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Grundschule Prackenbach

Grundschule Prackenbach

Schulleiterin Katrin Hartl

Schulweg 7
94267 Prackenbach

Telefon (09942) 8801
Telefax (09942) 904897

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.vs-prackenbach.de

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Das Schuljahr 2016/17 steht auch unter dem Schwerpunkt „Gutes Schulklima“. In einem „Sozialkompetenzkalender“ steht jeweils ein Monat unter einem bestimmten Motto, z.B. "Wir grüßen", "Wir gehen höflich miteinander um", usw.. An unserer Schule findet eine externe Evaluation statt, in der die gesamte Schule auf den „Prüfstand“ gestellt wird. Die Gemeinde Prackenbach unterstützt uns durch die Neuausstattung unserer Klassenzimmer mit Dokumentenkameras und Beamer. Unsere Schüler erhalten, wie bereits in den vorangegangenen Schuljahren die Möglichkeit das Sportabzeichen abzulegen.

Jährliche Pädagogische Tage zu den unterschiedlichsten Themenstellungen dienen der Fortbildung und zum kollegialen Erfahrungsaustausch der Lehrer. Zu unseren in regelmäßigen Abständen stattfindenden Aktionstagen stehen die Schultüren den Eltern unserer Schüler offen, die an diesem eigentlich schulfreien Tag, zusammen mit ihren Kindern den Unterricht zu ausgewählten Schwerpunkten besuchen. Der Einschulungsprozess für unsere Schulanfänger wird neu gestaltet: diagnostische Erkenntnisse aus dem „Schnupperunterricht“ und einer „Schnupper- Sportstunde“ werden als Grundlage der Beratung der Eltern herangezogen. Gemeinsame Aktivitäten von Schulkindern und Vorschulkindern (Ausflüge, Vorlesestunden, Besuch der Weihnachtsfeier, vorgezogener Schultag, St. Martin, …) sorgen dafür, dass den künftigen ABC- Schützen der Schulanfang nicht mehr schwer fällt.

 

Regelmäßige Kooperationstreffen mit den beiden Kindergärten Prackenbach und Moosbach dienen der engeren Verzahnung von Kindergarten und Schuleingangsstufe. Regelmäßige Theaterfahrten nach Passau oder Landshut, Besuche von Theaterbühnen an unserer Schule, Lesenächte, Unterrichtsgänge, Erkundungen, die Zusammenarbeit mit Verkehrswacht und Polizei, Selbstbehauptungstrainings in Zusammenarbeit mit der Karateschule Geiger, die gelegentliche Teilnahme an Wettbewerben und andere Aktivitäten bereichern unser Schulleben. Auch mancher Jugendherbergsaufenthalt wurde in diesem Zeitraum durchgeführt.

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Aktuelle Meldungen

Andacht in der Grundschule zur Fastenzeit

(07.04.2017)

Das Leben und Leiden Jesu

 

Prackenbach. „Komm in unsere Mitte, o Herr“ sangen Eingangs die Kinder, als am letzten Schultag vor den Osterferien Religionslehrerin Elisabeth Ziereis die Schüler mit ihren Lehrkräften im Rahmen der Karwoche zu einer Andacht über das Leben und Leiden Jesu in die Aula der Grundschule eingeladen hatte.

Nach der Begrüßung erinnerte Ziereis die Kinder an die letzte Zusammenkunft, als sich Mensch und Tier auf die Geburt Jesu freuten. Bald wurde Weihnachten gefeiert und schon steht das Osterfest vor der Tür. Was hat nur Weihnachten mit Ostern zu tun, fragte sie die Kinder und was ist aus dem Kind in der Krippe geworden? In einigen Texten erzählten dann die Kinder, wie es mit Jesus weiter ging.

 

Marie sprach von einer Begebenheit aus der Bibel, als Jesus, nun schon 12 Jahre, auf der Wallfahrt nach Jerusalem verloren ging und die Schriftgelehrten staunten, weil er so viel über die Hl. Schrift wusste.

Nun schon 30-jährig berichtet Simon von Jesus, der auf der Hochzeit zu Kanaan Wasser in Wein verwandelte. Einen Geldsack, den Fabian mitbrachte, erinnerte an die Erzählung von Zachäus, dem Zöllner. Als Jesus ein Mahl bei ihm feiert, bringt er so Licht in sein Leben.

Mit einer Krücke symbolisierte Michael die Begebenheit, dass Jesus viele Menschen von ihren Gebrechen und Leiden heilte.

Schließlich erinnert Emilia vom Sturm auf See und Theresa erzählte von der wunderbaren Brotvermehrung, als 5000 Menschen satt wurden. Anna will mit ihrem Bild zeigen, dass Jesus die Kinder über alles liebte. Eine Kerze überbrachte Elmar, der sagen wollte, dass Jesus einst Licht und Leben in einen Körper zurück brachte, der tot war. Schließlich zeigt sich Tobias mit einer Krone und symbolisierte die Menschen, die rufen: Hosianna, dem Sohne David.

So hat Jesus durch sein Leben Licht in die Welt gebracht, denn er ist selbst das Licht, das das Dunkel des Lebens erträglicher macht, so die Religionslehrerin.

Nach einem weiteren Lied kommt der Palmsonntag ins Gespräch und die Feier des letzten Abendmahls, weil er wusste, dass er einen schweren Gang vor sich hatte. Markus erinnert an Judas, der ihn verrät und dem Anlegen der Fesseln der römischen Soldaten, über das Leon berichtet und vom Verrat des Petrus, von dem Lilly erinnert. Schließlich erzählt Luis von der Dornenkrone, die man Jesus aufsetzt, das Kreuz, das man ihm auf die Schulter setzt und ihn schließlich dort annagelt.

 

Nach dem Evangelium, das Emily vorträgt, in dem Jesus seinen Geist aus hauchte und das Lied „Seht das Zeichen, seht das Kreuz“ trugen fünf Kinder Fürbitten vor und alle sangen nach dem Vater Unser „Baum des Kreuzes, du wirst grün“.

Wenn auch die Menschen, die Jesus sehr liebten, sehr traurig waren, wissen wir alle, dass mit dem Tod Jesu nicht alles vorbei ist, tröstete Ziereis zum Schluss die Kinder, denn an Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu. Mit dem Segen und dem Kreuzzeichen wurde die gefühlvolle Andacht beendet, die von den Kindern sehr schön mitgestaltet wurde.

Foto zu Meldung: Andacht in der Grundschule zur Fastenzeit

Neues System in der Pflege

(06.04.2017)

Die 3 Pflegestufen wurden durch 5 Pflegegrade ersetzt – Franz Lobmeier vom Roten Kreuz referiere beim Elternabend

 

Prackenbach. Der Elternbeirat der Grundschule Prackenbach hatte am Donnerstag zu einem sehr interessanten Vortrag zu den Themen Pflege von Angehörigen sowie Patientenverfügung oder Vorsorgevollmach eingeladen. Als kompetenten Referenten konnte man Franz Lobmeier vom Roten Kreuz Viechtach gewinnen, der unter anderem über die neue Einteilung der Pflegegrade und Leistungsbeträge informierte, die am 01.01.2017 in Kraft getreten sind.

 

Rektorin Katrin Hartl konnte dazu neben dem Referenten etwa 25 Eltern und auch weitere Personen begrüßen und dankte dem Elternbeirat mit der Vorsitzenden Stephanie Gäb, welche den Elternabend organisiert hatten.

 

Pflegebedürftigkeit wird seit Anfang des Jahres nach einem neuen System bewertet, erklärte der Referent. Das Ziel der Reform mit der Einführung der 5 Pflegegrade war, die Pflegeleistungen besser an die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen, also insbesondere Menschen mit Demenz anzupassen. Die Pflegereform 2017 führte also einen neuen Begriff, eine neue Definition der Pflegebedürftigkeit ein, bei der geistige Erkrankungen mehr in den Vordergrund gestellt werden. Psychische und physische Faktoren der Pflegebedürftigkeit werden dabei gleichgestellt.

 

Die bisherigen Pflegestufen 0,1,2 und 3 wurden durch die Pflegegrade 1/2/3/4 und 5 ersetzt. Dadurch kamen vor allem demenzkranke ältere Menschen in den Genuss der gleichen Pflegeleistungen wie körperlich pflegebedürftige Menschen.

Neuer Kernbegriff für die Messung der Pflegebedürftigkeit sei der Grad der Pflegebedürftigkeit, wobei auch hilfsbedürftige Menschen Unterstützung im Alltag bekommen können.

Leistungen aus der Pflegeversicherung gibt es nur auf Antrag und ab dem Monat der Antragstellung, erklärt Lobmeier. Die Gutachter des med. Dienstes MDK überprüfen bei jedem Antrag jeden Antragsteller persönlich an Hand eines Fragekataloges auf ihren Grad ihrer noch vorhandenen Selbständigkeit. An Hand dieses Gutachtens der MDK entscheidet dann die zuständige Pflegekasse, ob Pflegebedürftigkeit mit einem Pflegegrad besteht oder aber auch abgelehnt wird.

Je mehr Punkte, desto höher ist der Pflegegrad, bemerkte Lobmeier.

 

Das neue Gutachten erfasst alle wichtigen Gesichtspunkte der Pflegebedürftigkeit aufgrund körperlicher, psychischer und kognitiven Beeinträchtigungen. Maßgebend ist der Grad der Selbständigkeit einer Person, wobei Lobmeier die 6 verschiedenen Bereiche erörterte. Es sind dies die Mobilität, kognitive und Kommunikative Fähigkeit, Verhaltensweise und psychische Problemen, bewältigen von selbständigem Umgang mit Krankheiten von therapiebedingten Anforderungen sowie Gestaltung des Alltagslebens.

Folge dessen, wer nicht pflegebedürftig ist, bekommt kein Geld aus der Pflegekasse, bemerkt Lobmeier.

 

Der Referent klärte die Anwesenden auch über die Leistungsbeträge in den einzelnen Pflegegraden auf. Eine Geldleistung ambulant erhält bei Grad 1/125.00 €, 2/316,-, 3/545,-, 4/728 und 5/901,- €, während eine Sachleistung im ambulanten Bereich in der Stufe 2 bei 689, bei 3/1298, 4/1612 und 5/2995 liegt. In der häuslichen Pflege erhalten die Antragsteller im Grad 1 pro Monat 125 €, Grad 2/ 689, 3/1298, 4/1612 und 5/ 1995, während bei ambulanter Pflege durch Angehörige bei 2/316, bei 3/545, 4/728 und 5/901 gewährt wird. Bei den Leistungen für das Pflegeheim werden die Beträge bei 2/770, 3/1262, 4/1775, 5/2005 gewährt. Ausdrücklich bemerkt Lobmeier, dass seit 2017 alle Bewohner eines Pflegeheimes das gleiche zahlen.

 

  1. erklärte der Referent auch, dass der Pflegebedürftige Anspruch auf Kurzzeitpflege hat und dass der Angehörige, welcher einen Bedürftigen zu Hause pflegt, Sachleistungen aus der Pflegekasse erhält. Auch zahlt die Pflegekasse lt. Antrag Leistungen in die Rentenversicherungskasse.

 

Im weiteren Verlauf des Vortrages behandelte Lobmeier noch das Thema Patientenverfügung, wobei er auf die Frage feststellen musste, dass noch nicht alle der Zuhörer ein entsprechendes Formular ausgefüllt haben. Eine Broschüre hierfür sei in der Gemeinde erhältlich, in welche der Antragsteller alle Angelegenheiten im medizinischen Bereich bestimmen kann, wenn er in einem entsprechenden Fall seinen Willen nicht mehr bilden oder äußern kann.

 

Weiter erinnerte der Referent, dass man im Falle einer Vorsorgevollmacht alle Fakten in der Familie absprechen sollte. Wenn keine Angehörigen da sind, muss dies notariell erledigt werden. Mit einer Vorsorgevollmacht kann man fast alles abdecken, bemerkt der Referent. Darum sollte sich der Betroffene schon im Vorfeld gedanklich mit vielen Fragen befassen, denn jeder von uns kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverständlich regeln kann. Z.B. was wird wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin und wer entscheidet für mich. Wer erledigt meine Bankgeschäfte und um meine Bank- Behörden und Versicherungsangelegenheiten oder ambulante Hilfen und vieles mehr.

 

Nach dem Lobmeier noch sehr viele Fragen beantworten hatte, dankte ihm Elternbeiratsvorsitzende Stephanie Gäb für die interessanten Ausführungen mit einem Präsent.

 

Foto: Franz Lobmeier, Stephanie Gäb

Foto zu Meldung: Neues System in der Pflege

Feueralarm in der Grundschule

(24.03.2017)

74 Kinder stürmten mit ihren Lehrkräften ins Freie

 

Prackenbach. In sämtlichen Schulen sind regelmäßig Feueralarmproben durchzuführen, dessen Ziel es ist, das richtige Verhalten beim Ausbruch eins Brandes oder sonstiger Gefahren zu üben.

 

Auch in der Grundschule Prackenbach wird in regelmäßigen Abständen immer wieder ein unangekündigter Feueralarm durchgeführt, der am Freitag zum 2. Mal mit der Feuerwehr, die in unmittelbarer Nähe stationiert ist, geübt wurde.

 

Zunächst löste Rektorin Katrin Hartl um 9.26 Uhr in der Schule den Hausalarm aus. Sämtliche Schüler unter der Anleitung der Lehrkräfte stürmten ins Freie und waren 2 Min. später an den dafür angewiesenen Sammelplätzen. Nach einer genauen Kontrolle stellte man dabei auch fest, dass alle Personen vollzählig das Freie erreicht hatten.

 

Nach der Beendigung der Übung begrüße der 1. Kommandant Franz Holzapfel die Kinder in der Aula der Schule und stellte lobend fest, dass alle ordnungsgemäß nach der Auslösung des Alarms auf den Sammelplätzen erschienen sind und auch nicht vergaßen, zu kontrollierten, dass auch keins der Personen, ob Kinder oder Lehrkräfte fehlte.

„Ihr seid eine gut aufgestellte Mannschaft“ lobte er die Schüler. Schon die Schüler der dritten Klasse hatten dies am Vormittag bei der Besichtigung der Fahrzeuge und Gerätschaften bewiesen, haben viele Fragen gestellt und waren sehr aufmerksam und interessiert bei der Sache. Er dankte auch seinen Kameraden, die sich zu der Übung zur Verfügung gestellt hatten und wünschte den Kindern noch eine schöne restliche Schulstunde. Auch Katrin Hartl sprach Franz Holzapfel und seinen Kameraden ein großes Dankeschön aus.

 

Foto: bei der Besprechung mit dem 1. Kdt. Franz Holzapfel

Foto zu Meldung: Feueralarm in der Grundschule

Habt ihr schon mit Dynamit gelöscht?

(24.03.2017)

Der 1. Kommandant Franz Holzapfel musste viele Fragen beantworten

 

Prackenbach. Eine sehr wissbegierige Gruppe von 23 Kindern der 3. Klasse der Grundschule Prackenbach durfte am Freitag mit ihrer Lehrerin Karin Winklbauer der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel zu hören und sehen bekamen. Sie hatten sich im Rahmen des Heimat-und Sachkundeunterrichts schon auf diese Schulstunde vorbereitet und sich viele Fragen zurecht gelegt, deren Antworten ihnen der 1. Kommandant Franz Holzapfel nicht schuldig blieb.

 

Nach einem höflichen Guten Morgen der Kinder begrüßte der 1. Kommandant Franz Holzapfel die Schüler, die es schon gar nicht mehr erwarten konnten, ihre Fragen los zu werden. Zunächst erzählte ihnen der Kommandant einiges Personelle über die große Stützpunktfeuerwehr, die schon 143 Jahre alt ist. 265 Mitglieder gehören dem Verein an incl. 56 Aktive davon acht Damen. Die Jugendgruppe besteht aus 15 Jugendlichen, die mit 12 – 18 Jahren eintreten können.

 

Fasziniert von den beiden großen Fahrzeugen, die blitz-blank in der Halle standen, waren die Schüler ganz besonders fasziniert, von denen beide wie neu aussahen, obwohl das HLF schon wieder fünf Jahre auf dem Buckel hat und das LF8 28 Jahre im Einsatz ist. Wie teuer war wohl das HLF vor fünf Jahren, interessierte die Schüler und wie viel Liter passen in das Fahrzeug. Die Kinder staunten nicht schlecht, als ihnen Holzapfel erklärte, dass man dafür 328 000 € investieren musste und dass das neue Auto 2000 Liter fasst.

Weiter hatten die wissbegierigen Schüler an Fragen noch auf Lager: Wie viele Einsätze die Feuerwehr in Jahr hat, wie lange ein FW-Schlauch ist, wie schnell ein FW-Auto fährt und dass neun Aktive in ein FW-Auto passen.

 

Anschließend erklärte Stefan Penzkofer und Andreas Schötz in zwei Gruppen aufgeteilt, die beiden Fahrzeuge. Die Schüle staunten nicht schlecht über die vielen Gerätschaften unter anderem den Rettungs-Spreizer, das Schaumlöschgerät und die Wärmebildkamera, die im Führerhaus untergebracht ist, wo auch die Schüler Platz nehmen durften.

Dann führte Martin Holzapfel und Martin Handlos den Schülern vor, wie ein Atemschutzträger richtig angezogen ist. Natürlich wollten die Kinder wissen, wie lange der Sauerstoff hält. Dazu erklärte Martin Handlos, dass sich das Gerät mit Piepsen bemerkbar macht. Dann weiß der Atemschutzträger, dass er nicht mehr lange im Einsatz bleiben kann.

 

Franz Holzapfel bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr Interesse und gab ihnen noch Süßigkeiten und Info-Material mit auf den Weg.

 

Foto: Die 3. Klasse mit v.l. Andreas Schötz, Franz Holzapfel, v.re. Martin Holzapfel, Martin Handlos, Stefan Penzkofer, Lehrerin Karin Winklbauer

Foto zu Meldung: Habt ihr schon mit Dynamit gelöscht?

Eltern der künftigen Schulanfänger bekamen Tipps für einen guten Schulstart

(20.03.2017)

Prackenbach. Beim Informationsabend für die Eltern der künftigen Schulanfänger der Grundschule Prackenbach gaben Rektorin Katrin Hartl und Lehrerin Anita Greiner am Montag einen Überblick über die rechtlichen Einschulungsmöglichkeiten, die Voraussetzungen für Schulfähigkeit und viele Tipps, damit der Schulstart gelingt.

Rektorin Katrin Hartl begrüßte die anwesenden Eltern und gab einen Überblick über die rechtlichen Bestimmungen zur Einschulung. Sie stellte fest, dass sich die Vorschulkinder schon auf die Schule freuen. Sie waren schon öfter an der Schule, turnten schon gemeinsam mit den Erstklässlern und dürfen am Schnupperunterricht teilnehmen. Eher Sorgen bereitet der neue Lebensabschnitt den Eltern, die sich die Frage stellen, ob ihr Kind die neuen Herausforderungen auch meistern wird. Nach heutiger Meinung, so Hartl, ist ein Kind schulfähig, wenn wir ihm zutrauen, den Alltag in der Schule zu bewältigen und zu bestehen.

Lehrerin Anita Greiner ging daraufhin auf die körperlich-gesundheitlichen sowie auf die kognitiven, emotionalen und sozialen Lernvoraussetzungen ein, die ein Schulanfänger mitbringen sollte und erläuterte den Eltern, wie ihrem Kind der Schulstart erleichtert werden könne. So soll dem Kind keine Angst gemacht, sondern sich mit ihm auf die Schule gefreut werden. „Reden Sie positiv über die Schule“, so Greiner. Als weiteren wichtigen Aspekt für einen guten Start wies die Lehrerin auch auf die Förderung der Selbstständigkeit hin, nach Maria Montessoris Grundsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“. Ob das beim selbstständigen An- und Ausziehen, beim Basteln oder beim Aufräumen ist – Selbstständigkeit macht selbstbewusst und selbstbewusste Kinder kommen mit der neuen Situation problemloser zurecht. Das Gewöhnen an selbstverständliche Ordnungen, ein geregelter Tagesablauf und die Einschränkung des Fernsehkonsums wurde den Eltern ebenfalls nahe gelegt. „Und – Lesen sie den Kindern viel vor“, so Greiner. „Kindern, denen viel vorgelesen wurde, lesen später auch einmal gern."

Im Anschluss daran gab Polizeihauptmeisterin Karin Simmet noch Ratschläge, was auf dem Weg zur Schule zu beachten ist und wie die Eltern im Vorfeld mit ihrem Kind treinieren können, dass es im Herbst sicher zur Schule kommt.

Die Schulanmeldung findet satt am Donnerstag, den 6. April, um 15.00 Uhr im Schulhaus der Grundschule Prackenbach. Anzumelden sind alle Kinder, die bis 30. September dieses Jahres sechs Jahre alt werden. Bis 31. Dezember 2017 geborene Kinder können auf Antrag der Eltern regulär eingeschult werden. Für die Einschulung noch jüngerer Kinder ist ein psychologisches Gutachen erforderlich. Anzumelden sind auch alle Kinder, die im vergangenen Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt wurden. Bei der Anmeldung müssen Geburtsurkunde und die Bescheinigung des Gesundheitsamts vorgelegt werden. Bei getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern ist der Sorgerechtsbeschluss mitzubringen. Der Elternbeirat bietet Kaffee und Kuchen an.

 

Foto zu Meldung: Eltern der künftigen Schulanfänger bekamen Tipps für einen guten Schulstart

Thema Wasser bei der 4. Klasse Grundschule

(20.03.2017)

Die Kläranlage der Gemeinde in Fichtental stand auf dem Schulprogramm

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts hatten sich die Schüler der 4. Klasse der Grundschule Prackenbach im Unterricht mit dem Thema „Natur und Umwelt“ über die Wasserversorgung und Wasseraufbereitung beschäftigt. Während die Kinder erst kürzlich den Hochbehälter hoch über Hagengrub besichtigten und viel Wissenswertes dort erfuhren, durften die Schüler mit ihrer HSU-Lehrerin Astrid Pfeffer am Montag der Kläranlage in Fichtental einen Besuch abstatten.

 

Nach der Begrüßung durch den Klärwärter Paul Früchtl informierte dieser die Schüler zunächst, dass die Kläranlage 1992 für 1,9 Millionen DM für 1900 Einwohner gebaut wurde und derzeit 1500 Einwohner angeschlossen sind. Das 40 km lange Kanalnetz ist mit 600 Schächten und sechs Pumpstationen mit je zwei Pumpen ausgestattet.

Leider müssen die Pumpen oft repariert werden, da Feuchttücher oder andere Abfälle ein großes Problem für sie bedeuten. Darum appellierte Früchtl an die Kinder, Essensreste, Plastik und sonstige Abfälle in die Abfalleimer zu geben. Auch Fett sei ein Problem, darum auch Frittier-Fett nicht ins Abwasser kippen, sondern in vorgesehene Behälter, die man sich im Wertstoffhof besorgen kann.

 

Anschließend führte der Klärwärter die Kinder in die Anlage, wo das Abwasser mechanisch gereinigt wird. Es fließt als erstes durch den Siebrechen: große Schutzstoffe, wie Papier, Plastik oder Speisereste werden herausgefiltert, gepresst und im Rahmen der Müllentsorgung beseitigt. Alsdann gelangt das Abwasser in den Sandfang. Durch eine ständig kreisförmig drehende Strömung setzt sich der mitgeführte Sand ab und gleitet in die trichterförmige Sohle des Beckens. Als nächste Reinigungsstation folgen zwei Absetzteiche, von denen jeder 500 m³ fasst. Einmal jährlich werden die Teiche abgepumpt, damit der Klärschlamm entnommen, gepresst, getrocknet und auf eine Deponie gebracht, verbrannt oder auf einen Acker ausgefahren werden kann.

 

Als nächstes folgt die biologische Reinigung: Aus den Absetzteichen fließt das vorgereinigte Abwasser weiter zum Tauchtropfkörper, wo Tag und Nacht drei Reinigungswalzen rotieren. Durch die rotierenden Walzen werden die Reinigungsbakterien abwechselnd mit Luft zur Sauerstoffaufnahme und mit Abwasser zur Nährstoffaufnahme versorgt. Sterben sie ab, fallen sie ins Wasser. Nach den vielen Reinigungsprozessen ist nun das Wasser bis zu 98 % gereinigt und wird in den Prackenbach geleitet.

 

Ganz schön erstaunt waren die Kinder, als sie der Klärwärter in sein Labor führte, wo er täglich Eigenüberwachungsmessunten durchführt und ein Betriebstagebuch führt. Von seinem Verständnis und richtigen Handeln hängt der optimale Reinigungsbetrieb an.

Natürlich hatten die Schüler noch einige Fragen auf Lager, die ihnen Paul Früchtl bereitwillig beantwortete, bis sie sich schließlich dankend verabschiedeten.

 

Foto: Schüler mit Klärwärter Paul Früchtl

Foto zu Meldung: Thema Wasser bei der 4. Klasse Grundschule

Thema Wasser bei der 4. Klasse Grundschule

(06.03.2017)

Im Hochbehälter der Gemeinde Prackenbach viel gesehen und gehört

 

Prackenbach/Schwaben. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts haben sich auch in diesem Jahr die Schüler der 4. Klasse mit dem Thema Wasser beschäftigt.

Am Montag durften nun die Kinder mit ihrer HSU-Lehrerin Astrid Pfeffer den Hochbehälter hoch über Hagengrub besuchen, um die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Prackenbach zu besichtigen, wo sie Wasserwart Roland Brem freundlich in Empfang nahm.

 

Nachdem die Schüler im Unterricht bereits im Vorfeld eine Menge über das lebenswichtige Element gehört hatten, erzählte ihnen Brem, dass der Hochbehälter von 2006 – 2008 neu errichtet wurde, da der bisherige den Anforderungen nicht mehr entsprach.

Er erzählte den Kindern auch, dass die Gemeinde zur Sicherstellung der Wasserversorgungsanlage in den vergangenen Jahren enorme Summen investierte, wobei der Haushalt für den Hochbehälter mit 760 000 € belastet wurde. Sie erfuhren auch, dass die 300 m³ fassende Wasserversorgungsanlage von fünf umliegenden Quellen und zwei Brunnen gespeist wird, damit die Hauptteile von Prackenbach mit Wasser versorgt werden können.

 

Trotzdem hatte sich die Gemeinde Prackenbach vor einigen Jahren entschlossen, an das Fernwassernetz anzuschließen, damit bei Wasserknappheit aus dem Trinkwasserspeichen Frauenau Wasser zugeleitet werden kann.

 

Dann führte Brem die Besucher in den großen Raum, in denen sie die Quellleitungen besichtigen konnten. Brem merkte dabei an, dass das von den Quellen eingespeiste Wasser zunächst in der Entsäuerungsanlage behandelt werden muss, bis es in die beiden Wasserkammern gelangt und von da in die einzelnen Anlagen der Gemeindebürger gepumpt wird. Da das Wasser einen PH-Wert von 4,5 aufweist, muss es durch ein Granulat bzw. Kies der sog. Jura-Perle sickern, damit es einen Optimal-Wert von 7,5 erreicht.

 

Anschließend wurde der Keller erkundet, wo sich die UV-Anlage befindet, durch die das Wasser nun fließen muss. Das UV-Licht tötet die Bakterien ab und entkeimt das Wasser. Von da an besitzt das Wasser Trinkwasserqualität und wird in zwei Wasserkammern (je 150 m³ Fassungsvermögen) gepumpt. Im Schnitt fließen täglich 90 m³ Wasser in die Ortschaften, erklärte der Wasserwart. Auch wie die jährliche Reinigung der Wasserkammern funktioniert und welche Funktion die Tropfendecke hat, erklärte er den aufmerksamen Kindern.

 

Schließlich bemerkte der Wasserwart, dass vier Mal im Jahr das Trinkwasser durch ein Labor geprüft wird. Die Kinder staunten zudem nicht schlecht, als sie erfuhren, dass auch das Entsäuerungsbecken regelmäßig gereinigt werden muss, denn obwohl das Quellwasser so sauber erscheint, erhält es doch winzige Sandpartikel, die sich im Jura-Kies absetzten. Dabei wird Luft und sauberes Trinkwasser in das Becken geblasen, wodurch der Sand aufgewühlt wird, an die Oberfläche gelangt und abfließt.

 

Zum Schluss dankte Astrid Pfeffer dem Wasserwart für die professionelle und anschauliche Führung.

 

Foto: 1. v.re Astrid Pfeffer, 3. v.re. Roland Brem

Foto zu Meldung: Thema Wasser bei der 4. Klasse Grundschule

Die Grundschule Prackenbach spendet für krebskranke Kinder

(15.02.2017)

Prackenbach. Anlässlich des internationalen Krebstages am 15. Februar 2017 überreichten die Klassensprecher der drei Klassen von der Grundschule Prackenbach 250,- € an die Selbsthilfegruppe Kinderkrebs Cham.

Es ist der Erlös aus dem Bazar der letzten Weihnachtsfeier, als unter den fleißigen Händen der Kinder verschiedene Geschenkartikel wie unter anderem Kerzenständer, Sterne, Türschilder, Buchmerker und vieles mehr entstanden, die dann an den „Mann“ gebracht wurden.

Frau Dr. med. Stephanie Kassecker, die Leiterin der Selbsthilfegruppe, freute sich am Donnerstag sehr über die großzügige Spende und bedankte sich bei der Schulleiterin Katrin Hartl und den Kindern.

 

Die SHG, deren Dachverein die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. ist, stellt für betroffene Familien Kontakt mit anderen Betroffenen her, unterstützt sie, erfüllt den erkrankten Kindern Herzenswünsche und leitet Spenden die Familien weiter. So können z.B. Fahrtkostgen übernommen werden, denn viele Auslage, die plötzlich auf die betroffenen Familien zu kommen, müssen von ihnen selbst getragen werden.

Wer sich mit einem Obolus für krebsbetroffene Kinder in der Region Cham beteiligen will, ist herzlich willkommen: Spenden-Konto: IBAN: DE487425 1020 0630 2030 40.

 

Foto: Die Kinder mit ihrer Spende und Dr. med. Stephanie Kassecker mit Schulleiterin Katrin Hartl

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Herrlich war´s auf der Piste

(27.01.2017)

Hurra - Wintersporttag war bei der Grundschule Prackenbach angesagt

 

Prackenbach. Große Freude herrschte am Mittwoch, als bei den Schülern der Grundschule Prackenbach Wintersporttag angesagt war und heuer das Gelände in Grün/Maibrunn mit dem Klassenzimmer vertauschen durften. Das Wetter war ideal und herrliche Schneelage begleitete die Kinder und der Spaß war ungebrochen.

 

70 Kinder, aufgeteilt in 50 Rodler, 20 Skifahrer und auch drei Snowboarder tummelten sich über den Hang. Neben Fortgeschrittenen traten auch Anfänger an, die von den Lehrerinnen Katrin Hartl, Anita Greiner, Karin Winkelbauer, Eva-Maria Hauptmann fürsorglich im Auge gehalten wurden. Unterstützt wurden sie ebenfalls von Skilehrer Ulrich Stern, Tanja Rabenbauer, Karl Kastl, Ramona Lummer, Andrea Rücker, Günter Eggenmüller, Alexandra van Beek und Michaela Brunner, welche Hilfe leisteten, wenn Not am „Kind“ war. Am Ende waren alle froh, dass alles unfallfrei über die Bühne ging.

 

Das Resultat am Schluss des Tages – lauter rote Backen und glückliche Gesichter- Nur schade, dass die Zeit wie im Fluge verging und der Haimerl-Bus sie wieder nach Prackenbach zurück brachte, dem man für die kostenlose Fahrt ein großes Dankeschön zollte.

Ein Dankeschön galt auch den Lehrern, welche den Wintersporttag organisierten und den Eltern für ihre Unterstützung.

 

Foto: 1 – Gruppe-alle Kinder, 2 – Skifahrer am Lift, 3 – Schlittenfahrer

Foto zu Meldung: Herrlich war´s auf der Piste

Eine besonders schöne Deutsch-Stunde für die Erstklässler

(02.12.2016)

„Drei Meilensteine für das Lesen“

 

Prackenbach. Die Erstklässler der Grundschule Prackenbach wurden von den Viertklässlern eingeladen, einmal eine etwas andere Lesestunde zu erleben. Dazu suchten sich die Lesepaten der 4. Klasse bereits im Vorfeld schöne Adventsgeschichten aus, die sie dann ihren Schützlingen in gemütlicher Atmosphäre vorlasen. Begeistert berichteten die ABC-Schützen im Anschluss im Gesprächskreis, wovon die Geschichten handelten, lobten die Viertklässler, dass sie so schön vorgelesen haben und wünschten sich, auch einmal so gut lesen zu können.

Das hörten Klassenleiterin Anita Greiner und Rektorin Katrin Hartl natürlich gern und übergaben den Erstklässlern ein Lesestart-Set, um ihre Lesemotivation noch mehr zu unterstützen. Die Kinder freuten sich sichtlich über die Buchgeschenke.

„Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ ist ein bundesweites Leseförderprogramm, das Familien mit kleinen Kindern von Anfang an bis zu ihrem Eintritt in die Schule begleitet und aus drei aufeinander aufbauenden Phasen besteht. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt. Kern der Initiative bilden die kostenfreien Lesestart-Materialien mit einem altersgerechten Buch sowie einem Ratgeber mit Tipps und Informationen zum Vorlesen und Erzählen im Familienalltag.

Foto zu Meldung: Eine besonders schöne Deutsch-Stunde für die Erstklässler

Humedica – Jede noch so kleine Spende kann Mensch in Not helfen

(29.11.2016)

Prackenbach. Humedica e.V. mit Hauptsitz in Kaufbeuren ist eine internationale Organisation. Seit dem Gründungsjahr 1979 leistet Humedica in über 90 Ländern humanitäre Hilfe mit einem Schwerpunkt auf Katastropheneinsätzen und sogt darüber hinaus für Transport der technischen und medizinischen Ausrüstung. Dazu gehören entsprechende Medikamente, Hilfsmittel, Laptops und Satellitentelefone und vieles mehr.

 

Auch heuer haben Schüler der Grundschule Prackenbach und des Kindergartens, wie bereits in den letzten Jahren, liebevoll verpackte Geschenke für Kinder in Not zusammengetragen.

Die vielen Päckchen hat bereits ein LKW abgeholt, die sich nach der Zuordnung in der Hauptzentrale auf den Weg zu den hilfsbedürftigen Kindern in den verschiedenen Ländern machen, um rechtzeitig noch bis zum Hl. Abend bei den Kindern zu sein.

Foto zu Meldung: Humedica – Jede noch so kleine Spende kann Mensch in Not helfen

Interessante Schulstunde im Rathaus

(28.11.2016)

Die 4. Klasse besuchte den Bürgermeister und löcherten ihn mit vielen Fragen

 

Prackenbach. „Was kostet ein Schulhaus und wie viel muss die Gemeinde für einen Unimog ausgeben? Wie hoch sind Ausgaben und Einnahmen in der Gemeinde, wie viel muss die Gemeinde für Abwasser und Kanal ausgeben und welche Aufgaben hat ein Bürgermeister?" Mit diesen und noch vielen anderen Fragen löcherten die Kinder der vierten Klasse am Montag den Bürgermeister, als sie mit Lehrerin Astrid Pfeffer eine Schulstunde im Rathaus verbrachten, wo sie nicht nur die verschiedenen Amtsräume in Augenschein nehmen durften, sondern viel zu hören und zu sehen bekamen.

 

Mit einem "guten Morgen" begrüßte Bürgermeister Eckl die Kinder und stellte fest: „Ich freue mich, dass ihr so viel Interesse an unserer Gemeinde habt“ und nahm sie mit hinauf in den Sitzungssaal, wo die 24 Kinder auf den Stühlen der Gemeinderäte Platz nehmen durften und dort Bürgermeister Eckl mit vielen Fragen überhäuften.

Sie erfuhren, dass in der Gemeinde 35 Leute beschäftigt sind, der Fuhrpark incl. Lader fünf Fahrzeuge und mit dem Rathaus 25 Gebäude hat.

Sie erfuhren auch, dass das Gemeinderatsgremium aus 14 Mitgliedern besteht und diese ein mal im Monat zu einer Sitzung zusammen kommen und in der Regel acht bis zehn Punkte incl. drei Bauvorhaben zu bearbeiten sind. Sehr interessiert waren die Kinder vor allem über die Finanzen, wobei sie erfuhren, dass die Gemeinde knapp 3 Mill. Schulden hat, was ein Straßenbau kostet und wie viel die Sanierung des Rathauses und der Bau einer Schule verschlingt.

 

Die Schüler erfuhren auch, dass der Bürgermeister verantwortlich ist für alle Bürger, Sitzungen leitet, die Belange bei den Ämtern und der Regierung vertritt und vieles mehr. „Gefällt dir deine Arbeit als Bürgermeister“, wollten sie wissen und „was wollten sie einmal werden“. Sie erfuhren, dass ihm seine Arbeit immer noch Spaß macht und dass er als Junge mal Unimogfahrer werden wollte. Überrascht auf die Frage von Eckl, ob wohl ein Schüler mal Bürgermeister werden möchte, meldeten sich gleich einige Buben, jedoch kein Mädchen.

Die Schüler stellten auch Fragen über die frühere Gemeinde Ruhmannsdorf, wie viele Bürgermeister schon in der Gemeinde regierten und dass in der Gemeinde Prackenbach 2700 Einwohner ihren Wohnsitz haben.

 

Anschließend führte Eckl die Kinder in die Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung. Nach dem Trauungszimmer im 1. Stock und dem Büro des Bürgermeisters führte er sie in das Einwohnermeldeamt, wo Richard König ein großes Arbeitsgebiet mit vielen Ämtern verwaltet. Hier ist nicht nur das Standesamt, das Pass- und Einwohnermeldeamt untergebracht, sondern auch das Ordnungsamt, das Gewerbeamt und das Wahlamt. Auf eine Frage der Kinder antwortete er, dass ein Pass bis zum Alter von 24 Jahren nur sechs Jahre gilt und ab dem Alter von 24 Jahren 10 Jahre gültig ist. Ein Kinderreisepass jedoch ist generell nur sechs Jahre gültig. Auch ist er bei Rentenanträgen behilflich und für die Homepage der Gemeinde verantwortlich. Er teilt das Büro mit Waltraud Zedelmayr und Lydia Aichinger.

Dann führte Eckl die Kinder zu Karin Eggenmüller, welche die Gemeindekasse und das Steuerwesen verwaltet. Wie viele Ausgaben hat die Gemeinde im Monat, interessierte die wissbegierigen Schüler und wie viel kostet der Strom. Eggenmüller teilt das Büro mit dem Lehrmädchen Kristin Lorenz, die an dem Tag die Schule besuchte.

Gegenüber befindet sich das Büro von Energiepate Josef Haas, der sich neben vielen Verwaltungsaufgaben um Breitbandangelegenheiten, Internet, Stromversorgung und um FW-Angelegenheiten kümmert.

 

Im letzten Raum ist das Amtszimmer von Manfred Maier untergebracht. Er ist Geschäftsleiter und Kämmerer und bei ihm laufen alle Fäden über das Bauwesen zusammen. Er erstellt den Haushaltsplan, bereitet Gemeinderatssitzungen vor und protokolliert sie. Maier pflegt im Übrigen Kontakt mit den Behörden und ist vehement bedacht, dass keine Neuverschuldung entsteht.

 

Nach der interessanten Schulstunde hatte Bürgermeister Eckl für die Kinder noch Getränke und eine kleine Brotzeit vorbereitet, welche die Kinder gerne annahmen und sich herzlich dafür bedankten.

 

Foto: 1 – Im Sitzungssaal mit BM Eckl, 3 – Geschäftsleiter Manfred Maier, 4 – Josef Haas, 6 – Karin Eggenmüller,7 – Einwohnermeldeamt Richard König, 8 – die Kinder mit BM Eckl und hi. Katrin Hartl

Foto zu Meldung: Interessante Schulstunde im Rathaus

Der deutsche Kinderschutzbund zu Besuch in der 4. Klasse Grundschule

(21.11.2016)

Prackenbach. Anlässlich des 20.Novembers (Tag der Kinderrechte) besuchte Monika Winkler vom Deutschen Kinderschutzbund zu Besuch in der 4. Klasse der Grundschule Prackenbach. Sie erklärte den Kindern, dass 1954 ein Kinderarzt nach dem Krieg festgestellt hat, dass die Kinder zu wenig essen, viel zu viel arbeiten müssen und oft kein richtiges Zuhause haben. -> Er ermahnte: Man müsse die Kinder schützen! So entstand das Emblem des Dt. Kinderschutzbundes: Ein Kind mit einem Dach über dem Kopf.

Danach ging sie mit den Kindern auf Ideensammlung: Welche Kinderrechte gibt es? Sie kamen dabei z.B. auf das Recht auf Gesundheit, Recht auf Bildung, Recht auf elterliche Fürsorge, Recht auf Schutz vor Ausbeutung und Gewalt, Recht auf Spiel, Freizeit und Ruhe, um nur einige zu nennen.

Danach holte sie den größten und den kleinsten Jungen der Klasse vor die Tafel, legte einen Meterstab an und wollte wissen: Wer hat mehr Rechte? Der Größere, weil er schon größer ist oder der Kleinere, weil er noch mehr Schutz braucht? àDie Schüler ließen sich nicht verunsichern: Alle beide haben die gleichen Rechte!

Sodann erzählte ihnen Winkler die Geschichte eines indischen Jungen, der unter harten Arbeitsbedingungen 10 Stunden pro Papiertüten falten muss.

Damit die Kinder einen Einblick erhalten, was das bedeutet, durften sie selber solche Papiertüten falten. Nach einer knappen halben Stunde hatte jeder Schüler durchschnittlich 3-4 Tüten geschafft. Nun fuhr Monika Winkler mit ihrer Geschichte fort: Für 10 Tüten bekommt der Junge nur einen Ct! Am Abend kann er sich für seinen Tageslohn eine Hand voll Reis kaufen.

Die Referentin legte den Kindern wärmsten ans Herz: Lernt, damit ihr euch einen guten Beruf aussuchen könnt und zur Erinnerung bekam jeder Schüler einen Bleistift als Geschenk.

Anschließend informierte Monika Winkler die Kinder noch über verschiedenes Wissenswertes:

Der Kinderschutzbund kümmert sich um Sorgen, wenn Kinder ein Problem haben und mit jemandem darüber sprechen möchten: Dazu gibt es eine Nummer gegen den Kummer. Diese erscheint nicht auf der Telefonrechnung, denn sie ist kostenlos d.h. es merkt niemand, wenn man dort angerufen hat. Damit die Kinder diese Nummer auch nicht vergessen, bastelten die Mitglieder des DKSB mit bunten Perlen verzierte Bucheinmerkerl, auf denen diese Nummer aufgedruckt ist.

Zum Abschluss erinnerte Monika Winkler die Kinder aber auch noch daran: Wer Rechte hat, hat auch Pflichten! Also: Zimmer aufräumen nicht vergessen, den Müll hinaustragen oder auch der älteren Nachbarin einmal helfen.

Katrin Hartl bedankte sich für das Kommen von Frau Winkler und dafür, dass sie den Kindern das Thema so anschaulich nähergebracht hat.

 

Foto: Kinder basteln Papiertüten mit Monika Winkler

Foto zu Meldung: Der deutsche Kinderschutzbund zu Besuch in der 4. Klasse Grundschule

„Martin macht das Leben hell“

(11.11.2016)

Stimmungsvolle Martinsfeier in der vollen Pfarrkirche St. Georg

 

Prackenbach/Moosbach. Draußen ist es schon dunkel geworden, als sich am Freitagabend viele Kinder von den beiden Kindergärten aus Prackenbach, Moosbach und der Grundschule mit ihren Laternen in der Pfarrkirche St. Georg einfanden, begleitet von ihren Erziehern, der Lehrerschaft, den Eltern und vielen Gottesdienstbesuchern, bis schließlich das Gotteshaus auf den letzten Platz gefüllt war.

 

„Hoch über uns die Sterne“ sangen eingangs die Kinder mit Gitarrenbegleitung von Religionslehrerin Elisabeth Ziereis und Pfarrer Josef Drexler hieß zum Namenstag des Hl. Martin alle Kinder und Gottesdienstbesucher herzlich willkommen und bemerkte, dass der Hl. Martin vor über 1000 Jahren gelebt hat und die Verehrung für ihn ungebrochen sei. An das Thema der Martinsfeier anknüpfend – Martin macht das Leben hell – meinte Pfarrer Drexler, dass es gut sei, dass die Laternen Licht bringen. Die Dunkelheit kann aber nicht nur nachts draußen sein, die Dunkelheit kann auch in unseren Herzen sein, betonte er.

Dass das Leben dunkel ist für alle, die keine Freunde haben, behaupteten einige Kinder in ihrem Sprechspiel, die traurig und zerstritten sind oder Hungern müssen – aber helles und warmes Licht leuchtet auf, wenn Menschen ein gutes Wort haben oder anderen helfen.

Der Hl. Martin hat es geschafft, das Leben der Menschen hell zu machen, merkte Pfarrer Drexler an und berichtete anschließend aus einer Stelle aus dem Matthäus Evangelium und Elisabeth Ziereis trug mit drei Kindern die Geschichte von der Laterne Lumina vor.

 

Dann leitete Pfarrer Drexler auf das Martinsspiel über, als er sagte, dass uns das teilen oft schwer fällt, aber es bringt Freude, das durfte auch der Hl. Martin erfahren, dass einige Kinder in ihrem Spiel zeigen. Elisabeth Ziereis erzählte dazu von der Geschichte, als der Hl. Martin mit dem frierenden Bettler seinen Mantel teilte und die Kinder zeigten dies in ihrem Spiel sehr stimmungsvoll.

 

Nach dem Vater unser bat Pfarrer Drexler in seinem Gebet: lass auch uns das Licht zu den Menschen tragen und dadurch ihre Dunkelheit heller machen, dann entließ er die Gläubigen mit seinem Segen, ehe die Kinder sangen: „Tragt in die Welt nun ein Licht“.

Am Pfarrheimplatz stellten sich dann alle Kinder mit ihren Laternen und die übrigen Kirchenbesuchern auf, angeführt vom Martinreiter Selina Kastl und marschierten singend: „Ich geh mit meiner Laterne“ in einem langen Zug, zum Kindergarten, wo „St. Martin“ noch an alle Kinder Lebkuchen verteilte.

 

Fotos: 2 – Martinsfeier in der übervollen Pfarrkirche St. Georg, 3 - St. Martin hängt dem frierenden Bettler seinen halben Mantel um, 4 – St. Martin trifft auf den frierenden Bettler, 5 – Elisabeth Ziereis erzählt die Geschichte von der Laterne Lumina, 6 – Ein langer Zug bewegt sich zu Kindergarten, 7 – Ich geh mit meiner Laterne

Foto zu Meldung: „Martin macht das Leben hell“

Radfahrprüfung in der Grundschule Prackenbach

(26.10.2016)

Prackenbach. 23 Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach unter ihrer Lehrerin Katrin Hartl haben am Mittwoch mit einer Prüfungsfahrt im Ort ihre Radfahrausbildung abgeschlossen.

 

Zum Thema Verkehrserziehung fand bereits im Vorfeld ein theoretischer Unterricht statt. Nachdem aufgrund des schlechten Wetters die praktische Prüfung verschoben werden musste, fand heuer erstmals die praktische Prüfung und das Radfahren in der Verkehrswirklichkeit am selben Tag statt.

 

Um 8.00 Uhr stellten die Schüler in der JVS Viechtach unter Beweis, was sie gelernt haben und um 10.00 Uhr folgte die Praxis am Ort, wo das in der Theorie erlernte anzuwenden war.

 

Zunächst erfolgte durch die Verkehrsexperten Jürgen Schwinger und Karin Simmet die Überprüfung der Fahrräder, welche die Kinder von zu Hause mitgebracht hatten. Nach der Streckenerklärung und der Besprechung über die wichtigsten Verkehrsregeln und der Überreichung der Plakette und ausgerüstet mit dem Fahrradhelm und ihrer Startnummer wurden sie einzeln auf die vorgegebene Strecke geschickt. Auch die Streckenposten (Katrin Jungwirth, Susanne Rabenbauer, Stephanie Gäb, Christa Kolmer, Christine Liebl und Bernd Wüste) hatten ihre Position eingenommen und schon ging´s los mit dem Radfahren in der Verkehrswirklichkeit.

 

Die Fahrstrecke führte durch den ganzen Ort, am Anwesen Holzer vorbei bis zur Tankstelle Lex, Gasthaus Bielmeier, wieder zur Schreinerei Rockinger und zurück zur Schule. Auf alles musste geachtet werden, ob beim Umfahren von Hindernissen, Vorfahrtsregeln oder auch eine rechtzeitige Zeichenabgabe beim Abbiegen und auch das „Schauen“ nicht vergessen.

 

Die Abschlussbesprechung fand in der Aula statt. Die Kinder freuten sich, dass alle bestanden hatten. Alle Schüler erhielten von den Verkehrserziehern neben Wimpel und Aufkleber „Geprüfter Radfahrer) den Fahrradpass ausgehändigt, der letztendlich die Lizenz ist, dass sie mit ihrem Drahtesel in Zukunft im Straßenverkehr unterwegs sein dürfen. Emily Eggenmüller, Marie Holzapfel, Anna-Lena Reimer, Elmar Handels, Leon Kastl und Luis Vogl erhielten sogar einen Ehrenwimpel, über den sie sich riesig freuten. Die beiden Polizisten ermunterten die Schüler, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten und ermahnten sie: passt immer gut auf. Sie dankten auch den Eltern für die Übernahme der Streckenposten und die stete Fürsorge für ihre Kinder.

Rektorin Katrin Hartl bedankte sich im Namen der Lehrerschaft bei den Verkehrspolizisten und den Eltern.

 

Foto: 6. V.li. Jürgen Schwinger und Mitte m.gr. Pullover Karin Simmet

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Gesund leben, auf Nachhaltigkeit achten

(24.10.2016)

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit in der Grundschule Prackenbach

Prackenbach. Seit einigen Jahren werden die bayerischen Schulen dazu aufgerufen, im Oktober eine Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit durchzuführen. Das Motto dieses Jahres lautete: „Energie – nicht allein die Menge machts!“ Die Grundschule Prackenbach hatte sich auch dieses Jahr wieder mit einigen Aktionen daran beteiligt.

Zum Thema Gesundheit stand zum einen das Thema Bewegung auf dem Programm. Eva Maria Hauptmann lief mit den Dritt- und Viertklässlern einen Klassenmarathon: Hier machten die Schüler nicht nur die Erfahrung, dass Laufen gesund ist und Spaß macht, sondern dass man, wenn man sich seine Energie gut einteilt, viel mehr Ausdauer und Leistung erbringen kann. Außerdem kam die Karateschule Geiger zu Besuch. Die Schüler waren mit sichtlicher Begeisterung dabei und bestätigten: Bewegung macht Spaß!

Zur Gesundheit gehört auch die Zahngesundheit. So besuchte Zahnarzt Stefan Mielcarek von der Zahnarztpraxis Dr. Peter Taubenhansl aus Viechtach jede Klasse. Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie die Zuckerwürfel-Berge sahen, die den Zuckergehalt veranschaulichten, der in verschiedenen Lebensmitteln versteckt ist. Sie erkannten: Neben der richtigen Zahnpflege ist auch eine gesunde Ernährung wichtig, um Zahnschäden zu vermeiden. Diese wurde gleich in der Pause am eigenen Leib erfahren. Wie ohnehin jede Woche schnipselte wieder eine Mutter frisches Obst und Gemüse und richtete dies einladend auf Platten an. Keiner konnte da wiederstehen!

Zum Thema Nachhaltigkeit besuchte Michael Hetzenecker, Inhaber der Prackenbacher Firma ´MH Ideal – Elektrotechnik´ jede Klasse. Zuerst erarbeitete Hetzenecker mit den Schülern den Unterschied fossiler und erneuerbarer Energien mit all ihren Vor- und Nachteilen. Im Anschluss durfte die zweite Klasse mit einem Legobausatz ein Windrad bauen, das mit Hilfe eines Ventilators ein Lämpchen zum Leuchten brachte. Die Dritt- und Viertklässler durften mit Hilfe einer Solarzelle einen Stromkreis basteln. Wie eine Solaranlage in der Wirklichkeit funktioniert, dafür durften die Kinder auf den Dachboden der Schule steigen. Hier erklärte der Spezialist für Photovoltaikanlagen, wie der Gleichstrom, der von den Solarplatten auf dem Dach produziert wird, in den Wechselrichtern so umgewandelt wird, so dass wir ihn problemlos nutzen können. „Nun - nachhaltige Energien – gut und schön. Doch welcher Strom ist der beste“, fragte Hetzenecker. Natürlich der, den wir gar nicht erst produzieren! Wir müssen also Strom sparen! Als der Frage nachgegangen wurde, wie wir Strom einsparen könnten, staunten die Schüler nicht schlecht, als Michael Hetzenecker einen Stromzähler zwischen Radio und Steckdose steckte: Eingeschaltet verbrauchte er 4 Watt, im ausgeschalteten Zustand 3,5 Watt! Also: Immer Stecker raus, wenn man das Gerät nicht mehr braucht! Daraufhin machten sich die Schüler auf „Stromfresser-Suche“. Dass es sich lohnt, sparsam mit Energie umzugehen, verdeutlichte Hetzenecker zum Schluss anhand Gummibärchen: Wenn man z.B. konsequent darauf achtet, Fernseher, Computer und Kaffeemaschine täglich von der Steckdose zu nehmen, könnte man sich dafür im Jahr 22 Gummibärchen-Tüten kaufen!

Die Ursachen des Klimawandels und seine Folgen waren Tags darauf Thema des Unterrichts von Karin Winklbauer und Katrin Hartl. Zum Abschluss durften sich die Schüler dazu einen Lehrfilm anschauen und nahmen sich vor, in nächster Zeit als Energie-Detektive auf Spurensuche im Schulhaus (und vielleicht auch daheim?) zu gehen. Denn nur wenn wir auf unsere Umwelt achten, können wir noch lange glücklich und gesund auf unserer Erde leben. Klimaschutz geht alle an!

 

Foto: mit Michael Hetzenecker im Dachboden

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Erntedankandacht in der Grundschule

(06.10.2016)

Sonnengesang von Franz von Assisi

 

Prackenbach. In der großen Aula der Grundschule Prackenbach feierten am Donnerstag die Schüler mit ihren Lehrkräften eine Erntedankandacht. Im Vorfeld haben schon viele Kinder Gaben für den Erntedanktisch mitgebracht, den sie mit Christine Miethaner schön gestalteten.

 

Mit dem Lied „Komm in unsere Mitte, oh Herr“ begann die Andacht und Elisabeth Ziereis, Religionslehrerin an der Schule, begrüßte die versammelten Kinder, die sie mit einleitenden Worten auf die Erntedankfeier vorbereitete. Gemeinsam sangen sie dann das Lied „Gott hat ein Wort für dich“.

 

In der weiteren Feier erzählte Elisabeth Ziereis den Kindern das Evangelium von Matthäus, in dem der Evangelist den Menschen nahe legt, dass der Mensch mehr ist als seine Kleidung. Daraufhin erzählte sie kurz die Lebensgeschichte von Franz von Assisi. Sein schönstes Gebet, der „Sonnengesang“ stellten die Kinder der dritten Klasse mit Bildern vor. Zum Beispiel Schwester Sonne, Bruder Mond, Mutter Erde und die vierte Klasse sang dazu. Dabei wurde es deutlich, dass Franz in allen Dingen der Natur seine Familie sah. Dafür ist er Gott sehr dankbar.

In der Fürbitte baten die Kinder um den Erhalt der Schöpfung und das Wohl der Menschen und beim Schlusslied der dritten und vierten Klasse „Vergiss es nie“ machten sie eindeutig klar, dass der Mensch ein einzigartiges Schöpfungswerk Gottes ist.

 

Foto: Religionslehrerin Elisabeth Ziereis mit den Kindern

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Stephanie Gäb wurde ein weiteres Jahr zur Elternbeiratsvorsitzenden gewählt

(04.10.2016)

Dank an vier Ausgeschiedene  - 75 Schüler im neuen Schuljahr – Schülerzahl gesunken – Mittagsbetreuung im neuen Schuljahr

 

 Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach fanden in diesen Tagen die Wahlen der Elternsprecher statt. Da seit diesem Schuljahr die neue Bayerische Schulordnung gilt, sind die Klassenelternsprecher nicht mehr automatisch die Mitglieder des Elternbeirats. Darum wurde der Elternbeirat heuer durch eine eigene Wahl in einer Versammlung aller Eltern gewählt.

 

An der Grundschule gibt es heuer erstmals eine Kombiklasse 1 / 2. In den vier Klassen drücken 75 Kinder die Schulbank, das sind 9 Kinder weniger als im letzten Jahr. 12 ABC-Schützen besuchen die erste Klasse, die 3. Klasse besteht aus 24 und die 4. aus 23 Kindern.  

 

Der neuen Rektorin Katrin Hartl stehen neben einem Team von drei Klassenlehrern noch die Fachlehrerin Christine Miethaner (FOLin), Eva-Maria Hauptmann (FOLin), Elisabeth Ziereis (RLini.K.) und Pfarrer Josef Drexler zur Verfügung. Förderlehrerin Andrea Greindl-Krönauer unterstützt mit ein paar Stunden an der Grundschule Prackenbach vor allem Anita Greiner in der Kombi-Klasse, die 28 Kinder zählt. Astrid Pfeffer unterrichtet in der 4.Klasse Heimat- und Sachunterricht.

Als Beratungslehrer zeigte sich Thomas Wittmann von der Mittelschule Viechtach verantwortlich, der über Fragen der Schullaufbahn, Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und dergleichen aufklärt. Als Schulpsychologin steht Barbara Hartmann von der GS Kirchberg i.W. zur Verfügung.

 

Bei der ersten Klassenelternversammlung wurden in allen drei Klassen Elternsprecher bestimmt.

Die Klassenlehrer, Elternsprecher und ihre Stellvertreter in dieser Reihenfolge sind in der Kombiklasse 1 /2 Anita Greiner,  Ramona Lummer, Katrin Jungwirth, in der 3. Klasse Karin Winklbauer, Anita Kellermeier und Elke Wolf und in der 4. Klasse Katrin Hartl, Michaela Brunner und Stephanie Gäb.

Bei der Elternbeiratswahl übernahm für ein weiteres Jahr Stephanie Gäb das Amt der Elternbeiratsvorsitzenden. Ihre Stellvertreterin heißt Michaela Brunner, als Schatzmeisterin fungiert Ramona Lummer und Susanne Rabenbauer ist als Schriftführerin verantwortlich. Eine weitere Elternbeirätin ist Elke Wolf. Als zusätzliche Beisitzer wurden gewählt: Katrin Jungwirth, Kerstin Holzapfel und Brigitte Hetzenecker.

 

In der ersten konstituierenden Sitzung dankte Rektorin Katrin Hartl den vier scheidenden Elternbeiräten Tanja Lex, Daniela Englmeier, Karin Vogl und Tanja Rabenbauer für ihre Arbeit und überreichte ihnen ein kleines Präsent.

Ebenso begrüßte sie die  neuen Elternbeiräte. Elternbeiratsvorsitzende Gäb sowie Rektorin Hartl zeigten sich erfreut, dass sich einige Mütter zur Wahl stellten, so dass sogar weitere Helfer den Elternbeirat unterstützen werden. Der Beitrag des Elternbeirats sei unheimlich wertvoll, so Hartl. Ohne ihr Engagement und ihre Mithilfe wäre Schulleben undenkbar.

Stephanie Gäb stellte daraufhin den Tätigkeitsbericht des Elternbeirats 2015/16 vor. Dieser ging von der Mitwirkung des Elternbeirats bei der Einschulungsfeier, über die Bewirtung bei Elternsprechtagen, Beschaffung von Preisen für die Siegerehrungen und die Finanzierung von Büchern für die Schülerlesebücherei, um nur einiges zu nennen.

Frau Hartl gab daraufhin Ausblicke auf geplante Vorhaben im neuen Schuljahr, wobei schon einige Aktionen, welche die Mithilfe des Elternbeirats erfordern, besprochen wurden.

 

Schließlich wies Rektorin Hartl auf die Möglichkeit in diesem Schuljahr hin, eine verlängerte Mittagsbetreuung in Anspruch zu nehmen. Es steht den Kindern ein Raum zum Spielen sowie ein Raum zum Hausaufgaben machen zur Verfügung. Außerdem können die Kinder auch zu Mittag in der Schule essen. Das Mittagessen wird vom Caritas Seniorenheim in Viechtach (Koch: Johann Schauer) geliefert. Zu diesem Thema konnte Hartl auch Bürgermeister Andreas Eckl begrüßen, der dazu Fragen beantwortete.

 

Foto: Stephanie Gäb, Elke Wolf, Michaela Brunner, Ramona Lummer, Katrin Jungwirth, Rektorin Katrin Hartl

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Abstand halten und nicht schupsen

(20.09.2016)

Verkehrsexperten POK Jürgen Schwinger und PHK Karin Simmet bei den ABC-Schützen in der Grundschule - gefüllte Pausenbox für die Schulanfänger

 

Prackenbach. In Bayern haben sich im vergangenen Jahr 740 Schulwegunfälle mit verletzten Kindern ereignet. Darum bemüht sich auch heuer wieder die Verkehrswacht Viechtach wie in all den vergangenen Jahren um die Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr. Denn viele Kinder sind täglich mit dem Schulbus unterwegs zur Schule und immer wieder kommt es an den Bushaltestellen zu gefährlichen Situationen.

 

Da die ABC-Schützen besonders gefährdet sind, besuchten am Dienstag die Verkehrsexperten POK Jürgen Schwinger und PHK Karin Simmet der Polizeiinspektion Viechtach die kleinen Schulanfänger, um sie über das richtige Verhalten am und im Schulbus aufzuklären und um die Schüler der ersten Klasse mit ihrer Lehrerin Anita Greiner kindgerecht über die Gefahren zu unterrichten. Mit einem „Guten Morgen“ begrüßten die 12 „Verkehrsdetektive“ in ihren gelben Westen die freundlichen Polizisten, die ihnen anschließend auch noch eine rote Kappe überreichten. Und was braucht ihr beim Radfahren, fragte Schwinger die Schüler: „Natürlich einen Helm“ kam spontan die Antwort.

 

Nach dem am Parkplatz der Schulbus vorgefahren war, erzählten die Verkehrsexperten den ABC-Schützen viel Wissenswertes über das Verhalten an und im Bus. Ein wichtiger Punkt war dabei das Einhalten des Sicherheitsabstandes, wenn der Bus vorfährt. „Bleibt hinter der Sicherheitslinie stehen“ mahnte Schwinger. Sollte keine Linie vorhanden sein, sind zwei Schritte vor dem Bordstein einzuhalten, denn man könnte vom Bus angerempelt werden oder schlimmstenfalls über die Zehen rollen. Das wäre nicht gerade „lustig“, wenn man bedankt, dass ein Bus 12 Tonnen wiegt.

Auch erklärten die Polizisten, wo es am Bus am gefährlichsten ist. Um es ihnen anschaulich zu erklären, durfte ein Kind Busfahrer spielen. Und siehe da, die kleine Natalie oder anschließend ihre Schulkameraden Eva oder Jakob, sahen von ihren Kameraden, die sich einmal vor, hinten oder seitlich des Buses aufstellen, nicht einen.

 

Dann demonstrierten die Polizeibeamten noch das richtige Einsteigen in den Bus, was die Kinder, die sich in einer Reihe aufstellten, praktizierten. „Nicht drängeln „sofort hinsetzen“ mahnten dabei die Ordnungshüter und die Schultasche vor die Füße auf den Boden stellen. Bei Sicherheitsgurten ist es wichtig, sich anzuschnallen, denn dann sitzt man fest im „Sattel“ wenn der Busfahrer einmal ganz schnell bremsen muss, was er bei einer Fahrt rund um den Parkplatz demonstrierte. Auch Geschrei, Brotzeit machen, herumtollen und vor allem mit dem Busfahrer unterhalten, ist grundsätzlich untersagt. Ganz sicher freut er sich aber über ein „Guten Morgen“ oder Grüß Gott“, meinten die Polizisten.

Beim Aussteigen gilt dasselbe wie beim Einsteigen, sagten die Experten zum Schluss. Erst aufstehen, wenn der Bus angehalten hat, mahnten die Polizisten, so gibt es mit Sicherheit keine Probleme.

Zum Schluss bedankte sich Anita Greiner bei den Verkehrsexperten und beim Busfahrer und die Kinder verabschiedeten sich mit einem frischen „Auf Wiedersehn“ und erwähnten dankend zugleich auch die Geschenke von den Polizisten und beim Busfahrer.

 

Vor Schulbeginn sammelten sich die Schulanfänger in ihrer Klasse, wo ihnen von der Biobäckerei Laumer aus Viechtach eine bunte gefüllte Pausenbox übergeben wurde mit einem guten Start und eine spannende Zeit. - In Deutschland erhalten Schulanfänger der teilnehmenden Grundschulen diese Pausenbox. Sie war gefüllt mit gesunden und leckeren Lebensmitteln aus ökologischem Landbau, die Kraft geben für einen langen Tag an der Schule. Sie kann immer wieder mit einem vollwertigen Frühstück befüllt werden und die Kinder sagten „Danke“.

 

Foto: Katrin Simmet und Jürgen Schwinger beim Einsteigen in den Bus

Foto zu Meldung: Abstand halten und nicht schupsen

Eine humorvolle Geschichte um den Ernst des Lebens

(13.09.2016)

Diakon Martin Peintinger segnet 12 Schulanfänger mit ihren Eltern – ABC als Pausenbrot

 

Prackenbach. Das Wetter hatte am Dienstag  wieder einen sehr sonnigen Herbsttag eingeplant, als auch in Bayern für viele ABC-Schützen ein neues Schuljahr begann. Zu ihnen gehörten auch 12 Schulanfänger der Kombiklasse eins/zwei, vier ABC-Schützen weniger wie im letzten Jahr, die in der Grundschule der Gemeinde Prackenbach ihre Schulkarriere begannen. Als Klassenleitung wurde Lehrerin Anita Greiner betraut.

 

In der Pfarrkirche trafen sich die Schüler zunächst mit den Lehrern, Eltern und Angehörigen zu einem Wortgottesdienst, den Diakon Martin Peintinger sehr kindgerecht gestaltete. Er begrüßte alle Schüler, besonders die Schulanfänger und ihre Eltern sehr herzlich  und entschuldigte Pfarrer Josef Drexler wegen Krankheit.

An das Eingangslied „Komm in unsre Mitte, o Herr“, das die Kinder in Begleitung von Elisabeth Ziereis mit der Gitarre sehr kräftig mitsangen, erinnerte der Diakon an das Wort Jesu: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Dann knüpfte er an das Gleichnis von Jesus im Evangelium an, in dem es heißt: „Das Himmelreich gleicht einem Schatz, der in einem Acker verborgen war und den ein Mensch fand. Dieser verkaufte alles, was er hatte, um den Acker zu erwerben. Dann holte der Diakon einen großen Karton heraus, in dem er viele Gegenstände versteckt hatte, die für die Kinder eine Bedeutung haben. – Schokolade, bunte Stifte, Radiergummi, eine Flöte und noch vieles mehr - Zuletzt zeigte er ihnen das Gotteslob und bemerkte, dass sie nicht vergessen sollten, dass Jesus sie immer begleitet. Ihr braucht für die Schule viel Kraft und Jesus geht mit euch durch dick und dünn, weil er euch lieb hat.

 

Nach dem fünf Kinder die Fürbitten vorgetragen hatten, wünschte Peintinger auch der neuen Schulleiterin Katrin Hartl alles Gute. Dann nahm er zwei Kinder an der Hand und alle beteten gemeinsam das „Vater unser.“ Nach dem Schlusssegen und dem Lied: „Gib uns Frieden jeden Tag, gab Martin Peintinger jedem Schulanfänger und deren Eltern einzeln seinen Segen mit auf den Weg.

 

Mit dem Lied: „Herzlich Willkommen“ begrüßten die künftigen Schulkameraden und mit ihnen die Eltern die ABC-Schützen in der Aula der Grundschule und banden in das Lied auch die neue Schulleiterin Katrin Hartl mit ein.

Das war aber jetzt schon eine Überraschung, meinte die Schulleiterin. Heute ist der erste Tag in eurer Schule, meinte sie und jeder hat es sicher schon einmal gehört, dass heute der Ernst des Lebens beginnt. Dann erzählte sie ihnen eine humorvolle Geschichte vom „Ernst des Lebens“. Sie berichtete von Anette, der man immer Angst einflößte, dass an ihrem 6. Geburtstag der Ernst des Lebens beginnt und sie fragte sich, wie dieser Tag wohl ausschaut. Dann erhielt sie an ihrem Geburtstag viele Geschenke und es kam der erste Schultag und sie lernte den „Ernst des Lebens kennen“, nämlich einen Schulkameraden der „Ernst“ hieß. Ich freue mich, dass ich euch in unserer schönen Schule begrüßen darf, bemerkte zum Schluss die neue Schulleiterin, wo ihr viele schöne Sachen erleben dürft.

 

Bei der Feier erhielten anschließend die Schulanfänger ein Geschenk von Schulleiterin Katrin Hartl, einen aus Brezenteig gebackenen Anfangsbuchstaben ihres Vornamens, mit einem herzlichen Willkommensgruß.

Nach einem Gedicht zum Schulanfang verschwanden alle Kinder ins Klassenzimmer und der Elternbeirat hatte für die Eltern in der Zwischenzeit Kaffee und leckeren Kuchen vorbereitet.

 

Foto: 2 – Diakon Martin Peintinger segnet die Kinder, 3 – Schulleiterin Katrin Hartl verteilt gebackene Anfangsbuchstaben und heiß sie willkommen, 4 – Schulanfänger und Anita Greiner, 5 – Begrüßung mit ABC-Spiel, 6 – Katrin Hartl übergibt Geschenk

Foto zu Meldung: Eine humorvolle Geschichte um den Ernst des Lebens

Katrin Hartl heißt die neue Schulleiterin

(08.09.2016)

Die 41-jährige Lehrerin aus Miltach tritt die Nachfolge von Ulrich Stoltmann an – Offizielle Einführung durch Schulrat und Bürgermeister

 

Prackenbach. Die Grundschule Prackenbach hat eine neue Schulleiterin und obwohl sie schon seit 2009 in der Grundschule Prackenbach mit zwischenzeitlicher Elternzeit unterrichtet hat, wird es ab Dienstag doch einige Veränderungen in ihrem Leben geben.

In einem offiziellen Akt hat Schulrat Mark Bauer-Opree am Donnerstag die 41-jährige Katrin Hartl dem Prackenbacher Bürgermeister Andreas Eckl vorgestellt und im Sitzungssaal des Rathauses ins Amt eingeführt.

 

Als Hausherr begrüßte Eckl die Gäste sehr herzlich und meinte, es sei für die Schulleiterin ein neuer Abschnitt in den schönen Räumlichkeiten der Schule, wo sie sicher unter den bekannten Kollegen gut aufgehoben ist. Er wünschte ihr für die bevorstehende Zeit alles Gute und soweit ich hoffe, meinte er, eine glückliche Hand mit den ihr anvertrauten Kindern.

 

Schulrat Mark Bauer-Opree meinte, es sei nicht so ganz einfach und keine Selbstverständlichkeit bei den sinkenden Schülerzahlen, dieses Amt zu übernehmen. Er bot ihr an, dass sie jederzeit kommen könne, wenn sie Fragen habe, damit die gute Arbeit von Ulrich Stoltmann so weiter läuft. Doch aus Erfahrung wisse er, dass sie vom Unterricht her stets gute Arbeit geleistet hat und ist überzeugt, dass sie auch die Aufgaben in der Schulleitung gut meistert. Er wünschte ihr alles erdenklich Gute, auch zu einem neuen Lehrplan und dass die Zusammenarbeit in Prackenbach immer funktioniert. Was ihm sehr gut gefallen hat, sei die sympathische Zusammenarbeit mit der Gemeinde, auch dazu weiterhin viel Glück und Erfolg.

 

Bürgermeister Eckl  und Katrin Hartl bedankten sich für die netten und einleitenden Worte. In diesem Sinne brachte Hartl die Freude zum Ausdruck, dass sie das Amt bekommen hat. Sie hofft auf gute Zusammenarbeit mit der Elternschaft und auch mit dem Lehrerkollegium. Es kommt vieles auf mich zu, ist ihr bewusst. Doch wenn ich kein Ziel und keine Wünsche habe, kann ich nicht auf die „Reise“ gehen, ist sich Hartl klar. Sie hat schon Ideen, verriet sie. Es wird sich zeigen, meinte sie, auf jeden Fall freue sie sich über die neue Herausforderung.

 

Foto: Schulrat Mark Bauer-Opree, Katrin Hartl und Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Katrin Hartl heißt die neue Schulleiterin

Mit Herzblut für die Schule

(07.09.2016)

Interview mit der neuen Schulleiterin der Prackenbacher Grundschule, Katrin Hartl

 

(Quelle: Viechtacher Anzeiger / Kötztinger Zeitung, von Lisa Wieland)

 

Prackenbach. Ein neues Gesicht ist sie nicht mehr an der Grundschule Prackenbach – und doch ist im kommenden Schuljahr alles neu für sie: Katrin Hartl (41) aus Miltach hat Ulrich Stoltmann als Schulleiter abgelöst, auch sie wird in wenigen Tagen in gewisser Weise ihren ersten Schultag haben. Am heutigen Donnerstag wird Katrin Hartl offiziell im Rahmen eines Pressetermins in Prackenbach vorgestellt, der Viechtacher Anzeiger hat sich bereits vorab zu einem Gespräch mit ihr getroffen.

 

Viechtacher Anzeiger: Welche schulischen und beruflichen Stationen haben Sie in ihrem Leben schon durchlaufen?

Katrin Hartl: Ich komme ursprünglich aus der Nähe von Vilshofen und habe die Grundschule Alkofen besucht, danach das Gymnasium Schweiklberg und dann das Abitur am Gymnasium Vilshofen gemacht. An der Universität Passau habe ich Grundschullehramt studiert und kam im Referendariat an die Grundschule Künzing. Nach dem zweiten Staatsexamen war ich vier Jahre lang in Oberbayern eingesetzt, wie viele junge Lehrer. Ich unterrichtete im Schulamtsbezirk Altötting an der Grundschule Halsbach die Klassenstufe eins/zwei. Das erste Mal, als ich die Schule suchte, versperrte mir auf der Straße eine Kuh den Weg (schmunzelt). Überhaupt ist für meinen Lebensweg charakteristisch, dass ich meist nur an Schulen in kleinen Dörfern war, was aber schön ist, weil dort oft ein harmonisches Klima herrscht.

 

Wie ging es weiter?

Ich stellte einen Versetzungsantrag nach Niederbayern, weil ich wieder in die Heimat wollte, und kam an die Grundschule  Peterskirchen im Schulamtsbezirk Rottal-Inn. 2006 lernte ich meinen Mann, einen Miltacher, kennen, 2008 stellte ich den Versetzungsantrag in den Landkreis Regen. Seit dem Schuljahr 2009/2010 bin ich an der Grundschule Prackenbach. Im Juli 2011 folgte nach der Geburt meiner Zwillinge die Elternzeit, aber seit 2014 unterrichte ich wieder die 3. und 4. Klasse in Prackenbach.

 

Wie fühlt man sich als neue Schulleiterin? Freuen Sie sich auf die Zeit oder haben Sie eher Respekt vor der Herausforderung?

Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit den Leuten – sei es mit dem Bürgermeister, Gemeindemitarbeitern, Kollegen oder Eltern. Und auf die Möglichkeit, das, was in meinen Befugnissen liegt, gestalten zu können. Auf der anderen Seite habe ich großen Respekt vor der neuen Aufgabe, zumal ich eine, meines Erachtens, sehr gut geführte Schule übernehmen darf. Ich hoffe, dass ich es im Laufe der Zeit schaffe, sie so kompetent wie mein Vorgänger zu leiten.

 

Soll sich an der Grundschule etwas ändern oder alles grundsätzlich gleich bleiben?

Sicher werden sich an der Grundschule ein paar Dinge ändern – schon allein dadurch, dass sich das Kollegium neu zusammensetzt, wir erstmals eine Kombiklasse bekommen und ab diesem Schuljahr eine verlängerte Mittagsbetreuung anbieten. Es ist auch Aufgabe für mich als Schulleitung, Schulentwicklung voranzutreiben und neuen Ideen und Ansätzen eine Chance zu geben. Allerdings gibt es an der Grundschule Prackenbach viele Dinge, die gut laufen. Die Zusammenarbeit mit den Eltern beispielsweise gestaltet sich meinem Empfinden nach als sehr angenehm. Sie sind äußerst hilfsbereit. Außerdem ziehen die Lehrer in punkto Leseförderung sehr gut an einem Strang. Im Laufe der Jahre wurden zum Beispiel kontinuierlich Lernspiele gebastelt und angeschafft, Materialien zusammengetragen und eine Lesewerkstatt eingerichtet. Auch die alle zwei Jahre stattfindenden Aktionstage waren immer ein großer Erfolg. Und wie es so schön heißt – bewährte Systeme sollte man nicht verändern.

 

Haben sie schon bestimmte Projekte geplant?

Sicher schwebt mir im Kopf das ein oder andere Projekt herum, zum Beispiel, im naturwissenschaftlichtechnischen Bereich dem forschendentdeckenden Lernen eine noch größere Aufmerksamkeit zu widmen und eventuell auf diesem Gebiet noch mehr in die Wege zu leiten. Doch erst einmal muss ich schauen, was mit unserem knappen Kollegium überhaupt möglich ist. Schließlich sind wir an der Grundschule momentan ja nur noch drei Lehrkräfte. Fachlehrerinnen und Förderlehrerin sind alle nur stundenweise da. Aber vielleicht wird es in Zukunft auch irgendwann einmal wieder ein Schulfest in Prackenbach geben. Das fände ich schon schön. Die Reise hat allerdings eben erst begonnen. Freilich habe ich gewisse Ziele und Vorstellungen im Kopf. Doch zuerst muss ich mich in meine, für mich komplett neuen, administrativen Aufgaben einfinden. Wie die Verwaltung funktioniert, lernt einem nämlich niemand. Und da man bekanntlich ja nicht alleine segeln kann, werde ich hoffentlich zusammen mit meinem Kollegium und auch den Eltern Wege finden, das eine oder andere Ziel anzusteuern. Wie es gelingt, wird sich zeigen.

 

Welches Ziel ist Ihnen am wichtigsten?

Auf jeden Fall wünsche ich mir eine Schule, in die die Kinder gerne gehen, in der sie sich angenommen fühlen und in der sie bestmöglich gefördert werden. Es gibt immer zwei Aufgaben – sie sollen sich wohlfühlen, aber auch was lernen.

 

Was ändert sich für Sie persönlich mit dem neuen Posten?

Für mich ändert sich natürlich schon einiges. Weniger Freizeit, schauen, wie man Beruf und Familie unter einen Hut kriegt. Zum Glück gehen meine Kinder gerne in den Kindergarten und protestieren, wenn ich es einmal gut meine und sie früher abhole. Das mindert das schlechte Gewissen etwas. Manchmal kann mein Mann sich die Zeit auch etwas flexibler einteilen. Von 15 bis 18 Uhr ist sowieso Kinderzeit, ab 19 Uhr sind sie im Bett, dann geht es für mich weiter. Abends zu arbeiten macht mir nicht viel aus. Im Gegenteil, ich habe Ruhe und mein Mann ist oft beruflich abends nicht da. In dem Fall ist es noch weniger schlimm, weil er ja auch arbeiten muss. Und dann sind da noch die Großeltern. Ihnen bin ich sehr dankbar. Ohne ihre Unterstützung hätte ich mich nicht auf dieses Amt bewerben können. Die Grundschule Prackenbach liegt mir sehr am Herzen und ich wollte mir diese Chance nicht verbauen, weil ich es sonst später bereuen könnte. Trotz aller Schwierigkeiten freue ich mich auf das neue Amt und hoffe, die Prackenbacher Grundschule zur Zufriedenheit vor allem der Eltern und Schüler zu leiten.

 

Das Interview führte Lisa Wieland

 

Foto: Katrin Hartl aus Miltach ist die neue Schulleiterin der Grundschule Prackenbach.

 

Foto zu Meldung: Mit Herzblut für die Schule

Schulschlussgottesdienst mit Abschied

(29.07.2016)

Prackenbach. Beim Schulschlussgottesdienst am Freitag wollten sich auch die vier Klassen der Grundschule Prackenbach noch vor dem Segen mit zwei Liedern von ihren scheidenden Lehrkräften Rektor Ulrich Stoltmann und Studienrätin Elisabeth Ruis verabschieden.

Die Kinder stellten sich unter dem Volksaltar auf, wo sie in Begleitung von Elisabeth Ziereis auf der Gitarre den „Iriser Segenswunsch“ zum Besten gaben.

Während sie das zweitet Lied: „Nehmt Abschied Brüder – ungewiss …. „ mit Orgelbegleitung durch Hans Preiß vortrugen, winkten die Kinder mit den Händen und so mancher Anwesende hatte Tränen der Rührung in den Augen.

Zum Schluss verabschiedete die neue Schulleiterin Katrin Hartl die beiden Lehrkräfte mit kleinen Geschenken vom Lehrerkollegium  und dankte ihnen mit kurzen Worten für die gute Zusammenarbeit.

 

Foto: Ulrich Stoltmann und Katrin Hartl

Foto zu Meldung: Schulschlussgottesdienst mit Abschied

Schulleiter Ulrich Stoltmann und stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Ruis gehen in den Ruhestand

(27.07.2016)

19 und 35 Jahre Rektor bzw. Studienrätin an der Volksschule und jetzigen Grundschule Prackenbach

Eine gemeinsame harmonische „Ruhestandsfeier“

 

Prackenbach. Rektor Ulrich Stoltmann und Studienrätin Elisabet Ruis, zwei verdiente Pädagogen gehen mit Wirkung des abgelaufenen Schuljahres in den verdienten Ruhestand. Da sie keine große Feier und lange Reden wollten, haben sie zu dieser gemeinsamen eher informellen Form ins Gasthaus Fleischmann in Krailing zu einer kleinen „Ruhestandsfeier“ eingeladen.

