Großübung: Vier Feuerwehren trainieren für den Ernstfall
Verpuffung, starke Rauchentwicklung und eine vermisste Person: Die Feuerwehrler der Gemeinde Prackenbach waren gefordert
Prackenbach. Weißer Rauch quillt aus der Lagerhalle, als die Atemschutzträger die Tür öffnen, dahinter spritzt meterhoch das Löschwasser in den Himmel. Am Freitagabend haben die vier Feuerwehren der Gemeinde Prackenbach für den Ernstfall geprobt und die gestellt gefährliche Situation schnell unter Kontrolle bekommen. Einsatzleiter und Kommandant der Prackenbacher Feuerwehr, Thomas Santl, lobte die Abläufe, ebenso wie KBM Marco Dietl und Bürgermeister Andreas Eckl.
„Verpuffung, starke Rauchentwicklung und eine vermisste Person“ – so lautete die Alarmierung, die die Freiwilligen Feuerwehren Prackenbach, Moosbach, Ruhmannsdorf und Tresdorf zur Lagerhalle der Firma Heizung und Sanitär Brunner in Prackenbach rief. Mit Blaulicht kamen die Feuerwehrfahrzeuge herbeigeeilt und stürmten in Atemschutzanzügen in das Gebäude, während die Kameraden Schlauchleitungen zum Unglücksort legten, um Löschwasser bereitzustellen.
Bereits nach zwei Minuten war die vermisste Person gerettet, ein weiterer „Notfall“ ereignete sich, als Atemschutzträger selbst im Einsatz Hilfe benötigten. Auch diese Situation wurde gemeistert, die 54 Feuerwehrleute erhielten bei der anschließenden Besprechung Lob für ihre Vorgehensweise. Santl bedankte sich auch bei der Firma Brunner für das Übungsgelände. Dietl ließ den Übungseinsatz Revue passieren und lobte ebenfalls den Ablauf. Er sprach den Kameraden der vier gemeindlichen Feuerwehren seinen Dank aus, dass sie ihre Freizeit in die Sicherheit der Bürger investieren und wünschte, dass weiterhin ein so hohes Level an Können gehalten werde. Dem schloss sich auch der Bürgermeister an.
Fotos: Lisa Brem
Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.
Bild zur Meldung: Die Kameraden der vier Feuerwehren Prackenbach, Ruhmannsdorf, Moosbach und Tresdorf haben bei einer Großübung die Zusammenarbeit im Ernstfall geprobt.








