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Handwerkerverein Prackenbach

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Johann Feldmeier

Waldweg 2
94267 Prackenbach

Telefon (09944) 9518

 

 


Aktuelle Meldungen

Das 11. Starkbierfest war wieder sehr gut besucht

(19.03.2017)

Jugendchor gestaltete Gedenkgottesdienst

 

Prackenbach. Das traditionelle Starkbierfest, bei dem der Handwerkerverein in der Fastenzeit wieder mit einem Gedenkgottesdienst seiner verstorbener Mitglieder gedachte, war trotz des schlechten Wetters wieder mit großem Erfolg gekrönt. Bei diesem Gottesdienst hatten sich die Mitglieder mit einer Fahnenabordnung vor dem Gasthaus Bielmeier versammelt und zur Kirche marschiert, wo Pfarrer Josef Drexler mit der versammelten Gemeinde einen sehr feierlichen Gottesdienst zelebrierte und Claudia Frohnauer den Lesungstext und die Fürbitten vortrug.

 

Für den Termin des Starkbierfestes hatte man sich heuer den 3. Fastensonntag ausgesucht, zu dem Pfarrer Drexler die Anwesenden und insbesondere die Mitglieder des Handwerkervereins zum Gedenkgottesdienst sehr herzlich begrüßte. Dieser wurde vom Jugendchor Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek in einmaliger Manier ausgeschmückt. Am E-Piano Eva-Maria Eidenschink und Simon Eidenschink an der Gitarre, denen Pfarrer Drexler am Ende des Gottesdienstes sehr herzlich für ihr Engagement dankte und die Gottesdienstbesucher einen langanhaltenden Applaus spendeten.

 

In seiner Predigt knüpfte Pfarrer Drexler an das Evangelium von der samaritischen Frau an, die sich von fünf Männern ein Mehr an Leben versprach. „Aus wie vielen Quellen, von denen wir uns ein Mehr an Leben versprachen, haben nicht auch wir schon geschöpft“, meinte Pfarrer Drexler? Vielleicht muss auch für uns so manche Quelle erst versiegen, bevor wir bereit sind, aus der wahren Quelle zu trinken, Jesus Christus, die das Wasser des ewigen Lebens ausströmt“.

 

Nach dem Gottesdienst hatte der Handwerkerverein zum 11. Starkbierfest eingeladen, wo sich schon um 11.00 Uhr das Pfarrheim mit Gästen füllte. Dort begrüßte der Vorsitzende Hans Feldmeier die Gäste insbesondere Pfarrer Drexler, dem er auch zum Namenstag gratulierte und ihm für den feierlichen Gottesdienst sehr herzlich dankte. Ein weiterer Gruß galt dem 1. Bürgermeister Andreas Eckl mit der Partnerin Manuela, dem 2. Bürgermeister Michael Kellermeier mit der Familie, einigen Gemeinderäten, allen örtlichen Vereinen mit ihren Vorständen und allen Gästen, die zum Fest gekommen waren.

Von den befreundeten Handwerkervereinen konnte Feldmeier auch eine starke Abordnung des Patenvereins Kollnburg mit Vorstand Sepp Wolf und Viechtach mit Alois Pinzl begrüßen.

Seinen Dank richtete Feldmeier anschließend an die Vereinsmitglieder, die sich sehr zahlreich am Gottesdienst beteiligten, dem Küchen- und Thekenpersonal für die tatkräftige Unterstützung, nicht zuletzt den Kuchenspendern und den Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck und wünschte allen Anwesenden einen schönen Sonntag, gute Unterhaltung und guten Appetit.

 

Foto: stehend Hans Feldmeier und Pfarrer Drexler bei der Begrüßung

Foto zu Meldung: Das 11. Starkbierfest war wieder sehr gut besucht

Lob von Bürgermeister Eckl – der Handwerkerverein hat im letzten Jahr viel geleistet

(11.03.2017)

Rückblick und Ehrung langjähriger Mitglieder

 

Prackenbach. Nach 25 Jahren hat der Handwerkerverein wieder einen Faschingsball ausgerichtet und Einigkeit und Zusammenhalt bewiesen. Dies stellte Vorsitzender Hans Feldmeier erfreut fest, als er am Samstag bei der Generalversammlung einen Rückblick über die vielen Aktivitäten im letzten Jahr berichtete.

 

Im Vereinslokal Bielmeier konnte der Vorsitzende neben 25 Mitgliedern auch die Ehrenmitglieder Michael und Luise Bielmeier und Ferdinand Holzer sowie die beiden Bürgermeister Andreas Eckl und Michael Kellermeier sowie die anwesenden Gemeinderäte begrüßen. Dann bat er die Versammlung um eine Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden, die man im letzten Jahr zu Grabe geleiten musste. Es waren dies Norbert Farnbacher, Franz Fischl, Johann Schedlbauer, Manfred Schötz und den langjährigen Vorstand Kurt Sobania Senior.

 

Nach dem Verlesen des Protokolls zur letzten Generalversammlung am 05.03.2016 durch Peter Schötz verlas Schatzmeisterin Claudia Frohnauer den Kassenbericht für das Jahr 2016, welche die Kassenprüfer Reinhold Högerl und Johannes Högerl in Ordnung befanden, so dass der Schatzmeisterin einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

In seinem Bericht bedankte sich Vorsitzender Hans Feldmeier zunächst bei allen Mitgliedern, die den Verein unterstützt haben, sei es bei anfallenden Arbeiten und der Teilnahme an den Veranstaltungen. Sein Dank galt auch der gesamten Vorstandschaft für ihre tatkräftige und hervorragende Zusammenarbeit im abgelaufenen Vereinsjahr. Er erinnerte an neun Vorstandschaftssitzungen, um die Belange des Vereins zu regeln. Zudem habe man 12 Jubilaren persönlich und sechs mit einer Glückwunschkarte zu runden Geburtstagen gratuliert.

Das Starkbierfest wurde zum 10.Mal ausgerichtet und auch der Faschingsball war ein voller Erfolg, wobei er allen für die Hilfsbereitschaft herzlich dankte. Traditionsgemäß wurde wieder ein Maibaum aufgestellt und dankte dabei den Familien Högerl und Heiland für ihren Einsatz, ohne deren Hilfe eine Aufstellung schwer möglich wäre.

 

Des Weiteren beteiligte sich der Verein neben den kirchlichen Veranstaltungen und den Beerdigungen von Vereinsmitgliedern. Er war auch an den Gartenfesten der örtlichen Vereine präsent und besuchte die auswärtigen Feste mit großen Abordnungen, so das 120-jährige Gründungsfest in Pillnach, das Burgfest beim Patenverein in Kollnburg oder das Oktoberfest in Viechtach.

 

Zum Schluss seiner Ausführungen nahm der Vorsitzende mit Bürgermeister Andreas Eckl die Ehrung langjähriger Mitglieder vor und dankte ihnen für ihre Treue zum Verein.

Es waren dies für 40 Jahre: Franz Eidenschink, Johann Gierl, Alfred Kutzer, Josef Weber und Johann Weinfurtner.

 

In seinem Grußwort überbrachte Bürgermeister Andreas Eckl auch die Grüße im Namen der Gemeinde, die von der Tradition des Handwerkervereins lebt, denn das Handwerk hat Stellenwert. Er lobte seine Verantwortlichen, die das ganze Jahr über sehr viel geleistet haben und bei allen Veranstaltungen präsent ist. Auch bis von den Gemeindegrenzen kam diesbezüglich Lob für den Handwerkerverein Prackenbach, so der Bürgermeister, ganz zu schweigen von dem Faschingsball, den der Verein auf die Beine stellte und das traditionelle Starkbierfest, das am Sonntag über die Bühne geht, sei immer gut angekommen. Er wünschte dem Verein, dass es so gut weiter läuft.

 

Einen besonderen Dank richtete Feldmeier zum Schluss an die tatkräftige Unterstützung, verbunden mit der Bitte, dass dies auch im kommenden Vereinsjahr so bleiben möge und lud alle zum bevorstehenden Starkbierfest am Sonntag 19.03.2017 mit einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder ein.

Außerdem erinnerte er an das Ende seiner seine Amtszeit im nächsten Jahr und man möge sich über einen Nachfolger Gedanken machen.

 

Foto: Franz Eidenschink, Bürgermeister Andreas Eckl, Josef Weber, Claudia Frohnauer, Hans Feldmeier und Alfred Kutzer

Foto zu Meldung: Lob von Bürgermeister Eckl – der Handwerkerverein hat im letzten Jahr viel geleistet

Nach 25 Jahren wieder ein Handwerkerball – und er war mit nahezu 250 Gästen ein voller Erfolg

(21.01.2017)

Das Highlight des Abends waren die flotten „High Mountain Line Dancers“

Einfallsreiche Kostüme und Masken – ein „Harem“ ergatterte den 1. Preis

 

Prackenbach/Krailing. Das hatte Vorstand Hans Feldmeier nach 25 Jahren „Sendepause“ nicht erwartet, dass der Handwerkerball am Samstag eine, in jeder Hinsicht tolle Veranstaltung werden würde. - Kein Wunder, die Verantwortlichen hatten keine Kosten und Mühen gescheut – und der überwältigende Besuch mit viel Jungvolk, Mittelalter und Junggebliebenen, die den Fleischmann-Saal bis ins letzte Eckchen füllten, kamen den ganzen Abend auf ihre Kosten.

„Ma derf blos wos arichten, meinte auch sehr erfreut der Krailinger Franz Mothes über den zahlreichen Besuch“, „de Leit kemmand scho“.

 

Mit der Spitzen- Kapelle der Bayerwald-Buam hatte man eine gute Wahl getroffen, welche die überwiegend kostümierten und einfallsreichen Masken oder elegant gekleideten Tanzpaare ständig auf die Tanzfläche lockten. Sie holten aus ihrem reichhaltigen Repertoire nicht nur Walzer und moderne Rhythmen, sondern auch Schunkelwalzer hervor, so dass den ganzen Abend eine tolle Stimmung herrschte. Tolle Kostüme wie Nonnen und Padres, Scheichs mit Harem, Matrosen, ein Zirkusdirektor, eine schaurig schöne Hexe sowie Mariechen und Waltraud und noch mehr, bevölkerten den Saal.

Hans Feldmeier bedankte sich für ihr überwältigendes Kommen. Er erwähnte entschuldigend BM Andreas Eckl, der zwecks „Vaterschutz“ beim „kl. Bürgermeister“ verhindert und dafür 2. Bürgermeister Michael Kellermeier vertreten war. Er hieß alle Orts-und Nachbarvereine mit ihren Vorsitzenden herzlich willkommen, insbesondere den Patenverein aus Kollnburg und die Handwerker aus St. Englmar, die Wirtsleut Albert und Marianne sowie die Redakteurin Lisa Wieland, der er für den Vorbericht in der Aktuellen dankte. Er vergaß auch nicht Peter Hastreiter für die Parkplatzbeschaffung und allen Helfern vom Handwerkerverein.

Der Vorsitzende erwähnte auch, dass jede Eintrittskarte an einer Verlosung teilnimmt wobei sich anschließend 17 Besucher über wertvolle Preise freuen durften. Den Sponsoren der Preise dankte er sehr herzlich.

 

Als nächstes kündete der rührige Moderator zwei Auftritte der kessen „High Mountain Line Dancers“ unter der Leitung von Regina und Sandra Hofbauer, mit wechselndem Outfit an. Die quicklebendigen Mädels mit ihren gelenkigen Beinen führten die Zuschauer mit ihrem Tanz zunächst in die Welt des Rocken Roll und legten zu später Stunde noch einen „Country-Auftritt“ auf´s Parkett. Es war eine absolute Schau. Stürmischer Beifall und Zugaberufe begleiteten sie.

Nach einem Dankeschön-Schnäpschen in der Bar war Maskenprämierung angesagt. Bei einer Polonaise präsentierten sich eine Reihe von einfallsreichen Gruppen und Masken, für die Jury keine leichte Aufgabe. Sieger wurde der „Harem“ eine originelle Gruppe aus dem „Orient- Prackenbach“. Nicht minder einfallsreich war das Pärchen „Mariechen und Waltraud“, aus Fernseh-Aufzeichnungen hinreichend bekannt. Aus dem nahen Boxberg waren sie angereist und freuten sich über den 2. Platz und eine flotte Cowboy-Gruppe, alle aus Prackenbach, ergatterte den 3. Rang. Schließlich machten sich bunte Perücken zurecht und zum Fürchten schön zeigte sich eine bucklige Hexe. Alle wurden sie für ihre Mühen mit einem Preis belohnt.

 

Mit stimmungsvollen Melodien wurde noch lange getanzt und es herrschte eine tolle Stimmung bis im Osten schon der Morgen graute. Fazit der Ballbesucher vor allem auch der älteren Semester: Es war ein schöner und lustiger Abend, hoffentlich gibt es ein Comeback.

 

Fotos: 1 – Begrüßung durch Hans Feldmeier, 2 – High Mountain Linde Dancers- 4 –Line-Dancers, 5 – Mariechen und Waltraud, 6 – Dancers mit Feldmeier, 7 – Maskenprämierung, 8 – auch Franz Mothes freute sich über den guten Besuch, 9 – ein buntes Volk

Foto zu Meldung: Nach 25 Jahren wieder ein Handwerkerball – und er war mit nahezu 250 Gästen ein voller Erfolg

Nach 25 Jahren wieder „Helau“ bei Handwerkern

(12.01.2017)

Verein setzt Tradition fort – Früher rund zehn Faschingsbälle pro Saison in der Gemeinde

 

Quelle: Viechtacher Anzeiger

 

Prackenbach. Lang, lang ist’s her, dass der Handwerkerverein Prackenbach mit der langen Tradition von Faschingsbällen in der Gemeinde Prackenbach gebrochen hat. Doch heuer wagt der Vorsitzende Hans Feldmeier mit seinem Team einen Neustart: Am Samstag, 21. Januar, veranstaltet der Handwerkerverein seinen ersten Faschingsball seit 25 Jahren. Weil in Prackenbach selbst kein Saal mehr zur Verfügung steht, findet die Faschingsgaudi im Saal des Gasthofes Albert Fleischmann „Zum Alten Wirt“ in Krailing statt.

 

Schriftführer Peter Schötz hat in den alten Protokollen des Vereins gestöbert und ist dort auch auf den Grund gestoßen, warum so lange kein Ball mehr organisiert wurde: Aus einem Generalversammlungsprotokoll vom 10. April 1992 geht hervor, dass die Versammlung beschlossen hat, ab dem Jahr 1993 keinen Faschingsball mehr zu veranstalten – wegen des immer größer werdenden finanziellen Defizits. Früher hatte der 1911 gegründete Handwerkerverein ab 1930 jährlich einen Jahrtag und einen Ball, was in der Versammlung vom 9. Februar 1930 beschlossen worden war.

Die Bewerber für die musikalische Gestaltung wurden in der Folgezeit immer mehr. In der Generalversammlung vom 9. April 1933 wurde deshalb über die Angebote der Musikkapellen Kollnburg, Kirchaitnach und Prackenbach abgestimmt. Die Wahl brachte das Ergebnis, dass die Musikkapelle Prackenbach, unter der Leitung des Musikmeisters Haseneder, zu spielen habe. Zu einem Preis von 12,50 Mark für mindestens fünf Musiker wurde die Musikkapelle Prackenbach für die kommenden Jahrtage mit Bällen verpflichtet. Dem Jahrtag ging in aller Regel ein Gottesdienst voraus.

In der Zeit bis nach dem Zweiten Weltkrieg, und auch noch später, hatten die meisten Vereine einen Vereinsdiener. So auch der Handwerkerverein Prackenbach. Einer der letzten noch aktiven Vereinsdiener war Franz Bemmerl aus Hinterhagengrub. Dieser war unter anderem bei den Einladungen für Jahrtag, Generalversammlung und Bälle stets zu Diensten. Er führte dieses Amt ab 1949 bis in die 70er Jahre aus.

