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Filialkirche Krailing

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Gottesdienste:
So./Feiertage 08.15 Uhr


Aktuelle Meldungen

Sternsinger trugen bei den Gottesdiensten an Dreikönig in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing zumindest den Sternsingerspruch auf.

(06. 01. 2021)

Wenn auch wegen der Corona-Beschränkungen im ganzen Land der Besuch der Sternsinger im häuslichen Bereich abgesagt wurde, so trugen dennoch je eine Gruppe von Sternsingern, in ihren prächtigen Gewändern, in den einzelnen Kirchen diesen Sternsingerspruch vor.

 

Eingangs begrüßte Pfarrer Drexler alle recht herzlich, fast am Ende der Weihnachtszeit, dem Hochfest Epiphanie, der Erscheinung des Herrn, im Volksmund „Heilig-Drei-König“ recht herzlich. Die orthodoxen Christen feiern nach dem alten julianischen Kalender an diesem Tag ihr Weihnachtsfest. Das Kind von Bethlehem ist heute aller Welt, vertreten durch die Weisen aus dem Morgenland, als wahrer Gott erschienen und alles Suchen der Menschheit von Anbeginn nach einem ewigen Sinn und Ziel findet in diesem Kind seine Erfüllung, so der Geistliche.

 

Der Lesungstext wurde am Drei-Königs-Tag aus dem Buch Jesaja entnommen und wurde von den Lektorinnen Karin Vogl/Krailing, Judith Schedlbauer Moosbach und Gerlinde Zweck/Prackenbach, vorgetragen.

Das Evangelium nach dem Evangelisten Matthäus trug Pfarrer Josef Drexler vor und berichtete von den Sterndeutern die den Stern aufgehen sahen und gekommen waren um dem Kind zu huldigen.

 

In seiner Predigt stellte Diakon Andreas Dieterle die Symbole von Stern, Licht, Weg und Gabe in den Mittelpunkt. Der Stern dem die Könige folgten führt allein zum Ziel. Ein weiteres Symbol ist das Licht. Wir sollen heraustreten aus der Dunkelheit. Wir sollen dem Licht entgegengehen und dieses Licht allein ist Jesus Christus und deshalb bleibt der Stern, dem die Könige folgten dort stehen über den Ort, wo Jesus der Menschgewordene Gott, geboren wurde. Ein weiteres Symbol ist der Weg. Die Könige machen sich auf diesen Weg, den der Stern zeigt. Die Könige kommen von fern und müssen nachfragen und Herodes ist ihnen nicht wohlgesonnen, er gehört auf die Seite der Dunkelheit. Aber die Könige lassen sich nicht beirren und gehen den Weg weiter, den der Stern ihnen zeigt und bis sie ihr Ziel gefunden haben. Und am Ziel bringen die Könige Gaben. Es sind Kostbarkeiten die von den Königen gebracht wurden. Jeder König schenkte seine Gabe. Der Eine Gold, der Andere Weihrauch und der Dritte Myrrhe. In diesem Schenken erfüllte sich die Erzählung von den drei Königen. Sie erfüllt sich in Hingabe, Anlehnung und grenzenloser Freude. Es erfüllte sich was die Lesung des Jesaja vorausgesagt hat: „Dein Herz wird vor Freude beben und sich weiten“.
Was sagen uns diese Symbole heute?

Lebe ich meinen Glauben! Lebe ich dankbar! Wir bringen heute als Geschenke nicht Gold, Weihrauch und Myrrhe, aber was wir Jesus bringen können und dürfen das sind wir selber mit unseren Talenten und Fähigkeiten mit unseren Stärken und Schwächen mit unserem Glauben und unserem Suchen. Wir dürfen uns dem Herrn der heute der ganzen Welt erschienen ist ganz neu schenken. Machen wir uns auf dem Weg! Folgen wir dem Stern! Folgen wir Jesus! So Diakon Dieterle.

 

Nach der Predigt folgten verschiedene Weihen. So wurde zunächst Salz und anschließend Wasser geweiht. Danach besprengte Pfarrer Drexler in Gottesdienstbesucher mit dem Drei-König-Wasser. Nach der Kreidesegnung schrieb Pfarrer Drexler den Segen über den Kirchentüren an.

 

Mit der geweihten Kreide schreiben wir die Jahreszahl und die Abkürzung für Christus + Mansionem + Benedicat an die Türen der Häuser, was „Christus segne dieses Haus“ bedeutet. Damit ist man aber nicht gefeit, das diesem Haus auch schweres treffen kann. Aber gerade dann sollen wir wie Christus, dessen Segen über der Tür steht, auch das Schwere, das man nicht ändern kann, aus der Hand des himmlischen Vaters ergeben annehmen und darauf vertrauen, dass es uns zum Heile gereicht.

Es folgte die Segnung von Weihrauch womit die Gläubigen ebenfalls beweihräuchert wurden.

 

Nach diesen Segnungen wurden die Fürbitten vorgetragen, unter anderem mit Bitten, dass die Menschen ihren Leitstern für ihr Leben suchen aber auch finden und dass die Sternsinger die in diesen Tagen unterwegs gewesen wären, im nächsten Jahr wieder Hoffnung auf Normalität finden.

 

Musikalisch wurde die Gottesdienste in Krailing von Organisten Johann Preiß, in Moosbach von Organisten Walter Stöger und in Prackenbach von Organisten Johann Preiß mitgestaltet. In Krailing sangen Ramona Preiß-Höcherl und Andreas Vogl. In Moosbach haben die Familie Stöger und in Prackenbach von die Solosängerin Ramona Preiß-Höcherl, verstärkt durch die Chormitglieder Margit Eidenschink und Gisela Miethaner die Lieder ausgeschmückt, wofür Pfarrer Drexler jeweils nach den Gottesdiensten sehr herzlich Dankte.

 

Weiter lud Pfarrer Drexler die Gläubigen ein die Dreikönigssegnung für Stall und Haus und Mensch und Tier zu Haus durchzuführen. Dazu liegen Tüten mit Weihrauch, Kreide, Kohle, Türstreifen und auch das Dreikönigswasser auf. Er warb auch um eine Sternsinger-Kollekte, bzw. Sternsinger-Gabe, da in diesem Jahr die Sternsinger, auf Grund der Corona-Beschränkungen, nicht unterwegs sein können um den Segen Gottes über die Türen zu Schreiben und für notleidende Kinder Gaben zu erbitten. Der Opferstock in den Kirchen stehe dazu bereit. Soweit eine Spendenquittung gewünscht wird, bat er die Spende im Kuvert mit Absenderangaben, dort einzuwerfen. Die Opfer werden dann zuverlässig an das Sternsingerwerk weitergeleitet. Weiter wies er noch darauf hin, dass die Sternsingeraktion bis Lichtmess, also bis 02.02.2021 verlängert wurde.

 

Dann durfte die Sternsingergruppe jeweils in jeder Kirche, wenigstens den Spruch vortragen, der da lautet: „Wir grüßen dies Haus und wünschen euch allen von Herzen das göttliche Wohlgefallen! Gott möge euch allen Gesundheit verleihen, den Jungen und Alten ein gutes Gedeihen! Christus möge im Hause wohnen, für jede Wohltat euch reich belohnen!“

Von den einzelnen Pfarreien wird je ein Videoclip auf der Homepage der Pfarrei dieses Spruches eingestellt.

 

Nach dem feierlichen Segen ertönte nochmals ein „Stille Nacht, heilige Nacht“, dass jeweils von den wenigen Sängern/-innen und der Orgel intoniert wurde.

Foto zur Meldung: Sternsinger trugen bei den Gottesdiensten an Dreikönig in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing zumindest den Sternsingerspruch auf.
Foto: Sternsinger trugen bei den Gottesdiensten an Dreikönig in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing zumindest den Sternsingerspruch auf.

Christtag in Moosbach und Krailing am 25.12. gefeiert sowie das Fest des Heiligen Stephanus in Moosbach und Prackenbach am 26.12.2020

(25. 12. 2020)

Zu den Gottesdiensten waren Corona bedingt nur die Besucher gekommen die eine Platzkarte hatten. So feierten Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle den Christtag.

 

Nach dem Lesungstext, vorgetragen von Judith Schedlbauer in Moosbach und von Christian Kolbeck in Krailing, verkündete Diakon Dieterle das Evangelium.

 

In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Drexler an das herzige Kind in der Krippe, dass auf unsere Zuwendung und Zuneigung wartet. Wir sind aufgerufen diesem Kind zu vertrauen, dem Erlöser und Heiland Jesus Christus. Denn Krippe, Kreuzestod aber auch die Auferstehung liegen nah beieinander an der wir auch einmal teilhaben dürfen, wenn wir an ihn glauben und seine Liebe erwidern.

 

Die Fürbitten wurden auch durch die Lektoren Judith Schedlbauer in Moosbach und Christian Kolbeck in Grub vorgetragen.

 

Die musikalische Gestaltung in Moosbach übernahm der ermäßigte Kirchenchor mit der Familie Stöger und Walter Stöger an der Kirchenorgel. In Krailing spielte Christian Fischl an der Orgel. Den Gesang übernahmen dankenswerterweise Gisela Miethaner und Gisela Neumeier.

 

Nach dem Gottesdienst und den Hinweisen in Moosbach gratulierte Diakon Andreas Dieterle, auch namens der gesamten Pfarrgemeinde, Pfarrer Josef Drexler zu seinem 55. Geburtstag. Die Gottesdienstbesucher spendeten einen kräftigen Applaus.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Drexler für die ihm zuteil gewordene Gratulation. Dabei bedankte er sich nochmals bei der Mesnerin Margarete Früchtl für das schöne weihnachtliche Schmücken der Pfarrkirche in Moosbach.

 

Am 2. Weihnachtsfeiertag stand eine Messintention der Gruppe der Grüabigen für ihre Verstorbenen Sänger Franz Mothes und Hermann Rabenbauer zum Sterbetag an. Die musikalische Gestaltung haben die drei Prackenbacher Sängerinnen mit Johann Preiß an der Orgel und Anna Bartl Zither übernommen.

 

In seiner Einführung bemerkte Pfarrer Drexler das die Liturgie des Erzmartyrers und Diakons Stephanus alle unsanft aus der weihnachtlichen Idylle reißt. Durch seinen Glauben an den menschgewordenen Gottessohn musste er mit seinem Leben bezahlen. Der Stephanitag ist in unserer Zeit zum Welttag der wegen ihres Glaubens verfolgten und bedrängten Christen geworden.

 

Die Lesungstexte wurden in Moosbach von der Lektorin Birgit Schedlbauer und in Prackenbach von der Lektorin Susanne Wolf vorgetragen.

 

In seiner Predigt legte er den Lesungstext aus der Apostelgeschichte dar und fand dabei, dass zwischen dem Leben und Sterben Jesus und dem Diakon Stephanus Parallelen bestehen. So hat es im Lesungstext geheißen, dass die letzten Worte des zu Tode gesteinigten Stephanus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf und rechne ihnen diese Sünde nicht an!“, waren. Das waren so ziemlich auch die letzten Worte des Gekreuzigten: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Ebenso bemerkte er, dass Stephanus seinem Herrn auf seinem ganzen Lebensweg gefolgt ist, auch in das Leiden, in den Tod und darüber hinaus in die Auferstehung. So konnte er bekennen: „Ich sehe den Himmel offen und Jesus zur Rechten Gottes stehen!“. Dasselbe kann auch jeder von uns einmal in seiner Todesstunde sagen, wenn er seinem Herrn lebenslang auf seinem Weg gefolgt ist, so Pfarrer Drexler in seinen Ausführungen.

