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Freiwillige Feuerwehr Tresdorf

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Florian Kuffner

Lehmweg 2
94267 Prackenbach

Telefon (09942) 1273

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.feuerwehr-tresdorf.de/

Kommandant:
Florian Schwürzinger

Zum Großen Pfahl 35
94267 Prackenbach

Tel. 09942/3963


Aktuelle Meldungen

Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer

(02.11.2018)

17 Fahrzeuge und 10 Feuerwehren waren im Einsatz

 

Viechtach/Prackenbach. Am 02.11.2018 fand im KBM Bereich Thomas Penzkofer eine große Funkübung mit 17 eingesetzten Fahrzeugen statt.

Um 19.30 Uhr wurden die jeweiligen Feuerwehren über einen Sammelruf von der Zentrale im Feuerwehrgerätehaus Viechtach abgerufen und mit Koordinaten der jeweiligen anzufahrenden Ziele versorgt. Darauf wurde besonderer Wert auf das Wiederholen der Einsatzaufträge sowie einer formal korrekten Verständigung über Funk gelegt. Ebenso wurde durch mehrere der Wechsel der Funkgruppen die Handhabung der Digitalen Funkgeräte sowie das an- und abmelden bei der jeweiligen Übungsleitung trainiert.

Die Handhabung der Landkarten und auffinden der Zielorte, bei denen auch Aufgaben aus dem feuerwehrtechnischen Umfeld zu lösen waren, verlangte einiges an Wissen von den Übungsteilnehmern. Ebenso wurden Wasserentnahmestellen, Wasserversorgung, die Zugänglichkeit von Objekten sowie die Anfahrt dazu erkundet.

 

Die Teilnehmer der Funkübung waren: FF Allersdorf, FF Ayrhof, FF Kirchaitnach, FF Kollnburg, FF Rechertsried, FF Prackenbach, FF Moosbach, FF Ruhmannsdorf, FF Tresdorf sowie die FF Viechtach.

Bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus Viechtach dankte KBM Penzkofer allen Teilnehmern für den geopferten Abend sowie den Übungsleitern, die aus der Zentrale die Fahrzeuge und Aufgaben koordiniert hatten und der FF Viechtach für die zur Verfügung gestellten Getränke und die Nutzung des Feuerwehrhauses.

 

Foto: Karo Wölfl, Tanja Penzkofer, Monika Schötz

Foto zur Meldung: Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer
Foto: Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018

(01.05.2018)

Schwelbrand bei Holzheizung in der Spedition Klaus Altmann

 

Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf und Prackenbach- zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Prackenbach unter der Einsatzleitung vom 1. Kdt. Stefan Penzkofer. Als Übungsobjekt hatten sie sich den Speditionsbetrieb von Klaus Altmann in der Hochkreuzstraße ausgesucht, das sich mit seinem riesigen Bürogebäude einerseits und dem großen Umfeld kein einfaches Objekt darstellte.

 

Bei dem Übungsobjekt handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand in der Holzheizung mit drei vermissten Personen, welche die vier Atemschutzträger der FW Prackenbach unter der Leitung von Thomas Fleischmann in absehbarer Zeit bergen konnten.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte per Funk um 9.02 Uhr, wobei die Aktiven der Prackenbacher Wehr mit ihren zwei Fahrzeugen bereits zwei Minuten später am Brandobjekt waren. Nacheinander trafen die Aktiven der FW Ruhmannsdorf und Moosbach um 9.06 und Tresdorf um 9.07 ein, so dass man um 9.08 Wasser am Verteiler melden konnte. Die FW Tresdorf war am Hydranten eingeteilt sowie Moosbach und Ruhmannsdorf lieferte das Löschwasser aus dem nahegelegenen Löschweiher.

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Stefan Penzkofer den 1. und 2. Bürgermeister Andreas Eckl bzw. Michael Kellermeier sowie einige Gemeinderäte und den Brandleider Klaus Altmann und KBM Thomas Penzkofer begrüßen konnte. Als interessierte Gäste fanden sich auch der Ehrenvorstand Alfons Krieger und Albert Baumgartner ein und brachte die Freude zum Ausdruck, dass sich so viele Aktive zur Übung eingefunden haben.

Penzkofer ließ den Ablauf noch einem Revue passieren und bemerkte, dass der Atemschutz die vermissten Personen innerhalb weniger Minuten bergen konnte. Ein Problem ergibt sich an der Höhe der Hallen, wobei es im Ernstfall zweckmäßig sei, in der oberen Etage ein Fenster zu öffnen, dass der Rauch nach oben ausströmen kann.

 

KBM Thomas Penzkofer begrüßte alle zur traditionellen Maiübung und bemerkte dabei erfreut die Ortskenntnis, wobei den Aktiven sofort der Hydrant und der kleine Weiher aufgefallen sei. Gut gefallen hat ihm auch die Absprache der Kommandanten, die anschließend wieder zu ihren Leuten zurück gingen und er dankte den Aktiven für die Abhaltung der Maiübung und den Zusammenhalt in den Feuerwehren zum einen und dankte Klaus Altmann für die zur Verfügung Stellung der Räumlichkeiten.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte zur alljährlichen Gemeinschaftsübung alle Kameraden, die heuer bei der Spedition Altmann die Übung durchführen durften und dankte dem Kommandanten, für dem die Übung nach seiner Wahl zum Kommandanten Neuland bedeutete. Er freute sich sehr, dass alle Altersgruppen bei der Übung anwesend waren. Den Aktiven dankte er für ihre ehrenamtliche Arbeit und wünschte unfallfreie Einsatz und noch einen schönen Maifeiertag.

Klaus Altmann dankte der Feuerwehr, dass sie ihre Übung in seinen Räumen abgehalten haben. Es freute ihn ganz besonders, dass sie die Örtlichkeiten besichtigt haben und wünschte für die Zukunft unfallfreie Einsätze.

Stefan Penzkofer bedankte sich zum Schluss bei allen für die Übung und Klaus Altmann für die Brotzeit.

 

Foto: 4.v.li. KBM Thomas Penzkofer, Klaus Altmann, Bürgermeister Eckl, mitte mit gelb .Jacke Stefan Penzkofer nächster 2. Bürgermeister Michael Kellermeier, Mitte knieend Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018
Foto: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018

Jahresrückblick bei einer kleinen aber feinen Wehr

(17.02.2018)

Fünf Einsätze incl. 1 THL und neun Übungen gemeistert

 

Tresdorf. Bei der Feuerwehr Tresdorf fand am Samstag die diesjährige Jahreshauptversammlung statt wobei der Vorsitzende wie auch der Kommandant ihre Dienste auch im zweiten Jahr ihrer Amtszeit perfekt gemeistert haben.

 

Im Unterrichtsraum begrüßte der 1. Vorsitzende Florian Kuffner neben 15 Kameraden-/innen Bürgermeister Andreas Eckl und Kreisbrandmeister Thomas Penzkofer sehr herzlich, wobei sich KBI Christian Stiedl entschuldigen ließ.

Bei einer Gedenkminute gedachte man der verstorbenen Kameraden. Glücklicher Weise musste man im letzten Jahr kein Mitglied zu Grabe tragen.

 

In seinem Rückblick erinnerte Florian Kuffner an das Maibaumaufstellen und den Besuch am Dorffest der FFW Blossersberg und bei der Johannisfeier bei der Feuerwehr Viechtach. Beim Gartenfest der Schützen in Moosbach, der FFW in Schlatzendorf und Prackenbach war der Verein ebenfalls präsent, wie beim Dorffest in Pirka. Auch ein Vereinsausflug mit den Waldesrandschützen zum Flughafen nach München wurde organisiert und auch bei der Versammlung der Vereinsvorstände war man anwesend. Der 7. Tresdorfer Adventsmarkt erwies sich wieder als Volltreffer ebenso die eigene Weihnachtsfeier in „da oidn Wirtsstum“. Schließlich hat der Verein die Christbaumversteigerungen der Schützenvereine Tresdorf und Krailing besucht und haben sich am Kesselfleischessen der Edelweißschützen Moosbach beteiligt und auch das eigene Weißwurstessen im FFW-Haus wollen die Mitglieder nicht missen.

Nicht zuletzt gingen drei Vorstandschaftssitzungen über die Bühne und die Beteiligung an der Dienstversammlung der Führungskräfte im Landkreis.

 

Der 1.Kommandant Florian Schwürzinger erwähnte in seinem Bericht vier Brand- und einen THL-Einsatz, zu denen man gerufen wurde. Dabei handelte es sich um den Kleinbrand einer Stallung in Ayrhof-Kollnburg, beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Viechtach sowie eines Land-/Forstwirtschaftlichen Gebäudes in Rattersberg sowie bei einem Kleinbrand im Rehau AG Werk 5 haben sich die Aktiven beteiligt.

Beim THL-Einsatz musste ein Baum über die Fahrbahn in Viechtach-Tresdorf beseitigt werden. Bei den Einsätzen waren im Durchschnitt vier bis acht Kameraden im Einsatz. Bei den 9 Monatsübungen haben sich im Schnitt fünf Aktive beteiligt.

Für heuer sind verschiedene Veranstaltungen geplant, wobei Florian Schwürzinger die Kameraden um mehr Anwesenheit bei den Übungen bat, auch sei es sehr schwierig, neue Feuerwehranwärter zu bekommen, bemerkte der Kommandant. Für den Sommer ist die Durchführung von Leistungsabzeichen geplant.

Zum Schluss seiner Ausführungen dankte Florian Schwürzinger allen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern des KBM-Bereichs.

 

Kassier Matthias Schedlbauer berichtete von einem zufriedenen Kassenbestand, den die Kassenprüfer Otto Kuffner jun. und Bernhard Maierthaler als korrekt und einwandfrei geführt bezeichneten, so dass die Versammlung dem Schatzmeister Entlastung erteilte.

 

Im Namen der 1. Jugendwartin Julia Altmann gab die Stellvertreterin Julia Kuffner Rechenschaft für fünf Jugendliche (3 Jungen und 2 Mädchen) für die man verantwortlich ist. Beim Ferienprogramm haben 10 Kinder bei einer Schnitzeljagd mit anschließendem Grillen teilgenommen. Eine traditionelle Aufgabe der Jugend ist seit Jahren das Holen des Betlehem-Lichtes, wobei 250 € als Spende einging. Das Geld wurde an den Kindergarten mit Krippe St. Georg übergeben.

 

Bürgermeister Andreas Eckl dankte in seinem Grußwort der Feuerwehr Tresdorf als kleine Wehr, doch bei den Einsätzen sei das Feuerwehrauto stets vollbesetzt, stellte er lobend fest. Bezüglich der Jugendgruppe hatte er einen Trost auf Lager, denn dies sei auch nicht nur in Tresdorf ein schwieriges Thema. Im Übrigen sei es sehr wichtig, dass das Gesellschaftliche gepflegt wird, merkte er an und wünschte noch einen guten Nachhauseweg bei den extrem winterlichen Straßenverhältnissen.

 

Eine kleine aber feine Wehr bezeichnete KBM Thomas Penzkofer die FFW Tresdorf in seinem Grußwort und bedankte sich ganz besonders für die Einladung wobei er ein großes Lob für ihre gesellschaftlichen Unternehmungen parat hatte. Keine Panik, auch er kenne die Probleme um die Jugend. Im Übrigen freut er sich schon sehr auf die Abnahme des Leistungsabzeichens.

Sehr lobenswert bezeichnet der KBM die Tresdorfer Wehr in Bezug auf die Wasserförderung, die für die Viechtacher Wehr unersetzlich ist, wobei er auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde als sehr super honorierte und wünschte zum Schluss ein gutes Nachhause kommen.

 

Angeregt wurde die Teilnahme an einem Amt für verstorbene Mitglieder am 18.03.18 um 10 Uhr, eine Dorfmeisterschaft in Asphaltstockschießen im Feuerwehrhaus am 24.03.18 ab 12.00 Uhr. Anmeldung bei Florian Kuffner bis 11.03.18. Diskutiert wurde auch der Anbau an das Feuerwehrhaus.

 

Bevor Florian Kuffner die Generalversammlung mit dem Spruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ schloss und allen Kameraden für ihre Unterstützung und ihre Teilnahme bedankte, wurde noch über einen Vereinsausflug evtl. zwei Tage incl. Übernachtung diskutiert. Ziel und Termine sind noch offen und werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Feuerwehr Tresdorf organisierte „Betlehem Licht“

(09.01.2018)

Prackenbach. Auch in diesem Jahr organisierte die Freiwillige Feuerwehr Tresdorf am Hl. Abend das alljährliche „Betlehem Licht“, welches sich die Dorfbevölkerung im Feuerwehrhaus abholen konnte.

Bei diesem schon traditionellen weihnachtlichen Ereignis wurden 250,- € an Spenden erzielt.

Diesen Betrag übergab die Verantwortliche Julia Kuffner, Jugendwartin der Feuerwehr auch dieses Jahr wieder an eine soziale Einrichtung und somit einem guten Zweck.

Der Kindergarten und die Krippe „St. Georg“ in Prackenbach durften sich über dieses nachträgliche Weihnachtsgeschenk freuen.

Monika Kraus, Leiterin der Einrichtung bedankte sich aufs herzlichste bei Julia Kuffner, auch dafür, dass durch Hilfe vieler Freiwilliger auch immer die Kleinsten der Gemeinde bedacht werden.

 

Foto: Marion Rankl, Julia Kuffner, Monika Kraus mit einigen Kindern des Kindergartens

Foto zur Meldung: Feuerwehr Tresdorf organisierte „Betlehem Licht“
Foto: Feuerwehr Tresdorf organisierte „Betlehem Licht“

7. Tresdorfer Weihnachtsmarkt – klein aber urgemütlich

(02.12.2017)

Ein großes Lagerfeuer spendete ringsum wohlige Wärme

 

Tresdorf. Am Vorplatz des Feuerwehrhaueses fand am Samstag zum siebten Mal der Tresdorfer Weihnachtsmarkt statt. Verantwortlich war wie immer die Feuerwehr mit seinem Organisator Franz Kellermeier.

 

Bekannt durch sein gemütliches Ambiente, die besonders leckeren Angebote und vor allem der außergewöhnlich große selbstkonstruierte Backofen ließen sich viele Besucher auch heuer nicht entgehen.

Um 17.00 Uhr öffnete der Markt zur „Lagerfeuerromantik“ und die Gebrüder Kellermeier waren erfreut, dass der Besucherstrom aus Tresdorf und Umgebung trotz frostigem Wetter auch heuer wieder anhielt. Auch Bürgermeister Andreas Eckl uns seine Munuela besuchten den Markt, der in seinen 5 Buden eine Menge anzubieten hatte. Pizza und Sengzelten aus dem Backofen, Bayerische Döner, Wurstsemmeln, echtes Bauernbrot, Schmalzgebackenes und natürlich Weihnachtsgeschenkartikel und auch der Glühwein zum Aufwärmen durfte nicht fehlen.

 

Wem es jedoch trotzdem kalt wurde, der konnte sich am großen Lagerfeuer in der Mitte des Platzes aufwärmen, wo Strohballensitze und Verweilmöglichkeiten der romantischen Atmosphäre das I-Tüpfchen verlieh.

Das Highlight war gegen 19.00 Uhr der Besuch des Nikolaus mit dem Christkind, die an jedes Kind Süßigkeiten verteilten und schließlich konnten die Besucher bei einer Verlosung gegen 21.00 Uhr noch schöne Artikel erhaschen. Als 1. Preis gab es einen Verwöhntag am Harlachberg, als 2. Preis winkte ein Gutschein für eine Weihnachtsgans und schließlich erhielt der Gewinner des 3. Platzes einen Gutschein für eine Pute.

 

Zufrieden über den gelungenen Weihnachtsmarkt bedankten sich die Verantwortlichen bei allen Helfern und den Gästen für ihr Kommen, so dass man durchaus wieder der Meinung war, dass es auch im nächsten Jahr ein comeback geben soll.

Foto zur Meldung: 7. Tresdorfer Weihnachtsmarkt – klein aber urgemütlich
Foto: 7. Tresdorfer Weihnachtsmarkt – klein aber urgemütlich

Ferienprogramm in der Gemeinde Prackenbach

(22.08.2017)

Schnitzeljagd mit Schwammwerfen bei der Jugendfeuerwehr

Tresdorf. Beim Ferienprogramm, organisiert von der Jugendfeuerwehr Tresdorf, spielte am Dienstag das Wasser – wie könnte es anders sein - eine sehr große Rolle. 10 Kinder waren um 13.00 Uhr beim Feuerwehrhaus zu einer Schnitzeljagd eingeladen. Von da ging es durchs Dorf, über den Radweg zum „Bahnheisl“ zum Feuerwehraute, das am Bach schon auf sie wartete.

Mit Windeseile, wie bei der Feuerwehr so üblich, halfen die Kinder dann, eine Wasserleitung auf zu bauen und mit drei Schläuchen Hütchen um spritzen. Es wurde eine total nasse Angelegenheit, denn dabei wurden nicht nur die Hütchen bespritzt, sondern jeder bekam einige Spritzer davon ab. Anschließend legten alle wieder Hand an, alles abzubauen.

 

Nach einer Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto durchs Dorf durfte sich dann jedes Kind einen „Schatz“ suchen. Der Fund, eine Tüte voller Süßigkeiten. Doch das Programm unter der Leitung von Julia Altmann war noch nicht zu Ende, denn dann war Schwammwerfen angesagt wobei alle am Ende pitsche, patsche, nass waren. Das machte den Kindern gar nichts aus, denn der Spaß erwies sich als riesengroß und der Kuchen und die Würstlsemmeln schmeckten noch mal so gut.

 

Nach einer Fahrt in den Skyline Park, den Simon Eidenschink für Mittwoch, 23.08.2017 organisiert hatte, laden die Edelweißschützen am Freitag, 27.08.2017 zu einer Schnupperstunde zum Luftgewehr- und Lasergewehrschiessen ins Gasthaus Kerscher nach Moosbach ein, wobei nicht nur gute Laune sondern Zielsicherheit gefragt ist. Am nächsten Tag, 26.08.2017 lädt die Gemeinde Prackenbach zu einer Fahrt zum Rodelpark Edelwies bei Neukirchen ein.

 

Foto: hinten links Julia Altmann

Foto zur Meldung: Ferienprogramm in der Gemeinde Prackenbach
Foto: Ferienprogramm in der Gemeinde Prackenbach

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017

(01.05.2017)

Übungsobjekt war das Anwesen der Familie Vogl in Rattersberg

 

Prackenbach/Ruhmannsdorf. Seit vielen Jahren gehört es zur Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach (Prackenbach, Moosbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf) zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Einsatzleitung vom 1. Kommandanten Andreas Früchtl.

Übungsbeginn war um 9.00 Uhr, bei der sich 40 Einsatzkräfte der vier Wehren am vermeintlichen Brandort einfanden.

 

Bei dem Übungsobjekt handelte es sich um ein landwirtschaftliches Anwesen mit einer an das Wohnhaus angebauten Scheune und Stallung, wobei das Wohnhaus durch eine Brandmauer getrennt ist.

 

Beim Einsatz wurden mit der Vorder- und Rückseite des Anwesens zwei Abschnitte gebildet, wobei im vorderen Abschnitt die Feuerwehren Ruhmannsdorf und Prackenbach (HLF 20) zusammen arbeiteten und im rückseitigen Bereich das LF8 der Prackenbacher sowie die Wehren aus Moosbach und Tresdorf. Abschnittsleiter war der jeweilige Gruppenführer der Prackenbacher.

 

Mit vereinten Kräften wurde versucht, das Wohnhaus ab der Brandmauer zu schützen. Dazu verlegten die Feuerwehren insgesamt drei B-Leitungen aus einem nahegelegenen Weiher und nahmen mehrere C- und B-Rohre vor.

 

Der Einsatzleiter und örtlich zuständige Kommandant der Feuerwehr Ruhmannsdorf Andreas Früchtl konnte bei der abschließenden Besprechung neben KBM Thomas Penzkofer und Bürgermeister Andreas Eckl auch mehrere Gemeinderäte und den Prackenbacher Kdt. Franz Holzapfel begrüßen. Früchtl ging auf den Übungsablauf ein und erklärte ihn für alle Beteiligten im Detail sehr aufschlussreich.

 

Brandleider Andreas Vogl dankte zum Schluss allen für ihren Einsatz und meinte, dass jeder bei Notfällen aller Art, egal ob Tag oder Nacht, schnelle Hilfe. Leider wird jedoch oft vergessen, dass es sich hierbei in erster Linie um ehrenamtliche Hilfe handelt. Doch es würden sich leider immer weniger Menschen für dieses Ehrenamt engagieren. Die Hoffnung seinerseits besteht darin, dass sich wieder mehr Menschen an Organisationen wie der Feuerwehr beteiligen und sprach dabei vor allem die Eltern und Kinder in der Gemeinde an.

 

KBM Penzkofer ging auf die taktisch sinnvolle Trennung in zwei Einsatzabschnitte ein und bestätigte auch die Vorgehensweise zum Schutz des Wohnhauses. Deutlich hob er die gute Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren hervor, die sich auch bei dieser Übung wieder zeigte.

Bürgermeister Andreas Eckl dankte den Einsatzkräften für die geopferte Freizeit am Maifeiertag

 

Foto: 1. v.re. Bürgermeister Eckl, 3.v.re.1. Kdt. Andreas Früchtl, Mitte mit grüner Jacke Andreas Vogl,

1. v. li. 2. Kdt. Martin Eckl

Foto zur Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017
Foto: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017

Rückblick und Ehrungen bei der Generalversammlung

(03.03.2017)

7 Brand- und 4 THL-Einsätze sowie 9 Übungen gemeistert

 

Tresdorf. Bei der Feuerwehr Tresdorf fand am Freitag-Abend die diesjährige Jahreshauptversammlung statt, wobei der neue Vorsitzende bzw. neue Kommandant nach dem ersten Jahr ihrer Amtszeit ihre Aktivitäten präsentierten.

