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Gemeindeverwaltung

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Aktuelle Meldungen

Neue Mitarbeiterin in der Gemeinde Prackenbach

(20. 04. 2022)

Seit 1. April 2022 ist die Belegschaft in der Gemeindeverwaltung um eine weitere Mitarbeiterin gewachsen, Bürgermeister Andreas Eckl freut sich über den Zuwachs und wünscht zum Start nur das Beste und viel Erfolg für die bevorstehende Weiterbildung.

 

Die Beschäftigung in der Gemeinde Prackenbach ist für Marina Wühr eine Rückkehr in die alte Heimat, denn hier ist die 24-Jährige bereits in den Kindergarten und zur Grundschule gegangen bevor sie 2013 mit ihrer Familie nach Viechtach gezogen ist.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Realschule konnte sie sich einen Ausbildungsplatz als Rechtsanwaltsfachangestellte sichern und wurde dort auch nach ihrer dreijährigen Ausbildung weiterbeschäftigt. Anschließend folgte eine Festanstellung bei der Sparkasse in Ruhmannsfelden und die zweijährige Weiterbildung zur Sparkassenkauffrau, welche im November 2021 erfolgreich absolviert wurde. Ein „Tapetenwechsel“ sollte jedoch her und somit hat sich Marina in der Gemeindeverwaltung für die offene Stelle in der Finanzverwaltung beworben, fortan unterstützt die 24-Jährige daher in der Kämmerei.

 

Für „Quereinsteiger“ wird die Teilnahme am Beschäftigtenlehrgang I der Bayerischen Verwaltungsschule empfohlen, doch dies stellt für die fleißige Mitarbeiterin keinen Hinderungsgrund dar. Der Lehrgang startet voraussichtlich im Juli 2022 und dauert rund ein Jahr, während dieser Zeit ist Marina einmal wöchentlich für den Unterricht auf einem Ortslehrgang. Vor der Ablegung der schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung findet ein abschließender Lehrgang statt, der rund vier Wochen dauert, anschließend wird den Absolventen die Bezeichnung der „Verwaltungsfachkraft“ verliehen.

Foto zur Meldung: Neue Mitarbeiterin in der Gemeinde Prackenbach
Foto: Bürgermeister Andreas Eckl mit der neuen Mitarbeiterin Marina Wühr

Fundsache Sony Digitalkamera

(18. 10. 2021)

Auf dem Schulsportplatz ist eine Digitalkamera der Marke Sony gefunden worden. Funddatum war bereits der 23.09.2021.

Der Eigentümer kann sich mit dem Fundamt der Gemeinde Prackenbach in Verbindung setzen.

Foto zur Meldung: Fundsache Sony Digitalkamera
Foto: Fundsache Sony Digitalkamera

Fundsache

(15. 10. 2021)

Am 15.10.2021 wurde an einem Waldrand in Hagengrub ein Schlüssel gefunden. Der Eigentümer kann sich mit dem Fundamt der Gemeinde Prackenbach in Verbindung setzen. 

Foto zur Meldung: Fundsache
Foto: Fundsache

Wildblumenwiese vor dem Rathaus in Prackenbach

(06. 07. 2021)

Eine artenreiche Wildblumenwiese ist auf dem Rathausvorplatz in Prackenbach entstanden. Im Frühling hat der gemeindliche Bauhof das Erdreich aufgearbeitet und die Samen ausgesät, mittlerweile blühen dort verschiedenste Blumen, Kräuter und Gräser. Die Blüten locken bereits zahlreiche Bienen und weitere Insekten, daher wurde zu Beginn der Woche auch ein Insektenhotel „eröffnet“.  

Foto zur Meldung: Wildblumenwiese vor dem Rathaus in Prackenbach
Foto: Der Kindergarten St. Georg erkundet die Blumenwiese

In der Gemeinderatssitzung Prackenbach am 26. Oktober 2016 notiert

(26. 10. 2016)

Breitbandausbau  in Prackenbach

Im zweiten Verfahrensabschnitt im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms zum Ausbau von sog. NGA-Netzen (Breitbandausbau) hatte die Gemeinde Prackenbach über zwei Angebote von Netzbetreibern zu entscheiden. Beide Netzbetreiber hatten für den geplanten Ausbau von Teilen des Ortsteils Prackenbach und des Gemeindeteils Hagengrub gültige Offerten zum Submissionstermin abgegeben, Nachverhandlungen wurden nicht geführt. Die Plausibilitätsprüfungen der Wirtschaftlichkeitslücken wurden vom Breitbandzentrum durchgeführt und liegen bereits vor. Das beauftragte Planungsbüro Corwese, vertreten durch den zuständigen Planer Michael Räbiger, stelle anhand einer durchaus komplexen Wertungsmatrix die beiden eingegangenen Angebote gegenüber und stellte fest, dass die Deutsche Telekom das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte, welches in der Folge auch den Zuschlag durch die Gemeinde Prackenbach erhalten hat. Ebenfalls stimmten die Gemeinderäte dem Finanzierungsplan zu, welcher vorsieht, dass die für den Ausbau erforderlichen Mittel in Höhe von etwas mehr als 100.000 € im HH-Jahr 2018 zur Verfügung gestellt werden müssen.

Im Anschluss wurde noch darüber beraten, wie die weiteren Orts- und Gemeindeteile, welche derzeit noch nicht bzw. unterversorgt sind und auch nicht vom 2. Ausbauschritt profitieren, ausgebaut werden sollen. Das Bundesförderprogramm, welches bisher lediglich für die Beratungsleistungen in Anspruch genommen wurde, hat noch ausreichend Mittel zur Verfügung. Leider werden hier im Vergleich zum Bayerischen Förderprogramm nur Fördermittel in Höhe von 50 % gewährt. Zudem fordert dieses Programm eine sehr umfangreiche sowie überaus komplexe Verfahrensaufbereitung. Auch werden hier, seitens des Fördergebers noch sehr viele Änderungen im laufenden Verfahren verlangt, so der Planer. Der Gemeinderat hat dennoch die Absicht, auch das restliche Gemeindegebiet, soweit technisch möglich, mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Sollte dies in einzelnen Ortsteilen nicht möglich sein, so soll hier mit dem Ausbau der jeweiligen KvZ und daraus resultierenden Anschlüssen auf der Basis von Kupferleitungen realisiert werden. Das Planungsbüro wurde beauftragt, ein Konzept für den Förderantrag für das Bundesförderprogramm auszuarbeiten, so dass baldmöglichst mit den Ausschreibungen begonnen werden kann.

 

Zuschlag für die Stromlieferung für die Jahre 2017 – 2019 wird erteilt

Bürgermeister Andreas Eckl stellte fest, dass der Preisbindungszeitraum der Stromlieferung für die gemeindlichen Einrichtungen (z.B. Rathaus, Schule, Kindergärten, FF-Gerätehäuser, Kläranlage mit Pumpwerken, Wasserversorgung, Straßenbeleuchtung etc.) des derzeitigen Vertragspartners Ende des Jahres 2016 ausläuft. Deshalb wurde zeitnah zur Sitzung drei Unternehmen aufgefordert, Angebote für die Stromlieferung von rund 220.000 kWh für alle Verbrauchsstellen der Gemeinde Prackenbach für die Jahre 2017 bis 2019 abzugeben, um die Vertragsbindung der kommenden drei Jahre in die Wege leiten zu können. Dazu bat Bürgermeister Eckl Energiewirt Josef Haas, die Ergebnisse vorzustellen.

Zur Vorstellung und Information über die Wertung der eingegangenen Angebote erläuterte Haas, dass insgesamt drei Unternehmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert wurden. Dies waren im Einzelnen: In(n) Energie GmbH, Simbach am Inn, die Stadtwerke München GmbH, München und E.ON Energie GmbH, München.

Alle drei Unternehmen haben fristgerecht je ein gültiges Angebot abgegeben. Nach der Auswertung hat sich ergeben, dass die  In(n) Energie GmbH das wirtschaftlichste Angebot darstellte und im Vergleich zum Mitbewerber einen Preisvorteil von rund 980,- €/Jahr bzw. bei reinem Ökostrom (100 % aus Wasserkraft) rund 780,- €/Jahr bietet. Auf die Vertragsbindung von drei Jahren gerechnet, ergibt sich so ein Preisvorteil von insgesamt 2.940 €, bzw. 2.340 €.

Verglichen wurde der jeweils angegebene Mischpreis für alle Abnahmestellen incl. Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet.

Zusammenfassend erläuterte Josef Haas, dass das wirtschaftliche Angebot für eine 220.000 kWh pro Jahr von der Bewerberin In(n) Energie GmbH aus Simbach am Inn kommt.

Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den Ausführungen der Verwaltung und beschloss, dass dem wirtschaftlichsten Anbieter, hier der In(n) Energie der Zuschlag für die Stromlieferung für die Jahre 2017-2019 erteilt wird.

 

Der Aufstellung eines Verkehrsschildes im Kappenfeld-Lexegern zugestimmt

Da die Verkehrslast einerseits durch die Anwohner als auch durch Neubau-Interessierte und Besucher im neuen Baugebiet Kappenfeld-Lexegern deutlich gestiegen ist sowie Baustellenverkehr in den kommenden Jahren zu erwarten sind, besteht aus Sicht der Anwohner für die insgesamt 13 Kinder im Neubaugebiet ein erhöhtes Gefahrenpotenzial. Deshalb haben sie die Anbringung eines Verkehrsspiegels beantragt. Der Bauausschuss hatte sich im Vorfeld der Sitzung vor Ort von den Gegebenheiten ein Bild gemacht und dabei festgestellt, dass ein Verkehrsspiegel wenig zielführend sei. Hilfreich hingegen könnte die Festsetzung einer sog. Spielstraße, eines verkehrsberuhigten Bereiches sein. Das Gremium schloss sich der Meinung an, jedoch sollte hierzu die zuständige Polizeiinspektion Viechtach um Stellungnahme gebeten werden.

 

Gemeinderätin legt ihr Gemeinderatsmandat zum 31.12.16 nieder

Mit ihrem Schreiben vom 5. Oktober 2016 teilte Gemeinderätin Renate Schedlbauer mit, dass sie sich nicht mehr in der Lage sieht, das Gemeinderatsmandat sowohl aus betrieblichen als auch aus privaten Gründen, aufrecht zu erhalten und deshalb ihr Amt mit Ablauf des 31.12.16 niederlegt. Sie teilte mit, dass ihr die Entscheidung sehr schwer gefallen sei und ihr die Arbeit im Gremium immer Spaß gemacht habe. Auch die gute und produktive Zusammenarbeit im Gemeinderat und der kollegiale Umgang mit den übrigen Mandatsträgern waren sehr angenehm. Dennoch konnte sie weder von Bürgermeister Eckl noch von ihrem „Parteikollegen“ Thurnbauer zum Verbleib überzeugt werden.

Der Gemeinderat bedauerte die Entscheidung von Schedlbauer und stellte die Niederlegung ihres Amtes fest. Schedlbauer versprach, GR Mirco Penzkofer, als verbleibenden Jugendbeauftragten, wenn nötig, im Ferienprogramm zu unterstützen.

Im Anschluss daran wurde vom Gemeinderat festgestellt, dass der Listennachfolger aus dem Wahlvorschlag Nr. 7 –(FW Moosbach/Prackenbach/Ruhmannsdorf) mit 261 gültigen Stimmen Matthias Schedlbauer ist. Formell muss dieser die Annahme des Mandats gegenüber der Gemeinde noch erklären, damit er ab 2017 in den Gemeinderat nachrücken kann.

 

Außerplanmäßige Ausgaben für die Grundschule genehmigt

Um den Unterrichtsbetrieb zeitgemäß gestalten zu können, wurde zusammen mit der Schulleitung besprochen, dass pro Klasse sog. Dokumentenkameras erforderlich wären, durch welche alle Arten von Vorlagen, die im Erfassungsbereich abgelegt werden, an die Wand projiziert werden können. Die Anschaffung der Kameras kosten pro Klassenraum ca. 1.000,- €.

Außerdem wurde für das vorhandene Kopiergerät an der Grundschule eine Ersatzbeschaffung notwendig, für welches der Wartungsvertrag seitens des Vertragspartners wegen des Alters und der Reparaturanfälligkeit nicht mehr verlängert wurde. Bei der Neuanschaffung wurde darauf geachtet, dass die Wartungs- und Unterhaltskosten so gering wie möglich ausfallen.

Für beide Anschaffungen werden außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von 7.000,-€ erforderlich, denen der Gemeinderat zustimmt

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Dem Bauvorhaben des Andreas Rabenbauer auf Anbau eines Wintergartens an dem bestehenden Waldlerhaus im GT Viechtafell wurde stattgegeben. Die Erschließung ist in diesem Bereich gesichert und die bauplanungsrechtlichen Anforderungen sind gegeben, so dass das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden konnte.

 

Der Gemeinderat stimmte dem Vorbescheid zu

Siegfried Macht stellte Antrag auf Wiederherstellung des vor 3 ½ Jahren durch Brand unbewohnbar gewordene Wohnhauses in Dumpf GT Ruhmannsdorf. Dies ist nur möglich, wenn ein gleichartiges Gebäude an gleicher Stelle alsbaldig gebaut wird. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens soll nun durch das zuständige Baureferat am Landratsamt Regen geklärt werden, ob die Neuerrichtung bzw. Wiederaufbau möglich ist. Die Erschließung ist gesichert, der Gemeinderat erteilte das gemeindliche Einvernehmen

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Eckl wies darauf hin, dass alle Hauseigentümer nach der Satzung über die Hausnummerierung der Gemeinde Prackenbach an allen Gebäuden, für die eine Hausnummer zugeteilt wurde, ein Hausnummernschild anzubringen ist. Es soll sichergestellt werden, Dass Rettungsdienst, FFW, Polizei und auch Zustelldienste schnell und ohne Umwege ans Ziel gelangen.

In den nächsten Tagen lädt Eckl alle Kommandanten der vier Feuerwehren zu einem Treffen ein, um über Ersatzbeschaffung für die Feuerwehr nach dem Brandeinsatz in Tresdorf zu entscheiden.

Zudem sind alle Interessierten am 15. November ab 19.30 Uhr zu einer Infoveranstaltung zum Rufbus ins Gasthaus Bergbauer, Prackenbach eingeladen. Auch wies er auf die geplante Bürgerversammlung der Gemeinde Prackenbach am Mittwoch, 21. Dezember 2016 um 19.30 Uhr beim Liebl-Wirt in Tresdorf hin.

Altbürgermeister Johann Lummer und Ehrenbürger von Prackenbach starb mit 75 Jahren

(28. 03. 2015)

Seinen Lieben ein fürsorglicher Ehemann, Vater und Opa, den Vereinen ein guter Kamerad

und den Gemeindebürgern ein einfühlsamer und umsichtiger Bürgermeister

 

Prackenbach. Völlig überraschend verbreitete sich am Donnerstag die Kunde, dass Prackenbach´s Altbürgermeister und Ehrenbürger Johann Lummer sein erfülltes und pflichtbewusstes Leben im Alter von 75 Jahren seinem Schöpfer zurückgab. Obwohl er in der letzten Zeit durch seine gesundheitlichen Probleme immer wieder das Krankenhaus aufsuchen musste, waren doch alle, die ihn kannten, insbesondere aber die Kameraden der Feuerwehr äußerst betroffen über die Nachricht vom plötzlichen Ableben ihres Ehrenkommandanten.

 

Neun Feuerwehrvereine aus dem KBM-Bereich des ehemaligen Kreisbrandmeisters gaben dem Verstorbenen mit großen Abordnungen und ihren Fahnenabordnungen die letzte Ehre. Nicht zuletzt war die gesamte Führungsspitze der Kreisbrandinspektion Regen mit dem KBR Hermann Keilhofer unter den Trauergästen. Des Weiteren gab die politische Gemeinde mit Bürgermeister Andreas Eckl, der aktuelle Gemeinderat und die ehemaligen Mitglieder unter Johann Lummer sowie der ehemalige Bürgermeister Xaver Eckl dem Verstorbenen das letzte Geleit.

Das Requiem, das Pfarrer Josef Drexler mit dem ehemaligen Pfarrer Johann Christian Rahm in Konzelebration feierte, wurde vom Kirchenchor Prackenbach unter der Leitung von Ramona Höcherl und dem Orgelspieler Hans Preiss mitgestaltet sowie von zwei Musikern aus Niederalteich mit Orgel und Trompete ausgeschmückt.

Zu Beginn  des Trauergottesdienstes begrüßte Pfarrer Josef Drexler neben der Familie Lummer die Öffentlichkeit, alle Vereine und die übrigen Trauergäste, die in großer Zahl dem Verstorben die letzte Ehre erwiesen.

 

„Unser Vater hatte ein großes Herz, das viel geleistet und sich dabei verbraucht hat“, so zitierte Pfarrer Drexler in der Traueransprache den bemerkenswerten Satz, den die Kinder beim Trauergespräch über ihren Vater erzählten.

 

In einer kurzen Rückschau ging Pfarrer Drexler dann auf das Leben von Lummer ein, vor allem auf die großen Verdienste um die Pfarrgemeinde Prackenbach. So war er ab 1968 Mitglied im Pfarrgemeinderat der ersten Stunde. Von 1974 bis 78 sogar Vorsitzender dieses Gremiums und trug für die pastoralen Belange der Pfarrei Sorge. Von 1976-1992 war er in der Kirchenverwaltung tätig davon 15 Jahre als Kirchenpfleger. Umfangreiche arbeitsintensive, ja kräftezehrende Baumaßnahmen wie Friedhofserweiterung, Generalsanierung des Pfarrhofs, Leichenhausrenovierung und Pfarrkirche außen und innen fielen an. Noch dazu versah er über lange Jahre den Mesnerdienst.

Doch dies hätte Lummer nicht alles leisten können, hätte er nicht eine tüchtige Frau an seiner Seite, mit der er 1960 die Ehe schloss, die ihm vier Kinder gebar. Insgesamt über 10 Enkel konnte sich der Verstorbene freuen.

Der Dank des Pfarrers galt dem Altbürgermeister, dass Gott selber ihm alles mit dem ewigen Leben vergelte, was er auf Erden für uns getan hat und schloss den Dank an die Familie Lummer an, dass sie all das mitgetragen haben.

 

Am Schluss des Gottesdienstes trat Bürgermeister Andras Eckl an den Ambo und zitierte das Kirchenlied „Wir sind nur Gast auf Erden“, die auf eine Tatsache hinweist, der sich jeder von uns einmal beugen muss. Die ganze Gemeinde und besonders er selber war betroffen über die Nachricht über den Tod des allseits beliebten  und geschätzten Altbürgermeisters und Ehrenbürger, an dem wir eine Persönlichkeit verlieren, die Achtung und Vertrauen in der Gemeinde genoss und deren Verdienste ein großes Maß der Anerkennung und des Respekts verdienen, so der Bürgermeister. Dann startete er einen Rückblick über die Zeit Lummers in der Kommunalverwaltung, dessen Engagement nach der Gemeindegebietsreform als Gemeinderat begann und dessen Amt er bis zum 24.5.1993 bekleidete. Von 1990 bis 1993 war er ehrenamtlicher 2. Bürgermeister und später von1993 bis 2002 1. Bürgermeister. Mit seinem Gemeinderat setzte er mutige und richtungsweisende Impulse mit großem Tatendrang, Tatkraft und Ideenreichtum. Lummer pflegte einen persönlichen Stil der Dinge und führte die Gemeinde nach dem Motto: Leben und leben lassen mit lockerer und einfühlsamen, aber, wenn es erforderlich war, auch mit starker und durchsetzungsfähigen Hand. Im Jahr 2000 bekam er für seinen Einsatz sogar vom damaligen Innenminister Dr. Günter Beckstein die Verleihung der Dankurkunde für besondere Verdienste. Eine besondere Auszeichnung nämlich der Ehrenbürgerschaft wurde Lummer auch von der Gemeinde Prackenbach verliehen.

Im Namen der Gemeinde und der Beschäftigten dankte der Bürgermeister der Familie Lummer und allen Angehörigen und bekundete seine aufrichtige Anteilnahme und sein persönliches Mitgefühl.

 

Ein Feuerwehrherz hat aufgehört zu schlagen wobei Betroffenheit und große Trauer die Nachricht vom Tod vom Ehren-Kreisbrandmeisters des Landkreises Regen bei den Feuerwehren und der Kreisbrandinspektion Regen auslöste, sagte Kreisbrandrat Hermann Keilhofer in seiner Traueransprache. Lummer war eine Führungspersönlichkeit und zugleich Wegweiser für eine erfolgreiche Zukunft aller Feuerwehren, so Keilhofer. Sein Name steht für Fachwissen, Engagement, Fleiß und Kameradschaft wobei er ihn als fachlich kompetenten Kreisbrandmeister, eine Persönlichkeit, Vertrauten und guten Freund bezeichnete. Seine klaren Worte hatten nicht nur Gewicht bei den Wehren, sondern auch im Landkreis Regen und auf seine Worte konnte man sich stets verlassen, so der KBR.

Zahlreiche Ehrungen konnte Lummer entgegen nehmen und obwohl Lummer wegen der Übernahme des Bürgermeisteramtes aus dem Dienst als KBM ausschied, blieb er der Heimatwehr Zeit seines Lebens eng verbunden. So verlieren die Feuerwehren des Landkreises Regen einen großartigen Kameraden und engen Freund.

 

Als Letzter trat Markus Penzkofer-Ecker, Vorstand der Feuerwehr Prackenbach an den Ambo, der im Namen von drei Vereinenden die Verdienste von Johann Lummer würdigte. Er bezeichnete Lummer als einen Menschen, auf den man sich verlassen konnte und hat Verantwortung übernommen, egal als Bürgermeister, als Kommandant, Vorstand oder als treusorgender Familienvater. „Wenn er gebraucht wurde, war er da“, so der Vorsitzende.

Er war 59 Jahre bei der Feuerwehr. Er bekleidete von 1966 bis 1992 das Amt des 1. Kommandanten und von 1975 bis 1984 hatte er eine Doppelfunktion als Vorstand. Mit seinem Wissen, seinem Verantwortungsbewusstsein und seiner Kameradschaftlichkeit hat er es verstanden, die FW Prackenbach stets hervorragend zu führen und zu präsentieren. Schließlich hat er ohne Wenn und Aber Großes geleistet für die Vereine, die Gemeinde und die Gesamtbevölkerung und schloss in seinen Dank die geopferte Freizeit, die Freundschaft und Kameradschaft ein.

Zudem war Lummer 59 Jahre Mitglied beim Handwerkerverein, zugleich auch Ehrenmitglied und 46 Jahre beim Sportverein Prackenbach. Er war außerdem bei der MMC und von 1980 bis 1992 ehrenamtliches Vorstandsmitglied der damaligen Raiffeisen Prackenbach e.G.

 

Nach dem Trauergottesdienst begleitete die Geistlichkeit die Angehörigen und Verwandten mit einer großen Zahl von Vereinskameraden mit ihren Fahnen den Verstorbenen zum Friedhof,  wo die Vereine und die Öffentlichkeit ihre Kränze und Schalen zum Zeichen der Verbundenheit am offenen Grab niederlegten und die Kapelle Pfeffer den guten Kameraden inthronisierte.

Foto zur Meldung: Altbürgermeister Johann Lummer und Ehrenbürger von Prackenbach starb mit 75 Jahren
Foto: Altbürgermeister Johann Lummer und Ehrenbürger von Prackenbach starb mit 75 Jahren

Die Gemeinde Prackenbach trauert um Altbürgermeister Johann Lummer

(28. 03. 2015)

Johann Lummer war in der Zeit vom 25.05.1993 bis 30.04.2002 ehrenamtlicher 1. Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach. Bereits zuvor war er seit Beginn der Einheitsgemeinde Prackenbach vom 01.05.1978 bis 24.05.1993 Mitglied des Gemeinderats und gleichzeitig vom 01.05.1990 bis 24.05.1993 ehrenamtlicher 2. Bürgermeister. Nach seiner Amtszeit als 1. Bürgermeister gehörte er vom 01.05.2002 bis 24.06.2004 wieder dem Gemeinderat an und setzte sich somit insgesamt 26 Jahre ununterbrochen ehrenamtlich und unermüdlich für das Wohl der Bürger in der Gemeinde Prackenbach ein.

Der Freistaat Bayern verlieh ihm hierfür im Jahr 2000 die Dankurkunde für besondere Verdienste in der kommunalen Selbstverwaltung.

Johann Lummer war obendrein von 1966 bis 1992 1. Kommandant und von 1975 bis 1984 Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach. Zudem viele Jahre Kreisbrandmeister der Kreisbrandinspektion Regen.

Wegen seiner außerordentlichen ehrenamtlichen Leistungen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Prackenbach ernannte ihn die Gemeinde Prackenbach im Jahr 2010 zum Ehrenbürger der Gemeinde.

Die Gemeinde Prackenbach verliert mit dem Tod von Johann Lummer einen aufrichtigen und verdienten Ehrenbürger, der eine große Lücke hinterlassen wird.

Die Gemeinde Prackenbach wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Andreas Eckl – 1.Bürgermeister

Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 96. Wiegenfest

(20. 03. 2015)

Gottfried Weileder, eine große Persönlichkeit in der Gehörlosen-Welt

 

Zell/Prackenbach. Gottfried Weileder, eine ganz große Persönlichkeit in der Welt der Gehörlosen, konnte am Freitag in seinem gemütlich eingerichteten Haus in Zell, hoch über Prackenbach in bemerkenswert guter geistiger und körperlicher Verfassung sein 96. Wiegenfest feiern.

Der aufgeschlossene und leutselige Jubilar freute sich sehr, als ihn der 1. Bürgermeister Andreas Eckl besuchte und ihm ganz herzlich gratulierte. Er wurde im Hause Weileder durch seine Frau Agnes und zwei von seinen acht Kindern besonders freundlich aufgenommen, wobei der Jubilar viel zu erzählen wusste und die beiden Töchter Elisabeth und Cornelia bei der lebhaften Unterhaltung sprachlich behilflich waren. Elisabeth, Studentin im Lehramt wohnt mit ihrem Freund Manuel im Haus der Eltern und Cornelia hat es nach München verschlagen, die im Bereich Marketing eingesetzt ist.

 

Geboren wurde Gottfried Weileder am 20.März 1919 in Eichendorf/Niederbayern. Da er mit sieben Jahren durch eine Krankheit sein Gehör verlor, besuchte er von 1927 bis 1932 die Gehörlosenschule in München. Nach dem Schulabschluss absolvierte er zunächst eine Lehre als Glas- und Porzellanmaler. Aus dieser Zeit, (er war erst 14 Jahre) und auch später hobbymäßig, existieren wunderschön bemalte Gläser, Vasen und Gegenstände. Auch Landschaftszeichnungen unter anderem mit Motiven aus dem fernen Russland sind besondere Raritäten. Ab 1937 war der Jubilar als Landkartenzeichner im Bayerischen Landesvermessungsamt München, in Innsbruck und Wien beschäftigt.

 

Von 1940 bis 1942 besuchte Weileder die Höhere Technische Schule in Wien und machte hier seinen Ingenieur in Vermessungstechnik. Nach dem Krieg bildete er im Bayerischen Landesvermessungsamt gehörlose Dienstanfänger in Kartographie aus.

 

Aus der Welt der Gehörlosen ist Gottfried Weileder nicht wegzudenken. Er ist nicht nur Gründungsmitglied verschiedener Gehörlosen-Organisationen, sondern war über 15 Jahre Technischer Leiter für Skilauf im Weltsportverein Ciss und organisierte die 6. Welt-Winterspiele 1967 in Berchtesgaden.

 

Schon früh setzte sich der Jubilar für die Gebärdensprache ein. Er gründete und leitete ab 1957 Kurse für Gehörlose an der Münchner VHS. Es folgten erste Gebärdenkurse für angehende GL-Lehrer an der Universität München und für Eltern gehörloser Kinder. Er ist auch Mitgründer des Bildungswerkes für erwachsene Gehörlose bei der VHS Straubing und arbeitete jahrelang am Gebärden–Lexika mit. Dank Weileders Bemühungen wurde auch die TV-Sendung „Sehen statt Hören“ eingerichtet, bei der er über 18 Jahre lang Gebärdenberater war und Zuschauerbriefe beantwortete.

 

Für sein unermüdliches Wirken hat Gottfried Weiler viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, darunter der Heinrich-Siepmann-Sportplakette des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes (1990) und das Bundesverdienstkreuz im Jahre 1992.

 

In all den Jahren hatte der Jubilar seine Heimat nicht vergessen. Darum zog es ihn nach der Pensionierung (1981) in den Bayerischen Wald zurück, wo er sich bereits 1965 in Zell ein kleines Eigenheim erwarb. Ein schwerer Schicksalsschlag traf den Jubilar, als seine erste Frau Anna bei einem Lawinenunglück ums Leben kam und auch seine Frau Jutta hatte ihn nach einer schweren Krankheit all zu früh verlassen. Seit 1981 ist Weileder mit seiner dritten Frau Agnes aus dem Chiemgau verheiratet, die den Jubilaren rund um die Uhr verwöhnt. Von den insgesamt acht hatte sie ihm noch vier Kinder geschenkt.

 

Früher widmete sich der Jubilar in seinem Eigenheim seinem Hobby, der Malerei, die er bei vielen nationalen und internationalen Ausstellungen ausstellte. Heute sitzt er überwiegend in seinem Lehnstuhl und schmökert in seinen vielen Büchern, geht spazieren und genießt das wunderschöne Panorama und die und ruhige Gegend hoch über Prackenbach und freut sich, dass es ihm gesundheitlich so gut geht, so dass er sich schon heute auf den 100. freut.

 

Foto: Tochter Elisabeth, BM Andreas Eckl, Gottfried Weileder, Manuel, Frau Agnes, Tochter Cornelia

Foto zur Meldung: Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 96. Wiegenfest
Foto: Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 96. Wiegenfest

Im Gemeinderat Prackenbach am 12. 11. notiert

(12. 11. 2014)

Dem Erlass einer Satzung  zugestimmt

Zum 1. Januar 2009 hat es für die Archivierung der Standesamtsregister Änderungen gegeben. Demnach sind diese nach dem Ablauf der Aufbewahrungsfristen im Standesamt dem jeweiligen Kommunalarchiven zuzuführen. Hat eine Gemeinde kein eigenes Archiv, übernehmen diese Aufgaben die Staatsarchive. Wenn jedoch diese Register weiterhin im Standesamt der Gemeinde vorgehalten werden sollten, ist eine Satzung erforderlich. Der Erlass einer Satzung, welche einem Muster des Bayerischen Gemeinde- und Städtetag entspricht, wurde vom Gemeinderat zugestimmt und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.

 

Der Neukalkulation zugestimmt

Für die Entwässerungseinrichtung der Gemeinde Prackenbach wurde von der Kommunalberatung Hurzlmeier und der Rechtsanwaltskartei Anette Freitag und Co. eine Gebührenkalkulation durchgeführt, die dem Gemeinderat bei der letzten Sitzung vorgelegt wurde.

Dabei wurde festgestellt, dass die letzte Gebührenkalkulation für die Entwässerungseinrichtung der Gemeinde im April 2004 erfolgte, wobei sich eine Einleitungsgebühr von 1,54 €/m3 Abwasser, die der Gemeinderat per Beschluss aufgerundet auf 1,50€/m³ Abwasser festsetzte. Diese bewusst in Kauf genommene Kostenunterdeckung der vergangenen Jahre, wird im folgenden Kalkulationszeitraum nicht ausgeglichen. Die neu berechnete und durch den Gemeinderat festgesetzte Einleitungsgebühr beträgt bei gleichzeitiger Einführung einer Grundgebühr von 30,- € /Jahr ab dem 01.01.2015 2,09 EUR/m³ . Die Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung wurde beschlossen und tritt am 01.01.2015 in Kraft.

 

Der Wassergebührenkalkulation zugestimmt

Neben der Neukalkulation der Abwassergebühren endet auch der Kalkulationszeitraum für die Wasserverbrauchsgebühren am 31.12.2014. Sie sollen unter der Berücksichtigung der vergangenen vier und der kommenden vier Jahre neu kalkuliert und festgesetzt werden. Die Kalkulation und die Änderung der Satzung muss noch vor dem 31.12.2014 durchgeführt oder durch den Gemeinderat beschlossen und öffentlich bekannt gegeben werden. Wenn das abschließende Zahlenwerk für die Wasserversorgung im Jahr 2014 bekannt ist, muss die Änderung der Satzung im Januar oder Februar durchgeführt werden.

 

Die geschwindigkeitsbeschränkenden Verkehrszeichen sollen abgebaut werden. Da bei der Durchfahrt durch den Gemeindeteil Viechtafell wegen überhöhter Geschwindigkeit geklagt wurde, hat die Gemeinde vor einiger Zeit Beschränkungsschilder auf 30 km/h aufgestellt, was scheinbar nichts nützte, denn es kamen wieder Klagen von einem Viechtafeller über Raserei, der die Gemeinde um Abhilfe bat. Daraufhin wurde die Verkehrspolizei (PHK Gottfried Seidl) eingeschaltet, der nach einer Orts- und Verkehrsschau folgende Einschätzung gab:

 

Die Ortsdurchfahrt sei als solche eindeutig erkennbar, meinte er, denn durch die Ortstafeln ist an den jeweiligen Zufahrten aus Krailing und von der B 85 her der Beginn der geschlossenen Ortschaft für jeden erkennbar. Außerdem mussten im Zeitraum der letzten vier Jahre keine Unfälle von der PI aufgenommen werden.

In der StVO ist geregelt, dass die Geschwindigkeit innerorts 50 km/h beträgt. Auch Messungen mit dem mobilen Messgerät haben bestätigt, dass die Geschwindigkeit eingehalten wurde. Zudem ist die Ortsstraße kurvig und verleitet nicht zum schnellen Fahren.

 

Seidl ist der Meinung, dass die geschwindigkeitsbeschränkenden Verkehrszeichen abgebaut werden sollten. Sie führen nur gezwungenermaßen zu Irritationen bzw. Unsicherheiten bei den Verkehrsteilnehmern. Dies wäre an der Zufahrt vom „Leitenweg“, „Rabenweg“, „Steinackerweg“ und „Waldweg/Hochackerweg“ der Fall. Auch die Beschränkung in den Zufahrtsstraßen zur Viechtacher Straße auf 30 km/h erscheint seiner Meinung überflüssig.

Fazit des PHK: Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden können, muss so gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Darum ist hier, auch ohne die Anbringung von Verkehrszeichen die Geschwindigkeit geregelt, da die davon betroffenen Straßen zweifelsfrei als „schmale Fahrbahn“ einzuordnen ist.

 

Bauangelegenheiten

Der Nutzungsänderung einer landwirtschaftlichen Bergehalle des Paul Früchtl, Ahrain wird zugestimmt. In dieses Gebäude sollen Räume für eine Schreinerei integriert werden. Das Vorhaben befindet sich im Außenbereich und richtet sich deshalb nach § 35 BauGB. Ob die gegebenen Voraussetzungen erfüllt werden, ist für die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens nicht abschießend zu beurteilen und wird im Detail durch die Baugenehmigungsbehörde geprüft.

Die Gemeinde Prackenbach hat nun einen Kommunalen Energiewirt

(14. 10. 2014)

Zertifikat wurde von Ministerin Ilse Aigner überreicht

 

München/Prackenbach. „Der Energiewirt ist ein sehr wirksames Projekt zum Umsetzen der Energiewende in Bayern“, sagte Bayerns Energieministerin Aigner bei der Auszeichnung der 42 Absolventinnen und Absolventen, welche die Pilotphase für das Qualifikationsprojekt „Kommunaler Energiewirt“ nach einem Jahr erfolgreich beendeten.

 

Zusätzlich zum staatlich anerkannten Energieberater vor vier Jahren hat sich der Verwaltungsbeamte Josef Haas von der Gemeinde Prackenbach einer Schulung an der Bayerischen Verwaltungsschule zu kommunalen Energiewirt ausbilden lassen. Diese erstreckte sich vom April bis November 2013. Die Abschlussarbeit von Josef Haas stand unter dem Thema „Sanierung der öffentlichen Straßenbeleuchtung mittels Energieeinsparung durch LED Technik, das in der Gemeinde im Laufe des Jahres auch umgesetzt wurde.

Josef Haas berät nun als erster Kommunaler Energiewirt des Landkreises Regen die Gemeinde Prackenbach bei  energetischen Fragen.

 

In Kooperation mit der Bayerischen Verwaltungsschule startete das Bayerische Wirtschaftsministerium2013 dieses Qualifikationsprojekt Kommunaler Energiewirt für Mitarbeiter und Entscheidungsträger von Kommunen. In dem Lehrgang werden Inhalte vermittelt, die zur Umsetzung der Energiewende vor Ort von Bedeutung sind. Darunter fallen Kenntnisse in den Themen Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit, Energieeffizienz, Energiewirtschaft oder Planungsrechtliche Aspekte. Das Projekt erweitert auch das Angebot aus Planungshilfe, Förderungen und Beratung seitens der Bayerischen Staatsregierung.

 

Neben noch weiteren 41 Absolventen ist Josef Haas im Beisein von Bürgermeister Andreas Eckl nach München gekommen, um von Ilse Aigner seine Auszeichnung zu erhalten.

Im Ehrensaal des Deutschen Museums erwartete anschließend die Gäste ein buntes Programm.

In seinen Vorträgen zum Thema „Energiewende ist mehr als ein Geschäft“ stellte unter anderem der Verbandsgeschäftsführer Detlef Fischer fest, dass in vielen Bereichen nicht mit Maß und Ziel an die Herausforderungen, die mit Energiewende einhergehen, herangegangen wird.

Nach den Grußworten des Gastgebers Generaldirektor Professor Dr. Wolfgang Heckel fand neben einer Führung durch das Museum ein Podiumsgespräch mit Staatsministerin Ilse Aigner statt, die den Absolventen sehr herzlich gratulierte.

 

Foto: Josef Haas, Ministerin Ilse Aigner und BM Andreas Eckl

Foto zur Meldung: Die Gemeinde Prackenbach hat nun einen Kommunalen Energiewirt
Foto: Die Gemeinde Prackenbach hat nun einen Kommunalen Energiewirt

Josef Haas "Kommunaler Energiewirt (BVS)"

(16. 09. 2014)

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreichte am Dienstag, dem 16.09.2014 den Absolventinnen und Absolventen „Kommunaler Energiewirt (BVS)“ die Zertivikate. (Ort: Deutsches Museum, Museumsinsel 1, 80538 München)

 

Unter den Absolventen befand sich auch Herr Josef Haas, den der Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach Herr Andreas Eckl begleitete.

 

 

Foto zur Meldung: Josef Haas "Kommunaler Energiewirt (BVS)"
Foto: Josef Haas "Kommunaler Energiewirt (BVS)"

Zwei schöne Kinderspielplätze offiziell freigegeben

(23. 07. 2014)

Moosbach/Fichtental. Rechtzeitig zu Ferienbeginn wurde der neue Kinderspielplatz auf einem Teil des Schulsportplatzes, direkt unter der Turnhalle, fertig gestellt. Eine gepflegte Investition, die man hier den Kindern bietet, für welche die Gemeinde einen Großteil dafür beigetragen hat. Die Sponsoren und Helfer werden in einem Bericht vor der Einweihung, die möglicher Weise für den 13. September geplant ist, gesondert erwähnt.

 

Am Mittwoch hat nun Heinz Schönbrunner von der Firma Asid die Geräte überprüft und den ganzen Spielplatz abgenommen und offiziell frei gegeben. So können sich die Kinder nach Herzenslust austoben und alle freiwilligen Helfer und Sponsoren würden sich über die rege Nutzung der Kinder sehr freuen.

 

Nach der Abnahme in Moosbach wurde ebenfalls der neue Kinderspielplatz in Fichtental durch Heinz Schönbrunner offiziell frei gegeben, den die radelnden Kinder vom unmittelbaren Radweg bereits rege benützen.

 

Foto: Spielplatz in Moosbach – Ludwig Fleischmann, Heinz Schönbrunner, BM Andreas Eckl, Hans Miethaner

Foto zur Meldung: Zwei schöne Kinderspielplätze offiziell freigegeben
Foto: Zwei schöne Kinderspielplätze offiziell freigegeben

Informationsaustausch im Gemeinderat

(21. 07. 2014)

Enge Zusammenarbeit vereinbart mit der TG und ALE

 

Prackenbach. Am Montag gab es einen Informationsaustausch zwischen dem Gemeinderat Prackenbach und dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) Viechtafell. Hierbei informierte der Vorsitzende der TG, Techn. Amtmann Thomas Mäder den neuen Gemeinderat mit 1. Bürgermeister Andreas Eckl umfassend über die Ländliche Entwicklung Viechtafell.

 

Nach einer Vorstellungsrunde gab Mäder einen Einblick in die Aufgaben des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern. Dann sprach man über die Flurbereinigung, die Dorferneuerung und das geplante Wegenetz in Viechtafell. Weiter informierten sich die Gemeinderäte über den bisherigen Stand und die Planungen in der Dorferneuerung und die damit für die Gemeinde verbundenen Kosten.

 

Im Anschluss an die Ausführungen von Mäder informierte Vorstandsmitglied Johann Haimerl über den Werdegang der Ländlichen Entwicklung Viechtafell aus der Sicht der Bürger vor Ort. Durch die enge und gute Zusammenarbeit zwischen den Bürgern ließen sich eine Vielzahl von Ideen und Ziele, des gemeinsam in einem Seminar erstellten Leitbilder auch verwirklichen. Rege tauschten der Vorstand der TG und die Gemeindevertreter danach weitere Informationen aus.

 

Die Gemeinde hat zudem zu Beginn der neuen Wahlperiode den Entwicklungsausschuss (Mitglieder: 2. Bürgermeister Michael Kellermeier und die Gemeinderatsmitglieder Helmut Gierl und Johann Miethaner) gegründet, welcher als Bindeglied zwischen dem Dorferneuerungs- und Flurbereinigungsverfahren agiert. Sie werden in Zukunft den Vorstandssitzungen der TG beiwohnen, um für Entscheidungen des Gemeinderates gut informiert zu sein. „Wir werden in Zukunft weiterhin eng zusammenarbeiten“ vereinbarten die Vertreter der TG, der Gemeinde und des ALE.

 

Foto: BM Andreas Eckl, Vorsitzender der TG Thomas Mäder, Vorstandsmitglied Johann Haimerl

Foto zur Meldung: Informationsaustausch im Gemeinderat
Foto: Informationsaustausch im Gemeinderat

Im Gemeinderat Prackenbach am 17.7. notiert

(17. 07. 2014)

Der Satzung zugestimmt

Der Gemeinde Prackenbach wurde im Rahmen der überörtlichen Rechnungsprüfung empfohlen, eine Satzung über die Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der vier Gemeindefeuerwehren zu erlassen, welche kostenerstattungspflichtig sind. Das gilt nicht bei Brandbekämpfung und Lebensrettung.

Josef Haas von der Verwaltung, zuständig für das Feuerwehrwesen stellte dem Gremium die aufgestellte Satzung für die Pflichtleistungen nach dem BayFwG vor, wo es unter anderem um Einätze, Sicherheitswachen und Ausrücken nach missbräuchlicher Alarmierung oder Fehlalarm geht.

Der Aufwendungsersatz entsteht mit dem Tätigwerden der Feuerwehr.

 

In Position 2 erhebt die Gemeinde Kostenersatz für die Inanspruchnahme der Feuerwehren zu freiwilligen Leistungen wie Hilfeleistungen, Überlassung von Gerät und Material.

Die Höhe der Aufwendungs- und Kostenersatzes richtet sich nach den Pauschalsätzen gemäß der Anlage. Aufgeführt in der Satzung sind auch die überörtlichen Hilfeleistungen, die zu erstattenden Aufwendungen unabhängig von dieser Satzung geltend gemacht werden.

 

Im §2 der Kategorie Schuldner wird angezeigt, dass sich bei Pflichtleistungen der Schuldner des Aufwendungsersatzes nach dem BayFwG bestimmt. Zudem ist bei freiwilligen Leistungen Schuldner, wer die Feuerwehr willentlich in Anspruch genommen hat und mehrere Schuldner haften als Gesamtschuldner.

Aufwendungs- und Kostenersatz werden einen Monat nach Zustellung des Bescheids zur Zahlung fällig, heißt es im § 3 Fälligkeit der Satzung. Der Gemeinderat akzeptierte die Satzung in seinen Punkten.

 

Mit der Beschaffung der Funkausstattung einverstanden

Durch die bayernweite Umstellung aller Einsatzkräfte von Analogfunk auf Digitalfunk sind Ersatzbeschaffungen für die FFW im Funkbereich erforderlich. Betroffen sind die stationären Einrichtungen in den Fahrzeugen und zusätzlich die Handsprechfunkgeräte.

Mit dem Gemeinderat wurde eingehend beraten und schließlich entschieden, wie viele Digitalfunkgeräte zu beschaffen sind, da das Ergebnis der KBI mitzuteilen ist, die im Rahmen einer Sammelbestellung die Geräte beschaffen werden.

Nach Einschätzung des Bayerischen Staatsministeriums den Innern sind für die FFW der Gemeinde Prackenbach folgende digitale Endgeräte förderfähig, so Josef Haas. Es handelt sich dabei um insgesamt fünf Fahrzeugfunkgeräte MRT, ein Bedienteil mit Handapparat und 18 Handsprechfunkgeräte HRT. Zusätzlich werden acht Handsprechfunkgeräte HRT ohne Förderung beschafft. Dabei entstehen der Gemeinde insgesamt mit Einbau ca. 20 000 € Kosten, die der Gemeinderat bewilligte.

 

Der Ersatzbeschaffung eines FW-Fahrzeuges für Tresdorf zugestimmt

2013 stellte die FW Tresdorf Antrag zur Ersatzbeschaffung für ein Feuerwehrfahrzeug, da das ihre mittlerweile 27 Jahre alt geworden ist und nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Der Einsatzbereich der Wehr bewegt sich überwiegend bei der Wasserförderung, so dass nach Auffassung der verantwortlichen Kommandanten ein Fahrzeug mit Allrad angemessen sei. Dem stand der Gemeinderat positiv gegenüber. Die FW hat inzwischen ein Fahrzeug besichtigt und Informationsangebote eingeholt.

 

Der Gemeinderat hatte zunächst in Erwägung gezogen, eine Partnergemeinde zu suchen, die ein bauartgleiches Fahrzeug beschaffen möchte, um mehr Förderung zu bekommen. Nach eingehender Beratung stimmte der Gemeinderat dem Kauf eines TSF mit Allrad zu. Die Freiwillige Feuerwehr Tresdorf sicherte der Gemeinde Prackenbach beim Kauf des neuen Fahrzeuges ebenfalls finanzielle Unterstützung zu. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, die Ausschreibung durchzuführen und Angebote einzuholen. Das Fahrgestell soll noch heuer zur Zahlung angewiesen werden und nächstes Jahr werden die Kosten für den Aufbau und Auslieferung übernommen.

 

Dem Bauantrag der Adelheid Ostler, Eck und Gertrud Bocksberger, Weilheim auf Anbau eines Holzlagerraums an das bestehende Wohnhaus in Auriedern wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Im Gemeinderat Prackenbach notiert

(03. 07. 2014)

Problem an der Kanalisation soll beseitigt werden

An einem Hausanschluss in der Tafertsbergstraße ist das Kanalisationsrohr verstopft. Betroffen ist das Teilstück ab dem Hauptkanal bis hin zur Grundstücksgrenze. Bürgermeister Andreas Eckl und der Gemeinderat sprachen sich deshalb für einen baldmöglichsten Austausch des Hausanschlusses aus. Unklar war, ob man die herkömmliche Tiefbauvariante oder alternativ eine Sanierung mittels Inliner-Verfahren wählen solle. Für beide Varianten soll je ein Angebot eingeholt werden um anhand eines Kostenvergleichs die weitere Vorgehensweise festlegen zu können.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Dem Anbau an die bestehende Scheune im Gemeindeteil Tafertshof des Ludwig Klement, Bürgermeister aus Zandt wurde von Seiten des Gemeinderates zugestimmt.

Des Weiteren wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt für den Antrag des Helmut Altmann in Prackenbach für den Neubau eines Wohnhauses mit Garagen.

 

Berichte und Anfragen

Bürgermeister Andreas Eckl teilte dem Gemeinderat mit, dass er Thomas Mäder vom Amt für ländliche Entwicklung in Landau ins Rathaus eingeladen habe, um über die Dorferneuerung in Viechtafell eine Zusammenfassung zu geben. Der Termin findet am Montag, 21. Juli um 17.00 statt, zu dem die Mitglieder des Gemeinderates eingeladen sind.

 

Der 1. und 2. Bürgermeister Andreas Eckl bzw. Michael Kellermeier merkten an, dass sie bereits des Öfteren über freilaufende Hunde angesprochen wurden, die vor allem in landwirtschaftlichen Grundstücken ihre Notdurft hinterlassen. Man möge bedenken, dass hier Lebensmittel produziert werden. Die Hundebesitzer werden darum gebeten, die Hunde an der Leine zu führen und gegebenen Falls den Kot mit nach Hause zu nehmen.

 

Die geplante Informationsveranstaltung zur weiteren Vorgehensweise in Krailing bezüglich der Wasserversorgung in Krailing wird vorerst nochmals verschoben, da vorher noch weitere Basisdaten gesammelt werden müssen. Bürgermeister Andreas Eckl sagte zu, dass die Bürger in Krailing frühzeitig vor der gemeinsamen Veranstaltung informiert und eingeladen werden. Ein Termin wurde noch nicht festgelegt.

Bürgermeister Andreas Eckl lädt die Verwaltung ein

(26. 05. 2014)

Prackenbach. Seit 26 Tagen ist Andreas Eckl als Bürgermeister der Großgemeinde Prackenbach im Amt. Am Montag Mittag hat er die gesamte Verwaltung, alle Bauhofarbeiter, den ehemaligen Wasserwart und Klärwärter sowie den früheren Geschäftsleiter der Gemeinde Franz Kolbeck zu einem Einstandsessen  eingeladen.

 

Im Sitzungssaal des Rathauses begrüßte Andreas Eckl seine Mitarbeiter und meinte, dass ihm die Arbeit in dem fast einem Monat auf dem Bürgermeister-Stuhl immer noch Spaß macht. Er baut auf ein kollegiales Team mit einem guten Potenzial. Sollte es einmal Probleme geben, bat er, mit ihm darüber zu sprechen.

Eckl hofft auf gute Zusammenarbeit, fruchtbringend und zum Wohle für die Gemeinde.

Dies wäre sein Ziel für die nächsten sechs Jahre und wünschte anschließend guten Appetit.

 

Foto: Bürgermeister Eckl, stehend mit seinen Gästen

Foto zur Meldung: Bürgermeister Andreas Eckl lädt die Verwaltung ein
Foto: Bürgermeister Andreas Eckl lädt die Verwaltung ein

Ein Medienraum für die Grundschule eingerichtet

(25. 03. 2014)

Prackenbach. Nicht nur im schulischen, sondern auch in der technischen Ausstattung ist die Grundschule Prackenbach immer am aktuellen Stand. Dafür sorgt seit Jahren Bürgermeister Xaver Eckl in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat.

 

Erst neuerdings wurde als Ergänzung zum Computerraum mit einem Medienraum die Schule ausgestattet. Ein Fernsehgerät wurde dazu angeschafft und verschiedene Geräte unter anderem auch ein Laptop, das von der Gemeinde finanziert wird.

 

Hier können Videos, DVD´s und Filme angesehen, oder vom Internet heruntergeladen und abgespielt werden, wozu die neue und schnelle Internetverbindung geradezu willkommen ist. Angeboten wird das Programm von der Medienzentrale des Landkreises Regen mit seinem Leiter Josef Hies, wobei diese Errungenschaft auch für die Schulhausinterne Fortbildung der Lehrer sehr wertvoll ist.

 

Die neue Einrichtung übergab am Dienstag Bürgermeister Xaver Eckl an Rektor Ulrich Stoltmann und Elternbeiratsvorsitzende Sonja Höcherl, welche das neue Medienangebot sehr begrüßten und der Gemeinde für die neue Ausstattung in der Schule dankten.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl, Sonja Höcherl und Rektor Ulrich Stoltmann

Foto zur Meldung: Ein Medienraum für die Grundschule eingerichtet
Foto: Ein Medienraum für die Grundschule eingerichtet

In der Gemeinde Prackenbach wird ein riesiges Wohnbaugebiet erschlossen

(25. 03. 2014)

Prackenbach. Der früher als Gewerbegebiet am Kappenfeld ausgewiesene Bereich wurde in ein Wohnbaugebiet umgewandelt, wo 13 Parzellen in einer herrlichen süd-west-Lage entstanden sind. Auf vier Parzellen, die bereits vergeben sind, wird in diesen Tagen der Bau von drei Einfamilienhäusern in Angriff genommen.

Die übrigen Baugrundstücke sind zum Teil ab sofort verfügbar. Interessenten können in der Gemeinde vorsprechen.

 

Zum obligatorischen Spatenstich trafen sich am Dienstag Bürgermeister Xaver Eckl mit Florian Pledl vom Ingenieurbüro Brunner sowie Eleonore Blüml und ihr Bauleiter Karl Preißer vom Blüml-Bau, die das günstigste Angebot für die Erschließungsarbeiten abgegeben hat.

Die Arbeiten auf dem ausgewiesenen Gelände sind bereits im vollen Gange. Im Zuge der Arbeiten entsteht eine 280 m lange Erschließungsstraße, eine Wasserversorgungsleitung, ein Schmutzwasserkanal, die Oberflächenwasserableitungskanäle und ein Rückhaltebecken.

 

Foto: Florian Pledl, Karl Preißer, Eleonore Blüml, BM Xaver Eckl

Foto zur Meldung: In der Gemeinde Prackenbach wird ein riesiges Wohnbaugebiet erschlossen
Foto: In der Gemeinde Prackenbach wird ein riesiges Wohnbaugebiet erschlossen

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(20. 03. 2014)

Die am Donnerstag, 20. März angesetzte Gemeinderatssitzung wurde vom 2. Bürgermeister Karl Engl geleitet, der zunächst das Gremium und die anwesenden Gäste informierte, da der 1. Bürgermeister Xaver Eckl an einer schweren Grippe erkrankt sei.

 

Ausgleichsflächen genehmigt

Bei der ländlichen Entwicklung Viechtafell sind Ausgleichsflächen als Ersatz für die Eingriffe durch den Straßen- und Wegebau erforderlich. Die dauerhafte Sicherung und Pflege soll durch die Gemeinde nach Abschluss des Verfahrens gewährleistet werden. Obwohl es einige negative Stimmen gab, akzeptierte man den Beschluss-Vorschlag des Amtes für ländliche Entwicklung.

 

Eilhandlung abgesegnet

Genehmigt wurde die Eilhandlung zur Errichtung einer Wasserversorgungsleitung in der Schulstraße in Moosbach und der Herstellung der Hausanschlüsse für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.

 

Städtebauförderung Prackenbach

Der Auftragserteilung für die Bestandsvermessung bei der Städtebauförderung in Prackenbach wurde einstimmig zu gestimmt.

 

Folgenden Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernahmen erteilt.

Für die Errichtung eines landwirtschaftlichen Lager- und Werkstattgebäudes des Ernst Penzkofer, Geigenmühle

Anbau eines Hackschnitzellagers an den bestehenden Geräteschuppen des Peter Fischer, Voggenzell,

Vorbescheid zur Errichtung eines Wohnhauses als Ersatzbau des Thomas Santl, Zeitlhof,

Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Wiedenhof der Thomas und Kathrin Sobania, Krailing

Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Praxisanbau des Christoph Fleischmann, und Natalie Moser in Krailing.

Zugestimmt wurde zudem der Verlängerung der Baugenehmigung eines landwirtschaftlichen Lager- und Unterstellraums des Fraundorfner, Prackenbach sowie einer Tektur zum Einbau einer Trockenanlage des Eduard Schlecht, Tresdorf.

 

Zugestimmt

Der Erstaufforstung der FlNr. 1362 der Gemarkung Ruhmannsdorf des Andresa Vogl, Rattersberg wurde zugestimmt.

 

Der Kindergarten St. Johannes in Moosbach beantragt die Anschaffung von Spielsachen unter anderem einer Rutsche. Der Gemeinderat genehmigte den Kauf von Kleinteilen, die Anschaffung der Rutsche wurde vorerst zurück gestellt.

 

Im Namen der Gemeinde sprach 2. Bürgermeister Karl Engl den Wahlhelfern seinen besonderen Dank aus und bat, sich bei der Stichwahl am 30. März wieder zur Verfügung zu stellen.

Der älteste Gemeindebürger (männlich) wurde 95 Jahre

(20. 03. 2014)

Gottfried Weileder, eine große Persönlichkeit in der Gehörlosen-Welt

1992 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen

 

Zell/Prackenbach. Gottfried Weileder, eine der ganz großen Persönlichkeiten der Gehörlosen-Welt, konnte am Donnerstag in seinem gemütlich eingerichteten Haus in Zell, hoch über Prackenbach in guter geistiger und körperlicher Verfassung als ältester Gemeindebürger der Gemeinde Prackenbach seinen 95. Geburtstag feiern.

