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Gemeinde Prackenbach

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Der familienfreundliche Erholungsort Prackenbach mit den Ortsteilen Moosbach und Krailing liegt Prackenbach Luftansichtinmitten des Bayerischen Waldes und in einem weitläufigen Wandergebiet mit 100 km markierten Wegen. Demnach bieten sich für Wanderungen und Spaziergänge genügend Möglichkeiten, die Natur in ihrer Ruhe und Schönheit zu erkunden. Auch laden die Fernradwanderwege “Regental-Radweg” und “Donau-Regen-Radweg” zu einer Radtour ein. Sollten Sie jedoch weitere Ausflüge planen, etwa zu den höchsten Gipfeln des Bayerischen Waldes (Arber, Rachel, Lusen) oder zu den Schönheiten des Nationalparks, so haben Sie in Prackenbach (an der B 85) den idealen Ausgangspunkt.

 

Im Winter locken vor allem die nahen Skizentren St. Englmar, Pröller (1048 m) oder Arber (1456 m) zum Wintersport.

 

Unter den Freizeiteinrichtungen ist vor allem ein Fitness-Studio mit Squashplätzen, Sauna und Solarium zu nennen. Am Regen und Höllensteinsee gibt es Möglichkeiten zum Angeln, sowie Kahnfahrten und einen Verleih von Paddelbooten. Auch der Badespaß in einem der schönsten Freibäder des Bayerischen Waldes (Viechtach, ca. 4 km) kommt in dieser reizvollen Gegend nicht zu kurz. Kindern werden beispielsweise die nahegelegenen Einrichtungen wie Sommerrodelbahn, Freizeitpark oder Minigolfanlage besonders Freude bereiten.

 

Zum Teil einzigartige Sehenswürdigkeiten in unserem Gemeindegebiet sind auf den beiden Homepageseiten “Sehenswürdigkeiten” und “Freizeit” dargestellt.

Schulweg 10
94267 Prackenbach

Telefon (09942) 9445-0

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.prackenbach.de


Veranstaltungen

12.04.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
10.05.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
14.06.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
24.06.2017
17:00 Uhr
Sonnwendfeier
Sonnwendfeier der Landjugend Moosbach beim Feuerwehrgerätehaus Moosbach.[mehr]
 
12.07.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
09.08.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
13.09.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
22.09.2017
19:00 Uhr
Beatparty
Beatparty der Landjugend Moosbach beim Feuerwehrgerätehaus Moosbach.[mehr]
 
24.09.2017
11:00 Uhr
Erntedankfest
Erntedankfest der Landjugend Moosbach beim Feuerwehrgerätehaus Moosbach.[mehr]
 
07.10.2017 bis 08.10.2017
11:00 Uhr
Nachkirchweih
Nachkirchweih im Gasthaus Freund in Moosbach, jeweils ab 11.00 Uhr
 
11.10.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
13.10.2017 bis 15.10.2017
2. Vereinsausflug
2. Vereinsausflug des Krieger- und Reservistenvereins Prackenbach[mehr]
 
08.11.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
02.12.2017 bis 03.12.2017
17:00 Uhr
20. Dorfweihnacht
20. Dorfweihnacht der Dorfgemeinschaft Moosbach auf dem Kindergartenplatz in Moosbach, Beginn: Sa. 17.00 Uhr, So. 11.00 Uhr
 
13.12.2017
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
10.01.2018
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
14.02.2018
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 
14.03.2018
13:30 Uhr
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag in der Alten Schule in Moosbach
 

Aktuelle Meldungen

Hundesteuer ist fällig

(23.03.2017)

Prackenbach. Die Gemeindeverwaltung gibt bekannt, dass am 1. April 2017 die Hundesteuer für das Jahr 2017 zur Zahlung fällig ist.

Wenn eine entsprechende Einzugsermächtigung vorliegt, wird die Hundesteuer abgebucht. Barzahler werden gebeten, die Hundesteuer rechtzeitig zu entrichten. Änderungen (Tod oder Veräußerung eines Hundes) sind der Gemeindeverwaltung mitzuteilen.

 

Des Weiteren weist die Gemeinde Prackenbach darauf hin, dass jeder über vier Monate alte Hund bei der Gemeinde unaufgefordert anzumelden ist. Hundemarken werden von der Gemeinde kostenlos ausgegeben und sind fest am Halsband des Hundes zu befestigen.

Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 98. Wiegenfest

(20.03.2017)

Gottfried Weileder erfreut sich bester Gesundheit – er möchte 100 Jahre alt werden

 

Zell/Prackenbach. Gottfried Weileder, eine ganz große Persönlichkeit in der Welt der Gehörlosen konnte am Montag in seinem gemütlich eingerichteten Haus in Zell hoch über Prackenbach seinen 98. Geburtstag feiern. „Mir geht es gut“ sagte er, als ihm Bürgermeister Andreas Eckl ganz herzlich gratulierte und ihn nach seinem Befinden fragte. „Meine Frauen passen fest auf mich auf“, schmunzelte er und nahm die Urkunde und einen Gutschein zum 98. gerne dankend entgegen.

 

Der aufgeschlossene und leutselige Jubilar freute sich sehr über den Gast, der im Hause Weileder durch seine Frau Agnes und eins von seinen acht Kindern, besonders freundlich aufgenommen wurde, wobei der Jubilar viel zu erzählten wusste und Tochter Elisabeth bei der Unterhaltung sprachlich behilflich war.

 

Geboren wurde Weileder 1919 in Eichendorf/Niederbayern. Er hat im Kindesalter durch eine Krankheit sein Gehör verloren und besuchte von 1927 bis 1932 die Gehörlosenschule in München. Nach einer Lehre als Glas- und Porzellanmaler war er anschließend im Bayerischen Landesvermessungsamt München, Innsbruck und Wien beschäftigt und hat nach dem Krieg als Ingenieur in Vermessungstechnik gehörlose Dienstanfänger im Bayerischen Landesvermessungsamt in Kartographie ausgebildet.

 

Weileder ist nicht nur Gründungsmitglied verschiedener Gehörlosen-Organisationen, sondern war über 15 Jahre Technischer Leiter für Skilauf im Weltsportverein Ciss und organisierte die 6. Welt-Winterspiele 1967 in Berchtesgaden. Er setzte sich auch schon früh für die Gebärdensprache ein und war Mitgründer des Bildungswerkes für erwachsene Gehörlose bei der VHS Straubing und arbeitete jahrelang an der Gebärden-Lexika mit. Dank Weileders Bemühungen wurde auch die TV-Sendung „Sehen statt Hören“ eingerichtet, bei der er über 18 Jahre lang Gebärdenberater war und Zuschauerbriefe beantwortete.

 

Für sein unermüdliches Wirken hat Gottfried Weileder viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, darunter die Heinrich-Siepmann-Sportplakette des Deutschen Gehörlosen- Sportverbandes und das Bundeverdienstkreuz im Jahre 1992.

 

Und weil der Jubilar seine Heimat nicht vergessen hat, zog es ihn nach der Pensionierung 1981 in den Bayerischen Wald zurück, wo er sich bereits 1965 in Zell ein kleines Haus erwarb, wo ihn seine Frau Agnes rund um die Uhr verwöhnt. Sie fährt mit ihm auch zuweilen mit dem Auto nach München oder zu guten Freunden um der Langeweile zu entfliehen.

Früher widmete sich der Jubilar seinem Hobby, der Malerei. Heute sitzt er überwiegend in seinem Lehnstuhl und schmökert in seinen vielen Büchern und im Sommer genießt er die Sonne und das wunderschöne Panorama und die ruhige Gegend hoch über Prackenbach und freut sich, dass es ihm so gut geht.

 

Foto: Gottfried Weiler und Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 98. Wiegenfest

Schnelles Internet für Prackenbach

(20.03.2017)

364 Häuser profitieren von der neuen Technik - Bis zu 200 Mbit/s sind möglich

 

Prackenbach. Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau der Gemeinde Prackenbach gewonnen. Insgesamt 364 Gebäude im Hauptort Prackenbach, Hagengrub, Hinterhagengrub, Tafertshof und Igleinsberg können nach dem Netzausbau mit hoher Geschwindigkeit im Netz surfen. Es wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sein wird.

 

Die Gemeinde Prackenbach und die Telekom haben am Montag im Rathaus den Vertrag für den Ausbau unterschrieben, der 2019 abgeschlossen sein soll. Sie wird in diesem Rahmen unter anderem rund 22 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und 10 Glasfaser Verteiler neu aufstellen.

 

Harald Albert, Regionalmanager der Telekom, dankte der Gemeinde Prackenbach für das entgegengebrachte Vertrauen und versprach, das Projekt zügig umzusetzen. Erfreut stellte er fest, dass die Telekom mit ihrem Konzept den Wünschen der Gemeinde am nächsten gekommen ist, möglichst vielen Menschen einen schnellen Anschluss zu bieten. Man wird beim Ausbau neueste Technik verwenden und Prackenbach damit zukunftssicher machen, versprach auch Willi Köckeis, Deutsche Telekom Technik GmbH. Auch bemerkte er an, dass die Ausbaukosten im Rahmen liegen und der Freistaat Bayern sich mit 80% an Fördergeldern beteiligt. Weiterhin hofft Herr Köckeis auf vertrauensvolle und fruchtvolle Zusammenarbeit mit Bürgermeister Eckl und Breitbandpate Josef Haas.

 

Nach der Feinplanung werden die Aufträge an Firmen vergeben, so dass einem Anschluss ans Netz nichts mehr im Weg stehen kann, so Harald Albert.

 

Für das einfache Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterlade von einzelnen Musiktiteln reichen DSL-Geschwindigkeiten. Mit VDSL ist mehr möglich: Telefonieren, Surfen und Fernsehen ist über diesen Anschluss gleichzeitig möglich. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich.

 

Bürgermeister Eckl merkte ebenfalls an, dass ein Internetanschluss in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr wegzudenken ist. Man brauche diesen z.B. für Home Office Arbeitsplätze und vor allem für unsere mittelständischen Betriebe.

Der schnelle und sichere Breitbandausbau sei ihm und dem Gemeinderat ein sehr großes Anliegen um auch wieder eine neue Infrastruktur zu schaffen.

 

Lobend erwähnte er dabei die Telekom als zuverlässigen Partner und hofft, dass auch die Planungen im neuen Bundesprogramm zügig voran gehen.

 

Foto: Willi Köckeis – Deutsche Telekom-Technik GmbH - Bürgermeister Andreas Eckl - Regionalmanager der Telekom Harald Albert, Breitbandpate Josef Haas

Foto zu Meldung: Schnelles Internet für Prackenbach

Im Prackenbacher Gemeinderat am 16. März 2017 notiert

(16.03.2017)

Energetische Sanierung des Rathauses Prackenbach kann beginnen

Die Gemeinde Prackenbach hatte sich im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms mit der energetischen Sanierung des Rathauses in Prackenbach um Fördermittel bei der Regierung von Niederbayern beworben. Nach der erfolgten Förderzusage auf der Basis von Baukosten von rund 250.000 EUR wurde das Planungsbüro Brunner mit der Detailplanung beauftragt. Diese wurde im Herbst 2016 wiederum bei der zuständigen Förderstelle in Landshut eingereicht. Im Januar 2017 erreichte die Gemeinde Prackenbach schließlich die verbindliche Förderzusage. Im Anschluss daran wurden insgesamt neun Fachlose ausgeschrieben. Der Gemeinderat ist in der vergangenen Sitzung den Vergabevorschlägen des anwesenden Planungsbüros Brunner gefolgt und hat die einzelnen Gewerke an die jeweils wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Die Baumeisterarbeiten gehen an die Fa. Zankl Bau GmbH, Viechtach, die Anbringung des Wärmedämmverbundsystems an die Fa. Armin Penzkofer, Prackenbach, die Zimmererarbeiten an die Fa. Köppl GmbH, Drachselsried, die Erneuerung der Fenster und Türenelemente an die Fa. TrendHolz GmbH, Prackenbach, die Spenglerarbeiten an die Fa. Oberberger GmbH, Teisnach, die Sonnenschutzarbeiten an die Fa. Hackl, Prackenbach, die Schreinerarbeiten an die Fa. Rockinger, Prackenbach, die Natursteinarbeiten an die Fa. Seibold, Regen und die Elektroarbeiten sowie die De- und Wiedermontage der PV-Anlage an die Fa. MH Ideal, Prackenbach. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die vom Gemeinderat vergebenen Gewerke auf rund 310.000 EUR. Der Baubeginn wird zeitnah erfolgen, um die Gesamtmaßnahme noch 2017 abschließen zu können.

 

Bauangelegenheiten

Im Anschluss an die Vergabe der Sanierungsarbeiten hat das Gremium über verschiedene Baugesuche beraten. Zu Beginn wurde Kenntnis von einem Baugesuch im Genehmigungsfreistellungsverfahren im Geltungsbereich des Bebauungsplans „MD Ortsmitte Viechtafell“ genommen. Zugestimmt wurde neben dem Bau einer Kfz-Auslieferungshalle in Prackenbach auch dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Egernhäusl. Zwei Anträgen auf Verlängerung der Baugenehmigung für die Errichtung einer Lagerhalle sowie eines Lagerbehälters von Flüssigmist, wurde ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Schlussendlich hat das Gremium auch keine Gründe gegen die Erweiterung eines bestehenden Hotel- und Gaststättenbetriebs in Voggenzell um eine WC-Anlage und eines Hackschnitzellagers sowie der Schaffung von 30 Pkw-Stellplätzen gesehen, obwohl sich das Bauvorhaben im Außenbereich befindet.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl informierte das Gremium über die offizielle und persönliche Überreichung des Förderbescheids für den Breitbandausbau im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms am Freitag, 10.03.2017 in Nürnberg, über die bereits in der Presse berichtet wurde. Der Bayerische Finanzminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker hatten bei dem feierlichen Akt der Gemeinde Prackenbach um Bürgermeister Andreas Eckl und Breitbandpate Josef Haas eine Förderung der Ausbaumaßnahmen in Höhe von 414.586 EUR zugesagt. Die Vertragsunterzeichnung mit dem Netzbetreiber, der den Zuschlag erhalten hatte, der Deutschen Telekom, soll zeitnah erfolgen, so dass zügig mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Mit Kreisfachberater Klaus Eder hatte auf Wunsch des Gemeinderats ein Gespräch wegen des wenig ansehnlichen Zustands der Linde bei der Kirche St. Georg in Prackenbach stattgefunden. Auf den Vorschlag seitens der Gemeinde Prackenbach mit einer Neupflanzung auch für die Nachwelt wieder ein Naturdenkmal schaffen zu können, hat Herr Eder eine Besichtigung vor Ort evtl. gemeinsam mit Vertretern aus dem Gemeinderat vorgeschlagen. Der Gemeinderat begrüßte den Vorschlag.

Sachbeschädigungen an der Turnhalle Moosbach trieb Bürgermeister Andreas Eckl die Sorgenfalten auf die Stirn. Danach hatten sich vermutlich Jugendliche unbeaufsichtigten Zugang zur Turnhalle verschafft. Dabei wurde an der Nebeneingangstür eine Türklinke beschädigt und Holzverkleidungen ramponiert. Bürgermeister Andreas Eckl appellierte an die „Vandalen“, dass sie sich umgehend bei ihm melden und sich für ihr Vorgehen entschuldigen sollen. Sollten künftig wiederholt mutwillige Sachbeschädigungen festgestellt werden, so sei man gezwungen, dies auch zur Anzeige zu bringen.

Die Brücke in der Rattenberger Straße über den Sandbach Richtung Pareszell/Rattenberg soll in den Frühlingsmonaten saniert werden. Da diese Arbeiten nur möglich sind, wenn die Straße komplett gesperrt ist, so Eckl, müssen sich die Verkehrsteilnehmer für ca. zwei bis drei Wochen auf Behinderungen einstellen.

Andreas Eckl empfing das Hl. Sakrament der Taufe

(12.03.2017)

Er ließ die feierliche Zeremonie gelassen über sich ergehen

 

Prackenbach. Am Sonntag nach dem Gottesdienst hat Pfarrer Josef Drexler den 10 Wochen alten Sohn von Bürgermeister Andreas Eckl und seiner Manuela bei einer stimmungsvollen Feier das Sakrament der Taufe gespendet, während er ihm Wasser über das Köpfchen goss und die Worte sprach: „Andreas, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ ihn mit Heiligem Chrisam salbte und ihn so in die Gemeinschaft der Katholischen Kirche aufnahm. Er ließ die Hl. Zeremonie gelassen über sich ergehen und schaute mit seinen blauen Augen interessiert in die Welt.

 

Vor der Kirchentür empfing Pfarrer Drexler den Täufling mit den Eltern und den Paten Michael Dietl, den Bruder von Manuela und begrüßte sie sehr herzlich. Er fragte sie über deren Begehren und welchen Namen sie ihm geben möchten. Nachdem der Pate seine Bereitschaft zum Patenamt übernommen hatte und bereit war, dessen Eltern zu unterstützen, zeichneten alle ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Täuflings und in einer Prozession zog man zum Altarraum, wo schon das Taufbecken bereit stand.

 

Dort hatte sich bereits auf der einen Seite des Hochaltars die Bürgermeisterkapelle – Joachim Haller aus Bodenmais, Walter Nirschl aus Bischofsmais und Werner Blüml aus Böbrach - und auf der anderen Seite Susanne Eyerer postiert, welche die Tauffeier musikalisch mit ihren Liedern abrundeten.

 

Sehr gefühlvoll sangen dabei die drei Bürgermeister unter anderem: „Du brauchst ein Lied, das dich begleitet und ein Herz, das für dich schlägt, brauchst ein Feuer das dich leitet und ein Wort das dich bewegt…“ oder z.B.: „Mögen Engel dich begleiten auf dem Weg der vor dir liegt, mögen sie dir immer zeigen, dass dich Gott unendlich liebt.“

 

Nach der Lesung und den Fürbitten nahm Pfarrer Josef Drexler dem Paten und den Eltern des Täuflings das Taufversprechen ab. Dann salbte Pfarrer Josef Drexler den kleinen Prackenbacher Bürger über dem Taufbecken und taufte ihn mit Wasser, in dem er anschließend das Gebet sprach: „Unser Herr Jesus Christus hat dich von der Schuld Adams befreit und dir aus dem Wasser und dem Hl. Geist neues Leben geschenkt.“

Nach der Übergabe der brennenden Kerze, die Vater Andreas an der Osterkerze entzündete, trat man zum Marienbildnis, wo man auch die Muttergottes um deren Fürsprache bat und die Kapelle „Segne du Maria, segne dieses Kind, dass es hier viel Liebe, einst den Frieden find…“ anstimmte und alle kräftig mit einstimmten .

 

Bevor Pfarrer Josef Drexler alle mit seinem Segen entließ, dankte er ihnen für die Mitfeier und wünschte dem kleinen Erdenbürger alles Gute und Gottes Segen. Dann waren alle zum Mittagessen ins Gasthaus Kerscher eingeladen, wo der Bürgermeisterchor noch mit einigen stimmungsvollen Liedern aufwartete.

 

Foto: 1- Empfang vor der Kirchentür, 2 – am Taufbecken Pate Michael Dietl, Manuela, Täufling Andreas, Mesnerin Thekla Holzapfel, Pfarrer Josef Drexler, BM Andreas Eckl, 3- Salbung des Täuflings am Taufbecken, 4 Taufgesellschaft – vord.R. Ingrid Eckl, Teresa, BM Eckl Michael Dietl Pate mit Kl. Andreas, Manuela, Sonja Eckl, Roswitha Dietl, Susanne Eyerer Hebamme, Charlotte Eckl,

hi R. Rudi Eckl, Alexander Eckl, BM Walter Nirschl, Pfarrer Josef Drexler, BM Werner Blüml, BM Joachim Haller. 5 – Familie, 6 – BM Kapelle – Werner Blüml, Joachim Haller, Walter Nirschl – 7 – die glücklichen Eltern

Foto zu Meldung: Andreas Eckl empfing das Hl. Sakrament der Taufe

SÖDER UND FÜRACKER ÜBERGEBEN FÖRDERBESCHEID FÜR SCHNELLES INTERNET

(10.03.2017)

Prackenbach. „Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 32 Gemeinden erhalten heute insgesamt 6,9 Millionen Euro Förderung. Die Gemeinde Prackenbach hat einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 414.586 € erhalten. Damit haben bereits 1.486 Gemeinden und mehr als zwei Drittel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker am Freitag (10.03.) in Nürnberg. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat“, ergänzte Füracker.

 

Mit 295 Gemeinden befinden sich hier derzeit 96 Prozent im Förderverfahren. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder. Die Gemeinde Prackenbach baut mit diesem Schritt weite Teile Prackenbachs, den Ortsteil Hagengrub sowie Tafertshof aus.

 

Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.500 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Weiterhin befindet sich die Gemeinde Prackenbach im Förderverfahren des Bundes und hofft in den nächsten Wochen auf weitere Fördermittel für das restliche Gemeindegebiet.

 

Eine besondere Herausforderung beim Ausbau des schnellen Internets sind Kommunen mit sehr vielen Streusiedlungen. Daher sollen diese Gemeinden bei künftigen Ausbauprojekten zusätzlich mit einem „Höfebonus“ unterstützt werden. Der Fördersatz der Kommunen wird dazu für künftige Projekte auf 80 Prozent angehoben und der Förderhöchstbetrag erhöht. Ein besonderer Fokus beim Höfebonus liegt auf einem hohen Anteil direkter Glasfaseranschlüsse in die Gebäude (FTTB).

 

Mit der neuen „Gigabit-Initiative“ will der Freistaat Bayern zudem eine pilothafte „Gigabit-Förderung“ in ausgewählten Gewerbegebieten angehen. Unternehmen benötigen jetzt schon direkte Glasfaseranschlüsse und höhere Bandbreiten als 30 Mbit/s, damit sie im globalen Wettbewerb nicht den Anschluss verlieren. Nach EU-Vorgaben ist eine Förderung bisher nicht zulässig, wenn ein Gebiet bereits mit 30 Mbit/s erschlossen ist, weil diese Geschwindigkeit laut EU als „schnelles Internet“ gilt. Daher soll in Gesprächen mit der EU-Kommission das weitere Vorgehen hin zu einer Gigabit-Förderung in Bayern abgestimmt werden.

 

Foto: Finanzminister Dr. Markus Söder, Bürgermeister Andreas Eckl, Breitbandpate Josef Haas, Finanzstaatssekretär Alber Füracker

Foto zu Meldung: SÖDER UND FÜRACKER ÜBERGEBEN FÖRDERBESCHEID FÜR SCHNELLES INTERNET

Im Prackenbacher Gemeinderat am 16. Februar 2017 notiert

(16.02.2017)

Breitbandausbau mit angepassten Voraussetzungen

Der weitere Breitbandausbau im restlichen Gemeindegebiet Prackenbach im Rahmen des Bundesförderprogramms musste nochmals angepasst werden. Nach dem Start des Interessensbekundungsverfahrens im Herbst hatte ein Netzbetreiber eine Planung und eine vorläufige Kostenübersicht abgegeben. Nach der Überprüfung der Planung durch das Beratungsbüro Corwese wurde festgestellt, dass die maschinell erstellte Planung überarbeitet werden musste. Das Ergebnis der Feinplanung wurde nun im Rahmen der Gemeinderatssitzung nochmals vorgestellt. Es ergibt sich eine Kostensteigerung beim geplanten Ausbau, welcher Bürgermeister Eckl „erhebliche Bauchschmerzen“ bereitet hat und künftige Investitionen wohl aufschieben wird. Gleichwohl wies er darauf hin, wie wichtig die Investition in den Breitbandausbau für die Gemeinde Prackenbach sei. Zusammenfassend war sich das Gremium einig, dass die Weiterführung des Projekts unumgänglich sei und durch Änderungen bei der Planung auch nicht unnötig Zeit verloren werden soll, da der tatsächliche Ausbau durch die Netzbetreiber ohnehin noch einen, derzeit nur sehr schwer abschätzbaren Zeitraum benötigen werde.

 

Beschluss über die Änderung des Flächennutzungsplans gefasst

Für den Gemeindeteil Krailing soll durch die Änderung des Flächennutzungsplans mit Deckblatt 09 einreihig für den Bereich neben der Dorfstraße eine Bebauung für zwei bis drei Parzellen möglich werden. Die bisherige Darstellung im Flächennutzungsplan war nach Rücksprache mit dem Baureferat des Landratsamtes nicht für eine positive Beurteilung von Einzelvorhaben geeignet und eine Änderung des Flächennutzungsplans oder der Erlass einer Satzung wurde angeregt. Das von der Änderung betroffene Grundstück steht nach Rücksprache mit dem Grundstückseigentümer kurz- bis mittelfristig nicht zur Verfügung, so dass die Änderung des Flächennutzungsplans die praktikabelste Lösung darstellt. Die Kosten für das Verfahren werden übernommen. Der Gemeinderat stimmte deshalb der Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich der Ortschaft Krailing zu.

 

Die Hundesteuersatzung wird geändert

Im § 12 der gemeindlichen Hundesteuersatzung ist, in Ergänzung zur Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags, festgelegt, dass für jeden angemeldeten Hund, dessen Haltung im Gemeindegebiet angezeigt wurde, die erforderliche Hundesteuermarke mit der Telefonnummer des Halters versehen wird. Hintergrund war, dass beim Auffinden eines Fundtiers schnell und unbürokratisch der Halter ausfindig gemacht werden konnte. Die zuständige Rechtsaufsichtsbehörde hatte mitgeteilt, dass diese Formulierung datenschutzrechtlich bedenklich sei und gebeten, § 12 der Hundesteuersatzung dahingehend zu überdenken. Der Gemeinderat sah die enthaltene Regelung zwar weiterhin als praktikabel an, stimmte jedoch der Änderung der Satzung zu.

 

 

GV-Straßen sollen abgestuft werden

Die Kommunalaufsicht des Landratsamts Regen hat im Rahmen eines Erledigungsberichtes in den letzten drei Jahren wiederholt gefordert, die Orts- und Gemeindeverbindungsstraßen hinsichtlich ihrer Widmungsvoraussetzungen zu überprüfen und Abstufungen von GV-Straßen zu öffentlichen Feld- und Waldwegen anzustreben, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind. In der Sitzung vom 30.01.2017 wurde die Vorgehensweise erneut beraten und beschlossen, dass ein Teil der Gremiumsmitglieder in einer Art Ausschuss die bestehenden Widmungen gemeinsam mit der Verwaltung überprüfen soll. Dabei wurde festgestellt, dass tatsächlich einzelne Straßen die Voraussetzungen des Art. 46 BayStrWG augenscheinlich nicht erfüllen. Sukzessive sollen Teilstücke oder ganze Straßen zu öffentlichen Feld- und Waldwegen herabgestuft werden. Dem Gremium vorgeschlagen wurde dabei die Straße vom Kraftwerk am Höllenstein nach Grub sowie die Straße von Schwarzendorf Hs-Nr. 5 bis zur Einmündung in die Straße nach Lehen, welche die Voraussetzungen des Art. 46 BayStrWG (Einteilung der Gemeindestraßen) nicht erfüllen und somit als öffentliche Feld- und Waldweg einzustufen sind. Der Gemeinderat stimmte der Abstufung dieser beiden Wegstücke zu.

 

Erschließung des Baugebietes „MD Ortsmitte Viechtafell“ wurde vergeben

Im Zuge der Erschließung des Baugebietes in der Ortsmitte Viechtafell hat das Ing. Büro Brunner die Entwurfsplanung durchgeführt. Die Ausschreibungsunterlagen wurden am 16.01.2017 an insgesamt 14 fachlich geeignete Bauunternehmen versandt. Neun Angebote wurden am Submissionstermin vorgelegt. Nach Wertung der vorliegenden Angebote fiel das wirtschaftlichste auf die Firma Josef Zankl GmbH mit einer Angebotssumme von rund 194.000 €. Auch das wirtschaftlichste Angebot hat eine geringfügige Kostenüberschreitung ergeben, was ein Hinweis auf eine stabile Auftragslage im Tiefbausektor ist. Der Gemeinderat stimmte der Vergabe der Bauarbeiten dennoch zu.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl berichtet darüber, dass sich in jüngster Vergangenheit massive Beschwerden von Bürgern über Hundekot auf den Bürgersteigen und entlang von Gehwegen gehäuft haben. Tatsächlich ist dieser Zustand nicht weiter zu akzeptieren. Bürgermeister Eckl appellierte an alle Hundehalter die Hinterlassenschaften der Hunde nicht einfach liegen zu lassen. Was man im eigenen Garten oder in der Hofeinfahrt nicht möchte kann man auch dem Nachbarn oder der Allgemeinheit nicht zumuten.

Aus dem Gremium kam der Hinweis, dass das Naturdenkmal vor der Kirche nicht von jedermann gut geheißen wird. Es solle ein Gespräch mit den verantwortlichen Stellen gesucht werden, ob nicht eine Neupflanzung an gleicher Stelle eine Alternative zu den andauernden Rettungsversuchen darstellen würde. Die Investitionen in die Rettung der Linde könnten auch in einen neuen, bereits etwas größeren Baum fließen und so den nachfolgenden Generationen unter Umständen ein Naturdenkmal bescheren.

Der Rufbus – So funktioniert er

(09.02.2017)

Arbeitskreisleiter Dr. Wolfgang Schlüter informiert über die Mobilität der Linie 8201

 

Moosbach. Nach einer ersten Info-Veranstaltung in Prackenbach war Dr. Wolfgang Schlüter, Arbeitskreisleiter Energie und Verkehr am Donnerstag noch einmal auf Einladung von Bürgermeister Andreas Eckl zu einer Info-Veranstaltung ins Gasthaus Kerscher nach Moosbach gekommen, um an Hand einer Power-Point-Präsentation über den Rufbus speziell der Linie 8201 – Viechtach – Prackenbach - Bad Kötzting - Geiersthal – umfassend aufzuklären.

 

Bürgermeister Eckl konnte dazu neben den anwesenden 16 Interessierten auch drei Gemeinderäte, Johann Brunner vom Landratsamt und Doris Dorostkar vom Busunternehmen Haimerl begrüßen.

Eingangs seines Referates bemerkte Dr. Schlüter, dass er 75/76 bereits Prackenbacher Bürger war und er immer noch gerne in die Gegend kommt.

 

Der Arbeitskreis Energie und Verkehr, den Dr. Schlüter übernommen habe, ist ein gutes finanzierbares Konzept, wobei wir schon einen guten Anfang gemacht haben, bemerkte Dr. Schlüter. Der Personennahverkehr (ÖPNV) wird mit der Einführung des Rufbusangebotes für die Bürgerinnen und Bürger sowie auch für die Urlaubsgäste deutlich verbessert, so der Referent. Es ermöglicht, das Einzugsnetz so eng wie möglich zu knüpfen. Darum sollte keine Haltestelle weiter als 500 Meter voneinander entfernt sein.

Der Rufbus, so erklärte Dr. Schlüter, fährt nur auf Bestellung. So muss bei der Rufbuszentrale (Tel. 09921/94 99 964) mindestens eine Stunde vor Beginn der Fahrt gebucht werden. Ausnahme: eine Fahrt vor 7.30 Uhr ist schon am Vortag bis 21.00 Uhr anzumelden. Bei einer Buchung muss die betreffende Linie angegeben werden sowie die Einstiegs- und die Zielhaltestelle. Zugleich muss die Zeit angegeben werden, wann man fahren möchte, die Rufnummer und den Nutzernamen.

 

Die Rufbuszentrale informiert eine Stunde vor Beginn der Fahrt das beauftragte Unternehmen und meldet diesem, welche Haltestellen zum Ein- und Ausstieg angefahren werden müssen. Mit einem Kleinbus fährt er auf direktem Weg die Haltestellen an.

Eine Fahrt von einer Haltestelle zu einer anderen ist nur in der angegebenen Reihenfolge möglich. Maximal können derzeit acht Personen gleichzeitig mitgenommen werden. Der Fahrtpreis richtet sich nach dem ÖPNV Tarif (RBO) und ist entfernungsabhängig, so der Referent. Auch Bayerwald-, Bayernticket, GUTI und weitere Tickets werden anerkannt. Dr. Schlüter merkte auch an, dass der Bus auch fährt, wenn nur eine Person eine Fahrt anmeldet und auch dann, wenn er nur für eine kurze Strecke die Fahrt bucht. Die Fahrten sind so ausgelegt, dass Anschlüsse in die Bahn- und Busverbindungen gewährleistet sind.

 

Ein Blick in die Fahrpläne auf der Homepage www.arberland-verkehr.de, zeigt die derzeitigen Abfahrtszeiten und Haltestellen der Linie 8201. Ein Flyer über die jeweiligen Zeiten und Haltestellen wurde von Johann Brunner vom Landratsamt mit weiterem Werbematerial an die Besucher verteilt.

Aus den Angaben geht hervor, dass die Linie 8201 drei Gemeindebereiche mit Prackenbach verbindet. 24 Haltestellen sind im Bereich der Gemeinde Prackenbach ausgeschildert, die nach Anmeldung angefahren werden. Sie richten sich ab Viechtach nach Hetzelsdorf über Meidengrub Abzweigung Fichtental und nach Tresdorf West und zurück.

 

Zum Schluss dankte Bürgermeister Eckl Dr. Schlüter im Namen der Gemeinde für den informativen Vortrag mit einem Präsent. Das ausführliche Referat hat uns sicher den Rufbus etwas näher gebracht, meinte Eckl.

 

Foto: Dr. Wolfgang Schlüter, Bürgermeister Andreas Eckl, Doris Dorostkar, Johann Brunner

Foto zu Meldung: Der Rufbus – So funktioniert er

Im Gemeinderat Prackenbach am 30.01.2017 notiert

(30.01.2017)

Ein neues Gemeinderatsmitglied wurde vereidigt

Nach der Niederlegung des Gemeinderatsmandats von Renate Schedlbauer mit Ablauf des 31. 12.2016 wurde Matthias Schedlbauer, Tierstallweg 3 als Listennachfolger des Wahlvorschlags Nr. 07 der FWG Moosbach-Prackenbach-Ruhmannsdorf mit 261 gültigen Stimmen vom Gemeinderat in der Sitzung vom 26.10.2016 festgestellt.

Matthias Schedlbauer hat mit Schreiben vom 01.11.2016 die Wahl zum neuen Gemeinderatsmitglied vorbehaltlos angenommen und die Bereitschaft zur Vereidigung erklärt.

 

In der letzten Sitzung am Montag wurde es dann feierlich, als Bürgermeister Andreas Eckl mit der Amtskette bekleidet, Matthias Schedlbauer die Eidesformel abnahm:

 

„Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern. Ich schwöre den Gesetzen gehorsam zu sein und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Ich schwöre, die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren und ihren Pflichten nachzukommen, so wahr mir Gott helfe.“ Somit ist das Gremium der Gemeinde Prackenbach wieder vollzählig.

 

Listennachfolger Matthias Schedlbauer übernimmt den Ausschusssitz

In der Sitzung des Gemeinderates vom 08.05.2014 wurde Renate Schedlbauer in den Sozialausschuss sowie als Stellvertreterin für GR Johann Thurnbauer in den Haupt-/Finanz und Personalausschuss und in den Rechnungsprüfungsausschuss gewählt. Bürgermeister Eckl schlug in der jüngsten Sitzung vor, dass der neue Gemeinderat jeweils die Funktion in den jeweiligen Ausschüssen übernehmen soll. Das Gremium stimmte dem einstimmig zu und auch Matthias Schedlbauer gab seine Zustimmung. Die Besetzung der Ausschüsse ist somit ebenfalls wieder vollzählig.

 

Matthias Schedlbauer stellte sich als zweiter Jugendbeauftragter zur Verfügung

Um die anfallende Tätigkeit als Jugendbeauftragter auf mehrere Schultern verteilen zu können, hat man nach dem Ausscheiden von Renate Schedlbauer darüber beraten, Mirco Penzkofer wieder einen Jugendbeauftragten zur Seite zu stellen. Der Gemeinderat befürwortete die Nachbesetzung und das neue Gemeinderatsmitglied erklärte sich sofort bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.

 

Eilhandlung wegen liegengebliebenen Einsatzfahrzeuges erforderlich

Bei Schneeräumarbeiten in Richtung Igleinsberg/Zell blieb Anfang Januar ein Einsatzfahrzeug des Winterdienstes Prackenbach wegen eines Defekts liegen. Wegen der starken und anhaltenden Schneefälle und den damit verbundenen winterlichen Straßenverhältnisse wäre ein längerer Ausfall des Einsatzfahrzeuges nicht ohne negative Folgen für den Straßenverkehr geblieben. Bürgermeister Eckl verständigte und beauftragte nach erfolglosen Reparaturversuchen eine MAN-Fachwerkstätte, welche den Schaden zeitnah, gleichzeitig jedoch kostenintensiv, beheben konnte.

Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt rund 8.350 Euro. Der Gemeinderat genehmigte die Eilhandlung des Bürgermeisters.

 

Zuschuss für die Jugendarbeit des SV Moosbach und Prackenbach

Die Sportvereine haben beim Kreisjugendring Regen für die Jugendarbeit Zuschussanträge gestellt. Diese wurden nach Angaben des KJR bereits im Dezember 2016 ausbezahlt und werden nur dann nicht zurückgefordert, wenn auch die Gemeinde einen Zuschuss für die Jugendarbeit in gleicher Höhe gewährt. Dies bedeutet, dass die Gemeinde einen Zuschuss für die beiden Sportvereine von 538,- € gewährt, was der Gemeinderat bewilligte.

 

Bauangelegenheiten

Das Bauvorhaben auf Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienhauses des Florian Weigl und Angelika Brunner im Gemeindeteil Fichtental, Schöpferhof befindet sich innerhalb der Darstellung Dorfgebiet MD des Geltungsbereichs des Flächennutzungsplans im Gemeindeteil Fichtental. Die Erschließung ist gesichert, der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu.

 

Das Vorhaben des Bauantrags von Mathias Eckl auf familiengerechte Erweiterung des bestehenden Austragswohnhauses in Frauenwies richtet sich nach §35 BauGB, da es sich im Außenbereich befindet. Danach ist die Erweiterung eines Wohnhauses auf bis zu höchstens zwei Wohnungen dann zulässig, wenn das Wohnhaus zulässigerweise errichtet wurde und unter anderem das Gebäude vom bisherigen Eigentümer oder seiner Familie selbst genutzt wird. Die Voraussetzungen sind nach Auffassung der Verwaltung gegeben, so dass der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens seitens des Gemeinderates zugestimmt wurde.

 

Zu Berichte und Anfragen

teilte Bürgermeister Eckl mit, dass mit Bescheid der Regierung von Niederbayern vom 12.01.2017 die Fördermittel zur Sanierung des Rathauses im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms bewilligt wurden. Die Ausschreibung der einzelnen Gewerke soll danach zeitnah durch das beauftragte Ingenieurbüro Brunner, Viechtach ausgearbeitet werden und möglichst frühzeitig mit den Sanierungsarbeiten beginnen zu können.

In diesem Zusammenhang schlägt Eckl vor, dass Werkstoffe, die zurück gebaut werden müssen an interessierte Bürger abgegeben werden sollen. Diese könnten bis spätestens 10.02.2016 in der Gemeinde Prackenbach ein Gebot abgeben. Abzugeben sind neben den Dachpfannen die Fenster nebst dazugehörigen Rahmen, die Fensterläden und die Granitfensterbänke sowie das Granitsims der Fassade. Den Abtransport nach Rückbau müssten die jeweiligen Bewerber in Eigenregie organisieren. Der Gemeinderat stimmte der Vorgehensweise zu.

Bürgermeister Eckl teilte auch mit, dass am 09.02.2017 ab 19.30 Uhr nochmals eine Rufbusveranstaltung beim Gasthaus Kerscher in Moosbach stattfinden werde. Er lädt die Gesamtbevölkerung zu dieser Veranstaltung recht herzlich ein.

 

Foto: Vereidigung von Matthias Schedlbauer

Foto zu Meldung: Im Gemeinderat Prackenbach am 30.01.2017 notiert

Waldwasser für den Gemeindeteil Krailing

(19.12.2016)

Gemeinsame Abschlussbegehung der rund 450.000 EUR Maßnahme

 

Prackenbach/Krailing. Nachdem im Jahr 2015 das Ingenieurbüro Brunner die Planungsarbeiten zur umfangreichen Sanierung der Trinkwasserversorgung für den Gemeindeteil Krailing abgeschlossen hatte, begannen im Frühjahr 2016 die Bauarbeiten durch die ortsansässige Firma Blüml Bau.

 

Die Versorgung wird über eine rund 1 km lange Zuleitung aus dem Gemeindeteil Viechtafell hergestellt. Neben dem in Schwarzendorf erforderlichen und installierten Druckminderschacht wurde das gesamte rund 1,3 km lange Ortsnetz nebst Hydranten zur Löschwasserversorgung für den Ortsteil Krailing neu errichtet. Es mussten Hausanschlüsse für knapp 50 Anwesen angepasst bzw. neu gemacht werden.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 450.000 EUR zzgl. MwSt. Die Tiefbauarbeiten wurden inzwischen komplett abgeschlossen und die Asphaltierungsarbeiten durch die Fa. STRABAG fertiggestellt.

Die Bauleistungen wurden am Montag im Rahmen einer Begehung abgenommen. Bürgermeister Andreas Eckl dankte in diesem Zusammenhang nochmal allen Anwohnern und Betroffenen für das entgegengebrachte Verständnis währen der Bauarbeiten sowie den beteiligten Firmen für die zuverlässige und saubere Arbeit.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Bürgermeister Andreas Eckl, Heinrich Seiderer (Polier), Florian Pledl vom Ingenieurbüro Brunner, Werner Blüml, Roland Brem, Andreas Schmelmer vom STRABAG, zuständig für die Asphaltierungsarbeiten

Foto zu Meldung: Waldwasser für den Gemeindeteil Krailing

Christbaumabfuhr Weihnachten 2016

(16.12.2016)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

auch dieses Jahr bietet der Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald wieder eine kostenfreie Abholung und Verwertung von Christbäumen an.

 

Die vollständig abgeschmückten Christbäume können in der Zeit ab

 

Montag, 02.01.2017 bis Samstag, 14.01.2017

 

zu den üblichen Öffnungszeiten am Recyclinghof abgegeben werden.

Foto zu Meldung: Christbaumabfuhr Weihnachten 2016

Letzte Sitzung des Gemeinderats im Jahr 2016 – Jahresrechnung 2015 erörtert

(30.11.2016)

Dank an die Verwaltung und Mitarbeiter der Gemeinde

 

Prackenbach. Bürgermeister Andreas Eckl eröffnete am Mittwoch, 30.11.16 die letzte Gemeinderatssitzung, wobei man neben der Feststellung der Jahresrechnung 2015 die letzten Tagesordnungspunkte des Jahres 2016 abarbeitete.

Im Punkt 1 ging es über die Änderung des Umsatzsteuergesetzes ab 1.1.2017, das für die Besteuerung der öffentlichen Hand fundamental verändert wird und für alle Gemeinden erhebliche Auswirkungen bringt, das heißt, dass die USt-Plicht künftig nicht mehr nur für Betriebe gewerblicher Art wie Wasserversorgung oder PV-Anlagen gilt.

Wird die Optionserklärung nicht vor dem 31.12.16 abgegeben, wird die derzeitige Rechtslage bis 31.12.2020 beibehalten, so dass die Änderungen des USt-Rechts erst ab 1.1.21 greifen.

Diese Lösung stellt derzeit für die Gemeinde Prackenbach die bessere Lösung dar, so dass der Gemeinderat zustimmte, zumal diese auch widerrufen werden könnte.

 

Zum Thema Wasserversorgung im Gemeindeteil Krailing wurde festgestellt, dass diese abgeschlossen sei. Die Gemeinde hat dem Landratsamt Regen –Umweltamt und dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf mitgeteilt, dass seit dem 8.11.16 der GT Krailing nun vollständig aus dem neuen Versorgungsnetz mit Trinkwasser versorgt wird aus der und gleichzeitig die Eigengewinnungsanlage gleichzeitig stillgelegt wurde.

Das Landratsamt teilte mit Schreiben vom 15.11.16 mit, dass sie beabsichtigen, die Erlaubnis zur Ableitung und Gewinnung von Trinkwasser aus der Quelle in Krailing sowie die Verordnung über das Wasserschutzgebiet aufzuheben.

Der Gemeinderat nahm dazu Stellung und stimmte den beabsichtigten Aufhebungen zu.

 

Zur Jahresrechnung für 2015, die Geschäftsleiter Manfred Maier in den wesentlichsten Punkten erörterte, stellte Bürgermeister Andreas Eckl fest, dass es kein schlechtes Jahr war. Erfreut wurde angemerkt, dass es die Gemeinde Prackenbach wieder geschafft hat, keinen Kredit aufnehmen zu müssen, ja sogar Schulden abbauen zu können, so dass sich am 31.12.2015 ein Schuldenstand von 2.635.671 € ergeben hatte, wobei die Pro-Kopfverschuldung auf 991 € sank.

Weiter stellte Maier die Ergebnisse der Haushaltsrechnung, eine Vermögensübersicht und eine Übersicht über die Schulden, die Rücklagen und den Rechenschaftsbericht vor. Im Detail wurden auch die wesentlichsten Überschreitungen des Verwaltungshaushalts 2015 und die Investitionsmaßnahmen im Jahr 2015 durchgesprochen.

Der Verwaltungshaushalt schloss mit einem Plus von 198.853 € und erhöhte somit die Zuführung an den Vermögenshaushalt. Geplante, aber nicht durchgeführte Maßnahmen des Vermögenshaushaltes führten dazu, dass auch dieser gegenüber dem Haushaltsplan besser abgeschlossen werden konnte. Die Rücklagenzuführung erhöhte sich deshalb ebenfalls.

Für die kommenden Jahre bedeutet dies jedoch ein willkommenes, wenn auch kleines Polster, da hohe Investitionen, wie z.B. in die Wasserversorgung, den Breitbandausbau und Rathaussanierung anstehen, so Eckl.

Im Anschluss daran leitete der 2. Bürgermeister Michael Kellermeier vorübergehend die Sitzung, da Eckl bei der Erteilung der erforderlichen Entlastung der Jahresrechnung als Leiter der Verwaltung persönlich beteiligt war. Das Gremium stellte eine einwandfreie und saubere Arbeit des Bürgermeisters und der Verwaltung fest und erteilte einstimmig die erforderliche Entlastung der Jahresrechnung für das Jahr 2015.

Im Anschluss daran erteilte der Gemeinderat dem örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss um den Vorsitzenden Eberhard Preiß den Prüfungsauftrag für das HH-Jahr 2015.

 

Folgende Bauanträge wurden behandelt

Zum Bauantrag von Helmut und Brigitte Gierl auf Neubau einer Garage sowie eines Hobbyraumes mit Schuppen im Gemeindeteil Krailing stellte das Gremium fest, dass es sich um ein Bauvorhaben nach §34 BauGB handelt. Die erforderlichen Voraussetzungen liegen nach Meinung der Gemeinde vor, das Einvernehmen wurde erteilt.

Die beantragte Geländeaufschüttung des Roland Geiger überschreitet die Grenzen der Verfahrensfreiheit nach Art. 57 BayBO und ist deshalb genehmigungspflichtig. Bauplanungsrechtlich sieht die Gemeinde keine Bedenken. Im Rahmen der Genehmigung werden die sonstigen öffentlichen Belange, z.B. Naturschutz beleuchtet. Der Gemeinderat erteilte auch hier das Einvernehmen.

Beim Bauantrag von Bianca Gierl und Matthias Fischer auf Aufstockung des bestehenden Wohnhauses mit Ausbau des Dachgeschosses in der Tafertsbergstraße soll das Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden. Das Bauvorhaben soll mittels einer Aufstockung getätigt werden, da die Baugenehmigungsbehörde im Mai 2016 die Genehmigung wegen der beantragten Schleppgaupe versagt hatte. Der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens steht nichts entgegen

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Eckl informierte über die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 09.11.2016 zum Thema Erlass einer Straßenausbaubeitragssatzung. Danach sei der Verzicht einer Gemeinde auf den Erlass einer Satzung nur bei ganz besonderen, atypischen Umständen zulässig. Selbst eine sehr gute wirtschaftliche Lage einer Gemeinde reicht nicht aus. Die Kommunalaufsicht des Landkreises Regen hat mitgeteilt, dass der Erlass notfalls mit allen Mitteln der Rechtsaufsicht durchzusetzen ist. Eckl kündigte an, zu Beginn des Jahres 2017 in einer Gemeinderatssitzung nochmals über dieses Thema aufzuklären und die weitere Vorgehensweise festzulegen.

Weiter führte Eckl an, dass im Rathaus durch Umstrukturierung der Büroräume das Büro des Bürgermeisters nunmehr im ersten Stock angesiedelt ist. Im Erdgeschoss sind weiterhin die Räume der Kernverwaltung untergebracht und auch für die zum September neu eingestellte Auszubildende wurde ein Arbeitsplatz eingerichtet.

Eckl informierte das Gremium weiter darüber, dass der Wurftaubenschießstand am Tierstall den Betrieb zum 10.10.2016 eingestellt hat und die Schießanlage abgebaut wurde.

Zum Antrag auf Anbringung eines Verkehrsspiegels in Lexegern wurde zwischenzeitlich mit der PI Viechtach eine Ortsbesichtigung durchgeführt. In der Stellungnahme der PI Viechtach kam zum Ausdruck, dass ein Verkehrsspiegel wenig zielführend sei. Die Errichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs sei ebenfalls nur dann zulässig, wenn entsprechende Baumaßnahmen (z.B. Verengung, Pflasterbereiche, etc.) am Straßenkörper erfolgen. Empfohlen wurde seitens der PI Viechtach ein Sackgassenschild und eventuell die Anbringung eines Schildes „Freiwillig 30 km/h“. Das Gremium einigte sich darauf, dem Vorschlag der PI Viechtach zu folgen.

 

Schließlich lud der Bürgermeister alle Gemeindebürgerinnen und -bürger sowie das gesamte Gremium am Mittwoch, 21. Dezember 2016 ab 19.30 Uhr ins Gasthaus Liebl in Tresdorf zur Bürgerversammlung für das Jahr 2016 ein.

 

Nach der Abhandlung der Tagesordnungspunkte war es dem Bürgermeister ein Bedürfnis, dem Gemeinderat, seinen engsten Mitarbeitern in der Verwaltung um den Geschäftsleiter Manfred Maier und allen weiteren Bediensteten für das Jahr 2016 ein herzliches Vergelt´s Gott auszusprechen und dankte für die gute Zusammenarbeit. Er sei sehr stolz, dass alles so gut läuft und erwähnte dankend auch den 2. Bürgermeister Michael Kellermeier, der ihm stets aushelfe, wenn Doppeltermine anstehen.

Zum Schluss verabschiedete er mit einem Blumengebinde die, zum Ende des Jahres aus dem Gremium ausscheidende, Gemeinderätin Renate Schedlbauer und dankte ihr für Engagement und ihre Arbeit für die Gemeinde.

Ein herzliches Vergelt´s Gott erhielt auch die örtliche Pressevertreterin für die stets zuverlässige und wichtige Berichterstattung um die Gemeinde Prackenbach und die gute Zusammenarbeit.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl mit Renate Schedlbauer

Foto zu Meldung: Letzte Sitzung des Gemeinderats im Jahr 2016 – Jahresrechnung 2015 erörtert

Charlotte Eckl, eine freundliche ehemalige Geschäftsfrau feierte ihr 80. Wiegenfest

(23.11.2016)

Pfarrer, Bürgermeister und VdK gehörten zu den Gratulanten

 

Krailing. Sie hat in ihrem Leben viel gearbeitet und trotzdem sieht man der fidelen und leutseligen Charlotte Eckl aus Krailing ihre 80 Jahre nicht an, die in guter Verfassung, geistig und gesundheitlich gut drauf, am Mittwoch mit der ganzen Familie ihr Wiegenfest feierte.

Auch Pfarrer Josef Drexler schaute bei der Jubilarin herein und gratulierte ihr ganz herzlich sowie Bürgermeister Andreas Eckl mit Freundin Manuela, der seiner Oma alles Liebe und vor allem Gesundheit wünschte und ihr eine Urkunde mit Gutschein von der Gemeinde überreichte. Sogar der VdK Ortsverband Prackenbach mit Michael Bergbauer durfte bei ihrem Mitglied nicht fehlen und ein Glückwunschschreiben von Landrat Michael Adam, über das sie sich besonders freute.

 

Charlotte Eckl, geborene Schötz hat in Krailing das Licht der Welt erblickt, wo sie als jüngstes Kind mit drei Brüdern aufgewachsen ist. 1967 übernahm sie von ihren Eltern das frühere Lebensmittelgeschäft, das sie 39 Jahre mit vollem Elan führte. Zur vielen Arbeit im Haus und als Geschäftsfrau wurden seit 1972 auch Gästezimmer vermietet, wobei die Urlauber die Unterhaltung am Abend mit der Vermieterin sehr genossen. Doch zu diesen Arbeiten kam auch noch 1976 eine Landwirtschaft dazu, wo sie ihre Hände einsetzte, bis man diese nach fast 30 Jahren an den Nagel hängte.

 

1958 schloss die Jubilarin mit ihrem Wolfgang Eckl aus Frauenwies den Bund fürs Leben. Aus der glücklichen Ehe gingen fünf Kinder hervor. Charlotte hat in Meidengrub eingeheiratet, Sohn Wolfgang hat sich in Frauenwies sesshaft gemacht und Tochter Ingrid ist in Prackenbach verheiratet. Tochter Sonja lebt bei der Mutter im Haus, wo sie die Jubilarin liebevoll umsorgt. Sohn Thomas ist im Alter von drei Wochen verstorben.

 

Ein weiterer Schicksalsschlag klopfte an die Tür der Jubilarin, als sie 2005 ihren Mann Wolfgang nach kurzer Krankheit zur letzten Ruhe begleiten musste. Doch die tapfere Krailingerin ließ sich nicht hängen, sie versorgt ihren Haushalt im und um das Haus noch selbst und im Sommer ihre Urlauber. Sie fährt auch gerne mit ihrem Auto zum Einkaufen und unternimmt manchmal auch Spaziergänge. Wenn im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen herausspitzen, ist die nimmermüde Jubilarin bis in den Herbst in ihrem Garten anzutreffen.

 

Doch hoch im Kurs liegen ihre sieben Enkelkinder. Freude kommt auf, wenn sie die Oma besuchen. Ihr größter Wunsch an ihrem Ehrentag bestand daran, dass ihr der Herrgott noch einen langen Lebensabend vergönnen möge und sie vor allem so frisch und gut gelaunt den 90. und evtl. den 100er erleben darf.

 

Foto: Jubilarin Charlotte Eckl mit Bürgermeister Andreas Eckl und Pfarrer Josef Drexler

Foto zu Meldung: Charlotte Eckl, eine freundliche ehemalige Geschäftsfrau feierte ihr 80. Wiegenfest

Finanzspritze von der GenoBank

(18.11.2016)

Prackenbach. Bürgermeister Andreas Eckl bedankte sich am Freitag in der Zweigstelle der GenoBank Donau-Wald für einen symbolischen Scheck über 2.000,- €.

Eckl freute sich über die großzügige Spende, die aus dem Gewinnspartopf bzw. aus den Gewinnsparlosen der GenoBank- Kunden stammt und sprach der Geschäftsstellenleiterin Sabine Hartl im Namen der Gemeinde, ein herzliches Vergelt´s Gott aus. Eckl meinte, dass die GenoBank ein großartiger Partner sei, auf die man stets zurückgreifen kann.

 

Folgende Geldempfänger freuen sich über die Spende von insgesamt 2.000,- € und haben für ihre größeren und kleineren Bedürfnisse schon einige Anschaffungen ins Auge gefasst:

Der Kindergarten in Prackenbach investiert mit 500,- € in Mal-und Spielsachen,

die Volksschule Prackenbach möchte für 500,- € Lernmaterialen und Bücher investieren.

Jeweils 250,- € erhalten die FFW Prackenbach e.V., die FFW Tresdorf e.V. und die FFW Ruhmannsdorf e.V. Sie wollen mit dem Kauf von Schutzausrüstungen für Feuerwehler und der Gemeindebürger zu deren Wohl beitragen.

Schließlich erhält die Kath. Kirchenstiftung Prackenbach 250,- € für den Ausflug der Kommunionkinder.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl und Sabine Hartl

Foto zu Meldung: Finanzspritze von der GenoBank

Zum 95. Geburtstag von Maria Fraundorfner

(05.11.2016)

Ministerpräsident Seehofer, Landrat Adam und Bürgermeister Eckl gratulierten

 

Prackenbach. Man könnte sie locker um 20 Jahre jünger schätzen, die beliebte Prackenbacherin Maria Fraundorfner, die am Samstag in bemerkenswert guter gesundheitlicher und geistiger Verfassung, umringt von der ganzen Familie, ihren 95. Geburtstag feierte.

 

Gratuliert hat Bürgermeister Andreas Eckl und überreichte neben einer Urkunde einen Geschenkkorb im Namen der Gemeinde. Auch freute sich die Jubilarin über gute Wünsche vom Frauen- und Mütterverein Prackenbach und über Glückwünsche, die Ministerpräsident Horst Seehofer übermittelte nebst einem Blumengebinde und Grüße, die aus dem Landratsamt kamen.

 

Als eine geborene Kolbeck erblickte Maria Fraundorfner in Grub (Gemeinde Prackenbach) das Licht der Welt. Als viertes Kind wuchs sie mit sechs Geschwistern auf, von denen bereits alle verstorben sind. Auf dem elterlichen Anwesen in Grub verbrachte sie eine arbeitsreiche Jugend, bis sie 1946 den Landwirt Johann Fraundorfner aus Prackenbach ehelichte, den sie nicht nur in dem landwirtschaftlichen Betrieb tatkräftig unterstützte, sondern auch den Haushalt mustergültig führte.

Aus der harmonischen Ehe gingen zwei Kinder hervor: Sohn Johann, der den elterlichen Betrieb weiterführte und Tochter Marianne, die selbst längst verheiratet ist und in Breitenhausen wohnt.

1978 musste die tapfere Jubilarin einen Schicksalsschlag verkraften, als plötzlich und unerwartet der Gatte nach 32-jähriger Ehe verstarb.

 

Heute verbringt die Jubilarin ihren Lebensabend bei der Familie von Sohn Johann. Während sie von Enkelin Anette bereits frühmorgens, wenn sie zur Arbeit fährt, versorgt wird, kümmert sich tagsüber Schwiegertochter Josefine um die Jubilarin und kocht ihr ihre Lieblingsgerichte. Es schmeckt ihr alles, gesteht sie, doch Schwammerl mag sie nicht, denn die sind giftig, meint sie.

Die Zeit wird der Jubilarin nicht lang, denn geistig rege liest sie täglich aus zwei Zeitungen die Neuigkeiten, die sie sich noch bei bestem Sehvermögen und ohne Brille zu Gemüte führt.

 

Über den Besuch von sechs Enkel und mittlerweile sieben Urenkel freut sich die Jubilarin immer sehr. Sie wünschten der Oma an ihrem Ehrentag, dass sie noch lange rüstig bleibt und ihr der Herrgott noch einen zufriedenen Lebensabend gönnen möge.

 

Foto: Urenkelin Sophia gratulierte der Jubilarin Maria Fraundorfner mit Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Zum 95. Geburtstag von Maria Fraundorfner

In der Gemeinderatssitzung Prackenbach am 26. Oktober 2016 notiert

(26.10.2016)

Breitbandausbau  in Prackenbach

Im zweiten Verfahrensabschnitt im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms zum Ausbau von sog. NGA-Netzen (Breitbandausbau) hatte die Gemeinde Prackenbach über zwei Angebote von Netzbetreibern zu entscheiden. Beide Netzbetreiber hatten für den geplanten Ausbau von Teilen des Ortsteils Prackenbach und des Gemeindeteils Hagengrub gültige Offerten zum Submissionstermin abgegeben, Nachverhandlungen wurden nicht geführt. Die Plausibilitätsprüfungen der Wirtschaftlichkeitslücken wurden vom Breitbandzentrum durchgeführt und liegen bereits vor. Das beauftragte Planungsbüro Corwese, vertreten durch den zuständigen Planer Michael Räbiger, stelle anhand einer durchaus komplexen Wertungsmatrix die beiden eingegangenen Angebote gegenüber und stellte fest, dass die Deutsche Telekom das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte, welches in der Folge auch den Zuschlag durch die Gemeinde Prackenbach erhalten hat. Ebenfalls stimmten die Gemeinderäte dem Finanzierungsplan zu, welcher vorsieht, dass die für den Ausbau erforderlichen Mittel in Höhe von etwas mehr als 100.000 € im HH-Jahr 2018 zur Verfügung gestellt werden müssen.

Im Anschluss wurde noch darüber beraten, wie die weiteren Orts- und Gemeindeteile, welche derzeit noch nicht bzw. unterversorgt sind und auch nicht vom 2. Ausbauschritt profitieren, ausgebaut werden sollen. Das Bundesförderprogramm, welches bisher lediglich für die Beratungsleistungen in Anspruch genommen wurde, hat noch ausreichend Mittel zur Verfügung. Leider werden hier im Vergleich zum Bayerischen Förderprogramm nur Fördermittel in Höhe von 50 % gewährt. Zudem fordert dieses Programm eine sehr umfangreiche sowie überaus komplexe Verfahrensaufbereitung. Auch werden hier, seitens des Fördergebers noch sehr viele Änderungen im laufenden Verfahren verlangt, so der Planer. Der Gemeinderat hat dennoch die Absicht, auch das restliche Gemeindegebiet, soweit technisch möglich, mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Sollte dies in einzelnen Ortsteilen nicht möglich sein, so soll hier mit dem Ausbau der jeweiligen KvZ und daraus resultierenden Anschlüssen auf der Basis von Kupferleitungen realisiert werden. Das Planungsbüro wurde beauftragt, ein Konzept für den Förderantrag für das Bundesförderprogramm auszuarbeiten, so dass baldmöglichst mit den Ausschreibungen begonnen werden kann.

 

Zuschlag für die Stromlieferung für die Jahre 2017 – 2019 wird erteilt

Bürgermeister Andreas Eckl stellte fest, dass der Preisbindungszeitraum der Stromlieferung für die gemeindlichen Einrichtungen (z.B. Rathaus, Schule, Kindergärten, FF-Gerätehäuser, Kläranlage mit Pumpwerken, Wasserversorgung, Straßenbeleuchtung etc.) des derzeitigen Vertragspartners Ende des Jahres 2016 ausläuft. Deshalb wurde zeitnah zur Sitzung drei Unternehmen aufgefordert, Angebote für die Stromlieferung von rund 220.000 kWh für alle Verbrauchsstellen der Gemeinde Prackenbach für die Jahre 2017 bis 2019 abzugeben, um die Vertragsbindung der kommenden drei Jahre in die Wege leiten zu können. Dazu bat Bürgermeister Eckl Energiewirt Josef Haas, die Ergebnisse vorzustellen.

Zur Vorstellung und Information über die Wertung der eingegangenen Angebote erläuterte Haas, dass insgesamt drei Unternehmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert wurden. Dies waren im Einzelnen: In(n) Energie GmbH, Simbach am Inn, die Stadtwerke München GmbH, München und E.ON Energie GmbH, München.

Alle drei Unternehmen haben fristgerecht je ein gültiges Angebot abgegeben. Nach der Auswertung hat sich ergeben, dass die  In(n) Energie GmbH das wirtschaftlichste Angebot darstellte und im Vergleich zum Mitbewerber einen Preisvorteil von rund 980,- €/Jahr bzw. bei reinem Ökostrom (100 % aus Wasserkraft) rund 780,- €/Jahr bietet. Auf die Vertragsbindung von drei Jahren gerechnet, ergibt sich so ein Preisvorteil von insgesamt 2.940 €, bzw. 2.340 €.

Verglichen wurde der jeweils angegebene Mischpreis für alle Abnahmestellen incl. Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet.

Zusammenfassend erläuterte Josef Haas, dass das wirtschaftliche Angebot für eine 220.000 kWh pro Jahr von der Bewerberin In(n) Energie GmbH aus Simbach am Inn kommt.

Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den Ausführungen der Verwaltung und beschloss, dass dem wirtschaftlichsten Anbieter, hier der In(n) Energie der Zuschlag für die Stromlieferung für die Jahre 2017-2019 erteilt wird.

 

Der Aufstellung eines Verkehrsschildes im Kappenfeld-Lexegern zugestimmt

Da die Verkehrslast einerseits durch die Anwohner als auch durch Neubau-Interessierte und Besucher im neuen Baugebiet Kappenfeld-Lexegern deutlich gestiegen ist sowie Baustellenverkehr in den kommenden Jahren zu erwarten sind, besteht aus Sicht der Anwohner für die insgesamt 13 Kinder im Neubaugebiet ein erhöhtes Gefahrenpotenzial. Deshalb haben sie die Anbringung eines Verkehrsspiegels beantragt. Der Bauausschuss hatte sich im Vorfeld der Sitzung vor Ort von den Gegebenheiten ein Bild gemacht und dabei festgestellt, dass ein Verkehrsspiegel wenig zielführend sei. Hilfreich hingegen könnte die Festsetzung einer sog. Spielstraße, eines verkehrsberuhigten Bereiches sein. Das Gremium schloss sich der Meinung an, jedoch sollte hierzu die zuständige Polizeiinspektion Viechtach um Stellungnahme gebeten werden.

 

Gemeinderätin legt ihr Gemeinderatsmandat zum 31.12.16 nieder

Mit ihrem Schreiben vom 5. Oktober 2016 teilte Gemeinderätin Renate Schedlbauer mit, dass sie sich nicht mehr in der Lage sieht, das Gemeinderatsmandat sowohl aus betrieblichen als auch aus privaten Gründen, aufrecht zu erhalten und deshalb ihr Amt mit Ablauf des 31.12.16 niederlegt. Sie teilte mit, dass ihr die Entscheidung sehr schwer gefallen sei und ihr die Arbeit im Gremium immer Spaß gemacht habe. Auch die gute und produktive Zusammenarbeit im Gemeinderat und der kollegiale Umgang mit den übrigen Mandatsträgern waren sehr angenehm. Dennoch konnte sie weder von Bürgermeister Eckl noch von ihrem „Parteikollegen“ Thurnbauer zum Verbleib überzeugt werden.

Der Gemeinderat bedauerte die Entscheidung von Schedlbauer und stellte die Niederlegung ihres Amtes fest. Schedlbauer versprach, GR Mirco Penzkofer, als verbleibenden Jugendbeauftragten, wenn nötig, im Ferienprogramm zu unterstützen.

Im Anschluss daran wurde vom Gemeinderat festgestellt, dass der Listennachfolger aus dem Wahlvorschlag Nr. 7 –(FW Moosbach/Prackenbach/Ruhmannsdorf) mit 261 gültigen Stimmen Matthias Schedlbauer ist. Formell muss dieser die Annahme des Mandats gegenüber der Gemeinde noch erklären, damit er ab 2017 in den Gemeinderat nachrücken kann.

 

Außerplanmäßige Ausgaben für die Grundschule genehmigt

Um den Unterrichtsbetrieb zeitgemäß gestalten zu können, wurde zusammen mit der Schulleitung besprochen, dass pro Klasse sog. Dokumentenkameras erforderlich wären, durch welche alle Arten von Vorlagen, die im Erfassungsbereich abgelegt werden, an die Wand projiziert werden können. Die Anschaffung der Kameras kosten pro Klassenraum ca. 1.000,- €.

Außerdem wurde für das vorhandene Kopiergerät an der Grundschule eine Ersatzbeschaffung notwendig, für welches der Wartungsvertrag seitens des Vertragspartners wegen des Alters und der Reparaturanfälligkeit nicht mehr verlängert wurde. Bei der Neuanschaffung wurde darauf geachtet, dass die Wartungs- und Unterhaltskosten so gering wie möglich ausfallen.

Für beide Anschaffungen werden außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von 7.000,-€ erforderlich, denen der Gemeinderat zustimmt

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Dem Bauvorhaben des Andreas Rabenbauer auf Anbau eines Wintergartens an dem bestehenden Waldlerhaus im GT Viechtafell wurde stattgegeben. Die Erschließung ist in diesem Bereich gesichert und die bauplanungsrechtlichen Anforderungen sind gegeben, so dass das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden konnte.

 

Der Gemeinderat stimmte dem Vorbescheid zu

Siegfried Macht stellte Antrag auf Wiederherstellung des vor 3 ½ Jahren durch Brand unbewohnbar gewordene Wohnhauses in Dumpf GT Ruhmannsdorf. Dies ist nur möglich, wenn ein gleichartiges Gebäude an gleicher Stelle alsbaldig gebaut wird. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens soll nun durch das zuständige Baureferat am Landratsamt Regen geklärt werden, ob die Neuerrichtung bzw. Wiederaufbau möglich ist. Die Erschließung ist gesichert, der Gemeinderat erteilte das gemeindliche Einvernehmen

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Eckl wies darauf hin, dass alle Hauseigentümer nach der Satzung über die Hausnummerierung der Gemeinde Prackenbach an allen Gebäuden, für die eine Hausnummer zugeteilt wurde, ein Hausnummernschild anzubringen ist. Es soll sichergestellt werden, Dass Rettungsdienst, FFW, Polizei und auch Zustelldienste schnell und ohne Umwege ans Ziel gelangen.

In den nächsten Tagen lädt Eckl alle Kommandanten der vier Feuerwehren zu einem Treffen ein, um über Ersatzbeschaffung für die Feuerwehr nach dem Brandeinsatz in Tresdorf zu entscheiden.

Zudem sind alle Interessierten am 15. November ab 19.30 Uhr zu einer Infoveranstaltung zum Rufbus ins Gasthaus Bergbauer, Prackenbach eingeladen. Auch wies er auf die geplante Bürgerversammlung der Gemeinde Prackenbach am Mittwoch, 21. Dezember 2016 um 19.30 Uhr beim Liebl-Wirt in Tresdorf hin.

Der Veranstaltungskalender für2017 steht (Stand 14. Oktober2016)

(13.10.2016)

Überblick über die wesentlichsten Veranstaltungen

 

Prackenbach. In diesen Tagen hat Bürgermeister Andreas Eckl die Vereinsvorstände ins Gasthaus Klein nach Unterrubendorf eingeladen, um die Veranstaltungstermine für das Jahr 2017 festzulegen. Dazu konnte er auch 2. Bürgermeister Michael Kellermeier, Gemeinderätin Renate Schedlbauer und Richard König von der Verwaltung begrüßen.

 

Große Feierlichkeiten hat die Gemeinde in diesem Jahr nicht anzubieten, außer erstmals einen Handwerkerball. Zudem sind die Edelweißschützen heuer Ausrichter des Gauballs und organisieren eine Dorfmeisterschaft. Ein Open Air des KuRV Prackenbach steht auf dem Programm und ein Mofa-Cross-Rennen sowie das 20-jährige Jubiläum des Moosbacher Weihnachtsmarktes geht über die Bühne.

 

Das Jahr 2016 hat zum Ausklang noch einiges vor, nämlich nach einem Kameradschaftsabend der FFW Moosbach am 29.10. 16 im Gasthaus Freund eine Rufbusvorstellung durch Dr. Schlüter und einem Vertreter des LA am Dienstag, 15.11.16 um 19.30 Uhr im Gasthaus Bergbauer. Das Gemeindepokalschießen bei den Edelweißschützen vom 18.-20.11. schließt sich an und am 19.11. die Generalversammlung des MCC um 19.30 im Gasthaus Bielmeier. Am selben Tag (19.11.) steigt um 18.00 Uhr das 1. Kesselfleischessen der FFW Ruhmannsdorf im Feuerhaus. Nach einem Vortrag über den „Darm“ am Freitag, 25.11. um 19.00 Uhr im Gasthaus Kerscher bieten die Tresdorfer am Samstag, 26.11. und die Dorfgemeinschaft Moosbach vom 26.-27.11. ihre Weihnachtsmärkte an. Den Abschluss am Sonntag bildet das Adventsingen um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Moosbach.

 

Der Dezember ist bestückt einerseits mit der Hagengruber Weihnacht vom 3.-4. Dezember 2016 und mit Weihnachtsfeiern und Christbaumversteigerungen, die noch in den Januar 2017 reichen. Mit der traditionellen Generalversammlung der FFW Ruhmannsdorf (6.1.17 um 14.00 Uhr) und der FFW Prackenbach am 13.1.17 um 19.00 Uhr steht am 10.1.17 noch ein Vortrag über Gedächtnistraining um 19.00 Uhr beim FB in Altrandsberg an.

Das Gesellschaftliche kommt mit einem Feuerwehrball(5.2.17), dem Handwerkerball (11.2.) und einer Valentinsfahrt (13.2.) nicht zu kurz. Dazwischen referiert am 16.2. Kreisfachberater Eder bei einem Vortrag und es treffen sich die FFW Moosbach (5.3.), die Handwerker am 11.3., der SV (24.2.) und die Gartler (25.3.) bei ihrer Mitgliederversammlung. Starkbierfeste des SV Prackenbach (11.3.), der Handwerker (19.3.) und des SV Moosbach am 1.4. stehen ebenso an wie die Dorfmeisterschaft der Schützen vom 31.3.-2.4.17.

Der Gartenbauverein lädt am 1.4. zum Palmbüschelbinden ein und der Frauenbund bietet Osterkerzen an. Schließlich werden in drei Orten Maibäume aufgestellt und neben einigen Garten- und Sommerfesten lädt der MCC zum Mofa-Cross ein, der KuRV Prackenbach zu seinem Open-Air sowie der KuSV  Moosbach zum Jahrtag und zur Heimkehrerwallfahrt nach Neurandsberg und schließlich steigt am 27. Mai der Gauball in Moosbach.

Zu verschiedenen Vereinsausflügen und Wanderungen wird eingeladen, zum traditionellen Erntedankfest und zum Oktoberrosenkranz des FB. Erwähnenswert sind letztendlich die monatlichen Seniorentreffs und zuweilen auch die Ausflüge. Mit Advent und weihnachtlichen Feiern im Dezember 2017 schließt sich der vorläufige Kalender, wobei zu bemerken ist, dass im Laufe des Jahres im Veranstaltungskalender der Homepage der Gemeinde Änderungen oder neue Termine eingetragen werden können, was von den Interessenten oder Verantwortlichen die Möglichkeit besteht, sie einzusehen. Ein Dankeschön gebührt Richard König von der Gemeindeverwaltung, der beim Vereinstreffen alle Termine gleich in den Laptop übertrug und den Anwesenden am Schluss einen Abdruck aushändigte.

Nach dem Bürgermeister Andreas Eckl der Familie Klein für die zur Verfügungstellung des Veranstaltungsraumes und den Vereinsvertretern für ihr Kommen dankte, sprach er die Anwesenden über eine evtl. Ausrichtung eines Festes (Heimatfest) an, wobei sie sich im Vorfeld Gedanken machen sollten. Er dachte an zwei bis drei Tage und es müsse auch nicht jedes Jahr sein. Auch dankte er Renate Schedlbauer, die sich sehr um das Ferienprogramm in diesem Jahr bemüht hat und auch den Vereinen, die sich beteiligten. Es sei erfreulicher Weise sehr gut gelaufen, bemerkte auch Renate und bat auch für 2017 um Beteiligung.

Energetische Sanierung, Klärschlamm und Bauangelegenheiten

(28.09.2016)

Prackenbach. In der jüngsten Gemeinderatssitzung am Mittwoch hat Bürgermeister Andreas Eckl nach der Begrüßung, bei der er auch die neue Auszubildende in der Verwaltung Kristin Lorenz und Michael Pfeffer vom Ingenieurbüro Brunner vorgestellt. Anschließend ging er auf den ersten Tagesordnungspunkt über die energetische Sanierung des Rathauses im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogrammes (KIP) und die Festlegung des Umfangs der Sanierung ein, wobei eine Förderung vom Land Bayern von 90 % zu erwarten ist, so Bürgermeister Eckl. Die Bewerbung um Fördermittel Anfang 2016 ging von Baukosten von rund 245.000 € aus. Auf dieser Basis existiert eine Förderzusage der Regierung von Niederbayern in Höhe von rund 210.000 €. Die aktuelle Kostenschätzung des Planungsbüros errechnet Baukosten incl. Baunebenkosten von rund 280.000€.

 

Um das Erscheinungsbild des Ganzen zu erhalten, wurde in die Kosten unter anderem der Austausch der vorhandenen Fenster in Kunststoff mit Holzoptik aufgenommen, weiter das Anbringen eines Fassadenvollwärmeschutzes mit mineralischem Dämmmaterial, das Anbringen des Fassadenputzes mit weißem Anstrich, die Installation einer Aufdachdämmung inkl. De- und Wiedermontage der PV-Anlage sowie den  Austausch der Abdichtung und Dachpfannen.

Zur Veranschaulichung hat GR Högerl Muster unterschiedlicher Werkstoffe für die Fensterelemente zur Sitzung mitgebracht. Nach einer umfassenden Diskussion über die Verwendung der entsprechenden Materialen sowie die damit verbundenen Kosten hat das Gremium der geplanten Maßnahme zugestimmt und diese für energetisch sinnvoll erkannt.

 

Förderung abgelehnt

Der Förderantrag für die Sanierung bzw. dem Wiederaufbau eines denkmalgeschützten Gebäudes im Gemeindeteil Oberreisach wurde vom Gremium abgelehnt, da die Gemeinde zu einer Förderung nicht verpflichtet ist und ohnehin einen jährlichen Betrag an den Denkmalschutzfonds leistet. Es würde eine freiwillige Leistung der Gemeinde bedeuten und könnte nur dann gewährt werden, wenn die Gemeinde über eine gute bis sehr gute wirtschaftliche Ausgangslage verfügen würde.

 

Überplanmäßige Ausgaben von 4503.28 € wurden genehmigt

Die Klärschlammentsorgung 2016 in der Gemeinde Prackenbach  hat insgesamt 17 503.28 € verursacht. Dies führte zu überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 4503, 28 €. Trotz Überschreitung der Ausgaben der Klärschlammentsorgung sind die verfügbaren Mittel innerhalb des Deckungsringes Abwasser nicht überschritten, die Deckung ist insoweit gesichert. Die überplanmäßigen Ausgaben waren deshalb zulässig und wurden vom Gemeinderat genehmigt.

