25-jähriges Jubiläum mit Gottesdienst, Feier, Musik und üppigem Buffet – Blumen und Urkunden für ehrenamtliche Helfer

Prackenbach, den 16.​10.​2025

Seniorenkreis zum „wuchtigen Baum in unserer Mitte“ herangewachsen

25-jähriges Jubiläum mit Gottesdienst, Feier, Musik und üppigem Buffet – Blumen und Urkunden für ehrenamtliche Helfer

 

Prackenbach. Blumensträuße für diejenigen, die sich seit 25 Jahren in besonderem Maße um die höhere Altersgruppe in Prackenbach und Krailing kümmern. Urkunden mit persönlichen und wertschätzenden Worten. Eine Geburtstagstorte mit Gemeindewappen sowie Finanzspritze vom Bürgermeister. Am Donnerstagnachmittag war der Saal im Prackenbacher Pfarrheim und Bürgerhaus bis auf den letzten Platz gefüllt mit gut gelaunten Senioren und Ehrengästen, die gemeinsam das 25-jährige Jubiläum des Seniorenkreises Prackenbach-Krailing feierten. Zuvor waren alle in diesem Rahmen zu einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Georg eingeladen.

 

Die feierliche Messe wurde vom Krailinger Frauenchor unter Leitung von Lisa Fuchs mit ergreifenden musikalischen Darbietungen ausgeschmückt. Ulrike Altmann begleitete an Orgel und E-Piano, Anna Fuchs am Keyboard. Pfarrvikar Anton Kopp und Pfarrer Alexander Alevenathodukayil bedankten sich bei allen, die sich in den vergangenen 25 Jahren in irgendeiner Weise um den Seniorenkreis verdient gemacht hatten, der Samen sei gesät worden und über die Jahre herangewachsen. In einer kurzen Predigt ging Anton Kopp auf das Älterwerden ein. Es komme nicht darauf an, wie alt man werde, sondern was man daraus mache, welche Samen man säe. Wichtig sei es, erfüllt zu leben im Vertrauen auf Gott, auch für andere da zu sein. Auch im fortgeschrittenen Alter solle man offen bleiben und seine Fantasien und Träume weiterverfolgen, sich nicht abschotten. Ein anrührender Moment im Gottesdienst waren für alle die Fürbitten, in denen der Verstorbenen gedacht wurde, darunter Kirchenpfleger Ferdinand Klement und Antonie Preisler.

 

Geburtstagstorte vom Bürgermeister

 

Im Anschluss trafen sich alle im Bürgerhaus, das vom Seniorenteam mit bunten Blumenarrangements dekoriert worden war. Vor allem das üppige und ansprechend angerichtete Buffet lenkte sogleich die Aufmerksamkeit auf sich und erntete vorfreudige Lobesworte. Zunächst begann jedoch der offizielle Teil. Nach einem Begrüßungslied der „Grüabigen“ die den Nachmittag mit zünftigen, lustigen und mitreißenden Liedern ausgestalteten, ergriff Bürgermeister Andreas Eckl das Wort und ging auf die Worte des Pfarrvikars ein. „Der Samen, der vor 25 Jahren gesät wurde, ist zu einem wuchtigen Baum in unserer Mitte herangewachsen!“, so Eckl. Er sprach zuerst Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck Lob und seinen großen Dank aus und überreichte unter lauten Ooohh-Reaktionen eine riesige Geburtstagstorte mit Gemeindewappen. Als dann die Rede von einer Finanzspritze war, gab Gerlinde Zweck in ihrer gewohnt lustig-frechen Art die Torte schnell wieder zurück, um freie Hände zu haben – „Da hast dein Kuchen wieder!“ – und brachte den ganzen Saal zum Lachen. Eine Urkunde folgte. Auch bei Chef-Mesnerin Thekla Holzapfel und dem gesamten Seniorenteam, vor allem auch den jüngeren Nachfolgern, bedankte sich der Bürgermeister aufs Herzlichste, „das ist ja bombastisch, was ihr heute wieder hergerichtet habt!“

 

Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink blickte in ihrer Ansprache auf 25 wundervolle Jahre zurück. Im damals neu erweiterten Pfarrheim wurde am 1. Oktober 2000 der Seniorenkreis gegründet. Es sei Pfarrer Christian Rahm ein großes Anliegen gewesen, den Senioren eine Möglichkeit zu bieten, sich auszutauschen. Gerlinde Zweck, der damaligen Pfarrgemeinderatssprecherin, habe er das nicht zweimal sagen müssen. Mit weiteren Gründungsmitgliedern, wie Helga Pritzl und Thekla Holzapfel, habe sie sich der Sache angenommen und sich in Vorbereitungsarbeiten gestürzt. Es sei genäht worden, dekoriert und ein Wohlfühlort für die Senioren geschaffen. Auch der kürzlich leider viel zu früh verstorbene Kirchenpfleger Ferdinand Klement und die ebenfalls verstorbene Antonie Preisler seien stets eine große Stütze gewesen. Weitere Damen hätten sich mit helfenden Händen und leckersten Backkünsten zur Verfügung gestellt und so habe einmal im Monat am Donnerstag ein Seniorentreffen angerichtet werden können – rund 300 Mal bisher seit der Gründung, so ihr Rechnungsergebnis.

 

Gerlinde und Thekla als Testesser und Kundschafter

 

Margit Eidenschink rief Erinnerungen wach an viele lustige Momente wie verschiedenste Sketche, an besinnliche Veranstaltungen zur Weihnachtszeit, an lehrreiche, interessante und kurzweilige Ausflüge. Die Reiseziele würden stets von Gerlinde und Thekla bereits im Vorfeld ausgekundschaftet, auch als Testesser stellten sich die beiden bereitwillig zur Verfügung. Ganz nach dem Sinne: „Nur das Beste für die Senioren!“ Schmunzeln und lachende Gesichter in den Reihen der Zuhörer zeigten, mit wie viel Freude die Senioren an die Erlebnisse zurückdachten. „Je voller die Bude, umso glücklicher ist unsere Gerlinde!“, bemerkte Margit Eidenschink lächelnd mit Blick auf den vollen Saal, und überreichte einen Blumenstrauß wie auch eine Urkunde mit persönlicher Widmung im Zeichen der Verdienste stellvertretend für Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung. Die Seniorenteamleiterin bedankte sich fröhlich bei all ihren Unterstützern und auch den Senioren, die fleißig die Treffen besuchen. Auch Thekla Holzapfel durfte eine Urkunde und einen Blumenstrauß in Empfang nehmen. „Du warst und bist uns immer eine große Stütze!“, bedankte sich Margit Eidenschink für ihren jahrelangen Einsatz. Weitere Blumensträuße sowie Lobes- und Dankesworte folgten an Gründungsmitglied Helga Pritzl, Gabi Klement, Hedwig Weber und Agnes Preiß. Auch Sabine Fuchs, die gemeinsam mit Ilse Ziselsberger (derzeit auf Indienreise) in die Fußstapfen der Seniorenleitung treten wird, erhielt einen Blumenstrauß als Anerkennung. Außerdem gab es einen Applaus für Helmut Schedlbauer und Peter Schötz, die stets im Hintergrund aktiv sind und allerhand Vorbereitungen übernehmen.

 

Es folgte eine für die Senioren umgetextete Version des Liedes „Das Einsperrhaus“: „Freunderl kennst du des Haus, do neben dem Pfarrer-Baumgartner-Plotz? Da wo so mancher Senior, auch seine Freud drin hod. Und die da drinnen sitzen, de schaun so lustig aus – des ist des schöne, teure Bürgerhaus!“, sangen die „Grüabigen“ für ihre interessiert lauschenden Zuhörer. Sie portraitierten die Senioren und ihre Treffen und riefen so manches Schmunzeln hervor mit Aussagen wie: „Und mit de Kaffeekannen, do laufens hin und her. Ja mit koam Maßkrug gar nimmermehr!“

 

In gemütlicher Stimmung, bei guten Gesprächen, begleitet von einer Dia-Show mit alten Fotos verbrachte man gemeinsam bei bester Verpflegung vom Kuchen- und Tortenbuffet sowie durch das reichhaltige Angebot an deftigen Leckereien noch einen tollen Nachmittag und erinnerte sich an so manche Anekdote der letzten 25 Jahre.

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Website zur Verfügung gestellt.

 

Fotos: Lisa Brem

 

Bild zur Meldung: Bei einer Dia-Show, die alte Erinnerungen wachrief, und bester Verpflegung vom Buffet verbrachten die Senioren einen gemütlichen Nachmittag und feierten das 25-jährige Jubiläum des Seniorenkreises Prackenbach-Krailing.

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Seniorenkreis zum „wuchtigen Baum in unserer Mitte“ herangewachsen (16.​10.​2025)