 

Dazu konnte Ulrich Stoltmann verschiedene Ehrengäste, Kollegen, Mitarbeiter der Gemeinde und des Schulwesens begrüßen. Insbesondere den  2. Bürgermeister Michael Kellermeier, den Schulrat im Schulamt des Landkreises Regen Mark Bauer-Opree und die Geistlichkeit Pfarrer Josef Drexler und Pfarrer Johann Christian Rahm.

 

Als „noch“ Schulleiter nahm Ulrich Stoltmann die offizielle Verabschiedung von Elisabeth Ruis vor, die ihre schulische Laufbahn 1974 in der Grundschule Loiching Landkreis Dingolfing begann. Nach der Knabenschule und der Grundschule in Viechtach war sie nun seit 35 Jahren an der damaligen Volksschule, jetzigen Grundschule Prackenbach zunächst noch im alten Schulhaus und weiteren Unterrichtsstunden im Schulstandort Moosbach eingesetzt, bis 1997 die erweiterte und renoviere Schule in Prackenbach fertig gestellt war.

Ruis setzte sich als Kooperationsbeauftragte Kindergarten-Grundschule ein und war Lesebeauftragte in der Schule mit mittlerweile über 1300 Bänden. Stoltmann dankte ihr für ihre vielfältigen Arbeiten und vor allem für ihre langjährige tatkräftige und engagierte Unterstützung und die stets loyale Zusammenarbeit gerade auch als stellvertretende Schulleiterin.

 

Im Rahmen der Feierstunde verabschiedete Ulrich Stoltmann auch Gunda Klingl, den guten Geist bei der Reinigung der Verwaltungsräume und des Lehrerzimmers seit 1981. Sie hatte auch die Morgenaufsicht für die Schüler inne und versorgte zuverlässig die Blumen im Schulhaus während der Ferien. Vielen Dank zollte Stoltmann auch allen anderen und den hier Anwesenden, die ihm seit 1997 Unterstützung gewährt haben.

In einer kurzen Rückschau gab Stoltmann, interessant für alle, die Entwicklung der Schülerzahlen bekannt, als 1999 noch 183 Schüler in 9 Klassen die Schule besuchten. Aufgrund der Einführung der 6-klassigen Realschule und des erheblichen demographischen Wandels ist ein deutlicher Schülerschwund auf jetzt 83 Schüler zu verzeichnen. So wünschte er dem Schulstandort Prackenbach in der Zukunft eine ausreichende Schülerzahl zur Bildung möglichst vieler Klassen und bedankte sich noch einmal bei allen Kolleginnen für ihre Unterstützung und der Nachfolgerin Katrin Hartl wünschte er viel Freude und Erfolg in ihrem neuen Amt.

 

Schulrat Mark Bauer-Opree hielt die Laudatio für den scheidenden Schulleiter Ulrich Stoltmann, der auf 40 Jahre erfolgreiche dienstliche Tätigkeit als Lehrer und Schulleiter zurück blicken kann. Sein beruflicher Werdegang begann nach dem Besuch der Volksschule in Teisnach und Geiersthal der Wechsel auf das human. Gymnasium in Fürstenzell. Er absolvierte die Berufsschule in Deggendorf, erwarb sich die Fachschulreife und Fachhochschulreife. Nach mehreren Prüfungen und Studien folgte das Studium an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Regensburg, wo er seine erste Lehramtsprüfung 1976 erfolgreich abschloss. „Ein  bemerkenswerter Weg“ bestätigte der Redner.

 

Nach Dienstorten in Teisnach, Viechtach, Böbrach und Ruhmannsfelden legte Stoltmann 1979 die 2. Lehramtsprüfung ab und wurde zum Beamten auf Probe und 1981 auf Lebenszeit ernannt. In dieser Zeit bekleidete Stoltmann auch das Amt als Betreuungslehrer für Lehramtsanwärter und Beratungslehrer.

 

Dann kam 1997 der Wechsel an die VS Prackenbach, wo er 1998 zum Hauptlehrer und 1999 die Amtsbezeichnung „Rektor“ erhielt. So hat er fast 20 Jahre Schulgeschichte geschrieben und seine Fingerabdrücke hinterlassen, so der Schulrat.

 

Weiter blickte der Schulrat  auf die Kennzeichen der erfolgreichen Arbeit von Stoltmann zurück, dem es durch sein reiches Wissen und Können und durch sein Lehrervorbild gelang, Lernprozesse sehr innovationsreich und eindrucksvoll zu gestalten. Kennzeichnend ist sein Verantwortungsbewusstsein bis zum letzten Schultag, wobei Stoltmann immer der Letzte war, der nach getaner Arbeit die Schule verließ und das Licht löschte…außerdem erzählte er schmunzeln über Anekdoten, wenn Stoltmann bei ihm im Büro anrief und damit begann: „Eine Frage…“ – diese Anrufe würde er vermissen.

Zudem lobte der Schulrat  auch die zielstrebige Arbeitsweise mit allen an der Schule Beteiligten und an den unterschiedlichen Einsatzorten und hat als Schulleiter Kommunikationsfähigkeit, Diplomatie und Kooperationsfähigkeit bewiesen und sein unterrichtliches Arbeiten war stets durchdacht geplant.

Neben vielen positiven Fähigkeiten wollte der Redner die guten Ideen von den Aktionstagen von Stoltmann erwähnen, Museumsbesuche für das Lehrerkollegium, zum Beispiel auch der Besuch der Kunstsammlung in Ostbayern oder das Zwiesler Waldmuseum und einiges mehr.

Weiter erinnerte er an die gute Ausstattung der Schülerbücherei sowie hinsichtlich der EDV, der Schul-Homepage und Computerraumes. Nicht zuletzt die Schulhausgestaltung, den schönen Pausenhof, das dem Schulleiter zu verdanken ist und dies nur mit wenigen Verwaltungs- und Sekretariatsstunden.

 

Im Namen des staatlichen Schulamts Regen und der gesamten Schulgemeinschaft dankte Schulrat Mark Bauer-Opree  dem scheidenden Schulleiter und Pädagogen Stoltmann für ein erfolgreiches pädagogisches verantwortliches Wirken und wünschte ihm im „Ruhestand“ das Allerbeste, vor allem Gesundheit und Gottes Segen. Dann überreichte er an Ulrich Stoltmann und desgleichen an Elisabeth Ruis die Verabschiedungsurkunde im Namen des Freistaates Bayern mit Ablauf des 31. Juli 2016 in den Ruhestand für die im Freistaat Bayern geleisteten Dienste. Staatsminister für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst der Regierung von Niederbayern gez. Dr. Helmut Graf, Regierungsvizepräsident.

 

Stellvertretend für den 1. Bürgermeister Andreas Eckl hieß 2. Bürgermeister Michael Kellermeier im Namen der Gemeinde Prackenbach zur Feier der Verabschiedung alle ganz herzlich willkommen. Kellermeier erinnerte an viele Jahre Schuldienst von Ulrich Stoltmann und Elisabeth Ruis, dessen letzter Tag des Berufslebens meist mit Vorfreude aber auch mit einigen Wehrmutstropfen verbunden ist. Sich der Bildung und Erziehung junger Menschen zu widmen, dazu beizutragen, dass sie später ihren eigenen Weg finden, ist sicher keine einfache Aufgabe,  meinte Kellermeier. Lehrer zu sein und erst recht eine Schule zu leiten, das ist nicht irgend ein Beruf. Das ist kein Job, den man mit links erledigen kann. Dazu hat diese Tätigkeit zu viel mit Menschen, mit Kindern zu tun, die Förderung und Zuspruch brauchen. Das verlangt nicht nur großen Einsatz, sondern auch viel Improvisationstalent  und Mut, so der Redner. „sie, sehr verehrter Ulrich Stoltmann und sehr verehrte Elisabeth Ruis sind diesen Erwartungen gerecht geworden.“

In den vielen Jahren hätten sie mit große Engagement für eine gute Ausbildung der anvertrauten jungen Menschen Sorge getragen und ihre Aufgabe an der Grundschule darin gesehen, Weichen zu stellen, Begabung zu fördern und Schüler wie Lehrer zu motivieren, so Kellermeier.

Dafür dankte er ihnen auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Prackenbach und der Elternschaft und wünschte ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute. Einen besonderen Dank zollte er Ulrich Stoltmann für die Tatsache, dass ihm die Grundschule stark am Herzen lag und er sehr engagiert die Interessen der Schule wahrgenommen hat und überreichte ihnen je ein kleines Abschiedsgeschenk mit den besten Wünschen auch des 1. Bürgermeisters Andreas Eckl.

 

Elternbeiratsvorsitzende Stephanie Gäb bedankte sich im Namen der Elternschaft für die vielen harmonischen Jahre im Schuldienst und wünschte für die kommende Zeit alles erdenklich Gute.

 

Dass sie zu dieser Feier geladen haben, zeigt doch, dass sie bei all dem, was sie in diesen letzten Tagen ihrer Lehrertätigkeit bewegt, Menschen um sich haben möchten, die an all dem teilnehmen und die ihren Weg zumindest teilweise begleitet haben, so Pfarrer Josef Drexler. So sprach er den scheidenden Pädagogen im Namen der Kirche und im Namen der Pfarreiengemeischaft den Dank aus für das stets gute Miteinander von Schule und Kirche zum Wohl der uns anvertrauten Kinder. Er versicherte ihnen, dass wir ihren Weg auch weiterhin mit unserem Wohlwollen unseren Gedanken und Gebeten begleiten werden. Als äußeres Zeichen der Verbundenheit überreichte er ihnen je ein Bild des Pfarrpatrons St. Georg mit einer Widmung von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und übermittelte ein Vergelt´s Gott und Gottes Segen. Auch der neuen Rektorin gab er gute Wünsche auf den Weg mit der Bitte für ein gutes Miteinander von Schule und Kirche im Sinne ihrer Vorgänger.

 

Nach dem Mittagessen brachte die kommende Schulleiterin Katrin Hartl noch ein selbst verfasstes Gedicht in Versform zu Gehör, über dessen Begebenheiten aus dem verflossenen Schultag, wobei es viel zu schmunzeln gab, als sie zum Schluss wusste: „Trotzdem könnt ihr nicht bestreiten, waren da a viele gute Zeiten. A schöne Schule habt ihr zimmert, Euch um viele Sachen kümmert. Bleibt bitte weiterhin so stark und genießt die Gegenwart. Schaut auf euch und mit Gottes Segen wünsch ma ois Guade auf Euren Wegen!

 

Zum Schluss bedankte sich auch Elisabeth Ruis, die gesundheitlich etwas unpässlich war, bei allen für die harmonische Feier im Gasthaus Fleischmann.

 

Foto: 1 – Ulrich Stoltmann und Elisabeth Ruis, 2 – Stoltmann, Ruis und Schulrat Mark Bauer-Opree, 3- Stoltmann 2. BM Michael Kellermeier, Ruis, 4 – Gunde Klingl, 2. BM Kellermeier,5 – EB Vorsitzende Stephanie Gäb, 6 . Stoltmann, Pfarrer Rahm und Ruis, 7. Katrin Hartl, St. Gäb, Stoltmann, Ruis, 2. BM, Schulrat, Pfarrer Drexler und Pfarrer Johann Christian Rahm

Foto zu Meldung: Schulleiter Ulrich Stoltmann und stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Ruis gehen in den Ruhestand

„Benimm ist in“- Gute Umgangsformen

(26.07.2016)

Knigge-Offensive in der Grundschule

 

Prackenbach. „Gutes Benehmen ist die Kunst, unseren Umgang mit den Menschen angenehmer zu gestalten“, damit startet die vhs für den Landkreis Regen immer wieder eine Knigge-Offensive in den Schulen, um damit einen Beitrag zur Förderung der Sozialkompetenzen von Jugendlichen zu leisten.

 

In der Grundschule startete man in diesen Tagen einen sehr informativen „Benimkurs“, bei der Dr. Renate Mehringer den Schülern der vierten Klasse die Regeln eines Freiherr Adolph Knigge (1752-1796) über den Umgang mit Menschen sehr aufschlussreich mit ihnen erarbeitete, wobei die Kinder interessiert mitarbeiteten.

Knigge war ein Deutscher Schriftsteller und Aufklärer, der in seinen Schriften Umgangsformen und Verhaltensweisen aufzeigte, die das Miteinander gelingend machen und die Niemanden brüskieren und bloßstellen. Gutes Benehmen zeigt sich auch, wenn Menschen unterschiedlicher Berufe und Interessengruppen aneinander treffen, wobei es sich zeigt, wer die Form wahren kann oder nicht.

 

Renate Mehringer begann ihr Referat gleich mit einer höflichen Begrüßung. Zum guten Ton gehört nämlich, dass wir jeden, den wir kennen mit dem Namen begrüßen und zwar freundlich. Dazu gehört ein Augenkontakt, denn ein Lächeln wirkt oft Wunder, wusste die Referentin. Besonders amüsant fanden es die Schüler, als ihnen Mehringer sagte, dass zum Beispiel ein Gentleman einer Frau den Vortritt lässt und jeder Schüler einem Mädchen die Türe zu öffnen hat, natürlich mit Blickkontakt und einem Lächeln.

 

Und wie entsteht der erste Eindruck eines Menschen, fragte die Referentin, wobei sie die Schüler dahingehend informierte, dass ein gepflegtes Aussehen mit ordentlicher und angemessener Kleidung, der Situation angepasst, enorm wichtig sei. Auch Hygiene und aufrechte Körperhaltung gehören dazu, bemerkte sie. „Legt einen sympathischen Ausdruck an den Tag“, ermahnte sie die Schüler und eine zielbewusste Ausgeglichenheit“.

Zum ABC des guten Umgangs gehöre auch, dass wir ein gewisses Maß an Respekt, Achtung, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit gegenüber den Mitmenschen entwickeln. Dazu gehöre aber auch Loyalität, das heißt, treu und zuverlässig zu den Menschen zu sein, wobei jedoch klare und freundliche Grenzen erlaubt sind.

 

Zum guten Benehmen gehört auch, vollständige deutsche Sätze zu bilden, ein großer Wortschatz hat dabei enorme Bedeutung, erklärt Dr. Mehringer. Dieser besteht übrigens aus 400.000 Wörtern, aus dessen großem Reichtum wir uns bedienen sollen, betonte die Rednerin. Auch Fremdwärter sind bei Gelegenheit zu gebrauchen, denn sie gehören zum guten Umgangston, insbesondere zu einer guten Fachkraft.

 

In Bezug auf angemessene Umgangsformen ging Dr. Mehringer auch auf verschiedene Regeln, die Schule betreffend, ein. Dazu gehören unter anderem Pünktlichkeit, Höflichkeit und zuhören können, bis man vom Lehrer aufgerufen wird. Die Mitschüler lacht man auch nicht aus, denn sie sollen in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Zudem sei es auch angebracht, sich einmal beim Lehrer zu bedankten.

 

Auch auf Körperhaltung, Mimik und Gestik sowie auf Tischsitten gerade in Restaurants ging die Referentin ein, wo man schnell einen schlechten Eindruck hinterlassen kann. Was noch wichtig ist und zum Erfolg führt, ist zuweilen ein „Dankeschön“, ein Lächeln, ein nettes Wort oder sich entschuldigen, wenn Not am Mann ist, meinte Mehringer.

 

Bevor die Referentin ihre beeindruckenden Schulstunden abschloss, erzählte sie von einer der wichtigsten Tugenden im gesellschaftlichen Leben, die täglich seltener werden. Es ist die Verschwiegenheit, wobei sie den Kindern eine Aussage von Freiherr Knigge auf den Weg gab, der die Schüler nachdenklich machte: „Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen.“

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Die Grundschule ehrte die besten Sportler – Acht Ehrenkunden vergeben

(22.07.2016)

Pokale für Lena Nickl (4. Kl.) und Max Fleischmann (2.Kl.) als Schulbeste

 

Prackenbach. Mit einem herzlich willkommen begrüßte am Freitag Rektor Ulrich Stoltmann Schüler und Lehrer bei einer kleinen Feier, als die Sportabzeichen der Bundesjugendspiele und die Schulfußballabzeichen verliehen wurden.

Die Siegerehrung in der großen Aula eröffneten alle Kinder mit dem Lied: „ich liebe den Frühling…“ und Rektor Ulrich Stoltmann nahm die Gelegenheit wahr und dankte Sportlehrerin Eva Hauptmann und allen anderen Lehrern, die an der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Bundesjugendspiele und der Abnahme der verschiedenen Sportabzeichen beteiligt waren.

Ein besonderer Dank galt allen, die den Schulgarten mitgestaltet haben, Anita Greiner für die Durchführung des Schulfruchtprogramms und vielen Eltern, auch für die Betreuung der Schülerlesebücherei insbesondere Elisabeth Ruis und den Schülern, welche die Blumen im Schulhaus versorgten sowie dem Elternbeirat für die tatkräftige Unterstützung der schulischen Arbeit. Nicht zuletzt allen Kolleginnen und Kollegen für die Arbeit im abgelaufenen Schuljahr, Pfarrer Josef Drexler, der Gemeinde und dem Bauhof sowie den Prackenbacher Banken.  Schließlich verabschiedete sich Stoltmann von den Viertklasslern, welche die Schule verlassen und eine der weiterführenden Schulen besuchen.

Anschließend nahm die Sportbeauftragte Eva Hauptmann die Überreichung der Lorbeeren vor. Neben Urkunden der Sieger für die Bundesjugendspiele freuten sich die beiden Schulbesten über einen Pokal und Geschenke vom Elternbeirat und weitere Preise von den Banken.

 

Dann freuten sich vier Mädchen und vier Buben über Ehrenurkunden: Anna Fischer (Kl.3), Hannah Früchtl (Kl.4), Amelie Huber(kl.4) und Lena Nickl (Kl. 4). Max Fleischmann (Kl.2), John Handels (Kl2), Moritz Probst (Kl.2)und Leon Kastl Kl.3.)

 

Als schulbeste Mädchen haben sich Lena Nickl, Hannah Früchtl und Amelie Huber alle Kl. 4. hervor getan und von den Jungen: Max Fleischmann (Kl.2), Leon Kastl (KL. 3) und David Lex (Kl.4). Zudem freuten sich 13 Mädchen und 18 Jungen über eine Siegerurkunde.

 

Nach einem Lied in Begleitung von  Sophia Kellermeier auf ihrer Steirischen, wurden die Deutschen Sportabzeichen der Jugend ausgehändigt. Bronze erhielten: Marie Holzapfel, Michael Gäb, Tim Schedlbauer alle Kl.3, Emma Ranzinger, Chiara Matthees und Manuel Wolf alle Kl.4.

Silber: Theresa Kolbeck, Lilli Stürmer, Emily Eggenmüller, Tim Rücker, Markus Brunner, Elmar Handels, Tobias Liebl, Louis Jungwirth, Leon Kastl alle Kl. 3, Anna Eckl, Emily Engl, Selina Gregori, Magdalena Haimerl, Joana Häußler, Amelie Huber, Laura Voitl, Jasmin Zankl, Sebastian Fleischmann, Johannes Wolf und David Lex alle Kl. 4. Gold: Anna Fischer, Lena-Anna Reimer beide Kl.3, Lena Nickl, Lena Raith, Hannah Früchtl alle Kl.4.

 

Während im letzten Jahr 16 Kinder Schulfußballabzeichen erhielten, freuten sich heuer 13 über das begehrte Abzeichen. Bronze:Tim Schedlbauer,  Korbinian Van Beek, Kakob Schedlbauer alle Kl. 3, Lena Nickl, Sebastian Fleischmann Kl.4 und Elmar Handels Kl. 3.

Silber erhielten: Manuel Wolf  Kl. 4, Tobias Liebl Kl.3, Hannah Früchtl Kl. 4, Louis Jungwirth Kl3 und Leon Kastl Kl. 3. Über Gold freuten sich Johannes Wolf Kl. 4 und David Lex Kl.4.

 

Mit der gemeinsam gesungenen Bayernhymne endete für dieses Jahr die letzte Schulfeier.

 

Foto: Alle Sieger mit Sportlehrerin Eva Hauptmann

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Radfahren in der Verkehrswirklichkeit

(06.07.2016)

Erfolgreicher Abschluss der Radfahrausbildung – 6 Ehrenwimpel erworben

 

Prackenbach. 21 Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach unter ihrer Lehrerin Katrin Hartl haben am Mittwoch mit einer Prüfungsfahrt im Ort ihre Radfahrausbildung abgeschlossen.

 

Zum Thema Verkehrserziehung fand bereits im Vorfeld ein theoretischer Unterricht statt. Es folgte eine Fahrerprüfung im Schonraum (Wendeplatte) in Viechtach, wo ihnen Karin Simmet und POK Jürgen Schwinger die Grundregeln des Straßenverkehrs vermittelten. Nach den bestandenen Prüfungen praktisch als auch in Theorie folgte nun die Praxis am Ort, wo das in der Theorie erlernte anzuwenden war.

 

Die beiden Verkehrserzieher wurden von Rektor Ulrich Stoltmann und der Lehrerin Hartl herzlich begrüßt. Auch vier Mütter und ein Vater hatten sich eingefunden, die sich als Streckenposten als Begleitung für die Fahrschüler zur Verfügung stellten.

Zunächst aber erfolgte durch die Verkehrsexperten die Überprüfung der Fahrräder, welche die Kinder von zu Hause mitgebracht hatten. Nach der Streckenerklärung und die Überreichung der Plakette und ausgerüstet mit dem Fahrradhelm und einem Startnummernhemdchen wurden sie einzeln auf die vorgegebene Strecke geschickt. Auch die Streckenposten wurden für ihren jeweiligen Posten eingeteilt und eine orange Weste ausgehändigt, um gut sichtbar zu sein.

 

Die Fahrstrecke führte durch den ganzen Ort, am Anwesen Holzer vorbei bis zur Tankstelle Lex, Gasthaus Bielmeier, wieder zur Schreinerei Rockinger und zurück zur Schule. Auf alles musste geachtet werden, ob beim Umfahrten von Hindernissen, Vorfahrtsregeln oder auch eine rechtzeitige Zeichengabe beim Abbiegen und auch das „Schauen“ durfte auf keinen Fall vergessen werden.

 

Bei der Abschlussbesprechung wurden die Streckenposten um ihr Urteil gehört, die überwiegend voll des Lobes waren, wenn man den Schülern auch verständlicher Weise eine kleine Nervosität anmerkte, fuhren sie überwiegend auf Nummer sicher. Auch die Verkehrsexperten waren voll mit der Abschneidung des 3. Teils der Fahrradprüfung zufrieden, von denen sich besonders sechs Schüler über einen Ehrenwimpel freuen durften, die sich im Durchschnitt 66 Punkte holten.

 

Alle 21 Schüler haben die Prüfung bestanden und bekamen von den beiden Verkehrserziehern neben Wimpel und Aufkleber „Geprüfter Radfahrer“ den Fahrradpass ausgehändigt, der letztendlich die Lizenz ist, dass sie mit ihrem Drahtesel in Zukunft im Straßenverkehr unterwegs sein dürfen. Die Verkehrsexperten ermunterten die Kinder „traut euch was zu“ denn nur in der Praxis lernt ihr erst richtig, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten und ermahnten sie, immer gut aufzupassen.

Sie dankten schließlich den Eltern, für die Übernahme des Streckenpostens und die Fürsorge für ihre Kinder.

Klassenlehrerin Katrin Hartl bedankte sich auch im Namen der Lehrerschaft bei den Verkehrspolizisten und den Eltern. 

 

Foto: hi Reihe 1. Li Katrin Hartl, hi Reihe 6.v.re Jürgen Schwinger

Foto zu Meldung: Radfahren in der Verkehrswirklichkeit

„Aktionstag Musik“ 2016 – Singen unter der Dorflinde

(06.07.2016)

Kinder erfreuten mit ihren Liedern Senioren von der Pflegeinsel Kuhn und viele weitere Zuhörer

 

Prackenbach. Eine wundervolle Sache hat sich da die Lehrerschaft der Grundschule vor den Ferien ausgedacht und einen Aktionstag „Musik“ ins Leben gerufen. Ausgesucht hatten sie sich für den Austragungsort die Dorfmitte unter der uralten Linde, deren Entstehung bis ins Jahr 1841 zurückreicht. Als nämlich nach der Fertigstellung des Gotteshauses die Kirche am 9. September 1841 neu eingeweiht wurde, hat ein Bauer aus Leuthen auf dem Kirchplatz die Dorflinde gepflanzt, die heute unter Naturschutz steht und ein Wahrzeichen Prackenbachs ist.

 

Als sich alle Mitwirkenden unter der Linde aufgestellt hatten, begrüßte Rektor Ulrich Stoltmann die Senioren der Pflegeinsel Kuhn, die Kleinen des Kindergartens und der Krippe mit ihren Erzieherinnen, alle Schüler und Lehrer der Grundschule Prackenbach und soweit anwesend: die Gesamtbevölkerung sehr herzlich, die sich vor der GenoBank aufgestellt hatten.

Er dankte den sangesfreudigen Lehrerinnen und den Erzieherinnen des Kindergartens für die Einstudierung der Lieder und erwähnte dankend die Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach für die Sicherung des Veranstaltungsortes.

Zum Sinn des Aktionstages erklärte Stoltmann, dass er die Bedeutung der Musik stärken und Anlässe zur musikalischen Begegnung schaffen soll. Auch sollte man nicht nur zuhören, sondern gemeinsam mit anderen singen, bemerkte er und wünschte bei der Veranstaltung viel Spaß beim gemeinsamen Singen und dankte schon vorab Lehrerin Katrin Hartl für die Begleitung auf ihrer Gitarre.

 

Mit „Guten Tag“ eröffneten die Grundschüler das fröhliche Singen unter der Linde und nach einem Jahreszeiten-Lied ging es weiter für alle mit „der Kuckuck und der Esel“ und „auf einem Baum ein Kuckuck.“ Ganz lieb meldeten sich dann die Kleinen des Kindergartens mit ihrem Lied „Susi Summ, die Fliege“ und „auf der Maurer, auf der Lauer“ und die Zuhörer geizten nicht mit Beifall.

Auch „das Bibihenderl“ und der „Rollmops und ein Haring“ durften nicht fehlen und schließlich erfreuten die Kinder die Umstehenden mit dem lange nicht mehr gehörten „Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten“ und viele der Umstehenden sangen kräftig mit.

Nach einem Abschlusslied verteilten ein paar Kinder an die Senioren der Pflegeinsel ein gebasteltes Willkommenssträußchen mit Lavendel auf dem stand: „Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen“ von Franz von Assisi und die Senioren hatten sich darüber ganz toll darüber gefreut.

Ein großes Dankeschön ging zum Schluss an alle für´s Mitmachen.

 

Foto:alle Mitwirkenden, Katrin Hartl re.

Foto zu Meldung: „Aktionstag Musik“ 2016 – Singen unter der Dorflinde

„Das lesende Schulhaus“

(05.07.2016)

Autorenlesung und viele Schüler mit Urkunden, Pokalen und Präsenten geehrt

 

Prackenbach. Die vergangene Woche stand die Grundschule Prackenbach ganz unter dem Motto „Lesen.“

So wurde zum Beispiel in den Klassen intensiv individuelle Leseförderung betrieben. Dazu hatten die Lehrer im Vorfeld viele kreative Lesespiele zur Verbesserung der Lesekompetenz gebastelt und zusammengestellt, welche die Schüler nun in offenen Arbeitsphasen nutzen durften. Darüber hinaus wurde der Computerraum in dieser Woche oft besucht, denn dort durften die Schüler das Lesen fördernde Spiel auf den PCs bearbeiten.

 

Am Dienstag stand eine Autorenlesung auf dem Programm. Dr. Hans Göttler von der Universität Passau (Lehrstuhl für Deutsch-Didaktik) besuchte die Schule und stellte in amüsanter Weise seine bayrische Version von „Max und Moritz Weiß-Blau“ vor.

 

Ein weiterer Höhepunkt der Woche war die Aktion „Das lesende Schulhaus“. Die Sieger des Vorlesewettbewerbs lasen an acht Stationen, die überall im Schulhaus verteilt waren, den Mitschülern ihre Siegertitel vor. So konnte man im 20-Minuten-Takt durch das Schulhaus wandern und sich immer wieder von neuen Geschichten verzaubern lassen.

 

Im Anschluss daran folgte im Rahmen einer kleinen Feier in der Aula die Ehrung der Sieger des Vorlesewettbewerbs, der „Antolin“-Sieger und der „Mathepirat“-Besten: Sieger im Vorlesewettbewerb waren aus der 1. Klasse Eric Jungwirth, Eva Starke und Leo Rabenbauer, aus der 2. Klasse Marvio Hauri, Evelyn Desch und Maria Brunner, aus der 3. Klasse Emily Eggenmüller, Jakob Schedlbauer und Simon Kolmer und aus der 4. Klasse Laura Voitl, Lena Nickl und Joana Häusler.

„Antolin“-Sieger waren Max Fleischmann, Leonie Gigler und Constantin Haimerl aus der 2.Klasse, Simon Kolmer, Tim Rücker und Marie Holzapfel aus der 3.Klasse und Johannes Wolf, Manuel Wolf und Sebastian Fleischmann aus der 4. Klasse.

Als „Mathepirat“-Besten wurden Simon Kolmer (3.Klasse) Jasmin Zankl (4.Kl.) Markus Brunner (3.Kl.) Marina Rabenbauer (3.Kl.) und David Lex (4.Kl.) geehrt.

Pokale für die ersten Plätze, Gutscheine vom Elternbeirat, Urkunden von der Schule sowie Präsente von der GenoBank und der Sparkasse wurden mit strahlenden Augen entgegengenommen. Natürlich wurde das Ganze musikalisch von den Kindern umrahmt. Besondere Aufmerksamkeit erntete dabei Luis Vogl, der gekonnt auf seiner Klarinette vorspielte.

 

Rektor Ulrich Stoltmann lobte abschließend die guten Leser wie auch die aufmerksamen Zuhörer und bedankte sich bei der Jury, dem Elternbeirat und den Banken für ihre Spenden, Elisabeth Ruis für die Organisation sowie allen, die in irgend einer Weise zum Gelingen der Feier beigetragen hatten – nicht zuletzt den Kindern selbst.

 

Zum Ausklang der Woche wurde noch ein Bücherflohmarkt veranstaltet, bei dem die alten Bücher der ehemaligen Volks- und Gemeindebücherei Moosbach und Prackenbach zum günstigen Erwerb angeboten wurden. Nicht nur viele Schüler, sondern auch Eltern und Großeltern nutzten die Gelegenheit zum Schmökern und Einkaufen. Der Erlös kommt wiederum der Erweiterung der aktuellen Schülerbücherei zu Gute.

 

Foto: Lesestunde

Foto zu Meldung: „Das lesende Schulhaus“

DFB-Fussball-Abzeichen

(04.07.2016)

In der Grundschule wurde trainiert – Fußball-Abzeichen locken

 

Prackenbach. Auf dem Schulsportplatz wetteiferte am Freitag die 3. und 4. Klasse um ein Schulfußball-Abzeichen bei dem sie Gold, Silber und Bronze erreichen können.

Nachdem das Fußball-Abzeichen schon seit vielen Jahren bei den Vereinen sehr beliebt ist, haben nun auch die Schulen die Möglichkeit, in eigenen Abnahmeveranstaltungen zum Schulfußball-Abzeichen, durchzuführen.

 

Der DFB hat das Fußball-Abzeichen entwickelt. Es handelt sich hierbei um fünf Mitmachstationen, an denen verschiedene Aufgaben erfüllt werden müssen. Wer die fünf Stationen durchläuft und dabei eine bestimmte Punktzahl erreicht, erhält als Auszeichnung eine Urkunde sowie Gold, Silber oder Bronze. Dabei waren Dribbelkünsler gefragt, Kurzpass-Asse, Kopfballkönige, Flankengeber und Elferkönige. Maximal konnten 60 Punkte erreicht werden. Es wurde nach Herzenslust Geköpfelt, Gedrippelt, Flankenschüsse getätigt und noch einiges mehr und die Betreuer achteten streng auf Fehler und zählten eifrig Punkte.

 

Die Leitung hatte Sportlehrerin Eva Hauptmann. Sie wurde unterstützt von Jürgen Liebl, Markus Fischer, Christian Jungwirth und Elke Wolf als Schülerväter bzw. Mutter, unter deren Aufsicht die Kinder zu einer Abnahmeveranstaltung antraten. Sie waren voller Begeisterung bei der Sache, denn sie hofften alle, eine Auszeichnung oder einen attraktiven Preis in Form eines adidas Fußballs zu bekommen.

 

Zum Schluss stieg zwischen der dritten und vierten Klasse noch ein Fußballmatch, wobei die 4. Klasse als Sieger hervor ging. Die Siegermannschaft darf nun beim Kreisentscheid am 12. Juli 2016 in Ruhmannsfelden teilnehmen.

 

Foto: Eva Hauptmann mit Kinder

Foto zu Meldung: DFB-Fussball-Abzeichen

Unterricht einmal anders – Prackenbacher Schüler nahmen am Schülerwettbewerb zur politischen Bildung teil

(20.06.2016)

Prackenbach. Die Bundeszentrale für politische Bildung lädt jedes Jahr Schülerinnen und Schüler zu einem Wettbewerb ein, der die Möglichkeit bietet, sich in ein aktuelles politisches Thema einzuarbeiten und darüber hinaus Arbeitsfähigkeiten und Kompetenzen, wie Teamwork, selbständiges Recherchieren und Präsentieren trainiert und verbessert.

 

Auch in diesem Jahr haben sich etwa 2.800 Lerngruppen aus Deutschland, Österreich, Südtirol und dem deutschsprachigen Teil Belgiens, aber auch Schulen aus vielen europäischen und außereuropäischen Ländern am größten deutschsprachigen Wettbewerb zur politischen Bildung beteiligt. So auch die 4. Klasse der Grundschule Prackenbach. Sie entschied sich für das Thema „logo – Nachrichten für Kids“.

 

Zusammen mit ihrer Lehrerin Katrin Hartl schauten sie sich zunächst mehrere Folgen „logo!“ an und fanden heraus, wie Nachrichten aufgebaut sind: Wie fängt die Sendung an? Welche Bestandteile sind immer gleich? Wie werden schwierige Zusammenhänge dargestellt? Wozu braucht man einen Moderator? Was kommt zum Schluss?

 

Danach war Eigeninitiative gefragt. Die Schüler recherchierten zu politischen, gesellschaftlichen und sportlichen Ereignissen in der Region, einigten sich in jedem Bereich auf ein Thema, über das sie berichten wollten und entwarfen ein Konzept für ihre eigenen Nachrichten. Großer Dank galt dabei dem Bürgermeister Andreas Eckl, der sich bereitwillig interviewen ließ und sich für die Dreharbeiten zur Verfügung stellte. Bei den Filmaufnahmen gewannen die Schüler interessante Erkenntnisse, z.B. dass manches nicht so einfach geht, wie man es sich vorgestellt hat. Das allerdings förderte ihre Kreativität und Alternativen wurden gefunden, die am Ende sogar anschaulicher oder auch witziger waren.

 

Nach spannenden Wochen des Wartens kam nun die erfreuliche Nachricht: Die Mühen mehrerer Wochen Projektarbeit hatten sich gelohnt, denn die Viertklässler durften sich über einen Geldpreis von 150,- € für ihre Klassenkasse freuen.

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Auf Entdeckertour in der Pfarrkirche

(15.06.2016)

Prackenbach. Im Rahmen des Religionsunterrichtes machten sich die Schüler der 2. Klasse der Grundschule Prackenbach am Mittwochvormittag auf den Weg zur Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach. Dort wurden sie bereits von Mesnerin Thekla Holzapfel erwartet.

Nachdem sich die Kinder erst einmal in Ruhe umgesehen hatten, machte sie Religionslehrerin Elisabeth Ziereis auf einige wichtige Gegenstände im Kirchenraum aufmerksam.

Bei einem Rundgang durch das Gotteshaus erklärte sie ihnen deren Bedeutung und benannte die vielen Heiligenfiguren. Der Höhepunkt der Erkundung war aber für alle, als die Mesnerin die Tür zu Kirchturm aufsperrte. Im Gänsemarsch stiegen die Kinder die vielen Treppen bis zu den Glocken nach oben und waren erstaunt von deren gewaltigen Größe.

Abschließend durften sie noch einen Blick in die Sakristei werfen, wo ihnen Holzapfel die Messgewänder und die Gewänder der Ministranten zeigte. Ziereis bedankte sich recht herzlich bei Thekla Holzapfel und mit vielen neuen Eindrücken machten sich die Kinder wieder auf den Weg zur Schule zurück.   

 

Fotos: 2. Klasse in der Pfarrkirche, mit im Bild Mesnerin Thekla Holzapfel

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Vorgezogener Schultag in der Grundschule

(08.06.2016)

Die künftigen Schulanfänger drückten einen Tag die Schulbank

 

Prackenbach. Im September beginnt in der Grundschule Prackenbach wieder der Ernst des Lebens. Am Dienstag durften nun die künftigen ABC-Schützen bei einem Schnuppertag mit Hilfe ihrer Paten aus der 1. Klasse abwechselnd in mehreren Stationen einen ersten Schultag erleben.

 

Die Schule will dabei erreichen, dass die künftigen Schulanfänger schon mal mit dem Lehrkörper vertraut werden und den Lehrern wird dabei bei einem speziellen Schnupperunterricht das Sozialverhalten gegeben.

Bereits im Vorfeld fand eine Schnupper-Sportstunde der Vorschulkinder mit der 2.Klasse statt, die dem gegenseitigen Kennenlernen dienen und Aufschlüsse über den motorischen und sozialen Entwicklungsstand des Kindes ermöglichen sollte.

 

In der Schule hieß Lehrerin Katrin Hartl die Vorschulkinder mit ihren Paten herzlich willkommen und führte die Neuen durch das Schulhaus mit seinen vielen Zimmern. Mit dem gemeinsamen Lied „Grüß di und Servus“, das Lehrerin Anita Greiner mit ihnen anstimmte, lockerte schon mal die erste Scheu auch mit den Prackenbacher und Moosbacher Kindern. Dann ging es mit den Schulpartnern in drei Gruppen an die Arbeit.

 

In der Lesebücherei machte es sich die Gruppe bei Lehrerin Anita Greiner auf dem Sofa gemütlich, wo die 1. Klasse den Vorschulkindern eine Bild-Mitlesegeschichte vortrug und diese mit Eifer dabei zuhörten. Im Handarbeitsraum bei Christine Miethaner wurden eifrig Fische gebastelt und im Medienraum bemühte sich die Kindergartenleiterin Monika Kraus um die dritte Gruppe, wo Denk und Konzentrationsspiele gefragt waren. Gemeinsam kämpfte man bei Brettspielen, Memory und Dominol um den Sieg.

 

Nach der gemeinsamen Pause mit den anderen Schulkindern traf man sich wieder in den Gruppenräumen, wo gegen Mittag  die Kinder mit dem Lied: „ich bin bald ein Schulkind“ verabschiedet wurden und Anita Greiner ihnen schöne Ferien und einen guten Start wünschte, wenn im September der Ernst des Lebens beginnt.

 

Foto: Gruppenfoto der Kinder

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„Heimatforscher und Burgeroberer“

(23.05.2016)

Super war es in der Jugendherberge Saldenburg

 

Prackenbach. Schon lange sehnlichst erwartet – endlich war es so weit!

Am Mittwoch vor den Ferien startete der Bus mit der 4.Klasse der Grundschule Prackenbach mit ihrer Lehrerin Katrin Hartl und ihrer Begleitperson Daniela Englmeier in Richtung Saldenburg. Dort stand ihnen ein dreitägiger Aufenthalt in der Jugendherberge unter dem Motto „Heimatforscher und Burgeroberer“, bevor.

 

Gleich am ersten Tag stand eine GPS-Schatzsuche auf dem Programm. Dort wo früher Ritter gewohnt haben, gingen die Kinder in Gruppen aufgeteilt, auf Schatzsuche. Altersentsprechend wurden sie in den Umgang mit GPS-Geräten und Kompassen eingewiesen und erkundeten im Spielverlauf die Umgebung der Burg und den Ort. Anhand einer Karte mussten historische Hinweise gefunden und entschlüsselt werden. Mit Feuereifer erledigten die Gruppen die Suchaufträge und alle fanden ihren Schatz: Jeder bekam einen kleinen Kompass geschenkt.

 

Nun durften die Schüler ihre Zimmer beziehen. Manch einer schnaufte nicht schlecht, als er seine Reisetasche ca. 80 Stufen in den 3. Stock der Burg schleppen musste!

Danach konnten die Kinder im Rahmen einer Burgrallye in Eigenregie in Gruppen die Saldenburg und ihre Geschichte erkunden. Obwohl diese Rätsel ziemlich schwierig waren und dazu die ca. 93 Stufen der Burg oft auf und abgelaufen werden mussten, schafften es tatsächlich zwei Gruppen, sie komplett zu lösen und sich eine Urkunde zu verdienen.

 

Höhepunkt des ersten Tages war schließlich die Fackelwanderung mit Stockbrot-Backen. Am Abend empfing sie am Lagerfeuerplatz Wilhelm Schmauß, auch Willi oder Robin Hood genannt. Manuel Wolf und Sebastian Fleischmann wurden als „Feuerteufel“ auserwählt und zündeten das Feuer an. Mit lustigen und spannenden Geschichten wurde die Klasse von „Robin Hood“ auf äußerste originelle Art und Weise auf die bevorstehende Fackelwanderung durch die Nacht eingestimmt. Als die Glut so weit war, brachte Willi den Teig für das Stockbrot. Begeistert und ausdauernd bereiteten die Schüler Stockbrot zu und ließen es sich schmecken. Als es stockdunkel war, wanderten alle mit Fackeln durch den finsteren Wald. Zweimal wurde Pause gemacht, sich im Kreis versammelt, die Fackeln ausgelöscht und den gruseligen Sagen rund um den Ritter Tuschel gelauscht, die Willi in beeindruckender Art und Weise erzählen konnte.

 

Nach einer kurzen Nacht bedienten sich die Schüler am ausgiebigen Frühstücks-Buffet, packten ihre Lunch-Pakte und wanderten 1 ½ Stunden zum Museumsdorf Tittling. Zu Beginn der Wanderstrecke kam man nicht herum, eine ausgiebige Spiel-Pause am idyllischen Saldenburger See zu machen: Kaulquappen beobachten, Stege bauen, am Wasser spielen…“Können wir da noch einmal hin gehen?“, hieß es später noch oft. Doch dann musste die Klasse weiter. Sie wurde nämlich am Nachmittag im Museumsdorf von Petra Überham erwartet, die durch das Dorf führte und den Kindern die Veränderungen der letzten 120 Jahre nahe brachte. Von der Ausstattung eines alten Bauernhauses mit Sesselofen, Butterfass und Krauthobel über die landwirtschaftlichen Maschinen von früher, wie Wasserrad und Dampfmaschine, bis zur Einrichtung der alten Dorfschule lernten die Schüler Technik und Kultur im Wandel der Zeit kennen.

 

Müde von den vielen Erlebnissen und der langen Wanderung ging´s dann mit dem Bus zurück nach Saldenburg. Nach dem Abendessen hatten sich aber bald wieder alle erholt, denn nun erwartete sie ein lustiger Spiele-Abend. Frau Hartl hatte für diesen Abend viele Gemeinschaftsspiele zusammengestellt, bei denen jeder sichtlich Spaß hatte.

 

Nachdem die Zimmer geräumt waren, wurde am Freitag bei der Heimfahrt noch ein Abstecher nach St. Oswald in das waldgeschichtliche Museum gemacht. Die Kinder waren begeistert, von dem Aufbau des Museums: Kindgerecht werden hier verschiedene Themen – von der Entstehung unseres Kontinents sowie Flora und Fauna bis zur Besiedelungsgeschichte des bayerischen Waldes – aufbereitet und erklärt. Nachem Katrin Hartl die Klasse durch das Museum geführt und einen groben Überblick vermittelt hatte, waren die Schüler kauf mehr zu bremsen. Mit einem Partner oder in Kleingruppen machten sie sich auf den Weg, entdeckten das Museum auf eigene Faust.

Foto zu Meldung: „Heimatforscher und Burgeroberer“

„Im Bann des Tornados“

(21.04.2016)

Buchgeschenk für die Prackenbacher Viertklässler

 

Prackenbach. Seit über 20 Jahren steht der Welttag des Buches in Deutschland für geschenkte Lesefreude. So nahm auch heuer die vierte Klasse der Grundschule Prackenbach an der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ der Stiftung Lesen teil. Dazu bekam die Klasse Besuch von Helga Hielscher, der Inhaberin der Buchhandlung in Viechtach.

 

Nach der Begrüßung informierte sie die Kinder, wie der Welttag des Buches überhaupt ins Leben gerufen wurde. Die Stiftung Lesen will in noch mehr Kindern das Interesse am Lesen wecken. So entstand die Idee, an einen alten spanischen Brauch anzuknüpfen: Dort werden traditionell am, St-Georgs-Tag Kinder mit Büchern beschenkt. Viert- und Fünftklässler erhalten daher seit über 20 Jahren Buchgutscheine, und dürfen sich jedes Jahr um den 23. April über ein Buchgeschenk freuen.

 

Heuer steht alles unter dem Motto „Im Bann des Tornados“. Frau Hielscher stellte das diesjährige Buch vor und erzählte den Kindern kurz den Inhalt der ersten Kapitel. Daraufhin durften die Schüler an verschiedenen Stationen Rätsel lösen und ein Quiz beantworten. Mit den Fragebögen erhalten sie die Möglichkeit, an zwei Verlosungen teil zu nehmen. Frau Hielscher verlost in ihrer Buchhandlung 20 Bücher. Außerdem verlost die Stiftung Lesen einen Wochenendausflug für die ganze Familie in den Freizeitpark Rust. Das stellte für die Kinder natürlich einen Ansporn dar und schnell hatten alle das Lösungswort herausgefunden.

 

Anschließend durften die Viertklässler ihre Buchgutscheine einlösen und konnten es kaum erwarten, mit dem Lesen beginnen zu dürfen.

 

Klassenleiterin Katrin Hartl dankte Hielscher für die schöne Gestaltung der Aktion, wonach sich alle verabschiedeten.

 

Foto: Buchgeschenk für die 4. Klasse

Foto zu Meldung: „Im Bann des Tornados“

Thema Wasser bei der vierten Klasse Grundschule

(06.04.2016)

Besuch in der Kläranlage in Fichtental

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts hatten sich die Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach mit dem Thema „Leben in der Natur“ über die Wasserversorgung und Wasseraufbereitung beschäftigt. Während die Kinder erst kürzlich den Hochbehälter hoch über Hagengrub besichtigten und viel Wissenswertes dort erfuhren, durften die Schüler mit ihrer Lehrerin Katrin Hartl am Mittwoch der Kläranlage in Fichtental einen Besuch abstatten.

 

Nach der Begrüßung durch den Klärwärter Paul Früchtl informierte dieser die Schüler zunächst, dass die Kläranlage 1992 für 1,9 Millionen DM für 1900 Einwohner gebaut wurde. Derzeit sind 1500 Einwohner angeschlossen, klärte der die Kinder auf. Das 40 km lange Kanalnetz ist mit 600 Schächten und sechs Pumpstationen mit je zwei Pumpen ausgestattet.

Dazu erklärte er ihnen auch, dass die Pumpen oft repariert werden müssen, da Feuchttücher und andere Abfälle ein großes Problem für sie bedeuten. Darum appellierte Früchtl an die Kinder, Feuchttücher in den Abfalleimer zu geben, genauso wie Essensreste und sonstige Abfälle aus Plastik usw. Für den weiteren Klärprozess stellt ebenfalls zu viel Fett ein Problem dar. Also bitte kein Frittierfett oder ähnliches ins Abwasser kippen, sondern in den dafür vorgesehenen Behälter, den man sich im Wertstoffhof besorgen kann.

 

Nach weiteren wissenswerten Informationen führte der Klärwärter die Schüler in die Anlage: Zunächst – so erklärte er – wird das Abwasser mechanisch gereinigt:

Das Abwasser fließt als erstes durch den Siebrechen: große Schmutzstoffe, wie Papier, Plastik und Speisereste werden herausgefiltert, gepresst und im Rahmen der Müllentsorgung beseitigt. Anschließend gelangt das Abwasser in den Sandfang. Durch eine ständig kreisförmig drehende Strömung setzt sich der mitgeführte Sand ab und gleitet in die trichterförmige Sohle des Beckens.

Als nächste Reinigungsstation folgen zwei Absetzteiche, von denen jeder 500 m³ fasst. Hier setzten sich infolge der längeren Aufenthaltszeit die feineren Schwebestoffe ab. Einmal jährlich werden die Teiche abgepumpt, damit der Klärschlamm entnommen, gepresst, getrocknet und auf eine Deponie gebracht, verbrannt oder auf einem Acker ausgefahren werden kann.

 

Anschließend folgt die biologische Reinigung: Aus den Absetzteichen fließt das vorgereinigte Abwasser weiter zum Tauchtropfkörper. Dort rotieren Tag und Nacht drei Reinigungswalzen. Auf ihnen leben Bakterien, die Sauerstoff benötigen und die im Wasser gelösten Schmutzteilchen fressen. Durch die rotierenden Walzen werden die Reinigungsbakterien abwechselnd mit Luft zur Sauerstoffaufnahme und mit Abwasser zur Nährstoffaufnahme versorgt. Sterben sie ab, fallen sie ins Wasser.

Im Nachklärteich setzen sie sich als Schlamm ab. Der Nachklärteich muss ca. alle 15 Jahre abgepumpt und vom Klärschlamm befreit werden. Das Wasser wurde nun bis zu 98 % gereinigt und wird in den Prackenbach geleitet.

 

Zum Schluss durften die Kinder das Labor des Klärwärters besichtigen, wo er täglich Eigenüberwachungsmessungen durchführt und ein Betriebstagebuch führt. Von seinem Verständnis und richtigem Handeln hängt der optimale Reinigungsbetrieb ab.

 

Natürlich hatten die Schüler noch einige Fragen auf Lager, die ihnen Paul Früchtl bereitwillig beantwortete, bis sie sich schließlich dankend verabschiedeten.

 

Fotos: auf den Fotos wird jeweils der Klärwärter Paul Früchtl gezeigt

Foto zu Meldung: Thema Wasser bei der vierten Klasse Grundschule

Erste Hilfe an Kindern

(10.03.2016)

Rettungssanitäter Rudolf Klingl klärte Eltern in der Grundschule auf

 

Prackenbach. Der Elternbeirat der Grundschule hatte zu einem Elternabend zum Thema: „Erste Hilfe an Kindern“ eingeladen, zu dem man den Rettungssanitäter Rudolf Kling als Referenten gewinnen konnte, der bereits auf einen 30-jährigen Rettungsdienst zurückblicken kann.

 

Die Elternbeiratsvorsitzende freute sich, dass neben der Lehrerschaft 30 Eltern der Einladung gefolgt sind und hieß den Referenten herzlich willkommen.

Wenn Kinder durch Unfälle oder Erkrankungen in Not geraten, sind meistens Erwachsene in der Nähe, die gerne helfen wollen. Doch oft sind sie verunsichert und befürchten, den kleinen Patienten durch falsches Handeln mehr zu schaden als zu helfen. Viele Tipps dazu lieferte Rudi Klingl.

  

Häufige Notfälle bei Kindern sind Krampfanfälle, insbesondere bei hohem Fieber können sie blau anlaufen. Klingl riet den Eltern, erst mal Ruhe bewahren. Der Anfall hört bereits nach wenigen Minuten selber wieder auf. Dauert es länger, liegt evtl. ein anderes Problem vor, wobei der Ersthelfer nach einem Atemstillstand reanimieren muss. Bei Kindern muss der Helfer behutsam vorgehen. Der Kopf wird leicht rückwärts gebeugt und fünf Mal beatmet. Bei weiterhin nicht vorhandenem Atem erfolgt die Herz-Lungen-Belebung. Kinder werden fünf Mal beatmet und 30 Mal im Wechsel die Drucktechnik angewandt. An Hand einer Übungspuppe zeigte er den Eltern die richtige Handhabe. In jedem Fall bei Atemstillstand den Rettungsdienst 112 anrufen, mahnte Klingl.

 

Auch die Verschluckung kommt bei Kindern des Öfteren vor. Als erste Maßnahme, wenn das Kind nicht bewusstlos ist, soll das Kind nach vorne gebeugt und fünf Mal leicht auf den Rücken geklopft werden. Ist das Verschluckte noch nicht zum Vorschein gekommen, auf den Bauch drücken, denn in den meisten Fällen ist der „Schaden“ dann behoben. Jedoch auf gar keinen Fall den Gegenstand selber herausnehmen wollen, warnt der Rettungssanitäter.

 

Bei Keuchhusten sind Impfungen angeraten, erklärt Klingl weiter und hat sich ein Kind verbrannt, rät er handwarmes Wasser zur Kühlung. Bei einer schlimmeren Verbrennung ist der Notruf anzurufen. Auch über Unterkühlungen bzw. Erfrierungen klärte der Experte auf. Eine Unterkühlung tritt ein, wenn die Körpertemperatur unter 37 Grad absinkt. Sie betrifft den ganzen Körper, Finger, Zehen, Nase und Ohren sind besonders gefährdet. Man erkennt es durch Kältezittern, das Kind wird teilnahmslos und schläfrig, Muskelstarre tritt ein. Eine Sofortmaßnahme besteht darin, den Patienten in Ruhelage zu bringen und mit einer Decke zudecken. Falsch wäre, das Kind plötzlich aufwärmen, z.B. durch ein heißes Bad. Es besteht die Gefahr von Herzrhythmusstörungen.

 

Viele Fragen richteten die Eltern noch an den Rettungssanitäter, der ihnen bereitwillig Auskunft gab. Die Vorsitzende des Elternbeirats bedankte sich bei ihm für den interessanten und lehrreichen Vortrag mit einem Präsent.

 

Foto: Rudi Klingl bei der Beatmung an der Übungspuppe

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Habt ihr schon Waldbrände gelöscht

(04.03.2016)

Der 1. Kommandant Franz Holzapfel musste viele Fragen beantworten

 

Prackenbach. 22 Kinder der 3. Klasse der Grundschule Prackenbach durften am Freitag mit ihrem Lehrer Rektor Ulrich Stoltmann der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel zu sehen und zu hören bekamen. Sie hatten sich im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts schon auf diese Schulstunde vorbereitet und viele Fragen zurecht gelegt, bei denen der erste Kommandanten Franz Holzapfel in keiner Weise in Verlegenheit kam, denn er wusste über alles Bescheid.

 

Nach einem guten Morgen zückten die Schüler gleich ihren Notizblock  und los ging´s mit jede Menge Fragen. Dann erzählte der Kommandant den Kindern zunächst einiges Personelle über die große Feuerwehr, die seit 140 Jahren besteht. 264 Mitglieder gehören dem Verein an, incl. 55 Aktive davon sieben Frauen. Die Jugendgruppe besteht aus 12 Personen. Auch dass die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren eintreten dürfen, merkte er an. Sie beginnen mit einer Grundausbildung und verschiedenen Lehrgängen.

 

Auf die Frage der Kinder erklärte der Kommandant, dass das neue HLF 2000 Liter Wasser fasst und das Auto über 360 m Schläuche verfügt. Zur Alarmierung der Feuerwehr merkte Holzapfel an, dass die Nr. 112 gerufen werden soll. Dieser Ruf geht an die integrierte Leitstelle in Straubing, die dann den Alarm an die zuständigen Feuerwehren weiter leiten.

Habt ihr schon einen Waldbrand gelöscht, was waren die schlimmsten Brände und ist schon jemand zu Schaden gekommen, wollten die wissbegierigen Schüler wissen. Durch die Trockenheit im letzten Jahr mussten die Aktiven drei Mal zu einem Waldbrand ausrückten, bemerkte Holzapfel.

 

Anschließend erklärte Stefan Pritzl und Andre Achatz den Kindern, in 2 Gruppen aufgeteilt, die beiden Fahrzeuge, die einschließlich der Halle sehr gepflegt und wie neu aussehen, worauf der Kommandant sehr streng darauf achtet. Die Schüler staunten nicht schlecht über die vielen Gerätschaften, unter anderem auch über den Rettungsspreitzer, das Schaumlöschgerät und über die Wärmebildkamera, die im Führerhaus seinen Platz hat, wo auch die Schüler Platz nehmen durften. Sie konnten gar nicht genug kriegen und fragten immer wieder über die verschiedenen Geräte.

 

Dann führte Christian Gierl vor, wie man als Atemschutzträger richtig angezogen ist. Dazu gehören Lederstiefel, eine Überhose und eine Überjacke. Schließlich darf die Atemschutzmaske nicht fehlen und der Helm sowie das Atemschutzgerät, das 20 Kilo wiegt. Sollte der Sauerstoff ausgehen, macht sich das Gerät durch Piepsen bemerkbar, dann weiß der Atemschutzträger, dass er nur noch kurze Zeit im Einsatz sein kann, erklärt Stefan Pritzl bei der Demonstration.

Natürlich wollten die Kinder noch sehr viel über den Atemschutzträger wissen, wobei ihnen Pritzl erklärte, dass die Feuerwehr Prackenbach mit Ruhmannsdorf und Moosbach über 22 Atemschutzträger verfügt und beim Einsatz stets zwei miteinander antreten.

 

Franz Holzapfel bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr Interesse und gab ihnen noch Süßigkeiten und Bastelbogen mit auf den Weg. Mit Dankesworten für die ausführliche Führung bedachte auch Ulrich Stoltmann die Kameraden der Feuerwehr.

 

Foto: hi. Franz Holzapfel, Andre Achatz, Stefan Pritzl, Christian Gierl

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Feueralarm in der Grundschule – Gott sei Dank war es nur eine Übung

(26.02.2016)

Rauchentwicklung im Kassenzimmer

 

Prackenbach. In allen Schulen sind regelmäßig Feueralarmproben durchzuführen. Ziel dieser Alarmproben ist es, das richtige Verhalten beim Ausbruch eines Brandes und sonstiger Gefahren zu üben.

 

Auch in der Grundschule Prackenbach wird in regelmäßigen Abständen immer wieder ein unangekündigter Feueralarm durchgeführt, der am Freitag zum 2. Mal mit der Feuerwehr Prackenbach, die in unmittelbarer Nähe stationiert ist, geübt wurde.

 

Zunächst löste Rektor Ulrich Stoltmann um 9.06 Uhr den Hausalarm aus. Sämtliche Schüler unter Anleitung der Lehrkräfte waren drei Minuten später an den dafür angewiesenen Sammelplätzen. Nach der Kontrolle der Vollständigkeit durften dann alle Kinder auf den Pausenhof gehen, von wo aus sie beobachten konnten, wie kurze Zeit später das Feuerwehrauto mit Martinshorn und Blaulicht zur Schule vorfuhr und neun Aktive, darunter auch Atemschutzträger mit der Brandbekämpfung begannen, wobei Schüler und Lehrkräfte interessiert die Arbeit der FFW beobachteten. Die Übungsleitung lag in den Händen von Stefan Pritzl.

 

Nach der Beendigung der Übung begrüßte der 1. Kommandant Franz Holzapfel die Schüler. Er lobte sie, dass sie 3 Minuten nach Auslösung des Alarms alle vollständig auf den Sammelplätzen erschienen sind und informierte Schüler und Lehrer, dass jetzt eigentlich noch ein Lehrer einen Notruf absetzen müsste, da die Schulhaussirene nur Hausintern funktioniert und nicht mit der Leitstelle Straubing verbunden ist. Alle Schüler wussten natürlich, das dafür die Nimmer 112 gewählt werden müsste.

 

Anschließend wurden die Lehrkräfte noch von Johannes Högerl und Kdt. Franz Holzapfel im Umgang mit dem Feuerlöscher aufgeklärt. Sie wiesen darauf hin, dass man Feuerlöscher alle 2 Jahre überprüfen lassen müsse. Beim Löschen ist darauf zu achten, dass man mit der Windrichtung löscht und in der Regel von unten nach oben. Eine größere Löschwirkung erzielt man, wenn mehrere Löscher gleichzeitig zum Einsatz kommen und nach dem Löschen ist noch zu warten, um sicher zu gehen, dass das Feuer nicht noch einmal entflammt. Die Lehrkräfte Anita Greiner und Katrin Hartl durften dann noch selber Hand anlegen und die Löscher ausprobieren.

 

Franz Holzapfel bedankte sich bei der Lehrerschaft und den Kindern für die Einladung und erklärte noch, was bei einem Notruf alles zu beachten ist. Auch Rektor Ulrich Stoltmann bedankte sich seinerseits bei der Feuerwehr im Namen der Schule.

 

Fotos: Bild 1 – Johannes Högerl und Kdt. Franz Holzapfel, Bild 2 – Johannes Högerl und Anita Greiner, Bild 3 – Schüler beobachten die Arbeit der Feuerwehr, Bild 4 – Schläuche werden ausgerollt

Foto zu Meldung: Feueralarm in der Grundschule – Gott sei Dank war es nur eine Übung

Herrlich war´s auf der Piste

(05.02.2016)

Wintersporttag bei der Grundschule Prackenbach

 

Prackenbach. Ein willkommener Schultag war noch einen Tag vor den Faschingsferien bei den Schülern der Grundschule angesagt, als sie beim Skitag in der Gegend von St. Englmar die Piste mit dem Klassenzimmer vertauschen durften. Das Wetter war ideal und herrliche Schneelage begleitete die Kinder und der Spaß war ungebrochen.

 

Die Skifahrer,  in zwei Gruppen aufgeteilt, tummelten sich am Predigtstuhl, wo reges Treiben herrschte. Neben Fortgeschrittenen traten auch Anfänger an, die von den Lehrern und Eltern unterstützt wurden und auch Hilfe leisteten, wenn Not am „Kind“ war.

 

Auch die Rodler aus allen Klassen waren mit hurra dabei und sausten unerschrocken auf der Hirschensteinloipe herunter. Sie wurden von den Lehrern und Eltern fürsorglich betreut. Am Ende waren alle froh, dass alles unfallfrei über die Bühne ging.

 

Das Resultat am Ende des Tages – lauter rote Backen und glückliche Gesichter- Nur schade, dass die Zeit wie im Fluge verging und der Haimerl-Bus sie wieder nach Prackenbach transportierte, dem man für die kostenlose Fahrt ein großes Dankeschön zollte. Ein Dankeschön galt auch den Lehrern, welche den Wintersporttag organisierten und den Eltern für ihre Unterstützung.

 

Foto: eine kleine Pause wurde eingelegt

Foto zu Meldung: Herrlich war´s auf der Piste

Selbstbehauptungskurs in der Grundschule

(22.01.2016)

Selbstbewusste Kinder werden weiniger belästigt

 

Prackenbach. Mobbing, übergriffe und sexuelle Belästigungen sind immer mehr Thema in Tageszeitungen. Was vor kurzem noch Problem in Stadtschulen galt, dringt immer mehr auf´s Land.

Auch machen Statistiken der Polizei deutlich, dass 95 % aller Übergriffe auf Kinder aus dem nächsten Umfeld stammen.

 

Rektor Ulrich Stoltmann von der Grundschule Prackenbach ist seit Jahren bestrebt, dass jede Klasse in ihrer Grundschulzeit einmal in den Genuss eines Karatekurses kommt. So haben am Freitag die Schüler der vier Klassen je einen dreiviertelstündigen Karatekurs absolviert, der ihnen noch dazu viel Spaß bereitete.

 

Um 8.00 Uhr trat bereits die erste Klasse mit fröhlichen und erwartungsvollen Gesichtern in der Aula an und begrüßten die Karatelehrerin Anneliese Englmeier von der Kampfkunstschule Viechtach sehr herzlich, die sich ihrerseits den Schülern vorstellte. Und weil sie ein sehr aufgeschlossenes, freundliches und fröhliches Wesen an den Tag legte, hatten die Kinder auch gleich Zutrauen zu ihr. So machte sie ihnen zunächst deutlich, worum es beim Karate geht und zeigte ihnen gleich einige Übungen.

 

Durch richtige Körpersprache, Ausstrahlung und dem Einsatz der Stimme sowie von Verteidigungstechniken, lernte sie den Kindern Belästigungen abwenden. Karate ist eine Werterziehung und vermittelt auch Selbstbewusstsein und erzieht zum Nein-Sagen. Auch stärkt Karate die Willenskraft und die Konzentration. Zudem ist die Körperhaltung von großer Bedeutung, denn euer Gegenüber soll durch die Haltung erkennen, dass ihr euch was sagen traut.

 

Karate vermittelt obendrein Selbstvertrauen, Charakterstärke, Willenskraft, Fairness und Selbstdisziplin, was letztendlich auch für schulische Leistungen förderlich ist, merkte Englmeier an. Aufmerksamkeit, Mut und gegenseitiger Respekt sind ebenso selbstverständlich wie Höflichkeitsformen.

Schließlich machte ihnen die Trainerin deutlich, wie sie sich bei Fremden verhalten sollen. Jeder Bekannte ist nicht gleich ein Freund, merkte sie an.

Die Schüler waren begeistert bei der Sache und man merkte schon, dass sie durch den Unterricht ein selbstsicheres Auftreten an den Tag legten und verabschiedeten sich dankend bei Englmeier.

 

Foto: Die Kinder der 1. Klasse mit Karatelehrerin Anneliese Englmeier von der Kampfkunstschule Viechtach

Foto zu Meldung: Selbstbehauptungskurs in der Grundschule

Interessante Schulstunde

(20.01.2016)

Die 4. Klasse besuchte den Bürgermeister und hatte viele Fragen vorbereitet

 

Prackenbach. „Was bereitet dem Bürgermeister Sorgen und welche Projekte werden in der nächsten Zeit angepackt“, mit diesen und noch vielen anderen Fragen löcherten die 21 Schüler der 4. Klasse Grundschule Bürgermeister Andreas Eckl, als sie am Mittwoch mit ihrer Lehrerin Katrin Hartl eineinhalb Stunden im  Rathaus verbrachten, wo sie nicht nur die einzelnen Amtsräume in Augenschein nehmen durften, sondern auch vieles zu hören und zu sehen bekamen.

 

Mit einem guten Morgen begrüßte Bürgermeister Eckl die Kinder und merkte an: „Ich freue mich, dass ihr Interesse an der Gemeindeverwaltung habt“ und nahm sie mit hinauf in den Sitzungssaal, wo die Kinder in den Stühlen der Gemeinderäte Platz nehmen und dem Gemeindeoberhaupt viele Fragen stellen durften, wobei sie sich schon im Unterricht auf die Schulstunde in der Gemeinde vorbereiteten.

 

Sie erfuhren, dass alle sechs Jahre Kommunalwahlen sind und das Gremium aus 14 Gemeinderäten und aus sechs Gruppierungen besteht. Müssen sie oft Entscheidungen treffen und sind sie auch am Wochenende im Rathaus, welche Tätigkeiten müssen sie bewältigen, wie viele Stunden sind sie im Rathaus und haben sie auch manchmal Urlaub, fragten die wissbegierigen Kinder.

Auf die Frage, wie er den Bürgermeiste-Job mit seinem Beruf vereinbaren könne, meinte er, dass es manchmal nicht sehr einfach sei. Man muss sehen was ansteht und Termine festlegen. Das ist alles zu schultern, denn er habe sehr gutes Personal, lobte er seine Mitarbeiter. Probleme gibt es auch, wie in anderen Gemeinden, doch keine, die nicht lösbar wären, meinte er. Seine Arbeit mache ihm Spaß und er habe es noch nie bereut, Bürgermeister geworden zu sein.

 

Die Schüler erfuhren auch, dass die Gemeinde Prackenbach ein 54 km langes Kanalnetz hat, das sehr viele Kosten verschlingt und dass im Straßenbau, Wasserversorgung, Breitbandausbau noch sehr viel investiert werden muss. Die Kinder wollten auch wissen, welche Aufgaben der Bürgermeister und woher die Gemeinde ihr Geld hat, wie oft Gemeinderatssitzungen sind und welche Aufgaben die Angestellten zu bewältigen haben.

 

Bevor Bürgermeister Eckl die Schüler in die einzelnen Amtsräume in die Eingangshalle führte, sorgte er mit Orangensaft, Wurstsemmeln und einigen Süßigkeiten für ihr leibliches Wohl. Dann führte er sie, vorbei am Trauungszimmer ins Einwohnermeldeamt, wo Richard König ein umfangreiches Arbeitsgebiet verwaltet. Hier ist nicht nur das Standesamt, das Ausländer- und Passamt untergebracht, verwaltet nicht nur das Wahlamt und das Sozialamt, auch Rentenanträge und Reisepässe können erstellt werden und ist im Übrigen für die Homepage der Gemeinde verantwortlich. Neben weiteren Aufgaben kümmert er sich um die Registratur mit den Geburten- Heirats- und Sterbefällen. König teilt das Büro mit Waltraud Zedelmayr und Lydia Aichinger.

 

Anschließend führte Eckl die Kinder ins Büro vom Energiewirt Josef Haas, der das Büro mit Karin Eggenmüller teilt. Hier dreht sich alles um die Finanzen, wobei die Kinder die Ausgaben und Einnahmen der Gemeinde wissen wollten, welche Ausbildung Eggenmüller genossen habe und ob sie denn auch Urlaub bekomme. Josef Haas kümmert sich neben Verwaltungsaufgaben um elektrische Anlagen, Internet und Heizung in den gemeindlichen Gebäuden.

Über das Büro des Bürgermeisters statteten die Kinder dem Geschäftsleiter Manfred Maier einen Besuch ab, wo alle Fäden über das Bauwesen zusammen laufen, der Haushaltsplan erstellt wird, Gemeinderatssitzungen vorbereitet und protokolliert werden und noch vieles mehr und machte ihnen auf die Frage klar, was eigentlich ein Haushaltsplan ist.

 

Am Ende des Rundganges bedankte sich Katrin Hartl bei Bürgermeister Andreas Eckl, dass er sich trotz der vielen Arbeit Zeit genommen hat und den Kindern ausführlich und kindgerecht die Fragen beantwortete und nicht zuletzt für die Brotzeit, die man für sie hergerichtet hatte, über das sich die Kinder sehr freuten.

 

Foto: Die Schüler mit BM Eckl und Katrin Hartl hinten

Foto zu Meldung: Interessante Schulstunde

Lesestunde in der Grundschule mit adventlichen Weisen

(22.12.2015)

 

Ein Sack mit Päckchen vom Nikolaus

 

Prackenbach. Die Grundschule Prackenbach hat in der Adventszeit – wie schon in den Vorjahren – die Wochen mit dem Vorlesen einer Adventsgeschichte begonnen. Dazu versammelten sich alle in der Aula. Man entzündete jeweils die Kerzen am großen Adventkranz und die Schüler lauschten gespannt der einzelnen Geschichte.

 

In diesem Jahr wurde für den 1. Advent (am Montag 30.11) das Kinderbuch mit dem Titel: „ Karis Christnacht“ ausgewählt. Dabei handelte es sich einmal um eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, die alle faszinierte. Der schwedische Einfluss ist unverkennbar und die Kinder waren von dem Elch begeistert, der den alten Doktor an Weihnachten durch meterhohen Schnee zu einem schwerkranken Kind brachte. Das Kind wurde wieder gesund. Der Doktor kehrte wohlbehalten nach Hause zurück. Keines der wilden Tiere hat ihm etwas zu Leide getan. Elternbeirätin Michaela Brunner erfreute mit ihrem Vortrag  Schüler und Lehrkräfte. Ein Flötenspiel von Theresa Kolbeck und Emily Eggenmüller (3. Klasse) rundete die Vorlesestunde ab.

Vier Tage darauf fand in der Aula ein feierlicher Adventswortgottesdienst mit Segnung des Adventskranzes mit Diakon Martin Peintinger in Vertretung des erkrankten Pfarrer Josef Drexler statt. Man hatte das Thema „Maria Verkündigung“ gewählt. Kinder der vierten Klasse trugen dazu die Fürbitten vor und gemeinsam wurde der Gottesdienst mit den Liedern „wir sagen euch an“, „tragt in die Welt nun ein Licht“ und „im Advent ist ein Licht erwacht“ feierlich umrahmt.

 

Die Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink wartete am 14. Dezember mit der Geschichte mit dem Titel: „Die rechte Weihnachtsfreude“ von Elke Bräunling auf. Der Inhalt erzählt von Anna und Lena, die Vaters Weihnachtswünsche sehr wörtlich nahmen und eine heillose Verwirrung anrichten, was jedoch am Ende der Geschichte doch alles wieder ins Lot kommt und es wird ein so schöner Weihnachtsabend, dass ihn keiner jemals wieder vergessen wird.

Dazu spielte an der Steirischen Sofia Kellermeier von der 2. Klasse.

 

Auf die dritte Lesung dürfen sich in der Woche kurz vor den Weihnachtsferien die Schüler der 1.-4. Klasse freuen, wenn Rektor Ulrich Stoltmann die Geschichte von der Weihnachtsgans vorträgt. Adventliche Weisen lässt dazu Luis Vogl (3. Klasse ) auf seiner Klarinette hören.

 

Wie jedes Jahr durfte auch heuer in der Grundschule vor den Ferien eine Weihnachtsfeier nicht fehlen. Allerdings fand sie in diesem Jahr schon am Montag, 7. Dezember mit dem musikalischen Workshop „Der Nussknacker“ statt. Eine Theatergruppe aus Wien gastierte dabei in der Schule und fast alle Schüler waren in dem turbulenten Theater, von dem alle Zuschauer begeistert waren, mit eingebunden. Am vorausgegangenen Nikolauswochenende stellte der Nikolaus in die vier Klassenzimmer je einen Sack mit Plätzchen für jedes Kind.  Hocherfreut waren die Schüler am Montag-Früh, als sie die Überraschung entdeckten. Die Geschenke hatten die Gemeinde und der Elternbeirat gesponsert.

 

Nun können die Weihnachtferien bzw. das Christkind kommen, denn stimmungsvoll wurden die Schüler in der adventlichen Vorbereitungszeit auf die schönste Zeit im Kirchenjahr vorbereitet.

 

Foto: Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink

Foto zu Meldung: Lesestunde in der Grundschule  mit adventlichen Weisen

Der Zahnarzt war zu Gast in der Grundschule

(15.12.2015)

Nach jeder Mahlzeit  Zähne putzen

 

Prackenbach. In der Grundschule war am Dienstag in allen Klassen der Zahnarzt zu Gast und während die Kinder früher eine gewisse Scheu, ja sogar Angst vor ihm hatten, schlug das bei den 24 Kindern der 2. Klasse geradezu in lebhaftes „Besserwissen“ um, als Zahnarzt Stefan Mielcarek von der Zahnarztpraxis Taubenhansl Viechtach ihnen einige Fragen stellte, ob sie schon mal beim Zahnarzt waren und was man macht, wenn plötzlich ein Loch im Zahn ist.

 

„Wann putzt man sich eigentlich die Zähne und wie werden sie richtig geputzt,“ fragte der Zahnmediziner. In jedem Fall nach dem Essen und natürlich morgens und abends. An Hand eines großen Gebisses zeigte die Helferin Jasmin Aurangreb mit einer dementsprechend großen Zahnbürste, wie man richtig Zähne putzt – erst die Kaufläche, dann Außenfläche und Innenseite und die Kinder konnten gar nicht genug bekommen. Jeder wollte die Reinigung an dem großen Gebiss versuchen.  

An die große Schultafel hatte man dann zwei weiße Felder angebracht. Hier durften dann die Kinder verschiedene Abbildungen von Essensachen aufkleben, die schlecht für die Zähne oder auch was gut ist dafür.

 

Dann zeigte ihnen der Zahnarzt die Gegenstände, mit denen man die Zähne putzt und erklärte ihnen, wie lange man die Zähne putzen soll und bemerkte, dass dies unbedingt zwei Mal am Tag geschehen soll und das drei Minuten, wobei er ihnen eine Sanduhr zeigte, die dabei Verwendung findet.

 

Anschließend erklärte der Zahnarzt den Schülern, was wohl geschieht, wenn wir  nach dem Essen die Zähne nicht putzen! An Hand eines großen weißen Zahnes zeigte er ihnen, wie dies funktioniert, wenn im Zahn ein Loch entsteht und immer und immer wieder größer wird, bis es schließlich den Nerv erreicht und der Zahnschmerz beginnt. Diesen Zahn ließ der Zahnarzt den Kindern da, um ihnen die Wichtigkeit des Zähneputzens immer wieder ins Gedächtnis rufen zu können.

 

Und was macht ihr, wenn ihr in der Schule etwas gegessen habt, fragte der Zahnarzt die Kinder. Lauter gesunde Sachen wurden aufgezählt und trotzdem ist es von großer Wichtigkeit, Wasser oder Tee nach zu trinken, damit die Zähne wieder gespült werden.

 

Zum Schluss hatte der Zahnarzt und seine Helferin noch ein Geschenk in Form von einem Zahnputzbecher, Zahnbürste, Zahncreme und eine Sanduhr für die Kinder mitgebracht, das die Kinder dankend annahmen.

 

Foto: der Zahnarzt zeigt das Innenleben eines schlechten Zahnes

Foto zu Meldung: Der Zahnarzt war zu Gast in der Grundschule

Schüler entdecken die Technik

(11.12.2015)

Der Rotary-Club Zwiesel unterstützt seit 3 Jahren die Grundschule

 

 

Prackenbach. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Die Entscheidung für einen technischen oder handwerklichen Beruf fällt bereits zu 80 % in der Kindheit. Aber wo lernt ein Kind Technik? Hier setzt das Projekt TfK – Technik für Kinder an. Es hat das Ziel, die Kinder an technische Vorgänge heranzuführen, um ihnen so den späteren Einstieg in ein technisches Berufsleben zu erleichtern.

Der Verein TfK-Technik für Kinder e.V. mit Sitz an der TH Deggendorf hat 2010 den gemeinnützigen Verein gegründet und bereits eine Vielzahl von Kindern haben an den Angeboten des Vereins teilgenommen.

 

Ziel dieses Projekt ist es, die Mädchen und Jungen frühzeitig und nachhaltig mit Technik und Handwerk vertraut zu machen und zu begeistern. Dabei will man das Interesse auf technische Berufe lenken und frühzeitig den Mangel an Fachkräften entgegen zu wirken. Die Schüler sind an jeweils einem Nachmittag, verteilt über sechs Wochen, mit Eifer dabei, löten, schrauben, bohren, hantieren an Taschenlampen, Sirenen und Wechselblinkern, dass es eine Freude ist, ihnen zuzusehen.

 

Die Maßnahme kann aber jeweils nur mit finanzieller Unterstützung von Sponsoren ermöglicht werden. Dabei wird die Grundschule Prackenbach in großzügiger Weise vom Rotary-Hilfswerk Zwiesel e.V. unterstützt. Gegründet 1978, ist es Teil eines weltumspannenden Netzwerks engagierter Männer und Frauen, in dem sich vornehmlich führende Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammen geschlossen haben um unter der Devise, “selbstlos dienen“ zu wirken. 47 Mitglieder verzeichnet der regionale Club unter ihrem derzeitigen Präsidenten Joachim Zellner und ihrem Vorsitzenden Carlo Schmid aus Geierstahl.

 

Der Club, welcher jährlich fünfstellige Summen zur Verfügung stellt, engagiert sich in den unterschiedlichsten Belangen, unterstützt in sozialen und humanistischen Bereichen, in Bildung und auch auf gesellschaftlichen Gebiet. Davon profitiert auch die Grundschule Prackenbach.

 

 

In der Grundschule Prackenbach hat schon im Schuljahr 2012/13 „Technik für Kinder“ Einzug gehalten und wurde damals von mehreren örtlichen Sponsoren finanziell unterstützt. Mit dem Rotary-Club Bayerwald Zwiesel wurde dann Anfang 2013 ein Sponsor gefunden, der seitdem für das Projekt „SET“ einen finanziellen Betrag zur Verfügung stellt, denn man vertritt dort die Auffassung, dass Interesse der Kinder an technischen Vorgängen so früh wie nur möglich geweckt werden sollte, da unsere Region dringend Menschen mit technischen Berufen für den immerwährenden technischen Wandel benötigt.

 

Bei dem Besuch einer Delegation mit Carlo Schmid, Gerhard Brose und Manfred Stoiber sicherten die Rotarier auch weiterhin ihre Unterstützung zu. Es war ihnen eine Freude, den 15 Schülern (11 Mädchen 4 Buben) beim Löten, Schrauben und Tüfteln zuzusehen. Betreut wurden sie von den Tutoren Isabella Schopf und Kerstin Lippl von der TH Deggendorf.

 

Rektor Ulrich Stoltmann bedankte sich sehr herzlich bei den Herren des Rotary-Club für die wohlwollende Unterstützung und auch Bürgermeister Andreas Eckl schloss sich den Worten und dem Dank Stoltmanns an und lobte die Unterstützung, die sie den Kindern angedeihen lassen.

 

Foto: Carlo Schmid, Tanja Rabenbauer vom EB, Gerhard Brose, Bürgermeister Andreas Eckl, Kerstin Lippl und Isabella Schopf von der Technischen Hochschule Deggendorf

Foto zu Meldung: Schüler entdecken die Technik

„Der Nussknacker“ Musikalischer Weihnachts-Workshop in der Grundschule

(08.12.2015)

Weihnachtsfeier mit außergewöhnlichem Programm mit Kindern des Olymp

Prackenbach. Heuer müssen die Kinder der Grundschule Prackenbach noch gut zwei Wochen die Schulbank drücken, während sie in den letzten Jahren zwei Tage vor Ferienbeginn mit einer Weihnachtsfeier in die Ferien entlassen wurden, denn in diesem Jahr gastierte bereits Anfang Dezember eine Theatergruppe aus Wien mit einem musikalischen Weihnachts-Workshop mit dem Titel „der Nussknacker“ und hat dabei fast alle Kinder der Grundschule mit eingebunden, wobei sie die Besucher ganz schön beeindruckten.

 

Rektor Ulrich Stoltmann begrüßte alle Kinder, Eltern, Großeltern und ehemaligen Lehrer zu der

heuer etwas anderen Weihnachtsfeier mit dem Theater aus Wien und wünschte allen Zuschauern viel Vergnügen.

 

„Der Nussknacker“, nach der Erzählung von E.T.A. Hoffmann und dem Ballett von Peter I.Tschaikowsky ist ein musikalischer Weihnachts-Workshop für Vorschulkinder bis 12 Jahren. Es handelt von Marie und Fritz, den Kindern des Medizinalrates Stahlbaum, die am Weihnachtsabend von ihrem Patenonkel Drosselmeyer einen Nussknacker zum Geschenk bekommen. Ermüdet von Spiel und Feier schläft das Mädchen in mitten seiner Spielsachen ein. Im Traum erlebt es den Kampf des zum Leben erwachten Nussknackers, gegen das Heer des grässlichen Mäusekönigs. Marie reist schließlich mit ihm, der sich zu einem Prinzen verwandelte, über das Land der Schneeflocken zum Zuckerberg und wird dann Prinzessin auf Schloss Zuckerburg.

