Moosbach


Aktuelle Meldungen

Aus der Bürgerversammlung 2025

(10.​12.​2025)

Viele Projekte, sinkender Schuldenstand

Prackenbacher Bürgerversammlung: Zahlreiche Zuhörer lauschten den Ausführungen des Bürgermeisters

 

Prackenbach. Vollständig gefüllt war am Donnerstagabend der Schulungsraum im neuen Prackenbacher Feuerwehrhaus, in den Bürgermeister Andreas Eckl zur jährlichen Bürgerversammlung eingeladen hatte. 70 Gemeindebürger waren gekommen und spendeten am Ende der Ausführungen Applaus für die Arbeit des Gemeindeoberhaupts und der Gemeinderäte.

 

Nach der Begrüßung ging Eckl zunächst auf einige statistische Daten ein, wie unter anderem die Einwohnerentwicklung, Kirchenaustritte oder Eheschließungen. Derzeit sei der Einwohnerstand 2.802, die Altersstruktur sei gut gemischt, das Verhältnis von männlich und weiblich nahezu 50 zu 50. Außerdem erinnerte er an zwei herausragende Persönlichkeiten in der Gemeinde, die in diesem Jahr zu Grabe getragen hatten werden müssen: der ehemalige Geschäftsleiter der Gemeinde, Franz Kolbeck, und ein „Tausendsassa der Kirche“, Ferdinand Klement. Beide seien sehr präsent im Gemeinde- beziehungsweise Kirchenleben gewesen und hätten sich mit enormem Engagement eingesetzt.

 

Gemeindeschulden sinken, Landkreisschulden steigen

 

Weiterhin ging der Bürgermeister auf Daten des Haushalts ein, der Gesamthaushalt 2025 belaufe sich auf 6.701.830 Euro. Außerdem berichtete er von einer enorm positiven Entwicklung des Schuldenstandes, von 2,9 Millionen im Jahr 2014 auf 0,46 Millionen in 2025. Allerdings sei die Lage im Landkreis sehr prekär, was auch unmittelbare Auswirkungen auf die Kommunen haben werde in den kommenden Jahren. „Die Gemeinden speisen den Landkreis durch die Kreisumlage“, und die werde voraussichtlich deutlich ansteigen. Auf Landkreisebene gebe es derzeit einige Großprojekte wie der Neubau der FOS/BOS Regen, die Generalsanierung der Realschule Zwiesel oder Bauarbeiten an der Arberlandklinik Viechtach. Dies seien auch Projekte, von denen die Gesamtbevölkerung profitiere. 2025 betrage die Verschuldung des Landkreises rund 14,4 Millionen Euro, 2028 werde mit rund 105,3 Millionen Schulden gerechnet, so Eckl, um das Ausmaß der Situation zu verdeutlichen.

 

Auch auf die seit heuer neu geltenden Steuersätze der Grundsteuer ging er ein, das Ziel, mit der Anpassung der Hebesätze die meisten Bürger nicht stärker zu belasten, sei erreicht worden. Der Breitbandausbau war ebenfalls Thema: Es seien keine Probleme bekannt, durch ein Förderprogramm sei nahezu die gesamte Gemeinde sehr gut mit Glasfaser versorgt, „bei rund 80 Prozent geht das Glasfaserkabel direkt ins Haus.“ Daher sei es derzeit schwierig, in neue Förderprogramme zu kommen, da Kommunen mit schlechterer Ausgangslage bevorzugt würden.

 

Im Weiteren ging das Gemeindeoberhaupt auf einzelne Projekte ein, wie das mittlerweile bayernweit bekannte Dorfgemeinschaftshaus Viechtafell, das heuer fertiggestellt wurde. Durch den enormen Einsatz der Bürger seien nur Kosten für Materialien angefallen, und dafür habe es Fördergelder gegeben. Der Bauhof habe sich in geringem Maße beteiligt, „das war´s dann aber auch schon.“ Alles andere sei ehrenamtliche Eigenleistung der Dorfbewohner gewesen. Ein Vorzeigeobjekt, das deshalb im Nachgang sogar weitere Förderungen für eine PV-Anlage, einen Spielplatz und einen Holzofen erhalten habe, „das ist einmalig, soweit ich weiß!“

 

Zwei neue Baugebiete gebe es im Gemeindegebiet: In Krailing werden fünf Baugrundstücke unterhalb der Kirche entstehen, dafür wolle er „die Werbetrommel rühren“. Einen Interessenten gebe es bereits, bei einem weiteren begännen die Arbeiten an der Zufahrtsstraße. In der Novembersitzung des Gemeinderats wurde außerdem beschlossen, ein weiteres Baugebiet in Moosbach mit 27 Parzellen anzugehen, „baureif“ sei das wahrscheinlich Ende 2027. Als weitere Projekte nannte Eckl unter anderem Asphaltierungsarbeiten, den gut laufenden Dorfladen Moosbach, die Verlegung der Pumpstation Kugelbach, die derzeit entstehende Lagerhalle in Moosbach sowie die Verbindungsstraße zwischen Tafertsberg und Tafertshof. 2026 würden die Sanierung der Schulsportanlage sowie der Ausbau der Wiedenhofstraße in Angriff genommen.

 

Thema Steinbruch ruht derzeit

 

Das Thema Steinbruch Igleinsberg ruhe derzeit, weil Nacharbeiten seitens des Antragstellers notwendig seien. Daher sei auch der Erörterungstermin im September abgesagt worden. Es handle sich um die Gebiete Naturschutz, Wasserwirtschaft und Denkmalschutz, soweit er wisse, erklärte Eckl. Doch er gehe davon aus, dass dieses Thema im nächsten Jahr wieder Fahrt aufnehmen werde. Seitens der Gemeinde sei auch eine Stellungnahme mit Bedenken eingereicht worden, positiv hob er hervor, dass es einige Treffen und Sitzungen mit der gegründeten Bürgerinitiative gegeben habe.

 

Ein weiteres, die Meinungen teilendes Thema sei die Windkraft. In der Gemeinde sei nur der Bartlberg als Vorranggebiet in Frage gekommen, doch er gehe davon aus, dass dies aufgrund verschiedenster Schwierigkeiten nicht vollzogen werde. Für Ende 2026 freue er sich, ankündigen zu können, dass eine Hausarztpraxis von Dr. Michael Hauptmann eröffnen werde.

 

Gegen Ende seiner Ausführungen hob er das ehrenamtliche Engagement aller hervor, die sich an der Vereinsarbeit, am Ferienprogramm für Kinder sowie an der Seniorenarbeit beteiligen, und sprach seinen größten Dank aus. „Freude ist der Gegenwert für euren Einsatz!“

 

Im Anschluss waren die Bürger aufgerufen, Fragen oder Anliegen zu äußern. Unter anderem wurde der Einfluss des Schuldenstandes des Landkreises aus den Zuhörerreihen kritisiert und gefragt, ob die Bürgermeister sich dagegen wehren könnten. Eckl betonte, dass keiner seiner Bürgermeisterkollegen begeistert sei von der anstehenden Erhöhung der Kreisumlage, dennoch sei das Vorgehen klar gesetzlich geregelt. In einer weiteren Wortmeldung wurde angeregt, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 auf der B85 auszuweiten bis zur Abzweigung nach Moosbach, aufgrund von Lärmbelästigung und Gefahrenstellen wegen mehrerer kleiner Abzweigungen. Man nehme dies in die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung auf, so Eckl.