 

Der Beschaffung einer Küchenzeile für den KG St. St. Georg zugestimmt

Da der Kindergarten St. Georg 2017 sein 30-jähriges Bestehen feiern kann und in Folge dessen auch die Einrichtung 30 Jahre alt ist, stellen die Erzieherinnen Antrag zur Beschaffung einer neuen Küchenzeile evtl. mit Geschirrspüler. Der Anschaffung wurde zugestimmt und Angebote werden eingeholt.

 

Bauangelegenheiten wurden zugestimmt

Die Bauplanungsrechtlichen Anforderungen beim Antrag auf Vorbescheid von Corinna und Benjamin Engel auf Neubau eines Einfamilienhauses und Doppelgarage in Krailing sind gegeben, so dass das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden konnte.

Des Gleichen erteilte der Gemeinderat  dem Antrag von Alfred Zitzelsberger auf Abbruch einer bestehenden Scheune sowie Neuerrichtung einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Lagerhalle in Unterrubendorf  das gemeindliche Einvernehmen.

 

Bürgermeister-Bericht

Zum Wasserleitungsbau mit Hausanschlüssen in Krailing berichtete Bürgermeister Eckl, dass bei den Maßnahmen ein Ende in Sicht sei. Er lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit den Firmen insbesondere mit der Firma Blüml-Bau, Florian Pledl vom Ingenieur-Büro Brunner und 2. BM Michael Kellermeier, GR Helmut Gierl sowie Wasserwart Roland Brem, die sich vor Ort stets mit Rat und Tat einbrachten. Der Umfang der Asphaltierungsarbeiten im Gemeindeteil Krailing, welche die Maßnahme abschließen werden, soll am Donnerstag bei einem Vor-ORT-Termin festgelegt werden.  

 

Zum Stand des Breitbandausbaus im Gemeindebereich Prackenbach, teilte Bürgermeister Andreas Eckl mit, dass für den zweiten Ausbauabschnitt zwei Netzbetreiber pünktlich zum Submissionstermin Angebote abgegeben haben. Die Wertung durch das beauftragte Büro erfolgt in den nächsten Tagen. Dieser Ausbauschritt bedeutet dann die Ausschöpfung der Mittel des Bayerischen Förderprogramms. Bei der Interessensbekundung für den weiteren Ausbau im Rahmen des Bundesförderprogramms hat bisher ein Unternehmen ihr Interesse angemeldet.

 

Abschließend dankte Bürgermeister Andreas Eckl allen Feuerwehrmännern, insbesondere denen der Ortsfeuerwehren Tresdorf, Ruhmannsdorf, Prackenbach und Moosbach, für deren Einsatz beim Brand in Tresdorf. Durch den Einsatz der Wehren und auch der freiwilligen Helfer konnte der Brand erfolgreich bekämpft und eventuell noch größerer Schaden verhindert werden.

Mit herabfallenden Ästen ist zu rechnen

(14.09.2016)

Prackenbach. Bürgermeister Andreas Eckl gibt bekannt, dass das Naturdenkmal „Linde“ bei der Kirche turnusgemäß auf Standsicherheit geprüft wurde. Das Ergebnis war, dass die Baumkrone Schwächen aufweist und mit herabfallenden Ästen zu rechnen ist.

Die Naturschutzbehörde am Landratsamt hat angeordnet, das Problem zu lösen. Bürgermeister Eckl bittet die Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis bis Ende September, bis die Gefahrenstelle behoben ist. 

Foto zu Meldung: Mit herabfallenden Ästen ist zu rechnen

Die Gemeinde Prackenbach stellte eine Auszubildende ein

(14.09.2016)

Kristin Lorenz heißt die Neue in der Verwaltung

 

Prackenbach. Seit dem Bestehen der Gemeinde Prackenbach ist Kristin Lorenz die erste Auszubildende, die am 1. September 2016 für eine dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in den Dienst genommen wurde.

Die Stelle wurde in der Tageszeitung ausgeschrieben und Lorenz hat unter neben neun Jugendlichen

eine Bewerbung eingereicht. Sie brachte in ihren Referenzen eine abgeschlossene 10-klässige Realschule in Bad Kötzting mit, die sie überaus gut abgeschnitten hatte.

 

Nach eingehender Durchsicht der Bewerbungen wurden noch einmal fünf Bewerber/innen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, bei dem sich Kristin Lorenz dann besonders hervorgetan hat.

Die schulische Laufbahn, die ihr bevorsteht, besteht aus  Block-Unterricht an der staatlichen Berufsschule in Landshut und noch weiteren Lehrgängen bei der Bayerischen Verwaltungsschule in Lauingen mit Sitz in München. Auch erhält sie in der Verwaltung unter anderem Einblicke in alle Bereiche der Gemeindeverwaltung.

 

Im Übrigen müssen in der Ausbildung diverse Ämter oder Dienststellen durchlaufen werden, wobei sie in der Lehrzeit herausfindet, in welchem Bereich sie später einsteigen möchte.

Sie lernt z.B. im Bürgerservice, wie man mit Bürger umgeht, wie und wo man Ausweise, Pässe und sonstige Verwaltungsverfahren beantragt. Nach der bestandenen Prüfung hat sie vielfältige  Möglichkeit, sich weiter- und fortzubilden. Selbst die Möglichkeit des sog. zweiten Bildungsweges zu einem Studium seht ihr offen.

Bürgermeister Andreas Eckl und Geschäftsleiter Manfred Maier wünschten der neuen Mitarbeiterin einen guten Einstand und viel Erfolg.

 

Foto: Manfred Maier, Kristin Lorenz und Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Die Gemeinde Prackenbach stellte eine Auszubildende ein

Abt Hermann Josef Kugler feierte seinen 50. Geburtstag

(12.09.2016)

Delegation aus Prackenbach gratulierte

 

Prackenbach. Ganz zufällig haben die Prackenbach erfahren, dass Abt Hermann Josef Kugler am Sonntag, 11. September 2016 seinen 50. Geburtstag feierte. Die Pfarrei Windberg und das Kloster haben nach dem Gottesdienst zu einem Stehempfang anlässlich des runden Geburtstages geladen. Von der Gemeinde und von der Pfarrei Prackenbach hat sich seit etwa zwei Jahren eine Freundschaft mit dem Kloster Windberg entwickelt, hat doch das Kloster mit seinem Abt Hermann Josef Kugler für die 900-Jahrfeier in Prackenbach die Schirmherrschaft im vergangenen Jahr übernommen.

 

Da die Pfarrei Prackenbach-Krailing am Geburtstag des Abtes jedoch das traditionelle Pfarrfest feierte und auch Bürgermeister Andreas Eckl an diesem Wochenende bereits terminlich belegt war, holte man dies am Montag, 12. September kurzerhand nach und überraschte den Abt mit nachträglichen Glückwünschen und einem kleinen Geschenk aus Prackenbach.

Abt Hermann Josef Kugler freute sich sichtlich über die Delegation mit Bürgermeister Andreas Eckl, Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink und Kirchenpfleger Ferdinand Klement, der auch Pfarrer Josef Drexler entschuldigte. Trotz der vielen Termine, als Abt des Prämonstratenser Klosters Windberg und Roggenburg sowie auch als Administrator des Klosters Speinshart, nahm sich Abt Hermann Josef Zeit für die Prackenbacher und lud zu Kaffee und Kuchen im Klostergarten ein.

 

Foto: Ferdinand Klement, Margit Eidenschink, Abt Hermann Josef Kugler, Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Abt Hermann Josef  Kugler feierte seinen 50. Geburtstag

Im Gemeinderat am 16.8.16 notiert

(16.08.2016)

Prackenbach. Einen sehr kurzen öffentlichen Teil hatte der Gemeinderat in der letzten Sitzung abzuarbeiten.

 

Stellungnahme zum Haushalt 2016

Bürgermeister Andreas Eckl hat die Stellungnahme der zuständigen Kommunalaufsicht des Landratsamtes Regen zur Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2016 bekannt gegeben. Darin wurde festgehalten, dass eine Genehmigung mangels neuer Kreditaufnahme nicht erforderlich ist. Positiv wurde die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt gesehen, welche gleichzeitig als besonderer Indikator für die Dauer der Leistungsfähigkeit fungiere. Im Haushalt 2016 ist diese als gesichert anzusehen. Dennoch wurde auf den kostendeckenden Betrieb der kostenrechnenden Einrichtungen hingewiesen. Ebenso wurde dringend angeraten, eine Straßenausbaubeitragssatzung zu erlassen, um künftig Kreditaufnahmen auch in voller Höhe genehmigen zu können. Die staatliche Rechnungsprüfungsstelle hat im Rahmen der Überprüfung des Haushalts 2016 festgestellt, dass die Hebesätze für die Grundsteuer A und B sowie die Gewerbesteuer etwas unter dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegen und deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Regen. Insofern sei die durch den Gemeinderat beabsichtigte Anhebung der Grundsteuer B um 20 Prozentpunkte ab 2017durchaus vertretbar und im Rahmen, so Eckl.

 

Bauangelegenheiten

Über zwei Bauangelegenheiten hatte der Gemeinderat zu entscheiden. Zum einen wurden für das Bauvorhaben in Lexegern geringfügige Befreiungen von der Festsetzung des Bebauungsplans beantragt und zum anderen war über einen Wohnhausanbau und der Errichtung eines Carports mit Maschinenhalle im Gemeindeteil Maierhof zu beraten. In beiden Teilen stimmten die Mitglieder des Gemeinderates der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zu.

 

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Eckl dankte den beiden Jugendbeauftragten, federführend der Gemeinderätin Renate Schedlbauer und dem Gemeinderat Mirko Penzkofer für die Erstellung und Begleitung des Ferienprogramms 2016. Hier wurde und wird hervorragende Arbeit, auch von den beteiligten Vereinen geleistet.

Beim Wasserleitungsbau im Gemeindeteil Krailing wurde festgestellt, dass nicht alle Haushalte über dringend benötigte Druckminderanlagen verfügen. Hier weist Eckl daraufhin, dass alle Hauseigentümer angehalten werden, hier in jedem Fall entsprechend nachzurüsten, um so die Hausinstallation ausreichend schützen zu können. Gleichzeitig werden zusammen mit dem Ingenieurbüro und der Bauausführenden Firma die Druckverhältnisse im Versorgungsnetz überprüft und wenn möglich angepasst. Eckl dankte bei dieser Gelegenheit den ortsansässigen Gemeinderäten Gierl und Kellermeier (2. Bürgermeister) für die wertvolle Unterstützung während der Bauarbeiten vor Ort.

Bürgermeister Eckl berichtete auch über die Fräsarbeiten an der Staatsstraße Richtung Rattenberg. Hierbei konnte, dank der guten Zusammenarbeit mit der Firma Strabag, für Ausbesserungsarbeiten an maroden Gemeindestraßen einige Fuhren an Fräsgut organisiert werden, die auch Dank der optimalen Witterung vom gemeindlichen Bauhof schnell verarbeitet werden konnten.

Im Anschluss an die Ausführungen des Bürgermeisters wies GR Klement darauf hin, dass an der Einmündung der REG6 in die B85 aus Richtung Hagengrub kommend die Sicht Richtung Viechtach für Lenker von landwirtschaftlichen Zugmaschinen sehr eingeschränkt ist. Da diese Fahrzeuge oft sehr lang sind und etwas Zeit brauchen, um beschleunigen zu können, stelle diese Sichtbehinderung durchaus Gefahrenpotenzial dar. Eine ähnliche Situation sei an der Abzweigung von der REG6 Richtung Engelsdorf gegeben. Da beide Straßen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Prackenbach fallen, werde der Kontakt zur Straßenmeisterei Viechtach gesucht, so Eckl.

Wasserleitungsneubau nach Krailing will Bürgermeister Eckl gut über die Bühne bringen

(21.07.2016)

Nächste Woche bezieht ein Teil von Krailing bereits das erste Fernwasser

 

Prackenbach/Krailing. Lange liefen die Planungen zum Wasserleitungsneubau für den Ortsteil Krailing, bis der Gemeinde nach einer alternativen Berechnung klar wurde, dass es nur die Lösung Fernwasser aus Frauenau geben kann.

Seit 25. April ist nun die Großbaustelle im Gange, als die Bagger in Viechtafell anrückten.

Mittlerweile ist die Firma Blüml-Bau in der Ortsdurchfahrt von Krailing angelangt und schätzt noch eine Bauzeit bis Ende September.

Nächste Woche wird die Ortsdurchfahrt von Krailing sehr eingeschränkt sein, auch eine Vollsperrung wird man zuweilen hinnehmen müssen, so dass Bürgermeister Andreas Eckl die Anwohner um Verständnis bittet, denn es liegt ihm sehr am Herzen, dass man den Wasserleitungsbau gut über die Bühne bringt.

 

Die Gesamtkosten für den Wasserleitungsneubau belaufen sich incl. Asphaltierung auf ca. 500.000 €, informiert der Bürgermeister. Der Gemeinderat habe zudem beschlossen, zeitgleich zu den Bauarbeiten bezüglich des fortschreitenden Internetzeitalters, gleich weitere Leerrohre zu verlegen, um für die Zukunft in diesem Bereich gut aufgestellt zu sein.

Bürgermeister Eckl ist mit dem Bauverlauf der Firma Blüml-Bau und mit Florian Pledl vom Ingenieurbüro Brunner, der die Aufsicht für den Verlauf des Baues übernahm, sehr zufrieden.

 

Foto: Werner Blüml Blüml-Bau, Polier Heinrich Seiderer, 2. BM Michael Kellermeier, Ing. Florian Pledl, GR Helmut Gierl jun., Wasserwart Roland Brem, BM Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Wasserleitungsneubau nach Krailing will Bürgermeister Eckl gut über die Bühne bringen

Bei der Gemeinde Prackenbach steht das Ferienprogramm

(18.07.2016)

Für jeden ist etwas dabei – Veranstaltungen vom Sonntag, 31. Juli – Dienstag, 6. September 2016

 

Prackenbach. Ein umfangreiches Programm ist heuer beim Ferienprogramm geboten und Gemeinderätin Renate Schedlbauer wünscht dazu allen Teilnehmern viel Spaß und erholsame Ferien und bittet, die Termine fest zu halten.

 

Es beginnt mit Sonntag, 31. Juli mit einer Sommerolympiade auf dem Firmengelände von Kraus-Bau in Hagengrub. (keine Altersbegrenzung.) Es beginnt um 13.00 Uhr, organisiert vom Dorfverein Hagengrub.

 

Malen mit Rosi Baumgartner heißt es am Mittwoch 3. August ab 14.00 Uhr ebenfalls beim Dorfverein. Es findet beim Dorfwirt Egner in Hagengrub statt. 25 Kinder können sich beteiligen.

 

Am Montag, 8. August geht es mit der FFW Prackenbach in den Tierpark nach Lohberg. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Feuerwehrhaus in Prackenbach. Bis 10 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen. Der Eintritt ist frei. Bei genügend Teilnehmer wird ein Bus eingesetzt, ansonsten Fahrgemeinschaften.

Anmeldung ist bis Montag, 1. August erforderlich.

 

Am Donnerstag, 18. August steht der Kletterpark am Predigtstuhl in Sankt Englmar auf dem Programm. Organisator sind die Edelweißschützen Moosbach.

Treffpunkt ist das Pfarrheim in Prackenbach um 13.00 Uhr mit Fahrgemeinschaften.

Ende der Veranstaltung ist ca. 17.00 Uhr – Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erforderlich bis Donnerstag, 11. August wegen Bereitstellung der Kletterausrüstung.

 

Am Samstag, 27. August bietet der SV Moosbach eine Schnitzeljagd mit anschließendem Grillen an. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr beim Kindergarten Moosbach. Unkostenbeitrag 5.00 €.

 

Am Dienstag, 30. August ist Töpfern einer Katze im Pfarrheim Prackenbach mit Alexandra Neuberger angesagt. Kinder ab 6 Jahren, gerne in Begleitung eines Erwachsenen sind willkommen. Um 13.30 Uhr beginnt der Spaß und endet gegen 17.30 Uhr. Unkostenbeitrag 15.00 €.

 

Am Dienstag, 6. September endet das diesjährige umfangreiche Ferienprogramm mit Kinder-Yoga.

Entspannungsübungen bietet Anneliese Miethaner vom SV Moosbach. Treffpunkt ist um14.00 Uhr in der Turnhalle Moosbach und endet um 16.00 Uhr. Teilnehmen können 10 Kinder von 6 – 12 Jahren.

 

Anmeldungen können ab sofort bei Renate Schedlbauer Tel. 09942/6829 oder 0160 93396102 vorgenommen werden. Spezielle Anmeldung bei der Tierpark-Fahrt und zum Kletterpark in St. Englmar beachten

Zum 95. Geburtstag von Karoline Jansen - Ministerpräsident Seehofer schickte ein Glückwunschschreiben

(12.07.2016)

Eine bemerkenswert geistig rüstige Frau kennt sich noch in der Politik aus

 

Moosbach. Wenn auch die Füße gar nicht mehr so recht wollen, ist Karoline Jansen, die am Dienstag ihr 95. Wiegenfest feiern konnte, geistig und gesundheitlich noch sehr gut drauf und ist obendrein sehr unterhaltsam und bei allen beliebt. Kein Wunder, die Gratulanten rissen den ganzen Tag nicht ab, alle wollten ihr eine Freude machen.

 

Am Abend hatte die Jubilarin die ganze Familie, Nachbarn, Verwandte und Freundinnen zu einer kleinen Feier ins Gasthaus Kerscher eingeladen, über deren Besuch sie sich sehr freute wobei sie für jeden  Gratulanten freundliche und dankende Worte hatte.

Auch Bürgermeister Andreas Eckl gesellte sich zu der Geburtstagsfeier, der ihr von Herzen alles Gute wünschte. Ebenso erhielt die Jubilarin Glückwünsche über das Telefon von Pfarrer Josef Drexler und Ottilie Sterr vom Kath. Frauenbund. Leider musste sie auf einen Besuch von Schwester Frenzi aus New Jersey/USA und von Verwandten aus Kanada oder Berga in diesem Jahr verzichten. Die weite Reise wäre zu beschwerlich für sie gewesen.

 

Lina Jansen wurde in Renften (Gemeinde Rattenberg) geboren und verbrachte mit drei Schwestern, von denen bereits zwei verstorben sind, bei ihren Eltern Karoline und Johann Wermer ihre Kindheit. Nach der Schulzeit in Rattenberg begab sie sich nach München, wo sie im Agfa-Werk ihre ersten Groschen verdiente. 1942 ging die Jubilarin mit Theodor Jansen die Ehe ein, dem sie zwei Söhne und eine Tochter schenkte.

Nach 24 glücklichen Ehejahren verlor sie ihren Mann durch einen Arbeitsunfall und noch zwei Mal klopfte das Schicksal an die Tür der tapferen Frau, denn auch den beiden Söhnen musste sie ins Grab schauen.

 

Nun lebt die Jubilarin schon 30 Jahre in Moosbach, wo sie in der Nachbarschaft von Tochter Anette wohnt und sich dort sehr wohl fühlt. Sie versorgt ihren Haushalt immer noch selbst, kocht sich alles, auf was sie gerade Lust hat und bäckt die leckersten Kuchen für sich und die Familie. Ansonsten ist Tochter Anette stets für sie da, wenn sie Hilfe oder ein Taxi benötigt. Auch die Enkel Susanne und Johanna schauen immer wieder bei der Oma vorbei. Neuerdings ist Urenkelin Lotte der ausgesprochene Liebling im Haus.

Die Zeit wird der Lina nicht lang, denn zuweilen geht sie zum Friedhof, wo ihre beiden Söhne begraben sind und fährt wöchentlich nach Rattenberg, wo sie mit ihren Freundinnen „Mensch ärgere dich nicht“ spielt oder informiert sich im Fernseher über die neuesten Nachrichten und die Politik. Durch ihre Weltgewandtheit hat sie sich auch schon drei Mal zu einem Flug nach Amerika gewagt. So ist bei der Lina noch nie Langeweile aufgekommen und das soll noch lange so bleiben, das war der Wunsch ihrer Gratulanten.

 

Foto: Susanne (Enkelin) Lotte (Urenkelin) Lina Jansen und Bürgermeister Andreas Eckl

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Haushalt für das Jahr 2016 verabschiedet – Einkommensteuersituation spürbar verbessert

(22.06.2016)

Fast 6 Mill. werden umgesetzt – Der Schuldenstand verringert sich – Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen

 

Prackenbach. Nachdem von einer dauerhaften spürbaren Einkommensverbesserung und dauerhaften positiven Finanzentwicklung durch Gewerbeansiedlung nicht auszugehen ist, muss das primäre Ziel der Abbau der Schulden sein. Je länger die Gemeinde Prackenbach ohne Neuverschuldung auskommt umso schneller (pro Jahr um rund 250.000 €) sinkt der Schuldenstand von (2.373.798 €, voraussichtlicher Stand am 31.12.2016) und somit die jährliche Zinslast (2016: 62.181 €). Nur dadurch entspannt sich die Finanzlage nachhaltig und die dauerhafte Leistungsfähigkeit lässt sich gewährleisten. Eine höhere Verschuldung ist auszuschließen.

 

Das gab Bürgermeister Andreas Eckl und Geschäftsleiter Manfred Maier bei der Haushaltsverabschiedung bei der jüngsten Sitzung bekannt und merkte an, dass man jedoch mit der derzeitigen Situation zufrieden sein könne.

Der Finanzausschuss hatte sich in zwei Sitzungen im Vorfeld mit dem übersichtlichen Zahlenwerk eingehend befasst, welches die Ratsmitglieder einstimmig verabschiedeten. Bürgermeister Eckl lobte die super Leistung von Geschäftsleiter Manfred Maier und auch Gemeinderat Eberhard Preiß dankte im Namen des Gremiums für die übersichtliche Arbeit von Maier.

 

Durch die Steigerung bei der Kreisumlage in Höhe von rund 35.000 € beläuft sich die Einnahmeverbesserung im Jahr 2016 auf erfreuliche 195.800 € und die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshauhalt steigt leicht um 6.040 € auf 747.090 €. Die Tilgung von Darlehen beläuft sich 2016 auf knapp 261. 900 €, so dass die freie Finanzspanne im Jahr 2016 zufriedenstellende 485.190 € beträgt.

In Anbetracht der für 2016 vorgesehenen nicht unerheblichen Investitionen ist die verbesserte Situation gegenüber 2015 auch dringend notwendig, um eine Neuverschuldung bzw. den Ausgleich des Haushalts durch Kreditaufnahme im laufenden Haushaltsjahr vermeiden und den Kreditbedarf in den kommenden Jahren überschaubar gestalten zu können.

 

Im Jahr 2017 stehen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Hochbehälters in Moosbach an, ebenso soll die ländliche Entwicklung Viechtafell nun baulich umgesetzt werden. Der Breitbandausbau soll 2016 planerisch abgeschlossen werden und baulich beginnen, so dass in den kommenden zwei bis drei Jahren Investitionssummen von geschätzt 3.500.000 € im Raum stehen, welche zum Großteil vorfinanziert werden müssen.

Die Finanzsituation der Gemeinde bleibt also – wohl auf einen zunächst unabsehbaren Zeitraum angespannt und die freie Finanzspanne zwar ausreichend aber in der Höhe überschaubar. Ziel muss also unbedingt sein, die Investitionen im laufenden und in den künftigen Haushaltsjahren dieser Entwicklung anzupassen und – wenn möglich - sorgsam zu dosieren.

 

Im HH-Jahr 2015 konnte erfreulicherweise ein Soll-Überschuss in Höhe von 625.635 € Rücklage zugeführt werden. Zur Finanzierung von Maßnahmen des Vermögenshaushaltes wurde die Rücklage in gleicher Höhe im HH-Jahr 2015 der Rücklage wieder entnommen und entspannt deshalb die finanzielle Situation des HH-Jahres 2016 enorm. Im HH-Jahr 2016 wird voraussichtlich nochmals ein Soll-Überschuss von 299-240 € entstehen, welcher wiederum der Rücklage zugeführt wird und dem HH-Jahr 2017 mit den geplanten Investitionen zu Gute kommt.

 

Maier warf auch einen Blick auf das Jahr 2015, das ein zufriedenstellendes Ergebnis zeigt. Die Zuführungsrate war mit lediglich 741.050 € im Haushalt veranschlagt und hat im Ergebnis erfreuliche 1.149.398 € betragen. Bei Tilgungsausgaben von rund 262.000 € ergibt das eine freie Finanzspanne von 887.400 €. Investiert wurden rund 900.000 €.

Der Schuldenstand verringerte sich von rund 2.897.000 € (Stand 31.12.2014) um 261.950 € auf rund 2.635.671 € (Stand 31.12.15). Bei 2.666 EW zum 31.12.15 bedeutete das eine Pro-Kopf-Verschuldung von rund 988 € je Einwohner.

Bezüglich der Vorausschau auf das Jahr 2016 erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts von 3.947.550 € um 168.000 € auf 4.115.600 € und es vermindern sich die Einnahmen und Ausgaben des VMH von 1.980.950 € um 195.960 € auf 1.785.040 €.

Den Gesamthaushalt setzte Maier auf 5.900.640€ (um 27.860 € weniger).

 

Maier warf auch einen Blick auf die Kreisumlage. Sie steigt um 1%-Punkt auf 49,00 % (Vorjahr 48%.) Im Vergleich zum Jahr 2015 steigt die Kreisumlage erneut und zwar von 950.000 um rund 35.000 €.

Seit dem HH-Jahr 2013 um immerhin 215.000 €.

Der Betrieb der beiden Kindergärten in Moosbach und Prackenbach mit Kinderkrippe sowie zusätzlich die Umlage für auswärts untergebrachte Kinder ist nach wie vor eine finanzielle Belastung, obwohl die Kindergartengebühr zum 1.9.2015 geringfügig angehoben wurde. Dennoch hat sich erfreulicher Weise der Fehlbetrag der Haushaltsansätze 2015 von 177.250 im Rechnungsergebnis auf erträgliche 124.279 € verringert.

 

Schließlich warf man noch einen Blick auf geplante Investitionen. So steht im Jahr 2016 die energetische Sanierung des Rathauses an, der Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens, Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand, Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet im Nahen Feld sowie verschiedene Tiefbaumaßnahmen. Ebenso der Breitbandausbau, Tiefbaumaßnahmen an der Wasserversorgung und der Erwerb von Grundstücken.

 

Eckdaten des Prackenbacher Haushalts von 2016

 

Gesamthaushalt                                        5.900.640 € 
Verwaltungshaushalt   4.115.600 €
Vermögenshaushalt   1.785.040 €

 

Verwaltungshaushalt Einnahmen
Grundsteuer A+B 208.000 €
Gewerbesteuer  470.000 €
Einkommensteuerbeteiligung 1.124.000 €
Schlüsselzuweisung 922.000 €
Sonstige Steuern und Zuweisungen 45.000 €
Konzessionsabgabe 57.000 €
Schülerbeförderung 366.400 €
  Ausgaben
Personalaufwand 914.550 €  
Sach- und Betriebsaufwand 913.410 €
Schulverbandsumlage 203.500 €
Gewerbesteuerumlage 105.000 €
Kreisumlage 985.000 €
Zuführung zum Vermögenshaushalt 747.140  €
Kalkulatorische Kosten 184.150 €

                      

Vermögenshaushalt    Einnahmen
Zuschüsse und Beiträge 287.400 €
Zuführung vom Verwaltungshaushalt 747.140 €
Investitionspauschale 126.500 €
Entnahme aus Rücklage des Vorjahres  624.000 €
Kreditaufnahme 0 €
  Ausgaben
Investitionen 1.122.000 €
Ordentliche Tilgung 262.100 €

Rücklagenzuführung für

das kommende HH-Jahr 2017

299.240 €

  

Im Gemeinderat am 22. Juni notiert

(22.06.2016)

Vereinbarung mit der TG Viechtafell geschlossen

Zwischen der TG Viechtafell und der Gemeinde Prackenbach will man eine Vereinbarung über die Maßnahmen zur Dorferneuerung treffen. Dabei geht es um den Waldweg und Hochackerweg sowie der Erneuerung der Trinkwasserleitung und Straßenentwässerung.

Zum derzeitigen Verfahrensstand ist lediglich die Entwurfsplanung mit den entsprechenden Kostenschätzungen vorhanden.

Um seitens der TG Viechtafell die Detailplanung und im Anschluss die Ausschreibung der einzelnen Baumaßnahmen für das Jahr 2017 durchführen zu können, war es erforderlich, dass die Vereinbarung vom Gemeinderat beschlossen wurde.

 

Einbau und Inbetriebnahme der Digitalfunkgeräte beschlussmäßig behandelt

Die Leistung für den Einbau der Digitalfunkgeräte wurde im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung dem Wettbewerb unterworfen. Als wirtschaftlichster Anbieter wurde die Firma Rhode und Schwarz befunden. Die Kosten hierfür betrugen knapp 9.000 €. Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Ausschreibungsergebnis und der Vergabe sowie des Einbaus der neue Digitalfunkgeräte in die Feuerwehreinsatzfahrzeuge der vier Ortsfeuerwehren und stimmt der Vergabe zu und genehmigte die entstandenen Ausgaben.

 

Behandlung verschiedener Bauanträge

Gemäß den vorliegenden Plänen und der bereits durchgeführten Dachsanierung zur Sicherung des Gebäudes beim Bauantrag von Dr. Petra Ettl und Dr. Bernhard Heindel auf Umbau und Instandsetzung des denkmalgeschützten Wohnstallhauses in Oberreisach 5 kann davon ausgegangen werden, dass das Bauvorhaben die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, so dass das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden konnte.

 

Dem Antrag auf Vorbescheid von Christine Brunner auf Errichtung eines Einfamilienhauses in Holzbauweise mit Garage in Ruhmannsdorf wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Der Bauantrag des Andreas und Sonja Kreis auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Gästebereich und Garage in Oberrubendorf erfüllt in Bezug auf das Wohngebäude zwar grundsätzlich die Anforderungen, lässt jedoch hinsichtlich der Dachform (Flachdach) Zweifel aufkommen, ob sich das Gebäude in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und ob das Ortsbild dadurch nicht beeinträchtigt ist. Das gemeindliche Einvernehmen wurde nach kontroverser Diskussion trotz Gegenstimmen erteilt.

 

Der Antrag von Judith Wurzer auf Neubau einer PKW-Garage mit Holzlager in Ruhmannsdorf wurde als genehmigungsfähig eingestuft und dass gemeindliche Einvernehmen erteilt.  

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde dem Bauantrag von Stefan Rockinger auf Neu-/Ersatzbau eines Einfamilienwohnhauses in der Wiedenhofstraße erteilt.

Ebenso dem Antrag des Mario Klement-Feldmeier auf Ersatzbau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Garage in Bartlberg sowie dem Bauantrag des Wolfgang Hackl Viechtafell für die Errichtung einer landwirtschaftlichen Gerätehalle und Pferdeunterstand und einer Bergehalle.

 

Der Aufrechterhaltung bzw. Verlängerung zugestimmt

Der Gemeinderat stimmte der Aufrechterhaltung bzw. Verlängerung des, durch die Gemeinde Prackenbach organisierten und finanzierten Bustransfer zwischen Moosbach-Prackenbach-Viechtach, bis einschließlich September 2016 zu, welchen das Busunternehmen Haimerl Reisen sicher stellt, bis das Mobilitätskonzept und das damit verbundene Rufbussystem des Landkreises Regen in Betrieb genommen wird.

 

Bürgermeister-Bericht

Eckl gab bekannt, dass die Instandsetzung der Staatsstraße 2326 (Mitterdorf) in der Ferienzeit durchgeführt wird und gegebenenfalls vom 1. August bis 2. September zu Beeinträchtigungen auf diesem Streckenabschnitt führen kann.

 

Für den Bauabschnitt „Am Kühberg“ der Erneuerung der Wasserleitung im Gemeindeteil Krailing teilt Eckl mit, dass für die Anlieger eine Ausweichroute über Privatgrundstücke in Richtung Schwarzendorf eingerichtet wird. Er dankte vorab diesen Grundstückseigentümern für die Benutzung des Weges.

Eckl gratulierte dem Ehrenbriefträger der Gemeinde Prackenbach Hans Höcherl für den Erhalt des Kulturpreises 2016 des Bayerischen Wald-Vereins ebenso wie den Fußballdamen des SV Prackenbach, welche den Meistertitel in ihrer Klasse gewinnen konnten.

Für Donnerstag den 14. Juli 2016 lud Eckl alle interessierten Gemeinderäte um 18.30 Uhr zu einer Besichtigung der Baustelle an der Mittelschule Viechtach ein.

Abschließend erinnerten sowohl Bürgermeister Eckl sowie sein Stellvertreter Kellermeier die Grundstückseigentümer entlang von Ort- und Gemeindestraßen daran, dass Sträucher, Hecken und Äste, welche in den Straßenraum ragen, zurückgeschnitten werden sollen, um die Verkehrssicherheit auf Prackenbachs Straßen nicht zu gefährden.

 

Foto: bei der Haushaltssitzung Bürgermeister Andreas Eckl und Manfred Maier

Foto zu Meldung: Im Gemeinderat am 22. Juni notiert

Im Gemeinderat am 19. Mai 2016 notiert

(19.05.2016)

Prackenbach.

Vereinspauschale wird gewährt

Zur Förderung des Vereinssports gewährt der Landkreis Regen alljährlich im Rahmen der Sportbetriebsförderung Zuschüsse an Sport- und Schützenvereine im Landkreis. Die Höhe errechnet sich durch Division aller Mitgliedereinheiten durch die im Kreishaushalt zur Verfügung stehenden Mittel. Dies ergibt für 2016 eine Förderung von 0,10460 € pro Mitgliedereinheit. Voraussetzung für die Gewährung des Landkreiszuschusses ist, dass die jeweilige Kommune den Zuschuss in mindestens gleicher Höhe gewährt.  

Für die Gemeinde Prackenbach ergibt dies für den SV Prackenbach e.V. 188,80 €, für den Tennisclub Prackenbach e.V. 51.78 € und für den SV Moosbach e.V. 255,22 €. Die Auszahlung des LK-Zuschusses erfolgt nach nachgewiesenen Geldfluss durch die jeweilige Kommune. Der Gemeinderat stimmte der Sportförderung in der jeweils beantragten Höhe zu.

 

Asphaltierungsarbeiten werden vergeben

Der Bauausschuss der Gemeinde war in den vergangenen Tagen unterwegs und hat unter anderem auch die Straße nach Hetzelsdorf ab der Abzweigung B 85 zu den Anwesen Hetzelsdorf 14 und 22 besichtigt, die auf einem Teilstück von rund 200 m in sehr schlechtem Zustand ist. Verantwortlich hierfür sei unter anderem die Verlegung der Trinkwasserleitung nach Hetzelsdorf-Nord im Jahre 2014. Der Gemeinderat stimmte der Sanierung des ca. 200 m langen Teilstücks durch die Firma STRATEBAU zu. Die Kosten belaufen sich auf ca. 15.000 €. Im Vorfeld sollen noch Gespräche mit der angrenzenden Grundstückseigentümerin über den tatsächlichen Bedarf der bereits erworbenen Fläche von ca. 200 qm geführt werden.   

Die Sanierung der Brücke über den Sandbach in der Rattenbergerstr. sei dringend notwendig, so Bürgermeister Eckl. Dazu hat der gemeindliche Bauhof einen Sanierungsvorschlag unterbreitet, wobei sowohl vor als auch hinter dem Brückenbauwerk der Fahrbahnunterbau neu aufgebaut werden muss. Beim Aushub und Einbau der Materialien müsste dazu ein Bagger Unterstützung leisten. Allgemein war man der Meinung, dass die Arbeiten vom Bauhofpersonal getätigt werden können. Vor dem Asphaltieren müsste eine Trennfuge installiert werden. Die Kosten, zu denen der Gemeinderat seine Zusage gab, würde sich in etwa auf 15.000 € belaufen, meinte Bürgermeister Eck.

 

Förderzusage für die Gemeinde Prackenbach

Bürgermeister Eckl teilte dem Gremium mit, dass sich die Gemeinde bereits im Januar für die Gewährung von Fördermittel zur energetischen Sanierung des Rathauses im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms beworben habe. Durch  Staatsminister MdL Helmut Brunner, MdL Max Gibis und der Regierungspräsident von Ndby. Heinz Grünwald wurde der Gemeinde mitgeteilt, dass grundsätzlich Fördermittel für die energetische Sanierung des Rathauses von 245.000 € max. 220.500 € zur Verfügung gestellt werden. Jedoch sei eine gesicherte Förderzusage erst nach sachlicher Prüfung der entsprechenden Projektunterlagen möglich, die bis spätestens 14.11.2016 bei der Förderstelle der Regierung von Ndby. eingereicht werden müssen. Es seien auch Einzelmaßnahmen durchführbar und grundsätzlich förderfähig, jede für sich betrachtet muss jedoch die Anforderungen der EnEV erfüllen. Der nächste Schritt ist die Zeitnahe Erstellung der Projektunterlagen durch das Planungsbüro Brunner.

 

Bauantrag verabschiedet

Dem Bauvorhaben des Thomas Santl und Monika auf Neubau eines Wohnhauses mit PKW-Garagen in Lexegern hat der Gemeinderat trotz Überschreitung der Baugrenze zugestimmt und das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Dem weiteren Bauantrag von Bianca Gierl und Matthias Fischer auf Neubau eines PKW-Carport, Aufstockung der bestehenden PKW-Garage sowie Ausbau des Dachgeschosses und Errichtung von Dachgauben wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Eckl hat dem Gemeinderat den Entwurf des ÖPNV Mobilitätskonzept vorgestellt, der seit 15.05.2016 gültig ist. Er wies darauf hin, dass der Bus nur nach vorheriger Anmeldung verkehrt. Die Gemeinde Prackenbach sei, so Eckl, sehr gut durch die neue Linie erschlossen und jetzt gilt es festzustellen, ob das Konzept funktioniert. Detaillierte Informationen hierzu (Haltestellen, Abfahrtszeiten, Rufnummer) sind bei Bedarf im Rathaus oder unter www.rbo.de (Fahrwunschzentrale) erhältlich.

 

Weiter berichtete Eckl, dass der Wasserleitungsbau von Viechtafell nach Krailing sehr gut läuft und die Gemeinde mit dem Verlauf sehr zufrieden ist. Die Arbeiten befänden sich im Fahrplan und in den nächsten Tagen wird bereits das Druckminderschachtbauwerk installiert. In Kürze wird die Baustelle den Ortsteil Krailing erreichen. 

Anschließend gratulierte Bürgermeister Eckl dem SV Moosbach e.V., der sowohl mit der ersten als auch der 2. Mannschaft Meister in der jeweiligen Klasse geworden ist. Am 28.05.2016 um 17.00 ist deshalb der Empfang beider Mannschaften mit Trainer- und Betreuerstab im Rathaus. Dazu seien auch alle Gemeinderatsmitglieder recht herzlich eingeladen.

Theresia Krause aus dem Sauerland feierte ihren 95. Geburtstag

(15.05.2016)

Landrat Michael Adam ließ einen Blumenstrauß übermitteln

 

Tresdorf. Am Pfingstsonntag konnte Theresia Josephine Krause aus Tresdorf, immer stets gut gelaunt, ihr 95. Wiegenfest feiern. Zu diesem nicht gerade alltäglichen Festtag schaute auch Bürgermeister Andreas Eckl bei ihr vorbei und gratulierte der fidelen Tresdorferin ganz herzlich und wünschte ihr noch weitere zufriedene und gesunde Jahre, damit sie auch in fünf Jahren den 100 er erleben kann. Neben Tochter Monika, bei der sie wohnt und den beiden Enkeln kam auch ein Blumenstrauß von Landrat Michael Adam aus dem Landratsamt in Regen, der ebenso gute Wünsche an die Jubilarin in die Gemeinde Prackenbach schickte, über das sich die Jubilarin ganz besonders freute. Nicht minder erfreut war sie, als auch der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer Glück- und Segenswünsche übermittelte und nicht zuletzt die Kath. Stadtpfarrei St. Augustin in Viechtach.

 

Theresia Josephine Krause wurde in Arnsberg (Sauerland) geboren und wuchs dort mit vier Geschwistern auf, wo der Vater einen „Tante-Emma-Laden“ besaß. Nach dem Krieg hat sie 1945 im Ruhrgebiet ihren Kurt Krause kennen und lieben gelernt und ihn dann geheiratet. Während der Mann „unter Tage“ beschäftigt war, versorgte die Frau den Haushalt und verwöhnte ihn nach getaner Arbeit. Leider wurde er vor 10 Jahren in die Ewigkeit abberufen. Sechs Jahre später hat Tochter Monika die Mutter nach Bayern geholt, wo sie sich in Tresdorf längst heimisch machte.

 

Gesundheitlich ist die Jubilarin noch sehr gut drauf und lässt sich von der Tochter verwöhnen. Sie ist immer fidel, wenn auch das Gehwerk nicht mehr so funktioniert und sie sich auf einen Rollator stützen muss. Sie ist mit sich und der Welt zufrieden und freut sich schon heute auf den 100er, den sie in fünf Jahren, so Gott will, feiern kann.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl und Jubilarin Theresia Josephine Krause

Foto zu Meldung: Theresia Krause aus dem Sauerland feierte ihren 95. Geburtstag

Fernwasser statt Gülleverbot

(11.05.2016)

Nach Alternativenberechnung einzig tragbare Lösung für Krailing – Beginn der Bauarbeiten

(Quelle: Viechtacher Anzeiger / Kötztinger Zeitung, von Lisa Wieland)

Krailing. Lange wurde geplant, jetzt ist es endlich so weit: Die auarbeiten für die Wasserleitung, die den Prackenbacher Ortsteil Krailing an das Fernwasser anschließt, haben begonnen. In Viechtafell rückten am 25. April die Bagger an, von dort aus verlegt die Firma Blüml Bau die Leitung bis hin zu den rund 45 Anschließer-Haushalten in Krailing.

Gegen den Willen einiger Betroffener entpuppte sich diese Lösung als die einzig tragbare, so Bürgermeister Andreas Eckl auf Anfrage des Viechtacher Anzeigers. Das Gesundheitsamt saß der Gemeinde schon länger im Nacken, denn die bisherige Wasserversorgung im Ortsteil Krailing verfügt weder über eine UV-Anlage, noch über Ultrafiltration oder Überwachungstechnik, so Eckl.

Nach einer Alternativenberechnung war für die Gemeinde klar,

dass es nur die Lösung Fernwasser aus Frauenau geben kann. Denn die Eigenversorgung aufrecht zu erhalten, wäre mit einem riesen Aufwand verbunden und fast doppelt so teuer gewesen. Man hätte einen Hochbehälter ähnlich dem bei Hagengrub errichten müssen, und das für wesentlich weniger Haushalte. Außerdem hätte dies einen langen „Rattenschwanz“ nach sich gezogen: Denn dort, wo dann das Wasserschutzgebiet ausgewiesen worden wäre (Rattersberg), befindet sich der Hof eines aktiven Landwirts. Neben den erheblichen Einschränkungen, die dieser dann hinnehmen hätte müssen – zum Beispiel keine Gülle mehr auf den Wiesen im Schutzgebiet – hätte sogar ein Teil des Hofes verlegt werden müssen. Die Entschädigung dafür hätte die Gemeinde übernehmen müssen wie auch für die Mehrkosten, die jährlich angefallen wären, weil beispielsweise die Fahrtwege zu den Wiesen oder Feldern länger gewesen wären, so der Bürgermeister.

Wenn nur Wald vom Wasserschutzgebiet betroffen ist, dann sei die Sache längst nicht so kompliziert. Die Aussage hauptsächlich älterer Leute, die schon lange in Krailing leben, dass dann das „gute Wasser“ weggeschüttet wird und das schlechte aus Frauenau verwendet wird, hält er für „Wirtshausschmaatz“. „Ich glaube nicht, dass jemand einen Unterschied merkt, wenn man ihnen zehn Masskrüge mit Eigen- und Fernwasser hinstellt.“ Bei 95 Prozent der Haushalte müssen die Anschlüsse nur umgeklemmt werden, für die Allerwenigsten bedeuten die Maßnahmen einen Mehraufwand, weil der Wasseranschluss dann an einer anderen Stelle ist und die Wasserleitung nur bis zur Grundstücksgrenze verlegt wird. Für Privatgrundstücke sind die Eigentümer zuständig und der Gemeinde die Hände gebunden, betonte Eckl. Man könne nicht einfach eine Satzung zurecht biegen, doch er sei dabei, abzuklären, ob man den Betroffenen irgendwie entgegenkommen kann. „Aber Versprechungen kann ich nicht machen.“ Zur Zeit werde eine Menge Aufklärungsarbeit geleistet und der Bürgermeister möchte betonen, „dass sich die Verantwortlichen die Füße wund rennen und versuchen, es jedem recht zu machen.

Nicht er oder die Gemeinde haben sich für die Maßnahmen, Krailing ans Fernwasser anzuschließen, eingesetzt, sie sei ihnen aufgebürdet worden. Ungefähr eine halbe Million Euro kostet der Anschluss an das Fernwasser, aber, so Andreas Eckl, das ist die billigste, sicherste und einfachste Lösung.

 

Foto: Nach langer Vorlaufzeit haben nun die Arbeiten zum Anschluss des Ortsteiles Krailing an das Fernwasser begonnen. (Wieland)

Foto zu Meldung: Fernwasser statt Gülleverbot

Bundesminister Alexander Dobrindt überreicht Förderbescheide für schnelles Internet

(26.04.2016)

Bürgermeister Adreas Eckl und Breitbandpate Josef Haas waren nach Berlin eingeladen

 

Berlin/Prackenbach. Bundesminister Alexander Dobrindt hat am 26. April 2016 weitere 106 Förderbescheide für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau übergeben. Dazu waren auch Bürgermeister Andreas Eckl und Breitbandpate Josef Haas aus der Gemeinde Prackenbach zur Abholung des Förderbescheides beim Bundesminister Alexander Dobrindt nach Berlin eingeladen.

 

Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten erhalten durch dieses Förderprogramm bis zu 50.000 Euro: Mit dem Geld können sie Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen. In einem zweiten Schritt vergibt das BMVI bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.

 

Dobrindt merkte an, dass das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ein Riesenerfolg ist. Die große Nachfrage der Kommunen hält unvermindert an: Täglich erreichen uns neue Förderanträge, die wir schnell und unbürokratisch entscheiden. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt, so der Bundesminister.

 

Seit Beginn des Bundesprogramms am 18. November 2015 konnten bereits 336 Förderanträge von Kommunen und Landkreisen aus ganz Deutschland positiv beschieden werden. Täglich kommen neue hinzu. Mit dem Bundesförderprogramm sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Die Anträge können unter www.breitbandausschreibungen.de eingereicht werden.

 

Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund 2,7 Milliarden Euro bereit.

 

Foto: Bundesminister Alexander Dobrindt, Bürgermeister Andreas Eckl, Breitbandpate Josef Haas, Bundestagsabgeordneter Alois Reiner

Foto zu Meldung: Bundesminister Alexander Dobrindt überreicht Förderbescheide für schnelles Internet

Beginn der Bauarbeiten für die Wasserleitung von Viechtafell nach Krailing

(22.04.2016)

Prackenbach. Am Montag, 25.4.2016 beginnen die Bauarbeiten für die Wasserleitung von Viechtafell nach Krailing. Die Wasserversorgung Viechtafell muss ab der Abzweigung des Waldweges Richtung Krailing deshalb am Montagnachmittag vorübergehend unterbrochen werden. Die Gemeinde Prackenbach bittet die Wasserabnehmer hierfür um Verständnis. Gleichzeitig ist in den nächsten Wochen entlang der GV-Straße zwischen Viechtafell und Schwarzendorf/Krailing mit Verkehrsbehinderungen wegen der Bauarbeiten zu rechnen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, wenn möglich diesen Straßenzug großräumig zu umfahren. Der Schulbus und Linienverkehr kann bis auf weiteres aufrecht erhalten werden. 

Zum 80. Geburtstag von Aloisia Köhler

(19.04.2016)

Sie macht sich immer noch ehrenamtlich im Elisabethenheim nützlich

 

Prackenbach. Obwohl die Jubilarin Aloisia Köhler in ihrem Leben schon viel gearbeitet und neben einem Schlaganfall so manche schwere Zeiten gemeistert hat, ist das Wort Ausruhen ein Fremdwort für sie. Denn immer noch beschäftigt sie sich, und das schon seit 13 Jahren von Montag bis Freitag ehrenamtlich im Elisabethenheim in Viechtach und erweist den Heimbewohnern neben Einkaufen so manchen Liebesdienst.

Zu ihrem 80. Geburtstag, den die Jubilarin in diesen Tagen feiern konnte, freute sie sich auch über den Besuch von Bürgermeister Andreas Eckl, welcher der Prackenbacherin ganz herzlich gratulierte, ihr stete Gesundheit für noch viele zufriedene Jahre wünschte und ein Geschenk der Gemeinde überreichte. Auch der VdK Ortsverband Viechtach zählte zu den Gratulanten und natürlich hatte die ganze Familie die Mutter und Oma zu ihrem Ehrentag nicht vergessen.

 

Aloisia Köhler erblickte in Bad Ischl das Licht der Welt und wuchs mit vier Geschwistern auf, von denen bereits drei verstorben sind. 1959 hatte sie in Linz ihrem Stefan Ludvig die Hände zum Ehebund gereicht und zog mit ihm 1968 nach Regen, wo sie bei der Firma Rodenstock beschäftigt war, bis sie 1992 in den Ruhestand ging. Vier Kinder gingen aus dieser Ehe hervor und mittlerweile hat sich die Familie um fünf Enkel und sechs Urenkel vergrößert.

 

1981 hat die Jubilarin ihrem zweiten Mann Philipp Köhler in Freilassing das Ja-Wort gegeben, der ihr jedoch nach 21 Jahren in die Ewigkeit voraus ging. Anschließend lebte sie in Viechtach, bis Tochter Marina sie vor sechs Jahren zu ihr nach Prackenbach holte und sich so gut es geht, um die Mama sorgt.

Seit sie das Autofahren aufgegeben hat, nimmt sie die Tochter täglich mit nach Viechtach ins Elisabethenheim und bringt sie wieder nach Hause, denn nach wie vor kümmert sich die geistig vitale Jubilarin um die Senioren und betreut sie liebevoll, so dass sie bei den Bewohnern sehr beliebt ist.

So wünschten sie der Jubilarin zu ihrem Ehrentag noch eine glückliche und stets gesunde Zeit.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl und die Jubilarin Aloisia Köhler

Foto zu Meldung: Zum 80. Geburtstag von Aloisia Köhler

Im Prackenbacher Gemeinderat am 7. April 16 notiert

(07.04.2016)

Der Planungsauftrag wird an Ingenieurbüro Brunner vergeben

Der Gemeinde Prackenbach wurde mit dem Bescheid vom 24.1.1997 die Erlaubnis erteilt,  das Niederschlagswasser aus dem GT Viechtafell über das Rückhaltebecken im Waldweg in den Kugelbach einzuleiten, was jedoch mit dem 31.12.2016 endet.

Da für Viechtafell im Rahmen der ländlichen Entwicklung umfangreiche Baumaßnahmen im Wege der Bauleitplanung durchgeführt werden, sollte die Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis unter Berücksichtigung der Änderungen bzw. Erweiterungen rechtzeitig beantragt werden.

Dazu ist die Erstellung von umfangreichen Unterlagen, welche in enger Absprache mit dem WWA Deggendorf gefertigt werden, erforderlich. Der Gemeinderat war sich einig, den Planungsauftrag für diese Maßnahme an das Planungsbüro Brunner zu geben.

 

Der Gemeinderat bestätigt die gewählten Kommandanten

In der Dienstversammlung vom 26.02.2016 der FW Tresdorf wurde Florian Schwirzinger zum 1. Kommandanten und Konrad Tremml jun. zu seinem Stellvertreter gewählt.

Auch bei der FW Moosbach standen in diesem Jahr bei der Dienstversammlung vom 14.02. die Neuwahl der Kommandanten an. Dabei hat sich der bisherige Ludwig Fleischmann und sein Vize Siegfried Engl für die nächsten sechs Jahre wieder zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Andreas Eckl dankte den vier Kommandanten, dass sie sich der Aufgaben gestellt haben insbesondere gab es ein Lob für die beiden scheidenden Wehrmänner aus Tresdorf  für die bisher geleisteten Dienste.

 

Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zur Kenntnis genommen

Im Auslegungsverfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes zu Deckblatt 08 im Gemeindeteil Viechtafell haben die Träger öffentlicher Belange Einwendungen bzw. Hinweise vorgebracht. Diese wurden entsprechend abgewogen und je nach Erfordernis in den Flächennutzungsplan bzw. Bebauungsplan eingearbeitet und vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen. Für die Änderung des Flächennutzungsplans wurde sodann der Feststellungsbeschluss und für den Bebauungsplan der Satzungsbeschluss gefasst.

 

Straßensanierungen bzw. Brückeninstandsetzungsarbeiten 2016 stehen an

Bürgermeister Eckl merkte dazu an, dass mehrere Straßensanierungen notwendig wären. Oberste Priorität hat jedoch die Erschließung des Gemeindeteiles Krailing durch die Wasserleitung und die damit verbundene Wiederherstellung der Fahrbahn. Im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel werden durch den Bauausschuss weitere erforderliche Sanierungsmaßnahmen durch Ortseinsicht geprüft und im Anschluss daran gegebenenfalls durchgeführt. In Frage komme hierbei unter Umständen auch eine mögliche Brückensanierung.

 

Bauangelegenheiten wurden behandelt

Zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Garagen in Lexegern, GT Prackenbach des Patrick Weber im Freistellungsverfahren hat die Gemeinde Kenntnis genommen.

Einstimmig genehmigt wurde der Antrag des Johann Thurnbauer zur Verlängerung der Geltungsdauer der Baugenehmigung auf Abbruch einer baufälligen Wagenremise und Neubau einer 3-fach Garage in der Miltacher Straße in Voggenzell.

Dem Bauvorhaben des Helmut Penzenstadler auf Anbau einer Garage an das bestehende Gebäude in der Pfarrhofstraße in Moosbach hat das Gremium zugestimmt.

Zum geplanten Ersatzbau eines Einfamilienwohnhauses des Johann Klement jun. Schöpferhof bei Fichtental hat der Gemeinderat nichts einzuwenden.

Des Weiteren steht der Verlängerung sowie der beabsichtigten geringfügigen Änderung einer Baugenehmigung für eine Betriebsleiterwohnung des Johann Penzkofer Tresdorf nichts im Wege.

 

Gründung der ILE Donau-Wald e.V. zugestimmt

Die ILE Donau-Wald war bisher eine Arbeitsgemeinschaft der beteiligten Gemeinden und somit keine eigene Rechtspersönlichkeit. Dies würde durch die Gründung des ILE Donau-Wald bereinigt. Um künftige Projekte rechtssicher im Rahmen der jeweiligen Förderkulisse durchführen zu können stimmte der Gemeinderat der vorgelegten Mustersatzung und der Gründung des Vereins zu.

 

Bürgermeisterbericht

Großes Lob zollte Bürgermeister Eckl der Aktion  Rama Dama. Sein Dank galt nicht nur den Sammlern für ihre tolle Arbeit und den Eltern, die teilgenommen haben, sondern den zwei Gemeinderatsmitgliedern Mirko Penzkofer und Renate Schedlbauer für die Organisation sowie den vier Ortsfeuerwehren für die Durchführung und stellte erfreut fest, das alles ohne Unfälle über die Bühne ging.

Bürgermeister Andreas Eckl wies darauf hin, dass die Kehrmaschine dieses Jahr erst in den Sommermonaten mit der Wildkrautbürste zum Einsatz kommen wird, um so die Wasserführung entlang der Straßen säubern und gewehrleisten zu können.

Die Bauarbeiten der Wasserleitungsmaßnahmen zwischen dem Gemeindeteil Viechtafell und Schwarzendorf/Krailing beginnen nach Information der Baufirma Blüml Bau voraussichtlich am 18.04.2016.

 

Weiter berichtete Bürgermeister Eckl über den Besuch des MdL Max Gibis am 30.03.2016. Bei dieser Gelegenheit konnten einige Anliegen rund um die Gemeinde besprochen und diskutiert werden.

Die Firma Paulik, Freyung, so Bürgermeister Eckl weiter, hat in den vergangenen Tagen die abschließenden Feinarbeiten entlang der im Herbst hergestellten Fahrbahn der Pfahlstraße und des Postweges durchgeführt.

Im Weiteren weist die Gemeinde darauf hin, dass die Erschließungsplanung für das kleine Baugebiet in der Ortsmitte Viechtafell (Straße, Wasserversorgung, Entwässerung) vom Planungsbüro Brunner

Architekten, Viechtach durchgeführt wird.

„Rama Dama“ im ganzen Gemeindebereich

(02.04.2016)

Insgesamt 60 Sammler waren eifrig am Werk - viel Unrat auch entlang der B85

 

Prackenbach. Bei einer großartigen Aufräumaktion haben am Samstag an die 40 Kinder und 20 Erwachsene aus den Gemeindeteilen Prackenbach, Moosbach, Ruhmannsdorf und Tresdorf mitgemacht, den Müll entlang der Verbindungs- und Gemeindestraßen, dem Radweg und am Pfahl einzusammeln. Besonders schlimm war es wie immer entlang der B 85 und den Parkplätzen, wo quasi rücksichtslose Autofahrer ihren Abfall am Straßenrand entsorgen.

 

Neben Hausmüll, Pfandflaschen und Dosen wurden Unmengen von Zigarettenschachteln eingesammelt, ja sogar eine Gitarre, eine Menge Christbaumkugeln und viele Spielsachen haben die früheren Besitzer achtlos ins Gelände geworfen. Unter den Sammelstücken war auch ein Klappsessel, Getriebeteile und ein Kotflügel, welche auf dem Recyclinghof abgegeben wurden.

 

Es war eine gut organisierte Rama Dama-Aktion, welche die Jugendbeauftragten der Gemeinde Mirko Penzkofer und Renate Schedlbauer organisiert hatten. Treffpunkt war um 8.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus der jeweiligen Ortsteile. Verantwortlich für die Gruppen waren Markus Penzkofer-Ecker (Prackenbach), Ludwig Fleischmann, (Moosbach), Mathias Eckl (Krailing) und Florian Kuffner (Tresdorf). Um 12.00 Uhr fanden sich alle nach getaner Arbeit zu einem Erinnerungsfoto am Recyclinghof ein.

 

Anschließend waren die Sammler in den Gemeinschaftsraum der FFW Prackenbach zu einer Brotzeit eingeladen, gestiftet hatte sie die Gemeinde. Bürgermeister Andreas Eckl freute sich über die vielen Teilnehmer, die bei der Aktion für eine saubere Heimat hatten und dankte ihnen recht herzlich, insbesondere den Betreuern und den Organisatoren für die hervorragende Arbeit.

 

Foto: 1.v.re BM Andreas Eckl, 6.v.li Mirco Penzkofer

Foto zu Meldung: „Rama Dama“ im ganzen Gemeindebereich

Aktion „RamaDama 2016“ in der Gemeinde Prackenbach

(22.03.2016)

Sehr geehrte Vertreter von Organisationen mit Jugendarbeit oder Bildungsauftrag, sehr geehrte Eltern, liebe Kinder und Jugendliche,

 

in diesem Jahr wird wieder eine Gemeindeweite Jugendaktion zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur organisiert. Vielen bereits bekannt unter dem Begriff „RamaDama“. Termin ist Samstag, der 02. April 2016.

 

Ziel der Aktion ist es, bei Kindern und Jugendlichen den bewussten Umgang mit Müll zu fördern, etwas Gutes für den Naturschutz beizutragen und eine Verschönerung unseres Ortsbildes zu erreichen. Diese Einladung richtet sich an alle Organisationen, die aktive Jugendarbeit betreiben. (Vereine mit Jugendarbeit, Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten) Für den sicheren Ablauf der Aktion konnten für jeden Ortsteil Ansprechpartner gewonnen werden, die sich bereit erklärt haben, einen geordneten Ablauf vor Ort zu organisieren.

 

Ortsteil

Ansprechpartner

Kontakt

Treffpunkt am Samstag

Prackenbach

Markus Penzkofer-Ecker

0151/18328280

Gerätehaus FFW Prackenbach

Moosbach

Ludwig Fleischmann

0160/7095299

Gerätehaus FFW Moosbach

Krailing

Matthias Eckl

0171/6796386

Gerätehaus FFW Krailing

Tresdorf

Florian Kuffner

0151/18364616

Gerätehaus FFW Tresdorf

 

Ablauf:

8:30 Uhr

Eintreffen am jeweiligen Treffpunkt, Aufteilung der Teilnehmer in Kleingruppen und Zuteilung der geplanten Strecken.

9:00 Uhr

Müllsammelaktion oder „Schatzsuche“.  Anschließend einsammeln der Müllsäcke und Transport zum Wertstoffhof.

12:00 Uhr

Treffen aller Teilnehmer mit dem gesammelten Müll am Wertstoffhof mit  Pressefoto.

12:30 Uhr

Brotzeit im Gemeinschaftsraum des Gerätehauses der FFW Prackenbach für alle Sammler, Helfer und Unterstützer der Aktion.

 

Bitte beachten:

 

  • Damit geplant werden kann (insbesondere für die Brotzeit) bitte ich Sie, den Organisatoren der verschiedenen Ortsteile bis spätestens 29. März eine ungefähre Teilnehmerzahl (Kinder und Betreuer) zu nennen.

     

  • Die Kinder mit auffälliger Kleidung bzw. Warnwesten ausstatten bzw. ausstatten lassen. Evtl. Greifzangen, oder Unratpiekser mitnehmen

     

  • Pro Kleingruppe sollte jeweils eine erwachsene Person als Begleitung (evtl. auch Eltern der Teilnehmer) eingeplant werden.

 

Im Sinne einer „sauberen“ Gemeinde Prackenbach hoffen wir auf rege Beteiligung.

 

Mit freundlichen Grüßen:

_____________________________________

Schedlbauer Renate: 1. Jugendbeauftragte 

___________________________________

Penzkofer Mirko: 2. Jugendbeauftragter

Foto zu Meldung: Aktion „RamaDama 2016“ in der Gemeinde Prackenbach

Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 97. Wiegenfest

(20.03.2016)

Gottfried Weileder, eine große Persönlichkeit in der Gehörlosen-Welt

 

Zell/Prackenbach. Gottfried Weileder, eine ganz große Persönlichkeit in der Welt der Gehörlosen, konnte am Sonntag in seinem gemütlich eingerichteten Haus in Zell, hoch über Prackenbach in bemerkenswert guter geistiger und körperlicher Verfassung sein 97. Wiegenfest feiern.

 

Prackenbach´s Bürgermeister Andreas Eckl übermittelte dem aufgeschlossenen Jubilar über die Familie alles erdenklich Gute und noch viele gesunde und zufriedene Jahre im Kreise seiner Familie.

 

Geboren wurde Weileder 1919 in Eichendorf/Niederbayern. Er hat im Kindesalter durch eine Krankheit sein Gehör verloren und besuchte von 1927 bis 1932 die Gehörlosenschule in München. Nach einer Lehre als Glas- und Porzellanmaler absolvierte der Jubilar eine Lehre als Glas- und Porzellanmaler und war anschließend im Bayerischen Landesvermessungsamt München, Innsbruck und Wien beschäftigt und hat nach dem Krieg als Ingenieur in Vermessungstechnik gehörlose Dienstanfänger im Bayerischen Landesvermessungsamt in Kartographie ausgebildet.

 

Weileder ist nicht nur Gründungsmitglied verschiedener Gehörlosen-Organisationen, sondern war über 15 Jahre Technischer Leiter für Skilauf im Weltsportverein Ciss und organisiere die 6. Welt-Winterspiele 1967 in Berchtesgaden. Er setzte sich auch schon früh für die Gebärdensprache ein und war Mitgründer des Bildungswerkes erwachsener Gehörloser bei der VHS in Straubing.

Für sein Wirken hat Weileder viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, darunter die Heinrich-Siepmann-Sportplakette des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes und das Bundesverdienstkreuz im Jahre 1992.

 

Und weil der Jubilar seine Heimat nicht vergessen hat, machte  er sich nach der Pensionierung in seinem Haus in Zell sesshaft, wo ihn seine Frau Agnes rund um die Uhr verwöhnt. Auch die Töchter Elisabeth und Cornelia sorgen sich um die Eltern, dass es ihnen an nichts fehlt.

 

Früher widmete sich der Jubilar seinem Hobby, der Malerei. Heute sitzt der Jubilar gerne in seinem Lehnstuhl und schmökert in seinen Büchern und genießt vor allem das wunderschöne Panorama und die ruhige Gegend und fühlt sich dabei sehr wohl.

Alle wünschten dem Jubilar von Herzen noch viel Gesundheit und eine zufriedene Zeit, damit er in drei Jahren den 100. feiern kann.

 

Foto: Gottfried Weileder bei seinem 97. Geburtstag

Foto zu Meldung: Prackenbach´s ältester Gemeindebürger feierte sein 97. Wiegenfest

Zum 90. Geburtstag von Emma Hauptmann

(17.03.2016)

Sie ist gerne in der Tagespflege bei Peter Kuhn

 

Kreilstein/Moosbach. In „Kreilstein“ einem idyllisch gelegenen kleinen Weiler der Gemeinde Prackenbach, das einen wunderschönen Panoramablick freigibt, konnte am Donnerstag Emma Hauptmann ihr 90. Wiegenfest feiern. Und obwohl sie ein arbeitsreiches Leben hinter sich hat und zuweilen auch mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte, ist sie heute gesundheitlich so wohlauf, dass sie sogar auf jegliche Medikamente verzichten kann.

 

Ganz besonders freute sich die Jubilarin an ihrem Ehrentag über den Besuch und die Geschenke von Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Andreas Eckl sowie über Hedwig Plötz und Maria Penzkofer, einer Abordnung des Katholischen Frauenbundes, die neben der Familie der Emma ganz herzlich gratulierten und ihr noch viele zufriedene und unbeschwerte Tage gönnten.

 

Emma Hauptmann, eine geborene Zollner wurde in Neurandsberg geboren und wuchs im Elternhaus mit 11 Geschwistern auf. Schon früh musste sie sich bei den Bauern ihr Brot selbst verdienen, bei denen sie 13 Jahres ihres Lebens verbrachte. Es war eine schwere Zeit für sie und es wurde ihr nichts geschenkt.

 

Mit 26 Jahren reichte sie Hans Hauptmann die Hand zum Ehebund und wechselte ihren Wohnsitz nach Kreilstein. Im landwirtschaftlichen Anwesen, wo es zu dieser Zeit noch keine Maschinen gab, welche die Arbeit erleichterte, musste sie wieder fest anbacken, um der Arbeit im Haus und Feld gerecht zu werden. Sie schaffte dies weitgehendst alleine, denn der Ehemann und Schwager Xaver, der auch im Haushalt lebte, verdienten sich durch Hausieren mit Brot und Semmeln vom hiesigen Bäcker ein Zubrot, um finanziell über die „Runden“ zu kommen. Bereits 1985 musste sie ihren Ehemann zur letzten Ruhe in den Friedhof in Moosbach begleiten.

 

Die Jubilarin schenkte zwei Kindern das Leben. Tochter Renate hatte in eine Fremdenpension am Gillisberg bei Chamerau eingeheiratet, das sie jedoch längst an den Nagel hängte, denn sie ist selbst schon Oma. Sohn Hans hat längst das Anwesen übernommen und hat mit seiner Frau Steffi neben das Elternhaus ein schmuckes Eigenheim gebaut, wo man der Mutter eine eigene schöne Wohnung eingerichtet hat. Wenn die Jubilarin nicht in der Tagespflege bei Peter Kuhn verwöhnt wird, kümmert sich Schwiegertochter Steffi um die Mutter, die sie an nichts fehlen lässt.

 

Früher hat die Jubilarin gerne Ausflugsfahrten mitgemacht. Das gehört längst der Vergangenheit an. Heute ist sie glücklich über ihr gemütliches Sofa, wo sie sich nach der Tagespflege ausstreckt und sich für kurze Zeit ein Nickerchen gönnt. Große Freude kehrt jedoch ein, wenn ihre fünf Enkel und fünf Urenkel die Oma besuchen, die längst im Studium bzw. in der Ausbildung sind und ab und an in Kreilstein zu Besuch sind. Auch sie wünschten der Oma zum 90. alles Gute.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, Emma Hauptmann, Hedwig Plötz

Foto zu Meldung: Zum 90. Geburtstag von Emma Hauptmann

Bernd Meyer und seine Gerda, zwei Rheinländer feierten Hochzeit im Bayerischen Wald

(15.03.2016)

Bürgermeister Andreas Eckl vollzog standesamtliche Trauung

 

Prackenbach/Moosbach. Im geschmackvoll eingerichteten Hochzeitszimmer des Rathauses der Gemeinde Prackenbach gaben sich am Dienstag, 15. März 2016 Bernd Meyer und seine Gerda (68 und 62 Jahre) das Ja-Wort. Der Standesbeamte war kein geringerer als Bürgermeister Andreas Eckl, der die Zeremonie sehr schön und feierlich gestaltete. Das Paar bedankte sich anschließend ganz herzlich bei dem netten Bürgermeister und meinten, hier würden sie wieder heiraten.

 

Das Paar stammt aus dem Städtchen Herdorf aus Rheinland/Pfahl. Sie hatten sich im Dezember 2015 das erste Mal im Dezember in der Ferienwohnung bei Christian und Birgit Schedlbauer Am Kunzenweiher, unweit der Ortschaft Moosbach einquartiert. Sie waren begeistert von der super Ferienwohnung, der Umgebung, der Ruhe und den Menschen, aber auch von den Tieren, welche die Idylle bevölkern, wie Shetlandponys, Hühnern und Hasen und dergleichen, vor allem von „Paul“ dem Hund, mit dem sie lange Spaziergänge unternehmen.

Dies alles hatte dazu beigetragen, dass sich das Paar entschlossen: „hier in der Gemeinde Prackenbach wollen wir heiraten“. Gesagt, getan: Eine kleine Hochzeit wollten sie, ohne viel Trubel. Der Junggesellenabschied fand am Sonntag beim „Boda“ - Gasthaus Freund - statt und nach der Trauung ging´s zum Essen in den Blossersberger Keller nach Viechtach, wo ein geschmackvolles Festessen auf sie wartete.

Es war eine wundervolle Feier, welche das Paar sicher nicht vergessen wird und auch ihre Gastgeber Christian und Birgit gratulierten ganz herzlich und wünschten viel Glück auf ihrem gemeinsamen Weg.

 

Foto: das Brautpaar Bernd und Gerda mit Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Bernd Meyer und seine Gerda, zwei Rheinländer feierten Hochzeit im Bayerischen Wald

Thema Wasser bei der 4. Klasse Grundschule

(09.03.2016)

Besuch im Hochbehälter der Gemeinde Prackenbach

 

Prackenbach. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts haben sich die Schüler der 4. Klasse mit dem Thema Wasser beschäftigt. Am Mittwoch durften nun die Schüler mit ihrer Lehrerin Katrin Hartl den Hochbehälter der Gemeinde Prackenbach hoch über Hagengrub besuchen, wo Wasserwart Roland Brem die Schüler freundlich in Empfang nahm.

 

Nach dem die Kinder im Unterricht bereits eine Menge über das lebenswichtige Element gehört hatten, erzählte ihnen Brem, dass der Hochbehälter von 2006 -2007 neu errichtet wurde, da der Bisherige den Anforderungen nicht mehr entsprach.

Er erzählte den Kindern, dass die Gemeinde Prackenbach zur Sicherstellung der Wasserversorgungsanlage in den vergangenen Jahren enorme Summen investierte, wobei der Haushalt für den Hochbehälter 760 000 € belastet wurde. Auch dass die 300 Kubikmeter fassende Wasserversorgungsanlage von fünf umliegenden Quellen und zwei Brunnen gespeist wird, damit die 2700 Bürger mit Wasser versorgt werden können.

 

Trotzdem hatte sich die Gemeinde Prackenbach vor einigen Jahren entschlossen, an das Fernwassernetz anzuschließen. Bei Wasserknappheit wie z.B. im letzten Sommer, kann aus dem Trinkwasserspeicher Frauenau Wasser zugeleitet werden.

Dann führte Brem die Besucher in den großen Raum, in denen man die Quellleitungen besichtigen konnte und merkte an, dass von den Quellen eingespeiste Wasser zunächst in der Entsäuerungsanlage behandelt werden muss, bis es in die beiden Wasserkammern gelangt und von da in die einzelnen Anlagen der Gemeindebürger gepumpt wird. Da das Wasser einen pH-Wert von 4,5 aufweist, muss es durch ein Granulat bzw. Kies der sog. Jura-Perle sickern, damit es einen Optimalwert von 7,5 erreicht.

 

Als nächste Station wurden die Kinder in den Keller geführt. Dort befindet sich die UV-Anlage, durch die das Wasser nun fließen muss. Das UV-Licht tötet sämtliche Bakterien ab und entkeimt das Wasser. Nun besitzt das Wasser Trinkwasserqualität und wird in die zwei Wasserkammern (je 150 m³ Fassungsvermögen) gepumpt. Im Schnitt fließen täglich 90 m³ Wasser in die Ortschaften, erklärte der Wasserwart. Auch wie die jährliche Reinigung der beiden Wasserkammern funktioniert und welche Funktion die Tropfendecke hat, klärte er die Kinder auf. Sie verhindert, dass zu viel Kondenswasser in die Trinkwasserbecken tropft.

 

Schließlich bemerkte Brem, dass vier Mal im Jahr das Trinkwasser durch ein Labor geprüft wird. Auch waren die Kinder beeindruckt, als sie erfuhren, dass auch das Entsäuerungsbecken regelmäßig gereinigt werden muss, denn obwohl das Quellwasser so sauber erscheint, enthält es doch winzige Sandpartikel, die sich im Jura-Kies absetzen. Dabei wird Luft und sauberes Trinkwasser in das Becken geblasen, wodurch der Sand aufgewühlt wird, an die Oberfläche gelangt und abfließt.

 

Zum Schluss dankte Katrin Hartl dem Wasserwart Roland Brem für die professionelle und anschauliche Führung.

 

Foto: Kinder am Hochbehälter mit Roland Brem und Katrin Hartl

Foto zu Meldung: Thema Wasser bei der 4. Klasse Grundschule

Im Gemeinderat am 25. Februar notiert

(25.02.2016)

Wohnraumschaffung bzw. Anmietung

 

Bürgermeister Andreas Eckl berichtete von der kürzlich stattgefundenen Bürgermeisterdienstversammlung, als Landrat Michal Adam über die Problematik der erforderlichen Wohnraumschaffung bzw. –anmietung für anerkannte Asylbewerber und Flüchtlingen berichtete.

 

Nach der Anerkennung gelten sie also als sog. „Fehlbeleger“ in den Erstaufnahmeeinrichtungen und sollen diese zeitnah verlassen, damit wieder Kapazitäten für weitere Asylbewerber bzw. Flüchtlinge frei werden. Da mit der Anerkennung gleichzeitig die Freizügigkeit innerhalb Deutschlands gegeben ist, ist zu erwarten, dass viele in Ballungszentren und Städte abwandern. Für alle, die im Landkreis Regen verbleiben, stellt sich jedoch zeitnah die Frage nach geeigneten Wohnungen. Um unsere Mitmenschen nicht in die Obdachlosigkeit zu treiben, sollen die Kommunen nach Möglichkeit Wohnraum anbieten. Die könne durch eigene Immobilien sowie durch Anmietung von Unterkünften von Privat geschehen. Jeder Bürgermeister wurde deshalb aufgefordert, aktiv nach Wohnraum zu suchen und verfügbare Objekte dem Landratsamt mitzuteilen.

Bürgermeister Eckl appellierte deshalb sowohl an den Gemeinderat als auch an die zahlreich an der Sitzung teilnehmenden Zuhörer und natürlich an die Gemeindebürger, sich bei ihm zu melden, falls jemand bereit ist, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Ansprüche an die Mietobjekte sind nicht exorbitant hoch, sollten jedoch Mindeststandards aufweisen können. Separate, wenn möglich abschließbare Räume zur Wahrung der Privatsphäre sowie ausreichend Toiletten und Waschgelegenheiten sollten vorhanden sein. Als Mieter kommt unter Umständen gerne auch die Gemeinde Prackenbach in Frage, um für den Vermieter größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten und anfängliche Hemmschwellen abzufedern.

Eine Zwangseinweisung von Obdachlosen in private Objekte wird derzeit ausgeschlossen, so Eckl und sollte als allerletzte Möglichkeit, wenn überhaupt, dann nur vorübergehend in Frage kommen. Sollte kein geeigneter Wohnraum gemeldet werden, jedoch die Nachfrage im Gemeindebereich steigen, so wird die Gemeinde Prackenbach Lösungsmöglichkeiten mit Wohncontainern suchen müssen.

 

Antrag für den Bau eines Holzlagers

Ludwig Klement stellte Antrag auf Anbau eines Holzlagers an die bestehende Scheune in Tafertshof, dessen Grundstück mit einem Privatweg erschlossen ist. Das gemeindliche Einvernehmen wurde gegeben.

 

Eckl erinnerte in seinem Bericht an zwei Veranstaltungen: Donnerstag, 3. März Defibrillatoren –Vorführung im Gasthaus Freund,

Freitag, 4. März Vorstandssitzung der Dorferneuerung Viechtafell im Schulungsraum der Feuerwehr Moosbach

Trinkwasser wieder einwandfrei

(17.02.2016)

Prackenbach/Krailing

 

Das Trinkwasser in Krailing weist nach den durchgeführten Gegenmaßnahmen und einer erneuten Untersuchung wieder einwandfreie Qualität auf und braucht nicht mehr abgekocht zu werden.  

