Pfarrgemeinderat Prackenbach
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Alle geben ihr Bestes
(09.01.2026)Viele Dankesworte zum Jahresschluss in Prackenbacher Pfarrkirche – Rückblick und Zahlen aus dem vergangenen Kirchenjahr
Prackenbach. Auf ein ereignisreiches und nicht einfach zu meisterndes Jahr blickte Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink kürzlich beim Jahresschlussgottesdienst in der Prackenbacher Pfarrkirche Sankt Georg zurück. Pfarrvikar Kiran Varigeti zelebrierte einen feierlichen Gottesdienst, es schlossen sich viele Dankes- und Lobesworte an, ebenso wie einige Zahlen und Daten aus dem vergangenen Kirchenjahr.
Gemeinsam mit seinem Mitbruder Jakob hielt der Pfarrvikar die Heilige Messe, in der Thekla Holzapfel die Lesung vortrug. Ulrike Altmann übernahm an der Orgel die musikalische Gestaltung. In der Predigt ging der Geistliche auf das Wirken und die Bedeutung der Gottesmutter Maria ein.
Gegen Ende ergriff Margit Eidenschink das Wort. Sie blickte auf viele Herausforderungen im vergangenen Jahr zurück. Im Januar sei der letzte Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing, Pater Johnson Kattayil, verabschiedet worden. Seit Februar gehöre man nun zur Pfarreiengemeinschaft Viechtacher Land. Margit Eidenschink hob besonders den Einsatz der vier Geistlichen hervor, Pfarrer Werner Konrad, Pfarrvikar Anton Kopp, Pfarrvikar Kiran Varigeti und Ruhestandspfarrer Alexander, auch unterstützt von Pastoralreferent Winfried Weber. Es sei gelungen, jedes Wochenende Gottesdienste anzubieten, sogar unter der Woche, zeigte sie sich sehr zufrieden und spiegelte damit auch die Meinung der Gläubigen wider. „Es ist immer jemand da!“ Alle Beteiligten versuchten, die Dinge so zu regeln, dass alles passe.
Weiterhin ging sie auf zwei die Kirchengemeinde in starkem Maße treffende Todesfälle ein: Toni Preisler und Ferdinand Klement. Sie hob deren enormen Einsatz hervor, eine Schweigeminute schloss sich an.
Es folgten einige Zahlen: 15 Kindern wurde das Sakrament der Taufe gespendet, sechs Prackenbacher Kinder haben zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Es gab keine kirchlichen Eheschließungen und 19 Kirchenaustritte. 17 Gläubige wurden 2025 zu Grabe getragen.
Außerdem bedankte sich die Pfarrgemeinderatssprecherin bei allen, die regelmäßig die Gottesdienste besuchen, die Kirche lebe von Gemeinschaft. Ebenso bei den Geistlichen, Mesnerinnen, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Ministranten und allen, die in irgendeiner Weise mitwirkten. Namentlich erwähnte sie auch Helmut Schedlbauer, der stets und überall präsent sei, besonders auch den neuen Kirchenpfleger Peter Schötz, der sich als Nachfolger Klements mit viel Hingabe und großer Kompetenz in seine neue Aufgabe einarbeite und viel Zeit investiere. „Wir sind froh über einen solchen Nachfolger, es könnte nicht besser passen.“
Dann wünschte sie allen ein gutes und gesegnetes neues Jahr: „Legen wir es dem Herrgott hin und bleiben wir im Gebet zusammen!“
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.
Fotos: Steffi Schötz

Foto: Alle geben ihr Bestes
Sie sammelten für die Ärmsten der Armen
(09.01.2026)Sternsinger-Aktion in Prackenbach, Krailing und Moosbach – Rund 4220 Euro können gespendet werden
Prackenbach/Krailing/Moosbach. Trotz Eis, Schnee und Kälte zogen sie von Haus zu Haus und sammelten für die Ärmsten der Armen: Auch in Prackenbach, Krailing und Moosbach waren vergangene Woche mehrere Sternsinger-Gruppen unterwegs, brachten Gottes Segen zu den Häusern und nahmen Spenden für die Aktion entgegen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ steht. Bei den Gottesdiensten zum Fest der Erscheinung des Herrn und der Heiligen drei Könige sagten sie vor den Gläubigen nochmals ihren Spruch auf und konnten sich über Dankes- und Lobesworte freuen.
Am vergangenen Sonntag zelebrierte Pfarrer Werner Konrad in Moosbach in der Pfarrkirche Sankt Johannes einen Gottesdienst, bei dem die Sternsinger mitwirkten. Sie waren in drei Gruppen in Moosbach und Umgebung unterwegs gewesen und haben rund 970 Euro an Spenden gesammelt.
Am Dienstagvormittag zelebrierte Pfarrvikar Kiran Varigeti die Heilige Messe in der Filialkirche Sankt Peter und Paul in Krailing und segnete Wasser, Weihrauch und Kreide. Die Sternsinger fungierten auch als Ministranten und gestalteten einen feierlichen Gottesdienst.
Am Montagabend zogen die Sternsinger in die Prackenbacher Pfarrkirche Sankt Georg ein. Sie waren in sechs Gruppen von Haus zu Haus gezogen. Pfarrvikar Anton Kopp begrüßte alle bei der Vorabendmesse zum Fest der Erscheinung des Herrn. An der Orgel untermalte Ulrike Altmann musikalisch. Kopp wies auf die schwierige Lage vieler Kinder in der heutigen Zeit hin. Viele müssten in Fabriken arbeiten, damit ihre Familien überleben könnten. Genau dorthin sollten heuer die Spendengelder fließen und dazu beitragen, dass statt Arbeit Schulen besucht werden könnten.
Nach der Lesung durch Magdalena Wurzer und dem Evangelium sprach Anton Kopp in seiner Predigt von verschiedenen „Profilen“. Bei Reifen sei dies wichtig, um gut durch den Winter zu kommen. Er bezog „Profile“ auch auf das Leben der Menschen und führte als Beispiele drei verschiedene an: Herodes als machtbesessener Herrscher, der Gott als Gefahr gesehen habe, die Schriftgelehrten und Hohepriester, die dem Jesuskind wenig Beachtung geschenkt hätten und lieber diskutierten als es zu suchen, und die drei Weisen aus dem Morgenland, die dessen Wichtigkeit und Bedeutung gespürt hätten und sich nicht von ihrem Weg abbringen ließen. Wir könnten wählen, wie wir Gott sehen: Als Einschränkung oder Konkurrent für unsere Pläne, mit Gleichgültigkeit oder als Erlöser, Retter und Sinngeber.
Nachdem der Geistliche Weihrauch, Wasser und Kreide gesegnet und die Kirchentür beschriftet hatte, sprach er großen Dank aus an alle, die an der Sternsinger-Aktion mitgewirkt hatten. In Prackenbach und Krailing sind insgesamt rund 3250 Euro Spendengelder zusammengekommen.
Es folgten Fürbitten, die von den Sternsinger-Kindern vorgetragen wurden, bevor sich alle noch einmal aufstellten und ihren Spruch aufsagten
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.
Fotos:
Prackenbach: Margit Eidenschink
Krailing: Peter Fleischmann/Ramon Preiß-Höcherl
Moosbach: Josef Schollerer

Foto: Sie sammelten für die Ärmsten der Armen
Ehrung langjähriger Chormitglieder
(09.12.2025)Nachträgliche Feier des Cäcilientages in der Prackenbacher Pfarrkirche Sankt Georg
Prackenbach. „Ein Chor besteht nicht nur aus Noten, sondern aus Herz und Gemeinschaft.“ Mit diesen Worten leitete Ramona Preiß-Höcherl, die Leiterin des Kirchenchors Prackenbach, am vergangenen Samstag beim Vorabendgottesdienst zum ersten Advent in der Pfarrkirche Sankt Georg zur Ehrung der langjährigen Chormitglieder über. Gleichzeitig wurde nachträglich der Namenstag der Heiligen Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik, gefeiert. Pfarrvikar Kiran Varigeti zelebrierte in diesem Rahmen einen feierlichen Gottesdienst, der mit wunderbaren Liedern vom Kirchenchor untermalt wurde, Hans Preiß spielte die Orgel.
Zu Beginn hieß der Geistliche alle willkommen und nahm Bezug auf die beginnende Adventszeit, in der freudige Erwartung auf Christi Geburt herrsche und die gleichzeitig eine Zeit der Besinnung auf Themen wie Hoffnung, Friede, Freude und Liebe sei. Man bitte um Gnade für Sünden und werde dadurch würdig, den Herrn in die Herzen aufzunehmen.
In seiner Predigt ging er auf das Leben und Wirken des Propheten Jesaja ein und auf das Evangelium, in dem der Evangelist Matthäus auf die Wiederkunft des Menschensohnes vorbereitet habe. Die letztendliche Botschaft laute, wachsam zu bleiben, denn man wisse nicht, an welchem Tag und wie der Herr wiederkomme. Er rief auf, sich mit gutem Herzen, guten Absichten und guten Werken bereit zu machen. Am Ende des Gottesdienstes schritt Pfarrvikar Kiran Varigeti durch die Reihen der Gläubigen und spendete ihnen Gottes Segen.
Auch Chorleiterin Ramona Preiß-Höcherl trat nach vorne und hielt eine Ansprache: Sie erinnerte an den vorangegangenen Namenstag der Heiligen Cäcilia, ein Tag für alle, die Musik liebten und damit Freude in die Welt brächten. Bevor sie den aktiven Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement dankte, blickte sie auf den Einsatz der in den letzten Jahren verstorbenen Chormitglieder zurück und lobte die Leidenschaft, mit der sie mit ihren Stimmen den Chor unterstützt hatten: Franz Mothes, Melanie Bergbauer, Sigrid Penzkofer und Ferdinand Klement. Ein Sprichwort besage: „Ein Lied verklingt, doch was aus Liebe gesungen wurde, bleibt!“ Auch die Verstorbenen seien weiterhin ein Teil der Chorfamilie, jedes Mal, wenn gemeinsam gesungen werde.
Nach einer Schweigeminute ging sie zur Ehrung der aktiven Chormitglieder über und bedankte sich für deren langjährigen Einsatz. Seit zehn Jahren sei Andreas Vogl mit voller Tenorkraft, Freude und Humor dabei und nicht mehr wegzudenken. Seit 15 Jahren engagiere sich Gisela Neumeier als feste Größe im Sopran, zuverlässig und kräftig, und bereits seit 30 Jahren bereichere Anna Bartl den Chor mit ihrer Alt-Stimme, sie habe viele Chorleiter kommen und gehen sehen, Anna Bartl sei geblieben. „Du warst immer ein wichtiger Halt für mich!“, bedankte sich Ramona Preiß-Höcherl. Auch Ulrike Altmann, die sich entschuldigen musste und nicht persönlich dabei sein konnte, sprach sie für 45 Jahre Dienst in der Pfarrei, zunächst als Chorsängerin, heute als Organistin, ihren Dank aus.
Die Geehrten traten nach vorne und durften Gratulationen und Urkunden in Empfang nehmen, Andreas Vogl und Gisela Neumeier Urkunden der Pfarrei, Anna Bartl und Ulrike Altmann Urkunden unterzeichnet von Bischof Rudolf Voderholzer.
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