 

Im Unterrichtsraum begrüßte der 1. Vorsitzende Florian Kuffner neben 20 Feuerwehrkameraden-/ innen Bürgermeister Andreas Eckl und KBM Thomas Penzkofer. Bei einer Gedenkminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder insbesondere Erich Meier, Alois Schlecht und Ludwig Geiger, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

In seinem Rückblick erinnerte Kuffner an die Beteiligung am Amt für die verstorbenen Mitglieder mit anschließendem Mittagessen. Ein Maibaum wurde aufgestellt und die Tresdorfer Dorfweihnacht mit „Elelmentar-Fire“ kann wieder als Highlight bezeichnet werden. Eine Weihnachtsfeier, eine Christbaumversteigerung wurde ebenso ausgerichtet wie ein eigenes Weißwurstessen.

Schließlich haben sich die Feuerwehr-Mitglieder bei verschiedenen Veranstaltungen und Festen der Gemeinde und Umgebung eingefunden. Es standen unter anderem die Teilnahme an der Fahrzeugweihe in Kirchaitnach an, das Gartenfest in Prackenbach und verschiedene Dorffeste bzw. das Oldtimerfest, Christbaumversteigerungen und Kesselfleischessen.

 

Der 1. Kommandant Florian Schwürzinger erwähnte in seinem Bericht sieben Brand- und vier THL-Einsätze, zu denen man gerufen wurde. Dabei handelte es sich um einen Dachstuhlbrand am Regenufer am Privatgebäude der Firma Fischl, um einen Großbrand einer ortsansässigen Schreinerei, wo die Feuerwehr an zwei Tagen im Einsatz war, einen Probealarm am Jugendhaus und einem Zimmerbrand am Stoaberg.

Bei THL-Einsätzen musste eine vermisste Person gesucht, ein Werbeballon gesichtet und an zwei Tagen ein Baum von der Straße beseitigt werden.

 

Neun Monatsübungen wurden von durchschnittlich acht Aktiven geleistet und eine Gemeinschaftsübung in Tresdorf durchgeführt, eine Wasserförderung im KBM Bereich Moosbach und eine Überraschungsübung im Jugendhaus in Krailing getätigt.

Weitere Aktivitäten standen mit einer Truppmann/Truppführerausbildung, eine Schulung mit 9 Teilnehmern für Digitalfunk und eine Ausbildung zum Gruppenführer an. Zudem hat der Verein sechs Atemschutzjacken für Wintereinsätze angeschafft.

Florian Schwürzinger dankte zum Schluss allen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern des KBM-Bereichs.

 

Kassier Matthias Schedlbauer berichtete von einem zufriedenstellenden Kassenbestand, den die Kassenprüfer Otto Kuffner jun. und Bernhard Maierthaler für vorbildlich und einwandfrei geführt bezeichneten, so dass die Versammlung dem Kassier Entlastung erteilte.

 

Julia Altmann ist derzeit für fünf Jugendliche (2 Mädchen und 3 Jungs) verantwortlich. Bei Aufräumarbeiten bei der Familie Schlecht haben sich die Jugendlichen beteiligt. Eine jährliche Aufgabe für die Jugend war das Holen des Betlehems Licht, dabei gingen 150,- € Spenden ein, welche die Familie Kuffner, Tresdorf und Schwürzinger Viechtach auf 300,- € aufrundeten. Das Geld wurde zur Hälfte an den Kindergarten bzw. Krippe in Prackenbach übergeben.

 

Bürgermeister Andreas Eckl dankte in seinem Grußwort der Feuerwehr Tresdorf als zwar kleine aber doch gut ausgebildete Gruppe. Er dankte im Besonderen den Jugendwartinnen Julia Altmann und Julia Kuffner für ihre gute Arbeit sowie den beiden Kommandanten Schwürzinger und Tremml für die super aufgestellte Wehr, was in der heutigen Zeit nicht mehr so selbstverständlich ist. Als Vertreter der Gemeinde sei er sehr stolz auf die Feuerwehr Tresdorf, wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft und dass keiner von den Kameraden das ganze Jahr zu Schaden kommen.

 

KBM Thomas Penzkofer bedankte sich für die Einladung und meinte, er käme gerne nach Tresdorf, denn sie sei eine rührige und für den Nachbarn Viechtach auch sehr wichtige Wehr. Lobend erwähnte er auch, dass die FW Tresdorf im Bereich von Bürgermeister Eckl keine Probleme hat: „In Prackenbach stimmt alles“ meinte er, denn auch der Gemeinderat hat stets ein offenes Ohr für sie. Penzkofer dankte dem ganzen Vorstand für ihre Arbeit das ganze Jahr über, wobei er noch einmal auf spektakuläre Einsätze zurückblickte, wenn beruhigend festgestellt werden konnte, dass man Jemanden helfen konnte.

Schließlich regte er die Aktiven an, dass in diesem Jahr die Ablegung eines Leistungsabzeichens und eine praktische Ausbildung ansteht, denn „Übung macht den Meister“.

 

In Punkt 11 der Tagesordnung stand die Ehrung von langjährigen Mitgliedern an, welche Bürgermeister Andreas mit dem Vorstand verlieh: 60 Jahre Treue zum Verein gehört Karl Wühr an und 40 Jahre ist Siegfried Reil bei der Feuerwehr.

 

Bevor Vorsitzender Florian Kuffner die Generalversammlung mit dem Spruch: „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ schloss und allen Kameraden für ihre stete Unterstützung und ihre Teilnahme bedankte, wurde noch über einen Vereinsausflug evtl. 1 oder zwei-tägig diskutiert. Ziel und Termine stehen noch offen, die rechtzeitig bekannt gegeben werden.

 

Foto: KBM Thomas Penzkofer, 1. Vorsitzender Florian Kuffner, 1. Kdt. Florian Schwürzinger, Karl Wühr (Ehrung für 60 Jahre), 2. Kdt. Konrad Tremml jun., Bürgermeister Andreas Eckl. (Siegfried Reil fehlt)

Foto zur Meldung: Rückblick und Ehrungen bei der Generalversammlung
Foto: Rückblick und Ehrungen bei der Generalversammlung

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2016

(01.05.2016)

Angenommener Brand im landwirtschaftlichen Anwesen in Ehrenhof – 1 vermisste Person

Die Umstellung der vier Feuerwehren von Analog auf Digitalfunk ist abgeschlossen

 

Prackenbach-Tresdorf. Seit vielen Jahren gehört es zur Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach (Ruhmannsdorf, Prackenbach, Tresdorf und Moosbach) zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Tresdorf unter der Einsatzleitung vom 1. Kommandanten Florian Schwürzinger. Als Übungsobjekt hatten sie sich das landwirtschaftliche Anwesen von Martin Preiß in Ehrenhof ausgesucht.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand mit einer vermissten Person, welche die Atemschutzträger aus Prackenbach unter der Leitung von Thomas Högerl in 13 min. bergen konnten.

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte per Funk um 9.00 Uhr, wobei die Tresdorfer Aktiven (44/1) in zwei Min. am Brandobjekt waren. Drei Min. später traf Ruhmannsdorf ein, als nächstes in fünf Minuten die zwei Prackenbacher Fahrzeuge 40/1 und 48/1 und schließlich Moosbach nach sieben Min. Eine Schlauchlänge von 550 Meter war erforderlich, wobei die Wehren Moosbach, Prackenbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf nacheinander die Wasserförderung vom angrenzenden Bach bewältigten, bis man nach 17 min. Wasser an Verteiler und nach 19 min. Wasser am Strahlrohr meldete. Als Abschnittsleiter fungierte der 2. Kommandant der Ruhmannsdorfer Feuerwehr Martin Eckl.

 

Bei der Abschlussbesprechung konnte man KBM Thomas Penzkofer und Bürgermeister Andreas Eckl begrüßen. Einsatzleiter Florian Schwürzinger ließ den Ablauf der Übung noch einmal Revue passieren, dankte den Kameraden für ihren Übungseinsatz und den angenommenen Brandleidern für die Brotzeit.

KBM Thomas Penzkofer und Bürgermeister Andreas Eckl lobten den perfekten Übungseinsatz und die geopferte Freizeit. Schließlich sei es sehr wichtig, wenn die Wehren miteinander üben, denn es stärkt die Kameradschaft und die Zusammenarbeit.  

 

Passend zur Übung konnte auch der neu angeschaffte Digitalfunk ausprobiert werden, welcher durch die Umstellung von Analog zu Digitalfunk bereits vollständig in allen fünf Einsatzfahrzeugen von der Firma Rhode und Schwarz installiert wurde. Mit der Anschaffung und dem Einbau der Geräte belaufen sich die Kosten der Gemeinde auf rund 25.000 Euro. Die vier Kommandanten Ludwig Fleischmann, Moosbach, Andreas Früchtl, Ruhmannsdorf, Florian Schwürzinger, Tresdorf und Franz Holzapfel, Prackenbach freuten sich mit Bürgermeister Andreas Eckl über die neue Anschaffung. Diese war erforderlich, da der Freistaat Bayern den Funkverkehr von Analog auf Digitalfunk umgestellt hat.

 

Foto: Maiübung mit allen Aktiven

Foto zur Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2016
Foto: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2016

Die FFW Tresdorf wählte eine neue Vorstandschaft und einen neuen Kommandanten

(26.02.2016)

14 Einsätze und mehrere Übungen gemeistert- 2015 war bei Leibe kein einfaches Jahr für den Verein

 

Tresdorf. „Die Feuerwehr besteht nicht nur aus dem ersten Vorstand, nein, da gehört auch eine funktionierende Vorstandschaft dazu, jedes einzelne Mitglied ist zuständig, man muss sie nur fordern.“

Dies stellte Stephan Kellermeier, kommissarischer Vorsitzender der FFW Tresdorf bei seinem Abschlussbericht am Samstag fest, als bei der General- und Dienstversammlung nicht nur ein neuer Kommandant, sondern auch die neue Vorstandschaft neu gewählt wurde. Als 1. Vorsitzender wurde Florian Kuffner gewählt und Florian Schwürzinger heißt der 1. Kommandant.

 

Im Unterrichtsraum der Feuerwehr begrüßte Kellermeier neben den 27 FW-Kameraden- und –innen Bürgermeister Andreas Eckl, KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer. Bei einer Gedenkminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder insbesondere Siegfried Mühlbauer, den man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

In seinem Rückblick erinnerte Kellermeier an den vorzeitigen Rücktritt der Vorsitzenden Elisabeth Kuffner vor einem Jahr und bemerkte, dass es beileibe kein einfaches Jahr war. Es war für alle ein Schock, obwohl es für ihn nicht weiter schlimm war, gesteht er, denn er leitete ja vorher schon 12 Jahre die Geschicke des Vereins. Ein Schock war eher, dass es ihm nicht zugetraut wurde, den Verein am Leben zu erhalten.

Doch zurück zum vergangenen Jahr, bei dem man vor großen Herausforderungen stand. Er erinnerte an die Fahrzeugweihe im Juli mit einem zweitägigen Fest, wobei er allen Helfern für ihre anvertrauten Arbeiten bestens dankte. An dieser Stelle dankte er auch der Gemeinde Prackenbach mit Bürgermeister Andreas Eckl und dem Gemeinderat für die Zustimmung zum Kauf des neuen Autos. Das Fest lief unfallfrei von statten, obwohl er eine kleine Enttäuschung hinnehmen musste, weil Bürgermeister Eckl nicht mit Josefa gesungen hat und er sich dafür zur Verfügung stellen musste, meinte er schmunzelnd.

Neben einer Helferfeier beteiligte man sich an mehreren Gartenfesten, Christbaumversteigerungen und dergleichen bei den Nachbarvereinen. Auch ein Vereinsausflug wurde mit den Schützen organisiert, was mit 42 Personen ein Erfolg wurde. Leider spielte das Wetter beim traditionellen Adventsmarkt nicht gerade gut mit, doch man konnte trotzdem einen Erfolg verbuchen und auch vom herkömmlichen Weißwurstessen könne man sagen: Schee war´s, so Kellermeier.

Obwohl wir nur ein kleiner Verein mit wenigen Mitgliedern sind, so sind wir der quirligste Verein weit und breit, behauptete zum Schluss Kellermeier und es war eine Freude, mit der Vorstandschaft zu arbeiten und zu organisieren. Schließlich trat er von all seinen Ämtern zurück mit der Hoffnung, dass er die Zügel in jüngere Hände legen kann.

 

Der erste Kommandant Florian Kuffner erwähnte in seinem Bericht 10 Brand- und vier THL Einsätze, zu denen man gerufen wurde. Dabei handelte es sich um einen Kellerbrand in Ruhmannsdorf, den Brand im Sporerweg in Viechtach, den Wohnhausbrand in der Bäckergasse in Viechtach, den Wohnhausbrand in der Dr. Eisenbarth-Straße, den Brand am Bauernhof in Enzleinsgrub, Waldbrand in Berg sowie je eine Rauchentwicklung in Fichtental, in der Bierfeldstraße und am Thannhof. THL-Einsätze waren am großen Pfahl, zwei Ölspuren wurden beseitigt und ein Einsatz bei einem VU mit PKW-Überschlag.  

 

Neun Monatsübungen wurden von durchschnittlich 7 Aktiven geleistet, bei einer Gemeinschaftsübung der Gemeindewehren war man präsent und bei einer Wasserförderung des gesamten KBM-Bereichs in Kollnburg.

Weitere Aktivitäten standen mit der Fahrzeugeinführung und Abholung in Landau auf dem Programm und fünf Aktive haben eine Fahrberechtigung für Fahrzeuge unter 4,75 t absolviert, die ihnen der EKBI Peter Altmann abgenommen hat, dem man ein großes Dankeschön zollte. Es waren dies Johann Preiß, Martin Preiß, Marco Kuffner, Florian Schwürzinger und Matthias Krampfl.

Den Digitalfunk ansprechend merkte Kuffner an, dass er Mitte April von der Firma Rhode und Schwarz eingebaut wird und erwähnte, dass bereits 12 Aktive einen Lehrgang absolviert haben. Weiter dankte er allen Helfen und der aktiven Mannschaft mit der Bitte, dass es in diesem Jahr wieder wie gewohnt weiter geht.

 

Manfred Rücker berichtete von einem zufriedenstellenden Kassenstand, den die Kassenprüfer Otto Kuffner jun. und Bernhard Maierthaler für ordentlich und super bezeichneten so dass dem Schatzmeister und der ganzen Vorstandschaft Entlastung erteilt wurde.

 

Julia Kuffner ist derzeit für fünf Jugendliche verantwortlich (2 Mädchen und 3 Jungs). 2 Gruppenstunden am Regen bei Wasserförderung mit anschließendem Grillen wurde organisiert und zwei Mal Wissenstest in Drachselsried. Dabei holte sich Magdalena Preiß und Fabian Schlecht Silber. Eine jährliche Aufgabe für die Jugend ist das Holen des Betlehems Licht, dabei gingen 107,- € Spendengeld an „Antenne Bayern hilft“. Auch bei der Fahrzeugweihe haben sich die Jugendlichen beteiligt.

 

Bei den anschließenden Wahlen fungierte Bürgermeister Andreas Eckl als Wahlvorstand mit den Helfern Christian Stiedl und Thomas Penzkofer. Zum 1. Kommandanten wählten die 22 Aktiven Florian Schwürzinger mit 22 ja für den bisherigen Florian Kuffner. Sein Stellvertreter wurde mit 20 Ja und 2 Enthaltungen Konrad Tremmel jun. für Paul Kuffner. Die aktiven Vertreter sind Paul Kuffner und Manfred Rücker.

Die neue Vorstandschaft besteht aus dem 1. Vorsitzenden Florian Kuffner und sein Stellvertreter heiß Stephan Kellermeier. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Kassier Matthias Schedlbauer für Manfred Rücker, sein Stellvertreter ist Marco Kuffner. Schriftführerin bleibt Julia Kuffner. Für die Jugendwartin Julia Kuffner wurde Julia Altmann bestimmt, das Amt der 2. Jugendwartin übernimmt Julia Kuffner. Mit Günter Hölzl und Werner Schedlbauer wurden schließlich zwei passive Vertreter gewählt und Kassenprüfer bleiben Otto Kuffner jun. und Bernhard Maierthaler.

 

Bürgermeister Andreas Eckl freute sich, dass die Wahlen so einwandfrei über die Bühne gingen und bemerkte, dass der Verein für die nächsten sechs Jahre gut aufgestellt ist. Er dankte Stephan Kellermeier für seine hervorragende Arbeit trotz seiner beruflichen Aufgaben insbesondere auch bei der Fahrzeugweihe und merkte an, dass er die Feuerwehr in einwandfreien Zustand übergeben habe. Es ist schön, wenn man so eine Feuerwehr in der Gemeinde hat, sagte Eckl anerkennend und sprach die Hoffnung aus, dass es so bleibt, wünschte Glück bei allen Einsätzen und dass die Kameraden immer wieder gut nach Hause kommen. An die Jugendgruppe appellierte er, sie sollten dran bleiben und gute Kontakte zu allen anderen Feuerwehren pflegen.

 

KBI Christian Stiedl war voll des Lobes und sprach Stephan Kellermeier ein großes von Herzen kommendes Dankeschön aus. Er sei beeindruckt und er freue sich ganz stark über seine Arbeit für die Feuerwehr. Die Einsätze waren eine Herausforderung für die Kameraden, bemerkte Stiedl, die zu jeder Tages- und Nachtzeit auf dem Posten sein müssen. Es zeigt von starkem Zusammenhalt. Zum Digitalfunk bemerkte Stiedl, dass er vor der Tür steht. Respekt, ein großer Teil von Kameraden habe schon eine Ausbildung absolviert. Die Einsatztaktik ändert sich ein wenig, meinte er, jeder soll es verstehen. Es war ein einsatzreiches Jahr, war nicht bei allen so. Man steht immer vor riesigen Herausforderungen, denn man weiß nicht, was kommt, so der KBI. Solltet ihr Probleme haben, bot er ihnen an, sich jederzeit mit Fragen zu melden.

 

KBM Thomas Penzkofer ist gerne nach Tresdorf gekommen und freue sich vor allem sehr, dass die Wahlen so problemlos über die Bühne gingen. Herzlich dankte er für die Zusammenarbeit. Mit zwei Vorständen, bei denen Stephan Kellermeier alt bewährt dabei ist und erfreulicher Weise zwei junge Kommandanten kann gar nichts mehr schief gehen, wenn noch dazu der Inspektor angeboten hat, dass sie sich bei Problemen melden können.

Penzkofer freute sich über die 14 Einsätze, die habe man in Tresdorf lange nicht gehabt. Er dankte für ihr Engagement mit der Hoffnung, dass sie nach ihren Einsätzen wieder gut nach Hause kommen. Der KBM merkte schließlich noch an, dass heuer wieder ein Leistungsabzeichen organisiert wird evtl. mit Stephan Kellermeier als Melder.

 

Ehrungen für langjährige Vereinstreue:

für 60 Jahre Willibald Tremml

für 50 Jahre Xaver Schötz und Johann Klement

für 40 Jahre Franz Schötz

 

Foto: KBM Thomas Penzkofer, 1. Kdt. Florian Schwürzinger, 2. Vorstand  Stephan Kellermeier, 2.Kdt. Konrad Tremml jun., 1. Vorsitzender Florian Kuffner, KBI Christian Stiedl, BM Andreas Eckl

Foto zur Meldung: Die FFW Tresdorf wählte eine neue Vorstandschaft und einen neuen Kommandanten
Foto: Die FFW Tresdorf wählte eine neue Vorstandschaft und einen neuen Kommandanten

"Einfach und doch schön"

(09.02.2016)

Traditionelles Weißwurstfrühstück abgehalten

 

(Quelle: Viechtacher Anzeiger / Kötztinger Zeitung, von Lisa Wieland)

 

Tresdorf. (wil) Trotz des Katers, den so mancher noch vom Rosenmontag gehabt haben dürfte, war das Feuerwehrhaus in Tresdorf bereits am Faschingsdienstagmorgen voll besetzt. Das traditionelle Weißwurstfrühstück ist für viele in den letzten 20 Jahren zu einem Muss geworden.

Doch auch dieses Jahr wurde keine Rücksicht darauf genommen, dass eine Weißwurst sprichwörtlich das Mittagsläuten nich hören darf – bis in den späten Nachmittag wurde gemütlich beisammen gesessen und natürlich auch das ein oder andere Weißbier genossen.

Als „so einfach und doch so schön“ bezeichnete Vorstand Stephan Kellermeier die Veranstaltung, die vor ungefähr 20 Jahren „aus einer Laune heraus“ entstand. Im Holzofen vor dem Feuerwehrhaus wurde außerdem frisches Brot gebacken und auch das Schmalzgebackene fand reißenden Absatz. Unter die Gäste mischten sich unter anderem Prackenbachs Bürgermeister Andreas Eckl und seine Freundin Manuela Dietl.

 

Foto: Wieland

Foto zur Meldung: "Einfach und doch schön"
Foto: "Einfach und doch schön"

5. Tresdorfer Weihnachtsmarkt – klein aber urgemütlich

(28.11.2015)

Ein großes Lagerfeuer spendete ringsum wohlige Wärme

 

Tresdorf. Am Vorplatz des Feuerwehrhauses fand am Samstag zum fünften Mal der Tresdorfer Weihnachtsmarkt statt. Veranstalter war wie immer die Feuerwehr mit seinem Organisator Franz Kellermeier.

Bekannt durch sein gemütliches Ambiente, die besonders leckeren Angebote und vor allem der außergewöhnlich große selbstkonstruierte Backofen ließen sich viele Besucher auch heuer nicht entgehen.

Um 17.00 Uhr öffnete der Markt zur „Lagerfeuerromantik“ und die Gebrüder Kellermeier waren erfreut, dass der Besucherstrom aus Tresdorf und Umgebung trotz Schmuddelwetter auch heuer wieder anhielt. Auch Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela besuchte den Markt, der in seinen fünf Buden eine Menge anzubieten hatte. Pizza und Sengzelten aus dem Backofen, Bayerische Döner, Würstlsemmeln, echtes Bauernbrot, schmalzgebackene Zimtnudeln und natürlich Weihnachts-Geschenkartikel und Glühwein zum Aufwärmen.

