeren Wurstsalat kredenzten und der eine oder andere dabei feststellte, das Abendessen zu Hause gespart bliebe.

 

Foto: Gertraud Heubl alis Heibe-Weibe

Foto zur Meldung: Die Senioren feierten einen lustigen Nachmittag
Foto: Die Senioren feierten einen lustigen Nachmittag

„Wir sagen euch an, den lieben Advent“

(09.12.2017)

Pfarrer Drexler und Gerlinde Zweck freuten sich über ein übervolles Pfarrheim

 

Prackenbach. Der alljährliche Seniorenadvent im wunderschön weihnachtlich geschmückten Pfarrheim war heuer mit 70 Junggebliebenen besonders gut besucht, über das sich Pfarrer Josef Drexler und die Teamleiterin Gerlinde Zweck ganz besonders freuten. Es wurde ein unterhaltsamer und stimmungsvoller Nachmittag, der nach einer Pause in eine lustige Szene überging, weil die Teamleiterin in das Gewand vom Hl. Petrus schlüpfte, weil der Nikolaus und auch nicht der Hl. Georg keine Zeit hatten, nach Prackenbach zu kommen. Das goldene Buch war trotzdem übervoll, über das der gestrenge Gottesmann zu berichten hatte

 

Als alle mit Kaffee und Kuchen versorgt waren, begrüßte Gerlinde Zweck alle Anwesenden und brachte die Freude zum Ausdruck, dass wieder so viele den Weg ins Pfarrheim gefunden haben. Auch Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle wurden begrüßt und Bürgermeister Andreas Eckl mit seiner Manuela. Auch die musikalische Gruppe mit Franz Mothes, Ferdl Klement, Georg Ecker und die Instrumentalisten Annerl Bartl und Josef Maurer durften dabei nicht fehlen.

 

Dann wurde es mit einem Mal „staad“ im Pfarrheim, als die Anwesenden gemeinsam mit dem altbewehrte Adventlied vom „lieben Advent“ den stimmungsvollen Nachmittag eröffneten und die musikalische Gruppe im Laufe des Nachmittags die Anwesenden mit besinnlichen Weisen verwöhnten.

 

Dazwischen erzählte Helga Pritzl eine denkwürdige Geschichte vom „Strohhalm“, den ein kleiner Hirte mit nach Hause genommen hat, auf dem das Kind gelegen hat. Die anderen lachten und meinten, es sei doch nur Abfall. Der Kleine aber behielt den Strohhalm als ein Zeichen für das Kind. Immer wenn er ihn in die Hand nahm, wurde er an das Kinder erinnert und an das, was die Engel gesagt hatten.

Anschließend erinnerte Pfarrer Josef Drexler in seinem Grußwort an das Hirtenwort zum 1. Advent, und Bischof Rudolf Voderholzer zu den Hausgottesdiensten einlud. Diese Tradition, welche von Bischof Rudolf Graber vor 40 Jahren initiiert wurde, möchte nun Bischof Rudolf Voderholzer wieder beleben, die Adventszeit nutzen und geistliche Einkehr am richtigen Ort zu gestalten. Dann lobte er Gerlinde Zweck, die stets in die Seniorenveranstaltungen ein geistlichen Wort mit einfließen lässt und übergab an ihre Mitarbeiter mit Dankesworten ein Kripperl und anschließend auch an alle anwesenden Senioren.

 

Nach den gesprochenen Fürbitten und einem Vater unser sprach Bürgermeister Eckl ein Grußwort und zollte den Mithelfern ein großes Lob für die wunderbare Gestaltung des Seniorenadvents und honorierte auch die vielen Senioren, die den Weg ins Pfarrheim gefunden haben, über das er stets sehr erfreut sei. Er berichtete, dass die Gemeinde mit seinen 24 Geburten und 23 Eheschließungen und auch politisch auf einem guten Weg ist und er hofft, dass es weiterhin so gut läuft. Er hatte auch ein Geschenk dabei von der Gemeinde für die Senioren zur Verwendung, über das sich Zweck sehr freute.

Er bemerkte auch Diakon Andreas Dieterle und meinte, „der passt wie der Christbaum zu uns“, bemerkte er, versteht Spaß und er habe nur Gutes über ihn gehört, meinte er mit der Hoffnung, dass er lange bei uns bleibt.

Mit guten Wünschen für die kommenden Weihnachtstage und einem gesunden 2018 überreichte er und seine Manuela einen selbstgebastelten wunderschönen Stern, die Manuela in mühevoller Arbeit aus 6550 Perlen gebastelt hat.

Auch Diakon Andreas Dieterle richtete freundliche Worte an die Zuhörer, bedankte sich für die Einladung und hatte Worte des Lobes an Pfarrer Drexler. Es sei ein schönes Miteinander mit ihm und es gehe alles Hand in Hand, was man nicht überall findet. Aufmerksam horchten dann alle zu, als er in seinem Gedicht vom „Weihnachtstrubel“ erzählte und meinte „Wie ist es da bei uns?

 

Nach einer Pause erzählte Franz Mothes in tschechisch von einem vierten „Hl. drei König“ den man schließlich aus der Hl. Gesellschaft hinauswarf, weil er ein unsittliches Wort auf der Zunge hatte.

 

Das Highlight des Nachmittags war der Besuch des Hl. Petrus, der so manchen den Kopf zurechtrückte und die Anwesenden herzlich lachen konnten. Besonders viel stand in dem goldenen Buch über Pfarrer Drexler zu lesen, dass die Kinder bei der Martinsfeier keine Plätzchen wollten sondern Lebkuchen und er oh Schreck den Geburtstag der Mesnerin vergessen hat. Auch Diakon Dieterle musste herhalten und seine Frau, die zur Diakonweihe ein wunderschönes Dirndl trug und zur Einführung einen Hosenanzug. Lob erhielten auch Ferdl Klement und das Gemeindeoberhaupt, zwei Menschen, die in der Gemeinde bzw. im Pfarrheim unentbehrlich sind.

 

Die Senioren versorgten die Senioren den ganzen Nachmittag mit leckeren Sachen, belegten Broten und zum Schluss mit Glühwein und Plätzchen. Dann überreichten sie an jeden Einzelnen ein kl. Weihnachtsgeschenk in Form von einem wunderschönen Stern, gebastelt von Gabi Klement.

Mit dem Lied „der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen, am Himmel hell und klar“ endete für alle die unterhaltsame und stimmungsvolle adventliche Feier.

 

Fotos:

Bild 1: Helga Pritzl mit ihrer denkwürdigen Geschichte

Bild 2: Pfarrer Josef Drexler verteilt Kripperl

Bild 3: Bürgermeister Eckl hat für die Senioren eine Finanzspritze parat (Gerlinde Zweck)

Bild 4: Diakon Andreas Dieterle

Bild 5: BM verteilt kostbare gebastelte Sterne

Bild 6: der Hl. Petrus alias Gerlinde Zweck  

Bild 7: Ein Stern vom BM aus lauter Perlen

Bild 8: musikalische Gruppe – Franz Mothes, Ferdl Klement, Annerl Bartl, Josef Maurer, Georg Ecker

Foto zur Meldung: „Wir sagen euch an, den lieben Advent“
Foto: „Wir sagen euch an, den lieben Advent“

Pflege – Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

(09.11.2017)

Franz Lobmeier vom Roten Kreuz referierte bei den Senioren

 

Prackenbach. Der Seniorenkreis der Pfarrei Prackenbach/Krailing hatte am Donnerstag zu einem sehr interessanten Vortrag zu den Themen Pflege von Angehörigen, Pflegeversicherung oder Vorsorgevollmacht eingeladen. Als kompetenten Referenten konnte man Franz Lobmeier vom Roten Kreuz Viechtach gewinnen, der unter anderem auch über die neue Einteilung der Pflegegrade und Leistungsbeiträge informierte, die am 01.01.2017 in Kraft getreten sind.

 

Die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck konnte neben dem Referenten auch 70 Senioren begrüßen und dankte Franz Lobmeier, dass er sich für den wichtigen Vortrag ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hatte.

Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen, durch einen schweren Unfall, schleichende Krankheit oder auf Grund des Alters. Die meisten wünschen sich für einen solchen Fall die Betreuung im eigenen Heim, besten Falls durch die Angehörigen. 71 % der 2,63 Millionen Pflegebedürftiger werden im Rahmen der häuslichen Alterspflege versorgt, in rund zwei Drittel der Fälle übernehmen die Angehörigen selbst die Alterspflege. Nur bei 616.000 Pflegebedürftiger greift ein ambulanter Pflegedienst ein.

 

Pflegebedürftigkeit wird seit Anfang des Jahres nach einem neuen System bewertet, erklärte der Referent. Das Ziel der Reform mit der Einführung der 5 Pflegegrade war, die Pflegeleistungen besser an die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen, insbesondere auch Menschen mit Demenz anzupassen. Die Pflegereform 2017 führte eine neue Pflegebedürftigkeit ein, bei der geistige Erkrankungen mehr in den Vordergrund gestellt werden. Psychische und physische Faktoren der Pflegebedürftigkeit werden dabei gleichgestellt.

 

Dann ging Lobmeier auf die seit 01.01.2017 geltenden Pflegegrade ein, die bisher von den Pflegestufen 0,1,2,3 von den neuen fünf Pflegegraden abgelöst wurden. Dadurch kamen vor allem demenzkranke ältere Menschen in den Genuss der gleichen Pflegeleistungen wie körperlich pflegebedürftige Menschen, wobei auch hilfsbedürftige Menschen Unterstützung im Alltag bekommen können. Neuer Kernbegriff für die Messung ist der Grad der Pflegebedürftigkeit. Leistungen aus der Pflegeversicherung gibt es nur auf Antrag und ab dem Monat der Antragsstellung, erklärte Lobmeier.

 

Die Gutachter des med. Dienstes MDK überprüfen bei jedem Antrag jeden Antragsteller an Hand eines Fragekataloges auf ihren Grad ihrer noch vorhandenen Selbständigkeit. An Hand dieses Gutachtens des MDK entscheidet dann die Pflegekasse, ob Pflegebedürftigkeit mit einem Pflegegrad besteht oder aber auch abgelehnt wird. Je mehr Punkte, desto höher ist der Pflegegrad, bemerkte der Referent.

 

Das Gutachten erfasst alle wichtigen Gesichtspunkte der Pflegebedürftigkeit aufgrund körperlicher, psychischer und kognitiven Beeinträchtigungen, wobei Lobmeier die sechs verschiedenen Bereiche erörterte: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeit, Verhaltensweise und psychische Probleme, bewältigen von selbständigen Umgang mit Krankheiten mit Krankheiten von therapiebedingten Anforderungen sowie Gestaltung des Alltagslebens. Folge dessen, wer nicht pflegebedürftig ist, bekommt auch kein Geld aus der Pflegkasse, bemerkte Lobeier.

 

Dann klärte der Referent die Anwesenden über die Leistungsbeiträge in den einzelnen Pflegegraden auf. Geldleistung erhält ambulant bei Grad 1/125,00 €, 2/316,- €, 3/545,- €, 4/728,- € und 5/901,- €, während eine Sachleistung im ambulanten Bereich in der Stufe 2 bei 689,- €, bei 3/1298,- €, 4/1612,- €, und 5/2995,- € liegt. In der häuslichen Pflege erhalten die Antragsteller im Grad 1 pro Monat 125,- €, Grad 2/689,- €, 3/1298,- €, 4/1612,- € und 5/1995,- €, während bei ambulanter Pflege durch Angehörige bei 2/316,- €, bei 3/545,- €, 4/728,- € und 5/901,- € gewährt wird. Bei Leistungen durch das Pflegeheim werden die Beträge bei 2/770,- €, 3/1262,- €, 4/1775,- €, 5/2005,- € gewährt. Ausdrücklich bemerkt Lobmeier, dass seit 2017 alle Bewohner eins Pflegeheimes das gleiche zahlen.

 

Schließlich erklärte der Referent auch, dass der Pflegebedürftige Anspruch auf Tages- bzw. Kurzzeitpflege hat und dass der Familienangehörige, welcher einen Angehörigen zu Hause pflegt, Sachleistungen aus der Pflegekasse erhält. Auch zahlt die Pflegekasse lt. Antrag Leistungen an die Rentenversicherungskasse.

 

Im weiteren Verlauf behandelte Lobmeier noch das Thema Patientenverfügung, wobei er auf die Frage feststellen musste, dass noch nicht alle der Zuhörer ein entsprechendes Formular ausgefüllt haben. Er appellierte an die Zuhörer, sich eine Broschüre bei der Gemeinde abzuholen, in welche der Antragsteller alle Angelegenheiten im medizinischen Bereich bestimmen kann, sollte er in einem entsprechenden Fall seinen Willen nicht mehr bilden oder äußern kann.

 

Eingehend diskutierte man noch über die Vorsorgevollmacht, über deren Fakten man sich mit der Familie unbedingt absprechen sollte. Wenn kein Angehöriger da ist, muss dies notariell geregelt werden. Wenn der Betroffene noch im Besitz seiner geistigen Kräfte ist, kann er alles in einer Vorsorgevollmacht noch selber bestimmen. Denn, was wird, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin und wer entscheidet für mich. Wer erledigt meine Bankgeschäfte um meine Behörden und meine Versicherungsangelegenheiten oder ambulante Hilfen und vieles mehr.

 

Nach dem Franz Lobmeier noch viele Fragen beantworten musste, bedankte sich Gerlinde Zweck für den ausführlichen und die informativen Ausführungen mit einem kleinen Präsent.

 

Foto: Franz Lobmeier und Gerlinde Zweck

Foto zur Meldung: Pflege – Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Foto: Pflege – Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Witzeerzähler Tobias Krenn hatte bei den Senioren die Lacher auf seiner Seite

(12.10.2017)

Prackenbach. Beim letzten Seniorennachmittag hatten sich an die 50 Personen auf die Beine gemacht um einen humorvollen Nachmittag zu genießen. Gleich zu Beginn konnte Gerlinde Zweck den neugeweihten Diakon Andreas Dieterle in ihrer Mitte begrüßen. Dieser freute sich sehr herzlich über die Einladung und wünschte allen einen frohen und heiteren Nachmittag, ehe er von Tisch zu Tisch ging. Weiter gab dann die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck bekannt, dass die weiteren Treffen bereits um 13.00 Uhr stattfinden, was auch von den Anwesenden auf Verständnis fiel und Zuspruch aller fand.

Für den nächsten Seniorenkreis am 09. November 2017 kündigte sie einen kompetenten Fachmann in Sachen Pflege, Betreuung sowie Vollmachten an und warb um zahlreiche Teilnahme für diesen Vortrag. Dazu konnte sie Franz Lobmeier, Leiter des BRK Seniorenwohn- und Pflegezentrum Viechtach gewinnen.

 

Zwischenzeitlich hatten sich die Senioren mit Kaffee, Kuchen und kleinen Brotzeiten versorgt, bis der Witzeerzähler Tobias Krenn bei ihnen schon lang ersehnt eintraf. Dieser legte gleich mit „krachenden“ Witzen los und hatte sofort die „Lacher“ auf seiner Seite. Als er weiter mit zungenbrechenden Texten loslegte, blieb kein Auge mehr trocken. So „versorgte“ er seine Junggebliebenen mehr als eine Stunde mit Witzen und humoristischen Texten, so dass die Zeit mehr als verflog. Die Senioren spendeten für diese unterhaltsamen Stunden immer wieder kräftigen Applaus. Beim nachhause gehen waren sich alle einig, dass es wieder ein schöner und humoristischer Nachmittag war.

 

Foto: Witzeerzählt Tobias Krenn

Foto zur Meldung: Witzeerzähler Tobias Krenn hatte bei den Senioren die Lacher auf seiner Seite
Foto: Witzeerzähler Tobias Krenn hatte bei den Senioren die Lacher auf seiner Seite

Die Senioren fuhren zum Bogenberg und waren vom Dahliengarten von Tom und Ulli begeistert

(07.09.2017)

Prackenbach. Gutgelaunt und bei bewölktem aber trockenem Wetter starteten die Senioren am vergangenen Donnerstag mit mehr als 40 Personen mit dem Bus in Richtung Bogenberg. Dort angelangt, wurde zunächst im Wirtshaus „zur schönen Aussicht“ das Mittagessen eingenommen, zu dem auch der zukünftige Diakon Andreas Dieterle dazu gestoßen war. Nach dem Essen ging es dann zu Fuß zur bekanntesten und ältesten Marien-Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg.

Unter Mariengesängen und kurzen Gebeten der Senioren aus Prackenbach und Umgebung sowie mit Andreas Dieterle wurde eine kleine Marienandacht gestaltet. Auch die Kerzen der Holzkirchner Wallfahrer mit einer Länge von ca. 13 m wurden betrachtet. Wegen der Bedrohung der Wälder um Holzkirchen mit dem Borkenkäfer vor mehr als 600 Jahren, wurde ein Versprechen abgelegt, die auf diese Kerzenwallfahrt zurückführt.

 

Nach dem Rückmarsch zum Bus ging es weiter zu Tom und Ulli nach Schwarzach, die dort einen riesigen Dahliengarten mit mehr als 400 Sorten besitzen, welcher von ihnen gehegt und gepflegt wird. Leider sind in diesem Jahr wegen des großen Frostes viele dieser Blüten ausgebleiben. Die beiden Hobbygärtner freuten sich sehr, dass die Prackenbacher nun schon ein zweites Mal bei ihnen Halt gemacht haben. Sie hatten für die Gäste Kaffee und Kuchen, mit Unterstützung ihrer Nachbarn vorbereitet, der kostenfreu zur Verfügung stand.

Tom und Ulli führten die Gäste aus Prackenbach durch ihren Garten, die von der großen Blumenpracht aber auch von der Gastfreundschaft mehr als begeistert waren. Nach einem kurzen Aufenthalt nahm man wieder Abschied und es ging mit dem Bus weiter in Richtung Heimat. Im Gasthaus Bucher in Boxberg war für den Abschluss des Ausfluges noch eine Brotzeit angesagt.

 

Auf der Heimfahrt bedankte sich die Seniorenbeauftragte Gerlinde Zweck recht herzlich bei allen, besonders bei Andreas Dieterle, aber auch für den wunderschönen Tag, den sie gemeinsam mit der Gruppe erleben durften. Der nächste Seniorenkreis findet wieder am zweiten Donnerstag im Oktober (am 12.10.17) im Pfarrheim statt, bei der ein Vortrag übe Vorsorgevollmacht, Betreuung und vieles mehr geplant ist.

Foto zur Meldung: Die Senioren fuhren zum Bogenberg und waren vom Dahliengarten von Tom und Ulli begeistert
Foto: Die Senioren fuhren zum Bogenberg und waren vom Dahliengarten von Tom und Ulli begeistert

Gemütlicher Seniorennachmittag mit Pater Bettoy Joy Kulathinal

(10.08.2017)

Prackenbach. Einen gemütlichen Nachmittag erlebten die Prackenbacher Senioren am Donnerstag im Pfarrheim, wo nach einem gemeinsamen Kaffee und Kuchen die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck auch Pater Bettoy, der die Urlaubsvertretung für Pfarrer Josef Drexler übernommen hatte, sehr herzlich begrüßte.

Dieser berichtete, dass er aus dem südindischen Staat Kerala komme und ein Karmeliten Pater sei. Seine Eltern betreiben einen landwirtschaftlichen Betrieb, wo er als ältester von fünf weiteren Geschwistern aufgewachsen ist. Zur Zeit studiert Pager Bettoy an der Kath. Universität in Leuven/Belgien. Er macht dort seine Doktorarbeit und schreibt seine Dissertation über den Papst Emeritus Ratzinger und hofft, dass er seine Arbeiten nach einem Jahr abschließen kann, um dann wieder in seine Heimat zurückkehren zu können. Er wird dort nach seinem Abschluss voraussichtlich in einem Priesterseminar tätig sein.

Weiter berichtete er auf Nachfrage, dass in Kerala vier große Priesterseminare sind, wo in jedem mehr als 300 Priester-Kandidaten Theologie studieren und jährlich mehr als 200 Priester neu ausgeweiht werden. Aus diesem Grund können viele „Kerala-Priester“ in Europa Dienst übernehmen.

Kerala ist das „Bayern“ in Indien und von der Bevölkerung sind zirka 14 Prozent katholisch.

Sein gutes Deutsch habe Pater Bettoy zu einem kleinen Teil in Indien gelernt, einen weiteren Teil in Belgien und einen großen von den Leuten aus seinen sieben Urlaubsvertretungen in Deutschland erhalten, so der Pater auf die Frage. Die Leute in Deutschland korrigieren sein deutsch und helfen ihm dabei, diese sind seine besten „Deutschlehrer“, so der Redner.

 

Das Klima in Kerala ist heiß aber es ist eine andere Luftfeuchtigkeit als hier in Deutschland. Auf sein Alter ansprechend bemerkte er, dass er dieser Tage seinen 40. Geburtstag begehen konnte und die Senioren brachten ihm nachträglich mit dem Glückwunschlied „viel Glück und viel Segen“ noch ein Ständchen und bedankten sich mit einem Applaus für die gelieferten Informationen.

Pater Bettoy bat die Anwesenden um ihr Gebet für sein Studium, damit er seine Arbeit gut abschließen kann. Weiter bedankte er sich für die Einladung zu diesem Seniorennachmittag, an der er sehr viel Spaß hatte.

 

Abschließend lud Gerlinde Zweck zu einem Ausflug am 07.09.2017 Richtung Straubing ein. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Staubinger-Land, mit voraussichtlichen Besuch eines großen Dahliengartens bei Schwarzach und zum Kaffeetrinken und Brotzeitmachen in die „Ewigkeit“ gab sie eine Einladung vom Landkreis für 31.08.2017 zu einem musikalischen Seniorennachmittag nach Regen bekannt. Interessierte möchten sich wegen des Bustransfers bis zum 28.08.2017 bei ihr melden. Ansonsten wünschte sie eine schöne Ferien- und Urlaubszeit und bedankte sich fürs Dasein.

Foto zur Meldung: Gemütlicher Seniorennachmittag mit Pater Bettoy Joy Kulathinal
Foto: Gemütlicher Seniorennachmittag mit Pater Bettoy Joy Kulathinal

Senioren auf dem „König des Bayerwaldes“

(13.07.2017)

Prackenbach. Am Donnerstag machten sich die Senioren der Pfarrei-Prackenbach-Krailing mit einigen Gästen und Pfarrer Josef Drexler auf, um einen Ausflug zum Großen Arber zu unternehmen. Nachdem Pfarrer Drexler den Reisesegen erteilt und die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck an die 50 Teilnehmer mehr als herzlich begrüßt hatte, ging die Fahrt über Bodenmais, den Bretterschachten und dem Großen Arbersee zur Arber-Talstation am großen Arber.

 

Bei herrlichem Sonnenschein und bestem Bergwetter wurden die Senioren in den 6 Personen fassenden Gondeln auf den „König des Bayerwaldes“ transportiert. In der Eisensteiner Hütte wurden die Senioren schon erwartet und sehr freundlich aber auch sehr schnell bewirtet und bedient, damit anschließend genügend Zeit für die Erkundung des höchsten Berges im Bayerischen Wald blieb.

 

So wurden über die gut angelegten Wege ausgiebige Spaziergänge und Erkundigungen gemacht. Natürlich kraxelten einige zum Gipfelkreuz (1458), das auch berührt werden musste, um zu signalisieren, dass man den Höhepunkt dieses Berges erreicht hat. Man marschierte auf der Gipfelregion vorbei an den zwei Radomen der Luftwaffe, welche während des Kalten Krieges an der tschechoslowakischen Grenze errichtet wurde, um den Flugverkehr im Ostblock zu überwachen. Diese beiden mächtigen „Türme“ sind ja mit bloßem Auge vom Heimatort Prackenbach aus, zu sehen. Neben den Latschenkiefern war auch der gelbblühende Enzian in voller Pracht und verschiedene andere Gräser und Blumen der „Arber-Flora“ zu sehen. Außerdem hatte man eine wunderbare Sicht in alle Richtungen, bei strahlend blauem Himmel.

 

Gegen 14.00 Uhr trafen sich die „nicht Gehbehinderten“ Senioren bei der Arber-Kapelle um eine kleine Andacht zu halten. Die Erste Holzkapelle wurde 1806 errichtet. Gerlinde Zweck hatte einige besinnliche Texte, aber auch Fürbitten mitgebracht, welche auch zu Herzen gingen. Die Andacht wurde mit Liedern und Antwortgesängen ausgeschmückt, ehe Pfarrer Drexler zum Abschluss der Gebete den Segen erteilte. Dann stellten sich die Prackenbacher Senioren noch zu einem Gruppenfoto vor der Arber-Kapelle, welche eine große geschnitzte Madonna mit Kinder beherbergt und zu dieser an Arber-Kirchweih tausende von Pilger und Wanderer ihren Weg finden.

 

Dann machte sich die Reisegruppe talwärts auf und man bestieg wieder die Gondeln der Arber-Bergbahn. Unten angekommen bedankte sich Gerlinde Zweck wie auch Pfarrer Drexler sehr herzlich beim Personal und den verantwortlichen der Arber-Bergbahn für die kostenlosen Fahrten der Arber-Bergbahn, was mehr als lobenswert ist und für die soziale Unterstützung, die für die Region anerkennenswert ist.

 

Mit dem Bus ging es über den Brennes weiter in den schönen Lamer Winkel und über Arrach und Eck steuerte man ins Glasdorf Arnbruck der Familie Weinfurtner. Bei Kaffee und Kuchen, Brotzeit und Eis sowie einen kleinen Bummel durch Geschäfte und Park, ließ man den wunderbaren Reisetag ausklingen.

 

Auf der Heimfahrt bedankte sich Pfarrer Drexler, dass auch er mit dabei sein durfte um die „Heidelbeeren-Plätze“ sichten zu können. Außerdem lud er die Senioren zur Diakon-Weihe von Andreas Dieterle am 30.09.2017 nach Regensburg sowie den einzelnen Einführungen danach in der Pfarrei, sehr herzlich ein.

 

Gerlinde Zweck gab eine Einladung für die Senioren zum Fest am 06.08.2017 nach Arnbruck bekannt und bat um Mitteilung, falls eine Fahrt dorthin gewünscht wird. Außerdem bedankte sie sich bei allen für die Mitfahrt und das gute Miteinander und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieser schöne und harmonische Ausflug noch lange in Erinnerung bleiben möge. Der nächste Seniorennachmittag findet am 10.08.2017 wieder im Pfarrheim statt, wozu sie alle wieder sehr herzlich einlud.