Zur damaligen Zeit konnte man Prackenbach durchaus als Faschingshochburg bezeichnen, wie aus den Recherchen hervorgeht: Die Termine für Bälle bis zum Ende des Faschings waren in Prackenbach immer voll ausgebucht oder gar doppelt belegt. So waren zum Beispiel Ende der 70er Jahre innerhalb der Gemeinde immer zehn bis elf Faschingsbälle der Freiwilligen Feuerwehren Prackenbach, Krailing, Moosbach und Tresdorf, der Schloßschützen Krailing, des Schützenvereins Edelweiß Moosbach, des SV Moosbach, des SV Prackenbach, der Landjugend Prackenbach, des Heimatvereins Prackenbach und des Handwerkervereins Prackenbach. Für Jung und Alt war das die „Hochsaison zum Ausgehen“.

In den Anfangszeiten spielte immer eine Blaskapelle. Meistens die vom Ort oder als es später keine ortsansässige mehr gab, eben die Kapelle, die auch auf Beerdigungen für die verstorbenen Mitglieder spielte. Damals wurde auch bei der Musik noch „eingestochen“ – um einen gewünschten Tanz zu bestellen. Als die Ausgehfreude der „Hiesigen“ nachließ und man sich mehr auf die Jugend konzentrierte, musste natürlich eine „Spitzenkapelle“ zum Tanz aufspielen, die dann auch Fans mitbrachte. Obwohl es nicht ausdrücklich Maskenbälle waren, so waren doch stets „Masken erwünscht“ und es gab auch immer eine Maskenprämierung. Meistens waren im Gremium Bürgermeister oder sein Vize, Gemeinderäte oder Vorstände aus den Ortvereinen, die ja sowieso bei jeder Veranstaltung aktiv dabei waren.

Nun will der Handwerkerverein Prackenbach die Tradition wieder aufleben lassen und lädt am Samstag, 21. Januar, zum Faschingsball nach Krailing ein. Ab 19 Uhr ist Einlass, Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet sieben Euro, „aber jede Eintrittskarte nimmt an einer Verlosung teil, bei der es um die zehn Preise zu gewinnen gibt“, weist Handwerkervorstand Hans Feldmeier hin. Diese ist für 21.45 Uhr geplant. Vorher und nachher, um 21 und 23 Uhr, sorgen die „High Mountain Line Dancers“ mit zwei Auftritten für Westernstimmung. Den ganzen Abend über spielen die „Bayerwald Buam“ zum Tanz auf. Die Bar öffnet um 22 Uhr. Die Verantwortlichen des Handwerkervereins, allen voran die beiden Vorsitzenden Hans Feldmeier und Josef Weber, haben schon alles unternommen und in Bewegung gesetzt, damit der Handwerker-Faschingsball ein Erfolg wird. Masken sind sehr erwünscht und – wie auch früher – gibt es eine Maskenprämierung.

Foto zu Meldung: Nach 25 Jahren wieder „Helau“ bei Handwerkern

Gut besuchtes 10. Handwerker-Starkbierfest

(12.03.2016)

Prackenbach. Es ist schon zur Tradition geworden, dass der Handwerkerverein in der Fastenzeit bei einem Gottesdienst seiner verstorbenen Mitglieder gedenkt. Bei diesem Gottesdienst hatten sich die Mitglieder mit einer Fahnenabordnung vor dem Vereinslokal Bielmeier versammelt und dann zur Kirche marschiert, wo Pfarrer Josef Drexler den Gedenkgottesdienst mit der versammelten Gemeinde zelebrierte und Claudia Frohnauer Lesung und Fürbitten vortrug.

 

Zum fünften Fastensonntag, auch Passionssonntag genannt, begrüßte Pfarrer Drexler alle Anwesenden und insbesondere die Mitglieder des Handwerkervereins und erinnerte daran, dass die Karwoche mit dem Leiden Jesu bereits ihre Schatten voraus wirft in Erinnerung an die Zeit, als die Pharisäer einen Grund suchten, Jesus anklagen zu können.

 

Nach der Lesung durch Claudia Frohnauer erzählte Pfarrer Drexler im  Evangelium von der Begebenheit, als man Jesus eine Frau vorführte, die man wegen eines Ehebruchs anklagte. Sie wollten die Frau steinigen und Jesus dabei auf die Probe stellen. Jesus aber sagte: „wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“. Dann gingen alle weg und Jesus sagte zu der Frau: „ich verurteile dich nicht, aber geh und sündige nicht mehr“.

 

Nach dem Gottesdienst hatte der Handwerkerverein zum 10. Starkbierfest ins Pfarrheim geladen. Dort begrüßte der neue Vorsitzende Johann Feldmeier die Gäste im gut gefüllten Pfarrheim. Sein besonderer Gruß galt dem Hausherrn Pfarrer Josef Drexler, dem er ganz besonders für die Gestaltung des Gottesdienstes dankte und die Bereitstellung der Räumlichkeiten für die Veranstaltung.

Ein weiterer Gruß galt Bürgermeister Andreas Eckl mit Partnerin, alle örtlichen Vereine mit ihren Vorständen und die weiteren Gäste, die zu diesem Fest gekommen waren.

 

Von den befreundeten Handwerkervereinen konnte Feldmeier auch eine starke Abordnung aus Kollnburg mit Vorstand Wolf und aus Viechtach mit Alois Pinzl begrüßen.

 

Seinen Dank richtete Feldmeier anschließend an das Küchen und Thekenpersonal und den helfenden Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung und nicht zuletzt den Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck und wünschte allen Anwesenden gute Unterhaltung, einen schönen Sonntag und guten Appetit.

 

Foto: Begrüßung im Pfarrheim durch den Vorsitzenden Johann Feldmeier re.

Foto zu Meldung: Gut besuchtes 10. Handwerker-Starkbierfest

Rückblick auf das erste Jahr als Vorsitzender

(05.03.2016)

Großes Lob von Bürgermeister Andreas Eckl - Ehrung langjähriger Mitglieder

 

Prackenbach. Das erste Jahr nach der Wahl zum Vorsitzenden hat Johann Feldmeier mit Bravur geschafft und gab am Samstag einen Rückblick über die Aktivitäten des Jahres 2015.

 

In der Generalversammlung im Vereinslokal Bielmeier konnte Johann Feldmeier neben 24 Mitgliedern auch die Ehrenmitglieder Felix Rackl, Michael und Luise Bielmeier und Ludwig Pritzl sowie den 1. Bürgermeister Andreas Eckl und die anwesenden Gemeinderäte begrüßen.

Er vergaß auch nicht, die im letzten Jahr verstorbenen Kameraden Albert Preißer, Johann Lummer, Ludwig Haimerl, Johann Engl, Franz Holzapfel sen. und Lothar Altmann und bat die Versammlung, sich ihrer und aller verstorbener Vereinskameraden zu Ehren von den Plätzen zu erheben.

 

Nach dem Verlesen des letzten Protokolls von der außerordentlichen Generalversammlung durch Peter Schötz verlas Schatzmeisterin Claudia Frohnauer den Kassenbestand für das Jahr 2015, welche die Kassenprüfer Reinhold Högerl bzw. Bettina Heiland für in Ordnung befanden, so dass der Schatzmeisterin einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

Johann Feldmeier dankte in seinem Bericht zunächst allen Mitgliedern, die den Verein unterstützt haben, sei es durch die Mithilfe bei Arbeiten oder durch die Teilnahme an Veranstaltungen. Sein Dank galt auch der Vorstandschaft für ihre tatkräftige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit im abgelaufenen Vereinsjahr.

Er erinnerte an fünf Vorstandssitzungen, um die Belange des Vereins zu regeln. Zudem habe man sieben Jubilaren persönlich und vier mit einer Glückwunschkarte zu runden Geburtstagen gratuliert.

Das traditionelle Starkbierfest habe man zum 9. Mal ausgerichtet und vorher einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kameraden besucht. Auch an der 900-Jahrfeier hat sich der Verein beteiligt, wo der Handwerkerverein mit einem Sengzeltenwagen aufwartete, was sehr gut ankam.

 

Der Vorsitzende berichtete auch, dass traditionell 2015 wieder ein Maibaum aufgestellt wurde. In diesem Zusammenhang dankte er der Familie Högerl und Heiland, denn ohne ihren Einsatz wäre ein Aufstellen des Maibaums schwer möglich.

Des Weiteren beteiligte sich der Verein wie all den Jahren an den kirchlichen Veranstaltungen und den Beerdigungen von Vereinsmitgliedern. Er war auch an den Gartenfesten der örtlichen Vereine präsent und besuchte die auswertigen Feste mit großen Abordnungen unter anderem das Burgfest in Kollnburg, das Open Air des KuSV Prackenbach, das Weinfest des TC Prackenbach, das Oktoberfest in Viechtach und den Faschingsball in Kollnburg.

 

Feldmeier erinnerte auch an einen Vereinsausflug mit der Feuerwehr Prackenbach und einen Tagesausflug nach Aldersbach, was sich als eine gelungene Sache herausstellte. Für das Jahr 2016 liegt bereits eine Einladung des Kath. Arbeitervereins Pillnach zum 120-jährigen Gründungsfest vom 22.-25.7. vor.

Zum Schluss seiner Ausführungen nahm Feldmeier mit BM Eckl die Ehrung langjähriger Mitglieder vor und dankte ihnen für die Treue zum Verein.

Es waren dies: für 25 Jahre Regina Englmeier und für 40 Jahre: Anton Ecker, Albert Fuchs, Hermann Kraus, Karl Martin, Anton Pellkofer, Felix Rackl, Alois Schedlbauer und Konrad Stöger.

 

In seinem Grußwort äußerte sich Bürgermeister Andreas Eckl erfreut über die Tatsache, dass es im Verein wieder weiter geht und eine Vorstandschaft gefunden wurde, die bereits gut eingearbeitet ist. Er freute sich, dass Prackenbach einen solchen funktionierenden Verein hat und stellte dazu leider fest, dass die Handwerksbetriebe immer weniger werden. Er dankte dem Verein auch für ihren Einsatz und Unterstützung für die geleistete Arbeit bei der 900-Jahrfeier und begrüßte die erneute Aufstellung eines Maibaumes und beendete seine Worte mit dem Dank an das „ehrbare Handwerk.“

 

Einen besonderen Dank richtete Feldmeier zum Schluss noch einmal für die tatkräftige Unterstützung, verbunden mit der Bitte, dass dies auch im kommenden Jahr so bleiben möge und lud alle zum bevorstehenden Starkbierfest am Sonntag,13.03.2016 ein.

 

Zum Schluss hatte Feldmeier noch eine Bitte: zum einen hätte er den Wunsch, dass sich die jungen Vereinsmitglieder mehr an den Versammlung oder Veranstaltungen teilnehmen sollten, wünschenswert sei auch, dass sich die Frauen beteiligen und schließlich bot er den älteren Mitgliedern an, wenn sie zu einer Veranstaltung oder Gartenfest gehen möchten, ihn anzurufen. Sie werden dann abgeholt und auch wieder Heim gebracht, denn sie sollten nicht auf dem Abstellgleich landen.  

 

Foto: Johann Feldmeier, Anton Ecker, Felix Rackl, Regina Englmeier, Karl Martin und Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Rückblick auf das erste Jahr als Vorsitzender

„Was Altes, etwas Neues und was Katholisches“

(03.11.2015)

Handwerker und FW in Tittling am Dreiburgensee

 

Prackenbach. Viel gesehen und gehört hat kürzlich die 34 köpfige Gruppe des Handwerkervereins und der FFW Prackenbach bei ihrem Tagesausflug ins Dreiburgenland, als man zusammen um 8.00 Uhr Richtung Tittling aufbrach.

 

Im Freilichtmuseum, das die Teilnehmer als erstes Ziel ansteuerten, begab man sich bei gutem Wetter regelrecht in die Vergangenheit. Das Gelände umfasst 25 ha, über 150 Gebäude aus der Zeit von 1580 bis 1850 und beherbergt zudem eine volkskundliche Sammlung mit 60.000 Objekten.

Gegründet wurde es 1974 von Georg Höltl mit der Restaurierung der 500 Jahre alten Rothaumühle.

Dieses Gebäude, das nach dem Einsturz des Dachstuhls 1972 von den Eheleuten Höltl gekauft worden war, steht noch an seinem ursprünglichen Standort unterhalb des Dreiburgensees. Zahlreiche Gebäude aus dem Bayerischen Wald haben seit dem im Museum ihren Platz gefunden: Bauernhäuser, Tagelöhnerhäuser, Troitkästen, Kapellen, die älteste Dorfschule Deutschlands, Werkstätten und Mühlen. Auch Sakralgegenstände, Bauernmöbel und Hausrat, Kleidung, landwirtschaftliche Geräte, Schmuck und Glasarbeiten wiederspiegeln die harte Arbeit der früheren Zeiten. Interessant waren auch die alten Mühlengebäude, wodurch das Museum bekannt geworden ist, als vor wenigen Jahren der Kinofilm „Räuber Kneißl“ gedreht wurde.

 

Mittags traf man sich dann zu einem zünftigen Mal im zugehörigen Gasthaus Mühlhiasl, das im Altbayrischen Stil und mit musikalischer Unterhaltung erneut Staunen einbrachte.

 

Anschließend ging die Fahrt weiter zur Brauerei Aldersbach. Bereits im Jahre 1268 brauten hier Mönche das Bier, das eng mit dem Kloster verbunden und symbolisch damit von Bayerischer Tradition und Lebensgefühl zeugt.

Bei der interessanten Führung erfuhren die Teilnehmer unter anderem, dass die Brauerei über einen eigenen Tiefbrunnen verfügt und das Sudhaus sowie die Abfüllanlage mittlerweile zu den modernsten in ganz Deutschland zählen.

 

Nach der Brauereibesichtigung durfte noch die neurenovierte Asam-Kirche  bestaunt werden.

Zum Schluss bedankten sich die Vorstände Hans Feldmeier und Johann Penzkofer und Markus Ecker für die Führung und das von der Brauerei gesponserte Bier, das am Abend im Bräustüberl bei musikalischer Unterhaltung den Ausklang fand, bis es um 19.00 Uhr wieder zurück ins Gerätehaus nach Prackenbach ging, wobei sich alle einig waren: Es war eine wunderschöne Tagesfahrt mit vielen interessanten Begebenheiten.

Foto zu Meldung: „Was Altes, etwas Neues und was Katholisches“

Zweimal bayerische Tradition

(17.10.2015)

Handwerker und Feuerwehr: Vereinsausflug ins Museumsdorf und Brauereiführung
(Quelle: Viechtacher Anzeiger / Kötztinger Zeitung, von Lisa Wieland)

Prackenbach. (wil) Alte bayerische Traditionen durften am Samstag der Handwerkerverein und die Feuerwehr erleben. Um 8 Uhr starteten die 34 Teilnehmer Richtung Tittling. Ziel war das Museumsdorf Bayerischer Wald, in dem uralte Bauernhäuser wieder aufgebaut wurden und für die Zukunft erhalten bleiben sollen.

Der Charme der Jahrhunderte begeisterte die Feuerwehrler und

Handwerker, auch die Größe des Dorfes überraschte sie. Neben der Dorfbrauerei konnten unter anderem auch die Arbeits- und Wohnstätte eines Steinmetzes, eines Müllers und sogar Oldtimer bewundert werden. In einigen Gebäuden waren zudem Ausstellungen arrangiert, wie „Historische Imkerei im Bayerischen Wald“ oder „Zeugnisse der Volksfrömmigkeit“, wo die Besucher von unzähligen religiösen Reliquien, Rosenkränzen und Heiligenfiguren zum Staunen gebracht wurden. Gegen Mittag traf man sich im zugehörigen Gasthaus, wo die Prackenbacher in altbayerischer Atmosphäre und dazu passender zünftiger Unterhaltung durch einen Quetschenspieler eine ausgedehnte Pause einlegten.

Um 14 Uhr ging die Fahrt weiter zur Aldersbacher Brauerei. Bei der interessanten Führung erfuhren die Teilnehmer unter anderem, dass hier bereits 1268 Mönche Bier brauten, das Sudhaus mittlerweile zu den modernsten in ganz Deutschland gehört und es sogar einen brauereieigenen Tiefbrunnen gibt, aus dem das Wasser für das Bier kommt.

Nachdem die Teilnehmer auch noch die faszinierende Kirche  besucht hatten, wurde es Zeit für das Bräustüberl, wo der Ausflug bei einer Brotzeit noch gemütlich ausklingen konnte. Auch hier sorgten Musikanten wieder für Unterhaltung. Feuerwehrvorstand Markus Penzkofer-Ecker bedankte sich beim Vorstand des Handwerkervereins, Johann Feldmeier, für die gute Organisation des Ausfluges.