Wem es jedoch trotzdem kalt wurde, der konnte sich am großen Lagerfeuer in der Mitte des Platzes aufwärmen, wo Strohballen Sitz- und Verweilmöglichkeiten der romantischen Atmosphäre das „I-Tüpfchen“ verlieh.

Das Highlight war zu später Stunde der Auftritt der Woid-Kramperl und anschließend besuchte auch der Nikolaus die Kinder, an die er Süßigkeiten verteilte und schließlich konnten die Besucher bei einer Verlosung noch eine Weihnachtsgans erhaschen.

Zufrieden über den gelungenen Weihnachtsmarkt bedankte sich Stephan Kellermeier bei allen Helfern und den Gästen für ihr Kommen, so dass man durchaus der Meinung war, dass es auch im nächsten Jahr ein Come-back geben sollt.

 

Foto: Gruppe der Woid-Kramperl

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Foto: 5. Tresdorfer Weihnachtsmarkt – klein aber urgemütlich

Sieben Teilnehmer haben den Feuerwehrführerschein mit Bravur absolviert

(27.11.2015)

Moosbach. Um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Rettungsdienste und Techn. Hilfswerke aufrecht zu erhalten, hat der Deutsche Bundestag 2009 die Zustimmung des Bundesrates am 10. Juli 2009 ein Gesetz verabschiedet, das es Mitgliedern der dazugehörigen Organisationen ermöglicht, Einsatzfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 t auf Grundlage einer spezifischen Ausbildung und Prüfung zu führen.

Der Ausbilder für den Feuerwehrführerschein muss mind. 30 Jahre alt sein, den Führerschein seit 5 Fahren der Klasse C1 besitzen und nicht mehr als 3 Punkte im Verkehrszentralregister haben.

 

Bei der Feuerwehr Moosbach und Tresdorf haben in diesen Tagen sieben Teilnehmer den Feuerwehrführerschein bis 4,75 t mit Bravur absolviert. Abgenommen hat die Prüfung Ehren- KBI Peter Altmann, der ihnen auch vorausschauende und sichere Fahrweise bescheinigte.

Zum Abschluss gratulierte auch Bürgermeister Andreas Eckl den Prüflingen und dankte Peter Altmann mit einem kleinen Präsent für die Abnahme des Führerscheins, die er gratis abnahm. Anschließend lud Eckl alle auf eine Brotzeit ins Gasthaus Freund ein.

Ausgebildet hat die neuen Führerscheinbesitzer der 1. Kdt. Ludwig Fleischmann und 2. Kdt. Siegfried Engl und von der Feuerwehr Tresdorf Paul Kuffner.

 

Foto: 1. Kdt. Ludwig Fleischmann, Andreas Högerl, Stefan Fleischmann, Marco Kuffner, 1. Bürgermeister Andreas Eckl, Mathias Krampfl, Martin Preiß, EKBI Peter Altmann, Florian Schwürzinger, Johann Preiß, 2. Kdt. Paul Kuffner

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Foto: Sieben Teilnehmer haben den Feuerwehrführerschein mit Bravur absolviert

Einen Schwimmsauger gestiftet

(28.07.2015)

Tresdorf. Nicht nur alle Aktiven der Feuerwehr Tresdorf freuen sich über ihr neues Feuerwehrfahrzeug. Am meisten jedoch aber zwei Unternehmer aus Tresdorf, denn sie haben die Ausrüstung des Fahrzeuges um einen Gegenstand, nämlich einen Schwimmsauger erweitert.

 

Der Schwimmsauger ist eine sehr sinnvolle Möglichkeit zur Wasserentnahme aus offenen Löschwasserstellen. Leider haben Bäche gerade in den Sommermonaten oft einen geringen Wasserstand, so dass ein Ansaugen mit den üblichen Geräten der FW kaum möglich ist.

Für Abhilfe sorgt der Schwimmsauger, denn er schwimmt bei kleinen Teichen an der Wasseroberfläche und taucht nur wenige Zentimeter ein, so dass dann relativ sauberes Wasser angesaugt wird.

 

Diese nützliche Ausrüstung haben Stephan Kellermeier, (Verputzarbeiten) und Florian Kuffner Metallbau aus Tresdorf erkannt und haben dieses sinnvolle Gerät für die Feuerwehr gesponsert.

Die beiden haben dieses Gerät Bürgermeister Andreas vorgestellt, der sich bei ihnen herzlich dafür bedankte.

 

Foto:  Stephan Kellermeier, BM Eckl, Paul Kuffner, Florian Kuffner

Foto zur Meldung: Einen Schwimmsauger gestiftet
Foto: Einen Schwimmsauger gestiftet

Ein außergewöhnlich gelungenes zweitägiges Fest der Fahrzeugweihe

(28.06.2015)

Bayerwald-Ladies, Anton aus Tresdorf und Josefa Schmid garantierten gute Unterhaltung

 

Tresdorf. Wenn das Wetter am Samstag auch für ein heftiges Gewitter und einen kräftigen Regen sorgte, verwöhnte es die Tresdorfer am Festsonntag den ganzen Tag mit herrlichem Sonnenschein.

 

Zur Freude von Vorstand Stephan Kellermeier war das 500-Mann Zelt schon am Samstag voll besetzt, wobei er bei der Begrüßung im besonderen Bürgermeister Andreas, seine Manuela, Mitglieder der Gemeindeverwaltung sowie den Ehrenkommandanten Josef Schwürzinger erwähnte.

Auch waren bereits acht Gastvereine eingetroffen, die er namentlich erwähnte. Zum Auftakt war es ihm ein Bedürfnis, den 30 Leuten und Helfern zu danken, die sich für die zwei Tage mit ganzer Kraft zur Verfügung stellten, deren Einsatz sich in jedem Fall lohnte.

Dann kündete der Vorstand mit Regina Böer und Annalena Lex die zwei jungen Bayerwald-Ladies an, die sich in der Volksmusikszene schon ganz schön gemausert haben. Ob Langsame oder schnelle Stücke, ihr Repertoire ist vielseitig, wobei sie von der Steirischen angefangen mittlerweile mehrere Instrumente beherrschen. Schließlich gehen sie bei ihrer kompetenten Lehrerin Heidi Vogl aus Krailing in die Schule. Die Festgäste waren von ihrem Spiel begeistert und geizten nicht mit Beifall.

 

Nach dem die offiziellen Feierlichkeiten am Sonntag zu Ende und die Festkapelle der Altnußberger Musikanten ihre Zelte abgebrochen hatten wurde es bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen im Festzelt gemütlich. Musikalisch unterhielt sie dann den ganzen Nachmittag  Anton aus Tresdorf, auch ein Schüler von Heidi Vogl, mit seiner Steirischen, die er mit seinen 13 Jahren bereits wie ein Profi beherrscht.

 

Um 17.30 Uhr gab er dann für kurze Zeit das Podium frei für Bürgermeisterin  Josefa Schmid alias Schlagersängerin, die sich mit ihrem neuesten Hit „Tiziana“ angekündigt hatte.

Das Zelt war mittlerweile fast voll geworden, als Stephan Kellermeier Josefa Schmid im rotem Kleid herzlich begrüßte. Es war offensichtlich, dass die Festbesucher neugierig auf die neue Schlagersängerin waren, die am vorigen Tag bereits in Allersdorf sang und  die mit ihrer Bürgermeisterin voll begeistert waren.

Stephan Kellermeier erzählte, dass er mit Josefa zur Schule gegangen sei und versprach, mit ihr ein Lied zu singen. Er holte die beiden Kommandanten ans Bodium, die fleißig Applaudierten, während Josefa ihren neuesten Hit „Tiziano“ ohne Lampenfieber zum Besten gab und mit  Stephan Kellermeier sang sie dann anschließend das Lied von Reinhard Fendrich „ wall´st a Herz host wia a Bergwerk…“

Es gab unterschiedliche Meinungen, wobei sich nicht alle im Zelt für Beifallsstürme hinreißen ließen, worauf Josefa Schmid es kritisierte, da man in Allersdorf besser auf sie eingegangen sei.

 

Anton Wühr aus Tresdorf unterhielt anschließend  die Festbesucher noch lange mit seiner Steirischen und man merkte schon, dass er mit seiner Musik Freude hat und auch die Anwesenden waren von seinem Können beeindruckt.

Foto zur Meldung: Ein außergewöhnlich gelungenes zweitägiges Fest der Fahrzeugweihe
Foto: Ein außergewöhnlich gelungenes zweitägiges Fest der Fahrzeugweihe

Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr

(28.06.2015)

Pfarrer Dr. Werner Konrad segnet neues TSF - Beeindruckender Gottesdienst in der Brunner-Kapelle

 

Tresdorf. Die Feuerwehr Tresdorf hatte am Sonntag Glück mit dem Wetter, denn obwohl sie Tags zuvor zum Auftakt des zweitägigen Festes noch mit einem Gewitter überrascht wurden, verwöhnte der Wettergott am Sonntag das Fest der Fahrzeugweihe mit herrlichem Sonnenschein, als Pfarrer Dr. Werner Konrad aus Viechtach dem neuen TSF Mercedes Sprinter-Allrad seinen Segen spendete.

 

Ein langer Zug, angeführt von den Altnußberger Musikanten bewegten sich die Ehrengäste und der Festverein sowie 18 Gastvereine (acht Vereine machten bereits am Samstag ihre Aufwartung) zur idyllisch gelegenen Brunnerkapelle hoch über Tresdorf. Mit den Pfahlspatzen begleitete eine weitere Kapelle den imposanten Zug und in einem Pferdekutschengespann fanden der 1. Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela, KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer und Vorstand Stephan Kellermeier sowie Ehrenkommandant Josef Schwürzinger ihren Platz. Vor der Kapelle angekommen zelebrierte Pfarrer Dr. Werner Konrad  aus Viechtach einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kameraden, musikalisch ausgeschmückt von der Festkapelle der Altnußberger Musikanten. Lesung und Fürbitten wurden von  Julia Ochsenbauer vorgetragen.

 

In seiner Predigt ging Dr. Werner Konrad auf extreme Sportarten ein, bei denen wir in der Zivilisation lebenden Menschen es nicht einen Monat aushalten könnten. Wir sind angewiesen auf viele Menschen, bemerkte er, wobei er überging auf die vielen Vereine, die aufhören müssen, weil sie keinen Vorstand mehr finden. „Kritisieren ist leicht, aber sich selber stellen, steht auf einem anderen Blatt“.

Es gibt sicher auch in der Feuerwehr Tresdorf Menschen, die sich zurückziehen, meinte er. Doch wenn es brennt, ist es wunderbar, die Feuerwehr  zu haben, die sich für jeden einsetzt, auch wenn er vorher nichts für sie übrig hatte. Sie ist unverzichtbar in der Ausbildung der Jugend und was wäre ein Dorffest ohne Feuerwehr, bemerkte er.

Schließlich ging der Prediger auf die Nächstenliebe ein, welche die Aktiven der Feuerwehr praktizieren wenn sie helfen, ob bei Feuer, einem Unfall oder wenn jemand krank ist. Sie fragen nicht, ob der Betroffene sie mag oder er ihn sympathisch findet, nein er setzt sich für ihn ein, „das ist Kultur“!

 

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Stephan Kellermeier dem Pfarrer für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und der Kapelle für die musikalische Umrahmung sowie der Familie Brunner-Schlecht für das Schmücken und Überlassen ihrer schönen Kapelle. Dann ging der Geistliche zum neuen Feuerwehrauto und  rief den Segen Gottes auf das Fahrzeug herab und entließ die Anwesenden mit einem feierlichen Schlusssegen und alle stimmten ein in ein „Großer Gott wir loben dich“.

 

Angeführt vom neuen Fahrzeug und einer Fahnenparade zog man zurück zum Festzelt beim Feuerwehrhaus, wo Stephan Kellermeier alle Anwesenden und Vereine herzlich willkommen hieß. Ganz besonders begrüßte er Pfarrer Dr. Werner Konrad, Landrat Michael Adam mit seinem Stellvertreter Erwin Muhr, Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela und seinen Gemeinderäten, die Kreisinspektion KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer sowie Viechtachs stellvertretenden 2. Bürgermeister Hans Greil.

 

Das Grußwort für den Festverein sprach der 1. Kommandant Florian Kuffner zur Fahrzeugsegnung ihres TSF. Er gab einen Rückblick auf das Jahr 1952, wo Männer aus ihrer Gemeinschaft die Wehr gegründet haben, um Mitmenschen in Gefahrensituationen zu helfen, beizustehen und ausgebrochenes Feuer zu bekämpfen. Heute seien Technische Einsätze und Hilfeleistungen wie Verkehrsunfälle und Katastrophen zur Hauptaufgabe geworden, wobei die Anforderungen gestiegen seien, so der Kommandant.

Man entschloss sich daher, das alte, in die Jahre gekommene TSF durch ein Neues zu ersetzten und nach gut 200 Stunden Aufbauarbeiten konnte die Wehr das Fahrzeug am 19.6. entgegen nehmen. Es sollte ein Mercedes Allrad sein, da die Hauptaufgabe in der Wasserförderung liegt und dadurch auch unbefestigte Standorte befahren werden müssen. Er dankte der Gemeinde Prackenbach, welche die Feuerwehr seit vielen Jahren finanziell unterstützt, insbesondere bei der Anschaffung des neuen Fahrzeuges. Dankend erwähnte er seine Kollegen  für die vielen freiwilligen Stunden bei Übungen und Einsätzen und wünschte allen weiterhin unfallfreie und erfolgreiche Einsätze.

 

KBR Hermann Keilhofer freute sich mit der Feuerwehr Tredorf über das  neue Fahrzeug, das er nach dem Mittagessen eingehend inspizierte. Es sei gut ausgestattet, so es wieder 25 Jahre seinen Dienst tun wird. Er überbrachte dazu seine herzliche Gratulation und wünschte für die Zukunft viel Erfolg.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte namentlich eine Reihe von Gästen und entschuldigte Staatsminister Helmut Brunner wegen terminlich bedingter Verpflichtungen, sowie die Gesamtbevölkerung, alle Gemeindefeuerwehren und Gemeindevereine. Er freue sich über das große Ereignis, der mit der Einweihung durch Pfarrer Dr. Werner Konrad  ein sehr wichtiger Tag für die Feuerwehr Tresdorf sei und überbrachte die herzlichsten Grüße von seiner Seite, dem Gemeinderat und der Verwaltung.

Ein großes Dankeschön zollte er den Feuerwehlern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und merkte an: „Ihr seid immer einsatzbereit, um im Notfall alles stehen und liegen zu lassen damit anderen geholfen werden kann“ nach dem Motto: „Wir sind die, die da reinlaufen, wo die anderen rausgelaufen kommen, das sei Hilfsbereitschaft in bester Prägung.

 

Zu den Kosten des Fahrzeuges berichtete der Bürgermeister, dass 108.000 zu finanzieren sind, wovon der Landkreis Regen 6.000 beisteuert. Ein Bewilligungsbescheid zur Förderung über 19.500 liege ebenfalls bereits vor. Durch die Änderung der Förderrichtlinien hofft die Gemeinde, letztendlich den genannten Betrag auf eine Gesamtförderung von 24.200 für das TSF erhöhen zu können. Auch eine Eigenleistung der Feuerwehr  wurde zugesichert. Anerkennenswert sei dabei, dass sich die aktive Mannschaft mit mind. 30 Helfern nach Kräften bei ihrem Fest beteiligten. Sie freuen sich, dass das Fest so gut gelaufen ist, so dass sie mit dem Fest und ihrem neuen Fahrzeug zufrieden sein kann.

 

Eckl erinnerte noch an die Ausschreibung und dankte allen, die für die Beschaffung beigetragen haben, insbesondere Josef Haas, der das Sachgebiet Feuerwehr betreut. Sein Wunsch war, dass das neue Fahrzeug nicht so oft eingesetzt werden muss und wenn doch, dass es den Mitbürgern gute und fachliche Hilfe leistet und die Kameraden wieder gesund und wohlbehalten nach Hause bringt.

In diesem Sinne wünschte er der Feuerwehr, dem Kommandanten Florian Kuffner und Vorstand Stephan Kellermeier alles Gute und viel Erfolg.

 

Ein Grußwort sprach auch Landrat Michael Adam, der die Gelegenheit nutzte, Bausachen anzuschauen. „Ich freue mich, dass ich heute in Tresdorf dabei sein kann, betonte er und wünschte der Feuerwehr unfallfreie Einsätze. Zum Auftritt von Josefa Schmid an Abend meinte er grinsend, wenn das hinhaut, dann singt Rita Röhrl und er ebenfalls.

 

Für das leibliche Wohl sorgten an den zwei Tagen 30 Mitglieder bzw.Helfer und für gute musikalische Unterhaltung am Sonntag-Nachmittag sorgte der 13-jährige Anton aus Tresdorf mit seiner Steirischen. Auch für die Kinder war eine Hüpfburg, Kinderschminken mit Katrin Preiß und Kutschenfahrten geboten, verantwortlich zeigte sich hier Sylvia Multerer

Die Gesamtbevölkerung und die Vereine feierten an den zwei Tagen bis spät in die Nacht und bewiesen so, dass sie mit der Feuerwehr zufrieden sind und ihre Einsatzhilfe hoch einschätzen.

 

Foto: 1 – Bayerwald-Ladies , 2- ein imposanter Zug mit Gemeinderat, 3 – Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Werner Konrad, 4 – Beim Gottesdienst – Ehrengäste v.l. GR Alfons Krieger, BM Andreas Eckl mit Manuela, 2.R.v.re. GR Helmut Gierl jun. EKo Josef Schwürzinger, dahinter GR Franz Xaver Pongratz und Vorstand Stephan Kellermeier, 5 – Schlüsselübergabe BM Eckl, 1. Kdt. Florian Kuffner. Gerätewart Martin Preiß, Vorstand Stephan Kellermeier, 6 – Stephan Kellermeier, Josefa Schmid, Florian Kuffner und Paul Kuffner, 7 – Weihe des Fahrzeuges – Pfarrer Konrad, Stephan Kellereier, Paul Kuffner, KBR Hermann Keilhofer und Florian Kuffner, 8 Kutsche beim Zug

Foto zur Meldung: Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr
Foto: Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr

Die Tresdorfer Wehr ist beeindruckt von ihrem neuen Fahrzeug

(24.06.2015)

Beim Gartenfest am Sonntag wird das TSF gesegnet

 

Tresdorf. Die Freude ist nun perfekt, denn die Freiwillige Feuerwehr Tresdorf hat seit Freitag zu ihrem schmucken Feuerhaus auch noch ein neues Fahrzeug bekommen, denn das alte, welches schon 30 Jahre auf dem Buckel hat, hat nicht mehr den Anforderungen entsprochen.

Am Sonntag sieht nun die Feuerwehr der Weihe ihres neuen TSF durch einem Geistlichen der Stadtpfarrei Viechtach entgegen, das offiziell seiner Bestimmung übergeben wird.

 

Insgesamt 28 Vereine haben die Verantwortlichen zu ihrem zweitägigen Gartenfest eingeladen, wobei die Planungen bereits seit ca. vier Monaten laufen. Auch Landrat Michael Adam, Staatsminister Helmut Brunner und die Kreisinspektion mit KBR Hermann Keilhofer haben ihr Kommen zugesagt.

Das Fest beginnt am Samstag um 18.00 Uhr, wobei die Gäste bestens aus der bekannt guten Festküche der Metzgerei Schiller Viechtach mit deftigen Grillschmankerl und Braten versorgt werden. Zum Ausschank kommt das süffige Vollbier der Gesellschaftsbrauerei Viechtach vom Getränkemarkt Haimerl. Empfangen werden an diesem Abend im 500 Personen-Festzelt auch die ersten Gastvereine. Musikalische Unterhaltung besorgen am ersten Abend die Bayerwaldladies.

 

Der Festsonntag beginnt ab 8.00 Uhr mit einem Weißwurstfrühschoppen und dem Empfang der Gastvereine, musikalisch unterhalten von den Altnussberger Musikanten.

Um 9.45 Uhr ist Aufstellung zum Kirchenzug zur Brunnerkapelle, wo um 10.30 Uhr der feierliche Gottesdienst mit der Fahrzeugsegnung stattfindet. Anschließend Rückzug zum Festzelt zum gemeinsamen Mittagessen und den Festansprachen. Der Festzug wird von zwei Kapellen begleitet.

 

Auch an die Kinder haben die Verantwortlichen am Sonntag-Nachmittag mit kostenlosen Kutschenfahrten gedacht. Am Nachmittag wird es dann im Festzelt noch einmal gemütlich, wenn hausgemachte Kuchen und Gebäck angeboten werden und „Anton“ aus Tresdorf die Gäste mit seinem Akkordeon musikalisch unterhält.

Am Abend geht es noch einmal rund im Festzelt, wenn beim Ausklang des zweitägigen Festes die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Kollnburg (seit neuem Schlagersängerin) Josefa Schmid um 19.30 Uhr auf´s Podium steigt und ihren neuesten Schlager „Tiziano“ präsentiert, bis das Gartenfest dann bei guter, kameradschaftlicher Unterhaltung ausklingt.

 

Nun freut sich die Tresdorfer Wehr auf ein gelungenes Fest, das ohne Pannen und hoffentlich schönem Wetter über die Bühne geht.

 

Foto: BM Josef Schmid

Foto zur Meldung: Die Tresdorfer Wehr ist beeindruckt von ihrem neuen Fahrzeug
Foto: Die Tresdorfer Wehr ist beeindruckt von ihrem neuen Fahrzeug

Das neue Feuerwehrauto ist da – Gesamtkosten 108 000 Euro

(19.06.2015)

Die Tresdofer Wehr freut sich über den neuen Mercedes TSF

 

Tresdorf. Seit Freitagabend steht im schmucken FW-Haus in Tresdorf ein nagelneues Feuerwehrauto. Das TSF mit dem Fabrikat Mercedes Sprinter-Allrad mit 4,5 t von der Firma Furthner und Ammer aus Landau-Isar wird am Sonntag, 28. Juni 2015 bei der Brunnerkapelle gesegnet.