 

Am Ende des Gottesdienstes wies er noch auf die weiteren Gottesdienste zu Jahresschluss an Silvester, Neujahr und Heilig-Drei-König hin, wozu Platzkarten in den jeweiligen Kirchen aufliegen. Anschließend dankte er dem Prackenbacher Dreigsang mit Johann Preiß an der Orgel sowie der Leiterin Ramona Preiß für die wunderbare kirchenmusikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

 

Vor dem Segen gratulierte Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink namens der Pfarrgemeinde und Kirchenverwaltung Prackenbach nachträglich Pfarrer Drexler zum halbrunden Geburtstag. Dabei wünschte sie dem Seelsorger viel Glück, Gesundheit und Kraft im Neuen Jahr. Das vergangene Jahr war mit der Corona-Pandemie nicht einfach und wir können derzeit noch froh sein, dass wir offene Kirchen haben, so Margit Eidenschink. Für den Jubilar übergab sie ein kleines Präsent, der sich dafür besonders herzlich bedankte. Die Gottesdienstbesucher spendeten ihrerseits einen kräftigen Applaus ehe Pfarrer Josef Drexler den Segen erteilte und der Dreigsang das „Stille Nacht, heilige Nacht“ intonierte.

Foto zur Meldung: Christtag in Moosbach und Krailing am 25.12. gefeiert sowie das Fest des Heiligen Stephanus in Moosbach und Prackenbach am 26.12.2020
Foto: Christtag in Moosbach und Krailing am 25.12. gefeiert sowie das Fest des Heiligen Stephanus in Moosbach und Prackenbach am 26.12.2020

Jeweils eine Kinderchristmette in Moosbach und Prackenbach am 24.12.2020 - Corona bedingter Besuch der vier Metten

(24. 12. 2020)

Trotz der Christmetten, die Corona bedingt eingeschränkt waren, sind die Kirchen noch wunderbarer geschmückt worden und beim heimeligen Kerzenlicht traten die Besucher bei leiser weihnachtlicher Hintergrundmusik in die jeweiligen Pfarrkirchen ein.

 

Diakon Andreas Dieterle zog mit den Ministranten in die Kirche ein. Johannes Mühlbauer von der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach brachte dabei das Friedenslicht von Bethlehem in einer Laterne mit in die Kirche und stellte das Friedenslicht zur Mitnahme vor dem Altarraum.

 

Diakon Andreas Dieterle begrüßte alle sehr herzlich am Heiligen Abend, wobei sein Gruß besonders den Kindern und Jugendlichen galt. In den vergangenen Wochen des Advents haben sich Kinder, Jugendliche aber auch die Erwachsenen auf Weihnachten vorbereitet. Am heutigen Tag haben nicht nur die Kinder wohl schon ungeduldig auf den Heilgen Abend gewartet. Für viele Menschen ist es wohl der schönste Tag, das schönste Fest im ganzen Jahr. Wie spannend ist es doch für die Kinder, auf das Jesuskind, aber auch auf die Bescherung zu warten. Wie spannend ist doch dieses Warten und die Vorfreunde von Weihnachten und deshalb wurde nun gemeinsam gefeiert und sich über die Geburt Jesus gefreut um dann zu Hause auf die Bescherung warten, so Diakon Andreas Dieterle.

 

Nach den Kyrierufen und dem Tagesgebet kündigte Diakon Dieterle ein mediales Krippenspiel an, dass dankenswerterweise wieder durch die PGR-Sprecherin Margit Eidenschink organisiert wurde und als Kurzfilm per Beamer in den beiden Kirchen vorgeführt wurde.

 

Die Kinderchristmette wurde musikalisch wunderbar von der Gruppe MALESA mit Eva-Marie Siebert am E-Piano und Alexandra und Maxim van Beek ausgeschmückt. In Moosbach umrahmten die vier Nachwuchsmusikerinnen der „Gruppe Herzenssach“ mit Anna, Sophie, Josefa und Christina den sehr feierlichen Wortgottesdienst. Die Lesung und die Fürbitten übernahm in Moosbach Birgit Schedlbauer.

 

Nach der Weihnachtsbotschaft durch den Evangelisten Lukas, das von Diakon Andreas Dieterle vorgetragen wurde stimmte die Gesangsgruppe MALESA in Prackenbach und „Gruppe Herzenssach“ in Moosbach ins Weihnachtslied „O du fröhliche“ ein, da Gemeindegesang nicht möglich war.

 

Das Jesus-Kind wurde bei dieser Feier nach dem Evangelium feierlich in die Krippe gelegt.

 

Ganz viele Menschen erleben die letzten Tage, Wochen und Monate wie eine dunkle Nacht mit vielen Ängsten. Die Angst ob man sich mit Corona infiziert hat, ob man diese Krankheit übersteht, ob man in die Isolation muss, Angst ob man in die Kurzarbeit geht oder ob der Arbeitsplatz in Gefahr ist oder der Arbeitsplatz insolvent wird.

Auch die Hirten auf den Feldern hatten ihre Ängste und Sorgen. Waren sie doch die am Rande standen mit denen niemand etwas zu tun haben wollte und  tatsächlich ums Überleben kämpften. Doch mitten in die Dunkelheit auf den Feldern bricht ein Licht ein und die Engel verkünden eine unglaublich Botschaft: „Jesus der Retter ist für euch geboren“. Gott schenkt uns in der Heiligen Nacht seinen Sohn. Dieses Geschenk ist für uns alle gemacht. Den der Retter der Welt ist nicht in einem Palast geboren. Er kommt nicht mit Punkt und Macht, sondern als ein kleines und schwaches und hilfloses Kind in einem ärmlichen Stall zur Welt. Und die Ersten die zu ihm kommen sind nicht die Reichen sondern die am Rande stehen. Ja Jesus kommt zu dem Armen, zu den Kranken, zu den Ängstlichen. Er kennt auch alle Ängste und Sorgen. Er kommt heute zu uns, um unsere persönliche Angst heller zu machen, damit wir sie durchstehen und dies ist die besondere Botschaft die freudige Botschaft der Heiligen Nacht, so der Geistliche.

 

In den anschließenden Wünschen wurde von der Lektorin und Mesnerin Holzapfel vorgebracht, dass keiner mehr Hungern muss, alle Menschen eine Arbeit finden, Wunsch nach Friede auf der ganzen Erden, Hoffnung für die Kranken und den Verstorbenen die ewige Freude und den Frieden.

 

Mesnerin Gerlinde Zweck bedankte sich vor dem Segen noch bei der PGR-Sprecherin Margit Eidenschink, denn ohne dieser die Krippenfeier nicht so wunderbar und überhaupt stattfinden hat können und überreichte ihr als Zeichen der Wertschätzung und des Dankes ein kleines Präsent.

 

Ebenfalls sehr herzlich dankte Diakon Dieterle am Ende des Gottesdienstes der PGR-Sprecherin Eidenschink für die Besorgung des Krippenspiel-Kurzfilmes sowie Christian van Beek für die Technik. Dank galt der musikalischen Ausschmückung durch Eva-Marie Siebert am E-Piano und Gesang, sowie Alexandra (Leitung) und Maxim van Beek für die Darbietungen. Ganz besonders bedankte sich Diakon Dieterle bei Helmut Schedlbauer der Sonntag für Sonntag, seit der Corona-Pandemie, für Ordnung und Sorge über der Hygieneordnung in der Kirche sorgt. Dank galt allen Ministranten/innen und dem Kirchenpfleger Klement. Ebenfalls ein ganz besonderes herzliches Vergelt´s Gott galt den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck für die wunderbare Ausschmückung mit Christbaum und Krippe sowie der Kirche und allen die dabei mitgeholfen haben.

Die Gottesdienstbesucher dankten ihrerseits mit einem langanhaltenden Applaus.

 

Ehe Diakon Andreas Dieterle den feierlichen Segen erteilte wünschte er den Kindern noch eine schöne Bescherung. Die Gesangsgruppe MALESA beendete den Wortgottesdienst mit dem „Stille Nacht, Heilige Nacht“.

 

Am Ende der Feier durften die Kirchenbesucher zur Krippe vor dem Altar gehen und dem Kind mit Kniebeuge huldigen.

 

Foto zur Meldung: Jeweils eine Kinderchristmette in Moosbach und Prackenbach am 24.12.2020 - Corona bedingter Besuch der vier Metten
Foto: Jeweils eine Kinderchristmette in Moosbach und Prackenbach am 24.12.2020 - Corona bedingter Besuch der vier Metten

3. Adventssonntag mit Besuch der Heiligen Luzia in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach am 13.12.2020 und am 12.12.2020 beim Vorabendgottesdienst in Krailing.

(13. 12. 2020)

Für den dritten Adventssonntag, der in diesem Jahr zugleich der Namenstag der Hl. Luzia war, waren eigentlich Kinder geplant um diese Heilige darzustellen. Auf Grund der Hygienevorschriften wurde dies aber in diesem Jahr ausnahmsweise von Erwachsenen gemacht.

 

Bei seiner Begrüßung machte Pfarrer Drexler auch deutlich, dass die Ausmaße der Pandemie immer dramatischer werde und deshalb auch während aller Gottesdienste Maskenpflicht besteht und der Gemeindegesang zu unterbleiben hat. Trotzdem ruft aber die Kirche „Freut euch!“ - „Gaudete!“ zu. Der Grund zu dieser Freude ist, dass Weihnachten, das Geburtsfest des Gottessohnes Jesus Christus, zum Greifen nahe ist. Sogar die Farben des Messgewandes, der Dalmatik des Diakons und die 3. Kerze am Adventskranz wechselten statt dem ernsten Violett in die heitere Farbe Rosa, so der Geistliche.

 

Die Lesungstexte aus dem Buch Jesaja trugen in Krailing Mesnerin und Lektorin Jutta Biebl, in Moosbach Maria Rackl und in Prackenbach die Mesnerin und Lektorin Gerlinde Zweck, vor.

Ebenso übernahmen diese auch die Fürbitten.

Beim Evangelium zum 3. Advent, dass von Pfarrer Drexler vorgetragen wurde, begegnete man noch einmal Johannes dem Täufer als Rufer in der Wüste. Mit seinem Selbstzeugnis durchbricht Johannes den Erwartungshorizont der religiösen Autoritäten. Der, der kommen und mit heiligen Geist taufen wird, ist das Wort des Anfangs, das Leben, das wahre Licht, das die Menschen erleuchtet.

 

Diakon Andreas Dieterle begrüßte bei seiner Predigt vor allem auch die Kinder und er bemerkte, dass dieser 3. Adventssonntag ein besonderer Freudentag vor Weihnachten ist, weil es eben das Geburtsfest von Jesus ist. Sein Licht ist schon sehr nahe und dazu freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen. Bald werden nicht nur alle Kerzen am Adventskranz brennen, sondern viele Lichter auch am Christbaum erstrahlen. Und diese Lichter werden uns daran erinnern das Jesus uns das wahre und das strahlende Licht bringt.
Weiter berichtete er über die heilige Luzia, der Tagesheiligen, die zu einer Lichtbringerin für andere Menschen wurde. Luzia hat Menschen die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden vom Verhungern gerettet. Die meisten versteckten sich in den dunklen Räumen der Katakomben und um diese zu versorgen brauchte sie Licht. Damit sie zur Versorgung möglichst viele Lebensmittel tragen konnte setzte sie sich einen Lichterkranz mit brennenden Kerzen auf das Haupt. Und dadurch hat sie noch mehr Christen retten können, weil sie zum Tragen der Lebensmittel alle Hände frei hatte.