 

Foto: Der Handwerkerverein und die Feuerwehr hielten den Verinsausflug dies Jahr gemeinsam ab.

Foto zu Meldung: Zweimal bayerische Tradition

Der Handwerkerverein hat wieder einen 1. Vorsitzenden

(16.05.2015)

Johann Feldmeier tritt in die Fußstapfen von Josef Weber

 

Prackenbach. Bei der außerordentlichen Generalversammlung am Samstag-Abend erhielt der legendäre Handwerkerverein nach 10 Wochen intensiven Bemühens der Vorstandschaft wieder einen 1. Vorsitzenden. Für die Aufgabe hat sich für die nächsten drei Jahre Johann Feldmeier aus Viechtafell zur Verfügung gestellt.

 

Im Gasthaus Bielmeier konnte der bisherige 2. Vorsitzende Rudi Eckl, der den Verein seit 10 Wochen kommissarisch leitete, neben den Ehrenmitgliedern Michael und Luise Bielmeier sowie Ferdinand Holzer auch 25 Mitglieder begrüßen. Ferner hieß er den 1. Bürgermeister Andreas Eckl und den anwesenden Gemeinderat Reinhold Högerl herzlich willkommen und bat um eine Gedenkminute für die verstorbenen Vereinsmitglieder Albert Preißer, Johann Lummer und Ludwig Haimerl, von denen der Verein in der kurzen Zeitspanne Abschied nehmen musste .

 

Schriftführer Peter Schötz verlas die Niederschrift der ordentlichen Generalversammlung vom 7.März 2015 und dankte Claudia Frohnauer, die für ihn das letzte Protokoll verlas.

 

In seinem Grußwort entschuldigte sich Bürgermeister Andreas Eckl für seine Verhinderung bei der letzten Generalversammlung. Ich hoffe, meinte er, dass wir in dieser Versammlung einen Vorstand finden und die Wahl gut über die Bühne geht. In diesem Zusammenhang dankte er dem bisherigen 1. Vorsitzenden Josef Weber für seine 1000-prozentige, hervorragende Arbeit. Erfreulicher Weise nahm er zur Kenntnis, dass man Neuzugänge verbuchen könne und erwähnte das Starkbierfest und das Maibaumaufstellen und meinte, dass im Mai einfach ein Maibaum gehört. Er dankte der Vorstandschaft für ihren steten Eifer und wünschte für die Zukunft viel Spaß und alles Gute.

 

Die letzten 10 Wochen waren für die Vorstandschaft eine intensive Zeit, merkte anschließend Rudi Eckl an. Das Starkbierfest wurde durchgeführt, wobei er an dieser Stelle sich bei allen Helfern und Helferinnen für die Unterstützung herzlich bedankte. Ein Zeichen, dass die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt beim Handwerkerverein gut bestellt ist.

Um eine neue Vorstandschaft und ein Konzept für die Zukunft des Vereins zu erarbeiten, hat sich die Vorstandschaft fünf Mal getroffen und einige Vereinsmitglieder persönlich zu Hause besucht, berichtete er und sie haben schnell gemerkt, dass man einen 1. Vorstand wie Josef Weber, der sich um die meisten Belange allein gekümmert hat, nicht finden werde. Deshalb hat man die Aufgaben innerhalb der Vorstandschaft auf „mehrere Schultern verteilt“, wobei auch die Hilfe und Unterstützung aller Vereinsmitglieder von Nöten sei. Ein Punkt, der ihnen besonders am Herzen liegt, sei das Problem des Fahnenjunkers bei Beerdigungen, wenn Fähnrich Mario Feldmeier wegen Arbeit verhindert ist. In diesem Fall hat sich Josef Weber bereit erklärt, einzuspringen.

 

Für die Neuwahl, die per Akklamation durchgeführt wurde, lag in den Händen von Bürgermeister Eckl, Franz Eidenschink und Ferdl Klement als Wahlausschuss.

Einstimmig wählte die Versammlung Johann Feldmeier zum 1. Vorsitzenden, der die Wahl annahm. Sein Stellvertreter ist der bisherige 1. Vorsitzende Josef Weber, bisher Rudi Eckl. Wieder gewählt wurden:

Claudia Frohnauer als Schatzmeisterin, Peter Schötz, Schriftführer. Das Amt der Beisitzer übernehmen Rudi Eckl, Reinhold Högerl und Johannes Högerl und die Kasse wird von Reinhold Högerl und Bettina Heiland geprüft.

 

Man kann den Handwerkerverein nicht hängen lassen, sagte zum Schluss der neu gewählte Johann Feldmeier und merkte an, dass der Verein die letzten Jahre so gut geführt wurde. „Hoffe, dass ich das Amt annähernd so bewältige kann, wie das Sepp Weber schaffte“, meinte er und bat um Unterstützung aus der weiteren Vorstandschaft. Für das Maibaumaufstellen muss wohl noch eine Regelung getroffen werden, denn er sei diesbezüglich auch in Viechtafell fest eingebunden.

 

Bevor sich Rudi Eckl für die Aufmerksamkeit bedankte und die Generalversammlung für beendet erklärte, überreichte Claudia Frohnauer an Feldmeier im Namen der Vorstandschaft einen Blumenstrauß für seine Frau, die in Zukunft öfter auf ihn verzichten muss.

 

Foto: Der Handwerkervorstand vor dem Maibaum: Reinhold Högerl, Rudi Eckl, Peter Schötz, Josef Weber, Johann Feldmeier, Bettina Heiland, Claudia Frohnauer und BM Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Der Handwerkerverein hat wieder einen 1. Vorsitzenden

Gut besuchtes Handwerkerstarkbierfest

(22.03.2015)

Prackenbach. Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass der Handwerkerverein in der Fastenzeit seiner verstorbenen Mitglieder gedenkt. Zu diesem Gottesdienst hatte sich eine stattliche Zahl von Mitgliedern versammelt, welche vom Vereinslokal Bielmeier zur Pfarrkirche marschierten. Dort feierten sie mit Pfarrer Josef Drexler den Gedenkgottesdienst mit der versammelten Gemeinde, wobei Claudia Frohnauer für den Handwerkerverein die Lesung und die Fürbitten vortrug.

 

Nach dem Gottesdienst hatte der Verein zum 9. traditionellen Starkbierfest ins Pfarrheim geladen. Dort begrüßte der derzeit amtierende zweite Vorstand Rudi Eckl die Gäste im gut gefüllten Pfarrheim. Sein besonderer Gruß galt dem Hausherrn Pfarrer Josef Drexler, dem er ganz besonders für die Gestaltung des Gottesdienstes dankte und die Bereitstellung der Räumlichkeiten für die Veranstaltung. Ein weiterer Gruß galt dem 1. Bürgermeister Andreas Eckl mit Partnerin, dem 2. Bürgermeister Michael Kellermeier und den anwesenden Gemeinderäten.

 

Von den befreundeten Handwerkervereinen konnte Eckl eine starke Abordnung aus Kollnburg mit Vorstand Wolf, aus Viechtach mit Vorstand Alois Pinzl und aus St. Englmar mit Vorstand Andreas Hartmannsgruber, begrüßen. Außerdem begrüßte er die Vertreter der örtlichen Vereine mit seinen Abordnungen sowie alle Gäste, welche zu diesem Fest gekommen waren.

 

Seinen Dank richtete Eckl an das Küchen- und Thekenpersonal für die tatkräftige Unterstützung und wünschte allen Anwesenden eine gute Unterhaltung, einen schönen Sonntag und besten Appetit.

 

Foto: Pfarrer Drexler und Rudi Eckl

Foto zu Meldung: Gut besuchtes Handwerkerstarkbierfest

Der Handwerkerverein sucht einen 1. Vorsitzenden

(07.03.2015)

Josef Weber steht nach neun Jahren Amtszeit nicht mehr zur Verfügung – Ehrung langjähriger Mitglieder

 

Prackenbach. Bei der jüngsten Generalversammlung des legendären Handwerkervereins, der vor vier Jahren den unvergesslichen 100. Geburtstag feiern konnte, gab der 1. Vorsitzende Josef Weber der Versammlung bekannt, dass er bei der satzungsgemäß anstehenden Wahl, wie bereits angekündigt, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Er dankte den Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit in den neun Jahren und bat um Verständnis.

 

Da jedoch eine Neuwahl scheiterte, weil kein Mitglied bereit war, in die bewährten Fußstapfen von Josef Weber zu treten, wurde vorgeschlagen, dass der 2. Vorsitzende Rudi Eckl den Verein kommissarisch weiterführen soll, bis man sich in drei Wochen wieder zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen findet, um bei einer erneuten Wahl einen 1. Vorsitzenden zu finden. Wahlleiter Michael Kellermeier ließ diesbezüglich abstimmen, was einstimmig erfolgte.

 

In der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Gasthaus Bielmeier in Prackenbach konnte Josef Weber neben 30 Mitgliedern auch die Ehrenmitglieder Ludwig Stiglbauer und Felix Rackl sowie den 2. Bürgermeister Michael Kellermeier mit den Gemeinderäten Alfons Krieger und Reinhold Högerl begrüßen. Er vergaß auch nicht die im letzten Jahr verstorbenen Kameraden Ludwig Holzapfel und Michael Rinkl und bat die Versammlung, sich ihrer zu Ehren von den Plätzen zu erheben.

 

Da Schriftführer Peter Schötz verhindert war, verlas Claudia Frohnauer das Protokoll der letzten Generalversammlung und gab noch einmal einen Rückblick vom 100-jährigen Gründungsfest in Kollnburg, als der Verein die Patenschaft übernommen hatte. Anschließend informierte Claudia Frohnauer über die Finanzen des Vereins, welche die Kassenprüfer Reinhold und Johannes Högerl geprüft hatten und in Ordnung befanden, so dass der Schatzmeisterin einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

Josef Weber dankte in seinem Bericht zunächst allen Mitgliedern, die in irgendeiner Weise den Verein unterstützt haben, sei es bei Arbeiten oder an der Beteiligung an Veranstaltungen. Sein Dank galt auch der Vorstandschaft für die tatkräftige Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit. Er erinnerte an 11 Vorstandschaftsversammlungen, wo man die Belange des Vereins regelte. Zudem habe man acht Jubilaren zum Geburtstag gratuliert und vier mit einer Glückwunschkarte bedacht. Herzlich dankte Weber auch Franz Xaver Pongratz, Frau Kosina, Familie Pointinger und den Angehörigen von Michael Rinkl für ihre Spende.

 

Außerdem konnte Josef Weber mit Tanja Preuß, Michael Kellermeier, Christian Schwarzer, Andreas Eckl, Alexander Eckl, Mathilde Häusler, Klaus Häusler, Veres Karin und Veres Miklos neun Neuzugänge verbuchen, so dass der Verein derzeit aus knapp 190 Mitgliedern besteht.

 

Der Vorsitzende berichtete auch, dass sich der Verein  wie in all den Jahren an den kirchlichen Veranstaltungen beteiligte und auch wieder ein Maibaum aufgestellt wurde. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei allen, die immer wieder bei den anfallenden Arbeiten mithelfen, insbesondere der Familie Michael Högerl, ohne deren Hilfe das Aufstellen nicht möglich wäre.

Der Handwerkerverein beteiligte sich auch an den örtlichen Gartenfesten, besuchte das Oktoberfest der Handwerker in Viechtach und das Gartenfest der Kollnburger Handwerker und richtete selbst ein Starbierfest mit vorheriger Messe für die verstorbenen Vereinsmitglieder und ein eigenes  Gartenfest aus.

 

Weitere auswärtige Feste besuchte der Verein mit großen Abordnungen unter anderem das Gartenfest der FW Ruhmannsdorf, die Sonnwendfeier der Handwerker in St. Englmar und der KLJB Krailing, das Sportlerfest des SV Moosbach und das Sommerfest des SV Prackenbach. Zudem beteiligte man sich am Open-Air des KuRV Prackenbach, am 20-jährigen Gründungsfest der Oldtimerfreunde und am Oktoberfest des Handwerkervereins Viechtach und besuchte schließlich mit einer großen Abordnung den Faschingsball der Handwerker in Kollnburg.

Im Zuge der 900-Jahrfeier war eine Abordnung an zwei Tagen bei einer Terminabsprache im Rathaus und auch das Gesellschaftliche kam mit einem Ausflug nach Salzburg nicht zu kurz.

Zum Schluss seiner Ausführungen nahm Weber mit Michael Kellermeier die Ehrung langjähriger Mitglieder vor und dankte ihnen für die Treue zum Verein.

Es waren dies: für 25 Jahre Manfred Penzkofer, Georg Probst, Thomas Sobania,

für 40 Jahre: Helmut Egner, Albert Fleischmann, Hans Haimerl, Gabriele Klement und Heinrich Penzkofer.

 

In seinem Grußwort entschuldigte Michael Kellermeier den 1. Bürgermeister Andreas Eckl wegen anderer Termine und begrüßte den 1. Vorsitzenden Josef Weber, die Ehrenmitglieder und alle weiteren Handwerkerkameraden und erwähnte lobenswert die vielen Veranstaltungen, die der Verein im letzten Jahr wieder gemeistert hat. Dann gab Kellermeier einen kleinen Ablauf zur 900-Jahrfeier, welche vom 24.-26. Juli in der Ortschaft Prackenbach über die Bühne geht. Es beginnt unter anderem mit einem Standkonzert am Freitag vor dem Rathaus und anschließendem Einzug auf das Festgelände in der Ringstraße. In zwei Zelten werden jeweils zwei Musikgruppen Jung und Alt unterhalten. Am Samstag ab 14.00 Uhr ist ein Seniorennachmittag geplant und der Sonntag beginnt mit einem Gottesdienst und einem Kirchenzug, den Gemeindevereine und mehrere Musikkapellen begleiten werden. Im Laufe des Tages werden alte Berufe vorgestellt und auch an die Kinder wird mit Spielmöglichkeiten und weiteren Attraktionen gedacht. Kellermeier appellierte an die Bevölkerung, wenn jemand ein altes Handwerk kann, sollte die Gelegenheit nutzen, es vorzustellen. Arbeitskräfte seien gefragt, merkte Kellermeier noch an, sie müssen nicht vereinsbezogen sein.

 

Einen besonderen Dank richtete Josef Weber zum Schluss noch einmal an alle für die tatkräftige Unterstützung das ganze Jahr über mit der Bitte, dass sie den Handwerkerverein Prackenbach weiter durch ihre Teilnahme stärken und unterstützen und lud alle ein, sich am Sonntag, 22. März mit Hemd und Krawatte am Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder zu beteiligen. Termin für das Starkbierfest ist noch offen.

 

Weitere Termine: Eingeladen wurde der Verein zum 150-jährigen Gründungsfest vom KRV Kirchaitnach vom 6.-7. Juni und vom Kath. Arbeiterverein Pillnach für 22.-25. Juli 2016.

 

Foto: Vorstand Josef Weber, der den Verein als  1. Vorsitzenden 9 Jahre hervorragend führte und sich nicht mehr zur Wahl stellte

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Ein geselliger Prackenbacher feierte seinen 70. Geburtstag

(21.02.2015)

Fritz Baumgartner wurde zwei Mal zum Ehrenmitglied ernannt

 

Prackenbach/Unterrubendorf. In der Wirtsstube des Gasthauses Klein feierte am Samstag der geschätzte Fritz Baumgartner seinen 70. Geburtstag. Zur Freude des Jubilars konnte er neben seiner Familie, Verwandten und Freunden auch seine 94-jährige Mutter als Gast willkommen heißen.

In dem vollen Haus begrüßte Fritz Baumgartner neben Mitgliedern des Krieger- und Reservistenvereins, des SV Prackenbach und des Tennisclubs auch die Feuerwehr und den Handwerkerverein Prackenbach, die ihren beliebten Kameraden zum Ehrenmitglied ernannten.

 

Den Abend eröffnete Hans Klein mit einer launigen Rede, in der er auch auf die zahlreichen Hobbies des Jubilars, wie unter anderem Eisstockschießen, Schwammerl suchen, die Imkerei und vieles mehr einging. Auch auf sein Markenzeichen, sein grünes „Schnauferl“ (eine APE) wies er hin mit dem er im Dorf unterwegs ist und man ihn schon von weitem hört.

