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Aus der Gemeinderatssitzung vom 26.04.2023

Prackenbach, den 03. 05. 2023

Schnelleres Surfen sicherstellen

Prackenbach will Fördermöglichkeit nutzen, um überall Glasfaser anzubieten

 

Prackenbach. (job) „Wir sind schon gut aufgestellt“, betonte Bürgermeister Andreas Eckl bei der Sitzung am Mittwochabend mehrfach, was schnelle Internetverbindungen in der Gemeinde Prackenbach angeht. Unter 50 bis 100 MBit/s surfe bereits niemand mehr, so der Rathauschef. Durch den Breitbandausbau der vergangenen Jahre und den Vertrag mit der Deutschen Telekom werden, beziehungsweise wurden bereits viele Anschlüsse durch Glasfaserkabel sichergestellt. Doch durch Fördermittel von Bund und Freistaat bietet sich die Möglichkeit, bereits erschlossene Gebiete, die „nur“ über FTTC (Fibre to the curb) und bestehende Kupferleitungen versorgt sind, mit Glasfaser auszubauen. Das sind nach Stand der Gemeinde Altwies, Viechtafell, Prackenbach, Moosbach, Krailing, Hetzelsdorf, Voggenzell und Tresdorf. Die geschätzten Kosten für den Ausbau: rund 4,2 Millionen Euro.

Förderung Bayern-Bund-Kombi

Geeinigt haben sich die Gemeinderäte auf ein Kombi-Programm aus Mitteln des Bundes und des Freistaates. Hier beträgt der Eigenanteil der Gemeinde nur knapp 550000 Euro. Würde man nur auf die bayerische Förderkulisse zurückgreifen, ginge zwar die Antragsstellung unkomplizierter und die Umsetzung damit schneller, jedoch müsste die Gemeinde rund 130000 Euro mehr aus eigener Tasche bezahlen. Die Realisierung der Glasfaseranschlüsse, so betonte Eckl, werde Jahre dauern, dafür soll nach dieser Maßnahme 100 Prozent der Gemeinde versorgt sein.

Weiter befasste sich der Prackenbacher Gemeinderat mit Bauangelegenheiten, darunter dem Antrag auf Vorbescheid zum Abbruch der ehemaligen Imkerei in der Heitzelsberger Straße. Dort soll ein Wohnhaus mit Garage gebaut werden. Doch die Aussichten, dass die Untere Bauaufsichtsbehörde das Vorhaben genehmigt, sind gering. Bereits 2013 hatte der Gemeinderat dem Antrag auf Vorbescheid zugestimmt und dennoch genehmigte ihn die Behörde nicht. Das Anwesen befindet sich im Außenbereich und die Angabe, dass es sich um ein ehemaliges Gebäude handelt, das zu Imkereizwecken genutzt wurde, reicht zur Beurteilung als land- und forstwirtschaftlicher Betrieb nicht aus. Ebenfalls einstimmig wurde dem Antrag zur Errichtung eines Doppelcarports im Ahornweg Moosbach zugestimmt.

„Wechselhaften Kontostand“ begründet

Keine großen Beanstandungen hatten die Kassenprüfer der Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes Regen bei ihrem unangemeldeten Besuch von 1. bis 8. März. Der auffällig „wechselhafte Kontostand der Gemeinde“, wie Bürgermeister Andreas Eckl es formulierte, konnte zum Beispiel begründet werden. Mal stand die Gemeinde gut da, mal waren hohe Investitionen nötig und die Fördermittel kamen nicht pünktlich, so dass ein Darlehen und ein Nachtragshaushalt 2021 nötig waren. Um zu wissen, was bei geplanten Baumaßnahmen auf die Gemeinde und auf die ausführenden Unternehmen zukommt, werden Böden analysiert.

Der Gemeinderat stimmte der Vergabe von Baugrunduntersuchungen für folgende drei Maßnahmen zu: für den Bau der Verbindungsstraße von der Tafertsbergstraße zur Straße nach Tafertshof, für die Sanierung der Wasserversorgung Moosbach, der Quellablaufleitung und des Hochbehälters sowie für die Erschließung des Baugebiets Kirchenfeld im Ortsteil Krailing. Das wirtschaftlichste Angebot für die Baugrunduntersuchungen kommt von der Firma IMH mit 9224 Euro.

Um die Sanierung der Grundschule Prackenbach im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP-S) abzuschließen, müssen noch Brandmeldeanlage und Rauch- und Wärmeabzugsanlage ertüchtigt werden. Hierzu hat die Gemeinde drei Angebote eingeholt. Das wirtschaftlichste stammt von der Firma ITES aus Geiersthal mit einer Angebotssumme von 40186 Euro. Einstimmig wurde das Unternehmen beauftragt. Auf Anfrage von Johann Thurnbauer (Freie Wählergemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Ruhmannsdorf) gab Bürgermeister Eckl bekannt, dass das KIP-S damit abgeschlossen sei.

 

Dieser Artikel wurde vom Redakteur Thomas Hobelsberger verfasst und im Viechtacher Anzeiger veröffentlicht.

 
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