Gerade aber auch jetzt in den schwierigen und dunklen Zeiten, die wir derzeit aktuell haben, brauchen wir alle ein Licht des Glaubens, ein Licht der Hoffnung und ein Licht der Liebe, so Diakon Andreas Dieterle. Werden wir alle zu wahren Lichtbringern die es in die Welt tragen.
Dann kündigte er den Besuch der heiligen Luzia an.

 

Die Heilige Luzia trat vor den Altar und begrüßte Erwachsene wie Kinder und bemerkte, dass sie aus Sizilien komme einem Landesteil des großen römischen Reiches. Da sie einen heidnischen Mann nicht ehelichen wollte sperrte man sie ein und musste wegen ihres christlichen Glaubens viel erdulden. Um das Jahr 300 starb sie als Märtyrerin. In früheren Zeiten wurde sie in manchen Gegenden in der Adventszeit als Schreckensgestalt dargestellt, wohl aufgrund des grausamen Martyriums. In lichthungrigen skandinavischen Ländern, vor allem in Schweden, wird sie von jeher als Lichtbringerin hoch verehrt. So mahnte sie zum Schluss, dass alle von Christus erleuchtet und so zu Lichtträgern werden.

Die Heilige Luzia wurde von Michaela Brunner in Krailing, Judith Schedlbauer in Moosbach und Eva-Marie Siebert in Prackenbach, dargestellt.

Die Musikalische Gestaltung der sehr feierlichen Gottesdienste übernahmen beim Vorabendgottesdienst in Krailing Johann Preiß an der Orgel sowie seine Ehefrau und Chorleiterin Ramona mit Sologesang. Bei dem Pfarrgottesdienst in Moosbach übernahm die Familie Stöger den Gesang, an der Orgel spielte Walter Stöger und Matthias Jänicke und Tanja Jänicke-Stöger (Querflöte). In Prackenbach spielte Ulrike Altmann an der Orgel und wurde durch Sologesang von ihrer Kollegin Hendrikje Scheffler begleitet, wofür Pfarrer Josef Drexler jeweils am Ende der Gottesdienste sehr herzlich allen dankte. Die Gottesdienstbesucher spendeten überall einen kräftigen und langanhaltenden Applaus.

 

Gegen Ende des Gottesdienstes zündeten die Mesnerinnen die Lichter an, die vorbereitet vor dem Altar, zum mit nach Hause nehmen, standen. Pfarrer Drexler überreichten jedem Kirchenbesucher eine brennende Kerze im Glas.

 

Bei den Vermeldungen wies Pfarrer Drexler darauf hin, dass alle Kinder am Ende des Gottesdienstes ein Licht im Glas als Geschenk der heiligen Luzia bekommen. Wegen der Mitnahme verwies er nochmals auf die Hygienevorschriften und um Beachtung der Abstände. Weiter wies er darauf hin, dass für die Besuche der Gottesdienste zu Weihnachten Platzkarten erforderlich sind und diese an den Eingängen zu den Kirchen sowie in den Sakristeien, erhältlich sind. Weiter erinnerte er noch an die Prospekte für die Hausgottesdienste am Hl. Abend, die in den Kirchen aufliegen. Besonders bedankte er sich nochmals bei allen Gottesdiensten für das spontane Engagement der musikalischen Mitgestaltung, sowie bei den drei Frauen zur Darstellung der Hl. Luzia ehe er den Segen erteilte und alle aus dem Gottesdienst entließ.

Foto zur Meldung: 3. Adventssonntag mit Besuch der Heiligen Luzia in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach am 13.12.2020 und am 12.12.2020 beim Vorabendgottesdienst in Krailing.
Foto: 3. Adventssonntag mit Besuch der Heiligen Luzia in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach am 13.12.2020 und am 12.12.2020 beim Vorabendgottesdienst in Krailing.

Nikolaus-Besuch zum 2. Adventssonntag 06. Dezember 2020 sowie beim Vorabendgottesdienst in Krailing am 05.12.2020

(06. 12. 2020)

Eingangs begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle sehr herzlich. Sein Willkommensgruß galt an diesem 2. Adventssonntag aber besonders den Kindern. Mit dem Liedtext: „So nehmet euch eins um das andere an, wie auch der Herr an uns getan!“ ist wohl auch die christliche Nächstenliebe, die Caritas, angeklungen, so Pfarrer Drexler. Außerdem fiel in diesem Jahr der 2. Advent mit dem  Namenstag des wohl bekanntesten Adventsheiligen und Menschenfreund, dem Bischof Nikolaus zusammen, der zum Gottesdienst erwartet wurde.

 

Nach den Lesungstext aus dem Buch Jesaja vorgetragen in Krailing von Lektorin Karin Vogl, in Moosbach von Lektorin Birgit Schedlbauer und in Prackenbach von Lektorin Hedwig Weber, berichtete Diakon Andreas Dieterle aus dem Markusevangelium. Im Markusevangelium gibt es keine Kindheitsgeschichte sondern erzählt eine Vorgeschichte über das Wirken Johannes des Täufers der zur Umkehr und zur Taufe aufruft.

 

In seiner Predigt blickte Pfarrer Josef Drexler auf den Tagesheiligen, den Hl. Nikolaus, den wohl jedes Kind kennt. Der Bischof Nikolaus von Myra lebte als milder aber auch als strenger Mann in der heutigen Türkei. Der Heiligenlegende nach warf er in drei aufeinander folgenden Nächten heimlich Goldklumpen in die Schlafkammer armer Leute. Deshalb wird Nikolaus bis heute als Bischof mit drei goldenen Kugeln dargestellt und deshalb werden in der Nikolausnacht heimlich die Kinder beschenkt, so der Geistliche. Aber Nikolaus konnte auch – wie Johann der Täufer aus dem Evangelium – unnachgiebig sein, wenn es um Glaubensfragen und um Milde und Strenge ging. Milde und Strenge sollten auch wir im verantwortungsvollen Umgang miteinander und bei der verantwortungsvollen Erziehung unserer Kinder üben, so Pfarrer Drexler.

 

Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein …“ begrüßte man den aus der Sakristei kommenden Nikolaus (alias: Karl-Heinz Biebl in Krailing und Prackenbach und Marcel Haidler in Moosbach).

Er begrüßte alle und so freute es ihn, dass so viele Kinder da waren. Weiter berichtete er was ihm im Laufe des Jahres die Engel so aufgeschrieben haben und was er doch für die Zukunft auch gerne sehen würde. Besonders würde es ihn aber freuen, wenn die Kinder das ganze Jahre über die Gottesdienste besuchen würden, so der heilige Mann.

 

Anschließend trugen in Krailing Anna Laumer, in Moosbach Julian Eckl und in Prackenbach Magdalena Wurzer ein schönes Nikolausgedicht vor, wofür die vortragenden Kinder von den Gottesdienstbesuchern einen kräftigen Applaus bekamen. Dann verabschiedete sich der Nikolaus wieder und wünschte allen eine schöne und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, und vor allem hoffe er: „bleibt`s gsund!“.

 

Anschließend wurden auch von Kindermund mit Katharina Höcherl in Krailing und auch in Prackenbach die Fürbitten vorgetragen.

 

Die Gottesdienste zum zweiten Advent wurden von der Gesamtgruppe MALESA mit Alexandra und Maxim van Beek in Krailing und auch in Prackenbach  sehr feierliche mitgestaltet. Am E-Piano spielte Eva Marie Siebert. Pfarrer Drexler dankte am Ende des Gottesdienstes sehr herzlich für die wunderbare musikalische Ausschmückung durch die drei Frauen.

 

Bei den Vermeldungen wies Pfarrer Drexler darauf hin, dass für den Besuch der Weihnachtsgottesdienste, also Kinderchristmetten, Christmetten und für die Gottesdienste am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, wegen der Hygienevorschriften, Platzkarten erforderlich sind und diese in den jeweiligen Sakristeien geordert und abgeholt werden können. Ebenfalls sind für die Gottesdienste am 3. Adventssonntag, wegen des Besuches der Hl. Luzia, Platzkarten erforderlich wozu er ebenfalls recht herzlich einlud.

 

Ehe Pfarrer Drexler den Segen erteilte stellte Diakon Andreas Dieterle und Birgit Schedlbauer da druckfrische Buch vor.

Foto zur Meldung: Nikolaus-Besuch zum 2. Adventssonntag 06. Dezember 2020 sowie beim Vorabendgottesdienst in Krailing am 05.12.2020
Foto: Nikolaus-Besuch zum 2. Adventssonntag 06. Dezember 2020 sowie beim Vorabendgottesdienst in Krailing am 05.12.2020

1. Adventssonntag 28./29.11.2020 in der Pfarreiengemeinschaft

(29. 11. 2020)

Moosbach/Prackenbach/Krailing:
Die Zeit des Warten ist eine schwierige Kunst. Wir können heute kaum noch auf etwas warten, wir können nichts mehr erwarten. Wir wollen alles sofort und jetzt haben. Deshalb gibt es seit Monaten schon Weihnachtsgebäck zu kaufen, sind die Geschäfte und Schaufenster schon lange weihnachtlich dekoriert. Die Kirche kann warten und hat bis jetzt gewartet, bis zum Beginn des Advents. Es ist die schwere Zeit des Wartens und die schöne Zeit der Vorfreude. Erwarten wir mit Geduld und gläubiger Hoffnung die Ankunft unseres Erlösers Jesus Christus.

Eingangs begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle sehr herzlich und bemerkte, dass mit dem ersten Adventssonntag ein neues Kirchenjahr in der Version des Markusevangeliums, beginnt. Die erste Kerze, am Adventskranz brennt und diese soll uns ein Zeichen der Hoffnung sein, dass die Macht des kommenden Herrn stärker ist als alle menschliche Dunkelheit in und um uns. Advent ist mehr als ein warten auf Weihnachten. Advent ist christliche Lebenshaltung überhaupt. Advent ist das sich Ausstrecken nach der Wiederkunft Christi am Ende der Tage und nach der persönlichen Begegnung mit ihm am Tag unseres Todes, so Pfarrer Drexler.

Die Adventskerzen wurden, entsprechend den Hygiene-Vorschriften, von den jeweiligen Mesnerinnen in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing, angezündet.

Die Lesungstexte aus dem Buch Jesaja wurden in Krailing von der Lektorin Nicola Wittmann, in Moosbach von Judith Schedlbauer und in Prackenbach von Antonie Preisler vorgetragen.

