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Dorfladen Moosbach

Vorschaubild Dorfladen Moosbach

Moosbach-Hauptstr. 5
94267 Prackenbach

(09944) 30 78 990 Dorfladen
(09944) 30 78 991 Geschäftsleitung

E-Mail:
Homepage: www.dorfladen-moosbach.de

Zeichnung von Dorfladen-Anteilen

Der Dorfladen bietet Ihnen Produkte von regionalen Erzeugern, Waren des täglichen Bedarfs, eine Bäckereifiliale, die Möglichkeit zur Bargeldauszahlung sowie ein gemütliches Dorfcafé.

 

Im April 2022 hat der Dorfladen Moosbach feierlich eröffnet. Die aktuellen Angebote können Sie auf der Facebook-Seite des Dorfladens einsehen.

https://www.facebook.com/Dorfladen.Moosbach.UG/

 

 


Aktuelle Meldungen

Aus der Gemeinderatssitzung vom 22.05.2024

(27. 05. 2024)

Neuer Feldgeschworener vereidigt

Georg Ecker erklärte sich bereit zur Übernahme des hoheitlichen Amtes

 

Prackenbach. Die Tätigkeit als Feldgeschworener wird in Prackenbach in Zukunft auch Georg Ecker aus Engelsdorf ausüben, bei der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend leistete er seinen Schwur und erntete dafür dankende Worte von Bürgermeister Andreas Eckl und Applaus vom Gremium.

 

Im März habe Ecker bereits zugestimmt, diese hoheitliche und vertrauensvolle Tätigkeit zu übernehmen und damit eine kürzlich entstandene Lücke zu schließen, erklärte Eckl. Ein langjähriger Feldgeschworener sei verabschiedet worden, Georg Ecker übernimmt nun dessen Funktion. Mit der Eidesformel legte er den Schwur ab und wurde auch vom Gemeinderat einstimmig aufgenommen.

 

 

Lagerplatz für Käferholz

Gemeinde Prackenbach unterstützt WBV Bad Kötzting mit Lagerfläche entlang der Racklgasse

 

Prackenbach. „Die Käferholz-Problematik fliegt auf uns zu, im wahrsten Sinne des Wortes“, sagte Bürgermeister Andreas Eckl bei der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend. Deshalb wolle die Gemeinde Prackenbach die Waldbesitzervereinigung Bad Kötzting aktiv unterstützen: Geprüft, als Zwischenlagerplatz für Käferholz für geeignet befunden und bereits ausgestaltet wurde eine gemeindliche Fläche entlang der Racklgasse.

 

Im Rahmen eines Pachtverhältnisses soll auf der sechs Meter breiten und 125 Meter langen Fläche in Zukunft Rundholz mit Käferbefall gelagert werden. Die geforderten Rahmenbedingungen, wie mindestens 500 Meter Abstand zu Waldflächen mit Fichtenbestand, werden dort erfüllt. Für die Gemeinde entstünden laut Eckl keine Kosten, mit Hilfe von Baggern sei die Fläche bereits geebnet worden. Der Pachtvertrag laufe vorerst zehn Jahre.

 

 

Öffentliches WC für Moosbach

Gemeinderat stimmte Planungen für Anbau am Dorfladen zu – Außentreppe als möglicher Rettungsweg für Gemeinschaftsgebäude genehmigt

 

Prackenbach. Die Zustimmung des Gremiums fanden in der Prackenbacher Gemeindratssitzung am Mittwoch Planungen, einen Anbau an den Dorfladen Moosbach anzubringen und darin ein auch von außen zugängliches öffentliches WC zu installieren. Außerdem wurde eine Außentreppe für das Gemeinschaftsgebäude, in dem auch der Moosbacher Kindergarten untergebracht ist, genehmigt.

 

Schon des Öfteren sei mittlerweile in Moosbach bei Veranstaltungen nach einem öffentlichen WC gefragt worden, auch von Kunden des Dorfladens. Die Gemeinde habe daraufhin beim ALE (Amt für Ländliche Entwicklung) angefragt und eine Förderung von 65 Prozent auf Materialkosten in Aussicht gestellt bekommen, erklärte Bürgermeister Andreas Eckl. Vorgabe sei allerdings, dass das WC barrierefrei und behindertengerecht sei. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse sei dies nicht einfach, aber man versuche das Möglichste. Erste Kostenschätzungen belaufen sich auf 10.000 bis 15.000 Euro. Der Großteil des Gemeinderates äußerte sich positiv zum Vorhaben, auf Bedenken wegen Vandalismus antwortete Eckl, dass dies bei jedem öffentlich zugänglichen Gebäude möglich sei, jedoch bisher keine Probleme aufgetreten seien. Die Reinigung laufe beim Dorfladen mit, mobile Container als Lösung für Veranstaltungen wurden von den meisten Gemeinderäten nicht als taugliche Alternative angesehen. Die Mehrheit stimmte für die Aufnahme konkreter Planungen.

 

Auch an einem weiteren Moosbacher Gebäude sollen Veränderungen vorgenommen werden: Eine Außentreppe, die als zweiter Rettungsweg im Brandfall dienen kann, soll am Gemeinschaftsgebäude mit Kindergarten angebracht werden. Dadurch werde der Brandschutz erheblich verbessert. Der Bauausschuss hat sich bereits mit Planungen beschäftigt, ohne Diskussionen stimmten die Gemeinderäte dem Entwurf zu. Die ersten Kostenschätzungen belaufen sich laut Eckl auf rund 12.000 bis 15.000 Euro.

 

 

Bitte des Bürgermeisters: Gärten und Häuser schmücken

Aus der Prackenbacher Gemeinderatssitzung: Bauangelegenheiten, Erhöhung der Kreisumlage und Besprechungen zum Gründungsfest der Feuerwehr

 

Prackenbach. Ein großes Anliegen äußerte Prackenbachs Bürgermeister Andreas Eckl am Ende der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend: Er bat alle Bürger im Ortskern von Prackenbach, ihre Gärten und Häuser anschaulich zu gestalten, damit das Dorf in zwei Wochen beim großen Gründungsfest der Feuerwehr und bei den damit verbundenen Umzügen ein gutes Bild abgebe. „Wir haben ein schönes Dorf, aber es soll noch schöner werden!“ Sollten Fähnchen benötigt werden, könnten diese im Rathaus abgeholt werden. Auch der Bauhof werde sich in der verbleibenden Zeit um öffentliche Bereiche annehmen und diese aufhübschen. Zuvor hatte sich das Gremium unter anderem mit einigen Bauangelegenheiten beschäftigt, die jeweils einstimmig angenommen wurden.

 

In Voggenzell wird ein Wohngebäude saniert, auf drei Wohneinheiten erweitert und durch ein Carport und eine Terrasse ergänzt. In Fichtental wird in der Nähe der Abzweigung zur ehemaligen Kläranlage und nahe dem Regentalradweg eine neue Lagerhalle errichtet und in Lexegern entsteht ein neuer Lager- und Unterstellschuppen. Außerdem gaben die Gemeinderäte ihre Zustimmung, dass an der Grundschule Prackenbach Sanierungsarbeiten aufgenommen werden. Die Nordseite soll einen neuen Anstrich bekommen und das Dach von Moosbewuchs befreit sowie auf Beschädigungen überprüft werden.

 

Auch der neue Bankettfertiger, der in Kooperation mit fünf weiteren Gemeinden angeschafft wurde, war Thema. Es wurde eine Nutzungsvereinbarung beschlossen: Unter anderem wird jede Gemeinde die Arbeitsstunden genau aufzeichnen, Reparaturkosten werden dann prozentual berechnet und aufgeteilt. Gelagert wird das Gerät in Prackenbach.

