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Gemeinde Prackenbach

Vorschaubild

Der familienfreundliche Erholungsort Prackenbach mit den Ortsteilen Moosbach und Krailing liegt Prackenbach Luftansichtinmitten des Bayerischen Waldes und in einem weitläufigen Wandergebiet mit 100 km markierten Wegen. Demnach bieten sich für Wanderungen und Spaziergänge genügend Möglichkeiten, die Natur in ihrer Ruhe und Schönheit zu erkunden. Auch laden die Fernradwanderwege “Regental-Radweg” und “Donau-Regen-Radweg” zu einer Radtour ein. Sollten Sie jedoch weitere Ausflüge planen, etwa zu den höchsten Gipfeln des Bayerischen Waldes (Arber, Rachel, Lusen) oder zu den Schönheiten des Nationalparks, so haben Sie in Prackenbach (an der B 85) den idealen Ausgangspunkt.

 

Im Winter locken vor allem die nahen Skizentren St. Englmar, Pröller (1048 m) oder Arber (1456 m) zum Wintersport.

 

Unter den Freizeiteinrichtungen ist vor allem ein Fitness-Studio mit Squashplätzen, Sauna und Solarium zu nennen. Am Regen und Höllensteinsee gibt es Möglichkeiten zum Angeln, sowie Kahnfahrten und einen Verleih von Paddelbooten. Auch der Badespaß in einem der schönsten Freibäder des Bayerischen Waldes (Viechtach, ca. 4 km) kommt in dieser reizvollen Gegend nicht zu kurz. Kindern werden beispielsweise die nahegelegenen Einrichtungen wie Sommerrodelbahn, Freizeitpark oder Minigolfanlage besonders Freude bereiten.

 

Zum Teil einzigartige Sehenswürdigkeiten in unserem Gemeindegebiet sind auf den beiden Homepageseiten “Sehenswürdigkeiten” und “Freizeit” dargestellt.

Schulweg 10
94267 Prackenbach

Telefon (09942) 9445-0

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.prackenbach.de


Fotoalben



Veranstaltungen

10.11.​2021

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

11.11.​2021

13:00 Uhr
 

04.12.​2021

18:00 Uhr
Bild der Veranstaltung

Dorfweihnacht Prackenbach

Dorfweihnacht Prackenbach auf dem neuen Dorfplatz in Prackenbach.[mehr]
 

04.12.​2021

19:00 Uhr

SV Moosbach Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier mit Musik, Speis und Trank. Zudem erfolgen Spieler- und Mitgliedschaftsehrungen der Jahre 2020 und 2021. Bitte beim Besuch die 3G-Regel beachten.
 

05.12.​2021

14:00 Uhr
Bild der Veranstaltung

Dorfweihnacht Prackenbach

Dorfweihnacht Prackenbach auf den neuen Dorfplatz in Prackenbach.[mehr]
 

08.12.​2021

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

09.12.​2021

13:00 Uhr
 

12.01.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

13.01.​2022

13:00 Uhr
 

09.02.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

10.02.​2022

13:00 Uhr
 

09.03.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

10.03.​2022

13:00 Uhr
 

13.04.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

14.04.​2022

13:00 Uhr
 

11.05.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

12.05.​2022

13:00 Uhr
 

08.06.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

09.06.​2022

13:00 Uhr
 

13.07.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

14.07.​2022

13:00 Uhr
 

10.08.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

11.08.​2022

13:00 Uhr
 

08.09.​2022

13:00 Uhr
 

14.09.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

12.10.​2022

13:30 Uhr

Seniorennachmittag

Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

13.10.​2022

13:00 Uhr
 

Aktuelle Meldungen

Aus der Gemeinderatssitzung am 06.10.2021

(11. 10. 2021)

Viel Lob fürs Ferienprogramm

Themen aus dem Gemeinderat – Vergaben in Grundschule und Dorfladen

 

Prackenbach. Neben dem großen Thema „Verbesserungsmaßnahmen im Rahmen des Abwasserkonzepts“ standen auch weitere Tagesordnungspunkte auf der Agenda des Prackenbacher Gemeinderats am Mittwoch.

 

Der zweite Tagesordnungspunkt betraf aber ebenfalls das Abwasser. Eine Änderung der Vereinbarung über den Anschluss und die Einleitung von Schmutzwasser des Gemeindeteils Tresdorf, der schon seit längerem nach Viechtach leitet, war notwendig geworden. Die Änderungen seien aber hauptsächlich redaktionell und hätten kaum praktische Auswirkungen, so Geschäftsführer Manfred Maier. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu.

Grundschule

Ein weiterer Punkt: die Vergabe der Medien- und Netzwerktechnik für die Grundschule Prackenbach im Rahmen des Förderprogramms Digitalpakt Schule. Für die Anschaffung von WLAN-Zugangspunkten und Beamern für die Klassenräume wurde eine Förderung von 24 500 Euro in Aussicht gestellt. Das wirtschaftlichste Angebot kam von der Firma ITES aus Geiersthal mit rund 25 000 Euro.

Ob die Wartungskosten auch gefördert werden, wollte Gemeinderat Thomas Santl wissen – dies ist nicht der Fall. Der Gemeinderat stimmte einstimmig der Vergabe zu. Es gebe nun laut Bürgermeister Andreas Eckl „tolle Voraussetzungen in der Grundschule“, die Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms KIP-S habe man bereits „weitgehend durchgezogen“.

Dorfladen

Auch beim Dorfladen Moosbach geht es voran. Die Baumeister-, Maler- und Schreinerarbeiten wurden schon vergeben, nun waren die Elektroarbeiten dran. Nur vier Unternehmen haben ein Angebot eingereicht. Preisspanne: von rund 55.000 Euro bis rund 71.000 Euro. Der Zuschlag ging an die Firma Elektro Wollinger, Eschlkam, die das wirtschaftlichste Angebot eingereicht hatte.

Bürgermeisterbericht

In seinem abschließenden Bericht kam Bürgermeister Eckl auf den Radweg zwischen Viechtach und Prackenbach zu sprechen. Dieser sei jetzt wieder befahrbar. Er „schaut gut aus. Feuer frei für die Radfahrer!“. Die Arbeiten im Quellgebiet Moosbach gehen gut voran. Außerdem werde kommenden Mittwoch am Bürgerhaus Prackenbach asphaltiert. Die Feuerwehrler besichtigen zudem am 18. Oktober das Feuerwehrfahrzeug der Englmarer Kollegen.

Fazit Ferienprogramm

Jugendbeauftragter Matthias Schedlbauer zog ein Resümee des Prackenbacher Ferienprogramms. Die Eröffnung des Bike-Parks am 26. September war der große Abschluss. Obwohl es anfangs pandemiebedingt etwas holprig begann, sei es schließlich „gut gelaufen“: 18 Aktionen hatte man durchgeführt. Nur die Radtour musste er wegen schlechten Wetters absagen und auch das Familienpicknick bei Sonnenuntergang war aus demselben Grund schlecht besucht. Die anderen Veranstaltungen aber waren ausgebucht. Ein Beispiel: Beim Spielplatznachmittag mit magischer Eisbox verschlangen die Kinder ganze 300 Eis. Ein „ganz großes Plus“ sei, dass in Prackenbach die Vereine die Kosten übernehmen. Die Gemeinderäte und Bürgermeister Eckl bedankten sich bei Schedlbauer für seinen Einsatz um die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde.

Als einzige Gemeinde nicht im Zweckverband

Schon mehrmals, zuletzt im April 2017, hat der Gemeinderat Prackenbach über den Beitritt zum Zweckverband Vhs Arberland beraten – und immer dagegen gestimmt. Am Mittwoch war es wieder einmal soweit. Bürgermeister Andreas Eckl, seit Kurzem auch Rechnungsprüfungsvorsitzender des Zweckverbandes, betonte, dass man nun die einzige Gemeinde des Landkreises sei, die nicht dabei ist. Ermäßigungen von zehn Prozent gibt es nur für Kursteilnehmer aus Mitgliedsgemeinden. Kosten würde das Ganze die Gemeinde 64 Cent pro Einwohner und Jahr, bei 2.775 Einwohnern wären das 1.776 Euro. Strikt gegen den Beitritt sprach sich Gemeinderat Johann Miethaner aus. Man bezahle immerhin 1,3 Millionen Euro Kreisumlage, die Vhs zu finanzieren sei eigentlich Aufgabe des Kreises. Eckl betonte, dass die Vhs eine „gute Einrichtung“ sei, aber auch, dass sich viele Gemeindebürger eher nach Cham oder Regensburg orientieren. „Aus Solidaritätsgründen“ sollte man das „Alleinstellungsmerkmal“ aufgeben, meinte stattdessen Eberhard Preiß. Letztlich stimmte das Prackenbacher Gremium erneut mit zehn zu vier gegen einen Beitritt.       

 

Dieser Artikel wurde von Redakteur Thomas Hobelsberger für den Viechtacher Anzeiger verfasst.

Bericht über das Abwasserkonzept in der Gemeinde Prackenbach

(11. 10. 2021)

Effizient und umweltfreundlich

Prackenbacher Gemeinderat stimmt für Kläranlagen-Verbesserungen

 

Prackenbach. Die Kläranlagensituation stand im Mittelpunkt der Prackenbacher Gemeinderatssitzung am Mittwochabend. Zukünftig werde man ja alle gesammelten Abwässer zum Klärwerk Viechtach leiten, hier sei man „auf der Zielgeraden“, so Bürgermeister Andreas Eckl.

Aber: Auch Kläranlagentechnik ist heute „Hightech“, etwa bei den Steuerungselementen, und die weltweite Chip-Knappheit verzögert den Bau. Erst im ersten Quartal 2022 werde man voraussichtlich anschließen können. Dadurch ergibt sich aber auch die Möglichkeit, Verbesserungsmaßnahmen im Rahmen des Abwasserkonzeptes in die neue Förderkulisse zu übernehmen. Diese sollen sowohl die Umwelt als auch die Gemeindekasse schonen. Ingenieur Florian Pledl (Brunner Architekten) stellte den Gemeinderäten die Maßnahmen, eine neue Pumpe und Geröllfangschächte, vor. Die Zeit drängte etwas: Für eine Förderung müssen die Dokumente bis 15. Oktober beim Wasserwirtschaftsamt eingereicht sein, es brauchte also einen Grundsatzbeschluss.

 

Pumpstation Kugelbach

Das erste Projekt ist die Erweiterung der Pumpstation Kugelbach. 200 Einwohner leiten hier ein. Das Problem: der enorme Energieverbrauch. Bei viel Fremdwasser, das vor allem im Ortsteil Moosbacherau in die Rohre gelange, kommen die Leitungen und die Pumpe „an ihre Grenzen“, so Pledl. Besonders bei Starkregen sei dies der Fall. Die Folgen sind hoher Verschleiß der unter Volllast laufenden Kompressoren, ständige Störungen, hoher Wartungsaufwand, Unannehmlichkeiten wie nicht ablaufendes Duschwasser bei den Anwohnern und ganze 15 000 Kilowattstunden Stromverbrauch im Jahr. Zum Vergleich: „Ein Einfamilienhaus braucht etwa 4000“, so Pledl.

Mit einer weiteren Exzenterschneckenpumpe mit hohem Wirkungsgrad werde der Energieverbrauch quasi halbiert. Auch der Verschleiß verringert sich, weil die Pumpen entsprechend weniger laufen müssen. Die Wirtschaftlichkeit, Voraussetzung für eine Förderung durch RZWas 2021, wäre gegeben. Auf 50 Jahre gerechnet lägen die Einsparungen (Förderung mit inbegriffen) bei etwa 20 Prozent, so Pledl. Kostenpunkt: 52.000 Euro brutto, nach erwarteter 70-prozentiger Förderung verbleiben etwa 16.000 Euro bei der Gemeinde.

Wie mehrere Gemeinderäte betonten, sei es aber auch nötig, dem vielen Fremdwasser auf den Grund zu gehen. „Es ist wichtig, das Fremdwasser abzustellen“, so etwa Johann Miethaner. Bürgermeister Eckl kündigte an, dass dem verstärkt nachgegangen werde.

 

Geröllfangschächte

Eine weitere Verbesserungsmaßnahme ist die Errichtung von Geröllfangschächten, einer vor dem Sammelschacht der Pumpstation Moosbach, zwei vor dem Regenüberlaufbecken in der Wiedenmühle. Die Schächte mit Edelstahleinsatz sammeln jeweils bis zu einen Kubikmeter Geröll, bevor sie abgesaugt werden müssen. Dass bisher „faustgroße Steine mitgeschleift werden“, tue den Bauteilen und Rohren nicht gut, so Pledl, „das ist wie Schleifpapier“. Besonders wieder nach Starkregenereignissen werde viel Geröll in die Leitungen geschwemmt.

„Das macht Sinn und wird gefördert“, sprach sich Bürgermeister Eckl für den Bau der Geröllfangschächte aus. Kostenpunkt 86 000 Euro brutto, nach 70-prozentiger Förderung verbleiben 26.000 Euro bei der Gemeinde.

Die Gemeinderäte stimmten dem Grundsatzbeschluss einstimmig zu. Das bedeutet allerdings nicht, dass sofort gebaut werden muss: Vier Jahre hat die Gemeinde dafür nun Zeit.

 

Dieser Artikel wurde von Redakteur Thomas Hobelsberger für den Viechtacher Anzeiger verfasst.

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung

(06. 10. 2021)

Die Gemeinde Prackenbach informiert, dass aufgrund von Arbeiten an der Versorgungsleitung am Donnerstag, 07.10.2021 im Zeitraum von 8 Uhr bis 17 Uhr in den nachfolgenden Straßenzügen mit Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung zu rechnen ist:

  • Binsenbrunnenweg
  • Dr.-Bertsche-Straße
  • Hangstraße
  • Hermannsberger Straße
  • Igleinsberg
  • Kreilstein
  • Mitterdorf
  • Oberreisach
  • Oberrubendorf
  • Pfahlweg
  • Tafertsbergstraße mit Stichstraßen
  • Tierstallweg
  • Unterreisach
  • Unterrubendorf
  • Viechtacher Straße
  • Moosbacheraustraße Hausnummern 1 – 4
  • Schulstraße Hausnummern 3 – 7

Wir empfehlen, sich bei Bedarf einen entsprechenden Wasservorrat bereitzustellen und bitten um Ihr Verständnis.

 

Die Arbeiten können nur witterungsabhängig durchgeführt werden, kurzfristige Änderungen werden auf der Homepage und der Facebook-Seite der Gemeinde Prackenbach veröffentlicht. Frühzeitig bekannte Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung können Sie zudem der Lokalzeitung entnehmen.

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung in Moosbach

(02. 10. 2021)

Die Gemeinde Prackenbach informiert, dass aufgrund von Arbeiten an der Versorgungsleitung am Montag und Dienstag (04. – 05.10.2021) jeweils im Zeitraum von 8 Uhr bis 17 Uhr in den nachfolgenden Straßenzügen mit Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung zu rechnen ist:

  • Binsenbrunnenweg
  • Kreilstein
  • Pfahlweg
  • Tierstallweg
  • Viechtacher Straße
  • Moosbacheraustraße Hausnummern 1 – 4
  • Schulstraße Hausnummern 3 – 7

Wir empfehlen, sich bei Bedarf einen entsprechenden Wasservorrat bereitzustellen und bitten um Ihr Verständnis.

 

Die Arbeiten können nur witterungsabhängig durchgeführt werden, kurzfristige Änderungen werden auf der Homepage und der Facebook-Seite der Gemeinde Prackenbach veröffentlicht. Frühzeitig bekannte Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung können Sie zudem der Lokalzeitung entnehmen.

Einweihung des Dirt-Bike-Parks in Moosbach

(27. 09. 2021)

Bürgermeister, Diakon und Jugendbeauftragter eröffnen den neuen Dirt-Bike-Park in der Gemeinde Prackenbach

 

Moosbach. Am Sonntag, 26. September 2021 fand die offizielle Eröffnung des neuen Dirtparks in Moosbach statt. Unter den vielen Bikesportbegeisterten konnte Bürgermeister Andreas Eckl auch Diakon Andreas Dieterle, Gemeinderäte und die beiden Jugendbeauftragten Mirko Penzkofer und Matthias Schedlbauer begrüßen.

Bürgermeister Eckl blickte in seiner Ansprache in die Vergangenheit und erklärt wie die Idee zum Dirtpark entstanden ist und welche Komponenten für die Verwirklichung notwendig waren. Neben einer Förderung durch das Regionalbudget des Freistaates Bayern, in Höhe von 80 % der Gesamtkosten (rund 12.300,00 €) , bedankte er sich ganz besonders beim Jugendbeauftragten

Matthias Schedlbauer, der nach Absprache das Projekt federführend begleitete. Nicht weniger Dank sprach der Bürgermeister allen ehrenamtlichen Helfern aus, die zum Gelingen der neuen hügeligen Rennstärke beigetragen haben. Das sei "ganz großes Kino" gewesen und ein wichtigerer Einsatz für das Gemeinschaftsgefühl, so Eckl.

Man habe nun neben dem Spielplatz, den Bolzplatz, den reaktivierten Beachvolleyballplatz und nun den Dirtpark eine großes Angebot für unsere Kinder und Jugendlichen geschaffen, freute sich Bürgermeister Eckl.


Im Anschluss richtete Jugendbeauftragter Matthias Schedlbauer einige Worte über den genauen Bauablauf und das harmonische Zusammenwirken der ehrenamtlichen Helfern, an die gekommenen Gäste. Es sei für ihn als Jugendbeauftragten eine tolle Geschichte, wenn er immer wieder neue Projekte begleiten darf und dabei stets auf die Unterstützung des Bürgermeisters und der Gemeinderäte zählen kann. Für alle ehrenamtlichen Helfern hatte er noch ein Geschenk parat als Zeichen der Anerkennung und Erinnerung an das gelungene Projekt. Ehrenamtlich tätig waren Peter und Manuel Christl, Xaver Wenzl, Ludwig Fleischmann, Tim und Christian Schedlbauer, Stephan Sturm, Anton Fleischmann, Mario Wagner, Tobias Kerscher, Oliver Graf und Michael Dötzlhofer.

Zum Schluss sponserte der Jugendbeauftrage Schedlbauer Matthias noch einen neuen Ball für den kürzlich reaktivierten Beachvolleyballplatz, wofür er nochmals vom Bürgermeister ein herzliches Dankeschön erhielt.

 

Um auf einen unfallfreien Betrieb zu hoffen, durfte der kirchliche Segen nicht fehlen. Dabei sprach Diakon Andreas Dieterle treffende Worte an die teilnehmenden Gäste und mit einem Schluck Weihwasser wurde der Park dann eingeweiht.

 

Bevor die erste Runde der bereits wartenden Biker gedreht werden konnten, durchtrennten Bürgermeister Andreas Eckl, Jugendbeauftragter Matthias Schedlbauer und Diakon Andreas Dieterle ein Band beim "Start" und gaben so symbolisch den Auftakt der neuen Bahn frei.

 

Foto zu Meldung: Einweihung des Dirt-Bike-Parks in Moosbach

Aus der Gemeinderatssitzung am 16.09.2021

(20. 09. 2021)

Prackenbach. (wen) Die Gemeinderatssitzung vergangenen Donnerstag in Prackenbach war einmal mehr gekennzeichnet von konstruktiven Gesprächen und fast ausschließlich einstimmigen Beschlüssen. In rund eineinhalb Stunden führten Bürgermeister Andreas Eckl und Geschäftsstellenleiter Manfred Maier die zwölf Mitglieder des Gremiums – entschuldigt fehlten Matthias Schedlbauer und Thomas Santl– durch ein umfangreiches Programm, eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.

 

Sanierung des Dorfladens nimmt Gestalt an

Für die Sanierung des Dorfladens wurde nach Eingang der Angebote über die Vergabe von drei Gewerken entschieden. Mit der Summe von stolzen 100 000 Euro schlagen Baumeisterarbeiten durch die Firma Treimer Bau zu Buche. Eckl verwies auf weitere Informationen zu diesem Aspekt im nichtöffentlichen Teil des Treffens, bat aber bereits im Vorfeld um Zustimmung. Mit einer Gegenstimme von Michael Kellermaier, der die hohe Summe kritisierte, erfolgte der Beschluss. Die Schreinerarbeiten werden nach einstimmigem Votum an die Firma Rockinger (20 000 Euro), Malerarbeiten an die Firma Haberl (10 400Euro) vergeben.

Zu den eingereichten Änderungen des Flächennutzungsplanes im Bereich der Gartenstraße erläuterte Eckl kleinere Einwendungen der Fachstellen, die bereits in die Unterlagen eingearbeitet wurden. Aus der Öffentlichkeit gab es keine Stellungnahmen zum Vorentwurf, sodass die Änderungen einstimmig genehmigt wurden und nun ans Landratsamt gehen. Die Bestellung von Streusalz bedurfte ein schnelles Handeln der Gemeinde, um den günstigeren Sommerbezugspreis zu erhalten. Bei einer Bestellmenge von 275 Tonnen beläuft sich die Einsparung bei einer Bestellung im August auf rund 650 Euro gegenüber einer Order im September. Da die Zuständigkeit grundsätzlich beim Gemeinderat liegt, wurde die Eilhandlung rückwirkend einstimmig genehmigt.

 

Radweg nach Hagengrub

Wie bereits berichtet, wird ein Fuß- und Radweg entlang des Prackenbachs von der Gemeinde in Eigenregie hergestellt, nachdem eine Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung nicht genehmigt wurde. Der Weg ermöglicht eine gefahrlose Querung der B85 und sorgt für eine bessere Anbindung der Gemeindeteile auf der anderen Seite der Bundesstraße.

 

Anbau an die Kläranlage

Im Zuge der Bauarbeiten zur Umsetzung des Abwasserkonzeptes musste festgestellt werden, dass die ursprünglich geplante Integration der Pumpenanlage in das bestehende Gebäude mit zusätzlichem Aufwand zur Herstellung des Explosionsschutzes verbunden ist.

Um Kosten für Wartung und Betrieb der erforderlichen Gaswarnmessgeräte und Lüftungsanlagen zu umgehen, wird als günstigere Alternative ein Anbau für die Unterbringung von Pumpen und Technik favorisiert.

Insgesamt werden Kosten von circa 25 000 Euro erwartet, das Gremium fasste einen einstimmigen Beschluss für den Anbau.

 

Forstbetriebsgutachten für die Gemeindewälder

Regen Austausch gab es zum Tagesordnungspunkt „Forstbetriebsgutachten für die Gemeindewälder“. Die Gemeinde verfügt über fünf Gemeindewaldstücke mit insgesamt rund 43 Hektar, für die alle 20 Jahre ein Gutachten nötig ist. Die Kosten werden sich auf rund 5200 Euro belaufen. Eine Aufteilung der Kosten zwischen der Gemeinde und denjenigen „Rechtlern“, die die Waldstücke bewirtschaften, wurde beraten. Teile des Waldes werden nicht wirtschaftlich genutzt, hier wird von einer finanziellen Beteiligung der Waldbauern abgesehen.

Weiterhin besteht die Forderung des Gesetzgebers darin, dass künftig eine Betriebsleitung für die Gemeindewälder eingesetzt wird, um eine nachhaltige Bewirtschaftung sicherzustellen. Anstatt hierfür externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen, verständigten sich die Gemeinderäte darauf, einen „Privatmann“ mit der Verwaltung zu betrauen.

 

Feldgeschworener legt sein Ehrenamt nieder

Johann Haimerl aus Moosbach beantragte aus Altersgründen die Niederlegung seines Amtes als Feldgeschworener zum Jahresende.

Eckl betonte Haimerls hohe Zuverlässigkeit, große Einsatzbereitschaft und sein Engagement, das er seit seinem Amtsantritt 2004 konstant an den Tag gelegt hat. Eine Würdigung wird im Zug einer „Stabübergabe“ an den Nachfolger, der bereits gefunden ist, erfolgen.

 

Verbreiterung der Straße am Sandbach

Die Verbindung zwischen der Rattenberger Straße und der Zufahrt zum neuen Baugebiet „Am Sonnenhang“ wird auf einer Länge von 150 Metern ausgebaut, sodass sich die Zufahrt verbessert. Die Kosten für die Verbreiterung der Asphaltdecke belaufen sich auf circa 17 000 Euro, der Gemeinderat stimmte der Maßnahme in seiner Sitzung am Donnerstag zu. Johann Miethaner und Mirko Penzkofer merkten an, dass mittelfristig auch der Ausbau der Straße bis zum Fußballplatz Moosbach zu erwägen sei, da die Verbindung immer stärker frequentiert wird und Gefahrenstellen birgt.

 

Prackenbach ist eine wachsende Gemeinde

Zahlreiche eingegangene Bauanträge bei der Sitzung des Gemeinderats zeigten, dass Prackenbach weiterhin eine wachsende Gemeinde ist. Eckl begrüßte das Vorhaben zum Bau von zwei Doppelhäusern mit je zwei Nutzungseinheiten im neuen Baugebiet in der Dr.-Bertsche-Straße im Hinblick auf flächensparende Wohnmöglichkeiten. Kleinere Überschreitungen des Bebauungsplans wurden der Luja Wohnbau dafür genehmigt. Weiterhin können drei Wohnhäuser in Moosbach, Prackenbach und Voggenzell demnächst in die Bauphase gehen. Im Kapellenweg in Tresdorf entstehen neue landwirtschaftliche Lagerhallen und in Voggenzell wurde der Bau eines Betriebsleiterwohnhauses freigegeben.

 

 

Dieser Artikel wurde von Redakteurin Bettina Wensauer vom Viechtacher Anzeiger verfasst.

Prackenbach wird fahrradfreundlicher

(20. 09. 2021)

Fuß- und Radweg entlang des Prackenbachs ermöglicht künftig sichere Querung der B 85

 

Prackenbach. (wen) Die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern, und hierbei insbesondere von Kindern und Jugendlichen, steht im Mittelpunkt der Planungen zu einem Radweg, der in naher Zukunft eine gefahrlose Querung der B 85 in Prackenbach ermöglichen soll.

 

Die B 85 trennt das Ortszentrum Prackenbachs von den Ortsteilen Hagengrub und Kappenfeld und der Siedlung in Lexegern. Vor allem für Kinder und Jugendliche aus diesen Gemeindebereichen bedeutet das, dass der Besuch von Freunden oder der Weg zur Schule nicht allein bewältigt werden kann.

Zwar führt ein schöner Radweg von Hagengrub bis zur B 85. Dort ist dann aber Schluss mit Radeln, denn die Überquerung der Bundesstraße birgt nicht nur für jüngere Verkehrsteilnehmer hohes Gefahrenpotenzial.

 

Anbindung von Hagengrub und Kappenfeld

Nachdem aufwendige und teure Lösungen wie eine neue Unterführung oder eine Ampel bereits vor vielen Jahren verworfen wurden, liegt seit zwei Jahren ein konkretes Vorhaben auf dem Tisch, das nun Fahrt aufnimmt.

Der geplante Weg für Fußgänger und Fahrradfahrer soll vom neuen Vorplatz des Gemeindehauses entlang des Prackenbachs nach Vormühle führen. Durch die Überquerung der vergleichsweise verkehrsarmen Hagengruber Straße gelangt man dann auf den bereits vorhandenen Radweg, wodurch sich eine einfache und sinnvolle Anbindung der Gemeindeteile ergibt.

Nachdem eine Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung anders als zunächst erhofft nicht erfolgt, soll der Weg nun in Eigenregie realisiert werden. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu dem Vorhaben sind sehr positiv, berichtete Bürgermeister Andreas Eckl, der in der neuen Situation auch Chancen sieht. Mit einer Förderung wären höhere Auflagen einhergegangen, jetzt könne man unkomplizierter und rascher agieren.

 

Unterstützung vom Dorfverein

Gemeinderat Roland Geiger unterstützte das Projekt von Anfang an. Er schuf bereits vor zwei Jahren Tatsachen, indem er ein Teilstück des Weges auf seinem Grund angelegt hat. Bei der Diskussion am Donnerstag im Gemeinderat bot er an, bei Bedarf Geräte für die nötigen Maßnahmen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Firma Reger, welche aktuell auch die Arbeiten am Vorplatz des Pfarrheims durchführt, hat bereits signalisiert, die Bauarbeiten durchzuführen. Eckl freut sich besonders, dass auch der Dorfverein Hagengrub ehrenamtlich mit anpacken werde.

 

Kosten in Höhe von 18.000 Euro

Durch die stark gestiegenen Preise für Schotter müsse man etwa mit Gesamtkosten von etwa 18.000 Euro rechnen. Um vor der bereits bestehenden Unterführung unter der Bundesstraße über den Prackenbach zu gelangen, wird eine kleine Brücke benötigt. Die Alternativen einer Holzkonstruktion oder einer Betonbrücke werden geprüft. In den zahlreichen Wortmeldungen der Gemeinderäte zeichnete sich ab, dass alle voll hinter dem Projekt stehen, sodass ein einstimmiges Votum für die Herstellung des Radweges nicht überraschte. Die Fertigstellung könnte bereits bis Ende des Jahres erfolgen.

 

Dieser Artikel wurde von Redakteurin Bettina Wensauer vom Viechtacher Anzeiger verfasst.

Foto: Bettina Wensauer/Viechtacher Anzeiger

Foto zu Meldung: Prackenbach wird fahrradfreundlicher

Fundsache Fahrradtacho

(31. 08. 2021)

Am 31.08.2021 wurde auf dem Feldweg Richtung Kreilstein 1 ein Fahrradtacho gefunden. Der Eigentümer kann sich gerne mit dem Fundamt der Gemeinde Prackenbach in Verbindung setzen.

Foto zu Meldung: Fundsache Fahrradtacho

Ferienprogramm: Ausflug mit dem Bürgermeister in den Bayernpark

(11. 08. 2021)

Bürgermeister Andreas Eckl teilt mit, dass der diesjährige Ausflug mit dem Bürgermeister im Rahmen des Ferienprogrammes am 01.09.2021 in den Bayernpark nach Reisbach führt.

Die Busfahrt dort hin, der Eintritt für die Kinder und ein Lunchpaket sind kostenlos. Kinder unter 6 Jahre nur in Begleitung einer Begleitperson.

Anmeldung bitte bis spätestens 22.08.2021 bei der Gemeinde Prackenbach. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die genaue Abfahrtszeit wird vorher noch rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Link zum Bayern-Park-Freizeitpark-Funpark

 

UPDATE: Der Ausflug mit dem Bürgermeister in den Bayernpark ist bereits ausgebucht!

Foto zu Meldung: Ferienprogramm: Ausflug mit dem Bürgermeister in den Bayernpark

Corona-Schutzimpfungen in der Gemeinde Prackenbach

(09. 08. 2021)

Die Gemeinde Prackenbach informiert, dass das mobile Impfteam des Landkreis Regen Corona-Schutzimpfungen dezentral in der Sporthalle in Moosbach (Schulstraße 2, 94267 Prackenbach) durchführt.

Erstimfpung:     Donnerstag, 01. Juli 2021

Zweitimpfung:  Donnerstag, 12. August 2021

Terminverschiebungen der Zweitimpfung sind nicht möglich

jeweils von         09:00 – 15:00 Uhr

                            (09:00 -  10:00 Uhr für priorisierte Bürger)

geimpft wird mit dem mRNA-Impfstoff BioNTech/Pfizer

 

Der Zugang zur Sporthalle ist barrierefrei möglich.

 

Die vorherige Registrierung beim Impfzentrum Bayern (Registrierung beim Impfzentrum Bayern) ist bei Erstimpfungen zwingend erforderlich um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. Eine Terminvergabe vor Ort erfolgt nicht.

Bitte bringen Sie zur Impfung Ihren Impfpass, ein gültiges Ausweisdokument sowie (bei Erstimpfungen) einen bereits ausgefüllten Anamnese- und Aufklärungsbogen (Download unter https://www.landkreis-regen.de/corona-impfzentrum/) mit.

Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage, in der lokalen Presse, den sozialen Medien und telefonisch in der Rathausverwaltung.

Information des Landratsamtes mit weiteren Möglichkeiten zum Erhalt der Corona-Schutzimpfung: https://www.landkreis-regen.de/das-impfzentrum-kommt-zu-den-menschen/?fbclid=IwAR2hQAb2Wxb4xZoDw3m-KvQQmA230RMnL-fd0_G-H7lLPOQfiGlQDKtJKS0

[Anamnese- und Aufklärungsbogen]

[Aufklärungsmerkblatt]

Foto zu Meldung: Corona-Schutzimpfungen in der Gemeinde Prackenbach

Aus der Gemeinderatssitzung am 29.07.2021

(05. 08. 2021)

Eine Gasheizung für das Jugendhaus - Gemeinderat erwägt auch Versorgung durch Fernwärme

Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr

 

Prackenbach. (sal) Weniger umfangreich waren die Tagesordnungspunkte, mit denen sich die Prackenbacher Gemeinderäte in der Sitzung am vergangenen Donnerstag beschäftigt haben. Behandelt wurden unter anderem der Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach auf Neubeschaffung eines Löschfahrzeuges, der Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Ruhmannsdorf auf Nutzung des Sportplatzes Krailing als Festplatz im Jahr 2023 und die Sanierung der Heizöl-Heizungsanlage im Jugendhaus Krailing.

Bereits im Sanierungskonzept für das Jugendhaus aus dem Jahr 2012 war der Austausch der Heizung aus dem Jahr 1988 Bestandteil, wie Bürgermeister Andreas Eckl informierte. Im Jahr 2019 musste die bereits verschlissene Brennkammer getauscht werden. Ursprünglich sei die Installation einer Gas-Hybrid-Heizung in Kombination mit Solarkollektoren über die Förderkulisse „Heizen mit erneuerbaren Energien“ anvisiert worden. Laut Eckl hätte jedoch hierfür die bestehende Dachfläche des Nebengebäudes für die Kollektoren nicht ausgereicht. Eine aufwendige, zusätzliche Installation auf dem Dach des Jugendhauses wäre Fördervoraussetzung gewesen. „Der Fördervorteil von 40 Prozent der förderfähigen Kosten wäre in dieser Konstellation wohl durch die höheren Investitionskosten im Jahr 2021 aufgebraucht worden“, so die Einschätzung des Bürgermeisters. Er schlug deshalb vor, ohne die Inanspruchnahme von Förderungen eine Gasbrennwertheizung zu errichten und diese in die bestehende Solaranlage einzubinden.

Investitionsumfang von rund 40.000 Euro

Zehn Unternehmen seien aufgefordert worden, nach einer Besichtigung vor Ort ein Angebot für den Tausch des Heizölkessels und der Pufferspeicher mit Erneuerung der Steuerungstechnik und Anbindung der bestehenden Solarkollektoren abzugeben. Letztlich eingegangen seien die Angebote von zwei Unternehmen, von denen das wirtschaftlichste von der Firma Aich aus Miltach kam. Dieses beläuft sich laut Eckl auf rund 32.500 Euro. Dazu kommen noch die Elektroarbeiten und die Besorgung eines Gastanks, sodass man insgesamt von einem Investitionsumfang von rund 40.000 Euro ausgehen könne. Gemeinderat Eberhard Preiß regte an, zuvor noch zu versuchen, einen Landwirt aus der Umgebung zu finden, der das Gebäude mit Fernwärme versorgen möchte. Letztlich entschied sich das Gremium auf Vorschlag von Bürgermeister Eckl einstimmig dafür, zunächst bei potenziellen Landwirten anzufragen. Sollte keiner gefunden werden, ergeht der Auftrag an die Firma Aich.

Ebenfalls einstimmig befürwortet wurde der Antrag der Prackenbacher Feuerwehr auf Neubeschaffung eines Löschfahrzeuges. Eckl habe sich von den Kommandanten den Zustand des aktuell 32 Jahre alten Löschfahrzeugs schildern lassen. Dieses werde dem aktuellen Stand der Technik nicht mehr gerecht und benötigt außerdem viele Reparaturen. Angeschafft werden soll nun ein Tanklöschfahrzeug 3000. Dafür rechnet Eckl Gesamtkosten bis 440 000 Euro. Abzüglich der Zuschüsse lande man bei rund 300 000 Euro. Nächster Schritt sei es nun, den Förderantrag bei der Regierung von Niederbayern zu stellen und das Fachbüro Dittlmann aus Passau mit der Ausschreibung zu beauftragen. Die Lieferzeit des Fahrzeugs schätzt Eckl auf etwa zwei Jahre.

Feuerwehr darf Sportplatz nutzen

Weiterhin befürwortete das Gremium am Donnerstag einstimmig den Antrag der Ruhmannsdorfer Feuerwehr auf Nutzung des Sportplatzes in Krailing als Festplatz für das 150-jährige Gründungsjubiläum.

Zuletzt beschäftigte sich das Gremium mit der Erneuerung des Geländers am Friedhof in Moosbach. Wie Bürgermeister Eckl berichtete, wurde bei einer Besichtigung im Frühjahr bereits festgestellt, dass das Geländer an der Treppe mittlerweile eine Gefahrenquelle darstellt. Der Gemeinde liege mittlerweile ein Angebot zur Erneuerung vor. Dieses beinhaltet mit rund 7.000 Euro die Erneuerung des Treppengeländers und des Absturzgeländers in Edelstahlausführung inklusive Lieferung und Montage. Gemeinderat Michael Kellermeier regte an, das Geländer hinsichtlich der Höhe und des Handlaufs kindersicher zu gestalten. Nach kurzer Diskussion war sich das Gremium am Ende einig, das Geländer nur unter Einhaltung der Sicherheitsstandards errichten zu lassen. Eckl sicherte zu, diesen Aspekt mit der ausführenden Firma nochmals abzuklären.

 

Verfasser dieses Artikels ist Redakteur David Salimi vom Viechtacher Anzeiger.

Elisabeth Holzer feiert 80. Geburtstag

(27. 07. 2021)

Am 12. Juli 1941 erblickte Elisabeth Holzer, geborene Klement, als Zweitälteste von sieben Kindern das Licht der Welt. Sie wuchs mit einer Schwester und fünf Brüdern in Schöpferhof auf. Nach ihrem Schulabschluss arbeitete Elisabeth ein Jahr als Köchin in einer Kinderklinik in Regensburg, bevor sie im Jahr 1963 ihren geliebten Ehemann Johann heiratete. Ihre Ehe brachte schon bald ihre erste Tochter Martina hervor, gefolgt von den Zwillingen Maria († 2015) und Johann und dem vierten Kind Sohn Hermann. 2010 musste die Familie leider den Tod von Ehemann und Vater Johann verkraften.

50 Jahre lang war sie Inhaberin eines Tante-Emma-Ladens und hat diesen mit viel Herzblut und Freude geführt, während dieser Zeit pflegte sie zudem die beiden Schwestern, Maria und Anna, ihres Ehemannes. Aus gesundheitlichen Gründen musste der erfolgreiche Laden leider geschlossen werden, allerdings hilft Elisabeth weiterhin tatkräftig im Haushalt mit.

Für ihre Familie hat sie stets ein offenes Ohr und steht mit Rat und Tat zur Seite, besonders ihre 14 Enkelkinder halten sie fit und bringen viel Freude in ihr Leben.

Zum 80. Geburtstag haben Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle und Bürgermeister Andreas Eckl der Jubilarin persönlich gratuliert und ein Präsent überreicht. Die Gemeinde Prackenbach wünscht Elisabeth und ihrer Familie fortwährende Gesundheit und Glück auf allen Wegen.

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Ost-Erweiterung des Neubaugebiets in Moosbach fertiggestellt

(14. 07. 2021)

Nachdem Ende Oktober 2020 die Erweiterung des Baugebiets in Moosbach durch den Gemeinderat beschlossen wurde, begannen Ende März 2021 die baulichen Maßnahmen. Bereits vier Monate nach dem offiziellen Spatenstich konnte die Ost-Erweiterung des Baugebiets „Im Nahen Feld-West“ in Moosbach am vergangenen Dienstag abgenommen werden.

 

In herrlich sonniger Lage machen die neuen Bauparzellen ihrem Straßennamen „Am Sonnenhang“ alle Ehre.

Nachdem das Neubaugebiet im Frühjahr 2019 mit zehn Bauplätzen erstellt wurde (wir berichteten), konnten im Zuge der baulichen Erweiterung zwölf weitere Baugrundstücke erschlossen werden. Verlegt wurden ca. 200 m Abwasserkanäle mit 7 Schächten und eine knapp 200 m lange Hauptwasserleitung. Außerdem wurden für die Erweiterung der Zufahrtsstraße knapp 1.500 m² Asphalt eingebaut und acht LED-Straßenlaternen installiert.

 

Hocherfreut zeigte sich Bürgermeister Eckl über den Abschluss der rundum gelungenen Maßnahme und berichtet von großem Interesse und Zuspruch von Bauwilligen. Die erforderlichen Vermessungsarbeiten werden zeitnah durchgeführt, sodass mit der Bebauung ab Herbst begonnen werden kann.

 

Bürgermeister Eckl bedankt sich bei Bauingenieur Manuel Christl vom betreuenden Planungsbüro Christl Ingenieure aus Moosbach für die hervorragende und zuverlässige Zusammenarbeit, sowie der ausführenden Firma Fischl Tiefbau aus Viechtach mit Bauleiter Bernhard Moser und Polier Max Wensauer für die perfekte Durchführung der Baumaßnahmen und der völlig im Zeitplan befindlichen Bauausführung.

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Karolina Janssen aus Moosbach feiert ihren 100. Geburtstag

(13. 07. 2021)

Am 12.07.1921 hat Karolina Janssen, geborene Wermer, im Penzhaus in Rattenberg das Licht der Welt erblickt. Sie wuchs dort behütet mit ihren drei Schwestern Rosa, Luise und Franziska bei ihren Eltern auf. Ihr Vater Johann arbeitete tüchtig als Steinmetz, während sich ihre Mutter Karolina als Hausfrau vorallem um Haus, Hof und Kinder kümmerte.

Im Alter von 16 Jahren begann Karolina für ein Jahr als Hausmädchen beim „Laumerbauern“ zu arbeiten, danach zog sie zu ihrer Schwester Rosa nach Sachsen um dort für zwei Jahre in einer Mühle als Hausmädchen zu dienen. Während des 2. Weltkrieges wurde sie für zwei Jahre zum Dienst in der AGFA in München verpflichtet, dort lernte sie auch ihren geliebten Ehemann Theodor Janssen kennen, der in der Luftwaffe diente. Die Hochzeit folgte am 02.05.1942 auf dem Standesamt in Rattenberg.

Am 20.01.1944 wurde der erste Sohn Norbert geboren, gefolgt von Sohn Dieter am 04.02.1953 und Tochter Anette am 02.01.1959. Im August 1966 verunglückte ihr geliebter Ehemann Theodor tödlich bei einem Arbeitsunfall und Karolina musste als 45-jährige Witwe tapfer vorwärts schauen und fortan für die Familie sorgen. Sie arbeitete in den folgenden 15 Jahren tüchtig beim „Schmiedwirt“ und zuhause. Leider folgten noch zwei weitere tragische Schicksalsschläge als in den folgenden Jahren ihre beiden Söhne Norbert († 02.08.1993) und Dieter († 22.04.1997) verstarben.

Karolina ist im ganzen Dorf bekannt und für ihr großes Herz beliebt, einen lustigen Spruch hat sie immer auf den Lippen. Für Ihre Familie ist sie immer da und eine große Stütze, so hat sie zum Beispiel ihre Tochter bei der Erziehung ihrer Enkelkinder unterstützt.

Selbst im Alter von 100 Jahren macht Karolina ihren Haushalt noch großteils selbst und trifft sich aktiv jeden Montag mit ihren Freundinnen auf eine Partie „Mensch-ärgere-dich-nicht“ oder ein Kartenspiel. Mittlerweile halten Sie auch ihre zwei Urenkelinnen Lotte und Ida auf Trab. Besonders gerne verbringt Karolina Zeit mit ihnen und kocht noch fleißig für ihre Tochter Anette, ihre Enkelin Susanne und die beiden Urenkelinnen.

Zum 100-jährigen Geburtstag haben Pfarrer Josef Drexler, Vertreterin des Pfarrgemeinderats Maria Rackl und Bürgermeister Andreas Eckl die Jubilarin besucht und mit einem Blumenstrauß sowie einem Präsent überrascht.  Karolina hatte ein bewegtes und fröhliches Leben, diesen Frohsinn sowie Gesundheit und Glück wünscht man der ältesten Gemeindebürgerin und ihrer Familie auf allen weiteren Wegen.

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Ferienprogramm 2021

(13. 07. 2021)

Das Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach ist online.

Zu finden unter:

 

Aktuelles/Ferienprogramm

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Spatenstich für die Pumpwerke der Gemeinde Prackenbach

(07. 07. 2021)

Am Dienstagvormittag, 06.07.2021 erfolgte der offizielle Spatenstich für die Pumpwerke der Gemeinde Prackenbach durch Bürgermeister Eckl Andreas, seinen Stellvertreter Miethaner Johann, Gemeinderat Christl Manuel, Blüml Eleonore von der Firma Blüml Bau GmbH & Co.KG, Prackenbach und Bartl Andreas von der Firma Treimer Bau GmbH, Kollnburg. Das ausführende Planungsbüro Brunner Architekten, Viechtach war leider terminlich verhindert.

Die baulichen Maßnahmen dienen dem Zusammenschluss der gemeindlichen Kläranlagen an das Klärwerk der Stadt Viechtach. Derzeit wird im Pumpwerk in Moosbach (Rattenberger Straße) ein Regenüberlaufbecken durch die Fa. Treimer Bau GmbH erstellt, die Kosten belaufen sich hier auf rund 102.500 €. Erforderliche Arbeiten zur Anschlussmöglichkeit werden in den beiden gemeindlichen Kläranlagen von der Firma Blüml Bau GmbH & Co.KG durchgeführt. In der Kläranlage Moosbach werden hierbei Kosten in Höhe von rund 109.000 € verursacht, während die Kosten in der Kläranlage Fichtental, aufgrund der Erstellung eines Regenüberlaufbeckens in Wiedenmühle, mit rund 219.000 € zu Buche schlagen. Anschließend wird die Technik von der Firma WILO EMU GmbH, Hof installiert.

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Wildblumenwiese vor dem Rathaus in Prackenbach

(06. 07. 2021)

Eine artenreiche Wildblumenwiese ist auf dem Rathausvorplatz in Prackenbach entstanden. Im Frühling hat der gemeindliche Bauhof das Erdreich aufgearbeitet und die Samen ausgesät, mittlerweile blühen dort verschiedenste Blumen, Kräuter und Gräser. Die Blüten locken bereits zahlreiche Bienen und weitere Insekten, daher wurde zu Beginn der Woche auch ein Insektenhotel „eröffnet“.  

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Stellenanzeige: Hilfskraft (m/w/d) für den gemeindlichen Bauhof

(05. 07. 2021)

Die Gemeinde Prackenbach sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Mitarbeiter (m/w/d) für den gemeindlichen Bauhof im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses.

 

Der Aufgabenbereich umfasst insbesondere die Mitarbeit an allen im gemeindlichen Bauhof anfallenden Tätigkeiten zur Unterhaltung der Grünanlagen, Spielplätze, Straßen und Wege.

 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis 15.07.2021 an: Gemeinde Prackenbach, Schulweg 10, 94267 Prackenbach

oder per E-Mail an:

 

Weitere Informationen zur Stelle erhalten Sie telefonisch unter 09942 9445-12.

Mobile Impfaktion in der Gemeinde Prackenbach

(02. 07. 2021)

Moosbach. „Wir sind zufrieden bis jetzt“, so das Fazit von Dr. Hans Hauner nach einer Stunde. Am Dienstag war das mobile Impfteam ab 9 Uhr zu Gast in der Turnhalle Moosbach – und bis 10 Uhr wollten sich schon rund 30 Personen mit einem mRNA-Impfstoff von Moderna oder Biontech gegen das Corona-Virus impfen lassen. Doch in den darauffolgenden Stunden konnte von Andrang keine Rede mehr sein. Insgesamt wollten 55 Bürger einen Piks.

Hauner lobt aber besonders die optimale Vorbereitung in der Halle für das Impfteam. Eigentlich wäre die erste Stunde für priorisierte Bürger reserviert gewesen. Solche seien aber kaum gekommen, „vielleicht zwei, drei“, so Hauner. Diese Gruppe sei im Landkreis Regen schon größtenteils geimpft. Und so kamen besonders auch Nicht-Priorisierte und jüngere Bürger zum Impfen, nicht nur aus der Gemeinde Prackenbach, sondern auch darüber hinaus. 

Einer der frisch Geimpften ist der Moosbacher Thomas Freund. Für ihn war klar, dass er sich impfen lassen will – seine Bekannten und Verwandten seien es ja schon, jetzt werde es langsam Zeit. Er findet es gut, dass das Impfteam vor Ort ist und sozusagen zu den Menschen kommt. Regen, wo das Impfzentrum steht, das sei für die Prackenbacher auch gefühlt weit weg, „da kommt man vielleicht ein Mal im Jahr hin. Cham liegt uns näher als Regen“.

 

Das MVZ Arberland betreibt im Auftrag des Landkreises das Impfzentrum und entsendet die mobilen Impfmannschaften mit dem BRK Kreisverband. Fast 39 000 Erst- und über 31 000 Zweitimpfungen wurden bisher insgesamt im Landkreis verabreicht. Das nächste Angebot gibt es am Freitag in Kirchberg und in Teisnach sowie am Samstag in der Viechtacher Stadthalle.

 

Die Gemeinde Prackenbach bedankt sich beim mobilen Impfteam für Ihren Einsatz.

 

Verfasser dieses Artikels ist Redakteur Thomas Hobelsberger vom Viechtacher Anzeiger.

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Bundesverdienstmedaille für Julia Ochsenbauer aus Tresdorf

(28. 06. 2021)

Regen. „Eigentlich hätten Sie die Medaillen längst bekommen sollen, aber in Zeiten der Pandemie mit Einschränkungen bei den Zusammenkünften, konnte man keine würdevolle Übergabe machen“, sagte Landrätin Rita Röhrl bei der Übergabe der Bundesverdienstmedaillen an das Ehepaar Maria und Franz Haslinger, Marianne Vorig, Julia Ochsenbauer und Helga Fischl. Die Landrätin hatte die zu Ehrenden nebst den Bürgermeistern ihrer Heimatgemeinden in den ehemaligen Sitzungssaal des Landratsamtes zu einer kleinen Feierstunde eingeladen.

Vorab schilderte die Landrätin, dass sie jedes Jahr viele gute Vorschläge erreichen, sie aber nur einen Teil davon zur Ehrung vorschlagen dürfe. „Die Endauswahl trifft das Bundespräsidialamt“, erklärt sie, aber schon die Vorauswahl „sei keineswegs einfach.“ Durch die Vorauswahl könne sie aber mit Sicherheit sagen, dass jede Ausgezeichnete und jeder Ausgezeichneter sich die Ehrung wirklich verdient hat.

 

Jahrzehntelange Pflege der Halbschwester

Julia Ochsenbauer aus Tresdorf zeige, dass man christliche Nächstenliebe wirklich leben kann. Ochsenbauer engagiert sich seit Jahrzehnten in der Pfarrei. Sie sammelt seit fast 25 Jahren für die Caritas, immer zweimal jährlich in Tresdorf. Seit 20 Jahren ist sie Lektorin in der Pfarrkirche und hier drei bis vier Mal monatlich im Einsatz. „Sie tragen im Gottesdienst die für den jeweiligen Tag vorgesehenen Schriftlesungen und Fürbitten vor. Ebenfalls seit 20 Jahren leiten Sie den Mütterverein der Pfarrei Viechtach. Hier organisieren Sie, Frau Ochsenbauer, alle paar Wochen Seniorennachmittage, bei denen es Kaffee und Kuchen gibt. Es werden Geschichten vorgelesen, außerdem wird immer ein Referent eingeladen, der die Teilnehmer zu verschiedenen Themen informiert.  Was Sie jedoch besonders auszeichnet, ist bzw. war ihre Fürsorge für die älteste Halbschwester Anna, genannt das Annerl, die an Silvester 2019 verstarb“, berichtet Röhrl aus dem Leben der neuen Trägerin der Bundesverdienstmedaille. Ihre Halbschwester, das Annerl, erblickte im Jahr 1933 das Licht der Welt. Sie war zu hundert Prozent schwerbehindert. „Laut den damals praktizierenden Ärzten wurde eine Lebenserwartung nicht länger als bis zum 11. Lebensjahr prognostiziert. Das Annerl konnte nicht sprechen und nahm kaum Notiz von ihrer Umwelt, war allerdings körperlich erstaunlich gesund“, erzählte die Landrätin in der Laudatio. Nach dem Tod der ersten Ehefrau heiratet Annerls Vater noch einmal und bekam mit der neuen Ehefrau zwei Kinder, eine davon war Julia Ochsenbauer. Vor über 50 Jahren übernahm Julia Ochsenbauer dann die Pflege ihrer Halbschwester. Sie kümmerte sich rührend und liebevoll um das Annerl und nahm dabei auch alle Widrigkeiten in Kauf. Sie kochte täglich weiches Essen, da ihre Schwester keine festen Mahlzeiten zu sich nehmen konnte, sie kümmerte sich um die Pflege, was zuletzt auch das Wickeln umfasste. Das alles machte sie, obwohl sie selbst drei Kinder großzog und sich um den Hof kümmern musste. „Tag und Nacht mussten Sie für ihre Halbschwester da sein, um ihr das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten und ihr überhaupt das Verbleiben in der häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Wie wichtig dies für den Pflegebedürftigen ist und mit wie viel Müh und Sorgen dies für die Helfenden oft verbunden ist, lässt sich oft nur erahnen. Mittlerweile kümmern Sie sich auch liebevoll um ihren ledigen Bruder, der auch auf dem Hof lebt und Pflegestufe I hat. Diese tätige Nächstenliebe und Opferbereitschaft über 50 Jahre lang verdient größte Anerkennung und Respekt. Ich darf Ihnen deshalb nun die Bundesverdienstmedaille überreichen“, sagte Röhrl und überreichte die Medaille an Julia Ochsenbauer.

 

Quelle: Heiko Langer / Landratsamt Regen

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Corona-Schutzimpfungen in der Gemeinde Prackenbach

(28. 06. 2021)

Die Gemeinde Prackenbach informiert, dass das mobile Impfteam des Landkreis Regen Corona-Schutzimpfungen dezentral in der Sporthalle in Moosbach (Schulstraße 2, 94267 Prackenbach) durchführt.

Erstimfpung:     Donnerstag, 01. Juli 2021

Zweitimpfung:  Donnerstag, 12. August 2021

Terminverschiebungen der Zweitimpfung sind nicht möglich

jeweils von         09:00 – 15:00 Uhr

                            (09:00 -  10:00 Uhr für priorisierte Bürger)

geimpft wird mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer oder Moderna)

 

Der Zugang zur Sporthalle ist barrierefrei möglich.

 

Die vorherige Registrierung beim Impfzentrum Bayern (Registrierung beim Impfzentrum Bayern) ist zwingend erforderlich um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. Eine Terminvergabe vor Ort erfolgt nicht.

Bitte bringen Sie zur Impfung Ihren Impfpass, ein gültiges Ausweisdokument sowie einen bereits ausgefüllten Anamnese- und Aufklärungsbogen (Download unter https://www.landkreis-regen.de/corona-impfzentrum/) mit.

Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage, in der lokalen Presse, den sozialen Medien und telefonisch in der Rathausverwaltung.

Information des Landratsamtes mit weiteren Möglichkeiten zum Erhalt der Corona-Schutzimpfung: https://www.landkreis-regen.de/das-impfzentrum-kommt-zu-den-menschen/?fbclid=IwAR2hQAb2Wxb4xZoDw3m-KvQQmA230RMnL-fd0_G-H7lLPOQfiGlQDKtJKS0

[Anamnese- und Aufklärungsbogen]

[Aufklärungsmerkblatt]

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Aus der Gemeinderatssitzung am 24.06.2021

(26. 06. 2021)

Ladesäule für Elektroautos geplant

Förderantrag für Errichtung bewilligt – Prackenbacher Gemeinderat berät über geeigneten Standort

 

Im Gemeindegebiet soll es künftig eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge geben. Das hat der Gemeinderat am Donnerstag einstimmig beschlossen. Unklar ist hingegen noch, an welchem Standort die Ladestation errichtet werden soll und wer als Betreiber infrage kommt.

Bereits im Vorfeld hat sich die Gemeinde Prackenbach um die Förderung einer solchen Ladesäule beworben und diese nun auch bewilligt bekommen, wie Bürgermeister Andreas Eckl das Gremium informierte. Möglich mache eine solche Förderung das Ladeinfrastrukturförderprogramm, das gestartet wurde, um ein flächendeckendes Netz an E-Ladesäulen im Freistaat aufzubauen. Laut Eckl belaufen sich die Kosten für den Stromanschluss auf etwas mehr als 8.000 Euro. Hinzu kommen rund 4.500 Euro für die Ladesäule. Die bewilligte Fördersumme betrage rund 6.300 Euro.

Grundsätzlich stehe die Gemeinde der Errichtung einer solchen Ladesäule offen gegenüber. „Konkret in die Wege geleitet wurde aber bisher noch nichts“, wie Eckl deutlich machte. Zuvor gebe es noch einiges zu klären, wie etwa den Standort. Angedacht sei dafür bislang die Schulbuswendeplatte in der Wiedenhofstraße in der Nähe des Bauhofs. Aus dem Gremium wurde darauf hingewiesen, dass an diesem Standort nicht nur für die Angestellten der Schule oder der Gemeindeverwaltung die Möglichkeit bestehe, ihr Fahrzeug während der Arbeitszeit aufzuladen, sondern auch eventuell künftig elektrobetriebene Fahrzeuge des Bauhofs dort laden könnten. Von anderer Seite wurde der Pfarrer-Baumgartner-Platz vor der Sparkasse als geeigneter Standort vorgeschlagen. Dieser liege deutlich zentraler und sei von der Bundesstraße her schneller zu erreichen.

Denkbar sei aber auch, die Säule bei einer der beiden Tankstellen im Gemeindegebiet zu errichten. Eckl regte an, erst das Gespräch mit den beiden Tankstellenbetreibern zu suchen, um sicherzustellen, ob nicht möglicherweise von deren Seite schon die Installation einer E-Ladesäule beabsichtigt ist. Erst dann sei es sinnvoll, konkreter in die Planung zu gehen. Dem stimmten auch die Gemeinderäte zu.

 

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde die Vergabe von Bauleistungen für die Erschließung des Gewerbegebietes Mitterfeld in Moosbach beschlossen. Nach dem erfolgreichen Grunderwerb sollen laut Eckl voraussichtlich noch im August dieses Jahres die Erschließungsanlagen errichtet werden. Das Ingenieurbüro Christl hat die insgesamt sechs eingegangenen Angebote geprüft und ausgewertet. Den Zuschlag für die Auftragsarbeiten erhielt die Firma Fischl Tiefbau, die mit etwa 475.000 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.

 

Auftragsarbeiten für Gewerbegebiet vergeben

Ebenfalls beschlossen wurde die Vergabe der Auftragsarbeiten für die Straßenbeleuchtung im neuen Gewerbegebiet. Eingegangen bei der Gemeinde ist laut Eckl nur das Vertragsangebot der Firma Bayernnetzwerk, die für rund 12.000 Euro beabsichtigt, insgesamt sechs Leuchtköpfe auf fünf Masten zu installieren. Auch hier erteilte der Gemeinderat einstimmig sein Einverständnis. Davon soll im Einmündungsbereich zur Gemeindeverbindungsstraße ein sechs Meter hoher Mast mit einem 35-Watt-Leuchtkopf für eine ausreichende Übersicht sorgen. Im Gewerbegebiet selbst sorgen vier fünf Meter hohe Masten mit jeweils 26-Watt-Leuchtköpfen für eine ausreichende Beleuchtung der Erschließungsstraße einschließlich des Wendehammers. Laut Eckl erzeugt die mit dem Netzbetreiber abgestimmte Beleuchtung außerdem nur eine minimale Lichtverschmutzung und sorgt mit einer Lichtfarbe von 3.000 Kelvin für bestmöglichen Insektenschutz.

 

Weiterhin soll die Schutzausrüstung für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Prackenbach und Moosbach nochmals verbessert werden, wie Eckl verkündete. Angedacht ist, die beiden Wehren mit jeweils acht neuen Schutzanzügen auszustatten. Bevor über die Ergänzung der Schutzausrüstung endgültig entschieden wird, wolle man aber noch die Fördermöglichkeiten mit der Regierung abklären.

 

Trinkwasserleitung: Für Kostenbeteiligung

In einem weiteren Tagesordnungspunkt befassten sich die Gemeinderäte mit der Beteiligung der Gemeinde an der Errichtung einer privaten Trinkwasserleitung im Bereich der Ortsteile Grub, Ahrain, Frauenwies und Aurieden. Durch diese werden zehn Anwesen außerhalb des gemeindlichen Versorgungsnetzes erschlossen. Laut Eckl sollten die Bauarbeiten an der privaten Trinkwasserleitung noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Zu entscheiden hatte das Gremium darüber, ob sich die Gemeinde an der Verlegung der Trinkwasserleitung finanziell beteiligen soll. Eckl wies darauf hin, dass durch die momentanen Tiefbaumaßnahmen entlang der Gemeindeverbindungsstraße nach Ruhmannsdorf die Verlegung der Trinkwasserleitung zu einem geringeren Mehrpreis möglich wäre. Letztlich befürwortete das Gremium einstimmig, mit einer Beteiligung von zehn Prozent der Baukosten, die Errichtung der Trinkwasserleitung zu unterstützen. Laut Eckl wird mit etwa 4.500 bis 5.000 Euro Kosten für die Gemeinde gerechnet. Der Querschnitt der zu verlegenden Leitung wird auf DN 63 festgelegt.

 

Weiter stimmten die Räte einstimmig dem Antrag der Gemeinde auf Nutzungsänderung und Umbau des ehemaligen GenoBank-Gebäudes in Moosbach zu einem Verkaufsgebäude für den Dorfladen zu.

 

Verfasser dieses Artikels ist Redakteur David Salimi vom Viechtacher Anzeiger.

Eine Chill-out-Lounge für die Mittagsbetreuung der Grundschule Prackenbach

(25. 06. 2021)

Nach langer Wartezeit ist in die Räume der Mittagsbetreuung in der Grundschule Prackenbach die langersehnte Chill-out-Lounge eingezogen. Die einladende Couch besteht aus verschiedenen Würfel- und Rundelementen, welche individuell zusammengebaut werden können und dient zusätzlich der Veranschaulichung der Farblehren. Die Kinder freuen sich riesig über die neue Spielmöglichkeit und bauen fleißig Türme, balancieren darauf oder „chillen“ in der Mittagsbetreuung.

Die Gesamtkosten der Anschaffung betrugen rund 2.500 €, wobei die Mittagsbetreuung eine großzügige Spende in Höhe von 500 € von der Sparkasse Regen-Viechtach erhalten hat. Bürgermeister Eckl Andreas und Rektorin Katrin Hartl bedanken sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen sich über die neue Chill-out-Lounge.

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Gemeindestraße nach Ruhmannsdorf wird ausgebaut und verbreitert

(23. 06. 2021)

Ruhmannsdorf. Der Vollausbau der Gemeindeverbindungsstraße (GV-Straße) bei Ruhmannsdorf, die in die Verbindungsstraße Grub-Prackenbach mündet, hat begonnen. Gestern Vormittag erfolgte durch Prackenbachs Bürgermeister Andreas Eckl, seine beiden Stellvertreter Eberhard Preiß und Johann Miethaner, Gemeinderat Helmut Gierl aus Ruhmannsdorf, Planer Manuel Christl (Ingenieurbüro Christl aus Prackenbach) und Bauleiter Patrick Gruber (Firma Strabag aus Viechtach) der offizielle Spatenstich.

Fünf bis sechs Wochen lang werden die Bauarbeiten der 225 Meter langen GV-Straße andauern. Diese wird dabei von bisher 3,5 Meter auf etwa fünf Meter verbreitert und erhält zusätzlich ein befahrbares Bankett, so dass die Gesamtbreite letztlich etwa sechs Meter betragen wird.

Laut Manuel Christl betragen die Kosten für den Vollausbau 240 000 Euro brutto, wobei die Regierung von Niederbayern die Baumaßnahme zu 50 Prozent fördert. Wie Bürgermeister Andreas Eckl erklärt, haben in den vergangenen drei Jahren die Planungen stattgefunden – nun endlich können die Bauarbeiten durchgeführt werden.

Der Vollausbau der stark ramponierten Straße, die insbesondere auch von schweren landwirtschaftlichen Maschinen befahren wird, sei dringend notwendig geworden, sagt Andreas Eckl. Die Kosten dafür sind vollständig in den Haushalt 2021 eingeplant worden.

 

Verfasser dieses Artikels ist Redakteur Aaron Graßl vom Viechtacher Bayerwaldboten.

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Start der Kanalbauarbeiten zwischen Moosbach und Unterrubendorf

(17. 06. 2021)

Diese Woche haben die baulichen Maßnahmen für den zweiten Teilabschnitt (Moosbach - Unterrubendorf) zum Anschluss der gemeindlichen Kläranlagen an das Klärwerk der Stadt Viechtach begonnen. Derzeit wird der Asphalt entlang der Gesamtstrecke abgefräst und die Verlegung der Abwasserleitungen zwischen dem Pumpwerk in der Rattenberger Straße und dem Binsenbrunnenweg vorbereitet.

Im Zuge der Baumaßnahmen werden auch Bestandsleitungen der Wasserversorgung erneuert.

Eine neue Matschküche und ein Wasserspiel für den Kindergarten St. Johannes in Moosbach

(14. 06. 2021)

So sehr haben sich die Kinder des Kindergartens St. Johannes eine Matschküche gewünscht, daher  hat sich der Elternbeirat auf die Suche nach fleißigen Helfern gemacht. Nachdem viel Liebe und Arbeit in das Projekt gesteckt wurden, haben die Kinder ihre langersehnte Matschküche und ein Wasserspiel bekommen. Der Elternbeirat bedankt sich für die Spenden von der Spedition Altmann, Bauhof der Gemeinde Prackenbach und der Zimmerei Vogl. Ein besonderer Dank gilt den engagierten Eltern, die diesen Traum wahrgemacht haben.

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Sperrung des Regentalradwegs in den Gemeindebereichen Viechtach/ Prackenbach – Bayer. Wald

(29. 04. 2021)

Viechtach/ Prackenbach. Aufgrund von Kanalbauarbeiten kommt es ab kommenden Montag, den 3. Mai zu einer Sperrung des Regentalradwegs für Radfahrer und Fußgänger im Bereich zwischen Jugendkulturzentrum Viechtach und dem Ortsteil Tresdorf/ Prackenbach. Die Umleitung erfolgt über die Bahnhofstraße, Paul-Maurer-Straße und Tresdorfer Straße. Der örtlichen Umleitungsbeschilderung ist zu folgen.

Die Gesamtbaumaßnahme geht bis Fichtental / Prackenbach und läuft voraussichtlich bis Ende August, so dass es über Tresdorf hinaus in der Folgezeit zu abschnittsweisen Sperrungen kommt. Auch hierbei ist der lokalen Umleitungsbeschilderung zu folgen.

Die Tourist-Information Viechtach steht unter Telefon 09942/ 808 250 für Auskünfte zur Verfügung.

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung zwischen Krailing und Viechtafell

(26. 03. 2021)
Im Zeitraum von Montag, 29.03.2021 bis Dienstag, 30.03.2021, ca. 0:00 Uhr bis 05:00 Uhr wird die Trinkwasserversorgung in den Gemeindeteilen Krailing und Viechtafell aufgrund der Ortung eines Lecks im Versorgungsnetz unterbrochen.
Wir empfehlen, sich bei Bedarf einen entsprechenden Wasservorrat bereitzustellen und bitten um Ihr Verständnis.

Spatenstich zur Erweiterung des Baugebiets in Moosbach

(25. 03. 2021)

Am Südhang ist Platz für zwölf Häuser

Grundstücke zwischen 750 und 1050 Quadratmeter

Bürgermeister erfreut über Angebot

Prackenbach/Moosbach. Mit dem symbolischen Spatenstich ist am Dienstagmorgen der offizielle Startschuss erfolgt für die Erschließung von zwölf Wohnbaugrundstücken „Am Sonnenhang“ in Moosbach. Wie Planer Manuel Christl vom Ingenieurbüro Christl (Prackenbach) erläuterte, seien die zwölf Parzellen mit 750 bis 1050 Quadratmetern relativ groß. Der Kanalbau erfolgt im Trennsystem. Das heißt, Regenwasser und Schmutzwasser werden in jeweils eigenen Rohren abgeleitet. An jedes Haus kommt ein Glasfaserkabel zur Vorbereitung von schnellem Internet. Grob geschätzt könnte ein Preis von 65 Euro pro Quadratmeter herauskommen. Der Preis könne sich aber auch noch ändern.

Fünf der Grundstücke sind im Eigentum der Gemeinde. Die anderen sieben können im Erbbaurecht über die Bischöfliche Finanzkammer bebaut werden. Interessentenkönnten sich an die Gemeinde wenden. Wenn alles nach Plan läuft, soll die ausführende Firma Fischl TiefbauGmbH aus Viechtach im Juli fertig werden.

Vorgesehen sind Baukosten von rund 395 000 Euro brutto. Nach Vermessung und Abmarkung könnte dann ab September mit den Wohngebäuden begonnen werden.

Bürgermeister Andreas Eckl zeigte sich erfreut darüber, dass „Am Sonnenhang“ nach dem ersten Bauabschnitt vor zwei Jahren mit zehn Parzellen nunmehr der zweite Bauabschnitt folgen könne. Damit schaffe die Gemeinde in Moosbach die Voraussetzung für die Ansiedlung junger Familien, wo Kindergarten und Geschäfte in kurzer Entfernung erreichbar seien. Sowohl Einheimische als auch Auswärtige seien ihm willkommen, betonte er. Dank sagte Eckl den Grundstückseignern für die fairen Verhandlungen und dem Gemeinderat für die Unterstützung des Projektes. Der ausführenden Firma wünschte er eine unfallfreie Abwicklung der Maßnahme.

