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Pfarrgemeinderat Prackenbach

Antonie Preisler

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Aktuelle Meldungen

Fatima – Wegweisung für unsere Zeit

(07.06.2018)

Gemeinschaftsveranstaltung mit Pfarrer Josef Schemmerer

 

Prackenbach/Moosbach. Zum Bildungsabend der KEB am Donnerstag im Pfarrheim St. Georg konnte Karin Vogl, eine der Bildungsbeauftragten im neuen Pfarrgemeinderat, 51 Teilnehmer begrüßen. Dazu waren auch Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle, die Kirchenpfleger Ferdinand Klement, Frank Hornberger und Peter Fleischmann gekommen sowie auch die früheren Bildungsbeauftragten Josef Ettl und Antonie Preisler, Vereinsabordnungen der Pfarrei Prackenbach und Moosbach, der Frauenbund Moosbach/Altrandsberg, des Müttervereins Prackenbach die MMC und der Gartenbauverein Moosbach. Nicht zuletzt die Pfarrgemeinderatssprecherinnen Maria Rackl aus Moosbach und Margit Eidenschink aus Prackenbach.

 

Auch Pfarrer Drexler freute sich, dass sich neben einem harten Kern aus der Pfarreiengemeinschaft auch fremde Gesichter nach Prackenbach verirrt hatten und erwähnte dankend die beiden Bildungsbeauftragten Karin Vogl und Birgit Schedlbauer, welche die Nachfolge von Josef Ettl und Antonie Preisler übernommen haben.

 

Als Referenten konnte man Pfarrer Josef Schemmerer aus Chammünster gewinnen, der zum1. Mal in Prackenbach weilt und mit dem früheren Pfarrer Johann Christian Rahm im selben Weihekurs war und zugleich aus der gleichen Heimat stammt. Er war überrascht, dass man das wichtige Thema der Erscheinung von „Fatima“ ausgewählt hat, bei dem es um die Gottesmutter geht, die drei Kindern von 6/7 und 9 Jahren am 13.Mai 1917 über einer Steineiche das erste Mal erschienen ist und die Kinder anhielt, täglich den Rosenkranz zu beten und Opfer für die Sünder zu bringen.

 

Nach einer Einführung von Pfarrer Schemmerer zeigte er den Gästen eine 45 min. Dokumentation über die ersten Erscheinungen, den Botschaften, welche die Gottesmutter den Kindern aufgetragen hat, die Unwahrheiten, die den Kindern angedacht wurden, bis zur Glaubwürdigkeit durch die Geistlichkeit, die schließlich zur Seligsprechung durch Jacinta und Francisco im Jahre 2000 führte. Lucia, das älteste Seherkind erreichte als einziges das Erwachsenenalter. Sie wurde Ordensfrau und starb erst 2005 im Alter von 98 Jahren. Francisco starb mit 10 Jahren und Jacinta ebenfalls mit 10 Jahren.

 

Vor 100 Jahren war Fatima ein unbedeutendes Nest im Westen Portugals. Doch dann wurden 50.000 Menschen Zeuge eines außergewöhnlichen Naturschauspiels, das Sonnenwunder im Oktober 1917, das drei Monate zuvor von den Hirtenkindern Luca, Jacinta und Francisco angekündigt worden war. Nach einem Regenguss brachen die Wolken auf und die Sonne schien sich zu drehen.

Die Muttergottes war damals ganz weiß gekleidet, als sie auf einer kargen Hochebene bei Fatima nördlich von Lissabon erschien und sich über den Gottlosen Zustand in der Welt beklagte. Anschließend zeigte sie sich den Kindern am 13. jeden Monats, wobei sie den 2. Weltkrieg und das Attentat im Jahre 1981 auf Papst Johannes Paul II vorhersagte. Allerdings konnte nur Lucia die Sprache der Gottesmutter hören. Damit alle glauben könnten, verspricht sie ein großes Wunder zu wirken und offenbart bei der letzten Erscheinung ihren Namen, als sie sagte. „Ich bin die liebe Frau vom Rosenkranz.“

 

Von den Botschaften und Ermahnungen nannte die Gottesmutter besonders die Bitte, täglich den Rosenkranz zu beten um den Frieden in der Welt und Opfer zu bringen für die Sünden und ermahnte die Mitmenschen zur Umkehr und zur Buße. Das Ergebnis war, dass die Polemik im August 1917 veranlasste, einen Haftbefehl gegen die Kinder auszustellen. Lucia sagte in ihren Aufzeichnungen, dass es kein Problem gibt, das nicht durch Maria und unser Opfer gelöst werden kann.