Zwei Defibrillatoren angebracht

(08.02.2016)

Bürgermeister Andreas Eckl dankt der GenoBank

 

Prackenbach. Wie bereits  berichtet, wurden von dem Erlös aus der 900-Jahrfeier unter anderem zwei Defibrillatoren angeschafft. Sie sind eine Behandlungsmethode gegen das Herzkammerflimmern und den Herzstillstand, erklärte vor einigen Tagen bei einer Schulung Georg Schöls.

 

Nun hat sich die GenoBank bereit erklärt, die Defibrillatoren im Foyer der jeweiligen Zweigstellen in Prackenbach  und Moosbach für die Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Dies ist bereits vor einigen Tagen geschehen und am Freitag sprach Bürgermeister Andreas Eckl in Prackenbach vor und bedankte sich bei der GenoBank, vertreten durch Sabine Hartl, Zweigstellenleiterin in Prackenbach und August Stöger, Leiter von Privatkunden in Viechtach für das zur Verfügung stellen des Platzes, um das Gerät anbringen zu können.

 

Es wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass jeder Laie dieses Gerät ohne Bedenken bedienen kann, da es detaillierte und situationsgerechte Anweisungen gibt.

Auch merkte Bürgermeister Eckl noch an, dass nach der kürzlich abgehaltenen Schulung noch eine weitere folgt, damit jeder Interessent in den Genuss einer Aufklärung kommt.

 

Foto: Sabine Hartl, Bürgermeister Andreas Eckl, August Stöger

Foto zu Meldung: Zwei Defibrillatoren angebracht

Aus dem Prackenbacher Gemeinderat am 27.01.2016

(27.01.2016)

Dem Beitritt des Bundesförderprogramms wurde zugestimmt.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Breitbandausbau weiter verfolgt, für das neben dem Bayerischen Förderprogramm auch der Bund ein Förderprogramm in der ähnlichen Form aufgelegt hat. Da beide vorerst 2018 enden, will man keine Zeit verlieren und in der Gemeinde die weitere Vorgehensweise festlegen.

Michael Räbiger von der Firma Corwese GmbH, zeigte dazu an Hand einer Skizze einen Ausbauentwurf für den Bereich Prackenbach, Mitterdorf, Vormühle und Hagengrub mit Glasfaser bei 191 Adressen auf. Für den Bereich Voggenzell und Ruhmannsdorf kamen noch 61 Adressen dazu sowie der Steinhof mit fünf Interessenten. Auch Viechtafell hatte man noch dazu genommen, bemerkte der Dipl.Ing. Als Gesamtkosten schlagen mit ca. 880 T€ zu Buche. Der Eigenbehalt der Gemeinde beläuft sich auf 176 T€. Eine voraussichtliche Fälligkeit würde 2016 bzw. 2017 mit je 88 T€ anstehen mit Restfördermittel von 814 T€.

 

Dann ging Räbiger noch auf das Bundesförderprogram ein, bei dem pro Gemeinde bei einem 50 %igen Bundesfördersatz 10 Mio. profitiert. Der Bayerische Fördersatz liegt bei 30 % max. 930 T€ für Prackenbach. Erforderlich ist dabei die Erstellung eines Glasfasermasterplans, wobei Räbiger feststellte, dass Beraterkosten bis 50 T€ erstattet werden. Flächendeckend sind 50 Mbit/s, was einen Glasfaserausbau erfordert, wobei er feststellte, dass in der Gemeinde Prackenbach 750 Häuser mit weniger als 30 Mbit/s versorgt sind.

Wir dürfen uns nicht verschließen, stellte Bürgermeister Andreas Eckl fest, wir brauchen heute das Internet. Nach eingehender Beratung gab der Gemeinderat die Zustimmung für eine Bewerbung für das Bundesförderprogramm, das mit Vorbereitungsmaßnahmen und eine Beantragung von Beraterkosten beginnt.

 

Lago 24 Zweckvereinbarungen (kommunales Behördennetz) mit Kreis modifiziert  

Im Rahmen der Lago 24-Zweckvereinbarung  mit der Regierung von Niederbayern wird ein sicherer Zugang zum Internet der Rathausverwaltung sicher gestellt, da hier für Behörden sehr hohe Anforderungen gelten, welche in Eigenrege durch die Gemeinde finanziell nicht machbar sind. Zudem wird eine Plattform eines kostenfreien Auskunftsmoduls eine GIS-Version zur Verfügung gestellt, die derzeit auf jährlich bei rund 3000 € Kosten liegen.

Bei der Erweiterung der bestehenden Zweckvereinbarung geht es auch um den zentralen Betrieb der Schulverwaltung ASV, wobei die bisherige Schulverwaltungssoftware, welche die erforderlichen Daten rund um die Grundschule beinhaltet, eingestellt wird. Ein neues Produkt ist mit einem finanziellen und personellen Aufwand für die LK-Gemeinden verbunden. Der Landkreis Regen bietet daher eine zentrale Lösung an, welche anteilig durch die Regierung von Niederbayern mit 50 % max. 30 000 € gefördert würde. Das wäre zum Vorteil, dass die gesamten Wartungskosten für die Software für die Lehrkräfte durch das LA bzw. Schulamt bewältigt werden könnten und die Kosten seitens des LA auf rund 1 000 € pro Jahr prognostiziert.

Angesprochen wurde bei der Bürgermeisterdienstversammlung auch die Schaffung eines zentralen GIS-Systems mit ALB- Daten, wie digitale Flurkarten, Luftbild, Biotopkartierungen, Bebauungspläne. Auch die Erstellung zum Beispiel eines Kanalkatasters, der in einem GIS-System im Rathaus abgerufen werden könnte, wäre förderlich. Eine zentrale Pflege erfolgt durch die EDV Abteilung des Landkreises. Da das derzeit genutzte GIS System AKDB gekündigt würde, könnte eine Einsparung von jährlich rund 1600 € erzielt werden.

Der Gemeinderat hat der Anpassung der bestehenden Zweckvereinbarungen in den Punkten zugestimmt.

 

Bauleitplanung im GT Vechtafell

Um im GT Viechtafell vier Wohnbauflächen und eine Gemeindebedarfsfläche realisieren zu können, ist die Änderung des Flächennutzungsplanes durch Deckblatt 8 sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Die durch das Planungsbüro Jocham + Kellhuber erstellten Entwürfe wurden im sog. „Scoping-Verfahren“ durch die beteiligten Fachstellen und Träger öffentlicher Belange begutachtet und die jeweiligen Stellungnahmen  der Gemeinde Prackenbach übermittelt. Gleichzeitig wurde die Öffentlichkeit beteiligt und die Planungsunterlagen öffentlich ausgelegt.

 

Die von den Fachstellen bzw. Träger öffentlicher Belange eingebrachten Einwendungen wurden erörtert und abgewogen und können in vielen Fällen durch geeignete Ergänzungs- bzw. Änderungsvorschläge eingearbeitet werden. Im Übrigen wurde beschlossen, dass zum Schutz der bestehenden landwirtschaftlich geprägten Struktur des Ortsteils auch in Abstimmung mit dem Kreisbaureferat statt eines allgemeinen Wohngebiets ein Dorfgebiet ausgewiesen werden soll um späteres Konfliktpotenzial so gut es geht ausschließen zu können.

Die beschlossenen Änderungen werden zeitnah in die bestehenden Entwürfe eingearbeitet und dann nochmals in angepasster Form sowohl der Öffentlichkeit als auch den Fachstellen zur Stellungnahme übermittelt.

 

Bustransfer wird um ein ½ Jahr verlängert

Der Gemeinderat hat im Januar 2015 beschlossen, den Bustransfer zwischen Moosbach-Prackenbach-Viechtach vorübergehend zu finanzieren, bis das neue ÖPNV-Konzept des Landkreises Regen erarbeitet und umgesetzt werden kann. Es wurde ausgegangen, dass dieses im Jahr 2015 umgesetzt werden könne. Leider hat sich dies auf das Jahr 2016 verlagert. Kosten für die Gemeinde Prackenbach sind in den vergangenen 12 Monaten rund 3000,- € entstanden. Der Gemeinderat hat sich entschlossen, den Bustransfer zwischen Moosbach-Prackenbach-Viechtach für eine halbes Jahr zu verlängern.  

 

Die neugewählten Kommandanten bestätigt

Am 06.01.2016 fanden die Neuwahlen eines 1. bzw. 2. Kommandanten (Andreas Früchtl und Martin Eckl) der FFW Ruhmannsdorf statt. Die gewählten Kommandanten wurden in der letzten Sitzung im Benehmen mit dem KBR Hermann Keilhofer bestätigt.

 

Bestellmenge von Trinkwasser bei der Wasserversorgung Bayerischer Wald wird erhöht

Die Gemeinde Prackenbach hat in den vergangenen zwei Jahren sowohl die Bestellmenge von 42 500 cbm und auch die zulässige Konzessionsmenge von 48 875 cbm deutlich überschritten. Hauptverantwortlich waren 2014 der Bau des Forstwirtschaftsweges Buchwiesenweg, da von Mai bis Juli die Quelle 3 – 5 nicht abgeleitet werden durfte sowie 2015 der außerordentlich trockene Sommer.

Zudem ist 2016 die Trinkwasserversorgung in Krailing aus dem bestehenden Netz in Viechtafell sicher zu stellen, so dass nach Fertigstellung der Maßnahme die Abnahmemenge pro Jahr um ca.5000 cbm steigen. Eine Erhöhung der Bestellmenge auf 50 000 cbm im Jahr würde gleichzeitig eine Erhöhung der Konzessionsmenge auf 57.500 bedeuten und Kosten in Höhe von 7500 € verursachen. Gleichzeitig sind die Kosten für die Überschreitung der Konzessionsmengen in den Jahren 2014 und 15 insgesamt 8.732,16 € anrechenbar, wenn eine Erklärung der Gemeinde über die Absicht einer Bestellmengenerhöhung bis zum31.1.16 bei der Wasserversorgung Bayerischer Wald vorgelegt wird. Eine Bestellmenge von mind. 7500 cbm pro Jahr wird aus derzeitiger Sicht erforderlich.

Es sei unumgänglich, meinte Bürgermeister Eckl, wenn man bedenkt, dass das Baugebiet ständig wächst. Der Gemeinderat tolerierte die Erhöhung auf 50 000 cbm im Jahr.  

 

Leerrohre werden verlegt

Im Rahmen des Wasserleitungsbaues im GT Krailing wurde die Frage aufgeworfen, ob man nicht gleichzeitig Leerrohre für die Breitbandversorgung mit Glasfaserkabel verlegt werden sollten. Es ist mit einem Kostenaufwand von 25.000 € zu rechnen. Jedoch ist die Maßnahme nicht im Rahmen der Breitbandförderung förderfähig und auch eine Förderung durch das Bundesförderprogramm scheidet aus. Der Gemeinderat hat jedoch eine Verlegung befürwortet, so dass das Planungsbüro die Positionen in der Ausschreibung mit aufnehmen muss. 

 

Dem Zuschussantrag zugestimmt

Dem Antrag auf Zuschuss für die Jugendarbeit des KJR Regen an die Sportvereine Moosbach und Prackenbach wurde vom Gremium zugestimmt. Den Mindestzuschussbetrag, den der Kreisjugendring bereits bewilligt hat, wird auch die Gemeinde als Zuschussbetrag zur Verfügung stellen. Der Mindestzuschussbetrag beläuft sich beim SV Moosbach auf 27,00 € (28 € Differenz) und beim SV Prackenbach auf 369,- €.

 

Um Zuschusserhöhung von 0,25 € auf 0,75 €/EW hat der Kreistierschutzverein gebeten

In der vergangenen Bürgermeisterdienstversammlung hat der Kreistierschutzverein dargelegt, dass die bisherige finanzielle Unterstützung der Gemeinden von 0,25 €/EW an den Verein nicht mehr ausreichend sind, um dauerhaft die Unterbringung von Fundtieren sicher zu stellen. Für die Gemeinde Prackenbach waren dies im Jahr 2015 674,75 €. Die tatsächlichen Mittel würden sich rechnerisch auf 0,75 €/EW belaufen. Für die Gemeinde bedeutet dies einen jährlichen Zuschuss von 2.024,25 €, also eine Erhöhung um 1.349,50 € im Vergleich zum Jahr 2015. Da es um einen Verein handelt, der nicht auf Gewinn aus ist, hat der Gemeinderat einem jährl. Betrag von 0,75 €/EW zugestimmt.

 

Örtliche Rechnungsprüfung des Haushaltsjahres 2014

Der Gemeinderat nahm Kenntnis von der Behandlung der Feststellungen durch den Rechnungsprüfungsausschuss aus dem Haushaltjahr 2014, wobei an drei Sitzungen (18.11.15/23.11.15/26.11.15) folgende Themenbereiche geprüft wurden:

In Punkt 1 ging es um die Bezuschussung von zu sanierenden Stützmauern im Gemeindegebiet. Weiter stellte der Rechnungsprüfungsausschuss fest, dass die Überprüfung des Fahrtenbuches des Klärwärterfahrzeuges ergeben hat, dass das Buch korrekt geführt wird und keinen Anlass zu Beanstandungen gibt.

Zudem hat der Ausschuss überprüft, ob im Rahmen der ILE Donau-Wald zugesagte und günstigere Fördermöglichkeiten bereits feststellbar sind. Außerdem wurde auf Herstellungsbeiträge zur Wasserver- bzw. Abwasserentsorgung bei nachträglicher Veränderung der beitragspflichtigen Geschossfläche hingewiesen.

 

In der zweiten Sitzung wurde der Anbau an den gemeindlichen Bauhof unter die Lupe genommen und regte an, künftig im Vorfeld mind. drei Angebote für Materialleistungen von unterschiedlichen Anbietern einzuholen, um Kostensteigerungen oder überhöhte Materialkosten vermeiden zu können.

Schließlich hat der Rechnungsprüfungsausschuss bei seiner letzten Sitzung die Kostenüberschreitung bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel überprüft und festgestellt, dass diese durch die zusätzliche Anschaffung von Solar-LED-Leuchten an einigen Orten aufgestellt wurden.

Auch wurde festgestellt, dass der Fuhrpark der Gemeinde Prackenbach bei der Bayerischen Versicherungskammer versichert ist. Dabei soll bei allen Fahrzeugen überprüft werden, ob die Kaskoversicherungen noch erforderlich sind.

 

Bauangelegenheiten verabschiedet

Olaf Löbel stellte Antrag auf Errichtung einer Fertiggarage mit Flachdach und der damit verbundenen isolierten Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes. Bei diesem Antrag auf Befreiung handelt es sich um die Überschreitung der Baugrenze, einer Überschreitung der zulässigen Grundflächenzahl von 0,3 und einer Abweichung vom Verbot eines Flachdaches für Nebengebäude.

 Im Bezug auf die Errichtung eines Flachdaches hat Löbel in der GR-Sitzung vom 2.12.15 signalisiert, dass er bereit ist, stattdessen ein Satteldach zu errichten. Nach einer Besichtigung des Objekts durch den Bauausschuss, vertrat er vor Ort die Meinung , dass dem Antrag auf Befreiung von der Überschreitung der Baugrenze und der geringfügigen Überschreitung der Grundflächenzahl zugestimmt werden könne, nach dem auf das Flachdach seitens des Antragstellers verzichtet wurde.

 

Da beim Antrag auf Vorbescheid des Johann Schnitzbauer auf Neubau eines Austragsleiterwohnhauses in Heilmberg das Vorhaben im Außenbereich befindet, ist dieser nur zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen und eine ausreichende Erschließung sicher gestellt ist und wenn es einem land- oder forstwirtschaftlichen Betreib dient. Ob das Vorhaben genehmigungsfähig ist, wird im Rahmen des Vorbescheidverfahrens durch die untere Bauaufsichtsbehörde geklärt. Im Übrigen kann das gemeindliche Eivernehmen erteilt werden.

 

Das Bauvorhaben von Julia und Matthias Baumgartner auf Nutzungsänderung einer Bergehalle zu einem Einfamilienwohnhaus in Igleinsberg befindet sich im Außenbereich und eine Privilegierung ist nicht abschließend nachprüfbar. Da der Gemeinde nicht möglich ist, alle Voraussetzungen inhaltlich zu prüfen, sich aber keine Gründe aufdrängen, welche dagegen sprechen, wird sich im Rahmen der Genehmigung durch die Untere Bauaufsichtsbehörde herausstellen, ob das Vorhaben genehmigungsfähig ist. Da die Erschließung sei gewährleistet, so dass die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens möglich ist.

 

Das Bauvorhaben des Fraundorfner Milchviehbetriebes GbR dient dem landwirtschaftlichen Betrieb und ist ausreichend erschlossen, so dass das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden kann.

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Andreas Eckl ging am Schluss der Sitzung noch auf die Anregungen der Bürgerversammlung ein und versprach, alle Punkte nach Möglichkeit aufzuarbeiten.

Er erwähnte auch so manche e-Mails, welche sich über die nachlässige Schneeräumung beschwerten. Eckl stellte fest, dass er zwei Fahrer draußen habe, mit denen er 100 %ig zufrieden ist.

Schnelles Internet auch in Krailing und Hetzelsdorf

(14.01.2016)

Telekom hat das Breitbandnetz in der Gemeinde mit bis zu 50 Mbit´s weiter ausgebaut

 

Prackenbach. Nach einer Bauzeit von knapp sechs Monaten hat die Telekom am Donnerstag, vertreten durch den Vertriebsbeauftragten Harald Albert und Wilhelm Köckeis zwei Multifunktionsgehäuse in Krailing und Hetzelsdorf in Betrieb genommen, so dass auch ab sofort Krailing, Hetzelsdorf mit seinem Umfeld sowie Schwarzendorf das schnelle Internet, sprich vom VDSL-Ausbau durch Glasfaser bis ins Haus profitieren können.

 

Der Ausbau in Fichtental ist noch nicht ganz abgeschlossen und wird im Frühjahr fertig gestellt, so Köckeis. Der Hauptort Prackenbach wurde schwerpunktmäßig erfreulicher Weise schon länger in Betrieb genommen, merkte Bürgermeister Andreas Eckl an. Ein gutes Zeichen, meinte er, denn es wurden mittlerweile schon 100 Hausanschlüsse getätigt, die bereits das schnelle Internet nutzen.

 

Harald Albert bemerkte, dass die Telekom das Datennetz mit der neuesten Technik ausgestattet hat. Rund 90 Haushalte können nun nach dem Ausbau ruck zuck ins Internet gehen. E-Mais verschicken oder Musik herunterladen. Je nachdem, wie weit die Bürger vom Schaltgehäuse entfernt wohnen, erreicht die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s. Damit können die Kunden nicht nur im Internet surfen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom, nutzen.

 

Schnelle Internetverbindungen sind ein wichtiger Standortvorteil und in einer modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, so Albert. Die Telekom treibt diesen Internet-Ausbau auf dem Land seit Jahren voran, sagt Albert, Regiomanager der Telekom Deutschland GmbH.

 

Im Rahmen der Initiative „Mehr Breitband für Deutschland“ hat die Telekom seit 2008 bereits knapp sechstausend Ausbaukooperationen mit den Gemeinden und Investoren geschlossen. Weit über 2 Millionen Haushalte haben auf diese Weise Zugriff auf schnelle Internet-Anschlüsse erhalten. Und zwar zusätzlich zum regulären Breitbandausbau, in den das Unternehmen pro Jahr bis zu 4 Milliarden Euro investiert. Auch in diesem Jahr treibt die Telekom den Breitbandausbau weiter voran. Jede Stunde wächst das Telekom-Netz um eineinhalb Kilometer.

Auch die Gemeinde Prackenbach gehört mittlerweile im Landkreis zu den ersten drei Gemeinden, die den Ausbau des schnellen Internets nutzen, stellte Köckeis fest. Weitere Planungen seien in Arbeit, sagt Bürgermeister Eckl, bei denen das Förderprogramm genutzt werden kann.

 

Weitere Informationen über Anschluss und Verfügbarkeit kann man beim Kundenservice der Telekom erfahren oder im Telekom Shop vor Ort Cham, Rodinger Str. 1. Wer einen Anschluss tätigen will, muss sich selber an die Telekom wenden.

 

Foto: Beim Verteilerkasten in Krailing – Harald Albert Vertriebsbeauftragter der Telekom, Bürgermeister Andreas Eckl und Energiewirt Josef Haas.

Foto zu Meldung: Schnelles Internet auch in Krailing und Hetzelsdorf

Bürgerversammlung im zweiten Jahr seiner Amtszeit – an die 100 Bürger sind der Einladung gefolgt

(28.12.2015)

Bürgermeister Andreas Eckl startet Rückblick und berichtet über seine Ziele

 

Prackenbach. Eine Bürgerversammlung erfüllt den Zweck, dass dem Gemeindebürger einmal im Jahr die Möglichkeit gegeben wird, in einer Versammlung Fragen oder Kritiken über die Gemeindepolitik äußern zu können und dann vom Bürgermeister Auskunft erhält. Da bei der Diskussion im Allgemeinen nur Info-Fragen und keine Kritiken geäußert wurden, hat sich gezeigt, dass die Bürger der Gemeinde Prackenbach mit ihrem neuen Bürgermeister voll zufrieden sind.

 

Im zweiten Jahr seiner Amtszeit hat Bürgermeister Andreas Eckl noch im alten Jahr zu einer Bürgerversammlung ins Country-Restaurant Nashville eingeladen, wo sich  im Gastraum an die 100 Zuhörer einfanden, die er herzlich begrüßte. Unter den Anwesenden  waren unter anderem auch Geschäftsleiter Manfred Maier, 2. Bürgermeister Michael Kellermeier sowie 2 Redakteure von der Viechtach Aktuelle. Desgleichen freute er sich über die Beteiligung des fast geschlossenen Gemeinderates, dem er für ihre tolle Arbeit das ganze Jahr über herzlich dankte und erwähnte dankend auch Roland  Geiger und seine Frau Karin für die Bereitstellung des Raumes.

 

In einer Power-Point-Aufzeichnung präsentierte Bürgermeister Eckl seinen umfangreichen Rückblick und berichtete aus der Gemeindestatistik von derzeit 2684 Einwohner. Leider stehen die 18 Geburten im Jahr 2015 in keinem Verhältnis mit den 32 Sterbefällen, meinte er. Erfreulicher Weise jedoch überwiegen die Zuzüge (124) mit den Wegzügen.

 

In seinen Ausführungen erwähnte Eckl eine Reihe von Veranstaltungen, die vom Neujahrsempfang anlässlich der bevorstehenden 900-Jahrfeier, der eindrucksvollen Goldenen Faschingshochzeit in Krailing über die Fahrzeugweihe in Tresdorf reichte. Er erinnerte an die gelungene 900-Jahrfeier, wo schon am Freitag Politik, Vereine und Gemeindebürger ein gelungenes Stelldichein boten und das Fest in allem eine gelungene Veranstaltung darstellte. Es blieb ein Erlös von ca. 15.000,- €, die auf Beschluss der Vereinsvorstände an gemeinnützige Stellen übergeben  wird.

 

Interessant für viele Gemeindebürger erwähnte Eckl den Ausbau der Breitbandversorgung, wobei im Jahr 2015 das erste Ausbaugebiet baulich abgeschlossen werden konnte, betroffen waren dabei die Ortschaften Hetzelsdorf, Engelsdorf, Fichtental und Krailing. Als eine von zwei Gemeinden im Landkreis Regen befindet sich die Gemeinde bereits in der Markterkundung für das zweite Ausbaugebiet, welches einen finanziellen Umfang von ca. 1.000.000 € haben wird.

Nachdem bereits die Firma Amplus eigenwirtschaftlich schon länger schnelles Internet in der Gemeinde Prackenbach anbietet, bietet nun nach Gesprächen die Deutsche Telekom im Ort Prackenbach für ca. 300 Haushalte schnelleres Internet an. Durch die flächenmäßig große und mit vielen Ortschaften geprägten Gemeinde ist der Breitbandausbau eine große Herausforderung für die Gemeinde aus finanzieller, technisch und rechtlicher Weise

 

Eckl merkte auch an, dass ein Info-Abend zur Wiederaufnahme des Personenverkehrs Go-Vit stattfand. Auch wurde das neue ÖPNV (öffentlicher Personen Nahverkehr) welches im Dezember im Kreistag beschlossen wurde, vorgestellt. Er zeigte in seiner Power-Point Aufnahme die vorläufigen Haltestellen im Bedarfssektor 1 zwischen Prackenbach –Viechtach. Detailliert wird dies noch vor dem Start bekannt gegeben.

 

In seinem Rückblick erinnerte Eckl auch an verschiedene Baumaßnahmen. So begann man in Viechtafell im Juni im Rahmen der Dorferneuerung mit weitern zwei Bauabschnitten.

 

Zudem begannen Anfang August die Bauarbeiten am Postweg, der Pfahlstraße und der Anbindung an die B85, welche man rechtzeitig vor Wintereinbruch abschließen konnte. Die Kosten lagen bei der Maßnahme inkl. (Baukosten, Grunderwerb, Vermessung, Leerrohrverbund, Baunebenkosten) bei 396.000,00 €.  

Erfreulicher Weise sei die ehemalige Wiese im neuen Baugebiet Lexegern nicht wieder zu erkennen. Es sind bereits alle Grundstücke der Gemeinde verkauft, wenige sind noch im Besitz eines Privatanbieters und acht neue Häuser sind inzwischen entstanden. verkauft und acht neue Häuser sind inzwischen entstanden.

Genauso konnte die Gemeinde Flächen für Baugrundstücke und einen öffentlichen Platz erwerben. Die Aufstellungsbeschlüsse für den Bebauungsplan wurden bereits gefasst. Auch in Fichtental konnte neues Bauland durch einen  Privatanbieter erstehen. 

In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister ausdrücklich darauf hin, wenn jemand Flächen veräußern möchte, ruhig das Gespräch mit der Gemeinde suchen kann. Die Gemeinde ist grundsätzlich immer an Grundstücken interessiert, sei es als Tauschgrund, Baugrund oder Gewerbegrund. Dies war dem Bürgermeister eine wichtige Botschaft an die Bürger.

 

Eckl erwähnte auch die Wasserversorgung, die der Gemeinde in der nächsten Zeit noch viel kosten wird. Es steht mit Krailing eine Sanierung der Wasserversorgung im Jahr 2016 an, man geht hier an das Fernwasser. Dies ist die wirtschaftlichste und aufgrund des zukünftig nicht umzusetzenden Wasserschutzgebietes einzig richtige Entscheidung. Die Kosten dafür werden sich in etwa bei einer halben Million bewegen. In Prackenbach steht die Ausweisung eines Wasserschutzgebietes noch aus. Auch die Sanierung des Hochbehälters in Moosbach wird kommen und uns ebenfalls noch was kosten, meinte der Redner.

Auch bei den gemeindlichen Anlagen, wie die beiden Kläranlagen in Moosbach und Prackenbach sei man bemüht, diese immer wieder auf dem neuesten Stand zu halten. Genauso das dazugehörige Kanalnetz, welches ca. 54 km umfasst.

 

Anschließend nannte Eckl noch einige Zahlen, den Haushalt betreffend. Im Verwaltungshaushalt schlagen 877.800 Personalkosten zu Buche, welche aber aufgrund der Vielzahl an Einrichtungen, welche die Gemeine besitzt, notwendig sind. Die Schulverbandsumlage beläuft sich auf 164.000 €, die Kreisumlage 950.000, Zinsen 72.900, Gewerbesteuerumlage 110.000. Erfreulich war die Zuführung in den Vermögenshaushalt mit 741.000.

Zu den Einnahmen: Die Real-Hundesteuern, Grundsteuern, Gewerbesteuern sind es 615.000. Aus Einkommensteuerbeteiligung 1.058.000 Anteil Umsatzsteuer liegen wir bei 3.058 000 €, aus Schlüsselzuweisung 820.000, aus sonstigen Zuweisungen des Staates 45.000, aus Abgaben gebühren 811.450, Einkommensteuerersatzleistungen 88.000, Zuwendung für Kindergarten, Straßenunterhalt , Schülerbeförderung 299.000. Um hier die größeren Posten zu nennen.

Die staatliche Rechnungsprüfungsstelle am Landratsamt bemerkte erfreut, dass der von der Gemeinde eingeschlagene Kurs volle Anerkennung findet.

 

Eine Menge Investitionen wurden 2015 getätigt, erläuterte Eckl zudem: Im Feuerwehrwesen verschlingt das TSF der FF Tresdorf 72.000 € aus der Gemeindekasse, Rest aus Zuschüssen und Beteiligung vom Verein. Die Umstellung von Analog auf Digitalfunk bei den Feuerwehren steht mit 13.600 €, Beteiligung der Gemeinde an.   Schulwesen (7.800), Sanierung von Jugendhaus Krailing (13.000) und 318.000 gingen in den Straßenbau, um nur einige zu nennen.

Weitere Investitionen schlugen zu Buche: Dorferneuerung Viechtafell Gemeindeanteil ( 66.000), Breitbandausbau (160.000), Abwasser (25.000), Tiefbau (55.000), Wasserversorgung rd. (45.000).

Bürgermeister Eckl warf schließlich noch einen Blick in das Investitionsprogramm von 2016/17, wobei verschiedene Maßnahme anstehen, unter anderem im Hochbau, Straßenbau, Dorferneuerungsmaßnahmen, Breitbandausbau, Wasserversorgung und die Tilgung von Darlehen.

 

Nicht zuletzt hob Bürgermeister Andreas Eckl das Ehrenamt hervor und bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen der Feuerwehren, Trainern von Sportvereinen, die sich um Jugendliche kümmern, der Seniorenarbeit und allen Vereinen, die das ganze Jahr über zum gesellschaftlichen Leben beitragen. Auch bei allen, die sich immer wieder ehrenamtlich für das Wohl der Gemeinde Prackenbach einsetzen, bedankte er sich. Zudem erinnerte er auch an den Aufstieg des SV Prackenbach in die Bezirksliga, als Eckl für die Mannschaft in der Gemeinde einen großartigen Empfang ausrichtete. Große Ehre wurde auch Siegfried Engl zuteil, dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer für seine lebensrettende Tat mit noch zwei Kollegen die Christophorus-Medaille verlieh. Schließlich erhielten noch am Tag vor Heiligabend von Bürgermeister Eckl vier verdiente Gemeindebürger den Ehrenbrief ausgehändigt. Zu den Geehrten gehören: Albert Baumgartner, Hans Höcherl, Franz Kolbeck und Franz Mothes.

 

Nach seinem Rückblick bat Bürgermeister Eckl um Wortmeldungen, die Gemeindepolitik betreffend.

Thomas Holzer fragte, wie es mit der Städtebauförderung bezüglich des Ortes Prackenbach weiter geht. Es wurde bereits eine erste Planung erstellt. Eckl bemerkte, man habe dieses Thema im Gemeinderat ausgiebig diskutiert, dafür sind aber momentan keine finanziellen Mittel vorhanden. Das ein oder andere Grundstück müsste noch erworben werden und wahrscheinlich Anlieger zum Straßenbau mitzahlen, denn es kann gut sein, das eine Straßenbaubeitragssatzung erlassen und diese auch dann vollzogen werden muss. Das Thema wird jedoch sicherlich nicht vergessen, merkte Eckl an.

Erwin Altmann aus Fichtental fragte an, wie das mit dem alten Gasthaus in Fichtental weiter geht, ein schönes Bild gibt das nicht ab, bemerkte er. Bgm. Eckl antwortete ihm auf seine Frage, dass das Gebäude nicht in Besitz der Gemeinde ist, sondern in privater Hand. Neueres, was passiert, wisse er nicht.

Josef Weber und Hans Feldmeier sprachen das Problem Arzt in Prackenbach zwecks Räumlichkeiten an, evtl. auch in der Schule.

Wenn sich einer ansiedeln möchte, er sei bei der Vermittlung einer Wohnung und Praxis stets offen, bemerkte Eckl. Er würde es auch lieber sehen, einen Arzt in der Gemeinde zu haben. Leider ist es jedoch zur Zeit schwierig bei mangelnder Zahl von Hausärzten, unsere Gemeinde Interessant zu machen. Es wurden immer wieder Verhandlungen getätigt, jedoch zogen die Kandidaten andere lukrative Offerten vor. Eine Lösung mit einem privaten Vermieter zur Beherbergung eines möglichen Arztes könnte er sich auch vorstellen, zumal die Gemeinde keine geeigneten Räume besitzt. Wobei aber abschließend zu dem Thema, weniger die Gebäude eine Rolle spielen, sondern eher einen Arzt zu finden, erläuterte der Bgm.

 

Ludwig Egner und Kurt Sobania sprachen Anregungen zum Straßenunterhalt an. Es wurde angeregt, Risse zu versiegeln, um größeren Schäden vorzubeugen. Auch Senkkästen beim Feuerwehrhaus sollten vom Bauhof repariert werden. Bürgermeister Eckl wies auf das 84 km lange Straßennetz der Gemeinde hin und versprach, die Anregungen und Schilderungen mit dem Bauhof abzustimmen.

 

Thomas Holzer sprach schließlich den Fußballplatz an und erklärte, dass man sich einen Roboter zum Mähen zugelegt habe. Nur heuer ist der Platz durch die Trockenheit eine Sandwüste. Es wäre angebracht, wenn man bei einer Übung der Feuerwehr Wasser spritzen könne.

Grundsätzlich war das Wasser heuer durch die Dürre sehr knapp, so dass wir schon lange aus Frauenau das Trinkwasser mehr denn je dazukaufen müssen, weil unser Wasser nicht mehr gereicht hat. Dies sei ein Riesenproblem, doch wir sind damit nicht allein, meinte der Bürgermeister. Sicherlich könne die Feuerwehr ab und zu eine Übung abhalten, merkte aber an, dass das Feuerwehrfahrzeug mit normalem Trinkwasser befüllt ist und somit eine noch höhere Wasserknappheit in der Gemeinde entstehen kann.

 

Zum Schluss bedankte sich Bürgermeister Eckl bei den Anwesenden  für ihr zahlreiches Kommen.

 

Foto: Bürgermeister Eckl bei seiner Rede

Foto zu Meldung: Bürgerversammlung im zweiten Jahr seiner Amtszeit – an die 100 Bürger sind der Einladung gefolgt

Ehrenbrief an vier verdiente Gemeindebürger verliehen

(23.12.2015)

Prackenbach. „Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat“. Mit diesem Zitat unseres ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer begrüßte der 1. Bürgermeister Andreas Eckl am Mittwoch, 23. Dezember 2015 alle Anwesenden zur Feierstunde der Ehrenbrief-Verleihung im Gasthaus Fleischmann in Krailing.

 

Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrengäste Albert Baumgartner und seine Frau Rosalie, Hans Höcherl, den er aus gesundheitlichen Gründen entschuldigte, Franz Kolbeck mit seiner Frau Irmgard und Franz Mothes mit seiner Frau Maria-Anna, die er besonders begrüßte.

Unter dem Kreis der geladenen Gäste waren auch der 2. Bürgermeister Michael Baumgartner mit seiner Ehefrau Anita und die so zahlreich erschienen Gemeinderatsmitglieder und deren Frauen und Partnerinnen sowie den Geschäftsleiter Manfred Maier.

Ganz besonders freute es ihn, einen jungen Musikanten aus der Gemeinde hier zu haben, der mit seiner Steirischen dem Abend musikalisch den würdigen Rahmen verlieh und dem er schon vorab herzlich dankte. Auch der Wirtsfamilie Fleischmann sprach er schon im Voraus ein Dankeschön für die Mitgestaltung des Festabends aus.

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen war es dem 1. Bürgermeister Andreas Eckl eine besondere Ehre, Menschen aus der Gemeinde Prackenbach zu würdigen und auszuzeichnen, die sich für ihre Mitmenschen und für das Gemeinwohl einsetzen. Sie verdienen sich größten Respekt und Anerkennung für das Geleistete und Erreichte.

So beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 2. Dezember 2015 nach den aufgestellten Richtlinien besonders verdienten Persönlichkeiten den Ehrenbrief zu verleihen.

Diese Ehre kommt Personen zu Teil, die sich durch überragende ehrenamtliche Vereinsarbeit besonders verdient gemacht haben und sich besondere Verdienste auf kulturellem, künstlerischem, wirtschaftlichen Gebiet oder um das soziale, kirchliche, politische oder sonstige Leben erworben und dadurch das Wohl der Gemeinde in hohem Maße gefördert haben.

 

In alphabetischer Reihenfolge beginnend begann Andreas Eckl mit dem Laudatio an Albert Baumgartner, der 24 Jahre im Gemeinderat Prackenbach vertreten, davon zugleich 12 Jahre als 2. Bürgermeister war. Die Gemeindepolitik, was Eckl mit ruhigem Gewissen behaupten könne, war und ist noch heute eine Herzensangelegenheit für ihn. Nicht nur als beschäftigter Wasserwart der Gemeinde, sondern auch ehrenamtlich in seine Funktion als Gemeinderat und 2. Bgm. war er maßgeblich am Ausbau und Instandsetzung der wichtigen Wasserversorgung beteiligt und durch sein Verhandlungsgeschick in vielen weiteren Themen rund um die Gemeinde ein unverzichtbarer Mandatsträger unserer Gemeinde.

Er verstand es immer aufs Neue, sich für Bürger einzusetzen und eine Lösung zu finden um beide Seiten, die der Bürger und die der Gemeinde zufrieden zu stellen.

Eine große Sachkunde, gepaart mit Lebenserfahrung und der Bereitschaft, stets dazu zu lernen, das war und ist seine Art, wichtige Entscheidungen mit zu treffen.

Auch für die wertvolle Vereinsarbeit stand Albert Baumgartner seinen Mann, so war er vom 19.3.1993 – 29.3.2003 Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes und zuvor 17 Jahre 2.Kommandant der FFW Prackenbach. Für das Amt als Feldgeschworener stellte er sich ebenfalls 1987 zur Verfügung und übt dieses unverzichtbare Amt bis heute noch aus.

Dass Albert Baumgartner unsere Gemeinde im Herzen trägt, zeigt auch, dass er vor kurzem unseren neuen Wasserwart immer wieder ehrenamtlich neue Impulse zur Wasserversorgung vermittelt und von seiner langjährigen Erfahrung vieles weitergibt.

 

Albert Baumgartner bedankte sich herzlich für die Auszeichnung und meinte, er verrichtet seine Tätigkeiten nicht, um geehrt zu werden. Er war und ist von jeher bestrebt, sich zum Wohle der Mitmenschen einzubringen und ihnen in jeglicher Lage Hilfestellung zu geben.

 

Als nächsten zu ehrenden Bürger erwähnte Bürgermeister Eckl Johann Höcherl, dem ebenfalls die Verleihung des Ehrenbriefes zugesprochen wurde und den Andreas Eckl auf Wunsch persönlich am Montag bei ihm zu Hause in Moosbach ausgehändigt wurde, da er gesundheitlich an der Feierstunde nicht teilnehmen konnte, was er persönlich sehr bedauerte.

Hans Höcherl ist Kunstmaler und ein künstlerisches Aushängeschild in unserer Gemeinde. Er genießt hohes Ansehen was Kunst betrifft, nicht nur in unserer Gemeinde, sondern weit darüber hinaus, erwähnte der Bürgermeister. Höcherl begeisterte mit seinen Ausstellungen Kunstfreunde nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in Frankreich, Tschechien, Belgien und sogar in den USA. Egal ob Ölgemälde oder Zeichnungen- seine künstlerische Handschrift sucht seines Gleichen. Selbst eine Begegnung mit dem, für viele von uns sehr bekannten Künstlers Pablo Picasso konnte er erleben und vergaß dabei nie, wo seine Wurzeln sind- nämlich in der Gemeinde Prackenbach – zuerst in Krailing und jetzt in Moosbach. Viele Kunstwerke von ihm sind auch bei uns an öffentlichen Plätzen zu bestaunen, erwähnte Eckl – z.B. das Bild mit der Feuerwehrkutsche am alten FFW Haus in Krailing, am Jugendhaus und am Kindergarten St. Johannes. Ehrenamtlich zur Verfügung stellte er sich für das Erstellen des Kunstwerks: den Hl. Florian am Feuerwehrhaus in Moosbach und die Restaurierung der Bilder am Pfahl in Moosbach. Auch seine einzigartigen Bilder, die er in seiner Galerie bei sich zu Hause besitzt, war vielen schon ein lohnender Besuch wert.

Über die Überreichung des Ehrenbriefes am Montag freute er sich sehr und in seinem Namen übermittelte Eckl ein großes Danke für diese Ehre, die ihm zu teil geworden ist.

 

Der nächste, dem der Ehrenbrief verliehen wurde, ist Franz Kolbeck, der wohl jedem in der Gemeinde ein Begriff ist. War er doch schon vor der Gebietsreform 1978 an der damaligen eigenständigen Gemeinde Ruhmannsdorf beschäftigt und seit 1.1.1979 bis zum Jahre 2013 an der neugebildeten Gemeinde Prackenbach. Dabei galt er als „Kopf“ der Gemeinde, als Denker und Lenker. Sein großes Fachwissen, sein Umgang mit den Bürgern, seine kompetente Art und Weise sind noch heute prägend für Außendarstellung unserer Gemeinde, bemerkte Eckl. Keiner, und ich glaube diese Behauptung können alle hier im Saal teilen, kennt unsere Gemeinde so gut wie er.

Kolbeck war für die Gemeinde immer da, nicht nur als Beschäftigter, sondern weit darüber hinaus, besonders erwähnenswert dabei, dass viele unzählig geleisteten Stunden, ehrenamtlich und unentgeltlich waren.

Noch heute sei er für Eckl als Bürgermeister und für seinen Nachfolger Manfred Maier ein wichtiger Ansprechpartner zu Angelegenheiten vergangener Tage. Meist reicht ein Anruf- und der Franz steht für uns zur Verfügung- dies ist eine Eigenschaft, wie sie nur wenige Menschen besitzen – Franz Kolbeck ist einer davon.

Auch gilt er als Schriftführer der Jagdgenossen Moosbach, Prackenbach und Ruhmannsdorf bereits seit den 70er Jahren als unverzichtbar. Genauso war er Schriftführer der FFW Ruhmannsdorf von 1973-1999. Auch bei der Abwicklung der Kommunalwahlen ist Franz Kolbeck mit seinem Wissen gefragt, so leitete er ehrenamtlich zahlreiche Wahlaufstellungsversammlungen, fungiert als Wahlleiter und Ansprechpartner für die verschiedenen Gruppierungen in der Gemeinde.

Als Mitglied im Festausschuss der diesjährigen 900-Jahrfeier war Franz Kolbeck ebenfalls vertreten und leistete dabei wichtige Beiträge zum Gelingen des Festes.

Lieber Franz, ich bin froh, dass du immer noch unserer Gemeinde zur Seite stehst, bemerkte der Bürgermeister schließlich.

Franz Kolbeck bedankte sich für die Auszeichnung und meinte, er habe diese Ehrung nicht erwartet und er habe alles gerne gemacht, auch die ehrenamtlichen Tätigkeiten. Auch die 40 Jahre bei der Jagdgenossenschaft und die lange Zeit bei der Feuerwehr ansprechend meinte er – habe es nie bereut.

 

Als weiterem Bürger wurde an Franz Mothes der Ehrenbrief überreicht, der für das gesellschaftliche Leben steht, das er vermittelt und es verkörpert, so der Bürgermeister. Franz ist bekannt nicht nur bei uns in der Gemeinde, sondern weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Durch seine unnachahmliche Art versteht er es immer wieder, Menschen mit seinen Mundart- Stücken und Gedichten ein fröhliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern. So ist Mothes bei allen Anlässen immer ein gern gesehener Gast, ob bei den Senioren oder ob erst kürzlich in der Tagespflege. „Du verstehst es, Menschen zu begeistern und ihnen eine Freude zu machen und das ehrenamtlich und unentgeltlich“ bemerkte Eckl . Auch im Kirchenchor ist Mothes präsent, zuerst als Mitinitiator in Krailing und jetzt in Prackenbach. Er verfasst dabei immer wieder neue Lieder und Musikstücke.

Als Gründungsmitglied bei den „Griabign“ und den Pfahlspatzen ist Mothes ebenfalls immer musikalisch im Einsatz und kaum wegzudenken. Eine besondere Leistung, die Mothes heuer auf die Beine gestellt hat war zweifelsohne das Ausrichten der Faschingshochzeit, wo er als Initiator fungierte und das Ergebnis der Veranstaltung bekanntlich ein Großer Erfolg war, wobei man erwähnen muss, dass er den Erlös der Veranstaltung den gemeindlichen Kindergärten zukommen ließ. Auch für das gesellige Miteinander steht Franz Mothes, so wurden schon so manche kleinere Probleme in der Anlaufstelle „Schneiderhäslmo Hüttn“ wieder gerade gerückt. Auch bei der 900-Jahrfeier war Mothes im Festausschuss vertreten und hat einfallsreich Ideen geliefert und sich speziell um die Gestaltung des Seniorenprogramms gekümmert.

„Zu viel der Ehr´“ hat Franz Mothes sein Dankeschön für die Auszeichnung gestellt und meinte: glaubt es mir, ohne lang zu fragen: Hab, was ich auch tat, doch gern gemacht. Als Abschluss brachte Mothes  in seiner unnachahmlichen Weise noch eine satirische Seite eines Ehrenbriefes und nannte es „na brauch i sched mehr dHaiftö zoih´n!

 

Nach dem auch Manuela, die Freundin von Andreas Eckl Blumen von Gemeinderat Eberhard Preiß überreicht bekam, bedankte sich Eckl noch einmal im Namen der Gemeinde Prackenbach bei allen Geehrten für ihr gutes Tun, ihren Einsatz und ihr Engagement. „Sich als Ehrenbriefträger bezeichnen zu dürfen, ist eine ganz besondere Hervorhebung und Würdigung einer Persönlichkeit“, betonte er. Sie gehören nun zu einem erlesenen Kreis, dem diese Ehrung zuteilwurde. Er bedankte sich auch bei den Gemeinderäten, die mit ihrer Anwesenheit einen  würdevollen Rahmen verliehen. Dankend erwähnte er auch die anwesenden Ehefrauen und Partnerinnen,  denn, so bemerkte er, „hinter jedem starken Mann steht bekanntlich eine starke Frau, die immer wieder Verständnis zeigt. Auch sie durften sich vom Gemeindeoberhaupt über ein wunderschönes Blumengebinde freuen.

Die Ehrengäste waren angetan von der schönen und harmonischen Feier und über die Ehre, die man ihnen zuteil werden ließ.

 

Foto: BM Andreas Eckl, Irmgard und Franz Kolbeck, Franz und Maria-Anna Mothes, Rosalie und Albert Baumgartner

Foto zu Meldung: Ehrenbrief an vier verdiente Gemeindebürger verliehen

Letzte Sitzung des Gemeinderats im Jahr 2015 – Jahresrechnung 2014 erörtert

(02.12.2015)

Dank an die Verwaltung, Mitarbeiter und Gemeinderat

 

Prackenbach. Der Jahresrechnung 2014 zugestimmt

Bürgermeister Andreas Eckl stellte den Inhalt der dem Gremium vorliegenden Unterlagen zur Jahresrechnung für das HH-Jahr 2014 vor und merkte erfreut an, dass es die Gemeinde Prackenbach wieder geschafft hat, keinen Kredit aufnehmen zu müssen, ja sogar Schulden abbauen konnte, so dass sich am 31.12.2014 ein Schuldenstand von 2.897.622,89 Euro ergab. Das ist eine pro Kopf –Verschuldung von 1.072,80. Ohne PV-Anlagen würde der Schuldenstand 2.641.737,57 Euro ergeben, wobei die pro-Kopfverschuldung auf 978,06 sinken würde.

 

Weiter stellte Eckl die Ergebnisse der Haushaltsrechnung vor, eine Vermögensübersicht und eine Übersicht über die Schulden, die Rücklagen und den Rechenschaftsbericht erörtert. Im Detail wurden auch die wesentlichen Überschreitungen des Verwaltungshaushalts und die Investitionsmaßnahmen im Jahr 2014 durchgesprochen.  

 

Die Deckung der Überschreitungen war gewährleistet und das Jahresergebnis weist einen SOLL-Überschuss aus, so dass der Gemeinderat die Überschreitungen einstimmig genehmigte.

Im Anschluss daran leitete das Gemeinderatsmitglied Franz Xaver Pongratz vorübergehend die Sitzung, da der 2. Bürgermeister Michael Kellermeier entschuldigt fehlte und der 1. Bürgermeister Andreas Eckl bei der Erteilung der Entlastung persönlich beteiligt war. Das Gremium stellte eine einwandfreie und saubere Arbeit des Bürgermeisters und der Verwaltung fest und erteilte einstimmig die erforderliche Entlastung des Haushaltsjahres 2014.

Eberhard Preiß hat mit dem örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss bereits an drei Abenden die Eintragungen des Jahres 2014 geprüft und die eine oder andere Feststellung getroffen, welche in der kommenden Sitzung besprochen werden sollen.

 

Überschuss aus der 900-Jahrfeier wird für gemeinnützige Zwecke verteilt

Nach Abzug der Ausgaben von den Einnahmen aus der 900-Jahrfeier wurde ein Erlös erwirtschaftet, dessen Verteilung wurde in einer Versammlung der Vereinsvorstände der mitwirkenden Vereine beschlossen, das dem Gemeinderat vorgeschlagen wurde.

So werden für die Gestaltung des Ferienprogramms der künftigen Jahre 5.000,- Euro zur Verfügung gestellt. Die Senioren aus Moosbach und Prackenbach erhalten jeweils eine Spende von 500,- Euro, die beiden Kindergärten in Prackenbach und Moosbach sowie die Kinderkrippe erhielten bereits eine Summe von je 500,- Euro. Zudem wird für den Kauf von zwei Defibrillatoren, die im Eingangsbereich der Geno-Banken in Moosbach und Prackenbach aufgestellt werden, ein Betrag von 4.000,- Euro zur Verfügung gestellt. Den beim Kauf nicht benötigte Betrag wird für Wartung und evtl. für Akkus verwendet. Der Restbetrag soll zu gleichen Teilen auf die 22 Vereine aufgeteilt werden, die sich aktiv an der 900-Jahrfeier beteiligten.

 

Die vorgeschlagene und beschlossene Überschussverteilung musste vom Gemeinderat zugestimmt werden, da die Gemeinde Prackenbach als Träger der 900-Jahrfeier die Gelder ausschütten soll. Dem hatte der Gemeinderat zugestimmt.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Zum Bauantrag des Hermann Holzer  auf Anbau eines Carports an das bestehende Bürogebäude in der Krailinger Straße wurde festgestellt, dass sich das Vorhaben zwar nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes, jedoch im Zusammenhang des bebauten Ortsteils Prackenbach befindet. In Bezug auf die Grenzbebauung wurde der Bauantrag mit der zuständigen Baugenehmigungsbehörde abgesprochen, so dass nach den vorliegenden Unterlagen das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden kann.

 

Der Antrag wurde zurückgestellt

Zum Bauantrag auf Errichtung einer Fertiggarage mit Flachdach und der damit verbundenen isolierten Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes Kappenfeld müssen noch mehrere Kriterien berücksichtigt werden. Es muss deshalb gründlich überlegt werden, ob diesem Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen zugestimmt werden kann. Der Bauausschuss wird sich noch einmal vor Ort über die Gegebenheiten informieren und den Antrag im Januar noch einmal im Rahmen der Gemeinderatssitzung über die Ergebnisse beraten und über die Befreiung Beschluss fassen.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Beim Bauvorhaben auf Erweiterung des bestehenden Einfamilienwohnhauses für Nicole Stelzl und Tobias Deiminger im Tierstallweg wurde angemerkt, dass es sich im Außenbereich befindet, jedoch eine Erschließung gesichert ist. Die bauplangerechten Voraussetzungen sind bei dem beantragten Vorhaben erfüllt, so dass der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen erteilen konnte.  

 

Bericht des Bürgermeisters

Die Baumaßnahme Pfahlstraße/Postweg wurden inzwischen fertiggestellt und in diesen Tagen mit den Verantwortlichen abgenommen, was bereits in der Zeitung bekannt gegeben wurde. Bürgermeister Eckl bedankte sich noch einmal bei den Anliegern, welche sehr viel Geduld während der Baumaßnahme hatten und allen Verkehrsteilnehmern, welchen die Durchfahrt in den Wochen während der Baumaßnahme nicht möglich war. Auch beim staatlichen Bauamt Deggendorf bedankte sich Eckl für die Aufweitung der B85 und die gleichzeitige Errichtung der Abbiegespur, welche künftig eine sichere Zufahrt aller Verkehrsteilnehmer und Bürger zum Ort Prackenbach sowie zum Recyclinghof bzw. der Grüngutannahme ermöglicht.

Eckl merkte auch an, dass bei der letzten Bürgermeisterbesprechung Fördermöglichkeiten bei der Erstellung eines Kanalkadasters angesprochen wurden, was alle 10 Jahre überprüft werden sollte. Ein Antrag kann beim WWA gestellt werden.

Schließlich lud der Bürgermeister alle Gemeindebürger und das gesamte Gremium am 29. Dezember zur Bürgerversammlung um 19.30 Uhr in das Country-Restaurant Nashvilla, Gartenstraße ein und hieß auch die Gemeinderäte am 23. Dezember um 19.00 Uhr zur Ehrenbriefverleihung um zum Alten Wirt nach Krailing herzlich willkommen.

 

Nach der Abhandlung der Tagesordnungspunkte war es dem Bürgermeister ein Bedürfnis, dem Gemeinderat, seinen engsten Mitarbeitern in der Verwaltung um den Geschäftsleiter Manfred Maier und der weiteren Bediensteten für das Jahr 2015 ein herzliches Vergelt´s Gott auszusprechen. Auch für die gute Zusammenarbeit das ganz Jahr über sprach er der örtlichen Presse ein Dankeschön aus.

Schließlich wünschte er allen Anwesenden und deren Familien ein ruhiges, friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Selbstverständlich galten die guten Wünsche auch allen Bürgern und Bürgerinnen der Gemeinde.

 

Gemeinderat Alfons Krieger sprach im Namen des Gremiums für die gute Zusammenarbeit einen großen Dank aus, insbesondere bei Bürgermeister Eckl und meinte, es wurde wieder viel bewegt. Auch Franz Xaver Pongratz lobte die Arbeit des Bürgermeisters und merkte an, er habe alles sehr gut über die Bühne gebracht und im Namen der Senioren erwähnte er auch die Spende mit einem herzlichen Vergelt´s Gott.

Scheckübergabe an die Vertreter der gemeindlichen Einrichtungen

(27.11.2015)

Symbolische Scheckübergabe durch 1. Bürgermeister Andreas Eckl

 

Prackenbach. Teile des Gewinnes der 900-Jahrfeier werden lt. Beschluss einer Versammlung der an der 900-Jahrfeier beteiligten Vereinsvorstände der Gemeinde Prackenbach gemeinnützig an Einrichtungen in der Gemeinde übergeben. Einen symbolischen Scheck in Höhe von jeweils 500,-Euro erhielten aus den Händen des Bürgermeisters, stellvertretend für die Vereine, der Kindergarten St. Georg in Prackenbach, die Kinderkrippe in Prackenbach, der Kindergarten St. Johannes in Moosbach und der Elternbeirat der Grundschule Prackenbach. Weitere Spendenübergaben werden in Kürze folgen.

 

Foto: Monika Kraus, Leiterin KiGa St. Georg Prackenbach, Marion Rankl Kinderkrippe Prackenbach, Tanja Rabenbauer Elternbeirat Grundschule Prackenbach, Andreas Eckl 1. Bürgermeister Gemeinde Prackenbach, entschuldigt fehlte Sonja Meier Leiterin KiGa St. Johannes Moosbach

Foto zu Meldung: Scheckübergabe an die Vertreter der gemeindlichen Einrichtungen

Bauarbeiten rechtzeitig vor Wintereinbruch abgeschlossen

(25.11.2015)

Prackenbach. Die Bauarbeiten an der Pfahlstraße und des Postweges als neue Anbindung des Ortes an die B85 konnte rechtzeitig vor Wintereinbruch abgeschlossen werden. Am vergangenen Mittwoch wurden diese vor Ort im Rahmen einer Begehung von den Beteiligen Firmen, den Planern und der Gemeinde Prackenbach abgenommen. Die Fahrbahn ist ab sofort wieder für den Verkehr freigegeben. Kleinere Ausbesserungsarbeiten und Ergänzungen werden im nächsten Frühjahr durchgeführt. Die Fahrbahnmarkierungen an der B85 und der Einmündung der Straße aus dem Gemeindeteil Tafertshof folgen noch zeitnah. Wegen der optimalen Witterung für Tiefbauarbeiten in den Herbstmonaten konnte die Baustelle zügig und ohne größere Unterbrechung durchgeführt werden.

Die Gemeinde Prackenbach möchte sich nochmals bei allen Verkehrsteilnehmern, Anliegern und durch die Vollsperrung betroffenen Bürger für das entgegengebrachte Verständnis bedanken.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Bauhof, 1. Bürgermeister Andreas Eckl; Daniel Fesl und Stefan Schmidhuber von der Baufirma Paulik; Andreas Schmelmer, Fa. Strabag; Planer Florian Pledl, Ingenieurbüro Brunner; Manfred Maier, Gemeinde; Landschaftsarchitektin Dorothea Haas

Foto zu Meldung: Bauarbeiten rechtzeitig vor Wintereinbruch abgeschlossen

Wichtige Themen am 28. Oktober im Gemeinderat

(28.10.2015)

Breitbandversorgung

Einleitend hat Bürgermeister Andreas Eckl darauf hingewiesen, dass in den Hauptorten Prackenbach und Moosbach bereits seit einiger Zeit durch die Firma amplus Teisnach schnelle Internetanschlüsse buchbar sind. Parallel dazu kann auch die Dt. Telekom den Ort Prackenbach seit Kurzem mit schnellen Anschlussmöglichkeiten aufwarten. Interessierte Bürger können sich bei Bedarf an die jeweiligen Netzanbieter wenden und erhalten dort Auskunft über die Buchbarkeit.

 

Der Vertreter des Planungsbüros Corwese, Hr. Räbiger hat dem Gemeinderat den aktuellen Stand des Breitbandausbaus sowie die möglichen nächsten Schritte für das Gemeindegebiert aufgezeigt. Danach wird aktuell das 2013 festgelegte Erschließungsgebiet für die Gemeindeteile Hetzelsdorf, Krailing und Fichtental durch die Deutsche Telekom mit Breitband erschlossen, welches im ersten Quartal 2016 abgeschlossen sein wird. In Fichtental wurde, wegen der Nähe zum bestehenden Schaltverteiler in Prackenbach, technisch auf eine Glasfaserversorgung für jedes Haus gesetzt, während in den beiden übrigen Gemeindeteilen die sog. FTTC (Fibre to the curb) –Technik zum Einsatz kommt, welche sog. Outdoor-DSLAM so nah wie möglich am Kunden mit Glasfaserleitungen versorgt und auf den letzten Metern auf bestehenden Kupferleitungen in die jeweiligen Haushalte aufbaut.

Der Rest des Gemeindegebiets wird sowohl mit FTTH-(Fibre to the home) als auch mit FTTC-Technik zu versorgen sein. Zunächst solle mit dem Markterkundungsverfahren unter Angabe der jeweils erforderlichen Versorgungstechniken ermittelt werden, ob es Netzbetreiber gibt, die eigenwirtschaftlich, sprich ohne staatliche bzw. gemeindliche Hilfen, den Ausbau vorantreiben möchten. Zudem wird während dieses Schrittes ermittelt, welche Techniken und Übertragungsleistungen bereits jetzt durch die verschiedenen Anbieter verfügbar sind und in welchem Rahmen die Förderfähigkeit beeinträchtigt. Nach Abschluss dieses Verfahrungsschrittes soll die Festlegung der Versorgungsgebiete erfolgen und der Ausbau für das gesamte Gemeindegebiet, aufgeteilt in mehrere Lose, ausgeschrieben werden. Dieser Schritt könne, nach Einhaltung der vorgeschriebenen Fristen, bereits im ersten Halbjahr des Jahres 2016 abgeschlossen werden und so eventuell der nächste Bauabschnitt zur Versorgung des Gemeindegebiets bereits im zweiten Halbjahr 2016 beginnen. Voraussetzung hierfür ist, dass nach den Berechnungen des Planungsbüros, die Gemeinde Prackenbach in den kommenden zwei Haushaltjahren geschätzt rund 180.000 € bereitstellt.

Vereinzelte, sehr abgelegene Weiler können, trotz hoher Investitionen, nicht immer mit optimalen Anschlüssen ausgestattet werden. Hier wird das inzwischen sehr gut ausgebaute Mobilfunknetz mit LTE-Übertragungstechnik mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.

Nachdem im Gemeindeteil Krailing im Jahr 2016 das Ortsnetz der Wasserversorgung neu verlegt werden soll, riet auch hier der Planer, dass nach Möglichkeit hier über eine Leerrohrversorgung nachgedacht werden sollte, wie generell bei größeren Tiefbauprojekten ein Fachplaner hinzugezogen werden soll.

Das Gremium nahm Kenntnis vom Verfahrensstand und billigte die vorgeschlagene Vorgehensweise.

 

Wasserversorgung Krailing

Wie bereits im Rahmen einer Versammlung der Wasserabnehmer im Versorgungsgebiet Krailing herausgestellt wurde, soll die künftige Versorgung des Gemeindeteils Krailing mit Trinkwasser über einen Anschluss an das bestehende Versorgungsnetz in Viechtafell erfolgen, da dies die wirtschaftlichste Variante darstellt. Das Ingenieurbüro Brunner mit Robert Brunner und seinem Fachplaner Florian Pledl schilderte, dass es hierzu erforderlich sei, eine Versorgungleitung entlang der GV-Straße bis auf Höhe des Weilers Schwarzendorf zu verlegen. Dort ist ein Druckminderschacht zu errichten, um ausgewogene Wasserdruckverhältnisse für die Versorgungbereiche Krailing und Schwarzendorf zu erreichen. Ebenso ist geplant, das in weiten Teilen über 40 Jahre alte Ortsnetz neu zu errichten. Das bestehende Ortsnetz kann für die gesamte Bauphase weiterhin genutzt werden und erst nach Fertigstellung des neuen Ortsnetzes werden die einzelnen Hausanschlüsse hergestellt. Um gute Preise für die Baumaßnahme erzielen zu können, werden die Planungsunterlagen in den kommenden Wochen vervollständigt, so dass die Ausschreibung im Januar durchgeführt werden kann. Der Gemeinderat stimmte der geplanten Vorgehensweise zu und beschloss neben dem Wasserleitungsbau die Prüfung zur Verlegung von Leerrohrsystemen für eine spätere Versorgung mit Glasfaserleitungen für jeden Haushalt. Die Ortsstraßen sollen wieder in Stand gesetzt und Teilstücke, bei denen größerer Schaden zu erwarte sei, mit einer Oberbauverstärkung auf der gesamten Breite ausgestattet werden.

 

 

Der Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung eines Bebauungsplanes in Viechtafell zugestimmt

Um im Gemeindeteil Viechtafell die Ansiedlung von Bauwilligen und die Errichtung eines Gemeinschaftshauses realisieren zu können, war die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Beauftragt wurde hierfür das Planungsbüro Jocham+ Kellhuber, welches auch im Rahmen der Dorferneuerung Viechtafell mitarbeitet. Die beiden Entwürfe wurden in der Sitzung vorgestellt. Nach erfolgtem positivem Beschluss des Gremiums ist die frühzeitige Öffentlichkeits- und Fachstellenbeteiligung durchzuführen.

 

Änderung des Bebauungsplanes Kappenfeld

In einem weiteren Punkt der Sitzung wurde bei der Änderung des Bebauungsplanes Kappenfeld durch Deckblatt 03 im vereinfachten Verfahren die Stellungnahmen behandelt. Einwendungen gegen die Änderung des Bebauungsplanes wurden weder seitens der Fachstellen noch von der Öffentlichkeit nicht erhoben, außer dass die untere Naturschutzbehörde darauf hingewiesen hat, dass die festgesetzten Gehölzpflanzen auch tatsächlich gepflanzt werden sollen. Hier wurden vor Ort  Defizite sowohl durch die zuständige Behörde, als auch durch den Bauausschuss festgestellt. Der ausgearbeiteten Änderung des Bebauungsplans wurde zugestimmt.

 

Ein Teilstück des öffentlichen Feld- und Waldweges wird eingezogen.

Wie bereits in der letzten Sitzung besprochen, sind zur Einziehung eines Teilstücks des öffentlichen Feld- und Waldweges „Ruhmannsdorfer Steinmühlweg“ zwei Einwendungen eingegangen. Zum einen wurde durch einen geeigneten Grundstückstausch nach Abschluss des Einziehungsverfahrens abgeholfen werden. Weitere eingebrachte Einwände sind sachlich unbegründet. Die Verkehrssituation im Bereich der Ortschaft Steinhof wird durch die Widmung eines bereits bestehenden Weges und der gleichzeitigen Einziehung des genannten Teilstücks in der Summe deutlich verbessert. Einschränkungen bei der Erreichbarkeit von Hinterliegergrundstücken sind nicht ersichtlich. Der Gemeinderat hatte keine Einwände für das Einziehen des Feld- und Waldweges.

 

Neue Bushaltestelle zum Baugebiet Lexegern

Da sich im Neubaugebiet in den letzten Monaten mehrere junge Familien angesiedelt haben, deren Kinder sich nach und nach auf den Weg zur nächsten Bushaltestelle im Kreuzungsbereich B 85/REG 6/Schwabenstraße machen, wurde an die Gemeinde der Antrag auf Versetzung der Bushaltestelle herangetragen. Obwohl sich entlang des Baugebietes bis zur derzeitigen Haltestelle ein Bürgersteig befindet, befürchten die Eltern doch, dass der Weg und auch die Haltestelle unmittelbar an der B85 nicht gerade ungefährlich für die Grundschüler ist. Sie baten deshalb in ihrem Antrag um die Versetzung bzw. Neuerrichtung einer Bushaltestelle an der Abzweigung REG 6 zum Baugebiet Lexegern.

Der Gemeinderat stimmte einer neuen Haltestelle, jedoch ohne Bushäuschen, vorbehaltlich einer positiven Stellungnahme der zuständigen Straßenverkehrsbehörde, dem Landratsamt Regen, zu.

 

Bericht von Bürgermeister Andreas Eckl über das Kommunalinvestitionsprogramm KIP:

Der Bund hat ein Sondervermögen „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ in Höhe von 3,5 Milliarden (Anteil Bayern 289,24 Millionen) zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Gemeinden und Gemeindeverbände in den Jahren 2015 bis 18 eingerichtet.

Dazu hat der Ministerialrat beschlossen, für Maßnahmen der energetischen Sanierung von kommunalen Gebäuden sowie des Barriereabbaus zu verwenden. Die Richtlinien sind am 9. Oktober 2015 in Kraft getreten.

Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung durch einen Zuschuss in Höhe von bis zu 90 % der förderfähigen Ausgaben. Nicht gefördert werden Investitions-Maßnahmen, deren förderfähige Ausgaben weniger als 50.000 € betragen. Alle geförderten Maßnahmen müssen bis zu 31.12.2018 vollständig abgenommen werden.

Anhand der Schlüsselzahlen erfüllt die Gemeinde Prackenbach die Fördervoraussetzungen und wird sich um eine Förderung bewerben.

 

Bürgermeister Eckl gab zudem einen Bericht über den geforderten Erlass einer Straßenbaubeitragssatzung. Sie fallen nicht für Maßnahmen an, die nur den Straßenunterhalt betreffen, diese sind aus dem allgemeinen Gemeindehaushalt zu finanzieren.

Die Straßenausbaubeträge werden aufgrund des Bayerischen Kommunalabgabegesetzes erhoben und setzen in jedem Fall eine wirksame örtliche Beitragssatzung voraus, die von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich aussehen kann.

Die aktuelle Gesetzeslage verpflichtet, bis auf wenige Ausnahmen, alle Gemeinden eine Straßenbaubeitragssatzung zu erlassen und die danach entstandenen Beitragspflichten mittels Bescheid abzurechnen. Straßenbaubeiträge dürfen seit dem 1.4.2014 grundsätzlich nur noch innerhalb einer Höchstfrist von 20 Jahren nach dem Eintritt der Vorteilslage erhoben werden. Die Vorteilslage ist dann gegeben, wenn die zu sanierende Ortsstraße insgesamt betriebsfähig, das heißt technisch endgültig fertig gestellt ist. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass der Erlass einer Straßenbauabsatzsatzung, wegen der eingebrachten Gesetzentwürfe der vier Landtagsfraktionen zur Änderung des Kommunalabgabegesetzes, erst nach der möglichen Änderung des KAG erneut beraten werden soll.

 

Bürgermeister Andreas Eckl kündigte für Dezember die nächste Bürgerversammlung in Prackenbach an, zu der alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Der exakte Termin wird über die Tagespresse entsprechend bekannt gegeben.

Der Veranstaltungskalender für 2016 steht (Stand 13. Oktober 2015)

(13.10.2015)

Überblick über die wesentlichsten Veranstaltungen

Beratung über Verteilung der Gewinne von der 900-Jahrfeier

 

Prackenbach. Am Dienstag hatte Bürgermeister Andreas Eckl die Vereinsvorstände ins Rathaus nach Prackenbach eingeladen, um die Veranstaltungstermine für das Jahr 2016 festzulegen. Dazu konnte er auch Mitglieder des Festausschusses der 900-Jahrfeier und einige Gemeinderäte sowie seinen Stellvertreter Michael Kellermeier und Richard König von der Verwaltung willkommen heißen.

 

Nach den großen Festlichkeiten  in diesem Jahr hat die Gemeinde Prackenbach heuer neben zwei Weihnachtsmärkten und einem Tag der offenen Gartentür und einem Mofa-Rennen keine herausragende Feste anzubieten.

 

Das Jahr 2015 hat zum Ausklang noch einiges vor, nämlich einen hochinteressanten Vortrag zum Thema „Patientenverfügung“ – von der Theorie zur Praxis, am Donnerstag, 22. Oktober um 19.30 Uhr im Gasthaus Kerscher. Am nächsten Tag steht die Generalversammlungen der Edelweißschützen an und am 28.11. hält der MCC Club seine Mitgliederversammlung. Auch bieten die Tresdorfer am 28.11 und die Dorfgemeinschaft Moosbach (28.-29.11.) wieder ihre Weihnachtsmärkte an. Freuen darf sich die Pfarrgemeinde auch am 29. 11. um 15.30 Uhr über ein Adventskonzert des Kirchenchors Prackenbach in der Pfarrkirche St. Georg.

 

Der Dezember ist bestückt mit Weihnachtsfeiern und Christbaumversteigerungen, die noch in den Januar 2016 reichen. Mit den traditionellen Generalversammlungen der FW Ruhmannsdorf (6.1.2016 um 14.00 Uhr) und der FW Prackenbach am 8.1. um 19.30 Uhr steht am 30.1. noch der Feuerwehrball der Moosbacher und das Faschingstreiben des Dorfvereins Hagengrub am 30.1. 16 im Terminkalender.

 

Der Februar beginnt mit dem Kinderfasching (6.2.) des KG St. Johannes und einem Kappenabend der FW Prackenbach (8.2.).Weitere zwei Termine hat der Frauenbund bzw. Gartenbauverein im Februar mit der Valentinsfahrt und einem Vortrag zur Verwendung von Heilkräutern (17.2./23.2.) anzubieten. Der SV Moosbach trifft sich am 19.2. und die Handwerker am 5.3. zu ihrer Generalversammlung.

 

Der Frauenbund lädt im März zum Kreuzweg und zur Jahreshauptversammlung ein und die Handwerker sowie der SV Moosbach freuen sich über viele Besucher beim Starkbierfest.

Im April begeht der KuSV Moosbach seinen Jahrtag, die Gartler treffen sich zudem zur Generalversammlung und der Frauenbund zum Basteln.

Schließlich werden in drei Orten Maibäume aufgestellt und neben einigen Garten- und Sommerfesten lädt der MCC am 27.8. zum Mofa-Cross-Rennen und die Oldtimer zum Oldtimertreffen und der KuRV zu seinem traditionellen Open-Air ein.

Zu verschiedenen Vereinsausflügen und Wanderungen wird eingeladen, zum Oktoberfest in Hagengrub  und zum traditionellen Erntedankfest sowie nach Allerheiligen zu einem Vortrag durch die Apothekerin Johanna Plach.

 

Erwähnenswert sind letztendlich die monatlichen Seniorentreffs und zuweilen auch die Ausflüge.

Mit Advent und vorweihnachtlichen Feiern im Dezember 2016 schließt sich der vorläufige Kalender, wobei zu bemerkten ist, dass im Laufe des Jahres im Veranstaltungskalender der Homepage der Gemeinde Änderungen oder neue Termine eingetragen werden können, was von den Interessenten oder Verantwortlichen die Möglichkeit besteht, sie einzusehen. Man möge jedoch nach Möglichkeiten auf Überschneidungen achten. Ein Dankeschön gebührt Richard König von der Gemeindeverwaltung, der beim Vereinstreffen alle Termine gleich in den Laptop übertrug und den Anwesenden am Schluss einen Abdruck aushändigte.

 

Nachdem der neue Veranstaltungskalender abgehackt war, wurde wie bereits erwähnt durch die Vereinsvorstände beraten, wem die 15.000 € aus dem Erlös der 900 Jahrfeier zu Gute kommen sollen. Alle taten ihre Meinung kund, doch man war sich bald einig, dass man das Geld sozialen Zwecken zuführen sollte.

Ein Drittel soll demnach der Jugendförderung zufließen: Kinder und Jugendliche sollen einen Teil vom Kuchen erhalten, vor allem beim jährlichen Ferienprogramm, wo das Geld immer zu wenig ist, erklärte Eckl.

Ein großer Brocken soll den Gemeindlichen Einrichtungen zufließen, wie den Kindergärten und Krippe, wo ständig ein Defizit herrscht. Die Grundschule und auch die Senioren in Prackenbach und Moosbach sollen davon profitieren, so der Bürgermeister.

Außerdem entschieden sich die Vorstände für den Kauf von zwei Defibrillatoren, die in der Gemeinde

an zugänglichen öffentlichen Orten platziert werden sollten.

Was noch übrig ist, wird an die Vereine verteilt, die sich an der 900-Jahrfeier beteiligt haben. Es werden zwar keine großen Summen sein, aber trotzdem, „man muss Gott für alles danken“.

 

Schließlich appellierte GR Mirco Penzkofer an die Vereinsvorstände, sich 2016 mehr am Ferienprogramm zu beteiligen. Wer Veranstaltungen für die Jugendlichen anzubieten hat, der sollte sich bei GR Renate Schedlbauer oder bei ihm melden.

Helferfeier für die 900-Jahrfeier

(10.10.2015)

Ehrung des Festausschusses und großes Lob für Bürgermeister Eckl   

 

Prackenbach. Das Feuerwehrgerätehaus in Prackenbach war am Samstag-Abend bis auf den letzten Platz besetzt. Alle Helfer, die bei der gelungenen 900-Jahrfeier mitgeholfen haben, dass das Wochenende ohne Pannen über die Bühne ging, waren eingeladen und man ließ die wichtigsten Passagen des Festes durch einen Film von Hermann Holzer noch einmal Revue passieren.

 

Selbstbedienung am Essenbuffet war angesagt, damit nicht wieder jemand arbeiten muss, meinte Bürgermeister Andreas Eckl bei der Begrüßung. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, den Vereinen und deren Vorsitzenden, die dafür gesorgt haben, dass das Fest unvergesslich bleiben wird, „denn ohne euch wäre dies nicht möglich gewesen“. Ein sehr positives Echo habe das Jubiläum im Landkreis und darüber hinaus hinterlassen, berichtet Eckl nicht ohne Stolz.

 

An die 15 000 € Gewinn hat die Gemeinde bei der 900-Jahrfeier eingebracht. Die Vorstände der Vereine und der Festausschuss werden gemeinsam entscheiden, wofür das Geld genutzt werden soll.

Nicht zuletzt hob Eckl in seiner Rede insbesondere auch die 10 Mitglieder des Festausschusses hervor, welche die Organisation übernommen haben und überreichte ihnen Präsente.

Großes Lob ließ Florian Hackl, ein Mitglied des Festausschusses, Bürgermeister Andreas Eckl angedeihen, ohne dessen Einsatz das Fest nichts geworden wäre und überreichte ihm eine Erinnerungstafel. „Nur durch Zusammenhalt im Dorf und in der Gemeinde könne man auch etwas erreichen“ war das Fazit von Hackl.

 

Nachdem Franz Mothes seine Gedanken zur Helferfeier, die er noch zuvor verfasste, vorgetragen hatte, feierten die Helfer weiter und die Bayerwald Ladys unterhielten sie musikalisch.

 

„Neunhundert Jahre Prackabo, dös war a schajne Feier ..hot äuß hi´ghaut, ganz ohne G´schieß und dö Zammhajt, dö war riesengrouß! Da Petrus hot a Weeda g´mocht, net goa z´houß und a net noss, dö Sunn hot äumoi wieder g´locht und dö Feucht´n dö war sched im Foß!...Do ham mia Grüabig´n uns denkt: mia sing ma an Herrgott dafür a Amt, do g´hört si o dennast dankt!“

Na san mia oi, zum Kesslbod´n , unsa Hochwürd´n, da Pfoarra Sepp voro, tan an Herrgottmit unsan G´sangl `lob´n, hot net a moi sooo schlecht to.

So is dös Fest na umöganga, is goa nix Schlimm´s passiert, `s Bier und ´s Ess´n tuat g´rod glanga und äuße laaft waj g´schmiert!

 

Foto: Der Festausschuss ohne Michael Kellermeier

Pfarrer Josef Drexler, Margit Eidenschink, Ferdinand Klement, Franz Mothes, Frank Saller, Franz Kolbeck, Hans Miethaner, Bürgermeister Andreas Eckl

kniend: Florian Hackl, Martin Haimerl, Waldemar Zimmermann

Foto zu Meldung: Helferfeier für die 900-Jahrfeier

Im Gemeinderat Prackenbach am 24. September 2015 notiert

(24.09.2015)

Absicht zur Einziehung eines  Feld- und Waldweges - Beschlussfassung vertagt

Die Gemeinde beabsichtigt im Gemeindeteil Steinhof ein Teilstück eines öffentlichen Feld- und Waldweges einzuziehen, da dieses seine Verkehrsbedeutung verloren hat.