 

Sehr erfreut war der Jubilar an seinem Ehrentag über den Besuch von P. Ephrem van Helvoirt, Opraem, ein guter Freund des Hauses, Pfarrer Walter Strasser aus Konzell und über den 2. Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach Karl Engl, die dem aufgeschlossenen Jubilar ganz herzlich gratulierten. Sie wurden im Hause Weileder durch Frau Agnes und drei von seinen acht Kindern sehr gastfreundlich aufgenommen, wobei der Jubilar viel zu erzählen wusste.

 

Geboren wurde Gottfried Weileder 1919 in Eichendorf /Niederbayern. Da er mit sieben Jahren durch eine Krankheit ertaubte, besuchte der Jubilar von 1927 bis 1932 die Gehörlosenschule in München. Anschließend absolvierte er eine Lehre als Glas- und Porzellanmaler und arbeitete ab 1937 als Landkartenzeichner im Bayerischen Landesvermessungsamt in München, Innsbruck und Wien.

Von 1940 bis 1942 besuchte Weileder die Höhere Technische Schule in Wien und machte hier seinen Ingenieur in Vermessungstechnik. Nach dem Krieg bildete er im Landesvermessungsamt gehörlose Dienstanfänger in Kartographie aus.

 

Aus der Welt der Gehörlosen ist Weileder nicht wegzudenken. Er ist nicht nur über 40 Jahre Mitglied im GL-Ortsverein München, ist Gründungsmitglied der seit 1955 bestehenden GL-Bergfreunde, leitete eine Rundreise der GL Sportjugend nach Italien und war über 15 Jahre Technischer Leiter für Skilauf im Weltsportverein Ciss und organisierte die 6. Welt-Winterspiele 1967 in Berchtesgaden.

 

Schon früh setzte sich der Jubilar als Einzelkämpfer für die Gebärdensprache ein. Er gründete und leitete ab 1957 Kurse für Gehörlose an der Münchener VHS. Es folgten erste Gebärdenkurse für angehende GL-Lehrer an der Uni München und für Eltern gehörloser Kinder. Weileder ist auch Mitgründer des Bildungswerkes für erwachsenen Gehörlose bei der VHS Straubing und arbeitete jahrelang an dem Gebärden-Lexika mit. Dank Weileders Bemühungen wurde auch die TV-Sendung „Sehen statt Hören“ eingerichtet, bei der er über 18 Jahre lang Gebärdenberater war und Zuschauerbriefe beantwortete.

 

Für sein unermüdliches Wirken hat Gottfried Weileder viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, darunter die Heinrich-Siepmann-Sportplakette des Deutschen Gebärden-Sportverbandes (1990) und das Bundesverdienstkreuz im Jahre 1992.

 

In all den Jahren hatte der Jubilar seine Heimat Niederbayern nicht vergessen. Darum zog es ihn nach der Pensionierung (1981) in den Bayerischen Wald zurück, wo er sich 1965 in Zell ein kleines Eigenheim erworben hatte. Ein schwerer Schicksalsschlag traf den Jubilar, als seine erste Frau Anna bei einem Lawinenunglück ums Leben kam und auch seine Frau Jutta ihn nach einer schweren Krankheit all zu früh verließ. Seit 1981 ist Weileder mit seiner dritten Frau Agnes aus dem Chiemgau verheiratet, die den Jubilar rund um die Uhr verwöhnt. Von den insgesamt acht hatte sie ihm noch vier Kinder geschenkt und er freut sich jedes Mal sehr, wenn sich alle in seiner gemütlichen Stube um den großen Tisch setzten und von ihren Erlebnissen berichten. 

 

In seinem Eigenheim widmet sich der Jubilar seit Jahren seinem Hobby, der Malerei wobei er mit seinen Werken bei vielen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten war. Seine Werke stellte er auch bei den zweiten Kulturtagen der Gehörlosen in Dresden im Oktober 1998 aus.

 

Heute ist der sympathische Jubilar noch immer voller Tatendrang. Er ist viel in seiner Werkstatt anzutreffen und auch im Eigenheim gibt es ständig etwas zu tun. Doch zuweilen zieht er sich in seinen Lehnstuhl zurück und schmökert in einem seiner Bücher.

 

Foto: Matthias (Sohn), Pfr. Walter Strasser, Agnes (Frau), Elisabeth (Tochter), Gottfried Weileder, 2. BM Karl Engl

Foto zur Meldung: Der älteste Gemeindebürger (männlich) wurde 95 Jahre
Foto: Der älteste Gemeindebürger (männlich) wurde 95 Jahre

Vera und Günter-Otto Voigt feierten Goldene Hochzeit

(20. 03. 2014)

Mit ihren 86 bzw. 83 Jahren sind sie immer noch fleißig und putz munter

 

Altwies/Viechtafell. Ein halbes Jahrhundert gehen Vera und Günter Voigt schon gemeinsam durchs Leben und haben neben glücklichen Tagen auch so manche schwere Stunden gemeistert. Erst vor sechs Wochen kam ihr Enkel Dennis mit erst 20 Jahren durch einen Verkehrsunfall um´s Leben und auch einem Sohn mussten sie bereits ins Grab schauen - schwere Schicksale, die sie noch immer nicht verkraftet haben.

 

Doch das Jubelpaar, das am Donnerstag ihre Goldene Hochzeit feiern konnten, lässt sich nicht hängen, erfreuen sich zur Zeit wieder geistiger und gesundheitlicher Vitalität, obwohl Vera erst nach einer starken Krippe wieder genesen ist. Während sich Günter mehr der geistigen Schaffenskraft widmet, ist Vera  mit großem Elan von Frühmorgens bis in die Abendstunden am Schaffen. Während sie nämlich mit Sohn Boris den Betrieb in Schwung hält, büffelt der leidenschaftliche Denker immer noch am Schreibtisch und bildet sich weiter mit Lesen Schreiben.

 

Da sich das Paar 1982 in der Nähe von Viechtafell ein Anwesen erwarb und daraus einen landwirtschaftlichen Betrieb mit einem derzeit 50 zählenden Viehbestand, incl. 25 Milchkühen errichteten, schafft die 83-jährige Jubilarin von Früh bis Spät, melkt Kühe, bringt Tiere zur Welt und nimmt sich noch Zeit für ihre vielen Blumen. Daneben schreibt sie noch Märchen und Gedichte.

 

Günter Voigt ist ein gebürtiger Bremer, erblickte 1928 das Licht der Welt und wuchs mit einem Bruder auf. Nach dem Abitur belegte er die höhere Handelsschule und absolvierte das Wirtschaftsabitur und studierte schließlich vier Semester Betriebswirtschaft. Voigt ließ sich als Industriekaufmann ausbilden, war beim Überlandwerk in der Verwaltung beschäftigt, mischte in der Telefonbranche und bei drei Brauereien mit.

 

Vera Voigt ist 1931 in Berlin geboren. Sie wollte Veterinärärztin werden, doch der Krieg hat ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. So ergriff sie den Beruf der med. techn. Assistentin und legte 1951 das Staatsexamen für Labor und Röntgen ab, in dessen Beruf sie 15 Jahre beschäftigt war.

1964 hat das Jubelpaar in Berlin geheiratet. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, von denen ein Sohn bereits verstorben sind, die beiden Töchter Kamilla und Bianka wohnen in der Schweiz bzw. in Haidhof bei Patersdorf und Sohn Boris hat vor gut 20 Jahren den landwirtschaftlichen Betrieb übernommen.

 

Zur größten Freude von Oma und Opa zählen die 9 Enkelkinder, die bereits zur großen Familie gehören. Der größte Stolz der Großeltern sind dabei Annalena und Sebastian, die Kinder von Boris, von denen Sebastian mit seinen 12 Jahren auf dem Weg ist, ein Klavier-Genie zu werden. Dagegen ist er aber auch im Stall der Oma eine große Hilfe, wenn es gilt, ein Kälber-Baby zur Welt zu bringen.

 

An ihrem Ehrentag schaute auch der 2. Bürgermeister Karl Engl vorbei, der den 1. Bürgermeister Xaver Eckl wegen Krankheit entschuldigte. Im Namen der Gemeinde überreichte Engl dem Jubelpaar eine Urkunde und einen Geschenkkorb und wünschte noch viele gesunde und zufriedene Jahre.

 

Foto: Vera und Günter Voigt, 2. BM Karl Engl, Boris (Sohn), Annalena (Enkelin)

Foto zur Meldung: Vera und Günter-Otto Voigt feierten Goldene Hochzeit
Foto: Vera und Günter-Otto Voigt feierten Goldene Hochzeit

Gespräche erfolgreich

(11. 03. 2014)

Prackenbach. Bürgermeister Xaver Eckl bemüht sich seit 2006 um die Aufnahme in ein Förderprogramm der Städtebauförderung. Hat zu Beginn die Gemeinde aus Gründen der Finanzierbarkeit die Aufnahme in das Verfahren vor acht Jahren noch gedämpft verfolgt, so war 2008 die Konzeptionierung aus Sicht der Bewilligungsbehörde noch nicht ausreichend für eine Aufnahme. Nun hat das Planungsbüro Jocham + Kellhuber unter der Federführung der zuständigen Stadtplanerin Petra Kellhuber in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Prackenbacher Bürgern ein Planungskonzept erarbeitet, welches nun vorgestellt werden konnte.

Auch Pfarrer John Kodiamkunnel und ein Vertreter der Kirchenverwaltung Prackenbach waren bei dem gemeinsamen Gesprächstermin in Landshut dabei, da diese an vielen Schnittstellen im Bereich des überplanten Bereichs betroffen ist und bei dieser Gelegenheit offene Fragen beantwortet werden konnten. Die zuständige Förderstelle der Regierung von Niederbayern und deren maßgebliche Sachbearbeiter Berthold Schaffelhofer und Brigitte Abtmaier haben das vorgelegte Konzept begutachtet und dieses grundsätzlich positiv beurteilt. Es ergeht deshalb eine zustimmende Stellungnahme zur Aufnahme des Prackenbacher Städtebauförderkonzeptes an die zuständige Fachbehörde. Ein Bewilligungsbescheid ist nach Einreichung der Detailplanung und Kostenberechnung noch in diesem Jahr möglich und der erste Bauabschnitt könnte dann bereits zeitnah beginnen. Sehr gute Nachrichten für die Gemeinde Prackenbach zur Weiterentwicklung und positiven Aufwertung der Ortsmitte Prackenbach.

 

Foto Klement: von rechts Berthold Schaffelhofer, Reg. v. Niederbayern, Pfarrer John Kodiamkunnel , Bürgermeister Xaver Eckl, Stadtplanerin Petra Kellhuber, Manfred Maier, Gemeinde Prackenbach.

Es fehlen Brigitte Abtmaier, Reg. v. Niederbayern und Ferdinand Klement, Kirchenverwaltung Prackenbach

Foto zur Meldung: Gespräche erfolgreich
Foto: Gespräche erfolgreich

Baugebiet Kappenfeld Erweiterung 2

(02. 03. 2014)

Neun Parzellen in sonniger Lage gelegen an einem Westhang in unmittelbarer Nähe zum Ort Prackenbach - bebaubar ab Sommer 2014

Foto zur Meldung: Baugebiet Kappenfeld Erweiterung 2
Foto: Baugebiet Kappenfeld Erweiterung 2

Im Gemeinderat am 23. Januar 2014 notiert

(23. 01. 2014)

Prackenbach.

Zurückgestellt

Der Schützenverein Waldesrand Tresdorf e.V. stellte Antrag auf Bezuschussung zur Anschaffung einer Luftpistole. Es wurde angemerkt, dass man für ein vereinseigenes Gewehr keinen Zuschuss gewährt, eher im Zuge der Jugendförderung. Das Gremium beschloss mit 10 Stimmen, den Antrag bis zur Aufstellung des Haushalts zurück zu stellen.

 

Stellungnahme der Polizei zwecks Geschwindigkeitsbeschränkung erörtert

Der Gemeinderat sprach sich in der Sitzung vom 6. Dezember 2013 für eine Geschwindigkeitsbeschränkung am Leitenweg und Wirtschaftsweg nach Rattersberg auf 50 km/h aus.

Im Rahmen der angeforderten Stellungnahme hat sich die Polizei zur Geschwindigkeitsbeschränkung kritisch geäußert.

In einer lebhaften Diskussion wurde von Seiten eines Zuhörers mehrere Argumente vorgebracht, wobei er wiederum für eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h plädierte.

Mit Hilfe des gemeindeeigenen Messgerätes soll festgestellt werden, ob und wie viele Fahrzeuge zu schnell unterwegs sind, so dass die Angelegenheit vertagt wurde. Im Frühjahr wird man sich mit der Thematik noch einmal auseinander setzten.

 

Kein Beitritt

Der kommunale Zweckverband der Volkshochschule (vhs) appelliere erneut für eine Mitgliedschaft in der vhs für den Landkreis Regen, für die sich das Gremium in seiner Sitzung vom 13. Juni 2013 nur sechs von 14 Räten für einen Beitritt aussprachen. Einstimmig wurde der getätigte Beschluss aufrecht erhalten.

 

Zugestimmt

Der Übernahme der Eigenleistung zwischen der Teilnehmergemeinschaft Viechtafell und der Gemeinde Prackenbach über die Errichtung gemeinschaftlicher Anlagen im Rahmen der Dorferneuerung und Flurneuordnung Viechtafell stimmte der Gemeinderat zu.

 

Eine Grobplanung wurde in Auftrag gegeben

Im Rahmen der Eigenwasserversorgung für den Ortsteil Krailing wurde ein Sachstandsbericht der Besichtigung durch das Gesundheitsamt Regen erörtert. Zudem steht die Anpassung der bestehenden Schutzgebietsverordnung an heutige Gegebenheiten durch das Landratsamt im Raum.

Einstimmig plädierte das Gremium dafür, eine Grobplanung der Eigenwasserversorgung im Vergleich zum Fernwasseranschluss auf Stundenbasis in Auftrag zu geben. Das Ergebnis soll in einer Informationsveranstaltung in Krailing gemeinsam mit den Krailinger Bürgern besprochen werden.

 

Folgenden Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Mit der Verlängerung der Baugenehmigung vom 24. Februar 2010 des Johann Penzkofer, Prackenbach ist der Gemeinderat einverstanden.

Ebenso dem Antrag des Johann Preiß, Prackenbach auf Errichtung eines Einfamilienhauses.

Zugestimmt wurde auch der Abriss des alten Gebäudes und einem Ersatzbau für ein Einfamilienhaus des Wolfgang Hackl, Prackenbach.

 

Abbiegespur

Die Planungsarbeiten zur Aufweitung und Errichtung einer Abbiegespur an der B 85 zu Gunsten der Ortszufahrt Prackenbach/Postweg verzögert sich bis auf weiteres bis ca. Ende August 2014.

Grund hierfür ist eine erforderliche spezielle artenschutzrechtliche Prüfung.

Im Gemeinderat Prackenbach am 6. Dezember notiert

(06. 12. 2013)

Einigkeit wurde erzielt

Zum Ausbau des Postweges wurde in der letzten Gemeinderatssitzung eine Ortsbegehung durchgeführt, bei welcher der gesamte Gemeinderat und Florian Pledl vom Ing. Büro Robert Brunner und die Anwohner der Pfahlstraße anwesend waren. Im Wesentlichen ging es um die Breite der Straße, die im aktuellen Planungsverfahren für eine Straßenbreite von 5,50 m + -,50 m Wasserführung vorgesehen war.

Die Anlieger plädierten für eine schmälere Straße, weil die Verkehrsteilnehmer dabei zum Schnellfahren animiert werden. Auch würde teilweise bei so manchem Hausbesitzer der Parkplatz vor dem Haus darunter leiden, obwohl ein Teil ihrer Parkplätze sich auf dem Grundstück der Gemeinde befindet, stellte dazu der Gemeinderat fest.

 

Der Gemeinderat entschied sich schließlich für eine Breite von 5.00 m + -,50 m für die Wasserführung und evtl. einem Bürgersteig, den man auch später anbauen kann, wenn er gewünscht wird. Die Ausfahrt und Zufahrt wird wieder hergestellt. 

Die frühere Planung für eine Breite von 5,50 m + -,50 wurde aufgehoben.

 

Ausbau von Straßenzügen

Im nächsten Jahr wird im Zuge von Sanierungsmaßnahmen der Ausbau von Straßenzügen vorgesehen, welche in eine mögliche Hoferschließungsmaßnahme inbegriffen ist, das vom Amt für Ländliche Entwicklung gefördert wird. Dabei sind 55 % vorgesehen. Die restlichen 45 % muss die Gemeinde tragen, wobei ein Anteil von den Anliegern übernommen werden muss.

In die Hoferschließungsmaßnahmen wurden folgende Vorschläge genannt: Bei Ochsenbauer, Tresdorf, Wanninger in Oberstein, die Straße nach Schwaben und evtl. die GVSt. zu Johann Schnitzbauer Heilmberg.

 

Vorschlagsliste für 2014 wurde genannt

Für die Straßensanierungen 2014 wurden vorgesehen:

Straßenzug in Engelsdorf, Zeitlauweg, Straße von Fichtental nach Steinhof. Diese und weitere Straßenzüge werden bei Bedarf vom Bauausschuss einer näheren Begutachtung unterzogen und im Frühjahr 2014 einem Planungsbüro zur Vorbereitung der Ausschreibung übergeben.

 

Zugestimmt

Einstimmig entschied sich das Gremium für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h beim Leitenweg bzw. am Wirtschaftsweg nach Rattersberg.

 

Foto: Franz Xaver Pongratz, Paul Kuffner, Florian Pledl, Albert Baumgartner, Eberhard Preiß, Franz Haberl und Ingrid Bielmeier

Foto zur Meldung: Im Gemeinderat Prackenbach am 6. Dezember notiert
Foto: Im Gemeinderat Prackenbach am 6. Dezember notiert

Im Prackenbacher Gemeinderat am 14. November 2013 notiert

(14. 11. 2013)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag wurde noch einmal der Ausbau des Postweges besprochen, zu der sich eine Reihe von Zuhörern aus der Pfahlstraße einfanden, die in ihrem Antrag auf Rücknahme des GR-Beschlusses und die Änderung der Planungsgrundlagen plädierten, das sie mit zahlreichen Unterschriften bekräftigten.

 

So stellten sie fest, dass der Ausbau für die Anwohner einen Eingriff in das traditionelle ländliche Ortsbild der Gemeinde darstellen würde. Diese Investition würde weder das dörfliche Bild, noch die Wohnqualität der Anwohner fördern, so die Feststellung der Anlieger.

 

Sie blickten zurück auf die 60er Jahre, als durch die Ausschreibung eines Baugebietes mehrere Wohnhäuser entstanden, bei deren Bau der vorgeschriebene Abstand zur Straße eingehalten wurde. Auf Grund vergangener Sanierungen erhöhte sich die Straßenbreite und sie wurde zunehmend begradigt. Das Resultat war eine Zunahme der Geschwindigkeit, die Anzahl der Fahrzeuge und die gefährlichen Garage- und Hofausfahrten. Zur Verkehrsberuhigung wurde schließlich die Straße zur 30er Zone erklärt, jedoch ohne befriedigende Lösung.

 

Die damaligen Planungsunterlagen ansprechend, stellte der Gemeinderat fest, dass man einen Gehweg geplant habe, welchen jedoch die Anwohner ablehnten. Man müsste jedoch einen Platz für parkende Autos finden, so ein Anwohner. Sie plädierten wiederholt für eine ländlich verlaufende Straße mit einer Breite von 5,- m und nicht für eine geplante Breite von 5,50 m, obwohl wiederholt die Landwirte mit ihren überbreiten Fahrzeugen, die Probleme mit Ausweichen besonders mit den Bussen auf 5,50 m tendieren.

 

Die Anlieger versprachen, sich kompromissbereit zu zeigen, wenn der Gemeinderat in den nächsten Tagen in der Pfahlstraße eine Begehung mit den Anwohnern durchführt. Dabei soll das Planungsbüro und die Grundstücksgrenzen grob die Straße ausstecken. Parallel werden Lösungsansätze für die Ableitung des Oberflächenwassers wollen sie die Straße aus stecken und alles klären, damit zunächst einmal der Kanal errichtet werden kann, damit das Oberflächenwassers in den bestehenden Regenwasserkanal der Pfahlstraße erarbeitet.

Für diesen Beschluss waren alle einverstanden.

 

Antragsunterlagen werden erstellt.

Die zum 31.12.2014 auslaufende gehobene Erlaubnis über die Einleitung von Abwasser aus der Abwasseranlage Moosbach soll erneuert werden. Dazu wird das Ingenieurbüro Robert Brunner beauftragt, die benötigten Antragsunterlagen zu erstellen.

 

Spielgeräte für Fichtental und Moosbach werden bestellt

Nach Prackenbach und Krailing entsteht auch in Moosbach und Fichtental ein Kinder-Spielplatz, für die der Gemeinderat in einer seiner Sitzungen beschloss, dass die Gemeinde 10.000,- € für Spielgeräte investiert.

Gemeinderat Hans Miethaner berichtete, dass er für Moosbach vier Geräte zu einem Bruttobetrag von 10.967,04 € ausgesucht habe. Sobald das Wetter im Frühjahr 2014 passt, könnten sie aufgestellt werden. Es sind noch Spenden zu erwarten und auch der Erlös aus dem diesjährigen Weihnachtsmarkt fließt dem Kinderspielplatz zu. Auch für Fichtental werden noch Spielgeräte angeschafft. Der Gemeinderat stimmte den Anschaffungen zu.

 

Trägerschaft übernommen

Für die beabsichtigte Maßnahme zur Errichtung des Forstwirtschaftsweges Buchwiesenweg wurde die Trägerschaft übernommen. Ein Antrag auf Förderung von Walderschließungsmaßnahmen wird gestellt.

 

Der Zweckvereinbarung wurde zugestimmt

Der Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Miltach über den Anschluss von bebauten Grundstücken der Gemarkung Allmannsdorf an die Entwässerungseinrichtung  der Gemeinde Prackenbach zum Zwecke der Abwasserbeseitigung wurde zugestimmt.

 

Wahlleiter berufen

Für die Kommunalwahlen im März 2014 wurde der Geschäftsleiter Manfred Maier zum Wahlleiter berufen. Als seinen Stellvertreter bestimmte der Gemeinderat Richard König von der Verwaltung.

Ob der künftige Bürgermeister ehrenamtlich oder berufsmäßig sein Amt antreten wird, musste abgestimmt werden, wobei sich der Gemeinderat für Ehrenamtlich entschied.

 

Baugebiet  wird fertig gestellt

Beschlossen wurde die Änderung des erteilten Auftrags zu Ausschreibung der Erschließungsanlagen im Baugebiet Kappenfeld, das in einem Zug durchgezogen werden soll.

 

Bedarfsermittlung zur Städtebauförderung

Bürgermeister Eckl merkte an, dass evtl. die Möglichkeit besteht, dass im Zuge der begonnen Städtebauförderung nächstes Jahr schon mit den Maßnahmen begonnen werden kann. Schwerpunkt ist der Pfarrer Baumgartner Platz, alternativ die Ringstraße ab der Abzweigung B85 bis einschließlich der Brücke über den Prackenbach.

 

Dem Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Liebmannsberger Straße in Moosbach durch Anton Fleischmann wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt, desgleichen dem Tektur-Plan zur Errichtung des Neubaus für ein Cafe mit Fahrradservice in Fichtental des Michael Tausch, Viechtach.

 

In der nichtöffentlichen Sitzung wurde die Vergabe der Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet Kappenfeld mit Wasser, Schmutz- und Oberflächenwasser und Straße dem Blüml-Bau GmbH Prackenbach mit einer Auftragssumme von 350.654,92 € brutto der Zuschlag erteilt wurde.

Die bauausführende Firma kann heuer noch mit der Erschließung beginnen, so dass die Kompletterschließung Mitte des Jahres 2014 abgeschlossen sein wird.

In Prackenbach setzt man schon seit geraumer Zeit auf erneuerbare Energie

(31. 10. 2013)

 

2013 wurde die Gemeinde kostenlos von einem Energiecoach beraten

 

Prackenbach. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem Einsatz erneuerbarer Energien den Klimawandel, der vor allem durch energiebedingte CO²-Emissionen angetrieben wird, zu mindern. In Folge dessen unterstützt die Bayerische Staatsregierung ihre Kommunen bei den Herausforderungen einer nachhaltigen Energiewende durch vielfältige Hilfestellungen und Förderprogrammen. So wurde in diesem Jahr die Gemeinde, eine von 30 ausgewählten Kommunen in Niederbayern, kostenlos von einem Energiecoach beraten, dessen Mitarbeiter bei der Bürgerversammlung am Donnerstag einen Ergebnisbericht der Analysen an Bürgermeister Xaver Eckl übergab.

 

Im Gasthaus Fleischmann in Krailing konnte Eckl dazu den Dipl.-Geogr. Ralf Deuerling vom Ing.Büro PGA (Planung Analytik GmbH) aus Altdorf begrüßen, dessen PGA mit der Umsetzung des Energiecoach betraut wurde. Bereits im Vorfeld hat sich auch Prackenbachs Energieberater Josef Haas sehr viel Mühe gemacht und eine Bilanz der bisherigen Bemühungen in Sachen Energieeinsparung in der Gemeinde gezogen und die Energieverbräuche der kommunalen Liegenschaften unter die Lupe genommen, lobte Eckl.

  

Die ersten Datenblätter des umfangreichen Berichtes der Analysen geben die Ergebnisse der Energie- und CO²-Bilanz sowie der Potenzialanalyse für erneuerbare Energien innerhalb des Kommunalgebietes wieder. Im zweiten Anhang handelt es sich um das Benchmarking der kommunalen Liegenschaften. Es soll den Kommunen ein Gefühl für den Energiebedarf der Liegenschaften geben und die möglichen Einsparpotenziale vor Augen führen. In einem dritten Anhang handelt es sich im Gegensatz zum Benchmarking um detaillierte Energie-beratungsberichte, bei denen der Energiehaushalt von 3 Liegenschaften im Bereich Wärme genau untersucht wurde.

 

Bei den detaillierten Ausführungen wurde unter anderem auch der Strombedarf privater Haushalte ermittelt, wobei bei einer gesonderten Betrachtung große Einsparpotenziale wie Haushaltsgeräte in der Küche, beim Waschen, Unterhaltungselektronik oder Kommunikations-Technologie und Beleuchtung angezeigt wurde.

Eine breite Studie wurde der Potenzialanalyse für Energieeinsparungen gewidmet. Sie wurde gegliedert in Biomasseanlagen, die in den letzten fünf Jahren stark zugenommen haben. Große Bedeutung hat dabei Energieholz, Sonnenenergie, Photovoltaik auf Dachflächen oder Freiflächen und schließlich Wind- und Wasserkraft.

 

Der Referent schnitt auch die Wertschöpfungseffekte für die lokalen und regionalen Bürger als auch bei der Auswirkung auf die kommunalen Steuereinnahmen an. So profitieren die kommunalen Bürger bei der Nutzung des zusätzlichen erneuerbaren Energien-Potenzial durch Beschäftigung in den entsprechenden Branchen. Dagegen sind Auswirkungen auf die Steuereinnahmen eine hohe Wertschätzung bei den Kommunen zu erwarten.

 

Angesprochen von Dipl.-Geogr. Deuerling wurde auch die Förderung von Seiten der Bundesregierung als auch des Freistaates Bayern für Kommunen, welche die Energiewenden aktiv mitgestalten wollen. Durch teilweise sehr hohe Zuschüsse sollen Kommunen angeregt werden, ihr Potenzial zunächst in konzeptioneller Form zu untersuchen, um dann den richtigen Weg der weiteren Entwicklung einzuschlagen. Interessant sind dabei Fördermittel im Klimaschutz, Energie, bei investiven Maßnahmen, Straßenbeleuchtung sowie Innen- und Hallenbeleuchtung.

 

In einem weiteren Teil des Ergebnisberichtes sind unter anderem die von Energieberater Josef Haas zusammen gestellte Potenzialanalysen für die Energie- und CO² Bilanz aufgeführt. Hier geht es um die Bestandsanlagen erneuerbaren Energien: Wärme, Strom im privaten wie Kommunalbereich.

In einer weiteren Analyse ist der Heizenergieverbrauch sowie der Stromverbrauch zu Liegenschaften der Gemeinde aufgeführt.

Energieberatungsberichte schlossen sich an, die im Zuge des Pilotprojekts „Energiecoaching für 30 Gemeinde in Niederbayern erstellt wurden. Er soll dabei helfen, wirtschaftlich sinnvolle und umweltentlastende Maßnahmen zu Energieeinsparung durchzuführen. Im weiteren hat das Ing.-Büro PGA Energieberatungsberichte über verschiedene Anlagen der Gemeinde erstellt, in denen wirtschaftliche Maßnahmen der einzelnen Gebäude sowie um Gesamtkosten für mögliche Energiemaßnahmen aufgezeigt sind.

Mit der Hoffnung, es waren interessante Aspekte dabei, verabschiedete sich Dipl.-Geogr. Ralf Deuerling und Bürgermeister Eckl bedankte sich für die Ausführungen und die Überreichung der umfangreichen Zusammenstellung der Analysen.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl und Dipl.-Geogr. Ralf Deuerling vom Ing. Büro PGA

bei der Übergabe des Ergebnisberichtes

Foto zur Meldung: In Prackenbach setzt man schon seit geraumer Zeit auf erneuerbare Energie
Foto: In Prackenbach setzt man schon seit geraumer Zeit auf erneuerbare Energie

Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

(31. 10. 2013)

Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

Große Investitionen an den 84 km Gemeindestraßen

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat in diesem Jahr wieder eine stolze Summe in den Straßenbau investiert und trotzdem stehen wir finanziell sehr gut da, bemerkte Bürgermeister Xaver Eckl bei der diesjährigen Bürgerversammlung.

 

Ins Gasthaus Fleischmann in Krailing kamen am Donnerstag neben einem fast vollzähligen Gemeinderat 40 Gemeindebürger, in deren Mitte 2. Bürgermeister Karl Engl, die Geschäftsleiter Franz Kolbeck und Manfred Maier, Energieberater Josef Haas sowie die Ehrenbriefträger und Dipl.-Geogr. Ralf Deuerling vom Ing.-Büro PGA. Eckl freute sich, dass so viele Bürger Interesse an der Gemeindepolitik zeigten.

 

In seinem Überblick über die aktuellen Themen sprach er zunächst die Investitionen am 84 km Straßennetz an, die er durch aktuelle Bilder aus dem Laptop untermauerte. Er nannte die Oberbauverstärkungen am Ehrenhof, Meidengrub, Lexanger, Mühlweg, Kreilstein, Boxberg und Tresdorf.

Weiter investierte die Gemeinde knapp 200.000 € für das Feuerhaus in Krailing, wobei er die tatkräftige Unterstützung der Feuerwehr-Mitglieder hervor hob. 180 000 € schlug die Renovierung des Jugendhauses in Krailing zu Buche und hielt dem Kreisjugendring zu Gute, dass sie einen großen Teil der Kosten übernommen haben.

Eckl erwähnte auch die Errichtung eines Kinderspielplatzes in Krailing, die er als Gemeinschaftsarbeit bewertete. Mit einem Pauschalbetrag finanzierte die Gemeinde die Spielgeräte. Eckl dankte den beiden örtlichen Gemeinderäten Andreas Vogl und Michael Kellermeier sowie Ulli Kolmer für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Der erst kürzlich fertig gestellte Leitenweg und Wirtschaftsweg in Viechtafell schlug mit 500.000 € zu Buche, für die Fördermittel bereitgestellt werden. Auch wurden im Oktober in kürzester Zeit acht Straßenzüge mit einer Teerdecke versehen, für die 350.000 € investiert wurden. Auch neue Parkplätze am Rathaus-Vorplatz wurden geschaffen. Für die Organisation dankte Eckl dem 2. Bürgermeister Karl Engl.

Schließlich erwähnte er, dass in Voggenzell ein Löschweiher angelegt wurde, drei neue Bushäuschen im Gemeindebereich aufgestellt und das Leichenhaus in Moosbach gestrichen wurde. Ein Dienst-Auto mit Anhänger erhielt der neue Wasserwart und für den Radweg wurden ein paar Tausend locker gemacht.

 

Zur Entwicklung in Fichtental erwähnte Eckl, dass hier ein Cafe mit Radlstation entsteht, das frühere Gasthaus Fleischmann dem Erdboden gleich gemacht wird und dafür Zug um Zug sechs Familienhäuser entstehen.

 

Die Gemeinde steht sehr gut da, sagte Eckl nicht ohne Stolz. Die Verschuldung steht am Ende des Jahres auf 3.154.000 € und es wird stets geachtet, dass die Kredite immer sehr schnell getilgt werden, sagte Eckl und obwohl wir sehr viel investierten, können wir einen zufriedenstellenden Haushalt vorweisen, auf den Franz Kolbeck immer sehr geachtet hat.

 

Stolz ist Eckl auf die geringe Verwaltungsquote und Bauhofbesetzung sowie auf die Hackschnitzel- und Nahwärmeversorgung, durch die 35.000 Liter Heizöl eingespart werden können. Er erinnerte daran, dass die Gemeinde Prackenbach als eine der ersten Gemeinden in größerem Umfang Photovoltaik-Anlagen installiert hat, von der man im Jahre 2012 67.000 € Stromeinnahmen verbuchen konnte. Längst wurde auf Gelblicht im Straßenbereich und Energieeinsparungen umgestellt. Auch sei mit Josef Haas in der Verwaltung ein staatlich anerkannter Energieberater beschäftigt, der zur Zeit an einer aufwendigen Projektarbeit für eine LED-Umstellung arbeitet. Seine weitere Schulung zum Energiewirt wird vom Freistaat Bayern unterstützt. Erwähnenswert sei auch, so Eckl, dass in Prackenbach mit einer weiteren Gewerbeansiedlung zu rechnen sei.

 

Zu den Vorhaben für nächstes Jahr berichtet Eckl, dass der Forstweg nach Ramersdorf endlich in Angriff genommen wird. Leider gab es vermehrt Einwände durch das Wasserwirtschaftsamt, da die Quellen geschützt werden müssen. Auch eine Zufahrt nach Schwaben ist geplant und noch einige Vorhaben in Viechtafell unter anderem ein Gemeinschaftshaus.

 

Eckl erwähnte auch den Verlauf der Städtebauförderung, für die erst im Jahre 2015 wieder eine Förderung zu erwarten ist. Er erwähnte auch den Breitbandausbau, für das die Staatsregierung 80 % Zuschuss zur Verfügung stellt. Eine Ausschreibung wird nächstes Jahr getätigt.

Zudem stellt die Regierung 20 – 30 % Fördermittel für eine Renovierung von Alten ortsbildprägenden Gebäuden im Rahmen einer sog. „einfachen“ Dorferneuerung zur Verfügung. Bei Interesse könne man in der Gemeinde vorsprechen.

 

Schließlich erwähnte Eckl, dass für den Platz vor dem Pfarrheim ein Christbaum benötigt wird. Wer ein solches Exemplar abzugeben hat, sollte in der Gemeinde vorsprechen, auch wer der Krabbelgruppe Spielsachen zur Verfügung stellen kann oder Öko-Ausgleichsflächen abzugeben hat ist willkommen.

Auf die Frage über die Kinderspielplätze, ob sie auch genügend gegen Unfälle gesichert sind, wurde festgestellt, dass die Gemeinde eine Versicherung abgeschlossen habe. Erwähnt wurden diesbezüglich die Kinderspielplätze in Moosbach und Fichtental, für die bereits Spielgeräte bestellt werden.

 

Zum Schluss dankte Bürgermeister Eckl den Ortsgeistlichen Pfarrer Drexler und John Kodiamkunnel für die gute Zusammenarbeit von Kirche und Staat, den Ehrenamtlichen in den Vereinen, der Feuerwehr, die ihre Freizeit opfern und den Mitarbeitern im Bauhof und Kindergarten und erwähnte dankend den Gemeinderat für die beratende Tätigkeit. Eckl dankte auch GR Johann Schedlbauer für die Organisation des Ferienprogramms und die Zusammenarbeit mit den Vereinen. Lobend stellte er den Ehrenbriefträger Theo Lorenz heraus für die großzügige Spende anlässlich seines Geburtstages, die er den Kindergärten zur Verfügung stellte, dem Rotario Club für die Unterstützung im Wert von 900,- € für das Projekt Technik in der Schule.

 

Da dem Bürgermeister keine wesentlichen Fragen gestellt wurden, begann nach einer kurzen Pause Dip.-Geogr. Ralf Duerling vom PGA mit seinen Informationen über Energiecoach, dessen Analysen Josef Haas auch anschaulich darstellte.

 

Foto: bei der Bürgerversammlung Josef Haas, Manfred Maier, BM Eckl und Ralf Deuerling vom Ing. Büro PGA.

Foto zur Meldung: Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung
Foto: Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

In diesem Jahr fast 1 Mill. in den Straßenbau investiert

(22. 10. 2013)

Acht Straßenzüge noch vor dem Wintereinbruch geteert

 

Prackenbach. Die jährlichen Instandsetzungsarbeiten der 84 km Gemeindestraßen machen einen großen Brocken im Gemeindehaushalt aus. Diese im Rahmen der Möglichkeiten in Schuss zu halten, ist die Gemeinde Prackenbach ständig bestrebt, um größere Schäden zu vermeiden.

 

In diesem Jahr hat die Gemeinde Prackenbach seit 14. Oktober durch die Firma Stratebau Viechtach acht Straßenzüge im Gemeindegebiet Zug um Zug asphaltiert. Die vorbereitenden Arbeiten wurden von der Firma Blüml-Bau getätigt. Am Dienstag war nun die Firma Stratebau dabei, noch die Feinschicht in Zell – Heiligenwies aufzutragen. Bauleiter Andreas Schmelmer versprach, am Donnerstag mit der Fertigung des Banketts zu beginnen um dann den kompletten Auftrag im Laufe der nächsten Woche abschließen zu können.

Die derzeitige Witterung begünstigte den guten Verlauf der Arbeiten, mit denen Bürgermeister Eckl sehr zufrieden ist. Die Planung oblag dem Ingenieur- und Architektenbüro Robert Brunner, auf dem sich die Gemeinde wie gewohnt in jeder Hinsicht verlassen konnte. Lt. Angebot schlägt die Maßnahme insgesamt mit rund 350.000 € zu Buche, wobei fest steht, dass es für diesen Ausbau keine Fördermittel gibt.

 

Im Rahmen dieser Maßnahme wurden jetzt verschiedene Gemeindestraßen mit einer Länge von 4,2 km asphaltiert, so in Tresdorf, Gartenstraße, St. Georg-Weg, von Oberrubendorf und Neuhäusl, die Miltacher Straße in Voggenzell, am Sandbach in Moosbach sowie die GV-Straße in Oberreisach, Zell-Heiligenwies und in Hetzelsdorf.

Bereits im Frühjahr wurden die Straßenzüge Ehrenhof, Meidengrub, Lexanger, Mühlweg, Hagengrub, Kreilstein, Boxberg und Pfahlweg in Moosbach mit einer Oberbauverstärkung versehen, was mit rund 120.000 € zu Buche schlug. Auch die Straße beim Ehrenhof, Meidengrub, Lexanger, Mühlweg, Hagengrub, Kreilstein, Boxberg und Pfahlweg in Moosbach wurden asphaltiert, was mit 120.000 € zu Buche schlug.

 

Was erst kürzlich fertig gestellt wurde, war auch der Leitenweg in Viechtafell und der Wirtschaftsweg nach Rattersberg mit insgesamt 500.000 €. Hierfür sind Fördermittel vom Amt für Ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung und Flurneuordnung bereitgestellt, wobei sich die Gemeinde und auch die Anlieger finanziell beteiligen müssen. Im Übrigen hofft die Gemeinde, dass im nächsten Jahr durch das Amt für Ländliche Entwicklung zusätzlich zum laufenden Verfahren in Viechtafell wieder die eine oder andere Maßnahme gefördert wird.

 

Foto: Anlieger Hans Baumgartner, Bauleiter Andreas Schmelmer und Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zur Meldung: In diesem Jahr fast 1 Mill. in den Straßenbau investiert
Foto: In diesem Jahr fast 1 Mill. in den Straßenbau investiert

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(10. 10. 2013)

Prackenbach. In der letzten Sitzung hat der Gemeinderat die Anregungen, die während der Auslegungsfrist von den Trägern der öffentlichen Belange vorgebracht wurden, behandelt, die Einwendungen ab gewägt und einstimmig beschlossen.

Bei der Flächennutzungsplanänderung verweist das staatliche Bauamt unter anderem auf Lärmschutzmaßnahmen, die der Bauwerber im Bedarfsfall auf eigene Kosten durch zu führen hat. Der Kreisbrandmeister des Landkreises wies auf die Grundversorgung mit Löschwasser hin, welche mit der Feuerwehr abzustimmen ist. Außerdem regt das Vermessungsamt Freyung an, eine genaue Abgrenzung des Plangebietes, die betroffenen Flurstücke vorab zu zerlegen.

 

Im Beschlussvorschlag für die Bebauungsplanänderung Kappenfeld empfiehlt Kreisbaumeister Hagenauer zur Vermeidung von steilen und damit übertriebenen auffälliger Aufschüttungen die max. Neigung des Geländes festzusetzen. Das staatliche Bauamt fordert zum einen, das Regenrückhaltebecken außerhalb der Anbauverbotszone zu positionieren, die dargestellten Anfahrsichtfelder zu korrigieren und die in der Planung dargestellten derselben zu überprüfen. Das ZAW stellt zudem fest, dass eine Abholung der Tonnen an den Gebäuden möglich ist. Im Übrigen fordert der Kreisbrandmeister, dass für die Grundversorgung eine Löschwassermenge von mind. 48 m³/h im Umkreis von 300 m sicherzustellen.

Die PLEdoc GmbH, verantwortlicher Betreiber der Ferngasleitung weist unter anderem darauf hin, dass Anpflanzungen insbesondere Bäume eine potenzielle Gefährdung für den Bestand von Ferngasleitungen darstellen. Deshalb wird ein 8 m breiter Schutzstreifen festgelegt.

Im Übrigen wurden keine wesentlichen Anregungen vorgebracht, so dass der Bebauungsplan beschlossen wurde. Die der Ausschreibung der Erschließungsmaßnahmen soll vom Architekten und Ingenieure-Büro Brunner vorbereitet werden.

 

Zur letzten Sitzung hatte man Siegfried Schollerer vom BBN-Breitband Network eingeladen, der über die Vorstellung des möglichen Erschließungsgebietes für den Ausbau der Breitbandversorgung in der Gemeinde Prackenbach informierte, da die Gemeinde die Förderung für den Ausbau von Breitbandversorgung auf dem Land anstrebt. Hier können nämlich die Gemeinden bis zu 500 000 pro Kommune verbauen, bei einer Leistung pro Gemeinde von 20 %.

Um die Förderung in Anspruch nehmen zu können, muss die Gemeinde zwingend die vorgegebenen Verfahrensschritte einhalten. Von den nahezu 20 Verfahrensschritten hat der Gemeinderat nun den 1. Verfahrensschritt genehmigt. Die Gemeinde wird in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro die nächsten Verfahrensschritte einleiten.

 

Im Zuge der Dorferneuerung Viechtafell ist mittlerweile der Leitenweg und der Wirtschaftsweg nach Rattersberg fertig gestellt, so dass das Gremium als nächstes sich über Pflanzmaßnahmen und deren Finanzierung unterhielt.

   

Der Kindergartenförderverein e.V. stellte Antrag auf Zuschuss zur Busbegleitung, den der Gemeinderat in Höhe von 500,- € (wie im letzten Jahr) bewilligte.

 

In einer letzten Sitzung hat der Gemeinderat über die derzeitige Fundtierproblematik beraten und appelliert an die Bevölkerung, dass aufgefundene Tiere an den Kreistierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtac e.V., Pometsau-Mühle 2, Tel. 09921/2236 abgegeben werden sollen. Alternativ können sich Finder auch an die Gemeinde Prackenbach wenden. Von hier wird dann der Transport und die Unterbringung im Tierheim Regen organisiert. Die Gemeinde unterstützt finanziell den Kreistierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach e.V. und wird für abgegebene Fundtiere im Landkreis Cham gesondert zur Kasse gebeten, was nicht unerheblich zu Buche schlägt.

Es wurde auch angeregt, ob sich nicht ein Bürger bereit erklärt, Fundtiere ehrenamtlich ins Tierheim zu transportieren oder alternativ wenigstens kurzfristig, bis der Weitertransport organisiert ist, aufnehmen könnte.

Vereinsvorstände legten Termine fest (Stand: 9. Okt. 2013)

(08. 10. 2013)

 

Überblick über die wesentlichsten Veranstaltungen

3 Weihnachtsmärkte, Oldtimer- und Sportlerfest

 

Prackenbach. In der Gemeinde Prackenbach ist es im Jahre 2014 mit Einladungen für große Feste noch ruhig. Eine größere Veranstaltung steht erst am 10. August für die Oldtimerfreunde Rubendorf mit dem Oldtimertreffen an.

 

Eine Reihe von Terminen kamen kürzlich zu Tage, als sich Vereinsvorstände oder deren Vertreter aus dem ganzen Gemeindegebiet zur Absprache im Gasthaus Freund in Moosbach trafen, zu der auch Bürgermeister Xaver Eckl alle herzlich willkommen hieß. Er dankte allen für ihr Kommen und händigte zum Schluss jedem Verein ein Geheft Zuschussrichtlinien zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Regen aus.

 

Das Jahr 2013 hat zum Ausklang noch einiges zu bieten: Bürgerversammlung mit anschließendem Energiecoaching der Gemeinde am 31.10.13, der 3. Adventsmarkt (30.11.13) in Tresdorf und die Dorfweihnacht in Moosbach (30.11.-1.12) läuten eine Reihe von Weihnachtsfeiern ein. Vom 30.12.-22.12.13 steigt beim Dorfverein Hagengrub der 4. Weihnachtsmarkt. Nach einer Reihe von Christbaumversteigerungen, der Aktion Bethlehemlicht (24.12.13) der FW Tresdorf sowie dem Silvesterlauf des MCC (31.12.) schließt sich der Veranstaltungskalender des Jahres 2013.

 

Das Jahr 2014 beginnt mit weiteren Christbaumversteigerungen und etlichen Generalversammlungen im Januar, Februar und März. Nach der „Jemako“Vorführung beim Frauenbund (14.1.14) und einem Ersthelferkurs des Roten Kreuzes (am 18.+25.1.) beim Dorfverein Hagengrub beginnt der Fasching mit dem Landjugendball (1.2.14), der FW-Ball in Moosbach (15.2.), einem närrischen Treiben beim Dorfwirt (21.2.) und noch weiteren Faschingsunterhaltungen bei der FW Prackenbach, beim KG Moosbach, beim High-Monutain-Line-Dancer und  bei der FW Tresdorf. Auch die Valentinsfahrt des Frauenbundes und ein Vortrag über Gärtnern unter Folie beim Gartenbauverein (20.2.14) wird angeboten.

 

Der Handwerkerverein lädt im März noch zum Starkbierfest ein und zum traditionellen Jahrtag der Krieger- und Soldatenverein Moosbach. Im April hat der SV Moosbach ebenfalls sein Starkbierfest eingeplant und beim Gartenbauverein werden wieder Palmbüschel gebunden, Vorträge über Ostersymbole beim Frauenbund (8.4.14)  und „alles über den Holunder“ (28.4.14) wird beim Gartenbauverein in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund angeboten. Nach dem Maibaumaufstellen der Handwerker und beim Dorfverein Hagengrub schließt sich die Frühjahrswanderung der Moosbacher Gartler an.

 

Ein Highlight stellt im Juni der Tag der offenen Gartenfür und das jährliche Sportlerfest der Moosbacher dar. Verschiedene Gartenfeste, das Oldtimertreffen am 10. August, Jahresausflüge der Vereine und des Gartlers Herbstwanderung stehen ebenfalls auf dem Programm. Und schon zieht der Oktober ins Land mit einem Stammtisch-Oktoberfest des Dorfvereins Hagengrub und der Generalversammlung der Edelweißschützen. Schließlich präsentiert sich die FW Tresdorf, (29.11.2014), die Dorfgemeinschaft Moosbach (29.11.-3.11. 14) und der Dorfverein Hagengrub vom 19.12.-21.12.14 bei ihren Weihnachtsmärkten ihre verschiedenen Geschenkartikel.

 

Erwähnenswert sind letztendlich die monatlichen Seniorentreffs in Prackenbach und Moosbach, die zu einem beliebten Bestandteil der Veranstaltungen in der Gemeinde geworden sind und zuweilen auch ihre Ausflüge. Mit Advent und vorweihnachtlichen Feiern im Dezember 2014 schließt sich der vorläufige Kalender 2014, wobei zu bemerken ist, dass im Laufe des Jahres im Veranstaltungskalender der Homepage der Gemeinde Änderungen oder neue Termine eingetragen werden können, was von den Interessierten oder Verantwortlichen jederzeit eingesehen werden können. Man möge jedoch nach Möglichkeiten auf Überschneidungen achten.

Ein Dankeschön gebührt Richard König von der Gemeindeverwaltung, der beim Vereinstreffen alle Termine gleich in den Laptop übertrug und den Anwesenden am Schluss einen Abdruck aushändigte.

 

Foto: im Gasthaus Freund – im Hintergrund Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zur Meldung: Vereinsvorstände legten Termine fest (Stand: 9. Okt. 2013)
Foto: Vereinsvorstände legten Termine fest (Stand: 9. Okt. 2013)

Der Gemeinderat billigte Jahresrechnung

(19. 09. 2013)

Kindergartendefizit jährlich eine große Belastung

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat es im Haushalt 2012 geschafft, im Gegensatz zu 2011 keinen Kredit aufnehmen zu müssen. Zudem konnten Schulden abgebaut werden. Waren es am 31.12.2011 noch 3.860.052 €, sind es zum Jahresende 2012 um 421.643 € weniger gewesen. Zunehmend Sorgen macht das jährliche Defizit bei den Kindergärten, das im Jahre 2012 erneut um 9.012,57 gestiegen ist. Dies wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt, als die Jahresrechnung 2012 behandelt wurde.

 

Der Gemeinderat hat sie in Kenntnis genommen und einstimmig akzeptiert. Gemeinderat Eberhard Preiß, Vorsitzender des Rechnungsausschusses konnte berichten, dass man bei der Durchsicht keine Beanstandungen feststellen konnte.

 

Nach den Erläuterungen der wesentlichsten Punkte durch Geschäftsleiter Manfred Maier, der in enger Zusammenarbeit mit Franz Kolbeck das Zahlenwerk übersichtlich erstellte, wurde einstimmig Entlastung erteilt. Bürgermeister Eckl und die Ratsmitglieder lobten zudem sein großes Fachwissen und seine schnelle Auffassungsgabe. Auch der Rechnungsprüfungsausschuss wurde für seine gewissenhafte Arbeit dankend erwähnt.

 

Der Gemeindehaushalt schließt mit dem Gesamtvolumen von 5.748.647,96 € mit einem Überschuss von 412.147 € ab. Dieser wird der Rücklage zugeführt und im Haushalt 2013 vereinnahmt.

Die angesetzte Zuführungsrate zum Verm.HH von 625.000 € wurde um 211.077 überschritten und beträgt 836.077. Nach Abzug der ordentlichen Tilgung von 421.643 verbleiben 414.434 freie Finanzspanne.

Die Zuführungsrate, auch Investitionsrate genannt, spiegelt dem Grunde nach die Investitionsfähigkeit einer Gemeinde wider.

 

Die Gemeinde Prackenbach schließt im Haushalt 2012 mit einem Schuldenstand von 3.438.409 €. Das sind 1.275 € pro Einwohner. Der LK-Durchschnitt liegt bei 1.829/EW. Der ordentliche Schuldendienst beträgt nach Tilgung und Zinsen abzüglich der Zinszuschüsse aus der Finanzierung der Ortskanäle 526.788,63 €. (Vergleichsweise zu 2011 420.756).

 

Zu den wesentlichsten Posten, welche die Gemeinde Prackenbach investiert hat, zählen: Feuerwehr-Haus Krailing 54.452,77, HLF Prackenbach eine Netto-Investition von 194.000 €, Jugendhaus Krailing 16.444.99, Kinderspielplätze 9.095,67, Straßenteerungen 81.085,14, Abwasserbeseitigung 210.491,40, Kläranlage Moosbach 55.123,15, Wasserversorgung 90.111,88, Baugrund Fichtental 5.275,27.

Im Gemeinderat Prackenbach notiert

(19. 09. 2013)

Versetzung des Buswartehäuschens in Egern

Von Christian Schedlbauer und der Unterstützung der dortigen Eltern soll das Bushäuschen in Moosbach-Egern auf die gegenüberliegende Straßenseite versetzt werden, für welches das Gremium keine Einwände vorbrachte.

Mit dem Grundstückseigentümer wird unverzüglich Kontakt aufgenommen und versucht, einen Nutzungsvertrag abzuschließen.

 

Zuschuss wurde gewährt

Einem Zuschussbetrag von 800,- € hat das Gremium für die Jugendförderung des Schützenvereins Edelweiß zugestimmt.

 

Antrag für Förderung wird eingereicht

Der Gemeinderat stimmte einem Antrag auf Aufnahme in ein Städtebauförderungsprogramm für den Ortskern Prackenbach zu. Von den Städteplanerinnen Ursula Jocham und Petra Kellhuber wurde bereits förderfähige Antragsunterlagen gefertigt, die von der Gemeinde an die Regierung eingereicht werden.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Für die isolierte Befreiung zur Errichtung eines Holzschuppens des Lothar Probst, Birkenweg 5.

 

Bürgermeister Eckl berichtete, dass im Rahmen der ILE die Möglichkeit besteht, dass die Gemeinde eine einfache Dorferneuerung injiziert unter der Voraussetzung, dass im Ortskern gefährdete Gebäude mit ortsprägendem Charakter vorhanden sind. Die Sanierung dieser Objekte könnte unter diesen Voraussetzungen zu einer Förderung zwischen 20 und 30 % gefördert werden. Interessierte können sich in der Gemeinde melden.

 

Aufgefundene Tiere melden

Eckl weist außerdem darauf hin, dass sich die Bürger der Gemeinde Prackenbach, welche ein Tier auffinden, an den Kreis Tierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach, Pometsau-Mühle Tel. 09921/2236 wenden sollen.

Er merkte an, dass diese Tiere nicht in der Tierarztpraxis im Landkreis Cham gebracht werden sollten, weil diese nicht für die finanzielle Unterstützung der Gemeinde Prackenbach und des Tierschutzvereins Regen erfasst sind.

 

Aus der nichtöffentlichen Sitzung:

Eckt teilte außerdem mit, dass der Pachtvertrag des bisherigen Spielplatzes, welcher den Pfarrpfründen angehört, aufgehoben wurde.

 

Für den Nachfolger des bisherigen Klärwärters Hans Hartl aus Moosbach wurde Alfred Höcherl auf 18 Stunden Teilzeit eingestellt.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 22. August 13 notiert

(22. 08. 2013)

In der kürzlich anberaumten Sitzung hatte der Prackenbacher Gemeinderat gleich 16 Tagesordnungspunkte zu bewältigen, die von der Anschaffung von Straßenleuchten und Bushäuschen über etliche Bauangelegenheiten und über einen Vertrag im Rahmen der Dorferneuerung Viechtafell reichten.

 

Straßenbeleuchtung in Moosbach

Während die Gemeinde Prackenbach bereits 2007 auf energiesparende Gelblicht-Lampen umstellte, will sie nun die neue Solar/LED Beleuchtung der Firma Krinner ausprobieren, über die bereits die Gemeinde Ascha eine Vorreiterstellung einnimmt.

Die ersten Exemplare sollen zwischen die zwei Gewerbebetriebe von Willi Weinfurter und Anton Altmann aufgestellt werden, unter der Bedingung, dass sie sich an der Finanzierung beteiligen. Die Kosten belaufen sich auf 2961,- €, von denen die Gemeinde die Hälfte übernimmt.

 

Beschaffung von FW-Ausrüstung

Im April und Mai stellten die Feuerwehren Prackenbach, Ruhmannsdorf und Moosbach Antrag für verschiedene Ausrüstungsgegenstände, die sich insgesamt auf rd. 10.000.- € beziffern. Der Anschaffung stimmte der Gemeinderat zu, wobei das günstigste Angebot von der Firma Sturm abgegeben wurde.

 

Feuerwehr-Unfallversicherung wurde erhöht

Die Prackenbacher Feuerwehr hat sich kürzlich mit seinem Kommandanten Franz Holzapfel über eine Erhöhung des Versicherungsschutzes für die 154 aktiven Mitglieder befasst. Der Gemeinderat stimmte dem Änderungsangebot zur Dienst-Unfallversicherung zu, deren Jahresprämie von bisher 348,19 € auf künftig 604,- € erhöht. Die Aktiven sind somit mit insgesamt 100.000 € versichert.