In seiner Predigt brachte Diakon Andreas Dieterle zum Ausdruck, dass wir uns wieder mehr auf das Wesentliche konzentrieren sollten. Dies ist eine gute Zeit zur Vorbereitung auf Weihnachten. Als Menschen sind wir eingebunden was in der Welt geschieht. Wir erleben als Christen genauso alle Freuden, Ängste, Krankheiten, Schwierigkeiten wie unsere anderen Mitmenschen. Als Christen dürfen wir die Welt mit den Augen des Glaubens und der Hoffnung sehen. Alle schöne Seiten aber auch alles Negative; und so auch das, was am Ende der Welt geschehen wird, wie im Markus-Evangelium gehört, wenn sich die Sonne verfinstert und der Mond nicht mehr scheint. Es ist das Zeichen, dass etwas Neues passiert. Gott zeigt uns immer wieder neue Wege auf. Advent ist ein Warten auf Weihnachten. Aber wir warten auf mehr noch. Wir warten auf Gott. In dieser Wartezeit sollten wir wachsam sein. Gott kommt wieder! Aber wann, dass Wissen wir nicht, aber das er kommt, dass Wissen wir, so Diakon Dieterle in seinen Ausführungen.

Die Gottesdienste wurden, bei eingeschränkten Volksgesang ,in Krailing von der Organistin Ulrike Altmann, in Moosbach von Walter Stöger und in Prackenbach von Johann Preiß, musikalisch mitgestaltet.

Am Ende des Gottesdienstes wies Pfarrer Josef Drexler besonders auf die Prospekte für einen Hausgottesdienst zu Beginn der Adventszeit aber auch für Weihnachten hin, da unter Umständen nicht alle Gläubige einen Weihnachtsgottesdienst besuchen können. Diese Hausgottesdienste liegen in den jeweiligen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft auf den Schriftenständen auf. Weiter wies er auf das Rorate am Freitag, 04.12. um 14.00 Uhr in St. Georg Prackenbach hin, dass in Verbindung zum 20.-jährigen Bestehen des Seniorenkreises stattfindet. Weiter wies er auf den Besuch vom Nikolaus am kommenden zweiten Adventssonntag hin; wozu Platzkarten nötig sind. Beide Rorate finden statt, soweit sie unter den Bedingungen der Hygiene-Vorschriften und Vorgaben abgehalten werden können. Ehe er den Segen erteilte, wünschte er allen eine schöne und ruhige Adventszeit und eine gute Vorbereitung auf Weihnachten.

 

Bildbeschreibungen:
1. Adventskranz in Krailing
2. Moosbach: Mesnerin Margarete Früchtl entzündet die erste Kerze am Adventskranz
3. von links: Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle mit den Ministranten beim Gottesdienst
4. Diakon Andreas Dieterle segnet den Adventskranz
5. Prackenbach: Mesnerin Gerlinde Zweck entzündet die erste Kerze am Adventskranz
6. Pfarrer Josef Drexler bei der Verkündigung des Evangeliums mit Ministranten, ganz rechts Diakon Andreas Dieterle
7. Diakon Andreas Dieterle bei der Predigt, links Pfarrer Josef Drexler

Foto zur Meldung: 1. Adventssonntag 28./29.11.2020 in der Pfarreiengemeinschaft
Foto: 1. Adventssonntag 28./29.11.2020 in der Pfarreiengemeinschaft

Frau Rosa Brunner aus Ruhmannsdorf ist im Alter von 82 Jahren verstorben

(12. 11. 2020)

„Das Einzige, das wirklich zählt, sind die Spuren der Liebe“, so Pfarrer Drexler

 

Trotz der Corona-Pandemie war der Friedhof von den Angehörigen, Nachbarn und Freunden der Verstorbenen Anlaufstelle für die Verstorbene Frau Rosa Brunner am vergangenen Donnerstag (12. November 2020). Mit Mundschutz und Abstand verabschiedeten sie sich vor ihrem Sarg.

 

Pfarrer Josef Drexler zelebrierte das Requiem vor der Beisetzung auf dem Krailinger Friedhof und bemerkte bei seiner Begrüßung, dass man zusammengekommen ist um der lieben Verstorbenen den letzten Liebesdienst zu erweisen; und dieser besteht darin für sie die Hl Messe zu feiern und sie anschließend zu bestatten. Als Lesungstext wählte Pfarrer Drexler das Loblied auf die tüchtige Frau aus dem Buch der Sprichwörter, der von Lektorin Karin Vogl vorgetragen wurde.
 

In seiner Traueransprache zitierte er den Spruch von Albert Schweitzer:  „Das Einzige, das wirklich zählt, sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir eines Tages weggehen!“ Schweitzer war als Mediziner und Theologe zu den Ärmsten der Armen in den afrikanischen Urwald gegangen und hat tiefe Spuren hinterlassen.

Auch Frau Brunner hinterlässt Spuren der Liebe, die beachtlich und nicht zu übersehen sind.

Frau Rosa Vogl wurde 1938 auf dem elterlichen Hof in Rattersberg geboren und wuchs mit ihrem Bruder Manfred auf. 1963 kam sie durch Heirat mit Josef Brunner auf das landwirtschaftliche Anwesen nach Ruhmannsdorf und war ihrem Ehemann und ihren vier Kindern Bernhard, Klaus, Markus und Ulrike eine gute Ehefrau und Mutter. So sorgte sie, wie es in dem Loblied auf die tüchtige Frau heißt, für Alt und Jung auf dem Bauernhof auf dem alle Generationen zusammenwohnten und war stets eine tüchtige Frau. Auch öffnete sie ihre Hand dem Bedürftigen und reichte ihre Hände dem Armen in dem sie neben ihrer Sorge um ihre eigene Familie auch noch Feriengäste und fremd und neu Zugezogene beherbergte, wie Pfarrer Drexler beim Trauergespräch erfahren durfte. Auch Pfarrer Drexler hat sie als überaus offene und weltzugewandte Frau, stets aufgeschlossen für die Möglichkeiten und den Erfordernissen der modernen Zeit, schätzen und kennenlernen dürfen. Auch die letzte und schönste Aussage des Lesungstextes „Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit, nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob!“ trifft auch auf sie zu. Frau Rosa Brunner war eine bemerkenswerte schöne Frau so Pfarrer Drexler. Auch noch auf dem Sterbebett als er ihr die Sterbesakramente spendete, doch noch schöner sind die Spuren der Liebe, welche sie hinterlässt und unübersehbar sind. Spuren der Liebe, die sie zu ihren Mitmenschen gesetzt und auch aus Liebe zu Gott, den Frau Brunner war eine eifrige und treu praktizierende Katholikin und eifrige Kirchgängerin die sie sehr ernst nahm.
 

Die sich anschließenden Fürbitten wurden sehr emotional von den Enkelkindern vorgetragen, die sich an die angelernten und unvergessenen Abendgebete mit ihr noch gern und gut erinnerten.

Chorleiterin Ramona Preiß-Höcherl sorgte für die Musikalische Mitgestaltung beim Requiem mit Sologesang und Orgelbegleitung.

 

Nach dem Schlusssegen fand Frau Rosa Brunner auf dem Friedhof in Krailing ihre letzte Ruhestätte.

Foto zur Meldung: Frau Rosa Brunner aus Ruhmannsdorf ist im Alter von 82 Jahren verstorben
Foto: Frau Rosa Brunner aus Ruhmannsdorf ist im Alter von 82 Jahren verstorben

Wir gehen auf Weihnachten zu

(08. 12. 2019)

Stimmungsvolle Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft

 

Moosbach/Krailing/Prackenbach. Der 2. Adventsonntag wurde in den Gottesdiensten der Pfarrei Moosbach, Krailing und Prackenbach wieder mit außergewöhnlich feierlichen Messfeiern gestaltet und vor allem musikalisch ausgeschmückt.

Schon Diakon Andreas Dieterle sprach in seiner Predigt von den unaufhaltsamen kürzer werdenden Tagen wo die Kerzen am Adventskranz immer mehr und heller werden. Und im Evangelium erzählt er von einer besonderen Person, dem Johannes der Täufer, der sich in die Wüste zurück zieht und er zur Umkehr mahnt.

Um sich in der Mitte der Adventszeit gebührend vorzubereiten, gestaltete der Kinder- und Jugendchor Moosbach den Gottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche mit. Dazu ließen sich die jungen, aktiven Pfarreimitglieder gerne etwas Besonderes einfallen. Diesmal luden sie Familien zum Adventsfrühstück ins Schulhaus Moosbach ein, wo man sich mit Tee und Kaffee zu stärken und unterhalten konnten. Mit den Kindern studierte die Gruppe ein Lied ein, das sie beim anschließenden Gottesdienst auch gleich vortrugen.

Diakon Andreas Dieterle freute sich, so sagte er noch vor der Predigt über die wunderbare Aktion und lobte das großartige Engagement des Kinder- und Jugendchors und sicherte in allen Bereichen seine Unterstützung zu.

Ein wenig aufgeregt war dann die Kinderschar schon, als sie gemeinsam mit den Ministranten, Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle in die gut besetzte Kirche einzogen. Sie stellten sich unter den Adventskranz auf und sangen gemeinsam mit dem Chor, begleitet von Gitarren und Querflöten das Lied: „Wir sagen euch an, den lieben Advent“ und bereicherten so den Gottesdienst mit ihren hellen und kräftigen Stimmen.

Mit einer sehr abwechslungsreichen musikalischen Gestaltung konnte der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger die Kirchenbesucher wieder einmal begeistern, wofür sich Pfarrer Drexler am Ende des Gottesdienstes sehr herzlich bei allen Mitwirkenden bedankte. „Schön, dass ihr da seid“ betone er den heute so zahlreich erschienen Kindern gegenüber und bat sie auch gleich um ihre Teilnahme beim jährlichen Krippenspiel in der Christmette. Dafür findet am Freitag, 13.12.19 die erste Probe statt.

Auch am Samstag-Abend beteiligte sich die Filialgemeinde Krailing nach dem Vorabendgottesdienst an der Vorbereitung auf Weihnachten und hatten dazu die Fejdacher Fanfaren eingeladen als die Ministranten mit einem kleinen Weihnachtsmarkt aufwarteten. Es gab Glühwein, Bratwurstsemmeln und selbst gebackene Plätzchen. Auch Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle beteiligten sich an der Aktion, welche die Kirchenbesucher sehr zahlreich annahmen.

 

Auch am Sonntag-Nachmittag veranstaltete der Kinder- und Jugendchor Prackenbach einen sehr gut besuchten Lichtergottesdienst, zu dem Diakon Andreas Dieterle eingeladen hatte. Ausführlicher Bericht folgt.

 

Foto: Kinder- und Jugendchor

Foto zur Meldung: Wir gehen auf Weihnachten zu
Foto: Wir gehen auf Weihnachten zu

Gottesdienst betend und singend bei symbolischem Lagerfeuer

(12. 07. 2019)

Eine außergewöhnlich beeindruckende Feier

 

Prackenbach/Krailing. Da der Kinder- und Jugendchor den traditionellen Lagerfeuergottesdienst witterungsbedingt nicht am Sportplatz in Prackenbach feiern konnte, ließ man sich die Stimmung nicht vermiesen und den Gottesdienst kurzerhand in die Filialkirche nach Krailing verlegt, wo der Chor mit „Wir sind umgeben von seinem Segen- Gott sei Dank“ die Feier begann.

 

„Kirche ist immer da, wo Menschen sich im Namen Jesu versammeln“, so begrüßte Diakon Andreas Dieterle alle Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Schwestern und Brüder und lud sie ganz herzlich zu diesem Gottesdienst ein.