 

Gegen Ende des öffentlichen Sitzungsteils ging Bürgermeister Eckl auf die Kreisumlage 2024 ein. Rund 1,5 Millionen Euro betrage sie heuer. Eher pessimistisch wagte er einen Blick in die Zukunft: Die entspannte Zeit sei vorüber, „eiskalt“ würde es in den nächsten Jahren zuschlagen. Aufgrund der hohen Landkreisverschuldung würde sich die Umlage bereits im nächsten Jahr um mehrere Prozentpunkte erhöhen. „Der Landkreis hat selbst kein Geld, er holt es von den Gemeinden und wir sind gezwungen, es von den Bürgern zu holen“, so Eckl. Doch man wolle mit Maß und Ziel an die Sache herangehen.

 

 

Die Berichte wurden von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Aus der Gemeinderatssitzung vom 22.05.2024
Foto: Aus der Gemeinderatssitzung vom 22.05.2024

Praktikums- und Ausbildungsangebote für Anna Bemmerl

(22. 03. 2024)

Viele Anfragen im Dorfladen Moosbach nach hölzernen Dekoartikeln der 13-Jährigen – Neues Projekt geplant

 

Prackenbach/Moosbach. „Die Reaktionen waren und sind der Wahnsinn, von überall her positive Resonanz“, erzählt Anna Bemmerl freudig. Auf den Artikel über das Mädchen mit dem Berufswunsch Schreinerin in einer unserer Ausgaben habe es ab dem ersten Tag verschiedenste bestärkende und anspornende Rückmeldungen gegeben. „Lehrer und Mitschüler haben mich gelobt und mir gesagt, dass sie meinen Einsatz toll finden!“

 

Praktikumsangebote folgten, sogar eine Lehrstelle wurde Anna bereits angeboten. Mit einer Betriebsbesichtigung wird sie demnächst starten und ihren Weg weiter gehen. Bis dahin ist die 13-Jährige mit vielen Auftragsarbeiten gut beschäftigt.

 

Etwas Zeit dafür hat sie noch, dann startet ihr neues Projekt für den Dorfladen Moosbach. Denn auch dort gibt es viele Anfragen. „Leute kommen extra wegen Annas Sachen her, sie wollen sie und auch den Dorfladen unterstützen“, sagt Geschäftsführerin Sandra Häußler bewundernd.  Viele der Osterdekorationen sind mittlerweile verkauft, nach den Feiertagen soll nachgeliefert werden: Frühlingsdeko. Dafür hat sich Anna schon einiges ausgedacht, wie zum Beispiel gedrechselte Vögel, hölzerne Blumen und Tulpen.

 

Der Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Praktikums- und Ausbildungsangebote für Anna Bemmerl
Foto: Praktikums- und Ausbildungsangebote für Anna Bemmerl

Berufswunsch: Schreinerin

(15. 03. 2024)

13-jährige Prackenbacherin verbringt ihre Freizeit in der Werkstatt mit Drechseln, Sägen und Hobeln

 

Prackenbach/Hinterhagengrub. Der einzige Wunsch zum zehnten Geburtstag: eine elektrische Kettensäge – und damit dem Opa nacheifern. Anna Bemmerl aus Hinterhagengrub bei Prackenbach hat nicht die typischen Interessen für ein Mädchen in ihrem Alter und stellt sich dem Nachwuchs- und Fachkräftemangel im Handwerk entgegen. Einen Großteil ihrer freien Zeit findet man die mittlerweile 13-Jährige in der Werkstatt, unten im elterlichen Haus. Dort experimentiert sie mit verschiedenen Maschinen und erschafft kleine Kunstwerke.

 

Mit Drechselbank, Schleifmaschine und Kettensäge

 

Nach den Hausaufgaben geht’s direkt in die Werkstatt. Für Anna war schon immer klar, dass sie ins Handwerk einsteigen will. Das große, schlanke Mädchen mit dem frechen Lockenkopf beugt sich zu einer Kiste mit Brettabschnitten und wühlt herum. Triumphierend zieht sie ein passendes Stück heraus, zeichnet einen Umriss vor, legt es auf die Bandsäge und schneidet los. „Irgendwas Schönes kommt immer raus dabei“, sagt sie mit einem Grinsen, die kastanienbraunen Augen konzentriert auf ihre Arbeit gerichtet. Neben der Bandsäge sind auch Schleifmaschine, Drechselbank, Kettensäge und Akkuschrauber ständig im Einsatz. Abgeschaut hat Anna sich vieles von ihrem Großvater. Mit ihm war und ist sie immer noch oft in der Werkstatt und bezeichnet ihn wertschätzend als eine Art Vorbild und Unterstützer. „Die erste Drechselbank hat er mir selber gebaut“, erklärt sie stolz und zeigt das kleinere, grüne Modell. „Nur den Motor hatten wir zu Hause, alles andere hat er selbst gemacht.“ Seit zwei Jahren steht die Maschine in ihrer Werkstatt, nun hat sie zusätzlich eine weitere, größere, mit der sie auch längere Holzstücke bearbeiten kann. Anna holt ein Stück eines dünnen Baumstammes, spannt es ein und kippt den Schalter. Lautes Surren ertönt, das Holz dreht sich, Anna setzt das Drechseleisen an – Späne fliegen. Nach wenigen Minuten ist aus dem groben Stamm mit Rinde ein filigranes, rundliches Objekt geworden, das auf die Weiterverarbeitung wartet.

 

Die Liebe zum Holz hat sich früh herauskristallisiert. Heute ist für Anna klar: „Ich will Schreinerin werden.“ Daher verbringt sie jede freie Minute in ihrer Werkstatt. Die 13-Jährige besucht die siebte Klasse der Viechtacher Realschule, lernen zählt zwar nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, doch die Ergebnisse stimmen trotzdem. Lieblingsfach: Mathematik.

 

Aus ihrem Freundeskreis sticht Anna mit ihrem Berufswunsch zumindest etwas heraus. Mit Köchin und Konditorin neigen sich auch ihre Freundinnen dem Handwerk zu, andere streben Bürotätigkeiten an. Die Leidenschaft zum Schreinerhandwerk finden die anderen Mädels dennoch toll. Neben dem „Werkeln“ hat Anna auch andere Interessen: Sie schießt mit dem Luftgewehr bei den Edelweißschützen Moosbach, spielt im Winter Eishockey und backt auch sehr gerne. Das alles stellt sie aber hinter ihren Traumberuf.

 

„Besser mit dem Schraubenzieher als mit dem Stift“

 

Kreativ sei Anna schon immer gewesen, erzählt ihre Mutter Kerstin Bemmerl: Viel basteln, aber nicht mit Schere, Papier und Kleber, sondern mit Holz und verschiedenem Werkzeug. „Mit dem Schraubenzieher hat sie schon immer besser umgehen können, als mit dem Stift“, sagt sie lachend. Schon mit vier Jahren habe ihre Tochter alles an Werkzeug auseinander halten können und immer das richtige gebracht, wenn sie etwas holen sollte.

 

Etwas schüchtern zeigt die 13-Jährige eine kleine Pilzfamilie, die sie schon vor einiger Zeit angefertigt hat. Auch ein kreativ gestaltetes altes Fenster präsentiert sie, es war ein Geburtstagsgeschenk an ihre Mutter. In der letzten Zeit hat Anna vor allem Frühlings- und Osterdekorationen erschaffen, gedrechselte Hühner, Brettern ausgeschnittene Schäfchen oder Tulpen, die sie mittlerweile auch im Moosbacher Dorfladen verkauft. Im Winter nahm sie mit Weihnachtsdekorationen, wie Holzengeln oder Tannenbäumen, an mehreren Christkindlmärkten teil.