 

Ein Geschwindigkeitsmessgerät wird angeschafft

Da das alte Messgerät, welches von der Verkehrswacht ausgeliehen wurde, nicht mehr zuverlässig ist, hat sich der Gemeinderat für den Kauf eines neuen Gerätes zum Preis von 2328,- € entschieden. Bei sofortiger Bestellung werden 15 % Rabatt gewährt. Mit neun zu drei Stimmen stimmte das Gremium der Anschaffung zu. 

 

Stellungnahmen wurden behandelt

In den beiden nächsten Tagesordnungspunkten sowohl über die Änderung des Flächennutzungsplanes, als auch des Bebauungsplanes Kappenfeld wurden die in Scoping-Verfahren eingegangenen Stellungnahmen behandelt. Nach verbesserter Planung durch das Planungsbüro geht das Verfahren in veränderter Form in das richtige Auslegungsverfahren an die Fachstellen und Träger öffentlicher Belange. Nach erneuter Stellungnahme kann der Gemeinderat die Satzung beschließen.

 

Vertrag wird unterzeichnet

Im Rahmen der Dorferneuerung Viechtafell ist die Ausstellung eines Vertrages mit der Teilnehmergemeinschaft, der Gemeinde und dem Amt für ländliche Entwicklung zwischen den Architekten Brunner, Kellhuber und Jocham über die begleitende Beratung der Dorfplanung erforderlich.

Dabei geht es um mögliche private Renovierungen, Planungen, Gestaltungen und Sanierungen, wobei die Planer beratend zur Verfügung stehen. Dabei sind fünf Stunden frei. 70 % von den Beratungskosten übernimmt das Amt für ländliche Entwicklung und 30 % die Gemeinde. Werden für die Beratung mehr Zeit als fünf Stunden beansprucht, hat diese der Grundbesitzer selbst zu tragen. Den Abschluss des Vertrages wurde vom Gemeinderat bewilligt.

 

Haushaltssatzung 2013 genehmigungsfrei

Geschäftsleiter Manfred Maier gab die Stellungnahmen der Kommunalaufsicht und der staatlichen Rechnungsprüfungsstelle über die Haushaltssatzung 2013 bekannt.

Das Landratsamt äußerte sich dabei positiv zur finanziellen Entwicklung der Gemeinde Prackenbach und lobte zudem das Ergebnis der freien Finanzspanne, die auf einem angenehmen Niveau steht.

Die Kommunalaufsicht stellte die Dauer der Leistungsfähigkeit sowohl im Haushaltsjahr 2013 als auch im finanziellen Planungszeitraum bis 2016 fest, so dass die Haushaltssatzung als gesichert zu betrachten sei.

Des Weiteren wurde im Rahmen der Haushaltsüberprüfung vom Landratsamt festgestellt, dass bei der Abwasserbeseitigung ein Defizit ausweist, die eine neue Kalkulation erforderlich machen.

 

Zugestimmt

Den Gastschulanträgen von Carmen und Robert Wühr, Prackenbach für den Schulbesuch in der Grundschule Prackenbach sowie Kerstin Rinkl, Prackenbach in die Grundschule Viechtach stimmten die Ratsmitglieder zu.

 

Bauarbeiten bei der Friedhofmauer

Im Bereich des Leichenhauses und der Friedhofmauer in Moosbach werden zur Zeit die Wände von der Firma Lorenz-Bau neu verputzt und eine Kanalleitung verlegt.

 

Buswartehäuschen werden angeschafft

In den Bereichen Max Dorner in Moosbach, Fichtental und Mitterdorf wurde die Anschaffung von neuen Buswartehäuschen erforderlich. Die Kosten belaufen sich zwischen 2 und 2,5 Tausend pro. Häuschen.

 

Vom Gemeinderat bewilligt wurde außerdem

die Sanierung des Treppengeländers im Jugendhaus in Krailing und die  Asphaltierung in der Gartenstraße durch die Firma Stratebau. 

 

Dagegen hat der Gemeinderat die Beschaffung eines Hochdruckgebläses als Anbaugerät zur Straßenreinigung für ein Mähgerät MULAG MFK 500 vertagt. Die Firma Beutelhauser/Bassewitz hatte ein Vorführgerät zum Preis von 3.800 € angeboten.

 

Widmung von GV-Straßen

Die Aufstufung eines Teilstücks des öffentlichen Feld- und Waldweges „Auswiesenweg“ als Lückenschluss zwischen der „Straße in der Au“ und der „Bühlstraße“ wurde mit einer Gegenstimme akzeptiert. Sie verbindet quasi eine Gemeinde-Verbindungsstraße mit zwei GV-Straßen.

 

Das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde:

für einen Bauvorbescheid des Peter Fischer, Hochbergweg /Voggenzell zum Bau eines Hackschnitzellagers an den bestehenden Geräteschuppen,  

dem Tekturplan für den Neubau von zwei Dorfhäusern mit je vier Wohnungen und zwei Lagerhallen der Frau Högerl-Bujara, Fichtental

dem Bauvorbescheid für eine landwirtschaftliche Lagerhalle und Werkstätte des Ernst Penzkofer, Geigenmühle

dem Aufforstungsantrag des Albert Baumgartner , Igleinsberg.

Anzeigenpflichtig ist die Beseitigung des Gebäudes des Rudolf Klingl in der Racklstr. 5 in Moosbach bewertet.

 

Im Rahmen des Ausbaus des Postweges entschied der Gemeinderat, ihn in seiner gesamten Länge mit einer Breite von 5,50 m auszubauen. Auf den Bau eines Bürgersteiges wurde verzichtet, da von den Anliegern kein Interesse besteht.  

Einführung von SEPA

(19. 07. 2013)

Zur Schaffung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single Euro Payment Area kurz SEPA) sind wir verpflichtet, ab 2014 auf das europaweit einheitliche SEPA-Lastschriftverfahren umzustellen.

Alle Gemeindebürger deren Abgaben und Gebühren in den letzten Jahren aufgrund einer erteilten Einzugsermächtigung abgebucht wurden, erhalten deshalb in den nächsten Tagen ein Schreiben der Gemeinde.

 

Es handelt sich hierbei um 3 verschiedene Schreiben:

 

- Das erste Schreiben ist nur eine Information über die aktuellen, bei der Gemeinde Prackenbach gespeicherten Mandatsdaten.

Dieses Schreiben erhalten all diejenigen, von denen bereits SEPA-Lastschriftmandate vorliegen.

Eine Rückmeldung ist nicht erforderlich !

 

- Das zweite Schreiben, eine Umdeutungserklärung, erhalten all diejenigen, von denen der Gemeinde eine nach neuen SEPA-Standard gültige Einzugsermächtigung vorliegt, d.h. alle Angaben dieser Einzugsermächtigung (Adresse, Kontoverbindung, Originalunterschrift des Kontoinhabers) sind vorhanden und korrekt.

In diesen Fällen sind von den Pflichtigen die Angaben der beigefügten Mitteilung nur zu überprüfen und etwaige Änderungen mittels Änderungsmitteilung der Gemeindekasse mitzuteilen.

 

- Das dritte Schreiben erhalten all diejenigen, bei denen die vorliegende Einzugsermächtigung nach neuen SEPA-Standard nicht mehr gültig ist, d.h. fehlende Unterschrift des Kontoinhabers, z.B. bei fernmündlicher Ermächtigung, Anschrift oder Kontonummer/BLZ falsch.

In diesen Fällen muss das beigefügte SEPA-Lastschriftmandat unbedingt ausgefüllt und an die Gemeinde Prackenbach in Original (kein Fax) zurückgeschickt werden damit, wie bisher, abgebucht werden kann.

 

Foto zur Meldung: Einführung von SEPA
Foto: Einführung von SEPA

25 Jahre Jugendhaus in Krailing – Wiedereröffnung mit Tag der offenen Tür

(13. 07. 2013)

Großes Lob von den Ehrengästen – Ehrenvorsitzender Hans Plötz als Vater des Jugendhauses bezeichnet.

 

Krailing/Landkreis. Fast auf den Tag genau, am 15. Juli 1988 feierte der Kreisjugendring Regen hier an dieser Stelle die Eröffnung und Einweihung seines neuen Jugendhauses. Es war ein schwerer Weg, bis sich aus dem Schulhaus in Krailing ein höchst erfolgreiches Haus  entwickelte, das sich entgegen aller Befürchtungen vieler damaliger  Kommunalpolitiker zu einem Selbstversorgerhaus entwickelte und zudem die Arbeit des KJR finanziert und das ohne Defizite.

 

Da nach 25 Jahren der Zahn der Zeit an dem Jugendhaus nagte, hat die Gemeinde Prackenbach als Eigentümer und der KJR Regen als Mieter und Betreiber im September 2012 und nun vom 3. Juni bis 5. Juli das Haus erfolgreich renoviert und letztlich die sanitären Anlagen, wie WC´s, Duschen und Waschräume auf Vordermann gebracht. Die Besucher, welche immer wieder durch die Räume des renovierten Hauses geführt wurden, waren begeistert von der Eleganz, bei dem man alt mit neu kombinierte und wo sich die Jugendlichen wohlfühlen können und auch gute Jugendarbeit möglich ist.

Aus diesem Anlass fand zur Wiedereröffnung ein „Tag der offenen Tür“ statt, wobei für Jugendgruppen mit einer Spieleolympiade und vielen Vorführungen ein tolles Rahmenprogramm geboten wurde und am Abend mit einem Festakt und dem kirchlichen Segen seinen Abschluss fand.

 

Anlässlich der offiziellen Wiedereröffnung des Jugendhauses freute sich der 1. Vorsitzende Thomas Pfeffer zum Festakt namhafte Gäste begrüßen zu dürfen und gab mit einigen Stationen einen Rückblick über den Werdegang des Jugendhauses und seine 25 Jahre erfolgreiches Wirken:

Es begann im Jahre 1979, als der KJR erstmals über die Notwendigkeit einer Jugendbildungsstätte im Landkreis Regen diskutierte. Ein erster Antrag beim Bezirkstag von Niederbayern wurde abgelehnt. Auf der Suche nach geeigneten Objekten bot 1982 die Gemeinde Prackenbach das leer stehende Schulgebäude in Krailing als Jugendfreizeitstätte an. 1983 befasste sich erstmals der Kreistag mit dem Projekt Krailing. Doch die Finanzierung drohte zu scheitern (820.000 DM), bis zum Jahresende die gute Nachricht kam und Bundesmittel von 160.000 DM bewilligt wurden.

 

Nach Angeboten der Gemeinde Drachselsried und der Stadt Regen ihr Schulhaus bzw. das ehemalige Krankenhaus als Jugendstätte zu errichten, hält der KJR mit dem damaligen Vorsitzenden Hans Plötz das frühere Schulgebäude in Krailing als das allein geeignete Objekt. Eine verfahrene Situation entstand, bis die Gemeinde Prackenbach die Bereitschaft der Bauträgerschaft für das Projekt Krailing signalisierte.

1986 stellte die Gemeinde beim BJR Antrag auf Gewährung von Mitteln und der Kreistag genehmigte der Gemeinde einen Zuschuss von 250.000 DM.

Nach der Genehmigung des Mietvertrages durch die Gemeinde stimmte auch 1987 der Landesverband des BJR zu und bewilligt Zuschussmittel von 400.000 DM. Nach einer Bauzeit von knapp einem Jahr konnte die festliche Einweihung und Eröffnung stattfinden.

 

Das Jugendhaus hat sich in den 25 Jahren gut entwickelt, so Thomas Pfeffer weiter und erfreut sich bei allen Gruppen nicht nur aus dem Landkreis großer Beliebtheit. Im Jahresschnitt werden in Krailing rund 6.000 Übernachtungen und 2.400 Gäste gezählt, das sind in den 25 Jahren über 160.000 Übernachtungen und gut 60.000 Gäste und die Belegung ist nach wie vor hervorragend, erklärt auch Geschäftsführer Ludwig Stecher nicht ohne Stolz.

 

Zum Schluss seiner Ausführungen war es Thomas Pfeffer ein Bedürfnis, Worte des Dankes auszusprechen: für die Gemeinde Prackenbach für 25 Jahre partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit und bei den umliegenden Anwohnern für die gute Nachbarschaft. Dank auch dem Landkreis Regen mit Landrat Michael Adam und den Mitgliedern des Kreistages für die großartige Unterstützung. Er erwähnte auch das Ingenieurbüro Bruckmayer und das Architekten- und Planungsbüro Brunner.

Ein besonderes Vergelts-Gott galt den Handwerksbetrieben: der Firma Bauernfeind, Wenig, Kerscher und Elektro-Schmelmer. Sie haben es geschafft, den sehr engen Zeitraum von fünf Wochen einzuhalten, was sie mit Bravour gemeistert hatten.

Gleichzeitig galt sein Dank dem Hausmeister Thomas Vöst, der Hausverwaltung Elisabeth Högerl, Sieglinde Stecher und ihren Helferinnen für ihren großen Einsatz bei der Reinigung.

Entscheidend mitgeprägt hat Geschäftsleiter Ludwig Stecher die Entwicklung des Jugendhauses. Es sei sein großer Verdienst, durch vorausschauendes Handeln, Sparsamkeit, nachhaltiges Wirtschaften und großem persönlichen Einsatz weit über das Normale hinaus, das sich Krailing so positiv und erfolgreich entwickelt hat, wie es sich heute darstellt. Dafür in seinem und im Namen der Vorstandschaft ein herzliches Vergelt´s Gott.

Ein großes Dankeschön galt Pfarradministrator Thomas Gleißner, Viechtach, dem evang. Pfarrer Heiko Hermann aus Zwiesel und Diakon Sepp Schlecht aus Bodenmais für den kirchlichen Segen. 

Nicht zuletzt dankte der Vorsitzenden den Akteuren vor und hinter den Kulissen:

Bei den YouthClub Dancers, bei Tom Geier und seinen Helfern, bei der Sportjugend, bei Gabi Weikl, bei den Angestellten Kathrin Zitzelsberger für die Vorbereitung der Spieleolympiade, bei Matthias Wagner und Begleitteam, der Gruppe Se Zwe, bei den Pferdefreunden Osterbrünnl, bei Moni Hof und bei der Vorstandschaft.

 

Bürgermeister Xaver Eckl, als Hausherr des Jugendhauses erinnerte an die Zeit vor 25 Jahren, als die Verantwortlichen der Gemeinde Prackenbach erkannten, dass die Jugend eine Stätte braucht, in der sie zusammen kommen können, um sich auf das Erwachsenenalter vorzubereiten. Sie nahmen den damals nicht einfachen Weg und schufen aus dem ehem. Volksschulgebäude ein Jugendhaus, das sich durch den Kreisjugendring zu einer weitum bekannten Bildungsstätte entwickelt hat. Er hob dabei Hans Plötz, den damaligen Vorsitzenden des Kreisjugendringes Regen hervor, der unverrückbar zu dem Haus stand. Seither wirkt Ludwig Stecher ununterbrochen als Geschäftsführer und führt mit dem jetzigen Vorsitzenden Thomas Pfeffer das Werk fort. Er dankte dem gesamten Team des KJR sehr herzlich für ihre aufopfernde Arbeit zum Wohle des Jugendhauses Krailing.

Es war eine Selbstverständlichkeit für den Gemeinderat, das Mietverhältnis um weitere 25 Jahr zu verlängern, so der Bürgermeister weiter. Ebenso war es selbstverständlich, die notwendigen Mittel für die Sanierung bereit zu stellen und dankte dem Bayer. Jugendring und dem LK Regen für die nicht unbeachtlichen Zuwendungen und wünschte dem KJR Regen eine weiterhin glückliche und fruchtbare Hand.

Jugend, dieses Wort  ist in voller Munde – ob Boulevard, Politisch oder gesellschaftlich, merkte Eckl an und erwähnte dabei die Ausbildungsplätze von Jugendlichen hierzulande um die Jugendarbeitslosigkeit, die in vielen EU-Ländern ein großes Problem darstellt, oder um den Weltjugendtag in Rio. Jugend, die Zukunft von morgen, ist ein Baustein der Gesellschaft. Der Reifeprozess muss die Aufmerksamkeit der Erwachsenen finden, für das sie  die Verantwortung tragen.

 

Landrat Michael Adam zollte der Leitung des Jugendhauses großen Dank und erwähnte auch das Jugendhaus in Abtschlag, das durch den KJR hervorragend geleitet wird. Nur durch den ehrenamtlichen Einsatz ist es möglich, dass beide Häuser erfolgreich da stehen. Er erwähnte dabei den Geschäftsführer Ludwig Stecher als eine hervorragende Persönlichkeit, an dessen Seite der Vorsitzende Thomas Pfeffer und die ehrenamtlichen unverzichtbaren Helfer. Er dankte auch der Gemeinde Prackenbach für ihre Leistung, die ihren Beitrag mit Hilfe auch des Kreisrates großartiges gemeistert hat. Wir brauen die Einrichtungen für die Jugend, meinte er und sagte abschließend: Glück auf und hoit ma zam.“

 

Staatsminister Helmut Brunner gratulierte dem Jugendhaus für seine 25 Jahre und meinte in seinen Grußworten, dass es sich das Haus in den Jahren bezahlbar machte. Höchste Anerkennung zollte er für Hans Plötz und Ludwig Stecher und nicht zuletzt der Gemeinde Prackenbach, die es möglich gemacht hat, dass ein Jugendhaus als Schule der Bildung zur Verfügung steht. Es gehört ein großes Maß an Engagement von Stecher dazu, das ein vielseitiges Angebot voraussetzt. Schließlich meinte er, in Bezug auf die ehrenamtlich tätigen Jugendpfleger: Jugend braucht Vorbilder, nicht der erhobene Zeigefinger, sondern gute Vorbilder tragen Früchte.

 

BJR Präsident Matthias Fack freute sich, dass er bei der Wiedereröffnung dabei sein darf. Jugendarbeit damals wie heute, meinte er, „man schafft es nur, wenn man anderen unter die Arme greift.“ Ich freue mich mit dem Haus, es geht nicht ohne Engagement über das normale Maß hinaus, es ist Landauf, Landab so.

 

Ehrenvorsitzender des KJR Hans Plötz knüpfte Erinnerungen wach zur Entstehung dieses Hauses. Er war von der Idee überzeugt und es ist ihm gelungen, seine Erkenntnisse und Erfahrung weiter zu bringen. Bis der erste Maurer kam, war ein langer Weg, dabei habe er sich nicht beirren lassen, auch wenn es im Kreistag hieß, sie würden nie 15.000 € Defizit übernehmen. Nach 25 Jahren kann er mit Genugtuung behaupten, dass das Erfolgskonzept gelungen ist.

 

Das ist der Tag, den der Herr gemacht, stimmte die Geistlichkeit mit Kaplan Gleißner, Pfarrer Heiko Hermann und Sepp Schlecht an. Dieser erinnerte sich noch gut an die zähen Verhandlungen auf sechs Jahre Vorspiel. Mit einigen Vordenkern wie Plötz und Stecher haben einige Recht behalten und wir können jetzt mit Stolz zurückblicken. Respektvolles Lob zollte er dem Bürgermeister mit Gemeinderat und dem Bauhof, deren Einsatz er immer wieder erleben durfte. Er dankte auch dem Landrat Michael Adam mit seinem Kreistag und den öffentlichen Mandatsträgern, die sinnvolle Arbeit geleistet haben. Zu Ludwig Stecher gewendet, sagte er: Ich freue mich schon heute, wenn wir als Rentner am Bankerl sitzen können, um die und die Jugend Revue passieren lassen. Die Jugend hat sich verändert. Projektarbeit ist viel aufwendiger wie es vor Jahrzehnten einmal war. Wir brauchen Räume der Begegnungen für die jungen Menschen, betonte er schließlich.

 

Das Rahmenprogramm, das sich über den ganzen Nachmittag hinzog, bestand aus der Spieleolympiade, die sich aus der Mix-Gruppe (Pferdefreunde, Jugend Rot-Kreuz und zwei Verbandslose) zusammenstellte. Sie freuten sich über den ersten Preis: ein kostenloses Wochenende im Jugendhaus.

Den zweiten Preis erhielt das Jugend-Rot-Kreuz – ein Tag mit Landrat Adam, eine Fahrt zum Landtag nach München sponserte Staatsminister Brunner für den 3. Platz und über ein Schafkopflernturnier bei Bürgermeisterin Rita Röhrl freuten sich der Trachtenverein Kollnburg. Einen Gutschein ebenfalls für ein Selbstversorger-Wochenende erhielten die YouthClub Dancers.

Geboten wurde außerdem eine „Zumba“ Vorführung mit Gabi Weikl vom Bayer. Sportjugend Kreis Regen.

Angeboten wurde auch Kinderschminken, Airbrush, Encaustin und ein Kletterturm. Für Kaffee und Kuchen und Getränke alle Art sowie musikalische Unterhaltung mit „Se zwe und er.“

 

Gästeliste: Bürgermeister Xaver Eckl mit Gemeinderat, Landrat Michael Adem, 3. Landrat Heinrich Schmid, Günter Iglhaus ÖDP und Sigrid Weiß Bündnis 90, MdL Staatsminister Helmut Brunner, BJR Präsident Matthias Fack, Jupfl Reichel und Matthias Wagner, JA-Leiter Hackl, Familie Fleischmann, KJR Ehrenvorsitzender Hans Plötz, KJR Starnberg, Peter Pscheidt Direktor der Sparkasse Regen/Viechtach. Die Geistlichkeit Pfarradministrator Thomas Gleißner, Pfarrer Heiko Hermann und Diakon Sepp Schlecht.

Foto zur Meldung: 25 Jahre Jugendhaus in Krailing – Wiedereröffnung mit Tag der offenen Tür
Foto: 25 Jahre Jugendhaus in Krailing – Wiedereröffnung mit Tag der offenen Tür

Im Prackenbacher Gemeinderat am 4. Juli 2013 notiert

(04. 07. 2013)

Prackenbach. Noch bevor um 19.00 Uhr im Prackenbacher Rathaus die Gemeinderatssitzung begann, hat es an der B 85 bei der Einfahrt in Höhe der Rehau-Kreuzung – wie so oft - wieder einmal gekracht, so dass es Bürgermeister Xaver Eckl zu Beginn der Sitzung zum Anlass nahm, eine herbe Kritik auszusprechen, als er meinte: „Wie viel muss an dieser Kreuzung noch passieren, bis endlich etwas Zweckmäßiges geschaffen wird.“ In der Samstag-Ausgabe des BB wurde nun berichtet, dass lt. Aussage des Leiters des Staatlichen Bauamts Passau, Robert Wufka noch in diesem Jahr eine Ampel aufgestellt wird, was jedoch nicht der letzte Schritt zum Ausbau der B 85 bei Viechtach sein soll, so Bürgermeister Georg Bruckner.

 

Der Satzungsvereinbarung zugestimmt

Über den Anschluss von sieben bebauten Grundstücken in der Gemarkung Allmannsdorf und Holzhof der Gemeinde Miltach an die Entwässerungseinrichtung der Gemeinde Prackenbach wurde eine Zweckvereinbarung abgeschlossen. Sie wurde inzwischen der Gemeinde Miltach vorgelegt, die in ihrem Antwortschreiben vom 25. April 2013 berichtete, dass der Gemeinderat die Vereinbarung mit einigen Einschränkungen genehmigt hat.

Unter anderem geht es dabei um die im § 7 anfallenden Kosten für spätere Änderungen, Verbesserungen und dergleichen, der gemeinsam genutzten Anlage. Sie baten, diesen Posten heraus zu nehmen, da die Kostenbeteiligung der Gemeinde Miltach in Höhe von 41.977 € mit Beschluss vom 13.11.2007 als einmalige Kostenbeteiligung gebilligt wurde.

In die Vereinbarung aufzunehmen sei, dass die Anschlussbeiträge von den Einleitern aus der Gemeinde Eismannsberg und Allmannsdoorf von der Gemeinde Miltach erhoben werden, da diese das Kanalteilstück bis zur Pumpstation in Voggenzell erstellt hat und somit Miltach zusteht.

Von der Gemeinde Prackenbach wird außerdem noch vorgeschlagen, dass von der Gemeinde Miltach die Kanalgebühren nach den Prackenbacher Sätzen erhoben und dann an Prackenbach ausbezahlt wird. Der Grund dafür sei, dass die Regelung, wie in der Vereinbarung vorgesehen, - dass die Gde. Prackenbach die Kanalgebühren erhebt - auf satzungsrechtliche Bedenken stößt, deren Meinung auch das Landratsamt ist.

 

Dem Zuschuss zugestimmt

Bei der kürzlich angesetzten Besprechung der vier Gemeindefeuerwehren im Beisein von Bürgermeister Xaver Eckl wurde unter anderem über die Kostenbeteiligung beim Erwerb von Fahrerlaubnissen für Feuerwehrfahrzeuge diskutiert, für die der Gemeinderat bei der Sitzung grünes Licht gab.

Bei der Dienstbesprechung wurden weitere Eckpunkte über die neuen Führerscheinrichtlinien erarbeitet. Es besagt unter anderem, dass seit der Einführung im Jahre 1999 keine Erwerber von PKW-Führerscheinen (Klasse B) ein Fahrzeug in der Gewichtsklasse zwischen 3,5t bis 7,5t mehr führen dürfen. Dies wird irgendwann ein massives Problem, wenn deren Fahrzeuge schwerer als 3,5t Gesamtgewicht haben, so die Feuerwehrführung. Leider werden die Inhaber alter PKW-Führerscheine, die diese schweren Fahrzeuge führen dürfen, auch immer weniger.

Die Regierung kann FW Angehörigen eine Fahrberechtigung für 7,5ter erteilen, wenn er den Führerschein Kl. B besitzt und in das Führen eingewiesen wird und eine praktische Prüfung ablegt. Dazu machte Kommandant Ludwig Fleischmann den Vorschlag, dass die Prüfung durch einen KBM abgenommen wird, was Kommandant Franz Holzapfel entgegen hielt, das lt. Rücksprache mit dem KBM das nicht in Frage komme. Auch ein externer Fahrlehrer nimmt keine Prüfung ab, wenn er die Ausbildung nicht selbst durchgeführt hat, wusste Vorstand Alfons Krieger.

 

Schließlich erklärte Fleischmann, dass Bürgermeister Eckl die Zusage gab, dass er die Prüfung abnimmt, wenn die Feuerwehr Moosbach die Ausbildung durchführt. Bürgermeister Eckl steht zu seinem Wort und erklärte in der Sitzung, dass er die Prüfungsabnahme durchführt.

 

Für die Führerscheinklasse CE ist die Feuerwehr Prackenbach betroffen. Man einigte sich mit Bürgermeister Eckl, dass die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 1000, € für die Ausbildung zur Fahrerlaubnis der Klasse CE gibt. Die FW beteiligt sich mit einem Betrag von 300,- €, den Rest muss der FW Kamerad tragen, der sich auch verpflichten muss, dass er mind. für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bei der jeweiligen Feuerwehr leistet.

 

Weiter wurde beschlossen, dass für die FW-Kameraden, bei denen die 5-jährige Untersuchungspflicht anfällt, die Gemeinde einen Zuschuss von 100,- € gibt.

Eckl regte auch eine Feuerbeschau für die Gebäude Rübezahlhütte, Jugendhaus und Anwesen Bäumker an, was von den Kommandanten begrüßt wurde. Josef Haas von der Verwaltung erhielt den Auftrag, dies vorzubereiten.

 

Abgelehnt

Der Antrag des Heinrich Schütz,  auf Anschluss des Anwesens in Zell 14 an die Wasserversorgung der Gemeinde Prackenbach, wurde vom Gemeinderat abgelehnt.

 

In der Sitzung wurde zudem die finanzielle Situation des Tierheims in Regen bekannt gegeben.

 

Den Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Mit dem Bauantrag der Gemeinde Prackenbach zum Anbau an das Feuerhaus bzw. Bauhof war das Gremium einverstanden.

Alois Peter, Boxberg stellte Antrag für den Anbau einer Garage an das bestehende Austragshaus und

Roland Geiger beantragte die Nutzungsänderung des neu erbauten Wohn- und Geschäftshauses von einer Pizzeria zu einer Tagespflegeeinrichtung für Senioren.

 

Gemeinde beteiligt sich am Forstweg

Die Anlieger des Forstweges Lehen – Wimbach beabsichtigen die Instandsetzung. Da ein Teilstück als Gemeindestraße gewidmet ist, beteiligt sich die Gemeinde Prackenbach mit einem Betrag von 500,- €.

 

Bürgermeister-Berichte

Wie bereits in der Zeitung berichtet, informierte Bürgermeister Xaver Eckl den Gemeinderat über den Haushalt der Grundschule Viechtach, dem er mit dem Verbandsmitglied Reiner Wühr die Zustimmung verweigerte. Grund waren die Personalkosten, genauer gesagt die Hausmeisterkosten. Während dem Hausmeister früher eine Kraft auf 450,- Eurobasis zur Seite stand, ist im neuen Haushalt eine halbe Stelle dafür vorgesehen. Eine Entscheidung, die rechtlich in die Kompetenz des Viechtacher Bürgermeisters fällt, der jedoch selbst eine Klärung der Diskussionsgrundlage forderte und diese nachreichen will.

 

Groß in die Zeitung gebracht wurde damals die Angelegenheit der möglichen Steuerhinterziehung von Bürgermeister Xaver Eckl zwecks Vorkaufsrecht mit der Stadt Viechtach, betonte Bürgermeister Eckl außerdem in der Sitzung. Ob nun dies genau so groß heraus gebracht wird, dass das Verfahren eingestellt wurde, merkte Eckl an?

 

Auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung wird die Beratung über neue Straßennamen gesetzt.

Roland Geiger hat angefragt, wie es mit der Zufahrt zu seiner Ranch weiter geht. Darüber wird sich der Bauausschuss vor Ort informieren.

Ebenfalls wird man in der nächsten Sitzung über die Aufstellung neuer Bushäuschen beraten.

Gemeinderat Pongratz fragte an, wann die Friedhofsmauer in Moosbach in Angriff genommen wird. Bürgermeister Eckl erwähnte dazu, dass man eine Zustimmung aus Regensburg abwarten muss, da die Mauer denkmalgeschützt ist.

Gemeinde macht keine neuen Schulden

(13. 06. 2013)

Kreditaufnahmen im Haushaltjahr 2013 sind nicht vorgesehen – Schuldenstand sinkt zum Jahresende

 

Prackenbach. Die Einkommenssituation der Gemeinde Prackenbach hat sich zusehens verbessert. So sind lt. Haushaltsplan 2013 keine Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen vorgesehen. Das gab der neue Geschäftsleiter Manfred Maier im Beisein mit Franz Kolbeck bei der Haushaltsverabschiedung in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt.

 

Die Zuführungsrate vom VerwH an den VermH von rund 580.000 € reicht aus, um die Tilgung von rd. 300.000 € zu leisten und Investitionen zu finanzieren. Dennoch bleibt die Finanzsituation der Gemeinde gespannt. Primäres Ziel muss der Abbau der Schulden sein. Dadurch entspannen sich die Finanzen und gewähren eine dauerhafte Leistungsfähigkeit. Ziel muss sein, die Investitionen dem anzupassen, so Maier.

 

Vor dem Haushalt ging der Geschäftsleiter auf die Jahresrechnung 2012 ein. Diese zeige ein befriedigendes Ergebnis. Überrascht hat die Zuführungsrate. Sie war mit 625.000 € im Haushalt angesetzt und hat im Ergebnis 836.077 € betragen. Diese nicht unerhebliche Erhöhung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf die höheren Einnahmen bei der Gewerbesteuer von rund 210.000 €. Bei Tilgungsausgaben von rund 421.000 € ergibt das eine freie Finanzspanne von rund 415.000 €.

 

In seinen Erläuterungen stellte Maier fest, dass im Jahre 2012 rund 913.642 € investiert wurden. Die Maßnahmen umfassen im Wesentlichen die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses in Krailing, der Kauf des HLF 16 für die FW Prackenbach, der Wasserleitungsbau Maierhof, die Asphaltierung der Gemeindeverbindungsstraßen sowie die Abwasseranlage Kanalbau Voggenzell/Altwies und die Kläranlage Moosbach.

 

Den diesjährigen Haushalt setzten Manfred Maier und Franz Kolbeck in einem Gemeinschaftswerk mit 5.417.728 € an. Der Finanzausschuss hat sich in seinen Sitzungen mit dem übersichtlichen Zahlenwerk eingehend befasst, das die Ratsmitglieder letztendlich einstimmig genehmigten. Bürgermeister Xaver Eckl dankte Kolbeck und Maier auch im Namen des Gemeinderates für die umfangreiche, vorbildliche und saubere Arbeit.

 

Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes von 3.352.000 € um 208.552 € (5,86 %) auf 3.560.552 € und mindern sich die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushaltes von 1.984.500 € um 127.324 € (6,85 %) auf 1.857.176 €, so dass sich der Gesamthaushalt um 81.228 € (1,52 %) erhöht und somit 5.417.728 € beträgt.

 

Rückblickend stellte Maier fest, dass sich die Ansätze im Verw.Haushalt im Wesentlichen nach dem Rechnungsergebnis 2012 und den Steuerschätzungen richten. Einige nicht unwesentliche Änderung gegenüber dem Vorjahr sind: eine Erhöhung bei der Schlüsselzuweisung von 740.000 € um 120.000  € auf 860.000 € und eine Erhöhung bei der Einkommensteuerbeteiligung von 770.000 € um 55.000 € auf 825.000 €. Das Gewerbesteueraufkommen von 450.000 € erhöht sich um 75.000 € gegenüber dem Haushaltsjahr 2012.

 

Maier warf auch einen Blick auf die Kreisumlage, welche die Landkreise durch sonstige Einnahmen nicht gedeckten Bedarf auf die kreisangehörigen Gemeinden umlegen. Sie wird in diesem Jahr mit 47,50 % (Vorjahr 46,50 %) angesetzt. In der Winterdienstpauschale hat sich bislang nichts geändert. Es ist unverständlich, dass alle Gemeinden des Landkreises Regen diese Kostenpauschale erhalten, jedoch nicht Prackenbach, obwohl gegen den Freistaat Bayern mittlerweile Klage erhoben wurde, führte dies zu keinem Erfolg. Das bedeutet für die Gemeinde einen Einnahmenverlust von 15.960 € jährlich. (84 km x 190 € = 15.960 €).

 

Nach wie vor sind der Betrieb der beiden Kindergärten und ab Oktober 2011 die Kinderkrippe zuzüglich der Umlagen für auswärts untergebrachten Kinder eine wesentliche Belastung, die heuer einen Fehlbetrag von 159.805 € aufweist. Die Gesetzgeber im Bund und Land sollen sich bewusst werden, welche finanziellen Auswirkungen ihre gesetzlichen Vorgaben in den Kinderbildungsstätten für die Kommunen haben. Gerade der Personalaufwand schlägt immer mehr zu Buche, so die Geschäftsleiter.

 

Erfreulich ist, dass im Haushalt 2013 kein Kredit in Anspruch genommen werden muss. Es wird sogar voraussichtlich ein SOLL-Überschuss von rund 280.000 € entstehen, welcher wiederum der Rücklage zugeführt wird. Die Rücklagen werden im Haushaltsjahr 2013 von rund 27.000 um rund 280.000 auf 307.000 € aufgestockt. Die Mindestzuführungsrate zum VermH wird erreicht. In den Jahren 2014 bis 2016 wird mit Zuführungsraten vom VerwH an den VermH jährlich von rd. 600.000 gerechnet.

Der voraussichtliche Schuldenstand verringert sich zum 31.12.2013 auf rd. 3.154.000 € (3.438.409 € 2012), das einer Verschuldung von 1.186,- €/EW entspricht. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 1.829,- €/EW.

 

Schließlich warf man noch einen Blick in das Investitionsprogramm der nächsten Jahre. Für 2013 steht die Sanierung des Jugendhaues Krailing an, das Baugebiet „Im Nahen Feld“ in Moosbach, die Erschließung des neuen Wohnbaugebietes „Kappenfeld“, Deckenerneuerungen von Gemeindestraßen, Abwasserbeseitigung, Flurbereinigung Viechtafell, Wasserversorgung.

Für 2014 steht der Ausbau des Postweges an, Deckenerneuerungen und 2015 der Kauf eines Löschfahrzeugs für die FW Tresdorf, Oberbauverstärkung OD Krailing, Deckenerneuerung von versch. GV- Straßen sowie Flurbereinigung Viechtafell und Wasserversorgung.

 

Eckdaten des Haushalt 2013

Gesamthaushalt                                                     5.417.728 €

Verwaltungshaushalt                                               3.560.552 €

Vermögenshaushalt                                                1.857.176 €                           

 

Verw.Haushalt Einnahmen

Grundsteuer A                                                            33.000 €

Grundsteuer B                                                           163.000 € Gewerbesteuer                                                          450.000 €

Einkommensteueranteil                                             825.000 €

Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer                            35.000 €

Schlüsselzuweisungen                                                860.000 €

Sonstige allgem. Zuweisungen vom Land                       45.000 €

Einkommensteuererstatzleistung                                  75.000 €

Allg. Zuweisungen des Staates                                     45.000 €

Abgaben, Gebühren, Verwaltung, Betrieb                     582.761 €

Konzessionsabgabe                                                    60.000 €

Abschreibung/Verzinsung des Anlagekapitals                174.791 €

Zuweisungen Staat für Kindergarten, Straßen-

unterhaltung , Schülerbeförderung                               243.000 €

 

Ausgaben

Personalausgaben                                                     949.500 €

Verwaltungs- und Betriebsaufwand                               791.815 €

Schulverbandsumlage/KG und Fremdenverkehrsu.         111.270 €

Zinsen                                                                       99.000 €

Gewerbesteuerumlage                                                 82.000 €

Kreisumlage                                                             770.000 €

Zuführung an den Vermögenshaushalt                         582.176 €

Kalkulatorische Kosten                                               174.791 €

 

Vermögenshaushalt Einnahmen

Zuführung vom Verwaltungshaushalt                            582.176 €

Investitionspauschale                                                123.000 €

Einnahme der Rücklage                                             700.000 €

 

Ausgaben

EDV- Anlage Verwaltung                                               20.000 €

Sanierung Jugendhaus                                                81.000 €

Baugebiet im „Nahen Feld West“                                100.000 €

Erschließung Kappenfeld                                             85.000  €

Deckenerneuerungen                                                480.000 €

Abwasserbeseitigung                                                 162.000 €

Flurbereinigung Viechtafell                                         207.000 €

Wasserversorgung                                                      96.000 €

Außerordentliche Tilgung von Krediten                         301.000 €

Ordentliche Tilgung von Krediten                                284.000 €.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 13. Juni 2013

(13. 06. 2013)

Zaun wird erneuert

Die Erzieherinnen des Kindergartens St. Georg in Prackenbach äußerten bereits im letzten Jahr den Wunsch, dass der Zaun um den Spielgarten gestrichen wird. Der Bauausschuss war kürzlich vor Ort und hat der Erneuerung der Einzäunung für rund 2500 € befürwortet, so dass der Gemeinderat schließlich dafür seine Einwilligung gab.

 

Keine Mitgliedschaft bei der vhs

In seinem Schreiben vom 10. Mai 2013 appellierte der Zweckverband Volkshochschule Landkreis Regen für eine Mitgliedschaft im Zweckverband. Da bereits neben dem Landkreis schon weitere 15 Gemeinden dem Zweckverband als Mitglied angehören und die Kurse bei der vhs von Bürgerinnen und Bürgern aus allen Kommunen besucht werden, sei es schon aus solidarischen Gründen wünschenswert, dem Verband beizutreten, so der Vorstandsvorsitzende Landrat Michael Adam und Geschäftsleiter Herbert Unnasch. Bei der Abstimmung sprachen sich jedoch nur sechs von 14 Gemeinderäten für einen Beitritt aus.

 

Dem Datenblatt zum Anhörungsschreiben zugestimmt.

Im Rahmen der Anhörung zur Feststellung der amtlichen Einwohnerzahl wurden am 31. Mai 2013 die ersten Ergebnisse des Zensus 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt und das IDEV-Verfahren für die Gemeinden, Landreise und Bezirke des Freistaats Bayern zum Datenabruf der Zensusergebnisse zur Bevölkerung und der Gebäude- und Wohnungszählung freigeschaltet.

Das zugesandte Datenblatt zur Ermittlung der Einwohnerzahl wurde vom Gremium zur Kenntnis genommen, überprüft und schließlich zugestimmt.

 

Vereinbarung mit dem Staatl. Bauamt wird abgeschlossen

Bei der alten Fassung der StVO gemäß § 45 Abs. 5 Satz 3 konnte die Straßenverkehrsbehörde bei Veranstaltungen nach § 29 Abs. 2 StVO die Verpflichtung zum Aufbau von Verkehrszeichen den Gemeinden mit deren Einvernehmen übertragen. Durch die Neufassung der StVO ist dieser § 45 jedoch entfallen.

Das BayStMi verweist darauf, dass nunmehr nur noch eine Übertragung im Wege einer Vereinbarung zwischen den Baulastträgern zulässig ist. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für eine vorübergehende Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt zumindest für 2013 aus, bis aus München eine Antwort kommt, denn ohne den Beschluss darf weder der Gemeinde noch der Feuerwehr die Befugnis für die Aufstellung und Beseitigung von Verkehrszeichen übertragen werden.

 

Neue Verkehrsregelung getroffen

Fünf Anwohner aus Tresdorf stellten Antrag auf Änderung der Vorfahrtregelung am Regental Radweg, da die bisherige mit Vorfahrt der Radfahrer gegenüber den Verkehrsteilnehmern des Lehmweges nicht hinnehmbar sei. Die Stelle sei sehr unübersichtlich und beim Einfahren in den Weg passiert man bereits die Hälfte des Weges. Auch kommen manche Radfahrer mit geschätzten 40 km/h angefahren und er wird ständig auch von Bewohnern und Landwirten überquert. Der Gemeinderat traf darum eine neue Vorfahrtregelung, die besagt, dass die Radfahrer am Übergang warten müssen.

 

Von der jüngsten Zusammenkunft Prackenbacher Bürger und der Landschaftsarchitektinnen Ursula Jocham und Petra Kellhuber berichtete Manfred Maier dem Gemeinderat über den momentanen Stand und Bürgermeister Eckl meinte, dass man eine dezente Planung erstellt habe, die nicht so stark eingegriffen habe.

 

Bürgermeister Eckl informierte zudem, dass man in Viechtafell bereits mit der Entwässerung und der DSL Versorgung angefangen habe sowie der Kreistag die Kosten zur Sanierung des Jugendhauses bewilligt hat.

Gemeinderat Eberhard Preiß machte den Vorschlag, das Sitzungsgeld den Betroffenen der Überschwemmungsgebiete zu spenden. Das Gremium war einstimmig dafür.

Althandy- und Laptop-Sammlung in Bayern

(10. 06. 2013)

Eine Aktion des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit

 

Handy, Laptop & Co. können im Zeitraum vom 06.06.2013 bis 31.07.2013 in der Gemeinde Prackenbach, der Grundschule Prackenbach und in den beiden Kindergärten in Prackenbach und in Moosbach "clever entsorgt" werden.

 

Weitere Infos erhalten Sie unter www.handy-clever-entsorgen.de

 

Städtebauforderung in Prackenbach geht in die dritte Runde

(07. 06. 2013)

Ideen aus dem gemeinsamen Spaziergang wurden ausgewertet und mögliche Maßnahmen vorgestellt

 

Prackenbach. Mit den Bemühungen um die Städtebauförderung in Prackenbach ist man wieder einen Schritt weiter gekommen. Die Ideen, welche bei der letzten Zusammenkunft zusammen getragen wurden, sind inzwischen in Stärken und Schwächen ausgewertet worden, Pläne wurden erstellt und in mögliche Maßnahmen umgesetzt.

 

Bürgermeister Xaver Eckl freute sich, dass sich doch an die 20 Prackenbacher im Gasthaus Bielmeier zusammen gefunden haben, die für die zukünftige Entwicklung des Ortes Interesse zeigen und begrüßte dazu die Landschaftsarchitektinnen bzw. Städteplanerinnen Ursula Jocham und Petra Kellhuber sowie den Geschäftsleiter der Gemeinde Manfred Maier.

 

Nach der Begrüßung durch die Planerinnen startete Ursula Jocham einen Rückblick der verschiedenen Schwerpunkte und seine aufgelisteten Stärken und Schwächen, welche den Prackenbacher Bürgern bei ihrem Orstsspaziergang aufgefallen sind. Es begann mit ortsbildprägenden Gebäuden, die teilweise gestaltungs- und sanierungsbedürftig sind, Grünstrukturen und zentrale Grünflächen, die das Ortsleben aufwerten würden. Als Stärken wurde der Pfarrhof erwähnt, der mit Denkmalschutz saniert werden könnte, der jedoch wegen der Zusammenlegung der Kirchengemeinden in Gefahr ist. Ein gutes Angebot sei das neue Wirtshaus bei der Ranch und der Bach mit zentraler Grünfläche.

Als Negativ bewerteten damals die Bürger das Wirtshaus Bergbauer, das seit zwei Jahren zum Verkauf steht und beim Altbau Pfarrheim ein Abriss und Neubau für Wohnungen und Gemeinschaftsräume anstehen. Zu den Schwächen wurde das Feuerhaus genannt, der einzige Aufenthalt für Vereine ist. Auch eine Turnhalle sowie ein großer Festplatz mit entsprechender Infrastruktur, Maibaum- und Christbaumstandort würden fehlen. Bedauerlicher Weise gäbe es kein Dorfleben/Vereinsleben mehr, merkte man an und auch ein Gewerbegebiet fehlt, so dass Firmen abwandern und mit dem Tourismus sei es auch nicht mehr weit her. Als Problem könne sich auch das Hochwasser in Privatgärten entlang des Baches auswirken, wurde befürchtet.

 

Des Weiteren sprach Jocham den Straßenraum und Plätze an, bei denen eine gute Aufenthaltsqualität im Vordergrund steht. Rad- und Fußwege, Barrierefreiheit und Grünstrukturen gehören dazu und ein übersichtliches Leitsystem. Als Pluspunkte erwähnte sie den Kirchplatzvorplatz mit Naturdenkmal Linde und den Pfarrer Baumgartner Platz, der für Feste oder Parkplätze für die Kirche genutzt wird. Als Stärke für den Straßenraum nannte sie auch das Bintergasserl und die Ringstraße, die sich als eine Fußwegverbindung innerorts bzw. als Rundweg für einen Abendspaziergang anbietet.

 

Negativ wertete die Planerin den oft zugeparkten Straßenbereich am Pfarrhof, so dass der Gehweg dann schlecht nutzbar ist. Außerdem fehlt das auflockernde Grün im Straßenraum, der fast komplett asphaltiert ist.

Auch sei die Brücke zwischen Pfarrheim und Wirtshaus sanierungsbedürftig und obwohl viele Verkehrszeichen aufgestellt sind, fehlt eine 30 Zone im Ort sowie eine Informationstafel. Letztendlich wäre eine Wegeverbindung entlang des Baches und eine zentrale Grünfläche eine äußerst positive Aufwertung.

 

An Hand der Ortsplanung erläuterte Petra Kellhuber angedachte Maßnahmen im Straßenraum und Plätzen, wobei sie anmerkte, dass man die Fahrbahnbereiche deutlich abgrenzen und strukturieren sowie seitliche Parkflächen anlegen und Restflächen entsiegeln und begrünen sollte. Der Kirchplatz sollte aufgewertet und als Treffpunkt genutzt werden. Wichtig sei auch ein ablesbarer Fußgängerbereich entlang der Ringstraße. Vom Eigentümer selbst vorgeschlagen wurde die Ersetzung der Fichtenhecke gegenüber der Geno-Bank durch ortsbildtypische Pflanzung. In den Maßnahmenkatalog aufgenommen wurden zudem eine Wegeverbindung entlang es Baches mit Aufenthaltsmöglichkeiten, eine Thujahecke der Pfarrei durch ortsbildtypische Pflanzung wäre zu ersetzten und eine Wanderverbindung bzw. Rundweg zum neuen Wirtshaus. Ebenso müsse ein Standort für Maibaum und Christbaum gefunden und ein Festplatz mit entsprechender Infrastruktur angelegt werden.

 

In die Planung zeichneten die Architektinnen immer wieder Bäume mit ein, die durch ihre Dreidimensionalität optisch den Straßenraum verengen und so zu einer Verkehrsberuhigung führen und gleichzeitig das ganz Ortsbild positiv aufwerten. Von den Prackenbachern angeregt wurde die Notwendigkeit eines Bürgersteiges zum Fußballplatz für Kinder, was ein wesentlicher Punkt sei, der in die Planung mit hineingenommen werden sollte.

Auch die Vorfahrtsstraße (Pfahlstraße) sei ein ständiges Problem, merkten die Anwesenden bei einer lebhaften Diskussion an und stellten die Frage, wie eine Straße gestaltet werden könne, um die Schnellfahrer „klein“ zu kriegen.

Angesprochen wurde auch das Binter- Gasserl, das in privater Hand ist. Einer der Eigentümer merkte an, dass er von seiner Seite aus an einer Neuordnung nicht dagegen sei. Einer Erweiterung stehe er grundsätzlich positiv gegenüber, nur mit der Gemeinde müssen noch die rechtlichen Angelegenheiten geklärt werden. Dazu merkten die Planerinnen an, dass die Regierung nur Fördergelder gibt, wenn alles geklärt ist.

 

„Sind die Prackenbacher bereit, mit zu tun“, stellten die Landschaftsarchitektinnen schließlich die Frage und erklärten Bürgermeister  Eckl, dass er die Anlieger einzeln ansprechen und eine schriftliche Einverständniserklärung verlangen müsse.

Eckl lobte die dezente Planung, die zum ersten nicht so stark eingegriffen hat und dankte Ursula Jocham und Petra Kellhuber für ihre Arbeit und die aufschlussreichen und interessanten Erklärungen.

Der nächste Schritt sei nun, den Antrag zu stellen und ihn auf eine gewisse Basis zu stellen, so Jocham.

 

Foto: Manfred Maier, Petra Kellhuber, Ursula Jocham, Bürgermeister Eckl

Foto zur Meldung: Städtebauforderung in Prackenbach geht in die dritte Runde
Foto: Städtebauforderung in Prackenbach geht in die dritte Runde

Festsetzung eines Trinkwasserschutzgebietes

(29. 05. 2013)

40 betroffene Grundbesitzer informierten sich

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat unter Vorlage einer Planung eine wasserrechtliche Bewilligung zum Zutageleiten, -fördern und Ableiten von Grundwasser aus dem Gemeindegebiet zur öffentlichen Wasserversorgung sowie die Festsetzung eines Wasserschutzgebietes beantragt.

Zu diesem Verfahren hat die Gemeinde Prackenbach die beteiligten Grundstückseigentümer, von denen an die 40 betroffen sind, zu einer Informationsveranstaltung kürzlich ins Gasthaus Bergbauer eingeladen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl konnte dazu die Umweltingenieurin Dagmar Meier vom Wasserwirtschaftsamt und den Geologen Dr. K.D. Raum von der Kanzlei Prösl, der das geologische Gutachten erstellte, den 2. Bürgermeister Karl Engl und die Gemeinderäte sowie die Grundbesitzer begrüßen. Er stellte in der Runde auch den neuen Geschäftsleiter der Gemeinde Manfred Maier für Franz Kolbeck und den neuen Wasserwart Florian Kufner für den bisherigen Albert Baumgartner vor.

 

In den letzten 10 Jahren war der Gemeinderat ständig bemüht, Trinkwasser aus dem Gemeindegebiet zu erschließen, um nicht so stark vom Fernwasser abhängig zu sein, so Eckl. Es wurde ein Hochbehälter errichtet und mittlerweile sollen sieben Quellen und Brunnen im Gemeindegebiet Prackenbach genutzt werden. Zur Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung der Gemeinde Prackenbach wird in der Gemarkung Prackenbach ein Wasserschutzgebiet festgesetzt, was im gegenseitigen Einvernehmen gemacht werden sollte, denn jedem dürfte es ein Anliegen sein, ein reines Schutzgebiet zu haben, stellte Eckl heraus. Dieses besteht für die Wassergewinnungsanlage Prackenbach aus 6 Fassungsbereichen (Zone WI), 2 engere Schutzzonen (Zone WII) und 1 weitere Schutzzone (WIII), erklärte dazu Eckl.

 

In seinen Ausführungen eröffnete anschließend der Geologe Dr. Raum den Anwesenden, dass die Wassernutzung für öffentliche Wasserversorgungsanlagen von der Rechtsaufsichtsbehörde, sprich WWA und Gesundheitsamt wasserrechtlich genehmigt sein muss. Zu diesem Verfahren sind deutlich umfangreichere Unterlagen nötig und zwar mit einem hydrogeologischen Gutachten, das vorwiegend durch private Fachbüros erstellt wird. Der Schwerpunkt ist zum einen die Höhe der genehmigungsfähigen Ableitung, die Beeinflussung benachbarter Wassergewinnungsanlagen und der Wasserbedarf. Des Weiteren muss das Trinkwasserschutzgebiet auf der Basis der hydrogeologischen Erhebungen durchgeführt werden.

 Auch geht es bei der Schutzgebietsbemessung um potentielle Gefährdungsherde, wobei Raum im Einzelnen den Aufbau der Bodenbeschaffenheit erläuterte.

Nach der Überprüfung durch die Behörden erfolgt die öffentliche Auslegung, wobei etwaige Einwendungen gegen die Maßnahme sowie Bedenken und Anregungen vorgebracht werden können, so Raum.

 

Das war das Stichwort für einige betroffene Anwesende, deren Grundbesitz im Wasserschutzgebiet liegt, die bemerkten, dass sie kein Wasserschutzgebiet wollen und die Gemeinde dies auf ihrem Grund erstellen soll. Es tauchte die Frage auf, wie man beim Einsatz eines Harvesters verfahren sollte. „Um den Stand der Technik komme man nicht mehr herum“, meinte der Dr. Raum. Der Wasserversorger soll in jedem Fall Bescheid wissen, wenn Arbeiten stattfinden, dass man nicht die Deckschicht verletzt. Im Übrigen geht es hier um großflächige Holzverarbeitung durch Maschinen.

„Was kommt auf mich zu, was habe ich für Einschränkung und Auflagen zu erfüllen“, wurde von den Anwesenden die Frage gestellt. Sie befürchten, dass sie auf ihrem Grund nicht mehr alles machen dürfen und wollen eine Entschädigung.

In zwei Schreiben an die Gemeinde Prackenbach wurden auch Bedenken und Forderungen gegen ein Wasserschutzgebiet vorgebracht, da auf Grund der vorgebrachten Einschränkungen die Bewirtschaftung künftig mit Mehraufwand belegt ist. Im anderen Fall klagt man über eine Wertminderung und bei einem Verkauf erheblichen finanziellen Schaden.

Dr. Raum und Bürgermeister Eckl machten den Grundbesitzern klar, dass die Gemeinde Unmengen Geld in die Wasserversorgung investiert haben und noch müssen. Auch vom Gemeinderat wurde vorgehalten, dass jeder das Recht auf ein sauberes gesundes Trinkwasser hat und im Übrigen müsse man auch etwas für die Allgemeinheit tun, war man der Meinung.

 

In der weiteren Versammlung erläuterten Dr. Raum und Dagmar Meier die einzelnen Punkte im Schutzgebietskatalog über Verbote oder nur beschränkt zulässige Handlungen, die in der weiteren Schutzzone (III) bzw. in der engeren (II) unterschiedlich gegeben sind, die mit 95 % eher selbstverständlich sind. Im Punkt 1 werden bei Eingriffen in den Untergrund Aufschlüsse oder Veränderungen der Erdoberfläche, ausgenommen Bodenbearbeitung im Rahmen der ordnungsgemäßen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung verboten. Durchführung von Bohrungen sind unter anderem nur zulässig für Bodenuntersuchungen bis zu 1 Meter Tiefe. In Punkt 2 ist der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nicht gestattet, außer in der weiteren Schutzzone, mit Ausnahmen für Anlagen, wie sie im Rahmen von Haushalt und Landwirtschaft üblich sind. Diskutiert wurde auch über die Errichtung von Abwasserbeseitigungsanlagen, Anlagen zur Versickerung von Abwasser und von Dachflächen abfließenden Wassers ist ebenfalls untersagt. Bei Verkehrswegen, Plätzen mit besonderer Zweckbestimmung oder Hausgärten sind die Handlungen nur bedingt zulässig. Dagegen sind im Schutzgebiet wassergefährdende auswaschbare oder auslaugbare Materialien sowie Baustelleneinrichtungen oder Zeltplatzeinrichtungen sowohl in der Schutzzone III, als auch in der engeren Zone verboten.

 

Im Katalog ist auch das Verbot zur Durchführung von Sportveranstaltungen in der Zone II aufgeführt, wobei in der Zone III eine Veranstaltung ohne Notwendigkeit sanitärer Anlagen zulässig ist.