 

− gsc

Bericht aus dem Viechtacher Bayerwald-Boten vom 24.03.2021, Foto: Gunther Schlamminger/PNP

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Kehrmaschine

(23. 03. 2021)

Voraussichtlich am Gründonnerstag, dem 01.04.2021 ist die Kehrmaschine im Gemeindegebiet unterwegs. Sollte dies aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht möglich sein, wird sich der Termin nochmals verschieben.

Hundesteuer am 01.04.2021 fällig

(08. 03. 2021)

Am 01.04. ist die Hundesteuer für das Jahr 2021 zur Zahlung fällig.

Liegt eine entsprechende Einzugsermächtigung vor, wird die Hundesteuer abgebucht. Barzahler werden gebeten, die Hundesteuer rechtzeitig zu entrichten. Änderungen (Tod oder Veräußerung eines Hundes) sind der Gemeindeverwaltung schriftlich mitzuteilen.

Es wird darauf hingewiesen, dass  jeder über vier Monate alte Hund bei der Gemeinde unaufgefordert anzumelden ist. Hundemarken gibt die Gemeinde kostenlos aus und sind fest am Halsband des Hundes zu befestigen.

Pflegeinsel Kuhn geht auf eigene Initiative in die Impfoffensive

(25. 02. 2021)

Über 50 Personen wurden in der Pflegeinsel gegen COVID-19 geimpft

 

Am Mittwoch, 17.02.2021 hatte das mobile Impfteam aus dem Landkreis Regen ihren ersten Einsatz in einer Tagespflegeeinrichtung mit angeschlossenem ambulanten Pflegedienst, der Pflegeinsel Kuhn aus Prackenbach. Seit Januar bemühte sich Geschäftsleiter Peter Kuhn diese für seine Einrichtung zu gewinnen, da auch die Nachfrage bei den pflegebedürftigen Personen und deren Angehörigen immer mehr anstieg. Kuhn selbst war es ein persönliches Anliegen ein Zeichen zu setzen und die Impfungen voranzubringen um einen ausreichenden Schutz für seine Pflegeinsel zu erlangen.

 

Dank dieser vorbildlichen Eigeninitiative konnten am Mittwoch über 50 Personen geimpft werden, der Termin für die zweite Impfung findet am 10.03.2021 statt. Pflegebedürftige Personen, die über keine Fahrmöglichkeit verfügen, wurden vom hauseigenen Fahrdienst kostenlos in die Pflegeinsel gebracht um dort den Impftermin wahrnehmen zu können. Derzeit bemüht man sich um weitere Impfungen für bettlägerige Personen durch das mobile Impfteam, jedoch ist die Transportfähigkeit der aufgezogenen Injektionslösungen noch nicht abschließend geklärt.

 

Geschäftsleiter Kuhn bedankte sich im Anschluss beim mobilen Impfteam für die tolle Zusammenarbeit und bei seinen Mitarbeitern, die zur Organisation und dem reibungslosen Gelingen beigetragen haben. Zum Termin erschien auch Bürgermeister Eckl Andreas und machte sich ein Bild vom mobilen Impfteam und der perfekten Organisation durch die Pflegeinsel Kuhn.

Foto zu Meldung: Pflegeinsel Kuhn geht auf eigene Initiative in die Impfoffensive

Nachträgliche Glückwünsche für Maria Rackl zum 90. Geburtstag

(21. 02. 2021)

Nachträgliche Glückwünsche für Maria Rackl zum 90. Geburtstag von Bürgermeister Andreas Eckl, Pfarrer Emmanuel und Diakon Andreas Dieterle am 21. Februar 2021 in der Pfarrkirche St. Johann Bapt. Moosbach

 

Wenn auch der 90. Geburtstag von der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl schon einige Zeit zurücklag, so war die Überraschung und die Herzlichkeit beim letzten Sonntagsgottesdienst doch riesengroß.

Bürgermeister Andreas Eckl ist auch zum Gottesdienst gekommen und hat im Namen der Gemeinde und auch persönlich recht herzlich gratuliert. Er stellte dabei heraus das Maria Rackl eine sehr wichtige Säule und der gute Geist der Pfarrei ist. Ihre Heimat ist die Pfarrei St. Johannes in Moosbach. Als äußeres Zeichen überreichte er ihr Urkunde und Präsent worüber sich Maria Rackl sehr freute.

 

Stellvertretend für Pfarrer Josef Drexler überbrachte Diakon Andreas Dieterle die besten Glück- und Segenswünsche der Pfarrei, für eine Frau und Persönlichkeit, die sich schon seit mehr als einem halben Jahrhundert für die Pfarrei Moosbach engagiert und so in ihrer Eigenschaft als Pfarrgemeinderatssprecherin einsetzt.

In Würdigung für das mehr als fünfzigjähriges Wirken als Sprecherin des Pfarrgemeinderates Moosbach überreichte er ihr, als Wertschätzung, anlässlich des 90. Geburtstages, eine Ehrenurkunde verliehen. Dabei wünschte Diakon Andreas Dieterle eine noch recht lange gute Zusammenarbeit und bemerkte dabei, dass sie bisher unter 7 Päpsten gedient hat und beim 8 Papst dann einmal an einen Ruhestand denken kann.

 

Pfarrvikar Emmanuel, der in Vertretung von Pfarrer Drexler den Gottesdienst zelebrierte, überbrachte ebenfalls die besten Glückwünsche. Zu Ehren des Geburtstagskindes sang er ein Geburtstagslied in seiner Muttersprache wozu er die Kirchenbesucher zum Mitklatschen aufmunterte.

Maria Rackl war sichtlich gerührt und dankte Bürgermeister Eckl, Pfarrer Emmanuel und Diakon Andreas Dieterle sehr herzlich für die Gratulation und die ihr zuteilgewordene Ehre.

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Der Dorfladen in Moosbach ist gegründet

(09. 02. 2021)

Anteile nun für 250 Euro erhältlich - Eröffnung eventuell im Herbst - Einrichtung fast final

Moosbach. (hob) „Die weltweit erste digitale Dorfladengründung in der Metropolregion Moosbach in Niederbayern konnte heute am 31. Januar 2021 durchgeführt werden“: So ganz ernst gemeint war der Facebookpost des Dorfladennetzwerks am Sonntag nicht. Für eine Metropolregion fehlt es den Moosbachern ja doch ein bisschen an Infrastruktur. Aber genau dieses Problem wird nun angegangen. Denn gegründet wurde der Dorfladen am Sonntag tatsächlich.

Der Dorfladen wird eine UG

Wolfgang Gröll, der als Umsetzungsbeauftragter das Projekt anleitet und begleitet, fungierte bei der Videokonferenz als Wahlleiter. Drei Beiräte wurden gewählt, einen Geschäftsführer aber gibt es noch nicht. Als Rechtsform für den Dorfladen hat man sich auf eine Unternehmensgemeinschaft, kurz UG, geeinigt. Ein Verein, so Bürgermeister Eckl, würde zu viel Gewinn machen, andere Rechtsformen wiederum würden mehr Verwaltungsaufwand bedeuten. Die UG ist da ein guter Kompromiss: Mit dieser „schlankesten Form einer Gesellschaft“ sei man, so Eckl, „recht sparsam unterwegs“.

 

Regelmäßige digitale Treffen der Arbeitsgruppen

Bis die offizielle Gründung vonstattengehen konnte, war viel Aufwand nötig. Drei Arbeitsgruppen, bestehend aus rund 20 Bürgern, haben sich regelmäßig per Videokonferenz getroffen und auf den Gründungstag hingearbeitet. Eine Gruppe kümmert sich um den Ladenbau, die zweite Arbeitsgruppe hat den Schwerpunkt Marketing und eine dritte ist zuständig für das Thema Steuern und Rechtliches. Letztere Arbeitsgruppe war im Vorfeld der Gründung natürlich besonders gefordert, mussten doch die rechtlichen Voraussetzungen für den Dorfladen geschaffen und festgeschrieben werden.

 

Anteile nun für 250 Euro erhältlich

Anteile können die Bürger, die sich am Projekt beteiligen und die langfristige Finanzierung des Ladens möglich machen wollen, noch immer zeichnen. Erst im laufenden Prozess, so Eckl, werde es dann „ein bissl komplizierter“. Hier hat sich übrigens eine Änderung ergeben: Nicht 300 Euro wie ursprünglich geplant, sondern 250 Euro soll ein Anteil kosten. „Diesen Beitrag kann man auch teilen, auf drei bis fünf Jahre“, informiert Eckl. So können auch Personen, denen 250 Euro auf einmal zu viel ist, beim Projekt Dorfladen dabei sein. Interessenten können sich hierzu beim Bürgermeister melden. Die Anschubfinanzierung aber kommt von der Gemeinde selbst. Derzeit werden die Kosten ermittelt, dann ein Förderantrag an das Amt für Ländliche Entwicklung gestellt. Mit 80 Prozent, so Eckl, werde der Umbau des alten GenoBank-Gebäudes gefördert, auch für die Anschaffung der Einrichtung werde ein ähnlicher Fördersatz erwartet.

 

Ladencafé, Bäckereifiliale und Spezialitäten

Und wie wird der Dorfladen nun aussehen? Zu 95 Prozent wie auf der 3D-Visualisierung, verspricht Eckl. Man sei auch weiter im Gespräch mit lokalen und regionalen Partnern; eine Bäckereifiliale soll in den Dorfladen integriert werden, man ist in Kontakt mit einem Gemüsehändler und auch Spezialitäten wie besondere Aufstriche soll es geben, bezogen von einem Produzenten aus dem Chamer Bereich. Der Laden soll aber nicht nur ein Geschäft sein, um schnell seine Einkäufe zu erledigen, sondern ein sozialer Treffpunkt für das ganze Dorf. Daher wird auch ein Dorfladencafé integriert. Die Tische, so die Planungen, werden in einer Ausbuchtung – fast schon ein Wintergarten, so Eckl – aufgestellt.

 

Wann wird der Dorfladen eröffnet?

Viele Ideen und konkrete Pläne gibt es also schon, und auch eine Leiterin für den Dorfladen ist bereits gefunden. Doch Corona bleibt „die große Unbekannte“, meint Eckl. Die Pandemie erschwert die Vorbereitungen sehr und so will der Bürgermeister „nicht mit Zahlen herumwerfen“ und ein Bau- oder gar Eröffnungsdatum festlegen, das dann nicht eingehalten werden kann. Herbst, meint Eckl, könnte man „sehr vorsichtig“ ins Auge fassen. Dennoch: In Moosbach ist man guter Dinge, dass das gemeinsame Projekt Dorfladen ein Erfolg wird.

 

 

Verfasser dieses Berichts ist Thomas Hobelsberger vom Viechtacher Anzeiger.

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Glasfasernetz steht: Außenbereiche von Prackenbach auf der Überholspur

(05. 02. 2021)
      • Mit 100 MBit/s bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) surfen
      • Rund 620 Haushalte können Glasfaser-Anschlüsse nutzen
      • Mehr Tempo bei der Telekom buchen

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Der Glasfaser-Ausbau für rund 620 Haushalte in den Außenbereichen von Prackenbach ist abgeschlossen. Die ersten Kunden surfen bereits mit 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) im Netz. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind.

„Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauchen wir eine leistungsfähige Breitbandversorgung. Einkaufen, Homeoffice, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen– heute funktioniert all das per Internet. Die schnellen Internetanschlüsse der Telekom sorgen dafür, dass Gemeinden] wie Prackenbach für alle Bürger und Bürgerinnen auch in Zukunft lebenswert bleiben“, sagt Bürgermeister Andreas Eckl. Mit diesem dritten abgeschlossenen Ausbaugebiet verfügen nun über 95% der Haushalte der Gemeinde über mindesten 100 Mbit/s und mehr. Die restlichen 5% der Haushalte über mind. 30 Mbit/s, wobei hier schon ein Vertrag zum weiteren Ausbau geschlossen wurde (Bericht folgt noch). Man kann sagen, wir haben unsere digitalen Hausaufgaben in den letzten Jahren gemacht, so Bürgermeister Eckl.

 

„Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Gemeinde“, sagt Wilhelm Köckeis, Key-Account-Manager bei der Telekom Technik GmbH.

In der Regel werden in Prackenbach Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen. Aufgrund der technischen Anforderungen wurde für einige Gebäude im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser gezogen.

 

Der Weg zum schnellen Anschluss

„Wer schnelleres Internet nutzen möchte, kann ab sofort online oder im Fachhandel buchen“, sagt Markus Münch, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Sekundenschnell können Kunden dann Videos aufrufen und Einkaufen oder komfortabel im Homeoffice arbeiten.“

 

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und den Tarifen der Telekom:

 

  • Fernseh Multerer, Telekom Partnershop, Schmidstr. 14, 94234 Viechtach
  • K + B E-Tech GmbH & Co. KG, Telekom Partnershop, Arnbrucker Str. 2, 93444 Bad Kötzting
  • Telekom Shop Cham, Rodinger Str. 1, 93413 Cham
  • www.telekom.de/schneller
  • Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
  • Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

 

Deutsche Telekom AG

Corporate Communications

Dr. Markus Jodl, Pressesprecher

Tel.: 0228 181 – 49494

E-Mail:

 

Weitere Informationen für Medienvertreter:

 

www.telekom.com/medien

www.telekom.com/fotos

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Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

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FFP2-Schutzmasken

(27. 01. 2021)

Auch in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Prackenbach können kostenlose FFP2-Masken abgeholt werden. Sie werden vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellt.

 

  • Drei Masken bei Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades der bzw. des Pflegebedürftigen als Nachweis der Bezugsberechtigung. (Abholung in der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung der pflegbedürftigen Person)
     
  • Fünf Masken für bedürftige Personen.
    Bedürftig sind grundsätzlich die Empfänger von Grundsicherungsleistungen (Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII) sowie Obdachlose und Nutzer von Tafeln. Entsprechende Leistungsbescheide oder sonstige Nachweise sind vorzulegen.
     

Da die Bedürftigen, die Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII erhalten, bei der Gemeinde bekannt sind, wurden hier die fünf Masken am 28.01.2021 an die Bedürftigen versandt.

Zusätzlich stellt die Gemeinde Prackenbach aus eigenen Beständen zwei Masken für Personen ab einem Alter von 67 Jahren zur Verfügung.

 

 

 

 

540 Euro für Svenja

(22. 12. 2020)

In der Weihnachtssitzung des Gemeinderates Prackenbach wurde kräftig für die schwer erkrankte Svenja T. gespendet. Die Gemeinderäte waren sich sofort einig einen Teil ihrer Sitzungsgelder zu spenden, zusammen mit den Spenden der Besucher und einem Sockelbetrag von Bürgermeister Andreas Eckl konnte ein Betrag in Höhe von 540 Euro gesammelt werden.

Svenja (10) ist an Knochenkrebs erkrankt und kämpft seither tapfer gegen die heimtückische Krankheit und die damit verbundenen Einschränkungen an. Ihr großer Wunsch war ein Therapiehund, der sie im Alltag begleitet und ihr hilft, diesen zu meistern. Dank dem Spendenaufruf des SV Kollnburg wurde auf das Schicksal von Svenja aufmerksam gemacht und schnell konnten die benötigten rund 8.000 Euro für einen Therapiehund gesammelt werden.  Am Dienstag, kurz vor dem Weihnachtsfest, überreichte Bürgermeister Andreas Eckl dem tapferen Mädchen die gesammelten Spenden als weitere Unterstützung. Er wünschte ihr und ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest. Svenja freute sich sehr über die große Solidarität und bedankte sich für die Spende.

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Großzügige Spenden der VR GenoBank DonauWald eG

(18. 12. 2020)

Mit einer Spende von 3.000 € hat die Geschäftsstelle der VR GenoBank DonauWald eG in Prackenbach die Fertigung eines neuen Bushäuschens für den OT Lexegern, Prackenbach, ermöglicht. Die Schreinerarbeiten führte ein ortsansässiger Schreinerbetrieb aus, das Fundament fertigte der gemeindliche Bauhof. Pünktlich zum Schulbeginn im September konnte dieses dann von den Schulkindern eingeweiht werden.

Bürgermeister Andreas Eckl bedankt sich bei allen Beteiligten, vorallem die willkommene Spende der VR GenoBank DonauWald eG in Prackenbach ermöglichte die kostendeckende Aufstellung eines neuen Bushäuschens.

 

Zusätzlich spendet die VR GenoBank DonauWald eG Geschäftsstelle Prackenbach pünktlich zum Weihnachtsfest einen Gesamtbetrag in Höhe von 3.500 € an die Gemeinde Prackenbach. Insgesamt können daher 14 x 250 € zur Verfügung gestellt werden. Empfänger dieses Geldsegens sind die beiden Kindergärten St. Georg, Prackenbach und St. Johannes, Moosbach, die Grundschule in Prackenbach sowie gemeindliche Vereine, die die Jugendarbeit unterstützen.

 

Hocherfreut bedankt sich Bürgermeister Andreas Eckl im Namen der Empfänger für die großzügige Spende. Es sei ihm stets eine Freude mit der Geschäftsstelle in Prackenbach zusammenzuarbeiten.

Ein besonderer Dank gilt der Geschäftsstellenleiterin Stephanie Jungmann, welche die finanzielle Unterstützung zur Umsetzung von Projekten stets ermöglicht.

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Neubaugebiet in Prackenbach fertiggestellt

(05. 11. 2020)

Prackenbach. Nach fast zwei Jahren Planung und acht Monaten Bauphase konnte das Neubaugebiet „Pfahlfelder II“ in Prackenbach am vergangenen Donnerstag vom Planungsbüro abgenommen werden.

 

In herrlicher Lage, mit schönem Blick auf Prackenbach, konnte im Zuge der Baumaßnahmen die Erschließung von 28 Bauplätzen auf einer Fläche von ca. 37.500 m² erfolgen. Verlegt wurden ca. 1.400m Abwasserkanäle mit ca. 50 Schächten, eine 700 m lange Hauptwasserleitung incl. vier Hydranten und ein Regenrückhaltebecken mit einem Stauvolumen von etwa 210 m³ angelegt. Außerdem wurden für die Erschließung der Zufahrtsstraße knapp 4.000 m² Asphalt eingebaut.

 

Hocherfreut zeigte sich Bürgermeister Eckl über den Abschluss der rundum gelungenen Maßnahme und berichtet von großem Interesse und Zuspruch von Bauwilligen.

 

Bürgermeister Eckl bedankt sich bei Bauingenieur Florian Pledl und Planzeichnerin Barbara Plötz vom Planungsbüro Brunner Architekten + Ingenieure aus Viechtach für die hervorragende und zuverlässige Zusammenarbeit, sowie der ausführenden Firma Fischl Tiefbau aus Viechtach mit Bauleiter Bernhard Moser und Polier Helmut Stücker für die perfekte Ausführung der Baumaßnahmen und der völlig im Zeitplan befindlichen Bauausführung.

 

Bild: v.l. Bauingenieur Florian Pledl, Klärwärter Paul Früchtl, Günter Fischl, Projektleiter Bernhard Moser, Wasserwart Roland Brem, Bürgermeister Andreas Eckl

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Neueröffnung: Praxis für Physiotherapie in Prackenbach

(22. 10. 2020)

Am Montag, 26. Oktober 2020 öffnet die neue Praxis für Physiotherapie Physio-Plus-Hamberger in Prackenbach die Pforten für Patienten aller Kassen und private Kunden.

 

Der Gründer und Inhaber der Praxis, Christian Hamberger, ist examinierter Physiotherapeut und langjährig in der Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen erfahren. Seit 14 Jahren betreibt er mit seinem Team die beiden Praxen in Lam und Lohberg und freut sich nun über die Eröffnung eines weiteren Standortes.

 

Die Praxis für Physiotherapie Physio-Plus-Hamberger setzt auf eine ganzheitliche Behandlung. Die Kombination aus neuartigen und klassischen Methoden ermöglicht die effektive Linderung und Vorbeugung von Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Sie ist außerdem zur gesundheitlichen Prävention geeignet.

 

Das breite Dienstleistungsspektrum der Praxis umfasst 

  • Krankengymnastik
  • Massagen
  • Lymphdrainagen
  • Manuellen Therapie
  • Neurophysiologische Therapie
  • Craniosacrale Ostheopathie
  • Therapie nach Dorn & Breuss
  • Moxa Therapie
  • Triggerpunkttherapie
  • Sportphysiotherapie
  • Kinesiotaping
  • Spiraltaping
  • Wärmeanwendungen
  • Kryotherapie
  • Schlingentischtherapie
  • Elektrotherapie
  • Ultraschall
  • Kiefergelenkstherapie
  • Hivamatbehandlung
  • Atlastherapie
  • Scoliose Therapie
  • Hausbesuche

Damit eröffnet sich für die Patienten ein zielführender Weg zur Rückgewinnung des körperlichen Wohlbefindens.

 

Die neue Praxis für Physiotherapie ist zentral im Schulweg 6 in Prackenbach gelegen und verfügt über hauseigene Parkplätze, sowie einen barrierefreien Zugang. Die Praxisräume wurden renoviert und sind modern und freundlich ausgestattet, so dass sich die Patienten in einer entspannten Behandlungsatmosphäre wohlfühlen können. 

 

Termine können ab dem 26.10.2020 telefonisch unter der Telefonnummer 0174 6717108 vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.physio-plus-hamberger.de.

 

Zur Neueröffnung gratulierte auch Erster Bürgermeister Andreas Eckl recht herzlich und wünschte dem Team der Praxis viel Erfolg für die Zukunft.

Foto zu Meldung: Neueröffnung: Praxis für Physiotherapie in Prackenbach

Corona-Strategie in Bayern

(17. 10. 2020)

Die Kommunen im Freistaat Bayern informieren über die aktuelle Corona- Strategie des  Freistaats.

Wir bitten Sie um Beachtung.

 

Bleiben Sie gesund.

[Corona-Strategie in Bayern (PDF)]

Foto zu Meldung: Corona-Strategie in Bayern

Ehemalige Gemeinderäte wurden verabschiedet

(26. 09. 2020)

Bürgermeister Andreas Eckl lud zum Ehrenabend

 

Prackenbach-Moosbach. Am Samstag hat Bürgermeister Andreas Eckl fünf ehemalige Gemeinderäte, die zum Ende der letzten Wahlperiode im April dieses Jahres ausgeschieden sind, zu einer kleinen Feier ins Gasthaus Kerscher eingeladen, was bislang wegen der Corona-Regeln nicht möglich war.

 

Dabei ließ es sich Bürgermeister Eckl nicht nehmen, neben den ehemaligen Ratsmitgliedern auch alle 14 derzeitig amtierende (incl. 5 Neue) einzuladen, die sich nun seit der Wahl im März um das Wohl der Gemeinde und der Bürger bemühen.

Dann begrüßte er alle Anwesenden, insbesondere die Ehemaligen: Paul Kuffner mit Gattin Claudia, Alfons Krieger mit Frau Renate, F.X. Pongratz mit Ehefrau Helga und Peter Kuhn. Es fehlte entschuldigt Johann Klement aus familiären Gründen. Für musikalische Unterhaltung sorgte der Alleinunterhalter Anton Wühr aus Tresdorf, der den ganzen Abend mit seiner Harmonika zünftig unterhielt.

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen sah es der Bürgermeister als eine Ehre an, den scheidenden Ratsmitgliedern gebührend danke zu sagen, sowie es die Corona-Regeln derzeit eben zulassen. In seiner allgemeinen Laudatio lobte er die Ausgeschiedenen, die in ihrer politischen Aufgabe immer konstruktiv und sachlich um das Gemeinwohl bemüht waren, sich für die Gemeinde einzusetzen und diese voran zu bringen. Eckl ging auf das Amt des Gemeinderates näher ein und bezeichnete das politische Ehrenamt als grundsätzlich ehrenhafte Aufgabe, jedoch als Verpflichtung zugleich. Denn das Amt als Mandatsträger erfordert viel Engagement, Zeit und manchmal muss man auch Entscheidungen treffen, die nicht immer populär seien. Dies habt ihr in all den Jahren immer versucht zu beherzigen und die Umsetzung ist euch wahrlich geglückt, so der Bürgermeister.

Viele Ziele die man sich gesteckt hat, seien erreicht worden oder stehen vor dem Abschluss.

Die Gemeinde Prackenbach stehe durch das vernünftige Miteinander und die sachbezogene Arbeit der Räte sehr gut da, was ohne vernünftige Gemeinderatsgremien, so sicher nicht der Fall wäre.

 

Gerade für die letzten 6 Jahre unter meiner Amtszeit als Bürgermeister möchte ich mich besonders bei euch bedanken, ihr habt mir 2014 den Einstieg in die Kommunalpolitik sehr leicht gemacht. Sakrischen Dank dafür!

 

Ein persönliches Anliegen war es dem Bürgermeister noch, sich auch bei den Frauen der ausgeschiedenen Gemeinderäte zu bedanken, welche oft auch verzichten mussten, wenn die Ehepartner ihrem politischen Mandat ausübten.

 

Als Anerkennung überreichte er ihnen nach der persönlichen Würdigung ein Erinnerungsgeschenk.

 

Die fünf ehemaligen Gemeinderatsmitglieder sind: Johann Klement (CSU Prackenbach) war 6 Jahre im Gemeinderat und gleichzeitig im Bauausschuss tätig. Peter Kuhn (FW Prackenbach) war 6 Jahre im Einsatz im Gremium und dabei im Sozialausschuss vertreten. Ebenfalls eine Anerkennung erhielt Paul Kuffner (FWG Tresdorf), dieser gehörte von 2008 bis 2020 12 Jahre dem Gemeinderat an und war im Bauausschuss vertreten.

Beachtliche 24 Jahre war Alfons Krieger (CSU Prackenbach) von 1996-2020 im Gemeindegremium vertreten, war dabei drei Perioden im Bauausschuss tätig und setzte sich im KG- und Fremdenverkehrsausschuss ein.

Das „Aushängeschild“ was seine politische Laufleistung betrifft, so Eckl, ist F.X. Pongratz (FBI Moosbach) der 36 Jahre gewissenhaft im Gemeinderat seinen Mann gestanden hat. Dabei fast immer im Bauausschuss und mehrere Ausschüsse als Stellvertreter bekleidete.

Bei guter Unterhaltung saß man noch lange zusammen und genoss dabei die besondere Feierstunde, die Bürgermeister Eckl den ehemaligen und amtierenden Gemeinderäten angedeihen ließ.

 

Foto: die ehemaligen Gemeinderäte mit Bürgermeister Andreas Eckl

Franz Xaver Pongratz, Peter Kuhn, Paul Kuffner, Alfons Krieger (es fehlt Johann Klement)

 

Als weiterer Höhepunkt stand die Übereichung von zwei Ehrenbriefen für verdiente Bürgerinnen/Bürger der Gemeinde an. Dazu wurden Holzfurtner Margareta und Franz Xaver Pongratz vom Gemeinderat am 19.08.2020 in geheimer Wahl bestimmt.

 

Laudatio für Pongratz Franz Xaver Moosbacherau

Seit 1984 im Gemeinderat vertreten, eine wahrlich lange Zeit, ein Vergleich so lange ich schon auf der Welt bin, so lange warst du im Gemeinderat.

Ich würde sagen man kann dabei wirklich von einem kommunalpolitischen Schwergewicht mit langer Halbbarkeit sprechen, lieber Ferre.

 

In dieser Zeit durftest, konntest oder musstest du mit Johann Sterr, Johann Lummer, Franz Xaver Eckl und mir vier verschiedene Bürgermeister erleben, ich hoffe du hast von allen die ein oder andere gute Erinnerung behalten.

 

Es waren in den Jahren deiner Gemeinderatszeit sicher viele Entscheidungen zu fällen, manchmal erfreulich und manchmal weniger schön.

 

Du bist jedoch immer deiner Linie treu geblieben, hast klar deine Meinung und deinen Standpunkt vertreten und wurdest dafür in der Bevölkerung sehr geschätzt und erntest daher viel Anerkennung. Eine Zuverlässigkeit in Person warst du obendrein noch.

 

Nach 36 Jahren hast du vor der letzten Wahl im Frühjahr erklärt, dass du nicht mehr zur Wahl stehen wirst, Platz gemacht hast für andere, wie du das ja mal zu mir gesagt hast. Dennoch bist du noch immer am Gemeindegeschehen interessiert und nah an den Bürgerinnen und Bürgern wenn diese dich um deine Meinung und Hilfe bitten.

 

Weiter bist du in vielen Vereinen, in fast allen Moosbacher Ortsvereinen und darüber hinaus Mitglied und hast dich auch schon oft in verantwortlicher Position als Mann der vorausgeht

eingebracht und Verantwortung übernommen.

 

Ganz besonders liegt dir ja der Dorfbrunnen am Herzen hier im Ort Moosbach, um den du dich im Jahr 2000 ja sehr bemüht hast und seitdem ehrenamtlich hegst und pflegst. Ein wirkliches Glanzlicht wenn man die Hauptstraße hinunter geht, welches nicht mehr aus der Dorfmitte und dem Kirchenumfeld wegzudenken ist.

 

Nicht nur politische Interessen bestimmten dein Leben, sondern auch kirchliche Aktivitäten, wie etwa die Mitgliedschaft in der Kirchenverwaltung Moosbach, dort hast du großen Einsatz und Engagement an den Tag gelegt.

 

Ein weiteres Ehrenamt ,das du bis heute noch ausübst, zusammen mit deiner lieben Frau Helga ist die Seniorenbetreuung in unsere Gemeinde. Gerade unsere Älteren freuen sich, wenn du mit deinen geplanten Aktivitäten für Abwechslung in deren Alltag sorgst.

So kümmerst du dich als Verantwortlicher vorbildlich, dass oben im alten Schulhaus der Raum immer passend geschmückt ist und alles was zum Wohlbefinden gehört, vorhanden ist. Auch Reisen bei der Senioren agierst du noch als rüstiger Reiseleiter und sorgst dich um alle, dass die Senioren wohl behalten nach Hause kommen.

 

Lieber Ferre, ich danke dir für das Geleistete in unserer Gemeinde und wünsche dir und deiner Frau Helga noch viele schöne Jahre auf eurem Anwesen in der Moosbacherau.

 

Laudatio Ehrenbrief Holzfurtner Magareta

Der Ehrenbrief wird verliehen an Holzfurtner Magareta, für die jahrelange Representation und Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde Prackenbach.

 

Margaeta Holzfurtner macht die Pressearbeit seit dem Jahr 1997 in der Gemeinde Prackenbach,- also seit 23 Jahren.

 

Magareta Holzfurtner hat sich in unsere Gemeinde verdient gemacht, unsere Gemeinde nach außen zu repräsentieren, denn Pressearbeit ist sehr wichtig um die Öffentlichkeit über Ereignisse und Geschehnisse in der Gemeinde zu informieren und zu berichten.

 

Egal zu welcher Zeit, wennst du bei der Gretl, wie wir sie ja alle nennen, um eine Pressevertretung angefragt hast, gab`s nie ein „Nein“, dass sie nicht kommen würde.

Und wenn doch mal ein zeitlicher Engpass entstanden war… dann hats gsagt: „Schickt´s mas und i dur eich s in Zeitung eine“.

So warst und bist du liebe Gretl, für kirchliche, politische, gemeindliche oder gesellschaftliche Themen und Veranstaltungen immer mit Kamera, Block und Stift vor Ort.

 

--- Wie auch heute wieder, sehen wir…..eine rasende Reporterin eben, wie dich so mancher Vereinsvorstand ja nennt.

 

Die Gretl war nämlich die letzten Jahre immer vor Ort, wenn ich an die schönen Gründungsfeste denke, bei denen du wochenlang zuvor schon, Vorberichte erstellt hast und im Nachgang mit deinen Berichten, schöne Eindrücke festgehalten hast und man das Fest nochmal Revue passieren hat können, wenn man deine Berichte las und heut noch lesen kann.

 

Genauso die Aktivitäten unserer knapp 30 Vereinen und Gruppierungen, bei denen du vor Ort warst, bei Generalversammlungen, Festen oder sonstigen Anlässen. Auch hier möchte ich dir im Namen unserer Vereine ein herzliches Vergelt`s Gott sagen.

 

Auch zählten Berichte über viele und lange Gemeinderatssitzungen zu deinem Aufgabengebiet. Dazu möchte ich sagen, dass du dabei immer ein gutes Gespür hattest, über die vielen Themen und Anlässe zu berichten.

Immer sachlich, informativ und mit einem angenehmen Klima der Zusammenarbeit. Das werden wir dir nie vergessen!

 

Eine nicht selbstverständliche Leistung für unsere Gemeinde, zumal vieles ehrenamtlich und mit viel Einsatzwillen von dir erledigt wurde, ein kleines Spritgeld seitens der Pressehäuser gehört dabei wahrlich zur Nebensache und schmälert dein Engagement in keinster Weise.

 

Im Frühjahr diesen Jahres hast du ja mitgeteilt, dass du etwas kürzer treten möchtest und Berichte zur GR- Sitzung nicht mehr machen möchtest, jedoch sonst weiter zur Verfügung stehst.

Darüber freuen wir uns sehr, den unsere Vereine und Institutionen freuen sich wenn ihre rasende Reporterin nach wir vor mit Block und Kamera vorbeischaut.

 

Ich darf mich im Namen unsere Gemeinde und auch persönlich bedanken, denn wir sind sehr froh, dass wir dich haben , liebe Gretl.

 

Bild: Holzfurtner Margareta, Franz Xaver Pongratz mit Frau Helga, Bürgermeister Eckl Andreas und seine Stellvertreter Preiß Eberhard und Johann Miethaner

Foto zu Meldung: Ehemalige Gemeinderäte wurden verabschiedet

Einschränkungen in der Trinkwasserversorgung

(04. 09. 2020)

Die Gemeinde Prackenbach informiert, dass die Trinkwasserversorgung für die Straßenzüge Wiesenweg, Hans-Einsele-Straße und Tafertsbergstraße (Hausnrn. 2 – 21) in der Nacht von Montag (7. September) auf Dienstag (8. September) zwischen 1 und 4 Uhr abgestellt wird. Grund hierfür sind notwendige Arbeiten durch ein Leck in der Wasserversorgungsleitung.

In dieser Zeit steht daher keine Trinkwasserversorgung zur Verfügung. Die betroffenen Haushalte werden gebeten, sich bei Bedarf einen entsprechenden Wasservorrat abzufüllen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Richtfest im Pfarrheim Prackenbach

(24. 07. 2020)

Prackenbach. Die Bauarbeiten im Pfarrheim Prackenbach schreiten voran. Vor kurzem wurde der Dachstuhl gehoben. Daher hat die Gemeinde Prackenbach am Donnerstag, 23.07.2020 zum Richtfest geladen.

 

So rückten um 16.00 Uhr Planer, Bauarbeiter, Handwerker, Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle, Kirchen- und Pfarreiverantwortliche, Gemeinderäte und erster Bürgermeister Andreas Eckl vor dem Bau an.

Bürgermeister Eckl begrüßte die Anwesenden und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement.

Aufgrund des milden Winters konnte sehr zeitig mit der Sanierung des Pfarrheims begonnen werden und glücklicherweise kam es zu keinen gravierenden Einschränkungen durch das Coronavirus, so Eckl.

 

Durch das Förderprogramm „Innen statt Außen“ ist es der Gemeinde Prackenbach möglich einen Fördersatz in Höhe von 90 % für die Sanierung in Anspruch zu nehmen. So soll das vom Leerstand bedrohte Gebäude mit neuem Leben gefüllt werden und als Räumlichkeit für Veranstaltungen dienen.

Im Pfarrheim sind künftig zu seiner eigentlichen Nutzung ein Bürgersaal, sowie Jugendräume und eine Bibliothek vorzufinden. Zudem wurde darauf geachtet, dass das Haus barrierefrei zugänglich ist, weshalb eine Aufzuganlage installiert wird.

 

Ein wichtiger Schritt im „Prozess Dorfentwicklung“ nannte Bürgermeister Eckl die Sanierung des Pfarrheimes in Prackenbach, in dem künftig auch ein Bürgersaal integriert wird. Mittlerweile sei das Projekt „Pfarrheim“ eine wahre Herzensangelegenheit geworden, betonte Eckl.

Die Türen des Bürgersaals sollen vorallem für gemeindliche Vereine und deren Veranstaltungen offenstehen, daher lädt Eckl bereits jetzt die Vereine zur Planung von Veranstaltungen in den neuen Räumlichkeiten ein.

 

Pfarrer Josef Drexler spricht einen großen Dank gegenüber dem Bürgermeister, dem Gemeinderat, den Kirchen- und Pfarreiverantwortlichen und den Handwerkern aus, da ohne diese ein solches Projekt nicht umsetzbar wäre. Er freut sich über die voranschreitenden Baufortschritte und betont, dass dies ein Haus der menschlichen Begegnung und Gemeinschaft sein wird. Einen besonderen Dank spricht er Bürgermeister Eckl aus, der immer wieder Initiative und großen Ehrgeiz für die Entwicklung der Gemeinde Prackenbach beweist, so Pfarrer Drexler.

 

Dann war es endlich soweit und der reichlich gezierte Richtbaum konnte mit Hilfe von Pfarrer Drexler, Planer Fischer und Bürgermeister Eckl hochgezogen werden. Nach altem Brauch kletterten drei Zimmerleute in Kluft auf das Gerüst und verlasen ihren heiteren Richtspruch. Sie erhoben ihre Gläser und tranken auf die Bauherrschaft, den Planer und wie es sich gehört auf die Handwerksleute, bevor sie die leeren Gläser zu Boden warfen, was symbolisch für Glück und Segen auf der Baustelle und fortwährend im Haus steht.

 

Anschließend wurden die Baufortschritte noch gebührend mit einer Brotzeit gefeiert.

Foto zu Meldung: Richtfest im Pfarrheim Prackenbach

Öffnung des Rathauses für den Parteiverkehr

(23. 07. 2020)

Der Parteiverkehr ist im Rathaus seit geraumer Zeit wieder eingeschränkt möglich.

 

Besucher haben sich an die Corona bedingten Hygiene- und Verhaltensregeln zu halten. Beim Betreten des Rathauses ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen, die Hände sind beim Betreten des Rathauses zu desinfizieren.

 

Gerne können Sie sich vor Ihrem Besuch weiterhin telefonisch unter der Rufnummer 09942/9445-18 anmelden. Die Gemeinde Prackenbach bittet die Bevölkerung um Beachtung und Verständnis.

Foto zu Meldung: Öffnung des Rathauses für den Parteiverkehr

Große Zustimmung für Dorfladen in Moosbach

(06. 07. 2020)

Moosbach. Am vergangenen Donnerstag, 02.07.2020 fand auf dem Sportplatz beim Feuerwehrhaus in Moosbach die erste Open-Air-Bürgerversammlung statt, bei der die Eröffnung eines Dorfladens Thema des Abends war.

 

Die Schließung der GenoBank-Filiale in Moosbach war eine Hiobsbotschaft zu Beginn des Jahres, jedoch betont Bürgermeister Eckl „wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Andere“.

Seit Jahren strebt Eckl eine weitere Ergänzung der Nahversorgung, vor allem zur Deckung des täglichen Bedarfes, an. Daher war für ihn schnell klar, dass ein Dorfladen gut in die vorhandenen Räumlichkeiten passen würde.

Das Gebäude ist ein zentraler Punkt im Ortsteil Moosbach, welcher gut anzufahren und barrierefrei ist.

 

Zur Versammlung lud Eckl den Konzeptplaner Wolfgang Gröll ein, welcher sich auf die Eröffnung und Führung von Dorfläden spezialisiert hat. Dieser hat den Prozess schon in mehr als 200 Gemeinden, allein in Bayern, unterstützend begleitet und erklärte, dass rund 90 Prozent der eröffneten Dorfläden langfristig überleben.

Der Erfolg ist jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig und es gibt kein stures Konzept, nach dem man arbeiten kann, um diesen zu erzielen. Daher verdeutlicht er, dass ein solches Konzept immer mit den Bürgern vor Ort erarbeitet werden muss, sodass Produktpalette, Öffnungszeiten, Ladeneinrichtung und weitere Möglichkeiten, beispielsweise Bargeldauszahlung auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Bürger passen.

Ebenso wäre die Einrichtung eines kleinen Cafés möglich und der Verkauf von regionalen Besonderheiten, wie z. B. Honig, denkbar.

 

Die Finanzierung des Dorfladens soll durch eine freiwillige, genossenschaftliche Beteiligung der Bürger stattfinden. Auf Nachfrage von Bürgermeister Eckl machten viele durch Handzeichen kenntlich, dass sie sich vorstellen könnten, sich finanziell an dem Projekt zu beteiligen. Auch mangelt es nicht an Freiwilligen, die sich beim Aufbau und der Führung des Ladens einbringen möchten.

Bürgermeister Eckl verdeutlicht, dass die „schwarze Null“ zwar das angestrebte Ziel sei, primär geht es ihm bei dem Projekt jedoch um die Sicherung der Nahversorgung und Stärkung der Gemeinschaft.

 

Das Votum über die weitere Verfolgung des Projekts ergab eine Zustimmung von ca. 95 Prozent, was ein eindeutiger Auftrag für den Bürgermeister und den Gemeinderat Prackenbach ist, weiter an der Umsetzung des Projekts „Dorfladen“ zu arbeiten.

Drei neue Flurwege für Viechtafell

(01. 07. 2020)

Verfahren      Ländliche Entwicklung Viechtafell

Gemeinde     Prackenbach

Landkreis      Regen

 

 

Das Amt für Ländliche Entwicklung fördert den Wegebau mit 85 %.

 

Viechtafell: Im Verfahren der Ländlichen Entwicklung Viechtafell werden voraussichtlich Ende Juli wieder die Bagger anrollen. Für drei neue Flurwege hat die Teilnehmergemeinschaft (TG) in der jüngsten Vorstandssitzung den Auftrag an die Firma Strabag Viechtach für ca. 319.000 € vergeben.

 

Bei einer Baustelleneinweisung wurden die letzten Details mit der Baufirma besprochen. Im Bauprogramm sind die Flurwege zum Weiler Altwies, der Wirtschaftsweg am nördlichen Hirschgehe und der Wirtschaftsweg Weiherleithe enthalten. Insgesamt ergibt sich eine Ausbaulänge von ca. 950 m.

Der Ausbau erfolgt teilweise in Asphalt, in Spurplatten und in Schotter.

Auf einen genauen Baubeginn kann sich Bauleiter Patrick Gruber von der Firma Strabag noch nicht festlegen. Allerdings ist Ende Juli damit zu rechnen.

Eine Bauzeit von drei bis vier Monaten wird kalkuliert.

Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die neu gebauten Wege voraussichtlich im nächsten Jahr vom Amt für Ländliche Entwicklung vermessen und abgemarkt.

 

Bildbeilage:

Firmeneinweisung am Wirtschaftsweg Altwies: von links: Johann Haimerl (TG), Tobias Weininger (Strabag), Stefan Weiss (VLE Bauoberleitung), Robert Liebl (VLE Bauwart), Marco Dietl (VLE Bauwart), Sebastian Moßandl (Projektleiter), Patrick Gruber (Strabag), Andreas Eckl (1. Bürgermeister) Foto J. Edenhofer

Foto zu Meldung: Drei neue Flurwege für Viechtafell

Bürgerversammlung zum Thema: möglicher Dorfladen in Moosbach

(30. 06. 2020)

Am Donnerstag, 2. Juli 2020 findet um 19.00 Uhr auf dem Sportplatz beim Feuerwehrhaus/Turnhalle (Schulstraße 2) eine Bürgerversammlung zum Thema „Dorfladen in Moosbach" statt.

Wie schon berichtet,  besteht die Möglichkeit im mittlerweile leerstehende Genobankgebäude einen Dorfladen aufleben zu lassen.

Dazu lädt Bürgermeister Andreas Eckl die Gesamtbevölkerung herzlich ein. Die Bewirtung übernimmt die FFW Moosbach.

Als Referent konnte Dorfladenkonzeptexperte Wolfgang Gröll gewonnen werden, welcher Beispiele einer möglichen Form zur Gründung einer Genossenschaft aufzeigen wird und Beispiele darlegt,  wie ein Dorfladen funktionieren kann.

Die Hygienevorschriften und Abstandsregeln zur aktuellen Situation müssen auch bei dieser Versammlung beachtet werden, teilt Bürgermeister Eckl vorweg mit.

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den Bürgermeister
  2. Einleitende Worte und Sicht der Gemeinde durch den Bürgermeister
  3. Vortrag von Dorfladenkonzeptplaner Wolfgang Gröll
  4. Diskussion mit den Bürgerinnen/Bürger.

    Foto: Bürgermeister Andreas Eckl und seine beiden Bürgermeistervertreter Johann Miethaner und Eberhard Preiß vor dem möglichen Dorfladen und dem ehemaligen Bankgebäude in Moosbach.

Foto zu Meldung: Bürgerversammlung zum Thema: möglicher Dorfladen in Moosbach

Helga und Franz-Xaver Pongratz feierten Diamantene Hochzeit

(27. 06. 2020)

Ministerpräsident Söder, Landrätin Röhrl und Bürgermeister Eckl gratulierten

 

Moosbacherau. Es ist schon ein eher seltener Jubeltag, den das Ehepaar Helga und ihr Feri am Samstag feiern konnten, denn sie sind seit dem 27. Juni 1960 60 Jahre glücklich verheiratet und wenn sich auch in den Jahren mal zuweilen trübe Wolken einstellten, sind sie mit ihren gut 80 Jahren geistig noch sehr rege und fidel.

 

Der Ehrentag des Jubelpaares begann am Samstag mit einer Fahrt nach Altötting, wo sie sich vor 60 Jahren in der Kirche in Töging, 10 km seitwärts von Altötting, das Ja-Wort gaben. Nach der Heimkehr in die Moosbacherau in ihr prächtiges Zweifamilienheim haben sich die Familienmitglieder und weitere Personen aus der Verwandtschaft eingefunden, welche die herzlichsten Glückwünsche an das Jubelpaar aussprachen, denn 60 Jahre mit einem Partner zusammen sein zu dürfen, ist wahrlich eine Seltenheit.

 

Bürgermeister Andreas Eckl wünschte dem sympathischen Paar bei seinem Besuch am Sonntag viele gesunde und zufriedene Jahre, auch im Namen der Gemeinde und überreichte eine Urkunde mit Gutschein.

Auch eine Glückwunschkarte von Ministerpräsident Markus Söder erreichte das Paar in den letzten Tagen, sowie ein Blumengebinde von Landrätin Rita Röhrl, über deren gute Wünsche sich das Paar sehr freute.

 

Geboren wurde Franz Xaver Pongratz 1939 in Auhof der Gemeinde Rattenberg, wo er mit sieben Geschwistern aufwuchs. Seine Helga, eine geborene Obermeier kam am 28.12.1939 in Moosbach zur Welt und wuchs dort mit zwei Schwestern auf.

Nach ihrer Heirat 1960 in Töging zog das Jubelpaar schließlich wieder nach Moosbacherau, wo sich das Ehepaar mit großem Fleiß und Sparsamkeit eine stattliche Pension errichtete und das Haus zu einem prächtigen Zweifamilienheim erweiterte. Das Berufsleben von Feri bestand zunächst in einem fleißigen Schachtmeisterposten bei der Firma Hinteregger und seit seinem Ruhestand 1980 beschäftigte er sich noch als Bauleiter im Ruselwerk in Deggendorf.

 

Der schwere Schicksalsschlag, als Sohn Franz in Folge einer heimtückischen Krankheit mit erst 50 Jahren starb, können sie immer noch nicht verwinden. Er hinterließ dabei seine Frau und die zwei Enkel Franz und Sebastian, die heute mit großer Zuneigung und Zusammenhalt an den Großeltern hängen.

 

Helga Pongratz ist immer noch sehr rüstig und fidel und schmeißt mit einigen Gehilfinnen das gemütliche Beisammensein bei den Senioren und legt auch noch bei anderen Vereinen Hand an, wo sie gebraucht wird.

Auch der Tag von Opa Pongratz ist stets mit Arbeit ausgefüllt. Im großen Grundstück tummeln sich Dammwild und eine Kleintierzucht, die er zuweilen mit den Enkeln versorgt. Er ist immer noch ehrenamtlich sehr engagiert und setzt sich gerne für die Bürger ein. Seit 1984 war er bis zu diesem Jahr ununterbrochenes Mitglied im Gemeinderat. Ebenso schreibt der Dorfbrunnen seine Handschrift, dessen 20-jährige Entstehung man in diesem Jahr feiern könnte, wenn der Corona nichts dagegen hat.

Möge der Herrgott dem liebenswerten Jubelpaar noch viele gesunde und vor allem einen zufriedenen langen Lebensabend vergönnen.

 

Foto: Franz Xaver und Helga Pongratz, BM Andreas Eckl

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Ein neues Kreuz für den gemeindlichen Friedhof Moosbach

(28. 05. 2020)

Prackenbach. Seit vergangenem Mittwoch ziert den gemeindlichen Friedhof in Moosbach ein neues Holzkreuz.

Dieses besteht aus einer Lärche und hat eine beachtliche Größe von 6x3 Metern.

Das alte Kreuz war bereits in die Jahre gekommen und morsch geworden, daher bestand Handlungsbedarf, so Bürgermeister Andreas Eckl.

Einen besonderen Dank spricht Bürgermeister Eckl an das Unternehmen Holzhandel Alfred Höcherl aus, welcher den Baum für das Kreuz spendete.

Der gemeindliche Bauhof bereitete das Holz folglich auf, verschraubte das Kreuz und errichtete es an gewohnter Stelle auf dem Friedhof in Moosbach. Dafür wurde das Kreuz mithilfe eines Radladers aufgestellt.

Die Segnung des neuen Kreuzes soll demnächst zusammen mit der Pfarrei erfolgen, allerdings teilt Bürgermeister Eckl mit, kann es aufgrund der aktuellen Corona Situation noch etwas dauern.

 

Bild: (v.l.) Bürgermeister Eckl, Bauhofmitarbeiter Stefan Haimerl, Paul Kuffner und Ludwig Fleischmann

Foto zu Meldung: Ein neues Kreuz für den gemeindlichen Friedhof Moosbach

Ein neues Kreuz für den gemeindlichen Friedhof Moosbach

(06. 05. 2020)

 

Prackenbach. Seit vergangenem Mittwoch ziert den gemeindlichen Friedhof in Moosbach ein neues Holzkreuz.

Dieses besteht aus einer Lärche und hat eine beachtliche Größe von 6x3 Metern.

Das alte Kreuz war bereits in die Jahre gekommen und morsch geworden, daher bestand Handlungsbedarf, so Bürgermeister Andreas Eckl.

Einen besonderen Dank spricht Bürgermeister Eckl an das Unternehmen Holzhandel Alfred Höcherl aus, welcher den Baum für das Kreuz spendete.

Der gemeindliche Bauhof bereitete das Holz folglich auf, verschraubte das Kreuz und errichtete es an gewohnter Stelle auf dem Friedhof in Moosbach. Dafür wurde das Kreuz mithilfe eines Radladers aufgestellt.

Die Segnung des neuen Kreuzes soll demnächst zusammen mit der Pfarrei erfolgen, allerdings teilt Bürgermeister Eckl mit, kann es aufgrund der aktuellen Corona Situation noch etwas dauern.

 

Bild: (v.l.) Bürgermeister Eckl, Bauhofmitarbeiter Stefan Haimerl, Paul Kuffner und Ludwig Fleischmann

Bauleistung zur Erschließung des Baugebietes „Pfahlfelder II“ mit Rückhaltebecken und Ableitung hat begonnen

(16. 03. 2020)

Spatenstich war am Montag

 

Prackenbach. Der Spatenstich ist eine symbolische Art zur feierlichen Eröffnung von Bauarbeiten. So hatte Bürgermeister Andreas Eckl am Montag nach der Wahl eine Reihe von Gemeinderäte sowie Planer und Baufirma zum Spatenstich zur Erschließung des Baugebietes „Pfahlfelder II“ mit Rückhaltebecken und Ableitung zum Prackenbach geladen.

 

Nachdem der Bebauungsplan „Pfahlfelder II“ nunmehr in Kraft getreten ist, wird das Areal erschlossen. Geplant wurde das Baugebiet vom Ingenieurbüro Brunner aus Viechtach. An der Ausschreibung nahmen sieben Unternehmen teil.

Das wirtschaftlichste Angebot hat, nach erfolgter Prüfung durch das Planungsbüro die Firma Fischl Tiefbau GmbH aus Viechtach abgegeben, so dass ihm der Gemeinderat den Auftrag einstimmig erteilte.

Die Kosten der Erschließung und der Infrastruktur belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.

Fertigstellung ist bis zum Herbst geplant.

Auch der Straßennahmen für das neue Baugebiet steht schon fest. Es wird „Dr. Bertsche Straße“ heißen, so der Bürgermeister. „Wir möchten hierzu an unsere leider viel zu früh verstorbene Hausärztin Frau Dr. Bertsche erinnern und widmen ihr mit diesem Straßennamen einen kleinen Beitrag des Gedenkens, in Anerkennung ihrer unglaublichen Verdienste für die Gemeinde.

Dies wurde durch den Gemeinderat einstimmig schon beschlossen, so Eckl.

 

Dabei entstehen 28 Bauparzellen mit einer jeweiligen Grundstücksfläche zwischen 650m² für und 1350 m².

Bürgermeister Eckl zeigte sich sehr erfreut, dass wie angekündigt neben dem Bürgerhaus, dem Breitbandausbau der restlichen Ortsteile, nun auch die dritte Großbaustelle mit dem neuen Baugebiet im ersten Quartal 2020 anläuft. „Mit dieser Maßnahme können wir in Zukunft weiter unseren Jungen in der Gemeinde halten, so der Bürgermeister. Zudem werden in letzter Zeit auch

viele Anwesen in den Innenbereichen der Gemeinde saniert oder neu gebaut, was eine gute Mischung zu dem Ausweisen neuer Baugebiete ergibt.

 

Foto: 5. V.li BM Eckl, 7.Günther Fischl, 8. Kerstin Menacher, 9. Bernhard Moser,

2.v.r. Robert Brunner, 4.v.re. Polier Stöger von Fischl, 5.v.re Michael Kellermeier und zahlreiche Gemeinderäte

Foto zu Meldung: Bauleistung zur Erschließung des Baugebietes „Pfahlfelder II“ mit Rückhaltebecken und Ableitung hat begonnen

Corona-Pandemie - Rathaus bis auf weiteres für Parteiverkehr geschlossen

(16. 03. 2020)

 

Prackenbach

Auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie weist die Gemeinde Prackenbach darauf hin, dass ab Dienstag, 17.03.2020 das Rathaus bis auf weiteres für den Parteiverkehr geschlossen ist. Die Erledigung dringender und unaufschiebbarer Behördenangelegenheiten ist weiterhin möglich, jedoch zwingend vorher telefonisch unter der Rufnummer 09942/9445-18 anzumelden. Die Gemeinde Prackenbach bittet die Bevölkerung um Beachtung und Verständnis.

Notizen aus dem Gemeinderat Prackenbach vom 26.02.2020

(26. 02. 2020)

Dorferneuerung Viechtafell – weitere Maßnahmen zum Wegebau verabschiedet

Im Rahmen der Ländlichen Entwicklung Viechtafell sind noch Wegebaumaßnahmen geplant, welche die Teilnehmergemeinschaft noch in diesem Jahr durchführen möchte. Die Kosten für die beiden Abschnitte belaufen sich nach Berechnungen des Verbands für Ländliche Entwicklung auf rund 152.500 EUR. Nach Abzug der Förderung verbleibt eine Eigenleistung, die durch die Gemeinde Prackenbach übernommen wird, von 23.500 EUR. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die erforderliche Übernahme der Eigenleistung.

Anschluss privater Anwesen an die Versorgungsleitungen der Wasserversorgung Bayerischer Wald

Nach den vergangenen zwei niederschlagsarmen Jahren und den erhöhten Anforderungen der Trinkwasserverordnung an Trinkwassereigengewinnungsanlagen häuften sich die Anfragen bei der Gemeinde Prackenbach über die Möglichkeiten zum Anschluss an das gemeindliche Versorgungsnetz. Außerhalb des Versorgungsnetzes der Wasserversorgung Prackenbach ergeben sich Möglichkeiten zum Anschluss an das Versorgungsnetz der Wasserversorgung Bayerischer Wald. Dort ist ein Anschluss dann möglich, wenn dieser technisch durchführbar ist und pro Anwesen ein „Anschlussbeitrag“ geleistet wird. Diesen hat die Gemeinde Prackenbach als Vertragspartner der Wasserversorgung Bayerischer Wald zu entrichen. Für den Fall, dass die Versorgungseinrichtungen der Gemeinde Prackenbach nicht genutzt werden und die Anschlussleitung in Eigenregie hergestellt und betrieben wird, soll künftig, so der Beschluss des Gremiums, der „Anschlussbeitrag“ sowie die tatsächlichen Kosten für die erforderliche Übergabetechnik auf die Herstellungsbeiträge angerechnet werden.

Zimmererarbeiten für das Pfarrheim vergeben

Im Zuge der Sanierung des Pfarrheims mit Bürgersaal in Prackenbach wurde das Gewerk Zimmererarbeiten öffentlich ausgeschrieben. Vier Unternehmen haben form- und fristgerecht zum Submissionstermin ein Angebot eingereicht. Nach Wertung und Berechnung stellte das beauftragte Architekturbüro Weber fest, dass das wirtschaftlichste Angebot mit 126.884,31 EUR von der Fa. Feldbauer Bau GmbH aus Roding stammt. Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis und beschloss die Vergabe einstimmig. Bürgermeister Eckl Andreas ergänzte, dass die Leistungsverzeichnisse der Gewerke Fenster und Fassadenvollwärmeschutz bereits vorbereitet werden und in Kürze die Ausschreibung erfolgen soll.

Straßenbeleuchtung im neuen Baugebiet „Pfahlfelder II“ komplett netzgebunden

Die Bayernwerk Netz GmbH hat auf Wunsch der Gemeinde Prackenbach ein Angebot über die Straßenbeleuchtung vorgelegt, welches auf der Haupttrasse eine netzgebundene LED-Beleuchtung und in den Stichstraßen eine energieautarke Solar-LED-Beleuchtung beinhaltet. Der Vergleich der Mehrkosten für die Solar-LED-Leuchten, ließ jedoch die Entscheidung im Gremium zu Gunsten einer komplett netzgebundenen Beleuchtung ausfallen. Der geringe laufende Energieverbrauch durch moderne Leuchtmittel bedingt zu lange Amortisationszeiträume.

Sanierungsumfang für Mietobjekt festgelegt

Das Mietobjekt im Schulweg 6 soll ab September 2020 weitervermietet werden. Im Rahmen einer Besichtigung wurde festgestellt, dass ein gewisser Umfang an Sanierungsarbeiten unumgänglich sei. Beschlossen wurde nunmehr, die Fenster zu tauschen sowie im Eingangsbereich einen neuen Boden zu verlegen. Die Instandsetzung der Zimmertüren soll in moderatem Umfang erfolgen. Kontrovers diskutiert wurde die Schaffung eines barrierefreien Eingangs. Im Zuge der ohnehin durchzuführenden Arbeiten sollte diese Chance jedoch nicht vertan werden, so die mehrheitliche Meinung im Gremium.

Neue, einheitliche Atemschutzgeräte für die Feuerwehren Prackenbach, Moosbach und Ruhmannsdorf

Da für die aktuell im Einsatz befindlichen Geräte der FF Prackenbach die Lieferung von Ersatzteile eingestellt wurde, ist eine Ersatzbeschaffung unumgänglich. Da für die beiden Wehren Moosbach und Ruhmannsdorf kurz- bis mittelfristig die Neu- bzw. Ersatzbeschaffung eines Fahrzeugs mit Löschwasser ansteht und man auf diesem Weg eine einheitliche Gerätestruktur auf Gemeindeebene schaffen kann, beschloss der Gemeinderat die Anschaffung von insgesamt acht Atemschutzgeräten als Ersatz für die FF Prackenbach im Wert von knapp 15.000 EUR sowie von acht Atemschutzgeräten mit Zubehör für die FF Moosbach und FF Ruhmannsdorf im Wert von rund 27.500 EUR.

Bauangelegenheiten

Dem Antrag auf Neubau einer Garage im Gemeindeteil Neumühle stimmte das Gremium ebenso zu, wie dem Antrag auf Errichtung einer Produktions- und Lagerhalle im Gemeindeteil Hetzelsdorf. Zwei Anträgen auf Vorbescheid zur Errichtung einer Gerätehalle und eines Mehrfamilienwohnhauses in Prackenbach wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Zustimmung der Gemeinde Prackenbach erhielt der Antrag auf energetische Sanierung einer bestehenden Gastwirtschaft mit Hotelbetrieb und Anbau einer Aufzugsanlage und der Nutzungsänderung sowie Ausbau ungenutzter Räume im Ober- bzw. Dachgeschoss im Gemeindeteil Voggenzell.

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas teilte mit, dass im Bereich des Hochbehälters Moosbach im Hinblick auf anstehende Baumaßnahmen und Vorteile im laufenden Betrieb nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde Bäume entfernt wurden.

Für das beantragte Buswartehäuschen in Lexegern konnte die VR-GenoBank DonauWald als Sponsor gewonnen werden. Das Wartehäuschen soll für die Kinder in diesem Bereich kostenneutral für die Gemeinde Prackenbach verwirklicht werden können.

Im Rahmen eines Förderantrags und einer Projektvorstellung bei der LEADER Aktionsgruppe ARBERLAND e.V. in Regen am 20.02.2020 konnte Bürgermeister Eckl Andreas eine Förderung der Ausstattung für das Pfarr- und Bürgerhaus in Prackenbach in Höhe von rund 80.500 EUR (60% der förderfähigen Kosten) erringen.

Für den Friedhof Moosbach soll noch im Frühjahr ein das bestehende, in die Jahre gekommene Kreuz durch ein neues ersetzt werden. Die Zusage der Lieferung eines passenden Baumstamms habe er bereits von einem im Gemeindeteil Voggenzell angesiedelten Holzhandels erhalten. Die Ausführung erfolgt dann im Anschluss durch den gemeindlichen Bauhof.

Ebenso in Eigenregie durch den gemeindlichen Bauhof, soll eine Überdachung des Sandkastens im Kindergarten St. Johannes in Moosbach hergestellt werden, so dass für den Nachwuchs der Gemeinde Prackenbach in den Sommermonaten ein ausreichend bemessener Sonnenschutz gewährleistet ist.

Kritik übte Bürgermeister Eckl Andreas an der Benutzung der Turnhalle in Moosbach. Wiederholt wurden dort Missstände gemeldet welche so nicht länger zu tolerieren sind. Die Einrichtung wird neben den Vereinen auch von der Grundschule Prackenbach genutzt und durch die Beschädigungen, welche nicht durch Grundschüler verursacht wurden, seien nicht unerhebliche Verletzungsgefahren entstanden. Darüber hinaus fehlte es auch an der nötigen Sorgfalt, z.B. mitgebrachte Getränkeflaschen samt Kronkorken auch wieder aufzuräumen. Bürgermeister Eckl Andreas appellierte deshalb an alle Vereine und Begleitpersonen in den kommenden Wochen ein besonderes Augenmerk auf die ordnungsgemäße Benutzung der Sporthalle und –geräte zu legen.

Der Breitbandausbau Bundesförderprogramm der restlichen Ortsteile startet noch im März und wird einige Bauzeit beanspruchen. Spatenstich ist am 17.03.2020.

Ebenfalls beginnt die Firma Fischl Tiefbau aus Viechtach im März mit der Erschließung des neuen Baugebietes Pfahlfelder II in Prackenbach.

Zudem fanden Detailgespräche mit Planer und Pumpenhersteller wegen des Zusammenschlusse der eigenen Kläranlage mit der Stadt Viechtach statt.

Foto zu Meldung: Notizen aus dem Gemeinderat Prackenbach vom 26.02.2020

Hannelore Dietrich-Wipfelder konnte ihr 80. Wiegenfest feiern

(16. 02. 2020)

Sie kommt aus dem Hessischen ist leutselig und eine Frohnatur

 

Prackenbach. Hannelore Dietrich-Wipfelder, eine sehr freundliche und unterhaltsame Frau konnte am Sonntag in ihrer schmucken Wohnung mit ihrem Mann Jürgen und ihrem geliebten Kater Bazi in der Ringstraße ihren 80. Geburtstag feiern.

 

Gratuliert hat der Jubilarin Pfarrer Josef Drexler und der 2. Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach Michael Kellermeier, über deren Glückwünsche sie sich sehr freute. Hannelore Dietrich, die mit ihrem Mann Jürgen zunächst in Viechtach, dann seit 2 Jahren in Prackenbach wohnt, ist mit ihren 80 Jahren wohlauf und top fit, erfreut sich bester Gesundheit und bemerkte, dass ihr Leben schön und aufregend war.

Geboren wurde die gepflegte Jubilarin in Garmisch-Partenkirchen und wuchs mit zwei älteren Schwestern auf. Nachdem sie die Schule absolviert hatte, trat sie eine Ausbildung als Kieferorthopädin in Mannheim an und war in ihrem Beruf über 30 Jahre in Wiesbaden beschäftigt, bis sie 2007 ihren Ruhestand antrat. 2010 hat sie dann ihren Mann Jürgen geheiratet und wie es der Zufall so wollte, kamen sie durch eine Urlaubsfahrt in den Bayerischen Wald, zunächst nach Schlatzendorf und dann nach Viechtach. Nun sind sie 2017 in einer wunderschönen Wohnung in der Ringstraße eingezogen, wo sie sich rundum wohl fühlen.

 

Neben ihrem selbständigen Haushalt bildet sich die intelligente Jubilarin immer noch mit Literatur, ist Interessiert für Flora und Fauna. Sie hört auch gerne Musik mit der sich auch der Gatte Jürgen beschäftigt und liest interessante Geschichten. Zuweilen hat sie, nachdem sie in Prackenbach wohnt, Asylbewerbern die Deutsche Sprache beigebracht. So wünschten alle Gratulanten dem freundlichen Paar noch einen gesunden und vor allem zufriedenen Lebensabend.

 

Foto: Michael Kellermeier, Hannelore Dietrich-Wipfelder, Jürgen Dietrich.

Foto zu Meldung: Hannelore Dietrich-Wipfelder konnte ihr 80. Wiegenfest feiern

Im Gemeinderat am 22.01.2020 notiert

(22. 01. 2020)

Gemeindliches Gebäude wird saniert und neuer Physiotherapeut kommt

Nachdem das Mietverhältnis im EG des gemeindlichen Gebäudes im Schulweg 6 zum 31.12.2019 endete, konnte Bürgermeister Eckl Andreas einen Nachmieter organisieren, der ab spätestens 01.09.2020 ebenfalls wieder eine Physiotherapiepraxis für die Prackenbacher Bürgerinnen und Bürger eröffnen möchte. Diskutiert wurde deshalb, ob nicht verschiedene Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten, da das Mietverhältnis wieder auf Dauer angelegt werden soll. Der Gemeinderat befürwortete dies grundsätzlich und stimmte der Angebotseinholung für die verschiedenen Maßnahmen zu.

 

Bestellmenge bei der Wasserversorgung Bayerischer Wald wird erhöht

Die Eigengewinnungsanlagen weisen nach den zwei niederschlagsarmen Jahren 2018 und 2019 eine rückläufige Tendenz aus. Es musste deshalb in den vergangenen zwei Jahren jeweils mehr Wasser aus dem Leitungsnetz der Wasserversorgung Bayerischer Wald entnommen werden und dadurch wurde die Bestellmenge überschritten. Um die künftige Abnahmemenge wieder einhalten zu können stimmte der Gemeinderat der Erhöhung der Bestellmenge um 9.000 cbm zu.

 

Elektrische Anlagen und äußerer Blitzschutz werden überprüft

Turnusgemäß müssen alle elektrischen Anlagen sowie der äußere Blitzschutz an den kommunalen Gebäuden überprüft werden. Sieben Unternehmen aus der Gemeinde Prackenbach, eins aus der Gemeinde Kollnburg und zwei Firmen aus Cham wurden gebeten, ein Angebot abzugeben. Leider wurden insgesamt nur zwei Angebote abgegeben, das wirtschaftlichste Angebot reichte die Firma Elektro Reiner aus Kollnburg ein. Der Gemeinderat erteilte den Auftrag dem Kollnburger Unternehmen.

 

Planungsauftrag für das Abwasserkonzept erteilt

Zur erforderlichen Planung des Abwasserkonzeptes für die Gemeinde Prackenbach wurden bereits Vorarbeiten durch das Planungsbüro Brunner Architekten erledigt, welche in Grundsatzbeschlüsse der zuständigen Gremien mündeten. Nunmehr wurde die Gesamtplanung einem Architektenwettbewerb unterworfen. Die beteiligten Planungsbüros haben entsprechende Angebote eingereicht. Den Zuschlag erhielt einstimmig das wirtschaftlichste Angebot der Brunner Architekten aus Viechtach.

 

Bauanträge wurden behandelt und allen das gemeindliche Einvernehmen erteilt

In der weiteren Sitzung stand die Behandlung von insgesamt sechs Bauangelegenheiten an, denen der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen erteilte.

