Neue Jugendbeauftragte stellen sich vor

Prackenbach, den 15.​06.​2026

Jugendleitersitzung in Prackenbach – Gemeindeeigene Hüpfburg und großes Ferienprogramm in Planung

 

Prackenbach. „Mitanand fia d´Jugend: Weil jeder Beitrag zähl!“ – das ist das Motto, unter das die beiden neuen Jugendbeauftragten der Gemeinde Prackenbach ihr Engagement stellen wollen. Bei der Jugendleiterversammlung am Montagabend im neuen Feuerwehrhaus in Prackenbach haben sich Timo Ziselsberger und Nicola Wittmann den Vereinsvertretern vorgestellt, neue Ideen besprochen sowie die Organisation für das große Ferienprogramm der Gemeinde in die Wege geleitet.

 

Timo Ziselsberger begrüßte als erster Jugendbeauftragter auch Bürgermeister Andreas Eckl und seinen Vorgänger Matthias Schedlbauer. Eckl hob die Wichtigkeit der Versammlung hervor, der Nachwuchs sei die Zukunft und es würden immer Leute gebraucht, die sich genau dafür engagieren. „Ich bedanke mich bei euch, dass ihr unsere Kinder und Jugendlichen begleitet und tolle Sachen mit ihnen macht!“ Das werde viel zu oft unterschätzt, ihm persönlich sei die Bedeutsamkeit dieser Aufgabe durchaus bewusst. Eckl lobte auch die jahrelange Arbeit von Matthias Schedlbauer und Mirko Penzkofer, der ihn als zweiter Jugendbeauftragter unterstützte. Mit Timo und Nicola habe man eine sehr gute Nachbesetzung gefunden, die beide bereits bekannt seien aus verschiedensten Tätigkeiten, Timo Ziselsberger aus der Jugendarbeit der Feuerwehr und Nicola Wittman unter anderem aus der Organisation der Kindergottesdienste. „Ich bin zuversichtlich, dass die beiden mit viel Herzblut dabei sind!“, schloss Eckl seine Worte und stimmte in den Applaus auch für die bisherigen Jugendbeauftragten ein.

 

Matthias Schedlbauer blickte im Folgenden auf Kinder- und Jugendveranstaltungen im vergangenen Jahr zurück, besonders auf das Ferienprogramm – das „Sahnestück“ der Jugendarbeit in der Gemeinde, wie er es nannte. Bei über 25 Programmpunkten hatten sich 13 Vereine, die Gemeinde, der Dorfladen Moosbach und der Tiergnadenhof Zell wieder allerhand abwechslungsreiche Aktionen einfallen lassen. Weit über 300 Kinder hätten viel Spaß dabei gehabt. Nachdem er in einer Bilderschau die Höhepunkte durchgegangen war, gab er Erfahrungswerte an seine Nachfolger weiter, wie zum Beispiel, dass das Alter von zwölf scheinbar eine „magische Grenze“ sei, denn ab dann werde es sehr schwierig, die Jugendlichen zur Teilnahme zu motivieren. In diesem Zusammenhang hob er die Bedeutung der beiden KLJB´s der Gemeinde hervor.

 

Nachdem sich die den meisten ohnehin bekannten neuen Jugendbeauftragten offiziell vorgestellt hatten, ging Ziselsberger unter anderem auf den Jugendbus der Gemeinde ein. Die Organisation laufe nahezu reibungslos, der Bus sei eine Bereicherung und werde rege genutzt. Im offenen Gespräch regte Bürgermeister Andreas Eckl an, auch eine gemeindeeigene Hüpfburg anzuschaffen und deren Nutzung ähnlich zu organisieren. Fast jeder Verein nutze regelmäßig Leihangebote, die Gebühren dafür könnten dann eingespart werden. Auch die Gemeinde könne sich an den Kosten beteiligen, da die Hüpfburg zudem von den Kindergärten genutzt werden könne – allgemeine, begeisterte Zustimmung aus den Reihen der Jugendleiter.

 

Auch die weiteren Vorschläge, wie das Ramadama künftig jährlich und gemeindeübergreifend zu organisieren, die Anmeldung für das Ferienprogramm für Vereine und auch Teilnehmer mittelfristig digitaler zu gestalten und die Veranstaltungen auf die verschiedenen Ferien aufzuteilen und damit die Angebote in den Sommerferien etwas zu entzerren, fanden Anklang. Außerdem wies Timo Ziselsberger auf ein Anliegen hin, dass mehrere Eltern an ihn herangetragen hätten: Auch für kleinere Kinder seien mehr Veranstaltungen gewünscht, bei Bedarf in Elternbegleitung.

 

Zum Abschluss bedankte auch er sich für das Engagement sämtlicher Jugendleiter der Vereine und nahm Bezug zum neuen Motto der Jugendarbeit. „Mitanand fia d´Jugend: Weil jeder Beitrag zählt!“ ziele eben auch darauf ab, dass sich Aktionen auch lohnten, wenn nicht eine riesen Anzahl an Kindern teilnähmen. Jedes einzelne freudige Kind zähle. Genau das mache seiner Meinung nach die Gemeinde langfristig lebenswert – auch für den heranwachsenden Nachwuchs.

 

Der Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

 

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