 

Im Anschluss wurden Führungen durch die Räumlichkeiten des neuen Feuerwehrhauses angeboten.

 

Kein Wasserschutzgebiet – keine Eigenversorgung

Infos zur aktuellen Situation der gemeindlichen Wasserversorgung auf der Prackenbacher Bürgerversammlung

 

Prackenbach. Wenn die Situation so bleibe, werde früher oder später die Eigenversorgung aufgegeben werden müssen und der Prackenbacher Hochbehälter ausschließlich durch Fernwasser aus der Trinkwassertalsperre Frauenau gespeist werden. Diese Aussage stellte Bürgermeister Andreas Eckl bei der Bürgerversammlung Ende vergangener Woche in den Raum. Der Knackpunkt: ein fehlendes Wasserschutzgebiet nahe Schwaben, das an der Haltung der Grundstückseigentümer scheitere. In Moosbach stehe im kommenden Jahr dagegen das Großprojekt „Hochbehälter-Neubau“ an.

 

Der im Jahr 2008 neu erbaute Hochbehälter bei Hagengrub könne mittlerweile mit Fernwasser befüllt werden, „wir werden somit nicht das Problem haben, dass wir ohne Wasser dastehen“, erklärte Eckl. Jedoch müssten laut aktuellen Vorgaben die Quellen im Schutzgebiet Zone I im Eigentum der Gemeinde sein oder mindestens auf 30 Jahre dringlich gesichert. Beide Varianten seien derzeit nicht möglich, er habe die Grundstückseigentümer in mehreren persönlichen Gesprächen nicht davon überzeugen können. Daher werde der Vollanschluss ans Fernwasser früher oder später kommen. Ihm sei wichtig, die Situation klar zu kommunizieren, da er mit einem – so wörtlich – „Shitstorm in sozialen Medien“ rechne, wenn eigene Quellgebiete aufgegeben werden. Seitens der Gemeinde sei man jederzeit offen für weitere Gespräche und eine Wende, denn das Ziel sei es, die eigene Wassergewinnung aufrecht zu erhalten, wie er signalisierte.

 

Im Ortsteil Moosbach dagegen habe man positive Gespräche mit den Eigentümern rund um das Quellgebiet in Oberstein führen können. Die Grundstücksverhandlungen seien erfolgt, die Trasse der Zuleitung zum neuen Hochbehälter geplant. Was noch fehle, sei das Wasserrecht, diesbezüglich müsse ein hydrologisches Gutachten aus dem Jahre 1999 fortgeschrieben werden. „Doch die Planungsbüros sind überlastet“, so der Bürgermeister, der auf einer Karte den Verlauf der Trasse wie auch den neuen Standort zeigte, nahe der Abzweigung von der B 85 nach Moosbach. Man hoffe auf einen Projektbeginn im Jahr 2026.

 

Aus altem Feuerwehrhaus wurde Bauhofhalle

Rückblick auf das Großprojekt „Neues Feuerwehrhaus“ auf der Prackenbacher Bürgerversammlung

 

Prackenbach. Eines der wohl größten gemeindlichen Projekte der vergangenen Jahre ist das neue Prackenbacher Feuerwehrhaus, daher verlegte Bürgermeister Andreas Eckl die Bürgerversammlung am Donnerstagabend in die neu entstandenen Räumlichkeiten. Im Anschluss konnten alle Interessierten an einem geführten Rundgang teilnehmen.

 

Mit insgesamt 2,46 Millionen sei das Projekt in den Haushalt aufgenommen worden, die eigenen Kosten der Gemeinde beliefen sich trotzdem bisher nur auf knapp 1,63 Millionen, dank einer Förderung in Höhe von 411.000 Euro und vor allem auch dank des enormen ehrenamtlichen Engagements der Vereinsmitglieder. Dies hob Eckl besonders hervor und bedankte sich zum wiederholten Male, nachdem er mit Bauskizzen und Fotos auf die Bauphase zurückgeblickt hatte. Auch der dritte Stellplatz in der Fahrzeughalle werde bald besetzt sein, für 69.000 Euro habe man ein gebrauchtes TSF mit 7 Plätzen erworben, das Mitte 2026 geliefert werde.

 

Hand in Hand mit dem Projekt sei ein weiteres gegangen: die Erweiterung des benachbarten Bauhofes, der in die Räumlichkeiten des alten Feuerwehrhauses integriert wurde. Der Standort sei ideal, die Wege zu Kindergarten, Schule und Rathaus kurz. Die Halle werde bereits für die Fahrzeuge genutzt, auch Sozialräume ständen nun zur Verfügung.

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

Foto zur Meldung: Aus der Bürgerversammlung 2025
Foto: Zahlreiche Bürger waren am Donnerstagabend zur Bürgerversammlung im neuen Prackenbacher Feuerwehrhaus gekommen.

Adventsstimmung, Tombola und Nikolausbesuch

(09.​12.​2025)

26. Moosbacher Dorfweihnacht im Lichterglanz – Viele Besucher und tolle Stimmung 

 

Moosbach. Am ersten Adventswochenende hat die Moosbacher Dorfgemeinschaft wieder ihren traditionellen Weihnachtsmarkt organisiert, federführend war heuer der örtliche Krieger- und Soldatenverein. Bereits zum 26. Mal wurde die Dorfweihnacht ausgerichtet, unterhalb des Feuerwehrhauses war eine mit unzähligen Lichtern wunderschön dekorierte Budenstadt aufgebaut und empfing die vielen Besucher am Samstag und Sonntag mit verschiedensten Leckereien.

 

Zahlreiche Gäste waren am Samstagabend gekommen und genossen die vorweihnachtliche Stimmung. Offiziell eröffneten Böllerschüsse und Bürgermeister Andreas Eckl die Dorfweihnacht gegen 19 Uhr. Bis spät in die Nacht ließen sich die Besucher vom reichhaltigen Angebot an deftigen und süßen Leckereien verwöhnen. Neben heißen Maroni, verschiedenen Suppen und Würstlsemmeln gab´s auch Kuchen, Plätzchen oder Waffeln. Außerdem waren allerhand Dekoartikel in den kleinen Ständen zu finden, wie Gestricktes oder Schmuck für den Weihnachtsbaum. 

 

Am frühen Sonntagnachmittag tummelten sich bereits wieder viele Besucher auf dem Platz. Neben Johann Miethaner, dem Vorsitzenden des Krieger- und Soldatenvereins Moosbach, ergriff auch Pfarrvikar Anton Kopp das Wort, hielt eine kurze Ansprache und spendete den Besuchern Gottes Segen zur Adventszeit.