Gleichzeitig wurde in diesem Bereich ein öffentlicher Feld- und Waldweg gewidmet, um sicherzustellen, dass keine Einschränkung für die Erreichbarkeit von Grundstücken gegeben ist. Gegen diese Absicht wurden innerhalb einer Frist von drei Monaten Einwände eingebracht. Einer, durchaus nachvollziehbaren Einwendung konnte bereits in einer der vergangenen Sitzungen durch einen geeigneten Grundstückstausch abgeholfen werden. Die zweite beinhaltet überwiegend persönliche und wenig sachliche Gründe, so dass die Gemeinde die Rechtsauffassung vertritt, dass diese Argumente nicht ausreichend sind, um die Einziehung nicht weiter zu verfolgen. Zudem hat sich Bürgermeister Andreas Eckl mit der Rechtsaufsichtsbehörde kurzgeschlossen, welche die Meinung der Gemeinde teilt. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den Einwendungen, die Beschlussfassung über die Einziehungsverfügung wurde auf die kommende Sitzung vertagt.

 

Vergabe der Klärschlammversorgung 2015

Ein jährliches Thema ist die Entsorgung des Klärschlamms 2015 von der Kläranlage Prackenbach, GT Fichtental und Moosbach. Drei Unternehmen wurden zur Abgabe eines Angebotes von Nassschlammabfuhr aufgefordert, dem aber nur zwei nachkamen. Eines der zwei Unternehmen bringt den Klärschlamm auf landwirtschaftliche Flächen aus und ist bei der Angebotsabgabe von rund 11.000 € günstiger als das zweite abgegebene Angebot. Trotzdem ist die Abfuhr des Nassschlamms gegenüber der Pressung des Klärschlamms um insgesamt etwa 1.200 € teurer, ist jedoch wegen der entstandenen Schwimmschlämme und der fehlenden Schlammsilos und somit fehlenden Zwischenlagermöglichkeiten für das Presswasser dringend notwendig, um die Reinigungsleistung der beiden Anlagen wieder verbessern zu können. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den vorliegenden Angeboten und stimmte der Vergabe zu.

 

Erneuerung der Wasserleitung im Waldweg/Hochackerweg in Viechtafell

Im Gemeindeteil Viechtafell wurde nun festgestellt, dass die verbaute Leitung im Bereich der Wasserversorgung in den 70iger Jahren aus PVC-Material erstellt wurde. Da diese Leitungen ein gewisses Alter aufweisen und zudem teils in Privatgrundstücken verlegt sind, sollte die Gelegenheit der Baumaßnahme im Rahmen der Dorferneuerung genutzt werden, um die Trinkwasserleitung in diesem Bereich neu zu verlegen.

Da die Genehmigungsplanung für die Dorferneuerung in der Endphase ist, sollte die TG Viechtafell und der Verband für Ländliche Entwicklung die Ausschreibung in den Wintermonaten durchführen. Der Gemeinderat stimmte schließlich zu, die Maßnahme in die Ausschreibung der Dorferneuerungsmaßnahmen aufnehmen zu lassen.

 

Dem Antrag von Alfons Eckl zugestimmt

Dem Vorhaben von Alfons Eckl auf Errichtung einer landwirtschaftlichen Gerätehalle und des Abbruchs einer bestehenden Remise stimmte der Gemeinderat, vorbehaltlich des Vorhandenseins eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebs, zu.

 

Bürgermeisterbericht

Bürgermeister Andreas Eckl informierte über das brandneue Mobilitätskonzept des Landkreises Regen, bei dem zu Rahmenfahrplänen nur dann die Haltestellen bedient werden, wenn mindestens 90 Min. vor der regulären Abfahrtszeit durch den Fahrgast telefonisch der Fahrwunsch mitgeteilt wurde. Dies helfe einen bedarfsorientierten Sektor und somit wirtschaftlichen ÖPNV für die Zukunft aufzubauen. 2016 soll der neu strukturierte ÖPNV in Betrieb genommen werden.

Die Unterteilung in verschiedene Sektoren innerhalb des Landkreises Regen ergibt in der Summe ein schlüssiges Konzept. Die Anbindung an die Bahnhöfe ist gegeben und die Einbindung des Schienenverkehrs sichergestellt. Die Praxis wird zeigen, ob sich die gegebenen Ideen umsetzen lassen, die Basis ist in jedem Fall vorerst geschaffen.

 

Die Gemeinde Prackenbach hat Informationen darüber erhalten, dass ein neues Kommunalinvestitionsprogramm aufgelegt wurde, bei dem unter anderem die energetische Sanierung von Gebäuden gefördert werden sollen. Genauere Details gebe es in den kommenden Wochen.

 

Bürgermeister Eckl informierte zudem, dass die Bauarbeiten in der Pfahlstraße/Postweg gut voran schreiten und dankte den Anliegern und den Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis sowie der Bauleitung. Er bemerkte auch, dass die Bauarbeiten für die Breitbandversorgung in den Gemeindeteilen Fichtental und Krailing begonnen wurden. Die Maßnahmen dauern zwar noch an, so dass die Versorgung frühestens im 1. Quartal 2016 möglich ist.

 

Auch die Straßenbaumaßnahmen im Rahmen der Ländlichen Entwicklung Viechtafell wurden abgeschlossen und die Abnahme bereits erfolgt.

 

Schließlich wies Bürgermeister Eckl darauf hin, dass am 10.Oktober 15 für alle fleißigen Helfer, die zum Gelingen der 900-Jahrfeier beigetragen haben, zu einer Helferfeier ins Gerätehaus der Feuerwehr herzlich eingeladen sind.

Auch die Mäharbeiten für das Jahr 2015 wurden abgeschlossen. Insgesamt habe man in etwa 2-3 Wochen einsparen können, was unter anderem auch der trockenen Witterung und dem daraus folgenden spärlichen Bewuchs geschultert ist.

 

Eckl berichtete auch, dass bei der jüngsten Bürgermeister-Dienstversammlung das aktuelle Thema des Flüchtlingsproblems angesprochen wurde, wobei Bürgermeister Eckl bemerkte, dass im Gemeindebereich Prackenbach noch keine Asylbewerber sind. Im Übrigen könne man dieses Problem nicht beeinflussen und wir können nicht wissen, was noch alles passiert.

 

Eckl dankte zum Schluss der Firma Herbert Preuß und seiner Tochter Tanja für den gestifteten Gedenkstein zur 900-Jahrfeier, welcher vor dem Rathaus einen dauerhaften Standort gefunden hat.

Die Erneuerung des Postweges und der Pfahlstraße beginnen

(02.09.2015)

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach gibt bekannt, dass die laufenden Baumaßnahmen an der B85 voraussichtlich heute mit der Asphaltierung abgeschlossen werden können, so dass die Erneuerung des Postweges und der Pfahlstraße beginnen kann. Hierzu sind ab heute, Donnerstag, 03.09.2015 auf die Dauer von rund sechs Wochen die Pfahlstraße ab der Abzweigung des Schulwegs bis zur Eimündung in die B85 komplett für den Verkehr gesperrt. Der Anliegerverkehr wird, soweit möglich aufrechterhalten. Die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich der Pfahlstraße und des Schulwegs haben auch Einschränkungen bzw. teilweise Sperrungen für die Zufahrt zur Grundschule, dem Rathaus und der Wohnbebauung in der Tafertsbergstraße, dem Wiesenweg, der Hans-Einsele-Straße und des Schulwegs zur Folge. Für den Fall einer erforderlichen Vollsperrung des Kreuzungsbereichs bittet die Gemeinde die Anwohner vorübergehend die Parkmöglichkeiten an der Grundschule Prackenbach, Zufahrt über die Wiedenhofstraße zu benutzen. Die Gemeinde Prackenbach bittet die Bevölkerung und Anwohner um Verständnis.

Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Prackenbacher Institutionen

(24.08.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Prackenbach vernetzt“ stellt wieder allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das Förderprogramm ermöglichte bereits einigen Prackenbachern die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wurde unkompliziert und ressourcensparend den Prackenbacher Institutionen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist und bleibt die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Prackenbach kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das neu aufgelegte Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 -71 oder -72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

Foto zu Meldung: Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Prackenbacher Institutionen

Im Gemeinderat Prackenbach am 12. August 2015 notiert

(12.08.2015)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch wurde die in der Sitzung vom 9. Juli besprochene Thematik über eine angedachte Verbindungs- und Entlastungsstraße zwischen der Straße nach Tafertshof und dem Baugebiet in der Tafertsbergstraße noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt.

Dazu berichtete Bürgermeister Andreas Eckl den vielen Zuhörern, dass die zuständige Sachbearbeiterin der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt fordert, beim Bau einer möglichen Verbindungsstraße die artenschutzrechtlichen Belange zwingend zu berücksichtigen, denn es sei davon auszugehen, dass streng geschützte Arten betroffen sein können.

Die Gemeinde sei also nach deren Auffassung verpflichtet, entsprechende Untersuchungen durchführen zu lassen, sollte an einer mittel- bis langfristigen Errichtung der Zufahrtsstraße festgehalten werden, was nach vorläufigen Schätzungen zum einen Kosten von ca. 2500 – 4000 € für die Untersuchung verursachen und zudem beim Bau der Straße selber mit einem nicht unerheblichen Kostenaufwand rechnen müsse, welche ausschließlich vom Haushalt finanziert werden müssten. Von der Gemeinde werden nun diesbezüglich keine weiteren Schritte unternommen, so der Bürgermeister, da die Sperrung der Zufahrt zur betroffenen Siedlung nicht mehr erfüllt werden könne.

 

Weiter wurde der bestehende Fußweg zwischen der Tafertsbergstraße und der Straße nach Tafertshof angesprochen, in dessen Bereich sich Bäume befinden, welche umsturzgefährdet sind und eine Gefahr für die Fußgänger besteht. Da Maßnahmen jedoch aus naturfachlichen Gründen ohne Untersuchung nicht möglich sind, wurde überlegt, den Weg vorübergehend aus Sicherheitsgründen zu sperren.

Schließlich war der Gemeinderat mit dem Vorschlag, den Weg kurzfristig zu sperren, einverstanden.

 

Gemeinde beteiligt sich nicht an den Kosten

In ihrem Antrag bat das Kath. Pfarramt um einen Zuschuss für die Außenrenovierung des Turms und der Westfassade sowie der Instandsetzung der Dachkonstruktion an der Pfarrkirche. Die Kostenberechnung eines Ingenieurbüros ergab knapp 300.000 €, wovon die Bischöfliche Finanzkammer 45 % fördert. Die restlichen Kosten sind nach Angaben des Kath. Pfarramtes von der Pfarrei zu tragen.

Der Finanzausschuss hat über dieses Thema bereits diskutiert und die Meinung vertreten, dass der Schuldenstand der Gemeinde von rund 2,6 Millionen eine freiwillige Leistung nicht zulasse. Auch bei den Vereinen habe man in den vergangenen Jahren eine „harte“ Linie gefahren, meinte der Bürgermeister mit der Bitte, dies nicht falsch zu verstehen. Durch die vielen Investitionen sei man derzeit nicht in der Lage, ein positives Ergebnis zu geben. Bei der Abstimmung war der Gemeinderat gegen den Antrag.

 

Änderung des Bebauungsplanes Kappenfeld durch Deckblatt 3

Die Festsetzung des privaten Grünstreifens in der ursprünglichen Fassung des Bebauungsplanes Kappenfeld auf einer Breite von 8 m hat bei dem Eigentümer der angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Fläche für Unverständnis gesorgt, da dieses Grundstück eine nicht unerhebliche Breite von rund 4,5 m betroffen war. Dass dieses Grundstück überplant wurde, ist weder der Gemeinde, noch dem Planungsbüro, dem Grundstückseigentümer selbst und den Fachstellen bemerkt worden, als noch eine Änderung möglich gewesen wäre. Da inzwischen der BB-Plan Kappenfeld mit Deckblatt 2 in Kraft getreten ist, ist eine Änderung nur durch ein geändertes Deckblatt möglich, was durch ein vereinfachtes Verfahren durchgeführt werden soll. Der Gemeinderat hat der Änderung zugestimmt.

 

Grünes Licht für den Vorschlag

 

Die Gemeinde Prackenbach regte an, dass die Änderung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die gemeinsame Kläranlagenbenutzung mit der Stadt Viechtach wegen der fehlenden Klarstellung in Bezug auf die Gebühr (Grund- und Benutzungsgebühr) angepasst werden sollte.

Bisher hat die Gemeinde Prackenbach keine Grundgebühr an die Stadt Viechtach bezahlt. Auch für die Anwesen in Allmannsdorf Gemeinde Miltach wird die Gemeinde Prackenbach die Grundgebühr einfordern. Die Anpassung mit der Stadt Viechtach ist demnach durchaus gerechtfertigt, auch wenn je nach Satzungslage es zu einer geringfügigen Schieflage kommen kann.

Während die Gemeinde Prackenbach eine Grundgebühr von 30,-€/Jahr erhebt, ist es bei Viechtach ein Betrag von 73,32, abzüglich 10 % ergibt es eine Grundgebühr von 65,99 €/Jahr. Bei 49 Objekten entsteht hier ein Defizit von 1.763,51 €. Bei einer Änderung der Gebührensätze seitens der Gemeinde Prackenbach bzw. der Stadt Viechtach verschieben sich die Überschüsse/Defizite entsprechend. Dem Änderungsvorschlag wurde von Seiten des GR zugestimmt.

 

Positiv abgestimmt

Im Rahmen der Ländlichen Entwicklung soll 2016 der Neubau des Hofackerweges und der Waldweg in Viechtafell durchgeführt werden. Das Planungsbüro Brunner regte an, in diesem Bereich die Wasserleitung, eine PVC-Leitung aus den 70er Jahren zzgl. der Hausanschlussschieber nebst Hausanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze auszutauschen, da Leitungsschäden nach dem Neubau der Straßenzüge nicht unerhebliche Folgeschäden nach sich ziehen würden. Eine Kostenschätzung durch das Ingenieurbüro Brunner beläuft sich auf rund 50.000,- €. Bis zur geplanten Ausschreibung in den kommenden Monaten soll geklärt werden, ob Teile der Leitung belassen werden können und welches Material tatsächlich verbaut wurde. Unter Umständen können so noch Kosteneinsparungen erzielt werden.

 

Ausbildungsplatz für einen Verwaltungsangestellten wird ausgeschrieben

Wie bereits im nicht öffentlichen Teil des Gemeinderates vom 6. Mai  besprochen, wurde noch einmal über die Schaffung eines Ausbildungsplatzes für einen Mitarbeiter beraten. Kosten für eine dreijährige Ausbildung belaufen sich auf insgesamt rund 50.000,- €. Im Finanzausschuss hat man wegen eines aktuellen Krankheitsfalles zudem diskutiert und dabei die Meinung vertreten, dass dies eine sinnvolle Ergänzung zum Stammpersonal darstellen würde.

Ausbildungsbeginn soll der 01.09.2016 sein. Der Gemeinderat befürwortete ebenfalls die Schaffung eines Ausbildungsplatzes. Bürgermeister Eckl wies darauf hin, dass sich interessierte Schulabgänger des Schuljahres 2015/2016 ab sofort in der Gemeinde Prackenbach bewerben können.

 

Mit der Verlegung von Leerrohen einverstanden

Im Rahmen der Bauarbeiten am Postweg bzw. Pfahlstraße entschloss sich der Gemeinderat zu einer Verlegung eines zukunftsorientierten Leerrohrverbundsystems für eine künftige Breitbandversorgung, für das er sein o.k. gab. Es entfallen hierfür knapp 5.000,- € an Materialkosten. Die Tiefbauarbeiten werden zusätzlich ca. 2.000,- € an Kosten verursachen. Im Haushaltsplan 2015 sind dafür Mittel in Höhe von 5.000,- bereitgestellt.

 

Bauanträge wurden behandelt

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Bauanträgen erteilt:

auf Erweiterung der Erdgeschoßwohnung im Tannenweg GT Hagengrub des Helmut Altmann,

auf An- und Umbau des bestehenden Einfamilienhauses in der Hagengruber Str.

des Mathias Bartl im GT Hagengrub.

Der Antrag des Christian Schedlbauer auf Neubau einer Gerätehalle liegt im Geltungsbereich des eingeschränkten Gewerbegebietes „Mitterfeld“ GT Moosbach. Das Vorhaben soll im Genehmigungsfreistellungsverfahren durchgeführt werden. Die am Bau Beteiligten, haben dafür zu sorgen, dass die öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Der Gemeinderat beschloss die Zustimmung zum Genehmigungsfreistellungsverfahren und verzichtet auf die Beantragung des vereinfachten Baugenehmigungsverfahrens.

 

Bürgermeister-Bericht

Bürgermeister Andreas Eckl berichtete über die Reparaturarbeiten an den Rotationsscheibenkörpers an der Kläranlage Prackenbach in Fichtental, bei der Kosten von 21.335,- € für die Tauchkörper und 2.892,-€ für die Arbeiten durch den Kran der Firma Saller entstanden.

 

Florian Kuffner und Stephan Kellermeier haben für die Feuerwehr Tresdorf einen Schwimmsauger gesponsert. Dafür bedankte sich Eckl ganz besonders.

Beschlossen wurde die Aussetzung der Sanierungsarbeiten an GV-Straßen und der Ortsdurchfahrt in Tresdorf. Angesichts der erhöhten Verkehrslast durch die Sperrung der Riedbachbrücke soll beobachtet werden, ob die weiterführende Straße Richtung Fichtental ebenfalls Schäden aufweist und somit eine abschnittsweise förderfähige Oberbauverstärkung anvisiert werden solle.

Außerdem erhielten Renate Schedlbauer und Mirco Penzkofer ein großes Lob für die Organisation des Ferienprogramms.

 

Zum Schluss sprach Eckl die gelungene 900-Jahrfeier an und sprach allen Bürgern, die mitgeholfen haben, dass das Fest so gut über die Bühne ging, ein großes Dankeschön aus. Zu erwähnen sei dabei der Festausschuss, die Vereine des ganzen Gemeindegebietes, die Verwaltung und alle, deren Aufzählung den Rahmen sprengen würde.

GR Krieger meinte, was ihm aus seiner Sicht ganz besonders aufgefallen sei, war, als in einer Verkaufsbude eine Frau aus Moosbach und ein Helfer aus Prackenbach miteinander im Einsatz waren. Ein Zeichen der Verbundenheit zeigte sich da, das wäre vor 20 Jahren ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. „Es war einfach faszinierend und bombastisch, eine hervorragende Arbeit.“

Im Namen des ganzen Gemeinderates wurde auch Bürgermeister Eckl die Hochachtung für seine außerordentliche Leistung ausgesprochen.

 

Schließlich sprach man noch die Wasserversorgung in Krailing an, wobei aus höchster Stelle verlautet wurde, dass es in der Regierung noch einen Fördertopf mit 70 Millionen gäbe, der bis Ende des Jahres verfällt. Unter Umständen könnten Härtefälle noch gefördert werden. Es soll überprüft werden, ob die Maßnahmen in Krailing unter eine Härtefallregelung fallen kann.

Beginn der Straßenbauarbeiten

(07.08.2015)

Prackenbach. Die Bauarbeiten am Postweg, der Anbindung an die B 85 und an der Pfahlstraße bis zur Abzweigung des Schulweges beginnen am kommenden Dienstag. Im ersten Schritt wird die Asphaltschicht abgefräst, welche voraussichtlich den ganzen Tag über andauert.

Die Durchfahrt ist während der Fräsarbeiten ab der Abzweigung des Schulweges bis zur B85 und nach Tafertshof in beiden Richtungen komplett gesperrt.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich hierauf einzustellen. Die Pfahlstraße und die Straße nach Tafertshof wird dann voraussichtlich ab Mittwoch wieder bis auf weiteres befahrbar bleiben.

Die Anbindung an die B 85 hingegen bleibt wegen der Bauarbeiten komplett gesperrt.

 

Foto:Florian Pledl vom Ingenieurbüro Brunner, Polier Stefan Schmidhuber von der Firma Paulik, Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Beginn der Straßenbauarbeiten

900 Jahre Prackenbach – ein gelungenes Jubiläumsfest – das Bürgerfest im Kleinen

(26.07.2015)

Beeindruckender Gottesdienst am Sonntag mit Ansprache von Frater Felix Biebl in Vertretung des Klosters Windberg - mit Organisationstalent und Kameradschaft viel auf die Beine gestellt.

 

Prackenbach. Wie beim Auftakt der 900 Jahrfeier so war auch am Festsonntag das Wetter den Gemeindebürgern hold, denn blauer Himmel spannte sich über das Prackenbacher Dorf, als zahlreiche Festgäste, an die 30 Vereine und Ehrengäste mit einem imposanten Kirchenzug und einem anschließenden beeindruckenden Dank- und Festgottesdienst den drei Tagen die Krone aufsetzte.

 

Der lange Zug wurde angeführt von der Blaskapelle der FFW Ränkam und der anschließenden Pferdekutsche der Familie Hackl, in der Pfarrer Josef Drexler, Pfarrer Johann Christian Rahm, Frater Felix Biebl und Bürgermeister Andreas Eckl den Platz einnahmen. Musikalisch verstärkt haben den Zug die Pfahlspatzen und die Viechtacher Fanfaren. In der herrlich geschmückten Pfarrkirche angekommen, zelebrierte Pfarrer Josef Drexler mit dem Mitzelebranten Pfarrer Johann Christian Rahm im Beisein von Frater Felix Biebl, der Vertretung aus dem Kloster Windberg.

 

Pfarrer Drexler hieß die ganze Kirchengemeinde der Pfarreiengemeinschaft herzlich willkommen insbesondere die Vertreter der Politik mit Bürgermeister Andreas Eckl, die Gemeinderäte und das frühere Gemeindeoberhaupt Xaver Eckl. Herzlich willkommen hieß er auch den ehemaligen Pfarrer Johann Christian Rahm und Frater Felix und bemerkte, dass dieser nach der Kommunion in Vertretung von Schirmherrn Abt Hermann Josef Kugler eine Ansprache halten wird. „Nun  wollen wir mit dem Gottesdienst den Dank für unsere Vorfahren einfließen lassen“ und für sie ein Dankopfer feiern, so der Pfarrer.

Musikalisch ausgeschmückt hat den Gottesdienst in einmaliger Manier der Kirchenchor Prackenbach-Krailing in Begleitung von Hans Preiß auf der Orgel. Des Weiteren ließ zur Kommunion Michael Kellermeier mit seinem Sohn Lukas mit der Trompete ein Solostück einfließen und Ministrantin Eva Maria Eidenschink trug die Lesung aus dem Buch der Könige vor während nach dem Evangelium von der wunderbaren Brotvermehrung durch Pfarrer Rahm Mesnerin Gerlinde Zweck in den Fürbitten für die Pfarreiengemeinschaft bat.

 

In seiner Ansprache zitierte Frater Felix Biebl den dänischen Philosophen Sören Kirkegaard als er sagte: „Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden“ und er meinte, dass in diesem Satz viel Wahrheit drin steckt. Dann  blickte er zurück auf 900 Jahre Leben in Prackenbach , wo es sicher  Zeiten des Feiern und der Freude genau so wie Zeiten der Krisen und Gefahren oder von Leid und Tod sprach. Dabei lohne sich wieder ein Blick in die Prackenbacher Geschichte, bemerkte er, wobei ihm aufgefallen sei, dass immer wieder Ordensleute die letzten 900 Jahre mitgeprägt haben und erinnerte an Mönche vom Kloster Metten oder Niederaltaich und später Mitbrüder aus dem Kloster Windberg. Noch heute verweisen Ortsteilnamen auf das Wirken der Windberger Chorherrn „und ich glaube, so meinte er, dass das ein Dorf prägen kann.“

„Ora et Labora“- bete und arbeite, heißt das Motto der Benediktiner, das heißt, gestalte dein Leben und mach es im Vertrauen auf Gottes Nähe und nimm ihn mit in dein Leben.

Neben der Rückschau wollen wir auch nach vorne blicken, merkte Frater Felix weiter an und bemerkte, dass es in einer Dorfgemeinschaft immer etwas zu tun gibt, wobei er auf das Evangelium von der Brotvermehrung hinwies, als Jesus die Menschen dazu gebracht hat, miteinander zu teilen, wobei sich das nicht nur auf den Besitz sondern auf das ganze Leben bezieht. Es gäbe so viele Möglichkeiten, wo ich jemanden helfen kann, ermunterte der Sprecher die Menschen in der übervollen Kirche. Schließlich wünschte er allen in den kommenden Jahren einen dankbaren Blick rückwärts und ein hoffnungsvollen Blick vorwärts für weitere solcher Feste und im Namen der Prämonstratenser wünschte er Gottes Schutz und Segen. Mit einem langanhaltenden Applaus bedankten sich die Kirchenbesucher für seine eindrucksvolle Predigt.

Mit dem Wettersegen, dem Großer Gott wir loben dich entließ Pfarrer Drexler die Jubiläumsgemeinschaft.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in den Zelten oder im Freien stellte Bürgermeister Andreas Eckl in seiner Festansprache zunächst das Wort des Dankes heraus. „Es war überwältigend in den drei Tagen, sensationell, das alle Erwartungen der Verantwortlichen übertraf“, so Eckl.

Es war ihm ein Bedürfnis, allen Helfern aus allen Ortsteilen zu danken und hob namentlich den Festausschuss hervor, der Einmaliges geleistet hat. „Ich bin mächtig stolz auf euch“, bemerkte er. Sein Dank galt auch den Geistlichen Pfarrer Drexler und Pfarrer Rahm für den feierlichen Gottesdienst und Frater Felix Biebl für sein Kommen und die erbauende Ansprache.

 

In seiner Festansprache erinnerte der Bürgermeister an die 900 Jahre Geschichte von Prackenbach, wo unser Bayerischer Wald aus Nordwald bestand. Es waren vornehmlich Klöster, die dann in Bayern kultivierten. Im Jahre 1115 wird das heutige Prackenbach in den Urkunden des Klosters Oberalteich als „Meingoz de Prackinpach“ genannt. 1242 trat für Prackenbach ein entscheidender Wandel ein, so ergänzte Eckl weiter, denn es kam als bogensches Erbe zu den Wittelsbachern und 1280 wird Prackenbach als Hofmark genannt.

Das 900-jährige Bestehen entspricht etwa 30 Generationen, erklärt Eckl weiter. Er freue sich sehr, dass Abt Hermann Josef  Kugler vom Kloster Windberg, dem Mitgründer des Ortes, die Schirmherrschaft übernommen hat, wofür er ihm ein herzliches Vergelt´s Gott zollte.

 

In seiner Ansprache erinnerte Eckl auch an Höhepunkte der Gemeindegeschichte und merkte an, dass es unsere Aufgabe sei, die Heimat zu schützen und mit ihr verantwortlich umzugehen. Leider kamen zur Mühe und Plage auch kriegerische Auseinandersetzungen. Doch unsere Bürger schafften es mit ihrer Tatkraft und Bescheidenheit, diese Rückschläge zu überwinden, merkte Eckl lobend an. Es wurden Pfarrkirche und Pfarrhof gebaut auch liebten sie einen guten Trunk Bier, wobei die Brauerei Eidenschink ihre Entstehung bis in Jahr 1543 nachweisen kann.

Eckl erinnerte auch an die Gebietsreform, als Prackenbach, Moosbach und Ruhmannsdorf die neue Gemeinde bildete. Zum Schluss wollte sich der Bürgermeister noch bei allen bedankten, welche die Tugenden früherer Generationen bei diesem Fest ebenfalls noch inne haben und unter Beweis gestellt haben und Tatenkraft zum Gelingen am 900-jährigen Jubiläum beigetragen haben.

 

Der übrige Tag gehörte der Familie und dieser wurde ausgefüllt mit kameradschaftlichem Beisammensein und der Besichtigung der Ausstellung alten Handwerks. Viele Festbesucher nützten dabei das interessante Angebot, das die Aussteller boten wie Besenbinden, beim Boda, Holzschnitzer, Schmied, Holzschuhmacher, Seilmacher, Rechenmacher, Imker, Sattler, Imker und einige mehr, wo großer Andrang herrschte. Auch verschiedene Betriebe öffneten ihre Tür unter anderem der Pflegedienst Kuhn, Medienproduktion Holzer, Auto Lex und Landmaschinen Lex sowie Friseursalon Christa. Eine Ausstellung von Oldtimern und einen Steinbrecher mit „Steirischer Seitnblosn“ wurde angeboten und  mit großer Abordnung ließen die Böllerschützen bei ihrem Aufmarsch das ganz Dorf erzittern.

Eine Ausstellung der Malgruppe Rosi Baumgartner konnte man ebenfalls bewundern und beim Live-Backen von Schmalzgebäck zusehen. Außerdem war für das leibliche Wohl jede Menge Leckereien angeboten. So konnten die Besucher sich an einer Pizza aus dem Backofen bedienen, Sengzelten genießen oder sich einen schmackhaften Steckerlfisch erwerben.

Wie schon an den beiden Tagen erfreuten sich die Kinder an der Kegelbahn und einer großen Hüpfburg und wer Musikliebhaber war, hatte Gelegenheit, sich an dem vielen Gruppen zu ergötzen. Im Festzelt 2 spielten ab 12.00 Uhr die Viechtacher Buam und ab 13.00 trat der Nachwuchs beim Musikantentreffen auf, die überwiegend aus der Schule von Heidi Vogl stammten. Sie kamen aus allen Richtungen, die Musikanten von morgen – aus Dumpf, aus Krailing und aus Tresdorf, auch aus Zandt, Kollnburg und sogar aus Niederrunding. Alle verdienten sie absolute Hochachtung, wobei Hermann Fleischmann als Moderator fungierte.

Schließlich traten am Pilsstand des SV die „Zamgfunan Wirtshausmusikanten“ auf, die sich mit ihrem Spiel mächtig ins Zeug legten, so dass sie schon von weitem nicht zu überhören waren.

So war für jeden Besucher etwas dabei und alle Besucher lobten in vollen Zügen das dreitägige außergewöhnliche und herrliche Jubiläumsfest, das sie sicher lange in Erinnerung behalten werden.

Foto zu Meldung: 900 Jahre Prackenbach – ein gelungenes Jubiläumsfest – das Bürgerfest im Kleinen

900 Jahre Prackenbach – der Auftakt war überwältigend – Viel Lob über den herausgeputzten Ort

(24.07.2015)

Ehrengäste aus der Politik, Vereine und Gemeindebürger gaben sich ein erstes Stelldichein

 

Prackenbach. Nach den heißen Temperaturen der letzten Tage herrschten beim Auftakt des 900-jähren Jubiläums der Gemeinde Prackenbach am Freitag-Abend angenehme Grade und obwohl die Ortsdurchfahrt gesperrt war, fanden die Besucher Mittel und Wege, um zum Ort des Geschehens zu kommen, denn alle wollten sie beim Einzug des dreitägigen Festes dabei sein, das der Festausschuss mit Bürgermeister Andreas Eckl bestens vorbereitet und organisiert hatten. Alle lobten sie den herausgeputzten Ort und das herrliche Ambiente, das man sich einfallen ließ, um die Jubiläumstage in unvergesslicher und guter Erinnerung zu behalten.

 

Das Standkonzert vor dem Rathaus am Spätnachmittag war der absolute Wahnsinn, als die Pfahlspatzen, die Stadtkapelle und die Viechtacher Fanfaren sowie ein großer Stab des Viechtacher Spielmannszuges einmarschierten und nacheinander ihr klingendes Spiel vorführten, von dem nicht nur die bereits eingetroffenen Ehrengäste und große Abordnungen sämtlicher Gemeindevereine von dem außergewöhnlichen Schauspiel hellauf begeistert waren.

 

Ein langer festlich bunter Zug mit sämtlichen Vereinsmitgliedern und aller Anwesenden, begleitet von den vier Kapellen schloss sich in Richtung Ortsmitte an. Er wurde angeführt von zwei rassigen Pferden aus dem Stall der Familie Hackl, in dessen Kutsche Pfarrer Josef Drexler, Staatsminister Helmut Brunner, MdB Alois Reiner, Bezirksrätin und BM Rita Röhrl sowie Eckls Lebensgefährtin Manuele und Brauerei-Vertreter Andreas Preißer Platz nahmen. Die zwei Zelte waren im Nu vollbesetzt, wobei auch  bei den angenehmen Temperaturen sich viele Menschen im Freien niederließen. Die Stadtkapelle spielte im Zelt 2 flott auf  und im Zelt beim Pfarrheim sorgte die Partyband der Woid Rocker für fetzige Musik, während die Bayerwald Ladies in der lauschigen Weinecke im Pfarrgarten zünftig aufspielten.

 

Bürgermeister Andreas Eckl war  ganz aus dem Häuschen über den gelungenen Auftakt der 900-Jahrfeier und den vielen Gästen und begrüßte in den beiden Zelten einzeln  alle anwesenden Vereine der Gemeinde Prackenbach sowie Pfarrer Josef Drexler und dankte ihnen für ihr Kommen. Ganz besonders freute er sich über den Besuch der politischen Ehrengäste und über 19 von 24 Bürgermeistern der Region, wobei ihm Bürgermeister Dieter Schröffl aus der Nachbargemeinde Rattenberg ein großes Bild mit dem Prackenbacher Wappen überreichte. Ein großes Lob zollte Eckl den Vereinen und vielen Helfern, die das Jubiläumsfest erst möglich gemacht hätten, wobei er auch seine engsten Mitarbeiter, den Festausschuss und den Bauhof erwähnte und von den Vereinen behauptete, dass er auf sie sehr stolz sei, denn sie stehen da wie eine eins, wenn man sie braucht.

 

Prackenbach hat allen Grund zu feiern, meinte Staatsminister Helmut Brunner und gratulierte ihnen auf das Herzlichste. Der ganze Ort hat sich  mächtig ins Zeug gelegt hat, merkte er an und dies sei ein lebendiges Zeugnis für den notwendigen Zusammenhalt in einer Gemeinde, um etwas so Außergewöhnliches auf die Beine zu stellen, was die Prackenbacher in den drei Festtagen an den Tag legten. Brunner blickte zurück in die Gebietsreform, als die ehemaligen Gemeinden Moosbach, Prackenbach und Ruhmannsdorf zusammengelegt wurden und dies nicht ganz geräuschlos von statten ging. Das gehört zum Glück der Vergangenheit an, gestand er und so kann am Wochenende ein großes Fest der Gemeinschaft über Generationen und Grenzen hinweg gefeiert werden, zu dem er beste Harmonie, hervorragendes Wetter und eine friedliche Atmosphäre wünschte.

 

Ich freue mich, dass ich stückweise mit euch mitfeiern darf, sagte MdB Alois Reiner in seinem Grußwort und beschränkte sich statt einer langen Rede auf eine herzliche Gratulation zum Jubiläum mit guten Wünschen für die Zukunft. Nur eins wollte er den Prackenbachern noch auf den Weg geben nämlich zu bedenken: „wenn man zusammen hält, erreicht man am meisten“.

Dazu gehört auch, dass man bei so einem Jubelfest Personen ehrt, die sich in der Gemeinde hervor getan haben. So würdigte Bürgermeister Eckl im Laufe des Abends Alexandra Fleischmann, die Tochter des Schützenmeisters im Namen der Gemeinde mit einer Urkunde, welche sich heuer als Bezirksjugendkönigin hervor getan hat. Mit Alexandra Fleischmann kommt nun schon der vierte Gauschützenkönig aus Moosbach, erklärte Hermann Fleischmann nicht ohne Stolz.

Auch Siegfried Engl, der Lebensretter von Moosbach wurde im Namen der Gemeinde ausgezeichnet, der 2013 mit noch zwei Kollegen einen Mann aus den Flammen rettete und er von Horst Seehofer die Christophorus -Medaille erhielt. Engl meinte, er sei Feuerwehrmann mit Leib und Seele und er hoffe, dass diese Tat für die jungen Leute ein Ansporn zur Feuerwehr ist.

 

Für den Tag der Betriebe wurden am Samstag-Nachmittag besonders alle Senioren eingeladen, den der Kindergarten, Franz Mothes  und einige Gruppen mit ihren Darbietungen bereicherten. Voll Freude konnte der Bürgermeister auch hier ein 400-Mann volles Zelt begrüßen und unter anderem auch Pfarrer Drexler und Rektor Ulrich Stoltmann mit der Lehrerschaft sowie die Erzieherinnen und die Leiterin des Kinder- und Jugendchors. Die Senioren, seien ihnen wichtig, so dass man auch für sie ein volles Programm organisierte, so Eckl, wobei auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

 

Zunächst überreichte das Jubelbrautpaar der goldenen Faschingshochzeit Marianne Mothes und Manfred Vogl dem Kindergarten St. Georg und St. Johannes einen Scheck über je 750,- € aus dessen Erlös, die sich darüber sehr freuten. Dann unterhielten die Kindergarten- und Schulkinder mit Gedichten, Liedern und Spiel die Senioren, dass es eine Freude war.

Bis sich die Senioren wieder nach Hause aufmachten, unterhielten Franz Mothes, die Griabign mit der Gruppe Vocale Glissando die Senioren, so dass diese den unterhaltsamen Nachmittag sehr genossen.

Auch bei den Bergschützen schauten einige Kinder und Erwachsene vorbei und versuchten sich am Lasergewehrschießen und bei der Hüpfburg, Kerzenziehen und Kinderschminken waren die Kleinen kaum wegzubekommen.

Bürgermeister Andreas Eckl dankte zum Schluss den Kindern und ihren Leitern für die einmaligen Aufführungen und sprach allen Kuchenspendern und Helfern ein herzliches Vergelts Gott aus. Dann lud er alle für den Abend noch einmal zum gemütlichen  Beisammensein ein, wenn der Schirmherr Abt Hermann Josef Kugler der Gemeinde Prackenbach noch einen Besuch abstattet.

 

Nach der Ankunft von Abt Hermann Josef begrüßte Bürgermeister Eckl den Schirmherrn sehr herzlich und meinte, er freue sich sehr, dass er sich noch Zeit genommen hat, da er am Sonntag selbst ein großes Fest im Kloster habe.

Der Abt meinte, wenn er schon Schirmherr ist,(Schirmherr bedeutet Wetter) wollte er wenigstens noch an einem Tag der Gemeinde Prackenbach gratulieren und alles Gute wünschen. Sie hat sich in der langen Zeit gut gehalten und dabei Höhen und Tiefen überstanden, bemerkte er. „Lebe, wachse uns blühe“ wünschte er für die Zukunft und Gottes Segen und einen guten Ausklang. Anschließend drehte der Bürgermeister mit dem Abt noch eine Runde, denn er wollte ihm das tolle Fest nicht vorenthalten.

 

Am Abend sorgte das Grenzlandtrio im Festzelt 2 und Anton Wühr im Pfarrgarten für musikalische Unterhaltung und ab 19.30  Uhr bis 24.00 Uhr war mit der Partyband „Pröllergeister“ noch fetzige Musik geboten.

Foto zu Meldung: 900 Jahre Prackenbach – der Auftakt war überwältigend – Viel Lob über den herausgeputzten Ort

900 Jahre Prackenbach

(22.07.2015)

Feiern Sie mit uns,
wir freuen uns auf Sie!

 

Näheres erfahren Sie unter:

 

http://www.prackenbach.de/seite/230608/900-jahrfeier-prackenbach.html

 

 

Foto zu Meldung: 900 Jahre Prackenbach

Neue Lager für die Kläranlage

(21.07.2015)

Prackenbach. Die Kläranlage der Gemeinde Prackenbach, die sich  in Fichtental befindet, läuft nun schon 22 Jahre und weil bekanntlich jedes Gerät mit den Jahren „Federn“ verliert, gibt es auch in der Kläranlage Abnützungserscheinungen. So mussten dringend die Lager an zwei der drei Rotationsscheiben-Tauchkörper erneuert werden, die mittlerweile nach mehr als 190.000 Einsatzstunden stark abgenutzt sind, so Klärwärter Paul Früchtl.

 

Um den laufenden Reinigungsprozess des Abwassers durch einen Totalschaden nicht zu gefährden, waren die Reparaturmaßnahmen in Höhe von rund 20.000 € unumgänglich.

Zwei Monteure der Firma Bruns Umwelttechnik aus Brake im Raum Nord-Deutschlang haben in verhältnismäßig kurzer Zeit die neuen Lager eingebaut, mit deren Arbeit Bürgermeister Andreas Eckl sehr zufrieden ist.

Da die Tauchkörper pro Stück ca. 20 Tonnen wiegen, bewerkstelligte die Firma Saller aus Deggendorf mit Hilfe ihres Krans den Einbau.

 

Foto: hi. Klärwärter Paul Früchtl mit v.li. Sven Blumenberg und Jonathan Schröter

Foto zu Meldung: Neue Lager für die Kläranlage

Aus der Prackenbacher Gemeinderatssitzung vom 9. Juli 2015

(09.07.2015)

Bezugnehmend auf den Zeitungsartikel vom 7. Juli  im BB „Angst um Biotop und Häuser“ und der aufkommenden Unsicherheit in der Bevölkerung lud Bürgermeister Andreas Eckl die betreffenden Anwohner, welche bereits eine Unterschriftenaktion, wenn auch nur von Teilen der betroffenen Anwohner gestartet hatten, am Donnerstag zur Gemeinderatssitzung ein, wo er die Sachlage aus Sicht der Gemeinde geschildert hat.

 

In unmittelbarer Nähe zum Wohngebiet an der Tafertsbergstraße bot sich für die Gemeinde die Gelegenheit, ein Waldgrundstück zu erwerben. Bürgermeister Eckl leitete dies im Sinne der Gemeinde in die Wege und informierte darüber den Gemeinderat in der vergangenen Sitzung Anfang Juni. Die Genehmigung des Kaufvertrags durch den Gemeinderat solle in der heutigen Sitzung erfolgen, damit der Kaufvertrag wirksam werde.

 

Da im Zuge des Ausbaus der Pfahlstraße im Kreuzungsbereich zur Abzweigung des Schulweges, der einzigen Zufahrtsmöglichkeit für die dahinter liegenden Straßenzüge, der Hans-Einsele-Straße, des Wiesenweges und der Tafertsbergstraße, die Durchfahrt für einige Tage – mindesten Tagsüber – nicht möglich sein wird, jedoch für Rettungsdienst und Sicherstellung des Brandschutzes Gegenmaßnahmen seitens der Gemeinde erforderlich sind, wurde überlegt, ob über das erworbene Grundstück eine Verbindung auf einer Länge von ca. 70 m geschaffen werden könnte. Bereits im Vorfeld hatten Eigentümer von Privatgrundstücken gegenüber Bürgermeister Eckl zwar eine vorübergehende Inanspruchnahme während der Bauarbeiten zugesagt, durch die Nutzung des gemeindeeigenen Grundstücks könnte die Beanspruchung Dritter jedoch minimiert und eventuell Folgeschäden an einer rund 350 m langen Privatstraße ausgeschlossen werden.

 

Zudem, so Bürgermeister Eckl weiter, sollte die Gemeinde Prackenbach mittel- bzw. langfristig agieren. Das Nadelöhr Schulweg könne auch bei Wasserrohrbrüchen bzw. Kanalsanierungsarbeiten oder wegen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn zu sperren sein. Deshalb könnte eine zweite Zufahrtsmöglichkeit nicht nur jetzt und vorübergehend, sondern auf Dauer hilfreich sein. Obendrein würde eine dauerhafte Ausweichmöglichkeit für eine Verkehrsentlastung im Eingangsbereich des Baugebietes und deren Bewohner sorgen und im Winter bei schwierigen Straßenverhältnissen Alternativen bieten.

 

Eckl betonte aber auch, dass bisher weder konkrete Planungen vorgenommen wurden, noch Kosten für einen möglichen Straßenbau bekannt sind. Ebenso hat bisher niemand die Absicht, das Waldstück zu roden. In einem zweistündigen Gespräch mit den unmittelbaren Anliegern habe er jedoch erwähnt, dass er nicht wissen könne, wie sich das Grundstück in ein paar Jahren entwickeln werde. Vorab sollte jedoch aus seiner Sicht erst der Grunderwerb vollzogen werden.

 

Da in den vergangenen Tagen persönliche oder private Gründe des Bürgermeisters vordergründig von verschiedenen Seiten für das Vorhaben genannt wurden, stellt Eckl klar, dass er diese Argumentation für sachfremd halte und aus seiner Sicht jegliche Grundlage hierfür fehle.

 

Im Anschluss daran äußerten die Gremiumsmitglieder ebenfalls Unmut über die Vorgehensweise der Gegner. Hilfreich wäre es gewesen, das Gespräch mit der Gemeinde zu suchen und miteinander zu sprechen. Zudem fand das Gremium auch die Idee mittel bis langfristig eine zweite Anbindung des Baugebietes und eine Entlastung für die Anwohner im Eingangsbereich zu schaffen für durchaus sinnvoll. Im Übrigen ist auch die Vorgehensweise, dass die Gemeinde in unmittelbarer Ortsnähe ein Grundstück erwirbt, in keiner Weise zu kritisieren.

 

Die zahlreich anwesenden Besucher äußerten sich kontrovers. Zum einen wurde die Meinung vertreten, dass die Entlastungsstraße durchaus die Verkehrsbelastung im Eingangsbereich senken und gleichzeitig die dortige Wohnqualität steigern würde und etwas mehr Solidarität durchaus hilfreich wäre. Zum anderen wurde argumentiert, dass im Bereich der „geplanten“ Straße sehr viele seltene Tierarten leben könnten, deren Lebensraum durch die Baumaßnahmen dauerhaft in Gefahr sei. Die Zufahrt für den nur sehr kurzen Zeitraum von – nach deren Aussage – ein bis zwei Tage, solle über die Privatgrundstücke erfolgen, welche schließlich die Zusage zur Nutzung mündlich gegeben haben.

 

Nachdem alle Argumente vorgebracht wurden, stellte Bürgermeister Eckl fest, dass die Beschlussfassung in der aktuellen Sitzung nicht möglich sei, da hierfür kein Tagesordnungspunkt in der Sitzungsladung vorgesehen war. Er vertagte deshalb die Entscheidung auf die kommende Gemeinderatssitzung.

 

Beihilfe gewährt

Dem Antrag des Kindergarten-Fördervereins Moosbach e.V. auf jährliche Beihilfe von 500,- € zur organisierten Busbegleitung der Beförderung der Kindergartenkinder wurde stattgegeben.

 

Linienbusverkehr fährt weitere sechs Monate

Die Gemeinde Prackenbach hat in der Sitzung vom 22.1.15 beschlossen, den Betrieb für die aufgelöste Linienbusverbindung zwischen Moosbach-Prackenbach-Viechtach für sechs Monate aufrecht zu erhalten. Für diese Monate von Februar bis Mai entstanden der Gemeinde insgesamt 1240,90 €, das sind monatlich 248,18 €. BM Eckl hat sich mit dem Landratsamt in Verbindung gesetzt. Er erfuhr, dass derzeit noch kein tragfähiges ÖPNV-Konzept vorhanden sei, welche die Verkehrsanbindung der Gemeindeteile Moosbach und Prackenbach per öffentlichen Personennahverkehrs sicherstellt, so dass der Gemeinderat  beschloss, nach Ablauf des vorläufigen Beförderungskonzeptes weitere sechs Monate den Linienbusverkehr aufrecht zu erhalten und appellieren an die Bevölkerung, den Bus noch besser zu nützen, dass sich die wöchentliche Fahrt auch weiterhin lohnt.

 

Fahrt über Tresdorf-Fichtental für LKW über 7,5 t gesperrt

Das Staatl. Bauamt Passau hat wegen Sicherheitsbedenken an der Traglast der Riedbachbrücke diese für den Verkehr mit über 7,5 t Gesamtgewicht gesperrt. Eine großräumige Umleitung über Miltach-Cham-Viechtach bzw. Sankt Englmar-Neukirchen-Mitterfels-Cham wurde ausgeschildert, die jedoch für die Unternehmer Zeit- und Kostenintensiv sind. Man sucht also nach kürzeren Verbindungen zum Beispiel über Viechtach-Tresdorf-Fichtental nach Prackenbach und von dort wieder zur B85. Das Ergebnis ist, dass die Schwerlaster bei den unterdimensionierten Gemeindestraßen erheblichen Schaden verursachen. Bürgermeister Eckl berichtete, dass bereits jetzt ein Bankett entlang der GV-Straße erheblich beschädigt wurde.

 

Ein Tresdorfer Bürger schlug vor, die Straße auf 30 Km/h zu reduzieren. Schließlich entschloss sich der Gemeinderat, die Straße für den Verkehr mit einem tatsächlichen Gesamtgewicht von 7,5 t zu sperren. Schulbusse und landwirtschaftliche Fahrzeuge sind frei.

 

Antrag auf Rückbau von Balkonen beschlossen

Das Bauvorhaben von Richard Hastreiter auf Rückbau von Balkonen mit Dachüberstand am bestehenden Wohngebäude in Krailing greift unter Umständen in die Tragwerkskonstruktion des Gebäudes ein und ist deshalb nicht von der Verfahrensfreiheit erfasst, jedoch lässt sich für die Gemeinde keine Anhaltspunkte erkennen, die gegen eine Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens sprechen. Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Bauantrag und beschloss die Zustimmung zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

 

Mit Antrag auf Vorbescheid einverstanden

Behandelt wurde der Antrag auf Vorbescheid der Rabenbauer GmbH zur Nutzungsänderung des bestehenden Gasthofes in Geschäftsräume und Neubau eines Bauhofes mit Gerätehalle in der Miltacher Straße, GT Voggenzell. Es handelt sich um ein Vorhaben, welches Zulässig sein kann, wenn die dort genannten Voraussetzungen erfüllt werden und die Erweiterung im Verhältnis zum vorhandenen Gebäude und Betrieb angemessen ist. Die ausreichende Breite des Vorhabens an die öffentliche Straße die Wasserversorgung bzw. Abwasserentsorgung sind sichergestellt. Da sich die Nutzungsänderung im Außenbereich befindet ist es fraglich, ob die Behörde dem Vorhaben zustimmt. Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Antrag und beschloss die Zustimmung zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

 

Winterdienstpauschale erneut abgelehnt

Die Gemeinde hat zur Gewährung der Winterdienstpauschale für die Gemeinde Prackenbach nach mehreren Anfragen an den Freistaat Bayern und einer Klage nun an Staatsminister Helmut Brunner gewandt. In seinem Antwortschreiben bedauert er es sehr, nicht helfen zu können, so dass entgegen anderer Gemeinden die Gemeinde Prackenbach bis auf weiteres leer ausgeht und auf die Summe von 15.000,- € verzichten muss.

 

Zum Schluss lud Eckl noch einmal alle Gemeinderäte, Vereine und Bürger recht herzlich zur 900-Jahrfeier, welche vom 24.7. bis 26.7. stattfindet, ein. Es  sei sein großer Wunsch, dass man die Feier gut über die Bühne bringt, denn das sind wir der Gemeinde schuldig.

Beginn der Bauarbeiten an der B85 noch für Juli geplant

(02.07.2015)

Prackenbach. Für die geplanten Bauarbeiten für die Aufweitung der B85, der Schaffung einer Abbiegespur, dem Ausbau der Ortszufahrt Prackenbach, dem Postweg und dem Ausbau des Pfahlweges hat vor Kurzem eine Auftaktbesprechung mit den Beteiligten vor Ort stattgefunden. Die ersten Arbeiten zur Sicherung des Pflanzen- und Tierbestandes wurden bereits durchgeführt.

Im Anschluss daran sollen ab Mitte Juli die Arbeiten zur Verlegung der Stromversorgungsleitungen beginnen und unmittelbar danach die Bauarbeiten zur Aufweitung der B85. Man rechnet hier mit einer Dauer von ca. 6 bis 8 Wochen, in der ein Ampelbetrieb den Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeiführen soll. Sind die Bauarbeiten an der B85 fertiggestellt, soll im Laufe des Septembers die Ortszufahrt begonnen werden. Die Verkehrseinschränkungen werden auf das notwendige Mindestmaß beschränkt, können jedoch nicht gänzlich vermieden werden. Die Verkehrsteilnehmer werden deshalb schon jetzt um Verständnis gebeten. Nach Fertigstellung im Herbst des Jahres wird sich eine deutlich verbesserte und sichere Verkehrssituation einstellen.

 

Foto: Gemeinde Prackenbach – Teilnehmer bei der Starbesprechung der B85 und des Ausbaus des Postweges v.l. Dipl-Ing.Pledl, Ingenieurbüro Brunner, Bürgermeister Andreas Eckl, Gerhard Schönberger, Staatliches Bauamt Passau, Servicestelle Deggendorf, Daniel Fesl, Fa. Alfons Paulik, Freyung, Frau Brem, Staatl. Bauamt Passau, Dipl.-Ing. Eisenreich, Ökologische Baubegleitung, Hr. Hölscher, Staatliches Bauamt Passau

Foto zu Meldung: Beginn der Bauarbeiten an der B85 noch für Juli geplant

Im Gemeinderat Prackenbach am 3. Juni notiert

(03.06.2015)

Bekanntgabe der rechtsaufsichtlichen Behandlung der Haushaltssatzung 2015

Die Kommunalaufsicht am Landratsamt hat die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2015 rechtsaufsichtlich behandelt, welche durch Bürgermeister Andreas Eckl in der letzten Gemeinderatssitzung bekannt gegeben wurde. Die Kernaussagen wurden noch einmal erläutert und ausführlich besprochen.

In der Stellungnahme der staatl. Rechnungsprüfungsstelle wird darauf hingewiesen, dass die Zuführung im HH-Jahr in den Finanzplanungsjahren ausreichend und somit die dauernde Leistungsfähigkeit als gesichert anzusehen sei. Das Augenmerkt soll jedoch auf einen kostendeckenden Betrieb aller gemeindlichen Einrichtungen gelegt werden.

Gleichzeitig weist die Aufsichtsbehörde auf die Einhaltung der in der Bayerischen Gemeindeordnung verankerten Einnahmebeschaffungsgrundsätze hin und fordert wiederholt den Erlass einer Straßenausbaubeitragssatzung. In diesem Zusammenhang wird die Gemeinde darauf hinweisen, dass Kreditaufnahmen, welche künftig für Straßenbaumaßnahmen benötigt werden, unter Umständen nicht mehr genehmigt werden können.

Generell begrüßt wird die Tatsache, dass im Haushalt 2015 keine Neuverschuldung erforderlich ist und durch die ordentliche Tilgung die Pro-Kopf-Verschuldung bis Ende des Jahres auf 976 €/EW (Landesdurchschnitt 714 Einwohner) sinken wird.

Der eingeschlagene Kurs der Gemeinde Prackenbach findet hier volle Anerkennung.

 

Bezüglich des geforderten Erlasses einer Straßenausbaubeitragssatzung durch die Aufsichtsbehörde im Vollzug der Gemeindeordnung und des Kommunalabgabegesetzes stellte das Gremium fest, dass diese im Zusammenhang mit der Überprüfung der Klassifizierung der Gemeindestraßen erfolgen muss, um größtmögliche Gleichbehandlung im Gemeindegebiet gewährleisten zu können. Da jedoch derzeit die Haushaltssituation keine Kreditaufnahmen erfordere und fraglich ist, welche Maßnahmen in den kommenden Jahren trotz mittelfristiger Finanzplanung durchgeführt werden können, beschloss das Gremium, die Entscheidung hierüber zu vertagen.

 

Beschluss einstimmig

Bezugnehmend auf den Antrag von Eduard Schlecht, Kapellenweg 5, Prackenbach sollen die Fl.-Nr. 854 und 855 der Gemarkung Ruhmannsdorf auf eine Gesamtgröße von insgesamt 0,7 ha mit einem Laufgehölz als Kurzumtriebsplantage aufgeforstet werden. Die angrenzenden Grundstückseigentümer haben der beantragten Aufforstung zugestimmt. Zudem sollen die Fl.-Nrn. 951, 955 und 954 der Gemarkung Ruhmannsdorf auf einer Gesamtgröße von insgesamt 0,76 ha ebenso mit einem Laubgehölz aufgeforstet werden, auch hier stimmten die Angrenzer zu. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den Anträgen und stimmten der Aufforstung zu.

 

Bauangelegenheiten

Dem Antrag auf Vorbescheid von Mario Klement-Feldmeier zum Abbruch eines bestehenden ehemaligen landwirtschaftlichen Wirtschafts- und Wohngebäudes und gleichzeitiger Errichtung eines Ersatzbaues (Einfamilienhaus) in Bartlberg wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Das gemeindliche Einvernehmen für den Antrag von Josef Miethaner auf Nutzungsänderung eines Teils des bestehenden landwirtschaftlichen Gebäudes zu einer Garage wurden ebenfalls erteilt.

 

Beim Antrag des Thomas Treml und Anja Maurer auf Neubau eines Wohnhaues mit Ferienwohnung und Garage im Baugebiet Kappenfeld, Lexegern beantragt der Bauherr eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes in Bezug auf die festgesetzte Traufhöhe von 6.60 m ab dem gestalteten Gelände. Das gemeindliche Einvernehmen wurde in Bezug auf die Befreiung gegeben.

 

Dem Vorbescheid des Antrags von Doris und Alireza Dorostkar auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage in der Pfahlstraße wurde zugestimmt.

Haushalt für 2015 verabschiedet – Prackenbacher Haushalt gegenüber 2014 wieder erhöht

(06.05.2015)

Fast 6 Mill. werden umgesetzt – Schuldenstand sinkt – Kreditaufnahme nicht erforderlich

 

Prackenbach. Nach dem von einer spürbaren Einkommensverbesserung und dauerhafter positiver Finanzentwicklung durch Gewerbeansiedlungen nicht auszugehen ist, muss das primäre Ziel der Abbau der Schulden sein. Denn je länger die Gemeinde Prackenbach ohne Neuverschuldung auskommt, umso schneller (pro Jahr um rund 250 000 €) sinkt der Schuldenstand (2.635.445 voraussichtlicher Stand am 31.12.15) und somit die jährliche Zinslast (2015: 71.795). Nur dadurch entspannt sich die Finanzlage und die dauerhafte Leistungsfähigkeit lässt sich gewährleisten. Eine höhere Verschuldung ist derzeit auszuschließen.

 

Das gab Bürgermeister Andreas Eckl mit Geschäftsführer Manfred Maier bei der Haushaltsverabschiedung bei der jüngsten Sitzung bekannt und merkte an, dass wir mit der derzeitigen Entwicklung zufrieden sein können – Beleg für eine solide und umsichtige Haushaltswirtschaft der vergangenen Jahre.

Der Finanzausschuss hatte sich in einer Sitzung im Vorfeld mit dem übersichtlichen Zahlenwerk eingehend befasst, das die Ratsmitglieder einstimmig verabschiedeten. Bürgermeister Eckl sprach auch im Namen des Gremiums Manfred Maier seine Hochachtung für die vorbildliche Arbeit aus.

 

Die Zuführungsrate vom VWH an den VMH steigt dennoch um rund 216.454 € auf immerhin 741.050 €. Hauptverantwortlich für die Einnahmemehrung zeichnen die kostendeckend kalkulierten Gebühren für die Wasser- und Abwasserentsorgung. Tilgung und Darlehen beläuft sich auf 262.300 €, so dass die freie Finanzspanne im Jahre 2015 zufriedenstellende 478.750 € beträgt.

Die Finanzsituation der Gemeinde Prackenbach bleibt angespannt und die freie Finanzspanne, welche letztendlich die Grundlage für Investitionen darstellt, überschaubar. Ziel muss unbedingt sein, die Investitionen im laufenden und in den künftigen Haushaltsjahren dieser Entwicklung anzupassen und, wenn möglich, sorgsam zu dosieren.

 

Vor dem Haushalt ging man kurz auf das Jahr 2014 ein, das ein befriedigendes Ergebnis zeigt. Die Zuführungsrate war mit 524.596 € angesetzt und hat im Ergebnis 646.938 € betragen. Bei Tilgungsausgaben von rund 257.000 € ergibt das eine freie Finanzspanne von 390.000 €.

Weiter wurde festgestellt, dass im Jahre 2014 rund 672.100 € investiert wurden. Die Maßnahmen umfassen im Wesentlichen Investitionen im Baugebiet Kappenfeld, Sanierung im Jugendhaus, Asphaltierung von Gemeindestraße, ländliche Entwicklung Viechtafell, Planungskosten von Kindergarten und Turnhalle, Kinderspielplätze in Moosbach und Fichtental, Anbau an den gemeindlichen Bauhof und Grunddienstbarkeit für Abwasserbeseitigungsanlagen.

 

Den Gesamthaushalt 2015 setzte Manfred Maier auf 5.928.500 €. Gegenüber dem Vorjahr erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben im VWH 3.628.64 € um 318.904 (8,79 %) auf 3.947.550 €. Gleichzeitig erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben des VMH von 1.826.096 um 154.854 (8,48 %)auf 1.980.950 €.

 

Einige nicht unwesentliche Änderungen im VWH gegenüber des Vorjahres ergeben sich durch eine Mehrung bei den Einnahmen der Gebühren aus der Abwasserentsorgung um rund 70.000 € und eine Mehrung aus der Wasserversorgung um rund 13.000. Ebenfalls erhebliche Änderungen ergeben sich in der Minderung bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer von 500.000 € um 100.000€ auf 400.000€ sowie eine Erhöhung bei der Einkommensteuerbeteiligung von 860.000 € um160.000 € auf 1.020.000 €.

Maier warf auch einen Blick auf die Kreisumlage. Sie steigt um 1% - Punkt auf 48,00 % (Vorjahr 47.00 %.) Im Vergleich zum Jahr 2014 steigt die Kreisumlage von 896.000 € um rund 54.000 €. Nach einer deutlichen Steigerung im Jahr 2014 von immerhin 126.000 bedeutet dies eine kumulierte Steigerung innerhalb von zwei HH-Jahren von 180.000 €.

 

In Sachen Winterdienstpauschale hat sich nichts geändert. Die Klage wurde mangels Aussicht auf Erfolg zurückgezogen. Der Verteilungsschlüssel wird nach Rücksprache mit der Bezirksregierung nicht geändert, der Gemeinde Prackenbach entsteht so ein Einnahmeverlust von jährlich ca. 15.000€.

 

Nach wie vor sind die Betriebe der zwei Kindergärten und der Kinderkrippe sowie zusätzlich die Umlage für auswärts untergebrachte Kinder eine große finanzielle Belastung. Der Haushalt weist heuer einen Fehlbetrag von 177.250 €auf.

 

Im Haushaltsjahr 2014 wurde der Soll-Überschuss in Höhe von 646.938 € der Rücklage zugeführt. Zur Finanzierung von Maßnahmen des VMH wurde die Rücklage in gleicher Höhe im Haushaltsjahr 2015 der Rücklage wieder entnommen.

Im HH-Jahr 2015 wird voraussichtlich ein Soll-Überschuss von rund 220.000 € entstehen, welcher wiederum der Rücklage zugeführt wird und dem Haushalt 2016 mit den geplanten Investitionen in die Wasserversorgung zu Gute kommen.

 

Der voraussichtliche Schuldenstand verringert sich zum Jahresende 2015 um 262.178 €, was eine Verschuldung von 976, 09 je €/EW entspricht. Im Vergleich: Der LK-Durchschnitt lag 31.12.14 bei 1.778,74 €/EW.

 

Schließlich warf man noch einen Blick auf die geplanten Investitionen. So steht im Jahr 2015 die Ersatzbeschaffung des TSF für die FF Tresdorf an. Zudem wird die Ortsdurchfahrt Postweg – bei gleichzeitiger Aufweitung incl. Abbiegespur der B85 durch das staatliche Bauamt - gebaut. Auch im Rahmen der Ländlichen Entwicklung Viechtafell stehen Straßen- und Wegebaumaßnahmen an. In den Breitbandausbau soll nicht nur 2015, sondern auch in den kommenden Jahren kräftig investiert werden. Die Wasserversorgung in Krailing und die Sanierung des Hochbehälters in Moosbach werden voraussichtlich im nächsten Jahr angepackt. Auch soll die Schaffung von Bauland in Moosbach, im Nahen Feld – West in naher Zukunft anvisiert werden. Grunderwerb, Bau einer Erschließungsstraße und Ver- und Entsorgungsleitungen stellen hier die zentralen Posten dar. Ebenso laufen die Planungen für die Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung weiter.

 

 

Eckdaten des Prackenbacher Haushalts 2015

Gesamthaushalt                                                          5.928.500 €

Verwaltungshaushalt                                                   3.947.550 €

Vermögenshaushalt                                                    1.980.950 €

 

Verwaltungshaushalt   Einnahmen

Grundsteuer A+B                                                           210.000 €

Gewerbesteuer                                                               400.000 €

Einkommensteuerbeteiligung                                      1.020.000 €

Schlüsselzuweisung                                                       820.000 €

Sonstige Steuern und Zuweisungen                              176.000 €

Konzessionsabgabe                                                         58.500 €

Schülerbeförderung                                                        299.000 €

                                               Ausgaben

Personalaufwand                                                           880.950 €

Sach- und Betriebsaufwand                                          877.050 €

Schulverbandsumlage                                                  164.000 €

Gewerbesteuerumlage                                                 110.000 €

Kreisumlage                                                                  950.000 €

Zuführung zum Vermögenshaushalt                             741.050 €

Kalkulatorische Kosten                                                  152.600 €

 

Vermögenshaushalt   Einnahmen

Zuschüsse und Beiträge                                                 251.000 €

Zuführung vom Verwaltungshaushalt                             741.050 €

Investitionspauschale                                                     135.700 €

Entnahme aus Rücklage des Vorjahres                          650.800 €

Kreditaufnahme                                                                      0     €

                                      Ausgaben

Investitionen                                                                 1.481.900 €

Ordentliche Tilgung                                                         262.300 €

Rücklagenzuführung für das kommende HH-Jahr          222.750 €

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl und Geschäftsleiter Manfred Maier

Foto zu Meldung: Haushalt für 2015 verabschiedet – Prackenbacher Haushalt gegenüber 2014 wieder erhöht

Im Gemeinderat Prackenbach am 6. Mai notiert

(06.05.2015)

In der letzten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates standen  neben der Verabschiedung des Haushalts  2015 noch verschiedene Punkte zur Behandlung an.

 

Der Sportförderung zugestimmt

Wie jedes Jahr hatten die Vereine des Landkreises Regen bis zum 1. März 2015 die Möglichkeit, einen Antrag auf Bezuschussung der Kosten zur Sportbetreuung zu beantragen. Der Gemeinderat bewilligte für die zwei Sportvereine der Gemeinde Prackenbach den Betrag in gleicher Höhe wie ihn der Landkreis zur Verfügung stellt. Dies sind für den SV Moosbach 283,04 € und für den SV Prackenbach 230.27 €.

 

Ein Dienstleistungsvertrag wird abgelehnt

Der Bayerische Gemeindetag empfahl in seinem Schreiben vom 19. März 2015 an sog. Bündelungsausschreiben Strom, das die Firma Kubus ab einem Liefertermin vom 1.1.17 bis Lieferende 2019 durchführt, teilzunehmen. Das Angebot der Firma Kubus GmbH würde für die Gemeinde Prackenbach auf 1250,-€ netto belaufen. Die Teilnahme setzt einen gültigen Vertrag mit der Firma Kubus bis 31.05.2015 voraus.

Der aktuelle Stromlieferungsvertrag läuft noch bis Ende 2016. An der bisherigen Praxis, die Stromlieferung hausintern auszuschreiben, soll jedoch festgehalten und diese durch Energiewirt Josef Haas vorbereitet und durchgeführt werden. Der Dienstleistungsvertrag zur Bündelausschreibung für die Stromlieferung 2017 – 2019 wird nicht geschlossen.

 

Straßennamen für Fichtental

Zwecks Neuerschließung von Bauparzellen soll in Fichtental ein Straßenname festgelegt werden. Neben weiteren ähnlichen Bezeichnungen entschloss man sich für „Fichtentaler Point“.

 

Die Widmung bzw. Einziehung beschlossen

Zum einen wurde der Widmung der Erschließungsstraße für das Wohnbaugebiet im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Kappenfeld zu einer Ortsstraße zugestimmt.

Einer unübersichtlichen Wegesituation im GT Steinhof entgegen zu wirken, hat der Grundstückseigentümer der FlNr. 650 , 648/3 und 652/8 der Gemarkung Ruhmannsdorf, (die sich nicht im Eigentum der Gemeinde Prackenbach befinden), gegenüber der Gemeinde eine Zustimmungserklärung abgegeben, dass die genannten Grundstücke in Erweiterung des öffentlichen Feld- und Waldweges (oberer Steinmühlweg) zum öffentlichen Feld- und Waldweg auf eine Breite von mind. 4 Meter gewidmet werden kann.

Das Teilstück des Ruhmannsdorfer Steinmühlweges, das auf Grund des derzeitigen Ausbauzustandes nicht mit größeren Fahrzeugen (landw. Fahrzeug und PkW) befahrbar ist, wird eingezogen, da es die Verkehrsbedeutung verliert. Der Gemeinderat ist mit der neuen Regelung einverstanden.

Es wurde angemerkt, dass die Absicht, eine öffentliche Verkehrsfläche einzuziehen, drei Monate vorher ortsüblich öffentlich bekannt zu geben ist.

 

Dem Bauvorhaben zugestimmt

Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Bauantrag des Roland und Bettina Wensauer auf Neubau eines Einfamilienhaues mit Doppelgarage in Lexegern, Baugebiet Kappenfeld, das im Freistellungsverfahren durchgeführt werden soll. Das Gremium stimmte dem Antrag zum Genehmigungsfreistellungsverfahren zu und verzichtete auf die Durchführung des vereinfachten Baugenehmigungsverfahrens. Allerdings  haben die am Bau Beteiligten zu sorgen, dass die öffentlich rechtlichen Vorschriften eingehalten werden.

 

Bürgermeister Eckl teilte dem Gremium mit, dass im Rahmen der Eingliederungsmaßnahmen zwei Leute für den Bauhof zur Verfügung gestellt wurden. Der Gemeinde entstehen dazu keine Kosten, da diese vom Arbeitsamt entlohnt werden.

 

Gemeinderat Alfons Krieger erwähnte die Einweihungsfeierlichkeiten bei der Fa. Medienproduktion Holzer und lobte BM Eckl, der bei seiner Laudatio sowohl dem Firmenchef Holzer für seine großartige Leistung Respekt zollte, als auch dem, als Ehrengast geladenen Firmeninhaber Manfred Zollner dafür dankte, als größter Arbeitgeber der Region auch vielen Prackenbacher Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren und guten Arbeitsplatz bietet.

Schnelles Internet für Prackenbach

(05.05.2015)

Gemeinde unterzeichnet Vertrag mit der Telekom

 

Prackenbach. Die Deutsche Telekom, vertreten durch den Vertriebsbeauftragten Markus Münch und Wilhelm Köckeis, war am Dienstag Gast in der Gemeindeverwaltung, um von Bürgermeister Andreas Eckl den Zuschlag für den Ausbau des Internets in der Gemeinde Prackenbach zu erhalten.

 

Knapp 90 Haushalte können nach erfolgtem Ausbau Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhalten. Im Ortsteil Fichtental sind sogar Bandbreiten über 100 MBit/s vorgesehen. Somit werden die Kunden von der Gemeinde Prackenbach, Ortsteile Fichtental, Hetzelsdorf und Krailing nicht nur ruck zuck ins Internet gehen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom nutzen können.

 

„Mit der Telekom haben wir einen starken Partner an unserer Seite“, bemerkte dazu Bürgermeister Andreas Eckl. So können wir unsern Bürgern und Unternehmen in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen. Ob für Arbeitnehmer mit Home Office als auch für Selbständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für ihre Immobilie, so Eckl, denn Breitband ist und bleibt ein wichtiger Standortfaktor.

 

Nach der Unterzeichnung dankte Markus Münch dem Bürgermeister für das entgegen gebrachte Vertrauen und versprach, die Gemeinde Prackenbach mit der neuesten Breitbandtechnologie zu versorgen und sie damit zukunftssicher zu machen.

 

Der Ausbau beginnt mit der Feinplanung durch die Telekom. Von einer Firma werden dann die notwendigen Tiefbaumaßnahmen getätigt. Nach der Verlegung der Kabel und der Aufstellung des Multifunktionsgehäuses, erfolgt umgehend der Anschluss ans Netz, wobei zwischen dem Abschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse gerade mal zwölf Monate vergehen.

 

Schließlich merkte man auch an, dass die Telekom seit 2008 bereits knapp sechstausend Ausbaukooperationen mit Gemeinden und Investoren getätigt hat. So haben weit über zwei Millionen Haushalte auf diese Weise Zugriff auf schnelle Internet-Anschlüsse erhalten, zusätzlich zum regulären Breitbandausbau. Pro Jahr investiert das Unternehmen bis zu vier Milliarden € und es treibt den Breitbandausbau weiter voran, so dass jede Stunde das Telekom-Netz um eineinhalb Kilometer wächst.

So ist die Deutsche Telekom mit rund 151 Millionen Mobilfunkkunden sowie 30 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden Unternehmen weltweit. Auch ist sie in 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 228.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 62,7 Milliarden Euro.

 

Foto: Energiewirt Josef Haas, Bürgermeister Andreas Eckl und Markus Münch von der Telekom

Foto zu Meldung: Schnelles Internet für Prackenbach

Der Festausschuss hat auf das Jubiläumsbier für die 900-Jahrfeier angestoßen

(24.04.2015)

Die Gesellschaftsbrauerei ist der Bierlieferant für die dreitägigen Festlichkeiten

 

Prackenbach/Viechtach. Im Rahmen der 900-Jahrfeier, die am letzten Juliwochenende in Prackenbach über die Bühne geht, hat man die Gesellschaftsbrauerei Viechtach als Bierlieferanten engagiert, die am Freitag den Festausschuss zur Bierprobe in die Brauerei eingeladen hatte, wo Betriebs- und Produktionsleiter Andreas Preißer die Besucher herzlich begrüßte und durch die Produktionshallen der seit 1553 existierenden Traditionsbrauerei führte.

 

Die Führung begann im Sudhaus, dem Herzstück der Brauerei, bestehend aus Sudpfanne und Läuterbottich, 1961 erbaut. Dort erläuterte Preißer den Besuchern ausführlich den Prozess des Bierbrauens und erklärte ihnen die verschiedenen Biere, die traditionell nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut werden. Anschließend wurde ein Einblick in die seit 1969 vollautomatische Steuerung der Anlage gewährt.

 

Vom Sudhaus ging es weiter in die Würzekühlung, wo die Würze in den Whirlpool kommt. Durch den Teetasseneffekt wird der Heißtrupp ausgeschieden. Nach 20-minütiger Whirlpoolrast wird die Würze von 95 Grad auf 6 Grad mittels eines Plattenkühlers abgekühlt.

Einen Blick in den Gärkeller der Brauerei werfend, wo sich sechs Gärbottiche für untergärige Biere und zwei  für obergärige Biere befinden, erklärte Preißer, dass die Hauptgärung in offenen Gärbottichen stattfindet.

 

Nach der Hauptgärung kommt das Jungbier in den Lagerkeller zur Nachgärung. Die Brauerei verfügt über drei Lagerkeller mit unterschiedlichen Lagertankgrößen und einer Lagerkapazität von 4800 Hektoliter, wobei ein Lagerkeller ausschließlich für die Spezialbiere verwendet wird. Als nächstes nahm man den Filterkeller unter die Lupe, wo sich zwei Filter befinden, die mit einer Filterleistung von 70 Hektoliter pro Stunde arbeiten.

 

Beim Abschluss des Rundgang fast angekommen, erreichte man noch die Abfüllung/Füllerei mit der Flaschenwaschanlage mit einer Leistung von 12.000 Flaschen pro Stunde. Hier wurden den Gästen an Hand von präparierten Testflaschen die Flascheninspektion mit Bodenkontrolle, Lauge- und Restflüssigkeitskontrolle, zuständig auch für Mündungskontrolle oder Fremdkörper, vorgeführt. Weiter erklärte Preißer den Teilnehmern auch noch den Betrieb des Flaschenfüllers, der Etikettier Maschine (eine Neuanschaffung im Jahre 2004), und zum Schluss noch die Verpackung der Flaschen über einen Einpacker und merkte an, dass der Flaschenfüller eine Stundenleistung von 8000 Flaschen pro Stunde hat.

 

In Bezug auf Reinheit des gebrauten Bieres berichtete Preißer, dass nur reine Naturstoffe unter anderem Malz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden. Die Braugerste wird aus Niederbayern und der Oberpfalz bezogen und der Hopfen kommt aus der Hallertau.

In der Produktion werden 10 Biersorten – neu ist Viechtacher Urhell- einige Zuckerlimonaden und Apfelschorle-Sorten hergestellt sowie leichte Getränke und zwei Sorten Tafelwasser.

Schließlich informierte Preißer die Gäste noch, dass derzeit insgesamt 17 Mitarbeiter (5 in der Produktion) bei der Gesellschaftsbrauerei beschäftigt sind.

 

Am Ende bedankte sich Bürgermeister Andreas Eckl bei Andreas Preißer für die ausführliche Führung und die Erläuterungen und man ließ den Abend noch mit einer gemeinsamen Brotzeit im Bierstüberl der Brauerei ausklingen, wobei man sich herzlich bei Sonja Eidenschink und Rosmarie Kosina für die Bewirtung und Verpflegung bedankte.

Foto zu Meldung: Der Festausschuss hat auf das Jubiläumsbier für die 900-Jahrfeier angestoßen

Altbürgermeister Johann Lummer und Ehrenbürger von Prackenbach starb mit 75 Jahren

(28.03.2015)

Seinen Lieben ein fürsorglicher Ehemann, Vater und Opa, den Vereinen ein guter Kamerad

und den Gemeindebürgern ein einfühlsamer und umsichtiger Bürgermeister

 

Prackenbach. Völlig überraschend verbreitete sich am Donnerstag die Kunde, dass Prackenbach´s Altbürgermeister und Ehrenbürger Johann Lummer sein erfülltes und pflichtbewusstes Leben im Alter von 75 Jahren seinem Schöpfer zurückgab. Obwohl er in der letzten Zeit durch seine gesundheitlichen Probleme immer wieder das Krankenhaus aufsuchen musste, waren doch alle, die ihn kannten, insbesondere aber die Kameraden der Feuerwehr äußerst betroffen über die Nachricht vom plötzlichen Ableben ihres Ehrenkommandanten.

