Taizé-Gebet zur Fastenzeit in der Prackenbacher Pfarrkirche: Band „HARMonie“ berührte mit wundervollen Darbietungen

Prackenbach, den 26.​03.​2026

Prackenbach. Von mehrstimmigem, ergreifendem Gesang berührt haben sich am vergangenen Freitagabend die Besucher des Taizé-Gebetes in der Prackenbacher Pfarrkirche Sankt Georg gezeigt. Die Band „HARMonie“ hatte dazu eingeladen, das Gotteshaus war mit unzähligen Kerzen dekoriert und erstrahlte in meditativem Glanz, der zu den ruhigen Klängen und berührenden Texten passte.

 

Ramona Preiß-Höcherl, Hans Preiß, Alexandra und Maxim van Beek und Judith Klein interpretierten stimmgewaltig verschiedene Taizé-Gesänge und auch modernere Stücke, begleitet von Querflöte und E-Piano. Dazwischen trugen sie verschiedene Gebete und Texte, passend zur Fastenzeit, vor.

 

In ihrer Begrüßung wies Ramona Preiß-Höcherl auf die derzeit unruhige Lage in der Welt hin. Die Fastenzeit lade uns ein, innezuhalten und nicht alles sofort lösen zu müssen, trotzdem jedoch in Vertrauen zu leben. Die Kyrierufe übernahm Alexandra van Beek und lenkte die Aufmerksamkeit auf alle Menschen, die unter Krieg, Gewalt, Angst und Mutlosigkeit leiden. In einem meditativen Text ging Preiß-Höcherl unter anderem weiter auf das Wachsen der Hoffnung in Momenten der Stille ein, wie der Fastenzeit, wenn das Herz wieder lerne zu vertrauen, zu teilen und auf andere Acht zu geben. Weiterhin nahm sie Bezug auf das Licht der vielen Kerzen, Licht sei ein Zeichen der Hoffnung. Für die folgenden Momente der Stille gab sie den gebannt lauschenden Zuhörern die Impulse, in sich zu gehen und sich auf die persönlich bewegenden Themen einzulassen, sich bewusst zu werden, wo mehr Kraft und Vertrauen gewünscht werde und auch wichtige Menschen in die Gedanken miteinzubeziehen. 

 

Nach den Fürbitten durch Alexandra van Beek, in denen sie für Frieden, Zusammenhalt und Hoffnung betete, folgte das gemeinsam gesungene „Vater unser“. Die beiden Lektorinnen lenkten den Blick auch auf das anstehende Osterfest, das mit Ehrlichkeit beginne, den Blick auch auf das lenke, was schwer sei. Doch Liebe und Hoffnung seien stärker. Die Welt brauche Menschen, die Hoffnung weitergäben, nicht laut und perfekt, aber ehrlich.

 

Nach dem Abschlusslied folgte langanhaltender Applaus der begeisterten Zuhörer.

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

 

Bild zur Meldung: Judith Klein (v.l.), Hans Preiß, Maxim van Beek, Ramona Preiß-Höcherl und Alexandra van Beek berührten die Zuhörer im mit unzähligen Lichtern geschmückten Gotteshaus mit ihren Darbietungen.