 

Auch für Kinder war am Sonntag wieder einiges geboten: Sie konnten sich schminken lassen oder selbst kreativ werden in einer Malecke. Am benachbarten Spielplatz und auf dem angrenzenden SV-Gelände herrschte Hochbetrieb. Um 14 Uhr zeigten die Tanzgruppen des SV Moosbach verschiedene Darbietungen zu weihnachtlicher, moderner und auch Gardemusik und ernteten begeisterten Applaus und viel Lob für ihr Engagement.

 

Den ganzen Nachmittag über konnten Lose für die Tombola erworben werden. Als um 16 Uhr der Heilige Nikolaus mit Engelsschar herantrat, durften sich nicht nur zahlreiche Gewinner freuen – aus den Nieten wurden die Hauptpreise gezogen – sondern natürlich auch die Kinder, die alle einen Adventskalender geschenkt bekamen. Gegen 18 Uhr klang der rundum gelungene Weihnachtsmarkt aus.

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

Foto zur Meldung: Adventsstimmung, Tombola und Nikolausbesuch
Foto: Die liebevoll dekorierte Budenstadt der Moosbacher Dorfweihnacht lockte auch heuer zahlreiche Besucher an.

Moosbacher Dorfweihnacht am ersten Adventswochenende

(27.​11.​2025)

Weihnachtsstimmung mit Kinderschminken, Malwettbewerb und Nikolausbesuch

 

Moosbach. Am ersten Adventswochenende laden der Krieger- und Soldatenverein Moosbach gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft zur 26. Dorfweihnacht ein. Eine weihnachtlich dekorierte Budenstadt wird wieder unterhalb des Feuerwehrhauses aufgebaut sein. 

 

Eröffnung ist am Samstag, 29. November, um 17 Uhr, um 18.45 Uhr ertönen traditionellerweise Böllerschüsse, Bürgermeister Andreas Eckl hält um 19 Uhr die offizielle Begrüßungsrede. Die Buden haben samstags bis 22 Uhr geöffnet.

 

Am Sonntag, 30. November, öffnet der Markt um 13 Uhr, Pfarrvikar Anton Kopp wird um 14.30 Uhr ein Grußwort sprechen. Auch für Kinder ist einiges geboten: Ab 13.30 Uhr können sie sich schminken lassen, von 13 bis 16 Uhr findet ein Malwettbewerb für Kinder zwischen vier und elf Jahren statt, bei dem viele tolle Preise zu gewinnen sind. In der Turnhalle treten um 14 Uhr die Tanzgruppen des SV Moosbach auf, um 16 Uhr verteilt der Nikolaus kleine Geschenke an alle Kinder.

 

Bei der großen Tombola sind verschiedenste Sachpreise zu gewinnen: ab 14.30 Uhr werden am Sonntag Lose für je einen Euro verkauft. Nach dem Nikolausbesuch werden aus den Nieten die Hauptpreise gezogen. Der Weihnachtsmarkt endet gegen 18 Uhr.

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Moosbacher Dorfweihnacht am ersten Adventswochenende
Foto: Moosbacher Dorfweihnacht am ersten Adventswochenende

Jagdpachtschilling für Forststraßen

(21.​11.​2025)

Versammlung der Jagdgenossenschaft Moosbach im Gasthaus Freund

 

Moosbach. Der Jagdpachtschilling soll wieder einbehalten werden, um damit Forststraßen sanieren zu können. Diesbezüglich waren sich die Moosbacher Jagdgenossen bei der Versammlung am Freitagabend im Gasthaus Freund einig. Nicht Anwesende können sich noch bis 12. Dezember melden und die anteilige Auszahlung beantragen.

 

Jagdvorsteher Johann Thurnbauer begrüßte zu Beginn neben 30 Jagdgenossen unter anderem Jagdpächter Friedrich Schedlbauer und Bürgermeister Andreas Eckl. Anschließend verlas Kassier Markus Schedlbauer den Kassenbericht. Die Rechnungsprüfer Franz Haberl und Hans Guido Eckl bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass dem Kassier und der ganzen Vorstandschaft Entlastung erteilt wurde.

 

Thurnbauer teilte mit, dass es im vergangenen Jahr keine gemeldeten Wildschäden gegeben habe. Der Forstweg nach Gferet sei eingeglättet worden. Außerdem werde seitens des Bürgermeisters ein Antrag auf eine Drohne über das ILE-Regionalbudget gestellt. Es bestehe auch die Zusage der Gemeinde, sich an Stellen, die auch von der Öffentlichkeit rege genutzt werden, am Wegebau zu beteiligen. Eckl erklärte dazu, dass in Planung sei, dafür eigens ein „Wegekonto“ anzulegen. Das Projekt werde in einer Gemeinderatssitzung vorgestellt. Betroffen seien davon künftig Forstwege, die auch für den Tourismus als Wander- oder Radwege Bedeutung haben. Die Ankündigung sorgte für übergreifende Zustimmung, Thurnbauer lobte den Ansatz als „feine Sache“, da durch diese unbürokratische Lösung auch Anlieger nicht zwangsläufig zur Kasse gebeten werden müssten. Auf Nachfrage berichtete er, dass der Abschussplan geringfügig erhöht worden sei. Außerdem wolle man einen neuen Jagdkataster anfordern.

 

Der Vorschlag Thurnbauers, den Jagdpachtschilling wieder als Rücklage für die Sanierung von Waldwirtschaftswegen einzubehalten, wurde von den anwesenden Jagdgenossen angenommen. Nicht anwesende Jagdgenossen können bis 12. Dezember 2025 beim Kassier die anteilige Auszahlung beantragen.

 

Abschließend bedankte sich der Jagdvorsteher bei den Jagdpächtern für das gestiftete Rehessen und bei der Gastwirtsfamilie Freund für die Zubereitung. In geselliger Runde klang der Abend aus.

 

Fotos: Lisa Brem


Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

Foto zur Meldung: Jagdpachtschilling für Forststraßen
Foto: Jagdvorsteher Johann Thurnbauer erhielt bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft Moosbach Zustimmung, den Jagdpachtschilling wieder einzubehalten und für die Sanierung von Forststraßen zu verwenden.

26. Moosbacher Dorfweihnacht am ersten Adventswochenende

(20.​11.​2025)

Auch der Nikolaus schaut vorbei

26. Moosbacher Dorfweihnacht am ersten Adventswochenende – Kinderschminken und Malwettbewerb

 

Moosbach. In der heimeligen Budenstadt und im Lichterglanz die Vorweihnachtsstimmung genießen: Am ersten Adventswochenende laden der Krieger- und Soldatenverein Moosbach und die Dorfgemeinschaft zur 26. Dorfweihnacht ein. Unterhalb des Feuerwehrhauses werden wieder verschiedenste Weihnachtsartikel und traditionelle Christkindlmarkt-Leckereien angeboten.

 

Am Samstag, 29. November, wird der Markt um 17 Uhr eröffnet, um 18.45 Uhr ertönen traditionellerweise laute Böllerschüsse und kündigen die offizielle Begrüßung durch Bürgermeister Andreas Eckl um 19 Uhr an. Die Buden haben samstags bis 22 Uhr geöffnet und die Besucher können Glühwein, Punsch, Plätzchen und andere deftige Leckereien in adventlicher Atmosphäre genießen.