Unter anderem ging es um einen Abbruch einer bestehenden Scheune und dem gleichzeitigen Neubau eines Schafstalls mit Heulager in Ruhmannsdorf. Ebenfalls behandelt wurde der Antrag auf Errichtung eines Einfamilienhauses im Gemeindeteil Fichtental sowie der Neubau von Garagen im gleichen Gemeindeteil. Weiter wurde der Nutzungsänderung vom Betriebsleiterwohnhaus zum Austragswohnhaus in Lehen zugestimmt und dem Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Carport im Ortsteil Viechtafell das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Abschließend positiv beurteilt wurde der Abbruch einer Scheune bei gleichzeitigem Neubau einer landwirtschaftlichen Bergehalle im Gemeindeteil Ehrenhof.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas teilte mit, dass der für Fußgänger und Radfahrer äußerst gefährliche Kreuzungsbereich der B85/REG 6 durch den Bau eines Geh- und Radweges bei gleichzeitiger Unterquerung der B85 entschärft werden könnte. Hierfür war es jedoch erforderlich, dass die betroffenen Grundstückseigentümer der Abtretung der erforderlichen Grundstücksflächen zustimmen. Entlang des Baches ist immerhin ein Mindestabstand des Weges zum Ufer von fünf Meter aus Gründen des Naturschutzes erforderlich. Die Verhandlungen konnten erfolgreich gestaltet

 

werden, die betroffenen Grundstückseigentümer stimmten dem Vorhaben grundsätzlich zu. Bürgermeister Eckl Andreas dankte diesen an dieser Stelle recht herzlich und hofft nunmehr das Projekt im Rahmen der Dorferneuerung verwirklichen zu können. Die im Vorfeld eingebrachten Sorgen zur extremen Zunahme von Hundekot entlang des Weges, seien nicht von der Hand zu weisen, so Eckl. Er appelliert deshalb an alle Hundebesitzer in der Gemeinde, sich um die Hinterlassenschaften der jeweiligen Vierbeiner zu kümmern, da der Hundekot im Futter für Kühe und Kälber enormen Schaden bis hin zum Tod der Wiederkäuer führen kann. Da die Anzahl der Hunde im Gemeindegebiet insgesamt recht hoch sei, sollen sog. Hundetoiletten, also Beutel mit Abfalleimer, angeschafft werden um zu testen, wie diese angenommen werden. Bewähren sich die Behälter, so soll in Kürze über entsprechende Erweiterungen entschieden werden.

 

Wegen des Beginns der Bauarbeiten am Pfarrheim mit Bürgersaal am Pfarrer-Baumgartner-Platz und des deshalb erforderlichen Bauzauns, war es nicht mehr möglich hier gleichzeitig die Bushaltestelle für die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen aufrecht zu erhalten. Diese wurde deshalb kurzerhand für die Dauer der Baumaßnahmen in die Ringstraße verlegt. Der unmittelbar angrenzenden Grundstückseigentümerin und der unkomplizierten Routenänderung der Fa. Aschenbrenner dankte Bürgermeister Andreas Eckl an dieser Stelle ganz herzlich.

 

Neuer Gehweg nach Hagengrub

Um die gefährliche B85 Kreuzung für Fußgänger und vor allem für Kinder leichter überqueren zu können, ist es gelungen, eine Trasse für einen neuen Gehweg zu finden, um ein sicheres Überqueren der Kreuzung zu ermöglichen.

Bürgermeister Eckl dankte bei der letzten Sitzung besonders den Eigentümern für die angenehmen Gespräche, um dieses Vorhaben umsetzten zu können.

Gefördert wird die Maßnahme ebenfalls über die „einfache Dorferneuerung“ durch das Amt für ländliche Entwicklung, so der Bürgermeister in seiner Vorstellung der Maßnahme.

 

Fotos: BGM Eckl beim Weg, wo er hinführt

Foto zu Meldung: Im Gemeinderat am 22.01.2020 notiert

Feierliche Einweihung vom Jugendbus „SEPP“

(07. 12. 2019)

Segen für den Jugendbus der Gemeinde erteilt

Dank an die Sponsoren Vereinen und Jugendbeauftragten

 

Prackenbach. Die Jugend in der Gemeinde mobiler zu machen, die Jugendarbeit flexibler und das Ehrenamt der Jugendarbeit zu erleichtern. Das waren die Beweggründe der beiden Jugendbeauftragten Matthias Schedlbauer und Mirko Penzkofer, zusammen mit einigen Jugendleitern der Vereine, einen Jugendbus zu organisieren.

 

Am Samstag war es nun soweit. Bürgermeister Andreas Eckl lud die Sponsoren und die Vereinsvertreter, die aktiv an der Beschaffung des Jugendbusses dabei waren, zur Vorstellung und Einweihung des neuen Jugendbusses ein. Ebenfalls mit dabei war 2. Bürgermeister Kellermeier und viele Gemeinderäte. In seiner Rede ging Bürgermeister Eckl erst darauf ein, dass man als Gemeinde diesen lang gehegten Wunsch der Vereine, nach einem Fahrzeug für die Jugendbeförderung, nie aus den Augen verloren hat. Umso schöner ist es jetzt, dass es endlich mit dem „SEPP“ geklappt hat. Mit „SEPP“ meinte er den Jugendbus und er ging auch gleich auf die Bedeutung des Namens ein. Josef, bayrisch genannt Sepp, ist der Schutzpatron für die Kinder und Jugendlichen und soll immer für eine unfallfreie Fahrt stehen. „In Zukunft heißt es also, unsere Jugend ist mit dem „SEPP“ unterwegs“ fügte Eckl stolz an. Als nächstes bedankte er sich bei den beiden Gemeinderäten und Jugendbeauftragten Matthias Schedlbauer und Mirco Penzkofer, dass sie diese Aufgabe mit so viel Herzblut verfolgten und schließlich zum Ende brachten. Eckl überreichte ihnen als Dank einen kleinen Kaminkehrer für das Fahrzeug, damit das Glück immer mit dem Bus mitfährt. Ein ganz großer Dank galt den 34 Sponsoren, bei denen sich Bürgermeister Eckl einzeln bedankte. Er merkte an, dass ohne ihre großartige Unterstützung, dieses Projekt niemals stemmbar gewesen wäre. Ebenfalls dankte er sich sehr herzlich bei den Vereinsvertretern, die aktiv bei diesem Projekt, z.B. der Sponsorensuche mitwirkten.

 

Im Anschluss übernahm Diakon Andreas Dieterle das Wort und er zeigte sich sehr erfreut, das man auch an das christliche dachte und den Bus nach dem Hl. Josef, benennt. Schmunzelnd stellte er fest, dass er jetzt gar nicht wisse ob er eine Einweihung oder eine Taufe vornehmen soll. Als Highlight bezeichnete Diakon Dieterle, dass man entschieden hat, in die Jugend zu investieren und diese Anschaffung auf die Beine zu stellen. Die Gemeinde kann sich glücklich schätzen, wenn so viele Leute für die Jugend eintreten, fügte er letztlich noch an.

 

Danach begaben sich die Gäste nach draußen und der „Sepp“ fuhr erstmals, hupend, vor das Gemeindehaus. Diakon Dieterle segnete und taufte nun den Jugendbus, wobei das besprengen mit Weihwasser natürlich nicht fehlen durfte. Anschließend wurde noch ein Gruppenfoto, durch Medien Holzer, gemacht und jeder konnte sich dann den Bus und seine Werbefläche erstmals in aller Nähe anschauen.

Abschließend lud Bürgermeister Eckl alle zu einer Brotzeit und Getränken ins Rathaus ein.

 

Die Vereine, welche aktiv bei der Beschaffung des Jugendbusses dabei waren:

SV Moosbach

SV Prackenbach

FFW Moosbach

Edelweißschützen Moosbach

Tennisclub Prackenbach

Landjugend Moosbach

Waldesrand Tresdorf

 

Sponsoren: 

Feld

Firma

Name

1

Ingenieurbüro Brunner

Brunner Robert

2

Braun Felgenservice

Andreas und Michael Braun

3

Höcherl Hydraulikschlauch

Alfred Höcherl

4

Rabenbauer GmbH, Tief- u. Kabelbau

 

5

Medienproduktion Holzer

Ramona Holzer

6

Schreinerei Högerl

Högerl Reinhold

7

Geheimdipp

Susanne Piller

8

Metallbau Kufner

Kufner Florian

9

Mekon GmbH, Schlosserei

Ernst Rücker

10

Blüml Bau GmbH u. Co.KG

 

11

Brunner GmbH, Sanitär Heizung

Alois Brunner

12

Autohaus Aich

Aich Ludwig

13

Lorenz Bauunternehmung GdbR

Lorenz Theo

14

Schreinerei Thurnbauer

Johann Thurnbauer

15

Kellermeier Verputzarbeiten

Stefan Kellermeier

16

Ingenieurbüro Christl

Manuel Christl

17

Pflegedienst Kuhn

Kuhn Peter

18

Elektrotechnik Lex

 

19

Schreinerei Eckl

Eckl Alfons

20

Rollo Hackl

Hackl Ermelinde

21

SportShop Bielmeier GmbH

Fritz Bielmeier

22

Gärtnerei Brandner

Ulrich Brandner

23

b-smart Bürodienstleistungen

Yvonne Fleischmann

24

Jemako

Tanja Wagner

25

Imkereibedarf Muhr

Josef Muhr

26

Malerbetrieb Armin Penzkofer

Armin Penzkofer

27

Gasthaus Kerscher

Kerscher Mirco

28

Unique Body

Roman Vogelsang

29

Unique Body

 

30

De oide Wirtstubn

Hilger

31

Gasthaus- Metzgerei Freund

Ludwig Freund

32

Auto Lex GmbH

Patrick Lex

33

Auto Lex GmbH

 

34

Volxxconcept

Christian Müller

35

Elektro Brunner

Thomas Brunner

36

Innenausbau Schwalbe

Jörg Schwalbe

37

Pflasterbau Brunnbauer

Walter Brunnbauer

Foto zu Meldung: Feierliche Einweihung vom Jugendbus „SEPP“

Im Gemeinderat am 04.12.2019 notiert

(04. 12. 2019)

Friedhofsatzung geändert

In Bezug auf die Standsicherheit von Grabmalen auf dem Friedhof Moosbach, deren Träger die Gemeinde Prackenbach ist, wurde von Sachverständigen eine Überarbeitung bzw. Ergänzung empfohlen. Die zwingende Anwendung der anerkannten Regeln der Baukunst, soll in der Satzung enthalten sein, so auch der Deutsche Städtetag. Der Gemeinderat beschloss deshalb die Erweiterung der bestehenden Formulierung, so dass sie der Leitfassung des Städtetags entspricht.

 

Weitere Umstellung auf stromsparende LED-Straßenbeleuchtung

Bereits 2014 wurden große Teile der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchtmittel bzw. LED-Leuchtköpfe umgestellt. Der Spareffekt der vergangenen fünf Jahre hat die prognostizierte Investition amortisiert, so Bürgermeister Eckl. In einem weiteren Schritt soll es nun den restlichen „Stromfresser“ ebenfalls an den Kragen gehen. Bei einer Amortisationszeit von knapp vier Jahren sollen rund 21.500 EUR investiert und dadurch pro Jahr rund 28.000 kWh eingespart werden. Die dann noch verbleibenden Leuchtmittel, die noch keine LED-Technik haben werden Zug um Zug im Rahmen der Wartung getauscht. Der Gemeinderat stimmte der Umstellung einstimmig zu.

 

Stromlieferung wie bisher

Der bisherige Stromlieferant ist auch der künftige. Die Verwaltung hatte von insgesamt vier Unternehmen Angebote über die Stromlieferung für die gemeindlichen Einrichtungen eingeholt. Drei Angebote wurden form- und fristgerecht abgegeben. Den Zuschlag erteilte der Gemeinderat dem wirtschaftlichsten Anbieter, der In(n) Energie GmbH.

 

Vergabe zur Sanierung des Pfarrheims mit Bürgersaal

Nachdem der Förderbescheid zur Sanierung des Pfarrheims mit Bürgersaals durch das Amt für Ländliche Entwicklung in Landau überreicht wurde und Fördermittel in Höhe von rund 1,4 Millionen zugesagt sind, wurden in der vergangenen Gemeinderatssitzung die ersten Gewerke vergeben. Zwar waren die Baumeisterarbeiten im Ausschreibungsergebnis über der Kostenberechnung, konnten jedoch im Rahmen eines Bietergesprächs aufgeklärt und nachvollzogen werden. Die Elektro- und HLS-Arbeiten hingegen blieben weitestgehend im vorausberechneten Kostenrahmen. Der Gemeinderat stimmte deshalb den Vergabevorschlägen des planenden Ingenieurbüros Weber Architekten einstimmig zu. Die Baumeisterarbeiten beginnen voraussichtlich schon im Januar 2020, sofern die Witterung es zulässt.

 

Jahresrechnung 2018 zur Kenntnis genommen und Prüfungsauftrag erteilt

Die Jahresrechnung für das Jahr 2018 wurde dem Gemeinderat durch die Verwaltung ausführlich dargestellt. Ein Umriss über das Gesamtvolumen des gemeindlichen Haushalts sowie die Aufgliederung des Vermögens und der Schulden verschaffte dem Gremium einen Überblick über die finanzielle Situation der Gemeinde. Die im Ergebnis festgestellte Zuführung zu den Rücklagen in Höhe von rund 328 T€ wird in den kommenden zwei Jahren dringend benötigt, da umfangreiche Baumaßnahmen anstehen. Die seit 2011 rückläufige Verschuldung der Gemeinde Prackenbach durch konsequente Vermeidung einer Neuverschuldung trägt bereits Früchte. Im Landkreisvergleich bei der Pro-Kopf-Verschuldung taucht die Gemeinde Prackenbach im vorderen Viertel auf und nähert sich sogar dem Landesdurchschnitt in Bayern für Gemeinden zwischen 1.000 und 3.000 EW. Verschiedene Haushaltsüberschreitungen wurden begründet, die Deckung durch den Gesamthaushalt stets gewährleistet. Der Gemeinderat stimmte allen Überschreitungen zu und genehmigte diese durch einen einstimmigen Beschluss.

Nach einem abschließenden Überblick über die kostenrechnenden Einrichtungen und den Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushalts erteilte der Gemeinderat dem örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss den Auftrag die Unterlagen des Jahres 2018 zu prüfen.

 

 

Bauangelegenheiten

Dem Antrag auf Neubau eines Carports im Gemeindeteil Tresdorf erteilte der Gemeinderat einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas berichtet über positive Signale der Unteren Naturschutzbehörde im Zusammenhang mit der Sanierung bzw. dem Neubau des Hochbehälters in Moosbach und der Sanierung bzw. dem Neubau der Zufahrtsstraße zum Gemeindeteil Ruhmannsdorf.

Zum nächsten Schritt des Breitbandausbaus teilt Bürgermeister Eckl Andreas mit, dass derzeit die Anschreiben der Dt. Telekom zusammen mit einem Brief der Gemeinde Prackenbach vorbereitet wurden und in Kürze bei den Bürgern ankommen werden. Er richtet einen Appell an alle Grundstückseigentümer, den im Anschreiben beigefügten Antrag zur Errichtung der Hausanschlüsse bis zum angegebenen Termin zurückzusenden, da nur dann sichergestellt werden kann, dass die Versorgung mit Glasfaser ohne zusätzliche Kosten möglich wird. Alle Bürgerinnen und Bürger im geplanten Gebiet, die kein Anschreiben erhalten, können trotzdem bald schnelle Internetanschlüsse buchen, da diese Bereiche über die bestehenden Kupferleitungen versorgt werden.

Im Rahmen der letzten Sitzung im Jahr 2019 dankte Bürgermeister Eckl Andreas den Gemeinderatsmitgliedern für die ehrliche und zielorientierte Zusammenarbeit und für die Unterstützung und Mitarbeit im Gremium. Ebenfalls dankte er der Belegschaft in der Verwaltung, im Bauhof, in den Kindergärten St. Johannes und St. Georg sowie allen Reinigungskräften und Mitarbeitern und vor allem allen, die Jahr für Jahr ehrenamtlich Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit übernehmen. Ebenfalls teilte Eckl mit dass die Baumaßnahem Zeller Weg begonnen hat, wo mit Hilfe eines Förderprogrammes ein gemeindeeigenes Waldgrundstück besser erschlossen wird.

Stellvertretend für den Gemeinderat ergriff Gemeinderat Krieger Alfons (CSU) das Wort und bedankte sich beim Gemeinderat für die äußerst angenehme und kollegiale Zusammenarbeit, er hoffe das bleibe auch in nächster Zeit so. Zudem galt sein Dank auch der Verwaltung und Bürgermeister Eckl für dessen gute Informationspolitik und ebenfalls sehr guten Zusammenarbeit.

Vorweihnachtliches Geschenk für die Gemeinde Prackenbach zur Sanierung von Pfarrheim mit Bürgerhaus

(21. 11. 2019)

Förderbescheid über 1,4 Millionen erhalten

 

Prackenbach. Nun ist die Finanzierung der Maßnahme „Sanierung Pfarrheim und Bürgerhaus“ mit dem Verfahren einfache Dorferneuerung in Kombination mit dem Programm „Innen statt Außen“ in trockenen Tüchern.

In Prackenbach gibt es bald einen neuen Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Mit der Einleitung einer Dorferneuerung übergab am Donnerstag Franz Stark vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern einen Förderbescheid über 1,4 Millionen Euro und gratulierte der Gemeinde Prackenbach mit Bürgermeister Andreas Eckl zu dem überaus gelungenen Projekt und zur erfolgreichen Bewerbung, was zu den ersten im ganzen Regierungsbezirk zählt.

Dabei war die Gemeinde schnell mit einem schlüssigen Konzept beim Fördergeber vom ALE vorstellig geworden und bekam den Zuschlag zur Förderung, so Franz Stark in seiner Ansprache.

Man kann als Bürger der Gemeinde stolz sein, wenn man so eine tolle Maßnahme zugesprochen bekommt. Zudem wünschte Stark Bürgermeister Eckl einen erfolgreichen Start der Baustelle und vor allem eine unfallfreie Bauzeit.

„Wir unterstützen die Gemeinde beim Umbau des in die Jahre gekommenen Pfarrheims“, bemerke auch Stark. Durch die Förderinitiative „Innen statt außen“ kann Prackenbach einen Fördersatz von 90 Prozent in Anspruch nehmen. „Dieser Fördersatz schafft natürlich einen starken Anreiz, die Ortsentwicklung noch konsequenter auf die Kerne zu konzentrieren, vorhandene Potenziale zu nutzen und damit letztendlich auch weitere Flächenversiegelungen an den Ortsrändern zu reduzieren“, so der stellvertretende Abteilungsleiter.

 

Mit den erhöhten Fördermöglichkeiten durch „Innen statt Außen“ wird das vom Leerstand bedrohtes Gebäude wieder mit Leben erfüllt. „Alle Generationen von Prackenbach profitieren davon!“, freute sich Franz Stark.

 

Bürgermeister Eckl war sehr erfreut über die Förderzusage für das Pfarrheim und Bürgerhaus, welches im Vorfeld viel Arbeit bereitete und nun die extrem hohe Fördersumme von 1,4 Millionen als Ergebnis brachte. Er bedankte sich beim ALE (Amt für ländliche Entwicklung) über die überaus angenehme Zusammenarbeit, insbesondere mit Franz Stark und Johann Edenhofer und den weiteren Entscheidungsträgern vom Amt in Landau.

Denn ohne diese hohe Förderung könnte unsere Gemeinde solch eine Maßnahme nicht realisieren. Es ist für den Bürgermeister ein Traum für unsere Gemeinde welcher in Erfüllung geht – wir bekommen einen nagelneuen Dorfplatz als Mittelpunkt und ein „Haus für Alle“ gemeint sind dabei alle Bürger der Gemeinde, für Senioren der Pfarrfamilie, die Jugendliche, welche darin auch Räume bekommen und Vereine für die auch ein Gebäudeteil vorgesehen wird. Ebenfalls kann dann der Bürgersaal für Veranstaltungen, Aufführungen und viele weiteren Ideen der Bürger genutzt werden.

Die Gemeinde ist Bauherr der Maßnahme und es wird ein Nutzungsvertrag mit der Kirche vereinbart. Somit haben Bürger der Gemeinde und die Pfarrei neue Heimat, was den Bürgermeister sichtlich freute. Die Ausschreibungen laufen, die ersten Gewerke werden am 04.12.2019 bereits vergeben. Der Start soll je nach Wetterlage zu Beginn des Jahres 2020 erfolgen und bis Februar 2021 abgeschlossen werden, so der Bürgermeister in seinem baulichen Fahrplan. Wir haben dieses zukunftsträchtige Projekt zusammen mit unserem Gemeinderat und der Kirche auf den Weg gebracht, dafür bedankte sich der Bürgermeister für die Unterstützung aller Beteiligten. Es gibt nur Gewinner!

 

Laut Rücksprache mit Diakon Andreas Dieterle, der bei der Übergabe des Förderbescheides durch seine Anwesenheit in einem Prüfungsausschuss, verhindert war, sagte: „Es ist wirklich eine wunderbare Sache, dass auf Initiative von Bürgermeister Andreas Eckl der Stein für ein gemeinsames Pfarrheim und Bürgerhaus ins Rollen kam und nun durch die großartige Förderung durch das ALE im Rahmen der Initiative „Innen statt Außen“ in die Tat umgesetzt werden kann.

Politische und kirchliche Gemeinde Hand in Hand zum Wohl der Menschen und der Vereine, das ist für mich zukunftsweisend und zeigt, dass gemeinsam mehr für die Menschen und den Ort erreicht werden kann.

Ich wünsche mir, dass hier mitten in Prackenbach ein lebendiges Zentrum der Begegnung und des Miteinanders für Jung und Alt entsteht und danke allen, die zur Realisierung beitragen, insbesondere dem ALE.

 

Kirchenpfleger Ferdinand Klement bedankte sich ebenfalls beim Amt für ländliche Entwicklung für die großartige Förderung. Sein Dank ging zudem an BGM Eckl, der den Vorstoß für diese herausragende Maßnahme gegeben hat und dem Gemeinderat für die Unterstützung und Genehmigung.

 

Foto: Geschäftsleiter Manfred Maier, Stellvertretenden Abteilungsleiter ALE Franz Stark, Kirchenpfleger Ferdinand Klement, Planer Johann Weber, PGR-Sprecherin Margit Eidenschink

Foto zu Meldung: Vorweihnachtliches Geschenk für die Gemeinde Prackenbach zur Sanierung von Pfarrheim mit Bürgerhaus

Aus dem Gemeinderat am 20.11.2019

(20. 11. 2019)

Straßenbestandsverzeichnis angepasst

Die Verwaltung hatte bei der Überprüfung des Straßenbestandsverzeichnisses in welchem alle Orts- und GV-Straßen festgehalten sind, festgestellt, dass die Ringstraße noch unter dem Namen „Ortsstraße in Prackenbach“ geführt wird. Um Missverständnisse auszuräumen wurde einstimmig beschlossen den Namen des Straßenzuges anzupassen.

 

Änderung des Flächennutzungsplans durch Deckblatt 12 für den Gemeindeteil Voggenzell sowie Beschluss des Bebauungsplans „Voggenzell I“

Nachdem für die beabsichtigte Änderung des Flächennutzungsplans durch Deckblatt 12 und dem im Parallelverfahren entwickelten Bebauungsplan „Voggenzell I“ das Vorverfahren durchgeführt wurde, war der Umfang der erneuten Einwendungen bzw. erforderlichen Änderungen deutlich geringer. Der Gemeinderat nahm von den eingereichten Stellungnahmen, welche Bürgermeister Eckl Andreas, einzeln verlas sowie von den eingearbeiteten Änderungen in die jeweiligen Entwürfe des Planungsbüros Christl Ingenieure Kenntnis und beschloss jeweils einstimmig die vorgeschlagenen Änderungen bzw. Abwägungen. Der Flächennutzungsplan kann im Anschluss daran zur Genehmigung beim zuständigen Landratsamt Regen vorgelegt werden. Der Bebauungsplan tritt im Anschluss daran in Kraft.

 

Neuerteilung Straßenname

Da das Baugebiet „Voggenzell I“ eine in sich abgeschlossene Einheit darstellt, ist ein neuer Straßenname erforderlich, da die Erweiterung der bestehenden Hausnummerierung nur mit Buchstaben bzw. hohen Ziffern sinnvoll ist. Bürgermeister Eckl Andreas schlug deshalb vor, wie auch schon in der Vergangenheit, einen neuen Namen in Anlehnung an bestehende Flurbezeichnungen zu benennen. Die Flurbezeichnung im Bereich nord-westlich des Baugebiets heißt „Büchelfelder“, der Straßenname „Zu den Büchelfeldern“ oder „Büchelfelderweg“ kam deshalb in die engere Auswahl Um die Straßenbezeichnungen so kurz wie möglich zu gestalten, wurde einstimmig der „Büchelfeldweg“ beschlossen.

 

Sanierung Pfarrheim mit Bürgersaal

Da der Förderbescheid für das geplante Projekt bereits weitest gehend fertig gestellt wurde, teilte das Amt für Ländliche Entwicklung in Landau noch mit, dass der im November 2018 gefasste Beschluss zur Stärkung des Innenraums in Verbindung mit der umfassenden Änderung des Flächennutzungsplans durch Deckblatt 11, in welchem ohnehin seitens der Gemeinde der bauliche Focus auf den Innenraum gerichtet wurde. Der Beschluss muss jedoch die Stärkung des Innenraums für das gesamte Gemeindegebiet enthalten, so Bürgermeister Eckl Andreas. Der Gemeinderat folgte der Empfehlung des Amtes für Ländliche Entwicklung und stimmte der Stärkung des Innenraums ausgedehnt auf das gesamte Gemeindegebiet einstimmig zu.

 

Überplanmäßige Ausgaben genehmigt

Im Zuge der Planungsarbeiten zur Erschließung des Baugebiets „Pfahlfelder II“ sowie weiterer Baunebenkosten im Bereich der Wasserversorgung werden die veranschlagten Haushaltsansätze überschritten. Der Gesamthaushalt ist jedoch trotzdem gedeckt, so dass der Gemeinderat der Überschreitung der Haushaltsmittel einstimmig genehmigte.

 

Bauangelegenheiten

Der Vorlage eines Bauvorhabens im Genehmigungsfreistellungsverfahrens zur Errichtung eines Doppelhauses im Gemeindeteil Voggenzell stimmte der Gemeinderat ebenso zu, wie dem Antrag auf Erweiterung einer bestehenden Schreinerei mit Aufstockung der Ausstellungsfläche im Gemeindeteil Tresdorf. Darüber hinaus sah das Gremium keine Bedenken zur beabsichtigten Errichtung einer Hackguthalle mit Heizraum und Schleppergarage in der Hagengruber Straße.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas lud zur Einweihung des Jugendbusses der Gemeinde Prackenbach durch Diakon Dieterle am 07.12.2019 um 10.00 Uhr ins Rathaus. Dort soll das neue Fahrzeug, das den Vereinen für deren Jugendarbeit zur Verfügung stehen soll, durch die Einweihung den Vereinen übergeben werden. Eckl dankt im Vorfeld den beteiligten Unternehmen, welche durch die Buchung der Werbefläche einen Großteil der laufenden Kosten decken. Eckl dankte darüber hinaus der VR-GenoBank Donau-Wald eG, die sich mit einer stattlichen Summe als Zuschuss für den laufenden Betrieb beteiligt hat.

Neben dem Baubeginn für den Breitbandausbau im März 2020 verwies Bürgermeister Eckl auf die ebenfalls im Frühjahr beginnenden Bauarbeiten zur Aufweitung der B85 im Bereich Kugelbach und der Anbringung je einer Abbiegespur Richtung Viechtafell bzw. Moosbach. Auf die Rückfrage aus dem Gremium, ob eine Unterführung der B85 für Fußgänger bzw. Radfahrer enthalten sei, teilte Bürgermeister Eckl Andreas mit, dass dies in den Plänen nicht enthalten sei, er aber gerne beim Staatlichen Bauamt diesbezüglich nochmals nachforschen werde.

GR Kellermeier teilt mit, dass im Bereich der GV-Straße zwischen Geigenmühle und Engelsdorf massive Schäden am Bankett vorhanden sind, welche zeitnah beseitigt werden sollten, um Schäden an Kraftfahrzeugen zu vermeiden.

Der Veranstaltungskalender der Gemeinde Prackenbach für 2020 steht (Stand 23.Oktober 19)

(15. 11. 2019)

Prackenbach. Vor einigen Tagen hat Bürgermeister Andreas Eckl die Vereinsvorstände ins Gasthaus Fleischmann nach Krailing eingeladen, um die Veranstaltungstermine für das Jahr 2020 festzulegen. Dazu konnte er auch Pfarrer Josef Drexler, einige Gemeinderäte und Richard König von der Verwaltung herzlich begrüßen. Auch die Jugendbeauftragten der Gemeinde Miko Penzkofer und Matthias Schedlbauer hieß er willkommen, denen er für die Organisation beim Ferienprogramm sowie den Vereinen, die mitgemacht haben, herzlich dankte.

 

Das Jahr 2019 hat zum Ausklang noch einiges vor, nämlich das Gemeindepokalschießen vom 22.-24.11.19 und den Adventskranzverkauf des FB in Moosbach (24.11.) Die Dorfweihnacht (30.11.-1.12.) steht bei der Dorfgemeinschaft Moosbach an und Bürgermeister Eckl lädt am 11.12. zu seiner Bürgerversammlung in die Mulberry Ranch ein. Die Moosbacher Senioren treffen sich am 4.12. und die Prackenbacher feiern am 6.12. ihren Seniorenadvent. Bis Weihnachten stehen noch verschiedene Weihnachtsfeiern bei den Vereinen an. Es folgt Krippenfeier in Prackenbach und Christmetten in Moosbach und Prackenbach (24.12.) und Weihnachtsgottesdienste in den 3 Ortschaften.

 

Mehrere Christbaumversteigerungen und Generalversammlungen schließen sich an und   Jahresschlussgottesdienste am 31.12. in Prackenbach und Moosbach.

Im Jahr 2020 beginnt der Fasching mit dem Handwerkerball (18.1.) einer Faschingsunterhaltung beim Dorfverein Hagengrub (29.1.). Die FW Prackenbach feiert am 1.2. seinen trad. Kappenabend und die FW Moosbach seinen Faschingsball (8.2.). Auch das Kesselfleischessen wird wieder durchgeführt (22.2.) und das Weißwurstessen beim RK.

Am 18.3. findet bei den Schlossschützen die Gauversammlung statt, die auch am 25.4. ihre 50-Jahrfeier begehen. In den Kalender aufgenommen sind im März und April viele wichtige Veranstaltungen wie 2 Starkbierfeste, Palmbuschenverkauf, der trad. Jahrtag  (9.3.) und die Erstellung des Ferienprogramms. Am 26.4. und am 3.5. stehen in Moosbach bzw. in Prackenbach Erstkommunionen an und am 30.4. bzw. 1.5. werden wieder Maibäume aufgestellt. Ebenso jagt im Mai und Juni ein Termin den anderen. Heimkehrerwallfahrt (3.5.) Bittgänge, Wanderungen und Ausflüge, Gartenfeste, Sonnwendfeiern, Sportlerfeste, den OÖ-Cup beim MCC und das Heimatfest des SV Prackenbach vom 26.- 27.6.20.

Zu den Highlights ab Juli – Dezember 2020 zählen: Das Open Air des KuRV, das Gartlerfest, das Oldtimertreffen, Mofacross, Jahresausflüge, die Beatparty der KLJB, das Erntedankfest und das Weinfest und der Volkstrauertag. Nicht fehlen darf auch im Jahr 2020 die 22. Dorfweihnacht und die Hagengruber Dorfweihnacht. Erwähnenswert seien die ständig wiederkehrenden Veranstaltungen wie Seniorennachmittage, Garten- und Kirchlichen Feste.

Anzumerken sei auch noch, dass beim Veranstaltungskalender der Gemeinde das ganze Jahr über noch Änderungen eingetragen werden können, die von den Verantwortlichen eingesehen werden können.

Aus dem Gemeinderat Prackenbach am 30.10.2019

(30. 10. 2019)

Anschaffung Jugendbus für Ortsvereine

Unter der Federführung der beiden Jugendbeauftragten Schedlbauer Matthias und Penzkofer Mirko hat die Gemeinde Prackenbach der Anschaffung eines Jugendbusses für die Vereine der Gemeinde Prackenbach zugestimmt. Das Fahrzeug soll die Vereine mit Jugendarbeit und den damit verbundenen Fahrten zu auswärtigen Veranstaltungen unterstützen. Gleichzeitig kann der Bus im Rahmen des Ferienprogramms eingesetzt werden. Die Nutzung ist auf die Ortsvereine beschränkt. Die Kosten für Versicherung und Steuer stemmt die Gemeinde Prackenbach im Rahmen der Jugendförderung. Die Leasingrate übernehmen Sponsoren mit Werbeflächen auf dem Fahrzeug. Die sonstigen Kosten tragen die jeweiligen Vereine anteilig über die anfallenden Wegstrecken.

 

Überplanmäßige Ausgaben für Straßensanierungen genehmigt

Im Rahmen der beauftragten Straßensanierungen fallen überplanmäßige Ausgaben an, welche zwar gedeckt sind, jedoch vom Gemeinderat zu genehmigen waren. Bürgermeister Eckl Andreas stellte die Gesamtkosten detailliert vor und nannte die Gründe für die Überschreitung. Der Gemeinderat nahm die Überschreitung zur Kenntnis und stimmte den überplanmäßigen Ausgaben einstimmig zu.

 

Bericht über die örtliche Rechnungsprüfung und Entlastung des HH-Jahres 2017

Der örtliche Rechnungsprüfungsausschussvorsitzende Preiß erläuterte das Ergebnis der Prüfung des Haushaltsjahres 2017. Er verwies darauf, dass unter anderem der Prüfungsbericht der überörtlichen Staatlichen Rechnungsprüfung durchgearbeitet wurde und stichprobenartig die Belege überprüft wurden. Gravierende Feststellungen wurden nicht zu Tage gefördert. Als Empfehlung wurde vom Ausschuss ausgesprochen, dass neben bewährten Online-Bestellungen und -Vergleichen zusätzlich zur bisherigen Vorgehensweise noch mehr auch von regionalen und örtlichen Anbietern Angebote eingeholt werden sollen. Auch auf die Anlage eines Grundstücks- und Bestandsverzeichnisses wurde hingewiesen. Zusammenfassend bescheinigte Preiß eine gute Mittelbewirtschaftung und sprach sich für die Entlastung der Verwaltung für das HH-Jahr 2017 aus, welcher das Gremium einstimmig zustimmte.

 

Bewerbung um Schließung der Funklöcher

Da es auch in der Gemeinde Prackenbach noch Bereiche gibt, in denen ein Mobilfunkempfang nur mäßig bis gar nicht verfügbar ist, schlug Bürgermeister Eckl Andreas vor, dass man sich am Projekt der Telekom „Wir jagen Funklöcher“ beteiligen soll. Danach gelte es im Gemeinderat grundsätzlich dem Bewerbungsverfahren zuzustimmen und im Rahmen des Projekts die Voraussetzungen seitens der Gemeinde zu erfüllen. Vereinzelte Kritik aus dem Gremium, dass hier die Gemeinde Teile der Arbeit der Netzbetreiber übernehmen soll, hielt Eckl entgegen, dass dies auch beim Breitbandausbau seit mehreren Jahren so praktiziert werde und somit kein Neuland sei, welches die Gemeinde betrete. Das Gremium entschied sich für die Beteiligung und Bewerbung am Projekt.

 

Ja zur Planung eines Dorfgemeinschaftshauses in Viechtafell

Die Dorferneuerung bzw. Ländliche Entwicklung im Gemeindeteil Viechtafell schreitet auf die Zielgerade und es soll zum Abschluss ein Dorfgemeinschaftshaus errichtet werden. Dort wollen die Bürgerinnen und Bürger Viechtafells das Gemeinschaftsleben vertiefen und den Zusammenhalt stärken. Da das Dorfgemeinschaftshaus auch Teil des im Jahr 2006 entworfenen Leitbilds war sieht auch das Amt für Ländliche Entwicklung die Errichtung als gelungenen Abschluss der Maßnahme, zumal sich derzeit die Förderkulisse optimal gestalte. Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft und Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung Sebastian Moßandl ermutigte das Gremium dem Bau bei einer vergleichsweise geringen Eigenbelastung zuzustimmen. Aktuell, so Moßandl, gehe es darum, eine geeignete Planung in Auftrag zu geben, um den Kostenrahmen zu eruieren und die Fördermöglichkeiten und -bedingungen abzustimmen. Der Gemeinderat stimmte dem Grunde nach der Errichtung des Dorfgemeinschaftshauses zu. Die abschließende Entscheidung wird nach Vorstellung der Planung und Vorliegen der Kostenberechnung durchgeführt.

 

Brandschutzertüchtigung Jugendhaus Krailing

Im Rahmen der Brandschutzertüchtigung des Jugendhauses in Krailing kam es bei den jeweiligen Arbeiten immer wieder zu „Überraschungen“ beim Rückbau einzelner Bauabschnitte. Beim Renovieren im Bestand, so Eckl, sei nicht jedes Detail zu planen, da so manche Verkleidung erst nach dem Entfernen das eigentliche Problem ans Tageslicht bringt. Jedoch sei man insgesamt im Rahmen der Kostenberechnung. Vereinzelte Einsparungen nach der Ausschreibung konnten die ein oder anderen Mehrausgaben nahezu auffangen. Detailliert erläuterte Eckl die einzelnen zusätzlich angefallenen Kosten der jeweiligen Gewerke und deren Nachträge. Einstimmig verabschiedete das Gremium die zusätzlichen Kosten zu Gunsten der Sicherheit im Jugendhaus.

 

Wahlleiter und Stellvertreter für Kommunalwahl 2020 berufen

Der Gemeinderat hat zum Wahlleiter für die Kommunalwahl 2020 einstimmig den Verwaltungsbeamten König, der auch die übrigen Wahlen im Rathaus zuverlässig abwickelt und zu seinem Stellvertreter den Verwaltungsangestellten Maier berufen.

 

Bauangelegenheiten

Der Gemeinderat hat dem Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Austragswohnhauses im Gemeindeteil Maierhof ebenso zugestimmt, wie dem Antrag auf Anbau eines Wintergartens und Neubau einer überdachten Terrasse und der dafür erforderlichen Befreiungen im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Kagerberg“. Zugestimmt wurde auch dem Antrag auf Rückbau einer bestehenden Scheune mit Umbau des Dachtragwerks, Anbau an die bestehende Rinderstallung sowie Neubau einer Holzlagerstätte in der Wiedenhofstraße. Zwei Tekturplänen über den Abbruch einer landwirtschaftlichen Scheune und Ersatzneubau einer forstwirtschaftlichen Lagerhalle sowie der Errichtung eines Holzschuppens stimmten die Räte ebenfalls einstimmig zu.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas teilte mit, dass die Bürgerversammlung 2019 am 11.12.2019 ab 19:30 Uhr in der Nashvilla, Gartenstraße stattfindet. Die Gesamtbevölkerung wird hierzu recht herzlich eingeladen.

Der abschließende Breitbandausbau für das restliche Gemeindegebiet sowie die Bauarbeiten für das Baugebiet „Pfahlfelder II“ starten im Frühjahr 2020. Der Breitbandausbau soll noch 2020 fertiggestellt werden, die Inbetriebnahme der neuen Breitbandtechnik soll frühestens im Jahr 2021 erfolgen. Die Erschließungsarbeiten des Baugebiets werden hingegen bereits im Herbst 2020 abgeschlossen sein.

Zum Stand der Sanierung des Pfarrheims bzw. Bürgersaals teilte Bürgermeister Eckl Andreas mit, dass nunmehr die ersten Gewerke öffentlich ausgeschrieben wurden. Baubeginn voraussichtlich ebenfalls im Frühjahr 2020. Bürgermeister Eckl Andreas freute ganz besonders, dass auch für die Innenausstattung des Bürgersaals und der übrigen öffentlich zugänglichen Räume Fördermittel aus dem LEADER-Förderprogramm in Höhe von knapp 40.000 EUR in Aussicht gestellt wurden.

Weiter berichtet Eckl, dass die Entwurfsplanung zur Erneuerung der Zufahrt zum Gemeindeteil Ruhmannsdorf erstellt ist und eine grundsätzliche Förderzusage seitens der Regierung von Niederbayern vorliegt. Die Kosten belaufen sich auf rund 300.000 EUR. In den kommenden Monaten sind die Stellungnahmen des Wasserwirtschaftsamtes sowie der Unteren Naturschutzbehörde einzuholen und im Anschluss daran wird der Förderantrag eingereicht.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung

(20. 09. 2019)

Prackenbach.

Da die Eigengewinnung von Trinkwasser aus den bestehenden Quellen in Gnaglberg in den vergangenen Trockenjahren gelitten hat und die Ausweisung des erforderlichen Wasserschutzgebietes sich nach wie vor schwierig gestaltet, wurde zur Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser aus dem Hochbehälter in Hinterhagengrub eine Verbindungsleitung zwischen Maierhof (Recyclinghof) und der Zuleitung im Kreuzungsbereich der Schwabenstraße / REG6 hergestellt, welche automatisiert den Wasserstand im Hochbehälter nivelliert. Die mit Waldwasser gespeiste Leitung hat eine Länge von rund 770 m bei einem Querschnitt von DN 125.

 

Die Tiefbauarbeiten hat die Firma Blüml Prackenbach ausgeführt. Für den Einbau der Elektro- und Steueranlagen wurde die Firma Kiefl, Chamerau beauftragt. Die Einbindung in die Steuerung erfolgt in Absprache mit der Wasserversorgung Bayerischer Wald. Planung und Leitung der Maßnahme lag in den Händen von Architekten Brunner, Dipl.-Ing. Florian Pledl (Projektleiter).

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 145.000 € netto. Eine Förderung durch den Freistaat Bayern im Rahmen der RZWas 2018 von ca. 60.000 € ist in Aussicht gestellt.

Am Donnerstag hat sich Bürgermeister Eckl und die Verantwortlichen über den Abschluss der Maßnahme vor Ort informiert. Er zeigte sich erfreut darüber, dass durch den Bau der Verbindungsleitung das zweite Standbein der Trinkwasserversorgung durch die Wasserversorgung Bayerischer Wald nochmals verfeinert und optimiert werden konnte.

 

Foto: Wasserwart Roland Brem, Bürgermeister Andreas Eckl, Hannelore Blüml, Dipl.-Ing. Florian Pledl

Foto zu Meldung: Verbesserung der Trinkwasserversorgung

Im Gemeinderat Prackenbach am 12. September 2019 notiert

(12. 09. 2019)

Änderung des Flächennutzungsplans durch Deckblatt 12 sowie Aufstellung des Bebauungsplans Voggenzell I beschlossen

Zur Schließung einer Lücke im Ortsteil Voggenzell strebt die Gemeinde Prackenbach die Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung eines Bebauungsplans an. Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Fachstellen und Träger öffentlicher Belange waren verschiedene Stellungnahmen bei der Gemeinde Prackenbach eingegangen. Diese wurden in der Sitzung verlesen und entsprechen abgewogen bzw. erforderliche Änderungen bereits in die Pläne eingearbeitet. Der Gemeinderat nahm vollumfänglich Kenntnis davon und beschloss die entsprechenden Abwägungen bzw. Änderungen. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit ergab keine Einwendungen. Der Gemeinderat hat deshalb einstimmig die Auslegung der modifizierten Planung und die erneute Beteiligung der Fachstellen bzw. Träger öffentlicher Belange sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen.

 

Bauleistungen für Erschließung des Baugebiets „Pfahlfelder II“ vergeben

Nachdem der Bebauungsplan „Pfahlfelder II“ nunmehr in Kraft getreten ist, muss das Areal erschlossen werden. Die vom Architekturbüro Brunner geplanten Erschließungsanlagen wurden öffentlich ausgeschrieben. Insgesamt nahmen sieben Unternehmen aus der Region am öffentlichen Wettbewerb teil. Das wirtschaftlichste Angebot hat, nach erfolgter Prüfung und Wertung durch das Planungsbüro, die Fa. Fischl Tiefbau GmbH aus Viechtach mit einer Angebotssumme von etwas über 1,1 Mio. EUR abgegeben. Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Ergebnis der Ausschreibung und dem Vergabevorschlag und erteilte einstimmig den Auftrag an das Viechtacher Unternehmen, der nun die 28 Parzellen erschließen wird. Ein Baugebiet auf das wir uns alle freuen können, damit wir weiter unseren jungen Menschen die Chance geben können, sich in unserer Gemeinde ansiedeln zu können, so BGM Eckl in seinem Bericht dazu.

 

Hochspannungsleitung wird verlegt

Im Zuge der Erschließung des Baugebiets „Pfahlfelder II“ ist es erforderlich, die derzeit im Bereich der späteren Wohnbebauung befindliche Hochspannungsleitung nebst Mast zu verlegen. Ein entsprechendes Vertragsangebot der Bayernwerk Netz GmbH liegt vor. Die Kosten hierfür belaufen sich auf knapp 50.000 EUR. Die Erdarbeiten erfolgen im Rahmen der Erschließungsarbeiten. Die Leitungstrasse soll im Straßenkörper bzw. Fußgängerweg integriert werden, da die Verlegung außerhalb des Baugebiets, am nördlichen Geltungsbereich von der Unteren Naturschutzbehörde kritisch gesehen wurde. Der Gemeinderat stimmte dem Vertragsangebot einstimmig zu.

 

Straßenname für das Baugebiet Pfahlfelder II

Da für die Straße im neuen Baugebiet zeitnah auch ein Straßenname erforderlich wird, schlug Bürgermeister Eckl Andreas vor diesen frühzeitig zu vergeben. In Anerkennung um die enormen Verdienste von Frau Dr. Bertsche für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Prackenbach, wäre es aus seiner Sicht ideal, diese durch den Straßennamen „Dr.-Bertsche-Straße“, zumal auch noch eine räumliche Nähe zur ehemaligen Arztpraxis gegeben ist, zum Ausdruck zu bringen, so Eckl. Der Gemeinderat war von diesem Vorschlag angetan und votierte einstimmig dafür.

 

Asphaltierungen zugestimmt

Die in den vergangenen GR-Sitzungen beratenen und beschlossenen Asphaltierungen wurden zum Großteil bereits durchgeführt und kosten insgesamt rund 64.000 EUR. Betroffen war dabei die Gemeindeverbindungsstraße Fichtental-Tresdorf, ein Teilstück in Mitterdorf und der Lehmweg in Tresdorf. Vor allem die Maßnahme im Lehmweg, Gemeindeteil Tresdorf wertete Bürgermeister Eckl Andreas als Erfolg, da sich dort die Anlieger mit großem Einsatz und Arbeitskraft bei der Verlegung der Randsteine und der Banketterstellung bzw. der Untergrundvorbereitung beteiligt hatten. Als optimal bezeichnete er die Organisation und Durchführung der Maßnahme, welche durchaus als Vorbild für künftige Asphaltierungen von GV-Straßen gelten kann.

 

Treppenlift für das ehemalige Schulhaus Moosbach

Da im OG des ehemaligen Schulhauses regelmäßig Seniorenveranstaltungen stattfinden und auch dort das Wahllokal untergebracht ist, hat sich auf Grund des Antrags des Gemeinderatsmitglieds Miethaner der Gemeinderat dazu entschieden, einen Treppenlift zu installieren um Barrierefreiheit herstellen zu können. Ein weiterer Schritt zu einem weiteren barrierefreien gemeindlichen Gebäude wurde getan, so BGM Eckl. Die Kirchenverwaltung Moosbach sowie die VR GenoBank DonauWald hat eine finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 2.500 EUR für das Vorhaben zugesagt. Drei Angebote von geeigneten Firmen lagen dem Gemeinderat vor. Das wirtschaftlichste Angebot war das der Fa. Tremmel Aufzüge GmbH & Co.KG aus Patersdorf. Der Gemeinderat erteilte der Fa. Tremmel den Auftrag zur Lieferung und zum Einbau des Treppenliftes.

 

Bauanträgen zugestimmt

Mit insgesamt sieben Bauanträgen hatte sich das Gremium zu befassen. Dem Antrag auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses im Gemeindeteil Viechtafell wurde ebenso zugestimmt, wie dem Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Nebengebäude im Gemeindeteil Tresdorf. Positiv wurde der Neubau von drei Quergiebeln und Dachfenster zum Ausbau des Dachgeschosses und gleichzeitigen Nachverdichtung in der Hangstraße beurteilt. Gegen den Antrag auf Vorbescheid auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Hagengruber Straße sowie dem Antrag auf familiengerechte Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses in Anger hatte der Gemeinderat keine Einwände. Auch dem Antrag auf isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans „Hagengrub“ und der damit verbundenen Errichtung einer Garage und eines Carports sowie dem Antrag auf Vorbescheid auf Neubau eines Wohnhauses und einer Maschinenhalle im Gemeindeteil Zeitlhof stimmte das Gremium zu.

 

Bürgermeister-Bericht

Bürgermeister Eckl Andreas dankte der FF Prackenbach für die ehrenamtliche Instandsetzung des Turms, den auch die FF Prackenbach damals neu errichtete, am neuen Spielplatzstandort hinter dem Rathaus.

Darüber hinaus verwies er auf einen Termin am 25.09.2019 in Regensburg, bei dem die Dt. Telekom die Pläne zur Ausführung des Breitbandausbaus im restlichen Gemeindegebiet vorstellt. Als voraussichtlicher Baubeginn ist das Frühjahr 2020 veranschlagt. Details werden in der kommenden Sitzung veröffentlicht.

Ende September wird im Jugendhaus Krailing noch der Zugang zur neuen Brandschutztreppe hergestellt. Den Auftrag für die Zimmererarbeiten im Dachgeschoß erhielt die Firma Heigl, die Brandschutztüren baut die Firma Trendholz ein.

Ganz besonders bedankte sich Bürgermeister Eckl Andreas bei allen Beteiligten, ehrenamtlichen Helfern, Vereinen und den beiden Jugendbeauftragten mit Gemeinderatsmitglied Schedlbauer Matthias über das außerordentlich attraktive und umfangreiche Ferienprogramm 2019. Schedlbauer stellte in einem kurzen Rückblick die organisierten Veranstaltungen der Vereine, aber auch von Privatpersonen vor und resümierte, dass insgesamt rund 370 meist freudestrahlende Kinder an 18 verschiedenen Veranstaltungen gezählt wurden. Auch er dankte allen helfenden Händen, die zum Gelingen beigetragen haben und auch der örtlichen Presse für die sehr gute Berichterstattung mit einem kleinen Präsent.

 

 

Foto zu Meldung: Im Gemeinderat Prackenbach am 12. September 2019 notiert

Mitarbeiter-Ehrung in der Gemeinde und Glückwünsche zum 80. Geburtstag

(12. 09. 2019)

Prackenbach. Im Rahmen der letzten Sitzung des Gemeinderates gratulierte am Donnerstag Bürgermeister Andreas Eckl Franz Xaver Pongratz zu seinem 80. Geburtstag, den er am 18. August 2019 feiern konnte. Er ist das älteste Gemeinderatsmitglied und gehört dem Gremium schon länger an, als er selbst auf der Welt ist, bemerkte Bürgermeister Eckl. Pongratz hat in den vergangenen 35 Jahren schon vier Bürgermeister erlebt und hat auch privat sehr viel gemeistert und ist darüber hinaus noch bei 5 – 6 Vereinen Mitglied.

Im Namen des Gemeinderates und auch in seinem Namen, übermittelte ihm Bürgermeister Andreas Eckl die besten Glückwünsche mit einem kleinen Präsent einer Fotocollage des langjährigen Kommunalpolitikers Pongratz. Dieser dankte dem Gremium und Bürgermeister Eckl für die Glückwünsche, das Geschenk und die gute Zusammenarbeit.

 

Wasserwart Roland Brem hat eine einjährige Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik abgeschlossen und seine Ausbildung mit Bravour gemeistert. Außerdem ist er ein zuverlässiger und guter Mitarbeiter, lobte ihn Bürgermeister Eckl, der ihm für seinen Abschluss ein Präsent überreichte. Brem dankte ihm dafür und bemerkte, es möge so weitergehen, denn es gäbe einiges zu tun.

 

Kristin Lorenz hat den Entschluss nicht bereut, dass sie sich als Verwaltungsangestellte in der Gemeindeverwaltung beworben hat. Nun hat sie ihre 3-jährige Lehre in der Fachrichtung Kommunale-Verwaltung abgeschlossen und gut gemeistert, lobte Bürgermeister Eckl, der bemerkte, dass sie sich immer bemüht, sich einzubringen. Im Übrigen ist sie eine sehr fleißige und freundliche Mitarbeiterin, lobte Eckl und dankte ihr mit einem Blumenstraß. Mit Dankesworten brachte sich Kristin neben Bürgermeister Eckl auch beim Gemeinderat ein und meinte, dass sie sich damals sehr gefreut habe, dass man sie genommen habe und dankte ihnen noch im Nachhinein dafür.

 

Foto: Bild 1 - Bürgermeister Eckl mit Kristin Lorenz, Bild 2 - Roland Brem mit BM Eckl, Bild 3 Ehrung zum Geburtstag BM Eckl und F.X. Pongratz

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Lokalisierung eines Lecks im Trinkwasserleitungsnetz

(10. 09. 2019)

Die Gemeinde Prackenbach unterbricht im Rahmen der Suche eines Rohrbruchs in der Nacht zum Donnerstag 12.09.2019, von 0:00 Uhr bis 05:00 Uhr die Trinkwasserversorgung für die Gemeindeteile Viechtafell und Krailing. Die Wasserversorgung bittet die Wasserabnehmer in diesem Bereich um Verständnis und um Anlegung eines Wasservorrats bei Bedarf.

Erste Jugendsprechstunde war eine gelungene Sache

(07. 09. 2019)

Prackenbach. Im Rahmen des Ferienprogrammes der Gemeinde Prackenbach, veranstaltete der Jugendbeauftragte Matthias Schedlbauer eine Jugendsprechstunde. Die Idee entstand erstmals, bei der diesjährigen U18 Europawahl, wo auch die Gemeinde ein Wahllokal eingerichtet hatte. Hier konnten die Jugendlichen zwischen 12 und einschl. 17 Jahren nicht nur ihre Stimme für eine Partei abgeben, sondern sie durften sich auch an großen Plakaten zum Thema: „Wie kann man die Gemeinde noch attraktiver für die Jugendlichen machen“ äußern. Diese zum Teil sehr erstaunlichen Beiträge, nahm der Jugendbeauftragte Matthias Schedlbauer zum Anlass, diese Jugendsprechstunde zu organisieren.

Nachdem die Jugendlichen am Rathaus empfangen wurden, stand zuerst ein kleiner Rundgang im Rathaus auf dem Plan. Schließlich nahm man im großen Sitzungssaal Platz und nach einer kurzen Vorstellung seinerseits, stellte Schedlbauer nochmals seine Aufgaben als Jugendbeauftragter in der Gemeinde vor und vermittelte den Jugendlichen, dass er die Interessen der Jugend im Gemeinderat vertritt und hier als Sprachrohr zwischen Jugend und Gemeinde fungiert. Als nächstes wurden die Anliegen der Jugendlichen vorab schon einmal zusammengefasst und dann Bürgermeister Andreas Eckl, der mittlerweile eingetroffen war, vorgestellt. Die Jugendlichen waren gut vorbereitet und es wurden viele Anliegen vorgetragen. Unter anderem ging es über Probleme am Schulweg, sowie schnelles Internet oder Plätze für Jugendliche. Genauso waren die Fahrradwege ein Thema oder was man im Ferienprogramm für Jugendlichen noch besser machen könnte.

Bürgermeister Eckl beantwortet jede Frage ausführlich. Bei kleineren Anliegen versprach er schnellstmögliche Abhilfe. Ebenso erklärte er bei komplexeren Themen, wie hier die Vorgehensweise ist und das es oft gar nicht so einfach ist, Dinge umzusetzen, wie es oftmals auf den ersten Blick erscheint.

Durch das aktive mitmachen der Jugendlichen, verging die Zeit wie im Flug. Mit zwei großen Pizzen ließ man die Veranstaltung gemütlich ausklingen. Die Jugendlichen vor Ort, fanden die Jugendsprechstunde sehr positiv und fanden man könnte sowas in regelmäßigen Abständen wiederholen. Der Jugendbeauftragte nahm den Vorschlag sehr gerne auf. Als Zeitpunkt wurden die nächsten Winterferien ausgewählt, mit der Hoffnung, dass die Teilnehmerzahl dann etwas höher ist.

Foto: li. Bürgermeister Andreas Eckl, re. Jugendbeauftragter Matthias Schedlbauer

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54 Gemeindebürger gingen mit dem „Bürgermeister auf See“

(04. 09. 2019)

Vom gemeindlichen Ferienprogramm waren alle begeistert

 

Prackenbach. Wie in den letzten Jahren schon, organisierte Bürgermeister Andreas Eckl auch dieses Jahr wieder einen Ausflug im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms.

Bei herrlichem Wetter ging es am Mittwoch früh mit dem Bus los nach Passau, wo das Kristallschiff bereits auf die Gruppe wartete. Bei der Begrüßung der Kinder, Jugendlichen und Begleitpersonen freute sich besonders Bürgermeister Eckl, dass der Bus rappelvoll war, alle gut gelaunt und er sich auf einen schönen Tag mit den Kindern freute. Gut versorgt mit Brotzeit, Getränken und Süßigkeiten war auch die Busfahrt, welche der Bürgermeister aus privater Tasche sponserte.

Kurzweilig und ohne große Verkehrsbehinderungen erreichte man Passau. Dort stand dann schon das Kristallschiff parat und man konnte an Bord wunderschöne Plätze am Sonnendeck beziehen.

Bei einer Fahrt bis nach Kasten (Österreich) konnte man vom Schiff aus die wunderschön gelegene Stadt Passau und die schöne Landschaft am Flussufer bewundern.

Nach der Rückkehr am Passauer Hafen stand noch ein Stadtbummel an, wo die Teilnehmer Eindrücke von der schönen Altstadt rund um den Rindermarkt genossen. Ein Eisdielenbesuch bei sommerlichen Temperaturen durfte natürlich auch nicht fehlen.

Gegen Nachmittag machte sich die Reisegruppe wieder geschlossen auf den Heimweg nach Prackenbach und alle waren sich einig, dass der Ausflug mit dem Bürgermeister wieder sehr gelungen war. Bürgermeister Eckl bedankte sich auf der Rückfahrt noch beim Busfahrer Heinrich Mühlbauer vom Unternehmen Zellertal-Reisen für die angenehme und souveräne Busfahrt und erwähnte dankend die Kinder, die sich wieder sehr diszipliniert verhalten hatten und man sich sehr gut auf sie verlassen konnte.

 

Foto: Gruppenfoto mit li. Jugendbeauftragter Matthias Schedlbauer und re. Bürgermeister Andreas Eckl

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Tag des Spielplatzes in Moosbach und Krailing

(21. 08. 2019)

Es ging rund auf Prackenbach´s Plätzen

 

Prackenbach.

Um die schönen und gepflegten Spielplätze in der Gemeinde Prackenbach immer wieder Mal ins Bewusstsein zu setzen, veranstaltet Jugendbeauftragter Matthias Schedlbauer im Rahmen des Ferienprogrammes einen Tag des Spielplatzes auf den Gemeindespielplätzen. In Prackenbach fand er bereits im Rahmen der Einweihung am 04.08.2019 statt.

Als besonderes Highlight, organisiert und betreibt Matthias Schedlbauer dabei eine Hüpfburg. Ebenso hat er immer einen Kühlschrank voll Eis dabei, wo sich die Kinder kostenlos Eis nehmen dürfen.

Das Wetter meinte es am ersten Tag in Moosbach nicht so gut, aber trotzdem ließen sich einige Kinder den Spaß nicht verderben.

Bei besserem Wetter, war einen Tag darauf in Krailing die Hüpfburg wieder rege in Benutzung. Die Kinder hatten ihren Spaß und auch die Eltern konnten in entspannter Runde sich austauschen.

 

Foto: Erwachsener 2. v.r. Matthias Schedlbauer

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Trinkwasser in Moosbach

(19. 08. 2019)

Die Gemeinde Prackenbach weist darauf hin, dass das Abkochen des Trinkwassers im Bereich der Trinkwasserversorgung des Ortsteils Moosbach nicht mehr erforderlich ist.

Eröffnung und Segnung des neuen Spielplatzes beim Rathaus

(04. 08. 2019)

Diakon Andreas Dieterle erteilt dem neuen Platz seinen Segen

 

Prackenbach. Am letzten Sonntag hat Bürgermeister Andreas Eckl den neu errichteten Spielplatz am Rathaus offiziell eröffnet und dazu alle Kinder, Eltern und die Gesamtbevölkerung zu einem Spielplatzfest eingeladen, wo sich 150 Gäste einfanden.

Dazu hatte sich auch Diakon Andreas Dieterle zur Verfügung gestellt, der den Segen vom Herrgott auf den neuen Platz herabrief, damit fortan kein Schatten in Form eines Unfalls über das Spiel der Kinder fällt.

Der bisherige Spielplatz in der Wiedenhofstraße musste an den neuen Standpunkt am Rathaus verlagert werden, da er am Wiedenhof durch das neue Baugebiet im Wege gewesen wäre. Der neue Standpunkt ist in jedem Fall ideal, stellte Eckl fest, da er direkt in Verbindung zur Laufbahn und des Bolzplatzes steht. Noch im Sommer sollen Spielgeräte dazu gestellt werden und zur Freude konnte Eckl bereits feststellen, dass die Einrichtungen gut angenommen werden.

Zum Schluss dankte Eckl nicht nur Diakon Andreas Dieterle sehr herzlich, der sich zur Segnung des neuen Sportplatzes zur Verfügung gestellt hat, Matthias Schedlbauer, der die Hüpfburg und das Aerotrimm organisiert und aufgebaut hat, dem Kindergarten und allen Helfern, die damit beigetragen haben, dass das Spielplatzfest mit seinem aufgebauten leiblichen Wohl eine gelungene Sache wurde.

 

Liebe Brüder und Schwestern, begrüßte der Diakon alle Anwesenden und besonders die Kinder.

Es sei sehr wichtig, bemerkte er, dass wir immer da sind, wo die Familie sich trifft. Der Spielplatz soll ein Ort sein, wo wir Spaß haben. Jesus will eine freudige Botschaft und einen Ort, wo jeder willkommen und keiner ausgegrenzt ist und gemeinsam etwas erleben kann. Darum bat er Gott, er sollte seine segnende und schützende Hand über diesen Spielplatz legen, dass den Kindern nichts passiert und sie gut aufgehoben sind.

Nach einem Gebet und einem gemeinsamen „Vater unser“ lud er die Kinder ein, mit ihm über den Sportplatz zu gehen, wo er ihm mit Weihwasser seinen Segen erteilte.

 

Foto: Diakon Andreas Dieterle bei der Segnung des Spielplatzes – Mesnerin Thekla Holzapfel, BM Eckl

Foto zu Meldung: Eröffnung und Segnung des neuen Spielplatzes beim Rathaus

Im Gemeinderat Prackenbach am 31. Juli 2019 notiert

(31. 07. 2019)

Feuerwehrschutzausrüstung wird angeschafft

Die FFW Moosbach bildet derzeit Atemschutzgerätträger aus und braucht hierfür eine adäquate Ausrüstung, bestehend aus Überjacke, Schutzhose und Helm. Mit der Anschaffung der ausgeschriebenen Feuerschutzausrüstung für angehende Atemschutzgeräteträger für die FFW Moosbach ist der Gemeinderat einverstanden. Die Vergabe der Anschaffung erfolgte an den wirtschaftlichsten Anbieter von zwölf Schutzanzügen mit einer Bruttosumme von 10.860,36 EUR sowie von 12 Schutzhelmen mit einer Bruttosumme von 2.056,61 EUR. Insgesamt beläuft sich der Investitionsaufwand im Feuerlöschwesen auf 12.916,97 €.

 

Schmutzentwässerung der Gemeinde Prackenbach wird auf neue Beine gestellt.

Da die Kläranlage Moosbach, welche auf 700 EW ausgerichtet ist, aktuell mit tatsächlich rund 750 EW belastet ist und dadurch an der oberen Belastungsgrenze angelangt und somit sanierungsbedürftig ist, musste eine Sanierungsplanung in Auftrag gegeben werden. Bei den Planungsarbeiten durch das Büro Brunner Architekten hat sich herausgestellt, dass nicht nur die Sanierung bzw. Erweiterung der Kläranlage in Moosbach eine Option ist, sondern auch das Pumpen des gesamten gesammelten Abwassers der Gemeinde Prackenbach zum benachbarten Klärwerk in Viechtach. Der Gemeinderat hatte sich im Vorfeld an zwei Sitzungen sowohl vom Planungsbüro als auch dem Wasserwirtschaftsamt Informationen über die Vor- bzw. Nachteile der Sanierung und der Installation von Pumpen eingeholt. Gleichzeitig wurde die mögliche Förderkulisse im Rahmen der RZWas 2018 dargestellt. Obwohl die Sanierung der Kläranlage in Prackenbach derzeit nicht unmittelbar erforderlich ist, hat das Wasserwirtschaftsamt darauf hingewiesen, dass nach Ablauf der befristeten gehobenen Erlaubnis zum Einleitung von gereinigtem Abwasser in den Prackenbach, in jedem Fall auch die Anlage in Prackenbach/Fichtental zu sanieren ist. Darüber hinaus gibt es keine Garantien für die derzeit zu Grunde liegenden Grenzwerte, da für die Anforderung an die Reinigungsleistung einer Kläranlage, das Mischungsverhältnis zwischen dem wasserführenden Vorfluter und dem eingeleiteten gereinigten Abwasser maßgebend sei. Hier bewegen sich beide Anlagen bereits an der Schwelle zur nächst höheren Anforderungsstufe, welches einen entsprechend hohen Ausbaustatus der Kläranlage voraussetzt. Dieser wiederrum ist mit entsprechenden Investitionen und laufendem Aufwand verbunden. Als weitere Unbekannte wurde seitens der Fachstelle auf die Klärschlammentsorgung hingewiesen. Die Anforderungen an die landwirtschaftliche Verwertung steigen kontinuierlich, die Ausbringung künftig wohl nicht mehr möglich. Die Mengen getrockneten Klärschlamms im Landschaftsbau der ehemaligen Betriebsgelände im Braunkohletagebau werden ebenfalls gesenkt. Künftig wird wohl hier die Tendenz zur Verbrennung des Klärschlamms ausgerichtet sein. Hierzu ist es hilfreich und erforderlich den anfallenden Klärschlamm auf den Anlagen effizient und maximiert vor zu trocknen, um die Transportkosten zu minimieren.

Die Stadt Viechtach hatte signalisiert, die Abwassermengen aus Prackenbach für 3.000 EW, im Klärwerk aufzunehmen und entsprechend zu reinigen.

Der Gemeinderat Prackenbach hat sich deshalb nach einiger Diskussion und Abwägung der Vor- und Nachteile dafür entschieden die gesammelten Abwässer der Kläranlagen Moosbach und Prackenbach künftig über eine neu zu errichtende Druckleitung und mittels geeigneter Pumpwerke zum benachbarten Klärwerk Viechtach zu leiten. In den kommenden Wochen sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen zwischen der Gemeinde Prackenbach und der Stadt Viechtach geschaffen werden, um im Anschluss daran, die Planungsarbeiten abschließen zu können.

 

Schülerbeförderung für die kommenden Schuljahre vergeben

Die Schülerbeförderung für die Grundschule Prackenbach wurde für die kommenden drei Schuljahre ausgeschrieben. Insgesamt acht Unternehmen im Umkreis wurden aufgefordert ein Angebot abzugeben. Leider ging bei der Gemeinde Prackenbach lediglich ein Angebot form- und fristgerecht ein. Diesem wurde dann durch Beschluss des Gemeinderats der Zuschlag erteilt. Künftig befördert die Fa. Aschenbrenner aus Viechtach die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Prackenbach.

 

 

Zur Teilsanierung der GV-Straße einverstanden

Bürgermeister Eckl Andreas schildert, dass aufgefallen war, dass die GV Straße zwischen Fichtental und Tresdorf an mehreren Stellen deutliche Risse und vermehrt schadhafte Stellen aufweist. Da ohnehin bereits für den Gemeindeteil Tresdorf eine Sanierungsmaßnahme für den Lehmweg durchgeführt werden soll, schlägt Bürgermeister Eckl Andreas vor, auch die GV-Straße, ähnlich der Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße REG6, punktuell auszubessern. Die vorläufig geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 30.000 EUR.

Der Gemeinderat stimmt der Sanierungsmaßnahme zu, ausreichend Angebote sollen zeitnah eingeholt werden um die Maßnahme evtl. noch in diesem Jahr zu bewerkstelligen.

 

Bauangelegenheiten

Der geplanten energetischen Sanierung, dem Anbau einer Aufzugsanlage zur barrierefreien Erschließung der Obergeschosse sowie der Erweiterung der Wohnfläche auf ungenutzte Dachräume im Gemeindeteil Voggenzell stimmte der Gemeinderat zu. Ebenso gab es gegen den Wohnhausersatzbau zur familiengerechten Erweiterung eines bestehenden Wohngebäudes in Hetzelsdorf keine Einwände. Darüber hinaus stimmte das Gremium dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage im Gemeindeteil Viechtafell zu. Zum eigenen Vorhaben der Gemeinde Prackenbach, der Errichtung einer Lagerhalle für den gemeindlichen Bauhof, gab es ebenso die erforderliche Zustimmung.

 

Bericht des Bürgermeisters

Im Rahmen der Brandschutzertüchtigung des Jugendhauses Krailing wurde Bürgermeister Eckl Andreas aufmerksam gemacht, dass die Fenster und Fensterrahmen aus Holz an der Westseite bereits Schäden aufweisen und nicht mehr zuverlässig abdichten. Er schlägt vor einen Tausch der Elemente mittelfristig in Zusammenarbeit mit dem KreisJugendRing Regen als Mieter und dem Landkreis Regen, anzustreben.