Weiter wurden bauliche Anlagen angesprochen, landwirtschaftliche, forstwirtschaftliche und gärtnerische Flächennutzung, wobei angezeigt wird, dass das Düngen mit sonstigen organischen und mineralischen Stickstoffdüngern bedingt zulässig ist. Weiter ist das Anlegen von landwirtschaftlichen Dränen und zugehörigen Vorflutgraben zulässig für Instandsetzungs- und Pflegemaßnahmen. Forstarbeiten seien in der engeren Schutzzone im Rahmen der guten fachlichen Praxis unter den Voraussetzungen erlaubt. Bei Einsatz unter anderem von Harvestern ist eine vorherige Information des WVU erforderlich. Auch bei Anlage von Rückewegen oder Rückegassen mit notwendigen Erdarbeiten ist ebenfalls eine vorherige Zustimmung des LA erforderlich. Jedoch ist ein Kahlschlag bis 3.000 m² bei unmittelbarer Wiederaufforstung in der Schutzzone III zulässig dagegen aber in der Schutzzone II nicht erlaubt.

 

Zum Schluss meldete sich Kerscher vom Bauernverband Regen zum Wort, der die Grundbesitzer beruhigte und meinte, sie könnten eine Stellungnahme schriftlich zu Papier bringen, dass ihm dies und jenes nicht passt. Der Bauernverband hätte Rahmenverträge abgeschlossen, wobei man bei Beratungsbedarf vorsprechen kann und zwar in diesem Fall bis zum 11. Juni die Einwendungen abgeben kann.

 

Bürgermeister Eckl dankte zum Schluss Dagmar Meier vom WWA und dem Geologen K.D. Raum für die wertvollen Informationen und er sprach die Hoffnung aus, dass eine gemeinsame Linie gefunden wird.

 

Foto: li. Bürgermeister Xaver Eckl, re. Dagmar Meier und Dr. K. D. Raum und Manfred Maier.

Foto zur Meldung: Festsetzung eines Trinkwasserschutzgebietes
Foto: Festsetzung eines Trinkwasserschutzgebietes

Im Prackenbacher Gemeinderat am 8. Mai 2013 notiert

(08. 05. 2013)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch wurde der neue Geschäftsleiter Manfred Maier in der Runde vorgestellt, der in die Fußstapfen von Franz Kolbeck tritt, wenn dieser in den wohlverdienten Ruhestand geht.

In der anschließenden öffentlichen Sitzung wurden vier Tagesordnungspunkte behandelt:

Einstimmig zugestimmt wurde dem Vertragsabschluss mit der Architekturschmiede, Büro für Hoch- und Städtebau in Kirchdorf im Wald. Der Grundsatzbeschluss zur Erstellung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts der ILE Donau Wald wurde in der Sitzung vom 17. Februar 2013 bereits gefasst.

Gegenstand des Vertrages ist die Erarbeitung eines umfassenden ILE für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes im Bereich der Kommunen der ILE Donau Wald auf der Grundlage eines leitbildbezogenem querschnitts-orientierten Planungsprozesses mit langfristiger Gesamtstrategie.

Das Planungsgebiet umfasst die Gemeindegebiete der Gemeinden Achslach, Bernried, Böbrach, Geiersthal, Gotteszell, Grafling, Kollnburg, Metten, Offenberg, Patersdorf, Prackenbach, Ruhmannsfelden Viechtach und Zachenberg.

 

Der Gemeinderat ist dafür

Die Teilnehmergemeinschaft Viechtafell legte mit Schreiben vom 18.4.13 drei neue Vereinbarungen zur Beschlussfassung vor, die sich gegenüber der in der Sitzung vom 4. 10.2012 beschlossenen Kosten etwas geändert hat. Es handelt sich dabei a) um den Bau des Leitenweges von der Abzweigung von der Viechtafeller Straße bis zum Anwesen des Josef Rabenbauer, b) um den Bau der Hofzufahrt Rattersberg, Süd- und Nordteil von Anwesen des Josef Rabenbauer -Klehr- Hofstelle Rattersberg sowie c) die Übernahme der Eigenleistung der Gemeinde mit den voraussichtlichen Kosten von 519.600 € mit einer Kostenbeteiligung der Gemeinde von 196.900 €.

Der Gemeinderat genehmigte die Mehrkosten von 14.600 € der voraussichtlichen Kosten und einer Mehrung der Kostenbeteiligung für die Gemeinde von 9.600 €.

 

Auf Empfehlung des Bauausschusses lt. Sitzung vom 29. April 2013 wurden die Asphaltierungen der Gemeindestraßen im Jahre 2013 durchgesprochen, deren Kosten (pro laufender Meter von 80 €) von IB Brunner geschätzt wurden. Es handelt sich um die Wegstrecke bzw. GV-Straßen vom Anwesen Rinkl bis Ende des Waldes bei Neuhäusl von ca. 820 m, Sandbach – Zufahrt Anwesen Stöger (80 m), Sandbachstraße

 von Rattenberger Straße bis Kurve (260), St. Georg Weg vom ehem. Friseursalon Lummer bis Grundstücksgrenze Wolf (120), Zell-Zeitlhof-Heiligenwies (930); hier ist eine Zustimmung zur Widmung erforderlich. Asphaltiert wird auch die Aubergstraße in Tresdorf, (710), die Gartenstraße beim Sportplatz des SV Prackenbach (230), Unterreisach – Oberreisach (170), Hetzelsdorf – Anwesen Högerl (Teilstrecke wurde bereits 2012 asphaltiert.

Schließlich wurde mit 12:3 Stimmen der Beschluss zur Zuzahlung für Asphaltierungen von Gemeindestraßen, die zu Einzelanwesen führen, aufgehoben.

 

Beschlossen wurde noch die Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Kappenfeld. Das dortige Gewerbegebiet soll nun als Wohngebiet genutzt werden.

 

Zugestimmt wurde dem Rodungsantrag von Johann Klement, Schöpferhof und der Anlegung einer Kurzumtriebswaldfläche des Xaver Eckl.

Aus der Gemeinderatssitzung

(18. 04. 2013)

Im Gemeinderat Prackenbach am 18. April notiert

 

Anbau zugestimmt

Der gemeindliche Bauhof schlägt den Anbau an das bestehende Bauhofgebäude vor, um für den Wasserwart einen eigenen Büroraum oder zur Lagerung von Materialien zu schaffen. Dem Gemeinderat wurde vor der Sitzung der geplante Anbau erläutert, welcher der Maßnahme zustimmte. Sie veranlassten die Verwaltung, dem IB Brunner den Auftrag zu erteilen, eine Planung mit den anfallenden Kosten zu erstellen.

 

Antrag abgelehnt

Vier Familien in Unterrubendof bzw. Oberrubendorf stellten Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h und das Zusatzschild „hier spielen Kinder“. Sie befürchten, dass durch die Erneuerung der Straße Oberrubendorf-Neuhäusl sich die Situation noch verschlechtert, die bis dato schon schlimm genug ist, da man wie auf einer Moto-Cross Bahn an ihnen vorbei rauscht. Den Antrag wurde abgelehnt.

 

Mauer wird erneuert

Angesprochen wurde erneut die Mauer im Friedhof in Moosbach. Einer Erneuerung im Bereich des Leichenhauses wurde zugestimmt.

 

Konzept soll ausgearbeitet werden

Von den Feuerwehren wurde wiederholt um einen Zuschuss zur Ablegung eines Feuerwehrführerscheins gebeten. Nun hat Josef Haas von der Verwaltung bei mehreren Gemeinden vorgesprochen und sie um ihre Vorgehensweise angefragt. Die Gemeinden Miltach, Blaibach und Zandt haben diesbezüglich noch nichts unternommen. Die Stadt Viechtach bezuschusst bei der Ablegung eines Führerscheins 1.000,- €. Der Aktive muss jedoch 10 Jahre bei der Feuerwehr sein. Teisnach dagegen zahlt 50 % dazu, Kollnburg 2/3 vom günstigsten Preis sowie 10 Jahre aktiv bei der FW sein. Bei vorzeitiger Ausscheidung aus der FW muss er den erstatteten Betrag zurück zahlen.

Den Führerschein der Klasse 2, der in Moosbach bereits durchgeführt wurde, kann ein Aktiver bei der Feuerwehr kostenlos ablegen. Die Abnahme erfolgt jedoch durch einen Fahrlehrer, der die Verantwortung übernimmt, der evtl. 100,- € verlangt.

Der Gemeinderat schlug vor, die Feuerwehr-Führung sollte sich zusammen setzten und dem Gemeinderat das ausgearbeitete Konzept vorlegen.

 

Angebote werden eingeholt

Die Feuerwehr Tresdorf stellte Antrag auf Ersatzbeschaffung eines neuen TSF Löschfahrzeuges mit Allrad, da das alte bereits 27 Jahre auf dem Buckel hat.

Da die Tresdorfer Wehr über keinen Atemschutz verfügt, hatte man sich zu einem Allrad-Fahrzeug entschlossen. Dafür läge ihr Plus dann darauf, auch an einen Bach oder Weiher fahren zu können. Allerdings sind für ein Allrad-Fahrzeug mit 15.000,- € Mehrkosten zu rechnen.

Die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges wurde vom Gemeinderat einstimmig befürwortet und veranlasste die Verwaltung, Angebote einzuholen.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde zum Bauvorbescheid erteilt für den Abbruch des denkmalgeschützten Gebäudes von Katharina Gierl in Krailing für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Krailing.

 

Straßenbau – ein großes Thema auf der Tagesordnung

 

Prackenbach. Schwerpunktthema der letzten Gemeinderatssitzung war der Ausbau bzw. die Sanierung von Straßen sowie dringende Asphaltierungen an GV-Straßen, die heuer noch in Angriff genommen werden sollen.

Der geplante Forstwirtschaftsweg „Buchwiesenweg“ führt durch das Wasserschutzgebiet der Wasserversorgungsanlage Prackenbach. Das Wasserwirtschaftsamt fordert deshalb zusätzliche bauliche Maßnahmen zum Schutz des Quellgebietes, was jedoch Mehrkosten verursacht. Eine neuerliche Ortseinsicht zeigte aber, dass der Weg regelmäßig genutzt wird und auf diesen nicht verzichtet werden kann.

Es wird dringend empfohlen, so das WWA, bei so einer tiefgreifenden Maßnahme die Standards des künftigen WSG bereits zu beachten.

Forstamtmann Thomas Kapfhammer und der Bestattungsunternehmer Herbert Preuß erläuterten in der Gemeinderatssitzung den baulichen Umfang und den erhöhten Kostenaufwand.

 

Durch die Auflagen des WWA entstehen Mehrkosten von insgesamt 21 000,- €. Für den kompletten Weg müssen 61.500,- € investiert werden. Nach einer weiteren Diskussion war sich der Gemeinderat einig, dass sie mit der geplanten Maßnahme einverstanden sind, wenn eine Förderung nach Vergabe des WWA gewährt wird.

 

Für den Ausbau des Postweges ist das IB Brunner derzeit dabei, die Planung zu erstellen. Es tauchte die Frage auf, ob man den Weg nicht 5.50 m sondern 6,50 m breit ausbauen soll. Nach Meinung von Bauoberrätin Lindinger-Hösl, die Rücksprache mit Baudirektor Pritscher von der Regierung nahm, wird wohl nur eine Breite von 5,50 m gefördert. Die Kosten der Restbreite von 1,00 m müsste dann allein die Gemeinde tragen. Um eine Förderung für die höhere Breite zu erhalten, könnte man eine Verkehrszählung durchführen oder vom Busunternehmen Haimerl den Fahrverkehr bestätigen lassen. In Übrigen wäre es sinnvoll, bei den Anliegern nach zu fragen, ob genügend Grund vorhanden ist, dann könne man das Vorhaben eher verwirklichen.

 

Um die Sanierung der seit langem geforderten GV-Straße Oberrubendorf-Neuhäusl befasste sich kürzlich der gemeindliche Bauausschuss vor Ort mit den angrenzenden Grundstückseigentümern. Die Angrenzer zeigten fast ausschließlich Verständnis für die Maßnahme und sind bereit Bäume entlang der Straße zu beseitigen. Zwei Anlieger wünschen eine Zufahrt, was jedoch noch entschieden werden muss.

 

Anschließend besprach der Gemeinderat verschiedene Straßenabschnitte, die in diesem Jahr asphaltiert werden müssen, lt. einem Angebot der Firma Stratebau GmbH Bereich Viechtach. Es handelt sich unter anderem um die GV-Straße in Tresdorf – Pfahlwiesenweg beim Übergang Wilhelm – Pfahlwiesenweg.

Neuer Mietvertrag für das Jugendhaus in Krailing

(18. 04. 2013)

Renovierung Teil I ab Juni 2013

 

Prackenbach. Das Jugendhaus in Krailing, das der Kreisjugendring Regen vor 25 Jahren von der Gemeinde Prackenbach angemietet hat, hat sich Dank des rührigen Geschäftsführers Ludwig Stecher und seiner Helfer zu einem äußerst florierenden Haus entwickelt.

 

Da in diesem Jahr der Mietvertrag ausläuft, fanden sich am Donnerstag der 1.Vorsitzende Thomas Pfeffer, seine Stellvertreterin Susanne Vilsmeier und Ludwig Stecher bei Bürgermeister Xaver Eckl in der Gemeindeverwaltung ein, um den neuen Mietvertrag für die nächsten 25 Jahre zu unterzeichnen.

 

In dem „Selbstversorgerhaus“ mit seinen 38 Betten wurden in den 25 Jahren auch dringende Renovierungsarbeiten nötig, deren Gesamtinvestition sich mit 182 000,- € beziffert. Diese Kosten werden zum Teil mit 41 000,- € vom Bayerischen Jugendring und mit 20 500,- € vom KJR Regen getragen, der Landkreis Regen sponsert einen Zuschuss von 41 000,- € und schließlich muss die Gemeinde Prackenbach noch 80 000,- € drauf legen, die sich durch die Miete finanzieren.

 

Die Renovierungsarbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Im Teil I ab Juni 2013 mit 122 000.- € werden die Sanitären Anlagen, wie WC´s, Duschen und Waschräume auf Vordermann gebracht und in den

Folgejahren wird die Heizung in Angriff genommen, für die noch einmal 60 000,- € investiert werden müssen.

So dürfte für das nächste Vierteljahrhundert wieder alles zur Zufriedenheit der Beteiligten geregelt sein.

 

Foto: Susanne Vilsmeier, Thomas Pfeffer, BM Xaver Eckl und Franz Kolbeck, Mitte Ludwig Stecher

Foto zur Meldung: Neuer Mietvertrag für das Jugendhaus in Krailing
Foto: Neuer Mietvertrag für das Jugendhaus in Krailing

Im Prackenbacher Gemeinderat am 21.3. 2013 notiert

(21. 03. 2013)

Eine Schöffin wurde vorgeschlagen

Das Landgericht Deggendorf forderte die Gemeinde auf, für die Wahl der Schöffen der Jahre 2014 bis 2018 eine Person vorzuschlagen. Zwei Personen haben sich beworben. Der Gemeinderat entschied sich für Helga Thurnbauer, Voggenzell.

 

Reparaturkosten genehmigt

Der am MAN-Fahrzeug entstandene Getriebeschaden musste unverzüglich repariert werden, damit es wieder einsatzfähig ist. Der Auftrag wurde als Eilhandlung erteilt und die Reparaturkosten von 5.954, 18 € vom Gremium genehmigt.

 

Keine Bedenken

Gegen die Aufforstungsanträge des Ernst Penzkoder, Geigenmühle von 0,30 ha und des Michael Hetzenecker, Hagengrub für eine Christbaumkultur von rd. 2,40 ha in Igleinsberg gab es keine Bedenken.

 

Zuschuss gewährt

Dem Tierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach e.V. wird der von ihm geforderte Zuschuss von 0,25 €/Einwohner unter der Voraussetzung gewährt, dass er sämtliche im Gemeindebereich aufgefundenen Fundtiere kostenfrei übernimmt und eine Abrechnung über die finanziellen Geschäftsverlauf vorlegt.

 

Keine Bedenken

Keine Einwände gab es gegen die Bauanträge der Fa. Hermann Kraus, Hagengrub auf Anbau an die bestehende Halle, von Wolfgang und Margarete Thurnbauer, Moosbach auf Anbau an das bestehende Wohnhaus und des Michael Högerl, Prackenbach auf Änderung der Biogasanlage.

 

Gemeinderat gab seine Zustimmung

Die Gemeinde Prackenbach beantragte die Baugenehmigung für die Errichtung eines Lagerplatzes für den Betrieb und die Unterhaltung der Abwasseranlage in Fichtental. Der Gemeinderat nahm von der Planung Kenntnis und genehmigte sie.

 

Bauunterlagen wurden bekannt gegeben

Die Vorlage von Bauunterlagen im Genehmigungsfreistellungsverfahren zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im neuen Baugebiet „Moosbach-Ost“ der Ehegatten Dietmar und Erika Bredl, Moosbach wurden bekannt gegeben.

 

Beschluss gefasst

Die im Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Moosbach-Liebmannsberger Str. im Auslegungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen wurden behandelt und der Feststellungsbeschluss gefasst.

 

Güllegrube wird zur Verfügung gestellt

Das Gemeinderatsmitglied Alfons Krieger, der zugleich Vorsitzender der FW Prackenbach ist, berichtete, dass Herr Probst in Boxberg seine leerstehende Güllegrube für eine Löschwasserzisterne zur Verfügung stellen würde. Das Angebot wurde positiv aufgenommen. Die Verwaltung wurde beauftragt, Angebote für die Umrüstung einzuholen. Außerdem ist mit der Nachbargemeinde Rattenberg Kontakt aufzunehmen, da die Zisterne auch der Löschwasserversorgung der Ferienhäuser und des Gasthauses in Oberbocksberg dient.

Weiterhin erinnerte Krieger an die Feuerwehrführerscheine und bat, dies voranzutreiben.

 

Des Weiteren erinnerte das Gemeinderatsmitglied Andreas Vogl nochmals an die Sanierung und Verbreiterung der Gemeindestraße Oberrubendof-Neuhäusl. Dazu wurde ihm mitgeteilt, dass bereits am kommenden Samstag über dieses Thema eine Bauausschusssitzung stattfand.

2. Bürgermeister Karl Engl ergänzte dazu, dass wegen der Zufahrt zum Anwesen des Markus Zach bereits Grunderwerbsverhandlungen geführt werden.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 14. Februar 2013 notiert

(14. 02. 2013)

Zuschuss genehmigt

Wie bereits abgesprochen bat Pfarrer Josef Drexler, Moosbach in seinem Antrag die Gemeinde Prackenbach um die Beteiligung der Kosten für die Seniorenweihnachtsgeschenkaktionen von 2011 und 2012 je zur Hälfte. Die Höhe der Kosten belaufen sich auf insgesamt 1395,99 € (2011 694,58 und 2012 701,41), so dass für die Gemeinde ein Betrag von 698,- € zur Begleichung übrig bleibt, das der Gemeinderat bewilligte.

 

Des Weiteren bat der Pfarrer Drexler um eine Spende für die im Januar 2012 sanierte Kirchenorgel. Die Firma Wolfgang Schober in Pankofen hat dafür einen Betrag von 22.491.- € in Rechnung gestellt. 10 % dieser Kosten konnten durch die Gläubigen gedeckt werden. Das Gremium erklärte sich mit 10:4 Stimmen bereit, einen Zuschuss von 10 % zu gewähren.

 

Abrechnung genehmigt

Für den Gehwegbau im letzten Jahr im Kreuzungsbereich der B 85/REG 6, entlang des Grundstücks der Imkerei Muhr /früher Johann Lummer, legte das staatliche Bauamt in Passau die Abrechnung vor.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12.048,42 € und liegen um 6.384,04 € über den vom Bauamt berechneten Kostenvoranschlag von 5.664,04 €. Die Kostenüberschreitung wird mit der Verlängerung des Gehweges begründet. Die Ratsmitglieder stimmten der Abrechnung zu.

 

Satzung für den Bebauungsplan Moosbach/Ost beschlossen

Die eingegangenen Stellungnahmen zum Anhörungsverfahren des Bebauungsplanes Moosbach-Ost wurden von Geschäftsleiter Franz Kolbeck eingehend erörtert und mit dem Gemeinderat behandelt.

Von den Fachstellen wurden keine gegenteiligen Einwände vorgebracht, so dass der Bebauungsplan vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde.

 

Bauanträge

Das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde dem Bauantrag von Markus Schedlbauer, Viechtafell für den Neubau eines Rinderstalles sowie einem Bauvorbescheid des Michael Baumgartner für ein Einfamilienhaus mit Garage (Toskanahaus) in der Viechtacher Straße.

 

Bürgermeister-Bericht

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung dankte Bürgermeister Xaver Eckl der Sparkasse Regen/Viechtach für ihre wohlwollende Spende von knapp 2000,- €, welche den Vereinen und der Grundschule zugutekommt.

 

Weiter teilte er dem Gremium mit, dass er für die stellvertretende Leiterin des Kindergartens in Moosbach Gerdi Dietl, die nach Kollnburg wechselt, die Erzieherin Julia Frohnauer eingestellt habe.

 

Außerdem wurde Ludwig Fleischmann ab sofort zum Bauhofleiter sowie zum Chef über den Wasserwart und Klärwärter bestellt. Für den bisherigen Wasserwart hat Eckl die fristlose Kündigung ausgesprochen.

Die Gründe hierfür wurden in der öffentlichen Sitzung nicht genannt. Der Gemeinderat fühlte sich übergangen, da bis jetzt bei Personalangelegenheiten die Meinung des Gemeinderates eingeholt wurde.

 

Aus dem Gemeinderat wurde nachgefragt, wie es mit dem Wasserleitungsbau in Krailing und dem Ausbau der Ortsdurchfahrt weiter geht, wann die Planung fertig ist und Förderanträge gestellt werden. Dazu erklärte Ingenieur Robert Brunner, dass diese in Bearbeitung sind.

Für die Teerung der maroden Gemeindestraßen ist die Antwort vom Amt für ländliche Entwicklung ausstehend. Bürgermeister Eckl hat mehrere Hofzufahrten zum Programm Einzelhoferschließungen angemeldet.

Zum Wasserleitungsbau Hetzelsdorf erklärte Eckl, dass er den Beschluss nicht vollziehen werde, weil es erhebliche Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit hat. Er sieht Verstöße gegen die Gemeindeordnung und der Gleichbehandlungsgrundsätze.

In der ersten Sitzung des Gemeinderates im Jahre 2013 wurden acht Punkte behandelt

(17. 01. 2013)

Der Satzung zugestimmt

Der Gemeinderat stimmte der Satzung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft für integrierte ländliche Entwicklung Donau-Wald zu. Mitglied dieser Gemeinschaft werden die Gemeinden Achslach, Bernried, Böbrach, Geiersthal, Gotteszell, Grafling, Kollnburg, Offenberg, Patersdorf, Zachenberg, die Märkte Metten und Ruhmannsfelden sowie die Stadt Viechtach sein. Verfolgt wird eine wirtschaftliche und zweckmäßige Erfüllung in einem größeren nachbarlichen Gebiet. Dazu wird die Architekturschmiede in Kirchdorf im Wald mit der Erstellung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts beauftragt.

 

Unterlagen werden erstellt

Das Landratsamt Regen stellte fest, dass die Einleitung von Niederschlagswasser über den bestehenden Straßengraben entlang der Ortsstraße Tresdorf vom Feuerwehrhaus bis Brücke eine Erlaubnis erforderlich ist. Die Erlaubnis ist zu beantragen. Die Unterlagen dazu wird das Ingenieur-Büro Brunner erstellen.

 

Die Gemeinde gibt keine Stellungnahme ab

Die Eheleute Konther in Viechtafell beantragten die Erstaufforstungserlaubnis für zwei landwirtschaftliche Grundstücke. Das Amt für ländliche Entwicklung Niederbayern teilte dazu mit, dass die Grundstücke im Flurbereinigungsgebiet liegen und eine Änderung der Nutzungsart während des laufenden Verfahrens nur mit ihrer Zustimmung möglich ist. Eine Behandlung soll noch erfolgen. Die Gemeinde gibt deshalb keine Stellungnahme ab.

 

Steuersätze bleiben unverändert

Mit einer Gegenstimme beschloss der Gemeinderat, dass die Steuersätze für die Grund- und Gewerbesteuer im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben.

 

Fachstellen hatten keine Einwände

Zur Fläschennutzungsplanänderung im Bereich Moosbach- Liebmannsberger Straße gibt es von den Fachstellen keine Einwände, so dass das Verfahren weiter geführt werden kann.

 

Das Programm wird in Frage gestellt

Die Gemeinden wurden aufgefordert zum Entwurf des Landesentwicklungsprogramms Stellung zu nehmen. Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt beschlossen, wird das Programm in Frage gestellt. Denn vom Grundsatz, gleiche Lebensbedingungen in allen Landesteilen zu bekommen, entfernt man sich immer mehr. Während die Ballungsgebiete immer stärker werden, (Zuzug, wirtschaftliche Entwicklung usw.) wird der ländliche Raum immer mehr zum Verlierer. Vor allem die demografische Entwicklung und die schwache Steuerkraft bringen die Kommunen immer mehr in Bedrängnis. Es wäre Aufgabe der politischen Seite, hier kräftig entgegen zu wirken, war die Meinung des Gremiums.

 

Ortsbegehung am 21. Februar in Prackenbach

Bürgermeister Xaver Eckl berichtete, dass zur geplanten städtebaulichen Maßnahme in Prackenbach am 21. Februar 2013 um 16.00 Uhr eine Ortsbegehung stattfindet. Treffpunkt ist beim Pfarrhof. Dazu sind alle interessierten Bürger eingeladen.

 

Das BDKJ (Bund der Deutschen kath. Jugend) veranstaltet eine Aktion für die Jugend, an der sich auch die örtlichen Jugendgruppen beteiligen sollten. Diskutiert wurde auch über den Fortgang der Planung für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Krailing, der Beseitigung von Bäumen entlang der Straße nach Neuhäusl und über den Feuerwehrführerschein.

Letzte Gemeinderatssitzung und harmonisches Beisammensein

(20. 12. 2012)

Prackenbach. In der letzten Sitzung des Gemeinderates am 20. Dezember waren noch fünf Tagesordnungspunkte zu bewältigen.

Angebote werden eingeholt

Der Bayerische Gemeindetag informierte über die Bündelausschreibungen für die kommunale Strombeschaffung in Bayern von 2014 – 2016. Diesbezüglich erklärte Josef Haas von der Verwaltung dem Gemeinderat, dass der Vertrag für die kommunalen Liegenschaften am 31. Dezember 2013 ausläuft.

Um möglichst günstige Preise erzielen zu können, sollen die Ausschreibungen im ersten Halbjahr 2013 abgeschlossen sein. Zu der Bündelausschreibung beteilige man sich nicht.

Die Gemeindeverwaltung wird drei Angebote einholen, über die dann der Gemeinderat entscheiden wird.

 

Neue Satzung für den Friedhof in Moosbach beschlossen

Die jetzige Satzung für den Friedhof in Moosbach besteht nunmehr seit dem Jahre 1982 und soll den neuen aktuellen Bestimmungen angepasst werden. In Abstimmung mit dem Bestattungsunternehmen Preuß wurde nun eine neue Satzung ausgearbeitet, die der Gemeinderat bewilligte.

 

Zuschüsse gewährt

Der KJR bat am Ende des Jahres um die Gewährung von Zuschüssen für die Jugendarbeit, für das die Ratsmitglieder mit einem Betrag von 442,- € seine Zustimmung erteilte.

 

Der Bebauungsplan für das Gebiet Moosbach-Ost wird ausgelegt

Die frühzeitige Behördenbeteiligung nach § 4 Abs. 1 der BauGB und Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan des Baugebietes Moosbach-Ost sind durchgeführt. Die eingegangenen Stellungnahmen erläuterte Geschäftsleiter Franz Kolbeck und informierte den Gemeinderat über die Bearbeitung durch das IB Brunner. Die Stellungnahmen wurden mit dem Gemeinderat durchgesprochen und ein Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst.

Eine weitere öffentliche Auslegung von vier Wochen nach § 3 Abs. 2 und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange folgt.

 

Bauangelegenheiten

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Bauanträgen erteilt

Wolfgang Schnitzbauer, Hetzelsdorf für eine Nutzungsänderung der Garage zum Einbau von Kunststoffteilen

Andreas Haller, Moosbach für eine Nutzungsänderung der Garage für Wohnungen

Hans Höcherl, Moosbach für vier Nebengebäude

Christof Fleischmann, Krailing, Standortänderung für den Neubau eines Wohnhauses

Nicole Wittmann, Krailing zum Neubau eines Wohnhauses am Kappenfeld mit verschiedenen Abweichungen zum Bebauungsplan

Paul Früchtl, Ahrain, zum Bau einer Bergehalle.

 

Im Rahmen des Jahresabschlusses dankte Bürgermeister Xaver Eckl der Verwaltung, insbesondere Geschäftsleiter Franz Kolbeck, der Feuerwehr und allen ehrenamtlich Tätigen, die sich zum Wohl der Gemeinde einbringen.

Zweiter Bürgermeister Karl Engl bedankte sich bei Bürgermeister Eckl und bei der Geschäftsleitung für die gute Zusammenarbeit, dem Bauhof und Klärwärter sowie den Gemeinderatskollegen.

Auch Franz Kolbeck dankte für die harmonische Zusammenarbeit mit Bürgermeister Eckl und dem 2. Bürgermeister Karl Engl sowie den Mitgliedern des Gemeinderates mit der Hoffnung, dass es 2013 in diesem Sinne weiter geht und wünschte ein frohes Fest. 

Mit einem gemeinsamen Abendessen und einem harmonischen Beisammensein beschloss man die letzte Sitzung im Jahre 2012.

 

Staatszuschuss

 

Die Gemeinde Prackenbach gibt zudem bekannt, dass der Staatszuschuss von 40.000 € für das Feuerwehrhaus Ruhmannsdorf, der Staatszuschuss von 95.000 € und von dem beantragten Landkreiszuschuss von 35.000 € ein Betrag von 23.867,22 € für das HLF 20/16 der Feuerwehr Prackenbach eingegangen sind.

 

Der Restzuschuss des Landkreises von 11.132,78 € wird 2013 ausbezahlt.

Die Feuerwehr Prackenbach zahlte einen Betrag von 12.000 €.

Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

(07. 12. 2012)

Trotz vieler Investitionen sind die Zahlen zufriedenstellend – der Bürgermeister stellte sich den Fragen

Städtebauförderung für Prackenbach wird angestrebt

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach investierte in diesem Jahr wieder eine stolze Summe und trotzdem kann sie mit den Zahlen relativ zufrieden sein, bemerkte Bürgermeister Xaver Eckl bei der Bürgerversammlung am Freitag Abend. Was ihm jedoch Sorgen macht, ist der Rückgang der Einwohnerzahlen, die vor 10 Jahren auf 2700 standen und nun auf 2650 abgerutscht seien.

Im zweiten Teil ließ Eckl Ursula Jocham und Petra Kellhuber von der gleichnamigen Planungsgemeinschaft zu Wort kommen, welche über die mögliche Städtebauförderung in Prackenbach aufklärten.

 

Ins Feuerwehrgerätehaus in Prackenbach kamen am Freitag 50 Gemeindebürger, in deren Mitte der 2. Bürgermeister Karl Engl, Geschäftsleitender Beamter Franz Kolbeck, Richard König von der Verwaltung und ein fast vollzähliger Gemeinderat. Eckl freute sich, dass sich auch Pfarrer John Kodiamkunnel Zeit genommen hatte. Auf die Frage, warum man als Veranstaltungsraum das Feuerhaus gewählt habe, sagte er, dass man wegen der Städtebauförderung eine Lokalität im Ort wählen wollte.

 

In seinem Überblick über die aktuellen Themen sprach er zunächst die Schuldenentwicklung von knapp 4 Mill. an, das einerseits auf viele Investitionen zurück zu führen ist, zum anderen auf die Kostenexplosion des seit 2008 eingeführten Bayerischen Kinderbildungsgesetzt, was sich immer mehr defizitär entwickelt, wobei jedes Kind einen Kindergartenplatz bekommen soll. Gerade der Personalaufwand schlägt hier immer mehr zu Buche.

 

Zu den Investitionen zählen die energetische Sanierung des ehemaligen Schulhauses in Moosbach, der Wasserleitungsbau Maierhof Unterreisach und Kanalbau Voggenzell – Altwies. Er sprach die vier Feuerwehren an, bei denen drei jetzt mit einem neuen Feuerwehrhaus ausgestattet ist. Einen großen Brocken nahm das neue HLF in Prackenbach und das TSF für Moosbach in Anspruch. Investiert wurde auch am gut 84 km langen Straßennetz, wobei noch der Mühlweg, Pfahlweg, Lexanger, Boxberg-Pritzl, Ehrenhof und Raith Kreilstein ausstehen.

 

In nächster Zeit steht der Forstweg Schwaben-Otto Preuß an, ebenso die Gemeindestraße nach Schwaben, die Ortsdurchfahrt in Krailing und der Ausbau der Pfahlstraße, der Postweg und die Abbiegespur an der B 85. Weitere Straßenteerungen sind am Steinhof und Neuhäusl vorgesehen und die Ausweisung des Baugebietes Kappenfeld und die Hagengruber Straße.

 

Stolz ist Eckl auf die geringste Verwaltungsquote und Bauhofbesetzung, auf die Hackschnitzel und Nahwärmeversorgung, durch die 35.000 Liter Heizöl eingespart werden und erinnerte daran, dass die Gemeinde Prackenbach als eine der ersten Gemeinden in größerem Umfang Photovoltaik-Anlagen installiert hat. Auch sei mit Josef Haas in der Verwaltung ein staatlich anerkannter Energieberater beschäftigt, der den Gemeindebürgern in diesbezüglichen Fragen Auskunft gibt.

 

Wo die Gemeinde Prackenbach die Weichen für die Zukunft stellt, ist Kinderbetreuung und Bildung. Grundschule und Kindergärten seien zweckmäßig ausgestattet und in Moosbach energetisch saniert und seit einem Jahr sind in einer Kinderkrippe eins bis drei Jährige untergebracht. Auch eine kostenlose Mittagsbetreuung und ein kostenloser Kindergartenbus wird ebenfalls angeboten. Leider bleibt den Kindergärten im Jahr ein Defizit von 148.000.

Eckl erinnerte auch, dass in den letzten Tagen ein neues Fach „Technik für Kinder“ für Grundschüler eingerichtet wurde, wobei er den Sponsoren herzlich dankte, ohne die es nicht möglich gewesen wäre und wies zudem auf die Homepage der Gemeinde hin, von der alle Gemeindebürger Gebrauch machen sollten.

 

Zum Schluss dankte Eckl allen, die ihn bei der Arbeit unterstützen, insbesondere Franz Kolbeck, dem Gemeinderat für die konstruktive Mitarbeit, der Verwaltung, Bauhof, nicht zuletzt bei den Vorständen der Vereine und allen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinde einsetzten.

 

Bürgermeister Eckl stellte sich den Fragen: Erwin Altmann wollte die Herstellungsbeiträge/Zuschüsse für Wasser und Kanal der letzten 10 Jahr wissen, die sich lt. Eckl bei Kanal auf 1.615.000 und Wasser 444.941 bilanzieren. Zuschüssen flossen für Kanal 2.914.133 und für Wasser 504.439. Dazu ergänzte Eckl, dass sich für Investitionen in Wasser und Kanal auf ca. 6.000.000 zu Buche schlagen. Dem stehen Einnahmen von rd. 5.500.000 gegenüber. Den Restbetrag von rd. 500.000 finanziert die Gemeinde.

Lt. Anfrage berichtet Eckl auch, dass die Kreisumlage 2012 734.000 und die Schlüsselzuweisung 740.000 beträgt. Letztere wird 2013 auf 16,3 % erhöht.

 

Altmann fragte auch nach, wie die neue Hausnummerierung in Fichtental zustande kam und warum Johann Klement Schöpferhof die Sperrung des öffentlichen Feld- und Waldweges für den Anliegerverkehr nicht genehmigt wurde. Zu eins bemerkte Eckl, dass mittlerweile alle Dörfer neue Hausnummern bekommen haben. Wenn Lücken da sind, müssen diese freigehalten werden für einen neuen Bau. Zum Fall Klement erklärte Eckl, dass es begründet sein muss, wenn ein Verkehrsschild aufgestellt werden soll. Im Übrigen wolle man sich in etwa einem Jahr wieder mit dem Thema befassen.

 

Den Fichtentaler interessierte auch, wie es sich über die Zuzahlungen der Eigentümer von Einzelanwesen zu den Asphaltierungen von GV-Straßen verhält und wie hoch die Unterhaltskosten des Radweges sind, die im Jahr anfallen. Auch wer die Kosten vom Fremdenverkehrsprospekt übernimmt. Zu Letzterem berichtete Eckl, dass die Gemeinde 9 % übernimmt, die Gemeinde Kollnburg zahlt das Dreifache.

Es wird immer schwieriger, das 84 km lange Straßennetz zu unterhalten. Man kam deshalb im Gemeinderat zu dem Entschluss, dass Eigentümer von Einzelanwesen sich bei den Kosten der Sanierung der ihrer Zufahrtsstraße beteiligen sollen. Die habe man in diesem Jahr umgesetzt. Letztlich müssen für Straßenbauten in Baugebieten 90 % die Anlieger und bei der Dorferneuerung Viechtafell die im Außenbereich liegenden Anwesensbesitzer dazu zahlen. Ulli Kolmer regte schließlich an, die Bekanntmachungen der Gemeinde in der Homepage zu veröffentlichen.

 

Zur Städtebauförderung in Prackenbach fragte Ursula Jocham und Petra Kellhofer die Bewohner, ob sie überhaupt eine Dorferneuerung wollen, denn dann müssen zunächst Vorarbeiten an Hand eines erarbeiteten Planes gemacht werden. Die beiden Landschaftsarchitektinnen, die bereits 25/20 Jahre in ihrem Job arbeiten, hatten bereits einen Rundgang durch den Ort gemacht und haben festgestellt, dass die Chancen nicht schlecht sind und versicherten, dass die Regierung ihr o.K. gegeben hat.

Wichtig sei ein Planungsgutachten, eine unbedingte Bürgerbeteiligung. Politiker und Öffentlichkeit muss zusammen arbeiten und die Gemeinde muss das Vorhaben mittragen. Es müssen Arbeitskreise gebildet werden, welche konkrete Maßnahmen erarbeiten, wobei die Planerinnen Vorschläge zu unterschiedlichen Themen liefern, so Jocham. Nicht kritisieren, wollen wir die Prackenbacher, sondern verbessern, so die Rednerin. Einbezogen soll dabei auch das Internet werden, die Presse und nicht zuletzt Fachstellen.

 

Bei einer PowerPoint Präsentation zeigten die beiden Planerinnen andere Ortschaften auf, wie verschiedene Musterbeispiele vorher und wie sie nach Abschluss der Dorferneuerung aussahen. Auch Schwerpunkte in Prackenbach wurden aufgezeigt. Unter anderem könne man die Ortsmitte deutlich aufwerten und den Bach als Potenzial nutzen. Die Bildung von Arbeitskreisen ist sehr wichtig, die Ideen sammeln, was in diesem Ort sinnvoll ist. Über die Straßengestaltung im Bereich Kirche sollte man sich unterhalten und fragen, was die Dorfgemeinschaft in Prackenbach möchte. Letztendlich soll die Planung auf die Bedürfnisse des Ortes ausgerichtet werden, so die Planerinnen. Bis im Sommer 2013 müsse ein Maßnahmenplan erstellt sein, damit das Geld konkret sinnvoll ausgegeben wird, so Jocham. 

Zum Schluss reichte Kellhuber Formulare herum, auf denen die Anwesenden mit einer Unterschrift ihre Mitarbeit bzw. im Arbeitskreis signalisieren können. Überraschender Weise gaben viele Prackenbacher ihre Zustimmung.

 

Bürgermeister Eckl dankte zum Schluss den beiden Planerinnen für ihre aufschlussreichen Erläuterungen und den Bürgern für ihr Kommen.

 

Foto: vorne Petra Kellhuber und Ursula Jocham mit Pfarrer John Kodiamkunnel und BM Xaver Eckl

Foto zur Meldung: Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung
Foto: Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(31. 10. 2012)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde der Antrag des Weges von Geigenmühle bis Schöpferhof auf Beschränkung auf den Anliegerverkehr für ein Jahr zurückgestellt.

Zur Behandlung des Sachstandes kam es wie folgt: Johann Klement jun. Schöpferhof hat in den letzten Jahren den Feld- und Waldweg von Geigenmühle bis Schöpferhof für 15.000 € saniert. Nun will er die Strecke in einer Länge von 150 m asphaltieren, das einen Gesamtaufwand von über 20.000 € beträgt. Um den sanierten Weg zu schützen, beantragte Johann Klement die Beschränkung des Weges auf den Anliegerverkehr. Dazu müsste die Gemeinde veranlassen, dass ein Zeichen aufgestellt wird, welches das Verbot für „Fahrzeuge aller Art, Anlieger frei“, aussagt.

Der Gemeinderat kam zu der Entscheidung, die Angelegenheit für ein Jahr zurückzustellen, um beobachten zu können, was sich nach der Teerung ergibt, dann könne man immer noch das Verbotszeichen aufstellen.

 

Abgelehnt wurde der Antrag des Dr. Johannes Sandner aus Würzburg auf Förderung eines Publikationsvorhabens. Sandner hatte sich in den letzten vier Jahren im Rahmen einer kunsthistorischen Dissertation intensiv mit dem Kirchenbau in Bayern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts befasst, wobei Sandner auch die kath. Kirche in Prackenbach in seine Forschung mit aufnahm. Aus diesem Anlass bat er die Gemeinde Prackenbach um finanzielle Unterstützung seiner „Doktorarbeit“, um einen Druckkostenzuschuss an den Verlag realisieren zu können.

 

Das gemeindliche Einvernehmen gab der Gemeinderat für das Bauvorhaben zum Anbau einer Lagerhalle des Josef Muhr, Prackenbach.

Die zur Außenbereichssatzung Gnaglberg eingeholten Stellungnahmen der Behörden wurden behandelt. Einwände gab es dazu nicht. Die Satzung wurde einstimmig beschlossen.

 

Im Bürgermeister-Bericht erwähnte Eckl, dass ein Mitglied der Kirchengemeinde und Grabbesitzer von Moosbach sich an die Regierung von Niederbayern wegen der Friedhofpflege und der Grabgebühren wandte.

Das Landratsamt Regen prüfte die Eingabe und stellte fest, dass die Pflege des Friedhofs in Moosbach ausreichend und die von der Gemeinde erstellte Gebührenkalkulation plausibel und nachvollziehbar ist.

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(04. 10. 2012)

Dank an das Straßenbauamt.

In der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag dankte Bürgermeister Xaver Eckl dem Straßenbauamt Deggendorf sehr herzlich für den termingerechten Ausbau der B 85 zwischen Hetzelsdorf und Oberrubendorf und einem Teilstück in Voggenzell. Er lobte auch die fachmännische und gute Arbeit bei den Arbeiten an der Querungshilfe und der Erweiterung des Gehweges an der Kreuzung, so dass die Gemeinde Prackenbach mit den Ausführungen sehr zufrieden ist.

 

Gebiet der Gemeinde Prackenbach nicht betroffen

Den Entwurf über die Änderung der Verordnung über das „Landschaftsschutzgebiet Bayerischer Wald“ zur Bestimmung von Flächen zur Windenergienutzung hat der Gemeinderat in der letzten Sitzung angehört und festgestellt, dass Gebiete in der Gemeinde Prackenbach nicht betroffen sind.

 

Pflegekosten werden übernommen

Der SV Moosbach bat in seinem Antrag um die Erstattung der Pflegekosten des Schulsportplatzes. Es handelt sich um einen Pauschalbetrag von 350,- €, dem die Ratsmitglieder einstimmig zustimmten.

Zudem teilte der Vorsitzende des SV Michael Baumgartner mit, dass ab sofort alle Trainingseinheiten des SV am vereinseigenen Trainingsplatz stattfinden und somit auch die Pflege, sprich Rasenschnitt usw. auch nicht mehr durch den SV erfolgen.

 

Anfrage wegen Wohnhausbau

Anton Fleischmann aus Moosbach möchte unweit seines Elternhauses ein Wohnhaus bauen. Es muss jedoch das bestehende Gewerbegebiet in ein Mischgebiet überplant werden.

 

Unterricht in Technik in der Schule

Bürgermeister Eckl berichtete, dass in der Grundschule Prackenbach das Fach „Technik“ angeboten wird, um die Schüler nicht nur theoretisch, sondern auch an die Praxis heranzuführen. Die Kinder werden von einer Lehrkraft professionell betreut. Es entstehen Kosten von jährlich 3.000,- €, die für dieses Jahr bereits von Sponsoren übernommen wurden.

Goldene Hochzeit bei Willi und Hildegard Tremmel

(26. 09. 2012)

Kaplan Gleißner und Bürgermeister Eckl wünschten Gesundheit für die kommenden Jahre

 

Tresdorf. Ein halbes Jahrhundert gehen Willi und Hildegart Tremmel gemeinsam durch´s Leben und haben sicher neben vielen sonnigen Tagen auch so manches Schwere miteinander gemeistert. Als Gratulanten stellten sich an ihrem Jubeltag Kaplan Thomas Gleißner aus Viechtach und Prackenbachs 1. Bürgermeister Xaver Eckl ein, die dem sympathischen Paar nebst Geschenken und Urkunden viel Glück und Gesundheit für die kommenden Lebensjahre übermittelten.

 

Einen langen Weg musste Willi Tremmel zurücklegen, bis er zu seiner Angebeteten kam. Für die damalige Zeit ohne fahrbaren Untersatz kein Pappenstiel. Denn seine Hildegard ist als einziges Kind der Eheleute Steininger in Oberdornach bei Kollnburg geboren, wo sie nach ihrer Schulzeit ihren Eltern in der Landwirtschaft eine große Stütze war. Kennen gelernt haben sie sich bei einer Tanzveranstaltung und schon ein viertel Jahr später wurde Hochzeit gefeiert, denn im Haus fehlte schon seit längerer Zeit eine Frau.

 

An einem Donnerstag wurde geheiratet, denn zur damaligen Zeit war eine Hochzeitsfeier an einem Samstag nicht erlaubt, erzählte das Paar. Pfarrer Häusler segnete in der Stadtpfarrkirche Viechtach das junge Paar und am Standesamt der früheren Gemeinde Ruhmannsdorf wurde die Ehe vor Bürgermeister Karl Wanninger besiegelt.

 

Willi Tremmel´s Anwesen steht in Tresdorf-Bachhöhe, wo er mit vier Geschwistern aufwuchs. Nach der Hofübernahme brachte er die Landwirtschaft auf Vordermann und modernisierte das Haus. Seine Frau stand ihm neben ihrem perfekten Haushalt in allem hilfreich zur Seite. Nebenbei verdiente sich der Jubilar 10 Jahre als Holzschäler bei der Firma Pfleiderer und 34 Jahre in der Rehau-Plastik fleißig und zuverlässig ein Zubrot für seine Familie.

Aus der harmonischen Ehe stammen drei Töchter, die gut verheiratet sind und sich um die Eltern sorgen, wenn Not am Mann ist oder zuweilen eine Autofahrt ansteht. Anna hat in einen Bauernhof in Tresdorf eingeheiratet und Regina in einen Gasthof in Thenried. Roswitha, die Jüngste hat sich in Kirchaitnach sesshaft gemacht. Die drei Enkel und ein Urenkel, welche mittlerweile die Familie vergrößerten, bereiten den Großeltern viel Freude.

 

Die Landwirtschaft hat das Paar längst an den Nagel gehängt, denn der Jubilar ist gesundheitlich etwas angeschlagen. Dafür ist seine Hildegard noch sehr rüstig, ist als perfekte Köchin und Hausfrau immer bestrebt um ihr sauberes gemütliches Reich, verwöhnt ihren Mann und findet im Sommer noch Zeit für ihre üppige Blumenpracht. Ein Ausruhen gibt es bei ihr nicht, denn sie bastelt auch noch mit Leidenschaft aus Perlen und Straßsteinen wunderschöne Halsketten, Christbaumschmuck und dergleichen und strickt Socken, die in der Männerwelt sehr gefragt sind, während ihr Willi derweil Hühner und Katzen versorgt.

Zum Jubelfest hatten sicher alle den Wunsch, dass dem liebenswerten Paar noch ein langer, gesunder und zufriedener Lebensabend vergönnt sein möge.

 

Foto: Der Herrgottswinkel, ein Lieblingsplatz des Jubelpaares

Bürgermeister Xaver Eckl, Hildegard und Willi Tremmel, Kaplan Thomas Gleißner.

Foto zur Meldung: Goldene Hochzeit bei Willi und Hildegard Tremmel
Foto: Goldene Hochzeit bei Willi und Hildegard Tremmel

Im Prackenbacher Gemeinderat am 20. September 2012 notiert

(20. 09. 2012)

Zugestimmt

Der Gemeinderat beschloss in seiner letzten Sitzung im Rahmen der „ILE Donau-Wald“ (integrierte ländliche Entwicklung) die künftige Zusammenarbeit mit anderen Kommunen.

Durch die Mitarbeit in der ILE profitieren in der Regel die Gemeinden über bevorzugte Fördermöglichkeiten. Kirchturmdenken soll abgelegt werden und durch diese freiwillige Zusammenarbeit kann eine ansonsten in Zukunft vielleicht erforderlichen Gemeindereform umgangen werden. Zudem ist das politische Gewicht einer ILE-Gemeinschaft deutlich höher als das einer einzelnen kleinen Gemeinde.

 

Reinigungsgerät wird angeschafft

Für den Bauhof ist der Kauf eines Reinigungsgerätes erforderlich, das an den Lader angekoppelt wird.

Dazu wurden Angebote eingeholt, von denen die Firma Lex mit 6.400,- € das günstigste Angebot abgab.

Das Gremium bewilligte den Kauf des Gerätes und ist zudem mit dem Verkauf der alten Kehrmaschine an Xaver Wenzl für 800,- € einverstanden.

 

Bebauungsplan wird aufgestellt

Für das Gebiet „Moosbach-Ost“ wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen, den Ingenieur Robert Brunner bereits ausgearbeitet hat. Dietmar Bredl, der in diesem Bereich ein Einfamilienhaus errichten will, hat sich bereit erklärt, die Kosten für den Bebauungsplan zu übernehmen.

Die Anlieger der Schulstraße befürchten nun, dass beim Bau des Wohnhauses von Bredl die Schulstraße sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und sie bei Reparaturen herangezogen werden.

Bürgermeister Eckl erklärte dazu den Anliegern, dass die Straße, momentan noch ein öffentlicher  Feld- und Waldweg, nur bei einem Vollausbau von den Anliegern finanziert werden müsste, der jedoch nicht geplant ist. Wenn jedoch eine Straße zur Gemeindeverbindungsstraße aufgestockt wird, haftet die Gemeinde, so Bürgermeister Eckl.

Der Gemeinderat beschloss schließlich die Aufstellung des Bebauungsplanes und gab die Zusage für die Widmung der Schulstraße zur Gemeindestraße.

 

Zugestimmt

Der Gemeinderat hat der Planvergabe zum Waldwirtschaftsweg „Buchwiesweg“ und der Übernahme der Bauträgerschaft zugestimmt.

 

Folgenden Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Wilhelm Stumpf aus Donauwörth beantragte in seinem Bauvorbescheid eine Nutzungsänderung für das kleine Anwesen in Voggenzell, das früher sein Vater als Imkerei betrieb. Der Gemeinderat hat zwar keine Einwände, doch zunächst muss der Wasser- und Kanalanschluss geklärt werden.

Zugestimmt wurde auch dem Bau eines Holzschuppens des Manfred Rücker in Tresdorf.

Der Gemeinderat stimmte auch dem Bau einer landwirtschaftlichen Gerätehalle des Anwesens Andreas Larisch am Steinhof zu.

Der Bau für ein Cafe und Fremdenzimmer des Michael Tausch in Fichtental wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Örtlichkeiten werden jedoch noch vom Bauausschuss begutachtet.

 

Bürgermeister Xaver Eckl gab dem Gemeinderat bekannt, dass nach Aussage von Max Meidinger am Donnerstag, 23. Mai 2013 eine Radrundfahrt über Zell organisiert wird und sich die Gemeinde mit 700,-€ beteiligen sollte, was jedoch die Ratsmitglieder ablehnten.

Asphaltierung von GV-Straßen im Jahre 2012

(02. 08. 2012)

Prackenbach. In der letzten Sitzung des Gemeinderates am 2. August 2012 wurde die Finanzierung der GV-Straßen besprochen, deren Asphaltierung noch in diesem Jahr geplant ist.

Diese soll nicht wie früher ausschließlich durch die Gemeinde erfolgen. Auch die Eigentümer der erschlossenen Einzelanwesen sollen sich daran beteiligen. So entschied der Gemeinderat auf Empfehlung des Bauausschusses in der Sitzung am 12. Juli 2012 mehrheitlich, dass bei der Asphaltierung einer Gemeindestraße zu einem Einzelanwesen, dessen Eigentümer sich mit 50 % an den Asphaltierungskosten der Teilstrecke, an die seine Grundstücke beidseitig an die GV-Straße angrenzen, zu beteiligen hat.

 

Die Finanzkraft der Gemeinde erlaubt es mittelfristig nicht, die notwendigen Deckenerneuerungen am 84 km langen Gemeindestraßennetz im erforderlichen Umfang durchzuführen. Man wolle deshalb die Eigentümer von Einzelanwesen, dessen Zufahrtsstraße asphaltiert wird, zur Finanzierung heranziehen. Die Zuzahlung ist freiwillig, eine Verpflichtung durch eine gesetzliche oder satzungsrechtliche Bestimmung gibt es nicht.

 

Die Eigentümer der Einzelanwesen

Franz Geiger, Meidengrub,

Heinrich Heigl, Engelsdorf

Anneliese Preiß, Ehrenhof

Karl-Heinz Wilhelm/Bernhard Maierthaler, Tresdorf/Pfahlwiesenweg

Josef und Hedwig Plötz, Mitterdorf für die GV-Straße Boxberg

Rosemarie Wagner, Heiligenwies

dessen Zufahrtsstraße in diesem Jahr asphaltiert werden sollte, wurden mit Schreiben vom 23. Juli 2012 befragt, ob sie zu einer Kostenbeteiligung bereit sind.

 

Eine Finanzierungszusage von 50 % gab:

Franz Geiger, Meidengrub

Anneliese Preiß, Ehrenhof, unter der Voraussetzung, dass alle Anwesensbesitzer sich der Kosten beteiligen.

Bernhard Maierthaler, Pfahlwiesenweg für den Hälfteanteil von 50 %, den anderen Teil müsste Karl-Heinz Wilhelm tragen.

 

Folgende Beschlüsse wurden vom Gemeinderat gefasst:

Der Asphaltierung der GV-Straße nach Ehrenhof von der Abzweigung der GV-Straße nach Steinmühle beim Regentalweg bis zur Hofstelle in Ehrenhof wird zugestimmt. Anneliese Preiß, Ehrenhof 1 hat von den Kosten, die von der Kapelle Ehrenhof bis zu Hofstelle entstehen, 50 % zu übernehmen bzw. der Gemeinde Prackenbach zu erstatten. (8:4)

Die Asphaltierung der GV-Straße von der Abzweigung der Pfarrhofstraße bis Kreilstein wurde abgelehnt (12:0).

Die Asphaltierung der GV-Straße von Zeitlhof bis Heiligenwies wurde abgelehnt (11:1).

Die Asphaltierung der GV-Straße von der Hofstelle Boxberg 1 (Alois Peter) bis zum Anwesen Johann Pritzl, Boxberg wird abgelehnt.(12:0).

Die GV-Straße nach Meidengrub ab dem Grundstück des Franz Geiger bis zu Hofstelle wird asphaltiert. Geiger hat 50 % der Kosten, die vom Regentalradweg bis zu Hofstelle anfallen, zu übernehmen und der Gemeinde Prackenbach erstatten. (10:2)

Die GV-Straße Pfahlwiesen in Tresdorf wird von der GV-Straße zum Großen Pfahl bis zur Grundstücksgrenze des Karl-Heinz Wilhelm asphaltiert. (10:2).

Die GV-Straße von Engelsdorf Ort bis zum Anwesen des Heinrich Heigl, Engelsdorf wird abgelehnt (12:0).

Der Asphaltierung der GV-Straße Mühlweg von der Grundstücksgrenze Sieber bis zur Einmündung in die GV-Straße zu den Anwesen Heinrich Penzkofer und Paul Altmann wird zugestimmt. (11:1).

Der Asphaltierung der GV-Straße Pfahlweg von der Kurve bis zum Anwesen der Martina Krebs, Pfahlweg 1 wird in einer Länge von ca. 55 m zugestimmt. Krebs muss sich an den Kosten der Maßnahme in Höhe von 50 % beteiligen bzw. sie der Gemeinde Prackenbach erstatten. (10:2). 

Im Prackenbacher Gemeinderat am 2. August notiert

(02. 08. 2012)

Im Prackenbacher Gemeinderat am 2. August notiert

 

Antrag wird berücksichtigt

Die Bergschützen Schwaben müssen nach vielen Jahren eine größere Modernisierung der Schießstände vornehmen, da sie nach über 30 Jahren Betrieb reperaturbedürftig sind und ebenso die Ringlesemaschine nach über 13 Jahren Betrieb immer wieder ihren Dienst versagt.