 

Die 3. der Prophezeiungen der Muttergottes sind als die Geheimnisse von Fatima bekannt geworden, denn die Kinder durften die 1917 noch nicht veröffentlichen. Erst in den 40er Jahren schrieb Lucia auf, was die Gottesmutter ihnen gesagt hatte. So sagte sie einen weiteren Krieg nach dem Ende des 1. Weltkrieges voraus. Die zweite Weissagung bezog sich auf die Bekehrung des kommunistischen Rußland. Der 3. Teil wurde erst 83 Jahre später vom Vatikan veröffentlicht, das die Vorhersage des Attentats auf Papst Johannes Paul II 1981 beinhaltete. Der Papst hat überlebt, denn die Kugel ist auf wunderbare Weise aus dem Körper ausgetreten.

 

Weiter berichtete Pfarrer Schemmerer, dass die Seligsprechung der beiden Kinder Francisco und Jacinta am 13.05.2000 durch Papst Johannes Paul II die Kirche eine neue Ära eröffnet wurde. „Sie sind zwei Lichter, die Gott entzündet hat, um die Menschen in ihren sorgenvollen Stunden zu erleuchten“, so der Hl. Vater.

 

Papst Franziskus ist der 4. Papst, der Fatima besuchte. Er hat am 13.05.2017 die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta Marto heiliggesprochen. Das für die Heiligsprechung erforderliche Wunder betraf ein sechsjähriges Kind aus Brasilien, das 2013 vom 3. Stock auf die Straße gefallen war und sich Hirn- und Schädelverletzungen zuzog. Es wurde völlig geheilt.

 

Die Botschaft von Fatima ist ein himmlisches Licht und Gelegenheit für Göttliche Gnade und Rettung für das 20. Jahrhundert, schreibt Bruder Michael von der Hl. Dreifaltigkeit. Sie hat an Aktualität nichts verloren. Im Gegenteil. Der eingetretene weltweite Glaubensabfall hat die Menschen an den Abgrund geführt und haben sich vom Wort Gottes und der Lehre Jesu Christi bereits entfernt, so Bruder Michael.

Unsere liebe Frau von Fatima, die Königin des Friedens ruft uns alle auf zu beten und entschieden einzutreten, dass ihre Bitten in der Botschaft von Fatima endlich vollständig erfüllt werden.

Jeden von uns Menschen guten Willens ermahnte Pfarrer Schemmerer, täglich den Rosenkranz zu beten und den 13. Gedenktag zum unbefleckten Herzen Marias zu feiern. Denn die Mutter Gottes hält ihr Versprechen, denn es geht um die Erneuerung des Glaubens, so der Redner.

Nicht umsonst pilgern Gläubige in Scharen nach Fatima. Sie tun Buße und bitten die Gottesmutter um Vergebung.

Nach seinem interessanten Vortrag dankte Pfr. Schemmerer den Anwesenden für die Aufmerksamkeit. Machen wir uns auf den Weg und bat weiterhin um Zusammenhalt.

 

Pfarrer Josef Drexler dankte seinem Glaubensbruder für die aufschlussreichen Worte und das große Hintergrundwissen und meinte, jeder hat an seinem Heil zu arbeiten. Es gibt auch Tage wenn man scheitert, Menschen, die sich aus Gott nichts machen und Gleichgültigkeit sich breit macht. Lassen wir uns nicht entmutigen, denn viele könnten gerettet werden.

