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Kath. Pfarrkirche Prackenbach

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Gottesdienste:
So./Feiertage 09.30 Uhr
Sa. Vorabendmesse 19.30 Uhr


Aktuelle Meldungen

Hanna Högerl empfing das Hl. Sakrament der Taufe

(29.04.2018)

Prackenbach. In der Pfarrkirche St. Georg empfing am Sonntag die kleine Hanna, Tochter von Gabi und Johannes Högerl aus Prackenbach durch Pfarrer Josef Drexler das Sakrament der Taufe, während er Wasser über das Köpfchen goss und die Worte sprach: „Hanna, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, sie mit dem geweihten Chrisam salbte und nahm sie so in die Gemeinschaft der Kath. Kirche auf.

 

Die Tauffamilie wurde vor dem Eingang des Gotteshauses vom Taufspender sehr herzlich begrüßt und fragte sie um deren Begehren und welchen Namen sie dem Täufling geben wollten. Nachdem auch die Patin Magdalena Högerl, die Schwester von Johannes, die Bereitschaft zum Patenamt übernommen hatte, zeichneten alle ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Täuflings und in einer Prozession zogen alle in die Kirche, wo schon im Altarraum das Taufbecken bereit stand.

 

Dort hatte sich bereits auf der einen Seite der Kinder- und Jugendchor Prackenbach postiert, der mit gefühlvollen Liedern die Tauffeier begleitete. Nach der Lesung durch Mesnerin Thekla Holzapfel und einer kurzen Ansprache durch Pfarrer Drexler nahm dieser der Patin und den Eltern das Taufversprechen ab und der Jugendchor begleitete dies mit dem Taufbundlied.

Dann salbte Pfarrer Drexler die kleine Erdenbürgerin und taufte sie über dem Taufbecken mit Wasser, in dem er das Gebet sprach: „Der Herr Jesus Christus hat dich von der Schuld Adams befreit und dir aus dem Wasser und dem HL. Geist neues Leben geschenkt.“

Nach der Übergabe der brennenden Kerze, die der junge Vater an der Osterkerze anzündete, trat die kleine Familie zum Marienbildnis, wo man auch die Muttergottes um deren Fürbitte bat und der Jugendchor das Schlusslied anstimmte: „Mutter Maria mit dir will ich gehen“.

Bevor Pfarrer Drexler alle mit seinem Segen entließ, dankte er für die Mitfeier und dem Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek und den Instrumentalisten Maxim van Beek auf dem E-Piano und Simon Eidenschink an der Gitarre für die musikalische Umrahmung der Zeremonie. Der kleinen Erdenbürgerin wünschte er alles Gute und Gottes Segen.

 

Foto: 5.v.li. Gabi Högerl Mutter, Patin Magdalena Högerl, Johannes Högerl und Pfarrer Josef Drexler mit Eltern und Verwandten

Foto zu Meldung: Hanna Högerl empfing das Hl. Sakrament der Taufe

Kräutersegnung zum Fest der Aufnahme Maria in den Himmel

(15.08.2017)

Prackenbach. Wie zum Fest Mariä Himmelfahrt üblich, werden tags zuvor verschiedene Kräuter gesammelt. Dankenswerterweise wird dieser Brauch schon seit vielen Jahren vom Kath. Frauen- und Mütterverein Prackenbach-Krailing hoch gehalten und Kräuterbüschel gebunden, um diese an de „Großen Frauentag“ wie er auch umgangssprachlich bezeichnet wird, zu weihen Die Heilkräuter werden dann vor den Gottesdiensten gegen eine kleine Spende den Gottesdienstbesuchern angeboten.

 

Pater Bettoy Joy Kulathinal berichtete in seiner Predigt, dass die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel in der Ostkirchen bereits 451 beim Konzil von Chalcedon gefeiert wurde. Dieser Tag wurde als Geburtstag Marias und somit als Eingang in den Himmel, als Geburtstag zum ewigen Leben gefeiert. Die vielen Wallfahrtsorte, die der Gottesmutter geweiht sind, werden von der Bevölkerung in ihren Sorgen und Nöten aufgesucht, um durch ihre Fürsprache bei Gott für das Heil und Heilung zu erbitten. Sie ist ganz Mensch und ist deshalb auch Gott nahbar für uns. Weil sie Mensch ist wie wir, hoffen wir, dass sie uns in all unseren Nöten und Ängsten versteht. Vertrauen wir uns an ihrem Festtag neu der Fürsprache der Gottesmutter an, so Pater Bettoy in seinen Ausführungen.

 

Ehe Pater Bettoy den feierlichen Schlusssegen erteilte, sprach er das Segensgebet und besprengte die Kräuterbüschel mit Weihwasser, ebenso die Gläubigen. Der Gottesdienst wurde von Anette Kufner an der Orgel musikalisch mitgestaltet.

Foto zu Meldung: Kräutersegnung zum Fest der Aufnahme Maria in den Himmel

Fahrzeugsegnung in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing

(30.07.2017)

Pfarrer ließ geweiht Plaketten verteilen

 

Moosbach/Prackenbach-Krailing. Zum Gedenken des Hl. Christophorus, dem Schutzheiligen der Fahrzeuge und deren Lenker, dessen Gedenktag die Kath. Kirche am 24. Juli feierte, hat Pfarrer Josef Drexler nach dem Vorabend- bzw. den Sonntagsgottesdiensten die Fahrzeuge gesegnet. Zugleich zählt der Heilige auch zu den 14 Nothelfern und ist heute besonders bekannt als Schutzheiliger der Reisenden.

 

In Moosbach wurde der Gottesdienst ganz besonders feierlich gestaltet, denn zu Gast waren die Martinsänger aus Miltach, welche die Messfeier zum Gedenken der vor 9 Jahren verstorbenen Frau Mariele des Chorleiters Walter Stöger musikalisch mitgestalteten. Pfarrer Josef Drexler begrüßte neben den Gottesdienstbesuchern auch die neuen Ministranten, die zum ersten Mal am Altar dienten. Den Sängern dankte er am Schluss für den erbauenden Gesang.

 

In seiner beeindruckenden Predigt knüpfte Pfarrer Drexler an das Matthäus-Evangelium über das Gleichnis von einem Schatz im Acker und von den kostbaren Perlen an und meinte, dass manche Menschen im Glück, andere im Unglück Gott als den Schatz ihres Lebens, für den sie fortan bereit sind, alles andere hinten anstellen.

So auch bei dem reichen Perlenhändler, der eines Tages den Glücksgriff seines Lebens machte und ihm eine kostbare Perle zum Kauf angeboten wird und er alle seine anderen Perlen verkauft, um diese Perle kaufen zu können. Ebenso ist es bei Menschen, die im Glück Gott als den Schatz ihres Lebens entdecken, denn im Glück wird so manchem Menschen etwas Großartiges zuteil, ohne es sich erkauft oder erarbeitet zu haben.

Weiter erwähnte Pfarrer Drexler in dem Doppelgleichnis den vergrabenen Schatz eines Mannes, der durch einen Unglücksfall zu dem Glücksfall seines Lebens kommt. So ist es auch bei Menschen, die durch einen Unglücksfall hellhörig für Gott geworden sind. Die allermeisten Heiligen haben sich erst nach Irrungen und Wirrungen zu einem Leben für Gott durchgerungen, bemerkte Pfarrer Drexler in seiner Predigt.

Bevor Pfarrer Drexler allen Kirchenbesuchern seinen Segen erteilt, sprach er vom neuen Pfarrbrief, der bis Anfang September gilt und kündete den indischen Pater Bettoy Joy Kalathinal als Urlaubsvertretung ab 31.08. an, der im Pfarrhof in Moosbach wohnen wird und dort erreichbar ist und wünschte allen für die Urlaubszeit eine gute Zeit.

 

Nach dem Gottesdienst besprengte Pfarrer Drexler in Begleitung der Ministranten nach einem Segensgebet die Fahrzeuge auf dem Parkplatz und neben der Straße in Moosbach und in Prackenbach am Pfarrer Baumgartner Platz mit Weihwasser und Weihrauch. An die Fahrer/innen ließ er durch einen Ministranten Fahrzeugplaketten verteilen. Während der Segnung beteten die Mesnerinnen mit den Anwesenden eine Litanei.

Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing erteilte Pfarrer Drexler am Samstag nach dem Vorabendgottesdienst den Fahrzeugen und deren Halter seinen Segen.

Foto zu Meldung: Fahrzeugsegnung in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing

4. Adventsonntag mit dem Propheten Micha

(18.12.2016)

Prackenbach: Neben seinen Mahnungen und Drohungen hat Micha, ein Prophet aus dem Bauernstand, den Messias angekündigt. Er will die Menschen aufmerksam machen auf das Kleine, Unscheinbare und Wertvolle in dieser Welt.

 

An der linken Seite des Hochaltars stand am Sonntag schon der Christbaum, zwar noch ungeschmückt, als Pfarrer Josef Drexler zum 4. Advent die Gläubigen und Kinder zum Familiengottesdienst herzlich willkommen hieß.

Nach dem die 4. Kerze am Adventskranz durch ein Kind angezündet war, bemerkte Pfarrer Drexler, dass schon in einer Woche Weihnachten ist und wir an die Menschwerdung Jesu Christi im Schloss der Jungfrau Maria erinnert werden. „Möge Jesus auch in uns Mensch werden“ betonte er.

 

„Jesus, mit dir kommt die Freude in die Welt, der Friede und die Liebe“, betonten drei Kinder in den Kyrierufen, bevor Helga Pritzl die Lesung vortrug.

Auch wurde in der Reihe der Familiengottesdienste zum Advent der vierte Prophet vorgestellt, nämlich Micha, der sich für die Armen und Schwachen eingesetzt hat in einer Zeit, als die Menschen mutlos und verzweifelt waren. Sie waren sehr traurig und klagten, was sich so ähnlich angehört haben könnte, das drei Kinder in ihrem Sprechspiel verdeutlichten: „Ich habe nicht mehr als mein kleines Haus und meinen Acker“, jammerte der eine, „selbst die Richter wollen uns nicht helfen, sie helfen nur den Großen“. Und wieder klagt ein anderer: „auf uns achtet keiner, arm, klein und dumm nennen sie uns“.

Die Armen und Schwachen dürfen nicht übersehen werden, so sagt Micha, darum wird Gott einen Retter schicken, nämlich ein kleines Kind.

 

So lautet die Botschaft des Propheten Micha, begann Pfarrer Drexler seine Predigt. Nur dann kann Gott das Heil durch dieses Kind wirken, wenn wir es immer wieder von neuem annehmen, merkte der Geistliche an. Maria und Josef haben dieses Kind angenommen, auch Josef, obwohl er Befürchtungen hegte, dass das Kind nicht von ihm ist, bis man ihm im Traum eröffnete, dass es vom heiligen Geist ist. Sie haben dieses Kind auf seinen Weg begleitet, auch wenn dieser Weg oft so störend war und sie sind mit ihm diesen Weg gegangen bis unter das Kreuz. Diese beiden, Maria und Josef, können wir nicht hochgenug in Ehren halten und lassen auch wir uns an Weihnachten von neuem auf Gott ein, so der Geistliche.

 

In den Fürbitten gedachten fünf Kinder der Menschen, die ausgebeutet, ungerecht behandelt und verspottet werden und schlossen alle Armen und Schwachen ein, die sich um Gerechtigkeit und Recht kümmern.

 

„Maria durch ein Dornwald ging“ sang zum Schluss der Kirchenchor und Pfarrer Josef Drexler dankte allen Mitwirkenden, dem Kirchenchor unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl und den Kindern unter der Leitung von Margit Eidenschink und lud alle Gläubigen zu den Gottesdiensten an den Weihnachtsfeiertagen ein.

Auch sei Gelegenheit zur Krankenkommunion am Mittwoch, 21.12. Vormittags.

Ebenso haben beim Vorabendgottesdienst in der Filiale Krailing Kinder unter der Leitung von Nicole Wittmann die Texte vom 4. Advent mit dem Propheten Micha den Gläubigen näher gebracht.

 

Foto: fünf Kinder sprechen Fürbitten

Foto zu Meldung: 4. Adventsonntag mit dem Propheten Micha

Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Georg – Pfarrer ließ Plaketten verteilen

(24.07.2016)

Prackenbach. Pfarrer Josef Drexler begrüßte alle recht herzlich zum Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche in Prackenbach, der dieses Jahr mit dem Gedenktag des Hl. Christophorus zusammen fiel. Christophorus ist Patron der Seeleute und Reisenden, weshalb nach dem Gottesdienst auch die Fahrzeuge gesegnet wurden. Zugleich zählt der Heilige auch zu den vierzehn Nothelfern und in dieser Funktion ist er Helfer gegen einen unvorbereiteten Tod.

In diesem Zusammenhang gedachte Pfarrer Drexler auch der Opfer welche am Freitag bei einem Amoklauf in München ums Leben kamen und schloss auch die Angehörige der Opfer mit ins Gebet ein.

 

Das Sonntagsevangelium berichtete unter anderem vom Gleichnis vom nächtlich bittenden Freund. Der Freund öffnet selbstverständlich, weil der Bittende in der Nacht Hilfe braucht. Sollte es da bei Gott anders sein? Bei Gott haben wir immer Sprechstunde, Tag und Nacht, so Pfarrer Drexler in seinen Ausführungen.

 

Anschließend segnete der Geistliche auf dem Pfarrer Baumgartner Platz die Fahrzeuge mit Weihwasser und Weihrauch und sprach das Segensgebet über Fahrer und Fahrzeuge. An die Fahrer/innen ließ er noch Fahrzeugplaketten verteilen. Während der Segnung betete Mesnerin Gerlinde Zweck mit den Gläubigen eine Litanei.

Foto zu Meldung: Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Georg – Pfarrer ließ Plaketten verteilen

Letzte Maiandacht in der Pfarrkirche St. Georg

(31.05.2016)

Prackenbach/Krailing. Am Dienstagabend fand in der Pfarrkirche in Prackenbach die letzte Maiandacht statt, organisiert vom Frauen-und Mütterverein, der sich über die große Beteiligung der Marienverehrer sehr freute. Auch Pfarrer Josef Drexler war sehr erbaut über die große Teilnahme und hieß alle in der schön geschmückten Kirche herzlich willkommen.

 

Helga Schnitzbauer fungierte als Lektorin und trug Lesung und Fürbitten vor und Ulrike Altmann schmückte die Marienlieder mit ihrem Orgelspiel aus.

Zum Schluss wurde von Pfarrer Drexler das Allerheiligte ausgesetzt, der den Besuchern den feierlichen Mariensegen spendete.

Es war wieder eine sehr beschauliche Maiandacht, welche die Marienverehrer sehr genossen.

 

Foto: Die Marienverehrer des FuMV mit Pfarrer Drexler

Foto zu Meldung: Letzte Maiandacht in der Pfarrkirche St. Georg

Feierliche Osternacht mit Speisenweihe, Gräbersegnung und Osterfrühstück

(27.03.2016)

Prackenbach. Sternenklar war der Himmel, der Mond leuchtete noch in seiner vollen Pracht am Ostermorgen, als sich die Gläubigen aufmachten, um der Osternacht beizuwohnen. Liturgisch fällt ja Ostern auf den ersten Vollmond nach Frühlingsanfang, was in diesem Jahr ja als fast einer der frühestmöglichen Termine war.

 

Vor dem lodernden Osterfeuer begrüßte Pfarrer Josef Drexler, über den Lautsprecher, die Gläubigen und Besucher der Osternacht, welche sich im Dämmerzustand zwischen Nacht und Tag zu dieser Feier, am höchsten Fest im Kirchenjahr der Osternacht, aufgemacht hatten. Dieser Zustand erinnert an die Frauen aus der österlichen Botschaft, welche am Ostermorgen unterwegs waren, um den Leichnam ihres toten Freundes Jesus zu salben, so Pfarrer Drexler, der das Osterfeuer – zwischen den Gräbern der lieben Verstorbenen- die Kerze segnete und anschließend dann die neue Osterkerze entzündete, die er dann, angeführt von den Ministranten mit dem feierlichen „Lumen Christi“ in die noch dunkle Kirche trug.

 

Dann folgte durch Pfarrer Drexler das feierliche Osterlob, das Exsultet über die Osterkerze. Es schlossen sich drei alttestamentliche Lesungen an, ehe das feierliche Gloria wieder erklang und alle Glocken, welche seit dem Gründonnerstag verstummt waren, wieder erklangen.

 

In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Drexler an den alten Brauch des Osterlachens. Danach waren die Redner an Ostern verpflichtet, die am Osterfeuer stehenden, herzlich zum Lachen zu bringen und somit dem Tod ins Gericht zu lachen. Denn der Tod hat durch das Osterfeuer, welches für die Auferstehung Christi steht, seine Macht verloren, für jene welche auf der Seite Jesu Christi stehen, so Pfarrer Josef Drexler in seinen Ausführungen.

 

Nach der feierlichen Osterwasserweihe und Erneuerung des Taufbundes schloss sich das gemeinsam gesungene Taufbundlied sowie die allgemeinen Fürbitten an.

 

Am Ende des Gottesdienstes dankte er, in aller Namen, der großen Vorbereitung für die Gottesdienste und den Blumenschmuck, besonders den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck. Dank gab es auch für die beeindruckende Feier am Gründonnerstag, Karfreitag und der Osternacht für den Kirchenchor Prackenbach-Krailing unter der Leitung von Kirchenmusikerin Ramona Preiß-Höcherl sowie an der Orgel ihrem Ehemann Johann Preiß.

 

Ebenfalls großes Lob gab es für die Ministranten für ihren Einsatz. Dabei bedankte er sich bei ihnen für die Dienste, welche sie auch das ganze Jahr über leisten und welche in der Karwoche und zum Osterfest immer eine große Herausforderung ist. Dank sprach er auch an Gabi Klement für die jährliche Gestaltung der Osterkerze in Prackenbach wie auch für die Filialkirche in Krailing aus.

Dann lud Pfarrer Drexler alle zum Osterfrühstück ins Pfarrheim ein, ehe er allen ein gesegnetes Osterfest wünschte. Nach der Speisenweihe wurden die Gläubigen mit dem feierlichen Ostersegen entlassen. Bei dem sich anschließenden Friedhofgang wurden die Gräber noch gesegnet. Einen ebenfalls sehr feierlichen Oster-Gottesdienst schloss sich um 10.00 Uhr in der Filialkirche in Krailing an.

Foto zu Meldung: Feierliche Osternacht mit Speisenweihe, Gräbersegnung und Osterfrühstück

Palmsonntag mit anschließendem Fastensuppenessen in der Pfarrkirche St. Georg

(29.03.2015)

Prackenbach. Bei kühlen Temperaturen aber trockenem Wetter konnte die Palmweihe und Palmprozession am Sonntag begangen werden. In der Filialkirche in Krailing wurde ebenso feierlich die Palmweihe, beim Vorabendgottesdienst am Samstag begangen. Wenn auch die Palmgerten nicht mehr so lang wie in früheren Jahren waren, so waren diese wunderbar von den Eltern geschmückt worden.

 

Die Kinder mit ihren Eltern trafen sich auf dem Pfarrer-Baumgartner-Platz zur Weihe der Palmzweige. Nach der Begrüßung der Pfarrangehörigen und Gästen mit ihren Kindern durch Pfarrer Josef Drexler lud dieser alle zur gemeinsamen Feier ein. Nach der Segnung der Palmzweige trug Pfarrer Drexler das Evangelium vor. Anschließend wurde unter Glockengeläute und Gesang zur Pfarrkirche gezogen.

Dort wurde nach den Lesungstexten die Passion nach Markus von den Lektoren/innen vorgetragen und mit Passionsliedern sehr feierlich und würdig unterbrochen. An der Orgel begleitete Johann Preiß.

 

Am Ende des Gottesdienstes wies er noch auf die kommende Karwoche hin und bemerkte dabei, dass man Ostern nicht feiern kann, wenn man nicht die Karwoche mit Gründonnerstag und Karfreitag mitgefeiert hat. Außerdem lud Pfarrer Drexler zum sich anschließenden Fastensuppenessen ins Pfarrheim ein, wobei der Erlös dieses Essens für die Missionswerke von Pfarrer Renner gedacht ist. Mit einem feierlichen Segen entließ er die Gemeinde.

Foto zu Meldung: Palmsonntag mit anschließendem Fastensuppenessen in der Pfarrkirche St. Georg

Krankensalbungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg

(12.03.2015)

„Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen“

 

Prackenbach. Zum Auftakt des jüngsten Seniorennachmittags wurde bei einer Hl. Messe das Sakrament der Krankensalbung gefeiert. Denn es ist in der Fastenzeit in Prackenbach unter Pfarrer Johann Christian Rahm und Pfarrer John Kodiamkunnel zu einer guten Gewohnheit geworden, über die sich Pfarrer Josef Drexler sehr freute und alle sehr herzlich begrüßte.

 

An die 60 Senioren haben den Weg zu dieser Sakramentenspendung gefunden und Pfarrer Drexler lud erneut dazu ein, dass wir uns bewusst machen, dass an uns kein geringerer handelt und uns heil macht als Jesus Christus selbst.

 

Nach der Lesung aus dem Jakobsbrief, vorgetragen von Thekla Holzapfel, und dem Evangelium, hielt der Geistliche eine kurze Betrachtung zur Krankensalbung. Er erläuterte den Gläubigen, dass durch die liturgische Erneuerung vor etwa 50 Jahren, in der Folge des letzten Vatikanischen Konzils, vieles unternommen wurde, um das Sakrament der Krankensalbung vom Ruf eines Sterbesakramentes („letzte Ölung“) zu befreien um es wieder mehr in das Bewusstsein der Gläubigen treten zu lassen, was es von Anfang an war. Ein Sakrament der Aufrichtung, zur Stärkung, ja zur Gesundmachung von Kranken, ein Sakrament zu Leben.

 

Dann zitierte er aus dem Jakobsbrief: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten (die Priester und Presbyter) der Gemeinde zu sich: sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.  Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und er Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“ So ist es schade, dass mit der Krankensalbung bis zuletzt, am Ende der Tage gewartet wird, bei dem dieses Sakrament nicht seinen gebührenden Platz hat, denn das Sterbesakrament - die Wegzerrung auf der letzten Reise – ist eigentlich die Hl. Kommunion. Deshalb sei es empfehlenswert, den Priester frühzeitig zu rufen, damit diese Wegzerrung noch gereicht werden kann.

 

Vor der Spendung des Sakramentes sprach Pfarrer Drexler das Segensgebet über das Krankenöl. Anschließend traten die Anwesenden vor den Priester und empfingen das Sakrament der Hl. Krankensalbung, wobei ihnen Stirn und Hände gesalbt wurden. Dabei sprach der Priester: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich; in seiner Gnade richte er Dich auf.“

 

Zum Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Drexler für die Mitfeier und lud zum gemütlichen Beisammensein ins Pfarrheim ein.

Auch die Teamleiterin des Seniorenkreises bedankte sich bei allen Mitfeiernden, besonders für die kräftigen Männerstimmen und dankte allen fürs Mitbeten und –singen und lud alle zu Kaffee, Kuchen und einer Brotzeit ein.

 

Ehe die Senioren wieder den Heimweg antraten, bedankte sich Gerlinde Zweck nochmals sehr herzlich für das Kommen und lud für den nächsten Seniorenkreis, zur Fahrt ins Straubinger Land am 16. April 2015 ein.

Foto zu Meldung: Krankensalbungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg

Erntedankfest in St. Peter und Paul

(04.10.2014)

Krailing. Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul feierten die Gläubigen am Samstag das Erntedankfest. Pfarrer Josef Drexler zelebrierte den Gottesdienst und erinnerte in seiner Predigt, dass es ohne Sonne, Licht und Wasser kein Leben und keine reiche Ernte geben könne.

Anschließend weihte er die Erntegaben am geschmückten Erntealtar und die Minibrote der Katholischen Landjugend Krailing, die nach dem Gottesdienst an die Besucher ausgeteilt wurden.

Zum Ende der Hl. Messe bedankte er sich für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes beim Frauenchor Krailing unter der Leitung von Lisa Fuchs und Organist Hans Preis.

Sein Dank galt auch Nicole Wittmann für die Gestaltung des  Erntealtares und für den Blumenschmuck bei Lisa Fuchs und Jutta Biebl.

 

Foto: Pfarrer Drexler am Erntealtar  

Foto zu Meldung: Erntedankfest in St. Peter und Paul

Stimmungsvolle Bergmesse beim Aussichtspunkt in Igleinsberg

(19.09.2014)

Prackenbach/Igleinsberg. Nach dreijähriger Pause feierte am Freitag die Pfarrei Prackenbach mit ihrem ehemaligen Pfarrer Johann Christian Rahm und dem neuen Seelsorger Pfarrer Josef Drexler am Aussichtspunkt bei Igleinsberg wieder die traditionelle Bergmesse. Rund 100 Teilnehmer gratulierten anschließend im Pfarrheim ihrem beliebten Seelsorger nachträglich zum 50. Geburtstag und wünschten ihm für sein weiteres Wirken in Aiterhofen Gottes Segen und viel Kraft.

 

Am Aussichtspunkt begrüßte Franz Mothes die beiden Geistlichen. Sichtlich gerührt bedankte sich Rahm für die Reinladung und brachte die Freude zum Ausdruck, wieder in seiner alten Heimat zu sein zu dürfen. Auch Pfarrer Drexler richtete Willkommensgrüße an seinen Amtsbruder Rahm und an die vielen Besucher, die zur Bergmesse herauf gekommen waren.

 

Den anschließenden feierlichen Gottesdienst in der wunderbaren Bergkulisse zelebrierten die beiden Priester und in seiner Predigt ging Pfarrer Rahm auf Beobachtungen während seines Urlaubs ein, wobei er unter anderem einen Adler beobachtete, der sein Nest verließ, sich in die Tiefe stürzte und doch von der Luft getragen wurde. Dabei zog er Parallelen zu den Menschen, die sich oft auf etwas Neues einlassen, es wagen, sich in die Tiefe zu stürzen und doch getragen werden vom Glauben, der Familie oder von der Pfarrfamilie.

Die Lesung wurde von Thekla Holzapfel vorgetragen und die Fürbitten brachte der Chor in Liedform zu Gehör, bei denen man auch die verstorbene Ärztin Dr. Christiane Bertsche mit einbezog, die immer zu jeder Zeit für andere da war.

Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von den Gesangsgruppen Vocale Glissando und den Griabign´n aus Prackenbach.

 

Am Ende der Messfeier bedanktes sich Pfarrer Drexler bei Pfarrer Rahm für die bildhaften Ausführungen seiner Predigt und in diesem Zusammenhang erwähnte Rahm dankend die Einladung und bat um eine gute Aufnahme Drexlers in Prackenbach und Krailing.

Nach dem Schlusslied erteilte Pfarrer Rahm allen seinen Segen und quasi als Uraufführung brachte der Chor das Kesselbodenlied (aus der Feder von Franz Mothes) zu Gehör.

Dankesworte gab es von Mothes für Bürgermeister Andreas Eckl, der dafür sorgte, dass die Gemeindearbeiter talseitig den Freischnitt um den Aussichtspunkt ausgeführt hatten und so wieder eine bessere Aussicht möglich ist. Weiter bedankte er sich bei Albert Baumgartner, der den Transport der aufgestellten Bänke usw. durchführte sowie den Mesnerinnen und den übrigen Helfern.

 

Bei der weltlichen Feier in Pfarrheim hat Ferdinand Klement Pfarrer Rahm für die wunderbare Bergmesse den Dank ausgesprochen und nachträglich zum Geburtstag gratuliert. Alle Anwesenden haben sich auf das erste gemeinsame Treffen nach 3 Jahren mit Pfarrer Rahm schon lange gefreut. Zugleich war es auch ein freudiges Treffen, da man den 50-igsten Geburtstag nachfeiern durfte und ihm Gesundheit Zufriedenheit und Gottes reichsten Segen wünschen durfte. Im Namen der Pfarrei mit der Filiale Krailing wurde ihm eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. Auch Bürgermeister Andreas Eckl hat ihm mit einem Geschenkkorb im Namen der Gemeinde alles Gute übermittelt.

Sehr herzlich wurden auch seine beiden Mesnerinnen aus der Pfarrei Aiterhofen-Geltolfing begrüßt, welche mit Pfarrer Rahm gekommen sind.

 

Foto: Pfr. Rahm und Pfr. Drexler

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Das Pfarrfest war trotz Regen wieder ein Erfolg

(14.09.2014)

Zauberhafte Wesen“, Pflanzentombola und Kinder- und Jugendchor waren die Attraktionen

 

Prackenbach. Viele Jahre hatten die Prackenbacher bei ihrem Pfarrfest Glück mit dem Wetter. Diese Tradition hat am Sonntag leider gebrochen, doch Kirchenpfleger Ferdl Klement mit seinen Verantwortlichen wurde nicht müde, Pavillons und Sonnenschirme herbei zu schaffen, die vor dem Pfarrheim dem Regen trotzten und sich die Pfarrfamilie und Besucher aus der Nachbarpfarrei dennoch wohl fühlten und sich die leckeren Gerichte und Kuchen schmecken ließen.

 

Vorausgegangen war ein Gottesdienst zum diesjährigen kirchlichen Hauptfest des Frauen- und Müttervereins, feierlich zelebriert von Pfarrer Josef Drexler. Anschließend traf man sich im Pfarrheim zum gemeinsamen Mittagessen.

Inzwischen hatte der Gartenbauverein seine Pflanzenbörse aufgebaut. Herrliche Topfblumen, Aquarelle und eine Vielzahl von Setzlingen, 200 an der Zahl, die bald ihre Abnehmer fanden.

An einem Stand boten die Ministranten selbstgemixte alkoholfreie Cocktails an und lockten damit sogar Pfarrer Drexler an.

 

Dann war der Nachwuchs an der Reihe. Der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, die frische und fröhliche Lieder anstimmten. Begleitet wurden sie von Eva Maria Eidenschink am E-Piano sowie von Simon Eidenschink an der Gitarre. Unter anderem gaben sie Lieder wie „ich ging wie ein Ägypter“, „Heidi, deine Welt sind die Berge“, „Blumen im Garten“ oder „was gibt´s bei uns in Prackenbach“ und andere zum Besten. Dafür ernteten sie von den Besuchern jeweils einen kräftigen Applaus.

 

Eine Attraktion war auch Marlene Aigner „von den „zauberhaften Wesen“, um die sich die Kleinen scharrten. So manches Kunststück wurde auch von Pfarrer Josef Drexler mit den „Kleinen“ verfolgt. Der Applaus für die zauberhaften Vorführungen war auch ihr sicher.

 

Trotz des Regens waren die Verantwortlichen mit dem Pfarrfest zufrieden. Wenn auch die „Traktorfahrten“ wegen des schlechten Wetters ausfallen mussten und die Kinder nicht so sehr auf dem Pfarrer Baumgartner-Platz umher tollen konnten, waren die Veranstalter froh, dass alles unfallfrei und zur Zufriedenheit der Pfarrfamilie abgelaufen war.

 

Foto: Pfarrer Drexler li. und re. Zauberin Marlene Aigner

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Wallfahrt nach Altötting

(01.08.2014)

Letzte Fahrt mit Pfarrer John Kodiamkunnel

Prackenbach. Auf Drängen der Mitglieder des Frauen- und Müttervereins unternahm Pfarrer John noch bevor er die Pfarrei Prackenbach verließ, eine Wallfahrt mit dem Bus nach Altötting, wo er mit ihnen in der Bruder Konrad-Kapelle einen Gottesdienst feierte.

Schon früh ging es bei wunderschönem Sommerwetter dem Wallfahrtsort entgegen, wo unterwegs Pfarrer John und Helga Schnitzbauer den Rosenkranz vorbeteten und alle Wallfahrer/innen ganz fleißig mitbeteten. Den Gottesdienst feierte Pfarrer John mit den Wallfahrern sehr feierlich, wobei Helga Schnitzbauer Lesung und Fürbitten vortrug und die übrigen Teilnehmer viele Marienlieder anstimmten.

In seiner Predigt erzählte der Geistliche, dass ihm, als er ein Kind war, seine Mutter alte Marienlieder vor sang. „Ich liebte diese Lieder, obwohl ich sie nicht verstand, einfach der schönen Worte und Bilder wegen“. Zwei Lieder haben ihn damals besonders fasziniert, „Maria breit den Mantel aus und das Lourdes-Lied. Er erzählte auch von einem Stoßgebetet seiner Mutter, das sie immer wieder wiederholte und sie war überzeugt, dass Maria geholfen hatte.

Im Evangelium wurde von Maria berichtet, dass sie aus Sorge Elisabeth besuchte, im Geiste der Hilfsbereitschaft und der Fürsorge, so der Geistliche. Auch von der Hochzeit in Kana erzählt ein Evangelium, als die Mutter Jesu eine besondere Rolle spielte und Jesus sein erstes Wunder wirkte. Sie ist die treue Leidensgefährtin ihres Volkes, denn in vielen schwierigen Situationen machte sie sich zur Fürsprecherin der Menschen. Darum gehen Tausende von Menschen in ihrer Not zu Maria, denn sie kann uns Gnaden und göttliche Hilfe vermitteln.

Nach dem Mittagessen im Hotel Gasthof „Zwölf Apostel“  und einem kurzen Aufenthalt ging es wieder zurück nach Prackenbach. Pfarrer John dankte mit einem Segen´s Gott den Organisatoren: Elisabeth Högerl, Helga Schnitzbauer, Agnes Preiß und Hedwig Weber und wünschte für die Zukunft alles Gute und gute Kameradschaft im Verein.

Gruppenfoto

Foto zu Meldung: Wallfahrt nach Altötting

Firmung in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach – Gott schenkt uns in Christus seinen Geist

(25.06.2014)

Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner spendet 54 Jungen und Mädchen das Hl. Sakrament

 

Prackenbach/Moosbach. Nach einem starken Regen in der Nacht, der weiß Gott bitter notwendig war, lockerte sich der Himmel am Mittwoch immer wieder etwas auf, als in der Pfarrei St. Georg in Prackenbach die Firmung gefeiert wurde. Dazu war Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner aus Regensburg im Auftrag von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer gekommen, um 54 Jungen und Mädchen aus der Pfarrei Prackenbach/Krailing (35) und Moosbach (19) in der Pfarrkirche in Prackenbach das Hl. Sakrament zu spenden.

 

Nach dem Einzug des Firmspenders und der Ortsgeistlichen John Kodiamkunnel (Prackenbach) und Pfarrer Josef Drexler (Moosbach) mit den Minstranten in die geschmückte Kirche, hieß Pfarrer John den Dompropst im Namen der beiden Pfarreien ganz herzlich willkommen. „Es ist eine große Freude für uns, dass sie zu uns, in ihre nahe Heimat Teisnach gekommen sind, um für die Kinder zu beten, ihnen die Hände aufzulegen und ihnen die Gabe des Hl. Geistes zu bringen. Auch alle, die gekommen sind, den Gottesdienst mitzufeiern, wünschte der Pfarrer schöne Stunden und viel Kraft auf dem Lebensweg.

 

Ein Grüß Gott überbrachte auch der Firmspender, der sich freute in Prackenbach die Firmung spenden zu dürfen, da der Ort nicht unbekannt für ihn sei, denn mit acht/neun Jahren habe er hier bei Onkel und Tante Einsele oft Ferien verbracht.

In Konzelebration mit dem Dompropst und den beiden Geistlichen wurde die Eucharistie gefeiert, den der Kirchenchor in feierlicher Manier unter der Leitung von Regina Christof mit gestaltete. An der Orgel spielte Hans Preiß Ulrike Altmann bereicherte den Gottesdienst mit Querflöte. Kyrierufe und die Lesung sprachen Firmlinge und die Fürbitten trugen die beiden Ortspfarrer, zwei Firmlinge und eine Mutter vor.

 

Wenn wir die Natur beobachten würde bei solchem Wetter niemand auf die Idee kommen, dass ein Vogel vom Baum herunter fällt oder ein Fisch ertrinkt, wenn er in seinem Element ist, begann der Firmspender seine beeindruckenden Predigt. Er meinte damit, dass auch wir Menschen  in unserem Element sind, wenn wir jemanden gern haben. Dann gibt es nicht nur den berühmten Schmetterling im Baum, dann können wir nicht genug Zeit mit ihm verbringen. Auch Paulus erwähnte in seinem Brief an die Ephesser, dass er die Menschen gerne angenommen hätte. Das hatten die ersten Christen gespürt, sind aber nicht neidisch gewesen.

 

Dann gab er den Firmlingen mit Mut, Friedfertigkeit und Demut drei Eigenschaften mit auf den Weg. Mutig seid ihr, wenn ihr etwas ertragen könnt, ja sogar mich darüber freue oder andere Mitmenschen auch gelten lasse. Wie schnell streiten wir denn, meinte er, es sind oft Kleinigkeiten und wie viel Mut brauchen wir, zu jemanden hin zu gehen und die Hände zu reichen, so der Redner. Seien sie immer wieder zum Versöhnen bereit, bat er die Anwesenden, dass ihr den, welchen man liebt, nicht verliert.

 

Schließlich richtete der Firmspender das Wort an die Paten und Patinnen, das schönste und wichtigste Geschenk, das sie ihren Schützlingen geben können sei, die Hand auf ihre Schulter zu legen und versprechen: ich halte zu dir und ich bin immer bei dir. Auch bat er sie, sie mögen den jungen Christen den Glauben vorleben und ein gutes Beispiel geben, denn der Glaube bestimmt das Leben. Auch für ein kleines Kind, das getauft wird, wollen wir, dass es den Glauben kennen lernt und in der Gemeinschaft zu Jesus Christus gehört. Er brachte dabei den Fußball ins Gespräch und meinte, wer ein bisschen was davon versteht, weiß wie wichtig dabei die Gemeinschaft ist.

 

Anschließend erneuerte der Firmspender mit den Firmanwärtern das Taufgelübte und erteilte allen seinen Segen, bevor er  ihnen das heilige Sakrament spendete, wobei er nach der Salbung mit Chrisam, einer Mischung aus Öl und Balsam, in herzlicher Weise einige persönliche Worte mit den Jugendlichen wechselte und mit ihnen mit unter auch scherzte.

 

Am Ende des Gottesdienstes richtete der Dompropst ein Vergelt´s Gott an alle, die in irgendeiner Weise für die Vorbereitung im Einsatz war, insbesondere dem Kirchenchor für die schöne Gestaltung des Gottesdienstes, den Mesnerinnen und den Ministranten.

Nach einem Gruppenfoto am Pfarrheim boten die Pfarrhausfeen Sekt und leckere Happen an.

 

Foto: 1 – Dompropst Gegenfurtner am Altar, 6 – Spendung der Firmung – Pfr. John, Dompropst und Pfr. Drexler , 7 – Pfarrer John und Dompropst, 9 – bei den Fürbitten, 11 – Gruppenfoto mit den Firmlingen, 1.R.Mitte Pfarrer Drexler, Dompropst und Pfr. John – seitlich die Ministranten.

Foto zu Meldung: Firmung in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach – Gott schenkt uns in Christus seinen Geist

Fronleichnamsprozession bei herrlichem Sommerwetter

(19.06.2014)

Kirchliche und weltliche Vereine bei Gebet vereint

 

Prackenbach. Bei bestem Wetter zogen am Fronleichnamstag die örtlichen Vereine, angeführt von der Blaskapelle „Pfahlspatzen“ von der Gastwirtschaft Bielmeier zur Pfarrkirche. Dort begrüßte sie Pfarrer John Kodiamkunnel alle sehr herzlich. Nach dem feierlichen Gottesdienst zogen die weltlichen und kirchlichen Vereine sowie die Gesamtbevölkerung durch das geschmückte Dorf. Pfarrer John trug die Monstranz mit dem Allerheiligsten, umgeben vom Baldachin, Ministranten und Erstkommunionkindern. Auch die Firmkinder schlossen sich der Prozession an.

Neben den Lektoren trugen diese auch die Fürbittgebete bei den Altären vor und waren fest in die Prozession mit eingeschlossen. An zwei von den vier Altären hatte der Frauen- und Mütterverein beim Pfarrhof und beim Altar der Familie Huber, wunderbare Blumenteppiche in den frühen Morgenstunden gefertigt.

Nach dem sakramentalen Segen bei den Altären standen die Böllerschützen der Bergschützen Schwaben mit dreimaligen Böllerschüssen bereit.

Nach dem feierlichen Schlusssegen in der Pfarrkirche dankte Pfarrer John allen, welche sich an der Prozession beteiligt hatten. Sein besonderer Dank galt dem Kirchenchor Prackenbach-Krailing unter der Leitung von Regina Christof sowie den Ministranten, Erstkommunionkindern, Firmlingen, allen Vereinen, der Blaskapelle, allen Familien,  welche die Altäre wunderschön hergerichtet haben sowie einfach allen, welche mitgeholfen haben, dass es eine schöne Prozession geworden ist.

Ehe der Gottesdienst mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ zu Ende ging, lud Pfarrer John alle für den kommenden Mittwoch, 25. Juni zur Firmung in die Pfarrkirche ein.

 

Foto: Evangelium bei Josef Lex

Foto zu Meldung: Fronleichnamsprozession bei herrlichem Sommerwetter

Firmlinge gestalteten den Gottesdienst zum Muttertag

(11.05.2014)

„Du ich habe einen neuen Freund“

 

Prackenbach. Ganz im Zeichen des Muttertages war am Sonntag der Gottesdienst in der Pfarrei Prackenbach ausgerichtet, den die diesjährigen Firmlinge  mit gestalteten und der Kirchenchor Prackenbach-Krailing unter der Leitung von Regina Christof mit herrlichen Liedern ausschmückte, an der Orgel Hans Preiß.

 

Nach dem Eingangslied des Kirchenchors „Glorwürd´ge Königin, himmlische Frau“ begrüßte Pfarrer John Kodiamkunnel  neben allen Müttern auch die übrigen Gottesdienstbesucher und die Firmlinge, die in großer Zahl die ersten Kirchenbänke füllten. Danken wir Gott, dass wir alle eine Mutter haben, sagte er, die uns auf unserem Lebensweg begleitet und erwähnte dabei auch die Muttergottes im Himmel, die unser aller Mutter ist.

 

Anschließend traten drei Firmlinge an den Altar und trugen die Kyrierufe vor und die Lesung zum Thema „Jesus und die Kinder“ wurde von einer Firmanwärterin vorgetragen, in der Jesus zu den Jüngern sprach: „Lasset die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück“ und sie hatten keine Angst vor ihm, denn vor Jesus hat noch nie ein Kind Angst gehabt, erzählte die Schrift.

Auch die Fürbitten wurden von sieben Kindern gesprochen, die für ihre eigene Mutter Gott baten, auch für die, welche ihre Kinder alleine erziehen und für jene, denen niemand dankt. Sie gedachten auch der verstorbenen Familienmitglieder und für die Kinder, die keine Mutter mehr haben und dankten Gott für all die Liebe, die wir durch unsere Eltern erfahren dürfen.

