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Rückblick auf Entstehung des Gotteslobes

Prackenbach, den 04.​11.​2025

 

Herbstversammlung der AG der Frauen- und Müttervereine – Planungen für Wallfahrt im Frühjahr

 

Prackenbach/Regensburg. Bei der Herbstversammlung der AG der Frauen- und Müttervereine der Diözese Regensburg haben die Mitglieder kürzlich Planungen für das anstehende Jahr vorgenommen. Die Vorsitzende Helga Schnitzbauer, die auch dem Frauen- und Mütterverein Prackenbach-Krailing vorsteht, übernahm die Begrüßung und eine leitende Rolle bei dem Treffen im Pfarrzentrum Sankt Wolfgang in Regensburg.

 

Sie begann mit dem Tagesgebet „Gebet für die Erde“, ehe die erste Vorsitzende des Müttervereins Sankt Wolfgang, Ursula Reitmeier, die verantwortlich für die Räumlichkeiten war, ein kurzes Grußwort sprach. Es folgte das Geistliche Wort durch Beirat H. H. Pfarrer Spiritual BGR Matthias Effhauser, der gemeinsam mit den Frauen aufgrund des 20. Todestages von Marie Luise Thurmair deren Leben und Wirken betrachtete. Am 27. September 1912 sei sie in Bozen geboren worden, habe nach ihrem Abitur Philosophie, Germanistik und Geschichte studiert und gleichzeitig Theologie-Vorlesungen besucht. 1940 habe Georg Thurmair eines ihrer Werke bemerkt und gesagt: „Nun, Brüder, sind wir frohgemut!“ 1941 sei geheiratet worden. Marie Luise Thurmair habe weiterhin Kirchenlieder für den Vorläufer des Gotteslobes geschrieben, nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil hätte die Heilige Messe dann in Landessprache gehalten werden dürfen und die Kirche in Deutschland hätte ein deutschsprachiges Buch gebraucht. 1975 sei das Gotteslob mit damals 44 Liedern eingeführt worden, heute seien es noch 27. Zeit ihres Lebens habe sich Marie Luise Thurmair für das ökumenische Liedgut engagiert, schloss Effhauser seinen Rückblick, den die Zuhörerinnen interessiert verfolgt hatten.

 

Der nächste Punkt war die Nachbesprechung der Wallfahrt 2025 nach Regensburg. Voll des Lobes waren sich alle einig, dass diese dem 35-jährigen Bestehen würdig gewesen sei. Für 2026 laufen bereits die Planungen für eine Wallfahrt zum Kloster Rohr. Helga Schnitzbauer berichtete vom derzeitigen Stand: Man sei für das Frühjahr angemeldet, um 10 Uhr werde die Heilige Messe zelebriert, um 14 Uhr eine Andacht. Auch ein Gasthaus mit 300 Plätzen sei reserviert, nähere Informationen folgten, so Schnitzbauer.

 

Außerdem stehe 2026 die große Herbstversammlung aller Vorstände der AG Regensburg mit Neuwahlen an. Um 10 Uhr finde in Sankt Wolfgang in diesem Rahmen die Heilige Messe statt, dann eine Versammlung im Pfarrzentrum.

 

Bei einem abschließenden Gedankenaustausch berichteten die Frauen von Erfahrungen aus den Großpfarreien. Effhauser ergänzte, dass bis 2034 die großen Jahrgänge von Priestern in Rente gingen, auch er. Was bleibe, sei zusammenstehen, zusammenhalten und zusammenhelfen. Auch den Pfarrgemeinderäten würden mehr Aufgaben zukommen, alles würde dann eben nicht mehr möglich sein. Das Treffen wurde am frühen Nachmittag mit einem Tischgebet und einer gemeinsamen Brotzeit abgeschlossen.

 

Einige Damen wurden für langjährige Mitgliedschaft in der Vorstandschaft geehrt:

 

Zehn Jahre: Ursula Reitmeier, Ursula Seidl

20 Jahre: Margareta Focke (zugleich 20 Jahre Kassierin)

25 Jahre: Christine Werner


Dieser Bericht wurde von der Journalistin Lisa Brem verfasst und für unsere Homepage zur Verfügung gestellt.

 

Bild zur Meldung: Bei den Ehrungen: AG-Vorsitzende Helga Schnitzbauer (v.l.), Ursula Seidl, Christine Werner, Margareta Focke, Ursula Reitmeier, Geistlicher Beirat Matthias Effhauser.

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