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Glaube und Nächstenliebe vermitteln

Prackenbach, den 16.​10.​2025

Helga Schnitzbauer hielt Begrüßungsrede bei der Diözesanwallfahrt in Regensburg

 

Regensburg/Prackenbach. Wallfahrt mit Andacht: Helga Schnitzbauer, Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Prackenbach-Krailing, hat kürzlich in ihrem Amt als Vorsitzende der AG der Frauen- und Müttervereine die Begrüßungsrede bei deren Diözesanwallfahrt gehalten. Auch Prackenbacher waren dazu nach Sankt Wolfgang in Regensburg gekommen.

 

Neben allen Müttervereinen und Frauengemeinschaften der Diözese hieß Schnitzbauer auch den Geistlichen Beirat Spiritual BGR Matthias Effhauser willkommen. Zahlreiche Teilnehmer waren in der römisch-katholischen Stiftskirche „Unserer Lieben Frau Zur Alten Kapelle“ versammelt, über 400 Frauen beteiligten sich an der Wallfahrt. Seit 35 Jahren gebe es diese und die Arbeitsgemeinschaft mittlerweile, das sei ein Grund zum Feiern, begann die AG-Vorsitzende. Dass dies möglich sei, sei auch den vielen einzelnen Ortsvereinen zu verdanken, deren Zusammenhalt enorm sei, lobte Schnitzbauer. Dabei hob sie vor allem die Verdienste der Vorstandschaftsmitglieder hervor, sie seien das Fundament und der Wegbereiter für die jungen Nachkömmlinge. „Feuer und Flamme sein“ für die Müttervereine, am Glauben festhalten und Nächstenliebe zeigen, das solle den jüngeren Mitgliedern gezeigt werden.

 

Sie blickte auch zurück auf die Anfänge der Vereine, als sich Frauen zusammentaten, um gemeinsam zu singen und zu beten, für die Gnade einer guten Erziehung, für ihre Kinder und Segen für ihre Familien. Am 12. Dezember 1871 sei der christliche Mütterverein in Regensburg durch Papst Pius den Neunten für das deutsche Sprachgebiet zur Erzsodalität erhoben worden und damit der Mittelpunkt der Müttervereine geworden. „Und heute sind wir zurück gekommen zu unserer Quelle in Regensburg, um wieder Kraft zu schöpfen für ein neues Jahr voller Herausforderungen!“, so Schnitzbauer.

 

Besonders in der aktuellen Situation, wenn Großpfarreien gegründet werden müssten, seien die Frauen nun da – für Familien, Pfarrei und Vereine. Die Müttervereine seien stets bemüht, eine Dorfkultur zu erhalten, in der auch das religiöse Element nicht fehlen dürfe. „Wir stehen zu unseren Werten und unserem Glauben, nicht im Verborgenen, sondern für alle sichtbar!“ Die Krisenherde seien nicht weit weg von der Heimat, „darum beten wir und glauben an das Gute!“

 

30 Ortsvereine der Diözese beteiligten sich an der Wallfahrt, in deren Rahmen vormittags eine Heilige Messe in der Alten Kapelle Regensburg und nachmittags eine Andacht in Niedermünster zelebriert wurden. Nach der Andacht begrüßte Bischof Rudolf Voderholzer die Ortsvereine am offenen Tor des Bischöflichen Ordinariats.

 

Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. 

 

Bild zur Meldung: Feierlicher Einzug zur Heiligen Messe – rund 400 Frauen nahmen an der Diözesanwallfahrt teil.

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