 

Für die Predigt erzählte „Mirjam“ in einem Sprechspiel nach der Geschichte nach Markus fünf ungefähr 9-jährigen Kindern, die sie gerade auf der Straße traf, von ihrem neuen Freund. „Er ist schon viel älter aber er ist ganz anders“ sagte sie und das gefällt mir. Er holte sie in die Mitte Streitender, von denen jeder der Beste sein wollte. „Wenn ihr meine Freunde sein wollt, dann werdet wie Mirjam“ hat er gesagt und kümmert euch um die Kleinen, die scheinbar Unbedeutenden. Nun ist er mein Freund und er heißt übrigens Jesus, sagt Mirjam. Die anderen Kinder erzählten ebenfalls, dass er bei ihnen war und sie wollten zu ihm gehen, aber sie kamen nicht durch, so viele Leute waren da. Doch Jesus holte sie zu sich, sie durften auf seinem Schoß sitzen und sagte, dass man in Gottes Reich nur hineinkommen kann, der wie ein Kind wird. „Sag ich doch“, meinte schließlich Mirjam, „Jesus ist anders, ein Freund eben.“

 

Zum Schluss trat Maxim van Beek an die Stufen des Altarraums und erzählte eine kleine Geschichte zum Muttertag, während Hintergrundmusik auf dem E-piano erklang, gespielt von Eva Maria Eidenschink.

Die Geschichte erzählte von einem Kind, das bereit war, geboren zu werden. Es fragte Gott und viele Sachen, wie es wohl auf der Erde sein wird und Gott sagte, er würde ihr einen Engel an die Seite stellen und ich selber werde immer an deiner Seite sein. Und bevor es auf die Erde kam, fragte es noch schnell über den Namen ihres Engels. „Ihr Name ist nicht wichtig, du wirst sie einfach Mama nennen“.

 

Zum Schluss sang der Chor ein wunderschönes Lied für alle Mütter und im Refrain erklang es immer wieder: „..und hast du noch ein Mütterlein...“. Pfarrer John dankte allen, welche die Kirche vorbereitet hatten und sprach den Firmlingen ein Vergelt´s Gott aus für die Mitgestaltung des Gottesdienstes und erwähnte dankend die Sängerinnen und Sänger am Chor. Ehe die Gottesdienstbesucher die Kirche verließen schenkten zwei Kinder den Müttern noch eine Rose. Großer Andrang herrschte im Anschluss an die Kirche bei der Kuchenaktion der Ministranten vor dem Pfarrheim.

 

Foto: Sprechspiel „ein neuer Freund: Lukas Lummer, Magdalena Preiß, Simone Maurer, Sebastian Lex, Anna-Lena Zankl und Anna-Maria Wagner

Foto zu Meldung: Firmlinge gestalteten den Gottesdienst zum Muttertag

Feierliche Osternacht in St. Georg mit Osterfrühstück

(20.04.2014)

Ostergottesdienst in der Filialkirche Krailing

 

Prackenbach/Krailing. In der Pfarrei Prackenbach waren i am Ostersonntag schon in den frühen Morgenstunden die Pfarrangehörigen und auch einige Gäste unterwegs zur Kirche. Dort loderte bereits das angefachte Osterfeuer vor der Kirche und die Ministranten drehten kräftig an der Ratsche und luden die Besucher der morgenstündlichen Osternacht ein.

 

Aus der dunklen Pfarrkirche, die gut gefüllt war, trat Pfarrer John Kodiamkunnel mit der Ministrantenschar, um das Osterfeuer zu segnen und daran die neue Osterkerze zu entzünden. Er begrüßte eingangs alle sehr herzlich, welche zur Mitfeier der Osternacht gekommen waren. Nach dem Segensgebet zog Pfarrer Johan mit dem dreimaligen „Lumen Christi“ in die Pfarrkirche. Beim letzten Ruf wurde dann das Licht von der Osterkerze über die Ministranten an alle Gläubigen auf die vorher verteilten kleinen Osterlichter weitergegeben, so dass sich die Kirche plötzlich erhellte. Es schlossen sich einige Lesungen an und mit dem feierlichen einstimmenden Gloria durch den Kirchenchor Prackenbach/Krailing wurden dann wieder alle Glocken geläutet und nach einem feierlichen Halleluja verkündete Pfarrer John das Osterevangelium.

 

In seiner anschließenden Predigt wies er auf das Osterevangelium, das Bekenntnis der Maria Magdalene der liebenden Frau hin. Wie unsereins zum Friedhof geht, war auch diese traurig über den Tod Jesus und über das leere Grab. Doch sie durfte als erste dem erschienen Heiland begegnen, weil sie Jesus aus Dankbarkeit den letzten Liebesdienst bei der Bestattung erwiesen hatte. Jesus ist von den Toten auferstanden, lebt und trocknet die Tränen. Wer dies glaubt und verkündet wird ein freudiger und zufriedener Mensch, so der Geistliche. Wenn wir in unserm Umfeld und Familien so mutig wie Maria Magdalena sind, bekommen wir große Freude in unseren Familien. Das wünschte Pfarrer John allen Gläubigen zum Osterfest.

 

Nach der feierlich gesungenen Allerheiligenlitanei durch den Chor schloss sich die Taufwasserweihe und Tauferneuerung mit dem Taufbundlied sowie die Weihwasserbesprengung an. Der Gottesdienst wurde feierlich vom Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ulrike Altmann musikalisch umrahmt. An der Orgel begleitete und spielte Johann Preiß.

 

Ehe Pfarrer John Kodiamkunnel die Speisen segnete, galt sein Dank den Mesnerinnen, Ministranten Sängerinnen und Sänger, dem Chor und der Chorleitung und alle, welche für die feierliche Gestaltung und Umrahmen des Osterfestes beigetragen haben. Am Fest der Auferstehung und am Fest der Freude wünschte Pfarrer John allen ein frohes und gesegnetes Osterfest und lud alle zum anschließenden Osterfrühstück ins Pfarrheim ein.

An den Kirchenausgängen verteilten die Ministranten Ostereier, welche sie Tage zuvor gefärbt hatten, an alle Besucher der sehr feierlichen Osternacht. Anschließend ging es dann zur Gräbersegnung auf dem umliegenden Pfarrfriedhof, wo der eine oder andere das Osterlicht auf das Grab abstellte.

Im Pfarrheim wartete dann ein reichliches Osterfrühstück auf die Besucher, welche von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates vorbereitet wurde. Das Pfarrheim war bis auf den letzten Platz gefüllt und alle freuten sich auf die gute Bewirtung und die gute Unterhaltung.

 

Der Ostergottesdienst um 9.30 Uhr in Krailing wurde ebenfalls sehr feierlich gestaltet.

Foto zu Meldung: Feierliche Osternacht in St. Georg mit Osterfrühstück

Palmprozession in Prackenbach und Krailing

(13.04.2014)

Ministranten unterstützten das Pfarrheimteam beim Fastensuppenessen

 

Prackenbach. Bei strahlendem Wetter versammelten sich am Sonntag auf dem Vorplatz zum Pfarrheim viele Kinder mit ihren Eltern und den mitgebrachten Palmbuschen für die anstehende Palmweihe. Pfarrer John Kodiamkunnel kam direkt von der Filialkirche aus Krailing, wo er ebenfalls Palmweihe, Prozession und Gottesdienst gefeiert hatte. Nach der Begrüßung am Pfarrer Baumgartner-Platz trug Antonie Preisler einen Lesungstext vor und Pfarrer John besprengte nach dem Weihegebet die Palmzweige und die Gläubigen mit Weihwasser und Weihrauch.

 

Dann zogen die Gläubigen in einer Prozession, angeführt von Kreuz, Ministranten, Pfarrer und sich anschließenden Kindern und Erwachsenen, unter Glockengeläute zur Pfarrkirche. Dort wurden sie alle vom Kinder- und Jugendchor Prackenbach mit dem Lied „ein neue Tag beginnt und ich freu mich“ feierlich begrüßt.

 

Die Passion nach Matthäus wurde von vier Lektoren/innen und Pfarrer John vorgetragen und musikalisch mitgestaltet wurde der feierliche Gottesdienst vom Kinder- und Jugendchor Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek, wofür ihnen Pfarrer John am Ende des Gottesdienstes auch sehr herzlich dankte. Eva Maria Eidenschink schmückte den Gesang am E-Piano und an der Orgel aus sowie Simon Eidenschink mit der Gitarre.

 

Nach dem Gottesdienst lud Pfarrer John zum Fastensuppenessen ins Pfarrheim ein. Dort traten dann die Ministranten ihre „zweite Schicht“ an. Sie servierten gekonnt und stets sehr freundlich mit Schürze bekleidet und als Vertreter der „Firmkinder“ die wohlschmeckenden Gemüse-, Pfannkuchen- und Fleischsuppen und unterstützten so das Pfarrheimteam bei der Bewirtung. Dann gaben die Gäste eine kleine Spende und so kam zu guter Letzt ein Betrag von 134,- € zusammen, welcher an die Aktion Misereor überwiesen wird.

 

Foto: Palmweihe am Pfarrer Baumgartner-Platz

Foto zu Meldung: Palmprozession in Prackenbach und Krailing

„10 Gebote geb´ich dir“ - Außergewöhnliches Musical das zweite Mal aufgeführt

(30.03.2014)

Eine fast vollbesetzte Kirche applaudierte dem Kinder- und Jugendchor voller Begeisterung

 

Prackenbach. „Hand auf´s Herz: Wer kann heutzutage noch ohne Stocken die zehn Gebote aufsagen? So steht es in dem kleinen Büchlein „Zehn Gebote geb ich dir“ das mit neuen Liedern Kindern die Gebote Gottes nahe bringen sollen und dadurch erfahrbar und fassbar machen.

 

Diese Beiträge, welche vor zwei Jahren so großen Anklang fanden, hat sich der Kinder- und Jugendchor wiederum zu eigen gemacht und daraus ein Musical einstudiert, bei dem sie die 10 Gebote Gottes erneut in kindgerechten Liedern zum Ausdruck brachten. An die 90 Zuhörer wollten sich diese Darbietung nicht entgehen lassen, – und waren am Schluss einfach hingerissen.

 

17 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren postierten sich mit ihrer Leiterin Alexandra van Beek in ihren einheitlichen mittelblauen T-shirts am Hochaltar. Ihre Darbietungen wurden unterstützt von drei Instrumentalisten, die auf der rechten Seite ihren Platz einnahmen. Als Dekoration wählte man zwei große „Steine“, die am Fuße des Altarraumes aufgestellt und auf denen die 10 Gebote geschrieben waren.

 

Die gut eine Stunde dauernde Aufführung, bei der sich die Kinder- und Jugendlichen mit kräftigen und klaren Stimmen präsentierten, begann mit dem ersten Lied über Moses, zu dem Gott sprach: „Zehn Gebote geb ich dir, sie helfen dir, um jeden Tag es neu zu wagen, schau auf mich und vertraue mir.“

Bevor Margit Eidenschink von „Gottes 10 Gebote“ erzählte, sangen die Kinder dazu passend vom 1. Gebot: „Ich bin der Herr dein Gott, sagt Gott zu mir. Für mich gibt es keinen anderen neben dir“.

 

So hatte der Chor für jedes der 10 Gebote ein Lied einstudiert, wobei unter anderem einige Sängerinnen bei einem Soloauftritt glänzten. Wie zum Beispiel: „Du sollt nur Gottes Namen sagen“, freut euch auf Sonntag“ oder „du sollst nicht töten, sagt uns Gott“. Erwähnenswert seien auch die kleinen Sänger, welche die Lieder ohne Vorlage mitsangen, da sie noch nicht der Noten mächtig sind.

Vor allem ganz herzig erklang das Lied vom 4. Gebot (du sollst Vater und Mutter ehren) und zugleich sicher für alle zuhörenden Eltern ergreifend, sang der Chor das Lied: „Mit der Mama bin ich froh, mit dem Papa ebenso… ist einmal die Angst so groß, flüchte ich auf Mamas Schoß und er Papa sagt zu mir: „Keine Angst ich bin bei dir“.

 

Warum habe ich nur meine Mutter belogen? Es war dumm von mir, lautete der Beitrag von Verena Decker zum 8. Gebot, oder „warum soll ich denn neidisch sein“, sprach Jonas Koch zum 10. Gebot. Gott gibt mir doch alles, was ich brauche, mein Essen und die Kleider auch und Eltern, die sich um mich sorgen, weil sie mich lieben, heut und morgen. Und nach dem das letzte Lied erklang, erzählte Anna Maria Wagenr noch von dem neuen Gebot, welches das Wichtigste ist: Liebe den Herrn von ganzem Herzen und liebe den Mitmenschen so wie dich selbst.“

 

Zwischen den gesanglichen Beiträgen trugen neben Margit Eidenschink Anna Fleischmann, Simone Schreiner, Lukas Lobmeier, Jana und Kathie Ketterl, Maxim van Beek, Lea Eggenmüller, Verena Decker, Jonas Koch und Anna Maria Wagner Texte und Geschichten vor und die Instrumentalisten Simon Eidenschink(Gitarre), Eva Maria Eidenschink (E-Piano) und Judith Christof (Querflöte) schmückten das Musical musikalisch aus.

 

Mit dem Kinder- und Jugendchor sind wir eine gute Stunde reich beschenkt worden, lobte Pfarrer John Kodiamkunnel den Kinder- und Jugendchor und sprach ihnen ein großes Vergelts´s Gott aus. Sein Dank galt vor allem der Leiterin Alexandra van Beek für ihr Engagement, das viel Kraft gekostet hat und der Pfarrgemeinde ein großes Geschenk gemacht hat. Er dankte auch den Instrumentalisten und allen, die in irgend einer Weise am Gelingen dieses herrlichen Musicals beigetragen haben. Die Zuhörer dankten stehend dem Chor mit einem anhaltenden Applaus. Ein extra Vergelt´s galt der Leiterin Alexandra van Beek, der Pfarrer John eine Flasche Wein dankend überreichte.

 

Foto: 3 – die Gruppe am Hochaltar mit li. Alexandra van Beek und re. die Instrumentalisten

Foto zu Meldung: „10 Gebote geb´ich dir“ - Außergewöhnliches Musical das zweite Mal aufgeführt

Krankensalbungsgottesdienst in St. Georg

(30.03.2014)

Prackenbach. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde in der Fastenzeit wieder ein Krankensalbungsgottesdienst abgehalten, zu dem auch die Senioren Prackenbach/Krailing mit einem Gottesdienst für ihre verstorbenen Mitglieder eingeladen hatten.

 

Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte eingangs alle recht herzlich. Durch dieses Sakrament lassen wir uns in der Krankensalbung von Jesus Christus berühren, so der Geistliche. Die Gedanken von Elia auf der Flucht und dem Berg Horeb erzählten, dass auch Elia erschöpft, allein und müde war. Er dachte bei sich: Es geht nicht mehr weiter, ich kann nicht mehr. Doch ein Engel brachte ihm Essen und diese Speise und den Trank gestärkt, konnte er 40 Tage und Nächte durch die Wüste zum Berg Horeb kommen. So soll auch das Sakrament der Krankensalbung wieder Stärke und Aufmunterung für unseren Alltag sein, so Pfarrer John.

 

Nach dem Gottesdienst spendete dann Pfarrer John mehr als 80 Gläubigen das Sakrament der Krankensalbung und bezeichnete ihnen mit geweihtem Öl ihre Handflächen. Dabei sprach er mit dem Segensgebet, Kraft ihres Glaubens die Erbarmung des Herrn, die Kraft des Heiligen Geistes mit seinen Gnaden zu und dass er sie alle wieder aufrichte

Foto zu Meldung: Krankensalbungsgottesdienst in St. Georg

Konstituierende Sitzung des neuen PGR

(11.03.2014)

Pfarrgemeinderatssprecherin ist Margit Eidenschink

 

Prackenbach. In der Pfarrei Prackenbach/Krailing traf sich am Dienstag der neu gewählte Pfarrgemeinderat, wobei eine neue Pfarrgemeinderatssprecherin gewählt und Sachausschüsse gebildet wurden.

 

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst trafen sich die Mitglieder im Pfarrheim St. Georg, wo Pfarrer John Kodiamkunnel alle gewählten Mitglieder und Ersatzleute begrüßte. Auch die Mitglieder des letzten PGR, welche nicht mehr kandidiert hatten, hieß er herzlich willkommen. Gleichfalls dankte er allen für die Kandidatur und die Durchführung der Wahl.

 

Anschließend wurde in einer geheimen Wahl Margit Eidenschink als Pfarrgemeinderatssprecherin gewählt, welche die Wahl annahm und für das große Vertrauen dankte. Als Stellvertreterin und zugleich Schriftführerin wurde Antonie Preisler bestimmt.

 

Des Weiteren wurden folgende Sachausschüsse gebildet:

Für Liturgie (alles was in der Kirche stattfndet) sind vertreten: Margit Eidenschink, Micola Wittmann, Karin Vogl, Helga Schnitzbauer und Jutta Biebl.

Den Sachausschuss Feste (außerhalb der Kirche) bilden die Mitglieder: Antonie Preisler, Peter Schötz, Martin Preiß, Werner Fleischmann, Kerstin Bemmerl und Anita Kellermeier.

Den Sachausschuss Öffentlichkeitsarbeit vertritt wie bisher Ferdinand Klement und für Erwachsenenbildung stellte sich wie bisher Antonie Preisler zur Verfügung.

Zum Schluss lud Pfarrer John zur nächsten Pfarrgemeinderatssitzung am 1. April 2014 um19.00 Uhr nach dem Gottesdienst um ins Pfarrheim ein, bevor man sich noch zu einem Gruppenfoto stellte.

 

Die PGR-Mitglieder: Margit Eidenschink, Antonie Preisler, Peter Schötz, Helga Schnitzbauer, Martin Preiß, Werner Fleischmann, Niclola Wittmann, Kerstin Bemmerl, Aniga Kellermeier, Karin Vogl.

Ersatzleute: Jutta Biebl, Katharina Gierl, Margit Haimerl, Rosmarie Wittmann, Olga Penzkofer, Michaela Wittmann.

 

Foto: sitzend von links: PGR-Sprecherin Margit Eidenschink, Karin Vogl, Pfarrer John Kodiamkunnel, Antonie Preisler, Kerstin Bemmerl, stehend v.li. Peter Schötz, Nicola Wittmann, Anita Kellermeier, Helga Schnitzbauer, Martin Preiß und Werner Fleischmann

Foto zu Meldung: Konstituierende Sitzung des neuen PGR

Kinderchristmette und Christmette in der Pfarrkiche St. Georg

(24.12.2013)

Bei Kerzenschein und gedimmten Licht betraten die Besucher der Kinderchristmette die wunderbar geschmückte Pfarrkirche. Auch die eingestellten Stühe reichten nicht für alle „Mettengänger“, so dass viele sich mit einem Steplatz begnügen mussten.

Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte alle recht herzlich und bemerkte dabei, dass alle zu einem besonderen Geburtstag eingeladen sind, nämlich das Geburtsfest von Jesus Christus.

 

Das Krippenspiel eröffneten vier Engel und trugen dabei ganz kurze Bibelstellen vor. Es handelte von Benjamin, der mit seinen Eltern nahe der Stadt Bethlehem lebte .Gegen Abend bekam die Familie Benjamins überraschend noch Besuch eines fremden Paares, welche wegen der Eintragung für den Kaiser nach Bethlehem gekommen waren und eine Bleibe suchten. Die beiden stellten sich als Josef und Maria vor. Auch die Familie hatte keinen Platz, doch sie schickte diese nicht weg, sondern bot ihr einen Platz in ihrem Stall an, wo Maria ihren Sohn gebar, in Windeln wickelte in eine Krippe legte. Dann hörte Benjamin Engl. So etwas schönes hatte er noch nie gehört und gesehen. Es kamen auch Hirten und Könige mit Geschenken, welche dem Kind huldigten. Nachdem Benjamin das Jesuskind, den neuen König gesehen hatte, hatte es keine Angst mehr und kam aus seinem Versteck wieder heraus.

 

Zwischen den einzelnen Abschnitten traten immer wieder Engel mit Botschaften und Texten aus dem Alten Testament auf und auch der Kinderchor untermalte die einzelnen Passagen musikalisch aus.

Dann wurde es im Kirchenschiff hell und der Christbaum erstrahlte im schönsten Glanz. Von den Krippenspielern und Pfarrer John angeführt, wurde eine kleine Prozession mit dem Jesuskind durch die Kirche gemacht, Anschließend ertönte ein kräftiges Gloria, Ehre sei Gott in der Höhe, vom Kinderchor.

 

Die Kinderchristmette sowie die sich anschließende Eucharistiefeier wurde musikalisch vom Kinderchor Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek gestaltet. Begleitet wurden sie dabei von Eva-Maria Eidenschink am E-Piano, Simon Eidenschink Gitarre, Judith Christof Querflöte sowie von Ulrike Altmann an der Orgel.

 

Ehe Pfarrer John den Segen erteilte, dankte er den Kindern für das Hirtenspiel. Sein besonderer Dank galt dabei Margit Eidenschink, welche das Hirtenspiel sei einigen Wochen mit den Kindern einstudiert hatte. Sehr herzlich bedankte er sich auch beim Kinderchor unter der Leitung von Alexandra van Beek sowie bei den beiden Mesnerinnen für die wunderbare Ausschmückung der Kirche, Christbaum und Krippe und den vielen Fleiß schon seit Tagen.

 

Am Ende des Gottesdienstes brachten die Kinder ihre Opfergaben vor die Krippe während Pfarrer John an die Kinder kleine Geschenke verteilte.

 

Auch die abendliche Christmette war gut besucht. In seiner Predigt erzählte Pfarrer John eine Geschichte. Ein fünfjähriges Kind wollte den Eltern ihr Liebstes, ihre geliebte Puppe, schenken und somit den Eltern eine Freude zu machen. Dies war ein großes Opfer des Kindes. Wie war es vor etwa 2000 Jahren. So hat auch Gott, sein Liebstes, Jesus Christus seinen einzigen Sohn, uns Mensch geschenkt, um uns zu helfen, um uns zu trösten und um uns zu retten. Dies war das kostbarste Geschenk, das Gott uns machen konnte, so Pfarrer John.

Die Mette wurde vom Kirchenchor Prackenbach-Krailng unter der Leitung von Regina Christof feierlich mitgestaltet. An der Orgel spielte Johann Preiß. Den Einzug sowie ein gemeinsames „Stille Nacht“ spielten die Bläser Michael Kellermeier und Thomas Schnitzbauer.

Foto zu Meldung: Kinderchristmette und Christmette in der Pfarrkiche St. Georg

Auf dem Weg zur Krippe - Maria und Josef gehen ein Stück mit

(08.12.2013)

Sprechspiel in der Pfarrei statt der Predigt

 

Prackenbach/Krailing. Auch der 2. Adventsonntag wurde in der Pfarrkirche in Prackenbach und der Filiale in Krailing wieder mit einem Sprechspiel statt der Predigt sehr feierlich mitgestaltet. An das Thema des 1. Advent – auf dem Weg zur Krippe - anknüpfend, als Johannes der Täufer zum Thema Advent viel zu erzählen hatte, wird Maria und Josef ein Stück ein Stück des Weges mit uns gehen, das Ziel ist Bethlehem.

 

Pfarrer John fragte bei der Begrüßung, ob wir wohl diesen Weg mit Johannes dem Täufer gegangen sind und eine Besinnung über unser Leben gemacht haben? Damit es heller wird auf unserem Weg,  zündete ein Kind auch die zweite Kerze an.

Nach den Kyrierufen und der Lesung kam für einige Kinder ihr Auftritt. Ein Bote kommen durch den Mittelgang und ruft „Gebt acht, eine Nachricht vom Kaiser, er führt eine Volkszählung durch.“ So müssen wohl auch wir nach Bethlehem gehen, entschieden sich nun Josef und Maria und überlegen, was sie für die große Reise brauchen und Maria sagt ängstlich, ob das wohl gut gehe mit dem Kind, das sie erwartet?. Was die Eltern von Jesus auf dem weiten Weg von Nazaret nach Betlehem erlebt haben, das machen auch jetzt noch ganz viele Menschen mit, meint dazu ein Sprecher.

 

Drei Gegenstände, die Maria und Josef mitgenommen hatten, helfen, dies zu bedenken. Eine Wasserflasche, die bedeutet, dass genau an die durstigen und hungrigen Leute gedacht werden sollte. Eine Decke für die Obdachlosen, deren wir besonders im Advent denken sollen und schließlich hatte Josef an eine Laterne gedacht, wenn auch nur eine Kerze nicht viel Helligkeit bringt, kann sie uns helfen, an die Menschen zu denken, in deren Leben es dunkel ist und die einsam und allein sind.

Am Ende des Sprechspiels wurde die Figuren von Josef und Maria in die Krippe gestellt.

 

Auch die Fürbitten haben wieder einige Eltern der Kinder vorgetragen. Sie baten für alle werdenden Mütter, für die Menschen, die Hunger und Durst haben, für die Obdachlosen und für jene, die nicht mehr wissen, wie es weiter geht.

Zum Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer John bei den Spielern und Mitwirkenden recht herzlich, die das Sprechspiel unter der Leitung von Margit Eidenschink und in Krailing Nicola Wittmann wieder hervorragend dargebracht hatten.

Foto zu Meldung: Auf dem Weg zur Krippe - Maria und Josef gehen ein Stück mit

Auf den Weg zur Krippe – Besuch von Johannes dem Täufer

(01.12.2013)

Sprechspiel in der Pfarrei

 

Prackenbach/Krailing. In der Pfarrkiche St. Georg in Prackenbach und der Filiale St. Peter und Paul in Krailing haben Kinder die Gottesdienste wieder feierlich mitgestaltet. Zum Thema des 1. Advent – Auf dem Weg zur Krippe –sahen und hörten die Kirchenbesucher die Geschichte von Johannes dem Täufer, was er zum Thema Advent zu sagen hat.

 

Pfarrer John Kodiamkunnel sagte bei der Begrüßung dass wir am Anfang der Adventszeit stehen. Aber was ist Advent, was bedeutet sie? Zwei Kinder machten dies den Kirchenbesuchern deutlich, dass Advent eine Zeit des Wartens ist, einer Stille und der Ruhe und der Einkehr. Nach den Kyrierufen, die drei Kinder vortrugen bereiteten sich einige Kinder zu ihrem Sprechspiel vor.

Johannes der Täufer (Jonas Högerl) kam im Mittelgang von hinten und ermahnte die Menschen: Kehrt um zu Gott und werdet neue Menschen. Ein Pharisäer tritt auf und sagt, er tue viel Gutes, er brauche nicht umkehren. Da schimpfte Johannes und bezeichnete sie als Schlangenbrut und ihr seid vom Teufel. Eine Hausfrau, ein Kind und ein Familienvater fragen Johannes, was sie tun sollen. Und Johannes erklärt ihnen: „Tut keinem Gewalt an und plündert keine Menschen aus.“ - Was hätte Johannes uns heute zu sagen?

 

Wieder treten Menschen auf, Geschäftsleute erzählen vom Weihnachtsgeschäft, ein Kind, das seinen Wunschzettel schon fertig hat, ein Polizist, der für Ordnung sorgt und ein Kind erzählt von ihren guten Noten und dass aus ihr etwas werden soll.

Da würde Johannes zornig werden und sagen: Ihr könnt nicht fliehen vor Gott. Wenn ihr nur solche Sorgen habt dann denkt ja nicht, ihr seid Gottes Kinder. Kehrt um zu Gott, ruft uns Johannes auch uns heute zu. Sonst wird es nicht richtig Weihnachten. Nach dem Sprechspiel ging Jonas Högerl zur halb aufgebauten Krippe und stellte eine Figur von Johannes dem Täufer zu den anderen Figuren hinzu. 

 

Die Fürbitten über die Lüge, Unkameradschaftlichkeit, Streit, Ärger, Faulheit und noch ein besonderes Hindernis, das für den Einzelnen verschiedener Art sein kann. Dabei zerriss ein Kind die einzelnen Plakate, auf denen die Unvollkommenheiten standen, mitten durch.

In die Stille der Kommunion las ein Kind, während leise Musik erklang, eine Meditation über mehr Weihnachten, mehr Zeit für Gott und für meine Seele.

Der Gottesdienst wurde vom Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek mitgestaltet. Die musikalische Begleitung übernahm dabei Eva Maria und Simon Eidenschink.

 

Bevor Pfarrer John allen seinen Segen spendete, dankte er den Kindern für das schöne Sprechspiel unter der Leitung von Margit Eidenschink und den Gottesdienstbesuchern für ihr Kommen. 

 

Foto: viele Leute gehen zu Johannes und fragen, was sie tun sollen

Foto zu Meldung: Auf den Weg zur Krippe – Besuch von Johannes dem Täufer

„Das Vater unser“ in 12 Liedern und passenden Texten

(22.11.2013)

Konzert des Kirchenchores Prackenbach/Krailing

Ehrung langjähriger Sänger/innen und Organisten am Cäcilientag

 

Prackenbach. Der Kirchenchor Prackenbach und Krailing hat schon mit vielen außergewöhnlichen Auftritten und speziell Konzerten den Zuhörern viele Stunden der Muse beschert. Auch dieses Jahr nahmen sie das Fest der Hl. Cäcilia, deren Namenstag die Kirche am 22. November feierte, zum Anlass und brachten ein ganz besonderes Konzert „Das Vater unser“ in 12 Liedern mit kurzen passenden Texten zu Gehör, das mit neuen Gedanken dem Gebet beigetragen wurde und von dem die Zuhörer sehr angetan waren.

 

Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte die Mitglieder des Kirchenchors und alle Besucher sehr herzlich und merkte an, dass die Hl. Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik und insbesondere des Orgelspiels gilt. Ihr zu Ehren findet heute das Konzert statt, deren Proben schon seit Wochen unter der Leitung von Regina Christof laufen und wünschte allen eine gute, erbauende Stunde. Das Konzert wurde von Eva-Maria Eidenschink am E-Piano begleitet.

 

Beim „Vater unser“, dem wohl wichtigsten Gebet der Bibel, haben sich die Texter besonders darauf konzentriert, neue Gedanken zu entwickeln und bereits Gesagtes nicht zu wiederholen, um zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Gebet beizutragen. Ebenso vielfältig und stilistisch abwechslungsreich ist die musikalische Umsetzung.

 

Gemäß Martin Luther: „Wer nicht beten kann, soll Lieder singen...“ begannen die Mitglieder des Chors, die sich unter dem Hochaltar postierten, mit dem ersten vierstimmigen Lied: „Mein Vater … er hört und lässt mich reden, er nimmt uns an und lebt mit uns, eine Ewigkeit lang.

Den Text, den Josef Maurer dazu vortrug, handelte vom Herrn der Kirche und in allen Erdteilen und bei Menschen aller Hautfarben.

„Es gibt ein Zuhause“ handelte das Motto des zweiten Liedes –„ bei dir ist die Quelle des Lebens und von dir fließt ein Strom in die Dürre der Zeit“. „Heilig ist dein Name“ - betonten die Sänger anschließend - und wer Gott die Ehre gibt, wer ihn anerkennt und ihn lobt und preist, heiligt seinen Namen. Dies bekräftigte auch Maurer in seinem Text – Geheiligt werde dein Name mit vielen Stimmen, Sprachen und Tun und in allen Bereichen des Alltags.

 

„Mit einem Senfkorn fängt es an, ganz zart und unscheinbar fuhren die Chorsänger in ihrem Konzert fort. „Dein Reich komme, auch in deiner Kirche“ heißt es in dem kleinen Text, und gib dass wir uns der Herrschaft deiner Liebe nicht entziehen. „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden, las Maurer weiter, in deiner Kirche und durch deine Kirche und zeig deinen Willen“. Dazu sang der Chor: „Vater wenn mein Wille still in deinem ruht und ich halte stille,  machst du alles gut“.

 

So galt es für jeden Satz des „Vater unser“ einen neuen Gedanken, dem Gebet durch den Lied-Text beizutragen, das den Sängern in ihrem Konzert vortrefflich gelang. „Wir brauchen mehr“ wir brauchen mehr von dir, sang der Chor anschließend  und Maurer bat – „wir brauchen auch das Brot der Fröhlichkeit und Menschlichkeit.“

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben, unseren Schuldigern, hieß es weiter im Text des Vater unser und die Chorsänger baten ergreifend: „Wenn der Tag zu Ende geht, kommen Wünsche sehr verschieden. Doch ein Wunsch bleibt immer gleich: „Vater sende deinen Frieden..“

Durch unser gutes Leben und durch unsern Reichtum- führe uns nicht in Versuchung.- Lehre uns Bescheidenheit statt Selbstherrlichkeit und Prunk, hob Maurer hervor und der fünfstrophige Gesang des Chores, der sehr kräftig und zugleich melodisch durch das akustische Kirchenschiff drang, erzählte von einem Wort, schon sich der Ärger regt und Vertrauen gerät ins Wanken. Ein Blick schon hat sich eingeprägt, ein Bild, das mit  Beschlag belegt.

 

Die  letzten vier Vorträge trugen die Titel: „Vater im Himmel erlöse mich“, vom blinden Vertrauen auf Althergebrachtem und vom Misstrauen und  „du hast die Macht“, denn dein ist das Reich und wenn du willst, zerbricht die Macht der Herren. Auch von einem  Neubeginn wurde gesungen, von unbegrenzter Zeit erzählen die Chorsänger  und so soll es geschehen und  schlossen  mit einem großen und gewaltigen – Amen - .

 

Zur Ehre Gottes zu singen, war schon immer ein löbliches Anliegen, was auch in Prackenbach seit Jahren ein guter Brauch ist, lobte Pfarrer John und dankte sehr herzlich den Chormitgliedern und Chorregenten, insbesondere Regina Christof und überreichte ihr eine Rose als Anerkennung für die vielen Stunden, die sie geopfert hat und die Kirchenbesucher stimmten ein einen gebührenden langanhaltenden Applaus.

 

Anschließend ehrte Pfarrer John langjährige Mitglieder im Kirchenchor für ihr Engagement mit einem Segen´s Gott und überreichte mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Antonie Preisler und Mesnerin Thekla Holzapfel Ehrenunrkunden der Pfarrei und des Bischofs von Regensburg für ihr verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik.

 

Für 10 Jahre als Sängerin: Claudia Kuffner,

für 15 Jahre Anna Bartl. Georg Ecker, Josef Maurer, Margit Eidenschink, Gisela Miethaner, Rosmarie Wittmann, Josef Baumgartner, und Gertraud Holzapfel.

Sei über 15 Jahren üben das Amt der Organisten in der Pfarrkirche Prackenbach und Filiale Krailing aus:

Anette Fraundorfner und Christian Fischl.

Für 25 Jahre als Sängerin: Hedwig Penzkofer

für 25 Jahre als Organist: Johann Preiß

für 30 Jahre als Sänger/innen : Rosmarie Hastreiter, Franz Mothes, Sigrid Penzkofer, Anna Wühr

für 30 Jahre als Organistin: Ulrike Altmann

für 50 Jahre Melanie Bergbauer

ein herzliches Vergelt´s Gott sprach auch die Pfarrgemeinde und Chor der langjährigen engagierten Chorleiterin und Sängerin in der Pfarrei Regina Christof aus. Sie ist seit 25 Jahren Chorleiterin und Sängerin in der Pfarrei, ihr gebührt ein großes Lob.

 

Foto: Chor nach Empfang der Ehrungen, li. Pfarrer John, von re. Antonie Preisler, Franz Mothes, Regina Christof, Josef Maurer, dahinter Eva Maria Eidenschink. 

Foto zu Meldung: „Das Vater unser“ in 12 Liedern und passenden Texten

St. Martin und der Bettler

(11.11.2013)

„Im Schnee saß ein armer Mann, hatt´Kleider nicht, hatt´Lumpen an“

 

Prackenbach. Die Temperaturen waren zwar etwas frostig, aber der Regen hielt sich zurück, so dass die Martinsfeier am Montag, wie angekündigt, am Pfarrheimplatz stattfinden konnte, wo auf dem Platz ein wärmendes Feuer entfacht wurde. Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte die vielen Schulkinder, die Kleinen des Kindergartens und der Kinderkrippe sowie viele Eltern und Angehörige, die zur Feier gekommen waren. Am Schluss der Feier zogen alle in deinem langen Laternenzug durch den Ort.

 

Pfarrer John freute sich sehr, dass so viele seiner Schäflein gekommen waren, um das Andenken den Hl. Martin zu feiern, dessen Leben anschließend bei einem Spiel zu hören sein wird. Er merkte an, dass der Hl. Martin ein Mönch wurde, ein Kloster gründete und später Bischof wurde und immer ein Herz für die Menschen gehabt hat. Denn so meinte der Geistliche, dass es keine größere Liebe gibt, als dass man ein Herz für die Armen und Kranken hat. 

 

„St. Martin ritt durch Schnee und Wind..“ sangen Kinder der 2. Klasse in ihrem Spiel, das sie unter der Leitung von Elisabeth Ruis den aufmerksamen Kindern und Erwachsenen zeigten, Ein Sprecher erzähle ihnen zunächst die Geschichte vom Hl. Martin, der ein römischer Offizier war und den seine Soldaten achteten und liebten, denn er war mutig, gütig und gerecht. In einer bitterkalten Nacht entdeckte Martin mit einem Trupp Reiter am Straßenrand eine Gestalt, die aus lauter Kälte um Hilfe schrie.

Und weil er nur Lumpen trug und keine warme Wohnung hatte, schenkte Martin dem Bettler die Hälfte seines Mantels.

Anschließend ritt St. Martin, der sich nicht um das Gerede der Soldaten kümmerte, weiter, als wäre nichts geschehen. Eine Legende erzählt, dass in der folgenden Nacht Jesus dem Hl. Martin im Traum erschien und den Mantel trug, den er dem Bettler geschenkt hatte und sagte: „was du dem Geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan.“

 

In den Fürbitten, welche einige Kinder vortrugen, dachten sie an all die Menschen in Not, Leid und Krankheit, baten für alle Kinder und Erwachsenen, dass sie nicht müde werden, den Mitmenschen zu helfen und auch für die hier versammelten Kinder und Erwachsenen, dass Gott sie auf die Fürsprache des Hl. Martin segnen möge.

 

Dann zogen alle Kinder mit den Erwachsenen in einem langen Laternenzug durch die Dorfstraße und sangen: „Ich geh mit meiner Laterne“. Bei der Rückkehr segnete Pfarrer John einen Korb von Lebkuchen, die er dann mit den Martinsspielern an die Kinder verteilte.

Zum Schluss wollte er es nicht versäumen, allen für ihr Kommen zu danken, insbesondere den Lehrkräften Elisabeth Ruis und Anita Greiner, den Erzieherinnen im KG, dem Elternbeirat der Schule, die für Kinderpunsch, Glühwein und einen kleinen Imbiss sorgten und allen, die in irgend einer Weise sich für die Vorbereitung der Martinsfeier sorgten.

 

Foto: St. Martin-Bettler und Pfarrer John

Foto zu Meldung: St. Martin und der Bettler

Ein gelungenes Weinfest

(12.10.2013)

Von schönen alten Liedern des bayerischen Volksgutes beeindruckt

 

Prackenbach. Für das traditionelle Weinfest am Freitag, zu dem Pfarrer John Kodiamkunnel eingeladen hatte, erlebten die Besucher einen wunderschönen Abend. Die Frauen vom Pfarrheimteam hatten den Eingangsbereich zum und im Pfarrheim wunderbar dekoriert und es lud alles zum Dableiben und Entspannen ein. Dazu servierte das Pfarrheim-Team beste Weine und die verschiedensten Schmankerl für die Weinfestbesucher.

 

Pfarrer John freute sich bei seiner Begrüßung über ein fast gefülltes Pfarrheim. Sein besonderer Gruß galt dem 2. Bürgermeister Karl Engl mit seiner Frau Anna und die Bayerischen Wirtshausmusik „De Zsammgfundna“.Pfarrer John vergaß auch nicht die fleißigen Helfer in der Küche, denen er mit den Frauen, welche alles so gut vorbereitet und so wunderschön geschmückt hatten, ein großes Vergel´s Gott entbot und wünschte allen Gästen einen schönen geselligen Abend, eine gute Unterhaltung und vergnügte Stunde im Pfarrheim.

 

Die Wirtshausmusikanten hatten wunderschöne alte Lieder auf Lager, musikalische Leckerbissen sozusagen, gesungen und gespielt aus dem bayerischen Volksgut, so dass sicherlich jeder von seinen Alltagsgeschäften abschalten konnte und die Lachmuskeln dafür strapaziert wurden. Auch Pfarrer John versuchte sich bei einem Musikstück an der „Teufelsgeige“ und erntete dafür einen Sonderapplaus. Und zuletzt war auch für das leibliche wohl bestens gesorgt. Viele Gäste waren voll des Lobes über die ruhige, schöne Musik und über die schönen alten Lieder, welche gesanglich gut dargeboten wurden.

 

Foto: Gäste und Pfarrer John

Foto zu Meldung: Ein gelungenes Weinfest

Erntedankfest in Prackenbach und Krailing – Wunderschönes Sprechspiel in den Kirchen

(06.10.2013)

Kirchenzug der Kinder trotz Nieselregen – Minibrot-Aktion der Krailinger Landjugend

 

Prackenbach/Krailing. Wunderschön dekorierte Kirchen präsentierten sich am Sonntag zum Erntedankfest in Prackenbach und Krailing. Die Stuhlwangen zierten Ringe von Getreideähren mit Weizen, Korn, Gerste, Hafer und Blumen und von den Altären leuchteten vollgefüllte Sonnenblumen in voller Pracht. Viele Erntekörbchen waren um das Presbyterium aufgestellt und die Altäre zierten eine Erntekrone mit üppigen Früchten aus der heurigen Ernte.

 

Trotz des Nieselregens stellten sich die Kinder von Kindergarten und Schule am Sonntag vor dem Pfarrheim auf und zogen anschließend mit Ministranten und Pfarrer John Kodiamkunnel in die Kirche ein. Zunächst wurden die Gläubigen mit ihren Kindern und Eltern von Pfarrer John sehr herzlich begrüßt. Auch freute er sich sehr über den zahlreichen Gottesdienstbesuch, ehe die Kinder einige Gedanken zum Erntedankfest vortrugen. Er bemerkte auch, dass das Erntedankfest eben ein großes Fest des Dankes ist.

 

Nach den Kyrierufen durch drei Kinder und der anschließenden Lesung durch Ministrantin Laura Schedlbauer in Prackenbach stellten sich nach dem Evangelium einige Kinder im Sprechspiel vor: Ein Bauer kommt mit einem Sätuch für die Samen und die Bäuerin mit einem Ährenbüschel. Als nächstes trat der Müller mit dem Mehl auf. Vorher mussten aber noch die Ähren bzw. die Garben gedroschen und dann gemahlen werden bis anschließend der Bäcker mit seiner langen „Einschließschaufel“ zum Brotbacken erschien. Ein paar Stunden später konnte das Brot und die Brezen im Laden zum Verkauf angeboten werden, so die Vortragenden.

Auch der Weinberg musste bestellt werden, damit der Wein geerntet werden konnte und so trugen neben den Weinreben weitere drei Kinder die Früchte aus der heurigen Ernte in ihren Körbchen zum Altar sowie die Blumen zum Gedenken an alles Liebe und Schöne. Zum Schluss brachten zwei Kinder die Bibel, das Buch des Lebens mit, wovon die guten Gaben kommen.

Pfarrer John ergänzte dazu, dass alle Liebe und alles Gute von Gott kommt und wir sollen für die Gesundheit, Arbeit, Freude, das Geld, die Zufriedenheit und die Ernte danken weil alles ein Geschenk Gottes ist.