 

Da die Jungschützen wöchentlich bis nach Neukirchen v Wald oder Straubing fahren müssen, weil im Schützengau Viechtach keine elektronische Anlage vorhanden ist, planen die Bergschützen eine größere Umbaumaßnahme, deren Kosten sich auf ca. 16.000,- € belaufen.

Obwohl die Bergschützen die Anlage zu einem Großteil aus der Vereinskasse decken, bitten sie die Gemeinde um einen Zuschuss von ca. 5.000,- €.

 

Da die drei weiteren Gemeindevereine in den nächsten Jahren keinen elektronischen Schießstand planen, unterstützen sie den Zuschussantrag der Bergschützen, die sich zudem bereit erklärten, dass diese auf ihrer neuen elektronischen Anlage trainieren können.

 

Der Gemeinderat versprach, den Antrag bei der nächsten Aufstellung des Haushaltsplanes wohlwollend zu berücksichtigen.

 

Über den Entwurf wird Stellung genommen

Das Staatsministerium informierte die Gemeinde über das Anhörungsverfahren zur Gesamtfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern und forderte sie auf, über den Entwurf eine Stellungnahme abzugeben. Zudem werden die regionalen Planungsverbände gebeten, ihre Anregungen in die Stellungnahme einfließen zu lassen.

Der Gemeinderat vermisst in dem Entwurf die unzureichende Berücksichtigung des ländlichen Raumes. Es sollte auch die Bildung sichergestellt werden und die Grundschulen erhalten bleiben. Bei der Kinderbetreuung und des dreijährigen Kindergartens und der Grundschule bleiben leider die Gemeinden ebenfalls auf den Kosten sitzen. Unzureichend sei auch die medizinische Versorgung in den ländlichen Gebieten, kritisieren die Ratsmitglieder.

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, bei der obersten Landesplanungsbehörde in einem Schreiben Stellung zu nehmen, wobei man die eigenen Anregungen einfließen lassen sollte.

 

Unterstützung bewilligt

Der Kindergarten-Förderverein Moosbach bittet um eine Beihilfe in Höhe von 500,- € zur finanziellen Unterstützung der Busbegleitung. Dazu gab das Gremium seine Zusage.

 

Bauantrag zugestimmt

Für die Erhöhung der Bushalle von 3,60 auf 4,25 Meter der Haimerl Reisen Prackenbach wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Bürgermeister-Bericht

Bürgermeister Eck informierte den Gemeinderat, dass die bestellte Wärmebildkamera für die Feuerwehr Prackenbach ausgeliefert wurde. Die Finanzierung von 9.795,- € übernimmt mit 2.750,- der Freistaat Bayern, die Feuerwehr ist mit einem Eigenanteil von 3.000,- dabei, so dass für die Gemeinde noch 4.045,- € zur Zahlung verbleiben.

Eckl sprach der Feuerwehr seinen Dank für die Beteiligung aus.

 

In ihrem Schreiben bittet Lydia Preiß für die Ausbesserung der Straße nach Neuhäußl, für das der Gemeinderat seine Zusage gab.

Schließlich beantragt Erich Thanner die Genehmigung der Bepflanzung eines Grundstückes von einem Hektar durch einen Laubwald. Bedenken gab es dazu nicht.

Bei der Familie Walz wurde Goldene Hochzeit gefeiert

(21. 07. 2012)

In der Filialkirche in Krailing bei einem Gottesdienst gedankt

 

Krailing. 50 Jahre sind Pauline und Rudi Walz verheiratet und sie haben neben glücklichen Tagen gemeinsam auch so manche trübe Stunden gemeistert. Am Samstag feierten sie mit der ganzen Familie und ihren nächsten Verwandten zunächst im Gasthaus Fleischmann bei einem gemeinsamen Mittagessen ihr Jubelfest der Goldenen Hochzeit.

Vorausgegangen ist ein Dankgottesdienst in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing, den Pfarrer John Kodiamkunnel sehr feierlich gestaltete und für das Jubelpaar den Segen vom Herrgott erbat.

 

Bei einer fröhlichen Kaffeerunde in ihrem Haus in Krailing schaute am Nachmittag auch zweiter Bürgermeister Karl Engl vorbei, der dem Jubelpaar viel Glück und Gesundheit für die kommenden Lebensjahre übermittelte und ihnen eine Urkunde mit einem Geschenkkorb im Namen der Gemeinde überreichte. Sie präsentierten sich ihm mit einem T-Shirt, auf dem in goldener Schrift stand: „Goldene Hochzeit Paula und Rudi -21.7.2012“.

 

Rudi Walz kommt aus dem Schwäbischen und ist 1937 in Backnang geboren. Mit zwei Brüdern und einer Schwester wuchs er auf und erlernte zunächst den Beruf als Schreiner. Doch die Lehrzeit musste er aus gesundheitlichen Gründen bald abbrechen. Dann ging er in die Landwirtschaft und wurde Verwalter auf einem Gut.

 

Pauline, eine geborene Schreiner erblickte 1935 in Krailing das Licht der Welt, wo sie mit neuen Geschwistern aufwuchs. Bald musste sie sich ihr Brot selber verdienen und begab sich ins Schwäbische, wo sie die Landwirtschaft von der Pike auf erlernte. Zuweilen war sie auch als Näherin tätig. In Stuttgart hat sie dann auch ihren Rudi kennen gelernt.

 

Doch das Jubelpaar zog es ins Bayerische, wo wurde Moos zunächst die zweite Heimat, wo Rudi sich bei der Firma Arco in Moos auf dessen Gut als Verwalter bewarb. Dort haben dann auch Pauline und Rudi geheiratet.

 

1970 übersiedelte das Jubelpaar nach Krailing, wo sie sich ein Familienheim errichteten. Das Glück war vollkommen, als sie dann ihrer Tochter Kornelia das Leben schenkte, die sich nach der Hochzeit mit ihrem Ferdl im Elternhaus sesshaft machte und den Eltern zwei liebe Enkelinnen schenkte. Doch das Schicksal griff hart zu, als sie Kornelia nach einer heimtückischen Krankheit 2003 zu Grabe tragen mussten, dessen Verlust immer noch schmerzt. Doch Claudia und Anita helfen Oma und Opa über so manch schwere Tage hinweg.

 

Pauline ist schwer auf ihren Rudi angewiesen, denn nach einer Operation im Kopf vor ca. 30 Jahren kämpft sie ständig mit Gleichgewichtsproblemen. Ihr Hobby ist Stricken und Romme-Spielen mit der Nachbarin. Ihren großen Garten versorgt der Rudi, mäht den Rasen und verwöhnt seine Pauline. Wenn die „Hausarbeit“ getan ist, verkriecht er sich in sein Kammerl und bastelt mit Holz die schönsten Sachen.

 

Foto: Das Jubelpaar Rudi und Pauline Walz mit 2. Bürgermeister Karl Engl und den beiden Enkelinnen

Anita li. und Claudia re.

Foto zur Meldung: Bei der Familie Walz wurde Goldene Hochzeit gefeiert
Foto: Bei der Familie Walz wurde Goldene Hochzeit gefeiert

Der Gemeinderat billigte Jahresrechnung 2011

(12. 07. 2012)

Negativster Punkt Einwohnerzahlen-Rückgang – Große Belastung auch die Schüler-Umlage

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat es im Haushalt 2011 geschafft, die Kreditaufnahme von 500.000 um gut 200.000 weniger in Anspruch zu nehmen und den Schuldenstand vom 31.12.2010 von 3.873.243,16 €  ebenfalls um 13.190.19 € zu verringern. Was dem Geschäftsleiter Franz Kolbeck jedoch Sorgen macht, ist der Rückgang der Einwohnerzahlen, was jedoch in vielen Gemeinden zu beobachten ist. Für die Gemeinde eine große Belastung sei auch die Schülerumlage und das jährliche Defizit bei den Kindergärten.

 

Von der Aufstellung der Jahresrechnung 2011 hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung Kenntnis genommen. Gemeinderat Eberhard Preiß, Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses berichtete, dass man bei der Durchsicht der Aufzeichnungen nichts feststellen konnte, was Anlass zu Beanstandungen gäbe. Nach der Erläuterung der wesentlichen Punkte durch den geschäftsleitenden Beamten Franz Kolbeck, der das Zahlenwerk wie immer übersichtlich erstellte, wurde sie vom Gremium einstimmig verabschiedet und Bürgermeister Xaver Eckl dankte Kolbeck für die korrekte und übersichtliche Aufstellung der umfangreichen Jahresrechnung sowie dem Rechnungsprüfungsausschuss für seine gewissenhafte Arbeit.

 

Kolbeck teilte dem Gremium außerdem mit, dass der Haushalt 2012 vom Landratsamt mit Anregungen aber    ohne Beanstandung zurückgekommen sei. Im Übrigen ist Kolbeck der Meinung, dass die Jahresrechnung  problemlos über die Bühne gegangen sei.

 

Der Gemeindehaushalt 2011 schließt mit dem Gesamtvolumen von 5.388.157 € mit einem Ist-Überschuss von 90.478 € ab. Er wird der Rücklage zugeführt und im Haushalt 2012 vereinnahmt.

Die angesetzte Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt von 500.000 wurde um 67.692 überschritten und beträgt 567.692. Nach Abzug der ordentlichen Tilgung von 310.190 verbleiben 257.502 freie Finanzspanne. Die Zuführungsrate, auch Investitionsrate genannt, sagt dem Grunde nach die Investitionsfähigkeit einer Gemeinde aus und gibt den Finanzspielraum einer Gemeinde an, so  Kolbeck.

 

Wesentliche Haushaltsüberschreitungen bei den Ausgaben im VwH gab es bei den Feuerwehrhäusern von 5.589, für Kinder in auswärtigen Kindergärten von 5.452 , bei den Personalkosten Bauhof von 20.481 , bei der Straßenbeleuchtung von 9.408, bei der Bewirtschaftung der Kläranlagen 8.153, beim Fremdwasserbezug von 8.898 und bei der Gewerbesteuerumlage von 44.588.

 

Sorgen machen dem Geschäftsführer auch die kostenrechnenden Einrichtungen. Hier gab es Mehrausgaben bei der Abwasserbeseitigung von 19.153, beim Friedhof in Moosbach mit 7.183 und bei der Wasserversorgung mit 23.687. Der Fehlbetrag beim Kindergarten beträgt nach wie vor 116.045,00.

 

Die Gemeinde Prackenbach schließt im Haushalt 2011 mit einem Schuldenstand von 3.860.052 € . Das sind 1.444 € pro Einwohner. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 1.856 €. Der ordentliche Schuldendienst beträgt   mit Tilgung und Zinsen abzüglich der Zinszuschüsse aus der Finanzierung der Ortskanäle 420.756,- € (Vergleichsweise von 2010, 360,125,- €)

 

Zu den wesentlichsten Posten, welche die Gemeinde Prackenbach investiert hat, zählen das Feuerwehrgerätehaus Moosbach mit 5.945,56, das Feuerwehrgerätehaus Krailing 165.495,73, Energetische Modernisierung des Kindergartens, Turnhalle Moosbach 192.156,28, Errichtung einer Kinderkrippe 116.214,29, Wohnbaugebiet im „Nahen Feld West“ 18.434,39, Asphaltierung von Gemeindestraßen 244.019,50, Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Anger-Lehen 39.088,19, Kanalbau Voggenzell 685.064,57, Breitbandversorgung 10.951,90, Kauf Unimog/Streuer und Motormäher 179.690,-, Rasentraktor 13.395,01, Wasserversorgung Mitterdorf 53.246,02, Photovoltaikanlage 25.631,19, Kauf Ketterlhaus und div. Fälle 9.122,50.   

Im Prackenbacher Gemeinderat am 12. Juli 2012

(12. 07. 2012)

Verschiedenen GV-Straßen stehen zur Asphaltierung an

Mit dem Bauausschuss wurde kürzlich eine Reihe von GV-Straßen aufgestellt, welche 2012 dringend einer Sanierung bzw. Asphaltierung bedürfen.

Dies sind: Von der Abzweigung Regentalweg bis Ehrenhof mit einer Gesamtlänge von 480 Meter; von der Pfarrhofstraße bis Anwesen Kreilstein (390 m); vom Anwesen Santl bis zum Beginn des privaten Grundstücks von Wagner in Heiligenwies (390  m); von Hans Pritzl, Boxberg (550 m); Meidengrub (330 m); in Tresdorf bis Anwesen Wilhelm/Maierthaler (260 m); Engelsdorf von Ortsmitte bis zum Anwesen Heigl (259 m); Mühlenweg im Ortsteil Hagengrub mit den Anliegern Johann Gierl, Sieber und Franz Koch (282 m);

Dabei entstehen Gesamtkosten von ca. 211.887,- €, wobei auf die Gemeinde 152.325  entfallen und 59.562 auf die privaten Anlieger. Der Gemeinderat entschied sich jedoch mit 6:9 Stimmen, dass die Gemeinde 50 % von den privaten Kosten übernimmt. Man schlug zudem Bürgermeister Eckl vor, mit den betroffenen Grundbesitzern zu reden.

 

Hetzelsdorf wird an die gemeindliche Wasserversorgung angeschlossen

Sechs Anwesen des Gebietes Hetzelsdorf-Nord wollen an die gemeindliche Wasserversorgung anschließen. Dafür müssten lt. einer Ausschreibung 88.000 für das billigste Angebot oder 188.000 für das teuerste investiert werden. Die Ratsmitglieder kamen mit 13:1 Stimmen  überein, dass die Kosten für die Pumpstation mit 50 % sowie den Betrieb derselben die Gemeinde übernimmt. Die weiteren 50 % sowie die Leitung zu den Anwesen müssen vom Grundbesitzer übernommen werden.

 

Bauanträge

Das gemeindliche Einvernehmen wurde gewährt, für den Umbau und Sanierung eines Bauernhofes in Steinhof des Peter Larisch aus Viechtach,

für ein Wohnhaus des Michael und Karin Stengl in Hagengrub.   

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(28. 06. 2012)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates am 28. Juni 2012 mussten vor dem Deutschland-Spiel : Italien noch einige wichtige Tagesordnungspunkte behandelt werden.

 

Anpassung an die EDV-Anlage beschlossen

Für die Verbrauchsgebührenabrechnung Wasser und Kanal sowie bei der Grund- und Gewerbesteuer beanspruchten Programme sollen der neuen Version angepasst werden.

Nach dem Angebot der kommunalen Datenverarbeitung (AKDB)  betragen die Kosten  10.968,- €.

Außerdem wird die Nutzung über Geodaten mit dem Vermessungsamt vereinbart.

Im Haushalt sind für die Beschaffungsmaßnahmen 15.000,- € angesetzt, dem der Gemeinderat zustimmte.

 

Zurückgestellt

Der SV Prackenbach hat an die Gemeinde Prackenbach einen Förderantrag über einen Pauschalbetrag von

5 000,- € eingereicht, da sich neben der jährlichen Pacht auch noch eine Menge finanzieller Lasten anhäufen, was pro Jahr ein Defizit von 2 000,- € ergibt.

 

Der Gemeinderat ist der Meinung, dass bei Gewährung einer Prämie für den SV Prackenbach auch der SV Moosbach ein Teil zu Gute kommen sollte. Zumal ist der Haushalt für dieses Jahr schon aufgestellt und für etwaige Zuschüsse nichts mehr eingeplant.

 

Der Bürgermeister begrüßte den Klassenerhalt und die reibungslose Neuwahl, bei der Frank Saller als neuer Vorsitzender hervor ging und Christian Klingl sich wieder als Stellvertreter zur Verfügung stellte. Auch das Vorhaben, mit dem SV Moosbach einen Jugendförderverein als eigenständigen Verein gründen zu wollen, begrüßte er als eine sehr lobenswerte Sache. Doch man muss bedenken, dass es auch andere Vereine gibt, die Jugendarbeit leisten, die erwarten, dass sie unterstützt werden.

 

Abgelehnt

Der Gemeinderat hat die Mitgliedschaft im E-Wald-Projekt für die Gemeinde Prackenbach endgültig abgelehnt. Sie begründet dies, dass es so wohl Tourismus- als auch Bevölkerungsmäßig kein Handlungsbedarf besteht. Zudem kommen in diesem Jahr wieder große finanzielle Auslagen auf die Gemeinde zu, die dem Ratsmitgliedern in jedem Fall wichtiger erscheinen.

 

Kosten für den Gehweg werden übernommen

Die Straßenbauverwaltung und die Gemeinde kamen lt. einer Vereinbarung überein, im Zuge des Ausbaus der Querungshilfe über die B85 und der Fahrbahnsanierung einen Gehweg zu errichten. Er soll südlich der B85 entlang des Grundstücks Lummer in einer Länge von 30 Meter gebaut werden.

Die Herstellungskosten von ca. 6 000,- € sowie die des Grunderwerbs (Vermessung usw.) müssen von der Gemeinde übernommen werden. Der Gemeinderat genehmigte die Übernahme der Kosten.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Bauanträgen erteilt:

Dem Bauvorbescheid von Anton Fleischmann, Moosbach und dem Bauantrag des Stefan Schweighofer, Allersdorf auf Neubau eines Wohnhauses.

Das Bauvorhaben des Stefan Penzkofer auf Neubau eines Familienwohnhauses im Freistellungsverfahren.

Roland Geiger, Prackenbach hat drei Bauanträge eingereicht:

Für eine Biomasseheizanlage, dem der Gemeinderat mit 10:0 Stimmen auf baurechtlicher Sicht das gemeindliche Einvernehmen erteilte.

Dem Antrag zum Anbau eines Mistplatzes an die Futterstation wurde ebenfalls 11:2 gemeindlich zugestimmt.

Außerdem hatten 11:2 Ratsmitglieder an dem Genehmigungsverfahren für die Abweichung am Bauantrag zur Begehungshalle nichts einzuwenden.

 

Bürgermeister-Bericht

Eckl teilte dem Gemeinderat mit, dass die Firma Kappenberger und Braun 1.320,-€ gespendet hat.

Beschlossen wurde der in Angriff genommene Löschweiher in Zell.

Die Firma Linhardt in Viechtach plant einen Unterricht in Technik für Kinder, das die Gemeinde mit 3 000,- € jährlich finanzieren soll. Einen Betrag von 1500,- € für die Grundausstattung hat die Firma Hetzenecker in Aussicht gestellt.

Schnelles Internet ab sofort für ganz Moosbach verfügbar

(22. 06. 2012)

Anschluss in Prackenbach incl. Hagengrub noch im Herbst

 

Prackenbach. Im Rahmen der Breitbandversorgung in der Gemeinde Prackenbach ist Bürgermeister Xaver Eckl in Zusammenarbeit mit der Firma CCNST (Amplus) wieder einen wesentlichen Schritt weiter gekommen.

 

Am Freitag hat Christof Englmeier, der Chef der Firma Amplus im Beisein von Bürgermeister Xaver Eckl und Josef Haas von der Gemeindeverwaltung sowie den beiden Firmen-Mitarbeitern Albert Schötz und Katharina Freiberg am Ortsausgang von Moosbach am Outdoor DSLAMs den obligatorischen Anschluss getätigt.

Dies wurde unter anderem möglich, da eine Glasfasertrasse von Viechtach über Weißholz bis Freising reicht.

 

Ab sofort können die Bürger aus Moosbach, die ein schnelles Internet wünschen, diese Gelegenheit nützen, Antrag für einen Anschluss zu stellen und das zu einem momentanen Sonderpreis, der jedoch begrenzt ist,

von 29,95 € pro Monat incl. Telefon. Ein umgehender Anruf unter der Tel. Nr. 0800 8045 990 und schon gehören sie zu den Teilnehmer Nutzern von Amplus schnellem Internet.

 

Durch den Ausbau von VDSL mit einer Geschwindigkeit von 25 bis 100 000 hat die Firma Amplus eine eigene Wirtschaftsmaßnahme getätigt und dafür 100 000 € investiert, die sich in jedem Fall lohnen.

 

Noch im Herbst kommt ganz Prackenbach in den Genuss eines schnellen Internet und nächstes Jahr ist Rubendorf und Mitterdorf dran, verspricht Englmeier. Das Gleiche gilt für Krailing und Fichtental.

Englmeier wies auch darauf hin, dass auch Bürger von Prackenbach und Hagengrub schon jetzt einen Antrag für den Anschluss unter obiger Tel.Nr. stellen können.

 

Foto: Josef Haas, BM Xaver Eckl, Katharina Freiberg, Christof Englmeier und Albert Schötz

Foto zur Meldung: Schnelles Internet ab sofort für ganz Moosbach verfügbar
Foto: Schnelles Internet ab sofort für ganz Moosbach verfügbar

Annemarie Lummer feierte ihren 80. Geburtstag

(22. 06. 2012)

60 Jahre erfolgreiche Friseurmeisterin im eigenen Laden

 

Prackenbach. Annemarie Lummer, eine liebenswerte und freundliche Prackenbacherin, hatte am Samstag ihre ganze Familie, Verwandte und Freunde ins Gasthaus Bergbauer eingeladen, wo sie ihr 80. Wiegenfest feierte.

Zu den vielen Gratulanten zählten auch Pfarrer John Kodiamkunnel, Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin Kornelia und Tags zuvor, an ihrem eigentlichen Geburtstag, eine Abordnung des Katholischen Frauen- und Müttervereins, die der Jubilarin von Herzen alles Gute und viele gesunde und zufriedene Jahre wünschten.

 

Annemarie Lummer ist in Schlesien geboren, wo sie in Winterberg/Krs Oppeln das Licht der Welt erblickte. 1945 traf sie, wie so viele ihrer Leidensgenossen das Schicksal von der Ausweisung aus der Heimat und fand mit ihren Eltern und zwei Geschwistern zunächst eine Bleibe in Bad Kötzting, wo sie nach der Schulzeit im Friseurgeschäft Hauser eine Lehre antrat.

 

1952 reichte die Jubilarin ihrem Otto die Hand zum Ehebund und noch im selben Jahr wurde ein Friseurgeschäft in Prackenbach eröffnet, das sich durch die geschickten Hände der jungen Friseuse bald zu einem florierenden Geschäft entwickelte. Und weil sie für ihr Leben gern die Leute frisiert, hat sie ihr Gewerbe 60 Jahre, mit einem Jahr krankheitsbedingter Unterbrechung, ausgeübt. Am 1. Mai dieses Jahres hat sie es endgültig an den Nagel gehängt, denn einmal muss man aufhören, meinte sie.

 

Zwei Buben schenkte Annemarie Lummer das Leben, von denen Max Betriebsschlosser in einer großen Firma in München ist. Dem Josef wurde scheinbar das Handwerk seiner Mutter in die Wiege gelegt, denn er wurde Prominentenfriseur und arbeitet bereits seit 40 Jahren im renommierten Friseur-Geschäft bei Udo Walz in Berlin und hat schon so manche Persönlichkeit aus dem Bundestag gestylt. Mit zwei Enkeltöchtern ist längst die Familie komplett.

 

Vor fünf Jahren hat die Jubilarin ihren Ehemann Otto zur letzten Ruhestätte begleiten müssen, den sie schon sehr vermisst. Doch die Jubilarin lässt sich nicht hängen, ist eine leutselige Frau, die sich mit jedem, den sie begegnet, gerne unterhält. Auch sonst gibt es im und um das Haus ständig etwas zu tun. Sie legt außerdem Wert auf ihr gepflegtes Aussehen und trifft sich gerne mit ihren Artgenossinnen bei den monatlichen Seniorentreffs, wo sie durch ihre unterhaltsame Art als gern gesehener Gast sehr geschätzt ist.

Foto zur Meldung: Annemarie Lummer feierte ihren 80. Geburtstag
Foto: Annemarie Lummer feierte ihren 80. Geburtstag

Zum 80. Geburtstag von Notburga Bielmeier

(20. 06. 2012)

Zum 80. Geburtstag von Notburga Bielmeier

Die Südtirolerin ist immer noch als Putzfrau beschäftigt

 

Tresdorf. Knapp an der Gemeindegrenze zwischen Prackenbach und Viechtach liegt das Anwesen der Familie Bielmeier, wo am Mittwoch die rüstige und fleißige Hausherrin Notburga mit der ganzen Familie ihren 80. Geburtstag feierte. Zu ihrem Ehrentag schaute auch Bürgermeister Xaver Eckl vorbei, über dessen Besuch sich die Jubilarin sehr freute. Er wünschte ihr, dass sie noch lange gesund und so fidel bleibt, wie bisher und überreichte ihr im Namen der Gemeinde einen Geschenkkorb.

 

Aus Südtirol hat sich Ludwig Bielmeier seine Burgl geholt, die in Sexten, der Provinz Bozen mit drei Geschwistern auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen ist. 1964 ist sie ihrem Ludwig nach Deutschland gefolgt und hat ihn im selben Jahr noch geheiratet.

Zunächst hatte das junge Paar in Viechtach gewohnt, bis sie sich 1979 in Tresdorf das Haus erworben haben, an dem sie ständig am Modernisieren sind.

 

Die immer noch sehr rüstige Jubilarin war 17 Jahre im Gymnasium in Viechtach und 25 Jahre bei einer Familie als Putzfrau beschäftigt. Sie war auch als zuverlässige Reinigungsfrau 20 Jahre im Cafe Hinkofer sehr geschätzt, wo sie immer noch Hand anlegt.

Zuhause versorgt sie ihren top Haushalt und geht ihrem Ludwig zur Hand, der sich um seine „Geißen“ und überwiegend um den Garten kümmert. Ihr Bereich sind jedoch die Blumen, bei denen sie im Sommer sehr oft anzutreffen ist.

 

Zwei Kindern schenkte die Jubilarin das Leben. Sohn Ludwig, heute Bauhofleiter in Viechtach, wohnt in Viechtach und Tochter Annemarie hat sich in Kollnburg sesshaft gemacht. Mittlerweile haben sechs Enkel und zwei Urenkel die Familie vergrößert, welche die Oma gerne besuchen, denn sie liebt ihre Enkel über alles.

Alle hatten den einen Wunsch, die „Burgl“, so wird sie liebevoll genannt, möge sich noch viele Jahre der Gesundheit erfreuen, dass sie mit ihrem Ludwig noch einen langen zufriedenen Lebensabend genießen und in zwei Jahren in alter Frische goldene Hochzeit feiern kann.

 

Foto: Notburga Bielmeier mit Bürgermeister Eckl in die Mitte genommen

Enkelin Stephanie und Urenkelin Sofie links und Enkel Tobias rechts.           

Foto zur Meldung: Zum 80. Geburtstag von Notburga Bielmeier
Foto: Zum 80. Geburtstag von Notburga Bielmeier

Der Gemeinderat verabschiedet den gut 5 Mill. Haushalt von 2012

(24. 05. 2012)

Eine höhere Verschuldung ist auszuschließen

 

Prackenbach. Die Einkommensteuersituation der Gemeinde Prackenbach hat sich verbessert und lässt einige Mehreinnahmen erwarten. Dennoch bleibt die Finanzsituation gespannt, obwohl im Allgemeinen eine höhere Verschuldung auszuschließen ist. Das primäre Ziel muss der Abbau der Schulden sein. Dadurch entspannen sich die Finanzen und gewähren eine dauerhafte Leistungsfähigkeit.

 

Die Jahresrechnung 2011 zeigt ein befriedigendes Ergebnis, wie Geschäftsleiter Franz Kolbeck erläuterte. Überrascht hat dabei die Zuführungsrate. Sie war mit 500 000 € im Haushalt angesetzt und wird voraussichtlich 560.000 € betragen. Diese sind zurück zu führen auf die höheren Einnahmen bei der Gewerbesteuer von rd. 44.000 € und die Einkommensteuer von 36.000 € sowie bei diversen Minderausgaben. Bei Tilgungsausgaben von rund 310.000 € ergibt das eine freie Finanzspanne von 250.000 €.

 

Dies stellte Geschäftsleiter Franz Kolbeck fest, als er die diesjährige Haushaltssatzung in Höhe von 5.336,500 € in seinen wesentlichen Punkten vorstellte. Der Finanzausschuss hatte sich in seinen Sitzungen mit dem übersichtlichen Zahlenwerk eingehend befasst, das die Ratsmitglieder in der letzten Sitzung einstimmig genehmigten. Bürgermeister Xaver Eckl dankte Kolbeck auch im Namen des Gemeinderates für die umfangreiche, vorbildliche und saubere Arbeit.

 

In seinen Erläuterungen stellte Kolbeck zudem fest, dass im Jahre 2011 rund 2.050.000 € investiert wurden. Sie umfassen im Wesentlichen den Neubau des Feuerwehrhauses in Krailing, die Errichtung einer Kinderkrippe, energetische Modernisierung des Kindergartens und der Turnhalle in Moosbach. Sanierung von Gemeindestraßen, der Kauf eines Unimog sowie die Abwasseranlage und der Kanalbau in Voggenzell/Altwies.

 

Gegenüber dem Vorjahr erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes von 3.120.000 € um 232.000 auf 3.352.000 € und mindert sich die Einnahmen und Ausgaben des Verm.Haushaltvon 3.392.000 auf 1.407.500 auf 1.984.500 €, so dass sich der Gesamthaushalt um 175.500 verringert und somit 5.336.500 € beträgt.

 

Rückblickend stellte Kolbeck fest, dass sich die Ansätze im Verw.Haushalt im Wesentlichen nach dem Rechnungsergebnis 2011 und den Steuerschätzungen richtet. Eine nicht unwesentliche Änderung gegenüber dem Vorjahr sind: eine Erhöhung bei der Schlüsselzuweisung von 703.000 um 37.000 auf 740.000 und eine Erhöhung bei der Einkommensteuer von 737.000 um 33.000 auf 770.000 €. Schließlich erwähnte er, dass das Gewerbesteueraufkommen von 375.000 € die schwache gewerbliche Wirtschaft der Gemeinde widerspiegelt.

 

Kolbeck warf auch einen Blick auf die Kreisumlage, welche die Landkreise durch sonstige Einnahmen nicht gedeckten Bedarf auf die kreisangehörigen Gemeinden umlegen. Sie wird in diesem Jahr auf 47,50 % (Vorjahr 46,50) angesetzt. In der Winterdienstpauschale hat sich bislang nichts geändert. Es ist unverständlich, dass die umliegenden Gemeinden des Landkreises diese Kostenpauschale erhalten, jedoch nicht Prackenbach. Das bedeutet für die Gemeinde einen Einnahmeverlust von jährlich 15.969 €.

Nach wie vor sind der Betrieb der beiden Kindergärten und seit heuer der Kinderkrippe zuzüglich der Umlagen für auswärts untergebrachten Kinder eine wesentliche Belastung, die 2012 einen Fehlbetrag von 148.105 € aufweist. Bund und Staat machen es sich zu einfach und überlassen die Defizite den Gemeinden.

Erfreulich zeigt sich die kostenrechnende Einrichtung Wasserversorgungsanlage, nicht jedoch die Einrichtung Abwasseranlage. Sie schließt seit Jahren mit einem Fehlbetrag ab.

 

Erfreulich ist, dass im Haushalt 2012 kein Kredit in Anspruch genommen werden muss, Es ist sogar möglich ein Darlehen außerordentliche zu tilgen und die Rücklage aufzustocken. Damit verringert sich der Schuldenstand zum 31.12.2012 auf rd. 3,5 Mil €, bei Berücksichtigung der Vorfinanzierung der staatlichen Zuwendungen der Abwasseranlage Voggenzell und Wasserleitungsbau Maierhof auf rd. 3,2 Mil. Bringt man noch die Kredite zur Finanzierung der Photovoltaikanlagen in Abzug auf 2.960.000, das eine Verschuldung von knapp 1.100 € je Einwohner entspricht. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 1.856,- €/EW.

 

Schließlich warf man noch einen Blick in das Investitionsprogramm der nächsten Jahre. Für 2012 steht der Kauf eines Löschfahrzeuges für die FF Prackenbach an, Sanierung des Jugendhauses in Krailing, Errichtung von Kinderspielplätzen, das Baugebiet „Im Nahen Feld-West, Ausbau des Postweges, Deckenerneuerungen von verschiedenen GV-Straßen, Abwasseranlagen Wasserversorgung und Kläranlage in Moosbach.

Für 2013 steht wiederum die Sanierung des Jugendhauses an, Oberbauverstärkung, Ausbau der GV-Straße Postweg, Sanierung von GV-Straßen, Flurbereinigung bzw. Dorferneuerung Viechtafell, Wasserversorgung -Erneuerung des Ortsnetzes Krailing. 2014 steht wiederum die div. Sanierungen von GV-Straßen an und eine Weiterführung der Flurbereinigung.

 

Eckdaten des Haushalts 2012                                     

Gesamthaushalt   5.336.500 €
Verwaltungshaushalt      3.352.000 €
Vermögenshaushalt   1.984.500 €

                                                                             

 

Verwaltungshaushalt Einnahmen

Grundsteuer A  33.000 €
Grundsteuer B 164.000 €
Gewerbesteuer 358.000 €
Einkommensteueranteil     770.000 €
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 34.000 €
Schlüsselzuweisungen 700.000 €
Sonstige allgem. Zuweisungen vom Land 45.000 €
Einkommensteuersatzleistung          72.000 €
Abgaben, Gebühren, Verwaltung, Betrieb 644.303 €
Konzessionsabgabe 65.000 €
Abschreibung, Verzinsung 167.697 €

Zuweisungen vom Staat für Kindergarten

Straßenunterhalt und Schülerbeförderung

225.000 €

              

Ausgaben

Personalausgaben 814.650 €
Verwaltungs- und Betriebsaufwand 725.353 €
Schulverband/KG-Fremdenverkehrsumlage 112.300 €
Zinsen 110.000 €
Gewerbesteuerumlage 80.000 €
Kreisumlage 717.000 €
Zuführung an den Vermögenshaushalt 625.000 €
Kalkulatorische Kosten 167.697 €

                                                           

Vermögenshaushalt Einnahmen

Zuführung vom Verwaltungshaushalt  625.000 €
Investitionspauschale 83.000 €
Einnahme der Rücklage 190.000 €
Zuschüsse/Beiträge 1.086.500 €

                                                                                                                                                  

Ausgaben

Neubau eines Gerätehauses für die

FF Ruhmannsdorf

40.000 €
Kauf eines HLF für die FF  325.000 €
Sanierung Jugendhaus Krailing

50.000 €

Errichtung von Kinderspielplätzen 30.000 €
Baugebiet im Nahen Feld West 100.000 €
Deckenerneuerung/Sanierung von GV-Straßen 200.000 €
Abwasserbeseitigung – 217.750 €
Kläranlage Moosbach 53.000 €
Wasserversorgung 130.000 €

                                                                                    

 

Ordentliche Tilgung von Krediten 294.000 €
Außerordentliche Tilgung von Krediten 130.000 €

                                              

Zum 80. Geburtstag von Georg Häußler

(23. 05. 2012)

Beliebt, geschätzt und fleißig ein Leben lang

 

Unterrubendorf. Wenn es auch in seinem Leben nicht nur rosige Tage gab und zuweilen auch dunkle Wolken aufzogen, sieht man dem Jubilar Georg Häußler die 80 Jahre beileibe nicht an. Gesundheitlich ist er top fit und strahlt für Jedermann stets Freundlichkeit aus.

 

Im Gasthaus Klein in Unterrubendorf hat er am Mittwoch mit seiner Familie, Verwandten und Nachbarn den runden Geburtstag gefeiert. Auch Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Xaver Eckl und eine Abordnung der Feuerwehr Moosbach, war gekommen die ihm weiterhin Gesundheit und einen langen zufriedenen Lebensabend wünschten. Es war eine harmonische Feier, bei der nicht nur Frau Rita mit einer Geschichte über die bewegten Jahre beitrug, zwei Enkel ihn mit einem Lied erfreuten und Gastwirt Klein zur allgemeinen Heiterkeit beitrug.

 

Der Jubilar wurde in Schwörzkirch Kreis Ehingen geboren und wuchs mit sechs Geschwistern auf einem großen Bauernhof auf und musste, kaum der Schule entronnen, fest mit anpacken. Neben der Arbeit in der Landwirtschaft trat er eine Lehre als Wagner an und heiratete 1960, noch im Schwäbischen, seine Rita, eine geborene Schedlbauer.

 

1964 musste das junge Paar nach Unterrubendorf übersiedeln und den elterlichen Hof von Rita übernehmen, das ihnen sehr schwer gefallen ist, denn Stuttgart war ihnen inzwischen zur zweiten Heimat geworden. Doch mit Fleiß und Zusammenhalt haben sie es geschafft, darüber sind sie heute sehr zufrieden.

 

Aus der harmonischen Ehe stammen die Kinder Franz, der 1997 das Haus übernommen hat. Siegbert hat mit der Familie unweit des Elternhauses ein schmuckes Eigenheim gebaut und Ingrid in Ruhmannsfelden ihre Zelte aufgeschlagen, wo sich die Familie wohl fühlt. Zur Freude der Großeltern gehören mittlerweile auch acht Enkel, die Lieblinge von Opa und Oma.

 

Doch es ging nicht immer alles glatt, denn ein folgenschwerer Unfall von Franz erschütterte 1982 das Paar, das sie mit eisernem Zusammenstehen verkrafteten. Wochen vergingen, bis Franz schließlich nach langen Krankenhausaufenthalten wieder genesen ist.

 

Neben der Landwirtschaft hat der Jubilar den Hof modernisiert, den Kindern beim Hausbau geholfen und er sagt auch nie nein, wenn Hilfe beim Nachbarn benötigt wird, denn helfen kann sich der Jubilar überall.

 

Auch heute arbeitet er noch gerne auf dem Feld und wenn mal der Bulldog streikt, Schorsch bringt ihn wieder hin. Kein Wunder, dass er nicht nur von der Familie, sondern auch von Jedermann sehr geschätzt wird.

Alle wünschten dem Jubilar an seinem Ehrentag nur das Allerbeste und der Herrgott möge ihm noch einen langen zufriedenen Lebensabend mit seiner Rita gönnen.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Sigfried Engl, Amalie Schedlbauer, Pfarrer Drexler, Georg Häußler, Rita Häußler, Bürgermeister Xaver Eckl, Monika Häußler, Xaver Wenzl, Alfons Eckl, Udo Pieper.

Foto zur Meldung: Zum 80. Geburtstag von Georg Häußler
Foto: Zum 80. Geburtstag von Georg Häußler

Im Prackenbacher Gemeinderat am 19. April 2012 notiert

(19. 04. 2012)

Im Prackenbacher Gemeinderat am 19. April 2012 notiert

 

Hausnummern für den Ortsteil Fichtental

In der Sitzung des Gemeinderates am letzten Donnerstag hat sich das Gremium Gedanken über neue Hausnummerierung für den Ortsteil Fichtental gemacht. Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, dass in der Durchgangsstraße die Hausnummern neu nummeriert werden.

Der Weg von der Abzweigung der Durchgangsstraße bis zum Anwesen Helmut Brunner erhält die Bezeichnung „Schöpferhofweg.“

 

Waldwirtschaftsweg Kugelbach soll heuer instandgesetzt werden

Die Jagdgenossenschaft Moosbach hat in seiner letzten Jagdversammlung im Dezember 2011 die Instandsetzung des Kugelbachweges geplant, da er in sehr schlechtem Zustand sei, so damals auch Thomas Kapfhammer. Er hatte eine grobe Kalkulation erstellt und die Maßnahme auf 10.000,- € geschätzt.

Jagdvorsteher Hans Engl bat nun die Gemeinde in einer mündlichen Aussprache, die Maßnahme vor zu finanzieren, da der Jagdgenossenschaft derzeit die erforderlichen Geldmittel fehlen. Sie würden die Kosten zu gegebener Zeit durch den Jagdpachtschilling zurückzahlen.

 

Der Gemeinderat steht dem Anliegen nicht negativ gegenüber, doch sollte zunächst Kapfhammer eine genaue Berechnung der Kosten ausarbeiten und ermitteln, wie viel auf jeden Anlieger an Zahlung anfällt. Bei einer anschließenden Versammlung wird sich zeigen, wie viel Kosten noch auf die Gemeinde zur Finanzierung übrig bleibt.

 

Neuer Behindertenbeauftragte der Gemeinde ist Franz Xaver Pongratz

Gertraud Holzapfel hat wegen Arbeitsüberlastung ihr Amt als Behindertenbeauftragte der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Sie hat sich verantwortungsbewusst neben öffentlichen Repräsentationspflichten um Baumaßnahmen gekümmert, die Behindertengerecht ausgeführt werden sollen und unter anderem auch Ideen aufgegriffen, Möglichkeiten zu schaffen, wo sich zum Beispiel Rollstuhlfahrer ungehindert bewegen können.

In ihre Fußstapfen tritt nun der Gemeinderat Franz Xaver Pongratz.

 

Der Moosbacher Kinderspielplatzbau wird in Angriff genommen

Im Namen der Moosbacher Kinder traten Ulrike Stürmer und Nicole Eckl in ihrem Schreiben noch einmal an Bürgermeister Eckl und speziell an die Moosbacher Gemeinderäte heran und baten sie, sich dem Bau eines Kinderspielplatzes anzunehmen und evtl. auch die Ortsvereine zu mobilisieren, da der jetzige Spielplatz nicht angenommen wird. Sie boten ihre Mithilfe an, sehen sich jedoch als Initiatoren nicht in der richtigen Lage.

 

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates hatten anfänglich den Pfarrgarten als Alternative für einen geeigneten Kinderspielplatz abgelehnt, waren jedoch bei der letzten Sitzung, zu der auch Bürgermeister Eckl eingeladen wurde, gesprächsbereit und ihre anfängliche negative Haltung war nicht mehr so gegeben. Sie räumten jedoch ein, dass der Zeltplatz frei bleiben sollte.

 

Wie in den anderen Ortsteilen wird die Gemeinde die Materialkosten und die Unfallversicherung übernehmen und der Bauhof wird die Arbeiten mit Maschinen unterstützen.

Gemeinderat Hans Miethaner erklärte sich schließlich bereit, den Bau des Kinderspielplatzes in die Hand zu nehmen, wobei ihm GR Hans Thurnbauer und GR Franz Haberl dabei behilflich sind.

 

Bauanträge genehmigt

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Anträgen erteilt:

Der Bau einer Garage des Theo Braun,

Erweiterung der bestehenden Gewerbehalle des Helmut Egner, Prackenbach.

der Bau einer Maschinenhalle des Christian Schedlbauer, Kunzenweiher. 

 

Bürgermeisterberichte

Pfarrer John Kodiamkunnel hat Bürgermeister Xaver Eckl gebeten, Sorge zu tragen, dass nach Möglichkeit mehr Parkplatzmöglichkeiten am Jugendhaus bzw. Kirche in Krailing geschaffen werden.

 

Bürgermeister Eckl berichtete von der kürzlichen Zusammenkunft verschiedener Vertreter aus den Gemeinden im Rathaus in Egg, wo sie sich um die ländliche Entwicklung (ILE) Donau-Wald beschäftigten. Es sollte sich eine schlagkräftige Truppe von Kommunen bilden, wobei man evtl. besonders mit der Gemeinde Kollnburg zusammen arbeitet will. Am Freitag, 22. Juni ist ein Seminar anberaumt, bei dem sich jede Gemeinde mit vier Vertretern beteiligen sollte, insbesondere sollte sich auch vom Gemeinderat jemand zur Verfügung stellen.

 

Sparkasse Regen-Viechtach – Gut für die Region

Lobend erwähnte Bürgermeister Eckl die vielen Leistungen und zahlreichen Projekten, welche die Sparkasse Regen-Viechtach in die Region investieren speziell auch für die Gemeinde Prackenbach.

 

Zum Schluss gab GM Michael Kellermeier einen Sachstandbericht über den Bau des Kinderspielplatzes in Krailing, der flott voran geht. Er berichtete, dass der Zaun 800 – 1000,- € kostet und fragte, wie viel die Gemeinde an Kosten übernimmt und was man für die Geräte ausgeben dürfe, da die Lieferfirma noch bis 30. April 3 Prozent Nachlass gewährt.

Wie bereits erwähnt, wird die Gemeinde für den Bau des Kinderspielplatzes für jeden Ortsteil die Materialkosten finanzieren. Es dürfte sich um einen Betrag von insgesamt ca. 10.000, -€ je Spielplatz handeln.

Fördermittel für Abwasseranlage Prackenbach (BA 15) offiziell bewilligt

(05. 04. 2012)

Gemeinde hat Hausaufgaben im Abwasser- und Wasserbereich erfüllt

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat in den letzten Jahren enormes in den Sektor Abwasser- und und Wasserbereich investiert und somit ihre Hausaufgaben in diesen Bereichen getätigt. Die Herstellung an das gemeindliche Wassernetz stehen nur noch Maierhof und Hetzelsdorf aus. Die Abwassermaßnahmen werden mit dem BA 15 abgeschlossen.  

 

In der Osterwoche konnte Bürgermeister Xaver Eckl und Geschäftsleiter Franz Kolbeck Dr. Alwin Schramm und Hermann Pledl vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf in der Gemeindeverwaltung herzlich begrüßen, die ihnen die offizielle Bewilligung der Fördermittel für die Abwasseranlage BA 15 von 516 000 € und Wasserversorgung Mitterdorf von 88.689,86 € überreichen.

 

Bei der Kanalisation im Rahmen des BA 15 handelt es sich um die Ortsteile Mitterdorf, Altwies und Voggenzell, für die am 20. April 2010 der Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt und am 10. Juni 2010 die Baufreigabe erteilt wurde. In Mitterdorf wurde die Maßnahme im Jahre 2010 errichtet und die Ortsteile Altwies und Voggenzell wurden 2011 an das gemeindliche Kanalnetz angeschlossen.

 

Dabei wurde in Mitterdorf eine Pumpstation errichtet, ein Ortskanal von 439,83, ein Ableitungskanal von 125,30 und eine Druckleitung von 926,11 Meter eingebaut.

In Altwies handelte es ich um einen 166,50 Meter langen Ortskanal, einen Ableitungskanal von 322,50 und eine Druckleitung von 406,10 Meter.

Der Ortskanal in Voggenzell hat eine Länge von 1.126,50 Meter und  die Druckleitung erreichte 1.712,80 Meter. Das Ganze wird ergänzt mit zwei Pumpstationen. Insgesamt erreichen die Anlageteile eine Länge von 5.225,64 Meter.

 

Durch den Bau der Schmutzwasserkanalisation im Ortsteil Mitterdorf konnten 27 Einwohner an die zentrale Kläranlage Prackenbach und 14 Einwohner im Ortsteil Altwies sowie 78 Einwohner im Ortsteil Voggenzell an die zentrale Kläranlage Moosbach angeschlossen werden.

 

Das WWA lobte die wirtschaftliche und zweckmäßige Planung der Anlagenteile. Es dient der Ersterschließung und ist nach RZWas 2005 förderfähig und im Förderprogramm Abwasseranlagen 2011 – Teil 1 eingeplant. 

Die Gesamtkosten der Kanäle belaufen sich auf 1.005.529,36 Euro. Davon 917.029,94 Euro zuwendungsfähige Kosten. Lt. Aussage von Geschäftsleiter Franz Kolbeck sind die Zuschüsse bereits in diesen Tagen von der Staatsoberkasse ausbezahlt worden. Die ausbezahlten Zuschüsse von rd. 600.000 Euro sind eine wertvolle Einnahme im Haushalt 2012, da mit ihnen noch nicht gerechnet wurde.

 

Zur Information stellten die Vertreter des WWA fest, dass von allen Fördermitteln im Abwasserbereich, die in den Landkreis Regen fließen, die Hälfte an Prackenbach ausbezahlt werden, der andere Teil geht an Viechtach.

 

Bürgermeister Xaver Eckl bedankte sich bei den Herren des WWA, vertreten durch Dr. Alwin Schramm und Hermann Pledl für die reibungslose und schnelle Abwicklung, insbesondere Staatsminister Helmut Brunner für die stetige Unterstützung. 

 

Foto: Hermann Pledl und Dr. Alwin Schramm mit Bürgermeister Xaver Eckl 

Foto zur Meldung: Fördermittel für Abwasseranlage Prackenbach (BA 15) offiziell bewilligt
Foto: Fördermittel für Abwasseranlage Prackenbach (BA 15) offiziell bewilligt

Im Prackenbacher Gemeinderat am 15. März 2012 notiert

(15. 03. 2012)

Bau des Kinderspielplatzes wird unterstützt

Der Dorfverein Hagengrub bemüht sich um die Errichtung eines Kinderspielplatzes im Bereich Hagengrub und bittet die Gemeinde in seinem Antrag, hierfür die Kosten sowohl für Standort und Errichtung, als auch die Instandhaltung zu übernehmen. Zur Suche eines geeigneten Platzes und bei der Errichtung ist der Dorfverein nach Möglichkeit behilflich.

 

Die Gemeinde unterstützt das Projekt durch Kauf und Wartung der Geräte, Übernahme der Versicherung und Finanzierung des Grundstücks. Bei der Suche eines geeigneten Grundstückes, Planung und Errichtung des Spielplatzes sind aber die Bürgerinnen und Bürger und örtlichen Gemeinderäte gefordert. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss zur Errichtung von Spielplätzen wurde bereits früher gefasst und soll dazu beitragen, dass sich die Eltern auch mit dem neuen Spielplatz identifizieren und ihn auch pflegen.

Derzeit laufen Planungen für den Spielplatz in Krailing, um den sich die Gemeinderäte Andreas  Vogl und Michael Kellermeier kümmern. Auch in Moosbach und Fichtental ist ein Spielplatz angedacht. Hier haben sich noch keine Initiatoren gefunden. BGM Eckl erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass auch für die Fun-Arena ein neuer Standort gesucht wird. Andernfalls wird sie verkauft.

 

Eine Wärmebildkamera wird angeschafft

Mit 12:1Stimmen befürwortete der Gemeinderat die Beschaffung einer Wärmebildkamera für die Stützpunktfeuerwehr Prackenbach zum Preis von knapp 10 000 €. Man hatte sich für die teurere Variante entschlossen, da der Verein einen Betrag von 3000,- € dazu beisteuert.

 

Antrag zur Kostenbeteiligung zurückgestellt

Der Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach auf Kostenbeteiligung beim Erwerb der Fahrererlaubnis für Feuerwehrfahrzeuge wurde zurückgestellt, um abzuwarten, wie sich andere Kommunen zu diesem Problem stellen.

 

Die KLJB erhält Stühle für den Gruppenraum

In ihrem Antrag bittet die KLJB Krailing um eine Ersatzbeschaffung von Stühlen für den Gruppenraum im Jugendhaus Krailing. Die Kosten würden lt. ihrem eingeholten Angebot 665,- € betragen, die der Gemeinderat einstimmig bewilligte.

 

E-Wald Beteiligung für Kommunen

Landrat Michael Adam ließ der Gemeinde ein Geheft über die E-Wald Beteiligung für Kommunen zukommen. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt in Sachen Elektromobilität in den Bayerwald-Landkreisen. Damit sie dabei sein können, müssen sie jedoch Anteile an E-Wald AG kaufen.

Es wird argumentiert, dass die Gemeinde einen Teil des Kaufpreises zurückbekommt, so dass die Ladestation nur mit einem Betrag von 1200 € an der Gemeinde hängen bleibt.

Die Gemeinde Prackenbach steht zwar dem Projekt offen gegenüber, will sich jedoch erst entscheiden, wenn man noch mehr Informationen hierfür erhalten hat.

 

Änderung im Gewerbegebiet beschlossen

Für die die Änderung durch Deckblatt 02 zum Gewerbegebiet „Mitterfeld“ in Moosbach ist das Anhörungsverfahren abgeschlossen. Von den einzelnen Fachstellen wurden keine wesentlichen Einwände vorgebracht, so dass die Satzung durch das Gremium einstimmig beschlossen wurde.

 

Bauanträge genehmigt

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Bauanträgen erteilt

Anbau an das bestehende Wohnhaus und Neubau eines Schuppens der Angelika Gierl

Neubau einer Dreifach-Garage des Johann Thurnbauer, Voggenzell

Wiederaufbau eines Wohn- und Geschäftshauses des Roland Geiger, Prackenbach

 

Weitere Bauvorbescheide wurden eingereicht

für eine Halle des Stefan Lex, Prackenbach und

für einen Ersatzbau in Krailing des Alois Pinzl, Viechtach. mh

 

Im Gemeinderat Prackenbach notiert am 9. Februar 2012

(09. 02. 2012)

Neue Kalkulation für den Moosbacher Friedhof

Die Gebühren für den Friedhof in Moosbach mussten, nachdem die letzte Kalkulation 10 Jahre zurück liegt, wieder für 10 Jahre neu berechnet werden. In dieser Neuberechnung musste lt. gesetzlicher Vorgabe auch der Fehlbetrag der letzten 10 Jahre von 17.603 € berücksichtigt werden. Auf Grund der neuen Kalkulation beträgt die jährliche Gebühr für das Einzelgrab 25.00 €, das Familiengrab 40.00 €, das Urnengrab 40.00 € und für die Urnenkammer 40.00 €. Beim Ersterwerb, oder bei einer Verlängerung des Benutzungsrechts sind die Grabgebühren 10 Jahre im Voraus zu bezahlen. Eine Umfrage ergab, dass Gebühren in etwa der Höhe der benachbarten Gemeinden liegen. Der Friedhof in Moosbach umfasst 208 Familiengräber, 26 Einzelgräber und 18 Urnengräber. Eine weitere Urnenlage ist geplant.

 

Änderung des Bebauungsplanes beschlossen

Die Änderung des Bebauungsplanes „Kappenfeld“ mittels Deckblatt 01 wurde als Satzung beschlossen. Einwendungen von Fachstellen gab es dazu nicht. Zur Erschließung der ersten zwei Parzellen ist noch eine Kanalleitung zu verlegen.

 

Bauanträge genehmigt

Keine Einwände gab es zu den Bauanträgen von Reinhold Högerl auf Errichtung eines Holzschuppen im Gewerbegebiet Hochkreuz-West und von Josef Laumer, Pareszell auf Errichtung einer landwirtschaftlichen Gerätehalle in Moosbach.

 

Ortstafeln werden ersetzt

Die beschädigten Ortstafeln in Moosbach werden durch neue ersetzt und nach den gesetzlichen Vorschriften beschriftet.

 

Wasseranschluss in drei Ortsteilen

Die Ortsteile Maierhof und Unter- und Oberreisach sind an die gemeindliche Wasserversorgungsanlage anzuschließen. Nach dem die Maßnahme umgehend durchgeführt werden soll, ist beim Wasserwirtschaftsamt Deggendorf die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn zu beantragen.

 

Bürgermeister – Berichte

Bürgermeister Eckl berichtete über die geplante interkommunale Zusammenarbeit Donau-Wald von mehreren Gemeinden. In einer kürzlich durchgeführten Besprechung in der Gemeinde Kollnburg wurden die weiteren Schritte festgelegt. Die Handlungsfelder umfassen u.a. städtebauliche Maßnahmen, Dorferneuerung, Windkraft, Verkehrsanbindung, öffentlicher Personennahverkehr.

 

2. Bürgermeister Karl Engl informierte den Gemeinderat über den Ortstermin in Voggenzell zwecks Verbreiterung der Ortsstraße und Ableitung von Niederschlagswasser bei der GV-Straße Egernhäusl. mh

Spendenübergabe an Betroffene der Brandkatastrophe

(12. 01. 2012)

Bürgermeister Xaver Eckl übergibt knapp 10 000 €

 

Prackenbach. Bürgermeister Xaver Eckl hat am Donnerstag in der Gemeindeverwaltung für fünf Erwachsene und zwei Kinder einen Geldbetrag von knapp 10 000 € ausbezahlt, die nach der Brandkatastrophe in dem Mehrfamilienhaus in Prackenbach von all ihrem Hab und Gut „beraubt“ wurden. Die Spende erhielten die Personen, die mit keiner Hausratversicherung abgesichert sind und am meisten betroffen sind.

 

Nach dem Brand am 27. Dezember 2011 hat Bürgermeister Xaver Eckl sofort einen Aufruf an die Bürger gestartet und über die Gemeinde bei der GenoBank ein Spendenkonto für die betroffenen Mieter eingerichtet, auf das spontan Beträge einbezahlt wurden und bis dato knapp 10 000 € aufweist. Spenden, die auf das Konto bei der Geno-Bank unter dem Konto Nr. 100 706 000 noch eingehen, werden im Nachhinein noch ausbezahlt.

Auch Sachspenden, wie Kleidung, Mobiliar und Sonstiges wurden bereitgestellt. Der Bedarf an Möbel ist momentan gedeckt, da derzeit kein Platz mehr vorhanden ist. Es kann jedoch später wieder Bedarf entstehen, Übernachtungsmöglichkeiten wurden geschaffen, wo derzeit alle über eine Unterkunft verfügen. Auch wurde unmittelbar nach dem Brand von der Gemeinde an die Mieter pro Person eine Soforthilfe von 100 € zur Verfügung gestellt.

 

Von Seiten des Bürgermeisters kommt für die spontane Hilfe aus der Bevölkerung ein herzlicher Dank.

Dankend erwähnte er auch die Feuerwehr Prackenbach für Sachspenden und die Caritas – Kleiderkammer in Teisnach für die Unterstützung für die mit einem Schlag Mittellosen und auch Pfarrer John aus Prackenbach bot seine Hilfe an.