 

Pfarrer Drexler übergab an den Referenten ein kleines Präsent und die Bildungsbeauftrage Karin Vogl eine Spende für Priester, denen eine Ausbildung in Deutschland ermöglicht werden kann.

 

Foto: Diakon Andreas Dieterle, Karin Vogl, Pfarrer Josef Schemmerer, Pfarrer Josef Drexler, Birgit Schedlbauer

Foto zur Meldung: Fatima – Wegweisung für unsere Zeit
Foto: Fatima – Wegweisung für unsere Zeit

„Die letzten Tage Jesu in Jerusalem“ - Einstimmung auf die Karwoche und das kommende Osterfest

(14.03.2017)

Prackenbach/Moosbach. Zum Bildungsabend der KEB am Dienstag konnte die Pfarrgemeinderatssprecherin aus Prackenbach Margit Eidenschink 34 Teilnehmer im Pfarrheim St. Georg begrüßen. Dazu waren auch Pfarrer Josef Drexler, der Bildungsbeauftragte Josef Ettl, die Kirchenpfleger Ferdinand Klement, Peter Fleischmann und Frank Hornberger gekommen sowie auch Vereins-Abordnungen mit den Vorsitzenden des Frauenbundes Moosbach/Altrandsberg, des FuMV Prackenbach/Krailing, der MMC sowie die PGR-Sprecherin Maria Rackl.

 

Als Referenten konnte man den Diplom Theologen Gert Paulus gewinnen, der die Passion Jesu unter Einbeziehen archäologischer Funde, seinem umfangreichen Wissen und im Licht neuer Forschungsergebnisse stellte. Die geschichtliche Reise begann mit der Flucht von der östlichen Seite des Jordan nach Betanäa, ging weiter zu seinem Freund Lazarus, der im Sterben lag nach Bethanien, den Ort an dem Jesus zuvor mit Steinen beworfen war. Die Jünger drängten ihn, es kund zu tun, dass er der Messias sei. Er bejahte und provozierte dabei die Schriftgelehrten, die ihn sogleich steinigen wollten, floh jedoch mit den Jüngern nach Efraim, wo er einige Wochen blieb.

 

Der Einzug ins Passchafest nahte und so ging Paulus im Verlauf des Vortrages auf die Unterschiede des Tempelkalenders und den essenischen Festkalenders ein und ließ die Chronologie von Dienstag bis Sonntag noch einmal aufleben: Das letzte Abendmahl am Rüsttag des Pessachfestes im Gästehaus der Essener.

Durch einen nächtlichen Verrat von Judas wird Jesus kurz vor dem Fest durch eine Schar von Hohenpriestern und Schriftgelehrten verhaftet. Im Verhör vor dem Hohen Rat der Juden bekennt sich Jesus zu seiner Mission als Messias. Dies wird als Gotteslästerung ausgelegt, worauf die Todesstrafe steht. Die Führer der Juden, die ihre Macht übers Volk abbröckeln sehen, können die Strafe nicht selbst vollziehen. Sie verklagen ihn beim Stadthalter Pilatus der jedoch keine Schuld an ihm findet, bis er ihn jedoch zur Geißelung, Verspottung und Verurteilung frei gibt. Es folgte das Todesurteil und der schmerzhafte Weg durch Jerusalem nach Golgotha.

 

Paules bemerkte dabei auch, dass man die Dornenkrone als Haube verstehen müsse, wobei einige Stacheln im Kopf stecken blieben, so der Redner. Mit 39 Schlägen mit den dreigliederigen Geißeln verursachten sie bei dem Verurteilten Einschläge auf dem Körper. So trat Jesus dann mit dem 30 bis 40 kg Querbalken des Kreuzes beladen den Kreuzweg an.

 

In weiteren Stationen fällt Jesus unter dem Kreuz, Gesicht und Kniescheibe werden zermartert, er begegnet seiner Mutter und den weinenden Frauen von Jerusalem. Die Kleider werden ihm vom Leib gerissen und Jesus wird ans Kreuz genagelt. Die angebrachte Inschrift lautet „Jesus der Nazaräer“ – König der Juden. „Vater in deine Hände lege ich meine Seele“, heißt es im Psalm 22, als er starb. Nachdem er schon Tod war, zerbrachen ihm die Soldaten die Beine nicht, sondern man stieß ihm mit einer Lanze in die Seite und es floss Blut und Wasser heraus.