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Kinder- und Jugendchor Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek umrahmt. An der Orgel und am E-Piano begleitete in Prackenbach Eva Maria Eidenschink und Simon Eidenschink spielte dazu die Gitarre.

 

In Krailing wurde der Gottesdienst von den Sängerinnen aus Krailing unter der Leitung von Lisa Fuchs mit Johann Preiß an der Orgel musikalisch umrahmt. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer John sehr herzlich bei allen, welche den Gottesdienst so wunderbar vorbereitet haben. Ein ganz besonderer Dank galt für die exzellente musikalische Begleitung durch den Kinder- und Jugendchor Prackenbach sowie den Sängerinnen aus Krailing. Dank galt auch den Kindern für das Sprechspiel, Kyrierufe, Lesung sowie Fürbitten und den Eltern für ihr Kommen und ihre Unterstützung. Nicht zuletzt sei Margit Eidenschink für die Leitung und Einstudierung des Sprechspieles in Prackenbach gedankt sowie in Krailing den Frauen Nicola und Michaela Wittmann und Lisa Fuchs für die Gestaltung des herrlichen Erntealtars. Dank sprach er auch den Mesnerinnen für die wunderbare Ausschmückung der Kirchen und Altäre sowie den Leiterinnen des Kindergartens und den Lehrern und Lehrerinnen der Schule in Prackenbach, aus. Ehe er den Wettersegen erteilte, sprach er noch den Segen über die Erntegaben. Beim Auszug der Gottesdienstbesucher verteilte Pfarrer John und die Ministranten Brötchen an den Ausgängen. In Krailing verkaufte die KLJB Krailing Minibrote an die Besucher. Er Erlös wird für einen guten Zweck verwendet.

Foto zu Meldung: Erntedankfest in Prackenbach und Krailing – Wunderschönes Sprechspiel in den Kirchen

Pfarrer Albert Vogl zu Besuch in seiner ehemaligen Pfarrei Prackenbach

(02.10.2013)

 

Seniorengruppe aus Elsendorf Appersdorf sehr angetan von den bequemen Kirchenbänken

 

Prackenbach. Am Mittwoch besuchte der ehemalige Pfarrer Albert Vogl mit einer Seniorengruppe aus Elsendorf Appersdorf seine ehemalige Pfarrei Prackenbach, wo er von 1987 bis 1995 als Seelsorger tätig war. In diese Zeit wurde der Pfarrhof sowie die Pfarrkirche innerhalb von sechs Jahren komplett renoviert und saniert. Pfarrer Vogl war ein beliebter und geschätzter Pfarrer in Prackenbach. Groß war deshalb auch die Freude über seinen Besuch in seiner ehemaligen Pfarrei.

 

Bevor die Seniorengruppe nach Prackenbach kam, hatten diese eine ausführliche Führung in der gläsernen Scheune, mit dem Glasmaler Rudolf Schmid in Rauhbühl.

Anschließend besichtigten sie die Pfarrkirche St. Georg und Pfarrer Vogl gab dazu einige Erläuterungen. Auch Kirchenpfleger Ferdl Klement begrüßte die Senioren sehr herzlich und machte eine kleine Kirchenführung für die Gäste. Sehr angetan waren sie von den bequemen Kirchenbänken in der Pfarrkirche. Nach einer kurzen Stippvisite im Pfarrheim ging es weiter zur Filialkirche nach Krailing. Dort wurden sie schon erwartet. Erich Baumgartner, der ehemalige Kirchenpfleger – zu Pfarrer Vogls Zeiten – hieß die Gruppe herzlich willkommen. Danach gab er ihnen einen kurzen Geschichtsablauf über die Entstehung von Kirche und Ortschaft Krailing, sowie eine kleine Kirchenführung für die „Junggebliebenen“. Weiter besichtigten sie noch den  Karner mit Schalenstein, gleich neben der Filialkirche.

 

Danach ging es zu Fuß „zum Alten Wirt“ um sich für die Rückfahrt mit Kaffee, Kuchen und Brotzeiten zu stärken. In Prackenbach wie auch in Krailing trafen so manche „ehemalige Pfarrschäfchen“ wieder mit Pfarrer Vogl zusammen und freuten sich über dieses Wiedersehen.

 

Foto: Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing mit li. Erich Baumgartner und Pfr. Vogl

Foto zu Meldung: Pfarrer Albert Vogl zu Besuch in seiner ehemaligen Pfarrei Prackenbach

Ein schönes Fest bei der Pfarrfamilie – Fanfaren aus Viechtach spielten auf

(08.09.2013)

Pfarrfest mit vielen Attraktionen– Pflanzenbörse, Basteln, Kutschenfahrten, Auftritt von Sängernachwuchs

 

Prackenbach. Wenn auch am Nachmittag die Sonne hinter den Wolken verschwand, hat zunächst herrliches Spätsommerwetter die Besucher des Pfarrfestes am Sonntag verwöhnt. Erst am späten Abend setzte Regen ein, so dass die Gäste das Fest ungehindert im Freien genießen konnten.

 

Den ganzen Nachmittag herrschte auf dem Pfarrer-Baumgartner-Platz vor dem Pfarrheim ein reges Treiben. Die Verantwortlichen insbesondere Pfarrer John, der jeden Gast mit Handschlag begrüßte, dürften am Schluss mehr als zufrieden sein.

 

Vorausgegangen war ein Gottesdienst zum diesjährigen kirchlichen Hauptfest des Frauen- und Müttervereins, feierlich zelebriert von Pfarrer John Kodiamkunnel, Musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor mit Orgelbegleitung durch Hans Preiß. Anschließend traf man sich im Pfarrheim zum gemeinsamen Mittagessen bei familienfreundlichen Preisen.

 

Inzwischen hatten verschiedene Gruppen ihre Attraktionen aufgebaut. So war der Förderverein N.E.S.T. für bedürftige Kinder in Indien mit einem Stand vertreten. Sie boten – organisiert von der Familie Christof – eine Vielzahl verschiedener selbst gestalteter und originellen Artikel aus Naturprodukten.

 

Eine Attraktion des Pfarrfestes war wie immer die Pflanzenbörse des Gartenbauvereins mit seinen 130 Preisen, alle gesponsert, wobei besonders die Aquarelle von Rosi Baumgartner und Beate Götthans-Gierl ins Auge stachen. Der Andrang war so groß, dass schon bis Mittag die Lose vergriffen waren.

 

Bei der Bastel-, Mal- und Knetecke der Spielgruppe „Kleiner Bär“ unter der Leitung von Kerstin Bemmerl, wurde nach Herzenslust geknetet und gebastelt. Hier entstanden vor allem Windlichter und allerlei Figuren. Selbst kreierte Sachen aus der Werkstatt vom Kindergarten boten auch zwei Mädchen am Stand vom Kinder- und Jugendchor an. Auch ein Flohmarkt mit riesigen Mengen von Büchern und Spielen durfte nicht fehlen.

Großer Andrang herrschte auch bei den Oldtimer- Traktor-Fahrten. Der Leiterwagen von Klaus Mühlbauer war ständig mit Kindern besetzt, die bei einer Rundfahrt immer wieder auf ihre Kosten kamen.

 

Dann war der Nachwuchs an der Reihe. Der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, bereits bekannt durch seine exzellenten Auftritte, gaben ihre Lieder „von den blauen Bergen, ein TV-Medley oder „so a schena Dog“ flott und aufgeweckt zum Besten und wurden mit viel Applaus belohnt. Begleitet wurden sie von Eva Maria Eidenschink (E-Piano), Simon Eidenschink (Gitarre) und David Kuhn (Tachon).  

Mit Anna-Lena Kellermeier (Gesang) und Simon Eidenschink (Gitarre) trat ebenfalls ein Nachwuchs-Duo auf. Ihre englischen Lieder „Leave out all the rest und Titanium“ welche Anna-Lena mit klarer Stimme zu Gehör brachte, beeindruckten die Zuhörer sehr.

 

Der Höhepunkt der Attraktionen war heuer der Auftritt einer Gruppe Fanfaren aus Viechtach, die einige zackige Stücke auf dem Platz vor dem Pfarrheim zum Besten gaben. Unter ihnen entdeckten die Pfarrfestbesucher  sogar bekannte Gesichter, nämlich Karl-Heinz Biebl mit Tochter aus Krailing, Karl Früchtl´s Schwiegersohn und seine Enkelin. Auch Nachwuchsmusikant Hansi Mühlbauer sorgte den ganzen Nachmittag fleißig auf seiner Steirischen für Unterhaltung.  

 

Hausherr Pfarrer John freute sich sehr über die vielen Besucher, ging von Tisch zu Tisch, unterhielt sich mit seinen Schäflein und hatte für jeden ein freundliches Wort. Er dankte allen Gästen für ihr Kommen und hatte für die vielen Initiatoren und Helfer ein herzliches „Vergelt´s Gott“ parat.

 

Foto: 2 -  selbstgestaltete Artikel am Indien-Stand mit Siegfried Christof und Regina Wittenzellner, 6 – Bastelecke beim „kleinen Bär“ mit Kerstin Bemmerl, 10 – der Kinder- und Jugendchor bot ebenfalls gebastelte Artikel, 12 – Nachwuchsmusiker Hansi Mühlbauer , 14 – Kinder- und Jugendchor mit Alexandra van Beek links, David Kuhn und Eva Maria Eidenschink – verdeckt Simon Eidenschink.

19- Fanfaren aus Viechtach – Trommlerin mit rotem Outfit Lisa Biebl aus Krailing.

Foto zu Meldung: Ein schönes Fest bei der Pfarrfamilie – Fanfaren aus Viechtach spielten auf

Besuch aus der Oberpfalz

(11.08.2013)

Prackenbach. 44 Schäflein aus der Pfarrei Zell und Mühlbach bei Dietfurt besuchten in diesen Tagen ihren ehemaligen Pfarrer John Kodiamkunnel in Prackenbach.

Schon sehr früh machten sie sich auf den Weg, so dass sie bereits um 9.40 Uhr Prackenbach erreichten.

Nach der Begrüßung feierten sie mit ihrem ehemaligen Geistlichen und mit den Pfarrangehörigen den Sonntagsgottesdienst, dann führte Pfarrer John die Besucher durch die Kirche, die von der herrlichen Ausstattung sehr angetan waren. 

Im Anschluss führte der Pfarrer seinen Besuch durch das Dorf und zeigte ihnen die Sehenswürdigkeiten von Prackenbach, wobei sie die Frischluft des Bayerischen Waldes schnupperten. Auch ins Pfarrhaus führte Pfarrer John die Oberpfälzer und zeigte ihnen, wo er sich häuslich eingerichtet hat.

 

Mit einem Mittagessen im Gasthaus „Zum Dorfwirt“ in Hagengrub beschloss man den Besuch bei ihrem ehemaligen Pfarrherrn, der sich sehr über den Besuch seiner „lieben Schäflein“ sehr freute.

Auf der Heimfahrt besuchten die Teilnehmer noch das Glasdorf Arnbruck ehe sie nach Zell und Mühlbach zurück kehrten.

Foto zu Meldung: Besuch aus der Oberpfalz

Ministranten gestalteten den Sonntags-Gottesdienst

(16.06.2013)

„Wer ist die Kirche“ - Kuchenverkauf der Ministranten

 

Prackenbach. „Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung“, so heißt es oft im Alltag und das kennen wir alle aus eigener Erfahrung. Genau dazu lädt uns Gott immer wieder ein, beharrlich und wo es nötig ist auch fordernd, mit Nachdruck und Ernst, betonte Pfarrer John Kodiamkunnel am Sonntag bei der Begrüßung zu Beginn des Gottesdienstes, den die Ministranten mitgestalteten und mit einem geistlichen Spiel aus unserer Zeit mit biblischen Hintergrund die Gläubigen aufhorchen ließen.

 

Sowohl die Kyrierufe und die Lesung wurden durch die Kinder übernommen und nach dem Evangelium trafen sich 12 Ministranten bei ihrem Sprechspiel zu einer Gesprächsrunde beim Bibelkreis um den runden Tisch im Mittelgang der Kirche zum Thema „Wer ist die Kirche“. Wir – jede und jeder ist die Kirche. Als Christen, Jünger Jesu wissen wir schon, dass wir in der Kirche leben. Aber wie es im Spiel heißt, haben viele keine Lust mehr. So verlieren viele die Gemeinschaft mit Gott und mit den Familien und Mitmenschen. Selbsterkenntnis führt uns zur Besserung des Lebens. -

Im Sprechspiel wollte der eine eigentlich in die Vorstandssitzung oder zu den Sangesbrüdern. „Die Reaktion könnt ihr euch vorstellen, als ich es meinen Kollegen erzählte“, betonte der andere. „Ach, das hat ja alles keinen Zweck mehr“, bemerkte ein Redner. „Wir reden hier über das Evangelium, die Frohe Botschaft, und draußen will sie keiner mehr hören,“ ein anderer.

Und während dann die übrigen Teilnehmer der Gesprächsrunde still lesen, erlebten die Zuhörer schließlich die biblische Szene. - Jesus mitten unter seinen Jüngern am See Genezareth, als alle ihm folgten, die er am Vortag gespeist hatte.

Sein Wort gilt auch heute noch, als er schließlich sagte: Seht, ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt, worauf zum Schluss die Worte Petrus (Lukas) folgten: Herr, zu wem sollen wir gehen, du hast Worte Ewigen Lebens.

 

Auch die Fürbitten übernahmen einige Kinder und bevor Pfarrer John den Gläubigen seinen Segen erteilte, dankte er den Ministranten für die Gestaltung des Gottesdienst und das erbauende Sprechspiel unter der Leitung von Eva Maria Eidenschink und ihrer Mutter Margit und lud alle Gläubigen zum Kuchenverkauf vor der Kirche ein, eine Aktion der Ministranten.

 

Foto: Gesprächsrunde „die 12 Apostel“

Foto zu Meldung: Ministranten gestalteten den Sonntags-Gottesdienst

Fronleichnamsfest in der Pfarrei St. Georg

(30.05.2013)

Das Wetter hatte bei der Prozession sogar ein paar Sonnenstrahlen parat

 

Prackenbach. Trotz den niedrigen Temperaturen und des regnerischen Wetters in den vergangen Tagen machte am Fronleichnamstag – zumindest für ein paare Stunden – das schlechte Wetter halt und verpasste der Eucharistischen Prozession doch ein paar Sonnenstrahlen.

 

Angeführt von der Blaskapelle Pfahlspatzen zogen die örtlichen Vereine zum feierlichen Gottesdienst in die Kirche, wo neun kirchliche und weltliche Fahnenträger mit ihren Fahnen im Presbyterium ihren Platz einnahmen. Pfarrer John begrüßte neben den Erstkommunionkindern die Vereine mit ihren starken Abordnungen und die Pfarrfamilie recht herzlich. Das Fronleichnamsfest am Donnerstag nach Dreifaltigkeit wird auch Hochfest des Leibes und Blutes Christ genannt. Es versinnbildlicht gelebtes Christentum und ist somit eine Demonstration für den Glauben, so Pfarrer John.

 

Mach dem Gottesdienst zogen die Vereine und die gesamte Pfarrfamilie und Pfarrer John, angeführt von Kreuz und Blasmusik durch die Ringstraße, wo Familie Elisabeth Huber mit der Familie Heiland den ersten Altar hergerichtet hatte. Den zweiten Altar gestaltete wie in den Vorjahren die Familie Lex und der dritte stand beim Pfarrhof vom Frauen- und Mütterverein. Der vierte Altar war ebenfalls wieder in der Kirche.

 

Pfarrer John dankte am Ende der Prozession besonders auch diesen Frauen und Mitgliedern für die wunderbare Schmückung der Altäre und des Blumenteppichs. Nicht minder war der Dank der musikalischen Begleitung durch die Pfahlspatzen unter der Leitung von Konrad Tremmel sowie dem Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter Regina Christof und dem Orgelspieler Johann Preiß. Sein Dank galt auch den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck und der großen Ministrantenschar, den Erstkommunionkindern, den Vereinen und den Fahnenträgern und des „Himmels“, der in unserer Region auch der Baldachin genannt wird.

Anschließend lud Pfarrer John die Helfer/innen der Prozession zum Mittagessen ins Pfarrheim ein. Fast keiner hätte noch am Morgen geglaubt, dass das Wetter an diesem Vormittag zur Prozession aushält.

Foto zu Meldung: Fronleichnamsfest in der Pfarrei St. Georg

Blumenteppich bereicherte die Fronleichnamsprozession

(30.05.2013)

Prackenbach. Wenn es auch heuer mit der Blumenpracht noch nicht so weit her ist, denn die Sonne ging mit ihren Strahlen ein bisschen sparsam um und doch hat der Frauen- und Mütterverein für die Fronleichnamsprozession wieder ein herrliches Gebilde gezaubert, das sie für den dritten Altar beim Pfarrhof gestalteten.

Vier Frauen waren schon in den Morgenstunden des Feiertages am Werk und haben ein Gebilde mit dem Symbol „Alpha und Omega“ „A O“ gestaltet. Es stellt nach alter Vorstellung die Schlüssel des Universums dar und tauchen häufig als Begleitmotiv zum Christusmonogramm auf.

Zudem bezeichnet sich in der Offenbarung des Johannes der erhöhte Jesus Christus als das Alpha und das Omega, „der Anfang und das Ende“.

Die Arbeit der Frauen hat sich auf jeden Fall zur Ehre des Allerheiligsten gelohnt und Pfarrer John sowie die Pfarrfamilie zollten Anerkennung.

Foto zu Meldung: Blumenteppich bereicherte die Fronleichnamsprozession

Letzte Maiandacht bei der Kesselbodenkapelle

(20.05.2013)

Prackenbach. Wenn schon in diesem Jahr die Eisheiligen ihren Termin vorgezogen hatten, so schien es auch am Freitag, dass sich die Schafskälte ebenfalls an ihrem herkömmlichen Termin vertan hat, denn bei der Maiandacht an der Kesselbodenkapelle waren nur Temperaturen um die 5 Grad am Thermometer abzulesen. Dem Wetter aber zum Trotz, brachen doch einige Frauen und Männer zu Fuß in Richtung Marienkapelle bei Igleinsberg auf. Wenngleich jedoch  die meisten der Marienverehrer mit dem Pkw zur Kesselbodenkapelle unterwegs waren.

 

Dort wurden sie von Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßt, der unter dem Leitgedanken: „Maria, Mutter der Christen“ auf die Maiandacht einstimmte. Mit den Gebeten, Lesungen und verschiedenen Texten und Litaneien wechselten sich Pfarrer John, Thekla Holzapfel und Franz Kolbeck ab.

Dazwischen wurde die Andacht vom Kirchenchor Prackenbach – Krailing unter der Leitung von Regina Christof, mit Marienliedern ausgeschmückt.

 

Nach einem gemeinsamen „Jungfrau Mutter Gottes mein“ und den Fürbitten für Kranke, Einsame, Verlassene, Trauernde, junge und alte Menschen sowie für Papst, Bischöfe, Priester, Diakone, Ordensleute, Familien, Alleinstehende und die Pfarrgemeinde, erteilte Pfarrer John nach dem Segensgebet den Segen mit Kreuzzeichen und Weihwasser.

 

Abschließend bedankte er sich bei allen Besuchern der Maiandacht, insbesondere bei den Besitzern der Marienkapelle. Er erwähnte auch dankend Frau Baumgartner für das Schmücken und zur Verfügung stellen der Marienkapelle. Ein ganz besonderes Dankeschön sprach er den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores für die musikalische Mitgestaltung der Maiandacht, aus. 

 

Foto: links Franz Kolbeck und  Regina Christof, von rechts Thekla Holzapfel und Pfarrer John 

Foto zu Meldung: Letzte Maiandacht bei der Kesselbodenkapelle

Kommunionausflug nach Kelheim und Weltenburg war Spitze

(10.05.2013)

Ein erlebnisreicher Tag für 50 Kinder incl. Eltern und Geschwistern

 

Moosbach/Prackenbach. Nach einem unvergesslichen Erstkommuniontag an Christi Himmelfahrt brachen die Kinder von Moosbach, Prackenbach und Krailing am Freitag zu einem Kommunionausflug in die Gegend von Regensburg auf.

 

Insgesamt 50 Fahrtteilnehmer mit ihren Eltern, Geschwistern und ihren Seelsorgern Pfarrer Josef Drexler, Moosbach und Pfarrer John Kodiamkunnel, Prackenbach startete man am Morgen mit dem Busunternehmen Haimerl nach Kelheim, von wo sie mit dem Schiff nach Weltenburg übersetzten und dort zusammen eine Dankandacht feierten. Weltenburg ist nicht nur bekannt durch den Donaudurchbruch, die tiefste und engste stelle der Bayerischen Donau, sondern wegen der ältesten Benediktinerabtei Bayerns, gegründet etwa 620 n.Chr. und über allem majestätisch die Befreiungshalle thront. In dem renommierten Brauereigasthof Schneider in Essing ließ man sich dann ein Mittagessen munden.

 

Als nächstes Ziel, das man ansteuerte, war Riedenburg, wo die Teilnehmer die klassische Ritterburg besichtigte, die sich aus der reizvollen Juralandschaft über der Stadt erhebt. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde die Rosenburg von einem Minnesänger aus dem Geschlecht der Grafen von Riedenburg erbaut, die wie geschaffen ist, für die Kunst der Falknerei, wobei die Flugvorführung der Greifvögel eine besondere Attraktion darstellt.

Eine besondere Attraktion für die Besucher der Burg sind die Flugvorführungen der Greifvögel, in denen man hautnah das Training der falknerisch ausgebildeten Greifvögel miterleben kann wobei die Kinder von der Vorführung hellauf begeistert waren. Zum Glück kam auch noch zur Flugvorführung die Sonne heraus, die sich den ganzen Tag noch nicht blicken ließ. So erlebten die Fahrtteilnehmer ein atemberaubendes Schauspiel, das sich allgemein bei Jung und Alt großer Beliebtheit erfreut.

 

Ein wenig müde aber glücklich über den herrlichen Tag kamen die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern wieder wohlbehalten gegen 18.30 Uhr in der Heimat an.

 

Foto: Kommunionkinder mit Eltern und Geschwistern und den beiden Geistlichen

Foto zu Meldung: Kommunionausflug nach Kelheim und Weltenburg war Spitze

Weihe der Palmzweige in Krailing und Prackenbach

(24.03.2013)

Palmprozession zur Kirche – Fastensuppen-Essen nach dem Gottesdienst

 

Prackenbach/Krailing. Bei herrlicher trockener aber kalter Witterung wurden die Palmzweige vor den Kirchen in Prackenbach durch Pfarrer John mit Weihwasser und Weihrauch geweiht. Sie wurden mit den Osterkerzen von den  Mitgliedern des Frauen- und Müttervereins vor den Eingängen gegen eine Spende angeboten.

 

Pfarrer John begrüßte zuvor alle Kinder mit ihren Palmbüscheln mit ihren Eltern sowie alle Pfarrangehörige recht herzlich. Er brachte dabei zum Ausdruck, dass der damalige Einzug in Jerusalem, heute in jedem Dorf oder jeder Stadt, nachgeahmt und nachvollzogen wird. Anschließend spendete Pfarrer John den Palmzweigen und allen Gläubigen seinen Segen. Nach dem in Prackenbach die Lektorin Antonie Preisler das Evangelium vorgetragen hatte, zogen angeführt von Kreuz und Ministranten, Pfarrer John, die Kinder und die ganze Pfarrfamilie in einer Prozession zum Gottesdienst und Passion zur Pfarrkirche.

 

Nach einem musikalischen Einzug durch Orgelspiel und E-Piano von Eva Maria Eidenschink, begleitet von Simon Eidenschink mit Gitarre und Liedern des Kinder- und Jugendchors Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek, trugen die vier Lektoren (Thekla Holzapfel. Antonie Preisler, Karl Engl und Ferdl Klement) mit Pfarrer John die Passion, also die Leidensgeschichte von Jesu nach Lukas vor.

In einer kurzen Nachbetrachtung wies Pfarrer John auf Jesus Christus als unseren König hin. Er ist ein König der Liebe, der seinen Jüngern die Füße wäscht, ein König, gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Jesus regiert uns, vor allem ist er auch Dienender. Diese Botschaft sollten wir in unsere Familien tragen, in die Schule oder auf den Arbeitsplatz.

 

Ehe er noch für die Liturgie-Feiern in der Karwoche einlud, dankte er dem Kinder-und Jugendchor Prackenbach für die musikalische Begleitung. Sein Dank galt auch den Kindern mit ihren Eltern für ihr Kommen, auch bei dem FuMV für das Binden der Palmbüschel und lud alle zum Fastensuppenessen ein.

Im Pfarrheim wurden dann wahlweise drei verschiedene Suppen (Brotsuppe, Gemüsesuppe und Fleisch-Nudel-Suppe) aufgetischt, welche köstlich hergerichtet waren. Der Erlös bzw. die Spenden für das Essen brachte 185,- € ein.

Foto zu Meldung: Weihe der Palmzweige in Krailing und Prackenbach

„Ist einer von euch krank, dann rufe er die Ältesten zu sich, die sollen für ihn beten“

(10.03.2013)

Krankensalbungsgottesdienst in Prackenbach und Krailing

 

Prackenbach/Krailing. Es ist schon seit langem Tradition, dass in der Fastenzeit der Geistliche bei einem Gottesdienst die Krankensalbung an den Kirchenbesuchern vornimmt.

Bei der Messfeier am Sonntag in Prackenbach und Krailing wies eingangs Pfarrer John Kodiamkunnel bei der Begrüßung die Gläubigen bezüglich der Krankensalbung auf den Apostel Paulus hin, welcher im Jakobusbrief schrieb: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich, die sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wir ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben“.

Die Krankensalbung ist Hilfe im Glauben und Zeichen der Hoffnung und kann mehrmals empfangen werden, so Pfarrer John.

 

In seiner Predigt merkte Pfarrer John an, wenn plötzlich eine ernsthafte Erkrankung in das Leben einbricht, wird alles anderes. Bisherige Lebenspläne werden umgestoßen. Das Gefühl der Hilflosigkeit, Angst um die Zukunft, sogar Protest gegen sein Schicksal können sich breit machen. Ja, es gibt im Leben Krisenzeiten, die unser ganzes inneres Gleichgewicht erschüttern können. Solche Situationen können durch den Ausbruch einer Krankheit, eine bevorstehende Operation oder ein lange ertragener Zustand der Schwäche sein. In dieser Situation braucht der Mensch Hilfe. Die Kirche darf ihn nicht alleine lassen. Wer könnte mehr fähig sein, uns in dieser inneren Not zu verstehen und zu helfen, als Christus und seine Mutter. An sie wollen wir uns in dieser Stunde werden, so Pfarrer John in seinen Ausführungen.

 

Nach Erteilung des Schlusssegens spendete Pfarrer John die Krankensalbung an die Gläubigen in Krailing wie auch in Prackenbach.

Foto zu Meldung: „Ist einer von euch krank, dann rufe er die Ältesten zu sich, die sollen für ihn beten“

Kirchenverwaltungsmitglieder in Prackenbach und Krailing verabschiedet

(24.02.2013)

Prackenbach/Krailing. Beim letzten Sonntagsgottesdienst wurden in der Pfarrei Prackenbach die Kirchenverwaltungsmitglieder in Prackenbach sowie in der Filiale Krailing verabschiedet. Bei diesem Gottesdienst verlas Pfarrer John erstmals einen Hirtenbrief des neuen Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer zur Fastenzeit.

 

Ehe er den Segen erteilte, bemerkte Pfarrer John Kodiamkunnel, dass seit 2013 die neue Kirchenverwaltung seine Tätigkeit aufgenommen hat. Ludwig Pritzl hat sich bei der letzten Wahl im November 2012 nicht mehr zur Wahl gestellt. Da Pfarrer John im Januar/Februar 2013 seinen Heimaturlaub in Indien verbracht hat und erst seit gut zwei Wochen wieder seinen Dienst aufnahm, hat sich die Verabschiedung der Kirchenverwaltungsmitglieder deshalb etwas verschoben.

 

Ludwig Pritzl gehörte zwei Perioden, also 12 Jahre der Kirchenverwaltung Prackenbach an. So dankte ihm Pfarrer John im Namen der Pfarrei für seine engagierte Tätigkeit für gute gemeinsame Arbeit sowie für die langjährige Treue und den Einsatz in der Pfarrei.

 

Als Zeichen des Dankes überreichte Pfarrer John eine Urkunde der Bischöflichen Finanzkammer Regensburg und ein Bild der Pfarrkirche St. Georg. Ehe er die Urkunde überreichte, verlas Pfarrer John die Dankurkunde mit folgendem Text:

„Sie haben 12 Jahre der Kirchenverwaltung Prackenbach angehört. Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer möchte ihnen dafür danken, dass sie durch ihren Einsatz in ihrer Pfarrei zum Wohl der Pfarrgemeinde beigetragen haben. Ausdrücklich möchte auch die Bischöfliche Finanzkammer ihren Dank aussprechen. Ebenso dankt ihnen ihr Seelsorger als Vorstand der Kirchenverwaltung.“

Dem Dank schloss sich auch Kirchenpfleger Klement an.

 

Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing wurden im Rahmen des sonntäglichen Gottesdienstes die Kirchenverwaltungsmitglieder August Kuffner und Freddi Daffner aus der Kirchenverwaltung Krailing verabschiedet. Beide gehörten dem Gremium zwei Perioden, also 12 Jahre an.

Während dieser Zeit standen die Innenrenovierung der Kirche und die Anlegung des Urnenhains an. In den Kirchenverwaltungssitzungen durften sie den Rat und die Umsicht von ihnen fahren, so Kirchenpfleger Peter Fleischmann in seiner Ansprache. Für das Mittragen von wichtigen Geld- und Sachentscheidungen zugunsten der Filiale sprach er ihnen ein herzliches Vergelt´s Gott aus.

 

Im Namen der Pfarrgemeinde, des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung dankte er ihnen für all die Arbeiten und die reichlich zur Verfügung gestellte Zeit und das Engagement und überreichte als kleine Aufmerksamkeit ein Präsent von Seiten der Filiale Krailing.

 

Fotos: Krailing – August Kuffner mit Alwine, Peter Fleischmann, Pfarrer John Kodiamkunnel und Angelika mit Freddi Daffner

Foto zu Meldung: Kirchenverwaltungsmitglieder in Prackenbach und Krailing verabschiedet

10 Erstkommunionkinder der Pfarrei Prackenbach/Krailing stellten sich der Pfarrfamilie vor

(10.02.2013)

 

Thema der Vorbereitungszeit: „Wir sind Gottes Melodie“

 

Prackenbach. Beim feierlichen Gottesdienst am Sonntag stellten sich die diesjährigen Erstkommunionkinder der Pfarrei Prackenbach/Krailing persönlich der Pfarrfamilie vor. Sie hatten bereits seit Tagen an einer Schauwand gebastelt, die an den Stufen des Altarraumes auf der rechten Seite ihren Platz fand. Auf dem Plakat stand im Halbkreis das Motto ihrer Vorbereitungszeit, nämlich „wir sind Gottes Melodie“ und darunter eine Notenzeile, auf dessen Note je ein Bild der 10 Erstkommunionkinder angebracht ist.

 

Nach dem Einzug der Kinder mit Pfarrer John Kodiamkunnel und den Ministranten begrüßte er alle Kirchenbesucher und ganz besonders die Erstkommunionkinder ganz herzlich und meinte. „Heute ist für euch ein ganz besonderer Tag, denn ihr wollt der Pfarrgemeinde sagen, dass ihr an Jesus Christus glaubt und an seinem Tisch zu Gast sein wollt.

 

Nach den Kyrierufen, die drei Kommunionanwärter vortrugen, der Lesung und dem Evangelium trugen sie ein Sprechspiel vor, wobei jeder eine Note mit seinem Foto in die Notenzeile an der Schauwand einfügte. So sagte zum Beispiel das erste Kind, dass es schön sei, wenn das Lied einer Gemeinde in die Welt hinaus dringt, was jedoch nur gelingt, wenn möglichst viele mitmachen und ob ich nun am Anfang oder Ende stehe, jede und jeder wird gebraucht.

 

Anschließend erklärte der Geistliche den Kindern, dass alle Noten auf der Tafel vorhanden sein müssen, dass die Melodie erklingen kann. „Darum müsst ihr alle da sein, jeder ist wichtig mit seinen eigenen Begabungen und Fähigkeiten. Nur wenn wir diese miteinander verteilen, haben wir eine gute Melodie, ein gutes Leben in der Familie, in der Schule und in der Pfarrgemeinde. Bedenkt, dass ihr viel Übung braucht, um ein Lied gut zu singen, sagte er und bat sie, immer in die Kirche zu kommen und hören, was Jesus euch sagen will um verstehen und mit singen zu können.

 

Dann trugen sechs Kinder die Fürbitten vor und baten unter anderem, dass sie die Lieder so ansteckend finden, dass sie mit Freude am Gottesdienst teilnehmen. Vor dem Schlusssegen sprachen noch sechs Kinder eine Meditation und baten unter anderem um gute Ideen und viel Freude am gemeinsamen Gestalten und Arbeiten.

Pfarrer John bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei den Kindern für ihre gute Entscheidung, lobte sie für die wunderbare Mitgestaltung und wünschte ihnen eine gute Vorbereitungszeit, bevor er alle mit dem Segen entließ.

Foto zu Meldung: 10 Erstkommunionkinder der Pfarrei Prackenbach/Krailing stellten sich der Pfarrfamilie vor

Hl. Dreikönig – Gottesdienste in Prackenbach und Krailing

(06.01.2013)

Insgesamt 6 Gruppen sammelten insgesamt 2.681 Euro

 

Prackenbach/Krailing. Wie berichtet wurden am 28. Dezember 2012 von Diözesanadministrator Dr. Wilhelm Gegenfurtner in Oberaltaich die Sternsinger feierlich ausgesandt. Mit dabei waren auch einige Gruppen aus der Pfarrei Prackenbach/Krailing.

So waren am Samstag fünf Gruppen in Prackenbach und eine Gruppe in der Filiale Krailing mit ihren prächtigen Kleidern unterwegs, um für die ärmsten der Armen Gelder zu sammeln. Rund eine halbe Million zogen bis zum Dreikönigstag  als Hl. Dreikönige verkleidet Mädchen und Buben von Haus zu Haus und sammelten für die Kinder in Tansania und brachten zugleich den Segen „Christus segne dieses Haus“ in jedes Haus.

Bei den Gottesdiensten am Dreikönigstag waren die Sternsinger wieder dabei und gestalteten feierlich den Gottesdienst mit. Pfarrer John Kodiamkunnel begrüßte sie und alle, die zum Gottesdienst gekommen waren, sehr herzlich und lud sie ein, es den Waisen aus dem Morgenland gleich zu tun und vor Jesus Christus in der Krippe niederzuknien, ihm huldigen und sein Erbarmen erbitten.

 

Die Lesung trug Simon Eidenschink als Sternsinger vor und Eva Maria Eidenschink erzählte in ihrer Geschichte von einem kleinen Mädchen, das beim Ball spielen von einem Bagger am Bein verletzt wurde. Weil die Krankenstation aber so weit entfernt war, brachte man sie mit vereinten Kräften zur großen Straße, von wo sie ein Bus zur Krankenstation brachte und ihr von den Ärzten und Schwestern geholfen werden konnte. So soll die Sternsingeraktion in diesem Jahr für die humanitäre Hilfe in Tansania dienen. Die Krailinger Kinder haben diese Geschichte spielerisch mit ihrer Lektorin Alexandra Lulla unter der Leitung von Nicola Wittmann übernommen und in Prackenbach lag dies in den Händen von Margit Eidenschink.

 

Pfarrer John bedankte sich anschließend bei allen Pfarrangehörigen für ihre offene und großartige Spende und erinnerte daran, dass die Kinder in der Mission für ihre Spender und Helfer beten. Auch bemerkte er, dass Jesus versprochen hat, dass alles 4-fach erstattet wird bzw. wieder zurück kommt.

 

Die Fürbitten trugen  fünf Sternsinger vor und bei der Gabenbereitung brachten die Sternsinger ihre Kollekte, den Stern, Weihrauch sowie Brot, Wein und Wasser zum Altar.

Nach der Eucharistiefeier wurde das Dreikönigswasser, Salz und Weihrauch gesegnet, wobei Pfarrer John die Gläubigen bat, das Weihwasser mit nachhause zu nehmen und Häuser und Räume damit zu segnen.

Bevor er dann den Schlusssegen erteilte, dankte er den Begleitern der Sternsinger in Prackenbach Anita Holzer, Thekla Holzapfel, Gerlinde Zweck, Margit Eidenschink und Ferdinand Klement und in Krailing Anja Wühr und Johann Preiß mit einem kleinen Geschenk.

Musikalisch wurden die Gottesdienste in Krailing von Johann Preiß und in Prackenbach von Christian Fischl an der Orgel begleitet.

 

Fotos: Gruppenbild der Sternsinger mit Pfarrer und Verantwortlichen.

Foto zu Meldung: Hl. Dreikönig – Gottesdienste in Prackenbach und Krailing

Dunkelheit und Finsternis gibt es auch in unseren Herzen

(24.12.2012)

 

 

Prackenbach. Trotz eingestellter Stühle mussten die Gottesdienstbesucher noch stehen, so viele Kinder, Eltern und Angehörige strömten am Hl. Abend in das zunächst mit Kerzenschein beleuchtete Gotteshaus, wo Pfarrer John Kodiamkunnel die Kinderchristmette mit einer Hl. Messe zelebrierte und Kinder ein Krippenspiel aufführten und zum Schluss ihr Krippenopfer abgaben.

 

Eine herrliche Krippe war an den Stufen des Altarraumes aufgestellt und an der linken Seite des Hochaltars triumphierte ein prachtvoller Christbaum mit roten Kugeln und Strohsternen, der mit seinen vielen Kerzen mit den übrigen der Kirche um die Wette strahlte. Musikalisch begleitet wurde die Kindermette vom Kinder- und Jugendchor Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek, musikalisch mitgestaltet am E-Piano von Eva Maria Eidenschink sowie von Simon Eidenschink mit der Gitarre.

 

In seinen einführenden Worten betonte Pfarrer John, dass man sich jetzt am Übergang von der Advent-zur Weihnachtszeit befindet. Am Adventskranz brennen noch die Kerzen und draußen wird es dunkel. Dunkelheit und Finsternis gibt es aber auch in unseren Herzen. Manchmal sind wir traurig oder krank oder Jemand hat uns wehgetan oder wir haben Angst. Aber es ist nicht schön, wenn wir in der Dunkelheit oder der Finsternis sind. Wir wollen wieder Licht und dass es hell wird, draußen und in unseren Herzen. Gott schickt uns einen Tröster und Retter der uns das Licht verspricht. Wer ist er, so Pfarrer John, es ist Jesus Christus. Lasset uns sehen wie er auf  die Welt gekommen ist.

 

So wie in den vier Adventsonntagen immer wieder Sterne auftraten, dominierten auch im Krippenspiel der Kinderchristmette die Sterne, die der Reihe nach auftreten und von einer kalten und dunklen Nacht sprechen. Doch sie konnten sich helfen und nahmen ihre Kerze und entzünden sie am Licht aus Bethlehem. Maria tritt auf und erzählt den Sternen, die mittlerweile schön glänzen, von ihrem Kind, das von Gott ist, aber die Menschen glauben das nicht. Dann erzählt Josef, dass ihm ein Engel erschien sei und er beruhigt Maria, dass er sie nicht alleine lassen wird.

 

Im zweiten Teil brechen Maria und Josef nach Bethlehem auf und die Kinder spielen die Suche um eine Herberge für die beiden, wo sie überall abgewiesen werden, nur der letzte Wirt weist sie aus der Stadt hinaus zu seinem Stall, wo sie übernachten können und er erhält vom Stern zum Dank das Licht der Freude.

In der dritten Szene sitzen alle an der Krippe mit dem Jesuskind, um sie die Sterne und Menschen und Hirten kommen aus der Dunkelheit und jeder bekommt ein kleines Licht.

 

Dann tritt ein Soldat auf und will für Ordnung sorgen und ein Stern meinte, er könne sich hier nützlich machen und diese Familie schützen. Nachdenklich gelobt der Soldat, er will kein Licht auslöschen, sondern in Zukunft eines anzünden und der Stern übergibt ihm ein Sternlicht.

Ein Bettler erscheint, weil er die Wärme sucht und erzählt der kleinen Familie und allen die dazu kommen eine Geschichte von diesem Kind, das alles bewirkt und meinte abschließend, heute ist uns das Licht Gottes erschienen, das für alle reicht. Schließlich laden die Sterne alle ein, nach dem Gottesdienst das Licht aus Bethlehem mitzunehmen.

 

Am Schluss der Kinderchristmette dankte Pfarrer John im Namen der Pfarrfamilie den Kindern für die Einstudierung und Darbietung des schönen Krippenspieles. Nicht minder bedankte er sich bei Margit Eidenschink für die Leitung und die vielen Proben für das Krippenspiel .Sehr herzlich bedankte er sich bei den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck und den Mithelfer/-innen welche alles so wunderschön vorbereitet und hergerichtet haben. Anschließend traten die Kinder vor das Jesuskind und brachten ihr Opfer dar. Zugleich erhielten sie von Pfarrer John einen schönen kleinen Holzstern als kleines Weihnachtsgeschenk. 

 

Die Mitwirkenden des Krippenspiels: 4 Sterne: Susanne Wolf, Lea Eggenmüller, Jana Ketterl, Katie Ketterl,

Maria: Maxim van Beek, Josef Jonas Högerl, Wirt: Juliane Hofmann, Hirten: Manuel Wolf, Johannes Wolf, Hanna Früchtl. Soldat: Anton Altmann, Bettler: Nina Reiner.

Foto zu Meldung: Dunkelheit und Finsternis gibt es auch in unseren Herzen

Sternstunden im Leben – Maria besucht Elisabeth

(23.12.2012)

Kinder gestalten den vierten Adventsonntag – Sprechspiel in Prackenbach und Krailing

 

Prackenbach/Krailing. Den vierten Adventsonntag haben Kinder aus Prackenbach und Krailing wieder sehr feierlich gestaltet und auch der Evangelist Lukas durfte dabei nicht fehlen, der auf den letzten vierten Stern hinweist. Dieser Stern trägt sogar die Farbe Gold, weil bald Weihnachten ist und wir den Zauber von Weihnachten heute am 4. Adventsonntag schon ein wenig spüren können, so der Evangelist.

 

Der Stern will uns die heutige Sternstunde verraten, von dem ich im heutigen Evangelium berichte, nämlich dass Maria, die Mutter Jesu Elisabeth besucht, erzählt der Evangelist weiter. Diese Begegnung ist wie eine Sternstunde, etwas vollkommen Unerwartetes und auch Einmaliges.

 

Nach den Kyrierufen erzählte die Lektorin von einem kleinen Stern, der hatte keine Lust mehr zu leuchten. Die anderen Sterne sind alle etwas Besonderes, behauptet er. Sie trösteten ihn und weil sie ihm gut zuredeten und meinten, du musst eben auch einmal sehen, wenn etwas Besonderes passiert.