Foto zur Meldung: Senioren auf dem „König des Bayerwaldes“
Foto: Senioren auf dem „König des Bayerwaldes“

Bürgermeister Eckl bei den Senioren

(08.06.2017)

Aktuelle Fragen der Gemeindepolitik waren gefragt

 

Prackenbach. Für den letzten Seniorennachmittag hatte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck Bürgermeister Andreas Eck eingeladen um über aktuelle Themen zu sprechen und soweit Fragen, Wünsche und eventuelle Beschwerden der Senioren anstehen, diese anzuhören und soweit als möglich zu beantworten.

 

So konnte sie das Gemeindeoberhaupt, trotz der vielen Termine am vergangenen Donnerstag im Pfarrheim recht herzlich begrüßen. Nach Kaffee und Kuchen und einer kleinen Brotzeit bedankte sich Bürgermeister Eckl für die freundliche Einladung und berichtete kurz über das aktuelle Geschehen in der Gemeinde Prackenbach. So wurde unter anderem über eventuelle Straßensperrungen, Aufhebungen und Abstufungen von Gemeindestraßen nachgefragt. Dazu gab Eckl ausführliche und befriedigende Aussagen. Aus der vierzigköpfigen Zuhörerschaft bekam er einhelligen Tenor und die Stimme eines Seniors, dass man mit dem jetzigen Bürgermeister sehr zufrieden sein kann, was durch Applaus noch bestätigt wurde.

Eckl meinte aber auch, dass man alle Wünsche der Bürger nicht erfüllen kann. Er selber und seine Kollegen bemühen sich aber, dass keiner ins Hintertreffen kommt.

 

So berichtete er, dass momentan die Sanierung des Rathauses im vollen Gange ist. In Viechtafell läuft die Dorferneuerung weiter und die Gemeinde steht wegen der Ausweisung von Bauland in Moosbach und Prackenbach in Verhandlungen mit Grundstückseigentümern. Die Nachfrage nach Wohnraum steigt ständig aber auch junge Familien wollen eigene vier Wände. Die Ortschaft Prackenbach wird mit Glasfaser versorgt und für das Umland ist ebenfalls die schnelle Breitbandversorgung beantragt. Eckl bemerkte dabei, dass die Breitbandversorgung genauso wichtig ist, wie vor Jahren die Kanalisation und Wasserversorgung. Ebenfalls fügte er an, dass die Gemeinde mit dem diesjährigen Haushalt ohne Neuverschuldung auskommt.

Zum Schluss dankte Eckl für das Interesse und wünschte den Senioren für die Zukunft alles Gute vor allem gutes Wetter beim nächsten geplanten Seniorenausflug im Juli auf den großen Arber.

 

Foto: Bürgermeister Eckl bei den Senioren im Pfarrheim

Foto zur Meldung: Bürgermeister Eckl bei den Senioren
Foto: Bürgermeister Eckl bei den Senioren

Die Senioren feierten einen lustigen Faschingnachmittag

(09.02.2017)

Kabarettestin Barbara Preis und die Griabign sorgten für viel Gesang und Humor

 

Einen heiteren und unterhaltsamen Nachmittag wurde den Senioren am Donnerstag bei ihrem jüngsten Treffen im Pfarrheim geboten, wobei der Leiterin Gerlinde Zweck für ihre monatlichen Zusammenkünfte immer wieder etwas Neues einfällt. Am Donnerstag hatte sie wieder einmal „den Vogl“ abgeschossen und die Kabarettistin und Volkssängerin Barbara Preis aus Bischofsmais und den Lokalmatator Franz Mothes mit seinen Griabign eingeladen, von deren Darbietungen die nahezu 60 Anwesenden im faschingsmäßig dekorierten Lokal mehr als begeistert waren.

 

Barbara Preis, die bei ihren Auftritten zuweilen das Outfit wechselt, hat eine glockenklare Stimme und zeichnet sich mit einem hintergründigen Humor aus. Sie stand schon mit viel bayerischer Prominenz gemeinsam auf der Bühne und begeistert mit ihrem Allround-Talent immer wieder das Publikum. Mit ihren Couplet-Auftritten und ihrer Stimmakrobatik verblüfft sie zuweilen die Zuhörer auch mit ihrem Gesang und viel Selbstironie und bezeichnet sich mitunter als Stripteasetänzerin und bemerkte von sich, dass sie einen Mann suche, der jedoch schon dick sein darf, denn für einen Dürren brauche sie viel zu lange, bis sie ihn aufgepäppelt hätte. Die Senioren waren am laufenden Band entzückt von ihrer Spontanität, so dass kein Auge trocken blieb.

 

Nach einer kleinen Pause kündete sie den Lokalmatador Franz Mothes an, der, sich an Gerlinde Zweck wendend meinte, dass er ihr wohl mit der Einladung der Kabarettistin keinen schlechten Rat gegeben hätte. Nach dem er von einer wahren Begebenheit aus seinem Heimatort Arnbruck erzählt hatte, übernahm er mit seinem Team (Georg Ecker, Ferdl Klement und Annerl Bartl nebst Josef Maurer) das Unterhaltungs-„Zepter“ und sorgten mit ihrem „Eigenurin“ erneut, dass bei den Anwesenden kein Auge trocken blieb: „Sie entschuldigen S` a Frage, es geht mi ja nix o. Haben sie Celulitis-Probleme… Auch längst vergessene Evergreens holten sie aus ihrem Repertoire, die Barbara Preis auch kräftig mit einstimmte: „Wißts, wou mei hoamat is“, „in da Fruah wann da Hahn duat an Krehda, da reck i mei Köpferl af´d Höh“ und schließlich durfte das alt bekannte Waldlerlied: Mia san vom Woid dahoim“ nicht fehlen, bei dem auch die Senioren kräftig mit einstimmten.

 

Fazit der vielen anwesenden Senioren: Es war ein wunderschöner Nachmittag, den sie alle genossen und so mancher das tägliche Einerlei für ein paar Stunden vergessen ließ.

Und was wäre ein unterhaltsamer Nachmittag, wenn nicht die fleißigen Pfarrhausfeen die Senioren den ganzen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und belegten Broten für das leibliche Wohl versorgten, wobei sie ihnen zum Schluss noch einen leckeren Wurstsalat kredenzten und der eine oder andere dabei feststellte, das Abendessen zu Hause gespart bliebe.

 

Foto: Auch von ihrem gemeinsamen Gesang hatten die Senioren aufmerksame Zuhörer (Barbara Preis, Franz Mothes, Ferdl Klement, Annerl Bartl, Georg Ecker, Josef Maurer)

Foto zur Meldung: Die Senioren feierten einen lustigen Faschingnachmittag
Foto: Die Senioren feierten einen lustigen Faschingnachmittag

Senioren stießen nachträglich auf ein gutes Neues Jahr an

(12.01.2017)

Prackenbach. Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass man beim ersten Seniorentreff im Januar nachträglich noch auf ein gutes neues Jahr anstößt. Dazu hatten sich wieder40 Senioren auf den Weg ins Pfarrheim Prackenbach gemacht. Erfreulicher Weise ist dabei festzustellen, dass seit einiger Zeit fast 40 % davon Männer sind, was natürlich auch das Seniorenteam sehr freut.

 

Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Seniorenteams Gerlinde Zweck hatte sie einige Gedanken und Geschichten für ein neues Jahr parat. Anschließend wünschte sie allen Senioren ein gutes, gesundes 2017, verbunden auf wieder gute Stunden und Gedanken des Miteinanders bei den Zusammenkünften und den Ausflügen im kommenden Jahr. Dann prosteten sich alle mit einem Glas Sekt zu und stimmten mit dem Lied „viel Glück und viel Segen“ ein.

In diesen Wunsch nahm Gerlinde Zweck alle Kranken aus der Pfarrei mit hinein und wünschte ihnen baldige Genesung, besonders der erkrankten Thekla Holzapfel, Helga Pritzl und Hedwig Weber aus dem Seniorenteam und dankte besonders den Frauen, die dafür in die Bresche gesprungen waren.

Die stets selbstgemachten Kuchen ließen sich die Senioren bei Kaffee und guter Laune schmecken.

Für den nächsten Seniorenkreis am 9. Februar 2017 lud Zweck alle wieder recht herzlich ins Pfarrheim ein. Im Zeichen des Faschings wird dabei die Kabarettistin Barbara Preis mit von der Partie sein.

 

Foto: Senioren stießen auf ein gutes Neues Jahr an - hinten stehend Gerlinde Zweck

Foto zur Meldung: Senioren stießen nachträglich auf ein gutes Neues Jahr an
Foto: Senioren stießen nachträglich auf ein gutes Neues Jahr an

„ Maria unsere liebe Frau – halleluja es ist Advent“

(03.12.2016)

Barbarazweige, Teelichter und eine willkommene Finanzspritze

 

Prackenbach. Der alljährliche Seniorenadvent im wunderschön weihnachtlich geschmückten Pfarrheim war heuer mit gut 65 Junggebliebenen wieder gut besucht, zu der Pfarrer Josef Drexler und das Pfarrheimteam am Samstag eingeladen hatte.

Es war ein sehr stimmungsvoller Nachmittag, der nach einer kleinen Pause in eine lustige unterhaltsame Szene überging, als die Leiterin der Seniorengruppe als Kaminkehrer erschien und über so manche Anwesende zu berichten hatte.

 

Als alle mit Kaffee und Kuchen versorgt waren, begrüßte Gerlinde Zweck die Gäste und Helfer und brachte die Freude zum Ausdruck, dass wieder so viele den Weg ins Pfarrheim gefunden haben. Auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Andreas Eckl mit Freundin Manuela wurden begrüßt sowie Ramona Preiß-Höcherl und Anna Bartl von der Gruppe Vokale Glissando, welche die Senioren mit ihren schönen Liedern verwöhnten, wobei man in dem besinnlichen Teil ein wenig inne hielt und die staade Zeit genoss.

 

Dazwischen erzählte Helga Pritzl eine sehr denkwürdige Geschichte vom „Vater“, der zu später Stunde vor der Haustür stand und ihm die griesgrämige Bäuerin die Türe verwies. Am Morgen fand man den alten Mann erfroren vor dem Haus. Die Polizei musste leider feststellen, dass es der Vater der Bäuerin war, der aus der Gefangenschaft gekommen war.

Während Gerlinde Zweck für die Menschen, die ganz besonders der Hilfe bedürfen, einen Stoßseufzer parat hatte, steckte Helga Pritzl je ein Licht am Adventkranz an.

 

Advent das Warten auf die Wiederkunft des Herrn scheint wirklich der Dreh-und Angelpunkt christlichen Lebens zu sein, bemerkte Pfarrer Josef Drexler in seinem Grußwort. Seien wir wachsam, ermahnte er die Anwesenden, dass wir ihm in der Stunde des Todes gegenüber treten können, wenn wir zu ihm heimkehren. Darum räumen wir beizeiten weg, was uns den Blick verstellt auf Jesus Christus auf das Kind von Betlehem, auf den kommenden Herrn.

Er lobte das Seniorenteam, dass es sich zur Aufgabe macht, ihre Anbefohlenen auch stets mit einem geistigen Programm unterhalten, wie heute beim Seniorenadvent.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte die zahlreich erschienen Senioren, die Musikantinnen und das Pfarrheimteam, wobei er die Organisation des besinnlichen Programms sehr honorierte.

Er berichtete Neues von der politischen Seite und bestätigte das Abgelaufene als ein gutes Jahr. Der Breitbandausbau wird in Prackenbach und Hagengrub wird weiter verfolgt und das Rathaus im nächsten Jahr saniert, so der Bürgermeister.

Er sprach auch den Rufbus an, eine gute Sache, auch für den Seniorenkreis. Wichtig sei, es muss eine Stunde vorher angerufen werden, wenn der Rufbus erscheinen soll. Zum Schluss wünschte er allen noch eine schöne Feier und überreichte an Gerlinde Zweck eine Finanzspritze für die vielen Auslagen, die der Seniorenkreis beansprucht.

 

Nach einer kleinen Pause hatte man auch noch einen lustigen Teil eingebaut, bei der auch Franz Mothes mit heiteren Geschichten nicht fehlen durfte, wobei auch Gerlinde Zweck im Outfit von Bürgermeister Eckl alias Kaminkehrermeister erschien, diesmal für den Nikolaus. Ob Pfarrer, Bürgermeister, Ferdl Klement und so manch andere Anwesende mussten einige lustige Anekdoten in Kauf nehmen und es wurde herzlich darüber gelacht.

Während die Pfarrhausfeen die Anwesenden ständig mit belegten Brötchen versorgten sang man für drei Geburtstagskindern bzw. Namenstag ein Glückwunschlied.

Zum Schluss gab es von Bürgermeister Eckl und seiner Freundin Manuela ein gebasteltes Weihnachts-Teelicht, vom Pfarrhausteam einen Barbarazweig und schließlich von Pfarrer Drexler ein Papierkripperl zum Aufstellen.

 

Foto: Gerlinde Zweck bekommt von BM eine Finanzspritze

Foto zur Meldung: „ Maria unsere liebe Frau – halleluja es ist Advent“
Foto: „ Maria unsere liebe Frau – halleluja es ist Advent“

Seniorennachmittag mit Film über Hochwasserkatastrophe vor 25 Jahren

(10.11.2016)

Prackenbach. Gut gelaunt haben sich am vergangenen Donnerstag gut 50 Senioren zum unterhaltsamen Nahmittag im Pfarrheim in Prackenbach getroffen. Nachdem man Kaffee und die selbstgemachten Torten genossen hatte, begrüßte die Leiterin des Seniorenteams Gerlinde Zweck alle sehr herzlich und dankte für das zahlreiche Kommen.

Sie dankte dem Medienproduzenten Hermann Holzer für den noch so kurzfristig zusammengestellten Film über die Hochwasserkatastrophe von August 1991. Der Filmbeitrag wurde anhand eines von Hermann Holzer original aufgenommenen Videofilmes und anhand von zur Verfügung gestellten Bildern von Ferdinand Gierl zusammengestellt. Dabei kam das Ausmaß dieser Schäden wieder in Erinnerung. Der Viechtacher Bayerwaldbote brachte damals die Schlagzeile: „Der Weltuntergang hätte auch nicht schlimmer sein können“.

Viele der anwesenden Senioren haben selbst beim Aufräumen in den verschlammten Häusern mitgeholfen. Das Mobiliar in den Häusern, welche von Schlammmassen verwüstet wurden, war nur noch Müll und wurde in Containern abtransportiert. Auch die Schäden der beiden Baufirmen Gierl und Kraus waren enorm. Das vom Hochwasser erfasste und abgetriebene Auto mit der Fahrerin konnte von der Feuerwehr Prackenbach befreit und gerettet werden.

Gott sei Dank gab es, trotz des Ausmaßes des Jahrhunderthochwassers keine Personenschäden. Zu Schaden kamen dabei drei Brücken auf dieser Strecke des Prackenbaches. So wurde die Brücke in Prackenbach beim ehemaligen Postamt zerstört. Ebenfalls hielt die Eisenbahnbrücke in Fichtental den Wassermassen nicht stand. Auch die Autobrücke von Fichtental nach Krailing wurde ebenfalls ein Raub der Fluten.

Der Donnerstag 1. August, der Tag der Katastrophe wird vielen noch in Erinnerung bleiben. So war der ca. 20 minütige Beitrag, der von Hermann Holzer dankenswerterweise noch zum 25-jährigen Gedenken bereitgestellt werden konnte, eine Bereicherung und ein Zeitzeuge der Geschichte von Prackenbach.

Die anwesenden Senioren lauschten gespannt dem Beitrag und schauten in Erinnerung den Katastrophen-Bildern vor 25 Jahren.

So dankte Gerlinde Zweck nochmals sehr herzlich Hermann Holzer für den bereitgestellten Film. Anschließend gab es noch eine kleine Brotzeit und Gerlinde Zweck lud alle Senioren für den nächsten Seniorenadvent am Samstag, 3. Dezember 2016 ins Pfarrheim in Prackenbach ein.

Foto zur Meldung: Seniorennachmittag mit Film über Hochwasserkatastrophe vor 25 Jahren
Foto: Seniorennachmittag mit Film über Hochwasserkatastrophe vor 25 Jahren

Seniorennachmittag mit Pater Alfons im Pfarrheim

(13.10.2016)

Prackenbach. Am vergangenen Donnerstag ließen es sich die Senioren im Pfarrheim gutgehen. Draußen wehte bereits ein Schneewind, aber im Pfarrheim war es heimelig warm und die fünfzig Senioren haben sich Kaffee, Kuchen und eine kleine Brotzeit schmecken lassen. Dazu schauten sie sich über Beamer-Leinwand alte Bilder von den ehemaligen Ministranten sowie auch die aktuellen Bilder des Ministranten-Treffens vom 8. Oktober an. Ebenfalls wurden Bilder von den Ereignissen des laufenden Jahres wie Seniorenausflug zum Großen Arber, Fronleichnamsprozession, 25-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Johann Christian Rahm, der Priesterweihe von Pater Felix Biebl in Windberg, Lagerfeuer-Gottesdienst und noch viele andere Bilder an.

 

Auch Pater Alfons Arockiaswamy besuchte den Seniorenkreis und hieß jeden persönlich mit einem kräftigen Händedruck willkommen. Auf Bitten von der Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck sang Pater Alfons einige Lieder aus seiner Heimat. Er begleitete sich dabei mit der Gitarre und wünschte nach seinem Kurzbesuch allen Senioren für die Zukunft alles Gute und  Gottes Segen.

Er selbst verlässt am 19.Oktober 2016 wieder die Pfarrei und wird an der LMU in München sein Studium fortsetzen.

 

Foto: Pater Alfons sang Lieder aus seiner Heimat

Foto zur Meldung: Seniorennachmittag mit Pater Alfons im Pfarrheim
Foto: Seniorennachmittag mit Pater Alfons im Pfarrheim

Seniorenausflug zur Wallfahrtskirche Mariahilf bei Amberg

(08.09.2016)

Prackenbach. Der letzte Seniorenausflug führte die Teilnehmer in die Oberpfalz. Im fast besetzten Bus begrüßte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck alle sehr herzlich und freute sich über die zahlreiche Teilnahme. Vorweg entschuldigte sie Pfarrer Josef Drexler, der wegen anderweitiger Terminarbeiten nicht teilnehmen konnte. Dann gab sie den Ablauf des Ausfluges bekannt. Als erstes Ziel wurde der Mariahilfberg bei Amberg angesteuert. In der Bergwirtschaft, gleich neben der Wallfahtskirche Mariahilf wurden die Prackenbacher Gäste bereits erwartet. Nach einem vorzüglichen Mittagessen machten die Senioren einen kleinen Rundgang um die Kirche sowie die angelegten markierten Spazierwege, welche als Naherholung auch für die Stadt Amberg einlädt.

 

Um 14.00 Uhr war dann für alle Senioren eine kleine Führung durch die Wallfahrtskirche Mariahilf mit dem Mesner Norbert Auves angesagt. Er berichtete über die Entstehung der Wallfahrt in den Wirren des 30-jährigen Krieges. Im Jahre 1634 suchte eine schwere Pestepidemie die Stadt Amberg heim. Schlimmer als je zuvor wütete der „schwarze Tod“ in der Stadt, bei der täglich 20 bis 40 Pesttote zu beklagen waren. In der Hoffnung auf ein rasches Ende der Seuche, gelobten die Bürger auf den Amberg eine Kapelle zu Ehren Mariens zu errichten. Dorthin übertrug man ein gestiftetes Marienbild nach der Fertigstellung der Kapelle. Schon wenige Zeit nach der Aufstellung des Bildes ließ die Pest in Amberg nach. Dies trug ebenso zum wundertätigen Ruf des Bildes bei.

 

Zu dieser Zeit waren auch Jesuitenpatres aus Passau in Amberg tätig. Mit der Wallfahrt wurden 1634 die zurückgekehrten Franziskaner auf dem Mariahilfberg betraut. Nach Unterbrechungen durch die Säkularisation wurde 1832 die Errichtung und Erweiterung eines Franziskanerklosters auf dem Berg, durch König Ludwig I. genehmigt, welche wieder bis heute mit der Betreuung der Wallfahrt auf dem Mariahilfberg zuständig sind. Weiter erläuterte er die Erbauung der Kirche durch den bekannten Baumeister Dientzenhofer sowie von der Freskierung durch Cosmas Damian Asam. So wurden mit reichhaltigem Stuck versehenen Deckengemälde und die großen Fresken mit der Geschichte der Wallfahrt durch die namhaften Künstler ausgeschmückt. Aber auch die heimischen „Handwerker“ haben am Hochaltar mit wunderbaren Goldschmiedearbeiten ihr Können gezeigt und die Stuhlwangen wurden ebenfalls mit wunderbaren Schnitzarbeiten versehen.

 

Nach der doch umfangreichen Führung stimmte Gerlinde Zweck und Helga Pritzl zu einem „Meerstern ich dich grüße“ an. Ebenso erscholl eine gesungene Litanei mit den beiden Leiterinnen und die Anwesenden stimmten in den Antwortgesang mit ein. Mit einem „Segne du Maria“ beschloss man die gesangliche Andacht. Gerlinde Zweck dankte dem Mesner der Wallfahrtskirche, Norbert Auves für seine Ausführungen und man stellte sich noch zu einem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem Gnadenbild auf.

 

Anschließend ging es wieder zum Bus und man trat die Heimreise an. Im Geschichtsträchtigen Einsiedlerforst machte man im Waldhaus bei Einsiedel noch zu einer Brotzeit halt. Ein lohnendes Ziel für einen bequemen Spaziergang nicht nur für Kinder. Ein Waldspaziergang vor dem Gasthaus mit vielen Wild- und Tiergehege mit zahlreichen zwei- und vierbeinigen Freunden.

Auf der Heimfahrt über Roding und Cham bedankte sich Gerlinde Zweck bei allen für das schöne Miteinander und für den wunderbaren sonnigen und erlebnisreichen Tag. Nochmals sagte sie dank für die zahlreiche Teilnehme und lud für den nächsten Seniorenausflug am 13.Oktober 2016 entweder zum großen Arber oder bei schlechter Witterung ins Pfarrheim ein.

Foto zur Meldung: Seniorenausflug zur Wallfahrtskirche Mariahilf bei Amberg
Foto: Seniorenausflug zur Wallfahrtskirche Mariahilf bei Amberg

Seniorenausflug führte zum Großen Arber

(18.07.2016)

Trotz Regenwetter ein unterhaltsamer Tag

 

Prackenbach. Alle hatten sich schon sehr gefreut auf den geplanten Seniorenausflug. Ziel war der Große Arber in der Hoffnung auf Fernblick über die heimatlichen Berge. Doch das Wetter war an diesem Donnerstag alles andere als freundlich. Die Leiterin der Seniorengruppe Gerlinde Zweck begrüßte dazu alle Senioren aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft recht herzlich und gab einen kurzen Ablauf bekannt.

 

Dennoch brachen knapp 50 Personen, davon neun von der Pflegeinsel Kuhn mit einem behindertengerechten Bus auf, in Richtung Lamer Winkel, in der Hoffnung, dass der Regen doch bald aufhört. Über den Brennes erreichten alle frohgelaunt die Talstation der Arber-Bergbahn. Innerhalb kürzester Zeit waren alle, auch die Rollstuhlfahrer und Gehbehinderten in die Barrierefreie Gondelbahn eingestiegen und erreichten binnen 10 Minuten die Bergstation des Großen Arbers. Da es auch jetzt noch nicht zu regnen aufgehört hatte und es nebelig war, wurde die Eisensteiner Hütte aufgesucht, um dort den geplanten Mittagstisch einzunehmen. Auch auf der Bergstation war ein barrierefreier Panorama-Aufzug für die Menschen mit Behinderung, um die Gaststätte zu erreichen.

 

Nach einem ausgiebigen und guten Essen, brach man wieder talabwärts auf. Lobend zu erwähnen sei dabei noch, dass die Gondelbahn für die Seniorengruppe kostenlos war.

Weiter ging die Fahrt mit dem Bus dann vorbei am Großen Arbersee und über die „Bretterschachten“ nach Bodenmais. Dort kehrten dann die Senioren noch zu einem Besuch der Joska-Glaswelt sowie zu Kaffee und Kuchen bzw. einer Brotzeit ein. Die Heimfahrt erfolgte über das Zellertal als endlich auch der Regen aufhörte.

 

Gerlinde Zweck bedankte sich zum Abschluss der Fahrt sehr herzlich und bemerkte, dass dieser Ausflug ein „Besonderer“ war. Außerdem bemerkte sie, dass der Ausflug evtl. bei schönem Wetter wiederholt werde und lud für den nächsten Seniorentreff am 11. August 2016 wieder ins Pfarrheim in Prackenbach ein. Bei dieser Zusammenkunft zeigt voraussichtlich Hermann Holzer aus gegebenen Anlass zum Jahrhundert-Hochwasser vom 1. August 1991 – also vor 25 Jahren – einen damals aufgenommenen Kurzfilm.

Foto zur Meldung: Seniorenausflug führte zum Großen Arber
Foto: Seniorenausflug führte zum Großen Arber

Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim

(09.06.2016)

Gerlinde Zweck merkte einige Termine an

 

Prackenbach. Zum jüngsten Seniorentag am Donnerstag begrüßte eingangs die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck alle gut gelaunten Senioren recht herzlich und erzählte ihnen ein paar heitere Geschichten, welch die Lachmuskeln stark strapazierten. Zuvor hatten sich die etwa 50 Senioren Kaffee, Kuchen und auch eine kleine Brotzeit schmecken lassen.

Gerlinde Zweck merkte anschließend an, dass sie mit einigen Terminen für die nächste Zeit aufwarte. So lud sie für Samstag, 18. Juni 2016 um 19.00 Uhr zum Gottesdienst in der Pfarrkirche in Prackenbach, als Nachprimiz von Pater Felix Biebl aus dem Kloster Windberg, ein. Nach dem Gottesdienst erteilt Pater Felix den Einzel-Primiz-Segen. Anschließend trifft man sich im oder beim Pfarrheim zu einem Umtrunk und der Möglichkeit, sich auch mit dem Neupriester Pater Felix zu unterhalten.