 

Bürgermeister Andreas Eckl, die beiden Kommandanten Florian Kuffner bzw. Paul Kuffner, Gerätewart Martin Preiß sowie 2. Vorstand Stephan Kellermeier als Fahrdienst starteten am Freitag um 14.00 Uhr nach Landau/Isar, von wo sie das ersehnte Fahrzeug überführten. Nach einer zweistündigen Einweisung durch die Fabrikanten Furthner & und Ammer ging´s dann Richtung Tresdorf in der Gemeinde Prackenbach /LK Regen, wo sie gegen 18.30 Uhr dort eintrafen und sie von einigen Aktiven schon sehnlichst erwartet wurden.

 

Nach einem Feuerwehreinsatz erschienen in Tresdorf auch Aktive der Gemeindewehren Prackenbach, Moosbach und Ruhmannsdorf mit ihren Einsatzfahrzeugen, allen voran KBM Thomas Penzkofer aus Viechtach, die das neue Fahrzeug regelrecht „auseinander“ nahmen.

 

Schon zu BM Xaver Eckl´s Zeiten hatte der Gemeinderat den Kauf eines neuen Feuerwehrautos in Erwägung gezogen, denn das alte Fahrzeug entsprach mit seinen 30 Jahren nicht mehr den gegebenen Ansprüchen. Zu Beginn des Jahres 2015 beschloss dann der Gemeinderat die Anschaffung des neuen Mercedes mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,5 t in dieser Form und im März 2015 wurde durch den Gemeinderat das Fahrzeug an die Lieferfirma Furthner und Ammer in Landau a.d. Isar vergeben.

 

Die Gesamtkosten des TSF Mercedes 4,5 t mit Allrad belaufen sich auf 108.000 €, davon entfallen auf das Fahrgestell 46.000 €, während der Rest von 62.000 € für den Aufbau beansprucht wurde.

Der Zuschüsse der Regierung und des Landkreises beträgt insgesamt 24.000 €. Auch die FFW Tresdorf wird einen freiwilligen Beitrag zu den Anschaffungskosten des Fahrzeuges aus der eigenen Kasse leisten.

 

Foto:  von re. 2. Kommandant Paul Kuffner, Konrad Tremmel jun., 2. Vorsitzender Stephan Kellermeier, 1. Kommandant Florian Kuffner, KBM Thomas Penzkofer, Gerätewart Martin Preiß und BM Andreas Eckl

Foto zur Meldung: Das neue Feuerwehrauto ist da – Gesamtkosten 108 000 Euro
Foto: Das neue Feuerwehrauto ist da – Gesamtkosten 108 000 Euro

„Nimm dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und geh los“ – Elisabeth Kuffner legte ihr Amt als 1. Vorsitzende nieder

(07.02.2015)

Sechs Einsätze und eine Reihe Übungen - Ehrung langjähriger Mitglieder

 

Tresdorf. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Tresdorf legte Elisabeth Kuffner nach der Beendigung der Berichte - ein Jahr vor der regulären Wahl - ihr Amt als 1. Vorsitzende nieder, wobei man nach Absprache und Abstimmung bei der letzten Vorstandschaftssitzung auf den Punkt „Neuwahl“ verzichtete und Stephan Kellermeier für ein Jahr kommissarisch das Amt des Vorsitzenden übernimmt.

 

Verschiedene Reaktionen seien ihr seit der Bekanntgabe ihres Rücktritts zugetragen worden und genau so verschieden seien auch die weitläufigen Gründe für ihren Schritt, meinte Kuffner. Doch über das „Warum“ – und das möge man akzeptieren – wollte sie im Detail nicht sprechen. Sie erwähnte nur ausdrücklich, dass ihr Rücktriff kein Grund für ihre Tätigkeit in der Feuerwehr Viechtach ist.

Kuffner ist ein Mensch, die ein Amt annimmt mit dem Motto „Entweder gescheid oder gar net“, darum betonte sie schließlich, dass ihr die Arbeit im Verein stets Freude bereitet hat. Es wurde ihr auch nicht zu viel, wie manch einer wahrscheinlich denkt. Also, merkte sie an, bleibt nur der einzige Weg, der heißt aufhören und zwar heute.

 

Elisabeth Kuffner bedankte sich nach ihren Ausführungen aufrichtig bei allen, die sie in den vergangenen 5 Jahren egal in welcher Art und Weise unterstützt haben, ob bei internen Feiern oder externen Veranstaltungen. „Wir haben viel zusammen geschafft und es war immer schön zu sehen: „Eine Mannschaft, auf die man sich ohne große Worte verlassen kann“. Eine schöne und abwechslungsreiche Zeit, lehrreich und prägsame 5 Jahre liegen hinter ihr, behauptete sie.

 

In der Generalversammlung am Samstag im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses begrüßte die Vorsitzende Elisabeth Kuffner neben gut 30 Mitgliedern auch KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer, BM Andreas Eckl und die übrige Vorstandschaft. In einer Gedenkminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder insbesondere Ewald Schedlbauer, den man im letzten Jahr im Alter von 64 Jahren zu Grabe tragen musste.

 

In ihrem Bericht erinnerte Kuffner in dem relativ ruhigen Vereinsjahr an die Fackelwanderung, das traditionelle Weißwurstessen und einen österlichen Bastelabend für Damen. Beteiligt haben sich die Mitglieder an einem Amt für die verstorbenen Kameraden, ein Maibaum wurde aufgestellt und zu einem Kameradschaftsabend auf der Frath eingeladen sowie das Jahr mit der Ausrichtung einer Christbaumversteigerung und der Weihnachtsfeier abgerundet. Zudem kam man den Einladungen der umliegenden Feuerwehren und Vereinen zu verschiedensten Anlässen nach, wobei man stets gut vertreten war.

Als besonderes Highlight erwähnte Kuffner den Adventsmarkt als vollen Erfolg, den die Bayerwald Ladies musikalisch bereicherten und sich die Perchten „Waidla Deifen“ als absolute Spitze herausstellten.

 

Zum Geburtstag hat der Verein den Kameraden Hermann Klement (70 Jahre), Reinwald Wühr (75) und Josef Schwürzinger (80) gratuliert.

Für 2015 stehen bereits einige Termine fest: Neben den jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen wie Gartenfeste, sei vorausschauend die eigene Fahrzeugweihe zu erwähnen und die 900 Jahrfeier der Gemeinde Prackenbach. Zunächst steht als erstes das traditionelle Weißwurstessen am Faschingsdienstag im Feuerwehrgerätehaus ab 8.30 Uhr an.

 

Außerdem kam die Vorstandschaft zur Planung und Organisation sowie Beschlussfassung zur Fahrzeugbeschaffung und zur Jahresplanung zusammen. Kuffner gab zum Schluss den aktuellen Mitgliederstand von 84 Kameradinnen und Kameraden bekannt, aufgeteilt in 11 weibliche und 73 männlich und stellte fest, dass gerade in Zeiten, wo „Mitgliederschwund und –mangel ein großes Thema sind, gewissermaßen beruhigend zu sehen sei, dass die Mitgliederzahl im Verein im Vergleich zu vergangenen Generalversammlungen ziemlich konstant geblieben ist.

 

Der 1. Kommandant Florian Kuffner berichtete von vier Brand- und zwei THL-Einsätzen. Er erwähnte dabei den Kellerbrand in Krailing mit vier, den Brand in Tresdorf mit vier, den Scheunenbrand in Hagengrub mit acht und den Brand in Schlatzendorf mit sechs Kameraden. Bei den THL-Einsätzen handelte es sich um das Einbringen von Ölschlangen mit sechs und Einsammeln der Ölschlangen mit weiteren sechs Kameraden.

Neun Monatsübungen wurden abgehalten im Durchschnitt von sieben Aktiven, eine Gemeinschaftsübung in Prackenbach und in Viechtach sowie eine Wasserförderung des gesamten KBM-Bereichs in Allersdorf. Zudem erinnerte Kuffner an einen Ausflug nach Landau und dankte zum Schluss allen Helfern für ihre Unterstützung.

 

Jugendwartin Julia Schwürzinger berichtete von der Arbeit mit fünf Jugendlichen und erklärte weiter, dass sie sich einmal im Monat zu Gruppenstunden trafen. In Viechtach wurde ein Wissenstest abgelegt, wobei Magdalena Preiß, Anton Wühr und Fabian Schlecht die Stufe I(Bronze) erwarben. Außerdem merkte Schwürzinger an, dass sich die Jugendlichen mit der Bergwacht Viechtach am Ferienprogramm beteiligten und bedanke sich bei allen Helfern und bei Familie Preiß für die Bereitstellung der Wiese.

 

Schatzmeister Manfred Rücker lieferte einen detaillierten Kassenbericht. Die Kassenprüfer Otto Kuffner und Bernhard Maierthaler bestätigten eine ordentliche Kassenführung; es wurde einstimmig Entlastung erteilt.

 

Bürgermeister Andreas Eckl bedauerte es sehr, dass Elisabeth Kuffner ihr Amt zur Verfügung stellte. Sie hat ihr Amt sehr engagiert ausgeführt und trotzdem muss man ihren Entschluss akzeptieren. Eckl dankte ihr persönlich für die gute Zusammenarbeit und wünschte Stephan Kellermeier als kommissarischer Vorsitzender in diesem Jahr viel Glück bei seiner Arbeit. Neues Fahrzeug und Digitalfunk seien ein große Themen, die heuer anstehen, merkte Eckl an. Die Ausschreibung für das Fahrzeug sei schon getätigt und er versprach, dass das Auto heuer noch geliefert wird. Er dankte allen Aktiven und meinte, ihr seid zwar eine kleine aber fleißige und feine Feuerwehr, seid da, wenn man euch braucht und geht für die Bürger durchs Feuer.

 

KBI Christian Stiedl war nicht gerne nach Tresdorf gekommen, behauptete er, denn der Rücktritt von Elisabeth Kuffner sieht er als großen Verlust für die Feuerwehr Tresdorf, denn was sie bewegt hat, wurde die letzten 20 Jahre nicht bewegt. Mich freut es, dass ihr ein neues Auto bekommt, sagte er und wenn ihr auch eine kleine Wehr seid, brauchen wir euch. Man kann nicht alles auf die Stützpunktfeuerwehr abwälzen, meinte Stiedl. Für mich ist jede Feuerwehr gleich, merkte er an. Macht weiter so, befasst euch mit dem neuen Auto, denn jeder Handgriff muss sitzen und unterstützt euren kommissarischen Vorstand, damit es nächstes Jahr weiter geh.

 

KBM Thomas Penzkofer bedauerte es ebenfalls, dass Elisabeth Kuffner aufhört, sie hat die Feuerwehr nach vorne gebracht. „Von meiner Seite herzlichen Dank, du hast einen guten Verein übergeben, hoffe dass es in diesem Sinne wieder weiter geht“. Nach Tresdorf komme er immer gern, sagte der KBM, es ist eine aktive Wehr, ausgerichtet auf eine Ortsteil-Feuerwehr und in der Nähe von Viechtach. Zum Digitalfunk, der heuer eingeführt wird, meinte er, wird die Gemeinde stark zur Kasse gebeten, bemerkte er und dankte diesbezüglich Bürgermeister Eckl. Im Übrigen erwähnte er dankend alle für ihr Engagement mit der Hoffnung, dass es so weiter geht.

 

Stephan Kellermeier bedauerte es zwar, dass die Vorsitzende aufhört, doch er meinte, der Kapitän verlässt das sinkende Schiff als letzter, ich verlasse das Schiff nicht und unsere Feuerwehr ist kein sinkendes Schiff und es geht weiter, so oder so. Er erwähnte für heuer das großes Fest der Fahrzeugweihe und meinte, er habe schon mehrere organisiert und das sei alles nichts Neues für ihn. Er war 12 Jahre Vorstand, vorher 3 Jahre Vize und die letzten fünf Jahre in der Vorstandschaft. Dass es nach außen hin lt. Aussage von Kreisbrandinspektor anscheinend den Eindruck hinterlassen hat, dass es 20 Jahre bei der FW Tresdorf nichts getan hat, musste er wiedersprechen. Schließlich dankte er Elisabeth Kuffner: wir haben gut zusammen gearbeitet. Sollte Not am Mann sein, verspracht Kuffner, jederzeit behilflich zu sein.

Elisabeth Kuffner dankte zum Schluss allen für die Unterstützung und überreichte an Kellermeier bzw. der Schriftführerin Julia Schwürzinger einen Ordner über die Chronik, die sie in den letzten fünf Jahre erstellt hat von1949 bis zum heutigen Tag und schloss die Generalversammlung mit dem Spruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Ehrungen:

Für langjährige Mitgliedschaft wurde bei der Feuerwehr Tresdorf geehrt.

Für 20 Jahre Ernst Rücker jun, für 40 Jahre Alois Schlecht und Josef Schwürzinger jun.

Für 50 Jahre Hermann Englmeier und für 60 Jahre Siegfried Mühlbauer.

Im Rahmen der Generalversammlung wurde Siegfried Mühlbauer zum Ehrenmitglied ernannt.

Foto zur Meldung: „Nimm dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und geh los“ – Elisabeth Kuffner legte ihr Amt als 1. Vorsitzende nieder
Foto: „Nimm dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und geh los“ – Elisabeth Kuffner legte ihr Amt als 1. Vorsitzende nieder

Überwältigender Besuch beim 4. Tresdorfer Weihnachtsmarkt

(29.11.2014)

Motto: „Klein aber fein – gemütlich war es auch

 

Tresdorf. Am Vorplatz des Feuerwehrhauses fand am Samstag der 4. Tresdorfer Weihnachtsmarkt statt. Veranstalter war wie immer die Feuerwehr. Bekannt durch sein gemütliches Ambiente, die leckeren Angebote und vor allem die außergewöhnlichen Attraktionen lassen ihn mit jedem Jahr zu einem Besuchermagnet werden.

 

Um 17.00 Uhr öffnete der Markt, ganz nach seinem Motto „Klein aber fein“ und die Vorsitzende der Feuerwehr Elisabeth Kuffner war erfreut über die vielen Besucher aus Nah und Fern, die sich mehr und mehr in die Budenstadt drängten, wo sich 5 Buden aneinander reihten und auf dem freien Platz fast kein Durchkommen mehr war.

Auch Bürgermeister Andreas Eckl hieß seine Gemeindebürger herzlich willkommen und war überwältigt vom Andrang des kleinen Marktes, der eine besondere Atmosphäre ausstrahlte. Er dankte den Organisatoren und wünschte besinnliche und friedvolle Adventszeit.

 

In den Buden boten die Aussteller aus dem Backofen die bekannt leckeren Sengzelten und Pizzas an. Ebenfalls für den kleinen Hunger gab es Surlaiberl und Wurstsemmeln und für die Leckermäulchen Zimtnudeln und Stollensterne. Natürlich durfte Glühwein, Punsch, heiße Caipi und andere Getränke nicht fehlen. Auch Selbstgebasteltes wie Adventskalender, Kirschkernkissen, Gestecke und anderes fand Andrang.

Wem es zu kalt wurde, halfen bei gemütlicher Lagerfeuerromantik Feuerstellen- und schalen zum Aufwärmen und Strohballen als Sitz- und Verweilmöglichkeiten boten eine romantische Atmosphäre durch unzählige Kerzenlichter, so dass das optimale Wetter- kalt und trocken den Besuchern nichts anhaben konnte.

 

Um18.30 Uhr kam der große Augenblick für die Kinder, denn der Nikolaus schaute in den Markt herein und hatte für etwa 35 Kinder ein Geschenk mitgebracht.

Um 20.15 Uhr erwartete die Besucher ein schaurig schöner und beeindruckender Auftritt der Perchten „Waidla –Deifen“, was mit Licht-/Nebel- und Soundeffekten eine gigantische Vorstellung abgab. Nach ca. einer halben Stunde nach der Aufführung war für die Kinder, die sich trauten, Fotoshooting angesagt. Schließlich wurde durch die BAYERWALD-LADIES der Weihnachtsmarkt mit besinnlichen und modernen Weihnachtsliedern musikalisch umrahmt, so dass die Organisatoren viele positive Rückmeldungen durch die Gäste, für (Atmosphäre, Perchtenauftritt und die musikalische Umrahmung) erhielten.

 

Zufrieden über den gelungenen Weihnachtsmarkt bedankte sich die Vorsitzende Elisabeth Kuffner bei allen Helfern für die Organisation, Herrichten, Vorbereiten, Durchführen und Aufräumen. Man war durchwegs der Meinung, dass es wieder ein gelungener Weihnachtsmarkt war.

 

Foto: Adventsmarktatmosphäre

Foto zur Meldung: Überwältigender Besuch beim 4. Tresdorfer Weihnachtsmarkt
Foto: Überwältigender Besuch beim 4. Tresdorfer Weihnachtsmarkt

Beim 4. Ferienprogramm ging´s richtig rund

(30.08.2014)

Ausrichter war die FW Tresdorf mit der Bergwacht

 

Tresdorf. Eine moderne Schnitzeljagd war am Samstag beim Ferienprogramm angesagt, wo sich 17 Kinder bei der FW in Tresdorf einfanden. Von dort ging es zum Ehrenhof, dem Ort des Geschehens.

Hier war Geschicklichkeit beim Kübelspritzen angesagt und wer kann am weitesten Schwämme und Dosen werfen, hieß es dann, was bei den Kindern einen heiden Spaß verursachte.

 

Dann ging´s mit dem Quad durch die Gegend, denn es musste ein Vermisster gefunden werden. Auch war ein Schatz versteckt, der mit einem GPS-Gerät zu suchen war.

Müde und hungrig ließen sich die Kinder zum Schluss eine Brotzeit schmecken.

Foto zur Meldung: Beim 4. Ferienprogramm ging´s richtig rund
Foto: Beim 4. Ferienprogramm ging´s richtig rund

Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

(01.05.2014)

Angenommener Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen

 

Prackenbach. Die traditionelle Maiübung der Feuerwehren der Gemeinde Prackenbach fand heuer beim Anwesen Fraundorfner, Krailingerstr. in Prackenbach statt.

Das Brandobjekt, bestehend aus vier Wohnhäusern, zwei größeren Stallungen sowie einer Hauptscheune mit mehreren Nebengebäuden und Lagerhallen, ist durch die enge Bebauung (größtenteils aus Holz) sehr schwierig, in Brandabschnitte einzugrenzen.

 

So folgte um 9.00 Uhr der Abruf über Funk durch den 1. Kdt. Franz Holzapfel für die Feuerwehren Tresdorf, Moosbach, Ruhmannsdorf und Prackenbach. Der angenommene Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen wurde durch die nacheinander eintreffenden Wehren in Angriff genommen.

 

Die FFW Prackenbach machte sich sofort unter schwerem Atemschutz daran, die zwei vermissten Personen (dargestellt von zwei Jugendfeuerwehrlern der FFW Prackenbach) zu suchen. Sie konnten nach kurzer Zeit zur Verletzten- Sammelstelle gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Anschließend begann man mit der Entrauchung des Gebäudes und sicherte Gas und Sauerstoffflaschen und fuhr mit der Brandbekämpfung fort. Zeitgleich begannen die übrigen Wehren mit dem Aufbau verschiedener Widerstandslinien.

 

Die FFW Moosbach errichtete eine Sandsackbarriere bei der alten Post und begann dann einen Löschangriff von der Bachseite aus, ebenso die FFW Ruhmanndorf, die an der unteren  Seite des weitläufigen Gehöftes Stellung bezog und so die Brandbekämpfung von Richtung Fichtental in Angriff nahm. Des Weiteren nahm die FFW Tresdorf von der Kreisstraße REG 6 die Brandbekämpfung mit Hilfe des Hydranten beim Anwesen Bielmeier auf.

 

Bei der sich anschließenden Rede begrüßte der 1. Kdt. Holzapfel den neuen Bürgermeister Andreas Eckl, die anwesenden Gemeinderäte und KBM Penzkofer.

Holzapfel zollte den Aktiven der Wehren Respekt und Anerkennung für die ruhige, schnelle und umsichtige Arbeit. Er stellte auch heraus, dass in einem Ernstfall die REG 6 komplett gesperrt werden muss. Mit der Löschwasserversorgung gab es keinen Probleme, so Holzapfel weiter, sie ist durch den nahe gelegenen Bach sowie zwei Hydranten gesichert und im Bedarfsfall kann man den Tiefbrunnen im Ort auch noch dazu schalten.

 

Durch die enge Bebauung ist es sehr schwierig Brandabschnitte einzugrenzen, machte Holzapfel noch deutlich. Er bedankte sich bei allen Aktiven, dass sie wieder ihre Zeit opferten, bei seinen Abschnittsleitern, KBM Penzkofer, bei der Presse und zuletzt bei der Familie Fraundorfner für die zur Verfügungstellung ihres Anwesens und der bereit gestellten Getränke.

 

KBM Penzkofer begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und zeigte sich beeindruckt von der Größe des Objekts, was von der Straße aus gar nicht zu erkennen ist. Er meinte, dass die vier Gemeindefeuerwehren eine schlagkräftige Truppe sind, welch die Aufgabe mit Bravour erledigt hätten. Weiter informierte er, dass die Atemschutzträger bei dieser Übung erstmals mit neuen Digitalfunkgeräten gearbeitet hätten, um diese auszuprobieren und zu sehen, wie es mit der Funkverbindung im Ort bestellt ist. Ab nächstem Jahr wird man dann in den erweiterten Probebetrieb gehen.

Penzkofer bedankte sich noch bei allen und zeigte sich erfreut über die Einladung und meinte abschließend „Miteinander sind wir stark“.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte alle recht herzlich und zeigte sich erfreut, seine erste Amtshandlung bei der Feuerwehr durchführen zu dürfen. Er wünschte sich eine gute Zusammenarbeit und dass alle Kameraden wieder unfallfrei und gesund von ihren Einsätzen und Übungen zurück kehren und merkte an, wie sinnvoll die Arbeit der Feuerwehren sei. Schließlich bedankte er sich noch bei der Familie Fraundorfner, allen Aktiven und der Feuerwehrführung und wünschte allen noch einen schönen Maifeiertag.