 

Diese beiden großen Projekte seien ihr bisher die liebsten gewesen. Einerseits sei sie froh, dass sie abgeschlossen sind, „aber ich bin immer auf der Suche nach dem nächsten, mal schauen, was jetzt kommt!“

 

 

Kooperation mit dem Moosbacher Dorfladen

 

Moosbach. Sich gegenseitig unterstützen, das sei Sinn und Zweck der Kooperation: Anna Bemmerls Werke (vorerst Osterdeko) sind seit Kurzem im Moosbacher Dorfladen ausgestellt und zu erwerben. Sandra Häußler, Geschäftsführerin des Dorfladens, habe nicht lange überlegt und gleich zugestimmt. „Ich war sehr erfreut über die Anfrage. Früher habe ich was Ähnliches gemacht, ich wäre damals über so eine Chance froh gewesen“, erinnert sie sich. Beide Seiten sollen nun davon profitieren, Anna bekommt eine Plattform und der ein oder andere Interessierte könnte als Kunde für das Gemeinschaftsprojekt Dorfladen gewonnen werden.

 

 

Der Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Berufswunsch: Schreinerin
Foto: Berufswunsch: Schreinerin

Gemeinderäte investieren Sitzungsgelder in Gutscheine des Moosbacher Dorfladens

(11. 03. 2024)

Unterstützung von Regionalität und Nachhaltigkeit

 

Moosbach. Mit gutem Beispiel vorangehen, um eine regionale und nachhaltige Einkaufsmöglichkeit zu unterstützen – so begründeten einige Mitglieder des Prackenbacher Gemeinderates kürzlich ihre Entscheidung, die Sitzungsgelder des vergangenen Jahres in Gutscheine zu investieren. Im Dorfladen Moosbach freute man sich über die Zuwendung von öffentlicher Seite und übergab die Umschläge.

Foto zur Meldung: Gemeinderäte investieren Sitzungsgelder in Gutscheine des Moosbacher Dorfladens
Foto: Gemeinderäte investieren Sitzungsgelder in Gutscheine des Moosbacher Dorfladens

Aus der Gemeinderatssitzung vom 28.02.2024

(04. 03. 2024)

Altes Bahnhofsgebäude und neues Feuerwehrhaus auf der Tagesordnung

Aus der Prackenbacher Gemeinderatssitzung – Bericht über örtliche Rechnungsprüfung

 

Prackenbach. Keine Diskussionen gab es bei der Sitzung des Prackenbacher Gemeinderats am Mittwochabend bezüglich zweier Anträge von Bürgern. Das alte Bahnhofsgebäude in Fichtental wird zu Wohnungen umgebaut und in Tresdorf wird ein Privathaushalt mittels eines Übergabeschachtes der Wasserversorgung Bayerischer Wald  an die gemeindliche Wasserversorgung angeschlossen. Ein weiteres Gewerk das neue Feuerwehrhaus betreffend wurden vergeben und der Bericht über die örtliche Rechnungsprüfung vorgetragen.

 

Als Bauherr wird Alex Holzfurtner das baufällige Bahnhofsgebäude in Fichtental sanieren und zu insgesamt sieben Wohneinheiten ausbauen. Das sei „eine gute Idee und eine Bereicherung für Fichtental“, so Bürgermeister Andreas Eckl. Wenn aus Altbestand etwas entwickelt werde, solle man das begrüßen. Einen Antrag aus dem vergangenen Jahr, der auch drei Ferienchalets beinhaltete, hatte der Bauherr zurückgezogen. Das Gremium stimmte für den Antrag.

 

Stephan Kellermeier beantragte, sein Wohnanwesen an die gemeindliche Wasserversorgung anzuschließen. Weil im betreffenden Bereich kein eigenes Trinkwassernetz der Gemeinde besteht, muss dies über die Wasserversorgung Bayerischer Wald abgewickelt werden. Die Gemeinderäte entschieden, dass die 2500 Euro Anschlusskosten sowie Folgekosten und -arbeiten vom Antragsteller zu tragen sind. Erstattet werden seitens der Gemeinde 30 Prozent Baukostenzuschuss.

 

Auch der Umbau einer Gerätehalle zum neuen Feuerwehrhaus stand auf der Tagesordnung. Das Gewerk Rüttelklinker und Fliesenarbeiten wurde vergeben an eine Firma aus dem Landkreis Deggendorf, die mit rund 100.000 Euro unter den Berechnungen von rund 105.000 Euro lag. Nur vier Angebote seien abgegeben worden, wies Eckl hin, über 20 Firmen habe man angeschrieben.

 

Im Rahmen der örtlichen Rechnungsprüfung ergriff dritter Bürgermeister Johann Miethaner als Vorsitzender des Prüfungsausschusses das Wort. Er stellte das Ergebnis vor. Unter anderem wurde angeregt, den Prackenbacher Schulsportplatz neu zu sanieren, wie auch die sanitären Anlagen in der Turnhalle Moosbach. Außerdem wies Miethaner auf Handlungsbedarf bezüglich einer Erhöhung der Kindergartengebühren wegen steigender Betriebskosten und einer Erhöhung der Hundesteuer hin. In den Dorfladen Moosbach seien mittlerweile 429.312 Euro investiert, davon seien 289.500 Euro gefördert worden. Für den Restbetrag von 139.812 Euro habe die Gemeinde neben dem Dorfladen ein Grundstück und ein saniertes Gebäude bekommen, das Geld sei gut angelegt. Miethaner fand keinen Grund zu Beanstandungen, die Entlastung werde vermutlich in der nächsten Sitzung erteilt.

 

Abschließend wies Bürgermeister Eckl unter anderem auf die anstehende Abholung des neuen Feuerwehrfahrzeuges am Freitag hin – er sei „sehr zuversichtlich“ – und lud zum Empfang im Bürgerhaus ein. Außerdem stünden weitere Vergaben bezüglich des Feuerwehrhauses an. Eckl lobte den immer noch sehr guten Zusammenhalt der Viechtafeller, im neuen Dorfgemeinschaftshaus seien mittlerweile Fenster eingebaut, auch ein Backofen sei in Planung. Er freute sich darüber, dass die neue Gemeinde-App so gut angenommen wird: 800 Gemeindebürger nutzten sie, auch Vereine seien sehr gut vertreten.

 

Antrag auf AGRI-PV-Anlage in Zeitlhof

 

Prackenbach. Noch größer als bisher geplant könnte die PV-Anlage in Zeitlhof in Zell ausfallen. Nachdem die Freiflächen-PV-Anlage bereits genehmigt wurde, spiele der Bauherr mit dem Gedanken, diese als AGRI-PV-Anlage zu errichten, so Bürgermeister Andreas Eckl in der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend. Das Gebiet bleibe gleich, der Vorteil sei, dass die Flächen weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden könnten. Allerdings sei die Anlage höher und „wuchtiger“, auch Änderungen der Ausgleichsflächen gingen damit einher. Das Gremium stimmte der Änderung des Flächennutzungsplans zu ebenso wie der Aufstellung eines Bebauungsplans.

 

Erziehermangel: „Wir können nicht jedes Problem lösen!“

Vorübergehende Auflösung der zweiten Prackenbacher Krippengruppe – Bürgermeister schildert Hintergründe – Auch Nachmittagsbetreuung im nächsten Jahr möglich

 

Prackenbach. „Aber: Wir mussten keine Kinder nach Hause schicken!“: Am Ende der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend griff Prackenbachs Bürgermeister Andreas Eckl ein für einige Eltern in der Gemeinde derzeit präsentes Thema auf. Im Prackenbacher Kindergarten Sankt Georg musste wegen des Wegfalls einer Erzieherin und Ablaufs der Frist zur Einstellung weiteren Personals nun eine der beiden Krippengruppen für Kinder unter drei Jahren bis zum Herbst aufgelöst werden. Für den September habe man aber bereits eine weitere Erzieherin gefunden und das Personal wieder aufgestockt, doch das sei unter dem Jahr nun nicht möglich gewesen.