 

Für den 12. Juli 2016 ist in der Pfarrkirche Prackenbach die jährliche „Ewige Anbetung“, wozu sie ebenfalls schon die Senioren dazu einlud und auf den Termin aufmerksam machte. Näheres wird noch im Pfarrbrief bekanntgegeben.

Dann bat Zweck die Senioren, sich den 13./14.und 15. Juli 2016 freizuhalten. An einem dieser Tage ist der Seniorenausflug zum Großen Arber geplant. Man wird kurzfristig den Termin festsetzen, wenn das Wetter passt, denn bei Regenwetter hat man auch am Arber keine Sicht. Der genaue Termin wird auf alle Fälle kurzfristig noch mitgeteilt. Die Fahrt zum Großen Arber ist völlig unspektakulär für die Senioren und kann auch mit Rollstuhl oder Rollator unternommen werden, so Gerlinde Zweck in ihren Ausführungen.

 

Als weiterer Termin wäre der Sonntag, 10. Juli 2016 ins Auge zu fassen. An diesem Sonntag feiert der ehemalige Prackenbacher Pfarrer Johann Christian Rahm sein 25- jähriges Priesterjubiläum in der Pfarrei Aiterhofen-Geltolfing im Rahmen des dortigen Garten- und Pfarrfestes. Der Gottesdienst ist dort um 10.00 Uhr. Abfahrt um 8.30 Uhr beim Pfarrheim in Prackenbach. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Wer Interesse hat, möge sich in den nächsten Tagen in den bereitgestellten Listen in den Kirchen zur Mitfahrt eintragen.

Zum Schluss ihrer Ausführungen las Gerlinde Zweck noch eine kurze lustige und heitere Geschichte vor, ehe sie allen noch eine gute Unterhaltung bei Ratsch und Kartenspiel wünschte.

 

Foto: Senioren im Pfarrheim – Gerlinde Zweck im Hintergrund

Foto zur Meldung: Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim
Foto: Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim

Seniorenausflug ins Straubinger Land

(14.04.2016)

Kürbissonderkultur auf dem Schreyerhof in Atting besucht

 

Prackenbach. Mit knapp 40 Personen steuerten die gut gelaunte Seniorengruppe von Prackenbach am vergangenen Donnerstag Richtung Straubing. Leiterin Gerlind Zweck begrüßte alle im Bus sehr herzlich und gab dann einen kurzen Ablauf des Tagesausfluges bekannt.

 

Als erstes Ziel war das Kaufhaus Wanninger in Straubing zu einem verlängerten, ausgiebigen Frühstücks-Buffet angesagt. Dort stieß unter großen Applaus der ehemalige Pfarrer Johann Christian Rahm, der jetzt Pfarrer in Aiterhofen ist, zu den Prackenbacher Schäflein dazu. Jeder und jede Einzelne wurde von ihm begrüßt und so manche Erinnerung wurde wieder wach. Nach einer kurzen Visite im Kaufhaus ging es weiter zum Fabrikverkauf ins Modecenter Adler im Gäubodenpark.

Nach einem kurzen Aufenthalt ging die Fahrt dann ins Stadtzentrum, der Fußgängerzone, zum Bummeln, Schauen und zum Kaufen beim herrlichen Frühlingswetter.

 

Weiter ging die Fahrt dann Richtung Regensburg in die Gemeinde Atting zur Familie Gerlinde Schreyer auf dem Schreyer-Hof. Dort wurden die Senioren aus Prackenbach bereits erwartet. Auf dem Ackerbaubetrieb, der nachhaltig Kartoffeln, Zuckerrüben und Getreide produziert und vermarktet, wird seit 2001 die Sonderkultur Kürbisse mit angebaut. Besonders stolz ist die niederbayerische Landfrau auf die Kürbiszucht mit mehr als 100 verschiedenen Sorten. Die Aussaat der Kürbisse erfolgt Ende April bis Mitte Mai. Im Hof-Cafe, welches vor ca. 10 Jahren in den „böhmischen Gewölben“ errichtet wurde, wurden die Prackenbacher dann mit einer üppigen Brotzeit bewirtet. Ab Mitte September gibt es frisch vom Feld geerntete Kürbisse. Außerdem werden Kartoffeln heimisch geerntet und zu den Hofladenprodukten von Kürbiskern-Öl, Kürbis-Prosecco das ganze Jahr über auch Führungen angeboten.

Bevor sich die Senioren verabschiedeten, gab die Landfrau, welche auch aus der BR-Serie – Landfrauen-Küche – bekannt wurde, noch eine kleine Kunde von den verschiedenen Sorten von Kartoffeln, wobei sie über blaue, rote, gelbe und stärkehaltige Kartoffeln demonstrierte und informierte.

 

Bei der Verabschiedung bedankte sich Gerlinde Zweck für das schöne Miteinander und den schönen Tag und lud für den nächsten Seniorentreff am 12. Mai 2016 wieder ins Pfarrheim in Prackenbach ein.

Foto zur Meldung: Seniorenausflug ins Straubinger Land
Foto: Seniorenausflug ins Straubinger Land

Krankensalbungsgottesdienst mit Seniorentreff

(09.03.2016)

Gemeinsames Essen der Senioren

 

Prackenbach. Für den letzten Seniorentreff am Donnerstag war neben dem herkömmlichen gemütlichen Nachmittag ein Krankensalbungsgottesdienst in der Pfarrkirche angeboten. Außerdem waren alle Senioren zuvor zu einem gemeinsamen Essen eingeladen.

 

Die Leiterin des Seniorenteams Gerlinde Zweck begrüßte alle Senioren und gab nach dem Essen der Hoffnung Ausdruck, dass es allen gut gescheckt und gemundet hat. Dabei begrüßte sie auch Bürgermeister Andreas Eckl und dankte ihm, der Gemeinde und den Vereinen, welche es durch eine Spende möglich gemacht haben, dass dieses gemeinsame Essen stattfinden und finanziert werden konnte. Bei dieser Gelegenheit entschuldigte sie Pfarrer Josef Drexler, der wegen Unterrichtsstunden an der Schule am Essen leider nicht teilnehmen konnte.

 

Nach dem vorzüglichen Mahl ging es dann zu einem gemeinsamen Gottesdienst mit Krankensalbung in den Anliegen der Mitfeiernden in die Pfarrkirche St. Georg. Dort begrüßte sie Pfarrer Josef Drexler an dem sonnigen Vorfrühlingstag zur Feier der Hl. Messe und der Krankensalbung. „In den Sakramenten der Kirche begegnet uns auch heute noch kein geringerer als unser Herr Jesus Christus selber. Ganz so wie er damals vor 2000 Jahren den Menschen begegnet ist, heilend – heilschaffend, so auch heute in den Sakramenten der Kirche. In der Kraft der Sakramente wirkt Christus unser Heil an Leib und Seele“, so Pfarrer Drexler in seinen einführenden Worten.

 

Auch in dem Lesungstext aus dem Jakobusbrief wird an die Bedeutung der Krankensalbung erinnert mit den Worten „Ist einer von euch krank, dann rufe er die Ältesten (Priester) der Gemeinde zu sich. Sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten, wenn er Sünden begangen hat, werden diese vergeben.

 

Nach dem Evangelium merkte Pfarrer Drexler noch kurz an, dass durch die liturgische Erneuerung, in der Folge des letzten Konzils vor gut 50 Jahren, viel unternommen wurde, um das Sakrament der Krankensalbung vom Ruf eines Sterbesakramentes, von Ruf einer letzten Ölung zu befreien und es wieder mehr als das ins Bewusstseins der Gläubigen treten zu lassen, was es von Anfang an war und ist, zu einem Sakrament zur Stärkung, zur Aufrichtung und zur Heilung der Kranken, so Pfarrer Drexler. Er freute sich, dass er schon zum zweiten Mal in der Gemeinschaft der Senioren dieses Sakrament, wie es schon unter Pfarrer Johann Christian Rahm vor Jahren eingeführt und üblich geworden ist, zu spenden.

 

Anschließend sprach Pfarrer Drexler die Fürbitten über die Kranken und den Lobpreis über das geweihte Öl. Mehr als 60 Gläubige traten vor den Priester und ließen sich die Krankensalbung spenden. Dabei sprach er die Worte: „durch diese Hl. Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr der dich von Sünden befreit, rette dich; in seiner Gnade richte er dich auf. Dabei salbte er die Stirn und die beiden Hände.

 

Als Schlussgebet trug Gerlinde Zweck das Gebet oder die Gedanken vom Liebesbrot vor und

Pfarrer Drexler dankte allen für die Mitfeier des Gottesdienstes und der geistlichen Stärkung und lud alle zum gemütlichen Kaffeetrinken ins Pfarrheim ein, ehe er den Segen erteilte.

 

Nachdem die Senioren es sich bei Kaffee, Kuchen und Brotzeit wieder gut gehen ließen, dankte Gerlinde Zweck allen für die gute Beteiligung und überreichte bei dieser Gelegenheit an alle Teilnehmer als Oster- und Frühlingsgeschenk einen kleinen Vogel. Außerdem lud sie zum Senioren-Ausflug nach Ostern am 14. April zum Wanninger nach Straubing ein. Einkehr mit Brotzeit ist auf dem Kürbishof in Atting geplant.  

 

Foto: Krankensalbung in der Pfarrkirche

Foto zur Meldung: Krankensalbungsgottesdienst mit Seniorentreff
Foto: Krankensalbungsgottesdienst mit Seniorentreff

Senioren stießen nachträglich auf ein gutes neues Jahr an

(13.01.2016)

Hermann Fleischmann strapazierte die Lachmuskeln

 

Prackenbach. Jeden Donnerstag im Monat treffen sich die Senioren der Pfarrei Prackenbach-Krailing zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim. So auch in dieser Woche, wo sich wieder 50 Männlein und Weiblein einfanden, die einen lustigen und unterhaltsamen Nachmittag erlebten.

 

Die Pfarrhausfeen verwöhnten die Senioren wie immer im schmucken Pfarrheim und sorgten mit Kaffee, leckeren Kuchen, feinen Kücherln und einer Brotzeit für das leibliche Wohl und ließen ihnen bei guter Unterhaltung alle Wehwehchen und Sorgen für einige Stunden vergessen.

 

Senioren-Teamleiterin Gerlinde Zweck freute sich, dass wieder so viele Senioren gekommen sind und hieß alle, nebst Hochzeitslader Hermann Fleischmann herzlich willkommen. Sie erinnerte an die schönen Ausflüge und Zusammenkünfte im letzten Jahr und sprach die Hoffnung aus, dass es auch im neuen Jahr wieder so weiter geht. Mit einem Glasl Sekt stieß man anschließend auf das Neue Jahr 2016 an und bei „viel Glück und viel Segen“ wurde kräftig mitgesungen.

 

Dann holte Hermann Fleischmann seine Steirische heraus und auf ging´s mit lustigen Gstanzl und Geschichten, wobei er meinte, so lange es ein Bier gibt, bleibt er bei ihnen. Natürlich mussten beim Aussingen viele Anwesende Federn lassen. Sei es Gerlinde, die einen holprigen Oldtimer besitzt, Klement Ferdl, der hinter seiner Theke sitzt, als wenn er schon 30 Jahre do war. Auch die Pfarrhausfeen mussten her halten und die Lachmuskeln der Senioren wurden gehörig strapaziert. Schließlich erzählte Fleischmann noch vom „Alten Testament“ als Gott die Welt erschuf und am Sonntag, dem Ruhetag, die Musikanten bestellte. Fazit: Kein Wunder, dass die Musikanten von der Arbeit nicht viel wissen wollen.

 

Die Senioren genossen noch lange das unterhaltsamen Spiel und die lustigen Geschichten des Hochzeitsladers und seiner Harmonika und geizten nicht mit Applaus.

Jedoch bei den Pfarrheimfeen ging es anschließend ans Aufräumen und Putzen, dass es zum Schluss wie immer alles blitz blank ist, so dass ihr ehrenamtlicher Einsatz einmal ein großes Lob verdient.

 

Foto: Die Senioren stießen auf ein neues Jahr an

Foto zur Meldung: Senioren stießen nachträglich auf ein gutes neues Jahr an
Foto: Senioren stießen nachträglich auf ein gutes neues Jahr an

„Staad, staad heit is Advent“

(05.12.2015)

Große Freude über einen symbolischen Scheck aus der 900-Jahrfeier

 

Prackenbach. Der alljährliche Seniorenadvent im wunderschön weihnachtlich geschmückten Pfarrheim war heuer mit fast 90 Junggebliebenen ganz besonders gut besucht, zu dem Pfarrer Josef Drexler und das Pfarrheimteam am Samstag eingeladen hatte. Es wurde ein stimmungsvoller und unterhaltsamer Nachmittag, den alle Anwesenden sehr genossen. Und weil gerade Nikolaus war, schaute auch der gestrenge Gottesmann vorbei, der aus seinem goldenen Buch allerhand zu berichten hatte.

 

Als alle mit Kaffee und Kuchen versorgt waren, begrüßte die Leiterin der Seniorengruppe Gerlinde Zweck die vielen Gäste und Helfer und brachte die Freude zum Ausdruck, dass auch Junge und viele Männer wieder den Weg ins Pfarrheim fanden. Auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Andreas Eckl mit Freundin Manuela wurden begrüßt sowie Ramona Preiß-Höcherl und Annerl Bartl von der Gruppe Vokale Glissando, welche die Senioren den ganzen Nachmittag mit ihren schönen Liedern verwöhnten.

 

Es freut mich sehr, dass sie so zahlreich gekommen sind, begrüßte Pfarrer Drexler die Besucher und merkte an, dass schon wieder fast ein Jahr in der zweiten Runde der Pfarreiengemeinschaft vorbei ist. Er übernehme die Aufgaben sehr gern, meinte er, wenn die viele „Sterberei“ nicht wäre. Doch auch diesen Tag müssen wir herein lassen, meinte er. Bleiben wir unserm Herrgott treu, dann hat auch das Sterben einen Sinn und hören wir diesen Liedern zu, denn in ihnen steht sehr viel Wahres drin. Dann erklang das schöne Weihnachtslied, in dem es heißt: Es kommt die hl. Weihnachtszeit, seid nur alle still.“

 

Auch Bürgermeister Eckl hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und dankte Gerlinde Zweck mit ihren Helfern für ihre hervorragende Seniorenarbeit. „Das Sterben müssen wir wirklich abbringen,“ meine Eckl schmunzelnd, wenn man bedenkt, dass heuer in der Gemeinde wieder 36 Leute gestorben sind. Eckl erwähnte auch die 900-Jahrfeier, das in jeder Hinsicht gelungen war und dankte den Helfern für ihre Arbeit. In diesem Sinne überreichte er an Gerlinde Zweck zu der jährlichen Spende der Gemeinde, für die Senioren einen symbolischen Scheck über 500,- Euro aus dem Erlös der 900-Jahrfeier, worüber sich Zweck und die Senioren sehr freuten und kräftig Applaudierten. Später gab´s auch noch vom Bürgermeister und seiner Manuela ein persönliches Geschenk an alle Senioren und zwar ein Glas selbst hergestelltes Apfelgelee.

 

Nach dem man der neun Verstorbenen aus der Seniorengruppe gedacht hatte, trug Helga Pritzl ein Gedicht vom „Kerzerl“ vor. Das Highlight des Seniorennachmittags war der Besuch vom Nikolaus alias Hermann Kederer, der so manchen den Kopf zurecht rückte und die Senioren herzlich lachen konnten. Besonders viel stand in dem goldenen Buch über Pfarrer Drexler zu lesen. Dass er eine Haushälterin braucht und dass die Predigt bei allen Leuten wirkt. Auch Ferdl Klement der Top Manager musste herhalten, der stets mit Besen und Schaufel ans Werk geht „Ja wenn da Ferdl nicht war“ sang die Vokale Glissando. Auch das Gemeindeoberhaupt Andreas Eckl bekam sein Fett ab, weil er immer noch Junggeselle ist. Und auch Gerlinde Zweck und Hedwig Weber mussten herhalten. Zum Schluss gab´s auch noch von Pfarrer Drexler ein Kripperl zum Aufstellen.

Die Pfarrhausfeen versorgten wie immer die Senioren den ganzen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und belegten Broten und bedachten die Anwesenden zum Schluss mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk.

 

Foto: Pfarrer Drexler, Gerlinde Zweck und Bürgermeister Eckl

Foto zur Meldung: „Staad, staad heit is Advent“
Foto: „Staad, staad heit is Advent“

15 Jahre Seniorenkreis im Pfarrheim

(08.10.2015)

Pfarrer Johann Christian Rahm hat ihn ins Rollen gebracht

 

Prackenbach. Beim letzten Seniorennachmittag am Donnerstag im Pfarrheim haben sich zur Freude von Teamleiterin Gerlinde Zweck wieder gut 50 Junggebliebene eingefunden. Auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Andreas Eckl waren der Einladung gefolgt und Drexler meinte bei der Begrüßung der Anwesenden: „irgend etwas muss heute im „Busch“ sein.

Doch dann klärte er die Senioren auf, dass der Grund darin liegt, dass die Seniorennachmittage am 1. Oktober 2000 durch einen Anstoß von Pfarrer Rahm ins Leben gerufen wurde und nun bereits 15 Jahre besteht und zum Dank und Freude aller ist auch etwas daraus geworden. Er lobte Ferdl Klement, der ein Gedächtnis hat wie ein PC, hat dieses Datum ausgegraben, so Drexler.

 

Dann dankte er allen Personen, die sich in den 15 Jahren für den Seniorenkreis eingesetzt haben und überreichte jedem ein Blumengebinde. Zu ihnen zählten: Katharina Eckl, Gerlinde Zweck, den Helferinnen Helga Pritzl und Thekla Holzapfel, Antonie Preisler, Hedwig Weber , Gabi und Ferdl Klement.

 

Auch Bürgermeister Eckl gratulierte zur 15-jährigen Seniorenarbeit, die durch Pfarrer Rahm entstand und sich vortrefflich entwickelt hat. Es sei eine tolle Sache, meinte er und den Personen, die sich um die Senioren bemühen und um sie kümmern, sei man zu großem Dank verpflichtet. Er bat die Gäste, auch weitere Person zu den Treffen mit zu bringen und wünschte für die Zukunft alles Gute. An Gerlinde Zweck überreichte er eine Urkunde zum 15-jährigen Jubiläum.

 

Auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink sprach in Mundart a paar Worte. Sie sprach von den fleißigen Helfern, von Kuchen backen und bedienen: „Kam is a Teller laar, wird glei grent..“ Von Gschichten und Witzen, die bei Gerlinde nicht ausgehn und den Lachkanonen von Sketchen und „Ratsch-Kattln“. Sie erzählte von den Reisen der Senioren, bei denen sie den Woid kennen lernten. Ja, sagte sie, unser Seniorenkreis is weit bekannt drum bleibts no lang pumperl gsund und zum jammern gib´s heid koan grund. Auch an die Senioren, die bereits verschieden sind, wurde gedacht und zum Schluss dem Team Vergelt´s Gott gsagt.

 

Zum Schluss zeigte Ferdl Klement noch einige Kurzfilme von Hermann Holzer über den 300 Jahre alten Sägewerksbetrieb von Alois Schedlbauer in Wiedenmühle, vom Kirchenzug der 900 Jahrfeier und kurz Aufnahmen vom Waldwipfelweg in St. Englmar sowie von der hiesigen Mulberry- Ranch. Das fleißige Pfarrheim -Team hatte wieder für das leibliche Wohl reichlich gesorgt und Pfarrer Drexler und Margit Eidenschink überreichten an alle Anwesenden eine Rose. Gute Unterhaltung war anschließend groß geschrieben, bis sie nacheinander wieder den Weg nach Hause einschlugen.

 

Foto: Geehrte Ferdl Klement, Antonie Preisler, Helga Pritzl, Gerlinde Zweck, Ferdl Klement, Gabi Klement, Katharina Eckl. Mit Pfarrer Josef Drexler, BM Andreas Eckl und Margit Eidenschink.

Foto zur Meldung: 15 Jahre Seniorenkreis im Pfarrheim
Foto: 15 Jahre Seniorenkreis im Pfarrheim

Letzter Seniorenausflug nach Schön und Ruhmannsfelden

(09.09.2015)

Einem Kunstschmied über die Schultern geschaut

 

Prackenbach. Für dieses Jahr hat das Seniorenteam zum letzten Ausflug für 2015 eingeladen. Es war ein gemütlicher Tag angesagt und das erste Ziel war der Berggasthof Schroll in Schön, wo ein leckeres Mittagessen eingenommen wurde. Auch gönnte man sich den wunderbaren Ausblick über das Teisnachtal mit Blick auf den Höhenzug bis hin zum großen Arber.

So steuerten die Teilnehmer mit dem Bus nach dem frühen Mittagessen in Richtung Ruhmannsfelden und schlenderte vom Marktplatz aus gemütlich zur Schmiede von der Familie Wühr Dort angekommen durften die Senioren dem 88-jährigen rüstigen Kunstschmied bei seiner Arbeit über die Schulter schauen, wo er für die Prackenbacher Besucher eigens ein Nagelkreuz anfertigte. Schritt für Schritt konnte man bei den Arbeiten an dem über tausendgrad heißem Feuer an der Schmiedesse zusehen. Wechselnd von Esse und Ambos bearbeitete er dann am circa fünf Zentner schweren Ambos die Einzelteile. Zwischendurch konnten kleine Gruppen von 5 Personen die bereits fertigen Werke im ganzen Haus besichtigen. So erfuhr man, dass die Auftraggeber für Messer und Schwerter, von Teilnehmern und des Vereins der Landshuter Hochzeit oder spezielle Sonderaufträge aus der Schweiz waren, welche die Fertigungstücke immer nur aus „einem Stück“ Eisen geschmiedet werden.

Eine Sehenswürdigkeit ist eine Weihnachtskrippe aus circa 40 Figuren und Tieren, ebenfalls je aus einem Stück geschmiedet. Die Krönung seiner Arbeiten dürfte ein Schmiedeeisernes Grabkreuz sein, welches einmal die eigene Grabstelle schmücken wird. Außerdem wurden die Senioren in der Schmiede mit „Hausmacher Rumkugeln“ und Kleinigkeiten sowie  mit Sekt verwöhnt. Ein Dauergast in der Schmiede sind die Schüler des Gymnasiums aus Viechtach, welche dort antike Figuren, ebenfalls aus einem Stück Eisen schmieden.

 

Zum Abschluss überreichte der passionierte rüstige Kunstschmied das gefertigte Nagelkreuz an die Leiterinnen des Seniorenkreises Gerlinde Zweck und Helga Pritzl, welche sich sichtlich darüber freuten und einen würdigen Platz im Pfarrheim in Prackenbach finden werden. Gerlinde Zweck bedankte sich für die wunderbare Stunde im Hause des Kunstschmiedes Wühr und freute sich schon auf ein Wiedersehen.

 

Dann gingen die ca. 35 Teilnehmer noch zum Haus des Lebens um sich mit Kaffee und Kuchen noch zu verwöhnen und so den Nachmittag ausklingen zu lassen. Auf der Rückfahrt bedankte sich Gerlinde Zweck für die Teilnahme und lud für den nächsten Seniorenkreis am Donnerstag, 8. Oktober 15 wieder ins Pfarrheim nach Prackenbach ein.

Foto zur Meldung: Letzter Seniorenausflug nach Schön und Ruhmannsfelden
Foto: Letzter Seniorenausflug nach Schön und Ruhmannsfelden

Pfarrer Arul aus Südindien zu Besuch bei den Senioren

(13.08.2015)

Prackenbach. Beim letzten Seniorennachmittag war einfach nur Unterhaltung und Kartenspielen angesagt. Trotz der lang anhaltenden Hitzewelle der vergangenen Wochen waren doch an die 40 Senioren ins kühle Pfarrheim gekommen, um sich ein wenig auszutauschen. Dazu gab es wie gewohnt Kaffee und Kuchen sowie eine kleine Brotzeit.

 

Auch Pater Arul Raj Madalai Muthu OFMCap., welcher zur Zeit Urlaubsvertretung für Pfarrer Josef Drexler bis Ende August übernommen hat, war mit von der Partie. Nach dem er einen kurzen Plausch am Stammtisch gemacht hatte, stellte er sich den Senioren kurz vor. Er erzählte, dass er Pater Arul heiße, was zu Deutsch so viel wie Gnade bedeutet und aus Südindien komme, aus dem Bundesstaat Tamil Nadu.

Er ist Kapuzinerpater und arbeite zur Zeit an der Doktorarbeit in Philosophie an der Kath. Universität in Leuven in Belgien. Seine letzte Urlaubsvertretung hatte er voriges Jahr in der Pfarrei Mamming bei Dingolfing auch in der Diözese Regensburg. Es freute ihn, dass er auch in der Urlaubsregion Bayerischer Wald sein darf und bemerkte auf gut Bayerisch: „passt scho“ und wünschte den Senioren für die Zukunft alles Gute.

 

Zu guter Letzt bedankte sich Gerlinde Zweck bei Pater Arul für sein Kommen und lud für den nächsten Seniorenausflug am 10. September 2015 nach und um Ruhmannsfelden ein.

 

Foto: Gerlinde Zweck und Pater Arul

Foto zur Meldung: Pfarrer Arul aus Südindien zu Besuch bei den Senioren
Foto: Pfarrer Arul aus Südindien zu Besuch bei den Senioren

Senioren fuhren ins Nachbarland – Pfarrer Josef Drexler fungierte als Führer und Dolmetscher

(09.07.2015)

Viel Wissenswertes vom Chodenland

 

Prackenbach. Der letzte Seniorenausflug der Prackenbacher Senioren führte ins benachbarte Tschechien, ins Land der Choden. Gut gelaunt und bei bestem Reisewetter machten sich an die 40 Senioren von Krailing und Prackenbach zu einem Tagesausflug ins Nachbarland auf.

Vor der Abfahrt begrüßte Bürgermeister Andreas Eckl die Senioren im Bus und lud alle zur 900-Jahrfeier Ende Juli recht herzlich ein. Seine Einladung erging besonders für den Seniorennachmittag am Samstag, 25. Juli. Er teilte ihnen ferner mit, dass dazu ein Verzehrgutschein in Höhe von 9.00 € für alle anwesenden Senioren bei diesem Nachmittag ausgegeben werde. Einladungen per Post werden nicht versandt, es ergeht eine Einladung über die Presse sowie über den Pfarrbrief. Er wünschte der Reisegesellschaft einen schönen und erlebnisreichen Tag auf der Fahrt ins Nachbarland.