Wer war wohl von dem musikalischen Nussknacker-Prinzen, seiner Marie und den übrigen Darstellern besser begeistert, als die Kinder selbst oder die Zuschauer? In jedem Fall hatten die Akteure im Eifer der Handlung glänzende Augen bekommen und die Zuschauer gaben begeistert einen kräftigen Applaus.

 

Ehe der Elternbeirat am Schluss des Spiels die vielen Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnten, dankte Ulrich Stoltmann allen Akteuren, den Kolleginnen und Kollegen, die sich bei der Einstudierung, der Ausgestaltung der Pausenhalle beteiligt haben und erwähnte dankend auch die „Kinder des Olymp.“

Wie jedes Jahr am Ende eines Jahres dankte der Rektor allen Schülerinnen und Schülern, die sich über das normale Unterrichtsmaß hinaus für das Schulleben eingesetzt haben. Er erwähnte dankend alle Lehrer, Anita Greiner für die Unterstützung am Schulfrachtprogramm, den Eltern, vertreten durch den Elternbeirat. Er dankte auch der Gemeinde Prackenbach, dem Bauhof, den Sponsoren (Rotary Club) die das Projekt Technik finanziell ermöglicht haben. Nicht zu vergessen die Banken, die Verkehrserzieher bei der Polizei, dem Förster und viele andere. Nicht zuletzt erwähnte Stoltmann noch den in der Pausenhalle organisierten Bücherflohmarkt des Elternbeirats und den Verkauf der von den Kindern gestalteten Kalender zum 900-jährigen Bestehen der Gemeinde. Zum Schluss wünschte er noch allen ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jahr.

 

Foto: Bild 1 – ein großes Aufgebot an Kindern beim Nussknacker-Spiel

Bild 2- Johannes vom Theater in Wien als Hofmarschall, Bild 3 – auch die Erwachsenen wurden mit einbezogen hier Lehrerin Katrin Hartl,Bild 4 – beim Spiel eingeschlafen- der schlafende Nussknacker mit Marie, Bilder 5/6 Claudia vom Theater Wien mit ihren Darstellern

Foto zu Meldung: „Der Nussknacker“ Musikalischer Weihnachts-Workshop in der Grundschule

Viele Geschenke mit Herz bei der Grundschule Prackenbach

(01.12.2015)

Prackenbach. Humedica e.V. mit Hauptsitz in Kaufbeuren (Bayern) ist eine internationale Nichtregierungsorganisation und wurde 1979 gegründet. Seit dem leistet sie mit ihrem Team in über 90 Ländern humanitäre Hilfe.

Damit die vielen tausend Geschenke mit Herz rechtzeitig zu Weihnachten für strahlende Kinderaugen sorgen, ist das Päckchenteam auf jede Menge Unterstützung angewiesen.

 

Wie jedes Jahr hat die Grundschule Prackenbach mit Kindergarten liebevoll verpackte Geschenke für Kinder in Not zusammen getragen. Die vielen Päckchen hat bereits ein LKW abgeholt, die sich nach der Zuordnung in der Hauptzentrale auf den Weg zu den hilfsbedürftigen Kindern in den verschiedenen Ländern machen um rechtzeitig noch bis zum Hl. Abend bei den Kindern zu sein.

Foto zu Meldung: Viele Geschenke mit Herz bei der Grundschule Prackenbach

Eine Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

(14.10.2015)

Bei den Grundschülern drehte sich alles um das Wohlbefinden

 

Prackenbach. „Schule des Wohlbefindens“ - dieses Motto wählte das Kultusministerium für die diesjährige „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“. So drehte sich bei den Schülern der Grundschule Prackenbach in der Woche vom 12. – 16. Oktober 2015 viel um die Schwerpunkte: Bewegung und Entspannung im Schulalltag sowie gesundheitsförderliche Schulverpflegung.

 

Eine Schule des Wohlbefindens setzt alles daran, dass gesunde Schüler wie auch Lehrkräfte gerne zur Schule gehen und sich dort wohlfühlen. Neben der Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit spielt auch eine gute soziale Einbindung eine wichtige Rolle.

 

Am Montag war mit Eva Hauptmann „Yoga“ auf dem Programm. Übungen waren dabei der „Sonnengruß“ und Yogageschichten mit Kindern. Im Laufe dieser Geschichten begrüßten die Schüler nach E. Kragh unter anderem den Himmel, die Erde, den Wind oder das Wasser wobei sie diese mit verschiedensten Bewegungs-und Entspannungsübungen nachempfanden. In weiteren entsprechenden Übungen wurden auch die Blumen, die Bäume und die Tiere begrüßt und alle wünschten sich bei einer höflichen Verbeugung einen „wunderschönen guten Morgen“. Nach diesen teils aktiven, teils ruhigen Entspannungsübungen war unter Katrin Hartl meditatives Malen zum Thema Angstbewältigung angesagt.

 

Am Dienstag war das „gesunde Pausenbuffet“ gefragt. Der Elternbeirat hatte bis zur Pause eine Menge leckerer Happen angerichtet. Der Schwerpunkt war, neben dem Angebot vieler anderer gesunder Köstlichkeiten, verschiedenes Brot, gesunde Tees in verschiedenen Variationen. Die Zutaten wie Kamille, Pfefferminze, Ingwer, Zitronenmelisse, Fenchel, Äpfel, zum Teil aus dem eigenen Garten. Auch das Obst und Gemüse aus dem Schulfruchtprogramm kam an diesem Tag zur Verwendung. „Mmh, das schmeckt ja lecker“ war eine häufig geäußerte Feststellung der Schüler an diesem Tag.

Elisabeth Ziereis startete mit den Kindern der 1. und 2. Klasse am Mittwoch eine Fantasiereise mit Medikationsübungen und Katrin Hartl meditierte mit Schülern der 3. und 4. Klasse Wahrnehmungsübungen mit Steinen durch, welche die Kinder in die Schule mitbrachten. Ziel war ein genaues vertieftes Wahrnehmen und eine Sensibilisierung für die Vielfalt der Steinformen in der Natur. 

 

„Orientreise“ war das Stichwort am Donnerstag, als unter der Leitung von Katrin Hartl Textmeditationen mit den Kindern der 3. u. 4. Klasse durchführte und dabei Anregungen für die Fantasie der Kinder geben wollte.

„Timo und das Dschungeläffchen“ hieß das Motto der „Spielübungen zur Kinesiologie“ bei denen Anita Greiner mit den Schülern der 1. und 2. Klasse das Ziel verfolgte, die beiden Gehirnhälften zu trainieren und so das Lernen zu erleichtern.

 

Das Wohlbefinden der Schüler hatte nicht nur diese Woche der  Gesundheit und Nachhaltigkeit zum Ziel, sondern viele weitere Maßnahmen, die an der Grundschule schon seit längerer Zeit „laufen“. Jeden Dienstag und Mittwoch wird für sie Obst und Gemüse aus dem Schulfruchtprogramm des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Europäischen Union angeboten, das von den Eltern jeweils mundgerecht aufbereitet wird und begeisterten Zuspruch bei den Schülern findet.

Der eingewachsene Pausenhof der Grundschule mit Sitzbänken, Brotzeittischen, Schulgarten und Pavillon bietet Gelegenheit zur Ruhe und Entspannung. Für Schüler mit Bewegungsdrang werden mit Balancierbalken Hüpf- und Spielfeldern und dem Freisportgelände viele Möglichkeiten für Bewegungs- und Ballspiele, auch während der Pausen angeboten. Darüber hinaus sponserte der Elternbeirat in diesem Schuljahr die Anschaffung einer Slackline und eines Dreifach- Turnrecks zur weiteren Ausgestaltung eines schülerfreundlichen Pausenhofs – alles Beiträge, dass sich Schüler an der Schule wohlfühlen können.

 

Foto: Der Elternbeirat bot unter anderem leckere Happen und Tees an

Foto zu Meldung: Eine Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

Erntedankfeier in der Grundschule

(07.10.2015)

„Wisst ihr auch, warum diese Blume Sonnenblume heißt?“

 

Prackenbach. „Gott wir danken dir dafür“ war der Leitgedanke der besinnlichen Erntedankfeier, die am Mittwoch die Religionslehrerin Elisabeth Ziereis in der großen Aula der Grundschule Prackenbach zusammen mit der Lehrerschaft und den Schülern gestaltete und mit Texten und Liedern ausschmückte.

 

„Unser Freund heißt Jesus Christus“ sangen die Kinder eingangs, nach dem die Religionslehrerin alle herzlich begrüßte und sie fragte, warum diese große Blume, welche die Kinder auf eine Leinwand gezaubert hatten, Sonnenblume heißt. Sie sieht zwar aus wie eine Sonne, aber sie hat noch einen anderen Grund, erklärte sie. Sie wendet ihr Gesicht immer der Sonne zu. Und so sei es auch mit Gott, von dem wir Leben und Kraft bekommen, damit wir wachsen und blühen können, bemerkte die Lehrerin. „Heute am Erntdank wollen wird uns ganz besonders an Gott wenden und ihm Danke sagen, für alles was er uns schenkt.“

 

Leider gehen wir manchmal nicht gut um mit dem, was wir bekommen haben, mahnten drei Kinder in ihren Beiträgen und aus einem Bibelteil erzählte die Lehrerin von einem Mann, der Samen auf seinen Acker säte. Während er schlief keimte der Samen und die Erde brachte von selbst ihre Früchte hervor bis der Mann schließlich die reifen Früchte erntete und in verschiedenen Betrachtungen wurde dies den Schülern erklärt.

 

In ihren Dankesrufen zählten sieben Schüler dann verschiedene Produkte auf, wie Wasser, Samenkörner, eine Blume, eine Schultasche und schließlich die Familie und jedes Kind dankte Gott dafür. Zwischen den verschiedenen Beiträgen stimmte Ziereis immer wieder ein Lied an und die Lehrerschaft sang mit den Kindern kräftig mit: „Gott ich will dir Danke sagen … oder danke für diesen guten Apfel…“

 

Dann fassten alle ihren Dank aber auch die Bitten in dem Gebet „Vater unser“ zusammen, das Jesus schon mit seinen Jüngern gebetet hat und mit und mit dem Schlusslied: „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herr“ und einem Segensgebet der Lehrerin endete die schöne Erntedankfeier.

 

Foto: Elisabeth Ziereis mit den Kindern, die ihre Beiträge vortrugen

Foto zu Meldung: Erntedankfeier in der Grundschule

Nicht schupsen und Abstand halten

(30.09.2015)

Verkehrsexpertin PHK Karin Simmet bei den ABC-Schützen in der Grundschule

 

Prackenbach. Seit vielen Jahren bemüht sich die Verkehrswacht um die Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr. Denn viele Kinder sind täglich mit dem Schul- oder Linienbus unterwegs zur Schule und immer wieder kommt es an den Bushaltestellen zu gefährlichen Situationen.

 

Da die ABC-Schützen besonders gefährdet sind, besuchen auch heuer wieder die Verkehrsexperten der Polizeiinspektion Viechtach die kleinen Schulanfänger, um sie über das richtige Verhalten am und im Schulbus aufzuklären. In der Grundschule Prackenbach war dazu in diesen Tagen PHK Karin Simmet zu Gast, um die Schüler der ersten Klasse mit ihrer Lehrerin Anita Greiner kindgerecht über die Gefahren zu unterrichten. Mit einem frischen „Guten Morgen“ begrüßten dazu die 16 „Verkehrsdetektive“ in ihren gelben Westen die freundliche Polizistin, die ihnen anschließend viel Wissenswertes erzählte und die Kinder mächtig dabei aufpassten.

 

Ein wichtiger Punkt war dabei das Einhalten des Sicherheitsabstandes, den man einhalten muss, wenn der Bus vorfährt. „Bleibt hinter der Sicherheitslinie stehen“ mahnte Simmet. Sollte keine Linie vorhanden sein, sind zwei Schritte vor dem Bordstein einzuhalten, denn man könnte vom Bus angerempelt werden oder schlimmstenfalls über die Zehen rollen. Das wäre nicht gerade „lustig“, denn ein Bus wiegt 12 t und ist so schwer wie 12 Elefanten, von denen schon einer eine Tonne wiegt.

Auch erklärte die Polizistin, wo es am Bus am gefährlichsten ist. Um es ihnen anschaulich zu erklären, durfte ein Kind Busfahrer spielen. Und siehe da, der kleine Max oder anschließend seine Schulkameradin, sahen von ihren Kameraden, die sich einmal vor und dann hinter dem Bus aufstellten, nicht einen.

 

Dann demonstrierte die Polizeibeamtin noch das richtige Einsteigen in den Bus, was die Kinder nacheinander praktizierten. Nicht drängeln, „sofort hinsetzen“ mahnte sie und die Schultasche vor die Füße auf den Boden stellen. Bei Sicherheitsgurte ist es zweckmäßig, sich anzuschnallen, denn dann sitzt man fest im „Sattel“, wenn der Busfahrer einmal ganz schnell abbremsen muss.

Auch Geschrei, Brotzeit machen, herumtollen und vor allem mit dem Busfahrer unterhalten, ist grundsätzlich untersagt. Ganz sicher freut er sich aber über ein „Guten Morgen“ oder „Grüß Gott“, meinte die Polizistin. Beim Aussteigen gilt das selbe wie beim Einsteigen, sagte die Expertin zum Schluss, erst aufstehen, wenn der Bus angehalten hat, mahnte die Polizistin, so gibt es mit Sicherheit keine Probleme.

Zum Schluss bedankte sich Anita Greiner bei der Polizistin und die Kinder verabschiedeten sich mit einem frischen „Auf Wiedersehn.“

 

Foto: Karin Simmet und Anita Greiner (richtig Einsteigen wurde demonstriert)

Foto zu Meldung: Nicht schupsen und Abstand halten

84 Schüler im neuen Schuljahr

(24.09.2015)

Stephanie Gäb ein weiteres Jahr zur Elternbeiratsvorsitzenden bestimmt – Dank an die Ausgeschiedene

 

Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach wurde in diesen Tagen ein neuer Elternbeirat gewählt, die bisherige verabschiedet und geplante Vorhaben besprochen.

 

Im neuen Schuljahr 2015/16 drücken heuer in den vier Klassen insgesamt 84 Kinder die Schulbank. Das sind acht Kinder weniger als im letzten Jahr, wobei die erste Klasse 16 ABC-Schützen besuchen.

 

Rektor Ulrich Stoltmann stehen im neuen Schuljahr neben einem Team von vier Klassenlehrern noch die Fachlehrer Christine Miethaner (FOLin), Eva-Maria Hauptmann (FOLin), Elisabeth Ziereis (Rlin i.K.) und Pfarrer Josef Drexler zur Verfügung.

Als Beratungslehrer zeigt sich Thomas Wittmann von der Mittelschule Ruhmannsfelden verantwortlich, der über Fragen der Schullaufbahn, Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeit und dergleichen aufklärt. Als Schulpsychologin steht Barbara Hartmann von der GS Kirchberg i.W. zur Verfügung.

 

Bei der ersten Klassenelternversammlung wurden in den vier Klassen Elternsprecher bestimmt, aus denen sich der Elternbeirat zusammensetzt. Die Klassenlehrer, Elternsprecher und ihre Stellvertreter sind: 1. Klasse 16 Schüler mit Anita Greiner (Elternsprecher Ramona Lummer und Katrin Jungwirth), 2. Klasse 24 Schüler, Elisabeth Ruis (Tanja Rabenbauer, Michaela Brunner), 3. Klasse Ulrich Stoltmann (Stephanie Gäb, Karin Vogl), 4. Klasse Katrin Hartl (Daniela Englmeier, Tanja Lex).

Bei der Elternbeiratswahl übernahm für ein weiteres Jahr Stephanie Gäb das Amt der Elternbeiratsvorsitzenden. Ihre Stellvertreterin heißt Tanja Rabenbauer, Schatzmeisterin ist Ramona Lummer und Schriftführerin Karin Vogl.

 

In der konstituierenden Sitzung des neugewählten Elternbeirates dankte Rektor Ulrich Stoltmann der ausgeschiedenen Elternbeirätin Renate Sieber mit einem Präsent als Anerkennung für ihren Einsatz.

Mit Dankesworten erwähnte er auch die Unterstützung des Elternbeirats bei den vielen Aktionen im vergangenen Jahr, ob bei der Einschulungsfeier, für Brezenbuchstaben und die Bewirtung auch bei den Elternsprechtagen. Er hob auch die Beschaffung von Preisen für die Siegerehrungen sowie die Finanzierung von Büchern für die Schülerlesebücherei hervor. Sein Dank galt auch der weiteren Ausgestaltung des Pausenhofes mit zusätzlichen Geräten, unter anderem mit „Slackline und Dreifach-Reck sowie die tatkräftige Unterstützung des Schulfruchtprogramms.

 

Stoltmann wies auch auf die Möglichkeit der Mittagsbetreuung im kommenden Jahr hin, auf beschlossene und bereits verwirklichte Ziele der Erziehung zur Bildungspartnerschaft an der Schule und über weitere und praktische Ausblicke auf geplante Vorhaben im neuen Schuljahr.

 

Foto: Der neue Elternbeirat: Katrin Jungwirth, Ramona Lummer, Daniela Englmeier, Michaela Brunner, Tanja Lex, Katrin Vogl, Stephanie Gäb, Tanja Rabenbauer

Foto zu Meldung: 84 Schüler im neuen Schuljahr

Eine humorvolle Geschichte um den Ernst des Lebens

(15.09.2015)

Pfarrer Drexler segnet 16 Schulanfänger – ABC als Pausenbrot

 

Prackenbach. Das Wetter hatte am Dienstag einen strahlenden Herbsttag eingeplant, als zum Schulanfang auch in Bayern für viele ABC-Schützen ein neues Schuljahr begann.

Zu ihnen gehörten auch 16 Kinder, acht Schulanfänger weniger wie im letzten Jahr, die in der Grundschule der Gemeinde Prackenbach ihre Schulkarriere begannen, deren Klassenleitung Anita Greiner übernahm.

 

In der Pfarrkirche trafen sich die Schüler zunächst mit den Lehrern, Eltern und Angehörigen zum gemeinsamen Gottesdienst, den Pfarrer Josef Drexler sehr kindgerecht gestaltete. Mit gemischten Gefühlen würde auch er sich an die eigene Kindheit erinnern, was man für Lehrer bekommen würde oder was wieder alles verlangt werde. „Fangen wir frisch im Zeichen des Kreuzes, die in den Klassenzimmern hängen, wieder an“, ermahnte er bei der Begrüßung die Schüler.

 

Für das Evangelium hatte der Seelsorger das Gleichnis von den Talenten gewählt und in der Predigt meinte er, dass uns Gott Fähigkeiten anvertraut hätte, von denen manche mehr und einige weniger erhalten haben, die man in der Schule zur Entfaltung bringen könne.

 

Nach dem Schlusssegen stellte sich die neue Religionslehrerin Elisabeth Ziereis den Kindern vor und sangen mit ihnen das Lied „pass auf kleines Auge was du siehst“ und Pfarrer Josef Drexler gab jedem Schulanfänger einzeln seinen Segen, bis sie mit ihren Angehörigen mit großer Spannung den Weg zum Schulhaus antraten.

 

Mit einem Gedicht vom ersten Schultag und „Grüß di und habe die Ehr“ begrüßten die künftigen Schulkameraden und mit ihnen die Eltern die ABC-Schützen in der Aula der Grundschule. Anschließend hieß Rektor Ulrich Stoltmann im Namen aller Lehrer und Mitschüler die Schulanfänger herzlich willkommen insbesondere Lehrerin Antia Greiner, wünschte alles Gute, viel Begeisterung und Lernfreude, dann wird sich der Erfolg von selbst einstellen. Dann trug er ihnen eine humorvolle Geschichte vom „Ernst des Lebens“ vor. Sie erzählte von Anette, der man immer Angst einflößte, dass an ihrem 6. Geburtstag der Ernst des Lebens naht und sie fragte sich, wie dieser Tag wohl ausschaut. Dann erhielt sie an ihrem Geburtstag viele Geschenke. Dann kam der erste Schultag und sie lernte den „Ernst des Lebens“ kennen, nämlich einen Schulkameraden, der „Ernst“ hieß.

 

Bei der Einschulungsfeier erhielten anschließend die Kinder ein kleines Geschenk von Rektor Stoltmann, ein aus Brezenteig gebackenen Buchstaben, den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens. Schon im Mittelalter gab es zum Schulanfang ein großes Fest, bei dem Brezen verteilt wurden, erzählte ihnen Stoltmann. Und schon im alten Rom glaubte man an die magische Wirkung von Back-ABC´s um ihre Schüler gelehrig zu machen.

 

Der Schulleiter bedankt sich zum Schluss bei den Mitschülern und den Lehrern, welche die kleine Feier vorbereitet haben, dem Elternbeirat und dem Bäcker für das Back-ABC. Sein Dank galt auch der Sparkasse, der Verkehrswacht, dem ADAC, der GenoBank und wünschte Anita Greiner viel Kraft, Geduld und gute Nerven, aber auch viel Spaß und Freude mit den Schulanfängern.

Dann verschwanden alle Kinder in den Klassenzimmern und der Elternbeirat hatte wie immer für die Eltern in der Zwischenzeit Kaffee und leckere Kuchen vorbereitet.

 

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Waldjugendspiele 2015

(01.08.2015)

Böbracher Grundschule gewinnt die Waldjugendspiele 2015 – Grundschule Prackenbach wird Zweiter

"Raus aus den Klassenzimmern und rein in die Natur" – unter diesem Motto haben auch dieses Jahr mittlerweile zum 46. Mal die Waldjugendspiele des Amtes für Er-nährung, Landwirtschaft und Forsten des Landkreises stattgefunden. Von den 30 teilnehmenden Klassen belegte die Kombi-Klasse 3/4 der Grundschule Böbrach den ersten Platz. Das Waldjugend-spieljahr 2015 stand laut Forstoberrat Gerhard Lichtenwald unter dem Motto "Wald-naturschutz". Bei dem Aktionstag am 23. Juni konnte die Böbracher Schulklasse allerhand Wissen über den Wald und seine Bewohner unter Beweis stellen. Ob beim Waldquiz knifflige Fragen zu beantworten, Baumscheiben nach Alter zu stapeln oder Blätter ihren Bäumen zuzuordnen – die Grundschüler hatten allerhand Aufgaben zu bewältigen. Darum zeigten sich Schulleiterin Helga Woitaschik und Klassenlehrerin Natascha Brosch sehr stolz auf die Böbracher Grundschüler. Zum Gratulieren ka-men neben Forstoberrat Gerhard Lichtenwald vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auch Schulamtsdirektor Werner Grabl, Böbrachs Bürgermeister Werner Blüml und der stellver-tretende Landrat Erich Muhr. Die an den Spielen mitwirkenden Förster Katharina Paukner, Alfons Scherer und Karl-Heinz Fuchs besuchten ebenfalls die Grundschule. Das abwechslungsreiche Programm aus Reden, Tanz und Gesang wurde auch von den Zweit- und Drittplatzierten, nämlich der dritten Klasse der Grundschule Prackenbach mit Klassenlehrerin Kathrin Hartl und der 3a der Grundschule Rinchnach mit ihrer Klassenlehrerin Maria Krünberger, mitgestaltet. Nach einer Begrüßung durch die Schulleiterin Helga Woitaschik hielten die Vertreter von Politik, Schulamt und Forstverwaltung kurze Ansprachen, in denen sie den Erfolg der Grundschule Böbrach lobten. Bürgermeister Werner Blüml erzählte von seinen Abenteuern in Wald und Natur, als er selbst noch ein kleiner Junge war. Er bat die Kinder um weiteres Interesse an der Natur: "Verliert nicht den Blick für die Wunder der Natur, sondern erlebt sie weiterhin hautnah." Stellvertretender Landrat Erich Muhr gab den Besuchern ebenfalls eine Botschaft mit auf den Weg: "Nur, was man kennt, kann man lieben. Und nur was man liebt, schützt man auch." Er bat die Grundschulbesucher darum, sich weiterhin um die Natur in ihrer Heimat zu kümmern. Seinen Worten schloss sich Schulamtsdirektor Werner Grabl an. Er ergänzte, dass ein Ausflug in die Natur alle fünf Sinne beinhalte und dass nur so die Natur in ihrer Gänze erlebt werden könne. Forstoberrat Gerhard Lichtenwald führte an einigen Demonstrationsobjekten die erstaunlichen Wunder des Waldes vor. "In einem Esslöffel Walderde leben mehr Organismen als Menschen in einer Großstadt – kaum zu glauben, nicht wahr?," sagte er zu den Grundschülern. Auch er lobte alle Teilnehmer und verlieh Urkunden, Holzmedaillen und Spiele an die Sieger. Das Programm wurde durch Tanz und Gesang der drei Grundschulen abgerundet, die beispielsweise im umge-texteten Hit "Rock mi" von den Abenteuern bei den Waldjugendspielen berichteten. Auch der Wildschweintanz begeisterte die Familien und Ehrengäste gleichermaßen. Kostüme dazu hatten die Schüler selbst angefertigt. In einem Waldquiz demonstrierten die Klassen erneut das Wissen, das ihnen in den Waldjugendspielen zum Sieg verholfen hatte.

von Stefan Muhr Böbrach.

Stolz auf ihre Schüler waren (v.r.) Maria Krünberger (Grundschule Rinchnach), Kathrin Hartl (Grundschule Prackenbach), Natascha Brosch (Grundschule Böbrach) und Böbrachs Rektorin Helga Woitaschik.

Foto zu Meldung: Waldjugendspiele 2015

Thema Wasser bei der vierten Klasse Grundschule

(31.07.2015)

Besuch im Hochbehälter und der Kläranlage

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts hatten sich die Schüler der vierten Klasse zu den Themen „Leben mit der Natur“ von der Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung beschäftigt. Am Donnerstag durften nun die 22 Mädchen und Buben mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann den im Jahre 2008 in Betrieb genommenen Hochbehälter hoch über Hagengrub und die Kläranlage in Fichtental besuchen.

 

Nach dem die Kinder im Unterricht bereits eine Menge über das lebenswichtige Element gehört hatten, erzählte ihnen Ludwig Fleischmann am Hochbehälter am Gnaglberg viel über das Trinkwasser, woher es kommt und welche Stationen es durchlaufen muss, bis es klinisch sauber in unsere Haushalte gepumpt werden kann.

 

Er erzählte auch, dass zur Sicherstellung der Wasserversorgungsanlage die Gemeinde Prackenbach in den vergangenen Jahren enorme Summen in den Anschluss immer weiterer Gemeindeteile an die gemeindliche Wasserversorgung investierte. Auch dass die 300 Kubikmeter fassende Wasserversorgungsanlage von fünf Quellen und zwei Brunnen gespeist wird und damit die 2700 Gemeindebürger mit Wasser versorgt werden. Von dem jährlichen Gemeindeverbrauch von etwa 83.000 Kubikmeter mussten bisher von der Wasserversorgung Bayerischer Wald gut 40.000 Kubikmeter zugekauft werden. Durch den Bau der Anlage und einer Fassung von zwei weiteren Tiefbrunnen stieg somit der Selbstversorgungsgrad der Gemeinde enorm.

 

Fleischmann bemerkte auch, dass von den Quellen eingespeiste Wasser von höchster Qualität sei. Es muss zunächst in der Entsäuerungsanlage behandelt werden, von wo es in die beiden Wasserkammern gelangt und von da in die einzelnen Anlagen der Gemeindebürger gepumpt wird.

 

Doch was passiert mit dem Wasser, wenn es schmutzig ist, lautete die Frage der Schüler. Antworten daraus erhielten die Kinder in der Kläranlage in Fichtental, wo ihnen Klärwärter Paul Früchtl die verschiedenen Stationen beschrieb, die das Abwasser durchwandert, bis es schließlich biologisch und optisch sauber im Schönungsteich ankommt, wo es noch einer Nachreinigung unterzogen wird, so der Klärwärter.

 

Zum Schluss erfuhren die Kinder, dass dem Klärwärter auch ein eigenes Labor zur Verfügung steht, wo er täglich Eigenüberwachungsmessungen durchführt. Von seinem Verständnis und richtigem handeln hängt der optimale Reinigungsbetrieb ab.

Die Kinder staunten nicht schlecht über die vielen Stationen, die das Abwasser durchwandert. Natürlich hatten sie auch noch viele Fragen auf Lager, die ihnen Früchtl bereitwillig beantwortete, bis sie sich schließlich dankend verabschiedeten.

 

Foto: Schüler mit Ludwig Fleischmann

Foto zu Meldung: Thema Wasser bei der vierten Klasse Grundschule

Die Grundschule ehrte die besten Sportler – 2. Platz bei den Waldjugendspielen 2015 (3.Kl.)

(29.07.2015)

Pokale für Leonie Stürmer (Kl.4) und Michael Fuchs (Kl .4) als Schulbeste

 

Prackenbach. Mit einem  herzlich willkommen begrüßte am Mittwoch Rektor Ulrich Stoltmann Schüler und Lehrer bei einer kleinen Feier, als die Sportabzeichen der Bundesjugendspiele verliehen wurden.

Die Siegerehrung in der großen Aula eröffnete die dritte Klasse mit dem Waldjugendspiel-Lied, dann nahm Sportbeauftragte Katrin Hartl, welche die Organisation und die Vorbereitung der Spiele inne hatte, die Überreichung der Lorbeeren vor. Neben Urkunden für die Sieger der Bundesjugendspiele freuten sich die beiden Schulbesten über einen Pokal und Geschenke vom Elternbeirat und weitere Preise von den Prackenbacher Banken.

Anschließend freuten sich vier Mädchen und sechs Jungen über Ehrenurkunden: Hannah Früchtl (Kl. 3), Lena Nickl (Kl. 3), Jojo Handels und Leonie Stürmer beide Kl. 4, David Lex (Kl. 3), Jonas Fischer, Michael Fuchs, Alias Gierl, Robin Reimer und Moritz Schedlbauer alle Kl. 4.

 

Als Schulbeste Mädchen haben sich Leonie Stürmer (Kl. 4), Hannah Früchtl (Kl. 3), Jojo Handels (Kl.4) und Len Nickl (KL 3) hervor getan. Und von den Jungen Michael Fuchs, Jonas Fischer, Robin Reimer und Elias Gierl alle Kl. 4). Zudem freuten sich 15 Mädchen und 8 Jungen über eine Siegerurkunde.

 

Nach dem alle Schüler und Lehrer die Bayernhymne vorgetragen hatten, wurden im Rahmen der Siegerehrung auch Deutsche Jugendsportabzeichen ausgehändigt: Bronze erhielten: Alina Glasauer, Andrea Klein, Emma Ranzinger, Martin Eckl alle Kl. 3, Laura Decker, Verena Decker, Nina-Louisa Dorner, Laura Grubert, Stefan Haimerl, Tobias Höcherl, Luisa Lummer und Madlen Schreiner alle Kl. 4. Silber erhielten: Anna Eckl, Emily Engl, Joana Häußler, Laura Voitl, Jasmin Zankl, Johannes Wolf und Manuel Wolf alle Kl. 3, Elias Gierl, Jojo Handels, Lukas Ruber, Moritz Schedlbauer und Eva Sieber alle KL. 4. Über Gold freuten sich: Lena Nickl, Hannah Früchtl, Magdalena Haimerl, Amelie Huber, Lena Raith, Sebastian Fleischmann, David Lex alle Kl. 3, Jonas Fischer, Michael Fuchs, Tatjana Rabenbauer, Robin Reimer, Lea Rücker und Leonie Stürmer alle Kl.4.

Zudem bekamen In der 2. Klasse fast alle eine Urkunde im Grundschulwettbewerb.

 

Während im letzten Jahr 9 Schüler das DFB Fußballabzeichen erhielten, waren es heuer 16, die sich über eine Auszeichnung freuen konnten: Bronze: Lea Rücker, Stefan Haimerl, Jojo Handels und Leonie Stürmer alle 4. Kl. Silber: Lena Nickl, Sebastian Fleischmann alle 3. Kl. , Lukas Ruber, Robin Reimer und Elias Gierl alle 4. Kl. Über Gold freuten sich: Hannah Früchtl, David Lex, Johannes Wolf, Manuel Wolf alle 3.Kl., Jonas Fischer, Michael Fuchs und Tobias Höcherl alle Kl. 4.

 

Erstmals erhielten das Deutsche Schwimmabzeichen (nur in der 4. Kl.) in Bronze: Verena Decker, Jonas Fischer, Michael Fuchs, Elias Gierl, Laura Grubert, Stefan Haimerl, Jojo Handels, Tobias Höcherl, Luisa Lummer, Tatjana Rabenbauer, Robin Reimer, Lukas Ruber, Lea Rücker, Madlen Schreiner, Eva Seber und Leonie Stürmer.

Nach der Siegerehrung freuten sich alle über das Schulspiel „Schneewittchen“ von der Schulspielgruppe unter der Leitung von Raphael Tomzyck und einem Schnaderhüpfllied.

Auch wurden die Kinder am Mittwoch mit einem kostenlosen Eis von einer Eisdiele in Viechtach überrascht.

Schließlich gab es auch Dankesworte von Rektor Ulrich Stoltmann an alle, welche zur Vorbereitung und Auswertung der Bundesjugendspiele beigetragen haben. An dieser Stelle dankte er auch den Helfern zur Gestaltung des Schulgartens, für die Durchführung des Schulfruchtprogramms, insbesondere Anita  Greiner und vielen Eltern und Frau Dorner. Den Betreuern der Schülerlesebücherei, vornehmlich Elisabeth Ruis, die ein den AG´s mitgearbeitet haben sowie dem Elternbeirat und den Kolleginnen und Kollegen. Nicht zuletzt Pfarrer Josef Drexler, der Gemeinde, dem Bauhof und den Prackenbacher Banken. Schließlich wurden die Schüler der 4. Klasse, die eine weiterführende Schule besuchen,  mit den besten Wünschen verabschiedet Als Abschiedsgeschenk erhielten sie vom Elternbeirat ein Präsent.

Foto: Eisspende, Sportlerehrung: Katrin Hartl li.hi. mit den Schulbesten, Sportabzeichengewinner und Fußballabzeichen

Foto zu Meldung: Die Grundschule ehrte die besten Sportler – 2. Platz bei den Waldjugendspielen 2015 (3.Kl.)

Interessante Schulstunde im Rathaus

(09.07.2015)

Die vierte Klasse besuchte den Bürgermeister und löcherte ihn mit vielen Fragen

 

Prackenbach. „Gibt es eine Ausbildung zum Bürgermeister und bekommt der Rathauschef auch Geld,

wie viele Steuern werden in der Gemeinde fällig und wie hoch ist die Schlüsselzuweisung?“

Mit diesen und noch vielen anderen Fragen löcherten die Schüler der vierten Klasse am Donnerstag Bürgermeister Andreas Eckl, als sie mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann eine Schulstunde im Rathaus verbrachten, wo sie nicht nur die verschiedenen Amtsräume in Augenschein nehmen durften, sondern auch viel Interessantes zu hören und zu sehen bekamen.

 

Mit einem guten Morgen begrüßte Bürgermeister Eckl die Schüler und stellte fest, „ich freue mich, dass ihr Interesse an unserer Gemeinde habt,“ und nahm sie mit hinauf in den Sitzungssaal, wo die 22 Schüler die Stühle der Gemeinderäte einnahmen und den Bürgermeister viele Fragen überhäuften.

Sie erfuhren, dass in der Gemeinde 35 Leute beschäftigt sind dass alle sechs Jahre Kommunalwahlen sind und das Gremium aus 14 Gemeinderäten und aus sechs Gruppierungen besteht.

Was versteht man unter Bürgerbegehren, war eine außergewöhnliche Frage, daraufhin Eckl erklärte, dass Bürgerbegehren auch als Volksentscheid bezeichnet wird. In diesem Fall können Bürger in wichtigen Angelegenheiten einen Antrag stellen, der von einem Wahlberechneten unterzeichnet sein muss. Wie viele Stunden arbeitet ein Bürgermeister in der Gemeinde? Die Kinder erfuhren, dass Eckl ehrenamtlicher Bürgermeister ist und seine Stunden frei wählen kann. Im Schnitt kommen schon 40 bis 50 Stunden zusammen, meinte er. Ob die Gemeinde auch mit anderen Gemeinden zusammen arbeitet, wollten sie wissen, wie viele Einwohner in der Gemeinde Prackenbach leben und wie hoch der Schuldenstand ist. Sie erfuhren, dass die Gemeinde knapp 3 Millionen Schulden hat, 2700 Bürger ihren Wohnsitz haben und man für eine Bebauungsfläche ca. 50 € pro qm bezahlen muss.

Woher kommt unser Wasser wollten die Kinder wissen und welche Aufgaben übernimmt der Bauhof, wie viele Steuern die Gemeinde aufbringen muss und wie hoch die Kosten im Schulwesen sind. Schließlich erwähnten die Kinder auch die Ländliche Entwicklung in Viechtafell und wie es weiter geht. Noch viele Fragen musste der Bürgermeister noch beantworten, bis sie sich vom Trauungszimmer aus wieder zu den Amtsräumen im Eingangsbereich begaben, wo die verschiedenen Büros untergebracht sind.

 

Nach einer kleinen Information über die Räumlichkeiten im Keller führte Eckl die Kinder zu Karin Eggenmüller, wo die Gemeindekasse verwaltet wird. Sie teilt das Büro mit Josef Haas, der jedoch zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht im Amt ist. Der staatlich anerkannte Energieberater kümmert sich neben vielen Verwaltungsaufgaben auch um elektrische Angelegenheiten.

Über das Büro des Bürgermeisters führte Eckl die Kinder in das Amtszimmer des Geschäftsleiters Manfred Maier, wo alle Fäden über das Bauwesen zusammen laufen, der Haushaltsplan erstellt wird, Gemeinderatssitzungen vorbereitet und protokolliert wird und noch vieles mehr.

 

Schließlich führte Eckl die Schüler ins Einwohnermeldeamt, wo Richard König ein großes Arbeitsgebiet verwaltet. Hier ist nicht nur das Standesamt, das Ausländer- und Passamt untergebracht, wobei er bemerkte, dass ein neuer Personalausweis zwischen 22,80 bis 28,80 € kostet. König verwaltet nicht nur das Wahlamt und das Sozialamt, auch Rentenanträge können erstellt werden oder Reisepässe erstellt und im Übrigen für die Homepage der Gemeinde verantwortlich ist. Neben weiteren Aufgaben kümmert er sich um die Registratur mit den Geburten- Heirats- und Sterbefällen, dessen Aufzeichnungen auf das Jahr 1876 zurück reichen. Schließlich laufen bei ihm für die 900-Jahrfeier alle Fäden zusammen. Er teilt das Büro mit Waltraud Zedelmayr und Lydia Aichinger.

 

Nach der interessanten Schulstunde hatte der Bürgermeister für die Kinder noch Getränke und eine kleine Brotzeit vorbereitet, welche die Schüler sehr gerne annahmen und sich zum Schluss herzlich dafür bedankten.

 

Foto: die Schüler mit BM Eckl im Sitzungssaal mit Ulrich

Foto zu Meldung: Interessante Schulstunde im Rathaus

Aktionstag „Forschen und Entdecken“

(07.07.2015)

Förderung der Neugier und des Entdeckens stand im Mittelpunkt der verschiedenen Workshops

 

Prackenbach. Forschen und Entdecken hieß am Dienstag das Motto eines Aktionstages an der Grundschule Prackenbach, bei dem nicht nur die Schüler nach Herzenslust experimentieren lernten, sondern auch die Eltern ihren Kindern bei der Arbeit zusehen und sie beim Experimentieren und Auswerten von Versuchen unterstützen konnten. Im Mittelpunkt des Vormittags sollte die Förderung der Neugier der Kinder und ihre Freude am Entdecken stehen. Die Eltern sollten Gelegenheit bekommen, die Schule ihrer Kinder kennen zu lernen und Einblick in deren Arbeit erhalten. Während des Vormittags wurde den Kindern in sechs Workshops auf kindgerechte Weise Einblick in naturwissenschaftliche Phänomene ermöglicht.

 

Im Workshop 1, der von Elisabeth Ruis betreut wurde, drehte sich alles rund ums Wasser: Schwimmen, sinken, das Lösen von verschiedenen Stoffen, Mischen, Verdunsten, Verdampfen und Gefrieren waren Inhalte der Versuche. Ebenso waren „magische Gläser“ und „Wasser als Lupe“ untersucht.

 

Im zweiten Workshop bei Frau Anita Greiner standen „Versuche mit Luft“ im Mittelpunkt. Hier wurde den Phänomenen „Luft braucht Platz“, „Luft macht Lärm“, „Luft bremst und treibt an“, nachgeforscht. Dabei wurden Fallschirme, Windräder, Legoauto, aber auch eine Luftballonrakete und ein Heißluftballon erprobt, eine Luftwaage gebaut und der „Geist aus der Flasche“ befreit. Daraus wurden Erkenntnisse zum Auftrieb, zum Rückstoßprinzip sowie zum Luftwiderstand gewonnen.

Dass Feuer auch Luft braucht, entdeckten die Schüler mit Kerzen und verschiedenen großen Gläsern.

 

In einem weiteren Workshop, den Katrin Hartl vorbereitete, drehte sich alles rund um den Magnetismus. Dabei kam neben dem Lern- auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. Die Schüler unternahmen mit den bereitliegenden Magneten einen großen Materialtest, bereiteten eine Ausstellung dazu vor, gingen auf Suche nach metallischen Gegenständen im Kassenzimmer und untersuchten an einem mitgebrachten Fahrrad, welche Teile wirklich aus Metall bestehen. Versuche wie die „schwingende Büroklammer“, die „wandernde Vogelscheuche“, „die tanzende Schlange“, „die verflixte Garage“ oder „die kleine Bootfahrt“ machte den Kindern besonderen Spaß. Hier konnten sie noch einmal auf spielerische Weise, Fahrzeuge mit Magneten einparken und „U-Boote“ abtauchen lassen und so den Magnetismus erproben. Das man Magnete auch selber machten kann, war eine weitere Erkenntnis der Schüler.

 

Am Workshop „Experimentieren mit Strom“, den Ulrich Stoltmann und Markus Fischer- der Vater eines Schülers – vorbereiteten, wurden mit Batterien, Kabeln, Fassungen, Lämpchen, Klammern und Schraubendrehern Stromkreise mit und ohne Schalter sowie Reihen- und Parallelschaltung zusammengebaut. An der Station „Wie schützt man sich vor Stromschlag“ untersuchten sie in einem weiteren Versuchsaufbau Leiter und Nichtleiter. Mit verschiedenen Materialien schlossen sie den Stromkreis und erkannten am leuchtenden Lämmchen, ob das entsprechende Material Strom leitet. Anhand eines selbstgebauten Elektromagneten fanden die Schüler heraus, wie Strom Bewegung erzeugt und worin der Unterschied zu einem Dauermagneten besteht. An dieser Station konnten sie auch mit einem Elektromotor experimentieren. Die Wärmewirkung des elektrischen Stroms wurde von den Schülern beim mit Heizdraht und Thermometer nachgewiesen.

Wie Strom erzeugt wird, konnten die Schüler am Modell einer Fahrradbeleuchtung und mit Handdynamos erproben, Informationen zu erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energiequellen, zum Stromsparen und zu den Gefahren des elektrischen Stroms ergänzen den Workshop. Zum Schluss konnten die Schüler beim Spiel „Zitterachterbahn“ erproben, ob sie eine ruhige Hand besitzen.

 

Im Workshop „Farbe erleben“ der beiden Fachlehrerinnen Christine Miethaner und Eva-Maria Hauptmann  untersuchten die Schüler mit den verschiedensten Materialien den Farbkreis die Wirkung von Farben, das Färben von Blumen, Berufe und ihre Farben, aber auch Farbe und Licht. „Reise des Farbtropfens“ und das Thema „Geheimschrift“ waren weitere Stationen dieses Workshops. Eine große Wandcollage zur Farbe Blau unter dem Motto „Blau machen“ war ein weiteres Ergebnis der Farbversuche. Dabei wurde auch erklärt, woher diese Redensart kommt.

Zwischen den beiden Blöcken mit Workshops unterhielt die Arbeitsgemeinschaft „ Schulspiel“ die anwesenden Eltern.

Raphael Tomzyck betreute die Aufführung des Märchens „Schneewittchen“.

Der Applaus war Lohn für die intensive Probenarbeit. Auch Bürgermeister Andrea Eckl besuchte noch die Schulfamilie und war von dem vielfältigen Angebot der Workshops sehr beeindruckt.

 

Rektor Ulrich Stoltmann dankte zum Schluss allen Lehrern für ihr Engagement bei diesem Aktionstag, dem Elternbeirat für die Bewirtung und Markus Fischer für die Unterstützung bei der Betreuung eines der Workshops.

 

Foto: Versuche mit Luft

Foto zu Meldung: Aktionstag „Forschen und Entdecken“

DFB und McDonald´s – Schulfußballabzeichen

(16.06.2015)

In der Grundschule wurde trainiert- Kostenloses, Sportliches DFB-Aktionsprogramm für Kinder

 

Prackenbach. Auf dem Schulsportplatz wetteiferte am Dienstag die 3. und 4.Klasse um ein Schulfußball-Abzeichen- dabei können sie Gold, Silber oder Bronze erringen.

Nachdem das Fußball-Abzeichen schon seit vielen Jahren bei den Vereinen sehr beliebt ist, haben nun auch die Schulen die Möglichkeit, in eigenen Abnahmeveranstaltungen zum Schulfußball-Abzeichen durchzuführen.

 

Der DFB hat gemeinsam mit seinem Partner McDonald´s das DFB & McDonald´s Fußball-Abzeichen entwickelt. Es handelt sich hierbei um fünf Mitmachstationen, an denen verschiedene Aufgaben erfüllt werden müssen. Wer die fünf Stationen durchläuft und dabei eine bestimmte Punktzahl erreicht, erhält als Auszeichnung eine Urkunde sowie Gold, Silber oder Bronze.

 

Zu den fünf Stationen zählen Dribbeln, Kurzpass-Ass, Kopfballkönig, Flankengeber und Elferkönig. In den unterschiedlichen Stationen kommt es zum Teil auf Zeit an, erreichte Entfernung oder unter anderem wie viele Versuche erlaubt sind. In allen Stationen können 60 Punkte erreicht werden. Maximale Punktzahl sind 300. Kinder von 9 bis 13 Jahren erhalten bei 230 Punkten Gold, wer 180 Punkte erreicht, Silber und bei 130 die Urkunde in Bronze.

 

Unter der Leitung von Sportlehrerin Eva Hauptmann, Katrin Hartl und Raphael Tomtyck sowie Franz Ruber, Robert Gierl als Schülerväter sind am Dienstag die Kinder der dritten und vierten Klasse zu einer ersten Abnahmeveranstaltung angetreten. Die Kinder waren voller Begeisterung bei der Sache, denn sie hoffen alle, eine Auszeichnung oder einen attraktiven Preis in Form eines adidas-Fußballs zu bekommen.

Zum Schluss stieg zwischen der dritten und vierten Klasse noch ein Fußballmatch, wobei die vierte Klasse mit 8 : 1 Sieger wurde. Die Siegermannschaft darf nun beim Kreisentscheid in Ruhmannsfelden teilnehmen.

 

Foto: Schüler mit Eva Hauptmann (Leitung)

Foto zu Meldung: DFB und McDonald´s – Schulfußballabzeichen

Vorgezogener Schultag in der Grundschule

(09.06.2015)

Die künftigen Schulanfänger drückten einen Tag die Schulbank

 

Prackenbach. Ab September beginnt in der Grundschule Prackenbach wieder der Ernst des Lebens. Am Dienstag durften nun die künftigen ABC-Schützen bei einem Schnuppertag mit Hilfe ihrer Paten aus der zweiten Klasse abwechselnd in mehreren Stationen einen ersten Schultag erleben.

 

Die Schule will dabei erreichen, dass die künftigen Schulanfänger schon mal mit dem Lehrkörper vertraut werden und den Lehrern wird dabei, bei einem speziellen Schnupperunterricht das Sozialverhalten bei den Kindern gegeben.

 

Lehrerin Anita Greiner hieß die Vorschulkinder mit ihren Paten von der 2. Klasse herzlich willkommen. Das gemeinsame Lied „Ggriaß di und Servus“ lockerte schon mal die erste Scheu. Dann ging es mit den Schulpartnern in vier Gruppen an die Arbeit.

 

Im Handarbeitsraum bei Fachlehrerin Christine Miethaner war man eifrig dabei, Sonnenschutzschilder zu basteln und in der Lesebücherei machte es sich die Gruppe bei Lehrerin Anita Greiner zunächst auf dem Sofa gemütlich, wo die 2. Klasse den Vorschulkindern eine „Bild-Mitlesegeschichte“ vortrug, wobei diese mit Eifer dabei zuhörten. Das Highlight bei den künftigen ABC-Schützen war unter anderem auch ein Kasperltheater, wobei sie mächtig Spaß erlebten.

 

Im Klassenzimmer der 2.Klasse waren die Schüler dabei, mit Lehrer Raphael Tomzyck geometrische Formen und Muster zu legen und nach zu bauen, wobei sie sich ganz geschickt zeigten.

Und im Medienraum bemühte sich die KG Leiterin Monika Kraus und Erzieher Daniel Klingl um die vierte Gruppe, wo Denk und Konzentrationssiele gefragt waren. Gemeinsam kämpfte man bei Brettspielen, Memory und Domino um den Sieg.

 

Nach der gemeinsamen Pause mit den anderen Schulkindern lernten die Neuen mit Rektor Ulrich Stoltmann das Schulhaus mit seinen vielen Zimmern kennen. Sie merkten gar nicht, wie schnell die Zeit verging und die Eltern sie wieder abholen durften. Frau Greiner wünschte ihnen noch schöne Ferien und einen guten Start im September, wenn der Ernst des Lebens beginnt und es alle Tage heißt, Aufsteh´n, Waschen, Frühstück und ab in die Schule.

 

Foto: Gemeinschaftsfoto vom vorgezogenen Schultag

Foto zu Meldung: Vorgezogener Schultag in der Grundschule

„Die Krokodilbande in geheimer Mission“ von Dirk Ahner

(27.04.2015)

Buchgeschenk für die Prackenbacher Viertklässler

 

Prackenbach. „Ich schenk dir eine Geschichte“ heißt es auf dem Taschenbuch, das jedes Kind der 4. Klasse der Grundschule Prackenbach anlässlich des „Welttages des Buches“ von Helga Hielscher von der Buchhandlung Bärbl Vogl in Viechtach am Montag geschenkt bekam. Die spannende Erzählung trägt den Titel „die Krokodilbande in geheimer Mission“ von Dirk Ahner mit Illustrationen von Dagmar Henze und Marina Rachner.

 

Heuer sind es bereits 20 Jahre, dass die UNESCO Generalkonferenz den 23. April zum Welttag des Buches ausgerufen hat, er sollte für das Lesen begeistern und Wissen verbreiten. Die Idee des Welttages geht auf eine alte Tradition in Kataloniern zurück, wo seit den 20er Jahren, dem St. Georg-Tag, auf den Straßen Buchstände aufgebaut werden und rund um das Buch ein großes Volksfest stattfindet. An diesem Tag werden dort Millionen von Rosen und Büchern verkauft. Auch In Deutschland  wird seit 1996 der Welttag des Buches begangen. Zudem ist der 23. April der Todestag des englischen Dramatikers William Shakespeare und Miguel de Cerantes.

 

Nach einer Einführung in die Geschichte des Welttages des Buches hörten die Schüler interessiert zu, als ihnen die Buchhändlerin den Inhalt des spannenden Detektiv-Romans  „Die Krokodilbande“ erzählte, als ein geheimnisvoller Brief mit 15.000 € gefüllt, die Freunde Danilo und Mike auf die Spur organisierter Tierschmuggler bringen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jo nehmen sie als Detektiv-Kommando „Krokodilbande“ die Ermittlungen auf und stecken plötzlich mitten in ihrem ersten Fall und begeben sich selbst in Gefahr.

Spannende Verfolgungsjagden, knifflige Aufgaben und unerwartete Wendungen zeichnet den Roman aus - was eine gute Krimigeschichte braucht. Die Kinder sind aufgerufen, herauszufinden, wer am Ende hinter dem Tierschmuggel steckt.

 

Zum Schluss durften die Schüler auch noch beim Welttag des Buches-Quiz mitmachen, bei dem sie tolle Preise gewinnen können. Ganz besonders aber freuten sich die Kinder, als ihnen die Buchhändlerin das Taschenbuch zum Welttag des Buches 2015 „die Krokodilbande in geheimer Mission“ schenkte, wobei sie es kaum erwarten konnten, ihre Nase rein zu stecken.

 

Foto: Die Kinder freuen sich über das Buchgeschenk – hint. Reihe mit Brille Helga Hielscher

Foto zu Meldung: „Die Krokodilbande in geheimer Mission“ von Dirk Ahner

Was macht die FW wenn ein Wolkenkratzer brennt?

(23.03.2015)

Mit vielen Fragen löcherten die wissbegierigen Kinder den 1. Kommandanten Franz Holzapfel

 

Prackenbach. 18 Schüler der dritten Klasse der Grundschule Prackenbach durften am Montag mit ihrem Lehrer Raphael Tomzyck (in Vertretung von Claudia Bauer) der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel Interessantes zu sehen und zu hören bekamen. Sie hatten sich im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts schon auf diese Schulstunde vorbereitet und eine Menge Fragen zurecht gelegt, wobei sie den 1. Kommandanten Franz Holzapfel ganz schön löcherten, doch sie konnten ihn nicht in Verlegenheit bringen, denn er wusste auf alles eine Antwort.

 

Nach einem Guten Morgen der Kinder begrüßte Holzapfel neben den Schülern  auch den Besuch, der sich kurzerhand einfand: Brigitte und Benny Hennrich, die eine Radioreportage über einen Privatsender in Stuttgart von der Feuerwehr Prackenbach aufnahmen. Dann stellte Holzapfel seine Kollegen vor: Michael Holzapfel, Kurt Sobania und Martin Haimerl, die ihm bei der Präsentation der Feuerwehr behilflich waren.

 

Der Kommandant erzählte den Kindern zunächst einiges über das Personelle der hiesigen Feuerwehr, die seit 140 Jahren besteht. 260 Mitglieder gehören dem Verein an incl. 54 Aktive, davon 7 Damen. Die Jugendgruppe besteht derzeit aus 12 Jugendlichen. Auch dass die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren eintreten dürfen, merkte Holzapfel an.

 

Auf die Frage der Kinder erklärte der Kommandant, dass das neue HLF 2000 Liter Wasser fasst und dass das Auto über 360 Meter Schläuche verfügt. Hat ein jeder Feuerwehrmann einen Lastwagenführerschein, wollte ein Schüler wissen, natürlich nicht, meinte da der Kommandant. Zur Alarmierung der Feuerwehr merkte Holzapfel an, dass die Nr. 112 gerufen werden soll. Dieser Ruf geht an die Integrierte Leitstelle, welche den Alarm an die zuständigen Feuerwehren weiter leitet. Er erzählte ihnen auch, dass 36 Aktive einen Piepser haben, über die sie bei Alarm erreicht werden können.

 

Anschließend erklärte Kurt Sobania und Martin Haimerl den Kindern, in zwei Gruppen aufgeteilt, die beiden Fahrzeug, die einschließlich der Halle sehr gepflegt und wie neu aussehen, worauf der Kommandant sehr streng darauf achtet. Die Schüler staunten nicht schlecht über die vielen Gerätschaften unter anderem auch über den Rettungs-Spreizer, das Schaumlöschgerät und auch über die Wärmebildkamera staunten sie. Sie konnten nicht genug davon kriegen und fragten immer wieder über die verschiedenen Artikel. Holzapfel merkte schließlich  auch an, dass jeder Haushalt einen Raumelder haben soll, was übrigens schon seit 2013 Pflicht ist.

 

Dann führte Michael Holzapfel vor, wie man als Atemschutzträger für den Ernstfall richtig angezogen ist. Dazu gehören Lederstiefel, eine Überhose und Überjacke und schließlich auch die Atemschutzmaske. Und wenn der Sauerstoff ausgeht, wollen die wissbegierigen Kinder wissen. Dazu merkte der Kommandant an, dass sich das Gerät durch piepsen bemerkbar macht, wenn die Sauerstoffmenge von den 300 bar auf 60 sinkt, dann weiß der Atemschutzträger, dass er nur noch kurze Zeit im Einsatz sein kann.

 

Franz Holzapfel bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr Interesse und gab ihnen noch Süßigkeiten mit auf den Weg. Mit Dankesworte für die ausführliche Führung schloss sich auch Lehrer Raphael Tomzyck an.

 

Foto: Kinder mit Franz Holzapel, Michael Holzapfel, Stefan Haimerl und Lehrer

Foto zu Meldung: Was macht die FW wenn ein Wolkenkratzer brennt?

Öffentlicher Elternabend in der Grundschule

(20.03.2015)

Thema: „Sterben, Tod und Trauer“

 

Prackenbach. Mit einem eher ungewöhnlichen Thema wartete diesmal der Elternbeirat der Grundschule und die Schulleitung bei ihrem jüngsten Elternabend auf. Und doch ist das Thema „Sterben, Tod und Trauer“ eine Angelegenheit, mit der wir alle über kurz oder lang konfrontiert werden können, wobei es heilsam ist, sich über ein paar Dinge klar zu werden.

Zu dieser Veranstaltung waren 15 Mütter incl. ein 1 Vater gekommen, die Rektor Ulrich Stoltmann herzlich begrüßte und die Freude zum Ausdruck brachte, dass doch so viele Interessenten gekommen waren und hieß die beiden Referentinnen herzlich willkommen.

 

Von der Kath. Elternschaft waren Franziska Huber, Diplom-Sozialpädagogin und Sibylle Malten vom Hospizverein Straubing gekommen, die von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit speziell mit Kindern berichteten und die Anwesenden animierten, über ihre eigenen Erfahrungen mit Kindern zu erzählen.

 

Nach einem Märchen „von der traurigen Traurigkeit“ zeigten die Referentinnen drei Kurzfilme wie „Knietzsche“ den Tod erklärte, wobei er meinte, dass manche Leute sagen: Das Leben sei wie eine Achterbahn – es geht im Leben hoch und runter und jeder darf einmal fahren, allerdings unterschiedlich lang.“ Im Teil zwei behaupten manche Leute, „dass der Tod die letzte Reise ist.“ Zum Erinnern trifft man sich dann auf einer Beerdigungsfeier. Doch erinnern kann man sich überall, sagt Knietzsche, weil man einen Menschen, den man mag, im Herzen trägt.

Im letzten Kurzfilm ging es um Jenseitsvorstellungen und Erinnerungen. Aus Trauer wird Erinnerung, sie ist eng mit dem Leben verbunden.

 

Aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit der Trauerbegleitung mit Kindern und Jugendlichen erzählten die Referentinnen, dass man den Kindern die Möglichkeit geben muss, ihre Trauer mit allen Sinnen Ausdruck zu verleihen, sie mit anderen zu teilen z.B mit kreativen Angeboten, dass sie den erlebten Verlust begreifen können. Sie sollen in jedem Fall ernst genommen werden, wobei sie oft ihre Gedanken über einen Toten aufzeichnen.

Kinder und Jugendliche unterscheiden sich in der Art und Weise ihrer Trauer von den Erwachsenen, so Malten, zum Beispiel folgt oft auf Momente größter Trauer ein fröhliches Spiel. Sie ziehen sich wechselweise zurück oder zeigen sich stark extrovertiert. Andere schwanken zwischen Aggressivität oder starker Fürsorge für andere. Oftmals haben Erwachsene Schwierigkeiten mit solchen zunächst widersprüchlich erscheinenden Ausdrucksweisen von Trauer umzugehen. Hier sei die Trauerbegleitung mit Ehrenamtlichen eine hilfreiche Einrichtung.

 

Immer wieder wird behauptet, dass Kinder zu jung seien, um zu verstehen, was Tod bedeutet. Sie sind sich jedoch ihrer Realität bewusster, als Erwachsene annehmen. Sie haben je nach Alter ihre eigenen Vorstellungen von den Begriffen Leben und Tod. Kinder zu verstehen und ihnen helfen zu können, müssen Erwachsene sich selbst mit diesem Thema auseinander setzten und auch wissen, was der Tod für Kinder in den verschiedenen Altersstufen bedeuten kann.

Darum rät die Referentin, die Kinder in die Kirche mit zu nehmen, denn wenn ein Kind bei der Beerdigung dabei sein darf, kann es die Angelegenheit besser verarbeiten.

 

Für die meisten Kinder unter fünf Jahren ist der Tod nichts Endgültiges. Sie vergleichen ihn mit dem Schlaf oder mit einer Reise, von der man wieder zurückkommt. Für kleine Kinder bedeutet der Tod emotional vor allem Entzug oder Entbehrung von Wichtigem. Sie haben große Angst, von ihren Eltern verlassen zu werden. Bei einem Todesfall in der Familie klammern sich die Kinder stark an ihre Eltern. Nach dem fünften Lebensjahr lernen sie allmählich die Endgültigkeit des Todes zu akzeptieren. Sie glauben trotzdem weiterhin, selbst davon nicht betroffen zu sein.

Mit sechs Jahren interessiert sich das Kind dafür, was aus den Toten wird, sie wissen auch, dass es neben dem Alter auch andere Todesursachen gibt, wie zum Beispiel Krankheit oder Unfall.

 

Wenn ein Geschwisterteil stirbt, hat das zurückbleibende einen doppelten Verlust. Wenn die Eltern trauern um das andere Kind, fehlt dem anderen die Zuwendung und will sich in Erinnerung bringen. Am Schwierigsten ist die Trauer bei Jugendlichen, weiß die Referentin. Wenn ein Elternteil stirbt, sind sie überfordert, die Sicherheit fällt oft weg, finanzielle Probleme treten auf. Oft tut ihnen die Musik oder Tanz und ein Gespräch mit anderen gut.

 

Zum Schluss erklärten die ehrenamtlich eingesetzten Hospizangestellten über eine Schmerztherapie. Man soll einen Weg suchen, dass die Kranken nicht so viel Schmerzen aushalten müssen. Mit den Kindern soll die Behandlung abgesprochen werden, denn jedes der Familienmitglieder hat ein Mitspracherecht. Auch plädierten sie für eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Denn der Patient soll frühzeitig selbst entscheiden, was mit ihm geschehen soll, wenn er selbst nicht mehr geschäftsfähig ist.

Zum Schluss bedankten sich die beiden Damen für das Kommen der Zuhörer und Tanja Rabenbauer vom Elternbeirat bedankte sich bei den Referentinnen mit Blumen.

 

Foto: Sibylle Malten, Franziska Huber, Tanja Rabenbauer

Foto zu Meldung: Öffentlicher Elternabend in der Grundschule

Schnupperunterricht für die Vorschulkinder

(13.03.2015)

Prackenbach. Zum dritten Mal haben die zukünftigen Schulkinder nun schon Schulluft geschnuppert, um einen kleinen Einblick zu bekommen, was sie ab September in der Schule erwartet.

 

Bereits bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier lernten die Vorschulkinder ihre Schulkameraden und die Lehrer kennen und zeigten ihnen, dass sie schon einige Zeit still sitzen und zuhören können.

 

Im Februar durften sie dann bei einer gemeinsamen Sportstunde mit ihren künftigen Schulpaten aus der 2. Klasse in der Moosbacher Turnhalle ihre körperlich-motorischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

 

Letzte Woche fand nur für alle Vorschulkinder, aufgeteilt in zwei Gruppen, ein Schnupperunterricht von zwei Schulstunden in ihrem zukünftigen Klassenzimmer statt. In diesen beiden Unterrichtsstunden- ähnlich dem Erstunterricht im kommenden Schuljahr – sollte ermittelt werden, ob die künftigen ABC-Schützen bereits schulfähig sind.

 

Nach einem kleinen Kennenlernspiel mit der Handpuppe „Mimi“ durften die Kinder sich selbst zeichnen und einen mit Muster verzierten Bilderrahmen für ihr Selbstporträt malen. Weitere Aufgaben gaben der künftigen Lehrerin Anita Greiner im Beisein von den Erzieherinnen aus Moosbach Sonja Schmelmer und Julia Frohnauer sowie der Prackenbacher Kindergartenleiterin Monika Kraus nicht nur einen Einblick über die sozial-emotionale Entwicklung der Kinder, sondern auch über die sprachlich-kognitiven Fähigkeiten und das mathematische Grundverständnis. Die Kinder waren mit Eifer bei der Sache, wobei natürlich auch der Spaß nicht zu kurze kam.

 

Bei Bedarf bekommen die Eltern während der Sprechstunden der künftigen Erstklasslehrerin noch Tipps, was sie bis zum Schulbeginn noch Sinnvolles tun können, damit ihre Sprösslinge den Schulstart möglichst problemlos bewältigen.

Foto zu Meldung: Schnupperunterricht für die Vorschulkinder

Eine interessante Entdeckungsreise in Sachen Energieforschung

(03.03.2015)

Grundschüler werden zum „Energiecoach“

 

Prackenbach. Rund um das Thema Energie im Klassenzimmer drehte sich alles am Dienstag in der 3. Klasse der Grundschule Prackenbach.

 

Christine Wommer vom Technologiecampus Freyung und Josef Pauli, Leiter der Arbeitsgemeinschaft „Angewandte Energieforschung“ gingen mit den Drittklässlern auf eine sehr anschauliche und interessante Entdeckungsreise zum Thema Wärme, Strom und Beleuchtung im Klassenzimmer.

 

Zunächst wurde die Frage gestellt, woher denn die Wärme im Klassenzimmer überhaupt kommt. Den Schülern wurde klar, dass nicht nur die Heizkörper, sondern auch die Sonneneinstrahlung durch die Fenster und die Wärmeabgabe durch Beleuchtung, elektrische Geräte und Körperwärme das Klassenzimmer erwärmen.

Sogleich bekamen die Schüler Thermometer zur Hand, um die Raumtemperatur, die idealerweise bei 22°C liegen sollte, zu messen. Außerdem war darauf die Luftfeuchte abzulesen, die 50 % nicht überschreiten sollte. Atmen, Schwitzen, Verdunsten von Wasser (z.B. nach dem Tafelwischen) und die Pflanzen tragen zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit bei.

Als dritte wichtige Größe für ein gesundes Raumklima neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit wurde daraufhin der CO2 Gehalt mit den Kindern besprochen. Dieser sollte 1500 ppm (parts per million) nicht überschreiten, sonst wird man müde und unkonzentriert. Auf dem Messgerät konnten die Schüler jedoch ablesen, dass er sich bereits bei 2360 ppm befand, also weit über dem Grenzwert! Also galt: Sofort Fenster auf und lüften, und zwar richtig: Alle Fenster ganz auf und auch die Klassenzimmertüre, damit ein Durchzug entsteht!

Danach durften die Schüler mit Messgeräten den kältesten Punkt im Raum suchen. Wäre der bei 21°C und 40 % Luftfeuchte im Klassenzimmer nämlich unter 6,9 °C, würde dort gerade Schimmel wachsen. Hier gab es allerdings grünes Licht! Der kälteste Punkt in der Ecke an der Außenmauer lag bei etwa 15°C. Schimmel gibt es also keinen.

 

Als nächstes wurde der Strom ins Blickfeld gerückt. Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie messen konnten, dass Computer, Bildschirme und der CD-Player Strom verbrauchten, obwohl sie gar nicht eingeschaltet waren! Sie rechneten mit Josef Pauli hoch, dass auf diese Weise 145 kWh pro Jahr unnütz verbraucht werden. Würde man die einsparen, bekäme jeder Schüler am Ende des Schuljahres dafür 3 Kugeln Eis! Also: Immer die Steckerleiste ausschalten, wenn die Geräte nicht gebraucht werden.

 

Zum Schluss durften die Schüler noch die Lichtverhältnisse im Klassenzimmer untersuchen. Um gut arbeiten zu können, soll ein Schüler auf seinem Schreibtisch mindestens 500 lux haben. Die Werte lagen bei den Messungen weit darüber, weil die Sonne schön ins Zimmer lachte. Als jedoch ein bewölkter Tag mittels den Jalousien wurde, erkannten die Schüler: Das Licht sollte immer an sein, um optimal arbeiten zu können. Hier also lieber nicht sparen!

 

Zum Abschluss bedankten sich Bürgermeister Andreas Eckl, Rektor Ulrich Stoltmann und Klassenlehrerin Katrin Hartl für die äußerst informative Veranstaltung. Die Kinder bekamen von den Referenten für das Klassenzimmer noch ein Thermo-Hygrometer, damit sie Temperatur und Luftfeuchte  in Zukunft beobachten und für ein gutes Raumklima sorgen können. Außerdem erhielt jeder Schüler einen Button mit dem Aufdruck „Energiecoach“, worüber sie sich sehr freuten.

 

Foto: Katrin Hartl,  Christine Wommer, Josef Pauli und Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Eine interessante Entdeckungsreise in Sachen Energieforschung

„Benimm ist in“ – Gute Umgangsformen

(27.02.2015)

Knigge-Offensive in der Grundschule

 

Prackenbach. „Gutes Benehmen ist die Kunst, unseren Umgang mit den Menschen angenehmer zu gestalten“, damit startet die vhs für den Landkreis Regen immer wieder eine Knigge-Offensive in den Schulen um damit einen Beitrag zur Förderung der Sozialkompetenzen von Jugendlichen zu leisten.

 

In der Grundschule startete man in diesen Tagen einen sehr informativen „Benimkurs“, bei der Dr. Renate Mehringer den 22 Schülern der vierten Klasse die Regeln eines Freiherr Adolph Knigge (1752 – 1796) über den Umgang mit Menschen sehr aufschlussreich mit ihnen erarbeitete, wobei die Kinder interessant mitarbeiteten.

Knigge war ein Deutscher Schriftsteller und Aufklärer, der in seinen Schriften Umgangsformen und Verhaltensweisen aufzeigte, die das Miteinander gelingend machen und die niemanden brüskieren und bloßstellen. Gutes Benehmen zeigt sich auch, wenn Menschen unterschiedlicher Berufe und Interessengruppen aneinander treffen, wobei es sich zeigt, wer die Form wahren kann oder nicht.

 

Renate Mehringer begann ihr Referat gleich mit einer höflichen Begrüßung. Zum guten Ton gehört nämlich, dass wir jeden, den wir kennen mit dem Namen begrüßen und zwar freundlich. Dazu gehört ein Augenkontakt, denn ein Lächeln wirkt oft Wunder, wusste die Referentin. Besonders amüsant fanden es die Schüler, als ihnen Mehringer sagte, dass zum Beispiel ein Gentleman einer Frau den Vortritt lässt und jeder Schüler einem Mädchen die Türe zu öffnen hat, natürlich mit Blickkontakt und einem Lächeln.

 

Und wie entsteht der erste Eindruck eines Menschen, fragte die Referentin, wobei sie die Schüler dahingehend informierte,  dass ein gepflegtes Aussehen mit ordentlicher und angemessener Kleidung, der Situation angepasst, enorm wichtig sei. Auch Hygiene und aufrechte Körperhaltung gehören dazu, bemerkte sie. „Legt einen sympathischen Ausdruck an den Tag“, ermahnte sie die Schüler und eine zielbewusste Ausgeglichenheit.“

Zum ABC des guten Umgangs gehöre auch, dass wir ein gewisses Maß an Respekt, Achtung, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit gegenüber den Mitmenschen entwickeln. Dazu gehöre aber auch Loyalität, das heißt, treu und zuverlässig zu den Menschen zu sein, wobei jedoch klare und freundliche Grenzen erlaubt sind.

 

Zum guten Benehmen gehört auch, vollständige deutsche Sätze zu bilden, ein großer Wortschatz hat dabei enorme Bedeutung, erklärt Dr. Mehringer. Dieser besteht übrigens aus über 400.000 Wörtern, aus dessen großem Reichtum wir uns bedienen sollten, betonte die Rednerin. Auch Fremdwörter sind bei Gelegenheit zu gebrauchen, denn sie gehören zum guten Umgangston, insbesondere zu einer guten Fachkraft.

 

In Bezug auf angemessene Umgangsformen ging Dr. Mehringer auch auf verschiedene Regeln, die Schule betreffend, ein. Dazu gehören unter anderem Pünktlichkeit, Höflichkeit und zuhören können, bis man vom Lehrer aufgerufen wird. Die Mitschüler lacht man auch nicht aus, denn sie sollen in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Zudem sei es auch angebracht, sich einmal beim Lehrer zu bedanken.

 

Auch auf Körperhaltung, Mimik und Gestik sowie auf Tischsitten gerade in Restaurants ging die Referentin ein, wo man schnell einen schlechten Eindruck hinterlassen kann. Was noch wichtig ist und zum Erfolg führt, ist zuweilen ein „Dankeschön“ ein Lächeln, ein nettes Wort oder sich entschuldigen, wenn Not am Mann ist, meinte Mehringer.

 

Bevor die Referentin ihre beeindruckenden Schulstunden abschloss, erzählte sie von einer der wichtigsten Tugenden im gesellschaftlichen Leben, die täglich seltener werden. Es ist die Verschwiegenheit, wobei sie den Kindern eine Aussage von Freiherr Adolph Knigge auf den Weg gab, der die Schüler nachdenklich machte: „Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen.“

 

Foto: auch gute Tischmanieren wurden angesprochen

Foto zu Meldung: „Benimm ist in“ – Gute Umgangsformen

Herrlich war´s auf der Piste

(03.02.2015)

Wintersporttag bei der Grundschule Prackenbach

 

Prackenbach. Ein willkommener Schultag war am Dienstag bei den Schülern der Grundschule Prackenbach angesagt, als sie beim Skitag in der Gegend von St. Englmar die Piste mit dem Klassenzimmer vertauschen durften. Strahlender Sonnenschein bei ausgezeichneter Schneelage begleitete die Kinder und der Spaß war ungebrochen.

 

Die Skifahrer, in zwei Gruppen aufgeteilt, tummelten sich am Skilift Predigtstuhl, wo reges Treiben herrschte. Neben Fortgeschrittenen traten auch Anfänger an. Doch sie wurden von den Lehrern und Eltern und Schülervater Stern, der als Skilehrer fungierte, die sich zur Verfügung gestellt hatten, unterstützt und leisteten auch Hilfestellung, wenn Not am „Kind“ war.

 

Auch die Rodler aus allen Klassen waren mit „hurra“ dabei und sausten unerschrocken auf der Hirschensteinloipe hinunter. Sie wurden von den Lehrern und Eltern betreut. Am Ende waren alle froh, dass alles unfallfrei über die Bühne ging.

 

Das Resultat zum Schluss des herrlichen Tages – lauter rote Backen und glückliche Gesichter. Nur schade, dass die Zeit wie im Fluge verging und der Haimerl-Bus sie wieder nach Prackenbach transportierte, dem man für seine kostenlose Fahrt ein großes Dankeschön zollte. Ein Danke galt auch den Lehrkräften, die den Wintersporttag organisierten und den Eltern für ihre Unterstützung.

Foto zu Meldung: Herrlich war´s auf der Piste

SET -Schüler entdecken Technik

(07.01.2015)

Der Rotary-Club ein großzügiger Mitsponsor der Grundschule

 

Prackenbach. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Die Entscheidung für einen technischen oder handwerklichen Beruf fällt bereits zu 80 % in der Kindheit.

Der Verein TfK-Technik für Kinder e.V. hat 2010 den gemeinnützigen Verein gegründet und bereits eine Vielzahl von Kindern, die meist neun und 13 Jahren alt sind, haben an den Angeboten des Vereins teilgenommen.

 

Ziel dieses Projekt ist es, die Mädchen und Jungen frühzeitig und nachhaltig mit Technik und Handwerk vertraut zu machen und zu begeistern. Dabei will man das Interesse auf technische Berufe lenken und frühzeitig dem Mangel an Fachkräften entgegen wirkten.

Die allseits positive Resonanz vor allem in den Schulen, Hochschulen und Unternehmen motiviert die Geschäftsführung des TfK unter der Geschäftsführerin Heidi Heigl, die Projekte stets zu optimieren und neue zu entwickeln.

 

In der Grundschule Prackenbach hat schon im Schuljahr 2012/13 die Technik Einzug gehalten und wurde damals von mehreren örtlichen Sponsoren finanziell unterstützt. Die Schüler sind an sechs Nachmittagen der Woche mit Eifer dabei, löten, schrauben, bohren, hantieren an Taschenlampen und Wechselblinker, dass es eine Freude ist, ihnen zuzusehen.

 

Mit dem Rotary-Club Bayerwald Zwiesel wurde schon Anfang 2013 ein Sponsor gefunden und auch für das Schuljahr 2014/15 hat er sich entschlossen, am Projekt „SET“ einen Betrag zur Verfügung zu stellen, denn sie sind der Auffassung, dass das Interesse der Kinder an technischen Vorgängen so früh wie nur möglich geweckt werden sollte, da unsere Region dringend Menschen mit technischen Berufen für den immerwährenden technologischen Wandel benötigt.

Der Rotary-Club ist die älteste Serviceclub-Organisation der Welt und besteht aus Führungskräften aus allen Berufen, die ihre beruflichen Fähigkeiten in ehrenamtlicher Tätigkeit einsetzen, um damit ihr Motto „Service Above Self“ (selbstlos dienen) zu verwirklichen.

 

So sind derzeit 17 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Grundschule an sechs Nachmittagen begeistert dabei, wobei erfreulicher Weise die Einsatzbereitschaft und das Geschick der Mädchen zu beobachten ist und das positives Feedback von Seiten der Schüler und der Eltern, dessen Teilnahme freiwillig ist, angenommen wird.

 

Betreut werden die Schülerinnen und Schüler von Energiewirt Josef Haas, der als Elektromeister für diese Aufgabe besonders qualifiziert ist. Er wurde als Mitarbeiter der Gemeinde extra von Bürgermeister Andreas Eckl für diese Maßnahme als Tutor abgestellt. Ein weiterer Tutor unterstützt Matthias Muhr, ein Student der Mechatronik an der TH Deggendorf die Maßnahme.

 

Rektor Ulrich Stoltmann bedankte sich sehr herzlich bei dem Verein TfK, dem Rotary-Club Bayerwald-Zwiesel, vertreten durch den Clubpräsidenten Anton Zollner und den Vorsitzenden des Rotary Club Carlo Schmid für die großzügige finanzielle Unterstützung der Maßnahme. Sein Dank galt auch der Gemeinde Prackenbach vertreten durch Bürgermeister Andreas Eckl, an den weiteren Tutor Matthias Muhr und Josef Haas und den Schülern selbst, die an sechs Nachmittagen zusätzlich zum normalen Unterricht ihre Begeisterungsfähigkeit und ihr Engagement unter Beweis gestellt haben.

Nur durch die genannten Sponsoren und ihre großzügige Unterstützung konnte diese Maßnahme ermöglicht werden Er sprach die Hoffnung aus, dass das Projekt auch im nächsten Schuljahr fortgeführt werden kann.

 

Anschließend wurde den Gästen noch im Lehrerzimmer Kaffee und Kuchen durch den Elternbeirat angeboten. Foto: Carlos Schmid vom Rotaryclub, Tutor Muhr, BM Andreas Eckl, Tutor Josef Haas, Tanja Rabenbauer vom Elternbeirat, Schulleiter Ulrich Stoltmann

Foto zu Meldung: SET -Schüler entdecken Technik

„Bist du der Weihnachtsmann“ - Mit Schattenspiel und Liedern in die Ferien

(22.12.2014)

Weihnachtsfeier mit abwechslungsreichem Programm – Auch die beiden Kindergärten beteiligten sich

 

Prackenbach. Mit einem gut gelungenen und abwechslungsreichen Programm haben die Kinder der Grundschule Prackenbach und der Kindergärten in der übervollen Halle am vorletzten Schultag die Besucher ganz schön beeindruckt. Gut angekommen ist dabei ein Schattenspiel „bist du der Weihnachtsmann“, eine Aufführung „Weihnachten bei den Tieren“ und gekonnt aufgeführte Akrobatik und Jonglieren mit Tüchern und die Besucher zollten begeisternd nach jedem Auftritt stürmischen Beifall.

 

Jede Klasse hatte ihren speziellen Beitrag geleistet und lange vor dem großen Auftritt mit den Lehrern gesungen, gespielt und geprobt und ein großes Programm zusammengestellt, erklärte Rektor Stoltmann bei der Begrüßung. Er hieß unter den Gästen auch die Kindergartenkinder aus Prackenbach und Moosbach mit ihren Erzieherinnen willkommen, die sich heuer beim Programm beteiligten sowie die vielen Eltern und Großeltern. Auch die ehemaligen Lehrer mit dem früheren Schulleiter Alois Vogl waren gekommen. Stoltmann lobte die Kinder, die sich mit den Lehrkräften viel Mühe gemacht hatten und dankte allen, die für die Vorbereitung die äußeren Bedingungen geschaffen haben, insbesondere beim Bauhof und der Arbeitsgemeinschaft der Schule.

 

Dann gab der Rektor die Bühne frei für die kecken Moderatoren Hannah und Johannes, welche ihrerseits die Gäste herzlich begrüßten. Die einstündige Feier begann mit dem Lied „Im Advent, im Advent“, das alle Kinder gemeinsam sangen. Ganz lieb wartete dann der Kindergarten Moosbach mit dem Lied „Bis Weihnachten ist nicht mehr weit“ auf und hatten anschließend auch noch das Gedicht „im Advent“ auswendig gelernt.

 

Seid nun gespannt auf das Stück „bist du der Weihnachtsmann“ wusste da die Ansagerin Hanna, ein Schattenspiel, das die Schulspielgruppe einstudiert hat. Es erzählte von Berti Bär, der durch den Wald stapfte und angibt, der Weihnachtsmann zu sein, was ihm die Mäuse aber nicht glaubten. Dann zog er sich einen roten Mantel an schmückte sich mit einem Bart. Dann durften sich die Mäuse etwas wünschen, doch Geschenke wollten sie nicht, nur dass der kranke Mausi wieder gesund wird. Zu Hause mischte er nach Mama Bär´s Rezept eine Bauchschmerz-Medizin zusammen und läuft damit abermals zu den Mäusen. Am Weihnachtstag erzählten sie ihm schließlich, dass der Weihnachtsmann den kleinen Mausi gesund gemacht hat.