 

Fritz Baumgartner, bekannt als „Sodler Fritz“ ist ein geselliger Mensch, er auch seine wöchentliche Schafkopfrunde nicht versäumt. Durch sein handwerkliches Geschick ist er weitum bekannt. „Geht nicht“ – das gibt´s beim Fritz nicht – und so ist es kein Wunder, dass er rund um die Uhr im Einsatz ist.

 

Nach einem üppigen Abendessen unternahm Tochter Claudia mit einer Bildershow eine Zeitreise in die vergangenen 70 Jahre, wobei so manch kurioses Foto unter dem Gelächter des Publikums unter die Lupe genommen wurde.

Später schloss sich noch ein lustiges Musikquiz an, bei dem der Jubilar an Hand kurzer Musikausschnitte Songs und Interpreten erraten musste, die mit wichtigen Daten aus seinem Leben verknüpft waren.

 

Geborgen wurde Fritz Baumgartner am 21.2.1945 in Köfering, wo er mit vier Schwestern und einem Bruder aufwuchs. Seinen zwei Töchtern ist er ein liebevoller Vater, von denen Tochter Claudia das Elternhaus in Prackenbach übernommen hat. Erst vor einigen Wochen stattete der Jubilar seiner jüngsten Tochter Sandra, die in Amerika lebt, einen Besuch in den Staaten ab.

 

Gelernt hat der Jubilar das Handwerk des Sattlers, genauso wie sein Vater, (daher der Hausname Sodler Fritz). Nach seiner Zeit als LKW-Fahrer schlug er später eine Karriere als Schachtmeister ein, anfangs bei der Firma Gierl, danach bis zur Rente bei der Firma Zankl in Viechtach.

 

Erst spät endete die gesellige Feier und alle waren sich einig: Es war ein rundherum gelungener Abend.

 

Foto: Ingo Weinfurtner, Frank Saller, Josef Weber, Fritz Baumgartner, Ludwig Stiglbauer, Wolfgang Schnitzbauer, Manfred Heiland

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Die Handwerker reisten nach Salzburg

(04.10.2014)

Prackenbach. Strahlender Sonnenschein begleitete den Handwerkerverein Prackenbach auf seinem diesjährigen Vereinsausflug. Ziel der 34 Teilnehmer war die österreichische Stadt Salzburg, wohin man mit dem örtlichen Busunternehmen Haimerl am vergangenen Samstag schon frühmorgens aufbrach.

 

Vorab gestärkt durch eine gemeinsame Brotzeit wurde Salzburg dann zu Fuß erkundet, begleitet von einem fachkundigen örtlichen Reiseführer.

Nach diesen informativen 1 ½ Stunden, in denen man unter anderem dem Mirabellenpark, dem Salzburger Dom und der Getreidegasse einen Besuch abstattete, konnten Interessierte noch eine Besichtigung des Geburtshauses von Wolfgang Amadeus Mozart oder der Festung Hohensalzburg vornehmen, bevor sich ein Museumsbesuch im „Haus der Natur“ anschloss. Hier waren für Jung und Alt interessante Bereiche zu erkunden. So mancher nutzte den Aufenthalt und das herrliche Wetter auch für einen gemütlichen Bummel durch Salzburger Gassen.

Am frühen Abend machte man sich dann voll neu gewonnener Eindrücke wieder auf den Heimweg.

 

Foto: Die Teilnehmer des Vereinsausfluges vor dem Makartsteg in Salzburg.

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11 neue Mitglieder und eine Reihe von treuen Handwerkern geehrt

(08.03.2014)

Als Patenverein beim 100-jährigen in Kollnburg präsent

 

Prackenbach. Der Handwerkerverein hatte im letzten Jahr als Patenverein beim 100-jährigen Gründungsfest in Kollnburg eine ehrenvolle Aufgabe übernommen, bei dem die Mitglieder an drei Tagen gefordert waren und deren Teilnahme hervorragend war. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Samstag dankte Vorsitzender Josef Weber allen noch einmal für ihren außergewöhnlichen Einsatz.

 

Nahezu 30 Mitglieder sowie die Ehrenmitglieder Luise und Michael Bielmeier, Franz Xaver Pongratz, Ludwig Pritzl und Ferdinand Holzer sowie Bürgermeister Xaver Eckl und die Gemeinderäte Alfons Krieger und Franz Xaver Pongratz waren zur Versammlung ins Gasthaus Bielmeier gekommen. Dabei wurde auch der verstorbenen Vereinsmitglieder besonders Therese Kopp und Johann Stöger gedacht.

 

Nach dem Verlesen des Protokolls von der letzten Generalversammlung durch Peter Schötz informierte Claudia Frohnauer über die Finanzen. Die Kassenprüfer Rudi Eckl und Michael Högerl hatten die Aufzeichnungen für in Ordnung befunden, so dass der Schatzmeisterin einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

Josef Weber dankte zu Beginn seines Berichtes allen Mitgliedern, die in irgendeiner Weise den Verein unterstützt haben sowie der Vorstandschaft für die hervorragende Zusammenarbeit und erinnerte an sieben Vorstandschaftsversammlungen, bei der man die Belange des Vereins regelte. Zudem habe man sieben Jubilaren gratuliert und fünf mit einer Glückwunschkarte bedacht. Herzlich dankte Weber auch Bernhard Kaul für seine Spende.

 

Außerdem konnte Josef Weber erfreulicher Weise mit Michael Vogl, Sonja Laumer, Maria Rockinger, Andrea Heiland, Bettina Heiland, Martin Handlos, Rosalinde Kutzer, Alfred Högerl, Michael Fleischmann, Silke Laumer und Florian Schwürzinger 11 Neuzugänge verbuchen.

 

Der Vorsitzende berichtete auch, dass sich der Verein wie all die Jahre an den kirchlichen Veranstaltungen beteiligte und auch ein Maibaum aufgestellt wurde. In diesem Zusammenhang danke er allen für die anfallenden Arbeiten insbesondere der Familie Michael Högerl, ohne deren Hilfe das Aufstellen kaum möglich wäre. Für heuer hat das Mitglied Heinrich Penzkofer einen  neuen Baum gespendet, dem er herzlich dafür dankte sowie allen, die sich beim Abschneiden und beim Herrichten zur Verfügung stellen.

 

Der Handwerkerverein beteiligte sich auch an den örtlichen und auswärtigen Gartenfesten, am Oktoberfest des Handwerkervereins Viechtach und am Gartenfest der Kollnburger mit einer großen Abordnung. Des Weiteren wurde ein Starkbierfest abgehalten und den Kollnburgern im April die Zusage für das Amt des Patenvereins gegeben.

Weitere auswärtige Feste wurden besucht, darunter die Gerätehauseinweihung in Ruhmannsdorf, Sonnwendfeier bei der KLJB Krailing und das Sommerfest des SV Prackenbach. Auch beim Sportlerfest des SV Moosbach, beim Gartenfest der FFW Prackenbach sowie am Open-Air-Fest vom KuRV war man präsent. Zum Abschluss des Gründungsfestes in Kollnburg traf sich der Verein in Münchshöfen zum Einlösen eines Gutscheins für Freibier und Brotzeit.

Zur letzten Veranstaltung im Vereinsjahr erwähnte Weber die Teilnahme im Februar 2014 am Faschingsball der Kollnburger Handwerker, der wie immer mit einer großen Abordnung besucht wurde.

 

Es ist etwas schönes, wenn Mitglieder so viele Jahre dem Verein treu bleiben, sagte schließlich der Vorsitzende, der mit Bürgermeister Xaver Eckl acht langjährige Mitglieder auszeichnete. Für 25 Jahre Ulrike Altmann, Franz Bemmerl jun., Roland Geiger, Franz Xaver Pongratz, Helga Preuß und Heidi Wagner. 60 Jahre dabei ist Franz Fischl und Hermann Schroll.

 

Bürgermeister Xaver Eckl dankte den Mitgliedern, die dem Verein so lange die Treue halten und erwähnte die Ausnahmeleistungen von Tanja Preuß, die Bundesweit im Steinmetzhandwerk an dritter Stelle steht. Bezüglich des Maibaumaufstellens sehe es Bürgermeister Eckl sehr gerne, wenn man es auf die Reihe brächte, aus dem Maibaumaufstellen eine Dorfveranstaltung zu machen. Das ganze Dorf sollte zu einem Gesellschaftstag zusammen kommen, bei dem sich auch weitere Vereine beteiligen sollten. Es würde der ganzen Gemeinschaft gut tun, meinte er und bat Weber um einen Denkanstoß in der Vorstandschaft. Insgesamt dankte er dem Vereinsausschuss, insbesondere Josef Weber, der stets um den Verein bemüht ist, der um neue Mitglieder kämpft und im Allgemeinen den Leuten sehr zu kann.

Zum Thema Maibaumaufstellen meinte Weber, dass uns dafür wahrscheinlich das Zugpferd fehlt und man will den Hagengrubern ihr Event nicht stehlen.

Schließlich galt der besondere Dank allen für die tatkräftige Unterstützung und meinte, dass es immer eine Freude sei, wenn die Mitglieder des Vereins zur Teilnahme an Veranstaltungen, zur Arbeit oder zur Erweisung des letzten Geleits für einen verstorbenes Mitglied gerufen werden und eine rege Teilnahme zu verzeichnen sei. Darum die Bitte, um weitere Unterstützung des Handwerkervereins.

 

Termine: Im Zuge der Jahreshauptversammlung wurden auch die nächsten anstehenden Termine genannt:

Josef Weber bittet um zahlreiche Beteiligung am Sonntag, 16. März beim Gedenkgottesdienst für verstorbene und zum anschließenden Starkbierfest im Pfarrheim. Am 30. April wird der Maibaum aufgestellt und am 29. Juni findet wieder ein Gartenfest statt.

 

Foto: Schriftfüherer Peter Schötz, Vorstand Josef Weber, Bürgermeister Xaver Eckl, Schatzmeisterin Claudia Frohnauer hinten, sitzend Franz Xaver Pongratz und Helga Preuß

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Zum Tode eines herzensguten und friedliebenden Bürgers und Vereinskameraden

(18.09.2013)

Johann Stöger aus Zeitlau verstarb schnell und unerwartet

 

Prackenbach. Schnell und unerwartet verstarb am Sonntag im Krankenhaus, wo er seit zwei Wochen weilte, Johann Stöger aus Zeitlau im Alter von 78 Jahren und viele Bürger, die ihn kannten und schätzten, insbesondere auch seine Vereinskameraden waren von seinem Ableben sehr betroffen.

 

Beim Requiem am Mittwoch in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach erwies eine überaus große Trauergemeinde dem allseits beliebten Verstorbenen die letzte Ehre und bekundeten zuvor seiner Familie ihre Anteilnahme. Musikalisch ausgeschmückt wurde der Gottesdienst durch den Kirchenchor unter der Leitung von Regina Christof.

 

In seiner Traueransprache bezeichnete Pfarrer John Kodiamkunnel den Verstorbenen als einen Menschen, der bereit gewesen ist, sein Leben einzusetzen für seine Familie und für andere. Ein Mensch, der mitten im Leben stand und Freunde und Bekannte hatte, mit ihnen lebte, mit ihnen arbeitete und feierte. Vor allem aber, der immer mit voller Hoffnung lebte, die ihm Mut schenkte, Zuversicht und Kraft.

 

Der Verstorbene war eine große Bereicherung für alle Menschen, die ihn kannten, bemerkte Pfarrer John weiter und zählte eine Menge Eigenschaften auf, die Johann Stöger auszeichneten. Unter anderem war er immer gut gelaunt, großzügig und liebenswert, friedliebend und immer Vergebungsbereit. Er hatte stets ein offenes Ohr für alle Probleme und konnte jedem ein Lachen abgewinnen.

 

1935 wurde Johann Stöger als drittes Kind der Landwirtseheleute Franziska und Ludwig Stöger in Stein

Gemeinde Kollnburg geboren. Schon während der Schulzeit, die er in Prackenbach besuchte und auch danach arbeitete er in der kleinen Landwirtschaft mit, die er nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1956 übernahm. 1958 schloss er mit Maria Wolf den Bund fürs Leben. Aus der glücklichen und harmonischen Ehe gingen die Kinder Rosemarie, Thomas und Hans hervor, die längst eigene Familien gründeten. Mittlerweile vergrößerten fünf Enkel die Familie, die ihren Opa gerne besuchten.

 

Zur kleinen Landwirtschaft verdiente sich der Verstorbene noch im Steinbruch ein Zubrot für den Lebensunterhalt. Trotzdem fand er noch Zeit für die dörfliche Gemeinschaft, so der Geistliche und brachte sich bei der Feuerwehr und beim Handwerkerverein ein.

 

Vor fünf Jahren hat Johann Stöger einen Verkehrsunfall erlitten und war bis zu seinem Tod auf seine Frau und seine Familie angewiesen, die ihn begleitet und liebevoll pflegten.

„Beten wir für den Verstorbenen, dass Gott ihm all das Gute reichlich belohne und über menschliche Schwächen, die uns allen zu eigen sind, voll der Güte in seiner Barmherzigkeit hinwegsieht“, schloss Pfarrer John seine Ansprache.

 

Nach dem Gottesdienst begleitete eine große Trauergemeinde Johann Stöger zum Friedhof, angeführt von der Feuerwehr Reichsdorf und des Handwerkervereins Prackenbach, aus deren Reihen vier den Sarg transportierten. Nach dem Gebet des Geistlichen nahm Handwerkervorstand Josef Weber auch im Namen der Feuerwehr Abschied von ihrem langjährigen Mitglied, der seit 1953 der FW und den Handwerkern seit 1965 die Treue hielt. Letzte ernannten ihn 2005 zum Ehrenmitglied.

Als äußeres Zeichen des Dankes und der Verbundenheit legte Josef Weber für die zwei Vereine eine gemeinsame Schale am offenen Grab nieder.

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Ferienprogramm – Kinder stellten einen Teufelsknoten her

(07.08.2013)

Der Handwerkerverein organisierte einen Nachmittag in der Schreinerei Högerl 

 

Prackenbach. Im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Gemeinde Prackenbach hatte in diesen Tagen die Schreinerei Reinhold Högerl eingeladen. Veranstalter war der Handwerkerverein Prackenbach, die einen Aktionsnachmittag mit 25 Kindern organisierte.

 

Mit großem Eifer fertigten die Interessierten unter der Leitung von Meister Högerl, Christian Gierl, Manfred Heiland und Martina Lanzinger einen „Teufelsknoten“ aus Birkenholz.

Sechs Bauteile sind dementsprechend ausgeknickt, dass der Knoten ohne Leim und ohne Schrauben mit der Steckverbindung zu einem ganzen Objekt verbunden wurde. Er ist schwer zu zerlegen, weil man nicht weiß, welcher Baustein zuerst entnommen wird, weil alle sechs Kantenflächen gleich aussehen.

Die gefährlichen Arbeiten unter anderem mit der Kreissäge, hatte  Reinhard Högerl, der sich übrigens auf Balkonbau spezialisiert hat, zuvor vorbereitet. Die restlichen Stemm- und Schleifarbeiten haben dann die Kinder besorgt, das ihnen sehr viel Spaß bereitete.

Dieser Teufelsknoten war übrigens ein Werkstück aus der Berufsschule des Meisters.

 

Abschließend gab es Getränke und eine kleine Brotzeit für die jungen „Schreiner“, die der Handwerkerverein sponserte mit dem Hintergedanken, wieder junge Mitglieder zu bekommen und bedankte sich bei Schreinermeister Reinhold Högerl und seinen Helfern.

 

Foto: li Josef Weber und hi li Reinhold Högerl

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Eisige Temperaturen beim Wassertragen und Goaßmaß-Melken zur Patenschaft

(05.04.2013)

Viele Aufgaben für den Handwerkerverein Kollnburg beim Patenbitten in Prackenbach

 

Prackenbach/Kollnburg. Ganz schön gefordert wurde am Freitag die Führungsspitze des Handwerkervereins Kollnburg beim Patenbitten für ihr 100-jähriges Gründungsfest und obwohl eisige Temperaturen herrschten, ließen sie sich nicht abschrecken und bewältigten die vielfältigen Aufgaben geradezu mit links, während die übrigen Zuschauer Beifall klatschten.