 

Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck begrüßte ebenfalls alle sehr herzlich. Sie freute sich, dass Pfarrer Drexler sich dazu Zeit nehmen konnte. Zugleich gratulierte sie ihm namens des Seniorenkreises nachträglich zum 15-jährigen Priesterjubiläum und zu genau 15 Jahren seines ersten Messopfers, dem Tag seiner Primiz am 09.07.2000 in Bodenmais, wo es damals, wie Pfarrer Drexler berichtete, in Strömen schüttete.

 

Auf der Fahrt in Richtung Furth im Wald begrüßte der Pfarrer alle sehr herzlich und brachte die Freude zum Ausdruck, dass er an diesem Seniorenausflug teilnehmen konnte und dass es für ihm eine Ehre sei, zum ersten Mal dabei zu sein.

 

Auf der Fahrt verlas Drexler einige Informationen über das Chodenland, die letzte ethnographische Region Böhmens, wo bis heute Volksbrauchtum, Mundart und Tracht noch lebendig erhalten geblieben sind: die älteren Frauen tragen hier die Tracht auch heute noch im Alltag. Bereits im 11. Jahrhundert besiedelte entlang der böhmisch-bayrischen Grenze der Volksstamm der Choden. Ihre Aufgabe war es, die Grenze zu bewachen. Das Gebiet der Choden im heutigen Landkreis Domazlice (Taus) umfasste 11 Dörfer.

Die Chodischen Bauern, es waren insgesamt etwa über 300 Familien, wohnten in befestigten Höfen. Im Grenzdienst wechselten sie sich von Hof zu Hof ab. Nur wenn ihr Gebiet ein hoher Herrscher passierte, begleiteten zu seinem Geleit alle erwachsenen Choden als Ehrenwache unter ihrer eigenen Fahne.

 

Für ihre Dienste erhielten die Choden eine Reihe von Privilegien. Mit fortschreitender Besiedlung des Grenzwaldes nahm die Bedeutung des Grenzdienstes ab und ab dem 16. Jahrhundert auch die Privilegien. Die Choden wehrten sich jedoch gegen das Beschneiden ihrer Rechte. Ihr Widerstand erreichte im 17. Jahrhundert im Zwist mit der Familie Lamingen von Albenreuth ihren Höhepunkt. Dieses Geschlecht erhielt nach der Schlacht am Weißen Berg im Jahre 1620 die chodischen Dörfer als Lehen. Am 28. 11.1695 wurde der Anführer der Choden Jan Sladky Kozina in Pilsen hingerichtet (die Hinrichtungsstätte lag auf dem heutigen Gelände der Pilsner Bierbrauerei) und damit war der Widerstand gebrochen.

 

Auf dem Hügel Hradek wurde ein Denkmal für den Chodischen Volkshelden Kozina errichtet. Unterhalb des Denkmals befindet sich das Restaurant Chodska Chalupa und dies war auch das erste Ziel des Ausfluges. Die Gastwirtschaft wird von einem großen Denkmal mit dem chodischen Hund bewacht, wo sich die Senioren mit Pfarrer Drexler zu einem gemeinschaftlichen Erinnerungsfoto stellten.

Im Restaurant wurde die Reisegesellschaft bereits zum Mittagessen erwartet, welches in der traditionellen böhmischen und chodischen Küche in volkstümlicher Atmosphäre allen gut gemundet hat.

Weiter ging es dann nach Domazlice/Taus. Pfarrer Drexler gab auf der Fahrt einige Informationen über die Stadt, die etwa 11.000 Einwohner beherbergt und noch zwei alte Stadttore besitzt. Dort wurde zunächst die Dekanatskirche Maria Geburt besucht, wo Pfarrer Drexler einige Erläuterungen gab und bemerkte, dass die Altäre nur an die Wand gemalt wurden und sich dabei die teure Ausstattung des Kircheninventars sparte. Nach einem gemeinsam gesungenen Marienlied konnte jeder selbst Kirche und Sehenswürdigkeiten der Stadt Taus besichtigen oder dort einkaufen gehen.

 

Am späten Nachmittag traten die Senioren dann wieder ihre Heimreise über Furth im Wald an. Als letzte Station steuerte man dann den „Bäcker-Wirt“ in Chamerau an, wo man noch eine Brotzeit einnahm.

Auf der Rückfahrt bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen Senioren, dass er mitfahren durfte und wünschte ihnen alles Gute. Gerlinde Zweck nahm ebenfalls die Gelegenheit wahr und lobte das gute Miteinander und lud alle zum Seniorennachmittag am 25.Juli zur 900-Jahrfeier ins Festzelt ein.

 

Foto: Gruppenfoto vor dem Denkmal des chodischen Hundes

Foto zur Meldung: Senioren fuhren ins Nachbarland – Pfarrer Josef Drexler fungierte als Führer und Dolmetscher
Foto: Senioren fuhren ins Nachbarland – Pfarrer Josef Drexler fungierte als Führer und Dolmetscher

Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim

(11.06.2015)

Termine und Veranstaltungen beim Seniorenkreis

 

Prackenbach. Beim letzten Seniorennachmittag am Donnerstag gab es einiges zu besprechen, da verschiedene Veranstaltungen anstehen. Nachdem man es sich bei Kaffee und Kuchen gemütlich gemacht hatte, begrüßte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck um die vierzig Senioren im Pfarrheim Prackenbach und entschuldigte eingangs Pfarrer Josef Drexler.

 

Zunächst lag eine Einladung der Kreisseniorenbeauftragten Kreuzer für das dritte Kreisseniorenfest in Kirchberg im Wald vor. Man kam überein, dass kein Bus eingesetzt wird und es jedem Einzelnen überlassen bleibt, dort teilzunehmen. Jeder Teilnehmer über 65 Jahre erhält dort einen Gutschein über 3 Euro. Selbstverständlich wird auch Landrat Michael Adam vor Ort sein.

 

Eine weitere Einladung lag für die 900 Jahrfeier der Gemeinde Prackenbach zur Teilnahme am Einzug am 24.07. und zum Kirchenzug am 26.07.2015, vor. Da die meisten weiblichen Senioren sich beim Kath. Frauen- und Mütterverein arrangieren und die Männer bereits bei den örtlichen Vereinen eingebunden sind, ist eine Teilnahme des Seniorenkreises Prackenbach nicht vorgesehen.

 

Dann verlas Gerlinde Zweck einen Brief von Pfarrer Josef Renner aus Ghana. Die Pfarrei Prackenbach – Krailing hat den Erlös des Fastensuppenessens vom Palmsonntag dem ehemaligen Dekan und Pfarrer von Kollnburg für Projekte in Ghana zukommen lassen. Pfarrer Josef Renner bedankte sich dafür sehr herzlich für die Unterstützung und teilte mit, dass dieser Erlös für den Bau eines Klosters für die Lehrerinnen der Gemeinschaft vom Guten Hirten Verwendung finden. Ferner teilte er mit, dass er für das geistliche Leben der vier Schulen, vom Kindergarten bis zum Abitur zuständig ist und bemerkte, dass er mehrere Taufbewerbergruppen betreue und es ihn freut, dass die Schüler/Innen gottsuchende Menschen sind.

Als weiteres gab Gerlinde Zweck dann den Termin für den nächsten Ausflug der Senioren bekannt. Dieser soll am Donnerstag, 9. Juli 2015 nach Tschechien in die Nähe von Taus führen, wobei sie auch alle dazu einlud. Die Abfahrt wird um 10.00 Uhr beim Pfarrheim sein. Nähere Informationen dazu werden in den Vereinsnachrichten bekannt gegeben. Auf alle Fälle sollten die Mitreisenden den gültigen Personalausweis nicht vergessen.

Ehe man sich noch eine kleine Brotzeit schmecken ließ, erzählte Zweck noch einige kurze Geschichten und Witze zur allgemeinen Belustigung.

 

Foto im Pfarrheim mit li. Gerlinde Zweck

Foto zur Meldung: Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim
Foto: Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim

Gemütlicher Seniorennachmittag zum bevorstehenden Muttertag

(07.05.2015)

Prackenbach. Gemütlich ging es beim letzten Seniorennachmittag zu. So kamen um die vierzig Junggebliebene zur Nachmittagsrunde und hatten eine gute Unterhaltung. Nach Kaffee und Kuchen und einer Brotzeit stimmte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck ein wenig auf den bevorstehenden Muttertag am Sonntag ein. Zunächst gab sie den „Besuch beim Herrn Pastor“ zum Besten, bei dem zum Schluss der Geschichte ein Teller mit Geld herumgereicht wurde und sich die Eingeladene, zu Kaffee und Kuchen, auch noch einen Schein genommen hat.

Dann erzählte sie die Geschichte, wie der liebe Gott die Mutter erschuf und dabei am sechsten Tag bereits Überstunden machen musste. Es waren zu viele spezielle Wünsche auf der Bestellung für dieses „Standart- Model“. So soll die Mutter pflegeleicht sein, Nerven wie Drahtseile haben, einen breiten Rücken, sechs Paar Hände, drei Paar Augen sowie zäh und energisch sein. Ein Engel, der dabei zuschaute, fuhr mit dem Finger über die Wange des Modells und bemerkte, dass da ein Leck sei. Das ist kein Leck, sagte der liebe Gott, das ist eine Träne! Die fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung und Verlassenheit. Die Träne sagte er, ist das Überlaufventil.

 

Anschließend trug Gerlinde Zweck noch zwei weitere lustige Geschichten vor, ehe sie den Müttern einen schönen Muttertag-Sonntag wünschte und mit einem „Stoßgebet“ schloss.

Der nächste Seniorenkreis wird am 11. Juni wieder im Pfarrheim sein. Für den 9. Juli 2015 wäre ein Seniorenausflug in das benachbarte Tschechien, mit Pfarrer Drexler als Reiseführer, geplant.

 

Foto: Gerlinde Zweck bei der Vorlesung ihrer lustigen Geschichten

Foto zur Meldung: Gemütlicher Seniorennachmittag zum bevorstehenden Muttertag
Foto: Gemütlicher Seniorennachmittag zum bevorstehenden Muttertag

Senioren im Straubinger Land

(16.04.2015)

Von Haselbacher Totentanzkapelle beeindruckt

 

Prackenbach. Ein beliebtes Ausflugsziel der Senioren ist das Straubinger Land, wo sie am Donnerstag auf der Heimfahrt noch die Totentanzkapelle und die Pfarrkirche in Haselbach besichtigten.

Bei herrlichem Frühlingswetter starteten die junggebliebenen Senioren in Richtung Gäubodenstadt Straubing. Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck begrüßte alle im Bus und freute sich über die rege Teilnahme. Zugleich gab sie auch die traurige Mitteilung vom Tod des Busunternehmers Ludwig Haimerl bekannt und entschuldigte dabei Pfarrer Josef Drexler, der wegen des kurzfristig anberaumten Trauergespräches leider nicht mitfahren konnte.

 

In Straubing erwartete die Seniorengruppe ein verlängertes Frühstück im Kaufcenter Wanninger. Dort stieß auch der ehemalige Pfarrer Johann Christian Rahm zur Gruppe und seine früheren „Schäflein“ freuten sich, dass sich dieser für sie alle ein wenig Zeit genommen hatte. Anschließend ging es zum Fabrikverkauf Adler weiter und als nächstes wurde der Stadtplatz von Straubing angesteuert, um in der Fußgängerzone, bei herrlichem Sonnenschein Kaffee und Kuchen, ein Eis oder ein Erfrischungsgetränk einzunehmen.

 

Die Weiterfahrt erfolgte über Mitterfels zum kleinen Dorf Haselbach. Dort besichtigte die Gruppe dann die Totentanzkapelle aus dem siebzehnten Jahrhundert. Die 20 Bilder konnten zum Großteil wieder restauriert und auch der Text dazu wieder hergestellt werden. Sehenswert sind auch die alten Grabsteine im aufgelassenen Friedhof um die Pfarrkirche. Anschließend besuchte man die Pfarrkirche, welche dem Hl. Jakobus geweiht ist. Dort hielten die Senioren eine kleine Andacht mit Gebetstexten von Lisa Stögbauer und einigen Marienliedern. Auch wurde dabei der vielen Verstorbener aus der Pfarrei in der letzten Zeit, besonders auch den Tags zuvor verstorbenen Ludwig Haimerl und auch Albert Preißer gedacht und ins Gebet mit eingeschlossen.

 

Auf der Heimfahrt kehrte man noch beim Gasthof Bucher in Oberboxberg zu einer Brotzeit ein. Die Senioren freuten sich sehr, als Pfarrer Josef Drexler noch dazu kam. Dieser entschuldigte sich nochmals persönlich, dass er aus zeitlichen und terminlichen Gründen leider nicht dabei sein konnte und wünschte allen noch einen schönen Ausklang des Tages.

Gerlinde Zweck bedankte sich bei der Heimfahrt nochmals für das gute Miteinander und den schönen Tag und lud für den nächsten Seniorennachmittag am Donnerstag, 7. Mai 2015 ins Pfarrheim ein.

Foto zur Meldung: Senioren im Straubinger Land
Foto: Senioren im Straubinger Land

Ein heiterer und gemütlicher Nachmittag im Seniorenkreis

(12.02.2015)

Auch die Ministranten trugen an einer lustigen Unterhaltung bei

 

Prackenbach. Einen fröhlichen Nachmittag erlebten die Junggebliebenen am Donnerstag beim jüngsten Seniorenkreis im Pfarrheim, wobei die Pfarrhausfeen mit Gesang, Sketch und Witzen wieder an alles gedacht hatten.

Ein faschingsmäßig dekoriertes Pfarrheim erwartete die etwa 50 Senioren, wobei sich zur Freude von Gerlinde Zweck, der Leiterin des Seniorenkreises, viele Männer unter die Frauen mischten.

 

Nachdem alle die leckeren aufgetischten Kuchen und Kaffees genossen hatten, stimmten Gerlinde Zweck und Helga Pritzl das Seniorenlied nach der Melodie „wenn wir erklimmen“ an und alle sangen tapfer mit: „Wir sind Senioren, sind zufrieden und fühlen uns immer noch jung. … „ wir lassen das Leben uns nicht verdrießen, denn Freude erhält uns jung“.

 

Nach weiteren Liedern, wie „Leit miast´s lusgig sei, derft´s ja net traurig sein“ wurde ein Sketch von Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck angekündet. Dabei handelte es sich um das Rechtschreiben, denn sie sollten für ihren Buben eine Entschuldigung schreiben, der einen Katarr hatte und nicht zur Schule gehen konnte. Doch wie schreibt man überhaupt das Wort Katarr? Ein Apothekerkastl wurde hergeholt, doch man fand nicht das Wort. Schnupfen könnte man schreiben, meinte Kathl, die Frau, oder Grippe, Influenza oder dass er einfach unpässlich sei. Schließlich musste sie kräftig nießen und sie meinte, jetzt ham wir a den Katarr, jetzt gehen wir ins Bett.

Das Rotkäppchen Johanna Holzer erzählte über die moderne Oma, die nicht mehr strickt, sondern viele andere Verpflichtungen hat. Trotzdem bestätigt das Rotkäppchen, sie sei auf ihre Oma sehr stolz.

Auch die Ministranten warteten mit einer Reihe von Sketchen und Witzen auf. So erzählte Simon Eidenschink von einer Baustelle in einem Kloster. Als die Oberin einen Arbeiter fragt, wer Pontius Pilatus ist, fragt ein anderer Arbeiter, wer das wissen will. Man gab ihm zur Antwort: seine Alte ist unten und bringt uns das Essen.

Eine alte Frau schreibt Gott einen Brief und bittet ihn um 100 €. Dieser landet beim Finanzamt und sie erhält daraufhin 70,- €. Das Antwortschreiben der alten Dame an den Herrgott lautete: Danke für das Geld, aber die Lumpen haben mir 30 € abgezogen.

 

Noch weitere lustige Geschichten hatten die Ministranten auf Lager  und die Senioren sparten nicht mit Beifall. Gerlinde Zweck bedankte sich bei ihnen und lud sie ein, wieder einmal die Senioren im Pfarrheim zu besuchen.

 

Schließlich kredenzten die Pfarrhausfeen den Senioren noch einen leckeren Wurstsalat auf. Auch selbstgestrickter Likör wurde noch an die Senioren ausgeschenkt, gesponsert von Helga Pritzl, die vor kurzem einen runden Geburtstag feiern konnte.

Als sich die Senioren am Abend wieder zur Heimfahrt anschickten waren sie sich einig, dass es wieder ein schöner und unterhaltsamer Nachmittag war und wie immer die Pfarrheimfeen mit der Leiterin Gerlinde Zweck wieder ihr Bestes gaben.

 

Foto: Gerlinde Zweck und Helga Pritzl

Foto zur Meldung: Ein heiterer und gemütlicher Nachmittag im Seniorenkreis
Foto: Ein heiterer und gemütlicher Nachmittag im Seniorenkreis

Senioren stießen nachträglich auf ein gutes neues Jahr an

(08.01.2015)

Prackenbach. Jeweils am zweiten Donnerstag im Monat treffen sich die Senioren der Pfarrei Prackenbach/Krailing zum monatlichen Seniorentreff im Pfarrheim Prackenbach.

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken hatte sich Brigitte Baueregger aus Viechtach zu einer Kurzinformation über den geplanten Bürgerentscheid zum Bahnprobebetrieb angesagt und warb für den Bürgerentscheid am 8. Februar 2015. Sie gab Informationen und erläuterte verschiedene Fragen der Senioren.

Anschließend gab Gerlinde Zweck einige Kurzgeschichten zum Besten und wünschte allen Senioren nachträglich – vom ganzen Seniorenteam – noch ein gesundes, gesegnetes und zufriedenes Neues Jahr. Dabei warb sie darum, dass die Senioren dem Seniorenkreis treu bleiben sollen und bei den anstehenden gemütlichen Zusammentreffen und Ausflügen wieder dabei sind.

Mit einem anschließenden gesungenen „Viel Glück und viel Segen“ lud sie abschließend dann zum nächsten Seniorenkreis am 12. Februar 2015 wieder ins Pfarrheim ein.

Foto zur Meldung: Senioren stießen nachträglich auf ein gutes neues Jahr an
Foto: Senioren stießen nachträglich auf ein gutes neues Jahr an

Pfarrer Drexler: Weihnachten, die stimmungsvollste Zeit aller Feste

(06.12.2014)

Bürgermeister Andreas Eckl überbrachte Grüße der Gemeinde und steuerte seinen Obolus zur Feier bei

 

Prackenbach. Der alljährliche Seniorenadvent im weihnachtlich geschmückten Pfarrheim war wieder gut besucht, als Pfarrer Josef Drexler und das Pfarrheimteam am Samstag eingeladen hatte. Es wurde ein mit stimmungsvollen Liedern und denkwürdigen Beiträgen unterhaltsamer Nachmittag. Und weil gerade Nikolaustag war, schaute auch der gestrenge Gottesmann vorbei, der aus seinem goldenen Buch viel zu berichten hatte.

 

Nach dem alle Gäste mit Kaffee und Kuchen versorgt waren, begrüßte Gerlinde Zweck, die Leiterin der Seniorengruppe die vielen Senioren und zeigte sich sehr erfreut über den zahlreichen Besuch. Mit einem Instrumentalstück eröffneten Annerl Bartl (Zither) und Ramone Höcherl (Gitarre) die Feier und stimmten anschließend ein in das „Tauet Himmel“ bei dem die Anwesenden kräftig mitsangen.

 

Pfarrer Drexler, der seit dem 1. September auch die Pfarrei Prackenbach/Krailing versorgt, richtete ebenfalls einen Willkommensgruß an seine neuen Schäflein und meinte, dass Weihnachten das stimmungsvollste aller Feste ist. An Advent werden wir freilich mit Sachen des haben und besitzen wollenden überflutet. Dagegen weist die Kath. Kirche in dieser Zeit auf Johannes dem Täufer hin, der mit Kamelhaar bekleidet war und sich mit Heuschrecken und wildem Honig nährte und von Umkehr predigte. Dann erzählte er vom Brief eines Soldaten, der vom schönsten Weihnachten berichtete, das er je hatte, als man ihm alles genommen hatte, was er früher besaß.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl war der Einladung gefolgt und bedankte sich dafür. Er knüpfte an die Worte von Pfarrer Drexler an und meinte, freuen wir uns, dass wir glücklich und gesund zusammen sitzen und wir uns auch nächste Jahr so frisch und munter wieder sehen können.

Auch Aktionen, wie in diesem Jahr beispielsweise nach Lam, wollte er wieder mit der Leiterin organisieren, versprach er und überreichte an Gerlinde Zweck im Namen der Gemeinde eine finanzielle Gabe für die Unkosten der Feier und ging später durch die Reihen, schenkte jedem einzelnen ein kleines privates Geschenk und wünschte allen eine schöne Vorweihnachtszeit und ein gutes neues Jahr.

 

Helga Pritzl erzählte in ihrer Geschichte von einem Baumwollfaden, der in Selbstmitleid verfiel, weil ihn niemand mag und braucht. „Lass dich nicht so hängen,“ sagte ein Klümpchen Wachs. Für eine lange Osterkerze oder ein Teelicht reichst du allemal.

Auch einen denkwürdigen Brief trug Pritzl vor von einem alten Mann an seine Tochter, der ihr ins Gewissen redete und meinte, „du musst lernen, Advent zu feiern, still zu seinem Gott finden, das ist viel wichtiger, als viele Geschenke.“ „Ich schreibe dir, dass du glücklich wirst, denn man muss unterscheiden zwischen dem Glück und dem Schein.“

 

Zwischen den Beiträgen erfreuten die beiden Sängerinnen die Senioren immer wieder mit wunderschönen Liedern und auch Hermann Klederer und Ferdl Klement gaben ihr Bestes, als sie sangen : „Was blinkazt durch Feich-t´n und Tanna oder „wos mi im Lem am meisten greift, des san de oiden Leid“ und die Anwesenden sparten jeweils nicht mit Beifall.

 

Der Höhepunkt des Seniorennachmittags war der Besuch des Nikolaus alias Hermann Klederer, der so manchem den Kopf zurecht rückte und die Senioren herzlich lachen konnten. Vor allem sehr viel hatte er in seinem goldenen Buch über Pfarrer Drexler zu berichten, dass wieder mehr in die Kirche gehen, weil er als Waldler zu ihnen gekommen ist. Zudem sei er als Konservenlieferant bekannt, denn Heidelbeeren und Preiselbeeren holt er sich vom Arber und kocht anschließend seine Marmeladen. Auch Ferdl Klement musste herhalten und die Mesnerin Thekla Holzapfel und auch Bürgermeister Eckl bekam sein Fett ab.

 

Die Pfarrhausfeen sorgten wie immer den ganzen Nachmittag mit Kuchen, Kaffee und Brotzeit und bedachten die Senioren zum Schluss mit einem kleinen Weihnachtgeschenk.

 

Foto: Nikolaus (Hermann Klederer), BM Eckl, Pfarrer Drexler

Foto zur Meldung: Pfarrer Drexler: Weihnachten, die stimmungsvollste Zeit aller Feste
Foto: Pfarrer Drexler: Weihnachten, die stimmungsvollste Zeit aller Feste

Die Senioren im Lamer Winkel

(09.10.2014)

Bürgermeister Andreas Eckl hatte sie eingeladen

 

Prackenbach. Bei herrlichem Spätsommerwetter und mit bester Laune trafen sich an die 50 Senioren beim Pfarrheim in Prackenbach zur Abfahrt nach Lam.

Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck begrüßte im Bus alle Junggebliebenen und freute sich über die große Zahl der Teilnehmer.

Ein besonderer Gruß galt Bürgermeister Andreas Eckl mit Partnerin, welcher zu dieser Fahrt eingeladen hatte. Auch er begrüßte seinerseits die Senioren sehr herzlich und wünschte allen einen schönen Nachmittag.

 

In Lam wurde die Reisegesellschaft von Pfarrer Ambros Trummer bereits in der Kirche erwartet. Nach einem gemeinsamen Lied gab der Ortsgeistliche, der sich extra für die Prackenbacher Zeit genommen hatte, eine kleine Kirchenführung der Lamer Pfarrkirche „St. Urlich“. Nach einem gemeinsamen „Segne du Maria“ erteilte Pfarrer Trummer den Segen und die Teilnehmer stellten sich noch zu einem gemeinsamen Gruppenfoto in der Kirche auf.

 

Anschließend besichtigten die Senioren, auf Wunsch einiger Teilnehmer, die Geschäftsräume des Ofenhauses in Lam und waren dabei sehr beeindruckt.

Weiter ging es mit dem Bus zum gemütlichen Kaffeetrinken ins Cafehaus Sahneberg. Auch dort wurden die Senioren bereits vom Serviceteam erwartet. Alle Teilnehmer freuten sich über die riesigen Torten und den Kaffee, welcher von Bürgermeister Andreas Eckl gesponsert wurde.

 

Auf der Heimreise bedankte sich Gerlinde Zweck bei allen Teilnehmern für die Mitfahrt. Ein besonderer Dank galt Bürgermeister Andreas Eckl für die genommene Zeit und für die Übernahme der Kosten für Kaffee und Kuchen auf dem Sahneberg. Weiter lud sie für den nächsten Seniorenkreis am 13.November 2014 wieder ins Pfarrheim ein.

Ebenfalls sehr herzlich bedankte sich Bürgermeister Andreas Eckl bei seinen Prackenbachern für die Teilnahme und das schöne miteinander und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute.

 

Foto: Teilnehmer in der Lamer Kirche – links Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zur Meldung: Die Senioren im Lamer Winkel
Foto: Die Senioren im Lamer Winkel

Die Senioren in der Oberpfalz

(11.09.2014)

Ziele wie Lamberg, Pempfling und die Weiberwirtschaft wurden besucht

 

Prackenbach. Bei bester Laune starteten am vergangenen Donnerstag mehr als 30 Senioren in Richtung Oberpfalz. Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck begrüßte im Bus alle aufs herzlichste und freute sich über die gute Teilnahme. Sie entschuldigte Pfarrer Josef Drexler, der gerne mitgekommen wäre, aber wegen verschiedener Termine und Arbeiten absagen musste. Er ließ seinerseits die besten Grüße übermitteln. Auch Bürgermeister Andreas Eckl ließ die besten Grüße ausrichten, welcher für den nächsten Seniorenausflug am 8. Oktober 2014 mit nach Lam einlud.