Nicht zuletzt lobte Bürgermeister Eckl den Brandleider Roland und seine Frau Karin Geiger selbst, die sich hervorragend für ihre Mieter eingesetzt hatten.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl, Roland Geiger, Rudi Früchtl, Andres Schaller und Matthäus Matz

Foto zur Meldung: Spendenübergabe an Betroffene der Brandkatastrophe
Foto: Spendenübergabe an Betroffene der Brandkatastrophe

Erste Dorferneuerung in der Gemeinde Prackenbach

(11. 01. 2012)

Viechtafell bekam die Zusage – Roland Spiller überreichte Urkunde

 

Prackenbach/Viechtafell. - Viele wollen hinein in dieses Dorferneuerungsprogramm, wenige schaffen es.-

„Wenn man so eine aktive Dorfgemeinschaft sieht, haben sie es verdient – sie kommen dran“, versprach Roland Spiller, Amtsleiter des Amtes für ländliche Entwicklung in Landau an der Isar, als er Bürgermeister Xaver Eckl und den Vertretern von Viechtafell eine Urkunde überreichte, die das offizielle Verfahren der ländlichen Entwicklung einleitet. Dazu wünschte er Bürgermeister Eckl und den beteiligten Grundstückseigentümern viel Erfolg bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

 

Zur Unkundsverleihung hatte Bürgermeister Eckl ins Rathaus nach Prackenbach eingeladen, wo er den Amtsleiter für ländliche Entwicklung und Flurbereinigung Roland Spiller, Projektleiter Franz Meindl, Amtsleiter Josef Steinhuber vom Landwirtschaftsamt und die Gemeinderäte Hans Haimerl und Andreas Vogl sehr herzlich begrüßte.

 

Er meinte, die Dorferneuerung Viechtafell sei eine lange Geschichte. Sie engagierten sich bereits beim Wettbewerb „unser Dorf soll schöner werden“ und wurden mit der Silbermedaille belohnt. Nun drängen sie darauf, bei der Dorferneuerung bzw. Flurbereinigung mit zu machen.

 

Spiller machte mit dem offiziell gestarteten Abschluss deutlich, dass man auch nach Aussen hin gültig machen soll, wenn eine Sache begonnen wird. Er lobte die aktive Dorfgemeinschaft, ihr Homepage, wo es tolle Sachen zu begutachten gibt. „Man merkt, dass hier privat viel geleistet wurde.

 

Als Ziele des Projekts soll unter anderem die innerörtliche Gestaltung voll ins Auge gefasst und das Zusammenleben im Dorf gestärkt werden, so der Amtsleiter. Bei der Flurgestaltung wird vor allem die heimatliche Landschaft natürlich und lebenswert und attraktiv gestaltet und vorhandene Arbeitsplätze erhalten.

 

In ihrem vorläufigen  Maßnahmenkonzept streben nun die Verantwortlichen aus Viechtafell unter anderem die Neugestaltung des Dorfplatzes und Kapellplatzes an. Wirtschaftswege sollen an die Gemeindestraßen angebunden, ein Dorfgemeinschaftshaus errichtet und Aufenthaltsbereiche für Kinder geschaffen werden. Auf Grüngestaltung wird Wert gelegt und, Maßnahmen im Rahmen der Energiewende Bayern werden angestrebt sowie Anwesen erschlossen, ökologische Ausgleiche für Eingriffe in den Naturhaushalt und Planen, Vermessen und vieles mehr.

 

Spiller lobt dazu vor allem das sehr gute Leitbild der Viechtafeller, die intakte Landwirtschaft sowie die Innere und die ländliche Entwicklung. Ein Plus bei der Verwirklichung seien auch Solarlampen, das der Gemeinde hilft, Strom zu sparen, meinte er.

Ein guter Begleiter für die anstehenden Maßnahmen sei der Projektleiter Franz Meindl, sagt Spiller, der die Gegend gut kennt und mit den Verantwortlichen seit langem bekannt ist. Wichtig sei auch die Verbindung mit dem Bürgermeister, dem Gemeinderat und einem florierenden Bürgerengagement. Der Gemeinderat sollte schon im Arbeitskreis mitarbeiten, denn das Zusammenspiel mit der Gemeinde sei sehr wichtig, so Spiller.

Wichtig sei auch, die Planung zügig umzusetzen, von der Zeit her sind sie in einem guten Rahmen drin, meinte Spiller. Dann können die Verantwortlichen mit Franz Meindl evtl. schon im Februar eine Vorstandschaft wählen.

 

Schließlich wurde noch der Bearbeitungsumfang besprochen, die besagt, dass die ländliche Entwicklung Viechtafell als vereinfachtes Verfahren durchgeführt wird und 221 ha umfasst. 1,1 Mill. Fördermittel werden dafür bereitgestellt, wobei der Fördersatz bei 60 – 75 % liegt.

 

Bürgermeister Xaver Eckl bedankte sich bei den Herren des Amtes für ländliche Entwicklung für die Hilfe, die sie der Gemeinde Prackenbach bzw. Viechtafell angedeihen lassen und lud sie anschließend bei lockerer Unterhaltung zu Weißwurst und Getränken ein und man bedankte sich im Gegenzug für die Einladung. mh

 

Foto: 1 – Roland Spiller und BM Eckl, Franz Kolbeck, 2 – Franz Meindl, Roland Spiller und BM Eckl,

4 und 5 – Franz Kolbeck Geschäftsleiter, BM Eckl, Andreas Vogl, Roland Spiller, Hans Haimerl, Josef Steinhuber und Franz Meindl

Foto zur Meldung: Erste Dorferneuerung in der Gemeinde Prackenbach
Foto: Erste Dorferneuerung in der Gemeinde Prackenbach

Im Prackenbacher Gemeinderat am 11. Januar 2012 notiert

(11. 01. 2012)

In der ersten Sitzung des Gemeinderates im neuen Jahr standen im öffentlichen Teil drei Tagesordnungspunkte, einige Erläuterungen und eine Reihe von nichtöffentliche Themen an.

 

Voggenzell bekommt einen Löschteich

Ludwig Fleischmann 1. Kommandant der Feuerwehr Moosbach ist an Bürgermeister Eckl herangetreten, dass in Voggenzell die Errichtung eines Löschteichs erforderlich sei . Die Fläche unter der Bushaltestelle an der B 85, die man ins Auge gefasst habe, hat den Vorteil, dass das Brunnenwasser in der Nähe genutzt werden kann.

Das Grundstück gehöre zwar nicht der Gemeinde, sagt Eckl, doch der Besitzer Höcherl hatte keine Einwände vorgebracht. Auch das Wasserwirtschaftsamt, welche die Fläche in Augenschein genommen hatte, gab ihre Zustimmung. Dazu gab auch der Gemeinderat grünes Licht.

 

Anwohner können Vorschläge einbringen

Da in Fichtental größere Maßnahmen geplant sind, hat die Gemeinde vor, neue Hausnummern zu vergeben. Der Gemeinderat entschloss sich, zunächst einen Entwurf auszuarbeiten und bittet auch die Anwohner, für die Nummerierung der Häuser Vorschläge zu erbringen.

 

Das gemeindliche Einvernehmen gewährt wurde:

dem Bauantrag des Thomas Raab Moosbacherau, für ein Zweifamilienwohnhaus mit Doppelgarage

Erhard Zeiss Erbach für ein Ferienhaus mit Garagen in Mitterdorf

Franziska Eckl und Michael Holzapfel für den Neubau eines Einfamilien-Wohnhauses mit Carport

 

Bekanntgaben

Zwecks Zahlung von Erschließungsbeiträgen für die Schulstraße in Moosbach gab das Landratsamt folgendes bekannt. Wenn die Gemeinde in der bestehenden Moosbach-Ost-Schulstraße ab der Viechtacher Straße keinen Ausbau vornimmt, besteht auch für die Anlieger keine Beitragspflicht.

 

Für die Aufstellung eines Bebauungsplans waren bei der Abstimmung neun Gemeinderäte dafür. Die Planung wird an das Ingenieur-Brunner übergeben.

 

Bürgermeister Berichte: Eckl berichtete dem Gemeinderat, dass Roland Geiger in drei Wochen beginnt, das Gebäude abzubrechen. Im Zuge dieses Abbruchs wird auch die Gemeinde den alten Ketterlschuppen abbrechen, den die Gemeinde erworben hat.

Im Zuge der Spendenaktion für die betroffenen Mieter bei der Brandkatastrophe sind bis jetzt knapp 10 000 €, Sachspenden, Kleidung und Mobiliar eingegangen. Das Geld wird an die Mieter verteilt.

 

Der Beginn der Dorferneuerung in Viechtafell, die erste in der Gemeinde Prackenbach, ist jetzt amtlich. Die Herren vom Amt für ländliche Entwicklung waren am Mittwoch in der Gemeinde und erklärten mit der Übergabe einer Urkunde „dass wir drin sind“. Eckl meint, dass vor den Wahlen wieder mehr Geld zur Verfügung gestellt wird.

In der neuen Kinderkrippe sind jetzt sechs Kinder untergebracht, berichtet außerdem Eckl.

Bushaltestelle von der Tankstelle Aich ins Dorf verlegt

(03. 01. 2012)

Der Wunsch der jungen Voggenzeller Familien ging endlich in Erfüllung

 

Voggenzell. Mit dem Bauabschnitt 15 und dem Anschluss der Ortsteile Mitterdorf, Altwies und Voggenzell an die Abwasseranlage der Gemeinde Prackenbach, das durch die Firma Haimerl Anfang April in Angriff genommen und bis Ende des Jahres fertig gestellt wurde, hatte die Gemeinde letztendlich auch den Ausbau der ganzen Dorfstraße in Voggenzell mit einer Verbreiterung eingeplant.

 

Dadurch ging den jungen Familien mit Kindern der Wunsch in Erfüllung, nämlich die Verlegung der Bushaltestelle von der Tankstelle Aich in die Ortsmitte, dessen bisherige Ortsstraße bislang, aus der Sicht des Busfahrers, für den Busverkehr zu schmal war. Der Grund basierte auf dem Standpunkt der Eltern, die Kinder weitgehendst von der Gefahrenstelle B85 wegzubringen.

 

Zu einer Bushaltestelle gehört auch ein Wartehäuschen, dessen Bau Mathias Zedelmayr eilends in Angriff nahm, das er komplett in Eigenregie errichtete. Die Firma Schiller in Regen hat dazu das Holz gestiftet und für die geringen Materialkosten kommt die Gemeinde auf.

„Es ist das schönste Bushäuschen weit und breit“, bestätige  Bürgermeister Eckl, dessen Wert weit über 3000,- € liegt. Es besteht aus edelsten Materialien, das mit Lerchen-Leimholz aufwendig gezimmert wurde. Dafür zollte er Mathias Zedelmayr ein dickes Lob für seinen Einsatz und hob dankend auch den hervorragenden Zusammenhalt der Voggenzeller hervor.

 

Aufgestellt wurde das Häuschen ca. eine Woche vor dem 1. Advent gegenüber den beiden Anwesen Adolf Weber und Georg Reimer in der Orstmitte mit Hilfe von einigen jungen Leuten.

Am Montag, 28. November 2011 war es dann so weit – Der Schulbus machte das erste Mal seine Runde durch das Dorf, wo die Schulkinder bereits am neuen Bushäuschen auf ihn warteten, die sich natürlich über die neue Regelung riesig freuten.

 

Foto: Helfer beim Bushäuschen aufstellen

Daniela Reimer, Heidi und Martin Landstorfer, Robert Reimer, Waltraud und Mathias Zedelmayr, mit Bürgermeister Xaver Eckl - nicht im Bild Paul Kuffner (weiterer Helfer bei der Aufstellung). mh

Foto zur Meldung: Bushaltestelle von der Tankstelle Aich ins Dorf verlegt
Foto: Bushaltestelle von der Tankstelle Aich ins Dorf verlegt

Goldene Hochzeit im Hause Früchtl

(02. 01. 2012)

Pfarrer Drexler und Bürgermeister Eckl gratulierten

 

Moosbach. 50 Jahre gehen Hildegard und Rudolf Früchtl gemeinsam durch´s Leben – eine lange Zeit und doch geht es ihnen sicher wie vielen anderen Paaren, dass die Zeit, ausgefüllt mit Arbeit, wie im Fluge verging. Wenn auch mal trübe Wolken die sonnigen Tage ablösten meint die Jubilarin zuversichtlich: „jetzt haben wir die 50 Jahre geschafft, dann werden wird auch noch die weiteren  hinkriegen.

 

Neben der ganzen Familie stellte sich bei dem Jubelpaar Pfarrer Josef Drexler mit Segenswünschen und einer „Rose von Jericho“ als Geschenk ein und auch Bürgermeister Xaver Eckl wünschte Glück und Gesundheit für die kommenden Lebensjahre und überreichte einen Geschenkkorb im Namen der Gemeinde.

 

Rudolf Früchtl holte sich seine Hildegard, eine geborene Reisinger aus Blossersberg. Beim Schlatzendorfer Feuerwehrball hat es damals gefunkt. Weil es zur damaligen Zeit wenig Autos gab, musste sich Rudi auf´s Moped schwingen, wenn er seine Angebetete besuchen wollte, die mit vier Geschwistern auf einem großen Bauernhof aufwuchs, wo sie nach der Schulzeit fest anpacken musste.

 

Rudolf, ein gebürtiger Moosbacher, wuchs mit fünf Geschwistern auf. In seinen jungen Jahren verdiente er sich im Araquarzit-Werk in Altrandsberg seinen kargen Unterhalt und war anschließend Auswärts als Einschaller bei verschiedenen Firmen beschäftigt, bis er 1985 krankheitsbedingt seinen Ruhestand antreten musste.

 

1962 leutete für das junge Paar in Moosbach die Hochzeitsglocken, wo sie sich zunächst im alten Haus der Eltern einquartierten, bis sie sich mit großem Fleiß und Sparsamkeit 1972 in unmittelbarer Nähe ein neues schmuckes Eigenheim errichteten und noch im selben Jahr einzogen.

 

Aus der harmonischen Ehe gingen vier Kinder hervor von denen sich Sigrid mit ihrer Familie in ihrem schmucken Eigenheim wohl fühlen und Hildegard mit der Familie unter einem Dach mit den Eltern sich heimisch fühlt. Sohn Rudi wohnt derzeit in Viechtach und Roland hat sich mit der Familie in Zandt sesshaft gemacht. Sieben Enkelkinder und ein Urenkel haben mittlerweile die Familie vergrößert.

 

Früher gehörte es zu den großen Leidenschaften des Jubilars Kanarienvögel zu züchten und alle möglichen Tiere auszustopfen. Heute ist er schon froh, wenn er einen kleinen Spaziergang schafft. Wenn sie nicht gerade den Gatten verwöhnt, radelt die Ehefrau leidenschaftlich gern mit ihrem Elektrorad durch die Gegend, obwohl sie vor einem Jahr ganz schwer stürzte und sich dreimal das Bein gebrochen hat. Früher hat sie Hühner und Gänse versorgt, heute surrt nur noch der Kater um sie herum und im Sommer ist die Jubilarin viel im Garten anzutreffen oder macht mit der Familie Brennholz für den Winter.

 

Beim Jubelfest hatten alle den Wunsch, dass dem Jubelpaar noch ein langer, gesunder und zufriedener Lebensabend vergönnt sein möge.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Rudolf und Hildegard Früchtl und Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zur Meldung: Goldene Hochzeit im Hause Früchtl
Foto: Goldene Hochzeit im Hause Früchtl

Im Prackenbacher Gemeinderat am 22. Dezember notiert

(22. 12. 2011)

 

 

Bevor Bürgermeister Xaver Eckl bei der Weihnachtssitzung des Gemeinderates am Freitag an wesentliche Ereignisse erinnerte und einen Rückblick über eínige Maßnahmen des letzten Jahres passieren ließ, waren noch drei Tagesordnungspunkte und einige nichtöffentliche Themen zu bewältigen.

 

Konzept für Linksabbiegespur bei Maierhof erstellt

Zu den von der Gemeinde angestrebten Bau von Abbiegespuren an der B 85 nach Maierhof/Recyclinghof und Prackenbach mit dem Ausbau des Postweges hat Herr Pledl vom Ingenieurbüro Brunner, Viechtach mit dem Staatlichen Bauamt in Deggendorf eine Konzept ausgearbeitet. Die Planung für den Postweg kann nun erstellt und der Förderantrag gestellt werden. Der Ausbau soll im Zuge des Baus der Abbiegepur auf der B 85 erfolgen.

 

Leider ist nach Aussage des Bauamtes nicht absehbar, wann Mittel für die Linksabbiegespur zur Verfügung stehen. Dazu kommt, dass andere schon länger geplante Vorhaben auf Bundesstraßen noch nicht realisiert werden konnten.

 

Erfreulich war die Mitteilung des Bauamtes, dass im Jahr 2012 auf der B 85 von Hochkreuz bis zur geplanten Abbiegespur Maierhof und anschließend weiter in Richtung Rubendorf eine Oberbauverstärkung durchgeführt wird. Dabei wird auch die bestehende Querungshilfe bei der Kreuzung Prackenbach erneuert.

 

Zuschuss für Jugendarbeit

Der Kreisjugendring bat wie jedes Jahr um einen Zuschuss für die Jugendarbeit, den der Gemeinderat mit 335.00 Euro bewilligte.

 

Realsteuerhebesätze unverändert

Die Steuerhebesätze bleiben im Jahr 2012 unverändert. Sie betragen für Grundsteuer A (land- und Forstwirtschaft) 340 von Hundert, für Grundsteuer B (übrige Grundsteuer) 320 von Hundert und Gewerbesteuer 340 von Hundert. Dies entschied einstimmig der Gemeinderat.

Vergleichsweise liegt die Gemeinde Prackenbach unter dem Landkreisdurchschnitt.

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert (24. November 2011)

(24. 11. 2011)

 

Behandlungen der Empfehlung in der Bürgerversammlung vom 27. Oktober 2011

Erwin Altmann kritisierte in der Bürgerversammlung das Problem, dass das Oberflächenwasser, vom Schöpferhof kommend, durch sein Grundstück fließt. Vor 40 Jahren habe die Gemeinde Rohre verlegt und er forderte sie nun auf, den vorherigen Zustand wieder herzustellen. „Wenn mir ein Schaden entsteht, ist die Gemeinde Schadenersatzpflichtig“, sagt er in der Sitzung. Da Altmann anscheinend das Grundstück, durch das der Kanal fließt, durch eine bauliche Maßnahme nutzen will, besteht nach seiner Meinung im Fall Kanalverlegung Handlungsbedarf. Man riet ihm, zunächst einen Plan zu erstellen, erst dann besteht die Möglichkeit, die Angelegenheit regeln zu können. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

 

Altmann beantragte auch die Aufstellung einer Wandertafel, da er laufend von den Wanderern um den Weg gefragt wird. Der Gemeinderat ist mit der Aufstellen im Bereich des Parkplatzes einverstanden.

 

GR Michael Kellermeier plädierte für die Errichtung eines Kinderspielplatzes in Krailing. Ein Grundstück hierfür wäre kein Problem, meinte er in der Sitzung. Wie beim Kinderspielplatzbau in Prackenbach wird auch das Material von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

 

Eine weitere Diskussion verlangte die Anmerkung von Hans Wühr. Der Feuerweiher in Dumpf sei seit dem Straßenbau nach Lehen nicht mehr dicht. Man kam zu dem Entschluss, ihn auszubaggern. Vielleicht wird dadurch ein positives Resultat erreicht. Schließlich plädierte Peter Hastreiter, dass die Stauden zu seinem Anwesen entfernt werden sollten. Man wird den Anlieger Früchtl auffordern, sie zu entfernen.

 

Pflegekosten werden erstattet

Der SV Moosbach beantragte die Erstattung der Pflegekosten des Schulsportplatzes in Moosbach, die der Gemeinderat in der Höhe von 350,- €, wie im letzten Jahr, bewillige.

 

Ein Kinderspielplatz-Bau in Moosbach wurde ins Auge gefasst

Mit ihrer Unterschrift plädierten eine Menge Bewohner aus Moosbach und Umgebung für eine Neuerrichtung eines Kinderspielplatzes in Moosbach, da der bestehende in einem desolaten Zustand ist, so die Antragsteller Ulrike Stürmer und Nicole Eckl. Da die Kostenfrage für die Spielplätze der Gemeinde gleich behandelt wird, werden auch in Moosbach Gerätschaften und Material zur Verfügung gestellt.

Für einen geeigneten Standort müssen jedoch noch Gespräche geführt werden.

 

Raserei in Viechtafell soll ein Ende haben

In ihrem Schreiben merkten Bürger von Viechtafell an, dass sie sich seit Jahren über die Raserei ärgern, die das Dorf unsicher machen und die Kinder gefährden. „Manche schaffen es sogar auf 80 km/h und ignorieren die teils bestehenden 30er Schilder schlichtweg“, so die Antragsteller.

Da die Situation derzeit untragbar und vor allem gefährlich ist, baten sie den Gemeinderat eindringlich, das Dorf durchgehend auf 30 km/h zu begrenzen und entsprechend zu schildern.

Desweiteren halten sie es für unumgänglich, dass am Ortseingang und -ausgang je eine Tempohemmschwelle installiert wird, die kostengünstig zu erwerben seien.

Im Gemeinderat vertrat man die Meinung, die 30er Schilder wie gehabt zu belassen und bei der Dorferneuerung, die in Kürze anläuft, nach Möglichkeiten suchen, wie man das Problem lösen kann.

 

Zur Standesbeamtin bestellt

Die neue Verwaltungsbeamtin Karin Eggenmüller, die zuvor in der Gemeinde Kollnburg unter anderem auch als Standesbeamtin tätig war, wurde auch in der Gemeinde Prackenbach zur Standesbeamtin bestellt.

 

Änderung des Bebauungsplanes im Gewerbegebiet

Zur Änderung des Bebauungsplanes im Gewerbegebiet Mitterfeld für die Fälle Schmidt und Schedlbauer, hat das Ingenieurbüro Robert Brunner einen Entwurf zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Änderung durch Deckblatt 02 hat der Gemeinderat bewilligt.

Zugleich merkte man an, dass die Kosten der Änderung des Bebauungsplanes die Antragsteller übernehmen müssen.

 

Dem Satzungserlass zugestimmt

 

Im Jahre 1989 wurde eine Satzung zur Erschließungsbeitragssatzung erlassen und die Kosten der Straßenentwässerung pro laufenden Meter Erschließungsstraße auf 202,66 DM (=103,46 € ) festgesetzt. Nach dem über 20 Jahre vergangen sind, müsste er neu berechnet und aktualisiert werden. Auf diese Nachberechnung will man verzichten und den Straßenentwässerungsanteil nach den tatsächlichen Kosten berechnen.

Dazu ist erforderlich, dass die bestehende Änderungssatzung vom 5.6.1989 zur Änderung der Erschließungsbeitragssatzung vom 9.2. 1988 aufgehoben wird, die nur durch eine neue Satzung erfolgen kann, welcher der Gemeinderat zustimmte.

Irmengard Thöner feierte ihr 80. Wiegenfest

(20. 11. 2011)

Sie ist wohlauf und macht gerne Reisen mit dem Bus

 

Moosbach. Bei bester geistiger und gesundheitlicher Verfassung konnte am Sonntag die freundliche Bewohnerin der Pfarrhofstraße 14 in Moosbach, Irmengard Thöner ihren 80. Geburtstag feiern. Sohn Franz

hatte dazu seine Eltern und die ganze Familie und Verwandte in den Gasthof Früchtl in Zandt eingeladen, wo sie der Jubilarin die besten Glückwünsche und noch viele gesunde Jahre übermittelten.

Am Montag machten auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl ihre Aufwartung, die ihr einen Geschenkkorb bzw. ein Hinterglasbild des Kirchenpatrons überreichten und alles erdenklich Gute und noch viele zufriedene Jahre wünschten.

 

Irmengard Thöner hat am 20. November 1931 in Bierwinkel bei Zandt das Licht der Welt erblickt und wuchs im landwirtschaftlichen Anwesen mit zwei Schwestern auf. Nach dem Abschluss der Schulzeit hat sie sich zur Damenschneiderin ausbilden lassen und verdiente sich so ihren Lebensunterhalt.

 

Am 24. September 1966 hat die Jubilarin Franz Thöner aus Moosbach die Hand zum Ehebund gereicht. In einem der ersten Häuser in der Pfarrhofstraße, das mittlerweile zur großen Pfarrhofsiedung angewachsen ist,

war sie ihrem Gatten eine fleißige Hausfrau und schaffte im und um das Haus, das 1962 von ihrem Gatten Franz und seinen Eltern neu erbaut wurde. Auch Näharbeiten nahm sie mitunter an, die für eine Aufbesserung in der Haushaltskasse sorgte.

 

Auch heute noch verrichtet die Jubilarin ihren mustergültigen Haushalt, verwöhnt ihren Gatten und ist im Sommer viel im Garten anzutreffen. Mit den Näharbeiten ist es nicht mehr so weit her, denn ihre Augen sind im zunehmenden Alter nicht mehr so gut, so dass ihr die feinen Handarbeiten nicht mehr so von der Hand gehen. Ansonsten ist die Jubilarin gerne dabei, wenn die Senioren oder der Frauenbund einmal mit dem Bus einen Ausflug startet.

 

Aus der Ehe von Franz und Irmingard Thöner ging Sohn Franz hervor, der längst in die „Gläserene Scheune“ in Rauhbühl eingeheiratet hat und sich um die Eltern sorgt und sie oft besucht. Mittlerweile haben auch mit Alexander und Susanne zwei Enkel die Familie vergrößert, der ganze Stolz der Großeltern.

Alle wünschten sie der Jubilarin noch viele Jahre bei bester Gesundheit, dass sie mit ihrem Mann

in Zufriedenheit ihren Lebensabend genießen können.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl und Pfarrer Josef Drexler nahmen die Jubilarin in die Mitte.

An der Wand oben ein Werk von Kunstmaler Hans Höcherl von Moosbach, als noch wenige Häuser die Pfarrhofstraße säumten

Foto zur Meldung: Irmengard Thöner feierte ihr 80. Wiegenfest
Foto: Irmengard Thöner feierte ihr 80. Wiegenfest

Michael Bielmeier konnte seinen 80. Geburtstag feiern

(13. 11. 2011)

Michael Bielmeier konnte seinen 80. Geburtstag feiern

Ein fleissiger Geschäftsmann steht den Jungen noch immer mit Rat und Tat zu Seite

 

Prackenbach. Dass der alt eingesessene Metzgermeister und Gastwirt Michael Bielmeier bereits 80 Jahre auf dem Buckel hat, kennt ihm niemand an. Darum hört er es auch gar nicht gern, wenn man ihn als Achtzigjährigen bezeichnet, denn er erfreut sich nach wie vor guter geistiger und gesundheitlicher Vitalität und ist voller Tatendrang. Am Sonntag konnte er mit einer großen Schar Gratulanten mit seiner Familie, Verwandten und Freunden seinen runden Geburtstag feiern.

 

Nach dem Gottesdienst hatten sich auch Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr, des Handwerkervereins, des MCC und des SV Prackenbach zum Mittagstisch in den Gasthof Bielmeier eingefunden, wo sie ihrem treuen Mitglied und Gönner ganz herzlich zu seinem Wiegenfest gratulierten.

Am Nachmittag schaute dann auch noch Pfarrer John Kodiamkunnel und Bürgermeister Xaver Eckl vorbei, die dem Jubilar noch viele Jahre in Zufriedenheit und Wohlbefinden wünschten.

 

Michael Bielmeier wurde am 13. November 1931 den Eltern Johann und Emma Bielmeier geboren und wuchs mit drei Geschwistern auf, von denen nur noch ein Bruder am Leben ist. Nach der Schulzeit erlernte er das Metzgerhandwerk, denn er musste ja einmal den heimischen Betrieb übernehmen, das ihm 1961 übertragen wurde.

 

1958 heiratete der Jubilar seine Luise, eine geborene Kopp von der Herzogsäge, mit der er bereits vor drei Jahren Goldene Hochzeit feiern konnte. Aus der harmonischen Ehe gingen zwei Kinder hervor. Sohn Michael ist in die Fußstapfen des Vaters getreten und hat 1995 den Betrieb übernommen. Tochter Sonja hat längst geheiratet und sich selbst in der Herzogsäge ihr Reich geschaffen.

 

Viel hat Michael Bielmeier mit seiner Luise mit immensem Fleiß und Zusammenhalt in den Jahren geschaffen, unter anderem die Metzgerei erweitert und einen mustergültigen Betrieb aufgebaut. Auch heute denken sie noch nicht daran, in den Altenteil zu wechseln, denn Sohn Michael ist froh, wenn sie ihm und seiner Familie mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn „Not am Mann“ ist, hält die ganze Familie zusammen und sogar Sonja legt zuweilen mit Hand an.

 

Fünf Enkel gehören bereits zur Familie, die teilweise schon im Berufsleben stehen. Alle wünschten sie dem Opa zu seinem Ehrentag und seiner Luise noch viele weitere zufriedene und gesunde Jahre, damit sie er im Geschäft noch lange mitmischen können, dessen weitere Entwicklung ihm am Herzen liegt.

 

Foto: „drei Flaschenkinder“ Pfarrer John, Michael Bielmeier und BM Xaver Eckl

Foto zur Meldung: Michael Bielmeier konnte seinen 80. Geburtstag feiern
Foto: Michael Bielmeier konnte seinen 80. Geburtstag feiern

Krankengymastikpraxis in Prackenbach hat ihr Angebot erweitert

(09. 11. 2011)

Bürgermeister Xaver Eckl legte neuen Mietvertrag für Hans Oswald vor

 

Prackenbach. Seit nunmehr Oktober 2008 ist die Krankengymnastik-Praxis am Rathaus geöffnet, wo der Physiotherapeut Richard Schmid den Patienten seine verschiedenen Anwendungen angedeihen lässt. Durch seine unkomplizierte Art und sein hervorragendes Fachwissen ist die Praxis zu einer beliebten Anlaufstelle für geplagte Patienten geworden. Zu dieser mittlerweile gutgehenden Praxis hat die Gemeinde Wesentliches beigetragen, lobt Schmid, von der er sehr positiv aufgenommen und unterstützt wurde.

 

Um all seinen Patienten gerecht zu werden, hat er seine Praxis erweitert und bietet ab sofort „Psychomotorik“ für Kinder an. Der freiberufliche Physiotherapeut Hans Oswald hat die dafür notwendig Zulassung erhalten und führt bei Bedarf Behandlungen durch.

Auch interessierte Erwachsene können die Zusammenhänge zwischen Geist/Seele und Motorik am eigenen Körper erfahren. Es werden auf Anfrage im alten Rathaus „Schnupperstunden“ in den Praxisräumen von Hans Oswald angeboten.

Ein Mietvertrag durch die Gemeinde war erforderlich, da er das Apartment im alten Rathaus übernommen hat.

 

Am gleichen Tag hatte Bürgermeister Xaver Eckl verschiedene Ärzte und Therapeuten zu einem zunächst Kennenlern-Gespräch ins Rathaus eingeladen. Erschienen waren Dr. Michael Dötzlhofer aus Viechtafell, Physiotherapeut Richard Schmid aus Prackenbach und Ergotherapeut Franz Xaver Popp aus Voggenzell.

Der Viechtafeller Anästhesist machte Eckl und den beiden Therapeuten sein Vorhaben, eine Ärztevernetzung, bzw. einen Verein ins Leben zu rufen, der in Österreich bereits seit einigen Jahren praktiziert wird. Neben Angeboten, die dem Ärztemangel in ländlichem Raum entgegen wirken soll, will er unter dem Slogan „Gesunde Gemeinde“ in Einbindung der örtlichen Vereine, über medizinische Vorträge in Schulen, Infoabende oder unter anderem gesunde Kochkurse seine Ziele verwirklichen. Die Mitstreiter können nicht nur aus der Ärzte- oder Therapeutenschaft kommen, sondern aus allen Bereichen der Kommunen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl und die beiden Therapeuten waren von der Idee sehr angetan. Man verabredete sich für einen zweiten Anlauf am Mittwoch, 23. November im Rathaus, wo alle interessierte Ärzte, Therapeuten, Pflegeberufe oder auch Privatpersonen herzlich willkommen sind.

 

Foto: Hans Oswald, Richard Schmid und BM Xaver Eckl 

Foto zur Meldung: Krankengymastikpraxis in Prackenbach hat ihr Angebot erweitert
Foto: Krankengymastikpraxis in Prackenbach hat ihr Angebot erweitert

Gemeinderat besichtigte Biogasanlage der Familie Michael Högerl

(08. 11. 2011)

Wie können wir die Anlage für die Zukunft nützen

 

Prackenbach. In dem Bemühen, auf dem Sektor „Erneuerbarer Energien“ einen Schritt weiter zu kommen, besuchte am Dienstag Bürgermeister Xaver Eckl, Geschäftsleiter Franz Kolbeck und der Gemeinderat den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Högerl, der im letzten Jahr eine moderne Biogasanlage errichtet hat. In Erwägung gezogen wurden dabei Überlegungen, wie man mit einem Nahwärmenetz wirtschaftliches für die Zukunft der Ortschaft bewerkstelligen könnte.

 

Michael Högerl hieß die Besucher herzlich willkommen und erklärte ihnen den Ablauf der Anlage, von dem die größte Baumaßnahme der Fermenter oder Faulbehälter ist und ein Volumen von 1.400 cbm aufweist. Hier findet der mikrobiologische Abbau der Substanzen statt, das im Falle Högerl aus Gülle, Grassilo, Futterreste und Maissilage stammt. Das in ihm befindliche Rührwerk hat einen Durchmesser von vier Meter. In diesem Gärbehälter entsteht durch Erwärmen und Rühren des Gärsubstrates das Biogas, das in das BHKW (Blockheizkraftwerk) im Motorraum, gelangt wo Strom und Wärme gewonnen wird.

 

Zur Zeit beheizt Högerl von der Wärme, die bei der Stromerzeugung anfällt, sein ganzes Anwesen und versorgt auch noch drei Nachbarn mit Wärme. Die Anlage, welche Tag und Nacht in Betrieb ist, bringt 99 KW elektrische Leistung und die thermische Leistung beträgt 130 KW.

Sie muss ständig überwacht werden, dafür hat er sich mit seinem Sohn einer Schulung unterzogen. Selbst die kleinste Veränderung des Ablaufes wird an seinem Handy, das er ständig bei sich trägt, angezeigt, sagt Högerl.

 

Högerl erklärte zudem den Ratsmitgliedern, dass noch eine Menge überschüssige Wärme vorhanden sei und man noch fünf bis sieben Häuser mit Wärme versorgen könnte.

Bürgermeister Eckl meinte, ob man nicht die Gelegenheit nutzen sollte, im Zuge der Städtebauförderung, die man konsequent ins Auge fassen will, verschiedene Häuser ans Nahwärmenetz anzuschließen.

Wer von Prackenbach Interesse hat und Abnehmer dieser günstigen Wärme zu werden, sollte sich in der Gemeinde melden. Oder wer hätte die Möglichkeit, selber eine Biogasanlage zu bauen, der sollte sich umgehend dafür interessieren.

 

Foto: 5.v.re 2. BM Karl Engl, 6. BM Eckl, 7. Michael Högerl,

hi.2. v.li. Franz Kolbeck 

Foto zur Meldung: Gemeinderat besichtigte Biogasanlage der Familie Michael Högerl
Foto: Gemeinderat besichtigte Biogasanlage der Familie Michael Högerl

Die Gemeinde Prackenbach startet Pilotprojekt

(07. 11. 2011)

Spatenstich in Unterrubendorf

 

Prackenbach. Im Rahmen der Breitbandversorgung in der Gemeinde Prackenbach ist Bürgermeister Xaver Eckl seit einigen Jahren ständig bemüht, dass alle Ortsteile im Rahmen des Möglichen an einen schnellen Internet-Anschluss kommen. Nun ist die Gemeinde mit der amplus AG einer hundertprozentigen Tochter der CCNST Group, mit der er schon einige Jahre zusammen arbeitet, wieder einen Schritt weiter gekommen.

 

Errichtet werden nun zwei Outdoor DSLAMs, für die am Montag durch Bürgermeister Eckl, Christof Englmeier, dem Inhaber der amplus AG und seinem Techniker Andreas Kilger am östlichen Ortseingang von Unterrubendorf der obligatorische Spatenstich erfolgte. Die DSLAMs werden über Glasfaser und Richtfunk an den amplus Backbone angebunden und ermöglicht VDSL mit bis zu 100 MBit/s über die vorhandene Telefonleitung in den Ortsteilen Unterrubendorf, Mitterdorf und Moosbach.

 

Die Errichtung der Outdoor DSLAMs wird durch die amplus AG eigenwirtschaftlich ohne Zuschuss durch die Gemeinde aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen in Prackenbach sowie der sehr guten Unterstützung durch die Gemeinde durchgeführt. Mit einer Baufertigstellung ist im Jahr 2012 zu rechnen.

Zudem ist es ein Vorteil, dass durch Prackenbach der 40 Gbit/s Glasfaserbackbone der amplus AG verläuft, den diese 2011 gebaut hat.

 

Englmeier wies darauf hin, dass weitere Ortsteile erschlossen werden können. „Je mehr sich anmelden, umso schneller kommen sie in den Genuss eines schnellen Internet“, so Englmeier. Dass Prackenbach als eine der ersten Gemeinden beim Breitbandbau mit dabei war, kommt nicht nur den übrigen Gemeinden zugute, sondern es ist die Zukunft auch für den Landkreis, bestätigt Bürgermeister Eckl. Denn der Hoffnungsträger LTE hat sich hingegen der Werbung der Bundesregierung in unserer Region nicht als erfolgsversprechend herausgestellt, meinte Eckl.

Englmeier stellte schließlich heraus, dass die einzige Chance für unsere Region eine vernünftige Kombination aus Richtfunk- und Glasfaseranbindung ist.

 

Die gesamte Gemeinde Prackenbach wurde durch die amplus AG bereits mit mindestens einem Megabit erschlossen. Jeder der sich für das vorhandene System anmeldet, wird später automatisch auf die neue Technik umgestellt.

Anmelden kann man sich im Internet unter www.amplus.ag oder direkt über Verträge, die im Rathaus ausliegen.

 

Foto:Christof Englmeier, Bürgermeister Xaver Eckl und Andreas Kilger

Foto zur Meldung: Die Gemeinde Prackenbach startet Pilotprojekt
Foto: Die Gemeinde Prackenbach startet Pilotprojekt

Maria Fraundorfner feierte 90. Geburtstag

(05. 11. 2011)

Die Zeitung liest sie noch ohne Brille

 

In guter Verfassung konnte am Samstag Maria Fraundorfner ihren runden Geburtstag mit der Familie und vielen Verwandten im Landhotel Miethaner in Höllenstein feiern. Zu den Gratulanten zählte auch eine Abordnung des Frauen- und Müttervereins Prackenbach. Auch Bürgermeister Xaver Eckl überbrachte telefonisch die herzlichsten Glückwünsche. Über die eingefundenen Gäste freute sich Maria Fraundorfner sehr. Musikalisch und mit einem persönlichen Gedicht umrahmten die Enkel die gesellige Runde.

 

Als Tochter von Franziska und Xaver Kolbeck erblickte sie 1921 in Grub in der Gemeinde Prackenbach das Licht der Welt, wo sie mit weiteren sechs Geschwistern, von denen noch zwei leben, aufwuchs. Auf dem elterlichen Anwesen verbrachte sie eine arbeitsreiche Jugend. Während des Krieges versorgte sie die Tiere auf dem Hof ihres Onkels in Prackenbach. 1946 heiratete sie den Landwirt Johann Fraundorfner aus Prackenbach, den sie auf dem Betrieb tatkräftig unterstützte. Aus der Ehe ging Sohn Johann, der den elterlichen Betrieb weiterführt und Tochter Marianne hervor. Einen Schicksalsschlag erlitt sie 1978, als plötzlich und unerwartet ihr Ehemann verstarb. 

Heute verbringt die Jubilarin ihren Lebensabend bei der Familie von Sohn Johann. Geistig rege und interessiert verfolgt sie täglich die Neuigkeiten aus der Zeitung, die sie bei bestem Sehvermögen noch ohne Brille lesen kann. Über den Besuch der sechs Enkel und zwei Urenkel freut sie sich sehr. Sie alle wünschten der Oma, dass sie noch lange rüstig bleibt und die Freude am Lesen nicht verliert.

 

Bild: Hilda Lummer (l.) und Rosa Bielmeier (r.) vom

Frauen- und Mütterverein sowie Urenkel Benedikt

gratulierten 

 

Foto zur Meldung: Maria Fraundorfner feierte 90. Geburtstag
Foto: Maria Fraundorfner feierte 90. Geburtstag

Asphaltierungen für 100.000 € an Gemeindeverbindungsstraßen noch vor Wintereinbruch

(04. 11. 2011)

In Hetzelsdorf, Ahrain und Moosbach wird geteert

 

Prackenbach. Die jährlichen Instandsetzungsarbeiten der 84 km Gemeindestraßen machen einen großes Brocken im Gemeindehaushalt aus. Diese im Rahmen der Möglichkeiten in Schuss zu halten, ist die Gemeinde Prackenbach ständig bestrebt, um größeren Schaden zu vermeiden.

 

In diesem Jahr hat die Gemeinde noch vor dem Wintereinbruch durch die Firma Stratebau Viechtach verschiedene Straßenteerungen vorgesehen, die lt. Angebot mit Bruttokosten von rd. 100.000 € zu Buche schlagen. Es handelt sich um Gemeindeverbindungsstraßen in Hetzelsdorf, Ahrain und Moosbach in einer Gesamtlänge von 1200 Meter. Sie werden zuvor mit 5 cm Profilausgleichsschicht versehen, bis schließlich eine 3 cm Asphaltdeckschicht aufgetragen wird.

 

Eine Fertigstellung erfährt mit einer Asphaltdeckschicht auch das Baugebiet „Im Nahen Feld“ in Moosbach sowie der Erstellung einer kurzen Anschlussstraße. Zudem werden im Zuge der Asphaltierung Gräben und Bankette wieder hergestellt.

 

Zur Zeit ist die Firma Stratebau dabei, die Asphaltschicht auf die Straße nach Ahrain aufzutragen, das mit 50.000 € Baukosten zu Buche schlägt. Fertiggestellt ist bereits in Moosbach die Racklstraße mit Kosten von 8.000 €. Außerdem wird vor der Winterpause die Straße in Hetzelsdorf zum Anwesen Högerl mit einer Teerdecke (18.000 €) versehen und schließlich das Baugebiet im Nahen Feld-West fertig gestellt, das mit 28.000 € angesetzt ist.

 

Die derzeitige Witterung begünstigt den guten Verlauf der Arbeiten, mit denen Bürgermeister Eckl sehr zufrieden ist. Die Planung oblag dem Ingenieur- und Architektenbüro Robert Brunner, auf den sich die Gemeinde in jeder Hinsicht verlassen kann. Die Bauleitung liegt in den Händen seines Ingenieurs Florian Pledl.

 

Foto: Architekt Robert Brunner, Bürgermeister Xaver Eckl und Thomas Schauer vom Stratebau.

 

Foto zur Meldung: Asphaltierungen für 100.000 € an Gemeindeverbindungsstraßen noch vor Wintereinbruch
Foto: Asphaltierungen für 100.000 € an Gemeindeverbindungsstraßen noch vor Wintereinbruch

Kanalbau in Voggenzell/Altwies wird in diesem Jahr noch abgeschlossen

(03. 11. 2011)

Straßenteerungen von rd. 100.000 € noch vorgesehen

 

Prackenbach/Voggenzell. Nach jahrelangen intensiven Bemühungen ist es der Gemeinde Prackenbach gelungen, noch in diesem Jahr sämtliche Ortsteile an das Wasser- und Abwassernetz der Gemeinde anzuschließen.

 

Mit dem Bauabschnitt 15 und dem Anschluss der Ortsteile Mitterdorf sowie Altwies und Voggenzell an die Abwasseranlage der Gemeinde ist somit das Abwasserentsorgungskonzept vollständig umgesetzt und abgeschlossen, erklärte Bürgermeister Xaver Eckl nicht ohne Stolz bei der Lagebesprechung in Voggenzell.

 

Anfang April hat die Firma Haimerl, Viechtach mit der Kanalbaumaßnahme begonnen. Am tiefsten Ort in Voggenzell befindet sich die Pumpstation. Sie befördert das Abwasser bis Kugelbach. Von dort wird es mit einem eigenen Pumpwerk über Moosbacherau, Kalvarienberg zur Kläranlage nach Moosbach gepumpt.

Auch das Schmutzwasser von Altwies wird in die Pumpstation in Kugelbach eingeleitet. Die bisherige Pumpstation in Moosbacherau konnte für die neue Anlage aufgelassen werden.

 

4.500 m Kanalleitungen verschiedener Durchmesser wurden benötigt und ca. 30 Hausanschlüsse in Altwies und Voggenzell getätigt. Die Bruttobaukosten belaufen sich lt. Angebot auf ca. 760.000 €. Die Kanalbaumaßnahmen werden vom WWA gefördert.

 

Zur Zeit ist die Firma Stratebau als Subunternehmer dabei, die Ortsteerung durchzuführen. Es war nach den Kanalbaumaßnahmen eine notwendige Angelegenheit. Die Flickereien von früher hätten sich nicht bewährt, meinte Eckl bei der Besichtigung. Er dankte dem Ingenieurbüro Robert Brunner und dessen Bauleiter Ingenieur Florian Pledl für die korrekte Planung.

Auch mit den zügig ausgeführten Arbeiten, die bis Ende November abgeschlossen sein dürften, ist die Gemeinde sehr zufrieden.

 

Für dieses Jahr sind noch Asphaltierungen von den Gemeindeverbindungsstraßen in Hetzelsdorf, Ahrain und Moosbach vorgesehen sowie die Fertigstellung im Baugebiet „Im Nahen Feld“ in Moosbach.

 

Foto: Florian Pledl, Bürgermeister Xaver Eckl und Polier Max Wührer

Foto zur Meldung: Kanalbau in Voggenzell/Altwies wird in diesem Jahr noch abgeschlossen
Foto: Kanalbau in Voggenzell/Altwies wird in diesem Jahr noch abgeschlossen

Erster Anlauf zur Gründung eines Gesundheitsvereins

(02. 11. 2011)

Zwei Ärzte und zwei Therapeuten kamen auf Einladung von Bürgermeister Xaver Eckl

 

Prackenbach. Die Bevölkerung und die Gesundheit enger zusammen bringen, will der aus Österreich zugezogene Dr. Michael Dötzlhofer, der seit 2009 in Viechtafell in der Gemeinde Prackenbach lebt. Aus diesem Grund will er , was in Österreich bereits seit Jahren praktiziert wird, ein Netzwerk für den Sektor Gesundheitswirtschaft auch in unserer Region aufbauen und die Basis für die Gründung des Unternehmens „i-MEDECON“ legen, wobei dabei die Zusammenarbeit der Dienstleister im Gesundheitswesen und Gemeinde sehr wichtig ist.

 

Auf seine Empfehlung lud Bürgermeister Xaver Eckl interessierte Ärzte und Therapeuten der Region ins Rathaus ein, die sich zunächst persönlich vorstellten und von ihren Situationen berichteten.

Dr. Dieter Baumgartner hat eine gut gehende Praxis als Orthopäde in Viechtach und wohnt in Hagengrub. Wenn er auch nicht mehr Patienten aufnehmen kann, ist es oft ein Problem, dass der Patient, der kein Auto hat, in die Praxis kommen kann, denn der Personen-Nahverkehr sei in unserer Region ein Problem. Er gibt sich redlich Mühe, allen gerecht zu werden und hat oft schon Abendsprechstunden eingerichtet, dass der Berufstätige die Möglichkeit hat, in die Praxis zu kommen, erzählt der Orthopäde.

 

Physiotherapeut Richard Schmid, der seit drei Jahren in der Praxis am Rathaus seine orthopädischen und chirurgischen Patienten Behandlungen anbietet, kann auch nicht an mangelnden Patienten klagen. Er hat kürzlich das Angebot erweitert und bietet nun Psychomotorik für Kinder an. Er wäre schon interessiert an der Zusammenarbeit. Das Problem besteht auch bei ihm hauptsächlich darin, dass die Patienten, die kein Fahrzeug haben, Schwierigkeiten haben, zum Arzt oder Therapeuten zu kommen. „Wenn die Infrastruktur nicht stimmt, läuft da gar nichts“, meinte Schmid.

 

Ein weiterer Fachbereich wird von Franz Xaver Popp abgedeckt. Er ist seit einem Jahr in der Gemeinde Prackenbach, Voggenzell in eigener Praxis für Ergotherapie tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der Pädiatrie, Neurologie, Orthopädie und Chirurgie sowie Geriatrie und Psychiatrie. Popp wird in der nächsten Zeit in den Kindergärten vorsprechen.

 

Schließlich stellte sich der Anästhesist Dr. Michael Dötzlhofer sich und sein Konzept zur Netzwerkbildung vor, das gleichzeitig das Fundament für einen gemeinnützigen Verein bilden soll. Unter dem Slogan „Gesunde Gemeinde“ würden Angebote aus allen Lebensbereichen zusammengefasst. Es können Vereine eingebunden werden, Vorträge in Schulen und Informationsabende angeboten werden bis hin zu Gesundheitstagen, Wandertouren oder „Kochkurse: Die gesunde Küche“. Der Verein soll ein Forum für alle Kommunen, Privatleute, Unternehmer und Einrichtungen sein, die im Gesundheitsbereich tätig sind oder zu dessen Entwicklung fördernd beitragen möchten. Dieses Erfolgsmodell eines Netzwerkportals wurde bereits in Österreich gebildet, das bei Medizinern, Kommunen und der Bevölkerung gleichermaßen auf große Resonanz gestoßen sei. Eine Möglichkeit dabei ist auch, den ländlichen Raum für Ärzte wieder attraktiver zu machen.

 

Es gehe auch darum, in speziellen Einrichtungen wie „Gesundheitsparks oder einem Haus der Gesundheit möglichst viele Potenziale – vom Ärzten, Heilpraktikern und anderen Therapeuten der vielen Fachbereiche des Gesundheitswesen zu vernetzten. Dazu könne man öffentliche Stellen ansprechen, auf mögliche Investoren zugehen und in Kooperationen mit den Kommunen öffentliche Töpfe ausschöpfen. Auch Fördermittel im Infrastrukturellen Bereich werden angeboten, wusste der Mediziner.

 

Dr. Michael Dötzlhofer sucht für seinen Verein, der überregionaler Natur ist, noch Mitstreiter, die nicht nur aus der Ärzteschaft kommen müssen. Es geht vielmehr um eine Zusammenarbeit auch von Agenturen, des regionalen Tourismus, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Privatpersonen und Kommunen, die sich unter der Tel. Nr. 09944/888900-0 gerne melden können.

 

Bürgermeister Xaver Eckl zeigte sich sehr angetan von den Ideen Dr. Dötzlhofers, doch es ist ihm klar, dass in unserer Region der Nahverkehr ein Problem darstellt. Er versprach, in den nächsten Tagen am Landratsamt vorzusprechen und sich über bessere Busverbindungen gerade in unserer Region zu bemühen.

 

Foto: Dr. Michael Dötzlhofer, Dr. Dieter Baumgartner, Physiotherapeut Richard Schmid, Ergotherapeut

Foto zur Meldung: Erster Anlauf zur Gründung eines Gesundheitsvereins
Foto: Erster Anlauf zur Gründung eines Gesundheitsvereins

Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

(27. 10. 2011)

Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

2,5 Mill. Investitionen für eine steuerschwache Gemeinde

 

Prackenbach/Krailing. In der Gemeinde Prackenbach lautet seit Jahren die Devise „Sparen und Investieren“. „Wir wollen keinen Stillstand und stellen uns den Aufgaben, um unsere Gemeinde in der Infrastruktur und Entwicklung voranzubringen“. Obwohl Sparen angesagt ist, investiert die Gemeinde in diesem Jahr wieder 2,5 Mill., für die steuerschwache Gemeinde eine stolze Summe, bemerkte Bürgermeister Xaver Eckl bei der Bürgerversammlung.

 

Ins Gasthaus Fleischmann in Krailing kamen am Donnerstagabend an die 45 Gemeindebürger, in deren Mitte er den Geschäftsleiter Franz Kolbeck und einen fast vollzähligen Gemeinderat begrüßen konnte. Er freute sich, dass sich so viele Bürger Zeit genommen haben und meinte vorneweg, dass er sich heute möglichst kurz halten möchte, damit die Bürger ihre Probleme und Anregungen vorbringen können und ausreichend Zeit haben, darüber zu diskutieren.

 

In seinem dennoch kleinen Überblick über die aktuellen Themen sprach er von den alternativen Energien, auf die rechtzeitig gesetzt wurde und erinnerte, dass die Gemeinde Prackenbach als eine der ersten Gemeinden in größerem Umfang Fotovoltaik-Anlagen installiert hat sowie Ölheizungen der gemeindlichen Gebäude auf Hackschnitzel umstellte. Zudem wurde bei der Straßenbeleuchtung längst auf sparsames Gelblicht umgerüstet. Er ließ auch den Anwesenden wissen, dass in der Gemeindeverwaltung mit Josef Haas ein staatl. anerkannter Energieberater beschäftigt ist, der den Gemeindebürgern in diesbezüglichen Fragen Auskunft gibt.

 

Die Feuerwehren ansprechend, gesteht Eckl, dass sie über viele Jahre zurückstehen mussten und man nun dabei sei, Zug um Zug die örtlichen Feuerwehren zeitgemäß auszustatten. Nachdem die FF Moosbach ein neues Gerätehaus und ein neues Fahrzeug mit Gesamtkosten von ca. 240.000 € erhielt, macht auch Krailing mit dem neuen Haus gute Fortschritte, so dass es im Frühjahr 2012 einer Fertigstellung entgegen sieht. Die Kosten belaufen sich auf 180.000 €. Der größte Brocken ist ein neues HLF für die Prackenbacher Wehr, das nächstes Jahr angeliefert wird und mit 327.000 € zu Buche schlägt.

 

Wo die Gemeinde Prackenbach die Weichen für die Zukunft stellt, ist die Kinderbetreuung und Bildung. Grundschule und Kindergärten sind zeitgemäß ausgestattet und in Moosbach energetisch saniert. Zum Schuljahresbeginn wurde nun in Prackenbach eine Kinderkrippe angegliedert, in der 14 Kinder aufgenommen werden können. Die Kosten belaufen sich auf 80.000 €. Ein Staatszuschuss von 49.000 € wird erwartet. Die Einrichtung ist für berufstätige Mütter eine große Hilfe, betonte er. Leider steht man bei der Kinderkrippe im Jahr auf einem Defizit von 20.000 €.

 

Einen großen Brocken von rd. 800.000 €, wobei rd. 400.000 € an Zuschuss erwartet wird, nahm die energetische Sanierung des Kindergartens, das ehemalige Schulgebäude und die Turnhalle in Moosbach in Anspruch. Eckl ist fest überzeugt, dass sich die Investition gelohnt hat, denn zum einen wurde der gesamte Gebäudekomplex energetisch saniert, durch die Hackschnitzelheizung regenerative Energie gewonnen und zudem wird auf den Dächern mit den Photovoltaikanlagen Strom produziert.

 

Eine weitere Investition wurde mit einem neuen Unimog getätigt, da der alte reparaturanfällig war. Kosten von 180.000 € schlugen zu Buche. Eckl berichtete auch vom Stand der Abwasseranlage, bei dem Mitterdorf, Altwies und Voggenzell an das Gemeindenetz mit Kosten von ca. 700.000 € angeschlossen, das Abwasserentsorgungskonzept umgesetzt und noch heuer abgeschlossen wird.

 

Straßenteerungen von insgesamt  rd. 100.000 € sind heuer noch vorgesehen, berichtet Eckl und zwar in Hetzelsdorf, Ahrain, Moosbach-Racklstraße und im Baugebiet im Nahen Feld-West.

Stolz ist Eckl auf die geringste Verwaltungsquote und Bauhofbesetzung, auf die Hackschnitzel und Nahwärmeversorgung, durch die im Jahr 60.000 Liter Heizöl eingespart werden können. Längst hat man die Straßenbeleuchtung auf Gelblicht umgestellt, stellte Eckl fest und erklärte, dass der Bürger mit Regenwassernutzung von Abwassergebühr befreit ist.

 

Auch die Städtebauförderung will man nutzen, berichtet der Bürgermeister, wobei man als Hauptort Prackenbach hinein bringen will, um den Ort zukunftsfähig zu gestalten. Große Chancen rechnet er sich auch für Viechtafell aus, wo man nun vorwärts kommen will. Noch im November wird bezüglich der Städtebauförderung eine Versammlung anberaumt, zu der die Bürger Ideen einbringen sollen.