 

Am Sonntag, 30. November, öffnet der Markt um 13 Uhr, Pfarrvikar Anton Kopp wird um 14.30 Uhr ein Grußwort sprechen. Natürlich gibt es auch wieder ein vielfältiges Kinderprogramm: Die Kleinen können sich ab 13.30 Uhr schminken lassen, von 13 bis 16 Uhr findet ein Malwettbewerb für Kinder zwischen vier und elf Jahren statt, bei dem viele tolle Preise zu gewinnen sind.

 

Um 14 Uhr treten die Tanzgruppen des SV Moosbach in der Turnhalle auf, um 16 Uhr kommt ein ganz besonderer Besuch vorbei: Der Heilige Nikolaus wird Geschenke an alle Kinder verteilen.

 

Außerdem wird wieder eine Tombola mit verschiedensten Sachpreisen organisiert: ab 14.30 Uhr werden am Sonntag Lose für je einen Euro verkauft. Nach dem Nikolausbesuch werden aus den Nieten die Hauptpreise gezogen. Der Weihnachtsmarkt endet gegen 18 Uhr.

 

Fotos: Lisa Brem

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

Foto zur Meldung: 26. Moosbacher Dorfweihnacht am ersten Adventswochenende
Foto: Die 26. Moosbacher Dorfweihnacht findet heuer wieder am ersten Adventswochenende statt.

Verlagerung der Pumpstation Kugelbach hat begonnen

(17.​11.​2025)

Spatenstich bei Moosbach mit Bürgermeister und Verantwortlichen

 

Moosbach/Kugelbach. Ein weiteres Großprojekt in der Gemeinde Prackenbach: Auch die Arbeiten zur Verlagerung der Pumpstation Kugelbach haben begonnen. Beim offiziellen Spatenstich in der Voggenzeller Straße mit Bürgermeister und Verantwortlichen wurden kürzlich letzte Details besprochen.

 

Nahe der Abzweigung von der B 85 nach Moosbach ist eine weitere Baustelle entstanden: Die alte Pumpstation Kugelbach, die des Öfteren für Probleme gesorgt hatte, wird an einen alternativen Standort verlegt. Außerdem wird ein neues Betriebsgebäude angeschafft. Gut 400.000 Euro investiert die Gemeinde dazu unter anderem in neue Pumpentechnik wie auch Baumeisterarbeiten. Das Vorhaben wird mit knapp 70 Prozent durch den Freistaat Bayern gefördert, wie Bürgermeister Andreas Eckl erklärte.

 

Die Firma Blüml Bau aus Prackenbach wurde mit den Baumeisterarbeiten beauftragt. Die Firma Wilo Emu Anlagenbau aus Hof kümmert sich um Pumpentechnik, Elektro- und Steuerungstechnik. Die Zeit dränge, wie Eckl anmerkte, noch heuer soll die neue Pumpstation in Betrieb gehen.

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt

Foto zur Meldung: Verlagerung der Pumpstation Kugelbach hat begonnen
Foto: Beim offiziellen Spatenstich (v.l.): Gemeinderat und dritter Bürgermeister Johann Miethaner, Werner Blüml (Blüml Bau), Gemeinderat Roland Geiger, Gemeinderat Reinhold Högerl, Bürgermeister Andreas Eckl, Lorenz Diener (Brunner Architekten) und Paul Früchtl (Klärwärter).

Zu Besuch in „Ingrid´s Garden“

(01.​08.​2025)

Zu Besuch in „Ingrid´s Garden“

Blumenliebhaberin Ingrid Hackl aus Altwies erzählt von ihrer Leidenschaft – Über 220 verschiedene Rosenarten blühen auf ihrem Gartenareal

 

Altwies/Moosbach. „Ich mag alle meine Blumen gleich gern!“ Sie streichelt schmunzelnd über das zarte, rote Blütenblatt der Edelrosenart Burgund in ihrer Hand und riecht genüsslich daran. „Aber der Duft ist einfach phänomenal! Wenn ich mich entscheiden muss, dann für die Rose.“  Und davon blühen über 220 verschiedene Sorten in „Ingrid´s Garden“. Auf 4800 Quadratmetern, in unterschiedlichsten Kombinationen, in zahlreichen bunten, herrlich arrangierten Beeten. Regelmäßig empfängt Ingrid Hackl Besucher in ihrem blühenden Reich in Altwies bei Moosbach, beteiligt sich unter anderem am „Tag der offenen Gartentür“ und präsentierte lange ihre prächtige Anlage auch bei touristischen Gartenreisen.

 

Seit 47 Jahren lebt die stets flott gekleidete 66-Jährige nun in ihrem Haus in Altwies, erzählt sie und rückt ihre Sonnenbrille zurecht. Von weither kam sie nicht, das Elternhaus steht in Moosbach. Grinsend erinnert sie sich zurück: Damals sei das Grundstück, von dem ihr Ehemann abstammt, noch nicht so groß gewesen. Ihre Gartlerleidenschaft entfacht war trotzdem schon. Als der Platz knapp wurde, beschenkte ihr Mann Hans sie mit dem wohl bedeutendsten Weihnachtsgeschenk ihres Lebens. „Ich hab die Wiese nebenan für dich gekauft“, habe er gesagt, „aber nicht für noch mehr Blumenbeete!“ Diese ironische Abmachung sei für sie von vornherein hinfällig gewesen, wie sie lachend zurückdenkt. Auf dem nun 5800 Quadratmeter großen Grundstück entstanden über die Jahre zahlreiche prachtvolle Blütenareale in rund zehn großen Beeten. In ständigem Wechsel, denn Stillstand gibt´s nicht in „Ingrid´s Garden“. Das Schild mit der Aufschrift ziert die hölzerne, an der Garage angrenzende Pergola, bei der die Gartenführung beginnt.

 

Pflanzenwissen selbst erlernt

 

Zunächst stapft Ingrid den leicht abschüssigen Rasen neben dem Haus empor, zur von verschiedensten Blumenarten umringten Teichanlage mit Bachlauf, darunter auch Taglilien. Sie finden sich in allen nur erdenklichen Farben überall im weitläufigen Garten. In blassem Lila und dunklem Violett, in Burgunderrot oder dem weit verbreiteten Orangeton. Die Besonderheit an dieser Pflanzenart – der die Blume auch ihren Namen verdankt: Jeden Tag erblüht nur eine der Blüten zur vollen Pracht und wird schon am nächsten Tag von einer anderen abgelöst, wie sie erklärt. Die Gartenliebhaberin schätzt nicht nur die Ruhe und den Ort des Rückzugs, die die idyllische Atmosphäre im Garten und die Pflanzarbeit ihr geben. Sie ist ebenso Pflanzenexpertin und hat allerhand Informationen zu sämtlichen Gewächsen parat. „Alles selbst erlernt!“, nickt sie wissend mit dem Kopf.