 

Gegen Mittag erreichten die Senioren den Lamberg mit seinem wunderbaren Kirchlein, welches der Hl. Walburga geweiht ist. In der neurenovierten Gastwirtschaft neben der Kirche, wurden die Senioren bereits erwartet und bestens bewirtet. Anschließend besichtigten sie die Wallfahrtskirche mit den vielen Votivtafeln, ehe die Fahrt nach Pempfling weiterging.

Dort angekommen, besuchten die Senioren die Pfarrkirche, welche dem Hl. Andreas geweiht ist. Beim Betreten des Gotteshauses fielen die typischen Merkmale des Barocks auf, welche durch die prächtige Innenausstattung noch verstärkt wird, die der Kötztinger Bildhauer und Kirchenmaler Paulus Hager gestaltete. Auffällig ist auch der rechte Seitenaltar mit der Pempflinger Madonna. Zu diesem Gnadenbild kamen bis zur Säkularisation viele Wallfahrer. 1803 wurde das Wallfahrtswesen in Bayern gewaltsam unterbunden. Für Pempfling war dies das Ende der Wallfahrt, aber nicht das Ende der Marienverehrung.

 

Auch der Seniorenkreis hielt nach einer kurzen Betrachtung des Gotteshauses eine kleine Marienandacht mit verschiedenen Gebetstexten und Fürbitten. So durften auch mehrere Marienlieder nicht fehlen, die Gerlinde Zweck anstimmte. Nach einem kurzen Segensgebet machte sich die Gruppe wieder auf den Weg in Richtung Kalsing.

 

Wenn auch mit einigen Umwegen, erreichte die Reisegesellschaft „d“Weiberwirtschaft“ in Kalsing bei Roding. Auch dort wurde die Gruppe bereits erwartet und man servierte Kaffee, Kuchen und Brotzeiten. Die Frauen bedienten nicht nur flott, sondern eine spielte auch noch zünftig mit einer Ziehharmonika auf. „d“ Weiberwirtschaft in Kalsing ist auch von verschiedenen Sendungen des Bayerischen Rundfunks bekannt.

Auf der Heimfahrt bedankte sich Gerlinde Zweck für das gute Miteinander und entschuldigte sich für den kleinen Umweg. Außerdem lud sie alle bereits schon für den nächsten Seniorenausflug in den „Lamer-Winkel“ ein, welcher bereits für Donnerstag, 9. Oktober 2014 feststeht.

 

Foto: Pempfling

Foto zur Meldung: Die Senioren in der Oberpfalz
Foto: Die Senioren in der Oberpfalz

Seniorenausflug führte in die Bodenmaiser Gegend

(12.06.2014)

Prackenbach. Bei strahlendem Sonnenschein brach die Seniorengruppe mit etwa 30 Personen von Prackenbach und Krailing, Richtung Zellertal auf . Geplant war eigentlich ein Besuch bei der „Woidroserl“ in der Pfistermühle, welcher aber von der Gärtnerin kurzfristig abgesagt wurde. Auch ein weiteres Ausweichen auf die Staudengärtnerei in Gutendorf war nicht möglich, da diese nur nachmittags für Besucher geöffnet hat. So wurde kurzerhand die Garten-Galerie Kollmer in Graferied angesteuert. Viele der Senioren waren dort zum ersten Mal und waren von dem Areal und den Angeboten sehr angetan.

 

Weiter ging es dann zum Gasthof Oberried im Zellertal. Dort wurde die Gruppe um die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck bereits von der Wirtin Jutta Geiger, eine gebürtige Prackenbacherin, erwartet. Nach einem ausgiebigen und reichhaltigen Mittagessen machten sich die meisten der Gruppe, welche noch gut zu Fuß waren, auf, zur nahestehenden Marien-Kirche in Oberried, um dort eine kleine Andacht mit ein paar Liedern zu Ehren der Muttergottes zu widmen.

 

Dann ging es weiter Richtung Regen zur „Waltini Stadl“ nach Langdorf. Dort wurden die Senioren, welche auch einige Enkelinder mitgebracht hatten, vom Zauberer Waltini erwartet. Neben einigen ausgewählten Erwachsenen durften auch alle Kinder dem Zauberer assistieren. Nicht nur diese waren bester Laune, auch für alle weiteren Besucher kam der Spaß nicht zu kurz. Zur Abrundung des Programms gab es natürlich auch Kaffee und Kuchen und für die sommerlichen Temperaturen natürlich auch ein leckeres Eis.

 

Auf der Heimfahrt waren sich alle einig. Es war ein wunderbarer, erlebnisreicher und gutgelaunter Nachmittag, trotz der anfänglichen Start- und Terminschwierigkeiten. Gerlinde Zweck bedankte sich bei allen für ihr Verständnis und freute sich, dass alle vollauf zufrieden waren. Zugleich lud sie auf der Heimfahrt alle für den nächsten Seniorenkreis am 10. Juli wieder ins Pfarrheim ein. Außerdem warb sie für die Gebetsstunden bei der ewigen Anbetung am 12. Juli 2014 und verwies dabei noch auf den Pfarrbrief und der Pressemitteilungen.

 

Foto:Gang durch die Galerie Kollmer in Grafenried

Foto zur Meldung: Seniorenausflug führte in die Bodenmaiser Gegend
Foto: Seniorenausflug führte in die Bodenmaiser Gegend

Die Firmlinge besuchten die Senioren

(08.05.2014)

Prackenbach. Beim jüngsten Seniorennachmittag am Donnerstag hatte sich eine große Gruppe Firmanwärter angesagt, die den 40 Junggebliebenen in zweifacher Weise den Nachmittag versüßten.

Zum einen sorgten sie mit ihren Eltern für eine Menge Kuchen, Torten und Kleingebäck und leckere Brötchen für den kleinen Hunger. Auch hatten sie eine Reihe von Geschichten und Sketchs mitgebracht und bescherten den Anwesenden ein paar Stunden guter Unterhaltung.

Unter der Leitung von Anita Kellermeier erzählten sie von „der Mutter“, einem „Rezept fürs Glück“ und bei einem Sketch von Toni Lauerer ging es um eine“ Grusl-Gschichte“. Auch von einem Aufsatz über Mutterhände wurde erzählt und von einer kleinen und einer großen Hand. Zum Dank bescherten ihnen die Senioren einen Riesen Applaus.

 

Die Leiterin der Senioren Gerlinde Zweck versäumte nicht, alle Anwesenden willkommen zu heißen und auch der neue Bürgermeister Andreas Eckl schaute trotz seiner Terminflut kurz herein und wünschte einen schönen Nachmittag. „Das habt ihr aber super gemacht“ lobte Zweck zum Schluss die Firmanwärter und bedankte sich auch für die vielen Kuchen und lud alle Anwesenden um 16.00 Uhr zur Maiandacht ein, die von den Firmkindern gestaltet wird. Desgleichen bedankte sich auch Anita Kellermeier, dass sie kommen durften und überreichten jedem Gast eine Rose.

Der nächste Seniorenkreis wird nach Pfingsten sein, wo es bei einem Ausflug in die Chamer Gegend geht.

 

Foto: Firmlinge li Anita Kellermeier, hinten mit Brille Gerlinde Zweck

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Foto: Die Firmlinge besuchten die Senioren

Die Senioren im Straubinger Land

(10.04.2014)

Von der renovierten Basilika St. Jakob beeindruckt

 

Prackenbach. Im Frühjahr zieht es die Senioren aus Prackenbach und Krailing in die niederbayerische Stadt Straubing, meist zu einem verlängerten Frühstück und zugleich zu einem Einkaufsbummel durch die Stadt.

 

So brachen am Donnerstag mehr als 30 Senioren wieder ins Straubinger Land auf. Die Leiterin Gerlinde Zweck begrüßte alle sehr herzlich und gab dann kurz den Ablauf und die Fahrtroute bekannt. Erstes Ziel war das Kaufhaus Wanninger, um ein ausgiebiges, verlängertes Frühstück einzunehmen. Groß war auch die Freude der Prackenbacher, als sich kurz der ehemalige beliebte Pfarrer Johann Christian Rahm, der die Pfarrei Aiterhofen-Geltolfing betreut und jeden persönlich begrüßte und mit ihnen einen kleinen Imbiss einnahm.

Weiter ging es dann per Bus zum Fabrikverkauf in den Gäubodenpark und anschließend in die Stadtmitte zur Stadtpfarrkirche. Bei einem kurzen Rundgang verlas Gerlinde Zweck eine Kurzinformation über die päpstliche Basilika Sankt Jakob, die nach den Renovierungsarbeiten seit Dezember 2013 im neuen Glanz erstrahlt. Der dreischiffige gotische Backsteinbau wurde ab ca. 1400 bis 1600 errichtet. Einige Glasfenster sind nahezu 600 Jahre alt und von großem kunsthistorischen Wert. Das Moses-Fenster, auch Dürer-Fenster genannt, ist das am häufigsten besuchte Kunstwerk der Basilika. Es wurde nach dem Entwurf von Albrecht Dürer 1498 ausgeführt. Man sieht Moses, knieend vor Gott im Strahlenkranz, beim Empfang der „Zehn Gebote“. Die Kanzel, ein Glanzstück des Rokoko, gilt als eines der schönsten im süddeutschen Raum, so die Kurzinfo.

 

Der religiöse Mittelpunkt der Kirche, der Hochaltar mit gotischem Chorgestühl und Flügelaltar, wurde 1590 in Nürnberg erworben und umgearbeitet. Eine architektonische Besonderheit ist der umlaufende Kranz von 20 Kapellen mit je einer Halbsäule dazwischen, deren Ausstattung reiche Bürger der Stadt stifteten. Herausragend ist auch der 89 Meter hohe Kirchturm mit seiner Zwiebelhaube, weithin sichtbar und überragt die anderen Wahrzeichen der alten Herzogstadt Straubing.

 

Da noch genügend Zeit war, nutzten die Senioren diese Gelegenheit zu einem kleinen Stadtbummel oder einen kleinen „Ostereinkauf“, da im freien fast ein kleiner „Schneewind“ blies.

So gegen 15.00 Uhr ging es dann über Schwarzach zum Cafe Stahl nach Allersdorf. Dort ließen sich die Senioren die bereits bestellten Brotzeiten sowie Kaffee und Kuchen bestens schmecken, um gegen Abend die Heimreise wieder anzutreten. Ein besonderes Ambiente des Cafes waren mehrere Hundert Kaffeekannen, in der gesamten Wirtschaft verteilt, welche die Senioren bestaunten.

Auf der Heimfahrt dankte Gerlinde Zweck für den schönen Tag und das gute Miteinander und lud für den nächsten Seniorenkreis am Donnerstag, 8. Mai 2014 wieder ins Pfarrheim ein. Bei diesem Treffen wollen die Firmkinder die Bewirtung und die Unterhaltung der Senioren übernehmen. Anschließend laden sie dann die Senioren und alle Pfarrangehörigen zu einer Maiandacht (8. Mai)um 16.00 Uhr in die Pfarrkirche ein.

 

Foto: In der Basilika St. Jakob

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Foto: Die Senioren im Straubinger Land

Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim

(13.03.2014)

Prackenbach. Bürgermeister Xaver Eckl hat beim letzten Treffen angekündigt, mit den Senioren seinen Geburtstag nach zu feiern, dessen Versprechen er am Donnerstag gebührend nach holte.

 

Die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck begrüßte eingangs die mehr als 40 Senioren sehr herzlich. Dabei kündigte sie an, dass Bürgermeister Eckl die Senioren besuchen und seinen Geburtstag mit ihnen nach feiern werde. Außerdem gab sie einige Termine bekannt. Zunächst lud sie alle Senioren für den am Sonntag, 30. März 2014 stattfindenden Krankensalbungsgottesdienst um 9.30 Uhr sehr herzlich ein. Auch warb sie für den festgelegten Kreuzweg am Freitag, 4.April 2014 um 19.00 Uhr. Man möge dazu aber bitte auch den Pfarrbrief und die Presseberichte beachten. Gemeinsam waren sich die Jugendlichen wieder einig, dass man am Donnerstag, 10. April mit dem Bus ins Straubinger Land fahren wird und dort auch wieder den Fabrikverkauf von Adler, neben einem ausgiebigen Frühstück bei Wanninger nutzen will. Der nächste Seniorennachmittag soll dann wieder am 8. Mai 2014 im Pfarrheim sein. Dazu haben sich die Firmlinge angesagt, welche auch den Nachmittag mit Texten, Geschichten, Liedern aufwarten und sich auch an der Bewirtung beteiligen werden.

 

Zwischenzeitlich war dann auch Bürgermeister Eckl gekommen, der die Senioren herzlich begrüßte und sich freute, dass er mit den Junggebliebenen sein Versprechen einlösen könne. Für die Senioren gab es außer dem üblichen Kaffee und Kuchen und einer kleinen Brotzeit auch einen vom Bürgermeister gesponserten deftigen Wurstsalat, welcher gerne angenommen wurde. Auch dankte er dem Seniorenteam für seine wertvolle Arbeit.

 

Außerdem kam auf Initiative von Eckl auch Hochzeitslader Hermann Fleischmann aus Moosbach mit seiner „Steirischen“ und spielte dazu zünftig auf. Mit großer Freude waren die Senioren bei den Gesängen mit dabei. Der „Hofanger Hermann“ sparte auch nicht mit Witz und Humor, sodass wirklich auch kein Auge trocken blieb. Mit großer Aufmerksamkeit waren alle bei seinen humorvollen Erzählungen dabei. In gekonnter „Manier“ und mit seiner „Gwetschn“  und den Gstanl´n ging er dann von Tisch zu Tisch und wusste fast über jeden Gast etwas, meist Gutes und Humorvolles zu berichten. Alle waren sich einig, dass es ein wunderbarer und schöner Nachmittag war, welche in besonderer Weise von Hermann Fleischmann bereichert wurde.

Als vorzeitigen Ostergruß erhielten alle Besucher einen kleinen Blumenstock mit nach Hause.

 

Foto: Gerlinde Zweck, Antonie Preisler, Thekla Holzapfel, Hermann Fleischmann, Gabi Klement, BM Eckl

Foto zur Meldung: Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim
Foto: Gemütlicher Seniorennachmittag im Pfarrheim

Der jüngste Seniorenkreis war wieder ein riesen Erfolg

(13.02.2014)

BM-Kandidaten Andreas Eckl und Michael Kellermeier sponserten Torten und Krapfen

 

Prackenbach. Einen heiteren und gemütlichen Nachmittag erlebten die Junggebliebenen am Donnerstag bei ihrem jüngsten Seniorenkreis im vollbesetzten Pfarrheim, denn die Leiterin Gerlinde Zweck und ihr Team hatten bei ihre Organisation wieder an alles gedacht und sorgte mit lustigen Sketchs, Gsangl, Witz und den beiden Ratschkattln für Unterhaltung pur sowie mit leckeren Sachen für das leibliche Wohl.

Auch die beiden Bürgermeisterkandidaten Andreas Eckl und Michael Kellermeier, die sich den Senioren vorstellten, sponserten dazu noch riesige Torten und Krapfen. Einen Talisman in Form eines kl. Kaminkehrers hatte Eckl für alle Anwesenden ebenso parat wie Kellermeier Gsangl in Begleitung von Ferdl Klement und Franz Mothes, der immer wieder mit seinen Witzen aufwartete und sorgten für musikalische Unterhaltung.

 

Viel Applaus zollten im Laufe des Nachmittags die Senioren für den dargebotenen Sketch von Gerlinde Zweck (Pfarrer) und Thekla Holzapfel als altes Mutterl, die vom Pfarrer wissen wollte, ob sie einmal in den Himmel kommt. Sie kam immer und immer wieder, da viel dem Pfarrer ein, was er ihr sagen könne. Das Weiberl musste ganz weit den Mund aufmachen und der Pfarrer stellte fest, dass ihre sämtlichen Zähne fehlten. „Du kommst in den Himmel“, bestätigte der Pfarrer. Denn es heißt in der Bibel, „in der Hölle wird heulen und Zähneknirschen sein“ und sie hatte ja nicht mehr einen Zahn.

 

Auch die Ministranten gestalteten mit einem Stück vom Religionsunterricht den heiteren Nachmittag. Dabei hatte die Religionslehrerin Eva Maria Eidenschink ihre liebe Not mit den Kindern, denn ob Altes Testament oder Neues, sie hatten alles vergessen und brachten vieles durcheinander. „Ihr müsst alles noch einmal gründlich wiederholen“ gebot schließlich die Lehrerin.

 

Das Highlight des Nachmittags waren die Ratschkattl (Antonie Preisler und Thekla Holzapfel) die das ganze Jahr wieder so Manches zusammen getragen hatten. Leider hatte Pfarrer John schon das Pfarrheim verlassen, denn er hatte beim Derblecka eine Menge abbekommen und auch Gerlinde Zweck musste gehörig Federn lassen. Doch dem „Mann“ für Alle (Ludwig Pritzl) lobten die beiden, überreichten sie ein kl. Präsent.

 

Köstliche Wahrheiten kamen letztendlich noch ans Licht, als Gerlinde Zweck, im elegant schwarzen Kleid, über die Schandtaten ihrer vielen Männer erzählte und was sie alle für Mucken hatten.

Schließlich kam auch noch Bürgermeister Xaver Eckl vorbei, der eigentlich mit den Senioren seinen 50. Geburtstag nachfeiern wollte. Da die beiden Bürgermeisterkandidaten den Senioren eine Besuch abstatteten, würde er es bei einer anderen Gelegenheit nachholen.

 

Zum Schluss überreichte Gerlinde Zweck allen Senioren eine Rose zum Abschied, die sich sowohl für die Rose, als auch für die hervorragende Bewirtung beim ganzen Team herzlich bedankten.

 

Foto: 3 – Der Pfarrer und s´Mutterl (Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck), 5 – musikalische Unterhaltung (Ferdl Klement, Michael Kellermeier und Franz Mothes,), 9 – Gerlinde Zweck und Franz Mothes, 10 –  Religionsunterricht  mit Eva Maria Eidenschink (hi.mitte), 12 – Ratschkattln Thekla Holzapfel und Antonie Preisler.  

Foto zur Meldung: Der jüngste Seniorenkreis war wieder ein riesen Erfolg
Foto: Der jüngste Seniorenkreis war wieder ein riesen Erfolg

Senioren stießen nachträglich auf ein gutes Neues Jahr 2014 an

(09.01.2014)

Der ehemalige Pfarrer Rahm besuchte die Junggebliebenen

 

Prackenbach. Für den jüngsten Seniorenkreis war wieder ins Pfarrheim geladen. Dazu hatten sich knapp 50 Senioren eingefunden. Eingangs begrüßte die Leiterin Gerlinde Zweck die Junggebliebenen sehr herzlich. „Das Jahr 2014 hat uns mittlerweile bereits fest im Griff“, sagte Zweck und wünschte allen ein gutes und gesundes neues Jahr. Außerdem dankte sie für die Treue und die Unterstützung bei den Seniorentreffen im abgelaufenen Jahr und warb für das kommende Jahr um gleiche Unterstützung, damit wieder schöne Veranstaltungen und Ausflüge stattfinden können.

Ganz besonders in der Mitte der Senioren durfte sie den ehemaligen Pfarrer Johann Christian Rahm mit seinen Mesnerinnen aus Aiterhofen/Geltolfing begrüßen. Diese waren eigens dazu angereist, um den Christbaum in der Pfarrkiche in Prackenbach zu begutachten, ob dieser, nach umlaufender Meinung, genau so schön sein soll, als der landesweit bekannte „Aiterhofener Christbaum.“ Mit einem großen Hallo und Applaus wurde Pfarrer Rahm mit seinen Begleiterinnen im Kreis der Senioren freudig aufgenommen.

 

Anschließend erhob Gerlinde Zweck mit allen die Sektgläser und stieß nachträglich auf ein gutes neues Jahr an. Der anschließende Kanon „Viel Glück und viel Segen auf all euren Wegen“ rundete die Glückwünsche ab. Das Seniorenteam wartete dann mit Kaffee und Kuchen sowie mit kleinen Brotzeiten auf, ehe sich einige Kartenspieler/innen auf mehreren Tischen vergnügten. Gerlinde bedankte sich gegen Ende des Treffs bei allen und lud für den nächsten Seniorenkreis am Donnerstag, 13 Februar 2014 wieder ins Pfarrheim ein.

 

Pfarrer Johann Christian Rahm ließ es sich nicht nehmen, sich bei jedem einzelnen Gast zu verabschieden, ein kleines Geschenk von ihm persönlich zu übergeben und jedem und seiner ganzen Familie alles Gute zu wünschen.

Foto zur Meldung: Senioren stießen nachträglich auf ein gutes Neues Jahr 2014 an
Foto: Senioren stießen nachträglich auf ein gutes Neues Jahr 2014 an

Pfarrer John: Advent ist Vorbereitung auf Weihnachten

(07.12.2013)

2. Bürgermeister überbrachte Grüße der Gemeinde und steuerte seinen Obolus zur Feier bei

 

Prackenbach. Der alljährliche Seniorenadvent im weihnachtlich geschmückten Pfarrheim war wieder gut besucht, als Pfarrer John und das Pfarrhausteam am Samstag eingeladen hatte. Die Gäste erlebten mit stimmungsvollen Liedern und denkwürdigen Beiträgen einen unterhaltsamen Nachmittag.

 

Gerlinde Zweck, Leiterin der Seniorengruppe eröffnete mit einem Gedicht: „woat a bisserl, es is a staade Zeit“ und begrüßte neben den Senioren auch Pfarrer John, den 2. Bürgermeister Karl Engl und ganz besonders Anna Bartl und Ramona Högerl, die mit Zither und Gitarre die Zuhörer mit ihren schönen Stimmen und selbstverfassten weihnachtlichen Weisen erfreuten. Zweck übermittelte auch liebe Grüße von Dr. Christiane Bertsche, der man Kuchen brachte und die sich riesig darüber freute.

 

„Tauet Himmel den Gerechten“ sangen die Senioren und Gerlinde Zweck erzählte vom „Kranz, auf dem die erste Kerze brennt.“ Dann begrüßte auch Pfarrer John die Senioren und stellte die Vorbereitung als eine Zeit der Liebe, der Hoffnung und der Begegnung heraus. „Welche Hoffnung haben wir in uns, was erwarten wir“, fragte er. „Fürchtet euch nicht, Gott selbst wird kommen“ sagt schon die hl. Schrift. Der Advent schenkt uns diese gut Hoffnung darum lassen wir uns bei dieser Weihnachtsfeier einstimmen und genießen sie ein paar ruhige und besinnliche Stunden.

Zum Thema seiner Ansprache stimmte er dann das Lied an: „Kündet allen in der Not, fasset Mut und habt Vertrauen“.

Auch der 2. Bürgermeister Karl Engl meinte, er gehöre selber schon zu den Senioren und überbrachte die Grüße der Gemeinde. Er wünschte frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr und überreichte an Pfarrer John eine kleine Gabe für die Kosten der Feier, der es gleich an die Chefin überreichte, die sich herzlich dafür bedankte und ließ die besten Geburtstagswünsche an Bürgermeister Xaver Eckl überbringen.

 

Und weil am Vortag der Nikolaus seinen Namenstag hatte, erzählte Helga Pritzl eine lustige Geschichte vom Knecht Ruprecht, der einen Aufgeklärten besuchte. Der setzte noch zum Schluss kecke Sprüche und hatte trotzdem zum Schluss eine nasse Hose.

Auch Franz Mothes durfte wie immer bei den Senioren nicht fehlen und in seiner unverfälschten Art erfreute er mit einem denkwürdigen Gedicht vom Glück und erzählte vom Nikolausbesuch in seiner Kindheit, der sich als Tante Rosa entpuppte.

Die Pfarrhausfeen sorgten wie immer den ganzen Nachmittag mit  Kuchen, Kaffee, Brotzeit und Punsch die Senioren und Pfarrer John und Gerlinde Zweck und einige fleißige Helferinnen überreichten jedem noch ein kleines Weihnachtsgeschenk und wünschte noch eine staade Zeit.

Foto zur Meldung: Pfarrer John: Advent ist Vorbereitung auf Weihnachten
Foto: Pfarrer John: Advent ist Vorbereitung auf Weihnachten

Schwarzach und Sankt Englmar erkundet – 13 Jahre Seniorengemeinschaft

(12.09.2013)

 

200 Sorten Dahlien  bewundert und in der Kapelle Weiße Marter gebetet

 

Prackenbach. Das Wetter war regnerisch, als die Senioren von Prackenbach und Krailing am Donnerstag mit dem Bus in Richtung Sankt Englmar starteten. Die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck begrüßte alle sehr herzlich und merkte an, dass es in der dreizehnjährigen Geschichte der Senioren aus Prackenbach den Ausflug zum ersten Mal verregnet hat. Nach der Bekanntgabe der Fahrtroute begrüßte auch Pfarrer John Kodiamkunnel alle Teilnehmer aufs herzlichste und gratulierte zum „13-jährigen“ Jubiläum der Seniorengemeinschaft. Sein besonderer Dank galt dabei der Leiterin Gerlinde Zweck und gab dabei der Hoffnung Ausdruck, dass dies noch viele Jahre so sein werde.

 

Auf der Fahrt nach Schwarzach erreichte man über das Kloster Kostenz schließlich die Ortschaft Aschenau, wo sie ein reichhaltiges Mittagessen zu sich nahmen. Nächstes Ziel war Hof, im Markt Schwarzach gelegen, wo die Senioren von Hobbygärtnern Ulli und Thomas erwartet wurden. Trotz des Regens war es für die „Gartenkenner“ eine Augenweide bei der Vielfältigkeit der Dahlien. Mehr als 200 verschiedene Sorten waren zu bewundern, aufopfernd gepflegt und gehütet. Weitere 180 Sorten stehen evtl. für das nächste Jahr bereit, soweit die „Aufzucht“ erfolgreich verläuft. Aber nicht nur Dahlien konnten in diesem riesigen Areal besichtigt werden, sondern auch andere Blumen, Gemüse und Sträucher in schönster Pracht. Einige Senioren hatten sich bereits für ein Wiederkommen angemeldet. Nach einem großen Dankeschön für die freundliche Aufnahme und die Erklärungen ging es weiter wieder in Richtung Sankt Englmar.