Der neu angelegte Spielplatz hinter dem Rathaus wird am Sonntag, 04.08.2019 ab 14:00 Uhr im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht. Der Elternbeirat des Kindergarten St. Georg hat sich freundlicherweise bereit erklärt fürs leibliche Wohl zu sorgen. Bürgermeister Eckl Andreas lädt alle Eltern und vor allem Kinder hierzu recht herzlich ein.

Glasfasernetz steht: Prackenbach ist auf der Überholspur

(31. 07. 2019)

Prackenbach. Die Deutsche Telekom bietet ab sofort ein Maximales Tempo von 1 GBit/s

Rund 400 Haushalte können nun Glasfaser-Anschlüsse nutzen und somit mehr Leistungen bei der Telekom buchen.

 

Der Glasfaser-Ausbau für rund 400 Aushalte in Prackenbach in den Ortsteilen Hagengrub, Hinterhagengrub, Lexanger, Obermühle, Tafertshof, Igleinsberg, Teilen von Prackenbach, Vormühle und Teile des Wiedenhofs ist abgeschlossen. Die ersten Kunden surfen bereits mit 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Sie haben jetzt einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Wie zum Beispiel Video-Streaming oder Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart-Home.

 

„Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauen wir eine leistungsfähige Breitbandversorgung. Einkaufen, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen – heute funktioniert all das per Internet. Die schnellen Internetanschlüsse der Telekom sorgen dafür, dass Gemeinden wie Prackenbach für alle Bürger und Bürgerinnen auch in Zukunft lebenswert bleiben“, sagt Andreas Eckl, Bürgermeister von Prackenbach.

„Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Gemeinde“, sagt Wilhelm Köckeis, Key-Account-Manager bei der Telekom Technik GmbH.  

„Wer schnelleres Internet nutzen möchte, kann ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, sagt Markus Münch, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „In kürzester Zeit können dann Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt und Urlaube gebucht werden“.

 

Wilhelm Köckeis lobte die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und, speziell mit Bürgermeister Andreas Eckl hat die Abwicklung des Ausbaus hervorragend geklappt. Eckl ist sehr engagiert und hat uns mehr als erwartet, vorbildlich unterstützt, so Köckeis. Es sind großartige Ergebnisse zustande gekommen und es ist wieder eine weitere Etappe, was den Breitbandausbau in der Gemeinde Prackenbach betrifft, erreicht worden.

Wer nun im betroffenen Erschließungsgebiet „schnelles Internet“ buchen möchte, muss auf alle Fälle

Kontakt zur Deutschen Telekom aufnehmen und kann dann verschiedene Verträge abschließen.

Auch wurde bei der offiziellen Freischaltung über das nächste Ausbaugebiet gesprochen, was ebenfalls von der Deutschen Telekom erschlossen wird und durch die Gemeinde und mit Mittel aus dem Bundesförderprogramm finanziert wird. Aktuell befindet sich das geplante Gebiet in der Feinplanung, mit den baulichen Maßnahmen wird im Frühjahr 2020 vor Ort begonnen. Das Auftragsvolumen wird ca. 4 Mio. Euro betragen.

Foto zu Meldung: Glasfasernetz steht: Prackenbach ist auf der Überholspur

Familienprogramm der Gemeinde Prackenbach 2019

(05. 07. 2019)

Hallo Kids, Jugendliche und Junggebliebene, auch dieses Jahr hat die Gemeinde Prackenbach, in Zusammenarbeit mit unseren Bürgern und natürlich unseren Vereinen, wieder ein buntes Ferienprogramm für Euch erstellt. Insgesamt stehen 18!!! verschiedenste Angebote zur Auswahl.

Also nichts wie los, durchstöbern und anmelden!

Um die Anmeldung einfach und attraktiv zu machen, haben wir wie letztes Jahr eine zentrale Anmeldestelle in der Gemeinde eingerichtet. Unter einwohnermeldeamt@prackenbach.de oder unter 09942 9445-10 könnt ihr euch für alle Programmpunkte anmelden.

 

Schöne und spannende Ferientage wünschen Euch die Jugendbeauftragten Schedlbauer Matthias und Penzkofer Mirko. Bei Anregungen, Wünschen und Anliegen sind wir immer unter jugendbeauftragter@prackenbach.de für euch erreichbar.

Das Ferienprogramm findet ihr auch auf der Gemeindehomepage  unter www.prackenbach.de

 

Das Ferienprogramm startet am Samstag, 27.07.2019 mit einem „Action -Nachmittag bei der Feuerwehr- Prackenbach. Es folgt am Dienstag, 30.07.19 eine „Tennisolympiade – einfach anders“ beim Tennisclub Prackenbach

Am Freitag u. Samstag, 02. und 03.08.19 werden beim SV Moosbach „Giganten gesucht“ beim „Giganten-Adventure-Camp. Am Sonntag, 04.08. startet die Gemeinde Prackenbach die „offizielle Eröffnung mit Segnung des Spielplatzes Prackenbach.

„Spaß und Lernen mit dem Hund“ heißt anschließend die nächste Aktion mit Bettina Kernbichl am Dienstag, 06.08. und Malen mit Rosi Baumgartner steht am Freitag, 09.08.beim Dorfverein Hagengrub auf dem Ferienprogramm.

Dann lädt der Handwerkerverein am Montag, 12.08 zu einer Fahrt zum Tierpark nach Lobberg ein. Weiter geht’s mit dem SV Prackenbach.am Freitag, 16.08.zum Sommer-Biathlon–Parcour´s, Die Oldtimer-Freunde Rubendorf laden anschließend am Sonntag, 18.08. zu einer Nostalgierundfahrt ein, wo Auto gefahren wird wie Anno dazumal.

 

Die Gemeinde Prackenbach lädt erneut am Dienstag 20.08 nach Moosbach und am 21.08. nach Krailing zum Tag des Spielplatzes ein.

Und rund geht es am Samstag, 24.08. zu einer Schnitzeljagd mit feurigen Rätseln und Wasserspaß bei der Feuerwehr Moosbach und eine Fahrt in die Kristalltherme Palm Beach lädt am Montag, 26.08. Simon Eidenschink ein. Der Dorfverein Hagengrub meldet sich erneut am Montag, 26.08. zur Kinder Olympiade nach dem Motto: „Dabei sein ist alles“.

 

Mit dem Bürgermeister auf See geht es am Mittoch, 04.09. Es lockt eine Erlebnisrundfahrt mit dem Kristallschiff auf der Donau von Passau nach Kasten, Obernzell und wieder zurück. Auch selber selber Brot backen können die Teilnehmer des Ferienprogramms am Freitag, 06.09. bei den Schützen in Tresdorf.

 

Schließlich bietet der Schützenverein Edelweiß Moosbach am Samstag, 07.09. eine Schnupperstunde Luft-und Lasergewehrschießen an und „U18 – deine Meinung ist uns immer noch wichtig“ können Jugendliche am 07.09. im Rathaus ihre Meinung sagen. „Was gefällt dir in der Gemeinde Prackenbach und was gefällt nicht.

Weitere Ankündigungen der Aktionen vermitteln zur gegebenen Zeit die Redaktionen der beiden Zeitungen. In der Schule, in den Kindergärten und Banken liegt das gesamte Ferienprogramm zur Einsichtnahme bzw. Anmeldeformulare auf.

 

Foto: Eine Aktion des Programms im Juli 2018

Foto zu Meldung: Familienprogramm der Gemeinde Prackenbach 2019

Haushalt für das Jahr 2019 verabschiedet

(27. 06. 2019)

Einkommensteuersituation 2019 gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert – Der Schuldenstand verringert sich – Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen – 8,7 Mio. werden umgesetzt

 

Prackenbach. Die gute allgemeine Haushaltslage der Gemeinde Prackenbach, eine grundsätzlich sparsame Mittelbewirtschaftung im laufenden Betrieb aller Einrichtungsteile und die verbesserte Situation bei den Haupteinnahmen führt dazu, dass die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt zwar nicht so üppig wie im Vorjahr, jedoch dennoch um 51.870 € auf 1.085.200 € steigt. Die Tilgung von Darlehen beläuft sich 2019 auf rund 206.600 €, so dass die freie Finanzspanne im Jahr 2019 wiederum sehr gute 878.600 € beträgt.  

 

Auch wenn die Steuerschätzer für die nahe Zukunft Mehreinnahmen für die Kommunen errechnet haben, so gilt dennoch das alte Sprichwort: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“. Ziel muss also unbedingt sein, die Investitionen im laufenden und den künftigen Haushaltsjahren sorgsam zu dosieren, ohne einen Investitionsstau zu generieren und ohne Neuverschuldung auszukommen.  

 

Dies gaben Bürgermeister Andreas Eckl und Geschäftsleiter Manfred Maier bei der Haushaltsverabschiedung in der jüngsten Sitzung bekannt. Bürgermeister Eckl dankte Manfred Maier für die Erstellung des umfangreichen Zahlenwerks des Haushaltsjahres 2019 sowie des Finanzplanes und Investitionsprogramms für die Jahre 2018 – 2022, welches die Ratsmitglieder abschließend einstimmig verabschiedeten. Obwohl die finanzielle Lage derzeit sehr stabil sei, stehen enorme Investitionen vor der Tür und auch Unvorhergesehenes nicht planbar sei.

 

Der Schuldenstand verringert sich von rund 2.123.002 € (stand 31.12.17) um 239.743 € auf rund 1.883.259 € (stand 31.12.2018). Bei 2.778 Einwohnern zum 31.12.18 bedeutet das eine Pro-Kopf-Verschuldung von rund 678 € je Einwohner.

Insgesamt betrachtet erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes um 4.620.300 € um 366.050 € auf 4.986.350 €. Im Vermögenshaushalt erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben von 2.809.380 € um 943.920 € auf 3.753.300 €.

Das Gesamtvolumen des Haushalts im Jahre 2019 beträgt 8.739.650 € (= um 1.309.380 € mehr als im Vorjahr 7.429.680 €, das entspricht 17,63 %).

Die Ansätze im Verwaltungshaushalt richten sich im Wesentlichen nach dem Rechnungsergebnis 2018 und den Steuerschätzungen. Im Einzelplan 9 gibt es gegenüber dem Vorjahr einige nicht unwesentliche Änderungen und somit Mehreinnahmen im Verwaltungshaushalt von 299.900 bei den Steuereinnahmen und Zuweisungen.

Im Gegenzug steigt zwar auch die Kreisumlage um immerhin knapp 87.500 €, dennoch verbleiben im Verwaltungshaushaushalt Mehreinnahmen von rund 212.000 €.

 

Die Gewerbesteuerumlage bleibt auf Grund der zu erwartenden Gewerbesteuer Ist-Einnahmen von rund 700.000 € auf hohem Niveau von rund 130.000 €.

Ab dem Jahr 2020 wird der Landesvervielfältiger um 29 Prozentpunkte abgesenkt werden. Die Umlage würde also von derzeit 20,15% auf 10,29 % absenken. Das heißt bei einem Gewerbesteuer IST-Aufkommen von geschätzt 700.000 € eine Absenkung der Gewerbesteuerumlage von rund 130.000 € auf rund 70.000 €. Das bedeutet eine Senkung der Ausgaben um Verwaltungshaushalt bei der Gewerbesteuerumlage ab dem Jahr 2020 um rund 40.000 €.

 

Maier warf einen Blick auf die Kreisumlage. Sie bleibt bei 48 % wie im Vorjahr. Führt aber durch die gestiegene Umlagekraft der Gemeinde sowie durch einen höheren ungedeckten Bedarf des Landkreises Regen zu einer weiteren Erhöhung für die Gemeinde Prackenbach im HH-Jahr 2019 um rund 95.633 €. Bei etwas mehr als 2.750 Einwohnern werden also rund 450,- EUR Kreisumlage pro Einwohner und Jahr fällig.

 

 

Etwas intensiver betrachtet wurden die Kindertagesstätten St. Georg in Prackenbach mit Kinderkrippe sowie St. Johannes in Moosbach. Die Gemeinde Prackenbach betreibt die beiden Einrichtungen in Eigenregie. Im Durchschnitt der vergangenen Jahre 2011-2018 betrug das jährliche Defizit der Kindertageseinrichtungen 145.532 €/Jahr. Eine Kostendeckung ist nicht möglich und auch nicht erstrebenswert, jedoch mahnte u.a. die Staatliche Rechnungsprüfungsstelle und die Kommunalaufsicht in den vergangenen HH-Jahren jeweils das hohe Defizit an und gleichzeitig geeignete Gegenmaßnahmen an. Der Gemeinderat hatte sich jedoch nur einmal zu einer moderaten Erhöhung von 5,- EUR/Monat entschieden um die Belastung der Eltern so gering wie möglich zu halten.

In diesem Zusammenhang erläuterte Bürgermeister Eckl Andreas nochmal die aktuelle Anpassung der Kindergartengebührensatzung mit Wirkung vom 01.09.2019. Nach der Änderung steigt zwar die Gebühr für die geringste Buchungszeit von aktuell 58,- EUR pro Monat zzgl. 2,- EUR pro Monat Getränkegeld (also 60,- EUR/Monat) auf 110,- EUR pro Monat incl. Getränke für die Eltern, jedoch durch den Beitragszuschuss des Freistaates Bayern von 100,- EUR pro Monat für Regelkinder sinkt die monatliche Belastung für die Eltern faktisch um 50,- EUR. Ähnlich verhält sich der „Spareffekt“ für die Eltern bei längeren Buchungszeiten. Vorschulkinder waren durch die bisherige Satzungsregelung „beitragsfrei“ (die monatliche Gebühr wurde durch den Beitragszuschuss gedeckt – es erfolgte also keine Berechnung der Kindergartengebühr). Durch die neue Satzungsregelung werden auch für Vorschulkinder 10,- EUR bis maximal 20,- EUR pro Monat fällig, also 120,- EUR bis maximal 240,- EUR pro Jahr. Diese erstmalige „Ungerechtigkeit“ wird durch die Rückerstattung der Gebühren für die Monate April 2019 bis einschließlich Juli 2019 jedoch weitestgehend kompensiert. Die Gebühr für die Mindestbuchungszeit beträgt aktuell 58,- EUR/Monat. Die Rückerstattung für 4 Monate also immerhin 232,- EUR bzw. 272,- EUR. Insofern konnte auch hier die Belastung für die Eltern minimiert werden. Zahlte man bisher bei der geringsten Buchungszeit für drei Kindergartenjahre incl. Vorschuljahr noch 1.320 EUR so errechnen sich nach der neuen Satzung nur mehr 360,- EUR, eine Ersparnis also von knapp 1.000 EUR.

Eine von einigen Eltern begehrte Absenkung der Kindergartengebühren auf das Niveau des Beitragszuschusses durch den Freistaat Bayern, hat der Gemeinderat nach umfangreicher und teils kontroverser Diskussion jedoch nicht gewährt. Die aktuelle Regelung und der unterm Strich deutlich geringere Elternbeitrag soll beibehalten bleiben, eine erneute Beschlussfassung hierüber in einer der kommenden Sitzungen wurde abgelehnt.

 

Im weiteren Verlauf wurde das umfangreiche Zahlenwerk des Haushalts besprochen sowie die anstehenden Investitionen dargestellt. Bürgermeister Eckl Andreas wies im Besonderen auf den hohen finanziellen Aufwand des Breitbandausbaus hin. Dieser soll nunmehr nach Auskunft des Netzbetreibers für das restliche Gemeindegebiet noch im 4.Quartal 2019 starten und im Idealfall noch 2020 abgeschlossen werden können. Kostenpunkt: ca. 4 Millionen Euro. Neben dem bereits erschlossenen Baugebiet in Moosbach soll das Baugebiet in Prackenbach sowie mittelfristig das Gewerbegebiet Moosbach erschlossen werden. Auch der Bau einer Lagerhalle für den Bauhof sowie der Umbau des Feuerwehrhauses Prackenbach ist zu stemmen. Auch ist in Kürze festzustellen, welche Wege die Gemeinde Prackenbach in Sachen Abwasserreinigung und –ableitung gehen wird. Punktuelle Verbesserungen bzw. Investitionen in der Wasserversorgung sind ebenfalls angedacht.

Die Sanierungsarbeiten an der Grundschule Prackenbach sowie des Pfarrheims und Bürgersaals mit Pfarrer-Baumgartner-Platz sollen nach Möglichkeit ebenfalls zeitnah beginnen und zusammen gerechnet ein Investitionsvolumen von knapp 2 Millionen Euro erreichen.

Alles in allem, so Bürgermeister Eckl Andreas, ein umfangreiches Aufgabengebiet welches es zusammen, nach dem derzeitigen Stand erfreulicherweise ohne Darlehensaufnahme, zu bewältigen gilt.

 

Eckdaten des Prackenbacher Haushalts

 

Gesamthaushalt                                                                                                                                           8.739.650 €

Verwaltungshaushalt                                                                                                                                  4.986.350 €

Vermögenshaushalt                                                                                                                                    3.753.300 €

 

Verwaltungshaushalt

Einnahmen

Gewerbesteuer                                                                                                                                                 700.000 €

Grundsteuer A + B, Hundesteuer (Realsteuern)                                                                                        222.750 €

Einkommensteuerbeteiligung, Anteil Umsatzsteuer, Einkommensteuerersatz                                1.627.250 €

Schlüsselzuweisung                                                                                                                                         948.750 €

Abgaben, Gebühren, Verwaltungs- und Betriebseinnahmen, Konzessionsabgabe                            815.600 €

Zuweisungen f. Kindertagesstätten, Schülerbeförderung, Straßenunterhaltungs-

Zuschuss, allg. Zuweisungen, etc.                                                                                                                 496.650 €

Kalk. Abschreibungen, kalk. Zinsen                                                                                                               175.350 €

 

Ausgaben

Personalaufwand, Bürgermeister und Ehrensoldempfänger, Verwaltung, Bauhof,

Kindertagesstätten, Wasser/Abwasser, Reinigungskräfte, Mittagsbetreuung                                1.079.600 €

Sach- und Betriebsaufwand                                                                                                                         999.950 €

Schulverbands- und Kindergartenumlagen                                                                                            237.200 €

Zinsen                                                                                                                                                                     43.050 €

Gewerbesteuerumlage                                                                                                                                  128.500 €

Kreisumlage                                                                                                                                                    1.237.500 €

Zuführung zum Vermögenshaushalt                                                                                                     1.085.200 €

Kalkulatorische Kosten                                                                                                                                   175.350 €

 

Vermögenshaushalt

Einnahmen

Zuschüsse und Beiträge                                                                                                                             2.528.650 €

Zuführung vom Verwaltungshaushalt                                                                                                  1.085.200 €

Investitionspauschale                                                                                                                                     134.300 €

Einnahmen und Rücklagen vom Vorjahr                                                                                                      5.150 €

Kreditaufnahme                                                                                                                                                             0 €

 

Ausgaben

Investitionen Baumaßnahmen                                                                                                                2.545.000 €

Sonstige Investitionsmaßnahmen, z.B. Ländliche Entwicklung, Breitbandausbau                         1.001.500 €

Ord. Tilgung                                                                                                                                                       206.800 €

Rücklagenzuführung                                                                                                                                                     0 €

Freie Finanzspanne 2019                                                                                                                              878.600 €

Im Gemeinderat Prackenbach am 27.06.19 notiert

(27. 06. 2019)

Schutzausrüstungen für die FFW werden angeschafft

Die Freiwillige Feuerwehr benötigt für die Atemschutzgeräteträger neue Schutzausrüstungen. Dazu gehört neben der Schutzhose auch eine Überjacke sowie ein Schutzhelm. Die bisherigen Anzüge sind zwar nicht mehr für den Atemschutz geeignet, werden aber weiter für die aktive Mannschaft verwendet, da diese nach wie vor für den Einsatz geeignet sind. Kommandant Stefan Penzkofer hat bereits von drei Herstellern Muster angefordert und diese in der GR-Sitzung vom 20.03.19 dem Gremium vorgestellt. Die Kosten für die Anschaffung beläuft sich auf etwas mehr als 12.000 EUR. Hierfür gewährt der Freistaat Bayern eine Pauschalförderung pro Atemschutzgerät in der Summe rund 2.400 EUR. Der Gemeinderat befürwortete die Anschaffung einstimmig.

 

Dem Bauantrag zugestimmt

Zu einem Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Betriebsleiterwohnhauses im Gemeindeteil Moosbach, Liebmannsberger Straße erteilte der Gemeinderat einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

 

 

Berichte und Anfragen

 

Bürgermeister Eckl lädt zum 55-jährigen Gründungsfest der KLJB die Gesamtbevölkerung recht herzlich ein. Der Tag der Behörden wird wegen einer weiteren Veranstaltung im Landkreis Regen, von Freitag auf Samstag verschoben. Bürgermeister Eckl Andreas bittet die Terminänderung entsprechend vorzumerken. Ebenfalls werden wieder die Senioren der Gemeinde Prackenbach am Nachmittag des Festsonntags, wie im vergangenen Jahr von der Gemeinde Prackenbach eingeladen. Details hierzu werden noch bekannt gegeben.

 

Der Spielplatz in Prackenbach, unmittelbar hinter dem Rathaus, wurde nach seiner Verlegung von der Wiedenhofstraße inzwischen wieder geöffnet, eine kleine Einweihungsfeier ist für Sonntag, 04.08.2019 vorgesehen.

 

Bürgermeister Eckl Andreas gratulierte ganz herzlich dem erfolgreichen Nachwuchsschiedsrichter Lukas Penzkofer zum Aufstieg in die Bezirksliga.

 

Bürgermeister Eckl Andreas dankt ganz besonders dem Jugendbeauftragten Schedlbauer Matthias für das umfangreiche und abwechslungsreiche Ferienprogramm, welches er zusammen mit Penzkofer Mirko wieder auf die Beine gestellt hat. Auch Bürgermeister Eckl Andreas organisiert wieder einen Ausflug, diesmal mit dem Schiff auf der Donau ab Passau in Richtung Österreich, am 04.09.2019. Die Buskosten übernimmt Bürgermeister Eckl Andreas privat, die Schifffahrt der Jugendfördertopf.

Neuer Spielplatz in Prackenbach

(18. 06. 2019)

Die Gemeinde Prackenbach teilt mit, dass der neue Spielplatz, direkt neben dem Rathaus nun offiziell zum Spielen frei gegeben ist.

Der bisherige Spielplatz in Prackenbach in der Wiedenhofstraße musste an den neuen Standpunkt am Rathaus verlagert werden, da dort in Zukunft ein Regenrückhaltebecken für das neue Baugebiet in Prackenbach entsteht, dessen Bau im Herbst beginnen soll.

Der neue Standpunkt des Spielplatzes ist ideal, da er direkt in Verbindung zur Laufbahn und des Bolzplatzes steht.

Ebenfalls soll im Laufe des Sommers noch ein kleines Spielplatzfest stattfinden.

Bürgermeister Andreas Eckl lobte den gemeindlichen Bauhof, welcher für die Verlagerung zuständig war und dies zu vollster Zufriedenheit umsetzte.

 

Foto: Bürgermeister Eckl, Ludwig Fleischmann, stellvertretend für den Bauhof und Eltern mit Kindern aus der Gemeinde

Foto zu Meldung: Neuer Spielplatz in Prackenbach

Im Gemeinderat am 29.05.2019 notiert

(29. 05. 2019)

Baugebiet in Moosbach abgeschlossen – Neues Baugebiet in Prackenbach in den Startlöchern

Schulsanierung und einfache Dorferneuerung stehen als weitere Maßnahmen

 

Bebauungsplan „Pfahlfelder II“ auf den Weg gebracht

Nach der Beteiligung der Fachstellen und Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit wurden alle Stellungnahmen sowie Einwendungen dem Gremium bekannt gegeben und die jeweiligen Abwägungsvorschläge vorgetragen. In der Summe mussten sowohl in den textlichen Festsetzungen sowie in den Plandarstellungen Änderungen eingearbeitet werden. Nach allen Änderungen, ist nunmehr noch die Genehmigung der Änderung des Flächennutzungsplans durch Deckblatt 11 abzuwarten bevor der Bebauungsplan „Pfahlfelder II“ mit den abschließenden Anpassungen in Kraft treten kann.

 

Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung eines Bebauungsplans im Gemeindeteil Voggenzell

Nachdem eine durch Brand stark beschädigte Immobilie im Gemeindeteil Voggenzell von privat erworben wurde sollen nunmehr auf diesem Gelände insgesamt fünf Gebäude mit gemischter Nutzung und Mietwohnraum entstehen. Hierfür ist es erforderlich, dass die bauliche Entwicklung mit den städtebaulichen Anforderungen übereinstimmt. Dies soll im Rahmen einer Änderung des Flächennutzungsplans sowie der Aufstellung eines Bebauungsplans erfolgen. Der Gemeinderat stimmte den erforderlichen Maßnahmen und der Einleitung des Bauleitplanungsverfahrens zu.

 

Automation der Einspeisung von Waldwasser

Nachdem bereits im Frühjahr die Verbindungsleitung zwischen der bestehenden Trinkwasserleitung in Maierhof und der Zuleitung des Hochbehälters in der Schwabenstraße hergestellt wurde um die Versorgungssicherheit in der Versorgungszone, welche bisher ausschließlich vom Hochbehälter gespeist wurde, nachhaltig zu verbessern, folgte nunmehr noch die abschließende Vergabe der Installation und Inbetriebnahme der automatischen Steuerung im Druckminderschacht bei Tafertshof. Das wirtschaftlichste Angebot kam von der Fa. Kiefl Elektrotechnik aus Chamerau, welcher der Gemeinderat den Zuschlag erteilte. Die Arbeiten sollen noch im Juli dieses Jahres durchgeführt werden.

 

Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung zugestimmt

Der Eigentümer eines Anwesens im Außenbereich beantragte die Herstellung einer Trinkwasserleitung in Eigenregie ab dem Versorgungsbereich in Fichtental, da der Untersuchungsumfang für Eigengewinnungsanlagen seit 2019 deutlich gestiegen ist und bei der Versorgung von Dritten nochmals ein deutlicher Mehraufwand für die Anlagenbetreiber verbunden ist. Die technischen Voraussetzungen beim geplanten Anschluss an das gemeindliche Netz sind gegeben, der Gemeinderat stimmte dem Anschluss unter Hinweis auf ähnlich gelagerte Fälle zu.

 

Neue Gasmessgeräte für das Personal in der Abwasserentsorgung sowie der Trinkwasserversorgung

Da vor dem Einstieg in Abwasser- bzw. Trinkwasserschächte die Sicherheitsvorschriften eine vorherige Messung von verschiedenen Parametern erforderlich ist, um sicher zu gehen, dass keine gesundheitsgefährdenden Gase vorhanden sind, wurde die Neuanschaffung von zwei Gasmessgeräten erörtert. Das bisherige Gerät hätte um einen zusätzlichen Sensor nachgerüstet werden müssen, zudem wäre während des zwingend vorgeschriebenen Wartungsintervalls gar kein Gerät verfügbar gewesen. Die Verwaltung hat deshalb mehrere Angebote von geeigneten Geräten und den jeweiligen erforderlichen Wartungs- und Kalibrierungsintervallen eingeholt. Im Ergebnis wurde dargestellt, dass die Nachrüstung des bestehenden Geräts unwirtschaftlich ist. Der Gemeinderat stimmte deshalb der Anschaffung von zwei Neugeräten zu, damit im Wartungsfenster jeweils ein Gerät verfügbar ist.

 

Bauangelegenheiten

Mit insgesamt sechs Bauangelegenheiten hatte sich der Gemeinderat zu befassen. Zugestimmt wurde dem Vorhaben auf Wiederaufbau einer durch Brand zerstörten Scheune im Gemeindeteil Viechtafell sowie dem Neubau einer Doppelgarage im Gemeindeteil Voggenzell. Ebenso wurde einem Anbau an ein bestehendes Wohnhaus in der Wiedenhofstraße zugestimmt, obwohl die Dachform von kritischen Äußerungen begleitet wurde. Dem Antrag auf Errichtung von zwei Güllegruben in Prackenbach wurde zwar grundsätzlich ebenfalls zugestimmt, jedoch gleichzeitig festgestellt, dass die Erschließung über das öffentliche Verkehrsnetz wegen des steil abfallenden Geländes nicht gewährleistet ist und auch durch die Gemeinde Prackenbach nicht hergestellt werden kann. Dem Antrag der Gemeinde Prackenbach auf Sanierung des Pfarrheims und des Bürgersaals wurde ebenso zugestimmt wie dem Antrag auf Abbruch und Ersatzbau einer forstwirtschaftlichen Lagerhalle im Gemeindeteil Tresdorf.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas dankte allen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für die Durchführung der Europawahl am Sonntag, 26.05.2019 und lobte bei dieser Gelegenheit auch die hohe Wahlbeteiligung in Prackenbach von knapp 50%.

Die Erschließungsanlagen für das neue Baugebiet „Im Nahen Feld-West“ wurden pünktlich abgeschlossen und die Bauarbeiten abgenommen. Die Fa. Fischl Tiefbau GmbH hat, so Eckl, super gearbeitet und er bedankte sich bei dieser Gelegenheit dafür. Die Vermessungsarbeiten starten zeitnah, die ersten Wohnhäuser sollen noch in diesem Jahr errichtet werden. Insgesamt ein Gewinn für den Ort Moosbach.

Ebenfalls fanden Gespräche zur Abstimmung über die Sanierung der Schule in Sachen Brandschutz, Digitalisierung und Dämmung des Daches statt, welche über eine 90 % Förderung durch das Kommunale Investitionsprogramm KIP-S abgewickelt wird und den Sommerferien beginnen wird, so Bürgermeister Eckl.

Die neuen Türelemente für den Kindergarten St. Georg werden in den großen Ferien eingebaut, ebenso sollen die ersten Maßnahmen im Rahmen des KIP-S an der Grundschule Prackenbach in den Ferien starten.

Im Gemeindeteil Tresdorf werden in den kommenden Wochen die Vermessungsarbeiten in Folge des freiwilligen Landtausches durchgeführt. Da dieser recht umfangreich war, dauern die Arbeiten wohl etwas an. Unterm Strich ist der Landtausch jedoch für alle Beteiligten ein Gewinn.

Gemeinderat Miethaner erkundigte sich nach dem Sonnensegel am Spielplatz in Moosbach, worauf Bürgermeister Eckl Andreas zusagte, zeitnah die Anschaffung und Montage in Auftrag zu geben.

Zum Bild:

Einstimmig in eigener Sache stimmten bei der Gemeinderatssitzung die GR-Mitglieder ab, über die vorgelegte Eingabeplanung zur Sanierung des bisherigen Pfarrheimes zu einem Pfarr- und Bürgerhaus mit Sanierung des Pfarrer-Baumgartner-Platzes im Rahmen der einfachen Dorferneuerung mit einem Fördersatz in Höhe von 90 % durch das Amt für ländliche Entwicklung.

Foto: Pfarr-Bürgerhaus

Foto zu Meldung: Im Gemeinderat am 29.05.2019 notiert

Statement zur Abnahme „Baugebiet am Sonnenhang“ in Moosbach

(29. 05. 2019)

Ein herrliches Wohngelände wurde am Südhang geschaffen

 

Moosbach. Bürgermeister Andreas Eckl und die anwesenden Gemeinderäte zeigten sich am Mittwoch bei der Abnahme hoch erfreut über das überaus gelungene neue Baugebiet in Moosbach, mit dem Namen „Am Sonnenhang“.

 

Im Rahmen des Ortstermins wurde vom Geschäftsführer des Ingenieurbüros Manuel Christl erläutert, dass die Baustelle im Kostenrahmen bleibt und die Auftragssumme nicht überschritten wird. Verlegt wurde ein ca.180 m langer Schmutzwasserkanal, ein ca. 380 m langer Regenwasserkanal zum Vorfluter sowie eine 240 m lange Hauptwasserleitung incl. zwei Hydranten und ein Regenrückhaltebecken mit einem Stauvolumen von etwa 280 m³ angelegt. Außerdem wurden für die Erschließung der Zufahrtsstraße knapp 2000 m² Asphalt eingebaut.

 

Eine wahre Freude ist es, so Bürgermeister Eckl, wenn man in das neue Baugebiet kommt, welches sich in hervorragender Lage befindet und bereits immenses Interesse und Zuspruch von Bauwilligen findet. Es war eine wichtige Maßnahme für unsere Gemeinde und für unsere jungen Leute, so der Bürgermeister. Neben den bereits erschlossenen Parzellen bietet das neue Baugebiet noch Möglichkeiten, dies mittelfristig zu erweitern, die baulichen Voraussetzungen wurden dabei bereits geschaffen.

 

Bürgermeister Eckl bedankte sich bei allen beteiligten Grundstückseigentümern, die bereit waren bei den Verhandlungen, ihr Grundstück abzutreten, nur so kann man neue Baugebiete entwickeln, führt der Bürgermeister aus.

Weiter dankte Eckl dem Ingenieurbüro Christl aus Moosbach für die hervorragende und zuverlässige Zusammenarbeit und der ausführenden Firma Fischl Tiefbau aus Viechtach mit Bauleiter Bernhard Moser und Polier Max Wensauer für die perfekte Ausführung der Baumaßnahmen und der völlig im Zeitplan befindlichen Bauausführung.

 

Foto: BM Andreas Eckl, Eberhard Preiß, Mirko Penzkofer, Manuel Christl, F.X. Pongratz, Johann Thurnbauer, Hans Miethaner, Michael Kellermeier, Michael Kellermeier, Ludwig Fleischmann, Bernhard Moser

Foto zu Meldung: Statement zur Abnahme „Baugebiet am Sonnenhang“ in Moosbach

Im Gemeinderat am 02.05.2019 notiert

(02. 05. 2019)

Vergabe der Bauarbeiten des Forstwirtschaftsweges „Zeller Weg“

Die Gemeinde ist Träger und gleichzeitig Grundstückseigentümer für den Bau des Forstwirtschaftsweges „Zeller Weg“. Die Ausschreibung hat ergeben, dass das wirtschaftlichste Angebot das der Fa. Fischl Tiefbau GmbH aus Viechtach mit einer Summe von knapp 61.000 EUR ist. Der Gemeinderat hat vom Vergabevorschlag des Forstrevier Kollnburg Kenntnis genommen und einstimmig den Auftrag erteilt. Die Arbeiten am Forstwirtschaftsweg sollen noch im Herbst dieses Jahrs beginnen und im Frühjahr 2020 fertig gestellt werden. Insgesamt werden danach rund 34 ha Waldfläche von vier Waldbesitzern ordentlich erschlossen sein.

 

Sanierung der Quellsammelschächte in Oberstein

Im Inneren der vorhandenen geschlossenen Sammelschächte sollen die bisherigen offenen Betonbecken durch verschlossene bzw. verschließbare Kunststoffbecken ersetzt werden. Der Gemeinderat billigte die Verbesserungsmaßnahme, welche zeitnah in den nächsten Wochen umgesetzt werden soll.

 

Senioren auch 2019 wieder Gast der Gemeinde beim Gründungsfest der KLJB

Wie bereits im vergangenen Jahr lädt auch in diesem Jahr die Gemeinde Prackenbach alle Senioren ab 65 Jahre zum Gründungsfest der KLJB Moosbach ein. Im Rahmen des Festsonntags werden dann die anwesenden Senioren ein Getränk und eine Brotzeit erhalten.

 

Einsätze der Feuerwehren sind abzurechnen

Im Rahmen der überörtlichen Rechnungsprüfung wurde festgestellt, dass Feuerwehreinsätze, welche im Einsatzleitsystem der Feuerwehren eingepflegt sind, noch abzurechnen sind. Gleichzeitig wurde empfohlen, dass die Gemeinde Prackenbach die Möglichkeit nutzt, einen Zugang zu diesem System herzustellen, um die abzurechnenden Einsätze zeitnah und medienbruchfrei abrufen zu können. Inwieweit von der Abrechnung von Einsätzen abgesehen werden kann, soll zunächst eine verwaltungsinterne Überprüfung ergeben. Rückwirkende Abrechnungen werden unter Umständen Probleme mit den jeweiligen Versicherungen aufwerfen. Anhörungen der Betroffenen sind in jedem Fall vorzuschalten. Wann und ob überhaupt Erleichterungen bei der Abrechnung Einzug in landkreisübergreifend einheitliche Satzungen finden, bleibt abzuwarten.

 

Bauangelegenheiten

Insgesamt neun Bauvorhaben waren zu behandeln. Ein Mehrfamilienwohnhaus soll in Lexegern im Genehmigungsfreistellungsverfahren errichtet werden. In Lehen ist der Abbruch eines Gebäudes und gleichzeitig die Errichtung einer landwirtschaftlichen Halle und eines Betriebsleiterwohnhauses geplant. Im Gemeindeteil Viechtafell soll ein durch Brand zerstörtes landwirtschaftliches Gebäude durch eine Lagerhalle und eine PKW-Garage ersetzt werden. In Fichtental soll das bestehende Café durch eine Aufstockung eine Betriebsleiterwohnung sowie Appartements für Radwanderer erhalten, sowie ein Anbau die Gasträume sowie in erster Linie die Küche erweitern. In der Hochkreuzstraße soll eine landwirtschaftliche Lagerhalle den bestehenden Betrieb im Ortskern ergänzen. Ebenso beantragt der Betrieb die Nutzungsänderung einer Bergehalle in eine Rinderstallung. Im Baugebiet „Im Nahen Feld-West“ im Gemeindeteil Moosbach wurden die Bauunterlagen zur Errichtung von zwei Wohngebäuden im Genehmigungsfreistellungsverfahren vorgelegt. Alle Vorhaben wurden vom Gremium einstimmig befürwortet, lediglich beim geplanten Anbau an das FF-Gerätehaus in Tresdorf bestand noch Diskussionsbedarf bezüglich der Finanzierung, welche im nicht öffentlichen Teil der Sitzung auf der Tagesordnung stand. Der Gemeinderat stimmte letztlich auch hier dem geplanten Vorhaben zu.

 

Viele Themen im Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl berichtete über die pauschale Sportbetriebsförderung an die beiden Sportvereine Moosbach und Prackenbach und darüber, dass der Landkreiszuschuss in der Höhe von der Förderung durch die Gemeinde abhängig ist.

Bürgermeister Eckl Andreas wies in Absprache mit den zuständigen Feuerwehrkommandanten darauf hin, dass bei der Aufarbeitung von Schneebruch und Windwurf im Wald und dem damit verbundenen, geplanten Aufbrennen von Ästen in jedem Fall vorher die Integrierte Leitstelle in Straubing bzw. die Polizeiinspektion Viechtach informiert werden muss, um Fehlalarmierungen und die damit unter Umständen verbundene Erstattung von Einsatzkosten zu vermeiden.

Im Rahmen der Verlegung der Verbindungsleitung zur Trinkwasserversorgung entlang der B85 musste kurzfristig die Trasse verlegt werden. In diesem Zusammenhang dankte Bürgermeister Eckl ganz besonders den betroffenen Grundstückseigentümern für das Verständnis und die Zustimmung zur teilweisen Verlegung in den Privatgrundstücken.

Die kürzlich angesiedelte Bäckerei Edenhofer in Prackenbach hat auf die Anfrage nach einem möglichen Pausenverkauf in der Grundschule Prackenbach positive Signale gesendet und ist bereit in Absprache mit der Schulleitung und dem Elternbeirat das Angebot der „Pausenbrote“ zu koordinieren und den Verkauf mit eigenem Personal zu organisieren.

Die Bauarbeiten des Baugebiets „Im Nahen Feld-West“ werden spätestens Ende Mai abgeschlossen sein, die Vermessung durch das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung folgt direkt im Anschluss. Die Bebauung kann also voraussichtlich ab Anfang Juni beginnen.

Der Abschnitt 3 Breitbandausbau im restlichen Gemeindegebiet über das Bundesförderprogramm durch die Deutsche Telekom beginnt im Herbst. Derzeit wird eine Adressenvalidierung im Rahmen der Vorarbeiten durchführt.

Zur Brauereibesichtigung in Viechtach bedankte sich Bürgermeister Eckl bei Geschäftsführer Markus Grüsser für die Einladung der Ortsvereine und Gemeinderäte.

Asphaltierungsarbeiten fanden im Ortsteil Schwaben und bei der Zufahrt Ehrenhof statt.

Weitere Asphaltierungen im Rahmen des diesjährigen Budgets sollen noch erfolgen.

 

Beim Jugendhaus in Krailing wird ab 13.05.2019 die Brandschutzfluchttreppe außen installiert. Desweiteren werden zeitnah die Brandschutztüren im Inneren des Gebäudes montiert.

 

Zum Thema „einfache Dorferneuerung“ mit der geplanten Sanierung des Pf. Baumgartner Platzes und des Pfarr- und Bürgerhauses teilte Bürgermeister Eckl Inhalte über Gespräche mit dem Amt für ländliche Entwicklung und des Denkmalamtes mit. Dabei wurde festgelegt, dass der Vorderbau des Gebäudes in Lärchenverschalung und das Vordach des Einganges aus Glas etwas verlängert wird.

Die fertige Planung soll Ende Mai beim Landratsamt zur Genehmigung eingereicht werden.

 

Ebenfalls waren noch mehrere Detailgespräche zum Baugebiet „Pfahlfelder“ in Prackenbach“ erforderlich. Dabei soll im Mai der Bebauungsplan in Kraft gesetzt werden und das Baugebiet im Juli zur Erschließung ausgeschrieben werden. Bauzeit dafür soll ca. neun Monate betragen.

 

ILE Sitzung am 04.06.2019 um 19.00 Uhr für Gemeinderäte der kompletten ILE Donau Wald in der Stadthalle in Viechtach. Dabei werden aktuelle Handlungsfelder der ILE vorgestellt.

 

Kein Schönes Thema war, dass sich erneut in Moosbach Vandalismus breit gemacht hat. Dabei wurden am Spielplatz beim Kindergarten, Seile der Spielgeräte angezündet. Die Gemeinde Prackenbach erstattete darauf Anzeige und wird dementsprechende Maßnahmen ergreifen.

 

Ebenfalls wurden Möglichkeiten eines offenen Ganztagsangebotes durch einen externen Träger an der Grundschule vorgestellt.

 

Weiter teilt Bürgermeister Eckl mit, dass die Kinderkrippe und der Kindergarten in Prackenbach für das nächste Kindergartenjahr ausgebucht ist.

Im weiteren Kindergarten der Gemeinde in Moosbach sind noch freie Plätze möglich.

 

Weiter wurde der bisherige Spielplatz bei der Wiedenhofstraße durch den Bauhof zum Rathausgelände verlegt, ein schöner Platz was auch schon einige Eltern begrüßten.

Große Beteiligung bei der Jugendleiterversammlung

(18. 04. 2019)

Prackenbach. Am Gründonnerstag haben die beiden Jugendbeauftragten der Gemeinde Prackenbach, Matthias Schedlbauer und Mirko Penzkofer zur Jugendleiterversammlung nach Prackenbach in die Mullberry Ranch eingeladen.

Matthias Schedlbauer durfte bei der Begrüßung neben Bürgermeister Andreas Eckl, folgende Vereine begrüßen: FFW Moosbach, FFW Prackenbach, Tennisclub Prackenbach, SV Moosbach, SV Prackenbach, Schützen Tresdorf, Landjugend Moosbach, Schützen Moosbach, Oldtimerfreunde Prackenbach und den Handwerkerverein Prackenbach.

Die beiden Jugendbeauftragten zeigten sich hoch erfreut, dass so viele der Einladung gefolgt sind und sich so viele Vereine aktiv für die Jugendarbeit in der Gemeinde interessieren.

Unter dem Motto „Ohne Vereine keine Jugendarbeit und ohne Jugend keine Vereine“ durfte dann jeder Verein seine Jugendarbeit kurz vorstellen. Es wurde sehr rege über die Herausforderungen in der Gewinnung und Erhaltung der Jugendarbeit diskutiert. Hier bekam jeder Verein Einblick, wie sich jeder diesen Herausforderungen stellt und mit welchen Ideen er versucht, Jugendliche in das Vereinsleben einzubinden. Ebenso wurden bereits die ersten Pläne geschmiedet wie man zusammen die Jugendarbeit attraktiver gestalten kann.

Als weiteres erläuterte Penzkofer den Zuhörern noch kurz, dass sich die Gemeinde an der U-18 Europawahl, die der Kreisjugendring Regen organisiert, am 17.05.2019 beteiligt. Hier wird ein Wahllokal im Sitzungssaal der Gemeinde Prackenbach eingerichtet und alle Jugendlichen der Gemeinde Prackenbach ab 12 bis einschl. 17 Jahren dürfen sich hier aktiv, selbstbestimmt und selbstbewusst politisch, in Form einer Wahl, ausdrücken. Schirmherrin für diese Aktion, ist Landrätin Rita Röhrl. Nähere Informationen können unter www.u18.org eingesehen werden.

Als nächstes befasste man sich mit dem Ferienprogramm 2019. Schedlbauer merkte an, dass das Ferienprogramm 2018 viel Zuspruch erhielt und man sogar von außerhalb viel Lob für das attraktive und abwechslungsreiche Programm erhielt. Dieses Lob gab er gerne an die Verantwortlichen weiter.

Im Folgenden wurden bereits die ersten Programmpunkte aufgenommen und die anderen Vereine gaben an, sich auf jeden Fall am Ferienprogramm zu beteiligen, was wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm verspricht.

Zum Schluss bedankten sich die beiden Jugendbeauftragten noch bei allen für die sehr aktive Teilnahme an der Versammlung und sie merkten an, dass es sehr viel Spaß macht, mit der Jugendarbeit der Gemeinde beauftragt zu sein, da sowohl die Gemeinde als auch die Vereine an einem Strang ziehen und immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben.

 

Foto: Bürgermeister Eckl, Mirko Penzkofer, 3. v.re. Matthias Schedlbauer

Foto zu Meldung: Große Beteiligung bei der Jugendleiterversammlung

Im Gemeinderat am 20. März 19 notiert

(20. 03. 2019)

Vorkaufsrecht nicht ausgeübt

Da die Arberland REGio GmbH hinsichtlich der Gesellschafter-Struktur verändert werden soll, beabsichtigt der Hauptgesellschafter, der Landkreis Regen, die Anteile, welche bisher das Wirtschaftsforum Regen e.V. besitzt, zu erwerben. Da auch die Gemeinde Prackenbach über Anteile der ARBERLAND REGio GmbH und gem. Gesellschaftssatzung ein Vorkaufsrecht hat, war über dessen Ausübung zu entscheiden. Der Gemeinderat hat, wie bereits viele Landkreisgemeinden, zu Gunsten des Landkreises Regen von der Ausübung des Vorkaufsrechts abgesehen.

 

 

Öffentliche Telefonsäule soll vorerst nicht abgebaut werden

Öffentliche Fernsprecher haben im Zeitalter von Mobilfunktelefonen gravierend an Bedeutung verloren. Die Telekom hat bis dato zwar den gesetzlichen Auftrag mindestens einen öffentlichen Fernsprecher zur Verfügung zu stellen, hat aber nach 2014, erneut darum gebeten die Anlage in Prackenbach, Ringstraße, Nähe B85, mangels nachgewiesener Nichtnutzung mit Zustimmung der Gemeinde abbauen zu dürfen. Der Gemeinderat beschloss, dass die Anlage bis auf Weiteres erhalten bleiben soll.

 

 

Änderung des Flächennutzungsplans abgeschlossen

Die Urfassung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Prackenbach mit zahlreichen Deckblättern wurde in den vergangenen eineinhalb Jahren überarbeitet. Nach dem letzten Feinschliff im Herbst 2018 wurden nochmals die Fachstellen und Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit aufgefordert Stellungnahmen bzw. Einwendungen vorzubringen. Zum Sitzungstag ist lediglich eine Stellungnahme des Landratsamtes Regen, Technischer Umweltschutz für den Gemeindeteil Krailing vorgelegen, welche nochmals Anlass zur Diskussion gegeben hat. Nach Rücksprache der beauftragten Planungsgemeinschaft Brunner Architekten/Jocham+Kellhuber mit der Regierung von Niederbayern im Vorfeld der Sitzung konnte jedoch geklärt werden, dass die aktuelle Darstellung den gesetzlichen Rahmenbedingungen entspricht. Eine Lösung auf Ebene des Flächennutzungsplans ist derzeit nicht möglich, vielmehr ist dies im Einzelgenehmigungsverfahren abzuhandeln. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den vorgelegten Stellungnahmen bzw. Einwendungen und beschloss die Änderung sowie die Durchführung des Genehmigungsverfahrens.

 

 

Kindergartensatzung und Kindergartengebührensatzung wird zum 01.09.19 geändert

Der Freistaat Bayern gewährt ab 01.04.2019 eine Pauschalförderung von 100,- EUR/Kind, welches das dritte Lebensjahr vollendet hat, verbunden mit einer Stichtagsregelung zum 01.09. Die Förderung erhält, wie bei den Vorschulkindern, der jeweilige Träger der Einrichtung um die Eltern finanziell zu entlasten. Der Gemeinderat möchte die Entlastung weitestgehend an die Eltern weitergeben, hält jedoch an einem Anteil der Eltern von monatlich 10,- bis 20,- EUR/Kind, je nach Buchungszeit, fest um einen Wertverfall der beiden Kindertagesstätten zu verhindern. Entfallen werden das Getränkegeld sowie die Anmeldegebühr. Umgestellt wird auf eine zwölfmonatige Betriebszeit und Gebührenpflicht. Ebenso wird eine Ermäßigungsmöglichkeit für die möglichen Nachteile der Stichtagsregelung integriert. Die geänderte Kindergartensatzung sowie die Kindergartengebührensatzung treten zum 01.09.2019 in Kraft. Die Bescheide des laufenden Kindergartenjahres behalten vorläufig ihre Bestandskraft.

 

 

Anwesen wird an gemeindliche Trinkwasserversorgung angeschlossen

Durch die langanhaltende Trockenperiode im Jahr 2018 hatten viele Trinkwasser-Eigengewinnungsanlagen zu leiden. Auch das landwirtschaftliche Anwesen in Meidengrub soll deshalb an die gemeindliche Trinkwasserversorgung angeschlossen werden. Der Gemeinderat stimmte der Maßnahme und dem Abschluss einer Sondervereinbarung zu. Der Übergabepunkt befindet sich Nähe Fichtental.

 

 

Straßenname und LED-Beleuchtung für das neue Baugebiet in Moosbach

Nachdem im Vorfeld bereits die Bevölkerung gebeten wurde geeignete Vorschläge für einen Straßennamen vorzubringen, lagen mehrere ernst- und auch weniger ernstzunehmende Vorschläge vor. Nach längerer Diskussion konnte sich das Gremium auf den Namen „Am Sonnenhang“, wegen der Süd-West-Ausrichtung des Baugebiets einigen. In diesem Zug wurde auch die anzubringende Straßenbeleuchtung diskutiert. Nach einigen energieautarken Solar-LED-Leuchten in Prackenbach und Viechtafell hat der Netzbetreiber, LED-Leuchten mit Nachtabsenkmodus angeboten. Der Gemeinderat entschied sich nach vereinzelten geschilderten Ausfällen der Solarleuchten in den langen Wintermonaten für die netzgebundenen Straßenleuchten.

 

 

Bauangelegenheiten

Zugestimmt wurde dem Ausbau des Dachgeschosses mit der Errichtung eines Quergiebels in der Wiedenhofstraße sowie dem Antrag auf Vorbescheid auf Errichtung eines Holzhauses für helfende Hände auf dem Hof in Zell.

Ebenso Zustimmung gefunden hat der An-/Einbau von Umkleideräumen an das FF-Gerätehaus Prackenbach innerhalb des bestehenden Gebäudes, zur Entspannung der beengten räumlichen Verhältnisse der aktiven Mannschaft.

 

 

Bericht des Bürgermeisters

Zuschuss für Brandschutzertüchtigung in Aussicht

Bürgermeister Eckl Andreas schildert, dass für die umfangreichen Maßnahmen der Brandschutzertüchtigung am Jugendhaus Krailing nach Rücksprache mit Landrätin Röhrl ein Zuschuss des Landkreises Regen in Höhe von rund 13.000 EUR in Aussicht gestellt wurde. Er begrüßte dies und dankte hierfür recht herzlich.

 

Feuerwehrsatzungen sollen angepasst werden

Auf Landkreisebene wurde ein Entwurf für die Satzungen zum Ersatz der Feuerwehreinsatzkosten ausgearbeitet, welcher die Abrechnung z.B. für kulturelle oder Brauchtumsveranstaltungen ausnehmen kann. Hierzu wurde der Landesfeuerwehrverband gehört und der Entwurf der Kommunalaufsicht beim Landratsamt Regen zur Überprüfung vorgelegt.

 

Kehrmaschine kommt noch vor Ostern

Zur Reinigung der Ortsstraßen nach den langen Wintermonaten soll noch vor den Osterfeiertagen die Kehrmaschine anrücken, so Bürgermeister Eckl Andreas.

 

Spielplatz in Prackenbach wird verlegt

Im Zuge der Planungen für das neue Baugebiet soll auch der bisherige Standort des Kinderspielplatzes in der Wiedenhofstraße aufgelöst werden. Der Spielplatz soll künftig in der Nähe der Grundschule Prackenbach hinter dem Rathaus platziert werden. Der Bauhof wird in den kommenden Wochen den Platz vorbereiten und den Umzug der Spielgeräte organisieren.

 

Schnee und Sturmschäden entlang der Straßen sollen aufgearbeitet werden

Aus dem Gremium wurde angeregt, dass wegen dem schnee- und sturmreichen Winter die Straßengräben von Ästen und Bäumen zu befreien sind, dass die Wasserführung entlang der Straßen sichergestellt ist und die im Frühsommer anstehenden Mäharbeiten nicht behindert werden. Die angrenzenden Grundstückseigentümer sollen nach Möglichkeit innerhalb der kommenden Wochen die Arbeiten erledigen.

Im Gemeinderat am 27.02.19

(27. 02. 2019)

Nun doch drei Wahllokale für die Europawahl

Nachdem sich der Gemeinderat noch im Frühjahr 2018 positiv dazu geäußert hatte, ob es wegen der geringen Wahlbeteiligung, des stetig wachsenden Briefwahlaufkommens und des hohen Aufwandes für die Wahlhelfer nicht sinnvoll wäre, für die Europawahl am 26. Mai 2019 lediglich ein Urnenwahllokal zu öffnen, wurde nunmehr bei der Festlegung der Anzahl der Urnenwahllokale dieser Gedanke verworfen. Es sollen wieder, wie bei bisherigen Wahlen, alle drei Wahllokale in Prackenbach, Moosbach und Krailing für den Wähler geöffnet sein. Die Gemeinde Prackenbach wird nun in den kommenden Wochen die Wahlhelfer für die drei Wahllokale einteilen.

 

Fertigung und Montage der Fluchttreppe wurde vergeben

Im Rahmen des genehmigten Brandschutzkonzeptes im Jugendhaus Krailing wurden am 28.01.19 insgesamt sechs Firmen (2 ortsansässige Unternehmen sowie vier weitere geeignete Betriebe aus dem Landkreis Regen sowie dem Landkreis Cham) zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Zur Submission wurden am 11.02.19 vier Angebote form- und fristgerecht eingereicht. Die Prüfung hat ergeben, dass die Firma Liebl, Metallbau aus Lohberg mit der Angebotssumme von 38.603,60 € das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Der Gemeinderat ist dem Vergabevorschlag des Ingenieurbüro Brunner Architekten gefolgt und hat den Auftrag vergeben.

 

Kindergartengebühr soll an die erhöhte Förderung durch den Freistaat Bayern angepasst werden

Nachdem der Freistaat Bayern den Trägern der Kindertageseinrichtungen für Kinder ab drei Jahren eine Pauschalförderung von 100,- EUR/Kind gewährt, soll auch die Gebührensatzung für die Erhebung der Kindergartengebühren in Prackenbach angepasst werden. Die vom Freistaat Bayern gewährte Förderung soll weitestgehend die Eltern entlasten, dennoch soll möglichen Fördernachteilen vorgebeugt werden. Die nach der jeweiligen Buchungszeit gestaffelt erhobenen Gebühren sollen deshalb an die Höhe der Pauschalförderung angepasst werden. Der die Förderhöhe übersteigende Betrag zwischen ca. 10 und 20 EUR/Kind soll auch weiterhin bei den Eltern verbleiben. Der Gemeinderat stimmte grundsätzlich der Anpassung zu. Die Verwaltung soll bis zur kommenden Sitzung einen Satzungsentwurf ausarbeiten, welche dann zu Beginn des neuen Kindergartenjahres ab 01.09. in Kraft treten soll.

 

Prüfungsbericht der überörtlichen Rechnungsprüfung

Im Fokus stand hier die nachträgliche Erweiterung der Tagesordnung bei Gemeinderatssitzungen. Moniert wurde im Rahmen der Rechnungsprüfung, dass vereinzelt nach Erstellung der Tagesordnung durch die Gemeinde noch Bauanträge eingegangen seien und diese, trotz fehlender Dringlichkeit und mangelnder Vollzähligkeit des Gremiums noch in die Tagesordnung aufgenommen wurden. Diese aus Sicht des Gremiums bürgerfreundliche Vorgehensweise sei jedoch nicht gesetzeskonform, abzustellen und künftige strikte Beachtung zuzusichern, so die Rechtsaufsichtsbehörde. Die Bauherren sind also künftig auf rechtzeitige Einreichung von Bauanträgen hinzuweisen, da andernfalls gegebenenfalls die Bauanträge nicht bearbeitet werden können.

Ebenfalls kontrovers diskutiert wurde die von der Rechtsaufsicht angeratene Anpassung bzw. Überprüfung der Hundesteuer der Gemeinde Prackenbach, welche im Landkreisdurchschnitt am unteren Ende rangiert. Ziel der vergleichsweise niedrigen Steuer war in der Vergangenheit, dass alle Hunde auch angemeldet werden, so die Bürgervertreter. Die vorhandenen Probleme mit Verunreinigungen durch Hundekot an Bürgersteigen und vor allem landwirtschaftlichen Nutzflächen könne man nicht mit einer erhöhten Hundesteuer regeln. Vielmehr solle an die Vernunft der Hundebesitzer appelliert werden, die Hinterlassenschaften der Vierbeiner auch entsprechend zu beseitigen oder im eigenen Garten zu belassen.

Im Übrigen war noch die Änderung über künftige Durchbuchung von Soll-Überschüssen zur Kenntnis zu nehmen.

 

Dem Antrag an die gemeindliche Wasserversorgung zugestimmt.

Ein weiteres Anwesen soll, mangels Schützbarkeit der Eigengewinnungsanlage und Aufforderung des Gesundheitsamtes Regen, an die gemeindliche Wasserversorgung angeschlossen werden. Der Eigentümer des Anwesens hat gemeinsam mit benachbarten Anwesen die Verlegung der Versorgungsleitungen noch im vergangenen Jahr realisieren können. Der Gemeinderat nahm hiervon Kenntnis und unterstützte durch seine Zustimmung das Vorhaben.

 

Auf der Suche nach einem Straßennamen

Für das neue Baugebiet „Im Nahen Feld-West“, welches im Frühjahr 2019 fertiggestellt werden soll, wird ein Straßenname benötigt. Da die bisherigen Straßenbezeichnungen in diesem Bereich wenig zur Erweiterung geeignet sind und bei den Verkehrsteilnehmern zu Missverständnissen führen könnten, hat Bürgermeister Eckl die Gemeinderäte gebeten, sich Hinweise auf historische Bezeichnungen für den Bereich, auch aus der Bevölkerung geben zu lassen, damit ein möglichst authentischer Straßenname gefunden werden kann.

 

Bauangelegenheiten

Die Entscheidung über das gemeindliche Einvernehmen über den Antrag auf Errichtung einer landwirtschaftlichen Lagerhalle in Hochkreuz wurde auf Antrag des Bauherrn kurzfristig vertagt.

Zugestimmt wurde hingegen dem Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung einer Halle zur Lagerung von Brennholz und Unterstellmöglichkeit für land- und forstwirtschaftliche Gerätschaften in Hetzelsdorf, den Ergänzungen zum Antrag auf Vorbescheid zum Neubau einer land- und forstwirtschaftlichen Gerätehalle in Hagengrub sowie dem Antrag auf Neubau eines Zweifamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung im Kirchenweg, Gemeindeteil Moosbach.

 

Berichte und Anfragen

Bürgermeister Eckl Andreas informierte darüber, dass die im Herbst 2018 noch begonnenen Tiefbauarbeiten am Baugebiet in Moosbach, je nach Witterung, voraussichtlich am 18.03.2019 wiederaufgenommen werden sollen.

Die Bauleitplanung des Baugebiets „Pfahlfelder II“ in Prackenbach befindet sich derzeit im Verfahren. Die Träger öffentlicher Belange bzw. Fachstellen wurden zur Stellungnahme aufgefordert, die Öffentlichkeit ebenfalls am Verfahren beteiligt.

Für die Sanierung des Pfarrheims liegt seitens des Amtes für Ländliche Entwicklung in Landau eine mündliche Zusage zur einfachen Dorferneuerung sowie der Förderung des Vorhabens vor. Die Antragsunterlagen befinden sich derzeit beim zuständigen Ministerium zur abschließenden Prüfung.

Zu beklagen sei offensichtlicher Vandalismus am Kindergarten St. Johannes in Moosbach. Dort gingen Scheiben zu Bruch, auch Spielgeräte sind Ziel der „Halbstarken“. Die Gemeinde Prackenbach lässt dies nicht durchgehen, so Bürgermeister Eckl und prüft die Anbringung von Überwachungskameras.

Bürgermeister Eckl Andreas weist abschließend darauf hin, dass er vom 11.-14.03. wegen einer beruflichen Fortbildungsmaßnahme sowie vom 25.-29.03. wegen einer Bürgermeister-Tagung vom zweiten Bürgermeister Kellermeier vertreten wird.

Foto zu Meldung: Im Gemeinderat am 27.02.19

Im Gemeinderat Prackenbach am 31. 01.19 notiert

(31. 01. 2019)

Die Teileinziehung wird angestrebt

Im Straßenbestandsverzeichnis des Gemeindeteils Viechtafell ist eine Ortsstraße mit der Bezeichnung „Schmatzgassl“ eingetragen. Bei der Widmung der Steinackerstraße bis zur neu entstandenen Bebauung wurde jedoch festgestellt, dass ein Teil dieser Ortsstraße in der Natur nicht mehr existiert, keine Verkehrsbedeutung mehr hat und gleichzeitig über ein privates Grundstück führt, so dass sich der Gemeinderat einstimmig für eine Teileinziehung aussprach.

 

Der Schulverband der Grundschule Viechtach wird aufgelöst

Im Schulverband sind die Stadt Viechtach, die Gemeinde Kollnburg und die Gemeinde Prackenbach organisiert. Aus Prackenbach und Kollnburg wurden in den letzten Jahren immer weniger Schüler entsandt. Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband hat die Stadt Viechtach deshalb darauf hingewiesen, dass die Aufrechterhaltung des Grundschulverbandes Viechtach nicht alternativlos sei und hat die Auflösung des Schulverbandes als möglichen Lösungsansatz vorgeschlagen. Der Verwaltungsaufwand könnte dadurch etwas minimiert werden. Die anteiligen Kosten könnten über eine Jahrespauschale pro Schüler, welche sich am gesetzlich geregelten Gastschulbeitrag nach Art. 10 Abs. 3 BaySchFG orientiert, abgegolten werden. Die Schülerbeförderung sowie der Schulverband Mittelschule bleibt von der Auflösung unberührt, so der Plan.

Die Stadt Viechtach sowie die Gemeinde Kollnburg haben der Auflösung bereits zugestimmt. Dem folgte nunmehr auch die Gemeinde Prackenbach.

 

Bericht der überörtlichen Rechnungsprüfung vorgelegt

Die Staatliche Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes Regen hat im zweiten Halbjahr 2018 die Haushaltsjahre 2013 bis 2017 geprüft. Der Prüfungsbericht liegt der Gemeinde Prackenbach inzwischen vor, wurde dem Gemeinderat bekanntgegeben und ist nunmehr beschlussmäßig in den nächsten Sitzungen nach und nach abzuarbeiten. Im Anschluss daran ist der Kommunalaufsicht zur Erledigung jeweils Vollzug zu melden. Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss soll sich zeitnah mit einzelnen Themen des Prüfungsberichts auseinandersetzen und gemeinsam mit der Verwaltung Beschlussvorschläge erarbeiten.

 

Überschreitung beim Verbrauch von Waldwasser

Die Gemeinde Prackenbach hat im Jahr 2018 die vereinbarte Bestellmenge bei der Wasserversorgung Bayerischer Wald um 2.886 cbm überschritten, was zum Großteil mit der lang anhaltenden Trockenperiode und der damit verbundenen Reduktion der Quellschüttungen zusammenhängt. Auch waren mehrere Rohrbrüche zu beklagen, die über eine längere Zeit nicht lokalisiert werden konnten. Dabei gingen auch nicht unerhebliche Mengen von Trinkwasser verloren.

Von einer weiteren Erhöhung wird vorerst abgesehen. Das Verbrauchsjahr 2019 soll abgewartet und im Bedarfsfall die Bestellmenge erst Ende 2019 erhöht werden. Auch in diesem Fall wäre die Gebühr von 0,72 EUR/cbm für die Überschreitungsmenge auf eine mögliche Bestellmengenerhöhung anrechenbar. Der Gemeinderat war mit dem Vorschlag von Bürgermeister Eckl einverstanden.

 

Die Firma Vodafone errichtet Senderanlage für Mobilfunk am Jugendhaus

Da im Bereich der Ortschaft Krailing das Mobilfunknetz sehr schwach verfügbar ist, plant die Firma Vodafone das firmeneigene Mobilfunknetz in diesem Bereich auf eigene Kosten auszubauen. Als passender Standort bot sich das Jugendhaus Krailing an.

Die Gemeinde Prackenbach hatte seine Bürgerinnen und Bürger des Gemeindeteils Krailing und der unmittelbaren Umgebung zu einer Info-Veranstaltung am 16.01.2019 eingeladen, wo ein Vertreter der Firma Vodafone über das Thema Mobilfunkversorgung referierte. Von den zahlreichen Teilnehmern konnte überwiegend positive Rückmeldung reagiert werden. Auch der Kreisjugendring steht der angedachten Installation positiv gegenüber. Der Gemeinderat stimmte deshalb der Montage und dem Betrieb einer Sendeanlage am Jugendhaus Krailing zu.

 

Bauanträgen zugestimmt

Der Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Bungalows als Ersatz für das bestehende landwirtschaftliche Nebengebäude und Errichtung eines Geräteunterstandes in Viechtafell Leitenweg wurde zugestimmt.

Keine Einwände äußerte der Gemeinderat zum Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses und einer Doppelgarage im Gemeindeteil Tresdorf zum Großen Pfahl.

 

Anfragen / Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas dankte den Feuerwehren die Einsätze zum Freischneiden von Straßen, die durch umgestürzte Bäume, die den Schneelasten nicht standhalten konnten, versperrt waren. Ebenso informierte er über das gemeinsame Treffen des Hauptausschusses mit Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach. Hier wurde die beengte Platzsituation des derzeitigen Gerätehauses besprochen und mögliche Lösungsansätze vorgestellt. Im Ergebnis einigte man sich darauf, eine Übergangslösung für die fehlenden Umkleidemöglichkeiten zu schaffen und mittelfristig einen Neubau des Gerätehauses anzuvisieren.

2. Bürgermeister Kellermeier wies darauf hin, dass am Sonntag, 17.02.2019 ab 10.00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Nashvilla Pub, Gartenstraße mit den Mandatsträgern MdB Alois Rainer und MdL Max Gibis für alle Bürgerinnen und Bürger stattfindet.

Aus dem Gemeinderat am 18.12.2018

(18. 12. 2018)

Prackenbach

Wassergebühr steigt moderat, Abwassergebühr wird zweigeteilt

Für die kostendeckenden Einrichtungen der Gemeinde Prackenbach hat das Fachbüro Kommunalberatung Radlbeck aus Straubing sowohl die Herstellungsbeiträge sowie die Gebühren neu kalkuliert. Bei der Entwässerungseinrichtung sinken die einmal zu zahlenden Beiträge für die Grundstücksfläche von 1,60 EUR/qm auf 0,77 EUR/qm und der Geschossflächenbeitrag von 19,00 EUR auf 18,68 EUR. Die jährliche Einleitungsgebühr hingegen ist ab 2019, so Frau Radlbeck, wegen der Abstufung bei den Beiträgen ebenfalls aufzuteilen, und zwar in eine reine Schmutzwassergebühr und eine Schmutz- und Regenwassergebühr. Hier ergibt sich bei der Einleitung von reinem Schmutzwasser für die Gebührenzahler eine Minderung von 2,09 EUR/cbm auf 2,06 EUR/cbm. Für alle Einleiter von Mischwasser oder von Schmutz- und Regenwasser steigt hingegen die Gebühr von 2,09 EUR/cbm auf 2,29 EUR/cbm. Ebenso wurde ermittelt, dass die Einleiter, welche über eigene Trinkwasserversorgungen verfügen und hierfür keine Wasseruhr eingebaut haben, künftig statt 35 EUR/Person, 40 EUR/Person Einleitungsgebühr zu entrichten haben.

Die bisher gültige Kalkulation der einmal zu zahlenden Beiträge für die Grundstücksfläche sowie die Geschossfläche für die Wasserversorgung liegt schon rund 20 Jahre zurück und wurde deshalb ebenfalls überarbeitet. Im Ergebnis stellt Frau Radlbeck dar, dass hier der Grundstücksflächenbeitrag von bisher 0,50 EUR/qm auf 0,74 EUR/qm steigt und der Geschossflächenbeitrag von bisher 4,00 EUR/qm auf 6,65 EUR/qm. Die Kalkulation für den jährlichen Verbrauch von Trinkwasser hat eine moderate Steigerung von 2,03 EUR/cbm auf 2,07 EUR/cbm ergeben.