 

Anschließend wurden die Englischkenntnisse der 4. Klasse auf die Probe gestellt, denn sie trugen gekonnt den Zuhörern das Sprechstück „Christmas story“ vor. Besinnlich, ja fast ein wenig meditativ geht es dann weiter, versprach Lilly, die Moderatorin  und meinte, „lasst dabei eure Seele baumeln“. Die 3. Klasse hatte nämlich einen Laternentanz einstudiert und die Zuschauer in der großen Halle waren ganz erstaunt über die Fertigkeit der Kinder.

 

„Weihnachten bei den Tieren“ hieß das nächste Stück, als die Gäste erfuhren, was die Tiere und Kinder von Weihnachten erwarten. Alle haben sich zu dem Thema geäußert, nur nicht die Schafe, die stumm und schüchtern mitten unter den anderen Tieren standen. Was ist für euch an Weihnachten das Wichtigste, meinte der Bär. Wir wünschen uns, dass ihr und die Menschen uns nicht immer für total verblödet halten, war die Antwort der Schafe und alle Tiere waren sprachlos.

 

Nach dem die 2. Klasse „süßer die Glocken nie klingen“, anstimmten, das die Orff-Gruppe musikalisch begleitete, erfreute der Kindergarten Prackenbach mit dem Gedicht von der „Weihnachtszeit, die nicht mehr weit ist“. Dann erwartet die Besucher von der Klasse 4 eine akrobatische Einlage, kündete Johannes an. Dabei gab es viel Applaus, als die Schüler mit Tüchern ihre akrobatischen Figuren zeigten und die 3.Klasse wartete noch einmal mit einem Gedicht von H. v. Fallersleben auf und mit dem Schlusslied „oh du Fröhliche“ ging die die einstündige Feier zu Ende.

 

Zum Schluss wollte es Rektor Ulrich Stoltmann nicht versäumen, allen zu danken, welche diese Stunde gestaltet haben. Sein Dank galt den Schülerinnen und Schülern, die sich über den normalen Unterricht hinaus in den Arbeitsgemeinschaften eingebracht hatten.

Dankesworte gab es für die Lehrerschaft für ihre Mühe das ganze Jahr über. Er honorierte insbesondere Anita Greiner mit Frau Dorner für den Einsatz im Schulprogramm, dem Elternbeirat für die Unterstützung, der Gemeinde Prackenbach, dass sie stets ein offenes Ohr für die Belange der Schule haben. Er vergaß auch nicht den Sponsoren des Rotary Club zu danken, der Polizei und den Banken. Nicht zuletzt hob Stoltmann die Herstellung des Geburtstagskalenders hervor und dankte allen, die sich dabei beteiligt hatten und vergas nicht die Firmen, die es mit einer Spende erst möglich gemacht hatten und wünschte allen ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Der Elternbeirat versorgte anschließend die Besucher, Lehrer und Schüler mit Punsch und Kuchen und Jeder Schüler, der beim Zeichnen der Kalenderseiten mitgemacht hatte, erhielt zum Schluss von der Elternbeiratsvorsitzenden Stephanie Gäb einen Stern aus Schokolade.

 

Foto: 2. Kl. Lied mit Orff-Begleitung „Süßer die Glocken

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Der Geburtstagskalender steht zum Verkauf bereit

(12.12.2014)

Prackenbach. Im Rahmen der 900 Jahr Feier im nächsten Jahr wurde im Herbst 2014 in der Grundschule Prackenbach ein Malwettbewerb ausgeschrieben mit den Themen aus der Geschichte von Prackenbach der letzten neun Jahrhunderte, der in diesen Tagen von der Digital Holzer in Druck ging.

 

Der Geburtstagskalender wurde von 18 Unternehmern aus der Gemeinde Prackenbach unterstützt, welche die Aktion erst möglich gemacht haben. Die Schule und der Elternbeirat bedankt sich für die großzügige Spende und gratuliert dem Dorf zum 900. Geburtstag.

 

Die Bilder des Geburtstagskalenders, welche die Kinder hervorragend gestaltet haben, zeigen das Miteinander von vielen, vielen kleinen und großen Händen, die das Dorf in den letzten Jahrhunderten geformt und zu dem gemacht haben, was es heute ist.

 

Der Kalender ist ab 13. Dezember erhältlich

in Prackenbach:

Bäckerei Frohnauer, Edeka Ketterl, Sparkasse, GenoBank, Auto Lex, Digital Holzer,

in Hagengrub:

Hagengruber Weihnacht 2014 (Glühweinstand),

in Moosbach:

GenoBank Moosbach, Metzgerei Freund Moosbach

zum Preis von 8.50 €

 

Foto der „Künstler“

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Adventliche Lesung in der Grundschule

(08.12.2014)

Prackenbach. Statt des bundesweiten Vorlesetages im November hat die Grundschule Prackenbach in der Adventszeit – wie schon im Vorjahr – das Vorlesen in den Mittelpunkt des Schultages gestellt.

Dazu entzündete man jeweils die entsprechenden Kerzen am Adventskranz, der am 1. Advent von Pfarrer Josef Drexler gesegnet wurde.

 

In diesem Jahr wurden zur Adventszeit drei Erwachsene ausgewählt.

Helene Klingl, ehemalige Lehrerin in Moosbach erfreute die Zuhörer mit ihrer Geschichte „Nulpe“ – oder : „Die erste Kerze“ und die Kinder leiteten den Lesevortrag mit dem Lied „dicke rote Kerzen, Tannenzweigenduft“ ein.

Klingl erzählte in ihrer Geschichte, dass sich der Lehrer in der Schule überlegte, wer die erste Kerze am Adventskranz anzünden darf  und entschied sich für Helmi, die das ganz Jahr keinmal zu spät gekommen ist.

Als nächstes Jahr wieder der Advent bevor stand, meldete sich Nulpe, der bei den Schulkameraden als Versager galt, beim Kranzbinden zu helfen und siehe da, er zeigte sich dabei sehr geschickt. Darum entschied Lehrer Schöllkopf, dass er auch die 1. Kerze anzünden darf, denn es bedeutete für jeden eine Ehre, wem diese Aufgabe zuteil wird. Die Schulkameraden waren erstaunt und Nulpe, der eigentlich Gerhard hieß war so aufgeregt, dass ihm dabei die Hand zitterte.

 

„Eine Kerze ist im Advent erwacht“ sang die 3.Klasse einstimmend, als sich anschließend Bürgermeister Andreas Eckl bei den Zuhörern in der adventlich geschmückten Aula niederließ und vom „Weihnachts-Chaos mit Katze“ von Renate Welsh las.

Sie handelte von einem kleinen Kätzchen, das Paul auf dem Heimweg von der Schule fand. Wenn gleich die Mutter zunächst von dem Neuling nichts wissen wollt, durfte es dann doch bleiben. Doch das kleine Kätzchen brachte den ganzen Haushalt und die Vorbereitungen auf Weihnachten  durcheinander und vor lauter Spiellust gingen auch noch die Kugeln am Christbaum in Brüche. Auch den Karpfen hatte die Mutter über die Aufregung vergessen, doch da hatte keiner, auch die Großeltern, nichts dagegen. Fröhliche Weihnachten riefen schließlich alle und auch das Kätzchen war zufrieden, das genießerisch vor dem Christbaum saß.

 

Die dritte Erwachsene ist die Elternbeiratsvorsitzende Stephanie Gäb, die den Kindern am 15. Dezember eine Weihnachtsgeschichte vorliest.

Als Ziel des Vorlesens wird unter anderem die Lesefreude der Zuhörer verfolgt, die Sprachkompetenz entwickelt und dabei viel Freude am Lesen wecken, so man selber öfter zum Buch greift.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl

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Vorbereitungen für die 900-Jahrfeier sind in vollem Gang

(03.12.2014)

Geburtstagskalender von der Grundschule Prackenbach

 

Prackenbach. Eine Fülle von Veranstaltungen hat die Gemeinde Prackenbach 2015 anzubieten, von denen die Feierlichkeiten zum 900-jährigen Bestehen wohl die Herausragendsten sein dürften, was mit Sicherheit nicht alle Jahre vorkommt.

 

Während bereits ein Festausschuss um Bürgermeister Andreas Eckl gebildet wurde, der sich über Vorgehensweisen und der Teilnahme unter anderem der Vereine unterhalten hat, wurde im November 2014 in der Grundschule Prackenbach ein Malwettbewerb ausgeschrieben mit Themen aus den letzten neun Jahrhunderten der Geschichte von Prackenbach. Alle Schüler der vier Klassen gingen ans Werk und das Ergebnis war äußerst zufrieden stellend. Aus den von allen Schülern angefertigten Bildern wurde eine Auswahl getroffen, aus dem ein Geburtstagskalender anlässlich des 900. Geburtstages der Gemeinde Prackenbach erstellt wurde.

 

Am Mittwoch traf sich in der Grundschule eine Jury mit Bürgermeister Andreas Eckl, Rektor Ulrich Stoltmann, Lehrerin Elisabeth Ruis, Elternbeiratsvorsitzende Stephanie Gäb mit Tanja Rabenbauer sowie die Schüler Joana Häußler und Elias Gierl, welche für jedes Monat ein Motiv auswählten aus den im Vorfeld ausgesuchten Bilder 12 Motive auswählten, was ihnen nicht leicht gefallen ist.

 

Unterstützt wird die Aktion von Prackenbacher Unternehmern, welche diese Erstauflage mit großzügigen Spenden finanzieren. Der gesamte Erlös geht an den Elternbeitrag der Schule, der das Geld für sinnvolle Anschaffungen und Unterstützungen in Absprache mit der Schulleitung verwendet.

 

Am Donnerstag, 11. Dezember werden die Künstler ihre Bilder im fertigen Kalender, den die Firma Digital Holzer erstellt hat, zeigen. Die Zeitung wird noch einmal davon berichten, unter anderem auch von den Verkaufsstellen, wo sie angeboten werden. Wer noch kein Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen hat, ist dies eine gute Gelegenheit, noch ein Geschenk in letzter Minute zu ergattern.

 

Ein Trostpflaster vom Elternbeirat für die Kinder: Da ausnahmslos alle Bilder schön waren und wir leider nur 13 Bilder im Kalender gezeigt werden können, erhalten alle Kinder ein kleines Geschenk vom Elternbeirat.

Außerdem ist geplant, dass alle Bilder im Rahmen einer Ausstellung bei der 900-Jahr-Feier im Juli  nächsten Jahres zu zeigen.

Foto Jury: Lehrerin Elisabeth Ruis, EBV Stephanie Gäb, BM Andreas Eckl, Rektor Ulrich Stoltmann,

Elias Gierl, Joana Häußler

Foto zu Meldung: Vorbereitungen für die 900-Jahrfeier sind in vollem Gang

Humedica – Jede noch so kleine Spende kann Menschen in Not helfen

(27.11.2014)

Prackenbach. Humedica e.V. mit Hauptsitz in Kaufbeuren ist eine Internationale Nichtregierungsorganisation. Seit dem Gründungsjahr 1979 leistet Humedica in über 90 Ländern humanitäre Hilfe mit einem Schwerpunkt auf Katastropheneinsätzen und sorgt darüber hinaus für Transport der technischen und medizinischen Ausrüstung. Dazu gehören entsprechende Medikamente, Hilfsmittel, Laptops und Satellitentelefone und vieles mehr.

 

Auch heuer haben Schüler der Grundschule Prackenbach und des Kindergartens wie bereits in den letzten Jahren, liebevoll verpackte Geschenke für Kinder in Not zusammengetragen.

Die vielen Päckchen hat bereits ein LKW abgeholt, die sich nach der Zuordnung in der Hauptzentrale auf den Weg zu den hilfsbedürftigen Kindern in den verschiedenen Ländern machen, um rechtzeitig noch bis zum Hl. Abend bei den Kindern zu sein.

Foto zu Meldung: Humedica – Jede noch so kleine Spende kann Menschen in Not helfen

Prackenbacher Schüler in der Verkehrswirklichkeit

(20.11.2014)

Erfolgreicher Abschluss der Radfahrausbildung - 6 Schüler freuten sich über einen Ehrenwimpel

 

Prackenbach. Alle 19 Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach unter ihrem Klassenlehrer Rektor Ulrich Stoltmann haben am Donnerstag die Fahrradprüfung bestanden. Dies bestätigten nach Abschluss die Verkehrsexperten der Polizeiinspektion Viechtach POK Jürgen Schwinger und PHK Karin Simmet den Kindern.

 

Zum Thema Verkehrserziehung fand bereits im Vorfeld ein theoretischer Unterricht in der Schule statt. Es folgte eine Fahrerprüfung im Schonraum (Wendeplatte) in Viechtach, wo ihnen die Polizeibeamten die Grundregeln des Straßenverkehrs vermittelten. Nach den beiden bestandenen Prüfungen sowohl praktisch als auch in Theorie folgte nun die Praxis am Ort, wo das in der Theorie erlernte anzuwenden war.

 

Ulrich Stoltmann begrüßte die Verkehrserzieher von der Polizeiinspektion und dankte den Eltern, die sich die Zeit genommen hatten, als Streckenposten die Fahrschüler zu begleiten. Zunächst erfolgte jedoch durch die Verkehrsexperten die Überprüfung der Fahrräder, welche die Kinder von zuhause mitgebracht hatten. Erst dann wurden die Kinder, ausgerüstet mit Fahrradhelm, einzeln auf die vorgegebene Strecke geschickt. Auf alles musste geachtet werden, ob beim Umfahren von Hindernissen, bei Vorfahrtsregeln oder eine rechtzeitige Zeichengabe beim Abbiegen durfte nicht übersehen werden.

 

Bei der Abschlussbesprechung lobten die Verkehrsexperten die gute Fahrweise der Schüler, wenn auch die Erfahrung noch kommen muss. Sie gingen noch einmal die Route durch, die sie gefahren sind und ermahnte sie letztendlich, dass das „Schauen“ sehr wichtig sei aber auch der richtige Abstand zum Vordermann.

 

Alle 19 Kinder haben die Prüfung bestanden und bekamen von den beiden Verkehrserziehern neben Wimpel und Aufkleber „Geprüfter Radfahrer“ den Fahrradpass, der letztendlich die Lizenz ist, dass sie mit ihrem Drahtesel in Zukunft im Straßenverkehr unterwegs sein dürfen. Sechs Schüler durften sich sogar über einen Ehrenwimpel freuen.

 

Ulrich Stoltmann bedankte sich im Namen der Lehrerschaft bei den Verkehrspolizisten und den Eltern.

 

Foto: Gruppe der Schüler mit ihren Wimpeln – Eltern und die Verkehrsexperten Jürgen Schwinger und Karin Simmet

Foto zu Meldung: Prackenbacher Schüler in der Verkehrswirklichkeit

Ein willkommener Schultag

(18.11.2014)

90 Kinder besuchten im Theater am Hagen den berühmtesten Kobold der Welt

 

Prackenbach. Es gehört zu den willkommensten Abwechslungen eines Schulalltags, dass wenigstens jedes Kind einmal während seiner Grundschulzeit eine Theateraufführung besuchen darf. So durften am Dienstag 90 Kinder der Grundschule Prackenbach mit ihren Lehrkräften in das Theater am Hagen in Straubing fahren, wo der berühmteste Kobold der Welt auf der Theaterbühne stand.

 

Pumuckl, ein äußerst ungewöhnliches Wesen erblickte 1962 das Licht der Welt, als der Schreinermeister Eder nicht schlecht staunte, als plötzlich an seiner Leimdose ein schimpfender rothaariger Kobold klebte. So wurde der kleine Nachfahre der Klabautermänner für den Schreiner sichtbar und ist durch ein Koboldgesetz verpflichtet, fortan bei ihm zu bleiben.

Eigentlich sind Kobolde unsichtbar und können so ohne Wissen der Menschen ihren Schabernack treiben. Manchmal, ganz selten, sind sie unvorsichtig, bleiben irgendwo picken und können sich selbst nicht mehr helfen – und dann werden sie sichtbar. Zumindest bei den Menschen, der sie befreit.

Pumuckl liebt knisterndes Papier, glitzernde Gegenstünde und noch vieles mehr, vor allem aber Unordnung. Er hat eine starke Abneigung gegen Katzen, Heinzelmännchen und Gartenzwerge und mag dafür Kleintiere, wie Meerschweinchen, Hamster und Mäuse. Aushecken von Streichen und Dichten gehören zu seinen Leidenschaften und seine Schlafstätte ist ein Haufen Sägespäne in der Schreinerwerkstadt von Meister Eder.

 

Der Öffentlichkeit stellte sich Pumuckl und Meister Eder zunächst in Hörspielen des Bayerischen Rundfunks vor und bald kamen sie als Schallplatten und Kassetten heraus und prägten von nun an die Kinderzimmer und eroberten die Herzen der kleinen und großen Zuhörer. Sie kamen auch als Bücher heraus und in den achtziger Jahren waren sie ein Bestandteil des Kinderfernsehprogramms wie die Sesamstraße.

Schließlich eroberte der Kobold und der Meister Eder noch die Leinwand und die Theaterbühne.

Das besondere Phänomen ist, dass man ihm scheinbar nicht entwächst. Wer ihm einmal lieben gelernt hat, bleibt ihm treu, auch wenn er bereits längst erwachsen ist.

Jetzt ist Pumuckl auch am Landestheater Niederbayern auf der Bühne zu sehen, der die Kinder der Grundschule Prackenbach faszinierte. Eine Theaterbearbeitung von Ellis Kaut selbst, verkörpert der Urbayer Klemens Neuwirth den geduldigen Münchner Schreinermeister und Antonia Reidel ist als frecher Kobold zu sehen. Regie führt Sven Hussock.

Nach gut 1 und ¼ Stunden endete die heitere Geschichte von Meister Eder und seinem Pumuckl und für die Kinder verging die Zeit wie im Fluge und alle waren sich einig, es war ein herrlicher, unvergessener schöner Schultag.

Foto zu Meldung: Ein willkommener Schultag

St. Martin und der Bettler

(11.11.2014)

„Tragt in die Welt nun ein Licht“ - Gemeinsame Feier der Kindergärten und Schule

 

Prackenbach/Moosbach. Ungebrochen ist jährlich die Verehrung des Hl. Martin, auch über 1600 Jahre nach seinem Tod, stellte Pfarrer Josef Drexler bei der Begrüßung am Dienstag in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach fest, die bis zum letzten Platz gefüllt war.

 

Die beiden Kindergärten aus Prackenbach, Moosbach und die Schulkinder feierten heuer, auch auf Einladung von Pfarrer Drexler, eine gemeinsame Martinsfeier der Pfarreiengemeinschaft und viele Eltern, Angehörige der Kinder und die Gesamtbevölkerung aus Prackenbach/Krailing und Moosbach feierten mit. Es war eine wunderbare Geste der Gemeinsamkeit, der sich auch Bürgermeister Andreas Eckl anschloss.

 

Vor dem Pfarrheim hatte man ein wärmendes Feuer angefacht, wo sich die Menschenmenge zusammen fand. Nach einem langen Umzug durch das Dorf, allen voran Selina Kastl aus Igleinsberg mit ihrem Pferd, fanden sich dann alle in der Pfarrkirche ein, wo Lehrerin Anita Greiner mit der 2. Klasse und der Schulspielgruppe von Lehrerin Claudia Bauer die Geschichte von St. Martin spielten und Lehrerin Elisabeth Ruis mit ihrem Keyboard verschiedene Lieder begleitete.

 

Pfarrer Drexler merkte eingangs an, dass der Hl. Martin einen unverlierbaren Platz in den Herzen der Menschen und erst bei Gott hat, für den er letztlich gelebt hat. Die Liebe, die der Heilige als Soldat und Bischof vorgelebt hat, überdauert sogar den Tod. Mit diesen Worten begrüßte er die Kinder und alle übrigen Menschen und kündete das Spiel der Kinder an, dessen Beispiel der Liebe des Heiligen wir uns wieder zu Herzen nehmen sollen.

 

„St. Martin ritt durch Schnee und Wind,“ sangen die Kinder in ihrem Spiel, das sie den aufmerksamen Kindern und Erwachsenen zeigten. Eine Sprecherin erzählte ihnen zunächst die Geschichte vom Hl. Martin, der ein römischer Offizier war und den seine Soldaten achteten und liebten, denn er war mutig, gütig und gerecht. In einer bitterkalten Nacht entdeckte Martin mit einem Trupp Reiter am Straßenrand eine Gestalt, die aus lauter Kälte um Hilfe schrie. Und weil er nur Lumpen trug und keine warme Wohnung hatte, schenkte Martin dem Bettler die Hälfte seines Mantels.

 

Eine Legende erzählt, dass in der folgenden Nacht Jesus dem Hl. Martin im Traum erschien und den Mantel trug, den er dem Bettler geschenkt hatte und sagte: „Was du dem Geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan.“

 

In den Fürbitten, welche einige Kinder vortrugen, dachten sie all der Menschen, die krank im Bett liegen müssen, die traurig und allein sind. Sie schlossen auch die Menschen ein, die ungerecht behandelt werden und schon lange kein gutes Wort mehr gehört haben.

 

Bevor Pfarrer Drexler allen seinen Segen mit auf den Weg gab, dankte er ihnen für ihr Kommen, insbesondere den Lehrkräften Anita Greiner, Elisabeth Ruis, Claudia Bauer, den Erzieherinnen der Kindergärten und den Schulkindern. Nicht zuletzt dem Elternbeirat der Schule, der für Kinderpunsch und Glühwein und einen kleinen Imbiss sorgten und allen, die in irgendeiner Weise sich für die Vorbereitung der Martinsfeier sorgten. Nicht zuletzt gebührt ein großes Dankeschön den Mitgliedern der Feuerwehr, welche die Straße absperrten.

„Ich geh mit meiner Laterne“ sangen dann die Kinder beim Auszug und Pfarrer Drexler verteilte an

alle Kinder und Besucher Lebkuchen.

 

Foto: Spiel mit Pfarrer Drexler

Foto zu Meldung: St. Martin und der Bettler

Eine Schulstunde im Wald

(10.11.2014)

Wissenswertes über Tiere im Wald

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts zum Thema „Leben in der Natur“ verlegten die 21 Schüler der dritten Klasse der Grundschule mit ihrer HSU Lehrerin Claudia Bauer eine Schulstunde ins Waldgebiet von Zeitlau und merkten gleich, dass es, obwohl sie einen sonnigen Tag erwischt hatten, dass es im Wald viel kühler war.

 

Bei einem ersten Ratespiel, das Försterin Katharina Paukner für die sichtlich erfreuten Schüler vorbereitet hatte, konnten sich die Kinder zum einen auf das Thema „Tiere im Wald“ einstimmen, zum anderen bot das Spiel gleich eine Gelegenheit, sich warm zu laufen. Einige Kinder bekamen das Bild eines Tieres auf den Rücken geklemmt, das sie nicht sehen konnten. Nun galt es für sie mit Hilfe von Fragen, die nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden durften, das gesuchte Tier zu erraten. Mit Eifer stellten die Kinder mit ihren Partnern während des Gehens Fragen und schon nach wenigen Metern waren nahezu alle Bewohner des Waldes entlarvt.

 

Im anschließenden Kreis erklärte Katharina Paukner anhand der Abbildungen einige Besonderheiten der Tiere, aber auch Wissenswertes über diese. So wird der Eichelhäher auch „Gärtner des Waldes“ genannt, der bis zu sieben Eicheln auf einmal in seinem Schnabel transportiert. Wen wundert es da, dass er ab und zu eine Frucht verliert, die dann beginnt, Wurzeln zu schlagen. Wenn ein Specht an einen Baum klopft, ist dieser meist krank, erzählt sie. Fleißig und begeistert brachten die Schüler ihr bereits vorhandenes Wissen über so manchen Waldbewohner ein. Unter anderem auch, dass Wildschweine im Wald nützliche Tiere sein können. In Zusammenhang mit dem Borkenkäfer klärte die Försterin die Kinder auf, dass sie sich im Herbst bez. Winter, wenn es kalt wird, von den Bäumen fallen lassen, sich in den Boden gräbt und schließlich von den Schweinen gefressen werden.

 

Interessiert lauschten die Kinder auch dem Vortrag, wie die Borkenkäfer einen Baum befallen. Demnach bohren sich mehrere Käfer in die Krone des Baumes ein. Schafft dieser es nicht mehr, den Schädling durch harzen loszuwerden, kann er die Leitungsbahnen seines Opfers zerstören. Letztendlich vertrocknet der Baum und muss vom Waldbesitzer gefällt werden. Um den Befall durch Schädlinge einzugrenzen, ist ein Mischwald mit Fichten, Tannen und Buchen von Vorteil, so die Försterin. Sie staunten auch nicht schlecht, als sie erfuhren, warum man auf den Waldboden keinen Tannenzapfen finden kann, als ein Junge Fichtenzapfen auf dem Waldboden entdeckte. Bei den Tannenzapfen fallen nämlich hier die Schuppen ab, nicht der Zapfen im Ganzen.

 

Ebenfalls erfuhren die Kinder, woran man erkennen kann, welches Tier sich einen Fichtenzapfen hat schmecken lassen. Befinden sich noch Fransen an dem Zapfen, hat sich ein Eichhörnchen an ihm gemütlich getan, ist der Zapfen allerdings sauber abgenagt, wurde er von einer Maus verspeist.

An mehreren Stellen griff die Försterin die Entdeckungen und Fragen der Schüler auf und klärte sie anschaulich über die Zusammenhänge im Wald auf. Bei einem Halt an einem Hochsitz erläuterte sie anhand von mitgebtrachten Plakaten den Unterschied zwischen Rehwild und Rotwild. Letzteres sei in unserem Gebiet in freier Wildbahn nicht anzutreffen. Auch verriet Paukner den Kindern einige Tricks, wie man sich die Baumarten anhand der Rinde oder der Blätter gut merken kann. So erinnert die Blattform des Ahorn zum Beispiel an den Buchstaben „A“, die Rinde der Buche ähnelt einem Elefantenbein.

 

Auf dem Weg zum Bus lauschten die Schüler noch einmal gespannt den Ausführungen über einen sogenannten Zunderschwamm, der früher zum Einheizen genutzt wurde. Zum Schluss der eindrucksvollen Schulstunde, bei der die Schüler viel Wissenswertes gesehen und gehört hatten, überreichte Katharina Paukner jedem Kind ein Buch mit dem Titel „Mein Waldbuch“, in dem sich neben verschiedenen Rätseln auch leere Seiten zur freien Gestaltung finden, auf die man beispielsweise Blätter von Bäumen kleben kann oder auch die Nadeln einer Fichte und einer Tanne.

 

Fotos: Försterin Paukner erklärt Besonderheiten und Wissenswertes über die Tiere

Foto zu Meldung: Eine Schulstunde im Wald

Wie effektiv ist Skipping Hearts?

(04.11.2014)

Herzvorsorge, die Schulkindern Spaß macht

 

Prackenbach. Wer als Erwachsener am Herz erkrankt, kann die Entstehung dafür schon im Kindesalter begünstigt haben. Denn neben der genetischen Veranlagung sind besonders Bewegungsmangel, Übergewicht und eine schlechte Ernährung wichtige Risikofaktoren. Als Folgeerkrankungen entstehen oft Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.

 

Die Deutsche Herzstiftung mit der Schirmherrin Barbara Genscher, will darum Kinder wieder zu mehr Bewegung motivieren und das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ initiiert. Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil und gesunde Ernährung pflegt, verringert das Risiko, im Alter am Herzen zu erkranken.

 

Derzeit wird Skipping Hearts in acht Bundesländern angeboten, soll langfristig bundesweit ausgebaut werden und hat mit über 6.000 Workshops bereits mehr als 300.000 Kinder erreicht.

Auch in der Grundschule Prackenbach wurde am Dienstag bei einem kostenfreien zweistündigen Basis-Kurs die sportliche Form des Seilspringens vermittelt. Dieser bestand aus einem Workshop, geleitet von Thomas Klein von der TU München. Organisiert hat den Kurs die Sportlehrerin der Schule Eva Hauptmann. Dabei wurden zahlreiche Sprungvariationen vermittelt, die allein, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt wurden. Bei Interesse kann sich daran ein Aufbau-Training anschließen, das die Kinder auf einen Schulwettbewerb vorbereitet.

 

Die Kinder der vierten Klasse fanden Seilspringen nach Skipping Hearts besser als vorher und es konnten Ausdauer und Kraft verbessert werden, wobei der Spaß nicht zu kurz kam.

Nach der Pause wurde noch den Eltern und den Schülern der 2. und 3. Klasse Gelegenheit geboten, beim Training zu zusehen.

 

Foto: 1 – Lockerungsübungen mit Sportlehrerin Eva Hauptmann

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Eine Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

(15.10.2014)

Bei den Grundschülern drehte sich alles um die Umwelt

 

Prackenbach. „Ressourcenschonung“ – Dieses Motto wählte das Kultusministerium für die diesjährige „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“. So drehte sich bei den Schülern der Grundschule Prackenbach in der Woche vom 13. Bis zum 19. Oktober viel um das Thema Schonung von Rohstoffen, Müll und dessen Recycling.

 

Den Höhepunkt stellte dabei die Lehrfahrt zum Entsorgungs- und Recyclingzentrum der ZAW Donau-Wald nach Poschetsried dar. Mit Herrn Frank (Betriebsleiter GVA/KW Regen) und Frau Karin Gegg durften am Mittwoch die Dritt- und Viertklässler mit Rektor Ulrich Stoltmann und Lehrerin Claudia Bauer die Grüngutannahmestelle besichtigen. Dort werden Rasenschnitt, Äste, Laub und Gartenabfälle angeliefert, gehäckselt und gelagert. Anschließend kommt alles in die Vergärungsanlage zusammen mit Getreidemehl, wo das Material vergärt. Dabei entsteht Gas, welches einen Motor antreibt, der wiederum Energie in Form von Strom und Wärme erzeugt.

Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass der erzeugte Strom für 1500 Haushalte reicht und dass mit der entstandenen Wärme ein Hotel mit Hallenbad beheizt wird. In der Vergärungsanlage entstehen außerdem zwei Produkte: Die flüssige Gäre, welche in der Landwirtschaft als Dünger verwendet wird, und die feste Gäre, die auf der Außenanlage kompostiert und schließlich als Blumen-, Grab- oder Pflanzerde verkauft wird. Die Schüler konnten Mittels Videokamera ins Innere des Fermenters blicken. Danach zeigte Herr Frank den Schülern das Kompostwerk. In 2 – 3 Tagen werden dort 12000 t Biomüll verarbeitet. Dabei entdeckten die Mädchen und Jungen leider auch viele Dinge, die eigentlich nicht in den Biomüll gehören, v.a. Plastiktüten. So konnten die Schüler am praktischen Beispiel sehen, wie aus Müll Energie gewonnen wird.

 

Mit Karin Gegg besprachen die Schüler das Drei-Tonnen-System (Bio-, Rest-, Papiermüll). Restmüll wird in Poschetsried umgeladen und dann nach München zur Müllverbrennungsanlage gefahren, wo bei der Verbrennung wieder Energie (Wärme und Strom) entsteht und genutzt wird. Anschließend erklärte Gegg bei der Begehung des Recyclinghofs die Möglichkeiten des Recyclings: Den Kindern wurde klar, warum man recycelt: Man spart Rohstoffe, Energie und Wasser.

 

Am Ende der Führung freuten sich die Schüler noch einmal: Sie erhielten eine Pausenbox, um so unnötigen Abfall zu vermeiden.

 

Am nächsten Tag durften dann die erste und zweite Klasse mit ihren Lehrerinnen Elisabeth Ruis und Anita Greiner den Recyclinghof der ZAW Donau-Wald in Prackenbach besuchen.

 

Rund um das Thema ging es auch bei Christine Miethaner in Werken/Gestalten: Aus T-Shirts und alten Baumwollstoffen schnitten die Erstklässler nützliche Lumpen. Die Zweitklässler gestalteten daraus eine lustige Schildkrötenfamilie. Originelle Geldbeutel entstanden aus Milchtüten, die von den Drittklässlern gefertigt wurden. Die Viertklässler bauten Papierkörbe aus Zeitungspapier, ganz nach dem Motto: „Vom Abfall zum Einfall“.

 

Auch im Musik- und Kunsterziehungsunterricht wurden unter der Leitung von Katrin Hartl Kronkorken- und Becherrasseln gebastelt und Fantasiefahrzeuge gestaltet.

 

Die rundum gelungene Woche machte den Schülern sichtlich Spaß und allen wurde klar: Wir müssen auf unsere Umwelt achten!

 

Foto: die Schüler vor der Papierwarenpresse

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Wie verhalte ich mich im Bus oder an der Bushaltestelle

(13.10.2014)

Verkehrsexperten PHK Gottfried Seidl und POK Jürgen Schwinger klärten auf

 

Prackenbach. Seit vielen Jahren bemüht sich die Verkehrswacht um die Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr. Denn viele Kinder sind täglich mit dem Schul- oder Linienbus unterwegs zur Schule und immer wieder kommt es an den Bushaltestellen zu gefährlichen Situationen.

 

Da die ABC-Schützen besonders gefährdet sind, waren wie jedes Jahr die beiden Verkehrsexperten Gottfried Seidl und Jürgen Schwinger von der Polizeiinspektion Viechtach in diesen Tagen zu Gast in der Grundschule Prackenbach, um die Schüler der ersten Klasse mit ihrer Lehrerin Elisabeth Ruis kindgerecht über die Gefahren aufklärten und die einheitlich gekleideten Kinder mit ihren gelben Westen und roten Mützen haben dabei mächtig aufgepasst.

 

Ein ganz wichtiger Punkt war dabei das Einhalten des Sicherheitsabstandes, den man einhalten muss, wenn der Bus vorfährt. „Bleibt hinter der Sicherheitslinie stehen“ mahnte der Polizist. Wenn keine vorhanden ist, sollten sie zwei große Schritte vor dem Bordstein stehen bleiben, denn sonst könnte der Bus über die Zehen rollen. Das wäre nicht gerade „lustig“, denn ein Bus ist so schwer wie 12 große Elefanten, von denen schon einer eine Tonne wiegt.

 

Auch erklärte der Verkehrsexperte den Kindern, wo es am Bus am gefährlichsten ist. Um es ihnen anschaulich zu erklären, durfte ein Kind Busfahrer spielen. Und siehe da, der „kleine Busfahrer“ sah von den Kindern, die sich vor oder hinter dem Bus aufhielten, kein einziges.

 

Dann demonstrierten die Polizeibeamten noch das richtige Einsteigen in den Bus. „Nacheinander einsteigen, sofort hinsetzen und die Schultasche vor den Füßen auf den Boden stellen“, erklärte man ihnen. Auch Geschrei und Herumrennen und vor allem sich mit dem Busfahrer unterhalten, ist untersagt. Ganz sicher freut er sich über ein „Guten Morgen“ oder „Grüß Gott“, meinte der Polizist. Beim Aussteigen gilt das Selbe wie beim Einsteigen, sagte der Experte zum Schluss, erst aufstehen, wenn der Bus angehalten hat, mahnte er, so gibt es mit Sicherheit keine Probleme.

 

Foto: Die ABC-Schützen mit Gottfried Seidl und Jürgen Schwinger

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Erntedank in der Grundschule

(10.10.2014)

Danke auch für das Leben – dass es uns gut geht

 

Prackenbach. In der Aula der Grundschule Prackenbach hat Pfarrer Josef Drexler in diesen Tagen mit der Lehrerschaft und den Schülern im Rahmen des Erntedankfestes einen Wortgottesdienst gefeiert, der mit Liedern und Beiträgen ausgeschmückt war.

 

„Danke für diesen guten Apfel, danke für jedes Stückchen Brot“ sangen die Kinder, musikalisch begleitet von Lehrerin Elisabeth Ruis auf dem Keyboard. Bezugnehmend auf das Evangelium meinte der Pfarrer, dass der Bauer, der die Ernte einfährt, auch immer an den Anderen danken soll, denen es schlechter geht als uns und wir sind angehalten, mit ihnen zu teilen.

„Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, da ist er schon in unserer Welt“, sangen passend anschließend die Kinder.

Nach dem Schüler der 4. Klasse die Fürbitten sprachen und der Geistliche mit den Kindern das Vater unser betete, sangen die Anwesenden zum Schluss: „Erde kleines Schaukelschiff, Nussschalengroß…“

Dann segnete der Geistliche die mitgebrachten Früchte und wünschte den Kindern noch einen schönen weiteren Schultag.

 

Foto: Pfarrer Drexler mit den Kindern der 4. Klasse, welche die Fürbitten sprachen

Foto zu Meldung: Erntedank in der Grundschule

92 Schüler im neuen Schuljahr

(29.09.2014)

Stephanie Gäb ist neue Elternbeiratsvorsitzende – Dank an die Ausgeschiedenen

 

Prackenbach. An der Grundschule Prackenbach wurde in diesen Tagen ein neuer Elternbeirat gewählt, die bisherigen verabschiedet und geplante Vorhaben besprochen.

 

Im neuen Schuljahr 2014/15 drücken heuer in den vier Klassen insgesamt 92 Kinder die Schulbank. Das sind fünf Kinder mehr als im letzten Jahr. Die erste Klasse besuchen 24 ABC-Schützen.

Rektor Ulrich Stoltmann stehen im neuen Schuljahr neben einem Team von vier Klassenlehrern noch die Lehrerin Claudia Bauer, die Fachlehrerinnen Eva-Maria Hauptmann und Christine Miethaner und Pfarrer Josef Drexler zur Verfügung. Als Beratungslehrer zeigt sich Thomas Wittmann von der Mittelschule Ruhmannsfelden verantwortlich, der über Fragen der Schullaufbahn, Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und dergleichen aufklärt.

Ausgeschieden aus dem Lehrerkollegium des letzten Jahres sind Lehrerin Karin Winklbauer, Religionslehrerin Elisabeth Ziereis und Förderlehrerin Renate Martin.

 

Bei der ersten Klassenelternversammlung wurden in den vier Klassen Elternsprecher bestimmt, aus denen sich der Elternbeirat zusammensetzt. Die Klassenlehrer, Elternsprecher und ihre Stellvertreter sind: 1. Klasse 24 Schüler mit Elisabeth Ruis (Elternsprecher Tanja Rabenbauer und Michaela Brunner), 2. Klasse 25 Schüler, Anita Greiner (Stephanie Gäb und Karin Vogl), 3.Klasse 21 Schüler, Katrin Hartl (Daniela Englmeier und Tanja Lex). 4. Klasse 22 Kinder Ulrich Stoltmann (Ramona Lummer und Renate Sieber). Bei der Elternbeiratswahl wurde Stephanie Gäb als Elternbeiratsvorsitzende neu gewählt. Das Amt der Stellvertreterin übernimmt Tanja Rabenbauer, Schatzmeisterin  ist Ramona Lummer und Schriftführerin Karin Vogl.

 

In der konstituierenden Sitzung des neugewählten Elternbeirats dankte Rektor Ulrich Stoltmann den ausgeschiedenen Elternbeiräten Sabine Höcherl (bisherige Vorsitzende), Bettina Eckl, Martina Hof, Sabine Wanninger, Carmen Wühr und Maria Engl für ihre Arbeit im letzten Jahr mit einem Präsent als Anerkennung für ihren Einsatz.

 

Mit Dankesworten erwähnte er dabei die Unterstützung im vergangenen Jahr bei der Einschulungsfeier für die Bewirtung und die Brezenbuchstaben sowie die Bewirtung bei den Elternsprechtagen. Eltern unterstützten das Lehrerkollegium beim Martinszug, bei der Weihnachtsfeier und bei vielem mehr. Er hob auch die Beschaffung von Preisen für die Siegerehrungen sowie die Finanzierung von Büchern für die Schülerlesebücherei und Pausenspielen hervor. Ferner waren viele Eltern als Helfer bei der Durchführung des Schulfruchtprogramms beteiligt.

 

Schließlich wurden im Rahmen der ersten Elternbeiratssitzung auch Termine und Vorhaben im neuen Schuljahr besprochen, mit der Hoffnung, dass alle bisherigen Maßnahmen weiter geführt werden können und die eine oder andere Maßnahme neu gestartet werden kann, wenn sich wie in den beiden Vorjahren Sponsoren finden, welche die Maßnahme auch weiter finanzieren.

 

Foto: erste und zweite Klassen-Elternsprecher

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Mit Gottes Segen in ein neues Schuljahr - Bilderbuchgeschichte vom „Löwen, der in die Schule geht“

(16.09.2014)

24 Schulanfänger – ABC als Pausenbrot

 

Prackenbach. Als sich am Dienstag-Morgen der Nebel verzogen hatte, zeigte sich zum Schulanfang noch ein strahlender Herbsttag, als auch in Bayern für viele ABC-Schützen der Ernst des Lebens begann.

Zu ihnen gehörten auch 24 Kinder, 1 Schulanfänger weniger wie im letzten Jahr, die in der Grundschule der Gemeinde Prackenbach ihre Schulkarriere begannen. Eine stattliche Zahl, für Klassenlehrerin Elisabeth Ruis keine leichte Aufgabe.

 

In der Pfarrkirche trafen sich die Schüler zunächst mit den Lehrern, Eltern und Angehörigen zum gemeinsamen Gottesdienst, den Pfarrer Josef Drexler kindgerecht gestaltete. Er ermahnte die Kinder, neben großem Lernfleiß die Werte zu beherzigen, die Karate-Geiger auf der Rückseite des Stundenplanes vom BB vorgibt und meinte, dass sie auch das Ausspannen in der frischen Luft nicht vergessen sollten. Nach dem Schlusssegen gab der Seelsorger jedem Schulanfänger einzeln seinen Segen, bis sie mit ihren Angehörigen mit großer Spannung den Weg zum Schulhaus antraten.

 

Mit einem Gedicht vom ersten Schultag und einem „Leute heute geht die Schule los“ begrüßten die künftigen Schulkameraden und mit ihnen die Eltern und Großeltern die ABC-Schützen in der Aula der Grundschule. Nach einem „alle Kinder lernen lesen“ hieß Rektor Ulrich Stoltmann im Namen aller Lehrer und Mitschüler die Schulanfänger herzlich willkommen und wünschte ihnen alles Gute, viel Begeisterung und Lernfreude, denn dann wird sich der gewünschte Erfolg von selbst einstellen.

 

„Heute beginnt für dich mit deinem ersten Schultag ein wichtiger Lebensabschnitt“, bemerkte Ulrich Stoltmann und erzählte ihnen eine Geschichte vom „Löwen, Hasen, Floh vom Kind und von anderen, die in die Schule gehen und meinte, „nun habt ihr gesehen, was man in der Schule alles lernen kann.

Als kleines Geschenk händigte der Rektor jedem Anfänger einen aus Brezenteig gebackenen Buchstaben um, den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens. Schon im Mittelalter gab es zum Schulanfang ein großes Fest, bei dem Brezeln verteilt wurden. Und schon im alten Rom glaubte man an die magische Wirkung von Back-ABC´s, um ihre Schüler gelehrig zu machen.

 

Der Schulleiter bedankte sich zum Schluss bei den Mitschülern und Lehrern, welche die kleine Feier vorbereitet haben, dem Elternbeirat und dem Bäcker für das Back-ABC. Sein Dank galt auch der Sparkasse, der Verkehrswacht, dem ADAC, der GenoBank sowie der Buchhandlung Bärbl Vogl und wünschte Lehrerin Ruis viel Kraft, Geduld und gute Nerven, aber auch viel Spaß und Freude mit den Schulanfängern.

Dann verschwanden alle Kinder in die Klassenzimmer und der Elternbeirat hatte wie immer für die Eltern in der Zwischenzeit Kaffee und leckere Kuchen vorbereitet.

 

Foto: das Lied vom ABC

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Gute Umgangsformen – Erfolg mit Takt und Stil

(22.07.2014)

Benimm- Regeln in der Grundschule

 

Prackenbach. „Gutes Benehmen ist die Kunst, den Menschen unseren Umgang angenehm zu machen“, ein Ausspruch von Jonathan Swift (1667-1745). Damit will die vhs erneut eine Offensive in den Schulen einführen und damit einen Beitrag zur Förderung der Sozialkompetenzen von Jugendlichen leisten.

 

In der Grundschule Prackenbach war am Dienstag Dr. Renate Mehringer zu Gast, die in einem sehr informativen „Benimmkurs“ mit den Schülern der 4. Klasse die Regeln eines Freiherr Adolph Knigge (1752 -1796) über den Umgang mit Menschen sehr aufschlussreich erarbeitete, wobei die Kinder interessiert mitarbeiteten.

In seinem Ratgeber schreibt Knigge unter anderem, dass Taktgefühl und Höflichkeit zentrale Themen des Umgangs miteinander seien, wobei Danke und Bitte auch für Kleinigkeiten unbedingt dazu gehören.

 

Renate Mehring begann ihr Referat gleich mit der höflichen Begrüßung und zwar gehöre zum guten Ton, dass wir jeden, den wir kennen, mit dem Namen begrüßen und zwar freundlich und mit Augenkontakt und mit einem Lächeln, das oft Wunder wirkt. Besonders amüsant fanden es die Kinder, als ihnen die Referentin eröffnete, dass zum Beispiel ein Gentleman einer Frau den Vortritt lässt und jeder Schüler einem Mädchen die Tür öffnet, natürlich mit Blickkontakt und einem Lächeln.

 

Dann informierte die Sprecherin die Kinder, wie der erste Eindruck entsteht. Dazu ist ein gepflegtes Aussehen mit ordentlicher und angemessener Kleidung von großer Wichtigkeit, der jeweiligen Situation entsprechend sowie Hygiene und aufrechte Körperhaltung.

Zum ABC des guten Umgangs gehört auch, dass wir ein gewisses Maß von Respekt, Achtung, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit gegenüber den Mitmenschen entwickeln. Dazu gehört auch Loyalität, das heißt, treu und zuverlässig sein zu den Menschen, wobei ich jedoch klar und freundlich Grenzen setzten darf.

 

Für gutes Benehmen sei es auch wichtig, vollständige deutsche Sätze zu bilden, dazu ist ein großer Wortschatz von großer Bedeutung. Dieser besteht übrigens aus über 400.000 Wörtern, dessen Reichtum wir uns bedienen sollten, betonte sie. Auch Fremdwörter sind bei Gelegenheit zu gebrauchen sie gehören zum guten Umgangston, insbesondere zu einer guten Fachkraft.

 

Dr. Mehringer sprach auch verschiedene Regeln, die Schule betreffend an. Dazu gehören Pünktlichkeit, höflich zu zuhören, bis man vom Lehrer aufgerufen wird. Auch laut und deutlich sprechen, nicht auslachen und alle Mitschüler in die Gemeinschaft aufnehmen und sich beim Lehrer auch einmal zu bedankten.

 

In ihrem Benimm-Kurs ging die Referentin auch auf Körperhaltung, Mimik und Gestik ein sowie auf Tischsitten, gerade im Restaurant, wo man schnell einen schlechten Eindruck hinterlassen kann.

Schließlich bearbeitete die Referentin mit den Kindern das Thema Stimme und übte mit ihnen ein gekonntes Sprechtraining.

 

Bevor die Referentin ihren beeindruckenden Benimm-Kurs abschloss, merkte sie eine der wichtigsten Tugenden im gemeinschaftlichen Leben an, die täglich seltener werden. Es ist die Verschwiegenheit, wobei sie den Kindern eine wichtige Aussage von Freiherr von Knigge mit auf den Weg gab, der die Schüler nachdenklich machte: „Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen!“

 

Foto: ein Gentlemann (Fabian Freund und Angelina Häußler) hält der Dame die Türe auf mit Dr. Renate Mehringer

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Die Grundschule ehrte die besten Sportler – Erstmals Fußballabzeichen überreicht

(18.07.2014)

Pokal für Johanna Holzer und Jonas Fischer als Schulbeste

 

Prackenbach. Wie jedes Jahr vor den großen Ferien wurde am Freitag in der Grundschule Prackenbach im Rahmen einer kleinen Feier die Sieger der Bundesjugendspiele ausgezeichnet. Rektor Ulrich Stoltmann merkte bei der Begrüßung an, dass heuer erstmals an die besten Spieler der 3. und 4. Klasse vom DFB auch Schulfußballabzeichen überreicht werden, die sich dafür qualifiziert hatten.

 

Die Siegerehrung in der großen Aula nahm die Sportbeauftragte Evi Hauptmann vor, welche die Vorbereitung und Organisation der Spiele innehatte. Neben Urkunden für die Sieger der Bundesjugendspiele freuten sich die beiden Schulbesten über einen Pokal und Geschenke vom Elternbeirat und weitere Preise von den Prackenbacher Banken.

 

Einen Vorgeschmack auf die Ferien gab die zweite und dritte Klasse mit ihrem Lied „Weißt du, wie der Sommer riecht“ und sangen zudem ein Loblied über Prackenbach, wo es einen Bäcker gibt, ein Schulhaus und an Doktor. Wo Henna frische Eier legn , a Bundesstraß, an FC, an Radlweg und Leit und Kinder, de alle z´sammhelten... Anschließend wurden die Lorbeeren der Bundesjugendspiele ausgehändigt:

Ehrenurkunden erhielten sechs Mädchen und ein Junge: Hannah Früchtl (2.Kl.), Lena Nickl (2.Kl.), Jojo Handels (3.K,), Lea Rücker (3.Kl.), Leonie Stürmer (3.Kl.) Johanna Holzer (4.Kl.) und Jonas Fischer (3.Kl.).

Als Schulbeste Mädchen haben sich Johanna Holzer (4.KL.), Leonie Stürmer (3.Kl.) und Jojo Handels (3. Kl.) und von den Jungen Jonas Fischer (3.KL.), Michael Fuchs (3.KL.) und Kilian Stiglbauer (3.Kl.) hervor getan. Zudem freuten sich 12 Mädchen und 12 Jungen über eine Siegerurkunde.

 

Im Rahmen der Siegerehrung wurden auch Deutsche Jungendsportabzeichen ausgehändigt: Bronze erhielten: Lukas Ruber, Stefan Haimerl (3.Kl.), Fabian Freund, Quirin Vogl, Cornelius Wühr, (alle 4.KL.), Laura Grubert, Tatjana Rabenbauer, Madlen Schreiner (3.Kl.) und Angelina Häußler und Christina Höcherl (4.Kl.).

Silber erhielten: Robin Reimer, Jonas Fischer, Michael Fuchs, Elias Gierl, Moritz Schedlbauer, Kilian Stiglbauer, Letizia Moser, Lea Rücker, Eva Sieber (alle 3. Kl.) und von der 4. Kl. Philip Niesner, Felix Schedlbaur, Natalie Brunner, Vanessa Prieselmeier und Manuela Zach.

Über eine Goldmedaille freuten sich: Joja Handels und Leonie Stürmer (3.Kl.) und von der 4. Kl. Kerstin Eckl und Johanna Holzer.

 

Erstmals Schulfußballabzeichen erhielten: Silber – Robin Reimer, Lukas Ruber und Fabian Freund und Bronze: Jonas Fischer, Michael Fuchs, Elias Gierl, Tobias Höcherl, Philip Niesner und Felix Schedlbauer.

 

Zum Schluss gab es Dankesworte von Ulrich Stoltmann für Evi Hauptmann, welche die Jugendspiele organisiert hatte, den Schülern die das ganze Jahr Aufgaben übernommen haben, dem Elternbeirat und allen Lehrkräften für ihren Einsatz. Der Dank galt auch den Geistlichen Pfarrer Drexler und John Kodiamkunnel, der Gemeinde, dem Bauhof, der Sparkasse und der Geno-Bank und wünschte der 4. Klasse alles Gute in ihrem Einstand in Viechtach.

 

Nach der Bayerhymne waren alle Schüler und die Lehrkräfte zu einem gesunden Pausenbuffet eingeladen, das der Elternbeirat zubereitet hatte.

 

Foto: Schüler mit Ehrenurkunden, Schulbesten und mit Sportabzeichen abzüglich jene, die sich nicht fotografieren lassen. Ganz oben Dame mit schw. T-Shirt und Sonnenbrille - Evi Hauptmann

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Thema Wasser bei der vierten Klasse Grundschule

(10.07.2014)

Besuch im Hochbehälter und der Kläranlage

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts hatten sich die Schüler der vierten Klasse zu den Themen „Leben mit der Natur“ von der Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung beschäftigt. Am Donnerstag durften nun die Mädchen und Buben mit ihrer Lehrerin Julia Gehr den im Jahre 2008 in Betrieb genommenen Hochbehälter hoch über Hagengrub und die Kläranlage in Fichtental besuchen.

 

Nach dem die Kinder im Unterricht bereits eine Menge über das lebenswichtige Element gehört hatten, erzählte ihnen Wasserwart Florian Kuffner am Hochbehälter am Gnaglberg viel über das Trinkwasser, woher es kommt und welche Stationen es durchlaufen muss, bis es klinisch sauber in unsere Haushalte gepumpt werden kann.

 

Kuffner erzählte den Schülern auch, dass die 300 Kubikmeter fassende Wasserversorgungsanlage von fünf Quellen und zwei Brunnen gespeist wird und damit die 2700 Gemeindebürger mit Wasser versorgt werden. Von dem jährlichen Gemeindeverbrauch von etwa 83.000 Kubikmeter mussten bisher von der Wasserversorgung Bayerischer Wald gut 40.000 Kubikmeter zugekauft werden. Durch den Bau der Anlage und einer Fassung von zwei weiteren Tiefbrunnen stieg somit der Selbstversorgungsgrad der Gemeinde enorm.

 

Das von den Quellen eingespeiste sehr saubere Wasser ist von höchster Qualität. Es muss zunächst in der Entsäuerungsanlage behandelt werden, von wo es in die beiden Wasserkammern gelangt und von da in die einzelnen Anlagen der Gemeindebürger gepumpt.

 

Doch was passiert mit dem Wasser, wenn es schmutzig ist, lautete die Frage der Schüler? Antworten darauf erhielten die Kinder in der Kläranlage in Fichtental, wo ihnen Klärwärter Paul Früchtl die verschiedenen Stationen beschrieb, die das Abwasser durchwandert, bis es schließlich biologisch und optisch sauber im Schönungsteich ankommt, wo es noch einer Nachreinigung unterzogen wird, so der Klärwärter.

 

Zum Schluss erfuhren die Kinder, dass dem Klärwärter auch ein eigenes Labor zur Verfügung steht, wo er täglich Eigenüberwachungsmessungen durchführt. Von seinem Verständnis und richtigem handeln hängt der optimale Reinigungsbetrieb ab.

Die Kinder staunten nicht schlecht über die vielen Stationen, die das Abwasser durchwandert, bis es biologisch gereinigt wird. Natürlich hatten sie auch noch sehr viele Fragen auf Lager, die ihnen Früchtl bereitwillig beantwortete, bis sie sich schließlich dankend verabschiedeten.

 

Foto: am Hochbehälter mit Wasserwart Florian Kuffner

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Vorgezogener Schultag in der Grundschule

(10.07.2014)

Die künftigen Schulanfänger drückten einen Tag die Schulbank

 

Prackenbach. Ab September beginnt in der Grundschule Prackenbach wieder der Ernst des Lebens. Am Donnerstag durften nun die künftigen Schulanfänger in einem Schnuppertag mit Hilfe ihrer Paten aus der zweiten Klasse, abwechselnd in mehreren Stationen einen ersten Schultag meistern.

 

Die Schule will dabei erreichen, dass die künftigen ABC-Schützen möglichst bald mit dem Lehrkörper vertraut werden und den Lehrern wird dabei, bei einem speziellen Schnupperunterricht das Sozialverhalten bei den Kindern gegeben.

 

Lehrerin Elisabeth Ruis hieß die Vorschulkinder mit ihren Paten aus der 2. Klasse im Musikraum herzlich willkommen. Sie bildeten einen großen Kreis und stellten sich dann namentlich vor. „Ich heiße „Maxl“ und wer bist du“, hieß es da im Abzählverfahren. Ein gemeinsames Lied: „Heute geht die Schule los“, das sie auch am ersten Schultag singen werden, lockerte schon mal die erste Scheu. Dann ging es mit den Schulpartnern und einem jeweiligen Betreuer in vier Gruppen an die Arbeit.

 

Im Handarbeitsraum bei den Erzieherinnen Monika Kraus und Edita Meindl war man eifrig dabei, auf einem Blatt Papier gezeichnete Fische im Aquarium mit einem Lochstecker nach zu arbeiten. Wichtig war hier, schön nebeneinander exakt auf der Linie zu bleiben.

In der Bücherei machte es sich die Gruppe bei Lehrerin Elisabeth Ruis zunächst auf dem Sofa gemütlich, dann durfte der jeweilige Schulpate seinem Kameraden eine „Bild-Mitlese-Geschichte“ vorlesen, die aufmerksam dabei zuhörten.

Im Klassenzimmer der 2. Klasse waren die Schüler gerade dabei, mit Förderlehrerin Renate Martin ein Faltbüchlein anzufertigen, wo lesen und malen gefragt war.

Und im Musikraum bemühte sich die Praktikantin Verena Achatz um die vierte Gruppe, die gemeinsam Brettspiele, Memory, Domino und Mensch ärgere dich um den Siegertitel kämpften, wo Denk- und Konzentration gefragt war.

 

Nach der gemeinsamen Pause mit den anderen Schulkindern lernten die Neuen mit Rektor Stoltmann das Schulhaus mit seinen vielen Zimmern kennen. Sie merkten gar nicht, wie schnell die Zeit verging und die Eltern sie wieder abholen durften. Frau Ruis wünschte ihnen noch schöne Ferien und einen guten Start im September, wenn der Ernst des Lebens beginnt und es alle Tage heißt, - Aufsteh´n, Waschen, Frühstück und ab in die Schule. -

 

Foto: 2 - „Kennen lernen“ mit Elisabeth Ruis, 3 – Basteln mit Monika Kraus, 5 – Spielen mit Verena Achatz, 6 – Faltbüchlein basteln mit Renate Martin, 7 – 2. Klasse liest den künftigen Schulanfängern vor

Foto zu Meldung: Vorgezogener Schultag in der Grundschule

Die Grundschule ehrte ihre Sieger

(07.07.2014)

Mathepirat – Antolin und gute Leser – Pokale, Urkunden und Geschenke

 

Prackenbach. Wenn auch bis zu den großen Ferien die Schüler noch gut 3 Wochen zu büffeln haben, wurden am Montag in der Grundschule Prackenbach schon mal im Rahmen einer kleinen Feier die Klassensieger des Lesewettbewerbs, die Antolin-Sieger und die Besten beim „Mathepirat“ geehrt.

 

In der Aula der Grundschule eröffneten die Kinder die kleine Feier mit einem Lied mit dem Titel: “Alle Kinder lernen lesen“ und bei der Begrüßung durch Rektor Ulrich Stoltmann erklärte dieser den Ablauf der Lesestunde und der anschließenden Siegerehrung. Die beiden besten Leser jeder Klasse durften anschließend, in acht Vorleseräume aufgeteilt, ihren Schulkameraden einer anderen Klasse ihren Siegertitel vorlesen, wobei in jedem Raum eine Aufsicht dabei war und zuhörte.

Zu den Ersten gehörten:

Emily Eggenmüller von der 1. Klasse, die aus der Vorlesegeschichte „Prinzessin Pepita und die Kuchenmonster“ den Siegerpreis erreichte. Auf dem 2. Platz landete Theresa Kolbeck mit „Bibi und Tina“.

Über den 1. der 2. Klasse freute sich Emma Ranzinger aus „Emma und der blaue Dschinn“ und der 2. Preis ging an Johannes Wolf mit „Indianerstarken Geschichten“.

Eva Sieber war die Beste aus der 3. Klasse mit ihrem Titel aus „Hanni und Nanni“ und Tatjana Rabenbauer behauptete sich mit dem „Plüschmonster“ den 2. Platz. Schließlich freute sich Jonas Koch von der 4. Klasse mit seinem Titel aus „das kleine Gespenst“ und Johanna Holzer war mit „dem großen Schnüpperle Geschichtenbuch“ die zweit beste.

 

Dann trafen sich wieder alle in der Aula, wo die Lesesieger ihre Lorbeeren erhielten: Pokale für die 1. Plätze, Gutscheine vom Elternbeirat, Urkunden von der Schule und Präsente von der Geno-Bank und der Sparkasse. Weil die Entscheidung der Jury nicht immer leicht ist, wurde auch der Zweitbeste hervorgehoben. Rektor Ulrich Stoltmann lobte zum Schluss die guten Leser und auch die disziplinierten Zuhörer.

 

Nach der Siegerehrung der guten Leser wurden auch die „Antolin“ Sieger mit Urkunden, Gutscheinen und Spenden von den Banken bedacht. Doch zunächst trug die 2. Klasse zur Freude aller das Mimis Leselied vor: „Mit Antolin macht das Lesen Spaß... Wir sammeln Punkte und das macht Spaß“.

Antolin-Sieger der 2. Klasse wurde Johannes Wolf vor Sebastian Fleischmann und Manuel Wolf.

Aus der 3. Klasse haben sich Nina Wanninger, Lea Rücker und Laura Grubert hervor getan und in der 4. Klasse glänzten Georg Kolmer, Christina Höcherl und Quirin Vogl.

 

Bevor die Mathepirat- Sieger ihre Preise in Empfang nehmen durften, spielte Sebastian Fleischmann von der 2. Klasse auf seiner Steirischen ein Ständchen für seine Schulkameraden.

Die Besten in der Kategorie „Mathepirat“ aus der 2. Klasse sind Johann Wolf, Sebastian Fleischmann, David Lex, Anna Eckl und Jasmin Zankl.

Die 3. Klasse brachte folgende Sieger hervor: Lea Rücker, Moritz Schedlbauer, Madlen Schreiner, Tatjana Rabenbauer und Robin Reimer.

In der 4. Klasse freuten sich: Johanna Holzer, Georg Kolmer, Kerstin Eckl, Christina Höcherl und Alfons Freund auf ihre Geschenke.

 

Zum Schluss dankte Rektor Stoltmann der Jury, dem Elternbeirat und den Banken für ihre Spenden, Elisabeth Ruis für die Organisation sowie allen, welche sich in irgend einer Weise um die Feier verdient gemacht hatten und nicht zuletzt den Kindern selbst.

 

Foto: Die Besten

Foto zu Meldung: Die Grundschule ehrte ihre Sieger

Mäh statt Mathe

(03.07.2014)

Grundschulklasse zu Besuch am Schafhof Perl

 

Grub. Das von Agrarminister Helmut Brunner aufgelegte Lernprogrammnennt sich zwar „Erlebnis Bauernhof“, aber die 3. Klasse der Grundschule Prackenbach korrigierte es ein bisserl, besuchte den Schafhof Perl in Grub und tauschte einen Vormittag lang das Klassenzimmer gegen die Stallungen sowie Weiden von Ernst und Elisabeth Perl ein.Der Schafhof erwies sich als idealerOrt, ummit allen Sinnen zu lernen und aktiv zu sein. Die 22 Schüler um Klassenleiter Ulrich Stoltmann und Praktikantin Verena Achatz

erfuhren viel Interessantes rund ums Schaf. Zunächst bombardierten die Schüler Schäfer Ernst Perl mit Fragen. Wie viele Schafrassen gibt es? Was fressen die Schafe? Wie groß ist die Herde? Wo ist der Schäferhund? Stibitzen sich Fuchs oder Luchs gelegentlich ein Lamm? Wie lange gibt’s den Schafhof schon? Ernst Perl, dessen Hof sich seit 1772 in Familienbesitz befindet, hat ihn in den zurückliegenden vier Jahrzehnten komplett auf Schafhaltung und –zucht umgestellt. Nächste Anlaufstation war dann der Schafstall, wo die Herdenabordnung um Xaverl, Sepperl, Franzi & Co. die wissbegierigen Schüler bereits erwartete. Sie brachten gleich einen Pausensnack mit, Milch im Fläschen für die wolligen Vierbeiner. Die ließen sich nicht zweimal bitten und nahmen die flüssige Verpflegung dankend an. Für Spaß imStall war natürlich auch vorgesorgt. Schafbock Sepperl stand bereit für einen kleinen Rundritt durch den Stall. Jonas schwang sichals erster auf den Schafsrücken und geführt von Schäfer Ernst drehte man eine kurze Ehrenrunde. Nach der Stippvisite bei der Herde ging es in den Schafwoll-Laden und zu einer Pause ins Brotzeitstüberl. Die Prackenbacher Schüler haben jedenfalls die Stippvisite auf den Schafhof Perl genossen und dabei viele Interessantes über die Wollproduzenten erfahren. − hz

 

Foto: Pausenmilch mal anders, die Prackenbacher Schülerinnen und Schüler gaben beim Besuch auf dem Schafhof Perl den Schafen das Flascherl. − Foto: Zens

 

(Ein Artikel der Passauer Neuen Presse, Bild Passauer Neue Presse)

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Radfahren in der Verkehrswirklichkeit

(02.07.2014)

Erfolgreicher Abschluss der Radfahrausbildung – 4 Ehrenwimpel erworben

 

Prackenbach. 18 Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach unter ihrer Lehrerin Julia Gehr haben am Mittwoch mit einer Prüfungsfahrt im Ort ihre Radfahrausbildung abgeschlossen.

 

Zum Thema Verkehrserziehung fand bereits im Vorfeld ein theoretischer Unterricht statt. Es folgte eine praktische Fahrerprüfung im Schonraum (Wendeplatte) in Viechtach, wo ihnen PHK Gottfried Seidl und POK Jürgen Schwinger die Grundregeln des Straßenverkehrs vermittelten. Nach den bestandenen Prüfungen sowohl praktisch als auch in Theorie folgte nun die Praxis am Ort, wo das in der Theorie erlernte anzuwenden war.

 

Die beiden Verkehrserzieher wurden von Rektor Ulrich Stoltmann und der Lehrerin Gehr herzlich begrüßt. Auch acht Mütter hatten sich eingefunden, die sich als Streckenposten als Begleitung für die Fahrschüler zur Verfügung stellten.

Zunächst aber erfolgte durch die Verkehrsexperten die Überprüfung der Fahrräder, welche die Kinder von zu Hause mitgebracht hatten. Nach der Streckenerklärung und der Überreichung der Plakette und Ausgerüstet mit dem Fahrradhelm und einem Startnummerhemdchen wurden sie einzeln auf die vorgegebene Strecke geschickt. Auch die Streckenposten wurden für ihren jeweiligen Posten eingeteilt und eine orange Weste ausgehhändigt, um gut sichtbar zu sein.

 

Die Fahrstrecke führte durch den ganzen Ort, am Anwesen Holzer vorbei bis zur Tankstelle Lex, Gasthaus Bielmeier, wieder zur Schreinerei Rockinger und zurück zur Schule. Auf alles musste geachtet werden, ob beim Umfahren von Hindernissen, Vorfahrtsregeln oder auch eine rechtzeitige Zeichengabe beim Abbiegen und auch das „Schauen“ nicht vergessen.

 

Bei der Abschlussbesprechung wurden die Streckenposten um ihr Urteil gehört, die überwiegend voll des Lobes waren, wenn man den Schülern auch verständlicher Weise eine kleine Nervosität anmerkte, fuhren sie überwiegend auf Nummer sicher. Auch die Verkehrsexperten waren voll mit der Abschneidung des 3. Teiles der Fahrradprüfung zufrieden, von denen sich besonders vier Schüler über einen Ehrenwimpel freuen durften, die sich im Durchschnitt 66 Punkte holten.

Alle 18 Schüler haben die Prüfung bestanden und bekamen von den beiden Verkehrserziehern neben Wimpel und Aufkleber „Geprüfter Radfahrer“ den Fahrradpass ausgehändigt, der letztendlich die Lizenz ist, dass sie mit ihrem Drahtesel in Zukunft im Straßenverkehr unterwegs sein dürfen. Die Verkehrsexperten ermunterten die Kinder „traut euch was zu“ denn nur in der Praxis lernt ihr erst richtig, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten und, ermahnten sie, passt immer gut auf. Sie dankten schließlich den Eltern für die Übernahme des Streckenpostens und die Fürsorge für ihre Kinder.

Klassenlehrerin Julia Gehr bedankte sich auch im Namen der Lehrerschaft bei den Verkehrspolizisten und den Eltern.

 

Foto: Prüflinge mit den Streckenposten (hinten) li. Julia Gehr und Jürgen Schwinger, re. Gottfried Seidl

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„Henriettas Reise ins Weltall“ gastierte in Straubing

(26.06.2014)

Die Grundschüler reisten in die Zeltstadt

 

Prackenbach/Straubing. Die Schüler der Grundschule Prackenbach durften am Donnerstag nach Straubing reisen, wo auf der Festwiese am Hagen die Zeltstadt „Möhren, Kinder, Sensationen“ mit dem neuen AOK-Theaterstück „Henriettas Reise ins Weltall“ gastierte.

 

In diesem neuen Theaterstück erlebt das Grundschulkind Henrietta, dass gemeinsame Rituale und Regeln helfen, das Leben in der Schule und zu Hause zu erleichtern, so Josef Bucher, Direktor der AOK-Direktion Cham. Neben dem Theaterstück standen Workshops sowie Mitmachaktionen auf dem Programm und im AOK-Service-Zelt erfuhren Eltern und Pädagogen Wissenswertes zu verschiedenen Themen der kindlichen Gesundheitsförderung, was kostenfrei angeboten wurde.

 

Im Mittelpunkt stand das Theaterstück „Henrietta in Fructonia“, bei dem lustige Figuren und fröhliche Lieder Kindern im Grundschulalter auf ganz besondere Weise vermittelt werden, wie wichtig gesundes Essen und Bewegung für ihr Wachstum, ihre mentale Fitness und ihre allgemeine Entwicklung ist.

Weiter wird in einer Zeltstadt das große Zirkuszelt mit seinen 600 Sitzplätzen von kleineren Themenzelten flankiert, in denen sich ebenfalls alles um die kindliche Gesundheit dreht. Sie lernten zudem unter Anleitung einer Grundregel der Akrobatik oder Jonglage und  luden zu spaßigen Lauf-, Balyncie-, Quiz- und Tanzspielen und zum gemeinsamen Nachbau der Ernährungspyramide ein.

 

Auch Pädagogen und Eltern erfuhren Wissenswertes zu verschiedenen Themen der kindlichen Gesundheitsförderung, was von gesunder Ernährung über Fragen zur Zahnpflege bis hin zu neuen Erkenntnissen über den Umgang  mit chronischen Erkrankungen von Kindern reichte.

 

Dann entführte das Theaterstück „Henrietta in Fructonia“ die kleinen Besucher zu den Kinderseiten aus Fructonia. Spielerisch aufgearbeitete Seiten für Kinder und um das Thema gesunde Ernährung und Bewegung.

Schließlich zeigte die aktuelle AOK-Familienstudie, dass es für einen gesunden Familientag wichtig ist, dass man einander zuhört, gemeinsame Regeln und Rituale schafft, mindestens einmal am Tag gemeinsam isst und bewusst Zeit miteinander verbringt.

In einem weiteren Stück reist Henrietta mit ihrem Freund Quassel ins Weltall, weil ihr oft alles zu viel wird. Dort treffen sie  auf verschiedene Lebensgemeinschaften und schließlich lernen sie Beta und Omega kennen und erfahren, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind. Doch wieder zu Hause wird  Henrietta klar, dass in keiner Familie immer alles glatt läuft. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, Gefühle und Bedürfnisse – es kommt darauf an, dass man sich gegenseitig akzeptiert, Kompromisse findet und einander zuhört.

 

Von vielen Eindrücken und Informationen gestärkt, reisten die Grundschulkinder mit ihren Lehrkräften zurück nach Prackenbach.

Foto zu Meldung: „Henriettas Reise ins Weltall“ gastierte in Straubing

Aktionstag Musik in der Grundschule – Motto: „Meine Heimat in der Musik“

(03.06.2014)

Schüler stellen ihre Instrumente vor

 

Prackenbach. „Zusammen Singen“ ist der Leitgedanke, der bei jedem Aktionstag Musik gilt. Damit soll unterstrichen werden, dass keine großen Aktionen erforderlich sind, um sich am Aktionstag Musik zu beteiligen. Jeder, der mitmacht, muss einzig die Vorgabe erfüllen, gemeinsam mit anderen außerhalb seiner Gruppe, Klasse, Einrichtung oder eines Vereins zu singen und/oder zu musizieren.

 

Initiator des Aktionstages Musik ist die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik. Sie ist eine Arbeitsgemeinschaft des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst des Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie des Bayerischen Musikrates.

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt 2013 hat sie in diesem Jahr bayernweit Kindertagesstätten, Schulen, Musikschulen und Musikinstitutionen dazu eingeladen. Sie verfolgt dabei zwei große Ziele: Sie möchte die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten, Schulen und Vereine unterstützen und sie möchte, dass in der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung des Singens und Musizierens beim Tun und beim Zuhören erlebt wird.

 

Neben den bereits genannten Zielen möchte die Schule den diesjährigen Aktionstag auch nutzen, um ein anderes Anliegen in den Mittelpunkt zu stellen. Durch die Mitwirkung der Musikakademie Regen werden den Kindern Instrumente vorgestellt, die sie unter Anleitung der Musiklehrer und zusammen mit den Mitschülern ausprobieren. Das soll für die Schüler ein Anreiz sein, es einmal mit dem Erlernen eines Musikinstruments zu versuchen. Das ist nicht nur eine sinnstiftende Freizeitbeschäftigung, sondern ermöglicht durch das Musizieren mit anderen Gemeinschaftserlebnissen und beeinflusst die gesamte Persönlichkeitsentwicklung positiv. „Wir möchten euch und eure Eltern dazu ermuntern, so Rektor Stoltmann, auch einmal daran zu denken, dass dies eine erfüllende Freizeitgestaltung sein kann“. Im Anschluss werden Mitschüler ihr Instrument vorstellen und darüber erzählen. Leider seien es zur Zeit noch eher wenige, die ein Instrument lernen. Aber auch die menschliche Stimme ist ein Instrument, das gemeinsam erprobt wird.

Die Veranstaltung soll keiner Werbung für eine bestimmte Musikschule sein, sondern die Schule will Werbung für das Erlernen eines Musikinstruments überhaupt sein.

 

Der Aktionstag Musik fand am Dienstag in der Grundschule Prackenbach statt, zu dem Rektor Stoltmann den Vorsitzenden der Musikakademie Regen Wolfgang Weiß, Raphael Wenzl (Gitarre) und Florian Illing (Schlagzeug) mit ihren Instrumenten begrüßen konnte. Anschließend  ließen die Kinder aller Klassen unter der Leitung von Anita Greiner einige Begrüßungslieder hören, unter anderem sangen sie „Guten Tag“- Mit Musik durch den Tag und „Ich lieb den Sommer“.

Dann stellten drei Kinder, die bereits ein Instrument spielen, vor: Tatjana Rabenbauer (Keyboard), Angelina Häußler (Querflöte“ und Sebastian Fleischmann (Steirische).

Aufgeteilt in zwei Gruppen (1./2. Klasse ) und 3./4.) gab´s ein Konzert mit der E-Gitarre und dem Dozenten Raphael Wenzl und Trommel-Workshop´s mit Florian Illing.

 

Den Abschluss des Aktionstages Musik bildete ein gemeinsam gesungenes, altbekanntes Lied, das Anita Greiner umgetextet hatte in „was gibt’s bei uns in Prackenbach“ - an Bäcker, der guat backt, ein großen Häcksler für den Mais. Frische Eier gebn die Henna, an FC, a schnelle Bundesstraß und Leit, de alle z´sammhalten und Kinder. Begleiter wurde das Lied gekonnt durch die 1. Klasse mit der Orffgruppe.

 

Rektor Stoltmann sprach das Abschiedswort und dankte den Kolleginnen für die Vorbereitung, Anita Greiner für die Zusammenstellung der gemeinsam gesungenen Lieder, den Referenten der Musikakademie und dem Elternbeirat für die Präsente bzw. Finanzierung.

 

Foto: Anita Greiner singt mit den Kindern

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DFB und McDonald´s - Fußballabzeichen

(30.05.2014)

In der Grundschule wird trainiert - Kostenloses, Sportliches DFB-Aktionsprogramm für Kinder

 

Prackenbach. Auf dem Schulsportplatz wetteiferte am Freitag die 3. und 4. Klasse um ein Schulfußball- Abzeichen – dabei können sie Gold, Silber oder Bronze erringen.

Nachdem das Fußball-Abzeichen schon seit vielen Jahren bei den Vereinen sehr bliebt ist, haben nun auch die Schulen die Möglichkeiten, in eigenen Abnahmeveranstaltungen zum Schulfußball-Abzeichen durchzuführen. Die notwendigen Teilnehmermaterialien stellt der DFB kostenlos zur Verfügung.

 

Der DFB hat gemeinsam mit seinem Partner McDonald´s das DFB & McDonald´s Fußball-Abzeichen entwickelt. Hierbei handelt es sich um fünf Mitmachstationen, an denen verschiedene Aufgaben erfüllt werden müssen. Im Fußball sind viele unterschiedliche Fähigkeiten gefragt. Mit dem DFB Fußball-Abzeichen können diese gezielt und mit Spaß trainiert und geprüft werden. Wer die fünf Stationen durchläuft und dabei eine bestimmte Punktzahl erreicht, erhält als Auszeichnung eine Urkunde in Gold, Silber oder Bronze und den exklusiven Ansteck-Pin.

 

Zu den fünf Stationen für das Schulfußball-Abzeichen zählen Dribbeln, Kurzpass-Ass, Kopfballkönig, Flankengeber und Elferkönig. In den unterschiedlichen Stationen kommt es zum Teil auf Zeit an, erreichte Entfernung oder unter anderem wie viele Versuche erlaubt sind. In allen Stationen können 60 Punkte erreicht werden. Maximale Punktzahl sind 300. Kinder von 9 – 13 Jahren erhalten bei 230 Punkten Gold, wer 180 Punkte erreicht, Silber und bei 130 die Urkunde in Bronze.

 

Unter der Leitung von Sportlehrerin Eva Hauptmann und Karl-Heinz Fuchs, Markus Fischer, Stefan Gierl und Franz Ruber, (Väter von Kindern aus der 3. Klasse) sind am Freitag die Kinder der dritten und vierten Klasse zu einer ersten Abnahmeveranstaltung am Schulsportplatz angetreten. Die Kinder waren voller Begeisterung bei der Sache, denn sie hoffen alle, eine Auszeichnung oder einen attraktiven Preis in Form eines adidas-Fußballs zu bekommen.

Zum Schluss stieg zwischen der dritten und vierten Klasse noch ein Fußballmatch und der Elternbeirat sorgte mit einer Brotzeit für das leibliche Wohl.

 

Foto: Torschuss mit Trainer Franz Ruber

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„Die Jagd nach dem Leuchtkristall“

(28.04.2014)

Buchgeschenk zum Welttag des Buches

 

Prackenbach. „Ich  schenk dir eine Geschichte“ ist das Taschenbuch überschrieben, das jedes Kind der 4. Klasse der Grundschule Prackenbach am diesjährigen „Welttag des Buches“ von Helga Hielscher von der Buchhandlung Bärbl Vogl geschenkt bekam. Die spannende Erzählung trägt den Titel „die Jagd nach dem Leuchkristall“ das THILO für die Kinder geschrieben hatte.

 

Die Idee des Welttages geht auf eine alte Tradition in Katalonien zurück, wo seit den zwanziger Jahren am 23. April, dem Sankt Jordi-Tag auf den Straßen Buchstände aufgebaut werden und rund um das Buch ein großes Volksfest stattfindet. Auch in Deutschland wird seit 1996 der Welttag des Buches begangen und heuer in über 100 Ländern gefeiert. Auch ist der 23. April der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

 

Nach einer Einführung in die Geschichte des Welttages des Buches hörten die Kinder interessiert zu, als ihnen die Buchhändlerin den Inhalt des spannenden Verschenkbuches erzählte, wie es den Zwillingen Anne und Christian ergeht, die sich plötzlich auf der spannenden „Jagd nach dem Leuchtkristall“ befinden.

Dabei nimmt Thilo die Kinder mit auf eine abenteuerliche Reise in das Erdreich, das von den finsteren Araks beherrscht wird. Nach dem nun auch noch der Leuchtkristall der Erdreich-Bewohner gestohlen wurde, droht deren Welt in Finsternis zu versinken. Es sei denn, jemand hat den Mut, sich gegen die Araks zu wehren und den Leuchtkristall zurückzuerobern.

 

Zum Schluss durften die Kinder auch noch beim Literarischen Rätsel Welttag des Buch-Quiz mitmachen, bei dem sie tolle Preise gewinnen können. Ganz besonders freuten sich aber die Kinder, als ihnen die Buchhändlerin das Taschenbuch zum Welttag des Buches 2014 „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ schenkte, wobei sie es kaum erwarten konnten, die Nase rein zu stecken.

Foto zu Meldung: „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“

Marionettentheater in der Grundschule

(08.04.2014)

Lesewoche zum Motto „Märchen“

 

Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach hat man vor den Osterferien eine Lesewoche zum Motto „Märchen“ ins Leben gerufen und zu dessen Anlass das Marionettentheater Stange eingeladen, die mit ihren Puppen das Märchen „Rumpelstilzchen“ von den Gebrüder Grimm präsentierten.

Im Rahmen dieser Lesewoche wollte man erreichen, dass die Kinder  wieder verstärkt Märchen lesen und erzählen oder auch versuchen, selber welche zu schreiben. Inbegriffen war auch eine Denksportaufgabe mit Preisrätsel für alle Schüler, die sich während der Woche in der Pausenhalle auf dem schwarzen Brett mit Märchen beschäftigten.

 

Kerstin und Mario Stange aus Gelnhausen in Hessen freuten sich, den Schülern der vier Klassen und den Vorschulkindern der Kindergärten St. Georg und St. Johannes ihr Puppentheater vorstellen zu dürfen, das sie im Jahre 1996 gegründet hatten. Sie sind Puppenspieler mit Leib und Seele. Dazu kommen liebevoll selbst gestaltete Kulissen und handgefertigte Marionetten. Ob Märchen oder andere lustige Geschichten haben sie in ihr Programm aufgenommen, unter anderem „Rumpelstilzchen“, das sie den Kindern vorführten.

 

Das Märchen erzählt von einem armen Müller, der jedoch eine schöne Tochter hatte. Eines Tages kam der König und der Müller prahlte, dass seine Tochter Grete Stroh in pures Gold verspinnen kann. Der König versprach, dass er die Tochter zur Königin macht, wenn ihr das gelingt, ansonsten wird sie eingesperrt.

Die Müllerstochter wusste sich keinen Rat mehr und weinte. Der Vater und auch nicht ihr Freund Kaspar wussten sich keine Hilfe. Da kam ein kleines Männchen, das versprach, ihr zu helfen, wenn sie ihm ihren Sohn gibt, wenn sie einmal Königin ist.