Dann zündete er an der Osterkerze das symbolische Feuer in der Feuerschale an und segnete es. „Es möge unseren Herzen Licht schenken und einander mit Aufrichtigkeit und Wertschätzung begegnen und lass uns - erfüllt von dir - eine Kultur der Gerechtigkeit und der Liebe in dieser Welt aufbauen“.

 

Zwischen den Kyrierufen setzte abwechselnd der Chor mit dem zweistimmigen „Herr erbarme dich – Herr umarme mich“ ein. Anschließend trug Eva Maria Siebert die Lesung vor, die aus dem Psalm 139 die Worte zitierte: „Herr, du durchschaust mich, ob ich sitze oder stehe, du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke. Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen““.

Und aus dem Evangelium berichtet Diakon Dieterle von der Stadt, die auf einem Berg liegt, sie kann nicht verborgen bleiben. „Euer Licht soll vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen“.

 

Seine beeindruckende Predigt begann Diakon Dieterle mit einem Lagerfeuer, das Licht und Wärme verbreitet. Er bemerkte, dass bei ihm immer wieder schöne Erinnerungen an so manches Zeltlager vor vielen Jahren auf aufkommen, als er noch als Ministrant aktiv war. „Eine tolle Sache war dies, miteinander zu reden, zu lachen, gemeinsam zu singen oder einfach mal zur Ruhe zu kommen“.

Für das heutige Lagerfeuer hatte Dieterle etwas Ungewöhnliches mitgebracht. Er zeigte ihnen einen 50 €-Schein und es meldeten sich viele, die ihn auf seine Frage haben wollten. Auch als er ihn auf den Boden warf und darauf rumtrampelte. Nach dem er den Schein zerknüllte, war er bei einigen immer noch begehrt.

Aber was hat das mit uns zu tun, meinte der Diakon? Nun, auch wir fühlen uns manchmal eher wie dieser Geldschein: „Platt und Zerknautscht! Bei jedem von uns geht im Leben einmal was schief wobei wir sprichwörtlich am Boden liegen. Da geht es uns wie diesem Stück Papier. Doch dieses Papier, auch wenn es zerknittert und beschmutzt aussieht, es behält immer noch seinen Wert. Bei uns ist das auch so. Jeder Einzelne hat seinen Wert. Egal wie du dich fühlst oder was andere über dich denken. Du bist und bleibst wertvoll. So wie du bist, bist du für Gott in Ordnung“, bemerkte Dieterle.

 

Was habe ich davon, dass Gott mich liebt, wenn meine Mitschüler mich überhaupt nicht beachten. Eine wichtige Frage: Was habe ich davon, dass Gott mich liebt, wenn in meinem Leben dann trotzdem etwas schief geht. Sehr viel, meinte da Dieterle. Denn was dich und mich stark machen kann, ist es, sich richtig klar zu machen: Ich bin wertvoll. Mein Leben ist viel wert, weil Gott es dir und mir geschenkt hat und kein Mensch auf der Welt kann uns diesen Wert nehmen, auch wenn man noch so viel auf mir und meinen Gefühlen herumtrampelt.

 

Dann erwähnte Diakon Dieterle noch einmal die Worte aus dem Evangelium, von denen er behauptete: „Ihr seid das Licht der Welt und wenn durch dich andere Menschen Gottes Liebe und Wärme spüren, springt vielleicht ein Funke über und sie lassen sich anstecken. Das Feuer würde immer größer werden und unsere Welt immer heller“.

 

Bevor der Diakon und einige Jugendliche die Fürbitten sprachen, wobei sie jeweils eine Kerze anzündeten, gedachten sie der Mitmenschen, an Zuwendung, Nähe und Gespräche, an Krankheit, Einsamkeit und Tod. Sie dachten dabei an Leben, Erinnerungen und Freude, an Frieden und Gerechtigkeit, und an Vertrauen, Zuversicht, Trost und Gott.

Dann sang der Chor das Lied: „Du bist das Licht der Welt, du bist der Glanz, der unseren Tag erhellt“. Dann fassten alle ihre Bitten zusammen in dem Gebet, das Jesus uns selbst schenkt und beteten gemeinsam das Vater unser und Diakon Dieterle gab anschließend allen den Friedensgruß.

 

Bevor Diakon Dieterle alle mit dem Segen entließ, dankte er dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek für den außergewöhnlichen Gesang, der Lektorin Eva Maria Siebert, welche die Lieder auf dem Keyboard, begleitete, allen Helfern sowie den Eltern, welche die Kinder zu den Proben begleiten. Nicht zuletzt dankte er der Mesnerin Jutta Biebl und ein letztes Lied erklang: „Wenn der Abend naht, ganz sacht, finden wir uns ein im Feuerkreis.“

 

Foto: Der Kinder- und Jugendchor mit von re. Alexandra van Beek und Diakon Andreas Dieterle

Foto zur Meldung: Gottesdienst betend und singend bei symbolischem Lagerfeuer
Foto: Gottesdienst betend und singend bei symbolischem Lagerfeuer

Fronleichnams-Nachfeier in der Filialkirche St. Peter und Paul

(23. 06. 2019)

Pfarrer Josef Renner und Diakon Andreas Dieterle zelebrierten das Hochamt 

 

Krailing. Da zur Zeit Pfarrer Josef Renner auf Heimaturlaub weilt, feierte er am Sonntag in der Filialkirche in Krailing zusammen mit Diakon Andreas Dieterle das Fronleichnamsfest mit einer feierlichen Prozession.

 

Diakon Dieterle begrüßte eingangs alle Kirchenbesucher insbesondere die Vertreter der Öffentlichkeit und der örtlichen Vereine und bemerkte, dass es wichtig sei, den Herrgott hinaus zu tragen in die Welt. Auch freue es ihn ganz besonders, dass Pfarrer Josef Renner, der lange Zeit in Kollnburg wirkte, zur Zeit im Heimaturlaub in Deutschland weilt und mit uns heute den Gottesdienst feiert.

 

Nach der Lesung aus dem 1. Brief des Apostels Paulus, die Christian Kolbeck vortrug und dem Evangelium, das Diakon Andreas Dieterle vom Evangelisten Lukas über die wunderbare Brotvermehrung zitierte, erzählte Pfr. Renner in seiner Predigt einige Passagen aus seinem Leben in Ghana, denn nach seinem 70. Geburtstag wagte Renner noch einmal einen Neubeginn im afrikanischen Ghana und er würde nie mehr dort weggehen, gesteht er. Denn so sagt er, es lohnt sich im Alter noch einmal anzufangen.

Er baute im Norden ein Schulzentrum mit verschiedenen Zweigen, einen Kindergarten bis zum Abitur, eine Kirche und ein Internatsgebäude. Insgesamt sind es 40 Bauten, die nach und nach entstanden sind. Es werden10 verschiedene Sprachen gesprochen. Die wichtigste dabei ist Englisch, sie ist die Sprache der Liebe, bemerkte er. Es ist ihm immer wieder eine große Freude, helfen zu können, Gott hat uns alle gesegnet und es gibt keinen, der nicht an Gott interessiert ist. Die Kinder sind hungrig nach Bildung. Leider fehlen den Eltern dafür häufig die finanziellen Mittel. Eine Errungenschaft ist seine Obst- und Gemüsegartenanlagen. Doch seine Bananen und Ananas teilt er jedoch wieder großzügig aus.

 

Anschließend leiteten Diakon Dieterle und Pfr. Josef Renner die Krailinger Dorfbewohner und Vereine die Prozession und trugen das Allerheiligste abwechselnd durch das geschmückte Dorf zu den vier Altären und machten Halt bei der Familie Hastreiter, bei Albert Fleischmann, am Wegkreuz (gestaltet von den Familien Preiß und Fleischmann). Liebevoll hergerichtet war auch der Blumenteppich mit Altar  von den Ministranten und ihren Eltern vor dem Jugendhaus.

 

Am Ende der Fronleichnamsprozession sprach Diakon Andreas Dieterle allen Dank aus, die mitgewirkt und ihren Beitrag geleistet haben. Auch für die Gestaltung der jeweiligen Altäre,  den Blumenteppich, die Teilnahme aller bei der Prozession und nicht zuletzt dem Kirchenchor-Prackenbach/Krailing. Ein besonderer Dank galt Pfarrer Rennen für seine Mitzelebration und der Teilnahme an der Prozession. Mit dem T-Deum in der Kirche endete die Fronleichnamsfeier in der Filialkirche.

 

Foto: Altar am Wegkreuz

Foto zur Meldung: Fronleichnams-Nachfeier in der Filialkirche St. Peter und Paul
Foto: Fronleichnams-Nachfeier in der Filialkirche St. Peter und Paul

Maiandacht in Schwarzendorf

(24. 05. 2019)

Musikalische Begleitung durch den Frauenchor

Schwarzendorf. Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich am vergangenen Freitag rund 40 Marienverehrer zur Maiandacht am Wegkreuz der Familie Fuchs in Schwarzendorf. Das Mariengedenken wurde feierlich gestaltet durch Diakon Andreas Dieterle und dem Frauenchor Krailing unter der Leitung von Lisa Fuchs, instrumental begleitet von Anna Fuchs auf dem Keyboard und an der Gitarre Karl Heinz Biebl. schmückte die Andacht mit herrlichen Marienliedern aus.

Diakon Dieterle segnete im Anschluss alle kleinen Marienverehrer und als Abschluss sang man gemeinsam das Lied „Segne du Maria“.

Foto: v.re. Diakon Andreas Dieterle, Karl-Heinz Biebl, 5. v.re. mit hellblauer Schürze Lisa Fuchs

Foto zur Meldung: Maiandacht in Schwarzendorf
Foto: Maiandacht in Schwarzendorf

Ostersonntag in der Pfarrei Prackenbach/Krailing am 21. April 2019

(21. 04. 2019)

Prackenbach/Krailing

Aufgrund der Kircheninnenrenovierung in Prackenbach fand die Osternacht in diesem Jahr nur in der Pfarrkirche in Moosbach, am Samstagabend, statt. Die Osterkerzen für die Pfarrei Prackenbach wurden deshalb bei der Osterfeuerweihe in Moosbach mit gesegnet und am Osterfeuer entzündet.

 

Diakon Andreas Dieterle trug deshalb bei den beiden Gottesdiensten in Prackenbach wie auch in der Filialkirche Krailing die Osterkerze zur Feier mit herein und verkündete dabei:

„Der Herr ist wahrhaft auferstanden“.

 

Gleich zu Beginn der Feierlichkeiten wünschte Pfarrer Tomy Cherukara mit Diakon Andreas Dieterle allen ein gesegnetes Osterfest.

Ostern ist ein bewegliches Fest. Bewegung und Beweglichkeit prägen auch das Osterevangelium. Der Stein vor dem Grab kommt ins Rollen. Maria von Magdala läuft mit der Botschaft vom leeren Grab, so schnell sie kann, zu den Jüngern. Petrus und Johannes liefen ebenfalls zum Grab. Die Bewegung bleibt nicht äußerlich. Auch in den Herzen der Freunde Jesu bewegt sich etwas. Zweifel wandelt sich in Glaube. Trauer wird zur Freude. Und der Auferstandene selbst will uns im österlichen Mahl begegnen. So sollen auch wir unsere Herzen von ihn in Bewegung bringen lassen. Lassen wir Ostern in uns werden, so Pfarrer Tomy Cherukara mit seinen einführenden Worten.

