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Weiteres aus der Gemeinderatssitzung vom 24.09.2025

Prackenbach, den 01.​10.​2025

Einige Baustellen starten noch im Herbst

Aus der Prackenbacher Gemeinderatssitzung: Bürgermeister bedankt sich bei allen Beteiligten am Ferienprogramm

 

Prackenbach. Mit einigen Befreiungen vom Bebauungsplan im Rahmen eines Bauantrages, einem Antrag auf Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung und im nichtöffentlichen Teil mit einigen Vergaben haben sich die Prackenbacher Gemeinderäte am Mittwochabend beschäftigt.

 

Zunächst trug Bürgermeister Andreas Eckl einige Befreiungen vor, die beim Neubau eines Einfamilienwohnhauses im Lärchenweg in Moosbach beantragt wurden. Dabei handelte es sich unter anderem um Drehung der Firstrichtung, einer geringeren Neigung des Satteldaches, anthraziten statt roten Dachziegeln und höheren Stützmauern wegen der starken Hanglage. Das Gremium erteilte die Zustimmung, auch am Landratsamt müssen die Befreiungen noch geprüft werden.

 

Ebenso bejahten die Gemeinderäte den Anschluss eines Anwesens in Hintermaulendorf an eine bestehende private Leitung, welche mit Trinkwasser aus der Wasserversorgung der Gemeinde Prackenbach gespeist wird, ohne weitere Diskussion. Bürgermeister Andreas Eckl gab bekannt, dass die Baustelle im Bereich Tafertshof, bei der eine Verbindungsstraße zum Tafertsberg geschaffen werden soll, noch heuer in Angriff genommen werde. Ein Vorgespräch mit der Firma Strabag habe es bereits gegeben. Auch die Arbeiten am Belag des Sportplatzes bei der Grundschule begännen noch im Oktober, ebenso wie der Bau der geplanten forstwirtschaftlichen Lagerhalle in Moosbach. Im nichtöffentlichen Sitzungsteil wurden Arbeiten diesbezüglich vergeben: Mit der Lieferung der Dacheindeckung wird die Firma Schierer Bau aus Viechtach beauftragt, das Schnittholz für die Holzkonstruktion und den Dachstuhl liefert das Sägewerk Fischl aus Aumühle, die Montage der PV-Anlage mit Stromspeicher die Firma Elektrotechnik Lex aus Prackenbach.

 

Die Sanierung der Engstelle in der Wiedenhofstraße mit Stabilisierung und Sicherung der steilen Böschung im Wiedenhof werde erst im kommenden Jahr starten, so Eckl. Abschließend sprach er allen Vereinen und Privatpersonen, die sich am Ferienprogramm beteiligt hatten, seinen Dank und großes Lob aus. Die vielfältigen Veranstaltungen seien wieder sehr gut angenommen worden und hätten einer Menge Kinder tolle Zeiten beschert.

 

Im nichtöffentlichen Teil wurde weiterhin die Anschaffung eines neuen Aufsitzmähers für den gemeindlichen Bauhof beschlossen, den die Firma Brunner aus Ruhmannsdorf liefern wird.

 

Prackenbach und Rattenberg teilen sich eine Mähraupe

Interkommunale Anschaffung zur Pflege von steilem und schwer zugänglichem Gelände

 

Prackenbach. Die Vorgehensweise habe sich bestens bewährt, deshalb strebe man nun eine interkommunale Zusammenarbeit auch bei einem weiteren Gerät an, erklärte Bürgermeister Andreas Eckl in der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend im Prackenbacher Rathaus. Das Gremium stimmte mehrheitlich für die Anschaffung einer fernsteuerbaren Mähraupe, gemeinsam mit der Gemeinde Rattenberg. 

 

Bereits ein Bankettfertiger wurde vor einiger Zeit von mehreren Kommunen zusammen erworben, die Abläufe seien bisher ohne Probleme gewesen. Die Bauhofmitarbeiter hätten sich kürzlich von den Fähigkeiten des neuen Geräts überzeugen können und sich ebenfalls für eine Anschaffung ausgesprochen. Die fernsteuerbare Mähraupe soll künftig für schwieriges und steiles Gelände genutzt werden, unter anderem bei den Böschungen der zahlreichen Regenrückhaltebecken. Auch Abschnitte, die bisher mit dem altersbedingt inzwischen reparaturanfälligen Böschungsmähgerät am Unimog gepflegt wurden, könnte das neue Gerät übernehmen.