Nach einem Jahr wollte sich das Männlein den Königssohn holen und die Königin versprach ihm alle Schätze der Welt, wenn er von dem Versprechen der Müllerstochter absieht und weinte bitterlich. Das Männlein hatte Mitleid mit ihr und sagte, drei Tage will ich dir Zeit lassen, wenn du bis dahin meinen Namen wisst, so sollte sie das Kind behalten.

Viele Boten wurden ausgesandt, den Namen heraus zu finden. Am dritten Tag kam Kasper im Wald an einem kleinen Häuschen vorbei und ein kleines Männchen hüpfte auf einem Bein und schrie: „heute back ich, morgen brau ich und übermorgen hol ich mir der Königin ihr Kind. Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß“.

Mit dieser Botschaft kam Kasper zur Königin, die sehr froh darüber war. Als das Männlein kam, konnte sie ihm seinen Namen sagen, der voller Zorn gleich in die Luft ging. Die Königsfamilie aber gab anschließend ein großes Fest.

Die Kinder aber waren von dem Puppentheater hell begeistert und zollten stürmischen Applaus.

 

Foto: Kaspar hat das Männlein ausfindig gemacht und erzählt der Königin den Namen des Männleins

Foto zu Meldung: Marionettentheater in der Grundschule

Ein Medienraum für die Grundschule eingerichtet

(25.03.2014)

Prackenbach. Nicht nur im schulischen, sondern auch in der technischen Ausstattung ist die Grundschule Prackenbach immer am aktuellen Stand. Dafür sorgt seit Jahren Bürgermeister Xaver Eckl in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat.

 

Erst neuerdings wurde als Ergänzung zum Computerraum mit einem Medienraum die Schule ausgestattet. Ein Fernsehgerät wurde dazu angeschafft und verschiedene Geräte unter anderem auch ein Laptop, das von der Gemeinde finanziert wird.

 

Hier können Videos, DVD´s und Filme angesehen, oder vom Internet heruntergeladen und abgespielt werden, wozu die neue und schnelle Internetverbindung geradezu willkommen ist. Angeboten wird das Programm von der Medienzentrale des Landkreises Regen mit seinem Leiter Josef Hies, wobei diese Errungenschaft auch für die Schulhausinterne Fortbildung der Lehrer sehr wertvoll ist.

 

Die neue Einrichtung übergab am Dienstag Bürgermeister Xaver Eckl an Rektor Ulrich Stoltmann und Elternbeiratsvorsitzende Sonja Höcherl, welche das neue Medienangebot sehr begrüßten und der Gemeinde für die neue Ausstattung in der Schule dankten.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl, Sonja Höcherl und Rektor Ulrich Stoltmann

Foto zu Meldung: Ein Medienraum für die Grundschule eingerichtet

Homöopathie für Kinder

(20.03.2014)

Interessanter Vortrag mit Apotheker Benjamin Striegan in der Grundschule

 

Prackenbach. Von Homöopathie hat fast jeder schon einmal gehört. Doch die Wenigsten können auf Anhieb erklären, was sich unter dem Begriff verbirgt. Heute ist die Homöopathie, die vor über 200 Jahren von dem Deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann begründet wurde, aktueller als je zuvor, weil immer mehr Menschen Alternativen zur Schulmedizin suchen und selbst Ärzte und Heilpraktiker praktizieren die Homöopathie, weil sie den ganzen Menschen und nicht nur seine Krankheitssymptome in den Mittelpunkt stellt.

 

Rund 15 Mütter sowie Rektor Ullrich Stoltmann und Lehrerin Elisabeth Ruis sind am Mittwoch der Einladung des Elternbeirates in die Grundschule gefolgt, wo Apotheker Benjamin Striegan von der Mönchshofapotheke in Viechtach sehr aufschlussreich über die „sanfte Medizin“ ,speziell für Kinder, referierte und die vielen Präparate aufklärte.

 

In seinem Vortrag verwies Striegan auf die Erfahrungen durch Hahnemann, dass der Mensch durchaus die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu heilen. Für ihn waren die Symptome der Krankheit nichts anderes als die sichtbare Auseinandersetzung des Leidenden, um die Krankheit zu überwinden. Anstatt die Krankheitssymptome zu unterdrücken, fand er es sinnvoller, sie zu stimulieren, um somit die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers zu unterstützen.

 

Im Gegensatz dazu zielen viele herkömmliche Medikamente - zum Beispiel Antibiotika - nur darauf ab, die Erreger abzutöten. Wer sie einnimmt schwächt damit oftmals sein Immunsystem, warnt dazu Striegan.

Mit über 1400 Wirkstoffen liefert die Homöopathie ein breites Behandlungsspektrum. Sie verwendet Pflanzen, tierische Substanzen, Mineralien und Metalle als Ausgangsstoffe für ihre Arzneien. Um höchst giftige Substanzen ohne die Gefahr von Vergiftungserscheinungen oder Nebenwirkungen verwenden zu können, entwickelte Hahnemann eine spezielle Methode der Verdünnung, das sogenannte Potenzieren. Dabei stellte sich heraus, dass je höher die Potenz war, desto sanfter, sicherer und schneller das Mittel wirkte.

 

Dann erklärte Striegan den Zuhörern die Herstellung eines Mittels in C-Potenz wobei beispielsweise 1 Teil Grundsubtanz und 9 Teile eines Wasser-Alkoholgemischs verdünnt werden, 10-mal verschüttelt, das Potenz D1 ergibt. Von dieser C1 wird dann wiederum ein Tropfen mit 9 Teilen Alkohol verdünnt und 10 mal verschüttelt. Das ergibt eine C2 Potenz. Zur Selbstbehandlung haben sich niedrige oder mittlere Potenzen bewährt.

Homöopathische Arzneimittel sind nebenwirkungsarm und sehr gut verträglich, betonte der Referent weiter, die auch Kindern bedenkenlos verabreicht werden können. Die Mittel sind in Tropfen, Tabletten und Globuli (Kügelchen) erhältlich, wobei Striegan meinte, dass Tropfen bei Kindern und Kleinkindern wegen des hohen Alkoholgehalts gemieden werden sollten. Von den einzelnen Mitteln nimmt man bei Erwachsenen und Jugendlichen 5 – 10 Globuli, speziell für Kinder 5 Globuli und bei einem Kleinkind 3 Globuli. Sie werden von der Mundschleimhaut aufgenommen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, werden sie zirka eine Minute im Mund behalten. Während der Einnahme möglichst scharfe ätherische Öle und Gewürze sowie koffeinhaltige Getränke vermeiden.

 

In akuten Fällen sollte das Mittel stündlich 5 Tropfen, 5 Globuli oder 1 Tablette genommen werden, jedoch nicht länger alle zwei Stunden und nicht häufiger als 6 x täglich. Auch eine so genannte Erstverschlechterung kann es kurzfristig geben. Dies sei ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass die Arznei gut gewählt wurde und die Selbstheilungskräfte des Körpers darauf ansprechen. Meist klingen die Beschwerden innerhalb weniger Stunden ab.

 

Um das passende Mittel für Krankheiten und Beschwerden zu finden, die zu Hause behandelt werden können, gab Striegan den Zuhörern noch eine Aufstellung der häufigsten Arzneien, die sich bei vielen Alltagsbeschwerden bewährt haben, mit auf den Weg. Wichtig dabei sei, nach den Krankheitszeichen zu forschen: Seit wann besteht die Krankheit, wo ist der Sitz der Krankheit, wie sehen die Symptome aus oder was verschlechtert oder verbessert die Krankheit.

 

Wer sich unsicher ist, welches Mittel gegeben werden kann, wird auch von der Apothekenangestellten freundlichst beraten, gegebenen Falls auch per Telefon, betonte Striegan. Zweckmäßig wäre, sich eine Haus- bzw. Reiseapotheke mit jeweils 32 bewährten Einzelmitteln als Globuli in ausgesuchten Potenzen anzulegen.

 

Für die lehrreichen und interessanten Ausführungen bedankte sich die Elternbeiratsvorsitzende Sonja Höcherl mit einem kleinen Präsent.

 

Foto: Sonja Höcherl und Benjamin Striegan

Foto zu Meldung: Homöopathie für Kinder

Wie viel Liter Wasser sind im HLF?

(14.03.2014)

Mit vielen Fragen löcherten die Kinder Hermann Schroll

 

Prackenbach. 23 Schüler der dritten Klasse Grundschule Prackenbach durften am Freitag mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel Interessantes zu sehen und zu hören bekamen. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts hatten sie sich schon auf diese Schulstunde vorbereitet und eine Menge Fragen zurecht gelegt.

 

Nach einem „guten Morgen“ der Kinder hieß Hermann Schroll die Schüler im Gerätehaus herzlich willkommen. Er erzählte ihnen zunächst einiges über das Personelle der hiesigen Feuerwehr, die seit 140 Jahren besteht. Die Mitgliederzahl weist 261 incl. 36 Damen auf sowie 54 Aktive und zählt 26 Atemschutzträger. Auch sieben Damen gehören zu den Aktiven und die Jugendgruppe besteht aus 15 Mitgliedern davon acht Damen. Auch dass die Jugendlichen mit 14 Jahren in die Feuerwehr eintreten dürfen, merkte Schroll an.

 

Jeder kann ein Feuerwehrmann werden, erzählte Schroll den Kindern weiter, wenn er keine körperlichen Einschränkungen hat. Auf die Frage der Kinder berichtete Schroll auch von 2000 Liter Wasser, die das HLF fasst und dass das Auto über 360 Meter Schläuche verfügt. Zur Alarmierung der Feuerwehr merkte Schroll an, dass die Nr. 112 gerufen werden soll. Dieser Ruf geht an die Integrierte Leitstelle, welche den Alarm an die zuständigen Feuerwehren weiter leiten.

 

Anschließend erklärte Kurt Sobania den Kindern das Fahrzeug und die vielen Gerätschaften unter anderem auch einen Rettungs-Spreizer, ein Schaumlöschgerät und seit neuem eine Wärmebildkamera. Dann führte Martin Haimerl vor, wie man als Atemschutzträger für den Ernstfall richtig angezogen ist. Dazu gehören Lederstiefel, eine Überhose und Überjacke und schließlich die Atemschutzmaske.

Zur Freude der Kinder durften sie sich abschließend auch noch jeder an der Kübelspritze betätigen und Kurt Sobania legte ihnen noch einmal wärmstens ans Herz, an ihre Eltern zu appellieren, Rauchmelder anzuschaffen, was übrigens seit 2013 Pflicht ist. Sie seien in jedem Fall lebenswichtig.

 

Hermann Schroll bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr Interesse und gab ihnen Informationsmaterial und Süßigkeiten mit auf den Weg. Mit Dankesworten für die ausführliche Führung schloss sich auch Ulrich Stoltmann an.

 

Foto: die 3. Klasse mit Martin Haimerl, Julia Voit, Hermann Schroll und Ulrich Stoltmann

Foto zu Meldung: Wie viel Liter Wasser sind im HLF?

Spaß und Tricks beim Magic Heinz

(27.02.2014)

Grundschüler auf den Fasching eingestimmt

 

Prackenbach.  Weil unsinniger Donnerstag war und heuer der Skitag ausgefallen war, hatte Rektor Ulrich Stoltmann die Schüler der Grundschule Prackenbach mit einer Zaubershow überrascht, die mit großer Begeisterung und viel Spaß die Tricks von Magic Heinz verfolgten.

 

Der frühere Polizist Heinz Häckel, der bereits seit 30 Jahren in der Verkehrserziehung mit Kindern arbeitet, verstand es auf humorvolle Weise, die Buben und Mädchen als Assistenten in seine Kunststücke miteinzubeziehen. So durften sie ihm helfen, Geldscheine herbeizuzaubern, Ampelfarben in die richtige Reihenfolge zu bringen, Häschen und Karten ausfindig zu machen, oder einem Esel den Schweif herbei zu zaubern. Sogar die Lehrerschaft musste herhalten und Handschellen lösen, seinen Ehering wieder herzaubern und aus einem flachen einen großen Würfel machen. Und zum Schluss zauberte Magic Heinz noch die Hausaufgaben weg. Das war für die Schüler natürlich der größte Spaß.

 

Foto: Magic Heinz verzaubert einen 10 €-Schein

Foto zu Meldung: Spaß und Tricks beim Magic Heinz

Naturschutzunterricht in der Grundschule

(21.02.2014)

Prackenbach. Im Rahmen des Schulprogramms im Fach Werken – textiles Gestalten stand bei der dritten Klasse mit ihrer Lehrerin Eva Hauptmann die Gestaltung von Nistkästen für Meisen auf dem Lehrplan.

 

Die Bausätze dafür hatten die Azubis des Forstbetriebes Bodenmais unter dem Initiator Servicestellenleiter Karl-Heinz Fuchs vorgefertigt, welche die Schüler dann in zwei Doppelstunden zusammen bastelten.

Auch für den Schulgarten haben die Kinder zusätzlich einige Nistkästen angefertigt und sie entwickelten dabei auch großen Spaß.

Zur Freude der Schüler schenkte ihnen Karl-Heinz Fuchs zum Schluss orange Kappen.

 

Foto: Karl-Heinz Fuchs und Lehrerin Eva Hauptmann

Foto zu Meldung: Naturschutzunterricht in der Grundschule

Feueralarm in der Schule – Gott sei Dank war es nur eine Übung

(07.02.2014)

Rauchentwicklung im Heizraum

 

Prackenbach. Im Rahmen der Prävention wurde heuer in der Grundschule Prackenbach ein Sicherheitskonzept überarbeitet. Dazu gehörte auch eine Brandschutzübung, die von der örtlichen Feuerwehr am Freitag am Schulgelände durchgeführt wurde. Auch für die Lehrkräfte ging eine interne Schulfortbildung unter anderem mit einem Erste Hilfe Kurs mit der Kursleiterin Mareile Ganz vom BRK Regen über die Bühne, an dem nicht nur die Lehrerschaft, sondern auch die Verwaltungsangestellte und die Erzieherinnen vom Kindergarten St. Georg teilgenommen haben.

 

Zunächst wurde durch Schulleiter Rektor Ulrich Stoltmann um 9.58 in der Schulaula der Hausalarm ausgelöst. Zwei Minuten später waren die Schulkinder mit den Lehrkräften an den dafür angewiesenen Sammelplätzen auf dem Parkplatz vor dem Rathaus. Kommandant Franz Holzapfel berichtete bei der Abschlussbesprechung, dass er sich anschließend vergewisserte, dass niemand mehr im Schulgebäude war. Er merkte auch an, dass man bei einem Ernstfall die Nr. 112 anrufen müsste. Diese Meldung geht sofort an die integrierte Leitstelle, die es an die Feuerwehren weiterleitet.

 

Um 10.02 Uhr wurde von Kdt. Holzapfel die Wehr, welche in unmittelbarer Nähe stationiert ist, über Funk abgerufen und es dauerte nur kurze Zeit, als ein Fahrzeug der FF mit acht Aktiven am Einsatzgeschehen war. Einsatzleiter Stefan Pritzl informierte sich blitzschnell über die Lage und teilte seine Aktiven ein. Atemschutzträger drangen in das Kellergeschoss ein und stellten im Heizraum eine Rauchentwicklung fest. In der Zwischenzeit legten weitere Feuerwehrmänner Schläuche aus und sorgten für die Brandbekämpfung.

 

Kommandant Franz Holzapfel dankte zum Schluss Rektor Stoltmann und der Lehrerschaft für ihr Interesse. Er lobte besonders die Kinder, dass sie das Schulhaus so zügig durch die ihnen bekannten Fluchtwege verlassen haben und sich bei den Sammelplätzen einfanden. Vor allem aber, dass sie sich sehr ordentlich und diszipliniert verhalten haben. „Denn das Wichtigste sei bei einem Ernstfall, schnellstens die Räume zu verlassen“, sagte Holzapfel. „Hoffen wir, dass es nie zu einem Ernstfall kommt“. Er dankte auch seinen acht Kameraden für ihren einwandfreien und schnellen Einsatz und meinte: „Es habe alles sehr gut geklappt.“

 

Anschließend erklärte Kdt. Holzapfel mit zwei Kameraden der Lehrerschaft und den Kindern einige Feuerlöscher und wie man mit ihnen umgeht. Er merkte an, dass auf jedem Feuerlöscher eine kleine Gebrauchsanweisung aufgeklebt sei. Diese gibt unter anderem Auskunft über die Eignung des Feuerlöschers zur Löschung von verschiedenen brennbaren Stoffen.

So ist es von größter Wichtigkeit, dass nur Feuerlöscher für die dafür vorgesehenen Brände zu verwenden sind. Ein Fettbrand mit einem Wasserlöscher zu löschen, sei gänzlich ungeeignet. Darum bei Verwendung des Feuerlöschers immer auf die Brandklassenzulassung achten, merkte Holzapfel an.

 

Holzapfel erklärte dann der Lehrerschaft und den interessierten Kindern die Handhabung eines Feuerlöschers, wobei das Feuer in Windrichtung stoßweise angegriffen werden soll. Flächenbrände müssen von vorn beginnend abgelöscht werden und Tropf- und Fließbrände sollen von oben nach unten gelöscht werden. Bei größeren Bränden sollen genügend Löscher auf einmal eingesetzt werden, die niemals nacheinander verwendet werden sollen. Vorsicht ist vor Wiederentzündung geboten.

Schließlich erklärte Holzapfel den Zuhörern, dass der Feuerlöscher nach Gebrauch von sachkundigen Firmen aufgefüllt werden muss, auch wenn er nicht komplett entleert worden ist.

Anschließend durften die Lehrer nacheinander den Feuerlöscher ausprobieren, wobei man auch den dazu kommenden Pfarrer Josef Drexler zum Probelöschen heranzog.

Rektor Ulrich Stoltmann dankte allen für die Teilnahme an der Übung sowie den Aktiven der Feuerwehr für ihre Übungseinheit.

 

Fotos:

5. Einsatzleiter Stefan Pritzl mit den Atemschutzträgern, die sich fertig machten

7. Franz Holzapfel und Hermann Schroll erklärten die Feuerlöscher

9. Rektor Ulrich Stoltmann sich aufklären

12. Jede Lehrkraft musste antreten li Martin Handlos, Hermann Schroll und Lehrerin Anita Greiner

13. Pfarrer Drexler wurde von Hermann Schroll zum Löschen angewiesen

16. Pfarrer betätigt den Feuerlöscher

Foto zu Meldung: Feueralarm in der Schule – Gott sei Dank war es nur eine Übung

Die 4. Klasse erlebte einen interessanten Vormittag im Rathaus

(21.01.2014)

Schüler inspizierten die Räume der Verwaltung und löcherten mit vielen Fragen den Bürgermeister

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts durfte am Dienstag die vierte Klasse der Grundschule Prackenbach mit ihrer Lehrerin Karin Winklbauer dem Rathaus einen Besuch abstatten, wo sie viel Interessantes zu sehen und zu hören bekamen.

 

In der Eingangshalle hieß Bürgermeister Xaver Eckl die 18 Kinder und ihre Lehrerin herzlich willkommen. Er erzählte ihnen von den drei Ebenen im Rathaus, wo unter anderem im Keller die Aktenvernichtung und das Aktenlager und im Erdgeschoss die einzelnen Verwaltungsräume untergebracht sind und führte die Kinder gleich in das Arbeitszimmer der Gemeindekasse. Josef Haas, auch staatlich anerkannter Energieberater, der sich neben vielen Verwaltungsaufgaben unter anderem auch um die elektrischen Anlagen und die Heizung kümmert, teilt den Raum mit Karin Eggenmüller, die über Ausgaben, Einnahmen oder Steuern bereitwillig Auskunft gab. Sie sorgt auch dafür, dass am Ende des Jahres kein Cent in der Gemeinde-Kasse fehlt. Kaum mehr wegzubekommen waren die Kinder, als ihnen Josef Haas Lagepläne ihres jeweiligen Anwesens am PC zeigte.

 

Über das Büro des Bürgermeisters, dessen Zimmer man gleich anmerkt, dass er ein Naturliebhaber ist, gelangten die Kinder in das Arbeitszimmer von Manfred Maier, der seit einigen Monaten nach Franz Kolbeck das Amt des Geschäftsleiters versieht. Er arbeitet unter anderem nicht nur Investitionen aus, erstellt die Haushaltssatzung oder lenkt mit Umsicht das Bauwesen. Er bereitet die Gemeinderatssitzungen vor, schreibt das Protokoll bei den Sitzungen und sorgt dafür dass die Beschlüsse umgesetzt werden.

 

Viele Aufgaben sind im Einwohnermeldeamt untergebracht, das von Richard König und Waltraud Zedelmayr besetzt ist. Unter anderem das Standes- Fund- Renten und Sozialamt sowie auch das Ordnungsamt, Gewerbean- und Abmeldungen. König versieht auch die Interneteintragungen, kümmert sich um den Tourismus, das Fischereiwesen und das Wahlamt. Was die Kinder besonders interessierte, war die Registratur, vor allem die alten Aufzeichnungen der Geburten-, Heirats- und Sterbefälle. Sie erfuhren, dass alle Gemeindebürger im PC erfasst sind und neuerdings mit einem Foto, vorausgesetzt, sie haben einen Personalausweis oder Pass. Früher wurde alles in den Büchern nieder geschrieben, deren Eintragungen sogar bis 1876 zurück reichen.

 

Auch das Trauungszimmer wurde besichtigt, bevor sich die Kinder im Sitzungssaal in den Stühlen der Gemeinderäte Platz nehmen durften. Sie erfuhren, wo der Bürgermeister und der Protokollführer sitzt und dass die Gemeinde Prackenbach 14 Gemeinderäte hat und dass Eckl bereits 12 Jahre im Amt ist. „Wollten sie immer schon Bürgermeister sein“, fragte ein Schüler. „Eigentlich nicht“, sagte Eckl. Doch nach Gymnasium und anschließend Polizei habe er sich überlegt, was man als Bürgermeister alles besser machen könne. Hier könne man mehr gestalten, meinte er und er würde gerne noch einmal antreten, denn er habe noch sehr viel vor, so Eckl. Ob an den 84 km langen Gemeindestraßen, bei der Dorferneuerung, Städtebauförderung und vieles mehr.

Die Kinder erfuhren auch, dass die Gemeinde Prackenbach mit den wenigsten Bediensteten auskommt, dass das Rathaus 1992 gebaut wurde und die Gemeinde seit den 60er Jahren ein Wappen besitzt, das sie, wie jede Gemeinde, selber entworfen hat. Auch ein neuer Spielplatz wird in Moosbach gebaut, für den die neuen Geräte bereits bestellt sind, erzählte der Bürgermeister. Die Kinder erfuhren auch, dass die Geräte vom alten Spielplatz, wenn sie noch stabil sind, noch hergenommen werden und dass der alte Spielplatz an einen Interessenten verpachtet wird.

 

Für die Kinder ließ Bürgermeister Eckl noch Getränke und eine Brotzeit bereitstellen, die sie dankend annahmen. Auch die Kinder bedankten sich bei Bürgermeister Eckl, dass er sich die Zeit genommen hat und Karin Winklbauer überreichte ihm ein kleines Präsent.

Foto zu Meldung: Die 4. Klasse erlebte einen interessanten Vormittag im Rathaus

Eine ganz besondere Weihnachtsfeier – Martin Göth improvisiert mit den Kindern die Heilige Nacht

(18.12.2013)

Der „Hirtenjunge“ begeisterte über 100 Kinder und viele Erwachsene

 

Prackenbach. Es war ein etwas anderes Hirtenspiel, das die Kinder der Grundschule Prackenbach und des Kindergartens zur Einstimmung auf Weihnachten aufführten, ein Stück zum Mitsingen, Mitklatschen und winken. Etwa 105 Kinder führte Spielleiter Martin Göth aus Passau in dem Mitmachspiel zur Krippe, ohne eine einzige gemeinsame Probe und die Besucher in der übervollen Halle waren ganz schön beeindruckt und zollten am Schluss kräftig Beifall.

 

Rektor Ulrich Stoltmann begrüßte dazu Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin und Enkel, Pfarrer John Kodiamkunnel und hieß die Eltern und Großeltern der Kinder, die ehemaligen Lehrer sowie alle Kinder und Vorschulkinder mit den Lehrkräften bzw. Erzieherinnen herzlich willkommen. Ganz besonders begrüßte er den Spielführer Martin Göth, der mit Ursula Thumann und Albin Häring von der Gruppe „Shalom“ die Musik machte, durch das Stück führte, seine Regieanweisungen gab und die Kinder und die Erwachsenen immer wieder einbezog, ohne animatorisches Gehabe.

 

„David der Hirtenjunge“ erzählt, wie alle Hirtenspiele, die Geschichte jener Nacht, in der sich Josef und Maria auf den Weg nach Bethlehem machten, an den Herbergen abgewiesen werden und in einem Stall eine Bleibe finden. In dieser Nacht wird Jesus geboren, den eine Engelschar als „Retter der Welt“ verkünden und zu dem sich die Hirten von den Feldern aufmachen.

 

Dann bevölkerten die Schüler als Hirtengruppe, Schafherde, als Wirt und Kaufleute, Hohe Priester und einer großen Engelschar einen Teil der großen Pausenhalle und schon konnte das Spiel beginnen, das durch die Unterstützung der Lehrerinnen umgesetzt wurde, als hätten die Kinder seit Tagen nichts anderes geprobt. Und Martin Göth hatte alles in Griff und führte als Sprecher durch das Stück und gab dazu seine Regieanweisungen.

 

Seht mal, da hinten, ein heller Schein. Was hat das zu bedeuten, sagt David (Jonas Fischer) zu den Umstehenden. „Kommt wir wollen uns auf den Weg machen, um den Retter der Welt zu begrüßen.“ Und sie packen die Sachen zusammen und sie brachen auf. Weihnachten kann nur dann werden, wenn wir uns gemeinsam auf den Weg machen, nicht jeder für sich, sagt Göth und die Hirten nehmen alle mit zum Stall, in der bereits Josef und Maria vor der Krippe knien. Die Hirten nahmen alle mit, auch die Schafe und schließlich auch die verstockten Wirtsleute, Kaufleute und die Hohen Priester und brachten Geschenke mit.

 

Die Lehrer hatten den Großteil der Organisation übernommen und begannen bereits vor Wochen in den Klassen und im Kindergarten die Aufführung. Sie probten die Lieder und die Sprechchöre der Engel und Hirten. Überraschend war, wie sich die Kinder spontan in die Rollen einlebten und die Erwachsenen als Sterne mitstrahlten. Zu den Texten des Kinderbuchautoren Rolf Krenzer hat Göth, der ehemalige Regensburger Domspatz, die Musik gemacht, kindliche und eingängige Melodien.

 

Martin Göth dankte zum Schluss den Lehrern und Erzieherinnen im Kindergarten, dass sie das ganze Jahr für die Kinder da sind und einen großen Applaus gab es für alle und ganz besonders für die Kinder, die so schön mitgemacht hatten. Und den Kindern merkte man es an, dass sie sich auf Weihnachten freuen und vor allem, dass in zwei Tagen Ferien sind, als sie gemeinsam sangen: „Drum freun wir ins auf Weihnachten, drum freun wir uns auf´s Fest.“

 

Auch Ulrich Stoltmann dankte den Akteuren, den Kollegen für das Einstudieren, dem Spielführer und der Gruppe „Shalom“ für die großartige und besondere Art des Hirtenspiels. Sein Dank galt den Schülern, die sich über den normalen Unterricht hinaus eingebracht hatten und lobte sie, dass sie es den Lehrern das ganze Jahr nicht allzu schwer gemacht hatten.

Dankesworte gab es auch für die Lehrerschaft für ihre Mühe das ganze Jahr über. Er honorierte insbesondere Anita Greiner für das gesunde Pausenbrot, den Eltern und dem Elternbeirat für die hervorragende Unterstützung, der Gemeinde Prackenbach und Bürgermeister Xaver Eckl, dass sie stets ein offenes Ohr haben für die Belange der Schule und der Geistlichkeit für die gute Zusammenarbeit. Er vergaß auch nicht, den Sponsoren zu danken, die es ermöglichten, dass Kinder a dem Projekt „SET-Schüler entdecken Technik“ teilnehmen können, insbesondere Bürgermeister Eckl, der bei der Sponsorensuche behilflich war. Nicht zuletzt erwähnte er in den Dankesworten die Polizei, den Förster und schloss mit den guten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jahr.

 

Am Ende richtete Bürgermeister Eckl Dankesworten an die Schüler und meinte, er habe anlässlich seines 50. Geburtstages so manches Geschenk bekommen. Doch das schönste Geschenk bekam er von den Schülern, die ihm eine Glückwunsch-Mappe mit gemalten Bildern zukommen ließen. Dafür dankte er ihnen ganz herzlich. Die Schüler der drei schönsten Werke zeichnete er besonders aus. Den 1. Preis erhielt Manuel Wolf, den zweiten Selina Gregori und über den 3. Platz freute sich Martin Eckl.

Sein Dank galt schließlich noch der Lehrerschaft mit Rektor Ulrich Stoltmann für ihre verantwortungsbewusste Tätigkeit – auch im Namen der Eltern. Er bekomme immer wieder zu hören, dass in Prackenbach gute Arbeit geleistet wird und wünschte noch frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.

Der Elternbeirat versorgte anschließend alle mit Punsch und leckeren Kuchen.

 

Foto: Selina Gregori, BM Eckl, Manuel Wolf, Martin Eckl

Foto zu Meldung: Eine ganz besondere Weihnachtsfeier – Martin Göth improvisiert mit den Kindern die Heilige Nacht

Advent an der Grundschule Prackenbach

(16.12.2013)

Prackenbach. Statt des bundesweiten Vorlesetages im November, hat die Grundschule Prackenbach in der Adventszeit – wie schon in den Vorjahren – das Vorlesen in den Mittelpunkt des Schulalltages gestellt. Dazu  entzündete man jeweils die einzelnen Kerzen am Adventskranzes, der am 1. Advent von Pfarrer Josef gesegnet mit einer anschließenden kleinen Feier gesegnet wurde.

 

In diesem Jahr wurden zur Adventszeit drei Lesebotschaften ausgewählt: Claudia Bauer, (zur Zeit in der Erziehungszeit) erfreute die Zuhörer mit ihrer Geschichte von Christine Nöstlinger mit dem Titel: „die gerechte Verteilung.“ Ein Adventslied rundete die Lesestunde ab.

 

Zweiter Bürgermeister Karl Engl wartete mit der Geschichte „Der störrische Esel und der süße Distel“ von Karl-Heinrich Waggerl auf und Religionslehrerin Elisabeth Ziereis erzählte „Vom weiten Weg nach Bethlehem“ oder die „Schnecke Sofia“ nach Annegret Fuchshuber. Illustriert wurde ihr Vortrag durch Scherenschnittfiguren auf dem Tageslichtprojektor. Sebastian Fleischmann von der 2. Klasse gestaltete dazu mit seiner Steirischen diese besinnliche Stunde.

 

Als Ziele des Vorlesens werden unter anderem die Lesefreude der Zuhörer verfolgt, die Sprachkompetenz entwickeln und dabei viel Freude am Lesen wecken, so dass man selber öfter zum Buch greift.

 

Leseinteresse wecken stand auch im Mittelpunkt der Buchausstellung der Buchhandlung Bärbl Vogl. Frau Hielscher stellte am Elternsprechtag Kinderliteratur aus, die auch zum bevorstehenden Weihnachtsfest als Geschenk gut geeignet wäre.

 

Wie jedes Jahr ist auch, die im Unterricht im Fach Werken/Textiles Gestalten entstandene Krippe am Schulhauseingang aufgebaut. Die von den Kindern selbstgebastelten Tonfiguren werden noch bis Weihnachten jeden Besucher begrüßen. So wurden die Schultage gerade im Advent immer wieder gestaltet mit besonderen Aktionen durch die die Erwartung auf Weihnachten ein wenig abgekürzt wurde.

Foto zu Meldung: Advent an der Grundschule Prackenbach

SET – Schüler entdecken Technik

(03.12.2013)

Der Rotary Club ein großzügiger Mitsponsor der Grundschule

 

Prackenbach. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Entscheidung für einen Technikberuf bei 80 % bereits in der Kindheit begründet ist. Aber wo lernt ein Kind „Technik“? Hier setzt der gemeinnützige Verein „TfK – Technik für Kinder e.V.“ an. Seit der Vereinsgründung im Herbst 2010 nahmen bereits eine Vielzahl von Kindern, die meist zwischen 9 und 13 Jahren sind, an den Angeboten des Vereins teil.

 

Auch in der Grundschule Prackenbach hat schon im Schuljahr 2012/13 die Technik Einzug gehalten. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch Bürgermeister Xaver Eckl wurde das Projekt von mehreren Sponsoren des Schulortes finanziell unterstützt. Die Schüler sind an sechs Nachmittagen der Woche mit Eifer dabei, löten, schrauben, bohren und tüfteln, dass es einen Freude ist, ihnen zuzusehen.

 

Mit dem Rotary-Club Bayerwald-Zwiesel wurde Anfang des Jahres ein weiterer Sponsor gefunden, was schon im April  im Rathaus mit dem Präsidenten Notar Günter Hasler und weiteren Herren abgesprochen wurde, denn sie sind der Auffassung, dass das Interesse der Kinder an technischen Vorgängen so früh wie nur möglich geweckt werden sollte, da unsere Region dringend Menschen mit technischen Berufen für den immerwährenden technologischen Wandel benötigt.

 

Der Rotary-Club ist die älteste Serviceclub-Organsation der Welt und besteht zwischenzeitlich aus 44 Mitgliedern. Sie sind Führungskräfte aus allen Berufen und setzen ihre beruflichen Fähigkeiten in ehrenamtlicher Arbeit ein, um damit ihr Motto „Service Above Self“ (selbstlos dienen) zu verwirklichen.

 

Nun hat sich der Rotary-Club entschlossen, auch für das Schuljar 2013/14 am Projekt „SET“ einen Betrag mit zu finanzieren. Am Dienstag besuchte eine Delegation mit dem derzeitigen Präsidenten Vermessungsdirektor a.D. Gerhard Pscheidt, Manfred Stoiber, Carlo Schmied und Gerhard Brose die Schüler der vierte Klasse Grundschule Prackenbach, die gerade voll Freude am Löten, Schrauben und Tüfteln waren. Betreut werden sie von zwei Tutoren, Stefan Wittenzellner und Verena Kilger, die Wirtschaftsingenieurwesen bzw. BWL studieren und sich für die jungen Techniker in ihrer Freizeit zur Verfügung stellen.

 

Rektor Ulrich Stoltmann bedankte sich sehr herzlich bei den Herren des Rotary-Club für die wohlwollende Unterstützung. Auch der 2. Bürgermeister Karl Engl schloss sich den Worten Stoltmann´s an und lobte die Unterstützung, die die Sponsoren den jungen Leuten für ihre Ausbildung angedeihen lassen.

Hingewiesen wurde auch noch darauf, dass Projekte des Vereins „TfK – Technik für Kinder e.V“ aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert werden.

 

Foto: Manfred Stoiber, Stefan Wittenzellner, Verena Kilger, Gerhard Pscheidt, Carlo Schmied, Gerhard Brose, 2. BM Karl Engl und Rektor Ulrich Stoltmann   

Foto zu Meldung: SET – Schüler entdecken Technik

Humedica – Geschenke mit Herz für Kinder in Not

(23.11.2013)

Prackenbach. Zum Motto: „Gemeinsam machen wir Kinder glücklich“ haben die Schüler der Grundschule Prackenbach wie bereits in den letzten Jahren liebevoll  verpackte Geschenke für Kinder in Not zusammengetragen. Eine stattliche Zahl kam allein von den Schülern zusammen, die noch von der Bevölkerung bei der Sammelstelle der Schule aufgestockt wurden.

Die vielen Päckchen hat bereits ein LKW abgeholt, die sich nach der Zuordnung in der Hauptzentrale auf den Weg zu den hilfsbedürftigen Kindern in Kosovo, Ukraine, Albanien, Rumänien, Moldawien, Polen, Lettland und heuer sogar Deutschland machen, um rechtzeitig noch bis Hl. Abend bei den Kindern zu sein. 

Die Logistikkosten der Sependenaktion übernimmt „Stern-Stunden“ und Medienpartner ist der Bayerische Rundfunk.

Foto zu Meldung: Humedica – Geschenke mit Herz für Kinder in Not

Ausflug zur Mülldeponie

(22.11.2013)

Interessanter Schultag

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts zum Themenbereich Abfallentsorgung machten die Kinder der vierten Klasse mit ihrer Lehrerin Karin Winklbauer in diesen Tagen einen Ausflug zum Entsorgungs- und Recyclingzentrum Außernzell, wo sie interessante und wichtige Informationen über die Müllentsorgung erfuhren.

 

Die Anlagenführerin Maria Reiss erklärte ihnen, dass die Deponie mit 36,4 ha ungefähr so groß ist, wie vierzig Fußballfelder. Da staunten die fußballbegeisterten Jungs nicht schlecht.

Sie erfuhren auch, dass auf dieser Anlage 15 Leute arbeiten und dass heute nur noch die nicht brennbaren Abfälle eingebaut werden. Der Hausmüll aus dem Verbandsgebiet wird seit 1999 im MHKW München entsorgt.

 

Eingang durfte sich die komplette vierte Klasse auf die Kraftfahrzeugwaage stellen und schätzen, wie viel sie wohl gemeinsam wiegen und kosten würden, wenn man sie als Restmüll entsorgen müsste. Der Spaß war natürlich dabei groß geschrieben.

 

Dann ging es quer über die gesamte Mülldeponie, bis die Schüler zum höchsten Punkt anlangten, an dem sie eine herrliche Aussicht genießen konnten. Das faszinierende für sie alle war, das unter ihnen Müll begraben ist. Dazu erklärte Reiss, dass man die Plastikeinkaufstüten von 1983 wahrscheinlich noch erkennen könnte.

 

Zum Schluss wurde noch der Recyclinghof unter die Lupe genommen, wo Maria Reiss ihnen die einzelnen Container genau erklärte und immer wieder darauf aufmerksam machte, dass man Müll zwar verwerten kann, aber der beste Müll sei immer noch der, der gar nicht erst entsteht.

 

Die Kinder bedankten sich sehr herzlich für die tolle Führung und die Beantwortung ihrer zahlreichen Fragen, überreichten Reiss noch eine kleine Aufmerksamkeit und machten sich mit vielen neuen Eindrücken und Wissen über die Müllentsorgung auf den Heimweg. 

 

Foto: hi re Lehrerin Karin Winklbauer und li Maria Reiss

Foto zu Meldung: Ausflug zur Mülldeponie

Dokumentation „Toter Winkel“ und Verhaltensregeln am Schulbus und als Radfahrter

(05.11.2013)

Verkehrsexperten PHK Gottfried Seidl und POK Jürgen Schwinger in der Grundschule

 

Prackenbach. Im Rahmen der Gesundheit und Nachhaltigkeit hat heuer das Kultusministerium diese Woche unter das Motto Mobilität gestellt. Neben einem Karate-Unterricht bei allen vier Klassen der Grundschule, der bereits stattgefunden hat, wurde dies am Dienstag durch eine Aktion der Polizeiinspektion Viechtach abgerundet, bei der es um die Mobilität im Straßenverkehr ging.

 

Die beiden Verkehrsexperten Gottfried Seidl und Jürgen Schwinger brachten nun den vier Schulklassen in zwei Gruppen aufgeteilt jeweils praxisnah das Verhalten im und am Schulbus nahe und erklärten anschließend in Theorie, wie sich ein Radfahrer oder Fußgänger verhalten muss, damit sie immer auf der sicheren Seite sind.

 

Auf dem Schulparkplatz ist um 8.00 Uhr neben den Polizisten auch der Schulbus mit seinem Fahrer Franz Köppl vorgefahren. 46 Kinder der 1. und 2. Klasse mit ihren Lehrerinnen Elisabeth Ruis und Anita Greiner wünschten einen guten Morgen und Gottfried Seidl freute sich, dass sehr viele von den Kindern die gelben Warnjacken trugen, denn viele Gefahren lauern im Straßenverkehr und mit einem Warnleiberl sind die Kinder viel eher von den Autofahrern zu erkennen.

 

Dann schnitt der Ordnungshüter gleich einen wichtigen Punkt an, nämlich das Einhalten des Sicherheitsabstandes, den man beachten  muss, wenn der Bus vorfährt. „Bleibt an der Sicherheitslinie stehen“ mahnt da Seidl. Sollte keine vorhanden sein, müssen sie zwei Schritte vor dem Bordstein stehen bleiben, denn sonst könnte der schwere Bus über die Zehen rollen. „Wie schwer ist denn so ein Bus“, fragte er die Kinder. Die staunten nicht schlecht, als er ihnen sagte, dass dieser so schwer ist, wie 12 große Elefanten, von denen schon einer eine Tonne wiegt.

 

Dann fragte der Verkehrsexperte die Kinder, wo es wohl am Bus am gefährlichsten ist. Um es ihnen anschaulich zu erklären, durfte ein Schüler den Busfahrer spielen und mit den anderen Kindern ging er hinter den Bus. Der „junge Busfahrer“ sah vom Fahrersitz aus kein einziges Kind. Das gleiche, als sie sich vor dem Bus aufhielten.

 

Auch das Phänomen des toten Winkels erklärte Seidl den Kindern und legte mit Hilfe einer Lehrerin eine große Folie (Toter Winkel) seitlich des Buses auf, auf die sich alle 46 Schüler und die beiden Lehrerinnen stellten. Alle Personen auf dem toten Winkel waren für den Busfahrer nicht sichtbar. Am Besten, man geht so weit nach vorne, dass Blickkontakt mit dem Fahrzeugführer aufgenommen werden kann, erklärt Seidl.

 

Dann demonstrierte der Polizist das richtige Einsteigen in den Bus. „Nacheinander, nicht drängeln, sofort hinsetzen und die Schultasche vor den Füßen auf den Boden stellen“, mahnt Seidl. Er erwähnte auch, dass der Mitfahrer, der auf dem Schleudersitz Platz nimmt (mittlerer Sitz in der hintersten Reihe) sich anschnallen muss, sonst kippt er nach vorne, wenn der Chauffeur plötzlich bremsen muss. Geschrei, herum rennen und vor allem sich nicht mit dem Busfahrer unterhalten, ist ebenso untersagt. Ganz sicher aber freut er sich über ein höfliches „Guten Morgen“ oder „Grüß Gott“. „Beim Aussteigen gilt dasselbe wie beim Einsteigen,“ sagte der Experte und erst aufstehen, wenn der Bus angehalten hat“, mahnte Seidl.

 

Zum Schluss fragte der Verkehrspolizist die Kinder, wer im Auto zur Schule gefahren wird und fragte sie, ob sie einen Kindersitz im Auto haben und wer das richtige Anschnallen im PKW beherrscht, der richtig straff sitzen muss. Dann durften einige Kinder im Polizeiauto das richtige anschnallen demonstrieren.

 

Anschließend kamen die nächsten 41 Kinder der 3./4. Klasse mit ihren Lehrkräften Karin Winklbauer und Ulrich Stoltmann zu Gottfried Seidl, wo ebenfalls das richtige Verhalten am Schulbus demonstriert wurde, während die 1./2. Klasse zu Jürgen Schwinger in einem Klassenraum verschwanden, wo es um´s Radfahren und seine richtige Sicherheit ging. Wichtig sei, einen Fahrradhelm zu tragen, mahnt Schwinger eingangs, denn jährlich verunglücken in Bayern rund 10.000 Radfahrer. Auch eine Verkehrsweste zu tragen, ein Dreieck oder noch verschiedene Artikel, die reflektieren, lassen den Radfahrer gut erkennbar sein.

 

Zum Helm erklärte der Experte, dass er gut sitzen und angeschnallt sein muss. denn nur so kann er auch wirksam schützen. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei, stellten viele Fragen oder durften sich als Modell zur Verfügung stellen. Schließlich kann ein Helm keine Unfälle verhindern, er kann nur die Folgen von Unfällen vermeiden oder mildern. Deshalb gilt auch mit Helm, „Augen auf im Straßenverkehr“.

 

Auch das Thema Fußgänger erwähnte der Verkehrsexperte Schwinger und mahnte die Kinder, genügend Zeit für den Schulweg einzuplanen. Im Punkto Sicherheit sollten sie gleich verfahren, wie als Radfahrer, dabei ist helle Kleidung, Warnwesten und Reflektoren von großer Wichtigkeit, vor allem in der dunklen Jahreszeit sind sie eine zusätzliche Sicherheit. Zum Schluss schenkte Schwinger den Kindern noch einen reflektierenden Bären, die sich von den Polizisten freundlich und dankend verabschiedeten. 

 

Foto: hinter dem Bus sind sie vom Fahrer nicht sichtbar

Foto zu Meldung: Dokumentation „Toter Winkel“ und Verhaltensregeln am Schulbus und als Radfahrter

Besuch der zweiten Klasse am Wochenmarkt

(23.10.2013)

Die Kinder kauften Obst und Gemüse und in der Schule entstand eine leckere Rohkostplatte

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts durften die Kinder der zweiten Klasse mit ihrer Lehrerin Elisabeth Ruis am Mittwoch den Wochenmarkt in Viechtach besuchen, wo sie das Marktangebot von Obst und Gemüse erkundeten.

 

Auch das Wetter meinte es noch recht gut mit den 21 Kindern, als sie die vielen Marktbuden mit dem reichhaltigen Gemüse inspizierten. Auch wurde ihnen genau erklärt, welche Teile des Gemüses zum Verzehr bestimmt sind und welche nicht. Die Marktfrauen waren sehr nett zu den Schülern, die natürlich auch tüchtig einkauften durften. 

 

Am übernächsten Tag wurde in der Schule das Gemüse sortiert und geschnipselt und in Gemeinschaftsarbeit zu einem Buffet gerichtet. Auch verschiedene Salate, unter anderem ein Gurkensalat, wurden angemacht. Ganz besonders freute es die Schüler, dass sie ihre eigene Rohkostplatte herstellen durften, das machte vielleicht Spaß.

Die Kinder staunten nicht schlecht, als schließlich Lehrerin Ruis auch noch den Tisch mit einer Tischdecke zierte, so dass das Buffet mit den vielen Rohkostplatten noch einmal so lecker aussah und die Kinder zum Schluss mit Genuss zulangten. 

Foto zu Meldung: Besuch der zweiten Klasse am Wochenmarkt

Danke für jedes Stückchen Brot

(14.10.2013)

Wortgottesdienst zum Erntedankfest

 

Prackenbach. In der Aula der Grundschule Prackenbach feierte in diesen Tagen Pfarrer Josef Drexler mit der Lehrerschaft und den Schülern im Rahmen des Erntedankfestes einen Wortgottesdienst, der mit Liedern und Beiträgen ausgeschmückt war. Als Altar diente ein reichlich gedeckter Gabentisch, angereichert mit Früchten aus der reichen Ernte.

 

„Danke für diesen guten Apfel, dankte für jedes Stückchen Brot“.., sangen die Kinder Eingangs, musikalisch begleitet von Lehrerin Elisabeth Ruis auf dem Keyboard. Pfarrer Drexler stellte den Gottesdienst unter das Thema „Brot“, unser wichtigstes Lebensmittel überhaupt, von dem er einen riesengroßen Brotlaib mitbrachte. In seiner Predigt merkte er an, dass viele Leute arbeiten müssen, bis das kleine Körnchen in der Erde heranreift und wir schließlich das Brot essen können.

Der Seelsorger ermahnte die Kinder, sorgsam mit der Schöpfung um zu gehen und über sie den Schöpfer nicht vergessen und Gott dafür danken sollten. Dann segnete der Geistliche die mitgebrachten Früchte und wünschte den Kindern noch einen schönen weiteren Schultag.

Foto zu Meldung: Danke für jedes Stückchen Brot

Die Schüler der Grundschule übten sich in Selbstverteidigung

(14.10.2013)

 

Gefahren in Zukunft besser lokalisieren

 

Prackenbach. Das Bayerischen Kultusministerium hat heuer die Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit vom 14. - 18. Oktober 2013 unter das Motto „Mobilität“ gestellt. Dabei sollen Schüler und Schülerinnen Gelegenheit erhalten, selbst aktiv zu werden, um in Ergänzung ihres im Unterrichts erworbenen Wissens auch unter Einbeziehung außerschulischer Experten einen weiteren Schritt hin zu einem gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensstil zu erhalten.

In Ergänzung zu den täglichen Bewegungsphasen während des Schulalltags bot die Kampfkunstschule Geiger an, einmal für jede Klasse eine Prävention – und Selbstschutztraining, durch führen zu dürfen. Neben Trainingsinhalten, wie sich bewegen und „abreagieren“, sollten auch Prinzipien, Konzentration, Kontrolle, Koordination, gegenseitiger Respekt und Aufmerksamkeit geschult werden. Die Schüler der Klassen 1 bis 4 sollten aber auch lernen, Gefahren in Zukunft besser zu lokalisieren und einzuschätzen. Auch die selbstbewusste Lösung von möglichen Konflikten im Umfeld des Kindes sollte umgesetzt werden.

 

Abgerundet wird die Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit durch eine Aktion der Polizeiinspektion Viechtach, wenn es um die Mobilität im Straßenverkehr geht. Jürgen Schwinger und Gottfried Seidl wollen den Schülern Inhalte wie Verhalten im und am Schulort, Toter Winkel, Wahrnehmung und Erkennungsarbeit im Straßenverkehr, Fahrradhelm und Sicherheitseinrichtungen im Auto, Schulweg, Geschwindigkeit und Reaktionszeit nahebringen.

 

Beim Karate-Unterricht brachte Dr. Nadine Haschke den Kindern Prävention und Selbstschutztraining an den Tag, bei dem die Schüler nicht nur aufmerksam zu hörten, sondern auch begeisternd bei der Sache waren. Die Trainerin erzählte ihnen, dass laut Statistik in Deutschland täglich 55 Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch werden. 25 % der Täter sind sogenannte Fremde, sage und schreibe 75% kommen aus dem sozialem Nahfeld. Sie sprach auch über Alkohol- und Drogenmissbrauch. Wenn Zivilcourage und Opferhilfe auf der Strecke bleiben, kann man die Kinder wenigstens stärken und selbstbewusster machen und ihnen beibringen, wie man sich wehren kann.

 

Im Rahmen des Unterrichts stellte Dr. Haschke den Kindern auch einige Fragen, wie sie sich verhalten, wenn sie alleine im Haus sind und geläutet wird, oder was sie tun können, wenn ein Bekannter sie gegen ihren Willen berührt und noch viele weitere Fragen und meinte, sie sollten mithelfen, Gefahren in Zukunft besser zu lokalisieren und einzuschätzen, in dem Konflikte durch spezifische Kurse, Themen und Rollenspiele selbstbewusst gelöst werden.

Die Schüler, ob aus der 1. - zur 4. Kasse waren begeistert von den Übungen und Anordnungen, wie man durch Fauststöße und Fußstöße beweisen kann, wie sie unliebsame fremde oder bekannte Personen von sich abwehren können.

Foto zu Meldung: Die Schüler der Grundschule übten sich in Selbstverteidigung

87 Schüler im neuen Schuljahr – 1 Kind weniger als im letzten Jahr

(24.09.2013)

Sabine Höcherl bleibt Elternbeiratsvorsitzende – Dank an die Ausgeschiedenen

 

Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach wurde in diesen Tagen ein neuer Elternbeirat gewählt. Als Vorsitzende fungiert weiterhin Sabine Höcherl. Auch wurden die bisherigen Elternbeiräte verabschiedet und geplante Vorhaben besprochen.

 

Im neuen Schuljahr 2013/14 drücken heuer in den vier Klassen insgesamt 87 Kinder die Schulbank. Das ist ein Kinder weniger als im letzten Jahr. Dagegen ist die erste Klasse mit 25 ABC-Schützen gegenüber dem Vorjahr um drei besser besetzt, keine leichte Aufgabe für Anita Greiner, allem gerecht zu werden.

 

Rektor Ulrich Stoltmann stehen im neuen Schuljahr neben einem Team von vier Klassenlehrern noch die Fachlehrer Eva-Maria Hauptmann, Christine Miethaner und die Religionslehrer Elisabeth Ziereis und Pfarrer Josef Drexler zur Verfügung. Zum Team gehört auch Förderlehrerin Renate Martin und als Beratungslehrer zeigt sich Thomas Wittmann verantwortlich, der über Fragen der Schullaufbahn, Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und dergleichen aufklärt.

Ausgeschieden aus dem Lehrerkollegium des letzten Jahres sind: Lin Claudia Bauer, FöL Edi Geiger, Rlin Marlene Aigner und Flin Heidi Heinrich. Die neuen Lehrer im Team von Ulrich Stoltmann sind: Lin Karin Winklbauer, Flin Eva Maria Hauptmann, Rlin Elisabeth Ziereis und Fölin Renate Martin. 

 

Bei der ersten Elternversammlung wurden in den vier Klassen Elternsprecher bestimmt, aus denen sich der Elternbeirat zusammensetzt. Die Klassenlehrer, Elternsprecher und ihre Stellvertreter sind: 1. Klasse 25 Schüler mit Lehrerin Anita Greiner (Elternsprecher Stephanie Gäb und Martina Hof), 2. Klasse 21 Schüler, Elisabeth Ruis (Bettina Eckl und Maria Engl), 3. Klasse 23 Schüler Ulrich Stoltmann (Ramona Lummer und Sabine Wanninger), 4. Klasse 18 Kinder Karin Winklbauer (Sabine Höcherl und Carmen Wühr). Bei der Elternbeiratswahl wurde Sabine Höcherl in ihrem Amt als Elternbeiratsvorsitzende bestätigt. Das Amt der Stellvertreterin übernimmt Carmen Wühr, Schatzmeisterin ist Ramona Lummer und Schriftführerin Sabine Wanninger.

 

In der konstituierenden Sitzung des neugewählten Elternbeirats dankte Rektor Ulrich Stoltmann den ausgeschiedenen Elternbeiräten Sabine Haimerl, Heidi Landsdorfer und Elke Wolf für ihre Arbeit im letzten Jahr mit einem Präsent als Anerkennung für ihren Einsatz.

Mit Dankesworten erwähnte er dabei die Unterstützung im vergangenen Jahr beim Aktionstag, bei der Einschulungsfeier für die Bewirtung und die Brezenbuchstaben sowie bei den Elternsprechtagen. Sie waren verantwortlich beim Martinszug und bei der Weihnachtsfeier und vieles mehr. Er honorierte auch die Beschaffung von Preisen für die Siegerehrungen sowie Bücher für die Schülerlesebücherei und Pausenspiele ferner die Unterstützung des Schulfruchtprogramms.

 

Schließlich wurden im Rahmen der ersten Elternbeiratssitzung auch Termine und Vorhaben im neuen Schuljahr besprochen, mit der Hoffnung, dass alle bisherigen Maßnahmen weiter geführt werden können und evtl. die eine oder andere Maßnahme neu gestartet werden kann. Ein Anliegen ist Stoltmann die Weiterführung der Aktion Technik für Kinder, die jedoch nur weiter geführt wird, wenn sich die bereits im Vorjahr bereiten Sponsoren finden, welche die Maßnahme auch weiter finanzieren.

 

Foto: Ramona Lummer, Martina Hof, Sabine Wanninger, Carmen Wühr, Bettina Eckl, Sabine Höcherl und Stepfanie Gäb.        

Foto zu Meldung: 87 Schüler im neuen Schuljahr – 1 Kind weniger als im letzten Jahr

Mit Gottes Segen in ein neues Schuljahr – Geschichte über den Zusammenhalt eines Vogels

(12.09.2013)

25 Schulanfänger – ABC als Pausenbrot

 

Prackenbach. Trübes Wetter empfing die Kinder am Donnerstag-Morgen, als auch in Bayern die Schule begann und für viele Erstklässler der Ernst des Lebens.

Zu ihnen gehörten auch 25 Kinder, 3 ABC-Schützen mehr, wie im letzten Jahr, die ihre Schulkarriere begannen. Wahrlich eine stattliche Zahl, für Klassenlehrerin Anita Greiner keine leichte Aufgabe.

 

In der Pfarrkirche St. Georg trafen sich die Schüler zunächst mit den Lehrern, Eltern und Angehörigen zum gemeinsamen Gottesdienst, den Pfarrer John Kodiamkunnel in Konzelebration mit Pfarrer Josef Drexler, Moosbach sehr kindgerecht gestaltete, wobei einige Kinder Kyrierufe und Fürbitten und ein Sprechspiel übernahmen.

 

„Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, das ist der schönste Lebenslauf“ mit diesem Spruch begrüßte Pfarrer John die Kinder und ermahnte sie in seiner Predigt, stets zusammen zu halten, ob in der Schule oder bei der Arbeit, dann hätten sie Erfolg. Wichtig sei dabei aber auch die Gnade Gottes, die ihr dringend braucht, legte er ihnen ans Herz. Ein Kind erzählte darauf eine kleine Geschichte von einem Vogel, der nur durch Zusammenhalt es schaffte, dass er sein Ziel erreichte. Nach dem Schlusssegen gaben die beiden Geistlichen jedem Schulanfänger einzeln ihren Segen, bevor sie noch mit Mesnerin Gerlinde Zweck ein Lied anstimmten, mit dem Text: „pass auf kleines Auge was du siehst...“

 

Mit einem Gedicht vom „ersten Schultag“ und einem „Herzlich willkommen, liebe Leute“ begrüßten die Kinder der zweiten und dritten Klasse ihre künftigen Schulkameraden und mit ihnen die Eltern und Großeltern in der Aula der Grundschule. Nach dem Buchstabenspiel und einem ABC-Lied begrüßte Rektor Ulrich Stoltmann im Namen aller Lehrer die Schulanfänger und bemerkte, dass heute ein ganz besonderer Tag in ihrem Leben sei, denn es beginnt sozusagen der Ernst des Lebens und dabei wird eure Klassenlehrerin Anita Greiner eine wichtige Rolle spielen.

 

Über den „Ernst des Lebens“ erzählte Stoltmann den Anwesenden eine Geschichte, die symbolisch in einem Buch dargestellt war, in dem Annette blätterte, um es auch den Kinder verständlich zu machen.

Als kleines Geschenk hängte Stoltmann jedem Anfänger einen aus Brezenteig gebackenen Buchstaben um, den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens. „Schon im Mittelalter gab es zum Schulanfang ein großes Fest, bei dem Brezeln und Lebkuchen verteilt wurden“, erzählte Stoltmann. Und ein Lehrer im alten Rom glaubte sogar an die magische Wirkung von Back-ABCs, um ihre Schüler gelehrig zu machen.

 

Der Schulleiter bedankte sich zum Schluss beim Elternbeirat für die gestifteten Brezen und bei allen, welche die Einschulungsfeier vorbereitet hatten, insbesondere dem Bäcker Frohnauer für dessen Herstellung. Ein Dank galt auch dem ADAC für die Bereitstellung von Warnwesten und der Geno-Bank für die Fotos der ABC Schützen bei der Schuleinschreibung.

Dann verschwanden alle Kinder in ihre jeweiligen Klassenzimmer. Der Elternbeirat hatte wie immer für die Eltern der Schüler in der Zwischenzeit Kaffee und leckere Kuchen vorbereitet.

Foto zu Meldung: Mit Gottes Segen in ein neues Schuljahr – Geschichte über den Zusammenhalt eines Vogels

Großes Thema Wasser bei der vierten Klasse

(26.07.2013)

Was passiert mit dem Wasser, wenn es schmutzig ist

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts zum Themenbereich Leben mit der Natur, der Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung, durften die Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann den im Jahre 2008 in Betrieb genommenen Hochbehälter, hoch über Hagengrub und anschließend der Kläranlage in Fichtental einen Besuch abstatten, wo sie viel Interessantes und Wichtiges erfuhren.

 

Nach dem die Kinder bereits im Unterricht eine Menge über unser lebenswichtiges Element erfahren hatten, erzählte ihnen der neue Wasserwart Florian Kuffner am Hochbehälter am Gnaglberg viel über unser Trinkwasser, woher es unter anderem kommt, welche Stationen es durchlaufen muss, bis es klinisch sauber in unsere Haushalte gepumpt werden kann.

 

Gespeist wird die Wasserversorgungsanlage, die 300 m³ fasst, von fünf Quellen und zwei Brunnen, von welcher an die 2700 Gemeindebürger mit Wasser versorgt werden. Von dem jährlichen Gemeindeverbrauch von etwa 83.000 m³ mussten bisher von der Wasserversorgung Bayerischer Wald gut 40 000 m³ zugekauft werden. Durch den Bau der Anlage und einer Fassung von zwei weiteren Tiefbrunnen stieg somit der Selbstversorgungsgrad der Gemeinde enorm.

 

Das von den Quellen eingespeiste sehr saure Wasser ist von höchster Qualität. Es muss zunächst in der Entsäuerungsanlage durch Juraperle behandelt werden, bis es in die beiden Wasserkammern mit je 150 m³ Wasser gelangt und von da in die einzelnen Anlagen der Gemeindebürger gepumpt wird.

 

Was passiert mit dem Wasser, wenn es schmutzig ist, lautete die Frage der Schüler, als sie anschließend die Kläranlage in Fichtental ansteuerten, wo ihnen Klärwärter Paul Früchtl sehr aufschlussreiche Auskunft gab. Er erklärte ihnen die verschiedenen Stationen, die das Abwasser durchwandert, bis es schließlich biologisch und optisch sauber im Schönungsteich ankommt, wo das ehemalige Abwasser noch zusätzlich Nachreinigung erfährt.

 

Das vollautomatisch räumende Feinsieb mit 5 mm Lochweite ist die erste Station. Von Grobstoffen befreit, gelangt es zum Rundsandfang. Dann folgen zwei Absetzteiche von je 475 m³ Nutzvolumen. Hier setzten sich die feineren Schwebestoffe des Abwassers ab. Von da an fließt das vorgereinigte Abwasser weiter zur Nachklärung über, wo das ehemalige Abwasser noch einer zusätzlichen Nachreinigung unterzogen wird.

 

Auch ein ausgerüstetes Labor steht dem Klärwärter zur Verfügung, wo er täglich Eigenüberwachungsmessungen durchführt. Von seinem Verständnis und richtigem Handeln hängt der optimale Reinigungsbetrieb ab.

Die Kinder staunten nicht schlecht über die vielen Stationen, die das Abwasser durchwandert, bis es biologisch gereinigt ist. Natürlich hatten die Kinder auch noch sehr viel Fragen auf Lager, die ihnen Früchtl bereitwillig beantwortete, bis sie sich von ihm dankend verabschiedeten.  

 

Foto: am Hochbehälter mit Wasserwart Florian Kuffner

        

Foto zu Meldung: Großes Thema Wasser bei der vierten Klasse

Die Grundschule ehrte die besten Sportler

(25.07.2013)

Goldabzeichen für Johanna von der 3. Klasse

 

Prackenbach. Die großen Ferien stehen vor der Tür und wie jedes Jahr wurde am Donnerstag in der Grundschule Prackenbach im Rahmen einer kleinen Feier die Sieger der Bundesjugendspiele ausgezeichnet. Die Ehrung übernahm Rektor Ulrich Stoltmann in Vertretung von Claudia Bauer, welche die Organisation der Spiele inne hatte.

 

Zur Siegerehrung in der großen Schulaula, wo der Schulleiter alle Kinder herzlich begrüßte, merkte er an, dass auch an 26 Sportler der Grundschule mit dem Deutschen Sportabzeichen der Jugend ausgezeichnet wurden, die sich dafür qualifiziert hatten. Neben Urkunden für die Sieger der Bundesjugendspiele freuten sich die beiden Schulbesten über einen Pokal und Geschenke vom Elternbeirat und weitere Preise von den Prackenbacher Banken, denen er herzlich dafür dankte und spendete ein Lob für alle, die bei der Organisation und Auswertung mitgewirkt haben.

 

Einen Vorgeschmack auf die Ferien gab die zweite Klasse mit ihrem Lied „Sommerkinder“ als sie vom Spielen irgendwo am Strand, vom großen Eis und Ferien, die nie zu Ende gehen, sangen und auch vom „Riesen Timpetu“ in ihrem Gedicht erzählten.

 

Anschließend wurden die Lorbeeren der Bundesjugendspiele ausgehändigt:

Ehrenurkunden erhielten vier Mädchen und drei Jungen: Jojo Handels (Kl 3), Eva Sieber (Kl. 2), Johanna Holzer (Kl. 3) und Maxim van Beek (Kl. 4). Von den Jungen erhielt Michael Fuchs (Kl. 2), Moritz Schedlbauer (KL.2) und Simon Zedelmayr (Kl. 4) eine Ehrenurkunde.

Als Schulbeste Mädchen haben sich hervor getan: Johanna Holzer, Jojo Handels und Eva Sieber und von den Jungen Moritz Schedlbauer, Michael Fuchs und Simon Zedlmayr.

Zudem freuten sich 12 Mädchen und 12 Jungen über eine Siegerurkunde.

 

Im Rahmen der Siegerehrung wurden auch Jugendsportabezeichen ausgehändigt: Bronze erhielten: Natalie Brunner, Daniel Dorstkar, Kerstin Eckl, Christina Höcherl, Jonas Koch, Philip Niesner, Cornelius Wühr und Manuela Zach alle 3. Klasse und von der 4. Klasse: Lea Eggenmüller, Anja Gierl, Marcus Haimerl, Alina Holzer, Simone Maurer, Magdalena Preiß, Julia Rabenbauer, Nina Reiner, Anna-Maria Wagner und Susanne Wolf.

Silber durfte entgegen nehmen: Jonas Früchtl, Lukas Kellermeier, Andreas Ruber, Jasmin Schlecht, Milena Trenner, Maxim van Beek und Simon Zedelmayr alle 4. Klasse. Über eine Goldmedaille freute sich Johanna Holzer von der 3. Klasse.

 

Nach der Bayernhymne waren alle Schüler und die Lehrkräfte zu einem gesunden Pausenbuffet eingeladen, den der Elternbeirat mit Hilfe auch einiger Schüler zubereitet hatten.

Foto zu Meldung: Die Grundschule ehrte die besten Sportler

Interessante Schulstunde im Rathaus

(16.07.2013)

Die vierte Klasse besuchte den Bürgermeister und löcherte ihn mit vielen Fragen

 

Prackenbach. „Arbeiten sie lieber als Bürgermeister oder als Polizist und was haben sie für Rechte, was hat die Gemeinde für Einnahmen oder Ausgaben oder wird in Prackenbach eine Turnhalle gebaut? Mit diesen und noch vielen anderen Fragen löcherten die Schüler der vierten Klasse am Dienstag Bürgermeister Xaver Eckl, als sie mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann eine Schulstunde ins Rathaus verlegten, wo sie nicht nur die verschiedenen Amtsräume in Augenschein nehmen durften, sondern auch viel Interessantes zu hören und zu sehen bekamen.

 

In der Eingangshalle begrüßte der Rathauschef die 25 Schüler und ihren Lehrer sehr herzlich, die bereits ihren Schulblock zückten. Nach einer kleinen Information über die Räumlichkeiten im Keller, wo unter anderem das Archiv,  Datenvernichtung und der Wechselrichter für die Photovoltaikanlage untergebracht ist, führte Eckl die Schüler zu Karin Eggenmüller, wo die Gemeindekasse verwaltet wird, wo am Jahresende kein Cent fehlen darf. Sie teilt das Büro mit Josef Haas, der staatlich anerkannte Energieberater, der sich neben vielen Verwaltungsaufgaben auch um elektrische Angelegenheiten der Gemeinde kümmert.

 

Über das Büro des Bürgermeisters führte Eckl die Schüler in das Amtszimmer des neuen Geschäftsleiters Manfred Maier, der vom früheren Franz Kolbeck eingearbeitet wird, der heuer in Ruhestand tritt. Hier laufen alle Fäden über das Bauwesen zusammen, der Haushaltsplan wird erstellt, unter anderem Gemeinderatssitzungen vorbereitet und protokolliert.

 

Schließlich führte Eckl die Schüler ins Einwohnermeldeamt, wo Richard König ein großes Arbeitsgebiet verwaltet. Hier ist auch das Standesamt, das Ausländer- und Passamt untergebracht. Er verwaltet nicht nur das Wahlamt und das Sozialamt, auch Rentenanträge können gestellt werden oder Reisepässe und erstellt zudem die Homepage der Gemeinde Prackenbach. Am meisten interessierte die Schüler die Registratur mit den Geburten-, Heirats- und Sterbefällen. Die Aufzeichnungen gehen zurück auf das Jahr 1876, erklärte König. Per PC erfuhren sie, wo jeder Gemeindebürger wohnt und wo und wann er geboren oder verstorben ist.

 

Über das Treppenhaus, wo die Kinder die Portraits der früheren Bürgermeister in Augenschein nahmen, warfen sie schließlich noch einen Blick in das Trauungszimmer und nahmen dann im Sitzungssaal in den Stühlen der Gemeinderäte Platz, wo sie dem Bürgermeister viele Fragen stellten.

Sie erfuhren, dass die Gemeinde 28 Mitarbeiter beschäftigt und dass ein Bürgermeister alle sechs Jahre gewählt werden kann. Die Kinder wollten auch wissen, was der Bürgermeister für Rechte hat, ob er ein Dienstauto besitzt und welche Entscheidungen der Bürgermeister alleine treffen kann und welche nicht.

 

Wird in Hagengrub ein Spielplatz geplant, wollten sie wissen, ob in der Gemeinde Bauplätze erworben werden können und ob die Gemeinde Schulden hat. Der Schuldenstand liegt bei 1200 € pro Einwohner, erklärte Eckl den interessierten Kindern und auch in Hagengrub ist der Bau eines Spielplatzes möglich, wenn er gewünscht wird, den die Gemeinde finanziell unterstützt.

Auch über die nächsten Baumaßnahmen war man interessiert und ob über oder unter der B85 ein Fußgängertunnel oder -brücke gebaut wird.

 

Nach der interessanten Schulstunde hatte der Bürgermeister für die Kinder noch Getränke und eine kleine Brotzeit vorbereitet, welche die Schüler sehr gerne annahmen und sich zum Schluss herzlich dafür bedankten.

 

Foto: Gruppenfoto mit Bürgermeister im Treppenhaus

Foto zu Meldung: Interessante Schulstunde im Rathaus

Gute Umgangsformen – Erfolg mit Takt und Stil

(04.07.2013)

Benim-Regeln in der Grundschule

 

Prackenbach. „Gutes Benehmen ist die Kunst, den Menschen unseren Umgang angenehm zu machen,“ damit will die VHS für den Landkreis Regen erneut eine Knigge-Offensive in den  Schulen einführen und damit einen Beitrag zur Förderung der Sozialkompetenzen von Jugendlichen leisten.

 

In der Grundschule Prackenbach war kürzlich Dr. Renate Mehringer zu Gast, die in einem sehr informativen „Benimkurs“ mit den Schülern der 4. Klasse die Regeln eines Freiherr Adolph Knigge (1752-1796) über den Umgang mit Menschen sehr aufschlussreich erarbeitete, wobei die Kinder interessiert mitarbeiteten.

Knigge war ein deutscher Schriftsteller und Aufklärer, der in seinen Schriften Umgangsformen und Verhaltensweisen aufzeigte, die beim täglichen Miteinander niemanden brüskieren oder bloßstellen. Gutes Benehmen zeigt sich auch, wenn Menschen unterschiedlicher Berufe und Interessengruppen aneinander treffen und die Form wahren kann oder nicht.

 

Renate Mehringer begann ihr Referat gleich mit der höflichen Begrüßung und zwar gehöre zum guten Ton, dass wir jeden, den wir kennen, mit dem Namen begrüßten und zwar freundlich und mit Augenkontakt, denn ein Lächeln wirkt oft Wunder. Besonders amüsiert hat die Kinder, als ihnen die Referentin eröffnete, dass zum Beispiel eine Gentleman einer Frau den Vortritt lässt und jeder Schüler einem Mädchen die Türe öffnen musste, natürlich mit Blickkontakt und einem Lächeln.

 

Dann informierte die Sprecherin die Kinder, wie der erste Eindruck entsteht. Dazu ist ein gepflegtes Aussehen mit ordentlicher und angemessener Kleidung von großer Wichtigkeit, angemessen und der Situation angepasst sowie Hygiene und aufrechte Körperhaltung „Legt einen sympathischen Ausdruck an den Tag“ sagte sie zu den Kindern und eine ruhige und zielbewusste Ausgeglichenheit.

Zum ABC des guten Umgangs gehört auch, dass wir ein gewisses Maß von Respekt, Achtung, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit gegenüber den Mitmenschen entwickeln. Dazu gehört auch Loyalität, das heißt, treu und zuverlässig sein zu den Menschen, wobei ich jedoch klar und freundlich Grenzen setzten darf.

 

Für das gute Benehmen sei es auch wichtig, vollständige deutsche Sätze zu bilden, dazu ist ein großer Wortschaft von großer Bedeutung. Dieser besteht übrigens aus über 400.000 Wörtern, dessen Reichtum wir uns bedienen sollten, betonte sie. Auch Fremdwörter sind bei Gelegenheit zu gebrauchen, sie gehören zum guten Umgangston, insbesondere zu einer guten Fachkraft.

 

Zu angemessenen Umgangsformen gehören auch verschiedene Regeln, die Schule betreffend, merkte Dr. Mehringer an. Dazu gehören vor allem Pünktlichkeit, höflich zuzuhören, bis man vom Lehrer aufgerufen wird. Einen Mitschüler lacht man auch nicht aus oder es sei auch einmal angebracht, sich einmal beim Lehrer zu bedanken.

 

In ihrem Benim-Kurs ging die Referentin auch auf Körperhaltung, Mimik und Gestik ein sowie auf Tischsitten, gerade im Restaurant, wo man schnell einen schlechten Eindruck hinterlassen kann. Zum Erfolg führt zuweilen auch, ein „Dankeschön“ zu spenden, ein Lächeln, ein nettes Wort oder sich entschuldigen, wenn Not am Mann ist, meinte Mehringer.

 

Bevor die Referentin ihre beeindruckende Schulstunde abschloss, merkte sie eine der wichtigsten Tugenden im gemeinschaftlichen Leben an, die täglich seltener wird. Es ist die Verschwiegenheit, wobei sie den Kindern eine wichtige Aussage von Freiherr von Knigge mit auf den Weg gab, der die Schüler nachdenklich machte: „Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen!“

 

Foto: Dr. Renate Mehringer umringt von den Schülern

Foto zu Meldung: Gute Umgangsformen – Erfolg mit Takt und Stil

Beim Aktionstag drehte sich alles um Kunst unter dem Motto „ Gestalten und Betrachten“

(02.07.2013)

Vielfältiges Programm für Schüler und Eltern

 

Prackenbach. „Kunst, Gestalten und Betrachten“ lautete das Thema des Aktionstags, zu dem die Grundschule Prackenbach am Dienstag auch Eltern und Großeltern der Schüler eingeladen hatte und zu dem auch ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten wurde. Die einzelnen Aktionen reichten vom Zeichnen wie Albrecht Dürer, Gestalten nach James Rizzi, einer Drucktechnik mit Fäden, über Auftritte der Schulspielgruppe und einer Zaubershow bis hin zum Sketch vom „starken Poldi“.

 

Ab acht Uhr wurde in allen Klassenzimmern und Fachräumen in den unterschiedlichsten Workshops gezeichnet, gemalt, gedruckt und gestaltet. Das eigene kreative Gestalten in unterschiedlichen Techniken, die Freude am praktischen Tun, die aktive Auseinandersetzung mit den Werken bekannter Künstler und ihre Nachgestaltung standen im Mittelpunkt dieses Vormittags.

So versuchten sich die Erstklassler im „Dotpainting“ im Stil der australischen Aborigines und eine andere Gruppe im Moosgummidruck. Die zweite Klasse gestaltete einen „Miro-Mann“ im Stil des spanischen Malers Joan Miro und malte in einer anderen Gruppe ein Bild mit dem sonst eher verpönten Tintenkiller.

Die dritte Klasse wiederum versuchte sich an der Gestaltung von Autos und Hochhäusern in 3-D-Technik im Stil des amerikanischen Pop-Art-Künstlers James Rizzi.

Die Schüler der vierten Klasse versuchten sich in vier Stationen an verschiedenen Themen. Eine Gruppe gestaltete Gustav Klimts Starlet-Fries nach. Mit den unterschiedlichsten Stoffen, Papieren und Steinen kreierten sie Klimts prachtvollen ornamentalen Jugendstil einer Frau im schönen Kleid nach. Eine andere Gruppe setzte sich mit Albert Dürers Holzschnitt „Rhinozeros“ auseinander und versuchte ihn mit möglichst vielfältigen eigenen grafischen Mitteln neu zu gestalten.

 

Eine weitere Gruppe versuchte sich an der abstrakten Malerei Robert Delaunays. Hier kam der Zirkel zum Einsatz, den die Schüler sonst nur aus dem Geometrieunterricht kennen. Mit ihm gestalteten sie Kreiskompositionen im Stil des französischen Malers.

Eine vierte Gruppe gestaltete ein Traumschloss in Sgraffitotechnik im Stil von Paul Klee.

In den Fachzimmern experimentierten Schüler in einem eignen Workshop mit verschiedenen Drucktechniken. Mit Milchtintendruck und Fadentechnik fertigten die Kinder tolle Lesezeichen, Geschenkpapier und Karten. Eine weitere Gruppe gestaltete eine Box für Zahlenrätsel in Encaustic-Technik, einer kreativen Wachsmaltechnik mit Bügeleisen sowie einen Hefteinband in Kleistertechnik.

 

Die Eltern konnten während der in den Klassen angebotenen Workshops nicht nur ihren Kinder zusehen, sondern sie auch bei der Gestaltung ihrer Werke unterstützen. Es war also auch ein „Mitmachtag“ der Eltern.

 

In der Pause wurden die Eltern und Schüler vom Elternbeirat bewirtet. Bevor es wieder in die Klassenzimmer zu den Workshops ging, lockerte ein Sketch der Schulspielgruppe „Der ausgesprochen starke Poldi“ den Vormittag auf. Des Weiteren sorgte eine kleine Zaubershow der Religionslehrerin Marlene Aigner für einen weiteren Höhepunkt des Vormittags. Zusammen mit einigen Schülern begeisterten sie die Zuschauer mit Zaubereien rund um Form und Farbe. Auch die vierte Klasse gab ein Lied „Ich lieb den Sommer“ zum Besten, das ebenfalls durch eine szenische Handlung unterstützt wurde.

 

Rektor Ulrich Stoltmann dankte zum Schluss dem Lehrerkollegium, den Schülern und Eltern für ihren Beistand und nicht zuletzt dem Elternbeirat für die Bewirtung.

 

Foto: Im Fachzimmer -experimentieren von verschiedenen Drucktechniken

Foto zu Meldung: Beim Aktionstag drehte sich alles um Kunst unter dem Motto „ Gestalten und Betrachten“

Die Grundschule ehrte ihre Sieger

(19.06.2013)

Mathepirat – Antonlin und gute Leser – 750,- € für die Fluthilfe

 

Prackenbach. Wenn auch die Schüler bis zu den großen Ferien noch sechs Wochen zu büffeln haben, bis es endlich heißt – ausschlafen und faulenzen – wurden am Mittwoch in der Grundschule Prackenbach schon mal im Rahmen einer kleinen Feier die Klassensieger des Lesewettbewerbs, die Antolin-Sieger und die Besten beim “Mathepirat“ geehrt.

 

In der Aula der Grundschule eröffneten die Kinder die kleine Feier mit einem Lied mit dem Titel: „Alle Kinder lernen lesen“ und bei der Begrüßung erklärte Rektor Stoltmann den Kindern, dass die beiden besten Leser jeder Klasse abwechselnd in acht Vorleseräumen jeweils ihren Schulkameraden einer anderen Klasse - in Gruppen aufgeteilt - ihren Siegertitel vortragen dürfen, wobei in jedem Raum eine Aufsicht dabei ist und zuhört.

 

Anschließend teilten die Lehrer die einzelnen Gruppen der Vorleser ein und die Zuhörer suchten ihren jeweiligen Vorleseraum auf. Zu den Ersten gehörten:

Emma Ranzinger von der 1. Klasse, die mit ihrem Lesestück aus: -Vorlesegeschichten „nur Mut“ den Siegerpreis erreichte. Auf Platz zwei landete Johannes Wolf. Über den Platz 1 der 2. Klasse freute sich Letizia Moser „Gruselgeschichten“ aus Leselöwen und der 2. Preis ging an Verena Decker. Jonas Koch war der Beste aus der 3.Klasse mit seinem Titel aus: Josef Guggenmos „mit dem Ungeheuer am Lagerfeuer“ und Robin Wühr behauptete sich den 2. Rang. Schließlich freute sich Anja Gierl von der 4. Klasse mit ihrem Titel „die unendliche Geschichte“ und Alina Holzer war die zweit beste.

 

Dann trafen sich wieder alle in der Aula, wo die Lesesieger ihre Lorbeeren erhielten: Erstmals Pokale für die 1. Plätze, Buchgutscheine vom Elternbeirat, Urkunden von der Schule und Präsente von der GenoBank und Sparkasse. Weil die Entscheidung der Jury (Elisabeth Ruis, Pfarrer John Kodiamkunnel und Sabine Höcherl) nicht immer leicht ist, wurde auch der Zweitbeste hervorgehoben. Rektor Ulrich Stoltmann lobte die guten Vorleser und auch die disziplinierten  Zuhörer und meinte: es hat mir wirklich sehr gefallen.

 

Nach der Auszeichnung wurden auch die „Antolin“Sieger mit Urkunden, Buchgutscheinen und Spenden von den Banken bedacht. Doch zunächst trug die 1. Klasse zur Freude aller, das Mimis Leselied vor: „Mit Antolin macht das Lesen Spaß... Wir sammeln Punkte und das macht Spaß“ und die 2. Strophe hatte die 2. Klasse selbst gedichtet:“ Antolin zeigt uns den Weg, wie man Bücher versteht... wir lesen immer und immer mehr.“

Antolin-Sieger der 2. Klasse wurde Nina Wanninger vor Laura Grubert und Lukas Ruber.

Aus der 3. Klasse haben sich Georg Kolmer, Christina Höcherl und Jonas Koch hervor getan und in der 4. Klasse glänzten Anja Gierl, Jonas Höcherl und Nina Reiner.

