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Frauen- und Mütterverein Prackenbach

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Helga Schnitzbauer

Hetzelsdorf 25
94267 Prackenbach

Telefon (09942) 3696


Aktuelle Meldungen

Weltgebetstag mit Weltfrauentag beim Frauen- und Mütterverein

(08.03.2019)

Prackenbach/Krailing. Am Freitag, 08. März 2019 fand um 14.00 Uhr im Pfarrheim der Weltgebetstag der Frauen statt, an dem 13 Mitglieder teilnahmen. Er wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und seit 130 Jahren von Frauen weltweit auf vielfältige Weise unterstützt.

Heuer war zum Gebetstag Slowenien an der Reihe, eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union, mit gerade mal zwei Millionen Einwohner, von denen knapp 60 % katholisch sind.

Als Sinnbild für den Gebetstag wurde eine große Tafel vorbereitet, mit den Landesfarben weiß, blau und rot, Produkte von Slowenien, die auf einen Tisch aufgerichtet wurden. Auch Rotwein, Gemüse, dazu Honig und eine Kerze fand seinen Platz, ganz im Sinne der Losung aus Slowenien: „Kommt, alles ist bereit“.

Der eigentliche Gebetstag wurde von der Vorsitzenden des Müttervereins Helga Schnitzbauer organisiert und von den Lektorinnen Thekla Holzapfel, Gerlinde Zweck, Elisabeth Högerl und Rita Miethaner mit Gebeten und Liedern gemeinsam mitgestaltet.

Die Lektorinnen erzählten unter anderem von einer verwitweten Mutter und der Großmutter, die ihnen Beten lehrten, auch was es heißt, Flüchtling oder Gastarbeiter zu sein. Sie berichteten von Mojca, die mit 34 Jahren studieren konnte, jedoch sehr schwer war, das Studium fortzusetzten. Die Lektorinnen erzählten von vielen Frauen jeglichen Alters, von ihren Erlebnissen und Nöten und die unter anderem in eine Familie mit Alkoholismus hineingeboren wurden.

 

Nach dem Bekenntnis und Gebet der Anwesenden um Vergebung bat Helga Schnitzbauer um eine Kollekte der Weltgebetsorganisation, die sich weltweit dafür einsetzen, dass Frauen gemeinsam mit am Tisch sitzen können und so Gottes großartige Einladung schon heute Wirklichkeit wird.

Dann bat die Sprecherin, Gott möge alle Menschen achten und sie in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen und die Wunder der Natur zu schützen mit allem was in unserer Macht steht.

Die Feierstunde endete mit einem gemeinsam gesungenen „Segne du Maria“.

 

Foto: von re. Helga Schnitzbauer Vorsitzende des Müttervereins

Foto zur Meldung: Weltgebetstag mit Weltfrauentag beim Frauen- und Mütterverein
Foto: Weltgebetstag mit Weltfrauentag beim Frauen- und Mütterverein

Verleihungen und Beförderungen im Bistum Regensburg

(27.01.2019)

Pfarrer Johann Christian Rahm zum Bischöflich Geistlichen Rat ernannt

 

Regensburg/Prackenbach. Im Rahmen eines Festaktes, zu dem Bischof Dr. Rudolf Voderholzer jährlich zum Jahrestag seiner Bischofsweihe, die am 26.01.2013 stattfand, die Priester und Diakone und weitere Diözesan-Arbeitsgemeinschaften und Gruppen nach Regensburg einlädt, war zum 27.01.2019 auch die 1. Vorsitzende der Diözesan Arbeitsgemeinschaft des Frauen- und Müttervereins Helga Schnitzbauer aus Prackenbach anwesend.

Nach einer Vesper im Dom zu Regensburg trafen sich alle im Kolpinghaus, wo unter anderem Gertrud Pledl aus Plattling mit der St. Wolfgangsmedaille ausgezeichnet wurde.

Zur gleichen Stunde wurde auch Pfarrer Johann Christian Rahm zum Bischöflich Geistlichen Rat ernannt. Herzliche Glückwünsche übermittelten ihm vor allem die 1. Vorsitzende der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Helga Schnitzbauer von St. Georg in Prackenbach und Mitglied des Diözesankomites sowie ihre Stellvertreterin Julia Ochsenbauer aus Viechtach St. Augustin.

In der Feierstunde um Bischof Voderholzer wurden weitere fünf weltliche und sechs geistliche Würdenträger ausgezeichnet.

 

Foto: Julia Ochsenbauer, Pfarrer Joh. Christian Rahm, Helga Schnitzbauer

Foto zur Meldung: Verleihungen und Beförderungen im Bistum Regensburg
Foto: Verleihungen und Beförderungen im Bistum Regensburg

Jahreshauptversammlung der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft des Frauen- und Müttervereins Neuwahlen

(03.11.2018)

Zur 1. Vorsitzenden wurde Helga Schnitzbauer, Prackenbach St. Georg gewählt

 

Regensburg/Prackenbach. Am 3. November 2018 fand im Pfarrheim St. Wolfgang in Regensburg die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft der FuMV statt, zu der 51 Vereine angehören.

 

Ursula Reitmeier, Vorsitzende des Frauen- und Mütterverein St. Wolfgang begrüßte alle, die an der Sitzung teilnahmen und wünschte einen guten Verlauf. Auch die 1. Vorsitzende Gertrud Pledl hieß ihrerseits die Teilnehmer mit einem herzlichen „Grüß Gott“ willkommen und bedankte sich für ihr Kommen.

Nach dem sich die Anwesenden (29 lt. der Anwesenheitsliste) sich kurz mit ihren Namen vorgestellt hatten, erfolgte die Begrüßung durch den Geistlichen Beirat Prälat Pfarrer Alois Möstl, der eine kurze Meditation über das Fallen der Blätter hielt. Dies sei ein Zeichen dafür, dass auch wir in unserem Leben so manches zurücklassen müssen. Das Fallen der Blätter sei notwendig, dass der Baum wieder neu austreiben kann, denn die Kraft des Baumes liegt in der Wurzel. Wir sollen uns die Frage stellen, wo wir verwurzelt sind: In der Familie, im Verein und vor allem im Glauben, so der Prälat.

 

In ihrem Tätigkeitsbericht bemerkte die 1.Vorsitzende Gertrud Pledl, dass sie nach 17 Jahren erfolgreicher Arbeit nun in den Ruhestand gehen wird und bei der Neuwahl nicht mehr zur Verfügung steht. Ihr Dank galt dem ehemaligen Geistlichen Beirat Pfarrer Msgr. Karl Wohlgut, der ebenfalls nach 27 jähriger Tätigkeit 2017 sein Amt niederlegte. Weiter erwähnte sie Prälat Pfarrer Alois Möstl, der seit Februar 2017 diese Tätigkeit übernommen hat.

Pledl erwähnte in ihrem Bericht die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft, deren Mitglieder sich jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst treffen, um Erfahrungen auszutauschen. Des Weiteren bedankte sie sich für die Teilnahme der alljährlichen Diözesan-Wallfahrten, an denen stets viele teilgenommen haben.

 

Dankesworte gingen dann an alle Anwesende für die gute Zusammenarbeit insbesondere bei allen, die in der Vorstandschaft tätig waren. Es sind dies die 2. Vorsitzende Annemarie Hermann (die ebenfalls in den Ruhestand geht), Schatzmeisterin Margarete Focke und Christa Habek als Schriftführerin, die leider wegen Erkrankung nicht teilnehmen kann.

Im Anschluss bedankte sich auch Prälat Alois Möstl bei der Vorstandschaft für ihre geleistete Arbeit. Ein „Vergelt´s Gott“ ging an die 1. Vorsitzende Gertrud Pledl für die gute ausgezeichnete Arbeit in den 17 Jahren und überreichte ein Geschenk. Auch Pfarrer Möstl dankte man mit einem Präsent für die Übernahme des Geistlichen Beirats.

 

Nach der Verlesung des Kassenbericht durch Margareta Focke und der Entlastung der Vorstandschaft erfolge die Neuwahl für die kommenden vier Jahre.

Zur 1. Vorsitzenden wurde Helga Schnitzbauer, Prackenbach St. Georg gewählt, ihre Stellvertreterin ist Julia Ochsenbauer, Viechtach St. Augustin.

Weitere Vorstandsmitglieder sind: Schriftführerin Gertrud Schmidmeier, Regensburg, St. Anton (verhindert) sowie Tezzele und Frimberger, Schatzmeisterin Margareta Focke, Regensburg St. Anton. Folgende Beisitzer gehören zum Team: Waltraud Joachim, Ruhstorf St. Johannes, Ursula Reitmeier, Regensburg St. Wolfgang Ursula Seidl,Tegernheim Maria Verkündigung, Rosa Kiesenbauer, Otzing St. Laurentius, Erna Glück, Zeitlarn St. Bartholomäus, Christine Werner, Dietldorf St. Pankratius.

Alle wurden einstimmig gewählt und haben die Wahl angenommen. Auch die neugewählte 1. Vorsitzende Helga Schnitzbauer nahm die Wahl dankend an.

 

Als nächste Termine wurden genannt: 23. März 2019 Frühjahrsversammlung im Pfarrheim St. Wolfgang und Herbstversammlung am 9. November 2019 im Pfarrheim St. Wolfgang.

 

Foto: Die neue Vorstandschaft: Mitte Prälat Pfarrer Alois Möstl, 1. rechts 1. Vorsitzende Helga Schnitzbauer, 2.v.li. 2. Vorsitzende Julia Ochsenbauer

Foto zur Meldung: Jahreshauptversammlung der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft des Frauen- und Müttervereins Neuwahlen
Foto: Jahreshauptversammlung der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft des Frauen- und Müttervereins Neuwahlen

Der Frauen- und Mütterverein fuhr in die Gegend von Schwarzach

(13.10.2018)

Bei einer unterhaltsamen Halbtagesfahrt das St. Georgs-Kirchlein besucht

 

Prackenbach. An einem sonnigen Oktobertag machte sich der Frauen- und Müttervereins zu einer Halbtagesfahrt auf, zu welcher der Haimerlbus die 29 Frauen von Schwarzendorf über Hetzelsdorf und der B85 zusammen holte. Auch Nichtmitglieder nutzten die Gelegenheit und genossen ebenfalls den Herbstausflug.

 

Erstes Ziel war Grandsberg, wo man bei Kaffee, Kuchen und einer Brotzeit einkehrte.

Anschließend ging es weiter nach Degenberg zu der Kapelle zum Hl. Georg, die 1874 – 76 von den Tafernwirtseheleuten Johann und Kreszenz Trum erbaut wurde. Damit wurde von den Schwestern Maria und Theresia Trum ein Versprechen eingelöst, das 1732 gegeben wurde.

 

Mittlerweile musste im Jahre 2017 der Innenraum und drei Jahre später der Kreuzweg restauriert werden. Auch der Glockenturm wurde einer Erneuerung unterzogen.

Bei der Renovierung kam eine St. Georgfigur zu Tage, die einigen Aufschluss über die ehrwürdige Kapelle gab.

Das Altarbild der Kapelle zeigt den Hl. Bruder Konrad, als er Brot an Hungernde verteilte. Bereichert mit vielen Sehenswürdigkeiten traten die Frauen wieder den Heimweg nach Prackenbach an.

 

Foto: Der Mütterverein bei der Kapelle zum Hl. Georg

Foto zur Meldung: Der Frauen- und Mütterverein fuhr in die Gegend von Schwarzach
Foto: Der Frauen- und Mütterverein fuhr in die Gegend von Schwarzach

Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 14 treue Mitglieder geehrt und 4 zu Grabe getragen

(04.03.2018)

Pfarrer Drexler lobt die aktive Organisation – Viele Vorhaben in diesem Jahr
 

Prackenbach/Krailing. Der Frauen- und Mütterverein hatte am Sonntag-Nachmittag seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Pfarrheim St. Georg eingeladen, wo sie in ihren Rechenschaftsberichten wieder eine Reihe von Aktivitäten des letzten Jahres präsentierten und ein umfangreiches Programm für 2018 vorstellten.

 

Neben dem Geistlichen Beirat Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle fanden sich 30 Frauen ein, welche die Vorsitzende Helga Schnitzbauer herzlich begrüßte. In seinem Grußwort hob Pfarrer Drexler den Frauen- und Mütterverein als rührige Organisation hervor und dankte den Mitgliedern insbesondere der Vorsitzenden für ihre gute Arbeit, welche das ganze Jahr ehrenamtlich bewältigen.