 

Dort steuerte man die Kapelle Weiße Marter an. Eine Sage erzählt, dass hier auf der Flucht vor den Schweden ein Windberger Chorherr und Pfarrer im 17. Jahrhundert zu Tode gekommen sei. Nach einer kurzen Andacht mit Pfarrer John und einigen Liedern zu Ehren Mariens, da an diesem Tag „Mariä Namen“ war, gratulierte der Geistliche allen Marias zu ihrem Namenstag, ehe er zum Abschluss den Segen erteilte.

 

Letztes Ziel des Seniorenausfluges war das Cafe Sonnenhügel in St. Englmar, wo sie bei gemütlichem Beisammensein Kaffee und leckeren Kuchen genossen, bis es wieder Richtung „Heimat“ ging. Gerlinde Zweck bedankte sich dabei recht herzlich für das gute Miteinander und lud für den nächsten Seniorenkreis – diesmal erst am 17. Oktober 2013 - wieder ins Pfarrheim ein.

 

Foto: 69 Ein Teil der Teilnehmer mit Pfarrer John und Hobbygärtner Ulli und Thomas

Foto zur Meldung: Schwarzach und Sankt Englmar erkundet – 13 Jahre Seniorengemeinschaft
Foto: Schwarzach und Sankt Englmar erkundet – 13 Jahre Seniorengemeinschaft

Haidstein, Priestergrab in Runding und Wallfahrtskriche Weißenregen besichtigt

(13.06.2013)

Senioren spenden 300 € für Flutopfer

 

Prackenbach. Bei herrlichem Sonnenschein und bester Laune startete der Seniorenkreis in Richtung Kötztinger-Land. Bei der Abfahrt entschuldigte sich Pfarrer John Kodiamkunnel, da er andere Termine wahrnehmen musste und wünschte den Senioren einen wunderschönen Ausflug. Auf er Fahrt begrüßte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck alle Junggebliebenen sehr herzlich und freute sich über die rege Teilnahme und gab kurz den Ablauf bekannt.

 

Erstes Ziel war der Haidstein, den man über Bad Kötzting, Ramsried und ab Liebenstein über die Forststraße erreichte, ein herrlich und ruhig gelegenes Wandererwirtshaus und Hütte des Bayerischen Staatsforstes. Dort wurden die Prackenbacher Senioren bereits von den Wirtsleuten erwartet, die gleich die bereits im Bus bestellten Mittagessen auftrugen.

 

Die frühere Forsthütte am Haidstein wurde später in eine Gaststätte umgewandelt. In den 70-er Jahren brannte sie ab und wurde wieder als Holzhütte aufgebaut und an eine Brauerei verpachtet. Vor etwa drei Jahren wurde durch die Bayerischen Staatsforsten die Gaststätte saniert und erweitert und ist ein schmuckes Kleinod auf dem Haidstein geworden.

 

Ab dem Gasthaus erreichten die Teilnehmer einen Kreuzweg, welcher zur Wallfahrtskirche St. Ulrich am Haidstein führt, die zur Ehre der Muttergottes und dem Hl. Ulrich von Augsburg geweiht ist. Sie war früher eine vielbesuchte Wallfahrtskirche des Straubinger Karmelitenklosters, die an den Marienfeiertagen und des hl. Ulrich Gottesdienste abhielten. Zudem hat man von dort einen wunderbaren Ausblick ins „Chamer-Land.“

 

Nach einem kurzen Besuch des Gotteshauses und einer kleinen Andacht zu Ehren der Muttergottes ging es nach Runding, wo der Friedhof aufgesucht wurde. Im Priestergrab ruht der ehemalige Pfarrer Franz-Xaver Hastreiter, gestorben am 7. Februar 1987, der über 28 Jahre in Prackenbach wirkte. Nach einem kurzen Gebet auch bei seiner verstorbenen Schwester, machten die Senioren noch einen Abstecher in die Pfarrkirche St. Andreas in Runding.

 

Das letzte Ziel des Tagesausfluges war Weißenregen, wo die Fahrtteilnehmer sich in der „Klause“ zunächst Kuchen und Kaffee schmecken ließen, ehe man sich in der Wallfahrtskirche zu einer kleinen Andacht mit Marienliedern traf.

 

Auf der Fahrt wurde auch über die Hochwasserkatastrophe im Deggendorfer-Raum gesprochen. Spontan erklärten sich die Teilnehmer zu einer kleinen Spende bereit. Auch der Fahrer hatte auf sein Trinkgeld zu Gunsten der Bedürftigen verzichtet und die Firma Haimerl-Reisen erklärte sich bereit, auf einen Teil des Fahrpreises, zugunsten der Flutopfer zu verzichten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es kamen insgesamt 300 € zusammen. Dieser Betrag soll den Flutopfern in Deggendorf zu Gute kommen.

Foto zur Meldung: Haidstein, Priestergrab in Runding und Wallfahrtskriche Weißenregen besichtigt
Foto: Haidstein, Priestergrab in Runding und Wallfahrtskriche Weißenregen besichtigt

Die Senioren im Straubinger Land

(11.04.2013)

Prackenbach. Es ist schon fast zur Tradition geworden, dass sich die Prackenbacher Senioren im Frühjahr auf den Weg ins Straubinger Land machen. Das Ziel ihres Ausfluges war neben Straubing die Pfarrkirche in Pfelling und Unterholzen bei Rattenberg.

 

Mit knapp 40 Personen starteten die Senioren von Prackenbach mit dem Bus der Gäubodenstadt entgegen. Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte sie alle recht herzlich. Nach einem kurzen Gebet und den Segen wünschte er allen einen schönen Tag. Den Willkommensgrüßen schloss sich auch die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck an, welche den Ablauf des Ausfluges bekannt gab.

 

Der erste Stopp war das Kaufhaus Wanninger in Straubing. Dort nahm man dann ein ausgiebiges, verlängertes Frühstück ein. Eine große Freude herrschte bei den Senioren, als der ehemalige Prackenbacher Pfarrer Johann Christian Rahm zu den Senioren stoß. Nach einem kurzen Imbiss verabschiedete er sich persönlich von jedem Einzelnen, da er schon wieder zum Unterricht in die Schule musste.

 

Nach einem kurzen Bummel im Kaufhaus machte man sich die Senioren auf den Weg zum Fabrikverkauf der Firma Adler, im Gäubodenpark, wo so manches Schnäppchen ergattert wurde. Dann ging es weiter mit dem Bus zur Pfarrkirche nach Pfelling bei Schwarzach, wo die Senioren schon erwartet wurden. Nach einer kurzen Andacht mit Pfarrer John und einigen Liedern, stellte man sich noch zu einem gemeinsamen Gruppenfoto in der Pfarrkirche St. Margareten, welche noch wunderbar von der Erstkommunion am Weißensonntag geschmückt war.

Die Fahrt ging dann weiter über Degernbach, Grün nach Unterholzen bei Rattenberg. Dort hatten die Senioren im Gasthaus Mühlbauer bereits ein gemeinsames Essen vorbestellt, welches ausgezeichnet schmeckte und zubereitet war.

 

Gegen Abend trat man von dort die Heimreise an. Auf der Heimfahrt nach Prackenbach bedankte sich Pfarrer John sehr herzlich bei Gerlinde Zweck für die wunderbare Organisation dieses Ausfluges und wünschte, dass noch viele solcher Ausflüge stattfinden. So erreichten die Ausflügler gegen 17.30 Uhr wieder ihren „Heimathafen“ Prackenbach.

Foto zur Meldung: Die Senioren im Straubinger Land
Foto: Die Senioren im Straubinger Land

Frühlingsgrüße für die Senioren

(14.03.2013)

Prackenbach. 40 Senioren trafen sich am Donnerstag zu ihrem monatlichen gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim, die von der Leiterin Gerlinde Zweck herzlich begrüßt wurden und entschuldigte Pfarrer John, der einen weiteren Termin wahrzunehmen hatte. Es war eine fröhliche Gesellschaft, die von den unermüdlichen Pfarrhausfeen mit Kaffee, leckeren Kuchen, belegten Broten und Getränken verwöhnt wurden. Die einen unterhielten sich köstlich und die anderen zogen später ein Kartenspiel vor.

Leiterin Gerlinde Zweck hatte mit ihren einfallsreichen Helferinnen (Thekla Holzapfel, Helga Pritzl und Antonie Preisler) wieder für jeden Gast ein Geschenk vorbereitet. Und weil Ostern nicht mehr weit ist, holten sie mit Osterglocken und einem Osterei, eingepflanzt in ein verziertes Weckglas, für jeden den Frühling ins Haus, der leider immer noch auf sich warten lässt.

 

Neben der Freude über das Ostergeschenk kam auch der Spaß durch Gerlinde Zweck nicht zu kurz, denn sie hatte eine Menge Witze auf Lager, wobei die Lachmuskeln der Senioren arg strapaziert wurden. Eine Kostprobe: Die Rosl erzählt ihrer Freundin, dass sie sich eine Ziege gekauft hätten. Diese meinte, „ihr habt doch keinen Stall, wo bringt ihr diese denn unter?“ Im Schlafzimmer, meinte die Rosl; aber da stinkt es doch dann so, meine die andere. „Ach daran muss sich die Ziege schon gewöhnen!“

Bevor sich die Senioren wieder nach Hause aufmachten, dankte ihnen Zweck für ihr Kommen und lud zur nächsten Zusammenkunft ein. Es ist der erste Ausflug in diesem Jahr und führt am 11. April 2013 zum Kaufhaus Wanninger nach Straubing. Näheres wird zur gegebenen Zeit in der Zeitung bekannt gegeben.

 

Foto: Antonie Preisler und Gerlinde Zweck – Gerlinde brachte den Frühling, der immer noch auf sich warten lässt

Foto zur Meldung: Frühlingsgrüße für die Senioren
Foto: Frühlingsgrüße für die Senioren

Gemeinsam mit „viel Glück auf´s neue Jahr“ angestoßen

(11.01.2013)

Kabarettistin Gerti Gehr, Franz Mothes und Alfred Altmann sorgten für einen humorvollen Nachmittag

 

Prackenbach. Wenn auch das neue Jahr schon fast zwei Wochen alt ist, haben die Senioren der Pfarrei Prackenbach bei ihrem ersten Treffen im Pfarrheim, das wie immer gut gefüllt war, noch einmal auf ein gutes 2013 mit einem Glas Sekt angestoßen.

Und weil die Pfarrhausfee Thekla Holzapfel erst ihren 70. Geburtstag feiern konnte, sponserte sie für alle das prickelnde Getränk, natürlich mit Orangensaft vermischt und die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck wünschte allen viel Glück und bat die Junggebliebenen, auch weiterhin die monatlichen Treffs zu besuchen, man würde sich immer wieder Mühe geben, ihnen es so angenehm wie möglich zu machen.

 

Für diesen Nachmittag hatte Gerlinde Zweck die Kabarettistin Gerti Gehr aus Lindberg und Franz Mothes aus Krailing eingeladen sowie den alt bekannten Akkordeonspieler Alfred Altmann aus Viechtach, die den Senioren, unter die sich auch Bürgermeister Xaver Eckl mischte, einen zünftigen und unterhaltsamen Nachmittag bescherten.

Die Begrüßung übernahm Franz Mothes, da der Hochwürden in Urlaub ist und Gerlinde Zweck einen „ausgerissenen“ Zahn hat und man ihr nicht so viel „Schmatz“ zumuten könne, so der Moderator. Er freute sich, dass die Stube wieder voll geworden ist und gab das Wort an „Gerti Gehr“, die sich aus ihrem Kabarettprogramm als “Martina Latschenbeni“ vom Wertstoffhof vorstellte.

Urig gekleidet, mit zwei Walking-Stecken ausgerüstet, humpelte sie in den Raum und klagte immer wieder über Kreuzschmerzen oder Kopfweh, obwohl sie doch nie „lametiert“, sagt sie. Mit ihrem professionellen Auftreten aus der kabarettistischen Szene, zog sie alle Lacher an sich, die nicht mit Beifall geizten und die sie auch immer wieder mit einbezog. Sie kam über das Gesundheitswesen zu sprechen, vom Arzt, der ihr Tabletten verschrieb, die sie wieder weg warf, denn sie „frisst“ ja nicht dieses „Zeug“. „Doch Massagen sind gut, wenn die Therapeuten die ganzen Körperteile bearbeiten“, sagt sie und bog sich genießerisch hin und her. Aber diese bezahle sie sich selber, erzählt sie.

 

„O mei Annamierl“ hieß der nächste Auftritt aus ihrem Kabarett-Programm, bei dem sie von ihrem Enkel Thomas erzählt, der zwar nicht gescheit, aber sehr groß ist. Außerdem ist er sehr gutmütig und spendet den Dandln „Gwanda“. Und weil er eben nicht sehr gescheit ist, ließ er sich durch ein ominöses Telefongespräch einwickeln, wobei daraufhin ein großes Paket von Beate Uhse erscheint, das „Schnüre und Schmieren“ beinhaltete. Schließlich bestellte sie die Kabarettistin doch noch zum Schluss eine solche „Schmier“, was der Thomas aber nicht wissen durfte.

 

Mit Witz und Geschichten von Franz Mothes, unter anderem von der Jugend von heute, was einem Menschen glücklich macht, oder von Sommer, Sonne und Sonnenschein von Gerti Gehr sowie dazwischen mit einem unterhaltsamen Akkordeonspiel von Alfred Altmann wurden die Senioren am laufenden Band unterhalten und die Pfarrhausfeen verwöhnten sie mit Kaffee, Kuchen und einer deftigen Brotzeit.

 

Foto: Alfred Altmann, Bürgermeister Xaver Eckl und Gerti Gehr

Foto zur Meldung: Gemeinsam mit „viel Glück auf´s neue Jahr“ angestoßen
Foto: Gemeinsam mit „viel Glück auf´s neue Jahr“ angestoßen

Pfarrer John: Advent ist eine Zeit der Lichter, der Liebe, Freude und Geborgenheit

(08.12.2012)

Bürgermeister Eckl lobte Pfarrer und die Pfarrhausfeen und steuerte seinen Obolus zur Feier bei

 

Prackenbach. Das weihnachtlich geschmückte Pfarrheim war bis zum letzten Platz gefüllt, als Pfarrer John Kodiamkunnel am Samstag zum Seniorenadvent eingeladen hatte. An die 70 Gäste erlebten mit stimmungsvollen Liedern und denkwürdigen Beiträgen einen unterhaltsamen Nachmittag.

 

Gerlinde Zweck, die Leiterin der Seniorengruppe freute sich, dass wieder so viele gekommen waren und begrüßte Pfarrer John sowie Bürgermeister Xaver Eckl, der an diesem Tag Geburtstag hatte und gratulierte ihm im Namen der Senioren sehr herzlich und stimmte zur Feier des Tages ein Ständchen an.

 

Eckl bedankte sich für die Glückwünsche und lobte das gute Zusammenwirken von Kirche und Gemeinde und dankte Pfarrer John, der sich hervorragend in der Pfarrei einbringt. Mit der Überreichung eines Obolus steuerte Eckl zu den Unkosten der Veranstaltung bei. Er dankte auch den Pfarrhausfeen mit der Leiterin Gerlinde Zweck und der unentbehrlichen Mithilfe von Ferdl Klement, für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten. Als persönliches Dankeschön für die Gratulation überreichte er ihnen zwei große Flaschen eines selbstgemachten Apfel-Mirabellen.Glühweins.

 

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, sangen dann die Senioren, das Annerl Bartl auf der Zither begleitete. Anschließend begrüßte auch Pfarrer John alle Anwesenden sehr herzlich und stellte den Advent als eine Zeit der Lichter heraus, der Liebe, Freude und Geborgenheit. „Wir warten auf die Ankunft Christi und wir sollten sein Klopfen wahrnehmen und uns nicht verschließen und hineinnehmen in unseren Alltag. Dann horchten die Senioren auf, als Ferdl Klement, Franz Mothes und Hermann Kederer das wunderschöne „Rorate“ anstimmten, begleitet von Annerl Bartl auf der Zither.

 

Wie es sich manchmal mit den doppelten Weihnachtsgeschenken zutragen kann, davon gab Helga Pritzl eine Geschichte zum Besten. Das Christkind sollte nämlich eine schöne Barby-Puppe bringen, denn die gebastelte von Papa gefiel der Kleinen gar nicht so gut. Tatsächlich erhielt das Kind am Hl. Abend eine solche Puppe. Am nächsten Tag kam die Patentante und brachte auch eine Barby-Puppe mit dem Unterschied, dass die eine ein zitronengelbes und die andere ein rosarotes Kleidchen trug. Man entschloss sich, eine Puppe zum Pfarrer zu tragen, der sollte sie an den Papst schicken. In jedem Fall bekam die Puppe ein armes Kind, das keine Puppe hatte.

 

Auch Franz Mothes durfte wie immer bei den Senioren nicht fehlen und in seiner unverfälschten Art erfreute er sie mit seinen verfassten Gedichten wie der „Stern von Bethlehem“ und „S´Christkindl is kemma“ und gefühlvoll trugen dann Gerlinde Zweck, ihr Bruder Hermann Kederer und Ferdl Klement die Herbergsuche vor.

 

Da Pfarrer John die Feier vorzeitig verlassen musste, überreichte er stellvertretend für alle an Bürgermeister Eckl ein kleines Weihnachtsgeschenk und dankte den Pfarrhausfeen für die wunderschöne Gestaltung des Festes sowie der musikalischen Begleitung und allen für ihr Kommen.

 

Foto: Pfarrer John überreicht Bürgermeister ein gutes Tröpfchen zum Geburtstag

Foto zur Meldung: Pfarrer John: Advent ist eine Zeit der Lichter, der Liebe, Freude und Geborgenheit
Foto: Pfarrer John: Advent ist eine Zeit der Lichter, der Liebe, Freude und Geborgenheit

Die Senioren in Waldeck im Lamer Winkel

(11.10.2012)

Kurzer Abstecher im Glasdorf Weinfurtner

 

Prackenbach. Herrlicher Sonnenschein und beste herbstliche Temperaturen waren den Senioren von Prackenbach beschieden, als sie am Donnerstag zu einem kurzen Nachmittagsausflug aufbrachen. Da einigen Senioren ein Tagesausflug teilweise zu beschwerlich ist, wurde einmal diese Variation gewählt. Die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck begrüßte alle sehr herzlich, freute sich über das schöne Wetter und die gute Beteiligung und gab dann den Ablauf bekannt.

 

Mit einem vollbesetzten Bus ging es, kurz nach Mittag, erst einmal Richtung Zellertal, wo man das Glasdorf Weinfurtner in Arnbruck besuchte. Sie waren erfreut über die wunderbaren Außenanlagen, welche zum Verweilen und zum Schauen einluden. Aber auch einige Kleinigkeiten für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit konnte in den Geschäften erstanden werden.

 

Weiter ging es dann über Bad Kötzting Richtung Lamer Winkel, da die Straße über das Eck gesperrt war. Vier Kilometer südlich von Lam, dem Schwarzeck vorgelagert, liegt das „Waldeck“ ein Waldbauernhof mit einer jahrhundertealten Geschichte, das Ziel des letzten Seniorenausfluges in diesem Jahr. Mitten im Tannenwald gelegen, auf einer Sommerüberfluteten Wiese, liegt der Einödhof der Familie Frisch, einer der fünf Einödhöfe im Lamer Winkel. Drei davon kochen aus und betreiben eine Wirtschaft, so erzählt Anna Frisch.

Den Senioren wurde eine bäuerliche Brotzeit mit hausgemachtem Pressack, Geselchtem und selbstgebackenem frischen Brot aufgetischt. Ebenso gab es frisch gepresste Apfel- und Rhabarber-Schorle aus eigenem Anbau sowie diverse andere Getränke. Neben Altbundespräsident Horst Köhler ist das Bayerische Fernsehen mit der Sendung „Unkraut“ ein mehrmals jährlicher Gast auf dem Waldeck. Auch die Prackenbacher Senioren fühlten sich dort gut aufgehoben und wurden freundlich und gut bewirtet.

 

Auf der Heimfahrt bedankte sich Gerlinde Zweck für das gute und harmonische Miteinander und lud für den nächsten Seniorentreff am 8. November 2012 wieder ins Pfarrheim ein.

Foto zur Meldung: Die Senioren in Waldeck im Lamer Winkel
Foto: Die Senioren in Waldeck im Lamer Winkel

Seniorenwallfahrt zur seligen Anna Schäffer

(09.08.2012)

„Die Schreiner Nandl“ aus Mindelstetten wird am 21. Oktober in Rom heilig gesprochen

 

Prackenbach/Krailing. Der Seniorenkreis brach am vergangenen Donnerstag mit Pfarrer John Kodiamkunnel und einigen Gästen über Regensburg nach Mindelstetten auf. Die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck freute sich über den guten Zuspruch und begrüßte alle im vollbesetzten Bus sehr herzlich und gab einen kurzen Überblick vom Ablauf der Fahrt.

 

Pfarrer John schloss sich den Grußworten an, wünschte eine gute Fahrt und ein gutes Miteinander und stimmte mit einigen Gebeten auf den Besuch bei der seligen Anna Schäffer in Mindelstetten ein, die im Oktober dieses Jahres in Rom heilig gesprochen wird.

 

Gegen Mittag erreichten die Senioren das Kloster Weltenburg, einen Ortsteil von Kelheim. In einer Schankwirtschaft des Benediktinerklosters wurde das Mittagessen eingenommen und so mancher ließ sich auch das weltbekannte dunkle Klosterbier munden. Anschließend hatte man noch Zeit, die Klosterkirche mit den Werken der Gebrüder Egid Quirin und Cosmas Damian Asam zu besichtigen oder sich im Klosterladen nach einem Souvenir umzuschauen.

 

Am frühen Nachmittag ging es über Bad Gögging durch weite reifende Hopfenfelder in das „Dreiländer-Eck“ Kelheim, Eichstätt und Neumarkt in der Oberpfalz nach Mindelstetten an der Grenze des Bistums Regensburg zum Bistum Eichstätt. Der Ortspfarrer BGR Johann Bauer begrüßte die Pilger und zeigte ihnen in einer kurzen Schilderung den Lebens- und Leidensweg der Anna Schäffer auf. Bei einem Unfall als Dienstbote glitt sie mit beiden Beinen in eine Waschlauge und erlitt so schlimme Verletzungen, die trotz mehrerer Operationen nicht geheilt werden konnten und konnte, so dass sie seit 1901 ihr Krankenlager nicht mehr verlassen konnte. Anna Schäffer widmete fortan ihr Leben und Leiden Gott und zeigte einen ungewöhnlichen Eifer in Gebet, Buße und Sühne und versprach ihre Fürbittgebete und ihren Trost allen, die sich schriftlich und mündlich darum baten. Sie starb am 5. Oktober 1925 und wurde auf dem Friedhof neben der Pfarrkirche bestattet. Nach über 14.000 Gebetserhörungen wurden ihre Gebeine vom Friedhof in die Pfarrkirche Mindelstetten übertragen und am 7. März 1999 von Papst Paul II selig gesprochen. Sie wird am 21. Oktober dieses Jahres in Rom heilig gesprochen, so BGR Pfarrer Bauer, welcher anschließend den Pilgern auf die Fürsprache der seligen Anna Schäffer den Segen erteilte.

 

Nach einer kurzen Andacht vor dem Grab der sel. Anna Schäffer, wobei Gerlinde Zweck und Thekla Holzapfel abwechselnd Gebete vortrugen und mehrere Lieder anstimmten, die von den Senioren fleißige Nachbeter fand. Nach einem Gruppenfoto um das Grab erteilte Pfarrer John seinen „Schäflein“ den Segen und erbat die Fürsprache der Seligen auch für die gesamte Pfarrgemeinde Prackenbach/Krailing.  

 

Da Pfarrer John sechs Jahre in der unmittelbaren Nähe als Pfarrer von Altmühlmünster und Zell tätig war, machte man einen Abstecher zur Kirche in Zell, wo die Frau des Mesnern sie schon erwartete. Man besichtigte die erst renovierte Kirche Mariä Himmelfahrt und Pfarrer John zeigte den Prackenbachern den unmittelbar bei der Kirche gelegenen Pfarrhof in Zell, wo ihn an allen Ecken „alte Bekannte“ ansprachen, ehe man sich auf den Weg nach Meihern aufmachte.

 

Dort wurden sie bereits vom Wirt, Fotograf und Pressemacher erwartet. Bevor man sich zur Brotzeit in der Gaststube niederließ, wurde ein Gruppenfoto für die örtliche Presse und die Pfarrnachrichten erstellt. Auch hier erwies sich Pfarrer John als guter „Mitstreiter“ des Bedienungspersonals und des Gastwirtes. Er traf auch auf alte Bekannte und so manche Erinnerungen wurden wieder wach.

 

Gegen Abend brach die Seniorengemeinschaft die Heimreise über Riedenburg, Kelheim, Bad Abbach, Regensburg auf. Gerlinde Zweck bedankte sich bei allen für das gute miteinander und lud für den nächsten Seniorenkreis am 13. September 2012 wieder ins Pfarrheim ein.

Auch Pfarrer John sparte nicht mit Dankesworten und erwähnte dabei auch Gerlinde Zweck und Thekla Holzapfel für die wundervolle Andacht in Mindelstetten sowie für die Gesamtorganisation der Pilgerreise mit Abstechern in seine ehemalige Pfarrei bei Dietfurt. Zwar ein wenig müde, aber wohlbehalten und voller Eindrücke und Erinnerungen beladen, wieder gesund in Prackenbach an.

 

Foto: Gruppenfoto der Senioren

Foto zur Meldung: Seniorenwallfahrt zur seligen Anna Schäffer
Foto: Seniorenwallfahrt zur seligen Anna Schäffer

Ausflug der Senioren ins Straubinger Land

(29.03.2012)

Ziel war die Gäubodenstadt Straubing und Aiterhofen

 

Prackenbach. Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich der Seniorenkreis Prackenbach im Frühjahr ins Straubinger Land aufmacht. Diesmal stand ein Kurzbesuch beim allseits beliebten und geschätzten ehemaligen Pfarrherrn von Prackenbach, Pfarrer Johann Christian Rahm in Aiterhofen auf dem Programm.

 

Als erstes Ziel, das die Senioren ansteuerten, was wie immer das Kaufhaus Wanninger, wo ein ausgiebiges und verlängertes Frühstück eingenommen wurde. Die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck konnte dazu etwa vierzig Junggebliebene begrüßen und gab den Ablauf des Ausfluges bekannt. Auch Pfarrer Rahm ließ es sich nicht nehmen und begrüßte seine ehemaligen „Schäflein“ dort einzeln sehr herzlich. Da Aiterhofen ja um die „Ecke“ liegt, fuhr er mit seinem Fahrrad dort an. Nach einem kurzen Plausch ging es für die Senioren weiter zum Gäubodenpark, um sich dort am Fabrikverkauf des Hauses „Adler“ umzuschauen. Einige nutzten die Gelegenheit, sich im Stadtzentrum umzusehen und auch Einkäufe zu tätigen.