 

Die Besten in der Kategorie „Mathepirat“, denen die 2. Klasse das Lied „Mäuse – 1x1“ widmeten, sind aus der 2.Klasse Lukas Ruber, Robin Reimer, Elias Gierl; Georg Kolmer, Johanna Holzer und Christina Höcherl aus der 3. Klasse und Jonas Högerl, Lukas Lummer und Sarah Holzapfel aus der 4. Klasse. Auch für sie gab es Urkunden und Geschenke.

 

Aber was wäre eine Siegerehrung ohne einem Sketch vom AG Schulspiel mit dem Titel: „Der ausgesprochen starke Poldi,“ der in die Kneipe kommt und barsch berichtete, dass sein VW geklaut wurde und er ihn binnen sechs Minuten wieder haben will, sonst passiert das, was in Düsseldorf schon mal passiert ist. Schließlich verlangt ein Polizist den Personalausweis und Poldi wird auf einmal kleinlaut, als der Polizist diesen lange prüfend ansieht und fragt, was denn in Düsseldorf eigentlich passiert sei. „Dann ist er mit der U-Bahn heimgefahren und das macht er heute auch.“

 

Zum Schluss dankte Rektor Stoltmann der Jury, dem Elternbeirat und den Banken für ihre Spenden, Elisabeth Ruis für die Besorgung der Pokale sowie allen, welche die musikalischen Beiträge einstudiert hatten und erwähnte lobend die Organisation des Sketch durch Lehrerin Bauer.

 

Ein großes Dankeschön gab es zum Schluss für die  Eltern und den Kindern, das durch die Aktion des Elternbeirats ein Betrag von 750,- € einbrachte, das der Fluthilfe zu Gute kommen soll.

 

Foto: die Sieger

Foto zu Meldung: Die Grundschule ehrte ihre Sieger

18 Kinder inspizierten das Feuerhaus

(17.05.2013)

Drittklässler löcherten den Gerätewart

 

Prackenbach. Eine willkommene Schulstunde stand am Freitag auf dem Lehrplan der dritten Klasse der Grundschule Prackenbach, als sie mit ihrer Klassenlehrerin Claudia Bauer dem Feuerhaus einen Besuch abstatteten.

 

Dort begrüßte der Gerätewart Andreas Schötz die Kinder sehr herzlich und entschuldigte Kommandant Franz Holzapfel, der zwecks Arbeit verhindert war. Durch eine vorhergehende Unterrichtsstunde wussten die Kinder schon eine Menge über die Feuerwehr und hatten auch bereits verschiedene Fragen vorbereitet, die ihnen Gerätewart Andreas Schötz und die Damenbeauftragte Stefanie Bartl bereitwillig beantworteten.

 

Die Kinder erfuhren, dass die FW Prackenbach 260 Mitglieder, davon 56 Aktive incl. acht Damen zählt und der Jugendfeuerwehr 15 Jugendliche angehören. Die Feuerwehr hat außerdem 28 Maschinisten und 25 Atemschutzträger, erzählte Schötz. Die Kinder erfuhren, dass bei einem Brand die Nr. 112 gewählt werden muss und dieser Anruf an die Leitstelle in Straubing geht, die dann den Alarm an die zuständigen Feuerwehren weiter leitet. „Was ist, wenn es im Schulhaus brennt und es ist niemand im Haus“, wurde gefragt, worauf Schötz erklärte, dass sich im Schulhaus ein Feuermelder befindet. Wie lange es dauert, bis nach der Alarmierung die Feuerwehr am Brandobjekt ist und wie viel Liter Wasser das neue HLF fasst, wollten die wissbegierigen Schüler ebenso wissen.

 

Anschließend erklärten Andreas Schötz, Stefanie Bartl und Markus Penzkofer den Kindern in zwei Gruppen die beiden Feuerwehrfahrzeuge. Zunächst staunten sie nicht schlecht, als ihnen Bartl erklärte, dass die Atemschutzträger bei ihrem Einsatz eine andere Bekleidung tragen, als die übrigen Aktiven, die nämlich feuerfest ist und zudem seien sie mit einer Maske ausgerüstet. Dann wurden die beiden Fahrzeuge innen und außen inspiziert, wobei ihnen die Aktiven auf ihre Fragen, sämtliche Gerätschaften erklärten. Selbst im Führerhaus durften sich die Kinder umschauen und erfuhren, dass in die Autos ohne Fahrer acht Aktive Platz haben und dass das HLF letztes Jahr eingeweiht wurde und das alte LF8 seit 1989 in Betrieb ist.

Viel Spaß hatten die Kinder noch zum Schluss, als sie sich bei der Kübelspritze übten. Dann erhielten sie von den Feuerwehrmitgliedern noch einige Süßigkeiten und Flyer und Heftchen, in denen es eine Menge über die Feuerwehr zu lesen gibt.

Die Kinder verabschiedeten sich bei den drei Aktiven und Lehrerin Claudia Bauer bedankte sich für die freundliche Aufnahme und die vielen verschiedenen kindgerechten Erklärungen.

 

Foto: hinten Lehrerin Claudia Bauer, Markus Penzkofer, Andreas Schötz und Stefanie Bartl

Foto zu Meldung: 18 Kinder inspizierten das Feuerhaus

Cybermobbing: Neue Form der Gewalt

(13.05.2013)

Interessanter Vortrag in der Grundschule

 

Prackenbach. Cybermobbing ist eine Sonderform des Mobbings, es weist im Grunde die gleichen Tatumstände auf und bedient sich lediglich anderer Methoden wie das „Klassische Mobbing“. Die Täter nutzen Internet- und Mobiltelefondienste zum Bloßstellen und Schikanieren ihrer Opfer. Sie werden für Mobbingaktivitäten genutzt, um die Opfer mit Anrufen, SMS und ähnliche zu tyrannisieren.

 

Der Elternbeirat hatte am Montag zu einem sehr interessanten und lehrreichen Vortrag zum Thema „Cybermobbing“, eine neue Form der Gewalt, in die Grundschule Prackenbach eingeladen. Dazu konnte die Vorsitzende Sonja Höcherl die Referenten POK Jürgen Schwinger und POK Martin Dietze und den Praktikanten Sebastian Stiedl sehr herzlich willkommen heißen. Aufmerksame Zuhörer waren auch Rektor Ulrich Stoltmann und die Lehrerinnen Elisabeth Ruis und Anita Greiner.

 

Nach dem sich die Polizeibeamten vorgestellt hatten, eröffnete Jürgen Schwinger den fast 25 Müttern bzw. Vätern, dass sie mit den Anwesenden eine andere Form des Vortrages wählen werden, nicht nur zuhören sollten sie, sondern mitarbeiten. In Gruppen aufgeteilt, wurden sie gebeten, sich zu den vorgegebenen Titeln zu äußern. Dabei ging es um Gründe von Mobbing, wie und warum, um Täter, Motive und Folgen. Auch über Verhalten, Opfer und Schutz oder um Dritte sollten sie ihre Meinungen abgeben. Eifersucht, Neid, Langeweile und Abmahnung oder Gruppenzwang spielen bei Mobbing auch eine große Rolle, wobei psychische Probleme auftreten können, Schlafstörungen bei Ausgrenzung und natürlich Angst, selbst zum Opfer zu werden. Über die vielen Möglichkeiten wurde anschließend rege diskutiert und die Polizisten klärten über eine Menge Probleme auf, die auftreten können oder auf was die Eltern achten sollten.

 

Leider stellen Kinder oft Bilder in den PC, ohne sich etwas dabei zu denken und die Bilder stehen nach zwei bis drei Jahren noch immer im Facebook, klärte Schwinger die Zuhörer auf. Die Kinder surfen gerne im Internet, daran sei nichts einzuwenden, denn sie lernen auch viel dabei. Leider können sie auch schnell mit Gewalt, Pornografie oder Belästigungen konfrontiert werden. Darum rät Schwinger, mit den Kindern zu reden und mit ihnen gemeinsam ins Netz zu gehen. Ab einem bestimmten Alter muss man dem Kind dann schon trauen können, betonte der Referent.

 

Kinder benötigen beim Surfen auch viel Aufmerksamkeit und eine gute Anleitung, erklärten die Referenten. „Interessieren sie sich dafür, was es dort erlebt.“ Dabei sei es ratsam, am Anfang zusammen mit dem Kind zu surfen. Nach Möglichkeit sollte man ihnen auch wichtige Sicherheitstipps vermitteln und den Kindern auf jeden Fall frei stellen, dass sie bei Problemen immer zu den Eltern kommen können.

 

Natürlich wäre es auch sinnvoll, nicht auf Jugendschutzprogramme zu verzichten, da sie zumindest einen Teil der gefährlichen Angebote ausfiltern. Auch Kinder-Suchmaschinen seien ratsam, die kindgeeignete Fundstellen anzeigen. Große Suchmaschinen können zu problematischen Seiten führen, warnten die Redner. Darum sollte man das Kind dort nicht alleine suchen lassen und am besten die sichere Suche aktivieren, so die Referenten.

 

Die Eltern waren von den Ausführungen der Polizisten sehr angetan und sie haben sicher viel der guten Ratschläge mit nach Hause nehmen können. Zum Schluss dankte die Vorsitzende Sonja Höcherl und Bettina Eckl vom Elternbeirat den Herren der Polizeiinspektion für ihren lehrreichen Vortrag mit einem kleinen Präsent.

 

Foto: Die Elterngruppe mit POK Jürgen Schwinger hi.li, re. Martin Dietze und verdeckt Sebastian Stiedl

Foto zu Meldung: Cybermobbing: Neue Form der Gewalt

Buchgeschenk zum Welttag des Buches

(25.04.2013)

Der Wald der Abenteuer“

 

Prackenbach. „Ich schenk dir eine Geschichte“, ist das Taschenbuch überschrieben, das jedes Kind der 4. Klasse der Grundschule Prackenbach am heurigen „Welttag des Buches“ von Helga Hielscher von der Buchhandlung Bärbl Vogl geschenkt bekam. Die spannende Erzählung trägt den Titel „der Wald der Abenteuer“, von Jürgen Banscherus.

 

Für das Lesen begeistern und Wissen verbreiten – darum ging es am 23. April 2013 beim INESCO-Welttag des Buches. Die Idee des Welttages geht auf eine alte Tradition in Katalonien zurück, wo seit den zwanziger Jahren am 23. April, dem Sankt Jordi-Tag, auf den Straßen Buchstände aufgebaut werden und rund um das Buch ein großes Volksfest stattfindet. An diesem Tag werden dort Millionen von Rosen und Büchern verkauft. Auch in Deutschland wird seit 1996 der Welttag des Buches begangen und heuer in über 100 Ländern gefeiert, erzählte die Buchhändlerin. Auch ist der 23. April der  Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

 

Nach einer Einführung in die Geschichte des Welttags des Buches hörten die Kinder interessiert zu, als ihnen die Buchhändlerin den Inhalt des spannenden Verschenkbuches „Der Wald der Abenteuer“ erzählte, als 25 Kinder ins Schullandheim fahren durften. Greta und Hannes, die Hauptfiguren setzten sich bei einer Nachtwanderung von ihrer Klasse ab und schlagen sich allein durch den Wald. Damit beginnt für die Kinder und die Lehrer eine aufregende und aufreibende Nacht mit vielen Abenteuern. Durch die Ausdauer des Klassenlehrers und der Zusammenhalt der Kinder lassen das Abenteuer am Ende gut ausgehen.

Zum Schluss durften die Kinder auch noch beim Welttag des Buches-Quiz mitmachen, bei dem sie tolle Preise gewinnen können. Ganz besonders freuten sich aber die Kinder, als ihnen die Buchhändlerin das Taschenbuch zum Welttag des Buches 2013 „Der Wald der Abenteuer“ schenkte, worin sie sicher bei der nächsten freien Minute die Nase rein steckten.

 

Foto: beim Austeilen der Quiz-Blätter von der Buchhändlerin Helga Hielscher 

Foto zu Meldung: Buchgeschenk zum Welttag des Buches

Höflichkeitsformen und Werteerziehung

(24.04.2013)

Karate - gut für die Entwicklung des Gehirns

 

Prackenbach. Sportliche Schüler haben bessere Noten. So das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Gesundheit (ZfG) der Deutschen Sporthochschule Köln wobei die Forscher gleichzeitig als einen weiteren Beleg dafür werten, dass regelmäßige Bewegung die Konzentrations- bzw. Leistungsfähigkeit steigert und so die schulischen Leistungen verbessert.

 

Die Grundschule Prackenbach ist bestrebt, dass jede Klasse in seiner Grundschulzeit einmal in den Genuss eines Kurses kommet. So haben am Mittwoch die Schüler der einzelnen Klassen unter ihren Lehrkräften je einen dreiviertelstündigen Karatekurs absolviert, der noch dazu viel Spaß einbrachte.

 

Trainer Korbinian Kopf von der Kampfkunstschule Geiger in Drachselsried hatte sich gleich mit den Kindern identifiziert und machte ihnen deutlich, worum es beim Karatesport geht und zeigte ihnen, nach dem sie sich einzeln vorgestellt hatten, einige Übungen, wie den südafrikanischen Federfrosch oder die Wasserschlange.

 

Karate ist eine Werteerziehung und vermittelt Selbstvertrauen, Charakterstärke, Willenskraft, Fairness und Selbstdisziplin, was letztendlich für schulische Leistungen förderlich ist, so der freundliche Trainer, der mit den Kindern sehr gut umgehen konnte. Bei regelmäßigem Training verbessert das Kind nicht nur seine Koordination, sondern auch seine Konzentration, was schon oftmals die Lehrer der Kinder bestätigen konnten.

 

Zudem werden bei Karate Werte groß geschrieben. Disziplin, Aufmerksamkeit, Kontrolle, Mut und gegenseitiger Respekt und Höflichkeitsformen sind bei Karate-Kits selbstverständlich. So fällt es eher schüchternen Kindern leicht, in der Gruppe „aus sich heraus zu gehen“ und lebhafte Kinder lernen sich zu integrieren.

 

Die Schüler waren begeistert bei der Sache und man merkte ihnen zum Schluss an, dass sie durch den Unterricht ein deutlich selbstsicheres Auftreten an den Tag legten.

 

Foto „Wasserschlange“ hi.li. Trainer Korbinian Kopf

Foto zu Meldung: Höflichkeitsformen und Werteerziehung

SET – Schüler entdecken Technik

(11.04.2013)

Mit dem Rotary Club einen weiteren Sponsor gefunden

 

Prackenbach. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Entscheidung für einen Technikberuf bei 80 % bereits in der Kindheit begründet ist. Dank des gemeinnützigen Vereins „TfK – Technik für Kinder e.V.“ konnten in den letzten zwei Jahres bereits an die 8000 Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren begeistert an dem neuen Unterrichtsfach teilnehmen.

 

Seit letztem Jahr wurde durch die Sponsorensuche von Bürgermeister Xaver Eckl Schülern der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach ermöglicht, am Projekt „SET – Schüler entdecken Technik“ teilzunehmen. Diese fünf Sponsoren stellten jeweils einen namhaften Betrag zur Verfügung. Rektor Ulrich Stoltmann konnte berichten, dass das Projekt gut angenommen werde und die Kinder mit Freude dabei sind. Ob man es jedoch im nächsten Jahr wieder starten könne, häng von der weiteren finanziellen Unterstützung durch Sponsoren.

 

Nun ist es Bürgermeister Eckl gelungen, einen weiteren Sponsor ausfindig zu machen, die am Donnerstag in der Gemeinde vorsprachen. Es ist der Rotary-Club Bayerwald-Zwiesel, vertreten durch den Präsidenten Notar Günter Hasler, seinen Stellvertreter, Vermessungsdirektor a.D. Gerhard Pscheidt und Schatzmeister, Steuerberater a.D. Manfred Stoiber, die für das nächste Schuljahr einen Betrag von 900,- € zur Verfügung stellen. Eckl freute sich sehr über die positive Rückmeldung und begrüßte sie neben Rektor Ulrich Stoltmann und drei Frauen vom Elternbeirat der Schule sehr herzlich.

 

Der Rotary-Club ist die älteste Serviceclub-Organisation der Welt und besteht zwischenzeitlich aus 44 Mitgliedern incl. drei Frauen. Sie sind Führungskräfte aus allen Berufen und setzen ihre beruflichen Fähigkeiten in ehrenamtlicher Arbeit ein, um damit ihr Motto „Service Above Self“ (selbstlos dienen) zu verwirklichen.

 

Die Mitglieder übernehmen eine aktive Rolle bei der Hilfe am Mitmenschen, ob in der eigenen Nachbarschaft oder weit entfernt in einem Dorf der Dritten Welt. Klammer und Antriebskraft war und ist für den Club eine sehr bedachtsam, jedoch gut gewachsene und fest eingewurzelte Freundschaft der Mitglieder untereinander, die auf dem spürbar wirksamen Vorsatz basiert: Jeder wird so genommen wie er ist. Sie treffen sich wöchentlich, pflegen die Freundschaft und beraten über Förderprojekte, wobei sie unter anderem beschlossen, für die Prackenbacher Schüler für ihr Technik-Projekt einen Unterstützungsbeitrag zu leisten.

 

Bürgermeister Eckl und der Schulleiter zeigten sich erfreut und dankten dem Vorstand des Rotary-Club ganz besonders für die Zusage der Spende und. Elternbeiratsvorsitzende Sonja Höcherl nahm die Gelegenheit wahr und dankte Bürgermeister Eckl mit einem kleinen Präsent für die Unterstützung bei der Sponsorensuche.

 

Foto: 2 - Manfred Stoiber, Bürgermeister Xaver Eckl, Gerhard Pscheidt, Ulrich Stoltmann, Sonja Höcherl, Carmen Wühr, Ramona Lummer, Sabine Wanninger, Günter Hasler.

Foto zu Meldung: SET – Schüler entdecken  Technik

Bert – die Brechbohnenbüchse – sucht seinen Weg

(11.04.2013)

Das Thema Mülltrennung einmal anders

 

Prackenbach. Es war schon bemerkenswert - Mit Bert der  Blechbohnenbüchse, Petra, einer leeren PET-Flasche und Tüti einer vollen Plastiktüte das Thema Müll nahezu 100 Grundschulkindern incl. Vorschulkindern aus Prackenbach, eine volle Stunde so schmackhaft zu machen, dass sie zu Hause selbst Müll sortieren.

 

Gaby Weißenfels vom Puppentheater Karotte aus Felkenfels/Landkreis Straubing/Bogen hat dies geschafft. Sie inszenierte heiter und spannend wie Abfall vermieden und getrennt wird. Sie bewegte die Stabpuppen und verlieh ihnen Stimmen und bewältigte nebenbei sogar die Bühnentechnik. 1990 gründete sie das Puppentheater Karotte und spielt seitdem für Kinder und Erwachsene. Im Theater ist sie Spielerin, schreibt Texte, baut Figuren und Bühnenbilder.

 

Die Hauptakteure des Puppentheaters waren drei Wertstoffe, die gemeinsam den schönsten Ort der Welt suchen. Sie finden sich eines Morgens an einem Weiher. Dort fühlen sie sich nicht wohl, keine Verwandte, keine Bekannten, nur Natur. Kurz um, sie wollen weg. Rita eine Bisamratte zeigt ihnen den Weg zurück in die Stadt. Doch in der Stadt zu sein, bedeutet noch lange nicht, dass man am richtigen Ort ist. Sie erleben unter anderem, dass hier Kinder einfach Müll wegwerfen, weil ihnen das richtige Sortieren zu viel Arbeit ist. Und so müssen Bert, Petra und Tüti noch einiges durchmachen, bis sie im gelobten Land aller Wertstoffe ankommen.

 

So sollte das Puppentheater nicht nur eine Unterhaltung sein, das die Kinder mit Applaus honorierten, sondern Gaby Weißenfels hatte dabei erzieherische Maßnahmen ins Auge gefasst. Den Auftritt des Theaters hatte der „Zweckverband Abfallwirtschaft DonauWald“ finanziert. Rektor Ulrich Stoltmann bedankte sich bei Gaby Weißenfels für ihre einmalig gelungene Aufführung und Elternbeiratsvorsitzende Sonja Höcherl schloss sich den Dankesworten an.

 

Fotos: ein Junge fasste die Gelegenheit und ließ sich für die Flasche 25 Cent auszahlen

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Schnupperunterricht in der Grundschule

(09.04.2013)

Die künftigen Schulanfänger drückten einen Tag die Schulbank

 

Prackenbach. Ab September beginnt in der Grundschule Prackenbach wieder der Ernst des Lebens. Ein erster Informationsabend für die Eltern fand bereits statt. Am Dienstag nun hat im Klassenzimmer von Anita Greiner und im Beisein von den Erzieherinnen aus Moosbach Gerdi Dietl und Sonja Schmelmer sowie Monika Kraus aus Prackenbach ein Schnupperunterricht stattgefunden. Hier konnten die künftigen ABC-Schützen in zwei Gruppen aufgeteilt, schon einmal den Schulbetrieb kennen lernen und erste Kontakt mit Lehrern und den zukünftigen Schulkameraden knüpfen. Den Lehrern jedoch ermöglichte diese Schuleingangsdiagnostik – aufgebaut wie zwei Unterrichtsstunden aus dem Erstunterricht - wichtige Beobachtungen zur geistigen und sozialen Entwicklung des Kindes und zur Schulfähigkeit.

 

Zunächst machte sich Anita Greiner mit den zum Teil noch schüchternen Neuen bekannt und prüfte im Laufe des Unterrichts mit verschiedenen Methoden die verschiedenen Dimensionen der Schulfähigkeit. Beispielsweise die Ausdauer der Kinder, das Sprach- und Anweisungsverständnis und den geistigen und sozialen Entwicklungsstand. So mussten die künftigen ABC-Schützen unter anderem mit Schere und Farbstiften umgehen, zu einer Bilderfolge erzählen, Formen unterscheiden, Mengen erfassen können aber auch in der Gruppe arbeiten. Die Beobachtungen aus diesem „Schnupperunterricht“ bilden die Grundlage für beratende Elterngespräche.

Bereits im Vorfeld fand auch eine „Schnupper-Sportstunde“ der Vorschulkinder mit der künftigen Erstklasslehrerin statt, die dem Gegenseitigen Kennenlernen dienen sollte und ebenfalls Aufschlüsse über den motorischen und sozialen Entwicklungsstand der Kinder ermöglichen sollte.

 

Alle diese Maßnahmen sollen auch dazu dienen, den Vorschulkindern den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu erleichtern. Damit dies gelingt und um die Zusammenarbeit zu verbessern, finden in jedem Schuljahr auch Kooperationstreffen der Grundschule Prackenbach mit den beiden Kindergärten statt.

 

Die eigentliche Schuleinschreibung findet am 16. April 2013 statt.

 

Ein weiterer Informationsabend für Eltern mit dem Schwerpunkt Verkehrserziehung schließt sich im Juni an. Gemeinsame weitere Maßnahmen wie ein Theaterbesuch an der Schule und ein vorgezogener Schultag soll die Vorschulkinder auf den Schulbesuch einstimmen.

 

Foto im Klassenzimmer hi li. Erzieherin Sonja Schmelmer

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Herrlich war´s auf der Piste

(05.02.2013)

Wintersporttag bei der Grundschule Prackenbach

 

Prackenbach. Ein willkommener Schultag war am Dienstag bei den Schülern der Grundschule Prackenbach angesagt, als sie beim Skitag in der Gegend von St. Englmar die Piste mit dem Klassenzimmer vertauschen durften. Und obwohl leichtes Schneetreiben sie begleitete, war der Spaß ungebrochen.

 

Für die Schlittenfahrer der Klassen 1 und 2 war der Rodelhang in Grün gerade wie geschaffen, während die Rodler der 3. und 4. Klasse in Markbuchen auf der Hirschensteinloipe hinunter sausten.

 

Die Skifahrer dagegen, in mehreren Gruppen aufgeteilt, tummelten sich am Skihang in Markbuchen, wo reges Treiben herrschte. Neben Fortgeschrittenen traten natürlich auch Anfänger an. Doch sie wurden von Lehrern und einigen Eltern, die sich als Betreuer zur Verfügung gestellte hatten, unterstützt und leisteten auch Hilfestellung, wenn Not am „Kind“ war. Sie waren am Ende alle froh, dass alles unfallfrei über die Bühne ging.

 

Das Resultat zum Schluss des herrlichen Tages – lauter rote Backen und glückliche Gesichter. Nur schade, dass die Zeit wie im Fluge verging und der Haimerl-Bus sie wieder nach Prackenbach transportierte, dem man für seine kostenlose Fahrt ein großes Dankeschön zollte. Ein Danke galt auch den Lehrkräften, die den Wintersporttag organisierten und den Eltern für ihre Unterstützung.  

Foto zu Meldung: Herrlich war´s auf der Piste

Sport nach 1 in Schule und Verein

(28.01.2013)

Das Bayerische Kooperationsmodell auch in der Gemeinde Prackenbach

 

Prackenbach/Moosbach. Die Grundschule Prackenbach bietet in Zusammenarbeit mit dem SV Moosbach eine „SAG Fußball“ (Sportarbeitsgemeinschaft) an.

Ins Leben gerufen wurde sie von Katrin Hartl (Ansprechpartnern in der Schule) und Michael Baumgartner, 1. Vorstand des SV Moosbach und von Claudia Bauer (Lehrerin)weiter geführt. Die Arbeitsgemeinschaft Fußball, die seit dem Schuljahr 2010/11 besteht, zählt seit dem neuen Schuljahr bereits 14 Teilnehmer und wird vom Rektor der Grundschule Prackenbach Ulrich Stoltmann wohlwollend unterstützt.

 

Am Montag trafen sich im Lehrerzimmer der Grundschule in Prackenbach die Verantwortlichen, um die verschiedenen Gegebenheiten und die Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft zwischen Schule und Verein zu erörtern.

 

Was ist Sport nach 1? - Es ist ein Bindegürtel zwischen dem schulischen Sportunterricht und dem Breiten- und Leistungssport im Verein, dessen Kooperationsmodell das Bayerische Kultusministerium und der Bayerische Landes-Sportverband 1991 in Schule und Verein gegründet haben.

Eine zentrale Aufgabe kommt dabei ehrenamtlich tätigen Sportlehrkräften an den Schulen und ehrenamtlich tätigen Übungsleitern in den Vereinen zu. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein nötig. Im Fall Moosbach steht als Jugendleiterin Andrea Höpfl und Übungsleiterin Anja Brunnbauer zur Verfügung, die zu den Kindern und Jugendlichen einen guten Draht besitzen. Das Training findet jeden Dienstag, von 17 – 18 Uhr in der Turnhalle in Moosbach oder im Sommer im Freien am Sportgelände statt.

 

Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche über den schulischen Pflichtsportunterricht hinaus zu regelmäßiger sportlicher Betätigung motiviert und zu lebenslangem Sporttreiben hingeführt werden. Die positive Bedeutung des Sports für den Einzelnen, aber auch für die gesamte Gesellschaft ist heute unbestritten, wenn man bedenkt, dass Sport eine Grundlage einer gesunden Lebensführung ist und unter anderem eine Chance zur Selbstverwirklichung darstellt.

 

Die Teilnehmer an der SAG ab neun Jahren sind Unfall-Versichert, ohne dass sie Mitglied des Vereins sind und zahlen daher auch keinen Beitrag. Für die guten Sportler locken auch Sportabzeichen, die im Rahmen ihrer Leistungen in Gold, Silber und Bronze verliehen werden, sagt Vorsitzender Baumgartner.

 

Schließlich wurde vereinbart, nach verschiedenen Vorbereitungen zum nächsten Schuljahr im September eine gemeinsame Aktion zu starten, wobei man auch mit einem Schnupperkurs beginnen könnte.

 

Foto: Claudia Bauer, Ulrich Stoltmann, Andrea Höpfl, Michael Baumgartner.

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„Viele Kerzen leuchten und alle haben sich gefreut“ – Mit Schattenspiel und Lieder in die Ferien

(20.12.2012)

Weihnachtsfeier mit abwechslungsreichem Programm – Auch der Kindergarten wagte einen Auftritt

 

Prackenbach.  Mit einem gut gelungenen und abwechslungsreichen Programm haben die Kinder der Grundschule Prackenbach in der übervollen Halle am vorletzten Schultag die Besucher ganz schön beeindruckt. Gut angekommen ist  dabei ein Schattenspiel von „den drei Männlein im Walde,“ ein Lichtertanz und das gekonnt aufgeführte Jonglieren mit Tüchern und die Besucher waren begeistert von den Darbietungen ihrer Kinder und zollten nach jedem Auftritt kräftig Beifall.

 

Jede Klasse hatte ihren speziellen Beitrag geleistet und lange vor dem großen Auftritt mit den Lehrern gesungen, gespielt und geprobt und ein großes Programm aufgestellt, sagte Rektor Stoltmann bei der Begrüßung. Er hieß unter den Gästen auch die Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen Monika Kraus und Renate Holzapfel-Wagner und die vielen Eltern und Großeltern sowie Pfarrer Josef Drexler und Pfarrer John Kodiamkunnel und die ehemaligen Lehrer mit dem früheren Schulleiter Alois Vogl willkommen.

Stoltmann lobte die Kinder, die sich mit den Lehrkräften viel Mühe gemacht hatten und dankte allen, welche die äußeren Bedingungen geschaffen haben, insbesondere beim Bauhof und der Arbeitsgemeinschaft der Schule.

 

Dann gab der Rektor die Bühne frei für die kecken Moderatoren Jasmin Schlecht und Jonas Högerl, welche ihrerseits zur Weihnachtsfeier alle recht herzlich begrüßten. Die einstündige Feier begann mit dem Lied „Wir sagen euch an, den lieben Advent“, das die Kinder der 3. Klasse in Begleitung der Orff-Gruppe vortrugen. Ganz lieb wartete dann der Kindergarten mit einem „Gespräch der 4 Kerzen“ auf und die Kinder der 2. Klasse gaben das Gedicht vom „Bratapfel“ zum Besten. „Dicke rote Kerzen“ sangen dann frisch und kräftig alle Kinder, das Elisabeth Ruis auf dem Keyboard musikalisch begleitete.

 

Anschließend bat die Moderatorin um besondere Aufmerksamkeit für ein denkwürdiges Schattenspiel „Die 3 Männlein im Walde“ das die Schulspielgruppe mit Fleiß und viel Einsatz von Claudia Bauer eingeübt hatte. Es handelte von einer Frau mit zwei Töchtern, von denen die eine sehr fleißig, die andere aber sehr faul war. Die Mutter schickte zunächst die fleißige Tochter in den Wald, um Erdbeeren zu pflücken und weil diese ihre Brotzeit mit den drei Männlein teilte, denen sie im Wald begegnete, sprachen sie drei Wünsche für das fleißige Mädchen aus. Es wurde zum Schluss Königin, während die faule Tochter, die für die Männlein nichts übrig hatte, leer ausging.

 

Dann bewies die vierte Klasse mit ihrem Lied: „Rudolph the red-nosed reindeer,“ dass sie schon lange Englisch mit Erfolg pauken und erzählten anschließend die „Geschichte eines Pfefferkuchenmannes“ von J. P. Richter. Ganz schön flink waren dann die Kinder der 3. Klasse, als sie mit ihren bunten Tüchern bei besinnlicher Musik auf der Bühne jonglierten, wobei die Eltern über ihre Fertigkeit ganz schön staunten und schließlich erzählte die Arbeitsgemeinschaft „Lesen“ in ihrem Lesestück vom „Gewicht der Schneeflocke“.

 

Die 2. Klasse hatte mit viel Mühe einen Lichtertanz einstudiert und während einige Kinder mit ihren Teelichtern auf dem Podium nach vorne und wieder zurück schritten, wurden sie von der Orff- Gruppe gekonnt musikalisch begleitet und schließlich trat die 1. Klasse auf mir ihrem Gedicht „die lustige Weihnacht“ von v.J. Krüss auf.

 

Nach dem alle Kinder das Lied: „im Advent , im Advent“ gesungen hatten, dankte Rektor Ulrich Stoltmann allen, die diese Stunde gestaltet haben. Sein Dank galt den Schülerinnen und Schülern, die sich über den normalen Unterricht hinaus in den Arbeitsgemeinschaften eingebracht hatten und lobte sie, dass sie es den Lehrerin das ganze Jahr nicht allzu schwer gemacht hatten.

Dankesworte gab es für die Lehrerschaft für ihre Mühe das ganze Jahr über. Er honorierte insbesondere Anita Greiner für das gesunde Pausenbrot, den Elternbeirat für die hervorragende Unterstützung, der Gemeinde Prackenbach und Bürgermeister Eckl, dass sie stets ein offenes Ohr haben für die Belange der Schule und der Geistlichkeit für die gute Zusammenarbeit. Er vergaß auch nicht, den Sponsoren zu danken, die es ermöglichten, dass Kinder an dem Projekt „SET- Schüler entdecken Technik“, teilnehmen können, insbesondere Bürgermeister Eckl, der bei der Sponsorensuche behilflich war. Nicht zuletzt erwähnte er in den Dankesworten  die Polizei und schloss mit den guten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jahr und aus aller Munde erklang das Weihnachtslied: „Alle Jahre wieder“ wobei die Besucher kräftig mitsangen.

Der Elternbeirat versorge anschließend die Besucher, Lehrer und Schüler mit Punsch und Kuchen.

 

Foto: Geschichte eines Pfefferkuchenmannes (Kl.4)

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Adventswochen in der Grundschule Prackenbach

(17.12.2012)

Kinder freuen sich jede Woche auf eine Weihnachtsgeschichte

 

Prackenbach. Mit dem 1. Advent begann in der Grundschule Prackenbach eine ganz besondere Zeit. Zunächst wurde in der großen Aula ein großer Adventskranz geschmückt und hergerichtet und mit vier roten Kerzen versehen, von denen jede Woche um eine mehr entzündet wird, was heißt, die Zeit den Wartens auf das große Fest wird immer kürzer.

Am Montag nach dem 1. Adventsonntag segnete dann Pfarrer Josef Drexler den aufgestellten Kranz und führte dabei die Kinder in die Adventszeit ein. Dann kam der 6. Dezember, mitunter ein gefürchteter Tag bei so manchen Kindern, die 1. und 2.Klasse erwartete den Nikolaus. Im Übrigen wird die Zeit der Erwartung in den Klassenzimmern mit Liedern besungen, es wird so manches Geschenk gebastelt und zuweilen getuschelt, was wohl das Christkind alles bringen würde?

 

Das Highlight jeder Woche, das die Kinder jedes Mal schon sehnlichst erwarten, ist eine Weihnachtsgeschichte, der sie gespannt und still, ohne einen Muxer lauschen.

In der ersten Woche war die ehemalige Lehrerin Brigitte Stopfer zu Gast in der Grundschule, die den Schülern „Die Geschichte von dem Engel, der immer zu spät kam“ von Andrea Schwarz, erzählte. Eine denkwürdige Geschichte, das die Kinder aufhorchen ließ.

Marlene Aigner, Religionslehrerin an der Schule, trug den Schülern in der zweiten Woche die Geschichte vom „kleinen Quadrat“ vor, das sogar mit Zauberei verbunden war.

Eine zweite Erzählung brachte Aigner zu Gehör, das den Titel trägt: „Vielleicht doch ein Weihnachtsbild?“

 

Dann hatte am Montag Rektor Ulrich Stoltmann Bürgermeister Xaver Eckl in die Schule eingeladen, der spontan zugesagt hatte. Zur Begrüßung des Gemeindeoberhauptes spielte die Schulspielgruppe und die 3. Klasse sang das bekannte Adventslied „Wir sagen euch an, den lieben Advent ..sehet die 3. Kerze brennt.

 

Dann setzte sich der Bürgermeister an den Tisch und die Kinder lauschten gespannt, als er ihnen die Weihnachtsgeschichte von „Timm und die Sternschnuppe“ von Gabi Gaull vortrug. Er erzählte von einem kleinen Jungen, der so gerne ein Fahrrad hätte, aber sie seien sehr arm, sagte die Mutter. Schließlich sah Timm aus dem Fenster und sah plötzlich eine Sternschnuppe und je näher sie der Erde kam, umso aufgeregter wurde Timm, so dass er seinen sehnlichsten Wunsch, ein Fahrrad völlig vergaß. Die Geschichte endete mit der Stimme der Mutter, die ihn weckte und ihm erzählte, dass jemand ein Fahrrad in die Stube gestellt habe. Wer das wohl gewesen sein mag? „Die Sternschnuppe,“ sage Timm schlaftrunken.

Noch ganz benommen waren die Kinder und sie meinten, das war aber eine schöne Geschichte.

 

Foto: Schulspielgruppe zur Einführung in die Lesestunde

Foto zu Meldung: Adventswochen in der Grundschule Prackenbach

SET – Schüler entdecken Technik

(04.12.2012)

Praktisches Tüfteln auch in der Grundschule Prackenbach – Aktion für Viertklässler 

 

Prackenbach. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Entscheidung für einen Technikberuf bei 80 % bereits in der Kindheit begründet ist. Aber wo lernt ein Kind „Technik“? Hier setzt nun der gemeinnützige Verein „TfK – Technik für Kinder e.V.“ an. Seit Vereinsgründung im Herbst 2010 konnten den letzten zwei Jahren bereits 7957 Kinder, die meist zwischen 9 und 13 Jahren, begeistert teilnehmen.

 

Dank der tatkräftigen Unterstützung von Bürgermeister Xaver Eckl kann es auch in der Grundschule Prackenbach Schülern ermöglicht werden, am Projekt „SET – Schüler entdecken Technik“ teilzunehmen. Zur Zeit wird von 19 Schülern der vierten Klasse gelötet, geschraubt, gebohrt und getüftelt und sie sind mit Spaß und Eifer dabei.

 

Unterstützt wird das Projekt von den Sponsoren oder besser gesagt den „Paten“ der Sparkasse Regen-Viechtach (Peter Pscheidt) , GenoBank Donau Wald e.G.(Thomas Hacker), MH IDEAL GmbH (Michael Hetzenecker) , Robert Brunner Architekten und Ingenieure und Willi Bielmeier, Hausgeräte GmbH. Mit Heidi Heigl, der Geschäftsführerin von TfK-Technik für Kinder e.V. Deggendorf und Bürgermeister Xaver Eckl und Johann Sterr, Ausbildungsleiter der REHAU AG + Co, besuchten sie am Montag die Schüler und überzeugten sich davon, wie begeistert die Schülerinnen und Schüler beim Zusammenbau ihrer Taschenlampe sind und wie sie bereits mit den Lötkolben umgehen konnten.

 

Betreut werden die Schüler von Patrick und Fabian Vogl, zwei Auszubildende des REHAU- Werkes , die sich wechselweise bei dem Technikbegeisterungskurs einbringen. Auch Walter Hetzenecker hat sich als Betreuer zur Verfügung gestellt, der von der „super Sache“ überzeugt ist. „Warum nicht auch in kleinen Gemeinden“, meinte er und dankte den Sponsoren für die Unterstützung. Er lobte die beiden Betreuer, die sich an der VOS weiterbilden.

 

Bürgermeister Xaver Eckl dankte Heidi Heigl, die ihn immer wieder animierte, Unternehmer zu gewinnen, die in ihre eigene Zukunft investieren und der Schule ermöglichen, am Projekt teilzunehmen. Rektor Ulrich Stoltmann hat mit seiner Bewerbung die Initiative ergriffen und den Grundstein für das Zustandekommen des Technikkurses gelegt.

 

Heidi Heigl hatte ebenso Worte des Dankes und sprach die Kinder an, ob es ihnen denn Spaß mache, etwas Technisches selbst hergestellt zu haben. Der eine oder andere habe sogar schon ein Weihnachtsgeschenk davon vorgesehen.

Im Herbst 2012 startet die TfK mit 117 Schulen in eine neue SET-Runde. Mehr als 300 engagierte Tutoren geben ihr Wissen an die junge Generation weiter, sagt Heigl. Bis Ende 2014 sollen 16.000 Kinder in Bayern mit „TFK – Technik für Kinder e.V. erleben, wie spannend und faszinierend Technik und Handwerk sein kann.

 

2013 ist auch ein neues Projekt geplant: „Technikhäuser“ Werkstätten in denen Kinder und Jugendliche nachmittags experimentieren und basteln können. Herzlich willkommen sind hierzu vor allem pensionierte Techniker, die ihr Wissen gerne an die junge Generation weitergeben. Dem Verein ist es gelungen, auch für dieses Projekt Gelder aus den Europäischen Sozialfonds (ESF) zu erhalten. Das Projekt wird – wie die bereits laufenden  – über ESF kofinanziert, das bedeutet, jeder Euro der durch Mitgliedschaften oder Sponsoren dem Verein zufließt, wird zusätzlich staatlich bezuschusst. „Ein wertvoller Stellhebel, um unsere Projekte auszubauen“ so Heidi Heigl, „denn unsere Zukunft liegt in jungen Händen.“

 

Foto: Robert Brunner, Peter Pscheidt, Johann Sterr, Thomas Hacker, Michael Hetzenecker, Willi Bielmeier, Fabian Vogl, Heidi Heigl, BM Xaver Eckl, Patrick Vogl, Ullrich Stoltmann. Sitzend Walter Hetzenecker.

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Humedica – Geschenke mit Herz für Kinder in Osteuropa

(26.11.2012)

Prackenbach. Wie bereits in den letzten Jahren hat die Grundschule Prackenbach liebevoll verpackte Päckchen für die Kinder in Osteuropa zusammengestellt. An die 65 Pakete kamen allein von den Schülern zusammen und auch der Kindergarten beteiligte sich mit 30 Geschenkpaketen. Sie wurden bereits von einem LKW abgeholt, die sich nach der Zuordnung in der Hauptzentrale auf dem Weg zu den hilfsbedürftigen Kindern in Ukraine, Albanien, Rumänien, Moldawien und heuer sogar nach Bayern machen, um rechtzeitig noch bis Hl. Abend bei den Kindern zu sein.

Die Mitarbeiter sorgen gewissenhaft dafür, dass die Weihnachtsgeschenke zuverlässig ankommen.

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St. Martin ritt durch Schnee und Wind

(12.11.2012)

Martinsfeier beim Pfarrheim und langer Zug durch den Ort

 

Prackenbach. „Ein wunderbares Wetter haben wir heute“, freute sich Pfarrer John Kodiamkunnel am Montagabend, als er die vielen Schulkinder, die Kleinen des Kindergartens und der Kinderkrippe sowie viele Eltern und Angehörige zur Martinsfeier vor dem Pfarrheim begrüßte, wo man ein wärmendes Feuer entfachte. Am Schluss der Feier zogen alle in einem langen Laternenzug durch den Ort.

 

„St. Martin ritt durch Schnee und Wind“, sangen die Kinder und Pfarrer John meinte, „wir sind heute zusammen gekommen, um das Andenken des Hl. Martin zu feiern, dessen Leben wir anschließend bei einem Spiel noch hören werden.“ So wie der Hl. Martin vielen Menschen half, haben auch wir immer wieder Gelegenheit, anderen zu helfen, ob Schulkameraden, kranken Menschen und Geschwistern oder mit denen teilen, die in Not sind.

 

In dem Spiel, das Schüler der 2. Klasse unter der Leitung von Anita Greiner den aufmerksamen Kindern und Erwachsenen zeigten, erzählte ein Sprecher die Geschichte vom Hl. Martin (Jonas Fischer), der ein römischer Offizier war und den alle achteten und liebten. In einer bitterkalten Nacht war Martin mit einem Trupp Reiter unterwegs, die einen Bettler (Luisa Lummer) am Straßenrand entdeckten, der vor lauter Kälte um Hilfe schrie. Weil er nur Lumpen trug und auch keine warme Wohnung hatte, schenkte Martin dem Bettler die Hälfte seines Mantels.

Die Soldaten blickten erstaunt auf ihren Offizier und manche lachten sogar über ihn und andere wandten sich beschämt ab und dachten wohl „was hab ich getan?“ Doch Martin ritt weiter, als sei nichts geschehen.

Eine Legende erzählt, dass in der folgenden Nacht Jesus dem Hl. Martin im Traum erschien und den Mantel trug, den er dem Bettler geschenkt hatte und sagte: „was du dem Geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan.

 

In den Fürbitten, welche fünf Kinder vortrugen, dachten sie an all die Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns, nämlich, dass es in unserer Gemeinde Leute gibt, die krank sind, die traurig und allein sind, die ungerecht behandelt werden oder die darauf warten, dass ihnen jemand hilft und die Anwesenden baten: St. Martin bitte für uns.

 

Angeführt vom Martinsreiter Elena Altmann zogen dann alle in einem langen Laternenzug durch die Dorfstraße und sangen: „Ich geh mit meiner Laterne.“ Bei der Rückkehr segnete Pfarrer John einen Korb von Lebkuchen, die dann Jonas Fischer alias St. Martin und Luisa Lummer (Bettler) an die Kinder verteilen durften.

Zum Schluss wollte er es nicht versäumen, allen für ihr Kommen zu danken, insbesondere den Lehrkräften Anita Greiner und Elisabeth Ruis, den Erzieherinnen im KG, dem Elternbeirat der Schule, die für warmen Kinderpunsch und Glühwein und einen kleinen Imbiss sorgten und allen die in irgend einer Weise sich für die Vorbereitung der Martinsfeier sorgten.

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Dokumentation „Toter Winkel“und Verhaltensregeln vor und im Schulbus

(09.11.2012)

Verkehrsexperte PHK Gottfried Seidl bei den Schulanfängern

 

Prackenbach. Seit vielen Jahren bemüht sich die Verkehrswacht um die Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr. Denn viele Kinder sind täglich mit dem Schul- oder Linienbus unterwegs zur Schule und immer wieder kommt es an den Bushaltestellen zu gefährlichen Situationen. Dabei zählen die Unfälle, die sich wegen des toten Winkels ereignen, zu den Schwersten im Straßenverkehr.

 

Da die ABC-Schützen besonders gefährdet sind, war wie jedes Jahr am Freitag der Verkehrsexperte Gottfried Seidl von der Polizeiinspektion Viechtach zu Gast in der Grundschule Prackenbach, um die Schüler der ersten Klasse mit ihrer Lehrerin Elisabeth Ruis kindgerecht über die vielen Gefahren aufzuklären.

 

Ein ganz wichtiger Punkt war dabei das Einhalten des Sicherheitsabstandes, den man einhalten muss, wenn der Bus vorfährt. „Bleibt hinter der Sicherheitslinie stehen“ mahnte Seidl. Sollte keine vorhanden sein, müssten sie zwei große Schnitte vor dem Bordstein stehen bleiben, denn sonst könnte der schwere Bus über die Zehen rollen. Die Kinder staunten nicht schlecht, als er ihnen sagte, dass ein Bus so schwer ist, wie 12 große Elefanten, von denen schon einer eine Tonne wiegt.

 

Dann fragte der Verkehrsexperte die Kinder, wo es wohl am Bus am gefährlichsten ist. Um es ihnen anschaulich zu erklären, durfte ein Schüler den Busfahrer spielen und mit den anderen Kindern ging man hinter dem Bus. Der ABC-Schütze sah vom Fahrersitz aus kein einziges Kind. Das gleiche, als sich die Kinder vor dem Bus aufhielten.

 

Auch das Phänomen des toten Winkels erklärte Seidl den Kindern. Im toten Winkel ist man für den Busfahrer nicht sichtbar, erklärte Seidl. Am Besten, man geht so weit nach vorne, dass Blickkontakt mit dem Fahrzeugführer aufgenommen werden kann. Auch der entsprechende Abstand bei der Türe sollte gegeben sein, erwähnte der Ordnungshüter.

 

Dann demonstrierte Seidl noch das richtige Einsteigen in den Bus. „Nacheinander, nicht drängeln, sofort hinsetzen und die Schultasche vor den Füßen auf den Boden stellen“, erklärte Seidl. Auch Geschrei, herumrennen und vor allem sich mit dem Busfahrer unterhalten, ist untersagt. Ganz sicher freut er sich aber über ein höfliches „Guten Morgen“ oder „Grüß Gott“, so Seidl. Beim Aussteigen gilt das Gleiche wie beim Einsteigen, sagte der Experte zum Schluss, erst aufstehen, wenn der Bus angehalten hat, mahnte er, so gibt es mit Sicherheit keine Probleme.

Foto zu Meldung: Dokumentation „Toter Winkel“und Verhaltensregeln vor und im Schulbus

Radfahren in der Verkehrswirklichkeit

(26.10.2012)

Erfolgreicher Abschluss der Radfahrausbildung – 10 Ehrenwimpel erworben

 

Prackenbach. 24 Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach unter ihrem Klassenlehrer Rektor Ulrich Stolmann haben in diesen Tagen mit einer Prüfungsfahrt ihre Radfahrausbildung abgeschlossen.

 

Zum Thema Verkehrserziehung fand bereits im Vorfeld ein theoretischer Unterricht statt. Es folgte eine praktische Fahrerprüfung im Schonraum (Wendeplatte) in Viechtach, wo ihnen PHK Gottfried Seidl und POK Jürgen Schwinger die Grundregeln des Straßenverkehrs vermittelten. Nach den zwei bestandenen Prüfungen sowohl praktisch als auch in Theorie folgte nun die Praxis am Ort, wo das in der Theorie erlernte anzuwenden war.

 

Ulrich Stoltmann begrüßte die Verkehrserzieher von der Polizeiinspektion Viechtach und dankte den Eltern, die sich die Zeit genommen hatten, als Streckenposten die Fahrschüler zu begleiten.

Zunächst erfolgte jedoch durch die Verkehrsexperten die Überprüfung der Fahrräder, welche die Kinder von zuhause mitgebracht hatten. Erst dann wurden die Schüler, ausgerüstet mit Fahrradhelm, einzeln auf die vorgegebene Strecke geschickt. Auf alles musste geachtet werden, ob beim Umfahren von Hindernissen, Vorfahrtsregeln mussten beachtet werden oder auch eine rechtzeitige Zeichengabe beim Abbiegen nicht vergessen. 

 

Bei der Abschlussbesprechung waren die Verkehrsexperten voll des Lobes für das gute Abschneiden der Fahrradprüfung, von denen sich besonders 10 Schüler über einen Ehrenwimpel freuen durften. Alle 24 Kinder haben die Prüfung bestanden und bekamen von den beiden Verkehrserzieher neben Wimpel und Aufkleber „Geprüfter Radfahrer“ den Fahrradpass ausgehändigt, der letztendlich die Lizenz ist, dass sie mit ihrem Drahtesel in Zukunft im Straßenverkehr unterwegs sein dürfen. Klassenlehrer Ulrich Stoltmann bedankte sich im Namen der Lehrerschaft bei den Verkehrspolizisten und den Eltern.

Foto zu Meldung: Radfahren in der Verkehrswirklichkeit

Eine Schulstunde mit dem Förster

(25.10.2012)

Thema: „Leben mit der Natur“

 

Prackenbach. Bayern ist mit rund 2,5 Mill. Hektar Wald das größte Waldland der Bundesrepublik Deutschland. Neben dem Rohstoff Holz schützt er unsere Lebensgrundlage und bietet Mensch, Tier und Pflanze eine Heimat. Dies und noch viel Interessantes erfuhren die 17 Schüler der dritten Klasse der Grundschule Prackenbach mit ihrer Lehrerin Claudia Bauer, als sie im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts zum Thema „Leben mit der Natur“ eine Schulstunde ins Waldgebiet bei Zeitlau verlegten.

 

Ganz Ohr waren die Kinder, als Förster Thomas Kapfhammer sie durch den Wald führte und er es dabei schaffte, die Schüler für das neue HSU-Thema zu interessieren und zu begeistern.

Dann klärte Kapfhammer die Kinder zunächst  über die Aufgaben eines Försters auf und erwähnte dabei auch die Schutzkleidung für Waldarbeiter.

 

Viel zu erzählen gab es zum Thema Bäume, als die Kinder mit dem Förster zu Beginn der Wanderung an einer Buche Halt machten und zur Freude der Schüler ein neugieriges Rotkehlchen beobachten konnten, das kaum Angst vor den vielen Betrachtern zeigte.

„Was kann man eigentlich alles aus Holz machen“, fragte Kapfhammer dann die Kinder, die bereits einiges aufzählten konnten, wie Bleistifte, Papier, Möbel, Dachstühle, Brennholz und vieles mehr. Auch erfuhren sie,  warum Blätter im Herbst vom Baum fallen. Schließlich entdeckten die Kinder auf dem Waldboden zwischen Moos kleine Fichten und verglichen die Größe des Samens mit einem großen Baum.

 

Um den Unterschied einer Fichte und einer Tanne zu erkennen, bekam jedes Kind ein kleines Stück eines Astes von jedem der Bäume, an denen sie Erkennungsmerkmale erkennen mussten, wobei sie herausfanden,  dass die Nadeln der Fichte spitz, jedoch die der Tanne rund und mit zwei weißen Streifen auf der Unterseite versehen sind. Auch wurde die Frage geklärt, warum man auf dem Boden keine Tannenzapfen finden kann, nämlich weil hier die Schuppen abfallen, nicht der Zapfen im Ganzen. Im Übrigen bieten die Tannen ein „stabiles Gerüst“, bemerkte der Förster, da diese tief wurzeln und bei starkem Wind nicht so leicht umfallen.

 

Ein interessantes Thema waren anschließend die Tiere, über die Kapfhammer viel zu erzählen wusste und die Kinder aufmerksam zu hörten. Sie erfuhren, dass der Fischotter mittlerweile wieder sehr heimisch geworden ist und die Forellen ein Leckerbissen für sie sind. Reh und Hirsch sind nicht die gleichen Tiere, klärte Kapfhammer die Kinder weiter auf. Beim Anfassen eines Geweihs oder einem Teil eines Schädels dieser Tiere konnten sie die Unterschiede feststellen. Auch die Schädel eines Rehbock und eines Fuchs zeigte Kapfhammer den Schülern, daraus man erkennen konnte, was sie für Leckerbissen bevorzugen, ist er ein Fleisch- oder Pflanzenfresser.

 

Auf dem Rückweg waren im Wald ausgestopfte Tiere versteckt, um zu zeigen, wie gut diese im Wald getarnt sind, welche die Schüler alle aufspürten. Zu jedem wusste Kapfhammer eine Erklärung, zum Beispiel über den Eichelhäher, der auch der „Gärtner des Waldes“ genannt wird, da er seine Nahrung (Eicheln) im Waldboden versteckt und dieses Versteck manchmal vergisst. So „pflanzt“ er Bäume.

 

Zum Schluss der eindrucksvollen Schulstunde, bei der die Schüler nicht nur viel Wissenswertes gesehen und gehört hatten, sondern auch der Spaß nicht zu kurz kam, bekam jedes Kind vom Förster ein Büchlein mit dem Titel „Entdecke den Wald“ eine kleine Waldfibel mit Bildern und vielen Informationen über Tiere und Pflanzen.

 

Foto: Schüler mit Förster Kapfhammer

Foto zu Meldung: Eine Schulstunde mit dem Förster

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

(18.10.2012)

Wie ernähre ich mich gesund – Aktionstag  in der Grundschule Prackenbach

 

Prackenbach. Vom 15.-19. Oktober finden bayernweit an den Schulen die „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ statt. Alle Schulen sind dazu eingeladen in dieser Woche entsprechende Aktionen einzuplanen. Das diesjährige Motto lautet: “Nachhaltige Ernährung“.

 

Rektor Ulrich Stoltmann führte die Schüler, die sich alle in der Aula einfanden, mit kurzen Worten in die Thematik, des Aktionstags „Nachhaltige Ernährung“ -Gscheit essen- mit Genuss und Verantwortung“ ein.

 

Zunächst suchte sich während der Woche jede Klasse entsprechend des Mottos einen thematischen Schwerpunkt zur gesunden nachhaltigen Ernährung aus und gemeinsam versuchten dann die Schüler, diesen mit Eltern und Lehrern um zu setzten. Dann stellten sie während einer Präsentation in der Aula den einzelnen Klassen ihren Beitrag kurz vor. Bevor die Schüler gemeinsam mit ihren Eltern klassenweise „ihren“ Beitrag zubereiteten, stellten sie ihren Mitschülern die einzelnen Lebensmittel vor und wie diese zu einer gesunden, nachhaltigen Ernährung beitragen. Dies geschah durch kurze Schülerreferate und bereits im Unterricht vorbereitete Plakat. 

 

Die 1. Klasse leistete ihren Beitrag mit Milchprodukten, wie Butter, Käse, Milch und dergleichen. Die Schüler der 2. Klasse stellten Gemüse und Obst vor und klärten über deren Bedeutsamkeit für eine gesunde Ernährung auf. Sie bereiteten dann unter anderem Obstsalat zu, der anschließend reißenden Absatz fand.

„Dem Gemüse auf der Spur“ hieß es in dem dritten Vortrag der Schüler der 3. Klasse. Eine Rohkostplatte und Gemüsespieße in verschiedenen Variationen war dann ihr Beitrag zum gesunden Pausenbuffet.

 

Von den unterschiedlichsten Bio-Brotsorten, die mit Vollkorn-, Dinkel-, Roggenmehl und Zusatzmittel wie Nüsse, Buttermilch, Gewürzen, Honig oder Rosinen angereichert werden, erzählte die Klasse vier und Sabine Haimerl vom Elternbeirat.

So wurden die vielen Nahrungsmittel, die in der großen Pausenhalle zuvor aufgebaut wurden, von den einzelnen Klassen und dem Elternbeitrag in Gemeinschaftsarbeit zu einem „gesundes Pausenbuffet“ aufbereitet und zusammengetragen, das sich dann Kinder und Lehrer schmecken ließen.

Gemüse und Obst stammten aus dem Schulfruchtprogramm und vom Elternbeirat. Das Brot in den vielen Variationen wurde von der Bäckerei Laumer in Viechtach gesponsert. Dafür vielen Dank.

 

Die Kinder hatten großen Spaß beim Zubereiten der Speisen, doch noch mehr mundeten in der Pause die gesunden Sachen, so dass sie gar nicht genug davon bekommen konnten.

Foto zu Meldung: Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

88 Schüler im neuen Schuljahr – 6 Kinder weniger als im letzten Jahr

(20.09.2012)

 

Sabine Höcherl heißt die neue Elternbeiratsvorsitzende – Dank an die Ausgeschiedenen

 

Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach wurde in diesen Tagen ein neuer Elternbeirat gewählt. Als Vorsitzende fungiert für das nächste Jahr Sabine Höcherl. Auch wurden die bisherigen Elternbeiräte verabschiedet und geplante Vorhaben besprochen.

 

Im neuen Schuljahr 2012/13 drücken heuer in den vier Klassen insgesamt 88 Kinder die Schulbank. Das sind sechs Kinder weniger als im letzten Jahr. Auch die erste Klasse ist mit 22 ABC-Schützen gegenüber dem Vorjahr um einen weniger besetzt, dennoch für Elisabeth Ruis keine leichte Aufgabe, allem gerecht zu werden.

 

Rektor Ulrich Stoltmann stehen im neuen Schuljahr neben einem Team von vier Klassenlehrern noch die Fachlehrer Heidi Heinrich und Christine Miethaner, Religionslehrerin Marlene Aigner und Pfarrer Josef Drexler zur Verfügung. Zum Team gehört auch Förderlehrer Edi Geiger und als Beratungslehrer zeigt sich Franz Grötzner von der Grund- und Mittelschule Kirchberg verantwortlich, der über Fragen der Schullaufbahn und der Bildungswege, Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und dergleichen aufklärt. Sprechzeit Mittwoch von 10.30 bis 11.15 Uhr. Rechtzeitige Terminvereinbarung unter Tel. Nr. 09927/902030 wäre sehr wünschenswert.

 

Bei der ersten Elternversammlung wurden in den vier Klassen Elternsprecher bestimmt, aus denen sich der Elternbeirat zusammensetzt. Die Klassenlehrer, Elternsprecher und ihre Stellvertreter sind: 1. Klasse 22 Schüler mit Lehrerin Elisabeth Ruis (Elternsprecher, Bettina Eckl und Elke Wolf); 2. Klasse 23 Schüler, Anita Greiner (Sabine Wanninger, Ramona Lummer); 3. Klasse 18 Schüler, Claudia Bauer (Sabine Höcherl, Carmen Wühr); 4. Klasse 25 Schüler Ulrich Stoltmann (Sabine Haimerl, Heidi Landsdorfer ).

Bei der Elternbeiratswahl wurde Sabine Höcherl als 1. Vorsitzende bestimmt, das Amt der Stellvertreterin übernimmt Carmen Wühr, Schatzmeisterin ist Ramona Lummer und Schriftführerin Sabine Wanninger.

 

In der konstituierenden Sitzung des neugewählten Elternbeirates dankte Rektor Ulrich Stoltmann den ausgeschiedenen Elternbeiräten Anna Kraus, Claudia Lex, Anna Wühr, Sabine Fuchs und Andrea Rücker für ihre Arbeit im letzten Jahr mit einem Präsent als Anerkennung für ihren Einsatz. 

Mit Dankesworten erwähnte er dabei die Unterstützung beim Aktionstag, für die Bewirtung und die Brezenbuchstaben bei der Einschulung und bei den Elternsprechtagen und war verantwortlich beim Martinszug, Weihnachtsfeiern und vieles mehr. Er honorierte auch die Beschaffung von Preisen für Siegerehrungen sowie von Büchern für Schülerlesebücherei und Pausenspiele.

 

Schließlich wurden im Rahmen der ersten Elternbeiratssitzung auch Termine und Vorhaben im neuen Schuljahr besprochen. Unter anderem wird das Schulfruchtprogramm und „It´s playtime“ (Englisch für 2. Klasse) beibehalten. Die Schülerbücherei soll weiter aufgestockt werden und auch die Päckchenaktion „Humedica“ wird wieder durchgeführt. Auch „Sport nach 1“ in Zusammenarbeit mit SV Moosbach evtl. auch SV Prackenbach soll weitergeführt werden. Geplant ist auch ein Infoabend des Elternbeirates sowie einige andere Aktionen.

 

Foto: Sabine Höcherl, Carmen Wühr, Bettina Eckl, Sabine Wanninger, Ramona Lummer, Elke Wolf

es fehlen Sabine Haimerl und Heidi Landsdorfer.

Foto zu Meldung: 88 Schüler im neuen Schuljahr – 6 Kinder weniger als im letzten Jahr

„Mika´s erstes Punktspiel“ - Autorenlesung in der Grundschule

(19.09.2012)

Kinderbuchautor Jürgen Stahlbock stellte seine veröffentlichten Bücher vor

 

Prackenbach. Zu seinen großen Leidenschaften zählen bei dem früheren Grundschulleiter und -lehrer Jürgen Stahlbock Kindern Geschichten zu erzählen bzw. vorzulesen und war auch sonst immer ein geduldiger Zuhörer seiner Schüler und Schülerinnen.

 

Mittlerweile ist der Kinderbuchautor seit zwei Jahren im Ruhestand und hat in dieser Zeit bereits zwei Bücher veröffentlicht und weil seinem Heimatstädtchen Hitzacker seine große Liebe gehört, wählte er auch das kleine „Sonnfeld“ (Hitzacker) zum Schauplatz seines ersten Kinderbuches und dessen Nachfolger.

 

Die Geschichten von „Mika und Co.“ sind alle fast wahr, sie sind so oder ähnlich passiert, erzählt der Autor. Sie entstanden aus den Erlebnissen während seiner eigenen Kindheit und seiner Zeit als Pädagoge.

Der Titel des 1. Bandes mit Zeichnungen von Sabrina Urban lautet: „Mit Mika kannst du was erleben“ in dem der Autor in seinen neun Geschichten von Mika und seinen Freunden erzählt: Wie viele Kinder wartet Mika sehnsüchtig darauf, endlich eingeschult zu werden. Er kann es kaum erwarten, endlich in die Schule zu kommen, denn er möchte auch lesen können. - Als Fußballfan von Werder Bremen möchte Mika natürlich auch selbst Fußball spielen. Er wird Stürmer bei „SC Herta Sonnfeld“ und köpft auch gleich ein Tor. - Zusammen mit seinem besten Freund Malte geht’s dann auf ins Weser-Stadion zum Bundesliegaspiel „Werder gegen Kaiserlautern“. In der nächsten Geschichte muss Mika eine sehr böse Enttäuschung verkraften. Probleme gibt es auch als eine Fensterscheibe beim Bolzen zu Bruch geht.

 

Der zweite Band trägt den Titel: „Keine Langeweile mit Mika“, mit Zeichnungen von Felica Handelmann und ein 3. Buch, auf das sich die Kinder freuen können, kommt im Februar auf den Markt: „Mikas Tage haben es in sich“.

 

Zum Schluss verteilte Stahlbock an die Kinder Postkarten, die sie mit dem Lösungswort vom Spitznamen Mattes (aus dem 1. Band „Mit Mika kannst du was erleben“) bis 24. September 2012 an Jürgen Stahlbock, Neuhauser Stra. 22, 21354 Bleckede schicken sollten. Unter allen richtigen Einsendungen werden insgesamt fünf vom Autor signierte Exemplare von „Mika und Co. 2 „keine Lageweile mit Kika“ verlost. 

 

Die Schüler waren von den Kindergeschichten, die sehr erfrischend geschrieben sind, sehr angetan und waren sehr aufmerksame Zuhörer. Es wäre empfehlenswert, wenn auch mehrere Schulen von der Autorenlesung Gebrauch machten, denn es ist wohltuend festzustellen, dass es auch kindgerechte Abenteuer gibt, die nicht an die Comic- Welt angelehnt sind. Auch Eltern sollten die kleinen Geschichten lesen, damit sie vielleicht in eine Welt eintauchen, die ihren Kindern zu gönnen wäre – Rezension von Ewa Wolff.

Foto zu Meldung: „Mika´s erstes Punktspiel“ - Autorenlesung in der Grundschule

Mit dem Segen in ein neues Schuljahr – Sprechspiel zum Thema Regenschirm

(13.09.2012)

22 Schulanfänger – ABC als Pausenbrot

 

Prackenbach. Der Himmel war düster und der Regenschirm ein ständiger Begleiter, als am Donnerstag auch in Bayern die Schule begann und für viele ABC-Schützen der Ernst des Lebens. Zu ihnen gehörten auch 22 Kinder, die in der Grundschule Prackenbach ihre Schulkarriere begannen. Wenngleich es im letzten Jahr ein Schüler mehr war, ist es wahrlich eine stattliche Zahl von Schulanfängern – für Klassenlehrerin Elisabeth Ruis keine leichte Aufgabe. Rektor Ulrich Stoltmann und der Elternbeirat überraschten die noch etwas schüchternen Kinder mit einem ersten „Pausenbrot“.

 

In der Pfarrkirche St. Georg trafen sich die Schüler zunächst mit ihren Lehrern, Eltern und Angehörigen zum gemeinsamen Gottesdienst, den Pfarrer John Kodiamkunnel in Konzelebration mit Pfarrer Josef Drexler, Moosbach sehr kindgerecht gestaltete, wobei einige Kinder die Kyrierufe sowie Mesnerin Thekla Holzapfel, Lehrerin Claudia Bauer und zwei Kinder die Fürbitten übernahmen.

Das anschließende Sprechspiel, von einigen Kindern vorgetragen, handelte von dem „scheußlichen“ Wetter, ausgerechnet an ihrem ersten Schultag. Aber alle hatten sie einen Regenschirm, der sie schützte. Dann stellte jeder seinen Schirm vor. Der eine hatte einen Sonnenschirm, der ihn vor der Sonne beschirmt, der andere bezeichnete seinen Schirm als seine Familie, bei der er sich beschützt fühlt. „Mein Schirm sind meine Freunde“, sagte ein anderes Kind, oder die Schulklasse und auch die Schule.

Auch in der Bibel sei oft von einem Schirm die Rede, meinten die Kinder. Denn auch Gott schützt uns in der Angst und in Gefahr. Er ist ein großer Schutzschirm für unser ganzes Leben. Dann stellten sich alle unter den großen Schirm, den Pfarrer Drexler für sie öffnete, wo sie symbolisch den Schutz Gottes erfuhren. 

Zum Schluss gaben die beiden Geistlichen jedem ABC-Schützen einzeln ihren Segen und Mesnerin Thekla Holzapfel verteilte kleine Süßigkeiten.

 

Mit einem „herzlich willkommen, liebe Leute“ begrüßten die künftigen Schulkameraden die ABC-Schützen und mit ihnen die Eltern und Großeltern in der Aula der Grundschule. Im Namen aller Lehrer begrüßte Rektor Stoltmann die Schulanfänger und bemerkte, dass heute ein ganz besonderer Tag in ihrem Leben sei. Er meinte dass ein ganz wichtiger Begleiter im ersten Schuljahr neben den Ziffern die Buchstaben seien, die sie mit ihrer Klassenlehrerin „ins Herz schließen“ werden. Denn ohne Buchstaben keine Wörter, keine Sätze, keine Geschichten oder Bücher, so der Schulleiter.

 

Als kleines Geschenk hängte Stoltmann jedem Anfänger einen aus Brezenteig gebackenen Buchstaben um, den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens. Schon im Mittelalter gab es zum Schulanfang ein großes Fest, bei dem Brezeln und Lebkuchen verteilt wurden, erzählte Stoltmann. Und ein Lehrer im alten Rom glaubte sogar an die magische Wirkung von Back-ABC´s um ihre Schüler gelehrig zu machen.

 

Dem Elternbeirat dankte der Schulleiter für die gestifteten Brezen, der Bäckerei Frohnauer und allen, welche die Einschulungsfeier vorbereitet hatten. Sein Dank galt auch der Sparkasse für die reflektierenden Bänder und Sticker, dem ADAC für die gelben Warnwesten, die noch ausgehändigt werden, der Genobank für die Fotos von der Schuleinschreibung sowie der Buchhandlung Bärbl Vogl (Frau Hielscher) für die „Lesetüte“, gefüllt mit einem Buch der Initiative „AG Leseförderung“ im Börsenverein und der Verlage Arena und Oetinger.

Der Lehrerin Elisabeth Ruis jedoch wünschte Stoltmann viel Kraft, Geduld und gute Nerven, aber auch viel Spaß und Freude mit den Schulanfängern.

Dann verschwanden alle Kinder in ihre jeweiligen Klassenzimmer und der Elternbeirat hatte für die Eltern der ABC-Schützen in der Zwischenzeit Kaffee und Kuchen vorbereitet.

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Das Schullandheim in Gleißenberg war super

(27.07.2012)

Die 4. Klasse der Grundschule vier Tage im Oberpfälzer Wald

 

Prackenbach. Noch kurz vor den Sommerferien erhielten die Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach die freudige Nachricht, ins Schullandheim fahren zu dürfen. Doch dort waren sie neben viel Spaß nicht untätig und haben ein sehr originelles Theater einstudiert, das von vielen Seiten Bewunderung hervor rief.

 

Am Montag, 16. Juli 2012 fuhren sie dann gespannt und aufgeregt mit dem Bus Richtung Furth im Wald. Das Ziel war das Schullandheim in Gleißenberg, wo die Schüler mit Begleitperson Anna Anwander und Klassenlehrerin Claudia Bauer ankamen.

 

Nachdem die Kinder von der Heimleiterin Frau Windmeißer herzlich begrüßt und in die Abläufe des Schullandheims eingewiesen wurden, bezogen sie gleich ihre Zimmer. Zum Glück verschwand beim anschließenden Betten beziehen niemand im Laken, so dass alle das leckere Mittagessen genießen konnten. Um die Umgebung kennenzulernen, fand für die Kinder zunächst eine Schullandheim-Rallye statt, bevor die Gruppe zu einer kleinen Wanderung in den Ort aufbrach.

Vor dem zu Bett gehen, hielten die Schüler die Erlebnisse des ersten Tages in ihrem Tagebuch fest. Wie auch an den folgenden Tagen trafen sich alle in einem der Zimmer und Claudia Bauer las bei Kerzenschein eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Einige Kinder waren noch nie so lange vom Elternhaus getrennt und erlebten die erste Nacht mit dem berühmten Kribbeln im Bauch.

 

Der Dienstag startete mit einer Einführung ins Theaterspiel. Die Schüler lernten, dass man nicht mit dem Rücken zum Publikum stehen soll, dass langsames Spielen wichtig ist und dass die Gestik und Mimik beim Theater von großer Bedeutung sind. Später wurden Gruppen mit je 5 bis 6 Kindern ausgelost, welche die Aufgabe erhielten, zwei Szenen zu je 5 Minuten aus einem Märchen nachzuspielen oder umzugestalten. Großes Ziel war die „märchenhafte Theaterwanderung“ am Mittwoch, 25. Juli (Bericht vom 27. Juli 2012) für die Eltern in der Schule. Eine Nachtwanderung zu später Stunde rundete diesen ersten vollen Tag ab.

 

Neben dem fleißigen Üben für die große Aufführung, stand am Mittwoch auch eine längere Wanderung – diesmal bei Tageslicht – auf dem Plan, bei der einige Schüler Angst hatten, dass sich die Lehrer verlaufen würden. Erschöpft und hungrig kamen jedoch alle wieder heil im Schullandheim an, wo sie ein weiteres köstliches Essen erwartete. Für das Lagerfeuer, das am späten Abend anstand, mussten zunächst Stecken gefunden und geschnitzt werden, damit die Würstl über dem Feuer gegrillt werden konnten.

 

Am Donnerstag bekam Bauer von Ulrich Stoltmann eine stolze Zuschauerzahl von rund achtzig Personen für die Theateraufführung gemeldet. Das spornte die Kinder noch einmal an, hart in ihren Gruppen – vor allem an der zweiten Märchenszene – zu arbeiten. Abgesehen von Pausen, in denen die Kinder sich auf den Zimmern ausruhten oder draußen spielten, war an diesem Tag auch schon Kofferpacken angesagt. Zur Abrundung des Aufenthalts trafen sich an diesem Abend alle mit Gesellschaftsspielen und ein paar Leckereien im Gemeinschaftsraum zum gemütlichen Beisammensein. Auch die Verleihung von Urkunden und die Vergabe von Preisen für das ordentlichste Zimmer und die richtige Beantwortung der Fragen aus der Schullandheim-Rallye fanden in diesem Rahmen statt.

 

Schneller als gedacht, stand am Freitag die Heimfahrt an. Nach einem Besuch in der Erlebniswelt „Flederwisch“ in Furth im Wald mit einer interessanten Führung, freuten sich alle, trotz einer tollen Zeit im Schullandheim mit bester Betreuung durch das dortige Personal, ihre Geschwister und Eltern wieder zu sehen.

 

Foto. Hinten mitte Claudia Bauer und Anna Anwander

Foto zu Meldung: Das Schullandheim in Gleißenberg war super

Märchenhafte Theaterwanderung in der Grundschule

(25.07.2012)

 

Ein interessantes Schauspiel – einmal ganz anders –Reichhaltiges gesundes Frühstück vom Elternbeirat

 

Prackenbach. Die Grundschule Prackenbach hatte am Mittwoch die Eltern der Kinder ins Schulhaus eingeladen, wo die vierte Klasse, die fünf Tage im Schullandheim verbrachte, ein ganz besonderes Theaterstück einstudiert hatten, von dem Rektor Ulrich Stoltmann bei der Begrüßung der Gäste bemerkte, „ich denke ihr werdet Freude haben“.

 

Lehrerin Claudia Bauer erzählte zur Einführung von der Vorbereitung der märchenhaften Theaterwanderung, die kein Hörspiel, sondern ein Schauspiel ist, mit wenig Kulisse und wenig Verkleidung (die Akteure waren alle in einfachem Schwarz gekleidet). Die Schüler sollen durch das Spiel hervorstechen und sich durch Einfallsreichtum bewähren, merkte sie an. Sie dankte Anna Anwander, welche mit ihr die Klasse ins Schullandheim begleitet hatte und viele Tipps und Ratschläge beisteuerte. Sie dankte auch Ulrich Stoltmann, der für neue Ideen immer ein offenes Ohr hat.

 

Der Spielort der Aufführungen fand an verschiedenen Plätzen statt. Dazu bildeten die Zuschauer zwei Gruppen, welche die Akteure zu den unterschiedlichen Orten begleiteten. Und weil das Wetter es gut mit ihnen meinte, spielten sich die Spiele überwiegend im Freien ab, am Sportplatz, im Pausenhof, am Dachboden oder schließlich in der Aula. Wie es so schön am Anfang eines Märchens heißt, „es war einmal“ kamen fünf von den Gebrüder Grimms zur Aufführung, welche die Kinder ganz einmalig und Ideenreich verkörperten und so manche Schauspielertalente zu Tage kamen.

 

Jede Gruppe bestand aus fünf Schülern, von denen das „Rotkäppchen“ im Pausenhof aufgeführt wurde. „Kommt mit, ich habe die böse Hexe gesehen“, führte der Ansager die Gäste anschließend für das „Dornröschen“ auf den Dachboden II. Oder „Schau her, ob der Schuh passt“, hieß es bei „Aschenputtel“ am Sportplatz und bei „auf zur Königstochter“ amüsierten sich die Gäste beim „Froschkönig“ am Teich. Und schließlich hieß es „auf zu den Zwergen hinter den Bergen“ beim Märchen von „Schneewittchen“ in der

 Aula.

Über die ganz besondere Art des Theaterspielens, das die Kinder am nächsten Tag ihren Schulkameraden der 1./2. und dritten Klasse mit ihren Lehrkräften noch einmal aufführten, waren die Zuschauer sehr angetan und spendeten den Schülern bei den jeweiligen Auftritten einen großen Applaus.

 

Bevor die Kinder wieder in ihre Klassenzimmer verschwanden, präsentierte die AG Schulspiel eine Aufführung von den Schildbürgern unter der Leitung von Claudia Bauer, das alle Zuhörer zum Schmunzeln brachte und die Akteure zum Schluss Riesen Beifall ernteten. Es handelte von der Mittelalterlichen Stadt „Schilda“, deren Bewohner sehr seltsame Leute waren. Sie machten alles falsch und alle lachten über die Dummheit der Schildbürger. Es schickte sich, dass ein Bote des Kaisers nach Schilda kam, der den Besuch des Kaisers ankündigte, dessen Wunsch es war, mit einem Gedicht empfangen zu werden. Wenn auch das Reimen nicht so recht klappte, waren sie doch nicht so dumm, denn es musste schließlich ein Bürgermeister gewählt werden, der konnte zwar nicht reimen, doch das störte die Schildbürger nicht.

 

Zum Schluss gab es durch Ulrich Stoltmann Worte des Dankes an Claudia Bauer und ihre Begleitung im Schullandheim Anna Anwander. Er dankte auch am Schuljahresende den Müttern, die sich jede Woche für das gesunde Frühstück zur Verfügung stellten sowie Lehrerin Anita Greiner, für dessen Organisation. Worte des Dankes gab es auch für Fachlehrerin Christine Miethaner für die Hilfe im Schulgarten und für Lehrerin Elisabeth Ruis, welche die Schüler-Lesebücherei betreut. Sein Dank galt auch allen Kollegen, den Geistlichen Pfarrer John und Pfarrer Drexler, der Gemeinde mit dem Bauhof, der Sparkasse, welche immer wieder Preise zur Verfügung stellt und nicht zuletzt dem Elternbeirat, welche für die anschließende Bewirtung mit einem reichhaltigen gesunden Frühstück sorgte. Der Reinerlös aus dem Verkauf kam wieder dem Elternbeirat und damit wieder der Arbeit der Schule zu.

Foto zu Meldung: Märchenhafte Theaterwanderung in der Grundschule

Vorm Kern zum Apfelbaum

(02.07.2012)

Ohne Gott geht gar nichts

 

Moosbach. Wer hat schon das Glück, in der Nachbarschaft einen Kunstmaler zu haben?

Hans Höcherl, der einen Steinwurf weit vom Kindergarten St. Johannes sein neues Haus gebaut hat, war am Montag Gast in der Spielwiese, wo er sich bereit erklärte, den 44 Vorschulkindern von Moosbach und Prackenbach sowie den Schülern der 2. Klasse zu zeigen, wie man mit Straßenmalkreide einen Apfelbaum zeichnet, angefangen vom Kern, bis hinauf zum Stamm und zu den Ästen und Blättern.

 

„Wo kommt ein Apfel her“, fragte Höcherl die Kinder zunächst und erklärte ihnen dazu, dass ein Kern, der in die Erde gesetzt wird, Wurzeln bekommt und darauf ein Baum wächst, der dann im Sommer Früchte trägt. „Und wie kann das sein, dass der Kern wächst und ein großer Baum und letztendlich dann Früchte hervorbringt, fragte er die Kinder, doch niemand konnte da eine Antwort geben, da sind wir nämlich mit unserem Wissen am Ende, sagte der Kunstmaler. - Ohne Gott geht da gar nichts – sprach er überzeugend zu den Kindern.

„Der Mensch kann so viel schaffen“, sagte Höcherl, „aber das bringt er nicht fertig“.

 

Dann gingen die Kinder mit Straßenmalkreiden ans Werk. An der mit Brettern verkleideten Mauer der Turnhalle malten sie dann unter der Anleitung von Hans Höcherl erst einen Kern und dann einen hohen Stamm und mit anderer Farbe dann Äste und Blätter und es machte ihnen mächtig Spaß, das merkte man ihnen an.

 

Zum Schluss gab es ein großes Dankeschön von der Kindergartenleitung und Lehrerin Elisabeth Ruis mit einem irdenen „Weidling“, in dem eine Hauswurz eingebaut war, die ein selbstgeschnitzter Vogel bewacht. Hans Höcherl freute sich darüber sehr und er wusste gleich einen Platz für den Blumenstock in seinem Haus.

 

Foto: Kinder mit Gerdi Dietl KG Mo., Hans Höcherl, Julia Frohnauer KG Moosbach, Lehrerin Elisabeth Ruis, Monika Kraus KG Prackenbach. 

Foto zu Meldung: Vorm Kern zum Apfelbaum

Die Grundschule ehrte ihre Sieger

(27.06.2012)

Mathepirat – Antolin und gute Leser

 

Prackenbach. Wenn auch bis zu den großen Ferien die Schüler noch vier Wochen zu büffeln haben, wurden am Mittwoch in der Grundschule Prackenbach schon mal im Rahmen einer kleinen Feier die Klassensieger des Lesewettbewerbs und je drei Antolin-Sieger der zweiten, dritten und vierten Klasse mit Lorbeeren bedacht. Seit vorletztem Jahr kam eine weitere Kategorie dazu, nämlich „Mathepirat“, bei der die fünf Besten der Klassen zwei, drei und vier geehrt wurden.