 

Foto: 4.v.li. KBM Penzkofer, 13.v.li. 1. Kdt. Holzapfel (gelbe Weste) Mitte mit Anzug BM A. Eckl

Foto zur Meldung: Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde
Foto: Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

Generalversammlung bei der FW Tresdorf

(01.02.2014)

7 Jugendliche in die Gruppe aufgenommen

 

Tresdorf. Vorsitzende Elisabeth Kuffner freute sich und mit ihr die Feuerwehr-Verantwortlichen, im Rahmen der Generalversammlung sieben Jugendliche in die Gruppe auf nehmen zu dürfen.

Auf ihr neues Amt freuen sich die Jugendleiterinnen Julia Schwürzinger und ihre Stellvertreterin Julia Altmann und versprachen, sich verantwortungsvoll um die Jugend zu kümmern.

 

Die Neuen in der Jugendgruppe:

Anna Altmann, Emilie Pawelek, Magdalena Preiß, Fabian Schlecht, Lena Schwürzinger, Lisa Schwürzinger, Anton Wühr

 

Ebenfalls in den Verein aufgenommen wurde Heike Bekrend und Michaela Schötz.

 

Foto:

1. Reihe: Magdalena Preiß, Anna Altmann, Fabian Schlecht, Emilie Powelek

2. Reihe: Julia Altmann, (2. Jugendwartin), Lena Schwürzinger, Anton Wühr, Lisa Schwürzinger, Julia Schwürzinger (1. Jugendwartin), KBM Thomas Penzkofer

3. Reihe: Elisabeth Kuffner /1. Vors.), Florian Kuffner (1.Kdt.), BM Eckl, Paul Kuffner (2. Kdt), KBI Christian Stiedl

Foto zur Meldung: Generalversammlung bei der FW Tresdorf
Foto: Generalversammlung bei der FW Tresdorf

„Wir sind Kameraden - ob im Verein, im aktiven Dienst oder in der Jugendgruppe“

(01.02.2014)

Drei Brandeinsätze und viele Übungen – Ehrungen und Neuaufnahmen

 

Tresdorf. Die Feuerwehr Tresdorf hat im Berichtsjahr 2013 wieder zusammen einiges auf die Beine gestellt. Erwähnenswert sei vor allem, dass sich sieben Jugendliche in die Gruppe aufnehmen ließen, so dass der Verein derzeit aus 87 Mitgliedern (72 männlich und 15 weiblich) besteht.

 

Dies berichtet Vorsitzende Elisabeth Kuffner bei der Generalversammlung am Samstag im Gasthaus Liebl, als sie KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer, Bürgermeister Xaver Eckl und neben den Kameraden auch die beiden Kommandanten Florian und Paul Kuffner begrüßte. In einer Gedenkminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder.

 

In ihrem Bericht erinnerte die Vorsitzende an die Fackelwanderung zu Jahresbeginn, das Weißwurstessen am Faschingsdienstag, deren Besucher von Jahr zu Jahr mehr werden. In einem Gottesdienst wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht, das Maibaum-Aufstellen organisiert und ein gegenseitiger Besuch und die Kameradschaft mit der FFW Hochdorf gepflegt sowie die Weihnachtsfeier ausgerichtet.

 

Besondere Highlights waren im letzten Jahr die Helferfeier, anlässlich der Bayernrundfahrt und ein Vereinsausflug nach Ortenburg und Schärding. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich der Adventsmarkt, wobei man sogar Gäste von außerhalb begrüßen konnte.

 

Drei Kameraden konnte man zum Geburtstag gratulieren und Hermann Preiß im Alter von 79 Jahren zu Grabe getragen. Auf Einladung verschiedener auswärtiger Vereine wurden auch Christbaumversteigerungen, Faschingsball und Gerätehauseinweihung besucht und bei der Verabschiedung von Stadtpfarrer Helgert präsent.

 

Außerdem kam die Vorstandschaft zur Planung und Organisation von Veranstaltungen sowie zwecks Fahrzeugbeschaffung und dergleichen zusammen. Da für 2014 bereits viele Termine feststehen, bittet die Vorsitzende um Unterstützung, sei es bei Arbeitseinsätzen bei eigenen Veranstaltungen oder durch Teilnahme an den einzelnen auswärtigen Veranstaltungen. Die Vorsitzende bedankte sich bei allen für ihren Einsatz und lobte die fleißigen Hände im Verein.

 

Anschließend berichtete Florian Kuffner von drei Brandeinsätzen und einer weiteren Tätigkeit. Er erwähnte dabei den Dachstuhlbrand in Dumpf mit 13 Kameraden, den Waldbrand in Tresdorf mit 10 und den Brand in Voggenzell mit sieben Kameraden. Des Weiteren erinnerte er an die Bayernrundfahrt mit sieben Kameraden. Neun Monatsübungen wurden abgehalten mit durchschnittlich 8 Aktiven, eine Gemeinschaftsübung in Krailing Am Kühberg, eine Wasserförderung des gesamten KBM-Bereichs und eine Wasserförderung in Kollnburg. Zum Schluss dankte Kuffner allen Helfern für ihren Einsatz.

 

Der bisherige Jugendwart Konrad Tremml berichtete von zwei weiblichen und vier männlichen Jugendlichen, für die er verantwortlich war und erklärte weiter, dass er  das Amt des Jugendwarts abgegeben habe. Ab sofort übernimmt Julia Schwürzinger sein Amt als 1. Jugendwartin und ihre Stellvertreterin ist Julia Altmann.

 

Schatzmeister Manfred Rücker lieferte einen detaillierten Kassenbericht, den die Kassenprüfer Otto Kuffner und Bernhard Meierthaler eine sehr saubere Führung bestätigten. Dem Kassenwart wurde einstimmig Entlastung erteilt.

 

In seinem Grußwort lobte KBI Christian Stiedl die Feuerwehr als eine gute und rührige Wehr, wo alles passt. Zur Fahrzeugbeschaffung konnte er bestätigen, dass das alte Fahrzeug in die Jahre gekommen sei und man einen Kauf in die Wege leiten müsse. „Hoffe ihr habt die Unterstützung von der Gemeinde“ und versprach, dass die KBI hinter ihnen steht. Stiedl dankte für die Unterstützung beim Radmarathon und lobte die Vorsitzende und die Helfer anlässlich der Helferfeier. Er erwähnte die Beschaffung des Digitalfunk, was noch bis 2015 dauern wird und bedankte sich bei denen, die bei der Hochwasserkatastrophe im Einsatz waren und auch denen, die zu Hause ihren Mann stellten.

 

KBM Thomas Penzkofer bezeichnete die Feuerwehr als eine starke Truppe, die man hier aufgebaut habe. Über die Fahrzeugbeschaffung habe man sich schon viele Gedanken gemacht und auch über den Atemschutz, ob man das stemmen könne. „Die vielen Jungen, die ihr habt, müsst ihr nutzen“, meinte er. Mit ihnen könnt ihr euch glücklich schätzen. Bei der Bayernrundfahrt war auch Tresdorf Gewehr bei Fuß, noch schöner aber war die Abschlussfeier, dankte er den Helfern.

 

Bürgermeister Eckl hieß die Vertreter der Kreisinspektion herzlich willkommen. Wenn man heute die Jugendgruppe sieht, meinte er, denkt man automatisch an die Zeit vor 10 Jahren zurück. Hier ist eine positive Entwicklung sichtbar, welche das ganze Dorf mitreißt. Sein Respekt galt dabei Elisabeth Kuffner, die einen Schwung in die Feuerwehr hinein brachte. Einer TSF- Autobeschaffung steht nichts mehr im Wege, versprach Eckl, denn im Gemeinderat wurde bereits die Beschaffung abgesprochen. Ein Beschluss wird evtl. bei der nächsten Sitzung abgesegnet.

 

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft

für 10 Jahre Johann Preiß jun., Konrad Tremmel jun.,

für 40 Jahre Otto Kuffner jun., Josef Preiß,

für 50 Jahre Gerhard Meier, Reinhold Tax

für 60 Jahre Ludwig Geiger – und wurde ab 01.02.2014 zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Elisabeth Kuffner dankte allen Mitgliedern für die Unterstützung und für die gute Kameradschaft und hofft, dass es so weiter gehen wird oder noch besser.

Mit dem Lied „wir sind Kameraden“ ob im Verein, im aktiven Dienst oder in der Jugendgruppe, vom Südtiroler Musiker Andreas Fulterer und mit dem Feuerwehr-Spruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr, schloss sie die diesjährige Generalversammlung.

 

Foto 1.r.  Gerhard Meier(50 Jahre), Reinhold Tax (50), Otto Kuffner (40), KBI Christian Stiedl, 2.r. Florian Kuffner (1. Kdt.) Konrad Tremmel jun. (10), KBM Thomas Penzkofer

3.r. Paul Kuffner (2.Kdt.), BM Eckl, Elisabeth Kuffner (1. Vors.)

Foto zur Meldung: „Wir sind Kameraden - ob im Verein, im aktiven Dienst oder in der Jugendgruppe“
Foto: „Wir sind Kameraden - ob im Verein, im aktiven Dienst oder in der Jugendgruppe“

3. Adventsmarkt bei der Feuerwehr war wieder ein großer Erfolg

(01.12.2013)

Die Verantwortlichen freuten sich über unerwartet viele Besucher

 

Tresdorf. Eine mittlerweile feste Veranstaltung im Kalender ist am 1. Adventwochenende der Weihnachtsmarkt, der heuer zum dritten Mal über die Bühne ging und dessen Veranstalter die Feuerwehr Tresdorf verantwortlich zeigte.

 

Das Wetter war optimal, trocken und nicht zu kalt, ideal für einen Christkindlmarkt, der am Feuerwehr-Gerätehaus aufgebaut war. Die Verantwortlichen freuten sich sehr über die unerwartet vielen Besucher, die auch von Außerhalb zum kleinen aber einfallsreichen Markt mit seinen Raritäten eilten.

 

Fünf Buden wurden seitlich des Feuerhauses zum Backofen hin aufgestellt, wo eine kleine, liebevolle weihnachtliche Budenstadt entstand, die mit tausend Lichtern um die Wette funkelten. Der Platz um die Buden füllte sich zusehends mit Besuchern, deren Zahl alle Erwartungen übertraf.

Für solche, die etwas fröstelten gab es wärmende Stellen, wie einen Feuerkorb. Diese Stellen wurden gerne angenommen und sorgten mit den Strohballen als Sitzgelegenheit für eine gemütliche Atmosphäre.

 

Angeboten wurden Pizza, Sengzelten vom Backofen sowie erstmals Surlaiber oder Bratwurstsemmeln. Natürlich durften Kaffee, frische Zimtnudeln oder Pfannkuchen, eine süße Auswahl, nicht fehlen sowie Glühwein, Punsch, Caipi, Bier und Alkoholisches. Auch Selbstgebasteltes und Dekoratives für die Weihnachtszeit wurde angeboten, deren bunte Vielfalt von allen Besuchern bewundert wurde.

 

Dann kam endlich um 18.30 Uhr ein großer Augenblick für die Kinder, denn der Hl. Nikolaus hatte sich angesagt. Er verteilte an die umstehenden Kinder, die ihre Hände aufhielten, kleine Geschenke.

Zufrieden über den gelungenen Weihnachtsmarkt bedankte sich die Vorsitzende Elisabeth Kuffner bei allen Helfern für die Organisation, Herrichten und Vorbereiten sowie Durchführen und Aufräumen. Man war durchwegs der Meinung, dass es wieder ein gelungener Weihnachtsmarkt war und wieder einen 4. Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr geben soll, denn was große Märkte können, bringt auch ein kleiner Ort fertig.

Foto zur Meldung: 3. Adventsmarkt bei der Feuerwehr war wieder ein großer Erfolg
Foto: 3. Adventsmarkt bei der Feuerwehr war wieder ein großer Erfolg

Tagesausflug in den Landkreis Passau

(06.10.2013)

Schloss Ortenburg und Wildtierpark erkundet

 

Tresdorf. Das Wetter war zwar sonnig doch es herrschten kühle Temperaturen, als am Sonntag eine Reisegruppe der Feuerwehr Tresdorf um 8.00 Uhr zu einem Tagesausflug nach Ortenburg im Landkreis Passau aufbrachen.

Dort angekommen und nach einer Brotzeit zur Stärkung ging es wahlweise ins Schloss Ortenburg oder in den nahegelegenen Wildtierpark.

 

Das Schloss Ortenburg ist ein mehr als 40 Jahre altes Schloss, das sich über den Markt Ortenburg im Landkreis Passau erhebt und diesem seinen Namen gab. Die Schlossanlage ist vollständig erhalten und zum Großteil restauriert. Es beherbergt unter anderem ein Schlossmuseum und das Restaurant Schlosskeller.

Als Kulisse für die Fernsehserie Forsthaus Falkenau wurde der Rennaissancebau bundesweit bekannt.

Unterhalb des Schlosses befindet sich die Schlosswiese, welche für zahlreiche Veranstaltungen vermietet wird, auch für Ortenburger Ritterspiele. 

 

Wer sich für den Wildtierpark entschloss, der konnte sich an 150 Arten von exotischen Vögeln und vielen interessanten Säugetieren ergötzen. Die einst französische Gartenanlage und das Tiergehege der Grafen von Ortenburg, ist umgeben von dichtem Baumbestand. Auf einem Gebiet von 25 ha sind heute Hirsche, Luchse, Wildschweine, Gemsen und viele weitere Tierarten beheimatet.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Schlosskeller Ortenburg ging´s mit dem Bus weiter nach Schärding, wo zunächst einige Zeit zur freien Verfügung stand ehe man um 16.00 Uhr mit dem Schiff auf dem Inn bis nach Wernstein und zurück nach Schärding reiste. In der 1,5 Stunden langen Fahrt konnten die Fahrtteilnehmer viele Sehenswürdigkeiten  bewundern unter anderem das Schloss Neuhaus, die Benediktinerabtei Schloss Vornbach, Wehrburg Wernstein und vieles mehr. Zu bestaunen war auch die Fahrt durch den Inndurchbruch.

Nach einer kleinen Brotzeit auf der Heimreise eines erlebnisreichen Tages erreichten die Tresdorfer Feuerwehrler am Abend wieder heimatliche Gefilde. 

Foto zur Meldung: Tagesausflug in den Landkreis Passau
Foto: Tagesausflug in den Landkreis Passau

Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens

(01.05.2013)

Traditionelle Maiübung der vier Wehren der Gemeinde

 

Prackenbach/Ruhmannsdorf. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Prackenbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf - zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Einsatzleitung von 2. Kommandanten Andreas Früchtl. Als Übungsobjekt hatten sie sich das landwirtschaftliche Austragsanwesen von Willi Seiderer am Kühberg/Krailing ausgesucht, zu dem man einen Höhenunterschied von 500 m ab der Dorfstraße zu bewältigen hatte.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand, den die vier Wehren unter Kontrolle bringen mussten.

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 9.00 Uhr. Nur drei Min. später waren die Ruhmannsdorfer am Brandobjekt, welche die Wasserentnahme vom ca. 170 m entfernten Hydranten bei August Kuffner aufbauten. 9.11 Uhr hieß es dann von der Tresdorfer Wehr „Wasser an Verteiler“. Die übrigen Wehren, von denen Prackenbach und Moosbach gleichzeitig eintrafen, bauten vom Weiher an der Dorfstraße eine 500 m Schlauchleitung auf und in ca. 20 Min. hieß es auch von hier „Wasser beim Brandobjekt.“

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Andreas Früchtl den 1. und 2. Bürgermeister Xaver Eckl bzw. Karl Engl, KBM Thomas Penzkofer, den angenommenen Brandleider Willi Seiderer und etliche Gemeinderäte begrüßen konnte. Er ließ den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und dankte zum Schluss den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz und dem Objektleiter für die zur Verfügung-Stellung seines Geländes.

 

Kommandant Franz Geiger dankte den Aktiven, die sich wieder zur Maiübung Zeit genommen haben, sein besonderer Dank galt der Familie Seiderer, dass man die Übung durchführen durfte und für die zur Verfügung-Stellung der Getränke.

Bürgermeister Eckl nannte es bemerkenswert, dass wieder so viele Aktive mitgemacht haben und erwähnte die Teilnahme von vielen Gemeinderäten. Die Maiübung sei eine sinnvolle Einrichtung, wo die Wehren in der Gemeinde Zusammenhalt beweisen. Auch die Gemeinde würde mit den diversen Investitionen ihr Bestes tun. Er dankte den Kommandanten für die super Arbeit und Seiderer für die zur Verfügung Stellung des Objekts. Anschließend erwähnte er auch die Bayernrundfahrt, für welche die Feuerwehr 35 Mann stellt, wobei auch Thomas Penzkofer es sehr begrüßte, dass von der Gemeinde Unterstützung gegeben ist.

 

KBM Penzkofer meinte, dass es schon ganz wichtig sei, dass die Tresdorfer Feuerwehr ein Allrad-Fahrzeug bekommt. Denn die heutige Übung mit dieser  enormen Steigung hätte bewiesen, dass ein solches im Ernstfall vor allem im Winter schon angebracht wäre. Er lobte die Gemeindefeuerwehren, dass die Übung gut verlaufen und ihr Zusammenhalt hervorragend sei. Sie sei zudem gut aufgestellt, denn viele stehen vorbildlich hinter der Sache und dankte allen für ihren Einsatz.

 

Gruppenfoto: Mitte BM Eckl li davon KBM Thomas Penzkofer,

4.v.re. Vorstand Hans Wühr, nächster Einsatzleiter Andreas Früchtl, li.v. BM 2. Kdt. Moosbach Sigi Engl, und 1. Kdt. Ruhmannsdorf  Franz Geiger

Foto zur Meldung: Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens
Foto: Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens

Die Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück – Noch nie so viele Einsätze bewältigt

(23.02.2013)

Viel Lob von den Ehrengästen – Ehrung für langjährige Mitgliedschaft

 

Tresdorf. Die Feuerwehr Tresdorf hat mit ihrem 60-jährigen Gründungsjubiläums – Tresdorf anno 1952 – im letzten Jahr, ob Arbeitsmäßig oder die Durchführung des zweitägigen Festes alles vorbildlich mit Elan und Fleiß geschafft, worüber sie mit Recht stolz sein können. Bei der Generalversammlung am Samstagabend dankte Vorsitzende Elisabeth Kuffner allen Beteiligten, die in irgendeiner Weise mit Rat und Tat zum Gelingen beigetragen haben.

 

Im Gasthaus Liebl begrüßte sie den Ehrenkommandanten Sepp Schwürzinger, Bürgermeister Xaver Eckl,

von der Kreisinspektion KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer und neben den Kameraden auch die beiden Kommandanten Florian und Paul Kuffner. In einer Gedenkminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder.

 

In ihrem Bericht ließ die Vorsitzende das gelungene Fest noch einmal Revue passieren, das am Samstag mit einem Asphaltturnier und einer Maiandacht mit Gesteckniederlegung begann. Das Highlight am Sonntag war eine Ausstellung „Gestern und Heute“, als alte Handwerke und technische Entwicklung im Lauf der Jahre anhand von Feuerwehrfahrzeugen demonstriert wurden. In diesem Zusammenhang dankte sie den Feuerwehren aus Prackenbach, Regen und Viechtach, die Gerätschaften und Fahrzeuge zur Schau stellten.

 

Des weiteren erinnerte Elisabeth Kuffner an vereinseigene Veranstaltungen. Unter anderem wurde ein Maibaum aufgestellt, ein Kameradschaftsabend im Pröllerhaus in St.Englmar ausgerichtet und einen Adventsmarkt organisiert, der sich in nur zwei Jahren einen Namen gemacht hat. Sie dankte den vielen fleißigen Helfern, welche die Besucher wieder auf ganzer Linie verwöhnten. Mit der Weihnachtsfeier und Christbaumversteigerung schloss sich das Vereinsjahr. Auch den Einladungen anderer Vereine kam man nach, als man sich an der Fahrzeugweihe in Prackenbach beteiligte und Gartenfeste und Veranstaltungen mit großen Abordnungen besuchte.

 

80 Mitglieder davon 10 Kameradinnen und 70 Kameraden gehören zur Zeit der Wehr an. Elisabeth Kuffner bedankte sich bei ihnen für ihren Einsatz und lobte die fleißigen Hände im Verein und stellte das arbeitsintensive Vereinsjahr heraus und meinte: „Wer nichts macht, der kann auch nichts falsch machen.“

 

Anschließend berichtete der 1. Kommandant Florian Kuffner von sieben Brand- und zwei THL-Einsätzen im letzten Jahr, wobei Kuffner behauptete, dass die Wehr noch nie zu so vielen Einsätzen gerufen wurde. Es handelte von drei Brandeinsätzen in Tresdorf selbst, in Aumühle, Neunußberg und einem Zimmerbrand in Schlatzendorf sowie zwei Waldbrände in Schlatzendorf und Igleinsberg. THL – Einsätze wurden am Riedbach bewältgt.

Neun Übungen wurden abgehalten, bei denen sich im Durchschnitt 10 Aktive beteiligen. Außerdem war man bei der Gemeinschaftsübung in Tresdorf und bei der Wasserförderung des gesamten KBM Bereiches in Tresdorf präsent. Zum Schluss dankte Kuffner allen Aktiven und Helfern und bat die Ehrengäste um einen Termin wegen der Neubeschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges.

 

Schatzmeister Manfred Rücker lieferte einen detaillierten soliden Kassenbericht. Otto Kuffner und Bernhard Maierthaler bescheinigten eine vorbildliche und saubere Führung. Einstimmig wurde die Entlastung erteilt.

 

Jugendwartin Elisabeth Kuffner ist für sechs Mitglieder verantwortlich, wobei sie anfügte, dass auch die, welche schon über 18 sind, die Projekte der Jugendfeuerwehr tatkräftig unterstützt haben und gehören für sie immer noch zum Team. Obwohl es im Berichtsjahr sehr ruhig war, haben sie insgesamt 25 Stunden miteinander verbracht.