 

„Ich kann´s leider nicht ändern“, so Eckl, den das Thema merklich beschäftigte. Die Gemeinde und auch er persönlich hätten alles daran gesetzt, Personal zu finden. Mehrere alternative Ideen, habe man der Behörde vorgestellt, zum Beispiel eine weitere Kinderpflegerin einzustellen und die Gruppenleitung aber offiziell einer der angestellten Erzieherinnen zur übertragen – abgelehnt. „Wir können nicht jedes Problem lösen!“ Ihm sei wichtig, dass auch die Hintergründe zur Entscheidung bekannt würden, denn teilweise herrsche ein nicht angemessener Ton zwischen kritisierenden Eltern und Kindergartenangestellten.

 

Trotzdem zeigt sich Eckl zuversichtlich, schließlich habe kein Kind heimgeschickt werden müssen, jedes habe weiterhin einen Platz in der Betreuung, sie seien nur innerhalb des Kindergartens auf die anderen Gruppen umverteilt worden.

 

Zukunftslösung: Auch Nachmittagsbetreuung

 

Für die Zukunft sieht der Bürgermeister die Lösung in einer Nachmittagsgruppe: „Viele junge Erzieherinnen wollen nicht nur in Teilzeit arbeiten, sondern Vollzeit.“ Mit einem solchen Angebot wäre die Arbeitsstelle dann auch attraktiver. Als Arbeitgeber müsse man sich den Bedürfnissen des Personals anpassen. Ansonsten könne es auch passieren, dass sich auch die derzeitigen Mitarbeiter anderweitig orientieren. Die Konsequenz: Eine weitere Gruppe könnte wegfallen, damit wäre dann nicht mehr für alle Kinder ein KiTa-Platz gesichert, eine Verteilung auf Nachbargemeinden wäre nötig. Daher der Appell Eckls an die Eltern: Nachmittagsgruppen nicht von vornherein ausschließen, sondern das Angebot überdenken und annehmen, wenn möglich. Auch längere Buchungszeiten könnten dann in Anspruch genommen werden, so dass die Kinder mehr Stunden im Kindergarten bleiben können.

 

Im Kindergarten Sankt Johannes in Moosbach könne für das kommende Jahr voraussichtlich nicht für jedes Kind ein Vormittagsplatz geboten werden, es gebe dort aber wieder eine Nachmittagsgruppe. Alternativ seien in der Nachbargemeinde Altrandsberg sowohl in der Krippe als auch im Kindergarten Plätze frei.

 

 

Der Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Aus der Gemeinderatssitzung vom 28.02.2024
Foto: Aus der Gemeinderatssitzung vom 28.02.2024

„Gutti-Regen“ für Kinder

(12. 02. 2024)

Kleiner Faschingszug durch das Dorf – Bürgermeister spendierte Süßigkeiten beim Dorfladen

 

Moosbach. Fröhlich marschierten die Moosbacher Kindergartenkinder am Montagvormittag durch das Dorf und machten an mehreren Stationen Halt. Im Rahmen ihrer Faschingswoche hatte das Personal einen „Gutti-Tag“ organisiert. Auch am Dorfladen wurden die Kleinen erwartet und durften sich über einen bunten Regen aus verschiedenen Süßigkeiten freuen, die von Bürgermeister Andreas Eckl spendiert worden waren. Nach einer Runde durch Moosbach kamen alle wieder zufrieden mit vollen Süßigkeitentaschen am Kindergarten Sankt Johannes an und konnten kaum erwarten, ihre Schätze zu probieren.

 

Der Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

 

Foto zur Meldung: „Gutti-Regen“ für Kinder
Foto: „Gutti-Regen“ für Kinder

Gesundes Frühstück im Kindergarten Moosbach

(01. 02. 2024)

Die Kinder der Betreuungseinrichtung St. Johannes in Moosbach freuten sich diese Woche über ein gesundes Frühstücksbuffet in der Gemeinschaft. Zur Förderung der gesunden Ernährung hat die Gemeinde Prackenbach die Aktion „Gesundes Frühstücksbuffet“ ins Leben gerufen und übernimmt die Kosten für das Frühstücksangebot 1x monatlich in den nächsten sechs Monaten. Gemeinsam vertilgten die Kinder die leckeren Speisen, die von den Eltern Tina Baumgartner und Katharina Reil sehr liebevoll vorbereitet wurde. Alle Produkte wurden regional beim Dorfladen in Moosbach besorgt.

Bürgermeister Eckl und Einrichtungsleitung Sonja Meier freuten sich besonders über die strahlenden Kinderaugen und bedankten sich herzlich bei den Beteiligten für die tolle Vorbereitung und Unterstützung.

Foto zur Meldung: Gesundes Frühstück im Kindergarten Moosbach
Foto: Gesundes Frühstück im Kindergarten Moosbach

Aufruf: „Der Dorfladen braucht euch!“

(22. 01. 2024)

Aufruf: „Der Dorfladen braucht euch!“

Neue Ideen im Moosbacher Dorfladen – Hoffnung auf Unterstützung durch Gemeindebürger – Wechsel in Geschäftsleitung

 

 

Moosbach. Mit neuen Ideen und neuer Leitung startet der Dorfladen Moosbach in ein neues Jahr: Sandra Häußler hat nun den Posten als Geschäftsführerin inne, Stellvertreterin ist Tanja Wagner. Gemeinsam mit ihrem Team haben sie einige Aktionen geplant und wollen für „ihren“ Laden kämpfen. Dazu rufen sie auch alle Gemeindebürger auf.

 

Die aktuelle Lage ist angespannt. Man wolle nicht „schwarzmalen“, wie Prackenbachs Bürgermeister Andreas Eckl betont, „aber wenn die Zahlen nicht stimmen, wird es eng.“  Im Hintergrund liefen Ausgaben, die müssten einfach gedeckt werden. Das sei allerdings Aufgabe der Kunden, ruft auch er auf. „Wir werden bis zum Schluss kämpfen!“ Die Gemeinde unterstützt einige neue Ideen des Dorfladen-Teams und versucht auch so, ihren Beitrag zu leisten. Denn: „Viele Gemeinden beneiden uns darum, deshalb müssen wir zusammenhalten!“ Diesem Aufruf schließt sich auch Gesellschafter Manuel Christl an.

 

Sandra Häußler ist neue Geschäftsleitung

 

Ende des Jahres hat die bisherige Geschäftsführerin Yvonne Fleischmann auf persönlichen Wunsch ihr Amt niedergelegt, wie Eckl erklärt, ihr für alles dankt und weiterhin alles Gute für die Zukunft wünscht. Seine erste Adresse sei daraufhin Sandra Häußler gewesen, die seit dem ersten Tag im Team mit dabei war. Als neue Geschäftsleitung wird sie vertreten von Tanja Wagner, beide werden trotzdem auch im Verkauf aktiv bleiben. Sie sind sich einig: „Der Laden ist für uns alles!“ Schon kleine Kinder lernten hier den ersten Umgang mit Geld und das Einkaufen: „Sie stehen vor der Theke und kramen in ihren Münzen, ob´s auch reicht“, erzählt Sandra Häußler mit einem Lächeln, „in welchem Dorf ist das schon noch möglich?“ Das dazugehörige kleine Selbstbedienungs-Café bezeichnen sie als eine Art „Wohnzimmer für das ganze Dorf“, hier könne man sich unkompliziert treffen. Außerdem betonen sie, dass es sie nur als Team zusammen mit den anderen Mitarbeitern gibt.