 

Nach dem Jubiläums-Gloria trugen in Prackenbach die Lektorinnen Eva Marie Siebert und in Krailing Karin Vogl den Lesungstext aus der Apostelgeschichte vor.

 

Zur Feier des höchsten Festes im Kirchenjahr sang Diakon Andreas Dieterle das Evangelium nach dem Evangelisten Johannes.

 

In seinen Gedankten stellte Diakon Andreas Dieterle die Osterkerze in den Mittelpunkt seiner Predigt welche in ganz feierlicher Zeremonie am Osterfeuer bereitet wurde und beim Gottesdienst nun feierlich hereingetragen wurde. Das Gebet das am Osterfeuer dabei gesprochen wurde, gleicht schon einem österlichen Glaubensbekenntnis. Sie steht nun 50 Tage neben dem Altar an ganz zentraler Stelle und begleitet unsere gottesdienstliche Feiern mit ihrem strahlenden Licht und wird bei den Tauffeiern und Begräbnissen entzündet und zeigt uns dadurch, Jesus ist wahrhaft von den Toten auferstanden. Die Osterkerze ist somit ein Symbol für die Auferstehung schlechthin. Christus ist glorreich auferstanden vom Tod, sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen, so die Worte in der Osternacht. Entscheidend am Ostermorgen ist das leere Grab. Der Herr ist auferstanden, der Tod überwunden. Und wer an den Auferstandenen glaubt wird mit ihm auch auferstehen.

Das Licht Christi, seine Liebe zu uns, seine Nähe und Sorge für uns, die Kraft aus dem Brot des Lebens und seinem Wort im Evangelium, es kann das dunkel in unserem Herzen vertreiben, wenn wir bereit sind unser Herz für den Auferstanden zu öffnen.

Wir brauchen keinen Glauben der Inkarnation bzw. Wiedergeburt anderer Jenseitsvorstellungen. Als Christen glauben wir, dass wir uns nicht selbst vollenden müssen. Das macht Gott. Er hat uns bereits in der Taufe die Wiedergeburt als seine Kinder geschenkt. Und wenn wir sterben, wird Gott uns neu beleben, er wird uns Leben in Fülle schenken. Freude die alles übersteigen wird die wir uns je erträumen können. Einmal gelebt, einmal gestorben, einmal in Gott vollendet. Das Grab ist leer, der Tod ist überwunden. Wir alle sind durch unsere Taufe hineingenommen in diese Auferstehung. Beim Glaubensbekenntnis werden wir mit dem gesegneten Weihwasser besprengt, als Zeichen das wir in diese Auferstehung mit hineingenommen sind. Welch eine Frohbotschaft die das Licht dieser Kerze verbreitet. Welch ein Grund zur Freude zum Osterfest und alle Tage unseres Lebens, Halleluja, so Diakon Andreas Dieterle.

 

Nach der Osterwasserweihe sang der Kirchenchor das feierliche Credo in unum Deum. Die Fürbittgebete wurden von Pfarrer Tomy Cherukara und den Lektorinnen vorgetragen.

 

Nach dem Schlussgebet durch Pfarrer Tomy erteilte Diakon Andreas Dieterle den mitgebrachten Speisen von Brot, Eier und Fleisch der österlichen Segen.

 

Am Ende der Gottesdienste bedankte sich Diakon Andreas Dieterle bei allen Gottesdienstbesuchern für das Mitfeiern der österlichen Tage. Ganz besonders bedankte er sich bei allen die in irgendeiner Weise mit beitragen haben das diese Ostertage gelingen konnten. Sein ganz besonderer Dank galt allen Mesnerinnen die mit den vielen Vorbereitungen alle Hände voll zu tun hatten und dies nicht nur zu Ostern, sondern das ganz Jahr über. In diesem Jahr dankte er ganz besonders Frau Jutta Biebl für ihren Mesnerdienst, da in diesem Jahr das erste Mal die Osterliturgie in der Filialkirche stattgefunden hat und das sie deswegen mehr in der Kirche als zuhause war. Ein ganz herzliches Dankeschön sagte er dem Kirchenchor Prackenbach-Krailing für die wunderbare und feierliche Mitgestaltung der beiden Gottesdienste in Prackenbach und Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl und Johann Preiß an der Kirchenorgel. Ein ganz dickes Dankeschön sagte er allen Ministranten ganz besonders den Krailinger Ministranten die in diesem Jahr ganz toll und ebenfalls zum ersten Mal die Karfreitagsliturgie gemeistert haben. Weiter dankte er einigen Mitgliedern der Landjugend Moosbach und er freute sich das sie ebenfalls zu diesem Ostersonntagsgottesdienst gekommen waren und lud bei dieser Gelegenheit auch schon zu ihrem Fest im Juli dieses Jahres ein.

Ehe Pfarrer Tomy Cherukara den feierlichen Schlusssegen erteilte erzählte Diakon Andreas Dieterle nach alter Tradition noch einen Osterwitz zum Abschluss des Osterfestes.

Foto zur Meldung: Ostersonntag in der Pfarrei Prackenbach/Krailing am 21. April 2019
Foto: Ostersonntag in der Pfarrei Prackenbach/Krailing am 21. April 2019

Volle Kirchen am Palmsonntag

(15. 04. 2019)

Palmweihe, Prozessionen und Hl. Messen in der Pfarreiengemeinschaft

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. Am Palmsonntag gedenken die Christen des Einzugs von Jesus in Jerusalem. Er ritt auf einer Eselin und die Volksmenge empfing ihn mit den Worten „Gesegnet sei der da kommt im Namen des Herren, der König Israels“ - ein wundertätiger, friedlicher Herrscher, dessen weiteres Schicksal aber schon besiegelt ist.

 

Der Palmsonntag wurde auch in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing wieder mit vollen Gotteshäusern bzw. Pfarrheim gefeiert, wobei dieser Festtag in die letzte Phase der Fastenzeit- in die Karwoche eintrat. Die Weihe der Palmbuschen, den die Gläubigen mitgebracht hatten und die Frauenbundmitglieder eingangs verkauften, fand in den drei Ortschaften unweit der Gotteshäuser statt, wo sich schon vor Beginn der feierlichen Gottesdienste viele Gläubige zunächst am Vorabend am Jugendhaus in Krailing, am Sonntag am Dorfplatz in Moosbach und in Prackenbach im Pfarrgarten einfanden, wo Pfarrer Tomy Cherukara und Diakon Andreas Dieterle alle Kirchenbesucher sehr herzlich begrüßten.

Im Evangelium nach Lukas erzählte Diakon Andreas Dieterle von der Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem auf einem Fohlen und die Jünger ihre Kleider auf dem Weg ausbreiteten und mit lauter Stimme Gott huldigten.

Nach der Weihe der mitgebrachten Palmbuschen und dem Eingangsgebet von Pfarrer Tomy erwähnte Diakon Andreas Dieterle einige Impulse zum Leiden unseres Herrn Jesus Christus, das mit dem Paschamahl begann, das Jesus mit seinen Aposteln halten wollte, denn so sagte er: Er werde es nicht mehr essen, bis es seine Erfüllung findet im Reiche Gottes.

Es folgte der Gang zum Ölberg und das Gebet in seiner Todesangst, während die Jünger schliefen. Die Vorführung zum Hohen Rat stand ihm bevor und schließlich die Verurteilung zum Kreuzweg und die Kreuzigung. Die Hinrichtung wurde zum Trumpf Christi, das Kreuz sein Siegeszeichen. Er erniedrigte sich und war Gehorsam bis zum Tod und hat alles los gelassen, sogar sein eigenes Leben, während seine Bekannten in einiger Entfernung standen. Wie sieht meine Nähe zu Christus aus?

 

Es folgten die Palmprozessionen in die jeweiligen Gotteshäuser, wo die Geistlichen die feierlichen Hochämter zelebrierten. Die Passionen lasen in Moosbach: Pfarrer Tomy, Diakon Andreas Dieterle und Mesnerin Margarete Früchtl, in Prackenbach und Krailing ebenso die Geistlichkeit mit Kirchenpfleger Ferdl Klement (Prackenbach bzw. Franz Kolbeck.) Für musikalische Umrahmung sorgte in Moosbach Walter Stöger, in Prackenbach Anette Kuffner auf dem E-Piano und in Krailing saß Hans Preiß an der Orgel und Ramona Preiß sang beim Evangelium.

Die Fürbitten und Lesungen wurden in Prackenbach von Gerlinde Zweck, in Krailing von Nicola Wittmann und in Moosbach Marg. Holzfurtner gesprochen. Man schloss die Bischöfe, Priester und Diakone mit ein, alle Menschen, die aus der regelmäßigen Mitfeier der Eucharistie die Kraft schöpfen. Man bat auch für jene Menschen, die sich von Gott abwenden, für alle, die unheilbar krank sind, dem Tod nahe sind und vor allem für unsere Verstorbenen.

Erwähnenswert sei schließlich, dass auch heuer wieder der Dorfbrunnen mit einem herrlichen Osterschmuck von Agathe und Stefan Obermeier und Margit Vogl mit Ludwig Fleischmann ausstaffiert war, der von F.X Pongratz das ganze Jahr gepflegt wird. Die Prozessionen wurden durch geschmückte Kreuze angeführt, wobei in Moosbach Mesnerin Margarete Früchtl das große Kreuz mit 33 roten Nelken verzierte, symbolisch für die Lebensjahre Jesu.

 

Nach dem Schlusssegen und den üblichen Vermeldungen bedankte sich Diakon Andreas Dieterle für die gute Mitfeier und die Beteiligung der Erstkommunionkinder und lud zu den drei österlichen Tagen vom Leiden und Sterben und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus zur Mitfeier recht herzlich ein. (Gründonnerstag um 19.00 Uhr in Moosbach, Karfreitag 15.00 Uhr in Moosbach und Krailing, Karsamstag Osternacht in Moosbach, Sonntag, 8.30 Uhr in Prackenbach und 10.00 Uhr in Krailing).

 

 

Foto zur Meldung: Volle Kirchen am Palmsonntag
Foto: Volle Kirchen am Palmsonntag

Verabschiedung von 4 Kirchenverwaltungsmitgliedern

(07. 04. 2019)

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer übermittelt Dankesurkunden

 

Moosbach/Prackenbach-Krailing. Mit drei feierlichen Gottesdiensten wurden am 5. Fastenwochenende in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing vier langjährige Mitglieder der drei Kirchenverwaltungen verabschiedet.

Franz Xaver Pongratz sen. hat in Moosbach im Gremium 22 Jahre seinen Beitrag geleistet. Er war ein Mann der Tat, packte überall an, wo er gebraucht wurde. Die Pfarrei lebt von solchen Personen, in der er sich auch bei den Senioren 100%ig einbringt, lobte Diakon Andreas Dieterle und vermittelte ihm ein herzliches Dankeschön mit einer Urkunde und eine Sonntagsbibel, überreicht vom neuen Kirchenpfleger Josef Schollerer. Pongratz bedankte sich sehr herzlich für die Auszeichnung und meinte, er habe es gern getan, denn die Pfarrei Moosbach sei eine der ältesten Pfarreien überhaupt.

