Rückblick auf ereignisreiches Vereinsjahr
Generalversammlung der Edelweißschützen Moosbach – Zahlreiche Mitglieder geehrt
Moosbach. Auf ein ereignisreiches Vereinsjahr voller Termine blickte am vergangenen Freitag Schützenmeister Hermann Fleischmann bei der Generalversammlung der Edelweißschützen Moosbach zurück. „Wir sind geschafft, aber wir haben es geschafft!“, lobte er den enormen Einsatz einiger Mitglieder gerade für die zwei größten Veranstaltungen und Aktionen, das 75-jährige Gründungsfest und den Umbau des Schießstandes – monierte jedoch, dass ein Großteil der Arbeit an wenigen hängen geblieben sei.
Zunächst begrüßte Fleischmann als Ehrengäste dritten Bürgermeister Matthias Schedlbauer, erste Gauschützenmeisterin Elfriede Weber, Ehrenschützenmeister Franz Haberl, Ehrenmitglied Franz Hanisch und Festmutter Heidi Gregori. Dann erhoben sich alle, um der verstorbenen Vereinsmitglieder zu gedenken.
In seinem Bericht blickte der Schützenmeister auf zahlreiche Termine zurück, darunter die Dorfmeisterschaft, bei der wieder ein Teilnehmerrekord mit 204 Schützen aufgestellt worden sei, das Gemeindepokalschießen bei den Bergschützen Schwaben, bei dem man das sechste Mal in Folge den Wanderpokal gewonnen habe, des Weiteren die Königsproklamation bei der Weihnachtsfeier, bei der sich Michael Wagner den Titel des Schützenkönigs und Paul Holzapfel den des Jugendkönigs holten, wie auch die Ausrichtung des Gauschützenballs im Vereinslokal Kerscher und das Festmutter- und Schirmherrnbitten. Ein weiteres großes Event sei die Einweihung des neuen Gedenksteins gewesen. Der Höhepunkt des Vereinsjahres folgte mit dem 75-jährigen Gründungsfest, zwei Tage lang habe man gebührend gefeiert. Allerdings hätte er sich mehr Unterstützung und Helfer gewünscht, „dann wäre vieles leichter gegangen“. Trotz einiger pessimistischer Prognosen habe man ein rentables Plus für die Vereinskasse erwirtschaften können. Besonders bedankte er sich bei allen Helfern, seinem Festleiterkollegen Alfons Eckl sowie Schirmherr Theo Lorenz und Festmutter Heidi Gregori.
Kurzfristig hinzugekommen sei aufgrund der Förderhöhe der Entschluss, den Schießstand umzubauen und zu erneuern. Auch hierbei sei die meiste Arbeit leider an einigen Wenigen hängen geblieben, so Fleischmann. Großen Dank zollte er Norbert und Paul Illinger und der Familie Kerscher für ihren Einsatz. Mit der offiziellen Einweihung sei das Projekt erfolgreich abgeschlossen worden. Die nächste größere Aufgabe, die anstehe, sei das Gemeindepokalschießen vom 20. bis 22. November.
Weiterhin ging der Schützenmeister auf die Mitgliederzahl von 116 und einige Neuaufnahmen in den Reihen der Mitglieder ein. Der Verein stehe nicht schlecht da, gerade in den letzten Jahren habe man einen starken Mitgliederzuwachs zu verzeichnen, früher seien fünf oder sechs Schützen bei Schießabenden anwesend gewesen, heute oft 20 bis 30. „Nicht zuletzt auch dank unserer rührigen Sportleiter und Jugendleiter!“
Gerade in sportlicher Hinsicht lobte er die Mannschaft und die Jungschützen, doch auch passive Mitglieder würden gebraucht. Neben dem Schießsport sollten Tradition, Kameradschaft und Geselligkeit erhalten bleiben. Durch Kompromisse könne man immer wieder Lösungen finden. „Wir sind zwar geschafft, aber wir haben es auch geschafft und können stolz sein auf das, was wir erreicht haben!“ Nach Dank an alle, die ihn in besonderer Weise unterstützt hatten, Stellvertreter Martin Daffner und die Vorstandschaft, seine Familie und alle Sponsoren kündigte er an, bei den Neuwahlen im nächsten Jahr nicht mehr als Schützenmeister zur Verfügung zu stehen.
Nach dem Kassenbericht von Kassier Alfred Höcherl wurde diesem eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt und es erfolgte die Entlastung, wie auch die der Vorstandschaft.
Anschließend berichtete Jugendleiterin Alexandra Heidler vom wöchentlichen Training von zehn Jugendlichen und zwei Jungschützen als fester Bestandteil der Mannschaft. Besonders hervor hob sie die Qualifikation von Anna Bemmerl für die Bayerische Landesmeisterschaft in München.
Nachdem Sportleiter Michael Wagner auf verschiedene Wettbewerbe zurückgeblickt hatte, entschied die Versammlung, die Beitragsfreiheit von 70 auf 80 Jahre zu erhöhen, für Jugendliche am zwölf gilt der halbe Jahresbeitrag.
Es folgten Grußworte der Ehrengäste, dritter Bürgermeister Matthias Schedlbauer zollte Respekt für alles, was die Schützen im vergangenen Jahr geleistet hatten, Gauschützenmeisterin Elfriede Weber gratulierte zum neuen Schießstand. Nach Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder wurden unter dem Punkt Wünsche und Anträge einige Dinge besprochen, unter anderem die Anschaffung von Schießjacken wie auch die Erstellung einer Vereinshomepage.
Ehrungen:
BSSB-Mitgliedschaft: |
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Florian Hackl | 25 Jahre |
Franz X. Pongratz | 60 Jahre (2. Schützenmeister, 18 Jahre Ausschussmitglied) |
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BSSB-Ehrennadel für besondere Verdienste und Arbeit in der Vorstandschaft: | |
Martin Daffner | Gauehrennadel in Silber |
Alfred Höcherl | Silber |
Martin Kärtner | Bronze |
Norbert Illinger | Grün |
Paul Illinger | Grün |
Michael Wagner | Grün |
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Vereinsehrung: |
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Langjährige Mitgliedschaft: | |
Rita Penzkofer | 25 Jahre |
Fritz Rackl | 40 Jahre |
Fritz Willi Hackl | 50 Jahre |
Rudolf Kerscher | 60 Jahre |
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Verdienstnadeln des Vereins: | |
Martin Kärtner | Bronze |
Irena Rrahmani | Bronze |
Marcel Heidler | Bronze |
Heidi Gregori | Bronze |
Alfred Laumer | Silber |
Alfons Eckl | Gold |
Hermann Fleischmann | Gold |
Der Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.
Bild zur Meldung: Ein Teil der Geehrten mit Schützenmeister Hermann Fleischmann (Mitte).