Dann machte der kleine Stern sich auf den Weg zur Erde. Er sieht eine Mutter, die mit ihren Kindern Plätzchen bäckt, Das gefiel dem kleinen Stern und er leuchtete. Dann einem Laternenzug , beim Großvater, der dem Enkel von Weihnachten erzählt, wie es früher war. Mit einem Mal wurde dem kleinen Sternen klar, dass man nichts Besonderes ist, weil man einmalige Dinge erlebt, viel wichtiger ist es, die besonderen und schöne Dinge im Alltag zu entdecken. Der kleine Stern - plötzlich leuchtet er und ist nicht mehr traurig. Er hatte doch nichts Besonderes erlebt.

 

Sechs Kinder sprachen dann die Fürbitten und baten Gott um Hilfe, dass wir ein offenes Auge haben, wenn uns jemand braucht, dass wir auch zu denen lieb sind, die nicht so beliebt sind oder friedlich. Damit sein Stern des Friedens über uns leuchtet.

 

Nach dem Segen von Pfarrer John erzählte Gerlinde Zweck noch die Geschichte von den „Maria´s“. Dann dankte er allen für die gute Vorbereitung des Advents und der Familiengottesdienste. Namentlich dankte Pfarrer John Lukas Penzkofer, welcher als der Hl. Lukas die Botschaft verkündet hat. Nicht minder dankte er Margit Eidenschink und Nicola Wittmann (Krailing) und den beiden Mesnerinnen Thekla Hozapfel, Gerlinde Zweck und Jutta Biebl (Krailing) für die gute Vorbereitung der schönen Gottesdienste. Sein Dank galt auch dem Kinder- und Jugendchor, den Ministranten und allen anderen Kindern, welche diese Familiengottesdienste so feierlich mit gestaltet haben, für die Einstudierung und die vielen Proben.

Am Schluss dieses Gottesdienstes wurden von Kindern und Ministranten an die Gläubigen noch kleine Sterne verteilt.

Foto zu Meldung: Sternstunden im Leben – Maria besucht Elisabeth

„Freu dich, denn der Herr ist nahe“

(16.12.2012)

Kinder gestalten den Gottesdienst- Sprechspiel in Prackenbach und Krailing

 

Prackenbach/Krailing. In der Pfarrkirche St. Georg und Peter und Paul in Krailing haben Kinder den Gottesdienst zum dritten Adventsonntag wieder sehr feierlich gestaltet.

Margit Eidenschink hatte ein  Sprechspiel in Prackenbach einstudiert und die Leitung in Krailing übernahm Nicole Wittmann.

 

Nach der Begrüßung von Pfarrer John wurde die dritte Adventskerze am Adventskranz angezündet und der Evangelist Lukas (Lukas Penzkofer) kündetet wie in den beiden letzten Gottesdiensten das Sonntagsevangelium an, in dem Johannes der Täufer sagte: „Ich taufe euch mit Wasser, es kommt aber einer, der mit dem Hl. Geist und mit Feuer tauft“

 

Das Sprechspiel, das die Kinder für die Predigt aufgeführt wurde, handelte von Kindern, die in einem Land zusammen kamen, in dem nur Kinder lebten. Sie beschlossen einen König zu wählen.

Es meldeten sich verschiedene Kandidaten, unter anderem eine Schönschreiberin, der Stärkste und der Schnellste, der Schönste, Schlaueste und auch ein Zauberer. Doch keinen fand die Jury für geeignet. Schließlich entdeckten die Kinder ein Mädchen, das sich als die Fröhliche bezeichnete. Sie wurde als Königin auserwählt, denn, so sagten sie: „Ein frohes Herz ist das Wichtigste was es gibt“ und als Zeichen ihres Amtes setzte man ihr die Krone auf.

 

Sechs Kinder sprachen dann die Fürbitten und baten Gott für alle, die traurig und mutlos sind, die ausgestoßen und in Streit und Zwietracht leben. Sie schlossen auch die Regierenden ein, dass sie zum Frieden bereit sind, denn Gott ist die Quelle der Fröhlichkeit.

Schließlich schlossen die Kinder auch die unschuldigen Opfer und ihre Angehörigen von Erfurt in ihr Gebet ein, sie mögen schnelle Gesundheit an Körper und Seele erfahren.

 

Nach dem Segen dankte Pfarrer John allen Kinder für ihr gewissenhaftes Spiel, das sie sehr vortrefflich aufgeführt hatten und lud sie ein, auch den kommenden Adventsonntag wieder zu gestalten.

 

Foto: Advent in Krailing     

Foto zu Meldung: „Freu dich, denn der Herr ist nahe“

„Die sonderbare Nacht“ Ein außergewöhnliches religiöses Musical

(09.12.2012)

Prackenbach. Nach dem die Kinder in der Fastenzeit dieses Jahres bereits das erste Musical „die zehn Gebote“ mit großem Erfolg aufgeführt hatten, haben sie nun für die Weihnachtszeit erneut das Singspiel „die sonderbare Nacht“ einstudiert. - eine große Leistung fürwahr – und der Erfolg blieb nicht aus. Über 100 Zuhörer wollten sich diese Darbietung am Sonntag nicht entgehen lassen und waren am Schluss begeistert.

 

18 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 14 Jahren postierten sich mit ihrer Leiterin Alexandra van Beek im Altarraum. Ihre Darbietungen wurden unterstützt von drei Instrumentalisten: Eva Maria Eidenschink (E-Piano) Judith Christof (Querflöte) und Simon Eidenschink (Gitarre), die auf der rechten Seite ihren Platz einnahmen. Als Erzähler fungierte Josef Maurer, Regina Christof mimte eine ältere Dame und Renate Wagner-Holzapfel als Mutter.

 

Das Singspiel erzählte die Weihnachtsgeschichte (nach Lukas) die in eine Rahmenhandlung eingefügt wurde. Es wurde schauspielerisch dargestellt und vom Chor mit kräftigen und klaren Stimmen und jeweils passenden Liedern unterbrochen.

 

Die Handlung spielte in der heutigen Zeit - ein kleines Mädchen, Namens Julchen will heuer unbedingt das Christkind erwischen. Sogar geträumt hat sie schon davon. Hier setzte der Chor mit Julias Traumlied ein: „Ich hab geträumt heut Nacht.“ und im Refrain: „Erzähl mir, wie´s im Himmel ist, nimm mich doch mit dahin.“ Dann verschwindet Julchen, Jens zu holen.

 

Julchen will sich nämlich von ihrem Bruder helfen lassen, wie das Christkind zu überlisten wäre. Doch es kam anders. Nach dem Lied „alle Jahre wieder“, das der Lehrerin nicht sonderlich gefiel, ließ sie die Kinder als Hausaufgabe am Weihnachtsmarkt ein Interview machen, zum Thema „alle Jahre wieder“, denn die Mutter wäre bestimmt froh in Ruhe Geschenke einpacken zu können oder Plätzchen backen, so die Lehrerin. Bei den letzten Sätzen der Lehrerin drehte sich schließlich Julchen um und schlicht weinend weg. Das war aber auch sehr schlimm, was da die Lehrerin gesagt hatte, meinte der Erzähler.

 

In der dritten Szene wird ein Wohnraum dargestellt, wo sich Vater und Mutter und Jens über das Verschwinden von Julchen unterhielten. Schließlich kommt Julchen weinend und die Elten sind ratlos, denn mit keiner Erklärung gibt sich das Kind zufrieden. Dann beschließt Julchen selbst, die Leute am Markt zu fragen, was sie über Weihnachten und das Christkind denken. Sie kommt zu einem Glasbläser, der sagt auf die Frage, ob er ans Christkind glaubt, „Jo freili! Sonst gäb´s jo d´Weihnacht net, ein anderer sagte von einem „Quatsch“? Und ein junges Mädchen hat gar Zweifel von der Weihnachtsgeschichte. Jedoch eine ältere Dame erzählte ihr von Gottes einzigen Sohn, der auf die Erde kommen sollte. Dazu hatte Gott ein junges Mädchen aus Nazareth als Mutter ausgesucht und seinen  Boten zu Maria geschickt.

 

Hier setzte wieder der Chor mit dem Lied ein: „Ein Engl ist gekommen“,  und während des Liedes kommt Maria und Josef und ein kleiner Engl an die Altarstufen. Schließlich kam Zeit der Niederkunft und Josef und Maria mussten in ihre Geburtsstadt gehen, wo sie vergeblich eine Unterkunft suchten und schließlich in den Stall gewiesen wurden. Passend zu dieser Szene sang der Chor: “Keiner hat einen Platz für euch, jeder lässt seine Türen zu“.

Das Jesuskind wird im Stall geboren und zuallererst sollten die armen Schafhirten, die keiner leiden konnte, davon erfahren. Dann passierte etwas Sonderbares, ein Engel kam und dazu sangen die Kinder: „Fürchtet euch nicht, große Freude verkünden wir euch.“ Und anbetend fielen die Hirten vor der kleinen Familie nieder.

 

Schließlich trat die alte Dame wieder auf und erzählte Julchen auf die Frage, dass Jesus kein Baby blieb und als junger Mann von Haus zu Haus ging und wenige Menschen auf den Sohn Gottes hörten. Julchen verstand das nicht, denn Jesus hätte ja ein paar kräftige Engl schicken können, doch er wollte ja seine Liebe beweisen und hat sich ans Kreuz schlagen lassen, so die alte Dame. Zuhause sagte der Vater, „so war es auch“ und er las aus der geschenkten Bibel die Weihnachtsgeschichte vor und am nächsten Tag luden sie Julchens Weihnachtsmarkt-Omi ein und wünschten auch ihr „Fröhliche Weihnachten.“

Mit einem jubelnden „Gloria, Ehre sei Gott“ schloss das außergewöhnlich schön aufgeführte Musical des Kinder- und Jugendchors unter der Leitung von Alexandra van Beek und die Kirchenbesucher stimmten ein in einen langanhaltenden Applaus.

 

„Ist es nicht so, dass der Advent von Jahr zu Jahr mehr seinen Charakter verliert“, sagte Pfarrer John in seinem Schlusswort. Angelus Silesius hat einmal gesagt: „Wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren und nicht in dir, du wärst ewiglich verloren.“ Ihr habt uns eine besinnliche, ruhige Stunde geschenkt, sagte er zu den Kindern. Es war einfach wunderbar. Wir sind gerührt von der Gestaltung, den Texten und der gefühlvoll gespielten Musik und von dem Gesang, sagte er und dankte ihnen sehr herzlich dafür.

Im Namen der Pfarrfamilie sprach er Van Beek für die treue Leitung ein Vergelt´s Gott aus und wünschte ihr und ihrem Team weiterhin alles Gute und viel Gottes Segen. Er dankte auch allen, die in diese besinnliche Stunde gekommen sind und wünschte noch eine segensreiche Advent- und Weihnachtszeit.

Und noch einmal dankten die Zuhörer es dem Chor mit einem starken Applaus.

 

Foto: Kinder- und Jugendchor mit Josef Maurer, Pfarrer John, Regina Christof, Renate Wagner-Holzapfel, re- Alexandra van Beek, Simon Eidenschink, Eva Maria Eidenschink und Judith Christof.

Foto zu Meldung: „Die sonderbare Nacht“ Ein außergewöhnliches religiöses Musical

Unterwegs mit Laternen, Liedern und einer Nikolausgeschichte

(05.12.2012)

Prackenbach. In der Pfarrei St. Georg in Prackenbach waren am Mittwoch, dem Vortag des Hl. Nikolaus, einer Tradition folgend, 28 Kinder und 18 Erwachsene auf dem Adventsweg unterwegs. Ziel war das geschmückte Fenster im Pfarrheim.

 

Treffpunkt war um 16.00 Uhr vor dem Pfarrheim, wo die Leiterin der Kindersinggruppe Alexandra van Beek die Teilnehmer zur 1. Adventswegfeier begrüßte. Dann sangen alle das Lied: „Wir sagen euch an, den lieben Advent,“ begleitet von Maxim van Beek und Renate Holzapfel-Wagner auf ihren mitgebrachten Flöten.

 

Bei wunderschönem Wetter zogen dann die Kinder, singend  mit ihren mitgebrachten Laternen den Bach-Weg entlang und wieder zurück zum Pfarrheim, wo Alexandra van Beek vor dem geschmückten Fenster den Kindern eine wunderschöne Geschichte von St. Nikolaus erzählte.

Die 1. Adventswegfeier  endete mit dem bekannten Nikolauslied und Antonie Preisler verteilte an alle Kinder Lebkuchen und Kinderpunsch.

 

Der nächste Adventsweg, zu einem anderen Fenster im Dorf, ist für Mittwoch, 12. Dezember geplant. Alle Kinder, Eltern und Erwachsene sind dazu herzlich eingeladen.

 

Foto: dritte und  vierte von li. Maxim van Beek und Renate Holzapfel-Wagner mit Flöten.

Foto zu Meldung: Unterwegs mit Laternen, Liedern und einer Nikolausgeschichte

Erntedankfest in Prackenbach und Krailing

(07.10.2012)

Kirchenzug der Kinder regelrecht ins Wasser gefallen – Verkauf von Erntedankbroten in Krailing

 

Prackenbach/Krailing. Nach einem sonnigen Herbsttag zeigte sich das Wetter am Sonntag von seiner schlechtesten Seite, so dass der Kirchenzug der vielen Kinder mit ihren Erntekörbchen, die sich mit ihren Eltern vor dem Gottesdienst am Pfarrheim einfanden, ausfallen musste. Nicht minder feierlich wurde jedoch der Dankgottesdienst in der Pfarrkirche und ebenso in der Filialkirche St. Peter und Paul gefeiert.

 

Die Pfarrkirche St. Georg war mit vielen Herbstblumen geschmückt und vor dem Volksaltar war eine Erntekrone mit Garten- und Feldfrüchten aufgebaut. „Gott, ich sage guten Morgen“, sang zum Eingang der Kinderchor sehr frisch und herzig und erfreuten im Laufe des Gottesdienstes mit weiteren Liedern die Kirchenbesucher. Pfarrer John richtete einen Willkommensgruß an alle Kirchenbesucher besonders die Kindergarten- und Schulkinder, Ministranten, Mesnerinnen und Lektoren und meinte, dass zum Erntedankfest der Dank überwiegen soll, der Dank für alles Gute in unserem Leben.

 

Drei Ministranten trugen die Kyrierufe vor und man brachte dabei Lebensmittel und Wasser nach vorne. Nach der Lesung, die Cornelia Haimerl vortrug und dem Evangelium erzählte Mesnerin Thekla Holzapfel in einem Sprechspiel von einem Bauern, der eines Tages zu Gott kam und sich beschwerte, weil er in einem Jahr so viel Regen schickte, dass die Ähren verfaulten und in einem weiteren Jahr Trockenheit, dass die Ähren vertrockneten. Der Bauer bot sich darum an, das Wetter selbst  machen zu dürfen und Gott erlaubte es ihn für ein Jahr.

 

Der Bauer mühte sich ab, schickte Regen, Sonnenstrahlen und Wolken in genau dem richtigen Maß. Die Zeit der Ernte konnte er kaum mehr erwarten, doch er stutzte, als er die Ähren zur Hand nahm, denn sie war ganz leicht, in keiner einzigen Ähre steckte ein Korn. Und wieder ging er zu Gott, der ihm erklärte, dass er etwas ganz Wichtiges vergessen hatte, nämlich den Wind, der den Blütenstaub weiter trägt. Der Bauer dankte Gott für seine Ordnung und meinte: „Es ist besser, wenn du wieder das Wetter machst für eine gute Ernte“.

 

Auch die Schulkinder der 1., 2., 3. und 4. Klasse sowie die Kindergartenkinder mit Eltern und Leiterinnen Kraus und Wagner und die Ministranten leisteten mit Dankgebeten ihren Beitrag zum Erntedankfest.

Nach der Kommunion sprachen Jugendliche Meditationstexte des Dankes, das zu keiner leeren Phrase in einer übersättigten Zeit wird und dachten dabei  an den Hunger in der Welt, wenn wir an der Schönheit eines Kornfeldes vorbeigehen.

 

Zum Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer John allen sehr herzlich für den wunderbaren Erntedank-Gottesdienst. Sein besonderer Dank galt den Kindergartenkindern mit ihrer Leiterin Monika Kraus und Renate Holzapfel-Wagner, den Schulklassen sowie den Ministranten für die Gebetstexte, Fürbitten und Dankgebete und deren tatkräftige Unterstützung. Dank auch dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek und der Begleitung Ulrike Altmann, E-Piano und Orgel sowie  Simon Eidenschink Gitarre. Nicht zuletzt galt der Dank den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck für die wunderbare, aufopfernde Ausschmückung der Kirche, ehe er den Schlusssegen erteilte.

Nach dem Gottesdienst verteilten die Ministranten an den Kirchenausgängen Brote, die Pfarrer John vorher gesegnet hatte.

 

In der Filialkirche Krailing gestaltete die KLJB Krailing , Nicola Wittmann mit Kindern und Erntegaben, Mesnerin Biebl und Ministranten den Gottesdienst sehr feierlich mit.

Die musikalische Gestaltung des eindrucksvollen Dankgottesdienstes, den Pfarrer John Kodiamkunnel zelebrierte, übernahm Johann Preiß mit der Krailinger Singgruppe. Im Anschluss verkaufte die Landjugend Erntedankbrote für einen guten Zweck.

Foto zu Meldung: Erntedankfest in Prackenbach und Krailing

„Vokale Glissando“

(09.09.2012)

Ein exzellentes Trio

 

Prackenbach. Immer wieder horchen die Kirchenbesucher auf, wenn von der Empore der Prackenbacher Kirchenchor den Gottesdienst musikalisch mitgestaltet und zuweilen Solostücke von klaren Frauenstimmen den Chorgesang ausschmücken. Auch am Sonntag zum Katholischen Hauptfest des Frauen- und Müttervereins ergänzten sie den Chor mit drei wunderschönen Liedern, passend zum Fest, und sangen unter anderem: „Da knie ich Maria vor deinem Bild“ oder ein „Ave Maria“ von C. Aiblinger.

 

Das musikalische Trio ist in Prackenbach nicht unbekannt: Annerl Bartl aus Hagengrub mit ihrer Alt-Stimme, Ramona Höcherl ist Sopranistin und Ulrike Altmann begleitet die Sängerinnen zuweilen auf der Orgel oder mit dem E-Piano.

 

Die drei jungen Frauen haben sich nun entschlossen, ihrem Team einen Namen zu geben. Wer sie engagieren möchte – sie treten zur Kirchengestaltung auf, bei Hochzeiten, Adventsingen und wo auch immer, verlangt man nach „Vokale Glissando“.

 

Das Trio tritt nach ihrer neuen Namensgebung erstmals am Sonntag in der Pfarrkirche St. Georg auf, wenn Pfarrer John Kodiamkunnel beim Fest der Fahrzeugweihe für die verstorbenen Mitglieder der Feuerwehr einen Gedenkgottesdienst zelebriert. Es wird sicher ein beeindruckender Gottesdienst, der lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Foto: Ramona Höcherl, Annerl Bartl und Ulrike Altmann

Foto zu Meldung: „Vokale Glissando“

Ein schönes Fest bei der Pfarrfamilie – Attraktionen am laufenden Band

(09.09.2012)

Pflanzenbörse, Basteln, Tanzgruppe, Indienhilfe, Kutschenfahren  und Allerlei fürs Haus

 

Prackenbach. Herrliches Spätsommerwetter verwöhnte am Sonntag die vielen Besucher beim Pfarrfest. Wie könnte es auch anders sein, denn an diesem Tag hat es seit zig Jahren nicht mehr geregnet, weiß der Kirchenpfleger. Man konnte mit der Anzahl der Gäste zufrieden sein, obwohl es ringsum an Veranstaltungen und Fahrten nur so wimmelte, denn auf dem Pfarrer-Baumgartner-Platz vor dem Pfarrheim herrschte den ganzen Nachmittag reges Treiben.

 

Vorausgegangen war ein Gottesdienst zum diesjährigen kirchlichen Hauptfest des Frauen- und Müttervereins, feierlich zelebriert von Pfarrer John Kodiamkunnel, musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor und drei Soloeinlagen von Ramona Höcherl, Annerl Bartl und ihrer Begleitung durch Ulrike Altmann. Anschließend traf man sich im Pfarrheim zum gemeinsamen Mittagessen bei familienfreundlichen Preisen.

 

Inzwischen hatten verschiedene Gruppen ihre Attraktionen aufgebaut. So war der Förderverein N.E.S.T. für bedürftige Kinder in Indien mit einem Stand vertreten. Sie boten eine Vielzahl von verschiedener selbst gestalteter Artikel aus Naturprodukten für einen guten Zweck an, organisiert von der Familie Christof.

 

Eine Attraktion des Pfarrfestes war wie immer die Pflanzenbörse des Gartenbauvereins mit seinen 200 Preisen, lauter gespendete Exemplare, wobei besonders die Aquarelle von Rosi Baumgartner und Beate Götthans-Gierl ins Auge stachen. Der Andrang war so groß, dass schon bald die Lose vergriffen waren.

 

Die Bastel-, Mal- und Knetecke der Spielgruppe „Kleiner Bär“ war von den Kleinen den ganzen Nachmittag belagert. Hier entstanden Lesezeichen und allerlei Figuren und Würmer aus Knetteig. Übrigens – in der Gruppe wäre noch Platz für neue Muttis mit Kind. Melden bei Kerstin Mühlbauer 09942/902995.

An einem langen Stand boten zwei Kinder riesige Mengen von Bücher und Spiele zum Kauf an und bei den Ministranten gab´s leckere Marmelade, süß-sauer eingelegte Zucchini und Verschiedenes für´s Haus und Garten. Großer Andrang herrschte auch bei den Oldtimer-Traktor-Fahrten. Der Leiterwagen von Klaus Mühlbauer war ständig mit Kindern besetzt, die bei einer Rundfahrt immer wieder auf ihre Kosten kamen.

 

Sehr beliebt bei Alt und Jung ist jedes Jahr der Auftritt der Moosbacher Kindertanzgruppe, die heuer jedoch mit kleiner Besetzung auftrat, da ihre Lehrerin Karin Stengl zwecks Urlaub nicht dabei sein konnte. Doch die acht Mädchen haben ihre Sache sehr gut gemacht und bekamen viel Applaus und von Pfarrer John viel Lob und eine Brotzeit. Auch für musikalische Unterhaltung hatte man mit dem Nachwuchsmusikanten Hans Mühlbauer vorgesorgt, der den ganzen Nachmittag fleißig auf seiner Steirischen die Gäste unterhielt und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 

Hausherr Pfarrer John freute sich sehr über die vielen Besucher und ging von Tisch zu Tisch, unterhielt sich mit seinen Schäflein und hatte für jeden ein freundliches Wort. Er hielt den ganzen Nachmittag durch bis zum Schluss und legte mitunter sogar in der Küche Hand an. Schließlich dankte er allen Gästen für ihr Kommen und hatte für die vielen Initiatoren und Helfer ein herzliches Vergelt´s Gott parat.

 

Foto: Kutschenfahrt mit Klaus Mühlbauer

Foto zu Meldung: Ein schönes Fest bei der Pfarrfamilie – Attraktionen am laufenden Band

Ministrantenaufnahme und Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Georg

(22.07.2012)

Alle Chöre der Pfarrei gestalteten den Gottesdienst sehr feierlich mit

 

Prackenbach. „Wir leben und wirken und halten zusammen als Menschen die Jesus vereint. Wir lieben und dienen und tragen einander in Einheit wie Jesus sie meint.“ So sangen alle Chöre der Pfarrei passend und treffend beim Einzug zum Gottesdienst von Pfarrer John Kodiamkunnel und den Ministranten aus Prackenbach und der Filialkiche Krailing.

 

So knüpfte Pfarre John auch bei seiner Begrüßung an und bemerkte, dass heute ein besonderer Tag in der Pfarrei sei. Zum einen gestalten alle Chöre die heilige Messe, zehn neue Ministranten werden aufgenommen und nach dem Gottesdienst ist eine Fahrzeugsegnung vorgesehen.

 

Nach dem Evangelium und den Ausführungen in seiner Predigt führte Pfarrer John an, dass an diesem Tag zehn neue Ministranten aufgenommen werden. „Die Feier der Gottesdienste ist ein wichtiger Baustein im Leben der Kirche und des Herrn. Gerade die Feier der Eucharistie, der heiligen Messe, ist die Quelle von allem Leben in der Kirche. Für die Feier und deren Vorbereitung stehen die Organisten und die Chöre, die Lektoren, die Mesner, das Reinigungspersonal und die ganz wichtige Gruppe der Messdiener oder Ministranten zu Verfügung“, so Pfarrer John, ehe er die 10 Namen der „Neuen“ bekannt gab:

Thomas Krieger, Anton Altmann, Lea Haimerl, Magdalena Preiß, Annalena Zankl, Nina Reiner, Milena Trenner, Maxim Van Beek, Alina Holzer und Tobias Geissler.

Pfarrer John wünschte ihnen alles Gute und Gottes Segen auf ihrem Lebensweg. Besonders bedankte er sich auch bei den Eltern, dass sie ihre Kinder ministrieren lassen und dabei auch unterstützen. Dann segnete Pfarrer John die Ministranten-Plaketten, die er ihnen anschließend überreichte und verpflichtete sie mit Handschlag für den Dienst.

 

Der Gottesdienst wurde von allen Chören der Pfarrei unter der Gesamtleitung von Regina Christof gesanglich, sehr feierlich mitgestaltet. An der Orgel spielte und begleitete Hans Preiß.

 

Am Schluss wies Pfarrer John auf die Firmung von 33 jungen Christen aus der Pfarrei hin, welche am Freitag, 27. Juli mit den Firmlingen aus der Pfarrei Moosbach das Sakrament der Hl. Sakrament in der Pfarrkirche in Moosbach gespendet bekommen und bat um ein aufrichtiges Gebet für sie.

Sein Dank galt auch allen Chören der Pfarrei für die wunderbare musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes. Außerdem wies er noch darauf hin, dass der Schlusssegen erst nach der Fahrzeugsegnung am Pfarrer-Baumgartner-Platz erteilt wird.

Pfarrer John, die Ministranten und die Mesnerinnen von Prackenbach und Krailing stellten sich anschließend noch zu einem gemeinsamen Gruppenfoto.

 

Foto: Gerlinde Zweck, Jutta Biebl und Thekla Holzapfel, die Mesnerinnen von Prackenbach bzw. Krailing

re.Pfarrer John

Foto zu Meldung: Ministrantenaufnahme und Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Georg

Fronleichnam in St. Georg

(07.06.2012)

Prackenbach. Trotz der niedrigen Temperaturen und des regnerischen Wetters in den vergangen Tagen, machte es am Fronleichnamstag halt und verpasste der Eucharistischen Prozession mit Sonnenschein alle Ehre.

 

Die Blaskapelle Pfahlspatzen führte den Kirchenzug zum feierlichen Gottesdienst mit den örtlichen Vereinen an. Pfarrer John begrüßte neben den Erstkommunionkindern, den Firmlingen sowie alle Kirchenbesucher sehr herzlich. In seinen einführenden Worten wies Pfarrer John darauf hin, dass auf Anregung – einer Vision- der heiligen Augustinernonne Juliana von Lüttich dieses Fest entstammt. Das Fronleichnamsfest versinnbildlicht gelebtes Christentum und ist somit eine Demonstration für den Glauben.

 

Nach dem Gottesdienst zogen die örtlichen Vereine mit der gesamten Pfarrfamilie und Pfarrer John, angeführt von Kreuz und  Blasmusik durch die Ringstraße. Für den ersten Altar stellte Elisabeth Huber einen Ersatzplatz bereit, da im vergangenen Jahr der Gasthof Geiger, der sonst den ersten Altar stellte, ein Raub der Flammen wurde. Er wurde von der Familie Heiland  hergerichtet. Das zweite Evangelium wurde wie immer bei der Familie Lex gelesen und beim Pfarrhof stellte man den dritten Altar auf, den der Frauen- und Mütterverein gestaltete. Das vierte Evangelium war wie bisher wieder in der Kirche.

 

Pfarrer John dankte am Ende der Prozession besonders den Familien und Mitgliedern für die wunderbare Schmückung der Altäre und Blumenteppiche. Nicht minder galt der Dank den Pfahlspatzen unter der Leitung von Konrad Tremml, dem Kirchenchor unter der Leitung von Regina Christof, Orgelspieler Johann Preiß und den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck und den Ministranten sowie den Trägern des „Himmel“. Anschließend lud Pfarrer Johan alle Helfer/innen zum Mittagessen ins Pfarrheim ein. 

Foto zu Meldung: Fronleichnam in St. Georg

Blumenteppich beim Fronleichnamsfest

(07.06.2012)

Prackenbach. Auch in diesem Jahr gestaltete der Frauen- und Mütterverein Prackenbach/Krailing einen herrlichen Blumenteppich, der wieder eine Augenweide darstellte und der Fronleichnamsprozession den würdigen Rahmen verlieh.

Die fleißigen Helferinnen, Agnes Preiss und Helga Schnitzbauer, zwei Vorstandsmitglieder, waren wie jedes Jahr schon am frühen Donnerstagmorgen unterwegs, um den Teppich für den Altar am Pfarrhof zu legen. Unterstützung fanden sie diesmal von Cornelia Haimerl-Brem und ihrer Tochter Saskia Haimerl.

Foto zu Meldung: Blumenteppich beim Fronleichnamsfest

Letzte Maiandacht bei der Kesselbodenkapelle am 31. Mai 2012

(31.05.2012)

Prackenbach. Die Gewitterregen hatten sich mehr oder weniger ausgeladen, da brachen von Prackenbach, gegen Abend einige Frauen und Männer zu Fuß in Richtung Marienkapelle bei Igleinsberg auf. Die meisten jedoch waren mit dem Auto zur Kesselbodenkapelle unterwegs.

 

Dort wurden sie von Pfarrer John Kodiamkunnel sehr herzlich zur Maiandacht begrüßt. Statt des Glockengeläutes stimmten die Männerstimmen der „Grüabig´n“ unter der Leitung von Franz Mothes „A jeder Glockenklang vom Turm“, als Eingangslied, an. Begleitet wurden sie dabei von Anna Bartl, Zither sowie von Josef Maurer und Ramona Höcherl, beide Gitarre.

In seinen einführenden Worten stellte Pfarrer John diese Maiandacht unter den Titel „Unsere liebe Frau von der immerwährenden Hilfe“, da auch in vielen Kirchen und Häusern eine solche Nachbildung dieses Gnadenbildes zu finden ist. Er wies außerdem darauf hin, dass in den vergangen Tagen des Mai in vielen Andachten in Kirche und Kapellen der Pfarrei für die Pfarrangehörigen und deren Anliegen, gebetet wurde und bedankte sich dabei bei allen.

 

Die glasklaren Stimmen von Ramona Höcherl und Anna Bartl mit den Liedern: „O sei gegrüßt Maria“ oder „Mutter lass dich nochmals grüßen“ und „die schwarze Madonna“ ließen die Besucher, zwischen Lobpreis und Litaneien zur Immerwährenden Hilfe, aufhorchen.

 

In einer Betrachtung und mit meditativen Texten wechselten sich die Lektorinnen Gerlinde Zweck, Thekla Holzapfel und Antonie Preisler ab. Dazwischen erklangen die kräftigen Stimmen der „Grüabig´n“ mit Marienliedern. Nach einem gemeinsamen „Jungfrau Muttergottes mein“ erteilte Pfarrer John den Segen mit Kreuzzeichen und Weihwasser.

 

Abschließend bedankte sich Pfarrer John bei allen Besuchern der Maiandacht. Sein besonderer Dank galt auch dem Besitzer der Marienkapelle, Albert Baumgartner, für die Zurverfügungstellung von weiteren Sitzplätzen und das Schmücken der Kapelle. Ein ganz herzliches Dankeschön sprach er den Instrumentalist/innen sowie Sängerinnen und Sängern für die wunderbare Mitgestaltung der Maiandacht aus, ehe die „Griabig´n“ das Schlusslied „Nun lasset uns gehen voll Frieden und Freud“ anstimmten.

 

Foto: Graibig´n mit Pfarrer John  Thekla Holzapfel und Gerline Zweck

Foto zu Meldung: Letzte Maiandacht bei der Kesselbodenkapelle am 31. Mai 2012

32 Firmlinge im Seniorenheim

(29.05.2012)

Prackenbach. Große Freude herrschte dieser Tage bei den Senioren der Seniorenresidenz in Bad Kötzting, denen die Firmlinge aus Prackenbach einen Besuch abstatteten.

32 Kinder starteten mit Pfarrer John Kodiamkunnel und einigen Müttern am Pfarrheim in Prackenbach, dann ging´s Richtung Kötzting. Nach der Begrüßung durch eine Betreuerin vom Heim hielt der Pfarrer eine kleine Andacht und die Teilnehmer schmückten sie mit Marienliedern aus, die Eva Eidenschink mit ihrem Keyboard und ihr Bruder Simon mit der Gitarre begleiteten.

 

Die Firmlinge hatten auch selbstgebastelte Schutzengel mitgebracht, die sie an die Senioren verteilten, worüber sie sich sehr freuten. Auch lustige Geschichten und Witze trugen sie den Senioren vor, worüber sie auch herzlich lachen konnten.

 

Nach einem kleinen Ratsch mit den alten Leuten gab´s noch Kaffee, Saft und Kuchen, dann verabschiedeten sich die Prackenbacher und waren der Meinung, dass sie sicher den Senioren eine Freude bereitet haben.

 

Foto: Firmlinge mit Pfarrer John

Foto zu Meldung: 32 Firmlinge im Seniorenheim

Radler-Maiandacht bei der Hl. Maria in Lehen

(20.05.2012)

 

 

Prackenbach. Herrlicher Sonnenschein begleitete am Sonntag 50 „Radler“, die um 14.00 Uhr vom Pfarrheim in Richtung Krailing aufbrachen, um bei der Mariä-Kapelle in Lehen eine Maiandacht zu feiern.

 

Pfarrer John Kodiamkunnel eröffnete die Andacht zum Zeichen der Hl. Maria und konnte dazu ca. 65 Kinder und einige Eltern begrüßen. Auch die Firmlinge beteiligten sich an der Radlmaiandacht, über die sich der Pfarrer ganz besonders freute.

Bevor der Geistliche an alle Teilnehmer seinen Segen spendete und sie mit Weihwasser besprengte, sprachen die Firmlinge die Fürbitten.

Anschließend wurde gehörig Brotzeit gemacht, die schon appetitlich hergerichtet war. Dann traten die jungen Christen wieder in die Pedale um die Heimat nach Prackenbach anzutreten.

Foto zu Meldung: Radler-Maiandacht bei der Hl. Maria in Lehen

18 Kommunionkinder fuhren in die Regensburger Gegend

(18.05.2012)

Schulerloch, Donaudruchbruch und Kloster Weltenburg

 

Prackenbach. Nach einem feierlichen Christi-Himmelfahrtstag, als 18 Kinder der Pfarrei Prackenbach/Krailing zum ersten Mal zum Tisch des Herrn treten durften, brachen sie am nächsten Tag zusammen mit Eltern und Geschwistern zum wohlverdienten Ausflug auf.

 

Dieser ging zunächst mit dem Bus nach Essing zur Tropfsteinhöhle Schulerloch. Bei einer Sinnesführung extra für die Kinder konnten diese die Höhle mit allen Sinnen erleben. Nach der eingehenden Bewunderung der Stalaktiten und einem Spaziergang im Dunkeln begaben sich die begeisterten Kinder mit ihren Angehörigen weiter zu einer Fahrt auf der „Maximilian“ durch den Donaudurchbruch  in Richtung Kloster Weltenburg. Trotz leichten Nieselregens ließen sich alle Teilnehmer die gute Laune nicht vermiesen.

 

Im Kloster Weltenburg stärkte man sich erstmals bei einem gemeinsamen Mittagessen. Anschließend fand unter der Leitung von Frater Petrus eine Führung durch die Kirche St. Georg und St. Martin statt, die im 18. Jahrhundert von der Familie Asam geschaffen wurde. Der Aufenthalt in Weltenburg endete mit einer kurzen Andacht unter Mithilfe der Kommunionkinder.

 

Auf Wunsch der Kinder fand der Ausklang des Ausfluges in St. Englmar bei der Rodelbahn statt. Hier gönnten sich die Kinder nach den anstrengenden Kommunionvorbereitungen den verdienten Spaß. Alle Teilnehmer waren zum Schluss der Meinung, dass dies ein wunderschöner Tag war, den sie lange nicht vergessen werden. Die Kommunionkinder möchten sich bei Pfarrer John Kodiamkunnel für die gute Vorbereitung auf die erste Hl. Kommunion, sowie bei der Bäckerei Frohnauer für die kostenlose Zurverfügungstellung des Reiseproviants ganz herzlich bedanken.

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Jesus ist die Mitte unseres Lebens

(17.05.2012)

18 Erstkommunikanten in der Pfarrei Prackenbach/Krailing

 

Prackenbach. Wenn auch am Morgen des Christihimmelfahrtstages das Thermometer kühle Temperaturen anzeigten, begleitete eitel Sonnenschein die 13 Mädchen und fünf Buben, für die der Tag etwas ganz besonderes in ihrem jungen Leben war, als sie das erste Mal bei einem feierlichen Gottesdienst die Hl. Kommunion empfangen durften. Darum gab es auch für die 18 Kinder aus Prackenbach und Krailing und deren Eltern, die sich am Pfarrheim einfanden, nur fröhliche Gesichter.

 

Unter Glockengeläut zogen dann die Erstkommunionkinder mit Pfarrer John Kodiamkunnel, Ministranten, Eltern und Angehörigen zur Pfarrkirche St. Georg. Nach dem festlichen Einzug in die geschmückte Kirche in den Farben weiß und gelb begrüßte der Geistliche die Kinder sehr herzlich und schloss dabei Eltern, Angehörige und alle Kirchenbesucher mit ein.

Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst vom Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, der von Hans Preiß an der Orgel begleitet wurde.

 

Nach der Weihe der Andachtsgegenstände und der Erneuerung des Taufversprechens wurden die selbstgebastelten Erstkommunionkerzen angezündet. Im Verlauf der Messfeier kündete Pfarrer John eine Geschichte über das Brot des Lebens an, das zwei Kinder erzählten.

 

Sie handelte von einem steinharten halbem Brot, das drei Söhne als Nachlass ihres verstorbenen Vater, eingewickelt in Seidenpapier, fanden. Die alte Haushälterin erzählte ihnen von der schweren Not nach dem Krieg, als der Vater, selber schwer krank, das Brot von einem Bekannten geschickt bekam. Doch er aß es nicht und schickte es zu einem kranken Kind im Nachbarhaus, das jedoch an weitere sehr bedürftige Menschen weitergegeben wurde bis es wieder beim dem Arzt landete, der meinte, so lange noch diese Liebe unter uns ist, brauchen wir keine Angst vor der Zukunft zu haben.

 

Die drei Söhne teilten das Brot und bewahrten es zum Andenken an den Vater auf, das sie Zeitlebens an die Kraft des Teilens erinnern sollte. „Auch hier am Altar wird uns immer wieder das Brot gezeigt“, sagte Pfarrer John, das wir anschauen aber auch essen dürfen und das uns  an Jesus Christus erinnern soll.

Es ist aber nicht wie andere Brote, denn wer von diesem Brot isst, wird leben in Ewigkeit, sagt Jesus und wenn wir es empfangen, wird er dadurch die Mitte des Lebens. Pfarrer John sprach dabei diese Mitte an, welches das Erstkommunionmotiv schmückt. Es zeigt eine Monstranz mit Strahlen an und in der Mitte steht Jesus. Er machte den Kindern dabei deutlich, dass dieser Jesus unser Mittelpunkt sein soll, das Ziel, um das sich alles dreht.

 

Die Strahlen bedeuten, Jesus hat ein Auge für uns und schaut besonders auf die Kleinen und auf die Verachteten, die sonst keinen Platz haben. Die Strahlen können aber auch bedeuten, dass Jesus ein Ohr hat für uns. Er kann zuhören und anhören. Wir alle brauchen seine heilende Nähe, tröstende und ermutigende Worte, sagte der Geistliche schließlich und um das wahre Leben in uns zu haben, empfangen wir Jesus im Brot des Lebens.

 

Ehe Pfarrer John den Schlusssegen erteilte, erhielten die Kinder ein Büchlein als Geschenk mit dem Titel „Christus mein Freund“ und er meinte zu den Kindern: heute beginnt ein neues Leben für euch, denn ihr macht einen Anfang mit Jesus Christus und die ganze Pfarrgemeinde wünscht euch alles Gute. „Ihr habt alles wunderbar gemacht, lobt er alle, die in irgendeiner Weise am Gelingen des Festtages beigetragen haben und dankte allen für die Mitfeier, besonders aber all denen, welche die Kinder begleitet haben. Der Dank des Pfarrers galt auch den Mesnerinnen, Thomas Huber für die Gestaltung der Kreuze und nicht zuletzt dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek und dem Orgelspieler Hans Preiß. Das von den Kirchenbesuchern gesungene „Großer Gott wir loben dich, krönte die beeindruckende Kommunionfeier.

 

Um 14.00 Uhr wurde in der Pfarrkirche eine Dankandacht gefeiert und am Freitag klang der Tag mit einem Ausflug Richtung Regensburg aus.

 

Foto Kommunionkinder mit Ministranten, Pfarrer John und oben rechts PGR-Sprecherin Antonie Preisler

Foto zu Meldung: Jesus ist die Mitte unseres Lebens

Muttertag und Gewänderübergabe an die Kommunionkinder

(13.05.2012)

Eine Feier des Lobes und des Dankes

 

Prackenbach. In fünf Tagen, dem Fest Christ Himmelfahrt dürfen 18 Kinder der Pfarrei Prackenbach und Krailing das erste Mal die Hl.Kommunion empfangen und dass dieser Tag ganz besonders festlich wird, überreichte ihnen Pfarrer John Kodiamkunnel am Schluss des Sonntäglichen Gottesdienstes das Erstkommuniongewand mit Kreuz feierlich überreicht.

 

Und weil der Sonntag besonders den Müttern gewidmet war, begrüßte er eingangs ganz besonders alle Mütter und mütterlichen Frauen und begann in österlicher Freude den Gottesdienst, den der Kirchenchor mit den Kirchenbesuchern mit dem Lied „Glorwürdge Königin“ musikalisch einleitete und die Messfeier mit weiteren herrlichen Liedern bereicherten, die Hans Preiß auf der Orgel begleitete.

 

Seine Predigt war ausschließlich den Müttern gewidmet, als er unter anderem meinte: „was, wenn die Mutter nicht wäre?“ Sie begleitet uns durch das ganze Leben, immer bereit, Liebe und Wärme zu geben und niemals hat sie an sich gedacht. Ja die Mütter haben es gewiss verdient, dass ihnen zu Ehren und als Dank ein besonderer Tag gewidmet wird.

 

Ja die Mutter ist in einer Familie nicht ersetzbar, gleichsam das Herz der Familie, betonte Pfarrer John weiter. Mutter sein bedeutet Leben schenken und fördern, es heißt auch im Glauben Gott empfangen, um diese geistigen Werte weiterzugeben an die Familien, Angehörigen und an alle Menschen. Darum wünschen wir heute der Mutter an diesem Tag, dass sie noch lange lebe um Liebe und Wärme zurück zu geben, so der Pfarrer.