Foto: Die Geehrten Chormitglieder, Gisela Neumeier (vo.v.l.), Andreas Vogl und Anna Bartl, mit Pfarrvikar Kiran Varigeti (hi.v.l.) und Chorleiterin Ramona Preiß-Höcherl.
Sie gehört zum Inventar der Prackenbacher Kirche
(18.11.2025)Thekla Holzapfel für 30-jährigen Mesnerdienst geehrt – Rührende Lobes- und Dankesworte
Prackenbach. Die „geheimen Herrscher der Pfarreien“ seien sie, ihr Geist lebe in den Gotteshäusern und sei überall zu spüren, erklärte Pfarrer Werner Konrad beim Vorabendgottesdienst am Samstag in der Pfarrkirche Sankt Georg. In Prackenbach seien das Güte und Herzlichkeit – und die entsprängen dem Wesen von Mesnerin Thekla Holzapfel, die im Rahmen der Heiligen Messe für ihr 30-jähriges Dienstjubiläum geehrt wurde.
Bereits zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Konrad den heutigen Ehrengast besonders. Thekla Holzapfel gehöre einfach zur Kirche, die sei ohne sie nicht vorstellbar. Auch begrüßte er die Verstorbenen mit einem Blick auf die seit Allerheiligen aufgestellten Sterbebilder. Sie seien nicht verschwunden, nur vorausgegangen. Im Christentum sei die Beschäftigung mit dem Tod eine Lebensaufgabe. Im Gottesdienst bereite man sich auf einen guten Lebensweg vor.
Mit verschiedenen mehrstimmigen Darbietungen und Stücken untermalte der Prackenbacher Kirchenchor unter Leitung von Ramona Preiß-Höcherl und an der Orgel begleitet von Johann Preiß den stimmungsvollen Gottesdienst. Helga Schnitzbauer übernahm die Funktion der Lektorin und trug die Lesung wie auch die Fürbitten vor.
Nachdem Pfarrer Konrad das Evangelium gelesen hatte, ging er in seiner Predigt auf einen Zwiespalt ein, der sich bereits durch alle Zeitalter zieht: Philosophen und heute Intellektuelle versuchten, Probleme ausschließlich mit dem Verstand zu lösen und machten sich seit jeher über den Glauben lustig, bezog sich Konrad auf das Evangelium, in dem Jesus Antworten auf spöttische Fragen zum Leben nach dem Tod gab. Das ewige Leben sei nicht nur eine einfache Fortsetzung des irdischen, so Konrad. Das sei viel zu einfach. Er zeigte auf, dass gerade größte Verbrecher der Menschheit am erfolgreichsten seien. „Wo bleibt da die Gerechtigkeit?“ Untrennbar mit dem Glauben an die Auferstehung sei auch der Glaube an das letzte Gericht verbunden, in dem eben diese wieder hergestellt werde. Alle, die den Glauben ablehnten, müssten mit der Absurdität der Welt leben, dass es keine Gerechtigkeit gebe. Und darauf finde auch die bloße Vernunft keine Antwort.
Nachdem sich Pfarrer Konrad für die wunderbare musikalische Gestaltung der Messe bedankt hatte, folgte der Höhepunkt: Mehrere Redner bedankten sich bei Thekla Holzapfel für drei Jahrzehnte Engagement in der Pfarrei. Den Anfang machte Konrad selbst: Er lobte die durchwegs positive Grundstimmung in Kirche und Sakristei, wofür nicht der Pfarrer ausschlaggebend sei, und bedankte sich für 30 Jahre herzlichen und gütigen Einsatz. Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink blickte in ihrer Ansprache zurück: Im November 1995 habe Thekla Holzapfel ihren Dienst angetreten. Seither sei sie mit Leib und Seele Mesnerin, der Glaube sei ihr Fundament und den lebe sie mit Liebe und Hingabe. Eidenschink ging auf die vielfältigen Aufgaben ein, die stets akribisch und mit Leidenschaft ausgeführt würden, wie die Gewänder zurecht machen wie auch die Messgegenstände, Aktionen wie Sternsinger, das Rosenkranzbeten oder auch die Dekoration der Kirche. Sie freue sich schon, wenn Kinder wieder vor dem von Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck liebevoll gestalteten Kripperl stünden und vor Freude strahlten.
Thekla Holzapfel sei Ansprechpartnerin für alle, mit ihrer Ruhe und Freude sei sie die Seele der Sakristei und werde von den Ministranten passend „Mutter Thekla“ genannt. Außerdem sei sie seit 43 Jahren Lektorin und präge zusammen mit Gerlinde Zweck das gesamte Kirchenjahr in Prackenbach. „Immer da, doch stets im Hintergrund“, beschrieb die Pfarrgemeinderatssprecherin den Charakter der Mesnerin, die ganz gerührt daneben stand. „Vergelt´s Gott für dein großes Engagement und deine Zuverlässigkeit! Möge Gott es dir reichlich lohnen!“
Als nächstes bedankten sich die Ministranten in Reimform bei ihrer „Mutter Thekla“ und honorierten ebenfalls, zu jeder Zeit Unterstützung zu erhalten und auf Verständnis zu stoßen. Auch Bürgermeister Andreas Eckl war gekommen, das sei eine Selbstverständlichkeit für ihn, zu diesem Tag seinen Respekt zu zollen. „Du gehörst zum Inventar der Kirche!“, sagte er. Auf Leute wie Thekla Holzapfel könne man nicht verzichten, so Eckl am Ende seiner Dankesworte. Nachdem sie mehrere Präsente entgegen genommen hatte, ergriff auch die sichtlich gerührte und fast sprachlose Mesnerjubilarin das Wort. Mit glitzernden Augen bedankte sie sich ihrerseits bei allen für das Lob und auch die Unterstützung bei ihrer Tätigkeit.
Fotos: Lisa Brem
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt

Foto: Mesnerin Thekla Holzapfel (vo.2.v.l.) wurde für 30 Jahre Dienst als Mesnerin in Prackenbach geehrt.
Gemeinsam im Glauben weiterbestehen
(30.10.2025)Erfahrungsberichte aus der Pfarreiengemeinschaft Viechtacher Land: Verantwortliche tauschten sich über bisherige Abläufe aus
Viechtach/Prackenbach/Moosbach. Jeder soll die Möglichkeit haben, eine Heilige Messe zu besuchen, wenn er es wünscht. Dieses Ziel – und im Gegenzug die größte Sorge vieler Betroffener – haben die Verantwortlichen für die Großpfarrei Viechtacher Land erreicht. Dessen sind sie sich einig. Seit Anfang des Jahres gehören die Pfarreien Viechtach, Prackenbach und Moosbach mit der Filiale Krailing nun zusammen. Bei einem Treffen im Viechtacher Pfarrhof berichten Pfarrer Werner Konrad und die drei Pfarrgemeinderatssprecherinnen von einer bisher reibungslos verlaufenden Kennenlernphase und Zusammenarbeit, von Herausforderungen bei der Organisation und der Notwendigkeit, das Beste aus der Situation zu machen. Denn die Zukunft werde zwangsläufig weitere Fusionen mit sich bringen.
Als im Januar bekannt geworden sei, dass die Zusammenlegung der Pfarreien nun doch unerwartet schnell vollzogen werden solle, sei von vielen Seiten eine Befürchtung thematisiert worden: „Auch zu großen Glaubensfesten wird es bei uns nun keinen Gottesdienst mehr geben!“ Die beiden Pfarrgemeinderatssprecherinnen aus Prackenbach und Moosbach, Margit Eidenschink und Judith Schedlbauer, berichten jedoch einstimmig, dass sich dies schnell zerschlagen habe. „Gleich an Ostern war in jeder Kirche das volle Programm geboten!“, erinnert sich Margit Eidenschink, „alles hat wunderbar funktioniert.“ Und diese gut funktionierende Organisation ziehe sich seither durch alle Feste. „Natürlich gibt es immer Leute, denen etwas nicht gefällt, doch der Großteil ist absolut zufrieden mit den Abläufen!“, sagt Judith Schedlbauer.
Am stärksten betroffen sind die Filialen
Zustimmung kommt auch von Pfarrer Werner Konrad – zumindest in Hinblick auf die drei Pfarreien. „Wer aber am stärksten hat bluten müssen, das sind die Filialen“, gibt er zu bedenken. Dort gebe es nur noch jede fünfte Woche einen Sonntagsgottesdienst, das sei für viele eine große Enttäuschung, aber leider nicht anders zu handhaben. Jeder habe zwar die Möglichkeit, stattdessen in eine der Pfarrkirchen zum Gottesdienst zu kommen, die Hoffnung, dass man im Glauben zusammenrücken könne, habe sich aber leider nicht bewahrheitet. „Es gibt nur wenig Neugier, sich mal eine Kirche und einen Gottesdienst in einem anderen Ort anzusehen.“ Andererseits wisse er, dass die Kirche gerade für kleinere Dörfer ein wichtiger Ort des Dorflebens sei, wo die Gemeinschaft zusammengehalten werde, und dafür müsse man auch Verständnis haben, wie der Pfarrer hinzufügt. Auch Gabriele Atzinger, die Viechtacher Pfarrgemeinderatsvorsitzende, bewertet die Situation ähnlich. Finde keine Heilige Messe im eigenen Ort statt, gehe man halt auch nicht hin.
Wer seit dem Zusammenschluss einer um einiges höheren Belastung ausgesetzt ist, das seien die Angestellten der Pfarrbüros, vor allem des Viechtachers. Die Koordination der vielen Termine habe es in sich, so Konrad, der den Einsatz der Beteiligten in den höchsten Tönen lobt. Von Moosbach und Prackenbach würden die Daten geliefert, in Viechtach der gemeinsame Pfarrbrief erstellt.
Neben den zahlreichen festen Veranstaltungen kommen weitere, für die Geistlichen unvorhersehbare, hinzu, wie unter anderem Beerdigungen. Pfarrer Konrad, Pfarrvikar Anton Kopp, Pfarrvikar Kiran Varigeti und seit Kurzem teilweise auch Ruhestandspfarrer Alexander Alevenathodukayil teilen diese in wöchentlichen Dienstbesprechungen untereinander auf. Es sei ihm wichtig, dass man sich abwechsle, jeder Pfarrer in jedem Ort präsent sei, erklärt Konrad. Er sähe es mit Vorsicht wenn sich „Fanclubs“ für einzelne Geistliche bildeten, die dann danach die Gottesdienste auswählten. Daher werde die Zuteilung nicht schon vorab im Pfarrbrief veröffentlicht, auch eine gewisse Planungsfreiheit und spontane Anpassungsmöglichkeiten seien hier wichtig.
In jeder Pfarrei ist ein Geistlicher vor Ort
Eine freundschaftliche Beziehung wie in früheren Zeiten, als man als Pfarrer noch alle Gläubigen persönlich kannte, sei heute schlichtweg nicht mehr möglich. Alleine wegen der Anzahl der Gläubigen in der Großpfarrei. Als sehr positiv sehen deshalb sowohl Pfarrer Konrad als auch die beiden Pfarrgemeinderatssprecherinnen, dass in jeder Pfarrei ein Geistlicher vor Ort ist – näher an den Leuten: In Moosbach bewohnt Pfarrvikar Anton Kopp den Pfarrhof, in Prackenbach Ruhestandspfarrer Alexander Alevenathodukayil. Auch in den drei Pfarrbüros gebe es nach wie vor feste Sprechzeiten.
Derzeit sind noch keine größeren gemeinsamen Veranstaltungen geplant, „wir befinden uns selbst noch in der Kennenlernphase!“, sagt Gabriele Atzinger augenzwinkernd. Ab kommendem Jahr wird es einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat geben, das soll auch die Organisation erleichtern. Die Gemeinschaft soll sich auf die Ministranten und jungen Gläubigen erstrecken, unter anderem gibt es künftig einen gemeinsamen Firmtermin für Viechtach, Prackenbach und Moosbach, der Firmgottesdienst wird in Viechtach zelebriert werden.
Lob für harmonische Abläufe bei der Fusion der drei Pfarreien
Für die bisherigen Abläufe haben sowohl Pfarrer als auch Pfarrgemeinderatsvertretungen nur Lob übrig: Als „wunderbare Gemeinschaft“, in der stets Hilfe zu erwarten sei, bezeichnen sie das Team der Großpfarrei. Das sei in anderen Pfarreien bei Fusionen schon oft anders gewesen, weiß Konrad. Auch die Leute hätten Verständnis: „Sie verstehen, dass das kein böser Wille ist, wenn etwas anders ist als vor zehn, 20 Jahren. Sie verstehen auch, dass es in dieser Welt gar nicht anders geht.“ Derzeit befinde man sich in der Übergangszeit, bis 2034 werden gemäß den Plänen der Diözese Regensburg noch Kollnburg und Kirchaitnach zur Großpfarrei kommen. Dann werden zwangsläufig weitere Rationierungen folgen müssen. „Die jetzige Situation haben wir gut gelöst, fast ausnahmslos alles ist sehr harmonisch abgelaufen“, so Konrad. „Solange ich hier Pfarrer bin, wird aber keine weitere Pfarrei hinzukommen!“ Er sei nicht mehr der jüngste und ein weiteres Mal alles neu regeln und planen, das werde er nicht übernehmen.
Dennoch sei sicher, dass die jetzige Großpfarrei Viechtacher Land nur der Anfang ist. Weniger Priester, weniger Gläubige – „in 20, 30 Jahren wird das alles ganz anders aussehen.“
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