Zusammenfassend erläuterte Frau Radlbeck, dass die Kalkulationen für die laufenden Gebühren sowohl die vergangenen vier Jahre als auch die Prognosen für die kommenden vier Jahre umfasst. Da die künftigen Jahre lediglich sorgfältig geschätzt werden können und in den Gebühren ja auch die kalkulatorischen Abschreibungen und Verzinsungen enthalten sind, kommt es bei der Nachbetrachtung regelmäßig zu Abweichungen, welche jedoch dem Gebührenzahler entweder zu Gute kommen oder auch nachträglich zur Last fallen. Die Festlegung der Beiträge und Gebühren hat jedoch zunächst für mindestens vier Jahre wieder Bestand. Der Gemeinderat nahm von den ausführlichen und detaillierten Ausführungen von Frau Radlbeck Kenntnis und beschloss die Anpassung der Beiträge und Gebühren wie berechnet. Die entsprechenden Satzungen werden geändert und treten ab 01.01.2019 in Kraft.

 

 

Sanierung der Grundschule Prackenbach nimmt Gestalt an

Das von der Gemeinde Prackenbach beauftragte Architekturbüro Weber, vertreten durch Johannes Weber stellte nochmals die aktualisierten Pläne und Kostenberechnungen sowie vier mögliche Sanierungsvarianten vor. Die grundsätzliche Förderzusage im Rahmen des KIP-S (Kommunalinvestitionsprogramm für Schulen) durch die Regierung von Niederbayern mit einem Fördersatz von 90% und maximal knapp 240.000 EUR nach der erfolgreichen Bewerbung muss nun mit einem schlüssigen Konzept im Bewilligungsantrag bis spätestens 31.01.2019 vorgelegt werden. Die unterschiedlichen Varianten mit entsprechend hohen Eigenanteilen der Gemeinde Prackenbach wurden beleuchtet und abschließend festgestellt, dass in jedem Fall die Brandschutzertüchtigung, die Verbesserung der Elektroinstallation mit Medienausstattung in den Klassenräumen sowie die Dämmung der Dachkonstruktion die Pflicht darstellen. Sollte noch Spielraum für die Kür sein, so könnten noch Dachfenster oder kleinere Ausbaustufen für das Dachgeschoss ins Auge gefasst werden.

 

 

Vorstellung der Entwürfe für die Sanierung des Pfarrheims in Prackenbach

Auch hier stellte das Architekturbüro Weber die inzwischen gereiften Pläne vor, welche als Basis für den Förderantrag benötigt werden. Die Vorgespräche mit dem Amt für ländliche Entwicklung sind bisher grundsätzlich sehr positiv verlaufen, auch der Eigentümer des Gebäudes, die Pfarrkirchenstiftung Prackenbach hat in Absprache mit dem Bistum in Regensburg durchaus positive Signale gesendet. Weber erläuterte, dass das Hauptgebäude im derzeitigen Entwurf komplett entkernt und eine Etage niedriger werden soll. Im EG soll die bestehende Küche erhalten und lediglich modifiziert werden. Die derzeitigen Räume, welche faktisch nicht mehr genutzt würden in einen Sanitärbereich umfunktioniert werden. Die Kellergewölbe sollen nach Möglichkeit erhalten bleiben und als Technikraum oder Lagerraum, eventuell sogar als Räume für kleinere Veranstaltungen genutzt werden. Im OG sollen Räumlichkeiten für die Jugend, eine Bibliothek, unter anderem vielleicht für das Gemeindearchiv, ein Lagerraum sowie ein Raum für die Ortsvereine entstehen. Da in jedem Fall das gesamte Gebäude barrierefrei werden muss, erhält es einen Lift vom EG ins OG, welcher neben dem Treppenhaus angeordnet ist. Der bisherige Veranstaltungsraum wird durch die Verlagerung der Toiletten und des Haupteingangs ins Hauptgebäude etwas geräumiger und erfährt durch die fast quadratische Grundfläche eine optimale Nutzung für öffentliche Veranstaltungen. Für etwas mehr Diskussion als das Innenraumkonzept sorgte die Gebäudehülle. Der Entwurf, welcher auch mit der Förderstelle im Vorfeld abgesprochen wurde, sieht für das Haupthaus einen neuen, innen gedämmten Dachstuhl, ohne Dachüberstand und eine Holzverschalung vor. Der Anbau soll eine graue Faserzementfassade und ein Flachdach erhalten. Das Gremium stand den Entwürfen zum Teil recht kritisch gegenüber, stimmte aber einem Kompromiss letztlich mehrheitlich zu. Dieser sieht für das Hauptgebäude eine weiße Putzfassade statt der Holzverschalung vor. Die Wasserführung des Satteldaches ohne Überstand soll außen abgeleitet werden. Der Anbau erhält ein Flachdach und eine Außenfassade, die einen guten Kontrast zum Hauptgebäude darstellt. Ergänzend soll noch ein separater Zugang auf der Westseite zu einer Toilette geschaffen werden, der Kirchen- und Friedhofsbesuchern zugänglich sein soll. Insgesamt soll das Projekt nunmehr zeitnah mit diesen Vorgaben im Rahmen eines Förderantrags beim Amt für Ländliche Entwicklung eingereicht werden.

 

 

Trägerschaft für den Bau eines Forstwirtschaftsweges

Im Bereich Zell soll zur Erschließung des dort sehr schwer zugänglichen Geländes ein Forstwirtschaftsweg gebaut werden. Insgesamt vier Grundstückseigentümer, unter anderem die Gemeinde Prackenbach, könnten nach Abschluss der Baumaßnahmen eine, den heutigen Ansprüchen genügende, Bewirtschaftung sicherstellen. Wie beim Bau von Forstwirtschaftswegen in der Vergangenheit üblich, soll auch hier die Trägerschaft durch die Gemeinde erfolgen, damit das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Maßnahme fördern kann. Das Gremium stimmte sowohl der Trägerschaft, der Erteilung eines Dienstleistungsauftrages sowie dem Förderantrag zu.

 

 

Bebauungsplan „Pfahlfelder II“ ins Verfahren geschickt

Nachdem bereits seit mehr als einem Jahr an der Entwicklung eines Baugebiets in Prackenbach gearbeitet wird, konnte nun, nach vielen Gesprächen im Vorfeld, der abschließende Entwurf zum Bebauungsplan „Pfahlfelder II“ vorgestellt werden. Im Vergleich zum ersten Entwurf, waren zwar einige Änderungen festzustellen, jedoch sollen mit diesem Baugebiet immerhin 28 Bauparzellen entstehen, von denen der Gemeinde Prackenbach immerhin 24 zur Verfügung stehen. Der Gemeinderat billigte den Entwurf und beschloss die Durchführung des vereinfachten Verfahrens und die Auslegung, welche zeitnah erfolgen soll.

 

 

Brandschutzertüchtigung – Bauleistungen vergeben

Für die Ertüchtigung des Brandschutzes im Jugendhaus Krailing sind umfangreiche Arbeiten erforderlich. Im Inneren des Gebäudes sollen Zeiten genutzt werden, in denen die Belegung so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Die Trockenbau und Elektroarbeiten sollen deshalb am 07. Januar beginnen und bereits Ende Januar wieder abgeschlossen sein. Die Gemeinde vergab deshalb die Trockenbauarbeiten an die Fa. Weidner, Bad Kötzting und die Elektroarbeiten an die Fa. Feldmeier, Prackenbach. Im Anschluss daran sollen die Brandschutztüren und –elemente installiert werden. Den Auftrag hierfür erhielt die Fa. ES TrendHolz, Prackenbach.

Bauangelegenheiten

Die Gemeinde konnte dem Vorhaben zur Errichtung eines Einfamilienhauses in der Schwabenstraße ebenso zustimmen, wie der geplanten Nutzungsänderung einer Maschinenhalle zu einer Strohlaufstallung in der Krailinger Straße. Auch dem Anbau an eine bestehende landwirtschaftliche Lagerhalle in der Hochkreuzstraße sowie der Errichtung einer landwirtschaftlichen Lagerhalle im Gemeindeteil Viechtafell wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas berichtete, dass er am Sitzungstag noch die schöne Aufgabe hatte, den Förderbescheid über die Co-Finanzierung des Freistaates Bayern zum Breitbandausbau in München in Empfang nehmen zu können. Der Ausbau kann im Jahr 2019 starten, die hierfür zwingend erforderlichen Förderzusagen sind alle vorhanden.

Bürgermeister Eckl Andreas dankte der örtlichen Pressevertretung, Frau Holzfurtner, mit einem Blumenstrauß für die zuverlässige und prompte Berichterstattung über die Gemeinde Prackenbach in zwei Tageszeitungen. Egal, ob über die Gemeinde, die Kindergärten, die Schule, die Kirche oder die örtlichen Vereine – stets würden die Aktivitäten im rechten Licht dargestellt.

Ganz besonderer Dank galt den Gemeinderatsmitgliedern für die sehr gute, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, welche sich in fast ausschließlich einstimmigen Beschlüssen wiederspiegle. Zusammen habe man sehr viel erreicht und für die kommenden Jahre einiges vorbereitet. Insgesamt zeichnet sich eine sehr positive Entwicklung der gesamten Gemeinde ab, welche nur möglich sei, wenn man die Sache im Blick behält.

Vor allem die“ großen Projekt,“ wie die Baugebiete in Prackenbach und Moosbach, das Gewerbegebiet in Moosbach welches man erwerben konnte, sowie das Gelingen des weiteren Breitbandausbaus sind der Lohn für die Arbeit im Gremium.

Eckl blickte auch schon ins Jahr 2019, wo möglicherweise schon mit der einfachen Dorferneuerung in Prackenbach mit dem Programm“ Innen statt Außen begonnen werden kann und dabei das Pfarrheim und der Pfarrer -Baumgartner Platz saniert werden sollen. Ebenso wird die Grundschule mit dem Programm KIP-S (90% Förderung) dem Stand der Technik gerecht gemacht. Auch ein Gesamtkonzept für die beiden Kläranlagen müsse erstellt werden und in Sachen Wasserversorgung die Verbindungsleitung in Prackenbach zum Befüllen des Hochbehälters mit Fernwasser.

 

Bürgermeister Eckl Andreas dankte auch 2.Bürgermeister Kellermeier Michael, sowie Geschäftsleiter Manfred Maier für dessen hervorragende Arbeit und Unterstützung das ganze Jahr über. Genauso allen Mitarbeitern in der Verwaltung, dem Bauhof, den Kläranlagen, der Wasserversorgung, den Kindergärten, den fleißigen Reinigungskräften, den ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden um die umsichtigen Kommandanten sowie allen, die sich zum Wohl der Gemeinde Prackenbach einbringen und mithelfen.

 

Gemeinderat Krieger (CSU) dankte im Namen des Gemeinderats Bürgermeister Andreas Eckl für die ausgesprochene gute, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vor allem die gute Informationspolitik sei ein Schlüssel für den Erfolg, was sich in den vielen Projekten, welche bereits

beschlossen sind, wiederspiegle. Für die Zukunft sieht er die Gemeinde Prackenbach sehr gut aufgestellt: „Wir haben viel erreicht, weil wir uns einig sind“ so Krieger.

Ebenfalls dankte GR Krieger in seiner Ansprache im Namen des Gemeinderates allen Mitarbeitern der Gemeinde.

 

Foto: Finale Entwurfsfassung zum Pfarrheim- Bürgerhaus in Prackenbach von Architekt Johannes Weber

Foto zu Meldung: Aus dem Gemeinderat am 18.12.2018

Aus dem Gemeinderat am 29.11.2018

(29. 11. 2018)

Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Prackenbach vom Gemeinderat gebilligt

Das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Prackenbach läuft schon seit etwas mehr als einem Jahr. Viele Arbeitskreissitzungen aus dem Gemeinderat und jede Menge Arbeit der beauftragten Planungsgemeinschaft Brunner Architekten / Jocham+Kellhuber Landschaftsarchitekten und Stadtplaner steckt in dem Planwerk, welches im Herbst den Fachstellen und Trägern öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurde um dazu entsprechend Stellung zu nehmen. Fast alle beteiligten Fachstellen und Träger öffentlicher Belange haben fristgerecht Stellungnahmen zum Änderungsentwurf vorgebracht. Diese wurden im Detail von der federführend tätigen Architektin Petra Kellhuber vorgetragen. Der Gemeinderat hat davon Kenntnis genommen und die erforderlichen Änderungen jeweils einstimmig beschlossen. Über eine Einwendung eines Bürgers aus dem Gemeindeteil Moosbach musste ebenfalls beraten und Beschluss gefasst werden. Mangels Vorliegen einer konkreten Bauabsicht in Form einer Eingabeplanung oder Antrag auf Vorbescheid, wurde jedoch beschlossen die aktuelle Planung beizubehalten. Darüber hinaus wurden während der Bürgersprechstunde Informationen an interessierte Bürger erteilt, weitere konkrete Einwendungen lagen jedoch nicht vor. Frau Kellhuber machte auch noch auf zwei aktuell vorliegende Bauvorhaben aufmerksam, für welche der Änderungsentwurf nochmals anzupassen wäre, da sonst wohl keine Aussicht auf Baurecht ermöglicht werden kann. Auch von diesen Änderungen nahm der Gemeinderat Kenntnis und unterstützte die Vorhaben dem Grunde nach in dem er der Änderung zustimmte. Die Planerin kündigte an, dass sie die nunmehr beschlossenen Änderungen noch in die Plan- bzw. Textfassung integrieren wird und danach die Auslegung durchzuführen sei, sprich die Fachstellen und Träger öffentlicher Belange nochmals zu beteiligen sind und die Änderungsfassung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist.

 

Einfache Dorferneuerung für Prackenbach

Bürgermeister Eckl stellte anhand eines ersten Entwurfs eine mögliche Sanierung des Pfarrheims sowie des Pfarrer-Baumgartner-Platzes in Prackenbach im Rahmen einer einfachen Dorferneuerung sowie der Initiative „Innen statt Außen“ des Amtes für Ländliche Entwicklung Landau vor. Grundsätzlich stellte Eckl fest, fehle es an öffentlichen Räumlichkeiten für die Ortsvereine sowie für die Jugend und die Senioren. Bisher konnten sowohl die Jugend als auch die Senioren das am Pfarrer-Baumgartner-Platz befindliche Pfarrheim hierfür nutzen. Da jedoch vor allem das alte Hauptgebäude bereits in die Jahre gekommen ist, hat auch die Akzeptanz zur Nutzung nachgelassen. Zwar finden regelmäßig im Anbau noch die Seniorennachmittage statt, doch der übrige Gebäudeteil wird nur noch sporadisch genutzt. Da jedoch das Amt für Ländliche Entwicklung in Landau mit der Initiative „Innen statt Außen“ unter anderem die Sanierung von Gebäuden, mit dem Ziel diese für mindestens 25 Jahre der Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung zu stellen und bei dem sichergestellt ist, dass diese keine Konkurrenz für die örtliche Gastwirtschaft bedeuten, fördert, wurde das gezeigte Konzept bei der zuständigen Förderstelle vorgestellt. Grundsätzlich wurde dort das Raumkonzept, welches im OG einen Vereinsraum, eine Bibliothek, einen Lagerraum für Vereine sowie einen Jugendraum und im EG die bestehende Küche neben den Sanitärräumen und im Anbau einen Versammlungsraum mit rund 100 Sitzplätzen vorsieht, sehr positiv gesehen und grundsätzlich befürwortet. Bevor jedoch eine konkrete Förderzusage erteilt werden kann, sind noch einige Hürden zu nehmen. Unter anderem muss die Gemeinde einer einfachen Dorferneuerung sowie der Innenraumstärkung, welche auch die aktuelle Änderung des Flächennutzungsplans ausdrückt, zustimmen und der Eigentümer des Gebäudes, die Pfarrkirchenstiftung Prackenbach, mit der mindestens 25-jährigen „Schlüsselgewalt“ durch die Gemeinde, sprich der Öffentlichkeit einverstanden sein. Die als Zuhörer anwesenden Vertreter der Pfarrkirchenstiftung sendeten positive Signale, benötigen jedoch auch die Zustimmung des Bistums in Regensburg. Der Gemeinderat stimmte der Meinung von Bürgermeister Eckl Andreas zu, dass bei einer Förderkulisse von bis zu 90% in jedem Fall versucht werden sollte, das Gebäude zu sanieren und für die Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und stimmte sowohl dem Verfahren der einfachen Dorferneuerung sowie dem Konzept „Innen vor Außen“ zu.

 

Jahresrechnung 2017 zur Kenntnis genommen und Prüfungsauftrag erteilt

Kämmerer Maier stellte dem Gremium das umfangreiche Zahlenwerk der Jahresrechnung aus dem Jahr 2017 vor. Grundsätzlich hat die Gemeinde Prackenbach eine solide finanzielle Basis aufzuweisen. Der Schuldenstand konnte trotz laufender Investitionen gesenkt erneut werden und beträgt zum Ende des Jahres 2017 2.123.002 EUR. Der Verwaltungshaushalt hat mit 4.542.755 EUR geschlossen und der Vermögenshaushalt mit 2.282.006 EUR. Der rechnerische Überschuss von 418.223 EUR trägt im HH-Jahr 2018 zur Finanzierung der Ausgaben bei und wurde diesem zugeführt. Die Einwohnerzahlen sind in Prackenbach in den vergangenen Jahren leicht steigend und somit gegenläufig zur Prognose der Bevölkerungsentwicklung des Bayerischen Landesamt für Statistik. Maier stellte die wesentlichen Überschreitungen im Verwaltungshaushalt vor und zeigte auch die jeweiligen Gründe für die Überschreitungen auf. Vereinzelt waren die Mehrausgaben durch Mehreinnahmen gedeckt, im Übrigen durch die Gesamtdeckung des Haushalts sichergestellt. Die Entwicklung bzw. Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben für die beiden Kindertageseinrichtungen sowie der kostenrechnenden Einrichtungen, Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung und Friedhof Moosbach wurden ebenfalls erläutert. Abschließend wurden die getätigten Investitionen im Vermögenshaushalt dargestellt. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von der Jahresrechnung 2017, stimmte einstimmig den überplanmäßigen Ausgaben zu und erteilte dem örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss den Prüfungsauftrag.

 

Bauangelegenheiten

Etliche Bauvorhaben waren in der Sitzung abzuarbeiten. Zugestimmt wurde dem Antrag auf Errichtung einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Mitterfeld. Kritisch gesehen wurde der geplante Dachgeschossausbau und die damit verbundene Änderung des Daches durch zwei Schleppgauben im Gemeindeteil Prackenbach. Diesem Vorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt. Dem Antrag auf Ersatzbau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle im Gemeindeteil Hagengrub wurde ebenso zugestimmt, wie dem Antrag auf Errichtung einer Doppelgarage mit den jeweils hierfür erforderlichen Befreiungen. Dem Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses im Gemeindeteil Fichtental, sowie dem Antrag auf Vorbescheid zum Neubau eines Wohnhauses in der Schwabenstraße wurde ebenso wie dem Antrag auf Verlängerung einer Baugenehmigung in der Hochkreuzstraße, dem Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung einer Produktionsstätte im Gemeindeteil Hetzelsdorf und dem Antrag auf Nutzungsänderung einer bestehenden Gaststätte in Wohnräume im Gemeindeteil Tresdorf zugestimmt.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas informierte darüber, dass im Rahmen der erforderlichen Sanierungsplanung für die Kläranlage Moosbach derzeit mehrere mögliche Varianten untersucht werden. Es wird auch ein Gesamtkonzept für beide Entsorgungsbereiche erstellt, da sich durch die Neuauflage der RZWas 2018, in Kraft seit 01.11.2018, unter Umständen bessere Fördermöglichkeiten für die Gemeinde Prackenbach erschließen. Die wirtschaftlichste Variante wird, sobald sie vorliegt im Gemeinderat besprochen. Das abschließende Sanierungskonzept ist dem Landratsamt Regen bis spätestens 31.05.2019 vorzulegen.

Beim Baugebiet Pfahlfelder II hat es ebenfalls nochmals Änderungen gegeben. Grundsätzlich waren jedoch die mit einigen Fachstellen geführten Vorgespräche fruchtbar, Bedenken konnten durch Bodenschürfe ausgeräumt werden. Die aktuell vorgestellte Fassung wird sich also nochmals geringfügig verändern, so Eckl.

Die Brandschutzertüchtigung des Jugendhauses Krailing hat mit der Erstellung der Bodenplatte als Fundament für die Fluchttreppe durch den gemeindlichen Bauhof im November begonnen. Anfang des Jahres 2019 folgen dann die Trockenbauarbeiten im Treppenhaus. Im Anschluss daran sollen die Brandschutztüren sowie die erforderlichen Elektro- und Malerarbeiten durchgeführt werden. Im Frühjahr, sobald es die Witterung zulässt soll dann die Fluchttreppe die Maßnahme abrunden.

Für den weiteren Ausbau mit breitbandigen Internetanschlüssen im Rahmen des Bundesförderprogramms konnte nach Eingang des Förderbescheids im Oktober nunmehr der Vertrag mit der Deutschen Telekom geschlossen werden. Die Bauarbeiten können voraussichtlich im Jahr 2019 beginnen. Als einzige Gemeinde im Landkreis und eine von neun Gemeinden in Bayern hat es die Gemeinde Prackenbach ins Bundesförderprogramm geschafft. Nach der Fertigstellung des Ausbaus sollten nahezu alle Haushalte mit einem schnellen Internetanschluss versorgt sein. Die Bauarbeiten welches im Bayerischen Förderprogramm im Jahr 2018 durchgeführt wurden sind weitestgehend abgeschlossen. Zum Großteil sind die Glasfaserleitungen bereits in den Gebäuden vorhanden. Die Freischaltung der Technik und die Buchbarkeit erfolgt im ersten Halbjahr 2019.

Bürgermeister Eckl Andreas dankte dem Einsatzleiter der FF Moosbach 1. Kommandant Fleischmann sowie allen Feuerwehrdienstleistenden der Ortsfeuerwehren und der benachbarten Feuerwehren, welche mit großem und unermüdlichen Einsatz den Wohnhausbrand in Moosbach bekämpft haben.

Schnelles Internet für Prackenbach – Telekom erhält Zuschlag für Netzausbau

(29. 11. 2018)

Mehr Tempo: Geschwindigkeiten von 50 MBit/s bis zu 1 Gbit/s

Rund 620 Haushalte können nach der Fertigstellung schnellere Anschlüsse nutzen

 

Prackenbach. Die Telekom baut nun ihr Netz in den Außenbereichen der Gemeinde Prackenbach aus. Nach der Fertigstellung können rund 620 Haushalte Anschlüsse mit Tempo von 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) bis zu 1 Gbit/s surfen. Die Telekom wird rund 110 Glasfaser verlegen, 20 Multifunktionsgehäuse und 19 Glasfasernetzverteiler aufstellen. Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home.

 

Die Gemeinde Prackenbach und die Telekom haben am Mittwoch im Rathaus den Vertrag für den Breitbandausbau im Bundesvorderprogramm unterschrieben. Baubeginn wird schon 2019 sein. Dies ist eines der ersten derartigen Projekte innerhalb Bayerns sowie das Erste Projekt im Landkreis Regen, bemerkte Markus Münch von der Telekom an. Anschließend bedankte sich Herr Münch im Beisein von Wilhelm Köckeis und Dipl.Ing. Michael Räbiger bei Bürgermeister Andreas Eckl und dem Breitbandpaten Josef Haas für die Einladung zur Unterzeichnung.

 

„Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauchen wir eine leistungsfähige Breitbandversorgung. Einkaufen, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen – heute funktioniert all das per Internet. Die schnellen

Internetanschlüsse der Telekom werden dafür sorgen, dass Gemeinden wie Prackenbach für alle Bürger und Bürgerinnen auch in Zukunft lebenswert bleiben“, sagt Andreas Eckl, Bürgermeister von Prackenbach. Das neue Projekt mit der Ausbaustufe 3 ist ein Mammutprojekt. Er merkte zudem an, dass ein Internetanschluss in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist. Man brauche diesen zum Beispiel für Home Office Arbeitsplätze und für unsere mittelständischen Betriebe. Der schnelle und sichere Breitbandausbau sei ihm und dem Gemeinderat schon lange ein sehr großes Anliegen, um wieder eine neue Infrastruktur zu schaffen.

 

„Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Gemeinde und wird in Prackenbach als Leuchtturmprojekt bezeichnet, bemerkt auch Wilhelm Köckeis, Key-Account-Manager bei der Telekom Technik GmbH.

Markus Münch, Regionalmanager der Deutschen Telekom bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen bei der Gemeinde Prackenbach und versprach, dass das Projekt zügig umgesetzt wird. Denn Bauen und Betreiben von Netzen ist die Kernkompetenz der Telekom.

Bürgermeister Eckl lobte das Planungsbüro für Förderverfahren und das jahrelange gute Verhältnis mit der Telekom und hofft auch weiterhin für eine fruchtbare Zusammenarbeit.

 

Der Ausbau für den neuen Netzausbau läuft wie folgt: Die Telekom steigt für die Feinplanung für den Ausbau ein. Als Erstes wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt und Material bestellt. Parallel dazu werden Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen.

 

In der Regel werden in Prackenbach Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s -100 Mbit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen. Aufgrund der technischen Anforderungen und ihrer vereinzelten Lage in der Gemeinde wurden einige Gebäude im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser eingezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.

 

Das Netz der Telekom in Zahlen:

In diesem Jahr verlegt die Telekom rund 60.000 Kilometer Glasfaser. Einen Kilometer Glasfaser zu verlegen kostet im Schnitt 80.000 Euro. Ende 2018 misst das Glasfasernetz der Telekom über 500.000 Kilometer. Zum Vergleich: Das Deutsche Autobahnnetz ist rund 13.000 Kilometer lang.

 

Foto: Markus Münch, Dipl.Ing. Michael Räbiger, Wilhelm Köckeis, Bürgermeister Andreas Eckl und Breitbandpate Josef Haas

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Zum 80. Geburtstag von Karin Marianne Schäfer

(28. 11. 2018)

Seit 24 Jahren ist das Ehepaar Schäfer im Bayerischen Wald zu Hause

 

Prackenbach. Karin Marianne Schäfer, die freundliche Frau des ehemaligen evangelischen Pfarrers Waldemar Schäfer konnte am Mittwoch in ihrem schmucken Haus in der Wiedenhofstraße ihr 80. Wiegenfest feiern. Sie freute sich sehr, als auch der evangelische Pfarrer Richard Kelber aus Viechtach sie besuchte und ihr ganz herzlich gratulierte und natürlich schaute auch der 1.Bürgermeister Andreas Eckl im Haus der Schäfers vorbei und überreichte im Namen der Gemeinde Prackenbach eine gerahmte Urkunde und einen Gutschein mit den besten Glückwünschen für noch viele gesunde Jahre.

Völlig überrascht kam mit der Schwester von Waldemar auch Besuch aus Köln angereist, über die sich die Jubilarin sehr freute.

 

Geboren wurde Marianne Schäfer 1938 in Berlin-Charlottenburg, wo sie mit zwei Brüdern aufwuchs. Nach der Schulzeit ergriff sie bis zu ihrer Pension mit 65 Jahren den Beruf der Buchhalterin. Am 16. Juni 1966 reichte sie dann ihrem Waldemar in Berlin die Hand zum Ehebund und schenkte zwei Kindern das Leben, von denen der Sohn in Berlin und die Tochter in Amerika wohnhaft sind. Mit ihren 4 Enkelkindern, die mittlerweile zur Familie gehören, haben die Großeltern viel Freue, obwohl sie sehr viele Kilometer entfernt sind und sie sich nur ab und an zu Gesicht bekommen.

 

Seit der Pensionierung von Waldemar Schäfer lebt das Ehepaar in Prackenbach, wo sie sich 1994 in der Wiedenhofstraße das Haus erworben haben und sich dort längst heimisch fühlen.

Früher hat die Jubilarin viel Sport getrieben und sich im Viechtacher Kneippverein wie zu Hause gefühlt. Nach einem Oberschenkelhalsbruch ist sie wieder Gott sei Dank ganz gut drauf und geht gerne spazieren, denn sie ist eine sehr tapfere Frau und lässt sich nicht hängen. Auch lässt sie es sich nicht nehmen und kümmert sich selbst um den Haushalt, geht mit Waldemar zum Einkaufen, der ihr auch so im Haus behilflich ist. So wünschen wir dem freundlichen Jubelpaar noch einen langen, gesunden und zufriedenen Lebensabend.

 

Foto: Richard Kelber, Karin Marianne Schäfer, Waldemar Schäfer, Bürgermeister Andreas Eckl

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In Moosbach werden 10 neue Häuser gebaut

(26. 10. 2018)

Moosbach. Im Nahen Feld West in Moosbach wurde in diesen Tagen ein Baugebiet mit 10 Parzellen ausgewiesen. Bei der öffentlichen Ausschreibung hat die Firma Fischl-Tiefbau GmbH in Viechtach nach Abschluss der Wertung der Angebote durch das Ingenieurbüro Christl und Bürgermeister Andreas Eck das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Auch der Gemeinderat zeigte sich sehr erfreut war über die Unterschreitung der Kostenschätzung und hat die Vergabe einstimmig beschlossen. Erfreulicher Weise wurden schon sechs Baugrundstücke verkauft.

 

Am letzten Montag ist bereits die Firma Fischl mit den Baumaschinen angerückt und hat mit den Kanalbaumaßnahme begonnen, die man noch heuer zum Abschluss bringen will.

Im März 2019 sind die Verlegung der Kabel und Wasserleitung vorgesehen und anschließend der Straßenbau. Die Bauzeit der Maßnahme, die knapp ½ Million verschlingt, wird sich bis Anfang August 2019 hinziehen, bei guter Witterung können die Bauarbeiten sogar etwas früher abgeschlossen werden.

Bürgermeister Andreas Eckl ist stolz auf das schöne Baugebiet, das man für die Gemeindebürger geschaffen hat, die sich hier ansiedeln können. Auch ist er sehr erfreut, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr so zügig über die Bühne gehen, so dass sich die Bauwilligen schon bald über ein Eigenheim freuen können.

 

Foto: GR Hans Miethaner, 1. BM Andreas Eckl, 2. BM Michael Kellermeier, Ingenieur Manuel Christl, Bauleiter Bernhard Mooser, Günter Fischl

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Im Gemeinderat Prackenbach am 25.Oktober notiert

(25. 10. 2018)

In der Oktobersitzung musste sich der Gemeinderat unter anderem mit sehr viel Bauanträgen befassen.

 

Einspeisung von Trinkwasser zum Hochbehälter Prackenbach

Da es bisher nicht möglich ist, den Versorgungsbereich Hagengrub, Egernhäusl, Hetzelsdorf, Engelsdorf und den Hochbehälter in Gnaglberg bei Engpässen oder Wartungsarbeiten mit Waldwasser zu versorgen, hat die Gemeinde Prackenbach die Planung einer Verbundleitung in Auftrag gegeben. Nach Vorlage und Prüfung der Planung durch das zuständige Wasserwirtschaftsamt Deggendorf hat sich ergeben, dass die geplante Maßnahme auch im Rahmen der RZWas 2016 förderfähig ist. Die Maßnahme wurde deshalb ausgeschrieben und zum Submissionstermin am 16.10.2018 lagen bei der Gemeinde Prackenbach insgesamt fünf Angebote vor. Das beauftragte Ingenieurbüro Brunner hat nach der Überprüfung und Wertung vorgeschlagen, dem wirtschaftlichsten Angebot der Fa. Blüml Bau GmbH & Co.KG den Auftrag zu erteilen. Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag und beschloss die Vergabe der Bauleistung.

 

 

Mit der Außenbereichssatzung einverstanden

Die Realisierung eines Bauvorhabens im Gemeindeteil Maierhof ist im Wege der Genehmigung eines Einzelvorhabens nicht möglich. Nach Rücksprache mit der Unteren Bauaufsichtsbehörde ist mindestens der Erlass einer Außenbereichssatzung erforderlich. Der Gemeinderat war mit dem vorgelegten Entwurf einverstanden und beschloss das Verfahren in Gang zu setzten und die Fachstellen sowie Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme zu bitten. Gleichzeitig soll die öffentliche Auslegung stattfinden.

 

 

Instandsetzung von Randsteinen im Bereich der Tafertsbergstraße

Im Zuge des Breitbandbaues, der zügig vorangeht, wurde festgestellt, dass in der Tafertsbergstraße vereinzelt Randsteine zwischen der Fahrbahn und dem Gehweg lose waren. Zudem wurde bereits mehrmals an die Gemeinde herangetragen, dass an Engstellen ein Ausweichen bei Gegenverkehr nur schwer möglich ist und oft einen nicht unwesentlichen Schaden am Fahrzeug verursacht, wenn man am Randstein entlangschrammt. Bürgermeister Eckl hat nun mit der bauausführenden Firma Kollmer Bau vereinbart, vorzugsweise an Engstellen den Bordstein abzusenken, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Mit dieser Regelung war der Gemeinderat einverstanden.

 

 

Änderung der Hausnummerierung in Hetzelsdorf

Bürgermeister Eckl stellte fest, dass die Hausnummerierung des Gemeindeteils Hetzelsdorf durchaus Schwachstellen aufweist. Die weit verstreuten Gebäude sind nur zum geringeren Teil dem eigentlichen Ortsteil zuzuordnen bzw. darüber zu erreichen. Speziell für den Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Zustelldienste ist es im Einzelfall schwierig sich zu Recht zu finden. Es wurde deshalb ein Vorschlag der Verwaltung vorgestellt, welchen der ortsansässige Gemeinderat Preiß mit mehreren betroffenen Anwohnern vorbesprochen hatte. Die Anwohner waren jedoch nicht der Auffassung, dass die derzeitige Nummerierung Probleme bereite und sie sprachen sich für die Beibehaltung aus. Das Gremium sah jedoch trotzdem Handlungsbedarf. Bürgermeister Eckl Andreas sagte nochmalige Gespräche mit den Betroffenen zu. Die Entscheidung wurde vertagt.

 

 

Den jeweiligen Bauangelegenheiten wurde nach eingehender Absprache zugestimmt

Der Teilaufstockung eines bestehenden Wohnhauses in der Pfarrhofstraße in Moosbach, das sich auf den südlichen Bereich des bestehenden Gebäudes bezieht, wurde ebenso zugestimmt wie dem Neubau einer Garage mit Holzlager in Ruhmannsdorf. Die geplante Errichtung einer Tagespflegeeinrichtung mit ambulanten Pflegeplätzen in Prackenbach wurde sehr begrüßt und das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt. Die Errichtung eines eingeschossigen Unterkunftsgebäudes in der Gartenstraße im Genehmigungsfreistellungsverfahren wurde zur Kenntnis genommen und dem geplanten Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Gartenstraße das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Darüber hinaus wurde der Tektur der Sanierung eines Bauernhauses mit Stadel in Steinhof mit den erforderlichen Abstandsflächenübernahmen sowie der Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Tafertsbergstraße zugestimmt. Für das Vorhaben zur Errichtung einer Doppelgarage mit Tektur des Wohnhauses und den beantragten Befreiungen konnte jedoch bezüglich des Flachdachs für die Garage keine Einigung erzielt werden. Der Bauherr sagte zu, für die Garage ein Satteldach einzuplanen und die Unterlagen erneut einzureichen.

 

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Eckl Andreas berichtete, dass im Zuge einer Erneuerung eines Brückenbauwerks im Bereich Kugelbach die B85 um eine Abbiegespur in Richtung Moosbach und Richtung Viechtafell ergänzt werde. Baubeginn sei voraussichtlich erst im Jahr 2020. In diesem Zusammenhang dankte er auch dem betroffenen Grundstückseigentümer für dessen Kooperation.

Endlich sei auch der Förderbescheid des Bundes über den Breitbandausbau über rund 2,68 Millionen Euro bei der Gemeinde Prackenbach eingegangen. Insgesamt sollen nach dem derzeitigen Planungsstand 42 km Glasfaserleitungen verlegt werden, welche nach Fertigstellung über 600 Haushalte und über 60 Unternehmen mit Bandbreiten von 100 Mbit/s versorgen sollen.

Ergänzend merkte Bürgermeister Eckl Andreas an, dass es in Kürze auch in Prackenbach wieder Backwaren geben werde. Eine Bäckerei aus St. Englmar eröffnet eine Zweigstelle in der Ringstraße. Ein barrierefreier Eingang sowie ausreichend Parkplätze bieten hierfür sehr gute Voraussetzungen.

 

Eingeladen hat Bürgermeister Andreas Eckl zur Bürgerversammlung am 13.12.18 um 19.30 Uhr ins Gasthaus Freund in Moosbach.

Weiter gab Bürgermeister Eckl in der Sitzung bekannt, dass in Igleinsberg eine Löschwasserzisterne durch eine nicht mehr in Betrieb stehende frühere Güllegrube hergestellt wurde. Eckl bedakte sich beim betreffenden Anlieger der Familie Raith und bei der FFW Prackenbach für die Instandsetzung der Grube.

Weiter wurde für das neue Baugebiet "Pfahlfelder" in Prackenbach ein Bodengutachten durchgeführt, welches über die Beschaffenheit des zukünftigen Baugrundes Aussagekraft liefert.

 

 

Der Veranstaltungskalender der Gemeinde Prackenbach für 2019 steht (Stand 14.11.2018)

(09. 10. 2018)

Überblick über die wesentlichsten Veranstaltungen

 

Prackenbach. Vor einigen Tagen hat Bürgermeister Andreas Eckl die Vereinsvorstände ins Gasthaus Bergbauer nach Prackenbach eingeladen, um die Veranstaltungstermine für das Jahr 2019 festzulegen. Dazu konnte er auch Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle, die Pfarrgemeinderatssprecherinnen Maria Rackl und Margit Eidenschink sowie Richard König von der Verwaltung begrüßen. Auch den Jugendbeauftragten der Gemeinde Mirko Penzkkofer hieß er willkommen, dem er zusammen mit Matthias Schedlbauer für die Organisation beim Ferienprogramm sowie den Vereinen, die mitgemacht haben, herzlich dankte.

 

Eckl freute sich, dass so viele Gemeindebürger sich zur Versammlung Zeit genommen haben. Dabei wurde erwähnt, dass noch am 16.11.18 ein Pfarrfamilienabend zwecks bevorstehender Kirchenrenovierung der Pfarrkirche St. Georg im Pfarrheim Prackenbach stattfindet und dass am 08.09.19 dann im Rahmen des Pfarrfestes der Abschluss und das 200-jährige Pfarreijubiläum über die Bühne geht und Bischof Rudolf Voderholzer seinen Besuch in Prackenbach angekündigt hat, wusste Diakon Dieterle.

 

Das Jahr 2018 hat zum Ausklang noch einiges vor, nämlich drei Adventsmärkte in Tresdorf (1.12.18) die Dorfweihnacht in Moosbach (1.-2.12) und die Hagengruber Weihnacht (15.-16.12.). In Moosbach steht das Adventsingen an (2.12.18), eine Reihe von Weihnachtsfeiern bei verschiedenen Vereinen und Christbaumversteigerungen stehen an, die noch in das Jahr 2019 reichen. Schließlich lädt noch am 13.12.18 Bürgermeister Eckl zur Bürgerversammlung ins Gasthaus Freund ein.

 

Mit der Generalversammlung der FW Ruhmannsdorf (06.01.19) und der FW Prackenbach (11.1.19) steht beim FB am 08.01.19 ein Vortrag über das Thema Nachhaltigkeit und Faire Trade und ein Dankessen für die Sternsinger an. Außerdem sind im Januar und Februar noch einige Generalversammlungen unter anderem auch mit Neuwahlen beim MCC am 26.01.19 eingeplant. Das Gesellschaftliche kommt mit Faschingsbällen unter anderem bei den Handwerkern und bei der FW Moosbach, einem Kesselfleischessen und einem Kappenabend zum Zug. Fest eingeplant ist auch beim FB Moosbach die alljährliche Valentinsfahrt und ins Pfarreienprogramm wurde ein Gottesdienst für die Ehejubilare in der Pfarrkirche St. Johannes am 17.02.19 aufgenommen.

 

Im März lädt der Frauenbund zur Kreuzwegandacht ein und die Handwerker zur Generalversammlung sowie der SV Moosbach zum Starkbierfest ein. Bevor der Frauenbund zur jährlichen Osternacht und zur Speisenweihe einlädt laden die Jugendbeauftragten zur jährlichen Ferienprogrammaufstellung am 05.04.19 ein und der KuSV zum traditionellen Jahrtag nach Moosbach ein.

 

Mittlerweile zieht der Mai ins Land, wenn in vier Ortschaften der Gemeinde die Maibäume in die Senkrechte gehieft werden. Für den 5. Mai ist heuer die Erstkommunion für alle Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft in der Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach eingeplant.

Im Juni jagt ein Fest das andere, ob Fronleichnam, Garten- und Sommerfeste und auch der Kindergarten Moosbach lädt zum Sommerfest ein.

Vom 18.-21. Juli will es die KLJB Moosbach wissen. Sie plant schon seit Jahren ihr viertägiges 55-jähriges Gründungsfest. Auch das traditionelle Open Air der FW Prackenbach am 26. Juli steht wieder auf dem Jahresprogramm sowie das Gartlerfest des Gartenbauvereins am 29. Juli. Einen Vereinsausflug hat der Frauenbund am 17.08. ins Programm aufgenommen, dem jedoch am 07.09. sein 40-jähriges Gründungsfest ins Haus steht, während am selben Tag beim MCC am Thannhof das Mofarennen wieder über die Bühne geht.

 

Nach dem Pfarrfest, dem Hauptfest des FuMV, dem Erntedankfest und Weinfesten steht noch der Volkstrauertag an und der Adventskranzverkauf des FB. Mit Weihnachtsfeiern und den traditionellen Weihnachtsmärkten, Christbaumversteigerungen und Generalversammlungen bis hinein in das Jahr 2020 endet schließlich der Veranstaltungskalender, wobei noch Erwähnenswert vor allem auch die vielen Seniorentreffen in Prackenbach und Moosbach und Vortragsabende beim Gartenbauverein und Frauenbund seien.

 

Zu bemerken sei schließlich, dass im Veranstaltungskalender der Gemeinde das ganze Jahr über noch Änderungen eingetragen werden können, die dann von den Interessenten oder Verantwortlichen eingesehen werden können.

Foto zu Meldung: Der Veranstaltungskalender der Gemeinde Prackenbach für 2019 steht (Stand 14.11.2018)

Neue Brücke wurde fertig gestellt

(14. 09. 2018)

Prackenbach. Die Sanierung der alten Brücke über den Prackenbach im Zeitlauer Weg war bereits seit längerer Zeit geplant, musste jedoch mehrmals verschoben werden. Im letzten Jahr jedoch konnte die Planung fertiggestellt und der Auftrag zum Neubau im September endlich vergeben werden.

Die bauausführende Zankl Bau GmbH hat die Bauarbeiten dann im Frühjahr dieses Jahres begonnen und zeitnah abschließen können. Die Kosten belaufen sich auf rund 64 000 €. Vergangene Woche wurde die Abnahme durch das beauftragte Planungsbüro Brunner Architekten und der Gemeinde Prackenbach vor Ort durchgeführt. Es wurden dabei keinerlei Mängel festgestellt.

 

Foto: Matthias Thanner vom Ing.Büro, Matthias Eckl vom Zankl-Bau, Bürgermeister Andreas Eckl, Florian Pledl vom Ing.Büro

Foto zu Meldung: Neue Brücke wurde fertig gestellt

Aus dem Gemeinderat Prackenbach am 12.09.2018

(12. 09. 2018)

Vergabe der Erschließung des Baugebiets im Gemeindeteil Moosbach

Bürgermeister Eckl Andreas teilte mit, dass zusammen mit dem Planungsbüro Christl aus Moosbach die öffentliche Ausschreibung des Baugebiets „Im Nahen Feld-West“ durchgeführt wurde. Insgesamt haben 12 Bieter form- und fristgerecht Angebote zum Submissionstermin abgegeben. Die Prüfung und Wertung der Angebote ergab keine Unregelmäßigkeiten, alle Angebote wurde zugelassen. Insgesamt vier Unternehmen sind unter der Kostenberechnung geblieben. Die Firma Fischl Tiefbau GmbH aus Viechtach hatte, nach Abschluss der Prüfungen durch das Ingenieurbüro Christl, mit rund 485.000 EUR das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Der Gemeinderat war erfreut über die, doch recht deutliche, Kostenunterschreitung und hat die Vergabe einstimmig beschlossen. Die Bauarbeiten sollen, so Bürgermeister Eckl Andreas, noch in diesem Jahr beginnen und im Frühjahr 2019 abgeschlossen werden.

 

Tagesordnung erweitert

Nach der schriftlichen Sitzungsladung eingetroffene Sachverhalte wurden durch Beschluss in die Tagesordnung aufgenommen. So waren die Stellungnahmen der Fachstellen bezüglich der Änderung des Bebauungsplans „Hagengrub“ durch Deckblatt 03 zur Kenntnis zu nehmen, abzuwägen und darüber Beschluss zu fassen. Ebenso sind die Angebote für ein Baugrundgutachten für das geplante Baugebiet „Pfahlfelder II“ eingegangen und über die Vergabe beraten werden. Die Sanierung eines Brückengeländers in Tresdorf förderte weitere Schäden zu Tage und die Angebote für den Austausch der Eingangstürenelemente im Kindergarten St. Georg, Prackenbach sind eingegangen und ausgewertet. Weiterhin musste eine Bauangelegenheit, welche in der Tagesordnung enthalten war, wegen fehlender Unterlagen nochmals verschoben werden. Per Beschluss wurde die Tagesordnung zu Beginn der Sitzung entsprechend ergänzt.

 

Änderung des Bebauungsplans Hagengrub durch Deckblatt 03

Im Rahmen der Beteiligung der Fachstellen wurde festgestellt, dass die durch die Änderung dargestellten und geplanten Begründungen sowie die Festsetzungen nochmals zu überarbeiten sind bzw. einer konkreten Beschreibung bedürfen. Diesbezüglich wurde die Planung nochmals durch das Architekturbüro Seitz, Geiersthal ergänzt und die betroffenen Fachstellen nochmals um Stellungnahme gebeten. Die Ergänzungen bzw. Erweiterungen waren nunmehr ausreichend und der Gemeinderat beschloss diese in die Plangehefte einzuarbeiten. Die Änderung durch Deckblatt 03 wurden als Satzung beschlossen.

 

Baugrunduntersuchung für das geplante Baugebiet „Pfahlfelder II“ in Prackenbach

Wie bereits in Moosbach soll auch für das Baugebiet in Prackenbach im Vorfeld eine Baugrunduntersuchung Aufschluss über den zu erwartenden Untergrund geben. Auch im Rahmen der Vorgespräche mit den Fachstellen wurde die Gemeinde darauf hingewiesen, Aussagen über die Bodenbeschaffenheit im Bebauungsplan anzugeben. Der Gemeinderat nahm die eingegangenen Angebote von drei Ingenieurbüros zur Kenntnis, wobei das augenscheinlich wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag erhalten hat. Im Rahmen der Auftragserteilung sind noch kleinere Details zu klären, wie Bürgermeister Eckl Andreas mitteilte.

 

Sanierung der Brücke über den Riedbach in Tresdorf

Beim Tausch des defekten Brückengeländers sind weitere Schäden am Brückenkörper zu Tage gefördert worden. Bürgermeister Eckl Andreas stellte anhand von Bildern die Schäden vor und regte an, die Schäden noch vor den Wintermonaten zu beheben. Die Sanierungsarbeiten werden durch den gemeindlichen Bauhof durchgeführt. In diesem Zug müsse auch die Asphaltdecke in diesem Bereich erneuert werden. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob diese nicht bis zur ehemaligen Bahnhaltestelle saniert werden soll, da dieser Bereich durch die Kanalbaumaßnahmen nachhaltig geschädigt wurde. Der Gemeinderat erkannte den Handlungsbedarf und stimmte den vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen zu.

 

Austausch der Türelemente im Kindergarten St. Georg, Prackenbach

Für den beschlossenen Austausch der Türelemente wurden insgesamt elf Unternehmen ein Leistungsverzeichnis übermittelt und gleichzeitig aufgefordert ein Angebot abzugeben. Leider haben nur drei Unternehmen freie Kapazitäten und form- und fristgerecht ein Angebot eingereicht. Die Wertung hat ergeben, dass die Fa. ES TrendHolz GmbH aus dem Gemeindeteil Tresdorf mit rund 9.000 EUR das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Der Gemeinderat erteilte der ortsansässigen Firma den Auftrag.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas informierte darüber, dass die Planung der Verbindungsleitung zur nachhaltigen Sicherung der Trinkwasserversorgung Baukosten von rund 95.000 EUR (netto) ergeben hat. Sollte das Wasserwirtschaftsamt, dem die Planungsunterlagen in Kürze übermittelt werden, die Wirtschaftlichkeitsberechnung bestätigen, so könnten die Gemeinde Prackenbach mit rund 60.000 EUR Fördermittel rechnen. Der Eigenanteil von ca. 35.000 EUR ist im Vergleich zum deutlichen Mehrwert in Punkto Versorgungssicherheit verhältnismäßig, so Eckl.

Eckl dankte im Zusammenhang mit dem tollen Ferienprogramm allen Beteiligten und fleißigen Helfern der Vereine und den beiden Jugendbeauftragten Penzkofer Mirko und Schedlbauer Matthias.

In Bezug auf die Sanierung der Grundschule Prackenbach konnte Bürgermeister Eckl Andreas berichten, dass hier zusammen mit dem Planungsbüro Weber die Detailplanung erstellt wird. Diese ist für die Sanierung des Jugendhauses Krailing hingegen vom Planungsbüro Brunner inzwischen fertiggestellt. Die Kosten belaufen sich auf rund 130.000 EUR. Nach Eingang der Baugenehmigung soll die Maßnahme zur Ertüchtigung des Brandschutzes zeitnah ausgeschrieben und nach Möglichkeit auch durchgeführt werden, so Bürgermeister Eckl.

Foto zu Meldung: Aus dem Gemeinderat Prackenbach am 12.09.2018

Mit dem Bürgermeister on Tour

(04. 09. 2018)

Eine erlebnisreiche Fahrt in die Landeshauptstadt München

 

Prackenbach. Das Ziel des letzten Ferienprogramms in der Gemeinde Prackenbach war die von Bürgermeister Andreas Eckl organisierte Busfahrt zur Landeshauptstadt München, wo die Besichtigung der Berufsfeuerwehr München und anschließend die Allianz Arena geplant war.

 

Bereits um 7.00 Uhr wurde mit 45 Teilnehmern, darunter 36 Kindern am Schulparkplatz gestartet, wobei Eckl mit reichlich Proviant an Bord gesorgt hatte. Auch war er den ganzen Tag bedacht, dass er die Kinder, die mit Begeisterung von Anfang bis zum Ende dabei waren, dass er sie auch wieder vollzählig nach Hause brachte.

 

In der Hauptwache 1 der Münchner Feuerwehr, im Herzen Münchens, angekommen wurde die Delegation aus Prackenbach mit ihrem Bürgermeister Eckl gleich herzlich begrüßt, wo sie ein Beamter der FFW zwei Stunden durch das mächtige Gebäude führte. Sie ist eine von 10 Feuerwachen, besteht seit 1904 und liegt von den Einsatzzahlen an 1. Stelle. Mehrmals täglich gehen hier die Alarmlichter an, dabei ertönt der Gong durch das ganze Gebäude.

Zu den Einsatzschwerpunkten in München gehören unter anderem der Hauptbahnhof und die zahlreichen S- und U-Bahnhöfe.

Neben diversen Abteilungen ist in der Hauptwache ein Museum untergebracht, das 1979 eröffnet wurde und neben der Fahrzeughalle, die später erkundet wurde, die Kinder ganz besonders interessierte und den Beamten wissbegierig umlagerten und viele Fragen stellten. Eine Reihe von Fahrzeugen wurden anschließend bestaunt, Löschzüge, Rettungsfahrzeuge, auch speziell für Kinder, für Neugeborene und ein Sonderlöschmittel-Fahrzeug.

Nach einem Dankeschön und einem Präsent für den Beamten, der die Führung übernahm, ging´s mit dem Bus zur Allianz-Arena, wo man pünktlich um 13.30 am Paulaner Fantreff Nord auf der Ebene 3 erwartet wurde. Dort genossen die Prackenbacher eine Führung durch das riesige Stadion, das bei Bundesliga-Spielen 750 021 Besucher einen Platz bietet. Baubeginn der Allianz Arena war der 21. Oktober 2002 und verschlang Kosten von 340 Mio. Seine Spielfläche beträgt 105 m x 68 m.

Ein Highlight für die fußballbegeisterten Jugendlichen war, als sie im Stadion auf Ebene 3 sitzen und die gewaltige Kulisse betrachten durften, wo einige verrieten, schon mal dagewesen zu sein.

 

In viele Bereiche der Arena durfte man einen Blick werfen, unter anderem auch in den Umkleidebereich für die Fußballspieler und so mancher nahm sich noch Zeit in der Gastronomie einige Zeit zu verbleiben oder sich im Shopping-Bereich um zu sehen.

Doch einmal musste man die Heimfahrt antreten. Bis jedoch der Bus Prackenbach erreichte, genehmigte man den Teilnehmern auf Wunsch der Jugendlichen noch eine halbe Stunde beim McDonald´s in Landau für einen kleinen Happen.

Ein großes Dankeschön gebührt Bürgermeister Eckl, der für die Jugendlichen eine außergewöhnliche Fahrt organisierte, die ihnen einen sehr großen Spaß einbrachte.

Eckl jedoch zollte den Jugendlichen ein großes Lob für ihr diszipliniertes Verhalten, dankte den Jugendbeauftragten Matthias Schedlbauer und Mirko Penzkofer und den Vereinen für die Organisation des diesjährigen Ferienprogramms. Ein Dank ging auch an den Busfahrer, der alle wieder gut nach Hause brachte.

 

Foto: vor der Allianz Arena und weitere

Foto zu Meldung: Mit dem Bürgermeister on Tour

Im Gemeinderat am 29.08.18 notiert

(29. 08. 2018)

Eine erneute Abwägung der Stellungnahmen der Fachstellen ist gefordert

 

Nach dem die Gemeinde Prackenbach die Genehmigung der Änderung des Flächennutzungsplanes durch Deckblatt 10 im Bereich Kagerberg beantragt hatte, wurden nun die in den beiden Auslegungen eingegangenen Stellungnahmen in die Planung eingearbeitet bzw. abgewägt. Vom Kreisbaureferat wurde festgestellt, dass noch eine redaktionelle Ergänzung erforderlich ist und die untere Naturschutzbehörde bemängelte, dass bisher durchzuführende Maßnahmen noch nicht abgeschlossen seien. Das Landratsamt Regen teilte deshalb mit, dass eine Genehmigung nicht möglich ist und das Deckblatt nochmals zu überarbeiten ist und die Belange der Unteren Naturschutzbehörde zu erfüllen sind.

Die Forderungen sind auf dem Grundstück bzw. auf den dafür vorgesehenen Ausgleichsflächen umzusetzen. Der betroffene Grundstückseigentümer hat für die noch fehlenden Arbeiten eine dringliche Sicherung erbracht und eine Sicherheitsleistung hinterlegt. Die noch fehlenden Anforderungen seien nunmehr erfüllt. Der Gemeinderat stimmte deshalb der erneuten Vorlage der Stellungnahmen der Fachstellen sowie den redaktionellen Änderungen und er erneuten Abwägung zu.

 

Widmung der Orts- und Erschließungsstraße Steinackerweg

Im Gemeindeteil Viechtafell war durch die Schaffung des Baugebiets „MD Viechtafell“ die Errichtung einer Erschließungsstraße erforderlich geworden, die durch die Fa. Zankl Bau GmbH im Frühsommer fertig gestellt wurde. Vermessungsarbeiten werden im Rahmen der Ländlichen Entwicklung durchgeführt, was noch etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Voraussetzungen zur Widmung der Orts- und Erschließungsstraße liegen vor, deshalb der Gemeinderat der Widmung zustimmte.

 

Teileinziehung des öffentlichen Feld- und Waldweges „Geigenmühle-Fichtentalweg“

Der Gemeinderat hat der Teileinziehung des öffentlichen Feld- und Waldweges zugestimmt, da dieser zum Großteil seine Verkehrsbedeutung verloren hat. Die Einziehung erstreckt sich auf ein Teilstück ab der Ortsdurchfahrt Fichtental auf einer Länge von ca. 75 m in Richtung Geigenmühle. Die landwirtschaftlichen Grundstücke sind nach wie vor über den öffentlichen Feld-und Waldweg aus Richtung Geigenmühle erreichbar.

 

Folgende Bauangelegenheiten wurden vom Gemeinderat zugestimmt

Das Gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt für den Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung einer Garage an der Grundstücksgrenze als Ersatzbau für den bestehenden Schuppen im Gemeindebereich Hetzelsdorf, für den Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Betriebsleiterwohnhauses mit Garage im Gemeindeteil Ruhmannsdorf, für den Antrag auf Nutzungsänderung eines Wochenendhauses zu einem Wohnhaus sowie auf Errichtung eines Nebengebäudes zur Pferdehaltung mit Miststätte im Gemeindeteil Zell , den Antrag auf Abbruch eines bestehenden Holzschuppens und auf Neubau einer Traktorgarage im Gemeindeteil Hagengrub, dem Antrag auf Neubau einer landwirtschaftlichen Unterstellhalle mit Trocknungsanlage im Gemeindeteil Tresdorf sowie einem Antrag auf Anbau eines Pferdeseminarraums mit Eingangsbereich und Erweiterung der bestehenden Küche für Kühlanlagen und Errichtung eines Quergiebels in der Gartenstraße.

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Andreas Eckl berichtete, dass am Mittwoch, 12. September 18 eine weitere Sitzung des Gemeinderates angesetzt ist, bei der die Vergabe der Bauleistungen für die Ingenieurbauwerke (Wasserversorgung, Schmutzwasserableitung, Niederschlagswasserableitung) und der Verkehrsanlagen für das Baugebiet „Im Nahen Feld-West“ behandelt wird.

Erfreulich teilte er mit, dass die Arbeiten am Breitbandnetz durch die Telekom zügig voranschreiten.

Ebenso konnten die in Auftrag gegebenen Asphaltierungsarbeiten in Krailing, nach Berg und über die neuerrichtete Zeitlauer Brücke vor kurzem abgeschlossen werden. Darüber hinaus informierte Eckl, dass die Abnahme der Bauarbeiten im Rahmen der Dorferneuerung Viechtafell am Waldweg und Hochackerweg durchgeführt wurde. Kleinere Mängel an den Schachtringen behebt die bauausführende Firma zeitnah. Im Übrigen konnten die Fachleute des Amtes für Ländliche Entwicklung keine Mängel feststellen. Für die Ausarbeitung der Detailplanung für die Sanierungsarbeiten an der Grundschule Prackenbach gebe es einen Termin am 11.09.2018 mit dem beauftragten Planungsbüro Weber. Hierin soll der Umfang für den Bewilligungsantrag festgelegt werden.

Ferienprogramm bei der Gemeinde Prackenbach

(21. 08. 2018)

Drei tolle Tage an den Spielplätzen

 

Prackenbach. Da haben sich die zwei Jugendbeauftragten an den drei jüngsten Spielplatztagen der Gemeinde Prackenbach herrliche und tolle Tage ausgesucht. Die Sonne meinte es dabei besonders gut und in den Spielplätzen Prackenbach, Moosbach und Krailing herrschte überaus rege Teilnahme.

 

Über 100 Kinder und viele Eltern nahmen an den drei Tagen teil. Neben den vielen Spielgeräten, über die sich besonders die ganz Kleinen erfreuten, hatte es ihnen besonders die Hüpfburg und das Aerotrim angetan, welche der KJR Regen freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hatten. Natürlich gab es zur Abkühlung Unmengen Eis zu verschlingen.

Organisiert und durchgeführt wurde es vom Jugendbeauftragten Matthias Schedlbauer, der sich in diesem Jahr ganz besonders um das Ferienprogramm bemüht.

Besonderer Dank galt auch an die Helfer Steffi Hackl, Martin Daffner, der Jugendleiter der Edelweißschützen Moosbach mit seinen drei Jungschützen Alexandra Fleischmann, Josefa Schedlbauer, Tamara Tschapke sowie Ludwig Fleischmann und Florian Hackl vom Bauhof Prackenbach.

 

Foto: Matthias Schedlbauer 4. von links

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Eine gelungene Feier zum 80. Geburtstag

(15. 08. 2018)

Bürgermeister Andreas Eckl, Pater Bettoy und Maria Rackl gratulierten

 

Viechtafell. Am Mittwoch, dem Fest Maria Himmelfahrt hat Clara Klingl aus Viechtafell im Kreise ihrer Familie im Landgasthof Kreuz hoch oben am Pröller ihr 80. Wiegenfest gefeiert. Nicht fehlen durfte zu späterer Stunde der Urlaubspfarrer Pater Bettoy mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und Bürgermeister Andreas Eckl, die der Jubilarin neben Geschenken alles erdenklich Gute und vor allem noch viele Jahre der Gesundheit, Glück und Segen wünschten, über deren Besuche sich die Jubilarin sehr freute.

Auch eine große Gratulantenschar von vielen Verwandten und Freunden umringte den ganzen Tag die beliebte Clara und sogar bis aus Stuttgart kam Besuch, die ihrer beliebten Freundin von Herzen von Herzen alles Gute wünschten.

 

Geboren wurde Clara Klingl, eine geborene Mühlbauer am 15. August 1938 in Flammried, wo sie mit fünf Geschwistern aufwuchs. Nach der Schule, die sie in Zandt absolvierte musste sie schon bald ihr Brot in der Landwirtschaft verdienen, bis sie 1958 mit Josef Klingl den Bund fürs Leben schloss. Mit sehr viel Fleiß und Sparsamkeit wurde ein schmuckes Eigenheim im Waldweg 10 in Viechtafell errichtet. Vier Kinder gingen aus der Familie hervor: Walter hat sich unweit des Elternhauses selbst ein Haus errichtet, Werner und Sylvia leben in Viechtafell und Pauli hat es nach Rötz verschlagen. Mittlerweile haben sieben Enkel und drei Urenkel die Familie noch einmal vergrößert. Sie sind die besonderen Lieblinge der Oma, die sich besonders freut, wenn sie zu Besuch kommen.

 

Ein schwerer Schicksalsschlag klopfte an die Tür des Hauses Nr. 10, als der geliebte Ehemann ganz plötzlich in der Silvesternach 01.01.1999 an einem Herzinfarkt starb, das Clara noch immer nicht verwinden kann und sie mit den Kindern alleine gelassen wurde.

Doch die tapfere Jubilarin ließ sich nicht unterkriegen, versorgte Haushalt und Haus, natürlich mit Hilfe besonders von Werner, der das Elternhaus aufstockte und übernahm.

Ein Leben lang hat die Jubilarin mit Rat und Tat finanziell mitgewirkt und dabei 40 Jahre Kränze gebunden, um vieles bewerkstelligen zu können.

An ihrem Ehrentag wünschten alle der geschätzten und beliebten Jubilarin Clara noch einen langen wohlverdienten und gesunden Lebensabend.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, Clara Klingl, Pater Bettoy, Maria Rackl

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Seit 20 Jahren fühlen sie sich im Bayerischen Wald wohl

(08. 08. 2018)

Die Urlauber-Familie aus Limburg in den Niederlanden hatte Grund zum Feiern

 

Krailing. Ein Jubiläum gab es am Mittwoch zu feiern, denn die Familie Lenoire aus Heerlen aus den Niederlanden verbringt bereits zum 20. Mal bei Charlotte und Sonja Eckl in Krailing in deren gemütlichen Ferienwohnung ihren Urlaub, wo sie sich in der familiären Atmosphäre wie zu Hause fühlen.

 

Das Ehepaar Henrie und Cobi Lenoire kommen schon zwei Jahrzehnte in den Woid, das erste Mal 1999 und auch Tochter Cindy ist stets dabei, zuweilen auch Sohn Erik und immer wieder sind sie begeistert und zufrieden von dem gastlichen Ambiente und den geselligen Abenden, die sie sehr genießen.

 

Die Familie liebt Ausflüge mit dem Auto und mittlerweile kennen sie den Bayerischen Wald besser als wir selber. Und auch Bürgermeister Andreas Eckl freute sich über die Zufriedenheit der Urlauber, die bei den Eckl´s gut aufgehoben sind.

Als Dankeschön für die Treue überreichte er ihnen auch im Namen der Gemeinde eine Urkunde mit Blumen und einem Gutschein mit der Hoffnung, dass sie noch oft den Weg nach Krailing finden. Dass sie ihren Gastgebern so lange die Treue gehalten haben, sei Beweis dafür, dass sie sich wohl fühlen.

Auch die beiden Vermieter bedankten sich am Mittwoch mit einem Präsent für die langjährige Treue. „Es freut uns, wenn sie noch lange gesund bleiben, dass sie noch oft bei ihnen einkehren können.“

Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und einer Brotzeit saßen man noch lange zusammen und genoss den geselligen Abend.

 

Foto: Sonja und Charlotte Eckl, Cobi (Ehefrau) Henrie und Cindy (Tochter) Lenoire, Bürgermeister Andreas Eckl

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Der Breitbandausbau geht zügig voran

(06. 08. 2018)

Nächste Woche Beginn mit dem 2. Bauabschnitt nördl. der B 85

 

Prackenbach. Nach dem die Deutsche Telekom im März 2017 den Zuschlag für die öffentliche Ausschreibung zum Internet-Ausbau in der Gemeinde Prackenbach erhalten hat, stand für ca. 364 Gebäude im Ortsteil Prackenbach, Hagengrub, Hinterhagengrub, Tafertsthof und Igleinsberg dem schnellen Ausbau in der Gemeinde nichts mehr im Wege.

 

Nach Ende der Maßnahme werden nahezu fast alle Haushalte und Unternehmen mit Bandbreiten von mind. 50 Mbit/s versorgt. In diesem Rahmen werden unter anderem knapp 30 km Glasfaserkabel verlegt und 10 Glasfaser-Verteiler neu aufgestellt.

 

Mit dem 1. Bauabschnitt im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms wurde im Mai dieses Jahres in Hagengrub und Schwaben (südl. der B 85) begonnen. Der Tiefbau ist weitgehend abgeschlossen, die Technik wird Zug um Zug installiert und Anschlüsse können evtl. heuer noch gebucht werden.

 

Nächste Woche wird der 2. Bauabschnitt (Tiefbau) nördl. der B 85 in Angriff genommen (Ringstraße, Tafertshof und Pfahlstraße). Diese Maßnahme wird ca. 15 km in Tiefbauarbeiten in Anspruch nehmen. Man möge sich gedulden, dass die technischen Anschlüsse noch einige Zeit dauern können, so bat Bürgermeister Eckl um Verständnis.

Um sich am Verlauf des derzeitigen Ausbaus zu informieren, traf sich Bürgermeister Andreas Eckl und Breitbandpate Josef Haas am Montag vor Ort. Es wurde bemerkt, dass ein Ende der Maßnahmen für Ende des Jahres oder evtl. im Frühjahr 2019 in Sicht ist.

 

Bürgermeister Andreas Eckl freute sich, dass die Arbeiten zügig vorangehen. Es war eine angenehme Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen und den angrenzenden Bürgern, wo weitgehend Rücksichtnahme herrschte. Im Übrigen war man mit dem Verlauf bis jetzt zufrieden.

 

Foto: Christian Kollmer – Polier Koller –Bau, Reinhard Eibl, Bauleiter, Breitbandpate Josef Haas, Bürgermeister Andreas Eckl, Oswald Haller – Telekom

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Eine sehr gelungene harmonische Feier zum 80. Geburtstag von Franziska Rausch

(14. 07. 2018)

Ob zuhause, in der Familie oder bei ihren Freunden – sie ist überall gern gesehen

 

Hetzelsdorf. Rundum bekannt und beliebt ist Franziska Rausch aus Hetzelsdorf, die am Samstag im Kreise ihrer Familie, Verwandten, Freunden und Nachbarn im Gasthaus Bucher am Boxberg ihr 80. Wiegenfest feierte. Nicht fehlen durfte unter den Gratulanten Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle und der 2. Bürgermeister Michael Kellermeier sowie der Frauen- und Mütterverein, die Kartenspielfreunde und natürlich der Seniorenkreis.

Alle wünschten sie der beliebte Fanny, wie sie liebevoll genannt wird, weiterhin alles Gute und einen gesunden langen Lebensabend mit ihrem Mann Josef.

 

Franziska Rausch wurde 1938 als jüngste von vier Geschwistern in Hetzelsdorf, der Gemeinde Prackenbach geboren. Nach ihrer Schulzeit wollte sie auf eigenen Füßen stehen, ging in die Großstadt nach München, wo sie sich im Haushalt ihren Unterhalt verdiente.

 

Aus ihrer 1. Ehe ging Sohn Richard und Tochter Cornelia und zwei Enkel hervor, die in Haag/Obb. wohnhaft sind. Leider starb der Ehemann viel zu früh, so dass Franziska 1996 später ihrem zweiten Mann Josef Rausch, gebürtig 1936 in Hammern im Böhmerwald die Hand zum Ehebund reichte, der ebenfalls zwei Töchter und fünf Enkel in die Ehe mitbrachte. Mittlerweile hat noch ein Urenkel die große Familie vergrößert, die sich alle ausnehmend sehr gut verstehen.

Drei Jahre nach der Hochzeit mit Josef Rausch übersiedelten sie nach Hetzelsdorf in Fanny´s Elternhaus, wo sie ihre Mutter pflegte, bis diese drei Tage vor ihrem 98. Geburtstag verstarb. Seit dieser Zeit leben sie in Hetzelsdorf und haben aus dem Anwesen mit dem großen Grundstück ein Schmuckstück angedeihen lassen.