 

Anschließend gedachte man der verstorbenen Mitglieder, die der Verein das letzte Jahr zu Grabe geleiten musste: Hedwig Schroll, Marianne Lanzinger, Rosa Gierl und Dora Baumgartner, denen man ein „Vater unser und den Englischen Gruß“ widmete.

Schatzmeisterin Hedwig Weber gab einen kurzen Einblick über den Kassenbericht, den die Kassenprüferinnen Hilde Lummer und Rita Miethaner einwandfreie Aufzeichnungen bilanzierten, so dass die Versammlung der Kassierin Entlastung erteilte.

 

Im Jahresrückblick erinnerte die Vorsitzende an eine Reihe von kirchlichen Veranstaltungen, so wurde der Weltgebetstag gehalten, das Hauptfest und einen Einkehrtag organisiert. Zur Diözesanwallfahrt ging es nach Viechtach und anschließend zur Andacht nach Prackenbach. Mit der MMC und der Paktbruderschaft feierte man eine Hl. Messe und traf sich anschließend im Gasthaus Bergbauer zum Faschingssuppenessen. Maiandachten und eine Fahrt nach Altötting wurden unternommen und sich bei einem Bildungsabend beteiligt. In Krailing stand der Kreuzweg auf dem Programm gebetet und in Prackenbach die ewige Anbetung. Palmbüschel und Kräuterbüschel wurden bei Hedwig Weber bzw. bei Elisabeth Högerl gebastelt und sich beim Empfang von Diakon Dieterle beteiligt.

 

Ins Jahresprogramm 2018 haben die Verantwortlichen viele Aktionen aufgenommen, berichtete Helga Schnitzbauer. So treffen sich Im März die Mitglieder zum Kreuzweg in Krailing und beim Palmbüschelbinden bei Hedwig Weber. Maiandacht wird in Schwaben gefeiert und bei einer Halbtagesfahrt geht es nach Maria Ort. Nach einer ewigen Anbetung in der Pfarrei im Juli steht das Kräuterbüschel bei Elisabeth Högerl an. Auch eine Wallfahrt nach Altötting steht wieder auf dem Programm und die Diözesanwallfahrt wird heuer nach Waldsassen unternommen.

 

Bevor die Frauen zum gemütlich Teil bei Kaffee und Kuchen übergingen, erhielten von der 1. und 2. Vorsitzenden Helga Schnitzbauer und Elisabeth Höger sowie Pfarrer Drexler verschiedene Mitglieder eine Ehrung für ihre langjährige Treue zum Verein:

 

Für 20 Jahre Ulrike Altmann, Gerda Brem, Margit Eidenschink, Rosina Hofbauer, Claudia Kuffner, Gisela Miethaner, Antonie Preisler und Lydia Preiß

 

Für 30 Jahre: Annerose Kilger, Erna Gierl, Renate Krieger, Marianne Schötz und Fanny Schreiner

 

Für 70 Jahre Maria Fraundorfner

 

Foto: Ehrung beim FuMV: Helga Schnitzbauer, Diakon Andreas Dieterle, Antonie Preisler, Annerose Kilger, Gisela Miethaner, Fanny Schreiner, Pfarrer Josef Drexler mit der Ehrenurkunde von Maria Fraundorfner

Foto zur Meldung: Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 14 treue Mitglieder geehrt und 4 zu Grabe getragen
Foto: Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 14 treue Mitglieder geehrt und 4 zu Grabe getragen

Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 8 treue Mitglieder geehrt und 5 zu Grabe getragen

(12.03.2017)

Pfarrer Drexler lobt die aktive Organisation - Viele Vorhaben in diesem Jahr

 

Prackenbach/Krailing. Der Frauen- und Mütterverein hatte am Sonntagnachmittag seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Pfarrheim St. Georg eingeladen, wo sie in ihren Rechenschaftsberichten wieder eine Reihe von Aktivitäten des letzten Jahres präsentierten und ein umfangreiches Programm für 2017 vorstellten.

 

Von ca. 120 Mitgliedern hatten sich neben dem Geistlichen Beirat Pfarrer Josef Drexler 25 Frauen eingefunden, welche die 1. Vorsitzende Helga Schnitzbauer mit einem Gebet herzlich begrüßte.

In seinem Grußwort hob Pfarrer Drexler den Frauen- und Mütterverein als eine rührige Organisation hervor, die er sehr schätzt. Vor allem freue er sich, dass alles so gut läuft und erwähnte lobend vor allem die Worte der Vorsitzenden bei Beerdigungen eines Mitglieds, wo diese stets rührende Nachrufe findet, das leider nicht bei jedem Verein so gehandhabt wird.

 

Anschließend gedachte man der Verstorbenen des abgelaufenen Vereinsjahres: Ottilie Wanninger, Johanna Eggenmüller, Annemarie Lummer, Emma Höferer und Rosa Früchtl, denen man ein „Vater unser“ und den englischen Gruß angedeihen ließ.

Schatzmeisterin Hedwig Weber berichtete anschießend von einem soliden Kassenbestand, dem die Kassenprüferinnen Cilli Wagner und Rosmarie Hastreiter einwandfreie Aufzeichnungen bilanzierten, so dass die Versammlung der Kassierin einstimmig Entlastung erteilte.

 

Im Jahresrückblick erinnerte die Vorsitzende an die Teilnahme an kirchliche Veranstaltungen, so die ewige Anbetung in der Pfarrei, das Hauptfest des Müttervereins mit der Abgabe des Mitgliederbeitrags, die Diözesanwallfahrt nach Simbach bei Landau und eine Altöttingfahrt wurde organisiert. In Krailing betete man den Oktoberrosenkranz und im Februar diesen Jahres traf man sich mit der MMC zur Hl. Messe und zum Fastensuppenessen und auch der Weltgebetstag wurde nicht vergessen sowie die Teilnahme am Bildungsabend mit Dekan Dr. Werner Konrad. Im Juni leistete man sich eine Halbtagesfahrt nach Zwiesel, Kräuterbüschel wurden bei Elisabeth Högerl gebunden und in der Kirche verkauft. Auch bei der Ministrantenaufnahme bedachte der FuMV mit einer Geldspende und mit einer Adventfeier beschlossen die Mitglieder das Jahr 2016 ab.

 

Ins Jahresprogramm 2017 haben die Verantwortlichen viele Aktionen aufgenommen, berichtete Helga Schnitzbauer anschließend. Zunächst wird am 02.04. in Krailing ein Kreuzweg gebetet und dann eingekehrt, zur Jahreshauptversammlung trifft man sich am 12. März und zu einem Bildungsabend versammelt man sich am 14.03.2017 im Pfarrheim. Palmbüschel werden wieder gebunden, ein Einkehrtag mit dem Mütterverein in Viechtach gehalten und eine Maiandacht in Schwaben mit Einkehr steht ebenso auf dem Programm wie die Altöttingfahrt am 27. Mai. (Abfahrt 7,45 in Krailing und 8.00 Uhr ab Prackenbach). Die letzte Maiandacht wird am 31.05.2017 in der Pfarrkirche Prackenbach gefeiert. Schließlich steht am 27.06.2017 der Dekanatstag und am 03.07.2017 eine Dekanatsfahrt nach Pilsen an, während am 12.07.2017 alle Mitglieder zur Ewigen Anbetung eingeladen sind.

 

Bevor die Frauen zum gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen übergingen, wurden von der 1. Und 2. Vorsitzenden Helga Schnitzbauer bzw. Elisabeth Högerl und Pfarrer Josef Drexler Ehrung für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet:

 

Für 20 Jahre: Doris Dorostkar, Regina Englmeier und Anne Fischl

Für 30 Jahre: Gisela Eckl, Erika Laumer und Inge Sobania

Für 50 Jahre: Johanna Ecker, und Elisabeth Holzer.

 

Foto: Elisabeth Holzer, Helga Schnitzbauer, Johanna Ecker, Anne Fischl, Erika Laumer

Foto zur Meldung: Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 8 treue Mitglieder geehrt und 5 zu Grabe getragen
Foto: Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 8 treue Mitglieder geehrt und 5 zu Grabe getragen

Die Bibel ist auch heute noch sehr aktuell

(15.11.2016)

Moosbach/Prackenbach. Zu dem Bildungsabend der Katholischen Erwachsenenbildung Regen, der Pfarreien Moosbach und Prackenbach mit Krailing, konnte der Bildungsbeauftragte der Pfarrei Moosbach Josef Ettl über 40 Teilnehmer begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Herrn Pfarrer Josef Drexler sowie den Referenten des Abends Dr. Werner Konrad, Dekan und Stadtpfarrer von Viechtach. Bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung waren neben den Pfarreien Moosbach und Prackenbach auch der Frauenbund Moosbach-Altrandsberg, der Frauen- und Mütterverein Prackenbach-Krailing sowie die Marianische Männerkongregation Moosbach beteiligt.
 

Thema des Vortrages war „ Wie, sowas steht in der Bibel“ – Pfarrer Konrad verstand es bestens, einzelne Kapitel des Alten Testaments, interessant, lustig und kurzweilig auszulegen. Die Texte aus der Bibel wörtlich zu nehmen macht wenig Sinn, wenn man dabei nicht in Betracht zieht, in welcher Zeit und aus welchen Gründen diese Texte entstanden sind. Dazu bedarf es schon profunder Geschichtskenntnisse um verstehen zu können, warum in einzelnen Kapiteln des Alten Testaments Aussagen gemacht wurden, die für heutige Ohren fremd und manchmal auch unbegreiflich klingen. Würde man die Inhalte der Bibel wörtlich nehmen, gäbe es viele Widersprüche und fragwürdige Aussagen. Viele Unklarheiten sind nur dann zu verstehen, wenn man die Texte als Erinnerung an die frühen Zivilisationen deutet. Mit diesem Wissen kann dann aus der Bibel eine enorme Menge an Weisheiten auch für unser tägliches Leben herausgelesen werden.


So fragte Dr. Konrad zu Beginn seines Vortrages, was man unter einem weisen Menschen versteht. Die meisten von uns stellen sich dabei einen alten Mann mit einem langen weißen Bart vor, der im Einklang mit der Schöpfung lebt und so Vorbild für viele Menschen ist. In der Frühzeit der Antike war es aber häufig eine junge attraktive Frau, die die Weisheit verkörperte. Ein Mensch der Weise ist, lebt im Einklang mit der Schöpfung. Ein Tor dagegen verstößt gegen diesen Grundsatz. Ein weiser Mensch ist wohlhabend, genießt hohes Ansehen, hat viele Nachkommen und lebt in guter Gesundheit. Dominiert werden viele Darstellungen das Alten Testaments aus der Sicht des Mannes. Eine schöne kluge Frau wird zwar meist sehr positiv dargestellt, gefürchtet werden aber zänkische Frauen, vor allem, wenn sie dem Mann noch dazu geistig überlegen waren. Andererseits gibt es gerade im Alten Testament aber viele Frauen, die durch ihre Klugheit die Fäden in der Hand hielten und so Motor für viele positive Entwicklungen waren.
 

Lange Zeit glaubte man, dass Menschen, denen es schlecht ging, von Gott bestraft wurden. Man ging davon aus, dass sie gegen Gebote Gottes verstoßen haben und so für ihr Leid selbst verantwortlich waren. Gerade Jesus hat sich energisch gegen diese Sichtweise gewehrt. Er hat sich besonders den Verlierern und Ausgestoßenen der Gesellschaft angenommen. In einigen Büchern des Alten Testaments wird viel über diese Sichtweisen geschrieben. Pfarrer Konrad erwähnte hier vor allem die Geschichten von Hiob und Kohelet. Gerade im Buch Kohelet werden Sprüche zur Weisheit und zum Sinn des Lebens aufgelistet. Mit dem Leitwort „Windhauch“ wird an die Vergänglichkeit erinnert. Deshalb ermahnt Kohelet, das Leben zu nutzen und jeden Tag als einzigartig zu genießen, da die Zukunft ungewiss ist. Hier verweist der Referent darauf, dass heute viele Menschen nicht im Heute, sondern im Gestern oder Morgen leben. Das Leben kann aber nur im Jetzt gelebt werden. Jedes Leben hat Höhen und Tiefen und muss so hingenommen werden.
 