 

Im Laufe des Nachmittages ging es dann weiter nach Aiterhofen, wo Pfarrer Rahm die Senioren in seiner jetzigen Pfarrkirche erwartete. Nach seiner herzlichen Begrüßung erläuterte er ihnen dann die Entstehung des Ortes und die Gründung der Pfarrei Aiterhofen. Sie zählt zu den Urpfarreien des Landes und erscheint 1126 als Mutterkirche von Geltolfing.

Zwischen 1272 und 1290 wird ein Pfarrer Ortlof genannt; nach dessen Resignation wird die Pfarrei dem Benediktinerkloster Oberaltaich übertragen. Wenig später dürfte auch mit dem Bau der spätromanischen dreischiffigen Basilika begonnen worden sein. Die Kirche wurde in sorgfältig behauenen Kalksteinquadern aufgebaut, wo besonders an der Außenseite der Apsis zahlreiche Steinmetzzeichen zu bewundern sind. Ein Zeichen, dass in Aiterhofen Werkleute tätig waren, die auch an der St. Jakobskirche in Regensburg nachgewiesen sind.

Wie jede romanische Basilika, war auch die Aiterhofener Kirche doppeltürmig geplant, aber nur der Nordturm mit 42 Meter Höhe wurde ausgeführt und trägt zudem die ältesten Glocken des Gäubodens. Die romanische Ausstattung der Kirche wurde Ende des 18. Jahrhunderts dem Stilempfinden des Spätbarocks entsprechend umgebaut, die Fenster vergrößert und neue Altäre und Figuren aufgestellt. Die Pfarrkirche ist der heiligen Margareta geweiht. Nach weiteren Erläuterungen hielt Pfarrer Rahm mit den Angereisten noch eine kleine Andacht. Dazu wurden auch gemeinsam einige Lieder, passend zur engeren Passionszeit gesungen.

 

Ehe man sich zu einem gemeinsamen Erinnerungsfoto in der Kirche stellte, überreichte Gerlinde Zweck ein kleines Geschenk an Pfarrer Rahm für die Kirchenführung aber auch als Zeichen der Wertschätzung.

Anschließend fuhren die Senioren zum Gasthof Karpfinger in Aiterhofen zum gemeinsamen Abendessen, zu dem die Senioren auch Pfarrer Rahm einluden. Bevor man die Heimreise mit dem Bus antrat, verabschiedete er sich von jedem einzelnen persönlich und sehr sehr herzlich.

 

Auf der Heimreise bedankte sich Gerlinde Zweck für das gute und schöne Miteinander und für die herzliche Aufnahme durch Pfarrer Rahm in Aiterhofen. Weiter gab sie bekannt, dass der nächste Seniorenkreis am Donnerstag, 10. Mai 2012 wieder im Pfarrheim stattfindet.

Foto zur Meldung: Ausflug der Senioren ins Straubinger Land
Foto: Ausflug der Senioren ins Straubinger Land

Ein vergnügter Faschingsnachmittag beim Seniorenkreis

(09.02.2012)

Die Ratschkathl´n verschonten auch den Pfarrer nicht – Pfarrheimprinz Ludwig Pritzl erhielt Orden

 

Prackenbach. Beim jüngsten Seniorenkreis am Donnerstag war eine Faschingsparty angesagt und wie auch sonst in den Seniorennachmittagen, war wieder Gemütlichkeit und Humor Trumpf. Dementsprechend war auch das Pfarrheim dekoriert und auch einige Senioren hatten sich mit wunderschönen Faschingshütchen „behütet“.

 

Nach dem sich die Senioren mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, kündigte Toni Preisler den ersten Sketch von „Loriot“ über „das Ei“ an, das dem Ehemann (Thekla Holzapfel) anscheinend zu lange gekocht war. Trotz des mit Gefühl gekochten „viereinhalb Minuten Eies“ durch Ehefrau Berta (Gerlinde Zweck) war dieses nicht weich genug für den Gemahl.

 

Beim nächsten Sketch, wiederum mit Gerlinde Zweck und Thekla Holzapfel, ging es bei dem gespielten Witz um einen „Heiratsantrag“, bei dem der liebe Georg letztendlich trotz vieler Zusagen ein „Nein“ seiner Angebeteten erhielt. Auch beim nächsten Witz ging es wieder um Liebe, aber eben wieder hauptsächlich um den „Diridari“, welcher einen höheren Stellenwert als die Liebe, einnahm. Auch dabei hatten sie immer die Lacher auf ihrer Seite.

 

Dazwischen sangen alle Junggebliebenen gemeinsam das Rentnerlied, ehe Helga Pritzl mit einigen Witzen vom „Finanzamt“, über die „Sorgen Anderer“, „Anonym“ oder „die grauen Haare“ aufwartete.

 

In einem weiteren Sketch von einer seltsamen Beichte über eine gestohlene Sau, waren wieder Gerlinde Zweck (Beichtvater) und Bauer Jakob (Thekla Holzapfel) in Aktion. Der Beichtvater brauchte lange, bis er den Inhalt vom Bauer Jakob verstand und verlangte schließlich 100 € Entschädigung für eine gestohlene Sau, die bereits in der Räucherkammer gelandet war. Der Bauer blätterte dem Beichtvater jedoch drei Hunderter hin, denn er wollte auch noch die zwei anderen Schweine holen, weil er so billig die Säue nicht wieder bekomme. Das da kein Auge trocken blieb, war sicherlich auch verständlich.

 

Nach einer kleinen Stärkung der Senioren mit Wurstsalat durch das Seniorenteam kündete Gerlinde Zweck die zwei „Ratschkathl´n“ alias Toni Preisler und Thekla Holzapfel an. Dabei wurden so manche Fehler in der Pfarrei ans „Tageslicht“ gebracht. Dabei ging es über einen „meschanten“ Christbaum, der mit einem Kilometer Draht und vielen Kugeln von den Mesnerinnen „auffrisiert“ wurde. Auch Pfarrer John blieb nicht verschont, über den es auch Positives zu berichten gab. Seine Kochkünste seien nämlich hervorragend und man will versuchen, ihn für „das perfekte Promidinner“ unter dem Titel „indische Spezialitäten“ in Fernsehen anzumelden. Auch der Empfang von Pfarrer John wurde nochmals aufgerollt, als viele fragten, wer wohl der neue Pfarrer sei, als die vielen indischen Mitbrüder um den Altar versammelt waren.

 

Zu guter Letzt schlugen die Ratschkathl´n den „Pfarrheimprinzen“ Ludwig Pritzl für einen Faschingsorden vor, da er so viele Ehrenämter bekleidet, die vom Chauffeur für die Pfarrheimfeen, als Schlüsseldienst offenstehender Autotüren, Schließdienst von Kirche und Pfarrheim und vieles mehr reichen. Dafür überreichte ihm Gerlinde Zweck einen Orden mit tausendmal Dankeschön und einem riesigen Applaus, der nicht minder auch für die Ratschkathl´n galt.

Am Ende der Darbietungen lud Gerlinde Zweck für den nächsten Seniorennachmittag am 8. März 2012 ins Pfarrheim ein.

Zum Schluss der Einlagen bedankte sich Pfarrer John sehr herzlich für die beeindruckenden Einlagen und die Fähigkeiten und Begabungen der Darsteller und meinte, dass alle durch die humoristischen Darbietungen  „erneuert und verjüngt“ worden sind. mh

 

Foto: Ratschkathl´n Thekla Holzapfel und Toni Preisler

Foto zur Meldung: Ein vergnügter Faschingsnachmittag beim Seniorenkreis
Foto: Ein vergnügter Faschingsnachmittag beim Seniorenkreis

Gemeinsam mit „viel Glück auf´s neue Jahr“ angestoßen

(12.01.2012)

Prackenbach. Wenn auch schon einige Tage seit Beginn des neuen Jahres verstrichen sind, haben die Senioren der Pfarrei Prackenbach bei ihrem ersten Treffen nochmals gemeinsam auf ein gutes neues Jahr angestoßen.

 

Eingangs begrüßte die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck die Anwesenden sehr herzlich. Anschließend trug sie einen „Neujahrswunsch“ in Gedichtform vor und wünschte Namens des gesamten Seniorenteams allen ein von Gott gesegnetes und gesundes Neues Jahr.

Dann stießen sie nachträglich mit einem Glas Sekt auf das Neue Jahr an und stimmten gemeinsam das Lied „Viel Glück und viel Segen“ an.

 

Da nach Kaffee und Kuchen bereits die Kartenspieler auf einigen Tischen bereit standen, gab Gerlinde Zweck noch die nächsten Termine bekannt. So ist für Donnerstag, 9. Februar 2012 der Senioren-Fasching im Pfarrheim geplant und mit einigen Witzen und Geschichten erheiterte sie die Senioren und warb um weitere Unterstützung im Jahr 2012, ehe sich die Senioren gemütlich unterhielten und der eine oder andere Schafkopf gespielt wurde.

Foto zur Meldung: Gemeinsam mit „viel Glück auf´s neue Jahr“ angestoßen
Foto: Gemeinsam mit „viel Glück auf´s neue Jahr“ angestoßen

Pfarrer John: Das schönste Geschenk ist Jesus Christus

(03.12.2011)

Bürgermeister Eckl lobte Pfarrer und Pfarrhausfeen und steuerte seinen Obolus bei

 

Prackenbach. Das weihnachtlich geschmückte Pfarrheim war bis zum letzten Platz gefüllt, als Pfarrer John zum Seniorenadvent eingeladen hatte. An die 70 Gäste waren gekommen, die mit stimmungsvollen Liedern, teils heiteren und denkwürdigen Beiträgen einen unterhaltsamen Nachmittag genossen.

 

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ sangen die Senioren, bevor Gerlinde Zweck, die Chefin der Gruppe, alle Anwesenden herzlich begrüßte und brachte anschließend ein Gedicht von der Ewigkeit zu Gehör. Auch Pfarrer John freute sich über die vielen Gäste aus der Pfarrei und allen, die aus einer anderen Pfarrei gekommen waren, insbesondere über Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin sowie die Musikantin Ursula Schötz, die auf ihrem Akkordeon immer wieder weihnachtliche Weisen anstimmte.

Dann erzählte er von einem Mann, der ein Haus und viele Tiere sein Eigen nannte. Sein Hirte aber, den sehr friere, bat seinen Herrn ,sich mit seinem Hund wärmen zu dürfen, doch der Arbeitgeber lehnte dies ab. Plötzlich sah der Hirte einen Stern am Himmel und er folgte ihm und die Tiere gingen alle mit ihm. Der Mann erschrak, als er das Verschwinden seiner Tiere bemerkte und machte sich auf den Weg, sie zu suchen und fand sie alle mit dem Hirten vor der Krippe. Dies rührte mit einem Mal sein Herz an und er bat ihn mit seinem Hund ins Haus, damit sie nicht mehr frieren sollten.

 

Eine denkwürdige Geschichte brachte anschließend Helga Pritzl zu Gehör. Es handelte von einem Jungen mit Namen Jonathan, den das Jesuskind um drei Dinge bat. Um sein Fahrrad, seine letzte Klassenarbeit und das kaputte Teeglas. Jonathan war verwundert und meinte, dass das Fahrrad ja kaputt sei, die Klassenarbeit die Note Ungenügend aufwies und über den Bruch des Teeglases hatte er die Mutter angelogen. Aber Jesus sagte: „Du sollst mir alles bringen, was ungenügend oder schlecht in deinem Leben ist. Ich werde dir helfen und immer bei dir sein.

 

Auch Franz Mothes durfte wie immer bei den Senioren nicht fehlen und in seiner unverfälschten Art erfreute er sie mit denkwürdigen und humorvollen Versen. Er erzählte von den weihnachtlich geschmückten Auslagen bereits im Oktober, was ihm ganz und gar gegen den Strich geht. Und in humorvoller Weise berichtet er, dass es in der bayerischen Mundart kein „Ü“ gibt, sondern dafür unter anderem ein „i“, wie zum Beispiel für müde „maid“.

 

Bürgermeister Eckl dankte für die Einladung und gratulierte zunächst Pfarrer John zum 45. Geburtstag, den er Tags zuvor gefeiert habe. Auch der Namenstag Franz Xaver stand am Samstag auf dem Kalender, von denen einige anwesend waren. Er lobte Pfarrer John, der sich hervorragend in der Pfarrei einbringt. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so einen guten Pfarrer bekommen haben“, meinte er und beteiligte sich mit einem Obolus von der Gemeinde an den Unkosten. Er dankte auch den Pfarrhausfeen und der musikalischen Begleitung, welche zur dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

 

Zum Schluss dankte Pfarrer John allen für ihr Kommen und lobte die Pfarrhausfeen, die er „die Wirbelsäule des Tages“ bezeichnete. Und schließlich meinte er „wir schenken und wir werden beschenkt“, doch das schönste Geschenk sei Jesus Christus. Dann verteilte er mit Gerlinde Zweck an alle ein liebevoll verpacktes Weihnachtsgeschenk: „einen süßen Engel, spielend auf einer Querflöte, eingebettet in ein wunderschönes kleines Kripperl auf einem Büchlein über der Weihnachtsbotschaft. Das gebastelte Kripperl stammt vorrangig aus der „Werkstatt“ von Helga Pritzl, in Zusammenarbeit mit dem ganzen Team. mh

 

 

Foto: BM Xaver Eckl und Pfarrer John

        

Foto zur Meldung: Pfarrer John: Das schönste Geschenk ist Jesus Christus
Foto: Pfarrer John: Das schönste Geschenk ist Jesus Christus

Die Senioren fuhren nach Schweiklberg

(08.09.2011)

Vom riesigen Christusbild in der Abteikirche waren alle beeindruckt

 

Prackenbach. Wenn auch der Himmel wolkenverhangen war, tat dies der Stimmung der Senioren keinen Abbruch, als ein fast vollbesetzter Bus am Donnerstag über die B20 Richtung Arnstorf aufbrachen. Die Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck freute sich sehr über die große Teilnahme und hieß alle sehr herzlich willkommen, insbesondere Pfarrer John Kodiamkunnel, der zum ersten Mal unter den Senioren weilte und gab den Verlauf des Tagesausfluges bekannt.

 

Auch Pfarrer John entbot den „Junggebliebenen“ seinen herzlichen Willkommensgruß. Er freute sich, dass er beim Ausflug dabei sein durfte, um sie näher kennen zu lernen. In einem kurzen Gebet für die Pfarrei, den Pfarrfamilien daheim und um schönes Wetter beim Ausflug trug im Nachhinein gesehen, bereits Früchte, denn man brauchte den ganzen Tag über den Regenschirm nicht aufzuspannen.

 

Um die Mittagszeit hatten die Pfarrsenioren das erste Ziel, die „Land-Wirtschaft“ Thalhauser Hof bei Arnstorf erreicht, wo man das Mittagessen einnahm. Das sehenswerte Wirtshaus befindet sich in den Gewölben eines denkmalgeschützten Bauernhofes. Im altgezimmerten Bauernhaus und im Getreidekasten sind sogar Zimmer zur Vermietung integriert. Für ihr Engagement erhielten die Eigentümer schon verschiedene Auszeichnungen, unter anderem konnte man sie schon in Fernsehsendungen und Illustriertenzeitschriften bewundern.

 

Nach dem Mittagessen ging es weiter Richtung Vilshofen, wo schon von weitem die Schweikelberger Abteikirche, eine Niederlassung der Missionsbenediktiner von St. Ottilien grüßte. Dort angekommen hielten die Senioren mit Pfarrer John eine kurze Andacht und sangen einige Marienlieder, der Muttergottes zu Ehren, da an diesem Tag ein großer Marienfeiertag „Maria-Geburt“ war.

 

Die Klostergründung ist noch verhältnismäßig jung und geht auf „Anno“1904 zurück. Die Abteikirche ist unter den Schutz des dreifaltigen Gottes gestellt. Das Christusbild in der Apsis beherrscht den gesamten Kirchenraum und zog alle Blicke auf sich. Sehenswert ist auch die Orgel, die sich zu beiden Seiten der Apsis als sogenannte Chororgel und auf die Hauptorgel, welche auf der Empore platziert ist, verteilt. Stimmgewaltig dürften dabei, auf die drei Orgelprospekte verteilten 5.675 Pfeifen sein. Bemerkenswert sind auch die fünf Glocken im Ostturm mit einem Gesamtgewicht von 132 Zentner sowie der Christkönigsglocke mit einem Gesamtgewicht von allein 82 Zentner, die sich im Westturm befindet. Zum Konvent der Schweiklberger Mönche gehören zur Zeit etwa 40 Missionsbenediktiner.

 

Nach der Andacht und einer kurzen Besichtigung schaute man sich noch im Klosterladen mit einem integrierten Schwarzafrika-Museum, in den Klostergärten und im Klosterfriedhof um, ehe man sich in der Cafeteria einen Kaffee schmecken ließ.

Auf der A3 ging es schließlich Richtung Heimat über St. Englmar, wo man sich im Gasthof „Buglhof“ noch bei einer Brotzeit stärkte. Auf der Rückfahrt bedankte sich Gerlinde Zweck bei allen Teilnehmern sehr herzlich und lud für den nächsten Seniorenkreis am Donnerstag, 13. Oktober 2011 wieder in Pfarrheim zum gemütlichen Beisammensein ein.

Foto zur Meldung: Die Senioren fuhren nach Schweiklberg
Foto: Die Senioren fuhren nach Schweiklberg

Senioren besichtigten den Hightech Drachen in Furth im Wald

(12.05.2011)

Interessantes über Maximilian Schmidt, genannt Waldschmidt aus Eschlkam

 

Prackenbach. Beim jüngsten Seniorenausflug brach man am Donnerstag in die Gegend von Oberpfalz auf, wo man bei bester Laune Furth im Wald ansteuerte und eine Filmvorführung über den Hightech Drachen die Senioren sehr beeindruckte.

 

Nach der herzlichen Begrüßung der Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck im locker besetzten Bus entschuldige sie zunächst  Pfarrer Johann Christian Rahm, der wegen dringender Termine nicht dabei sein konnte. Da erst am späten Vormittag gestartet wurde, steuerte man als erstes Ziel das Gasthaus zur Post in Eschlkam an, wo bereits das Mittagessen auf sie wartete.

 

Dort erzählte der „Post“-Wirt Penzkofer viel Interessantes über den Schriftsteller Maximilian Schmidt, einen gebürtigen Eschlkamer. Er schrieb insgesamt 60 Bücher und 40 Theaterstücke. Als fleißiger Waldschmidt hatte er auch in Bad Kötzting eine Papierfabrik gegründet und musste durch die Insolvenz erfahren, wie schnell aus Freunden gar Feinde werden können. Aus diesem Erlebnis schrieb er das Theaterstück „im Austragsstüberl“, ein Stück das in deutscher Sprache auch in Südamerika, Russland und Chicago am meisten gespielt worden ist. 1890 gründete er den Bayerischen Fremdenverkehrsverband, machte dabei Werbung für die Tracht und die Heimat. Waldschmidt organisierte auch 1895 den Oktoberfestzug, wo er alle Volkstrachtenvereine und Musikkapellen aus Bayern einlud.

 

Das Lied „Tief drinn im Böhmerwald“, das Waldschmidt weder getextet noch komponiert hat, veröffentlichte er in der nächsten Ausgabe „Am Goldenen Steig“ und machte dadurch das Lied weltbekannt. 1984 wurde der Waldschmidt-Verein gegründet, welcher seit dieser Zeit eine Dauerausstellung im Gasthaus zur Post hat. Außerdem werden seit dieser Zeit auch die jährlichen Waldschmidt-Preise an verdiente Persönlichkeiten verliehen.

 

Bei der Fahrt nach Furth im Wald hatten die Senioren einen wunderbaren Blick auf den erst neu gefluteten Drachensee. Ideal geschaffen zur Entspannung und für den ruhigen Freizeitsport. In der Drachstichfesthalle wurde den Besuchern ein höchst interessanter Videofilm (Laufzeit 20 Min.) über die Herstellung des Hightech Drachen gezeigt, der vom heimischen Medienproduktion Holzer hergestellt wurde.

 

Anschließend führte Günter Bergbauer die Gäste in die Halle mit dem Hightech Monster mit dem Namen „Tradinno“, des größten und schwersten Roboters, der unter der Federführung der Firma Zollner Zandt hergestellt wurde. Der Drache ist 16 Meter lang, 4,5o Meter hoch, vier Meter breit und hat eine Flügelspannbreite von 12 Meter, was die Gäste sehr beeindruckte. Außerdem bringt das Monster 16 Tonnen auf die Waage , davon hat allein der Kopf drei und ein Bein wiegt eine To. Der Drache, wie auch der fahrbare Untersatz – zum schnelleren Transport – haben je einen Motor von 140 PS. Die Geschwindigkeit beträgt maximal 1,8 KM in der Stunde. Er kann sich nicht nur bewegen, er kann auch seine Mimik verändern, ist akustisch vernehmbar und wird so selbst zum Darsteller beim „Drachenstich“.

 

Das Monster kann unter anderem auch die Flügel drehen, aufstellen und genau so gelenkig ist auch der Schwanz. Zudem kann er Feuer bis zu 6 Meter speien. Nach den Erläuterungen stellten die Senioren an Bergbauer noch einige Fragen unter anderem wie hoch der Gesamtpreis des Drachens war, den Bergbauer auf offizielle 2,3 Mill. € bezifferte.

 

Die Besucher dankten dem Referenten für die ausführliche und empfehlenswerte Führung mit einem besonderen Applaus, ehe sie sich wieder auf die Heimreise machten.

Dann ging es mit dem Bus weiter nach Bad Kötzting zum Kaitersberger Hof, wo man sich Kaffee, Kuchen und Brotzeit schmecken ließ.

Zum Schluss dankte Gerlinde Zweck allen Mitreisenden für den harmonischen Verlauf und lud für den nächsten Seniorenkreis am Donnerstag, 9. Juni 2011 zur gemütlichen Runde ins Pfarrheim ein.

 

Foto: Senioren bei der Führung des Drachens

Foto zur Meldung: Senioren besichtigten den Hightech Drachen in Furth im Wald
Foto: Senioren besichtigten den Hightech Drachen in Furth im Wald

Seniorentreffen mit Ostergeschenk

(14.04.2011)

Prackenbach. Beim letzten Seniorenkreis am Donnerstag vor Beginn der Karwoche konnte die Leiterin Gerlinde Zweck im Pfarrheim wieder an die 50 Besucher begrüßen. Anschließend verwöhnte sie mit ihren fleißigen Pfarrhausfeen die gut gelaunten Junggebliebenen mit Kaffee, Kuchen, Getränken und leckeren Happen. Schon bald aber holten einige die Spielkarten heraus und begannen eifrig zu zocken, wobei sich die Übrigen viel zu erzählten wussten.

 

Um die Ankunft von Pfarrer Johann Christian Rahm zu überbrücken, informierte sie die Anwesenden über das Ziel des nächsten Ausfluges, den man für Donnerstag, 12. Mai nach Furth im Wald eingeplant habe. Dort will man einmal den „berüchtigten“ Drachen anschauen, wobei eine Führung geplant ist. Alle Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

 

Nach dem Eintreffen des Hausherrn holte Gerlinde Zweck ein Büchlein von Josef Fendl mit lustigen Pfarrergeschichten hervor und gab davon einige zum Besten. Und weil den Prackenbachern der Weggang ihres beliebten Geistlichen gar arg im „Magen“ liegt, lautete das Thema der ersten Geschichte: „Abschiedsworte“. Es erzählt von einem Geistlichen, der 15 Jahre (wie auch Pfr. Rahm) in seiner Pfarrei wirkte und ihm ein Wechsel bevorstand. „Ein Schritt, der manchmal ganz angebracht sein soll“, so Fendl in seinen Zeilen. Dass ihn aber der Generalvikar gleich für den Posten eines Gefängnisseelsorgers auserwählt hat, könne man wieder das Sprichwort gebrauchen, das da heißt: die Wege des Herrn sind eben unerforschlich.

 

Die Pfarrkinder lassen ihren Hirten nur ungern gehen und darum versucht er sie beim Abschiedsgottesdienst  zu trösten, als er sagt: „... aber vielleicht kommt was viel  Besseres nach“. „Mei, dös hat ihr Vorgänger seinerzeit aa scho versprochen...“, sagen die Kirchenbesucher. Das was die Qittung für das ausgewählte Sonntagsevangelium, in dem es hieß: „Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten“. Denn sie meinten, der Pfarrer hätte dies absichtlich so gewählt.

 

In einem Aufsatz sollten die Kinder niederschreiben, wie sie ihre erste Hl. Messe erlebt haben. Fasziniert hat den Alois besonders die schwarze Kappe die ein „verkleideter Mann“ auf dem Kopf trug. Dann versteckten zwei Buben im „Nachthemd“ die Kapppe, die der Mann immer wieder suchte. Ein anderer Mann mit einem kleinen roten Sack sammelte Geld ein, dass sich der „Mann“ eine neue Kappe kaufen kann. Ganz zum Schluss haben die Buben die Kappe wieder herausgerückt, doch das Geld haben die Leute nicht mehr zurückbekommen.

 

Weitere Pfarrergeschichten von Josef Fendl holte Gerlinde Zweck noch hervor unter anderem „ein plausibler Grund“ oder „der Ochse auf dem Kasernenhof“, worüber sich die Senioren mit ihrem Applaus bedankten.

 

Nach ein paar Begrüßungsworten von Pfarrer Rahm zur bevorstehenden Osterzeit überreichte er und mit ihm Gerlinde Zweck den Anwesenden ein liebevoll gestaltetes Ostergeschenk. Eine Karte mit einem Kreuz auf der Titelseite und Innen mit einem Dankgebet für alles Gute, das wir von Gott empfangen haben mit der Bitte um den Segen, auch für alle Angehörige. Die Karten kamen wie immer aus der Werkstatt des Seniorenteams.

 

Mit den guten Wünschen für eine schöne Osterzeit, mit der Hoffnung, dass sie die Wahl für das kleine Ostergeschenk getroffen haben, lud Gerlinde Zweck zum nächsten Treffen bei einem Ausflug am 12. Mai nach Furth im Wald ein.