 

Zur Veranschaulichung wurden Fotos und ein Video vom Einsatz des Mähgeräts gezeigt. Ursprünglich war geplant, mehrere Kommunen zu beteiligen. Auch, um die „nicht ganz günstigen Kosten“, so Eckl, von rund 37.500 Euro aufzuteilen. Da die Mähraupe jedoch nur saisonal eingesetzt werden kann, führe dies zwangsläufig zu Engpässen, weshalb man entschieden habe, diesbezüglich nur mit einer weiteren Gemeinde zusammenzuarbeiten. Das Gremium sprach sich mehrheitlich für den Vorschlag aus.

 

Drittes Fahrzeug für Prackenbacher Feuerwehr

Bürgermeister bedankt sich für Hilfe des Vereins beim Umbau des neuen Gerätehauses – Umzug steht unmittelbar bevor

 

Prackenbach. Für die „wahnsinnige Eigenleistung“ bedankte sich Bürgermeister Andreas Eckl am Mittwoch im Rahmen der Gemeinderatssitzung nochmals bei der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach. Der Verein hatte tatkräftig beim Umbau einer Gewerbehalle zum neuen Feuerwehrhaus mit angepackt, der Umzug steht nun unmittelbar bevor und soll kommende Woche vollzogen werden.

 

Um seinen Dank auszudrücken, lud Eckl alle, die in irgendeiner Weise beteiligt waren, zur großen Helferfeier am Abend des 8. Novembers ein. Auch die Bürgerversammlung, die heuer am 4. Dezember um 19.30 Uhr geplant ist, wird im neuen Feuerwehrhaus stattfinden. Im Anschluss sollen Führungen angeboten werden. Die offizielle Einweihung des neuen Feuerwehrhauses wird im kommenden Jahr im großen Rahmen ablaufen.

 

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung war die Feuerwehr ein weiteres Mal Thema: Die Gemeinderäte gaben ihre Zustimmung, dass ein drittes Fahrzeug für Prackenbach angeschafft wird. Der Liefertermin wird Mitte des kommenden Jahres sein. Dabei handelt es sich um ein gebrauchtes Modell (TSF), das rund 70.000 Euro kosten wird und als Mehrzweckfahrzeug genutzt werden kann. Sieben Personen finden darin Platz, es soll unter anderem zum Transport von Zubehör genutzt werden.

 

Arbeiten an der neuen Pumpstation beginnen

Errichtung eines Betriebsgebäudes vom Gemeinderat bejaht – Vergabe der Gewerke 

 

Prackenbach. Im Rahmen der Verlegung der Pumpstation Kugelbach hat der Gemeinderat am Mittwoch die Zustimmung zum Bauantrag für die Errichtung eines Betriebsgebäudes in der Voggenzeller Straße gegeben. Das Vorhaben sowie die Errichtung dreier Geröllfangschächte vor den bestehenden Regenüberlaufbecken in Moosbach und Wiedenmühle wird insgesamt rund 450.000 Euro kosten, vorbereitende Arbeiten haben bereits begonnen. Laut Bürgermeister Andreas Eckl stehe man gehörig unter Zeitdruck, heuer noch soll die neue Pumpstation in Betrieb gehen.

 

In der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung wurden die Gewerke vergeben: Das Betriebsgebäude, ein Betonfertigteil mit Sektionaltor, liefert die Firma Laumer, Massing, um den erforderlichen Tiefbau und die Geröllfangschächte wird sich die Firma Blüml Bau aus Prackenbach kümmern, die Firma Wilo Emu Anlagenbau aus Hof erhielt den Auftrag für die Pumpentechnik, Elektro- und Steuerungstechnik.

 

Fotos: Lisa Brem

 

Diese Berichte wurden von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

 

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