Buntes Unterhaltungsprogramm der „Grüabigen“ beim Seniorenfasching in Prackenbach
Prackenbach. Viel Gelächter, Applaus, tolle Stimmung – und wie immer ein reichhaltiges kulinarisches Angebot: Am Seniorenfasching am „Unsinnigen Donnerstag“ im Prackenbacher Pfarrheim und Bürgerhaus haben zahlreiche Junggebliebene teilgenommen und sich am witzigen, abwechslungsreichen und derb-bayerischen Unterhaltungsprogramm der „Grüabigen“ erfreut. Außerdem begeisterte eine Einlage der „Woid Liners“ die Zuschauer.
Seniorenteamleiterin Gerlinde Zweck hieß alle willkommen, auch Pfarrvikar Anton Kopp war gekommen. Die Bekanntheit und Beliebtheit der allseits präsenten Gerlinde wurde sogleich von den Musikanten auf die Schippe genommen, indem sie ihr ein eigens umgedichtetes Lied aufspielten und sie mit Lorbeeren krönten: „Oh hängt sie auf, oh hängt sie auf, oh hängt sie auf – die Kränze voller Lorbeeren“, sangen sie dazu und: „Oh wie es riecht, oh wie es riecht, oh wie es riecht – nach deinem Ruhm im Lande!“ – begleitet von Lachsalven, die durch das Publikum zogen und in die auch die gut gelaunte Seniorenteamleiterin miteinstimmte.
Die Herren aus der Runde der „Grüabigen“ traten je mit einer Halbe Bier ausgestattet nach vorne und gaben die „Wirtshausuhr“ zum Besten. Nach jeder vollen Stunde fanden die „Suffköpfe“ einen anderen „triftigen“ Grund – wie die Ehefrau, die mit dem Nudelholz daheim wartet – um den Antritt des Heimwegs noch hinauszuzögern: „Oane dring ma no, oba nachand gehma hoam“, sangen sie hicksend und in zusehends angetrunkenerem Zustand am Stehtisch, der bedenklich schwankte.
Außerdem brachte Josef Maurer das Publikum unter anderem mit einem Solo-Lied begleitet auf seiner Gitarre zum Lachen, als er die Situation eines Freundes schilderte, der mit keinerlei Bedauern seiner Ehefrau beim Packen der Sachen zusieht: „Mein Weib will mich verlassen – Gott sei Dank“. Lieber habe sich dieser im Hintergrund gehalten und kein Wort gesagt: „… sonst halt sie mir a Red, und vergisst noch, dass sie geht!“
Neben zahlreichen Witzen und lustigen Sprüchen war auch ein Sketch von Karl-Heinz Biebl und Gertraud Holzapfel Teil des Programms, in dem sie eine „alltägliche“ Frühstücksszene in einer Ehe nachspielten. Nachdem der Mann seiner Frau Blumenzwiebeln zum Valentinstag geschenkt hatte – günstiger und man habe schließlich länger was davon – servierte sie ihm als Revanche ein Stück Kuchen, indem sie ein Tablett mit den Backzutaten reichte.
Beim „Weiber-Frühstück“ inszenierten die Damen der „Grüabigen“ in mehrstimmigem Gesang eine Ratsch-Runde. Die „Freundinnen“ waren abwechselnd kurz abwesend und gaben den anderen dadurch die Gelegenheit zu tuschelnden Lästereien und Gerüchten über Erbschaften oder Seitensprünge – nur um bei der Rückkunft der Betroffenen mit einem gespielt freudigem „Ja meeeiiii“ wieder zum allgemeinen Gespräch überzugehen.
Den Abschluss des Unterhaltungsprogramms übernahmen die „Woid Liners“, die kostümiert und klatschend einmarschierten und mit Line Dance-Darbietungen die Zuschauer mitrissen.
Den ganzen Nachmittag über sorgte das Seniorenteam für kulinarischen Hochgenuss: Auf Kaffee und verschiedenste Kuchen und Torten folgten Teller mit Gebäck sowie deftigen Häppchen und gegen Ende Wurstsalat. Organisatoren wie Besucher waren sich einig: ein unterhaltsamer und gelungener Faschingsnachmittag.
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.
Bild zur Meldung: Buntes Unterhaltungsprogramm der „Grüabigen“ beim Seniorenfasching in Prackenbach