In der Filial-Kirche Krailing war es beim Vorabendgottesdienst Michael Kellermeier, der von Diakon Andreas Dieterle und Peter Fleischmann (Kirchenpfleger)für seine sechs Jahre als Mitglied der Kirchenverwaltung Krailing eine Urkunde und eine Sonntagsbibel überreicht bekam. Fleischmann dankte Kellermeier für seine spontanen Aushilfen, wenn Not am Mann war, der auch versprach, weiterhin zur Verfügung zu stehen, wenn es notwendig ist.

 

Beim Hochamt in Prackenbach hob Diakon Andreas Dieterle die Verdienste des scheidenden Christian Kolbeck hervor, der sich 12 Jahre in der Pfarrei einbrachte, ob bei Pfarrer Drexler und nun schon bei Diakon Dieterle und überreichte ihm als Dankeschön eine wunderschöne Ikone.

Auch Kirchenpfleger Ferdl Klement sprach Dankesworte für die ehemaligen Kirchenverwaltungsmitglieder Karl Engl und Christian Kolbeck und bemerkte, dass Karl Engl heute leider nicht anwesend sein kann. 30 Jahre war er ein sehr wertvoller Mitarbeiter in der Kirchenverwaltung Prackenbach. Schon bei der letzten Kirchenrenovierung in den Jahren 1989 – 1992 war er mit von der Party und stand bei verschiedenen Projekten mit Rat und Tat stets zur Verfügung. Man konnte auch bei der Prüfung der Kirchenrechnung, bei Forstarbeiten, bei Standsicherheitsprüfung der Gräber am Friedhof immer mit ihm zählen.

Auch Christian Kolbeck hat der Pfarrei viel zu verdanken, so Klement. Sein Rat und seine Unterstützung des Pfarrseelsorgers war stets geschätzt, in denen er 12 Jahre dem Gremium angehörte. Dank und Anerkennung sei noch einmal gesagt bei den scheidenden Kirchenverwaltungsmitgliedern für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit, so Klement. In den vielen Sitzungen haben sie sich getroffen und stets mit dem Pfarrer einen guten Abschluss gefunden.

Im Namen der Pfarrei und des Kirchenverwaltungsvorstandes, Pfarrer Drexler wie auch Diakon Andreas Dieterle sprach er ein herzliches Vergelt´s Gott für das langjährige Engagement in der Kirchenverwaltung aus.

Bei dieser Gelegenheit dankte er auch den Ehefrauen für die vielen Entbehrungen und Unterstützung zum Wohle der Pfarrei und wünschte noch alles Gute, Gesundheit, eine glückliche Hand und Gottes Segen.

 

Die feierlichen Gottesdienste zum Passionssonntag zelebrierten Pfarrer Tomy und Diakon Andreas Dieterle. Sie wurden mit der Lesung nach Jesaia von Christian Kolbeck (Krailing) Margarete Früchtl (Moosbach) und Gerlinde Zweck (Prackenbach) ausgeschmückt. Diakon Andreas Dieterle zitierte die Worte vom Evangelisten Johannes: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ Für die musikalische Umrahmung sorgte in Krailing Hans Preiß auf der Orgel mit Volksgesang und in Moosbach der Chor unter der Leitung von Walter Stöger und in Prackenbach Ulrike Altmann in Begleitung auf dem E-Piano.

 

Pfarrer Tomy knüpfte in seiner Predigt an das Evangelium an, als Gegner Jesu eine Frau beim Ehebruch ertappt hatten und nach dem Gesetz Mose eine solche Frau den Tod verdiente. Sie stellten Jesus dabei eine Falle, denn Jesus kennt natürlich das Gesetz und er sagt zu den Pharisäern: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“. Zu der Frau aber sagt er: „Ich verurteile dich nicht, geh und sündige nicht mehr“. Die Frau erfährt die befreiende Antwort Jesu zu einem neuen Lebensanfang. Sie erfährt, dass sie in den Augen Gottes mehr wert ist, als ihre Verfehlung. Die Pharisäer sind zwar selbstgerecht, aber dass sie ganz ohne Sünde sind, das wollen sie doch nicht von sich behaupten.

Hüten wir uns also vor schnellen Urteilen, vor Vorurteilen, vor Urteilen über andere Menschen überhaupt. Überlassen wir das Urteilen über unsere Schwächen und Fehler, über unsere Verfehlungen und Unterlassungen unserem barmherzigen und gerechten Gott und halten wir uns heute, am Misereor-Sonntag und immer wieder das Liebesgebot Jesu vor Augen, das alle „Gesetze“ übersteigt.

 

Bevor Pfarrer Tomy die Kirchenbesucher mit dem Segen entließ sprach Diakon Dieterle in Prackenbach ein Gebet für den erkrankten Pfarrer Rahm. Dann gab er die wichtigsten Termine bekannt. Donnerstag, 11.4. um 16.30 Uhr Gruppenstunde der Erstkommunionkinder mit Diakon Dieterle im Pfarrhof Prackenbach, Freitag, 12.4. um 18.00 Uhr in Moosbach Abendlob, Osterbeichte: Samstag, 13. April von 14.00 – 15.00 Uhr in Moosbach, 15.15 – 16.15 Uhr in Prackenbach, 16.30 – 17.30 Uhr in Krailing. Palmbuschenverkauf am Samstag in Krailing durch Mütterverein, am Sonntag in Moosbach (Gartenbauverein) und weiter am Sonntag, Palmbuschen und Osterkerzenverkauf durch Mütterverein.

 

Foto: Gruppenfoto mit Ehefrauen, Verabschiedung in Krailing: Pfarrer Tomy, Kirchenpfleger Peter Fleischmann, Michael Kellermeier und Diakon Andreas Dieterle

Foto zur Meldung: Verabschiedung von 4 Kirchenverwaltungsmitgliedern
Foto: Verabschiedung von 4 Kirchenverwaltungsmitgliedern

Kirchenverwaltungsmitglieder in Prackenbach und Krailing verabschiedet

(24. 02. 2013)

Prackenbach/Krailing. Beim letzten Sonntagsgottesdienst wurden in der Pfarrei Prackenbach die Kirchenverwaltungsmitglieder in Prackenbach sowie in der Filiale Krailing verabschiedet. Bei diesem Gottesdienst verlas Pfarrer John erstmals einen Hirtenbrief des neuen Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer zur Fastenzeit.

 

Ehe er den Segen erteilte, bemerkte Pfarrer John Kodiamkunnel, dass seit 2013 die neue Kirchenverwaltung seine Tätigkeit aufgenommen hat. Ludwig Pritzl hat sich bei der letzten Wahl im November 2012 nicht mehr zur Wahl gestellt. Da Pfarrer John im Januar/Februar 2013 seinen Heimaturlaub in Indien verbracht hat und erst seit gut zwei Wochen wieder seinen Dienst aufnahm, hat sich die Verabschiedung der Kirchenverwaltungsmitglieder deshalb etwas verschoben.

 

Ludwig Pritzl gehörte zwei Perioden, also 12 Jahre der Kirchenverwaltung Prackenbach an. So dankte ihm Pfarrer John im Namen der Pfarrei für seine engagierte Tätigkeit für gute gemeinsame Arbeit sowie für die langjährige Treue und den Einsatz in der Pfarrei.

 

Als Zeichen des Dankes überreichte Pfarrer John eine Urkunde der Bischöflichen Finanzkammer Regensburg und ein Bild der Pfarrkirche St. Georg. Ehe er die Urkunde überreichte, verlas Pfarrer John die Dankurkunde mit folgendem Text:

„Sie haben 12 Jahre der Kirchenverwaltung Prackenbach angehört. Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer möchte ihnen dafür danken, dass sie durch ihren Einsatz in ihrer Pfarrei zum Wohl der Pfarrgemeinde beigetragen haben. Ausdrücklich möchte auch die Bischöfliche Finanzkammer ihren Dank aussprechen. Ebenso dankt ihnen ihr Seelsorger als Vorstand der Kirchenverwaltung.“

Dem Dank schloss sich auch Kirchenpfleger Klement an.

 

Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing wurden im Rahmen des sonntäglichen Gottesdienstes die Kirchenverwaltungsmitglieder August Kuffner und Freddi Daffner aus der Kirchenverwaltung Krailing verabschiedet. Beide gehörten dem Gremium zwei Perioden, also 12 Jahre an.

Während dieser Zeit standen die Innenrenovierung der Kirche und die Anlegung des Urnenhains an. In den Kirchenverwaltungssitzungen durften sie den Rat und die Umsicht von ihnen fahren, so Kirchenpfleger Peter Fleischmann in seiner Ansprache. Für das Mittragen von wichtigen Geld- und Sachentscheidungen zugunsten der Filiale sprach er ihnen ein herzliches Vergelt´s Gott aus.

 

Im Namen der Pfarrgemeinde, des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung dankte er ihnen für all die Arbeiten und die reichlich zur Verfügung gestellte Zeit und das Engagement und überreichte als kleine Aufmerksamkeit ein Präsent von Seiten der Filiale Krailing.

 

Fotos: Krailing – August Kuffner mit Alwine, Peter Fleischmann, Pfarrer John Kodiamkunnel und Angelika mit Freddi Daffner

Foto zur Meldung: Kirchenverwaltungsmitglieder in Prackenbach und Krailing verabschiedet
Foto: Kirchenverwaltungsmitglieder in Prackenbach und Krailing verabschiedet

Familiengottesdienst zum 2. Advent

(09. 12. 2012)

Bereitet dem Herrn den Weg“

 

Prackenbach/Krailing. In der Pfarrkirche St. Georg und der Filiale St. Peter und Paul in Krailing haben Kinder wieder sehr feierlich den 2. Advent-Gottesdienst gestaltet. Auch der Evangelist Lukas trat wieder mit einem Stern auf und ermahnte die Gläubigen, „bereitet dem Herrn den Weg und ebnet ihm die Straßen“.

 

Pfarrer John sagte zur Begrüßung, dass der Herr kommen wird, um die Welt zu erlösen. Dieser Aufruf zum 2. Advent ist gefüllt mit Hoffnung. Er stellt uns aber auch die Frage: Was können wir tun, um dem Herrn den Weg zu bereiten?

Zwischen den Kyierufen, als Pfarrer John die Gläubigen ermahnte, sie sollten darüber nachdenken und für ihn den Weg im Herzen bereiten, sang die Gemeinde das Lied: „Kündet allen in der Not“.

Für die Predigt wurde ein Sprechspiel aufgeführt, bei dem acht Kinder mit einem Stern im Altarbereich erschienen. Der erste erzählte, dass er in dieser Nacht über dem Iran stand, wo wieder Frauen und Männer und Kinder gestorben sind. Der zweite war über Afrika, ein dritter über Israel, der vierte über Rumänien. Die nächsten standen über Italien, Deutschland, Hamburg und gar über der Pfarrkirche. Überall gab es Not, Flüchtlinge, Traurige und denen der Kopf blutig geschlagen wurde und nur wenige waren mit dem Herzen bei Gott.

 

Dann traten drei große Sterne auf, sie trugen den Namen Friede, Liebe und Glaube. Sie alle zeigten die schwarze Seite und wurden abgelegt und ein Sprecher sagte: Wenn wir ehrlich sind, müssen wird den Sternen recht geben. Wie wir uns verhalten, wie wir miteinander und mit der Erde umgehen, ist nicht in Ordnung. Nach den Fürbitten kam durch den Mittelgang noch einmal ein Stern und sagte, „Gott schickt mich, den großen Stern der Hoffnung. Wer die Hoffnung auf Frieden in sich trägt, der wird versuchen im Kleinen Frieden zu halten und zu stiften.