 

Auch das Thema Breitbandversorgung durch Amplus wurde angesprochen. In Teilender Gemeinde werden nun Glasfaserkabel gelegt, die eine optimalere Schnelligkeit verspricht. Obwohl Markus Brunner aus Ruhmannsdorf die Firma kritisierte und mittlerweile seinen Vertrag wieder gekündigt hat, ist August Kuffner in Krailing/Kühberg mit seiner Anlage sehr zufrieden.

 

Zum Schluss dankte Eckl allen, die ihn bei der Arbeit unterstützen, insbesondere Franz Kolbeck, dem Gemeinderat für die konstruktive Mitarbeit, der Verwaltung und nicht zuletzt bei den Vorständen der Vereine und dankte für das Interesse der Gemeindebürger und ihr Kommen.

 

Bürgermeister Eckl stellte sich den Fragen

Erwin Altmann aus Fichtental kritisierte das mehrfach angesprochene Problem, dass das Oberflächenwasser, vom Schöpferhof kommend, durch sein Grundstück fließt. Er könne darum sein Grundstück als Gewerbegebiet nicht nutzen. Vor 40 Jahren hat die Gemeinde auf eine Länge von 80 Meter Rohre verlegt und das Wasser umgeleitet. Er forderte die Gemeinde auf, diesen alten Zustand wieder herzustellen und die Rohre zu entfernen.

 

Bürgermeister Eckl versprach, die Rohre vom Bauhof entfernen zu lassen, die weitere Vorgehensweise, umleiten oder was auch immer, müsse Altmann selbst bewerkstelligen und auch selbst die Kosten übernehmen.

 

Hans Wühr von der FF Ruhmannsdorf hat beim Feuerhaus-Bau Voraussetzungen geschaffen, dass wieder ein Kinderspielplatz errichtet werden kann. GR Michael Kellermeier plädierte für einen Kinderspielplatz an der Kneippanlage, da er dort besser passen würde. Bürgermeister Eckl merkte dazu an, dass die Kostenfrage für die Spielplätze der Gemeinde gleich behandelt werden. Er plädierte für ein Zusammenhelfen beim Spielplatzbau und erwähnte den in Viechtafell, der in Eigenregie erstellt wurde sowie in Prackenbach, wo es vorbildlich gelaufen sei.

 

Alois Wühr merkte an, dass seit dem Straßenbau im Frühjahr nach Lehen der Feuerweiher in Dumpf nicht mehr dicht ist. Alfons Krieger, der Vorsitzende der FF Prackenbach ist der Meinung, dass er dringend instand gesetzt werden muss.

 

Kurt Sobania regte an, man solle das Gewächs, was mittlerweile in der Fun-Arena kein schönes Bild abgibt, entfernen. Bürgermeister Eckl vertrat die Meinung, man könnte die Fun-Arena auf dem Sportplatz in Moosbach aufstellen und wieder spielbar machen. Es wurde jedoch angeregt, die Fun-Arena komplett abzubauen, da unter anderem auch die Platten kaputt sind.

 

Peter Hastreiter plädierte für das Entfernen von Stauden zu seinem Anwesen, Michael Kellermeier regte an, das Parkett der neuen Straßen vor dem Winter noch zu erneuern. Es handelt sich um die Straße nach Lehen, Viechtafell und nach Moosbach.

Ludwig Fleischmann merkte an, dass der Seeweg in schlechtem Zustand sei. Bürgermeister Eckl meinte, dies nächstes Jahr in Angriff zu nehmen.

Foto zur Meldung: Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung
Foto: Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

Tag der offenen Tür beim energetisch sanierten Schulhaus mit Kindergarten und Schulturnhalle

(23. 10. 2011)

Besucher lobten die schönen Räume und das gelungene Werk – E-Bike und E-Roller faszinierte

 

Moosbach. Der finanzielle Mammut-Kraftakt der Gemeinde Prackenbach mit der energetischen Modernisierung des ehemaligen Schulhauses mit Kindergarten und der Schulturnhalle, der mit Gesamtkosten von 800.000,- € zu Buche schlug, ist abgeschlossen. „Wahrlich ein gelungenes Werk“, für das die Besucher beim „Tag der offenen Tür“ am Sonntag viel Lob parat hatten.

 

Bürgermeister Xaver Eckl konnte dazu den Architekten Robert Brunner mit seinem Ingenieur Peter Heuberger begrüßen, die mit Gästen eine Führung durch das Haus starteten. Auch der Energieberater der Gemeinde Josef Haas und einige Gemeinderäte waren unter anderem anwesend sowie Erzieherinnen des Kindergartens, die ebenfalls ihr schönes Reich den Besuchern präsentierten. Nicht zuletzt hatte die Elektro-Firma Hans Reiner mit seinen Töchtern Vroni und Carolin und deren Mitarbeiter Werner Fleischmann einen Info-Stand aufgebaut, bei dem sie nicht nur ihre Gebäudetechnik vorstellten, sondern hatten einen „e-tropolis“ Roller dabei, mit dem die Gäste mit Rundfahrten begeistert Gebrauch machten. Auch das E-Bike der E.ON, das bereits eine Woche an der Gemeindeverwaltung kostenlos getestet wurde, stand zur Probefahrt bereit, was besonders von den Kindern bevorzugt wurde.

 

Die ganze Maßnahme der energetischen Sanierung habe bewirkt, so Bürgermeister Xaver Eckl, dass seit der Fertigstellung 2/ 3 an Energie eingespart werden können. Dafür sorgt unter anderem ein neues Dach mit hochwertiger Aufdachdämmung und eine Fassade mit Vollwärmeschutz und neue Kunststofffenster. Für eine bessere Belichtung sorgen bodentiefe Kindergartenfenster. Einen Blickfang stellt die neue Eingangsbox aus Stahlkonstruktion und eine neue Zugangstür dar sowie die moderne gestalterische Qualität der Eingangsseite. Zudem wurden zwei Dächer mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, die 16,2 und 26,46 KW liefern.

 

Ein wesentlicher Teil der Sanierung besteht aus der neuen Hackschnitzelheizung, die ca. 800 srm Hackschnitzel für beide Anlagen (Prackenbach und Moosbach) braucht, im Gegensatz zu den jährlich ca. 50.000 Liter Heizöl, die man früher benötigte. Das Problem war immer die Turnhalle, sagte Eckl, weil es für den Sportunterricht stets zu kühl war. Heute ist das Problem gelöst, denn die Kollektoren laufen mit, das hat man früher nicht geschafft. Die alte Lüftungsanlage, die Jahrzehntelang stillgelegt war, wurde ebenso aktiviert.

 

Auch das Feuerhaus wird mitgeheizt. Sie hat automatisch eine Fußbodenheizung, da sie im Keller integriert ist. Die Hackschnitzel für Moosbach werden von den örtlichen Waldbauern über die Waldbauernvereinigung organisiert, während die Prackenbacher Heizung vom gemeindlichen Bauhof durch Bäume und Sträucher an gemeindlichen Straßen und durch das Radwegenetzt gespeist wird.

 

Bürgermeister Eckl hob schließlich das gute Zusammenwirken der Firmen hervor und lobte das Ing. Büro Robert Brunner mit seinem Bauleiter Peter Heuberger, die zur vollsten Zufriedenheit der Gemeinde gearbeitet hätten und nur durch ihr perfekte Handlungsweise Einsparungen möglich wurden. Sein Dank galt auch der Regierung, da nur durch die 50-prozentige Förderung die Maßnahme erst zustande kam.

 

Kommandant Ludwig Fleischmann mit seinen Helferinnen und Helfern stellten sich den Tag zur Verfügung und sorgten mit Getränken, Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Gäste.

 

Foto: Peter Heuberger, Josef Haas, Robert Brunner und Bürgermeister Eckl im Heizraum im Keller des Feuerhauses

Foto zur Meldung: Tag der offenen Tür beim energetisch sanierten Schulhaus mit Kindergarten und Schulturnhalle
Foto: Tag der offenen Tür beim energetisch sanierten Schulhaus mit Kindergarten und Schulturnhalle

Im Prackenbacher Gemeinderat am 20. Oktober 2011 notiert

(20. 10. 2011)

An der Regierung erste Vorgehensweisen einholen

Die Gemeinde Prackenbach möchte in der Ortschaft Prackenbach und Hagengrub städtebauliche Maßnahmen in die Wege leiten. Dazu hatte man in die jüngste Sitzung den Architekten Robert Brunner eingeladen, der über Möglichkeiten und Maßnahmen informieren sollte.

Man verfolgt dabei das Ziel, bei Maßnahmen unter anderem auf dem Sektor Gebäude, Kultur oder bei Verbesserung der Arbeitsbedingungen, den Ort lebenswerter zu machen und die Landflucht verhindern, so Robert Brunner. Dazu gebe es einen Förderbereich, bei dem das Land Bayern jährlich 1,5 Mill. zur Verfügung stellt, vorausgesetzt, die Gemeinde steht hinter dem Ganzen.

Als erstes müssen  Arbeitskreise gebildet und ein Maßnahmenkatalog aufgestellt werden. Da sich dies nicht alles von Heute auf Morgen zu bewältigen lässt, beschloss der Gemeinderat, eine Infoveranstaltung anzusetzen, um mit den Bürgern erste Vorgehensweisen zu erörtern und erste Maßnahmen ins Auge zu fassen. Vorausgehen sollte jedoch ein Besuch in der Regierung, von der man Informationen erhält, wie die Sache anzugehen ist.

 

Zugestimmt

Unter der Federführung der Gebietsverkehrswacht Viechtach wird auf der Wendeplatte des Schulzentrums in Viechtach ein neues Gebäude für die Jugendverkehrsschule gebaut und man bat neben den übrigen Grundschulen auch die Gemeinde Prackenbach um Mithilfe. Die Kosten hierfür belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 56.000,- €.

Da sich der Landkreis und die Gebietsverkehrswacht VIT sich zu gleichen Teilen mit jeweils ca. 20 Prozent beteiligen, würde noch ein Restbetrag für die Grundschulen von ca. 33 000,- € verbleiben.

Im Schuljahr 2010/11 nahmen 324 Schüler am Verkehrsunterricht teil. Somit ergibt sich pro Kind eine Beteiligung von 102 €. Für die Grundschule Prackenbach entfällt bei 24 Kindern ein Betrag von 2448,- €, den der Gemeinderat bewilligte.

 

Einverstanden

Der Kindergartenfördervereins Moosbach bat um eine Gewährung einer Beihilfe für die Aufsicht der Kindergartenkinder im Bus. Eine Zahlung von 500,- €, den man dem  Förderverein auch letztes Jahr bewilligte, wurde stattgegeben.

 

Abgelehnt

Mit sieben Gegenstimmen lehnte der Gemeinderat eine Mitgliedschaft beim Deutschen Kinderschutzbund Regen/Viechtach ab.

 

Dem Satzungsentwurf zugestimmt

Christof Fleischmann, (Sohn von Gastwirt Albert Fleischmann) beabsichtigt östlich der Gaststätte Fleischmann in Krailing ein Wohnhaus zu errichten. Da die Baufläche nicht im Geltungsbereich des Flächennutzungsplanes liegt, hat das Ingenieurbüro Robert Brunner eine Satzung ausgearbeitet, um Baurecht zu schaffen.

Die benötigten Ausgleichsflächen müssen von Fleischmann bereitgestellt werden. Auch die entstehenden Kosten für die Auslegung bei den Fachstellen muss der Antragsteller selber übernehmen. Dem Satzungsentwurf wurde einstimmig zugestimmt.

 

Kenntnis genommen

Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat in ihrem Schreiben vom 27. September 11 mitgeteilt, dass die bewilligte Förderung für das TSF der FF Moosbach ausbezahlt wird. Vom Geschäftsleiter Franz Kolbeck wurde daraufhin mitteilte, dass es inzwischen eingegangen sei.

In obigem Brief appelliert das Ministerium außerdem an die Gemeinde Prackenbach, den abwehrenden Brandschutz mit schwerem Atemschutz innerhalb der Hilfsfrist von 10 Minuten auch im Schutzbereich der FF Moosbach sicherzustellen. Da die Gemeinde Prackenbach Trägerin der Pflichtaufgabe nach Art. 1 Abs. 1 des Bayer. Feuerwehrgesetzes ist, begäbe sie sich sonst in einem Schadensfall in Gefahr, zum Schadenersatz herangezogen zu werden.

 

Bürgermeisterbericht

Zur DSL-Entwicklung gab Bürgermeister Eckl bekannt, dass mit Moosbach auch Viechtafell und Moosbacherau mit Glasfaserkabel versorgt werden.

Der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Mitterfeld wird geändert, damit die Firma Schmid seine Zertifizierung für die Altautoverwertung erhält.

 

Folgenden Baugesuchen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Neubau einer Garage als Ersatzbau der Alexandra Breu, Voggenzell

Vorbescheid für ein Einfamilienhaus – Umbau des bestehenden Stalles in eine Schreinerei und Bürogebäude – Neubau einer Hackschnitzelheizung – Photovoltaikanlage und eine Überdachung des Hackschnitzellagers

Der Gemeinderat weist darauf hin, dass das Problem mit dem Oberflächenwasser geregelt sein muss.

Auch dem Neubau eines Toskanahauses in Kappenfeld wurde zugestimmt.

Vereinsvorstände legten Termine fest (Okt. 2011)

(18. 10. 2011)

Weniger größere Feste als letztes Jahr – Überblick über die wesentlichen Veranstaltungen

 

Prackenbach. In der Gemeinde Prackenbach ist es im Jahr 2012 mit den großen Festen etwas ruhiger, als im vergangenen Jahr. Eine größere Veranstaltung steht erst vom 19.-20. Mai für die FF Tresdorf mit ihrem historisches Fest zum 60. Gründungsfest an, das Oldtimer-Fest ist am 12.8. und dem Verein für Gartenbau- und Landespflege Moosbach „blüht“ heuer (15.7.) die ehrenvolle Aufgabe, Patenverein beim 100-jährigen Gründungsfest vom OGV Rattenberg zu sein.

 

Diese und noch eine Reihe von Terminen kamen kürzlich zu Tage, als sich Vereinsvorstände oder deren Vertreter aus dem ganzen Gemeindegebiet zur Absprache im Gasthaus Bergbauer in Prackenbach trafen, zu der Bürgermeister Xaver Eckl alle herzlich willkommen hieß. Er dankte allen für ihr Kommen und berichtete, dass für Prackenbach im Jahr 2015 die 900-Jahr-Feier ansteht und zudem die Gemeinde in die Städte-Bau-Förderung für Prackenbach und Hagengrub einsteigen will. Dazu seien alle herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

In diesem Zusammenhang merkte Willi Bielmeier an, dass der Dorfverein einen Kinderspielplatz errichten möchte, doch es gibt Grundstücksprobleme. Die Gemeinde wird dies unterstützen, versprach Eckl. Außerdem würde das Ketterl-Haus abgerissen, berichtete Eckl und Parkplätze geschaffen.

 

Gemeinderat Johann Schedlbauer erinnerte an das Ferienprogramm in diesem Jahr, das sehr gut gelaufen sei und erzählte von den einzelnen Veranstaltungen. Für die Kinder wurde ein Unkostenbeitrag erhoben und den Rest übernahm der jeweilige Verein, der sich für eine Aktion zur Verfügung stellte. Die Gemeinde wurde diesbezüglich mit Unkosten verschont. Für nächstes Jahr will man in den Sommerferien erneut Aktionen starten und Schedlbauer hofft, dass sich wieder ein paar Vereine finden werden.

 

Alfons Krieger regte eine Diskussion über die Abhaltung der künftigen Gründungsfeste an und meinte, dass die runden Feste, wie 25, 50, 75 und 100 an Bedeutung verlieren, wenn man alle 10 Jahre ein Fest abhalten wird, wie es in der letzten Zeit mit unter praktiziert wurde. Man sollte sich über diese Entwicklung  Gedanken machen, so Krieger. Zum Schluss lud Willi Bielmeier alle Vereine zu ihrem Weihnachtsmarkt von 16.-18. Dezember ein und Alfons Krieger dankte Richard König, der alle Termine gleich in den Laptop übertrug und den Anwesenden am Schluss einen Abdruck aushändigte. Für seine Arbeit bekam er ein großes Dankeschön.

 

Das Jahr 2011 hat zum Ausklang noch einiges zu bieten. Der Weihnachtsmarkt der Dorfgemeinschaft Moosbach vom 26. - 27. November läutet eine Reihe von Weihnachtsfeiern ein. Vom 16.12.-18.12. steigt beim Dorfverein der 2. Weihnachtsmarkt mit einem weiteren Auftritt der Schlagersängerin Nicky. Mit dem Silvesterlauf des MCC schließt sich der Veranstaltungskalender des Jahres 2011.

 

Nach einer Reihe von Christbaumversteigerungen finden im Januar und Februar bzw. März etliche Generalversammlungen statt. Fasching gefeiert wird am 28. 1. beim Ball der Landjugend Moosbach, beim Kindergarten Moosbach (4.2.) und bei der FF Prackenbach (20.2.). Beim Gartenbauverein Moosbach beginnt am 24.2. die Vortagsreihe, dieses mal über Naturnahen Garten und am 16. 5. ist die Frühjahrswanderung angesetzt. Dazwischen lädt der SV Moosbach am 16.3. zum Starkbierfest ein.

 

Nach dem Maibaumaufsellen der drei Vereine und die Erstkommunion in beiden Pfarreien am 17. Mai schließt sich im Juni der OÖ-Cup(3.6.) an und am 8.Juli steigt bei der FF das Gartenfest mit Fahrzeugweihe des neuen Autos, das bis dahin ausgeliefert werden soll. Nach einigen Sommer- oder Sonnwendfeiern ist das Mofarennen (1.9.) angesagt, Herbstwanderung bei den Gartlern (16.9.) und das Gute Freunde Treffen der Fingerlflitzer (29.9.). Und schon zieht der Oktober ins Land und der Jahreszeit entsprechend spricht Klaus Eder über Friedhofgestaltung (2.10. beim Gartenbauverein Moosbach).

 

Schließlich präsentiert die Dorfgemeinschaft Moosbach vom 1.-2.12. und der Dorfverein Hagengrub bei ihrem Weihnachtsmarkt (14.-16.12.) ihre verschiedenen Geschenkartikel. Erwähnenswert sind letztendlich die monatlichen Seniorentreffs in Prackenbach und Moosbach, die zu einem beliebten Bestandteil der Veranstaltungen in der Gemeinde geworden sind und zuweilen auch ihre Ausflüge.

 

Mit Advent und vorweihnachtlichen Feiern im Dezember 2012 schließt sich der vorläufige Kalender, wobei zu bemerkten ist, dass im Laufe des Jahres im Veranstaltungskalender der Homepage der Gemeinde Änderungen oder neue Termine eingetragen werden können, was von den Interessierten oder Verantwortlichen jederzeit eingesehen werden kann.

Zenzl Dziamba wurde 90 – Pfarrer, Bürgermeister und der FB gratulierten

(15. 10. 2011)

“Grasoberl“ und ein „Schafkopfspiel“ zählen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen

 

Altwies/Prackenbach. Obwohl sie ein Leben lang nicht auf Rosen gebettet war und sich auch mit den Jahren so manche altersbedingte Wehwehchen einschlichen, ist sie mit ihren 90 Jahren immer noch top-fit, die allseits geschätzte und beliebte „Bemmerl Zenzl“, welche in diesen Tagen mit ihrer Familie, Verwandten, Nachbarn und Freunden im Dorfwirtshaus in Hagengrub ihren runden Geburtstag feierte.

Und weil die Zenzl gerne Musik hört, hatte ihr Nachbar Theo Lorenz mit den „Weißbierblauen“ Königstreuen ein Geschenk gemacht, die für eine stimmungsvolle Feier sorgten.

 

In Eismannsberg, Gemeinde Miltach erblickte die Jubilarin das Licht der Welt und wuchs mit zwei Geschwistern auf. Schon früh musste sie auf dem Bauernhof ihrer Eltern Alois und Kreszenz Heigl fest anpacken bis sie der Landwirt Hans Laumer aus Altwies im November 1952 zum Traualtar führte, dem sie einen Sohn schenkte.

 

Vom Schicksal arg gebeutelt, verlor sie den Gatten nach drei Jahren glücklicher Ehe und den Sohn 1977 jeweils durch einen Verkehrsunfall. Doch sie ließ sich nicht unterkriegen und zeigt sich stets fidel und immer freundlich. Im Juli 1964 gab die Jubilarin in Moosbach Emil Dziamba das Jawort, den sie 1996 zur letzten Ruhestätte begleiten musste. Aus dieser Ehe stammen Sohn Manfred und Tochter Christine. Sie umsorgt die Mutter liebevoll und hilft der tapferen Frau über viel Schweres hinweg.

 

Wenn die Zenzl auch etwas Gehbehindert ist, geht sie noch gerne ein wenig spazieren und lässt sich mitunter  auf einen Ratsch bei der Nachbarin sehen. Sie ist ein fleißiger Hausgeist, sagt Tochter Christine, die ihren Haushalt selbst verrichtet und sich um ihren Enkel Niklas sorgt, wenn die Mama gerade Arbeiten geht. Die Jubilarin liest täglich ihre Zeitung und ist bei den Seniorentreffs durch ihre Aufgeschlossenheit ein gern gesehener Gast. Auch am Sonntagnachmittag kann man sie im Kaitersbacher Hof antreffen und wenn es die Gelegenheit ergibt, ist sie bei einem Grasoberlspiel oder einem leidenschaftlichen Schafkopf mit von der Partie. Und wenn es irgend möglich ist, versäumt die Jubilarin keinen Sonntagsgottesdienst. Dann ist ihr erster Gang zum Gottesacker, wo sie ihren Lieben ein Stoßgebet zum Himmel schickt.

 

Zu ihrem Ehrentag stellten sich bei der Jubilarin auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl ein, die neben Geschenken die besten Wünsche für noch viele gesunde Jahre überbrachten.

Ganz besonders aber freute sie sich über den Besuch von Ella Fischl und Annerl Fleischmann, die ihr im Namen des Frauenbundes Moosbach/Altrandsberg an ihrem Geburtstag vier Tage zuvor ihre Aufwartung machten.

 

Foto: Zenzl Dziamba umringt von Pfarrer Drexler, BM Xaver Eckl, ihrem Enkel Niklas und seinen beiden Freundinnen Kati li und Jana re.

Foto zur Meldung: Zenzl Dziamba wurde 90 – Pfarrer, Bürgermeister und der FB gratulierten
Foto: Zenzl Dziamba wurde 90 – Pfarrer, Bürgermeister und der FB gratulierten

Kostenlos Elektrofahrrad - „E-Bike“ - testen

(14. 10. 2011)

Prackenbach. In der Gemeindeverwaltung steht seit Freitag ein Elektrofahrrad „E-Bike“ genannt, das ab Montag kostenlos von den Gemeindebürgern im Zweistundentakt getestet werden kann. Auch am Sonntag, 23. Oktober 2011, dem Tag der offenen Tür im ehemaligen Schulhaus mit Turnhalle in Moosbach können die Besucher mit dem E-Bike eine Rundfahrt unternehmen.

 

Johann Seebauer, der Kommunale Betreuer der E.ON Bayern im Landkreis Regen hat am Freitag das Elektrofahrrad an Bürgermeister Xaver Eckl übergeben.

Es ist ein Fahrrad, das zur Gänze oder Tretunterstützend von einem E-Motor angetrieben wird. Der Motor kann wahlweise im Vorderrad oder im Hinterrad oder im Tretlager als sogenannter Mittelmotor angebracht sein. Die Versorgung mit Energie erfolgt durch einen oft abnehmbaren Akku.

 

Foto: BM Eckl und Johann Seebauer

Foto zur Meldung: Kostenlos Elektrofahrrad - „E-Bike“ - testen
Foto: Kostenlos Elektrofahrrad - „E-Bike“ - testen

Kinderkrippe seit 1. Oktober geöffnet – Es sind noch einige Plätze frei

(05. 10. 2011)

14 Betreuungsplätze stehen zur Verfügung

 

Prackenbach. In der Gemeinde Prackenbach wurde in den letzten Wochen fieberhaft an den Räumlichkeiten einer Kinderkrippe gearbeitet, die nun rechtzeitig bis zum neuen Schuljahresbeginn fertiggestellt wurden und zum 1. Oktober 2011 offiziell eröffnet werden konnte. In dieser Einrichtung können Kinder bis zu drei Jahren in der Zeit von 7.30  bis 11.30 Uhr untergebracht werden, so dass den Eltern dabei die Möglichkeit gegeben wird, in diesen Stunden einer Beschäftigung nachgehen zu können. Die Kinder werden in dieser Zeit von der neuen Erzieherin Marion Rankl betreut.

 

Für die Kinderkrippe sind noch einige Plätze frei. Bürgermeister Xaver Eckl weist darauf hin, dass auch Kinder aus anderen Gemeinden willkommen sind. Anmeldungen werden im Kindergarten oder in der Gemeindeverwaltung entgegen genommen.

 

Das Architekturbüro Robert Brunner unter Ingenieur Peter Heuberger hat die exakte Planung der Maßnahme übernommen, die mit 14 Betreuungsplätzen ausgestattet ist.

Mit dem Durchbruch vom Kindergarten in ein großes Klassenzimmer begann die erste Tätigkeit, das anschließend in die Krippe mit Ruhe- und Wickelraum umgebaut wurde. Dazu gehörte auch der Einbau einer kindgerechten Küche.

Desweiteren wurde der bestehende Mehrzweckraum in einen Garderobenflur/Mehrzweckraum durch neue Raumteiler (Garderobenmuschel) umfunktioniert und Bodenbeläge erneuert. Schließlich verlieh man noch dem Flurbereich mit neuen großflächige Fenstern dem Ganzen ein freundliches helles Aussehen, das den Kleinen schon beim Eingang jegliche Scheu nehmen dürfte.

 

An der Maßnahme beschäftigt waren die Firmen: Lorenz-Bau Miltach, Franz Haberl, Moosbach (Trockenbau), Hartmann, Bad Kötzting (Bodenbelag), Kerscher, Cham (Malerarbeiten), Wenig, Bischofsmais (Fliesen), Trendholz, Viechtach (Küche), Wehrfritz Bad Rodach (Ausstattung), Brunner, Prackenbach (HLS-Haustechnik) und Reiner Kollnburg (ELT-Elektrotechnik).

Die Gesamtbaukosten sind im Haushalt mit 80.000 € eingeplant.

 

Foto: Marion Rankl, Monika Kraus und BM Eckl.

Foto zur Meldung: Kinderkrippe seit 1. Oktober geöffnet – Es sind noch einige Plätze frei
Foto: Kinderkrippe seit 1. Oktober geöffnet – Es sind noch einige Plätze frei

Neue Mitarbeiterin für die Gemeindeverwaltung eingestellt

(30. 09. 2011)

Karin Eggenmüller tritt in die Fußstapfen von Michael Maurer

 

Prackenbach. Mit einer Ernennungsurkunde wurde am Freitag Karin Eggenmüller als Kassenverwalterin und Mitarbeiterin in der Finanzverwaltung für die Gemeindeverwaltung Prackenbach von Bürgermeister Franz Xaver Eckl im Beisein von Geschäftsleiter Franz Kolbeck und Michael Maurer eingestellt.

Von 40 eingegangenen Bewerbungen wurde sie als neue Mitarbeiterin der Gemeinde ausgewählt.

 

Karin Eggenmüller ist in Regen geboren und 37 Jahre alt. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Prackenbach. Ab 1. Oktober 2011 tritt sie als Beamtin die Stelle von Michael Maurer an, der seit 1978 in der Gemeindeverwaltung beschäftigt war und sein Amt verantwortungsbewusst und gewissenhaft versah.

Seine offizielle Dienstzeit endet am 1. Februar 2011, wenn er in die Freistellungsphase eintritt.

 

Karin Eggenmüller hat in Viechtach die Realschule absolviert. Nach einer 2-jährigen Ausbildung im mittleren Dienst der Finanzverwaltung in Viechtach trat sie 1992 in der Gemeindeverwaltung Kollnburg in den Dienst und hat dort auch Vertretungsweise die Kasse verwaltet. Die Kollnburger Kollegen schätzten sie als freundliche Mitarbeiterin und stellten ihr ausgezeichnete Referenzen aus.

 

Bürgermeister Franz Xaver Eckl wünschte der neuen Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung alles Gute und einen guten Einstand in der Gemeinde.

 

Foto: Franz Kolbeck, BM Xaver Eckl, Karin Eggenmüller, Michael Maurer 

Foto zur Meldung: Neue Mitarbeiterin für die Gemeindeverwaltung eingestellt
Foto: Neue Mitarbeiterin für die Gemeindeverwaltung eingestellt

Fahrbahnschäden auf der B85 bei Prackenbach – Aus der jüngsten Gemeinderatssitzung

(22. 09. 2011)

Eine Erneuerung des Teilstückes heuer nicht möglich

 

Prackenbach. Über den Fahrbahnzustand der B85 im Gemeindegebiet Prackenbach hat sich MdL Bernhard Roos im Juli mit Bürgermeister Xaver Eckl vor Ort informiert und die aktuelle Situation an die oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium und an das staatl. Bauamt Passau gewandt, die Schäden zu beheben.

 

Die oberste Baubehörde, vertreten durch Ministerialrat Pirner, hat davon Kenntnis genommen und hat auch in Abstimmung mit den nachgeordneten Dienststellen an Bernhard Roos ein Schreiben verfasst, dessen Kopie der Geschäftsleiter Franz Kolbeck in der Sitzung verlas.

 

Er schreibt, dass die zuletzt im Jahre 2007 durchgeführte Zustandserfassung im Landkreis Regen zu dem Ergebnis kam, dass auf etwa einem Drittel des Bundesstraßennetzes grundlegende Sanierungen oder hilfsweise verkehrsbeschränkende Maßnahmen erforderlich sind. Da nur begrenzt zur Verfügung stehende Bundesgelder zur Verfügung stehen, konnten im Landkreis Regen, wie im übrigen Bayern, nicht alle notwendigen Erhaltungsmaßnahmen zeitnah realisiert werden.

 

Der obersten Baubehörde sowie der Staßenbauverwaltung ist auch, das im Bereich der Gemeinde Prackenbach die B85 mit rund 11.000 Kfz täglich und durch den Schwerverkehr von ca. 900 Lkws pro Tag verursachte Spurrinnenproblematik bekannt.

Es konnte jedoch im Bereich der Gemeinde Prackenbach lediglich ein Teilbereich der B85 in Richtung Viechtach saniert werden. Da die heuer zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bereits vollständig verplant sind, kann das verbleibende Teilstück im Gemeindebereich Prackenbach im aktuellen Haushaltsjahr nicht erneuert werden.

 

Ob im kommenden Jahr eine Sanierungsmaßnahme möglich ist, hängt unter anderem die zeitliche Perspektive der Maßnahme vom Haushaltsrahmen im künftigen Bundeshaushalt ab. Pirner bat darum um Verständnis dass darum aus derzeitiger Sicht leider keine konkretere Aussage möglich ist.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 22. September 2011

(22. 09. 2011)

Bürgermeister Xaver Eckl informierte über seinen Entschluss, zum Landrat zu kandidieren

 

Prackenbach. In der letzten Sitzung am Donnerstag gab es für den Gemeinderat eine Menge aufzuarbeiten. Sie begann jedoch zunächst mit den aktuellen Informationen von Bürgermeister Xaver Eckl, dass er sich nach langem Ringen entschlossen habe, für den Landratsposten des verstorbenen Heinz Wölfl zu kandidieren.

 

Am Donnerstag Vormittag habe Xaver Eckl seine Bewerbung ans Landratsamt eingereicht. Tag´s zuvor haben 15 enge Vertraute den Hauptkommissar unter der Wählervereinigung namens „Franz Xaver Eckl“ als Kandidat für die Wahl am 13. November nominiert.

Es läuft alles korrekt am Landratsamt, meinte Eckl. Doch es gäbe verschiedene Probleme, für die er sich einsetzten möchte. Am Herzen liegt ihm der Nah- und Busverkehr, Straßenbau, DSL Verbindung und noch so manche Dinge, die man ändern könnte und bat um Unterstützung aus den Reihen des Gremiums.

 

Zuhörer Siegfried Gierga fragte Xaver Eckl, was er besser machen würde, als die anderen Kandidaten. Eckl bedankte sich für das Interesse und meinte, er könne ihn jederzeit für ein persönliches Gespräch aufsuchen da dies jetzt in der Sitzung den Rahmen sprengen würde.

Dann begrüßte Eckl Christina Kilger als neue Mitarbeiterin von Michael Maurer, die zur Zeit in der Gemeindeverwaltung ein Praktikum macht.

 

Anschließend wurden weitere Tagesordnungspunkte behandelt:

Erstaufforstung genehmigt

Zum Antrag von Franziska Baumann, Mitterdorf auf Erteilung einer Erlaubnis zur Erstaufforstung des Grundstückes Fl.-Nr. 747 der Gemarkung Moosbach hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden.

 

Ein neuer Name für das Schulgebäude in Moosbach wurde abgelehnt

In einem weiteren Punkt wurde angeregt, dem ehemaligen Schulgebäude in Moosbach einen Namen zu geben. Der Gemeinderat war jedoch einstimmig dafür, es so zu belassen wie bisher.

In diesem Zusammenhang berichtete Eckl, dass am Sonntag, 23. Oktober ein Tag der offenen Tür am Schulgebäude in Moosbach stattfindet. Neben verschiedenen Firmen, welche unter anderem die Photovoltaikanlage oder die Hackschnitzelheizung vorstellen, ist anzunehmen, dass auch von der Regierung jemand vorspricht, denn letztendlich hat die Regierung die Maßnahme gefördert.

 

Der Gemeinderat bestätigt die Kommandanten

Die langjährigen Kommandanten Franz und Michael Holzapfel wurden kürzlich in einer Versammlung von den Mitgliedern in ihren Ämtern bestätigt. „Die Feuerwehr steht gut da, dank der beiden Kommandanten, die eine super Arbeit an den Tag legen“, lobte Eckl und bestätigte sie im Namen des Gemeinderates für weitere sechs Jahre.

 

Planung für Bebauungsplan wird erstellt

Mit einer Gegenstimme wurde beschlossen, Engl-Meindl aus Cham einen Planungsauftrag für den Bebauungsplan des Gebietes „Moosbach-Schulstraße“ zu erteilen. Erst dann können weitere Schritte unternommen werden, so der Gemeinderat.

 

Bebauungsplan wird geändert

Der Bebauungsplan „Gewerbegebiet Mitterfeld“ soll lt. Forderung des LRA Regen durch Deckblatt geändert werden. Walter Schmid zerlegt immer wieder Altautos, um die Fahrzeugteile übers Internet zu vermarkten. Obwohl nur alle paar Wochen ein Fahrzeug auseinandergebaut wird und der übrigbleibende Schrott nicht  gelagert sondern fachgerecht entsorgt wird, sieht das LRA Regen darin eine Autoverwertung, die zertifiziert werden muss. Die Zertifizierungsstelle wiederum sieht einen Widerspruch zum Bebauungsplan, der folglich geändert werden muss. Da dies alles für Walter Schmid mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist, will BM Eckl noch ein Gespräch mit dem amtierenden Landrat Killinger suchen.

 

Anwesen in Frauenwies wird an die Wasserversorgung Bayerischer Wald angeschlossen

Da Franz Dorfner Probleme mit der Wasserversorgung hat, wird das Anwesen Hs.-Nr. sieben und acht an die Wasserversorgung Bayerischer Wald angeschlossen, das sich einverstanden zeigte.

Auch der Gemeinderat gab seine Zustimmung, vorausgesetzt Dorfner hält sich an die normale Regelung und kommt für die Kosten selbst auf.

 

Der Gemeinderat will keine Änderung

Der regionale Planungsverband Donau/Wald weist in seinem Schreiben vom 15. September auf den Entwurf eines neuen Bayerischen Landesplanungsgesetzes hin, in der er wichtige Weichenstellungen zur Reform der Landes- und Regionalplanung getroffen habe.

Die oberste Landesplanungsbehörde bat darum um eine Einschätzung des Verbandes und seiner Mitglieder, ob sich der bisherige Regionszuschnitt bewährt hat oder ob Änderungsbedarf besteht. Die Mitglieder des Gemeinderates wollen diesbezüglich keine Änderung.

 

Verschiedenen Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Erweiterung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle des Johann Klement in Schöpferhof,

Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle als Ersatzbau der bestehenden Scheune des Johann Haimerl Viechtafell

Neubau eines Carports des Georg Liebl, Tresdorf

Überdachung eines Fahrsilos des Albert Baumgartner, Igleinsberg

 

Bürgermeister-Bericht

Xaver Eckl teilte mit, dass die Firma Ziegler, welche das Feuerwehrauto für die FF Prackenbach liefert, Insolvenz angemeldet hat. Es soll ein Beschluss gefasst werden, dass sie mit den gleichen Bedingungen weiter arbeiten können. Die erste und zweite Rate soll heuer noch an den Insolvenzverwalter bezahlt werden.

 

Am 19. Oktober wird für die Gemeindeverwaltung eine Fortbildungsfahrt zur Messe „Kommunale“ in Nürnberg veranstaltet, an der sich auch interessierte Gemeinderäte beteiligen können.

Viele Gratulanten beim 80. Geburtstag von Rosa Penzenstadler

(21. 09. 2011)

Trotz Schicksalsschläge und gesundheitliche Probleme lässt sie sich nicht unterkriegen

 

Moosbacherau. Geistig ist sie so fit, dass sie es mit einer Jungen aufnehmen kann, wenn ihr nicht das Gehwerk wegen einer Knieoperation momentan zu schaffen machte. Rosa Penzenstadler, eine liebenswerte Jubilarin von der „Au“ feierte am Mittwoch ihren 80. Geburtstag und die ganze Familie, die nicht gerade klein ist, scharte sich um sie und wünschte gute Gesundheit und dass sie noch recht lange so fidel und aufgeschlossen bleibt.

Ganz besonders freute sich die Jubilarin über den Besuch von Bürgermeister Xaver Eckl, der ihr mit vielen guten Wünschen im Gebäck und im Namen der Gemeinde einen Geschenkkorb und eine Urkunde überreichte. Auch Pfarrer Josef Drexler schaute nach der Abendmesse noch in der Au vorbei und wünschte Gottes Segen mit einem Hinterglasbild.

 

Rosa Penzenstadler ist in Moosbacherau geboren und wurde den Eheleuten Rackl 1931 in die Wiege gelegt. Mit noch sechs Geschwistern wuchs sie auf, von denen leider schon alle verstorben sind.

Nach der Schulzeit, die sie in Moosbach absolvierte, hat sie in Chamerau Schneiderin gelernt, das ihr später bei der großen Familie von großem Nutzen sein sollte.

 

1950 hat die Jubilarin ihren Karl geheiratet. Sie wohnten zunächst im Elternhaus, bis sie sich 10 Jahre später mit viel Fleiß und Sparsamkeit ein schmuckes neues Eigenheim errichteten. Bald erfüllte Kinderlachen das Haus - Karl, Martha, Albert, Marianne, Elfriede, Reinhold und Conny wuchsen heran und erfüllten das Haus mit Leben. Sie sind, bis auf Karl alle verheiratet und haben sich längst ihr eigenes Reich aufgebaut, aber schauen immer wieder gern bei ihren Eltern nach.

 

Nur der älteste Sohn Karl fehlte an diesem Tag bei der Geburtstagsfeier, der 1973 im blühenden Alter durch einen Verkehrsunfall ums Leben kam. Der Schicksalsschlag machte der Jubilarin zwar sehr zu schafften, doch die tapfere Frau kämpfte sich durch, hielt Haus und ihren Garten in einem top Zustand und war besonders den Kindern eine fürsorgliche Mutter, die immer und besonders in schweren Zeiten liebevoll hinter ihr stehen.

 

Ihren Haushalt verrichtet die Jubilarin heute noch selbständig, liest gern und dreht zuweilen mit ihrem Karl oder einem Besuch am Pfahl ihre Runde. Wenn Not am Mann ist, kümmert sich Sohn Reinhold fürsorglich um die Mutter, der sich mit seiner Familie im Elternhaus sesshaft machte.

Die größte Freude jedoch kann man der Jubilarin bereiten, wenn die Kinder kommen und die mittlerweile 13 Enkel und die fünf Urenkel, die ihre Oma sehr lieb haben.

 

Foto: BM Xaver Eckl. Rosa Penzenstadler und Pfarrer Josef Drexler

Foto zur Meldung: Viele Gratulanten beim 80. Geburtstag von Rosa Penzenstadler
Foto: Viele Gratulanten beim 80. Geburtstag von Rosa Penzenstadler

Wolfgang Gierl feierte sein 80. Wiegenfest

(15. 09. 2011)

Zum Doktor kann ihn niemand bewegen

 

Krailing. Die ganze Familie hatte sich am Donnerstag im Gasthaus Fleischmann in Krailing eingefunden, um ihrem Jubilar Wolfgang Gierl aus Kühberg, Gemeinde Prackenbach ganz herzlich zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren. Auch der neue Pfarrer John Kodiamkunnel und Prackenbach´s zweiter Bürgermeister Karl Engl sowie eine Abordnung der Feuerwehr Ruhmannsdorf machten ihre Aufwartung und gratulierten dem Jubilar mit den besten Wünschen für Gesundheit und einem langen Leben und hatten dazu noch Geschenke für ihn parat.

 

Geboren wurde Wolfgang Gierl am 15. September 1931 in Wimbach und wuchs mit zwei Geschwistern auf. In Krailing drückte er die Schulbank und erlernte anschließend bei der Firma Niedermayer in Viechtach das Schreinerhandwerk. Bis er mit 64 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand trat, war er 40 Jahre stets Auswärts bei der Firma Schulz in Bamberg als zuverlässiger Polier im Straßenbau beschäftigt.

 

1959 heiratete Wolfgang Gierl seine Frau Elisabeth, eine geborene Weinbacher aus Krailing und baute mit ihr noch im selben Jahr mit viel Fleiß und Schaffenskraft ein schmuckes Eigenheim in Kühberg, dem 1979 ein zweites folgte. Mit ihren Kindern Wolfgang und Alwine war das Familienglück dann perfekt und die Enkel Katharina, Florian und Sebastian, Opas Lieblinge, haben längst die Familie vergrößert.

 

Früher zählte im Sommer Rasenmäher zu den Lieblingsbeschäftigungen des Jubilars, heute ist es Zeitunglesen und zwar von vorn bis hinten und Spazieren gehen. Er erzählt auch gerne von früheren Zeiten und berichtet mit Vorliebe von seinen Arbeitsstellen auf dem Bau. Am wohlsten fühlt er sich bei seine Frau zuhause, die ihn verwöhnt und ihm seine Lieblingskuchen bäckt. Und weil er gesundheitlich noch einigermaßen auf dem Damm ist, lehnt er jeden Arztbesuch strikt ab.

 

Foto: vorn das Ehepaar Elisabeth und Wolfgang Gierl,

hinten: Pfarrer John, Franz Geiger( Kommandant der FF), Hans Wühr (1.Vorsitzender der FF) und 2. BM Karl Engl

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Foto: Wolfgang Gierl feierte sein 80. Wiegenfest

Der Ferienkasten

(05. 08. 2011)

Herrlich war´s beim Zelten

 

Prackenbach/Moosbach. Das zweite Sommerferienprogramm organisierte am Freitag die Jugendabteilung des SV Moosbach unter der Leitung von Andrea Höpfl.

Um 17.00 Uhr passierten 35 Kinder und Jugendliche am Sportplatz ein, wo zunächst der Zeltaufbau begann.

Anschließend ging es rund am Fußballplatz, als die Kids mit den Mamas ein leidenschaftliches Match an den Tag legten, das eine Menge Erwachsener mit Anfeuerungsrufen verfolgten. Das Ergebnis 2 : 0 natürlich für die jungen Kicker.

Hungrig und müde saß man dann ums Lagerfeuer, wo sie leckere Sachen vom Grill genossen, bis sie nach Spiel und viel Spaß in ihre Zelte krochen, von denen sage und schreibe 18 belegt waren.

 

Nach einer langen Nacht schmeckte am Morgen ein ausgiebiges Frühstück. Dann war Zeltabbau und Aufräumen angesagt. Fazit: Ein herrliches Grillfest mit viel Spaß.

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Foto: Der Ferienkasten

Im Prackenbacher Gemeinderat am 4. August 11

(04. 08. 2011)

Vereidigung des neuen Gemeinderatsmitglieds

In der letzten Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag wurde Hans Haimerl aus Viechtafell vom 1. Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach Xaver Eckl als neues Gemeinderatsmitglied vereidigt, der die Eidesformel wiederholte, in der es heißt: „Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern… so wahr mir Gott helfe.“ Er ist nach dem plötzlichen Tod des Gemeinderates Franz Holzapfel in die Liste der Freien Bürgerinitiative aufgerückt.

 

Hans Haimerl ist 43 Jahre alt und von Beruf Maschinenführer. Seit 1998 ist er mit Sabine, geborene Schießl verheiratet und hat mit ihr zwei Söhne.

 

Haimerl wird außerdem als Mitglied im Finanz- und Personalausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss sowie eines Vertreters für das Bauausschussmitglied Franz Xaver Pongratz in die Fußstapfen von Franz Holzapfel treten.

Zum Vorsitzenden im örtlichen Rechungsprüfungsausschuss wurde Eberhard Preiß einstimmig bestimmt.

 

Auftrag für Gehweg wird vergeben

Nach eingehender Beratung wurde einstimmig beschlossen, den Gehweg entlang der B 85 in Voggenzell anzulegen. Es handelt sich um eine Länge von ca. 350 Meter von der Abzweigung nach Heitzelsberg bis zur Einmündung nach Allmannsdorf. Die Kosten lt. Angebot der Firma Haimerl Bau in Oberschlatzendorf belaufen sich auf ca. 9000,- Euro. Der Auftrag wird in den nächsten Tagen vergeben.

 

Folgenden Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Für ein Carport von Hubert und Maria Rabenbauer, Schwarzendorf und

für den Neubau einer PKW-Garage an den bestehenden Schuppen des Johann Haimerl, Rattenberger Str.

 

In der Gemeinderatssitzung am 30. Juni 11 wurde der Bauantrag für ein Carport des Mathias Stürmer in der Mitterfeldstraße in Moosbach zwecks Überschreitung des Bebauungsplanes an den Bauausschuss verwiesen.

Der Gemeinderat stimmte nun dem Bauantrag zu, vorausgesetzt wenn er einen 50 cm Abstand zur Straßenkante einhält. Außerdem ist das Oberflächenwasser zu entsorgen.

 

Bürgermeisterberichte

Eckl berichtete, dass der Baufortschritt der Kinderkrippe im vollem Gange ist.

 

In der Bausache Bredl ist lt. Kreisbaumeister Hagenauer ein Bebauungsplan erforderlich.

 

Eckl gratulierte den Viechtafellern zu ihrer Silbermedaille beim Bezirksentscheid „unser Dorf soll schöner werden“. Es ist alles sehr gut gelaufen, lobte er die Dorfgemeinschaft und dankte ihnen sehr. Es sei ein guter Start in die Dorferneuerung. Zum Abschluss seien die Viechtafeller am 29. Oktober um 19.00 in die Mehrzweckhalle nach Geierstahl eingeladen.

 

Für die im Herbst besprochene Maßnahme am Friedhof in Moosbach wird nun das Ingenieurbüro Brunner beauftragt, eine Planung für das Leichenhaus, Toilette und der denkmalgeschützten Mauer zu erstellen. Diese Vorgaben wurden bei einer Ortsbesichtigung von der Liegenschaftsverwaltung des Bistums Regensburg gemacht.

 

Im Gemeinderat wurde vorgebracht, dass man sich in der Gemeinde über die derzeitige Situation des Prackenbacher Friedhofs Gedanken machen sollte, denn es sind nur noch 14 Familiengräber und fünf Urnen frei. Der bestehende Friedhof gehöre der Kirche, eine evtl. Erweiterung müsse die Gemeinde übernehmen.

 

Festgestellt wurde auch, dass in der Kneippanlage übel gehaust würde. Jeder könne Zelten, meinte Bürgermeiser Eckl, aber es sollte im Rahmen bleiben und nicht auf einmal so viele Zelter anfahren. Man muss diesbezüglich eine andere Regelung finden.

 

Benachteiligung der Gemeinde Prackenbach durch das Ministerium

Bürgermeister Xaver Eckl und das Gremium kritisierten in der Gemeinderatssitzung den schlechten Straßenzustand der B 85.

Es wirft sich da die Frage auf, warum der Landkreis Cham diesbezüglich bevorzugt wird. Es tut uns das Herz weh, wenn wir beobachten müssen, was hier gerade in Sachen Straßenbau investiert wird.

 

1985 wurde das letzte Mal die B 85 im Raum Prackenbach oberflächenerneuert, seit dem ist nicht mehr als nur Ausbesserungen getätigt worden. Da Eckl nichts unversucht lässt, bat er kürzlich den Abgeordneten des Bayerischen Landtages und Mitglied des Verkehrsausschusses Bernhard Roos um Abhilfe, der sich von den schlechten Straßenverhältnisse der B85 im Bereich Prackenbach überzeugte und Spurrinnen in weiten Bereichen von drei cm feststellte. An mehreren unfallträchtigen Stellen wäre eine Erneuerung dringend erforderlich, vor allem ein dreispuriger Ausbau der B85 bei Moosbacherau, wäre wünschenswert.

Bezüglich seines Schreibens hat sich nun Bernhard Roos an das Innenministerium gewandt und hofft, dass er bei den Ministern nicht auf taube Ohren stößt.

Foto zur Meldung: Im Prackenbacher Gemeinderat am 4. August 11
Foto: Im Prackenbacher Gemeinderat am 4. August 11

Zum 90. Geburtstag von Karoline Janssen

(12. 07. 2011)

Sie meisterte viel Schweres und verlor nie den Mut

 

Moosbach. Vor 10 Jahren feierte Karoline Janssen ihr 80. Wiegenfest. In diesen Jahren hat die liebenswerte Jubilarin, die nun am Dienstag ihren 90. feiern konnte, nichts an Vitalität eingebüßt. Wenn ihr auch die Beine seit neuem etwas zu schaffen machen, ist sie gesundheitlich bestens beisammen. Vor allem geistig ist sie top fit, ist unterhaltsam und darum sehr beliebt. Kein Wunder, die Gratulanten gingen an ihrem Ehrentag den ganzen Tag ein und aus, Nachbarn, Verwandte und Freundinnen, alle wollten ihr eine Freude bereiten.

 

Zu den vielen Gratulanten gesellten sich auch Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Xaver Eckl und eine Abordnung des Katholischen Frauenbundes mit Ottilie Sterr und Maria Fleischmann. Besuch kam auch von der Schwester Frenzi mit Gatten aus New Jersey/USA, von Verwandten aus Kanada oder Berga an der Elster, über die sich die Jubilarin ganz besonders freute. Denn es vergeht oft eine lange Zeit, bis man sich wieder sieht. Lina war tapfer bis zum Abend und hatte für jeden Gratulanten dankende Worte.

 

Lina Janssen wurde in Renften (Gemeinde Rattenberg) geboren und verbrachte mit drei Schwestern, von denen bereits zwei verstorben sind, bei ihren Eltern Karoline und Johann Wermer ihre Kindheit. Nach der Schulzeit in Rattenberg begab sie sich nach München, wo sie im Agfa-Werk beschäftigt war und dort ihre ersten Groschen verdiente. 1942 ehelichte die Jubilarin Theodor Jansen, dem sie zwei Söhne und eine Tochter schenkte.

 

Nur 24 glückliche Ehejahre waren ihr vergönnt, dann verlor sie ihren Mann durch einen Arbeitsunfall. Und auch noch zwei Mal klopfte das Schicksal an die Tür der tapferen Frau, denn auch den beiden Söhnen musste sie ins Grab schauen.

 

Nun lebt die Jubilarin schon über 25 Jahre in Moosbach, wo sie in der Nachbarschaft von Tochter Anette wohnt und sich dort sehr wohl fühlt. Sie versorgt ihren Haushalt immer noch selbst und kocht sogar noch das Mittagessen für die Familie, wenn Anette bei der Arbeit ist. Ansonsten ist die Tochter stets für sie da, wenn sie Hilfe oder ein Taxi benötigt. Auch die beiden Enkel Susanne und Johanna, die Lieblinge der Oma, schauen immer wieder bei ihr vorbei.

 

Mit ihrer herzlichen, unterhaltsamen Art ist die Lina auch ein gern gesehener Gast beim Seniorennachmittag. Auch kann man sie mitunter bei einem kleinen Spaziergang treffen, der sie meist zum Friedhof führt, wo ihre beiden Söhne begraben sind. Nicht missen möchte sie auch den wöchentlichen Treff mit den Freundinnen in Rattenberg, so dass bei der Jubilarin nie Langeweile aufkommt.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl, Karoline Jansen, Pfarrer Josef Drexler mit Besuch aus Amerika (Walter und Frenzi Albachten – Schwager und Schwester)

Foto zur Meldung: Zum 90. Geburtstag von Karoline Janssen
Foto: Zum 90. Geburtstag von Karoline Janssen

Viechtafell im Wettbewerb auf Bezirksebene

(07. 07. 2011)

Positives Ergebnis der Bewertungskommission

 

Viechtafell. Der Himmel war zwar grau, doch die Viechtafeller waren zuversichtlich, denn sie taten letztlich ihr bestes. So äußerte sich die Dorfgemeinschaft am Donnerstag, bevor die zwölfköpfige Bewertungskommission auf Bezirksebene zum Wettbewerb „unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ mit dem Bus in Viechtafell vorfuhren, wo sie den Ort unter die Lupe nahmen.

 

35 niederbayerische Dörfer aus neun Landkreisen nahmen bereits letztes Jahr am Kreisentscheid teil, von denen sich 14 Dörfer für den Bezirksentscheid qualifizierten. Davon auch Viechtafell, die am 6. Juni 2011 als Sieger in der Kategorie A, ohne Dorferneuerung, hervorgingen.

 

Mit „Herzlich willkommen, ihr lieben Leute“ begrüßten die Viechtafeller Kinder der Grundschule Prackenbach, die extra Schulfrei bekommen hatten die Jury, und es war ein ganz schönes Häufchen, wenn man bedenkt, dass die Kinder, welche in Viechtach zu Schule gehen, gar nicht dabei waren. Dazu spielte Martin Kernbichl (Gitarre), Christine Schedlbauer (Akkordeon) und Stefan Rabenbauer (Gitarre) auf. Und mit einem herzlich willkommen begrüßte auch Bürgermeister Xaver Eckl die Kommission. „Viechtafell ist ein aktuelles aufstrebendes Dorf, das auf ihre Dorfgemeinschaft sehr stolz sein kann“, sagte er. Für nächstes Jahr kündete er die Dorferneuerung an und dankte Kreisfachberater Klaus Eder für die ständige Unterstützung und Hilfestellung.

 

Auch der Sprecher der Dorfgemeinschaft, der anschließend mit der Jury den Rundgang anführte, begrüßte die Bezirksjury mit der Hoffnung, dass sie mit einem sehr guten Bild von Viechtafell im Gedächtnis nach Hause gehen. Sein Gruß galt Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin, wobei er den erst kürzlich verstorbenen Gemeinderat Franz Holzapfel, erwähnte, der beim Kreisentscheid noch anwesend war. Er nahm in seine Begrüßung auch den stellvertretenden Landrat Heinrich Schmidt, Rektor Ulrich Stoltmann, Ortsbäuerin Hedwig Plötz, GeschäftsleiterFranz Kolbeckund einige Gemeinderäte auf und nicht zuletzt alle Viechtafeller und Gäste, an die 100 an der Zahl, über die er sehr erfreut war.

 

Bevor die Bewertungskommission um Landwirtschaftsdirektor und Vorsitzender Reinhard Kindler sich auf den Rundgang begaben, hatte man noch eine kleine Überraschung parat. Nämlich ein kurzweiliges Gedicht, das Gabi Thome nach der Kreisjury über das Dorf und seine Menschen dichtete, wo es unter anderem heisst: „Kinder sind unser Schatz und auch alte Leute haben bei uns ihren Platz, von dem man sehr beeindruckt war.

 

An den sieben Stationen des eineinhalbstündigen Rundgangs gab es kein Plätzchen, von dem die Menschen nicht begeistert waren. Üppige Blumen in Gärten und an Balkonen, Gemüsegärten und Anlagen zum einen und landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe zum anderen und eine außergewöhnliche Dorfstraße, die das Ortsbild sehr positiv prägen. Vor dem Besuch des 200 Jahre alten Backofens des Krah-Hofes machte man noch Halt bei Ferdinand Rabenbauer, der in seinen 40er Jahren den Stallbau gründet hat mit den den beiden herrlichen Häusern, von denen das alte Blockhaus mit seinen 300 Jahren großen Eindruck hinterließen.

 

Das Pferdegespann der Familie Hackl kutschierte am Ende einige Gäste zum Ausgangspunkt, wo die Jury und alle Anwesenden, zu einer Brotzeit eingeladen waren und Kerstin Klingl mit dem Akkordeon die Gäste musikalisch unterhielt. Martin Kernbichl wünschte der Kommission noch einen schönen Tag und dass sie noch oft an Viechtafell zurück denken mögen und die Dorfgemeinschaft überreichte an jedes Jurymitglied ein Glas Marmelade und ein Laiberl Krah-Brot.

