Ein flammendes „Ja-Wort“
Moosbacher Feuerwehrkommandant Stefan Fleischmann ehelichte seine Sandra – Ausgelassene Stimmung bei Hochzeitsfeier in Denkzell
Moosbach/Denkzell. Heiß her ging´s am Samstag gleich nach der Trauung vor der Moosbacher Pfarrkirche: Braut und Bräutigam mussten miteinander mittels Kübelspritze ein brennendes Herz löschen – und meisterten ihre erste gemeinsame Herausforderung natürlich mit Bravour! Sandra (ehemals Eckl) und Stefan Fleischmann haben sich in der Pfarrkirche Sankt Johannes das Ja-Wort gegeben. Anschließend machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf den Weg nach Denkzell, wo im Gasthaus „Zum Wirt“ das Glück des Brautpaares mit 160 Gästen und ausgelassener Stimmung gefeiert wurde.
Um 11.30 Uhr führte Feuerwehrkommandant Stefan Fleischmann seine Sandra unter den gerührten Blicken von Verwandten und Freunden feierlich den Mittelgang des wundervoll mit Blumen in hellen Tönen geschmückten Gotteshauses entlang nach vorne. Dort erwartete sie bereits Diakon Andreas Dieterle, der zur Trauung angereist war. Er blickte zurück auf die Kennenlernzeit der beiden alteingesessenen Moosbacher. Dass es den anderen gibt, wussten beide schon länger. Bei gemeinsamen Treffen mit der Landjugend entwickelte sich seit 2014 erst Freundschaft, dann mehr. Im Mai 2020 stand fest: Wir versuchen es miteinander – erfolgreich. Standesamtlich verheiratet sind die 25-jährige Krankenschwester und der 30-jährige Elektroniker seit dem 6. September 2024. Ihre großen gemeinsamen Aktivitäten sind die Feuerwehr – und Jack bespaßen, den gemeinsamen Mischlingsrüden. Außerdem wird ganz nebenbei in Teamarbeit das Elternhaus von Stefan renoviert und umgebaut.
Als das Paar nach der kirchlichen Trauung nach draußen trat, wurde es von einem langen Spalier begrüßt: Feuerwehr, Sportverein und Landjugend standen Seit an Seit und jubelten für das frisch vermählte Ehepaar. Eine ganz besondere Überraschung hatten die Feuerwehrkameraden organisiert: Ihr Kommandant musste ordentlich pumpen, seine Ehefrau Treffsicherheit mit dem Feuerwehrschlauch beweisen, als beide ein brennendes Herz mit der Kübelspritze löschten.
Mit Vorfreude ging es anschließend weiter nach Denkzell zur Hochzeitslocation. Im Gasthaus „Zum Wirt“ war der wundervoll dekorierte Saal das Ziel. Die Partyband „Route 1234“ rockte die Bühne, die Tanzfläche wurde gegen 15 Uhr mit dem Brauttanz zu „Schena Mensch“ eröffnet. Hochzeitslader (und Onkel) Hermann Fleischmann sorgte beim traditionellen Aussingen für Stimmung und rief beim „Schenken“ die Hochzeitsgäste nacheinander auf, um ihre Umschläge und Geschenke zu überreichen. Ein weiterer Höhepunkt folgte, als die Braut auf einmal weg war und der Bräutigam im lustigen Outfit im benachbarten Zelt um ihre Rückkehr werben musste. Der Wein floss, die Stimmung war überragend. Bis um Mitternacht wurde gemeinsam im Saal gefeiert, getanzt und angestoßen. Mit dem Abschlusstanz zu „Zam oid wearn“ endete ein wundervoller Tag und es begann eine neue gemeinsame Ära der Familie Sandra und Stefan Fleischmann.
Fotos: Lisa Bauer
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.
Bild zur Meldung: Flammen der Liebe: Sandra und Stefan Fleischmann löschten gemeinsam ein brennendes Herz, das die Freiwillige Feuerwehr ihrem Kommandanten und seiner frisch Angetrauten vor der Kirche aufgebaut hatte.