 

Nach der Kommunion wurden die Namen der Erstkommunionkinder einzeln aufgerufen und das Gewand mit Kreuz fein verpackt überreicht. Dann segnete Pfarrer John die Kreuze und Gewänder mit Weihwasser und Weihrauch und betete zum Schluss „Lass unsere Kommunionkinder deine Nähe erfahren, denn du bist ihr guter Vater, dem sie vertrauen und stärke ihren Glauben, festige sie in der Hoffnung und lass sie in der Liebe wachsen. Er ermahnte die Kinder zum Schluss, die Gewänder ehrfürchtig anzuziehen und am Erstkommuniontag zu tragen.

Nach dem Segen zogen die Erstkommunionkinder mit ihren Gewändern, begleitet von Pfarrer John durch die Kirche, hinaus ins Freie, voll Freude, den langersehnten Tag am Donnerstag erwartend.

Foto zu Meldung: Muttertag und Gewänderübergabe an die Kommunionkinder

Karwoche und Auferstehungsfest in Prackenbach und Krailing gefeiert

(06.04.2012)

Prackenbach/Krailing. In der Pfarrei Prackenbach/Krailing wurde mit der Feier des Palmsonntages und der Palmprozession die Karwoche eingeläutet, wobei bei Feier der Abendmahlsliturgie am Gründonnerstag auch die Erstkommunionkinder mit eingebunden waren und die Fürbitten vortrugen. Der Karfreitag war vom Leiden und Sterben Jesu Christi, mit Besinnung und Kreuzverehrung geprägt. Die Passion wurde neben Pfarrer John vor vier weiteren Lektoren/innen vorgetragen und vom Kirchenchor gesanglich umrahmt.

 

Am Ostermorgen kündeten um 4.45 Uhr die Ministranten mit ihren Ratschen die Feier der Osternacht an und Pfarrer John begrüßte am Osterfeuer vor der Kirche mittels Lautsprecher die Gläubigen der Pfarrei bevor er das Feuer segnete und die Osterkerze vorbereitete. Dann zog er mit der Osterkerze und den Ministranten in die noch dunkle Kirche ein. Durch das Lumen Christi und der Verteilung des Lichtes an die Gläubigen wurde es zusehends heller. Nach dem feierlich gesungenen Osterlob wurden von vier Lektorinnen je zwei Lesungen vorgetragen. Anschließend stimmte der Kirchenchor unter der Leitung von Regina Christof das feierliche Gloria aus der Missa Pro Popula an, das von Christian Fischl an der Orgel, wunderbar mit improvisierten Vorspiel, vorgetragen wurde. Es folgte das von Pfarrer John feierlich gesungene Osterevangelium und die gesungene Allerheiligenlitanei übernahm dankenswerter Weise Franz Mothes. Danach wurde das Taufwasser geweiht, die Erneuerung des Taufversprechens und das Taufbundlied gesungen und es schloss sich die Eucharistiefeier an.

 

Nach der Speisenweihe und dem Schlussgebet dankte Pfarrer John allen für die würdige Mitfeier der Osternacht mit einem aufrichtigen Vergelt´s Gott. Sein besonderer Dank galt den Ministranten für  ihren Dienst und die vielen Proben, den Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck für die Vorbereitung und Ausschmückung der Kirche. Sie seien  in der vergangen Woche mehr in der Kirche als zu Hause gewesen, bestätigte er. Ein großes Vergelt´s Gott auch dem Kirchenchor Prackenbach/Krailing mit der musikalischen Begleitung, die wirklich ein Geschenk für die Pfarrei sind. Er vergaß auch nicht die Erstkommunionkinder und Firmlinge und alle Kinder für die gute Mitwirkung in der Fastenzeit, ehe er noch zur Gräbersegnung und zum Osterfrühstück ins Pfarrheim einlud und spendete abschließend den feierlichen Schlusssegen.

An den Ausgängen verteilten die Minis beim Verlassen des Gottesdienstes noch Ostereier an die Gottesdienstbesucher.     

Foto zu Meldung: Karwoche und Auferstehungsfest in Prackenbach und Krailing gefeiert

Palmsonntag und Fastensuppenessen zu Gunsten der Mission

(01.04.2012)

Feierliche Gottesdienste mit Segnung der Palmzweige

 

Prackenbach/Krailing. Bei herrlichem Sonnenschein und kühlen Temperaturen konnte am Sonntag die Palmweihe und die Palmprozession abgehalten werden. Dazu hatten sich die Pfarrangehörigen vor dem Jugendhaus in Krailing und in Prackenbach vor dem Pfarrheim versammelt. Wenn auch die Palmgerten alle Jahre kürzer werden, so wurden sie doch von den Eltern wunderbar geschmückt.

 

Pfarrer John begrüßte die versammelten Gottesdienstbesucher sehr herzlich. Sein besonderer Gruß galt den Kindern mit ihren mitgebrachten Palmzweigen. Nach dem Evangelium über den Einzug Jesu in Jerusalem, besprengte er die Palmzweige und die Pfarrversammlung und unter Glockengeläute und Lobgesängen zog man in die Kirche ein.

 

Nach der Sonntagslesung folge die Passion über das Leiden Jesu Christi. Der Gottesdienst wurde vom Kinder- und Jugendchor Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek gesanglich umrahmt, instrumental begleitet von Eva-Maria Eidenschink am E-Piano und an der Orgel, sowie von Simon Eidenschink Gitarre.

 

Am Schluss des feierlichen Gottesdienstes dankte Pfarrer John allen, insbesondere den Kindern für ihr Kommen. Dabei wies er auf die Termine der anstehenden Karwoche und Ostern hin und lud alle zur Mitfeier dieser Tage ganz herzlich ein. Er dankte den beiden Mesnerinnen für die Vorbereitung für die Begleitung und Mitgestaltung des Gottesdienstes sowie den Lektoren für das Lesen der Passion. Ein Vergelt´s Gott galt auch dem Kinder- und Jugendchor für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes ehe er den feierlichen Schlusssegen erteilte.

 

Im Pfarrheim hatte man schon zum Essen hergerichtet. Dort warteten bereits einige Erstkommunion- bzw. Firmkinder mit der „Fastensuppe „ (Rindersuppe, Brotsuppe und Gemüsesuppe) auf die Besucher. Dazu wurden auch Getränke serviert. Der Erlös des Fastensuppenessens ist für ein Projekt der Mission bestimmt.

Foto zu Meldung: Palmsonntag und Fastensuppenessen zu Gunsten der Mission

„Zehn Gebote geb´ ich dir“ – Außergewöhnliches Musical des Kinder- und Jugendchors

(25.03.2012)

Eine fast vollbesetzte Kirche applaudierte am Schluss voller Begeisterung

 

Prackenbach. „Hand auf´s Herz: Wer kann heutzutage noch ohne Stocken die zehn Gebote aufsagen? Dabei handelt es sich hierbei doch um die Werte des menschlichen Zusammenlebens in der christlichen Gesellschaft!

So steht es am hinteren Einband eines Büchleins zum Titel: „Zehn Gebote geb´ ich dir“ mit gesanglichen Beiträgen und Texten von Rolf Krenzer und Detlev Jöcker zusammengestellt.

Diese Beiträge machte sich der Kinder- und Jugendchor Prackenbach, der von Anna Bartl und Pfarrer Rahm vor 15 Jahren ins Leben gerufen wurde und seit dem letzten Jahr von Alexandra van Beek geleitet wird, zu eigen und sie studierten, daraus, passend zur Fastenzeit ein Musical ein, bei dem sie die Gebote Gottes in ihren kindgerechten Liedern nahe brachten und sie dadurch erfahrbar und fassbar machten.

 

19 Kinder- und Jugendliche zwischen vier und 14 Jahren postierten sich mit ihrer Leiterin in ihren einheitlichen mittelblauen T-Shirts am Hochaltar. Ihre Darbietungen wurden unterstützt von vier Instrumentalisten, die auf der rechten Seite ihren Platz einnahmen und am Ambo stand Renate Wagner-Holzapfel, welche die einzelnen Beiträge ankündigte und auch Texte wiedergab.

Als Dekoration wählte man zwei große „Steine“, die am Fuße des Altarraumes aufgestellt und auf denen die 10 Gebote geschrieben waren.

 

Die gut eine Stunde dauernde Aufführung, bei dem sich die Kinder und Jugendlichen mit kräftigen und klaren Stimmen präsentierten, begann mit dem ersten Lied über Moses, zu dem Gott sprach: „die 10 Gebote geb ich dir, sie helfen dir, um jeden Tag es neu zu wagen, schau auf mich und vertraue mir.“

Bevor Renate Holzapfel-Wagner das 1. Gebot ansagte: „Ich bin der Herr dein Gott“ und der Chor das Lied dazu vortrug, erzählte Alexandra van Beek in ihrem Beitrag, wie Gott uns die 10 Gebote gab. Anschließend trug Lektorin Renate einen nacherzählten Psalm 104 vor, der den Titel trug: „ Gott danken, ihn loben und preisen“.

 

So hatte der Chor für jedes der 10 Gebote ein Lied einstudiert, wobei unter anderem einige Sängerinnen bei einem Soloauftritt glänzten. Wie zum Beispiel : „Du sollst nur Gottes Namen sagen“, freut euch auf Sonntag“ oder „du sollst nicht töten, sagt uns Gott“. Erwähnenswert dabei seien auch ein paar kleine Sänger, welche die Lieder ohne Vorlage mitsangen, da sie noch nicht der Noten mächtig sind.

Vor allem ganz herzig erklang das Lied vom 4. Gebot (du sollst Vater und Mutter ehren) und zugleich sicher für alle zuhörenden Eltern ergreifend, sang der Chor das Lied: „Mit der Mama bin ich froh, mit dem Papa ebenso...ist einmal die Angst so groß, flüchte ich auf Mamas Schoß und der Papa sagt zu mir: „Keine Angst ich bin bei dir.“

 

Warum soll ich denn neidisch sein, lautete schließlich der Beitrag von Katie Ketterl zum 10. Gebot. „Gott gibt mir doch alles, was ich brauch, mein Essen und die Kleider auch und Eltern, die sich um mich sorgen, weil sie mich lieben, heut und morgen. Und bevor das letzte Lied erklang erzählte Alexandra van Beek noch von dem neuen Gebot, welches das Wichtigste ist: „Liebe den Herrn von ganzem Herzen und liebe den Mitmenschen so wie dich selbst“.

 

Zwischen den gesanglichen Beiträgen trugen neben Renate Holzapfel-Wagner und Alexandra van Beek auch Anna Maria Wagner, Maxim van Beek, Verena Ziselsberger, Lea Eggenmüller, Jana und Kati Ketterl Texte und Geschichten vor und die Instrumentalisten Simon Eidenschink (Gitarre), Ulrike Altmann (E-Piano), Judith Christof (Querflöte) und Madeleine Altmann (Cajon) schmückten das Musical musikalisch aus.

 

„Es war einfach wundervoll“ sagte Pfarrer John, der voll des Lobes war und dankte allen von ganzen Herzen. Er gehe reich beschenkt nach Hause. Sein Dank galt vor allem der Leiterin Alexandra van Beek für ihr Engagement und ihren Ideen. Sie hat viel Kraft investiert und der Pfarrgemeinde ein großes Geschenk gemacht und bei vielen Menschen die Begeisterung am Singen geweckt. Er dankte auch allen übrigen, die in irgendeiner Weise am Gelingen dieses herrlichen Musicals beigetragen haben und die Zuhörer dankten dem Chor mit einem zweimaligen anhaltenden Applaus.

Nach einem Gruppenfoto bekräftigte Pfarrer John jedem einzelnen der Kinder mit einem Händedruck sein großes Vergelt´s Gott und Alexandra van Beek erhielt von jedem einzelnen ihrer Schützlinge eine Rose für ihre aufopfernde Arbeit.

 

Foto: 1 – Chor mit li Alexandra van Beek und re. Pfarrer John, hi- Judith Christof, Renate Holzapfel-Wagner, Ulrike und Madeleine Altmann und Simon Eidenschink

Foto zu Meldung: „Zehn Gebote geb´ ich dir“ – Außergewöhnliches Musical des Kinder- und Jugendchors

Kreuzweg der Firmlinge mit ihren Eltern und Pfarrangehörigen war gut besucht

(18.03.2012)

Von der Pfarrkirche über den Kagerberg und zurück zur Kirche

 

Prackenbach. Für die anstehende Firmung, die für die beiden Pfarreien am 27. Juli in Moosbach stattfindet, hatten sich die 34 Firmlinge von Prackenbach und Krailing mit ihren Eltern und Pfarrer John zu einem Kreuzweg eingefunden. Dazu trafen sie sich vor Einbruch der Dunkelheit in der Pfarrkirche St. Georg, zu dem auch einige Pfarrangehörige der Einladung gefolgt waren.

 

So begrüßte Pfarrer John zu Beginn alle recht herzlich und freute sich über die sehr große Beteiligung. Mit der Szene am Ölberg, der Angst Jesu und den schlafenden Jüngern führte Pfarrer John in einer ganz kurzen Betrachtung in den Kreuzweg ein. Nach einem gemeinsam gesungenen Lied machten sich die etwa einhundert Personen auf den Weg in Richtung „Kagerberg.“

 

Bei den einzelnen 14 Stationen wurden anschauliche Transparente aufgestellt. Passend dazu sprachen die Kinder abwechselnd vorbereitete Texte. Laternen mit Kerzenlicht schmückten und beleuchteten die Stationen, wo sie einzelne Symbole der Ernsthaftigkeit für ihren Glauben nieder legten wie zum Beispiel eine Dornenkrone für alles Leid, das durch Feigheit nicht verhindert wird und zündeten eine Kerze an für alle Mütter, die mit ihren Kindern schwere Zeiten durchleben müssen. Die jeweilige Betrachtung schloss mit einer Liedstrophe, bis man zur nächsten Station weiterzog.

 

Die mitgebrachten Fackeln wurden nach einigen Stationen wegen starken Windes und wegen der Trockenheit vor Betreten des Waldes aus Sicherheitsgründen, gelöscht. Trotz der Änderung hatten die verantwortlichen Eltern und Pfarrer John den Weg und die Stationen kurzfristig geändert und bestens im Griff, so dass alles normal weiter lief.

 

Die letzte Station wurde vor der Kirche gebetet und ein Schlusslied gesungen. Ehe Pfarrer John allen Betern den nächtlichen Segen erteilte, bedankte er sich bei den Kindern für die schöne Mitgestaltung. Sein besonderer Dank galt aber auch den Eltern der Firmlinge, welche den Kreuzweg so schön mit vorbereitet, mitgegangen und mit gebetet haben.

Foto zu Meldung: Kreuzweg der Firmlinge mit ihren Eltern und Pfarrangehörigen war gut besucht

Firmlinge von 2012 aus Prackenbach und Krailing stellten sich der Pfarrgemeinde vor

(05.02.2012)

„Wir sind Feuer und Flamme für Jesus Christus“

 

Prackenbach. Am Freitag, 27. Juli 2012 wird Domkapitular Prälat Anton Wilhelm aus Regensburg in der Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach den Firmlingen aus der Pfarrei Prackenbach/Krailing und Moosbach das Hl. Sakrament der Firmung spenden. Am Sonntag haben die 34 Firmanwärter aus Prackenbach und Krailing in der Pfarrkirche St. Georg der Pfarrgemeinde vorgestellt.

 

Schon einige Tage vor dem Gottesdienst hatten die Firmlinge in ihrer Vorbereitung eine Feuerstelle gebastelt, die sie am Sonntag an den Stufen des Altarraumes aufstellten. In den „lodernden Flammen“ war je ein Bildnis der Firmlinge angebracht.

 

Nach der Begrüßung der Gottesdienstbesucher durch Pfarrer John Kodiamkunnel, wobei er ganz besonders die Firmlinge des Jahres 2012 willkommen hieß, erklärten vier Anwärter das Leitmotiv der Firmung. Sie erzählten von Feuer, das wärmt und leuchtet und das die Dunkelheit vertreibt. Auch erzählten sie vom Feuer in der Bibel, von einer Feuersäule in der Wüste, welche die Israeliten aus der Gefangenschaft begleitete. Feuer ist auch Symbol für den HL. Geist und auch die Jünger hatten sich fünfzig Tage auf die Sendung des Hl. Geistes vorbereitet. Was Jesus den Jüngern beim Abschied versprochen hatte, ging in Erfüllung. Das Feuer des Hl. Geistes kam auf jeden Einzelnen persönlich herab. Diese wurden zu „Geistträgern“, die diesen Geist weitergeben konnten, so die Firmlinge.

 

Nach den Kyrierufen, Lesung und Evangelium erzählten sieben Firmlinge in einem Sprechspiel die Bedeutung der Firmung. Was an Pfingsten damals geschehen ist, geschieht heute noch durch das Sakrament der Firmung, durch sie schenkt uns Jesus Christus seinen Hl. Geist, so Pfarrer John in seinen überleitenden Worten vor der Vorstellung der Firmlinge.

 

Dann stellten sie sich, jeder einzeln, der Pfarrgemeinde vor. Dabei fügten sie ihrem Namen auch ganz persönlich gehaltene Wünsche hinzu. So wollten einige Feuer und Flamme in ihren Familien und bei den Mitmenschen sein. Anschließend entzündete jedes Kind seine Firmkerze und stellte diese bei der „Flammenden Feuerstelle“ ab. Im Namen aller Firmlinge bat das letzte, sich vorstellende Firmkind die Pfarrfamilie um das Gebet und die wohlwollende Unterstützung ihrer Vorbereitungen.

Auch Pfarrer John wünschte ihnen eine gute Vorbereitungszeit. Außerdem erbat er um das Gebet der Familien und der Pfarrgemeinde für sie.

 

Fünf Firmlinge und eine Mutter trugen anschließend die Fürbitten vor, wobei unter anderem um ein gutes Beispiel von Eltern und Paten gebeten wurde, damit die Kinder Halt und Orientierung im Glauben finden.

Das Ende des feierlichen Gottesdienstes bildete ein Dankgebet der Kinder und Pfarrer John schloss sich ihnen an und sprach ihnen für die Mitgestaltung des Gottesdienstes ein herzliches Vergelt´s Gott aus. Er wünschte ihnen eine sehr gute Vorbereitung für die Firmung und entließ sie mit einem feierlichen Segen, ehe man sich noch zu einem Gruppenfoto stellte.

Foto zu Meldung: Firmlinge von 2012 aus Prackenbach und Krailing stellten sich der Pfarrgemeinde vor

18 Erstkommunionkinder stellten sich der Pfarrfamilie vor

(29.01.2012)

Thema: „Monstranz – Jesus in unserer Mitte“

 

Prackenbach. Beim feierlichen Gottesdienst am Sonntag stellten sich die diesjährigen Erstkommunionkinder der Pfarrei Prackenbach/Krailing persönlich der Pfarrfamilie vor. Sie hatten bereits Tage zuvor an einer Schauwand gebastelt, die an den Stufen des Altarraums seinen Platz fand. Dargestellt wurde eine Monstranz, umgeben mit den verzierten Bildnissen der 18 Erstkommunionkinder, die mit Pfarrer John Kodiamkunnel und den Ministranten in die Kirche einzogen.

 

Eingangs begrüßte der Geistliche alle Kirchenbesucher sehr herzlich, Sein besonderer Willkommensgruß galt aber den Erstkommunionkindern, als er sagte: „Heute ist für euch Kinder ein wichtiger Tag, denn ihr wollt der Pfarrgemeinde sagen, dass sie die Kinder sind, welche sich auf das Sakrament der Beichte und der Erstkommunion vorbereiten“ so Pfarrer John und wünschte ihnen dabei viel Gnade und Gottes Segen.

 

Nach den Kyrierufen, die drei Erstkommunionanwärter vortrugen und dem Evangelium gab Pfarrer John das Thema der Erstkommunion für das Jahr 2012 bekannt: „Die Monstranz – Jesus in unserer Mitte“. Daraufhin erklärten die Kinder kurz Monstranz und Tabernakel und trugen eine Geschichte von der wundersamen Verwandlung von Brot vor, das nie auszugehen schien, bis die Dürre- bzw. Hungersnot vorbei war.

 

Anschließend stellten sich die Kinder einzeln mit Namen vor. Auch brachten einige zum Ausdruck, dass sie unter anderem gute Christen und im Glauben bestärkt werden möchten und baten alle um das Gebet der Pfarrfamilie. Dann trugen fünf Kinder die Fürbitten vor.

 

Vor dem Schlusssegen sprachen noch sieben Erstkommunionanwärter ein Dankgebet vor dem Altar und Pfarrer John bedankte sich seinerseits am Ende des Gottesdienstes bei den Kindern für ihre gute Entscheidung und wünschte ihnen eine gute Vorbereitungszeit. Auch lobte er sie für die wunderbare Mitgestaltung des Gottesdienstes, bevor er sie alle mit dem Segen entließ.

Foto zu Meldung: 18 Erstkommunionkinder stellten sich der Pfarrfamilie vor

Sechs Sternsingergruppen aus Prackenbach und Krailing sammelten 2.622,21 € für die Kinder in Not

(05.01.2012)

Nicaragua als Beispielland für Kinderrechte auf der ganzen Welt

 

Prackenbach/Krailing. „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ Unter diesem Motto waren auch die Sternsinger aus Krailing und Prackenbach in diesen Tagen unterwegs. Bei der Aktion Dreikönigssingen 2012 stand das Thema Kinderrechte im Mittelpunkt, für das sich die Sternsinger einsetzten, wenn sie auf die Probleme von Kinder in anderen Ländern aufmerksam machen und für Projekte sammeln, die den Kindern dabei helfen, ihre Situation zu verbessern. Als Beispielland stand heuer Nicaragua.

 

Am Festtag der Erscheinung des Herrn begrüßte Pfarrer John Kodiamkunnel zu Beginn des Gottesdienstes alle Kirchenbesucher sehr herzlich. Sein besonderer Gruß galt auch den Sternsingern, welche am Donnerstag – trotz Regen und Schnee – in der gesamten Pfarrei an den Türen angeklopft haben und für die Ärmsten der Armen sammelten und zudem die frohe Botschaft in alle Häuser brachten.

 

Dann durften drei Sternsinger die Kyrierufe vortragen und auch die Lesung wurde von der Oberministrantin Saskia Haimerl vorgetragen.

 

In seinen kurzen Predigtworten meinte Pfarrer John: „Sternsingen ist nicht einfach ein Brauch oder eine schöne Gewohnheit, sondern eine Verwirklichung des Rufes Jesu und konkreter Einsatz für die Kinder in dieser Welt, wenn die Sternsinger sich aufmachen, den Segen des menschgewordenen Gottes zu den Menschen zu bringen. Die Sternsinger sind somit Botschafter der Zusage Gottes, die allen Menschen gilt, dass der Vater im Himmel mehr Gutes gibt, als es je ein Mensch vermag“, so Pfarrer John.

 

Anschließend erzählten die Sternsinger aus dem Land Nicaragua. Mit seinen 131 Tausend-Quadratkilometern ist es der größte Staat in Mittelamerika und ist mit 5,7 Millionen Bewohnern aber auch das bevölkerungsärmste Land. Sie erzählten von der spanischen Landessprache, von vielen Naturkatastrophen, vom ländlichen Anbau aber besonders von Hunger und Not in diesem Land. Weiter erklärten die Sternsinger das Plakat der diesjährigen Sternsingeraktion, mit dem Jungen aus Nicaragua mit dem Wassereimer.

 

Anschließend trugen die Sternsinger die Fürbitten vor, dabei wurde der Notleidenden aber auch der Spender der Gaben gedacht.

 

Am Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer John bei allen Sternsingern für die gesammelten Spenden und für den Dienst, welchen sie trotz des schlechten Wetters bewältigt hatten und sprach den Begleitern ein Vergelt´s Gott aus.

Dann trug eine Sternsingerin noch ein Dank- und Bittgebet vor und Pfarrer John erteilte anschließend den Segen über die Sternsinger, Gottesdienstbesucher aber auch über die Geber der Spenden, welche er alle mit in seinen feierlichen Schlusssegen einschloss.

 

Foto: Sternsinger vor dem Altar in Prackenbach

 

Foto zu Meldung: Sechs Sternsingergruppen aus Prackenbach und Krailing sammelten 2.622,21 € für die Kinder in Not

„Wann kommst du endlich?“

(24.12.2011)

Kinderchristmette – Weihnachtsspiel – Krippenopfer der Kinder

 

Prackenbach. Auch in diesem Jahr wurde die Tradition der Kinderchristmette in der Pfarrkirche St. Georg fortgesetzt, Viele Kinder, Eltern und Angehörige strömten in das zunächst mit Kerzenschein beleuchtete Gotteshaus, wo Pfarrer John Kodiamkunnel eine Hl. Messe zelebrierte, Kinder ein Krippenspiel aufführten und schließlich zum Schluss ihr Krippenopfer abgaben.

 

Eine herrliche Krippe war an den Stufen des Altarraumes aufgestellt, die erweitert wurde mit einem beleuchteten Dorf. An der linken Seite des Hochaltars triumphierte ein prachtvoller Christbaum mit roten Kugeln und Strohsternen, der mit seinen vielen Kerzen mit den übrigen der Kirche um die Wette strahlten.

Musikalisch begleitet wurde die Messe vom Kinderchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, begleitet von Eva Maria Eidenschink und Simon Eidenschink.

 

„Wer von uns hat nicht schon mal erlebt, dass er einen Menschen sehnsüchtig erwartet hat und der dann endlich da ist“, sagte Pfarrer John bei der Begrüßung der vielen Kirchenbesucher. Unter dieses Thema wurde die Krippenfeier gestellt, das einige Kinder in sechs Szenen unter dem Schiff, dessen Symbol die ganze Adventszeit begleitete, ganz lieb aufführten. Es begann mit der Botschaft des Engels, der den Kindern von der Menschwerdung erzählte.

 

In der zweiten Szene kommen Maria und Josef ins Geschehen, die von einer stundenlangen Suche nach einer Herberge berichten. Auch den Hirten auf dem Feld wird die Botschaft von der Geburt Christi erzählt, die eilends zur Krippe laufen. Schließlich erscheinen auch noch die Sterndeuter beim Jesuskind, denen der Stern überm Weihnachtsschiff den Weg zeigte. Mit dieser Szene ist die Schiffsreise beendet und ein Kind wirft den Anker, das bedeutet, der Freund ist da und er bleibt für immer da.

 

Den Abschluss des Spieles bildete eine Prozession mit dem Geistlichen und den Ministranten und aller Akteure durch die Kirche und nach dem am Ende des Gottesdienstes Pfarrer John den Kindern für das Spiel insbesondere  Margit Eidenschink für dessen Einstudierung und den Sängern des Kinderchors dankte, gaben die Kinder noch ihr Krippenopfer vor dem Jesuskind ab. Verbunden mit den Wünschen an eine friedvolle und gesegnete Weihnachtszeit erteilte Pfarrer John den feierlichen Schlusssegen.

Foto zu Meldung: „Wann kommst du endlich?“

Der Friede soll mit euch sein

(11.12.2011)

Familiengottesdienst mit den Kindern zum 3. Advent-Sonntages

 

Prackenbach. Auch am 3. Adventsonntag gestalteten Kinder in der Pfarrkirche St. Georg und in der Filiale in Krailing den Gottesdienst wieder sehr feierlich mit. Zum Thema „Friede sei mit euch, begrüßte eingangs Pfarrer John die Kirchenbesucher sehr herzlich und erklärte ihnen die Bedeutung des Advent, nämlich Jesus kommt zu uns und will unter uns sein und einen Platz in unserem Herzen haben. Advent heißt auch, wir wollen dem Herrn den Weg bereiten in uns und unter uns.

 

Die Kyrierufe durften die Kinder vortragen und nach der Lesung, Zwischengesang und Evangelium trugen Antonie Preisler und Margit Eidenschink eine Geschichte vor, in der es heißt, dass Weihnachten bereits mit den Vorbereitungen beginnt -  während meditative Hintergrundmusik - spielte.

Nach dem Lied: „Es kommt ein Schiff gefahren“, leitete Pfarrer John auf die Texte der Kinder über. Dabei wird eine Krippe im Schiff abgestellt, die jedoch noch leer ist. “Nur wenn wir bereit sind, um Jesus zu empfangen, kommt er in diese Krippe“, so der Pfarrer. Bereiten können wir uns auf Jesus, wenn wir ein Mensch des Friedens werden.

 

Dann zündete jedes Kind ein Teelicht an und stellte es vor das Schiff, das schon seit dem 1. Advent vor dem Volksaltar steht und in ihren Texten erklären sie, dass sie so leben möchten, dass auch andere Menschen leben können, dass sie die Gemeinschaft suchen, einen Gespräch mit den Andersdenkenden suchen, niemandem Feind sein und so leben, dass sich niemandem Angst haben muss. Schließlich wollen sie den Frieden suchen und täglich über ein Wort Jesu nachdenken.

 

Nachdem jedes Kind den Text vorgetragen hatte, versammelten sie sich mit Pfarrer John – Hand in Hand – um den Volksaltar und er erklärte ihnen: „Wir sollten uns freuen und zufrieden sein und wir sollten uns die Hände reichen, dann wird Weihnachten ein schönes Fest in uns, in unserer Familie und in unserer Gemeinde, so Pfarrer John.

 

Sechs Kinder baten in ihren Fürbitten um den Frieden in der Welt und bei der Geburt einen Anfang des ewigen Friedens. Sie gedachten auch der kranken und alten Menschen und der Familien und einer Verbindung im Glauben und der gegenseitigen Liebe und Treue.

 

Zum Schluss bedankte sich Pfarrer John bei den Kindern für die wunderbare Mitgestaltung des Gottesdienstes und wünschte noch eine schöne Adventszeit, bevor er sie mit dem Segen entließ. mh

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Das Fest der Liebe und Freude ist nicht mehr weit

(11.12.2011)

Festliches Adventskonzert mit schönen Stimmen und stimmungsvollen Instrumentalstücken

 

Prackenbach. Wenn auch Mutter Natur noch gar keine Weihnachtsstimmung aufkommen lässt, so wurden doch die Menschen, die am Sonntag Nachmittag in die matt beleuchtete Pfarrkirche St. Georg huschten, eingestimmt in die kommende heilige Zeit, als die Sänger und Instrumentalisten in ihrem schon zur Tradition gewordenen Adventskonzert den Zuhörern über eine Stunde der Muse und der genüsslichen Entspannung in der Hektik des Alltags bescherten.

 

Mildes Licht erhellte den Altarraum, wo sich die sechs Gesangs- und Instrumentalistengruppen postierten. Als siebte Schar der Interpreten hatte man heuer Bläser der Pfahlspatzen aufgenommen, die ihren Platz auf der Empore eingenommen hatten und die nach dem letzten Glockenschlag mit ihren gewaltigen Klängen die Vorfreude auf den „kommenden König“ verkündeten und bei einem weiteren Auftritt das „Tiotio türü“ im akustischen Gotteshaus ihren Instrumenten entlockten.

 

„Grüaßt en Gott, es liab´n Leit“ hieß der Männerchor  in Begleitung der Stubenmusi die Zuhörer herzlich willkommen und schickten später mit ihren melodischen Männerstimmen das bekannte „Rorate“ ins Kirchenschiff. Während der Chor vom kommenden Licht erzählte, hielt der Kinderchor Prackenbach mit ihren Laternen leise Einzug und postierte sich vor den Volksaltar. Bei ihren weiteren Einsätzen berichtete der gemischte Chor „von Weihnachten, das wieder kehrt“, baten inbrünstig „ Herr komm herab in das Dunkel“ und erfreuten mit ihrem zärtlich vorgetragenen „Maria durch den Dornwald ging“ die andächtig zuhörenden Besucher.

 

Oft gefordert war beim Adventsingen die Stubenmusi, die nicht nur die Begleitung der Männer übernommen hatten, sondern in Besetzung von Zither (Regina Christof), Gitarre (Josef Maurer oder Ramona Höger), Hackbrett (Annerl Bartl) und Akkordeon (Anna Jelinek) oder mit Querflöte (Ulrike Altmann) und Kontrabass (Josef Maurer) immer wieder in voller Harmonie ihr hervorragendes Zusammenspiel bewiesen. Sie präsentierten  unter anderem „ den Fennberger Ländler“, „a stads Stückl“ und a „Krippengsangl“ und gaben im weiteren Verlauf das „Schloßgeigen -Menutt“ und eine Weihnachtsmusik zum Besten.

 

Ein fester Bestandteil des Konzerts ist die Krailinger Singgruppe, vormals Jugendchor, unter der Leitung von Lisa Fuchs, stets begleitet von Johann Preiß auf seinem Keyboard. Sie erzählten von „Weihnachten, wie es früher war“ und brachten voll Inbrunst das „ewige Licht“ unter die Zuhörer. Immer wieder eine Freude ist es, dem Kinderchor Prackenbach unter ihrer neuen Betreuerin Alexandra van Beek zu lauschen, von denen schon die Kleinsten, die noch gar nicht der Notenschrift mächtig sind, kräftig ihr Bestes gaben. Die 20 Kinder, bei denen neuerdings auch Buben gehören, sangen geheimnisvoll „vom Woid, der so staad is“ und von den „zwölf Sternen“, die sie am Himmel bewunderten.

Schließlich verkündeten gefühlvoll in ihren vollendeten Stimmen die Frauen von der „stillen Weihnachtszeit“ und erzählten vom „stillen Land“.

Zwischen den Gesangsbeiträgen erzählte Josef Maurer in seinen denkwürdigen Geschichten unter anderem von der heutigen Vorbereitung auf Weihnachten und meinte, „Oh Advent, was ham´s mit dir nur macht“. Wenn wir an Weihnachten für zwei Stunden noch einen ruhigen Ort gefunden haben, dann wäre das ein guter Beginn.   

 

Das Fest der Liebe und der Freude ist nicht mehr weit, sagte Pfarrer John Kodiamkunnel zum Abschluss. Dann werden die Menschen an das Wunder im Stall erinnert, wenn Maria uns Freude und Frieden schenkt. Auch die Menschen sollten ihr Bestes geben, es gibt überall Gelegenheit dazu, denn alles was der Menschen dem Menschen gibt, das gibt in besonderer Weise Gott wieder zurück.

Dann dankte er im Namen aller den Gruppen für die besinnlichen Stunden. Er hob dabei dankender Weise Regina Christof hervor, welche die Gesamtleitung inne hatte sowie alle Leiterinnen für ihr Engagement. Ihr habt viel Zeit aufgewendet, dieser Einsatz möge Gott mit seinem Segen belohnen. Den Kirchenbesuchern sprach er für ihr Kommen ein herzliches Vergelt´s Gott aus.

Nach einem langanhaltendem Applaus erklang aus aller Munde das alte wohlklingende Weihnachtslied „Es wird scho glei dumpa, es wird scho glei Nacht“, das ohne Zweifel zu den schönsten Weihnachts-Wiegenliedern zählt.

Foto zu Meldung: Das Fest der Liebe und Freude ist nicht mehr weit

Unterwegs mit Laternen, Gedichten und Liedern auf dem Adventsweg

(29.11.2011)

 

Prackenbach. In der Pfarrei St. Georg in Prackenbach waren am Dienstag das erste Mal Kinder auf dem Adventsweg unterwegs. Ziel war ein geschmücktes Adventsfenster im Dorf.

 

So trafen sich mehr als 20 Kinder mit ihren Eltern beim Pfarrheim in Prackenbach, von wo sie mit ihren mitgebrachten Laternen zum ersten Fenster beim Kindergarten St. Georg in Prackenbach zogen, das der Hl. Barbara gewidmet war. Es war wunderbar mit Kerzen geschmückt und auch eine adventliche Gestalt im Fenster durfte nicht fehlen. Als sichtbares Symbol hatte man auch Barbara-Zweige dazu gestellt.

 

Die Kinder hatten dazu auch Geschichten über die Hl. Barbara mitgebracht, welche dort vorgetragen wurden. Dazwischen sangen sie mit Unterstützung der Eltern Adventslieder, musikalisch begleitet von einem Flötenspiel.

 

Als Stärkung für alle gab es dann beim Adventfenster noch Lebkuchen und Tee zum Aufwärmen, ehe man den Weg zurück zum Pfarrheim antrat. Unterstützung für den Adventsweg gab es von der Erzieherin Renate Wagner-Holzapfel. Organisation, Leitung und Durchführung des Adventsweges hat dankenswerter Weise Alexandra van Beek übernommen.

 

Der nächste Adventsweg, zu einem anderen Fenster im Dorf, ist für Dienstag, 6. Dezember 2011 geplant. Treffpunkt ist wieder um 17.00 Uhr beim Pfarrheim. Über eine wieder recht zahlreiche Beteiligung würde sich nicht nur Verantwortlichen freuen, sondern auch die Gestalter der nächsten Adventsfeier. mh

Foto zu Meldung: Unterwegs mit Laternen, Gedichten und Liedern auf dem Adventsweg

Drei neue Ministranten

(26.11.2011)

Sie helfen, die Gottesdienste feierlicher zu gestalten

 

Prackenbach. Am Vorabend des 1. Advent-Sonntages nahm Pfarrer John Kodiamkunnel beim Advent- Familiengottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg drei neue Ministranten feierlich in den Dienst am Altar auf.

 

„Sonntag für Sonntag kommen wir hier in unserer Pfarrkirche zusammen, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern“, erklärte der Geistliche den Kirchenbesuchern. Damit er seinem Wesen gerecht wird, braucht es die tätige Teilnahme von uns allen, meinte er. Die vielfältigen Aufgaben und Dienste im Gottesdienst wollen das zum Ausdruck bringen.

Dabei ist uns vieles selbstverständlich geworden. Wie viel ärmer und leerer wären doch unsere Gottesdienste, wenn wir die Ministrantinnen und Ministranten nicht hätten, die eine besondere Rolle in der Messe haben. Mit ihnen ist ein Gottesdienst viel andächtiger und sie helfen uns, ihn feierlicher zu gestalten.

 

Zudem ist es auch große Freude für die Pfarrgemeinde, wenn junge Menschen sich in unserer Gemeinde einsetzten wollen, meinte Pfarrer John, ganz besonders auch in unseren Gottesdiensten. Noch dazu ist es heute nicht mehr so selbstverständlich und auch nicht mehr leicht, so einen Dienst zu übernehmen und dann auch da zu sein, ihn nicht zu vergessen und Anderes dem Dienst in der Kirche zurückzustellen.

 

Nach dem Evangelium stellte Pfarrer John Kodiamkunnel die Neuen der Pfarrgemeinde vor: Den Ministrantendienst, den Laura Schedlbauer, Alexander Holzer und Lukas Penzkofer übernehmen, bezeichnete er als eine wichtige Aufgabe bei den Gottesdiensten. Deshalb dankte der Pfarrer den Minis für ihre Unterstützung und bat sie, diesen Dienst ernst zu nehmen und ihn so gut es geht zu erfüllen.

 

Dann segnete er die Ministrantenplaketten und Gewänder, die den neuen Minis überreicht wurden.

 

Foto: Alexander Holzer, Lukas Penzkofer, Laura Schedlbauer

hinten: bisherige Minis Juliane Hoffmann, Eva Maria Eidenschink mit Pfarrer John

Foto zu Meldung: Drei neue Ministranten

Christkönigssonntag und Cäcilienfeier

(20.11.2011)

Festgottesdienst mit allen Chören der Pfarrei

 

Prackenbach. Es ist schon eine ergreifende und beeindruckende Angelegenheit, wenn alle Chöre der Pfarrei Prackenbach/Krailing in der herrlich akustischen Pfarrkirche St. Georg den Gottesdienst mit schönen Liedern gestalten. Der Christkönigssonntag und zugleich der Abschluss des Kirchenjahres, den Pfarrer John Kodiamkunnel mit einem festlichen Gottesdienst beging, gab wieder Gelegenheit für einen solchen Ohrenschmaus. Man gedachte dabei in besonderer Weise zugleich der Hl. Cäzilia, der Patronin der Kirchenmusik.

 

Pfarrer John begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes alle Kirchenbesucher recht herzlich. Er bemerkte dabei, dass wir mit diesem Fest auch zum Ausdruck bringen, dass wir Jesus Christus als König unseres Lebens sehen. Jesus Christus ist unser König, weil er uns durch seinen Tod am Kreuz erlöst hat. Er herrscht über uns durch die Macht seiner Liebe, so der Geistliche weiter. Statt der Predigt verlas er den Hirtenbrief zum Christkönigssonntag des Diözesanbischofs Gerhard Ludwig Müller.

 

Neben dem Hochfest Christkönig feiert die Pfarrei traditionell mit allen Chören auch das Fest der Hl. Cäcilie. Dazu versammelte sich der Kinder- und Jugendchor Prackenbach, der Jugend- und Hausfrauenchor Krailing sowie der Kirchenchor Prackenbach-Krailing zur gemeinsamen gesanglichen Mitgestaltung des feierlichen Gottesdienstes. Dabei wurden sie von Johann Preiß an der Orgel begleitet. Die Gesamtleitung hatte die Leiterin des Kirchenchors, Regina Christof inne.

 

Pfarrer John gab weiter noch bekannt, dass ab kommenden Samstag wieder die Vorabendmesse, um 18.30 Uhr gefeiert wird. Außerdem sprach er über die vom Frauen- und Mütterverein angebotenen Adventskränze noch das Segensgebet. Nach dem feierlichen Schlusssegen stimmten die Sängerinnen und Sänger noch das Lied, passen zum Abschluss eines Kirchenjahres an: „Vergiss nicht zu danken dem Ewigen Herrn, er hat dir viel Guts getan“.

Bürgermeister Eckl: Wir müssen für den Frieden kämpfen

(13.11.2011)

Gottesdienste und Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Prackenbach, Moosbach und Krailing

 

Prackenbach. Mit Gottesdiensten und Gedenkfeiern am Kriegerdenkmal wurde auch in der Gemeinde Prackenbach am Volkstrauertag der Gefallenen, Vermisster und Kameraden der beiden Weltkriege gedacht und am Kriegerdenkmal zur steten Erinnerung Kränze niedergelegt.

 

Mit großen Abordnungen nahmen neben den übrigen Gottesdienstbesuchern die Vereine zunächst an den Hochämtern in Prackenbach und Moosbach teil, die Pfarrer John Kodiamkunnel bzw. Pfarrer Josef Drexler zelebrierten. Bei seiner Begrüßung in Prackenbach forderte Pfarrer John die Gläubigen auf, Angesichts der Vermissten und Gefallenen, für den Frieden zu beten, denn so versprach Jesus: „Bittet so werdet ihr empfangen, wer sucht, der findet und wer anklopft, dem wird aufgetan.“

 

In seiner beeindruckenden Ansprache erinnerte Pfarrer John an 65 Mill. Tote der beiden Weltkriege und noch heute, 66 Jahre nach dem 2. Weltkrieg würde es noch viele geben, die in den Kriegen teilgenommen oder ihn als Erwachsene oder Kinder erlebt haben.

Die Kriegsgräber halten das Gedächtnis an unsere Geschichte wach und wenn sie sprechen könnten, würden sie sagen, wie einst Schriftsteller Marschak zu den spielenden Kindern sagte: „bitte spielen sie nicht mehr Krieg, sondern Frieden“. Eine Lehre könnten wie dennoch aus dem Volkstrauertag ziehen, das der Geistliche in einem Beispiel verdeutlichte, als ein ehemaliger Konzentrations-Häftling eine Frau fragte, die erst nach dem Krieg geboren wurde und mit der Nazizeit nichts zu tun hatte, ob sie sich schuldig fühle, wenn sie an die deutsche Geschichte denkt. Nachahmenswert erwiderte sie: „schuldig fühle ich mich nicht, aber verantwortlich dafür, dass so etwas nicht wieder passiert.“ Dieser verantwortlichen Antwort sollten wir uns zu eigen machen, so der Pfarrer.