 

Neun Feuerwehrvereine aus dem KBM-Bereich des ehemaligen Kreisbrandmeisters gaben dem Verstorbenen mit großen Abordnungen und ihren Fahnenabordnungen die letzte Ehre. Nicht zuletzt war die gesamte Führungsspitze der Kreisbrandinspektion Regen mit dem KBR Hermann Keilhofer unter den Trauergästen. Des Weiteren gab die politische Gemeinde mit Bürgermeister Andreas Eckl, der aktuelle Gemeinderat und die ehemaligen Mitglieder unter Johann Lummer sowie der ehemalige Bürgermeister Xaver Eckl dem Verstorbenen das letzte Geleit.

Das Requiem, das Pfarrer Josef Drexler mit dem ehemaligen Pfarrer Johann Christian Rahm in Konzelebration feierte, wurde vom Kirchenchor Prackenbach unter der Leitung von Ramona Höcherl und dem Orgelspieler Hans Preiss mitgestaltet sowie von zwei Musikern aus Niederalteich mit Orgel und Trompete ausgeschmückt.

Zu Beginn  des Trauergottesdienstes begrüßte Pfarrer Josef Drexler neben der Familie Lummer die Öffentlichkeit, alle Vereine und die übrigen Trauergäste, die in großer Zahl dem Verstorben die letzte Ehre erwiesen.

 

„Unser Vater hatte ein großes Herz, das viel geleistet und sich dabei verbraucht hat“, so zitierte Pfarrer Drexler in der Traueransprache den bemerkenswerten Satz, den die Kinder beim Trauergespräch über ihren Vater erzählten.

 

In einer kurzen Rückschau ging Pfarrer Drexler dann auf das Leben von Lummer ein, vor allem auf die großen Verdienste um die Pfarrgemeinde Prackenbach. So war er ab 1968 Mitglied im Pfarrgemeinderat der ersten Stunde. Von 1974 bis 78 sogar Vorsitzender dieses Gremiums und trug für die pastoralen Belange der Pfarrei Sorge. Von 1976-1992 war er in der Kirchenverwaltung tätig davon 15 Jahre als Kirchenpfleger. Umfangreiche arbeitsintensive, ja kräftezehrende Baumaßnahmen wie Friedhofserweiterung, Generalsanierung des Pfarrhofs, Leichenhausrenovierung und Pfarrkirche außen und innen fielen an. Noch dazu versah er über lange Jahre den Mesnerdienst.

Doch dies hätte Lummer nicht alles leisten können, hätte er nicht eine tüchtige Frau an seiner Seite, mit der er 1960 die Ehe schloss, die ihm vier Kinder gebar. Insgesamt über 10 Enkel konnte sich der Verstorbene freuen.

Der Dank des Pfarrers galt dem Altbürgermeister, dass Gott selber ihm alles mit dem ewigen Leben vergelte, was er auf Erden für uns getan hat und schloss den Dank an die Familie Lummer an, dass sie all das mitgetragen haben.

 

Am Schluss des Gottesdienstes trat Bürgermeister Andras Eckl an den Ambo und zitierte das Kirchenlied „Wir sind nur Gast auf Erden“, die auf eine Tatsache hinweist, der sich jeder von uns einmal beugen muss. Die ganze Gemeinde und besonders er selber war betroffen über die Nachricht über den Tod des allseits beliebten  und geschätzten Altbürgermeisters und Ehrenbürger, an dem wir eine Persönlichkeit verlieren, die Achtung und Vertrauen in der Gemeinde genoss und deren Verdienste ein großes Maß der Anerkennung und des Respekts verdienen, so der Bürgermeister. Dann startete er einen Rückblick über die Zeit Lummers in der Kommunalverwaltung, dessen Engagement nach der Gemeindegebietsreform als Gemeinderat begann und dessen Amt er bis zum 24.5.1993 bekleidete. Von 1990 bis 1993 war er ehrenamtlicher 2. Bürgermeister und später von1993 bis 2002 1. Bürgermeister. Mit seinem Gemeinderat setzte er mutige und richtungsweisende Impulse mit großem Tatendrang, Tatkraft und Ideenreichtum. Lummer pflegte einen persönlichen Stil der Dinge und führte die Gemeinde nach dem Motto: Leben und leben lassen mit lockerer und einfühlsamen, aber, wenn es erforderlich war, auch mit starker und durchsetzungsfähigen Hand. Im Jahr 2000 bekam er für seinen Einsatz sogar vom damaligen Innenminister Dr. Günter Beckstein die Verleihung der Dankurkunde für besondere Verdienste. Eine besondere Auszeichnung nämlich der Ehrenbürgerschaft wurde Lummer auch von der Gemeinde Prackenbach verliehen.

Im Namen der Gemeinde und der Beschäftigten dankte der Bürgermeister der Familie Lummer und allen Angehörigen und bekundete seine aufrichtige Anteilnahme und sein persönliches Mitgefühl.

 

Ein Feuerwehrherz hat aufgehört zu schlagen wobei Betroffenheit und große Trauer die Nachricht vom Tod vom Ehren-Kreisbrandmeisters des Landkreises Regen bei den Feuerwehren und der Kreisbrandinspektion Regen auslöste, sagte Kreisbrandrat Hermann Keilhofer in seiner Traueransprache. Lummer war eine Führungspersönlichkeit und zugleich Wegweiser für eine erfolgreiche Zukunft aller Feuerwehren, so Keilhofer. Sein Name steht für Fachwissen, Engagement, Fleiß und Kameradschaft wobei er ihn als fachlich kompetenten Kreisbrandmeister, eine Persönlichkeit, Vertrauten und guten Freund bezeichnete. Seine klaren Worte hatten nicht nur Gewicht bei den Wehren, sondern auch im Landkreis Regen und auf seine Worte konnte man sich stets verlassen, so der KBR.

Zahlreiche Ehrungen konnte Lummer entgegen nehmen und obwohl Lummer wegen der Übernahme des Bürgermeisteramtes aus dem Dienst als KBM ausschied, blieb er der Heimatwehr Zeit seines Lebens eng verbunden. So verlieren die Feuerwehren des Landkreises Regen einen großartigen Kameraden und engen Freund.

 

Als Letzter trat Markus Penzkofer-Ecker, Vorstand der Feuerwehr Prackenbach an den Ambo, der im Namen von drei Vereinenden die Verdienste von Johann Lummer würdigte. Er bezeichnete Lummer als einen Menschen, auf den man sich verlassen konnte und hat Verantwortung übernommen, egal als Bürgermeister, als Kommandant, Vorstand oder als treusorgender Familienvater. „Wenn er gebraucht wurde, war er da“, so der Vorsitzende.

Er war 59 Jahre bei der Feuerwehr. Er bekleidete von 1966 bis 1992 das Amt des 1. Kommandanten und von 1975 bis 1984 hatte er eine Doppelfunktion als Vorstand. Mit seinem Wissen, seinem Verantwortungsbewusstsein und seiner Kameradschaftlichkeit hat er es verstanden, die FW Prackenbach stets hervorragend zu führen und zu präsentieren. Schließlich hat er ohne Wenn und Aber Großes geleistet für die Vereine, die Gemeinde und die Gesamtbevölkerung und schloss in seinen Dank die geopferte Freizeit, die Freundschaft und Kameradschaft ein.

Zudem war Lummer 59 Jahre Mitglied beim Handwerkerverein, zugleich auch Ehrenmitglied und 46 Jahre beim Sportverein Prackenbach. Er war außerdem bei der MMC und von 1980 bis 1992 ehrenamtliches Vorstandsmitglied der damaligen Raiffeisen Prackenbach e.G.

 

Nach dem Trauergottesdienst begleitete die Geistlichkeit die Angehörigen und Verwandten mit einer großen Zahl von Vereinskameraden mit ihren Fahnen den Verstorbenen zum Friedhof,  wo die Vereine und die Öffentlichkeit ihre Kränze und Schalen zum Zeichen der Verbundenheit am offenen Grab niederlegten und die Kapelle Pfeffer den guten Kameraden inthronisierte.

Foto zu Meldung: Altbürgermeister Johann Lummer und Ehrenbürger von Prackenbach starb mit 75 Jahren

Im Gemeinderat Prackenbach am 25. März notiert

(25.03.2015)

Der neuen Beitrags- und Gebührensatzung zugestimmt

Mit dem Finanzausschuss wurden kürzlich die Wassergebühren durchgesprochen und festgestellt, dass man im Wasserpreis etwas unternehmen müsse, denn die Investitionen, die auf uns zukommen, sind enorm, so Bürgermeister Andreas Eckl.

Geschäftsleiter Manfred Maier hat die Gebührenkalkulation für die Beitrag-und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung verfasst und erläutere sie anschließend dem Gemeinderat. Zusammenfassend stellte er fest, dass er eine Verbrauchsgebühr in Höhe von 2.03 €/m³ ermittelte. Diese im Vergleich zur bisherigen Gebühr moderierte Steigung von 0,07 €/m³ begründet sich im Wesentlichen durch die höher angenommenen kalkulatorischen Zinssätze der Jahre 2011 – 14 und Berichtigung im Anlageverzeichnis, so der Geschäftsleiter. Zusammen mit der Mehrwertsteuer von 7 % ergibt dies für den Verbraucher einen Preis pro m³ (1000 Liter) Trinkwasser von rund 2,25 € brutto, zuzüglich wie bisher 60 € Grundgebühr pro Haushalt im Jahr.

 

Maier erklärte auch den künftigen Investitionsbedarf der einzelnen Gemeindeteile. Dieser ergibt für die Versorgungsanlage für Prackenbach einen geschätzten Bedarf von 108.000 € Netto im Ausführungszeitraum 2015 bis 2020.

In Moosbach wurde über die geforderten Sanierungsmaßnahmen ein Kostenangebot eingeholt. Der Investitionsbedarf beläuft sich im Ausführungszeitraum ebenfalls 2015 – 20 auf 246.000 € Netto.

Die in der Versorgungsanlage Krailing verfügbaren Quellen sind nicht nach den Regeln der Technik erschlossen und gefasst und die Aufrechterhaltung des bestehenden Wasserschutzgebietes äußerst fraglich, stellte Maier fest. Der Gemeinderat hat sich deshalb seit der Feststellung durch das Staatliche Gesundheitsamt Regen mehrfach mit dem Thema befasst und eine Gegenüberstellung mehrerer Varianten durch das Planungsbüro Brunner in Auftrag gegeben. Das Ergebnis war, dass die wirtschaftlichste Lösung der Anschluss an die bestehende Versorgung des Gemeindeteils Viechtafell zu sein scheint. So dass der Gemeinderat beschloss, über die Variante 3 eine Planung durch das Ingenieurbüro Brunner erstellen zu lassen. Der geschätzte Investitionsbedarf beläuft sich auf 425.000 €. Ob die Baumaßnahmen noch 2015 umgesetzt werden können, ist noch nicht sicher.

Der Gemeinderat genehmigte die von Manfred Maier erstellte Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung und Bürgermeister Eckl dankte Maier für die umfangreichen Erläuterungen.

 

Erforderliche Straßensanierungen durchgesprochen

Die in der Bauausschusssitzung vom 13.03.2015 von verschiedenen Straßen bezüglich Sanierungsbedarf wurden in der Sitzung dargestellt. Es handelt sich um die Straße nach Leuthen, die Liebmannsberger Straße GT Moosbach, Binsenbrunnenweg (Moosbach), ferner die Verbindungsstraße zwischen B 85 und Oberrubendorf. Handlungsbedarf hat auch die Ortsdurchfahrt Krailing, die im Zuge der Wasserleitung in Angriff genommen werden soll. Weiter die Straße nach Ruhmannsdorf ab Abzweigung von der Straße nach Berg sowie vom Anwesen Englbert Brunner nach Fichtental. Schließlich nahm man auch die Straße Lehmweg in Tresdorf, zu den Anwesen Hetzelsdorf ab Abzweigung B 85, sowie zu den Anwesen 7 und 7a (Högerl) in Augenschein.

Der Gemeinderat kam überein, dass von den verschiedenen Straßenzügen heuer nur einige in Angriff genommen werden können, da der geplante Ausbau des Postweges/Pfahlstraße den Haushalt schwer beansprucht. Lediglich will man die Ortsstraße GT Tresdorf ab Riedbach bis zur damaligen Haltestelle Tresdorf heuer noch sanieren. Erwähnt wurde auch, dass ein Kostenvoranschlag für die Brücke Richtung Rattenberg eingeholt wird. Auch will man die Brücke am Zeitlauerweg über den Prackenbach gemeinsam mit dem WWA besichtigen.

Mit diesen Regelungen war der Gemeinderat einverstanden.

 

Zugestimmt

Bezüglich eines Antrages von Johann und Anna Preiß auf Aufforstung einer Teilfläche von 0,15 ha der Fl.Nr. 946 Gemarkung Ruhmannsdorf gab der Gemeinderat seine Zustimmung.

 

4 Bauanträge bearbeitet

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte das Gremium dem Antrag auf Errichtung eines Wohnhaus-Ersatzbaues (Tektur) von Markus Egner Im Zeitlauerweg. Er entspricht zwar der Darstellung des Flächennutzungsplanes, fällt jedoch unter die Voraussetzungen des §35 Absatz 4 Nr. 2 BauGB und ist somit bauplanungsrechtlich zulässig.

 

Bezüglich des Antrages auf Abbruch und Errichtung eines Lagerhallenanbaues mit Carport der Schreinerei Rockinger in der Pfahlstraße 4 wurde das gemeindliche Einvernahmen erteilt. Weitere Entscheidungen in Zusammenhang mit diesem Bauvorhaben wurden im nichtöffentlichen Teil beraten und beschlossen.

 

Vorstellig wurde ebenfalls Hermann Gierl mit einem Antrag auf Ausbau des Dachgeschosses Am Kappenfeld. Da das Vorhaben innerhalb des qualifizierten Bebauungsplanes Kappenfeld befindet und der Bauherr die Festsetzung einhält, besteht die Möglichkeit, das Vorhaben, wie beantragt im Genehmigungsfreistellungsverfahren durchzuführen.

 

Zugestimmt wurde auch dem Antrag auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport von Karl-Heinz Vogl auf der Fl.Nr. 517/42 im GT Fichtental.

 

Wasserschutzgebiet für Eigengewinnung von Trinkwasser für Prackenbach

Bürgermeister Eckl teilte dem Gremium mit, dass tags zuvor alle Grundstückseigentümer im Bereich des Wasserschutzgebietes zu einer Informationsveranstaltung zum Gasthaus Klein in Unterrubendorf geladen waren. Vertreter des Bayerischen Bauerverbandes informierten sowohl Waldbesitzer als auch Eigentümer von landwirtschaftlichen Flächen über mögliche Bewirtschaftungseinschränkungen.

Bürgermeister Eckl appellierte im Rahmen dieser Veranstaltung an die betroffenen Grundstückseigentümer, dass, auch im Hinblick auf die nachfolgenden Generationen, die Eigengewinnung von Trinkwasser ein Stück weit Unabhängigkeit und einen wichtigen Teil zu einer stabilen Wassergebühr beitrage. Die Gemeinde wird als Wasserversorger deshalb in den kommenden Tagen und Wochen nochmals auf den einen oder anderen Grundstückseigentümer zugehen.

Hundesteuer wird fällig

(17.03.2015)

Prackenbach. Die Gemeindeverwaltung gibt bekannt, dass am 1. April 2015 die Hundesteuer für das Jahr 2015 zur Zahlung fällig ist. Die erteilten Hundesteuerbescheide gelten weiterhin.

 

Liegt eine entsprechende Einzugsermächtigung vor, wird die Hundesteuer abgebucht. Barzahler werden gebeten, die Hundesteuer rechtzeitig zu entrichten. Änderungen (Tod oder Veräußerung eines Hundes) sind der Gemeindeverwaltung mitzuteilen.

 

Desweitern weist die Gemeinde Prackenbach darauf hin, dass jeder über vier Monate alte Hund bei der Gemeinde unaufgefordert anzumelden ist. Hundemarken werden von der Gemeinde kostenlos ausgegeben und sind fest am Halsband des Hundes zu befestigen.

Zum 80. Geburtstag von Josef Rackl

(15.03.2015)

Er war seit seiner Jugend im öffentlichen Leben fest eingebunden

 

Prackenbach. Am Sonntag feierte der beliebte und geschätzte Prackenbacher Bürger Josef Rackl im Gasthaus zum Dorfwirt in Hagengrub seinen 80. Geburtstag. Neben seiner Familie fand sich auch Bürgermeister Andreas Eckl ein, der ihm die besten Glückwünsche übermittelte und im Namen der Gemeinde eine Urkunde und einen Geschenkkorb überreichte. An seinem Ehrentag am Donnerstag gratulierte ihm Pfarrer Josef Drexler und wünschte ihm alles erdenklich Gute für die kommende Zeit.

 

Zu seiner kleinen Feier am Sonntag machten auch Abordnungen des SV und des Handwerkervereins, der Oldtimer sowie der Feuerwehr ihre Aufwartung und gratulierten ihrem geschätzten Vereinskameraden sehr herzlich. War er doch seit seiner Jugend im öffentlichen Leben seines Heimatortes insbesondere im Vereinsleben fest eingebunden. So war er nicht nur als leidenschaftlicher Fußballer bekannt, sondern stellte sich auch acht Jahre als 2. Kommandant der FFW zur Verfügung und absolvierte eine kurze Laufzeit als Gemeinderat. Wenn ihm auch in der heimischen Landwirtschaft die Arbeit nie ausging, so verdiente sich Rackl noch 22 Jahre als gewissenhafter Busfahrer beim Busunternehmen Haimerl ein kleines Zubrot.

 

Auf dem Rackl-Hof in Prackenbach, in wunderbarer Aussicht über sein Heimatdorf, ist der Jubilar geboren und mit einem Bruder, der längst verstorben ist, aufgewachsen. Nach der Volksschule absolviere er am Gut Maurer in Fürstenfeldbruck eine Landwirtschaftslehre, die er in seinem großen Betrieb einzusetzen wusste.

1965 ehelichte er seine Rosa, die ihm drei Buben schenkte. Josef hat sich in Burgweinting bei Regensburg sesshaft gemacht und Alois wohnt mit der Familie in Schorndorf. Der schwere Schicksalsschlag, als das Paar vor über 10 Jahren ihren Sohn Peter durch einen Unfall verloren, diese Wunde wird sie wohl ein Leben lang schmerzen. Doch die Enkel Jennifer, Svenja, Johannes und Simon helfen den Großelter über vieles Schwere hinweg.

 

Längst haben die Rackl-Leut die Landwirtschaft verpachtet und sich auf Fremdenzimmer umgestellt. Doch auch diese Arbeit hängen sie mehr und mehr an den Nagel, denn beide sind gesundheitlich nicht mehr recht gut drauf. Es gibt auch so noch viel Arbeit im und um das große Anwesen. Auch seine vielen Hobby´s gehören mehr und mehr der Vergangenheit an. Als leidenschaftlicher Fußballspieler verfolgt er doch jedes Spiel am Fernseher und auch sonst alle Sportübertragungen, so dass mit Sicherheit keine Langeweile aufkommt. Auf eine Leidenschaft aber freut sich der Sepp heute schon, das ist das Schwammerl-Suchen im Sommer, er hofft nur, dass dabei sein operiertes Knie mitmacht.

 

Foto: Rudi Eckl, Thomas Fleischmann, Sven Prieselmeier, Frank Saller, Josef Rackl, Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Zum 80. Geburtstag von Josef Rackl

Zum 90. Geburtstag von Amalie Miethaner

(12.03.2015)

Sie liebt Sportsendungen und Kaffeefahrten

 

Moosbach/Egern. Im idyllischen Weiler „Egern“, wo im Norden die Ortschaft Moosbach und westlich das Neurandsberger Kircherl herübergrüßt und einen wunderschönen Panoramablick freigibt, ist seit 65 Jahren die liebenswerte Jubilarin Amalie Miethaner zuhause. Obwohl sie schon so manchen Schicksalsschlag und körperliche Hürden meistern musste, konnte sie bei guter körperlicher Verfassung und bemerkenswert geistiger Vitalität mit ihrer Familie das 90. Wiegenfest feiern.

 

Zur kleinen Feier am Donnerstag gesellte sich auch Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Andreas Eckl, eine Abordnung des Kath. Frauenbundes und des VdK Ortsverbandes, die weiterhin stete Gesundheit und Zufriedenheit vermittelten. Alle waren angetan von der aufgeschlossenen und freundlichen Art der Jubilarin, was sie um Jahre jünger erscheinen ließ, als es ihr Geburtsdatum dokumentierte.

 

Amalie Miethaner, geborene Haimerl erblickte in Kehlburg der Gemeinde Rattenberg das Licht der Welt. Mit drei Geschwistern wuchs sie auf dem elterlichen Hof auf, wo sie nach der Schulzeit die Bauernarbeit in Beschlag nahm. Nach dem Krieg hat sie ihren Ferdl in Neurandsberg kennen gelernt, dem sie 1950 die Hand zum Ehebund reichte.

 

Viel Arbeit warteten in Egern auf die junge Frau, denn mit der Hausarbeit war es nicht abgetan, auch in der Landwirtschaft galt es fest anzupacken, denn der Ehemann musste sich noch anderweitig einige Groschen zum Lebensunterhalt verdienen. Auch das alte Haus entsprach nicht mehr den zeitgemäßen Verhältnissen, so dass es schon 1953 einem neuen weichen musste. Auch zwei Kindern schenkte die Jubilarin das Leben, denen sie eine liebevolle und fürsorgliche Mutter war. Sohn Hans hat längst das Haus übernommen und die Landwirtschaft an den Nagel gehängt und Tochter Rosmarie hat sich mit der Familie in Freiburg sesshaft gemacht. Die größte Freude bereiten der Jubilarin ihre vier Enkel und weitere vier Urenkel haben mittlerweile die Familie vergrößert. Sie lieben die Oma über alles.

 

Natürlich klopfte auch das Schicksal zuweilen schwer an die Tür der Jubilarin: Der Mann Ferdl war über 10 Jahre ein Pflegefall, den sie mit voller Hingabe pflegte, bis er vor 15 Jahren das Zeitliche segnete. Auch einem Enkel musste die geprüfte Oma ins Grab schauen, der durch einen Unfall ums Leben kam und nicht zuletzt standen bei ihr selbst einige Operationen an. Aber die „Egermaurerin“ wirft so leicht nichts um ist unterhaltsam und fidel. Es fehlt ihr auch an nichts, denn Sohn Hans und besonders Schwiegertochter Anneliese kümmern sich fürsorglich und liebevoll um die Mutter.

 

Doch wer denkt, die Jubilarin hat ihre Hände längst in den Schoss gelegt, der hat weit gefehlt. Trotz ihrer Gehbehinderung kümmert sie sich um die Hühner, schaut nach den Schafen, ergötzt sich an den vielen Vögeln vor dem Haus und unternimmt vor allem leidenschaftlich gerne Kaffeefahren in unsere nahe oder weitere Umgebung. Auch bei den monatlichen Seniorennachmittagen ist sie durch ihre unterhaltsame Art ein gern gesehener Gast. Schließlich wird es der Jubilarin in ihrer gemütlichen Stube die Zeit nicht lang, denn sie schaut sehr gerne in die Röhre und was sie da am besten interessiert, sind Sportberichte, wie Ski-Rennen, Tennis und auch Fußball, bei denen sie natürlich mit allen Regeln vertraut ist. So ist es nicht verwunderlich, dass die ganze Familie an ihrer liebenswerten Oma hängt und an ihrem Ehrentag sicher dem Herrgott ein Stoßgebet schickten, er möge der Jubilarin noch einen langen zufriedenen Lebensabend vergönnen.

 

Foto: Hedwig Plötz (FB), Bürgermeister Andreas Eckl, Jubilarin Amalie Miethaner, Pfarrer Josef Drexler, Marianne Vogl (FB), Helga Eckl (VdK)

Foto zu Meldung: Zum 90. Geburtstag von Amalie Miethaner

80. Geburtstag von Waldemar Schäfer

(10.03.2015)

Seine Wahlheimat ist jetzt der Bayerwald

 

Prackenbach. Der evangelische Pfarrer in Ruhestand, Waldemar Schäfer, der seit seiner Pensionierung mit seiner Ehefrau in Prackenbach lebt, konnte seinen 80. Geburtstag feiern.

Während seiner Dienstzeit in Berlin lernte Schäfer in seiner Eigenschaft als Jugendpfarrer mit seinen Jugendgruppen den Bayerischen Wald kennen und lieben.

In Lehen, beim Landwirt Ferdinand Fleischmann baute er in den Sommerferien zünftige Zeltlager mit seinen ehrenamtlichen Jugendleitern der Christlichen Jungenschaft auf, die für einige Wochen zum Lebensmittelpunkt für junge Berliner wurden. In dieser Zeit entstand auch der Kontakt zur Evangelischen Lutherischen Kirche in Viechtach, der bis heute besteht. Über die Jahre hinweg übernahm Pfarrer Schäfer immer wieder die Gestaltung von Gottesdiensten, was er bis zum heutigen Tag auch noch gerne tut, wenn er gebraucht wird.

 

An seinem Geburtstag war unter anderem auch Pfarrer Ernst Martin Kittelmann aus Viechtach unter den Gratulanten. Mit einem Regenschirm als Präsent drückte er die Feststellung des Psalmbeters in Psalm 32,7 aus: „Du bist mein Schirm, du wirst mich vor Angst behüten, dass ich errettet gar fröhlich rühmen kann.“

 

Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach, Andreas Eckl überreichte im Namen der Gemeinde eine gerahmte Ehrenurkunde mit den besten Wünschen für weitere Jahre in der schönen Bayerwald-Gemeinde Prackenbach, in der Pfarrer Schäfer mit seiner Frau nun zu Hause sind.

 

Foto: BM Andreas Eckl mit Waldemar Schäfer mit Frau

Foto zu Meldung: 80. Geburtstag von Waldemar Schäfer

In der Gemeinderatssitzung am 19. Februar 2015 notiert

(19.02.2015)

Ein Sanierungsplan für Straßensanierungen wird erstellt

In der letzten Gemeinderatssitzung merkte Bürgermeister Andreas Eckl an, dass nach seiner Ansicht die Straßenzüge, welche in schlechtem Zustand sind, gesammelt und in einer Bauausschusssitzung besichtigt werden sollten.

Zudem nahm er Bezug auf die im vergangenen Jahr besichtigte Brücke in der Rattenberger Straße und stellte fest, dass man durch eine rechtzeige Sanierung mit überschaubaren Kosten vor einer späteren unter Umständen einer sehr teuren Generalsanierung schützen könnte. Er schlug darum vor, eine Art Brückenverzeichnis und für diese auch gleichzeitig einen Sanierungsplan zu erstellen. Der Vorteil wäre, dass künftig bei der Haushalts- bzw. Finanzplanerstellung die Sanierungskosten gut abgebildet werden können und somit eine langfristige Planung möglich ist. Dieser Vorschlag wurde insgesamt positiv aufgenommen und beurteilt. Es wurde angeregt, in den kommenden Wochen einen Sanierungsplan durch das Ingenieurbüro Brunner erstellen zu lassen.

 

Vom Gemeinderat wurden auf die zu sanierenden Straßenzüge folgende Vorschläge eingebracht: In Betracht komme ein Teilstück der Liebmannsberger Straße, eine Straße von Hetzelsdorf Richtung Stadtgebiet Viechtach im Bereich des Anwesens Högerl, wobei Bürgermeister Eckl anmerkte, dass dieser Weg bereits in das Kernwegenetzkonzept der ILE Donau-Wald aufgenommen wurde.

Weiter die Straße zum Gemeindeteil Berg und die Straße nach Schwaben, die jedoch ebenfalls sowohl im Rahmen des Kernwegenetzkonzeptes der ILE Donau-Wald als auch als Hoferschließungsmaßnahme in Betracht komme.

Schließlich wurde eine Bauausschusssitzung einberufen, wobei bis dahin Sanierungsvorschläge einzuarbeiten sind. Ein Termin wurde für Freitag, 13.03.2015 festgelegt.

 

Vom Angebot eines Geschäftsanteils Kenntnis genommen und den Erwerb beschlossen

Bürgermeister Eckl schilderte den Sachverhalt über die Möglichkeit zur Beteiligung an der Arberland REGIo GmbH und den Erwerb eines Geschäftsanteils. Die 2011 gegründete GmbH bearbeitet bisher die verschiedenen Aufgabengebiete, wie Wirtschaftsförderung, Regionalmanagement, Tourismus, Weiterentwicklung der Mobilität und die Umsetzung des Energienutzungsplan.

Das Stammkapital zur Gründung wurde mit 50.000 zu 75 % vom Landkreis Regen eingebracht und zu 25 % vom Wirtschaftsforum Regen e.V. Bei der Gesellschaftsgründung im Jahre 2011 hat der Landkreis Regen erklärt, dass jeder der 24 Landkreisgemeinden eine Beteiligung von 1 % (500 €) Stammkapital erwerben kann. Das Ziel ist die Einbindung der Gemeinden in die Arbeits- und Entscheidungsabläufe der regionalen Entwicklungsgesellschaft Arberland REGIo.

Nach einer regen Diskussion im Gremium über Für und Wider und Ertrag dieser Gesellschaft für die Gemeinde Prackenbach wurde argumentiert, dass eine Beteiligung in Höhe von 500 € auch positive Eigenschaften mit sich bringen könnte andererseits ein Beitritt gut überlegt sein sollte.

Der Erwerb eines Gesellschafteranteils von 1 % an der Arberland REGIo Gmbh wurde schließlich vom Gemeinderat beschlossen und die Zustimmung zum Erwerb in angebotener Höhe befürwortet.

 

Rodung eines Waldstückes wurde genehmigt

Die Grundstückseigentümerin der Fl.-Nr. 213 der Gemarkung Moosbach beabsichtigt die Rodung eines Waldstückes mit einer Größe von rund 0,1300 ha, um eine Pferdekoppel zu errichten. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat die Gemeinde um Stellungnahme gebeten. Auf Anhieb wurden von Seiten der Gemeinde keine Versagungsgründe festgestellt. Ob jedoch die künftige Nutzung der gerodeten Fläche als Pferdekoppel zulässig und genehmigungsfähig ist oder nicht, wird sich im Laufe dieses Verfahrens entscheiden. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag auf Rodung zu.

 

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung behandelte das Gremium eine Reihe von Bauangelegenheiten, von denen drei weitere Anträge nach der Sitzungsladung verspätet eingegangen sind so somit nachträglich in die Tagesordnung formell durch Beschluss aufgenommen wurden.

 

Der Bauantrag der Tatjana und Christian Lummer für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Baugebiet Kappenfeld wurde im Genehmigungsfreistellungsverfahren gestellt und zur Kenntnisnahme vorgelegt. Das gemeindliche Einvernehmen entfällt hierbei. Auf die Durchführung eines Genehmigungsverfahrens wird verzichtet. Außerdem erhält die Baugenehmigungsbehörde eine Ausfertigung der Bauantragsunterlagen zur Kenntnisnahme.

 

Der Antrag von Nicole und Bernhard Eckl auf Anbau an das bestehende Wohnhaus sowie der Überdachung der Terrasse befindet sich im Geltungsbereich „Im Nahen Feld West“ in der Mitterfeldstraße. Beantragt wurden die Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans, die jedoch im vorliegenden Fall befreit werden können, da sie grundsätzlich möglich, noch vertretbar und in Bezug auf den bestehenden Bebauungsplan grenzwertig sind, so der Gemeinderat.

 

Die Errichtung eines Wohnhausersatzbaues in Boxberg, Gemarkung Prackenbach von Hedwig und Josef Plötz befindet sich im Außenbereich. Das bisherige Wohn- und Wirtschaftsgebäude soll zu Lager- und bzw. Abstellzwecken genutzt werden. Eine Beseitigung ist nicht vorgesehen welches aber mitunter Voraussetzung für die Errichtung eines Ersatzbaues ist und gleichzeitig die Verfestigung bzw. Erweiterung einer Splittersiedlung darstellen kann. Das Gremium beschließt die vorbehaltlose Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde dem Bauvorhaben des Werner Penzkofer auf Anbau eines Wintergartens an das bestehende Wohnhaus in Mitterdorf erteilt.

 

Das Bauvorhaben von Martina Billig und Markus Fischer auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses

mit Doppelgarage soll im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Hagengrub entstehen. Da der Bauherr mehrere Abweichungen vom bestehenden Bebauungsplan beabsichtigt, entfällt das Genehmigungsfreistellungsverfahren. Die Abweichungen vom Bebauungsplan erfordern eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans, wenn unter anderem die Grundzüge der Planung nicht berührt werden und die Abweichung städtebaulich vertretbar ist und die Abweichung auch unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar ist.

Nach kontroverser Diskussion beschließt der Gemeinderat die Zustimmung zu den beantragten Befreiungen zu erteilen.

 

Bürgermeister-Berichte

BM Eckl berichtet dem Gemeinderat, dass wegen des günstigen Preises von Heizöl die Lagervorräte in Prackenbach und Moosbach aufgefüllt wurden und so insgesamt etwas mehr als 20.000 Liter zu einem Preis von 0,524 €/Ltr. angeschafft wurde.

 

GR Preiß verwies auf ein Gespräch mit einem ortsansässigen Steuerberater, welcher zur Realisierung eines möglichen „Ärztehauses“ die Finanzierung über eine Genossenschaft vorschlägt. Hier sollten die Rahmenbedingungen evtl. in einem gemeinsamen Gespräch geklärt werden. So könnte unter Umständen die Finanzierung und der Betrieb durch die Gemeinde umgangen werden. Bürgermeister Eckl sagte zu, hier bei Gelegenheit das Gespräch zu suchen.

 

In der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung hatte der Gemeinderat über einen Gastschulantrag zu entscheiden. Nachdem sich die Verhältnisse der Antragsteller nicht verändert haben, zwingende persönliche Gründe vorliegen und hierfür bereits für das Schuljahr 2014/15 einem Gastschulverhältnis zugestimmt wurde, konnte der Gemeinderat auch für das Schuljahr 2015/16 dem Antrag zustimmen.

Kostenfreie Homepage-Erstellung für Prackenbacher Einrichtungen

(03.02.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Prackenbach vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Prackenbacher Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Prackenbach kostenfrei Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V.

 

 

[Interessenbekundung]

[Förderverein für regionale Entwicklung]

[Azubi-Projekte]

Foto zu Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für Prackenbacher Einrichtungen

Goldene Faschingshochzeit am 1. Februar in Krailing – Schirmherr ist Bürgermeister Andreas Eckl

(26.01.2015)

Das ehrsame goldene Faschingsbrautpaar Karl und Regina mit Anhang stellen sich vor

 

Krailing. Am Sonntag, 1. Februar 2015 findet in Krailing die weltweit erste goldene Faschingshochzeit statt. „Ein halbes Jahrhundert ist´s schon her, dass sich Karl aus Schwarzendorf und Regina vom Roodaschbeer dort, auf des Wirtes Haufen Mist sich einst das erste Mal geküsst“, so schreibt der Organisator und Heimatdichter Franz Mothes über die 50 Jahre Faschings-Ehe-Leut“.

 

Am Sonntag steigt sie nun die Hochzeitsfeier, für die der allseits bekannte Hochzeitslader Hermann Fleischmann längst unterwegs war, um für das närrische Paar Karl und Regina (Marianne Mothes aus Schwarzendorf und Manfred Vogl aus Rattersberg) die Hochzeitsgäste einzuladen.

 

Die Feierlichkeiten beginnen um 9.44 Uhr, wenn sich die Hochzeitsgesellschaft in der Schneider-Häuslmo-Schupfa in Schwarzendorf beim Franz Mothes sammelt. Der Kirchenzug setzt sich alsbald um 10.33 Uhr zur Wirtsgret beim Alten Wirt in Krailing in Bewegung, wo Faschingspfarrer Franziskus (Franz Mothes) die Trauung vollziehen wird.

Bevor um 11.59 Uhr das Hochzeitsmahl beginnt, findet nach altem Brauch das Ofaschüss´l- Rennen statt. Um 14.01 stellt sich die Hochzeitsgesellschaft zum Hochzeits- (Faschings-)zug über die Schmiedgasse und Dorfstraße auf, an dem auch die Orts- und Nachbarvereine ihre Teilnahme zugesagt haben.

 

Wieder heil im Wirtshaus angekommen, ist um 16.16 Uhr das „Danken“ (Schenken) angesagt und anschließend wird die Hochzeitsgesellschaft zu den Ehrentänzen aufgerufen. Als dann kann getanzt werden bis zum Umfallen.

 

Musikalisch wird die Hochzeitsfeier den ganzen Tag von der Blaskapelle Pfeffer begleitet. Ab 15.00 Uhr beim Alten Wirt in Krailing sorgen für fetzige Musik die Bayerwald-Buam. Also nichts wie hin: Zuschauen – Lachen – Erleben – Mitmachen.

 

Ein Hinweis von den Organisatoren: Die beim Umzug beteiligten Fahrzeugführer sind angehalten, dass sich die Wagen in einem verkehrssicheren Zustand befinden. Außerdem gelten die im öffentlichen Straßenverkehr geltenden Bestimmungen. „Wir wollen eine zünftige Veranstaltung, die nicht vom kleinsten Unfall überschattet wird“.

 

Die Organisatoren und die gesamte goldene Faschingsgesellschaft mit den Wirtsleuten freuen sich auf viele Hochzeitsgäste, schönes Faschingswetter und einen reibungslosen und harmonischen Verlauf der Veranstaltung.

 

Foto: Franz Mothes, Pfarrer; Manfred Vogl, Braut; Marianne Mothes, Bräutigam; Elisabeth Brunner, Ehrmutter; Hans Feldmeier ,Kranzljungfrau; Alwine Kuffner, Brautführer; Bürgermeister Andreas Eckl, Schirmherr; hinten Hermann Fleischmann, Hochzeitslader

Foto zu Meldung: Goldene Faschingshochzeit am 1. Februar in Krailing – Schirmherr ist Bürgermeister Andreas Eckl

Im Prackenbacher Gemeinderat am 22. Januar notiert

(22.01.2015)

Der Satzungsänderung zugestimmt

Nach dem im Jahr 2011 die Kinderkrippe zum Aufgabenbereich der Kinderbetreuung in der Gemeinde hinzugekommen ist, sind Anpassungen auf die Stammsatzung erforderlich geworden.

Im weiteren wurde die Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Kindergärten und der Krippe in Prackenbach und Moosbach behandelt, da sowohl die staatliche Rechnungsprüfungsstelle, der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss, als auch die Verwaltung in den jeweiligen Haushaltsberichten aufgegriffen bzw. darauf hingewiesen hat. Obwohl eine kostendeckende Gebühr wegen des hohen Defizits nicht möglich ist, könnte durch eine moderate Anhebung das jährliche Defizit abgemildert werden. Rechnerisch ergeben sich durch diese Anhebung auf der Basis der aktuellen Kinderzahlen Mehreinnahmen von ca. 3.500 € jährlich.

 

Der Gemeinderat kam darum überein, die Gebühren am 1. September 2015 für jeden angefangenen Monat anzuheben.

Dies sind für Kinder über 3 Jahre: für eine Buchungszeit von drei bis vier Stunden 58,- € (bisher 48,-), für vier bis fünf Stunden 63,- € (53,-) und für fünf bis sechs Stunden 68,- € (58,-). Hinzu kommt wie bisher einmalig eine Aufnahmegebühr von 2,50 € und monatlich (Sept. – Juli) ein Betrag von 2.- € für Getränke. Die Gebühren für Kinder unter 3 Jahren sind unverändert.

Die Kindergarten-Gebührensatzung beinhaltet zudem eine Geschwisterermäßigung, welche folgendes regelt:  Besuchen zwei oder mehrere beitragspflichtige Kinder aus einer Familie (auch Stief- oder Halbgeschwister) den Kindergarten, wird die Gebühr für das zweite und jedes weitere Kind um 20.-€ ermäßigt. Ist ein Kind vom Beitrag befreit, ist für das weitere Kind der volle Betrag zu entrichten.

Der geänderten Satzung stimmte der Gemeinderat zu.

 

Trägerschaft für die Faschingshochzeit wird übernommen

Der Gemeinderat stimmte der Übernahme der Trägerschaft für die Faschingshochzeit und den Umzug im Rahmen der 900-Jahrfeier zu, da alle Brauchtums-, Kultur- und Jubiläumsveranstaltungen im Rahmen der gemeindlichen Unfall- bzw. Haftpflichtversicherung - für alle Beteiligten außer Privatpersonen – gedeckt sind, wenn die Federführung bzw. die Trägerschaft die Gemeinde hat.

Die Organisation im Vorfeld hat bisher Franz Mothes durchgeführt und auch die bisher entstandenen Kosten dieser Veranstaltung übernommen. Zusätzliche Kosten kommen auf die Gemeinde nicht zu.

 

Verlegung von oberirdischen Telekommunikationsleitungen

Thomas Mäder, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Viechtafell bat seitens der Gemeinde Prackenbach zu klären, ob im Rahmen der für 2015 geplanten Straßenbaumaßnahmen oberirdische Telekommunikationsleitungen erdverkabelt werden sollen. Für die Hofzufahrten Thomas Vogl und Michael Kellermeier gilt es zu klären, ob bestehende oberirdische Leitung unterirdisch verlegt werden soll oder Leerrohre für eine spätere Versorgung mit anderen Techniken gewährleisten zu können. Nach Rücksprache mit der Telekom teilte diese mit, dass sie sich zwar grundsätzlich nicht an Verschönerungsmaßnahmen beteiligt, sich jedoch vorstellen könne, die für diese Maßnahme benötigten Erdkabel zur Verfügung zu stellen, die Erdarbeiten müsse die Gemeinde übernehmen, berichtet BM Eckl. Denkbar wäre, die Position in die Ausschreibung mit aufzunehmen und nach Details über die Kosten darüber zu entscheiden, ob die Maßnahme durchgeführt wird. Der Gemeinderat stimmte dem zu.

 

Der wöchentliche Linien-Busverkehr floriert ab sofort wieder

Seit Ende des Jahres 2014 ist der Linienbus Moosbach-Prackenbach-Viechtach eingestellt, da er durch das örtlichen Busunternehmen aus wirtschaftlichen und personellen Gründen nicht mehr tragbar war.

Nach Rücksprache von Bürgermeister Andreas Eckl mit dem örtlichen Busunternehmen erklärte dieses, dass auf Wunsch die Linie wöchentlich jeweils Mittwoch unter der Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke durch die Gemeinde wieder bedient werden kann.

Der Gemeinderat stimmte dem zu, so dass der Linienbus ab sofort wieder jeden Mittwoch die Strecke Moosbach-Prackenbach-Viechtach eingesetzt wird, vorläufig jedoch für ein halbes Jahr, dann wird der Gemeinderat wieder über weiteren Transfer beraten.

 

Bauangelegenheiten

Das Bauvorhaben von Annette und Thomas Pfeffer auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Lexegern wurde im Genehmigungsfreistellungsverfahren beantragt und zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Dem Bauantrag von Andreas Raith auf Umbau des bestehenden Wohnhauses sowie Anbau eines Wintergartens, einer Dachgaupe und einer Terrassenüberdachung in Igleinsberg wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Dem Antrag auf Vorbescheid des Tobias Deiminger auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage und Anbau im Tierstallweg, GT Moosbach konnte die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens gem. § 36 BauGB aus bauplanungsrechtlicher Sicht gewährt werden.

 

Bürgermeister-Bericht

Bürgermeister Andreas Eckl appelliert an die Bürger, im Rahmen des Bürgerentscheids zwecks Bahnanbindung zur Wahl zu gehen, es sei nicht nur ein Vorteil für den Gemeindehaushalt, sondern letztendlich auch für den Bürger und bedeutet zudem eine Wertschätzung für unsere Gegend. Unter anderem würde es mehr Arbeitsplätze in der Regentalbahn schaffen und den Tourismus ankurbeln.

Das Wahllokal ist in der Grundschule Prackenbach, im Übrigen ist auch hier Briefwahl zulässig und möglich.

Zur brennenden Arztfrage erklärte Eckl, dass es nach wie vor einen interessieren Arzt für Prackenbach gibt, doch es fehlen bis jetzt die geeigneten Praxisräume. Ob Räumlichkeiten des bestehenden Schulgebäudes hierfür geeignet sind, soll bei einem gemeinsamen Termin vor Ort mit den zuständigen Referenten der Regierung von Niederbayern, dem Schulamt, dem Schulleiter der Grundschule Prackenbach, dem Bürgermeister und Vertretern des Gemeinderats in Kürze geklärt werden.

Informationsveranstaltung zum Bahn-Probebetrieb

(09.01.2015)

Prackenbach. Am Dienstag, 13. Januar um 19.00 Uhr findet im Gasthaus Bergbauer in Prackenbach ein Informationsabend zum Thema Bahn-Probebetrieb statt, moderiert von Kreis- und Bezirksrat Heinrich Schmidt. Dr. Wolfgang Schlüter vom Förderverein für nachhaltige Mobilität “Go-Vit“ e.V. referiert über künftige Mobilität und die Vorteile einer Bahnverbindung, wobei aufgezeigt wird, wie wichtig die Bahn für die Region darstellt.

 

Ebenso wird Dr. Schlüter auf die absehbaren Veränderungen des Mobilitätsverhaltens, bei dem der öffentliche Verkehr immer mehr an Bedeutung gewinnt, eingehen und absehbare Folgen für den ländlichen Raum ansprechen. Insbesondere wird er auch über den Probebetrieb zur Wiederinbetriebnahme des Personenschienenverkehrs auf die Strecke Viechtach-Gotteszell informieren, über den am 8. Februar die Bürger des Landkreises aufgefordert sind, zu entscheiden.

 

Bürgermeister Andreas Eckl wird dazu Stellung nehmen und alle Bürger dazu herzlich einladen, damit sie einen Überblick bekommen und die Entschlussfindung für jeden Einzelnen leichter wird.

Im Anschluss ist eine Diskussion vorgesehen.

Foto zu Meldung: Informationsveranstaltung  zum Bahn-Probebetrieb

Zuschluss für die 900-Jahrfeier

(09.01.2015)

Prackenbach. Bürgermeister Andreas Eckl bedankte sich am Freitag in der Zweigstellte der GenoBank DonauWald in Prackenbach für einen symbolischen Scheck über 750,- €, der für die Feierlichkeiten der 900-Jahrfeier bestimmt ist. 

Eckl freute sich sehr über die großzügige Spende der GenoBank, die aus dem Topf des Gewinnsparreinertrags stammt  und sprach der Geschäftsstellenleiterin Sabine Hartl im Namen der Gemeinde Prackenbach ein herzliches Vergelt´s Gott aus und meinte, dass die „Finanzspritze“ für die vielen Auslagen, die auf die Gemeinde zukommen, sehr willkommen sei.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl mit Sabine Hartl

Foto zu Meldung: Zuschluss für die 900-Jahrfeier

Bürgermeister Andreas Eckl mit seinem Bruder als Glücksbringer bei den Senioren

(31.12.2014)

Prackenbach. Ganz schön überrascht waren am Silvestertag die Senioren der Tagespflege Kuhn, als Bürgermeister Andreas Eckl und sein Bruder Alexander bei ihnen als regelrechte Kaminkehrermeister auftauchten und Neujahrsgrüße für das Jahr 2015 überbrachten.

Die Freude war groß, als die zwei Rauchfangkehrer kleine Geschenke in Form von Glücksbringerwürfel mit einem Kaminkehrer und Glückskäfer aus Schokolade mitbrachten und die Senioren hatten als Dankeschön sogar ein Ständchen zum Neujahr für sie vorbereitet.

 

Bei gemeinsamem Kaffeetrinken und guter Unterhaltung, wobei die Helfer auch Kuchen und Leckereien anboten, verging der Nachmittag für die Senioren viel zu schnell.

Zum Schluss wünschte Bürgermeister Andreas Eckl allen Senioren, der Familie Kuhn und ihren Helfern noch ein frohes und gesundes neues Jahr 2015 und schloss mit guten Wünschen auch alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde mit ein.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl (re) mit seinem Bruder Alexander als Glücksbringer

Foto zu Meldung: Bürgermeister Andreas Eckl mit seinem Bruder als Glücksbringer bei den Senioren

Erste Bürgerversammlung im Wahljahr

(28.12.2014)

Bürgermeister Andreas Eckl startet Rückblick und sagt Danke

 

Prackenbach. Nach sieben Monaten seiner Amtszeit hat Bürgermeister Andreas Eckl noch im alten Jahr zu einer Bürgerversammlung ins Gasthaus Kerscher in Moosbach eingeladen, wo, evtl. bedingt durch das schlechte Wetter nur verhältnismäßig wenig Gemeindebürger nicht die Gelegenheit nutzten, den Bürgermeister über Probleme fragen zu können, wo bei ihnen der Schuh drückt.

 

Unter den Anwesenden waren unter anderem Geschäftsleiter Manfred Maier und sechs Gemeinderatsmitglieder, die er mit den übrigen Anwesenden herzlich begrüßte.

In seinem Rückblick erwähnte Eckl die Erhöhung der Kanalgebühren, die leider unumgänglich seien. Während bis jetzt 1,50 € erhoben wurden, werden nun die Bürger ab 1.1.2015 mit 2,09 € pro m³ zur Kasse gebeten. Die Grundgebühr wird mit 30.- € pro Jahr festgesetzt. Eine letzte Kalkulation wurde 2004 durchgeführt.

Auch die Wassergebühren müssen neu kalkuliert werden incl. Verzinsung und Abschreibung, erklärt Eckl. Derzeit belaufen sich die Gebühren auf 1,96 pro m³ neben einer  Grundgebühr von 60 € pro Jahr. Es stehen einige Investitionen an, bei denen die Versorgungsanlagen betroffen sind, meinte Bürgermeister Eckl weiter. Zum einen nennt er den Hochbehälter in Moosbach, dessen Sanierung für die nächste Zeit eingeplant werden muss. Ein vorläufiges Kostenangebot beläuft sich auf rund 170.000 €.

Auch im Versorgungsbereich Krailing besteht dringend Handlungsbedarf, meinte Eckl und erinnerte an die kürzlich angesetzte Info-Veranstaltung beim Alten Wirt in Krailing, als man über die umzusetzenden Möglichkeiten sprach. Ein Anschluss an die bestehende Versorgung in Viechtafell und eine Erhöhung der Abnahmemenge bei der Wasserversorgung Bayerischer Wald scheint derzeit das kostengünstigste zu sein, betonte er. Zudem sei auch die Wasserversorgung Prackenbach durch das noch fehlende Wasserschutzgebiet im Bereich der Quellen und Brunnen noch nicht sorgenfrei, behauptet der Redner. Auch hier besteht noch Rede- und Investitionsbedarf.

 

Eckl sprach auch die Kläranlagen in Moosbach und Fichtental an. Für erstere habe man die gehobene Erlaubnis zur Einleitung der gereinigten Abwässer beantragt und zwischenzeitlich auch für weitere 10 Jahre erhalten. Zu beobachten sei in den nächsten Jahren, wie sich die Reinigungsleistung entwickelt, da sie im oberen Grenzbereich arbeite. Kapazitätsprobleme gibt es bei der Anlage in Fichtental keine Probleme, jedoch sind hier im Jahre 2015 die Lager der Tauchkörper zu tauschen, was geschätzt Kosten von rund 30.000 € verursacht. Die Entsorgung des Klärschlamms wird bei beiden Anlagen von einem 1,5-Jahres-Rhythmus auf einen jährlichen umgestellt, was die Reinigungsleistung verbessern soll.

 

Zum Sorgenkind Breitbandausbau erklärte der Bürgermeister, dass in jedem Fall etwas unternommen werden müsse. Durch einen regionalen Anbieter wurde bereits eine Basis für die Gesamtgemeinde geschaffen. Punktuell sind jedoch Verbesserungen im Rahmen des aktuellen Förderprogramms unbedingt notwendig. Das Erschließungsgebiet Hetzelsdorf-Fichtental-Krailing wurde bereits im Herbst 2013 festgelegt. Eckl berichtete, dass in der Gemeinderatssitzung im Dezember die Angebote für den Ausbau dieses Erschließungsgebietes diskutiert wurden und nach Wertung eines Planungsbüros das wirtschaftliche Angebot die Deutsche Telekom vorgelegt hatte. Die Vergabe kann in Kürze erfolgen, um den Ausbau 2015 abschließen zu können. Um weiterhin von der sehr guten Förderkulisse profitieren zu können, ist die Festlegung weiterer Erschließungsgebiete erforderlich und wird deshalb weiter verfolgt.

 

Für Straßensanierungen schlugen im letzten Jahr wieder 150 000 € zu Buche, berichtete Eckl weiter. „Wir müssen dran bleiben und jährlich den ein oder anderen Straßenzug sanieren, um das Gesamtnetz in Schuss zu halten“, meinte er und fügte an: „So schlecht sind unsere Straßen nicht“.

 

Zum Thema Gewerbeansiedlung erklärte Eckl, dass sich immer wieder Interessenten melden, die sich in der Nähe der B85 niederlassen wollen, um die gute Infrastruktur optimal nutzen zu können. Passende Grundstücke hierfür zu akquirieren sei jedoch nicht einfach, zudem diese auch bauleitplanerisch umsetzbar sein müssen. Auch sei die Arztansiedlung ein Problem, merkte Eckl an, wobei  immer wieder Kandidaten vorsprechen. Zwecks Nutzung von Räumlichkeiten der Grundschule Prackenbach als Praxisräume wurde bereits der Kontakt zu den zuständigen Stellen gesucht, um hier eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten, so Eckl. Ein ungehinderter und uneingeschränkter Schulbetrieb sei zwingend notwendig.

 

Zum Thema Baugebiet merkte Eckl an, dass sich immer wieder Interessenten für das Baugebiet Lexegern melden und parallel hierzu in Fichtental drei Parzellen durch den Eigentümer erschlossen werden. Auch die Dorferneuerung Viechtafell würde uns noch 5 bis 6 Jahre begleiten, meinte Eckl schließlich und merkte an, dass auch hier versucht werde, durch einen Bebauungsplan mindestens zwei Bauvorhaben zeitnah zu realisieren. Eckl wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass neben den Baugebieten die Ortskerne nicht vernachlässigt werden sollten. Es gebe Sanierungskonzepte und günstige finanzielle Rahmenbedingungen hierfür. Bei Interesse stehe er gerne für Informationen zur Verfügung.

 

Weiter berichtete Eckl, dass die Städtebauförderung in Prackenbach auf Wunsch des Gemeinderates bis auf weiteres (evtl. bis 2017) nach Rücksprache mit der zuständigen Förderstelle bei der Regierung von Niederbayern wegen zu viel laufender Projekte, wie dem Ausbau Postweg/Pfahlstraße mit Abbiegespur auf der B85 im Jahre 2015, der Ländlichen Entwicklung Viechtafell, der Sanierung Wasserversorgung etc. vertagt wurde. Dann berichtete Eckl noch von einer erfreulichen Tatsache und erinnerte an die Fertigstellung des Forstwirtschaftsweges Buchwiesenweg. Die Anlieger seien zwischenzeitlich von der gut ausgebauten Forststraße begeistert. Die Kosten schlugen mit 59.100 zu Buche, wovon 34.800 aus Fördermittel gedeckt wird.

Schließlich seien große Feierlichkeiten für Jung und Alt anlässlich der 900-Jahrfeier geplant, merkte Eckl an, die am letzten Juliwochenende unter tatkräftiger Mithilfe der Vereine und Bürger der Gemeinde Prackenbach über die Bühne gehen werden. Ein Festausschuss aus allen Vereinen wurde gebildet und die Schirmherrschaft übernimmt Abt Hermann-Josef Kugler aus Windberg.

 

Abschließend dankte Bürgermeister Andreas Eckl den Zuhörern für die Aufmerksamkeit und den Gemeinderäten und Bürgern für die vertrauensvolle, gute und produktive Zusammenarbeit in seinen ersten Monaten im Amt. Im Anschluss daran bat er um Wortmeldungen aus der Versammlung.

 

GR Pongratz wollte wissen, ob es beim Bau des Buchwiesenweges mit dem WWA Probleme gab, da der Forstweg bekanntlich durch das geplante Wasserschutzgebiet läuft. Der Bau wurde in Abstimmung mit dem WWA durchgeführt und schlussendlich auch abgenommen, so Eckl. Ein Zuhörer erkundigte sich nach den Plänen zu einem möglichen Baugebiet bzw. deren Erweiterung in der Schulstraße. Eckl gab an, dass vordergründig die Erweiterung des Baugebietes „Im Nahen Feld West“ verfolgt werde. Kritisch hinterfragt wurde die geplante Form der 900-Jahr-Feier im Ortsbereich Prackenbach mit mehreren Zelten, welche einen erhöhten Aufwand bei der Bewirtung und Unterhaltung durch Musikgruppen erfordere. Eckl erwiderte, dass sich der Festausschuss auch eingehend mit diesem Thema befasst habe und zum Ergebnis kam, dass dieses einmalige Fest auch entsprechend attraktiv und abwechslungsreich gestaltet werden sollte. Deshalb kam man gemeinsam zum Schluss, das geplante Konzept entsprechend umzusetzen.

 

Foto: Bürgermeister Eckl links

Foto zu Meldung: Erste Bürgerversammlung im Wahljahr

Alfred Höcherl ist jetzt geprüfter Klärwärter

(19.12.2014)

Prackenbach. Im Rahmen einer kleinen Feier hat Bürgermeister Andreas Eckl Alfred Höcherl zum erfolgreichen Abschluss eines Grundkurses zum Klärwärter gratuliert und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

Beim Landesverband Bayern hat Höcherl für Grundlagen der Kleinanlagenbetriebe vom 17.11. bis 21.11.14 den Grundkurs abgelegt, den er mit großem Erfolg abschloss.

 

Alfred Höcherl ist seit März 2014 in der Gemeinde als Klärwärter für den Bereich Moosbach eingestellt und ist für seine gewissenhafte Arbeit sehr geschätzt.

 

Foto: Alfred Höcherl und Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Alfred Höcherl ist jetzt geprüfter Klärwärter

Letzte Gemeinderatssitzung mit Verabschiedung des langjährigen Feldgeschworenen Johann Stöger

(18.12.2014)

Mit Xaver Wenzl und Andreas Vogl zwei neue Feldgeschworene verabschiedet

 

Prackenbach. In der letzten Sitzung des Gemeinderates, in welcher noch eine Reihe von Tagesordnungspunkte zu bewältigen waren, hat Bürgermeister Andreas Eckl den langjährigen Feldgeschworenen Johann Stöger mit Ablauf des 31.12.2014 verabschiedet.

Stöger, der sein Amt 33 Jahre gewissenhaft ausführte, hatte der Gemeinde mitgeteilt, dass er sein Amt auf Grund seiner drei Knieoperationen nicht mehr ausführen könne, so dass der Gemeinderat der Amtsniederlegung zustimmt.

 

Johann Stöger, dem Bürgermeister Eckl als Dank ein gerahmtes Gemeindewappen überreichte, freute sich darüber sehr und dankte dem Vermessungsamt Zwiesel mit Gerhard Pscheidt und Josef Hirsch und den Bürgermeistern Hans Sterr, Hans Lummer, und Xaver Eckl für die gute Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch dem amtierenden Bürgermeister Andreas Eckl für das Geschenk und wünschte allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

 

Im Rahmen der Verabschiedung von Johann Stöger war auch eine Neuwahl von Feldgeschworenen erforderlich, da gem. Art.11 Abs 1 für jede Gemeinde vier bis sieben Feldgeschworene zu bestellen sind. So wurde am 4.11.14 von Albert Baumgartner, Franz Geiger, Johann Haimerl eine Sitzung einberufen, wo die Gemeindebürger Xaver Wenzl, Moosbach und Andreas Vogl, Rattersberg zur Wahl weiterer Feldgeschworener vorgeschlagen wurden. Die Wahl erfolgte per Handzeichen und jeweils einstimmig für beide Bewerber, die binnen einer Woche erklärten, dass sie die Wahl annehmen und erklärten sich zur Eidesleistung, die ihnen Bürgermeister Eckl im Rahmen der Gemeinderatssitzung abnahm. Sie gelobten Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Gehorsam den Gesetzen, gewissenhaft und unparteiisch Erfüllung ihre Amtspflichten.

 

Nach der Abhandlung der verschiedenen Tagesordnungspunkte war es Bürgermeister Andreas Eckl ein Bedürfnis, dem Gemeinderat, seinen engsten Mitarbeitern in der Verwaltung und den weiteren Bediensteten ein herzliches Vergelt´s Gott auszusprechen.

Er erinnerte an die Kommunalwahlen zu Beginn des Jahres, welche in der Gemeinde für große personelle Veränderungen sorgten. Er sprach von acht neuen Gemeinderäten incl. Bürgermeister, die sich für die Belange der Gemeinde einsetzen, um mit bestem Gewissen Entscheidung zu treffen. Er dankte für die konstruktiven Diskussionen, Meinungen und das gute Klima untereinander im Gremium. „Die Bürger seien dadurch die Gewinner“, so Eckl.

Sein Dank galt auch der Verwaltung, der Mannschaft vom Bauhof, den Klärwärtern, Wasserwart, den Erziehern in den Kindergärten, dem Reinigungspersonal für die Sauberkeit in den Liegenschaften.

 

Ganz besonders bedankte sich Eckl beim Geschäftsleiter Manfred Maier für die hervorragend und gewissenhafte Arbeit. „Durch seine Fachkompetenz, die er besitzt, entgegnen wir ihm mit großer Wertschätzung an der Gemeinde und bei den Sitzungen“, betonte Eckl. Für die gute Zusammenarbeit das ganz Jahr über sprach er auch der örtlichen Presse ein Dankeschön aus.

 

Schließlich wünschte er allen Anwesenden und deren Familien ein ruhiges, gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch im neuen Jahr. Selbstverständlich galten die guten Wünsche auch allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde.

 

Foto: Andreas Vogl, Johann Stöger, Bürgermeister Andreas Eckl und Xaver Wenzl

Foto zu Meldung: Letzte Gemeinderatssitzung mit Verabschiedung des langjährigen Feldgeschworenen Johann Stöger

Der Gemeinderat billigte Jahresrechnung 2013

(18.12.2014)

KG-Defizit eine große Belastung

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat es im Haushalt 2013 wiederum geschafft, keinen Kredit aufnehmen zu müssen. Zudem konnten Schulden abgebaut werden. Waren es am 31.12. 2012 noch 3.438.409 €, sind es zum Jahresende um 283.797 € weniger gewesen. Zunehmend Sorgen macht das jährliche Defizit bei den Kindergärten, das im Jahre 2013 erneut um 27.852.46 gestiegen ist. Dies wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt, als die Jahresrechnung 2013 behandelt wurde.

 

Der Gemeindehaushalt schließt mit dem Gesamtvolumen von 5.565.490 € mit einem Überschuss von 147.762 ab und wird der Rücklage zugeführt und im Haushalt 2014 vereinnahmt. Die angesetzte Zuführungsrate zum VermHH von 582.176 € wurde um 182.225 € überschritten und betrug 764.401 €. Nach Abzug der ordentlichen Tilgung von 283.798 € verblieben 480.603 € als sog. freie Finanzspanne. Die Zuführungsrate, auch Investitionsrate genannt, spiegelt dem Grunde nach die Investitionsfähigkeit einer Gemeinde wider.

 

Die Gemeinde schließt im Haushalt 2013 mit einem Schuldenstand von 3.154.612 € ab. Das sind 1.167,94 €/EW. Ohne die laufenden Finanzierungen der PV-Anlagen würde der Schuldenstand bei 2.876.749,27 € liegen. Das wäre eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1.065,07 €/EW. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 1.868 €/EW. Der ordentliche Schuldendienst beträgt nach Tilgung und Zinsen abzüglich der Zinszuschüsse aus der Finanzierung der Ortskanäle 375.744,64 €. (vergleichsweise zu 2012 526.788,63 €).

 

Zu den wesentlichsten Posten, welche die Gemeinde Prackenbach 2013 investiert hat, zählen unter anderem die Sanierung des Jugendhauses, Planungen zu städtebaulichen Maßnahmen (Ortsmitte Prackenbach), Deckenerneuerungen und Sanierung von GV-Straßen, Abwasserbeseitigung, Sanierung der Stützmauer beim Friedhof Moosbach, die Ländliche Entwicklung Viechtafell und die Wasserversorgung.

 

Nach den Erläuterungen der wesentlichsten Punkte durch Geschäftsleiter Manfred Maier, der das Zahlenwerk übersichtlich erstellte, wurden, sofern nicht schon durch Einzelbeschlüsse im laufenden Jahr erfolgt, die Haushaltsüberschreitungen zur Kenntnis genommen und genehmigt. Der Jahresrechnung 2013 wurde anschließend einstimmig die Entlastung erteilt.

 

Im Anschluss daran hat Gemeinderat Johann Miethaner in Vertretung das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung bekannt gegeben und den Inhalt des Protokolls erläutert.

Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss hat danach an insgesamt drei Abenden verschiedene Themenbereiche umfassend durchleuchtet und Verbesserungs- bzw. Justierungsvorschläge erarbeitet. Hiernach sollte die Auslastungsgrenze der KA Moosbach im Auge behalten werden. In Bezug auf die Grundschule wurde festgestellt, wenn Räumlichkeiten entbehrlich seien, sollte eine alternative Nutzungsmöglichkeit in Betracht gezogen werden. Ebenso wurde auf das Defizit bei der Kinderbetreuung hingewiesen und eine geringfügige Anpassung der Kindergartengebühren angeregt.

Überprüft wurde das Feuerlöschwesen und die dafür getätigten Investitionen der vergangenen Jahre. Angeregt wurde hier die angeschafften Gegenstände , auch derer, die die Vereine kaufen, zu inventarisieren. Es wurde auch festgestellt, dass für den Musikverein Pfahlspatzen durch einen Zuschuss der Gemeinde viele Musikinstrumente angeschafft wurden, wobei sich die Frage stellt, wie aktiv der Verein noch ist und ob es ihn überhaupt noch in der ursprünglichen Form gibt.

Im Bereich des Bauhofs wurde angeregt, die Mäharbeiten kostenmäßig zu optimieren. Hierbei sollte die Verkehrssicherheit im Vordergrund stehen. Evtl. könnte versuchsweise auf eine Mahd pro Jahr umgestellt werden. Auch eine Vergabe der Mäharbeiten an ein Unternehmen sollte überprüft bzw. erprobt werden.

Bürgermeister Andreas Eckl dankte dem Rechnungsprüfungsausschuss für seine Arbeit und die erarbeiteten Vorschläge und verwies darauf, dass die Vorschläge des Prüfungsberichts im Jahr 2015 abgearbeitet werden.

Letzte Gemeinderatssitzung in diesem Jahr in Prackenbach

(18.12.2014)

Der Gemeinderat billigte dabei die Jahresrechnung 2013

 

Einer Anschaffung zugestimmt

Die Feuerwehr Prackenbach stellte Antrag auf Neubeschaffung der Bestuhlung im Unterrichtsraum, da diese laut Aussage bereits 40 Jahre alt sind. Es handelt sich dabei um 80 erforderliche Stühle. Da die FW Prackenbach auch als Ausbildungsstandort auf Landkreisebene zählt, ist die derzeitige Ausstattung optisch nicht mehr ansprechend. Der Gemeinderat stimmte der Anschaffung der geforderten Stühle zu. Auch die Feuerwehr hat nach ihren Angaben aus Vereinsmitteln bereits 12 neue Tische zum Preis von 3.500,- € angeschafft.

 

Mit der Übernahme der Kosten einverstanden

Im Zuge des Neubaus der Hofzufahrt von Viechtafell-Leitenweg-nach Rattersberg im Jahr 2013 wurde festgestellt, dass die Maßnahme bis zur Hofstelle förderfähig ist. Zudem wurde angemerkt, dass der Straßenabschnitt zwischen der Hofstelle und der bisherigen Zufahrt nach Rattersberg auf einer Länge von rund 30 Metern erhebliche Schäden aufwies und sollte im Zuge dieser Baumaßnahme erneuert werden. Sie wurde mittlerweile vermessen, wie auch die Straße nach Viechtafell.

Die Schlussrechnung der Firma Rädlinger für diesen Straßenabschnitt wurde dem Amt für Ländliche Entwicklung vorgelegt und dort geprüft. Die Kosten belaufen sich auf rund 6.220, €, die der Gemeinderat genehmigte.

 

Ein Beschluss des Gemeinderates ist erforderlich

Die Gemeinden müssen nach Ziffer 4 der Vollzugsbekanntmachung zu kommunalen Unternehmen mindestens alle fünf Jahre die gemeindlichen Einrichtungen überprüfen, ob die Erledigung nicht hoheitlicher Aufgaben durch Heranziehen Dritter nicht ebenso gut erledigt werden könnte. Ein Privatisierungszwang ist hieraus nicht abzuleiten.

Die Privatisierungsprüfung stellt jedoch keine laufende Angelegenheit, welche der 1. Bürgermeister in eigener Zuständigkeit erledigen kann. Vielmehr ist ein Beschluss des Gemeinderates erforderlich, dessen Ergebnis dem LA Regen, Kommunalaufsicht bis spätestens 10. Februar 2015 vorzulegen ist. Der Gemeinderat stellt fest, dass am derzeitigen Sachstand festgehalten wird und unabhängig davon der ein oder andere Aufgabenbereich auf dem Prüfstand komme.

 

Der Gemeinderat stimmte der Kostenbeteiligung der Gemeinde zu

Die für 2015 geplanten Straßenbaumaßnahmen zu den Anwesen Thomas Vogl und Michael Kellermeier teilen sich in zwei Kostenblöcke für die Gemeinde Prackenbach. Zum einen sind Kosten in Höhe von 10 % bzw. 20 % zu leisten, zum anderen sind nach dem beschlossenen Finanzierungssätzen die Eigenleistung der Teilnehmergemeinschaft Viechtafell zu übernehmen. Eine Eigenleistung der beiden Grundstückseigentümer schließt ebenfalls in die Finanzierung mit ein, wobei Gesamtkosten in Höhe von ca. 89.200 € von Seiten der Gemeinde zur Verfügung zu stellen.

Vorläufig geschätzte Kosten an den geplanten Straßenbaumaßnahmen im Bereich der ländlichen Entwicklung Viechtafell nach Abschluss der Vereinbarung Nr. 4  belaufen sich auf 244.000 €, wobei der Kostenanteil der Gemeinde mit 35.840 € zu Buche schlägt.

 

Angebote werden eingeholt

Der KJR beantragte die Instandsetzung des Allwetterplatzes beim Jugendhaus in Krailing, da er mit starkem Algenbewuchs belastet ist. Die Gemeinde wurde beauftragt, ein Angebot einzuholen.

 

Dem Bauantrag des Karl-Heinz Vogl für die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Fichtental wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Die Angelegenheit Wurftaubenschließstand wird in einer weiteren Sitzung behandelt

Bürgermeister Andreas Eckl teilte in der Sitzung das Ergebnis der Überprüfung des Wurftaubenschießstandes der Jägerschaft Moosbach durch das Landratsamt mit. Es teilte mit, dass die Anlage regelmäßig (alle drei Jahre) geprüft wird und keinerlei Mängel aufweist.

Die Anlage ist an jedem 2. Sonntag-Nachmittag im Monat in Betrieb und nach Aussage von Erich Meindl, der die Anlage betreibt, wollen die Jäger in jedem Fall weiter schießen. Leider seien Klagen wegen Störung der Sonntagsruhe oder Umweltverschmutzung eingegangen. Bürgermeister Andreas Eckl versprach, sich mit den Jägern zusammen zu setzen und die Angelegenheit bei der nächsten Sitzung auf die Tagesordnung zu setzten.

 

Ebenfalls wird auf den Vollzug des Kreislaufwirtschaftsgesetzes in Bezug auf Entsorgung/Verwertung von Bauschutt hingewiesen. Es wurde angemerkt, dass man die Angelegenheit mit dem Landratsamt abklären sollte, bevor es Ärger gibt.

Die Eigenversorgung sollte grundsätzlich immer vordergründig behandelt werden

(18.12.2014)

Krailing. Zu einer Info-Veranstaltung zur künftigen Ausrichtung der Wasserversorgung in Krailing hatte Bürgermeister Andreas Eckl kürzlich die Gemeindebürger von Krailing und Schwarzendorf ins Gasthaus Fleischmann in Krailing eingeladen, von denen ca. 50 Personen ihr Interesse bekundeten.

 

Dazu konnte Eckl auch die Vertreter des WWA, Abteilungsleiter Dr. Albin Schramm und den technischen Amtsrat Josef Hastreiter, Architekt Robert Brunner vom Planungsbüro und Dipl.-Ing. Florian Pledl, die beiden Mitarbeiter und Wasserwarte des Bauhofs Roland Brem und Ludwig Fleischmann, Geschäftsleiter Manfred Maier mit den  anwesenden Gemeinderäten und die Bürger des Versorgungsgebietes Krailing begrüßen.

 

Eckl verwies auf die Informationen, die jeder Haushalt mit der Einladung erhielt, ging diese stichprobenartig mit ihnen durch und gab ihnen im Anschluss Gelegenheit, offene Fragen zu klären.

Eckl merkte zunächst an, dass die Wasserversorgung Krailing in den 60er Jahren für die Gemeindeteile Krailing mit Schwarzendorf errichtet wurde und mit 3 Quellen und den entsprechenden Sammel- und Aufbereitungsbehältern ausgestattet ist. Die Trinkwasserversorgung, die zentrale Vorschrift im Bereich der Trinkwasserabgabe an den Endverbraucher, schreibt vor, dass die Trinkwasseraufbereitung und Verteilung mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik einhalten muss.

 

Das zuständige Gesundheitsamt im LA Regen hat am 12.9.13 festgestellt, dass die Mindestanforderungen der allgemein anerkannten Regeln der Technik bei in der Anlage in Krailing nicht mehr gegeben ist.

Der Gemeinderat hat deshalb in einer Sitzung eine Grobplanung durch das Ingenieurbüro Brunner in Auftrag gegeben. Diese sollte mögliche Varianten aufzeigen und die Wirtschaftlichkeit gegenüber stellen. Es ergaben sich drei Varianten, die Bürgermeister Eckl nacheinander vorstellte. Dabei wurde festgestellt, dass die wirtschaftlichste Lösung der Anschluss an die bestehende Wasserversorgung Viechtafell darstellt.

 

Parallel zu den festgestellten Defiziten durch das Gesundheitsamt wurde festgestellt, dass die bestehende Schutzgebietsverordnung nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine gesicherte Trinkwasserverordnung entspricht und zudem die Ausbringung von Gülle mittels Schlepper und Güllefass zulässt. Die Gemeinde hat deshalb vom Sachverständigenbüro für Grundwasser Dr. Karl-Heinz Prösl eine hydrogeologische Kurzstellungnahme angefordert, welche im Kern darstellt, dass das aktuell gültige Schutzgebiet zu klein ist und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Hofstelle in Rattersberg in den Bereich des Schutzgebietes fällt. Die Aussicht auf eine erfolgreiche Ausweisung eines Schutzgebietes ist danach sehr fraglich.

 

Zusammenfassend stellte Bürgermeister Eckl fest, dass die Eigenversorgung grundsätzlich immer vordergründig behandelt werden sollte und wo es möglich ist, auch aufrechterhalten werden solle.

Die Umsiedlung oder Betriebsaufgabe der Hofstelle Rattersberg  sprengt das Verhältnis in seinen Augen und ist derzeit nur sehr schwer vorstellbar, zumal es eine Alternative gibt, so Eckl.

 

Anschließend erteilte Eckl den Anwesenden das Wort und bat um Wortmeldungen.

Im Kern wurde bei den Wortmeldungen auf die ausreichenden Mengen an Trinkwasser und der überwiegend guten Qualität des Trinkwassers in den vergangenen Jahren hingewiesen und nachgefragt, ob durch die Wasserversorgung Bayerischer Wald dauerhaft ausreichende Mengen an Trinkwasser zur Verfügung steht. Eine persönlich durchgeführte Besichtigung im Frühjahr habe einen beängstigten Wasserstand in der Trinkwassertalsperre ausgewiesen. Man befürchtet, dass bei Trinkwasserknappheit Wasser aus dem Donauraum eingespeist wird.

 

Dr. Schramm erläuterte dazu, dass Betreiber der Trinkwassertalsperre der Freistaat Bayern sei und das aufbereitete Trinkwasser an den Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald abgegeben wird. Die Aufbereitung entspricht der Trinkwasserverordnung und den entsprechenden Regelwerken. Die Gewinnung erfolgt ausschließlich aus dem Einzugsgebiet der Trinkwassertalsperre, welche zum Großteil durch die Zuflüsse des kleinen Regen und des Schwarzbachs gespeist wird, wobei das Einzugsgebiet überwiegend aus Wald besteht. Bebaute Gebiete sind nicht im Einzugsgebiet.

Auf die Frage, ob es zu einer Trinkwasserknappheit kommen könnte, merkte man an, dass die vorhandene Trinkwassermenge in der Talsperre für zwei Trockenjahre ausgelegt ist und bietet für diesen Zeitraum die benötigten Reserven.

 

Die Bürger wollten auch wissen, wie dann die Trinkwasserversorgung sichergestellt werden kann. Aus der Eigengewinnungsanlage wäre dies dann unabhängig von Waldwasser möglich. Dazu erklärte Dr. Schramm, dass es diesen Fall bisher nicht gegeben habe.

Auch wurde die Frage nach der Zulässigkeit des Betriebs eines Parallelnetzes gestellt. Das Quellwasser aus Krailing könnte zu Brauchwasserzwecken weiterverwendet werden.

Dem stimmte Bürgermeister Eckl zu, für Zwecke der Viehtränke, Toilettenspülung, Gartenbewässerung, Betrieb der Waschmaschine und sonstiges, in denen Trinkwasser nicht erforderlich ist, wäre die Verwendung dieses Quellwassers sicherlich zulässig. Es ist fraglich, ob alle Haushalte über einen zweiten Versorgungskreis verfügen und wer die Finanzierung dieses Zweitnetzes übernimmt. Außerdem müssten Regelungen über den Betrieb und die Wartung getroffen werden. Um dies realisieren zu können, müssten viele Faktoren gleichzeitig zusammenpassen.