Dann drehten die Sterne ihre leuchtenden Seiten nach vorne und der große Stern hängte den seinen an den Himmel und die übrigen stellen ihre Sterne vor dem Altar ab.

Nach dem Segen dankte Pfarrer John wieder allen Kindern in Prackenbach und Krailing. Die Einstudierung und den Ablauf hatte dankenswerter Weise Gerlinde Zweck übernommen und  für Margit Eidenschink wegen Todesfall eingesprungen. Die Leitung in Krailing übernahm Nicole Wittmann. Die Kinder haben ihre Sache wieder vortrefflich gemacht, sagte er und lud sie wieder ein, den 3. Adventsonntag zu gestalten.

Foto zur Meldung: Familiengottesdienst zum 2. Advent
Foto: Familiengottesdienst zum 2. Advent

Kreuzweg der Firmlinge mit ihren Eltern und Pfarrangehörigen war gut besucht

(18. 03. 2012)

Von der Pfarrkirche über den Kagerberg und zurück zur Kirche

 

Prackenbach. Für die anstehende Firmung, die für die beiden Pfarreien am 27. Juli in Moosbach stattfindet, hatten sich die 34 Firmlinge von Prackenbach und Krailing mit ihren Eltern und Pfarrer John zu einem Kreuzweg eingefunden. Dazu trafen sie sich vor Einbruch der Dunkelheit in der Pfarrkirche St. Georg, zu dem auch einige Pfarrangehörige der Einladung gefolgt waren.

 

So begrüßte Pfarrer John zu Beginn alle recht herzlich und freute sich über die sehr große Beteiligung. Mit der Szene am Ölberg, der Angst Jesu und den schlafenden Jüngern führte Pfarrer John in einer ganz kurzen Betrachtung in den Kreuzweg ein. Nach einem gemeinsam gesungenen Lied machten sich die etwa einhundert Personen auf den Weg in Richtung „Kagerberg.“

 

Bei den einzelnen 14 Stationen wurden anschauliche Transparente aufgestellt. Passend dazu sprachen die Kinder abwechselnd vorbereitete Texte. Laternen mit Kerzenlicht schmückten und beleuchteten die Stationen, wo sie einzelne Symbole der Ernsthaftigkeit für ihren Glauben nieder legten wie zum Beispiel eine Dornenkrone für alles Leid, das durch Feigheit nicht verhindert wird und zündeten eine Kerze an für alle Mütter, die mit ihren Kindern schwere Zeiten durchleben müssen. Die jeweilige Betrachtung schloss mit einer Liedstrophe, bis man zur nächsten Station weiterzog.

 

Die mitgebrachten Fackeln wurden nach einigen Stationen wegen starken Windes und wegen der Trockenheit vor Betreten des Waldes aus Sicherheitsgründen, gelöscht. Trotz der Änderung hatten die verantwortlichen Eltern und Pfarrer John den Weg und die Stationen kurzfristig geändert und bestens im Griff, so dass alles normal weiter lief.

 

Die letzte Station wurde vor der Kirche gebetet und ein Schlusslied gesungen. Ehe Pfarrer John allen Betern den nächtlichen Segen erteilte, bedankte er sich bei den Kindern für die schöne Mitgestaltung. Sein besonderer Dank galt aber auch den Eltern der Firmlinge, welche den Kreuzweg so schön mit vorbereitet, mitgegangen und mit gebetet haben.

Foto zur Meldung: Kreuzweg der Firmlinge mit ihren Eltern und Pfarrangehörigen war gut besucht
Foto: Kreuzweg der Firmlinge mit ihren Eltern und Pfarrangehörigen war gut besucht

Familiengottesdienst zum 2. Advent in Prackenbach und Krailing

(04. 12. 2011)

Der Nikolaus verteilte Süßigkeiten

„Bereitet dem Herrn den Weg“

 

Prackenbach/Krailing. In der Pfarrkirche St. Georg  und der Filiale Peter und Paul haben Kinder die Gottesdienste wieder sehr feierlich mitgestaltet. Zum Thema des 2. Advent „Bereitet dem Herrn den Weg“, trugen sie ein Sprechspiel von Jesus und seinen Jüngern vor. Und weil am Dienstag der Nikolaustag gefeiert wird, hatte Pfarrer John den mildtätigen Bischof in den Gottesdienst eingeladen, der am Schluss Süßigkeiten zur Freude der Kinder und auch an Erwachsene verteilte.

 

Bei der Begrüßung bemerkte Pfarrer John, dass viele sehr deutliche Zeichen auf das nahende Weihnachtsfest hinführen. Ob Weihnachtsfeiern, Weihnachtskerzen, Geschenke, Weihnachtsbäume. Vieles müsse noch getan und erledigt werden. Das seien äußerliche Zeichen der Vorbereitung. Auch in der Lesung zum 2. Advent hören wir heute: „Bereitet dem Herrn den Weg“. Mit diesen Worten leitete er zu den Kyrierufen über, die bemerkenswerter Weise schon von drei Kindern aus dem Kindergarten vorgetragen wurden.

 

Anschließend traten Kinder auf, die eine Geschichte von Jesus vortrugen, der mit den Jüngern in einem Boot auf dem See Genezareth war. Dazu war unter dem Volksaltar ein Schiff aufgebaut, welches das Spiel verdeutlichen sollte. Man hörte dazu den Sturmwind und Wellen rauschen. Das Schiff drohte unter zu gehen und Jesus schlief. Große Angst kam unter den Jüngern auf und sie weckten ihn. Jesus sagte: „Warum habt ihr Angst, ich bin doch bei euch, und vertraut Gott und vertraut mir“. Er gebot den Wellen und dem Wind und es wurde still und die Jünger vertrauten Jesus mehr denn je.

 

Die Sprecher der Geschichte waren in Krailing, Christian Kolbeck und A. Wühr und die Leitung für die Mitgestaltung des Gottesdienstes mit den Kindern hat dankenswerter Weise Nicole Wittmann übernommen.

In Prackenbach gestalteten das Sprechspiel Anna Maria Wagner, Susanne Wolf und Jonas Högerl unter der Leitung von Margit Eidenschink sowie Kyrierufe der Kinder mit Erzieherin Renate Holzapfel-Wagner.

 

Nach dem Pfarrer John noch einige Gedanken zur Geschichte offenbarte, wurde mit dem Lied „heute kommt der Nikolaus“ in der Pfarrkirche sowie in der Filiale der Nikolaus begrüßt. Dieser hieß den Geistlichen, die neuen Mesnerinnen in Prackenbach und Krailing willkommen und die alt gediente Rosa Schedlbauer und wünschte noch eine schöne Adventszeit. Am Schluss des Gottesdienstes verteilte er dann Süßigkeiten an jedes Kind und was übrig blieb an die Erwachsenen.

 

Anschließend trugen mehrere Kinder die Fürbitten vor und zum Schluss bedankte sich Pfarrer John bei den Kindern für die wunderbare Mitgestaltung des Gottesdienstes, dem Chor, den Mesnerinnen und schließlich dem Nikolaus für sein Kommen und wünschte eine schöne Adventszeit. Die Kirchenbesucher spendeten den Kindern, Sprechern und der Leitung einen kräftigen Applaus, ehe der Geistliche sie mit dem Segen entließ.

 

Foto:  Kinder tragen die Geschichte vor

                         

Foto zur Meldung: Familiengottesdienst zum 2. Advent in Prackenbach und Krailing
Foto: Familiengottesdienst zum 2. Advent in Prackenbach und Krailing

25 Jahre Mesner in „seiner“ Kirche

(17. 03. 2011)

Karl Früchtl wurde in den Ruhestand verabschiedet – Tochter Jutta tritt in seine Fußstapfen

 

Krailing. 25 Jahre war Karl Früchtl Mesner in der Filialkirche St. Peter und Paul, die er immer als „seine“ Kirche bezeichnete und dessen Dienst er stets vorbildlich versah. Nun hat er aus gesundheitlichen- und Altersgründen seine Tätigkeiten, wenn auch mit schwerem Herzen, abgegeben, die ab sofort seine Tochter Jutta übernimmt.

 

Am Donnerstag Abend dankte Pfarrer Johann Christian Rahm im Beisein von Kirchenpfleger Peter Fleischmann und den Kirchenverwaltungsmitgliedern August Kuffner und Johann Preiß, seiner bislang zuverlässigen rechten Hand sehr herzlich für seine gewissenhaften Tätigkeiten in den 25 Jahren und überreichte ihm zur Erinnerung ein Bild auf Leinwand von der Krailinger Kirche mit seinem Portrait.

 

Auch der Diözesanbischof Gerhard Ludwig hatte eine Ehrenurkunde geschickt mit dem Ehrenabzeichen in Silber, das Pfarrer Rahm in Würdigung für die treuen Mesnerdienste überreichte.

Gerührt über die Ehrung bedankte sich Früchtl für die Geschenke und für die stets gute Zusammenarbeit in den 25 Jahren.

Jutta Biebl erhielt einen wunderschönen Blumenstrauß zum Eintritt in ihr künftiges Amt.

 

Eigentlich hat sich Früchtl mit seiner Frau Berta schon lange vor der offiziellen Mesnertätigkeit um alle Belange der Krailinger Kirche gesorgt. Neben dem Dienst als Mesner stand Früchtl auch all die Jahre in der Kirchenverwaltung seinen Mann. Er legte überall Hand an, übernahm Friedhofsdienste und räumte im Winter sogar den Schnee weg. Sowohl in der Kirche als auch in der Sakristei war er stets bestrebt, dass alles exakt auf seinem Platz war und auch beim Blumenschmuck war er sehr akkurat.

 

So manche Anekdote könnte der Mesner über die vergangenen Jahre erzählen, bei denen auch so manches Missgeschick seinerseits zu Tage käme. So entstand vor zwei Jahren zum 80. Geburtstag Früchtl´s aus der Feder des Krailinger Originals Franz Mothes ein von den Ministranten vorgetragenes Drei-Kine-Gsangl, wo es unter anderem heißt: „Von der ganzen Wait, da aller Besser, dös is unser Krailinger Mesner...“ „Er führt dö Sakristei mit strenger Hand und aa unser Ministranten-Regiment“. „Wiss ma draußt a `moi net weiter, dann gibt er uns aus der Sakristei oft Zeicha...“ „Weil er nimmer der Jünger is´, derf er aa ebbs vergess´n g´wiß. Er denkt ans Meßbajchal net dro... Da Hochwürd´n hait nix g´hot zum les´n, waa ´mma net mir Ministranten g´wesn. 

 

Geistig fit ist Karl Früchtl immer noch, doch das körperliche Wohlergehen lässt zu weilen zu wünschen übrige. Der Tod seiner Frau Berta vor zwei Jahren, die er mit seiner Tochter liebevoll pflegte, hat ihn schon sehr getroffen. Heute kümmert sich Jutta rührend um den Vater, dass er nach einem Krankenhausaufenthalt wieder etwas zu Kräften kommt.

 

Foto: Karl Früchtl mit Pfarrer Rahm, Jutta Biebl, Johann Preiß jun., August Kuffner, Peter Fleischmann

Foto zur Meldung: 25 Jahre Mesner in „seiner“ Kirche
Foto: 25 Jahre Mesner in „seiner“ Kirche


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