Foto: Gemeinsam im Glauben weiterbestehen
Zu Besuch in der Heimat des Pfarrers
(30.10.2025)Zu Besuch in der Heimat des Pfarrers
Pater Johnson Kattayil organisierte 14-tägige Indienreise – 25 Prackenbacher waren mit dabei
Prackenbach/Massing/Indien. Neu Delhi, Taj Mahal, Teeplantagen und Cohin, die Heimat von Pater Johnson Kattayil: Ehemaliger Pfarrer von Prackenbach und Moosbach organisierte 14-tägige Indienreise und stellte seinen Begleitern seine Familie vor. Der nun in Massing eingesetzte Geistliche reiste mit 36 Urlaubern aus den beiden Pfarreien in sein Heimatland, zeigte ihnen weltbekannte Sehenswürdigkeiten und gab private Einblicke in das indische Leben.
Kürzlich machte sich eine Reisegruppe bestehend aus 25 Angehörigen der Prackenbacher und Moosbacher Pfarrgemeinde und elf der Massinger gemeinsam mit Pater Johnson Kattayil auf die Reise in dessen Heimatland, nach Indien. In akribischer Organisation hatte er eine eindrucksvolle Reiseroute geplant, die sowohl die weltbekannten Sehenswürdigkeiten und das Leben in den Metropolen, als auch die Natur und Einblicke in das Landleben und die Landwirtschaft vereinte.
Anfang Oktober ging es von München über Dubai nach Neu-Delhi, Indiens Hauptstadt. Gleich nach der Ankunft wurde bereits der erste Besichtigungspunkt angesteuert, der um 1200 n. Chr. erbaute Qutab Minar mit dem 72 Meter hohen Minarett. Am Flughafen wurde die Reisegruppe von Reiseleiter Satia empfangen. Während der Fahrzeit gab es interessante Infos für die Besucher über das Land: 1,4 Milliarden Einwohner, 65 Städte mit mehr als einer Million Einwohner, 25 Sprachen mit 4000 Dialekten. Und jede Menge Tuk Tuks. 9 Millionen fahren auf Indiens Straßen und prägen die Verkehrssituation, rund 120.000 allein im Großraum Neu-Delhi.
Bei strahlend blauem Himmel ließ sich die Reisegruppe am nächsten Morgen vom Lotustempel beeindrucken, ein 1986 für 10 Millionen Dollar erbauter Gebetsraum für bis zu 2.500 Gläubige aller Religionen, ebenso wie vom mit vielfältigen Ornamenten ausgestatteten Akshardham Tempel, dessen weitläufige Anlage ausschließlich mit Spenden finanziert worden war. Es folgten Details zur politischen Vergangenheit und ein Besuch des Raj Ghat, der Mahatma Gandhi Gedenkstätte. Eine Stadtrundfahrt, vorbei an den Regierungsgebäuden und dem India Gate, beendete den Aufenthalt in Neu-Delhi, bevor es weiterging nach Agra.
Taj Mahal besichtigt
Am nächsten Tag folgte für viele einer der Höhepunkte der Reise: der Besuch des Taj Mahal. Zunächst wurde die Festung in Agra besichtigt und ein erster Blick auf das 1648 erbaute Mausoleum geworfen. Am Nachmittag ging es vom Flughafen Agra aus in das etwa 2000 Kilometer südlicher gelegene Bangalore.
Am Flughafen lernten die Reisenden ihren neuen Reiseführer Maik kennen und waren sich schnell einig, mit ihm einen Glücksgriff gemacht zu haben. Der 30-jährige Deutsch-Inder verwandelte die stundenlangen Busfahrten in ganz besondere Erlebnisse und vermittelte seinen Zuhörern tiefgründige Einblicke in das indische Leben. Bald war ein freundschaftliches Verhältnis entstanden, das den zweiten Teil der Reise bereicherte. Ein weiterer Begleiter schloss sich an: Pfarrer Deni, der Bruder von Pater Johnson Kattayil.
Überwältigt zeigten sich die Urlauber auf der Fahrt vom Flughafen nach Mysore: live Rushhour in der 14 Millionen-Metropole. Ein weiterer Höhepunkt folgte am nächsten Tag nach einem kurzen Abstecher zur Philomena Kirche: Der Maysurepalast verzauberte die Besucher mit seinem einzigartigen Flair. Im zweit berühmtesten Gebäude Indiens nach dem Taj Mahal wohnt noch heute ein Teil der Königsfamilie. Bei unüblich wenig Besucherandrang genoss man das majestätische Ambiente und tauchte in die indische Geschichte ein.
Mit dem Bus ging es in den nächsten Tagen durch ländlichere Gegenden Südindiens. Der Chamundeshwari Tempel auf den Chamundi Hügeln stand auf dem Programm, ebenso wie verschiedene Gewürzgärten, eine Teeplantage und das Naturschutzgebiet Muthanga.
Indischer Gottesdienst als unvergessliches Erlebnis
Ein eindrucksvolles Erlebnis war der sonntägliche Gottesdienst in der Judas Thaddäus Wallfahrtskirche von Wayanad: Eine Jugendgruppe überwältigte die Zuhörer mit ihren Gesängen, die beiden Pfarrer zelebrierten die Messe in indischer Sprache gemeinsam mit Ortspfarrer Roysen.
Weiter ging es Richtung Alleppey im hochmodernen Zug zum Vembana Lake, dem größten Binnensee Indiens. Rundum herrschen perfekte Bedingungen für den Reisanbau. Am Arabischen Meer erkundeten die Touristen anschließend zwei Tage lang Strände und erholten sich vom anspruchsvollen Programm der vergangenen Tage. Die letzte Station der Reise war Cochin, die Heimat von Pater Johnson.
Er zeigte seinen Begleitern das Modelldorf Kumbalangi, in dem interessante Einblicke in das Handwerk Indiens möglich waren, sowie den holländischen Palast und das jüdische Viertel mit der Synagoge. Familiär und persönlich geprägt war der letzte Reisetag: Die St. Mary UP School in Kumbalam wurde besichtigt und Pater Johnson stellte der Gruppe seine Familie vor. Mit herzlicher Gastfreundschaft wurden die Gäste von seinen Eltern aufgenommen. Pater Johnson erzählte in tiefen Gesprächen aus seiner Jugend und von seinem Glaubensweg, der ihn schließlich in die Diözese Regensburg geführt hatte. Freudig stellten sich alle zu einem Gruppenbild auf.
Der letzte Tag der Reise war geprägt von Wehmut über das Ende des unvergesslichen Erlebnisses wie auch von Vorfreude auf die eigene Heimat in Bayern. Stellvertretend für die ganze Reisegruppe sprach Josef Auer Dankesworte, lobte die beiden Reiseleiter Maik und Jackson sowie den Busfahrer für unfallfreie Fahrten. Vor allem hob er jedoch den Einsatz Pater Johnsons hervor, der sehr viel Zeit, Arbeit und Leidenschaft in die perfekte Organisation der Reise gesteckt hatte.
Pater Johnson schürte Hoffnung auf eine Wiederholung: 2027 soll voraussichtlich eine Reise auf die Insel Sri Lanka organisiert werden.
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.
Fotos: Albert Hüttner