Zum Schluss dieses äußerst interessanten und lustigen Vortrages bedankt sich Josef Ettl im Namen aller Teilnehmer bei Dr. Konrad und wies noch auf die nächste Veranstaltung hin. Am Freitag, den 25. November um 19.00 Uhr findet ebenfalls im Gasthaus Kerscher ein Vortrag statt mit dem Thema: Der Darm: Sitz der Gesundheit. Referentin dieses Vortrages ist die Apothekerin Frau Johanna Plach.

 

Foto: Josef Ettl und Referent Dr. Konrad

Foto zur Meldung: Die Bibel ist auch heute noch sehr aktuell
Foto: Die Bibel ist auch heute noch sehr aktuell

Eine interessante Halbtagesfahrt in den Zwieseler Winkel

(26.06.2016)

Viel über die die Kaffee-Rösten erfahren

 

Prackenbach. Am Sonntag hat der Frauen- und Mütterverein mit 25 Mitgliedern und drei Gästen eine Halbtagesfahrt unternommen. Das Ziel war die Kaffeerösterei Kirmse in Zwiesel.

Bei der Ankunft um 14.00 Uhr begrüßte das Firmenehepaar die Besucher und zeigte ihnen zunächst das Museum und erzählten ihnen in einem Vortrag viel über die Kaffeerösterei.

 

„Wir kennen das Geheimnis der Kaffeebohnen und pflegen nach alter Tradition die Kunst der Kaffeerösterei,“ erzählten die Kirmser. In drei Röststufen erfährt der Rohkaffee aus den besten Anbaugebieten der Welt seine individuelle Röstung. Unter geringer Hitze mit viel Sorgfalt und Zeit entstehen Kaffeesorten mit ausgeprägtem Aroma.

 

Kirmse bezieht seinen Rohkaffee aus Kolumbien und zwar 7 Tonnen alle drei bis vier Wochen.

Der Rohkaffee wird dort handgepflückt und die Ernte dauert vier Monate, erklärt Jens Kirmse. Alle zwei Wochen muss bei der Plantage durchgegangen werden, denn nur die roten „Kirschen“ dürfen gepflückt werde.

Die kleine Privatrösterei am Zwiesler Stadtplatz bietet in seiner 220 qm großen Ausstellungsfläche neben Schokolade aus aller Welt 23 verschiedene Kaffeesorten an, darunter Exklusivmarken aus Eigenrösterei wie das Zwieseler Goldböhnchen oder die Bayerwald-Auslese.

Den Abschluss der interessanten Fahrt bildete der Genuss eines auserlesenen Kaffees mit Kuchen in den Betriebsräumen der Firma Kirmse, bis es mit dem Bus der Haimerl-Reisen wieder Richtung Heimat ging.

Foto zur Meldung: Eine interessante Halbtagesfahrt in den Zwieseler Winkel
Foto: Eine interessante Halbtagesfahrt in den Zwieseler Winkel

Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 13 treue Mitglieder geehrt

(03.04.2016)

Vier Jahre nach der Ära Lummer wurde wieder gewählt – Das bewährte Team bleibt dran

 

Prackenbach/Krailing. Ein sehr rühriges Vorstandsteam von vier Frauen führt seit vier Jahren den Frauen- und Mütterverein, die am Sonntagnachmittag die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung  eingeladen hatten. Neben ihren Rechenschaftsberichten standen dieses Jahr wieder Neuwahlen an, bei denen sich das bewährte Team unter Helga Schnitzbauer wieder für weitere vier Jahre zur Verfügung stellte.

 

Von ca. 150 Mitgliedern hatten sich neben dem geistlichen Beirat Pfarrer Josef Drexler 37 im Pfarrheim eingefunden, die Helga Schnitzbauer mit einem Gebet begrüßte, in dem sie den Herrgott um seinen Segen bat. Jeder Tag, jede Stunde und jeder Augenblick möge gesegnet sein, auch die Vergangenheit, die Zukunft, die Sehnsuchten und alle Zeit mit einbezogen.

 

„Der Frauen- und Mütterverein ist ein großer Segen für uns“, meinte Pfarrer Drexler in seinen Grußworten. Auch in den Lebensweg Jesu seien immer wieder Frauen getreten, die er sehr geschätzt hat. Lobend erwähnte der Geistliche Beirat vor allem die Worte bei Beerdigungen und Nachrufe, wo die Vorsitzende stets mütterliche und weibliche Worte findet. Auf die Vergangenheit zurückgreifend, bemerkte er anerkennend die vielen Spenden und Zuwendungen der Organisation und sprach ihnen ein großes Vergelt´s Gott aus mit der Hoffnung, dass die bisherige Vorstandschaft wieder antritt und sich weiterhin zur Verfügung stellt.

 

Anschließend gedachte man der Verstorbenen des letzten Jahres: Fanny Kolbeck, Emma Kolbeck, Gabriele Preiß, Agnes Thanner und Hilde Wühr, denen man ein „Vater unser“ angedeihen ließ.

Im Jahresrückblick erinnerte Agnes Preiß an das Palmbüschelbinden bei Hedwig Weber, die am Palmsonntag mit den Osterkerzen angeboten wurden. In Schwaben feierten die Mitglieder eine Maiandacht und mit dem Bus startete man nach Blaibach zur Besichtigung des Konzerthauses und bestaunte bei einer Führung das Museum „Frauenfleiß“.

 

Wie jedes Jahr gestalteten einige Frauen zum Fronleichnam einen Blumenteppich und auch an der 900-Jahrfeier war man an den drei Tagen präsent. Bei Elisabeth Högerl wurden Kräuterbüschel gebastelt und beim Gottesdienst angeboten. Zu den kirchlichen Veranstaltungen zählten die Teilnahme am Hauptfest, eine Adventsfeier, der Kreuzweg, den die Frauen in Krailing gestalteten und schließlich hat man den Weltgebetstag der Frauen in der Pfarrkirche gefeiert.

 

Ins Jahresprogramm haben die Verantwortlichen viele Aktionen aufgenommen, berichtete Schnitzbauer anschließend: Zunächst wird am 21.April ein Vortrag zum Thema „Lachen ist gesund“ organisiert und besucht. Maiandachten werden gehalten und zu Fronleichnam ein Blumenteppich gestaltet. Zur ewigen Anbetung trifft man sich am 12. Juli und das jährliche Hauptfest fällt auf den 11. September.

Neben einem Oktoberrosenkranz wird die Fahrt nach Altötting angeboten. Eingeplant ist am 8. Oktober ein Ministrantentreffen für alle Minis, die in Prackenbach-Krailing und Moosbach schon gedient haben. Bei der Diözesanwallfahrt geht es heuer am 17. September nach Simbach bei Landau und auch Tagesfahrten werden in diesem Jahr angeboten.

Schließlich ist im Rahmen der Kirchenrenovierung die Restaurierung der Grotte geplant. Einen Auftrag hat bereits Herbert Preuß erhalten. 

Im Namen der Vorstandschaft bedankte sich Helga Schnitzbauer bei den Mitgliedern für jegliche Unterstützung und den Besuch der Veranstaltungen. Die jeweiligen Termine möge man dem Pfarrbrief und der Zeitung entnehmen. Ihr Dank galt auch den Geldspendern, allen Helferinnen, den Mesnerinnen und der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit.

 

Nach dem Hedwig Weber von den Finanzen des Vereins berichtet hatte, welche die Kassenprüfer Hedwig Vogl und Cilli Wagner vorher unter die Lupe nahmen, leitete Pfarrer Drexler die Wahl, welche per Akklamation vorgenommen wurde: Wieder gewählt wurden: 1. Vorsitzende Helga Schnitzbauer, ihre Stellvertreterin ist Elisabeth Högerl und das Amt der Schatzmeisterin bekleidet Hedwig Weber. Neben Agnes Preiß stehen nun Cilli Wagner, und Hedwig Vogl als Beisitzer zur Verfügung. Für diverse Schriftführerarbeiten fungiert weiterhin Helga Schnitzbauer und zur Fahnenträgerin für Prackenbach sowie Elisabeth Högerl für Krailing.

 

Bevor die Frauen mit Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Teil übergingen, wurden von der 1. Und 2. Vorsitzenden Helga Schnitzbauer bzw. Elisabeth Höger sowie Pfarrer Drexler 13 Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Organisation ausgezeichnet:

Für 10 Jahre Elisabeth Altmann und Rosmarie Wittmann,

für 20 Jahre: Andrea Fleischmann, Lehen, Ingrid Fleischmann, Lehen und Johanna Frohnauer, Prackenbach

für 30 Jahre: Berta Preiß, Wiedenhof, Maria Rinkl, Prackenbach, Marianne Schötz, Schwaben

für 40 Jahre: Melanie Bergbauer, Prackenbach, Lidwina Lummer, Prackenbach

für 50 Jahre: Martha Brunner, Prackenbach, Hedwig Schroll, Prackenbach

für 60 Jahre: Maria Miethaner, Krailing.

 

Foto: Helga Schnitzbauer, Elisabeth Högerl, Berta Preiß, Martha Brunner, Melanie Bergbauer, Pfarrer Josef Drexler, sitzend: Maria Miethaner

Foto zur Meldung: Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 13 treue Mitglieder geehrt
Foto: Rückblick und Ausblick beim Frauen- und Mütterverein – 13 treue Mitglieder geehrt

Vom Museum „Frauenfleiß“ beeindruckt

(22.05.2015)

Vom Museum „Frauenfleiß“ beeindruckt

Der Frauen-und Mütterverein in der Nachbargemeinde Blaibach

 

Prackenbach. Vor einigen Tagen unternahm der Frauen- und Mütterverein und einige Nichtmitglieder mit 33 Personen eine Halbtagesfahrt nach Blaibach, wo ihnen viel an Sehenswürdigkeiten geboten wurde.

 

Zur Abfahrt trafen sich die Frauen am Pfarrer Baumgartner-Platz, von da ging es über Fichtental, Krailing, Schwarzendorf dem gesteckten Ziel Blaibach entgegen, wo ihnen Bürgermeister Wolfgang Eckl zunächst das Konzert- und Kulturhaus zeigte.

Anschließend ging´s zum Museum „Frauenfleiß“, das im ehemaligen Blaibacher Hof untergebracht ist, wo ihnen die Inhaberin Gudrun Lill eine Führung durch die interessant ausgestatteten Räume angedeihen ließ.

„Man muss das Unmögliche wollen um das Mögliche zu erreichen“, lautet das Lebensmotto von Lill, die ihnen in kurzen Umrissen zunächst ihren Werdegang verriet: Als sie 65-jährig kurz nach ihrer Pensionierung vor etwa fünf Jahren beschloss, ein eigenes Museum zu errichten, bewerteten viele dieses Vorhaben als unmöglich oder utopisch. Doch die frühere Handarbeitslehrerin hat es geschafft und 2014 das Unmögliche möglich gemacht, von dem alle Besucher begeistert sind.

 

Gudrun Lill präsentiert in ihren Räumen Haushaltsgegenstände, Möbel und Kleidung aus der Barockepoche sowie mehrere Tausend Stücke historische Textilien und alte hauswirtschaftliche Geräte in stilvoller Ambiente, wobei die Besucher, insbesondere die Frauen eine fachkundige und spannende Führung durch das Museum erlebten und zum Schluss Inhaberin für ihr Engagement herzlich dankten.

Im angrenzenden Cafe mit Terrasse ließen sich die Teilnehmer anschließend Kaffee und Kuchen munden und sie waren sich einig, einen schönen und gelungenen Nachmittag erlebt zu haben.

 

Foto: Ein Teil der Frauen mit Gudrun Lill re. im schwarzen Kleid, re. außen eine gute Freundin von Gudrun Lill, welche entsprechend der ausgestellten Epoche gekleidet ist

Foto zur Meldung: Vom Museum „Frauenfleiß“ beeindruckt
Foto: Vom Museum „Frauenfleiß“ beeindruckt

Feierliche Maiandacht in der Schwabenkapelle

(03.05.2015)

Schwaben. 24 Mitglieder des Frauen- und Mütterverein Prackenbach/Krailing haben sich am Sonntag bei der Schwabenkapelle zusammen gefunden um der Muttergottes zu Ehren eine Maiandacht zu feiern. Mit gemeinsam gesungenen Marienliedern und Gebeten und Texten der Lektorinnen Hedwig Penzkofer und Helga Schnitzbauer wurde die Andacht ausgeschmückt.