 

Neu war den Besuchern, dass einem Sterbenden unmittelbar vor dem Tod eine Tuchhaube über den Kopf gestülpt wurde, die das vergossene Blut auffangen sollte und es anschließend ins Grab gelegt wurde. Diese Blutspuren weisen auch das Grabtuch von Turin und der Schleier von Manopello auf und wird dadurch als das echte Grabtuch angesehen.

Paulus bemerkte auch, dass nach der Kreuzesabnahme niemand etwas mit nach Hause nehmen durfte und die kostenbaren Nägel wurden oft mühsam entfernt.

Mit Myrthe und Aloe wurde der Leichnam gesalbt und ins Grab gelegt. Josef, dem das Grab gehörte, hüllte ihn dazu in ein Leinentuch. Das Tuch Sudarium soll Petrus an sich genommen haben.

 

Zum Schluss kam Gert Paulus noch über das Mysterium des Heiligen Feuers zu sprechen. Es ist nach Überzeugung orthodoxer Christen ein sich alljährlich am Karsamstag in der Jerusalemer Grabeskirche ereignendes Wunder. Es soll keinen natürlichen Ursprung besitzen und Haut und Haare nicht versengen. Der Jerusalemer Patriarch entzündet das Feuer in der Grabkammer, nachdem er zuvor auf Streichhölzern, Feuerstein oder andere Zündmittel durchsucht worden ist. Das Feuer entsteht nur an den orthodoxen Ostern und nur in Gegenwart des Jerusalemer Patriarchen (oder eines Stellvertreters). Das Licht soll ein tröstliches Zeichen für die Auferweckung sein und wurde lange verschwiegen.

 

Am Ende war Pfarrer Josef Drexler beeindruckt von den Ausführungen des überzeugenden Christen und sprach ihm ein großes Vergelt´s Gott aus. Auch die Anwesenden lauschten ergriffen dem umfangreichen Wissen des kompetenten Referenten für seinen fesselnden Vortrag über das Leiden und Sterben Jesu. Gerd Paulus freute sich über das Lob und nahm ein kleines Präsent gerne entgegen.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Gerd Paulus, Margit Eidenschink

Foto zur Meldung: „Die letzten Tage Jesu in Jerusalem“ - Einstimmung auf die Karwoche und das kommende Osterfest
Foto: „Die letzten Tage Jesu in Jerusalem“ - Einstimmung auf die Karwoche und das kommende Osterfest

Großes Interesse am Islamvortrag

(03.03.2015)

Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad hatte als profunder Kenner der Materie viel zu berichten

 

Prackenbach/Moosbach. Zum Bildungsabend der Pfarrgemeinden Moosbach und Prackenbach mit Krailing konnte Pfarrer Josef Drexler fast 60 Teilnehmer begrüßen. Eingeladen haben zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung neben der KEB-Regen, den Pfarrgemeinderäten auch der Frauenbund Moosbach-Altrandsberg, die MMC-Moosbach und die Gartenbauvereine Moosbach und Prackenbach. Referent dieser Veranstaltung war der neue Dekan und Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad aus Viechtach.

Seine Ausführungen zum Thema „Christentum und Islam: Bruder oder Feinde?“ zeigten sehr schnell, dass er als profunder Kenner der Materie viel Interessantes zu berichten hatte. Viele fühlen sich heute durch den Islamismus, dieser extremen Richtung des Islams bedroht. Die Medien berichten laufend einseitig von grausamen Exzessen verschiedenster Islamistisch geprägter Terrorgruppen. Die volle Wahrheit bleibt aber dabei auf der Strecke. Die weitaus größte Zahl der Moslems ist friedlich und wünscht sich ein vernünftiges Miteinander. Vergleicht man das Christentum mit dem Islam, so gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch deutliche Unterschiede. Beide Religionen haben denselben Anspruch und sind deshalb Konkurrenten, was dazu führte und noch führt, dass sie immer wieder verfeindet sind.