Foto: Zu Besuch in der Heimat des Pfarrers
Abschied vom letzten Pfarrer
(21.01.2025)Moosbach/Prackenbach/Krailing/Viechtach. Ab Februar wird es die Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing nicht mehr geben. Gemeinsam mit Viechtach wird eine Großpfarrei gebildet, die der Viechtacher Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad leiten wird, unterstützt von Pfarrvikar Anton Kopp und Pfarrvikar Kiran Varigeti. Was eigentlich erst bis 2034 geplant war, tritt nun für viele unerwartet früher ein, da Pfarrer Johnson Kattayil, bisher zuständig für Moosbach, Prackenbach und Krailing, wegen eines Todesfalls dringender in einer anderen Pfarrei gebraucht wird. Doch sowohl er als auch die Sprecherinnen des Moosbacher und Prackenbacher Pfarrgemeinderats blicken positiv in die Zukunft.
Prackenbach als „Lieblingspfarrhof“
Seit November 2022 sei er nun schon hier, erinnert sich der aus Indien stammende Pater Johnson und nimmt auf der Eckbank in der Küche des Prackenbacher Pfarrhauses Platz. Das sei zwar keine enorm lange Zeit, liebgewonnen habe er das schöne Haus als Wohnsitz trotzdem. Obwohl es jahrelang zuvor nicht bewohnt war, sei alles stets bestens gepflegt worden, lobt er – sein „Lieblingspfarrhof“. Ebenso mit Fleiß erhalten wie auch die Verwaltung geführt werde, überträgt er das Lob auf alle Mitarbeiter. Etwas wehmütig und doch voller Überzeugung blickt er auf die kommende Zeit, morgen findet im Rahmen eines Gottesdienstes in der Prackenbacher Pfarrkirche und eines anschließenden Empfangs im Pfarrheim und Bürgerhaus seine offizielle Verabschiedung statt. Die Moosbacher nahmen bereits an Silvester Abschied vom letzten Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft. Danach wird er in der Pfarreiengemeinschaft Massing-Oberdietfurt-Staudach-Huldsessen tätig sein, der dortige Pfarrer war im vergangenen Jahr verstorben. Die Anfrage und Bitte aus Regensburg, diesen Platz einzunehmen, sei im Oktober für ihn ganz plötzlich gekommen. „Aber wenn ich gebraucht werde, kann ich nicht nein sagen.“
Er wünsche sich, dass er bei seiner neuen Stelle ebenso viele tolle Kontakte pflegen könne wie hier. Denn das sei schon besonders: „Man hat hier sehr viel Verbindung zu den Leuten, die meisten kenne ich persönlich, wenn auch nicht namentlich.“ Das sei ihm schon immer ein großes Anliegen gewesen, der persönliche Kontakt zu den Menschen. Die Kommunion- und Firmkinder habe er alle zu Hause besucht, ebenso runde Geburtstagsfeiern ab 70. Ein Tag im Monat sei reserviert für Krankenbesuche, gemeinsam beten, Kommunion und beichten. „Einfach das persönliche Gespräch suchen.“
„Es war immer eine Freude, hier zu sein!“
Auch mit sämtlichen Mitgliedern der Kirchenverwaltungen, Pfarrgemeinderäte, den Kirchenpflegern, Mesnerinnen und allen weiteren Beschäftigten pflege er ein sehr gutes Verhältnis. „Es war immer eine Freude, hier zu sein.“ Namen nennen möchte er keine, niemand soll vergessen werden. In Erinnerung bleiben werden sie ihm alle.
Wie auch die erste Zeit in der Pfarreiengemeinschaft, in der er in Moosbach bei Margarete und Karl Früchtl untergebracht war, „eine sehr schöne Zeit, in der ich sehr gut mit Essen versorgt wurde“, erzählt Pater Johnson lachend. Ebenso werde er die vielen Feste mit geistlicher Umrahmung nie vergessen, drei Feuerwehrgründungsfeste habe er miterleben und mitfeiern dürfen und bei den Weihnachtsmärkten mit dabei sein. Natürlich seien für ihn die christlichen Hochfeste wie Ostern, Weihnachten oder Fronleichnam immer besondere Höhepunkte.
Mit der Großpfarrei gingen zwar Veränderungen einher, aber darauf müsse man sich einlassen, so Pater Johnson. Jeder Gläubige werde die Möglichkeit haben, den Gottesdienst zu besuchen, wenn er wolle. Jeden Samstag und Sonntag werde in der Pfarreiengemeinschaft eine Heilige Messe abgehalten, die Tage wechselten sich zwischen Moosbach und Prackenbach ab. Ebenso bliebe das Verfahren mit Taufen oder Beerdigungen wie bisher. „Und: In Moosbach ist weiterhin ein Pfarrer vor Ort.“, sagt er und meint damit Pfarrvikar Anton Kopp, der im Moosbacher Pfarrhaus untergebracht ist. Das sei wichtig für die persönliche Nähe zu den Menschen. Für die Mitarbeiter der Kirchenverwaltungen und die Pfarrgemeinderäte ändere sich nichts. Die Öffnungszeiten der Pfarrbüros blieben in Prackenbach und Moosbach wie gehabt.
Positiver Blick auf Großpfarrei: Neue Bekanntschaften im Glauben machen
Auch die beiden Pfarrgemeinderatssprecherinnen vertreten diese positive Einstellung. Es bleibe sehr viel gleich. Nach ersten gemeinsamen Sitzungen kristallisiere sich eine sehr gute Zusammenarbeit heraus. Auch für Krailing, wo weniger Gottesdienste angeboten werden könnten, wolle man eine gute Lösung finden. Unter anderem seien Bittgänge oder Andachten auch ohne Priester denkbar und geplant oder auch werktags Gottesdienste möglich. „Ich sehe die große Pfarrei als Chance, neue Leute im Glauben kennen zu lernen“, so die Moosbacher Sprecherin Judith Schedlbauer. „Wir dürfen keine Angst haben vor der Zukunft“, ist auch Margit Eidenschink, zuständig für Prackenbach, überzeugt. „Alles wird gut, wir müssen Vertrauen haben.“ Im Unterschied zu großen Städten kenne man die Priester auf dem Land persönlich.
Pater Johnson Kattayil wünschen sie für die kommende Zeit nur das Beste, er werde sich um seine neue Pfarrei bestimmt ebenso gut kümmern. „Wenn wir was gebraucht haben, war er immer da“, blickt Judith Schedlbauer zurück und hebt die „herzliche Art“ des Priesters hervor. „Freundlich, bescheiden und einfach ein positiver Mensch, der den Glauben tief in sich trägt und verbreitet“, beschreibt Margit Eidenschink seine Persönlichkeit. Besonders habe sie sich über die Unterstützung bei den Proben für Darstellungen und Schauspiele in den Gottesdiensten gefreut. Auch Pfarrer Konrad kenne und schätze sie seit vielen Jahren. „Wir kommen sicher nicht zu kurz. Er tut immer, was er kann, und ist zu einhundert Prozent Seelsorger. Wir sind in den besten Händen“, freut sie sich auf die Zusammenarbeit, die bereits angelaufen ist. Ende Januar wird der erste gemeinsame Pfarrbrief der Großpfarrei Viechtach-Moosbach-Prackenbach-Krailing veröffentlicht und in den Kirchen ausliegen.

Foto: Abschied vom letzten Pfarrer
Prackenbacher gratulierten neuem Abt in Windberg: Abtsbenediktion mit mehr als 500 Gästen – Kirchenzug und viele kirchliche und politische Funktionäre
(19.01.2024)Prackenbach/Windberg. Eine Delegation aus Prackenbach reiste am Samstag nach Windberg, um dem neuen Abt Glückwünsche auszusprechen. Der neugewählte Abt P. Petrus-Adrian Lerchenmüller erhielt von der Abtei Windberg und Roggenburg durch Bischof Rudolf Voderholzer die Abtsbenediktion. Damit ist er der 48. Abt und Nachfolger von Abt emeritus Hermann Josef Kugler, der bereits zwei Mal eine Schirmherrschaft in Prackenbach übernommen hatte, 2015 bei der Prackenbacher 900-Jahr-Feier und 2022 bei der Einweihung des neues Pfarrheims und Bürgerhauses. Seit dieser Zeit besteht mit der Abtei Windberg eine enge und harmonische Verbindung.
Über 500 Gäste, unter anderem aus Österreich, Tschechien, Belgien und aus den Niederlanden, waren am Samstag angereist. In einem langen Kirchenzug mit Blaskapelle zogen die zahlreichen kirchlichen und politischen Funktionäre in die Abtei- und Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt in Windberg ein. Bischof Rudolf Voderholzer stellte den Wahlspruch des Abtes in den Vordergrund seiner Predigt: „Benevolentia – in geschwisterlicher Liebe zugetan“. Prior Pater Martin Müller übernahm die Vorstellung des neuen Abtes vor Bischof Rudolf Vorderholzer. Nach dem Segensgebet, der Überreichung der Ordensregel, Ring, Mitra und Stab umarmten der Bischof und alle Geistlichen den neuen Abt nach der Abtsbenediktion. Grußworte sprachen am Ende des Gottesdienstes unter anderem MdB Alois Rainer und MdL Josef Zellmeier.
Nach dem feierlichen Gottesdienst gratulierte auch die Delegation aus Prackenbach: Pfarrer Pater Johnson Kattayil VC, Bürgermeister Andreas Eckl, Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink und Kirchenpfleger Ferdl Klement überreichten ein kleines Präsent als Zeichen ihrer Wertschätzung.
Für die mehr als 500 Gäste gab es anschließend Verköstigung wie auch Kaffee und Kuchen aufgeteilt in den verschiedenen Räumen des Klosters.

Foto: Prackenbacher gratulierten neuem Abt in Windberg: Abtsbenediktion mit mehr als 500 Gästen – Kirchenzug und viele kirchliche und politische Funktionäre
Pfarrgemeinderat konstituierte sich am Freitag, 08.04.2022
(11.04.2022)Moosbach/Prackenbach/Krailing:
Nachdem die Pfarrgemeinderatswahlen am 20. März 2022 durchgeführt wurden, stand nun die konstituierende Sitzung des Gesamtpfarrgemeinderates der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing an. Mit der Wahlbeteiligung von knapp 30 Prozent konnte man bei der ersten allgemeinen Briefwahl mehr als zufrieden sein. So fand nun die erste Sitzung am Freitag, 08.04.2022 in der Mulberry Ranch in Prackenbach statt. Dazu waren alle gewählten, berufenden und auch die ausscheidenden Mitglieder des Pfarrgemeinderates eingeladen. Ein gemeinsames Dankschön-Essen schloss sich nach den Regularien an.
Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink begrüßte alle sehr herzlich. Ihr besonderer Gruß galt Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle. Dank galt nochmals allen Kandidaten, die sich zur Wahl gestellt haben. Auch freute sie sich, dass alle gewählten aber auch die ausscheidenden Pfarrgemeinderatsmitglieder der Einladung zu dieser Sitzung gefolgt waren. Dabei dankte sie den ausscheidenden für ihre Engagement und dem neuen Pfarrgemeinderat wünschte sie ein harmonisches und konstruktives gutes Miteinander.
Pfarrer Josef Drexler dankte für die einführenden Worte. Auch dankte er den Kandidaten, dass sie sich aufstellen habenlassen, um in der Kirche vor Ort mitzuwirken. Dann sprach er ein Gebet zu Beginn der Sitzung und erteilte – auch auf Wunsch von Diakon Dieterle - den Segen. Dann gab Pfarrer Drexler die Neugewählten bekannt. Diese stellten sich kurz der Versammlung vor und ernteten dafür einen Applaus. Wenn sich Frau Maria Rackl auch nicht mehr der Wahl gestellt hatte, so möchte er gerne, dass sie auch weiterhin dem Pfarrgemeinderat angehört. Frau Rackl wurde 1968 in dieses Gremium gewählt und war über Jahrzehnte Sprecherin. Ihre langjährige Erfahrung und ihren Rat möchte er nicht vermissen. Auch war es der Wunsch von Pfarrer Drexler, dass Frau Stefanie Schötz aus Prackenbach im Pfarrgemeinderat mitwirkt. In seinen einführenden Worten brachte Pfarrer Drexler auch zum Ausdruck, dass der Kirchgang das A und O des christlichen Lebens in der Gemeinschaft der Gläubigen sei. Die PGR-Mitglieder Andreas Vogl und Anna Hornberger hatten sich bei Pfarrer Drexler bzw. Diakon Andreas Dieterle entschuldigt.
Diakon Andreas Dieterle gab dann einige Gedanken zu einer Neustrukturierung der Arbeiten im neunen Pfarrgemeinderat bekannt. Dabei bemerkte er, dass man sich derzeit in schwieriger Zeit befindet auch was die Kirche betrifft. Zum ersten habe Corona seit zwei Jahren in der Kirche viel verändert und Spuren hinterlassen. Außerdem sind die Missbrauchs Fälle in der Kirche nicht zu übersehen und dabei haben viele der Kirche den Rücken gekehrt. Daher ist es wichtig mit Mut und Tatkraft in die Zukunft zugehen und effektiv mehr in den neugebildeten Sachausschüssen zu arbeiten. Der Gesamtpfarrgemeinderat wird nur noch zweimal im Jahr bei der Frühjahrs- und Herbstversammlung tagen und dazu wird es dann neben der aktuellen Tagesordnung auch stets Berichte aus den einzelnen Sachausschüssen geben. Insgesamt werden die Sachausschüsse zusammengefasst, sodass man sich auf insgesamt vier Sachausschüsse beschränkt: 1. Liturgie & Brauchtum, 2. Kinder & Jugend - junge Familien, 3. Schöpfung – Freizeit – Mission und 4. Diakonie – Senioren – Ehrenamt. Zu diesen einzelnen Ausschüssen werden je nach Bedarf auch Leute kommen, die gerne eingebunden werden und Mithelfen wollen oder eben auch die Oberministranten bei bestimmten Themen.
Die Wahl der Sprecher/Innen deren Stellvertreter/Innen des Pfarrgemeinderates sowie Schriftführer/In und Beantragte für die KEB nahm Pfarrer Drexler vor. Dabei dankte er nochmals Frau Maria Rackl als langjährige Sprecherin des Pfarrgemeinderates und die aus Altersgründen sich nicht mehr der Wahl gestellt hat. Auf Vorschlag der Mitglieder wurde wie folgt per Akklamation gewählt:
für Moosbach: 1. Sprecherin: Judith Schedlbauer, 2. Sprecherin: Birgit Schedlbauer
für Prackenbach: 1. Sprecherin: Margit Eidenschink, 2. Sprecherin: Helga Schnitzbauer
Schriftführerin: Tanja Jänicke-Stöger
Beauftragte für das Katholische Kreisbildungswerk:
Moosbach: Birgit Schedlbauer, Prackenbach: Eva-Marie Siebert
Die Besetzung der geplanten Sachausschüsse nahm Diakon Andreas Dieterle vor. Dabei hat er die Ankreuzungen für die Wahl bei den Einverständniserklärungen ausgewertet und soweit es möglich war auch berücksichtigt. Danach wurden die Sachausschüsse wie folgt belegt:
1. Liturgie und Brauchtum (Zusammengefasst aus: Liturgie: Brauchtum; Gemeindekatechese): Eidenschink Margit, Schedlbauer Judith, Schedlbauer Gabi, Preiß-Höcherl Ramona, Jänicke-Stöger Tanja, Schnitzbauer Helga, Miethaner Rita, Van-Beek Alexandra, Rackl Maria, Früchtl Margarete, Biebl Jutta, Holzapfel Thekla, Zweck Gerlinde und Schötz Stefanie.
2. Kinder & Jugend – junge Familien (Zusammengefasst aus: Jugend; Schule und Erziehung): Eidenschink Margit, Hornberger Anna, Jänicke Matthias, Jänicke-Stöger Tanja, Schedlbauer Birgit, Maurer Stephan, Preiß-Höcherl Ramona, Schedlbauer Helmut, Siebert Eva-Maria, Van Beek Maxim, Schötz Stefanie, Vogl Andreas, Van Beek Alexandra, Heidi Gregori und die jeweiligen Oberministranten der Pfarreiengemeinschaft.
3. Schöpfung – Freizeit -Mission (Zusammengefasst aus Mission, Entwicklung, Frieden, Schöpfung Umweltfragen, Freizeit und Tourismus): Eidenschink Margit, Vogl Andreas, Schedlbauer Helmut, Schötz Peter, Schedlbauer Gabi, Jänicke Matthias, Schötz Stefanie.
4. Diakonie – Senioren – Ehrenamt (Zusammengefasst aus: Seniorenarbeit; Kirche und Arbeitswelt; Diakonie in der Gemeinde und Begleitung und Sorge um ehrenamtliche): Schedlbauer Judith, Schedlbauer Birgit, Hornberger Anna, Schedlbauer Gabi, Maurer Stephan, Schnitzbauer Helga, Miethaner Rita, Vogl Andreas, Schedlbauer Helmut, Siebert Eva-Marie, Van Beek Maxim, Rackl Maria, Zweck Gerlinde, Holzapfel Thekla, Gregori Heidi
Die Sachausschüsse treffen sich zweimal pro Jahr und nach Bedarf. Für den Sachausschuss „Feste & Feiern“ setzt sich jeweils aus den Ortspfarrgemeinderäten zusammen und wird nach Bedarf (Pfarrfest) einberufen.
Termin für die erste Vollversammlung des Pfarrgemeinderates wird auf Donnerstag, 19. Mai 2022 um 19.00 Uhr im Pfarr- und Bürgerheim in Prackenbach festgelegt. Weiter gab Diakon Andreas Dieterle noch bekannt, dass am 06. April 2022 eine Sitzung aller Vereinsvorstände mit Bürgermeister Andreas Eckl und seinen Stellvertreten im Pfarr- und Bürgerheim stattgefunden hat. Dabei ging es um die Einweihung der neuen Begegnungsstätte. Als Termin wurde der 09. Und 10.07.2022 festgelegt. Dabei wird es ein großes Fest geben, bei dem die gemeindlichen Ortsvereine ihre Unterstützung bereits zugesagt haben. Schirmherr Abt Hermann Josef Kugler hat zu dieser Einweihung mit Pontifkalgottesdienst bereits sein Kommen zugesagt.
PGR-Sprecherin Margit Eidenschink warb ebenfalls um Unterstützung beim Kuchenverkauf an beiden Festtagen zu diesen Feierlichkeiten.
Vor dem Übergang von der konstituierenden Sitzung zum gemütlichen Teil bedankten sich Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle bei den ausscheidenden Mitgliedern für ihr Engagement in den vergangenen 4 bzw. 8 Jahren. Sie erhielten je ein Buchgeschenk überreicht.
4 Jahre im Pfarrgemeinderat: Sophie Kolmer, Michael Brunner und Lisa Preiß.
8 Jahre Pfarrgemeinderat: Hedwig Plötz, Werner Fleischmann, Anita Kellermeier und Karin Vogl.
Anschließend waren alle zu einem „Dankeschön Essen“ eingeladen. Einmal als Dank für die ausscheidenden Mitglieder für ihr Engagement und dann für alle Kandidaten, dass sie sich zur Wahl für den Pfarrgemeinderat gestellt haben.