Zum Schluss überreichte man der Familie Menacher als Dankeschön eine geweihte Osterkerze für die Kapelle, die sich herzlich dafür bedankte.

Anschließend machten sich die Marienverehrerinnen zum Dorfwirt in Hagengrub auf, wo sie sich gemeinsam Kaffee und Kuchen munden ließen.

 

Die Nächste Maiandacht des Frauen- und Müttervereins Prackenbach/Krailing findet am 31. Mai um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche in Prackenbach statt.

 

Foto: Die Marienverehrerinnen vor der Schwabenkapelle

Foto zur Meldung: Feierliche Maiandacht in der Schwabenkapelle
Foto: Feierliche Maiandacht in der Schwabenkapelle

Der FuMV hat wieder viel vor – Rückblick auf eine Reihe von Aktivitäten

(15.03.2015)

Fünf treue Mitglieder geehrt – Der Mütterverein kann in zwei Jahren das 90. Bestehen feiern

 

Prackenbach/Krailing. Ein sehr rühriges Vorstandsteam von vier Frauen führt den Frauen- und Mütterverein, die am Sonntagnachmittag die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen hatten. In ihren Rechenschaftsberichten gaben sie Einblick über viele Aktivitäten und durften fünf Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein auszeichnen.

 

Von ca. 150 Mitgliedern hatten sich 38 Frauen im Pfarrheim eingefunden, die Helga Schnitzbauer vom Vorstandsteam neben den Anwesenden auch den Geistlichen Beirat Pfarrer Josef Drexler begrüßte, der anschließend einige Worte an die Anwesenden richtete. Er merkte dabei an, dass er die Worte von Helga Schnitzbauer bei der letzten Beerdigung von Anna Kraus sehr wohltuend empfand. Es sei ihm bewusst geworden, wie gut es ist, dass wir den Frauenbund in der Kirche haben. Er bringt Wärme und Mütterlichkeit auf ihre Weise in die Kirche hinein, was er sehr zu schätzen wisse.

 

Anschließend gedachte man der verstorbenen Mitglieder Elba Schneider, Anna Stelzl, Emma Haimerl, Elfriede Weinbacher und Anna Kraus mit einem Vater unser, die man im letzten Jahr zu Grabe geleiten musste. Nach einem einstimmenden Gebet, in dem sie alle mit einschloss auch das Ehrenmitglied Lidwina Lummer.

 

Schatzmeisterin Hedwig Weber informierte über einen soliden Kassenstand. Die übersichtlichen Eintragungen wurden von Hedwig Vogl und Regina Hofbauer geprüft und in Ordnung befunden, so dass einstimmig Entlastung erteilt werden konnte.

 

Im Jahresrückblick erinnerte Agnes Preiß unter anderem an die Teilnahme am Weltgebetstag in Viechtach. Ein Kreuzweg wurde in Prackenbach und Krailing gebetet sowie Palmbüschel gebastelt und verkauft. Die Schwabenkapelle war das Ziel einer Maiandacht und für Fronleichnam wurde wieder ein Blumenteppich gestaltet, eine ewige Anbetung sowie eine Wanderung zum Prellerhaus bei St. Englmar organisiert.

Bei einem  interessanten Vortrag über Indien, den Pfarrer John referierte, waren die Mitglieder aufmerksame Zuhörer und zum Bibelgarten ging die Fahrt nach Kollnburg. Auch die jährliche Wallfahrt nach Altötting ließ man sich nicht entgehen. Bei der Diözesanwallfahrt wurde Rohr angesteuert und das Hauptfest wurde im September begangen. Schließlich wurde die Kesselsboden-Kapelle angesteuert, mit der MMC und den Paktbrüdern am Faschingsdienstag in der Pfarrkirche einen Gottesdienst gefeiert mit anschließendem Faschingssuppenessen. Letztendlich beteiligte man sich an einem Vortrag über den Islam von Stadtpfarrer Konrad und den diesjährigen Weltgebetstag hat FuMV in der Pfarrkirche begangen und ein Opfer für die Frauen in Bahamas gegeben.

 

Ins Jahresprogramm hat die Organisation viele Aktivitäten aufgenommen: Palmbüschelbinden, auf Wunsch wieder nach Altöttingfahrt durchgeführt, eine Maiandacht in Schwaben und eine Halbtagesfahrt nach Blaibach wird organisiert und auch ein Blumenteppich für Fronleichnam wieder gebastelt. Den Mai schließt man mit einer feierlichen Maiandacht (31.5.)

Schnitzbauer informierte die Mitglieder zudem, dass in diesem Jahr die Diözesanwallfahrt am 19. September in Weiden – Fahrnbach begangen wird und dass sie im letzten Jahr in den Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft des FuMV im Diözesanverband der Diözese Regensburg gewählt wurde.

 

Schließlich wurde angesprochen, dass das Rauchfall in der Kirche vor 30 Jahren vom FuMV angeschafft wurde und mittlerweile Renovierungsbedürftig ist. Es wurde einstimmig beschlossen, dass der FuMV dies in Auftrag gibt.

 

Im Namen der Vorstandschaft bedankte sich Helga Schnitzbauer bei den Mitgliedern für die Beteiligung an den Beerdigungen und Veranstaltungen. Die jeweiligen Termine möge man aus dem Pfarrbrief und der Zeitung entnehmen. Ihr Dank galt auch Agnes Preiß, den Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck, Elisabeth Högerl und Hedwig Weber, Cilli Wagner und Hilde Lummer für die ständige Unterstützung.

 

Bevor die Frauen bei Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Teil übergingen, sprach Helga Schnitzbauer noch ein Gebet zur Fastenzeit: „Am Kreuz kommt keiner vorbei.“

 

Ehrungen:

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde von der 1. Sprecherin Elisabeth Högerl und Helga Schnitzbauer sowie Pfarrer Drexler fünf Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet.

20 Jahre: Elfriede Holzapfel, Gisela Holzer, Erika Kuffner aus Hagengrub

30 Jahre: Maria Stöger, Berg und Cilli Wagner Herzogsäge

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Elisabeth Högerl, Cilli Wagner, Erika Kuffner, Gisela Holzer, Helga Schnitzbauer

Foto zur Meldung: Der FuMV hat wieder viel vor – Rückblick auf eine Reihe von Aktivitäten
Foto: Der FuMV hat wieder viel vor – Rückblick auf eine Reihe von Aktivitäten

Hochinteressanter Vortrag über Indien

(06.06.2014)

Pfarrer John Kodiamkunnel erzählt von seiner Heimat Indien im Bundesstaat Kerala

 

Prackenbach. Die älteste bekannte Zivilisation auf dem indischen Subkontinent und eine der ältesten Hochkulturen der Welt, ist die Induskultur. Die aus 29 Bundesstaaten gebildete Republik ist die größte Demokratie der Welt und ihre Geschichte reicht min. 5000 Jahre zurück. Dies erzählte Pfarrer John Kodiamkunnel neben viel Interessantem aus seiner Heimat Indien, dessen Vortrag er mit vielen Bildern durch eine Powerpoint-Präsentation bereicherte.

 

Beim Vortragsabend am Freitag Abend im Pfarrheim begrüßte der Referent alle anwesenden Pfarrangehörigen insbesondere Josef Ettl, dem er für seine Unterstützung sehr herzlich dankte.

Eingeladen hatte der Kath. Frauen- und Mütterverein, der sich über 50 Zuhörer ganz besonders freute.

 

Indien ist ein parlamentarischer Staat und ist Mitglied des Commonwealth. Flächenmäßig ist es mit 3.287.469 km² das siebtgrößte Land der Erde. Mit 1,23 Mrd. Einwohner ist es nach China das 2. größte der Erde und Neu Delhi ist seine Hauptstadt. Übrigens, die Entfernung von Deutschland nach Indien ist mit dem Flugzeug in 10 Stunden zu erreichen.

 

Das Klima ist maßgeblich vom Monsun geprägt. Im Norden gibt es zwei Monate nur 2 – 3 Grad. Ansonsten gibt es in Indien eine Regenzeit, eine kühle und eine heiße Jahreszeit.

Ausführlich berichtete Pfarrer John über die Sprache in Indien, das 1950 18 offizielle hatte. Die indischen Schüler müssen drei Sprachen lernen, zu denen „Hindi“ die Nationalsprache mit 40,22 % darstellt. Englisch ist die Amtssprache. Zudem gibt es vier unterschiedliche Alphabets. „Jana gana mana“ heißt z.B. die Nationalhymne, das auf Deutsch bedeutet: „Herrscher über den Geist des Volkes, Heil dir Indiens Schicksalslenker...“

 

Von der Religion Indiens erzählte Pfarrer John, dass 2001 sieben Religionen gezählt wurden, von denen der Hinduismus mit 900 Mill. die meisten Anhänger hat. Als zweitgrößte Glaubensrichtung folgt der Islam, während das Judentum eine religiöse Minderheit bedeutet und das Christentum sich als drittgrößte Religion beweist. In diesem Zusammenhang erzählte der Redner auch vom Apostel Thomas, der um 53 nach Christus mit jüdischen Händlern in den Süden Indiens reiste. Er missionierte die Malabarküste des Bundesstaates Kerala im südwestlichen Indien entlang und gründete eine Anzahl von Gemeinden und erbaute sieben Kirchen.

 

Pfarrer John erinnerte auch an Vasco da Gama, der 1498 den Seeweg nach Indien entdeckte. Es ging diesem nicht einfach um eine Entdeckerlust, sondern er wollte hauptsächlich die so genannte Gewürzroute erschließen, damit man die wertvollen Gewürze direkt von Indien nach Europa transportieren kann. Es war der Beginn der Kolonialisierung und auch der christlichen Mission. Dafür waren besonders die Jesuiten verantwortlich, von denen der Hl. Franz Xaver 1542 nach Indien kam. Heute gibt es 2,3 % Christen in Indien, 143 Diözesen, 158 Bischöfe und 5 Kardinäle.

 

Im Laufe des Vortrags zeigte Pfarrer John den Zuhörern eine Übersichtkarte vom Bundesstaat Kerala, die Heimat von Pfarrer John, sowie herrliche Gebäude wie die Pfarrkirche, sein Mutterhaus und noch einige mehr. Die Landwirtschaft ist eher auf industriebezogene Produkte, wie z.B. Kautschuk für die Gummiindustrie ausgerichtet, als auf die Produkte von Nahrungsmittel. Kerala produziert 92 % Gummi und 72 % Kakao, auch Bananen, Ingwer, Pfeffer, Muskat, Kaffee, Tee und noch vieles mehr. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr nicht unter 18 Grad. Im Juli gibt es fast 25 Regentage und es fällt jährlich 3.171 mm Regen.

 

Die Religion teilt sich auf in 56,20 % Hindu, Muslims 24,7 und Christen 19 %. Davon leben 60 % der Katholiken Indiens in Kerala, davon besuchen 95 % der Christen jeden Sonntag die Sonntagsmesse. Vor der Trauung muss sich die Frau einer dreitägigen Vorbereitung unterziehen, auch werden Familiengebetskreise organisiert, merkte der Redner an.

 

Feste werden groß gefeiert, bemerkte Pfarrer John, von denen er eine Menge Fotos mitgebracht hatte. Sie dauern mindestens zwei Tage und in Gegenden nehmen sie sogar 10 Tage kein Ende. Man besprengt sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser oder Puder und es wird ausgelassen gefeiert und es scheinen an diesen Tagen alle Schranken aufgehoben.

 

In die vielen Ausführungen über Kultur, Sprache, Natur zeigte der Referent sehr viele Bilder, wie das Taj Macal, es ist ein 59 m hohes und 56 m breites Mausoleum, das in Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh auf einer 100 x 100 m großen Marmorplattform errichtet wurde. Großmogul Shah Jaham ließ es für seine im Jahre 1631 verstorbene Frau erbauen.

Auch Tänze von elegant gekleideten Frauen zeigte der geborene Inder, viele Kinder und herrliche Kirchen. Er erzählte von 2000 Kindern in einer Schule, alle in Uniform, von wahnsinnig viel Verkehr, wo sich die Reisenden noch auf den Bussen oder sich auf den Waggons der Züge niederlassen.

