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Aus der Gemeinderatssitzung vom 17.07.2025

Prackenbach, den 23.​07.​2025

Lob für Einsatzkräfte, Betreuungspersonal, Lehrer und Kinder

Gemeinderatssitzung in Prackenbach: Bürgermeister bedankt sich für reibungslosen Feuerwehreinsatz an Grundschule – Einigen Bauanträgen zugestimmt

 

Prackenbach. Einigen Bauvorhaben erteilte der Prackenbacher Gemeinderat am vergangenen Donnerstagabend bei der Sitzung im Rathaussaal sein Einvernehmen, Unter anderem stand auch die geplante Tierarztpraxis für Pferde auf der Tagesordnung. Außerdem nutzte Bürgermeister Andreas Eckl die Gelegenheit, um sich für den reibungslos verlaufenen Feuerwehreinsatz an der Grundschule zu bedanken, der glücklicherweise nur ein Fehlalarm gewesen sei.

 

Er begrüßte zu Beginn die zehn anwesenden Gemeinderäte und entschuldigte die übrigen, das Gremium sei dennoch beschlussfähig. Neben einem Antrag auf Aufstockung einer bestehenden Doppelgarage zum Einbau von zwei Kinderzimmern und Anbau eines Geräteraumes im Leitenweg in Viechtafell stimmte das Gremium auch für einen Antrag auf Tektur zum genehmigten Eingabeplan zum Neubau einer Garage in Fichtental. Außerdem wurde einem Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Dr.-Bertsche-Straße in Prackenbach im Genehmigungsfreistellungsverfahren zugestimmt, es soll ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden. In Moosbach, Am Sonnenhang, soll ebenfalls ein Einfamilienwohnhaus entstehen, das Gremium bejahte diesbezüglich die Erhöhung der maximalen Wandhöhe, da keine entgegenstehenden Gründe vorlägen.

 

Weiterhin beschäftigten sich die Gemeinderäte mit der in Voggenzell geplanten Tierarztpraxis für Pferde und erteilten ihr Einvernehmen. Der Vorbescheid sei ja bereits positiv bewertet worden, wie Eckl zurückblickte, nun sollten die Dinge in die Tat umgesetzt werden. Der Antragsteller beantrage eine Nutzungsänderung eines landwirtschaftlichen Lagergebäudes zu einem Stall, die Errichtung eines Paddock und eines Roundpen, ebenso wie die Aufstellung eines Festmistcontainers. Für Anfang August habe er einen Kennenlerntermin organisiert, so Eckl, der sich vom Vorhaben beeindruckt zeigte.

 

Am Ende des öffentlichen Teils sprach der Bürgermeister den Einsatzkräften und dem Betreuungspersonal in Schule und Kindergarten seinen Dank aus. Am Vormittag des Donnerstags war es zu einem Zwischenfall im Heizungsraum gekommen, der einen Feuerwehreinsatz nach sich zog: Wegen Stickluft im Kamin habe es sehr stark geraucht, von außen sei ein Brand nicht auszuschließen gewesen, weshalb die Alarmierung „B 4 Schulhausbrand“ ausgelöst worden sei, erklärte er. Der Ernstfall sei erprobt worden, „mein großes Kompliment an die Kinder, Lehrer und Betreuer, die Evakuierung hat reibungslos funktioniert!“ Ebenso bedankte er sich bei allen Beteiligten für den „perfekten Einsatz“. Noch am selben Tag habe eine Fachfirma die Heizung gewartet und wieder freigegeben. Weiterhin informierte Eckl noch kurz über den Stand bei der Lagerhalle in Moosbach, die Arbeiten liefen, auch Bauhof und ehrenamtliche Helfer seien beteiligt. Bis zum Herbst könne voraussichtlich das Dach fertiggestellt werden. Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.

 

Brotbackofen für Viechtafeller

Gemeinderat bewilligt weiteres Highlight beim Dorfgemeinschaftshaus 

 

Prackenbach/Viechtafell. Das mittlerweile bayernweit geachtete Projekt Dorfgemeinschaftshaus in Viechtafell ist fast fertiggestellt. Am Donnerstagabend hat der Prackenbacher Gemeinderat ein weiteres Highlight für die Dorfbewohner bewilligt: einen Brotbackofen, um den herum sich künftig die Bewirtung bei Festen und Veranstaltungen abspielen wird.

 

Wie Bürgermeister Andreas Eckl erklärte, soll der geplante Standpunkt noch etwas weiter weg verschoben werden, damit die Rauchentwicklung Nachbarn und Personen im und beim Dorfhaus selbst nicht beeinträchtige. Das Gremium stimmte einstimmig für den Antrag. Die Arbeiten werden bald beginnen. Außerdem informierte Eckl, dass die PV-Anlage auf dem Dach fertiggestellt wurde.