 

Kuffner ging auf drei Hightlights ein, zum einen die Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach, als 22 Kinder aus dem gesamten Gemeindegebiet einen sehr schönen Nachmittag zum Motto „ein Tag zu Land und zu Wasser“ verbrachten, das mit Lagerfeuer und Würst´l grillen endete. Zudem sei der Weihnachtsmarkt zu nennen, den die junge Truppe ausgerichtet hat und das traditionelle Holen vom Bethlehemlicht am Hl. Abend.

 

Elisabeth Kuffner teilte schließlich der Versammlung mit, dass sie das Amt der Jugendwartin nach fünfeinhalb Jahren ablegt, gab eine kleinen Rückblick für diese Zeit und dankte der Jugend für die Unterstützung, die in der Zeit ab 13.07.2007 dabei waren. Als Nachfolger schlug sie ihren bisherigen Stellvertreter Konrad Tremml vor, der das Amt annahm. Als Stellvertreterin gab Julia Altmann ihre Zusage.

 

Im Laufe der Versammlung wurden auch etliche Satzungsänderungen durchgeführt, unter anderem, dass bei Kindern zur Aufnahme bei der Feuerwehr keine Altersbegrenzung besteht. Des weiteren, dass Kinder unter 12 Jahren bei der FW kein Stimmrecht haben.

 

Bürgermeister Eckl freute sich, dass sich so viele Mitglieder für die Belange der Feuerwehr Zeit genommen haben, wo viele Neuigkeiten und Überraschungen zu Tage kamen und honorierte auch den Besuch von zwei Vertretern der Kreisinspektion. Seit den 10 Jahren als Bürgermeister konnte er beobachten, dass sich die FW Tresdorf im ständigen Wandel zum Besseren befindet. Das kommt nicht von allein, denn es hat sehr viel mit dem Vorstand zu tun, lobte er und dankte Kuffner für den großen Einsatz insbesondere auch als Jugendleiterin.

Auch die Kasse ist voll, trotz Neubau des Feuerhauses und nun spekuliert ihr auf ein neues Auto, so Eckl. Es wird gute Arbeit geleistet, lobte er und auch das Gesellschaftliche im Dorf kommt nicht zu kurz, sagte er und wünschte, dass sie weiterhin so gut zusammen stehen.

 

KBI Christian Stiedl bemerkte, dass er gerne nach Tresdorf fährt. „Hier sei in den letzten Jahren ein Ruck durch die FW gegangen, hoffe ihr mach so weiter.“ Der nächste Schritt ist ein neues Auto mit Atemschutz, hoffe ihr könnt ihn stemmen. Er sei dafür ein guter Verfechter. Ihr müsst die Leute zusammenbringen, appellierte er an die Wehr. An den Bericht des Kommandanten anknüpfend, stellte er fest, dass die Einsätze mehr geworden sind, zum Teil schwere Unfälle. Hoffe, dass die nächsten Jahre ruhiger werden, denn das letzte war ein sehr bewegendes. Man braucht die Unterstützung der ganzen FW, meinte er, wenn wir zusammen halten dann sind wir eine Weltmacht und wünschte schließlich, „kommt alle wieder gesund von den Einsätzen zurück.“

 

KBM Thomas Penzkofer, der das Amt von EKBM Johann Sterr im letzten Jahr übernommen hat, lobte den Bereich als sehr gut aufgestellt. Auch die FW Tresdorf steht auf sicheren Beinen, sie ist personell sehr gut aufgestellt. Nur das Auto ist in die Jahre gekommen und die Einsätze werden immer mehr. Dann legte er ihnen schließlich ans Herz, dass viele Leute an den Übungen teilnehmen sollten, was sehr wichtig sei. Zu den Einsätzen wünschte er viel Glück und ein gutes Heimkommen.

 

Zum Schluss regte Stefan Kellermeier an, dass man für die Aufstellung des Maibaums eine einbetonierte Halterung anbringen sollte, um Unfälle zu vermeiden. Elisabeth Kuffner schloss die Versammlung nach eineinhalb Stunden mit dem Spruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

 

Ehrungen und Lehrgänge: Katrin Brunner, Markus Schedlbauer und Matthias Wilhelm haben die Truppmann Teil I-Ausbildung mit Bravur abgeschlossen und am Wissenstest in Gotteszell nahmen Katrin Brunner und Markus Schedlbauer teil. Vorsitzende Elisabeth Kuffner belegte mit Erfolg den Lehrgang für Absturzsicherung.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Für 20 Jahre Thomas Kuffner, Markus Maierthaler, für 25 Jahre Ewald Schedlbauer und für 50 Jahre Erwin Wühr.

 

Die nächsten Termine: 10.3. Amt für verstorbene Mitglieder, 30.4. Maibaum aufstellen, 11./12.5. Gerätehauseinweihung bei der FW Ruhmannsdorf, 24.-26.5. Fahrzeugweihe in Kollnburg.

 

Foto: Elisabeth Kuffner, KBM Thomas Penzkofer, Bürgermeister Xaver Eckl, Julia Altmann, Florian Kuffner, Thomas Kuffner, Konrad Tremml, KBI Christian Stiedl, sitz. Erwin Wühr und Ewald Schedlbauer.

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück – Noch nie so viele Einsätze bewältigt
Foto: Die Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück – Noch nie so viele Einsätze bewältigt

Adventsmarkt bei der Jugendgruppe der Feuerwehr

(01.12.2012)

Überraschend viele Besucher beim 2. Christkindlmarkt

 

Tresdorf. Wenn auch ein kleines Dörfchen hat sie doch eine aufstrebende Feuerwehr und was andere können, sagten sie sich, das bringen wir doch auch fertig und so organisierte die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Tresdorf, unterstützt von zahlreichen Helfern, am ersten Dezember den 2. Adventmarkt.

 

Das Wetter war optimal, wenn auch ein bisschen kalt, doch das störte die vielen Besucher nicht, die am Samstag Spätnachmittags zum Feuerwehr-Gerätehaus eilten, wo mit einem Mal tausende von Lichter angingen und die Anbieter ihre Raritäten präsentierten.

 

Fünf Buden wurden seitlich dem Feuerhaus zum Backofen hin aufgestellt, wo eine kleine, liebevoll weihnachtliche Budenstadt entstand, erreichbar durch eine Lichterstraße unter einem Torbogen, die sich nach und nach von Besuchern füllte und deren Zahl alle Erwartungen übertraf, sehr zur Freude der Veranstalter der Jungfeuerwehr und Organisatoren. Wer etwas fröstelte, dem spendeten Feuerstellen, um die ringsherum Strohbündel zur Sitzgelegenheit aufgestellt waren, wohlige Wärme.

 

Angeboten wurden am Backofen und in den Buden Sengzelten, Pizza und Zwiebelkuchen. Für den kleinen Hunger gab´s eine warme Gulaschsuppe im Brottopf serviert und Bratwurstsemmeln. Natürlich duften Waffeln, Crêpes und Schmalzgebäck nicht fehlen, dazu Kaffee und Getränke aller Art.

Auch Selbstgebasteltes und Dekoratives für die Weihnachtszeit wurde angeboten und zum Aufwärmen Punsch und Glühwein. Für musikalische Umrahmung sorgte Andrea Penzkofer auf ihrer Gitarre, wobei sie mit ihrer kräftigen Stimme mit weihnachtlichen Weisen auf die kommende Weihnachtszeit einstimmte.

 

Um 19.00 Uhr kam ein großer Augenblick für die Kinder, auf den sie sich schon lange gefreut hatten. Denn auch der Nikolaus mit dem strengen Herrn Krampus besuchte den Weihnachtsmarkt und hatte für jeden der kleinen Besucher in Form eines Schokonikolauses eine kleine Überraschung dabei. Schließlich gab es gegen 21.00 Uhr bei einer Feuerspucker-Show noch allerhand zu sehen.

 

Zufrieden über den gelungenen Weihnachtsmarkt bedankte sich die Vorsitzende Elisabeth Kuffner bei allen Helfern für die Organisation, Herrichten und Vorbereiten sowie Durchführen und Aufräumen und durchwegs war man der Meinung, dass es auch einen 3. Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr geben soll. 

Foto zur Meldung: Adventsmarkt bei der Jugendgruppe der Feuerwehr
Foto: Adventsmarkt bei der Jugendgruppe der Feuerwehr

Wasserförderung über 1440 Meter bei ca. 150 Meter Höhenunterschied

(31.08.2012)

Neun Feuerwehren aus den Gemeinden Prackenbach und Kollnburg übten den Ernstfall

 

Tresdorf/Prackenbach. Am Freitag-Abend hatte die Feuerwehr Tresdorf die Wehren vom KBM-Bereich Thomas Penzkofer zu einer Gemeinschaftsübung eingeladen, bei der 10 Feuerwehrfahrzeuge entlang der Ortsstraße vorbei am Gasthaus Liebl und Richtung Viechtach bis zum letzten Hydranten der Prackenbach Wehr unterwegs waren. Zum Glück war es nur eine Übung, zu der sich neun Wehren zu einer Wasserförderung über eine lange Schlauchstrecke einfanden. Angenommen war ein Brand in der angrenzenden Bewaldung Nähe des Gasthauses. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Tresdorf.   

 

Bei der Förderstrecke vom Riedbach ausgehend hatten die neun Wehren eine  Schlauchstrecke von 1440 Meter auszulegen und dabei einen Höhenunterschied von 150 Meter zu überwinden. Jeweils 120 Meter legte Tresdorf, Ruhmannsdorf,   Moosbach, Rechertsried, Ayrhof und Allersdorf aus. Prackenbach, Kollnburg und Kirchaitnach bewältigte je 240 Meter.    

 

Bei der Abschlussbesprechung konnte der 1. Kommandant Florian Kuffner als Einsatzleiter neben den Einsatzkräften unter anderem KBM Thomas Penzkofer, Viechtach, Thomas Märcz aus Ruhmannsfelden und den 2. Bürgermeister Karl Engl begrüßen und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen der Wehren.

 

Die Übung wurde um 19.00 Uhr bei den Kameraden in ihren jeweiligen Standorten alarmiert. Nach 42 Minuten war das Wasser, was ausreichend  vorhanden war, an der angenommenen Brandstelle.  

 

KBM Thomas Märcz freute sich, dass sich so viele Einsatzkräfte bei der  Wasserförderung Zeit genommen haben und lobte den einwandfreien  Ablauf. Er erwähnte die Setzung von Sicherungsposten und der drei Pumpen als sehr wichtig. „Ihr habt das super gemacht, alles hat funktioniert,“ lobte er die Aktiven. Dann ermahnte er sie, bei der Heimfahrt langsam zu fahren, immer auf der Hut sein, denn wir haben Verantwortung für unsere Aktiven. Dann äußerte er den Wunsch, dass sie auch nächstes Jahr wieder dabei sind.      

 

Auch KBM Thomas Penzkofer dankte Thomas Märcz und  den Aktiven für ihr zahlreiches Kommen und die gute Zusammenarbeit bei der Übung. Dabei honorierte er auch das gute Zusammenspiel mit den Maschinisten und freute sich sehr, dass die Feuerwehren gut zusammenarbeiten. Der Einsatz ist ja noch nicht zu Ende, meinte er, denn die Autos müssen ja in ihrem Standort wieder einsatzbereit gemacht werden.              

 

Zweiter Bürgermeister Karl Engl dankte in seinem Grußwort dne Whren im Namen der Gemeinde Prackenbach für Ihren Übungseinsatz, für den sie ihre Freizeit geopfert haben.

  

Ein abschließendes Wort und Dankesworte sprach Kommandant Kuffner und lud sie zu einigen Durstlöschern ein, die sie sich redlich verdient hatten.  

 

Foto: Gruppenfoto vom Großteil der Aktiven, 2.v.li. Karl Engl, Thomas Märcz, re.knie. Einsatzleiter Florian                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Foto zur Meldung: Wasserförderung über 1440 Meter bei ca. 150 Meter Höhenunterschied
Foto: Wasserförderung über 1440 Meter bei ca. 150 Meter Höhenunterschied

Ein Nachmittag zu Wasser und zu Land

(13.08.2012)

Freizeitspaß bei der Feuerwehr Tresdorf

 

Tresdorf. Beim jüngsten Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach erlebten 22 Kinder einen tollen Nachmittag zum Thema: zu Wasser und zu Land.

Veranstalter war die Feuerwehr Tresdorf, die von drei Personen der Wasserwacht Viechtach mit ihrem Paddelboot unterstützt wurden. Abgespielt hat sich das Ganze am Regen-Fluss bzw. in der angrenzenden Wiese.

 

Zunächst galt es, das Paddelboot unter der Anleitung der Wasserwacht aufzubauen, wobei die Kinder, schon in freudiger Erwartung auf einen „Plantsch“ im kühlen Nass, fest zur Hand gingen. Nach einer Trockenübung an Land ging´s ab ins Wasser, was für die Kinder natürlich tollen Spaß bedeutete. Anschließend mussten die Paddelboote wieder abgebaut werden, wobei die Kinder bereitwillig mit halfen.

 

Dann wurden für die einen verschiedene Spiele in 5er Gruppen in Form eines Parcours an Land angesagt. Mit Bierkistenlauf und Deckewenden ging es über die Wiese, wobei natürlich der eine oder andere auf dem Bauch landete. Für die anderen Kinder hatte man nasse Spiele vorbereitet: Schwammwerfen, Wassertransport in durchlöcherten Eimern bis zum vorgegebenen Ziel oder ein Kind in einer Decke gehüllten über Hindernisse transportieren, wobei dies wiederum eine nasse Angelegenheit bedeutete.

 

Zum Abschluss saßen alle beim Würstelgrillen ums Lagerfeuer wo zwischendurch immer wieder eine Abkühlung im Regen oder das Spritzen mit der Kübelspritze eine Wohltat war.

Wenn auch ein wenig müde aber glücklich über den tollen Nachmittag brach man um 18.00 Uhr die „Zelte“ ab und die einhellige Meinung der Kinder war, ein paar schöne Stunden bei der Feuerwehr erlebt zu haben.

  

Vorsitzende der Feuerwehr Lisa Kuffner dankte schließlich der Wasserwacht mit Chef Andy Schmelmer und allen Helferinnen und Helfer der FW Tresdorf

Foto zur Meldung: Ein Nachmittag zu Wasser und zu Land
Foto: Ein Nachmittag zu Wasser und zu Land

„Tresdorf anno 1952“ - Gartenfest anlässlich des 60. Geburtstages der Feuerwehr

(20.05.2012)

Asphaltschießen – Bulldog-Ziehen und musikalisch und kulinarisch quer durch die Jahrzehnte

 

Tresdorf. Die Freiwillige Feuerwehr Tresdorf hat am Wochenende mit ihrem Gartenfest zum 60-jährigen Bestehen ein volles Programm auf die Beine gestellt, bei dem alle Gäste, die an den beiden Tagen das Fest besuchten, auf ihre Kosten kamen.

Auch mit dem Wetter hatte man Glück, denn nach den empfindlich kalten Tagen gewann die Sonne mit warmen Temperaturen an Übermacht. Auch Kulinarisch war allerhand geboten: Schmankerln aus dem vereinseigenen Backofen (Gemeinschaftsarbeit) wie unter anderem Zwiebelkuchen, Pizzas und Sengzelten und am Sonntag wurde sogar der Schweinebraten im Backofen gepruzelt und Brot gebacken. Auch mit Süßem wie zu Oma´s Zeiten, und frisches Schmalzgebackenes war bestens gesorgt, nicht zu vergessen das süffige Viechtacher Bier für den Durst.

 

Am Samstag war Asphaltschießen angesagt, bei dem acht Mannschaften an den Start gingen. Sieger wurden die „Kagerbergschützen“aus Prackenbach mit 394 Punkten vor Tresdorf Ost (377). Es folgte mit der Nr. 3 „Blindenstock“(358) und die FFW Moosbach (346). In der Einzelwertung triumphierte Helmut Kellermeier mit 110 Punkten, dicht gefolgt von Reinwald Wühr (109) und Christian van Beek (107). Für die beste Mannschaft gab´s pro Teilnehmer einen Essens- und Getränkegutschein, desgleichen auch für die Nr. 1 bei den Einzelschützen.

 

Gut besucht war auch die Maiandacht bei der Brunnerkapelle mit Diakon Josef Aigner, musikalisch ausgeschmückt durch Andrea Penzkofer aus Mitterdorf und während dann die Fußballfans in der Fahrzeughalle die Life-Übertragung vom „Champions-League-Finale“ gespannt verfolgten, ging´s im Zelt musikalisch und kulinarisch weiter, quer durch die Jahrzehnte, bei dem ein DJ für Unterhaltung sorgte.

 

Der Festsonntag begann mit einem Weißwurstfrühstück und vor dem Zelt konnte man die Ausstellung „Gestern und heute“ bewundern, unter anderem den Oldtimer TLF aus Regen mit Baujahr 1957 sowie das neue Tankfahrzeug der Viechtacher Wehr und den TWA der eignen Feuerwehr.

 

Viele Vereinsmitglieder, Gemeinderäte und die Gesamtbevölkerung ließen sich dann im Zelt, das sich bis zum letzten Platz füllte, das köstliche Mittagessen munden. Diese Gelegenheit nahm die Vorsitzende der Tresdorfer Elisabeth Kuffner wahr und begrüßte alle Festbesucher aus Nah und Fern sehr herzlich, insbesondere KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer. In die Begrüßung schloss sie auch die Vertreter vom Viechtacher Bier Andreas Preißer und Martin Piller ein.

Sie dankte der FF Regen, Viechtach und Prackenbach sowie den Oldtimer Freunden aus Rubendorf für das zur Verfügung stellen der Fahrzeuge und Gerätschaften sowie allen Ausstellern und Handwerkern. Großen Dank und Anerkennung zollte sie schließlich ihren Vereinskameraden und -innen für ihren unermüdlichen Arbeitseinsatz.

 

Bevor gegen 14.00 Uhr die Oltimer-Freunde viele Besucher zum Bulldog-Ziehen ins Freie lockten, kutschierte Michael Kellermeier mit seinen beiden rassigen Pferden Kinder durch das Dorf.

Dann hieß es: wer ist der Stärkste, der 13 PS Eicher von Albert Bielmeier oder der Hanomag mit seinen 12 PS von Alfons Meimer, wobei Georg Probst das Kommando gab. Und wie könnte es anders sein, natürlich hatte der Eicher die Nase vorn, auch nach dem zweiten Durchgang und die Bulldog-Fans hinter der Absperrungslinie zollten begeistert Beifall.

 

Am Abend ließ man das gelungene Fest bei guter kameradschaftlicher Unterhaltung ausklingen und alle waren sich einig, es war ein schönes harmonisches Fest und die Tresdorfer Wehr dürfte in jeder Hinsicht zufrieden sein.

 

Foto:   ozapft is – Konrad Tremml, Paul Kuffner, Elisabeth Kuffner, Stefan Kellermeier, Andreas Preißer, Florian Kuffner. 

Foto zur Meldung: „Tresdorf anno 1952“ - Gartenfest anlässlich des 60. Geburtstages der Feuerwehr
Foto: „Tresdorf anno 1952“ - Gartenfest anlässlich des 60. Geburtstages der Feuerwehr

„Tresdorf anno 1952“ Die Feuerwehr Tresdorfer e.V. feiert ihren 60. Geburtstag

(15.05.2012)

Eine aufstrebende Wehr freut sich auf ihr Gartenfest am Wochenende - Blick in die Chronik

 

Tresdorf. Mit einem zweitägigen Gartenfest, das die Verantwortlichen der Feuerwehr Tresdorf  mit dem Motto „Tresdorf anno 1952“ überschrieben haben, feiert die aufstrebende Wehr am Wochenende ihren 60. Geburtstag. Wenn sie auch kein großes drum-herum wollten, so haben sie doch ein tolles Rahmenprogramm aufgestellt, bei dem alle Gäste sicher auf ihre Kosten kommen.

 

Für das Gartenfest wird unmittelbar am Gerätehaus ein Zelt aufgebaut, wo am Samstag um 14.00 Uhr das Fest beginnt und am Abend geht’s im Zelt kulinarisch und musikalisch quer durch die Jahrzehnte. Um 14.30 Uhr steht ein Asphaltschießen auf dem Programm. Die Sieger werden dann um 17.30 Uhr ausgezeichnet. Eine gemeinsame Maiandacht bei der Brunnerkapelle mit Diakon Josef Aigner schließt sich an. Damit auch die Fußballfans auf ihre Kosten kommen, wird das „Champions-League-Finale“ FC Bayern München -FC Chelsea im Feuerwehrgerätehaus live übertragen.

Der Festsonntag beginnt ab 9.00 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück und einer Ausstellung „Gestern und Heute“, wo es unter anderem einen Oldtimer-Tanker aus Regen sowie den Viechtacher Tanker, alte Ausrüstungsgegenstände und Handwerke zu bewundern gibt und um 13.30 Uhr veranstalten die Oldtimer  Freunde Rubendorf ein Bulldog-Ziehen.

Mit Schmankerl aus dem Backofen und Süßem wie zu Oma´s Zeiten ist bestens gesorgt. 

 

Aus der Chronik der Tresdorfer Feuerwehr geht hervor, dass am 18. Dezember 1949 die Gründungssatzung für die Wehr unterzeichnet wurde, die durch die Wiedergründung von acht Mitgliedern 1950 offiziell seine Richtigkeit erfuhr. Bis dahin war Tresdorf der Gemeinde- FW Ruhmannsdorf mit angeschlossen. Infolge eines Brandes im Dorf wurde der Ruf nach einer eigenen FW laut. Der Kauf einer Motorpumpe TS 8 und weiteres Schlauchmaterial wurde getätigt und ein Gerätehaus gebaut. Zwei Jahre später war die Gründung durch eine Fahnenweihe offiziell perfekt.