 

Der äußerst außergewöhnliche Vortrag über Indien, den man noch Stunden ausweiten könnte, endete mit einigen Aufnahmen über Tänze der Inder und Pfarrer John bedankte sich bei den Anwesenden für ihre Aufmerksamkeit. Elisabeth Högerl vom FuMV überreichte an den Referenten ein kleines Präsent im Namen der Organisation für den interessanten Vortrag. Auch Josef Ettl bekam ein Präsent von Pfarrer John überreicht für seine Hilfe.

 

Foto: Bilder von Indien 2 – Hindu Tempel und 3 – Josef Ettl, Pfarrer John und Elisabeth Högerl

103 das Tay Macal

Foto zur Meldung: Hochinteressanter Vortrag über Indien
Foto: Hochinteressanter Vortrag über Indien

Der Frauen- und Mütterverein hat viel vor

(23.03.2014)

Rückblick auf eine Menge Aktivitäten – 17 treue Mitglieder geehrt

 

Prackenbach/Krailing. Ein rühriges Vorstandsteam von vier Frauen hat seit neuem die Führung des Frauen- und Müttervereins übernommen, die am Sonntag Nachmittag die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen hatten. In ihrem Rückblick gaben sie Rechenschaft über viele Aktivitäten und durften 17 Jubilare für langjährige Treue zum Verein auszeichnen.

 

Zur Generalversammlung  fanden sich von ca. 150 Mitgliedern 45 Frauen  im Pfarrheim ein, wo die Schriftführerin Helga Schnitzbauer neben den Anwesenden auch den Geistlichen Beirat Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte und das Ehrenmitglied Lidwina Lummer wegen Krankheit entschuldigte. Nach einem einstimmenden Gebet, bei dem man um den Segen der Gottesmutter bat, gedachten die Frauen der verstorbenen Mitglieder Zenta Kuffner und Anni Stiller, die man im letzten Jahr zu Grabe geleiten musste.

 

Im Jahresrückblick erinnerte Agnes Preiß unter anderem an die Teilnahme am Weltgebetstag und am Einkehrtag. Ein Kreuzweg wurde in Prackenbach und Krailing gehalten sowie Palmbüschel gebunden und verkauft. Die Schwabenkapelle war das Ziel einer Maiandacht und für Fronleichnam wurde wieder ein Blumenteppich gestaltet sowie eine ewige Anbetung organisiert. Schließlich beteiligte sich der Verein an der Feuerhauseinweihung in Krailing und auch der Jahresausflug war wieder eine gelungene Sache.

Bei der Diözesan-Wallfahrt steuerten die Frauen Neukirchen beim Hl. Blut an und  das Hauptfest wurde im September begangen. Des Weiteren besuchten die Frauen den Kunstmaler Hans Höcherl, die Mullberry Ranch und das Schloss in Miltach mit einem Abstecher am Ziegenhof sowie die Tagespflege von Peter Kuhn.

 

Ins Jahresprogramm hat die Organisation viele Aktivitäten aufgenommen: Osterkerzen basteln und Palmbüschelbinden stehen im April an und der Einkehrtag am Freitag in Viechtach, Kreuzweg wird in Prackenbach und Krailing gebetet und in Schwaben eine Maiandacht sowie ein Blumenteppich für Fronleichnam gelegt. Geplant ist eine Bibelwanderung in Kollnburg und ein evtl. Besuch in der Landesgartenschau in Deggendorf. Die Diözesan-Wallfahrt wird in diesem Jahr in Rohr gefeiert, wo man das silberne Jubiläum begehen kann. Auch die jährliche  Altötting-Fahrt will der Verein nicht missen und die Adventsfeier am 1. Adventsonntag beschließt das Jahr 2014.

Pfarrer John lud zum Schluss zur Fahrt zum Katholikentag in Regensburg ein, der von 28.5.-1. Juni stattfindet. Termine und Daten für die Veranstaltungen möge man zum jeweiligen Zeitpunkt aus dem Pfarrbrief oder der Zeitung nehmen.

 

Schatzmeisterin Hedwig Weber informierte schließlich über die Finanzen. Die übersichtlichen Eintragungen hatten zuvor Hedwig Vogl und Regina Hofbauer geprüft und in Ordnung befunden, so dass der Kassierin einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

Bevor die Frauen bei Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Teil übergingen, richtete Pfarrer John einige Worte an die Anwesenden, der es sehr bedauerte, dass von den Mitgliedern viele wegbleiben. Einige haben sogar keine Zeit, wenn sie eine Ehrung erhalten, das sei eine Schande, meinte er. Sie organisieren eine Wanderung, eine Maiandacht, dies seien Mittel zusammen zu kommen und sich auszutauschen. Desgleichen ein Kreuzweg. Bringen wir doch unsere Anliegen und unsere Schwierigkeiten in die Kirche, appellierte der Geistliche Beirat. Sein Wunsch war, sich wieder ein bisschen mehr zu organisieren und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

 

Für die einfühlsamen Worte dankte Helga Schnitzbauer Pfarrer John und bat die Mitglieder, in Zukunft zusammen zu helfen. Der Verein besteht nicht aus uns vier, meinte sie, wir sind für alles offen und für jede Hilfe und jede Anregung dankbar und evtl. auch für weitere Beisitzer und dankte allen für ihr Kommen.

 

Ehrungen: Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden von der 1. Sprecherin Elisabeth Högerl und Helga Schnitzbauer 17 Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet.

Für 20 Jahre: Rosa Weinfurtner, Helga Schnitzbauer, Elba Schneider, Renate Preuß, Olga Penzkofer, Rita Miethaner, Angela Kraus, für 30 Jahre: Rosmarie Hastreiter, Marianne Laumer, Anna Preiß, Rosa Rackl, Anna Wühr, Ottilie Wols, Margarete Lex, für 60 Jahre: Agnes Thanner, Anna Stelzl, Rosa Bielmeier

Dankend erwähnt wurde dabei auch Maria Fraundorfner für ihre 66 jährige Treue zum Verein.

 

Foto: Helga Schnitzbauer (Schriftführerin), Rosmarie Hastreiter, Anna Preiß, Elisabeth Högerl (1. Sprecherin), Rosa Rackl, Rosa Bielmeier,  Marianne Laumer, Agnes Thanner, Olga Penzkofer, Rita Miethaner und Pfarrer John Kodiamkunnel

Foto zur Meldung: Der Frauen- und Mütterverein hat viel vor
Foto: Der Frauen- und Mütterverein hat viel vor

Frauen- und Mütterverein besucht Pflegeinsel von Peter Kuhn

(22.01.2014)

Tagespflege- und Begegnungsstätte für Senioren auch in Prackenbach

 

Prackenbach/Krailing. Eine wunderbare Tagespflegeeinrichtung hat Peter Kuhn im Herzen von Prackenbach, mitten im Gemeindegeschehen geschaffen. Sein oberstes Ziel, das er verfolgt, ist dabei die Förderung der sozialen Beziehungen und die Aufrechterhaltung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens.

 

Bereits seit 1996 leitet der kompetente Gesundheits- und Krankenpfleger Peter Kuhn einen ambulanten Pflegedienst, bei dem er mit seinem Team die Menschen im häuslichen Bereich betreut, versorgt und Grundpflege oder medizinische Leistungen ein- oder mehrmals am Tag erbringt. Mit den Leistungen werden den Menschen die Möglichkeiten geboten, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung aufhalten und wohlfühlen zu können.

 

Anlehnend an seinen ambulanten Pflegedienst hat Peter Kuhn am 2. Dezember 2013 im Neubau von Roland Geiger in der Ortsmitte eine Tages- und Begegnungsstätte für Senioren eingerichtet, in die er 15 Senioren tagsüber aufnehmen kann und betreut werden.

Am Mittwoch haben ca. 50 Mitglieder vom Frauen- und Mütterverein Prackenbach/Krailing die Einrichtung besucht, die in zwei Gruppen aufgeteilt durch das Haus geführt wurden und die von den gepflegten Räumlichkeiten und der freundlichen Atmosphäre sehr angetan waren. In großen Aufenthaltsräumen mit einer Ruheecke sind Bewegungs- und Gruppenangebote wie z.B. Gedächtnistraining, Vorlesen, Singen und kreatives Gestalten geboten. Das besondere Highlight ist ein Snoezelenraum, in dem die Gäste mit Düften, Klängen, Licht und Farben zur Ruhe kommen können. Auch gemeinsame Aktivitäten werden mit Kochen, Backen oder kleinen Ausflügen gepflegt.

Den Angehörigen bringt die Tagespflege Entlastung im Betreuungsalltag, professionelle Tagesbetreuung und Pflege für ihren Pflegebedürftigen und Erfahrungsaustausch mit anderen Angehörigen.

Die Tagespflege kann von Montag bis Freitag außer Wochenende und Feiertage in Anspruch genommen werden.

 

Bei Bedarf werden die Senioren durch einen Fahrdienst ab 7.30 Uhr zu Hause abgeholt, erhalten in der Einrichtung eine komplette Tagesverpflegung sowie notwendige Pflegeleistungen unter anderem Medikamentengabe und werden durch qualifizierte, engagierte und freundliche Mitarbeiter bei einem abwechslungsreichen Tagesprogramm betreut, bis sie um 16.30 Uhr wieder abgeholt oder nach Hause zurückgebracht werden, wo sie nach einem Tag in der Tagespflege viel ausgeglichener sind, so Leiter Peter Kuhn lt Bestätigung der Angehörigen.

Für Pflegebedürftige, die allein wohnen und evtl. nicht mehr in der Lage sind, sich selber etwas zu kochen, hat die Einrichtung ein weiteres „Zuckerl“ anzubieten, nämlich ein Essen auf Rädern. Die Senioren können wählen zwischen Hauptgericht, Suppe und Nachspeise, was man sich nach belieben oder Tag bringen lassen kann. Das Essen bezieht die Tagespflege Kuhn aus der Küche des Altenheims St. Elisabeth in Viechtach täglich frisch.

 

Nach einem gemütlichen Kaffeeklatsch in einem der Aufenthaltsräume bedankte sich Elisabeth Högerl vom FuMV bei Peter Kuhn für die freundliche Führung durch die Räume mit einem Blumenstrauß.

 

Foto: - Peter Kuhn mit Elisabeth Högerl

Foto zur Meldung: Frauen- und Mütterverein besucht Pflegeinsel von Peter Kuhn
Foto: Frauen- und Mütterverein besucht Pflegeinsel von Peter Kuhn

Das erste Jahr mit Bravour bestanden – Ehrung langjähriger Mitglieder

(10.03.2013)

Die Vorstandschaft des Frauen- und Müttervereins blickt zurück

 

Prackenbach/Krailing. Nach 30 Jahren unermüdlichem Einsatz hat im letzten Jahr Lidwina Lummer das Zepter des Frauen- und Müttervereins in neue Hände gegeben, die mit Ottilie Wols und ihrem Team das erste Jahr mit Bravour bestanden. In ihrem ersten Rückblick gaben sie Rechenschaft über viele Aktivitäten und durften neun Jubilare für langjährige Treue zum Verein auszeichnen.

 

Zur Generalversammlung fanden sich am Sonntag von 159 Mitgliedern 40 im Pfarrheim ein, wo die stellvertretende Vorstandssprecherin Elisabeth Högerl zur Einführung ein geistlichen Wort vortrug, das lautete: „Herr mein Gott, lehre mein Herz, wo und wie es dich suchen, wo und wie es dich finden kann“...

Anschließend begrüßte die erste Vorstandssprecherin Ottilie Wols neben allen anwesenden Frauen im Besonderen die Jubilarinnen und nicht zuletzt den Geistlichen Beirat Pfarrer John Kodiamkunnel, der in seinen Begrüßungsworten die Freude zum Ausdruck brachte, dass es für ihn wirklich eine Ehre sei, hier bei den Frauen des Müttervereins zu sein. „Danken wir Gott für die Mitgliedschaft, in der wir uns treffen, miteinander beten und reden können.“ Er dankte ihnen für ihr Kommen und meinte: „wenn wir miteinander leben wollen, haben wir mehr Freude und Zufriedenheit.“ Am Ende wünschte er den Frauen eine schöne Zukunft, eine schöne Zusammenarbeit und alles Gute und Gottes Segen.