 

Schwieriger Spagat zwischen großer Auswahl und Mindestabnahmemengen

 

Eine Kundin mit Einkaufskorb betritt den Laden. „Ich bin wirklich froh, dass ich einfach zu Fuß schnell hier rauf gehen kann und eigentlich alles bekomme, was ich brauche“, sagt sie und setzt ihren Einkauf fort. Die Kritik, dass man nicht immer alles bekomme, versteht das Dorfladen-Team zwar teilweise, gibt sie jedoch an die Kunden zurück: Der Spagat zwischen Mindestbestellwert, Mindesthaltbarkeitsdatum und gleichzeitig viel Auswahl da zu haben, sei sehr schwierig zu schaffen. „Wenn niemand kommt, wird’s hart“, so Wagner. Wenig Kunden führe zu wenig Ware. Mehr Kunden dagegen zu mehr Ware und gleichzeitig auch mehr Vielfalt. Das ganze sei ein Gemeinschaftsprojekt, „wir brauchen die Bevölkerung, alleine schaffen wir das nicht.“

 

Das steht auch auf einem Schild vor dem Laden: „Der Dorfladen braucht euch!“ Sonst trage nicht nur der Laden den Schaden davon, sind sich alle einig, sondern auch der Dorfkern, die Bürger, die Gesellschafter sind, und vor allem die Gemeindebevölkerung, die eine heimatnahe und regionale Einkaufsmöglichkeit verlieren würde.

 

 

Neue Ideen und Aktionen im Dorfladen Moosbach

 

Einige Aktionen und Veranstaltungen sind in nächster Zeit geplant, mit denen das Dorfladen-Team Bürger als Kunden gewinnen und Kunden anlocken möchte:

 

Lieferservice: Seit Kurzem gibt es freitagnachmittags einen kostenlosen Lieferservice. Bestellungen werden bis Donnerstagmittag unter anderem telefonisch entgegengenommen, ehrenamtliche Fahrer bringen die Ware dann nach Hause.

Weißwurstfrühstück: Am Samstag, 27. Januar, wird ab 8 Uhr ein Weißwurstfrühstück mit Brezen und Weißbier veranstaltet. Reservierung ist bis zum 25. Januar möglich.

Bratheringsessen: Das Bratheringsessen am Aschermittwoch war im vergangenen Jahr ein großer Erfolg, auch heuer wird es wieder veranstaltet.

Kontakt zu Vereinen: Außerdem wolle man die Vereine mehr mit einbeziehen. Die Vorstände sollen eingeladen, das regionale Sortiment vorgestellt werden. Man hoffe, dass bei Vereinsveranstaltungen oder -festen Kooperationen zustande kommen und der Dorfladen als Lieferant gewählt wird. Dadurch erhofft sich das Team auch, dass sich Vereinsmitglieder mehr mit dem Laden identifizieren und als Kunden zum Einkaufen kommen.

Gesundes Frühstück im Kindergarten: Einmal im Monat gibt es im Prackenbacher Kindergarten Sankt Georg nun ein gesundes Frühstück für alle Kinder, organisiert vom Elternbeirat und finanziert von der Gemeinde. Der Dorfladen liefert dazu die Produkte. Auch mit dem Moosbacher Kindergarten sei man für eine ähnliche Aktion im Gespräch.

Kundenumfragen: Neu ist außerdem, dass persönliche Kundenumfragen vorgenommen werden. „Wir fragen bei den Kunden nach, was sie sich wünschen würden und versuchen auch, unser Sortiment dahingehend anzupassen.“, wie Tanja Wagner erklärt.

 

Der Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Aufruf: „Der Dorfladen braucht euch!“
Foto: Aufruf: „Der Dorfladen braucht euch!“

Kostenloser Lieferservice: Neue Aktion des Moosbacher Dorfladens – Ehrenamtliche bringen Bestellungen nach Hause

(19. 01. 2024)

Moosbach. Seit Kurzem gibt es eine neue Aktion im Moosbacher Dorfladen: Telefonisch, per Mail oder auch als Zettel können Bestellungen aufgegeben werden, diese werden dann einmal in der Woche, Freitag ab 14 Uhr, kostenlos nach Hause geliefert. Das Angebot gilt für alle Gemeindebürger, wie das Team des Dorfladens betont. Vor allem ältere oder kranke Personen sollen dadurch entlastet werden, doch auch bei mangelnder Zeit für einen Einkauf kann jeder den Service in Anspruch nehmen. Die Gemeinde unterstützt das Projekt im Bereich Seniorenarbeit, wie Bürgermeister Andreas Eckl erklärt. Derzeit habe man drei bis vier ehrenamtliche Fahrer organisiert, die sich abwechseln. Man halte die Augen offen nach Unterstützung.

 

Der Mindestbestellwert beträgt 25 Euro, Bestellungen müssen bis Donnerstag, 12 Uhr, aufgegeben werden (Tel. 09944/3078990). Geliefert wird ins ganze Prackenbacher Gemeindegebiet, bezahlt wird bei Lieferung.

 

Der Bericht wurde von Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

Foto zur Meldung: Kostenloser Lieferservice: Neue Aktion des Moosbacher Dorfladens – Ehrenamtliche bringen Bestellungen nach Hause
Foto: Bis Donnerstagmittag können Bestellungen im Moosbacher Dorfladen abgegeben werden, die Lieferung erfolgt frei Haus. Geschäftsführerin Sandra Häußler (l.) und ihre Stellvertreterin Tanja Wagner hoffen, dass viele Kunden den Service in Anspruch nehmen.

Feierliche Einweihung des Dorfladens Moosbach

(19. 04. 2022)

Am Dienstag, 12.04.2022 war es endlich soweit: Der Dorfladen Moosbach wurde feierlich im Rahmen einer Veranstaltung und im Beisein des fleißigen Dorfladen-Teams, zahlreicher Anteilseigner und vieler Eherngäste eingeweiht! Viele Mühen und Zeit hat es beansprucht, doch das Fazit aller Beteiligten war bereits zur Eröffnung „Das hat sich gelohnt!“

Am Gründonnerstag, 14.04.2022 konnten dann endlich alle Bürger zum „Shopping“ in den Dorfladen gehen und uns hat durchweg positives Feedback erreicht.

 

Die Gemeinde Prackenbach freut sich mit dem Dorfladen-Team über die Eröffnung des Ladens und somit auch die Sicherung der Lebensmittelnahversorgung, welche lange Zeit nicht mehr im Gemeindebereich gegeben war. Der Zusammenhalt, das Teamwork und vorallem das ehrenamtliche Engagement des Teams verdienen großen Respekt und haben die Umsetzung des Projekts überhaupt erst ermöglicht, hierfür spricht Bürgermeister Andreas Eckl allen Beteiligten nochmal ein herzliches „Vergelt’s Gott.“ aus.

Nun liegt es an den Bürgern und Besuchern des Dorfladens diesen mit Leben zu füllen und vorallem mit ihren Einkäufen auch am Leben zu erhalten.

 

 

Freundlicherweise wurden uns nachfolgende Presseartikel zur Verwendung auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt. Hierfür möchten wir uns herzlich bei den beiden Redakteuren bedanken.

 

Viechtacher Anzeiger am 13.04.2022 – Redakteur Johannes Bäumel

 

Moosbach macht’s vor: So geht Dorfladen

Einweihungsfeier mit kirchlichem Segen – Nahversorger mit regionalen Produkten

 

Moosbach. In einer Zeit, in der Geschäfte schließen, in der Unternehmen wegen der Corona-Pandemie ins Schleudern gekommen sind oder mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen haben, krempelt ein Dorf erst Recht die Ärmel hoch. In Moosbach hat man sich getraut und aus einem leerstehenden Bankgebäude einen brandneuen Dorfladen gemacht.