 

Wie die Investitionskosten abgewickelt würden, wollte ein Bürger wissen. Dazu stellte Eckl klar, dass die Finanzierung über die Wassergebühr auf allen Schultern der an die Wasserversorgung der Gemeinde angeschlossenen Gebäude verteilt werde. So wie auch die Investitionen in Prackenbach, Moosbach auf alle Wassergebührenzahler verteilt wurde.

 

Bürger stellten außerdem die Frage, welches Zeitfenster in Betracht komme. Techn. Amtsrat Hastreiter verwies darauf, dass der Versuch der Eigenwassergewinnung weiterhin zu betreiben, sicherlich mehrere Jahre in Anspruch nimmt. Ob das zuständige Gesundheitsamt die festgestellten Mängel so lange mitträgt sei fraglich. Der Anschluss an die bestehende Wasserversorgung Viechtafell hingegen scheint relativ zügig umsetzbar.

Bürgermeister Eckl merkte dazu an, dass nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt die Gemeinde zu einer Entscheidung drängt, da sonst die vorübergehende Sicherstellung von Trinkwasserqualität gefordert werden müsse, was mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden wäre.

 

Schließlich wollten die Bürger noch wissen, ob es zwischen der Variante 2 und 3 eine Wahl gäbe. Eckl meinte dazu, dass die Variante 3 zu favorisieren sei, da hier auch gleichzeitig eine Löschwasserversorgung möglich wäre und die Folgekosten durch die entbehrliche Druckerhöhungsanlage günstiger einzustufen sind.

 

Foto: li. Reinhold Högerl, Dip.Ing Florian Pledl, Architekt Robert Brunner, Wasserwart Roland Brem

re. Bürgermeister Andreas Eckl, Amtsrat Josef Hastreiter, Abteilungsleiter Dr. Albin Schramm

Foto zu Meldung: Die Eigenversorgung sollte grundsätzlich immer vordergründig behandelt werden

900-Jahrfeier in Prackenbach wird vom Kloster Windberg beschirmt

(16.12.2014)

Schirmherrnbitten bei Abt Hermann-Josef Kugler

 

Prackenbach/Windberg. Eine kleine Delegation des Festausschusses zur 900-Jahrfeier der Gemeinde Prackenbach war am vergangenen Dienstag, 16.12.2014 mit Bürgermeister Andreas Eckl und Pfarrer Josef Drexler zum Prämonstratenserkloster nach Windberg aufgebrochen.

Dort wurden die Teilnehmer von Abt Hermann-Josef Kugler sehr herzlich aufgenommen. Pfarrer Josef Drexler stellte die Festausschussmitglieder einzeln dem Abt vor.

Hermann-Josef Kugler ist Abt des Klosters Windberg und des Klosters Roggenburg sowie Administrator des Klosters Speinshart, Vorsitzender der Deutsche Ordensobererkonferenz, Prior der bayerischen Provinz des Ritterordens vom Hl. Grab, Definitor des Ordens, Novizenmeister und Juniorenmagister sowie Pfarradministrator in Windberg.

 

Bürgermeister Eckl trug dann die Bitte auf Übernahme der Schirmherrschaft für die 900-Jahrfeier der Gemeinde Prackenbach vor. Er brachte zum Ausdruck, dass es eine große Ehre für die Gemeinde und das Dorf Prackenbach sei, wenn das Kloster Windberg die Schirmherrschaft für dieses Jubeljahr übernehmen würde. Den hochwürdigen Herrn Abt Hermann-Josef Kugler, als Vertreter des Klosters, bat er dann herzlichst, dem Ansinnen der angereisten Delegation auf Übernahme der Schirmherrschaft.

 

Zum Unterstreichen der Bitte brachte Franz Mothes, Mitglied des Festausschusses, in Reimform die Schirmherrschaftübernahme vor. So hieß es unter anderem

„Und so frag i für alle, ob mir als Zelebrant´n, mit Eahna, hochwürdiger Herr Abt, bei uns rechnan kannt´n? Am vierten Januar waa´s nacha bei uns so weit: Waj schauts aus? Hajtn´s ebba Zeit?

 

Do geht´s bei uns los, mit unser´m Jubeljohr, mit Gottes Gnad ´am Hochoitor. Do möchte´ma scho glei ´unserm Herrgott bitt´n; „Gott Vater, bleib wia bisher in unsrer Mitt´n!“

Abt Hermann-Josef Kugler sagte der Übernahme der Schirmherrschaft gerne zu und betonte, dass es für das Kloster Windberg und für ihn eine große Ehre sei für dieses Dorfjubiläum die Schirmherrschaft zu übernehmen.

 

Für den Neujahrsempfang, welcher am 4.Januar 2015 mit dem Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde startet, sagte der Abt bereits zu und stellte nach einem Kirchenzug zur Pfarrkirche St. Georg einen Pontifikalgottesdienst in Aussicht.

 

Zum Hauptfest im Juli kann Abt Hermann-Josef Kugler leider nicht kommen, da in dieser Zeit ein internationaler Schwesterkongress stattfindet, welchem er vorsteht. Dafür wird sein Vertreter der Prior Pater Dr. Jakob Seitz das Kloster Windberg würdig vertreten.

 

Pfarrer Josef Drexler überreichte an den Abt das Buch der Pfarrei Prackenbach mit Filialkirche in Krailing, von Rudolf Stöger, sowie Festschrift über die Sandtner Orgel. Außerdem übergab er den neuen Kalender der Schule Prackenbach zur 900-Jahrfeier, welcher von allen Beteiligten bestaunt und sehr gelobt wurde, da es nicht nur schöne Zeichnungen, sondern dazu noch historisch recht informativ ist.

 

Kirchenpfleger Ferdl Klement überreichte eine kurze Zusammenstellung von historischen Daten und Urkunden, welche auch die Zugehörigkeit mit dem Kloster Windberg belegen. Wenn auch Prackenbach vor 900 Jahren eine eigene Pfarrei war, so war diese eine Eigenkirche der Grafen von Bogen, welche 1242 mit dem Tod des letzten Grafen erlosch. Wer in den Jahren danach das Sagen über die Kirche von Prackenbach hatte, ist nicht genau belegt. Ab dem 17. Jahrhundert ist Prackenbach als Filiale der Pfarrei Viechtach belegt und Viechtach war eine Pfarrei des Klosters Windberg. Mit dem Jahre 1728 ging aus der Pfarrei Viechtach die Expositur Prackenbach hervor. Erst 1818 wurde Prackenbach eine eigene Pfarrei.

 

Nachdem Bürgermeister Andreas Eckl zur Beschirmung der 900-Jahrfeier einen obligatorischen Schirm –in den Wappen-Rauten-Farben der Grafen von Bogen – überreicht hatte, stellten sich die Bittsteller mit Schirmherrn Abt Hermann-Josef Kugler zu einem Erinnerungsfoto.

 

Ehe man sich verabschiedete, bedankte sich Bürgermeister Andreas Eckl für die freundliche Aufnahme und die bereitwillige Zusage für die Übernahme der Schirmherrschaft des Kosters Windberg durch seinen Vertreter Abt Hermann-Josef Kugler. Außerdem galt sein Dank für die freundliche Bewirtung im Hause des Klosters und man freue sich schon auf ein wiedersehn in Prackenbach mit dem Abt.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, Franz Kolbeck, Abt Hermann-Josef Kugler, Pfarrer Drexler, Margit Eidenschink, Franz Mothes und Ferdl Klement

Foto zu Meldung: 900-Jahrfeier in Prackenbach wird vom Kloster Windberg beschirmt

Neue PV-Anlage in der Kläranlage in Moosbach

(08.12.2014)

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat mit dem Einbau an mehreren gemeindeeigenen Gebäuden in erneuerbare Energien schon enormes investiert. Doch sie bleibt nicht stehen. So hat sie in diesen Tagen eine PV-Anlage für den Eigenverbrauch an der Kläranlage Moosbach angeschlossen. Die Gemeinde verfügt nun über sieben eigenwirtschaftliche PV Anlagen mit über 100Kwp.

 

An Hand einer Ausschreibung wurden 16 Firmen angeschrieben, um ein Angebot zur Errichtung der PV Anlage abzugeben. Nachdem die eingegangen Angebote der Gemeinderat vorstellig wurden, entschied man sich für das wirtschaftlichste und kostengünstigste Angebot der Fa. RW energy.

 

Die RW energy mit seinen 20 Mitarbeitern ist eine Gesellschaft aus dem Rädlinger Konzern mit Sitz in Cham. 1200 Mitarbeiter sind bei der Firma Rädlinger im Einsatz.

Die RW energy operiert als Dienstleister unter anderem im schlüsselfertigen Aufbau von Photovoltaik Dachanlagen und Freiflächenlagen und als Servicepartner. Er ist zudem Partner von Bayernwerk AG für die 50,2Hz-Umstellung der Wechselrichter bei PV-Anlagen, die älter als 2013 sind.

 

Zur PV Anlage in der Kläranlage in Moosbach erläuterte man, dass sie mit einer Anlagengröße von 7,65 kWp= 30 Module von Heckert Solar, Polycristallin mit 255 Watt Nennleistung ausgestattet ist sowie mit einem Wechselrichter von SMA.

Die PV-Anlage ist für Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung ausgerichtet. Bei einem Jahres-Strombedarf von ca. 26.000kWh und entsprechend hohen Lastgangwerten wird fast annähernd die komplette erzeugte Strommenge der PV-Anlage selbst verbraucht auch ohne Speicher, so dass eine ca. 35 % Stromkostenreduzierung für Kläranlage Moosbach durch die neue PV-Anlage zu erwarten ist. Dadurch amortisiert sich die PV-Anlage auf ca. 8 Jahre.

 

Foto: Josef Haas, Christian Wendl von der Firma Rädlinger, BM Andreas Eckl, Bauleiter RW und Klärwärter Alfred Höcherl

Foto zu Meldung: Neue PV-Anlage in der Kläranlage in Moosbach

Im Gemeinderat Prackenbach am 12. 11. notiert

(12.11.2014)

Dem Erlass einer Satzung  zugestimmt

Zum 1. Januar 2009 hat es für die Archivierung der Standesamtsregister Änderungen gegeben. Demnach sind diese nach dem Ablauf der Aufbewahrungsfristen im Standesamt dem jeweiligen Kommunalarchiven zuzuführen. Hat eine Gemeinde kein eigenes Archiv, übernehmen diese Aufgaben die Staatsarchive. Wenn jedoch diese Register weiterhin im Standesamt der Gemeinde vorgehalten werden sollten, ist eine Satzung erforderlich. Der Erlass einer Satzung, welche einem Muster des Bayerischen Gemeinde- und Städtetag entspricht, wurde vom Gemeinderat zugestimmt und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.

 

Der Neukalkulation zugestimmt

Für die Entwässerungseinrichtung der Gemeinde Prackenbach wurde von der Kommunalberatung Hurzlmeier und der Rechtsanwaltskartei Anette Freitag und Co. eine Gebührenkalkulation durchgeführt, die dem Gemeinderat bei der letzten Sitzung vorgelegt wurde.

Dabei wurde festgestellt, dass die letzte Gebührenkalkulation für die Entwässerungseinrichtung der Gemeinde im April 2004 erfolgte, wobei sich eine Einleitungsgebühr von 1,54 €/m3 Abwasser, die der Gemeinderat per Beschluss aufgerundet auf 1,50€/m³ Abwasser festsetzte. Diese bewusst in Kauf genommene Kostenunterdeckung der vergangenen Jahre, wird im folgenden Kalkulationszeitraum nicht ausgeglichen. Die neu berechnete und durch den Gemeinderat festgesetzte Einleitungsgebühr beträgt bei gleichzeitiger Einführung einer Grundgebühr von 30,- € /Jahr ab dem 01.01.2015 2,09 EUR/m³ . Die Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung wurde beschlossen und tritt am 01.01.2015 in Kraft.

 

Der Wassergebührenkalkulation zugestimmt

Neben der Neukalkulation der Abwassergebühren endet auch der Kalkulationszeitraum für die Wasserverbrauchsgebühren am 31.12.2014. Sie sollen unter der Berücksichtigung der vergangenen vier und der kommenden vier Jahre neu kalkuliert und festgesetzt werden. Die Kalkulation und die Änderung der Satzung muss noch vor dem 31.12.2014 durchgeführt oder durch den Gemeinderat beschlossen und öffentlich bekannt gegeben werden. Wenn das abschließende Zahlenwerk für die Wasserversorgung im Jahr 2014 bekannt ist, muss die Änderung der Satzung im Januar oder Februar durchgeführt werden.

 

Die geschwindigkeitsbeschränkenden Verkehrszeichen sollen abgebaut werden. Da bei der Durchfahrt durch den Gemeindeteil Viechtafell wegen überhöhter Geschwindigkeit geklagt wurde, hat die Gemeinde vor einiger Zeit Beschränkungsschilder auf 30 km/h aufgestellt, was scheinbar nichts nützte, denn es kamen wieder Klagen von einem Viechtafeller über Raserei, der die Gemeinde um Abhilfe bat. Daraufhin wurde die Verkehrspolizei (PHK Gottfried Seidl) eingeschaltet, der nach einer Orts- und Verkehrsschau folgende Einschätzung gab:

 

Die Ortsdurchfahrt sei als solche eindeutig erkennbar, meinte er, denn durch die Ortstafeln ist an den jeweiligen Zufahrten aus Krailing und von der B 85 her der Beginn der geschlossenen Ortschaft für jeden erkennbar. Außerdem mussten im Zeitraum der letzten vier Jahre keine Unfälle von der PI aufgenommen werden.

In der StVO ist geregelt, dass die Geschwindigkeit innerorts 50 km/h beträgt. Auch Messungen mit dem mobilen Messgerät haben bestätigt, dass die Geschwindigkeit eingehalten wurde. Zudem ist die Ortsstraße kurvig und verleitet nicht zum schnellen Fahren.

 

Seidl ist der Meinung, dass die geschwindigkeitsbeschränkenden Verkehrszeichen abgebaut werden sollten. Sie führen nur gezwungenermaßen zu Irritationen bzw. Unsicherheiten bei den Verkehrsteilnehmern. Dies wäre an der Zufahrt vom „Leitenweg“, „Rabenweg“, „Steinackerweg“ und „Waldweg/Hochackerweg“ der Fall. Auch die Beschränkung in den Zufahrtsstraßen zur Viechtacher Straße auf 30 km/h erscheint seiner Meinung überflüssig.

Fazit des PHK: Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden können, muss so gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Darum ist hier, auch ohne die Anbringung von Verkehrszeichen die Geschwindigkeit geregelt, da die davon betroffenen Straßen zweifelsfrei als „schmale Fahrbahn“ einzuordnen ist.

 

Bauangelegenheiten

Der Nutzungsänderung einer landwirtschaftlichen Bergehalle des Paul Früchtl, Ahrain wird zugestimmt. In dieses Gebäude sollen Räume für eine Schreinerei integriert werden. Das Vorhaben befindet sich im Außenbereich und richtet sich deshalb nach § 35 BauGB. Ob die gegebenen Voraussetzungen erfüllt werden, ist für die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens nicht abschießend zu beurteilen und wird im Detail durch die Baugenehmigungsbehörde geprüft.

Die Gemeinde hat einen neuen Wasserwart

(04.11.2014)

Nach drei Tagen erster Einsatz bei einem Wasserbruch

 

Prackenbach. Nach dem der ausgeschiedene Wasserwart Florian Kuffner aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, beschloss der Gemeinderat in einer seiner letzten Sitzungen ab 1. November 2014 Roland Brem als neuen Wasserwart einzustellen.

 

Der 30-jährige KFZ-Mechaniker stammt aus der eigenen Gemeinde – Ortsteil Hagengrub und hatte am Dienstag bei einem Wasserbruch gleich seinen ersten Einsatz. Bürgermeister Andreas Eckl wünschte dem neuen Wasserwart bei seiner künftigen Arbeit viel Spaß, bei der Brem zusätzlich noch den Bauhof unterstützt. So weist der Bauhof für die Zukunft wieder ein schlagfertiges Team auf.

 

Bürgermeister Andreas Eckl möchte sich ausdrücklich auch nochmal beim ausgeschiedenen Wasserwart Florian Kuffner bedanken, der 1 1/5 Jahre seine Arbeiten sehr zuverlässig und mit einem großen Engagement ausgeführt hatte und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Roland Brem, Paul Kuffner, Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Die Gemeinde hat einen neuen Wasserwart

„Sie haben nicht nur Forderungen gestellt“

(23.10.2014)

Auszeichnung für die Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung vergeben

 

 

Regen. „Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung besonders verdient gemacht“, sagte der stellvertretende Landrat Helmut Plenk am Donnerstagabend mit Blick auf die anwesenden zu ehrenden Kommunalpolitiker. Denn Plenk durfte 33 Dankurkunden an Bürger aus dem Landkreis Regen übergeben.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Plenk die Gäste und dankte für ihr Kommen. Er erklärte, dass er die Urkunde im Namen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann überreichen darf und er entschuldigte Landrat Michael Adam, der zu einer Besprechung in Sachen Asyl beim Regierungspräsidenten in Landshut weilte, aber später noch zur Ehrung kam. Die Geehrten haben „nicht nur Forderungen gestellt“, sie hätten sich auch für die Allgemeinheit engagiert und „wesentlich dazu beigetragen“, dass Kommunalpolitik Sachpolitik verkörpert. Sachentscheidungen stehen in allen Kommunalgremien  im Landkreis Regen im Vordergrund, lobte Plenk. Er dankte in seiner Begrüßung auch dem  Gitarrentrio der Musikschule Zwiesel, das den Abend musikalisch begleitete. Nach der Begrüßungsrede übergab Plenk, jeweils mit dem Gemeindebürgermeister, die Urkunden und ein Geschenk an die Auszuzeichnenden.

 

Foto v.l.: 1. Bürgermeister Andreas Eckl, Alfons Krieger, Karl Engl und stellv. Landrat Helmut Plenk

 

 

Foto zu Meldung: „Sie haben nicht nur Forderungen gestellt“

Vereinsvorstände legten Termine fest (Stand 22. 10.2014)

(22.10.2014)

Überblick über die wesentlichsten Veranstaltungen

900-Jahrfeier – 4 Weihnachtsmärkte – Faschingshochzeit

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat im neuen Veranstaltungskalender einige große Feste anzubieten, von denen die „Goldene Hochzeit“ einer Faschingshochzeit in Krailing am 1. Februar 2015 und die 900-Jahrfeier vom 24.-26. Juli in Prackenbach wohl zu den Highlights der Gemeinde zählen werden. Von diesen beiden Festen wird noch gesondert berichtet.

 

Eine Reihe von weiteren Terminen kamen am Mittwoch zu Tage, als sich etwa Vereinsvorstände oder deren Vertreter aus dem ganzen Gemeindegebiet, zur Absprache im Sitzungssaal des Rathauses trafen, zu der Bürgermeister Andreas Eckl auch Pfarrer Josef Drexler begrüßte.

 

Das Jahr 2014 hat zum Ausklang noch einiges zu bieten: Das 8. Neurandsberger Gstanzl-Treffen am 8. 11.14, die Dorfweihnacht in Moosbach 29.-30.11.), der 4. Adventmarkt in Tresdorf (29.11.), der 1. Fichtentaler Weihnachtsmarkt (13.-14.12.) und schließlich der 5. Hagengruber Weihnachtsmarkt (19.-21.12.). Zudem feiert der Kirchenchor Moosbach am 30. November mit seinem Adventsingen in der Pfarrkirche sein 30-jähriges Bestehen. Nach einer Reihe von Christbaumversteigerungen schließt sich der Veranstaltungskalender des Jahres 2014.

 

Das Jahr 2015 beginnt mit einigen Generalversammlungen, einem Kochkurs des FB (13.1.) mit einem Schützenball (17.1.), FW-Ball (31.1.) und der Faschingshochzeit (1.2.) sowie dem Kinderfasching des KG (7.2.)im Gasthaus Kerscher. Auch ein Landjugendball, ein Kappenabend der FFW Prackenbach, weitere Generalversammlungen und ein Vortrag von Apothekerin Plach sowie ein Kreuzweg vom FB und eine Valentinsfahrt wird angeboten.

 

Der SV Moosbach und der Handwerkerverein laden im März zum Starkbierfest ein und schließlich werden in vier Orten Maibäume aufgestellt. Pfarrer Drexler lädt im Mai nach Prackenbach und Moosbach zur Erstkommunion ein und der MCC lädt am 31.5. wieder auf den Thannhof zum Oberösterreich-Cup und im August zum Mofa-Cross ein. Neben einigen Garten- und Sommerfesten lädt die FW Tresdorf vom 27.-28.6. zur Fahrzeugweihe ein. Zu verschiedenen Vereinsausflügen und Wanderungen wird eingeladen, zum traditionellen Pfarrfest, zum Erntedankfest und zum Open-Air des KuRV Prackenbach.

 

Schließlich rüsten die Vereine der Gemeinde mit ihrem Bürgermeister bereits für die 900-Jahr-Feier, die vom 24. – 26.7. in der Ringstraße über die Bühne geht.

Erwähnenswert sind letztendlich die monatlichen Seniorentreff und zuweilen auch ihre Ausflüge. Auch die Wanderungen, Vereinsausflüge und die verschiedenen Vorträge und Kochkurse der Vereine sind ein Highlight im Veranstaltungskalender.

Mit Advent und vorweihnachtlichen Feiern im Dezember 2015 schließt sich der vorläufige Kalender 2015, wobei zu bemerken ist, dass im Laufe des Jahres im Veranstaltungskalender der Homepage der Gemeinde Änderungen oder neue Termine eingetragen werden können, was von den Interessierten oder Verantwortlichen jederzeit eingesehen werden können. Man möge jedoch nach Möglichkeiten auf Überschneidungen achten.

Ein Dankeschön gebührt Richard König von der Gemeindeverwaltung, der beim Vereinstreffen alle Termine gleich in den Laptop übertrug und den Anwesenden am Schluss einen Abdruck aushändigte.

Im Gemeinderat am 16. Oktober 2014 notiert

(16.10.2014)

Bauleitplanung in Viechtafell

Mit zum Leitbild der Ländlichen Entwicklung Viechtafell gehört von Beginn an die Schaffung von Baumöglichkeiten für die Bürger Viechtafells. Derzeit vorhandene Baulücken sind in Privatbesitz und stehen für eine Zeitnahe Bebauung nicht zur Verfügung. Um die Möglichkeit zur Bebauung von vier Wohngebäuden und einem öffentlichen „Gemeinschaftsstadl“ schaffen zu können, hat nun der Gemeinderat der Änderung des Flächennutzungsplans und der Erstellung eines Bebauungsplans zugestimmt. Ebenso wurde für beide Maßnahmen der Planungsauftrag an das Planungsbüro Jocham-Kellhuber erteilt.

 

Gemeinde übernimmt Trägerschaft

Bezüglich der 900-Jahr-Feier der Gemeinde Prackenbach im nächsten Jahr waren kürzlich die Vereinsvorstände eingeladen, um sich über das wie und wo zu unterhalten. Durchwegs sprachen sie sich nicht für ein Bierzelt sondern für ein Straßenfest im Bereich der Ringstraße aus. Man dachte unter anderem an Vorstellung von altem Handwerk, evtl. musikalische Unterhaltung einer früheren Kapelle und natürlich zur Verköstigung früherer originaler Bauernkost.

Bürgermeister Andreas Eckl merkte dazu an, dass alles bezüglich einer Trägerschaft durch die Gemeinde abgeklärt sein müsste, welche im Vorfeld die Kosten übernimmt. Auch muss das Fest versicherungsmäßig abgesegnet sein und zudem ist ein Festausschuss notwendig.

Am Mittwoch, 22. Oktober 201 4um 19.30 Uhr lädt Bürgermeister Andreas Eckl noch einmal alle Vereinsvorstände ins Rathaus zur alljährlichen Terminaufstellung der Veranstaltungen für das kommende Jahr ein. In diesem Rahmen soll die weitere Vorgehensweise der 900-Jahrfeier noch einmal besprochen werden.

 

Klärschlamm muss entsorgt werden

Da jedes Jahr der Klärschlamm der Kläranlagen Prackenbach - GT Fichtental und Moosbach entsorgt werden muss, wurde vom Gemeinderat die Eilhandlung der Ausschreibung und Vergabe genehmigt.

 

Bauangelegenheit

Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Im Nahen Feld-West“ Mitterfeldstraße wurden durch Frithjof und Bettina Hecht eine Abbruchanzeige und Vorlage der Errichtung eines Ersatzbaues für ein Nebengebäude im Genehmigungsfreistellungsverfahren eingereicht, das vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen wurde.

 

Ausbau der Breitbandversorgung

Am 16. Oktober2014 fand die Submission für den Ausbau des festgelegten Erschließungsgebiete Hetzelsdorf, Fichtental und Krailing statt. Bürgermeister Andreas Eckl gab bekannt, dass hierzu von zwei Netzbetreibern Angebote eingegangen sind, welche zeitnah gewertet und in einer der nächsten Sitzungen behandelt werden.

 

Einheitliche Bushaltestelle beim Wartehäuschen

Die Gemeindeverwaltung gibt bekannt, dass die Bushaltestelle nach vorausgegangener Beratung mit den zuständigen Fachstellen einheitlich für alle Kinder beim bestehenden Wartehäuschen auf Höhe des Bankgebäudes in der Hauptstraße in Moosbach besteht.

Die Gemeinde Prackenbach hat nun einen Kommunalen Energiewirt

(14.10.2014)

Zertifikat wurde von Ministerin Ilse Aigner überreicht

 

München/Prackenbach. „Der Energiewirt ist ein sehr wirksames Projekt zum Umsetzen der Energiewende in Bayern“, sagte Bayerns Energieministerin Aigner bei der Auszeichnung der 42 Absolventinnen und Absolventen, welche die Pilotphase für das Qualifikationsprojekt „Kommunaler Energiewirt“ nach einem Jahr erfolgreich beendeten.

 

Zusätzlich zum staatlich anerkannten Energieberater vor vier Jahren hat sich der Verwaltungsbeamte Josef Haas von der Gemeinde Prackenbach einer Schulung an der Bayerischen Verwaltungsschule zu kommunalen Energiewirt ausbilden lassen. Diese erstreckte sich vom April bis November 2013. Die Abschlussarbeit von Josef Haas stand unter dem Thema „Sanierung der öffentlichen Straßenbeleuchtung mittels Energieeinsparung durch LED Technik, das in der Gemeinde im Laufe des Jahres auch umgesetzt wurde.

Josef Haas berät nun als erster Kommunaler Energiewirt des Landkreises Regen die Gemeinde Prackenbach bei  energetischen Fragen.

 

In Kooperation mit der Bayerischen Verwaltungsschule startete das Bayerische Wirtschaftsministerium2013 dieses Qualifikationsprojekt Kommunaler Energiewirt für Mitarbeiter und Entscheidungsträger von Kommunen. In dem Lehrgang werden Inhalte vermittelt, die zur Umsetzung der Energiewende vor Ort von Bedeutung sind. Darunter fallen Kenntnisse in den Themen Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit, Energieeffizienz, Energiewirtschaft oder Planungsrechtliche Aspekte. Das Projekt erweitert auch das Angebot aus Planungshilfe, Förderungen und Beratung seitens der Bayerischen Staatsregierung.

 

Neben noch weiteren 41 Absolventen ist Josef Haas im Beisein von Bürgermeister Andreas Eckl nach München gekommen, um von Ilse Aigner seine Auszeichnung zu erhalten.

Im Ehrensaal des Deutschen Museums erwartete anschließend die Gäste ein buntes Programm.

In seinen Vorträgen zum Thema „Energiewende ist mehr als ein Geschäft“ stellte unter anderem der Verbandsgeschäftsführer Detlef Fischer fest, dass in vielen Bereichen nicht mit Maß und Ziel an die Herausforderungen, die mit Energiewende einhergehen, herangegangen wird.

Nach den Grußworten des Gastgebers Generaldirektor Professor Dr. Wolfgang Heckel fand neben einer Führung durch das Museum ein Podiumsgespräch mit Staatsministerin Ilse Aigner statt, die den Absolventen sehr herzlich gratulierte.

 

Foto: Josef Haas, Ministerin Ilse Aigner und BM Andreas Eckl

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Im Gemeinderat Prackenbach am 11.09.2014 notiert

(11.09.2014)

Den Prüfungsbericht der überörtlichen Kassenprüfung gehört und behandelt

In der Gemeindeverwaltung Prackenbach wurde vom 15.7. bis 21.7.2014 eine überörtliche Kassenprüfung (letztmals vom 16.11.2010 bis 25.11.2010) durch die Regierungsoberinspektoren Roland Wölfl und Franz Straub von der staatlichen Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes Regen vorgenommen. In einer Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses wurde in der Gemeinde Prackenbach eine zufriedenstellende Kassenlage festgestellt.

 

Im Rahmen des Prüfungsverfahrens wurde festgestellt, dass die Überwachung der Kassenführung vor allem eine wichtige Aufgabe der örtlichen Prüfung und der Kassenaufsicht ist, welche in den Zuständigkeitsbereich  des 1. Bürgermeisters bzw. des Kassenaufsichtsbeamten fällt.

In Position 2 wurde die Urlaubsabgeltung des Kassenverwalters behandelt. Es sei darauf zu achten, dass der Kassenverwalter nicht auf seinen Urlaub verzichten darf und gleichzeitig die Kasse dazu dem Stellvertreter voll zu übergeben hat. Schließlich wurde festgestellt, dass es keinen Anlass zu wesentlichen Beanstandungen gab.

Angesprochen wurden auch Kassenüberschreitungen, wobei der vorgegebene Höchstbestand der Barkasse von 1500 € zeitweise geringfügig überschritten wurde. Die Gemeinde sollte entscheiden, ob der Höchstbetrag im praktischen Umgang ausreichend ist und die Dienstanweisung evtl. entsprechen anpassen.

 

Erfreulicher Weise wurde festgestellt, dass die Kassenlage der Gemeinde insgesamt zufriedenstellend bezeichnet wurde. Zu den Kassenkrediten wurde darauf hingewiesen, dass der in der Haushaltssatzung festgesetzte Höchstbetrag des Kassenkredits grundsätzlich ein Sechstel der im Verwaltungshaushalt veranschlagten Einnahmen nicht übersteigen sollte.
Schließlich sprachen die Prüfer noch die Zahlstelle Einwohnermeldeamt an, welche grundsätzlich ein Teil der Gemeindekasse ist. Für die Zahlstelle liegt eine Dienstanweisung vom 22.02.2005 vor. Verwalter der Zahlstelle ist Richard König.

 

Die Feststellungen der Prüfer wurden vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen, beschlussmäßig behandelt und von der Verwaltung in den kommenden Wochen der Beschlusslage entsprechend umgesetzt.

 

Der Gemeinderat befürwortet Ausschreibung

Für das Gebäude der Kläranlage in Moosbach beabsichtigt die Gemeinde die Errichtung einer PV-Anlage zum Eigenstromverbrauch. Es steht eine Gesamtfläche von 50 qm zur Verfügung, wo zwischen 6,5 und 7,5 KWP installiert werden können. Der Gemeinderat sprach sich für eine Ausschreibung aus.

 

Für die Erstaufforstung keine Einwände

Dem Antrag des Andreas Vogl auf Erteilung einer Erlaubnis zur Erstaufforstung einer Teilfläche des Grundstücks mit der Fl.Nr. 1475 der Gemarkung Moosbach wurde stattgegeben.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde dem Bauvorhaben von Heidemarie Geiger, Errichtung eines Abstellschuppens in der Hagengruber Str. 10 erteilt.

Zur Kenntnis genommen wurde, dass Susanne Antel im Genehmigungsfreistellungsverfahren ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage im Lindenweg errichten möchte. Festgestellt wurde dabei, dass die Festsetzung des Bebauungsplanes vom Bauherrn einzuhalten ist.

 

Berichte von Bürgermeister und Gemeinderat

Angeregt wurde, dass das Kneippbecken bei der Herzogsäge gereinigt werden soll.

Auch sollten die Sträucher der Linde am Pfarrhof in Moosbach wieder zugeschnitten werden. Der Gartenbauverein würde sich der Sache annehmen, wenn die Geräte dazu zur Verfügung gestellt würden.

Das Kneippbecken am Kugelbach sei durch viele Flaschen und Abfall verunreinigt. Bürgermeister Andreas Eckl will sich persönlich der Sache annehmen. Angeregt wurde ebenfalls, den Strahler an der Nepomukstatue an der Brücke zu reparieren.

Erste Straßenteerungen in der neuen Legislaturperiode

(27.08.2014)

84 km Gemeindestraßen verschlingen jährlich einen großen Brocken

 

Prackenbach. Während im Juni 2014 die Erschließungsstraße im neuen Wohngebiet am Kappenfeld eine Teerdecke in einer Länge von 280 m erhielt, wurde nun der Abschnitt „Kapellenweg“ in Tresdorf in einer Länge von 200 m mit einer Teerdecke versehen.

 

Im Gleichen Zug wurde die Verbindungsstraße von der Kläranlage zum Steinhof komplett geteert was eine Länge von 600 m erreichte. Die Gesamtkosten für beide Bauabschnitte schlugen mit 72.000 € zu Buche

 

Nach dem der Bauausschuss und Bürgermeister Andreas Eckl im Juni in der Prioritätenliste der zu teerenden Straßenabschnitte der Gemeinde vor Ort sich ein Bild machte, wurde beschlossen, heuer die Straße zum Steinhof durchzuziehen. Weitere Instandsetzungen der Gemeindestraßen folgen im nächsten Jahr.

Da man die Maßnahme früh in Angriff nahm, kann man einen entsprechend guten Preis erwarten.

Bürgermeister Andreas Eckl ist mit dem Verlauf der Arbeiten sehr zufrieden, welche durch die Firma Stratebau ausgeführt wurden. Die Planung oblag dem Ingenieur- und Architektenbüro Robert Brunner, auf dem sich die Gemeinde Prackenbach stets verlassen kann.

 

Foto an der Kläranlage: Florian Pledl- Ingenieur, Andreas Schmelmer-Stratebau, Ludwig Fleischmann- Bauhof, 1. BM Andreas Eckl 

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Das neue Baugebiet mit 5 Solarleuchten ausgestattet

(26.08.2014)

„aron grande“ für sehr hohe Versorgungssicherheit

 

Prackenbach. Im Rahmen eines Pilotprojekts des Freistaates Bayern hat sich im letzten Jahr Josef Haas von der Gemeindeverwaltung an der Bayerischen Verwaltungsschule zum kommunalen Energiewirt ausbilden lassen. Seine Abschlussarbeit stand unter dem Thema „Sanierung der öffentlichen Straßenleuchten mittels Energieeinsparung durch LED Technik.“

 

Da sich die Gemeinde Prackenbach in den letzten Jahren vehement um den Sektor Energieeinsparen bemüht und schon vor geraumer Zeit auch auf Gelblichtstraßenleuchten umgestellt hat, beschloss nun der Gemeinderat im Rahmen dieser Projektarbeit im Laufe des Jahres die öffentlichen Straßenleuchten auf Energiesparleuchten um zu stellen.

 

Die neue Errungenschaft auf diesem Sektor ist die Solarhochleistungsstraßenlampe, von denen in den letzten Tagen fünf im neuen Baugebiet am Kappenfeld aufgestellt wurden. Bei der „aron grande“ handelt es sich um eine solarbetriebene LED-Straßenbeleuchtung, die überall dort zum Einsatz kommt, wo keine Stromversorgung vorhanden ist, oder diese unwirtschaftlich in der Realisierung wäre. Die senkrecht angeordneten Module verhindern selbst Schneeablagerungen im Winter. Ein ausgeklügeltes Energiemanagement sorgt selbst bei schlechtem Wetter für eine sichere Funktion über mehrere Nächte hinaus. Auf Grund der Lichtleistung eignet sich die aron grande hervorragend für Wohnstraßen, Nebenstraßen, Rad-und Gehweg sowie Parkplätze.

Über die 8 Photovoltaik Module wird tagesüber die integrierte Batterie geladen und bei Dämmerungseinbruch diese Energie zum effizienten Betrieb des LED-Kopfes genutzt.

 

Die Module der Photovoltaik Energiesäule sind speziell verarbeitete monokristalline Siliziumzellen mit einzigartigem Wirkungsgrad. Die maximale Leistung der Module besteht bei 168 W (sie werden auch bei Bewölkung geladen). Sie sind mit 12V 27Ah(SLA) bestückt und haben eine Lebensdauer von ca.5 – 6 Jahren.

 

Lt. Einem Erfahrungsbericht von der Gemeinde Ascha im Landkreis Straubing-Bogen hat diese mit Solarhochleistungsstraßenlampen außerordentlich gute Erfahrungen gemacht, so dass sie selbst auch vor kurzem das neue Baugebiet mit Solarhochleistungsstraßenlampen ausgestattet hat.

 

Das Fazit also aus der Gemeinde Ascha: Bei Ersatzvornahme bzw. bei Erneuerungen von Straßenleuchten sind Solarhochleistungsstraßenlampen absolut zu empfehlen.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl und Josef Haas

Foto zu Meldung: Das neue Baugebiet mit 5 Solarleuchten ausgestattet

Zuschuss- und Bauanträge behandelt

(07.08.2014)

Prackenbach. Neben der Verabschiedung des Haushaltsplanes für das laufende Jahr 2014 haben die Mitglieder des Gemeinderates in ihrer jüngsten Sitzung eine Reihe von Zuschussanträge und zwei Bauanträge behandelt.

Die Zuschussanträge der Kath. Erwachsenenbildung im Landkreis Regen e.V., des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V., des Schützenvereins Waldesrand Tresdorf sowie dem Antrag auf Mitgliedschaft der Gemeinde Prackenbach im Deutschen Kinderschutz Kreisverband Regen-Viechtach e.V. wurden auf Anraten  des Finanzausschusses abgelehnt.

 

Dem Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zu den Kosten des Sportbetriebes des SV Prackenbach und des SV Moosbach wurde zugestimmt, ebenso dem Zuschussantrag des Kindergarten Fördervereins Moosbach e.V. auf Unterstützung für die Busbegleitung.

 

Folgenden Baugesuchen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt:

Auf Errichtung einer Doppelgarage in der Viechtacher Straße 14 des Rupert Stiglbauer und dem Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses im Rabenweg 1 in Viechtafell der Christian und Katrin Jungwirth.  

Die Gemeinde macht keine neuen Schulden

(07.08.2014)

Kreditaufnahme im Jahre 2014 nicht vorgesehen – Schuldenstand sinkt bis zum Jahresende

Prackenbach. Wenn auch die Einkommenssituation stagniert bzw. zum Teil sogar rückläufig ist, ist eine Kreditaufnahme für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen lt. Haushaltsplan 2014 nicht vorgesehen. Das gab Geschäftsleiter Manfred Maier bei der Haushaltsverabschiedung in der jüngsten Sitzung bekannt.

Der Finanzausschuss hatte sich in einer Sitzungen im Vorfeld mit dem übersichtlichen Zahlenwerk eingehend befasst, für das die Ratsmitglieder einstimmig grünes Licht gaben. Gemeinderat Alfons Krieger zollte im Namen von Bürgermeister Andreas Eckl und dem Gremium Respekt dem Finanzausschuss und sprach Manfred Maier seine Hochachtung für die vorbildliche und saubere Arbeit aus.

Die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt sinkt gegenüber 2013 von rd. 580.000 € um immerhin 60.000 € auf nur mehr rund 520.000 € und reicht zwar noch aus, um auch die von rd. 300.000€ um 40.000€ auf rd. 260.000 € gesunkenen Tilgungen zu leisten, senkt jedoch praktisch gleichzeitig die möglichen Investitionen um immerhin 20.000 €. Die Finanzsituation der Gemeinde Prackenbach bleibt also - wohl auf einem unabsehbaren Zeitpunkt – angespannt und die freie Finanzspanne deshalb überschaubar. Primäres Ziel muss der Abbau der Schulden sein. Nur dadurch entspannt sich die Finanzlage und die dauerhafte Leistungsfähigkeit lässt sich gewährleisten. Ziel muss sein, die Investitionen im laufenden und in den künftigen Haushaltsjahren dieser Entwicklung anzupassen, so Maier.

Vor dem Haushalt ging der Geschäftsleiter kurz auf das Jahr 2013 ein. Diese zeigt ein befriedigendes Ergebnis. Die Zuführungsrate war mit 582.176 € im Haushalt angesetzt und hat im Ergebnis  764.401 € betragen. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die höheren Einnahmen bei der Gewerbesteuer von rd. 76.750€ und einen höheren Straßenunterhaltszuschuss von 16.000€. Bei Tilgungsausgaben von red. 284.000 € ergibt das eine freie Finanzspanne von rd. 480.000 €.

In seinen Erläuterungen stellte Maier fest, dass im Jahre 2013 rd. 913.642€ investiert wurden. Die Maßnahmen umfasst im Wesentlichen die Neuanschaffung vom EDV System im Rathaus, die Sanierung des Jugendhauses in Krailing, Asphaltierung von Gemeindeverbindungsstraßen, LEW Viechtafell, Anschaffung eines PKW für den Wasserwart und Anschaffung eines Tandem PKW-Anhängers.

Den Gesamthaushalt 2014 setzte Manfred Maier auf 5.454.742 € an. Gegenüber dem Vorjahr erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben des VWH von 3.560.552 € um 68.094€ (1,88 %) auf 3.628.646 €und mindern sich die Einnahmen und Ausgaben des VMH von 1.857.176 € um 31.080 € (1,67%) auf 1.826.096 €, so dass sich der Gesamthaushalt um 37.014 € (0,68 %) erhöht und somit 5.454.742€ beträgt. Rückblickend stellte Maier fest, dass sich die Ansätze im VWH im Wesentlichen nach dem Rechnungsergebnis 2013 und den Steuerschätzungen richten.

Einige nicht unwesentliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr richten sich in der Minderung bei den Schlüsselzuweisungen von 860.000 €um 51.000 € auf 809.000 € und eine Erhöhung bei der EK-Steuerbeteiligung von 825.000 € und 35.000 € auf 860.000 €. Das Gewerbesteueraufkommen von 500.000 € erhöht sich um 50.000 € gegenüber dem Haushaltsjahr 2013 (450.000).

Maier warf auch einen Blick auf die Kreisumlage, welche die Landkreise durch sonstige Einnahmen nicht gedeckten Bedarf auf die Kreisangehörigen Gemeinden umlegen. Sie wird in diesem Jahr auf 47,00 % (Vorjahr 47,5%) angesetzt. Trotz der Senkung steigt die Kreisumlage wegen der höheren Steuerkraft um immerhin 126.000 €.

In Sachen Winterdienstpauschale hat sich bislang nichts geändert. Alle Gemeinden des Landkreises Regen sowie mehrere in Straubing/Bogen erhalten die Pauschale, nicht jedoch Prackenbach, obwohl gegen den Freistaat Bayern Klage eingereicht wurde, die leider zu keinem Erfolg führte. Das bedeutet für die Gemeinde Prackenbach einen Einnahmeverlust von 15.960 € jährlich (84 km x 190 =15.960).

Nach wie vor sind die Betriebe der zwei Kindergärten und einer Kinderkrippe und zusätzlich die Umlage für auswärts untergebrachte Kinder eine große finanzielle Belastung. Das Haushaltsjahr weist heuer einen Fehlbetrag von 142.250 € auf.

Im Haushaltsjahr 2013 wurde der Soll-überschuss in Höhe von 701.043 € der Rücklage zugeführt. Zur Finanzierung von Maßnahmen des VMH wurde die Rücklage in gleicher Höhe im Haushalt 2014 der Rücklage wieder entnommen. Im Haushaltsjahr 2014 wird voraussichtlich ein Soll-Überschuss von rund 250.000 € entstehen, welcher wiederum der Rücklage zugeführt wird.

Der voraussichtliche Schuldenstand verringert sich zum 31.12.14 um 256.989 €, was eine Verschuldung von 1073 € je Einwohner entspricht. Der LK-Durchschnitt liegt bei 1.868,-/EW zum 31.12.13.

Schließlich warf man noch einen Blick in das Investitions-Programm der nächsten Jahre. Für 2014 steht die Ersatzbeschaffung von Fahrzeug- und Handsprechfunkgeräte für die Feuerwehren , Ersatzbeschaffung eines TSF für Tresdorf, Sanierung Jugendhaus, Baugebiet Kappenfeld, Deckenerneuerungen, Schmutz- und Oberflächenwasserableitung Kappenfeld,  Flurbereinigung/Dorferneuerung Viechtafell, Breitbandausbau, Wasserversorgung.

Für 2015 steht erneut die Ersatzbeschaffung TSF Tresdorf an, Ausbau Postweg, Oberbauverstärkung Krailing, Dorferneuerung Viechtafell, Breitband, Wasserversorgung Krailing.

Eckdaten des Prackenbacher Haushalts 2014

Gesamthaushalt                                                          5.454.742 Euro

Verwaltungshaushalt                                                   3.628.646 Euro

Vermögenshaushalt                                                    1.826.096 Euro

Verwaltungshaushalt Einnahmen

Einkommensteuerbeteiligung                                        895.000 Euro

Schlüsselzuweisung                                                     809.000 Euro

Allgemeine  Zuweisungen vom Staat                              45.000 Euro

Abgaben, Gebühren, Verwaltungs- und

Betriebseinnahmen                                                       557.946 Euro

Konzessionsabgabe                                                       60.000 Euro

Abschreibung/Verzinsung des Anlagekapitals              167.100 Euro

Einkommensteuerersatzleistung                                    81.000 Euro

Zuweisung vom Staat für KG, Straßenunterhalt

Schülerbeförderung                                                       305.600 Euro

Ausgaben

Personalausgaben                                                         864.000 Euro

Sachl. Verwaltungs- und Betriebsaufwand                    811.950 Euro

Schulverbandsumlage, KG, Fremdenverk.                    157.000 Euro

Zinsen                                                                               88.000 Euro

Gewerbesteuerumlage                                                              120.000 Euro

Kreisumlage                                                                   896.000 Euro

Zuführung an Vermögenshaushalt                                 524.596 Euro

Kalkulatorische Kosten                                                   167.100 Euro

Vermögenshaushalt   Einnahmen

Einnahmen aus Beiträgen, Zuwendungen und

Zuschüssen                                                                   472.700 Euro

Investitionspauschale                                                    128.800 Euro

Entnahme der Rücklage                                                              700.000 Euro

Zuführung vom Verwaltungshaushalt                           524.496 Euro

Ausgaben

Rücklagenzuführung                                                    247.100 Euro

Ordentliche Tilgung von Krediten                                 257.100 Euro

Ersatzbeschaffung Feuerwehrfahrzeug Tresdorf         42.000 Euro

Tageseinrichtung für KG                                                31.000 Euro

Sanierung Jugendhaus Krailing                                     50.000 Euro

Erschließung Wohnbaugebiet Kappenfeld                    20.400 Euro

Straßenbeleuchtung                                                      25.000 Euro

Ländl. Entwicklung Viechtafell                                    120.000 Euro

Breitbandversorgung                                                   150.000 Euro

Unbebauter Grundbesitz                                               35.000 Euro

40 Jahre zu Gast in Viechtafell

(03.08.2014)

Urlauberehepaar und das Gastgeberehepaar hatten Grund zum Feiern

Viechtafell. Ganz schön überrascht waren die Hausgäste Anton und Elisabeth Lieven aus Hörth bei Köln, als ihnen am Sonntag in ihrem Urlaubsdomizil Schedlbauer in Viechtafell eine Ehrung zuteilwurde, wo sie seit 40 Jahren ihre Ferien verbringen.

Mittlerweile kommen schon Kind und Kindeskinder in den schönen Urlaubsort zu den freundlichen Gastgebern Gisela und Hans Schedlbauers, wo sie sich sehr wohl fühlen. Sie gehören mittlerweile zur Familie und haben in Viechtafell auch viele Freunde gewonnen.

Bürgermeister Andreas Eckl freute es ganz besonders, die Gäste für ihre langjährige Treue im Namen der Gemeinde auszeichnen zu dürfen und überreichte ihnen als Dankeschön eine Urkunde und einen Gemeindeteller, mit der Hoffnung, dass sie noch lange den Weg nach Viechtafell finden. Auch Gisela Schedlbauer hatte einen Blumenstrauß und ein Präsent für die netten Gäste parat.

Die Jubilare sind mittlerweile schon über 80 Jahre, darum chauffiert meist Tochter Annemarie die Eltern die weite Strecke. Auch ihr, wie auch den Eltern ist der Bayerische Wald bereits zur zweiten Heimat geworden, wo sie den Wald mit ihrem Auto durchquerten und Arnbruck ein beliebter Aufenthalt war.

Foto: Jubilare sitzend Elisabeth und Anton Lieven, von links Tochter Annemarie, Gisela und Hans Schedlbauer, Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: 40 Jahre zu Gast in Viechtafell

Verabschiedung von den ehemaligen Gemeinderäten

(26.07.2014)

Verabschiedung von den ehemaligen Gemeinderäten

Kleine Feierstunde für aktives Mitwirken

 

Prackenbach/Schwaben. Zu einer kleinen Feier hatte der 1. Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach Andreas Eckl die bei der letzten Kommunalwahl im März 2014 ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieder ins Gasthaus Schötz nach Schwaben eingeladen, wo er ihnen zum Dank für ihr ehrenamtliches aktives Mitwirken in der Gemeinde ein schönes Erinnerungsgeschenk überreichte.

 

Bürgermeister Andreas Eckl hieß am Samstagabend alle anwesenden ehemaligen Ratsmitglieder recht herzlich willkommen. Er hatte dazu auch das aktive Gremium und ihre Partnerinnen eingeladen, die dieser Feier einen passenden Rahmen gab und dankte allen für ihr Kommen.

Obwohl die Verabschiedung der Gemeinderäte und des 2. Bürgermeisters der vergangenen Wahlperiode bereits in der konstituierenden Sitzung erfolgte, wollte er ihnen als neuer 1. Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach nochmals in einem würdigen Rahmen für ihr Mitwirken danken.

 

Er habe bereits in seiner jungen Amtszeit festgestellt, welche Riesenaufgabe und Verantwortung auf einen Gemeinderat zukommen, so der Bürgermeister. Ob Sitzungen, Anliegen anhören, Entscheidungen treffen, mal angenehm, mal unangenehm, Kritik und noch vieles mehr. „Ich denke, ihr seid mit allen diesen Punkten konfrontiert worden und dabei versucht, bestmögliche Entscheidungen für alle zu treffen“. Dafür sprach er ihnen allergrößten Respekt und Anerkennung aus.

 

Bevor man zum geselligen Teil der Feier überging, bedankte sich Bürgermeister Andreas Eckl bei jedem einzeln ausgeschiedenen Gemeinderat und dem ehemaligen 2. Bürgermeister mit einem schönen Erinnerungsgeschenk für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu Gunsten der Gemeinde.

 

Ausgeschieden sind und ihre Zeit im Gemeinderat:

Johann Haimerl vom 4.8.2011 – 30.4.2014

Stefan Haimerl: 14.10.2010 – 30.4.2014

Johann Schedlbauer: 1.5.2008 – 30.4.2014

Andreas Vogl: 1.5.2008 – 30.4.2014

Franz Haberl: 1.5.2002 – 30.4.2014

Karl Engl: 1.5.1996 – 30.4.2014 als Gemeinderat, als 2. BM vom 1.5.2008 – 30.4.2014

Albert Baumgartner: 1.5.1990 – 30.4.2014 Gemeinderat , als 2. BM vom 1.5.1996 – 30.4.2008

 

Anschließend ließen sich die Anwesenden ein gemeinsames Abendessen munden und mit einem gemütliches Beisammensein und guter Unterhaltung beschloss man die Feier.

 

Foto: BM Andreas Eckl, Andreas Vogl, Johann Schedlbauer, Karl Engl, Albert Baumgartner, Stefan Haimerl, Franz Haberl – auf dem Foto fehlt Johann Haimerl

Foto zu Meldung: Verabschiedung von den ehemaligen Gemeinderäten

Ein äußerst fleißiger Tresdorfer feierte sein 80. Wiegenfest

(25.07.2014)

Seine Werkstatt ist sein Heiligtum

 

Tresdorf. Ein wunderschönes Panorama bietet sich beim Anwesen von Josef Schwürzinger in Tresdorf, der am Donnerstag mit seiner Familie das 80.Wiegenfest feiern konnte. Am Freitag stellte sich auch eine Abordnung der Feuerwehr Tresdorf bei ihm ein, die ihm sehr herzlich gratulierten. Darüber freute er sich ganz besonders, war er doch ein Leben lang ein eingefleischter Feuerwehrmann, der seit 1956 Mitglied ist und sieben Jahre das Amt des Kommandanten bekleidete und 1982 die Fahnenweihe mit organisierte.

 

Auch bei den Waldesrandschützen ist der Jubilar seit der Wiedergründung im Jahre 1969 dabei und beim Handwerkerverein seit ca. 40 Jahren ein treues Mitglied. Sie stellten sich alle bei ihrem beliebten Kameraden mit herzlichen Wünschen ein, wobei sie ihm noch viele zufriedene Jahre gönnten.

Auch Diakon Josef Aigner von der Pfarrei Viechtach und Bürgermeister Andreas Eckl gratulierten mit Geschenken dem Jubilar, der sich über ihren Besuch sehr freute.

 

Geboren wurde der Jubilar am 24.07.1934 in Rasmern /Allersdorf, wo er mit sieben Geschwistern aufwuchs. Nach seiner Schulzeit, die er in Einweging abschloss war er einige Jahre in der Landwirtschaft tätig, bis er 1957 seine Angelina, eine geborene Lummer ehelichte und mit ihr in Tresdorf das Haus erweiterte.

Drei Kinder gingen aus der Ehe hervor, von denen Josef und Sabine in Tresdorf wohnen und Gisela sich in Schlatzendorf sesshaft machte. Mittlerweile gehören auch zwei Enkel zur Familie, die sich gerne beim Opa aufhalten.

 

Seinen Unterhalt für die Familie verdiente sich der Jubilar überwiegend auswärts am Bau, wobei er lange Jahre am Kraftwerk in Ohu tätig war, bis er mit 65 Jahren in Rente ging.

 

Doch einen Ruhestand hat es bei dem rührigen Jubilar noch nie gegeben. Zu seinem Lebenswerk gehörte Häuser bauen, wobei die Werkstatt sein Heiligtum ist, wo er immer noch fleißig Gartengarnituren zimmert. Durch eine Operation ist er zur Zeit ein wenig an seiner Lieblingsbeschäftigung gehindert, doch er kann es gar nicht erwarten, bis er wieder in seine Werkstatt gehen kann.

Noch ein Hobby hat der fleißige Jubilar, das sind seine Enten, um die er sich kümmert und umsorgt.

Seine Gratulanten wünschten ihm an seinem Ehrentag, er möge so fit und fidel bleiben um mit so viel Schwung und Arbeitseifer mit seiner Angelina einen langen Lebensabend genießen zu können.

 

Foto: Thomas Brunner, Thomas Denninger, Paul Kuffner, Elisabeth Kuffner, Josef Schwürzinger, BM Andreas Eckl, Alois Punzl sen.

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Zwei schöne Kinderspielplätze offiziell freigegeben

(23.07.2014)

Moosbach/Fichtental. Rechtzeitig zu Ferienbeginn wurde der neue Kinderspielplatz auf einem Teil des Schulsportplatzes, direkt unter der Turnhalle, fertig gestellt. Eine gepflegte Investition, die man hier den Kindern bietet, für welche die Gemeinde einen Großteil dafür beigetragen hat. Die Sponsoren und Helfer werden in einem Bericht vor der Einweihung, die möglicher Weise für den 13. September geplant ist, gesondert erwähnt.

 

Am Mittwoch hat nun Heinz Schönbrunner von der Firma Asid die Geräte überprüft und den ganzen Spielplatz abgenommen und offiziell frei gegeben. So können sich die Kinder nach Herzenslust austoben und alle freiwilligen Helfer und Sponsoren würden sich über die rege Nutzung der Kinder sehr freuen.

 

Nach der Abnahme in Moosbach wurde ebenfalls der neue Kinderspielplatz in Fichtental durch Heinz Schönbrunner offiziell frei gegeben, den die radelnden Kinder vom unmittelbaren Radweg bereits rege benützen.

 

Foto: Spielplatz in Moosbach – Ludwig Fleischmann, Heinz Schönbrunner, BM Andreas Eckl, Hans Miethaner

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Informationsaustausch im Gemeinderat

(21.07.2014)

Enge Zusammenarbeit vereinbart mit der TG und ALE

 

Prackenbach. Am Montag gab es einen Informationsaustausch zwischen dem Gemeinderat Prackenbach und dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) Viechtafell. Hierbei informierte der Vorsitzende der TG, Techn. Amtmann Thomas Mäder den neuen Gemeinderat mit 1. Bürgermeister Andreas Eckl umfassend über die Ländliche Entwicklung Viechtafell.

 

Nach einer Vorstellungsrunde gab Mäder einen Einblick in die Aufgaben des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern. Dann sprach man über die Flurbereinigung, die Dorferneuerung und das geplante Wegenetz in Viechtafell. Weiter informierten sich die Gemeinderäte über den bisherigen Stand und die Planungen in der Dorferneuerung und die damit für die Gemeinde verbundenen Kosten.

 

Im Anschluss an die Ausführungen von Mäder informierte Vorstandsmitglied Johann Haimerl über den Werdegang der Ländlichen Entwicklung Viechtafell aus der Sicht der Bürger vor Ort. Durch die enge und gute Zusammenarbeit zwischen den Bürgern ließen sich eine Vielzahl von Ideen und Ziele, des gemeinsam in einem Seminar erstellten Leitbilder auch verwirklichen. Rege tauschten der Vorstand der TG und die Gemeindevertreter danach weitere Informationen aus.

 

Die Gemeinde hat zudem zu Beginn der neuen Wahlperiode den Entwicklungsausschuss (Mitglieder: 2. Bürgermeister Michael Kellermeier und die Gemeinderatsmitglieder Helmut Gierl und Johann Miethaner) gegründet, welcher als Bindeglied zwischen dem Dorferneuerungs- und Flurbereinigungsverfahren agiert. Sie werden in Zukunft den Vorstandssitzungen der TG beiwohnen, um für Entscheidungen des Gemeinderates gut informiert zu sein. „Wir werden in Zukunft weiterhin eng zusammenarbeiten“ vereinbarten die Vertreter der TG, der Gemeinde und des ALE.

 

Foto: BM Andreas Eckl, Vorsitzender der TG Thomas Mäder, Vorstandsmitglied Johann Haimerl

Foto zu Meldung: Informationsaustausch im Gemeinderat

Im Gemeinderat Prackenbach am 17.7. notiert

(17.07.2014)

Der Satzung zugestimmt

Der Gemeinde Prackenbach wurde im Rahmen der überörtlichen Rechnungsprüfung empfohlen, eine Satzung über die Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der vier Gemeindefeuerwehren zu erlassen, welche kostenerstattungspflichtig sind. Das gilt nicht bei Brandbekämpfung und Lebensrettung.

Josef Haas von der Verwaltung, zuständig für das Feuerwehrwesen stellte dem Gremium die aufgestellte Satzung für die Pflichtleistungen nach dem BayFwG vor, wo es unter anderem um Einätze, Sicherheitswachen und Ausrücken nach missbräuchlicher Alarmierung oder Fehlalarm geht.

Der Aufwendungsersatz entsteht mit dem Tätigwerden der Feuerwehr.

 

In Position 2 erhebt die Gemeinde Kostenersatz für die Inanspruchnahme der Feuerwehren zu freiwilligen Leistungen wie Hilfeleistungen, Überlassung von Gerät und Material.

Die Höhe der Aufwendungs- und Kostenersatzes richtet sich nach den Pauschalsätzen gemäß der Anlage. Aufgeführt in der Satzung sind auch die überörtlichen Hilfeleistungen, die zu erstattenden Aufwendungen unabhängig von dieser Satzung geltend gemacht werden.

 

Im §2 der Kategorie Schuldner wird angezeigt, dass sich bei Pflichtleistungen der Schuldner des Aufwendungsersatzes nach dem BayFwG bestimmt. Zudem ist bei freiwilligen Leistungen Schuldner, wer die Feuerwehr willentlich in Anspruch genommen hat und mehrere Schuldner haften als Gesamtschuldner.

Aufwendungs- und Kostenersatz werden einen Monat nach Zustellung des Bescheids zur Zahlung fällig, heißt es im § 3 Fälligkeit der Satzung. Der Gemeinderat akzeptierte die Satzung in seinen Punkten.

 

Mit der Beschaffung der Funkausstattung einverstanden

Durch die bayernweite Umstellung aller Einsatzkräfte von Analogfunk auf Digitalfunk sind Ersatzbeschaffungen für die FFW im Funkbereich erforderlich. Betroffen sind die stationären Einrichtungen in den Fahrzeugen und zusätzlich die Handsprechfunkgeräte.

Mit dem Gemeinderat wurde eingehend beraten und schließlich entschieden, wie viele Digitalfunkgeräte zu beschaffen sind, da das Ergebnis der KBI mitzuteilen ist, die im Rahmen einer Sammelbestellung die Geräte beschaffen werden.

Nach Einschätzung des Bayerischen Staatsministeriums den Innern sind für die FFW der Gemeinde Prackenbach folgende digitale Endgeräte förderfähig, so Josef Haas. Es handelt sich dabei um insgesamt fünf Fahrzeugfunkgeräte MRT, ein Bedienteil mit Handapparat und 18 Handsprechfunkgeräte HRT. Zusätzlich werden acht Handsprechfunkgeräte HRT ohne Förderung beschafft. Dabei entstehen der Gemeinde insgesamt mit Einbau ca. 20 000 € Kosten, die der Gemeinderat bewilligte.

 

Der Ersatzbeschaffung eines FW-Fahrzeuges für Tresdorf zugestimmt

2013 stellte die FW Tresdorf Antrag zur Ersatzbeschaffung für ein Feuerwehrfahrzeug, da das ihre mittlerweile 27 Jahre alt geworden ist und nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Der Einsatzbereich der Wehr bewegt sich überwiegend bei der Wasserförderung, so dass nach Auffassung der verantwortlichen Kommandanten ein Fahrzeug mit Allrad angemessen sei. Dem stand der Gemeinderat positiv gegenüber. Die FW hat inzwischen ein Fahrzeug besichtigt und Informationsangebote eingeholt.

 

Der Gemeinderat hatte zunächst in Erwägung gezogen, eine Partnergemeinde zu suchen, die ein bauartgleiches Fahrzeug beschaffen möchte, um mehr Förderung zu bekommen. Nach eingehender Beratung stimmte der Gemeinderat dem Kauf eines TSF mit Allrad zu. Die Freiwillige Feuerwehr Tresdorf sicherte der Gemeinde Prackenbach beim Kauf des neuen Fahrzeuges ebenfalls finanzielle Unterstützung zu. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, die Ausschreibung durchzuführen und Angebote einzuholen. Das Fahrgestell soll noch heuer zur Zahlung angewiesen werden und nächstes Jahr werden die Kosten für den Aufbau und Auslieferung übernommen.

 

Dem Bauantrag der Adelheid Ostler, Eck und Gertrud Bocksberger, Weilheim auf Anbau eines Holzlagerraums an das bestehende Wohnhaus in Auriedern wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Das Ferienprogramm der Gemeinde steht

(14.07.2014)

Sechs Vereine beteiligen sich – Kinder und Jugendliche der ganzen Gemeinde sind willkommen

 

Prackenbach In der Gemeinde Prackenbach beteiligen sich am diesjährigen Ferienprogramm sechs Vereine, die zu den jeweiligen Veranstaltungen alle Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Gemeindegebiet herzlich einladen, damit die Ferien auch für die Daheimgebliebenen zum Erlebnis werden.

 

Gestartet wird am Mittwoch, 6. August 2014, wenn der Gartenbauverein Moosbach zu einer Fahrt nach Runding, zur neu renovierten Burgruine mit interessanter Führung einlädt. Abfahrt ist um 13.00 Uhr am Dorfbrunnen mit Fahrgemeinschaften.

Beim Dorfverein Hagengrub steht am Donnerstag, 7. August beim Dorfwirt in Hagengrub kreatives Basteln mit Karin Stengl an. Beginn 14.00 Uhr. Mitzubringen ist ein Klebestift und ein Unkostenbeitrag von 2.00 €.

 

Die FFW Prackenbach organisiert am Freitag, 22. August einen Aktionsnachmittag rund ums Wasser mit vielen lustigen Spielen beim Feuerwehrhaus – Beginn ist 14.00 Uhr. Mitzubringen sind evtl. ein T-Shirt zum Wechseln.

 

Bei der FFW Tresdorf mit Bergwacht Viechtach geht es am Samstag, 30. August um 14.00 Uhr beim Feuerhaus in Tresdorf rund beim Geocaching (moderne Schnitzeljagd) mit anschließender Überraschung und Grillen. Teilnehmerzahl 10 im Alter von 8 – 16 Jahren. Evtl. Badesachen mitbringen – Unkostenbeitrag 5.00 €.

 

Ein zweites Mal lädt der Dorfverein Hagengrub am Mittwoch, 3. September zum Dorfwirt in Hagengrub ein. Malworkshop mit Rosi Baumgartner ist um 14.00 Uhr angesagt. Mitzubringen sind eine Schürze oder altes T-Shirt- Unkostenbeitrag von 3.00 € sind mitzubringen.

 

Schließlich laden die Edelweißschützen Moosbach am Freitag, 12. September ab 15.00 Uhr zu einem Schnupperschießen ins Gasthaus Kerscher in Moosbach ein. Auch ein gemeinsames Fußballspielen oder Spielplatzbesuch in vorgesehen. Das Mindestalter für den Schießstand ist 10 Jahre. Ein Unkostenbeitrag von 3.00 € soll entrichtet werden.

 

Anmeldungen für die jeweiligen Veranstaltungen sind an Renate Schedlbauer (Tel. 09942/6829) zu entrichten. Im Übrigen wünscht sie viel Spaß und erholsame Ferien.

Zum 80. Geburtstag von Franz Thöner

(08.07.2014)

Pfarrer, Bürgermeister und Feuerwehr gratulierten

 

Moosbach. In seinem schmucken Haus in der Pfarrhofstraße feierte am Dienstag der stets freundliche Jubilar Franz Thöner mit seiner Familie den 80. Geburtstag. Wenn auch seine Beine nicht mehr so stabil sind, erfreut er sich bester gesundheitlicher und geistiger Vitalität.

Auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Andreas Eckl besuchten den Jubilar an seinem Ehrentag, wünschten alles Gute und überreichten eine Urkunde und Geschenke im Namen der Gemeinde bzw. ein Hinterglasbild des Kirchenpatrons Johannes des Täufers.

Nicht minder herzlich gratulierte dem Jubilar eine Abordnung der Feuerwehr mit einem Geschenkkorb und wünschte einen zufriedenen Lebensabend bei steter Gesundheit.

 

Franz Thöner hat am 8. Juli 1934 in Markersdorf in der CSSR das Licht der Welt erblickt. Wie so viele Leidensgenossen musste auch er 1945 mit seiner Familie die Heimat verlassen und sind schließlich in Moosbach gelandet. 1962 hat er mit seinen Eltern in der Pfarrhofstraße ein Einfamilienhaus errichtet, eins der ersten Häuser in dieser Straße, die mittlerweile zur großen Pfarrhofsiedlung angewachsen ist.

 

1966 hat der Jubilar seiner Irmengard die Hand zum Ehebund gereicht, die ihm einen mustergültigen Haushalt führt und der Garten mit wunderschönen Rosen momentan in voller Blüte steht. Aus der Ehe ging Sohn Franz hervor, der längst in die „Gläserne Scheune“ in Rauhbühl eingeheiratet hat und sich mit seiner freundlichen Frau  rührend um die Eltern sorgt und sie oft besucht. Mittlerweile haben auch mit Alexander und Susanne zwei Enkel die Familie vergrößert, der ganze Stolz der Großeltern.

 

Franz Thöner hat sein Leben lang fleißig für seine Familie gespart und geschafft. Einige Zeit war die Landwirtschaft oder die Arakunst in Altrandsberg sein Arbeitgeber. Dann sorgte er im nahen Sägewerk für Unterhalt und schließlich hat er noch am Bau Schwerstarbeit geleistet, bis er schließlich mit 60 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand ging.

 

Heute geht der Jubilar seiner Frau im Haushalt etwas zur Hand und sorgt für Holz in der Küche. Auch zwei Stallhasen verlangen ihre Aufmerksamkeit, die er gerne versorgt. Zuweilen macht er auch einen kleinen Spaziergang, wenn seine Füße es zulassen. Der Wunsch aller Gratulanten war, dass er mit seiner Frau noch viele Jahre bei bester Gesundheit und zufrieden den Lebensabend verbringen kann.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, Sigfried Engl, Xaver Wenzl, Alfons Eckl, auf der Bank haben Platz genommen: der Jubilar Franz Thöner und Pfarrer Josef Drexler

Foto zu Meldung: Zum 80. Geburtstag von Franz Thöner

Im Gemeinderat Prackenbach notiert

(03.07.2014)

Problem an der Kanalisation soll beseitigt werden

An einem Hausanschluss in der Tafertsbergstraße ist das Kanalisationsrohr verstopft. Betroffen ist das Teilstück ab dem Hauptkanal bis hin zur Grundstücksgrenze. Bürgermeister Andreas Eckl und der Gemeinderat sprachen sich deshalb für einen baldmöglichsten Austausch des Hausanschlusses aus. Unklar war, ob man die herkömmliche Tiefbauvariante oder alternativ eine Sanierung mittels Inliner-Verfahren wählen solle. Für beide Varianten soll je ein Angebot eingeholt werden um anhand eines Kostenvergleichs die weitere Vorgehensweise festlegen zu können.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Dem Anbau an die bestehende Scheune im Gemeindeteil Tafertshof des Ludwig Klement, Bürgermeister aus Zandt wurde von Seiten des Gemeinderates zugestimmt.

Des Weiteren wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt für den Antrag des Helmut Altmann in Prackenbach für den Neubau eines Wohnhauses mit Garagen.

 

Berichte und Anfragen

Bürgermeister Andreas Eckl teilte dem Gemeinderat mit, dass er Thomas Mäder vom Amt für ländliche Entwicklung in Landau ins Rathaus eingeladen habe, um über die Dorferneuerung in Viechtafell eine Zusammenfassung zu geben. Der Termin findet am Montag, 21. Juli um 17.00 statt, zu dem die Mitglieder des Gemeinderates eingeladen sind.

 

Der 1. und 2. Bürgermeister Andreas Eckl bzw. Michael Kellermeier merkten an, dass sie bereits des Öfteren über freilaufende Hunde angesprochen wurden, die vor allem in landwirtschaftlichen Grundstücken ihre Notdurft hinterlassen. Man möge bedenken, dass hier Lebensmittel produziert werden. Die Hundebesitzer werden darum gebeten, die Hunde an der Leine zu führen und gegebenen Falls den Kot mit nach Hause zu nehmen.

 

Die geplante Informationsveranstaltung zur weiteren Vorgehensweise in Krailing bezüglich der Wasserversorgung in Krailing wird vorerst nochmals verschoben, da vorher noch weitere Basisdaten gesammelt werden müssen. Bürgermeister Andreas Eckl sagte zu, dass die Bürger in Krailing frühzeitig vor der gemeinsamen Veranstaltung informiert und eingeladen werden. Ein Termin wurde noch nicht festgelegt.

Erschließungsstraße im Wohnbaugebiet wurde geteert

(05.06.2014)

Prackenbach. In einer herrlichen süd-west-Lage wurde der früher als Gewerbegebiet am Kappenfeld ausgewiesene Bereich in ein Wohnbaugebiet umgewandelt, wo 13 Parzellen entstanden und Ende März der obligatorische Spatenstich erfolgte. Mittlerweile sind von den 13 Parzellen nur noch 9 Bauplätze frei. Interessenten können darum diesbezüglich in der Gemeinde vorsprechen.

 

Die Arbeiten gingen in den zwei Monaten durch die Firma Blüml-Bau zügig voran, so dass am Mittwoch die 280 m lange Erschließungsstraße durch den Stratebau Viechtach geteert werden konnte. Bauleiter Ludwig Peter erklärte, dass die Teerkolonne um 7.00 Uhr mit der 10er Tragschicht begann und die Teerung um 11 Uhr abgeschlossen war. In noch etwa 14 Tagen wird die Erschließung des Baugebietes abgeschlossen sein, so Werner Blüml. Erst im Herbst wird auf die Tragschicht der Erschließungsstraße eine Feinschicht aufgetragen. 

 

Foto: Ludwig Peter (Bauleiter Stratebau). BM Andreas Eckl, Werner Blüml, Florian Pledl (Architekten Brunner) Lisa Stiglbauer ( Architekten Brunner).

Foto zu Meldung: Erschließungsstraße im Wohnbaugebiet wurde geteert

Vollzähliger Gemeinderat bei der letzten Sitzung angetreten

(02.06.2014)

 

 

Prackenbach. In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am Montag-Abend wurde im Punkt 1 der Sachstandsbericht zum Breitbandausbau erörtert. Bürgermeister Andreas Eckl lud nochmals Herrn Köckeis von der Telekom zu einem Gespräch ein, welches jedoch nicht sehr vielversprechend verlief.

Der Breitbandbeauftragte Josef Haas berichtete noch einmal kurz vom Werdegang eines schnellen Internet als man 2007 auf der Suche war, Anbieter zu finden. Ein Breitbandausbau der Telekom kam in der ersten Ausbaustufe nicht zu Stande, da die voraussichtlichen Kosten der Telekom sehr hoch waren und dies für die Gemeinde nicht zu schultern gewesen wäre, des Weiteren gab aber auch bei der Ausschreibung die Telekom kein Angebot ab. Dann nahm sich Englmeier von der Firma Amplus, der seinen Betrieb 2006 aus der Taufe hob, der Sache an. Es wurden Probestrecken gelegt und mittlerweile werden die Kunden mit Glasfaserkabel und Richtfunkstrecken gespeist.

Auch wurde ein Programm für den Ortsteil Moosbch und Prackenbach ausgearbeitet, so dass auf die Gemeinde keine Kosten zugekommen sind. Die Firma Amplus hat diese Verteiler eigenwirtschaftlich ausgebaut. Wir müssen froh sein, so Haas, dass die Firma Amplus in Breitbandausbau einstieg. Mit diesen Gegebenheiten müssen wir leben, viel Alternative haben wir nicht. Noch im März wurde für Prackenbach ein Anschluss an der Kreuzung am Outdoor DSL AMs getätigt. Zur Zeit liegen wir im zweiten Förderprogramm (Ausbau Prackenbach bis Krailing) zeitlich sehr gut und es können in Kürze Angebote für den Ausbau angefordert werden.

 

Wir müssen an der Firma Amplus dran bleiben, meinte BM Eckl. Ob wir die Telekom noch einmal nutzen können, steht in den Sternen. Vielleicht im Jahre 2016.

 

Straßensanierung 2014

Im Bauausschuss wurden kürzlich notwendige Straßensanierungen im Jahre 2014 ins Auge gefasst. Auf der Prioritätenliste obenauf steht die Straße zum Steinhof und nach Leuthen.

Es wurde angeregt, dass Bäume und Sträucher, die in die Straße herein hängen, entfernt werden sollten. Für die lädierten Straßen werden Angebote eingeholt und anschließend ein Beschluss gefasst.

 

Ausbau Pfahlstraße/Postweg ist notwendig

Über die Notwendigkeit des Ausbaus der Pfahlstraße/Postweg hat BM Andreas Eckl beim Landrat Michael Adam im Landratsamt vorgesprochen und ihm die Problematik erläutert. Beantrix vom Staatlichen Bauamt vom Straßenbauamt hat zugesagt, dass der Bau spätestens 2015 in Angriff genommen wird. Auch die erforderlichen Grundstückabtretungen der betreffenden Anlieger seien vorgesprochen und werden in den kommenden Wochen abgeschlossen.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurden folgende Bauanträge erteilt.

Dem Antrag des Johann Fraundorfner, Krailinger Straße auf Erweiterung der Rinderstallung

Johann Sperl Zeitlauerweg auf Abbruch des bestehenden alten Wohnhaues und Neubau eines Wohnhaus-Ersatzbaues mit PKW Garagen

Ein Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Carport in Fichtental für Thomas Englmeier, Kollnburg gab der Gemeinderat grünes Licht.

 

Anfragen aus dem Gemeinderat

Alfons Krieger monierte die Dauerbaustelle in der Ringstraße, die bereits drei Monate besteht und

Eberhard Preiß berichtet von der Baustelle in Hetzelsdorf, die ebenfalls noch nicht fertig ist.

Michael Kellermeier schlug lt. Ruhmannsdorfer Bewohner vor, im Bereich Ruhmannsdorf-Steinhof durch Navigationsgeräte fehlgeleitete Verkehrsteilnehmer durch eine geeignete Beschilderung von der Durchfahrt abzuhalten.

Max Geiger feierte sein 80. Wiegenfest

(20.05.2014)

Vögel und Fische betreuen ist seine Leidenschaft

 

Prackenbach. In Engelsdorf, einer kleinen Ortschaft nähe der Gemeindegrenze zu Viechtach feierte am Dienstag der sympathische Jubilar Max Geiger mit seiner Familie den 80. Geburtstag. Er ist gesundheitlich und vor allem geistig top fit, nur seine Beine wollen gar nicht mehr recht, so dass er sich auf einen Stock stützen muss.

In seinem gemütlichen Haus besuchte ihn zu seinem Ehrentag auch Pfarrer John Kodiamkunnel und Prackenbachs erster Bürgermeister Andreas Eckl, der seit seiner Wahl dem ersten Jubilar die besten Wünsche übermitteln durfte. Sie wünschten ihm noch viele gesunde und zufriedene Jahre und überreichten Präsente bzw. eine Urkunde mit Geschenkkorb im Namen der Gemeinde.