 

Vergleicht man beide Religionen, so gibt es im Grundverständnis einige deutliche Unterschiede. Während das Christentum ihre Werte und Grundsätze an die Erfordernisse der jeweiligen Zeit angepasst hat, ist dies im Islam nicht erlaubt. Der Koran als Urbekenntnis des islamischen Glaubens darf nicht verändert werden. Alle Anpassungen an geänderte Gegebenheiten sind ungültig. Prophet Mohammed hat nur die wichtigen Glaubensgrundsätze des Korans weitergegeben. Der Koran als Sprachrohr Gottes war schon zu Beginn der Schöpfung da und ist damit älter als alle anderen Religionen der Welt. Alle Menschen haben sich dem Willen des Islams zu unterwerfen. Der Koran darf nicht nur nicht verändert werden, sondern muss in der Liturgie auch in arabischer Sprache gesprochen werden. Dies gilt auch für die Länder, die eine ganz andere Sprache sprechen.

Ähnlich war es auch im Christentum, wo jahrhundertelang die lateinische Sprache im Gottesdienst vorgeschrieben war.

 

Der Islam kennt verschiedene Glaubensrichtungen, berichtet der Referent weiter. Die größten Gruppen sind Sunniten und Schiiten, die sich seit Jahrhunderten immer wieder heftig bekämpfen. Die weltweite islamische Religionsgemeinschaft teilt sich in mehrere Gruppen, von denen die der Sunniten die mit Abstand größte ist: Etwa 90 % der Muslimen weltweit gehören dieser Gruppe an. Der Begriff Sunniten leitet sich von dem Wort Sunna – ab. Für die Sunniten beinhaltet Sunna die Überlieferungen und Verhaltensnormen, die auf den Propheten Mohamed und seine früheren Anhänger zurückgehen. Der Begriff Schiiten bezieht sich auf den Kalif Ali, einem Neffen und Schwiegersohn des Propheten Mohammed. Ali übernahm nach dem Tod der ersten drei Nachfolger des Religionsgründers Mohammed im 7. Jahrhundert als vierter weltlicher und geistiger Führer die Leitung der noch jungen islamischen Gemeinde. Die Schiiten betrachten ihn als den damals einzigen legitimen Nachfolger Mohammeds.

 

Der Islam galt im Gegensatz zum Christentum im Mittelalter als sehr tolerant, fortschrittlich und offen, erzählt Dr. Konrad. Als eine führende Weltkultur hat er in dieser Blütezeit Kultur, Philosophie und Wissenschaft bestimmt. Im Laufe der Neuzeit wurde diese Kultur jedoch von den westlichen Ländern immer mehr überholt und bevormundet. Kolonialmächte des Westens übernahmen im Laufe der Zeit sogar die Macht in den Ländern des Orients. Ab diesem Zeitpunkt gab es mit den Islamisten eine Gegenbewegung zu den westlichen Kulturen. Diese Barbaren des Westens werden als dekadent betrachtet, die bekämpft werden müssen. Wenn die Sunniten und die Schiiten sich auch laufend gegenseitig bekämpfen, so eint sie doch der Hass gegen den Westen. Ein Ausweg aus dieser Gewaltspirale ist nur durch Aufklärung und Bildung möglich. Es wäre völlig falsch, die weitgehend gemäßigten Moslems beispielsweise in unserem Lande auszugrenzen und in die Arme der weinigen Extremisten zu treiben. Die Werte des christlichen Abendlandes, wie Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit können hier eine wertvolle Hilfestellung bieten. Toleranz gegen Extremisten ist jedoch nicht angebracht. Außerdem ist es nicht verkehrt, die einseitig auf Kapitalismus ausgerichtete Gesellschaft in unserem Lande kritisch zu hinterfragen.

 

Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Josef Drexler und die Sprecherin des Pfarrgemeinderates von Prackenbach, Margit Eidenschink sehr herzlich bei Pfarrer Dr. Werner Konrad für den äußerst interessanten und fundierten Vortrag.