 

Die Mitglieder der beiden Vereine pflegen schon seit vielen Jahren gute freundschaftliche Partnerschaft und konnten bei den Gründungs- und sonstigen Festen stets aufeinander zählen. Bis heute unvergesslich geblieben sind die drei Feste in Prackenbach und vor 25 und 50 Jahren in Kollnburg, wo sie gegenseitig als Paten fungierten.

 

Nach dem Fahnengruß der beiden Vereine vor dem Feuerwehrhaus geleiteten die Prackenbacher, angeführt mit einer schneidigen Kapelle die Bittsteller, die mit zwei Bussen aus Kollnburg gekommen waren, zum Pfarrer Baugartner Platz, ein Wägelchen mit einem Fass Bier, Brezen und Knacker mitziehend. Dort begrüßte der Vorstand der Kollnburger Josef Wolf den Chef der Prackenbacher Josef Weber und alle Vereinsmitglieder sehr herzlich. Ein besonderer Gruß galt Bürgermeister Xaver Eckl, Prackenbach, der Amtskollegin und Schirmherrin Josefa Schmid aus Kollnburg sowie den Festdamen und allen anwesenden Kollnburgern.

 

Mit Versen, ein Brauch seit jeher, trat dann Wolf vor die Prackenbacher, um die Patenschaft für ihr großes Fest des 100-jährigen vom 1.-5. August zu erbitten und meinte: …schon lange Zeit wissen wir´s, erst heut haben wir den Mut, euch zu sagen, wo uns der Schuh drücken tut... wir möchten uns um euch fest bemüh´n - und notfalls sogar Scheitlknie´n.

 

„Wie ihr euch sicherlich denken könnt, wollen wir es Euch nicht zu leicht machen und haben Aufgaben vorbereitet, an deren Erfüllung wir unsere Zusage knüpften“, eröffnete Josef Weber und schon rüstete man zur ersten Aufgabe dem „Wassertragen“. Dabei musste der Kandidat eine Holzstange, an deren Enden ein Haken befestigt war, zwischen die Oberschenkel klemmen, wo zwei mit Wasser gefüllte Becher angehängt waren. Diese mussten, ohne die Stange mit den Händen zu berühren, 15 Meter zu einem zweiten Eimer transportiert und eingeschüttet werden. Und schon war der nächste Kandidat dran. Die ganze Vorstandschaft einschließlich der Bürgermeisterin kamen zum Zug. In 10 Min. musste der 10 Liter Eimer mit Wasser gefüllt sein und sie schafften es auf 6.35 Min.

 

„Pfundsägen“ war die zweite Aufgabe genannt. Es mussten 500 Gramm schwere Stücke von einer Holzstange abgeschnitten werden, die dann zum Wiegen auf eine Waage gelegt wurden. Es durfte jedoch nicht leichter als 497 g und nicht schwerer als 503 g sein. Passte das Gewicht nicht, durfte ein neues Stück dazu gelegt werden. Sie hatten 15 Min. Zeit. Doch sie bewiesen, dass sie Handwerker sind, denn in 4.11 Min. war es geschafft.

 

Die dritte Aufgabe, welche die Handwerker aus Prackenbach vorbereitet hatten, war, in ein Holzstück 40 Nägel einzuschlagen, wobei ihnen 10 Min. Zeit gegeben wurde. In der Theorie hört sich das gar nicht so problematisch an, als es in der Praxis war, denn das Holzstück war so präpariert, dass sich manche Nägel, wenn auch mit aller Kraft, nicht einschlagen ließen und doch schafften sie es in 6,48 Min.

 

Bei der letzten Prüfung war Goaßmaß-Melken angesagt, von dem sechs Liter in einen Kälbertränkeimer geschüttet wurden und der Inhalt über den Saugnuckel aus dem Eimer in den Becher heraus zu melken war. Da man keine Lebensmittel verschwenden soll, mussten die Becher dann leer getrunken werden. Bei dieser Aufgabe haben die Kollnburger leider 1.34 Min. überzogen.

 

Nach bestandenen Aufgaben gab Josef Weber im Namen des Handwerkervereins Prackenbach seine Zusage, das 100-jährige Fest in Kollnburg als Pate würdig zu übernehmen mit der Hoffnung, dass sie das Ehrenamt genauso gut bewältigen, wie die Kollnburger 2011 in Prackenbach.

Anschließend waren alle von den Kollnburgern ins Gasthaus Biemeier zum Abendessen und zu einer kameradschaftlichen Feier eingeladen, bis sie der Bus zu später Stunde wieder heimwärts beförderte.

 

Fotos: Kollnburger mit ihrem Wägelchen

Foto zu Meldung: Eisige Temperaturen beim Wassertragen und Goaßmaß-Melken zur Patenschaft

Der legendäre Handwerkerverein zog Bilanz - 3 Neuzugänge im letzten Jahr

(02.03.2013)

Die Prackenbacher sind Pate beim 100-jährigen Gründungsfest der Handwerker in Kollnburg- viele Ehrungen

 

Prackenbach. Das letzte Vereinsjahr war eher ein Durchschnittsjahr und doch hatte der Handwerkerverein Prackenbach nicht viel Zeit, sich auszuruhen, denn eine Reihe von auswärtige Feste standen an, an denen man sich beteiligte. Auch hat der Verein heuer vom 1.-5. August 2013 die ehrenvolle Aufgabe der Patenschaft beim 100-jährigen Gründungsfest des Handwerkervereins Kollnburg übernommen, für das der Verein bereits am 06.04.2013 die Bittsteller zum Patenbitten erwartet.

 

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnte Bürgermeister Xaver Eckl und Vorsitzender Josef Weber auch 16 langjährige Mitglieder ehren, wobei Weber behauptete, dass es etwas Schönes sei, wenn Mitglieder so viele Jahre dem Verein die Treue halten. Außerdem konnte er erfreulicher Weise wieder 3 Neuzugänge (Christian Gierl, Martina Lanzinger, Stefan Kuffner) verbuchen.

 

Im Gasthaus Bielmeier begrüßte Josef Weber neben nahezu 35 Mitgliedern auch die Ehrenmitglieder Luise und Michael Bielmeier, Alfred Klingl, Johann Lex sen., Ferdinand Fleischmann, Ludwig Roß, Albert Preißer und Max Gierl sowie den 1. Bürgermeister Xaver Eckl und die anwesenden Gemeinderäte begrüßen. Für die verstorbenen Vereinskameraden bat Weber für eine Gedenkminute, besonders für Max Schedlbauer, Josef Holzapfel, Martin Daffner und Heinrich Schötz.

 

Nach dem Verlesen des Protokolls von der letzten Generalversammlung durch Peter Schötz informierte Claudia Frohnauer über die Finanzen, bei der die Kasse eine Reihe von Ausgaben verkraften musste. Die Kassenprüfer Rudi Eckl und Michael Högerl hatten die Aufzeichnungen in Ordnung befunden, so dass der Schatzmeisterin einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

Zu Beginn seines Rückblicks bedankte sich Josef Weber zunächst bei allen Mitgliedern, die in irgend einer Weise den Verein unterstützt haben, sei es bei Arbeiten oder der Teilnahme an den Veranstaltungen und erwähnte dankend die Vorstandschaft für die tatkräftige Unterstützung und gute hervorragende Zusammenarbeit.

An sieben Vorstandsversammlungen wurden die Belange des Vereins geregelt und acht Jubilaren zum Geburtstag gratuliert sowie fünf mit einer Glückwunschkarte zum 65. bedacht. Herzlich dankte Weber auch Ferdinand Schreiner, Alois Brunner, Michael Högerl und Florian Hackl für ihre Spende.

 

Der Vorsitzende berichtete auch, dass sich der Verein wie all die Jahre an Kirchlichen Veranstaltungen beteiligte und auch ein Maibaum aufgestellt wurde. In diesem Zusammenhang dankte er allen, die immer wieder bei den anfallenden Arbeiten mitgeholfen haben, insbesondere der Familie Michael Högerl, ohne deren Hilfe das Aufstellen kaum möglich wäre. Für heuer wird das Mitglied Heinrich Penzkofer einen neuen Baum zu Verfügung stellen, wofür ihm Weber schon im Voraus herzlich dankte.

 

Der Handwerkerverein beteiligte sich auch an den örtlichen und auswärtigen Gartenfesten, am Oktoberfest des Handwerkervereins Viechtach und am Gartenfest in Kollnburg mit einer großen Abordnung.

Weitere auswärtige Feste wurden besucht, so das FW Fest in Tresdorf, Sonnwendfeiern bei der KLJB Krailing und beim Handwerkerverein St. Englmar, das 100-jährige bei der FW Oberndorf. Auch beim Open Air des KuRV Prackenbach, beim Oldtimer-Bulldog-Treffen des Oldtimervereins Rubendorf, bei der Trainingsplatzeinweihung des SV Moosbach und der Fahrzeugweihe der FW Prackenbach war der Verein präsent. Zudem hat der Verein wieder einen Vereinsausflug nach Passau unternommen.

 

Weber informierte auch die Anwesenden, dass im Januar 2013 eine Abordnung mit den Kollnburger Handwerkern nach Schierling fuhr, um bei der Fa. Kössinger ein Patenband zu bestellen und im Februar besuchte eine große Abordnung den Faschingsball der Handwerker in Kollnburg.

Im Jahr 2013 hat die FW Ruhmannsdorf zum Feuerwehrgerätehaus am 11./12.Mai eingeladen und für das Gründungsfest der Handwerker in Kollnburg sowie für das Patenbitten bat Weber um große Beteiligung der Mitglieder.

 

Bürgermeister Xaver Eckl meinte, dass es bemerkenswert sei, was der Verein im letzten Jahr wieder durchgezogen hat, wobei die kirchlichen und weltlichen Feste schier nicht mehr endeten wollten. Er dankte der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und für den Zusammenhalt des ganzen Vereins und honorierte die gewissenhafte Protokollführung von Schriftführer Peter Schötz. Das Fest in Kollnburg ansprechend, meinte er, „da sollen wir uns nicht lumpen lassen und geschlossen auftreten.“ Eckl wünschte dem Verein alles Gute und dass sie gut durch das Jahr kommen.

 

Ehrungen: Im Rahmen der Generalversammlung ehrte Bürgermeister Xaver Eckl und Vorsitzender Josef Weber langjährige Mitglieder und dankte allen für so viele Jahre Treue zum Verein.

Für 25 Jahre: Therese Englmeier, Johann Feldmeier, Bernhard Kaul, Michael Schrötter

für 40 Jahre: Alois Brunner, Helmut Gierl, sen., Ferdinand Klement, Alfred Klingl, Rudolf Klingl, Erwin Koch, Johann Lex sen., Michael Lex sen., Albert Preißer, Alois Zach

für 60 Jahre: Max Gierl und Otto Preuß.

 

Die nächsten Termine: Josef Weber bittet um zahlreiche Beteiligung am: Sonntag, 17.03.2013 beim Gedenkgottesdienst für verstorbene Vereinskameraden, 9.00 Uhr Treffen beim Gasth. Bielmeier

anschließend Starkbierfest ab 11.00 Uhr im Pfarrheim.

Samstag, 06.04.2013 Patenbitten – Treffpunkt wird noch bekannt gegeben

Dienst, 30.04.2013 Maibaumaufstellen – Treffpunkt um 15.00 Uhr bei Högerl.

 

Bildbeschreibung:

hi. BM Xaver Eckl, Alois Zach, Alfred Klingl, Ferdinand Klement, Johann Feldmeier, Vorst. Josef Weber sitz. Bernhard Kaul, Johann Lex sen., Albert Preißer, Max Gierl

Foto zu Meldung: Der legendäre Handwerkerverein zog Bilanz - 3 Neuzugänge im letzten Jahr

Vereinsausflug in die Dreiflüssestadt

(22.09.2012)

Prackenbach. Für das Ziel seines traditionellen Vereinsausfluges hat sich heuer der Prackenbacher Handwerkerverein Passau ausgesucht.

Eine fröhliche Gruppe von 40 Leuten machte sich in diesen Tagen Frühmorgens, bestens chauffiert vom Reiseunternehmen Haimerl auf, in die Dreiflüssestadt. 

Erstes Ziel war die Feste Oberhaus, wo eine einstündige Führung zum Thema Mittelalter organisiert war.

Nach diesem informativen Programm konnte anschließend die Altstadt auf eigene Faust erkundet werden, was zur Dombesichtigung, gemütlichen Kaffeehausbesuch oder zum Einkaufsbummel einlud.

Gegen Abend checkte die Reisegruppe dann auf das Kristallschiff der Reederei Wurm & Köck ein, wo man, umgeben von festlichem Ambiente, eine wunderschöne Abendfahrt auf der Donau genoss. So mancher nutzte dabei sogar die Gelegenheit und schwang eifrig das Tanzbein. 

Foto zu Meldung: Vereinsausflug in die Dreiflüssestadt

Vier Vereine gratulierten Anton Pellkofer

(27.05.2012)

Zum 70. Geburtstag 2 Mal Ehrenmitglied

 

Leuthen/Unterrubendorf. Der runde Geburtstag von Anton Pellkofer war für die Freiwillige Feuerwehr und den Handwerkerverein Grund genug, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Während der Jubilar dem Handwerkerverein seit ca. 30 Jahren angehört, ist er bei der Feuerwehr seit 1966 dabei und hat als stets eifriger Aktiver wiederholt Leistungsabzeichen absolviert. Noch in seiner Passiven Zeit war er gerade bei kirchlichen Veranstaltungen stets mit dabei.

 

Ins Gasthaus Klein in Unterrubendorf waren am Pfingstmontag auch Vereinskameraden des Oldtimerclubs gekommen, denen er seit 18 Jahren als Mitglied angehört und ist zudem als eifriger Fußballer beim SV Prackenbach in 51 Jahren seiner Mitgliedschaft, bei über 130 Spielen angetreten.

 

Anton Pellkofer ist 1952 als 9. von 10 Kindern geboren. Er hat zunächst Automechaniker gelernt und 1961 den landwirtschaftlichen Betrieb übernommen, den er immer noch betreibt, wenn gleich er ihn bereits an die Tochter überschrieben hat.

 

1970 hat er seine Agnes, eine geborene Probst geheiratet, die ihm drei Kinder schenkte, die sich in guten Berufen ihren Unterhalt verdienen. Sabine ist Finanzbeamtin und in Waldmünchen verheiratet, Markus ist bei der Führungsakademie in Landshut angestellt und Regina, die Hoferbin, die im Elternhaus wohnt, ist bei Rohde und Schwarz beschäftigt. Auch zwei Enkel gehören bereits zur Familie, Opas Lieblinge.

 

Anton Pellkofer ist gesundheitlich noch sehr rüstig, so bleibt sein größtes Hobby die Landwirtschaft. Im Sommer geht er gerne zum Pilze sammeln in den Wald, sie wachsen ja schließlich vor seiner Haustür.

Am öffentlichen Leben ist er sehr interessiert und auch der Fußball zählt immer noch zu seiner Leidenschaft.

 

Foto: Franz Manzenberger, Maria Zach, Klaus Mühlbauer, Lothar Priselmeier, Manfred Heiland, Georg Probst, Ludwig Egner, Claudia Frohnauer, Peter Schötz,

sitzend. Alfons Krieger, Anton Pellkofer, Rudi Eckl

Foto zu Meldung: Vier Vereine gratulierten Anton Pellkofer

Rückblick auf ein unvergessliches Jubiläumsjahr

(03.03.2012)

Neuwahlen mit außergewöhnlichem Vertrauensbeweis für Josef Weber

 

Prackenbach. Ein super Gründungsfest hat der Handwerkerverein im letzten Jahr auf die Beine gestellt, für das Vorstand Josef Weben am Samstag im Rahmen der Generalversammlung allen „helfenden Händen“ herzlich dankte. Er war sehr stolz auf den Zusammenhalt innerhalb des Vereins und innerhalb der Gemeinde, was von einem gesunden Verein und einem intakten Dorfleben in Prackenbach zeugt.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung standen auch Neuwahlen an, wobei dem bisherigen Vorsitzenden von der Versammlung ein hervorragender Vertrauensbeweis zuteilwurde und er sich nach allgemeinem Drängen wieder für drei Jahre zur Verfügung stellte.