 

Früher war die Gartenplanung ihr größtes Hobby und Ausgleich zur Arbeit als Krankenschwester, seit dem Ruhestand ist sie einer ihrer größten Lebensinhalte. Und natürlich das vierjährige Enkerl, das regelmäßig zu Besuch kommt und auch selbst ein Beet angelegt hat. „Da wachsen auch Gemüse und Beeren, das gibt´s sonst fast gar nicht bei mir“, lacht die Oma. „Wenn er vom Kindergarten kommt, wird erst mal das Beet geplündert und alles verspeist, was er findet.“

 

Früher Alleingang, jetzt Teamwork

 

Rund um´s Haus herum geht´s weiter, unter Rosenbögen hindurch und an rustikal anmutenden, gemauerten Elementen vorbei, bewachsen mit Hauswurzen und Trockengewächsen aller Art. „Die hab ich fei alle selbst gemauert, alleine!“, betont Ingrid mit stolzem Grinsen. „Mittlerweile brauche ich jetzt etwas Hilfe, Knieoperation Anfang des Jahres und das Alter lässt einfach nicht aus…“ Zum Glück habe sie ihren Mann nun endlich „infizieren“ können, „aber früher hätte ich Hilfe und andere Meinungen sowieso nicht toleriert, der Garten war mein eigenes Reich!“ Seit einigen Jahren herrscht „Teamwork“: Er übernimmt die Grobgestaltung mit Bagger und Bulldog („Vor nicht allzu langer Zeit hab ich alles noch alleine mit Schubkarren und Schaufel gemacht!“). Sie bestimmt, welche Blumensorten und Pflanzenarten wo hinkommen, wo neue Beete entstehen und plant, und plant um und plant wieder um… „Viele gescheiterte Versuche gehören einfach dazu!“ Das Beet, vor dem sie nun steht – eine Symphonie aus Lavendel, Rosen und Taglilien – habe viele Jahre lang gebraucht, um schlussendlich in dieser Form das Gartenareal zu zieren. Gründe, die Ingrids Erfahrung nach ausschlaggebend dafür waren und ihrer Meinung nach generell für Gartengestaltung maßgeblich sind: die Bodenbeschaffenheit – und tierische Mitbewohner.

 

„Das muss einem bewusst sein: Wie ist mein Boden? So wird mein Garten.“ Im Falle vom blühenden Paradies in Altwies sehr nass und fast sumpfig. „Viele bewundern deshalb meine wundervollen Iris ensata (Japanische Sumpfschwertlilien), die wachsen bei uns nur schwerlich im Garten, sie brauchen sehr viel Wasser.“ Liebhaber der Pflanzen sind auch viele vierbeinige Bewohner von Altwies, die aus angrenzenden Wäldern und Wiesen oft den Weg in den Garten finden oder gleich ihren Wohnsitz verlagern. „Die Rehe erhalten anscheinend ein Rundschreiben: Neue Ware eingetroffen. Kommt der Rehbock, schaut in die Kamera, geht zum Fressen“, erzählt Ingrid halb amüsiert, halb missmutig. „Auch als Betten nehmen sie meine Blumen.“ Die Folge: abgebrochene Zweige, viele eingegangene Blumen. Und dazu kommen Wühlmäuse, Maulwürfe, und, und, und. Doch Ingrid Hackl findet stets eine Lösung, in der Natur, Tierwelt und Gartengestaltung vereinbar sind.

 

Winterzeit ist Planungszeit

 

Lächelnd steht sie da und blickt in Richtung Haus, wo verschiedenste Rosenarten meterhoch die Fassade zieren. Russeliana, Jasmina, Constance Spry, und viele mehr. Einige blühen öfter, andere nur einmal, einige darf man zurückschneiden, andere nicht, da sonst die Blüten für´s nächste Jahr zerstört würden. Kenntnisse sind sehr viele erforderlich, um planen zu können. Gemacht wird das im Winter, denn von 1. November bis Februar ist Ruhezeit im Garten. Dann zeichnet Ingrid mit Stift und Papier Skizzen und Strukturen ihrer Ideen, „das Anpflanzen ist nur die halbe Arbeit.“ Außerdem hat sie dann Zeit für ihr zweites Hobby, das Nähen. All ihre Kleider produziert sie selbst. Die Ähnlichkeit zur Gartenarbeit: „Ich hab mir beides selber beigebracht, kann viel ausprobieren und bin dann glücklich, wenn was funktioniert!“

 

„Jetzt zeig ich die aber meine ´Babies´!“, sagt sie lachend und zeigt auf einige große Kübel in denen Pflanzen darauf warten, ihr neues Heim im Garten zu beziehen. Das nächste Beet-Projekt: eine Kombination aus Phlox, verschiedenen Wolfsmilcharten und offener Rose. „Das ist schon eine Sucht, wenns´t was siehst, muss du´s einfach haben!“ Auf die Frage, ob sie denn alle Pflanzen auch gießt, antwortet sie mit einem fast erschrockenen „Nein!“ und lacht. „Ich pflanze ein, gieße an und dann wünsche ich ein schönes Leben!“ Anders gehe das nicht. Alleine zum Unkraut-Jäten in einem der großen Beete in der Gartenmitte brauche sie eine ganze Woche. „So genau nehme ich es deshalb nicht.“ Nur bei Veranstaltungen, wie dem „Tag der offenen Gartentür“, „da blitzt es überall nur noch so!“, sagt Ingrid schmunzelnd und lässt ihren Blick über das bunte Blütenmeer schweifen, das vom Zirpen der Grillen in der benachbarten Wiese und dem Zwitschern der Vögel im angrenzenden Wald mehr als idyllisch eingerahmt da liegt.

 

Fotos: Lisa Brem

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zu Verfügung gestellt.

Foto zur Meldung: Zu Besuch in „Ingrid´s Garden“
Foto: Zu Besuch in „Ingrid´s Garden“

Aus der Gemeinderatsitzung vom 18.12.2024

(07.​01.​2025)

Straße nach Tafertshof wird rund 224.000 Euro kosten

Planer Matthias Thanner stellte dem Gemeinderat den finalen und kostengünstigeren Planungsentwurf vor

 

Prackenbach. Bereits mehrere Male ist die geplante Verbindungsstraße zwischen der Tafertsbergstraße und der Straße nach Tafertshof  Teil der Tagesordnung im Prackenbacher Gemeinderat gewesen. Am Mittwochabend stellte Gremiumsmitglied und zuständiger Planer Matthias Thanner nun den finalen Entwurf und die Baukostenberechnung vor und erhielt dafür die Zustimmung, die Maßnahme wurde beschlossen.

 

Bürgermeister Andreas Eckl blickte kurz zurück, laut Anwohnern lebten dort geschützte Tiere. Dem sei von Fachstellen nachgegangen worden, doch die Vermutungen hätten sich nicht bestätigt. Außerdem seien im Rahmen des Naturschutzes einige Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt worden.

 

Die ersten Planungsentwürfe seien dem Gremium zu aufwändig und dadurch kostenintensiv gewesen, so Eckl. Matthias Thanner habe nun eine kostengünstigere Variante ausgearbeitet, und, so der Planer selbst, für die wirtschaftlichsten Kosten das Meiste herausgeholt.