Foto zur Meldung: Seniorentreffen mit Ostergeschenk
Foto: Seniorentreffen mit Ostergeschenk

Ein vergnügter Nachmittag beim Seniorenkreis

(10.02.2011)

Die Ratschkathl´n verschonten auch den Pfarrer nicht

 

Prackenbach. Beim jüngsten Seniorenkreis am Donnerstag war eine Faschingsparty angesagt, dementsprechend war auch das Pfarrheim mit Luftschlagen schön dekoriert, wo sich an die 50 Besucher einfanden. Die Pfarrhausfeen hatten mit lustigen Sketchen für Humor und Unterhaltung gesorgt und den Senioren leckere Kuchen, Kaffee, belegte Brote und schließlich Wurstsalat aufgetischt, so dass es wie immer ein unterhaltsamer und gelungener Nachmittag wurde.

 

Da der Hausherr erst später dazu stieß, begrüßte Kirchenpfleger Ferdl Klement die Senioren und kündete die erste humorvolle Einlage, zum Thema „Zukunft im Pfarrhaus“ an.

Dabei nahm die „ehrenamtliche“ Pfarrhaussekretärin, alias Gerlinde Zweck, halb versteckt hinter einem Berg Akten, einen Telefonanruf entgegen und meldete sich mit „Pfarrei St. Georg, St. Peter und Paul, St. Johannes der Täufer und St. Augustin“ .Die Anruferin wollte heiraten und erkundigte sich nach einem Termin. Die resolute Sekretärin erklärte ihr, dass der Pfarrer vier Gemeinden zu betreuen hat und darum wöchentlich nur eine Trauung halten könne und das abwechselnd in den vier Kirchen. „Da ist ja mein Kind schon geboren“, meinte die Anruferin, bis ich einen Termin bekomme. „Na dann kann er die beiden Sakramente gleich zusammen spenden“, meinte die Sekretärin, „aber wohl gemerkt, Taufen spendet er nur am Sonntag“. „Und wie ist es dann mit der Beichte“, fragte die Frau am anderen Ende. Da müsste der Beichtwillige seine Sünden auf eine Kassette sprechen und diese dem Pfarrer übermitteln, der dann über mehrere Kassetten die Absolution erteilt. Im Übrigen könne man alles Wichtige aus der Homepage der Pfarrei entnehmen.

 

Nach dem Helga Pritzl einige Witze zum Besten gegeben hatte, kündete schließlich Pfarrer Rahm den nächsten Sketch an. Er handelte von der Arztpraxis „Dr. Rosenstiel“ (Gerlinde Zweck), wo Fräulein Blümchen (Thekla Holzapfel) bei der Ärztin über Schmerzen in den Beinen klagt, bis diese fest stellt, dass die Patientin ihre Beine mit Einweckgummis zusammen schnürt. Auch über schweres Herz klopfen jammert sie und holt auf die Frage der Ärztin ein Bild ihres „seligen“ Otto hervor, der sie verlassen hat und sie Tag und Nacht an ihn denken müsse.

 

Als Höhepunkt waren zum Schluss die Ratschkathl´n an der Reihe. Gerlinde Zweck und Thekla Holzapfel  hatten auf ihrer Tafel wieder einiges notiert, was das ganze Jahr über nicht so „Rund“ lief. Auch Pfarrer Rahm kriegte dabei seinen „Speck“ ab, wobei es sich schon herumgesprochen hat, dass er beim diesjährigen Weiberfasching allerhand Hexen- und Zaubertrank kredenzt bekam. Auch dass sich die Seniorenbeauftragte eine neue Brille zugelegt hat, aber leider jetzt die Falten besser sieht, wusste die Ratschkathl.

 

Zum Schluss der Veranstaltung dankte Gerlinde Zweck allen für ihr Kommen und lud für den nächsten Seniorenausflug am 17. März 2011 nach Straubing ein.

 

Foto: Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck

Foto zur Meldung: Ein vergnügter Nachmittag beim Seniorenkreis
Foto: Ein vergnügter Nachmittag beim Seniorenkreis

Gemeinsam mit viel Glück auf´s neue Jahr angestoßen

(13.01.2011)

Prackenbach. Wenn auch schon einige Tage seit Beginn des neuen Jahres verstrichen sind, haben die „Junggebliebenen“ der Pfarrei Prackenbach bei ihrem ersten Treffen nochmals gemeinsam auf ein gutes neues Jahr angestoßen. Sie taten dies mit dem Lied „Viel Glück und viel Segen“, hoben die Sektgläser und prosteten sich zu.

 

Gerlinde Zweck konnte dazu im Pfarrheim eine stattliche Zahl von Senioren begrüßen und wünschte allen im Namen des ganzen Seniorenteams ein gutes und gesundes 2011. Gleichzeitig appellierte sie an alle, Monat für Monat den Treff zu besuchen und warb, vielleicht auch „Neue“ mitzubringen. Schmunzelnd  meinte sie, dass bei der Bewerbung von „Neuen“ kein Personalausweis verlangt oder kontrolliert wird, wie alt man ist.

 

Pfarrer Rahm kam etwas später hinzu, da Krankenbesuche und Krankenkommunion ihn doch länger als angenommen in Anspruch nahmen.

Zur Aufheiterung erzählte Gerlinde Zweck den Senioren noch schöne Witze und lud dann für den nächsten Seniorenkreis am 10. Februar 2011 wieder ins Pfarrheim ein, bei dem es dann wieder etwas faschingsmäßig zugehen wird.

Foto zur Meldung: Gemeinsam mit viel Glück auf´s neue Jahr angestoßen
Foto: Gemeinsam mit viel Glück auf´s neue Jahr angestoßen

Ein Zweigerl mit Geschenksäckchen

(04.12.2010)

Besinnliches und Heiteres beim Seniorenadvent – Bürgermeister lobt Pfarrhausfeen und -Prinzen

 

Prackenbach. Ein humorvoller Sketch und amüsante Geschichten wurden den Senioren der Pfarrei Prackenbach bei der Adventsfeier am Samstagnachmittag im Pfarrheim geboten, das fast zum letzten Platz gefüllt war.

 

Pfarrer Johann Christian Rahm freute sich über die vielen Gäste, die trotz der gleichzeitig angesetzten VdK Versammlung und der eisigen Temperaturen sich die gemütliche Feier nicht entgehen ließen. Er konnte dazu auch Bürgermeister Xaver Eckl mit seiner Gattin Kornelia und deren Mutter Franziska begrüßen, die sozusagen eine gebürtige Prackenbacherin ist. Auch Franz Mothes schaute später vorbei, der stets bereit ist, mit seinen Geschichten die Senioren zu erfreuen.

 

Pfarrer Rahm begann die Feier mit einem Dankeschön an die Pfarrhausfeen, die wieder  in aller Stille Geschenke für die Senioren gebastelt und das Pfarrheim so wunderbar geschmückt hatten und wie immer die Senioren mit leckeren Sachen verwöhnten.

 

In seinen besinnlichen Adventsgedanken knüpfte Rahm an die Worte aus der Liturgie des zweiten Adventsonntages an. Und weil der  Advent  nicht nur besinnlich, sondern auch zum Lachen anregen sollte, besorgte dies ein Sketch von Toni Lauerer von der „besinnlichen Weihnachtszeit“ durch Thekla Holzapfel. Sie wurde alles andere als besinnlich, denn er handelte ausschließlich vom Besuch aller Weihnachtsmärkte und vom „durchfressen“ durch sämtliche Buden.

 

Anschließend las Gerlinde Zweck eine lustige Episode vom „Christkindlbriaf“ von Leo Büttner vor, bei dem das freche Bürschchen die unmöglichsten Wünsche an das Christkind schrieb: de Mama braucht an neia Rock, der Babba a neie Pfeifa, weil seine a so stinkt. Bei de Schui-Aufgam mecht er viera schreim und net lauta fünf und sechsa und da Opa hät gern a warme Stu´m. „Mach, liabs Christkindl a an Fernseher hi“, sagt er, denn wenn da Kastn nimmer flimmat, hät da Babba zeit, mit mir zu spein und schließlich erinnerte er das Christkind, dass er vor kurzem einem frechen Truthahn den Schwanz ausgerissen hat und der dann am Stefanietag verputzt wird, wobei die Senioren amüsant zuhörten und Zweck viel Applaus zollten.

 

Bürgermeister Eckl erzählte in seinem Grußwort von einigen lustigen Begebenheiten und sprach von den drei Mill. an Investitionen in der Gemeinde Prackenbach, unter anderem durch die Generalsanierung des ehemaligen Schulhauses in Moosbach und dem Kanalbau in Mitterdorf und erzählte, dass der Gemeinderat gut zusammen arbeitet. Er lobte die Pfarrhausfeen und die seit neuem die beiden Pfarrhausprinzen (Ferdl Klement und Pfarrer Rahm) und überreichte an den Hausherrn eine Betrag, die Kosten im Pfarrheim zu decken.

 

Auch mit einigen lustigen und zum Nachdenken angeregten Geschichten durch Franz Mothes kamen die Senioren noch zu ihrem Recht und da wie jedes Jahr die fleißigen Feen für die Senioren etwas vorbereitet haben, beschenkten  Pfarrer Rahm und Gerlinde Zweck jeden einzelnen Gast mit einem  Mitbringsel in Form eines Adverntszweigerl mit einem Geschenksäckchen dran und Pfarrer Rahm bedankte sich bei jedem der Anwesenden mit einem Händedruck für ihr Kommen. 

 

Foto: Seniorenadvent Gerlinde Zweck, 1 – Franz Mothes, 3 – Pfarrer Rahm und Gerlinde Zweck, 6 – Pfarrer beim Austeilen der Zweigerl  

Foto zur Meldung: Ein Zweigerl mit Geschenksäckchen
Foto: Ein Zweigerl mit Geschenksäckchen

Die Senioren feierten ihr 10-jähriges

(14.10.2010)

Viel Lob für das Team

 

Prackenbach. Für den Seniorenkreis war der letzte Donnerstag ein ganz besonderer Tag, denn sie feierten das 10-jährige, auf das schon das Jubiläumsplakat an der Eingangstür hingewiesen wurde. Das Pfarrheim war festlich geschmückt und es roch nach Kaffee und Kuchen und Beamer und Leinwand standen parat. So wurden die Besucher des Jubiläums-Seniorenkreises empfangen.

 

Pfarrer Johann Christian Rahm begrüßte Eingangs die Senioren sehr herzlich zu einem Rückblick und freute sich, dass so viele Frauen und „Mannaleit“ dazu gekommen waren.

Es war im Oktober des Jahres 2000, als der Seniorenkreis aus der Taufe gehoben wurde. Es war aber auch das Jahr der düsteren Prognosen um die Jahrhundertwende. Doch die Welt ist nicht untergegangen, es ist etwas Neues entstanden, nämlich der Seniorenkreis, so Pfarrer Rahm. Eine Segensreiche Einrichtung, ein Raum der Begegnung, zum Austauschen, Kaffee trinken und wieder gestärkt in den Alltag hineinzugehen. Er zollte allen Senioren ein herzliches Vergelt´s Gott für ihr Kommen und das Mittragen und Ausfüllen des Seniorennachmittages.

 

Sehr herzlich begrüßte er auch Franz Mothes, der die ganzen Jahre über bereitwillig die Seniorenkreise im Advent und auch das ganze Jahr über gerne begleitet und mit Weisheiten und Humor nicht zu kurz kommen ließ.

 

Ein Seniorenkreis läuft nicht von selbst, sondern er braucht viele fleißige Herzen und Hände. So sprach Rahm dem Seniorenteam ein sehr großes Lob für all die Arbeit und Mühen aus, „das sei aller Ehren wert“. Er dankte ihnen auch für die Kraft und den Aufwand, damit auch dieser Kreis funktionieren kann und bat das Seniorenteam unter der Leitung von Gerlinde Zweck, auch weiterhin dies mitzutragen und die Kraft hier einzusetzen für die nächsten 10 Jahre und weitere Jahre.

Dann stießen Pfarrer Rahm und Gerlinde Zweck auf die erfolgreichen 10 Jahre mit den Senioren mit einem Glas Sekt auf dieses Jubiläum an mit dem Ausruf: „der Seniorenkreis, er lebe hoch“ und gemeinsam sang man das Lied „Viel Glück und viel Segen“.

 

Gerlinde Zweck schloss sich den guten Wünschen von Pfarrer Rahm an und bedankte sich bei den Senioren für ihr Kommen: „Ohne euch wäre alles nicht“ und bedankte sich bei denen, die Kuchen gebacken und das Team in jeglicher Hinsicht unterstützt haben mit dem Wunsch auf ihr weiteres Wohlwollen und ihre Treue. Sie dankte auch Pfarrer Rahm und Ferdl Klement für die Unterstützung mit einem kleinen Geschenk in Form eines liebevoll gefertigten Anhängers und bat auch weiterhin um deren Unterstützung.

 

Zwischenzeitlich traf auch Bürgermeister Xaver Eckl ein, den Pfarrer Rahm kurzfristig eingeladen hatte und hieß den Überraschungsgast herzlich willkommen.  Eckl begrüßte ebenfalls die Senioren sehr herzlich und sprach dem ganzen Seniorenteam seinen Dank aus für die aufopfernde Tätigkeit zum Wohle der Senioren. Er schätze die Arbeit und die Organisation der Seniorenkreise sehr und bedankte sich im Namen der Gemeinde Prackenbach und „ließ Blumen sprechen“ in dem er dem Seniorenteam wie auch an Pfarrer Rahm je eine Rose überreichte. 

 

Anschließend bedankte sich Helga Pritzl, stellvertretend für die Senioren bei Gerlinde Zweck, dem Motor des Seniorenkreises, sehr herzlich für die überwältigenden Initiativen. Sie habe in den letzten Jahren so viel auf die Beine gestellt und deshalb wolle man auch ihr eine kleine Freude bereiten. Und weil wir alle eine Stütze und einen Halt brauchen, überreichte sie an Zweck für ihren schönen Garten ein Rosengitter mit soviel Schokoladenstückchen behangen als es Seniorenkreise der letzten 10 Jahre waren. Gerlinde Zweck freute sich riesig und bedankte sich sehr herzlich für das Überraschungsgeschenk.

 

Anschließend sahen sich die Senioren eine einstündige Dia-Show der letzten acht Jahre an, die von Ferdinand Klement zusammengestellt und mit aufgenommener Zithermusik von Anna Bartl musikalisch umrahmt wurde. Auf ca. 600 Bildern ließ Klement  diese Jahre im Jahresverlauf mit den vielen Ausflügen Revue passieren. 

 

Nach dem Lichtbildervortrag sprach Franz Mothes nach all dem Gesehenen, dem Seniorenkreis seine Hochachtung für die Koch-, Dekorations- und Schauspielkünste aus. Wenn solch eine Mannschaft vorhanden ist, dann ist ein Dorf „Lebenswert“. Dann gab Mothes eines seiner neuesten Gedichte zum Besten und erzählte noch einige Witze zwischendurch zur Feier des Tages.

 

Als kleines Dankeschön für die vielen Mühen der letzten Jahre und als Zeichen der Wertschätzung überreichte Pfarrer Rahm den Senioren-Feen  eine Rose und eine DVD der Dia-Show. Er überreichte dies an Gerlinde Zweck, Helga und Ludwig Pritzl, Thekla Holzapfel, Katharina Eckl, Antonie Preisler, Franz Mothes, Hedwig Weber sowie an Gabi und Ferdl Klement. Außerdem lud er sie noch zu einem gemeinsamen Essen ein.

 

Auch die Senioren wurden nicht vergessen. So überreichte Gerlinde Zweck und Pfarrer Rahm jedem Gast noch eine Rose zum 10jährigen Jubiläum und luden zum nächsten Seniorenkreis am 11. November 2010 wieder ins Pfarrheim ein.

Selbstverständlich gab es wie immer Kaffee und Kuchen und zur Feier des Tages einen Wurstsalat als Brotzeit. Auch ein feiner selbstgemachter Likör wurde zur Feier des Tages noch kredenzt.

Foto zur Meldung: Die Senioren feierten ihr 10-jähriges
Foto: Die Senioren feierten ihr 10-jähriges

Seniorenausflug in die Straubinger Gegend

(09.09.2010)

Wallfahrtsort in Haindling besucht – Von Erlebnisbauernhof in Edt beeindruckt

 

Prackenbach. Der Himmel war zwar Wolkenverhangen, doch die 43 gutgelaunten jung gebliebenen Senioren störte dies nicht, die am Donnerstag mit dem Bus Richtung Straubing unterwegs waren. Teamleiterin Gerlinde Zweck freute sich bei der Begrüßung sehr über die rege Teilnahme und gab einen kurzen Verlauf des Tagesausfluges bekannt.

 

Als erstes Ziel steuerte man das Gasthaus mit Pension Mühlbauer in Irsenfelden an, wo die Senioren vor dem Mittagessen noch einen Rundgang unternahmen und die nahe gelegene Kapelle und die gut behangenen Obstbäume und Zwetschgen begutachteten.

 

Über Straubing erreichten die Teilnehmer dann Haindling, einen der ältesten Wallfahrtsorte, wo Kaplan Armin Maierhofer sie bereits erwartete. Nach der Begrüßung feierte er mit den Wallfahrern aus Prackenbach eine Andacht und gab dann eine kurze Erläuterung über die Wallfahrt.

Den Wallfahrtsort Haindling gibt es seit 1337, erwähnte anschließend der Kaplan. Ende des siebzehnten Jahrhunderts wurde auch der Marienaltar errichtet und in diese Zeit hat Fürstbischof Ernst von Warenberg dem Wallfahrtsort eine Kreuzreliquie gestiftet, mit der der Geistliche den Senioren nach der Andacht den Segen erteilte.

 

Das Patrozinium der Kirche wird an Marie Himmelfahrt gefeiert. Zudem ist die Wallfahrtskirche der heiligen Dreifaltigkeit geweiht, was die drei Portale beim Eingang und die drei Tabernakel symbolisieren. Was die Kirche von anderen Wallfahrtskirchen abhebt, sind die verschiedenen alten Wallfahrten. So ist die älteste Wallfahrt, die nach Haindling kommt die Pfarrei Andermannsdorf bei Ergoldsbach, die bereits zum 554 mal in ununterbrochener Reihenfolge die Kirche aufsuchen. Auch die Griesbacher wallfahren schon zum 377 mal nach Haindling. Es waren dies Pestwallfahrten, wobei besonders die Hl. Rochus und Hl. Sebastian verehrt werden.

Auch einen Teil der Votivtafeln erklärte der Kaplan. Die letzte Heilung wurde etwa aus dem Jahre 2000 datiert, wo jemand von seinem Nervenleiden geheilt wurde. Auch die Kreuzkirche wurde noch besichtigt und nach einem Vergelt´s Gott an Kaplan Maierhofer für die Andacht und Führung machte man sich auf den Weg zurück, Richtung Bayerischer Wald.

 

Über Straubing, Rattiszell, Herrnfehlburg wurde die Ortschaft Edt bei Haselbach angesteuert, wo die Prackenbacher bei Marianne Zollner im Erlebnisbauernhof einkehrten und dort mit einer großer Auswahl von Kuchen, Kaffee und Brotzeiten aus dem eigenen Bauernhof verwöhnt wurden. Außerdem konnten die Senioren im Hofladen Produkte aus dem landwirtschaftlichen Betrieb einkaufen.

In den Ställen und Gärten wurden die Tiere besichtigt und in den gemütlichen Stuben erzählten die Besitzer des Erlebnisbauerhofes, wie sie als eine der ersten in ganz Deutschland mit der Direktvermarktung

und mit viel Hindernissen begonnen haben. Für die ganze Familie, die fest zusammen hält, steht mehr als genügend Arbeit für die Bewirtschaftung auf dem Stundenplan. Frühmorgens heißt es unter anderem aus den Federn, denn bereits um 5,45 Uhr steht der Milchwagen vor der Stalltür. Und doch finden sie noch Zeit, mit ihren Freunden für das anstehende Schäferfest in Bielberg und das Schrannen-Fest in Straubing freiwillig zur Verfügung zu stehen, wo sie mit Fingernudeln und Sauerkraut, Blaukraut und Apfelkompott aufwarten. stehen.

 

Auch der alte Opa erzählte den Prackenbachern von seinen Kriegserlebnissen und dem wunderbar und einmalig bemalten Totenbrettern mit Kreuz. Er habe als 20jähriger Soldat in Russland, kurz vor Kriegsende das Gelöbnis gemacht, diese Totenbretter zu errichten und dem auch nachgekommen. Mit diesen Erzählungen über die Kriegserlebnisse verabschiedeten sich die Senioren von Edt.

Auf dem Heimweg bedankte sich Gerlinde Zweck nochmals recht herzlich bei den Senioren für die Mitfahrt und das gute und schöne Miteinander und lud für den nächsten Seniorennachmittag am 14. Oktober in Pfarrheim ein, was sicherlich etwas besonderes werden wird, denn der Seniorenkreis hat seinen zehnten Geburtstag und bat deshalb um recht zahlreiche Beteiligung. 

 

Foto: Prackenbacher mit Kaplan Maierhofer in der Wallfahrtskirche  

Foto zur Meldung: Seniorenausflug in die Straubinger Gegend
Foto: Seniorenausflug in die Straubinger Gegend

Senioren besuchten Kallmünz

(08.07.2010)

Senioren besuchten Kallmünz die „Perle des Naabtals“

Vils-Mühle, schiefer Turm des Rathauses und ein Haus ohne Dach

 

Prackenbach. Bei strahlendem Sonnenschein und im klimatisierten Bus brachen am Donnerstag die Senioren in Richtung Regensburg auf. Die Teamleiterin der Senioren Gerlinde Zweck freute sich bei der Begrüßung über mehr als vierzig gut gelaunte Mitreisende. Sie entschuldigte Pfarrer Rahm, der wegen dringender Termine verhindert war und gab einen kurzen Verlauf des Tages.

 

Über Cham, Teublitz, Burglengenfels erreichte man dann pünktlich zur Mittagszeit Kallmünz. Dort wurde man schon von den Wirtsleuten „Zur Roten Amsel“ erwartet, welche noch auf dem Holzofen einen köstlichen Scheine- und Sauerbraten eigens für die Reisegruppe gezaubert hatten, die erzählten, dass schon der Künstler Wassily Kandinsky 1903 dort einen schönen Sommerurlaub in der Roten Amsel verbracht hat. Im Saal der Gaststätte erhielten die Besucher dann einen ersten Einblick von Bildern des Malers. 

 

Dann führte die Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins Rosa Donauer die Fahrtteilnehmer durch den Ort und zeigte ihnen viele Sehenswürdigkeiten. Es ging vorbei an der Vils-Mühle, zum Haus ohne Dach, eine Besonderheit von Kallmünz. In die Hölle eingebettet befindet sich über dem Haus eine etwa 20 Meter hohe Dolomit-Felswand. Sie gab einer siebenköpfigen Familie Schutz und Unterkunft.

 

Als nächstes führte die Fremdenführerin die Prackenbacher zur Schlossschänke, wo in einem Aushang die Zoigl-Zeit angezeigt war, ein Stern, welcher anzeigt, wo gezapft wird. Früher wurde nämlich bei den „Zapflern“ oder „Zoigl Wirten“ die Wohnstuben ausgeräumt und das Bier aus einem Keller ausgeschenkt. Wenn bei einem Zoigl Wirt das ganze Bier weggetrunken war, wanderte der Zoigl-Stern zum nächsten Zapfler.

  

Weiter gings´s zur alten Schule, die gerade restauriert wird und zur Pfarrkirche St. Michael. Dort erzählte die Führerin, dass hier ein Heizkissen im Beichtstuhl einen Schwelbrand auslöste. Bei der Restaurierung der Empore und der Brüstung kamen die schönsten und sehr seltenen Malerarbeiten zum Vorschein.

 

Die Führung musste wegen einer Beerdigung verkürzt werden und man steuerte das alte Rathaus von 1603 an, welches das Koller-Museum beherbergt, wo die Besucher unter anderem erfuhren, warum der Turm des alten Rathauses schief ist. Einige haben es sich nicht nehmen lassen und die Kallmünzer-Burg zu besteigen, um dort einen wunderbaren Ausblick genießen zu können.

 

Den liebevollen Beinamen „Perle des Naabtals“ gab man Kallmünz Anfang des 20. Jahrhunderts. Berühmte Künstler wie Professor Palmiê oder Wassily Kandinsky fanden hier nämlich Inspiration für ihre Arbeit und waren Magnet für andere Künstler. Die Führung durch Donauer und ihre kurzweiligen Erläuterungen wurden von den Senioren begeistert aufgenommen, so dass der Rundgang für sie viel zu früh endete und man der Meinung war, dass für Kallmünz ein ganzer Tag eingeplant werden sollte.

 

Weiter ging es dem Naabtal über Duggendorf zur kleinen Ortschaft Penk, wo im Gut Löweneck Kaffee- und Eiszeit angesagt war. Von Kerzen über Krippen und deren Figuren über Garten- und Wohnhausambiente, Porzellan und sogar Düfte war hier  allerhand zu sehen und zu „riechen“. Auch dem Penker Kircherl, das vor dem 12. Jahrhundert erbaut wurde, wurde ein Besuch abgestattet. Das Gotteshaus, das bis ins 20. Jahrhundert stets verändert und gepflegt wurde, ähnelt mehr einer Burg als einer Kirche. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie in schweren Zeiten als Wehrkirche einen wichtigen Schutzraum für die Bevölkerung bot.

 

Die Heimreise wurde über Etterzhausen auf die A3 über Mitterfels angetreten. Team-Leiterin Gerlinde Zweck bedankte sich bei allen für den wunderbaren Tag, wenn man auch mit Hindernissen  konfrontiert wurde. So hatte unter anderem die Reservierung für das Mittagessen seine Tücken, dann wurde die Reisegesellschaft bei einer Routinekontrolle gestoppt und dann war wegen Sprengung für einige Minuten die Straße gesperrt worden. Trotz dieser Vorkommnisse war es ein erlebnisreicher, sonniger und wunderbar gelungener Ausflug. Mit der Einladung für den nächsten Seniorennachmittag am 12. August ins Pfarrheim warb Zweck für den nächsten Termin.

Foto zur Meldung: Senioren besuchten Kallmünz
Foto: Senioren besuchten Kallmünz

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