Foto: Pfarrgemeinderat konstituierte sich am Freitag, 08.04.2022
Christkönigssonntag 22. November 2020 mit Ministranten-Aufnahme, Mini-Verabschiedung und Ehrung der Chormitglieder
(22.11.2020)Moosbach/Prackenbach/Krailing:
Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass am Christkönigssonntag, der Patronin der Kirchenmusik gedacht wird, und sich anschließend eine Cäcilienfeier in gemütlicher Runde im Pfarrheim, anschließt. Doch dieses Jahr machte die Corona-Pandemie alles anders. Nach den Hygienevorschriften konnten keine Chorproben gehalten und auch kein Chorgesang stattfinden.
Eingangs begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle sehr herzlich zum letzten Sonntag im Kirchenjahr dem Christkönigssonntag. Das Christkönigsfest ist ein sehr junges Fest und wurde 1925, kurz nach der Katastrophe des Ersten Weltkrieges durch Papst Pius XI., ins Kirchenjahr eingeführt und eingefügt. Ebenfalls stand an diesem Sonntag die Heilige Cäcilia, die Patronin der Kirchenmusik, im Namenstags- und Heilgenkalender, die wegen der Treue zu Christus, dem heidnischen Römern ihr blutjunges Leben, im Martyrium, geben musste.
Nach den Kyrie und dem feierlich gesungenen Gloria durch die Chorleiterin Ramona Preiß-Höcherl, als Sologesang, und begleitet von ihrem Ehemann und Organisten Johann am E-Piano, auch in einem sehr schönen Duett, folgte nach dem Tagesgebet der Lesungstext aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth, der von der Lektorin Claudia Frohnauer, in Prackenbach, vorgetragen wurde.
In Moosbach trug die Lektorin Birgit Schedlbauer Lesungstext und Fürbitten vor. In der Filialkirche in Krailing tat dies Karin Vogl beim Vorabendgottesdienst am Samstag.
In seiner Predigt meinte Pfarrer Josef Drexler, dass dieses eben vorgetragene Evangelium nach dem Evangelisten Matthäus keiner großen Auslegung bedarf. Dieser Text ist so klar und eindeutig und er zitierte daraus; „Was ihr meiner geringsten Menschenbrüder oder Menschenschwestern getan habt, das habt ihr mir getan, spricht Christus der Herr. Und alles was ihr meiner geringsten Menschenbrüder oder Menschenschwestern nicht getan habt, das habt ihr mir nicht getan.“ Eindeutiger und klarer geht es nicht mehr. Seien wir uns immer bewusst, dass wir ihm, den Gottessohn Jesus Christus, Tag für Tag und Schritt für Tritt begegnen in unseren Mitmenschen besonders in den Menschen die in Not sind und unsere Hilfe brauchen. Ob wir unseren Mitmenschen helfen oder nicht, darüber entscheidet einmal unser ewiges Glück oder Unglück, so Pfarrer Josef Drexler.
In Prackenbach nahm Pfarrer Drexler, nach der Segnung der Kreuze für die Ministranten, Anna Bemmerl aus Hagengrub und Magdalena Wurzer aus Ruhmannsdorf in die Ministrantenschar auf. Bei der Überreichung des Ministrantenkreuzes bedankte sich Pfarrer Drexler für die Bereitschaft zu diesem Dienst und wünschte alles Gute und viel Freude dabei.
Bei der Verabschiedung der Ministranten in Moosbach dankte er allen für ihren wertvollen Dienst zur Ehre Gottes und zur Freude der ganzen Pfarrei. Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle verabschiedeten sie mit einem herzlichen Dank und einen kleinen Präsent. Diese sind Eckl Anna, Eckl Kerstin, Freund Alfons, Jänicke Nico, Ranzinger Emma und Ranzinger Paula.
Bei Verabschiedung der Ministranten in Prackenbach dankte er Manuel Wolf aus Tafertshof. Dieser hat sich 6 Jahre eingesetzt um die Gottesdienste zur Ehre Gottes und zur Freude der Pfarrgemeinde zu bereichern. Er lasse ihn ungern ziehen und bedauere dies, aber man muss auch Verständnis für diese Entscheidung haben, so Pfarrer Drexler. Als äußeres Zeichen überreichte Pfarrer Drexler und Oberministrantin Maxim van Beek eine Urkunde und ein kleines Präsent.
So erläuterte Pfarrer Drexler noch den Dienst der Ministranten. Der Ausdruck kommt von Minister und heißt Diener, und Christ also Diener Jesu Christi.
Zu den allgemeinen Fürbitten bat man weiter auch für eine lebendige Mitfeier der Gottesdienste, vor allem mit den Ministranten, Lektoren sowie für die Chöre und Musikanten und gedachte auch dieser Verstorbenen am Gedenktag der Patronin der Kirchenmusik.
In Moosbach wurde der feierliche Gottesdienst von Walter Stöger an der Orgel mitgestaltet. In Krailing begleitete Ulrike Altmann an der Orgel den durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Volksgesang.
Nach Kommunion und dem Schlussgebet leitete Pfarrer Drexler, in der Pfarrkirche Prackenbach, zur Ehrung verdienter Chormitglieder, am Namenstag der heiligen Cäcilia, am 22. November, über. Und so ist es ein guter Brauch geworden am Tag der Patronin der Kirchenmusik dankbar auf Leute zu schauen die sich in der Pfarrei Prackenbach für die Kirchenmusik verdient gemacht haben und die ein rundes Jubiläum feiern können.
Zusammen mit der Kirchenmusikerin Ramona Preiß-Höcherl wurden folgende Chormitglieder mit Urkunden ausgezeichnet und mit einer Rose bedacht.
So wurde Gisela Neumeier für 10 Jahre Chormitgliedschaft mit einer Pfarrurkunde ausgezeichnet. Anna Bartl erhielt für 25 Jahre Chormitgliedschaft, davon 15 Jahre Leitung des Kinder- und Jugendchores, eine Bischofsurkunde mit der silbernen Ehrennadel.
Ebenfalls mit einer Bischofsurkunde und einer goldenen Ehrennadel wurde Sigrid Penzkofer aus Kollnburg für 40 Jahre Mitgliedschaft beim Prackenbacher Kirchenchor ausgezeichnet. Für 40 Jahre Organistin und Kirchenchor wurde mit einer Bischofsurkunde und der goldenen Ehrennadel Ulrike Altmann ausgezeichnet. Auf einen so langen und guten Organistendienst kann und darf die Pfarrei Prackenbach stolz sein.
Nicht vergessen wollte Pfarrer Drexler zwei Chorsänger/innen die seit der letzten Ehrung bereits verstorben waren und dieses Jahr eine Ehrung erhalten hätten. Dies wäre Franz Mothes für 40 Jahre Chormitgliedschaft und Melanie Bergbauer für 60 Jahre Chormitgliedschaft gewesen. Möge ihnen Gott dies in der Ewigkeit vergelten und dass sie im Chor der Engel stehen und singen dürfen, so Pfarrer Drexler.
Weiter wies Pfarrer Drexler auf den neuen Pfarrbrief hin mit den Informationen wie die Weihnachtsgottesdienste, trotz der Corona-
Beschränkungen, gefeiert und gestaltet werden.
Zum Schluss danke er allen für die gute Mitfeier des Gottesdienstes. Ein ganz besonderer Dank galt der Chorleiterin Ramona Preiß-Höcherl für den Sologesang mit ihrem Ehemann Johann Preiß am E-Piano, an der Kirchenorgel und dem Gesangsduett, ehe er den feierlichen Schlusssegen erteilte und die Besucher entließ.