Gott sei Dank erfreuen sich die beiden noch bester Gesundheit und sind geistig wohlauf, denn die Arbeit im Sommer im Garten und um das Haus kostet schon allerhand Kraft. Doch manchmal legen sie eine Pause ein und spielen mit den Nachbarn einen leidenschaftlichen „Grasoberl“, machen zuweilen einen Spaziergang und sind bei den Seniorennachmittagen ein gern gesehener Gast. Gerne fahren sie auch einmal in Urlaub oder besuchen ihre große Familie in Haag.

 

Schließlich hatte im Laufe der Geburtstagsfeier Gerlinde Zweck und Thekla Holzapfel für ihre treue Seele bei den Senioren noch eine lustige Überraschung parat und Margit Eidenschink sprach ein Loblied für ihre Nachbarin. Doch auch tiefsinnige Gedanken durften an so einem Tag nicht fehlen, diese wurden von Stieftochter Monika rührend vermittelt.

 

Foto: 2. BM Michael Kellermeier, Richard Kern – Sohn, Angelika Schwiegertochter, Cornelia Tochter, Fanny und Josef Rausch, Monika Saydam, Stieftochter, Jimmy Saydam, Diakon Andreas Dieterle.

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Das Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach 2018 steht

(09. 07. 2018)

Tolle Angebote der Vereine –Buntes Ferienprogramm vom Juli bis September 2018

 

Prackenbach. Auch in diesem Jahr hat die Gemeinde Prackenbach in Zusammenarbeit mit den Bürgern, der Gastronomie und natürlich den Vereinen wieder ein buntes Ferienprogramm für die Kids, Jugendlichen und Junggebliebenen erstellt. Insgesamt 15 verschiedenste Angebote stehen zur Auswahl bereit, so viele wie noch nie.

 

Um die Anmeldung einfach und attraktiv zu machen, haben die Jugendbeauftragten Matthias Schedlbauer und Mirko Penzkofer in diesem Jahr eine zentrale Anmeldestelle in der Gemeinde eingerichtet. Unter einwohnermeldeamt@prackenbach.de oder unter 09942/9445-10 können sich die Interessierten für alle Programmpunkte anmelden. Also nichts wie los, durchstöbern und anmelden.

Bei Anregungen, Wünschen und Anliegen sind die Jugendbeauftragten immer unter jugendbeauftragter@prackenbach.de erreichbar. Im Übrigen wird das Ferienprogramm in den nächsten Tagen in den Kindergärten und an den Schulen verteilt. Ebenfalls hängt es in den Banken und öffentlichen Gebäuden aus. Außerdem ist es in der Gemeindehomepage unter www.prackenbach.de jederzeit einsehbar.

 

Das Ferienprogramm startet am Samstag, 28.07.2018 unter anderem mit dem „Tag der offenen Jugendfeuerwehr“ mit der FFW Moosbach. Es folgt eine Fahrradtour mit Tennisolympiade am 01.08. mit dem Tennisclub Prackenbach und eine Aktion mit der FFW Prackenbach steht am 03.08.2018 an. Auf das beliebte Malen mit Rosi Baumgartner vom Hagengruber Dorfverein am 09.08. freuen sich sicher schon wieder viele Kinder. Auch der Handwerkerverein Prackenbach ist am 10.08. mit Naturerkundungen Thema „Weidmannsheil-NATUR ERLEBEN“ mit von der Partie. Neben einer Wasserbombenschlacht der KLJB Moosbach, einer Schnitzeljagd der FFW Tresdorf, einem Spaß mit dem Bälle-Triathlon des SV Prackenbach warten noch viele Programmpunkte auf die Kids. Höhepunkte sind sicher, die von Simon Eidenschink, organisierte Fahrt in den Skyline Park am 20.08. und die Fahrt des Bürgermeisters nach München zur Berufsfeuerwehr und zur Besichtigung der Allianz Arena.

Jugendbeauftragter Matthias Schedlbauer führt zusammen mit den Jungschützen Moosbach, an jeweils unterschiedlichen Tagen, einen Tag des Spielplatzes, in Prackenbach, Moosbach und Krailing durch. Als Überraschung warten hierbei zusätzliche Spielgeräte und Eis auf die Kid´s.

Ebenfalls findet ein Tag des Spielplatzes in Fichtental statt, wo sich das Café geheimdip bereit erklärt hat, für jedes Kind eine Kugel Eis zu spendieren.

Weitere Ankündigungen der Aktionen vermitteln zur gegebenen Zeit die Redaktionen der beiden Zeitungen.

 

Näheres findet ihr unter auf der Homepage der Gemeinde
Prackenbach unter Aktuelles/Ferienprogramm oder direkt unter: 

http://www.prackenbach.de/seite/324798/ferienprogramm.html

Zum 90. Geburtstag von Otto Kuffner

(07. 07. 2018)

Holzarbeit war von jeher eine Leidenschaft

 

Tresdorf. In gepflegter, von Blumen umgebener Atmosphäre steht unmittelbar vor der Dorfstraße das Anwesen der Familie Kuffner in Tresdorf, wo der beliebte und sympathische Hausherr am Samstag sein 90. Wiegenfest feiern konnte. Zu einer harmonischen Feier im Gasthaus Bucher in Boxberg hatte sich der Jubilar neben seiner ganzen Familie auch viele Freunde eingeladen, die dem geschätzten Jubilar weiterhing alles Gute und Gesundheit wünschen.

 

Am Abend kam auch noch der 2. Bürgermeister Michael Kellermeier in seinem schmucken Anwesen vorbei, der ihm im Namen der Gemeinde und in seinem Namen alles Gute zu seinem Ehrentag übermittelte und ihm eine Urkunde und einen Gutschein überreichte.

 

Auf dem Bauernhof, den er von seinen Eltern übernommen hatte, wurde der Jubilar am 07. 07.1928 als ältestes von fünf Kindern geboren. Nach der Schulzeit, die er in Viechtach absolvierte, kam eine schwere Zeit für den künftigen Hoferben, da ihm durch den frühen Tod seines Vaters bald Verantwortung übertragen wurde. Zur Arbeit im Stall und Feld war auch der Neubau eines Wohnhauses nötig geworden, das er mit Fleiß und Energie 1954 in Angriff nahm. Mittlerweise hat er jedoch die Landwirtschaft an den Nagel gehängt.

 

Doch zuvor wurde Kuffner im blühenden Alter von 16 Jahren in den letzten Kriegstagen noch zu den Waffen gerufen. Als man ihn dann, als Minderjährigen in die Heimat schickte, ist er auf Schuster Rappen von Österreich nach Tresdorf gegangen, bis er endlich nach 14 Tagen sein Vaterhaus wieder erreichte.

1957 hat der Jubilar seine Therese Reisinger aus Blossersberg geheiratet, die ihm schon als Schuideandl gefallen hat. Aus der harmonischen Ehe gingen zwei Kinder hervor. Christa hat es jüngst nach Krailing verschlagen und Otto jun. hat 1996 das Elternhaus aufgestockt, wo er mit seiner Familie wohnhaft ist. Vier Enkelkinder gehören inzwischen zur Familie, die mit ihren Großeltern ein Herz und eine Seele sind.

 

Obwohl der Jubilar durch eine frühere Krankheit nicht mehr so mobil ist und die Hand nicht mehr will, wie er es gerne möchte, ist und bleibt die Holzarbeit seine Lieblingsbeschäftigung, wobei der fleißige Rentner stets für Brennholz für den Winter sorgt. Ist einmal ein Stamm zu schwer oder zu behäbig ist, legt Otto jun. Hand an.

Derweil versorgt seine Therese das Hauswesen, den Garten und ihre Blumen, verwöhnt den Ehemann und kocht ihm seine Lieblingsschmankerl, denn Ausruhen ist bei den fleißigen Eheleuten nicht drin. Doch die harmonischen Zusammenkünfte mit Kindern und Enkeln gehen den Großeltern über alles und sie wünschen sich von ganzem Herzen, dass es noch lange so bleiben möge.

 

Foto: 2. Bürgermeister Michael Kellermeier mit Jubilar Otto Kuffner

Foto zu Meldung: Zum 90. Geburtstag von Otto Kuffner

Im Gemeinderat am 28. Juni notiert

(28. 06. 2018)

Eingangs der GR-Sitzung verabschiedete Bürgermeister Eckl Andreas Lieselotte Vogl, die über vier Jahrzehnte die Dienstpost zwischen der Gemeinde Prackenbach und dem Landratsamt Regen befördert hat. Für die Gemeinde Prackenbach eine ungemein wichtige Erleichterung, da andernfalls ein Bote erforderlich gewesen wäre oder die Post die Beförderung gegen Entgelt durchführen hätte müssen. Es war sowohl im Sommer als auch im Winter stets Verlass, dass die Post mindestens einmal pro Woche, in der Regel jedoch zwei Mal auf den richtigen Schreibtischen landete. Nachdem sich Vogl Lieselotte als Angestellte des Landratsamtes seit kurzem in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat, wünschte ihr auch Bürgermeister Eckl alles erdenklich Gute und viel Gesundheit und überreichte ihr als Dank und Anerkennung einen Strauß Blumen.

 

 

Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Prackenbach

Frau Kellhuber von der Planungsgemeinschaft Brunner Architekten / Jocham+Kellhuber, Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH, stellte eingangs nochmals die Gründe dar, weswegen der aktuell gültige Flächennutzungsplan der Gemeinde Prackenbach dringend einer Überarbeitung in den vorher festgelegten Ortsteilen unterzogen werden musste. Das Planwerk stammt aus den 1990iger Jahren und ist deshalb vielerorts, trotz einiger Deckblätter, nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Ebenso ist es mittlerweile erforderlich bei jeder Veränderung des Flächennutzungsplans den Bedarf nachzuweisen und ggfs. zu bilanzieren. Ist der Bedarf nicht nachzuweisen läuft die Gemeinde Gefahr, dass eine Genehmigung der Änderung des Flächennutzungsplans versagt wird. Der festgestellte Bedarf in der Gemeinde Prackenbach an Wohnbauland und die dafür angewandte Berechnung wurde durch Frau Kellhuber nochmals ausführlich erläutert und dem Gremium vorgestellt. Abschließend hielt die Planerin fest, dass nach Abzug der bestehenden Planungen für das Baugebiet in Moosbach sowie in Prackenbach und der derzeit verfügbaren Baulandreserve noch ein Restbedarf von 10 Wohnbauparzellen bis zum Jahr 2028 besteht. Wohlgemerkt ein theoretischer Wert, der jedoch zunächst als Basis für die weitere Entwicklung in Prackenbach herangezogen werden kann. Frau Kellhuber wies nach Vorstellung der abschließend eingearbeiteten Änderungen in den jeweiligen Ortsteilen darauf hin, dass im Zuge der Arbeiten festgestellt wurde, dass der Flächennutzungsplan noch die Bahntrasse darstellt oder ehemalige Planungen im Bereich der Straßen längst nicht mehr weiterverfolgt werden. Diese Änderungen sollten ebenfalls eingearbeitet werden.

Der nächste Schritt ist der Ausdruck des Planwerks mit Begründung im Entwurf und die frühzeitige Beteiligung der Fachstellen sowie der Träger öffentlicher Belange im Rahmen der Übersendung der Unterlagen sowie einem gemeinsamen runden Tisch um Einwendungen bzw. Stellungnahmen abarbeiten zu können. Parallel hierzu soll der Öffentlichkeit und den Grundstückseigentümern anhand von Bürgersprechstunden die Möglichkeit gegeben werden, sich über die Planung zu informieren und ggfs. Einwendungen zu erheben. Erst danach sind alle Einwendungen und Stellungnahmen durch Beschluss zu behandeln und bei Bedarf entsprechend einzuarbeiten.

 

Bauangelegenheiten

Dem Antrag auf Überdachung des bestehenden Hackschnitzellagers in der Moosbacheraustraße erteilte das Gremium ebenso wie der beantragten Geländeauffüllung in Anger das gemeindliche Einvernehmen. Auch der beantragten Nutzungsänderung eines nicht mehr bewohnten Wohnhauses in Lagerflächen in Igleinsberg sowie dem Antrag auf Errichtung eines Zweifamilienwohnhauses mit Garage bzw. Carport im Geltungsbereich des Bebauungsplans Hagengrub stimmte das Gremium zu.

Nachträglich aufgenommen wurde wegen der Dringlichkeit der Antrag der Gemeinde Prackenbach auf Brandschutzertüchtigung des Jugendhauses in Krailing. Die Errichtung einer Fluchttreppe sowie die Schaffung von Brandabschnitten im Gebäude bildet den Schwerpunkt der Planung. Der Gemeinderat stimmte auch diesem Vorhaben zu.

 

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl informierte das Gremium über eine Anfrage beim Staatlichen Bauamt bezüglich einer Abbiegespur bei Unterrubendorf in Richtung Moosbach. Leider konnte die zuständige Stelle keine Aussicht auf eine Abbiegespur erteilen, da dort statistisch gesehen kein Unfallschwerpunkt existiere, der einen Ausbau rechtfertigen würde. Mittelfristig sind hier keine Planungen vorgesehen.

Ebenfalls informierte Bürgermeister Eckl über die durch ein externes Unternehmen durchgeführte Überprüfung der Grabsteine im Friedhof Moosbach. Die Grabrechtsinhaber haben im vergangenen Jahr viel zur erforderlichen Stabilität der Grabmale beigetragen, so dass in diesem Jahr lediglich vier Gräber die Anforderungen nicht erfüllt haben. Diese werden in Kürze von der Gemeinde als Träger des Friedhofs Moosbach aufgefordert, die meist durch die Frostperiode im Winter verursachten Schäden zu beheben.

Ebenfalls bekannt gegeben hat Bürgermeister Eckl Andreas die Stellungnahme des Landratsamtes Regen und der Staatlichen Rechnungsprüfungsstelle beim Landratsamt. Der Haushalt ist insgesamt genehmigungsfrei und fußt auf einer finanziell sehr soliden Basis, so die Fachmeinung der Aufsichtsbehörde. Der Gemeinderat nahm diese Aussagen wohlwollend zur Kenntnis.

Foto zu Meldung: Im Gemeinderat am 28. Juni notiert

Goldene Hochzeit im Hause Klingl

(11. 06. 2018)

Landrätin Rita Röhrl und Bürgermeister Andreas Eckl gratulierten

 

Moosbach. Seit 50 Jahren gehen Theo und Hildegard Klingl gemeinsam durchs Leben – eine lange Zeit- und doch geht es ihnen sicher wie vielen anderen Paaren, das die Zeit, ausgefüllt mit Arbeit wie im Fluge verging. Wenn auch mal trübe Wolken die sonnigen Tage ablösten, haben sie es mit einer Portion Gottvertrauen wieder gemeinsam geschafft.

 

Akkurat am Montag vor 50 Jahren haben sich Theo und Hildegart Klingl vor dem Standesbeamten in der Au in München das Ja-Wort gegeben. Erst zwei Tage später läuteten dann in Perlach in München für sie die Hochzeitsglocken, dort wird auch am Wochenende mit der ganzen Familie gefeiert.

 

Prackenbach´s Bürgermeister Andreas Eckl besuchte sie in ihrem schmucken Haus in Moosbach, ihrem Rentnersitz, am Fuße des Kalvarienbergs und gratulierte ihnen sehr herzlich, wünschte noch alles Gute und Gesundheit für ihre weiteren Lebensjahre und überreichte eine gerahmte Urkunde und einen Gutschein. Auch Landrätin Rita Röhrl übermittelte mit einem Gedicht ein Glückwunschschreiben.

 

Geboren wurde Theo Klingl den Eltern Anton und Amalie in Moosbach, wo er mit mehreren Geschwistern aufwuchs. Mit 14 Jahren zog es ihn nach München und absolvierte bei der Firma Ratgeber, späterer Meiler-Kipper eine Lehre als Industriemechaniker, wo er bis zu seiner Rente beschäftigt war.

Hildegard wurde als geborene Marohn den Eltern Fritz und Martha in Briesenitz/Pommern in die Wiege gelegt, wo sie mit vier Geschwistern aufwuchs. Sie erlernte nach ihrer Schulzeit den Beruf der Schneiderin und wechselte dann ebenfalls den Wohnsitz nach München.

Und wie das Leben so spielt haben sich die zwei „Einwanderer“ auf dem Münchner Oktoberfest kennen und lieben gelernt, geheiratet und eine Familie gegründet. Tochter Petra hat sich in München sesshaft gemacht und zur Freude der Großeltern mit 2 Kindern die Familie vergrößert, die sich sehr gerne am Wochenende bei Oma und Opa aufhalten. Manuela, die 2. Tochter hat es nach Straubing verschlagen.

 

Vor 20 Jahren ist das Jubelpaar nach Moosbach ins Elternhaus umgezogen, wo sie sich längst wieder eingelebt haben. Hildegard kümmert sich um den Haushalt und verwöhnt ihren Theo mit leckeren Schmankerl und gewinnt gerne beim Kartenspiel. Auch trainiert sie fleißig beim Turnen mit dem SV und trifft sich gerne beim monatlichen gemütlichen Beisammensein mit den Senioren.

 

Doch Theo´s Leidenschaft gehört dem Fußball. Schon in München gehörte sein Herz dem Fußball und in Moosbach ist er bereits zum Ehrenmitglied aufgestiegen. Ob als Spieler oder in der Halle im Winter, als Helfer auf dem Platz oder beim Trainieren der kleinen Kicker, immer ist der Theo im Einsatz.

Auch hält er sich fit mit Radfahren. Neuerdings hat er zu seinem 75. Geburtstag ein E-Bike bekommen, mit dem er mit seinen Kameraden die weitesten Touren meistert.

Er ist in Moosbach auch als Helfer immer zu haben, wenn ein Verein für ein Fest rüstet, so dass er von allen Menschen im Ort sehr beliebt ist.

Beim Jubelfest am Wochenende wird die Familie das „Goldene Paar“ noch einmal hochleben lassen und den Herrgott bitten, dass er ihnen noch einen langen und zufriedenen Lebensabend vergönnen möge.

 

Foto: Das „vergoldete“ Paar Theo und Hildegard Klingl mit Bürgermeister Andreas Eckl.

Foto zu Meldung: Goldene Hochzeit im Hause Klingl

Haushalt für das Jahr 2018 verabschiedet

(17. 05. 2018)

Einkommenssituation 2018 deutlich verbessert-

Der Schuldenstand verringert sich – Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen – 7.5 Mio. werden umgesetzt.

 

Prackenbach. Die gute allgemeine Haushaltslage der Gemeinde Prackenbach, eine grundsätzlich sparsame, nach Möglichkeit kostendeckende Mittelbewirtschaftung im laufenden Betrieb aller gemeindlichen Einrichtungen und die verbesserte Situation bei den Haupteinnahmen führt dazu, dass die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt um immerhin 196.775 € auf 1.033.330 € steigt. Die Tilgung von Darlehen beläuft sich 2018 auf rund 239.900 €, so dass die freie Finanzspanne im Jahr2018 sehr gute 798.430€ beträgt.

Auch wenn die Steuerschätzer für die nahe Zukunft Mehreinnahmen für die Kommunen errechnet haben, so gilt dennoch ein gutes altes Sprichwort: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“. Ziel muss also unbedingt sein, die Investitionen im laufenden und in den künftigen Haushaltsjahren sorgsam zu dosierten, ohne einen Investitionsstau zu generieren und ohne Neuverschuldung auszukommen.

Dies gaben Bürgermeister Andreas Eckl und Geschäftsleiter Manfred Maier bei der Haushaltsverabschiedung in der jüngsten Sitzung bekannt. Bürgermeister Eckl dankte Manfred Maier für die Erstellung des umfangreichen Zahlenwerks des Haushaltsjahres 2018 sowie des Finanzplans und Investitionsprogramms für die Jahre 2017-2021, welches die Ratsmitglieder abschließend einstimmig verabschiedeten. Zufriedenstellend bemerkte Eckl, dass die finanzielle Lage derzeit zwar sehr stabil sei, mahnte jedoch gleichzeitig, dass enorme Investitionen vor der Tür stehen und auch Unvorhergesehenes nicht planbar sei.

 

Der Schuldenstand verringert sich von rund 2.373.798 EUR (Stand 31.12.2016) um 250.796 € auf rund 2.123.002 EUR (Stand 31.12.17). Bei 2.724 EW bedeutet da eine Pro-Kopf-Verschuldung von etwas mehr als 779 € je Einwohner, deutlich unter dem Landkreisschnitt.

Insgesamt betrachtet, erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts um immerhin 327.675 EUR auf 4.620.300 EUR. Der Vermögenshaushalt schließt mit 2.809.380 EUR, in der Summe um 508.075 EUR höher.

Der Deckungsgrad der kostenrechnenden Einrichtungen stellt sich zufriedenstellend dar, so dass im Bereich des Kalkulationszeitraums mit keinen Überraschungen gerechnet werden muss. Eine stabile Entwicklung bei den Wasser-/Abwassergebühren sollte realistisch sein. Allgemein betrachtet sind die Ausgabeschwerpunkte im Verwaltungshaushalt die Personalausgaben (22,49 %), die Kreisumlage (24,89 %), der sachliche Verwaltungs- und Betriebsaufwand (18,27 %) sowie die Zuführung an den Vermögenshaushalt (22,36 %). Die Schwerpunkte bei den Einnahmen stellen die Realsteuern, wie Grund- und Gewerbesteuer (16%), die Einkommensteuer- und Umsatzsteuerbeteiligung (30,91 %), die Schlüsselzuweisung (20,18%) sowie die Abgaben, Gebühren, Verwaltungs- und Betriebseinnahmen (15,64%).

 

Maier warf einen Blick auf die Kreisumlage. Die gestiegenen Ausgaben des Landkreishaushalts, unter anderem im Bereich der Sozialleistungen, sorgen für eine Steigerung des nicht gedeckten Bedarfs, welcher über einen im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibenden Hebesatz von 48 Prozentpunkten auf die Landkreisgemeinden über die Kreisumlage gedeckt werden muss. War im Vorjahr die Kreisumlage noch bei knapp über 1 Million EUR, so ist sie erneut um knapp 100.000 EUR gestiegen.

 

In den Jahren 2019 bis 2021 wird mit Zuführungsraten vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt jährlich von durchschnittlich rd. 850.000 gerechnet. Bei einer durchschnittlichen Tilgung von rd. 220.000 EUR ergibt dies eine freie Finanzspanne von rd. 630.000 EUR.

 

Die anstehenden Investitionen des Haushaltsjahres und des Finanzplanungszeitraums liegen schwerpunktmäßig auf dem Breitbandausbau. Die bereits laufenden Baumaßnahmen im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms werden ergänzt durch die Vergabe des Netzausbaus für das übrige Gemeindegebiet mit einem Auftragsvolumen von knapp 4 Mio. EUR im Rahmen des Bundesförderprogramms. Hier ist die Gemeinde Prackenbach, so das beauftragte Planungsbüro Corwese GmbH, eine der ersten Gemeinden in Bayern, welche im Rahmen des sehr aufwändigen Förderverfahrens des Bundes abgewickelt wird. Auch für diesen Ausbau legt der Netzbetreiber, die Dt. Telekom, einen straffen Zeitplan vor und danach soll der Ausbau bis spätestens 2020 abgeschlossen sein. Ergänzend hierzu investiert die Gemeinde Prackenbach derzeit in zwei Baugebiete in den Ortsteilen Moosbach und Prackenbach. Ebenso muss mittelfristig die Kläranlage Moosbach mit einem vorläufig geschätzten Aufwand von rund 250.000 EUR saniert werden. Auch in die Trinkwasserversorgung sollen Investitionen fließen. Zum einen ist der Hochbehälter in Moosbach an die anerkannten Regeln der Technik anzupassen, zum anderen ist für die Eigenwassergewinnung in Prackenbach eine Ultrafiltrationsanlage gefordert. Die Kosten hierfür betragen geschätzt mindestens 200.000 EUR.

Alles in allem enorme Investitionen, welche ohnehin ein stabiles finanzielles Fundament erfordern.

 

 

 

Eckdaten des Prackenbacher Haushalt 2018

 

Gesamthaushalt 7.429.680 €

Verwaltungshaushalt 4.620.300 €

Vermögenshaushalt 2.809.380 €

 

Verwaltungshaushalt

Einnahmen

Gewerbesteuer 520.000 €

Grundsteuer A + B 213.750 €

Einkommensteuerbeteiligung 1.428.200 €

Schlüsselzuweisung 932.500 €

Sonstige Steuern und Zuwendungen 48.000 €

Konzessionsabgabe 72.000 €

Schülerbeförderung 399.900 €

 

Ausgaben

Personalaufwand 1.039.060 €

Sach- und Betriebsaufwand 844.260 €

Schulverbands- und Kindergartenumlage 231.000 €

Gewerbesteuerumlage 105.000€

Kreisumlage 1.150.000 €

Zuführung zum VMH 1.033.330 €

Kalkulatorische Kosten 168.900 €

 

Vermögenshaushalt

Einnahmen

Zuschüsse und Beiträge 1.303.000 €

Zuführung vom Verwaltungshaushalt 1.033.330 €

Investitionspauschale 126.500 €

Einnahmen und Rücklagen vom Vorjahr 418.200 €

Kreditaufnahme 0 €

Ausgaben

Investitionen 2.472.050 €

Ord. Tilgung 239.743 €

Rücklagenzuführung 337.330 €

Freie Finanzspanne 2018 rd. 794.000 €

Foto zu Meldung: Haushalt für das Jahr 2018 verabschiedet

Im Gemeinderat am 17.05.2018 notiert

(17. 05. 2018)

Vergabe des Breitbandausbaus

In einem dem öffentlichen Teil der Sitzung vorgezogenen Tagesordnungspunkt wurden die Ergebnisse der Ausschreibung des Breitbandausbaus für das restliche Gemeindegebiet durch das beauftragte Planungsbüro vor- und ausführlich dargestellt. Ein sehr aufwändiges Prozedere, welches das Verfahren im Rahmen des Bundesförderprogramms darstelle, so der Planer. Dennoch habe man es geschafft im Verfahren zu bleiben und als eine der ersten Gemeinden in Bayern soll die Maßnahme bereits im Jahr 2020 abgeschlossen sein.

 

Änderung des Bebauungsplans Hagengrub

Für den Geltungsbereich des Bebauungsplans Hagengrub soll die Änderung der Festsetzungen bezüglich der Geschosse und der Schallschutzanforderungen der beiden Parzellen neben der Kreisstraße eine Bebauung der letzten freien Parzelle ermöglichen. Der Gemeinderat hat die Änderung des Bebauungsplans beschlossen, das Verfahren wird nach Vorgesprächen mit den Fachstellen in die Wege geleitet.

 

Straßensanierungen

Anstehende Straßensanierungen für ein Teilstück der Zufahrt zur Ortschaft Berg sowie die durch den Wasserleitungsbau schwer in Mitleidenschaft gezogene Ortsdurchfahrt in Krailing mit dem Schwerpunkt zwischen der Gastwirtschaft und dem ehemaligen Feuerwehrhaus sollen durchgeführt werden. Bürgermeister Eckl hatte sich hierfür Angebote eingeholt und der Gemeinderat hat der zeitnahen Durchführung zugestimmt.

 

Bauangelegenheiten

Sowohl einem Antrag auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Dreifachgarage im Ortsteil Hagengrub sowie dem Antrag auf Befreiung von der zulässigen Wandhöhe für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Lexegern hat der Gemeinderat zugestimmt. Zur Kenntnis genommen hat das Gremium die Anzeige zum Abbruch eines Gebäudes im Gemeindeteil Voggenzell.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl Andreas gratulierte dem SV Prackenbach zum Wiederaufstieg in die Kreisliga Bayerwald und lud die erfolgreiche Mannschaft gleichzeitig am 29.06.2018 zu einem Empfang ins Rathaus Prackenbach ein.

 

Eine ganz besondere Ehre hat Klement Ferdinand aus Fichtental erhalten. Bürgermeister Eckl freute sich für den Prackenbacher Bürger, der sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich im Bereich der Kirchenverwaltung Prackenbach engagiert und für diese Verdienste das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten von Landrätin Rita Röhrl innerhalb eines sehr feierlichen Rahmens in Zwiesel erhalten hat. Bürgermeister Eckl beglückwünschte Klement Ferdinand zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung und dankte ihm für seinen unermüdlichen und stets zuverlässigen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.

Im Gemeinderat am 26.04.18 notiert

(26. 04. 2018)

Änderung des Flächennutzungsplans sowie des Bebauungsplans Kagerberg, Sondergebiet Pferde

Im Rahmen der Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich Kagerberg, Gartenstraße sind bei der Beteiligung der Fachstellen und Träger öffentlicher Belange verschiedene Einwendungen eingegangen, die vom beauftragten Ingenieurbüro Weber ausgewertet und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt wurden. Einige der eingegangenen Einwendungen waren punktuell noch in die Pläne einzuarbeiten. Die übrigen Hinweise wurden vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen. Da insgesamt die Änderung des Flächennutzungsplans nunmehr den gesetzlichen Rahmenbedingungen entspricht hat der Gemeinderat die Feststellung der Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Ebenso wurde die Änderung des Bebauungsplans Kagerberg durch Deckblatt Nr. 1 in der Folge als Satzung beschlossen.

 

2018 ist Schöffenwahl

Die Gemeinde Prackenbach hat am 19.02.18 die in diesem Jahr stattfindende Schöffenwahl für die Geschäftsjahre 2019 – 23 öffentlich bekannt gegeben und wies dabei daraufhin, dass Bürgerinnen und Bürger bis spätestens 23.03.18 bei der Gemeinde vorgeschlagen werden können. Bis zum Fristende sind außer Kerstin Holzapfel aus Hagengrub keine weiteren Bewerbungen eingegangen, so dass der Gemeinderat der Aufnahme in die Vorschlagsliste zustimmte. Diese wird nunmehr nochmals zur Einsichtnahme ausgelegt und anschließend an das zuständige Amts- bzw. Landgericht weitergeleitet. Dort finden dann die Schöffenwahlen statt und je nach Ausgang entsendet die Gemeinde Prackenbach für die Jahre 2019 – 2023 wieder eine Schöffin.

 

5 Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Allen fünf Bauanträgen konnte nach dem Sachvortrag von Bürgermeister Eckl das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden. So stimmte das Gremium sowohl für den Tekturplan bezüglich des Neubaus eines Einfamilienwohnhauses in Egernhäusl als auch dem Abbruch einer Scheune und dem Ersatzbau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle in der Pfahlstraße. Ebenso wurde beim beantragten Neubau einer land- und forstwirtschaftlichen Gerätehalle im Sonnenweg die land- bzw. forstwirtschaftliche Privilegierung angenommen und deshalb das Einvernehmen erteilt. Der Betriebserweiterung und der damit verbundenen Errichtung von Lagerflächen, Heizraum, Garagen und Büroflächen in der Schwabenstraße konnte ebenso wie der beabsichtigten Errichtung einer Schleppgaube in der Viechtafeller Straße zugestimmt werden.

 

Austausch der TK-Anlage

Auf Grund der Umstellung des Telefonanschlusses des Rathauses auf Voice over IP (VoIP) noch im Jahr 2018 wird ein Austausch der Telefonanlage unumgänglich. Die Anforderung von drei Angeboten hat ergeben, dass die wirtschaftlichste Lösung die Fa. ITES GmbH aus Geiersthal angeboten hat. Der Gemeinderat erteilte daraufhin den Auftrag zur Lieferung und Installation der Gerätschaften zum Angebotspreis von rund 6.300 EUR.

 

 

Bürgermeisterbericht

Zum Stand der Planungen des Baugebiets „Pfahlfelder II“ in Prackenbach teilte Bürgermeister Andreas Eckl mit, dass die Verlegung der bestehenden Stromtrasse erforderlich sein wird und es hierzu bereits positive Vorgespräche mit dem Netzbetreiber sowie dem betroffenen Grundstückseigentümer gegeben habe. Ebenso musste die Zufahrtsstraße zum Baugebiet geringfügig verändert werden, da ein Grundstückstausch in diesem Bereich nicht durchführbar ist. Dadurch ist der Eingriff in das Schulsportgelände etwas umfangreicher als ursprünglich geplant. Auch in Sachen Umweltschutz nochmals nachgebessert. Im nördlichen Bereich soll der Abstand zum bestehenden Wald gewahrt bleiben, der Wendehammer wurde verkleinert und auch die öffentlichen Stellplätze wurden verringert. Details werden nach Möglichkeit noch im Vorfeld ergänzt.

 

Für die Aktion „Rama dama“ dankte Bürgermeister Eckl den Organisatoren Mirko Penzkofer und Matthias Schedlbauer mit den hilfsbereiten und fleißigen Vereinen, die eine Menge Müll sammeln konnten und so einen tollen Beitrag zu einer sauberen Landschaft leisteten.

 

Eckl verwies auf den gestarteten Breitbandausbau im Bereich Hagengrub-Prackenbach. Danach wird die bauliche Umsetzung noch im Jahr 2018 abgeschlossen. Ebenso kann punktuell mit der Schaltung von Glasfaseranschlüssen noch in diesem Jahr gerechnet werden. Abgeschlossen werden soll diese Ausbaustufe spätestens im Jahr 2019.

 

Zum großen 50-jährigen Jubiläumfest lädt die Gemeinde Prackenbach in Absprache mit dem Ausrichterverein alle Senioren älter als 65 Jahre zu einem Getränk und einer Mahlzeit ins Festzelt ein.

 

Außerdem weist Bürgermeister Andreas Eckl darauf hin, dass ab 02.05.18 sowohl eine Teilzeitkraft als auch eine AGH-Maßnahme des Jobcenters die Mannschaft des gemeindlichen Bauhofs für die Sommermonate verstärkt.

Die bereits im Jahre 2017 in Auftrag gegebenen Sanierung einer Stützmauer samt Fahrbahnbelag in der Gartenstraße, so Eckl, dass die Arbeiten nach Rücksprache mit der bauausführenden Firma noch im Mai beginnen sollen.

GR Pongratz regte an, das schwarze Brett beim Kirchenvorplatz in Moosbach zu sanieren, dieses sei nicht mehr ansehnlich.

Für das Ferienprogramm 2018 erste Weichen gestellt

(20. 04. 2018)

Bürgermeister Andreas Eckl will sich wieder beteiligen

 

Prackenbach. Zu einem ersten Treffen für das diesjährige Ferienprogramm haben die beiden Jugendbeauftragten der Gemeinde Mirko Penzkofer und Matthias Schedlbauer die Jugendleiter/Jugendbeauftragten der Vereine am Freitag zu einem ersten Treffen ins Gasthaus Kerscher eingeladen. Kernpunkt der Veranstaltung war die Besprechung des Ferienprogramms 2018, zu der Matthias Schedlbauer neben 20 Vereinsvertretern auch Bürgermeister Andreas Eckl und Markus Botschafter von der Lebenshilfe Regen e.V. sehr herzlich begrüßte.

 

In seinem Grußwort freute sich Bürgermeister Eckl, dass so viele der Einladung gefolgt sind und bemerkte, dass man im letzten Jahr ein sehr gutes Ferienprogramm für unsere Kinder auf die Beine stellte. Er habe sich selber mit 28 Kindern bei einer Zugfahrt zur Verfügung gestellt und versprach, sich auch heuer wieder zu beteiligen. Es gibt viele Möglichkeiten, die man im Hinblick auf das Ferienprogramm noch organisieren kann. Im Übrigen hofft er auf eine rege Teilnahme der Vereine.

 

Anschließend stellte Matthias Schedlbauer die Aufgaben und Ziele der Jugendbeauftragten vor. Sie sind Gemeinderäte, die ehrenamtlich die Anliegen der Kinder und Jugendlichen vertreten, unterstützen und fördern. Sie sorgen für mehr Transparenz der Entscheidungen des Gemeinderates bei den jungen Gemeindebürgern und setzen sich für Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen ein. „Diese Aufgaben können wir nur umsetzten mit der Hilfe der Vereine, denn ohne Vereine keine Jugendarbeit und ohne Jugend keine Vereine“, so Schedlbauer.

 

Dann zeigte Schedlbauer an Hand von einigen Bildern gelungene Ferienveranstaltungen vom letzten Jahr, um den Anwesenden einen Anreiz für das nächste Programm zu geben.

Im Übrigen stellte Markus Botschafter von der Lebenshilfe Regen ihr Modellprojekt zur Inklusion vor und signalisierte eine Teilnahme am Ferienprogramm. Inklusion bedeutet, dass Kindern und Jugendlichen mit Behinderung die Möglichkeit gegeben wird, in ihrem heimatlichen Umfeld, entsprechend ihren Interessen an den verschiedenen Freizeitangeboten teilnehmen zu können.

 

Das Ferienprogramm ansprechend, bemerkte Schedlbauer, dass jeder etwas machen kann, egal ob Verein oder Einzelperson und dies eine gute Möglichkeit bietet, die Jugendarbeit im Verein zu präsentieren und Werbung zu machen. Nicht auf die Anzahl kommt es an, jedes Kind oder Jugendlicher ist es wert. Es können auch gleiche Veranstaltungen aufgrund der verschiedenen Ortsteile durchgeführt sowie auch bewehrte Sachen wieder verwendet werden.

 

Anschließend teilten die Jugendbeauftragten einen Kalender für das anstehende Ferienprogramm aus, das vom 28.07. bis September 18 steht, worin die Jugendleiter bzw. Vereinsvertreter ihre, bereits ins Auge gefassten Termine eintragen können. Und siehe da, sie hatten schon mehrere Ideen auf Lager. Auch Simon Eidenschink plant wieder ein ansprechendes Programm, nämlich eine Fahrt in den Skyline Park. Auch können sich noch weitere Privatpersonen mit Anregungen zum Ferienprogramm melden. Sie können bis 09.06. bei Matthias Schedlbauer abgegeben werden. Er merkte auch an, dass die Kinder bei den Veranstaltungen über den jeweiligen Verein oder aber bei der Gemeinde versichert sind.

 

Man sprach schließlich die Hoffnung aus, dass noch mehr Vereine eine Beteiligung signalisieren, damit das Ferienprogramm bis spätestens zum Ferienbeginn steht.

Bei Fragen oder Infodarstellungen wurde bei der Gemeinde speziell für die Jugendbeauftragten eine E-Mail eingerichtet, die jederzeit zu erreichen ist. Jugendbeauftragte@prackenbach.de. Auch ist Mattias Schedlbauer zwecks Teilnahmebestätigung bis zum 09.06.2018 unter matthias_schedlbauer@web.de oder 0170/323 2615 erreichbar.

 

 

Zum Schluss wies Mirko Penzkofer noch auf eine finanzielle Förderung hin, welche Vereine mit Jugendabteilungen in Anspruch nehmen können. Sie ist beim KJR zu stellen unter der Kontaktadresse: http://www.kreisjugendring-regen.de/zuschuss.htm. Es kommt in jedem Fall den Jugendlichen zugute, bemerkte er.

 

Bürgermeister Andreas Eckl dankte den Anwesenden für die super Veranstaltung und die große Beteiligung der Vereinsvertreter mit der Hoffnung, dass sich noch mehr Vereine melden, damit es wieder ein schönes Ferienprogramm wird, das für die Kinder und Jugendlichen unvergesslich bleibt.

 

Foto: 5.v.li. Bürgermeister Andreas Eckl, Matthias Schedlbauer und Mirko Penzkofer,

2.v.re. Markus Botschafter

Foto zu Meldung: Für das Ferienprogramm 2018 erste Weichen gestellt

Hundesteuer

(09. 03. 2018)

Prackenbach:

Am 01.04. ist die Hundesteuer für das Jahr 2018 zur Zahlung fällig.

Liegt eine entsprechende Einzugsermächtigung vor, wird die Hundesteuer abgebucht. Barzahler werden gebeten, die Hundesteuer rechtzeitig zu entrichten. Änderungen (Tod oder Veräußerung eines Hundes) sind der Gemeindeverwaltung mitzuteilen.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass j e d e r über vier Monate alte Hund bei der Gemeinde unaufgefordert anzumelden ist. Hundemarken gibt die Gemeinde kostenlos aus und sind fest am Halsband des Hundes zu befestigen.

Bekanntmachung der Gemeinde Prackenbach

(09. 03. 2018)

Nach einem Leck im Leitungsnetz wird gesucht

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach ist für den Versorgungsbereich Hochdruckzone im Ort Prackenbach, Unter-/Oberrubendorf und Mitterdorf auf der Suche nach einem Leck im Leitungsnetz. Um die Leckage eingrenzen zu können, ist es erforderlich, nachts zwischen 0 Uhr und 3 Uhr die Trinkwasserversorgung punktuell komplett einzustellen. Begonnen werden die Sucharbeiten in der Nacht zum Dienstag, 13.03.2018 bis voraussichtlich Freitag, 16.03.2018. Die Gemeinde Prackenbach bittet die Wasserabnehmer um Verständnis.

Im Gemeinderat Prackenbach am 08.03.18 notiert

(08. 03. 2018)

Franziska Zollner wurde in den Ruhestand verabschiedet

Zu Beginn der letzten Sitzung des Gemeinderates verabschiedete Bürgermeister Andreas Eckl Franziska Zollner in die wohlverdiente Rentenzeit. Sie war von 2010 bis 2017 als sehr gute Kraft im Bauhof der Gemeinde Prackenbach schwerpunktmäßig in den Sommermonaten tätig und hat ihre Arbeiten sehr zuverlässig verrichtet. Bürgermeiste Eckl dankte ihr hierfür sehr herzlich, wünschte ihr für die Zukunft alles Gute und überreichte ihr zum Abschied ein Blumengebinde und einen Gutschein.

 

Für das HH-Jahr 2016 wurde Entlastung erteilt

Die Ergebnisse der örtlichen Rechnungsprüfung im Herbst des vergangenen Jahres wurden in der Januar-Sitzung des Gemeinderates abschließend erörtert. Nachdem es keine Beanstandungen gab, beschloss der Gemeinderat die Entlastung des HH-Jahres 2016.

 

Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplans im Bereich „Kagerberg“, Sondergebiet Pferde

Vom Betreiber beabsichtigte Änderungen im Bereich des Betriebsgeländes des Sondergebiet Pferde erfordern die Anpassung des Flächennutzungsplans sowie die Änderung des Bebauungsplans „Kagerberg“. Nach der frühzeitigen Beteiligung der Fachstellen und Träger öffentlicher Belange noch Ende des Jahres 2017 sowie der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit waren verschiedene Einwendungen zu behandeln. Ein Teil davon konnte im Wege der Abwägung erledigt werden, die übrigen wurden vom Planungsbüro Weber Architekten in die Planentwürfe eingearbeitet. Der Gemeinderat hat von den Stellungnahmen und Einwendungen Kenntnis genommen. Im Anschluss daran wurden die angepassten Planentwürfe gebilligt und der Auslegungsbeschluss gefasst. Zeitnah werden nochmals die Fachstellen zu den Änderungen gehört und die Öffentlichkeit durch Einsichtnahme beteiligt.

 

Schaffung von Bauland in Moosbach und Prackenbach.

Die geplante Schaffung von zehn Bauparzellen im Geltungsbereich des Baugebietes „Im Nahen Feld-West“ erforderte ebenfalls die geringfügige Änderung des bestehenden Bebauungsplans. Auch hier erfolgte die frühzeitige Beteiligung der Fachstellen und Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit. Hierzu vorgebrachte Einwendungen konnten zum Großteil im Wege der Abwägung erledigt werden. Weitere Einwendungen sind in die Planungen einzuarbeiten. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den erforderlichen Änderungen, billigte die Maßnahmen und beschloss die Auslegung mit Beteiligung der Fachstellen und der Öffentlichkeit.

 

Darüber hinaus informierte Bürgermeister Eckl darüber, dass auch in Prackenbach in Kürze Bauland geschaffen werden soll. Der Südhang zwischen der Tafertsbergstraße und der Hangstraße soll Platz für rund 25 Bauparzellen schaffen, die die Gemeinde Prackenbach zur Verfügung stellen kann. Für das Baugebiet in Moosbach liegen schon mehrere Anfragen vor. Interessierte für das Baugebiet in Prackenbach können unverbindlich ihr Interesse bei der Gemeinde bekunden. Start für die Bebauung in Moosbach soll 2019 sein. In Prackenbach wird eine Bebauung frühestens 2020 anvisiert.

 

Kalkulation der Verbrauchsgebühren und Beiträge

Die letzte Kalkulation der Gebühren für Trinkwasser und Abwasser liegt bereits wieder vier Jahre zurück und ist zum Ende des Jahres 2018 für die künftigen vier Jahre neu zu berechnen und die Satzungen entsprechend anzupassen. Im Gemeinderat wurde darüber diskutiert, ob die Kalkulation wieder durch ein externes Fachbüro durchgeführt werden soll. Die Grundlagen, sprich das erforderliche Zahlenwerk ist durch die Verwaltung zu liefern. Die Berechnung der Gebühren, welche durch die ständige Rechtsprechung zu diesem Thema sehr umfangreich ist, sollte nach dem Willen des Gemeinderats durch ein externes Fachbüro erledigt werden. Neben den Gebühren sollen auch die Herstellungsbeiträge neu kalkuliert und bei Bedarf angepasst werden. Ebenfalls umfasst die vergebene Kalkulation die Ermittlung der Kosten für die Niederschlagswasserableitung. Bei der Überschreitung der anteiligen Kosten des Schwellenwerts, wäre unter Umständen eine aufwändige Erhebung einer gesonderten Niederschlagswassergebühr erforderlich.

 

Verbindungsleitung Fernwasser zur Zuleitung vom Hochbehälter

Die bisherige Versorgung des Ortes Prackenbach mit Fernwasser endet am Druckminderschacht an der Kreuzung Schwabenstraße/B85/REG6. Somit ist die Speisung des Hochbehälters und des Versorgungsbereichs Hagengrub, Egernhäusl, Hetzelsdorf und Engelsdorf mit Fernwasser nicht möglich. Um bei Engpässen, z.B. anhaltenden Trockenperioden in den Sommermonaten eine Versorgungsalternative zu haben, hat der Gemeinderat über die Kostenvergleichsrechnung des Ingenieurbüros zwischen der Errichtung einer Druckerhöhungsanlage und dem Bau einer Verbindungsleitung entlang der B85 zwischen der Hochruckzone der Fernwasserversorgung und der Zuleitung vom Hochbehälter beraten. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass langfristig der Bau einer Verbindungsleitung wirtschaftlicher ist. Geprüft werden soll nun, ob der Bau der Verbindungsleitung im Rahmen der RZWas2016 förderfähig ist. Dem zuständigen Wasserwirtschaftsamt Deggendorf werden die Unterlagen zur Prüfung übermittelt.

 

Den Bauanträgen zugestimmt

Dem Baugesuch des Jugendhauses Am Kugelbach auf Anbau eines Aufenthaltsraumes, Carports sowie eines Pelletlagers wurde zugestimmt. Gleichzeitig wurde der Errichtung von vier Bungalows mit je vier Betten sowie eines Sanitärhauses zugestimmt. Das Gremium hat jedoch darauf hingewiesen, dass die Errichtung sehr nahe an der bestehenden Pumpstation erfolgen soll und sichergestellt werden muss, dass mögliche Beeinträchtigungen zu berücksichtigen sind.

 

Bericht des Bürgermeisters

Der Breitbandausbau für den Bereich Prackenbach, Tafertshof, Hagengrub, Igleinsberg beginnt voraussichtlich noch im Monat März. Dazu wünscht sich Bürgermeister Eckl Andreas dass die von den Bauarbeiten betroffenen Bürger der Baufirma Verständnis für Einschränkungen entgegen bringen. Denn diese Maßnahme kann aus seiner Sicht nur gemeinsam abgewickelt werden.

 

Bürgermeister Eckl Andreas teilte mit, dass auf Grund einer Verkehrsschau in der Pfahlstraße und einem persönlichen Gespräch mit den Anliegern eine Kompromisslösung erzielt werden konnte. Der durchaus regelkonform abgestellte Kastenwagen soll künftig in einer Parkbucht der Pfahlstraße, Nähe Ortsausgang abgestellt werden und so die Übersichtlichkeit in diesem Streckenabschnitt fördern.

 

Augenzwinkernd erwähnte Eckl abschließend, dass die Gemeinde Prackenbach ab sofort Neugeborene aus dem Gemeindebereich mit einem blauen bzw. rosa farbigen Strampler mit einem aufgedruckten Willkommensgruß als Geschenk empfängt und es sich hierbei um eine limitierte Auflage handelt. „Eile“ sei also geboten.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 24.01.18 notiert

(24. 01. 2018)

Der Gemeinderat akzeptierte die angedachten Maßnahmen

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Neuauflage des Kommunalinvestitionsprogramms vorgestellt. Dieses soll Investitionen im kommunalen Bereich zur Verbesserung der Schulinfrastruktur ermöglichen. Der Freistaat Bayern erhält hierzu vom Bund rund 293 Millionen EUR, welche über die Regierungsbezirke an finanzschwache Kommunen verteilt werden sollen. Die Gemeinde Prackenbach erfüllt die Anforderungen der Richtlinie und ist danach antragsberechtigt. Nach persönlicher Rücksprache von Bürgermeister Eckl Andreas und der Verwaltung mit den zuständigen Referenten der Regierung von Niederbayern hat die Grundschule Prackenbach durchaus Potenzial um Unterstützung für einzelne Maßnahmen mit einem Fördersatz von immerhin 90% zu erhalten. Eine Förderzusage kann allerdings erst nach fristgerechtem Eingang der Bewerbungsunterlagen bis 27.04.2018 erteilt werden. Danach sollen die geplanten Projekte oder Einzelmaßnahmen samt Kostenschätzung in einer Prioritätenliste zusammengefasst werden.

Nachdem die Schulleitung der Grundschule die punktuelle Verbesserung begrüßt, traf sich bereits in der Vorwoche der Hauptausschuss im Schulgebäude um Ideen zu sammeln. Tags darauf besichtigte Bürgermeister Eckl Andreas gemeinsam mit dem Planungsbüro Brunner die Räumlichkeiten und auch hier wurden Ideen gesammelt.

Als Schwerpunkte kristallisierten sich eine Glasfaserverkabelung für alle Klassenräume, eine punktuelle Erneuerung bzw. Verbesserung der Beleuchtungsanlagen, die Ertüchtigung der Rauchabzugssteuerung sowie der Notbeleuchtung und die Dämmung des Dachgeschosses heraus. Darüber hinaus gibt es noch den Wunsch eines Gymnastikraums mit Sanitärräumen im sehr großzügigen, derzeit nicht ausgebauten Dachgeschoss, damit teilweise der Sportunterricht im Haus durchgeführt und so die zeitraubenden Fahrten zur Turnhalle in Moosbach reduziert werden könnten.

Der Gemeinderat vertrat die Meinung sich für diese Maßnahmen im Rahmen des KIP-S bis Ende April zu bewerben.

 

 

Keine nennenswerten Auffälligkeiten

Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss hat im Herbst des vergangenen Jahres an insgesamt drei Prüfungstagen die Jahresrechnung des Haushaltsjahres 2016 abschließend geprüft. Es wurden verschiedenste Bereiche durchforstet und stichprobenartig Belege geprüft. Zusammenfassend, so der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Eberhard Preiß, wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Verschiedene Themenbereiche konnten größtenteils während der Prüfungsphase nach Rücksprache mit der Verwaltung aufgeklärt werden. Der Gemeinderat nahm die Ausführungen zur Kenntnis. Weiterer Klärungsbedarf war nicht gegeben, sodass in der kommenden Sitzung die Entlastung erteilt werden solle.

 

 

Bauangelegenheiten

Zwei Bausachen waren ebenfalls zu behandeln. So wurde vom Antrag auf Nutzungsänderung eines bestehenden Einfamilienwohnhauses mit Anbau von Wohnräumen im Genehmigungsfreistellungsverfahren Kenntnis genommen und das gemeindliche Einvernehmen zum Antrag auf Vorbescheid zur Erweiterung eines bestehenden Holzlagers und Abstellschuppens erteilt.

 

 

Bürgermeisterbericht

Zum Thema Breitbandausbau teilte Bürgermeister Eckl Andreas mit, dass der Ausbau in Prackenbach und Umgebung nach Ostern beginnen solle. Erfreut zeigte er sich darüber, dass an den Tiefbauarbeiten auch eine ortsansässige Firma beteiligt sein werde und dass rund 97% der angeschriebenen Bürger die Rückmeldung bezüglich der Leitungsverlegung bis zum Gebäude zurückgesandt haben. Ein überdurchschnittlicher Wert, so die Dt. Telekom.

 

Die Erstellung von Sanierungskonzepten für die Ertüchtigung der Kläranlage Moosbach ist ebenfalls im Gange, so Eckl. Gespräche mit dem Planungsbüro und dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf sind eingeleitet. Die ersten Ergebnisse werden in einer der kommenden Sitzungen dargestellt.

 

Die Änderung des Bebauungsplans für das Baugebiet Im Nahen Feld-West liegt derzeit aus, die Fachstellen und Träger öffentlicher Belange wurden gehört. Anfang März werden die Einwendungen und Stellungnahmen ausgewertet und, wenn möglich, zeitnah die Erschließungsplanung vom Ingenieurbüro Christl, Moosbach gestartet.

 

Der von der Kommunalaufsicht geforderte Erlass einer Straßenausbaubeitragssatzung ist derzeit nach Rücksprache mit der zuständigen Stelle zurückgestellt, bis der Fahrplan der Staatsregierung feststeht.

Der Veranstaltungskalender der Gemeinde Prackenbach hat 2018 viel zu bieten

(05. 01. 2018)

Jubiläen, Versammlungen und Vorträge bei Vereinen und Pfarrei

 

Gemeinde Prackenbach. Umfangreiche Termine haben die Vereine im Oktober für das Jahr 2018 festgelegt, hier die Wichtigsten im Halbjahres-Überblick.

Neben einigen Generalversammlungen, einem Kochkurs des Frauenbundes und Seniorennachmittagen steigt bei der Landjugend am 12.01. beim Kerscherwirt der traditionelle Landjugendball.

Weiter geht es im Februar mit Faschingsveranstaltungen verschiedener Vereine unter anderem auch der Feuerwehrball am 03.02. in Moosbach, ein Kesselfleischessen der Schützen (10.02.), eine Faschingsgaudi des SV Prackenbach (10.02.), ein Kappenabend der FW Prackenbach (12.02.) und das Weißwurstessen der FW Tresdorf (13.02.) schließen sich an. Nach einem weiteren Seniorentag in Moosbach, der Generalversammlung der FW Moosbach (19.02.) steht die traditionelle Valentinsfahrt am 19.02. des Frauenbundes und ein Vortrag des Vereins für Gartenbau und Landespflege am 22.02. auf dem Programm.

Der Februar schließt am 24. und 25.02. mit den Pfarrgemeinderatswahlen bei der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing.

 

Im März ist beim Handwerkerverein die Generalversammlung am 03.03. anberaumt, auch das Starkbierfest steht bei den Handwerkern am 18.03. auf dem Programm, desgleichen beim SV Prackenbach und Moosbach am 23.03. an. Nach den Osterfeierlichkeiten lädt der Frauenbund am 07.04. zu seinem Geburtstagkaffee- Nachmittag ein, der SV Prackenbach am 07.04. zu einem Ehrenabend sowie der KuSV Moosbach am 08.04. zum Jahrtag ein. Nach der Jahreshauptversammlung der Gartler am 14.04. sind die Erstkommunionkinder in Moosbach und Prackenbach am 15.04. bzw. 30.04. an der Reihe und schließlich werden in verschiedenen Orten der Gemeinde zu 1. Mai die Maibäume aufgestellt.

 

Der Mai beginnt zudem mit der Soldatenwallfahrt am 06.05. nach Neurandsberg und die Schloßschützen laden am 12.05. zum Gauball ein. Frühjahrswanderung, Maiandachten, Gartenfeste und das Fronleichnamsfest in Moosbach und Prackenbach stehen auf der Tagesordnung.

Der Monat der Feste ist im Juni angesagt. Er beginnt mit Backen mit Lumara beim Frauenbund, dann ist die KLJ am 15.06. mit ihrer Sonnwendfeier dran und die FW Ruhmannsdorf (16.06.) mit dem Gartenfest. Drei Tage vom 22.-24.06. feiert der SV Prackenbach sein Sport- und Sommerfest und beim Gartenbauverein geht es am 24.06. rund beim Tag der offenen Gartentür bei Ingrid Hackl.

 

Das Highlight des Monats steigt mit vier Tagen (vom 28.06. - 02.07.) beim 50-jährige Gründungsfest des SV Moosbach. Missen darf man auch nicht die monatlichen Seniorennachmittage in Moosbach und Prackenbach, die zur liebgewonnenen Einrichtung geworden sind und auch das Ferienprogramm unter den beiden Jugendbeauftragten Mirko Penzkofer und Matthias Schedlbauer geht mit den Vereinsbeauftragten wieder auf große Fahrt.

 

Von den Terminen des 2. Halbjahres wird zu gegebener Zeit wieder berichtet.

Abnahme der Straßenbauarbeiten im Rahmen der Dorferneuerung

(13. 12. 2017)

Prackenbach/Viechtafell. Am Mittwoch trafen sich die Verantwortlichen des Amtes für ländliche Entwicklung, die Bauausführende Firma Blüml aus Prackenbach und Bürgermeister Andreas Eckl, um die Abnahme der Straßenbauarbeiten im Rahmen der Dorferneuerung Viechtafell des Waldwegs und Hochackerwegs durchzuführen. Bereits im Sommer dieses Jahres hatten die Arbeiten begonnen.

Das Aufgabengebiet war sehr anspruchsvoll, da viele Leitungen im Bestand vorhanden waren und es teilweise nur sehr mühsam voranging. Zusätzlich wurden Leerrohre für eine mögliche spätere Breitbandversorgung verlegt sowie die bestehende Trinkwasserversorgung aus den 1970er Jahren komplett erneuert. Auch die jeweiligen Grundstücksanschlüsse zu den bestehenden Wohngebäuden waren eine große Herausforderung, welche jedoch dank des örtlichen Beauftragten der Teilnehmergemeinschaft Hans Haimerl, des Bauleiters Robert Liebl und des umsichtigen Trupps um Kappo Heinrich Seiderer gemeistert werden konnten.

 

Bürgermeister Eckl lobte die gelungene Dorferneuerung und bedankte sich beim Amt für Ländliche Entwicklung für die hervorragende Arbeit. Gleichzeitig dankte er den Anwohnern für die Geduld und die tatkräftige und aktive Unterstützung. Noch vor Weihnachten werden entlang der beiden sanierten Straßenzüge die Solar-LED Straßenleuchten in Absprache mit der Teilnehmergemeinschaft aufgestellt und in Betrieb genommen. Die Bauarbeiten an den beiden Straßenzügen werden somit wie geplant vor Jahresschluss 2017 fertiggestellt.

 

Foto: Johann Edenhofer (behördliche Bauaufsicht), Stefan Weiß (Bauoberleitung), Sebastian Moßandl (stellvertretender Projektleiter), Thomas Mäder (Projektleiter und Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft), Robert Liebl (örtliche Bauleitung), Heinrich Seiderer (Polier), Hannelore Blüml (Seniorchefin Blüml-Bau), Andreas Eckl 1. Bürgermeister

Foto zu Meldung: Abnahme der Straßenbauarbeiten im Rahmen der Dorferneuerung

SÖDER ÜBERGIBT FÖRDERBESCHEID FÜR SCHNELLES INTERNET an die Gemeinde Prackenbach in Höhe von 905.850 Euro am Montag, 11.12.2017

(11. 12. 2017)

München/Prackenbach

„Auf dem Weg zur Datenautobahn.“ Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Die Gemeinde Prackenbach hat mit 28 Gemeinden aus Niederbayern heute insgesamt rund 12,9 Millionen Euro Förderung erhalten. Damit haben bereits 1.684 Gemeinden und mehr als drei Viertel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Montag (11.12.) in München.

„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, betonte Söder.

 

Die Kommunen in Niederbayern engagieren sich hervorragend beim Breitbandausbau. Mit 257 Gemeinden befinden sich in Niederbayern 99 Prozent im Förderverfahren. 248 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 131,9 Millionen Euro zugesagt. Ein Teil der Fördermittel von maximal rund 216,67 Millionen Euro für Niederbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Söder.

 

Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden rund 36.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 680.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 8.000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten.

 

Im Regierungsbezirk Niederbayern können voraussichtlich 150 Kommunen mit rund 120 Millionen Euro profitieren und bisher unversorgte Bereiche erschließen. Die bisherigen individuellen Förderhöchstbeträge der Kommunen werden verdoppelt. Der Fördersatz wird auf 80 % angehoben. Kommunen mit einem bereits erhöhten Fördersatz von 90 % behalten diesen. „Damit können künftig auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Bayern braucht flächendeckend schnelles Internet“, so Söder.

Die Gemeinde Prackenbach erhält einen weiteren Förderbescheid in Höhe von 905.850 €.

Die Zuwendung entspricht einem Anteil von 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben und wird im Wege der Anteilfinanzierung als Kofinanzierung des Freistaates Bayern zur Förderung des Bundes gewährt.

Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Mit diesen Fördermitteln kann der Breitbandausbau in der Gemeinde Prackenbach noch intensiver gestaltet werden.

Der nächste Bauabschnitt in der Gemeinde Prackenbach beginnt bereits im Frühjahr 2018 durch die Deutsche Telekom. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits und Bürgermeister Andreas Eckl hofft, dass die Tiefbaufirmen noch Kapazitäten frei haben.

Foto: Dr. Markus Söder (mitte) bei der Übergabe des Breitband-Förderbescheids in München

Breitbandpate Josef Haas li. und BM Andreas Eckl re.

Foto zu Meldung: SÖDER ÜBERGIBT FÖRDERBESCHEID FÜR SCHNELLES INTERNET an die Gemeinde Prackenbach in Höhe von 905.850 Euro am Montag, 11.12.2017

Sanierungsarbeiten am Rathaus Prackenbach abgeschlossen

(08. 12. 2017)

Großer Dank an Planer und beteiligte Firmen

 

Prackenbach. Zum offiziellen Abschluss der Sanierungsarbeiten am Rathaus Prackenbach hat Bürgermeister Andreas Eckl am Freitag zu einem kleinen Empfang eingeladen, um allen Beteiligten für die konstruktive Arbeit bei der Renovierung zu danken.

 

Die grundlegende Instandsetzung des sanierungsbedürftigen Rathauses, das mit seinen 26 Jahren aus energetischer Sicht in die Jahre gekommen war, kam zustande, als die Regierung im August 2015 ein Förderprogramm auf den Weg brachte. Der Gemeinderat hatte noch im Jahre 2015 beschlossen, sich um Fördermittel zu bewerben und die Gemeinde hat die Unterlagen fristgerecht bei der Regierung von Niederbayern eingereicht. Das beabsichtigte Sanierungsprojekt wurde anerkannt und Fördermittel zugesagt.

Im Sommer 2016 wurden dann die Planungsarbeiten abgeschlossen, im Herbst die Unterlagen nochmals zur Prüfung eingereicht und Anfang 2017 die Arbeiten an die Firmen vergeben, welche diese im Laufe des Jahres zur Zufriedenheit ausführten.

 

Neben dem Planungsbüro Brunner Architekten mit Bauleiter Michael Pfeffer und Firmenchef Robert Brunner hatte Bürgermeister Andreas Eckl alle beteiligten Firmen (Fa. TrendHolz Eduard Schlecht, MH Ideal Hetzenecker, Malerbetrieb Adolf Penzkofer, Rolladenbau Wolfgang Hackl, Zankl-Bau GmbH, Fa. Oberberger GmbH, die Schreinerei Rockinger, die Zimmerei Köppl, die Fa. Naturstein Seibold und die Fa. Blitzschutz Maier) zum offiziellen Abschluss der Sanierungsarbeiten im Rahmen einer kleinen Feier eingeladen.

 

Eckl ging in seinem Rückblick nochmals auf das Entstehen der abgewickelten Maßnahme ein. Ursprünglich wollte man eigentlich nur einen Fenstertausch veranlassen doch dann wurde von der großen Politik das KIP (kommunale Investitionsprogramm) ins Leben gerufen und die Gemeinde bewarb sich um die Förderung. Als dabei „grünes Licht“ signalisiert wurde, reichte die Gemeinde drei große Maßnahmen ein, nämlich Fenstertausch, Vollwärmeschutz und Aufdachdämmung.

Ein Segen für jede Kommune, so Eckl, wenn eine 90 % Förderung abzugreifen ist.

Speziell zur Abwicklung der baulichen Maßnahmen erwähnte Eckl, dass das bayerische Handwerk einen noch nie so hohen Stellenwert, wie heute besitzt und es sich in einer extremen Hochkonjunktur befindet. Genau das, so der Bürgermeister, habe sich auch auf der „Rathausbaustelle“ gezeigt, bei der die Arbeiten mit großer Qualität erledigt wurden, viel kommuniziert wurde und vor allem – alle Arbeiten unfallfrei ausgeführt werden konnten.

 

Für die gute Zusammenarbeit während der Bauphase dankte Eckl auch Planer Michael Pfeffer von den Brunner Architekten besonders. Ebenfalls galten seine Dankesworte den beteiligten Mitarbeitern der Verwaltung und dem gemeindlichen Bauhof. Zudem wünschte er auch den anwesenden Firmen auch 2018 volle Auftragsbücher und vielleicht wieder eine Zusammenarbeit bei zukünftigen Projekten der Gemeinde.

 

Bevor Michael Pfeffer eine kurze Power-Point Präsentation der Rathaussanierung mit seinen teils komplizierten Aufgaben der aufwendigen Maßnahme darlegte, bedankte sich Architekt Robert Brunner bei allen Handwerkern für ihre zuverlässigen Arbeiten, was im Bausektor momentan nicht einfach ist. Alles hat recht schön geklappt, bemerkte er. Er dankte auch Bürgermeister Eckl und dem Gemeinderat für die Übertragung der Planungsleistung und wünschte für die Zukunft viel Freude am sanierten Gebäude.

 

In seiner Präsentation legte Bauleiter Michael Pfeffer alle Abschnitte der Sanierung in allen Einzelheiten von der Planung, den Beginn der Arbeiten im April 2017 bis zum Abschluss der Arbeiten im Spätherbst 2017 dar.

Bürgermeister Andreas Eckl lobte den ausführlichen und schönen Rückblick von Michael Pfeffer, wünschte in diesem Sinne ein schönes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr alles Gute und lud anschließend zu einem kleinen Imbiss ein.

 

Foto: Bürgermeister Eckl mit den beteiligten Firmen:

Bürgermeister Andreas Eckl, Schreinerei Rockinger, Rolladen Hackl, Matthias Eckl Firma Zankl, Maler Penzkofer jun., TrendHolz Schlecht, Maler Penzkofer sen., MH Ideal Hetzenecker, Planer Pfeffer, Architekt Brunner. Es fehlten: Fa. Oberberger GmbH, Zimmerei Köppl, Naturstein Seibold, Blitzschutz Maier.

Foto zu Meldung: Sanierungsarbeiten am Rathaus Prackenbach abgeschlossen

Aus dem Gemeinderat Prackenbach

(29. 11. 2017)

Überarbeitung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Prackenbach

Die Gemeinde Prackenbach überarbeitet derzeit in enger Zusammenarbeit mit der Planungsgemeinschaft Brunner Architekten und den Landschaftsarchitekten und Stadtplanern Jocham+Kellhuber den derzeit gültigen Flächennutzungsplan der Gemeinde Prackenbach. Hintergrund ist, dass zwar mit insgesamt 10 Deckblättern der bestehende Flächennutzungsplan in den vergangenen zwei Jahrzehnten punktuell geändert wurde, jedoch eine Anpassung an die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse unumgänglich war.

Die federführende Architektin Petra Kellhuber schickte voraus, dass der Flächennutzungsplan zur vorbereitenden Bauleitplanung zähle und somit zwar grundsätzlich behördenverbindlich sei, jedoch kein unmittelbares Baurecht für die betroffenen Grundstückseigentümer gewähre oder versage. Vielmehr soll der Flächennutzungsplan die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten und –ziele der Gemeinde darstellen.

Innerhalb von vier Arbeitskreissitzungen mit Vertretern aus dem Gemeinderat, der Verwaltung und den Planern wurden die vom Gemeinderat zur Überarbeitung festgelegten Gemeindeteile durchleuchtet und die möglichen und notwendigen Anpassungen erarbeitet. Sie stellte das Ergebnis in der vergangenen Sitzung dem gesamten Gremium vor und erläuterte die einzelnen durchgeführten Änderungen. Resümierend stellte Kellhuber fest, dass anhand des, durchaus komplizierten, aber bei drei unterschiedlichen Bezirksregierungen anerkannten Berechnungsmodells, ein gesamter Baulandbedarf, welcher bis zum Jahr 2028 prognostiziert wird, von rund 80 neuen Bauparzellen besteht. Ebenso hat die aufwändige Bestandsaufnahme aber auch ergeben, dass im gesamten Gemeindegebiet aktuell rund 100 Bauparzellen als sog. Baulandreserven verfügbar sind. Geht man davon aus, dass mindestens 50% davon jedoch nicht verfügbar sind, weil häufig in Privatbesitz, so verbleibt ein Rest von insgesamt lediglich 30 Bauparzellen, die in den kommenden 10 Jahren benötigt werden. Ein Teil davon wird durch die aktuellen Planungsaktivitäten der Gemeinde in den Ortsteilen Moosbach und Prackenbach bereits aufgebraucht. Der Gemeinderat nahm den Vortrag der Landschaftsarchitektin Kellhuber interessiert zur Kenntnis und stellte fest, dass die vielen, nicht verfügbaren Baulandreserven die bauliche Entwicklung der Gemeinde nicht unerheblich beeinträchtigen. Neue Bebauungspläne, welche nach aktueller Rechtsprechung grundsätzlich auf Vollzug ausgelegt sind, so Kellhuber, müssten in jedem Fall mit einem Bauzwang belegt werden, sofern nicht die Gemeinde selbst Eigentümerin der Baugrundtücke sei. Abschließend wurde vereinbart, dass dieses vorläufige Ergebnis mit den vorgeschlagenen Änderungen nochmals im Rahmen des Arbeitskreises in die Planung eingearbeitet werden sollen um dann zeitnah zu Beginn des Jahres 2018 die Planung im Gemeinderat abschließen zu können. Im Anschluss daran soll ein gemeinsamer Termin zur Erörterung der Planung mit den Fachstellen und den Trägern öffentlicher Belange sowie Bürgersprechstunden im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung geben um deren Einwände und Anregungen gegebenenfalls berücksichtigen zu können.