 

Foto Pfarrer Drexler und Dr. Konrad

Foto zur Meldung: Großes Interesse am Islamvortrag
Foto: Großes Interesse am Islamvortrag

Ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte offiziell verabschiedet

(18.05.2014)

Prackenbach. Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes am Sonntag verabschiedete Pfarrer John offiziell die ausgeschiedenen Pfarrgemeinderatsmitglieder seit den letzten Wahlen im Februar 2014. Er dankte für ihr Engagement, Fleiß und Kraft und ihre selbstlose Mithilfe in der Pfarrgemeinde. Für ihren freiwilligen Einsatz um eine lebendige Pfarrei Prackenbach -Krailing sprach er Dank und Anerkennung aus.

 

Margit Eidenschink, Sprecherin des Pfarrgemeinderates trug ein, von ihr selbst, in wunderbarem Reim gefasstes Gedicht, in Mundart vor. Es war eine Hymne auf die fünf ausscheidenden Mitglieder, wofür sie sich für alle möglichen Tätigkeiten sehr herzlich bedankte. So hieß es etwa gegen Ende des Gedichtes: „Secherne wia eich findt´ma´so leicht nimmer, zaam g´wochs´n san´ma´gscheid mit da zeit, aber koa sekund´n hot uns greid ,da herrgott soj´s eich lohna, dös möcht ma ganz stark betona“.

 

Für vier Jahre im Pfarrgemeinderat überreichte Pfarrer John anschließend Urkunde des Bischofs und Keilrahmenbild der Pfarrei, mit den beiden Kirchen von Prackenbach und Krailing an: Michael Kellermeier, Thomas Fleischman und Anita Holzer. Für 16 Jahre im Pfarrgemeinderat erhielten Urkunden und Bilder: Elisabeth Högerl und Johann Preiß, wobei sich Pfarrer John nochmals bei ihnen persönlich bedankte.

 

Einen besonderen Dank sprach Pfarrer John an Frau Antonie Preisler aus, welche acht Jahre Pfarrgemeinderatssprecherin und Schriftführerin für die Pfarrgemeinde da war. Als kleine Anerkennung überreichte Pfarrer John einen Blumenstrauß und ein Buchgeschenk für ihren jahrelangen Einsatz mit einem ganz herzlichen Dank.

 

Gruppenfoto : Pfarrer John, Antonie Preisler, Elisabet Högerl. Johann Preiß, Anita Holzer und PGR-Sprecherin Margit Eidenschink (es fehlt Michael Kellermeier und Thomas Fleischmann)

Foto zur Meldung: Ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte offiziell verabschiedet
Foto: Ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte offiziell verabschiedet

Ein gelungenes Weinfest mit viel Musik und Gesang

(05.10.2012)

Andreas Hastreiter erfreute durch sein musikalisches Können

 

Prackenbach. Einen wunderschönen Abend erlebten am Freitag die Besucher beim traditionellen Weinfest, zu dem Pfarrer John Kodiamkunnel ganz herzlich ins Pfarrheim eingeladen hatte, das sich bis zum letzten Platz füllte.

Dazu hatte das Pfarrheimteam den ganzen Raum herbstlich dekoriert, was alle zum Dableiben und Entspannen einlud. Beste Weine und verschiedene Schmankerl wurden gereicht, welche die Besucher nach Herzenslust genossen.

Pfarrer John freute sich bei der Begrüßung über die vielen Gäste und hieß vor allem Bürgermeister Xaver Eckl und einige Gemeinderäte willkommen, die sich etwas später von einer Sitzung dazu gesellten. en spritzigen Alleinunterhalter Andreas Hastreiter aus Schwarzhof, den man neben seinen vielen Auftritten gewinnen konnte, musste Pfarrer John nicht mehr vorstellen, denn er ist mittlerweile im Show-Geschäft kein Unbekannter mehr. Als ARD Sommerhitkönig bei der Sendung „immer wieder Sonntag“ mit Moderator Stefan Mross ist er aus dem Fernseher und der Zeitung hinreichend bekannt. Pfarrer John war von seinem Auftritt sehr begeistert und wünschte ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen. Den Weinfestbesuchern wünschte er einen schönen Abend bei „viel Wein, Bier und ein bisschen Wasser“.