 

Da Pfarrer John schon wieder zu einem weiteren Termin in Eile war, nahm er anschließend mit Elisabeth Högerl die Vereinsehrungen vor. Ausgezeichnet wurden mit der Vereinsnadel in Silber: für 25 Jahre Erna Gierl, Fanny Schreiner, Dora Baumgartner, Johanna Schötz, Marianne Schötz und Renate Krieger.

Vereinsnadel in Gold erhielten für 40 Jahre: Maria Penzkofer und Thekla Holzapfel und für 50 Jahre Rosa Schedlbauer. 

 

Nach einem gemeinsamen „Vater unser“ für die verstorbenen Mitglieder erinnerte Schriftführerin Conny Haimerl in ihrem Jahresrückblick an zahlreiche kirchliche Veranstaltungen, so den Weltgebetstag der Frauen mit gemütlichem Beisammensein, zahlreiche Kreuzweggestaltungen und Maiandachten wurden gebetet, einen Einkehrtag gehalten und am Fronleichnamsfest teilgenommen und dazu einen Blumenteppich gelegt. Das Hauptfest des Müttervereins wurde ebenfalls gefeiert, wie die Diözesanwallfahrt nach Kehlheim organisiert. In vielen Oktoberrosenkränzen wurde die Muttergottes verehrt und schließlich mit 40 Teilnehmern die alljährliche Wallfahrt nach Altötting ausgerichtet.

 

Präsent war der Verein auch bei den örtlichen und gemeindlichen Vereinsfesten und bei der Standartenweihe in Kollnburg und der Fahrzeugweihe in Prackenbach vertreten. Neben Bastelabenden kam auch das Gesellschaftliche mit einer Wanderung am Großen Pfahl, einem verspäteten Muttertagsausflug nach Aiterhofen, der Teilnahme verschiedener Faschingsveranstaltungen und einer alljährlichen Adventsfeier mit 60 Mitgliedern nicht zu kurz.

 

Schatzmeisterin Hedwig Weber informierte über die Finanzen. Die Eintragungen hatte zuvor Agnes Preuß und Hedwig Vogl geprüft und keine Unstimmigkeiten festgestellt, so dass der Kassierin einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

Bevor die Frauen bei Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Teil übergingen, gab Elisabeth Kuffner noch eine lustige Geschichte zum Besten: „Da Schorsche mecht zum Frauenbund“ aber den Schorschi konnten die Frauen nicht brauchen, denn sie genossen es, endlich ein paar Stunden ohne ihre Männer zu sein.

 

In diesem Jahr hat der FuMV noch vieles vor: unter anderem werden

Kerzen- Palm- und Kräuterbüschel gebastelt und verkauft, Beteiligung an den Gartenfesten sowie Maiandachten und Oktoberrosenkränze werden gestaltet, einen Blumenteppich für Fronleichnam legen und einen Jahresausflug organisieren.

Auch steht die Diözesanwallfahrt nach Neukirchen beim HL. Blut wieder auf dem Programm, eine Wallfahrt nach Altötting, das Hauptfest im September mit Neuaufnahmen und schließlich die alljährliche Adventsfeier.

Außerdem informierte die Vorstandschaft die Mitglieder, dass Jubilare in Zukunft jährlich ausgezeichnet werden.

Termine und Daten für die Veranstaltungen möge man zum jeweiligen Zeitpunkt aus dem Pfarrbrief oder der Zeitung entnehmen. 

 

Foto: Maria Penzkofer, Elisabeth Högerl, Erna Gierl, Ottilie Wols, Thekla Holzapfel, Pfarrer John Kodiamkunnel

Foto zur Meldung: Das erste Jahr mit Bravour bestanden – Ehrung langjähriger Mitglieder
Foto: Das erste Jahr mit Bravour bestanden – Ehrung langjähriger Mitglieder

Vergelt´s Gott für 30 Jahre Tatkraft und Verantwortung im Frauen- und Mütterverein

(15.01.2012)

Die bisherige Schatzmeisterin Ottilie Wols übernahm das Amt von Lidwina Lummer

 

Prackenbach. 30 Jahre hat Lidwina Lummer in ihrer Eigenschaft als 1. Vorsitzende (1. Sprecherin) den Frauen- und Mütterverein geleitet, sich für die Mitglieder eingesetzt, Veranstaltungen, Fahrten, Gottesdienste und vieles mehr organisiert und im wahrsten Sinne des Wortes für den Verein ihr Herzblut gegeben. Für ihre viele Arbeit in all den Jahren, was jedoch als schöne Zeit bilanziert wurde, dankte ihr Pfarrer John am Sonntag-Nachmittag mit einem großen „Segnes Gott“.

 

Im dritten Anlauf waren die Mitglieder, die das ganze Nebenzimmer des Gasthauses Bergbauer füllten, zusammen gekommen, um eine neue Vorstandschaft zu wählen, da Lidwina Lummer aus gesundheitlichen Gründen sich für das Amt nicht mehr zur Verfügung stellen konnte. So leitete sie ihre letzte Versammlung und begrüßte neben der vollzähligen Vorstandschaft die anwesenden Mitglieder auf das Herzlichste und hieß auch Pfarrer John, der etwas später dazu gestoßen war, herzlich willkommen.

 

Anschließend erinnerte sie an den Heimgang von acht Mitgliedern, wobei man ihnen ein gemeinsames „Herr gib ihnen die ewige Ruhe“ betete. Es waren dies: Anna Sperl, Cäzilia Klement, Erna Wagner (2010) Katharina Schötz, Anna Schötz, Anna Rost, Ottilie Penzkofer und Maria Müller (2011).

 

Den Kassenbericht lieferte Ottilie Wols. Erwähnenswert sei, dass der Mütterverein neben diversen Spenden unter anderem auch für den Kirchenschmuck beigesteuert und für die Kirche in Krailing einen Betrag zur Verfügung gestellt sowie eine Reihe von Fahrten unternommen hat. Die Kassenprüfer Agnes Preiß und Hedwig Vogl hatten die Eintragungen der Kasse geprüft und in sauberem und einwandfreiem Zustand vorgefunden, so dass der Schatzmeisterin Entlastung erteilt werden konnte.

 

In ihrem Rückblick erinnerte Lummer an den Besuch der örtlichen Gartenfeste. Beim Schützenfest in Moosbach war man präsent und sich beim 80-jährigen Gründungsfest des SV Prackenbach und der Handwerker beteiligt. Bei der Verabschiedung von Pfarrer Rahm und beim Einzug von Pfarrer John hat der Verein mit großen Abordnungen teilgenommen und an Fronleichnam einen Blumenteppich gelegt.

Der jährliche Einkehrtag in Viechtach wurde besucht, den Weltgebetstag in der Pfarrkirche veranstaltet, die Diözesanwallfahrt nach Regensburg unternommen und mit der Pfarrei Moosbach eine Altöttingfahrt organisiert. Schließlich wurden Kräuter, Palmbüschel und Adventskränze gebastelt und gegen eine Spende an den „Mann“ gebracht. Der krönende Abschluss im November letzten Jahres war das 80-jährige Gründungsfest des Frauen- und Müttervereins, das als gelungenes Fest allseits großes Lob erntete.

Schließlich wurden 13 Mitgliedern ab 70 Jahren zum Geburtstag gratuliert und als  Neuzugang konnte sie Conny Haimerl-Brem in die Kongregation aufnehmen.

 

Die Leitung der anschließenden Wahl, die per Akklamation vorgenommen wurde, übernahm Helga Schnitzbauer mit Elisabeth Högerl als Wahlhelferin.

Wieder gewählt wurde die 2. Sprecherin Elisabeth Högerl und Schatzmeisterin Ottilie Wols. Als Schriftführerin stellte sich das neue Mitglied Conny Haimerl-Brem zur Verfügung. Auch die Fahnenträgerinnen standen fest. Diese sind Helga Schnitzbauer, Elisabeth Högerl und Anita Kellermeier.

Die Beisitzer sind Regina Hofbauer und Agnes Preiß.

 

Nun war noch das Amt der 1. Sprecherin zu vergeben, für die sich kein Mitglied zur Verfügung stellen wollte und schon die Auflösung des Vereins im Raum stand.

Doch schließlich stieß Pfarrer John dazu, der die Wahl für die Nachfolgerin von Lidwina Lummer in die Hand nahm. Er ließ alle schriftlich abstimmen und herauskristallisierte sich aus der Wahl Ottilie Wols. Sie nahm, wenn auch ungern, die Wahl an, knüpfte jedoch die Bedingung an, dass Lidwina Lummer sie ins Amt einführt, die ihr jegliche Hilfe anbot.

Nun musste für Wols eine neue Schatzmeisterin gewählt werden, dessen Wahl auf Hedwig Weber fiel.

Lidwina Lummer wurde einstimmig zur Ehrenvorsitzenden ernannt und wird weiterhin, wenn es ihre Gesundheit erlaubt, für gute Ratschläge zur Verfügung stehen.

Lidwina bedankte sich für die stete Unterstützung in all den Jahren sowie beim Geistlichen Beirat Pfarrer John für den wunderschönen Festgottesdienst im letzten Jahr, wobei sie dankend auch Pfarrer Karl Wohlgut erwähnte.

 

Pfarrer John richtete Worte des Dankes an Lidwina Lummer für die 30 Jahre Arbeit, die sie quasi Tag und Nacht für den Verein geleistet hat. Sie war der Mittelpunkt des Vereins und viele Menschen honorierten dies mit vielen guten Worten, so Pfarrer John. Im Namen des Vereins und aller anwesenden Frauen, oder derer, die schon in der Ewigkeit sind, spendete er ihr ein großes Lob. Er bat sie, der neuen Vorstandschaft weiter behilflich zu sein,“ denn wir brauchen ihre Unterstützung“ und gab ihr weiterhin gute Gesundheit auf den Weg. Auch der neuen Vorstandschaft wünschte  Pfarrer John alles Gute, viel Spaß und Erfolg in ihren neuen Ämtern.

Der Mütterverein hat eine große Bedeutung in der Kirche, betonte Pfr. John weiter. Denn wenn wir am Sonntag in die Kirche gehen, haben wir viel Gelegenheit, mit den Leuten zu reden, gute und auch schlechte Erfahrungen aus zu tauschen und sie nach ihrem Befinden zu fragen. Kranke oder auch oft einsame Menschen danken es ihnen, das macht unser Leben viel einfacher, meinte er und dankte zum Schluss allen Frauen für den steten guten Zusammenhalt.

 

Ottilie Wols dankte Pfarrer John für die schönen Worte. Sie versprach, sich in ihrem neuen Amt zu bemühen, um den Erwartungen gerecht zu werden und bat das Team um gute Zusammenarbeit. mh

 

Foto: Pfarrer John, Elisabeth Högerl, Lidwina Lummer, Helga Schnitzbauer, Ottilie Wols, Hedwig Weber, Agnes Preiß, Conny Haimerl-Brem

Foto zur Meldung: Vergelt´s Gott für 30 Jahre Tatkraft und Verantwortung im Frauen- und Mütterverein
Foto: Vergelt´s Gott für 30 Jahre Tatkraft und Verantwortung im Frauen- und Mütterverein

80 Jahre Frauen- und Mütterverein Prackenbach

(17.11.2011)

„Die Kultur des Herzens beginnt bei der Dankbarkeit“

Große Ehrung für Vorsitzende Lidwina Lummer für ihren 30-jährigen Einsatz

 

Prackenbach. „Die Dankbarkeit ist heute in den Himmel gestiegen und hat sogar die Leiter mitgenommen“, behauptete der Diözesan Geistliche Beirat der FuMV Karl Wohlgut in seiner beeindruckenden Predigt beim Festgottesdienst zum 80-jährigen Bestehen des Frauen- und Müttervereins, den er am Sonntag in Konzelebration mit dem Ortspfarrer Johannes Kodiamkunnel sehr feierlich zelebrierte.

Zum Schluss des Gottesdienstes wurde der Vorsitzenden Lidwina Lummer, für sie völlig überraschend, eine große Ehrung für ihr 30-jähriges Wirken zuteil, die Pfarrer Johannes als die Seele des Vereins bezeichnete.

Das Duo Ramona Haimerl und Annerl Bartl hat den Festgottesdienst mit ihren herrlichen Stimmen musikalisch ausgeschmückt, das Ulrike Altmann auf der Orgel begleitete.