 

Antrag auf Aufforstung

Der Gemeinderat hatte keine Bedenken gegen die beantragte Aufforstung eines Grundstücks von ca. 0,5 ha nördlich des Ortes Prackenbach. Die Fläche befindet sich inmitten eines Waldes und bietet sich deshalb für die Aufforstung durchaus an. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bereich Forsten ist darüber entsprechend zu informieren.

 

Antrag auf Vorbescheid

Ebenso keine Einwendungen wurden gegenüber dem Antrag auf Vorbescheid auf Teilabbruch eines Gebäudes und Wohnhausanbau im Gemeindeteil Engelsdorf erhoben. Der Gemeinderat stimmte der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zu.

 

Bevor man in die nichtöffentliche Sitzung einstieg, berichtete Bürgermeister Eckl, dass die Arbeiten bis auf ein paar Kleinigkeiten in Viechtafell abgeschlossen seien. Der Gemeinderat ist zur Besichtigung eingeladen.

Auch die Sanierungsarbeiten am Rathaus in Prackenbach sind abgeschlossen. Neben dem Planungsbüro Brunner und die beteiligten Firmen sind auch die Mitglieder des Gemeinderates am 08.12.17 um 12.30 Uhr zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen.

Im Gemeinderat Prackenbach am 26. Oktober 2017 notiert

(26. 10. 2017)

Urkunden und Ehrennadeln für Wahlhelfer verliehen

Die Bundesrepublik Deutschland hat im Rahmen der diesjährigen Bundestagswahl eine Aktion gestartet, welche die ehrenamtliche Tätigkeit der Wahlhelfer entsprechend anerkennen soll. Dazu haben bereits bei der Bundestagswahl alle Wahlhelfer in den Stimmlokalen und in den Briefwahlbezirken Urkunden erhalten.

Darüber hinaus wurden alle langjährigen und regelmäßigen Wahlhelfer, welche ununterbrochen seit der Jahrtausendwende an den überregionalen Wahlen engagiert waren, ausgewählt und für die Überreichung einer Ehrennadel vorgeschlagen und eingeladen. Bürgermeister Andreas Eckl hat den Betreffenden im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung diese Anerkennung als Zeichen der Wertschätzung überreicht und dankte ihnen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Eine Ehrennadel erhielten die Gemeinderatsmitglieder: Helmut Gierl jun., Alfons Krieger, Paul Kuffner, Johann Miethaner Franz-Xaver Pongratz und Eberhard Preiß.

Die weiteren Wahlhelfer sind: Albert Baumgartner, Karin Eggenmüller, Franz Eidenschink, Paul Früchtl, Franz Kolbeck, Thomas Kuffner, Josef Maurer und Gisela Miethaner.

 

Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich Pfahlfelder, Prackenbacher Feld, Gemeindeteil Prackenbach und Aufstellung des Bebauungsplans „Pfahlfelder II“, Gemeindeteil Prackenbach

 

Bürgermeister Andreas Eckl teilt mit, dass die Nachfrage aus der Bevölkerung nach Bauland sowohl für den Ort Moosbach als auch für den Ort Prackenbach hoch ist. Zwar sind viele Baulücken vorhanden, die Grundstücke jedoch in Privatbesitz und derzeit leider nicht verfügbar. Das zwingt die Gemeinde auf andere Flächen auszuweichen und neue Baugrundstücke zu erschließen. Nachdem in Moosbach die Weichen für Bauland bereits gestellt wurden, konnten auch für den Ort Prackenbach geeignete Flächen gefunden werden. Hierzu, so Bürgermeister Andreas Eckl, ist neben der Änderung des bestehenden Flächennutzungsplans die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich, um das Bauleitplanungsverfahren starten zu können. Das Ingenieurbüro Brunner, Viechtach hat anhand eines Entwurfs die mögliche bauliche Entwicklung oberhalb der Schulsportanlagen aufgezeigt. Bürgermeister Andreas Eckl teilt mit, dass mit den betroffenen Grundstückseigentümern im Vorfeld Gespräche stattgefunden haben und größtenteils Einigkeit über den Erwerb des Rohbaulandes besteht und auch die Ableitung des Niederschlagswassers zum Prackenbach gesichert ist. Bezüglich der geplanten Zufahrtsstraße über die Wiedenhofstraße wird wohl eine Planänderung erforderlich werden. Ebenso ist die aufgezeigte Parzellierung noch nicht abschließend geklärt, die Änderungen sind noch in die Entwurfsplanung aufzunehmen. Der Gemeinderat befürwortet jedoch die Baulandausweisung und stimmt sowohl der Änderung des Flächennutzungsplans sowie der Aufstellung des Bebauungsplans „Pfahlfelder II“ zu.

 

 

Asphaltierungsarbeiten zur Sanierung von GV-Straßen

 

Im Gemeindeteil Maierhof ist ein Abschnitt der GV-Straße auf einer Länge von ca. 260 m in schlechtem Zustand. Nachdem im Jahr 2017 der Schwerpunkt der Investitionen in das Straßennetz auf der Brückensanierung in Moosbach sowie der Dorferneuerung Viechtafell liegt, sind die übrigen Sanierungsarbeiten auf ein Minimum reduziert. Um diesen Streckenabschnitt jedoch noch vor dem Winter entsprechend ausbessern zu können, hat Bürgermeister Andreas Eckl ein Angebot angefordert. Dieses beläuft sich preislich in etwa auf dem Vorjahresniveau, die Kosten für die Sanierung der 260 m belaufen sich danach auf rund 16.000 EUR. Der Gemeinderat stimmte den Sanierungsarbeiten zu den genannten Konditionen zu.

 

 

Vergabe Straßenbeleuchtung im Rahmen der Dorferneuerungsmaßnahmen im Waldweg bzw. Hochackerweg, Gemeindeteil Viechtafell

 

Nachdem die Arbeiten im Rahmen der Dorferneuerung im Gemeindeteil Viechtafell bis Ende des Jahres weitestgehend abgeschlossen sein sollen, wurde die Errichtung von netzunabhängigen Solar-LED-Leuchten beim Amt für Ländliche Entwicklung in Landau beantragt. Eine Förderung wurde zugesagt, die Leuchten inzwischen ausgeschrieben. Insgesamt vier Angebote sind eingegangen. In der Wertung wurde nicht nur der günstigste Preis vordergründig betrachtet, sondern auch die Funktionalität kritisch beäugt. Den Zuschlag erhielten die Leuchten nebst Lademodul, Mast und Schraubfundamenten incl. Montage und Inbetriebnahme einer Firma aus Cham zu einem Gesamtpreis von knapp 41.000 EUR.

 

Breitbandausbau Prackenbach; Informationen und Sachstandsbericht über den Planungsfortschritt

 

Bürgermeister Andreas Eckl verwies eingangs auf die gemeinsamen Anschreiben der Dt. Telekom und der Gemeinde Prackenbach, welche in den vergangenen Tagen an alle Haushalte, welche erschlossen werden sollen, versandt wurden. Er bittet alle Hauseigentümer, die darin enthaltenen Rückantworten schnellstmöglich zurückzusenden, damit der Ausbau eines modernen und zukunftssicheren Glasfasernetzes bis zum Gebäude sichergestellt ist. Gebäude, die zwar im Erschließungsgebiet liegen, jedoch im Rahmen des Ausbaus nicht versorgt werden, haben bereits jetzt Breitbandraten von 30 Mbit/s oder mehr. Deshalb sei ein Ausbau hier nur dann möglich, wenn Bürger in Eigenregie und in Absprache mit dem Netzbetreiber einen Anschluss vornehmen lassen. Informationen hierzu sind in der Gemeinde erhältlich.

Der Startschuss der Tiefbauarbeiten für die Ortsteile Prackenbach, Hagengrub, Igleinsberg und Tafertshof erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2018. Innerhalb der Grundstücksgrenzen wird die Trasse mit dem jeweiligen Grundstückseigentümer im Vorfeld abgesprochen. Für den Ausbau des übrigen Gemeindegebietes endet die Frist für die Ausschreibung am 12.12.2017. Danach ist ebenfalls geplant über das Bundesförderprogramm Glasfaser soweit möglich bis in jedes Haus zu legen. Das Ausbauvolumen beläuft sich auf rund 5,4 Mio. EUR.

Weitere Informationen zum Breitbandausbau gibt Bürgermeister Andrea Eckl im Rahmen der Bürgerverammlung2017.

 

 

Bauangelegenheiten

 

Für den Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Betriebsleiterwohnhauses mit Garage im Gemeindeteil Maierhof liegen nach dem Kenntnisstand der Gemeinde die Voraussetzungen zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens vor. Der Gemeinderat stimmte dem Bauvorhaben deshalb zu.

 

 

Bürgermeister-Bericht und Anfragen

 

Bürgermeister Andreas Eckl lädt die Mitglieder des Gemeinderates sowie die Gesamtbevölkerung zur Bürgerversammlung des Jahres 2017 am 07. Dezember 2017 ab 19:30 Uhr im Gasthaus „Zum Alten Wirt“ in Krailing recht herzlich ein. Gleichzeitig verweist er auf einen Info-Abend zum Thema Straßenausbaubeitragssatzung am 09.11.2017 ab 19.00 Uhr im Gasthaus Kerscher, Moosbach durch Gemeinderat Johann Miethaner.

 

Mit Schreiben vom 19.10.2017 hat Staatsminister Dr. Markus Söder mitgeteilt, dass der Kommunale Finanzausgleich im Jahr 2018 insgesamt 9,51 Mrd. Euro beträgt. In allen Bereichen, von den Schlüsselzuweisungen über den Straßenunterhalt bis hin zur Investitionspauschale, profitiert auch die Gemeinde Prackenbach vom positiven Ergebnis. Bürgermeister Andrea Eckl begrüßte diese Information und dankte den kommunalen Spitzenverbänden und dem zuständigen Ministerium.

 

Ebenso dankte er allen Bürgerinnen und Bürger, die während Sanierungsarbeiten am Rathaus so viel Verständnis aufgebracht haben. Die Arbeiten sind auf der Zielgeraden und werden in Kürze abgeschlossen. Sein Dank galt auch allen fleißigen und unermüdlichen Händen der beteiligten Firmen, welche zum Gelingen der Bauarbeiten maßgeblich beigetragen haben. Im Rahmen einer kleinen Feier sollen zusammen mit den Firmenvertretern und dem Planungsbüro die Bauarbeiten offiziell beendet werden.

Der Veranstaltungskalender der Gemeinde Prackenbach für 2018 steht (Stand 16. 10.2017)

(12. 10. 2017)

Überblick über die wesentlichsten Veranstaltungen

 

Prackenbach. In diesen Tagen hat Bürgermeister Andreas Eckl die Vereinsvorstände ins Gasthaus Liebl nach Tresdorf eingeladen, um die Veranstaltungstermine für das Jahr 2018 festzulegen. Dazu konnte er auch Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle, die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, Richard König von der Verwaltung und einige Gemeinderäte begrüßen. Auch die Jugendbeauftragten der Gemeinde Matthias Schedlbauer und Mirko Penzkofer hieß er willkommen, denen er für die Organisation beim Ferienprogramm sowie den Vereinen, die mitgemacht haben, herzlich dankte.

 

Die Jugendbeauftragten, beide im Gemeinderat, stellten sich zunächst persönlich vor. Matthias Schedlbauer ist Berufssoldat und hat viel mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun. Sein Hobby ist Fußball wobei er sich auch noch als Trainer für die Kleinen engagiert.

Mirko Penzkofer ist Elektro-Ingenieur bei der Firma Zollner und seit langem bei der Feuerwehr und beim SV eingebunden.

Durch ein Seminar des Bayerischen Selbstverwaltungskollegs in Fürstenfeldbruck holten sie sich viele Anregungen in Belangen Kinder, Jugendlicher und junger Familien speziell auch für die Jugendarbeit in der Gemeinde, wobei sich Schedlbauer ganz besonders bei den Vereinen und Jugendleitern bedankte, weil hier hauptsächlich die Jugendarbeit stattfindet.

Zum Schluss erwähnte er auch dankend die Vereine und Personen, die sich im Jugendprogramm beteiligten und gab zudem noch einen kurzen Rückblick auf das abgelaufene Ferienprogramm, das mit vielen Attraktionen einen großen Erfolg landete, in der Hoffnung auf einen ebensolchen Zuspruch im nächsten Jahr. Als Termin für die Erstellung des neuen Ferienprogramms nannte er den 19.04.2018 im Gasthaus Kerscher und bittet um rege Beteiligung.

Bei Fragen oder Infodarstellungen sind die Jugendbeauftragten in der Homepage der Gemeinde erreichbar unter Jugendbeauftragte@prackenbach.de.

Schließlich wies man zum Schluss auf finanzielle Förderung hin, welche Vereine mit Jugendabteilungen in Anspruch nehmen können. Anträge sind beim KJR Regen zu stellen: Kontaktadresse: www.kreisjugendring-regen.de/zuschüsse.

 

Im Rahmen des Veranstaltungskalenders für 2018 hat die Gemeinde zwei große Feierlichkeiten anzubieten, nämlich das 50-jährige Gründungsfest des SV Moosbach vom 28. Juni bis 2. Juli 2018 und das 20-jährige Jubiläum beim Mofa-Cross-Rennen. Zudem organisiert der Krieger- und Reservistenverein wieder sein Open-Air und die Oldtimerfreunde sein traditionelles Treffen.

 

Das Jahr 2017 hat zum Ausklang noch einiges vor, nämlich nach dem Kameradschaftsabend der FFW Moosbach am 28.10.2017 findet bei den Schloßschützen Krailing das Gemeindeschießen statt (24.-26.11.). Nach dem 7. Tresdorfer Weihnachtsmark am 2.12.17 feiert die Dorfgemeinschaft Moosbach vom 2.- 3.12. 17 sein 20-jährige Bestehen der Dorfweihnacht und nach dem Adventsingen in der Pfarrkirche St. Georg am 3.12. schließt sich die Bürgerversammlung der Gemeinde Prackenbach am 7.12.17 im Gasthaus zum Alten Wirt in Krailing an. Der Dezember schließt mit einer Reihe von Weihnachtsfeiern und Christbaumversteigerungen, die noch in den Januar 2018 reichen.

 

Mit der Generalversammlung der FW Ruhmannsdorf (6.1.18) und der FW Prackenbach (12.1.) steht am 9.1. noch ein Kochabend des Frauenbundes im Gemeinschaftsraum in Moosbach an. Außerdem sind im Januar und Februar noch etliche Generalversammlungen eingeplant. Das Gesellschaftliche kommt mit einem Faschingsball der FW Moosbach (3.2.) und einem Kesselfleischessen nicht zu kurz. Ebenso stehen im Februar eine Faschingsgaudi des SV Prackenbach, ein Kappenabend der FW Prackenbach und ein Weißwurstessen der FW Tresdorf an. Auch die traditionelle Valentinsfahrt des FB darf am 19.2. nicht fehlen und die Pfarrgemeinderatswahlen sind für den 24. und 25. Februar eingeplant.

Drei Starkbierfeste werden im März in Prackenbach und Moosbach gehalten und eine feierliche Osternacht sowie der Tag der Hl. Erstkommunion in Moosbach (15.4.) und Prackenbach (22.4.) ist eingeplant.

Im Mai steht bei den Schloßschützen der Gauball an, Maiandachten werden gehalten, der KuSV Moosbach begeht sein Gartenfest und in den drei Ortschaften sind Fronleichnamsprozessionen auf dem Weg.

Im Juni, Juli und August stehen viele Veranstaltungen im Kalender, so der Tag der offenen Gartentür bei Ingrid Hackl, das Gartlerfest, das Sportlerfest des SV Prackenbach und das 50-jährige des SV Moosbach sowie das Open-Air des KuRV Prackenbach und das Oldtimerfest. Und auch der MCC-Club dreht seit 20 Jahren seine Kurven.

Der Herbst beginnt mit dem Erntedankfest, Weinfesten und endet mit Weihnachtsmärkten, Weihnachtsfeiern, Christbaumversteigerungen und Generalversammlungen bis hinein in das Jahr 2019. Erwähnenswert seien vor allem auch die vielen Seniorentreffen in Prackenbach und Moosbach und Vortragsabende des Gartenbauvereins und Frauenbundes.

Zu bemerken sei schließlich, dass im Veranstaltungskalender der Gemeinde das ganze Jahr über noch Änderungen eingetragen werden können, die dann von den Interessenten oder Verantwortlichen eingesehen werden können.

Bürgermeister Eckl dankte zum Schluss Richard König von der Gemeindeverwaltung, der beim Vereinstreffen alle Termine gleich in den Laptop übertrug.

Im Gemeinderat Prackenbach am 20.09.2017

(20. 09. 2017)

Der Erstellung eines Informationssicherheitskonzeptes wurde zugestimmt

 

Auf Grund der steigenden Cyber-Angriffe auf kommunale Datennetze durch Viren und Trojaner wurde ein Gesetz über die elektronische Verwaltung in Bayern erlassen und dabei festgelegt, dass alle bayerischen Behörden incl. Gemeindeverwaltungen bis zum 01.01.2018 (verlängert bis 01.01.2019) Informationssicherheitskonzepte, welche den Bestimmungen des Bayerischen Datenschutzgesetzes entsprechen, zu erstellen haben. Bei diesem Konzept ist eine externe Unterstützung erforderlich. Eine Projektlaufzeit beträgt 8 – 12 Monate und verursacht Kosten in Höhe von rund 11.000 €. Diese entstehen jedoch frühestens im HH-Jahr 2018, da wegen der hohen Nachfrage mit einer Vorlaufzeit von 6 – 9 Monaten zu rechnen ist. Da diese Aufgaben hausintern abgedeckt werden sollen, wird die Einführung und Begleitung durch den Informationsbeauftragten Josef Haas von der Verwaltung durchgeführt, der dem Gremium einzelne Vorgehensweisen erklärte. Ein einstimmiger positiver Beschluss wurde gefasst.

 

Bauleistungen wurden vergeben

Für die Erneuerung des Brückenbauwerks im Zeitlauerweg wurde die Vergabe von Bauleistungen ausgeschrieben. Am Mittwoch lagen von insgesamt 14 Unternehmen acht Angebote vor. Das Ing. Büro Brunner mit Dipl. Ing. Pledl hat die abgegebenen Angebote ausgewertet. Das günstigste Angebot fiel auf die Firma Zankl-Bau GmbH in Viechtach mit 63.555.79 €, dem das Gremium den Auftrag erteilte. Die Baumaßnahme beginnt voraussichtlich im Februar 2018.

 

Der Änderung des Flächennutzungsplan zugestimmt

Da die Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die Beteiligung der Fachstellen und der öffentlichen Belange stattgefunden hat und keine Einwendungen gegen die geplante Änderung mit Deckblatt 09 im GT Krailing erhoben wurde, hat der Gemeinderat die Änderung beschlossen und die Genehmigung beim Landratsamt beantragt.

 

Änderung des Flächennutzungsplanes mit Deckblatt 10 beschlossen

Da im Bereich Kagerberg, Gartenstraße bei der Pferdepension Mulberry-Ranch und der Nashvilla, bauliche Erweiterungen in Planung sind, sollten diese durch eine Änderung des dortigen Bebauungsplans realisiert werden. Voraussetzung der Änderung des Bebauungsplanes ist die Änderung des gültigen Flächennutzungsplanes. Der Gemeinderat stimmte sowohl der Änderung des Flächennutzungsplanes sowie der Änderung des Bebauungsplanes „Kagerberg“ zu. Die Kosten des Verfahrens hat der Eigentümer der Pferdepension, Roland Geiger zu tragen.

 

Der Änderung des Flächennutzungsplanes im westlichen Bereich im“ Nahen Feld West“ zugestimmt

Im geplanten Wohnbaugebiet in Moosbach im Geltungsbereich des Bebauungsplanes konnten Gespräche über den notwendigen Grunderwerb positiv gestaltet werden. Da jedoch einzelne Flächen nicht verfügbar sind und die Zufahrt einen anderen Verlauf nehmen soll, ist eine Teiländerung des Bebauungsplanes im westlichen Bereich erforderlich. Gleichzeitig ist die Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich, was im sog. Parallelverfahren erfolgen kann. Das Gremium fasste die hierfür erforderlichen Änderungsbeschlüsse.

 

Die Bestattungs- und Friedhofsatzung vom 21.12.2012 wird geändert e

Der Freistaat Bayern hat mit dem Gesetz zur Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit bei der Grabsteinherstellung vom 02.08.2016 den Friedhofsträgern die Möglichkeit gegeben, die Aufstellung von Grabsteinen einzudämmen, die aus Kinderhänden stammen. Der Gemeinderat stimmte dem vorgestellten Entwurf einer Änderungssatzung zu.

 

Ein Bauantrag wurde vorgelegt

Sebastian und Lisa Högerl stellten Antrag auf Anbau an ein bestehendes Einfamilienhaus in der Tafersbergstraße. Hierfür ist eine Befreiung von der festgesetzten Baugrenze erforderlich. Der Gemeinderat hatte keine Einwände, stimmte dem Vorhaben zu und erteilte das gemeindliche Einvernehmen.

 

Bürgermeisterbericht

Bei der Sanierung des Rathauses ist die Endphase erreicht, bemerkte Eckl. In der Folgewoche der GR-Sitzung soll das Gerüst abgebaut werden, nachdem die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen sind. Bereits in der ersten Woche im Oktober soll mit der Fertigstellung der Außenanlagen begonnen werden. An dieser Stelle dankte Bürgermeister Andreas Eckl dem umsichtigen Bauleiter Pfeffer vom Planungsbüro Brunner Architekten Viechtach.

 

Auch die Bauarbeiten im Rahmen der Dorferneuerung Viechtafell liegen gut im Zeitplan. In Kürze beginnen die Pflasterarbeiten, die Arbeiten für die Erneuerung der Trinkwasserleitung sowie die Straßenentwässerung seien bis dahin fertig gestellt. Die Straßenbeleuchtung mit Solar-LED-Leuchten wurde derzeit ausgeschrieben.

Die vorbereiteten Arbeiten für das neue Bushäuschen in der Pfarrhofstraße in Moosbach sind ebenfalls fertig gestellt. Der Bauhof hat die Stellfläche vorbereitet, das verlegte Betonpflaster hierfür hat Holzhandel Höcherl gesponsert.

 

Beim Breitbandausbau ist im Rahmen des Bundesprogramms eine Förderung von 90 % zu erwarten.

Der Eigenanteil der Gemeinde Prackenbach sinkt danach um 10 %. Bei einer Investitionssumme von rund 5,4 Mio. bedeutet dies eine erhebliche Einsparung bei gleichbleibendem Technikniveau.

Des Weiteren dankte der Bürgermeister den Organisatoren des Ferienprogramm Mirko Penzkofer und Matthias Schedlbauer und den Vereinen für ihren Einsatz, wobei er vom letzten Ausflug berichtete, als man mit der Waldbahn nach Bay. Eisenstein unterwegs war, das die 28 Kinder sehr genossen.

Schließlich erinnerte Eckl an die bevorstehende Begrüßung des angehenden Diakons Andreas Dieterle und bat um zahlreiche Beteiligung. Dieterle wird in Zukunft Pfarrer Drexler in seiner Arbeit unterstützen und entlasten.

Weiter berichtete Bürgermeister Andreas Eckl von der Informationsveranstaltung im Rathaus über B 11-Ausgleichsflächen in Prackenbach im Rahmen der Ortsumgehung Ruhmannsfelden. Dabei seien erforderliche Flächen von rund 2,6 ha auf dem Gebiet der Gemeinde Prackenbach geplant. Leider wurde jedoch die Gemeinde noch die betroffenen Grundstückseigentümer unterrichtet. Darum hat Roland Graf, Kreisvorsitzender des Arbeitskreises Ernährung und Landwirtschaft und Forsten zu einer Info-Veranstaltung eingeladen.

Bürgermeiste Andreas Eckl merkte an, dass der Ausbau der B11 der Verbesserung der Infrastruktur für den gesamten Bayerischen Wald dient und somit auch die Bürger der Gemeinde Prackenbach einen Vorteil haben. Insofern sei man sehr wohl solidarisch und grundsätzlich nichts gegen die Ausweisung von Ausgleichsflächen im Bereich der Gemeinde Prackenbach einzuwenden. Jedoch wäre es wünschenswert gewesen, sowohl die betroffenen Grundstückseigentümer als auch die Gemeinde Prackenbach in die Planungen einzubeziehen. Hätten die Vorgespräche stattgefunden, wäre festgestellt worden, dass die Ausgleichsflächen sehr wohl Nachteile für die Landwirtschaft bringen. Ebenso wurde in den Erläuterungen dargestellt, dass bei Bedarf Flächen im Gemeindebereich Zachenberg zur Verfügung stehen, hier wäre eventuell die räumliche Nähe zum Ausbau der B11 eher gegeben. Bürgermeister Eckl kündigte an, nochmals das Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt zu suchen und eventuell einen Kompromiss zu finden

Zum Schluss der Sitzung gratulierte Bürgermeister Eckl dem Gemeinderat Reinhold Högerl mit der Familie zum Nachwuchs ihrer Tochter und wünschte Gesundheit und alles Gute.

Bürgermeister und Gemeinderat ehrten die neue Waldkönigin

(20. 09. 2017)

Prackenbach. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am Mittwoch wurde der neu gewählten Waldkönigin Johanna Gierl aus der Hagengruber Str. in Prackenbach mit dem Eintrag ins Goldene Buch und der Verleihung einer Urkunde der Gemeinde eine außergewöhnliche große Ehrung zuteil.

 

Im Rathaussaal empfing Bürgermeister Andreas Eckl und der Gemeinderat die sympathische Prackenbacher „Hoheit“ – angetan mit einem Dirndl, einer Holzkrone aus Lindenholz und dem aus zwölf verschiedenen Holzarten gedrechselten Zepter – und stießen mit herzlichen Glückwünschen und mit einem Glas Sekt auf ihre Verleihung und die spannende und erlebnisreiche Amtszeit an. Sie wird mit der Waldprinzessin Maria Sinning aus Schwenningen die nächsten zwei Jahre für den Waldbesitzerverband unterwegs sein, die Interessen aller bayerischen Waldbesitzer vertreten und unseren schönen Wald repräsentieren.

„Eine schöne und spannende Aufgabe“ meinte Forstminister Helmut Brunner bei der Amtseinführung in Kösching in Oberbayern, wo auch Bürgermeister Andreas Eckl als Vertreter des Landkreises Regen anwesend war, der sich natürlich sehr freute, dass die neu gewählte Wald-Hoheit aus der Gemeinde Prackenbach stammt. Hier ist sie in der elterlichen Landwirtschaft, zu der viel Nutzwald gehört, aufgewachsen, das ihr späteres Leben im Forstingenieurwesen prägen wird, zu dem ihr Bürgermeister Eckl mit dem Gemeinderat und die übrige Gemeinde alles Gute wünscht.

 

Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde und der Überreichung der Urkunde und einem Strauß Blumen im Rahmen des feierlichen Empfangs bedankte sich die Bayerische Waldkönigin Johanna Gierl bei Bürgermeister Eckl und dem Gemeinderat für die Ehrung.

 

Foto: Johanna Gierl und BM Eckl bei der Übergabe der Urkunde und Blumen

Foto zu Meldung: Bürgermeister und Gemeinderat ehrten die neue Waldkönigin

Eine Zugfahrt mit dem Bürgermeister

(07. 09. 2017)

Eine erlebnisreiche Fahrt nach Bayerisch Eisenstein

 

Prackenbach. Das Ziel des letzten Ferienprogramms war die von Bürgermeister Andreas Eckl organisierte Fahrt mit der Waldbahn zum historischen Grenzbahnhof nach Bayerisch Eisenstein.

Er freute sich sehr über die vielen Anmeldungen, von denen am Rathaus in Prackenbach sich 28 Kinder und 14 Erwachsene einfanden, die er sehr herzlich begrüßte.

Von da ging es mit dem Bus der Firma Haimerl zum Bahnhof nach Viechtach, wo die Teilnehmer in den Zug nach Gotteszell stiegen. Dort mussten sie, um zu ihrem Ziel Bayerisch Eisenstein zu gelangen, in die Waldbahn umgestiegen. Auf dieser Strecke sorgte Bürgermeister Eckl mit seiner Lebensgefährtin Manuela mit einer Brotzeit und Getränken für das leibliche Wohl. Auch sorgte sich Eckl von Anfang bis zum Ende rührend um die Kinder, vor allem auch, dass er sie wieder gut und vollzählig nach Hause brachte.

 

Am Bahnhof Eisenstein wurden die Teilnehmer gleich von Hartwig Löfflmann in historischer Uniform, Chef vom Naturpark und vom Bürgermeister Georg Bauer begrüßt. Anschließend führte Löfflmann und eine Praktikantin die Besucher in die höchst informativen verschiedenen Museumbereiche der Naturparkwelten. Sie befinden sich im großen Gebäude des Grenzbahnhofes direkt an der Grenze zu Tschechien, übrigens der höchst gelegenste Grenzbahnhof der Bundesrepublik, bemerkte Löfflmann. Fünf informativ ausgestattete Musen sind in dem großen Gebäude mit den fünf Ebenden untergebracht, die mit großem finanziellen Wert und fachkundigem Aufwand gestaltet wurden.

In den Gewölben im Untergeschoss konnte man die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse erleben, das Erdgeschoss beherbergt eine interaktive Ausstellung zum Arber, dem König des Bayerwaldes. Höchst informativ, vor allem für die Kinder, erwartete sie die Geschichte des Skilaufens und ein Skisimulator, von dem vor allem die Kinder kaum mehr weg zu bringen waren. Einem Teil des Museums wurde auch der Entwicklung der Eisenbahn gewidmet, wobei man hautnah die Geschichte des Eisenbahnbaus der Jahre 1872 – 1877 erleben konnte. Schließlich beherbergt das Dachgeschoss eine im Aufbau befindliche 260 m² große Modell-Eisenbahn im Maßstab 1:87.

Im historischen Wirtshaus aus dem Jahre 1877 erhielten die Kinder noch von Bürgermeister Eckl ein Eis spendiert.

Nach einem Gruppenfoto aller Fahrtteilnehmer vor dem Grenzbahnhof ging die Fahrt auf der selben Route zurück, wo die Kinder gegen 18.00 Uhr glücklich aber müde wieder in Prackenbach abgeholt wurden. Ein großes Dankeschön gebührt Bürgermeister Eckl, der für die Kinder eine außergewöhnliche Fahrt organisierte, die ihnen sehr viel Spaß einbrachte.

 

Foto: Gruppenfoto aller Teilnehmer mit Bürgermeister Andreas Eckl und Hartwig Löfflmann und die Praktikantin

Foto zu Meldung: Eine Zugfahrt mit dem Bürgermeister

Toller Spaß beim Prackenbacher Ferienprogramm

(23. 08. 2017)

Die Fahrt in den Skyline Park nach Bad Wörishofen hat sich gelohnt

 

Prackenbach. Ein herrliches einzigartiges Erlebnis wurde am Mittwoch 40 Teilnehmer/innen beim jüngsten Ferienprogramm in den Skyline Park geboten, das Simon Eidenschink organisiert und bereits seit Juni 2017 geplant hatte.

Gestartet wurde um 6.00 Uhr früh mit dem Bus, dessen Kosten dankenswerter Weise die Gemeinde Prackenbach übernahm.

Unter den 40 Teilnehmern befanden sich viele Jugendliche Teilnehmer zum Beispiel Ministranten aus Prackenbach und Krailing und weitere Mitfahrer zwischen 10 und 50 Jahren.

Ziel der Fahrt war der Skyline-Park in Bad Wörishofen, im schönen Allgäu gelegen, mit seinen 63 Fahrgeschäften für kleinere und größere Teilnehmer.

 

Unter den vielen Attraktionen des Parks, die auszuprobieren es sich in jedem Fall lohnte, war der „Sky Shot“, wo sich die Teilnehmer in einem traumhaften Flug in den Himmel befinden, wenn sie in einer Kugel in vier Sekunden 90 Meter in die Höhe geschleudert werden.

Das Sky Wheel ist die höchste Über-Kopf-Achterbahn Europas und erreichte für die Unerschrockenen eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h.

Zero Gravity schließlich ist eine riesige Zentrifuge, bei der die Fahrgäste den Boden unter den Füßen verlieren, wobei aufgrund der schnellen Rotation die Fahrgäste nach außen gedrückt werden, wie in einer Raumfahrtausbildung.

Leider verging der Tag in Skyline-Park viel zu schnell, so dass man die Heimreise antreten musste und die Teilnehmer um 22.30 Uhr wieder Prackenbach erreichten. Ein großes Dankeschön ging an Bürgermeister Andreas Eckl für die Übernahme der Buskosten sowie an Karin Eggenmüller.

 

Foto: im Skyline-Park

Foto zu Meldung: Toller Spaß beim Prackenbacher Ferienprogramm

Im Gemeinderat am 17. August 2017 notiert

(17. 08. 2017)

Prackenbach. Der Gemeinderat bestätigte die neugewählten Kommandanten

Im Rahmen der Dienstversammlung am 4. August 2017 wurde Stefan Penzkofer zum 1. Kommandanten der FFW Prackenbach für die nächsten sechs Jahre einstimmig bei einer Enthaltung gewählt. Mit dem gleichen Ergebnis wurde Thomas Santl zum Stellvertreter bestimmt. Der Gemeinderat bestätigte einstimmig die beiden Kommandanten und Bürgermeister Eckl wünschte ihnen für ihre Aufgabe viel Glück.

 

Der Gemeinderat genehmigte die vorgezogene Ausbringung des Klärschlamms

Die Ausbringung des Klärschlamms der beiden Kläranalgen in Prackenbach und Moosbach führte wie in den vergangenen Jahren wiederum die Fa. Klärschlammverwertung Wedel aus Ansbach durch. Auf Grund der günstigen Auftragslage des Abfuhrunternehmens wurde die Ausbringung im Rahmen einer Eilhandlung des 1. Bürgermeisters bereits in der KW 32 durchgeführt. Im HH-Jahr 2017 wurden hierfür Mitteln in Höhe von insgesamt 15.000 € bereitgestellt. Die Entsorgung von rund 480 cbm Klärschlamm verursacht Gesamtkosten in Höhe von knapp 10.000 €. Trotz der notwendigen Laboruntersuchungen für die landwirtschaftliche Verwertung in Höhe von rund 2.300 € und der Kosten für den Abtransport des Klärschlamms ist die Deckung jedoch vollumfänglich gewährleistet. Der Gemeinderat genehmigte die Eilhandlung durch Bürgermeister Eckl.

 

Der Widmung zugestimmt

Im Rahmen der, von der Kommunalaufsicht geforderten Überprüfung des gemeindlichen Straßenbestandsverzeichnisses wurde festgestellt, dass ein Teilstück des Lindenweges im Gemeindeteil Hagengrub noch zu widmen ist. Im Anschluss daran ist dieses Teilstück ins Bestandsverzeichnis aufzunehmen bzw. das bestehende Bestandsblatt um den Straßenzug III zu ergänzen. Dieser Widmung hat der Gemeinderat zugestimmt.

 

Entscheidung über Straßenausbaubeitragssatzung nochmals vertagt

Die Kommunalaufsicht des LRA Regen hat in ihren Schreiben wiederholt darauf hingewiesen, dass sich der Gemeinderat mit dem Erlass einer Straßenausbaubeitragssatzung zu befassen hat. In der Sitzung wurden die beiden möglichen Varianten und die damit verbundenen Auswirkungen für die betroffenen Grundstücke innerhalb der geschlossenen Bebauung vorgestellt. Bürgermeister Eckl verwies darauf, dass auf Grund des komplexen und umfangreichen Themengebietes eine übereilte Entscheidung vermieden werden soll. Dennoch werde die Thematik sehr ernst genommen, gerade im Hinblick auf die recht eindeutige Sach- und Rechtslage, welche der Gemeinde keinen Spielraum lasse. Das Gremium wünschte eine gesonderte Behandlung des Themas im Vorfeld durch den Arbeitskreis, bei der ausgiebig über die einzelnen Varianten (wiederkehrende oder Einmalbeiträge) beraten und dabei die Vor- und Nachteile herausgestellt werden sollen. Das Gremium beschloss die weitere Beratung zu diesem Thema auf eine der kommenden Sitzung zu verschieben.

 

Über den Abschluss einer Elementarschadenversicherung muss noch entschieden werden

Die Versicherungskammer Bayern hat ein Richtangebot für eine Elementarschadenversicherung unterbreitet. Darin wurde festgestellt, dass sich im Hinblick auf den Gesamt-Versicherungsumfang aller kommunalen Gebäude und des jeweiligen Inhalts das Richtangebot auf rund 4.800 € pro Jahr belaufen würde. Ein exaktes Angebot wird sich erst nach einer gesonderten Risikobeurteilung der jeweiligen Gebäude erstellen lassen. Grundsätzlich sei der Versicherungsschutz der Gebäude bei Brand, Sturm und Hagel überwiegend gut ausgestattet. Die Elementarschadenversicherung deckt darüber hinaus auftretende Schäden durch z.B. Hochwasser oder Schneekatastrophen ab. Der Gemeinderat beschloss, dass der Rechnungsprüfungsausschuss sich der Thematik im Rahmen der Prüfung annehmen werde und nach Abschluss der Sanierungsarbeiten am Rathaus hierüber nochmals beraten werden soll.

 

Bürgermeister Eckl und der Gemeinderat ist für eine Ausschreibung der Maßnahme Brücke im Zeitlauer Weg noch im Jahr 2017

Im Rahmen der Errichtung der Brücke im Zeitlauer Weg sind die Planungen bereits abgeschlossen. Das Planungsbüro hat eine Kostenberechnung von knapp 80.000 € ermittelt. Der Gemeinderat hat der Durchführung der Maßnahme bis spätestens Sommer 2018 grundsätzlich zugestimmt, wünscht jedoch die Ermittlung der Kosten bei einer etwas anderen Führung des Bachlaufes, da hier Einsparpotenzial gegeben sei.

 

Verschiedenen Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Im Rahmen der Sitzung waren mehrere Bauvorhaben zu behandeln. Sowohl der Errichtung eines durch Brand zerstörten Gebäudes im Gemeindeteil Dumpf als auch der Errichtung eines Gartenhauses, Therapiebeckens und eines Holzzaunes im Gemeindeteil Egernhäusl im Außenbereich wurde zugestimmt. Ebenso konnte für das Vorhaben auf Anbau einer überdachten Terrasse, dem Anbau eines Getränkemarktes sowie der Erneuerung einer Außentreppe im Gemeindeteil Moosbach und dem Neubau eines Jungviehstalles in Prackenbach das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden.

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Eckl teilte mit, dass die defekte Antriebseinheit der Kläranlage Moosbach bald getauscht werden könne. Die Austauschantriebseinheit wurde instand gesetzt. Für den Elektromotor steht lediglich noch die notwendige TÜV-Prüfung an. Die hierfür zunächst veranschlagten Kosten in Höhe von knapp 9.000 EUR können um ein vielfaches unterschritten und somit der Gebührenzahler somit nicht unerheblich entlastet werden.

Bezüglich der erforderlichen Sanierungsplanung für die Kläranlage Moosbach ermittelt das beauftragte Planungsbüro Brunner Architekten derzeit die möglichen Varianten und die dafür anfallenden Kosten. Je nach Ausführung und Wirtschaftlichkeit sei es unter Umständen möglich eine anteilige Förderung generieren zu können.

Bürgermeister Andreas Eckl verwies auf die Stellungnahme der Kommunalaufsicht des Landratsamtes Regen über den Haushalt 2017. Hierbei wurde festgestellt, dass die Gemeinde trotz unterdurchschnittlicher Steuerhebesätze eine solide finanzielle Basis habe. Die dauernde Leistungsfähigkeit ist derzeit als gesichert anzusehen, eine weitere Schuldenrückführung gegeben. Bürgermeister Andreas Eckl mahnte dennoch zu sorgsamem und sparsamem Umgang mit Steuermitteln, zumal tatsächlichen Kosten der mittelfristig anstehenden Aufgaben, wie z.B. Breitbandausbau derzeit finanziell nur sehr schwer abschätzbar sind.

Im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau hat die Gemeinde Prackenbach im Juli eine Förderzusage in Höhe von 2,7 Mio. EUR erhalten. Der hierfür erforderliche Masterplan wurde bereits fertiggestellt und die Ausschreibung soll nach Möglichkeit noch im Herbst 2017 erfolgen. Wann der Ausbau beginnt ist jedoch derzeit unbekannt.

Die Bauarbeiten im Rahmen der Dorferneuerung Viechtafell sind, so Eckl, bereits sehr weit fortgeschritten. Die bauausführende Fa. Blüml, Prackenbach ist im Zeitplan. Verzögerungen im Zeitplan gebe es aber im Rahmen der energetischen Sanierung des Rathauses Prackenbach. Vor allem im Bereich des Gewerks Zimmererarbeiten und der Eingangstüren hinkt die Ausführung dem Zeitplan bereits hinterher. Im Soll hingegen sind die Arbeiten an der Fassade.

Lob hatte Bürgermeister Eckl für die Mitarbeiter des Bauhofs und der Gemeinde Blaibach übrig. Dank des von der Nachbargemeinde ausgeliehenen Anbaugeräts konnte eine dünne Schicht Feinmaterial gleichmäßig aufgebracht werden. Nach dem Walzen ist der Radweg pünktlich zu den Sommerferien wieder optimal in Schuss und steht sowohl den Einheimischen als auch den Feriengästen wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Entlang der Ortsstraßen wurden mit Hilfe eines passenden Anbaugeräts die Dreizeiler und Spitzgräben vom Unkraut befreit. Viele Anwohner helfen hier entlang der jeweiligen Grundstücke tatkräftig mit, bedankte sich Bürgermeister Andreas Eckl.

Die in Bezug auf den Besuch des MdL Hubert Aiwanger kolportierten Fördersummen relativierte Bürgermeister Andreas Eckl. Die Förderrichtlinie RZWas2016 wurde geändert und danach falle auch die Gemeinde Prackenbach unter die erforderlichen Förderschwellen. Wie viele Fördermittel jedoch tatsächlich zugewiesen werden, ist derzeit noch nicht bekannt und muss durch das zuständige WWA Deggendorf erst abschließend beurteilt werden.

Lobend erwähnte Eckl zum Schluss die zuverlässigen und ehrlichen Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf die Geschossflächenänderungen der herstellungsbeitragspflichtigen Gebäude innerhalb der jeweiligen Satzungsgebiete der Wasserversorgung bzw. Abwasserentsorgung.

Zum 80. Geburtstag von Heinz Denninger – Bürgermeister und 2 Vereine gratulierten

(09. 08. 2017)

Er kommt aus dem Schwäbischen, ist gesellig und liebt den Wald und die Natur

 

Prackenbach/Schwaben. Bei bester geistiger und gesundheitlicher Verfassung konnte am Samstag der Wahl-Prackenbacher Heinz Denninger mit seiner Familie und einigen Freunden im Gasthaus Schötz in Schwaben seinen 80. Geburtstag feiern. Auch Bürgermeister Andreas Eckl schaute vorbei und seine Vereinskameraden vom Handwerkerverein und des Sportvereins, die dem fidelen Jubilar herzlich gratulierten und ihm noch viele gesunde und zufriedene Jahre wünschten.

 

Die Heimat von Heinz Denninger ist Badenwürtemberg, wo er 1937 in Jaxthausen das Licht der Welt erblickte und dort mit zwei Geschwistern aufwuchs. Nach der Schulzeit verdiente er sich als Pendler all die Jahre fleißig und mit großem Eifer seinen Unterhalt, bis er sich mit 60 Jahren den wohlverdienten Ruhestand gönnte.

 

Wie das Leben so spielt, hat der Jubilar im Schwäbischen seine spätere Frau Franziska kennen und lieben gelernt. Sie war eine gebürtige Lummer aus Hagengrub und war dort als Saisonarbeiterin beschäftigt. 1960 folgte er ihr nach Prackenbach, wo er längst heimisch geworden war. Ein Jahr später haben die beiden jungen Leute dann geheiratet und in der Brauerei Eidenschink diese Verbindung mit einer weltlichen Feier besiegelt. Leider musste er seine geliebte Frau, die 1997 ganz plötzlich verstarb, zu Grabe tragen, die er heute noch sehr vermisst.

 

Drei Söhne – Alfons, Heinz und Thomas - gehören zur Familie, die in Hagengrub bzw. in Prackenbach wohnen. Sohn Heinz hat mit den zwei Enkeln Stefan und Bianca bereits die Familie vergrößert, die ihrem Opa viel Freude bereiten. Doch auf der Hitliste auf Platz eins stehen Emely und Marlon, sie lieben ihren Ur-Opa über alles.

 

Seinen Haushalt versorgt der rüstige und stets freundliche Jubilar größtenteils noch selbst, nur die Schwiegertöchter Sylvia und Monika helfen zuweilen, wenn Not am Mann ist. Er ist sehr aufgeschlossen und liebt vor allem den Wald und die Natur und ist vor allem ein leidenschaftlicher Wanderer, wo er zuweilen auch im Biber-Bau nachschaut

Bei den Seniorennachmittagen bei Gerlinde Zweck im Pfarrheim ist der Jubilar durch seine Geselligkeit ein gern gesehener Gast und auch bei dem sonntäglichen Heimspiel der Fußballer läuft nichts, wäre der Jubilar mit seinen Rentnern nicht als Zuschauer anwesend.

 

So ist bei dem beliebten Prackenbach ständig etwas los und die ganze Familie, dass er noch so fit ist und wünschten ihm zu seinem Ehrentag, dass er sich noch viele Jahre bester Gesundheit erfreut.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, Frank Saller, Enkel Stefan, Heinz Denninger, Hans Feldmeier, Enkel Bianca, die beiden Urenkel Marlon und Emely

Foto zu Meldung: Zum 80. Geburtstag von Heinz Denninger – Bürgermeister und 2 Vereine gratulierten

Breitbandausbau mit dem Bundesförderprogramm geht voran

(02. 08. 2017)

Bürgermeister Eckl dankt MdB Alois Rainer für die Unterstützung

 

Prackenbach. Der schnelle und sichere Breitbandausbau ist Bürgermeister und Gemeinderat seit langem ein großes Anliegen. Als nun die Deutsche Telekom den Zuschlag für die öffentliche Ausschreibung zum Internetausbau in der Gemeinde Prackenbach erhalten hat, steht für weitere 364 Gebäude mit Hilfe des Breitbandförderprogramms des Bundes dem schnellen Ausbau in der Gemeinde nichts mehr im Wege.

Nachdem am 13. März 2017 die Gemeinde den Zuwendungsbescheid von 414.586 aus dem Bayerischen Förderprogramm erhalten hat, erfolgte nun die Zuwendung aus dem Bundesförderungsprogramm, deren Bewilligungsbescheid in Höhe von 2.717.550 an Bürgermeister Andreas Eckl und Breitbandpate Josef Haas in diesen Tagen in Berlin aus der Hand von Minister Alexander Dobrindt überreicht bekamen, so dass nach Ende der Maßnahmen rund 618 Haushalte und 103 Unternehmen zuverlässig mit Bandbreiten von mind. 50 Mbit/s versorgt werden können. Zusätzlich erfolgte zum Bundesförderprogramm dann noch eine Zuwendung vom Freistaat Bayern in Höhe von 30 % der Gesamtkosten, als Eigenanteil hat die Gemeinde dann noch 20 % aus dem eigenen Haushalt zu tragen.

Da MDB Alois Rainer bei der Übergabe des Förderbescheides in Berlin leider persönlich wegen schon lange feststehender Termine in seinem Wahlkreis verhindert war, besuchte er Bürgermeister Eckl in der Gemeinde, der sich in Bezug auf die erhaltenen Fördermittel sehr herzlich bedankte.

 

Auch Alois Rainer war erfreut über die stolze Summe von 2,7 Mio. €, welche man der Gemeinde bewilligt habe und er freue sich immer, wenn Fördermittel vergeben werden und versprach auch, sich künftig im Bundestag um Zuwendungen zu bemühen. Rainer bemerkte auch, dass schon viel Geld in den Landkreis Regen geflossen ist und hofft, dass weithin notwendige Förderungen auch von den Gemeinden abgerufen werden. Lobende Worte richtete Alois Rainer zudem an Bürgermeister Eckl und dem Gemeinderat sowie die Verwaltung, die sich gemeinsam stark für die doch sehr anspruchsvolle Aufgabe, der flächendeckenden Breitbandversorgung mit sehr vielen Gemeindeteilen in der Gemeinde Prackenbach einsetzten.

 

Leider merkten beide an, dauert es mit der baulichen und technischen Umsetzung mit Sicherheit noch einige Zeit, da zur Zeit die Tiefbaubranche total überlastet ist und die zukünftigen Netzanbieter enorm viele Projekte deutschlandweit abzuwickeln sind.

 

Als Mitglied im Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages gab Rainer noch einige Zahlen bekannt, welche wiederum den Gemeinden zukünftig als Unterstützung zur Verfügung gestellt werden können.

In seiner Wahlperiode seien bereits 3,5 Milliarden für Bayern bewilligt worden, von denen Gelder auch in die Gemeinde Prackenbach flossen, bemerkte er.

Neben der Breibandversorgung informierte Bürgermeister Eckl über aktuelle Projekte der Gemeinde wie etwa die derzeitige Rathaussanierung, die Dorferneuerung Viechtafell und zukünftige Entwicklung der Gemeinde Prackenbach.

Auch wurde über die neuen Förderbedingungen bei Erneuerung von Wasserversorgungsleitungen der sogenannten RZWas gesprochen. (RZWas: Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von wasserwirtschaftlichen Vorhaben).

 

Für seine Wähler bemüht sich Alois Rainer seit seiner Wahl stets und ist bereit, zu helfen, wenn es irgend möglich ist. Nun hat er im Rahmen der Regierungs-Sommerpause, die er zu Hause in seinem Wahlkreis verbringt, eine fünftägige Radltour organisiert, wobei er in seinem Wahlkreis von einer Gemeinde zur anderen fuhr. Jeder, der Lust hatte, konnte mitfahren.

Zum Schluss bedankte sich BM Eckl bei Alois Rainer für seinen Besuch und wünschte ihm für seinen bevorstehenden Bundestagwahlkampf am 24.09.2017 alles Gute.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl mit MdB Alois Rainer in der Gemeinde Prackenbach

Foto zu Meldung: Breitbandausbau mit dem Bundesförderprogramm geht voran

Übergabe von Förderbescheiden für den Breitbandausbau – Infrastrukturprojekte 27. Juli 2017

(27. 07. 2017)

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Invalidenstraße 44 10115 Berlin

 

Prackenbach. Die Bundesrepublik Deutschland ist auf dem Weg in die digitale Gesellschaft. Neue Technologien und Dienstleistungen durchdringen nahezu jeden Bereich des täglichen Lebens und Wirtschaftens. Die Informations- und Kommunikationstechnologie eröffnet den Menschen und Unternehmen auch in der Gemeinde Prackenbach wichtige Chancen:

Neue Wege des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit, bessere Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, größere wirtschaftliche Erfolge.

 

Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes bekommt der Ausbau des schnellen Internets auch in der Gemeinde Prackenbach einen zusätzlichen Schub. Nachdem bereits im März 2017 die Unterzeichnung des Bayerischen Förderprogramms unterzeichnet wurde, erfolgt nun auch noch der zusätzliche Ausbau über das Bundesförderprogramm. Das Programm gibt den Kommunen die Möglichkeit, den Ausbau des schnellen Internets in unterversorgten Gebieten schnell und unbürokratisch umzusetzen.

Dies ist ein weiterer Schritt, die Gemeinde Prackenbach flächendeckend mit schnellem Internet zu versorgen.

Im Rahmen der Maßnahme sind ca. 81 km Tiefbau vorgesehen. Dabei werden ca. 81 km Glasfaser und 81 km Leerrohre neu geschaffen. Nach Ende der Maßnahmen werden ca. 618 Haushalte und 103 Unternehmen zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s versorgt.

Mehr als 80 % der angegebenen Anschlüsse im Projektgebiet sollen nach Ende der Baumaßnahme mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt werden.

Für diese Maßnahme erhielt die Gemeinde Prackenbach eine Zuwendung für Infrastrukturprojekte zum Breitbandausbau in vorläufiger Höhe von 2.717.550 Euro bewilligt.

 

Bürgermeister Andreas Eckl war über die Höhe der Zuwendung sehr erfreut und bedankte sich bei Minister Alexander Dobrindt in Berlin.

 

Foto: Übergabe von Förderbescheiden Alexander Dobrindt, Bürgermeister Andreas Eckl und Breitbandpate Josef Haas

Foto zu Meldung: Übergabe von Förderbescheiden für den Breitbandausbau – Infrastrukturprojekte 27. Juli 2017

Zum 80. Geburtstag von Anna Koch

(23. 07. 2017)

Bürgermeister Eckl und viele Gratulanten überbrachten gute Wünsche

 

Prackenbach/Hagengrub. Trotz ihrer Probleme mit dem Gehwerk sieht man es der liebenswerten und geschätzten Jubilarin Anna Koch ihr Alter nicht an, denn gesundheitlich und vor allem geistig nimmt sie es noch mit viel Jüngeren auf. Am Sonntag konnte sie im Kreise ihrer Familie, Verwandten und Nachbarn im Gasthaus Bucher in Boxberg ihr 80. Wiegenfest feiern.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl schaute vorbei und wünschte seiner Gemeindebürgerin noch viele zufriedene und gesunde Jahre und überreichte ihr im Namen der Gemeinde eine Urkunde mit einem Gutschein. Besonders freute sich die Jubilarin über die guten Wünsche von Agnes Preiß und Kathi Bemmerl, zwei Mitglieder des Frauen-und Müttervereins, dem die Jubilarin schon viele Jahre angehört.

 

Anna Koch wurde 1937 in Hetzelsdorf als geborene Weinbacher geboren und wuchs dort mit fünf Geschwistern in dem landwirtschaftlichen Anwesen auf. Während ein Bruder und eine Schwester bereits verstorben sind, freute sie sich sehr, dass ihre drei verbliebenen Schwestern zur Feier gekommen sind.

Als Näherin und in der Landwirtschaft verdiente sie sich ihre ersten Notgroschen, bis sie 1959 ihrem Franz das Ja-Wort gab und zu ihm nach Hagengrub zog. Mit Fleiß und Sparsamkeit wurde ein neues Haus errichtet und schon bald erfüllte Kinderlachen das Haus. Sepp, Franz und Gustl haben sich in Hagengrub sesshaft gemacht und Renate wohnt in Prackenbach und Gabi in Neunußberg.

 

Schwer traf es die Jubilarin, als sie 1997 ihren Mann Franz zum Friedhof geleiten musste. Doch sie ist eine starke Frau und schafft seit nunmehr 20 Jahren ihren Haushalt und kümmert sich um und im Haus um das Nötigste. Doch die Kinder lassen sie nicht im Stich und sind zur Stelle wenn sie Hilfe braucht. Zuweilen geht sie gerne mal spazieren oder ist beim Seniorentreff ein gern gesehener Gast. Sie trifft sich auch zu einem Ratsch mit den Mitgliedern des Frauen- und Müttervereins, wenn Veranstaltungen angesagt sind. Zu ihrer Leidenschaft zählt Fernsehen, wo Volksmusik zu ihren beliebtesten Sendungen zählt und Stefan Mross und Hansi Hinterseer zu ihren Favoriten zählen.

 

Doch auf der Beliebtheitsliste ganz oben stehen ohne Zweifel ihre neun Enkelkinder, wenn stets Freude aufkommt, wenn sie bei der Oma zu Besuch kommen. Sie wünschten ihr zu ihrem Ehrentag, dass ihr noch viele gesunde und zufriedene Jahre vergönnt sein mögen.

 

Foto: die Jubilarin mit Bürgermeister Andreas Eckl mit 6 ihrer 9 Enkel

Foto zu Meldung: Zum 80. Geburtstag von Anna Koch

Das Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach steht

(17. 07. 2017)

Tolle Angebote der Vereine aus dem Sportbereich, Ausflüge mit Spiel und Spaß

 

Prackenbach. Auch dieses Jahr hat die Gemeinde Prackenbach in Zusammenarbeit mit den Vereinen wieder ein buntes Ferienprogramm für alle Kids, Jugendliche und Junggebliebenen erstellt.

Noch vor den Ferien werden in der Schule, in den Kindergärten, Banken und öffentlichen Gebäuden sowie im Rathaus die Ferienprogramme ausgelegt. Abrufen kann man das Ferienprogramm auch auf der Gemeindehomepage unter http://www.prackenbach.de/seite/324798/ferienprogramm.html sowie für Anregungen, Wünsche und Anliegen sind die Jugendbeauftragten Mirko Penzkofer und Matthias Schedlbauer unter jugendbeauftragter@prackenbach.de jederzeit erreichbar. Anmeldungen werden von den jeweiligen Veranstaltern entgegen genommen. Ein Anmeldeformular für den Skyline Park ist auf der letzten Seite des Ferienprogramms angehängt.

 

Vereine und Akteure haben sich wieder tolle Aktionen einfallen lassen, von denen der SV Moosbach am Samstag, 29. Juli mit einer Beachparty- mit Wasserspass und Grillen den Auftakt übernimmt. Anmeldung erbeten bis 27.07.2017 bei Andrea Höpfl andreahoepfl@gmx.de oder 0171/12038498.

Zu den beliebten Aktivitäten zählt jedes Jahr wieder das Malen mit Rosi Baumgartner am Mittwoch, 02.08.2017. Veranstalter ist der Dorfverein Hagengrub. Weiter ist eine Wasserbombenschlacht mit anschließendem Grillen bei der KLJB Moosbach am Samstag, 12.08.2017 angesagt.

Eine Schnitzeljagd am Dienstag, 22.08.2017 steht bei der Feuerwehr Tresdorf auf dem Programm. Zu einem Höhepunkte zählt ebenfalls am Mittwoch, 23.08.2017 eine Fahrt in den Skyline Park. Sie wird von Simon und Eva-Maria Eidenschink organisiert. Bei Fragen und Anmeldungen bitte bei Simon.Eidenschink@stud.uni-regensburg.de oder die Gemeinde bis 18.08.2017 entgegen.

 

Zu einer Schnupperstunde Luftgewehr- und Lasergewehrschiessen laden die Edelweißschützen Moosbach am Freitag, 25.09.2017 ein. Anmelden bis 18.08.2017 bei Florian Hackl 0151/50611634 oder o.florianhackl@gmx.de. Ein tolles Erlebnis ist sicher das Rodeln mit Feuerwerk und Feuershow am Samstag, 26.08.2017 wenn man bei einer Fahrt zum Rodelparkplatz Edelwies bei Neukirchen (Bogen) aufbricht. Veranstalter ist die Gemeinde Prackenbach.

Viel Spaß bietet sicher noch einmal der Dorfverein Hagengrub mit seiner Kinder-Olympiade am Sonntag, 27.08.2017. Ebenfalls bietet der Dorfverein ein tolles Erlebnis am Sonntag, 03.09.2017 bei einer Fahrt ins Altmühltal für Groß und Klein.

Einen besonderen Höhepunkt bietet zum Abschluss der Ferien Bürgermeister Andreas Eckl für alle interessierten Kinder und Jugendlichen bei einem unvergesslichen Tag der Zugfahrt mit der Waldbahn an. Er wird in der Zeit vom 04.09.-10.09. durchgeführt. Ein genauer Ablauf wird noch bekannt gegeben.

Schöne und spannende Ferientage wünschen die beiden Jugendbeauftragten Mirko Penzkofer und Matthias Schedlbauer.

 

Foto: im Aug. 2016 bei einer Schnitzeljagd

Foto zu Meldung: Das Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach steht

Rudi Walz konnte seinen 80. Geburtstag feiern

(07. 07. 2017)

Seine Wiege stand im Schwäbischen

 

Krailing. Obwohl Rudi Walz selbst körperlich nicht mehr so gut drauf ist, bemüht er sich mit viel Liebe rund um die Uhr um seine Frau Pauline, deren Füße gar nicht mehr so mitmachen, wie sie möchte und dabei von früh bis spät auf Rudi angewiesen ist.

Doch der Rudi lässt sich nicht unterkriegen, ist zu jedermann freundlich und leutselig und freute sich ganz besonders, als ihn Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Andreas Eckl am Freitag zu seinem 80. Geburtstag besuchten und ihm mit Präsenten ganz herzlich gratulierten und ihm Gesundheit und viel Kraft bei der Pflege seiner Pauline wünschten.

 

Rudi Walz kommt aus dem Schwäbischen, wo er in Backnang (zwischen Stuttgart und Halle) das Licht der Welt erblickte und dort mit zwei Brüdern und einer Schwester aufwuchs und zunächst bei einem Schreiner in die Lehre ging. Die Lehrzeit musste er jedoch bald aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Dann ging er in die Landwirtschaft und wurde Verwalter auf einem Gut.

Da sich Pauline, eine geborene Krailingerin nach der Schulzeit ihr Brot selber verdienen musste, begab sie sich ebenfalls ins Schwäbische, wo sie auch ihren Rudi kennen lernte.

Wieder im Bayerischen wurde Moos für beide zur zweiten Heimat, wo sich Rudi bei der Brauerei Arco als Verwalter bewarb. Hier hat er dann auch seine Pauline 1962 geheiratet.

 

Wieder zurück in Krailing haben die Beiden das Elternhaus von Pauline abgerissen und 1972 mit großem Fleiß und Sparsamkeit ein neues schmuckes Familienheim errichtet. Das Glück war vollkommen, als dann Tochter Cornelia zur Welt kam, die sich nach der Heirat mit Ferdl im Elternhaus sesshaft machte und den Eltern mit Claudia und Anita zwei Enkelkinder schenkte. Das Schicksal griff hart zu, als sie Cornelia nach einer heimtückischen Krankheit 2003 zu Grabe geleiten mussten, dessen herber Verlust immer noch schmerzt. Doch Claudia und Anita, die sich mittlerweile in Göttlhof und in Viechtach sesshaft machten, helfen Oma und Opa über so manch schwere Tage hinweg.

Nach getaner Hausarbeit hat sich Rudi Walz früher oft in sein Kammerl zurückgezogen und mit Holz die schönsten Sachen gebastelt, vor allem Kripperl-Figuren. Heute ist er froh, wenn er mit der Arbeit um die Runden kommt, denn um und im Haus ist stets viel zu tun, vor allem im Sommer, wo er oft anzutreffen ist.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, Pauline und Rudi Walz und Pfarrer Josef Drexler

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Im Gemeinderat Prackenbach am 28. Juni notiert

(28. 06. 2017)

Örtliche Rechnungsprüfung des HH von 2015 bekannt gegeben

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates gab der Vorsitzende des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses, Eberhard Preiß den Bericht der örtlichen Rechnungsprüfung des Haushaltsjahres 2015 bekannt. Er stellte fest, dass an insgesamt drei Prüfungstagen stichprobenartig geprüft wurde und keine wesentlichen Punkte festgestellt werden konnten. Die aufgeworfenen Fragen konnten zum Großteil noch währen der Prüfung durch die Verwaltung umfassend beantwortet werden. Bei der Verarbeitung des Baum- und Sträucherschnitts im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht entlang der GV-Straßen und des Radwegs zu Hackschnitzeln wünscht sich der Prüfungsausschuss eine Übersicht über einen mind. 5-jährigen Betrachtungszeitraum. Im Übrigen wurden alle Prüfungsfeststellungen vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen und die Entlastung für das HH-Jahr 2015 erteilt.

 

Jahresrechnung 2016 erläutert

Im Punkt 2 der Tagesordnung wurde die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2016 dem Gemeinderat vorgelegt und gleichzeitig dem örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss ein Prüfungsauftrag für das HH-Jahr 2016 erteilt. Bei der Vorlage der Jahresrechnung 2016, die Geschäftsleiter Manfred Maier in den wesentlichsten Punkten erörterte, stellte Bürgermeister Andreas Eckl erfreut fest, dass insgesamt betrachtet das Ergebnis des Jahres 2016 zufriedenstellend war. Erneut war eine Neuverschuldung zu vermeiden, insgesamt konnte der Schuldenstand auf rund 2,74 Millionen (884 € pro Einwohner) gesenkt werden.

Weiter stellte Maier die Ergebnisse der Haushaltsrechnung, eine Vermögensübersicht, eine detaillierte Übersicht über die Schulden und die Rücklagen sowie und den Rechenschaftsbericht vor. Im Detail wurden auch die wesentlichsten Überschreitungen des Verwaltungshaushalts 2016 und der Investitionsmaßnahmen im Vermögenshaushalt des Jahres 2016 erläutert und soweit nicht bereits während des Jahres 2016 erfolgt, durch Beschluss genehmigt. Alle Überschreitungen waren innerhalb des Haushalts durch Minderausgaben oder Mehreinnahmen gedeckt, so dass die haushaltsrechtlichen Vorschriften jederzeit eingehalten waren.

Der Gemeinderat nahm Kenntnis von der Jahresrechnung und erteilte gleichzeitig den Prüfungsauftrag an den örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss.

 

Folgende Bauanträge wurden behandelt

Das Vorhaben auf einen Neu-/Anbau einer Gerätehalle im Tierstallweg 2 des Robert Stelzl Tierstallweg befindet sich grundsätzlich im Außenbereich. Die Erschließung ist jedoch gesichert. Es dient der Unterbringung von Fahrzeugen und Gerätschaften, da durch den Wohnhausanbau ein ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude entfernt werden musste. Der Gemeinderat stimmte der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zu.

 

Das Bauvorhaben von Martin Kordick auf Vorbescheid zur Errichtung von zwei Einfamilienwohngebäuden mit Doppelgarage in Fichtental befindet sich innerhalb des im Zusammenhang bebauten Orts-/Gemeindeteils Fichtental. Die durch den Abriss des ehemaligen Gasthauses entstehende Lücke kann durch die Errichtung der Wohngebäude sinnvoll und stimmig geschlossen werden. Evtl. entsteht dadurch sogar noch ein weiteres Baugrundstück. Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt.

 

Dem Antrag von Margarethe Högerl-Bujara auf Verlängerung der Geltungsdauer der Baugenehmigung zur Errichtung von zwei Doppelhäusern und zwei Lagerhallen in Fichtental aus dem Jahr 2013 wurde zugestimmt. Bisher wurden bereits ein Doppelhaus sowie eine Lagerhalle errichtet. Die Voraussetzungen haben sich gegenüber der Genehmigung im Jahr 2013 nicht grundlegend geändert.

 

Bürgermeister Bericht

 

Bürgermeister Andreas Eckl gab einen kurzen Überblick über die Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung des Rathauses. So seien die Fensterarbeiten abgeschlossen, die Arbeiten am Dach werden voraussichtlich Mitte Juli fertiggestellt. Ebenso wurden die Verputzarbeiten sowie die Malerarbeiten innerhalb des Rathauses inzwischen weitgehend fertiggestellt. Die Arbeiten an der Fassade werden noch ein paar Wochen dauern.

Dank galt den beiden Jugendbeauftragten Penzkofer Mirko und Schedlbauer Matthias, die zusammen mit Vereinsvertretern ein umfangreiches Ferienprogramm auf die Beine gestellt haben. Unter anderem wird es auch eine Zugfahrt mit dem 1. Bürgermeister Eckl nach Bayerisch Eisenstein geben.

Bürgermeister Andreas Eckl bat gleichzeitig alle Gemeinderäte nach Möglichkeit an den Feierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kindergartens St. Georg in Prackenbach am 23.07.2017 um 14.00 Uhr teilzunehmen.

Weiterhin merkte Bürgermeister Andreas Eckl an, dass die Sanierung der Brücke der Rattenberger Straße über den Sandbach, welche in Eigenregie vom gemeindlichen Bauhof durchgeführt wurde, sehr gelungen ist. Bürgermeister Andreas Eckl bedankte sich bei den Mitarbeitern des Bauhofs für die saubere Arbeit.

Ergänzend wies Bürgermeister Andreas Eckl noch auf die Bauarbeiten in Viechtafell hin. Zum einen werden die Arbeiten an der Erschließungsstraße für das Baugebiet in Kürze abgeschlossen, zum anderen beginnen die Dorferneuerungsmaßnahmen in den Straßenzügen Waldweg und Hochackerweg. Der Baubeginn wurde etwas nach vorne verlegt, da die Maßnahme noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll.

Im Friedhof Moosbach wurde die, für den Träger des Friedhofs verpflichtende Überprüfung der Standsicherheit der Grabsteine, von einer Fachfirma durchgeführt. Bei einigen Grabsteinen wurde eine akute Umsturzgefahr festgestellt. Die betroffenen Grabrechtsinhaber werden seitens der Gemeinde Prackenbach zeitnah über die Mängel informiert und Bürgermeister Andreas Eckl bittet darum, im Sinne der Sicherheit für alle Friedhofsbesucher die festgestellten Mängel umgehend fachgerecht beheben zu lassen.

Abschließend wies Bürgermeister Andreas Eckl noch darauf hin, dass in der Woche vom 08.07.-15.07.2017 2. Bürgermeister Kellermeier Michael Ansprechpartner seitens der Gemeinde Prackenbach sei, da er sich in dieser Zeit im Urlaub befindet.