 

Unter anderem sei die Verbindungsstraße nun breiter angelegt, damit auch größere Fahrzeuge Platz haben. Es habe Anpassungen gegeben, damit nicht noch mehr Abgrabungen und Sprengungen im Fels notwendig seien, denn diese schlügen am meisten zu Buche. Außerdem sei man mit dem Vorhaben noch etwas weiter weggerutscht von den direkten Anliegern, erklärte Thanner. Insgesamt soll die Straße 3,5 Meter breit werden, ein Bankett von 1,5 Metern soll Fußgängern und Radfahrern Sicherheit bieten und auch zum Ausweichen geeignet sein. „Dort soll ja auch nicht gerast werden, genau das wollen wir ja nicht.“  Die Kostenberechnungen beliefen sich auf rund 224.000 Euro. Das Gremium erteilte einstimmig seine Zustimmung.

 

 

Forderung: Verbindung nach Moosbach soll sicherer werden

Prackenbacher Gemeinderat beschäftigte sich mit einer Wortmeldung aus der Bürgerversammlung

 

Prackenbach/Moosbach. Nachdem auf der Bürgerversammlung seitens eines Bürgers gefordert worden war, sich für eine sicherere Verbindung von Prackenbach nach Moosbach einzusetzen, haben sich die Prackenbacher Gemeinderäte bei ihrer letzten Sitzung dazu geäußert. 

 

Die Abzweigung von der B 85 zur Viechtacher Straße Richtung Moosbach sei sowohl für Fahrzeuge als auch für Fußgänger oder Radfahrer sehr gefährlich, war angemerkt worden, obwohl in der jüngeren Vergangenheit wenig passiert sei. Ein möglicher Lösungsansatz dazu könnten eine Unterführung sowie eine Abbiegespur sein, so die Ideen. Der Bürger hatte angeregt, in Eigenregie beim Staatlichen Bauamt vorstellig zu werden und das Anliegen zu thematisieren.

 

Man könne diesbezüglich anfragen und einen Antrag einreichen, erklärte Bürgermeister Andreas Eckl. Selbst veranlassen könne man allerdings nichts, da es sich ja um eine Bundesstraße handele. Aus dem Gremium kamen Vorschläge wie ein Pop Up-Radweg, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder auch eine alternative Route auf der anderen Seite der B 85. Die Gemeinderäte beschlossen einstimmig, Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt aufzunehmen.

 

 

Rücklage statt Darlehen

Gemeinderatssitzung: Jahresrechnung 2023 fällt positiv aus – Allseits Lob für die gute Zusammenarbeit im Gremium

 

Prackenbach. In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2024 hat sich das Prackenbacher Gremium unter anderem mit einigen Bauanträgen beschäftigt. Außerdem erläuterte Geschäftsleiter Manfred Maier einige Inhalte der Jahresrechnung für das Jahr 2023 und die Freie Wählergemeinschaft Ruhmannsdorf sorgte mit einer von Statistiken untermalten Ansprache mit ernsten und auch lustigen Inhalten zum Jahresabschluss für einige Lacher.

 

Zunächst erteilten die Gemeinderäte ihre Zustimmung zum Neubau einer land- und forstwirtschaftlichen Lagerhalle als Ersatzbau für ein bestehendes Lagergebäude in Unterreisach, verlängerten die Genehmigung eines Neubaus eines landwirtschaftlichen Lager- und Unterstellschuppens in Prackenbach und gaben ihre Zustimmung zum Neubau einer Garage mit Carport in Voggenzell in der Heitzelsberger Straße.

 

Weiterhin stand eine Änderung des Bebauungsplans des Baugebiets „Pfahlfelder II“ in Moosbach auf der Tagesordnung. Bürgermeister Andreas Eckl fügte an: „Wir brauchen Wohnraum und Grund wird nicht mehr werden.“ Durch die Änderungen sollten keine „riesen Dinger oder große Wohnblöcke“ entstehen. Doch wolle man Mansarden- und auch Einliegerwohnungen im Keller ermöglichen. Das Gremium erteilte seine Zustimmung.

 

Auch Geschäftsleiter und Kämmerer Manfred Maier ergriff das Wort und gab einen Überblick über die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2023. Dieser habe ein Gesamtvolumen von 9,4 Millionen Euro gehabt, ein Darlehen sei geplant gewesen, jedoch erfreulicherweise nicht benötigt worden. Mit einem Ergebnis von rund 8,39 Millionen liege man deutlich unter den Planungen und habe einen Überschuss von rund 304.000 Euro erwirtschaften und zur Rücklage hinzuführen können, die damit insgesamt derzeit 1.080.135,16 Euro beträgt.

 

Detailliert ging er unter anderem auf Einnahmen und Ausgaben ein und stellte die Entwicklung der Verschuldung positiv heraus: Zum 31. Dezember 2023 habe der Schuldenstand 927.479 Euro betragen, die Pro-Kopf-Verschuldung 331 Euro, im Vergleich dazu 2012: 3.438.409 Euro Schuldenstand und 1.275 Euro je Einwohner. Der Landkreisdurchschnitt lag 2023 bei 904 Euro je Einwohner. Die freie Finanzspanne betrage 840.138 Euro.

 

Allerdings relativierte er die Zahlen etwas, indem er auf die ansteigende Kreisumlage blickte, auch für Investitionen in die Wasserversorgung werde 2025 einiges zusammenkommen sowie für steigende Personalkosten unter anderem für die mittlerweile 19 Beschäftigten in den beiden gemeindlichen Kindertagesstätten. Dennoch könne man voraussichtlich auch 2024 positiv abschließen. Das Gremium beschloss einstimmig die Vorlage der Jahresrechnung und erteilte den Prüfungsauftrag an den örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss.

 

Lob: „Kommunalpolitisches Herz am rechten Fleck“

 

Gegen Ende der Sitzung sprach der Bürgermeister ein paar Worte zum Jahresabschluss. Es habe wieder viele schöne Ereignisse gegeben, man habe immer versucht, das Beste aus allem zu machen. Das sei oft gelungen, manchmal klappe etwas nicht wie geplant, aber das sei nur menschlich. Ausschließlich Lob hatte er für die Zusammenarbeit innerhalb des Gremiums über: „Ihr habt das kommunalpolitische Herz am rechten Fleck“, als Bürgermeister mache es einfach nur Spaß mit einem solchen Gemeinderat zusammenzuarbeiten. Ebenso schloss er seine Stellvertreter, alle Beschäftigten der Gemeinde, wie auch die Ehrenamtlichen in seine Danksagungen mit ein. Persönlichen Dank sagte er Manfred Maier, der in allen Bereichen mit vielen Inputs immer zur Verfügung stehe und viele freiwillige Überstunden mache, die er nicht einmal aufschreibe. „Wir sind sehr froh, dass du da bist!“ sagte Eckl und applaudierte gemeinsam mit dem gesamten Gremium.

 

Auch die beiden Planer im Gemeinderat hob er namentlich hervor und überreichte je einen Präsentkorb an Matthias Thanner und Manuel Christl, die der Gemeinde stets wohlwollend zur Seite stünden und Beratungen übernähmen, viele Arbeiten geschähen auch ehrenamtlich und ohne nachfolgende Rechnungen.