Für diese Entscheidung gab es Lob von allen Seiten bei der Einweihungsfeier am Dienstagnachmittag, zu der viele Ehrengäste nach Moosbach gekommen waren. In einem eigens von der Landjugend Moosbach aufgebauten Zelt begrüßte Bürgermeister Andreas Eckl neben Politikern und Gemeindevertretern auch Mitarbeiter beteiligter Firmen, engagierte Bürger und die Geistlichkeit. Kurz blickte er zurück auf die Geschichte des Gebäudes und die Entwicklung hin zum Dorfladen.

Aus einer Hiobsbotschaft entstand etwas Gutes

Ins Rollen gekommen sei das Ganze Ende 2019 mit der schlechten Kunde von der Bank-Filialschließung in Moosbach. Dann aber habe die Gemeinde das Gebäude erworben, so Eckl. Der Gemeinderat – sowohl der vorherige als auch der aktuelle – stand komplett hinter dieser Entscheidung, betonte er. Viele haben sicherlich auch noch die Bürgerversammlung im Juli 2020 in Erinnerung, bei der über die Pläne für einen Dorfladen gesprochen wurde. Nächster Schritt war die Gründung von Arbeitsgruppen: eine für Recht und Finanzen, eine für den Bereich Marketing und eine für den Ladenbau. Stellvertretend für das Ladenbau-Team dankte Eckl Gemeinderat Mirko Penzkofer, der auch selbst zur Bohrmaschine gegriffen und die Arbeiten voran getrieben habe, sagte Eckl und erfand für ihn den Titel „Mister Ladenbau 2022“.

Wegen Corona musste die Gründung des Dorfladens Ende Januar 2021 digital erfolgen, bevor im Mai mit dem Notartermin offiziell die Entstehung der Dorfladen Moosbach UG (Unternehmensgesellschaft) vollbracht war. Rund 150 Anteilseigner waren sofort mit im Boot und damit rasch ein Eigenkapital von 60 000 Euro vorhanden. Dieses wurde laut Geschäftsführerin Yvonne Fleischmann in die Erstausstattung und das Warensortiment investiert. „Regional, familiär, nachhaltig“ ist das Motto des Dorfladens, der auch ein Café mit Terrasse als Treffpunkt enthält und in Zeiten hoher Spritpreise zugleich kurze Wege beim Einkauf ermöglicht. Erhältlich ist alles, was man so braucht: von den Bio-Eiern über Backwaren bis hin zu Schreibblock und Klebeband. Ab Gründonnerstag ist der Laden für die Kunden geöffnet.

 

Geschäft und sozialer Treffpunkt zugleich

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir heute hier stehen“, gestand Michael Kreiner, Leiter der Abteilung Land- und Dorfentwicklung am Amt für Ländliche Entwicklung in Landau. Er war beeindruckt von so viel Engagement der Bürger und hofft, dass nun auch ein sozialer Treffpunkt entsteht und dass die Leute das Angebot auch nutzen. „Ein Herr Amazon hilft uns nicht weiter vor Ort“, brachte es CSU-Landtagsabgeordneter Max Gibis auf den Punkt. Und sein MdL-Kollege Manfred Eibl (Freie Wähler) war gleich so begeistert, dass er spontan einen Anteilsschein zeichnete. Dass das Vorzeigeprojekt Moosbach auch von anderen Kommunen „nachgeahmt“ wird, wünschte sich Landratsstellvertreter Werner Rankl, der für die erkrankte Landrätin Rita Röhrl dabei war. Im Anschluss segneten Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle und der evangelische Pfarrer Roland Kelber aus Viechtach die Räumlichkeiten. Bei Jesus habe Essen mit Gemeinschaft zu tun, so Kelber. Er hoffe, dass durch den Laden die Dorfgemeinschaft weiter gestärkt werde.

 

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Viechtacher Bayerwald-Bote am 13.04.2022 – Redakteur Aaron Graßl

Segen für den Dorfladen

Ab dem morgigen Donnerstag beginnt der reguläre Betrieb – Gestern war die Einweihung

 

Von Aaron Graßl

Moosbach. Der Dorfladen in Moosbach ist fertiggestellt. Ab morgen hat er regulär geöffnet. Am gestrigen Dienstag erhielt das Geschäft bereits den kirchlichen Segen. Im Anschluss konnten die geladenen Gäste schon mal Einkäufe tätigen und so das Kassensystem testen.

„Der Laden fängt heute zu leben an“, sagte Prackenbachs Bürgermeister Andreas Eckl  in seiner Begrüßungsrede. Damit verband er einen Appell an die Bürger seiner Gemeinde: „Nun seid ihr verantwortlich, dass er am Leben bleibt.“

Einen besonderen Dank richtete der Bürgermeister an Mirko Penzkofer, der die Arbeitsgruppe Ladenbau leitete. „Für das, was du geleistet hast, bin ich dir zu immensen Dank verpflichtet“, hob Andreas Eckl das Engagement von Mirko Penzkofer hervor. Dieser wiederum berichtete von 1200 Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die allein sein Team geleistet hatte.

Geschäftsführerin Yvonne Fleischmann dankte allen rund 150 stillen Gesellschaftern, die Anteile an der Unternehmensgesellschaft (UG) erworben hatten. Dadurch sei ein Eigenkapital von etwa 60 000 Euro zusammengekommen, die für die Erstausstattung und das Sortiment benötigt wurden.

Als Ehrengäste sprachen die Landtagsabgeordneten Max Gibis (CSU) und Manfred Eibl (Freie Wähler) sowie Michael Kreiner vom Amt für Ländliche Entwicklung und der stellvertretende Landrat Werner Rankl kurze Grußworte.

Die Segnung des Dorfladens wurde von Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle und dem Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Viechtach, Roland Kelber, vorgenommen.

 

Zitat des Tages:

 

„Respekt, dass sich ein Dorf zusammentut und die Nahversorgung wieder aufleben lässt.“

 

Max Gibis, Landtagsabgeordneter der CSU, war voll des Lobes für den Dorfladen Moosbach, der am Dienstagnachmittag eingeweiht wurde (siehe Bericht oben). Auch MdL Manfred Eibl (Freie Wähler) zeigt sich von dem Projekt begeistert. Er betonte, dass ihm solche Aktionen wie in Moosbach am Herzen liegen würden. Als Beweis kündigte der FW-Politiker an, einen Anteilsschein für 250 Euro zu zeichnen. Damit ist Manfred Eibl einer von rund 150 stillen Gesellschaftern der UG. Michael Kreiner vom Amt für Ländliche Entwicklung betonte: „Ihr habt uns alle überrascht in Landau. Wenn wir für so ein Projekt die Fördermittel nicht zur Verfügung stellen würden, wären wir fehl am Platz.“ Und der stellvertretende Landrat Werner Rankl meinte, dass dies ein nachahmenswertes Projekt sei. Alle Sprecher appellierten an die Bürger, fleißig einzukaufen, damit der Dorfladen über Jahre hinweg Bestand hat.

 

Kollektiv:

Moosbach. Regional, familiär und nachhaltig – für diese Attribute bürgt der Dorfladen Moosbach. Das zeigte sich bereits beim Umbau der ehemaligen Bankfiliale in einen Nahversorger. Denn an dem Projekt waren ausschließlich Firmen aus der näheren Umgebung beteiligt, außerdem viele ehrenamtliche Helfer aus der Gemeinde Prackenbach.

Und auch beim Sortiment steht Regionalität im Vordergrund. Die Ware legt vom Erzeuger bis zum Verbraucher nur kurze Wege zurück. So wird beispielsweise ein großer Teil des Gemüseangebots aus der Nachbargemeinde Rattenberg bezogen. Die Fleischprodukte stammen aus einer Metzgerei in Geiersthal. Die Backwaren werden von Bäckereien aus Viechtach und Rattenberg angeliefert. Aus der Region, für die Region!