 

Mindestens 70 Mitglieder, angeführt von der Geistlichkeit, zogen mit Standarte gemeinsam in die Kirche ein, das die Mesnerinnen sehr geschmackvoll ausstaffiert hatten, wobei den mittleren Gang die aus 80 Teelichtern gestaltete Zahl 80 zierte, welche die Frauen noch einmal an den besonderen Tag hinwiesen.

 

Pfarrer Wohlgut begrüßte die Mitglieder und übrigen Kirchenbesucher sehr herzlich und meinte, dass er nicht der neue Pfarrer, sondern Ruhestandspriester sei und seit 20 Jahren die Frauen- und Müttervereine betreut, die sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Zu ihrem 80-jährigen Fest meinte er, dass quasi drei Generationen Frauen als Seele der Pfarrei eingebunden seien. Als Lektorin fungierte die stellvertretende Diözesanvorsitzende Annemarie Herrmann.

 

In seiner Predigt zitierte er den russischen Dichter Turgenjew, in dessen Geschichte Gott ein großes Gastmahl gab und alle Tugenden dazu einlud. Alle kamen und waren glücklich und zufrieden. Doch zwei davon fielen Gott auf, die ungewöhnlich gut aussahen, sich aber untereinander nicht kannten und noch nie begegnet waren. Es waren die Güte und die Dankbarkeit – Die Güte hat es schwer, in der Welt Beachtung zu finden, und die Dankbarkeit tritt selten in Erscheinung, meinte dazu der Sprecher.

 

In einem Sprichwort „Undank ist der Welten Lohn“ würde dies kurz ausgedrückt, meinte der Geistliche und erzählte von einem Chirurgen eines Krankenhauses, welcher erzählte, dass viele Patienten, welche die Klinik verlassen, kein Wort des Dankes übrig hätten. Auch jede Mutter könnte von Enttäuschungen mit ihren Kindern und von undankbarer Gedankenlosigkeit in der Familie erzählen, meinte der Geistliche. Sie aber lassen sich nicht entmutigen und nehmen es schon als Dank und Anerkennung hin, wenn die Familienmitglieder mit ihren Sorgen immer wieder kommen und sich aussprechen. „Was kann die Mutti am besten“, fragte er einmal ein Kommunionkind, das ihm zur Antwort gab „Trösten“.

 

Dann ließ der Prediger die Undankbarkeit vom Gleichnis der zehn Aussätzigen in die Predigt einfließen. Alle bekamen eine neue Haut, nur einem ging die Heilung unter die Haut. Er kehrte um und gab Gott die Ehre.

Auch uns fällt es oft schwer „Danke“ zu sagen und pochen selbstbewusst nur auf unser Recht, betonte der Pfarrer. Bedenken wir, dass Danken von Denken kommt und schließlich bei Gott endet, es bringt uns Gott näher und führt die Menschen zueinander, bemerkte der Redner. Betrachten wir letztendlich das Leben Mariens, dann kommen wir zur Einsicht, was Dankbarkeit ausmacht, denn ihr ganzes Leben war geprägt von Dankbarkeit.

 

Schließlich zitierte Pfarrer Wohlgut Adolf Kolping, der zu einem priesterlichen Freund sagte: „Lehre sie, dankbar sein“ und meinte zu den Frauen, dass er dieses Wort an sie alle weitergeben möchte, denn die Dankbarkeit kostet nichts und tut Gott und den Menschen wohl.

Anschließend trugen fünf Mitglieder (Helga Pritzl, Hedwig Weber, Antonie Preisler, Helga Schnitzbauer, Ottielie Wols) die Fürbitten vor, die als Symbole einen Edelstein, ein Marienbild, eine Bibel, eine Kerze und eine Rose an den Altar trugen.

 

Zum Schluss sprach er allen ein herzliches Vergelt´s Gott aus, für alles was sie für die Gläubigen der Pfarrgemeinde in den vergangenen 80 Jahren ehrenamtlich geleistet haben wobei auch der Pfarrer stets auf sie zählen konnte. Er dankte der Vorsitzenden Lidwina Lummer, welche 30 Jahre die Geschickte des Vereins geleitet hat, für den Ärger dann und wann und die Freude, die sie anderen geschenkt hat und ermunterte alle Mitglieder, weiter zu machen und gab ihnen das Sprichwort mit auf den Weg: „Die Mütter sind das Herz der Welt und die Pfarrgemeinde Prackenbach soll nicht ihr Herz verlieren“.

 

„Wenn ich ein Glöcklein wär, schön wollt ich läuten“ sangen dann am Schluss des Gottesdienstes die beiden Sängerinnen am Chor zur allgemeinen Erbauung.

„Was wäre eine Pfarrei ohne die Menschen, für die es eine Selbstverständlichkeit ist, ihre „freie Zeit“ für ihre ehrenamtliche Arbeit zu opfern“, sprach anschließend Pfarrer Johannes in seiner Laudatio für Lidwina Lummer, die sich seit 30 Jahren in der Pfarrei als Vorsitzende des FuMV engagierte. Es erfülle ihn mit großer Freude, sie ehren zu dürfen.

 

In einem kleinen Rückblick erzählte er von ihrer Wahl im Dezember 1982, als sie ohne Gegenstimme das Amt der Vorsitzenden übernahm. Seit dieser Zeit setzt sie sich freiwillig für alle Aufgaben der Sprecherin ein. Es waren 30 wichtige Jahre für den Verein mit großen Erfolgen, begeisternder Ideen und großartiger Persönlichkeiten, lobte Pfarrer Johannes.

Als Zeichen der Freude und Anerkennung überreichte er eine Urkunde sowie einen Geschenkkorb aus der Hand der zweiten Vorsitzenden Elisabeth Högerl und beglückwünschte sie zu dieser Auszeichnung, verbunden mit dem aufrichtigen Dank für ihre 30 jährige und erfolgreiche Tätigkeit für Verein und Pfarrei und ihrer Treue zum Verein.

Auch die stellvertretende Diözesanvorsitzende Annemarie Herrmann überreichte eine Urkunde an Lidwina Lummer mit Dankesworten für ihre langjährige Tätigkeit und wünschte allen alles Gute, Kraft, Freude und Gottes Segen.

 

Gerührt trat Lidwina Lummer an den Ambo und dankte allen, die den Festgottesdienst so feierlich mitgestaltet haben und die Ehrungen, die man ihr angedeihen ließ. Ihr ganz besonderer Dank galt Pfarrer Wohlgut für die Messfeier und schönen Worte. Ein herzliches Vergelt´s Gott sprach sie Pfarrer Johannes für die Mitgestaltung und die großartige Unterstützung in den letzten Tagen aus sowie der stellv. Diözanvorsitzenden Annemarie Herrmann aus Plattling sowie den Chorsängerinnen Ramona Haimerl und Annerl Bartl für den herrlichen Gesang. Sie vergaß auch nicht den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck zu danken, den Ministranten sowie allen Kirchenbesuchern für die Mitfeier und nicht zuletzt allen Mitgliedern für ihr Kommen.

 

Beim „Alten Wirt“ in Krailing wurde anschließend das gemeinsame Mittagessen eingenommen und man saß anschließend noch bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen von Wirtin Marianne gemütlich beisammen, wo Pfarrer Wohlgut noch von lustigen Anekdoten berichtete und Pfarrer Johannes schließlich zum Geistlichen Beirat  des FuMV kürte. Um 15.30 Uhr war noch eine Dankandacht in der Filialkirche eingeplant, die Pfarrer Johannes als neuer Geistlicher Beirat sehr feierlich gestaltete und zum Schluss das Weihegebet der Diözese Regensburg vortrug. mh

 

Foto: Gruppenfoto am Altar: li. Pfr. Johannes, Mitte Lidwina Lummer links davon Annemarie Herrmann, ganz rechts Pfr. Wohlgut

                               

Foto zur Meldung: 80 Jahre Frauen- und Mütterverein Prackenbach
Foto: 80 Jahre Frauen- und Mütterverein Prackenbach

Muttertagsauflug in den unteren Wald

(24.05.2011)

Schweinhütt – Bibelgarten und der Toni-Hof war eine Reise wert

 

Prackenbach. Wenn auch der Muttertagsausflug wegen Terminüberschneidung verschoben werden musste, machte dies der guten Laune der Teilnehmer keinen Abbruch, als eine Verhältnis große Zahl von Frauen ihre Halbtagesfahrt in den unteren Wald antrat.

 

Ab Krailing über Prackenbach und Hetzelsdorf startete der Chef vom Busunternehmern Haimerl und Lidwina Lummer begrüßte alle Frauen, die sich bereits köstlich unterhielten. Sie freute sich sehr über die vielen Fahrtteilnehmer und erläuterte anschließend das Ziel und schon ging es mit zügiger Fahrt über Regen Richtung Schweinhütt.

 

In der dortigen Kirche wurde man von der Mesnerin schon erwartet, die sich sehr freute, mit ihnen die Maiandacht mitfeiern zu könne. Neben Gebeten und Liedern sangen Rosa Bielmeier und Traudl Fleischmann zweistimmig die Weihelitanei. Die Mesnerin war davon so angetan, dass sie sogar um die Texte bat und meinte: „So eine schöne Maiandacht hat es hier schon lange nicht mehr gegeben“ und erzählte, dass sie in Schweinhütt selber keinen Pfarrer haben. Lidwina Lummer bedankte sich bei der Mesnerin für die Gastfreundschaft und überreichte ihr eine Spende für einen guten Zweck.

 

Als nächstes Ziel wurde der Bibelgarten angesteuert, der um die Kirche angelegt ist. Frau Köppl vom Gartenbauverein Schweinhütt übernahm die Führung und erläuterte alles genauestens von der Entstehung bis zum heutigen Zeitpunkt. Nach ein paar Dankesworten von Lummer ging´s weiter nach Brandten zum Tonihof. Zur Überraschung der Gäste wurde man mit einem schneidigen Musikstück von Vater und Sohn der Familie Probst empfangen und in die gute Stube geführt.

 

Dort wurden die Prackenbacher mit Kaffee und Kuchen und einer reichhaltigen Brotzeit verwöhnt. Gute Unterhaltung in gemütlicher Runde war Trumpf, doch man musste auch wieder an die Heimfahrt denken. Nach einem Dankeschön für die Bewirtung wurden die Gäste wieder musikalisch zum Bus begleitet und verabschiedet.

 

Auf der Heimfahrt bedankte sich Lidwina Lummer bei jeder Teilnehmerin mit einem Negerkuss und einer Rose zum nachträglichen Muttertag. Alle waren sich einig, eine angenehme interessante Fahrt erlebt zu haben, wobei der Haimerl-Chef mit seiner humorvollen und sicheren Fahrweise seinen Beitrag dazu geleistet hat.

Foto zur Meldung: Muttertagsauflug in den unteren Wald
Foto: Muttertagsauflug in den unteren Wald

Zum 80. Geburtstag von Emma Kolbeck

(05.05.2011)

Sie war über 50 Jahre Mitglied beim Frauen- und Mütterverein

 

Grub /Parkstetten. Seit einigen Jahren ist sie gesundheitlich etwas angeschlagen, die liebenswerte Jubilarin Emma Kolbeck, die kürzlich bei ihrer Tochter Marianne in Parkstetten ihren 80. Geburtstag feiern konnte.

Ganz besonders freute sie sich über den Besuch einer Abordnung des Frauen- und Müttervereins aus Prackenbach, bei dem sie über 50 Jahre ein treues und sehr aktives Mitglied und bei Fahrten oder kirchlichen Veranstaltungen mit guter Laune und Humor dabei war. Die Frauen wünschten ihr alles Gute und dass sie sich in der neuen Umgebung gut einlebt, wo sie sich bis jetzt schon sehr wohl fühlt.

 

Zum Geburtstag gratulierten neben den Kindern und Enkeln auch Pfarrer Musiol und Bürgermeister Heinrich Krempl aus Parkstetten, die ihr in der neuen Heimat, wo sie seit Juli 2010 weilt, noch gute Gesundheit und einen zufriedenen Lebensabend wünschten.

 

Emma Kolbeck erblickte am 5. Mai 1931 auf dem „Christlhof“ in Lesmannsried, Gemeinde Drachselsried das Licht der Welt, wo sie mit zwei Brüdern aufwuchs und dort auch die Schule besuchte.