 

In der Aula der Grundschule eröffneten die Schüler die kleine Feier mit einem Lied mit dem Titel: „Alle Kinder lernen lesen“, das die Praktikantin Regina Obermeier auf ihrer Steirischen begleitete. Bei der Begrüßung erklärte Rektor Ulrich Stoltmann den Kindern, dass die beiden Besten Leser jeder Klasse abwechseln in acht Vorleseräumen jeweils ihren Schulkameraden der vier Klassen ihren Siegertitel vortragen dürfen, wobei in jedem Raum eine Aufsicht dabei ist und zuhört, wobei er bemerkte, dass man einen guten Leser daran erkennt, wenn sich bei dem Stück niemand langweilt.

 

Anschließend teilte Lehrerin Elisabeth Ruis die einzelnen Gruppen der Vorleser ein und die Zuhörer suchten ihren jeweiligen Vorleseraum auf. Anschließend trafen sich wieder alle in der Aula, wo die Lesesieger ihre Lorbeeren erhielten: Urkunden von der Schule, Buchgutscheine vom Elternbeirat und Präsente von der Sparkasse. Weil die Entscheidung nicht immer leicht ist, wurde auch der Zweitbeste hervorgehoben.

Nina Wanninger von der 1. Klasse erreichte mit ihrem Lesestück aus: Spürnasen „Einfach ungenießbar“, den Siegerpreis. Auf Platz zwei landete Lea Rücker. Platz 1 der 2. Klasse erreichte Robin Wühr mit „Hühnerlulu“ und er zweite Platz ging an Fabian Freund. Alina Holzer war die Beste in der 3. Klasse mit ihrem Titel „die Turnstunde“ aus den Schulfreundegeschichten. Susanne Wolf behauptete sich den 2. Rang.

Schließlich freute sich Lena Sieber von der 4. Klasse mit ihrem Titel: „Die feuerrote Friederike“ über den 1. Platz und Julia Kraus war die zweit Beste.

 

Nach der Auszeichnung der besten Leser wurden auch die „Antolin“-Sieger mit Geldpreisen und Urkunden bedacht: Sieger der 2. Klasse wurde Georg Kolmer vor Robin Wühr und Christina Höcherl. Aus der 3. Klasse haben sich Jonas Högerl, Sarah Holzapfel und Annalena Zankl hervor getan und in der 4. Klasse glänzten Anton Wühr, Josef Muhr und Katie Ketterl.

 

Die Besten in der Kategorie „Mathepirat“ sind Katie Ketterl aus der 4. Klasse, Jonas Högerl (3), und Georg Kolmer (2)., für die es Kinogutscheine gab. Weiter glänzten Robin Wühr (2) und Sarah Holzapfel (3).

 

Bevor sich die Akteure des Schulspiels „Wer am besten reimt, wird Bürgermeister von Schilda“ fertig machten, spielte Regina Obermeier ein Stück auf ihrer Harmonika. Das Spiel von den Schildbürgern von der AG Schulspiel unter der Leitung von Lehrerin Claudia Bauer aufgeführt, brachte alle Zuhörer zum Schmunzeln. Es handelte von der Mittelalterlichen Stadt „Schilda“, deren Bewohner sehr seltsame Leute waren, denn alles, was sie taten, machten sie falsch und alles, was man ihnen sagte, nahmen sie genau so, wie man es ihnen sagte. Überall lachte man über die Dummheit der Schildbürger, doch so dumm waren sie gar nicht, denn es wurde ein Bürgermeister gewählt, der zwar nicht reimen konnte, was jedoch die Schildbürger nicht störte.

 

Zum Schluss gab es Dankesworte durch Ulrich Stoltmann für die Akteure, Lehrerin Claudia Bauer für die Leitung des Schulspiels, Elisabeth Ruis für die Mitorganisation der Siegerehrung, Regina Obermeier für die musikalische Begleitung sowie dem Elternbeirat und der Sparkasse.

 

Bildbeschreibung: Sieger mit Sabine Höcherl und Anna Kraus vom Elternbeirat und Lehrerin Elisabeth Ruis

Foto zu Meldung: Die Grundschule ehrte ihre Sieger

Vorgezogener Schultag für die Vorschulkinder

(22.06.2012)

Ein Schnuppertag in Begleitung ihrer Paten

 

Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach war am Freitag ein Schnuppertag für die künftigen Schulanfänger angesagt, als sie, wenn auch noch ein wenig schüchtern, mit Hilfe ihrer Paten aus der zweiten Klasse, abwechselnd in drei Stationen einen ersten Schulunterricht meisterten.

 

Die Schule will dabei erreichen, dass die künftigen ABC-Schützen möglichst frühzeitig mit dem Lehrkörper vertraut werden. Und den Lehrern wird dabei bei einem speziellen Schnupperunterricht das Sozialverhalten und die Möglichkeit der Überprüfung der Schulfähigkeit bei den Kindern gegeben.

 

Lehrerin Elisabeth Ruis hieß die Vorschulkinder im Zimmer der Zweitklässler herzlich willkommen und ein gemeinsames Lied, das sie am ersten Schultag singen werden, lockerte schon mal die erste Scheu vor den vielen Neuheiten. Nach einem Kennenlernen mit ihren jeweiligen Schulpartnern ging es an die Arbeit in drei Gruppen.

 

Im Werkraum bei Fachlehrerin Heidi Heinrich war man eifrig dabei, aus Papier und einem vorbereiteten runden Karton einen Kreisel zu basteln. Hier ging es um richtiges Kleben, Schneiden und das Auswählen der Farben.

 

In der Lesebücherei machte es sich die Gruppe auf dem Sofa gemütlich, als ihnen Lehrerin Ruis ein Buch mit vielen Bildern vorlas, mit dem Titel „Erich war ein schönes Kind“. Es stammt von der Autorin Malene Reidel, die sehr viele Kinderbücher schrieb, unter anderem auch „Kasimirs Weltreise“, das 1958 den Deutschen Jugendpreis erhielt. In dem besagten Buch erzählt die Autorin von „Erich“, der mit seinem Boot der Donau entlang bis zum Schwarzen Meer schwamm. Dort ist er ganz schwarz geworden. Wieder zu Hause bei der Mutter angekommen, wurde er von der Sonne gebleicht, bis er wieder frisch und schön war. Darum der Rat: „Fahrt nicht in das Schwarze Meer“.

Dann wählten sich die jeweiligen Kinder ein Buch aus und der Schulpate durfte seinem jeweiligen Kameraden die Geschichte vorlesen, ehe sie noch ein Faltbüchlein bastelten, wo lesen und malen gefragt war.

 

Im Handarbeitsraum bemühten sich die Kindergärtnerinnen Monika Kraus (Prackenbach) und Eva Conrady (Moosbach) um die dritte Gruppe, die gemeinsam Brettspiele, Memory, Domino, Legespiele unter anderem der „Zauberlehrling“ oder „Happy Farn“ spielten, wo Denk- und Konzentration gefragt war.

 

Auch das künftige Schulhaus mit seinen vielen Zimmern lernten die Neuen bei dem vorgezogenen Schultag kennen und merkten gar nicht, wie schnell die Zeit verging und die Eltern sie wieder abholen durften.

Frau Ruis wünschte ihnen noch schöne Ferien und einen guten Start im September, wenn der Ernst des Lebens beginnt.

 

Foto: Heidi Heinrich beim Basteln eines Kreisels

Foto zu Meldung: Vorgezogener Schultag für die Vorschulkinder

Eine Schulstunde mit dem Förster

(29.05.2012)

Prackenbach. Bayern ist mit rund 2,5 Mill. Hektar Wald das größte Waldland der Bundesrepublik Deutschland. Neben dem Rohstoff schützt er unsere Lebensgrundlage und bietet Mensch, Tier und Pflanze eine Heimat. Dies und noch viel Interessantes erfuhr die dritte Klasse der Grundschule Prackenbach mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann, als sie im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts zum Thema „Leben in der Natur“ eine Schulstunde in den Wald verlegten.

 

Aufmerksam hörten die Kinder zu, als ihnen Förster Thomas Kapfhammer im Rahmen seiner forstlichen Bildungsarbeit die Lerninhalte aus dem vorausgegangenen Unterricht noch vertiefte und den Schülern noch viel zusätzliches Wissen vermittelte. Er erklärte ihnen Nadel- und Laubbäume und seine Wachstumsbedingungen, wobei umweltschädliche Einwirkungen den Aufbau des Waldes beeinflussen können und zeigte ihnen an Beispielen die vielen Schäden, welche die Borkenkäfer verursacht haben.

 

Mittlerweile hat man erkannt, welch große Bedeutung der Wald für das Gleichgewicht für den Menschen hat. Er sorgt für Windschutz, ist wichtig für das Klima und ist zudem zuständig für Bodenschutz und den Wasserhaushalt .Nicht zuletzt ist der Wald ein Sauerstoffproduzent und Erholungsort für den Menschen. Auch liefert er zahlreichen Tieren, Pflanzen- und Pilzarten Nahrung, Wohnung und Schutz und ist außerdem eine „Lebensversicherung“ gegen Lawinen, Muren und Hochwasser.

 

Kapfhammer hatte auch Geweihe von Rehböcken und Hirschen mitgebracht und erklärte den wissbegierigen Kindern die Besonderheiten einzelner Tiere und ihre Stellung im Nahrungskreislauf.

 

Schließlich ging Kampfhammer auch auf ein wichtiges Thema für richtiges Verhalten im Wald ein. Sie sollten keine Ameisenhaufen mutwillig zerstören, ermahnte er sie und keine Baumstämme verletzen, denn jeder Schnitt in die Rinde hinterlässt eine Wunde, die Insekten anlockt. Außerdem kann der Baum dabei in seinem Wachstum behindert werden. Auch Feuer machen im Wald ist strengstens verboten, merkte der Förster an und auch Tiere anzufassen ist nicht erlaubt. Bei zutraulichen großen Tieren ist große Vorsicht geboten, da man hier Tollwut nicht ausschließen kann.

 

Zum Schluss ging Förster Kapfhammer noch geschickt auf viele Fragen der Kinder ein und Tierratespiele oder Zapfenwurfspiel rundeten die sehr informative Schulstunde ab, so dass bei den Kindern der Spaß nicht zu kurz kam.

 

Fotos. Thomas Kapfhammer mit den Schülern

Foto zu Meldung: Eine Schulstunde mit dem Förster

„Starke Kinder brauchen starke Eltern“

(26.03.2012)

Gut besuchter Elternabend mit Elternkursleiterin Maria Stauber von der KEB

 

Prackenbach. Konflikte entstehen häufig, wenn ein Familienmitglied das Gefühlt hat: „Ich komme nicht zu Wort“ oder „Ich komme immer zu kurz“, d.h. wenn die Bedürfnisse nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Eine Konfliktlösungsmethode ist deshalb nötig, bei der keiner das Gefühl hat, in seinen Bedürfnissen unterdrückt oder in seiner Argumentation nicht gehört zu werden.

 

Über 50 Zuhörer, überwiegend Mütter und auch einige Lehrkräfte sind am Montag der Einladung des Elternbeirates in die Grundschule gefolgt, wo die Elternkursleiterin und Erzieherin Maria Stauber in ihrem sehr aufschlussreichen Vortrag zum Thema „Starke Eltern – Starke Kinder“ referierte und sie die Eltern zunächst animierte, aufgeteilt in verschiedenen Gruppen, ihre eigenen Konfliktsituationen mit ihren Kindern zu sammeln, die anschließend erarbeitet wurden.

 

Um neue Einstellungen zu gewinnen und neue Wege bei der Konfliktlösung zu suchen, muss man zuallererst klären „Wer hat eigentlich das Problem und um wessen Probleme handelt es sich“, erklärte dazu Stauber. Wenn das Kind ein Problem hat, sollte man einfühlsam zu hören und die eigenen Bedürfnisse oder Vorhaben für ein Weilchen beiseite schieben. Wenn ich nicht richtig zuhöre, habe ich schnell die Chance verpasst, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Auch ein Kind mal nach seiner Meinung fragen und ihm zugestehen, dass es mitreden darf. Schließlich ist es auch sehr wichtig, zum Kind zu stehen, auch wenn es mitunter mit Problemen kämpft.

 

Haben sie selbst ein Problem mit ihrem Kind, sollte man es ihm klar machen, dass dies nicht akzeptiert wird und wie sie sich dabei fühlen, jedoch Beschimpfungen und Vorwürfe vermeiden. Wichtig ist dabei, dem Kind zu zeigen, dass es als Person akzeptiert wird, nicht aber sein Verhalten.

Es kann aber auch die Familie ein gemeinsames Problem haben, erklärt Stauber weiter. „Hören sie den anderen zu und berücksichtigen ihre Begründung und ihr Argument“, rät die Referentin, jedoch die eigene Sichtweite nicht außeracht lassen. Eine gerechte Lösung für alle Beteiligten anzustreben, führt mit Sicherheit zu einem guten Ende, so Stauber.

 

Im zweiten Teil machte die Referentin den Zuhörern klar, dass eine Krise zum Nachdenken zwingt. Wir müssen lernen, Widersprüche und Konflikte zu begegnen und sie zu bearbeiten.

Kommt es zum Streit, sagte sie, dass Kinder sich von klein auf an daran gewöhnen sollen, dass es unterschiedliche Meinungen geben kann und diese auch parallel existieren können und dürfen. Daher können Streitigkeiten auch in Gegenwart der Kinder geklärt werden, es sei denn, es handelt sich um einen für das Kind zu bedrohlichen Konflikt, den es aufgrund seines Alters nicht verstehen und verarbeiten kann.

 

Bei Streitigkeiten der Eltern dürfen Kinder auf keinen Fall als Schiedsrichter oder Rechtsprecher missbraucht werden. Eine parteiliche Position können sie gar nicht einnehmen, weil sie sonst zwangsläufig einen Elternteil kränken müssten. Das wollen die Kinder auch gar nicht, bemerkte Stauber. Die Erwachsenen haben die Verantwortung, Kinder nicht in eine solche missliche Lage zu bringen, denn es hat das Recht, beide zu lieben.

 

Schließlich zeigte die Referentin sieben Phasen der Konfliktlösung zur Hilfestellung für die Eltern auf, die bei Alltagsproblemen helfen sollten. Zunächst sollte der Konflikt definiert werden, was, wie oder wer hat das Problem und wer ist betroffen. Welches Ziel können alle akzeptieren und was wäre der kleinste Schritt in Richtung Verbesserung und was könnten wir tun, um die Situation zu verändern. Ratsam wäre auch eine ehrliche Meinungsäußerung und Abmachungen zu treffen. Wenn jeder Verantwortung für die Einhaltung der Abmachung übernimmt, sind letztendlich alle zufrieden, auch wenn eine Abmachung nicht endgültig sein muss. Und wer erinnert daran, wenn eine Vereinbarung vergessen wird? Ggf. sollte eine Probezeit vereinbart werden, um die Funktionen oder Abmachungen zu beobachten, rät die Referentin.

 

Vereinbarungen beruhen auf gegenseitiger Erfüllung, sagt Stauber in ihrem Vortrag. Kinder und Eltern müssen sich an verbindliche Vereinbarungen halten. Das Ziel sei das gegenseitige Vertrauen zu stärken. Für das Kind ist die Einhaltung einer Vereinbarung oft eine beachtenswerte Leistung, behauptet die Erzieherin. Leider gibt es aber auch hartnäckige Problemsituationen, bei denen sich die Beteiligten nicht halten. Über Folgen des nicht erwünschten Verhaltens sollte schon im Voraus darüber geredet werden und gemeinsam überlegt werden, was dann passieren soll.

 

Grundsätzlich gilt, dass Reibereien und Konflikte im Familienleben normal sind, betone zum Schluss die Referentin. Darum nutzen sie sie für eine positive Entwicklung, rät sie. Nur Verhandeln führt zu produktiveren und befriedigenderen Lösungen. Ziel des Verhandelns sollte das Bemühen sein, eine möglichst gerechte Lösung für alle zu finden.

 

Für den lehrreichen und interessanten Vortrag, von dem bei den Eltern sicher eine Menge hängen geblieben ist, bedankte sich die Elternbeiratsvorsitzende Anna Kraus mit einem kleinen Präsent.

 

Foto: Maria Stauber und Anna Kraus

Foto zu Meldung: „Starke Kinder brauchen starke Eltern“

„Die Zottelhaube“

(21.03.2012)

Theater Maskara aus Ortenburg spielte für die Gundschule

 

Prackenbach. Seit fast 30 Jahren begeistert das Theater Maskara Kinder und Jugendliche in allen Schulen mit ihren Märchen. Je nach Alter haben sie passende Stücke im Programm, die sie auch auf Festivals, kommunalen Bühnen, im Rahmen von Ferienprogrammen und im eigenen Theater ganzjährig aufführen.

 

Für die Schüler und Vorschulkinder der Grundschule Prackenbach hatte der Solo-Spieler Frieder Kahler am Mittwoch das norwegische Volksmärchen von der „Zottelhaube“ mitgebracht und begrüßte alle Zuhörer, denen er für eine Stunde „viel Vergnügen“ wünschte.

 

Der Akteur spielt seine Märchen voller Hingabe und orientiert sich ganz bewusst an den ursprünglichen Märchentexten und macht die Schönheit dieser Sprache durch die lebendige Inszenierung erlebbar. Eine wunderbare Möglichkeit, sich die 200 Jahre alte, deutsche Märchensprache zu erschließen, welche von der Lehrerschaft wie Schülern begeisternd aufgenommen wurde.

 

Mit lebendigen, handgefertigten Masken aus Leder schlüpfte Frieder Kahlert blitzschnell in die verschiedenen Rollen seines Stückes, wechselte Stimme, Körperhaltung und verlieh so jeder Figur ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter. Er agierte, erzählte, sang, tanzte, spielte Musik mit seiner keltischen Harfe oder wechselte über zur Flöte und bediente die fantasievollen Bilder der Kulisse, für dessen Aufbau er nur wenige Minuten brauchte.

 

Die Geschichte des norwegischen Volksmärchens handelte von einer Bettelfrau, die dem Königspaar zu eigenen Kindern verhalf. Das erste sitzt bei der Geburt zottelig auf einem Ziegenbock, hat einen Kochlöffel in der Hand und schreit „Mama!“...“Gott helfe mir, wenn ich deine Mutter sein soll“, sagte die Königin. „Mach dir nichts draus Mama, gleich kommt noch eins, das ist viel schöner als ich!“ ...und wirklich, nach Zottelhaube kam Goldhaar auf die Welt. Und sie war so, wie eine Prinzessin sein soll, so rosig und hübsch...

 

Eines Tages wird Goldhaar der Kopf von den Trollhexen gestohlen und gegen einen Kalbskopf ausgetauscht. Mit einem Schiff machen sich beide auf den Weg, den Kopf zurück zu erobern. Schließlich kommen sie in ein fernes Reich, wo alle am Ende ihr Glück fanden.

 

Der Solospieler Frieder Kahlert verstand es, die Kinder in den Bann zu ziehen, so dass sie es sehr schade fanden, dass die Zeit wie im Fluge verging und ihr stehender kräftiger Applaus war ein großes Dankeschön für das Eintauchen von 60 Minuten in das herrliche norwegische Märchen.

Foto zu Meldung: „Die Zottelhaube“

Nach wie viel Minuten ist ein Feuerwehrmann einsatzbereit?

(16.03.2012)

Mit vielen Fragen löcherten die Kinder den 1. Kommandanten

 

Prackenbach. 25 Schüler der dritten Klasse Grundschule Prackenbach durften am Freitag mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel Interessantes zu sehen bekamen. Im Unterricht hatten sie sich schon auf diese Schulstunde vorbereitet und dafür eine Menge Fragen zurecht gelegt.

 

Nach einem „guten Morgen“ der Kinder begrüßte der 1. Kommandant Franz Holzapfel die Schüler im Gerätehaus sehr herzlich. Dann legten sie schon los mit ihren vielfältigen Fragen: Wie lange besteht die Feuerwehr und wer hat sie überhaupt erfunden, fragten sie. Dann erzählte ihnen Holzapfel auf ihre Frage, dass ein Feuerwehrschlauch aus verschiedenen Fasern, Gewebe und einem Gummibelag besteht und dass bei einem Einsatz 15 Aktive (aufgeteilt auf zwei Fahrzeuge) antreten und sie jährlich zu 20 und 30 Einsätzen gerufen werden.

 

Wie lange dauert die Ausbildung eines Jugendlichen bei der Feuerwehr, dessen Eintrittsalter bei 14 Jahren liegt, wollten die Kinder wissen und ob bei den Aktiven auch Damen dabei sind. Sie erfuhren, dass die FF Prackenbach 256 Mitglieder, 54 Aktive und 26 Atemschutzträger  zählt und dass die Feuerwehr seit 1992 eine Damengruppe hat.

Holzapfel erzählte ihnen auch, dass die beiden Fahrzeuge 31(damalige Kosten 200 000 €) und 23 Jahre alt sind und dass die Feuerwehr über 360 Meter Schläuche verfügt. Zu guter Letzt durften sich die Kinder auch noch ins Führerhaus setzten, wo ihnen die Aktiven die vielen Schalter und Knöpfe erklärten und was man mit ihnen macht.

 

Anschließend erklärten Kurt Sobania und Hermann Schroll den Kindern die Fahrzeuge und Gerätschaften und Stefan Pritzl demonstrierte am Atemschutzträger Martin Holzapfel seine Schutzausrüstung und wie er beim Ernstfall richtig angezogen ist. Dazu gehören Lederstiefel, eine Überhose und Überjacke und schließlich die Atemschutzmaske.

Zur Freude der Kinder durfte sich abschließend auch noch jeder an der Kübelspritze betätigen.

 

Franz Holzapfel bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr großes Interesse und meinte, vielleicht sehen wir uns, der eine oder andere, in fünf Jahren wieder bei der Aufnahme als neues Mitglied. Er verabschiedete sie mit Info-Material und Süßigkeiten und dankte auch Lehrer Ulrich Stoltmann und seinen Kameraden.

 

Foto: Gruppenfoto hi Kurt Sobania, Hermann Schroll, Christian Gierl, Steffie Bartl, Franz Holzapfel  

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Schnupperunterricht in der Grundschule

(16.03.2012)

Die künftigen Schulanfänger drückten einen Tag die Schulbank

 

Prackenbach. Ab September beginnt in der Grundschule Prackenbach für 28 Schulanfänger wieder der Ernst des Lebens. Am Freitag hat im Klassenzimmer von Elisabeth Ruis und im Beisein von den Erzieherinnen aus Moosbach Gerdi Dietl und Julia Frohnauer sowie Monika Kraus aus Prackenbach ein Schnupperunterricht stattgefunden. Hier konnten die künftigen ABC-Schützen in zwei Gruppen aufgeteilt, schon einmal den Schulbetrieb kennen lernen und erste Kontakte mit Lehrern und den zukünftigen Schulkameraden knüpfen. Den Lehrern ermöglichte es im Sinne zweier Unterrichtsstunden wichtige Beobachtungen zur geistigen und sozialen Entwicklung des Kindes zu testen.

 

Zunächst machte sich Elisabeth Ruis mit den zum Teil noch schüchternen Neuen bekannt und händigte ihnen eine Folienmappe mit ihrem jeweiligen Namen aus. In diese steckten die Kinder die im Laufe des Unterrichts erarbeiteten Blätter ein. Auf das erste Arbeitsblatt schrieben sie ihren Namen und in den Bildrahmen, den sie anschließend mit einem vorgedruckten Muster einrahmten, malten sie ihr eigenes Bild.

 

An Hand von weiteren Arbeitsblättern galt es unter anderem die Beobachtungsgabe zu testen und Figuren oder Farben erkennen. Genaue Beobachtung war auch bei der Ergänzung von fehlenden Körperteilen gefragt oder bei einer Reihe von Figuren die Unterschiede zu erkennen. Auch vorgezeichnete Linienführung wiedergeben war ebenso gefordert wie größere und kleinere Gegenstände erkennen, um sie unterschiedlich zu bemalen.

 

So wurde mehr oder weniger auch das Sprach- und Anweisungsverständnis, Formwiedergabe und Konzentration getestet, Mengenvergleiche erfasst und anordnen. Zudem wurde das Gedächtnis und die Anstrengungsbereitschaft getestet, Denkfähigkeit geprüft und auch die Motorik stand ebenfalls auf dem Programm.

 

Die Kinder waren mit Eifer und vollem Ernst bei der Sache und sie freuen sich schon sehr, wenn es in sechs Monaten heißt, „Hurra, heute beginnt die Schule.“

 

Foto: Schulanfänger mit hi. Elisabeth Ruis, Julia Frohnauer und Gerdi Dietl 

Foto zu Meldung: Schnupperunterricht in der Grundschule

Feueralarm in der Schule - Gott sei Dank war es nur eine Übung

(09.03.2012)

Atemschutzträger retteten Lehrerin aus verrauchtem Raum

 

Prackenbach. Die Feuerwehr probte am Donnerstag am Schulgelände den Ernstfall und holte eine vermisste Lehrerin aus dem Gebäude.

 

Zunächst wurde durch Schulleiter Rektor Stoltmann um 9.20 Uhr in der Schulaula der Hausalarm ausgelöst. In zwei Minuten waren alle Schulkinder vollzählig mit ihren Lehrkräften an den Sammelplätzen im Pausenhof, wo die Vollständigkeit hergestellt wurde.

Nur die Lehrerin Claudia Bauer fehlte, die durch das verrauchte Schulgebäude den Ausgang nicht mehr fand.

 

Es dauerte nur kurze Zeit, als ein Fahrzeug der FF mit Martinshorn, die in unmittelbarer Nähe stationiert ist, am Einsatzgeschehen war. Einsatzleiter Stefan Pritzl informierte sich blitzschnell über die Lage und teilte seine Aktiven ein. Zwei Atemschutzträger drangen in das Schulgebäude ein und nach kurzer Zeit wurde die Lehrerin wohlbehalten heraus geführt. In der Zwischenzeit legten weitere Feuerwehrmänner Schläuche aus und sorgten für die Brandbekämpfung.

 

Kommandant Franz Holzapfel begrüßte bei der Abschlussbesprechung Rektor Stoltmann, die Lehrerschaft und die Kinder und dankte ihnen für ihr Interesse an der Übung. Er lobte vor allem die Kinder, dass sie das Schulhaus so zügig durch die ihnen bekannten Fluchtwege verlassen haben und sich bei den Sammelplätzen einfanden. „Denn das Wichtigste bei einem Ernstfall sei, schnellstens die Räume zu verlassen“, sagte Holzafpel.“ „Hoffen wir, dass nie ein Ernstfall eintritt“, meinte Holzapfel und wünschte den Kindern noch einen schönen Schultag und dankte seinen Kameraden für ihren einwandfreien und schnellen Einsatz.

 

Foto: Einsatzleiter Stefan Pritzl, die beiden Atemschutzträger Johann Högerl und Christian Gierl, die „gerettete Lehrerin Claudia Bauer und 1. Kommandant Franz Holzapfel

Foto zu Meldung: Feueralarm in der Schule - Gott sei Dank war es nur eine Übung

„Skipping Hearts“

(07.03.2012)

Herz-Vorsorge, die Schulkindern Spaß macht

 

Prackenbach. Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. So spielen viele Kinder am Computer oder schauen stundenlang Fernsehen, was zur Folge hat, dass weltweit bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig ist.

 

Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ ins Leben gerufen. So werden den Kindern an den Grundschulen wieder die sportliche Form des Seilspringens – das „Rope Skipping“ - vermittelt.

 

Auch für die Schüler der dritten und vierten Klasse der Grundschule Prackenbach stand in zwei Gruppen ein kostenfreier zweistündiger Basis-Kurs auf dem Programm, wo Hedwig Bloch, Sportlehrerin am Gymnasium in Nittenau, die an der Deutschen Herzstiftung dafür Präventionslehrgänge absolviert hat, den Kindern am Mittwoch das Hüpfen mit dem Springseil allein, zu zweit oder in der Gruppe wieder schmackhaft machte.

 

Bei Interesse kann sich nach einem Basis-Kurs ein Aufbau-Training anschließen, das die Kinder für einen Schulwettbewerb vorbereitet. Der Basis-Kurs besteht aus einem angeleiteten Workshop und vermittelt zahlreiche Sprungvariationen. Diese sportliche Form des Seilspringens eignet sich zu Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten, wie Ausdauer und Koordination. Durch diese Teamarbeit wird die Integration körperlich aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung.

 

Aktuell wird das Bewegungsprogramm in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern und

im Saarland durchgeführt und hat bundesweit mit über 2 000 Workshops schätzungsweise weit über 100 000 Kinder erreicht.

 

Wenn die Kinder auch nach dem Hüpfen ein wenig müde waren, hat es ihnen doch mächtig Spaß gemacht. Und sicher wird es sich bei der nächsten Gelegenheit ein solches Springseil wünschen.

 

Fotos: Schüler mit Hedwig Bloch (orange Hose)

Foto zu Meldung: „Skipping Hearts“

Wintersporttag bei der Grundschule

(17.02.2012)

Herrlich war´s auf der Piste

 

Prackenbach. Große Freude herrschte am Freitag in der Grundschule Prackenbach, denn bei den Schülern aller Klassen war Wintersporttag in St. Englmar/Markbuchen angesagt, wo sie die Piste mit dem Klassenzimmer vertauschen durften.

 

Der Kurzpark in St. Englmar war geradezu geschaffen für die Kinder der 1. und 2. Klasse, die mit ihren Schlitten den Rodelhang in Anspruch nahmen, während die Rodler der 3. und 4. Klasse auf dem Hang in Markbuchen hinunter sausten.

 

Auch am Skilift in Markbuchen war reges Treiben, wo neben Fortgeschrittenen natürlich auch Anfänger antraten. Doch die Lehrer und einige Eltern, die sich als Betreuer zur Verfügung stellten, hatten alle Kinder  sorgsam im Auge und leisteten auch Hilfestellung, wenn Not am Mann war. Sie waren am Ende alle froh, dass alles unfallfrei über die Bühne ging.

 

Auch der in der Nacht gefallen Neuschnee störte die sportlichen Aktivitäten der Schüler nicht, die zum Schluss des herrlichen Tages, wenn auch ein wenig müde, rote Backen und glückliche Gesichter hatten. Nur schade, dass die Zeit wie im Fluge verging und die Firma Haimerl mit ihrem Bus sie wieder nach Prackenbach brachte, der man dafür ein besonderes Dankeschön zollte, ebenso den Lehrern, die den Wintersporttag organisiert hatten.

Foto zu Meldung: Wintersporttag bei der Grundschule

Ein willkommener Schultag

(23.01.2012)

Von der Moschee und einer barocken Jahreskrippe beeindruckt

 

Prackenbach. Die Schüler der dritten und vierten Klasse der Grundschule Prackenbach starteten am Montag zu einer Fahrt nach Deggendorf, wo sie der Besuch der Moschee und das „Heilige Theater“, eine barocke Jahreskrippe, total faszinierte. Organisiert hat die Fahrt Religionslehrerin Marlene Aigner und begleitet wurden die Kinder von Lehrerin Claudia Bauer.

 

Pünktlich um 8.00 Uhr starteten die Kinder mit dem Bus vor der Schule, denn bereits um 9.00 Uhr wurden sie im Aufenthaltsraum der Moschee in Deggendorf erwartet, wo sie von Mustafa Yuksel und Mustafa Bilici herzlich begrüßt wurden. Mustafa Bilici Imam ist ein Vorbeter beim rituellen Gebet in der Moschee, der für fünf Jahre aus der Türkei gekommen ist und vom türkischen Staat bezahlt wird. Im Aufenthaltsraum wurden die Kinder auf eine Zeitentafel aufmerksam gemacht, die anzeigt, zu welchen Zeiten die vorgeschriebenen fünf Gebete zu verrichten sind.

 

Der erste Anlaufpunkt war der Gebetsraum, nicht bevor sie durch Yuksel und Bilici angehalten wurden, ihre Schuhe auszuziehen. Dann staunten die Kinder nicht schlecht, als man ihnen die Einrichtung und die verschiedenen Gepflogenheiten der Moschee erklärte: Im Gebetsraum gilt das Bilderverbot, nur Kalligraphien, das sind Schriftzeichen, wie zum Beispiel „Allah“ oder „Mohammed“ sind zu sehen. Auch gibt es statt eines Minaretts einen eigenen Bereich für den Imam.

 

Auf den Teppichen im Gebetsraum sind Rechtecke aufgezeichnet, sie bedeuten, dass dies der Platz zum Beten für einzelne Muslime ist, die Schulter an Schulter ihre Gebete verrichten, was die Glaubensgemeinschaft versinnbildlicht. Doch bevor man sich zum Beten anschickt, findet ein rituelles Waschen statt, wofür eigens zwei Waschräume (für Frauen und Männer) zur Verfügung stehen.

Männer und Frauen sitzen beim Beten getrennt, erklärt Yuksel den Schülern, wobei der Imam unter Einbezug der Gebetshaltung in arabischer Sprache vorbetet. Im Rahmen der Besichtigung erklärte er den Kindern auch die sechs Glaubensgrundsätze und fragte sie auch, ob ihnen schon die fünf Säulen des Islam bekannt sind, welche die Kinder bereits durch den Unterricht kannten. Bevor man noch die Waschräume inspizierte, hatten die Kinder noch einige Fragen parat, eh man sich von den freundlichen Herren verabschiedete und ihnen für die interessante Führung dankte, nicht bevor sich die Kinder einen türkischen Imbiss besuchten.

 

Als zweites Ziel besuchten die 52 Schüler mit ihren Begleiterinnen das „Heilige Theater“, eine barocke Jahreskrippe mit Darstellungen des Lebens Jesu, einbezogen unter anderem auch die Hochzeit von Kana, Heilung des römischen Hauptmanns und vieles mehr. In zwei Gruppen aufgeteilt wanderten die Kinder durch die beeindruckende Ausstellung der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, die von der Kirchenstiftung als Dauerleihgabe für eine dauerhafte Ausstellung im Stadtmuseum zur Verfügung gestellt worden ist.

Darstellungen biblischer Geschichten in 13 Szenen waren in den Schaukästen zu bewundern. Sie besteht aus über 200 Figuren, darunter auch 44 Tiere, wobei die frühesten Figuren sich in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts datieren lassen. Die ca. 35 großen Figuren der Krippe haben kunstvoll geschnitzte Köpfe und Gliedmaßen und sind im Stil des Barock, der Entstehungszeit der Krippe bekleidet. Zu jeder Szene kann der Besucher mit Hilfe eines Audio-Guides, den Text aus einem entsprechenden Evangelium und Erläuterungen zur jeweiligen Darstellung hören, wobei es für Kinder eine speziell für sie konzipierte Audioführung gibt.

 

1997 bis 2001 wurde der größte Teil des Krippenbestandes von Ute Keller und Margarete Veith in über 7 000 ehrenamtlichen Stunden gereinigt, konserviert und nur behutsam ergänzt.

 

Im Gegensatz zu den Schulstunden verging der Vormittag wie im Flug und um 12.00 Uhr hieß es ab in den Bus, um die Heimreise anzutreten. Auf der Fahrt wurde noch eifrig diskutiert und sie fanden den willkommenen Vormittag als insgesamt sehr lehrreichen und aufregend, den man nicht missen möchte.

 

Foto: Gruppenfoto in der Moschee

Foto zu Meldung: Ein willkommener Schultag

Mit einem lustigen Schattenspiel und Liedern in die Ferien

(22.12.2011)

Weihnachtsfeier mit abwechselndem Programm- Auch der Kindergarten erfreute mit einem Gedicht

 

Prackenbach. Mit einem gut gelungenen und abwechslungsreichen Programm haben die Schüler der Grundschule Prackenbach in der übervollen Aula wie immer am vorletzten Schultag die Besucher ganz schön beeindruckt. Garanten war ein lustiges Schattenspiel von der „Weihnachtskuh“, vielen Liedern und Instrumentalstücken und schließlich die gekonnt aufgeführten „Menschenpyramiden“, wobei die Zuschauern von den gelenkigen Schüler äußerst beeindruckt waren.

 

Jede Klasse hatte ihren speziellen Beitrag eingebracht und dafür schon lange vor dem große Auftritt gesunden, gespielt und geprobt, sagte Rektor Ulrich Stoltmann bei der Begrüßung, als er neben den Schülern auch die Vorschulkinder mit ihren Erzieherinnen Monika Kraus und Renate Wagner-Holzapfel und die vielen Eltern, insbesondere Bürgermeister Xaver Eckl, Pfarrer Josef Drexler und die ehemaligen Lehrer mit dem früheren Schulleiter Alois Vogl willkommen hieß. Er lobte vorneweg die Schüler für ihr Engagement, die sich mit den Lehrkräften sehr viel Mühe gemacht haben sowie dem Bauhof für die Hilfe beim Bühnenaufbau.

 

Dann gab Stoltmann die Bühne frei für die beiden kecken Moderatorinnen Julia Kraus und Anna Altmann, die einleitend die Hoffnung aussprachen, dass die Schüler mit ihren Auftritten allen viel Freude bereiten mögen. Die Weihnachtsfeier begann mit dem Lied „brennts Kirzal am Kranz“, das alle Kinder in der Adventszeit gerne anstimmen. Ganz lieb wartete dann der Kindergarten mit seinem Gedicht „Die Weihnachtszeit ist nicht mehr weit“ auf wobei man den Kleinen die Vorfreude geradezu anmerkte.

 

Anschließend traten Anton Wühr (Steirische) und Katie Ketterl (Flöte) von der vierten Klasse auf die Bühne. Vielleicht waren dabei die Eltern aufgeregter als sie selber. Doch sie hatten keinen Grund dazu, denn ihre Weihnachtsweisen „leise rieselt der Schnee“ und „Kling Glöckchen, klingelingeling“ kamen fehlerfrei aus ihren Instrumenten, dass es eine Freude war.

 

Ein lustiges Stück von der „Weihnachtskuh“ gab anschließend die Schulspielgruppe aus der 1./2. und 3. Kasse zum Besten. Es war ein turbulentes Spiel, bei dem die Kuh schließlich aus Versehen auch noch den Christbaum umwarf. Die übrigen Schüler konnten sich vor Entzücken kaum mehr auf den Plätzen halten und die Zuschauer waren begeistert von den aufgeweckten Akteuren.

 

Nicht minder frisch sang die vierte Klasse das Lied von der „Weihnachtsbäckerei“ bei dem sie feststellen mussten, dass ihnen das Rezept abhandengekommen war und die 1. und 2. Klasse sang zusammen das bayerische Lied „Mei Liachtl im Laterndl“. Fleißig geübt hat sicher auch Lea Haimerl auf ihrem geliebten Keyboard, denn ihre Weihnachtsweisen „Alle Jahre wieder“ und die englische Weise „Jingel Bells“ trug sie so souverän vor, dass die Zuhörer ganz beeindruckt lauschten.

 

Dann beschenkte die 1. Klasse in ihrem Weihnachtsspiel das Christkind mit vielen Sachen und weil ein paar Kinder sonst gar nichts hatten, sangen sie ihm noch ein Lied und Tatjana Rabenbauer, Lea Rücker, Leonie Stürmer und Lea Haimerl begleiteten sie mit ihren Flöten, worauf alle das schöne Weihnachtslied „ihr Kinderlein kommet“ vortrugen. Die dritte Klasse hatte noch ein lustiges Gedicht von der Weihnachtsmaus von James Krüss einstudiert und alle stimmten dann ein in „Dicke rote Kerzen“.

 

Bevor die 3. und 4. Klasse in ihrem Lied „We wish you a merry Christmas“ bewiesen, dass sie schon lange Englisch mit Erfolg pauken, trat immer wieder eine Gruppe der 3. Klasse auf der Bühne auf und führten in beeindruckender Weise Menschenpyramiden vor, über welche die Zuschauer anschließend stürmischen Beifall zollten.

 

Das habt ihr ganz toll gemacht, lobte abschließend Rektor Stoltmann alle Sänger und Schauspieler. Dankesworte gab es auch für die Lehrerschaft für ihre Mühe das ganze Jahr über. Er honorierte insbesondere Anita Geiner  für das gesunde Pausenbrot, wobei auch Eltern immer wieder ihren Beitrag leisten, unter anderem für die Apfelsaftpresse der Familie Schedlbauer. Auch den Schülern, die über den normalen Unterricht hinaus in den Arbeitsgemeinschaften sich eingebracht hatte dankte Stoltmann und honorierte zudem die Arbeit des Elternbeirates und aller Eltern, welche sich das ganz Jahr über einbringen. Sein Dank galt nicht zuletzt der Gemeinde Prackenbach, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Schule hat die Geistlichkeit für die gute Zusammenarbeit und schloss mit den guten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jahr. Der Elternbeirat versorge anschließend die Besucher, Lehrer und Schüler mit Punsch und leckeren Kuchen.

 

Foto zu Meldung: Mit einem lustigen Schattenspiel und Liedern in die Ferien

Humedica – Geschenke mit Herz für Kinder in Osteuropa

(07.12.2011)

Prackenbach. Wie schon in den letzten Jahren hat die Grundschule Prackenbach liebevoll verpackte Päckchen für die Kinder in Osteuropa zusammengestellt. An die 60 Pakete kamen allein von den Schülern zusammen, die bereits mit einem LKW abgeholt wurden, die sich nach der Zuordnung in der Hauptzentrale in Kaufbeuren auf dem Weg zu den hilfsbedürftigen Kindern in Osteuropa machen, um rechtzeitig noch bis Hl. Abend bei den Kindern zu sein.

Beteiligt hat sich an der Aktion auch der Kindergarten St. Georg mit 20 Paketen, die mit dem gleichen LKW abgeholt wurden und den Weg zu den Kindern antreten.

Foto zu Meldung: Humedica – Geschenke mit Herz für Kinder in Osteuropa

Eine interessante Schulstunde

(02.12.2011)

Schüler der der vierten Klasse besuchten das Rathaus – Den Bürgermeister mit Fragen gelöchert

 

Prackenbach. „Was hat der Bürgermeister für Aufgaben und wie viel Geld bekommt er im Monat?, „woher kommt das Geld für die Gemeindeauslagen“ „wann bekommen wir einen Kinderspielplatz und was die Maßnahme einer neuen Straße?“ Mit diesen und noch vielen anderen Fragen löcherten die Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach Bürgermeister Xaver Eckl, als sie mit ihrer Lehrkraft Claudia Bauer eine Schulstunde ins Rathaus verlegten und dabei viel Interessantes zu sehen und zu hören bekamen.

 

In der Eingangshalle hieß der Rathauschef die 26 Kinder und ihre Lehrerin herzlich willkommen. „Ich freue mich, dass ihr so großes Interesse an unserem schönen Rathaus und seinen Einrichtungen habt, sagte er zu den Kindern und führte sie zunächst ins Einwohnermeldeamt, wo ihnen Josef Haas in Vertretung von Richard König, erzählte, dass hier unter anderem das Standes-, Fund-, Renten-, Standes- und Sozialamt untergebracht ist. Was die Kinder besonders interessierte, war die Registratur, vor allem die alten Aufzeichnungen der Geburten-, Heirat- und Sterbefälle. Sie erfuhren auch, dass alle Gemeindebürger im PC erfasst sind und neuerdings mit einem Foto, vorausgesetzt, dass sie einen Personalausweis oder Pass besitzen. Früher wurde alles in den Büchern nieder geschrieben, deren Eintragungen sogar bis 1876 zurück reichen.

 

Über das Büro des Bürgermeisters gelangten die Kinder ins Amtszimmer des Geschäftsleiters Franz Kolbeck, wo quasi alle Fäden zusammen laufen und gab ihnen bereitwillig Auskunft. Er arbeitet unter anderem nicht nur Investitionen aus, erstellt die Haushaltssatzung oder lenkt mit Umsicht das Bauwesen. Er nimmt Bauanträge in Empfang, bereitet Gemeinderatssitzungen vor, deren Beschlüsse dann umgesetzt werden müssen.

 

Im nächsten Raum, verwaltet Michael Maurer, auch Tourismusbeauftragter der Gemeinde, die Gemeindekasse, wo am Jahresende kein Cent fehlen darf. Er teilt mit Josef Haas das Büro, der sich neben vielen Verwaltungsaufgaben auch um elektrische Angelegenheit und die Computeranlagen, kümmert. Kaum mehr wegzubekommen aus dem Büroraum waren die Kinder, als ihnen die beiden Verwaltungsangestellten Lagepläne ihres jeweiligen Anwesens zeigten.

Im Treppenaufgang staunten die Kinder über die Portraits der früheren Bürgermeister von Prackenbach und der vor der Verwaltungsreform amtierenden von Moosbach und Ruhmannsdorf und warfen noch einen Blick in das Trauungszimmer.

 

Anschließend ging´s in den Sitzungssaal, wo die Kinder in den Stühlen der Gemeinderäte Platz nehmen durften. Sie erfuhren, dass die Gemeinde 14 Gemeinderäte hat, die mit dem Bürgermeister alle sechs Jahre gewählt werden, was 2014 wieder ansteht.

Die Kinder erfuhren, dass die Gemeinde Prackenbach mit 4,7 Mitarbeitern mit den wenigsten Bediensteten auskommt und dass ein Straßenbau an die 200 000 € verschlingt. „Was kostet die Schule in einem Jahr und der Kindergarten“ und erfuhren, dass der Kindergarten nach Abzug der Gebühren im Haushalt mit einem jährlichen Defizit von 120 000 belastet ist. Seit wann es die Gemeinde Prackenbach gibt, raten die Kinder und erfuhren, dass 1872 die erste Urkunde aufgetaucht sei und dass es um 1900 mehrere Gemeinden gab. Auf die Frage, wann das Rathaus gebaut wurde und was es kostete, erfuhren sie, dass das neue Gebäude 1992 erbaut wurde und die Kosten sich auf 6 Mill. beliefen. Und ob das alte Feuerwehrhaus in Krailing abgerissen wird und ob Krailing einen Kinderspielplatz bekommt, wollten sie wissen. „Krailing, Moosbach und Hagengrub bekommt einen Spielplatz, antwortete Eckl. Die Gemeinde übernimmt das Material, die Organisation liegt in den Vereinen und der Dorfgemeinschaft, sagte Eckl.

 

Für die interessante Schulstunde hatte Bürgermeister Eckl für die Kinder noch Getränke und eine Brotzeit vorbereitet, die sie dankend annahmen. Auch die Kinder bedankten sich bei Eckl mit einem gemalten Bild, auf dem sie das Rathaus und jeder einzelne Schüler sich verewigte. mh 

 

Foto: 1 – im Einwohnermeldeamt mit BM Eckl und Josef Haas

         2 – Im Trauungszimmer

         3 – Im Sitzungssaal  

Foto zu Meldung: Eine interessante Schulstunde

Perfekt bei der Radfahrprüfung – Josef Haimerl erreichte 69 von 70 Punkten

(20.10.2011)

Fünf Ehrenwimpel als besondere Auszeichnung

 

Prackenbach. 26 Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach unter ihrer Klassenlehrerin Claudia Bauer haben am letzten Donnerstag eine Führerscheinprüfung im Radfahren absolviert und entsprechend der Minen auf dem Gruppenfoto haben sie alle bestanden. Als besondere Auszeichnung wurde sogar fünf Schülern ein Ehrenwimpel überreicht.

 

Zum Thema Verkehrserziehung fand bereits im Vorfeld in der Schule ein theoretischer Unterricht statt. Es folgte eine praktische Fahrerprüfung im Schonraum (Wendeplatte) in Viechtach, wo ihnen PHK Gottfried Seidl und POK Jürgen Schwinger die Grundregeln des Straßenverkehrs vermittelten. Nach den zwei besonderen Prüfungen sowohl praktisch als auch in Theorie folgte nun die Praxis am Ort, wo das in der Theorie erlernte anzuwenden war.

 

Bevor es jedoch mit Fahrradhelm ausgerüstet, auf die vorgegebene Strecke ging, erfolgte zunächst durch die Verkehrserzieher die Überprüfung der Fahrräder, die sie von Zuhause mitgebracht hatten. Danach wurden die Schüler einzeln auf die Strecke geschickt. Sie führte von der Schule in die Wiedenhofstraße, Pfahlstraße und Ringstraße, wieder zur Pfahlstraße und zurück zur Schule. Dabei beobachteten acht Elternteile als Streckenposten die Kinder. Auf alles musste geachtet werden, beim Umfahren von Hindernissen, das Beachten von Vorfahrtsregeln oder auch die rechtzeitige Zeichengabe beim Abbiegen.

 

Bei der Schlussbesprechung teilten die einzelnen Streckenposten (Melanie Sobania, Kathrin Sobania, Kerstin Rinkl, Silvia Kraus, Christine Dziamba, Monika Vogl, Renate Sieber und Manuela Fleischmann) ihre Beobachtungen mit, wie sich die Kinder im Ort verhalten haben. Die beiden Verkehrserzieher waren voll des Lobes über das gute Abschneiden der Fahrradprüfung, von denen sich besonders fünf Schüler über einen Ehrenwimpel freuen durften. Es waren dies Sofie Fleischmann, Josef Haimerl, Julia Kraus, Sebastian Lex und Tobias Sobania. Herausragend von allen war Josef Haimerl, der von insgesamt 70 Punkten (Theorie und Praxis) 69 erreichte, das in der Regel sehr selten vorkommt, lobten die Polizisten.  Im Übrigen bekommen die Kinder ab 66 Punkte einen Ehrenwimpel.

Alle 26 Kinder haben die Prüfung bestanden und bekamen von den Verkehrsexperten neben Wimpel und Aufkleber „Geprüfter Radfahrer“ den Fahrradpass ausgehändigt, der letztendlich die Lizenz ist, dass sie mit ihrem Drahtesel in Zukunft im Straßenverkehr unterwegs sein dürfen.

 

Rektor Ulrich Stoltmann und Klassenlehrerein Claudia Bauer war sehr stolz auf ihre Schüler und dankten abschließend den Streckenposten, dass sie sich Zeit genommen haben, die Fahrschüler kontrollierend zu begleiten.

Foto: Jürgen Schwinger, Claudia Bauer, Gottfreid Seidl und Josef Haimerl (Bester)

Foto zu Meldung: Perfekt bei der Radfahrprüfung – Josef Haimerl erreichte 69 von 70 Punkten

Aktionstage rund um den Apfel

(19.10.2011)

Von der Blüte bis zum leckeren Apfelsaft

 

Prackenbach. Das Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat beschlossen, dass an bayerischen Schulen jährlich eine „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ stattfinden soll. In der Öffentlichkeit soll unter anderem dabei deutlich gemacht werden, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung und Gesundheitsförderung wichtige permanente Anliegen der Schule sind.

 

Im Rahmen der Gesundheitswoche, die heuer vom 17.-21. Oktober 2011 angesetzt wurde, hat die Grundschule Prackenbach vier Aktionstage „Rund um den Apfel“ organisiert, in denen in den einzelnen Klassen zunächst Beiträge gestartet wurden und dann Josef Preisler vom Garten- und Kulturverein Prackenbach/Krailing den Kindern Wissenswertes über den Apfel vermittelte. Am letzten Tag stellte Gisela Schedlbauer vom Verein für Gartenbau- und Landespflege Moosbach ihre Haushalt-Apfelsaftpresse vor, mit der sie  einen leckeren Apfelsaft herstellte und den Kindern und der Lehrerschaft verkosten ließ.

 

„Aus welchen Teilen besteht ein Apfel“, lautete das Thema in der ersten Klasse oder über den „den Wurm im Apfel“. Die zweite Klasse bastelte ein Apfelplakat und ein Lesezeichen. Sprichwörter rund um den Apfel sammelten die Schüler der dritten Klasse und sprachen über die verschiedenen Apfelsorten und die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Die vierte Klasse hatte sogar ein Apfellied geprobt und eine Sachrechen-kartei zum Thema Apfel angelegt.

 

An Hand einer Fernsehaufzeichnung klärte Josef Preisler in den einzelnen Klassen die Schüler über die Entstehung eines Apfels auf. Er erinnerte an die  Knospe im Frühjahr und die Blüte, welche die Bienen oder unzählige Insekten bestäuben müssen, da sonst keine Frucht heranwachsen könne. Ab August bis in den Herbst können die Äpfel geerntet werden, erklärt Preisler und schnitt einen Apfel durch. Wenn die Kerne braun sind, sind sie ausgereift und ausgestattet mit vielen Vitaminen. Ein Sprichwort sagt schon: „Ein Apfel am Tag erspart den Doktor“, weiß Preisler.

Die Äpfel aus dem Hausgarten sehen nicht so schön aus, betont Preisler weiter, aber sie sind gesünder. Die von einem Wurm oder Schorf befallen sind, sind am ersten reif, sagt der Experte. Sie sollen eingesammelt werden. Leider wird das Fallobst heute im besten Fall für die Viehfütterung verwendet, oder achtlos liegen gelassen. Unsere Großeltern haben sie ausgeschnitten. Doch die Vitaminspender könne man wunderbar verwenden.

 

Wer einen Garten hat, ist ein glücklicher Mensch, sagt der Hobby-Gärtner, denn die Äpfel aus dem eigenen Garten sind viel gesünder. Früchte aus dem Geschäft werden dagegen etwa 15 – 25 Mal gespritzt und für die eine lange Haltbarkeitsdauer auch noch gewachst.

Bei einem Experiment, das Preisler den Kindern zeigte, floss das Wasser vom Apfel aus dem Supermarkt sofort ab, ein Zeichen, dass er gewachst ist. Beim Apfel aus dem heimischen Garten zeigte sich das Gegenteil, das Wasser blieb viel länger am Apfel. Von ihnen könne man in jedem Fall die Schale essen, was er aber bei gekauften Äpfeln nicht empfehlen konnte.

 

Zum Schluss fragte er die Kinder, die sich sehr eifrig an der Aufklärung beteiligten, was man aus Äpfeln alles herstellen kann. Sie hatten viele Apfelrezepte auf Lager und Preisler nannte dazu auch noch Essigherstellung, Wein oder Mostgewinnung.

 

Am Donnerstag versammelten sich vor der Pause alle vier Klassen im Schulhof, wo, umringt von den Schülern Gisela Schedlbauer, die Vorsitzende vom Verein für Gartenbau und Landespflege in Moosbach mit ihrem Ehemann Hans und Sohn Christian ihre Vorführung mit der Apfelpresse, starteten.

 

Zunächst wurde der Muser von den sauberen Äpfeln gefüttert, aus denen Hans Schedlbauer per Handbetrieb „Kleinholz“ aus den Früchten machte. Die Maische wurde dann in die eigentliche Presse gefüllt und schon lief der kostbare Apfelsaft aus der Presse, der allen köstlich mundete. Birnen machen den Saft etwas süßer, erklärte Gisela Schedlbauer.

Behilflich bei der Apfelpresse waren auch Sabine Haimerl und Sabine Höcherl vom Elternbeirat und die Vorsitzende Anna Kraus hat dazu eine Menge Äpfel zur Verfügung gestellt.

 

Zwei bis drei Tage kann man den frisch gepressten Saft aufheben, ansonsten hält er sich nach einer Erhitzung bis zu einem halben Jahren, erklärte Gisela Schedlbauer zum Schluss. Den Rest aus dem Pressvorgang, „Trester“ genannt, sollte man auf keinen Fall entsorgen, informierte sie die Kinder, denn er wird von den Jägern zur Rehfütterung sehr bevorzugt.

 

Foto: Christian und Hans Schedlbauer , 2.v.re. Gisela Schedlbauer 

Foto zu Meldung: Aktionstage rund um den Apfel

„Danke für diesen guten Apfel“

(05.10.2011)

Wortgottesdienst zum Erntedankfest

 

Prackenbach. In der Aula der Grundschule Prackenbach feierte am Mittwoch Pfarrer Josef Drexler mit der Lehrerschaft und den Schülern im Rahmen des Erntedankfestes einen Wortgottesdienst, der mit Liedern und Beiträgen ausgeschmückt war. Als Altar diente ein Gabentisch mit vielen Körbchen, angereichert mit Früchten aus der reichen Ernte.

 

„Erde kleines Schaukelschiff, nussschalengross...“ sangen die Kinder im Eingangslied und zur Einführung meinte Pfr. Drexler, dass die Kraft der Natur in diesem Jahr wieder großartiges geleistet habe und wir im Herbst über die Fülle nur staunen können. Darum sollten wir Gott dem Herrn allen Lebens danken, denn er will, dass es uns auf Erden gut geht, bis wir nach diesem Leben bei ihm im Himmel zuhause sind.

 

Das Evangelium erzählte vom Senfkorn, dem kleinsten unter den Samenkörnern, das jedoch zu einem großen Baum heranwächst, so dass die Vögel des Himmels in ihm wohnen können. Und an das nächste Lied anknüpfend, zeigte Pfr. Drexler den Kindern in seiner Predigt einen Apfel, der im eigenen Garten bis zum Herbst herangewachsen ist, und hervorragend schmeckt. Gott hat die Natur mit solcher Kraft ausgestattet, dass sie Mensch und Tier Nahrung liefern kann. Dann zeigte er ihnen ein paar kleine Apfelkörner, in denen solche Kraft steckt, dass sie ein großer Baum werden und ermahnte die Kinder, mit der Natur gut umzugehen, dass die Menschen auch nach uns noch die guten Früchte  genießen können.

 

In den Fürbitten baten vier Schüler für alle, die nicht genug haben, um gesund zu essen, die kein Obst essen können, weil es bei ihnen schon lange nicht mehr geregnet hat, oder für jene, welche die Schönheit der Blumen nicht sehen oder nicht einmal das tägliche Brot haben.

 

Nach dem Vater unser und einem meditativen Text durch Lehrerin Claudia Bauer, in dem sie für alles Schöne dankte und mahnte, sorgsam mit der Schöpfung um zu gehen und über sie den Schöpfer nicht vergessen sollten, segnete der Geistliche die mitgebrachten Früchte und Schüler und Lehrer und wünschte den Kindern noch einen schönen weiteren Schultag. Dann schlossen die Kinder die Erntedankfeier mit dem Lied: „Vergiss nicht zu danken“, begleitet von Lehrerin Elisabeth Ruis auf dem Keyboard.

Foto zu Meldung: „Danke für diesen guten Apfel“

Die Schüler der Grundschule übten sich in Selbstverteidigung

(28.09.2011)

Selbstbewusst auftreten und lernen „Nein“ zu sagen

 

Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach ist man seit Jahren bestrebt, dass die Kinder ein Mal in ihrer Grundschulzeit in den Genuss eines Karatekurses kommen. Am Mittwoch haben nun alle vier Klassen einzeln einen eineinhalb stündigen Unterricht absolviert, der ihnen noch dazu mächtig Spaß einbrachte.

 

Trainer Korbinian Kopf von der Kampfkunst-Schule Geiger aus Drachselsried hatte sich gleich mit den Kindern identifiziert. In einer kleinen theoretischen Einführung machte er ihnen deutlich, dass Karate im Bezug auf Wertevermittlung sehr wichtig sei. Disziplin, Aufmerksamkeit, Kontrolle, Mut und gegenseitigen Respekt sind für Karate-Kinder selbstverständlich, was auch für ihr späteres Leben sehr wichtig ist.

 

Kopf erklärte den Kindern auch, dass das „Nein“ sagen als wichtige Voraussetzung zur Selbstverteidigung gilt. Mit selbstsicherem Auftreten und der entsprechenden Körperhaltung kann man einem Fremden zu verstehen geben: „Lass das, ich will das nicht“. Der Trainer machte den Kindern auch klar, dass die Karate-Schule Selbstvertrauen, Charakterstärke, Willenskraft, Fairness und Selbstdisziplin vermittelt, was letztendlich für schulische Leistungen förderlich ist.

 

Dann durften die Kinder mit Schlagpolstern den Faust- und Beinschlag trainieren, wo natürlich bei den Kindern der Spaß nicht zu kurz kam.

 

Die Schüler waren begeistert bei der Sache und bewiesen beim Rollenspiel volle Konzentration. Das positive Ergebnis aus dem Karate-Kurs war ihnen in jedem Fall am Schluss anzumerken.

Foto zu Meldung: Die Schüler der Grundschule übten sich in Selbstverteidigung

94 Schüler im neuen Schuljahr – 2 Kinder weniger als im letzten Jahr

(26.09.2011)

Die bisherige Elternbeiratsvorsitzende Anna Kraus bleibt im Amt

 

Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach wurde am Montag ein neuer Elternbeirat gewählt. Als Vorsitzende fungiert für ein weiteres Jahr Anna Kraus. Zudem wurden die bisherigen Elternbeiräte verabschiedet und neue Aktionen besprochen.

 

Im neuen Schuljahr 2011/12 drücken heuer in den vier Klassen insgesamt 94 Kinder die Schulbank. Das sind zwei Kinder weniger, als im letzten Schuljahr. Auch die erste Klasse ist mit 23 ABC-Schützen gegenüber dem Vorjahr um zwei weniger besetzt, dennoch für Anita Greiner keine leichte Aufgabe, allem gerecht zu werden.

 

Rektor Ulrich Stoltmann stehen im neuen Schuljahr neben einem Team von vier Klassenlehrern noch die Fachlehrer Heidi Heinrich, Christine Miethaner, Marlene Aigner sowie Pfarrer Josef Drexler zur Verfügung. Zum Team gehört auch Förderlehrer Edi Geiger und als Beratungslehrerin fungiert Bianca Dirmaier, die über Fragen der Schullaufbahn und der Bildungswege, Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten berät. Sprechzeit Montags, 9.50 bis 10.35 Uhr in der Grundschule Ruhmannsfelden. Rechtzeitige Terminvereinbarung unter Tel. 09929/9026040 wäre wünschenswert.

 

Bei der ersten Elternversammlung wurden in den vier Klassen Elternsprecher bestimmt, aus denen sich der Elternbeirat zusammensetzt. Die Klassenlehrer und Elternsprecher sind: 1. Klasse 23 Schüler, Anita Greiner (Elternsprecher Andrea Rücker und Sabine Fuchs), 2. Klasse (19) Elisabeth Ruis (Sabine Höcherl und Anna Wühr), 3. Klasse (26) Rektor Ulrich Stoltmann (Sabine Haimerl und Heidi Landsdorfer), 4. Klasse (26) Claudia Bauer (Anna Kraus und Claudia Lex).

Bei der Elternbeiratswahl wurde wiederum Anna Kraus in ihrem Amt bestätigt. Das Amt der Stellvertreterin übernimmt Sabine Höcherl, Schatzmeisterin ist Claudia Lex und  Schriftführerin Sabine Fuchs.

 

In der konstituierenden Sitzung des neugewählten Elternbeirats dankte Rektor Ulrich Stoltmann den ausgeschiedenen Elternbeiräten Nicole Kastl, Sabine Pfliegl, Anita Kellermeier und Karin Eggenmüller für ihre Arbeit im letzten Schuljahr mit einem Präsent. Mit Dankesworten an den Elternbeirat erwähnte er auch die Unterstützung bei der Durchführung des Schulfruchtprogramms, die Bewirtungsaktionen bei der Schuleinschreibung und Einschulung und beim Elternsprechtag sowie beim Aktionstag. Er honorierte auch den Ausbau der Schüler-Lesebücherei und die zur Verfügungsstellung von Preise für die Siegerehrung.

Schließlich wurden im Rahmen der ersten Elternbeiratssitzung auch Termine und Vorhaben im neuen Schuljahr besprochen.

   

Foto: Claudia Lex, Anna Kraus, Heidi Landsdorfer, Andrea Rücker, Anna Wühr, Sabine Fuchs, Sabine Haimerl, Sabine Höcherl.

Foto zu Meldung: 94 Schüler im neuen Schuljahr – 2 Kinder weniger als im letzten Jahr

„Toter Winkel“ und Verhaltensregeln vor und im Schulbus – Die vierte Klasse zu neuen Schulpaten bestellt

(16.09.2011)

PHK Gottfried Seidl und POK Jürgen Schwinger in der Grundschule

 

Prackenbach. Seit fünf Tagen ist auch in der Grundschule Prackenbach wieder der Schulalltag eingekehrt und weil viele Kinder täglich mit dem Schul- oder Linienbus zur Schule fahren und es an den Bushaltestellen immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, bemüht sich seit Jahren die Verkehrswacht um die Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr und klärt Schulanfänger am Anfang des Schuljahres über viele Verhaltensregeln und gefährliche Situation auf.

 

So waren am Freitag die Verkehrsexperten Gottfried Seidl und Jürgen Schwinger von der Polizeiinspektion Viechtach zu Gast in der Schule, die den 23 Schulanfängern zunächst über das Verhalten in einem Bus aufklärten - kein Geschrei, nicht herumrennen und vor allem sich nicht mit dem Busfahrer unterhalten. Ganz sicher aber freut er sich über ein höfliches „Guten Morgen“ oder „Grüß Gott“, so Seidl. Auch das Ein- und Aussteigen wurde geprobt - nacheinander, nicht drängeln oder gar schupsen und sofort hinsetzten, mahnten die Ordnungshüter. Bei einer Fahrt um die Wendeplatte wurde den Kindern gezeigt, was passieren kann, wenn der Busfahrer (Franz Köppl) auf voller Fahrt abrupt auf die Bremse treten muss. Dabei wurde es ihnen deutlich, wie wichtig es ist, dass jeder auf seinem Platz sitzen bleibt.

 

Dann fragten die Verkehrsexperten die Schüler, wo es wohl am Bus am gefährlichsten ist. Um es ihnen anschaulich zu erklären, durfte jeweils ein Schüler den Busfahrer spielen und mit den anderen Kindern ging man vor oder hinter den Bus. Und siehe da, der ABC-Schütze sah vom Fahrersitz aus kein einziges Kind.

Auch seitlich des Busses muss man unbedingt einen Abstand einhalten, so die Verkehrsexperten. Entweder beim weißen Strich stehen bleiben oder aber auf einen Abstand von zwei Schritten achten. Wichtig sei auch, dass ein Abstand bei der Türe gegeben ist und dem Bus nicht entgegen laufen, warten bis er da ist.

 

Anschließend trafen sich die Ordnungshüter mit Rektor Ulrich Stoltmann, Busbegleiterin Marianne Schreiner in der vierten Klasse bei Lehrerin Claudia Bauer, wo sie die Schüler fragten, ob sie für die Erstklässler Pate sein wollen. Weil sie alle einverstanden waren, wurden sie über den verantwortungsvollen Posten aufgeklärt. Sie sind künftig Ansprechpartner für die Kleinen, ob im Schulbus oder in der Schule und gelten für die Schüler als Vorbild. Jeder Pate erhielt einen Button, der jedoch jederzeit wieder eingesammelt werden kann, wenn Jemand nicht als Vorbild gilt.

Zum Schluss stellten sich die neuen Schulpartner den Erstklässler mit ihrer Lehrerin Anita Greiner vor und erklärten ihnen, dass jeder, der einen Button angesteckt hat, für sie verantwortlich sei. Schließlich erhielten die ABC-Schützen von der Polizei noch ein Malbuch und ein Lesebuch, die den Wunsch äußerten, dass die Aktion funktioniert.

 

Foto: richtiges Einsteigen geprobt - Lehrerin Anita Greiner, Busbegleiterin Marianne Schreiner, Gottfried Seidl und Jürgen Schwinger

Foto zu Meldung: „Toter Winkel“ und Verhaltensregeln vor und im Schulbus – Die vierte Klasse zu neuen Schulpaten bestellt

Mit dem Segen in ein neues Schuljahr

(13.09.2011)

23 Schulanfänger – ABC als erstes Pausenbrot

 

Prackenbach. Während in anderen Bundesländern die Schüler bereits seit Wochen büffeln, begann am Dienstag auch in Bayern die Schule und für viele ABC-Schützen der Ernst des Lebens. Zu ihnen gehörten auch 23 Kinder, die in der Grundschule Prackenbach eingeschult wurden, fünf mehr als im letzten Jahr. Eine stattliche Zahl, für Klassenlehrerin Anita Greiner keine leichte Aufgabe. Rektor Ulrich Stoltmann und der Elternbeirat überraschten die noch etwas schüchternen Kinder mit einem ersten „Pausenbrot“.

 

In der Pfarrkirche St. Georg trafen sich die Schüler zunächst mit ihren Lehrern, Eltern und Angehörigen zum gemeinsamen Gottesdienst, den der neue Pfarrer John Kodiamkunnel in Konzelebration mit Pfarrer Josef Drexler, Moosbach kindgerecht gestaltete, wobei einige Kinder die Kyrierufe übernahmen und Mesnerin Thekla Holzapfel und eine Mutter in den Fürbitten besonders die Kinder mit einbezogen. Zum Schluss gaben die beiden Geistlichen jedem ABC-Schüzen einzeln ihren Segen und Mesnerin Holzapfel verteilte kleine Süßigkeiten.

 

Zu Beginn begrüßte Pfarrer John alle Kinder, Lehrer, Eltern und die übrigen Anwesenden sehr herzlich. Dann zeigte er den Schülern ein Bild mit einem hohen Berg, den ein Kind besteigt und symbolisierte es mit dem Schulanfang. „Auch ihr habt etwas großes vor, ihr wollt die nächste Klasse schaffen und ihr müsst euch anstrengen, dass ihr euer Ziel erreicht“, ermunterte er sie.

Dann verlas Pfarrer Drexler das Evangelium von der Verklärung Jesu auf dem Berg und meinte, „auch das neue Schuljahr, das vor euch liegt, verlangt Mühe, wie dieser Bergsteiger.“ Und weil man dazu eine entsprechende Ausrüstung braucht, stellte er ihnen Lea mit ihrem Schul-Rucksack vor, daraus er verschiedene Sachen holte, ein Heft, ein gesundes Pausenbrot, einen Ball und schließlich auch ein Kreuz, das auch im Klassenzimmer hängen soll, damit die Menschen erkennen, dass wir Christen sind.

 

Mit einem „herzlich willkommen, liebe Leute“, begrüßten die künftigen Schulkameraden die ABC-Schützen und mit ihnen die Eltern und Großeltern, die sich in der Aula der Grundschule eingefunden hatten. Im Namen aller Lehrer begrüßte Rektor Ulrich Stoltmann die Schulanfänger und bemerkte, dass heute ein ganz wichtiger Tag in ihrem Leben sei, das vor sechs Jahren begonnen hat. Während sie im Kindergarten am Vormittag auf die Hilfe ihrer Eltern verzichten mussten, machen sie ab heute wieder einen riesigen Schritt in die Selbständigkeit. „Selber“ heißt dabei das Lieblingswort. Vor allem aber müssen sie fleißig lernen, schreiben und rechnen, so dass sie nach dem ersten Schuljahr bereits kurze Bücher lesen, Briefe schreiben und das Taschengeld nachzählen können. An die Eltern äußerte er den Wunsch für eine wertvolle Zusammenarbeit.

 

Als kleines Geschenk hängte der Schulleiter jedem Anfänger einen aus Brezenteig gebackenen Buchstaben um – den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens. Dazu erklärte er, dass man schon im Mittelalter an die magische Wirkung von Back-ABCs glaubte. Dem Elternbeirat dankte er für die gestifteten Brezen, der Bäckerei Frohnauer und allen, welche die Einschulungsfeier vorbereitet hatten.

Dann verschwanden alle Kinder in ihre jeweiligen Klassenzimmer und der Elternbeirat hatte für die Eltern der ABC-Schützen in der Zwischenzeit Kaffee und Kuchen vorbereitet.

 

Foto: Buchstabenlied der Schulkameraden  

Foto zu Meldung: Mit dem Segen in ein neues Schuljahr

Abschied von Seelsorger und Religionslehrer

(29.07.2011)

Dank für 15 Jahre segensreiches und verdienstvolles Wirken

 

Prackenbach. „Der Herr, er segne dich“ sangen die Schüler am Freitag im Rahmen des Abschlussgottesdienstes am letzten Schultag in der Pfarrkirche und verabschiedeten ihren beliebten Seelsorger und Religionslehrer Johann Christian Rahm, der am 1. September die Seelsorgeeinheit Aiterhofen-Geltolfing übernimmt.

 

Bei der Begrüßung brachte Pfarrer Rahm die Freude der Schüler über das Ende des Schuljahres zum Ausdruck. „Nicht nur viele Menschen haben uns dabei begleitet, sondern auch Gott und dafür wollen wir ihm in diesem Gottesdienst danke sagen“.

 

In seiner Ansprache hatte er ein großes leeres Plakat vorbereitet, „denn heute ist ein ganz besonderer Tag“, meinte er zu den Kindern, denn ihr bekommt heute das Schulzeugnis. Er fragte sie, welche Fächer denn benotet werden, die er dann auf das Plakat schrieb. Alle seien sie wichtig für unser Leben, meinte er. Auch Religion sollten sie nicht vergessen, nämlich den lieben Gott. Er wünschte ihnen, sie mögen diese Punkte nicht vergessen, denn letztendlich stehen wir mit diesem Zeugnis einmal vor Gott.

 

Nach dem Segen dankten die Kleinen des Kindergartens ihrem Seelsorger mit einem Geschenk und einem lieben Gedicht, in dem es heißt: …“er hat uns geformt, so viele Jahre, die Zeit ist fort die wunderbare. Doch alles was er uns vermacht, das hat uns stehts voran gebracht...wir wünschen ihnen allen Segen, Gesundheit auf nun allen Wegen, dass sie uns ohne Sorgenfalten, gerne in Erinnerung behalten.

 

Dann schloss sich Rektor Ulrich Stoltmann an, der im Namen der Schüler, Eltern und Lehrer der Grundschule Prackenbach seinen herzlichen Dank aussprach für die 15 Jahre segensreichem und verdienstvollen Wirkens an der Schule, als Religionslehrer, aber auch als Seelsorger. Er nannte die vielen religiösen Feiern im Jahresablauf an der Schule, spezielle und verantwortungsvolle Aufgaben als „Himmelsbotschafter“ wobei er ihm auch für  manches persönliche Gespräch und seine kollegiale Art und die Übereinstimmung in Fragen der Erziehung und des Unterrichts herzlich dankte.

 

Stoltmann wünschte ihm eine schnelle Eingewöhnung, offene und engagierte Mitglieder in der neuen Pfarrei, Berufszufriedenheit, brave und fleißige Schulkinder und trotz aller Arbeit Zeit für sich selbst. Nicht zuletzt wünschte er ihm für die künftigen Aufgaben Schaffenskraft Gesundheit, Freude und Gottes Segen im neuen Amt mit der Hoffnung und dem Wunsch nach einem Wiedersehen.

 

Bevor weitere sieben Schüler dem Seelsorger mit einem Gedicht und einem Präsent danke sagten und Gottes Segen im neuen Wirkungskreis wünschten, stimmten alle ein in das, für diesen Anlass passende Lied: „Der Herr er segne dich“ und alle Gottesdienstbesucher bekräftigten es mit einem lang anhaltenden Applaus.

Rahm dankte allen zum Schluss für die guten Wünsche und meinte, in den 15 Jahren bestand stets eine gute Zusammenarbeit mit Lehrern und auch den Schülern und ich werde euch mit Sicherheit nicht vergessen.

 

Foto: KG-Kinder mit Monika Kraus und Pfarrer Rahm

Foto zu Meldung: Abschied von Seelsorger und Religionslehrer

Die Grundschule ehrte ihre Sieger – Sportler – Mathepirat – Antolin und gute Leser

(26.07.2011)

Mit Sketch und Liedern in die Ferien – Elternbeirat sponserte Buchgutscheine

 

Prackenbach. Die großen Ferien stehen vor der Tür und wie jedes Jahr wurde am Dienstag in der Grundschule Prackenbach im Rahmen einer kleinen Feier die Klassensieger des Lesewettbewerbs, der Bundesjugendspiele und je drei Antolinsieger der zweiten, dritten und vierten Klasse mit Lorbeeren bedacht. Letztes Jahr kam eine weitere Kategorie dazu, nämlich „Mathepirat“, bei der die sechs Besten der Klassen 2/3 und 4 geehrt wurden.

 

In der Aula der Grundschule eröffnete die Schulspielgruppe der 1. 2. und 3. Klasse die kleine Feier mit einem Sketch zum Thema „Zeugnisse“. Gespielt wurde in acht gleichen Szenen, bei welcher der Sohn bzw. die Tochter mit dem Zeugnis des vergangenen Schuljahres nach Hause kommt. In einer Szene ist der Vater ganz entsetzt über das Zeugnis und meint: „was soll ich zu diesem miserablen Zeugnis sagen“, worauf der Sprössling meint: „was du sonst auch immer sagst: „Hauptsache man bleibt gesund.“

 

Nach der Begrüßung durch Rektor Ulrich Stoltmann und einem Sketch über einen Schulunterricht, bei dem die Kinder aufzuschreiben hatten, warum sie eigentlich in die Schule gehen und lernen müssen, trugen die Schüler der ersten und zweiten Klasse ein Lied vor und behaupteten: „in die Schule geh ich gern, weil ich da so vieles lern“. Als Moderatorin fungierte keck Emilia Moser.

 

Anschließend gaben die vier Sieger ihren jeweiligen Lesevortrag zum Besten. Bei der Auswahl geht es unter anderem um Lesetechnik, Betonung, Körpersprache und vor allem sollte das Stück nicht langweilig sind. Für den jeweiligen Lesesieger hatte der Elternbeirat einen Buchgutschein vorbereitet. Weil die Entscheidung nicht immer leicht ist, wurden auch der Zweit- und der Drittbeste hervorgehoben.

Robin Wühr aus der 1.Klasse eröffnete mit einem Lesestück aus den Abenteuergeschichten mit dem Titel „das Baumhaus“. Auf Platz zwei und drei landeten Fabian Freund und Georg Kolmer.

Julia Rabenbauer (2.) trug die Geschichte aus dem Märchen für mutige Mädchen von Heinz Janisch „Ein kluges Köpfchen“ vor. Der zweite und dritte Platz ging an Sarah Holzapfel und Lea Eggenmüller.

Lena Sieber (3) erzählte von der „Reise nach Mandola“ und Julia Kraus und Magdalena Schedlbauer folgten auf die nächsten Plätze und schließlich berichtete Emilia Moser (4) von der „Konferenz der Tiere“ von Erich  Kästner. Über den zweiten und dritten Platz freute sich Laura Schedlbauer und Lukas Frohnauer.

Dazwischen behaupteten die Kinder der 1. bis 4. Klasse in ihrem Lied: „Alle Kinder lernen lesen, Indianer und Chinesen... hallo Kinder jetzt geht’s los“.

 

Bei der Ehrung der Antolin-Sieger hob Stoltmann hervor, dass sowohl die Schüler selbst, als auch der Lehrer den Punktestand im Internet des jeweiligen Schülers abfragen könne. Die Antolin-Sieger der 2. Klasse sind: Jonas Högerl, Andreas Ruber, Julia Rabenbauer. Aus der 3. Klasse haben sich Jonas Sobania, Katie Ketterl und Marina Vogl hervor getan. In der 4. Klasse glänzten: Anastasia Högerl Laura Schedlbauer und Timo Ziselsberger. Der erste Sieger jeder Klasse durfte sich ebenfalls über einen Gutschein des Elternbeirates freuen.

 

Die neue Kategorie Mathepirat verbindet die Kompetenzbereiche Leseverständnis und Mathematik durch die Bereitstellung von Sachaufgaben. Als Beste haben sich hervorgetan: Jana Ketterl Klasse 4, Katie Ketterl (3), Lukas Frohnauer (4), Lena Schedlbauer (4) Jonas Högerl (2) und Markus Haimerl (2). Kinogutscheine gab es von der Sparkasse, für die sich Stoltmann herzlich bedankte.

 

„Glück und sonst noch was“, lautete das nächste Theaterstück, das die Schulspielgruppe unter der Leitung von Katrin Heinzel. Die Moderatorin hatte mehrere Studiogäste eingeladen und im zweiten Teil der Sendung auch den zehnjährigen Franz Irgendwer, der meisten gut aufgelegt ist, behauptete er. An diesem Tag aber war er gar nicht gut aufgelegt, denn er hatte Mathe und da ist er nämlich eine Niete meinte er. Das Fazit der verschiedenen Studiogäste war: „Man darf nie die Hoffnung aufgeben, wichtig ist Fleiß, Klugheit und immer das nötige Kleingeld“. Das wünschte auch die Moderatorin – und ..hatschii – Glück und Gesundheit.

 

Schließlich nahm Lehrerin Katrin Heinzel die Siegerehrung für die Bundesjugendspiele vor, welche die Organisation des Sportfestes inne hatte: Ehrenurkunden erhielten vier Mädchen und zwei Jungen: Jana Ketterl (Kl 4) mit 913 Punkten, Sofie Fleischmann 913 Punkte, Magdalena Fuchs 788 P und Lisa Kuffner 755 P. Alle Klasse 3, wobei sich die ersten drei als schulbeste Mädchen hervorgetan hatten.

Von den Jungen freuten sich Jonas Högerl mit 758 Punkten und Simon Zedelmayr (756), beide aus der 2. Klasse über eine Ehrenurkunde. Als Schulbeste bei den Buben gingen Jonas Högerl, Simon Zedelmayr, beide 2. Klasse und Alexander Holzer Kl. 4 hervor. Die Schulbesten durften sich über Preise freuen.

Zudem freuten sich insgesamt 20 Mädchen und sechs Jungen über eine Siegerurkunde.

 

Im Rahmen der Siegerehrung wurden auch Jugendsportabzeichen ausgehändigt: Bronze erhielten: Anna Altmann, Anton Wühr, Christoph Kolmer Jonas Sobania, Josef Haimerl Josef Muhr, Julia Kraus, Katie Ketterl, Lea Geiger Lisa Kuffner, Magdalena Fuchs, Marina Vogl, Moritz Geier, Sofie Fleischmann, Tamara Tschapke alle 3. Klasse, Alexander Holzer, Andreas Kappl, Celina Wiesmeier, Katharina Rabenbauer Lukas Frohnauer, Michael Högerl, Ramona Münch, Selina Kastl alle 4. Klasse.

Silber durften entgegen nehmen: Sophia Altmann, Thomas Bielmeier, Michael Kellermaier, Jana Ketterl, Emilia Moser Laura Schedlbauer, Lena Schedlbauer, Timo Ziselsberger alle 4. Klasse.

 

Zum Schluss gab es durch Rektor Stoltmann Worte des Dankes: an Katrin Heinzel für die Organisation der Jugendspiele und den Akteuren unter der Leitung von Katrin Heinzel und Elisabeth Ruis am Keyboard. Sein Dank galt auch den Schülern, die mit Christine Miethaner den Schulgarten pflegen, Anita Greiner, die sich für das Schulfruchtprogramm einsetzt und den Eltern, die jede Woche die Früchte mundgerecht herrichten. Auch für den Elternbeirat gab´s Dankesworte für das heutige gesunde Frühstück und den Einsatz während des Schuljahres und für die Gutscheine. Nicht zuletzt den Lehrerkollegen, den beiden Geistlichen Pfarrer Rahm und Pfarrer Drexler, der Gemeinde für die Unterstützung und der Sparkasse für die Gutscheine.