Haushalt für das Jahr 2017 verabschiedet – Einkommensteuersituation leicht verbessert – Der Schuldenstand verringert sich – Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen – 6,5 Mio. werden umgesetzt

(28. 06. 2017)

Prackenbach. Nachdem die spürbaren Einkommensverbesserungen von steigenden Beträgen bei der Kreisumlage nahezu aufgebraucht werden und von dauerhaften positiven Finanzentwicklung durch Gewerbeansiedlung nicht auszugehen ist, muss das primäre Ziel der Abbau der Schulden sein. Je länger die Gemeinde Prackenbach ohne Neuverschuldung auskommt, umso schneller (pro Jahr um 250.000 €) sinkt der Schuldenstand von (2.123.000 € voraussichtlicher Stand am 31.12.2017) und somit die jährliche Zinslast (2017: 54.850 €). Nur dadurch entspannt sich die Finanzlage nachhaltig und die dauerhafte Leistungsfähigkeit lässt sich gewährleisten.

Für die Finanzplanungsjahre 2018-2020 wurde festgestellt, dass auch hier weiterhin sehr sorgfältig und sparsam gewirtschaftet werden muss um die gesteckten Ziele erreichen zu können

 

Dies gab Bürgermeister Andreas Eckl bei der Haushaltverabschiedung bei der jüngsten Sitzung bekannt und dankte Manfred Maier für die Erstellung des umfangreichen Zahlenwerks, welches die Ratsmitglieder einstimmig verabschiedeten.

 

Die Einkommenssituation stellt sich im HH-Jahr 2017 leicht verbessert dar. Die gute allgemeine Haushaltslage der Gemeinde und die verbesserte Situation bei den Haupteinnahmen führt dazu, dass die Zuführungsrate vom VWH an den VMH um immerhin 89.465 auf 836.555 steigt. Die Tilgung von Darlehen beläuft sich 2017 auf rund 251.000 €, so dass die freie Finanzspanne im Jahr 2017 zufriedenstellende 585.555€ beträgt.

In Anbetracht der für 2017 und der künftig vorgesehenen, nicht unerheblichen Investitionen sind die verbesserte Situation gegenüber 2016 sowie übernommene Haushaltsreste aus den vergangenen beiden Haushaltsjahre für bereits begonnene, jedoch nicht fertiggestellte Baumaßnahmen sehr hilfreich, um eine Neuverschuldung vermeiden zu können.

 

Die ursprünglich für das Jahr 2017 vorgesehenen und umfangreichen Sanierungsarbeiten im Bereich des Hochbehälters in Moosbach wurden wegen der Verzögerungen des Bauvorhabens in Friedenstadl in der Schutzzone III des Wasserschutzgebietes nochmals verschoben. Ebenso verzögern sich die Arbeiten für den Breitbandausbau. Der Netzbetreiber, der den Zuschlag für den Ausbau im Bereich Prackenbach-Hagengrub erhalten hat, konnte bisher keine konkrete Aussage über den Baubeginn machen. Unklar ist, ob und wenn ja, wie die Maßnahmen um die angedachte Sanierung des Ortskerns Prackenbach im Rahmen der Städtebauförderung verwirklicht werden können.

Die Schwerpunkte der Investitionen im Jahr 2017 liegen bei der energetischen Sanierung des Rathauses, bei der Ertüchtigung des Brandschutzes im Jugendhaus Krailing, bei der Erschließung von Baugebieten, den Dorferneuerungsmaßnahmen im Gemeindeteil Viechtafell sowie dem Breitbandausbau.

 

Maier warf einen Blick auf den größten Ausgabeposten, die Kreisumlage, welche im Vergleich zum Jahr 2016 zwar um einen Prozentpunkt sinkt, aber durch die gestiegene Umlagekraft der Gemeinde sowie durch einen höheren ungedeckten Bedarf des Landkreises Regen erneut und zwar um rund 57.000 € steigt. Nach einer deutlichen Steigerung im Jahre 2014 von immerhin 126.000 € einer Steigerung von 54.000 € im Jahr 2015 und einer Steigerung von 35.000 € im Jahr 2016 bedeutet dies eine kumulierte Steigerung innerhalb von vier HH-Jahren von immerhin 272.000€.

 

In den Jahren 2018 bis 2020 wird mit Zuführungsraten vom VWH an den VMH jährlich von rund 870.000 gerechnet. Bei einer durchschnittlichen Tilgung von rund 220.000 ergibt dies eine freie Finanzspanne von rund 650.000. Dies stellt alles in allem eine zufriedenstellende finanzielle Situation dar und stellt sicher, dass die geplanten Investitionen der nächsten Jahre finanziert werden können.

 

 

Eckdaten des Prackenbacher Haushalts von 2017

 

Gesamthaushalt 6.593.930 €
Verwaltungshaushalt 4.292.625 €
Vermögenshaushalt 2.301.305 €
   
Verwaltungshaushalt  
Einnahmen  
Realsteuern (Grundsteuer, Gewerbesteuer) 738.000 €

Beteiligung an der Einkommen- sowie

Umsatzsteuer

1.200.000 €
Schlüsselzuweisung 927.000 €

Sonstige Steuern, Zuwendungen, allg.

Zuweisungen und Abgaben

606.800 €
Gebühren, Verwaltungs- und Betriebseinnahmen 658.000 €
   
Ausgaben  
Personalaufwand (Verwaltung, Bauhof, Kinder-
garten, Reinigungskräfte)
1.036.260 €
Sach- und Betriebsaufwand 862.110 €
Schulverbandsumlagen 190.500 €
Gewerbesteuerumlage 100.000 €
Kreisumlage 1.050.000 €
Zuführungen zum Vermögenshaushalt 836.555 €
   
Vermögenshaushalt  
Einnahmen  
Zuschüsse und Beiträge, Verkauferlöse 784.750 €
Zuführung vom Verwaltungshaushalt 836.555 €
Investitionspauschale 126.500 €
Entnahme aus Rücklage des Vorjahres 553.300 €
Kreditaufnahme 0 €
   
Ausgaben  
Investitionen 977.100 €
Grunderwerb 742.000 €
Ordentliche Tilgung 250.900 €
Rücklagenzuführung für das kommende Jahr 331.105 €

 

 

Zum 95. Geburtstag von Franziska Vogl

(23. 06. 2017)

 

Sympathisch und schlagfertig noch im hohen Alter

 

Prackenbach. Weil die fidele Jubilarin ausgerechnet an ihrem 95. Geburtstag (27. Mai) 2 Wochen im Krankenhaus das Bett hüten musste, hat sie Bürgermeister Andreas Eckl nachträglich in der Tagespflege bei Peter Kuhn besucht und ihr ganz herzlich zu ihrem 95. Wiegenfest gratuliert und eine Urkunde sowie im Namen der Gemeinde einen Gutschein überreicht. Er wünschte ihr weiterhin Gesundheit, damit sie die Zeit in der Tagespflege bei Kuhn noch oft genießen kann, denn schließlich hat sie nur noch fünf Jahre dann ist der 100er ist in Sicht.

 

Das Gehwerk macht der Jubilarin schon arg zu schaffen, so dass ein Rollstuhl ihr ständiger Begleiter ist. Aber sonst ist sie noch gesundheitlich und geistig gut drauf und genießt die Stunden in der Tagespflege mit ihren Artgenossen.

 

Geboren wurde die Jubilarin, eine geborene Fischl in Weiher bei Kasparzell, wo sie in der kleinen Landwirtschaft ihrer Eltern mit drei Geschwistern aufwuchs. Schon früh musste sie bei den Bauern in der Umgebung ihr Brot verdienen, wo sie dann auch 1950 bei der Holzarbeit unglücklicher Weise mit der Hand in die Kreissäge geriet und dabei die Finger verlor.

Sechs Jahre später heiratete die Jubilarin den Witwer Xaver Vogl aus Hagengrub, der drei Kinder in die Ehe brachte, denen sie die Mutter ersetzte, vor allem dem Jüngsten, der noch im Schulalter war. Von diesen drei Kindern sind schon zwei verstorben jedoch mit dem Dritten hat sie immer noch Kontakt.

 

Die Jubilarin schenkte auch noch drei eigenen Kindern das Leben, die längst verheiratet sind. Sohn Karl übernahm mit seiner Silvia das Anwesen in Hagengrub, Tochter Erna hat in Tresdorf eingeheiratet, die leider schon das Zeitliche segnete und Tochter Edeltraud hat sich in Lindl sesshaft gemacht. Nach nur 14 Jahren Ehe starb ihr Ehemann und die Jubilarin blieb mit viel Arbeit allein zurück. Doch durch ihre Kämpfernatur gab sie nicht auf. Mittlerweile haben fünf Enkel und fünf Urenkel die Familie vergrößert, die immer wieder nach der Oma schauen.

 

Bis vor etwa drei Jahren hat sich Franziska Vogl ihren Haushalt noch weitgehend selbst erledigt und beschäftigte sich im Sommer gerne im Garten. Ihre große Leidenschaft war in jüngeren Jahren die Holzarbeit, doch das ist ihr längst zu beschwerlich geworden.

Nur war der Jubilarin seit drei Jahren jegliche Arbeit zu viel, so dass Tochter Edeltraud die Mutter zu ihr nach Lindl holte und sich rührend um sie sorgt. Auch genießt sie drei Mal wöchentlich Unterhaltung und ein gemütliches Beisammensein bei dem freundlichen Pflegepersonal, das in der Tagespflege von Peter Kuhn angeboten wird. Dort sangen auch ihre Artgenossen mit Bürgermeister Andreas Eckl ein Geburtstagsständchen, über das sie sich besonders freute.

 

Foto: Franziska Vogl mit Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Zum 95. Geburtstag von Franziska Vogl

Für das Ferienprogramm 2017 erste Weichen gestellt

(14. 06. 2017)

Bürgermeister Andreas Eckl signalisierte Unterstützung

 

Moosbach/Prackenbach. Zu einem ersten Treffen für das diesjährige Ferienprogramm haben die beiden Jugendbeauftragten der Gemeinde Mirco Penzkofer und Matthias Schedlbauer alle Jugendleiter/Jugendbeauftragten der Vereine am Mittwoch zu einem ersten Kennenlernen ins Gasthaus Freund eingeladen. Kernpunkt der Veranstaltung war die Erstellung des Ferienprogramms 2017. Neben fünf Vereinsvertretern war auch Bürgermeister Andreas Eckl gekommen, den Mirco Penzkofer sehr herzlich begrüßte.

 

In seinem Grußwort freute sich Bürgermeister Eckl, dass sich einige Vertreter Zeit genommen haben und bemerkte, dass neben Mirco Penzkofer Matthias Schedlbauer für Renate Schedlbauer als Nachfolger nachgerückt sei. Es gibt viele Möglichkeiten, die man im Hinblick auf das Ferienprogramm noch bereichern kann, meinte er und es seien auch noch finanzielle Mittel vorhanden, die man für ein oder andere Aktion nutzen kann. Im Übrigen hofft er auf eine rege Teilnahme der Vereine.

 

Zunächst stellten sich die Jugendbeauftragten persönlich vor, wobei Matthias Schedlbauer erwähnte, dass er im Gemeinderat und auch als Berufssoldat viel mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun habe. Sein Hobby ist Fußball wobei der sich unter anderem auch als Trainer der Kleinen engagiert.

Mirco Penzkofer ist Elektro-Ingenieur bei der Firma Zollner und seit 3 Jahren im Gemeinderat. Auch sei längst bekannt, dass er seit langem bei der Feuerwehr und beim SV eingebunden ist. Er verdeutlichte anfangs die Aufgaben der Jugendbeauftragten der Gemeinde. Sie sind voller Tatendrang, Altbewährtes fortzuführen und neue Ideen mit einzubauen. Anregungen dazu holten sie sich unter anderem erst kürzlich in einem Seminar des Bayerischen Selbstverwaltungskollegs in Fürstenfeldbruck. Auch wie sie für den kontinuierlichen Kontakt der Gemeinde zur Kinder- und Jugendarbeit Sorge tragen können. Sie informieren und beraten gerne zu Belangen von Kindern, Jugendlichen und jungen Familien bezüglich der Jugendarbeit in der Gemeinde.

 

Dabei erhielten sie auch Anregungen, wie sie für den kontinuierlichen Kontakt der Gemeinde zur Kinder- und Jugendarbeit Sorge tragen und informieren und beraten zu Belangen von jungen Menschen und Fragen der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde.

 

Der Termin am Mittwoch wurde dazu genutzt, die Kontakte der Gemeinde um die ehrenamtlichen Jugendarbeiter der Vereine zu erweitern. Dazu stellten sich die anwesenden Vereinsvertreter im Hinblick auf ihre Jugendarbeit vor. Hans Feldmeier, Vorstand des Handwerkervereins, der zwar bezogen auf Jugend nicht so viel zu bieten hat, versprach, sich beim Ferienprogramm zu engagieren. Waldemar Zimmermann, Vorstand des Dorfvereins Hagengrub erzählte, dass sie sich jedes Jahr am Ferienprogramm beteiligen und die Aktionen kommen immer gut an, obwohl die Jugendarbeit im Verein eher ruhig verläuft.

Wolfgang Eder ist Jugendwart bei der Feuerwehr Moosbach und für 10 Jugendliche verantwortlich. Sie unternehmen immer wieder Aktionen mit den Jungen. Er merkte dabei an, dass dabei schon eine Aufsicht erforderlich ist. Mit einigen Helfern wird man sich sicher mit einer Aktion beim Ferienprogramm engagieren. Jugendleiterin beim SV Moosbach ist Andrea Höpfl, die sich ganzjährig im Auftrag des Sportvereins mit den Jugendlichen und einigen Helfern an einigen Aktionen beteiligt, wie z. B. mit Halloweenparty´s, Schlittenfahren, Schnitzeljagd und vieles mehr. Die Kinder waren stets begeistert. Schließlich versprach auch Stefan Fleischmann einige Helfer der Landjugend zu motivieren, denn für Ausflugsfahren, wie beispielsweise nach Pullman City, Grillen oder eine Beatparty ist die Jugend immer zu haben. Viele Ideen und Vorschläge wurden noch genannt, die man in die Tat umsetzen kann.

 

Man sprach schließlich die Hoffnung aus, dass noch mehr Vereine eine Beteiligung signalisieren, damit das Ferienprogramm bis spätestens zum Ferienbeginn steht.

Bei Fragen oder Infodarstellungen wurde bei der Gemeinde eine E-Mail eingerichtet speziell für die Jugendbeauftragten, die jederzeit zu erreichen ist: jugendbeauftragter@prackenbach.de. Auch ist Matthias Schedlbauer zwecks Teilnahmebestätigung bis zum 09.06.2017 unter matthias_schedlbauer@web.de oder tel. 0170/3232615 erreichbar.

 

Zum Schluss wies Mirco Penzkofer noch auf eine finanzielle Förderung hin, welche Vereine mit Jugendabteilungen in Anspruch nehmen können. Ein Förderantrag ist beim KJR Regen zu stellen unter Kontaktadresse: http://www.kreisjugendring-regen.de/zuschuss.htm.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, Andrea Höpfl, Wolfgang Eder, Matthias Schedlbauer, Waldemar Zimmermann, Hans Feldmeier, Stefan Fleischmann, Mirco Penzkofer

Foto zu Meldung: Für das Ferienprogramm 2017 erste Weichen gestellt

In der Gemeinderatssitzung am 24.05.2017 notiert

(24. 05. 2017)

Flächennutzungsplan der Gemeinde wird grundlegend überarbeitet

Bürgermeister Andreas Eckl erinnerte an den Bedarf zur generellen Überarbeitung des derzeit gültigen Flächennutzungsplans, um die weitere bauliche Entwicklung der Gemeinde Prackenbach steuern zu können. Dazu wurde im Herbst vergangenen Jahres der Planungsauftrag an die Planungsgemeinschaft Brunner Architekten, Viechtach und Jocham+Kellhuber, Iggensbach vergeben. Dieses führte im vergangenen Halbjahr die notwendigen ersten Schritte bereits durch und konnte diese im Rahmen der Gemeinderatssitzung darstellen. Die beiden Architektinnen Petra Kellhuber und Regina Raulf stellten anschaulich anhand einer Präsentation die rechtlichen Voraussetzungen und Unterschiede in der Bauleitplanung dar. Danach ist der Flächennutzungsplan der vorbereitenden Bauleitplanung mit Rechtsbindung für die Behörden und Fachstellen und jedoch ohne Rechtsverbindlichkeit für den Bürger zuzuordnen. Der Bebauungsplan hingegen ist der verbindlichen Bauleitplanung mit Rechtsverbindlichkeit für Behörden und Bürger und sog. normativer Wirkung als Satzung zuzuordnen. Beispielhaft wurden bereits kleinere Ortsteile und Weiler durch die Architektinnen betrachtet und durch Ortseinsicht der tatsächliche Bestand ermittelt. Diese Anpassung dient als Basis für die weiteren Arbeitsschritte. Hierfür sind jedoch, so Kellhuber, unbedingt die Ortskenntnisse der Bürgervertreter vor Ort notwendig. Erfahrungsgemäß können diese Kenntnisse im Rahmen von Arbeitskreissitzungen, welche in einem Rhythmus von vier bis sechs Wochen stattfinden sollten, optimal in die Planungsarbeiten einfließen. Es wurde deshalb direkt ein Arbeitskreis aus sechs Mitgliedern des Gemeinderates gebildet, welcher temporär und nach Bedarf durch Gemeinderäte aus den betroffenen zu überplanenden Ortsteilen ergänzt werden soll. Bürgermeister Andreas Eckl schlug deshalb vor, sogleich einen ersten Termin für die erste Arbeitssitzung zu vereinbaren, welcher nunmehr am 06.07.2017 stattfinden wird.

 

Billigung und Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen

Für die Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Prackenbach durch Deckblatt Nr. 9 für den Bereich Krailing wurde um eine Stellungnahme verschiedener Fachstellen gebeten. Bürgermeister Eckl stellte fest, dass keine Einwände von Fachstellen eingegangen sind. Auch wurden in der damit verbundenen öffentlichen Auslegung ebenfalls keine Einwände von Bürgerinnen und Bürgern erhoben. Es muss jedoch in die Plandarstellung das in der Entwurfsphase noch nicht aufgehobenen Wasserschutzgebiets Krailing herausgenommen werden.

Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Ergebnis der frühzeitigen Beteiligung der Fachstellen und Träger der öffentlichen Belange sowie der Öffentlichkeit und beschloss die Billigung und Auslegung der Änderung des Flächennutzungsplans durch Deckblatt Nr. 09.

 

Teilstück der GV-Straße „Hutangerweg“ wird abgestuft

Am 16.02.2017 wurde die Abstufung eines Teilstücks von den Anwesen Schwarzendorf 5 und 5 ½ bis zur Einmündung in die Straße nach Lehen zu einem nicht ausgebauten Feld- und Waldweg beschlossen.

Da jedoch bei einer Umstufung die Straßenbaulast auf die Beteiligten übergeht, mussten diese angehört werden. Bei der Anhörung wurde eingebracht, dass das Wegestück vom Kreuzungsbereich des Radwegs in Richtung Lehen eine erhöhte Verkehrslast sowohl durch den forstwirtschaftlichen Verkehr der Forststraße als auch durch den Einstieg in den Radweg aufweise. Zudem sind eine geeignete Entwässerung und ein ausreichender Unterbau vorhanden. Ergänzend wurde angeregt die Verkehrsteilnehmer durch geeignete Warnschilder auf einen Schotterweg mit Fahrbahnunebenheiten hinzuweisen.

Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den geänderten Voraussetzungen für das Teilstück ab dem Kreuzungsbereich mit dem Regentalradweg und der Fortführung der Forststraße und beschloss die Aufhebung des Beschlusses vom 16.02.2017. Gleichzeitig beschloss das Gremium die Abstufung des „Hutangerwegs“ bis zum Kreuzungsbereich des Regentalradweges und zur Abzweigung der Forststraße zu einem öffentlichen Feld- und Waldweg (nicht ausgebaut) sowie die Abstufung ab dem Kreuzungsbereich des Regentalradweges und der Abzweigung der Forststraße bis zur Einmündung in die Straße nach Lehen zu einem öffentlichen Feld- und Waldweg (ausgebaut). Auch wurde der Anbringung geeigneter Verkehrszeichen zugestimmt.

 

Einer Reparatur an der Kläranlage Moosbach wurde zugestimmt

Bürgermeister Andreas Eckl teilte dem Gremium mit, dass die Antriebseinheit der Rotationsscheibentauchkörper in der Kläranlage Moosbach seit geraumer Zeit ein anormales Geräusch in der Getriebeeinheit verursacht. Um einen Totalausfall zu vermeiden, wurde bereits ein Angebot einer Fachfirma angefordert. Die Kosten belaufen danach sich auf rund 9.000 €. Auch bei einer weiteren Fachfirma wurde angefragt, ob diese den Tausch ebenfalls vornehmen könne, die versprach zeitnah ein Angebot zu unterbreiten.

Das Gremium schlug vor, einen ortsansässigen ehemaligen Bauunternehmer, der mittlerweile auch die Sanierung von Kläranlagen fachlich begleitet nach einem Angebot zu fragen. Der Gemeinderat beschloss, die noch ausstehenden Angebote abzuwarten und im Anschluss daran zu vergleichen. Dem wirtschaftlichsten Angebot wird sodann der Auftrag erteilt.

 

Eine Vereinspauschale wird gewährt

Die beiden Sportvereine SV Prackenbach und SV Moosbach stellten beim Landkreis Regen Antrag auf Sportbetriebsförderung für das Jahr 2017. Danach erhält der SV Prackenbach mit 85 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren und einer staatlich anerkannten Übungsleiterlizenz eine Förderung von 165,83. Der SV Moosbach erhält mit 47 Kindern sowie 4,5 Übungsleiterlizenzen eine Förderung von 375, 34. Voraussetzung ist eine Förderung in gleicher Höhe durch die Gemeinde Prackenbach, welche insgesamt 540,72 betragen soll. Der Gemeinderat ist mit einer Förderung von 375,34 für den SV Moosbach und 165,83 für den SV Prackenbach einverstanden.

 

Die Erneuerung der Blitzschutzanlage am Rathaus Prackenbach

Im Rahmen der energetischen Sanierung wurden von zwei Fachfirmen Angebote zur kompletten Erneuerung der Blitzschutzanlage angefordert, da eine Verbindung dieser, durch den Ausbau des Granitgesimses getrennter Anlagenteile nicht zulässig ist. Das Ing. Büro Brunner hat die Angebote geprüft und festgestellt, dass das Angebot der Firma Blitzschutzbau Franz Maier das wirtschaftlichste Angebot darstellt. Der Gemeinderat beschloss, den Zuschlag an die Firma Maier zu erteilen.

 

Das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Beim Antrag von Roland Geiger auf Anbau eines Pferdeseminarraums und Erweiterung der Küche sowie Errichtung eines Quergiebels wurde festgestellt, dass sich das Bauvorhaben innerhalb des Geltungsbereichs des qualifizieren Bebauungsplans „Kagerberg“ befindet. Das Bauvorhaben weicht von den Festsetzungen des Bebauungsplans ab, weshalb ein Baugenehmigungsverfahren erforderlich ist. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zu und beschließt die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

 

Bürgermeister-Bericht

Bürgermeister Eckl berichtete, dass im Rahmen der energetischen Sanierung des Rathauses die Zimmerarbeiten verschoben werden mussten, da die Zulieferer des Dämmmaterials Lieferengpässe beim Rohmaterial zu beklagen haben. Die Arbeiten sollen nunmehr Mitte Juni beginnen.

In der KW 22 beginnen die Arbeiten zum Tausch der Fenster-und Türelemente. Auch der Fassadenbauer hat den Beginn der Arbeiten für die KW 23 angekündigt.

Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.

Im Gemeinderat Prackenbach notiert

(20. 04. 2017)

Sanierungsarbeiten am Rathaus wurden erörtert

In der kürzlich stattfindenden Gemeinderatssitzung teilte Bürgermeister Eckl mit, dass die Sanierungsarbeiten am Rathaus bereits begonnen und in vollem Gange sind. Es sind jedoch noch ein paar Fragen aufgetaucht, welche nach seiner Auffassung mit dem Gremium noch besprochen werden sollten.

 

Zum einen sei fraglich, ob die vorgesehene Lärchenverschalung der beiden Quergiebel durch eine wartungsärmere Faserzementverkleidung ersetzt werden soll. Hier soll nach Auffassung des Gemeinderats am Werkstoff Holz festgehalten werden. Die Verschalung wird in Nut- und Fester-Ausführung mit entsprechender Oberflächenbehandlung zur Ausführung gebracht.

Der Kamin ist seit Installation der zentralen Hackschnitzelanlage nicht mehr in Betrieb und könnte bis unter die Dachhaut zurückgebaut werden um dessen nachhaltige Schädigung durch Regenwasser zu vermeiden. Zudem könnte er im Bedarfsfall wieder aufgebaut werden. Das Gremium teile diese Einschätzung und stimmte dem Abbruch zu.

Am barrierefreien Nebeneingang bot bisher eine massive Überdachung Schutz vor Schnee und Regen. Da dieses Dach jedoch statisch nicht in die energetisch sanierte Fassade zu integrieren war, soll ein kleineres Vordach aus Glas den Eingangsbereich vor Witterungseinflüssen schützen. Die Fassade müsste um energetisch zugelassene Montagequader an der richtigen Stelle ergänzt werden Der Gemeinderat stimmte der Anschaffung eines Vordachs zu.

 

Vorzeitige Maßnahme beschlossen

Im Rahmen der Tiefbaumaßnahmen für die Erschließungsanlagen im Baugebiet „MD Ortsmitte Viechtafell“ soll die Sanierung des Steinackerweges im Rahmen der Ländlichen Entwicklung als Dorferneuerungsmaßnahme durchgeführt werden. Die vorläufig ermittelten Kosten belaufen sich lt. Ing. Büro Brunner auf 25.463.62 €. Lt. Rücksprache mit dem Amt für ländliche Entwicklung sind ein Pauschalbetrag von 20,- €pro laufenden Meter Straßenentwässerung sowie die Planungsnebenkosten förderfähig. Die förderfähigen Kosten errechnen sich danach auf 29.849,70 €. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt danach bei einem Fördersatz von 75 % 7.462,43. Der Gemeinderat stimmte deshalb der Durchführung der Maßnahme zur Sanierung des Steinackerweges zu.

 

Der Erneuerung der Straßenbeleuchtung zugestimmt

Da im Rahmen der Dorferneuerungsmaßnahme die netzabhängige Straßenbeleuchtung des Waldweges/Hochackerweg nicht förderfähig ist, wurde die Installation von Solar-LED Leuchten angeregt. Das Planungsbüro hat dazu vorläufig 13 Leuchten ermittelt, bei denen sich nach Abschluss der Bauarbeiten der ideale Standort durch die Schraubfundament-Technik recht individuell gestalten ließe. Die Investitionssumme beläuft sich, vorläufig ermittelt, auf rund 44.000 €. Bei einem Fördersatz von75 % würde der Eigenanteil der Gemeinde rund 11.000,-€ betragen. Der Gemeinderat stimmte der Antragstellung zur Anschaffung von insgesamt 13 Solar-LED-Straßenleuchten zu.

 

Einem Entwurf der Änderung des Bebauungsplanes zugestimmt

Da derzeit ein Grundstück im Bereich des Bebauungsplanes „Im Nahen Feld West“ nicht erworben werden kann und auch die im Bebauungsplan dargestellte Zufahrtsstraße ab der Rattenberger Straße baulich nicht umsetzbar ist, wurde bereits vor einiger Zeit beschlossen, eine Alternative für die Erschließung des Baugebietes ausarbeiten zu lassen.

Nach der Beauftragung des Ing. Büro Wieser und einem Ortstermin mit Bürgermeister Eckl stellte man fest, dass die Herstellung der Zufahrtsstraße über den Sandbach die bessere Variante darstellt. Einerseits sei so das Biotop westlich des geplanten Baugebiets nicht beeinträchtigt und zudem könnte, falls noch nötig, eine bessere Erweiterung des bestehenden Baugebietes erreicht werden.

 

Das Gremium lobte den gelungenen Entwurf und sieht darin einen potenziellen Lösungsansatz für die dosierte Schaffung von Bauland im Gemeindeteil Moosbach. Bürgermeister Eckl stellte klar, dass zunächst das Kreisbaureferat eingeschaltet werden soll, ob die Änderung, so wie im Entwurf dargestellt, durchgeführt werden kann. Falls ja, solle vor der Änderung des Bebauungsplans nochmals das Gespräch mit den betroffenen Grundstückseigentümern gesucht werden. Der Gemeinderat stimmte dem Entwurf und der von Bürgermeister Eckl vorgeschlagenen Vorgehensweise zu.

 

Keine Einwendungen gegen die Anlage der Christbaumkultur

Ein Grundstückseigentümer im Gemeindeteil Hagengrub hat beim zuständigen Amt für Landwirtschaft und Forsten, Bereich Forsten einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Anlage einer Christbaumkultur gestellt. Im Verfahren ist auch die betroffene Gemeinde zu hören, da vor der Erteilung der Erlaubnis zu prüfen ist, ob die Flächen im Landschaftsplan oder im Flächennutzungsplan anderweitigen Zielen zugeordnet sind. Da die Gemeinde weder einen Landschaftsplan hat, noch die Darstellung im Flächennutzungsplan durch die Erstaufforstung beeinträchtigt ist, kann der beantragten Erlaubnis seitens der Gemeinde nichts entgegengehalten werden, so dass die Gemeinde keine Einwendungen gegen die beabsichtigte Anlage erhebt.

 

Vhs-Mitgliedschaft erneut abgelehnt

Der Zweckverband der Volkshochschule Regen sind alle 24 Landkreisgemeinden bis auf die Gemeinde Prackenbach Mitglied. Die Verbandsversammlung hat deshalb nochmals an den Solidaritätsgedanken appelliert und die Gemeinde Prackenbach gebeten, über die im Jahre 2014 beschlossene Ablehnung der Mitgliedschaft nochmals zu beraten und ebenfalls Mitglied im Zweckverband zu werden. Gleichzeitig hat der Geschäftsführer der vhs, Herbert Unnasch in einem Handout die Vorteile und das Aufgabengebiet der Volkshochschule im Landkreis Regen umfassend dargestellt. Das Gremium vertritt jedoch weiterhin die Meinung, dass sehr viele Gemeindebürger durch die Nähe zum Landkreis Cham das dortige, sehr umfangreiche Bildungsangebot wahrnehmen und somit die dargestellten Vorteile nur zum Teil zutreffen würden. Zudem entstünden jährlich wiederkehrende Kosten von rund 1.750,- €. Der Gemeinderat bestätigte den Entschluss aus dem Jahr 2014 und lehnt die Mitgliedschaft im Zweckverband der Volkshochschule im Landkreis Regen weiterhin ab.

 

Bauangelegenheiten

Dem Antrag von Irene und Fahri Rrahmani auf Anbau an das bestehende Wohnhaus in Mitterdorf wird zugestimmt, der die Erweiterung von bestehender Bausubstanz und die Ansiedlung einer jungen Familie begrüßt.

Desgleichen nahm der Gemeinderat Kenntnis vom Bauantrag der Katharina Gierl und Tobias Reil auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im Genehmigungsfreistellungsverfahren im Baugebiet Viechtafell. Auf die Durchführung eines Baugenehmigungsverfahrens wird verzichtet.

 

Dem Bauantrag von Hedwig und Josef Plötz auf Neubau eines Lagergebäudes für Wildtiere, einer Garage sowie eines Hackschnitzellagers mit Heizung für das neuerrichtete Wohnhaus in Boxberg wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Das Vorhaben von Nathalie Brunner und Michael Piller auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in der Schwabenstraße befindet sich im Zusammenhang des bebauten Ortsteils entlang der Schwabenstraße. Auch hier wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Bürgermeister Bericht

Eckl wies auf den Tag der offenen Tür im Kindergarten St. Johannes in Moosbach am Samstag, 13.5.17 von 11.00 bis 16.00 Uhr hin und lädt auch im Namen der Kindergartenleitung Sonja Meier und des Kindergartenteams die Mitglieder des Gemeinderates herzlich ein. Er bat die Mitglieder des Gemeinderates um zahlreiche Teilnahme.

Eckl wies auch auf eine Einladung zur Eröffnung der sanierten Mittelschule Viechtach am Freitag, 12.05.2017 hin. Durch diesen feierlichen Akt wird diese offiziell für den Schulbetrieb freigegeben. Die Eröffnungsfeierlichkeiten sollen, so weit möglich, gemeinsam mit allen Interessierten des Gemeinderates besucht werden.

Die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „MD Ortsmitte Viechtafell, so Eckl, haben ebenfalls bereits begonnen. Sowohl der Anschluss an die Kanalisation, als auch an die Trinkwasserversorgung wird im Straßenverkehr sowie bei der Versorgung vorübergehend zu Einschränkungen führen. Er bat die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung um Verständnis. Ebenso ist der Betrieb im Rathaus durch vereinzelten Baulärm teilweise eingeschränkt. Auch hier bittet er die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Energetische Sanierung am Rathaus hat begonnen

(06. 04. 2017)

Prackenbach. Die ersten Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung des Rathauses Prackenbach haben bereits am Donnerstag, 06.04.2017 mit dem Rückbau der Graniteinfassungen des Haupteinganges begonnen. Am Montag, 10.04.2017 beginnen die Tiefbauarbeiten um das Gebäude.

Damit werden auch die beiden Zugänge zum Rathaus in den kommenden Wochen teilweise beeinträchtigt. Ebenso ist mit entsprechendem Baulärm zu rechnen, so dass ein oder andere Telefonat bzw. persönliches Gespräch sich schwierig gestalten wird. Die Gemeinde bittet die Gesamtbevölkerung deshalb bereits im Vorfeld um Verständnis.

 

Foto: Bürgermeister Andrea Eckl re. mit Mitarbeitern der Firma Seibold Schweinhütt/Regen

Foto zu Meldung: Energetische Sanierung am Rathaus hat begonnen

Hundesteuer ist fällig

(23. 03. 2017)

Prackenbach. Die Gemeindeverwaltung gibt bekannt, dass am 1. April 2017 die Hundesteuer für das Jahr 2017 zur Zahlung fällig ist.

Wenn eine entsprechende Einzugsermächtigung vorliegt, wird die Hundesteuer abgebucht. Barzahler werden gebeten, die Hundesteuer rechtzeitig zu entrichten. Änderungen (Tod oder Veräußerung eines Hundes) sind der Gemeindeverwaltung mitzuteilen.

 

Des Weiteren weist die Gemeinde Prackenbach darauf hin, dass jeder über vier Monate alte Hund bei der Gemeinde unaufgefordert anzumelden ist. Hundemarken werden von der Gemeinde kostenlos ausgegeben und sind fest am Halsband des Hundes zu befestigen.

Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 98. Wiegenfest

(20. 03. 2017)

Gottfried Weileder erfreut sich bester Gesundheit – er möchte 100 Jahre alt werden

 

Zell/Prackenbach. Gottfried Weileder, eine ganz große Persönlichkeit in der Welt der Gehörlosen konnte am Montag in seinem gemütlich eingerichteten Haus in Zell hoch über Prackenbach seinen 98. Geburtstag feiern. „Mir geht es gut“ sagte er, als ihm Bürgermeister Andreas Eckl ganz herzlich gratulierte und ihn nach seinem Befinden fragte. „Meine Frauen passen fest auf mich auf“, schmunzelte er und nahm die Urkunde und einen Gutschein zum 98. gerne dankend entgegen.

 

Der aufgeschlossene und leutselige Jubilar freute sich sehr über den Gast, der im Hause Weileder durch seine Frau Agnes und eins von seinen acht Kindern, besonders freundlich aufgenommen wurde, wobei der Jubilar viel zu erzählten wusste und Tochter Elisabeth bei der Unterhaltung sprachlich behilflich war.

 

Geboren wurde Weileder 1919 in Eichendorf/Niederbayern. Er hat im Kindesalter durch eine Krankheit sein Gehör verloren und besuchte von 1927 bis 1932 die Gehörlosenschule in München. Nach einer Lehre als Glas- und Porzellanmaler war er anschließend im Bayerischen Landesvermessungsamt München, Innsbruck und Wien beschäftigt und hat nach dem Krieg als Ingenieur in Vermessungstechnik gehörlose Dienstanfänger im Bayerischen Landesvermessungsamt in Kartographie ausgebildet.

 

Weileder ist nicht nur Gründungsmitglied verschiedener Gehörlosen-Organisationen, sondern war über 15 Jahre Technischer Leiter für Skilauf im Weltsportverein Ciss und organisierte die 6. Welt-Winterspiele 1967 in Berchtesgaden. Er setzte sich auch schon früh für die Gebärdensprache ein und war Mitgründer des Bildungswerkes für erwachsene Gehörlose bei der VHS Straubing und arbeitete jahrelang an der Gebärden-Lexika mit. Dank Weileders Bemühungen wurde auch die TV-Sendung „Sehen statt Hören“ eingerichtet, bei der er über 18 Jahre lang Gebärdenberater war und Zuschauerbriefe beantwortete.

 

Für sein unermüdliches Wirken hat Gottfried Weileder viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, darunter die Heinrich-Siepmann-Sportplakette des Deutschen Gehörlosen- Sportverbandes und das Bundeverdienstkreuz im Jahre 1992.

 

Und weil der Jubilar seine Heimat nicht vergessen hat, zog es ihn nach der Pensionierung 1981 in den Bayerischen Wald zurück, wo er sich bereits 1965 in Zell ein kleines Haus erwarb, wo ihn seine Frau Agnes rund um die Uhr verwöhnt. Sie fährt mit ihm auch zuweilen mit dem Auto nach München oder zu guten Freunden um der Langeweile zu entfliehen.

Früher widmete sich der Jubilar seinem Hobby, der Malerei. Heute sitzt er überwiegend in seinem Lehnstuhl und schmökert in seinen vielen Büchern und im Sommer genießt er die Sonne und das wunderschöne Panorama und die ruhige Gegend hoch über Prackenbach und freut sich, dass es ihm so gut geht.

 

Foto: Gottfried Weiler und Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 98. Wiegenfest

Schnelles Internet für Prackenbach

(20. 03. 2017)

364 Häuser profitieren von der neuen Technik - Bis zu 200 Mbit/s sind möglich

 

Prackenbach. Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau der Gemeinde Prackenbach gewonnen. Insgesamt 364 Gebäude im Hauptort Prackenbach, Hagengrub, Hinterhagengrub, Tafertshof und Igleinsberg können nach dem Netzausbau mit hoher Geschwindigkeit im Netz surfen. Es wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sein wird.

 

Die Gemeinde Prackenbach und die Telekom haben am Montag im Rathaus den Vertrag für den Ausbau unterschrieben, der 2019 abgeschlossen sein soll. Sie wird in diesem Rahmen unter anderem rund 22 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und 10 Glasfaser Verteiler neu aufstellen.

 

Harald Albert, Regionalmanager der Telekom, dankte der Gemeinde Prackenbach für das entgegengebrachte Vertrauen und versprach, das Projekt zügig umzusetzen. Erfreut stellte er fest, dass die Telekom mit ihrem Konzept den Wünschen der Gemeinde am nächsten gekommen ist, möglichst vielen Menschen einen schnellen Anschluss zu bieten. Man wird beim Ausbau neueste Technik verwenden und Prackenbach damit zukunftssicher machen, versprach auch Willi Köckeis, Deutsche Telekom Technik GmbH. Auch bemerkte er an, dass die Ausbaukosten im Rahmen liegen und der Freistaat Bayern sich mit 80% an Fördergeldern beteiligt. Weiterhin hofft Herr Köckeis auf vertrauensvolle und fruchtvolle Zusammenarbeit mit Bürgermeister Eckl und Breitbandpate Josef Haas.

 

Nach der Feinplanung werden die Aufträge an Firmen vergeben, so dass einem Anschluss ans Netz nichts mehr im Weg stehen kann, so Harald Albert.

 

Für das einfache Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterlade von einzelnen Musiktiteln reichen DSL-Geschwindigkeiten. Mit VDSL ist mehr möglich: Telefonieren, Surfen und Fernsehen ist über diesen Anschluss gleichzeitig möglich. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich.

 

Bürgermeister Eckl merkte ebenfalls an, dass ein Internetanschluss in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr wegzudenken ist. Man brauche diesen z.B. für Home Office Arbeitsplätze und vor allem für unsere mittelständischen Betriebe.

Der schnelle und sichere Breitbandausbau sei ihm und dem Gemeinderat ein sehr großes Anliegen um auch wieder eine neue Infrastruktur zu schaffen.

 

Lobend erwähnte er dabei die Telekom als zuverlässigen Partner und hofft, dass auch die Planungen im neuen Bundesprogramm zügig voran gehen.

 

Foto: Willi Köckeis – Deutsche Telekom-Technik GmbH - Bürgermeister Andreas Eckl - Regionalmanager der Telekom Harald Albert, Breitbandpate Josef Haas

Foto zu Meldung: Schnelles Internet für Prackenbach

Im Prackenbacher Gemeinderat am 16. März 2017 notiert

(16. 03. 2017)

Energetische Sanierung des Rathauses Prackenbach kann beginnen

Die Gemeinde Prackenbach hatte sich im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms mit der energetischen Sanierung des Rathauses in Prackenbach um Fördermittel bei der Regierung von Niederbayern beworben. Nach der erfolgten Förderzusage auf der Basis von Baukosten von rund 250.000 EUR wurde das Planungsbüro Brunner mit der Detailplanung beauftragt. Diese wurde im Herbst 2016 wiederum bei der zuständigen Förderstelle in Landshut eingereicht. Im Januar 2017 erreichte die Gemeinde Prackenbach schließlich die verbindliche Förderzusage. Im Anschluss daran wurden insgesamt neun Fachlose ausgeschrieben. Der Gemeinderat ist in der vergangenen Sitzung den Vergabevorschlägen des anwesenden Planungsbüros Brunner gefolgt und hat die einzelnen Gewerke an die jeweils wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Die Baumeisterarbeiten gehen an die Fa. Zankl Bau GmbH, Viechtach, die Anbringung des Wärmedämmverbundsystems an die Fa. Armin Penzkofer, Prackenbach, die Zimmererarbeiten an die Fa. Köppl GmbH, Drachselsried, die Erneuerung der Fenster und Türenelemente an die Fa. TrendHolz GmbH, Prackenbach, die Spenglerarbeiten an die Fa. Oberberger GmbH, Teisnach, die Sonnenschutzarbeiten an die Fa. Hackl, Prackenbach, die Schreinerarbeiten an die Fa. Rockinger, Prackenbach, die Natursteinarbeiten an die Fa. Seibold, Regen und die Elektroarbeiten sowie die De- und Wiedermontage der PV-Anlage an die Fa. MH Ideal, Prackenbach. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die vom Gemeinderat vergebenen Gewerke auf rund 310.000 EUR. Der Baubeginn wird zeitnah erfolgen, um die Gesamtmaßnahme noch 2017 abschließen zu können.

 

Bauangelegenheiten

Im Anschluss an die Vergabe der Sanierungsarbeiten hat das Gremium über verschiedene Baugesuche beraten. Zu Beginn wurde Kenntnis von einem Baugesuch im Genehmigungsfreistellungsverfahren im Geltungsbereich des Bebauungsplans „MD Ortsmitte Viechtafell“ genommen. Zugestimmt wurde neben dem Bau einer Kfz-Auslieferungshalle in Prackenbach auch dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Egernhäusl. Zwei Anträgen auf Verlängerung der Baugenehmigung für die Errichtung einer Lagerhalle sowie eines Lagerbehälters von Flüssigmist, wurde ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Schlussendlich hat das Gremium auch keine Gründe gegen die Erweiterung eines bestehenden Hotel- und Gaststättenbetriebs in Voggenzell um eine WC-Anlage und eines Hackschnitzellagers sowie der Schaffung von 30 Pkw-Stellplätzen gesehen, obwohl sich das Bauvorhaben im Außenbereich befindet.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl informierte das Gremium über die offizielle und persönliche Überreichung des Förderbescheids für den Breitbandausbau im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms am Freitag, 10.03.2017 in Nürnberg, über die bereits in der Presse berichtet wurde. Der Bayerische Finanzminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker hatten bei dem feierlichen Akt der Gemeinde Prackenbach um Bürgermeister Andreas Eckl und Breitbandpate Josef Haas eine Förderung der Ausbaumaßnahmen in Höhe von 414.586 EUR zugesagt. Die Vertragsunterzeichnung mit dem Netzbetreiber, der den Zuschlag erhalten hatte, der Deutschen Telekom, soll zeitnah erfolgen, so dass zügig mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Mit Kreisfachberater Klaus Eder hatte auf Wunsch des Gemeinderats ein Gespräch wegen des wenig ansehnlichen Zustands der Linde bei der Kirche St. Georg in Prackenbach stattgefunden. Auf den Vorschlag seitens der Gemeinde Prackenbach mit einer Neupflanzung auch für die Nachwelt wieder ein Naturdenkmal schaffen zu können, hat Herr Eder eine Besichtigung vor Ort evtl. gemeinsam mit Vertretern aus dem Gemeinderat vorgeschlagen. Der Gemeinderat begrüßte den Vorschlag.

Sachbeschädigungen an der Turnhalle Moosbach trieb Bürgermeister Andreas Eckl die Sorgenfalten auf die Stirn. Danach hatten sich vermutlich Jugendliche unbeaufsichtigten Zugang zur Turnhalle verschafft. Dabei wurde an der Nebeneingangstür eine Türklinke beschädigt und Holzverkleidungen ramponiert. Bürgermeister Andreas Eckl appellierte an die „Vandalen“, dass sie sich umgehend bei ihm melden und sich für ihr Vorgehen entschuldigen sollen. Sollten künftig wiederholt mutwillige Sachbeschädigungen festgestellt werden, so sei man gezwungen, dies auch zur Anzeige zu bringen.

Die Brücke in der Rattenberger Straße über den Sandbach Richtung Pareszell/Rattenberg soll in den Frühlingsmonaten saniert werden. Da diese Arbeiten nur möglich sind, wenn die Straße komplett gesperrt ist, so Eckl, müssen sich die Verkehrsteilnehmer für ca. zwei bis drei Wochen auf Behinderungen einstellen.

Andreas Eckl empfing das Hl. Sakrament der Taufe

(12. 03. 2017)

Er ließ die feierliche Zeremonie gelassen über sich ergehen

 

Prackenbach. Am Sonntag nach dem Gottesdienst hat Pfarrer Josef Drexler den 10 Wochen alten Sohn von Bürgermeister Andreas Eckl und seiner Manuela bei einer stimmungsvollen Feier das Sakrament der Taufe gespendet, während er ihm Wasser über das Köpfchen goss und die Worte sprach: „Andreas, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ ihn mit Heiligem Chrisam salbte und ihn so in die Gemeinschaft der Katholischen Kirche aufnahm. Er ließ die Hl. Zeremonie gelassen über sich ergehen und schaute mit seinen blauen Augen interessiert in die Welt.

 

Vor der Kirchentür empfing Pfarrer Drexler den Täufling mit den Eltern und den Paten Michael Dietl, den Bruder von Manuela und begrüßte sie sehr herzlich. Er fragte sie über deren Begehren und welchen Namen sie ihm geben möchten. Nachdem der Pate seine Bereitschaft zum Patenamt übernommen hatte und bereit war, dessen Eltern zu unterstützen, zeichneten alle ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Täuflings und in einer Prozession zog man zum Altarraum, wo schon das Taufbecken bereit stand.

 

Dort hatte sich bereits auf der einen Seite des Hochaltars die Bürgermeisterkapelle – Joachim Haller aus Bodenmais, Walter Nirschl aus Bischofsmais und Werner Blüml aus Böbrach - und auf der anderen Seite Susanne Eyerer postiert, welche die Tauffeier musikalisch mit ihren Liedern abrundeten.

 

Sehr gefühlvoll sangen dabei die drei Bürgermeister unter anderem: „Du brauchst ein Lied, das dich begleitet und ein Herz, das für dich schlägt, brauchst ein Feuer das dich leitet und ein Wort das dich bewegt…“ oder z.B.: „Mögen Engel dich begleiten auf dem Weg der vor dir liegt, mögen sie dir immer zeigen, dass dich Gott unendlich liebt.“

 

Nach der Lesung und den Fürbitten nahm Pfarrer Josef Drexler dem Paten und den Eltern des Täuflings das Taufversprechen ab. Dann salbte Pfarrer Josef Drexler den kleinen Prackenbacher Bürger über dem Taufbecken und taufte ihn mit Wasser, in dem er anschließend das Gebet sprach: „Unser Herr Jesus Christus hat dich von der Schuld Adams befreit und dir aus dem Wasser und dem Hl. Geist neues Leben geschenkt.“

Nach der Übergabe der brennenden Kerze, die Vater Andreas an der Osterkerze entzündete, trat man zum Marienbildnis, wo man auch die Muttergottes um deren Fürsprache bat und die Kapelle „Segne du Maria, segne dieses Kind, dass es hier viel Liebe, einst den Frieden find…“ anstimmte und alle kräftig mit einstimmten .

 

Bevor Pfarrer Josef Drexler alle mit seinem Segen entließ, dankte er ihnen für die Mitfeier und wünschte dem kleinen Erdenbürger alles Gute und Gottes Segen. Dann waren alle zum Mittagessen ins Gasthaus Kerscher eingeladen, wo der Bürgermeisterchor noch mit einigen stimmungsvollen Liedern aufwartete.

 

Foto: 1- Empfang vor der Kirchentür, 2 – am Taufbecken Pate Michael Dietl, Manuela, Täufling Andreas, Mesnerin Thekla Holzapfel, Pfarrer Josef Drexler, BM Andreas Eckl, 3- Salbung des Täuflings am Taufbecken, 4 Taufgesellschaft – vord.R. Ingrid Eckl, Teresa, BM Eckl Michael Dietl Pate mit Kl. Andreas, Manuela, Sonja Eckl, Roswitha Dietl, Susanne Eyerer Hebamme, Charlotte Eckl,

hi R. Rudi Eckl, Alexander Eckl, BM Walter Nirschl, Pfarrer Josef Drexler, BM Werner Blüml, BM Joachim Haller. 5 – Familie, 6 – BM Kapelle – Werner Blüml, Joachim Haller, Walter Nirschl – 7 – die glücklichen Eltern

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SÖDER UND FÜRACKER ÜBERGEBEN FÖRDERBESCHEID FÜR SCHNELLES INTERNET

(10. 03. 2017)

Prackenbach. „Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 32 Gemeinden erhalten heute insgesamt 6,9 Millionen Euro Förderung. Die Gemeinde Prackenbach hat einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 414.586 € erhalten. Damit haben bereits 1.486 Gemeinden und mehr als zwei Drittel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker am Freitag (10.03.) in Nürnberg. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat“, ergänzte Füracker.

 

Mit 295 Gemeinden befinden sich hier derzeit 96 Prozent im Förderverfahren. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder. Die Gemeinde Prackenbach baut mit diesem Schritt weite Teile Prackenbachs, den Ortsteil Hagengrub sowie Tafertshof aus.

 

Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.500 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Weiterhin befindet sich die Gemeinde Prackenbach im Förderverfahren des Bundes und hofft in den nächsten Wochen auf weitere Fördermittel für das restliche Gemeindegebiet.

 

Eine besondere Herausforderung beim Ausbau des schnellen Internets sind Kommunen mit sehr vielen Streusiedlungen. Daher sollen diese Gemeinden bei künftigen Ausbauprojekten zusätzlich mit einem „Höfebonus“ unterstützt werden. Der Fördersatz der Kommunen wird dazu für künftige Projekte auf 80 Prozent angehoben und der Förderhöchstbetrag erhöht. Ein besonderer Fokus beim Höfebonus liegt auf einem hohen Anteil direkter Glasfaseranschlüsse in die Gebäude (FTTB).

 

Mit der neuen „Gigabit-Initiative“ will der Freistaat Bayern zudem eine pilothafte „Gigabit-Förderung“ in ausgewählten Gewerbegebieten angehen. Unternehmen benötigen jetzt schon direkte Glasfaseranschlüsse und höhere Bandbreiten als 30 Mbit/s, damit sie im globalen Wettbewerb nicht den Anschluss verlieren. Nach EU-Vorgaben ist eine Förderung bisher nicht zulässig, wenn ein Gebiet bereits mit 30 Mbit/s erschlossen ist, weil diese Geschwindigkeit laut EU als „schnelles Internet“ gilt. Daher soll in Gesprächen mit der EU-Kommission das weitere Vorgehen hin zu einer Gigabit-Förderung in Bayern abgestimmt werden.

 

Foto: Finanzminister Dr. Markus Söder, Bürgermeister Andreas Eckl, Breitbandpate Josef Haas, Finanzstaatssekretär Alber Füracker

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Im Prackenbacher Gemeinderat am 16. Februar 2017 notiert

(16. 02. 2017)

Breitbandausbau mit angepassten Voraussetzungen

Der weitere Breitbandausbau im restlichen Gemeindegebiet Prackenbach im Rahmen des Bundesförderprogramms musste nochmals angepasst werden. Nach dem Start des Interessensbekundungsverfahrens im Herbst hatte ein Netzbetreiber eine Planung und eine vorläufige Kostenübersicht abgegeben. Nach der Überprüfung der Planung durch das Beratungsbüro Corwese wurde festgestellt, dass die maschinell erstellte Planung überarbeitet werden musste. Das Ergebnis der Feinplanung wurde nun im Rahmen der Gemeinderatssitzung nochmals vorgestellt. Es ergibt sich eine Kostensteigerung beim geplanten Ausbau, welcher Bürgermeister Eckl „erhebliche Bauchschmerzen“ bereitet hat und künftige Investitionen wohl aufschieben wird. Gleichwohl wies er darauf hin, wie wichtig die Investition in den Breitbandausbau für die Gemeinde Prackenbach sei. Zusammenfassend war sich das Gremium einig, dass die Weiterführung des Projekts unumgänglich sei und durch Änderungen bei der Planung auch nicht unnötig Zeit verloren werden soll, da der tatsächliche Ausbau durch die Netzbetreiber ohnehin noch einen, derzeit nur sehr schwer abschätzbaren Zeitraum benötigen werde.

 

Beschluss über die Änderung des Flächennutzungsplans gefasst

Für den Gemeindeteil Krailing soll durch die Änderung des Flächennutzungsplans mit Deckblatt 09 einreihig für den Bereich neben der Dorfstraße eine Bebauung für zwei bis drei Parzellen möglich werden. Die bisherige Darstellung im Flächennutzungsplan war nach Rücksprache mit dem Baureferat des Landratsamtes nicht für eine positive Beurteilung von Einzelvorhaben geeignet und eine Änderung des Flächennutzungsplans oder der Erlass einer Satzung wurde angeregt. Das von der Änderung betroffene Grundstück steht nach Rücksprache mit dem Grundstückseigentümer kurz- bis mittelfristig nicht zur Verfügung, so dass die Änderung des Flächennutzungsplans die praktikabelste Lösung darstellt. Die Kosten für das Verfahren werden übernommen. Der Gemeinderat stimmte deshalb der Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich der Ortschaft Krailing zu.

 

Die Hundesteuersatzung wird geändert

Im § 12 der gemeindlichen Hundesteuersatzung ist, in Ergänzung zur Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags, festgelegt, dass für jeden angemeldeten Hund, dessen Haltung im Gemeindegebiet angezeigt wurde, die erforderliche Hundesteuermarke mit der Telefonnummer des Halters versehen wird. Hintergrund war, dass beim Auffinden eines Fundtiers schnell und unbürokratisch der Halter ausfindig gemacht werden konnte. Die zuständige Rechtsaufsichtsbehörde hatte mitgeteilt, dass diese Formulierung datenschutzrechtlich bedenklich sei und gebeten, § 12 der Hundesteuersatzung dahingehend zu überdenken. Der Gemeinderat sah die enthaltene Regelung zwar weiterhin als praktikabel an, stimmte jedoch der Änderung der Satzung zu.

 

 

GV-Straßen sollen abgestuft werden

Die Kommunalaufsicht des Landratsamts Regen hat im Rahmen eines Erledigungsberichtes in den letzten drei Jahren wiederholt gefordert, die Orts- und Gemeindeverbindungsstraßen hinsichtlich ihrer Widmungsvoraussetzungen zu überprüfen und Abstufungen von GV-Straßen zu öffentlichen Feld- und Waldwegen anzustreben, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind. In der Sitzung vom 30.01.2017 wurde die Vorgehensweise erneut beraten und beschlossen, dass ein Teil der Gremiumsmitglieder in einer Art Ausschuss die bestehenden Widmungen gemeinsam mit der Verwaltung überprüfen soll. Dabei wurde festgestellt, dass tatsächlich einzelne Straßen die Voraussetzungen des Art. 46 BayStrWG augenscheinlich nicht erfüllen. Sukzessive sollen Teilstücke oder ganze Straßen zu öffentlichen Feld- und Waldwegen herabgestuft werden. Dem Gremium vorgeschlagen wurde dabei die Straße vom Kraftwerk am Höllenstein nach Grub sowie die Straße von Schwarzendorf Hs-Nr. 5 bis zur Einmündung in die Straße nach Lehen, welche die Voraussetzungen des Art. 46 BayStrWG (Einteilung der Gemeindestraßen) nicht erfüllen und somit als öffentliche Feld- und Waldweg einzustufen sind. Der Gemeinderat stimmte der Abstufung dieser beiden Wegstücke zu.

 

Erschließung des Baugebietes „MD Ortsmitte Viechtafell“ wurde vergeben

Im Zuge der Erschließung des Baugebietes in der Ortsmitte Viechtafell hat das Ing. Büro Brunner die Entwurfsplanung durchgeführt. Die Ausschreibungsunterlagen wurden am 16.01.2017 an insgesamt 14 fachlich geeignete Bauunternehmen versandt. Neun Angebote wurden am Submissionstermin vorgelegt. Nach Wertung der vorliegenden Angebote fiel das wirtschaftlichste auf die Firma Josef Zankl GmbH mit einer Angebotssumme von rund 194.000 €. Auch das wirtschaftlichste Angebot hat eine geringfügige Kostenüberschreitung ergeben, was ein Hinweis auf eine stabile Auftragslage im Tiefbausektor ist. Der Gemeinderat stimmte der Vergabe der Bauarbeiten dennoch zu.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl berichtet darüber, dass sich in jüngster Vergangenheit massive Beschwerden von Bürgern über Hundekot auf den Bürgersteigen und entlang von Gehwegen gehäuft haben. Tatsächlich ist dieser Zustand nicht weiter zu akzeptieren. Bürgermeister Eckl appellierte an alle Hundehalter die Hinterlassenschaften der Hunde nicht einfach liegen zu lassen. Was man im eigenen Garten oder in der Hofeinfahrt nicht möchte kann man auch dem Nachbarn oder der Allgemeinheit nicht zumuten.

Aus dem Gremium kam der Hinweis, dass das Naturdenkmal vor der Kirche nicht von jedermann gut geheißen wird. Es solle ein Gespräch mit den verantwortlichen Stellen gesucht werden, ob nicht eine Neupflanzung an gleicher Stelle eine Alternative zu den andauernden Rettungsversuchen darstellen würde. Die Investitionen in die Rettung der Linde könnten auch in einen neuen, bereits etwas größeren Baum fließen und so den nachfolgenden Generationen unter Umständen ein Naturdenkmal bescheren.

Der Rufbus – So funktioniert er

(09. 02. 2017)

Arbeitskreisleiter Dr. Wolfgang Schlüter informiert über die Mobilität der Linie 8201

 

Moosbach. Nach einer ersten Info-Veranstaltung in Prackenbach war Dr. Wolfgang Schlüter, Arbeitskreisleiter Energie und Verkehr am Donnerstag noch einmal auf Einladung von Bürgermeister Andreas Eckl zu einer Info-Veranstaltung ins Gasthaus Kerscher nach Moosbach gekommen, um an Hand einer Power-Point-Präsentation über den Rufbus speziell der Linie 8201 – Viechtach – Prackenbach - Bad Kötzting - Geiersthal – umfassend aufzuklären.

 

Bürgermeister Eckl konnte dazu neben den anwesenden 16 Interessierten auch drei Gemeinderäte, Johann Brunner vom Landratsamt und Doris Dorostkar vom Busunternehmen Haimerl begrüßen.

Eingangs seines Referates bemerkte Dr. Schlüter, dass er 75/76 bereits Prackenbacher Bürger war und er immer noch gerne in die Gegend kommt.

 

Der Arbeitskreis Energie und Verkehr, den Dr. Schlüter übernommen habe, ist ein gutes finanzierbares Konzept, wobei wir schon einen guten Anfang gemacht haben, bemerkte Dr. Schlüter. Der Personennahverkehr (ÖPNV) wird mit der Einführung des Rufbusangebotes für die Bürgerinnen und Bürger sowie auch für die Urlaubsgäste deutlich verbessert, so der Referent. Es ermöglicht, das Einzugsnetz so eng wie möglich zu knüpfen. Darum sollte keine Haltestelle weiter als 500 Meter voneinander entfernt sein.

Der Rufbus, so erklärte Dr. Schlüter, fährt nur auf Bestellung. So muss bei der Rufbuszentrale (Tel. 09921/94 99 964) mindestens eine Stunde vor Beginn der Fahrt gebucht werden. Ausnahme: eine Fahrt vor 7.30 Uhr ist schon am Vortag bis 21.00 Uhr anzumelden. Bei einer Buchung muss die betreffende Linie angegeben werden sowie die Einstiegs- und die Zielhaltestelle. Zugleich muss die Zeit angegeben werden, wann man fahren möchte, die Rufnummer und den Nutzernamen.

 

Die Rufbuszentrale informiert eine Stunde vor Beginn der Fahrt das beauftragte Unternehmen und meldet diesem, welche Haltestellen zum Ein- und Ausstieg angefahren werden müssen. Mit einem Kleinbus fährt er auf direktem Weg die Haltestellen an.

Eine Fahrt von einer Haltestelle zu einer anderen ist nur in der angegebenen Reihenfolge möglich. Maximal können derzeit acht Personen gleichzeitig mitgenommen werden. Der Fahrtpreis richtet sich nach dem ÖPNV Tarif (RBO) und ist entfernungsabhängig, so der Referent. Auch Bayerwald-, Bayernticket, GUTI und weitere Tickets werden anerkannt. Dr. Schlüter merkte auch an, dass der Bus auch fährt, wenn nur eine Person eine Fahrt anmeldet und auch dann, wenn er nur für eine kurze Strecke die Fahrt bucht. Die Fahrten sind so ausgelegt, dass Anschlüsse in die Bahn- und Busverbindungen gewährleistet sind.

 

Ein Blick in die Fahrpläne auf der Homepage www.arberland-verkehr.de, zeigt die derzeitigen Abfahrtszeiten und Haltestellen der Linie 8201. Ein Flyer über die jeweiligen Zeiten und Haltestellen wurde von Johann Brunner vom Landratsamt mit weiterem Werbematerial an die Besucher verteilt.

Aus den Angaben geht hervor, dass die Linie 8201 drei Gemeindebereiche mit Prackenbach verbindet. 24 Haltestellen sind im Bereich der Gemeinde Prackenbach ausgeschildert, die nach Anmeldung angefahren werden. Sie richten sich ab Viechtach nach Hetzelsdorf über Meidengrub Abzweigung Fichtental und nach Tresdorf West und zurück.

 

Zum Schluss dankte Bürgermeister Eckl Dr. Schlüter im Namen der Gemeinde für den informativen Vortrag mit einem Präsent. Das ausführliche Referat hat uns sicher den Rufbus etwas näher gebracht, meinte Eckl.

 

Foto: Dr. Wolfgang Schlüter, Bürgermeister Andreas Eckl, Doris Dorostkar, Johann Brunner

Foto zu Meldung: Der Rufbus – So funktioniert er

Im Gemeinderat Prackenbach am 30.01.2017 notiert

(30. 01. 2017)

Ein neues Gemeinderatsmitglied wurde vereidigt

Nach der Niederlegung des Gemeinderatsmandats von Renate Schedlbauer mit Ablauf des 31. 12.2016 wurde Matthias Schedlbauer, Tierstallweg 3 als Listennachfolger des Wahlvorschlags Nr. 07 der FWG Moosbach-Prackenbach-Ruhmannsdorf mit 261 gültigen Stimmen vom Gemeinderat in der Sitzung vom 26.10.2016 festgestellt.

Matthias Schedlbauer hat mit Schreiben vom 01.11.2016 die Wahl zum neuen Gemeinderatsmitglied vorbehaltlos angenommen und die Bereitschaft zur Vereidigung erklärt.

 

In der letzten Sitzung am Montag wurde es dann feierlich, als Bürgermeister Andreas Eckl mit der Amtskette bekleidet, Matthias Schedlbauer die Eidesformel abnahm:

 

„Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern. Ich schwöre den Gesetzen gehorsam zu sein und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Ich schwöre, die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren und ihren Pflichten nachzukommen, so wahr mir Gott helfe.“ Somit ist das Gremium der Gemeinde Prackenbach wieder vollzählig.

 

Listennachfolger Matthias Schedlbauer übernimmt den Ausschusssitz

In der Sitzung des Gemeinderates vom 08.05.2014 wurde Renate Schedlbauer in den Sozialausschuss sowie als Stellvertreterin für GR Johann Thurnbauer in den Haupt-/Finanz und Personalausschuss und in den Rechnungsprüfungsausschuss gewählt. Bürgermeister Eckl schlug in der jüngsten Sitzung vor, dass der neue Gemeinderat jeweils die Funktion in den jeweiligen Ausschüssen übernehmen soll. Das Gremium stimmte dem einstimmig zu und auch Matthias Schedlbauer gab seine Zustimmung. Die Besetzung der Ausschüsse ist somit ebenfalls wieder vollzählig.

 

Matthias Schedlbauer stellte sich als zweiter Jugendbeauftragter zur Verfügung

Um die anfallende Tätigkeit als Jugendbeauftragter auf mehrere Schultern verteilen zu können, hat man nach dem Ausscheiden von Renate Schedlbauer darüber beraten, Mirco Penzkofer wieder einen Jugendbeauftragten zur Seite zu stellen. Der Gemeinderat befürwortete die Nachbesetzung und das neue Gemeinderatsmitglied erklärte sich sofort bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.

 

Eilhandlung wegen liegengebliebenen Einsatzfahrzeuges erforderlich

Bei Schneeräumarbeiten in Richtung Igleinsberg/Zell blieb Anfang Januar ein Einsatzfahrzeug des Winterdienstes Prackenbach wegen eines Defekts liegen. Wegen der starken und anhaltenden Schneefälle und den damit verbundenen winterlichen Straßenverhältnisse wäre ein längerer Ausfall des Einsatzfahrzeuges nicht ohne negative Folgen für den Straßenverkehr geblieben. Bürgermeister Eckl verständigte und beauftragte nach erfolglosen Reparaturversuchen eine MAN-Fachwerkstätte, welche den Schaden zeitnah, gleichzeitig jedoch kostenintensiv, beheben konnte.

Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt rund 8.350 Euro. Der Gemeinderat genehmigte die Eilhandlung des Bürgermeisters.

 

Zuschuss für die Jugendarbeit des SV Moosbach und Prackenbach

Die Sportvereine haben beim Kreisjugendring Regen für die Jugendarbeit Zuschussanträge gestellt. Diese wurden nach Angaben des KJR bereits im Dezember 2016 ausbezahlt und werden nur dann nicht zurückgefordert, wenn auch die Gemeinde einen Zuschuss für die Jugendarbeit in gleicher Höhe gewährt. Dies bedeutet, dass die Gemeinde einen Zuschuss für die beiden Sportvereine von 538,- € gewährt, was der Gemeinderat bewilligte.

 

Bauangelegenheiten

Das Bauvorhaben auf Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienhauses des Florian Weigl und Angelika Brunner im Gemeindeteil Fichtental, Schöpferhof befindet sich innerhalb der Darstellung Dorfgebiet MD des Geltungsbereichs des Flächennutzungsplans im Gemeindeteil Fichtental. Die Erschließung ist gesichert, der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu.

 

Das Vorhaben des Bauantrags von Mathias Eckl auf familiengerechte Erweiterung des bestehenden Austragswohnhauses in Frauenwies richtet sich nach §35 BauGB, da es sich im Außenbereich befindet. Danach ist die Erweiterung eines Wohnhauses auf bis zu höchstens zwei Wohnungen dann zulässig, wenn das Wohnhaus zulässigerweise errichtet wurde und unter anderem das Gebäude vom bisherigen Eigentümer oder seiner Familie selbst genutzt wird. Die Voraussetzungen sind nach Auffassung der Verwaltung gegeben, so dass der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens seitens des Gemeinderates zugestimmt wurde.

 

Zu Berichte und Anfragen

teilte Bürgermeister Eckl mit, dass mit Bescheid der Regierung von Niederbayern vom 12.01.2017 die Fördermittel zur Sanierung des Rathauses im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms bewilligt wurden. Die Ausschreibung der einzelnen Gewerke soll danach zeitnah durch das beauftragte Ingenieurbüro Brunner, Viechtach ausgearbeitet werden und möglichst frühzeitig mit den Sanierungsarbeiten beginnen zu können.

In diesem Zusammenhang schlägt Eckl vor, dass Werkstoffe, die zurück gebaut werden müssen an interessierte Bürger abgegeben werden sollen. Diese könnten bis spätestens 10.02.2016 in der Gemeinde Prackenbach ein Gebot abgeben. Abzugeben sind neben den Dachpfannen die Fenster nebst dazugehörigen Rahmen, die Fensterläden und die Granitfensterbänke sowie das Granitsims der Fassade. Den Abtransport nach Rückbau müssten die jeweiligen Bewerber in Eigenregie organisieren. Der Gemeinderat stimmte der Vorgehensweise zu.

Bürgermeister Eckl teilte auch mit, dass am 09.02.2017 ab 19.30 Uhr nochmals eine Rufbusveranstaltung beim Gasthaus Kerscher in Moosbach stattfinden werde. Er lädt die Gesamtbevölkerung zu dieser Veranstaltung recht herzlich ein.