Im Jahre 1952 gab sie dem Bauerssohn Karl Kolbeck aus Grub (Gmd. Prackenbach) das Jawort und hielt Einzug auf seinem stattlichen Hof.

 

Mit großem Elan stürzte sich dann das junge Paar in den landwirtschaftlichen Betrieb, den sie 50 Jahre gemeinsam bewirtschafteten und bald erfüllte Kinderlachen das Haus. Vier Töchter und ein Sohn wuchsen heran und drängten nach den ersten Volksschulklassen auf höhere Schulen. Mittlerweile sind alle bis auf Sohn Christian, der das Anwesen übernommen hat, ausgeflogen und haben sich ihr eigenes Nest gebaut.

 

Schwer traf es die Jubilarin, als Ehemann Karl im Jahre 2004 verstarb, doch die Kinder und ihre Vitalität  halfen ihr über die erste schwere Zeit hinweg. Besonders wichtig in ihrem Leben war die Kirche und ihr unerschütterlicher Glaube.

 

Da seit einiger Zeit die Beine gar nicht mehr recht wollen, hat Tochter Marianne die Jubilarin zu sich genommen, die es der Mutter an nichts fehlen lässt. Die Freude ist jedes Mal groß, wenn auch die übrigen Kinder und Enkel zu Besuch kommen und sich alle um die Mutter und Oma scharen, deren größter Wunsch es ist, dass ihr der Herrgott noch viele gesunde und zufriedene Jahre gönnen möge.

 

Foto: Irmgard Kolbeck mit Theo einem Enkel der Jubilarin

Lidwina Lummer, Anneliese Muhr, Ottilie Wols vom Mütterverein und Jubilarin Emma Kolbeck

Foto zur Meldung: Zum 80. Geburtstag von Emma Kolbeck
Foto: Zum 80. Geburtstag von Emma Kolbeck

Kreuzwegandacht und Mitgliederversammlung

(03.04.2011)

Neuwahl scheiterte – Ein endgültiges Erlebnis soll es im Mai geben

 

Prackenbach/Krailing. Beim Frauen- und Mütterverein standen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, zu der man am Sonntag Nachmittag ins Gasthaus Bergbauer in Prackenbach eingeladen hatte, Neuwahlen auf dem Programm. Leider kam es zu keinem endgültigen Ergebnis, so dass man im Mai eine weitere Zusammenkunft ansetzte, wobei bis dahin ein vorläufiges Team feststehen sollte.

 

Vorausgegangen war ein Kreuzweg in der Pfarrkirche, den der Geistliche Beirat Pfarrer Johann Christian Rahm gestaltete. Er gedachte dabei aller Heimgegangener und der zuletzt verstorbener Mitglieder: Anna Sperl, Cäzilie Klement, Erna Wagner und Katharina Schötz.

 

Anschließend hieß im Gasthaus Bergbauer die Vorsitzende Lidwina Lummer alle recht herzlich willkommen und dankte Pfarrer Rahm, dass er sich Zeit genommen hatte, mit dabei zu sein. Obwohl sie es sehr bedauerte, dass die junge Generation mit Abwesenheit glänzte, dankte sie den ca. 30 anwesenden  Mitgliedern (von 175) für ihr Interesse.

 

In seinem geistlichen Wort sprach Pfarrer Rahm vom Kreuzweg, den Jesus für uns gegangen ist und den viele Menschen begleitet haben. Auch wir brauchen Menschen, die uns auf unserem Lebensweg begleiten, möge er krumm, steinig oder gerade verlaufen und die uns immer wieder Erleichterung geben bis zur Osterherrlichkeit.

 

Über die Finanzen des Vereins berichtete Schatzmeisterin Ottilie Wols. Angela Preiß und Hedwig Vogl hatten die Kasse geprüft und eine mustergültige Führung bestätigt, so dass der Kassierin Entlastung erteilt wurde.

Man war sich einig, gut gewirtschaftet zu haben. In diesem Zusammenhang sei auch erwähnenswert, dass in den vergangenen Jahren neben vielen Ausgaben für soziale Zwecke viele Spenden, unter anderem für die Osterkerze oder den Maialtar in heimische Bereiche flossen.

 

Anschließend wurde der jährliche Rückblick der Schriftführerin Olga Penzkofer von Helga Schnitzbauer vorgetragen, da diese zwecks Krankheit ihrer Eltern entschuldigt war.

Sie erinnerte dabei an die Beteiligung aller kirchlichen und örtlichen Vereinsfeste, insbesondere beim 125-jährigen Gründungsfest des KuRV. Bei der Diözesanwallfahrt nach Regensburg und beim Einkehrtag in Viechtach war man vertreten, Oktoberrosenkränze und Kreuzwege wurden gebetet und das kirchliche Hauptfest gefeiert. Ein Faschingsball wurde organisiert und beim Kräuterbüschel- und Adventkränze basteln und verkaufen sowie Plätzchen backen waren die Frauen ebenfalls gefordert. Und schließlich stand auch noch ein vereinseigener Familiennachmittag, eine Tanzveranstaltung in Schwaben und eine Wallfahrt nach Altötting auf dem Programm.

 

Elisabeth Högerl berichtete, dass sie mit Gisela Miethaner im letzten Jahr ein wöchentliches Nordic-Walking und einen gelungenen Faschingsball organisierten. Sie besuchten die Staudengärtnerei, eine Weinprobe in Schwaben, den Faschingsball in Kollnburg und den Kehraus in Viechtach und gebastelt wurde zudem bei Karina Fleischmann.

 

Nach einer Stärkung mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen sprach Lidwina Lummer das Thema Neuwahl an. Sie sagte, dass sie aus gesundheitlichen und Altersgründen für das Amt der Vorsitzenden nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung stehen könne und sich evtl. nur noch um kirchliche Belange kümmern könnte. Es läge ihr sehr am Herzen, dass sich jüngere Frauen dem Verein beitreten und sich dort engagieren sollen.

Pfarrer Rahm meinte, dass der Mütterverein in der Vergangenheit sehr viel bewerkstelligt habe und in jedem Fall eine tragende Säule der Pfarrfamilie ist, darum sollte der seit 80 Jahren bestehende Verein schon im guten Sinne weiter geführt werden. Wenn sich die Älteren nicht mehr zur Verfügung stellen können, wäre es schon zweckmäßig, wenn junge Leute nachziehen. In der Jugendarbeit wird manchmal ein Team gebildet, wenn sich keine Vorstandschaft zusammen findet. Er plädierte, wie auch Lummer für eine weitere Veranstaltung, wobei man sich bis dahin unbedingt um Kandidaten bemühen sollte, aus denen sich dann ein festes Team herauskristallisiert.

 

Nach einem kurzen Rückblick über die 30 Jahre ihrer Amtszeit gab es Blumen und ein Danke für Pfarrer Rahm, Ottilie Wols, Elisabeth Högerl und Fahnenträgerin Helga Schnitzbauer sowie zum 50. Geburtstag für das langjährige Vorstandsmitglied Regina Hofbauer und bedankte sich schließlich bei Pfarrer Johann Christian Rahm und den Mitgliedern für ihr Kommen.

In Krailing waren die Hexen los – Der Weiberball war mit großem Erfolg gekrönt

(29.01.2011)

Nach fünf Jahren Pause wieder ein Faschingsball beim Frauen- und Mütterverein

 

Prackenbach/Krailing. „Hexerei und Zauberei“ hieß das Motto des neu belebten Weiberballs des Frauen- und Müttervereins am Samstag im Gasthaus „Zum Alten Wirt“ in Krailing. Mit dieser Bezeichnung wurde der Nagel auf den Kopf getroffen, denn von den ca. 150 Ballbesuchern waren mindestens 90 % einheitlich in ein Hexenoutfit gehüllt. - Kurze oder lange elegante Röcke, schwarze Umhänge, lange Strähnen in grau oder schwarz und das i-Tüpfchen besorgte ein riesengroßer Hexenhut. Natürlich war das Gesicht hexenmäßig geschminkt, oft schaurig „greislig“ die einen und oft kaum erkennbar aufgemöbelt die anderen.

 

Die junge Gruppe des Frauen- und Müttervereins hatte sich mit ihrem Ideenreichtum mächtig angestrengt, um mit ihren Einlagen den Gästen einen lustigen und unvergesslichen Abend bieten zu können. Auch die bewährten Viechtacher Baum, (Beppe Muhr und Willi Preiß) hatten sie eine gute Wahl getroffen, denn aus ihrem reichhaltigen Repertoire kramten sie nicht nur Walzer und Polka, sondern auch Bayerische und Twist hervor, so dass das Parkett ständig von Tänzern belagert war und manche zwischendurch das T-Shirt wechseln mussten, wenn die Schweißperlen zu üppig flossen. Auch Schunkelwalzer und Polonaise trugen zur allgemeinen Hochstimmung bei.

 

Gisela Miethaner vom Vorstandsteam freute sich sehr über die vielen lustigen Frauen, die nicht nur aus Prackenbach und Krailing, sondern auch aus Kollnburg, Kirchaitnach, Viechtach und Moosbach gekommen waren und auch der Geistliche Beirat Pfarrer Rahm hatte sich als Hexenmann verkleidet und mischte sich unter das lustige Volk.

 

Es war einfach toll, mit welch einfallsreichen Verkleidungen die Ballbesucher glänzten. Die Jury hatte es wahrlich nicht leicht, bei der Maskenprämierung die Ränge gerecht zu zuordnen, so dass ihnen als die originellsten Kostüme zwei furchterregende Hexen aus Moosbach erschienen, die mit Recht den ersten Preis verdienten. Sieben Hagengruber Hexen qualifizierten sich für den zweiten Platz und auf den dritten Platz landete eine Fußballmannschaft, flotte Mädels aus Krailing, echte Bayern Fan. Weitere Preise erhielten zwei Hexen aus Prackenbach und fünf aus Kühberg.

 

Zu einem sportlichen Wettbewerb rief anschließend Gisela Miethaner auf, wofür sie fünf Kandidaten aus dem Publikum anheuerte. Zunächst mussten sie unter dem Gelächter der Umstehenden Tennisbälle in ein Weckglas blasen, was sich nicht als leicht herausstellte. Dann stellte man ihnen die Aufgabe, mit dem Mund einen Teebeutel möglichst weit zu werfen und als drittes stand ein Eierlauf auf dem Programm. Wohlgemerkt, diese Kandidaten wurden zunächst mit Klarsichtfolie eingewickelt. Dann galt es, mit einem Ei auf einem Löffel, den man ihnen in den Mund steckte, möglichst weit zu kommen. Schließlich durften sich die besten Sportler auf ein Geschenkpaket freuen: Ein „Weinabend“ in Form einer Zwiebel war der 1. Preis, eine Schlossbesichtigung, die man als Vorhängeschloss symbolisierte erhielt der zweiten Rang und letztendlich gab als dreiteiliges Reiseset drei Plastiktüten verschiedener Größen.

 

Als die Uhr schon auf Mitternacht zurückte, wurde einer Ballbesucherin (Daniela Brem) zum 30. Geburtstag gratuliert, woraus sich ein lautstarkes Hexenspektakel entwickelte. Begleitet von vielen Sprüchen wurden in eine große Schüssel verschiedene Getränke gefüllt, das die große Hexenmeute schließlich mit überdimensional langen Strohhalmen und unter großem Geschrei herausschlürfte.

 

Die Organisatoren waren sehr erfreut über den Erfolg ihres Faschingsballs und dankten zum Schluss den Besuchern für ihr Kommen und wünschten eine gute Heimfahrt, leider bei eisigen Temperaturen.

 

Fotos: laute Hexenmeute   

          Hexen aus Moosbach (1. Preis)

          Hagengruber Hexen (2. Preis)

          Fußballer aus der LJ Krailing (3. Preis)

          Tennisball-blasen – der Pfarrer versuchte sein Glück – 

          re. Gisela Miethaner und li. Alwine Kuffner

          Eierlaufen

          Hexenspektakel mit Geburtstagskind Daniela Brem

          erste re.

Foto zur Meldung: In Krailing waren die Hexen los – Der Weiberball war mit großem Erfolg gekrönt
Foto: In Krailing waren die Hexen los – Der Weiberball war mit großem Erfolg gekrönt


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