 

In den folgenden Jahren schaffte die Wehr eine elektrische Sirene an, tätigte den Ankauf eines Opel und eines Kleinbus und erweiterte das Gerätehaus. 1973 gingen die rührigen Mitglieder daran, ein neues Gerätehaus zu bauen und bereicherte die Wehr mit einem neuen LF8. Und schon vergingen 30 Jahre und man feierte 1982 das 30-jährige Bestehen.

 

1984 wurde die Eintragung ins Vereinsregister getätigt und 1993 griff die Wehr mit einer neuen Tragkraftspritze TS 8 erneut in „Tasche“. Als das 50-jährige Gründungsfest näher rückte, gingen die Mitglieder 2002 an die Neugestaltung des Vorplatzes und der Brunnenanlage und bei herrlichem Sonnenschein ging dann im Juni 2002 das Jubiläum mit einem prächtigen Kirchenzug über die Bühne. Bis heute beibehalten wird das am Faschingsdienstag 2004 eingeführte Weißwurstessen im Feuerwehrgerätehaus.

 

2007 erfuhr die Feuerwehr Tresdorf durch Elisabeth Kuffner, die Wiedergründung der Jugendfeuerwehr mit 14 Mitgliedern und ein Jahr später gründete man eine Damengruppe, das die Mehrheit der Mitglieder beschlossen. Im selben Jahr wurde auch ein Schulungsraum auf das bestehende Gebäude getätigt und die 1. Sonnwendfeier der Jugend-FW wurde organisiert. Im selben Jahr beteiligte sich die Jugend das erste Mal an der Jugendübung der Gemeindejugendfeuergruppen. Als neueste Errungenschaft haben die Feuerwehrmitglieder in einer Gemeinschaftsaktion beim Feuerwehrgerätehaus einen Backofen gebaut, wo sich seither schon viele Dorfbewohner zu kleinen Partys einfanden und die guten Schmankerl genossen.

 

Nun freut sich die Feuerwehr auf das Gartenfest, welches die Verantwortlichen seit langer Zeit vorbereitet haben. Sie laden dazu alle Vereine und die Gesamtbevölkerung sehr herzlich ein, mit ihnen die zwei Tage in guter Kameradschaft zu feiern.

 

Die derzeitigen Führungskräfte:

1. Erste Vorsitzende ist Elisabeth Kuffner,

Ihr Stellvertreter ist Stephan Kellermeier

1. Kommandant ist Florian Kuffner     

sein Stellvertreter ist Paul Kuffner.

 

Foto von 1951 bei einer Fahnenweihe in Böbrach

Foto zur Meldung: „Tresdorf anno 1952“ Die Feuerwehr Tresdorfer e.V. feiert ihren 60. Geburtstag
Foto: „Tresdorf anno 1952“ Die Feuerwehr Tresdorfer e.V. feiert ihren 60. Geburtstag

Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer

(01.05.2012)

Die vier Feuerwehren der Gemeinde trafen sich zur traditionellen Maiübung

 

Tresdorf/Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Ruhmannsdorf, Prackenbach, Moosbach und Tresdorf – zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Tresdorf unter der Einsatzleitung des 1. Kommandanten Florian Kuffner. Als Übungsobjekt hatten sie sich die Schreinerei Eduard Schlecht ausgesucht.

 

Es handelte sich bei dem Übungseinsatz um einen Schwelbrand, den die vier Wehren unter Kontrolle bringen mussten. Eine starke Rauchentwicklung erschwerte die Bergung der beiden vermissten Personen durch die Atemschutzträger der Feuerwehr Prackenbach.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 9.00 Uhr. Nur wenige Minuten später trafen die Wehren am Übungsort ein. Die FF Ruhmannsdorf übernahm die Wasserentnahme an der Zisterne beim Feuerwehrgerätehaus und stellten mit den Wehren Prackenbach und Moosbach die Wasserförderung zum Brandobjekt her. Erster Löschangriff am Objekt wurde durch den Tank der Feuerwehr Prackenbach getätigt und die Tresdorfer selbst zapften am objektnahen Hydranten an und leisteten ihren Löschangriff.

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Kommandant Florian Kuffner den neuen KBM Thomas Penzkofer, den 2. Bürgermeister Karl Engl und den Objektbesitzer Eduard Schlecht begrüßte, ließ den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und dankte zum Schluss den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz und dem Objektleiter für die zur Verfügung-Stellung seines Geländes.

 

KBM Thomas Penzkofer freute sich, dass sein erster offizieller Einsatz als KBM in Tresdorf war und lobte die gute Vorbereitung der Übung und den reibungslosen Ablauf, „es ist sehr wichtig, gemeinsam zu üben“ meinte er und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in seiner Position als KBM.

 

In seinem Grußwort erwähnte zweiter Bürgermeister Karl Engl den reibungslosen Ablauf der Übung und dankte den Anwesenden für die Investition ihrer Freizeit für das Ehrenamt Feuerwehr.

 

Objektbesitzer Eduard Schlecht freute sich, dass sich so viele die Zeit genommen hatten, um an der Übung teil zu nehmen, stellte jedoch die Hoffnung heraus, dass der Ernstfall nie eintreffen möge.

Im Anschluss an die Übung lud Schlecht alle Interessierten zu einer Führung in die Holzvergaseranlage ein.

 

Foto. Kommandant Florian Kuffner bei der Abschlussbesprechung 

Foto zur Meldung: Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer
Foto: Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer

Tresdorf „anno 1952“ - Fest vom 19.-20. Mai 2012

(11.02.2012)

Rückblick und Ausblick eines aufstrebenden Vereins – Ehrung langjähriger Mitglieder

 

Tresdorf. Die Feuerwehr Tresdorf kann vom 19. - 20. Mai 2012 seinen 60. Geburtstag feiern. Die Vorstandschaft hat beschlossen, kein Gründungsfest im herkömmlichen Sinn zu begehen, sondern ein Gartenfest nach dem Motto „Tresdorf anno 1952“ für das bereits eine große Planung ausgearbeitet wurde.

Bei der Generalversammlung am Samstag bat die Vorsitzende Elisabeth Kuffner um tatkräftige Unterstützung.

 

Im Gasthaus Liebl konnte sie neben 30 Feuerwehrmitgliedern auch Bürgermeister Xaver Eckl, KBI Christian Stiedl und KBM Johann Sterr willkommen heißen und bat um eine Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden.

In ihrem Bericht erinnerte Kuffner an die vereinseigenen Veranstaltungen, die eine große Bandbreite aufweisen. Es begann mit einem Amt für verstorbene Mitglieder und dem traditionelle Weißwurstessen.

Ein Maibaum wurde wieder aufgestellt und eine Maiandacht mit Grillfeier ausgerichtet. Des weiteren war man auf dem Einödhof Frisch in Lam eingekehrt, ein Vereinsausflug nach Neuschönau wurde organisiert.

Stadtpfarrer Berthold Helgert wurde zum 60. und Ludwig Geiger zum 75. Geburtstag gratuliert. Für die Einladung bedankte sie sich an dieser Stelle sehr herzlich.

 

Auch arbeitsmäßig ist wieder etwas geschehen bei der Tresdorfer Wehr. Aus einem spontanen Einfall wurde ein Backofen gebaut, bei dem bereits etliche Male kräftig geschürt und Brot gebacken wurde. In diesem Zusammenhang bedankte sich die Vorsitzende bei allen, die sich in irgend einer Weise dabei eingebracht haben, insbesondere bei Franz und Stefan Kellermeier, die ihre Zeit opfern und schon des öfteren leckere Laiberl herstellen.

 

Auch bei den Festen der Nachbarvereine war man mit großen Abordnungen vertreten, Gartenfeste und Christbaumversteigerungen wurden besucht. Sie dankte den Kameraden für die Teilnahme an den Festlichkeiten und der Vorstandschaft für die gute kameradschaftliche Zusammenarbeit und gab zum Schluss den derzeitigen Stand von 81 Mitgliedern bekannt. Nach der Bekanntgabe der aktuellen Termine, wie Weißwurstessen am 21. Februar und dem Amt für die verstorbenen Mitglieder am 11. März schloss sie mit dem Satz, der wunderbar zur Generalversammlung der Feuerwehr passt: „Tun sie gelegentlich etwas, womit sie weniger oder gar nichts verdienen. Es zahlt sich aus.“

 

Anschließend berichtete der 1. Kommandant Florian Kuffner von vier Brand- und einem THL-Einsatz im letzten Jahr. Es handelte sich um einen Kaminbrand in Rechertsried, Brandeinsätze in Rannersdorf, Pirka und Prackenbach sowie einem Sturmschaden in Tresdorf.

 

Neun Monatsübungen wurden abgehalten, bei denen sich durchschnittlich 10 Aktive beteiligten und waren bei der Gemeinschaftsübung der Gemeindewehren und bei der Wasserförderung in Moosbach präsent.

Kuffner berichtete zudem, dass Mathias Krampfl, Mathias Schedlbauer, Martin Preiß, Manuel Maierthaler, Manfred Rücker, Helmut Kellermeier und Thomas Kuffner den Lehrgang Truppmann Teil 2 abgelegt haben.

Weitere Lehrgänge wurden belegt: Zum Truppführer: Thomas Kuffner und Elisabeth Kuffner; Gruppenführer: Paul Kuffner und Florian Kuffner; Leiter einer Feuerwehr: Paul Kuffner und Florian Kuffner. Den Maschinistenlehrgang haben Konrad Tremmel jun., Florian Schwürzinger und Martin Preiß abgelegt. Den Lehrgang für Gerätewarte schlossen Konrad Tremmel und Martin Preiß ab und die neuen Sprechfunker heißen: Konrad Tremmel, Mathias Krampfl und Julia Schwürzinger. Er dankte abschließend allen für die Unterstützung.

 

Die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr, für welche die Jugendwartin Elisabeth Kuffner verantwortlich ist, kann sich mit 15 Mitgliedern sehen lassen. Sie teilen sich auf in sechs zwischen 13 und 17 Jahren und neun zwischen 18 und Anfang 20. Sie hatte für sie ein großes Lob parat, denn sie sind immer da, ob Gruppenstunde, Übung oder eine Veranstaltung der Jugend. Sie trafen sich 2011 zehn Mal, wobei sich sowohl Übungen und Gruppenstunden und Veranstaltungen fast die Waage halten.

 

Kuffner ging auf zwei Highlights im Jahre 2011 ein, nämlich die Jugendübung der Gemeinde, welche die Tresdorfer ausgerichtet hatten. Angenommen war ein Verkehrsunfall mit einem Auto und mehreren verletzten Personen. Spreitzereinsatz und erste Hilfe war von Nöten und vier Straßensperrungen mussten durchgeführt und schließlich eine vermisste Person gesucht werden. Die Übung wurde in Zusammenarbeit mit der SEG vom Roten Kreuz durchgeführt, wobei sie in diesem Zusammenhang Tobias Frohnauer mit seinem Team herzlich dankte. Das zweite Großspektakel war der Adventsmarkt, der wider Erwarten 200 Besucher anlockte, so dass eine Wiederholung 2012 schon eingeplant ist. Allen Helfern zollte sie ein großes Dankeschön.

 

Noch eine Reihe von Aktivitäten wurden wahrgenommen unter anderem eine Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde mit einem Aktionsnachmittag mit Brandschutzerziehung und beim Jugendfeuerwehrtag in Regen war man ebenfalls präsent, wie bei sämtlichen Festen und bei der Einholung des Bethlehemlichtes.

Für die mit Erfolg abgelegten Prüfungen gratulierte Kuffner den Teilnehmern sehr herzlich: An der Jugendleistungsprüfung: Katrin Brunner und Markus Schedlbauer; am Wissenstest: Julia Altmann, Katrin Brunner, Marco Kuffner, Andrea Liebl, Martin Preiß, Markus Schedlbauer, Mathias Schedlbauer und Julia Schwürzinger.

 

Schatzmeister Manfred Rücker lieferte einen detaillierten Kassenbericht, dem die Kassenprüfer Otto Kuffner und Bernhard Maierthaler eine sehr ordentliche und saubere Führung bilanzierten. Einstimmig wurde ihm Entlastung erteilt.

 

Im Laufe der Versammlung wurden etliche Satzungsänderungen durchgeführt, um den Verein Zeitgemäß zu gestalten. Unter anderem, dass der Beitrag für alle Mitglieder zwischen 18 und 65 Jahre zu entrichten ist und der erste und zweite Jugendwart in die Vorstandschaft aufgenommen und die Kassenprüfer auf sechs Jahre gewählt werden.

Elisabeth Kuffner teilte schließlich der Versammlung mit, dass eine Homepage erstellt wird, die in etwa vier Wochen fertig sein wird. Leider kann die Chronik nicht lückenlos wiedergegeben werden, da über einige Jahre keine Aufzeichnungen vorhanden sind.

 

Bürgermeister Xaver Eckl freute sich, dass sich so viele Mitglieder für die Belange der Feuerwehr Zeit genommen haben und dankte der Kreisinspektion mit KBI Christian Stiedl und KBM Johann Sterr für ihr Kommen. „Ihr habt im letzten Jahr wieder euren Mann gestellt, sowohl bei den Bränden, Arbeitseinsätzen und Fortbildungen“, lobte der Rathauschef. Auch beim Ferienprogramm und beim Backofenbau war man präsent und nicht zuletzt lässt sich die Jugend gut an. Alles in allem ein dominierender Verein, so muss es sein. Sein Dank galt der Vorsitzenden Elisabeth Kuffner für ihren Einsatz zum Wohle des Vereins sowie den übrigen Funktionären der Vorstandschaft und allen, die sich einbringen und wünschte weiterhin viel Glück und Zusammenhalt.

 

KBI entschuldigte den verhinderten KBR Hermann Keilhofer und dankte der ganzen Mannschaft für ihre Einsatzbereitschaft, das man als anstrengendes Jahr bezeichnen kann. Er bezeichnete sie als fünf sehr stressige Einsätze für die Feuerwehr, dessen Herausforderung sehr groß gewesen waren, so der KBI.

Für das neue Alarmsystem kommt von allen Seiten großes Lob und bringt Aufwertung für die Ortsfeuerwehren, die wir in jedem Fall erhalten wollen. Auch die ILS erweist sich als sehr zufrieden stellend.

Stiedl erwähnte auch, dass für die Feuerwehr neue Förderrichtlinien geschaffen wurden und mit einer Erhöhung der Fördersätze von 10 Prozent zu rechnen ist. Es kommt den Kommunen jedem Fall zu Gute, dass sie wieder mehr leisten können. „Wir sind auf einem guten Weg und können stolz sein, dass alles so gut läuft“, meinte Stiedl abschließend.

 

Ehrungen langjähriger Mitglieder: Im Rahmen der Generalversammlung wurden sechs treue Mitglieder geehrt: für 50 Jahre Hermann Klement, für 20 Jahre Manfred Rücker, Franz Liebenstein, Mario Meier, Anton Wühr und für 10 Jahre Markus Aigner.

 

Foto: KBI Christian Stiedl, KBM Johann Sterr, Franz Liebenstein, Florian Kuffner, Helmut Kellermeier, Hermann Klement, Manfred Rücker, Bürgermeister Eckl und Elisabeth Kuffner.

Foto zur Meldung: Tresdorf „anno 1952“ - Fest vom 19.-20. Mai 2012
Foto: Tresdorf „anno 1952“ - Fest vom 19.-20. Mai 2012

Adventsmarkt auch bei der Feuerwehr in Tresdorf

(26.11.2011)

Die Besucherzahl hat alle Erwartungen übertroffen

 

Tresdorf. Das Wetter war optimal, als am Samstag spät nachmittags in Tresdorf die Lichter zum Weihnachtsmarkt angingen, den die Jugendgruppe der Feuerwehr, unterstützt von zahlreichen Helfern, am Feuerwehrgerätehaus aufgebaut hatte und ihre Raritäten präsentierten.

 

Vier Buden wurden seitlich dem Feuerhaus zum Backofen hin aufgestellt, so dass ein kleiner heimeliger Platz entstand, der sich nach und nach von Besuchern füllte und deren Zahl alle Erwartungen übertraf. Wer etwas fröstelte, dem spendeten Feuerstellen wohlige Wärme und es entstand bald ein gemütliches Beisammensein bei familiärem Ambiente.

 

Angeboten wurden in den Buden unter anderem Glühwein und Punsch zum Aufwärmen und diverse andere Getränke. Für den kleinen Hunger gab´s Bratwurstsemmeln, Kaffee, Kuchen und selbstgemachte Waffeln und aus der heimischen Küche wurden Plätzchen, Lebkuchen oder Marmelade angeboten und Dekoratives für Weihnachten.

 

Großer Andrang herrschte am Backofen, wo es Pizzaecken, Zweibelkuchenecken, Sengzelten und frisch gebackenes Brot zu schnabulieren gab. Dann kam ein großer Augenblick für die Kinder, auf den sie sich schon lange gefreut hatten. Denn auch der Nikolaus hat den Markt besucht. Mit einer Kutsche fuhr er vor und hatte für jeden der kleinen Besucher eine Überraschung dabei.

 

Zufrieden ergriff die Vorsitzende und Jugendwartin der Feuerwehr Elisabeth Kuffner zu vorgerückter Stunde das Wort und dankte allen Helfern, welche die Jugendgruppe unterstützt hatten, sei es in Form von Selbstgemachtem oder durch Arbeitseinsätze und durchwegs war man der Meinung, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Adventsmarkt stattfinden soll.

Foto zur Meldung: Adventsmarkt auch bei der Feuerwehr in Tresdorf
Foto: Adventsmarkt auch bei der Feuerwehr in Tresdorf

PKW-Unfall mit einer eingeklemmter Person und drei Verletzten

(15.10.2011)

Vier FF-Gruppen der Gemeindefeuerwehrjugend übten sich in technischer Hilfeleistung

 

Tresdorf. Kaum war am Samstag die Großübung der Feuerwehren aus drei Landkreisen in Viechtafell abgeschlossen, da fanden sich die vier Jungfeuerwehren aus Prackenbach, Moosbach, Ruhmannsdorf und Tresdorf bereits schon wieder zu einer Gemeinschaftsübung in Tresdorf ein. Angenommen war ein Verkehrsunfall mit vier verletzten Insassen, davon war eine eingeklemmt.

 

Ausgegangen wurde von einem Notruf von einem Urlauber, der in der ILS Straubing einging, dass sich zwischen Viechtach und Tresdorf ein PKW-Unfall ereignet hätte. Seinen Standort konnte er leider nicht genau schildern und auch das Ausmaß war unbekannt. Die Telefonverbindung brach schließlich ab, so dass jegliche Versuche, den Anrufer ausfindig zu machen, bzw. ihn zurückzurufen, scheiterten.

 

Die ortsansässige FF Tresdorf wurde um 18.00 Uhr alarmiert, die sich auf die Suche nach dem Unfallort machte. Gleichzeitig wurde neben dem Rettungsdienst auch die FF Prackenbach, Ruhmannsdorf und Moosbach zur möglichen Unterstützung gerufen, die in vier bzw. sieben Minuten eintrafen.

Um 18.04 Uhr wurde dann auch von den Tresdorfern die Unfallstelle in der Bachhöhe gefunden.

 

Es handelte sich um einen PKW-Unfall, wobei vier Insassen unterschiedliche Verletzungen erlitten, bei denen die FF Tresdorf die Erstversorgung in die Wege leitete. Zugleich wurde die FF Prackenbach mit dem Spreizereinsatz beauftragt, die Ruhmannsdorfer waren für die Verkehrsabsicherung eingesetzt und die Moosbacher Wehr übernahm die Ausleuchtung der Unfallstelle.

 

Vermutlich durch einen Schockzustand machte sich ein, wie sich später herausstellte, fünfter Mitinsasse des Unfallautos auf und davon und wurde vermisst gemeldet. Die Gruppenführer und Führungskräfte organisierten daraufhin eine Suchaktion, was sich durch die einsetzende Dämmerung erschwerte und zudem sich in der Nähe ein Gehölz und ein Gewässer befand. Nach acht Minuten intensiver Suche wurde der Vermisste dann in der Nähe des Radweges in einem Gehölz aufgefunden, erstversorgt und wie die anderen Verletzten mit Hilfe der eingetroffenen Rettungskräfte vom RK zur Sammelstelle am FwGh gebracht und versorgt.

 

Bei der Abschlussbesprechung begrüßte Jugendwartin Elisabeth Kuffner KBM Johann Sterr, Tobias Frohnauer vom RK Viechtach mit der Mannschaft von der SEG und die Führungskräfte der anwesenden Feuerwehren.

Sie dankte Frohnauer, denn mit ihm zusammen wurde die Übung erstellt. Sie dankte der Besatzung vom RTW und der Mannschaft der SEG für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit.

Es war nicht ganz einfach, diese Übung – so wie sie abgelaufen ist – durchzuführen- aber es hat sich meines Erachtens gelohnt, meinte die Vorsitzende. Außerdem sei die Unterstützung und die sehr gute Zusammenarbeit zwischen FF und Rettungsdienst, ob Brand oder Verkehrsunfall nicht außer Acht zu lassen und soll auch immer wieder geübt werden, was heute wunderbar funktioniert hat, lobte Kuffner.

Sie dankte auch nicht zuletzt den aktiven Kameraden und den Jugendlichen, die sich die Zeit genommen haben, an der Übung teilzunehmen.

 

Tobias Frohnauer lobte in seinem Grußwort Elisabeth Kuffner für die gute Zusammenarbeit und meinte, dass die Übung zu seiner Zufriedenheit ausgefallen sei. Im Anschluss wurden alle Anwesenden zu einer Brotzeit ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

Foto zur Meldung: PKW-Unfall mit einer eingeklemmter Person und drei Verletzten
Foto: PKW-Unfall mit einer eingeklemmter Person und drei Verletzten

Der Ferienkasten

(22.08.2011)

Aktionsnachmittag bei der Tresdorfer Feuerwehr

 

Prackenbach/Tresdorf. Im Rahmen des Sommerferienprogramms der Gemeinde Prackenbach ging es in diesen Tagen in die letzte Runde. Veranstalter war die Jugendfeuerwehr Tresdorf, die einen Aktionsnachmittag mit neun anwesenden Kindern organisierte.