 

Im Gasthaus Bielmeier konnte Josef Weber neben gut 30 Mitgliedern auch die Ehrenmitglieder Luise und Michael Bielmeier, Ferdinand Fleischmann, Albert Preißer, Ludwig Pritzl, Martin Daffner und Ferdinand Holzer sowie den 1. und 2. Bürgermeister Xaver Eckl und Karl Engl mit Alfons Krieger als GM begrüßen. Für die verstorbenen Vereinskameraden Max Altmann und Hermann Rabenbauer, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste und aller übrigen verstorbenen Mitglieder bat Weber um eine Gedenkminute.

 

Nach dem Verlesen des Protokolls von der letzten Generalversammlung durch Peter Schötz informierte Peter Fleischmann über die Finanzen. Die Kassenprüfer Rudi Eckl und Michael Högerl hatten die Aufzeichnungen geprüft und hatten alles in Ordnung befunden, so dass dem Schatzmeister einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

In seinem Rückblick berichtete Josef Weber von vier Festausschuss- und sechs Vorstandschaftssitzungen, bei denen man sich um das Fest und um die Belange des Vereins einsetzte. Er dankte allen Mitgliedern und der gesamten Vorstandschaft und dem Festausschuss für die tatkräftige Unterstützung und der Teilnahme der Veranstaltungen und der hervorragenden Zusammenarbeit.

 

Auch 11 Jubilaren habe man zum Geburtstag gratuliert und Werner Ziselsberger, Maxi Gierl, Alireza Dorostkar, Thomas Lex, Michael Lex, Martin Haimerl, Manuel Weber und Claudia Frohnauer als neue Mitglieder gewonnen.

Weber berichtete auch, dass sich der Verein bei allen kirchlichen Veranstaltungen beteiligte und traditionsgemäß einen Maibaum aufstellte und dankte der Familie Michael Högerl für die Unterstützung beim Aufstellen. An den örtlichen Gartenfesten hat der Verein teilgenommen und das Oktoberfest in Viechtach mit einer großen Abordnung besucht. Nicht zuletzt beteiligte sich der Verein im letzten Jahr bei vielen auswärtigen und örtlichen Festen.

 

Dann ließ Weber das 100-jährige Jubiläum mit seinen Vorbereitungen und der Durchführung noch einmal Revue passieren und meinte: „Es war ein unvergessliches Erlebnis, dass man seiner Ansicht nach, außer dem Wetter nicht viel hätte besser machen können“. Er dankte allen, insbesondere dem Schirmherrn Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin, dem damaligen Pfarrer Johann Christian Rahm, allen Festdamen und Begleitkindern und dem Patenverein Kollnburg und bei allen, die sich in irgend einer Weise um das Fest bemühen. Nicht versäumen wollte er es, den Autoren (Ferdinand Klement, Peter Schötz und Herbert Preuß), zu danken, die mit viel Fleiß und Mühe eine super Festschrift erstellt haben, die von allen Seiten Lob einbrachte.

Schließlich hat der Verein eine Helferfeier ausgerichtet, wo die Festküche Schneider und Emmi Egner kostenlos für das leibliche Wohl sorgten und die Feuerwehr das Gerätehaus zur Verfügung stellte.

 

Schließlich erwähnte Josef Weber den Besuch des Faschingsballs der Handwerker in Kollnburg in diesem Jahr und gab bekannt, dass man am 100-jährigen Gründungsfest der FF Oberndorf vom 13.-16. Juli und am 60-jährigen Gründungsfest der FF Tresdorf vom 19.-20. Mai 2012 teilnehmen wird.

Schließlich gab Weber bekannt, dass der Film vom 100-jährigen Fest in zwei Ausführungen (DVD und BluRay) fertig gestellt ist und bei der Firma Holzer bestellt werden kann. Dabei dankte er der Firma Holzer für die Spende von 1000 €, beim Nachlass der Filmrechnung.

 

Bürgermeister Eckl hieß in seinem Grußwort alle Vereinskameraden und Ehrenmitglieder herzlich willkommen und meinte, es war im letzten Jahr ganz schön etwas los, was dem Verein eine Menge abverlangte. Er dankte der Vorstandschaft, die alles organisiert hat und hob die zentrale Figur war Josef Weber hervor, dem er ein großes Lob spendete und auch der Verein hat viel zusammen geholfen, die sehr glücklich sein können, dass auch alles ohne Streit und Unstimmigkeit von Statten ging. Die Kasse sei super geführt, sagte Eckl, wobei er bedauerte, dass der Kassenwart Peter Fleischmann sich nicht mehr zur Verfügung stellt und sprach die Hoffnung aus, dass der Verein weiter so gut läuft.

 

Anschließend übernahm Bürgermeister Xaver Eckl mit den Wahlhelfern Herbert Preuß und Karl Engl die Leitung der Wahl, die per Akklamation vorgenommen wurde.

Die neue Vorstandschaft geht unter dem 1. Vorsitzenden Josef Weber wieder in die nächste Periode, dem ein außergewöhnlicher Vertrauensbeweis zugesprochen wurde.

Als Stellvertreter wurde Rudi Eckl für Sonja Eidenschink gewählt. Für den Schatzmeister Peter Fleischmann tritt Claudia Frohnauer in seine Fußstapfen und Schriftführer bleibt Peter Schötz.

Für die drei bisherigen Beisitzer, Franz Eidenschink, Ludwig Pritzl und Gabi Klement treten Hans Feldmeier, Reinhold und Johannes Högerl an.

 

Bevor Josef Weber die Versammlung schloss, dankte er Bürgermeister Eckl für die Durchführung der Wahl und den ausgeschiedenen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit. Er begrüßte die neuen Kollegen im Vorstandsteam mit der Hoffnung, dass wieder so gut zusammen gearbeitet wird, wie bisher. Dann lud er alle Mitglieder (Hemd und Krawatte) zum Gedenkgottesdienst am Sonntag, 11. März sehr herzlich ein.

 

Foto: hi – Peter Schötz, BM Eckl und Josef Weber

sitzend: Claudia Frohnauer, Reinhold und Johannes Högerl, Hans Feldmeier

Foto zu Meldung: Rückblick auf ein unvergessliches Jubiläumsjahr

Stilvoller Abschluss- und Helferfeier des 100-jährigen der Handwerker

(22.10.2011)

Vorsitzender und Festleiter Josef Weber sagte „Dankeschön“

 

Prackenbach. Der Handwerkerverein hat am Samstag die Feierlichkeiten zu seinem 100-jährigen Gründungsfest am letzten Juli-Wochenende dieses Jahres im Rahmen einer harmonischen Abschlussfeier abgeschlossen, das trotz des miesen Wetters mit einem herrlichen Fest gekrönt wurde und die Zahl der Festgäste an den drei Tagen alle Erwartungen der Verantwortlichen überstieg.

 

Im Feuerwehrgerätehaus begrüßte Vorsitzender Josef Weber im Namen des Handwerkervereins den Schirmherrn und 1. Bürgermeister Franz Xaver Eckl mit Gattin Conny, die Fahnenmutter des 75-jährigen Gründungsfests Sonja Eidenschink nebst den übrigen Festdamen und Begleitkindern sowie den Vorstand des Patenvereins Kollnburg Josef Wolf. Auch das Team der Schmankerlküche Schneider hieß er herzlich willkommen und bedankte sich für die kostenlose Fleischlieferung für die Helferfeier.

 

Den Verantwortlichen ist es eine Herzensangelegenheit, sich bei allen zu bedanken, die in irgend einer Weise zum reibungslosen Ablauf und zum Gelingen des Festes beigetragen haben, so Josef Weber. Denn nicht immer sei es eine Selbstverständlichkeit, dass sich viele helfende Hände sofort bereit erklären. Darum sei er als Vorstand und Festleiter besonders stolz auf den Zusammenhalt im Verein und innerhalb der Gemeinde, betonte Weber. Denn die Unterstützung, die der Vorstandschaft und dem Festausschuss zuteilwurde, war einfach überwältigend und zeugt von einem gesunden Verein und einem intakten Dorfleben in Prackenbach, 

 

Ganz besonders bedankte sich  der Festleiter bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim SV Prackenbach, beim MCC und beim Krieger- und Reservistenverein sowie bei den Eisstockschützen. Und weil er nicht jeden einzelnen Helfer aufzählen konnte, bedankte er sich allgemein im Namen des Vereins bei allen, denn nur durch diesen Einsatz konnte das Fest ein unvergessliches Erlebnis werden, bei dem man außer dem Wetter nicht viel hätte besser machen können.

 

Inzwischen war Pfarrer Johann Christian Rahm eingetroffen, den die Anwesenden lautstark willkommen hießen. Bürgermeister Eckl richtete anschließend einige Grußworte an die Anwesenden. „Es war ein wunderbares Fest, das wir gebührend gefeiert haben“, meinte er. Er lobte den guten Zusammenhalt im Verein und Dorfleben sowie den fleißigen Patenverein, der die Prackenbacher sehr unterstützt hätte. Jeder habe seinen Betrag geleistet, betonte Eckl und hob insbesondere dankender Weise Josef Weber hervor, der nicht nur als Vorstand, sondern auch als Festleiter fungierte. „Da braucht man einen der in Rente ist“, meinte Eckl schmunzelnd. Respekt, es ist super gelaufen und das ganze Dorf ist zusammen gestanden, so dass er schließlich behauptete: Prackenbach war noch nie so gut wie jetzt“.

Nach dem gemeinsamen Abendessen begrüßte Josef Weber Pfarrer Johann Christian Rahm und bedankte sich für die feierliche Gestaltung des Gedenkgottesdienstes und die würdevolle Andacht beim Handwerkergedenkstein. Dann erinnerte er an die große Nachfrage für die Festschrift und berichtete, dass sie zukünftig in der Bayerischen Staatsbibliothek in München vertreten sein wird. Da man beim Fest nicht mehr allen Begleitkindern eine Festschrift übergeben konnte, erhielten sie zum Erinnerungsbild auch noch ein Exemplar. Weber wollte es nicht versäumen, den Autoren der Festschrift Ferdinand Klement, Peter Schötz und Herbert Preuß ganz herzlich für ihre hervorragende Arbeit zu danken.

 

Anschließend dankte Josef Weber noch einmal allen Ehrengästen für ihre Teilnahme und die Übernahme der Ehrenämter und überreichte Erinnerungsbilder an: Schirmherrn und 1. Bürgermeister Xaver Eckl und seiner Gattin Conny Blumen, der Fahnenmutter des 75-jährigen Gründungsfestes Sonja Eidenschink und ihren Begleitkindern Katharina Bielmeier und Anna Preuß, den Begleitkindern der Festbraut Jutta Geiger (sie war nicht anwesend) Kilian Stiglbauer und Sebastian Fleischmann, dem Fahnenjunger Mario Feldmeier, der Trägerin des Trauerbandes Katharina Eckl und den Trägerinnen der Erinnerungsbänder Katja Frohnauer, Lisa Gierl, Laura Wieland und Verena Ziselberger.

Ein Dankeschön und ein Erinnerungsbild erhielten auch die Trägerin des Patenbandes vom Handwerkerverein Kollnburg Manuela Dietl mit ihren Begleitkindern Tina Köppl und Hannah Zaglauber sowie dem 1. Vorstand des Patenvereins aus Kollnburg Josef Wolf.

 

Ein gemütliches Beisammensein schloss sich an, zu dem Josef Weber noch einige unterhaltsame Stunden wünschte.

Foto: 1.R. Tina Köppl, Hannah Zoglauer, Katharina Bielmeier, Anna Preuß, Sebastian Fleischmann, Kilian Stiglbauer, Lisa Gierl

2.R. Pfarrer Rahm, Mauela Dietl, Josef Wolf, Peter Schötz(Schriftführer), Sonja Eidenschink, Mario Feldmeier, Katharina Eckl, Peter Fleischmann (Kassier) , Laura Wieland, Bürgermeister Xaver Eckl, Verena Ziselsberger, Katja Frohnauer, Josef Weber.

Foto zu Meldung: Stilvoller Abschluss- und Helferfeier des 100-jährigen der Handwerker

Der Handwerkerverein feierte seinen 100. Geburtstag – 55 Vereine machten ihre Aufwartung

(30.07.2011)

Die Handwerkszunft – heute so aktuell wie vor Jahrhunderten – Großes Lob der Ehrengäste für Verein und Gottesdienst

 

Prackenbach. Ein herrliches Fest hat der Handwerkerverein am Wochenende gefeiert, wobei die vielen Festgäste wohl der Bitte des Schirmherrn am Freitag entsprachen, als er sagte „haltet zusammen und unterstützt den Verein.“ Denn trotz des miesen Wetters war das große Festzelt an den drei Tagen voll und überstieg bei den Verantwortlichen alle Erwartungen.

Das Highlight des Festes, das die Verantwortlichen des Handwerkervereins bestens vorbereitet und organisiert hatten, war am Sonntag der imposante Kirchenzug und der außergewöhnlich feierliche Gottesdienst mit der Segnung der Erinnerungsbänder durch Pfarrer Johann Christian Rahm und seine beeindruckende Predigt, das der Kirchenchor Prackenbach/Krailing musikalisch ausschmückte, wobei von den Kirchenbesuchern viel Lob zu hören war.

 

Der Handwerkerverein Kollnburg erwies sich als großartiger Patenverein, der sich in den drei Tagen mit großer Abordnung beteiligte und mit den Prackenbachern zünftig feierte und denen er am Schluss einen herzlichen Dank aussprach. Auch mindestens 55 Vereine incl. der Gemeindevereine am Freitag beim Einzug machten an den drei Tagen ihre Aufwartung.

 

Am Samstag gedachte der Verein am Handwerkergedenkstein beim Gashaus Bielmeier der verstorbenen Kameraden, wo Vorsitzender Josef Weber anschließend neben dem Dank an Pfarrer Rahm für die würdevolle Andacht an einige geschichtliche Daten erinnerte. Der Gedenkstein wurde auf Anregung von Ehrenvorstand Josef Ketterl unter der Leitung des damaligen Vorstandes Martin Schötz 1977 errichtet. Der Stein wurde vom Schreinermeister Johann Rockinger gestiftet und vom Bauunternehmer Gierl transportiert und von Pfarrer Xaver Hastreiter gesegnet. Das große Holzkreuz stiftete die Herbergsfamilie Bielmeier 1997, das von Pfarrer Rahm gesegnet wurde. Dann legte Weber im Namen des Handwerkervereins am Gedenkstein für die verstorbenen Kameraden eine Blumenschale nieder und die Pfahlspatzen spielten den „Guten Kameraden.“

 

Im Festzelt angekommen, begrüßte Weber am Tag der Betriebe viele Firmenangehörige, Festgäste aus Nah und Fern sowie im besonderen Pfarrer Rahm, den Schirmherrn, das Festgefolge, alle Ehrengäste unter ihnen Altbürgermeister und Ehrenbürger Johann Lummer, sowie weitere Vereine, die der Einladung am Samstag gefolgt sind. Unter den Klängen der Country Band „Red Rocks Band“ traten vor dem Podium immer wieder die High Mountain Line Dancer auf und sorgten für tolle Unterhaltung.

 

Im Verlauf des Abends nutzte Josef Weber mit BM Eck, der zunächst alle Anwesenden herzlich willkommen hieß, die Gelegenheit und ehrte einige Mitglieder mit Urkunden für langjährige Vereinszugehörigkeit:

Für 25 Jahre Sonja Eidenschink, Jutta Geiger, Brigitte Feldmeier, Gisela Miethaner, Helmut Gierl jun., Michael Högerl und für 40 Jahre Josef Schötz. Für 50 Jahre wurde geehrt: Luise Bielmeier, Hermann Rabenbauer und Josef Wagner.

 

Am Sonntag stand ab 7.30 die Einholung des Schirmherrn und des Patenvereins mit den Fels´nstoana und ab 8.00 Uhr der Vereine durch die Pfahlspatzen und des Stadtspielmannszuges Viechtach auf dem Programm.