 

Die Freie Wählergemeinschaft Ruhmannsdorf hatte als letztes das Wort. Helmut Gierl und Hermann Muhr hatten neben Lob an den Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit einen kurzen Überblick über die Entwicklungen in der Gemeinde etwas anders aufbereitet und untermauerten diesen mit Statistiken, denen neben ernsten Anregungen stets auch etwas Amüsantes abgewonnen werden konnte. Zum Beispiel sei es traurig, dass das Wirtshaussterben auch vor Prackenbach nicht halt mache. Das heiße aber nicht nur, dass öfter mal eine Halbe Bier getrunken werden solle, sondern man auch für ein sonntägliches Mittagessen mal in der Gemeinde bleiben solle und die hiesigen Wirte unterstützen. Nicht nur die Altersstruktur der Bürger wurde unter die Lupe genommen, auch die des Gemeinderats und gleich mit einer Erinnerung an eine Klausurtagung in Würzburg verbunden: Beim abendlich geplanten Absacker habe die ältere Abordnung nicht in die Location hineingedurft. Nach einigen Lachern schloss Bürgermeister Eckl die letzte öffentliche Sitzung in diesem Jahr.

 

Diese Berichte wurden von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

Foto zur Meldung: Aus der Gemeinderatsitzung vom 18.12.2024
Foto: Aus der Gemeinderatsitzung vom 18.12.2024

Einschränkungen - morgen, Samstag, den 30.11.2024

(29.​11.​2024)

Am Samstag, 30.11.2024 finden entlang der Viechtacher Straße ab der Abzweigung von der B85 in Richtung Tierstallweg Baumfällarbeiten durch die WBV Viechtach statt.

 

Wir bedanken uns für das Verständnis!

Foto zur Meldung: Einschränkungen - morgen, Samstag, den 30.11.2024
Foto: Einschränkungen - morgen, Samstag, den 30.11.2024

Schnelles Internet für das restliche Moosbach

(07.​05.​2024)

Offizieller Auftakt der nächsten Maßnahme im Rahmen des Breitbandausbaus – Spatenstich mit Beteiligten

 

Moosbach. Die Gemeinde Prackenbach ist sehr gut aufgestellt im Bereich Breitbandausbau, vor allem im Vergleich zu anderen ländlichen Kommunen, war am Montagmorgen in Moosbach des Öfteren zu vernehmen. Dort haben sich einige Beteiligte getroffen, um die nächste Maßnahme offiziell zu eröffnen. Auch im westlichen Teil des Dorfes werden in naher Zukunft Glasfaseranschlüsse mit bis zu 1000 Mbit/s zur Verfügung stehen.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte den technischen Berater der Gemeinde, Dipl.-Ing. Michael Räbiger (Corwese GmbH), Andrea Hafner als Vertreterin der ausführenden Firma Kollmer Bohr und Tiefbau, Corinna Rückl als Vertreterin der Deutschen Telekom und als Beteiligte der Gemeinde Josef Haas, seine Nachfolgerin in der Breitbandbetreuung Kristin Lorenz, Gemeinderat Manuel Christl und zweiten Bürgermeister Eberhard Preiß. Bereits 2020 sei die Maßnahme beschlossen und der Vertrag mit der Deutschen Telekom unterzeichnet worden. 54 Anwesen, vor allem in der Hauptstraße und der Rattenberger Straße, seien Teil des Ausbaugebietes, erklärte Eckl. Man befinde sich in der finalen Planungsphase, Baubeginn sei Anfang Juni. Bis dahin fänden noch kleinere Maßnahmen statt. Das Ziel sei, Mitte September fertig zu sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 560.000 Euro, davon sollen circa 80 Prozent der Gesamtkosten gefördert werden.

 

Die Beteiligten betonten, dass der Anschluss an das Glasfasernetz für die betroffenen Haushalte kostenlos sei, bereits im Vorfeld werde die Gemeinde Anschreiben mit weiteren Informationen verschicken. Seit 2015 erfolgt der Breitbandausbau in der Gemeinde Prackenbach etappenweise, drei große Maßnahmen hat es bereits gegeben: Viechtafell/Krailing/Fichtental, Prackenbach/Hagengrub und Ausbau im Umland mit vielen Außenbezirken. Mit dem westlichen Teil von Moosbach schließt sich nun der vierte Bauabschnitt an, ein fünfter ist bereits im Gespräch.

 

Dafür werden derzeit die Voraussetzungen geprüft, in Gesprächen zwischen Planer und Gemeinde wurden bereits mögliche neue Förderprogramme erläutert und abgesteckt. „Wir wollen stetig verbessern“, wie der Bürgermeister betont. In großen Teilen der Gemeinde seien mittlerweile Glasfaseranschlüsse möglich, auch andere Varianten über Verteilerausbau ständen zur Verfügung. Doch das Ziel sei, flächendeckend Glasfaser zu installieren.

 

Insgesamt hat die Gemeinde bisher 5,1 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert, davon wurden 4,35 Millionen Euro gefördert.

 

Dieser Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

 

Foto zur Meldung: Schnelles Internet für das restliche Moosbach
Foto: Schnelles Internet für das restliche Moosbach

Maibaumaufstellen in Moosbach

(26.​04.​2024)

Ortsvereine helfen zusammen – Anschließend kleines Fest im Bierzelt

 

Moosbach. Die Dorfgemeinschaft hilft zusammen: In Moosbach wird heuer am Dienstag, 30. April, wieder ein Maibaum aufgestellt. Alle Moosbacher Ortsvereine beteiligen sich an der Veranstaltung.

 

Der Baum wird am selben Tag gefällt, freiwillige Helfer werden gebeten, sich ab 13.30 Uhr zum Einholen des Baumes am Maibaumplatz einzufinden. Anschließend wird der Baum geschmückt und um 18 Uhr von der Waagrechte in die Senkrechte gebracht. Wie schon die letzten Jahre findet danach eine kleine Maibaumfeier im Bierzelt statt. Es werden Getränke und Grillspezialitäten angeboten. Die Gesamtbevölkerung ist herzlich eingeladen.

 

Dieser Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Maibaumaufstellen in Moosbach
Foto: Maibaumaufstellen in Moosbach

Vorweihnachtsstimmung in Moosbach: Weihnachtsmarkt mit tollem Programm – Nikolausbesuch am Sonntag, 3. Dezember

(29.​11.​2023)

Moosbach. Glitzernde Lichter und süßer Glühweinduft: Am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Dezember, findet die 24. Moosbacher Dorfweihnacht beim Feuerwehrhaus statt. Neben vielen kulinarischen Leckereien können die Besucher auch durch ein großes Sortiment aus verschiedenen, teils selbst gebastelten, Advents- und Weihnachtsdekoartikeln stöbern. Veranstalter sind die Freiwillige Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft Moosbach.