Foto: Christkönigssonntag 22. November 2020 mit Ministranten-Aufnahme, Mini-Verabschiedung und Ehrung der Chormitglieder
Bildungsveranstaltung sorgte für vollen Saal
(27.03.2019)Thema Nahtoderfahrungen mit Pfarrer Theo Schmucker fand großes Interesse
Moosbach/Prackenbach mit Krailing. Zur Gemeinschaftsveranstaltung der KEB Regen am Mittwoch im Gasthaus Kerscher konnte die Bildungsbeauftragte Karin Vogl im Saal des Gasthauses Kerscher über 100 Teilnehmer begrüßen. Ihr besonderer Gruß galt dem Aushilfspfarrer Tomy Cherukara, Diakon Andreas Dieterle, der 2. Bildungsbeauftragten Birgit Schedlbauer sowie der Pfarrgemeinderatssprecherinnen von Moosbach und Prackenbach (Maria Rackl bzw.Margit Eidenschink). Bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung waren neben den Pfarreien Moosbach und Prackenbach auch der Frauenbund Moosbach/Altrandsberg, der Frauen- und Mütterverein Prackenbach/Krailing, der Gartenbauverein und die MMK Moosbach der Einladung gefolgt.
Als Referenten des Abends konnte man Pfarrer Theo Schmucker aus Neukirchen-Balbini gewinnen, der in seinem 90-minütigen, hoch interessanten Vortrag unter anderem über Menschen erzählte, die bereits Nahtoderfahrungen erlebt haben oder mit solchen Erlebnissen konfrontiert wurden.
Diakon Dieterle freute sich über den Besuch des Oberpfälzer Pfarrers und übermittelte herzliche Grüße von Pfarrer Josef Drexler, der gerne dabei gewesen wäre. Er dankte den Bildungsbeauftragten, die nach Josef Ettl die Aufgabe übernommen haben und ihre Sache super meistern, denn es steckt schließlich eine Menge Arbeit dahinter.
Pfarrer Theo Schmucker, der gebürtige Eslarner stellte sich kurz vor, er freute sich über das große Interesse und bemerkte, dass er seit über 30 Jahren Priester und seit 15 Jahren in Neukirchen Balbini wirkt. Er erwähnte, dass das Thema Nahtoderfahrrungen ihn schon lange beschäftigte und begann 1997 seine Vortragsreihe in Wilting.
Eingangs bemerkte er, dass laut einer Umfrage in Deutschland 53 % aller Befragten glauben, dass mit dem Tod alles aus ist. Man geht davon aus, dass alleine in Deutschland etwa 4 Millionen Personen schon Nahtoderfahrungen hatten. Nur wollen sie nicht darüber sprechen, weil sie glauben, nicht für voll genommen zu werden.
Dann brachte der Referent seine Ausführungen auf den amerikanischen Psychiater und Philosophen Raymond A.Moody zu sprechen, der sich eingehend mit Forschung um den Grenzbereich zwischen Leben und Tod auseinandergesetzt hat. Schon während seines Studiums wurde er durch den Arzt George Ritchie mit Nahtoderfahrungen konfrontiert und begann sich für deren Hintergründen zu interessieren. Seine ersten Untersuchungsergebnisse über 150 derartige Fälle veröffentlichte er 1975 in seinem Buch mit dem Titel „Leben nach dem Tod“, das sich zu einem Bestseller entwickelte.
Auch die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross hat zu dieser Thematik viele Auswertungen veröffentlicht. Sie befasste sich unter anderem auch mit dem Tod und dem Umgang mit Sterbenden, mit Trauer und Trauerarbeiten sowie Nahtoderfahrungen und ist eine der Begründerinnen der modernen Sterbeforschung.
Viele neuere wissenschaftliche Auswertungen untermauern inzwischen die weltweit gemachten Erfahrungen vieler Betroffener. Es sind Personen, die meist durch eine schwere Krankheit oder durch einen Unfall in den Bereich zwischen Leben und Tod gekommen sind. Dank der fortgeschrittenen Medizin kann man heute wieder viele Personen aus diesem Grenzbereich zurückholen. Was diese dann berichten, ist äußerst erstaunlich. Moody hat bei seiner Aufstellung herausgefunden, dass die Abläufe bei vielen Personen sehr ähnlich sind. Dabei hat er 15 Stufen des Ablaufes von Nahtoderfahrungen festgestellt. Selten können die Betroffenen aber von allen diesen Abläufen berichten. Es gibt individuelle Unterschiede, die sich aber in den wichtigsten Punkten sehr ähnlich sind. Vor allem ist es schwierig, das Erlebte zu beschreiben. So erleben zum Beispiel manche Menschen diese Reise ins Jenseits, die ihr ganzes Leben verändert wird, nicht etwas in traumhafter oder halluzinativen Zuständen sondern mit einer ungewöhnlichen Klarheit.
In seinen Aufzeichnungen von Nahtoderfahrungen erzählte Schmucker unter anderem von einer Unbeschreibbarkeit, Schmerzen wurden nicht mehr empfunden, jedoch von einem Geräusch, Musik oder einem Dröhnen. Auch die Begegnung mit anderen, Leute, die sie im früheren Leben gesehen haben, auch über eine Rückschau und vielen Emotionen. Zudem konnten manche Leute genau sagen, was die Ärzte getan haben.
Dabei stellte sich ein Gefühl von Frieden, Wärme und Ruhe ein. Meist geht es auch durch einen Tunnel, an deren Ende eine Lichterscheinung wartet, die unbeschreiblich ist. Die Betroffenen berichten auch häufig, wie sie aus ihrem Körper herausgehen und eine Rückschau über ihr Leben halten. Das Leben läuft noch einmal vor ihren Augen ab, oder sie erleben ihren Unfall noch einmal aber sie können sich dabei nicht bemerkbar machen können. An einer Grenze oder Schranke erfolgt dann meist wiederstrebend eine Umkehr zurück ins Leben. Das Ergebnis war, dass fast allen Betroffenen die Angst vor dem Tod genommen wurde. Die Bedeutung des Lebens und die Lebenseinstellung ändert sich, vieles ist plötzlich nicht mehr wichtig. Sie leben bewusster, menschliche Wärme, Liebe und Lebensfreude werden wieder wichtiger, positive Dinge stehen im Vordergrund, nicht Macht, Profit, Zank und Streit.
Es stellt sich die Frage, ob nicht das Gehirn positive Gedanken produziert, um das Sterben zu erleichtern. Es gibt aber dabei eine Reihe von Phänomenen, die nicht erklärt werden können und weiterer Forschung bedürfen. Fest steht, dass in unserer Welt alles mit allem zusammenhängt.
Schließlich liefert auch christliche Religion Hinweise, ergänzte Pfr. Schmucker in seinem Vortrag, wie etwas das Damaskus-Erlebnis von Paulus oder Auszüge der Korintherbriefe. Paulus sah ein helles Licht und es wurde einstimmig verkündet, dass Gott Christus von den Toten auferweckt hat. Wie können dann einige behaupten, eine Auferstehung der Toten gibt es nicht. Menschliche Wärme, Liebe, Bescheidenheit und Zuwendung müssen an Stelle von Drohbotschaften treten. Unser Herrgott hält nicht viel von strenger Theologie.
Theo Schmucker´s Aussage am Ende seines Vortrages: „Der Tod sei eine Tür zu einer neuen Welt, die sich öffnet und wünschte zum Schluss eine schöne Fastenzeit und frohe Ostern“.
Diakon Andreas Dieterle bedankte sich für den interessanten Vortrag und Karin Vogl überreichte zum Schluss ein kleines Präsent an den Referenten, der es verstanden hat, dieses kurzweilige, interessante und schwierige Thema anzusprechen und dabei die Zuhörer mit seinen Aussagen faszinierte.
Foto: Pfarrer Tomy, Diakon Andreas Dieterle, Maria Rackl, Pfarrer Theo Schmucker, Karin Vogl, Birgit Schedlbauer