 

Parkplätze für Feuerwehrler

Letzte Arbeiten im Rahmen des Umbaus einer Gewerbehalle zum neuen Prackenbacher Feuerwehrhaus vergeben

 

Prackenbach. Bald schon können die Prackenbacher Feuerwehrler in ihr mit viel Eigenleistung errichtetes neues Heim umziehen, die Arbeiten beim Umbau einer Gewerbehalle zum neuen Feuerwehrgerätehaus befinden sich auf der Zielgeraden. Am Donnerstagabend haben die Gemeinderäte eine der letzten Arbeiten vergeben, die Parkplätze für Dienstleistende hinter dem Gebäude müssen noch asphaltiert werden.

 

Wie Bürgermeister Andreas Eckl betonte, sei der Unterbau gut erhalten, viele Vorarbeiten könnten deshalb von Bauhofmitarbeitern übernommen werden. Unter anderem muss noch eine geeignete Entwässerung hergestellt werden. Eine Fachfirma solle die Asphaltierungsarbeiten übernehmen, ein Angebot in Höhe von 20.000 Euro liege vor.

 

Gemeinderat Manuel Christl betonte, dass es im Vorfeld unbedingt notwendig sei, einen Nachweis zu erbringen, dass der Unterbau tatsächlich den erforderlichen Vorgaben entspreche. Eckl bedankte sich für den Hinweis, man werde das in die Wege leiten. Das Gremium nahm das vorliegende Angebot für rund 20.000 Euro an.

 

Gegen Ende des öffentlichen Teils informierte der Bürgermeister außerdem über den aktuellen Stand: Die Fliesenlegearbeiten im oberen Stock seien abgeschlossen, es folge das untere Stockwerk. Die Elektrik sei bis auf Kleinigkeiten fertig installiert. Für die Anstricharbeiten bedankte sich Eckl bei den ehrenamtlichen Helfern aus dem Feuerwehrverein, auch die Türen würden selbst gesetzt, ebenso wie die Spinte aufgebaut. Beim Heizungsbau würden noch rund zwei Wochen für die Endmontage benötigt. Da im August viele Firmen Betriebsurlaub hätten, werde in dieser Zeit voraussichtlich nicht viel passieren, er hoffe, dass im Oktober der Umzug in Angriff genommen werden könne.

 

Ab 30 Quadratmetern Wohnfläche zwei Parkplätze erforderlich

Prackenbacher Gemeinderat beschließt Stellplatzsatzung – Neuregelung betrifft ausschließlich neue Bauprojekte

 

Prackenbach. Dieselbe Meinung wie Bürgermeister Andreas Eckl haben auch die Prackenbacher Gemeinderäte am Donnerstagabend bei der Sitzung im Rathaus vertreten, als es um den Erlass einer Stellplatzsatzung ging. Einstimmig sprach man sich dafür aus, dass künftig bis 30 Quadratmeter Wohnfläche ein Stellplatz, darüber zwei Stellplätze erforderlich sind, davon betroffen sind ausschließliche neue Bauprojekte für die kein Bebauungsplan gilt. Wegen einer Gesetzesänderung seien ab Oktober die Kommunen für solche Regelungen zuständig. Eckl legte ausführlich dar, weshalb er den vorgeschlagenen Umfang der Satzung für notwendig halte.

 

„Wenn wir keine Satzung haben, haben wir ab Oktober auch keine Handhabe in diesem Punkt mehr!“, betonte er. Gebe es für das Gebiet einen Bebauungsplan, dann beinhalte dieser die geltende Regelung: „Er ist immer über die Satzung gestellt!“ Das gelte für alle neuen Siedlungen und Baugebiete. Außerdem seien Bestandsbauten nicht von der Satzung betroffen.

 

Grundlage der Gesetzesänderung, die nun zur Übergabe der Verantwortung auf die Kommunen führe, seien die exorbitant steigenden Baupreise in städtischen Gebieten. Dort wolle man künftig etwas freizügiger werden, um die Wohnsituation nicht noch weiter zu verschärfen. Auf dem Land sehe er die Sache anders, „man kann sich nicht nur auf öffentliche Plätze und Straßenränder verlassen.“ Nach Absprache und Antrag könnten Einzelfälle auch mal anders geregelt werden und beispielsweise Parkplätze auf öffentlichem Gebiet ausgewiesen werden. Für Besucher bleibe das Parken an Straßenrändern natürlich erlaubt, es gehe um die Fahrzeuge der Bewohner. Mit dem vorgeschlagenen Umfang, finde er, sei ein guter Mittelwert getroffen. Auch das Gremium stimmte mit seinen Argumenten überein und beschloss die Satzung. 

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

 

Fotos: Lisa Brem

 

Bild zur Meldung: Die Prackenbacher Gemeinderäte erteilten unter anderem einigen Bauvorhaben ihre Zustimmung.

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