 

Pfarrer Josef Drexler knüpfte in seiner bemerkenswerten Ansprache zum Volkstrauertag an das Evangelium von den anvertrauten Talenten an, in dem der Herr jenen Knecht anspricht, der das eine ihm anvertraute Talent in der Erde vergrubt, um es wieder unversehrt zurückgeben zu können. Es geht hier um unseren risikobereiten Totaleinsatz für die Sache Gottes, für sein Reich der Liebe. Ab und zu einmal in die Kirche gehen, genüge da nicht und wer für Gottes Reich den Totaleinsatz seiner Kräfte und Talente scheut, der wird nicht hineinkommen, betonte der Geistliche.

 

Angesichts der Völkergeschichte stehen wir vor der nicht zu leugnenden Tatsache, dass neben dem Reich der Liebe Gottes auch das Reich seines Gegenspielers – das Reich des Bösen, steht, stellte Pfarrer Drexler zum Schluss fest und somit Abermillionen anderer ihr Leben lassen mussten. Es gibt im Grunde nur einen einzigen wirksamen Schutz gegen die Macht des Bösen und zwar, dass wir uns jeden Tag mit Gott verbünden unter dem Totaleinsatz all unserer Kräfte und Talente für sein Reich der Liebe, so der Geistliche.

 

Bürgermeister Xaver Eckl blickte in seiner Ansprache zurück auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts und erinnerte an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Der Volkstrauertag sollte darum ein Tag der Mahnung und gleichzeitig der Hoffnung sein, nämlich dass die Menschen aus der Geschichte lernen, damit sie sich nicht wiederholt.

 

Während es anderswo Krieg gibt und die Bundeswehr im Ausland in Kampfeinsätzen steht, halten wir einen Krieg in Mitteleuropa überhaupt nicht mehr möglich und manche denken sogar, dass es schon immer Krieg gegeben hat und es immer geben wird, sagte Eckl.

Doch wir dürfen nicht wegsehen und nicht stillhalten und akzeptieren, dass die Gewalt weiter wächst und uns beherrscht, so Eckl. Um den Frieden muss sich jeder selbst bemühen, am Arbeitsplatz, in der Familie und wir müssen dem Schwächeren beistehen, denn auch sie hätten ein Recht auf Einbindung.

 

Weiter behauptete Eckl, dass es so lange keinen Frieden gibt, solange Menschen unter anderem den Krieg lernen, Atomwaffen die Welt bedrohen, Hass in die Herzen gepflanzt wird und Kinder keine Liebe bekommen, wenn Menschen vereinsamt vegetieren und der einfache Bürger die Ohnmacht der Politik und die Verfehlungen der Kapitalmärkte ausbaden muss. Für den Frieden muss man kämpfen und im Andenken an die vielen Opfer den Volkstrauertag weiter begehen, damit sie nicht umsonst gestorben sind

Zum Gedenken und zur steten Mahnung legte der Bürgermeister im Namen der Gemeinde am Ehrenmal in Prackenbach und Moosbach einen Kranz nieder.

 

Stellvertretend für alle anwesenden Vereine in Prackenbach dankte Erwin Holzapfel Pfarrer John für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes und legte im Namen des Krieger- und Reservistenvereins Prackenbach einen Kranz als Zeichen innerer Verbundenheit und des Dankes nieder. Er gedachte dabei aller gefallener und vermisster Kameraden der Pfarrgemeinde, mit eingeschlossen auch der 43 Soldaten, die bei den Friedensmissionen gefallen sind, insbesondere der drei Kameraden aus Regen, die im letzten Jahr gefallen sind. Der Volkstrauertag soll auch nach 66 Jahren eine Mahnung sein und daran erinnern, dass der Friede in der Welt auch heute noch Opfer fordert.

 

Während die Vereine salutierten, ließen zum Schluss die Pfahlspatzen den „guten Kameraden“ bzw. das „Deutschlandlied“ erklingen. Abschließend dankte auch der Vorsitzende des KuSV Moosbach Stefan Obermeier Pfarrer Drexler für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes, Bürgermeister Xaver Eckl für die ergreifenden Worte, der Wache und der Musikkapelle.

Auch in der Filialkirche in Krailing gedachte man mit einem Gottesdienst der Toten und Vermissten der beiden Weltkriege, zelebriert von Pfarrer John Kodiamkunnel. mh

 

Foto in Prackenbach – Pfarrer John und BM Eckl bei seiner Rede Wache: Michael Holzapfel li und Karl Kastl

   1 -      in Moosbach li. Stefan Obermeier , BM Eckl, Pfarrer Drexler

Wache: Josef Müller, hi. Heinrich Raith, re. Robert Stelzl, hi Manfred Schlecht

  

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Ein gelungenes Weinfest mit viel Witz und schönen Liedern

(07.10.2011)

Prackenbach. Einen wunderschönen Abend erlebten die Besucher am Freitag beim traditionellen Weinfest, zu dem Pfarrer John Kodiamkunnel eingeladen hatte. Zu diesem Anlass hatten die Frauen des Pfarrheimteams den Eingangsbereich zum und im Pfarrheim herrlich dekoriert. Es lud alles zum Dableiben und zum Entspannen ein und dazu wurden beste Weine und die verschiedensten Schmankerl für die Weinfestbesucher gereicht.

 

Pfarrer John freute sich bei der Begrüßung über das bis zum letzten Platz gefüllte Pfarrheim. Ein besonderer Willkommensgruß galt Bürgermeister Xaver Eckl mit seiner Gattin Conny.

Durch das Feiern von Festen wird unsere Gemeinschaft noch stärker und lebendiger, betonte der Geistliche. Wir sitzen zusammen um miteinander zu reden und unsere Freude und unsere Sorgen zu teilen und uns  gegenseitig besser kennen u lernen, so Pfarrer John und wünschte allen Besuchern noch eine gute Unterhaltung und frohe und vergnügte Stunden.

 

Für das leibliche Wohl war mit köstlichen Schmankerln aus der Küche und süffigen Weinen für die gut gelaunten Gäste gesorgt, die das Pfarrheim-Team servierte. Während die Musik zünftige Landler, Zwiefache und Polkas aufspielte.

Es gab musikalische Leckerbissen am laufenden Band und Humor und Witz standen an diesem Abend an erster Stelle, so dass sicherlich jeder von seinen Alltagsgeschäften abschalten konnte und dazu die Lachmuskeln gehörig strapaziert wurden und eh man es sich versah, war die Zeit wie im Fluge vergangen.

Foto zu Meldung: Ein gelungenes Weinfest mit viel Witz und schönen Liedern

Erntedankfest in Prackenbach und Krailing

(02.10.2011)

Kirchenzug der Kinder in Prackenbach – Verkauf von Erntedankbroten in Krailing

 

Prackenbach/Krailing. Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Pfarrei Prackenbach am Sonntag das Erntedankfest. Am Pfarrheim in Prackenbach sammelten sich die Kleinen des Kindergartens mit ihren Eltern und viele Schulkinder mit ihren Erntekörbchen, begleitet von ihren Erzieherinnen bzw. der Lehrkraft, von wo sie von Pfarrer John und seinen Ministranten in die Kirche geleitet wurden, während Eva Maria Eidenschink den Einzug musikalisch begleitete.

 

Die Pfarrkirche St. Johannes war mit vielen Herbstblumen geschmückt und vor dem Volksaltar war eine Erntekrone mit vielen Garten- und Feldfrüchten aufgebaut. „Wir feiern Erntedank – Erntezeit ist eine schöne Zeit“ sang Eingans der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra Van Beek und Pfarrer John Kodiamkunnel richtete einen Willkommensgruß an die vielen Kinder, Eltern und Kirchenbesucher. „Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam diesen Erntedank und Familiengottesdienst feiern dürfen“, sagte er.  Wir möchten, dass es uns immer gut geht und darum danken wir heute besonders am Erntedank dem Herrgott, der immer bei uns ist und der uns alles schenkt.

 

Drei Kinder trugen die Kyrierufe vor und für die Predigt wurden von sieben Sprechern in ihren Texten die Überlegung aufgestellt, was sich die Gaben wohl für Gedanken machen würden, falls sie es könnten. Die Sonne sagt, sie schenkt allen Menschen, Tieren und Pflanzen Licht und Wärme. Das Wasser aus der Quelle kühlt in der Hitze, erfrischt alle Pflanzen und erfreut im Sommer die Kinder. Die Blume sagt, sie habe aus dem kostbaren Wasser getrunken und alle bewundern sie und riechen an ihr. Auch der Ackerboden machte sich Gedanken, aus dem alle Pflanzen und Bäume wachsen. Sie ist stolz, dass aus mir riesengroße Bäume wachsen, denn sie habe das Geheimnis des Wachstums in ihr, das Gott ihr geschenkt hat.

 

So erzählte die Tomate ihre Geschichte, die Kartoffel und schließlich noch das Brot, das leider manche Kinder achtlos auf der Schulbank liegen lassen. „Danke guter Gott“, sprach jede Lektorin nach ihrem Vers.

Bei den Fürbitten baten fünf Kinder, es mögen alle Kinder satt werden und dass wir teilen können. Auch die Kranken und jene, die auf die Ernte ihres Lebens zurückblicken wurden in die Fürbitten eingeschlossen.

 

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer John den Kindern und allen Anwesenden für die Mitfeier, insbesondere den Mesnerinnen für die wunderschön geschmückte Kirche, den Ministranten sowie der Chorgruppe die von Eva-Maria und Simon Eidenschink auf dem Keyboard bzw. Gitarre begleitet wurden und ermahnte schließlich die Kinder, immer das Tischgebet zu beten, denn dadurch wird alles gesegnet, was wir essen.

Ehe Pfarrer John den Segen erteilte, segnete er alle Erntegaben und die Ernte-Semmel, welche nach dem Gottesdienst verteilt wurden.

 

In der Filialkirche Krailing gestaltete der Jugendchor Krailing musikalisch sowie die Kath. Landjugend den Gottesdienst sehr feierlich mit. Die KLJB verkaufte im Anschluss an den Gottesdienst Erntedankbrote für

 

Foto: 1 – Einzug, 2 – Kinder beim Einzug, 3 – Sprechspiel (Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerline Zweck, Denise Lummer, Laura Schedlbauer, Hans Haimerl und Oberministrantin Saskia Haimerl), 4 – Erntealtar, 6 – Kinder bei den Fürbitten,  7 – Segnung der Erntegaben

Foto zu Meldung: Erntedankfest in Prackenbach und Krailing

Ein herzliches Willkommen dem neuen Seelsorger

(04.09.2011)

Festlicher Empfang für Pfarrer John Kodiamkunnel (45) – Nehmt mich als einen von Euch an

 

Prackenbach. Das Wetter meinte es noch einmal ganz besonders gut, als am Sonntag-Abend die Pfarrei Prackenbach und Krailing ihren neuen Pfarrherrn John Kodiamkunnel in Empfang nahmen. Vor dem Pfarrhof, wo er bereits mit einigen Prackenbachern, insbesondere Bürgermeister Xaver Eckl freundliche Begrüßungsworte wechselte, hatten sich mit ihm und Dekan Josef Renner, Nachbarpfarrer Josef Drexler auch noch neun indische Amtskollegen und zwei Ordensschwestern eingefunden.

 

Ein festlicher Kirchenzug, angeführt von den Pfahlspatzen und 24 Ministranten bewegte sich die Geistlichkeit, Bürgermeister Xaver Eckl, Gemeinderat und Ehrengästen sowie sämtlichen Vereinen und Gremien, durch die Ringstraße zur Pfarrkirche St. Georg. Glockengeläut aller Kirchenglocken und ein gewaltiges Orgelspiel geleitete sie in die schön geschmückte Kirche.

 

Nach einem Willkommensgruß von Lukas Kellermeier (wir berichteten in der Dienstagausgabe) begrüßte Kirchenpfleger Ferdinand Klement im Namen der Pfarrfamilie, des Pfarrgemeinderates und der beiden Kirchenverwaltungen von Krailing und Prackenbach den neuen Pfarrer und hieß ihn recht herzlich willkommen. Dass sich das Herz der Prackenbacher und Krailinger bereits aufgetan hätte, zeige an der großen Beteiligung und Ehrerweisung beim Kirchenzug und das gefüllte Gotteshaus, meinte Klement. Er versprach auch, dass ihm die Pfarrfamilie helfen will, dass ihm Prackenbach zur zweiten Heimat wird und er möge seine neuen Schäflein annehmen, wie sie sind und meinte: „Seien sie mit uns Waldlern etwas großzügig und sehen sie uns das Eine oder Andere bitte nicht nach.“

 

Dann warb er bei der Pfarrfamilie, bei allen Gremien  und der politischen Gemeinde für eine vertrauensvolle gute und harmonische Zusammenarbeit. Auch dankte er dem Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller für die rasche Wiederbesetzung der Pfarrei und lud alle Kirchenbesucher für den Schluss des Gottesdienstes zu einem Stehempfang ein.

 

In seinem Grußwort erinnerte Bürgermeister Xaver Eckl an die Verabschiedung von Pfarrer Johann Christian Rahm vor einer Woche, das mit schwerem Herzen stattfand. Er rief die ganze Pfarrfamilie auf, den neuen Pfarrer wie seinen Vorgänger fest zu unterstützen und wünschte ihm Freude in seiner neuer Gemeinde und frohes Wirken. Schließlich sicherte er Pfarrer John von Seiten der politischen Gemeinde volle Unterstützung zu.

Bevor vom Chor das Ave Maria erklang, überreichten auch die Ministranten Blumen für den geistlichen Herrn und meinten: „Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit ihnen.“

 

Dekan Josef Renner stellte anschließend der Pfarrfamilie ihren neuen Seelsorger vor und erzählte über sein bisheriges Leben und seine Wirkungsstätten. Zum Priester wurde er 1994 geweiht. Der Vinzentiner arbeitete dann in einem Exerzitienheim in Bombay, war sechs Jahre als Dozent an der Uni, im Priesterseminar und als Seelsorger in Kerala, wo er 1968 geboren ist. 2002 kam Pfarrer John nach Deutschland und wirkte als Pfarrvikar in Mitterteich. Ab 2005 betreute er als Pfarradministrator die Pfarreien Zell, Altmühlmünster und Mühlbach im LK Kelheim.

Dann leitete Dekan Renner zum feierlichen Gottesdienst über, den der Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Anette Fraundorfner mit den Solistinnen Anna Bartl und Ramona Höcherl in einmaliger musikalischer Manier ausschmückten. Die Sandner-Orgel bediente an diesem Tag Ulrike Altmann.

 

In seiner Predigt erinnerte dann der Dekan an die Lesung, die von unserer Berufung, auf das Wort Gottes zu hören und Verantwortung für den Nächsten zu übernehmen, erzählte. Alle in der Pfarrei Prackenbach tragen als Getaufte und Gefirmte Verantwortung dafür, dass Gottes Wille gelebt wird, der Geist der Liebe und der Verständigung. „Alle sind verantwortlich, dass sich jeder wohl fühlt, dass die einzelnen Ermutigung erfahren und gerne mitarbeiten am Aufbau der Gemeinde Christi“, so Dekan Renner.

 

Auch Bayern ist inzwischen Missionsland geworden, betonte der Dekan weiter. Dass Pfarrer John aus Indien kommt, zeigt deutlich, wie schwach in unserer Diözese der Glaube geworden ist. Er bat die Christen, sich selber zu fragen, „Was kann ich tun, dass mein Glaube tiefer und echter wird? Packt mit an und helft eurem Pfarrer lebendige Seelsorge aufzubauen, ermahnte der Geistliche. Ein neuer Pfarrer, ein Neuanfang ist immer eine neue Chance, manches besser zu machen. So wünschte er dem Pfarrer und der ganzen Gemeinde, die Fülle des Heiligen Geistes, die ansteckt und begeistert.

 

„Der Herr segne dich, der Herr behüte dich, er wende dir sein Angesicht zu...“ sang der Chor als Schlusslied zu dem eindrucksvollen Gottesdienst. Bevor Pfarrer John allen seinen Segen erteilte, begrüßte er alle, insbesondere seine Priesterkollegen, Bürgermeister Eckl, Kirchenpfleger Klement, Ehrengäste, Schwestern und Bruder und bot allen im Gotteshaus seine herzlichsten Größe an. „Es ist mir eine große Freude, zu euch kommen zu dürfen im Namen Jesu Christ, dessen Jünger ich bin, um euch seine Liebe und Erlösung in seinem Namen zu verkünden und ich freue mich, bei euch zu sein, wenn ihr wollt, einige Jahre in Prackenbach und Krailing zu verbringen. Er dankte Dekan Renner, der die Hl. Messe mit ihm gefeiert hat und für die klaren und ermunternden Wort sowie Pfarrer Josef Drexler, mit dem er in Zukunft zusammenarbeiten wird.

 

Sein Dank galt auch dem Kirchenpfleger Ferdinand Klement für die herzlichen Worte und Lukas Kellermeier für das schöne Gedicht. Dankend erwähnte er auch Bürgermeister Eckl für den freundlichen Willkommensgruß im Namen der Gemeinde. Er dankte auch allen Gemeindemitgliedern, die gekommen sind und die mit ihm Gottesdienst gefeiert haben. Es war ihm auch noch ein Bedürfnis, Kirchenpfleger, Mesner und allen Helfern zu danken, die sich schon im Vorfeld für die Organisation bemüht haben.

 

„Ich gehöre jetzt zur Pfarrei Prackenbach/Krailing und zur Gemeinde, sagte Pfarrer John schließlich. Ich bin einer von euch in der großen Pfarrfamilie als Familienmitglied. Um eine lebendige Pfarrfamilie bitten wir Jesus Christus um seine Fürsprache, wenn wir alle zusammen bleiben, schaffen wir alles, sagte er und zusammen schickten sie noch mit einem „Gegrüßest seist du Maria“ einen Gruß zur Muttergottes und baten sie um ihren Beistand.

 

Nach einem gewaltig gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ zog anschließend die Geistlichkeit aus der Kirche und die Kirchenglocken grüßten noch lange den neuen Pfarrer. Die Kirchenbesucher folgten der Einladung von Ferdl Klement und trafen sich am Pfarrheim zum Stehempfang, wo die Pfarrfamilie einen heiter und freundlich gestimmten Pfarrer John erlebten, der mit ihnen plauderte und mit einem Gläschen auf eine gedeihende Zukunft anstieß.

 

Foto: Pfarrer John und Lukas Kellermeier

Foto zu Meldung: Ein herzliches Willkommen dem neuen Seelsorger

Pfarreiübergabe an Pfarrer Johann Kodiamkunnel durch Pfarrer Rahm

(31.08.2011)

Feierliche Einführung des neuen Seelsorgers am Sonntag

 

Prackenbach. Nach der Verabschiedung von Pfarrer Johann Christian Rahm am vergangenen Sonntag stand nun am Mittwoch, 31. August 2011 um 12.00 Uhr die offizielle Übergabe der Pfarrei an den neuen Pfarrherrn John Kodiamkunnel an sowie die Signatur der beiden Pfarrer im Goldene Buch der Pfarrei.

 

Dazu stand eine Checkliste für einen Pfarrerwechsel bereit, welche durch die beiden Priester abgearbeitet werden musste. Neben der Übergabe der verschiedensten Pfarrbücher: Inventarverzeichnisse, Stipendienbücher und Zusammensetzung des Pfarrgemeinderates wurden auch die Besonderheiten im Ablauf des Kirchenjahres besprochen. Außerdem Akten, die Verwaltung betreffend wie die Mitarbeiter (Mesner, Kirchenmusiker, Reinigungspersonal usw.), die Kirchenverwaltungsmitglieder und Protokollbücher, der Pfarrei in Prackenbach, wie auch in Krailing. Verzeichnisse aller Gebäude und Liegenschaften der Kirchenstiftung und zuletzt die Übergabe aller Schlüssel, nebst Schlüsselverzeichnissen für die beiden Kirchen St. Peter und Paul in Krailing und St. Georg in Prackenbach, Pfarrheim und Pfarrhof.

 

Am kommenden Sonntag steht nun die feierliche Einführung auf dem Programm. Dazu laden neben Pfarrer John auch der Pfarrgemeinderat sowie die beiden Kirchenverwaltungen von Krailing und Prackenbach ein.

Alle Gäste, Vereine aus der Pfarrei sowie die Pfarrangehörigen treffen sich um 18.30 Uhr beim Pfarrhof zur Aufstellung zum Kirchenzug, der durch die Ringstraße zur Pfarrkirche führt. Um 19.00 Uhr findet dann die feierliche Einführung des neuen Seelsorgers durch Dekan Josef Renner statt. Für diese Feier sind alle Pfarrangehörige und Gäste eingeladen. Außerdem bitten die Organisatoren, die Häuser zu schmücken und zu beflaggen.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Pfarrangehörigen und Gäste im und um das Pfarrheim zu einem Stehempfang eingeladen.

 

Foto:

Pfr. Rahm unterzeichnet seine Verabschiedung im Goldenen Buch der Pfarrei

Foto zu Meldung: Pfarreiübergabe an Pfarrer Johann Kodiamkunnel durch Pfarrer Rahm

15 Jahre Pfarrer in Prackenbach mit Filiale Krailing – Als sehr guten Freund schätzen gelernt

(28.08.2011)

Bewegende Würdigung von Pfarrer Johann Christian Rahm zu seiner Verabschiedung -

Großes Lob für die scheidende Mesnerin Rosa Schedlbauer nach 16 Jahren zuverlässigen Dienstes

 

Prackenbach. Eine großartige Verabschiedungsfeier hat die Pfarrfamilie Prackenbach am Sonntag ihrem beliebten Pfarrer Johann Christian Rahm ausgerichtet, der nach 15 Jahren seines segensreichen Wirkens „in ein neues Land“ ziehen muss. „Alles hat seine Zeit...“ dieses Zitat aus der Bibel wählte er als Leitgedanken seiner Begrüßung in der überfüllten Pfarrkirche St. Georg, wo er einen wahrlich feierlichen und eindrucksvollen Gottesdienst gestaltete. Mit eingeschlossen war dabei auch die Verabschiedung von Rosa Schedlbauer, die 16 Jahre treu und zuverlässig den Dienst als Mesnerin versah.

 

Angeführt von den Pfahlspatzen und 24 Ministranten (aus Prackenbach und Krailing) formierte sich der Kirchenzug mit Pfarrer Rahm, den Verantwortlichen der Pfarrei, Ehrengästen und sämtlichen Vereinen aus Prackenbach und Krailing vom Pfarrhof über die Ringstraße zur Pfarrkirche, die mit herrlichen Sonnenblumen ausgeschmückt war. Um den Hochaltar reihten sich 10 Fahnen, die mit den Ministranten ein vollendetes Bild abgaben. Der Gottesdienst, bei dem Gerlinde Zweck Lesung und Fürbitten vortrug, wurde eindrucksvoll vom Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Regina Christof musikalisch ausgeschmückt. Zum Eingang sangen sie das zum Tag passende Lied: „In Gottes Hand liegt unsre Zeit“. An der Orgel spielte Hans Preiß und auf ihrer Querflöte begleitete Judith Christof.

 

Als Symbol für seine Ansprache zeigte Pfarrer Rahm den Anwesenden die Bibel, die er mit dem Buch des Lebens verglich, darin Weg und Geschichten der Menschen mit Gott aufgezeichnet sind, erzählte er. Es seien Mutmach-, Hoffnungs-, Trost- und Zukunftsgeschichten. „Damit durften wir 15 Jahre gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen und gemeinsam unsere Glaubensgeschichte schreiben“, so Pfarrer Rahm. 

 

Prackenbach und Krailing sei ihm zur Heimat geworden, mit allem was dazu gehört, gestand er mit wehmütiger Stimme. Die Natur und vor allem die Herzen der Menschen, die er ins Herz geschlossen habe,  ob Jung oder Alt, ein Paradies, in dem er sich „pudelwohl“ fühlte. So bliebe ihm zum Schluss nur ein schlichtes Vergelt´s Gott zu sagen. Wenn er  auch wie Abraham in ein neues Land ziehen müsse, versprach er, dass er die eine Hälfte seines Herzens in Prackenbach lässt, denn er habe sie alle liebgewonnen.

 

Zu diesem Paradies haben viele Menschen mitgeholfen, sagte Rahm weiter. Dazu gehöre Rosa Schedlbauer die 16 Jahre treu und zuverlässig den Dienst als Mesnerin versah und die nun in Ruhestand geht. In seiner Laudatio bezeichnete er sie als die Mutter der Pfarrei, die Ersatzmutter des Pfarrers und Rückgrat der Pfarrheimfeen. Neben einem Geschenk und einem Vergelt´s Gott meinte er: „Ich werde sie sehr vermissen“.

 

Nach dem Schlussgebet folgten die Ansprachen mehrerer Redner, die Pfarrer Rahm für sein 15-jähriges Wirken mit würdigen Worten bedachten. Den Anfang machte Kirchenpfleger Ferdinand Klement, der sich anfangs für die vielen Gäste und Abordnungen bedankte, die dem geschätzten Pfarrer die Ehre erwiesen haben und schloss sich den lobenden und ehrenden Worten des Pfarrer für die scheidende Mesnerin Rosa Schedlbauer an und dankte ihr im Namen des PGR und der Kirchenverwaltung und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute vor allem Gesundheit und Gottes Segen. Er überreichte ein Foto, auf dem sich alle verewigten, mit denen sie zusammen gearbeitet hatte. Eine Dankurkunde und eine Mesner-Ehrennadel in Bronze schickte der Vorsitzende des Diözesanverbandes der Mesner. 

 

Klement erinnerte in seinem Laudatio für Pfarrer Rahm an die Freude, mit der er in Prackenbach einzog, die heute noch anhält, daraus sich Freundschaften gebildet hätten, behauptet Klement. Rückblickend erinnerte er an vielen Neuerungen, bei denen Pfarrer Rahm als nimmermüder Motor wirkte: Kinder- und Jugendchöre sind entstanden, Kirchenchöre wurden aktiviert und Organistinnen und Organisten und Chorleiterinnen herangebildet. Die ersten krönenden Früchte gab durch die Pfarrangehörigen stark mitfinanzierende Kirchenorgel in Prackenbach und Krailing. Adventkonzerte, Maisingen und viele  Konzerte wurden einstudiert, das auf die Mitinitiative von Pfarrer Rahm zurückzuführen ist, wofür Klement im Namen der Chorgemeinschaft herzlich dankte.

 

Klement erinnerte auch, dass die Jugendarbeit durch Rahm aktiviert wurde. Auch die monatlichen Seniorentreffs wurden ins Leben gerufen, welche im letzten Jahr ihr 10-jähriges feiern konnten. Für die Kleinkinder wurde im Pfarrheim ein Raum geschaffen und die jährliche Kinderchristmette sei seit her nicht mehr weg zu denken. Auch die Osternacht um 5.00 Uhr sei trotz aller Skepsis dankbar angenommen worden und großer Beliebtheit erfreute sich der jährliche Berggottesdienst beim Aussichtspunkt in Igleinsberg.

 

Klement zeigte unter anderem auch die größeren Projekte auf, die in den 15 Jahren entstanden sind. Dazu gehören die Friedhoferweiterung in Krailing, eine kleine Kirchenrenovierung und die Anschaffung einer neuen Schädlerorgel in Krailing und einer Sandtner Orgel in Prackenbach.

 

Schließlich bedankte sich Klement bei Pfarrer Rahm im Namen der gesamten Pfarrfamilie für seine wertvolle Arbeit und das segensreiche Wirken und bei den Eltern des Pfarrers, wobei Antonie Preisler als Zeichen der Wertschätzung an Frau Rahm ein Rosengebinde überreichte. Für seine Arbeit in Aiterhofen/Geltolfing wünschte er Pfarrer Rahm eine glückliche Hand, Gottes Segen und Gesundheit mit dem Wunsch, er möge Prackenbach gelegentlich besuchen.

Als Zeichen den Dankes und der Wertschätzung überreichten er ihm im Namen des PGR und der Kirchenverwaltung Prackenbach/Krailing einen Laptop, den er sicherlich Privat, schulisch und kirchlich gut gebrauchen könne.

 

Für die Gemeinde Prackenbach sprach Bürgermeister Xaver Eckl von 10-jähriger fruchtbarer Zusammenarbeit mit Pfarrer Rahm. Wenn auch heutzutage die Arbeit eines Pfarrers schwierig ist, wenn Nachwuchssorgen, Kirchenaustritte sich mehren, war Pfarrer Rahm immer frohen Mutes und ging optimistisch und unbeirrt mit den Pfarrangehörigen den Glaubensweg weiter und erfüllte mit Hingabe die seelsorgerische Arbeit, bemerkte Eckl. „Bei allen Veranstaltungen strahlten sie Freude und Liebe gegenüber den Mitmenschen aus“, betonte Eckl weiter. Diese schönen Stunden werde ich vermissen, gesteht Eckl.

Die Pfarrei verliert mit Pfr. Rahm einen beliebten Seelsorger, der uns in den Jahren ins Herz gewachsen ist. Darum schmerzt uns dieser Tag sehr und auch sie gehen mit Wehmut – das weiß ich“ sagte Eckl. Er dankte auch im Namen der Gemeinde den vielen Helfern der Pfarrgemeinde, die den Geistlichen stets unterstützt haben und verband damit die Hoffnung, dass sie auch den Nachfolger von Anfang an in ähnlicher Weise unterstützen.

 

Für sein segensreiches Wirkten, ob in der Schule, im Kindergarten dankte Eck dem scheidenden Seelsorger im Namen aller Gemeindebürger von ganzem Herzen. Auch für die aufopfernden Stunden die er den kranken Mitbürgern und den in schwierigen Lebenslagen, zukommen ließ und sprach damit die Hoffnung aus, dass er auch im neuen Wirkungskreis so viel Freude an seiner Aufgabe habe.

Eckl bat ihn, dass er in regelmäßigen Abständen wieder nach Prackenbach kommen, vielleicht die jährliche Bergmesse zum Anlass nehmen möge und wünschte Gesundheit, Glück und Gottes Segen. 

 

Nach einem Lied des Kirchenchores trat Alfons Krieger, Vorsitzender der FF an den Ambo, der als Vertreter aller Vereine der Pfarrei einige Dankesworte an Pfarrer Rahm richtete. Er blickte zurück ins Jahr 1996, als Pfarrer Rahm in Prackenbach den ersten Gottesdienst feierte. Seit dem seien 15 lange oder auch kurze Jahre verflossen, „in denen wir sie in den unterschiedlichsten Situationen des Vereinslebens erfahren durften“, sagte Krieger. Er zählte verschiedene Veranstaltungen, Festlichkeiten und Trauerfälle auf, wo Rahm stets für jeden Verein und für jeden da war. „In dieser Zeit haben wir sie nicht als Seelenhirte kennen und schätzen gelernt, sondern auch als einen sehr guten Freund“, bemerkte Krieger und meinte: „Sie werden uns sehr fehlen“ und sprach ihm einfach ein „Danke“ aus.

 

Dann erinnerte Krieger an einige Neuerungen, welche Pfarrer Rahm in die Pfarrei eingebracht hatte, unter anderem eine Fackelmaiandacht und eine Radlmaiandacht. Und weil das Fahrrad nicht mehr neuerem Datum ist, hätten alle kirchlichen und weltlichen Vereine der ganzen Pfarrei und die Gemeinde zusammen gelegt und Rahm als Abschiedsgeschenk und als Dank ihrer Wertschätzung und guten Freundschaft ein Trekking-Fahrrad mit auf dem Weg gegeben. Krieger meinte: Er möge dran denken, dass mit dem Fahrrad von Aiterhofen aus, über ein paar kleine Berge und Täler es keine Schwierigkeit bedeute, die Freunde in Prackenbach zu erreichen, auf das man sich sehr freuen würde. Krieger schloss mit den guten Wünschen für seine neue Wirkungsstätte, dass er nette und verständige Menschen findet, eine glückliche Hand und Gottes reichsten Segen. Auch eine große Fotoarbeit zur Erinnerung wurde gefertigt, in dem sich jeder Verein und die Gemeinde mit einem Erinnerungsbild verewigten, für das ebenfalls die genannten Sponsoren verantwortlich zeigten.

 

Schließlich wollten auch die Ministranten einige Worte an ihren scheidenden Seelsorger richten, der in den Jahren sehr unterschiedliche Ministranten betreut und ausgebildet habe: „Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht“, behaupteten sie. Sie waren für jeden Spaß zu haben, doch sie wussten auch, wann Schluss sein musste, behaupteten die Minis. Den ein oder anderen fällt der Abschied schon sehr schwer, meinten sie und symbolisierten es mit einer Perlenkette, die gerissen ist und die Perlen auf dem Boden fielen und auch der Faden liege nun sinnlos am Boden. Sie hatten auch ein Geschenk vorbereitet, einmal das Foto von den Prackenbacher und Krailinger Ministranten sowie ein Bild, das beim ersten Betrachten nicht viel aussagt, so eine Ministrantin. Dann erklärte sie die Symbolik des Bildes, das Stationen im Leben von Pfarrer Rahm widerspiegeln. „Sie sehen darin ihr Leben oder die der neuen Pfarrei als Herausforderung und als neues Abenteuer und die Zeit bei uns als ein Kapitel im Buch ihres Lebens.

Dann bedankten sie sich für die schöne Zeit und versprachen: „Wir werden sie nie vergessen, denn für immer haben sie einen Platz in unserem Herzen“.

 

Auch Mesnerin Rosa Schedlbauer wurde in ihren Dankesworten bedacht: „du warst immer da und hast jederzeit geholfen, wenn jemand Probleme hatte oder traurig war. Rosa war immer da! Als Geschenk überreichten sie ihr ein Foto von den Ministranten: „dass du uns nicht vergisst“, betonten sie. Sie und Pfarrer Rahm hätten ihnen eine wunderschöne Zeit bereitet, wir werden sie nicht vergessen.

Als Abschluss stimmten sie unter der Leitung von Margit Eidenschink in Begleitung von Simon Eidenschink auf seiner Gitarre ein Lied an, in dem es immer wieder hieß: „Sie waren immer für uns da, vergessen werden wir sie nie“.

 

„Pfüad Di`Gott, mach´s guat“ hieß es zum Schluss in dem Gedicht, in dem Franz Mothes in seiner unverfälschten Art alle Aufgaben des Priesterlichen Alltages einerseits und die guten Wünsche in der neuen Wajt einbaute. Einige Kostproben aus dem Gedicht, wo es unter anderem heißt:

Man hört so oft, auf dera Wajt, daß ebba kimmt und ebba gajt. Bei manche frogt ma´nix dano´, bei Andre, do geht eahm wos o!  … Vay Leut san heut scho´nimmer do, warst Wegbegleiter eah zum Gro´!.. Host sie beschützt, vor´m Satan seiner Wuat, de sogn´n vo´eant umma no`: Pfüat Gott, mach´s guat!“..

Mir wünsch´n, dass a´moi in Deiner neuen Wajt, Dir g´wiß auf koan Fall dreckig gajt! Dass Stress und Ruah im Ausgleich stehn´ga und daß´ma öfter zamm no´kemma.!

Nach jedem Laudation der einzelnen Redner bekräftigten alle Gottesdienstbesucher die Worte mit einem langanhaltenden Applaus.

Bevor Pfarrer Rahm zum Schluss allen seinen Segen spendete, bedankte er sich gerührt für die vielen Geschenke sowie Worte der einzelnen Redner. „Ich habe mich sehr gefreut, Vergelt´s Gott dafür“, ich werde sie nicht vergessen, sagte er, denn ein Teil meines Herzens bleibt in Prackenbach, gestand er und ich hoffe auf ein oftmaliges Wiedersehen“.

 

Im Anschluss des feierlichen Gottesdienstes traf man sich im und um das Pfarrheim zum gemeinsamen Mittagessen.  

Foto zu Meldung: 15 Jahre Pfarrer in Prackenbach mit Filiale Krailing – Als sehr guten Freund schätzen gelernt

Kräuterbüschel-Weihe in den Pfarreien

(15.08.2011)

Von Urlaubsgeistlichen Pfarrer Mathew Jacob gesegnet

 

Prackenbach/Moosbach. Für den Monat August vertritt Pfarrer Mathew Jacob Choorapoikayil die Pfarreien Prackenbach und Moosbach.

Wie zum Fest Mariä Himmelfahrt üblich, wurden vor Erteilung des Segens die mitgebrachten Kräuterbüschel, welche vom Kath. Frauen- und Mütterverein Prackenbach/Krailing sowie vom Kath. Frauenbund Moosbach/Altrandsberg am Vortag mühevoll gebunden wurden, gesegnet. Dazu wurden die verschiedensten Kräuter nach einer bestimmten Zahlsymbolik verwendet. So steht die Kräuterzahl sieben für die Wochen- oder Schöpfungstage, die zwölf für die Apostel oder die Stämme Israels oder die Zahl vierzehn für die Zahl der 14 Nothelfer. Auf alle Fälle sollte von den Kräutern die Königskerze, Johanniskraut, Wermut, Beifuss, Schafgarbe, Kamille, Baldrian und das Eisenkraut Verwendung finden. Pfarrer Mathew Jacob dankte zum Schluss des Gottesdienstes für die Mitfeier und wünschte noch einen schönen Feiertag.

 

Foto: Segnung der Kräuterbüschel in der Pfarrkirche St. Georg  

Foto zu Meldung: Kräuterbüschel-Weihe in den Pfarreien

Der Kinder- und Jugendchor nahm Abschied von Pfarrer Rahm und ihrer Leiterin

(24.07.2011)

Herr halte du deine Hand über uns“

 

Prackenbach. „Das Himmelreich ist kostbar wie ein Schatz, schön wie eine Perle und zugleich alltäglich- notwendig wie ein Fischernetz“. Mit diesem Gleichnis eröffnete Pfarrer Johann Christian Rahm am Sonntag den Gottesdienst zum 17. Sonntag im Jahreskreis und ermutigte dabei die Kirchenbesucher, das „Himmelreich“ mitten im eigenen Leben zu entdecken.

 

Am Hochaltar standen 21 Kinder vom Prackenbacher Kinder- und Jugendchor mit Margit Eidenschink als Verstärkung. Unter der Leitung von Anna Bartl gestalteten sie mit ihren schönen Beiträgen den Gottesdienst musikalisch mit, begleitet von den Instrumentalisten Eva Maria und Simon Eidenschink am Keyboard bzw. auf der Gitarre und verabschiedeten zum Schluss ihre langjährige Leiterin sowie ihren beliebten Pfarrer Rahm.

 

Mit „Herr halte du deine Hand über uns“ baten sie zur Eröffnung der Messfeier und gaben mit ihren weiteren wunderschönen Liedern, die sie sogar mit einem Beitrag in englischer Sprache ergänzten, ihr Bestes zur Ehre Gottes.

 

Seine Predigt stellte Pfarrer Rahm unter das Thema „Himmelreich“ und erzählte dabei einen Witz von einem Fußballer, der fragt, ob im Himmel eigentlich auch Fußball gespielt wird. Oder ein begeisterter Motorradfahrer wollte wissen ob man im Himmel Motorradfahren kann? Das Reich Gottes war auch das große Thema Jesu, der in Bildern und Gleichnissen sprach, denn keines könne ganz erklären, wie es mit dem Himmelreich ist, bemerkte Pfarrer Rahm.

 

Für uns ist Himmelreich etwas, was weit weg von uns ist, sagte Rahm weiter, nämlich das Leben nach dem Tod. Jesus aber meint damit etwas, was hier und jetzt beginnt. Darum benützt Jesus auch immer wieder das Bild von einer Hochzeitsfeier. In der Freude kommt für ihn anscheinend viel von dem zum Ausdruck, was Himmel ist, was echtes Leben heißt. Dann knüpfte Rahm an das Evangelium an, wo es heißt, dass es mit dem Himmelreich wie mit einem Schatz ist, der in einem Acker vergraben war und ein Mann entdeckte. Er verkaufte alles, was er besaß und kaufte den Acker. Die Wichtigkeiten ändern sich dabei, wenn Gott in Berührung kommt, ergänzt der Prediger. Äußerlich bleibt alles gleich, aber innerlich wird dabei etwas anders.

 

Wir alle kennen Situationen wo wir so voller Glück waren, dass alles andere nebensächlich erschien, erzählt der Pfarrer weiter. Verliebte, die auf Wolken schweben, Eltern, die zum ersten Mal ihr Kind auf dem Arm halten, ein grandioses Naturerlebnis oder vom Arzt nach Tagen des Banges zu hören: es ist alles in Ordnung. Wir können uns gegenseitig nichts Besseres wünschen, als immer wieder solche Erfahrungen, wo der Himmel die Erde berührt, betonte Rahm, denn sie lassen uns etwas ahnen von dem großen Fest, das Gott am Ende für uns bereithält.

 

Nach dem Segen dankte Pfarrer Rahm dem Kinder- und Jugendchor für die musikalische Begleitung, das sie sehr schön gemacht hätten und die Kirchenbesucher dankten es ihnen mit ihrem Applaus. „Das ihr wie immer so gut ward, sei das Verdienst der Leiterin Anna Bartl, welche den Kinder- und Jugendchor seit Freitag, 24. Januar 1997 betreute und leitete“, sagte anschließend dankend Pfarrer Rahm, die ihr Amt nun nach 15 Jahren quittierte. „ Sie haben nicht nur unzählige Gottesdienste mitgestaltet, waren beim Weihnachtskonzert und beim Gedenkgottesdienst der FF präsent und noch vieles mehr“. Dann zählte er die vielen Stunden auf, wo die Familie sie entbehren musste und errechnete insgesamt 1360 Stunden, besser gesagt ein halbes Jahr ununterbrochen, wo sie ehrenamtlich Dienst zur Ehre Gottes leistete. Im Beisein der Pfarrgemeinderatssprecherin Antonie Preisler überreichte er ihr ein Erinnerungsbild. Eine Urkunde schickte auch der Diözesanbischof Gerhard Ludwig und ein Blumengebinde gab es von den Kindern.

 

Da es der letzte Gottesdienst war, den der Kinderchor mit Pfarrer Rahm vor seinem Abschied feierte, sprach auch Anna Bartl bewegende Dankesworte für den Seelsorger für die 15 Jahre der guten Zusammenarbeit und meinte, er wäre immer für sie dagewesen und im übrigen war es eine schöne harmonische Zeit. „Halten sie uns in guter Erinnerung“, bat sie und wir hoffen, dass es weiter geht. Auch die Kinder überreichten einzeln an Pfarrer Rahm ein Sträußchen Blumen mit einem rührenden „Danke“.

 

Treffend für dieses Feier sangen die Kinder schließlich: „Ich wünsche dir, dass Gott dein Leben leite, dass er dir Stärke gebe Tag um Tag, dass er Hände des Erbarmens breite auf, was da war und kommen mag.

Foto zu Meldung: Der Kinder- und Jugendchor nahm Abschied von Pfarrer Rahm und ihrer Leiterin

Die Senioren verabschiedeten Pfarrer Rahm

(14.07.2011)

Ein geschmücktes Efeu-Bäumchen als Dankeschön

 

Prackenbach. „Ich hoffe, dass er uns auch weiterhin treu bleibt“, diesen Wunsch hatte die Chefin des Seniorenkreises Gerlinde Zweck zum letzten Seniorenkreis mit ihrem Pfarr- und Hausherrn Johann Christian Rahm am Donnerstag im Pfarrheim.