Foto: Bildungsveranstaltung sorgte für vollen Saal
Fatima – Wegweisung für unsere Zeit
(07.06.2018)Gemeinschaftsveranstaltung mit Pfarrer Josef Schemmerer
Prackenbach/Moosbach. Zum Bildungsabend der KEB am Donnerstag im Pfarrheim St. Georg konnte Karin Vogl, eine der Bildungsbeauftragten im neuen Pfarrgemeinderat, 51 Teilnehmer begrüßen. Dazu waren auch Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle, die Kirchenpfleger Ferdinand Klement, Frank Hornberger und Peter Fleischmann gekommen sowie auch die früheren Bildungsbeauftragten Josef Ettl und Antonie Preisler, Vereinsabordnungen der Pfarrei Prackenbach und Moosbach, der Frauenbund Moosbach/Altrandsberg, des Müttervereins Prackenbach die MMC und der Gartenbauverein Moosbach. Nicht zuletzt die Pfarrgemeinderatssprecherinnen Maria Rackl aus Moosbach und Margit Eidenschink aus Prackenbach.
Auch Pfarrer Drexler freute sich, dass sich neben einem harten Kern aus der Pfarreiengemeinschaft auch fremde Gesichter nach Prackenbach verirrt hatten und erwähnte dankend die beiden Bildungsbeauftragten Karin Vogl und Birgit Schedlbauer, welche die Nachfolge von Josef Ettl und Antonie Preisler übernommen haben.
Als Referenten konnte man Pfarrer Josef Schemmerer aus Chammünster gewinnen, der zum1. Mal in Prackenbach weilt und mit dem früheren Pfarrer Johann Christian Rahm im selben Weihekurs war und zugleich aus der gleichen Heimat stammt. Er war überrascht, dass man das wichtige Thema der Erscheinung von „Fatima“ ausgewählt hat, bei dem es um die Gottesmutter geht, die drei Kindern von 6/7 und 9 Jahren am 13.Mai 1917 über einer Steineiche das erste Mal erschienen ist und die Kinder anhielt, täglich den Rosenkranz zu beten und Opfer für die Sünder zu bringen.
Nach einer Einführung von Pfarrer Schemmerer zeigte er den Gästen eine 45 min. Dokumentation über die ersten Erscheinungen, den Botschaften, welche die Gottesmutter den Kindern aufgetragen hat, die Unwahrheiten, die den Kindern angedacht wurden, bis zur Glaubwürdigkeit durch die Geistlichkeit, die schließlich zur Seligsprechung durch Jacinta und Francisco im Jahre 2000 führte. Lucia, das älteste Seherkind erreichte als einziges das Erwachsenenalter. Sie wurde Ordensfrau und starb erst 2005 im Alter von 98 Jahren. Francisco starb mit 10 Jahren und Jacinta ebenfalls mit 10 Jahren.
Vor 100 Jahren war Fatima ein unbedeutendes Nest im Westen Portugals. Doch dann wurden 50.000 Menschen Zeuge eines außergewöhnlichen Naturschauspiels, das Sonnenwunder im Oktober 1917, das drei Monate zuvor von den Hirtenkindern Luca, Jacinta und Francisco angekündigt worden war. Nach einem Regenguss brachen die Wolken auf und die Sonne schien sich zu drehen.
Die Muttergottes war damals ganz weiß gekleidet, als sie auf einer kargen Hochebene bei Fatima nördlich von Lissabon erschien und sich über den Gottlosen Zustand in der Welt beklagte. Anschließend zeigte sie sich den Kindern am 13. jeden Monats, wobei sie den 2. Weltkrieg und das Attentat im Jahre 1981 auf Papst Johannes Paul II vorhersagte. Allerdings konnte nur Lucia die Sprache der Gottesmutter hören. Damit alle glauben könnten, verspricht sie ein großes Wunder zu wirken und offenbart bei der letzten Erscheinung ihren Namen, als sie sagte. „Ich bin die liebe Frau vom Rosenkranz.“
Von den Botschaften und Ermahnungen nannte die Gottesmutter besonders die Bitte, täglich den Rosenkranz zu beten um den Frieden in der Welt und Opfer zu bringen für die Sünden und ermahnte die Mitmenschen zur Umkehr und zur Buße. Das Ergebnis war, dass die Polemik im August 1917 veranlasste, einen Haftbefehl gegen die Kinder auszustellen. Lucia sagte in ihren Aufzeichnungen, dass es kein Problem gibt, das nicht durch Maria und unser Opfer gelöst werden kann.
Die 3. der Prophezeiungen der Muttergottes sind als die Geheimnisse von Fatima bekannt geworden, denn die Kinder durften die 1917 noch nicht veröffentlichen. Erst in den 40er Jahren schrieb Lucia auf, was die Gottesmutter ihnen gesagt hatte. So sagte sie einen weiteren Krieg nach dem Ende des 1. Weltkrieges voraus. Die zweite Weissagung bezog sich auf die Bekehrung des kommunistischen Rußland. Der 3. Teil wurde erst 83 Jahre später vom Vatikan veröffentlicht, das die Vorhersage des Attentats auf Papst Johannes Paul II 1981 beinhaltete. Der Papst hat überlebt, denn die Kugel ist auf wunderbare Weise aus dem Körper ausgetreten.
Weiter berichtete Pfarrer Schemmerer, dass die Seligsprechung der beiden Kinder Francisco und Jacinta am 13.05.2000 durch Papst Johannes Paul II die Kirche eine neue Ära eröffnet wurde. „Sie sind zwei Lichter, die Gott entzündet hat, um die Menschen in ihren sorgenvollen Stunden zu erleuchten“, so der Hl. Vater.
Papst Franziskus ist der 4. Papst, der Fatima besuchte. Er hat am 13.05.2017 die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta Marto heiliggesprochen. Das für die Heiligsprechung erforderliche Wunder betraf ein sechsjähriges Kind aus Brasilien, das 2013 vom 3. Stock auf die Straße gefallen war und sich Hirn- und Schädelverletzungen zuzog. Es wurde völlig geheilt.
Die Botschaft von Fatima ist ein himmlisches Licht und Gelegenheit für Göttliche Gnade und Rettung für das 20. Jahrhundert, schreibt Bruder Michael von der Hl. Dreifaltigkeit. Sie hat an Aktualität nichts verloren. Im Gegenteil. Der eingetretene weltweite Glaubensabfall hat die Menschen an den Abgrund geführt und haben sich vom Wort Gottes und der Lehre Jesu Christi bereits entfernt, so Bruder Michael.
Unsere liebe Frau von Fatima, die Königin des Friedens ruft uns alle auf zu beten und entschieden einzutreten, dass ihre Bitten in der Botschaft von Fatima endlich vollständig erfüllt werden.
Jeden von uns Menschen guten Willens ermahnte Pfarrer Schemmerer, täglich den Rosenkranz zu beten und den 13. Gedenktag zum unbefleckten Herzen Marias zu feiern. Denn die Mutter Gottes hält ihr Versprechen, denn es geht um die Erneuerung des Glaubens, so der Redner.
Nicht umsonst pilgern Gläubige in Scharen nach Fatima. Sie tun Buße und bitten die Gottesmutter um Vergebung.
Nach seinem interessanten Vortrag dankte Pfr. Schemmerer den Anwesenden für die Aufmerksamkeit. Machen wir uns auf den Weg und bat weiterhin um Zusammenhalt.
Pfarrer Josef Drexler dankte seinem Glaubensbruder für die aufschlussreichen Worte und das große Hintergrundwissen und meinte, jeder hat an seinem Heil zu arbeiten. Es gibt auch Tage wenn man scheitert, Menschen, die sich aus Gott nichts machen und Gleichgültigkeit sich breit macht. Lassen wir uns nicht entmutigen, denn viele könnten gerettet werden.
Pfarrer Drexler übergab an den Referenten ein kleines Präsent und die Bildungsbeauftrage Karin Vogl eine Spende für Priester, denen eine Ausbildung in Deutschland ermöglicht werden kann.
Foto: Diakon Andreas Dieterle, Karin Vogl, Pfarrer Josef Schemmerer, Pfarrer Josef Drexler, Birgit Schedlbauer

Foto: Fatima – Wegweisung für unsere Zeit
„Die letzten Tage Jesu in Jerusalem“ - Einstimmung auf die Karwoche und das kommende Osterfest
(14.03.2017)Prackenbach/Moosbach. Zum Bildungsabend der KEB am Dienstag konnte die Pfarrgemeinderatssprecherin aus Prackenbach Margit Eidenschink 34 Teilnehmer im Pfarrheim St. Georg begrüßen. Dazu waren auch Pfarrer Josef Drexler, der Bildungsbeauftragte Josef Ettl, die Kirchenpfleger Ferdinand Klement, Peter Fleischmann und Frank Hornberger gekommen sowie auch Vereins-Abordnungen mit den Vorsitzenden des Frauenbundes Moosbach/Altrandsberg, des FuMV Prackenbach/Krailing, der MMC sowie die PGR-Sprecherin Maria Rackl.
Als Referenten konnte man den Diplom Theologen Gert Paulus gewinnen, der die Passion Jesu unter Einbeziehen archäologischer Funde, seinem umfangreichen Wissen und im Licht neuer Forschungsergebnisse stellte. Die geschichtliche Reise begann mit der Flucht von der östlichen Seite des Jordan nach Betanäa, ging weiter zu seinem Freund Lazarus, der im Sterben lag nach Bethanien, den Ort an dem Jesus zuvor mit Steinen beworfen war. Die Jünger drängten ihn, es kund zu tun, dass er der Messias sei. Er bejahte und provozierte dabei die Schriftgelehrten, die ihn sogleich steinigen wollten, floh jedoch mit den Jüngern nach Efraim, wo er einige Wochen blieb.
Der Einzug ins Passchafest nahte und so ging Paulus im Verlauf des Vortrages auf die Unterschiede des Tempelkalenders und den essenischen Festkalenders ein und ließ die Chronologie von Dienstag bis Sonntag noch einmal aufleben: Das letzte Abendmahl am Rüsttag des Pessachfestes im Gästehaus der Essener.
Durch einen nächtlichen Verrat von Judas wird Jesus kurz vor dem Fest durch eine Schar von Hohenpriestern und Schriftgelehrten verhaftet. Im Verhör vor dem Hohen Rat der Juden bekennt sich Jesus zu seiner Mission als Messias. Dies wird als Gotteslästerung ausgelegt, worauf die Todesstrafe steht. Die Führer der Juden, die ihre Macht übers Volk abbröckeln sehen, können die Strafe nicht selbst vollziehen. Sie verklagen ihn beim Stadthalter Pilatus der jedoch keine Schuld an ihm findet, bis er ihn jedoch zur Geißelung, Verspottung und Verurteilung frei gibt. Es folgte das Todesurteil und der schmerzhafte Weg durch Jerusalem nach Golgotha.
Paules bemerkte dabei auch, dass man die Dornenkrone als Haube verstehen müsse, wobei einige Stacheln im Kopf stecken blieben, so der Redner. Mit 39 Schlägen mit den dreigliederigen Geißeln verursachten sie bei dem Verurteilten Einschläge auf dem Körper. So trat Jesus dann mit dem 30 bis 40 kg Querbalken des Kreuzes beladen den Kreuzweg an.
In weiteren Stationen fällt Jesus unter dem Kreuz, Gesicht und Kniescheibe werden zermartert, er begegnet seiner Mutter und den weinenden Frauen von Jerusalem. Die Kleider werden ihm vom Leib gerissen und Jesus wird ans Kreuz genagelt. Die angebrachte Inschrift lautet „Jesus der Nazaräer“ – König der Juden. „Vater in deine Hände lege ich meine Seele“, heißt es im Psalm 22, als er starb. Nachdem er schon Tod war, zerbrachen ihm die Soldaten die Beine nicht, sondern man stieß ihm mit einer Lanze in die Seite und es floss Blut und Wasser heraus.
Neu war den Besuchern, dass einem Sterbenden unmittelbar vor dem Tod eine Tuchhaube über den Kopf gestülpt wurde, die das vergossene Blut auffangen sollte und es anschließend ins Grab gelegt wurde. Diese Blutspuren weisen auch das Grabtuch von Turin und der Schleier von Manopello auf und wird dadurch als das echte Grabtuch angesehen.
Paulus bemerkte auch, dass nach der Kreuzesabnahme niemand etwas mit nach Hause nehmen durfte und die kostenbaren Nägel wurden oft mühsam entfernt.
Mit Myrthe und Aloe wurde der Leichnam gesalbt und ins Grab gelegt. Josef, dem das Grab gehörte, hüllte ihn dazu in ein Leinentuch. Das Tuch Sudarium soll Petrus an sich genommen haben.
Zum Schluss kam Gert Paulus noch über das Mysterium des Heiligen Feuers zu sprechen. Es ist nach Überzeugung orthodoxer Christen ein sich alljährlich am Karsamstag in der Jerusalemer Grabeskirche ereignendes Wunder. Es soll keinen natürlichen Ursprung besitzen und Haut und Haare nicht versengen. Der Jerusalemer Patriarch entzündet das Feuer in der Grabkammer, nachdem er zuvor auf Streichhölzern, Feuerstein oder andere Zündmittel durchsucht worden ist. Das Feuer entsteht nur an den orthodoxen Ostern und nur in Gegenwart des Jerusalemer Patriarchen (oder eines Stellvertreters). Das Licht soll ein tröstliches Zeichen für die Auferweckung sein und wurde lange verschwiegen.
Am Ende war Pfarrer Josef Drexler beeindruckt von den Ausführungen des überzeugenden Christen und sprach ihm ein großes Vergelt´s Gott aus. Auch die Anwesenden lauschten ergriffen dem umfangreichen Wissen des kompetenten Referenten für seinen fesselnden Vortrag über das Leiden und Sterben Jesu. Gerd Paulus freute sich über das Lob und nahm ein kleines Präsent gerne entgegen.
Foto: Pfarrer Josef Drexler, Gerd Paulus, Margit Eidenschink

