Gebet an festlich geschmückten Altären

Prackenbach, den 10.​06.​2026

Fronleichnamsprozession in Prackenbach – Anschließend Einweihung der neuen Gedenkstätte des Handwerkervereins

 

Prackenbach. In einer langen Prozession geleiteten zahlreiche Gläubige und Vereinsfahnen an Fronleichnam die Monstranz unter dem Baldachin durch das Dorf. Ehe an den vier festlich geschmückten Altären gebetet und gesungen wurde, zelebrierte Pfarrvikar Kiran Varigeti in der Pfarrkirche Sankt Georg einen feierlichen Gottesdienst. Musikalisch untermalte der Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter Leitung von Ramona Preiß-Höcherl und an der Orgel begleitet von Hans Preiß mit anrührenden, mehrstimmigen Darbietungen. Im Anschluss an die Prozession wurde die neue Gedenkstätte des Handwerkervereins Prackenbach beim Bürgerhaus eingeweiht. Beim Gottesdienst und der anschließenden Prozession waren die Prackenbacher kirchlichen und weltlichen Vereine mit ihren Vereinsfahnen mit dabei.

 

Pfarrvikar Kiran Varigeti führte während der Heiligen Messe aus, dass das Fronleichnamsfest ein österliches sei, das nachgefeiert werde, das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Die Eucharistie sei die wahre und wirkliche Gegenwart des Erlösers, der das Brot in sich selbst verwandle, um uns in sich selbst zu verwandeln, erklärte er in seiner Predigt. „Die Eucharistie ist das Sakrament, das uns zu den Dingen des Himmels emporhebt.“ Sie schenke uns die Erfahrung, die Gemeinschaft wiederzuentdecken und der Gemeinschaft zu begegnen. Ein Christ könne sich niemals mit dem persönlichen Gebet allein begnügen, sondern müsse in Gemeinschaft mit den Freunden Jesu zusammenkommen, um gemeinsam zu beten, so der Geistliche. Die Lesung und das Evangelium nach Johannes trug Gerlinde Zweck vor.

 

Dann stellten sich alle zur Prozession auf und schritten durch das Dorf. Der Leib Christi wurde durch die Straßen geleitet, als Zeichen, dass Jesus unsere Wege mitgehe, wie Varigeti erklärte. Mit einer Blaskapelle, den Ministranten, der Geistlichkeit, den Erstkommunionkindern und der Monstranz zog man durch die Ringstraße. Auch Bürgermeister Andreas Eckl war gekommen. Die drei Altäre bei der Familie Huber, Landmaschinen Lex und beim Pfarrhof waren herrlich geschmückt worden. Besonderer Blickfang war wieder der aufwändig gestaltete Blumenteppich des Frauen- und Müttervereins im Pfarrhof. Die letzte Station war in der Pfarrkirche.

 

An den Altären wurden die Evangelien vorgetragen und gemeinsam gesungen und gebetet. Lektorinnen waren Gerlinde Zweck und Ramona Preiß-Höcherl, die mit Texten, Fürbitten und Gesängen zur feierlichen Ausschmückung beitrugen. Nach dem Segen mit der Monstranz ertönten jeweils traditionell die Schüsse der Böllerschützen der Bergschützen Schwaben.

 

Nach Dankesworten des Pfarrvikars an alle Mitwirkenden, folgt ein weiterer Höhepunkt: Der umgesetzte Gedenkstein und das neue Gedenkkreuz des Handwerkervereins beim Pfarrheim und Bürgerhaus erhielten den Segen. Dazu setzte sich der Zug erneut in Bewegung. Der Vorsitzende des Handwerkervereins, Rudi Eckl, sprach Dankesworte an die Gemeinde Prackenbach und die Kirchenverwaltung, die den neuen Standort zur Verfügung gestellt haben. Außerdem hob er die vielen Stunden Arbeit hervor, die zahlreiche Helfer investiert hätten.

 

Pfarrvikar Kiran Varigeti erteilte der neuen Gedenkstätte den Segen, nach einem besinnlichen Lied des Kirchenchores waren alle zu einem Stehempfang im Bürgerhaus eingeladen.

 

Der Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

 

Fotos: Margit Eidenschink (1-3) und Handwerkerverein Prackenbach (4-5)

 

 

Bild zur Meldung: Gebet an festlich geschmückten Altären

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