 

Im Namen von Landrat Heinz Wölfl übermittelte Heinrich Schmidt die besten Grüße und lobte die Viechtafeller für ihr Engagement, das über das normale Maß hinausgeht und bat die Jury um eine entsprechende positive Wertung.

Reinhard Kindler dankte den Viechtafellern für ihre Bemühungen und ihre gelungene Präsentation. Bedenken sie, was sie gemacht haben, haben sie für sich selbst geschaffen, sagte er. Dann gaben weitere Jurymitglieder eine erste Bewertung ab, die überwiegend sehr positiv ausfiel. Man war unter anderem beeindruckt von der Aktivität der Kinder und der Jugendlichen und von drei Generationen, die im Dorf eingebunden sind. Es gefiel vor allem auch der musische Aspekt durch das Gedicht, wobei es noch viele Sachen gibt, unter anderem Bräuche, die man wieder aufleben lassen könne, meinte man. Man war auch beeindruckt von der Bepflanzung der Blumen und Gärten, von Obstbäumen und alten Bäumen und von der Dorfstraße, die sehr gut gelungen sei.

Kindler sagte schließlich, dass man nächste Woche Mittwoch um das Ergebnis abfragen könne und am 25. November sind alle am Wettbewerb teilgenommenen Dörfer zu einer Abschlussfeier nach Teisnach eingeladen seien.

Foto zur Meldung: Viechtafell im Wettbewerb auf Bezirksebene
Foto: Viechtafell im Wettbewerb auf Bezirksebene

Straßensituation der B85 im Raum der Gemeinde

(04. 07. 2011)

Abgeordneter Bernhard Roos will helfen

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat in den letzten Jahren in Bezug auf Straßen sehr viel Geld investiert, doch der Zustand der B 85 stellt im Bereich der Gemeinde Prackenbach ein Armutszeichen dar. Scheinbar werden die Bedürfnisse für den ländlichen Raum immer noch nicht zur Kenntnis genommen, denn in Bezug auf Fördergelder wird das Bremspedal ständig bis auf den Anschlag hinunter gedrückt, obwohl Ende Mai der Bayerische Staatsminister, Martin Zeil ein Modernisierungsprogramm für den ÖPNV in Niederbayern im Umfang von 2,1 Mill. € ankündete. Tatsache ist jedoch, dass der Förderbedarf für den Bezirk Niederbayern auf mindestens 4 Mill. zu schätzen sei, sagte Abgeordneter Bernhard Roos von der SPD- Fraktion.

 

Bei den Staatsstraßen komme man auf Landesebene mit viel Mühe auf 125 Mill. Staatszuschüsse, erklärt Roos, wobei Erwin Huber meint, man brauche hier das Doppelte, denn am Jahresende seien die Straßen nicht mehr so viel wert wie am Anfang. Innenminister Hermann stellte fest, dass wir einen Bedarf von 720 Mill. bräuchten, doch Fazit ist, dass der Staat zu wenig Geld hat.

 

Bürgermeister Xaver Eckl lässt nichts unversucht und bat den Abgeordneten des Bayerischen Landtags und Mitglied des Verkehrsausschusses, Bernhard Roos, die Situation vor Ort zu begutachten, was er am Montag in die Tat umsetzte und sich von den schlechten Straßenverhältnissen der B85 bei Rubendorf selbst überzeugte, als sie Spurrillen sogar von drei Zentimeter feststellten.

 

Was dem Bürgermeister sehr am Herzen liegt, sind außerdem mehrere unfallträchtige Stellen, von denen die Abbiegespur nach Maierhof nun dankenswerter Weise beim Straßenbauamt in Planung ist. Auch ein dreispuriger Ausbau der B85 über die Moosbacherau wäre wünschenswert, damit man langsamere Fahrzeuge auch einmal überholen kann. Schließlich werden die Überholmöglichkeiten durch Fußgängerüberquerungen, Abbiegespuren und Überholverbote immer weniger.

Bernhard Roos versprach schließlich, sich der Sache noch vor der Sommerpause anzunehmen.

Foto: Bernhard Roos, Bürgermeister Xaver Eckl und Ludwig Fleischmann vom Bauhof

Foto zur Meldung: Straßensituation der B85 im Raum der Gemeinde
Foto: Straßensituation der B85 im Raum der Gemeinde

Altbürgermeister Karl Wanninger starb mit 96 Jahren

(02. 07. 2011)

Sein Herz gehörte zu Lebzeiten der Gemeindepolitik

 

Prackenbach/Oberstein. - Die Wege Gottes sind unergründlich - Während manche Menschen in der Blüte ihres Lebens plötzlich herausgerissen werden aus der Familie, den Freunden und Arbeitskameraden, gibt es jene, die als Pflegebedürftige, ans Bett gefesselt - nicht wehmütig gehen -, sondern den Tod herbei sehnen. Zu diesen gehörte Karl Wanninger, Ehrenbürger, Altbürgermeister der ehemaligen Gemeinde Ruhmannsdorf und ältester Bürger der Gemeinde Prackenbach, der am Mittwoch nach längerer Krankheit, jedoch schnell und unerwartet im hochbetagten Alter von über 96 Jahren die Augen für immer schloss.

 

Das Requiem, das der Kirchenchor unter der Leitung von Regina Christof musikalisch umrahmte, zelebrierte am Samstag Pfarrer Johann Christian Rahm, der über die Trauerfeier den Zielsatz vom Herzen Jesu setzte, dem wir alles anvertrauen dürfen und das uns den Himmel erschließt. Er erinnerte in seiner Ansprache an viele Ereignissen des Lebens, Feste die uns zu Herzen gehen, die wir mit Christus im Sakrament feiern.

Es gibt aber auch leidvolle Stunden, Niederlagen, Schmerzen oder den Tod eines geliebten Menschen.

 

Da sei es gut, wenn wir ein Herz finden, das uns versteht und uns tröstet und an den wir uns anlehnen dürfen. So ein Herz finden wir in Christus, er hält zu uns, er ist ein Freund des Lebens, so Pfarrer Rahm. Diesem guten Herzen Gottes war der Verstorbene ebenfalls ein ganzes Leben lang verbunden, bemerkte Rahm weiter. Im Gottesdienst können wir unser verwundetes Herz ausschütten und mit göttlichem Trost neu füllen lassen.

 

Karl Wanninger wurde 1915 als Sohn der Bauerseheleute Alois und Therese Wanninger in Prackenbach geboren. Von 11 Geschwistern sind sechs verstorben. Er erlernte das Schneiderhandwerk und schloss die Lehre mit der Gesellenprüfung ab. Nach kurzer Berufsausübung war er im Rheinland und am Bodensee bei verschiedenen Bauern beschäftigt. 1938 übernahm er den Steinbauernhof in Oberstein und verehelichte sich noch im selben Jahr mit der Bauerntochter Franziska Miethaner aus Anger, die ihm fünf Kinder schenkte.

Schwere Schicksalsschläge musste der Verstorbene meistern, als 1968 Sohn Michael knapp 15-jährig mit dem Traktor bei der Heuernte tödlich verunglückte und 1989 seine Ehefrau verstarb. Den Hof hat er 1987 an den älteren Sohn Josef mit seiner Ehefrau Anna übergeben.

 

Seit fünf Jahren war Wanninger,auch durch mehrmalige Krankenhausaufenthalte, bettlägrig und musste vom Roten Kreuz und seinen zwei Töchtern versorgt werden. So lange es seine Gesundheit erlaubte, war er ein eifriger Gottesdienstbesucher und Rosenkranzbeter und nahm besonders in seiner schweren Krankheit Zuflucht zum Gebet und zur Gottesmutter, so der Geistliche.

 

Bevor Pfarrer Rahm am Ende des Gottesdienstes den Segen spendete, bezeichnete Bürgermeister Xaver Eckl in seiner Traueransprache den Verstorbenen als eine Persönlichkeit, der die Geschicke der früheren Gemeinde Ruhmannsdorf Jahrzehntelang gelenkt hat.

 

Bereits im Alter von 30 Jahren wurde ihm 1945 das Bürgermeisteramt von der damaligen US-Besatzungsmacht übertragen und hatte es ununterbrochen 27 Jahre inne, bemerkte Eckl. Dann kandidierte er nicht mehr und schied 1972 aus, gehörte jedoch von 1972 bis 1978 weiterhin dem Gemeinderat der damaligen Gemeinde Ruhmannsdorf an.

 

Schwierige Nachkriegsjahre prägten seine Amtszeit, Flüchtlinge mussten mit einem Wohnraum versorgt werden. Ebenso war die Lebensmittelversorgung zu sichern und das neue demokratische Staatssystem galt es auch auf kommunale Ebene umzusetzen. Schwierigkeiten wegen der schwachen Infrastruktur mit schlechten Verkehrswegen blieben nicht aus sowie der ungenügenden Strom- und Wasserversorgung musste gemeistert werden und das bei der allgemeinen Geldnot der Gemeinden, so das Gemeindeoberhaupt.

Auf Grund seiner Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung wurde der Verstorbene vom Bayerischen Staatsminister des Innern mit Urkunde und einer Medaille ausgezeichnet und 1972 verlieh der damalige Gemeinderat der ehemaligen Gemeinde Ruhmannsdorf dem 57-jährigen das Ehrenbürgerrecht und ernannte ihn auch zum Altbürgermeister.

 

So lange es die Gesundheit zu lies, zeigte Wanninger immer Interesse an der Gemeindepolitik und versäumte es nicht, den Bürgermeister mit seinem Traktor im Rathaus zu besuchen und ihn nach den neuesten Entwicklungen zu befragen. Er hatte ein immenses Erinnerungsvermögen, betonte Eckl und wusste über Geschehnisse der früheren Jahre bis ins letzte Detail Bescheid, erzählte Eckl. „Schon damals war es mir klar, dass mit dem Tod von Wanninger viel Wissen um unsere Heimatgeschichte verloren gehen wird“, bemerkte er und dankte ihm abschließend für sein langjähriges Wirken.

 

Nach dem Gottesdienst gaben Fahnenabordnungen mit ihren Mitgliedern der Feuerwehr Ruhmannsdorf, der Marianischen Männerkongregation und der Packbruderschaft, angeführt von der Kapelle Pfeffer und dem Geistlichen sowie Bürgermeister Xaver Eckl, GeschäftsleiterFranz Kolbeck, Angestellte der Gemeindeverwaltung und einige Gemeinderäte dem Verstorbenen das letzte Geleit, wo der Kommandant der Feuerwehr Ruhmannsdorf Franz Geiger eine Blumenschale am Grab niederlegte und Abschied nahm von ihrem Kameraden, der 70 Jahre dem Verein angehörte. Er hat den Verein in der Zeit, als er Bürgermeister war und auch noch nachher stets unterstützt, für das er ihm über den Tod hinaus dankende Worte sprach.

Dann senkten sich die Fahnen und die Mitglieder salutierten, als die Kapelle den „Guten Kameraden“ spielte.

Foto zur Meldung: Altbürgermeister Karl Wanninger starb mit 96 Jahren
Foto: Altbürgermeister Karl Wanninger starb mit 96 Jahren

Im Prackenbacher Gemeinderat am 30. Juni notiert

(30. 06. 2011)

Gedenkminute für Gemeinderat Franz Holzapfel und Altbürgermeister Karl Wanninger

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag erwähnte Bürgermeister Xaver Eckl noch einmal den plötzlichen Tod von Gemeinderat Franz Holzapfel, dessen Platz man mit einem Portrait mit Blumen und eine Kerze geschmückt hatte. Eckl brachte noch einmal sein Wirken und die beispielhafte Haltung in Erinnerung, dessen Tod eine schmerzliche Lücke hinterließ bei allen, die ihm nahe standen.

Er erwähnte die gute Zusammenarbeit in den neun Jahren im Gemeinderat und honorierte seine Leistungen unter anderem als Mitglied im Finanzausschuss und Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, die über alle Fraktionen hinweg anerkannt wurden, weil er sich mit fachlicher und persönlicher Autorität durchzusetzen wusste. Holzapfel stand auch zu seinem Wort – auch in schwierigen Lagen – und wurde seiner Verantwortung stets gerecht, so Eckl.

 

Während Franz Holzapfel viel zu schnell und unerwartet aus der Mitte der Seinen gerissen wurde, starb am Mittwoch Karl Wanninger aus Oberstein mit 96 Jahren, der jedoch sehnlichst auf den Tod gewartet hat, so Eckl.

Wanninger war von 1945 – 72 Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Ruhmannsdorf. Er wurde am Samstag, 2. Juli 2011 in Prackenbach beerdigt.

Dann erhoben sich alle Anwesenden für eine Gedenkminute von den Stühlen.

 

Abgelehnt

Der Antrag von Hans Höcherl, Moosbach auf Umbenennung der Schulstraße in Moosbach in Holunderweg wurde vom Gemeinderat mit der Begründung abgelehnt, dass der vom Landratsamt geforderte Bebauungsplan abzuwarten ist. Zudem stellte man sich die Frage, warum bei den Unterschriften nur zwei Grundstücksbesitzer gefragt wurden, obwohl in diesem Bereich mehrere an die Straße angrenzen.

 

Zugestimmt

Behandelt wurde die Widmung des bestehenden Weges Fl.Nr. 187/2 und 1.400/1 je der Gemarkung Ruhmannsdorf entlang des „Regentalradweges“ zum öffentlichen Feld- und Waldweg, der sich auf Land- und Forstwirtschaft beschränkt. Eigentümer des Feld- und Waldweges ist die Gemeinde. Der Gemeinderat gab dazu seine Zustimmung.

 

Angebot wird eingeholt

Da in der Urnenwand in Moosbach von den 18 Kammern nur noch fünf frei sind, wurde eine Erweiterung derselben angeregt. Das Gremium veranlasste die Einholung eines Angebotes bei den Steinmetzfirmen Deser und Preuß.

 

Bauangelegenheit zurück gestellt

Im Bezug auf die Überschreitung des Bebauungsplanes beim Bau eines Carports des Mathias Stürmer, Mitterfeldstraße in Moosbach verwies der Gemeinderat den Antrag an den Bauausschuss.

 

Der Bürgermeister berichtet

Der Bauausschuss informierte sich über das Oberflächenwasser an der Straße beim Anwesen von Stefan Hackl. Der Gemeinderat entschloss sich zur Behebung der Oberflächensache.

 

Da durch den Kanalbau der Kugelbachweg zum Anwesen Bäumker sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, wird die Straße wieder hergerichtet und entlang des Waldes asphaltiert.

 

Der Rohbau vom Feuerwehrgerätehaus der Ruhmannsdorfer Wehr in Krailing ist mittlerweile fertig. Man wird sich mit dem Bauausschuss in den nächsten Tagen noch einmal zusammen setzen und das weitere Vorgehen besprechen.

 

In der Grundschule sind verschiedene Ausbesserungsarbeiten zu tätigen, das man GR Franz Haberl übertrug.

Die Erneuerung der Fenster wird man an Hand einer Ausschreibung vergeben.

Der Tod von Franz Holzapfel hat alle betroffen gemacht – er starb ganz plötzlich an einem Herzinfarkt

(16. 06. 2011)

Die Bürger brachten ihm bei Lebzeiten Respekt und Vertrauen entgegen

Seine Fachkompetenz und Erfahrung wird den Kollegen in Zukunft sehr fehlen

 

Moosbach. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am Pfingstsamstag die Kunde vom plötzlichen Ableben des allseits bekannten und geschätzten Franz Holzapfel aus Moosbach. Der mit erst 54 Jahren infolge eines wiederholten Herzinfarkts verstorben war. Obwohl er schon zwei Herzinfarkte erlitten hatte, kam der Tod jetzt völlig überraschend. Umso größer sind die Betroffenheit und Trauer bei seiner Familie und Angehöriger, den Vereinskameraden, Gemeinderats- und Arbeitskollegen und bei allen, die ihn kannten und schätzten.

 

Beim Requiem am Mittwoch, das Pfarrer Josef Drexler feierte, konnte die Pfarrkirche St. Johannes die Trauergäste nicht fassen, die dem Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen und den Angehörigen ihre Anteilnahme bekundeten. Am Ende des Gottesdienstes würdigten in ihren Nachrufen  Bürgermeister Xaver Eckl im Namen der Gemeinde Prackenbach und der Vereine sowie Außenstellenleiter Christian Berger vom Finanzamt Viechtach die Verdienste des beliebten Verstorbenen.

 

„Das Einzige, das wirklich zählt, sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir eines Tages weggehn!“ Diesen Ausspruch Albert Schweitzers wählte Pfarrer Drexler für die Begräbnismesse für Franz Holzapfel, weil er der Meinung war, dass die Spuren der Liebe, die auch er hinterlässt, deutlich erkennbar sind und letztlich allein bei den Menschen zählen und erst recht bei Gott.

 

Franz Holzapfel wurde 1957 in Allmannsdorf geboren. 1979 schloss er die Ehe mit seiner Frau Else, die ihm drei Kinder schenkte. „Auf ihn konnten wir uns immer verlassen“, sagten die Angehörigen beim Trauergespräch mit Pfarrer Drexler, „egal welche Probleme es gab, er fand immer die beste Lösung“. Die große Sachlichkeit, Besonnenheit und persönliche Ausgeglichenheit des beliebten Mitbürgers bestätigten auch viele Gläubige, so Pfarrer Drexler.

 

Weil Holzapfel seine Fähigkeiten der Allgemeinheit zur Verfügung stellte, musste er viele Opfer bringen und seine Privatinteressen und das der Familie vielleicht sogar auf ein Mindestmaß reduzieren, für das Pfarrer Drexler der Familie herzlichen Dank aussprach. Dann redete er den Menschen ins Gewissen, die keine Verantwortung in Öffentlichkeit und Kirche übernehmen wollen, dafür aber große Forderungen und Erwartungen stellen und nach kleinen und kleinsten Fehlern bei ihnen suchen. „Wie tröstlich ist es doch, dass unsere guten Werke – offensichtlich oder im Verborgenen getan – bei Gott niemals ihren Wert verlieren,“ stellte der Geistliche am Ende fest.

 

Ungläubig und tief erschüttert haben die Kollegen vom Finanzamt Zwiesel und Außenstelle Viechtach am vergangenen Wochenende die traurige Nachricht vom plötzlichen und völlig unerwarteten Tod ihres Kollegen Kenntnis genommen, sagte Christian Berger in seiner Trauerrede für Franz Holzapfel. Er bezeichnete ihn als kompetenten und engagierten Mitarbeiter, den das Finanzamt Zwiesel und insbesondere auch die Außenstelle Viechtach verliert.

 

Dann erzählte er von seinem beruflichen Werdegang, der begann, als Herr Holzapfel am 16.8.1973 in die Bayerische Finanzverwaltung eintrat und eine Ausbildung beim Finanzamt Bad Kötzting absolvierte. Weitere Stationen waren einige Jahre München, wo er als Kassenprüfer bei der damaligen Oberfinanzdirektion eingesetzt war. 1984 erfolgte die Rückkehr in die Heimat. Seine anschließende Arbeitsstelle war Deggendorf, bevor er 1987 schließlich nach Viechtach kam, das seine berufliche Heimat geworden ist, wenn er auch seit 2002 offiziell dem Stammamt in Zwiesel zugeordnet war, ist er doch ein Viechtacher geblieben, so Berger.

 

Franz Holzapfel hat sich in mehr als 20 Jahren als Lohnsteueraußenprüfer ein immenses Fachwissen angeeignet, von dem nicht nur seine Kolleginnen und Kollegen vor Ort profitierten, so auch ehemalige berufliche Wegbegleiter, welche diese Quelle gerne anzapften, berichtete Christian Berger.

„Diese Fachkompetenz und Erfahrung wird uns in Zukunft sicherlich sehr fehlen“, bedauert der Redner. „Viel, viel schwerer wiege jedoch der menschliche Verlust. Seine Arbeit im Amt wird früher oder später ein anderer übernehmen, den Menschen Franz Holzapfel wird man dagegen nie ersetzten können“, so Berger. „Seine offene, freundliche Art, seine Hilfsbereitschaft und seine gute Laune werden wir alle vermissen.“

Der Familie, insbesondere der Ehefrau Else und den Kindern drückte Berger sein ganzes Mitgefühl aus und dankte an dieser Stelle ganz herzlich dem Verstorbenen für die geleistete Arbeit im Dienst der Finanzverwaltung mit den Worten: „Danke, dass Du da  warst und danke, dass Du so warst, wie Du warst.“

 

Mit bewegenden Worten nahm Bürgermeister Xaver Eckl bei der Trauerfeier Abschied von Franz Holzapfel dessen Wirken und beispielhafte Haltung in unser aller Erinnerung bleiben wird. „Unsere Gemeinde hat ihm viel zu verdanken und sein Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke bei allen, die ihm nahe standen“, sagte Eckl in seiner Ansprache. 

Sein Mitgefühl galt den Angehörigen, der Ehefrau und den Kindern, die wie wir noch gar nicht begreifen können, was geschehen war. Der Tod hinterlässt ein Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht und wir wissen nicht, wie wir mit diesem schmerzlichen Ereignis umgehen sollen. Wir versuchen, unsere Trauer dadurch zu bewältigen, indem wir uns an den Menschen, den wir verloren haben, erinnern und uns seine Lebensleistungen ins Gedächtnis rufen, hob Eckl hervor.

 

In seiner Trauerrede erinnerte Bürgermeister Eckl dann an die große Leidenschaft Fußball von Franz und auch das Karteln und Radfahren. Mit 16 Jahren wurde er 1973 Mitglied beim SV und absolvierte ca. 800 Spiele. Ab 1984 war er fortan in führenden Funktionen und war Hauptinitiator beim Bau des Vereinsheims, dem Sportplatzneubau und Tribünenbau.

Auch dem Schützenverein Edelweiß gehörte Franz seit 1995 an und war ihnen stets ein hilfsbereiter und allseits beliebter Freund und Schützenbruder. Noch vor gut einer Woche stellte er sich als Mitglied des Festausschusses zum 60-jährigen Gründungsfest zur Verfügung. Dafür im Namen der Schützen ein herzliches Vergelt´s Gott.

Franz Holzapfel war außerdem 26 Jahre Mitglied beim KuSV Moosbach und selbst in Vereinen, bei denen er nicht Mitglied war, konnte man mit seiner Hilfe rechnen, wie zuletzt vor vier Wochen beim großen Feuerwehrfest, wo er sich ums Festbüro kümmerte.

 

In seinen Funktionen erwarb sich Franz Respekt, das ihm die Bürgern Vertrauen und Zustimmung entgegen brachten, führte Eckl weiter aus. Er zog mit ihm vor neun Jahren in den Gemeinderat ein, war Mitglied im Finanzausschuss und bald Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Mit großer Mehrheit wurde er 2008 von den Bürgern im Amt bestätigt. Er wusste sich mit fachlicher und persönlicher Autorität durchzusetzen und stand zu seinem Wort, auch in schwierigen Lagen und wurde seiner Verantwortung stets gerecht – mit einem Wort: er war eine integre Persönlichkeit.

 

Was den Bürgermeister aber tief bewegte, war die Zeit, als Franz in den Gemeinderat einzog und sie sich besser kennen lernten und  sich immer näher kamen. Er wurde zum „Freund“, ein Titel, den man nicht so oft vergibt, ein Mensch, dem man sich Geheimnisse anvertrauen kann, der notfalls zuverlässig mit durch dick und dünn geht.

 

Schließlich bedauerte es Eckl auch sehr, dass der Franz mit seinen 54 Jahren urplötzlich aus der Mitte gerissen wurde, dass er sich nicht nach den Schaffensjahren langsam zurücklehnen kann. Dass bei den anstehenden Hochzeiten der Platz am Brauttisch leer sein wird und er sich nicht mehr über die Geburt seiner Enkel freuen kann. „Er, der anderen immer alles gegönnt hat, ihm ist dies nicht mehr gegönnt!“.

 

Es gab sicher kein Auge, das bei der Rede des Bürgermeisters trocken blieb, als schließlich aus der Empore das 1965 geschriebene Lied „Yesterday“ von Paul McCartney erklang, das durch Tanja Jänicke-Stöger auf der Querflöte unter der Orgelbegleitung von Ullrich Stöger gefühlvoll vorgetragen wurde.

 

Dann begleitete eine große Trauergemeinde Franz Holzapfel zum Gottesacker, angeführt von der Kapelle Fleischmann, dem Sportverein, Edelweißschützen und Krieger- und Soldatenverein, aus deren Reihen vier den Sag transportieren. Nach den Gebeten des Geistlichen und einem Lied des Kirchenchores senkten sich die Fahnen, während man den Verstorbenen in das Grab senkte und die Kapelle Fleischmann den „Guten Kameraden“ spielte.

Foto zur Meldung: Der Tod von Franz Holzapfel hat alle betroffen gemacht – er starb ganz plötzlich an einem Herzinfarkt
Foto: Der Tod von Franz Holzapfel hat alle betroffen gemacht – er starb ganz plötzlich an einem Herzinfarkt

Die Kreditaufnahme wurde nicht ausgeschöpft

(01. 06. 2011)

Der Gemeinderat billige Jahresrechnung 2010 - Sorge für steigende Mehrausgaben bei Kindergarten und Rückgang der Einwohnerzahlen

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat es im letzten Jahr wieder geschafft – trotz Investitionen unter anderem für die Energetische Sanierung, die Erschließung im Nahen Feld West, Gemeindeverbindungsstraße Anger -Lehen sowie in der Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung – von den im Haushalt angesetzten Kreditaufnahme von 1.552.000 um knapp 500.000 weniger in Anspruch zu nehmen. Was dem Geschäftsleiter jedoch Sorgen macht, ist das immer höher steigende Defizit bei den Kindergärten sowie der Rückgang der Einwohnerzahlen, wie er derzeit in vielen Gemeinden zu beobachten ist.

 

Von der Aufstellung der Jahresrechung 2010 hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung Kenntnis genommen. GR Franz Holzapfel vom Finanzausschuss berichtete, dass man in vier Sitzungen vor allem die größten Posten unter die Lupe genommen habe. Die Prüfung wurde letztendlich ohne Beanstandungen abgeschlossen und Holzapfel dankte der Verwaltung, insbesondere dem KassenverwalterMichael Maurerfür die gute Arbeit. Nach der Erläuterung der wesentlichsten Punkte durch den geschäftsleitenden BeamtenFranz Kolbeck, der das Zahlenwerk wie immer übersichtlich erstellte, wurde sie vom Gremium einstimmig verabschiedet und Bürgermeister Xaver Eckl dankte Kolbeck für die korrekte und übersichtliche Aufstellung der umfangreichen Jahresrechnung.

 

Kolbeck teilte dem Gemeinderat außerdem mit, dass der Haushaltsplan vom Landratsamt ohne wesentliche Beanstandungen zurückgekommen sei. Es wurde festgestellt, wenn sich die Gemeinde bezüglich der Finanzplanung an die Zahlen hält, sieht man die nächsten drei Jahre keine Bedenken. Entscheidend ist dabei, dass keine weiteren Schulden gemacht werden.

 

Der Gemeindehaushalt 2010 schließt mit dem Gesamtvolumen von 6.080.265 € mit einem Ist-Überschuss von 307.733 € ab. Er wird der Rücklage zugeführt und im Haushalt 2011 vereinnahmt.

Die angesetzte Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt von 300.000 € wurde um 350.000 überschritten und beträgt 650.088. Nach Abzug der ordentlichen Tilgung 253.483 verbleiben 396.605 freie Finanzspanne. Die Zuführungsrate, auch Investitionsrate genannt, sagt dem Grunde nach die Investitionsfähigkeit einer Gemeinde und gibt den Finanzspielraum an, so Kolbeck.

 

Wesentliche Haushaltsüberschreitungen bei den Ausgaben im VWH gab es bei der Kläranlage von 5.183 und beim Unterhalt Wasserversorgung mit 8.751€.

 

Sorgen machen dem Geschäftsführer auch die kostenrechnenden Einrichtungen. Hier gab es Mehrausgaben bei der Abwasserbeseitigung mit 26.345, beim Friedhof in Moosbach mit 7.913 und bei der Wasserversorgung mit 30.997.

 

Die Gemeinde schließt im Haushalt 2010 mit einem Schuldenstand von 3.873.243 €. Das sind 1.434 € je Einwohner. Der Landkreisdruchschnitt liegt bei 1.784 € je EW und der Landesdurchschnitt bei 655 € je EW. Der ordentliche Schuldendienst beträgt mit Tilgung und Zinsen abzüglich der Zinszuschüsse 360.125 €. (Vergleichsweise von 2009 374.039 €)

 

Investiert wurden im letzten Jahr rund 2.200.000 €. Sie umfassten im Wesentlichsten der Neubau des Feuerhauses mit Vorplatz in Moosbach 75.386, 85 €, der Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeuges für die FF Moosbach 79.974,95 €, die Energetische Modernisierung von Kindergarten und Turnhalle in Moosbach 516.426,59, Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Anger-Lehen 717.903,53 €, Oberbauverstärkung der GV-Straße Viechtafell-Altwies 160.873,72 €, Abwasseranlagen 310.042,29 €, Wasserversorgung 178.292,29 € und Photovoltaikanlagen 76.400 €.     

Im Prackenbacher Gemeinderat am 1. Juni 2011

(01. 06. 2011)

Straßenbeleuchtungsvertrag wird verlängert

Die E.ON teilte der Gemeindeverwaltung mit, dass der bestehende Straßenbeleuchtungsvertrag für den Bau und Betrieb am 31. Juli 2011 endet, währen der Stromlieferungsvertrag noch bis 31. Dezember 2013 läuft.

Der Vertrag für den Bau und Betrieb soll nun vom 1.8.2011 bis 31.Juli 2016 in fünfjährigem Turnus verlängert werden.

Während der Tarif WP 1 mit Kosten je Brennstelle jährliche von 17,48 € galt, der nicht mehr angeboten wird, bietet die E.ON den nächst günstigeren Tarif „Turnuspaket08“ mit 17,52 je Brennstelle an. Das ergibt bei 208 Brennstellen einen Jahresbetrag von 3.644.16 netto im Jahr.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig einem neuen Vertrag zu.

 

Info

Festgestellt wurde in der Gemeinderatssitzung, dass in der Urnenwand in Moosbach von 18 nur noch fünf Plätze frei sind.

 

Einladung

Bürgermeister Xaver Eckl hat für Montag, 6. Juni alle Gemeinderäte nach Viechtafell eingeladen, wenn die Kreisjury für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ zur Bewertung nach Viechtafell kommt. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr beim Maibaum/Anwesen Feldmeier.

 

Kinderfreundliche Kommune eröffnet im Herbst eine Kinderkrippe

 

In der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung wurde festgestellt, dass am 1. Oktober 2011 die baulichen Maßnahmen der Kinderkrippe in Prackenbach abgeschlossen sind und einer Eröffnung nichts mehr im Wege steht. Interessenten wenden sich bitte zwecks Antrags auf einen Krippenplatz bei der Gemeindeverwaltung.

Außerdem wird für diesen Zeitpunkt eine Erzieherin gesucht. Anfragen können ebenfalls an die Gemeinde gestellt werden.

 

Wenn auch bei einer Vollbesetzung von sechs Kindern ein Defizit von 17 000 € (allein Lohnkosten) zu erwarten ist, schafft die Gemeinde neben einem zusätzlichen Arbeitsplatz die Möglichkeit, die Kleinen in der bekannt kinderfreundlichen Kommune für einige Stunden eine Unterkunft zu bieten. Auch Auswärtige Interessenten sind willkommen.

Die Kosten der Unterbringung belaufen sich auf 96,- € pro Monat je nach Betreuungszeit (das Doppelte des momentanen Kindergartenbeitrages).

Die älteste Gemeindebürgerin Therese Kopp konnte ihren 93. Geburtstag feiern

(27. 05. 2011)

Die älteste Gemeindebürgerin Therese Kopp konnte ihren 93. Geburtstag feiern

Pfarrer Rahm und Bürgermeister Xaver Eckl gratulierten

 

Prackenbach/Herzogsäge. „I bin „allweil“ noch gut beinander“, sagt die freundliche, liebenswerte Jubilarin Therese Kopp auf die Frage, wie es um ihr Wohlbefinden bestellt sei. Neben altersbedingten Wehwehchen, vor allem der Füße, ist sie noch geistig und gesundheitlich zufrieden und auch das Essen schmeckt ihr, erzählt sie. Ihr einziges Problem ist, dass mehr und mehr das Gehör nachlässt.

 

In der idyllisch gelegenen Herzogsäge, unweit von Hagengrub (Gmd. Prackenbach), wo die Jubilarin seit 74 Jahren zuhause ist, konnte sie am Freitag mit der Familie und Verwandten ihr 93-jähriges Wiegenfest feiern. Dazu stellten sich bei der freundlichen Jubilarin, die noch dazu die älteste Gemeindebürgerin ist, auch Pfarrer Johann Christian Rahm und Bürgermeister Xaver Eckl, die ihr noch viele glückliche und gesunde Jahre wünschten und Geschenke bzw. einen Präsentkorb überreichten.

 

Bürgermeister Eckl erzählte unter anderem der Jubilar, dass es mit Altbürgermeister Karl Wanninger den ältesten Gemeindebürger gibt, der im Februar dieses Jahres 96 wurde. Die älteste Gemeindebürgerin war bislang Maria Kuglmeier, die man vor kurzem im Alter von 97 Jahren begraben musste.

 

Therese Kopp`s Wiege stand im Zellertag, wo sie in Oberried mit zwei Geschwistern auf dem landwirtschaftliche Anwesen ihre Kinder- und Jugendzeit verbrachte und nach der Schulzeit im dortigen Staatsforst mit ihrem späteren Lebenswerk Holz erste Bekanntschaft schloss.

 

Am 11. Mai 1937 reichte sie ihrem Otto die Hand zum Lebensbund und erwarb mit ihm die Herzogsäge samt großer Landwirtschaft. Doch das junge Glück war nur von kurzer Dauer, denn der Ehemann wurde zu den Waffen gerufen und kehrte nicht mehr zurück. Was der tapferen jungen Frau aus nicht einmal dreijähriger Zweisamkeit blieb, war ihre kleine Tochter Luise und harte, auf sich alleine gestellte Arbeit in Sägewerk und Landwirtschaft.

 

Doch die Jubilarin ließ sich nicht unterkriegen und modernisierte mit ihrem angeborenen Fleiß und Energie das Sägewerk und was dazu gehört und achtete auch bei ihren Helfern auf Ordnung in und um den Betrieb.

Neben der vielen Arbeit hatte sie auch für die Vereine etwas übrig, vor allem ging sie bei den Handwerkern als ehemalige Fahnenmutter von 1962 unvergessen in die Vereinschronik ein.

 

Längst hat die Jubilarin ihrer Enkelin Sonja und dessen Ehemann Franz den Betrieb abgegeben und wenn es ihre Füße zulassen, würde sie mitunter noch gerne einen Rundgang um das Sägewerk starten.

Neuerdings kocht Sonja für die Oma und bringt auch ihren kleinen Haushalt in Ordnung. Bei den monatlichen Seniorentreffen im Pfarrheim ist die Jubilarin mit ihrer freundlichen Art noch immer ein gern gesehener Gast.

Ihre Lieblingsbeschäftigung besteht täglich in Zeitung lesen, vor allem den Bayerwaldboten durchkämmt sie von vorn bis hinten und zuweilen bekommt sie auch die Bild-Zeitung in die Hände, worin sie auch gerne schmökert.

 

Längst hat sich mit den Enkeln Sonja und Michael die Familie mit fünf Urenkel vergrößert, sie sind der ganz Stolz der Oma, die sie auch von Herzen gern haben. Sie alle wünschten ihr, dass sie noch lange der Mittelpunkt der Familie bleiben möge.

Foto zur Meldung: Die älteste Gemeindebürgerin Therese Kopp konnte ihren 93. Geburtstag feiern
Foto: Die älteste Gemeindebürgerin Therese Kopp konnte ihren 93. Geburtstag feiern

Ein neuer Unimog für die Gemeinde Prackenbach

(23. 05. 2011)

Für das Nutzfahrzeug der Firma Beutlhauser-Bassewitz ist ab sofort Paul Kuffner verantwortlich

 

Prackenbach. Ein neuer Unimog ist am Montag am Bauhof in Prackenbach vorgefahren. Den imposanten Mercedes Benz mit seinen 238 PS hat der Verkaufsberater Josef Wittmann von der Firma Beutlhauser-Bassewitz an Bürgermeister Xaver Eckl mit der obligatorischen Schlüsselübergabe ausgeliefert. Wittmann dankte ihm für den Auftrag und wünschte stets gute Fahrt, insbesondere dem Bauhofarbeiter Paul Kuffner, der nun für das Fahrzeug verantwortlich ist.

 

Der Gemeinderat hatte sich zum Kauf des neuen Unimog entschlossen, da das alte Fahrzeug mittlerweile 17 Jahre (10 Jahre in Prackenbach) seinen Dienst tat und auf die Gemeinde nun größere Instandsetzungsarbeiten anfallen würden. Es wurde anderweitig an den Mann gebracht.

 

Einweiser Alfred Klügl, der für die Vorführung bei der Auslieferung zuständig ist, erklärte zunächst das Fahrzug mit seinen Einzelheiten. Der Unimog wird als Geräteträger, Streuer und Schneepflug eingesetzt. Er ist mit einer Wechselbrücke ausgestattet und der Salzstreuer fasst 2,5 Kubikmeter. Außerdem verfügt er über die neueste Abgasnorm und hat weniger Spritverbrauch. Enorme Sicherheit für den Fahrer bietet die sehr übersichtliche Kabine. Außerdem besteht die Karosserie, die entgegen früher aus Blech gefertigt war, aus Faserverbund-Kunststoff, was ein Rosten vergessen lässt.

 

Foto: Josef Wittmann, BM Xaver Eckl, Alfred Klügl, 2. BM Karl Engl, Bauhofarbeiter Ludwig Fleischmann, im Unimog Paul Kuffner und GR Albert Baumgartner.

Foto zur Meldung: Ein neuer Unimog für die Gemeinde Prackenbach
Foto: Ein neuer Unimog für die Gemeinde Prackenbach

Der Gemeinderat verabschiedet den 5 ½ Mill. Haushalt von 2011

(05. 05. 2011)

Der Gemeinderat verabschiedet den 5 ½ Mill. Haushalt von 2011

Die Finanzsituation bleibt gespannt

 

Prackenbach. Die Finanz- und Wirtschaftskrise verliert nach und nach ihre negativen Auswirkungen und lassen wieder Mehreinnahmen erwarten. So zeigt in der Gemeinde Prackenbach die Jahresrechnung 2010 ein befriedigendes Ergebnis.

Überrascht hat dabei die Zuführungsrate. Sie war mit 300.000 € im Haushalt angesetzt und wird voraussichtlich 650.000 € betragen. Diese sind zurückzuführen auf die höheren Einnahmen bei der Gewerbesteuer von rund 100.000 € (Ansatz 250.000) und Einkommensteuer von 80.000 € (Ansatz 628.000) sowie bei diversen Minderausgaben (insbesondere beim Unterhalt der GV-Straßen/Bauhof von rund 50.000 €. Bei Tilgungsausgaben von rund 250.000 € ergibt das eine freie Finanzspanne von 400.000 €. Dennoch bleibt für die Gemeinde Prackenbach die Finanzsituation gespannt. Das primäre Ziel muss der Abbau der Schulden sein. Dadurch entspannen sich die Finanzen und gewähren eine dauerhafte Leistungsfähigkeit.

 

Dies stellte GeschäftsleiterFranz Kolbeckfest, als er die diesjährige Haushaltssatzung in Höhe von 5.512.000 € in seinen wesentlichen Punkten vorstellte. Der Finanzausschuss hatte sich in seinen Sitzungen mit dem übersichtlichen Zahlenwerk eingehend befasst, das die Ratsmitglieder in der letzten Sitzung einstimmig genehmigten. Bürgermeister Xaver Eckl war voll des Lobes für GeschäftleiterFranz Kolbeckund dankte ihm auch im Namen des Gemeinderates für die umfangreiche, vorbildliche und saubere Arbeit.

 

In seinen Erläuterungen stellte Kolbeck fest, dass im Jahre 2010 rund 2.200.000 € investiert wurden. Sie umfassen im Wesentlichen den Neubau des Feuerwehrhaues mit Vorplatz in Moosbach und den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeuges, die energetische Modernisierung des Kindergartens und der Turnhalle in Moosbach, den Ausbau der GV-Straße Anger-Lehen und die Oberbauverstärkung der GV-Straße Viechtafell – Altwies sowie Abwasser- Wasser- und Photovoltaikanlagen.

 

Gegenüber dem Vorjahr erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben des Verw-Haushaltes von 2.900.000 um 220.000 € auf 3.120.000 € und mindern sich in den Einnahmen und Ausgaben des Verm-Haushaltes von 3.200.000 um 808.000 auf 2.392.000 €, so dass sich der Gesamthaushalt um 588.000 verringert und somit 5.512.000 € beträgt.

 

Rückblickend stellte Kolbeck fest, dass sich die Ansätze im Verwaltungshaushalt im wesentlichen nach dem Rechnungsergebnis 2010 und den Steuerschätzungen richten. Einige nicht unwesentliche Änderungen sind: eine Minderung bei der Schlüsselzuweisung von 753.000 um 50.000 auf 703.000 € und bei der Kreisumlage von 749.944 um 14.944 auf 735.000 €. Eine Erhöhung bei der Einkommensteuer schlägt von 628.000 um 72.000 auf 700.000 € sowie bei der Gewerbesteuer von 250.000 um 108.000 auf 358.000 € zu Buche, wobei Kolbeck feststellte, das das Gewerbesteueraufkommen von 358.000 die schwache gewerbliche Wirtschaft der Gemeinde widerspiegelt.

 

Kolbeck erwähnte auch die Kreisumlage, welche die Landkreise durch sonstige Einnahmen nicht gedeckten Bedarfs auf die kreisangehörigen Gemeinden umlegen. Sie wird in diesem Jahr mit 46,50 % (Vorjahr 44 %) angesetzt. Auch die Winterdienstpauschale hat sich bislang nicht geändert. Unverständlich ist, dass die umliegenden Gemeinden des Landkreises diese Kostenpauschale erhalten, jedoch nicht die Gemeinde Prackenbach. Das bedeutet für die Gemeinde einen Einnahmeverlust von 15.960 €.

Nach wie vor sind der Betrieb der Kindergärten für die Gemeinde eine wesentliche Belastung, die 2011 einen Fehlbetrag von 122.805 € aufweist.

Letztendlich ist bis zum 31. Dezember 2011 ein Schuldenstand von 4.073.000 € (1.508,- €/EW) zu erwarten. Bei Abzug des Vorfinanzierungsbetrages von 891.000 ergibt sich ein voraussichtlicher Schuldenstand per 31.12.2011 von 3.182.000 (1.178 €). Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 1.844,- €/EW.

 

Schließlich warf man noch einen Blick in das Investitionsprogramm der nächsten Jahre.

Für 2012 steht der Neubau eines Feuerwehrhauses in Krailing, der Kauf eines Löschfahrzeuges für die FF Prackenbach und die Sanierung des Jugendhauses in Krailing an. Desweiteren ist der Ausbau der GV-Straße – Postweg, Deckenerneuerungen von verschiedenen GV-Straßen und die Flurbereinigung bzw. Dorferneuerung und Hoferschließung in Viechtafell geplant.

Für 2013 bzw. 2014 steht wiederum das Jugendhaus in Krailing an, die Oberbauverstärkung in Krailing und Deckenerneuerungen von verschiedenen GV-Straßen sowie Weiterführung der Flurbereinigung und die Wasserversorgung des Ortsteils Krailing.

 

Eckdaten des Haushalt 2011                                   

Gesamthaushalt                                                                       5.512.000 €

Verwaltungshaushalt                                                    3.120.000 €

Vermögenshaushalt                                                      2.392.000 €

 

Verwaltungshaushalt Einnahmen

Grundsteuer A                                                                  33.000 €

Grundsteuer B                                                                 165.000 €

Gewerbesteuer                                                                            358.000 €

Einkommensteueranteil                                                    700.000 €

Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer                                  30.000 €

Schlüsselzuweisungen                                                      700.000 €

Sonstige allgem. Zuweisungen vom Land                            45.000 €

Einkommensteuerersatzleistung                                          65.000 €

Zuweisungen des Staates                                                 120.000 €

Abgaben, Gebühren, Verwaltung, Betrieb                          536.000 €

Konzessionsabgabe                                                            60.000 €

Abschreibungen, Verzinsung                                             160.047 €

Zuweisungen vom Staat für Kindergarten,                         

Straßenunterhalt und Schülerbeförderung                          224.300 €

 

Ausgaben

Personalausgaben                                                            779.850 €

Verwaltungsaufwand                                                       662.303 €

Schulverband/KG-Fremenverkehrsumlage                           97.800 €

Zinsen                                                                             115.000 €

Gewerbesteuerumlage                                                       70.000 €

Kreisumlage                                                                     735.000 €

Zuführung an den Vermögenshaushalt                               500.000 €

Kalkulatorische Kosten                                                    160.047 €

 

Vermögenshaushalt Einnahmen

Zuführungsrate                                                                500.000 €

Investitionspauschale                                                         30.000 €

Kreditaufnahme                                                                 500.000 €

Einnahme der Rücklage                                                     323.000 €

 

Ausgaben

Neubau eines Gerätehauses für die FF Ruhmannsdorf       115.000 €

Kauf eines HLF 16 für die FF Prackenbach                       209.000 €

Energetische Modernisierung des Kindergartens

und  Turnhalle in Moosbach                                              217.000 €

Errichtung einer Kinderkrippe                                             80.000 €

Baugebiet „Im Nahen Feld“ West in Moosbach                 133.000 €

Deckenerneuerung/Sanierung von GV-Straßen                  250.000 €

Ausbau der GV-Straße Anger-Lehen                                  37.000 €

Abwasserbeseitigung – Kanalbau Mitterdorf

Kanalbau Voggenzell/Altwies                                           757.000 €

Breitbandversorgung                                                           11.000 €

Kauf eines neuen Unimog mit Streuer                                  180.000 €

Wasserversorgung Anschluss Mitterdorf                             61.000 €

Fotovoltaikanlage                                                               24.000 €

             

Im Prackenbacher Gemeinderat am 5. Mai 2011 notiert

(05. 05. 2011)

Änderung des Bebauungsplans beschlossen

 

Für den Hallenneubau von Helmut Egner war die Änderung des Bebauungsplanes „Hochkreuz-West“ mit Deckblatt Nr. 02 erforderlich.

In der Sitzung des Gemeinderates wurden die eingegangenen Anregungen der Fachstellen behandelt. Nach dem sie keine nennenswerten Bedenken vorbrachten, wurde die Satzung einstimmig vom Gremium beschlossen.

 

Erstaufforstung genehmigt

Eduard Schlecht, Tresdorf beantragte die Erlaubnis der Erstaufforstung von mehreren Grundstücken in Tresdorf. Die Ratsmitglieder hatten dazu keine Einwände.

 

Gesetzgebung in der Abfallwirtschaft

In der jüngsten Sitzung wurde der Gemeinderat mit einem Schreiben des ZAW Donau-Wald über den neuen Gesetzentwurf der Bundesregierung in der Abfallwirtschaft informiert. Mit diesem Entwurf zu einem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz sind massive Beeinträchtigungen für die kommunale Abfallwirtschaft verbunden und führen unter anderem zur Erhöhung der Müllgebühren, so der ZAW Donau-Wald.

 

Kernpunkt der Kritik sei außerdem die Freigabe der gewerblichen Abfallsammlung und die geplante Einführung einer einheitlichen Wertstofftonne, wobei eine erhebliche Gewinnung an wertvollen Rohstoffen suggeriert.

 

Der ZAW Donau-Wald unterstützt darum eine Resolution des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, in der die Bundestagsabgeordneten aufgefordert werden, sich in dem Verfahren für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen und bat auch die verschiedenen Gremien, ihren politischen Einfluss in dieser Angelegenheit zu nutzen.

 

Bauangelegenheiten

Das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde den Bauanträgen:

Eduard Schlecht Tresdorf zum Umbau des bestehenden Stalles und Scheune zu einem Bürogebäude und Schreinerei sowie Nutzungsänderung für ein Hackschnitzellager,

Markus Brunner, Ruhmannsdorf zum Neubau einer Verkaufs- und Ausstellungshalle und

dem Bauvorbescheid zum Einfamilien-Wohnhauses des Dietmar Bredl.

Zum Bauantrag von Martin und Sabine Menacher, Schwaben für den Neubau ein Betriebsleiterwohnhaus bedarf es noch einer Klärung wegen der Zufahrt.

 

Deckenerneuerungen und Sanierungen von GV-Straßen

In der Gemeinderatssitzung wurden die wichtigsten Sanierungsmaßnahmen der 84 km GV-Straßen festgelegt, die noch im Jahre 2011 in Angriff genommen werden:

Es handelt sich um die Straße Hetzelsdorf-Högerl, nach Wiedenhof-Neuhäusl, nach Aurieden-Ahrain und die Racklstraße in Moosbach. Daraus errechnet sich eine Gesamtinvestition von 69.000.- €, für die der Gemeinderat zustimmte.

 

Von GR Albert Baumgartner wurde die Winterdienstkostenpauschale erneut angesprochen, von der alle umliegenden Gemeinden unverständlicher Weise ihren Zuschlag erhalten, nur die Gemeinde Prackenbach trotz mehrmaliger Nachfrage nicht. Der Gemeinderat entschied sich, Klage zu erheben.

 

Bürgermeister Eckl fragte schließlich, ob jemand evtl. von einer Jugendgruppe Interesse für die Funarena hat, der sollte sich an ihn oder an die Gemeindeverwaltung wenden.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 7. April 2011 notiert

(07. 04. 2011)

Erstaufforstung genehmigt

Maria Altmann stellte Antrag auf Erteilung einer Erstaufforstung des Grundstücks Flur Nr. 948 der Gemarkung Prackenbach. Es handelt sich um eine Teilfläche von 0,6 ha, wo es bei der Beratung ausschließlich um die gemeindlichen Belange ging. Der Gemeinderat hatte dazu nichts einzuwenden

 

Mit einem Maschendrahtzaun sind die beiden Parteien einverstanden

In seinem Schreiben beantragte Alois Vogl die versprochene Wiederherstellung des Zaunes zwischen seiner Grundstücksgrenze und der Gemeinde Prackenbach, der im Zuge des Feuerhausbaues von der Gemeinde entfernt wurde.

 

Zum angesprochenen Thema fragte Bürgermeister Xaver Eckl den Antragsteller, ob er dazu etwas sagen möchte und wie er sich das vorstellt. „Da bin ich jetzt überrumpelt“, meinte dieser, denn er habe nie reden dürfen, sagte Vogl. Er erwähnte die beiden Bauausschusssitzungen, wo ihm mündlich versprochen wurde, dass der Zaun an der Grundstückgrenze wieder hergestellt würde und versicherte, dass er nie den Zaun abgelehnt habe, obwohl der Gemeinderat behauptet, dass er den Bau aus einem bestimmten Grund nicht zugestimmt hatte.

 

Um dem leidigen Thema ein Ende zu bereiten, meinte man „nicht über das was war, sondern was wir tun müssen, sollen wir uns unterhalten“. Darum schlug der Gemeinderat vor, dass wieder ein Maschendrahtzaun die Grenze zwischen den beiden Grundstücken bilden soll und gaben dazu einstimmig grünes Licht. Dazu hatte auch Vogl nichts einzuwenden. Der Bauhof wird in absehbarer Zeit den Zaun erstellen.

 

Bauangelegenheiten

Das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde den Bauanträgen:

für einen Wintergarten, Dachgeschoss mit Dachgaube des Franz Bemmerl, Hagengrub,

für den Ersatzbau der Alexandra Breu, Voggenzell und

für eine Nutzungsänderung der bestehenden PKW-Garage des Wolfgang Schnitzbauer, Hetzelsdorf.

Zum Vorbescheid des Dietmar Bredl, Moosbach zum Neubau eines Einfamilien-Wohnhauses entschloss sich der Gemeinderat zunächst zu einer Ortseinsicht.

 

Dank an Kappenberger + Braun

Bürgermeister Xaver Eckl berichtete von einer Mitteilung der Firma K+B Cham, dass diese im Jahr 2010 an die Ortsvereine, Schulen, Bildungsstätten und andere Institutionen des Gemeindebereiches mit Geld- und Sachspenden unterstützt habe. Es handelt sich dabei um einen Wert von 3.280,00 Euro. Sie versicherten, dass sie auch in Zukunft die sozialen Aufwendungen aufrechterhalten, so weit es ihnen möglich ist. Dies wurde von Bürgermeister Eckl und dem Gremium in dankender Weise honoriert.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 10. März 2011 notiert

(10. 03. 2011)

Anschluss des Gebietes Hetzelsdorf – Nord an die gemeindliche Wasserversorgung

Das Eigenwasser der fünf Anwesen in Hetzelsdorf -Nord entspricht nicht der geforderten Trinkwasserqualität. Auf Anregung des Landratsamtes Regen – Gesundheitswesen – sollen sie deshalb an die gemeindliche Wasserversorgung angeschlossen werden.

Der Gemeinderat stimmte in seiner Sitzung vom 25.11.2010 dem Anschluss unter der Voraussetzung zu, dass die Maßnahme von den Anwesensbesitzern selbst durchzuführen ist. Die Gemeinde würde ihnen einen Baukostenzuschuss in Höhe von 30 % des erstmaligen Herstellungsbeitrages gewähren.

 

Dieses Angebot lehnten die Anwesensbesitzer ab und fordern, dass die Gemeinde die Arbeiten ausführt. Der Gemeinderat beauftragte den Bauausschuss mit Ingenieur Brunner in einem Ortstermin den Anschluss zu prüfen. Der Gemeinderat stellte aber klar, dass bei einer gemeindlichen Maßnahme alle Anwesensbesitzer an die Wasserversorgung anschließen und das gesamte Wasser von ihr beziehen müssen.

 

Anschluss des Ortsteils Maierhof an die gemeindliche Wasserversorgung

Die Anwesensbesitzer Alfons Krieger, Albert Baumgartner und Martin Wanninger von Maierhof beantragten den Anschluss ihrer Anwesen an die gemeindliche Wasserversorgungsanlage. Dem Anschluss wurde grundsätzlich zugestimmt. Zu klären ist noch, ob der Postweg, in dem die Leitung verlegt werden soll, mit ausgebaut werden soll und es dafür eine Förderung gibt. Außerdem ist mit dem staatlichen Bauamt in Deggendorf Verbindung aufzunehmen, ob im Zuge der Maßnahme der Knotenpunkt Maierhof ausgebaut werden kann.

 

Änderung des Bebauungsplanes „Hochkreuz-West“

Helmut Egner, Prackenbach beabsichtigt auf seinem Grundstück eine gewerbliche Halle zu errichten. Damit diese auch für die Solarenergie genutzt werden kann, ist eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Ing. Robert Brunner stellte die Planänderung vor. Der Gemeinderat hatte dazu keine Einwände und beschloss die Änderung des Bebauungsplanes.

 

Zu dem Bauvorbescheid des Karl Kastl, Igleinsberg auf Errichtung einer Lagerhalle und des Paul Dorner, Hochkreuzstraße auf Neubau eines Carports erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 25. November 10 notiert

(25. 11. 2010)

Die Gewährung eines Zuschusses wird abgelehnt

Nach dem die staatliche Förderung für die Pfahlbetreuungsstelle weggefallen ist, beantragte Herr Löffelmann vom Naturpark Bayerischer Wald und Herr Rohrbacher, Pfahlbeauftragter in der Gemeinderatssitzung vom 14. Oktober die Gewährung eines jährlichen Zuschusses von rd. 2000,- Euro, beginnend ab 1.1.2011 zur Finanzierung der Personalkosten. Der Gemeinderat lehnte jedoch die Zahlung eines Zuschusses einstimmig ab.

 

Wasserversorgung für die Anwesen in Hetzelsdorf

Die Wasserversorgung der sechs Anwesen im Ortsteil Hetzelsdorf -Nord erfolgt über eigene Hausbrunnen. Nach den Untersuchungen der letzten Zeit können die Grenzwerte nicht eingehalten werden. Das Staatl. Gesundheitsamt Regen teilte dazu mit, dass eine ordnungsgemäße Wasserversorgung nur durch einen Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung sicher gestellt werden kann.

 

Der Gemeinderat wolle sich der Problematik nicht verschießen und bietet den Anwesensbesitzern den Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung an. Die Anschlussleitung müssten sie jedoch selbst herstellen, dafür wird ihnen von der Gemeinde ein Baukostenzuschuss in Höhe von 30 Prozent des erstmaligen Herstellungsbeitrages gewährt.

 

Mit der Erstaufforstung einverstanden

Bezüglich der Erstaufforstung für die Grundstücke Fl. Nr. 1349 und 1347 teil Gemarkung Ruhmannsdorf des Albert Fleischmann hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden.

 

Dem Bauantrag des Stefan Wühr für den Neubau einer Doppelgarage mit Lagerraum wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt, vorausgesetzt, dass die geforderten Abstandsflächen eingehalten werden.


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