Auch durfte eine Abordnung der Prackenbacher Feuerwehr nicht fehlen und am Nachmittag der Geflügel-Verein, dessen langjährige Mitglieder er ist.

 

Das Elternhaus von Max Geiger stand in Engelsdorf, wo er 1934 im landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern geboren und mit vier Geschwistern aufgewachsen ist. Nach dem Abschluss der Schulzeit erlernte er den Beruf eines Zimmerers und hat bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand 35 Jahre meist Auswärts als Zimmerer seinen Unterhalt verdient.

 

Seiner Fanny, einer gebürtigen Weinbacher aus Hetzelsdorf reichte der Jubilar 1957 die Hand zum Ehebund. Mit viel Fleiß und Sparsamkeit baute sich das junge Paar 1960 ein schmuckes Eigenheim unweit des Elternhauses von Max. Und bald kam mit drei Kindern Leben in das Haus. Längst hat sich Sohn Max in Viechtach sein Nest gebaut, Tochter Rosi in Riedmühle und Sohn Joachim lebt in Engelsdorf, wo er das Elternhaus mit einem Anbau erweiterte. Mittlerweile haben drei Enkel und ein Urenkel die Familie vergrößert, die auf der Beliebtheitsliste vom Opa sicher den ersten Plätze einnehmen.

 

Wenn auch die Füße des Jubilars ein kleines Handikap bedeuten, gehören Holzarbeit immer noch zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Und während seine Fanny den Haushalt versorgt und im Sommer den großen Garten ist der Jubilar die meiste Zeit des Tages bei seinen bunten Vögeln anzutreffen. Wenn sie auch viel Arbeit abverlangen, bedeuten sie seine große Leidenschaft. Nicht zuletzt tummeln sich frisch und munter in einem kleinen Gartenweiher wunderschöne größere und kleinere Goldfische.

Früher ist der Jubilar viel gewandert und im Sommer war ihm kein Schwammerl sicher, doch das geht gesundheitlich nicht mehr, was er sehr vermisst.

 

Der Jubilar ist rundherum zufrieden und zu seinem Ehrentag wünschte ihm die Familie noch viele zufriedene und gesunde Jahre, damit er seinen Lebensabend noch lange genießen kann.

 

Foto: Jubilar Max Geiger mit Urenkel Luiz, Pfarrer John Kodiamkunnel, Markus Penzkofer-Ecker, Thomas Fleischmann und BM Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Max Geiger feierte sein 80. Wiegenfest

1. Bürgermeister Andreas Eckl vom ältesten Gemeinderat vereidigt – Vize ist Michael Kellermeier

(08.05.2014)

Sieben neue Gemeinderäte sprachen den Amtseid – Ausschüsse festgelegt

Prackenbach. Großen Wechsel in der Gemeindeführung der Gemeinde Prackenbach gab es am Donnerstag bei der konstituierenden Sitzung der neuen Legislaturperiode 2014/20. Der bisherige 1. Bürgermeister Xaver Eckl, der 12 Jahre die Geschicke der Gemeinde Prackenbach leitete, wurde von Andreas Eckl in der Führung abgelöst. Zu seinem Vize wählten die Ratskollegen Michael Kellermeier im ersten geheimen Wahlgang mit 11:4 Stimmen. Auf die Besetzung eines dritten Bürgermeisters wurde verzichtet.

 

Nach der Begrüßung aller Anwesenden im Sitzungssaal des Rathauses durch den 1. Bürgermeister Andreas Eckl folgte seine Vereidigung durch Franz Xaver Pongratz. Eckl schwor Treue dem Grundgesetz und der Verfassung sowie Gehorsam und gewissenhafte Erfüllung der Amtspflichten, so wahr ihm Gott helfe.

 

Anschließend wurden sieben neu gewählte Gemeindebürger ins Team aufgenommen: Andreas Eckl nahm Roland Geiger (CSU), Helmut Gierl (FW Ruhmannsdorf), Reinhold Högerl (FW), Johann Klement (CSU), Peter Kuhn (FW), Mirko Penzkofer (FBI Gemeinde Pr.) und Renate Schedlbauer (FWG Moosb.-Pr.-Ruh.) ebenfalls einzeln die Eidesformel ab. Unter anderem gelobten sie die Rechte und Selbstverwaltung zu wahren.

 

Im weiteren Verlauf wurde über die Festlegung eines zweiten Bürgermeisters einstimmig beschlossen. Alfons Krieger schlug Michael Kellermeier vor und mit Johann Miethaner wurde ein weiterer genannt. Auf einen dritten Bürgermeister wurde verzichtet. Den Wahlausschuss zur geheimen Wahl übernahmen Franz Kolbeck und Michael Maurer. Mit 11:4 Stimmen wurde Kellermeier zum 2. Bürgermeister bestimmt und Bürgermeister Andreas Eckl nahm ihm anschließend den Eid ab.

 

Einstimmig angenommen wurde die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts für die Wahlperiode bis 2020, zu der Geschäftsleiter Manfred Maier einige Erläuterungen gab. Es wurde festgestellt, dass der Bürgermeister Ehrenbeamter ist und zudem befugt ist, nach dem Muster des Bayerischen Gemeindetages über Stundungen und überplanmäßige Ausgaben für die Dauer ab einem Jahr bis zu 2000,- € selbst entscheiden darf, im Übrigen bis zu einem Betrag von 4 000,-€ im Einzelfall.

 

Beschlossen wurde zudem, dass dem Gemeinderat künftig für die Teilnahme an einer Sitzung wie bisher 20.00 € Entschädigung gewährt wird. Die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses erhalten für ihre Prüfung der Jahresrechnung einen Pauschalbetrag von 100,00 €. In diesem Zusammenhang merkte man an, dass die Sitzungen evtl. nicht mehr, wie schon gehabt, bis 24.00 Uhr dauern sollten, lieber eine Sitzung mehr.

In der nichtöffentlichen Sitzung beriet man über die Bestellung eines Jugendbeauftragten. Vorgeschlagen wurde Renate Schedlbauer und Mirko Penzkofer, die das Amt gemeinsam ausüben mit Mirko als Stellvertreter. Mit dem bisherigen Jugendbeauftragten sollten sie sich kurzschließen, damit wieder ein Ferienprogramm und verschiedene Angebote in enger Zusammenarbeit mit den Vereinen zustande kommt.

 

Letzter Punkt war die Bestellung des ersten Bürgermeisters zum Eheschließungsstandesbeamten, Franz Xaver Pongratz zum Seniorenbeauftragten sowie Johann Miethaner zum Vertreter für den Schulverband der Hauptschule Viechtach. Einen einstimmigen Beschluss zur Geschäftsordnung notierte Maier in seinem Protokoll.

 

Die Ausschüsse: Ein wichtiger Punkt der konstituierenden Sitzung war die Bestellung der Mitglieder und ihrer Vertreter für die Sachausschüsse (in Klammern die Stellvertreter). Außer im Rechnungsprüfungsausschuss führt der 1. Bürgermeister jeweils den Vorsitz.

Haupt-, Finanz- und Personalausschuss: Michael Kellermeier (Helmut Gierl), Reinhold Högerl (Peter Kuhn), Eberhard Preiß (Roland Geiger), Johann Miethaner (Mirko Penzkofer), Johann Thurnbauer (Renate Schedlbauer).

Bau- und Umweltausschuss: Alfons Krieger (Roland Geiger), Johann Klement (Reinhold Högerl), Helmut Gierl (Johann Miethaner), Franz Pongratz (Mirko Penzkofer), Paul Kuffner (Johann Thurnbauer ).

Sozialausschuss: Michael Kellermeier (Alfons Krieger), Roland Geiger (Helmut Gierl), Peter Kuhn (Eberhard Preiß), Mirko Penzkofer (Franz Pongratz), Renate Schedlbauer (Johann Thurnbauer).

Entwicklungsausschuss für den Bereich Dorferneuerung, Städtebauförderung, Hoferschließungen:

Michael Kellermeier (Eberhard Preiß), Helmut Gierl (Paul Kuffner), Johann Miethaner (Johann Thurnbauer).

Rechnungsprüfungsausschuss unter dem Vorsitz von Eberhard Preiß: Michael Kellermeier, (Helmut Gierl), Reinhold Högerl (Peter Kuhn), Eberhard Preiß (Roland Geiger ), Johann Miethaner (Mirko Penzkofer), Johann Thurnbauer (Renate Schedlbauer).

 

Im Rahmen des Busunfalls am 8. Mai 2014 bei der Abzweigung Postweg-Einmündung in die B 85, für die bereits Planungen zur Errichtung einer Abbiegespur auf der B 85 im Gange sind, bat Gemeinderat Alfons Krieger noch einmal in dieser Sache bei der zuständigen Behörde vorstellig zu werden und den Ausbau so weit möglich zu beschleunigen, um einen Unfall mit weitaus schwerwiegenderen Folgen in Zukunft zu vermeiden.

 

Foto:

neue GR-Mitglieder mit dem neuen Bürgermeister : Peter Kuhn, Mirko Penzkofer, BM Andreas Eckl, Helmut Gierl, Renate Schedlbauer, Johann Klement, Roland Geiger, Reinhold Högerl

Foto zu Meldung: 1. Bürgermeister Andreas Eckl vom ältesten Gemeinderat vereidigt – Vize ist Michael Kellermeier

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(17.04.2014)

Von der Grobplanung Kenntnis genommen

Das Architektenbüro Robert Brunner hat für die Untersuchung der wirtschaftlichen Versorgung der Ortsteile Krailing und Schwarzendorf mit Trinkwasser vier Varianten ausgearbeitet, von denen drei auf Grund einer groben Kostenschätzung verglichen wurden.

In der Variante 1 geht es um die Eigenversorgung aus neu zu erstellendem Hochbehälter. Mit Variante 2 wurde ebenso eine Kostenschätzung für den Anschluss an Waldwasserschacht in Frauenwies ausgearbeitet und in der Variante 3 geht es um den Anschluss an die bestehende Wasserleitung in Viechtafell.

Ingenieur Florian Pledl merkte an, dass beim Vergleich der 3 Varianten sowohl aus technischer als auch wirtschaftlicher Sicht die 3. Variante als sinnvollste erscheint.

Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht gefällt, der Gemeinderat nahm lediglich Kenntnis davon.

 

Ein Straßenname für das neue Baugebiet

Für das neue Baugebiet „Kappenfeld“ entschied sich der Gemeinderat für den Straßennahmen „Lexegern“.

 

Gemeinderat plädiert für das Basistelefon

Die Telekom empfiehlt den Abbau des öffentlichen Basistelefon an der Ringstraße/B85 mangels Wirtschaftlichkeit, das jedoch der Gemeinderat erhalten möchte.

 

Antrag wird genehmigt

Der Flächennutzungsplan soll im Bereich Viechtafell geändert werden. Der Gemeinderat stimmte der Auftragserteilung an das Planungsbüro Joham-Kellhuber zu.

 

Beschlossen

Eine Erschließungsbeitragssatzung nach dem Muster des Bayerischen Gemeindetages wurde erlassen.

 

Städtebauförderung

Da derzeit noch keine ausreichende Haushaltsdaten vorliegen und im Hinblick auf die neue Zusammensetzung des Gemeinderates ab Mai, wurde die weitere Vorgehensweise der Städtebauförderung nochmals vertragt.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Dem Bauantrag des Werner Blüml, Stallwang auf Errichtung eines Einfamilien-Hauses mit Garage im Baugebiet Kappenfeld

Zugestimmt wurde ebenfalls den Anträgen auf Erteilung einer Erlaubnis zur Erstaufforstung durch:

Stefan Haimerl, Unterreisach in der Gemarkung Moosbach,

August und Rosa Kastl Am großen Pfahl eine Teilfläche der Gemarkung Prackenbach,

Ludwig Artmann, Zell eine Teilfläche in der Gemarkung Prackenbach

Peter und Rosa Maria Hastreiter, Prackenbach in der Gemarkung Ruhmannsdorf

Georg und Agnes Probst Oberreisach eine Teilfläsche in der Gemarkung Moosbach.

 

Von der Gemeinde wird darauf hingewiesen, dass ab Montag, 28. April 14 der Bau des Forstwirtschaftsweges Buchwiesenweg beginnt.

Foto zu Meldung: Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

46 Straßenleuchten werden auf LED Technik und 15 auf Energiesparleuchten umgerüstet

(03.04.2014)

Josef Haas jetzt kommunaler Energiewirt

 

Prackenbach. Zusätzlich zum staatlich anerkannten Energieberater vor vier Jahren hat sich der Verwaltungsbeamte Josef Haas von der Gemeine Prackenbach im Rahmen einer Schulung an der Bayerischen Verwaltungsschule zum kommunalen Energiewirt ausbilden lassen, was für die Gemeinde eine außerordentliche Errungenschaft, gerade im Bereich der Energieeinsparung bedeutet.

 

Bei dem Pilotprojekt des Freistaates Bayern, deren Ausbildung sich von April bis November 2013 erstreckte, waren 18 Teilnehmer beteiligt, unter die auch Josef Haas von der Gemeinde Prackenbach ausgewählt wurde.

Die Qualifizierung zum kommunalen Energiewirt umfasste insgesamt 112 Unterrichtseinheiten, die folgende Themen beinhalteten: Energiewirtschaft, Energieeffizienz, Projektmanagement Energie, Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunale. Betriebswirtschaft- Schwerpunkt Energiewirtschaft, Erneuerbare Energien und Planungsrechtliche Aspekte.

 

Die Abschlussarbeit von Josef Haas im Rahmen der Ausbildung zum kommunalen  Energiewirt stand unter dem Thema „Sanierung der öffentlichen Straßenbeleuchtung mittels Energieeinsparung durch LED Technik“.

 

Im Rahmen dieser Projektarbeit stellt nun die Gemeinde Prackenbach lt. Beschluss durch Bürgermeister Xaver Eckl und des Gemeinderates im Laufe des Jahres die öffentlichen Straßenleuten auf Energiesparleuchten um, deren einige Standorte Johann Seebauer vom Bayernwerk AG und Josef Haas am Donnerstag in Augenschein nahmen.

Dabei handelt es sich um 46 Teceo I LED mit der Leistung von 26 w sowie 15 Energiesparlampen TCL mit 36 w, welche teils in Lehner Castor, Pilz-Leuchten  und bestehenden Peitschen-Masten angebaut bzw. eingebaut werden.

Die Kosten für die 61 Energiesparleuchten belaufen sich auf ca. 18.700, €. Sie bringen jedoch eine Energieeinsparung von 20.000 kwh im Jahr.

 

Foto: Johann Seebauer vom Bayernwerk AG, Josef Haas mit seinem Zertifikat zum kom. Energiewirt, Bürgermeister Xaver Eckl mit einer der neuen LED Leuchten.

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Ein Medienraum für die Grundschule eingerichtet

(25.03.2014)

Prackenbach. Nicht nur im schulischen, sondern auch in der technischen Ausstattung ist die Grundschule Prackenbach immer am aktuellen Stand. Dafür sorgt seit Jahren Bürgermeister Xaver Eckl in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat.

 

Erst neuerdings wurde als Ergänzung zum Computerraum mit einem Medienraum die Schule ausgestattet. Ein Fernsehgerät wurde dazu angeschafft und verschiedene Geräte unter anderem auch ein Laptop, das von der Gemeinde finanziert wird.

 

Hier können Videos, DVD´s und Filme angesehen, oder vom Internet heruntergeladen und abgespielt werden, wozu die neue und schnelle Internetverbindung geradezu willkommen ist. Angeboten wird das Programm von der Medienzentrale des Landkreises Regen mit seinem Leiter Josef Hies, wobei diese Errungenschaft auch für die Schulhausinterne Fortbildung der Lehrer sehr wertvoll ist.

 

Die neue Einrichtung übergab am Dienstag Bürgermeister Xaver Eckl an Rektor Ulrich Stoltmann und Elternbeiratsvorsitzende Sonja Höcherl, welche das neue Medienangebot sehr begrüßten und der Gemeinde für die neue Ausstattung in der Schule dankten.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl, Sonja Höcherl und Rektor Ulrich Stoltmann

Foto zu Meldung: Ein Medienraum für die Grundschule eingerichtet

In der Gemeinde Prackenbach wird ein riesiges Wohnbaugebiet erschlossen

(25.03.2014)

Prackenbach. Der früher als Gewerbegebiet am Kappenfeld ausgewiesene Bereich wurde in ein Wohnbaugebiet umgewandelt, wo 13 Parzellen in einer herrlichen süd-west-Lage entstanden sind. Auf vier Parzellen, die bereits vergeben sind, wird in diesen Tagen der Bau von drei Einfamilienhäusern in Angriff genommen.

Die übrigen Baugrundstücke sind zum Teil ab sofort verfügbar. Interessenten können in der Gemeinde vorsprechen.

 

Zum obligatorischen Spatenstich trafen sich am Dienstag Bürgermeister Xaver Eckl mit Florian Pledl vom Ingenieurbüro Brunner sowie Eleonore Blüml und ihr Bauleiter Karl Preißer vom Blüml-Bau, die das günstigste Angebot für die Erschließungsarbeiten abgegeben hat.

Die Arbeiten auf dem ausgewiesenen Gelände sind bereits im vollen Gange. Im Zuge der Arbeiten entsteht eine 280 m lange Erschließungsstraße, eine Wasserversorgungsleitung, ein Schmutzwasserkanal, die Oberflächenwasserableitungskanäle und ein Rückhaltebecken.

 

Foto: Florian Pledl, Karl Preißer, Eleonore Blüml, BM Xaver Eckl

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Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(20.03.2014)

Die am Donnerstag, 20. März angesetzte Gemeinderatssitzung wurde vom 2. Bürgermeister Karl Engl geleitet, der zunächst das Gremium und die anwesenden Gäste informierte, da der 1. Bürgermeister Xaver Eckl an einer schweren Grippe erkrankt sei.

 

Ausgleichsflächen genehmigt

Bei der ländlichen Entwicklung Viechtafell sind Ausgleichsflächen als Ersatz für die Eingriffe durch den Straßen- und Wegebau erforderlich. Die dauerhafte Sicherung und Pflege soll durch die Gemeinde nach Abschluss des Verfahrens gewährleistet werden. Obwohl es einige negative Stimmen gab, akzeptierte man den Beschluss-Vorschlag des Amtes für ländliche Entwicklung.

 

Eilhandlung abgesegnet

Genehmigt wurde die Eilhandlung zur Errichtung einer Wasserversorgungsleitung in der Schulstraße in Moosbach und der Herstellung der Hausanschlüsse für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.

 

Städtebauförderung Prackenbach

Der Auftragserteilung für die Bestandsvermessung bei der Städtebauförderung in Prackenbach wurde einstimmig zu gestimmt.

 

Folgenden Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernahmen erteilt.

Für die Errichtung eines landwirtschaftlichen Lager- und Werkstattgebäudes des Ernst Penzkofer, Geigenmühle

Anbau eines Hackschnitzellagers an den bestehenden Geräteschuppen des Peter Fischer, Voggenzell,

Vorbescheid zur Errichtung eines Wohnhauses als Ersatzbau des Thomas Santl, Zeitlhof,

Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Wiedenhof der Thomas und Kathrin Sobania, Krailing

Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Praxisanbau des Christoph Fleischmann, und Natalie Moser in Krailing.

Zugestimmt wurde zudem der Verlängerung der Baugenehmigung eines landwirtschaftlichen Lager- und Unterstellraums des Fraundorfner, Prackenbach sowie einer Tektur zum Einbau einer Trockenanlage des Eduard Schlecht, Tresdorf.

 

Zugestimmt

Der Erstaufforstung der FlNr. 1362 der Gemarkung Ruhmannsdorf des Andresa Vogl, Rattersberg wurde zugestimmt.

 

Der Kindergarten St. Johannes in Moosbach beantragt die Anschaffung von Spielsachen unter anderem einer Rutsche. Der Gemeinderat genehmigte den Kauf von Kleinteilen, die Anschaffung der Rutsche wurde vorerst zurück gestellt.

 

Im Namen der Gemeinde sprach 2. Bürgermeister Karl Engl den Wahlhelfern seinen besonderen Dank aus und bat, sich bei der Stichwahl am 30. März wieder zur Verfügung zu stellen.

Der älteste Gemeindebürger (männlich) wurde 95 Jahre

(20.03.2014)

Gottfried Weileder, eine große Persönlichkeit in der Gehörlosen-Welt

1992 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen

 

Zell/Prackenbach. Gottfried Weileder, eine der ganz großen Persönlichkeiten der Gehörlosen-Welt, konnte am Donnerstag in seinem gemütlich eingerichteten Haus in Zell, hoch über Prackenbach in guter geistiger und körperlicher Verfassung als ältester Gemeindebürger der Gemeinde Prackenbach seinen 95. Geburtstag feiern.

 

Sehr erfreut war der Jubilar an seinem Ehrentag über den Besuch von P. Ephrem van Helvoirt, Opraem, ein guter Freund des Hauses, Pfarrer Walter Strasser aus Konzell und über den 2. Bürgermeister der Gemeinde Prackenbach Karl Engl, die dem aufgeschlossenen Jubilar ganz herzlich gratulierten. Sie wurden im Hause Weileder durch Frau Agnes und drei von seinen acht Kindern sehr gastfreundlich aufgenommen, wobei der Jubilar viel zu erzählen wusste.

 

Geboren wurde Gottfried Weileder 1919 in Eichendorf /Niederbayern. Da er mit sieben Jahren durch eine Krankheit ertaubte, besuchte der Jubilar von 1927 bis 1932 die Gehörlosenschule in München. Anschließend absolvierte er eine Lehre als Glas- und Porzellanmaler und arbeitete ab 1937 als Landkartenzeichner im Bayerischen Landesvermessungsamt in München, Innsbruck und Wien.

Von 1940 bis 1942 besuchte Weileder die Höhere Technische Schule in Wien und machte hier seinen Ingenieur in Vermessungstechnik. Nach dem Krieg bildete er im Landesvermessungsamt gehörlose Dienstanfänger in Kartographie aus.

 

Aus der Welt der Gehörlosen ist Weileder nicht wegzudenken. Er ist nicht nur über 40 Jahre Mitglied im GL-Ortsverein München, ist Gründungsmitglied der seit 1955 bestehenden GL-Bergfreunde, leitete eine Rundreise der GL Sportjugend nach Italien und war über 15 Jahre Technischer Leiter für Skilauf im Weltsportverein Ciss und organisierte die 6. Welt-Winterspiele 1967 in Berchtesgaden.

 

Schon früh setzte sich der Jubilar als Einzelkämpfer für die Gebärdensprache ein. Er gründete und leitete ab 1957 Kurse für Gehörlose an der Münchener VHS. Es folgten erste Gebärdenkurse für angehende GL-Lehrer an der Uni München und für Eltern gehörloser Kinder. Weileder ist auch Mitgründer des Bildungswerkes für erwachsenen Gehörlose bei der VHS Straubing und arbeitete jahrelang an dem Gebärden-Lexika mit. Dank Weileders Bemühungen wurde auch die TV-Sendung „Sehen statt Hören“ eingerichtet, bei der er über 18 Jahre lang Gebärdenberater war und Zuschauerbriefe beantwortete.

 

Für sein unermüdliches Wirken hat Gottfried Weileder viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, darunter die Heinrich-Siepmann-Sportplakette des Deutschen Gebärden-Sportverbandes (1990) und das Bundesverdienstkreuz im Jahre 1992.

 

In all den Jahren hatte der Jubilar seine Heimat Niederbayern nicht vergessen. Darum zog es ihn nach der Pensionierung (1981) in den Bayerischen Wald zurück, wo er sich 1965 in Zell ein kleines Eigenheim erworben hatte. Ein schwerer Schicksalsschlag traf den Jubilar, als seine erste Frau Anna bei einem Lawinenunglück ums Leben kam und auch seine Frau Jutta ihn nach einer schweren Krankheit all zu früh verließ. Seit 1981 ist Weileder mit seiner dritten Frau Agnes aus dem Chiemgau verheiratet, die den Jubilar rund um die Uhr verwöhnt. Von den insgesamt acht hatte sie ihm noch vier Kinder geschenkt und er freut sich jedes Mal sehr, wenn sich alle in seiner gemütlichen Stube um den großen Tisch setzten und von ihren Erlebnissen berichten. 

 

In seinem Eigenheim widmet sich der Jubilar seit Jahren seinem Hobby, der Malerei wobei er mit seinen Werken bei vielen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten war. Seine Werke stellte er auch bei den zweiten Kulturtagen der Gehörlosen in Dresden im Oktober 1998 aus.

 

Heute ist der sympathische Jubilar noch immer voller Tatendrang. Er ist viel in seiner Werkstatt anzutreffen und auch im Eigenheim gibt es ständig etwas zu tun. Doch zuweilen zieht er sich in seinen Lehnstuhl zurück und schmökert in einem seiner Bücher.

 

Foto: Matthias (Sohn), Pfr. Walter Strasser, Agnes (Frau), Elisabeth (Tochter), Gottfried Weileder, 2. BM Karl Engl

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Vera und Günter-Otto Voigt feierten Goldene Hochzeit

(20.03.2014)

Mit ihren 86 bzw. 83 Jahren sind sie immer noch fleißig und putz munter

 

Altwies/Viechtafell. Ein halbes Jahrhundert gehen Vera und Günter Voigt schon gemeinsam durchs Leben und haben neben glücklichen Tagen auch so manche schwere Stunden gemeistert. Erst vor sechs Wochen kam ihr Enkel Dennis mit erst 20 Jahren durch einen Verkehrsunfall um´s Leben und auch einem Sohn mussten sie bereits ins Grab schauen - schwere Schicksale, die sie noch immer nicht verkraftet haben.

 

Doch das Jubelpaar, das am Donnerstag ihre Goldene Hochzeit feiern konnten, lässt sich nicht hängen, erfreuen sich zur Zeit wieder geistiger und gesundheitlicher Vitalität, obwohl Vera erst nach einer starken Krippe wieder genesen ist. Während sich Günter mehr der geistigen Schaffenskraft widmet, ist Vera  mit großem Elan von Frühmorgens bis in die Abendstunden am Schaffen. Während sie nämlich mit Sohn Boris den Betrieb in Schwung hält, büffelt der leidenschaftliche Denker immer noch am Schreibtisch und bildet sich weiter mit Lesen Schreiben.

 

Da sich das Paar 1982 in der Nähe von Viechtafell ein Anwesen erwarb und daraus einen landwirtschaftlichen Betrieb mit einem derzeit 50 zählenden Viehbestand, incl. 25 Milchkühen errichteten, schafft die 83-jährige Jubilarin von Früh bis Spät, melkt Kühe, bringt Tiere zur Welt und nimmt sich noch Zeit für ihre vielen Blumen. Daneben schreibt sie noch Märchen und Gedichte.

 

Günter Voigt ist ein gebürtiger Bremer, erblickte 1928 das Licht der Welt und wuchs mit einem Bruder auf. Nach dem Abitur belegte er die höhere Handelsschule und absolvierte das Wirtschaftsabitur und studierte schließlich vier Semester Betriebswirtschaft. Voigt ließ sich als Industriekaufmann ausbilden, war beim Überlandwerk in der Verwaltung beschäftigt, mischte in der Telefonbranche und bei drei Brauereien mit.

 

Vera Voigt ist 1931 in Berlin geboren. Sie wollte Veterinärärztin werden, doch der Krieg hat ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. So ergriff sie den Beruf der med. techn. Assistentin und legte 1951 das Staatsexamen für Labor und Röntgen ab, in dessen Beruf sie 15 Jahre beschäftigt war.

1964 hat das Jubelpaar in Berlin geheiratet. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, von denen ein Sohn bereits verstorben sind, die beiden Töchter Kamilla und Bianka wohnen in der Schweiz bzw. in Haidhof bei Patersdorf und Sohn Boris hat vor gut 20 Jahren den landwirtschaftlichen Betrieb übernommen.

 

Zur größten Freude von Oma und Opa zählen die 9 Enkelkinder, die bereits zur großen Familie gehören. Der größte Stolz der Großeltern sind dabei Annalena und Sebastian, die Kinder von Boris, von denen Sebastian mit seinen 12 Jahren auf dem Weg ist, ein Klavier-Genie zu werden. Dagegen ist er aber auch im Stall der Oma eine große Hilfe, wenn es gilt, ein Kälber-Baby zur Welt zu bringen.

 

An ihrem Ehrentag schaute auch der 2. Bürgermeister Karl Engl vorbei, der den 1. Bürgermeister Xaver Eckl wegen Krankheit entschuldigte. Im Namen der Gemeinde überreichte Engl dem Jubelpaar eine Urkunde und einen Geschenkkorb und wünschte noch viele gesunde und zufriedene Jahre.

 

Foto: Vera und Günter Voigt, 2. BM Karl Engl, Boris (Sohn), Annalena (Enkelin)

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Gespräche erfolgreich

(11.03.2014)

Prackenbach. Bürgermeister Xaver Eckl bemüht sich seit 2006 um die Aufnahme in ein Förderprogramm der Städtebauförderung. Hat zu Beginn die Gemeinde aus Gründen der Finanzierbarkeit die Aufnahme in das Verfahren vor acht Jahren noch gedämpft verfolgt, so war 2008 die Konzeptionierung aus Sicht der Bewilligungsbehörde noch nicht ausreichend für eine Aufnahme. Nun hat das Planungsbüro Jocham + Kellhuber unter der Federführung der zuständigen Stadtplanerin Petra Kellhuber in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Prackenbacher Bürgern ein Planungskonzept erarbeitet, welches nun vorgestellt werden konnte.

Auch Pfarrer John Kodiamkunnel und ein Vertreter der Kirchenverwaltung Prackenbach waren bei dem gemeinsamen Gesprächstermin in Landshut dabei, da diese an vielen Schnittstellen im Bereich des überplanten Bereichs betroffen ist und bei dieser Gelegenheit offene Fragen beantwortet werden konnten. Die zuständige Förderstelle der Regierung von Niederbayern und deren maßgebliche Sachbearbeiter Berthold Schaffelhofer und Brigitte Abtmaier haben das vorgelegte Konzept begutachtet und dieses grundsätzlich positiv beurteilt. Es ergeht deshalb eine zustimmende Stellungnahme zur Aufnahme des Prackenbacher Städtebauförderkonzeptes an die zuständige Fachbehörde. Ein Bewilligungsbescheid ist nach Einreichung der Detailplanung und Kostenberechnung noch in diesem Jahr möglich und der erste Bauabschnitt könnte dann bereits zeitnah beginnen. Sehr gute Nachrichten für die Gemeinde Prackenbach zur Weiterentwicklung und positiven Aufwertung der Ortsmitte Prackenbach.

 

Foto Klement: von rechts Berthold Schaffelhofer, Reg. v. Niederbayern, Pfarrer John Kodiamkunnel , Bürgermeister Xaver Eckl, Stadtplanerin Petra Kellhuber, Manfred Maier, Gemeinde Prackenbach.

Es fehlen Brigitte Abtmaier, Reg. v. Niederbayern und Ferdinand Klement, Kirchenverwaltung Prackenbach

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Breitbandausbau durch Amplus nicht zu bremsen

(07.03.2014)

Schnelles Internet ab sofort in Prackenbach

 

Prackenbach. Im Rahmen der Breitbandversorgung in der Gemeinde Prackenbach ist Bürgermeister Xaver Eckl in Zusammenarbeit der Firma CCNST (Amplus) wieder einen wesentlichen Schritt weiter gekommen.

 

Am Freitag hat Enrico Hesse, Betriebsleiter der Firma Amplus mit Bauleiter Albert Schötz im Beisein von Bürgermeister Xaver Eckl an der B85- Kreuzung am Outdoor DSLAMs den obligatorischen Anschluss abgenommen.

Durch den Ausbau von VDSL können ab sofort 375 Haushalte in den südlich und westlich gelegenen Ortsteilen sowie auch der Ort selbst mit bis zu 100 000 Mbit/s versorgt werden. Der Ausbau wurde eigenwirtschaftlich durch die Firma Amplus ausgeführt. 45.000 € wurden investiert. Nur durch die Unterstützung von Bürgermeister Xaver Eckl und der Gemeinde Prackenbach, die im Breitband-Ausbau führend im Landkreis Regen ist, sei dies möglich gewesen, so die Mitarbeiter der Firma Amplus.

 

Bürgermeister Eckl merkte an, dass bis Ostern die europaweite Ausschreibung für den Glasfaserausbau für die nördlich und östlich gelegenen Ortsteile fertig ist und bis Pfingsten durch den Gemeinderat erfolgen kann, so dass auch Hetzelsdorf, Engelsdorf, Fichtental, Ruhmannsdorf und Krailing noch 2014 in den Genuss des schnellen Internet kommen werden. Der diesjährige Termin der Inbetriebnahme ist in der Ausschreibung festgeschrieben.

Eckl rät allen Interessierten, umgehend Verträge abzuschließen, damit sie zeitnah realisiert werden können. Oft sind Kunden anderer Anbieter an Kündigungsfristen gebunden. Amplus-Mitarbeiter sind sowohl bei Fragen oder Ausfüllen der Verträge behilflich oder werden die Formalitäten der Vertragskündigung bei bisherigen Anbietern übernehmen. Ausdrücklich weist Bürgermeister Eckl darauf hin, dass auch bisherige „Funk-Kunden“ von Amplus einen neuen Vertrag abschließen müssen, wenn sie in den Genuss dieses Ausbaues kommen wollen. Das Funk-DSL-Netz wird parallel weiter geführt.

 

Foto: Albert Schötz, Bürgermeister Xaver Eckl, Enrico Hesse

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Schnelles Internet auch für Prackenbach

(20.02.2014)

Durch den Ausbau von Glasfaserkabel kommt jeder Kunde in den Genuss des schnellen Internet

 

Prackenbach. Nach einer Informationsveranstaltung über Breitbandversorgung vor ca. fünf Monaten in Moosbach hat Bürgermeister Xaver Eckl in Zusammenarbeit mit der Firma CCNST (amplus) diesmal am Donnerstag speziell die Bürger von Prackenbach ins Gasthaus Bergbauer eingeladen. Neben einem vollbesetzten Nebenzimmer konnte Eckl Caroline Süß und Michael Gruber vom amplus-Team in Teisnach begrüßen.

 

Eckl erzählte dann von den Anfängen der Firma amplus, als Firmengründer Christof Englmeier seinen Betrieb 2006 aus der Taufe hob. Als nächstes wurden Probestrecken angelegt zunächst mit Kollnburg, dann wurden Funkverbindungen aufgebaut und im Ortseingang von Moosbach im Juni 2012 am Outdoor DSLAMs ein obligatorischer Anschluss getätigt. Durch den Ausbau von VDSL mit einer Geschwindigkeit von 25 bis 100 000 hat die Firma amplus eine eigene Wirtschaftsmaßnahme getätigt und dafür 100 000 € investiert.

 

„Schnelles Internet für Jeden“ heißt heute die Philosophie seit der Gründung im Jahre 2009 des Teisnacher Internetspezialisten. Denn anfangs hat die Teisnacher Firma im Bayerischen Wald mittels WLAN-Technik angeschlossen und verfügt heute über eines der größten Funknetze Deutschlands. Doch das gehört mittlerweile wieder der Vergangenheit an, denn Christof Englmeier betreibt seit 2010 ein eigenes DSL-, MDSL – und VDSL-Netz, bestehend aus 300 km Glasfaserkabel, aus über 150 Verteilerknoten, mit dem mehr als 450.000 Einwohner in Niederbayern und der Oberpfalz versorgt werden können. Auch in den Bereichen, wo das herkömmliche Telefonnetz mit genutzt wird, kann die amplus AG den Kunden, dank modernster Technik mit bis zu 200 Mbit/s einen mindestens doppelten so schnellen Anschluss als andere Anbieter zur Verfügung stellen.

 

Mit dem Breitband-Ausbau in der Region will die Gemeinde Prackenbach nicht stehen bleiben, berichtet Bürgermeister Eckl weiter und einen Planer  für den Ausbau der Breitbandversorgung beauftragt, damit man in den Genuss einer Förderung gelangt.

 

Michael Gruber machte dann den Anwesenden klar, was man bei einem Wechsel zum Beispiel von der Telecom und dem Ausfüllen eines Antrages beachten müsse. Antrag A erhält die persönlichen Daten unter anderem der Auftraggeber, die Installations-Adresse auch das Lastschriftmandat und das Widerrufsrecht. Der Antrag Teil B umfasst die Tarife. Der momentane Sonderpreis beläuft sich auf 29,95 € bei amplus DSL. Eine Anschlussgebühr und unter anderem die Gebühr für Fritz-box ist bei Anschluss zu entrichten. Bei einem Wechsel zu amplus von einer anderen Internetfirma muss bei diesem natürlich gekündigt werden, so Gruber, der sich natürlich behilflich zeigt. Es besteht auch noch die Möglichkeit, den Telefonanschluss beim bisherigen Anbieter zu belassen, so Gruber.

 

Bei allen Fragen wird das Team der Firma amplus Hilfestellung geben, versprach Michael Gruber den Anwesenden, die sich für einen neuen Auftrag entschließen. Auch beim Anschluss und die Installation schickt die Firma amplus einen Techniker, der dies vor Ort einrichtet und erledigt. Viele Fragen hatten die Prackenbacher noch auf Lager, auch ob es in Krailing und Fichtental noch heuer einen Glasfaseranschluss für schnelles Internet gibt.

 

Foto: Caroline Süß, Bürgermeister Eckl und Michael Gruber

Foto zu Meldung: Schnelles Internet auch für Prackenbach

Im Gemeinderat am 13. Februar 2014

(13.02.2014)

Straßenbeleuchtung

Die Gemeinde Prackenbach hat 2006 einen Teil der Straßenleuchten bis auf 61 auf Gelblicht umgestellt. Lt. einem Angebot hat sich nun der Gemeinderat entschieden, auch die restlichen Straßenleuchten (bis auf die Ringstraße) auf energiesparende LED Lampen von der E.ON umzurüsten zu einem Preis von 15 000,- € mit 10 Jahren Garantie.

 

Atemschutzgeräte für die FFW Prackenbach

Für die Atemschutzträger der FW Prackenbach steht die Beschaffung von Schutzmasken an. Es wurden vier Angebote eingeholt unter anderem von der Firma Sturm und der Firma Ziegler.

Der Gemeinderat ist mit dem Kauf von der Firma Sturm mit einem Betrag von ca. 6 000,- € einverstanden.

Zudem hat Bürgermeister Eckl und der Verwaltungsangestellte Josef Hass über die Ersatzbeschaffung von einem TSF für die FFW Tresdorf berichtet. Man ist auf der Suche nach Partnerfeuerwehren, die ein baugleiches Fahrzeug beschaffen wollen, um in den Genuss eines höheren Fördersatzes von 10 % zu gelangen.

 

Zur Kenntnis genommen

Geschäftsleiter Manfred Maier hat den Bericht der überörtlichen Rechnungsprüfung der Jahre 2005 – 2012 an Hand der beiliegenden Unterlagen dem Gremium vorgelegt. Einige Wochen vorher hat der Hauptausschuss des Gemeinderates in einer separaten Sitzung den Prüfungsbericht umfassend besprochen und dem Gemeinderat empfohlen, vom Inhalt des Prüfungsberichtes Kenntnis zu nehmen. Die weiteren abzuarbeitenden Punkte des Rechnungsprüfungsberichtes werden in den kommenden Sitzungen einzeln beschlossen.

 

Schlussrechnung genehmigt

Die Asphaltierungsmaßnahmen 2013 sind abgeschlossen und die Schlussrechnung mit den Kostenmehrungen von Geschäftsleiter Manfred Maier bekannt gegeben, was die Ratsmitglieder einstimmig genehmigten.

 

Folgenden Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Baugebiet Kappenfeld

des Stephan Sturm, Prackenbach,

für das Einfamilienhaus mit Doppelgarage im Baugebiet Kappenfeld des Marco Sixt, Viechtach,

ein Einfamilienhaus mit Dreifachgarage im Baugebiet Kappenfeld des Florian Meier, Prackenbach.

Dem Antrag für die Verlängerung der Geltungsdauer des Vorbescheides des Johann Wolf, Hetzelsdorf wurde ebenfalls statt gegeben, wie dem Antrag auf Vorbescheid über die Errichtung eines Einfamilienwohnhaues mit Doppelgarage in der Altrandsberger Straße in Moosbach des Anton Altmann, Viechtach.

Im Gemeinderat am 23. Januar 2014 notiert

(23.01.2014)

Prackenbach.

Zurückgestellt

Der Schützenverein Waldesrand Tresdorf e.V. stellte Antrag auf Bezuschussung zur Anschaffung einer Luftpistole. Es wurde angemerkt, dass man für ein vereinseigenes Gewehr keinen Zuschuss gewährt, eher im Zuge der Jugendförderung. Das Gremium beschloss mit 10 Stimmen, den Antrag bis zur Aufstellung des Haushalts zurück zu stellen.

 

Stellungnahme der Polizei zwecks Geschwindigkeitsbeschränkung erörtert

Der Gemeinderat sprach sich in der Sitzung vom 6. Dezember 2013 für eine Geschwindigkeitsbeschränkung am Leitenweg und Wirtschaftsweg nach Rattersberg auf 50 km/h aus.

Im Rahmen der angeforderten Stellungnahme hat sich die Polizei zur Geschwindigkeitsbeschränkung kritisch geäußert.

In einer lebhaften Diskussion wurde von Seiten eines Zuhörers mehrere Argumente vorgebracht, wobei er wiederum für eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h plädierte.

Mit Hilfe des gemeindeeigenen Messgerätes soll festgestellt werden, ob und wie viele Fahrzeuge zu schnell unterwegs sind, so dass die Angelegenheit vertagt wurde. Im Frühjahr wird man sich mit der Thematik noch einmal auseinander setzten.

 

Kein Beitritt

Der kommunale Zweckverband der Volkshochschule (vhs) appelliere erneut für eine Mitgliedschaft in der vhs für den Landkreis Regen, für die sich das Gremium in seiner Sitzung vom 13. Juni 2013 nur sechs von 14 Räten für einen Beitritt aussprachen. Einstimmig wurde der getätigte Beschluss aufrecht erhalten.

 

Zugestimmt

Der Übernahme der Eigenleistung zwischen der Teilnehmergemeinschaft Viechtafell und der Gemeinde Prackenbach über die Errichtung gemeinschaftlicher Anlagen im Rahmen der Dorferneuerung und Flurneuordnung Viechtafell stimmte der Gemeinderat zu.

 

Eine Grobplanung wurde in Auftrag gegeben

Im Rahmen der Eigenwasserversorgung für den Ortsteil Krailing wurde ein Sachstandsbericht der Besichtigung durch das Gesundheitsamt Regen erörtert. Zudem steht die Anpassung der bestehenden Schutzgebietsverordnung an heutige Gegebenheiten durch das Landratsamt im Raum.

Einstimmig plädierte das Gremium dafür, eine Grobplanung der Eigenwasserversorgung im Vergleich zum Fernwasseranschluss auf Stundenbasis in Auftrag zu geben. Das Ergebnis soll in einer Informationsveranstaltung in Krailing gemeinsam mit den Krailinger Bürgern besprochen werden.

 

Folgenden Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Mit der Verlängerung der Baugenehmigung vom 24. Februar 2010 des Johann Penzkofer, Prackenbach ist der Gemeinderat einverstanden.

Ebenso dem Antrag des Johann Preiß, Prackenbach auf Errichtung eines Einfamilienhauses.

Zugestimmt wurde auch der Abriss des alten Gebäudes und einem Ersatzbau für ein Einfamilienhaus des Wolfgang Hackl, Prackenbach.

 

Abbiegespur

Die Planungsarbeiten zur Aufweitung und Errichtung einer Abbiegespur an der B 85 zu Gunsten der Ortszufahrt Prackenbach/Postweg verzögert sich bis auf weiteres bis ca. Ende August 2014.

Grund hierfür ist eine erforderliche spezielle artenschutzrechtliche Prüfung.

Verabschiedung vom ehemaligen Geschäftsleiter Franz Kolbeck aus dem Verwaltungsdienst

(19.12.2013)

Der ehemalige Wasserwart ging ebenfalls in den Ruhestand

Richard König wurde zum Verwaltungsinspektor befördert

 

Prackenbach. 45 Jahre hat sich Franz Kolbeck als Verwaltungsangestellter zunächst in der Gemeinde Ruhmannsdorf und Moosbach und seit der Gebietsreform im Jahre 1978 als leitender Angestellter der Gemeinde Prackenbach nicht nur als verantwortungsbewusster und vorbildlicher Verwaltungsangestellter, sondern auch als kollegialer Vorgesetzter eingebracht und sich bei allen Dienst- und Amtsstellen und in der Allgemeinheit großes Ansehen erworben, so dass man ihn schmunzelnd als „Oberbürgermeister“ bezeichnete.

 

„Die Gemeinde hat dir viel zu verdanken“, sagte Bürgermeister Xaver Eckl in seiner Laudatio, die Franz Kolbeck im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung zu teil wurde. Er bezeichnete Kolbeck als diplomatischen Geschäftsleiter, als es galt den Schulstreit zu schlichten, hat nirgends angeeckt, sowohl als Befürworter oder Gegner eines Projekt und hat dennoch im Gemeinderat Einfluss genommen und jedem war seine Meinung wichtig. Lobend erwähnte Eckl zudem, dass Franz Kolbeck den ihm zustehenden Erholungsurlaub im jeweiligen Jahr selten komplett eingebracht habe und Überstunden und Mehrarbeit waren nicht die Ausnahme sondern die Regel, so Eckl. „Jetzt ist Zeit, dir mal „Danke“ und Vergelt´s Gott“ zu sagen, betonte der Bürgermeister „Für mich warst du ein guter Kamerad bei der Bewältigung der gemeindlichen Aufgaben.“

 

Franz Kolbeck, geboren 1949, dessen Laufbahn er als Angestellter der Gemeinde Ruhmannsdorf am 13.11.1968 begann. Zum damaligen Zeitpunkt bewirtschaftete er bereits den elterlichen Hof und hatte vorher die landwirtschaftliche Berufsschule und in den Wintermonaten die Landwirtschaftsschule besucht. Am 20.4.1970 beschloss der Gemeinderat Ruhmannsdorf einstimmig die Anstellung von Franz Kolbeck mit dessen Vereidigung am 13.5.1970 durch den damaligen Bürgermeister Karl Wanninger.

 

Vom Oktober 1970 bis 1971 nahm Kolbeck am Lehrgang für Verwaltungsangestellte und erfolgreiche Ablegung der Fachprüfung teil. In diesem Jahr reichte er seiner Irmgard, einer geborenen Fronhofer aus Kollnburg die Hand zum Ehebund, die ihm 1975 Sohn Alexander schenkte, der heute als Lehrer tätig ist.

In der Zeit von 1974 bis 78 war er gleichzeitig sowohl Teilzeitangestellter der Gemeinde Ruhmannsdorf als auch der Gemeinde Moosbach und nahm nebenbei von Oktober 1975 bis Oktober 1977 am Lehrgang zur Vorbereitung auf die Fachprüfung II und der Ablegung der Prüfung im November 1977 erfolgreich teil. Zudem wurde er am 8.1.1975 zum Standesbeamten der Gemeinde Ruhmannsdorf bestellt.

Seit der Gebietsreform und der Zusammenlegung der Gemeinden Ruhmannsdorf, Moosbach und Prackenbach im Jahre 1978 ist Kolbeck leitender Angestellter der Gemeinde Prackenbach, wobei er am 30.5.1978 zum Standesbeamten und dessen Leiter der Gemeinde bestellt wurde und fortan zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen besuchte.

 

Franz Kolbeck hat unter folgenden Bürgermeistern gearbeitet: von 1968 – 1972 in Ruhmannsdorf bei Karl Wanninger und von 1972 – 1978 bei Karl Bielmeier. In der Gemeinde Prackenbach von 1978 – 1993 bei Johann Sterr, von 1993 – 2002 bei Johann Lummer und ab 2002 – bis dato bei Xaver Eckl.

In Würdigung seiner vorbildlichen Verdienste überreichte Bürgermeister Xaver Eckl an Franz Kolbeck, der zum Ende dieses Jahres in den wohlverdienten Ruhestand tritt, als großes Dankeschön ein Präsent mit einem Blumenstrauß an seine Frau Irmgard.

 

Verabschiedet wurde auch Albert Baumgartner, der seit 1990 als Wasserwart bei der Gemeinde Prackenbach beschäftigt war. Bürgermeister Eckl erwähnte lobend seine Tätigkeit, obwohl Baumgartner diese Ehrung auf Grund der Probleme nicht so wohlwollend aufgenommen hat.

Im Rahmen der Jahresschlusssitzung hat Bürgermeister Eckl auch Richard König zum Verwaltungsinspektor befördert.

 

Im Namen des Gemeinderates dankte auch Albert Baumgartner dem scheidenden Geschäftsleiter Franz Kolbeck. „Du hast alles hervorragend gemacht, was man für eine gemeindliche Bevölkerung machen kann.“ Damit man seinen Abschied erleichterte, überreichte er ihm ein Abo der Kötztinger Zeitung für zwei Jahre.

 

Franz Kolbeck dankte für das Laudatio von Bürgermeister Eckl und die Geschenke und meinte, Manfred Maier ist eingearbeitet und der Übergang müsste passen. Er merkte auch an, dass er fast ein halbes Jahrhundert in der Gemeinde Ruhmannsdorf und später in Prackenbach gearbeitet habe, was er sehr gerne gemacht habe. Es war manchmal leicht und manchmal stressig, gestand er. Dann dankte Kolbeck Bürgermeister Eckl und dem Gemeinderat für die harmonische Zusammenarbeit und den Kollegen in der Verwaltung für die hervorragende Teamarbeit.

Kolbeck schätzte auch die gute Zusammenarbeit mit den Behörden, ob Landratsamt, WWA und Staatl. Bauamt. Er hatte alle Jahre einen guten Draht mit ihnen. So wünschte er allen, quasi am 1. freien Tag nach seiner aktiven Dienstzeit noch frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr.

 

Foto: Bürgermeister Eckl mit Franz Kolbeck

Foto zu Meldung: Verabschiedung vom ehemaligen Geschäftsleiter Franz Kolbeck aus dem Verwaltungsdienst

Jahresabschluss im Gemeinderat

(19.12.2013)

Rückblick auf wesentliche Ereignisse

 

Prackenbach. In der letzten Sitzung des Gemeinderates noch vor den Weihnachtsfeiertagen erinnerte Bürgermeister Xaver Eckl in seinem Rückblick für das Jahr 2013 an viele Investitionen und trotzdem liegt die Gemeinde Prackenbach mit einer pro Kopf-Verschuldung von 1165 € unter dem Landkreis-Durchschnitt, so dass man zum Jahresende sehr zufrieden sein kann.  

 

Nach der Behandlung der letzten anstehenden Themen nannte Eckl einige Zahlen aus der Statistik von 2013 und berichtete neben 28 Sterbefällen und 13 Eheschließungen auch 21 Geburten. Zugezogen sind 118 Gemeindebürger und 106 Wegzüge musste man verbuchen, so dass der Einwohnerstand am 19.12.13 bei 2706 Bürgern liegt.

 

In seinem weiteren Bericht nannte Eckl die wesentlichsten Maßnahmen, die durchgeführt wurden und erinnerte an die Fertigstellung des Feuerwehrhauses in Krailing mit dem schönen Fest der Einweihungsfeierlichkeiten. Das Jugendhaus in Krailing wurde renoviert und neu vermietet und der Bau des Leiten-, und Wirtschaftsweges in Viechtafell abgeschlossen.

Enormes wurde heuer im Ausbau der Gemeindestraßen geleistet, wobei man fast 1 Mill. an Teerungen investiert hat und unter anderem Deckenverstärkungen getätigt und einen Parkplatz am Rathaus errichtet hat. In Moosbach wurde das Leichenhaus renoviert, ein Anbau errichtet und die Friedhofmauer wieder restauriert.

Eckl berichtete auch vom Abschluss des Wasserleitungsbaues in Hetzelsdorf Nord, von zwei Löschweiher, die in enger Zusammenarbeit mit den Grundstückseigentümern errichtet wurden sowie ein Fahrzeug für den Wasserwart und einen Anhänger angeschafft. Auch die Schule und der Kindergarten wurde mit einem Laptop ausgestattet und schließlich im Baugebiet Kappenfeld 13 Parzellen bereitgestellt.

 

In naher Zukunft wird der Forstweg nach Ramersdorf und der Ausbau der DSL-Versorgung in verschiedenen Gemeindeteilen ins Auge gefasst. Der Ausbau des Postweges steht an sowie die Abbiegespuren auf der B85. Nebenstraßen sollen erschlossen sowie Einzelhoferschließungen und die Zufahrt nach Schwaben und Steinhof in Angriff genommen werden.

Ein weiteres Vorhaben ist die Wasserversorgung in Krailing, eine Straße durch das Dorf und die Gestaltung des Dorfplatzes. Die Städtebauförderung in Prackenbach soll vorangetrieben werden und die Fortführung der Dorferneuerung Viechtafell. Anbieten möchte man weitere Dorferneuerungen evtl. in Hagengrub und Krailing. Zudem steht der Anbau ans Bauhofgebäude an, die Anschaffung eines TSF für die FW Tresdorf und die Fertigstellung der Spielplätze in Moosbach und Fichtental.

 

Als eine der ersten Gemeinden habe die Gemeinde Prackenbach mit Photovoltaik, Stromeinsparung bei der Straßenbeleuchtung, Hackschnitzelheizungen und einem staatl. anerkannten Energieberater auf regenerative Energie gesetzt, sagte Eckl nicht ohne Stolz. Mit einer Kinderkrippe, Mittagsbetreuung, einem Kindergartenbus sowie das Projekt „Technik in der Schule“ hat im Schuljar 2012/13 in Prackenbach seinen Einzug gehalten, Dank dem Schulleiter Ulrich Stoltmann und einigen Sponsoren, so dass die Gemeinde Prackenbach mit den neuen Spielplätzen mit recht als kinderfreundliche Gemeinde bezeichnet werden kann.

Nicht unerwähnt lassen wollte Bürgermeister die Tatsache, dass die Gemeinde Prackenbach die niedrigste Verwaltungsquote von 4,66 aufweist und den personalschwächsten Bauhof zu verzeichnen hat.

 

Mit Dankesworten bedachte Bürgermeister Eckl die Ehrenamtlichen, die sich für die Gemeinschaft einsetzten. Der Feuerwehr, den Geistlichen Pfarrer Josef Drexler und John Kodiamkunnel und den kirchlichen Gremien. Sein Dank galt auch seinem engsten Kreis mit 2. Bürgermeister Karl Engl und dem Gemeinderat und allen die selbst Hand anlegen und dadurch Gemeinde/Bauhof entlasten. Eckl erwähnte auch dankend die Mitarbeiter der Verwaltung, Bauhof, Kindergarten, Wasserwart und Klärwärter. Nicht zuletzt galt sein Dank Rektor Ulrich Stoltmann mit dem Lehrerkollegium. In seine Dankesworte fügte er auch die Geno-Bank als Sponsor für drei Bushäuschen an.

Dankend erwähnte Eckl auch das Amt für Ländliche Entwicklung, das Staatliche Bauamt Passau, Servicestelle Deggendorf, das Landratsamt, Förderstellen bei der Regierung von Niederbayern und das Amt für Landwirtschaft und Forsten, Regen.

 

Dankesworte richtete auch zweiter Bürgermeister Karl Engl an Bürgermeister Eckl, die Verwaltung, dem bisherigen und neuen Geschäftsleiter und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Genesungswünsche richtete er auch im Namen der Gemeinde an Dr. Christiane Bertsche.

Seniorenbeauftragter Franz Ponkratz erwähnte ein Lob von Seiten der Seniorenbetreuung in Zwiesel, dass die Gemeinde Prackenbach im Punkto Behindertengerecht Bauen führend sei. Neuerdings habe Roland Geiger in seinem Neubau Behindertengerecht gebaut.  

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl, Manfred Maier Geschäftsleiter, Franz Kolbeck bish. Geschäftsleiter

Foto zu Meldung: Jahresabschluss im Gemeinderat

Zum 90. Geburtstag von Maria Holzer

(11.12.2013)

Sie war bei Lebzeiten eine brave und fleißige Frau – die Familie dankt es ihr mit einer hervorragen Pflege

 

Prackenbach. Fleißig, freundlich und dabei glücklich und zufrieden, das waren ein Leben lang die Markenzeichen der Jubilarin Maria Holzer, die am Mittwoch das stolze Alter von 90 Jahren erreichte. Die ganze Familie Holzer gratulierte, war sie doch ein Leben lang eine überaus große Stütze im Haus.

Auch Pfarrer John Kodiamkunnel und 2. Bürgermeister Karl Engl nebst Bruder Ferdl waren bereits am Vormittag gekommen und gratulierten der liebenswerten Prackenbacher Bürgerin, die jedem ein Lächeln schenkte, der sie ansprach, alles erdenklich Gute wünschten.

 

Geboren wurde die Jubilarin im Holzer-Anwesen, wo man ihr eine gemütliche Wohnung einrichtete. Mit fünf Geschwistern, von denen nur noch Bruder Ferdl unter den Lebenden weilt, da auch ein Bruder nicht aus Russland zurück kam, verbrachte sie bis zu ihrem neunten Lebensjahr die Kindheit im Elternhaus. Von da an war sie bei ihrer Großmutter in Rechertsried und nach der Schulzeit, die sie in Kollnburg absolvierte, ließ sich die Jubilarin in Metten zur perfekten Hauswirtschafterin ausgebildet, dessen Beruf sie Zeit ihres Lebens mit großer Freue ausübte.

 

Die immer freundliche Jubilarin war zunächst bei Verwandten in Regensburg und sprang nach dem Krieg zeitweise im Elternhaus ein, da die Mutter früh gestorben war. Auch einem Arzt in Cham führte sie den Haushalt und verdiente sich schließlich noch bei der Firma Linhardt ihren Lebensunterhalt, bis sie vor 30 Jahren den verdienten Ruhestand antrat.

 

Obwohl sie in jungen Jahren einige Rippenbrüche davontrug und sich einer Hüftoperation unterziehen musste, war ihr Arbeitseifer ungebrochen. So kochte sie für die ganze Familie und führte mit unter auch den Haushalt, versäumte jedoch keinen Gottesdienst, denn auch für den Herrgott hatte sie einen festen Platz in ihrem Leben eingeräumt.

 

Seit fünf Jahren ist die Jubilarin selbst auf die Hilfe angewiesen. So wie sie bei jeglicher Arbeit stets Hand anlegte, so danken es ihr jetzt alle Mitglieder der Familie Holzer mit ihrer Pflege. Besonders Liesl, ihre Schwägerin kümmert sich ganz liebevoll um sie und lässt ihr an nichts fehlen. Auch Roswitha Reißmann, Hermanns Schwiegermutter, die am Vormittag für die ganze Familie kocht und sich um den Haushalt kümmert, betreut die Jubilarin, die brav und ohne Murren sich in ihr Schicksal gibt.

 

Große Freude bereiteten der Jubilarin die Jüngsten der Großfamilie, mit denen sie oft spazieren ging, als ihr ihre Füße noch besser gehorchten. Darum ist es nicht verwunderlich, dass sich an ihrem Geburtstag die ganze Familie um sie scharte und ihr für alles „Danke“ sagten.

 

Foto: die Jubilarin Maria Holzer mit 2. Bürgermeister Karl Engl und Pfarrer John Kodiamkunnel, in der Mitte Ferdl Holzer (der letzte Bruder)

 

Foto zu Meldung: Zum 90. Geburtstag von Maria Holzer

Im Gemeinderat Prackenbach am 6. Dezember notiert

(06.12.2013)

Einigkeit wurde erzielt

Zum Ausbau des Postweges wurde in der letzten Gemeinderatssitzung eine Ortsbegehung durchgeführt, bei welcher der gesamte Gemeinderat und Florian Pledl vom Ing. Büro Robert Brunner und die Anwohner der Pfahlstraße anwesend waren. Im Wesentlichen ging es um die Breite der Straße, die im aktuellen Planungsverfahren für eine Straßenbreite von 5,50 m + -,50 m Wasserführung vorgesehen war.

Die Anlieger plädierten für eine schmälere Straße, weil die Verkehrsteilnehmer dabei zum Schnellfahren animiert werden. Auch würde teilweise bei so manchem Hausbesitzer der Parkplatz vor dem Haus darunter leiden, obwohl ein Teil ihrer Parkplätze sich auf dem Grundstück der Gemeinde befindet, stellte dazu der Gemeinderat fest.

 

Der Gemeinderat entschied sich schließlich für eine Breite von 5.00 m + -,50 m für die Wasserführung und evtl. einem Bürgersteig, den man auch später anbauen kann, wenn er gewünscht wird. Die Ausfahrt und Zufahrt wird wieder hergestellt. 

Die frühere Planung für eine Breite von 5,50 m + -,50 wurde aufgehoben.

 

Ausbau von Straßenzügen

Im nächsten Jahr wird im Zuge von Sanierungsmaßnahmen der Ausbau von Straßenzügen vorgesehen, welche in eine mögliche Hoferschließungsmaßnahme inbegriffen ist, das vom Amt für Ländliche Entwicklung gefördert wird. Dabei sind 55 % vorgesehen. Die restlichen 45 % muss die Gemeinde tragen, wobei ein Anteil von den Anliegern übernommen werden muss.

In die Hoferschließungsmaßnahmen wurden folgende Vorschläge genannt: Bei Ochsenbauer, Tresdorf, Wanninger in Oberstein, die Straße nach Schwaben und evtl. die GVSt. zu Johann Schnitzbauer Heilmberg.

 

Vorschlagsliste für 2014 wurde genannt

Für die Straßensanierungen 2014 wurden vorgesehen:

Straßenzug in Engelsdorf, Zeitlauweg, Straße von Fichtental nach Steinhof. Diese und weitere Straßenzüge werden bei Bedarf vom Bauausschuss einer näheren Begutachtung unterzogen und im Frühjahr 2014 einem Planungsbüro zur Vorbereitung der Ausschreibung übergeben.

 

Zugestimmt

Einstimmig entschied sich das Gremium für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h beim Leitenweg bzw. am Wirtschaftsweg nach Rattersberg.

 

Foto: Franz Xaver Pongratz, Paul Kuffner, Florian Pledl, Albert Baumgartner, Eberhard Preiß, Franz Haberl und Ingrid Bielmeier

Foto zu Meldung: Im Gemeinderat Prackenbach am 6. Dezember notiert

In Prackenbach erstrahlt in der Weihnachtszeit wieder ein großer Christbaum

(19.11.2013)

Prackenbach. Im Rahmen der Städtebauförderung hat Bürgermeister Xaver Eckl auch angeregt, man sollte einen neuen Platz für einen Christbaum finden, denn seit ca. fünf Jahren vermisst das Dorf einen großen Weihnachtsbaum, denn Alois Zach hat seinen herrlichen Baum, der viele Jahre die Menschen weit um erfreute, fällen müssen.

Ein Platz war am Pfarrer Baumgartner Platz bald gefunden, nun brauchte man noch einen Baum. Eckl hat wiederum die Initiative ergriffen und Hannelore Blüml vom Blüml-Bau, die eine Christbaumplantage besitzt, für ein Exemplar angesprochen, die ihm kurzerhand einen zur Verfügung stellte.

 

Am Dienstag hat nun der Bauhof den Baum aufgestellt und sogar zwei Arbeiter vom Blüml-Bau haben mit angepackt. In den nächsten Tagen wird wiederum der Bauhof den Weihnachtsbaum schmücken und Bürgermeister Eckl dankt schon heute der Sparkasse, bei denen man den Strom beziehen kann und vor allem Hannelore Blüml für die großzügige Spende ihres Baumes.

 

Vielleicht freuen sich viele Prackenbacher über den schönen Weihnachtsbaum, so dass im nächsten Jahr evtl. abwechselnd Mitglieder der Vereine das Schmücken des Baumes übernehmen.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Bürgermeister Eckl, Paul Kuffner, Karl Preißer Rico Wiechert

Foto zu Meldung: In Prackenbach erstrahlt in der Weihnachtszeit wieder ein großer Christbaum

Zum 80. Geburtstag von Anna Kraus

(14.11.2013)

Sie war viele Jahre die Seniorchefin vom Baugeschäft Kraus

 

Hagengrub. Wenn sie auch seit ihrem Schlaganfall vor 19 Jahren auf ihren Rollstuhl angewiesen ist, konnte die freundliche Jubilarin Anna Kraus am Donnerstag im Kreis ihrer Familie im Dorfwirtshaus Egner ihren 80. Geburtstag feiern. Ihre geistige Verfassung ist jedoch nach wie vor ungetrübt und erzählt für ihr Leben auch gern über frühere Zeiten. 

 

Neben Verwandten und Nachbarn stellte sich bei der alteingesessenen Hagengruberin der Besuch von Pfarrer John Kodiamkunnel und Bürgermeister Xaver Eckl ein, die der Jubilarin noch viele gesunde und zufriedene Jahre wünschten. Auch eine Abordnung des Frauen- und Müttervereins war gekommen, über die sie sich ganz besonders freute.

 

Das Licht der Welt erblickte Anna Kraus als geborene Lummer in Hagengrub und war nach der Schulzeit, die sie in Prackenbach absolvierte, ihren Eltern im Haus eine große Stütze. 1952 hat sie ihren Sepp geheiratet und übernahmen noch im selben Jahr das Baugeschäft, das in fünf Jahren das 100-jährige Jubiläum feiern kann. 

 

Acht Kindern schenkte die stets arbeitsame Jubilarin das Leben, von denen bereits eins verstorben ist. Manfred, Sepp, Anna, Hermann und Josefine haben sich in Hagengrub sesshaft gemacht, nur Peter und Franziska sind in Viechtach wohnhaft. Acht Enkel und sieben Urenkel gehören bereits zur großen Familie.

Vor 11 Jahren musste Anna ihren Mann Sepp zum Friedhof begleiten, den sie immer noch sehr vermisst, doch die Kinder Josefine, Anna und Manfred teilen sich die Pflege der Mutter und lassen es ihr an nichts fehlen.

Gerne holt sich die Jubilarin aus der Zeitung die neuesten Nachrichten oder schaut gespannt in den Fernseher. Zu ihrem Ehrentag wünschten alle der Mutter, Oma und Uroma noch einen langen, gesunden und zufriedenen Lebensabend.

 

Foto: die Jubilarin mit Bürgermeister Xaver Eckl und Pfarrer John Kodiamkunnel

Foto zu Meldung: Zum 80. Geburtstag von Anna Kraus

Im Prackenbacher Gemeinderat am 14. November 2013 notiert

(14.11.2013)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag wurde noch einmal der Ausbau des Postweges besprochen, zu der sich eine Reihe von Zuhörern aus der Pfahlstraße einfanden, die in ihrem Antrag auf Rücknahme des GR-Beschlusses und die Änderung der Planungsgrundlagen plädierten, das sie mit zahlreichen Unterschriften bekräftigten.

 

So stellten sie fest, dass der Ausbau für die Anwohner einen Eingriff in das traditionelle ländliche Ortsbild der Gemeinde darstellen würde. Diese Investition würde weder das dörfliche Bild, noch die Wohnqualität der Anwohner fördern, so die Feststellung der Anlieger.

 

Sie blickten zurück auf die 60er Jahre, als durch die Ausschreibung eines Baugebietes mehrere Wohnhäuser entstanden, bei deren Bau der vorgeschriebene Abstand zur Straße eingehalten wurde. Auf Grund vergangener Sanierungen erhöhte sich die Straßenbreite und sie wurde zunehmend begradigt. Das Resultat war eine Zunahme der Geschwindigkeit, die Anzahl der Fahrzeuge und die gefährlichen Garage- und Hofausfahrten. Zur Verkehrsberuhigung wurde schließlich die Straße zur 30er Zone erklärt, jedoch ohne befriedigende Lösung.

 

Die damaligen Planungsunterlagen ansprechend, stellte der Gemeinderat fest, dass man einen Gehweg geplant habe, welchen jedoch die Anwohner ablehnten. Man müsste jedoch einen Platz für parkende Autos finden, so ein Anwohner. Sie plädierten wiederholt für eine ländlich verlaufende Straße mit einer Breite von 5,- m und nicht für eine geplante Breite von 5,50 m, obwohl wiederholt die Landwirte mit ihren überbreiten Fahrzeugen, die Probleme mit Ausweichen besonders mit den Bussen auf 5,50 m tendieren.

 

Die Anlieger versprachen, sich kompromissbereit zu zeigen, wenn der Gemeinderat in den nächsten Tagen in der Pfahlstraße eine Begehung mit den Anwohnern durchführt. Dabei soll das Planungsbüro und die Grundstücksgrenzen grob die Straße ausstecken. Parallel werden Lösungsansätze für die Ableitung des Oberflächenwassers wollen sie die Straße aus stecken und alles klären, damit zunächst einmal der Kanal errichtet werden kann, damit das Oberflächenwassers in den bestehenden Regenwasserkanal der Pfahlstraße erarbeitet.

Für diesen Beschluss waren alle einverstanden.

 

Antragsunterlagen werden erstellt.

Die zum 31.12.2014 auslaufende gehobene Erlaubnis über die Einleitung von Abwasser aus der Abwasseranlage Moosbach soll erneuert werden. Dazu wird das Ingenieurbüro Robert Brunner beauftragt, die benötigten Antragsunterlagen zu erstellen.

 

Spielgeräte für Fichtental und Moosbach werden bestellt

Nach Prackenbach und Krailing entsteht auch in Moosbach und Fichtental ein Kinder-Spielplatz, für die der Gemeinderat in einer seiner Sitzungen beschloss, dass die Gemeinde 10.000,- € für Spielgeräte investiert.

Gemeinderat Hans Miethaner berichtete, dass er für Moosbach vier Geräte zu einem Bruttobetrag von 10.967,04 € ausgesucht habe. Sobald das Wetter im Frühjahr 2014 passt, könnten sie aufgestellt werden. Es sind noch Spenden zu erwarten und auch der Erlös aus dem diesjährigen Weihnachtsmarkt fließt dem Kinderspielplatz zu. Auch für Fichtental werden noch Spielgeräte angeschafft. Der Gemeinderat stimmte den Anschaffungen zu.

 

Trägerschaft übernommen

Für die beabsichtigte Maßnahme zur Errichtung des Forstwirtschaftsweges Buchwiesenweg wurde die Trägerschaft übernommen. Ein Antrag auf Förderung von Walderschließungsmaßnahmen wird gestellt.

 

Der Zweckvereinbarung wurde zugestimmt

Der Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Miltach über den Anschluss von bebauten Grundstücken der Gemarkung Allmannsdorf an die Entwässerungseinrichtung  der Gemeinde Prackenbach zum Zwecke der Abwasserbeseitigung wurde zugestimmt.

 

Wahlleiter berufen

Für die Kommunalwahlen im März 2014 wurde der Geschäftsleiter Manfred Maier zum Wahlleiter berufen. Als seinen Stellvertreter bestimmte der Gemeinderat Richard König von der Verwaltung.

Ob der künftige Bürgermeister ehrenamtlich oder berufsmäßig sein Amt antreten wird, musste abgestimmt werden, wobei sich der Gemeinderat für Ehrenamtlich entschied.

 

Baugebiet  wird fertig gestellt

Beschlossen wurde die Änderung des erteilten Auftrags zu Ausschreibung der Erschließungsanlagen im Baugebiet Kappenfeld, das in einem Zug durchgezogen werden soll.

 

Bedarfsermittlung zur Städtebauförderung

Bürgermeister Eckl merkte an, dass evtl. die Möglichkeit besteht, dass im Zuge der begonnen Städtebauförderung nächstes Jahr schon mit den Maßnahmen begonnen werden kann. Schwerpunkt ist der Pfarrer Baumgartner Platz, alternativ die Ringstraße ab der Abzweigung B85 bis einschließlich der Brücke über den Prackenbach.

 

Dem Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Liebmannsberger Straße in Moosbach durch Anton Fleischmann wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt, desgleichen dem Tektur-Plan zur Errichtung des Neubaus für ein Cafe mit Fahrradservice in Fichtental des Michael Tausch, Viechtach.

 

In der nichtöffentlichen Sitzung wurde die Vergabe der Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet Kappenfeld mit Wasser, Schmutz- und Oberflächenwasser und Straße dem Blüml-Bau GmbH Prackenbach mit einer Auftragssumme von 350.654,92 € brutto der Zuschlag erteilt wurde.

Die bauausführende Firma kann heuer noch mit der Erschließung beginnen, so dass die Kompletterschließung Mitte des Jahres 2014 abgeschlossen sein wird.

In Prackenbach setzt man schon seit geraumer Zeit auf erneuerbare Energie

(31.10.2013)

 

2013 wurde die Gemeinde kostenlos von einem Energiecoach beraten

 

Prackenbach. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem Einsatz erneuerbarer Energien den Klimawandel, der vor allem durch energiebedingte CO²-Emissionen angetrieben wird, zu mindern. In Folge dessen unterstützt die Bayerische Staatsregierung ihre Kommunen bei den Herausforderungen einer nachhaltigen Energiewende durch vielfältige Hilfestellungen und Förderprogrammen. So wurde in diesem Jahr die Gemeinde, eine von 30 ausgewählten Kommunen in Niederbayern, kostenlos von einem Energiecoach beraten, dessen Mitarbeiter bei der Bürgerversammlung am Donnerstag einen Ergebnisbericht der Analysen an Bürgermeister Xaver Eckl übergab.

 

Im Gasthaus Fleischmann in Krailing konnte Eckl dazu den Dipl.-Geogr. Ralf Deuerling vom Ing.Büro PGA (Planung Analytik GmbH) aus Altdorf begrüßen, dessen PGA mit der Umsetzung des Energiecoach betraut wurde. Bereits im Vorfeld hat sich auch Prackenbachs Energieberater Josef Haas sehr viel Mühe gemacht und eine Bilanz der bisherigen Bemühungen in Sachen Energieeinsparung in der Gemeinde gezogen und die Energieverbräuche der kommunalen Liegenschaften unter die Lupe genommen, lobte Eckl.

  

Die ersten Datenblätter des umfangreichen Berichtes der Analysen geben die Ergebnisse der Energie- und CO²-Bilanz sowie der Potenzialanalyse für erneuerbare Energien innerhalb des Kommunalgebietes wieder. Im zweiten Anhang handelt es sich um das Benchmarking der kommunalen Liegenschaften. Es soll den Kommunen ein Gefühl für den Energiebedarf der Liegenschaften geben und die möglichen Einsparpotenziale vor Augen führen. In einem dritten Anhang handelt es sich im Gegensatz zum Benchmarking um detaillierte Energie-beratungsberichte, bei denen der Energiehaushalt von 3 Liegenschaften im Bereich Wärme genau untersucht wurde.

 

Bei den detaillierten Ausführungen wurde unter anderem auch der Strombedarf privater Haushalte ermittelt, wobei bei einer gesonderten Betrachtung große Einsparpotenziale wie Haushaltsgeräte in der Küche, beim Waschen, Unterhaltungselektronik oder Kommunikations-Technologie und Beleuchtung angezeigt wurde.

Eine breite Studie wurde der Potenzialanalyse für Energieeinsparungen gewidmet. Sie wurde gegliedert in Biomasseanlagen, die in den letzten fünf Jahren stark zugenommen haben. Große Bedeutung hat dabei Energieholz, Sonnenenergie, Photovoltaik auf Dachflächen oder Freiflächen und schließlich Wind- und Wasserkraft.

 

Der Referent schnitt auch die Wertschöpfungseffekte für die lokalen und regionalen Bürger als auch bei der Auswirkung auf die kommunalen Steuereinnahmen an. So profitieren die kommunalen Bürger bei der Nutzung des zusätzlichen erneuerbaren Energien-Potenzial durch Beschäftigung in den entsprechenden Branchen. Dagegen sind Auswirkungen auf die Steuereinnahmen eine hohe Wertschätzung bei den Kommunen zu erwarten.

 

Angesprochen von Dipl.-Geogr. Deuerling wurde auch die Förderung von Seiten der Bundesregierung als auch des Freistaates Bayern für Kommunen, welche die Energiewenden aktiv mitgestalten wollen. Durch teilweise sehr hohe Zuschüsse sollen Kommunen angeregt werden, ihr Potenzial zunächst in konzeptioneller Form zu untersuchen, um dann den richtigen Weg der weiteren Entwicklung einzuschlagen. Interessant sind dabei Fördermittel im Klimaschutz, Energie, bei investiven Maßnahmen, Straßenbeleuchtung sowie Innen- und Hallenbeleuchtung.

 

In einem weiteren Teil des Ergebnisberichtes sind unter anderem die von Energieberater Josef Haas zusammen gestellte Potenzialanalysen für die Energie- und CO² Bilanz aufgeführt. Hier geht es um die Bestandsanlagen erneuerbaren Energien: Wärme, Strom im privaten wie Kommunalbereich.

In einer weiteren Analyse ist der Heizenergieverbrauch sowie der Stromverbrauch zu Liegenschaften der Gemeinde aufgeführt.

Energieberatungsberichte schlossen sich an, die im Zuge des Pilotprojekts „Energiecoaching für 30 Gemeinde in Niederbayern erstellt wurden. Er soll dabei helfen, wirtschaftlich sinnvolle und umweltentlastende Maßnahmen zu Energieeinsparung durchzuführen. Im weiteren hat das Ing.-Büro PGA Energieberatungsberichte über verschiedene Anlagen der Gemeinde erstellt, in denen wirtschaftliche Maßnahmen der einzelnen Gebäude sowie um Gesamtkosten für mögliche Energiemaßnahmen aufgezeigt sind.

Mit der Hoffnung, es waren interessante Aspekte dabei, verabschiedete sich Dipl.-Geogr. Ralf Deuerling und Bürgermeister Eckl bedankte sich für die Ausführungen und die Überreichung der umfangreichen Zusammenstellung der Analysen.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl und Dipl.-Geogr. Ralf Deuerling vom Ing. Büro PGA

bei der Übergabe des Ergebnisberichtes

Foto zu Meldung: In Prackenbach setzt man schon seit geraumer Zeit auf erneuerbare Energie

Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

(31.10.2013)

Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

Große Investitionen an den 84 km Gemeindestraßen

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat in diesem Jahr wieder eine stolze Summe in den Straßenbau investiert und trotzdem stehen wir finanziell sehr gut da, bemerkte Bürgermeister Xaver Eckl bei der diesjährigen Bürgerversammlung.