 

Zunächst stand Schwammwerfen auf dem Programm. Dann war Geschicklichkeit gefragt, als es galt mit Kübelspritzen brennende Kerzen zu löschen. Viel Spaß gab es dann beim Hindernislauf, als sich die Kinder beim Stelzengehen, Hindernisse überqueren, Sackhüpfen usw. übten.

 

Dann wurde es interessant bei der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung mit Hilfe der Brandschutzkoffer, die man vom KFV Regen ausgeliehen hatte. Die Kinder staunten nicht schlecht bei den verschiedenen Experimenten, die durchgeführt wurden, auch ein Notruf wurde abgesetzt und die Demonstration und Handhabung bzw. Umgang mit einem Feuerlöscher wurde ihnen gezeigt.

 

Anschließend ging´s  bei einer Schnitzeljagt auf Schatzsuche im Dorf und auf Wunsch der Kinder starteten sie noch zu einer Autofahrt mit dem Feuerwehrauto.

Viel hatte die Feuerwehr Tresdorf im Rahmen des Ferienprogramms auf die Beine gestellt und wenn es auch ein sehr heißer Nachmittag war, nahmen es die Kinder gelassen und waren hell begeistert. Und umso mehr freuten sie sich dann über die Wasserspiele und vielen zum Schluss hungrig über die gegrillten Würstl her.

Foto zur Meldung: Der Ferienkasten
Foto: Der Ferienkasten

Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen

(30.04.2011)

Traditionelle Maiübung der vier Wehren der Gemeinde mit Altrandsberg aus der Nachbargemeinde

 

Moosbach/Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf und Prackenbach) zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Dieses Jahr hat man auch die Nachbarwehr Altrandsberg eingeladen, die sich mit der Wärmebildkamera beteiligten. Ausrichter war die Feuerwehr Moosbach unter der Einsatzleitung des 1. Kdt. Ludwig Fleischmann.

 

Aus organisatorischen Gründen wurde heuer die Übung auf Samstag, 30. April vorverlegt, weil es am Sonntag zur herkömmlichen Übungszeit für den Gottesdienst störend gewesen wäre, da man sich als Übungsobjekt das ehemalige Gasthaus Stubenhofer-Sterr ausgesucht hatte, das sowohl unmittelbar an der Hauptstraße, als auch gegenüber der Kirche liegt.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand. Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Bergung der drei vermissten Personen durch die Atemschutzträger.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 15.00 Uhr. Drei Minuten später war die Moosbacher Wehr am Übungsobjekt. In fünf Minuten (fast gleichzeitig) trafen die Ruhmannsdorfer und die Altrandsberger ein, acht Minuten nach der Alarmierung war Prackenbach am Übungsobjekt und nach 12 Min. Tresdorf. Die erste der drei vermissten Personen war bereits nach 10 Min. aus dem verrauchten Gebäude und nach 14 Min. die zweite Person geborgen. Für die dritte vermisste Person dauerte es 20 Min., da das Opfer in der Kühlanlage war und die Wärmebildkamera die Türe nicht erkannte.

 

Bei der Moosbacher Wehr, die einige Meter unterhalb des Brandobjekts den Oberflurhydranten anzapften, hieß es bereits nach acht Minuten „Wasser marsch“. Die Ruhmannsdorfer Wehr baute ab der Zisterne beim Anwesen Kerscher in der Pfarrhofstraße auf und meldeten nach 12 Min. Wasser und die Tresdorfer bezogen das Wasser vom Oberflurhydranten beim Pfarrhof und konnten nach 20 Min. liefern. Zudem hat die Prackenbacher Wehr um 14 Min. nach der Alarmierung den Lüfter eingesetzt.

 

Bei der Abschlussbesprechung begrüßte Kdt. Ludwig Fleischmann alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, den 2. Bürgermeister Karl Engl, KBM Hans Sterr und den Ehrenkommandanten und – Vorsitzenden Max Dorner. Dankend erwähnte er die Wirtsleute für die zur Verfügungsstellung des Objekts und bot allen verschiedene Durstlöscher an, welche die Feuerwehr zur Verfügung gestellt hatte. Zu den Altrandsbergern gewandt, meinte er, dass diese gemeinsamen Übungen die Kameradschaft fördert und hoffe, dass wir auch in ihrem Sinne gehandelt haben.

 

KBM Hans Sterr bedankte sich bei allen, welche die Übung mitgemacht hatten, insbesondere auch bei der Altrandsberger Wehr. „Ihr habt ruhig gearbeitet und es hat wunderbar geklappt“ lobte er die Kameraden und wünschte ein schönes Wochenende.

Zweiter Bürgermeister Karl Engl dankte in seinem Grußwort den Wehren im Namen der Gemeinde für ihren Übungseinsatz, zu dem sie sich Zeit genommen hatten und honorierte auch die Aktiven aus dem Nachbarlandkreis. Auch 2. Kommandant Siegfried Engl dankte den zahlreich erschienenen Kameraden und lobte sie für den ruhigen Aufbau.

Fazit von Ludwig Fleischmann: Dadurch, dass wir 3 B- Leitungen verwendet haben, war das Wasser vom Ortsnetz ausreichend.

 

Foto: v.li. KBM Hans Sterr, Max Dorner, 4.v.li. Ludwig Fleischmann, 8.v.li. 2. Kdt. Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen
Foto: Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen

Rückblick und Ausblick nach dem ersten Jahr unter neuer Führung

(05.02.2011)

Viel Lob der Ehrengäste – 30 Mitglieder geehrt – Otto Kuffner sen. und Hermann Preiß sind jetzt Ehrenmitglieder

 

Tresdorf. „An alten bewährten Dingen festhalten, aber auch die ein oder andere Änderung wagen“. Unter diesem Leitsatz haben drei Mitglieder der FF am 20. Februar 2010 Führungsämter übernommen. Damals hat KBR Hermann Keilhofer behauptet, dass sich die Feuerwehr Tresdorf zu einer aufsteigenden Wehr entwickelt hat, was die rührige Vorsitzende Elisabeth Kuffner, die seit einem Jahr den Vorsitz inne hat, in ihrem Rückblick bei der Generalversammlung am Samstag im Gasthaus Liebl mehrfach bewies.

 

Bevor sie das Vereinsgeschehen darlegte, konnte sie neben 48 Feuerwehrmitgliedern incl. Ehrengäste auch Bürgermeister Xaver Eckl, KBI Christian Stiedl, KBM Johann Sterr auch den Ehrenkommandanten Josef Schwürzinger begrüßen und bat um eine Gedenkminute für die verstorbenen Feuerwehrkameraden.

 

In ihrem Bericht erinnerte sie an einen Erste-Hilfe-Kurs mit 17 Teilnehmern, denn immerhin lag bei dem ein oder anderen ein Kurs doch fast 20 Jahre zurück, meinte sie. Man entschloss sich, alle zwei Jahre eine Auffrischung anzubieten.

Mehrere gesellschaftliche Veranstaltungen wurden organisiert, unter anderem Maibaumaufstellen, Maiandacht mit anschließender Grillfeier, Ripperlessen in Altnußberg und Kameradschaftsabend im Anschluss an die Leistungsprüfung der zweiten Bronzegruppe sowie Weihnachtsfeier und Christbaumversteigerung, bei der sie eine größere Beteiligung erwartete.

 

Auch bei den Festen der Nachbarvereine war man mit großen Abordnungen vertreten und schließlich wurde die Mitgliederliste komplett überarbeitet. Der aktuelle Stand liegt bei 84 Mitgliedern, (12 Jugendliche davon 5 weiblich, 49 Passive und 23 Aktive (davon 3 Frauen) und bedankte sich bei der Vorstandschaft und allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit.

 

Anschließend berichtete Kommandant Florian Kuffner von insgesamt drei Brandeinsätzen, bei denen man gefordert war. Es handelte sich um einen Wohnungsbrand in Viechtach, einen brennenden Reisighaufen in Grub sowie durch einen durch Blitzschlag entfachter Scheunenbrand in Moosbacherau.

 

Acht Monatsübungen wurden abgehalten, bei denen sich durchschnittlich 10 Aktive beteiligten. Bei der Gemeinschaftsübung der Gemeindewehren  sowie bei einer Wasserförderung in Münchshöfen haben sich die Aktiven beteiligt. Kuffner berichtete außerdem, dass zwei Gruppen die Leistungsprüfung Stufe 1 der Variante 1 abgelegt haben und ein Erste Hilfe Kurs belegt wurde. Er erwähnte zudem, dass seit dem 5. Oktober 2010 die integrierte Leitstelle in Betrieb genommen wurde und dass seit heuer die SMS Alarmierung funktioniert.

 

Schatzmeister Manfred Rücker lieferte einen detaillierten Kassenbericht. Die Kassenprüfer Otto Kuffner und Bernhard Maierthaler hatten die Kasse geprüft und bestätigten eine ordentliche Führung. Einstimmig wurde Entlastung erteilt. In diesem Zusammenhang schlug man eine Beitragsanpassung von derzeit 5.00 € auf 10.00 oder 15.00 € vor. Die Versammlung einige sich auf jährlich 15.00 € für alle 18 bis 60-jährigen.

 

Bei Jugendgruppe fiel das letzte Jahr ruhiger als geplant aus, berichtete Jugendwartin Elisabeth Kuffner und hob die zweimalige Durchführung der Leistungsprüfung noch einmal hervor. Sie erinnerte an drei getrennte und einen gemeinsamen Unterricht, die Teilnahme am Wissenstest in Ruhmannsfelden und den Besuch der Kriech-/Atemschutzstrecke in Regen. Der Kinder-Feuerwehr-Aktionstag ist leider ins Wasser gefallen, dafür war dike Sonnwendfeier ein voller Erfolg. In diesem Zusammenhang dankte sie Johann Preiß für das zur Verfügung stellen der Wiese sowie bei allen, die in irgendeiner Weise geholfen haben, nicht zuletzt den Besuchern für ihr Kommen. 2011Entfällt die Sonnwendfeier wegen diverser Feste der Gemeindevereine, berichtete Kuffner, dafür findet wieder eine Dorfweihnacht statt.

 

Die Bethlehem-Licht-Aktion wurde wieder durchgeführt und kostenlos Kaffee und Kuchen angeboten. Die Sammlung von Spenden ergab einen Betrag von 190, 42 € und wurde aufgeteilt auf die Organisationen „Antenne Bayern hilft“ und die PNP-Aktion „Ein Licht im Advent“.

 

Schließlich gab Kuffner den aktuellen Mitgliederstand von 18 Jugendlichen bekannt, der altersmäßig streng genommen aus 12 besteht, wobei sich jedoch die über 18-jährigen weiter an den Terminen der Jugend beteiligen.

Geplant ist neben diversen Veranstaltungen auch wieder die alljährliche  Fackelwanderung nach Kollnburg, die, anstatt im Januar, heuer am 11. Februar stattfindet, außerdem ist die FF Tresdorf heuer Ausrichter der Jugendübung.

 

Bei der Truppmann Teil-1-Ausbildung nahmen teil: Julia Altmann, Julia Brunner, Mathias Krampfl, Marco Kuffner, Martin Preiß und Matthias Schedlbauer.

Die Jugendleistungsprüfung in Prackenbach absolvierten: Julia Altmann, Julia Brunner und Matthias Wilhelm und am Wissenstest in Ruhmannsfelden nahmen 13 Mitglieder teil.

 

Bürgermeister Xaver Eckl erwähnte in seinem Grußwort die großen Investitionen der Gemeinde für die Feuerwehren, unter anderem der Bau der Gerätehäuser in Moosbach und Krailing. Auch die Ausschreibung für das getätigte HLF für Prackenbach sei unter Dach und Fach, was enorme Summen verschlingt. In diesem Zusammenhang lobte er die Tresdorfer Wehr, die im Bezug auf ihr neues Feuerwehrgerätehaus in den letzten Jahren sehr viel auf die Beine stellte.

Es rührt sich was bei der Tresdorfer Wehr, lobte Eckl, sei es in der Vorstandschaft, bei den Aktiven und im gesellschaftlichen Bereich, wofür er ihnen herzlich dankte und appellierte: „Steht weiterhin zur Feuerwehr und sorgt für Tresdorf und Umgebung für Sicherheit.

 

KBI Christian Stiedl entschuldigte KBR Hermann Keilhofer und bedankte sich für die Arbeit der Wehr insbesondere für die Jugendarbeit. „Das volle Gastzimmer zeigt, dass ihr hinter der Feuerwehr steht“, sagte er: „Hoffe, dass es im Vereinsleben auch so ist“. Zu den Einsätzen meinte er, ob ihr drei, fünf oder 50 Einsätze oder gar keinen habt, wichtig sei die Ausbildung, bei der man nicht locker lassen darf: „Aber ihr seid bei der Vorsitzenden in guten Händen“, meinte er anerkennend. Die Aufgaben bei der FF werden immer mehr und schwieriger, behauptet Stiedl. Es wäre gut, mit anderen Wehren zusammen zu stehen.

Er dankte der Kommune, die für die FF sehr viel investiert, sie tut es für die Sicherheit der eigenen Bürger.

Mit der einheitlichen Notrufnummer 112 sei man sehr zufrieden. Mit dem neuen System kann eine FF nicht vergessen werden und wünschte schließlich, dass die Aktiven bei ihren Einsätzen unfallfrei zurück kommen.

 

Da man seit 2005 keine Ehrungen mehr durchgeführt habe wurden im Rahmen der Generalversammlung 30 Mitglieder für ihre Treue zum Verein ausgezeichnet:

Für 10 Jahre: Florian Kuffner, Armin Laumer, Martin Preiß, Andreas Weinbacher, Karl-Hein Wühr.

Für 20 Jahre: Stephan Kellermeier  und Ewald Schedlbauer.

Für 30 Jahre: August Berl, Karl Bielmeier jun., Thomas Brunner, August Kuffner, Paul Kuffner, Georg Liebl, Bernhard Maierthaler, Alois Mühlbauer, Karl Paukner, Peter Penzkofer, Johann Preiß, Karl Preiß, Siegfried Reil, Werner Schedlbauer, Konrad Tremmel, Martin Tremmel, Karl-Heinz Wilhelm,

Für 40 Jahre: Ferdinand Klement, Helmut Kuffner, Erich Maier, Franz Xaver Ochsenbauer, Ernst Rücker sen., Herbert Tax.

Für 50 Jahre: Ehrenkommandant Josef Schwürzinger und Karl Wühr

für 60 Jahre: Otto Kuffner sen. und Hermann Preiß. Die beiden Letzteren wurden schließlich mit Wirkung vom 5. Februar 2011 zu Ehrenmitgliedern ernannt. 

 

Die nächsten Termine: 27. 2. 11 Amt für verstorbene Mitglieder, 8. 3. Weißwurstessen, 30.4. Maibaumaufstellen, 13.-15.5. Gerätehaus/Fahrzeugeinweihung in Moosbach, 28.5. Maiandacht/Grillfest, 3.und 4.6. Dorffest in Blossersberg, 3.-5.6. Gründungsfest der Edelweißschützen Moosbach, 11.6. Gartenfest in Ruhmannsfelden, 24. und 25.6. Gründungsfest beim SV Prackenbach, 10.7. Gartenfest der FF Prackenbach, 29.-31. 7. Gründungsfest des Handwerkervereins Prackenbach, 26.11. Dorfweihnacht der FF Jugend, 10.12. Weihnachtsfeier, 24.12. Bethlehem-Licht-Aktion der FF Jugend und 26.12.Chrsitbaumversteigerung. Schließlich in der Zeit vom 12.3. - 4. 12. 11 10 Übungen.

 

Foto: BM Eckl, KBI Christian Stiedl, Siegfried Reil, Elisabeth Kuffner, August Kuffner, Johann Preiß, Stephan Kellermeier, Andreas Weinbacher, Ewald Schedlbauer, Helmut Kuffner, Ernst Rücker sen., Werner Schedlbauer, Karl Bielmeier jun., Konrad Tremmel, Paul Kuffner, Florian Kuffner.

Sitzend: Josef Schwürzinger sen., Otto Kuffner sen., Karl Wühr und Herbert Tax.

Foto zur Meldung: Rückblick und Ausblick nach dem ersten Jahr unter neuer Führung
Foto: Rückblick und Ausblick nach dem ersten Jahr unter neuer Führung

Perfekt im Löschangriff bei der Tresdorfer Wehr

(10.10.2010)

Auch eine Dame meisterte mit Bravur  ihre Aufgabe

 

Tresdorf. Neun Aktive der Tresdorfer Feuerwehr haben heuer zum zweiten Mal die Leistungsprüfung im Löschangriff abgelegt und sich das Abzeichen in der Stufe I (Bronze) erworben.

 

Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter KBM Johann Achatz, Bernhard Hacker (FF Viechtach) und Kdt. Franz Holzapfel galt es , verschiedene Knoten und Stiche sowie Kuppeln einer Saugleitung mit vier Saugschläuchen und die Trockensaugpumpe vorzuführen sowie den Löschangriff nach Variante I „Außenangriff – Wasserentnahme aus Hydrant“ wobei die  Befehle des Gruppenführers präzise herüber kamen.

 

Johann Achatz lobte die Prüflinge für ihre saubere und schnelle Arbeit, die sie mit Bravur meisterten.

Anschließend waren alle, zusammen mit den Schiedsrichtern zu einem Kameradschaftsabend im Feuerwehrhaus eingeladen.

 

Die geprüften Feuerwehrleute sind:

Gruppenführer Stephan Kellermeier, Melder Julia Schwürzinger, Maschinist Manfred Rücker, Angriffstruppführer Helmut Kellermeier, Angriffstruppmann Ernst Rücker, Wassertruppführer Konrad Tremmel jun., Wassertruppmann Mathias Krampfl, Schlauchtruppführer Johann Preiß jun., Schlauchtruppmann Martin Preiß.

 

Foto: hintere Reihe Franz Holzapfel, Stephan Kellermeier, Johann Preiß jun., Ernst Rücker, Manfred Rücker , Mathias Krampfl, Bernhard Hacker,

v.Reihe : Julia Schwürzinger, Konrad Tremmel jun., Helmut  Kellermeier, Martin Preiß, Johann Achatz

Foto zur Meldung: Perfekt im Löschangriff bei der Tresdorfer Wehr
Foto: Perfekt im Löschangriff bei der Tresdorfer Wehr

Perfekt im Löschangriff

(01.08.2010)

Neun Aktive legten LP der Stufe I (Bronze) ab

Vorsitzende Elisabeth Kuffner hat den Stein ins Rollen gebracht

 

Tresdorf. Bei der aufstrebenden Tresdorfer Feuerwehr wurde am vergangenen Wochenende das Leistungsabzeichen im Löschangriff absolviert.

 

Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter KBI Christian Stiedl, KBM Adolf Bielmeier und Kdt. Franz Holzapfel wurde die Prüfung durchgeführt, wobei sich die neun Aktiven zum Schluss über das Abzeichen der Stufe I (Bronze) freuten. 

 

Dank der vorbildlichen Ausbildung hat die Gruppe die Prüfung mit Erfolg abgelegt, wobei die Vorführung der verschiedenen Knoten und Stiche sowie Kuppeln der Saugleitung mit vier Saugschläuchen und eine Trockensaugprobe sowie der Löschangriff nach Variante I „Außenangriff – Wasserentnahme aus Hydranten“ als  wichtige Prüfungsaufgaben galten. 

 

KBI Stiedl lobte die Prüflinge für ihre saubere und schnelle Arbeit und gratulierte mit den übrigen Schiedsrichtern zur bestandenen Prüfung. 

 

In ihren abschließenden Worten erklärte Vorsitzende Elisabeth Kuffner den Prüflingen, dass eine Leistungsprüfung der Vertiefung und dem Erhalt der Kenntnisse im Feuerwehrwesen dient. Sie orientiert sich am täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehr und können praxisorientierte Handlungsabläufe eingeübt werden. Dies trägt dazu bei, die Stresssituation im Einsatz zu verringern - so die Beschreibung der Leistungsprüfung nach der FWDV 3 vom Januar 2006.

 

Kuffner erwähnte, dass für sie als Jugendwartin eine starke Jugendgruppe ein großes persönliches Ziel war, die Leistungsprüfung in Tresdorf wieder aufleben zu lassen. So war es Ende 2009, als sie sich daher mit KBM Adolf Bielmeier und Kdt. Franz Holzapfel traf, um erste Anläufe dafür zu unternehmen und sich über den Ablauf nach den neuesten Richtlinien informierte.

Ohne Kdt. Franz Holzapfel wäre es nicht gegangen, sagte Kuffner. Er hat viel Zeit für die FF Tresdorf investiert und etliche Stunden im Nachbarort verbracht. Kuffner sprach ihm ein großes Dankeschön für die großzügige Unterstützung aus und überreichte ihm ein Präsent. 

 

Ihr Anliegen an die Kommandanten war: „Führt die Leistungsprüfung regelmäßig durch. Die Leute dazu haben wir und mit dem heutigen Tag, denke ich, auch die Motivation dafür.

Danach waren alle (incl.) Schiedsrichter zu einem gemeinsamen Essen im Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

 

Abgelegt haben die LP: Gruppenführer  Andrea Liebl, Melder Manuel Maierthaler, Maschinist Florian Kuffner, Angriffstruppführer Julia Schwürzinger,  Angriffstruppmann Julia Brunner. Wassertruppführer Thomas Kuffner, Wassertruppmann Mathias Schedlbauer, Schlauchtruppführer Marco Kuffner, Schlauchtruppmann Florian Schwürzinger.

 

Foto: Andrea Liebl, Thomas Kuffner, Manuel Maierthaler, Julia Brunner, Marco Kuffner, Mathias Schedlbauer, Florian Schwürzinger, Florian Kuffner, Julia Schwürzinger, Kdt. Franz Holzapfel, KBM Adolf Bielmeier und KBI Christian Stiedl. 

Foto zur Meldung: Perfekt im Löschangriff
Foto: Perfekt im Löschangriff


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