 

Andreas Hastreiter, der bereits in der dritten Klasse mit Flöte und Steirischer begann, spielt heute Klarinette und vor allem auf seiner geliebten Steirischen Harmonika, übriges das älteste Instrument, das es auf der Welt gibt, erzählt der sympathische 18-jährige. Bei seinem musikalischen Auftritt begeisterte er die Zuhörer nicht nur mit seinem musikalischen Können, sondern er unterhielt auch das Publikum mit Witz und Gesang.

„Es ist so schön, ein Musikant zu sein“ sang der Sommerhitkönig und holte Walzermelodien, Marsch und Polka aus seinem bereits reichhaltigen Repertoire und es herrschte Stimmung pur, als er die Zuhörer zum Mitsingen des bekannten Waldlerliedes „mir san vom Woid dahoam“ und zum mitschunkeln animierte. Neben Melodien von den Zillertaler Schürzenjägern, den Oberkrainern und vielen anderen durfte auch sein Sommerhit „Sommer in meinem Herzen“ nicht fehlen, für das er zum Sommerhitkönig bei Stefan Mross wurde.

 

Es wurde ein beschwingter und zünftiger Abend,  bei dem die Weinfestbesucher  sicherlich für ein paar Stunden die oft trüben Alltagssorgen vergaßen.  

Foto: Andreas Hastreiter  2- Auch BM Eckl und Pfarrer John freuten sich über den Sommerhitkönig

 

Foto zur Meldung: Ein gelungenes Weinfest mit viel Musik und Gesang
Foto: Ein gelungenes Weinfest mit viel Musik und Gesang

Pfarrgemeinde ehrte Ferdinand Klement zum 60. Geburtstag

(20.05.2012)

Prackenbach. Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes, den Pfarrer John Kodiamkunnel wie immer sehr feierlich zelebrierte und die Kirchenbesucher in Begleitung der Orgel durch Hans Preiß musikalisch ausschmücken, wurde am Schluss dem beliebten und geschätzten Ferdinand Klement völlig überraschend zum 60. Geburtstag gratuliert. Der Jubilar wirkt  zudem seit 20 Jahren in der Pfarrei als Kirchenpfleger und brachte sich mehrere Jahre als Pfarrgemeinderatsmitglied und als Vorsitzender vorbildlich ein, so dass ihm die Kirchengemeinde mit Recht viel zu verdanken hat.

 

Oberministrantin Saskia Haimerl hatte für ihn einen launigen Vers gedichtet und meinte „Hast viel geschafft in all den Jahren -bleib wie du bist und treibs nicht zu toll, dann machst du auch die 100 voll“. Dann gratulierte ihm die ganze Schar einzeln, die Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck eingeschlossen und hängten ihm eine Kette um, an dessen Ende ein Päckchen Schokolade hängte.

Pfarrgemeinderatssprecherin Antonie Preisler hatte für den beliebten Jubilar ein Gedicht von Goethe gewählt, in dem es heißt, dass es gut zu wissen sei, wenn man jemanden hat, der mit ihnen übereinstimmt, was das s Erdenrund zu einem bewohnbaren Garten macht und hatte für ihn einen Blumenstrauß parat.

Schließlich gratulierte Pfarre John seiner zuverlässigen rechten Hand ganz herzlich mit einem Gutschein der Pfarrgemeinde. Gerührt bedankte sich der Jubilar, dem die Worte vor Überraschung fehlten, für die Glückwünsche sehr herzlich.

Anschließend traf man sich im Pfarrheim zu einer kleinen Feier, wo Franz Mothes dem „Geburtstagskind“ ein Gedicht gewidmet hat.

Foto zur Meldung: Pfarrgemeinde ehrte Ferdinand Klement zum 60. Geburtstag
Foto: Pfarrgemeinde ehrte Ferdinand Klement zum 60. Geburtstag

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