Nicht ganz zwei Jahre hat es gedauert, bis die Idee eines Dorfladens, die Prackenbachs Bürgermeister Andreas Eckl erstmals bei einer Freiluftveranstaltung im Juli 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, umgesetzt und fertiggestellt worden ist. Möglich war dies nur, weil viele Menschen zusammengeholfen haben. In den verschiedenen Arbeitsgruppen und beim Umbau wurde tatkräftig beim Verwirklichen des Projekts mitgewirkt.

Rund 150 Anteilseigner haben sich zudem auch finanziell am Dorfladen beteiligt. Sie sind

als Stille Gesellschafter Teil

der Unternehmergesellschaft (UG). Gemeinsam haben sich die Menschen in Moosbach und Umgebung aufgerafft, um die Nahversorgung im Ort deutlich zu verbessern. Eingekauft werden kann im Dorfladen an jedem Tag der Woche. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 6.30 bis 17.30 Uhr, Samstag von 7.30 bis 12.30 Uhr und Sonntag von 8 bis 10 Uhr.

Alles andere als leicht hatten es die Verantwortlichen, den Dorfladen Wirklichkeit werden zu lassen. Denn die Umsetzung des Projekts fiel genau in die Hochphase der Corona-Pandemie. Das hat für einige Herausforderungen gesorgt. So konnten Besprechungen anfangs lediglich per Videokonferenz stattfinden. Und auch das Werben von Anteilseignern wurde durch die Pandemie erschwert. Anstatt eine große Veranstaltung abzuhalten, wurden die Bürger in Moosbach und Umgebung von Mitgliedern des Arbeitskreises besucht, um offene Fragen zu beantworten und ausgefüllte Formulare einzusammeln. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz ist es nun geschafft: Am Gründonnerstag öffnet der Dorfladen seine Türen.

 

 

Foto zur Meldung: Feierliche Einweihung des Dorfladens Moosbach
Foto: Logo des Dorfladen Moosbach mit Mosaiksteinen und Teilen des Pfahles gelegt von Max Probst, Moosbach

Großzügige Zuwendung für den Dorfladen Moosbach

(18. 02. 2022)

Der Dorfladen Moosbach darf sich über eine großzügige Zuwendung der VR GenoBank DonauWald in Höhe von 2.000 € zur Ausstattung der Verkaufsräume freuen. Am vergangenen Donnerstag haben Vorstandssprecher Egon Gröller und Geschäftsstellenleiterin Stephanie Jungmann (Außenstelle Prackenbach) im Namen der VR GenoBank DonauWald den symbolischen Spendenscheck an Bürgermeister Andreas Eckl und Geschäftsführerin des Dorfladens Yvonne Fleischmann überreicht. Bürgermeister Andreas Eckl bedankt sich für die Unterstützung und berichtet von der guten Zusammenarbeit, denn auch bei vergangenen Projekten in der Gemeinde hat die VR GenoBank DonauWald immer wieder finanziell unter die Arme gegriffen. Einen herzlichen Dank spricht auch Geschäftsführerin Yvonne Fleischmann aus und informiert, dass von der Zuwendung Ausstattung für die Verkaufsräume des Dorfladens erworben werden soll.

Aktuell werden die letzten baulichen Maßnahmen im Dorfladen Moosbach abgeschlossen, anschließend kann die erforderliche Inneneinrichtung installiert und zeitnah mit Waren bestückt werden. Das Team der Dorfladen Moosbach UG blickt einer Eröffnung rund um Ostern zuversichtlich entgegen.

Foto zur Meldung: Großzügige Zuwendung für den Dorfladen Moosbach
Foto: v.l.: Vorstandssprecher Egon Gröller und Stephanie Jungmann von der VR GenoBank DonauWald bei der Überreichung des Spendenschecks an die Geschäftsführerin der Dorfladens Yvonne Fleischmann und Bürgermeister Andreas Eckl

Kemmt's und schaut's: Infoveranstaltung im Dorfladen Moosbach

(29. 09. 2021)

Infotag mit Ladenbesichtigung und Kostproben im Dorfladen Moosbach

 

Moosbach. Unter dem Motto „Kemmt‘s vorbei und schaut‘s“ fand am Sonntagnachmittag eine Infoveranstaltung im Dorfladen Moosbach statt. Dabei konnten Interessierte das Gebäude besichtigen und bekamen durch Schilder und Begrenzungslinien am Boden einen ersten Einblick, wie der Dorfladen im fertigen Zustand einmal auschauen soll.

Zusätzlich informierten zahlreiche Schaubilder und Plakate über alles Wissenswerte – beispielsweise über das Café und die Lieferanten, die auch Kostproben anboten. Bisher stehen die Bäckerei Hierl in Rattenberg, die Biobäckerei Laumer aus Viechtach und die Metzgerei Wirrer aus Geiersthal als Lieferanten fest, weitere sind bereits in Planung, doch im Moment noch nicht bekannt. Auch die Öffnungszeiten des Ladens stehen noch nicht fest.

Kaffee draußen auf der Terrasse genießen.

Viele künftige Kunden wünschen sich aber, dass der Dorfladen von früh bis spät geöffnet ist. Um dies zu erreichen und trotzdem das Personal zu schonen, besteht die Möglichkeit, einen 24/7 Bereich mit dauerhaft benutzbarem Lebensmittelautomaten im Vorraum des Gebäudes zu schaffen.

Außerdem werden Kunden im Café des Dorfladens mit Selbstbedienung im Sommer ihren Kaffee auch draußen auf der Terrasse genießen können. Geplant ist nämlich, dass durch das Wegnehmen einer Eckbank Platz für einen Durchgang nach draußen geschaffen wird. Im Winter steht die Eckbank dann als zusätzlicher Sitzplatz im Laden.

Im hinteren Bereich des Gebäudes wird ein Lager für Rollcontainer eingerichtet. Dort sollen die Waren direkt ins Lager geliefert werden können, weshalb es auch eine Wendemöglichkeit für größere Lastwägen geben wird. Wie auch der rege Andrang am Infotag zeigte, freuen sich schon viele Anwohner darauf, endlich im Dorfladen einkaufen zu können. Besonders das Konzept um regionale Produkte mit hoher Qualität begeisterte dabei die meisten.

 

Aufgrund eines später als erwartet eingetroffenen Förderbescheid vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern kann die Eröffnung des Dorfladens aber nicht wie gedacht im Herbst dieses Jahres stattfinden. Nun soll bis Ende 2021 der Umbau abgeschlossen sein und im Januar und Februar die Inneneinrichtung vorgenommen. Im Frühjahr nächsten Jahres soll der Dorfladen dann endlich eröffnet werden.

 

Umfragebögen für Besucher ausgelegt

Um sich bestens darauf vorzubereiten, lagen beim Infotag Umfragebögen für die Besucher aus, auf denen sie zum Beispiel ihre Wünsche zum Sortiment oder zu den Öffnungszeiten angeben konnten. Gleichzeitig konnten sich Anwesende, auch als ehrenamtlicher Helfer melden oder Anteilsscheine erwerben.

 

Dieser Artikel wurde von Redakteurin Sarah Holzapfel für den Viechtacher Anzeiger verfasst.

Foto zur Meldung: Kemmt's und schaut's: Infoveranstaltung im Dorfladen Moosbach
Foto: Kemmt's und schaut's: Infoveranstaltung im Dorfladen Moosbach

Dorfladen-Eröffnung verzögert sich

(17. 09. 2021)

Förderbescheid kam später als erwartet – Infotag am 26. September

 

Moosbach. Was das Organisatorische betrifft, läuft alles, was die eigens gegründete Dorfladen Moosbach Unternehmensgemeinschaft selbst in der Hand hat, gut. Doch weil der eigentlich für Mai schon erwartete Förderbescheid vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern erst Mitte August eingetroffen ist, kommt es dennoch zu Verzögerungen.