Bevor endgültig das Schuljahr zu Ende ging, durften die Schüler der vierten Klasse noch eine Lesenacht in der Schule auskosten. Beim Schmökern, Spielen, einem Rundgang durch das dunkle Schulhaus und viel Spaß kam der Morgen leider viel zu schnell.

 

Foto: Alle Sieger

Foto zu Meldung: Die Grundschule ehrte ihre Sieger – Sportler – Mathepirat – Antolin und gute Leser

Großes Thema Wasser bei der vierten Klasse

(20.07.2011)

Was passiert mit dem Wasser, wenn es schmutzig ist

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts zum Themenbereich Leben mit der Natur, der Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung, durften die Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann den im Jahre 2008 in Betrieb genommenen Hochbehälter am Gnaglberg, hoch über Hagengrub und anschließend der Kläranlage in Fichtental einen Besuch abstatten, wo sie viel Interessantes und Wichtiges erfuhren.

 

Nach dem die Kinder bereits im Unterricht eine Menge über unser lebenswichtiges Element erfahren hatten, erzählte ihnen Ludwig Fleischmann vom Bauhof in Vertretung von Wasserwart Albert Baumgartner am Hochbehälter viel über unser Trinkwasser, wo es unter anderem herkommt, welche Stationen es durchlaufen muss, bis es klinisch sauber in unsere Haushalte gepumpt werden kann.

 

Gespeist wird die Wasserversorgungsanlage von fünf Quellen und zwei Brunnen, von welcher an die 2700 Gemeindebürger mit Wasser versorgt werden. Von dem jährlichen Gemeindeverbrauch von etwa 83 000³  mussten bisher von der Wasserversorgung Bayerischer Wald gut 40 000³ zugekauft werden. Durch den Bau der Anlage und einer weiteren Fassung der zwei neuen Tiefbrunnen stieg somit der Selbstversorgungsgrad der Gemeinde enorm.

 

Das von den Quellen eingespeiste sehr saure Wasser ist von höchster Qualität. Es muss zunächst in der Entsäuerungsanlage durch Juraperle behandelt werden, bis es in die beiden Wasserkammern mit je 150 m³ Wasser gelangt und von da in die einzelnen Anlagen der Gemeindebürger gepumpt wird.

 

Was passiert mit dem Wasser, wenn es schmutzig ist, lautete die Frage der Schüler, als sie anschließend die Kläranlage in Fichtental ansteuerten, wo ihnen der Klärwärter Paul Früchtl sehr aufschlussreich Auskunft gab. Er erklärte ihnen die verschiedenen Stationen, die das Abwasser durchwandert, bis es schließlich biologisch und optisch sauber im Schönungsteich ankommt, wo das ehemalige Abwasser noch zusätzlich Nachreinigung erfährt.

 

Das vollautomatisch räumende Feinsieb mit 5 mm Lochweite ist die erste Station. Von Grobstoffen befreit, gelangt es zum Rundsandfang. Dann folgen zwei Absetzteiche von je 475 cbm Nutzvolumen. Hier setzten sich die feineren Schwebestoffe des Abwassers ab. Von da an fließt das vorgereinigte Abwasser weiter zur Nachklärung über, wo das ehemalige Abwasser noch einer zusätzlichen Nachreinigung unterzogen wird.

 

Auch ein ausgerüstetes Labor verfügt dass Betriebsgelände, wo der Klärwärter täglich Eigenüberwachungsmessungen durchführt. Von seinem Verständnis und richtigem Handeln hängt der optimale Reinigungsbetrieb ab.

Die Kinder staunten nicht schlecht über die vielen Stationen, die das Abwasser durchwandert, bis es biologisch gereinigt ist und hatten dazu noch viele Fragen, die ihnen Früchtl bereitwillig beantwortete, bis sie sich von ihm dankend verabschiedeten.

Foto zu Meldung: Großes Thema Wasser bei der vierten Klasse

Das Schulfruchtprogramm kommt bei den Kindern gut an

(19.07.2011)

 

Prackenbach. Seit September 2010 gibt es an der Grundschule Prackenbach als „Baustein“ der Gesundheitserziehung an der Schule einmal pro Woche kostenlos Obst und Gemüse, das den Schülern schon zu einem willkommenen Pausenbrot geworden ist.

 

Lehrerin Anita Greiner betreut das Projekt und besorgt die Abholung vom EDEKA-Markt in Viechtach, wo jeden Mittwoch-Morgen das Obst bereits bereit steht. Zur Zeit gibt es Bananen, Trauben Äpfel, Pfirsiche und Nektarinen. Von Woche zu Woche wechselt das Angebot. Manchmal ist auch frisches Gemüse, wie Karotten, Gurken und Paprika dabei. Die leckeren Früchte werden von Greiner und Schülereltern jeden Mittwoch für die Schüler aufbereitet. Ergänzt wurde diese wöchentliche Aktion durch Schnittlauchbrote aus dem Schulgarten, den Schüler aus dem Dorf und Fachlehrerin Christine Miethaner freiwillig betreuen.

 

Foto: Schnittlauch hinten Christine Miethaner

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Der vorgezogene Schultag für die Vorschulkinder

(13.07.2011)

Ein Schnuppertag in Begleitung ihrer Paten

 

Prackenbach. In der Grundschule Prackenbach war am Mittwoch ein Schnuppertag für die künftigen Schulanfänger angesagt, wobei sie mit Hilfe ihrer Paten aus der zweiten Klasse abwechselnd in vier Stationen je eine halbe Stunde einen ersten Schulunterricht meisterten.

 

Die Schule will dabei erreichen, dass die künftigen ABC-Schützen möglichst frühzeitig mit der Schule vertraut werden. Und den Lehrern wird bei einem speziellen Schnupperunterricht die Möglichkeit der Überprüfung der Schulfähigkeit bei den Kindern gegeben.

 

Lehrerin Anita Greiner begrüßte im Musikraum die Vorschulkinder und ein gemeinsames Lied lockerte schon mal die erste Scheu vor den vielen Neuheiten. Nach einem Kennenlernspiel zwischen Prackenbacher und Moosbacher Vorschulkindern ging´s an die Arbeit und Spielen in vier Gruppen.

 

Im Handarbeitsraum bei Christine Miethaner und Simone Möhrlein war man eifrig dabei, aus Papier einen Hampelmann zu basteln. Mit Geschick und der richtige Umgang mit einer Schere, war das gar nicht so tragisch.

 

In der Lesebücherei bei Lehrerin Anita Greiner hörten die Vorschulkinder gespannt der interessanten Lesestücke, die ihnen ihre Paten vorlasen. Dann ging´s an die Arbeit. Es mussten Faltbüchlein angefertigt werden und schließlich wurde gemeinsam aus „Bild-Mitlese-Geschichten“ gelesen, wobei sich zeigte, dass die Vorschulkinder schon vieles entziffern konnten.

 

Dann ging´s in den Computerraum zu Edi Geiger, wo beim Zeichnen und Fortsetzen von Mustern Konzentration gefördert wurde. Einige der künftigen ABC-Schützen staunten nicht schlecht über die vielen PC´s im großen Raum, doch sie hatten ja ihre Paten an der Seite, die ihnen ständig Hilfestellung gaben und sie auch bald ihre Scheu verloren.

 

Im Zimmer der 2. Klasse bemühten sich die Erzieherinnen Monika Kraus Eva Conrady um die Kinder, die gemeinsam Brettspiele, Memory, Domino und Mensch ärgere dich spielten, wo Denk- und Konzentration gefragt war.

 

In der Pause wurden im Rahmen des europäischen Schulfruchtprogramms, das den Kindern wöchentlich angeboten wird, allerlei Früchte kredenzt, die der Elternbeirat lecker aufgerichtet hatte.

Zum Schluss lernten die künftigen Schulanfänger noch das Schulhaus kennen. Dabei staunten die Kinder nicht schlecht, als ihnen Rektor Stoltmann die vielen Zimmer und Unterrichtsräume zeigte und merkten gar nicht, dass die Zeit wie im Fluge verging und die Eltern sie wieder abholen durften. Rektor Stoltmann verabschiedete die Kinder und wünschte noch schöne Ferien, bis im September der Ernst des Lebens beginnt.

 

Foto: Lehrerin Anita Greiner die künftige Erstklasslehrerin, bei der Anfertigung eines Faltbüchleins

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„Sicher zur Schule - Sicherheit im Straßenverkehr“

(05.07.2011)

Info-Abend mit den Verkehrsexperten - Den Schulweg rechtzeitig trainieren

 

Prackenbach. Nach den Erkenntnissen der modernen Verkehrspsychologie sind Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter in der Regel noch nicht verkehrstüchtig. Darum sollte man gerade bei den Jüngsten äußerste Vorsicht walten lassen, wenn im September wieder ein neues Schuljahr beginnt, denn schließlich wollen wir ja, dass sie jeden Tag wohlbehalten von der Schule nach Hause kommen.

Dass den Eltern sehr viel an der Sicherheit ihrer Schulanfänger liegt, zeigte sich am Montag an den 20 Erziehungsberechtigten, die der Einladung der Grundschule Prackenbach zu einem Info-Abend folge leisteten.

 

Rektor Ulrich Stoltmann konnte dazu PHK Gottfried Seidl und POK Jürgen Schwinger von der Polizeiinspektion Viechtach willkommen heißen, die eng mit der Verkehrswacht zusammen arbeiten und stellte den Eltern Lehrerin Anita Greiner als künftige Lehrerin der ersten Klasse vor.

 

Seidl ist seit 1981 als Sachgebietsmitarbeiter im Verkehr in Viechtach beschäftigt, hält mit seinem Kollegen Schwinger Vorträge für Eltern und Unterweisungen für Kinder unter anderem in der Verkehrsschule, wo die Kinder frühzeitig das richtige Verhalten trainieren. Dann zeigten die Verkehrsexperten einen vorbereiteten Film über Gefahren auf dem Schulweg. Leider seien die Erziehungsberechtigten sogar oft selbst schuld an einem Unglück, wenn das Kind bei Rot über die Straße saust, weil die Mutter sagt, „lauf, es eilt“.

 

Kinder mit sechs Jahren können teilweise noch nicht entscheiden, ob ein Auto steht oder fährt, erklärten die Polizisten. „Trainieren sie also mit ihrem Kind den neuen und unbekannten Schulweg schon frühzeitig und immer wieder, riet der Polizeibeamte. Vor allem das sichere Überqueren der Fahrbahn kann nicht genug geprobt werden. Ganz wichtig ist, mit dem Kind am Wegrand stehen zu bleiben, zu schauen und zu hören, um dann die Straße überqueren zu können, denn die schwächsten Teilnehmer sind die Fußgänger.

 

Auch der sichere Nachhauseweg von der Schule will trainiert sein. Man soll den Kindern frühzeitig ans Herz legen und mit ihnen auch darüber reden, dass sie gegenüber Fremden misstrauisch sein sollten. Unfälle auf der Straße kommen auch zustande, wenn sich Kinder in die Haare kriegen und ein Kind im Eifer des Gefechts auf die Straße gestoßen wird. Eine große Gefahr wird auch heraufbeschworen, wenn Kinder am Straßenrand mit dem Ball spielen.

 

Schwinger sprach in seinem Vortrag auch die richtige Bekleidung der Kinder an. Ein gelbes Leiberl vom ADAC sei da ideal, das die Kinder sichtbarer macht. Auch dass sich die Kinder im Schulbus anhängen sollen, im Bus ruhig halten, sei sehr wichtig. Die Anhängepflicht besteht natürlich auch in Privatfahrzeugen. Wenn das Kind 12 Jahre alt und 1,50 Meter groß ist, können sie mit dem Erwachsenengurt gesichert werden.

Auch sollten die Eltern die Kinder frühzeitig an das Tragen eines Helmes gewöhnen, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind. Auf keinen Fall jedoch dürfen Schulanfänger mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Sie sind  dazu erst in der Lage, den Anforderungen im Verkehr Folge zu leisten, wenn sie die Radfahrprüfung in der vierten Klasse bestanden haben.

 

Zum Schluss dankte Rektor Ulrich Stoltmann den beiden Beamten Gottfried Seidl und Jürgen Schwinger für ihre aufschlussreichen Erörterungen mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

Im Anschluss unterrichtete Stoltmann die Eltern noch über Wichtiges über den Schulanfang und die erste Schulzeit und Lehrerein Antia Greiner erklärte ihnen, was das Kind zum Schulanfang benötigt unter anderem auch umweltgerechte Schulsachen, was in die Schultüte gehört und gab Tipps für den Kauf einer Schultasche.

 

Foto: Jürgen Schwinger und Gottfried Seidl

Foto zu Meldung: „Sicher zur Schule - Sicherheit im Straßenverkehr“

Die Schüler der ersten Klasse übten sich in Selbstverteidigung

(27.06.2011)

Karate – gut für die Entwicklung des Gehirns

 

Prackenbach. Immer wieder sind wir schockiert, wenn die Zeitungen von Gewalt und Aggressionen berichten, die besonders auch Kinder nicht verschonen. Darum ist es schon bei den Kleinen wichtig, ihnen spielerisch durch richtige Körpersprache und durch Anwendung von Verteidigungstechniken ihre Willenskraft zu vermitteln.

 

Die Grundschule Prackenbach ist bestrebt, dass jede Klasse in seiner Grundschulzeit ein Mal in den Genuss eines Kurses kommt. So haben am Montag die Schüler der 1. Klasse unter ihrer Lehrerin Elisabeth Ruis einen eineinhalbstündigen Karate-Kurs absolviert, der noch dazu viel Spaß einbrachte.

 

Trainer Martin Runge vom 1. Karate-Club Bayerwald Viechtach hatte sich gleich mit den Kindern identifiziert. Er machte ihnen in einer kleinen theoretischen Einführung deutlich, dass ein Karate-Kurs für die Entwicklung des Gehirns speziell für Schüler eine große Rolle spielt und dass zudem ein selbstsicheres Auftreten und die entsprechende Körperhaltung einem Fremden zu verstehen gibt: „Lass das, ich will das nicht“

 

Karate ist eine Werteerziehung und vermittelt Selbstvertrauen, Charakterstärke, Willenskraft, Fairness und Selbstdisziplin, was letztendlich für schulische Leistungen förderlich ist, so der freundliche Trainer, der mit den Kindern sehr gut umgehen konnte. Karate ist auch eine Art von Selbstverteidigung, die keine Waffen verwendet und bei regelmäßiger Übung auch ein gezieltes Fitnesstraining darstellt, Koordinationssteigerung fördert.

 

Die Schüler waren begeistert bei der Sache, als sie noch anschließend bei einigen Karate-Übungen, wie Fauststöße oder Fußstöße bewiesen, dass sie durch den Unterricht ein deutlich selbstsichereres Auftreten an den Tag legten.

 

Foto: Bei der Übung „Fauststöße“ - rechts Trainer Martin Runge

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Interessante Schulstunde im Rathaus

(07.06.2011)

Die vierte Klasse besuchte den Bürgermeister und stellte viele Fragen

 

Prackenbach. Nur eine Schulstunde war eingeplant, doch es wurden fast zwei Stunden daraus, in denen die aufgeweckten 25 Schüler der 4. Klasse mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann am Donnerstag im Rathaus nicht nur Bürgermeister Eckl, sondern auch die übrigen Verwaltungsangestellten mit vielen Fragen bombardierten, die jedoch auf alles eine Antwort parat hatten und ihnen auch viel Interessantes zu sehen boten.

 

In der Eingangshalle begrüßte der Rathauschef die Schüler, die bereits ihren Schulblock zückten. Nach einer kleinen Information über die Räumlichkeiten im Keller führte der Bürgermeister die Kinder ins Einwohnermeldeamt, wo Richard König ein großes Aufgabengebiet verwaltet. Hier ist auch das Standesamt und das Wahlamt untergebracht und An- und Abmeldungen sowie Reisepässe und Rentenanträge können hier gestellt werden. Was die Schüler dabei am meisten interessierte, war die Registratur mit den Geburten-, Heirats- und Sterbefällen. Die Aufzeichnungen gehen zurück auf das Jahr 1876, erklärte König. Per PC erfuhren sie, wo jeder Gemeindebürger wohnt und wo und wann er geboren oder verstorben ist.

 

Im nächsten Raum verwaltetMichael Maurerdie Gemeindekasse, wo am Jahresende kein Cent fehlen darf. Auch alle Tourismusangelegenheiten werden im Büro von Maurer bearbeitet und zudem für die 30 Beschäftigten Lohnabrechnungen erstellt. Er teilt das Büro mit Josef Haas, der sich neben vielen Verwaltungsaufgaben auch um elektrische Angelegenheiten der Gemeinde und die Computeranlagen kümmert. Auch Grundstücksangelegenheiten werden hier getätigt, wobei die Kinder brennend die Lagepläne im PC interessierten, wo sie wohnen.

 

Über das Büro des Bürgermeisters führte Eckl die Schüler in das Amtszimmer des GeschäftsleitersFranz Kolbeck, bei dem unter anderem die Fäden über das Bauwesen zusammen laufen, der Investitionen ausarbeitet und den Haushaltsplan erstellt, der dieses Jahr ein Volumen von 5,5 Mill. (Einnahmen und Ausgaben) aufweist sowie unter anderem Gemeinderatssitzungen vorbereitet.

 

Über das Treppenhaus, wo die Kinder die Porträts der früheren Bürgermeister von Prackenbach und der vor der Verwaltungsreform 1976 amtierenden Bürgermeister von Moosbach und Ruhmannsdorf in Augenschein nahmen, warfen anschließend die Kinder noch einen Blick in das Trauungszimmer.

 

Anschließend ging´s in den Sitzungssaal, wo die Schüler in den Stühlen der Gemeinderäte Platz nehmen durften und dann den Bürgermeister mit vielen Fragen löcherten. Sie erfuhren, dass die Gemeinde 14 Gemeinderäte hat, die mit dem Bürgermeister alle sechs Jahre gewählt werden. Eckl erzählte, dass er zum zweiten Mal gewählt wurde. Sie erfuhren auch, dass in einer öffentlichen Sitzung zusammen Beschlüsse gefasst werden, die dann der Rathauschef mit der Verwaltung umsetzten muss. „Und was macht die Gemeinde, wenn mal das Geld ausgeht“, wurde gefragt. „Wir haben kein Geld, nur Schulden, erwidert Eckl, unser Schuldenstand beträgt zur Zeit 3,5 Mill.

 

Auch an die Sicherheit für Fußgänger dachten die Schüler und fragten, wann in Prackenbach an der B85-Kreuzung eine Unterführung gebaut wird. Eckl erklärte, dass dies eine teure Angelegenheit sei und die Gemeinde dazu Fördermittel benötigt. Es bestehe die Möglichkeit, dass dafür der Bach genutzt wird. Im Übrigen nimmt dies der Staat in die Hände, so Eckl. Die Kinder wollten auch wissen, warum es in der Gemeinde zwei Kindergärten gibt. Er erzählte auch auf ihre Frage, dass die Gesamtfläche der Gemeinde 40 qkm beträgt und der Gemeindegrund ca. 100 ha umfasst und dass bei allen Beschlüssen der Gemeinderat nur mit Ja oder Nein abstimmen darf.

 

Schließlich wollten die Kinder die Entstehung von Prackenbach wissen, wie alt der älteste Gemeindebürger ist, wie man Bürgermeister wird und wie oft eine Gemeinderatssitzung anberaumt wird. Dazu erklärte ihnen Eckl, dass der älteste Gemeindebürger 96 Jahre alt ist, Altbürgermeister Karl Wanninger heißt und lange Jahre das Gemeindeoberhaupt von der ehemaligen Gemeinde Ruhmannsdorf war.

 

Nach der interessanten Schulstunde hatte der Bürgermeister für die Kinder noch Getränke und eine kleine Brotzeit vorbereitet, welche die Kinder sehr gerne annahmen und sich zum Schluss herzlich dafür bedankten.

Foto zu Meldung: Interessante Schulstunde im Rathaus

Beim Aktionstag drehte sich alles um das „Lernen“

(21.05.2011)

Vielfältiges Programm für Eltern und Schüler – Auch die Eltern unterstützten die Schüler beim „Lernen“

 

Prackenbach. „Lernen, lernen“ lautete das Thema des Aktionstages, der am Samstag in der Grundschule Prackenbach durchgeführt und dabei ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten wurde. Es reichte von einer Clownkomödie mit Christian Hofler zum Thema Lernstrategien und Workshops für die Kinder, über interessante Vorträge durch zwei Referentinnen und schließlich ein bunter Vormittag mit heiteren Sketchen für die Eltern, der trotz des schönen Wetters, den man anderweitig ausnutzen hätte können, von großem Erfolg gekrönt wurde.

 

Die große Aula hatte man zu diesem Zweck abgeteilt. Im einen Teil baute der Elternbeirat sein Buffet mit Kaffee, Kuchen, Brotzeit und anderweitigen Getränken auf und im anderen Raum versammelten sich zunächst die Kinder bei der Clownkomödie mit Christian Hofler und später beim bunten Vormittag die Gäste, die Rektor Ulrich Stoltmann herzlich begrüßte. Er freute sich sehr, dass so viele Eltern Zeit fanden, in den, an einem, eigentlich schulfreien Samstag ihrer Kinder zu kommen und wünschte allen einen interessanten Tag.

 

Um 8.00 Uhr verschwanden alle Eltern im Mehrzweckraum des UG, wo die Ergotherapeutin Judith Bolke, auf Einladung des Elternbeirates, die seit Sept. 2002 in der Ergotherapie von Dorothea Dostert beschäftigt ist, über erfolgreich lernen mit Schwerpunkt ADS ((Aufmerksamkeit-Defizit-Syndrom) referierte. Sie erklärte eingangs den Eltern, dass Lernen ein aktiver Vorgang mit Reizaufnahme, Reizweiterleitung, Speicherung und Abruf ist. Sind auffällige Entwicklungsbereiche vorhanden, die schon im Kindesalter auftreten können, befasst sich die Ergotherapie mit der Befundung und Therapie und unterteilte diese in fünf Punkte. Man beginnt dabei mit der Grob- und Feinmotorik. Es muss zudem die Wahrnehmungsverarbeitung abgeklärt werden und wichtig sei dabei auch die emotionale oder psychische Verfassung und ob das Kind in der Lage ist, über einen langen Zeitraum konzentrationsfähig zu sein.

 

Dann nannte die Referentin einige Grundlagen für das erfolgreiche Lernen nach ergotherapeutischen und lerntherapeutischen Ansätzen: Motiviert, lustvoll und bewusst, aufmerksam und zugewandt sind benötigte Eigenschaften des Kindes, aber auch lang anhaltend, das heißt, kurzzeitiges abgespeichertes Wissen muss ins Langzeitgedächtnis übernommen und automatisiert werden. Außerdem ist eigenverantwortliches Lernen angebracht sowie strukturiert und kleinschrittig, denn sinnvolles Lernen ist ohne Struktur nicht möglich, so die Ergotherapeutin.

 

Anschließend referierte die mobile Erziehungshilfe Dorothea Sangl über Lernförderung und wie Eltern den Kindern helfen können. Anhand einer Power-Point-Präsentation erklärte sie ihnen, dass es förderlich ist, in ruhiger Stimmung zu lernen. Abschalten von Streit, Ärger und Unlustgefühlen ist förderlich. Körperliches Wohlbefinden ist wichtig, gleichzeitig Musik hören und Essen lenken ab, sagt die Erziehungshilfe. Sangl merkte auch an, dass es zweckmäßig sei, sich ein bestimmtes Lernverfahren und kleine Lernziele anzueignen, wie zum Beispiel Abwechslung mit kleinen Pausen schaffen oder zwischendurch sich über einen anderen Lernstoff heranmachen.

 

Förderlich sei das Prinzip der Wiederholung, wobei auch angebracht sei, die Lernzeit gut zu verteilen. (6 x ½ Stunde ist besser als 1 x 3 Std. pro Tag). Ein abschließendes Wiederholen am Abend (vor der Prüfung) wirkt oft Wunder. Zudem bauen „Erfolgserlebnisse, Lob, Ermunterung und Anerkennung“ immer wieder auf, dagegen schwächen Tadel, Strafe und Misserfolge.

Zum Schluss dankte die 1. und 2. Elternbeiratsvorsitzende Anna Kraus bzw. Nicole Kastl den beiden Referentinnen mit einem Präsentkörbchen für die unentgeltliche Aufklärung.

 

In der Pausenhalle versammelten sich zur gleichen Zeit die Kinder um „Herrn Quargel“ mit dem kindlichen Gemüt, der alles andere als perfekt ist und lieber verträumt und verspielt in den Tag hinein leben würde, wäre da nicht sein „Onkel Adam, aus Edam, der ihn immer wieder fordert. Bei der Komödie „Quargel flötet Block“ soll er im Auftrag seines Onkels Flöte lernen um an einem großen Konzert teilzunehmen. Üben ist jedoch schwer und nicht immer lustig, doch da sieht er sich in einem Traum ein vielbeklatschtes Konzert spielen und hat plötzlich ein Ziel. Wie jeder Clown, will er diesen Applaus im wirklichen Leben und beginnt zu üben....

 

Anschließend rüstete man in der Pausenhalle für den „bunten Vormittag““ der Eltern, als die Kinder zunächst mit einem kleinen Sketch zum Thema „Zeugnisse“ aufwarteten. Gespielt wurden in acht immergleichen Szenen des von der Schule heimkehrenden Sohnes bzw. Tochter mit dem Zeugnis des vergangenen Schuljahres. In einer Szene zeigt der Sohn seinem Vater das Zeugnis, der total entsetzt ist und meint, „was soll ich nur zu diesem miserablen Zeugnis sagen? Meint der Sprössling, „Was du sonst auch immer sagst: „Hauptsache, man bleibt gesund!“

Ein weiterer Vater meint zum Zeugnis: „das ist ja der Gipfel! So ein miserables Zeugnis hast du ja noch nie nach Hause gebracht!“ Darauf er Sohn: „Das ist ja auch gar nicht von mir. Das habe ich in deinen alten Sachen auf dem Dachboden gefunden.“

 

Nach dem Auftritt der Moosbacher Tanzgruppe unter der Leitung von Karin Stengl stelle die Schulspielgruppe das kleine Theaterstück „Glück und sonst noch was“ vor, zu dem die Moderatorin mehrere Studiogäste eingeladen hatte und im zweiten Teil der Sendung auch den zehnjährigen Franz Irgendwer, der meistens gut gelaunt ist.

Heute ist er aber nicht gut gelaunt, weil er Mathe hatte und da ist er nämlich eine Niete. „Nur Mut junger Freund sagt der erste Studiogast „Hoffnung“ und steckt ihm einen grünen Zweig an. „Doch das Dividieren kapier ich trotzdem nicht“, meint Franz. „Kannst du auch nicht“, sagt der zweite Studiogast: „Weil es dir an Klugheit fehlt“ und setzte ihm den Doktorhut auf den Kopf. Auf einmal sieht er alles klar. „Und was fange ich jetzt mit meiner Klugheit an“, fragt Franz. Deshalb bin ich gekommen, sagt das „Glück“ und gibt ihm einen Luftballon, der schließlich zerplatzt und der 100 Mark-Schein, den er verloren hatte, viel heraus und er meinte „Da seht ihr´s: „Glück muss man haben.“ Das Fazit der Studiogäste lautete: „Man darf die Hoffnung nicht aufgeben – Fleiß braucht man auch und Klugheit und immer das nötige Kleingeld. Das wünschen wir euch, sagt die Moderatorin – und, und und ...hatschii! Und alle stimmen ein: „Glück und Gesundheit! “Die Eltern waren entzückt über das kecke Auftreten ihrer Kinder und belohnten sie mit einem stürmischen Applaus und Rektor Stoltmann dankte Katrin Heinzel für die Übernahme der Leitung der Schulspielgruppe, welche Katrin Hartl begonnen hatte, die jedoch in Mutterschutz ist.

 

Nach der Pause, in der der Elternbeirat Gäste und Schüler bewirtete, die wie immer einen hervorragenden Einsatz bewiesen, ging es noch einmal in die einzelnen Klassenzimmer zum offenen Unterricht und Workshop zum Thema „lernen, lernen“ wo Eltern und Kinder zum Thema des Tages bekamen.

 

In der ersten Klasse mit Lehrerin Elisabeth Ruis wurden Lerntechniken an Hand von Streifen, Würfel und Zählmaschinen zur Steigerung der Rechenfertigkeit geprobt und eine Verbesserung des Leseverständnisses praktiziert.

Wahrnehmungs- und Denktraining stand bei der 2. Klasse mit Anita Greiner auf dem Plan. In einer speziellen Aufgabe ging es nicht um das richtige Lesen der aufgeführten Wörter, sondern um die Farbe, mit der das Wort geschrieben wart und wie lange sie dazu gebraucht haben.

In der dritten Klasse, aufgeteilt in zwei Gruppen mit Katrin Heinzel und dem Förderlehrer Edi Geiger ging es um das Thema Mathematik und Geometrie und im Erforschen von Körperformen. Die Kinder mussten Muster anfertigen und selber welche erfinden. Sorgfältiges Arbeiten mit Farbstift und Lineal war gefragt.

 

Schließlich war in der vierten Klasse mit Rektor Stoltmann das Denken lernen mit Logicals gefragt. „Was ist Logicals?“ Sie sind eine gute Vorübung zum Lösen von Textaufgaben und warum Logicals? - Sie fördern die systematische Arbeitsweise , das logische Denken, mehr Textverständnis und fördern das Selbstvertrauen

In der zweiten Gruppe der vierten Klasse mit Karin Strohmeier wurde experimentiert mit Indikator aus Blaukraut, wobei die Schüler selber testen durften. Außerdem konnten unter dem Mikroskop verschiedenen selbst mitgebrachte Fundstücke untersuchen.

 

Eltern und Gäste waren von den Darbietungen des Aktionstages sehr begeistert, besonders aber freuten sich die Schüler selbst. Viel Organisation der Lehrerschaft war dabei von Nöten. Wenn dann auch noch die Ratschläge der Fachkräfte, Therapeuten wenigstens zu einem Teil auf fruchtbaren Boden gefallen sind, dann war der Aktionstag „Lernen“ Genüge getan und sie haben sich die Mühe nicht umsonst gemacht.

 

Foto: 1- Clownkomödie „Herr Quargel“, 2 – Dorothea Sangl, EBV Anna Kraus, 2. EBV Nicole Kastl und Judith Balke, 3- Der Sketch „Zeugnisse“, 4 – Moosbacher Tanzgruppe, 5 – Theaterstück „Glück“, 6 – Lehrerin Elisabeth Ruis, 7 – 2. Klasse „Mathe und Geometrie“ mit Lehrerin Antia Greiner, 8 – Katrin Heinzel in der 3. Klasse „Wir erforschen Körperformen“ 9 – eine Gruppe der 4. Klasse mit Karin Strohmeier beim Experimentieren 10 – in der 4. Klasse mit Rektor Stoltmann „Denken und lernen mit Logicals.

Foto zu Meldung: Beim Aktionstag drehte sich alles um das „Lernen“

„Aschenputtel“ aus der Grimmschen Märchenwelt

(06.04.2011)

Figurentheater Elfentau zu Gast in der Grundschule

 

Prackenbach. Seit 1996 begeistert das Ensemble des Figurentheaters der Bühne Elfentau die kleinen Zuschauer, die von der Wirkung der Puppen in den Bann der Märchenwelt gezogen werden. Und in der Tat, die Märchenerzählerin und Figurentheaterspielerin Simone Wanzek-Weber aus Erding verstand es in ihrer Aufführung vom Grimmschen „Aschenputtel“ am Mittwoch in der Grundschule Prackenbach, dass die Kinder mit großen Augen in die Märchenwelt eintauchten und dabei muxmäuschen still wurden.

 

Die Geschichte vom „Aschenputtels“ war den Kindern überwiegend bekannt, doch das bezaubernd schöne Ambiente, die zauberhaften Wesen, der seidige Schimmer der Gewänder, der goldene und edle Glanz der Accessoires und die musikalische Umrahmung erweckten die Bühne zum Leben - zur zauberhaften Märchenwelt.

 

Simone Wanzek-Weber erzählte den Kindern die Geschichte von Marie, der einzigen Tochter eines reichen Mannes und dessen Frau, die jedoch sehr früh verstarb und untermauerte die Erzählung mit einem einzigartigen Spiel der Puppen. Nach dem Tod von Maries Mutter heiratete ihr Vater erneut. Jedoch sah die Stiefmutter und deren zwei Töchter Marie nur als Dienstmagd, die in der Asche des Küchenherdes schlafen musste und gaben ihr den Namen Aschenputtel.

Als der König ein Fest organisierte, das drei Tage dauerte, wollte auch Aschenputtel mit gehen. Doch sie hatte kein Kleid und die Stiefmutter schüttelte eine Schüssel voller Linsen in die Asche, die sie einsammeln musste. Erst dann dürfe auch sie hingehen. Mit Hilfe ihres Haselbaumes, der auf dem Grab ihre Mutter wuchs, ermöglichte Aschenputtel in wunderschönen Kleidern auf das Fest zu gehen. Der Königssohn und Aschenputtel verliebten sich ineinander und nach dem sie noch einige Hürden überwinden mussten, nahm er sie mit sich auf sein Schloss. Die falschen Schwestern aber wollten sich einschmeicheln und Teil an ihrem Glück haben. Doch bei der Hochzeit pickten ihnen die Tauben die Augen aus, so waren sie für ihr Lebtag Zeit für ihre Bosheit und Falschheit mit Blindheit bestraft.

 

Zum Schluss mussten die Kinder fünf verschiedene Märchen nennen, aus denen die Figurentheater-Spielerin zuvor einen Satz holte. Die Kinder blieben ihr keine Antwort schuldig. Gefragt waren das „tapfere Schneiderlein“, „Rumpelstilzchen“ „die sieben Raben“, „Rotkäppchen“, „Rapunzel“ und die Lehrkräfte mussten die „Bremer Stadtmusikanten“ nennen.

 

Leider verging die Zeit wie im Fluge, meinten die Kinder und ihr kräftiger Applaus war ein großes Dankeschön für das Eintauchen von 45 Minuten in eine herrliche Märchenwelt der Gebrüdern Grimm.

 

Foto: Simone Wanzek-Weber mit ihren Puppen

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Schnupperunterricht in der Grundschule

(29.03.2011)

Schuleinschreiben am Dienstag, 5. April 2011 von 15.30 bis 17.00 Uhr

 

Prackenbach. Noch haben die künftigen Schulanfänger ein halbes Jahr Zeit, viele Stunden am Tag mit Spielen zu verbringen. Doch ab September beginnt auch für sie der Ernst des Lebens.

 

Für alle Vorschulkinder verpflichtend hat vor einigen Tagen im Klassenzimmer von Lehrerin Anita Greiner und im Beisein von den Erzieherinnen aus Moosbach Gerdi Dietl und Julia Frohnauer ähnlich dem Erstunterricht ein Schnupperunterricht statt gefunden. Hier konnten die künftigen ABC-Schützen in zwei Gruppen aufgeteilt, schon einmal den Schulbetrieb kennen lernen und erste Kontakte mit Lehrern und den zukünftigen Schulkameraden knüpfen. Den Lehrern ermöglichte es im Sinne zweier Unterrichtsstunden wichtige Beobachtungen zur geistigen und sozialen Entwicklung des Kindes.

 

In einer unterrichtsnahen Situation wurde dann unter anderem die Feinmotorik und Gliederungsfähigkeit geprüft, das Arbeiten in der Gruppe und das Sprach- und Anweisungsverständnis sowie Formwiedergabe und Konzentration getestet. Mengenvergleich und -erfassen, Mengen ordnen, Gedächtnis und Anstrengungsbereitschaft, Prüfung der Denkfähigkeit und Motorik standen ebenfalls auf dem Programm.

 

Auch eine Schnupper-Sportstunde zusammen mit den Zweitklässlern hat bereits statt gefunden. Sie ermöglichte der künftigen Erstklasslehrerin Aufschlüsse über die motorische und soziale Entwicklung „ihrer“

Schulanfänger. 

 

Diese waren mit Eifer und vollem Ernst bei der Sache, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kam. Bei einem anschließenden Gespräch holten sich die Erziehungsberechtigten Tipps, wie sie die Zeit bis zum Schulbeginn noch nützen können.

 

Foto: Schulanfänger mit Anita Greiner 

Foto zu Meldung: Schnupperunterricht in der Grundschule

Feueralarm im Kindergarten – Gott sei Dank war es nur ein Übungseinsatz

(23.02.2011)

Atemschutzträger retteten Erzieherin aus verrauchtem Raum

 

Prackenbach. Die Feuerwehr probte am Mittwoch am Schulgelände den Ernstfall und holte eine vermisste Erzieherin aus dem Kindergartengebäude, denn schließlich könne man ja den Kindern gar nicht oft genug das richtige Verhalten bei einem Brandausbruch erklären, dass auch niemand zu Schaden kommt.

 

Zunächst wurde im unmittelbar neben dem Kindergarten gelegenen Schulhaus durch Rektor Ulrich Stoltmann der Hausalarm ausgelöst. In 2,5 Minuten waren alle Schulkinder vollzählig mit ihren Lehrkräften am Sammelplatz im Freien, worüber Kommandant Franz Holzapfel sehr zufrieden war.

 

Angenommen bei der Übung im Kindergarten gab es eine starke Rauchentwicklung. Die im gegenüber liegenden Gruppenraum spielenden Kinder wurden schnellstens durch die Leiterin Monika Kraus und Kommandant Franz Holzapfel ins Freie gebracht, der sich gewissenhaft überzeugte, dass auch alle 24 Kinder draußen waren, jedoch die Erzieherin Renate Holzapfel-Wagner war vermisst gemeldet.

 

Es dauerte nur kurze Zeit, als ein Fahrzug der FF mit Martinshorn, die in unmittelbarer Nähe stationiert ist, am Einsatzgeschehen waren. Einsatzleiter war der Atemschutzleiter Stefan Pritzl, der sich blitzschnell über die Lage informierte und dann seine Männer einteilte. Sofort drangen einige Atemschutzträger in den Kindergarten ein und schon nach kurzer Zeit war die Erzieherin gerettet und konnte versorgt und aus dem Gefahrenbereich geleitet werden.

 

Kommandant Franz Holzapfel dankte seinen Kameraden für ihren einwandfreien und schnellen Einsatz und dankte den Kindergärtnerinnen und den Kindern, dass sie mitgemacht haben, die jedoch eilends den eisigen Temperaturen entschwanden und sich im Kindergarten wieder aufwärmten.

Monika Kraus, die jederzeit für eine Übung beim Kindergarten offen ist, dankte der FF, von denen sich acht Aktive am Übungseinsatz beteiligten.

 

Foto zu Meldung: Feueralarm im Kindergarten – Gott sei Dank war es nur ein Übungseinsatz

25 Kinder inspizierten das Feuerhaus

(28.01.2011)

Drittklässler löcherten den Kommandanten mit ihren Fragen

 

Prackenbach. Eine willkommene Schulstunde stand am Freitag auf dem Lehrplan der dritten Klasse der Grundschule Prackenbach, als sie mit ihrer Lehrkraft Katrin Hartl dem Feuerhaus einen Besuch abstatteten.

 

Zuvor hatten die Kinder in einer Unterrichtsstunde Verschiedenes über die Aufgaben der Feuerwehr und deren Ausrüstung gehört und eine Menge Fragen vorbereitet, die ihnen zunächst der 1. Kommandant Franz Holzapfel bereitwillig beantwortete.

 

Die Kinder erfuhren, dass seit dem 5. Oktober 2010 die Feuerwehr über die Leitstelle in Straubing alarmiert wird, das früher über die Polizei getätigt wurde, dass die Feuerwehr Prackenbach 1874 gegründet wurde und derzeit 256 Mitglieder, davon 56 Aktive incl. sieben Damen zählt. Wie lange es dauert, bis nach der Alarmierung die Feuerwehr ausrückt, wie viele Feuerwehrautos die Wehr besitzt und wie viele Meter die längste Leiter hat. Die wissbegierigen Kinder wollten auch wissen, wie viele Einsätze die Feuerwehr jährlich zu bewältigen hat. Auch dass das Tanklöschfahrzeug (TLF) 2500 Liter Wasser fasst und hauptsächlich für Technische Hilfeleistung eingesetzt wird, erfuhren die Kinder.

 

Anschließend erklärte Franz Holzapfel und Kurt Sobania den Kindern in zwei Gruppen die Feuerwehrfahrzeuge. Dann verfolgten die Schüler gespannt, als ihnen die übrigen Wehrmänner (Atemschutzwart Stefan Pritzl, Gerätewart Martin Haimerl und Atemschutzgeräteträger Martin Krieger) die verschiedenen Gerätschaften incl. Rettungsspreitzer erklärten. Sie staunten auch nicht schlecht, als ihnen Martin Krieger ein Atemschutzgerät nebst Ausrüstung vorführte und Stefan Pritzl die Erklärung dazu gab.

Auch im Führerhaus durften sich die Kinder umschauen, so dass sie letztendlich die ganz andere Schulstunde sichtlich genossen.

Die Kinder verabschiedeten sich bei den Feuerwehrmännern und Lehrerin Katrin Hartl bedankte sich für die freundliche Aufnahme und die verschiedenen, kindgerechten Erklärungen.

Foto zu Meldung: 25 Kinder inspizierten das Feuerhaus

Tragt in die Welt nun ein Licht

(29.12.2010)

Pfarrer Josef Drexler bei der Adventkranzweihe in der Grundschule

 

Prackenbach. Mit Gebeten, Liedern und einem Sprechspiel von einer Kerze und einem Streichholz feierte Pfarrer Josef Drexler mit den Kinder und der Lehrerschaft am Dienstag-Morgen zur Einstimmung in den Advent einen Wortgottesdienst und segnete in dessen Rahmen den großen Adventskranz in der Aula der Grundschule.

 

„Mache dich auf und werde Licht“, sangen eingangs die Kinder, während die erste Kerze am Adventskranz entzündet wurde. Dann brachte der Geistliche einige Gedanken zum Thema Licht zum Ausdruck und sprach anschließend die Kyrierufe und das Tagesgebet.

„Halleluja“ sangen dann die Kinder, bevor Pfarrer Drexler das Evangelium vortrug. Das folgende Sprechspiel, das zwei Kinder von der vierten Klasse wiedergaben, handelte von einer Kerze, die sich brüstete, wie schön sie doch sei und wie gemütlich sie in ihrem weichen Karton liege.

„Brennen sollst du“ meinte darauf das Streichholz. „Aber brennen tut doch weh“, meinte die Kerze ängstlich und verständnisvoll klärte das Streichholz sie auf, dass sie dazu auf der Welt sei. „Wenn du nicht brennst, hast du nie wirklich gelebt.“ Worauf schließlich die Kerze das Streichholz bat:“ Ich bitte dich, zünde mich an!“

 

Anknüpfend an das denkwürdige Spiel sangen die Kinder anschließend: „Tragt in die Welt nun ein Licht“. Die folgenden Fürbitten trugen fünf Kinder der zweiten, dritten und vierten Klasse vor und durften dabei jeweils eine kleine Kerze an der Adventskranzkerze anzünden.

„Wir tragen ein Licht zu den einsamen Menschen“, sagte eine Schülerin, oder zu den Traurigen, den Kranken und zu denen, die gestritten haben, die weiteren Kinder. Sie gedachten mit ihrem Licht auch der Verstorbener und alle Anwesenden bekräftigten: „Herr schenke ihnen dein Licht“.

 

Bevor die Kinder nach dem Vater unser das Schlusslied vom „lieben Advent“ anstimmten und Pfarrer Drexler sie mit dem Segen entließ, bedankte er sich bei Lehrerin Elisabeth Ruis für die Begleitung der Lieder auf dem Keyboard.

Foto zu Meldung: Tragt in die Welt nun ein Licht

Ein Weihnachtsmusical vor den Ferien – Viel Lob vom Rektor und stürmischer Applaus der Gäste

(22.12.2010)

„Eine ganz besondere Feier für einen ganz besonderen Menschen“

 

Prackenbach. Mit einem „Weihnachtsmusical“ haben die Schüler der Grundschule Prackenbach bei ihrer Weihnachtsfeier am vorletzten Schultag „Neuland“ betreten und die Kinder bewiesen sich dabei so gekonnt und frisch, worüber die Gäste in der übervollen Aula sehr beeindruckt waren und am Schluss der Aufführung spontan um Zugabe baten und die Schüler mit einem stürmischen Beifall für ihre Aufführung entlohnten.

 

Mit „Hier bei uns in Nazareth, da ist es ganz gemütlich“ eröffnete die 1. Klasse mit dem Chor das weihnachtliche Musical. Anschließend begrüßte Rektor Ulrich Stoltmann neben allen Schülern, Eltern und Großeltern auch Pfarrer Josef Drexler, den ehemaligen Lehrer Alois Vogl und Helene Klingl und Brigitte Stopfer sowie die Vorschulkinder des Kindergartens recht herzlich. Man habe sich nach festem Wissen und Gewissen für eine Aufführung in der Aula entschieden, meinte Stoltmann auf die Fragen einiger Eltern, welche die Turnhalle der Größe wegen für geeigneter fanden. Stoltmann bedankte sich beim Bauhof für den Bühnenaufbau und bat anschließend für die Aufführung um ruhige und aufmerksame Zuhörer, denn alle Schüler und Lehrer hätten sich viel Mühe gemacht, dessen Löwenanteil auf das Konto von Katrin Hartl geht.

 

„Eine ganz besondere Feier für einen ganz besonderen Menschen“: Jesus von Nazareth. So kündete die Sprecherin Emilia Moser den Beginn des Musicals mit der Frage an. „Warum schickt Gott seinen Sohn als kleines Kind genau in diese Familie hinein? Weil er uns lieb hat. Dich und Mich – alle Menschen. Worauf Maria (Maria Altmann) sehr zart sang: „Weil er mich so lieb hat“.  

„Damals war es wie heute bei uns“, behauptet da weiter der Sprecher. Die meisten Menschen wussten nichts von Gottes Liebe. Sie dachten nur ans Geld und an ihre Arbeit. So wie der Beamte des Kaisers, der durch die Orte schlurfte. Worauf die Soldaten auftraten und mit dem Chor sangen: „Meine Füße sind platt, der Magen ist leer“.

 

Bei der nächsten Szene kam von der 3. Klasse der 1. Teil der Herbergsuche ins Geschehen und der Chor sang anschließend „Jeden Tag zieht er mit“. Bestimmt haben viele Menschen damals geklagt: „Warum will der Kaiser unbedingt, dass wir dorthin gehen, wo wir geboren wurden?“, bemerkt anschließend der Sprecher. Einige aber haben sich auch gefreut: Die Gastwirte. Auf einmal kamen viele Besucher in die Stadt und es gab eine Menge Geld zu verdienen. Und so frohlockte die 3. Klasse in ihrem nächsten Lied: „Das ist ein Geschäft“.

 

Im zweiten Teil der Herbergsuche kommt es nun an den Tag, die meisten Menschen haben keinen Platz für Jesus. Maria und Josef (Josef Haimerl) von der dritten Klasse gehen in ihrem Spiel von Tür zu Tür und werden überall abgewiesen, bis man ihnen den Stall am Ende der Stadt zuwies. Im Verlauf des Programms erfahren die Hirten die Botschaft, worauf die 2. Klasse mit dem Chor in das Loblied einstimmen: „Danket dem Herrn“ und die 4. Klasse ließ mit dem Chor „Sterne blinken“. 

 

Nach einem kleinen Weihnachtsspiel der 4. Klasse über „die Hl. 3 Könige“ versammelten sie alle Schüler auf der Bühne und besonders freudig erklang mit Gesten das Lied von „Freude, Freude“, von dem die Zuhörer nicht genug bekamen, um Zugabe baten und dazu Beifall klatschten.

 

„Ihr habt das super gemacht“, lobte Stoltmann und bedankte sich bei den Kindern, wobei er ihnen eingestehen musste, dass sie es den Lehrern das ganze Jahr über weitgehend leicht gemacht hätten. Dankesworte gab es auch für die Lehrerschaft für ihre Mühe das ganz Jahr über und den Schülern, die über den normalen Unterricht hinaus in den Arbeitsgruppen sich eingebracht haben. Bei dieser Gelegenheit dankte er auch der Lehrerin Anita Greiner, die in Zusammenarbeit mit einer Mutter dafür sorgt, dass die Kinder jeden Mittwoch mit einem Obsttag verwöhnt werden. Mit Dankesworten erwähnte er auch den Elternbeirat und die Eltern für die eifrige Unterstützung, der Gemeinde Prackenbach, welche die Schule großzügig mit Lehrmitteln unterstützt sowie bei den örtlichen Banken und wünschte allen ein frohes Fest und viel Glück im Neuen Jahr. Anschließend versorgte der Elternbeirat  Besucher, Lehrer und Schüler mit Punsch und leckeren Kuchen.

 

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Mundartautor und Allrounder Franz Mothes zu Gast in der Grundschule

(07.12.2010)

„Da Schnajmo“

 

Prackenbach. Vor einem Jahr, just um diese Zeit war Franz Mothes, das Bayerisches Original in der Grundschule zu Gast, wo er den Kindern in seiner unverfälschten Mundart seine Geschichte vom „Hajtboum vo Bethlehem „ erzählte und die Kinder von seinen Texten begeistert nicht genug davon bekommen konnten.

Am Dienstag, kurz vor den Weihnachtsferien konnte Rektor Ulrich Stoltmann den Mundartautor aus Schwarzendorf in der Gemeinde Prackenbach erneut in den Räumen der Schule willkommen heißen, wo er eigens für die Schüler und Lehrer der Grundschule mit einem besonderen Zuckerl aufwartete.  

 

„Gaits God für de Einladung“, sagte der Autor. Freut mich, dass ich wieder einmal die Schulbank drücken darf und passend zur Jahreszeit und dem vielen Schnee, der uns heuer schon ganz massiv aufgesucht hat, erzählte er vom „Schnajmo“ mocha, was für die Kinder nach der Schule eine große Hetz bedeutete.

 

Er erzählte den Kindern, dass zum Schnajmo mocha s Weeda a passen muaß. Is da Schnaj z trucka, wird koa g´scheite Schnajkugl her und is da Schnaj noß, nacha wird da Schnajmo so wasserö,dass  er lajdala zammg´nockt. Weiter schreibt er: D Sunn, dö kann eahm scho o, dem Hoost, dö woikt´na lajdala af – und nacha wird er ganz g´woikisch und dös is g´rod recht zum Schnajkuglmocha. Zum Oan loußts a se nacha recht schaj zammwuzln und zum An´an wird’s a g´höriga Schnaiboin, der wou aa nochher ebbs aushoit.

 

Weiter las Mothes in seiner Erzählung,  dass es nach der Schule und der Hausaufgabe hinaus ging auf d Egern und es am besten war, wenn die Nachba´kina aa mitmochan, weil a so a Schnajkugl, dö hot lajdala an guatn Zentn beianand, wenn net so mehra. Dö zwoate Kugl mou nacha scho nimma so machte sa, do touts aa a Kleanane. Dass dö auf da Erstn nacha richte sitzt und an Hoit hot, mou ma in dera nacha z Erst a kloans Grajwal mocha.

 

Schnell noch die dritte Kugel, sonst kommt uns z guata Letzt da Fruisara aa no ei, liest der Autor weiter.  

Hoit aus, Bauer, s Graiwal feiht no – und scho hot der Schnjmo an Kopf aa. Für die Knöpfe an der Westn werden die Bockerl einer Fähra verwendet, für d Nosn a Buhlkou und fürs Mäu a Spajtl vo ana Rona.

Nacha braucht der Schnajmo sched mehr an Hout. Do ist da Oma ihra Botschamperl am irgan. Da Nachbabou is no um an oitn Reisabesn hoam, weil der mocht an echtn, waidlarischn Schnajmo erst zo dem, wosa sa soi. Und zum Schluss der Geschichte erzählt Mothes von einem heißen Tee, den die Mam scho herg´richt hot und nach der Betrachtung des Schnajmo vom Fenster aus, geht’s ins Bett – Majd gnou san´ma o eh!

Und weil es den Kindern so gefallen hat, erzählte ihnen Mothes noch über frühere Zeiten und altes Brauchtum und einige Gedichte. Rektor Ulrich Stoltmann bedankte sich zum Schluss bei Franz Mothes mit einem kleinen Präsent. 

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Freuet euch zu jeder Zeit, denn der Herr ist nahe

(30.11.2010)

Pfarrer Rahm bei Adventfeier in der Grundschule

 

Prackenbach. Mit Gebeten, Liedern und einer denkwürdigen Geschichte von einem verschwundenen Weihnachtsstern feierte Pfarrer Johann Christian Rahm mit den Kindern und der Lehrerschaft am Dienstagmorgen zur Einstimmung in den Advent einen Wortgottesdienst und segnete in dessen Rahmen den Adventkranz in der großen Aula.

 

Wir sagen euch an, den lieben Advent, sangen eingangs die Kinder, während die erste Kerze am großen Adventskranz entzündet wurde. Dann brachte der Geistliche einige Gedanken über das Licht zum Ausdruck, das wir auf unserem Lebensweg sehr notwendig brauchen. Die anschließende  Lesung aus dem Philipperbrief war ganz auf Freude ausgerichtet, in dem es heißt, „freuet euch, der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott“.

 

Anschließend brachten die Kinder eine denkwürdige Geschichte zu Gehör. Jeder von uns kennt ja die Situation im Alltag, wenn zum Beispiel jemand fragt, „kannst du mir schnell...“ und ganz schnell liegt uns „Später, ich muss erst noch“... auf der Zunge. Und dann ist die Situation vorbei, wir können sie nicht mehr zurückholen. Dann erzählten die Kinder von einer Frau, der die  Nachbarin von einem Stern erzählt und vom Kind, das geboren wurde. „Kommst du mit“, fragt sie, ich habe auch ein Geschenk dabei. Aber die Frau musste noch fegen und auch am nächsten Tag kann sie nicht mitgehen, weil sie noch Plätzchen backen will. Am dritten Tag war auch sie bereit. Mit Plätzchen und einer Flasche Wein machte sie sich auf den Weg. Aber der Weihnachtsstern war verschwunden. Sie suchte und suchte, aber sie konnte ihn nicht finden. Da ging sie traurig wieder zurück in ihr Haus.

 

In den Fürbitten beteten die Kinder für die Menschen, die keinen Grund zur Freude haben. Für Familien mit einem kranken Kind, die nach Arbeit suchen, die einsam und verlassen sind, für die Verantwortlichen und die Verstorbenen. Sie wurden zusammen gefasst im gemeinsamen Vater unser.

Bevor die Kinder das Schlusslied anstimmten und Pfarrer Rahm sie mit dem Segen entließ, bedankte er sich bei Lehrerin Elisabeth Ruis für die Begleitung der Lieder auf dem Keyboard. 

Foto zu Meldung: Freuet euch zu jeder Zeit, denn der Herr ist nahe

Radfahren in der Verkehrswirklichkeit – Jana Ketterl fit in allen Punkten

(25.10.2010)

Erfolgreicher Abschluss der Radfahrausbildung – 10 Ehrenwimpel erworben

 

Prackenbach. 24 Schüler der vierten Klasse der Grundschule Prackenbach unter ihrem Klassenlehrer Rektor Ulrich Stoltmann haben in diesen Tagen mit einer Prüfungsfahrt im Straßenverkehr ihre Radfahrausbildung abgeschlossen.

 

Zum Thema Verkehrserziehung fand bereits im Vorfeld in der Schule ein theoretischer Unterricht statt. Es folgte eine praktische Fahrerprüfung im Schonraum (Wendeplatte) in Viechtach, wo ihnen PHK Gottfried Seidl und POK Jürgen Schwinger die Grundregeln des Straßenverkehrs vermittelten. Nach den zwei bestandenen Prüfungen sowohl praktisch als auch in Theorie folgte nun die Praxis am Ort, wo das in der Theorie erlernte anzuwenden war.

 

Ulrich Stoltmann begrüßte die Verkehrserzieher von der Polizeiinspektion Viechtach und dankte den neun Elternteilen, davon drei Väter, die sich die Zeit genommen hatten, als Streckenposten die Fahrschüler kontrollierend zu begleiten.

 

Bevor es jedoch mit Fahrradhelm ausgerüstet, auf die vorgegebene Strecke ging, erfolgte zunächst durch die beiden Verkehrsexperten die Überprüfung der Fahrräder, die sie von zuhause mitgebracht hatten Danach wurden die Schüler einzeln auf die Strecke geschickt. Auf alles musste geachtet werden, um beim Umfahren von Hindernissen, das Beachten von Vorfahrtsregeln oder auch die  rechtzeitigen Zeichengabe beim Abbiegen.

 

Bei der Schlussbesprechung teilten die einzelnen Streckenposten ihre Beobachtungen mit, wie sich die Kinder im Ort verhalten haben. Die beiden Verkehrserzieher waren voll des Lobes über das gute Abschneiden der Fahrradprüfung, von denen sich besonders 10 Schüler über einen Ehrenwimpel freuen durften. Jana Ketterl glänzte sogar in allen Punkten sowohl in Theorie und Praxis. Alle 24 Schüler haben die Prüfung bestanden und bekamen von den beiden Verkehrserziehern neben Wimpel und Aufkleber „Geprüfter Radfahrer“ den Fahrradpass ausgehändigt, der letztendlich die Lizenz ist, dass sie mit ihrem Drahtesel in Zukunft im Straßenverkehr unterwegs sein dürfen. 

 

Foto: Prüflinge mit Gottfried Seidl

Foto zu Meldung: Radfahren in der Verkehrswirklichkeit – Jana Ketterl fit in allen Punkten

Tierische Abenteuer

(18.10.2010)

Kinderbuchautor L. Bodo Götze in der Grundschule

 

Prackenbach/Viechtach. Die Grundschulen  Prackenbach und Viechtach bekamen in diesen Tagen Besuch vom Bremer Kinderbuchautor L. Bodo Götze, der sein Buch „Die Abenteuer von Fiffi und Knoten“ vorstellte. Dabei zog der ehemalige Bremer Schulleiter seine jungen Zuhörer durch seine lebendige Erzählung in den Bann.

 

Die Kinder hörten amüsiert zu, wie sich die beiden Mäusekinder „Fiffi und Knoten“ als Künstler betätigten.

Von ihrem eigenen Motiv abkommend, entschlossen sie sich, ein Zebra zu malen. Ein Pferd war nicht schwer, doch dann mussten Streifen her, sie wussten aber nicht, in welche Richtung die Streifen gehen müssen. (quer, längs oder gar kariert?) Bei der Fertigstellung kam ein Kunsthändler des Weges und meinte: „das ist was, die Jungs haben Phantasie“ und gab ihnen zur Freude von Fiffi und Knoten 20 Taler für ihre Bilder. Denn in der Kunst gibt es kein „falsch“ und kein „richtig“, meinte er. Die Frage, wie die Streifen eines Zebra laufen, wurde abschließend eindeutig und für alle rätselnden Beteiligten zufriedenstellend geklärt.

 

Die Grundschüler identifizierten sich schnell mit den pfiffigen tierischen Hauptfiguren und ihren Abenteuern, begleiteten sie gedanklich nach Afrika, wo ein Löwe Hunger auf ein Zebra hatte. Doch er hatte plötzlich keinen Hunger mehr, denn er sah nur noch Streifen. Auch ein zweites Buch hatte der Autor dabei, in dem er von einer Wahrsagerin mit einer Katze erzählte, die in die Zukunft schauen konnte.

 

Lebhaft beteiligten sich die Kinder auch an den Gesprächen mit dem Schriftsteller, wobei sie ihm auch viele Fragen stellten, unter anderem, wie viele Bücher er schon geschrieben habe und wie lange er für ein Buch braucht. So konnten die Kinder nicht nur Kontakt zu einem Autor aufnehmen, sondern wurden auch über das Verfassen und illustrieren von Büchern informiert. Wissenswert und interessant war auch die Tatsache, dass die Geschichte von Fiffi und Knoten auf Erzählungen beruhen, die der Autor in seiner Kindheit von seinem Vater hörte. Den Ansporn zum Bücher-Schreiben gab ihm übrigens die Mutter eines Schülers, als er noch Lehrer war. Die Frau ist in der Zwischenzeit zwar schon gealtert, aber das erste Exemplar bekam die Frau, die ihm die Idee zum Schreiben lieferte.

Vielleicht schlummert in den jungen Prackenbacher Zuhörern auch ein künftiger Kinderbuchautor, dessen Talent mit der Lesung geweckt wurde.

Foto zu Meldung: Tierische Abenteuer

„Wenn das Brot, das wir teilen als Rose blüht“

(08.10.2010)

Denkwürdige Beiträge zum Erntedankfest

 

Prackenbach. „Gedankenlosigkeit“ war das Thema des Erntedankfestes, das Pfarrer Johann Christian Rahm mit einem Wortgottesdienst in der Aula der Grundschule Prackenbach mit der Lehrerschaft und den Schülern feierte, der mit Liedern und denkwürdigen Beiträgen ausgeschmückt war. Als Altar diente ein Gabentisch mit vielen Körben, angereichert mit Früchten aus unserer reichen Ernte.

 

„Danke für diesen guten Apfel und danke für jedes Stückchen Brot“, sangen die Kinder im Eingangslied, nach dem der Geistliche in seiner Begrüßung mahnend meinte „wir haben allen Grund zum Danken“. All zu oft sagen wir in unsere Gedankenlosigkeit, wie zwei Kinder in ihrem Beitrag sehr treffend vortrugen, dass zum Beispiel das Brot vom Bäcker kommt, die Milch aus dem Tetrapack, das Fleisch vom Metzger oder der Müll vor der Verpackungsindustrie  und vergessen nur all zu oft, dass doch hinter allem der Herrgott steckt.

 

Beim Erntedankfest sind wir wieder besonders aufgerufen, zu teilen, mahnte der Geistliche anschließend, denn wenn einer mehr hat, der soll denen etwas abgeben, die bedürftig sind. Vom Teilen berichtete auch das Evangelium von der wunderbaren Speisung einer Volksmenge am See von Tiberias, als Jesus von fünf Gerstenbroten und zwei Fischen an die Menschenmenge austeilen ließ und alle, etwa fünftausend Männer, wurden davon satt und es blieb auch noch etwas davon übrig. Und treffend für das Evangelium ertönte das Lied „wenn das Brot das wir teilen als Rose blüht“.  

 

Auch das Thema „Zusammenhalt“ banden die Schüler in die Erntedankfeier ein. Die Legende, die einige Schüler vortrugen. erzählt von einer Ameise und einer Grille, die über den Fluss hinüber springen wollten. Die Grille hatte Erfolg, doch die Ameise glitt aus und viel ins Wasser.

Schnell lief die Grille davon, ein Seil zu suchen, um ihre Freundin  herauszuholen. Sie bat viele Tiere um Hilfe und es klappte letztendlich, wenn auch mit Hindernissen. Die Rettung der Ameise gelang und sie dankte es der Freundin sehr, die jedoch lächelnd sagte, „Freunde müssen einander helfen.“

 

Nach einem Dankgebet für alles, was uns zum Essen auf den Tisch gebracht wird, dass für uns gesorgt wird und auch für ein nettes Wort. Mit dem Vater unser und dem Segen des Priesters schlossen die Kinder die Erntedankfeier mit einem Lied „Breite deine Hände aus“, begleitet von Lehrerin Elisabeth Ruis auf dem Keyboard. 

Foto zu Meldung: „Wenn das Brot, das wir teilen als Rose blüht“

Demonstration „Toter Winkel“ und Verhaltensregeln bei den Schulanfängern

(08.10.2010)

Verkehrsexperten Gottfried Seidl und Jürgen Schwinger in der Grundschule

 

Prackenbach.  Seit vielen Jahren bemüht sich die Verkehrswacht um die Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr. Denn viele Kinder fahren täglich mit dem Schul- oder Linienbus zur Schule und immer wieder kommt es an den Bushaltestellen zu gefährlichen Situationen. Dabei zählen die Unfälle, die sich wegen des toten Winkels ereignen, zu den Schwersten im Straßenverkehr.

 

Da die ABC-Schützen besonders gefährdet sind, waren wie jedes Jahr am Freitag die Verkehrsexperten Gottfreid Seidl und Jürgen Schwinger von der Polizeiinspektion Viechtach zu Gast in der Grundschule Prackenbach, um die 18 Schulanfänger, die mit Eifer dabei waren, kindgerecht über die vielen Gefahren aufzuklären.

 

Zunächst erklärten Seidl und Schwinger den Erstklässlern, welchen Sicherheitsabstand man bei der Haltestelle einhalten muss, wenn der Bus vorfährt. „Bleibt hinter der Sicherheitslinie stehen“, mahnte Seidl die ABC-Schützen eindringlich. Er demonstrierte es mit aufgestellten Hütchen vor dem Bordstein, die der Bus umkippte, als er vorfuhr. „Sollte keine Sicherheitslinie vorhanden sein, müsst ihr  zwei große Schritte vor dem Bordstein stehen bleiben, denn ihr wollt doch nicht, dass euch der schwere Bus über die Zehen rollt“. „Übrigens, wisst ihr, wie schwer so ein Bus ist,“ fragte er die Schüler. Sie staunten nicht schlecht, als er ihnen sagte, dass er so schwer ist, wie 12 große Elefanten, von denen schon einer eine Tonne hat.

 

Dann fragten die Verkehrsexperten die Schüler, wo es wohl am Bus am gefährlichsten ist. Um es ihnen anschaulich zu erklären, durfte Felix den Busfahrer spielen und mit den anderen Kindern ging man hinter dem Bus. Und siehe da, der ABC-Schütze sah vom Fahrersitz aus kein einziges Kind. Auch als Robin auf dem Fahrersitz  Platz nehmen durfte und die Kinder sich vor dm Bus aufhielten, das gleiche Lied. „Also aufgepasst“, meinte der Polizist, nicht hinter dem Bus und auch nicht vorne aufhalten und schon gar nicht ganz nah am Bus vorbeigehen.

 

Anschließend wurde den Kindern das Phänomen des toten Winkels und die damit verbundenen Gefahren demonstriert. Zur Verdeutlichung wurde der gefährliche Bereich durch ein rot/weißes Absperrband markiert. Im toten Winkel ist man für den Busfahrer nicht sichtbar, erklärte Seidl. Er ist der vom Fahrzeugführer aus seiner Sitzposition nicht einsehbare Bereich des Fahrzeuges.

 

Den toten Winkel und damit gefährliche Situationen können vermieden werden, wenn man sich nie neben dem Bus aufhält, so die Polizisten. Am  Besten, man geht so weit nach vorne, dass Blickkontakt mit dem Fahrzeugführer aufgenommen werken kann. Auch der entsprechenden Abstand bei der Türe sollte gegeben sei, erwähnte der Ordnungshüter.

 

Dann demonstrierten die Verkehrsexperten noch das richtige Einsteigen in den Bus. „Nacheinander, nicht drängeln, sofort hinsetzen und die Schultasche vor den Füßen auf den Boden stellen“, erklärten Seidl und Schwinger. Kein Geschrei, nicht herumrennen und vor allem sich nicht mit dem Busfahrer unterhalten. Ganz sicher freut er sich aber über ein höfliches „Guten Morgen“ oder „Grüß Gott“, so Seidl. Beim Aussteigen gilt dasselbe wie beim Einsteigen, sagten die Experten zum Schluss, erst aufstehen, wenn der Bus angehalten hat, mahnten die Polizisten, so gibt es mit Sicherheit keine Probleme.

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Sicherheit für Schulanfänger in Viechtach/Prackenbach und Kollnburg

(29.09.2010)

MCC-Vorsitzender Herbert Preuß verteilte Westen

 

Viechtach/Prackenbach/Kollnburg. Stellvertretend für die ABC-Schützen der Grundschulen Prackenbach und Kollnburg wurden die Schulanfänger der Grundschule Viechtach am Mittwoch durch den MCC Vorsitzenden Herbert Preuß aus Prackenbach  und seiner Assistentin Julia Lummer im Auftrag des ADAC mit Sicherheitswesten  ausgestattet. 

 

Bei der Übergabe anwesend waren auch Rektor Ulrich Stoltmann von der Grundschule Prackenbach und Silke Mies, stellvertretende Schulleiterin aus Kollnburg sowie die Klassenlehrerinnen Bettina Ludwik und Sabine Weiß welche die Rektorin Katharina Wenig sehr herzlich begrüßte. Zur Überraschung der Gäste zeigten ihnen die Kinder der vierten Klasse unter der Leitung von Edith Künzel und Gudrun Stefan in einem kleinen Spiel den Anwesenden, dass es in der Schule ganz lustig zugeht, für das sie viel Beifall ernteten.

 

Herbert Preuß bedankte sich für die Aufführung und richtete das Wort an die Lehrkräfte und besonders an die Kinder und erzählte ihnen, dass im vergangen Jahr in Bayern 774 Schüler bei Schulwegunfällen verletzt wurden, eines sogar tödlich. In der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit ist für Kinder die Gefahr im Straßenverkehr zu verunglücken, doppelt so hoch wie im Sommer, so Preuß. 

 

Die Ausstattung der deutschen Erstklässler mit Sicherheitswesten sei eine der aufwendigsten Aktionen in der Geschichte des ADAC. Es war für den ADAC-Ortsclub, zusammen mit ihrem Partner eine Ehre, alle Erstklässler in Prackenbach, Viechtach und Kollnburg mit reflektierenden Sicherheitswesten auszustatten, betonte Herbert Preuß.  Unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Christina Schröder und Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, werden deutschlandweit an 16 000 Schulen 750 000 eigens produzierte Warnwesten ausgeteilt. Leider gab es bei der Fertigung der Westen Probleme, die hoffentlich jetzt behoben sind, ergänzte Preuß. So werden in Bayern an 2000 Schulen 100 000 Sicherheitswesten ausgegeben – eine so noch nie da gewesene Aktion zum Schutz junger Verkehrsteilnehmer, so Preuß.

 

Schließlich ermahnte Preuß die Kinder, die Westen nicht nur auf dem Schulweg zu tragen, sondern auch in der Freizeit, beim Radfahren, Spazierengehen und Spielen. Dann wünschte er allen Schülerinnen und Schülern, dass sie stets gesund und unversehrt zum Unterricht und wieder zurück nach Hause kommen, denn das sei viel wichtiger, als jede noch so gute oder schlechte Note. 

Rektorin Katharina Wenig dankte zusammen mit den Schulleitern von Kollnburg und Prackenbach und den Klassenleiterinnen dem MCC Vorstand Herbert Preuß für die Sicherheitswesten. 

 

Foto: Silke Mies, Julia Lummer, Herbert Preuß, Ulrich Stoltmann, Katharina Wenig, Bettina Ludwik und Sabine Weiß   

 

Foto zu Meldung: Sicherheit für Schulanfänger in Viechtach/Prackenbach und Kollnburg

Mit dem Segen des Priesters ins erste Schuljahr

(14.09.2010)

18 Schulanfänger – ABC als erstes Pausenbrot

 

Prackenbach. Düster war der Himmel und herbstlich die Temperaturen, als die Kinder am Dienstag-Morgen ihr Näschen durch die Haustür steckten. Aber es gab kein zurück, denn für 11 Mädchen und sieben Buben begann in der Grundschule Prackenbach ihre Schulkarriere. Wenngleich es im letzten Jahr ein Schüler mehr war, ist es wahrlich eine stattliche Zahl von Schulanfängern - für Klassenlehrerin Elisabeth Ruis keine leichte Aufgabe. Rektor Ulrich Stoltmann und der Elternbeirat überraschten die noch etwas schüchternen Kinder mit einem ersten „Pausenbrot“.

 

In der Pfarrkirche St. Georg trafen sich die Schüler zunächst mit ihren Lehrern, Eltern und Angehörigen zum gemeinsamen Gottesdienst, den Pfarrer Johann Christian Rahm kindgerecht gestaltete und einige Kinder Kyrierufe und Fürbitten übernahmen. Zum Schluss gab er jedem ABC-Schützen einzeln seinen Segen.

 

Als Symbol seiner anschaulichen Ansprache hatte Pfarrer Rahm eine Tasche mitgebracht, aus der er eine Kamera holte, die er mit der Schulzeit verglich. „Während ihr mit der Kamera eure Eltern oder Kameraden fotografieren könnt, so der Seelsorger, so solltet ihr in eurem Leben immer wieder das Wichtigste festhalten.“ Und wenn mal etwas nicht so klappt, meinte er, solltet ihr es immer wieder probieren.“

Dann erklärte ihnen Rahm, dass man vor dem Fotografieren die Linse öffnen müsse, denn sonst ist alles schwarz und es funktioniert nicht. Das heißt, dass ihr euch öffnen müsst für das, was an Neuem auf euch zukommt und immer bestrebt, was ihr noch lernen könnt für das Leben. Dann ermahnte er sie, auf ihren Weg auch Jesus mit zu nehmen durch ein tägliches Gebet. Sein Wunsch, den er den Kindern auf den Weg gab, war, der Herrgott möge sie stets begleiten.

 

Mit einem „herzlich willkommen, liebe Leute“ begrüßten die künftigen Schulkameraden der zweiten und dritten Klasse die ABC-Schützen und mit ihnen die Eltern und Großeltern, die sich in der Aula der Grundschule eingefunden hatten. Rektor Ulrich Stoltmann hieß alle sehr herzlich willkommen und forderte die ABC-Schützen auf, beim nächsten Lied „Leute, heute geht die Schule los“ , das sie beim vorgezogenen Schultag gelernt hatten, fest mit zu singen und die Kinder der 2. und 3. Klasse erfreuten anschließend die Anfänger mit einem Buchstabenspiel und einem ABC-Lied.

 

„Ich hoffe, jeder freut sich auf die Schule“, sagte der Schulleiter zu den Kindern, was sich gegenüber dem Kindergarten schon mit einigen Punkten unterscheidet. Vor allem aber lernt ihr lesen, schreiben und rechnen, so dass ihr nach dem ersten Schuljahr bereits kurze Bücher lesen und euer Taschengeld nachzählen könnt. An die Eltern äußerte Stoltmann den Wunsch, ein Vertrauenspartner zu sein, den Kinder viel Spaß und eine gute Gemeinschaft mit den Schulkameraden sowie den Lehrern viel Kraft und gute Nerven.

 

Als kleines Geschenk hängte der Schulleiter jedem Anfänger einen aus Brezenteig gebackenen Buchstaben um – den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens. Dazu erklärte er, dass schon die Römer vor 2000 Jahren an die magische Wirkung von Back-ABCs glaubten. 

Dem Elternbeirat dankte er für die gestifteten Brezen, der Bäckerei Frohnauer, der „Dekra“ für die überlassenen Mützen und den Lehrkräften, welche die Einschulungsfeier vorbereitet hatten.

Nach dem Schlusslied “in die Schule geh ich gern“ verschwanden alle Kinder in ihre jeweiligen Klassenzimmer und der Elternbeirat hatte für die Eltern der ABC-Schützen in der Zwischenzeit Kaffee und Kuchen vorbereitet.

 

 

Foto zu Meldung: Mit dem Segen des Priesters ins erste Schuljahr

Die Grundschule ehrte ihre Sieger

(30.07.2010)

Auszeichnung für  Sportler, „Mathepirat“, „Antolin“ und gute Leser

Der Elternbeirat sponserte Buchgutscheine 

 

Prackenbach. Wie immer vor den großen Ferien wurden in diesen Tagen in der Grundschule Prackenbach im Rahmen einer kleinen Feier die Klassensieger des Lesewettbewerbs, der Bundesjugendspiele  und je drei Antolinsieger der zweiten, dritten und vierten Klasse mit Lorbeeren bedacht. In diesem Jahr kam eine weitere Kategorie dazu, nämlich „Mathepirat“, wo auf der Webseite des Internetportals Sach- , Knobel- und Geometrieaufgaben zur Mathematik vorgestellt werden, die beantwortet werden können und der Schüler Punkte erhält. Desweiteren wurden Jugendsportabzeichen in Bronze und Silber vergeben.

 

Mit dem Sketch: „die verhinderte Klassenarbeit“ eröffnete die Klasse 1/2 und 3 die kleine Siegesfeier. Er handelte von einer Klassenarbeit, die jäh unterbrochen wird, weil Lehrerin Moslwein angeblich etwas auf dem Rücken hat, das acht Beine, grüne Augen und einen gelben Rücken hat. Sie rennt schreiend hinaus und bekam einen Schwächeanfall und Lehrer Fischgrät musste sie vertreten. Er beginnt mit Erdkunde, dann mit Biologie und wirkt zusehend genervter, da er von den Kindern keine vernünftige Antworten bekommt. Dann stört auch noch Heidi, die zur Toilette muss, Sabine, die wieder in die Bank setzen will, weil sie in die Ecke stehen musste und Egbert, der erst um halb neun in die Schule kommt.

 

Schließlich sieht Fischrät auf dem Pult, dass in der ersten Stunde Klassenarbeit angesagt war und hält die Kinder an, mit dieser Arbeit fort zu fahren, sichtbar mit Unwillen. Dann versucht Sabine das gleiche Spiel mit Fischgrät wie bei Moselwein und sagt, „es hat  acht Beine, grüne Augen und einen gelben Rücken“ und erreicht, dass Fischgrät schreiend „mir wird schlecht“ aus der Klasse rennt.

 

Nach der Begrüßung durch Rektor Ulrich Stoltmann und dem Lied „in die Schule geh' ich gern“ von der ersten und zweiten Klasse, gaben die vier Sieger der vier Klassen  ihren jeweiligen Lesevortrag zum Besten. Es ist ein interner Wettbewerb in jeder Klasse, erklärt Stoltmann, von denen eine Jury von Lehrerin Elisabeth Ruis, Manuela Fleischmann vom Elternbeirat und Mundartautor Franz Mothes von den besten drei Lesern den Sieger ermittelten. Es war keine leichte Aufgabe, denn es gab in vielen Fällen knappe Entscheidungen. Bei der Auswahl ging es dabei um Textverständnis, Lesetechnik, Lesetempo, Betonung, Aussprache und Körpersprache. Gutes Lesen ist vor allem, wenn sich niemand langweilt, das wünschte Stoltmann allen bei den Lesevorträgen. Für jeden jeweiligen Lesevortrag hatte der Elternbeirat einen Büchergutschein vorbereitet, für den sich Stoltmann herzlich bedankte und von Lehrerin Ruis gab´s für jeden eine Urkunde,

 

Julia Rabenbauer aus er ersten Klasse eröffnete mit einer Freundinnengeschichte „die unsichtbare Greta“, Lena Sieber (2) trug ihre Pferdegeschichte „Sarotti“ vor, Laura Schedlbauer (3) berichtet aus „der kleine Nick: „Der letzte Schultag“ von R.Goscinny und schließlich erzählte Anna Fleischmann (4) von „Tante Anna, die noch wachsen muss“ von F. Kretschmann.

 

Nach dem Lied der Orffgruppe der Klassen 1/3 und die Schüler der 3.und 4. „ein Rollmops und ein Hering“ waren die „Antolin“-Sieger an der Reihe. Dazu berichtete  Stoltmann, dass sich Schüler der 2./3./4. Klasse am Leseobjekt „Antolin“ beteiligen nach dem Motto: „Ermunterung zum Lesen – interaktive Leseförderung“. Wer keine Möglichkeit mit einem häuslichen PC hat, kann die Fragen an den PC`s im Computerraum aber auch in den Klassenzimmern beantworten. Die Antolin-Sieger der 2. Klasse sind: 1. Katie Ketterl, 2. Jonas Sobania, 3. Tobias Sobania. Aus der dritten Klasse haben sich 1. Timo Ziselsberger, 2. Lena Schedlbauer und 3.Jana Ketterl hervor getan. Die Sieger der vierten Klasse sind: 1. Andreas Bielmeier, Anna Fleischmann, 3. Julia Schedlbauer. Der Elternbeirat sponserte für die drei Klassensieger einen Buchpreis und Urkunden erhielten die 10 Klassenbesten.

 

Die neue Kategorie „Mathepirat“ verbindet die Kompetenzbereiche Leseverständnis und Mathematik durch die Bereitstellung von Sachaufgaben. Hervorgetan haben sich als Beste: 1. Sabine Hauptmann Klasse 4, 2. Sofia Liebl (4), 3. Katie Ketterl (2), 4. Jana Ketterl (3) und 5. Timo Ziselsberger (3). Förderlehrerin Brigitte Kraus hat sich für die Mathepirat-Leser verdient gemacht, der Rektor Stoltmann herzlich dankte.

 

Vor der Ehrung der Sieger der Bundesjugendspiele bereicherte die Orffgruppe der Klassen 1/3 und die ¾. Klasse mit ihrem Lied „Ich schenk dir einen Regenbogen“. Dann nahm Lehrerin Katrin Hartl die Siegerehrung vor, welche die Organisation inne hatte. Ehrenurkunden erhielten fünf Mädchen: Katie Ketterl (2.Klasse), Jana Ketterl (3), , Madeleine Brunner (4), Martina Gierl(4) und Julia Schedlbauer (4).

Als schulbeste Mädchen gelten Julia Schedlbauer (4), Jana Ketterl (3) und Madeleine Brunner (4) und die Besten der Jungen sind: Simon Zedelmayr (1), Sebastian Lex (2) und Markus Högerl (4).

Die Ehrenurkunden-Gewinner und die Schulbesten freuten sich jeweils über einen Kinogutschein der Sparkasse. Zudem freuten sich 17 Mädchen und sechs Jungen über eine Siegerurkunde.

Schließlich wurden von Katrin Hartl noch Jugendsportabzeichen verliehen, bei dem sich 15 über eine Bronze und acht über ein Abzeichen in Silber freuten.

 

Nach dem Kanon „Lachen, lachend...“ der 4. Klasse dankte Rektor Stoltmann allen Akteuren des Tages unter der Leitung von Ulrike Kaunzner, allen Schülern, die den Bühnenaufbau und den Schulgarten und die Blumen mitversorgen und die sich das ganze Jahr in der Arbeitsgemeinschaft einbringen. Ein Dankeschön zollte er dem Elternbeirat für die tatkräftige Unterstützung der schulischen Arbeit und nicht zuletzt dem Lehrerkollegium für die Arbeit im abgelaufenen Schuljahr und der Sparkasse für die Preise. 

Foto zu Meldung: Die Grundschule ehrte ihre Sieger


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"Bert, eine Brechbohnenbüchse, sucht seinen Weg" - Ein Puppentheater zur Mülltrennung gespielt vom Puppentheater Karotte in Falkenfels. [mehr]
 
07.07.2017
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