 

Gut 10 Jahre sind es bereits, dass der Seniorenkreis ins Leben gerufen wurde und den Pfarrer Rahm stets wohlwollend begleitet hat. Und wer könnte die schöne Zeit in Worten besser ausdrücken, als Franz Mothes, der zur Verabschiedung ein paar treffende Zeilen niederschrieb und dabei pfüad Gott und Gajts Gott auf ihre Weis ausdrückte und dazu meinte: „Es tuat uns im Herz scho a wengerl weh: Lass´ma Eahna ungern auf Oitahofa geh!“

 

Dass es nicht gar so wehmütig wurde, hatte Mothes auch einige Verse zum schmunzeln eingebaut über so manche lustige Begebenheiten, als Pfarrer Rahm zum Beispiel in Passau „an Rollstuhl braucht hat und weil de Weihnachtstreffen, wenn auch guat, allweil recht lang dauern tuat.“

Weiter schreibt Mothes, dass dem Pfarrer für „d Senioren nix z´schwaar war und in der Küch´n  er oft gewissermaßen zwoa Spülmaschinen ersetzte. Aber es hot nix gebn, sei Herz für de Senioren is immer offa g´wen. So wünschte er ihm in da neia Pfarrei, dass er sich leicht und glei eingewöhnen könnt.“

 

Dann überreichte Gerlinde Zweck und Helga Pritzl an Rahm ein geschmücktes Efeu-Bäumchen, „dass sie no oft an dö oit´n Prackerbecker denka“ so Mothes in seinem Gedicht weiter. Das Präsent wurde ausgeschmückt mit a poor klane g´stickte Beutl´n und do ham´ma a wen´g a Wee´gajd drinn, sagt Mothes. Das Bäumchen zierte zudem  ein Kreuz mit einem Gedicht von Eugen Roth, Herzen als Symbol, dass er immer wieder willkommen ist, ein Kreuz mit Sonne, was bedeutet, dass sich auch die schweren Sachen nicht vermeiden lassen, aber doch immer wieder die Sonne aufgeht. Schließlich weiße Schleifen, die einem Heimkehrer lt. einer Geschichte bedeuteten, dass er wieder willkommen ist. Letztendlich hing noch Schokolade am Bäumchen als Nervennahrung.

 

Gerührt dankte Pfarrer Rahm allen Senioren, die in all den Jahren die Treue gehalten haben. „Das alles wäre nicht möglich gewesen, hätten wir nicht die Pfarrheimfeen gehabt, es ist nicht mein Verdienst, sondern ihrer aller. „Ich werde sie in aller bester Erinnerung behalten“, versprach er allen Anwesenden.  Dann bedankte er sich bei den Pfarrhausfeen für das wunderschöne Geschenk und Franz Mothes für die wohlmeinenden Worte. Es war sehr schön bei den Senioren und ich habe mich wie in einer Familie sehr wohl gefühlt. Dann bat er sie, sie mögen seinen Nachfolger auch so gut aufnehmen, wie ihn und lud sie ein, ihn in Aiterhofen auch einmal zu besuchen.

 

Foto: Gabriele Klement, Helga Pritzl, Thekla Holzapfel, Pfarrer Rahm, Gerlinde Zweck und Antonie Preisler

Foto zu Meldung: Die Senioren verabschiedeten Pfarrer Rahm

Fünfter Berggottesdienst am Aussichtspunkt

(06.07.2011)

Pfarrer Rahm und die Grüabig´n luden ein

 

Prackenbach/Igleinsberg. Das Wetter war wie bestellt, die Natur nach dem Gewitter wie gemalt und aufatmend, als Pfarrer Johann Christian Rahm am Mittwochabend am Aussichtspunkt, dem herrlichen Fleckchen Erde seitwärts der Kesselbodenkapelle bei Igleinsberg, den 5. Berggottesdienst feierte. An die 100 Gläubige aus der Pfarrei aber auch aus der engeren und weiteren Umgebung waren der Einladung gefolgt.

 

Pfarrer Johann Christian Rahm begrüßte die Menschen, die heraufgewandert sind in diese wunderschöne Gegend und meinte, dass man schon viel Schönes hier auf dem Aussichtspunkt erlebt haben und man auch so manches Schwere auf den wohl höchsten Altar der Gemeinde bei der Messfeier gelegt habe.

 

An diesem Abend zog sich ein Faden der Wehmut durch die Messfeier, war es doch der „vorläufig“ letzte Berggottesdienst, den der äußerst beliebte Seelsorger mit seinen Pfarrkindern feierte, da er ab September in die Pfarrei Aiterhofen/Geltolfing versetzt wurde, so Franz Mothes in der Einleitung der Messgesänge, die Hermann Rabenbauer ausgewählt und zusammen gestellt hatte. Dabei wollten sich die Grüabig´n für die gute, fünfzehnjährige Zusammenarbeit bedanken, schreibt Mothes in seiner Einleitung weiter. „Sein Weggang reißt eine Lücke in unsere Reihen, die so leicht nicht wieder ausgefüllt werden kann“ und wünschte ihm in seiner neuen Pfarrei einen guten Einstand, eine glückliche Hand und gute Predigt-Idee.“Wir würden uns freuen, wenn sie die traditionelle Bergmesse auch weiterhin mit uns am Aussichtspunkt in ihrer unnachahmlichen, humorvollen Art und Weise feiern würden,“ war der Wunsch der Grüabig´n.

 

Dann gestaltete der Männerchor mit Franz Mothes, Josef Baumgartner, Hermann Rabenbauer, Josef Maurer, Michael Kellermeier, Ferdl Klement und Georg Ecker die Messfeier in der Abgeschiedenheit der Bergwelt ehrfurchtsvoll mit ihren waldlerischen Liedern musikalisch mit. Begleitet wurden sie von Regina Christof (Zither), Anna Bartl (Hackbrett) und Sepp Maurer (Gitarre).

Im Eingangslied von Helmut Gärtner heißt es in der zweiten Strophe: „Heut, do herob´n auf das Hai, stimma den Lobgesang ein“, beim Glorialied aus der Zwiesler Messe von Fritz Maurer dankten die Grübig´n dem „Herrgott aufs Neu, für jede Hajf und Gnad´n. Mir hoitn aus, gebn net kloa bei...“ und beim Zwischengesang erklang das bekannte Lied: „Wie bist du worden klein“…

 

Wer durch die herrlichen Lieder sich bis jetzt der nassen Augen noch mächtig war, der konnte bei den Fürbitten, die Franz Mothes zusammenstellte und vortrug, die Tränen nicht mehr zurückhalten, als der Verfasser in seinen Bitten beim Herrgott neben Kinder, Politiker, Nächste den scheidenden Seelsorger einschloss, als er sagte, Gott sollte ihm Kraft an seinem neuen Wirkungsort geben, um den Schäfchen dort ein guter Hirte zu sein und ihm den Abschied von seinem inzwischen ans Herz gewachsenen Prackenbach überwinden zu können. Zudem sollte ihm der Herrgott am Tag der Bergmesse ein paar Stunden Zeit schenken, dass er auch weiterhin in seiner humorvollen und unkomplizierten Art und Weise hoch über Prackenbach das heilige Messopfer feiern kann. Für sie selber bat Mothes: Schicke uns einen Geistlichen, der mit uns oft so sturköpfigen Waidlern zusammen arbeiten kann und auch zusammen arbeiten will.

 

Mothes vergaß in seinen Fürbitten auch nicht den neuen Pfarrherrn und bat, der Herrgott möge uns Verstand und Willen schenken, dass man ihn ebenso herzlich und freundlich aufnehme und ihm zusammen arbeiten wie mit seinem Vorgänger.

 

Zum Schluss richtete auch Bürgermeister an Pfarrer Rahm Worte des Dankes an Pfarrer Rahm und schloss sich den Fürbitten von Mothes mit der Bitte an, dass er immer wieder mal in Prackenbach vorbei schauen möge.

Dann ließ er die Gedanken schweifen und meinte, es gäbe viele Probleme, gerade im Umgang mit der Nachbarschaft. „Seien wir großzügig und halten wir Frieden mit den Mitmenschen“, bat er schließlich.

 

Zum Schluss erklang aus den Männerkehlen das schöne Lied von den Inntaler Sängern:“ Danken für an jeden Tag, der uns g´sund is g´schenkt, danken für a jede Freud´, ob ma´s wohl bedenkt“... Bitten, dass du mit uns gehst, heut und alle Zeit.“

 

Bevor Pfarrer Rahm allen seinen Segen spendete, dankte er den Grüabig´n für die schöne Gestaltung, der Mesnerin Thekla Holzapfel, allen für die Mitfeier und denen, die in irgend einer Weise bei der Gestaltung und Organisation wieder zur Verfügung gestellt hatten.

Foto zu Meldung: Fünfter Berggottesdienst am Aussichtspunkt

Dankeschönfahrt für die Minis, Kinderchor und Krippenspieler

(02.07.2011)

Wunderschöner Ausflugstag zum Bayern Park bei Reisbach

 

Prackenbach. Zu einer Dankeschönfahrt hatte Pfarrer Johann Christian Rahm am Samstag die Ministranten, Kinderchöre und Krippenspieler aus Prackenbach und Krailing eingeladen, die sich das ganze Jahr über in der Pfarrgemeinde bei diversen Diensten einbringen, von dem die Kinder zum Schluss rundherum begeistert waren.

 

Das lustige Volk bestand aus 45 Kindern und neun Betreuern incl. Pfarrer Rahm, die um 9.00 Uhr mit dem Busunternehmen Haimerl gen Reisbach zum Bayern Park aufbrachen. Bis auf fünf Minuten Regen, war das das Wetter ganz passabel, so dass sich die Kinder mit heller Freude und übergroßer Begeisterung an den Fahrgeschäften austoben konnten.

 

Die Erwachsenen sorgten rührend mit einer mitgebrachten Brotzeit für das leibliche Wohl der Kinder, was einschließlich Fahrtkosten und Eintritt die Pfarrfamilie übernahm. Es gab rundherum überaus zufriedene Kinder über den wunderschönen Ausflug und ein herrliches Erleben von Gemeinschaft, Freude und Entspannung, so Pfr. Rahm. So kamen die Kinder zwar etwas müde aber glücklich gegen 19.00 Uhr wieder am Pfarrheimplatz in Prackenbach an.

Pfarrer Rahm dankte abschließend noch einmal den Kindern für den Dienst das ganz Jahr über und den begleitenden Erwachsenen für das gekonnte „Mittun“.

Foto zu Meldung: Dankeschönfahrt für die Minis, Kinderchor und Krippenspieler

Jesus das Licht unseres Lebens

(02.06.2011)

19 Erstkommunikanten in der Pfarrei Prackenbach/Krailing

 

Prackenbach/Krailing. Für neun Buben und 10 Mädchen war der Tag Christi Himmelfahrt ein ganz besonderer Tag in ihrem bisherigen jungen Leben, als sie das erste Mal bei einem feierlichen Gottesdienst die Hl. Kommunion empfangen durften. Pfarrer Johann Christian Rahm, der den Festgottesdienst zelebrierte, stellte die Feier unter den Leitgedanken „Jesus das Licht unseres Glaubens und Lebens“ und der Kinderchor gestaltete ihn musikalisch mit.

 

Festliches Glockengeläut und ein gewaltiges Einspiel durch die Orgel begleitete die Kinder beim Einzug mit Pfarrer Rahm und den Ministranten und mit ihnen Eltern und Angehörige. In der herrlich geschmückten Pfarrkirche St. Georg begrüßte dann der Geistliche alle Kirchenbesucher sehr herzlich.

 

Nach der Weihe der Andachtsgegenstände und der Erneuerung des Taufversprechens gingen die Erstkommunionkinder einzeln zum Taufbecken, um sich mit dem Weihwasser zu bekreuzigen und anschließend ihre brennende Kerze, am Licht der Osterkerze entzündet, in Empfang zu nehmen.

 

Im Verlauf der Messfeier wurden die Kommunionkinder immer wieder mit Sprechspielen ins eucharistische Geschehen mit eingebunden: Zum einen ging es um eine Schale mit Hostien, die von einem Strahlenkranz umgeben war und nach jedem Text der 10 Kinder wurde diesem ein weiterer hinzugefügt. Die Kinder erzählen von einer Kerze, die sich langsam verzehrt, so gibt sich Jesus uns im Brote hin und wenn wir von einer brennenden Kerze zahlreiche Lichter entzünden können, so möchte uns Jesus auch mit seinem Brot anstecken, damit wir weitergeben und teilen und alle satt machen.

 

Auch ein Spiel von der „Blinden Kuh“ sollte den Kindern deutlich machen, wie es ist, wenn man nichts sieht, den Weg nicht finden kann und alles dunkel und düster ist. Erst wenn wieder Licht auf die Augen trifft, wird wieder alles hell, klar und heiter. So ist es auch in unserem Leben, führt Pfarrer Rahm weiter, Da brauchen wir auch Licht besonders fürs Herz. Denn auch uns Herz ist manchmal betrübt, traurig, ohne Mut und Hoffnung und niedergeschlagen.

 

Auch zur Zeit Jesu gab es Menschen ohne Licht, erwähnte Pfarrer Rahm, doch er hat mit den Menschen geteilt, hat getröstet und geheilt. Auch wir sollen nicht mit verschlossenen Augen durchs Leben gehen, so Pfarrer Rahm und durch unsere Gegenwart versuchen, dass es den Menschen warm uns Herz wird. Schließlich ermahnte der die Eltern, die Kinder zum Christsein und durch die Eucharistie zu begleiten.

 

Nach den Fürbitten und der Gabenprozession durften die Kinder an den Altar kommen, wo sie eine große Gebetskette bildeten und gemeinsam das Vater unser beteten. Anschließend empfingen sie zum ersten Mal die Hl. Kommunion in Gestalt von Brot und Wein.

 

Ehe Pfarrer Rahm den Schlusssegen erteilte, bedankte er sich bei allen für die Mitfeier. Besonders aber von den Erstkommunionkindern und den begleiteten Eltern  und der Lehrerschaft, insbesondere bei Elisabeth Ruis für die Begleitung der Kinder, dem Kinderchor für die musikalische Gestaltung. Der Dank des Pfarrers galt auch allen, die für die Ausschmückung verantwortlich waren und denen, die in irgendeiner Weise zum guten Gelingen mit beigetragen haben. Das von allen Kirchenbesuchern gesungene „Großer Gott wir loben dich“, krönte die beeindruckende Kommunionfeier. Beim Gruppenfoto am Kirchenportal erhielten die Kinder von Helga Pritzl und Gerlinde Zweck noch ein gebundenes Kränzchen mit einer gestickten Schleife mit dem jeweiligen Namen des Kommunikanten ausgehändigt, das sie an ihren schönen Tag erinnern soll.

 

Am Abend wurde in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing eine Dankandacht gefeiert und mit einem Kommunionausflug am Freitag klang das große Fest aus, das so manche Kinder lange, vielleicht ein Leben lang nicht vergessen werden.

Foto zu Meldung: Jesus das Licht unseres Lebens

Radlmaiandacht zur Kapelle bei Lehen

(28.05.2011)

Spitzige Tannenzapfen und Blumen als Symbol für Sorgen und Kummer

 

Prackenbach/Lehen. Wenn auch der Regen für das Wachstum bitter nötig war, so ist eine Fahrt mit dem Rad bei Regen nicht unbedingt angenehm. Doch ab dem Start der Radlmaiandacht drehte Petrus den Wasserhahn zu, um die jungen Christen mit ihren Eltern und Pfarrer Rahm vom Pfarrheim Prackenbach über den Radweg zur Kapelle nach Lehen aufbrechen zu lassen.

 

Wenn auch etwas verspätet, so kamen die Radler wohlbehalten in Lehen an. Pfarrer Rahm freute sich, dass so viele gekommen waren und begrüßte neben den Radlerinnen und Radlern auch die dazukommenden Erwachsenen, welche aus der näheren Umgebung noch dazu gekommen waren und man begann die Andacht gleich mit Marienliedern.

 

Die Kinder hatten vor der Andacht noch fleißig Blumen und spitzige Tannenzapfen gesammelt und dann diese vor der Marienkapelle abgelegt, sie sollten ein Symbol für unser oft dorniges, spitziges und mit Sorgen, Kummer und von Nöten übersätes Leben und die Kinder trugen dazu Kyrierufe und Gebete vor. Auch kurze Lesungstexte von der Verkündigung Marias, der Geburt Jesu und der Flucht nach Ägypten wurden von den Kindern gesprochen und zwischendurch erklangen Marienlieder. Nach dem Vortragen der einzelnen Gebete durften die Kinder dann die bereits gepflückten Blumen auf die, vor die Kapelle gelegten, spitzigen Tannenzapfen legen, als Zeichen der stacheligen Dornen.

 

Nach gesungenen Litaneien durch Pfarrer Rahm erzählten die Kinder in ihrer Geschichte von den „Gedanken einer Mutter“ und trugen Fürbitten vor. Wenn auch sehr viele Kinder anwesend waren, kamen diese bei der Mitgestaltung nicht zu kurz. Ehe Pfarrer Rahm über die Pilger den Segen erteilte, sprachen alle noch ein gemeinsames Vater unser. Nach einem kräftigen „Segne du Maria“ bedankte sich Rahm bei allen Beteiligten. Ganz besonders freute ihn, dass so viele Kinder mit ihren Eltern mitgefahren waren. Auch galt der Dank den Frauen und Männern, welche für das Herrichten verantwortlich waren und ganz besonders der Familie Fleischmann für die zur Verfügungsstellung des Carports und das Schmücken der Kapelle.

 

Anschließend wurden die Anwesenden von der Familie Fleischmann in Lehen bei Kaffee, Kuchen und Wurstsemmeln ausreichend und fürsorglich bewirtet. Nach der Stärkung und einem Dankeschön traten die jungen Christen mit Pfarrer Rahm wieder in die Pedale, um über Forst- und Radweg die Heimfahrt nach Prackenbach anzutreten.

Foto zu Meldung: Radlmaiandacht zur Kapelle bei Lehen

Maiandacht an der Kesselbodenkapelle

(11.05.2011)

Komplett renovierte Gebetsstätte erstrahlt im neuen Glanz

 

Igleinsberg. Es gehört schon zur Tradition, dass im Mai viele Pfarrangehörige aus Prackenbach und der nächsten Umgebung zur Kesselbodenkapelle hinaufpilgern, die beschaulich und eingebettet in den Hochwald zwischen Zell und Igleinsberg liegt, um eine Maiandacht bei der „schmerzhaften Muttergottes“ zu feiern.

 

Heuer verband man diese Andacht mit der Segnung der komplett renovierten Kapelle, die seit über 200 Jahren im Besitz der Familie Baumgartner aus Igleinsberg ist. So kamen vor einigen Tagen auf Einladung von Pfarrer Johann Christian Rahm an die 100 Pilger zur Kesselbodenkapelle, um der Maiandacht und der geistlichen Handlung beizuwohnen, das mit dem Lied „Wunderschön prächtige“ eingeleitet wurde.

 

Nach der Begrüßung brachte Pfarrer Rahm den Dank an die Familie Baumgartner zum Ausdruck, die durch die Renovierung der Kapelle, welche für die nächsten Jahrzehnte sicher wieder stand hält, dass die Menschen immer wieder in ihren Nöten heraufziehen können zur schmerzhaften Muttergottes und ihr auch für jegliche Tröstungen zu danken.

 

Dann segnete der Geistliche die Kapelle mit geweihtem Wasser und gestaltete anschließend die stimmungsvolle Maiandacht mit Gebeten, die der Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Regina Christof mit herrlichen Weisen musikalisch mitgestaltete. Wie bei der Bergpredigt lagerten unter den Bäumen die vielen Menschen, die mit einem Mal Mäuschen still wurden, als Ramona Höcherl und Anna Bartl einen Sologesang erklingen ließen und immer wieder den Refrain anstimmten: „Madonna, schwarze Madonna“. Dann gab es für alle Sänger einen anhaltenden Applaus.

Auch Pfarrer Rahm dankte dem Kirchenchor und allen, die an der Renovierung beigetragen haben und für das Kommen der vielen Pilger.

 

Zum Schluss begrüßte auch Albert Baumgartner die vielen Besucher und meinte zur Renovierung: „ Es war wieder einmal Zeit, was zu machen“. Die Entstehung der Kapelle geht auf das Jahr 1790 zurück, als sein Vorfahr Johann Baumgartner in großem Anliegen eine Votivtafel malen ließ, die er an eine Föhre in seinem Wald befestigte. Die Zahl der Wallfahrer wuchs zusehens, so dass schon nach 30 Jahren eine Kapelle und 1863 die jetzige in größerer Ausführung errichtet wurde. 22 Jahre später wurde dann der Kreuzweg aufgestellt.

 

Die Familie Baumgartner ist bemüht, die Kapelle und den Kreuzweg zu erhalten, so hat sie nach öfteren Renovierungen der gut besuchten Gebetsstätte im Jahre 2007 die Stationen durch Sonja Hartmannsgruber, einer Steinbildhauerin einer Restaurierung unterzogen und in diesem Jahr die Kapelle komplett renoviert.

Es stelle sich jedoch Eingangs heraus, dass die Kapelle unter Denkmalschutz steht. Etliche Anträge waren von Nöten, für die GeschäftsleiterFranz KolbeckHilfestellung gab und Regierungsdirektor Karl-Heinz Mayer am Landratsamt die Genehmigung zum guten Ende brachte, denen Baumgartner herzlich dankte.

 

Es wurde zu einem gelungenen Werk, so der Besitzer, für das Stefan Haimerl und Thomas Högerl hervorragend Hand anlegten und das alte Dach um 20 cm hebten und vollkommen erneuerten. Das Material wurde aus heimischen Produkten genommen und alles natur belassen. Auch das sogen. große Wirtskreuz, links von der Kapelle wurde im Zuge der Renovierung restauriert.

 

Auch das Innere der Kapelle mit dem Bildnis der schmerzhaften Muttergottes über dem Altar wurde neu getüncht und lässt die vielen Bilder und Votivtafeln an den Wänden wieder hervorheben, welche zeigen, wie gerne auch in unserer Zeit die Kapelle hilfesuchend und betend aufgesucht wird.

 

Schließlich dankte Baumgartner allen, die sich in irgendeiner Weise am Gelingen dieses Werkes beteiligten.

 

Foto: 2.von re Albert Baumgatner, hinter Pfr. Rahm der Chor

Foto zu Meldung: Maiandacht an der Kesselbodenkapelle

Gottesdienst mit feierlichem Marienlob

(01.05.2011)

Fahrzeugsegnung im Anschluss an die Gottesdienste

 

Prackenbach/Krailing. In der Pfarrkirche St. Georg und Filiale St. Peter und Paul feierte am Sonntag Pfarrer Johann Christian Rahm zwei eindrucksvolle Gottesdienste, ehrte mit einem feierlichen Marienlob die Mutter Gottes, welcher der ganze Mai gewidmet ist und segnete zum Schluss wie jedes Jahr die Fahrzeuge.

 

Bei der Begrüßung erinnerte der Geistliche des vor sechs Jahren verstorbenen Papstes Johann Paul II. „Heute“, so Pfarrer Rahm wird er in Rom selig gesprochen und schon bei seiner Beisetzung forderten zahlreiche Pilger die sofortige Heiligsprechung“. Er hat die Welt bewegt und bis zu seinem Ende ist er zu seinem Dienst und seiner Verantwortung gestanden, trotz seiner schweren Krankheit und seiner Leiden und dies habe die Menschen gerührt.

 

Auch beim folgenden Marienlob merkte Pfarrer Rahm an, dass auch Papst Johannes Paul II ein sehr großer Marienverehrer war. So wurden die Lesungen, Gebete und die Fürbitten an die Muttergottes ausgerichtet und sie um deren Hilfe angefleht. Mit Marienliedern wurde der Gottesdienst ausgemalt.

 

Zum Schluss dankte Pfarrer Rahm für die schöne Mitfeier des Gottesdienstes. Sein besonderer Dank galt dem Kirchenchor Prackenbach – Krailing unter der Leitung von Regina Christof, begleitet von Johann Preiß an der Orgel.

Ehe Pfarrer Rahm den feierlichen Schlusssegen erteilte, lud er noch zur Fahrzeugsegnung vor dem Jugendhaus in Krailing bzw. beim Pfarrer-Baumgartner-Platz in Prackenbach ein. Dort sprach er das Segensgebet und besprengte Fahrzeuge und Lenker mit Weihwasser.

Foto zu Meldung: Gottesdienst mit feierlichem Marienlob

Abendmahlsamt und feierliche Übergabe der Kommunionkleider

(21.04.2011)

Prackenbach. Auch in der Pfarrei St. Georg wurde das Abendmahlsamt am Gründonnerstag sehr festlich begangen und dabei den Erstkommunionkindern, die zur künftigen Mahlgemeinschaft gehören, als Symbol bereits das Erstkommunionkleid, das sie an Christi Himmelfahrt tragen werden, feierlich überreicht.

 

Unter Glockengeläut und Orgelspiel zogen Pfarrer Johann Christian Rahm und die Ministranten zur Feier des letzten Abendmahls in die Pfarrkirche ein, Nach dem Eingangslied begrüßte der Geistliche die Gottesdienstbesucher und betonte, dass mit dem Gründonnerstag die heiligen Tage eingeläutet wurden und dass wir an Ostern die Mitte unseres Glaubens feiern. Sein besonderer Gruß galt den Erstkommunionkindern mit ihren Eltern sowie der Lehrerin Elisabeth Ruis.

 

Zwei Erstkommunionkinder begrüßten ebenfalls die Mitchristen und nach dem Kyrielied erinnerte Pfarrer Rahm daran, dass mit dem sich anschließenden Glorialied, Orgel und Glocken bis zur Osternacht verstummen. Dadurch soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Leiden und Tod zu unserem Leben dazugehört und wir schweigend vor diesem Geheimnis stehen.

 

Für die Predigt hatte der Pfarrer eine „übergroße“ Brothostie mitgebracht. Er erzählte dabei von dem harten Brot, das im Schweiße des Angesichtes zu verdienen ist. Aber dieses harte trockene Brot ohne Salz und ohne Geschmack gab den Israeliten die Kraft durch die Wüstenwanderung, den Weg in die Freiheit, zu gehen.

Als Jesus diese harten Brote am Gründonnerstag seinen Jüngern gegeben hat, hat er ihnen auch gesagt, dass es sein Leben ist. Und er hat das harte Brot geteilt und dabei sich selbst an alle weitergegeben und somit sich selbst verteilt.

 

Nach den Fürbitten, die sechs Kommunionkinder vortrugen, erzählten weitere vier Kinder, dass sie Freunde Jesu seien und brachten Brot, Wein und Kelch sowie Kreuz und Kerzen als Gaben zum Altar. Zum Vaterunser-Gebet durften die Kinder ebenfalls schon mit Pfarrer Rahm gemeinsam Hand in Hand um den Altar das Gebet des Herrn sprechen. Dabei zeichnete Pfarrer Rahm den Kindern das Kreuz auf die Stirn.

 

Bei der Hl. Kommunion wurden die Gaben in beiderlei Gestalten von Brot und Wein den Gläubigen gereicht. Dann durften wieder zwei Kommunionkinder das Dankgebet sprechen.

 

Die Gründonnerstag-Liturgie wurde vom Kirchenchor Prackenbach-Krailing unter der Leitung von Regina Christof feierlich mitgestaltet. Bis zum Gloria wurden sie von Johann Preiß an der Orgel begleitet. Vor der Übertragung des Allerheiligsten, sangen sich die Kirchenchormitglieder mit dem Lied „Adoramus te Donine“, im Gleichschritt und mit Kerzen in den Händen, vom Eingang bis zu Altar, um dann die Übertragung des Allerheiligsten mit Liedern zu begleiten.

 

Zum Schluss des Gottesdienstes lud Pfarrer Rahm die Gläubigen noch zur Anbetung vor dem Allerheiligsten ein. Dann wurden die Altäre und der Blumenschmuck abgeräumt. Dabei durften die Erstkommunionkinder fleißig helfen und Pfarrer Rahm unterstützen.

Foto zu Meldung: Abendmahlsamt und feierliche Übergabe der Kommunionkleider

Jugendkreuzweg mit Symbolen in St. Georg war gut besucht

(15.04.2011)

„Kein Leid ist ihm fremd“

 

Prackenbach. Es ist schon Tradition, dass Pfarrer Johann Christian Rahm vor Beginn der Karwoche die Jugendlichen zu einem Kreuzweg im Freien einlädt. So versammelten sich am Freitag 36 Jugendliche und Kinder und fast ebenso viele Erwachsene, die mit ihm den Leidensweg Jesu betrachteten und dabei an alle dachten, deren Leben von leidvollen Erfahrungen bestimmt sind.

 

Angeführt mit dem Kreuz wanderte man entlang der Ringstraße in Prackenbach und wieder zurück zur Pfarrkirche. Zur Einführung erinnerte Pfr. Rahm an Gottes Sohn, der unser Menschsein geteilt hat aus Liebe zu uns und dabei in letzter Konsequenz erfahren hat, was es heißt, Mensch zu sein, er hat sich nichts erspart: Kein Leid ist ihm fremd.

 

Abgeurteilt und aufgebürdet hieß das Thema der 1. Betrachtung: Jesus steht vor dem Richter und ist der Willkür ausgeliefert. Als Symbol wurde eine brennende Kerze aufgestellt, neben ihr eine Waage und der Lektor spricht: „die Situation ist uns nur allzu bekannt. Es muss nicht immer der Richterstuhl sein, vor dem Menschen abgeurteilt werden. Wir alle wissen, wie schnell Urteile gefällt werden.

 

„Er ist am Boden zerstört, aber nicht allein“, heißt es in der zweiten Betrachtung. Jesus schleppt das Kreuz und bricht zusammen. Nicht alle schauen tatenlos zu, Veronika wischt Jesus den Schweiß aus dem Gesicht und Simon von Cyrene hilft das Kreuz tragen. Ein Kreuz wird alsdann neben die brennende Kerze gestellt und der Lektor stellt fest: „Schwäche wird nicht akzeptiert, nur der Starke überlebt.“ Und „Kapitalismus in seiner schlimmsten Form übervorteilt den Schwachen und kennt keine Rücksicht“.

 

„Leid macht sprachlos“ heißt es weiter auf dem beschwerlichen Weg Jesu. Frauen weinen bittere Tränen, unter ihnen auch Maria, seine Mutter, die tief erschüttert ist. Als Symbol wird ein weißes Tuch neben die brennende Kerze gelegt. Es soll zeigen, dass Leid geliebter Menschen sprachlos macht und Sprachlosigkeit schafft neues Leid.

 

„Das bösartige Spiel strebt seinen Höhepunkt zu“, heißt es weiter: „Bloßgestellt und Festgenagelt“. Die Kleider werden Jesus herabgerissen und ans Kreuz genagelt. Er der niemanden bloßgestellt hat und der sich schützend vor die Sünder gestellt hat. Hammer und Nagel werden als Symbol neben die brennende Kerze gelegt. Dabei stellt der Lektor fest, dass wir uns beinahe daran gewöhnt hätten, dass Menschen bloßgestellt werden. Täglich werde von Dingen berichtet, die besser privat bleiben sollten.

 

Und schließlich stirbt der Herr am Kreuz. - Es ist vollbracht und er ist den Weg bis zum Ende gegangen. Viele stehen um ihn herum, aber nur wenige stehen zu ihm unter dem Kreuz. Trotz der vielen Menschen, ein einsamer Tod. Die Kerze wird ausgeblasen und der Lektor stellt fest, dass, obwohl wir in den Nachrichten Opfer von Terror, Krieg und Naturkatastrophen und vieles mehr, zu sehen bekommen, haben wir das Sterben aus dem Bewusstsein verdrängt. Unzählige sterben einsam und verlassen. Drei Tote nach einem Bombenanschlag interessieren uns mehr als tausende, die an Mangelernährung sterben, irgendwo in einem Land, dessen Namen wir nicht einmal kennen.

 

Nach einem gemeinsam gesprochenen „Vater unser“ im Gebetskreis, dem Segen des Pfarrers und einem österlichen Abschlusslied wurden die Teilnehmer in das Pfarrheim eingeladen, wo die Pfarrheimfeen bereits heißen Tee und Fastenhäppchen hergerichtet hatten.

Foto zu Meldung: Jugendkreuzweg mit Symbolen in St. Georg war gut besucht

Über 100 Gläubigen spendete Pfarrer Rahm die Hl. Krankensalbung

(03.04.2011)

Prackenbach. Alljährlich in der Fastenzeit wird in der Pfarrei Prackenbach ein Krankensalbungsgottesdienst angeboten, der von Jahr zu Jahr von der Pfarrfamilie immer mehr angenommen wird. Dies bot Pfarrer Johann Christian Rahm beim Gottesdienst am vergangenen Sonntag in Prackenbach und Krailing an.

 

In seiner Predigt stellte er die Heilung eines Blinden in der Auslegung des Evangeliums dar. Von diesem Jesus Christus wissen wir, dass er an der Not der Menschen nicht vorbeigegangen ist, so Rahm. So sollen auch wir Jesus unser Leben hinhalten und dabei sagen, wie schwach wir sind. Es können unsere äußeren Gebrechen, aber auch Nöte im Herzen sein. Jeder von uns braucht Hilfe, Unterstützung, Kraft und Mut und dies soll uns im Sakrament der Krankensalbung zugesprochen werden, so der Geistliche.

 

Bei der Spendung des Sakramentes salbte er die Gläubigen mit Öl mit den Worten: Durch diese heilige Salbe helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen; er stehe dir bei mit der Kraft des Hl. Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Kraft richte er sich auf.

 

Zum Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Rahm für die Mitfeier des Gottesdienstes, an der weit mehr als einhundert Pfarrangehörige an der Krankensalbung teilgenommen haben und erteilte ihnen den Segen.

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Pfarrer Johann Christian Rahm verlässt Prackenbach

(01.04.2011)

Seine neue Wirkungsstätte ist die Pfarrei Aiterhofen.- Geltolfing

 

Prackenbach. Pfarrer Johann Christian Rahm kann heuer sein 20-jähriges Priesterjubiläum feiern, davon wirkt er 15 Jahre in der Pfarrei Prackenbach mit Filiale Krailing. Noch vor fünf Jahren erwies die ganze Pfarrfamilie ihrem beliebten Seelsorger zum 10-jährigen die Ehre und dankte ihm für sein segensreiches Wirken in Prackenbach, wobei Mundartdichter Franz Mothes in der „Festpredigt“ meinte: „Bleims do, bei uns in Prackabo, hoit ma zam, ganz fest, wei si na so manches „schultern“ lässt.

 

Doch die Prackenbacher und ihr Pfarrer haben die Rechnung ohne den Diözesanbischof in Regensburg gemacht, denn am letzten Sonntag informierte Pfarrer Rahm die Kirchenbesucher in Prackenbach und Krailing , dass er am 1. September auf Geheiß des Bischöflichen Ordinariats die Seelsorgeeinheit Aiterhofen-Geltolfing mit ca. 4300 Seelen übernehmen wird. Die Pfarrkinder nahmen die Nachricht betroffen auf und wiederholt war zu hören, man sollte doch den Priester in einer Pfarrei belassen, in der er mit offenem Herzen die Pfarrfamilie kreativ gestaltete, wo er sich eingewöhnt hat und sich wohl fühlte.

 

Pfarrer Rahm wurde seitens der Diözese Regensburg bereits vor einem Jahr ein Pfarreiwechsel nahegelegt. So wurde ihm klar, dass er dem Ansinnen des Ordinariats Folge leisten musste und eine nochmalige Veränderung unabdingbar sein wird, so Rahm. Als in der letzten Ausschreibung des Bischöflichen Ordinariats der Name Aiterhofen fiel, dachte sich Rahm: „ Aiterhofen wäre eine nochmalige sicherlich interessante und reizvolle Aufgabe“, gab er zu verstehen.

 

Auch Pfarrer Rahm wird der Abschied sehr schwer fallen, denn die Menschen in Prackenbach waren ihm ans Herz gewachsen. Er verlässt eine Pfarrei, in der er durch seine offene, ehrliche und kooperative Art, es jedem recht zu machen, sehr beliebt war. Trotzdem hofft er, dass ihm die Leute in der Seelsorgeeinheit Aiterhofen-Geltolfing das Vertrauen schenken werden, wobei er sein Bestes für ein gutes Miteinander geben wird.

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Erstkommunionkinder aus Prackenbach und Krailing stellten sich vor

(20.03.2011)

Prackenbach. Die Vorbereitung für den Tag der Hl. Erstkommunion laufen auf Hochtouren. Bereits am Samstag haben sich die 19 Kinder mit Kerzen-Basteln für den großen Tag am 2. Juni kräftig vorbereitet. Am Sonntag stellten sie sich dann in der Pfarrkirche der Gemeinde vor.

 

Die Begrüßung durch Pfarrer Johann Christian Rahm galt neben den Kirchenbesuchern natürlich die Erstkommunionkinder. Einführend wies er auf einige Lichtgestalten in unserm Leben hin. Für den Fußball wäre es Franz Beckenbauer, für die TV Medien der Showmaster Thomas Gottschalk oder Dieter Bohlen zu nennen, um die derzeitige Meinung aus der Bevölkerung wiederzugeben.

 

Auch bei diesem gemeinsamen Gottesdienst feiert die Kirche einen Superstar, nämlich Jesus Christus. Diese Lichtgestalt vergeht gegenüber den irdischen Gestalten nicht, sondern geht in unserem Leben in den Höhen und Tiefen mit.

 

Dann begrüßten vier Erstkommunionkinder die Gottesdienstbesucher und teilten diesen mit, dass sie sich schon seit geraumer Zeit auf die Hl. Kommunion sehr gründlich vorbereiten. Zugleich baten sie die Pfarrfamilie um deren Unterstützung aber auch um ihr Gebet. Anschließend trugen drei weitere Kinder die Kyrierufe vor.

 

In seiner Predigt ging Pfarrer Rahm auf das Sonntagevangelium von der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor ein und meinte, es gäbe vielfältige Gipfelerlebnisse zum Beispiel auf einem Berggipfel, wo die umliegenden Täler zu bewundern sind. Auch ein festlicher Gottesdienst könne ein Gipfelerlebnis sein, die aus der Niederung des Alltags herausführen und uns den Himmel näher bringen.

 

Nach dem Glaubensbekenntnis durften drei Kinder ihre Fürbitten vortragen und beim gemeinsamen Vater unser durften dann die Kinder sich mit Pfarrer Rahm um den Volksaltar versammeln, um gemeinsam das Gebet zu sprechen.

Zum Schluss dankte Pfarrer Rahm allen Gottesdienstbesuchern, besonders den Erstkommunionkindern, für die Mitgestaltung des Gottesdienstes. Als kleinen Höhepunkt der Hl. Messe sangen dann alle Erstkommunionkinder mit Pfarrer Rahm das Lied „Wo Menschen sich verlassen“. Die Pfarrfamilie dankte dies mit einem kräftigen Applaus, ehe er Geistliche den Schlusssegen spendete.

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25 Jahre Mesner in „seiner“ Kirche

(17.03.2011)

Karl Früchtl wurde in den Ruhestand verabschiedet – Tochter Jutta tritt in seine Fußstapfen

 

Krailing. 25 Jahre war Karl Früchtl Mesner in der Filialkirche St. Peter und Paul, die er immer als „seine“ Kirche bezeichnete und dessen Dienst er stets vorbildlich versah. Nun hat er aus gesundheitlichen- und Altersgründen seine Tätigkeiten, wenn auch mit schwerem Herzen, abgegeben, die ab sofort seine Tochter Jutta übernimmt.

 

Am Donnerstag Abend dankte Pfarrer Johann Christian Rahm im Beisein von Kirchenpfleger Peter Fleischmann und den Kirchenverwaltungsmitgliedern August Kuffner und Johann Preiß, seiner bislang zuverlässigen rechten Hand sehr herzlich für seine gewissenhaften Tätigkeiten in den 25 Jahren und überreichte ihm zur Erinnerung ein Bild auf Leinwand von der Krailinger Kirche mit seinem Portrait.

 

Auch der Diözesanbischof Gerhard Ludwig hatte eine Ehrenurkunde geschickt mit dem Ehrenabzeichen in Silber, das Pfarrer Rahm in Würdigung für die treuen Mesnerdienste überreichte.

Gerührt über die Ehrung bedankte sich Früchtl für die Geschenke und für die stets gute Zusammenarbeit in den 25 Jahren.

Jutta Biebl erhielt einen wunderschönen Blumenstrauß zum Eintritt in ihr künftiges Amt.

 

Eigentlich hat sich Früchtl mit seiner Frau Berta schon lange vor der offiziellen Mesnertätigkeit um alle Belange der Krailinger Kirche gesorgt. Neben dem Dienst als Mesner stand Früchtl auch all die Jahre in der Kirchenverwaltung seinen Mann. Er legte überall Hand an, übernahm Friedhofsdienste und räumte im Winter sogar den Schnee weg. Sowohl in der Kirche als auch in der Sakristei war er stets bestrebt, dass alles exakt auf seinem Platz war und auch beim Blumenschmuck war er sehr akkurat.

 

So manche Anekdote könnte der Mesner über die vergangenen Jahre erzählen, bei denen auch so manches Missgeschick seinerseits zu Tage käme. So entstand vor zwei Jahren zum 80. Geburtstag Früchtl´s aus der Feder des Krailinger Originals Franz Mothes ein von den Ministranten vorgetragenes Drei-Kine-Gsangl, wo es unter anderem heißt: „Von der ganzen Wait, da aller Besser, dös is unser Krailinger Mesner...“ „Er führt dö Sakristei mit strenger Hand und aa unser Ministranten-Regiment“. „Wiss ma draußt a `moi net weiter, dann gibt er uns aus der Sakristei oft Zeicha...“ „Weil er nimmer der Jünger is´, derf er aa ebbs vergess´n g´wiß. Er denkt ans Meßbajchal net dro... Da Hochwürd´n hait nix g´hot zum les´n, waa ´mma net mir Ministranten g´wesn. 

 

Geistig fit ist Karl Früchtl immer noch, doch das körperliche Wohlergehen lässt zu weilen zu wünschen übrige. Der Tod seiner Frau Berta vor zwei Jahren, die er mit seiner Tochter liebevoll pflegte, hat ihn schon sehr getroffen. Heute kümmert sich Jutta rührend um den Vater, dass er nach einem Krankenhausaufenthalt wieder etwas zu Kräften kommt.

 

Foto: Karl Früchtl mit Pfarrer Rahm, Jutta Biebl, Johann Preiß jun., August Kuffner, Peter Fleischmann

Foto zu Meldung: 25 Jahre Mesner in „seiner“ Kirche

Gottesdienst mit anspruchsvollen geistlichen Liedern

(06.03.2011)

Musikalische junge Talente begeisterten die Kirchenbesucher

 

Prackenbach. Drei junge Talente haben am Sonntag in der Pfarrkirche St. Georg den Gottesdienst mit anspruchsvollen geistlichen Liedern musikalisch mitgestaltet, den Pfarrer Johann Christian Rahm feierlich zelebrierte. Die Kirchenbesucher in der vollbesetzten Pfarrkirche waren beeindruckt vom Können der jungen Damen aus der Pfarrei und spendeten zum Schluss anhaltenden Applaus.