Um 9.30 Uhr formierte sich dann der Kirchenzug, angeführt von zwei Kutschen mit je zwei rassigen Pferden von Franz Egner aus Arnbruck bzw. der Familie Hackl aus Viechtafell, wo sich in der einen Staatsminister Helmut Brunner, MdB Ernst Hinsken, Franz Prebeck, Präsident der Handwerkskammer und Landrat Heinz Wölfl niederließen. In der zweiten wurde Altbürgermeister und Ehrenbürger Johann Lummer, Franz Holzapfel sen., Max Gierl, Ferdl Fleischmann, Anton Penzkofer und Hermann Schroll chauffiert. Der Festzug wurde in drei Züge eingeteilt, welche die Fels´nstoana, der Stadtspielmannszug und die Pfahlspatzen anführten, welche die Vereine und Festbesucher in einem prächtigen Zug in die geschmückte Pfarrkirche geleiteten. Dabei stach besonders Festmutter des 75-jährigen Gründungsfest Sonja Eidenschink, Festjungfrau von 1986 Jutta Geiger, die Trägerin den Trauerbandes Katharina Eckl, Patenbraut des Patenvereins Manuela Dietl mit ihren jeweiligen Begleitkinder hervor, sowie die Trägerinnen der Erinnerungsbänder, die Fahnenbegleiterinnen und die ehemaligen Festdamen mit ihren duftigen Dirndln. Viele Schaulustige säumten den Straßenrand und applaudierten die Parade.

 

Acht Festdamen und Fahnenträger hatten im Altarraum Platz genommen. Die übrigen Fahnen zierten die Seitenwände. Nach der Lesung durch Herbert Preuß und der Frohbotschaft durch den Geistlichen erinnerte Pfarrer Rahm in seiner Predigt an die jeweiligen Schutzheiligen der Vereine, wobei er den Hl. Josef als Patron der Handwerker nannte. Auf der Suche nach Josef kam er zunächst auf Josef Ackermann, dem Chef der Deutschen Bank. Erst an zweiter Stelle erschien erst Josef von Nazareth, wobei auf den ersten Blick die Gegensätze nicht größer sein konnten. Ackermann ein Prototyp des Kapitalismus dargestellt, auf der anderen Seite Josef, Vater von Jesus, ein einfacher Handwerker. Das Beeindruckende an Josef ist, dass er beides in sich vereint, träumen kann und gleichzeitig sehr praktisch denkt und handelt. Denn so sagt Rahm, „die Spuren Gottes entdecke ich mitten in den Herausforderungen und Ereignissen des Hier und Heute, genau da, wo ich gebraucht werde und nötig bin. Was Josef auszeichnet hat, war seine Verantwortungsbereitschaft, sagte schließlich Rahm: sich verantwortlich wissen für die Menschen, die ihm anvertraut worden sind. Sensibel sein und sich gleichzeitig den Sinn für das Praktische bewahren, war sein Wunsch für die Handwerker. Im Anschluss segnete er die Erinnerungsbänder.

 

Nach dem Gottesdienst war Rückzug zum Zelt, wo den ganzen Tag die Festkapelle „Fels´n stoana“ zünftig aufspielten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen begrüßte Josef Weber im Namen des Handwerkervereins den Schirmherrn Xaver Eckl mit Gattin und alle Festdamen und Festgäste, Ehrengäste, Ehrenmitglieder, Vereine und Kameraden und nicht zuletzt den Patenverein aufs herzlichste. Weber freute sich, auch Pfarrer Johann Christian Rahm uns seine Eltern begrüßen zu können, bei dem er sich nochmals für die feierliche Gestaltung des Gedenkgottesdienstes bedankte. Er begrüßte auch im Namen des Festausschuss die Bürgermeisterin des Patenvereins Kollnburg Josefa Schmid sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Johann Lummer, 2. BM Karl Engl mit den anwesenden Gemeinderäten.

Bevor die einzelnen Ehrengäste ihre Grußworte sprachen, merkte Weber ein paar persönlich Worte an. Es erfülle ihn als Festleiter mit Freude, dass das was am 14. Mai 1911 begann, heute nach 100 Jahren noch Bestand hat. Mit diesem Fest sollte ein weiterer Beitrag für die Gemeinschaft und die Kameradschaft geleistet werden.

 

Es war im auch ein Bedürfnis, sich bei beim Krieger- und Reservistenverein für die zahlreiche Teilnahme incl. Festgefolge, bei seinen Vorstandskollegen und beim Festausschuss für die gute Zusammenarbeit zu danken. Ein Anliegen war es ihm auch, bei sämtlichen Festdamen und ihren Begleitkindern und deren Eltern zu bedanken. Nicht zuletzt bei Schirmherrn Xaver Eckl und dem Patenverein, die ihre Aufgabe hervorragend meisterten. Sein Dank galt auch sämtlichen Grundbesitzern, bei der Gemeinde Prackenbach und allen, die in irgendeiner Weise am Gelingen des Festes beigetragen haben, dass es trotz des schlechten Wetters zu einem unvergesslichen Ereignis wurde.

 

Das Handwerk hat eine Jahrhunderte alte Tradition und Geschichte und noch heute zeugen Bauwerke von der qualifizierten Arbeit der Handwerker des Mittelalters, sagte Bürgermeister Eckl in seinem Grußwort. Die Handwerkszunft sei heute so aktuell wie vor Jahrhunderten, ist unersetzlich und aus unserem Leben nicht weg zu denken. Wir sind froh, dass junge Leute diesen ehrbaren Beruf ergreifen und nicht den Verlockungen anderer Branchen erliegen, wo man anscheinend feiner sein Geld verdient, so Eckl.

Die Handwerker sind traditionsbewusste und gesellige Leute. Das dürfte der Grund sein, dass Prackenbach vor 100 Jahren den Handwerkerverein gegründet wurde, sagte der Schirmherr weiter. Er gratulierte dem Verein zu seinem Fest und wünschte für die Zukunft allen Gute. Ein großer Dank galt dem altbewährten und unermüdlichen Vorstand Josef Weber, dem keine Arbeit zu schwer und kein Berg zu hoch ist wenn es um den Handwerkerverein geht. Er dankte auch den Mitgliedern sowie dem Handwerkerverein Kollnburg für die Übernahme der Patenschaft und allen Vereinen für ihr Kommen.

 

Patenvereins Vorsitzender Josef Wolf wünschte den Prackenbachern in seinem Grußwort, der Verein möge noch 100 Jahre bestehen. Ihr könnt stolz sein auf eure Mannschaft, denn ihr habt für das Fest eine hervorragende Arbeit geleistet und es ist uns eine Ehre, dass wir euch zur Seite stehen durften. Möge diese Partnerschaft das Zusammengehörigkeitsgefühl beider Vereine in einem fröhlichen Miteinander in der dörflichen Gemeinschaft stärken. Dazu wünschte er alles Gute und schloss mit „Gott schütze das ehrbare Handwerk.

 

Staatsminister Helmut Brunner gratulierte dem Jubelverein. Es freue ihn, dass sie die Tradition hoch halten und der Verein an den Zielen festgehalten hat. Er ist aus dem gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kirchlichen Leben der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Heute gebe es bei uns viele Handwerksbetriebe, die einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen. Wir brauchen qualifizierte Handwerker, sagte er und wünschte dem Verein alles Gute für die Zukunft.

 

Dass der Handwerkerverein eine so lange Tradition vorweisen kann, haben wir ganz selten, sagte MdB Ernst Hinsken. Das sei das Verdienst aller engagierten Mitglieder und der Vorstandschaft um Josef Weber. Besonders in Prackenbach sei es spürbar, dass die Leistungsträger oft aus Überzeugung und Tradition diesem Standort verbunden sind. Bayern ist in Deutschland das Handwerk Nummer 1. es zählt mehr als 185 000 Betreibe und beschäftigt mehr als 850 000 Personen. Auch bildet das Handwerk rd. 34 % aller bayerischen Auszubildenden aus. Für die Zukunft wünschte er weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

 

Landrat Heinz Wölfl lobte in seinem Grußwort den grandiosen Kirchenzug und den Gedenkgottesdienst und die Gemeinde, welche die Handwerker hoch leben ließen. Es war hervorragend organisiert und er war zudem beeindruckt, dass so viele Vereine bereit sind, mit zu feiern.

 

Für den Präsidenten der Handwerkskammer Franz Prebeck war es eine Selbstverständlichkeit, beim Fest dabei zu sein. 100 Jahre ist eine lange Zeit, einen Verein zusammen zu halten und wünschte alles Gute von ganzem Herzen. Jede Gemeinde, die keinen Handwerkerverein hat, ist eine arme Gemeinde, betonte er.

Auch Pfarrer Rahm wünschte dem Handwerkerverein noch einmal auch weiterhin alles Gute und versprach, beim 125-jährigen wieder dabei zu sein.

 

Nach dem Weber den Festrednern ein Erinnerungsgeschenk und eine Festschrift überreichte hatte, bat er die Festdamen ans Podium, wo Katharina Eckl ihren Prolog sprach und das Trauerband an die Fahne heftete. Auch die Patenbraut Manuela Dietl heftete das Patenband nach ihrem Prolog an die Fahne.

Und was wäre ein so wunderbares Fest ohne die herrliche Fahnenparade im Zelt, wo die Fahnenjunker ihre Fahnen über den Gang schwingen ließen, einer mehr, der andere weniger, je nach Muskelkraft und Geschick. Am Ende des Zeltes wurde ihnen dann das Erinnerungsband von Sonja Eidenschink und Jutta Geiger übergeben.

 

Die Krönung des großartigen Festes übernahm nach der Festkapelle um 19.00 Uhr die Kapelle „Osserwinkl-Trio“ das Kommando am Podium, die noch einmal für einen großartigen Festsonntag-Abend sorgten. Erwähnenswert seien an allen Tagen vor allem die flotten Festdamen mit Festverein und Patenverein, die auf den Bänken stehend und klatschend für eine tolle Stimmung sorgten.

 

Am Ende überreichte Sonja Eidenschink völlig überraschend für Josef Weber an ihn ein Erinnerungsbild für die vielen Bemühungen, anlässlich des Gründungsfestes, der sich ganz herzlich bedankte.

Foto zu Meldung: Der Handwerkerverein feierte seinen 100. Geburtstag – 55  Vereine machten ihre Aufwartung

Der Auftakt zum 100-jährigen Gründungsfest des Handwerkervereins war einfach grandios

(29.07.2011)

Ein herrlicher Einzug ins Festzelt mit 25 Vereinen

 

Prackenbach. Wenn sich auch das Wetter nicht gerade von seiner schönsten Seite zeigte, war am Freitag der Auftakt zum 100-jährigen Geburtstag des legendären Handwerkervereins einfach grandios, denn es konnten sich die Verantwortlichen über ein fast bis zum Rand gefülltes „2000“ Personen Festzelt der Gesellschaftsbrauerei Viechtach und einer großartigen Stimmung freuen.

 

Am Pfarrer Baumgartner Platz wurde gegen Abend Bürgermeister Xaver Eckl in seiner Eigenschaft als Schirmherr mit Gattin Conny und der Patenverein mit seinem Vorsitzenden Josef Wolf vom Festverein empfangen und nach und nach trafen auch die teilnehmenden Vereine ein, von denen die Gemeindevereine mit großen Abordnungen anrückten.

 

Ein imposanter und unübersehbarer Zug, angeführt von den „Perlhütter Musikanten“ dem Schirmherrn, Festdamen und Ehrengäste und nahezu 25 Vereine bewegte sich durch das Dorf, hinauf zum Festzelt am Sportgelände, wo sogleich der Schirmherr den obligatorischen Bieranstich vornahm und Nach dem die ersten Maß flossen wurde auf ein gutes Gelingen des Festes angestoßen.

 

Nach einem musikalischen Auftakt der Stimmungskapelle mit vielen Evergreens, begrüßte Vorsitzender Josef Weber, der auch als Festleiter fungierte, alle Festgäste im bereits fast vollbesetzten Zelt. Ein besonderer Gruß galt dem Schirmherrn mit seiner Gattin, der Fahnenmutter von 1986 Sonja Eidenschink mit ihren Begleitern, der Festjungfrau des 75-jährigen Gründungsfestes Jutta Geiger, geb. Schroll mit ihren Begleitern, die Trägerin des Trauerbandes Katharina Eckl, die Patenbraut Manuela Dietl sowie alle Festdamen von 1986.

 

Einen Willkommensgruß richtete er an den Patenverein des Handwerkervereins Kollnburg mit seinem Vorsitzenden Josef Wolf, die Bürgermeisterin der Patengemeinde Josefa Schmidt und den Altbürgermeister Gust Wittenzellner. Auch den Ehrenmitgliedern des Vereins ließ Weber einen Gruß angedeihen sowie dem Altbürgermeister und Ehrenbürger Johann Lummer nebst dem 2. Bürgermeister Karl Engl und den Gemeinderäten.

 

In die Begrüßung am 1. Tag der Vereine und Behörden schloss Weber alle Gemeindevereine und die acht auswärtigen Vereine ein, die schon am ersten Tag des Festes gekommen waren, ebenso die Bevölkerung aus Nah und Fern und die Feriengäste. Begrüßt wurde auch der  Betriebsleiter der Gesellschaftsbrauerei Viechtach und den Gesellschafter Michael Bielmeier, die Medienproduktion Holzer insbesondere Ramona, die in Sachen Festschrift Überstunden einfließen ließ, die Schmankerlküche Schneider und die Kapelle Perlhütter. Schließlich betrieb Weber Eigenwerbung für die überaus umfangreiche Festschrift, für die das Team um Ferdl Klement, Herbert Preuß und Peter Schötz viele Stunden investierten.

 

Bürgermeister Xaver Eckl hatte für den Auftakt des Handwerkerfestes seine Amtskollegen aus den umliegenden Kommunen eingeladen, denen er einen Willkommensgruß angedeihen ließ: Es waren dies BMin Josefa Schmidt und Altbürgermeister Gust Wittenzellner aus Kollburg, BM Reinhard Schwarz aus Rattenberg, BM Alfons Fleischmann, Geiersthal und BM Hans Weiniger, Drachselsried. Leider ließen sich die drei Bürgermeister aus Viechtach entschuldigen. Dazu meinte Eckl schelmisch: „dann hätten sie ja das Bier der Gesellschaftsbrauerei trinken müssen.“ „Vielleicht wird die Brauerei eh noch mal umgetauft in Prackenbacher Bier, denn der Hauptaktionär ist so wieso ein Prackenbacher“.

Schließlich beglückwünschte Eckl den Handwerkerverein für sein 100-jähriges Jubiläum ganz herzlich und bat die Bevölkerung um Zusammenhalt und dass sie den Verein auch in den nächsten Tagen fest unterstützen.

 

Josef Wolf vom Patenverein richtete ebenfalls herzliche Willkommensgrüße an die Verantwortlichen und Ehrengästen und meinte, dass der Jubelfestauftakt hervorragend geklappt hat und wünschte allen noch einen guten Festverlauf und ein schönes Wetter.

 

Weber dankte zum Schluss ganz besonders den Kollnburgern, die den Moosbachern immer zur Seite standen, was er beim Patenbitten im April noch einmal aufrollte: „Ihr habt´s des bei uns vor 25 Jahr amoi scho gmacht, drum ham ma uns glei wieder denkt, wer des schon amoi recht guat hod bestritten, den mecht ma a desmai wieda drum bittn.

Foto zu Meldung: Der Auftakt zum 100-jährigen Gründungsfest des Handwerkervereins war einfach grandios

Der Handwerkerverein testet Festbier

(07.05.2011)

Prackenbach. Bei einer feuchtfröhlichen Feier wurde am Samstag-Abend in der Gesellschaftsbrauerei Viechtach das süffige Festbier getestet, das der Handwerkerverein für seine 100 Jahrfeier vom 29. - 31. Juli 2011 in Auftrag gibt.

 

Bevor man sich jedoch den gebrauten Gerstensaft munden ließ, stand eine ausführliche Brauereibesichtigung auf dem Programm, bei welcher Betriebsleiter Andreas Preißer die 24 Gäste aus Prackenbach durch den vollautomatischen Betrieb führte, der in den letzten 25 Jahren Zug um Zug vollkommen und dem jeweils neuesten Stand der Technik, ausgebaut wurde. 20 Angestellte (incl. Fahrer und Büroangestellte) sind in der Brauerei beschäftigt, deren Entstehung bis auf das Jahr 1548 zurückreicht.