Foto: „Die letzten Tage Jesu in Jerusalem“ - Einstimmung auf die Karwoche und das kommende Osterfest
Großes Interesse am Islamvortrag
(03.03.2015)Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad hatte als profunder Kenner der Materie viel zu berichten
Prackenbach/Moosbach. Zum Bildungsabend der Pfarrgemeinden Moosbach und Prackenbach mit Krailing konnte Pfarrer Josef Drexler fast 60 Teilnehmer begrüßen. Eingeladen haben zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung neben der KEB-Regen, den Pfarrgemeinderäten auch der Frauenbund Moosbach-Altrandsberg, die MMC-Moosbach und die Gartenbauvereine Moosbach und Prackenbach. Referent dieser Veranstaltung war der neue Dekan und Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad aus Viechtach.
Seine Ausführungen zum Thema „Christentum und Islam: Bruder oder Feinde?“ zeigten sehr schnell, dass er als profunder Kenner der Materie viel Interessantes zu berichten hatte. Viele fühlen sich heute durch den Islamismus, dieser extremen Richtung des Islams bedroht. Die Medien berichten laufend einseitig von grausamen Exzessen verschiedenster Islamistisch geprägter Terrorgruppen. Die volle Wahrheit bleibt aber dabei auf der Strecke. Die weitaus größte Zahl der Moslems ist friedlich und wünscht sich ein vernünftiges Miteinander. Vergleicht man das Christentum mit dem Islam, so gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch deutliche Unterschiede. Beide Religionen haben denselben Anspruch und sind deshalb Konkurrenten, was dazu führte und noch führt, dass sie immer wieder verfeindet sind.
Vergleicht man beide Religionen, so gibt es im Grundverständnis einige deutliche Unterschiede. Während das Christentum ihre Werte und Grundsätze an die Erfordernisse der jeweiligen Zeit angepasst hat, ist dies im Islam nicht erlaubt. Der Koran als Urbekenntnis des islamischen Glaubens darf nicht verändert werden. Alle Anpassungen an geänderte Gegebenheiten sind ungültig. Prophet Mohammed hat nur die wichtigen Glaubensgrundsätze des Korans weitergegeben. Der Koran als Sprachrohr Gottes war schon zu Beginn der Schöpfung da und ist damit älter als alle anderen Religionen der Welt. Alle Menschen haben sich dem Willen des Islams zu unterwerfen. Der Koran darf nicht nur nicht verändert werden, sondern muss in der Liturgie auch in arabischer Sprache gesprochen werden. Dies gilt auch für die Länder, die eine ganz andere Sprache sprechen.
Ähnlich war es auch im Christentum, wo jahrhundertelang die lateinische Sprache im Gottesdienst vorgeschrieben war.
Der Islam kennt verschiedene Glaubensrichtungen, berichtet der Referent weiter. Die größten Gruppen sind Sunniten und Schiiten, die sich seit Jahrhunderten immer wieder heftig bekämpfen. Die weltweite islamische Religionsgemeinschaft teilt sich in mehrere Gruppen, von denen die der Sunniten die mit Abstand größte ist: Etwa 90 % der Muslimen weltweit gehören dieser Gruppe an. Der Begriff Sunniten leitet sich von dem Wort Sunna – ab. Für die Sunniten beinhaltet Sunna die Überlieferungen und Verhaltensnormen, die auf den Propheten Mohamed und seine früheren Anhänger zurückgehen. Der Begriff Schiiten bezieht sich auf den Kalif Ali, einem Neffen und Schwiegersohn des Propheten Mohammed. Ali übernahm nach dem Tod der ersten drei Nachfolger des Religionsgründers Mohammed im 7. Jahrhundert als vierter weltlicher und geistiger Führer die Leitung der noch jungen islamischen Gemeinde. Die Schiiten betrachten ihn als den damals einzigen legitimen Nachfolger Mohammeds.
Der Islam galt im Gegensatz zum Christentum im Mittelalter als sehr tolerant, fortschrittlich und offen, erzählt Dr. Konrad. Als eine führende Weltkultur hat er in dieser Blütezeit Kultur, Philosophie und Wissenschaft bestimmt. Im Laufe der Neuzeit wurde diese Kultur jedoch von den westlichen Ländern immer mehr überholt und bevormundet. Kolonialmächte des Westens übernahmen im Laufe der Zeit sogar die Macht in den Ländern des Orients. Ab diesem Zeitpunkt gab es mit den Islamisten eine Gegenbewegung zu den westlichen Kulturen. Diese Barbaren des Westens werden als dekadent betrachtet, die bekämpft werden müssen. Wenn die Sunniten und die Schiiten sich auch laufend gegenseitig bekämpfen, so eint sie doch der Hass gegen den Westen. Ein Ausweg aus dieser Gewaltspirale ist nur durch Aufklärung und Bildung möglich. Es wäre völlig falsch, die weitgehend gemäßigten Moslems beispielsweise in unserem Lande auszugrenzen und in die Arme der weinigen Extremisten zu treiben. Die Werte des christlichen Abendlandes, wie Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit können hier eine wertvolle Hilfestellung bieten. Toleranz gegen Extremisten ist jedoch nicht angebracht. Außerdem ist es nicht verkehrt, die einseitig auf Kapitalismus ausgerichtete Gesellschaft in unserem Lande kritisch zu hinterfragen.
Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Josef Drexler und die Sprecherin des Pfarrgemeinderates von Prackenbach, Margit Eidenschink sehr herzlich bei Pfarrer Dr. Werner Konrad für den äußerst interessanten und fundierten Vortrag.
Foto Pfarrer Drexler und Dr. Konrad

Foto: Großes Interesse am Islamvortrag
Ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte offiziell verabschiedet
(18.05.2014)Prackenbach. Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes am Sonntag verabschiedete Pfarrer John offiziell die ausgeschiedenen Pfarrgemeinderatsmitglieder seit den letzten Wahlen im Februar 2014. Er dankte für ihr Engagement, Fleiß und Kraft und ihre selbstlose Mithilfe in der Pfarrgemeinde. Für ihren freiwilligen Einsatz um eine lebendige Pfarrei Prackenbach -Krailing sprach er Dank und Anerkennung aus.
Margit Eidenschink, Sprecherin des Pfarrgemeinderates trug ein, von ihr selbst, in wunderbarem Reim gefasstes Gedicht, in Mundart vor. Es war eine Hymne auf die fünf ausscheidenden Mitglieder, wofür sie sich für alle möglichen Tätigkeiten sehr herzlich bedankte. So hieß es etwa gegen Ende des Gedichtes: „Secherne wia eich findt´ma´so leicht nimmer, zaam g´wochs´n san´ma´gscheid mit da zeit, aber koa sekund´n hot uns greid ,da herrgott soj´s eich lohna, dös möcht ma ganz stark betona“.
Für vier Jahre im Pfarrgemeinderat überreichte Pfarrer John anschließend Urkunde des Bischofs und Keilrahmenbild der Pfarrei, mit den beiden Kirchen von Prackenbach und Krailing an: Michael Kellermeier, Thomas Fleischman und Anita Holzer. Für 16 Jahre im Pfarrgemeinderat erhielten Urkunden und Bilder: Elisabeth Högerl und Johann Preiß, wobei sich Pfarrer John nochmals bei ihnen persönlich bedankte.
Einen besonderen Dank sprach Pfarrer John an Frau Antonie Preisler aus, welche acht Jahre Pfarrgemeinderatssprecherin und Schriftführerin für die Pfarrgemeinde da war. Als kleine Anerkennung überreichte Pfarrer John einen Blumenstrauß und ein Buchgeschenk für ihren jahrelangen Einsatz mit einem ganz herzlichen Dank.
Gruppenfoto : Pfarrer John, Antonie Preisler, Elisabet Högerl. Johann Preiß, Anita Holzer und PGR-Sprecherin Margit Eidenschink (es fehlt Michael Kellermeier und Thomas Fleischmann)

Foto: Ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte offiziell verabschiedet
Ein gelungenes Weinfest mit viel Musik und Gesang
(05.10.2012)Andreas Hastreiter erfreute durch sein musikalisches Können
Prackenbach. Einen wunderschönen Abend erlebten am Freitag die Besucher beim traditionellen Weinfest, zu dem Pfarrer John Kodiamkunnel ganz herzlich ins Pfarrheim eingeladen hatte, das sich bis zum letzten Platz füllte.
Dazu hatte das Pfarrheimteam den ganzen Raum herbstlich dekoriert, was alle zum Dableiben und Entspannen einlud. Beste Weine und verschiedene Schmankerl wurden gereicht, welche die Besucher nach Herzenslust genossen.
Pfarrer John freute sich bei der Begrüßung über die vielen Gäste und hieß vor allem Bürgermeister Xaver Eckl und einige Gemeinderäte willkommen, die sich etwas später von einer Sitzung dazu gesellten. en spritzigen Alleinunterhalter Andreas Hastreiter aus Schwarzhof, den man neben seinen vielen Auftritten gewinnen konnte, musste Pfarrer John nicht mehr vorstellen, denn er ist mittlerweile im Show-Geschäft kein Unbekannter mehr. Als ARD Sommerhitkönig bei der Sendung „immer wieder Sonntag“ mit Moderator Stefan Mross ist er aus dem Fernseher und der Zeitung hinreichend bekannt. Pfarrer John war von seinem Auftritt sehr begeistert und wünschte ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen. Den Weinfestbesuchern wünschte er einen schönen Abend bei „viel Wein, Bier und ein bisschen Wasser“.
Andreas Hastreiter, der bereits in der dritten Klasse mit Flöte und Steirischer begann, spielt heute Klarinette und vor allem auf seiner geliebten Steirischen Harmonika, übriges das älteste Instrument, das es auf der Welt gibt, erzählt der sympathische 18-jährige. Bei seinem musikalischen Auftritt begeisterte er die Zuhörer nicht nur mit seinem musikalischen Können, sondern er unterhielt auch das Publikum mit Witz und Gesang.
„Es ist so schön, ein Musikant zu sein“ sang der Sommerhitkönig und holte Walzermelodien, Marsch und Polka aus seinem bereits reichhaltigen Repertoire und es herrschte Stimmung pur, als er die Zuhörer zum Mitsingen des bekannten Waldlerliedes „mir san vom Woid dahoam“ und zum mitschunkeln animierte. Neben Melodien von den Zillertaler Schürzenjägern, den Oberkrainern und vielen anderen durfte auch sein Sommerhit „Sommer in meinem Herzen“ nicht fehlen, für das er zum Sommerhitkönig bei Stefan Mross wurde.
Es wurde ein beschwingter und zünftiger Abend, bei dem die Weinfestbesucher sicherlich für ein paar Stunden die oft trüben Alltagssorgen vergaßen.
Foto: Andreas Hastreiter 2- Auch BM Eckl und Pfarrer John freuten sich über den Sommerhitkönig

Foto: Ein gelungenes Weinfest mit viel Musik und Gesang
Pfarrgemeinde ehrte Ferdinand Klement zum 60. Geburtstag
(20.05.2012)Prackenbach. Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes, den Pfarrer John Kodiamkunnel wie immer sehr feierlich zelebrierte und die Kirchenbesucher in Begleitung der Orgel durch Hans Preiß musikalisch ausschmücken, wurde am Schluss dem beliebten und geschätzten Ferdinand Klement völlig überraschend zum 60. Geburtstag gratuliert. Der Jubilar wirkt zudem seit 20 Jahren in der Pfarrei als Kirchenpfleger und brachte sich mehrere Jahre als Pfarrgemeinderatsmitglied und als Vorsitzender vorbildlich ein, so dass ihm die Kirchengemeinde mit Recht viel zu verdanken hat.
Oberministrantin Saskia Haimerl hatte für ihn einen launigen Vers gedichtet und meinte „Hast viel geschafft in all den Jahren -bleib wie du bist und treibs nicht zu toll, dann machst du auch die 100 voll“. Dann gratulierte ihm die ganze Schar einzeln, die Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck eingeschlossen und hängten ihm eine Kette um, an dessen Ende ein Päckchen Schokolade hängte.
Pfarrgemeinderatssprecherin Antonie Preisler hatte für den beliebten Jubilar ein Gedicht von Goethe gewählt, in dem es heißt, dass es gut zu wissen sei, wenn man jemanden hat, der mit ihnen übereinstimmt, was das s Erdenrund zu einem bewohnbaren Garten macht und hatte für ihn einen Blumenstrauß parat.
Schließlich gratulierte Pfarre John seiner zuverlässigen rechten Hand ganz herzlich mit einem Gutschein der Pfarrgemeinde. Gerührt bedankte sich der Jubilar, dem die Worte vor Überraschung fehlten, für die Glückwünsche sehr herzlich.
Anschließend traf man sich im Pfarrheim zu einer kleinen Feier, wo Franz Mothes dem „Geburtstagskind“ ein Gedicht gewidmet hat.

Foto: Pfarrgemeinde ehrte Ferdinand Klement zum 60. Geburtstag