 

Sopranistin Ramona Höcherl, Judith Christof (Querflöte) und Ulrike Altmann (E-Piano) sind Mitglieder des Kirchenchors Prackenbach unter der Leitung von Regina Christof und haben sich mit ihrer musischen Begabung zu wahren Größen entwickelt, wobei sie gestehen, dass sie keinen Lehrmeister konsultieren und ihre vorgetragenen Stücke selbst einstudieren.

 

Mit dem Morgengebet von F.X. Engelhart „O Gott du hast in dieser Nacht so väterlich für mich gewacht. Ich lob und preise dich dafür und dank für alles Gute dir“, begann Ramona Höcherl mit ihrer herrlichen kräftigen Stimme die anspruchsvollen Lieder, begleitet von Judith Christof, die ihrer Querflöte meisterhaft beherrscht. Ulrike Altmann, bekannt durch ihr hervorragendes Spiel begleitete die jeweiligen Beiträge auf ihrem E-Piano.

„Panis angelicus fit panis hominum“ von Cesar Franck erklang es dann vollendet zum Gloria und in ihrem Solo-Stück „Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus offenbart“ von D. Bortniansky, ließ Ramona Höcherl ihre Stimme erschallen.

 

Zum Thema „Glaube ist kein Automat“, verlas Pfarrer Rahm in seiner Predigt ein Gedicht zum Faschingssonntag 2011- eine Beziehungsgeschichte zu Gott und Mitmenschen und zitierte eingangs: Nen Anruf wollt ich machen gestern, ich freu mich auf´s Gespräch – doch schad: „Zu ihnen spricht der Automat“. Dann erzählt er vom Automat, der Socken wäscht, Tickets ausspuckt und wir durch einen einzigen Knopfdruck vom Computer alles da ist.

Dann erzählt er vom Nico in der ersten Klasse, der in anspricht, weil er da oben keine Haare hat: „Da musst du neue hinbasteln“, meinte dieser. „Oh, da hilft leider selbst kein Automat mehr“, bedauert er.

 

„Koa Maschin ersetzt den persönlichen Kontakt, zu Menschen und erst recht zu Gott“, erzählt Rahm weiter. Wenn einer mal Kummer hat, dann meint er oft, er könne nur den Knopf drücken und im Himmel würde alles am Schnürchen laufen. „Wer so was glaubt, ist leicht betupft“, meinte Rahm.

 

Bei der Gabenbereitung gab Judith Christof ihren Solobeitrag vom „Chor der seligen Geister“ von C.W. Gluck zum Besten und zusammen erklang das „Sanktus Dominicus deus Sabaoth“ von Josef Gruber.

Zu den anspruchsvollen Beiträgen zählte auch der Solo-Gesang von Ramona Höcherl „Pie Jesu qui Tollis pecata mundi“ von Andrew Lloyd Webber, das von Judith Christof auf ihrer Querflöte vorgetragene „Solvejgs Lied von Edvard Grieg und das „Amazing Grace“ von Ramona Höcherl in Begleitung der Querflöte von Judith Christof.

 

Nach dem Pfarrer Rahm allen seinen Segen erteilte, klang der ganz besondere Gottesdienst mit einem Beitrag von Ulrike Altmann auf ihrem E-Piano aus. „Das habt ihr schön und super gemacht“, lobte Pfarrer Rahm die drei jungen musikalischen Talente für ihre schönen musikalischen Darbietungen und bedankte sich noch einmal sehr herzlich für die wunderbare Mitgestaltung des Gottesdienstes.

 

Foto: Pfarrer Rahm, Ramona Höcherl und Judith Christof mit Ulrike Altmann am E-Piano

Foto zu Meldung: Gottesdienst mit anspruchsvollen geistlichen Liedern

Faschingsgottesdienst in St. Georg

(02.03.2011)

Prackenbach. Bei der herkömmlichen Schülermesse am letzten Mittwoch durften die Kinder maskiert erscheinen. Ganz lustig schauten sie dabei aus in ihren verschiedenen Masken.

Auch Pfarrer Johann Christian Rahm freute sich mit den Kindern und begrüßte sie herzlich und meinte, nicht nur im Fasching, auch in der Kirche dürfen wir uns freuen. Dann klärte er auf, dass es zwei Arten von Freude gibt. Eine äußerliche, laute und vergängliche und eine unvergängliche, leise, nämlich die Freude, die unser Herz erfreuen, die aus der Freundschaft mit Jesus hervorgeht.

Anschließend durften die Kinder mit Pfarrer Rahm den Gottesdienst gestalten und nach dem Segen entließ er sie mit einem herzlichen Dankeschön für ihr Kommen und die schöne Mitfeier.

Foto zu Meldung: Faschingsgottesdienst in St. Georg

6 Sternsinger-Gruppen sammelten 2329 Euro

(05.01.2011)

Prackenbach/Krailing. In der Pfarrei Prackenbach mit Filiale Krailing waren in diesen Tagen insgesamt sechs Gruppen Sternsinger unterwegs und baten für eine milde Gabe für die Ärmsten der Armen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen und brachten dabei eine stolze Summe von 2329 € nach Hause. Bei den Gottesdiensten am Tag der „Erscheinung des Herrn“, besser bekannt dem Fest Hl. Dreikönig stellten sich in Prackenbach fünf und in Krailing eine Gruppe mit dem Sternsingerspruch noch einmal den Kirchenbesuchern vor und gestalteten den Gottesdienst mit Pfarrer Johann Christian Rahm feierlich mit. 

 

Musikalisch wurde das Messopfer vom Kirchenchor Prackenbach-Krailing mi der Orgelbesetzung von Johann Preiß unter der Leitung von Regina Christof ausgeschmückt. Nach den Kyrierufen weihte Pfarrer Rahm das Dreikönigswasser – welchem viel Kraft im Volksglauben beigemessen wird – sowie Weihrauch, Kreide und Salz. Die Lesung (Saskia Haimerl) und die Fürbitten (Eva-Marie Eidenschink) wurden von den Sternsingern vorgetragen.

 

Zum Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Rahm dem Kirchenchor für die musikalische Mitgestaltung der Feiertage. Dank zollte er auch allen, welche den Sternsingern ihre Türen und Herzen geöffnet und  ihr Anliegen unterstützt haben sowie allen Männer und Frauen, welche die Sternsingergruppen begleitet haben. Sein Dank galt auch den Sternsingern selbst, die sich trotz der Kälte für die Armen unterwegs auf den Weg machten, um den Segen in die Wohnung zu bringen.

Bevor Pfarrer Rahm den feierlichen Segen erteilte, stellten sich die Sternsinger vor dem Altar auf und trugen gemeinsam den Sternsingerspruch vor. Dafür spendeten die Kirchenbesucher einen kräftigen Applaus. 

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4. Adventsonntag feierlich mitgestaltet von den Kindern

(19.12.2010)

„Wir sehen ein Zeichen“

 

Prackenbach/Krailing. „Wir sehen ein Zeichen“ lautete das Thema des letzten Adventsonntages, den die Kinder wieder feierlich und mit Vorfreude auf das Christkind mitgestalteten, wenn sie in ihrem Spiel erneut von der Sehnsucht getrieben auf der Suche sind.

 

Pfarrer Johann Christian Rahm begrüßte die Kinder und die Kirchenbesucher zum Gottesdienst und statt der Predigt gestalteten die Kinder wieder ihr Spiel. Während sie im Laufe der drei vorangegangenen Sonntage zunächst Friedenssteine verteilten, um mehr Friede in der Welt zu sein, verteilten sie am letzten Sonntag Lebenszweige und es kam mehr Gerechtigkeit in die Welt.

 

Am Sonntag nun übergaben sie kleine Geschenke an die Kirchenbesucher, denn sie wollen Freude zu den Menschen bringen, die sich nach und nach ausbreitet.  Aber die Kinder müssen weiter, die Sehnsucht treibt sie. Diesmal finden die Kinder auf dem Weg Strohhalme, mit denen sie zur Schatztruhe eilen  und waren erfreut, weil sie ihren Boten wieder sahen. Die Kinder öffnen ein viertes Mal die Schatztruhe, worin sie ihre letzte Aufgabe finden, die lautet: Bastle einen Stern und bringe ihn am 24. Dezember zur Christmette mit, dann werden unsere Sterne erstrahlen für Friede, Gerechtigkeit und Freude.

 

Musikalisch mitgestaltet wurde der 4. Adventsonntag von den Griabign mit Zither und Gitarrenbegleitung. Bevor Pfarrer Rahm alle Kirchenbesucher mit seinem Segen entließ, dankte er allen, die den Gottesdienst wieder so schön gestaltet haben.

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Zweiter Adventsonntag von den Kindern feierlich mitgestaltet

(05.12.2010)

Wir suchen einen Schatz

 

Prackenbach. Der 2. Adventsgottesdienst am Sonntag wurde in der Pfarrkirche St. Georg wieder von einer Reihe von Kindern ganz festlich mitgestaltet, wobei sich das Thema von der Schatzsuche wie ein roter Faden durch die vier Adventsonntage zieht.

 

Pfarrer Johann Christian Rahm sagte bei der Begrüßung, dass die Kinder in ihrem Spiel auf der Suche nach einem Schatz sind. Heute werden sie eine Adventwurzel vorstellen. Es ist symbolisch gesehen ein Zeichen für neues Leben. Anschließend trug ein Kind die zweite Adventkerze durch die Kirche an den Altar, wo sie der Geistliche an den großen Adventkranz steckte.

 

Statt der Predigt spielten die Kinder eine Geschichte, dessen Texte Margit Eidenschink zusammen stellte welche Eva Maria Eidenschink auf dem Keyboard ausschmückte. Sie gingen mit ihren Steinen, die sie beim letzten Gottesdienst aufhoben und auf Geheiß eines geheimnisvollen Boten mit Friedenssymbolen verzierten, langsam nach vorne und verteilten sie an die Kirchenbesucher.

 

Da nun die erste Aufgabe gelöst war, trieb sie das Gefühl der Sehnsucht weiter, um den Schatz zu finden.

Sie entdeckten kurze Holzstäbe, die sie aufhoben, bis sie die Truhe erreichten und hier war auch wieder der geheimnisvolle Bote, dem sie die Holzstäbe zeigten. „Er birgt Leben“, sagte der Engel, schmückt ihn und bringt ihn bitte nächste Woche wieder mit. 

 

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, sangen die Gläubigen zum Schluss des Gottesdienstes und Pfarrer Rahm sagte zu den Kindern: „Ihr habt das sehr schön gemacht“ und entließ sie mit Segenswünschen bis zum nächsten Adventsonntag.        

Foto zu Meldung: Zweiter Adventsonntag von den Kindern feierlich mitgestaltet

1.Adventsonntag feierlich gestaltet

(28.11.2010)

Kinder suchen die Sehnsüchte

 

Prackenbach. Wacht auf, seid wachsam, dieses Wort steht am Anfang der liturgischen Adventszeit, so Pfarrer Rahm in seinen Begrüßungsworten. Dies hat jetzt nichts zu tun mit Misstrauen, sondern es heißt vielmehr, ich soll mich wieder auf die wichtigen Dinge in meinem Leben konzentrieren. Dabei dürfen wir wieder nachdenken, was mit uns geschieht und wie wir mit uns selbst und mit anderen und der Welt umgehen. Diese Fragen gilt es in der Adventszeit wieder neu anzugehen.

 

Vor der Segnung des Adventskranzes wies Pfarrer Rahm noch darauf hin, dass dieses Jahr zu Beginn der Adventskranz zum ersten Mal ohne Kerzen in der Kirche steht. Es soll unterstrichen werden, dass im adventlichen Zugehen auf Weihnachten das Licht immer größer wird. So kommt Sonntag für Sonntag jeweils ein Kind mit einer neuen Adventskerze in die Kirche, so dass wir sagen können mit Jesus, dass Schritt für Schritt das Licht immer größer wird. So wird auch jede Kerze einen Namen tragen, den ein Kind bei der Entzündung der Kerze den Gläubigen verrät.

 

Statt der Predigt spielten die Kinder eine Geschichte von der Sehnsucht. Dazu wurde vor dem Altar eine Schatztruhe aufgebaut und die Kinder waren auf Schatzsuche unterwegs. Margit Eidenschink begleitete die Kinder dabei und hatte auch die Texte und das Spiel dazu einstudiert. Simon Eidenschink untermalte dabei mit seiner Gitarre die gesprochenen Texte. Es handelte von den Sehnsüchten der Menschen. Die Kinder zogen los, die Sehnsucht zu suchen. Auf dem Weg fanden sie unterschiedliche Steine und nahmen so manchen mit. Plötzlich fanden sie eine geheimnisvolle Schatztruhe und dabei stand eine Gestalt, die sich verwunderlich zeigte, da sie wohl wusste, was die Kinder sich ersehnten. „Ihr befindet euch auf dem ersehnten Weg, aber ihr seid noch nicht am Ziel“, sagte die Gestalt und forderte sie auf, die Schatztruhe zu öffnen und fanden lauter Papierröllchen. Ein Kind öffnete ein Röllchen und was darauf stand, las sie den anderen Kindern vor.

 

Nach dem sich die Schatztruhe wieder geschlossen hatte, fasste Pfarrer Rahm dann die Gedanken der Sehnsüchte zusammen und lud die Kinder wieder für den nächsten Adventsonntag ein.

Zum Schluss des Gottesdienstes dankte er den Kindern für ihre Mitgestaltung, wünschte allen einen schönen ersten Advent und entließ sie mit dem Segen und den Sehnsüchten bis zum nächsten Adventsonntag. 

Foto zu Meldung: 1.Adventsonntag feierlich gestaltet

Cäcilienfeier am Christkönigssontag

(21.11.2010)

Festgottesdienst mit den Chören von Prackenbach und Krailing

 

Prackenbach. Der Christkönigssonntag und zugleich der Abschluss des Kirchenjahres wurde am Sonntag in der Pfarrkirche St. Georg durch Pfarrer Johann Christian Rahm wieder mit einem festlichen Gottesdienst begangen. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Chöre von Prackenbach und Krailing, die den Gottesdienst musikalisch mit herrlichen Stimmen mit gestalteten, gedachten dabei in besonderer Weise zugleich der Hl. Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik.

 

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Pfarrer Rahm alle recht herzlich und bemerkte, dass die Sängerinnen und Sänger vom kleinen Kind bis zum Erwachsenen dazu recht festlich eingestimmt hatten. Miteinander und untereinander eins zu sein, das zeichnet uns auch als Christen aus, so Pfarrer Rahm.

Und da so viele Kinder anwesend waren, fragte er diese, wie sie sich einen König vorstellen können. „Ein König braucht eine Krone, ein Zepter, einen Mantel, ein Schwert und ein gutes Herz sowie goldene Teller und Tassen, “war die Antwort der Kinder.

 

Heute feiern wir auch einen König, nämlich Jesus Christus als König unseres Lebens in der Kirche, sagte der Geistliche in seiner Predigt. Während seines Lebens habe er auf äußere Machtsymbole verzichtet. Die Macht und Stärke, die Jesus auszeichnen, sieht nämlich nur der, welcher ein gutes Herz hat und es Jesus anvertraut.

 

Und obwohl Jesus der König der Welt ist, war er sich nicht zu schade, seinen Jüngern am Abend vor seinem Tod nochmals die Füße zu waschen, sprach der Prediger weiter. Damit hat er deutlich gemacht, dass er als Dienender sein Königreich versteht. Darum machte es auch vielen Menschen Schwierigkeiten, Jesus als König anzunehmen. Nur einer findet sich, der in der letzten Stunde seines Lebens sein Herz aufgetan hat, der zweite Verbrecher am Kreuz. Noch im Sterben denkt Jesus nicht an sich selbst, sondern spricht dem Verbrecher Hoffnung zu und verspricht ihm das ewige Leben. Wer so selbstlos lebt und liebt, ist wirklich ein König unter Menschen, ein König so ganz anders als die Könige unserer Welt, so der Geistliche.

Dann können wir auch Jesus Christus als den ganz anderen König feiern, der auch heute noch in den Herzen der Menschen wunderbares und großes tut.

 

Bevor Pfarrer Rahm allen seinen Segen erteilte, war er voll des Lobes für die Sänger: „Bei einem so schönen Singe, wie wir es heute im Gottesdienst gehört haben, geht einem das Herz auf“ und dankte den Chören unter der Gesamtleitung von Regina Christof mit den Instrumentalisten Johann Preiß am E-Piano und der Querflötenbegleitung von Ulrike Altmann. Die Gottesdienstbesucher dankten ihrerseits mit einem kräftigen Applaus. 

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Dankbarkeit für Aussöhnung und Freundschaft, trotz verheerender Folgen beider Weltkriege

(14.11.2010)

Gottesdienste und Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in der Gemeinde Prackenbach

 

Prackenbach/Moosbach. Mit Gottesdiensten und Totenehrungen am Kriegerdenkmal wurde auch in der Gemeinde Prackenbach am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

 

Mit großen Abordnungen nahmen neben den übrigen Gottesdienstbesuchern die Vereine zunächst an den Hochämtern in Prackenbach und Moosbach teil, die Pfarrer Johann Christian Rahm bzw. Pfarrer Josef Drexler zelebrierten. Bei seiner Begrüßung in Prackenbach sprach Pfarrer Rahm vom Deutschen Luftangriff auf den Tag genau vor 70 Jahren, als das Zentrum der britischen Stadt Coventry schwer verwüstet wurde. Doch die Versöhnung ist stärker als der Hass, bemerkte er.

 

Und in seiner Predigt meinte Rahm, wie kann Gott diese schlimmen Sachen zulassen und zitierte zum Schluss Albert Schweizer, der sagte: So sehr mich das Problem des Elends in der Welt beschäftigte, so verlor ich mich doch nie im Grübeln darüber, sondern hielt mich an den Gedanken, dass es jedem von uns verliehen sei, etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen. „Das wäre ein Ansatzpunkt, um neuen Mut zu schöpfen, gerade an diesem Volkstrauertag.

 

Pfarrer Josef Drexler knüpfte in seiner Ansprache zum Volkstrauertag an das Evangelium an, in dem es heißt „In eurem Durchhalten erwerbt ihre eure Seelen, eure ewige Seligkeit. Drei Jahrhunderte lang haben die ersten Christen durchgehalten. Viele haben ihrer ewigen Seligkeit wegen lieber ihr Leben gelassen. Hätten sie damals nicht durchgehalten, wäre der christliche Glaube wohl nur eine kurze, längst vergessene Episode gewesen, so Pfr. Drexler.

 

Eigentlich müsste das deutsche Volk nach seinen leidvollen Erfahrungen mit zwei gottlosen Systemen mit ganzem Herzen zu Gott zurückkehren in der Erkenntnis, dass es ohne Gott einfach nicht geht, betonte der Redner. Auch dass in einer Welt, in der Gott keine Rolle mehr spielt, die nächste menschliche Katastrophe schon  wieder vorprogrammiert ist. Er zitierte schließlich Benedikt XVI., der sagte: Es sollte uns traurig stimmen, dass viele aus ihrer eigenen leidvollen Vergangenheit scheinbar nichts gelernt haben und heute wieder so dahinleben, als ob es Gott nicht gäbe.

 

Bei den Ansprachen an den Kriegerdenkmälern in Prackenbach bzw. Moosbach erwähnte Bürgermeister Xaver Eckl sowohl die zentralen Gedenkfeiern der Franzosen in Paris zum 91. Jahrestag zum Ende des ersten Weltkrieges als auch am 1. September 2009 in Danzig, als des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen und des Beginns des zweiten Weltkrieges gedacht wurde und die deutsche Bundeskanzlerin eine Ansprache hielt – beides Zeichen für Frieden und Versöhnung zwischen einstigen Feinden. Zugleich weiß sie aber auch, dass Geschehenes nicht ungeschehen gemacht werden kann, so Eckl.

 

Weiter sprach Eckl, dass wir hier vor einem Widerspruch stehen: Statt zu trauern und der Opfer der Kriege zu gedenken und als Deutsche offen Schuld einzugestehen, drängt es uns vielmehr, die Dankbarkeit darüber zum Ausdruck zu bringen, was uns trotz der verheerenden Folgen beider Weltkriege seit 1945 an Aussöhnung und Freundschaft geschenkt worden ist. Welche Schuld soll uns nach 65 Jahren des Friedens daher noch treffen, fragte Eckl?  Ist es wirklich nötig, dass heutzutage noch jemand die Schulfrage anspricht? 

 

Während meiner Schulzeit in den 1970er Jahren war immer wieder von der Kollektivschuld der Deutschen die Rede, sprach Eckl weiter. Doch als Christ sei ihm stets bewusst gewesen, dass das Böse im Menschen nicht einem Volk eingepflanzt sein kann, sondern dass Schuld unabhängig von Rasse und Religion jeden Einzelnen betrifft. Selbst die Tragödie der beiden Weltkriege braucht nicht allein eine kollektive Schuldübernahme durch offizielle Personen, sondern auch den aufmerksamen Blick eines jeden Individuums auf seine Schuld und sein Gewissen, so Eckl. Lernen aus der Geschichte bedeutet nicht Moralisieren und das Einpauken eines Schuldkomplexes, sondern es eröffnet dem Individuum die Freiheit, sich für das Gute zu entscheiden und sein Leben in Verantwortung für sich und andere zu gestalten.

 

Wir können nicht Dankbar genug sein, sagte schließlich Eckl, dass Deutschland seit 65 Jahren Frieden hat. Doch dürfen wir auch nicht vergessen, dass sich dieser Frieden mit einer Verantwortung verbindet, mahnt er. Für uns ist das Recht auf Frieden und Freiheit selbständig geworden, darum sollten wir nicht nachlassen, es für andere Staaten zu fordern, die es nicht haben und die Hoffnung nicht aufgeben, dass diese Welt mit uns Menschen eine andere, eine bessere werden kann, „dafür will ich glauben und kämpfen, dass Menschen fähig sind, mitfühlend, Anteil nehmend und gewaltfrei zu leben und zu handeln.“

Zum Gedenken und zur steten Mahnung legte der Bürgermeister im Namen der Gemeinde am Ehrenmal in Prackenbach und Moosbach einen Kranz nieder.

 

Stellvertretend für alle anwesenden Vereine in Prackenbach dankte Erwin Holzapfel Pfarrer Johann Christian Rahm für das Messopfer und den Vereinen für ihre Teilnahme und legte als Zeichen innerer Verbundenheit im Namen des KuRV einen Kranz nieder. Er gedachte dabei aller Gefallenen und Vermissten Kameraden der Pfarrei, mit eingeschlossen die 40 Soldaten der Bundeswehr, die bei den Friedensmissionen in der Welt ums Leben kamen. 

 

Während die Vereine in Prackenbach und Moosbach salutierten ließen zum Schluss die Pfahlspatzen den „guten Kameraden“ bzw. das „Deutschlandlied“ erklingen. 

Auch in der Filialkirche in Krailing gedachte man mit einem Gottesdienst der Toten und Vermissten der beiden Weltkriege,, zelebriert von Pfarrer Johann Christian Rahm.

 

Foto: BM Eckl und Pfr. Rahm

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Ein bisschen so wie Martin sein

(12.11.2010)

Ein langer Laternenzug bewegte sich durch die Dorfstraße

 

Prackenbach. Kindergartenkinder und Schüler haben am Freitag Abend gemeinsam das Andenken des Hl. Martin mit einem langem Laternenzug und einer stimmungsvollen Feier in der Kirche ganz feierlich begangen.

 

Am Schulgelände trafen sich die Kinder und marschierten dann mit ihren Laternen, angeführt durch den Martinsreiter von Ulrike  Altmann zur Pfarrkirche, die sich bis zum letzten Platz füllte.

Pfarrer Johann Christian Rahm hieß alle Kinder, Mamas und Papas und alle übrigen Kirchenbesucher zur Martinsfeier herzlich willkommen. „Wir feiern das Andenken eines Mannes“, so erzählte er sehr kindgerecht, „der nicht auf seinen Geldbeutel geschaut hat, sondern der uns im Bezug auf Teilen und Gutes tun, ein großes Beispiel gegeben hat.“ 

 

„St. Martin ritt durch Schnee und Wind“, sangen dann die Kinder unter der Leitung von Elisabeth Ruis das Eingangslied zur Martinslegende, die einige Schüler der 2. Klasse unter der Leitung von Anita Greiner vorführten. Es handelte von dem römischen Offizier Martin, den seine Soldaten achteten und liebten, weil er sehr mutig und gerecht war. Eines Tages traf Martin in der Stadt einen Bettler und weil es sehr kalt war und der Bettler nur zerlumpte Kleidung anhatte, teilte er seinen Mantel mit ihm. Manche Soldaten lachten über Martin, andere wandten sich beschämt ab und dachten wohl, „und was hab ich getan“? Martin aber ritt weiter, als sei nichts geschehen. „Auch wir brauchen Kraft, wie Martin teilen zu können“, meinte der Geistliche zu den Kindern.

 

Nach dem Lied: „ein bisschen so wie Martin sein“ trugen fünf Kinder die Fürbitten vor und stellten dabei fest, dass es in unserer Gemeinde Leute gibt, die krank, traurig und ungerecht behandelt werden, die schon lange kein gutes Wort mehr bekommen haben oder nur darauf warten, dass ihnen jemand hilft.

 

Nach dem Segen des Priesters verteilte er an die Kinder Lebkuchen  und im Pfarrheim lud der Elternbeirat der Schule zum gemütlichen Beisammensein ein.

 

Foto: Pfarrer Rahm sprach mit den Kindern die Fürbitten

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Ein gelungenes Weinfestes

(08.10.2010)

Moritatensängerinnen und ein witziger Überraschungsgast

 

Prackenbach. Trotz Deutschlandspiel gegen die Türkei konnte sich am Freitag Pfarrer Johann Christian Rahm beim traditionellen Weinfest 2010 im Pfarrheim über mindestens 80 Besucher freuen und hieß alle Einheimischen und „Zuagroasten“ herzlich willkommen. Einen ganz besonderen Gruß richtete er an die musikalischen „Senkrechtstarter“, welche die Gäste mit Witz und Humor und flotten Melodien durch den Abend führten. 

 

Das Pfarrheim war wieder herbstlich dekoriert und die Pfarrhaus-Feen hatten wieder viele Leckereien für den Abend vorbereitet und den Wein und die Getränke bereitgestellt. Dafür dankte ihnen der Hausherr ganz herzlich.

 

Thomas Achatz aus Frankenried war der witzige musikalische Überraschungsgast, den Pfarrer Rahm in seiner Einladung angekündigt hatte. Ein freches Hütl auf dem Kopf, ging von Tisch zu Tisch und spielte mit seinem Akkordeon zünftig auf und geizte nicht mit seinen Witzen.  

 

Dann traten die beiden Moritatensängerinnen Angelika & Carmen aus Neukirchen bei Bogen auf. „Wir singen von lauter traurigen Begebenheiten und untermauern sie mit Bildern“, sagte die eine und darum sind wir auch ganz schwarz angezogen. Und schon begannen die beiden Schwestern mit dem Lied vom „Wildschütz Jener wein“ und drehten dazu fleißig an ihrer Drehorgel.

 

Dann nahmen sie die Gesundheitsreform auf´s Korn und berichteten von einer ambulanten Operation, wo man dem Schneider den Magen herausnahm, auswaschten und auf die Wäscheschnur zum Trocknen hängte. Leider hatte ein Hund den Magen gefressen und so musste man eiligst zum Metzger gehen und einen Tiermagen besorgen und einsetzten. Der Schneider war nach der Operation ganz fit, doch wenn er an einem Baum vorbei geht, frisst er die Blätter ab.

 

„Als Gott die Erde hat erschaffen“ lautete eine Ballade, die sie Pfarrer Rahm widmeten. Sie handelte von Adam, der zunächst alleine im Paradies lebte. Weil er sehr einsam war, erbarmte es Gott, entnahm ihm eine Rippe und führte ihm Eva zu. Dieser war so ergötzt von seiner neuen Gespielin, dass er sagte: „Reiß mir alle Rippen raus und mach mir lauter Weiber draus“. Nach einiger Zeit fragte ihn der Herrgott, wie er denn mit seiner Gefährtin zufrieden sei, meinte der Adam: „Setz ma liaba mei Rippn wieder ei“.

 

Für die Moritatensängerinnen, die  zuweilen auch mit der Gitarre auftraten, geizten die Besucher nicht mit Applaus und baten sogar um Zugabe, die sie ihnen gern erfüllten. Dann griff der witzige Überraschungsgast wieder in die Tasten und unterhielt die Gäste noch lange. Alle waren sich einig, eine rundum gelungene und humoristische Veranstaltung erlebt zu haben.

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Erntedankfest in Prackenbach und Krailing

(03.10.2010)

Erntedankzug der Kindergartenkinder

 

Prackenbach. Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Pfarrei Prachenbach das Erntedankfest. Am Pfarrheim sammelten sich die Kindergartenkinder mit ihren Eltern sowie die Gottesdienstbesucher, wo sie Pfarrer Johann Christian Rahm und seine Ministranten vom Pfarrheim abholte und in die Kirche geleitete, wo sie ihre Körbchen mit den Erntegaben als Dank vor dem Altar stellten, während Eva-Maria Eidenschink an der Orgel den Einzug musikalisch begleitete.

 

Nach einem Willkommensgruß des Pfarrers für die vielen Kinder mit ihren Eltern und Großeltern erzählten die Kinder, dass sie den Erntekorb mit Äpfel, Birnen, Gurken, Tomaten und vieles mehr gefüllt haben und Pfarrer Rahm bemerkte, dass er sogar einen „Schwammerl“ in einem Korb gesehen habe. Für alle diese Gaben sagen wir an diesem Sonntag ein „Danke“, so der Geistliche.

 

Danken fällt uns manchmal auch schwer. Es kommt vom lateinischen Wort „gratia“ und heißt außerdem noch Gnade. Wir drücken diese Gnade aus  durch gefüllte Erntedankaltäre. Mit Ernte meint man aber nicht nur den Ertrag der Feldfrüchte und Obst und Gemüse. Wir können den Begriff Erntedank noch weiter fassen und vielleicht auch ausrichten an unserer christlichen Gemeinde, wo viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ihren Beitrag leisten, damit unser Zusammenleben ertragreich und erfolgreich wird.

 

Auch die persönlichen Ernten, wie einen sicheren Arbeitsplatz , ein harmonisches Familienleben, ein Leben in Frieden und letztendlich für Brot und Wein, das uns wieder zurückgeschenkt wir in der Eucharistie sollten wir nicht vergessen.

 

Der Gottesdienst wurde vom Kinder- und Jugendchor Prackenbach unter der Leitung von Anna Bartl musikalisch ausgeschmückt. An der Orgel und am E-Piano wurden diese von Eva-Maria Eidenschink und Veronika Haimerl sowie Simon Eidenschink Gitarre und Madeline Altmann mit Rhythmusgerät begleitet wofür Pfarrer Rahm sehr herzlich dankte. Auch galt dem Frauen- und Mütterverein Dank für das Rosenkranzgebet im Monat Oktober. Ehe Pfarrer Rahm den Segen erteilte, segnete er die „Ernte-Semmel“, welche nach dem Gottesdienst verteilt wurden und lud die Gottesdienstbesucher für kommenden Freitag zum Weinfest ins Pfarrheim ein.

In der Filialkirche in Krailing gestalteten der Jugendchor Krailng unter der Leitung von Lisa Fuchs und Johann Preiß an der Orgel sowie die Kath. Landjugend den Gottesdienst sehr feierlich mit. Die KLJB verkaufte im Anschluss an den Gottesdienst Mini-brote zugunsten eines guten Zweckes.

Foto zu Meldung: Erntedankfest in Prackenbach und Krailing

Chöre gestalten Gottesdienst

(01.08.2010)

Alle Chöre der Pfarrei sangen zur Ehre Gottes

 

Prackenbach. Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich alle Chöre vor Beginn der großen Ferien zu einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg versammeln und diesen musikalisch und auch liturgisch mitgestalten.

 

Pfarrer Josef Drexler aus Moosbach begrüßte Eingangs die Pfarrgemeinde zur Feier des Sonntags, des großen Ruhetages im Getriebe der Woche. Durch die Ruhe des Sonntags können wir endlich zu uns selber finden und uns fragen, wozu bin ich denn eigentlich auf Erden. Wenn wir so fragen, dann begegnen wir Gott. Dann tritt er in unser Leben in seinem Angebot des Lebens über den Tod hinaus, so Pfarrer Drexler.

 

Weiter begrüßte der den Urlaubsvertreter für die zwei Pfarreien Moosbach und Prackenbach wie auch für Krailing, Pater Joseph aus Indien, welcher in Rom seine Doktorarbeit beendet hat. Er hieß ihn in aller Namen in der Diözese Regensburg willkommen, in welcher dieser schon desöfteren Pfarrvertretung gemacht hat. Besonders hieß er ihn aber im Bayerischen Wald willkommen, in unserer wunderschönen Heimat, in welcher er zum ersten Mal weilt, so Drexler

 

In seiner Predigt stellte Pfarrer Drexler unter anderem, im Bezug auf das Sonntagevangelium heraus, dass sich in der Urlaubszeit auch die Gelegenheit biete, solche Schätze zu sammeln, die selbst im Tod nicht untergehen,  sondern aufgehoben sind für die Ewigkeit. Und solche Schätze bekommt man nur, wenn man mit anderen teilt. Denn im Urlaub habe ich Zeit, weniger Ich zu sagen und mehr Du. Auch habe ich mehr Zeit, einen Besuch oder ein Telefongespräch für jemanden, den ich schon lange vernachlässigt habe. Achtsam zu werden, für die Menschen auf der Schattenseite des Lebens. Dein Lebensgenuss in Ehren, spricht Gott, aber vergiss dabei die Anderen nicht, damit auch nicht über Dich das vernichtende Urteil gesprochen wird, „Du Narr, so Pfarrer Drexler.  

 

Nach dem Schlussgebet dankte Pfarrer Drexler allen Chören von Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Regina Christof für die wunderbare musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Instrumental wurde diese von Johann Preiß am E-Piano sowie Judith Christof Querflöte und Madeleine Rhythmusgerät begleitet. Weiter wünschte der Geistliche den Kindern schöne Ferien. Die Pfarrangehörigen bat er, wenn sie ein Anliegen haben, sich an Pater Joseph zu wenden. Dieser wohnt im Pfarrhof in Moosbach und ist dort auch telefonisch erreichbar. Ehe man sich noch zu einem gemeinsamen Gruppenfoto stellte, spendete Pfarrer Drexler den

 Segen.

 

Foto: li Pfarrer Drexler, Pater Joseph Thazhathuveettil re. mit schwarzer Jacke, ganz li. Chorleiterin Regina Christof. 

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Firmung in Prackenbach

(18.07.2010)

Firmung in Prackenbach – Der Hl. Geist führt euch immer auf den richtigen Weg

Domkapitular Peter Hubbauer spendet 45 jungen Christen das Hl. Sakrament

 

Prackenbach/Moosbach. Nach einem ausgiebigen Regen und abgekühlten Temperaturen in der Nacht schien am Sonntag wieder die Sonne, als sich die Pfarrei St. Georg anschickte, die Feier der Firmung zu begehen. Dazu war Domkapitular Prälat Peter Hubbauer im Auftrag des Diözesanbischofs Gerhard Ludwig Müller gekommen, um 45 jungen Christen aus der Pfarrei Prackenbach/Krailing (28 Kinder) und Moosbach (17 Kinder) in der Pfarrkirche St. Georg das Sakrament der Firmung zu spenden.

 

Nach dem festlichen Einzug des Firmspenders und der Ortspfarrer Johann Christian Rahm (Prackenbach) und Josef Drexler (Moosbach) in die geschmückte Kirche und einem kräftigen Eingangslied „Komm Schöpfer Geist kehr bei uns ein“, begrüßte Diana und Jonas im Namen aller Firmlinge, Paten und Eltern und ihrer beiden Seelsorger den hohen Gast auf´s herzlichste. Viele Monate hätten sie sich mit Gottesdiensten und verschiedener Projekte auf diesen Tag vorbereitet und versprachen, lebendige Christen werden zu wollen.

 

Auch Pfarrer Rahm hieß Prälat Hubbauer herzlich willkommen und erinnerte an die Firmanwärter, dass der Christ in der Firmung gestärkt wird für sein Leben. Ein Grüß Gott überbrachte auch der Firmspender und dankte für die freundliche Begrüßung. Er freue sich, dass er heute die Firmung in Prackenbach spenden darf bei der die jungen Christen noch intensiver in die Gemeinschaft der Kirche und mit Gott eingebunden werden. 

 

In Conzelebration mit Prälat Hubbauer sowie Pfarrer Rahm und Pfarrer Drexler wurde Eucharistie gefeiert, das der Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Regina Christof in beeindruckender Manier musikalisch mitgestaltete, begleitet von den Instrumentalisten an der Orgel Hans Preiß und Judith Christof Querflöte.

Kyrierufe und Fürbitten wurden von Firmkindern vorgetragen und die Lesung trug Pfarrgemeinderatssprecherin Antonie Preisler vor.

 

In seine beeindruckende Predigt band Prälat Hubbauer die Firmlinge sehr zeitgemäß mit ein, als er ihnen zunächst ein Rätsel aufgab, auf dessen Thema die Kinder sehr lebhaft eingingen. Gefragt war ein Navigationsgerät, das auf den gewünschten Ort eingestellt werden muss um dann problemlos überall anzukommen. Jedoch nur, wenn wir es richtig programmiert haben, sagte der Prediger. Wenn ich auf einem falschen Weg bin, sagt mir das Navi wieder die neue Richtung. Auf die Firmung abgeleitet, meinte Hubbauer, dass der Hl. Geist das beste Navi sei. Er wird uns auch die korrekte Richtung anzeigen, auch wenn mal die Kraft, der Mut und das Durchhaltevermögen nachläßt, dass ich wieder zum richtigen Ziel komme. Auf den Hl. Geist könnt ihr euch immer verlassen, betonte der Prälat.

 

Denken wir an das Pfingstereignis, von dem das Evangelium berichtet. Die Apostel waren in Zweifel und verschüchtert und hatten sich aus Angst eingesperrt. Plötzlich ein Brausen, wie wenn ein gewaltiger Sturm aufkommt. Der Hl. Geist kam in Feuerszungen auf die Apostel herab und sie wurden von ihm gestärkt. Das ist die Botschaft, die die Welt verändert, so der Prediger und die Liebe in die Welt bringen kann. Jesus sagt, wenn ich erhöht bin, werde ich euch die Kraft von oben bringen. Er setzt sich ein für Recht und Gerechtigkeit, für eine Welt in der es keine Angst mehr gibt.

 

„Die jungen Leute haben es heute nicht mehr leicht“, sagte der Prälat weiter. Die Gesellschaft bringt die Gefahr mit sich, dass sie auf die schiefe Bahn geraten. „Ob nicht wir Erwachsene manchmal Schuld sind“, so der Geistliche. Betrachten wir das Ereignis Brunner´s in diesen Tagen, das seien Tatsachen, was die Gesellschaft immer wieder aufschreckt. „ Ob nicht wir Erwachsene manchmal Schuld sind“, so der Geistliche. Unsere jungen Leute brauchen wieder Werte, Vorbilder, die ihnen die guten Werte vorleben, appellierte der hohe Gast aus Regensburg an die Erwachsenen. Nehmen wir also unser Vorbild ernst, das Leben als Christen. Dann erzählte Hubbauer noch ein Beispiel, bei dem die Kinder in der Schule gefragt wurden, wie der Hausgottesdienst denn bei ihnen angekommen wäre, sagten ein paar Kinder, „auch der Papa hat gebetet, ich wusste gar nicht, dass mein Papa beten kann“.

 

Schließlich lud der Geistliche die Christen ein, ihren Glauben wieder zu überdenken und den Kindern zeigen, dass ihnen Gott etwas bedeutet. Neu beginnen und den richtigen Weg  immer wieder einschlagen und den Kindern Hilfestellung geben für ein gutes Gelingen in Ehrfurcht zu Gott und in Liebe zu den Menschen, ermahnte er die Gläubigen.

 

Dann spendete der Würdenträger den jungen Menschen das heilige Sakrament, wobei er nach der Salbung mit Chrissam, einer Mischung aus Öl und Balsam, in herzlicher Weise einige persönliche liebe Worte mit ihnen wechselte.

 

Am Ende des festlichen Gottesdienstes dankte Pfarrer Rahm allen, die in irgend einer Weise mitgeholfen haben, dass dieser Tag ein großer Tag geworden ist und vier Firmkinder dankten in kurzen Worten ihren Eltern, den Paten, Religionslehrern und Firmhelfern und baten den Firmspender, er möge sie noch lange in guter Erinnerung behalten. Schließlich überreichten zwei Kinder noch eine selbst gebastelte Kerze an Prälat Hubbauer als Erinnerungsgeschenk, das ein Herz, Kreuz und Taube symbolisierte.

 

Gottes Segen soll euch immer begleiten, sagte Hubbauer abschließend und nachdem er Gottes Segen auf alle Kirchenbesucher herabgerufen hatte, stimmte die ganze Kirchengemeinde in das Lied „Großer Gott wir loben dich“, ein.          

Foto zu Meldung: Firmung in Prackenbach

Dankeschönfahrt für die Minis

(03.07.2010)

Dankeschönfahrt für die Minis, Kinderchor und Jugend

Münchner Flughafen und Tierpark war Spitze

 

Prackenbach/Krailing. Zu einer Dankeschönfahrt hatte Pfarrer Johann Christian Rahm die Ministranten und alle Kinder und Jugendliche eingeladen, die sich das ganze Jahr über in der Pfarrgemeinde bei diversen Diensten einbringen und trotz tropischer Temperaturen hat es den Kindern  ganz super gut gefallen.

 

Ein lustiges Volk mit 30 Kindern und sechs Betreuern incl. Pfarrer Rahm startete man um 7.30 Uhr mit dem Busunternehmen Haimerl gen München, wo der Franz-Josef Strauß-Flughafen als erstes Ziel eingeplant war. Bei einer Führung erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über die großen „Vögel“, über Rundflüge, Freizeit -Luftfahrt und auch Geschichtliches.

Als nächstes stand die Besichtigung des Münchner Tierparks Hellabrunn auf dem Programm. Große Freude wurde den Fußballliebhabern zuteil, denn hier konnte man auf dem Public-Viewing das Fußballspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien mit verfolgen und den grandiosen historischen Sieg von 4 : 0 erleben. Wer nicht dabei war, der war wirklich selber schuld, meinte dazu Pfarrer Rahm.

 

Die Erwachsenen sorgten rührend mit einer mitgebrachten Brotzeit für das leibliche Wohl der Kinder, was einschließlich Fahrtkosten und Eintritt die Pfarrfamilie übernahm. Es war ein herrliches Erleben von Gemeinschaft, Freude und Entspannung, sagte Pfr. Rahm. So kamen die Kinder zwar erschöpft aber  glücklich gegen 20.00 Uhr wieder am Pfarrheimplatz in Prackenbach an.

Pfarrer Rahm dankte abschließend noch einmal den Kindern für den Dienst das ganz Jahr über und den begleitenden Erwachsenen für das gekonnte „Mittun“.

Foto zu Meldung: Dankeschönfahrt für die Minis