 

Nach der interessanten Führung lud Preißer zu einer Brotzeit ein, wo die Gäste ausgiebig Gelegenheit hatten, das Festbier zu testen. Unter den Biertestern, die der Vorsitzende des Handwerkervereins Josef Weber herzlich begrüßte, befand sich auch BM Xaver Eckl in seiner Eigenschaft als Schirmherr, seine Gattin Kornelia und Tochter Kathi (Trägerin des Trauerbandes) sowie die Ehrenfahnenmutter von 1986 Sonja Eidenschink und zugleich 2. Vorsitzende. Er bedankte sich abschließend bei Andreas Preißer für die Einladung, der seinerseits ein gutes Gelingen ihres Festes wünschte.

 

Bei guter kameradschaftlicher Unterhaltung in der Brauereistube genoss man noch eine geraume Zeit das süffige Nass, so dass man zu später Stunde zur einhelligen Meinung gelangte, mit dem Festbier der Gesellschaftsbrauerei eine gute Wahl getroffen zu haben.

 

Foto: 1- Franz Eidenschink, Andreas Preißer, Sonja Eidenschink, BM Eckl, Kathi Eckl, Josef Weber, Ludwig Pritzl, Peter Fleischmann, Rudi Eckl

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Gereinigte Fahne und Bänder für 100-Jähriges geholt

(02.04.2011)

Prackenbach. Das große Gründungsfest des Handwerkervereins vom 29. bis 31. Juli rückt immer näher und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am Samstag wurde mit der Abholung der gereinigten Fahne und der neuen Bänder in der Fahnenstickerei in Schierling wieder eine von vielen Hürden geschafft.

 

Eine Abordnung des Handwerkervereins und sechs fesche Damen machten sich schon am Morgen auf den Weg zur Fahnenstickerei Meinrad Kössinger, die seit nahezu 80 Jahren in zweiter Generation die prunkvollen Banner, Fahnen, Bänder und diverses Zubehör herstellen. Dort wurde man freundlich aufgenommen und nachdem man die Fahne mit den bestellten Bändern in Empfang genommen hatte, stellte sich die Delegation aus Prackenbach auf dem riesigen Firmengelände zu einem Erinnerungsfoto auf.

 

Nun ist der Verein für das 100-jährige Gründungsfest bestens gerüstet. Als nächsten Termin stehen schon das Schirmherrn- und Patenbitten am 9. April bzw. die Bierprobe in der Gesellschaftsbrauerei Viechtach am 7. Mai an.

Foto zu Meldung: Gereinigte Fahne und Bänder für 100-Jähriges geholt

100-jähriges Gründungsfest beim Handwerkerverein vom 29.-31. Juli 2011

(05.03.2011)

Rückblick und Ausblick bei der Jahreshauptversammlung

 

Prackenbach. Der legendäre Handwerkerverein kann heuer vom 29. bis 31. Juli sein 100-jähriges Gründungsfest feiern, für das die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren laufen. Verträge für alle Musikkapellen, Festküche, Brauerei und Vergnügungspark sind unter Dach und Fach. Dies berichtete Vorsitzender Josef Weber bei der Generalversammlung am Samstag und bat die Mitglieder, den Verein dabei tatkräftig zu unterstützen.

 

Bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Bielmeier konnte der Vorsitzende neben 25 Anwesenden insbesondere die Ehrenmitglieder Luise und Michael Bielmeier, Ferdinand Holzer, Martin Daffner und Ferdinand Fleischmann sowie 2. Bürgermeister Karl Engl und Gemeinderat Alfons Krieger begrüßen.

 

Bevor Schriftführer Peter Schötz das Protokoll der letzten Generalversammlung verlas, gedachte man in einer Gedenkminute der verstorbenen Vereinskameraden, insbesondere Hermann Fischl, Ludwig Schötz, Erich Altmann, Hermann Daffner, Franz Bemmerl und Karl Wagner, die man im letzten Jahr zu Grabe geleiten musste.

 

Kassenwart  Peter Fleischmann informierte über die Finanzen. Wenn man auch im letzten Jahr ein bisschen mehr ausgegeben hat, als eingenommen wurde, kann man mit der Bilanz noch zufrieden sein. Die Kassenprüfer Rudi Eckl und Michael Högerl bestätigten eine einwandfreie Führung, so dass der Schatzmeister einstimmig entlastet wurde.

 

In seinem Rückblick berichtete Josef Weber, dass man sich in acht Vorstandsversammlung um die Belange des Vereins eingesetzt habe und dankte allen Mitgliedern, die in irgendeiner Weise den Verein unterstützt haben, sei es bei Arbeiten oder bei der Teilnahme bei Veranstaltungen. Sein Dank galt im Besonderen der ganzen Vorstandschaft und dem Festausschuss für die tatkräftige Unterstützung und die gute hervorragende Zusammenarbeit.

 

Auch 11 Jubilare wurden nicht vergessen. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei Josef Holzapfel für eine Spende und erwähnte dankend auch Hermann Schroll. Er berichtete auch von fünf Neuaufnahmen, die man im vergangen Jahr zu verzeichnen hatte. Es waren dies Christina Fischl, Heinrich Fischl, Christian Schedlbauer, Hedwig Weber und Michael Hetzenecker. Ausgetreten sind Stephan Haimerl, Hermann Müller und Helmut Egner jun.

 

Weiter berichtete Weber, dass sich der Verein wie all den Jahren auch an kirchlichen Veranstaltungen und an den örtlichen Gartenfesten beteiligt hat. Er war zudem beim Oktoberfest der Handwerker in Viechtach, beim Gartenfest des Handwerkervereins in Kollnburg und beim 125-jährigen Gründungsfest des KuRV Prackenbach mit großen Abordnungen präsent.

 

Zu den vereinseigenen Veranstaltungen zählte das sechste Starkbierfest, welches wieder sehr gut besucht war. In diesem Zusammenhang teilte er der Versammlung mit, dass wegen des anstehenden Gründungsfestes heuer kein Starkbierfest stattfindet. Auch ein Maibaum wurde wieder aufgestellt, wobei es Weber nicht versäumte, allen zu danken, die bei den anfallenden Arbeiten mitgeholfen haben, insbesondere unentbehrliche Hilfe von Michael Högerl.

 

Schließlich hat sich der Handwerkerverein am Ferienprogramm der Gemeinde beteiligt und in der Schreinerei Rockinger Vogelhäuschen gebaut. Der Schreinermeister stellte kostenlos das Material zur Verfügung und die 20 Kinder wurden mit Kuchen, Getränken und Süßigkeiten versorgt. Weber zollte ein herzliches Dankeschön ihm und dem ganzen Team für die kostenlose Unterstützung. Auch der Vereinsausflug mit 32 Personen nach Abensberg zum Hundertwasserturm war ein Erfolg und letztendlich besuchte man im Februar dieses Jahres auf Einladung des Handwerkervereins Kollnburg den Faschingsball.

 

Weiter berichtete Weber, dass man im Rahmen des bevorstehenden Gründungsfestes im November 10 die Fahnenstickerei in Schierling besucht und ein neues Trauerband bestellt habe, das die Gemeinde spenden wird, wofür er Bürgermeister Eckl und dem Gemeinderat herzlich dankte. Dankend erwähnte er auch den Bürgermeister für die Übernahme der Schirmherrschaft und lud alle zum offiziellen Schirmherrn und Patenbitten am Samstag, 9. April 2011 recht zahlreich ein (Hemd und Krawatte).

Er berichtete auch, dass die Fahne von 1986 und das Fahnenmutterband sowie das Festjungfrauenband zur Reinigung gegeben wurde.

 

Zweiter Bürgermeister Karl Engl überbrachte die Grüße der Gemeinde und lobte den Verein für ihre Aktivität bei sämtlichen Veranstaltungen. Er dankte für ihren Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde und wünschte für das Fest gutes Gelingen und schönes Wetter.

 

Baumgartner Fritz regte schließlich an, für die Beteiligung am Fest die Mitglieder persönlich anzuschreiben. Außerdem gab Sepp Weber bekannt, dass die Ehrung langjähriger Mitglieder am Samstag, 30. Juli im Rahmen des Festes stattfindet und lud schließlich für Sonntag, 13. März zum Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder ein. (Hemd und Krawatte) sowie zur Bierprobe am Samstag, 7. Mai in die Brauerei nach Viechtach. Anmeldung bei Josef Weber.

 

Termine: 13.-15.5.11 FF Moosbach Gerätehaus- und Fahrzeugweihe, 28.-29. Mai FF Wolfersdorf 135- jähriges Gründungsfest mit Fahrzeugweihe, 3.-5.6.11 60-jähriges Gründungsfest der Edelweißschützen Moosbach.

   

Foto: Vorsitzender des Handwerkervereins Josef Weber

Foto zu Meldung: 100-jähriges Gründungsfest beim Handwerkerverein vom 29.-31. Juli 2011

Zum 70. Geburtstag von Martin Daffner

(03.11.2010)

Neues Ehrenmitglied beim Handwerkerverein

 

Hagengrub. Im Rahmen seines 70. Geburtstages, den Martin Daffner mit seiner Familie und Verwandten am Mittwoch im Gasthaus zum Dorfwirt in Hagengrub feierte, gratulierte auch eine Abordnung des Handwerkervereins seinem langjährigen Mitglied und ernannte ihn mit Überreichung einer Urkunde zum Ehrenmitglied.

 

Zum runden Geburtstag stellte sich auch der VdK mit dem Ortsvorsitzenden Michael Bergbauer sowie mit einer Abordnung des Krieger- und Reservistenvereins beim rüstigen Jubilar ein, die ihrem Vereinskameraden mit Geschenken herzlich gratulierten und ihm weiterhin Gesundheit wünschten.      

 

Geboren wurde Martin Daffner 1940 in Hagengrub, wo er mit sechs Geschwistern aufgewachsen ist. Nach der Schulzeit hat er bei einer Viechtacher Baufirma das Maurerhandwerk erlernt und sich mit diesem Beruf überwiegend auf auswärtigen Baustellen seinen Unterhalt verdient, bis er vor 15 Jahren den wohlverdienten Ruhestand antrat.

 

1966 hat der Jubilar seine Christa, eine geborene Haas geheiratet und mit ihr durch viel Fleiß ein schmuckes Haus in der Gnaglbergstraße errichtet, wo sich bislang auch Sohn Manfred wohl fühlte.

Dem rührigen Jubilar wird die Zeit nicht lang, denn im und um das Haus gibt es ständig etwas zu tun und da seine Frau nach einer Operation schwer gehbehindert ist, muss er sich auch überwiegend um den Haushalt kümmern. Doch es bleibt dem Rentner immer noch Zeit zu einem ausgiebigen Spaziergang, die Zeitung zu studieren und seine geliebte Zigarette mit einem Haferl Gerstensaft zu genießen.

 

Foto: Josef Weber, Peter Fleischmann, Franz Eidenschink, Erwin Holzapfel, Wolfgang Schnitzbauer, Alois Zach und Jubilar Martin Daffner              

Foto zu Meldung: Zum 70. Geburtstag von Martin Daffner

Handwerker vom Hundertwasserturm beeindruckt

(03.10.2010)

Wissenswertes rund um´s Weißbier

 

Prackenbach. Bei herrlichem Herbstwetter reisten die Handwerker bei ihrer Tagesfahrt nach Abensberg im Landkreis Kelheim, wo ihnen im Hundertwasserturm viel Interessantes auch über die Braukunst des original echt altbayerischen Weißbieres geboten wurde.

 

Aus der Geschichte des Hundertwasserturms wurde berichtet, dass der 34,19 Meter hohe Turm von Friedensreich Hundertwasser erdacht und geplant wurde, der im Jahre 2000 während der Planungsphase starb. Nach seinem Tod wurde der Turm vom Architekten Peter Pelikan errichtet und unter der Regie von Leonhard Salleck, dem Inhaber der Brauerei vollendet.

 

Ursprünglich sollte der Turm 70 Meter hoch werden. Doch der Denkmalschutz erhob Einwände, um die Silhouette der Abensberger Altstadt nicht zu beeinträchtigen. 2007 wurde dann der Grundstein gelegt. Die vergoldete Dachkugel, die einen Durchmesser von zehn Metern und ein Gewicht von 12 Tonnen hat, hiefte man 2008 auf den Turm, der 2010 für Besucher geöffnet wurde.

 

Im Turm eröffnen sich auf verschiedenen Etagen interessante Themenwelten zum Bayerischen Bier und zur Biertradition. Ganz oben, in der vergoldeten Kugel überrascht eine bizarre Wandgestaltung. Die Turmbesteigung schließt mit Filmbildern zum „ganz besonderen Bierort Bayerns. Der Turmkeller präsentiert sich zudem in herrlichen Farben- und Formenvielfalt und beherbergt auch die weltweit größte Weißbiergläsersammlung einer Brauerei. Der Blick auf der Aussichtsterrasse in 25 Meter Höhe über Abensberg ist bombastisch, von dem sich die Handwerker sehr begeistern konnten. 

 

Nach der Besichtigung des Turmes besuchte man noch einen Abensberger Herbstmarkt und dann gings wieder auf Landstraßen zurück nach Prackenbach. Auf der Heimfahrt dankte Vorstand Josef Weber dem umsichtigen Fahrer, mit der Hoffnung, dass es allen Teilnehmern gefallen hat und sie wieder einmal mit dem Handwerkerverein verreisen wollen.

Foto zu Meldung: Handwerker vom Hundertwasserturm beeindruckt

Zwei Mal Ehrenmitglied

(02.09.2010)

Hans Lex feierte seinen 70. Geburtstag

 

Prackenbach. Eine große Schar von Gratulanten stellte sich am Samstag bei dem allseits geschätzten Prackenbacher Geschäftsmann Hans Lex ein, der rüstig und wie immer fidel mit der ganzen Familie, Verwandten und Freunden seinen 70. Geburtstag feierte.

 

Der Handwerkerverein und die Freiwillige Feuerwehr nahmen dies zum Anlass und ernannten ihr langjähriges Mitglied mit einer Urkunde zum Ehrenmitglied. Auch der Sportverein und der Tennisclub überbrachten ihrem Vereinskameraden gute Wünsche mit und nicht zuletzt die Kartenfreunde, die schmunzelnd behaupteten, dass im Grunde die Kosten der Feier aus ihrer Tasche stammen, die ihnen der Jubilar in den Jahren längst abgezockt hat.

 

Hans Lex ist ein Prackenbacher „Gewächs“. Sein Elternhaus ist der heutige Landmaschinen-Betrieb, den später sein Bruder Josef übernahm. Mit noch einem Bruder und einer Schwester absolvierte der Jubilar die Schulzeit in Prackenbach und ging anschließend im Autohaus Krah in Viechtach in die KFZ-Mechaniker-Lehre.

 

1957 errichtete der Jubilar neben der Kreuzung an der B 85 nach der Einmündung in die Ortschaft eine Tankstelle mit Autowerkstatt, das der rührige KFZ-Meister zu einem modernem Autohaus erweiterte, wo er erfolgreich seine Suzuki an den Mann bringt.

 

Im selben Jahr heiratete der Jubilar seine Elfriede, eine geborene Kirschbauer, die ihn die ganzen Jahre hervorragend unterstützte. Von den drei Kindern, welche aus der harmonischen Ehe hervorgingen, schmeißt Ingrid die anstehenden Büroarbeiten, Monika ist Leiterin des Kindergartens am Ort und Sohn Hans ist in die Fußstapfen seines Vater getreten und hat den Betrieb übernommen. Auch zwei Enkel gehören längst zur Familie, die dem Opa viel Freude bereiten.

 

Wenn der Jubilar auch die Führung des Betriebes abgegeben hat und der Tag nicht mehr so stressig verläuft, mischt der eingefleischte Geschäftsmann, immer freundlich und zuvorkommend, noch im Geschäft mit und ist auch für einen Rat immer zu haben. Früher hat er zuweilen noch Tennis gespielt, doch heute gehört sein liebstes Hobby dem Kartenspiel oder fährt am Sonntag mit Vorliebe mit seiner Elfriede durch unsere schöne Waldheimat, wo sie zum Abschluss in einem Restaurant ein Haferl Kaffee genießen.

 

Foto: Alfons Krieger, Hans Lex, Sonja Eidenschink, Thomas Holzer                

Foto zu Meldung: Zwei Mal Ehrenmitglied


Veranstaltungen

30.04.2017
16:00 Uhr
Maibaumaufstellen
Maibaumaufstellen des Handwerkervereins Prackenbach beim Gasthaus Bielmeier in Prackenbach [mehr]