 

Am Samstag um 17 Uhr geht’s los, um 18.45 Uhr wird es traditioneller Weise laut im Dorf: Mit Böllerschüssen wird der Markt offiziell eröffnet. Um 19 Uhr wird Bürgermeister Andreas Eckl dann ein kurzes Grußwort sprechen. Bis 22 Uhr können sich die Besucher Glühwein, Punsch, Plätzchen und andere deftige Leckereien schmecken und sich von der Vorweihnachtsstimmung verzaubern lassen.

 

Der Marktsonntag beginnt um 13 Uhr, Pater Johnson Kattayil wird um 14.30 Uhr alle Besucher begrüßen. Auch Kinder kommen auf ihre Kosten, beim Kindermalen und Kinderschminken ab 13.30 Uhr können sie kreativ werden oder sich selbst in bunte Kunstwerke verwandeln. Um 15 Uhr zeigen die kleinen Tänzer des SV Moosbach ihr Können, um 16 Uhr stattet der Nikolaus einen Besuch ab und verteilt Geschenke.

 

Bei der Tombola warten tolle Sachpreise auf die Gewinner, ab 14.30 Uhr werden Lose für je einen Euro verkauft. Nach dem Nikolausbesuch werden aus den Nieten die Hauptpreise gezogen. Gegen 18 Uhr endet der Weihnachtsmarkt.

 

Der Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Vorweihnachtsstimmung in Moosbach: Weihnachtsmarkt mit tollem Programm – Nikolausbesuch am Sonntag, 3. Dezember
Foto: Auch heuer findet die Moosbacher Dorfweihnacht wieder beim Feuerwehrhaus statt, die Besucher erwartet ein buntes Programm.

23. Moosbacher Dorfweihnacht war ein großer Erfolg

(06.​12.​2022)

Moosbach. Von Lichterglanz umgeben und mit einer Tasse Glühwein in der Hand – zahlreiche Besucher kosteten am ersten Adventswochenende die festliche Weihnachtsstimmung auf der 23. Moosbacher Dorfweihnacht aus. Etliche Buden mit kulinarischen Köstlichkeiten sowie verschiedensten Weihnachts- und Winterartikeln und ein Christbaum waren auf dem Platz beim Feuerwehrhaus aufgebaut.

 

Alle Vereine der Dorfgemeinschaft hatten zusammen geholfen: Feuerwehr, Sportverein, Landjugend und der Krieger- und Soldatenverein Moosbach, der heuer zuständig für die Organisation war. Am Samstag um 18.45 Uhr eröffneten die Böllerschützen den Markt und ließen das Dorf regelrecht erzittern. Um 19 Uhr ergriff dann Bürgermeister Andreas zur offiziellen Eröffnung das Wort und hieß alle willkommen. Der Platz war gefüllt mit Gästen aller Altersgruppen, die gemeinsam die Adventszeit Einzug halten ließen. Gulaschsuppe, Rosswurstsemmeln wie auch Schmalzgebäck oder Torten fanden reißenden Absatz. Dazu Glühwein, Kinderpunsch, Kaffee oder ein kühles Bier, für jeden Geschmack war etwas geboten.

 

Am Sonntagnachmittag war der Besucherandrang enorm. Vor allem die Kleinen freuten sich über eine Fahrt mit der Pferdekutsche von Florian Hackl oder das Kindermalen im Vorraum der Turnhalle. Um 14.30 Uhr begrüßte Pater Johnson Kattayil alle auf dem Weihnachtsmarkt, anschließend war der Losverkauf eröffnet, über 400 Preise waren in der Tombola. Um 15 Uhr begeisterte die Tanzgruppe des SV Moosbach unter Leitung von Corinna Vogl mit ihrer Darbietung.   Um 16 Uhr stattete der Nikolaus mit seinen Engeln dem Christkindlmarkt einen Besuch ab. Aus den Nieten der Tombola losten sie weitere Hauptpreise aus und verteilten Adventskalender an alle Kinder. Nach einem gemütlichen Ausklang halfen ab 18 Uhr wieder alle zusammen und bauten die Buden gemeinsam ab. Nur der Weihnachtsbaum blieb stehen und leuchtete in der Nacht.

Foto zur Meldung: 23. Moosbacher Dorfweihnacht war ein großer Erfolg
Foto: 23. Moosbacher Dorfweihnacht war ein großer Erfolg

Spatenstich zur Erweiterung des Baugebiets in Moosbach

(25.​03.​2021)

Am Südhang ist Platz für zwölf Häuser

Grundstücke zwischen 750 und 1050 Quadratmeter

Bürgermeister erfreut über Angebot

Prackenbach/Moosbach. Mit dem symbolischen Spatenstich ist am Dienstagmorgen der offizielle Startschuss erfolgt für die Erschließung von zwölf Wohnbaugrundstücken „Am Sonnenhang“ in Moosbach. Wie Planer Manuel Christl vom Ingenieurbüro Christl (Prackenbach) erläuterte, seien die zwölf Parzellen mit 750 bis 1050 Quadratmetern relativ groß. Der Kanalbau erfolgt im Trennsystem. Das heißt, Regenwasser und Schmutzwasser werden in jeweils eigenen Rohren abgeleitet. An jedes Haus kommt ein Glasfaserkabel zur Vorbereitung von schnellem Internet. Grob geschätzt könnte ein Preis von 65 Euro pro Quadratmeter herauskommen. Der Preis könne sich aber auch noch ändern.

Fünf der Grundstücke sind im Eigentum der Gemeinde. Die anderen sieben können im Erbbaurecht über die Bischöfliche Finanzkammer bebaut werden. Interessentenkönnten sich an die Gemeinde wenden. Wenn alles nach Plan läuft, soll die ausführende Firma Fischl TiefbauGmbH aus Viechtach im Juli fertig werden.

Vorgesehen sind Baukosten von rund 395 000 Euro brutto. Nach Vermessung und Abmarkung könnte dann ab September mit den Wohngebäuden begonnen werden.

Bürgermeister Andreas Eckl zeigte sich erfreut darüber, dass „Am Sonnenhang“ nach dem ersten Bauabschnitt vor zwei Jahren mit zehn Parzellen nunmehr der zweite Bauabschnitt folgen könne. Damit schaffe die Gemeinde in Moosbach die Voraussetzung für die Ansiedlung junger Familien, wo Kindergarten und Geschäfte in kurzer Entfernung erreichbar seien. Sowohl Einheimische als auch Auswärtige seien ihm willkommen, betonte er. Dank sagte Eckl den Grundstückseignern für die fairen Verhandlungen und dem Gemeinderat für die Unterstützung des Projektes. Der ausführenden Firma wünschte er eine unfallfreie Abwicklung der Maßnahme.

 

− gsc

Bericht aus dem Viechtacher Bayerwald-Boten vom 24.03.2021, Foto: Gunther Schlamminger/PNP

Foto zur Meldung: Spatenstich zur Erweiterung des Baugebiets in Moosbach
Foto: Spatenstich am Sonnenhang in Moosbach: (von links) Bürgermeister Andreas Eckl, 3. Bürgermeister Johann Miethaner, 2. Bürgermeister Eberhard Preiß, Planer Manuel Christl sowie von der Firma Fischl Tiefbau Polier Max Wensauer und Bauleiter Bernhard Moser. − Foto: Schlamminger


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