 

Eröffnung wohl im Frühjahr

Wie Manuel Christl von der Dorfladen-Arbeitsgruppe Marketing mitteilt, wird sich die Eröffnung damit wohl von Anfang des kommenden Jahres auf das Frühjahr verschieben. Aktuell laufen die Ausschreibungen für die Umbauarbeiten, deren Fertigstellung für Ende des Jahres vorgesehen ist. Danach kommt die Inneneinrichtung.

Bekannt sind bereits die Lieferanten, die Bäckerei Hierl aus Rattenberg, die Bio-Bäckerei Laumer aus Viechtach und die Metzgerei Wirrer aus Geiersthal.

 

Infotag am Wahlsonntag

Unter dem Motto „Kemmts vorbei und schauts“ ist für den Wahlsonntag, den 26. September, eine Infoveranstaltung im künftigen Dorfladen geplant. In der Zeit von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr können sich Interessierte das Gebäude – und das, was sich bis dahin darin getan hat – besichtigen, Fragen stellen und die bereits feststehenden Lieferanten, die auch Kostproben anbieten werden, kennenlernen. Mit der Veranstaltung wolle man informieren, aber auch weitere Menschen gewinnen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten oder vielleicht Anteilsscheine erwerben und stille Gesellschafter werden wollen, so Christl.

 

Qualität und Regionalität

Um „Qualität und Regionalität“ geht es beim Konzept des Dorfladens, erklärt Geschäftsführerin Yvonne Fleischmann: „Was wir in der Region bekommen können, wird bevorzugt. Die Region definieren wir als einen Umkreis von 100 Kilometern. Damit vermeiden wir nicht nur lange und unnötige Transportwege, sondern unterstützen vor allem unsere heimischen Produzenten.“

Die regionalen Lieferanten, so erklärt sie, besuche man alle persönlich und überzeuge sich vor Ort von der Herstellung der Produkte. „Wir möchten nachvollziehen können, woher unsere Ware kommt und welchen Weg sie gegangen ist.“

 

Dieser Artikel wurde am 17.09.2021 im Viechtacher Anzeiger veröffentlicht.

Bild: Manuel Christl

Foto zur Meldung: Dorfladen-Eröffnung verzögert sich
Foto: Dorfladen-Eröffnung verzögert sich

Der Dorfladen in Moosbach ist gegründet

(09. 02. 2021)

Anteile nun für 250 Euro erhältlich - Eröffnung eventuell im Herbst - Einrichtung fast final

Moosbach. (hob) „Die weltweit erste digitale Dorfladengründung in der Metropolregion Moosbach in Niederbayern konnte heute am 31. Januar 2021 durchgeführt werden“: So ganz ernst gemeint war der Facebookpost des Dorfladennetzwerks am Sonntag nicht. Für eine Metropolregion fehlt es den Moosbachern ja doch ein bisschen an Infrastruktur. Aber genau dieses Problem wird nun angegangen. Denn gegründet wurde der Dorfladen am Sonntag tatsächlich.

Der Dorfladen wird eine UG

Wolfgang Gröll, der als Umsetzungsbeauftragter das Projekt anleitet und begleitet, fungierte bei der Videokonferenz als Wahlleiter. Drei Beiräte wurden gewählt, einen Geschäftsführer aber gibt es noch nicht. Als Rechtsform für den Dorfladen hat man sich auf eine Unternehmensgemeinschaft, kurz UG, geeinigt. Ein Verein, so Bürgermeister Eckl, würde zu viel Gewinn machen, andere Rechtsformen wiederum würden mehr Verwaltungsaufwand bedeuten. Die UG ist da ein guter Kompromiss: Mit dieser „schlankesten Form einer Gesellschaft“ sei man, so Eckl, „recht sparsam unterwegs“.

 

Regelmäßige digitale Treffen der Arbeitsgruppen

Bis die offizielle Gründung vonstattengehen konnte, war viel Aufwand nötig. Drei Arbeitsgruppen, bestehend aus rund 20 Bürgern, haben sich regelmäßig per Videokonferenz getroffen und auf den Gründungstag hingearbeitet. Eine Gruppe kümmert sich um den Ladenbau, die zweite Arbeitsgruppe hat den Schwerpunkt Marketing und eine dritte ist zuständig für das Thema Steuern und Rechtliches. Letztere Arbeitsgruppe war im Vorfeld der Gründung natürlich besonders gefordert, mussten doch die rechtlichen Voraussetzungen für den Dorfladen geschaffen und festgeschrieben werden.

 

Anteile nun für 250 Euro erhältlich

Anteile können die Bürger, die sich am Projekt beteiligen und die langfristige Finanzierung des Ladens möglich machen wollen, noch immer zeichnen. Erst im laufenden Prozess, so Eckl, werde es dann „ein bissl komplizierter“. Hier hat sich übrigens eine Änderung ergeben: Nicht 300 Euro wie ursprünglich geplant, sondern 250 Euro soll ein Anteil kosten. „Diesen Beitrag kann man auch teilen, auf drei bis fünf Jahre“, informiert Eckl. So können auch Personen, denen 250 Euro auf einmal zu viel ist, beim Projekt Dorfladen dabei sein. Interessenten können sich hierzu beim Bürgermeister melden. Die Anschubfinanzierung aber kommt von der Gemeinde selbst. Derzeit werden die Kosten ermittelt, dann ein Förderantrag an das Amt für Ländliche Entwicklung gestellt. Mit 80 Prozent, so Eckl, werde der Umbau des alten GenoBank-Gebäudes gefördert, auch für die Anschaffung der Einrichtung werde ein ähnlicher Fördersatz erwartet.

 

Ladencafé, Bäckereifiliale und Spezialitäten

Und wie wird der Dorfladen nun aussehen? Zu 95 Prozent wie auf der 3D-Visualisierung, verspricht Eckl. Man sei auch weiter im Gespräch mit lokalen und regionalen Partnern; eine Bäckereifiliale soll in den Dorfladen integriert werden, man ist in Kontakt mit einem Gemüsehändler und auch Spezialitäten wie besondere Aufstriche soll es geben, bezogen von einem Produzenten aus dem Chamer Bereich. Der Laden soll aber nicht nur ein Geschäft sein, um schnell seine Einkäufe zu erledigen, sondern ein sozialer Treffpunkt für das ganze Dorf. Daher wird auch ein Dorfladencafé integriert. Die Tische, so die Planungen, werden in einer Ausbuchtung – fast schon ein Wintergarten, so Eckl – aufgestellt.

 

Wann wird der Dorfladen eröffnet?

Viele Ideen und konkrete Pläne gibt es also schon, und auch eine Leiterin für den Dorfladen ist bereits gefunden. Doch Corona bleibt „die große Unbekannte“, meint Eckl. Die Pandemie erschwert die Vorbereitungen sehr und so will der Bürgermeister „nicht mit Zahlen herumwerfen“ und ein Bau- oder gar Eröffnungsdatum festlegen, das dann nicht eingehalten werden kann. Herbst, meint Eckl, könnte man „sehr vorsichtig“ ins Auge fassen. Dennoch: In Moosbach ist man guter Dinge, dass das gemeinsame Projekt Dorfladen ein Erfolg wird.

 

 

Verfasser dieses Berichts ist Thomas Hobelsberger vom Viechtacher Anzeiger.

Foto zur Meldung: Der Dorfladen in Moosbach ist gegründet
Foto: Logo des Dorfladens in Moosbach, im Hintergrund: der Pfahl


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