 

Ins Gasthaus Fleischmann in Krailing kamen am Donnerstag neben einem fast vollzähligen Gemeinderat 40 Gemeindebürger, in deren Mitte 2. Bürgermeister Karl Engl, die Geschäftsleiter Franz Kolbeck und Manfred Maier, Energieberater Josef Haas sowie die Ehrenbriefträger und Dipl.-Geogr. Ralf Deuerling vom Ing.-Büro PGA. Eckl freute sich, dass so viele Bürger Interesse an der Gemeindepolitik zeigten.

 

In seinem Überblick über die aktuellen Themen sprach er zunächst die Investitionen am 84 km Straßennetz an, die er durch aktuelle Bilder aus dem Laptop untermauerte. Er nannte die Oberbauverstärkungen am Ehrenhof, Meidengrub, Lexanger, Mühlweg, Kreilstein, Boxberg und Tresdorf.

Weiter investierte die Gemeinde knapp 200.000 € für das Feuerhaus in Krailing, wobei er die tatkräftige Unterstützung der Feuerwehr-Mitglieder hervor hob. 180 000 € schlug die Renovierung des Jugendhauses in Krailing zu Buche und hielt dem Kreisjugendring zu Gute, dass sie einen großen Teil der Kosten übernommen haben.

Eckl erwähnte auch die Errichtung eines Kinderspielplatzes in Krailing, die er als Gemeinschaftsarbeit bewertete. Mit einem Pauschalbetrag finanzierte die Gemeinde die Spielgeräte. Eckl dankte den beiden örtlichen Gemeinderäten Andreas Vogl und Michael Kellermeier sowie Ulli Kolmer für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Der erst kürzlich fertig gestellte Leitenweg und Wirtschaftsweg in Viechtafell schlug mit 500.000 € zu Buche, für die Fördermittel bereitgestellt werden. Auch wurden im Oktober in kürzester Zeit acht Straßenzüge mit einer Teerdecke versehen, für die 350.000 € investiert wurden. Auch neue Parkplätze am Rathaus-Vorplatz wurden geschaffen. Für die Organisation dankte Eckl dem 2. Bürgermeister Karl Engl.

Schließlich erwähnte er, dass in Voggenzell ein Löschweiher angelegt wurde, drei neue Bushäuschen im Gemeindebereich aufgestellt und das Leichenhaus in Moosbach gestrichen wurde. Ein Dienst-Auto mit Anhänger erhielt der neue Wasserwart und für den Radweg wurden ein paar Tausend locker gemacht.

 

Zur Entwicklung in Fichtental erwähnte Eckl, dass hier ein Cafe mit Radlstation entsteht, das frühere Gasthaus Fleischmann dem Erdboden gleich gemacht wird und dafür Zug um Zug sechs Familienhäuser entstehen.

 

Die Gemeinde steht sehr gut da, sagte Eckl nicht ohne Stolz. Die Verschuldung steht am Ende des Jahres auf 3.154.000 € und es wird stets geachtet, dass die Kredite immer sehr schnell getilgt werden, sagte Eckl und obwohl wir sehr viel investierten, können wir einen zufriedenstellenden Haushalt vorweisen, auf den Franz Kolbeck immer sehr geachtet hat.

 

Stolz ist Eckl auf die geringe Verwaltungsquote und Bauhofbesetzung sowie auf die Hackschnitzel- und Nahwärmeversorgung, durch die 35.000 Liter Heizöl eingespart werden können. Er erinnerte daran, dass die Gemeinde Prackenbach als eine der ersten Gemeinden in größerem Umfang Photovoltaik-Anlagen installiert hat, von der man im Jahre 2012 67.000 € Stromeinnahmen verbuchen konnte. Längst wurde auf Gelblicht im Straßenbereich und Energieeinsparungen umgestellt. Auch sei mit Josef Haas in der Verwaltung ein staatlich anerkannter Energieberater beschäftigt, der zur Zeit an einer aufwendigen Projektarbeit für eine LED-Umstellung arbeitet. Seine weitere Schulung zum Energiewirt wird vom Freistaat Bayern unterstützt. Erwähnenswert sei auch, so Eckl, dass in Prackenbach mit einer weiteren Gewerbeansiedlung zu rechnen sei.

 

Zu den Vorhaben für nächstes Jahr berichtet Eckl, dass der Forstweg nach Ramersdorf endlich in Angriff genommen wird. Leider gab es vermehrt Einwände durch das Wasserwirtschaftsamt, da die Quellen geschützt werden müssen. Auch eine Zufahrt nach Schwaben ist geplant und noch einige Vorhaben in Viechtafell unter anderem ein Gemeinschaftshaus.

 

Eckl erwähnte auch den Verlauf der Städtebauförderung, für die erst im Jahre 2015 wieder eine Förderung zu erwarten ist. Er erwähnte auch den Breitbandausbau, für das die Staatsregierung 80 % Zuschuss zur Verfügung stellt. Eine Ausschreibung wird nächstes Jahr getätigt.

Zudem stellt die Regierung 20 – 30 % Fördermittel für eine Renovierung von Alten ortsbildprägenden Gebäuden im Rahmen einer sog. „einfachen“ Dorferneuerung zur Verfügung. Bei Interesse könne man in der Gemeinde vorsprechen.

 

Schließlich erwähnte Eckl, dass für den Platz vor dem Pfarrheim ein Christbaum benötigt wird. Wer ein solches Exemplar abzugeben hat, sollte in der Gemeinde vorsprechen, auch wer der Krabbelgruppe Spielsachen zur Verfügung stellen kann oder Öko-Ausgleichsflächen abzugeben hat ist willkommen.

Auf die Frage über die Kinderspielplätze, ob sie auch genügend gegen Unfälle gesichert sind, wurde festgestellt, dass die Gemeinde eine Versicherung abgeschlossen habe. Erwähnt wurden diesbezüglich die Kinderspielplätze in Moosbach und Fichtental, für die bereits Spielgeräte bestellt werden.

 

Zum Schluss dankte Bürgermeister Eckl den Ortsgeistlichen Pfarrer Drexler und John Kodiamkunnel für die gute Zusammenarbeit von Kirche und Staat, den Ehrenamtlichen in den Vereinen, der Feuerwehr, die ihre Freizeit opfern und den Mitarbeitern im Bauhof und Kindergarten und erwähnte dankend den Gemeinderat für die beratende Tätigkeit. Eckl dankte auch GR Johann Schedlbauer für die Organisation des Ferienprogramms und die Zusammenarbeit mit den Vereinen. Lobend stellte er den Ehrenbriefträger Theo Lorenz heraus für die großzügige Spende anlässlich seines Geburtstages, die er den Kindergärten zur Verfügung stellte, dem Rotario Club für die Unterstützung im Wert von 900,- € für das Projekt Technik in der Schule.

 

Da dem Bürgermeister keine wesentlichen Fragen gestellt wurden, begann nach einer kurzen Pause Dip.-Geogr. Ralf Duerling vom PGA mit seinen Informationen über Energiecoach, dessen Analysen Josef Haas auch anschaulich darstellte.

 

Foto: bei der Bürgerversammlung Josef Haas, Manfred Maier, BM Eckl und Ralf Deuerling vom Ing. Büro PGA.

Foto zu Meldung: Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

In diesem Jahr fast 1 Mill. in den Straßenbau investiert

(22.10.2013)

Acht Straßenzüge noch vor dem Wintereinbruch geteert

 

Prackenbach. Die jährlichen Instandsetzungsarbeiten der 84 km Gemeindestraßen machen einen großen Brocken im Gemeindehaushalt aus. Diese im Rahmen der Möglichkeiten in Schuss zu halten, ist die Gemeinde Prackenbach ständig bestrebt, um größere Schäden zu vermeiden.

 

In diesem Jahr hat die Gemeinde Prackenbach seit 14. Oktober durch die Firma Stratebau Viechtach acht Straßenzüge im Gemeindegebiet Zug um Zug asphaltiert. Die vorbereitenden Arbeiten wurden von der Firma Blüml-Bau getätigt. Am Dienstag war nun die Firma Stratebau dabei, noch die Feinschicht in Zell – Heiligenwies aufzutragen. Bauleiter Andreas Schmelmer versprach, am Donnerstag mit der Fertigung des Banketts zu beginnen um dann den kompletten Auftrag im Laufe der nächsten Woche abschließen zu können.

Die derzeitige Witterung begünstigte den guten Verlauf der Arbeiten, mit denen Bürgermeister Eckl sehr zufrieden ist. Die Planung oblag dem Ingenieur- und Architektenbüro Robert Brunner, auf dem sich die Gemeinde wie gewohnt in jeder Hinsicht verlassen konnte. Lt. Angebot schlägt die Maßnahme insgesamt mit rund 350.000 € zu Buche, wobei fest steht, dass es für diesen Ausbau keine Fördermittel gibt.

 

Im Rahmen dieser Maßnahme wurden jetzt verschiedene Gemeindestraßen mit einer Länge von 4,2 km asphaltiert, so in Tresdorf, Gartenstraße, St. Georg-Weg, von Oberrubendorf und Neuhäusl, die Miltacher Straße in Voggenzell, am Sandbach in Moosbach sowie die GV-Straße in Oberreisach, Zell-Heiligenwies und in Hetzelsdorf.

Bereits im Frühjahr wurden die Straßenzüge Ehrenhof, Meidengrub, Lexanger, Mühlweg, Hagengrub, Kreilstein, Boxberg und Pfahlweg in Moosbach mit einer Oberbauverstärkung versehen, was mit rund 120.000 € zu Buche schlug. Auch die Straße beim Ehrenhof, Meidengrub, Lexanger, Mühlweg, Hagengrub, Kreilstein, Boxberg und Pfahlweg in Moosbach wurden asphaltiert, was mit 120.000 € zu Buche schlug.

 

Was erst kürzlich fertig gestellt wurde, war auch der Leitenweg in Viechtafell und der Wirtschaftsweg nach Rattersberg mit insgesamt 500.000 €. Hierfür sind Fördermittel vom Amt für Ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung und Flurneuordnung bereitgestellt, wobei sich die Gemeinde und auch die Anlieger finanziell beteiligen müssen. Im Übrigen hofft die Gemeinde, dass im nächsten Jahr durch das Amt für Ländliche Entwicklung zusätzlich zum laufenden Verfahren in Viechtafell wieder die eine oder andere Maßnahme gefördert wird.

 

Foto: Anlieger Hans Baumgartner, Bauleiter Andreas Schmelmer und Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zu Meldung: In diesem Jahr fast 1 Mill. in den Straßenbau investiert

Breitband bzw. schnelles Internet für Moosbach

(16.10.2013)

Durch den Ausbau der Glasfaserkabel kommt jeder Kunde in den Genuss von 25 – 100 000 kbit/s.

 

Moosbach. Im Zuge der Breitbandversorgung in der Gemeinde Prackenbach hat BürgermeisterXaver Eckl in Zusammenarbeit mit der Firma CCNST (amplus) speziell die Bürger von Moosbach am Mittwoch zu einer Info-Veranstaltung ins Gasthaus Kerscher eingeladen. Neben einer Reihe von Interessenten konnte er dazu Caroline Süß und Michael Gruber vom amplus-Team in Teisnach begrüßen.

 

Eckl stellte eingangs fest, dass Moosbach ein gut ausgebautes Internet hat, was jedoch die meisten Bewohner nicht wissen, denn im Juni 2012 wurde am Ortseingang von Moosbach (Liebmannsberger Str.) am Outdoor DSLAMs ein obligatorischer Anschluss getätigt. Durch den Ausbau von VDSL mit einer Geschwindigkeit von 25 bis 100 000 hat die Firma amplus eine eigene Wirtschaftsmaßnahme getätigt und dafür 100 000 € investiert.

 

Eckl erzählte dann von den Anfängen der Firma amplus, als Fimengründer Christof Englmeier 2006 seinen Betrieb aus der Taufe hob. Probestrecken wurden angelegt zunächst mit Kollnburg. Als nächstes baute man Funkverbindungen auf und fand schließlich die Richtung nach Moosbach, so Eckl und bestätigte: „wenn wir die Amplus nicht gehabt hätten, schauten wir heute dumm aus der Wäsche.

 

„Schnelles Internet für Jeden“, heißt heute die Philosophie seit der Gründung des Teisnacher Internetspezialisten 2009. Während Amplus anfangs mittels WLAN-Technik angeschlossen hat und über eines der größten Funknetze Deutschlands verfügt, betreibt Christof Englmeier seit 2010 ein eigenes DS:- MDSL- und VDSL-Netz, bestehend aus 300 km Glasfaserkabel, aus über 150 Verteilerknoten mit dem mehr als 450.000 Einwohner in Niederbayern und der Oberpfalz versorgt werden können. Das gilt nicht nur für Ballungsräume, sondern für zahlreiche ländliche Regionen, die mit schnelleren Internetanschlüssen ausgestattet sind. Auch in den Bereichen, wo das herkömmliche Telefonnetz mit genutzt wird, kann die amplus AG den Kunden, dank modernster Technik mit bis zu 200 MBit/s einen mindestens doppelt so schnellen Anschluss als andere Anbieter zur Verfügung stellen.

 

Mit dem Breitband-Ausbau in der ganzen Region will die Gemeinde Prackenbach nicht stehen bleiben und hat zur letzten Gemeinderatssitzung Planer Siegfried Schollerer eingeladen, der über die Vorstellung des Erschließungsgebietes für den Ausbau der Breitbandversorgung in der Gemeinde informierte, so Eckl weiter. Damit man in den Genuss einer Förderung kommt, die für den Ausbau von Breitbandversorgungen auf dem Land gewährt wird, hat der Gemeinderat das Anschlussverfahren eingeleitet, berichtete Eckl von den geplanten Schritten eines schnellen Internets.

 

Caroline Süß vom Team amplus bedankte sich für die Worte Eckl´s über die Firma und konnte den Anwesenden nur versichern, dass durch den Ausbau der Glasfaserkabel jeder Kunde, abhängig wie lange die Leitung ist, Geschwindigkeiten von 25 bis 100 000 kbit/s erhält.

Süß rät allen Interessenten, die in den Genuss des schnellen Internet kommen wollen, noch heuer einen Antrag zu stellen.

 

Anschließend erklärte Süß das Ausfüllen der ausgeteilten Anträge und merkte an, dass diese genau auszufüllen sind. Antrag A erhält die persönlichen Daten unter anderem der Auftraggeber, die installations-Adresse auch das Lastschriftmandat und das Widerrufsrecht.

Der Antrag Teil B umfasst die Tarife. Der momentane Sonderpreis beläuft sich auf 29,95 bei amplus DSL. Bei einem Abschluss ist eine einmalige Anschlussgebühr und unter anderem die Gebühr für eine Fritz-box zu entrichten. Bei einem Wechsel zu amplus von einer anderen Internetfirma muss bei diesem natürlich gekündigt werden.

 

Bei allen Fragen wird das Team der Firma amplus Hilfestellung geben, versprach Caroline Süß den Anwesenden, die sich für einen neuen Auftrag entschließen. Im Übrigen wird Michael Gruber vom amplus-Team jeden Tag in dieser Woche in der Ortschaft Moosbach unterwegs sein und die Kunden noch einmal eingehendst beraten.

Foto zu Meldung: Breitband bzw. schnelles Internet für Moosbach

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(10.10.2013)

Prackenbach. In der letzten Sitzung hat der Gemeinderat die Anregungen, die während der Auslegungsfrist von den Trägern der öffentlichen Belange vorgebracht wurden, behandelt, die Einwendungen ab gewägt und einstimmig beschlossen.

Bei der Flächennutzungsplanänderung verweist das staatliche Bauamt unter anderem auf Lärmschutzmaßnahmen, die der Bauwerber im Bedarfsfall auf eigene Kosten durch zu führen hat. Der Kreisbrandmeister des Landkreises wies auf die Grundversorgung mit Löschwasser hin, welche mit der Feuerwehr abzustimmen ist. Außerdem regt das Vermessungsamt Freyung an, eine genaue Abgrenzung des Plangebietes, die betroffenen Flurstücke vorab zu zerlegen.

 

Im Beschlussvorschlag für die Bebauungsplanänderung Kappenfeld empfiehlt Kreisbaumeister Hagenauer zur Vermeidung von steilen und damit übertriebenen auffälliger Aufschüttungen die max. Neigung des Geländes festzusetzen. Das staatliche Bauamt fordert zum einen, das Regenrückhaltebecken außerhalb der Anbauverbotszone zu positionieren, die dargestellten Anfahrsichtfelder zu korrigieren und die in der Planung dargestellten derselben zu überprüfen. Das ZAW stellt zudem fest, dass eine Abholung der Tonnen an den Gebäuden möglich ist. Im Übrigen fordert der Kreisbrandmeister, dass für die Grundversorgung eine Löschwassermenge von mind. 48 m³/h im Umkreis von 300 m sicherzustellen.

Die PLEdoc GmbH, verantwortlicher Betreiber der Ferngasleitung weist unter anderem darauf hin, dass Anpflanzungen insbesondere Bäume eine potenzielle Gefährdung für den Bestand von Ferngasleitungen darstellen. Deshalb wird ein 8 m breiter Schutzstreifen festgelegt.

Im Übrigen wurden keine wesentlichen Anregungen vorgebracht, so dass der Bebauungsplan beschlossen wurde. Die der Ausschreibung der Erschließungsmaßnahmen soll vom Architekten und Ingenieure-Büro Brunner vorbereitet werden.

 

Zur letzten Sitzung hatte man Siegfried Schollerer vom BBN-Breitband Network eingeladen, der über die Vorstellung des möglichen Erschließungsgebietes für den Ausbau der Breitbandversorgung in der Gemeinde Prackenbach informierte, da die Gemeinde die Förderung für den Ausbau von Breitbandversorgung auf dem Land anstrebt. Hier können nämlich die Gemeinden bis zu 500 000 pro Kommune verbauen, bei einer Leistung pro Gemeinde von 20 %.

Um die Förderung in Anspruch nehmen zu können, muss die Gemeinde zwingend die vorgegebenen Verfahrensschritte einhalten. Von den nahezu 20 Verfahrensschritten hat der Gemeinderat nun den 1. Verfahrensschritt genehmigt. Die Gemeinde wird in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro die nächsten Verfahrensschritte einleiten.

 

Im Zuge der Dorferneuerung Viechtafell ist mittlerweile der Leitenweg und der Wirtschaftsweg nach Rattersberg fertig gestellt, so dass das Gremium als nächstes sich über Pflanzmaßnahmen und deren Finanzierung unterhielt.

   

Der Kindergartenförderverein e.V. stellte Antrag auf Zuschuss zur Busbegleitung, den der Gemeinderat in Höhe von 500,- € (wie im letzten Jahr) bewilligte.

 

In einer letzten Sitzung hat der Gemeinderat über die derzeitige Fundtierproblematik beraten und appelliert an die Bevölkerung, dass aufgefundene Tiere an den Kreistierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtac e.V., Pometsau-Mühle 2, Tel. 09921/2236 abgegeben werden sollen. Alternativ können sich Finder auch an die Gemeinde Prackenbach wenden. Von hier wird dann der Transport und die Unterbringung im Tierheim Regen organisiert. Die Gemeinde unterstützt finanziell den Kreistierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach e.V. und wird für abgegebene Fundtiere im Landkreis Cham gesondert zur Kasse gebeten, was nicht unerheblich zu Buche schlägt.

Es wurde auch angeregt, ob sich nicht ein Bürger bereit erklärt, Fundtiere ehrenamtlich ins Tierheim zu transportieren oder alternativ wenigstens kurzfristig, bis der Weitertransport organisiert ist, aufnehmen könnte.

Vereinsvorstände legten Termine fest (Stand: 9. Okt. 2013)

(08.10.2013)

 

Überblick über die wesentlichsten Veranstaltungen

3 Weihnachtsmärkte, Oldtimer- und Sportlerfest

 

Prackenbach. In der Gemeinde Prackenbach ist es im Jahre 2014 mit Einladungen für große Feste noch ruhig. Eine größere Veranstaltung steht erst am 10. August für die Oldtimerfreunde Rubendorf mit dem Oldtimertreffen an.

 

Eine Reihe von Terminen kamen kürzlich zu Tage, als sich Vereinsvorstände oder deren Vertreter aus dem ganzen Gemeindegebiet zur Absprache im Gasthaus Freund in Moosbach trafen, zu der auch Bürgermeister Xaver Eckl alle herzlich willkommen hieß. Er dankte allen für ihr Kommen und händigte zum Schluss jedem Verein ein Geheft Zuschussrichtlinien zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Regen aus.

 

Das Jahr 2013 hat zum Ausklang noch einiges zu bieten: Bürgerversammlung mit anschließendem Energiecoaching der Gemeinde am 31.10.13, der 3. Adventsmarkt (30.11.13) in Tresdorf und die Dorfweihnacht in Moosbach (30.11.-1.12) läuten eine Reihe von Weihnachtsfeiern ein. Vom 30.12.-22.12.13 steigt beim Dorfverein Hagengrub der 4. Weihnachtsmarkt. Nach einer Reihe von Christbaumversteigerungen, der Aktion Bethlehemlicht (24.12.13) der FW Tresdorf sowie dem Silvesterlauf des MCC (31.12.) schließt sich der Veranstaltungskalender des Jahres 2013.

 

Das Jahr 2014 beginnt mit weiteren Christbaumversteigerungen und etlichen Generalversammlungen im Januar, Februar und März. Nach der „Jemako“Vorführung beim Frauenbund (14.1.14) und einem Ersthelferkurs des Roten Kreuzes (am 18.+25.1.) beim Dorfverein Hagengrub beginnt der Fasching mit dem Landjugendball (1.2.14), der FW-Ball in Moosbach (15.2.), einem närrischen Treiben beim Dorfwirt (21.2.) und noch weiteren Faschingsunterhaltungen bei der FW Prackenbach, beim KG Moosbach, beim High-Monutain-Line-Dancer und  bei der FW Tresdorf. Auch die Valentinsfahrt des Frauenbundes und ein Vortrag über Gärtnern unter Folie beim Gartenbauverein (20.2.14) wird angeboten.

 

Der Handwerkerverein lädt im März noch zum Starkbierfest ein und zum traditionellen Jahrtag der Krieger- und Soldatenverein Moosbach. Im April hat der SV Moosbach ebenfalls sein Starkbierfest eingeplant und beim Gartenbauverein werden wieder Palmbüschel gebunden, Vorträge über Ostersymbole beim Frauenbund (8.4.14)  und „alles über den Holunder“ (28.4.14) wird beim Gartenbauverein in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund angeboten. Nach dem Maibaumaufstellen der Handwerker und beim Dorfverein Hagengrub schließt sich die Frühjahrswanderung der Moosbacher Gartler an.

 

Ein Highlight stellt im Juni der Tag der offenen Gartenfür und das jährliche Sportlerfest der Moosbacher dar. Verschiedene Gartenfeste, das Oldtimertreffen am 10. August, Jahresausflüge der Vereine und des Gartlers Herbstwanderung stehen ebenfalls auf dem Programm. Und schon zieht der Oktober ins Land mit einem Stammtisch-Oktoberfest des Dorfvereins Hagengrub und der Generalversammlung der Edelweißschützen. Schließlich präsentiert sich die FW Tresdorf, (29.11.2014), die Dorfgemeinschaft Moosbach (29.11.-3.11. 14) und der Dorfverein Hagengrub vom 19.12.-21.12.14 bei ihren Weihnachtsmärkten ihre verschiedenen Geschenkartikel.

 

Erwähnenswert sind letztendlich die monatlichen Seniorentreffs in Prackenbach und Moosbach, die zu einem beliebten Bestandteil der Veranstaltungen in der Gemeinde geworden sind und zuweilen auch ihre Ausflüge. Mit Advent und vorweihnachtlichen Feiern im Dezember 2014 schließt sich der vorläufige Kalender 2014, wobei zu bemerken ist, dass im Laufe des Jahres im Veranstaltungskalender der Homepage der Gemeinde Änderungen oder neue Termine eingetragen werden können, was von den Interessierten oder Verantwortlichen jederzeit eingesehen werden können. Man möge jedoch nach Möglichkeiten auf Überschneidungen achten.

Ein Dankeschön gebührt Richard König von der Gemeindeverwaltung, der beim Vereinstreffen alle Termine gleich in den Laptop übertrug und den Anwesenden am Schluss einen Abdruck aushändigte.

 

Foto: im Gasthaus Freund – im Hintergrund Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zu Meldung: Vereinsvorstände legten Termine fest (Stand: 9. Okt. 2013)

Der Gemeinderat billigte Jahresrechnung

(19.09.2013)

Kindergartendefizit jährlich eine große Belastung

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat es im Haushalt 2012 geschafft, im Gegensatz zu 2011 keinen Kredit aufnehmen zu müssen. Zudem konnten Schulden abgebaut werden. Waren es am 31.12.2011 noch 3.860.052 €, sind es zum Jahresende 2012 um 421.643 € weniger gewesen. Zunehmend Sorgen macht das jährliche Defizit bei den Kindergärten, das im Jahre 2012 erneut um 9.012,57 gestiegen ist. Dies wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt, als die Jahresrechnung 2012 behandelt wurde.

 

Der Gemeinderat hat sie in Kenntnis genommen und einstimmig akzeptiert. Gemeinderat Eberhard Preiß, Vorsitzender des Rechnungsausschusses konnte berichten, dass man bei der Durchsicht keine Beanstandungen feststellen konnte.

 

Nach den Erläuterungen der wesentlichsten Punkte durch Geschäftsleiter Manfred Maier, der in enger Zusammenarbeit mit Franz Kolbeck das Zahlenwerk übersichtlich erstellte, wurde einstimmig Entlastung erteilt. Bürgermeister Eckl und die Ratsmitglieder lobten zudem sein großes Fachwissen und seine schnelle Auffassungsgabe. Auch der Rechnungsprüfungsausschuss wurde für seine gewissenhafte Arbeit dankend erwähnt.

 

Der Gemeindehaushalt schließt mit dem Gesamtvolumen von 5.748.647,96 € mit einem Überschuss von 412.147 € ab. Dieser wird der Rücklage zugeführt und im Haushalt 2013 vereinnahmt.

Die angesetzte Zuführungsrate zum Verm.HH von 625.000 € wurde um 211.077 überschritten und beträgt 836.077. Nach Abzug der ordentlichen Tilgung von 421.643 verbleiben 414.434 freie Finanzspanne.

Die Zuführungsrate, auch Investitionsrate genannt, spiegelt dem Grunde nach die Investitionsfähigkeit einer Gemeinde wider.

 

Die Gemeinde Prackenbach schließt im Haushalt 2012 mit einem Schuldenstand von 3.438.409 €. Das sind 1.275 € pro Einwohner. Der LK-Durchschnitt liegt bei 1.829/EW. Der ordentliche Schuldendienst beträgt nach Tilgung und Zinsen abzüglich der Zinszuschüsse aus der Finanzierung der Ortskanäle 526.788,63 €. (Vergleichsweise zu 2011 420.756).

 

Zu den wesentlichsten Posten, welche die Gemeinde Prackenbach investiert hat, zählen: Feuerwehr-Haus Krailing 54.452,77, HLF Prackenbach eine Netto-Investition von 194.000 €, Jugendhaus Krailing 16.444.99, Kinderspielplätze 9.095,67, Straßenteerungen 81.085,14, Abwasserbeseitigung 210.491,40, Kläranlage Moosbach 55.123,15, Wasserversorgung 90.111,88, Baugrund Fichtental 5.275,27.

Im Gemeinderat Prackenbach notiert

(19.09.2013)

Versetzung des Buswartehäuschens in Egern

Von Christian Schedlbauer und der Unterstützung der dortigen Eltern soll das Bushäuschen in Moosbach-Egern auf die gegenüberliegende Straßenseite versetzt werden, für welches das Gremium keine Einwände vorbrachte.

Mit dem Grundstückseigentümer wird unverzüglich Kontakt aufgenommen und versucht, einen Nutzungsvertrag abzuschließen.

 

Zuschuss wurde gewährt

Einem Zuschussbetrag von 800,- € hat das Gremium für die Jugendförderung des Schützenvereins Edelweiß zugestimmt.

 

Antrag für Förderung wird eingereicht

Der Gemeinderat stimmte einem Antrag auf Aufnahme in ein Städtebauförderungsprogramm für den Ortskern Prackenbach zu. Von den Städteplanerinnen Ursula Jocham und Petra Kellhuber wurde bereits förderfähige Antragsunterlagen gefertigt, die von der Gemeinde an die Regierung eingereicht werden.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt

Für die isolierte Befreiung zur Errichtung eines Holzschuppens des Lothar Probst, Birkenweg 5.

 

Bürgermeister Eckl berichtete, dass im Rahmen der ILE die Möglichkeit besteht, dass die Gemeinde eine einfache Dorferneuerung injiziert unter der Voraussetzung, dass im Ortskern gefährdete Gebäude mit ortsprägendem Charakter vorhanden sind. Die Sanierung dieser Objekte könnte unter diesen Voraussetzungen zu einer Förderung zwischen 20 und 30 % gefördert werden. Interessierte können sich in der Gemeinde melden.

 

Aufgefundene Tiere melden

Eckl weist außerdem darauf hin, dass sich die Bürger der Gemeinde Prackenbach, welche ein Tier auffinden, an den Kreis Tierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach, Pometsau-Mühle Tel. 09921/2236 wenden sollen.

Er merkte an, dass diese Tiere nicht in der Tierarztpraxis im Landkreis Cham gebracht werden sollten, weil diese nicht für die finanzielle Unterstützung der Gemeinde Prackenbach und des Tierschutzvereins Regen erfasst sind.

 

Aus der nichtöffentlichen Sitzung:

Eckt teilte außerdem mit, dass der Pachtvertrag des bisherigen Spielplatzes, welcher den Pfarrpfründen angehört, aufgehoben wurde.

 

Für den Nachfolger des bisherigen Klärwärters Hans Hartl aus Moosbach wurde Alfred Höcherl auf 18 Stunden Teilzeit eingestellt.

Asphaltierung im Rahmen der Ländlichen Entwicklung

(22.08.2013)

Prackenbach/Viechtafell. Im Zuge der Flurbereinigung Viechtafell wurde der im Sommer hergerichtete Leitenweg im Rahmen der Dorferneuerung von den Anwesen Roman Gregori bis Josef Rabenbauer sowie der Wirtschaftsweg von Josef Rabenbauer bis zu Andreas Vogl in  Rattersberg mit einer Teerdecke versehen.

 

Seit Dienstag ist nun der Chamer Asphaltbau Rädlinger unter der Aufsicht von  Robert Liebl von der örtlichen Bauleitung vom Verband der ländlichen Entwicklung VLE dabei, die Straße mit der Tragschicht zu versehen, das voraussichtlich bis Mittwoch abgeschlossen sein wird. Dabei ist auch ein gefestigter Seitenstreifen (Bankett) für mehr Ausweichmöglichkeiten vorgesehen. Eine Feinschicht ist in ca. 14 Tagen vorgesehen.

 

Für die Ausbaufläche der Maßnahme vom 182 m langen Leitenweg mit einer Breite von 3,0 m (ohne Bankett) und 5.0 m (mit Bankett) sind lt. Kostenschätzung ca. 135.600 € veranschlagt. Die Beteiligung der Gemeinde beläuft sich (prozentual anhand der Schätzung) auf 67.100 €.

Für den 1.220 m langen und 3,0 m (ohne Bankett) und 5,0 m breiten (mit Bankett) Wirtschaftsweg nach Rattersberg schlagen ca. 384.100 € lt. Schätzung zu Buche. Hierbei entfallen ca. 52.900 € prozentual auf die Gemeinde und ca. 24.000 € auf die Beteiligung Dritter. 

 

Bürgermeister Xaver Eckl, der sich vor Ort über die Asphaltierung erkundete, ist mit dem Verlauf sehr zufrieden.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl, Kapo Gruber von der Teerkollone, Hans Haimerl, Robert Liebl, Manfred Vogl

Foto zu Meldung: Asphaltierung im Rahmen der Ländlichen Entwicklung

Ein rüstiger Jubilar feierte seinen 80. Geburtstag

(20.07.2013)

Drei Pferde sind Lothar Altmanns ein und alles

 

Hagengrub. Gesundheitlich und geistig top fit feierte am Samstag Lothar Altmann mit seiner Familie das 80. Wiegenfest. Auch Pfarrer John Kodiamkunnel und Bürgermeister Xaver Eckl waren in sein mit Blumen umgebenes schmuckes Anwesen  gekommen und überbrachten Geschenke und die besten Wünsche für noch viele gesunde Jahre. Schließlich durfte eine Abordnung des Handwerkervereins nicht fehlen, deren treues Mitglied er seit 60 Jahren ist und den der Verein bereits vor 10 Jahren zum Ehrenmitglied ernannte.

Für musikalische Unterhaltung sorgte die zünftige Kapelle „de Zamgfunan“, die für einen flotten Abend sorgten.

 

Als Ältester von drei Buben ist Lothar Altmann in Hagengrub geboren, von denen seine beiden Brüder bereits verstorben sind. Gleich nach der Schulzeit hat er das Maurerhandwerk erlernt und überwiegend im Baugeschäft Kraus sein Brot verdient. 1959 war ein Jahr mit ausschlaggebenden Ereignissen, als er seine Martha, eine geborene Ketterl zur Frau nahm. Im selben Jahr hat er das Maurerhandwerk an den Nagel gehängt und bei der Straßenmeisterei in Viechtach die Arbeit aufgenommen, der er bis zu seiner Pension im Jahre 1992 treu geblieben ist.

 

Drei Kinder gingen aus der harmonischen Ehe hervor und machten das Glück im Haus perfekt. Sohn Walter ist in Kichaitnach und Hedwig in Teisnach verheiratet. Martha lebt mit der Familie im Haus und sorgt sich um den Haushalt von Vater und ist immer da, wenn er mal Hilfe brauchen sollte.

Das Schicksal hat dem Jubilar arg zugesetzt, als er schon 1981 seine Frau zur letzten Ruhestätte begleiten musste und ihn mit den drei Kindern alleine ließ. Doch sein Arbeitseifer und die Familie, die fest zusammen hält, hat ihm über die schwere Zeit hinweg geholfen und die mittlerweile sieben Enkel und ein Urenkel, die den Opa sehr lieb haben, bereiten ihm sehr viel Freude.

 

Als fleißiger und weitum geschätzter Arbeiter bekannt, ist der rüstige Jubilar auch heute noch den ganzen Tag auf den Beinen. Wenn er auch die Landwirtschaft aufgegeben hat, versorgt er noch immer seine drei Pferde, die sein ein und alles sind und die ihm sicher auch seine stete Vitalität verleihen. Auch Hühner hat er noch zu versorgen und so ist er jeden Morgen glücklich und zufrieden, wenn er aufstehen und seinen verschiedenen Beschäftigungen nachgehen kann, denn immer gibt es um das Haus etwas zu tun.

 

Foto: 5 Enkelkinder: Diana, Robert, Ramona, Horst und Lukas mit den Gratulanten: Josef Weber (Handwerker), Pfarrer John Kodiamkunnel, Jubilar Lothar Altmann und Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zu Meldung: Ein rüstiger Jubilar feierte seinen 80. Geburtstag

Einführung von SEPA

(19.07.2013)

Zur Schaffung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single Euro Payment Area kurz SEPA) sind wir verpflichtet, ab 2014 auf das europaweit einheitliche SEPA-Lastschriftverfahren umzustellen.

Alle Gemeindebürger deren Abgaben und Gebühren in den letzten Jahren aufgrund einer erteilten Einzugsermächtigung abgebucht wurden, erhalten deshalb in den nächsten Tagen ein Schreiben der Gemeinde.

 

Es handelt sich hierbei um 3 verschiedene Schreiben:

 

- Das erste Schreiben ist nur eine Information über die aktuellen, bei der Gemeinde Prackenbach gespeicherten Mandatsdaten.

Dieses Schreiben erhalten all diejenigen, von denen bereits SEPA-Lastschriftmandate vorliegen.

Eine Rückmeldung ist nicht erforderlich !

 

- Das zweite Schreiben, eine Umdeutungserklärung, erhalten all diejenigen, von denen der Gemeinde eine nach neuen SEPA-Standard gültige Einzugsermächtigung vorliegt, d.h. alle Angaben dieser Einzugsermächtigung (Adresse, Kontoverbindung, Originalunterschrift des Kontoinhabers) sind vorhanden und korrekt.

In diesen Fällen sind von den Pflichtigen die Angaben der beigefügten Mitteilung nur zu überprüfen und etwaige Änderungen mittels Änderungsmitteilung der Gemeindekasse mitzuteilen.

 

- Das dritte Schreiben erhalten all diejenigen, bei denen die vorliegende Einzugsermächtigung nach neuen SEPA-Standard nicht mehr gültig ist, d.h. fehlende Unterschrift des Kontoinhabers, z.B. bei fernmündlicher Ermächtigung, Anschrift oder Kontonummer/BLZ falsch.

In diesen Fällen muss das beigefügte SEPA-Lastschriftmandat unbedingt ausgefüllt und an die Gemeinde Prackenbach in Original (kein Fax) zurückgeschickt werden damit, wie bisher, abgebucht werden kann.

 

Foto zu Meldung: Einführung von SEPA

25 Jahre Jugendhaus in Krailing – Wiedereröffnung mit Tag der offenen Tür

(13.07.2013)

Großes Lob von den Ehrengästen – Ehrenvorsitzender Hans Plötz als Vater des Jugendhauses bezeichnet.

 

Krailing/Landkreis. Fast auf den Tag genau, am 15. Juli 1988 feierte der Kreisjugendring Regen hier an dieser Stelle die Eröffnung und Einweihung seines neuen Jugendhauses. Es war ein schwerer Weg, bis sich aus dem Schulhaus in Krailing ein höchst erfolgreiches Haus  entwickelte, das sich entgegen aller Befürchtungen vieler damaliger  Kommunalpolitiker zu einem Selbstversorgerhaus entwickelte und zudem die Arbeit des KJR finanziert und das ohne Defizite.

 

Da nach 25 Jahren der Zahn der Zeit an dem Jugendhaus nagte, hat die Gemeinde Prackenbach als Eigentümer und der KJR Regen als Mieter und Betreiber im September 2012 und nun vom 3. Juni bis 5. Juli das Haus erfolgreich renoviert und letztlich die sanitären Anlagen, wie WC´s, Duschen und Waschräume auf Vordermann gebracht. Die Besucher, welche immer wieder durch die Räume des renovierten Hauses geführt wurden, waren begeistert von der Eleganz, bei dem man alt mit neu kombinierte und wo sich die Jugendlichen wohlfühlen können und auch gute Jugendarbeit möglich ist.

Aus diesem Anlass fand zur Wiedereröffnung ein „Tag der offenen Tür“ statt, wobei für Jugendgruppen mit einer Spieleolympiade und vielen Vorführungen ein tolles Rahmenprogramm geboten wurde und am Abend mit einem Festakt und dem kirchlichen Segen seinen Abschluss fand.

 

Anlässlich der offiziellen Wiedereröffnung des Jugendhauses freute sich der 1. Vorsitzende Thomas Pfeffer zum Festakt namhafte Gäste begrüßen zu dürfen und gab mit einigen Stationen einen Rückblick über den Werdegang des Jugendhauses und seine 25 Jahre erfolgreiches Wirken:

Es begann im Jahre 1979, als der KJR erstmals über die Notwendigkeit einer Jugendbildungsstätte im Landkreis Regen diskutierte. Ein erster Antrag beim Bezirkstag von Niederbayern wurde abgelehnt. Auf der Suche nach geeigneten Objekten bot 1982 die Gemeinde Prackenbach das leer stehende Schulgebäude in Krailing als Jugendfreizeitstätte an. 1983 befasste sich erstmals der Kreistag mit dem Projekt Krailing. Doch die Finanzierung drohte zu scheitern (820.000 DM), bis zum Jahresende die gute Nachricht kam und Bundesmittel von 160.000 DM bewilligt wurden.

 

Nach Angeboten der Gemeinde Drachselsried und der Stadt Regen ihr Schulhaus bzw. das ehemalige Krankenhaus als Jugendstätte zu errichten, hält der KJR mit dem damaligen Vorsitzenden Hans Plötz das frühere Schulgebäude in Krailing als das allein geeignete Objekt. Eine verfahrene Situation entstand, bis die Gemeinde Prackenbach die Bereitschaft der Bauträgerschaft für das Projekt Krailing signalisierte.

1986 stellte die Gemeinde beim BJR Antrag auf Gewährung von Mitteln und der Kreistag genehmigte der Gemeinde einen Zuschuss von 250.000 DM.

Nach der Genehmigung des Mietvertrages durch die Gemeinde stimmte auch 1987 der Landesverband des BJR zu und bewilligt Zuschussmittel von 400.000 DM. Nach einer Bauzeit von knapp einem Jahr konnte die festliche Einweihung und Eröffnung stattfinden.

 

Das Jugendhaus hat sich in den 25 Jahren gut entwickelt, so Thomas Pfeffer weiter und erfreut sich bei allen Gruppen nicht nur aus dem Landkreis großer Beliebtheit. Im Jahresschnitt werden in Krailing rund 6.000 Übernachtungen und 2.400 Gäste gezählt, das sind in den 25 Jahren über 160.000 Übernachtungen und gut 60.000 Gäste und die Belegung ist nach wie vor hervorragend, erklärt auch Geschäftsführer Ludwig Stecher nicht ohne Stolz.

 

Zum Schluss seiner Ausführungen war es Thomas Pfeffer ein Bedürfnis, Worte des Dankes auszusprechen: für die Gemeinde Prackenbach für 25 Jahre partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit und bei den umliegenden Anwohnern für die gute Nachbarschaft. Dank auch dem Landkreis Regen mit Landrat Michael Adam und den Mitgliedern des Kreistages für die großartige Unterstützung. Er erwähnte auch das Ingenieurbüro Bruckmayer und das Architekten- und Planungsbüro Brunner.

Ein besonderes Vergelts-Gott galt den Handwerksbetrieben: der Firma Bauernfeind, Wenig, Kerscher und Elektro-Schmelmer. Sie haben es geschafft, den sehr engen Zeitraum von fünf Wochen einzuhalten, was sie mit Bravour gemeistert hatten.

Gleichzeitig galt sein Dank dem Hausmeister Thomas Vöst, der Hausverwaltung Elisabeth Högerl, Sieglinde Stecher und ihren Helferinnen für ihren großen Einsatz bei der Reinigung.

Entscheidend mitgeprägt hat Geschäftsleiter Ludwig Stecher die Entwicklung des Jugendhauses. Es sei sein großer Verdienst, durch vorausschauendes Handeln, Sparsamkeit, nachhaltiges Wirtschaften und großem persönlichen Einsatz weit über das Normale hinaus, das sich Krailing so positiv und erfolgreich entwickelt hat, wie es sich heute darstellt. Dafür in seinem und im Namen der Vorstandschaft ein herzliches Vergelt´s Gott.

Ein großes Dankeschön galt Pfarradministrator Thomas Gleißner, Viechtach, dem evang. Pfarrer Heiko Hermann aus Zwiesel und Diakon Sepp Schlecht aus Bodenmais für den kirchlichen Segen. 

Nicht zuletzt dankte der Vorsitzenden den Akteuren vor und hinter den Kulissen:

Bei den YouthClub Dancers, bei Tom Geier und seinen Helfern, bei der Sportjugend, bei Gabi Weikl, bei den Angestellten Kathrin Zitzelsberger für die Vorbereitung der Spieleolympiade, bei Matthias Wagner und Begleitteam, der Gruppe Se Zwe, bei den Pferdefreunden Osterbrünnl, bei Moni Hof und bei der Vorstandschaft.

 

Bürgermeister Xaver Eckl, als Hausherr des Jugendhauses erinnerte an die Zeit vor 25 Jahren, als die Verantwortlichen der Gemeinde Prackenbach erkannten, dass die Jugend eine Stätte braucht, in der sie zusammen kommen können, um sich auf das Erwachsenenalter vorzubereiten. Sie nahmen den damals nicht einfachen Weg und schufen aus dem ehem. Volksschulgebäude ein Jugendhaus, das sich durch den Kreisjugendring zu einer weitum bekannten Bildungsstätte entwickelt hat. Er hob dabei Hans Plötz, den damaligen Vorsitzenden des Kreisjugendringes Regen hervor, der unverrückbar zu dem Haus stand. Seither wirkt Ludwig Stecher ununterbrochen als Geschäftsführer und führt mit dem jetzigen Vorsitzenden Thomas Pfeffer das Werk fort. Er dankte dem gesamten Team des KJR sehr herzlich für ihre aufopfernde Arbeit zum Wohle des Jugendhauses Krailing.

Es war eine Selbstverständlichkeit für den Gemeinderat, das Mietverhältnis um weitere 25 Jahr zu verlängern, so der Bürgermeister weiter. Ebenso war es selbstverständlich, die notwendigen Mittel für die Sanierung bereit zu stellen und dankte dem Bayer. Jugendring und dem LK Regen für die nicht unbeachtlichen Zuwendungen und wünschte dem KJR Regen eine weiterhin glückliche und fruchtbare Hand.

Jugend, dieses Wort  ist in voller Munde – ob Boulevard, Politisch oder gesellschaftlich, merkte Eckl an und erwähnte dabei die Ausbildungsplätze von Jugendlichen hierzulande um die Jugendarbeitslosigkeit, die in vielen EU-Ländern ein großes Problem darstellt, oder um den Weltjugendtag in Rio. Jugend, die Zukunft von morgen, ist ein Baustein der Gesellschaft. Der Reifeprozess muss die Aufmerksamkeit der Erwachsenen finden, für das sie  die Verantwortung tragen.

 

Landrat Michael Adam zollte der Leitung des Jugendhauses großen Dank und erwähnte auch das Jugendhaus in Abtschlag, das durch den KJR hervorragend geleitet wird. Nur durch den ehrenamtlichen Einsatz ist es möglich, dass beide Häuser erfolgreich da stehen. Er erwähnte dabei den Geschäftsführer Ludwig Stecher als eine hervorragende Persönlichkeit, an dessen Seite der Vorsitzende Thomas Pfeffer und die ehrenamtlichen unverzichtbaren Helfer. Er dankte auch der Gemeinde Prackenbach für ihre Leistung, die ihren Beitrag mit Hilfe auch des Kreisrates großartiges gemeistert hat. Wir brauen die Einrichtungen für die Jugend, meinte er und sagte abschließend: Glück auf und hoit ma zam.“

 

Staatsminister Helmut Brunner gratulierte dem Jugendhaus für seine 25 Jahre und meinte in seinen Grußworten, dass es sich das Haus in den Jahren bezahlbar machte. Höchste Anerkennung zollte er für Hans Plötz und Ludwig Stecher und nicht zuletzt der Gemeinde Prackenbach, die es möglich gemacht hat, dass ein Jugendhaus als Schule der Bildung zur Verfügung steht. Es gehört ein großes Maß an Engagement von Stecher dazu, das ein vielseitiges Angebot voraussetzt. Schließlich meinte er, in Bezug auf die ehrenamtlich tätigen Jugendpfleger: Jugend braucht Vorbilder, nicht der erhobene Zeigefinger, sondern gute Vorbilder tragen Früchte.

 

BJR Präsident Matthias Fack freute sich, dass er bei der Wiedereröffnung dabei sein darf. Jugendarbeit damals wie heute, meinte er, „man schafft es nur, wenn man anderen unter die Arme greift.“ Ich freue mich mit dem Haus, es geht nicht ohne Engagement über das normale Maß hinaus, es ist Landauf, Landab so.

 

Ehrenvorsitzender des KJR Hans Plötz knüpfte Erinnerungen wach zur Entstehung dieses Hauses. Er war von der Idee überzeugt und es ist ihm gelungen, seine Erkenntnisse und Erfahrung weiter zu bringen. Bis der erste Maurer kam, war ein langer Weg, dabei habe er sich nicht beirren lassen, auch wenn es im Kreistag hieß, sie würden nie 15.000 € Defizit übernehmen. Nach 25 Jahren kann er mit Genugtuung behaupten, dass das Erfolgskonzept gelungen ist.

 

Das ist der Tag, den der Herr gemacht, stimmte die Geistlichkeit mit Kaplan Gleißner, Pfarrer Heiko Hermann und Sepp Schlecht an. Dieser erinnerte sich noch gut an die zähen Verhandlungen auf sechs Jahre Vorspiel. Mit einigen Vordenkern wie Plötz und Stecher haben einige Recht behalten und wir können jetzt mit Stolz zurückblicken. Respektvolles Lob zollte er dem Bürgermeister mit Gemeinderat und dem Bauhof, deren Einsatz er immer wieder erleben durfte. Er dankte auch dem Landrat Michael Adam mit seinem Kreistag und den öffentlichen Mandatsträgern, die sinnvolle Arbeit geleistet haben. Zu Ludwig Stecher gewendet, sagte er: Ich freue mich schon heute, wenn wir als Rentner am Bankerl sitzen können, um die und die Jugend Revue passieren lassen. Die Jugend hat sich verändert. Projektarbeit ist viel aufwendiger wie es vor Jahrzehnten einmal war. Wir brauchen Räume der Begegnungen für die jungen Menschen, betonte er schließlich.

 

Das Rahmenprogramm, das sich über den ganzen Nachmittag hinzog, bestand aus der Spieleolympiade, die sich aus der Mix-Gruppe (Pferdefreunde, Jugend Rot-Kreuz und zwei Verbandslose) zusammenstellte. Sie freuten sich über den ersten Preis: ein kostenloses Wochenende im Jugendhaus.

Den zweiten Preis erhielt das Jugend-Rot-Kreuz – ein Tag mit Landrat Adam, eine Fahrt zum Landtag nach München sponserte Staatsminister Brunner für den 3. Platz und über ein Schafkopflernturnier bei Bürgermeisterin Rita Röhrl freuten sich der Trachtenverein Kollnburg. Einen Gutschein ebenfalls für ein Selbstversorger-Wochenende erhielten die YouthClub Dancers.

Geboten wurde außerdem eine „Zumba“ Vorführung mit Gabi Weikl vom Bayer. Sportjugend Kreis Regen.

Angeboten wurde auch Kinderschminken, Airbrush, Encaustin und ein Kletterturm. Für Kaffee und Kuchen und Getränke alle Art sowie musikalische Unterhaltung mit „Se zwe und er.“

 

Gästeliste: Bürgermeister Xaver Eckl mit Gemeinderat, Landrat Michael Adem, 3. Landrat Heinrich Schmid, Günter Iglhaus ÖDP und Sigrid Weiß Bündnis 90, MdL Staatsminister Helmut Brunner, BJR Präsident Matthias Fack, Jupfl Reichel und Matthias Wagner, JA-Leiter Hackl, Familie Fleischmann, KJR Ehrenvorsitzender Hans Plötz, KJR Starnberg, Peter Pscheidt Direktor der Sparkasse Regen/Viechtach. Die Geistlichkeit Pfarradministrator Thomas Gleißner, Pfarrer Heiko Hermann und Diakon Sepp Schlecht.

Foto zu Meldung: 25 Jahre Jugendhaus in Krailing – Wiedereröffnung mit Tag der offenen Tür

Im Prackenbacher Gemeinderat am 4. Juli 2013 notiert

(04.07.2013)

Prackenbach. Noch bevor um 19.00 Uhr im Prackenbacher Rathaus die Gemeinderatssitzung begann, hat es an der B 85 bei der Einfahrt in Höhe der Rehau-Kreuzung – wie so oft - wieder einmal gekracht, so dass es Bürgermeister Xaver Eckl zu Beginn der Sitzung zum Anlass nahm, eine herbe Kritik auszusprechen, als er meinte: „Wie viel muss an dieser Kreuzung noch passieren, bis endlich etwas Zweckmäßiges geschaffen wird.“ In der Samstag-Ausgabe des BB wurde nun berichtet, dass lt. Aussage des Leiters des Staatlichen Bauamts Passau, Robert Wufka noch in diesem Jahr eine Ampel aufgestellt wird, was jedoch nicht der letzte Schritt zum Ausbau der B 85 bei Viechtach sein soll, so Bürgermeister Georg Bruckner.

 

Der Satzungsvereinbarung zugestimmt

Über den Anschluss von sieben bebauten Grundstücken in der Gemarkung Allmannsdorf und Holzhof der Gemeinde Miltach an die Entwässerungseinrichtung der Gemeinde Prackenbach wurde eine Zweckvereinbarung abgeschlossen. Sie wurde inzwischen der Gemeinde Miltach vorgelegt, die in ihrem Antwortschreiben vom 25. April 2013 berichtete, dass der Gemeinderat die Vereinbarung mit einigen Einschränkungen genehmigt hat.

Unter anderem geht es dabei um die im § 7 anfallenden Kosten für spätere Änderungen, Verbesserungen und dergleichen, der gemeinsam genutzten Anlage. Sie baten, diesen Posten heraus zu nehmen, da die Kostenbeteiligung der Gemeinde Miltach in Höhe von 41.977 € mit Beschluss vom 13.11.2007 als einmalige Kostenbeteiligung gebilligt wurde.

In die Vereinbarung aufzunehmen sei, dass die Anschlussbeiträge von den Einleitern aus der Gemeinde Eismannsberg und Allmannsdoorf von der Gemeinde Miltach erhoben werden, da diese das Kanalteilstück bis zur Pumpstation in Voggenzell erstellt hat und somit Miltach zusteht.

Von der Gemeinde Prackenbach wird außerdem noch vorgeschlagen, dass von der Gemeinde Miltach die Kanalgebühren nach den Prackenbacher Sätzen erhoben und dann an Prackenbach ausbezahlt wird. Der Grund dafür sei, dass die Regelung, wie in der Vereinbarung vorgesehen, - dass die Gde. Prackenbach die Kanalgebühren erhebt - auf satzungsrechtliche Bedenken stößt, deren Meinung auch das Landratsamt ist.

 

Dem Zuschuss zugestimmt

Bei der kürzlich angesetzten Besprechung der vier Gemeindefeuerwehren im Beisein von Bürgermeister Xaver Eckl wurde unter anderem über die Kostenbeteiligung beim Erwerb von Fahrerlaubnissen für Feuerwehrfahrzeuge diskutiert, für die der Gemeinderat bei der Sitzung grünes Licht gab.

Bei der Dienstbesprechung wurden weitere Eckpunkte über die neuen Führerscheinrichtlinien erarbeitet. Es besagt unter anderem, dass seit der Einführung im Jahre 1999 keine Erwerber von PKW-Führerscheinen (Klasse B) ein Fahrzeug in der Gewichtsklasse zwischen 3,5t bis 7,5t mehr führen dürfen. Dies wird irgendwann ein massives Problem, wenn deren Fahrzeuge schwerer als 3,5t Gesamtgewicht haben, so die Feuerwehrführung. Leider werden die Inhaber alter PKW-Führerscheine, die diese schweren Fahrzeuge führen dürfen, auch immer weniger.

Die Regierung kann FW Angehörigen eine Fahrberechtigung für 7,5ter erteilen, wenn er den Führerschein Kl. B besitzt und in das Führen eingewiesen wird und eine praktische Prüfung ablegt. Dazu machte Kommandant Ludwig Fleischmann den Vorschlag, dass die Prüfung durch einen KBM abgenommen wird, was Kommandant Franz Holzapfel entgegen hielt, das lt. Rücksprache mit dem KBM das nicht in Frage komme. Auch ein externer Fahrlehrer nimmt keine Prüfung ab, wenn er die Ausbildung nicht selbst durchgeführt hat, wusste Vorstand Alfons Krieger.

 

Schließlich erklärte Fleischmann, dass Bürgermeister Eckl die Zusage gab, dass er die Prüfung abnimmt, wenn die Feuerwehr Moosbach die Ausbildung durchführt. Bürgermeister Eckl steht zu seinem Wort und erklärte in der Sitzung, dass er die Prüfungsabnahme durchführt.

 

Für die Führerscheinklasse CE ist die Feuerwehr Prackenbach betroffen. Man einigte sich mit Bürgermeister Eckl, dass die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 1000, € für die Ausbildung zur Fahrerlaubnis der Klasse CE gibt. Die FW beteiligt sich mit einem Betrag von 300,- €, den Rest muss der FW Kamerad tragen, der sich auch verpflichten muss, dass er mind. für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bei der jeweiligen Feuerwehr leistet.

 

Weiter wurde beschlossen, dass für die FW-Kameraden, bei denen die 5-jährige Untersuchungspflicht anfällt, die Gemeinde einen Zuschuss von 100,- € gibt.

Eckl regte auch eine Feuerbeschau für die Gebäude Rübezahlhütte, Jugendhaus und Anwesen Bäumker an, was von den Kommandanten begrüßt wurde. Josef Haas von der Verwaltung erhielt den Auftrag, dies vorzubereiten.

 

Abgelehnt

Der Antrag des Heinrich Schütz,  auf Anschluss des Anwesens in Zell 14 an die Wasserversorgung der Gemeinde Prackenbach, wurde vom Gemeinderat abgelehnt.

 

In der Sitzung wurde zudem die finanzielle Situation des Tierheims in Regen bekannt gegeben.

 

Den Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Mit dem Bauantrag der Gemeinde Prackenbach zum Anbau an das Feuerhaus bzw. Bauhof war das Gremium einverstanden.

Alois Peter, Boxberg stellte Antrag für den Anbau einer Garage an das bestehende Austragshaus und

Roland Geiger beantragte die Nutzungsänderung des neu erbauten Wohn- und Geschäftshauses von einer Pizzeria zu einer Tagespflegeeinrichtung für Senioren.

 

Gemeinde beteiligt sich am Forstweg

Die Anlieger des Forstweges Lehen – Wimbach beabsichtigen die Instandsetzung. Da ein Teilstück als Gemeindestraße gewidmet ist, beteiligt sich die Gemeinde Prackenbach mit einem Betrag von 500,- €.

 

Bürgermeister-Berichte

Wie bereits in der Zeitung berichtet, informierte Bürgermeister Xaver Eckl den Gemeinderat über den Haushalt der Grundschule Viechtach, dem er mit dem Verbandsmitglied Reiner Wühr die Zustimmung verweigerte. Grund waren die Personalkosten, genauer gesagt die Hausmeisterkosten. Während dem Hausmeister früher eine Kraft auf 450,- Eurobasis zur Seite stand, ist im neuen Haushalt eine halbe Stelle dafür vorgesehen. Eine Entscheidung, die rechtlich in die Kompetenz des Viechtacher Bürgermeisters fällt, der jedoch selbst eine Klärung der Diskussionsgrundlage forderte und diese nachreichen will.

 

Groß in die Zeitung gebracht wurde damals die Angelegenheit der möglichen Steuerhinterziehung von Bürgermeister Xaver Eckl zwecks Vorkaufsrecht mit der Stadt Viechtach, betonte Bürgermeister Eckl außerdem in der Sitzung. Ob nun dies genau so groß heraus gebracht wird, dass das Verfahren eingestellt wurde, merkte Eckl an?

 

Auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung wird die Beratung über neue Straßennamen gesetzt.

Roland Geiger hat angefragt, wie es mit der Zufahrt zu seiner Ranch weiter geht. Darüber wird sich der Bauausschuss vor Ort informieren.

Ebenfalls wird man in der nächsten Sitzung über die Aufstellung neuer Bushäuschen beraten.

Gemeinderat Pongratz fragte an, wann die Friedhofsmauer in Moosbach in Angriff genommen wird. Bürgermeister Eckl erwähnte dazu, dass man eine Zustimmung aus Regensburg abwarten muss, da die Mauer denkmalgeschützt ist.

Ein neuer Kinderspielplatz für Moosbach

(03.07.2013)

Die Gemeinde unterstützt das Projekt

 

Moosbach. Auf Anregung von einigen Eltern soll auch in Moosbach, wie in Prackenbach und Krailing, ein neuer Kinderspielplatz entstehen. Da der Gemeinderat in einer seiner Sitzungen beschlossen hat, dass das Projekt von der Gemeinde unterstützt wird, haben die beiden Moosbacher Gemeinderäte Johann Miethaner und Franz Haberl sich bereit erklärt, der Sache anzunehmen.

 

Nach dem vierten Anlauf waren am Mittwoch durch persönliche Einladungen von Gemeinderat Johann Miethaner neben Gemeinderat Franz Haberl und Bauhofleiter Ludwig Fleischmann 15 Interessenten im Gasthaus Freund zusammengekommen, wo man einige Themen erörterte.

 

Zunächst ging es um die Auflösung oder die Beibehaltung des alten Spielplatzes, der nach Meinung vieler Eltern schlecht zugängig ist. Die Entscheidung sollte bei den Eltern liegen.

Nach eingehender Diskussion entschloss man sich für einen neuen Platz. Mehrere Standorte wurden in Erwägung gezogen, unter anderem ein Platz im „Nahen Feld.“ Schließlich entschied man sich für den Schulsportplatz beim Kindergarten, den die Gemeinde zur Verfügung stellen würde, so Miethaner.

Er regte an, ihn zur Hälfte als Kinderspielplatz zu nutzen und den anderen Teil als Bolzplatz. Man könnte auch einen Teil mit einer Sitzecke ausstatten für ein gelegentliches Treffen der Eltern.

 

In der Gemeinderatssitzung hat  Miethaner das Gremium über die neuesten Ergebnisse der Veranstaltung informiert, die für die Verwendung des alten Schulsportplatzes keine Einwände vorbrachten.

Die interessierten Eltern sind am Mittwoch, 10. Juli um 17.00 Uhr erneut zu einem Treffen an den geplanten Spielplatz beim ehemaligen Schulhaus zu einer Besichtigung eingeladen.

 

In einer weiteren Versammlung steht dann die Auswahl der Geräte und die weitere Vorgehensweise an. Im Übrigen hofft dann Miethaner um eine rege Teilnahme am Bau durch die Bevölkerung, denn man hat später viel mehr Freude, wenn selber Hand angelegt wurde, meinte auch Ludwig Fleischmann, der für Ratschläge immer zu haben ist.

 

Foto: 4. von li. Johann Miethaner , 5. Ludwig Fleischmann und Franz Haberl

Foto zu Meldung: Ein neuer Kinderspielplatz für Moosbach

Die Gemeinde dankt dem Wasserwirtschaftsamt

(20.06.2013)

Prackenbach. Im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung vom 13. Juni 2013 gab Bürgermeister Xaver Eckl bekannt, dass das WWA Deggendorf die letzte Rate für die Abwassermaßnahme BA 15 Anschluss Mitterdorf/Voggenzell /Altwies an die gemeindliche Entwässerungsanlage in Höhe von 133.000 € ausbezahlt hat. Nur wenige Wochen nach Vorlage des Verwendungsnachweises wurde der Restzuschuss ausbezahlt. 

 

Mit dem BA 15 schließt die Gemeinde Prackenbach ihr vor Jahren aufgestelltes Abwasserentsorgungskonzept ab. Es können nun viele Ortsteile, selbst die im Außenbereich liegen, zentral entwässert werden. Dank der stetigen Unterstützung durch das WWA Deggendorf konnte das Abwasserkonzept äußerst zügig abgewickelt werden. Ein besonderer Dank gilt dabei den Abteilungsleitern Dr. Albin Schramm und Sachbearbeiter Hermann Pledl. 

In 25 bzw. 10 Jahren zu Gast im Bayerischen Wald

(19.06.2013)

Zwei Urlauberehepaare und die Fleischmann-Wirtsleut hatten Grund zum Feiern

 

Krailing. Ein Jubiläum gab es am Mittwoch zu feiern und die zwei Urlauber-Ehepaare Edeltraud und Dieter Kappmeyer sowie Lieselotte und Erich Erath waren zunächst ganz überrascht, als ihnen in ihrem Urlaubsdomizil Fleischmann in Krailing eine Ehrung zu Teil wurden, wo sie in der familiären Atmosphäre schon viele Jahre ihren Urlaub verbringen und sich wie zu Hause fühlen.

 

Das Ehepaar Kappmeyer aus dem Raum Wolfsburg kommen bereits 25 Jahre in den „Woid“, das erste Mal bereits vor 35 Jahren. Zuweilen verbringt auch der Sohn mit der Familie den Urlaub in Krailing und immer wieder sind sie begeistert und zufrieden von dem gastlichen Ambiente.

Das Ehepaar liebt Ausflüge mit dem Auto und mittlerweile kennen sie den Bayerischen Wald besser als wir selber. Sie unternehmen auch Tagesfahrten mit einem Busunternehmen, wie zum Beispiel ins Altmühltal. Leider hätten sie heuer eine Donaukreuzfahrt gebucht, doch sie musste wegen der Überschwemmung ausfallen.

 

10 Jahre reisen die Eheleute Lieselotte und Erich Erath aus Stuttgart nach Krailing, wenn sie auch schon die 80 überschritten haben, schaffen sie die Strecke vom Schwarzwald bis in den Bayerischen Wald mit ihrem Auto noch immer mit links. In den 14 Tagen machen sie viele Ausflüge unter anderem hat es ihnen beim Schwelhäusel sehr gut gefallen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl hat bei den treuen Urlaubsgästen bei den Fleischmanns vorbei geschaut, um die Leute kenne zu lernen, welche die Region schätzen gelernt haben, insbesondere das Gasthaus der Fleischmanns, bei denen sie gut aufgehoben sind. Als Dankeschön überreichte er ihnen eine Urkunde und für die Kappmeyers einen Gemeinde-Glasteller mit der Hoffnung, dass sie noch lange den Weg nach Krailing finden. Dass sie ihrem Gastgeber und somit Krailing so lange die Treue gehalten haben, sei Beweis dafür, dass sie sich bei den Fleischmann´s wohl fühlen.

 

Die Gastgeberfamilie Fleischmann bedankte sich ebenfalls mit einem Präsent für die langjährige Treue. „Es freut uns immer, dass es euch noch so gut geht und hoffen, dass ihr noch lange gesund bleibt,“ sagte Marianne Fleischmann, dass ihr noch oft kommen könnt.

Dann gab es Grillfleisch und verschiedene Salate und bei guter Unterhaltung saß man noch lange zusammen und erzählte von so manchen Späßchen, über die sie immer herzlich lachen konnten.

 

Foto: Marianne Fleischmann, Albert Fleischmann, Erich und Lieselotte Erath, Bürgermeister Xaver Eckl, Edeltraud und Dieter Kappmeyer

Foto zu Meldung: In 25 bzw. 10 Jahren zu Gast im Bayerischen Wald

Gemeinde macht keine neuen Schulden

(13.06.2013)

Kreditaufnahmen im Haushaltjahr 2013 sind nicht vorgesehen – Schuldenstand sinkt zum Jahresende

 

Prackenbach. Die Einkommenssituation der Gemeinde Prackenbach hat sich zusehens verbessert. So sind lt. Haushaltsplan 2013 keine Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen vorgesehen. Das gab der neue Geschäftsleiter Manfred Maier im Beisein mit Franz Kolbeck bei der Haushaltsverabschiedung in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt.

 

Die Zuführungsrate vom VerwH an den VermH von rund 580.000 € reicht aus, um die Tilgung von rd. 300.000 € zu leisten und Investitionen zu finanzieren. Dennoch bleibt die Finanzsituation der Gemeinde gespannt. Primäres Ziel muss der Abbau der Schulden sein. Dadurch entspannen sich die Finanzen und gewähren eine dauerhafte Leistungsfähigkeit. Ziel muss sein, die Investitionen dem anzupassen, so Maier.

 

Vor dem Haushalt ging der Geschäftsleiter auf die Jahresrechnung 2012 ein. Diese zeige ein befriedigendes Ergebnis. Überrascht hat die Zuführungsrate. Sie war mit 625.000 € im Haushalt angesetzt und hat im Ergebnis 836.077 € betragen. Diese nicht unerhebliche Erhöhung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf die höheren Einnahmen bei der Gewerbesteuer von rund 210.000 €. Bei Tilgungsausgaben von rund 421.000 € ergibt das eine freie Finanzspanne von rund 415.000 €.

 

In seinen Erläuterungen stellte Maier fest, dass im Jahre 2012 rund 913.642 € investiert wurden. Die Maßnahmen umfassen im Wesentlichen die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses in Krailing, der Kauf des HLF 16 für die FW Prackenbach, der Wasserleitungsbau Maierhof, die Asphaltierung der Gemeindeverbindungsstraßen sowie die Abwasseranlage Kanalbau Voggenzell/Altwies und die Kläranlage Moosbach.

 

Den diesjährigen Haushalt setzten Manfred Maier und Franz Kolbeck in einem Gemeinschaftswerk mit 5.417.728 € an. Der Finanzausschuss hat sich in seinen Sitzungen mit dem übersichtlichen Zahlenwerk eingehend befasst, das die Ratsmitglieder letztendlich einstimmig genehmigten. Bürgermeister Xaver Eckl dankte Kolbeck und Maier auch im Namen des Gemeinderates für die umfangreiche, vorbildliche und saubere Arbeit.

 

Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes von 3.352.000 € um 208.552 € (5,86 %) auf 3.560.552 € und mindern sich die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushaltes von 1.984.500 € um 127.324 € (6,85 %) auf 1.857.176 €, so dass sich der Gesamthaushalt um 81.228 € (1,52 %) erhöht und somit 5.417.728 € beträgt.

 

Rückblickend stellte Maier fest, dass sich die Ansätze im Verw.Haushalt im Wesentlichen nach dem Rechnungsergebnis 2012 und den Steuerschätzungen richten. Einige nicht unwesentliche Änderung gegenüber dem Vorjahr sind: eine Erhöhung bei der Schlüsselzuweisung von 740.000 € um 120.000  € auf 860.000 € und eine Erhöhung bei der Einkommensteuerbeteiligung von 770.000 € um 55.000 € auf 825.000 €. Das Gewerbesteueraufkommen von 450.000 € erhöht sich um 75.000 € gegenüber dem Haushaltsjahr 2012.

 

Maier warf auch einen Blick auf die Kreisumlage, welche die Landkreise durch sonstige Einnahmen nicht gedeckten Bedarf auf die kreisangehörigen Gemeinden umlegen. Sie wird in diesem Jahr mit 47,50 % (Vorjahr 46,50 %) angesetzt. In der Winterdienstpauschale hat sich bislang nichts geändert. Es ist unverständlich, dass alle Gemeinden des Landkreises Regen diese Kostenpauschale erhalten, jedoch nicht Prackenbach, obwohl gegen den Freistaat Bayern mittlerweile Klage erhoben wurde, führte dies zu keinem Erfolg. Das bedeutet für die Gemeinde einen Einnahmenverlust von 15.960 € jährlich. (84 km x 190 € = 15.960 €).

 

Nach wie vor sind der Betrieb der beiden Kindergärten und ab Oktober 2011 die Kinderkrippe zuzüglich der Umlagen für auswärts untergebrachten Kinder eine wesentliche Belastung, die heuer einen Fehlbetrag von 159.805 € aufweist. Die Gesetzgeber im Bund und Land sollen sich bewusst werden, welche finanziellen Auswirkungen ihre gesetzlichen Vorgaben in den Kinderbildungsstätten für die Kommunen haben. Gerade der Personalaufwand schlägt immer mehr zu Buche, so die Geschäftsleiter.

 

Erfreulich ist, dass im Haushalt 2013 kein Kredit in Anspruch genommen werden muss. Es wird sogar voraussichtlich ein SOLL-Überschuss von rund 280.000 € entstehen, welcher wiederum der Rücklage zugeführt wird. Die Rücklagen werden im Haushaltsjahr 2013 von rund 27.000 um rund 280.000 auf 307.000 € aufgestockt. Die Mindestzuführungsrate zum VermH wird erreicht. In den Jahren 2014 bis 2016 wird mit Zuführungsraten vom VerwH an den VermH jährlich von rd. 600.000 gerechnet.

Der voraussichtliche Schuldenstand verringert sich zum 31.12.2013 auf rd. 3.154.000 € (3.438.409 € 2012), das einer Verschuldung von 1.186,- €/EW entspricht. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 1.829,- €/EW.

 

Schließlich warf man noch einen Blick in das Investitionsprogramm der nächsten Jahre. Für 2013 steht die Sanierung des Jugendhaues Krailing an, das Baugebiet „Im Nahen Feld“ in Moosbach, die Erschließung des neuen Wohnbaugebietes „Kappenfeld“, Deckenerneuerungen von Gemeindestraßen, Abwasserbeseitigung, Flurbereinigung Viechtafell, Wasserversorgung.

Für 2014 steht der Ausbau des Postweges an, Deckenerneuerungen und 2015 der Kauf eines Löschfahrzeugs für die FW Tresdorf, Oberbauverstärkung OD Krailing, Deckenerneuerung von versch. GV- Straßen sowie Flurbereinigung Viechtafell und Wasserversorgung.

 

Eckdaten des Haushalt 2013

Gesamthaushalt                                                     5.417.728 €

Verwaltungshaushalt                                               3.560.552 €

Vermögenshaushalt                                                1.857.176 €                           

 

Verw.Haushalt Einnahmen

Grundsteuer A                                                            33.000 €

Grundsteuer B                                                           163.000 € Gewerbesteuer                                                          450.000 €

Einkommensteueranteil                                             825.000 €

Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer                            35.000 €

Schlüsselzuweisungen                                                860.000 €

Sonstige allgem. Zuweisungen vom Land                       45.000 €

Einkommensteuererstatzleistung                                  75.000 €

Allg. Zuweisungen des Staates                                     45.000 €

Abgaben, Gebühren, Verwaltung, Betrieb                     582.761 €

Konzessionsabgabe                                                    60.000 €

Abschreibung/Verzinsung des Anlagekapitals                174.791 €

Zuweisungen Staat für Kindergarten, Straßen-

unterhaltung , Schülerbeförderung                               243.000 €

 

Ausgaben

Personalausgaben                                                     949.500 €

Verwaltungs- und Betriebsaufwand                               791.815 €

Schulverbandsumlage/KG und Fremdenverkehrsu.         111.270 €

Zinsen                                                                       99.000 €

Gewerbesteuerumlage                                                 82.000 €

Kreisumlage                                                             770.000 €

Zuführung an den Vermögenshaushalt                         582.176 €

Kalkulatorische Kosten                                               174.791 €

 

Vermögenshaushalt Einnahmen

Zuführung vom Verwaltungshaushalt                            582.176 €

Investitionspauschale                                                123.000 €

Einnahme der Rücklage                                             700.000 €

 

Ausgaben

EDV- Anlage Verwaltung                                               20.000 €

Sanierung Jugendhaus                                                81.000 €

Baugebiet im „Nahen Feld West“                                100.000 €

Erschließung Kappenfeld                                             85.000  €

Deckenerneuerungen                                                480.000 €

Abwasserbeseitigung                                                 162.000 €

Flurbereinigung Viechtafell                                         207.000 €

Wasserversorgung                                                      96.000 €

Außerordentliche Tilgung von Krediten                         301.000 €

Ordentliche Tilgung von Krediten                                284.000 €.

Im Prackenbacher Gemeinderat am 13. Juni 2013

(13.06.2013)

Zaun wird erneuert

Die Erzieherinnen des Kindergartens St. Georg in Prackenbach äußerten bereits im letzten Jahr den Wunsch, dass der Zaun um den Spielgarten gestrichen wird. Der Bauausschuss war kürzlich vor Ort und hat der Erneuerung der Einzäunung für rund 2500 € befürwortet, so dass der Gemeinderat schließlich dafür seine Einwilligung gab.

 

Keine Mitgliedschaft bei der vhs

In seinem Schreiben vom 10. Mai 2013 appellierte der Zweckverband Volkshochschule Landkreis Regen für eine Mitgliedschaft im Zweckverband. Da bereits neben dem Landkreis schon weitere 15 Gemeinden dem Zweckverband als Mitglied angehören und die Kurse bei der vhs von Bürgerinnen und Bürgern aus allen Kommunen besucht werden, sei es schon aus solidarischen Gründen wünschenswert, dem Verband beizutreten, so der Vorstandsvorsitzende Landrat Michael Adam und Geschäftsleiter Herbert Unnasch. Bei der Abstimmung sprachen sich jedoch nur sechs von 14 Gemeinderäten für einen Beitritt aus.

 

Dem Datenblatt zum Anhörungsschreiben zugestimmt.

Im Rahmen der Anhörung zur Feststellung der amtlichen Einwohnerzahl wurden am 31. Mai 2013 die ersten Ergebnisse des Zensus 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt und das IDEV-Verfahren für die Gemeinden, Landreise und Bezirke des Freistaats Bayern zum Datenabruf der Zensusergebnisse zur Bevölkerung und der Gebäude- und Wohnungszählung freigeschaltet.

Das zugesandte Datenblatt zur Ermittlung der Einwohnerzahl wurde vom Gremium zur Kenntnis genommen, überprüft und schließlich zugestimmt.

 

Vereinbarung mit dem Staatl. Bauamt wird abgeschlossen

Bei der alten Fassung der StVO gemäß § 45 Abs. 5 Satz 3 konnte die Straßenverkehrsbehörde bei Veranstaltungen nach § 29 Abs. 2 StVO die Verpflichtung zum Aufbau von Verkehrszeichen den Gemeinden mit deren Einvernehmen übertragen. Durch die Neufassung der StVO ist dieser § 45 jedoch entfallen.

Das BayStMi verweist darauf, dass nunmehr nur noch eine Übertragung im Wege einer Vereinbarung zwischen den Baulastträgern zulässig ist. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für eine vorübergehende Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt zumindest für 2013 aus, bis aus München eine Antwort kommt, denn ohne den Beschluss darf weder der Gemeinde noch der Feuerwehr die Befugnis für die Aufstellung und Beseitigung von Verkehrszeichen übertragen werden.

 

Neue Verkehrsregelung getroffen

Fünf Anwohner aus Tresdorf stellten Antrag auf Änderung der Vorfahrtregelung am Regental Radweg, da die bisherige mit Vorfahrt der Radfahrer gegenüber den Verkehrsteilnehmern des Lehmweges nicht hinnehmbar sei. Die Stelle sei sehr unübersichtlich und beim Einfahren in den Weg passiert man bereits die Hälfte des Weges. Auch kommen manche Radfahrer mit geschätzten 40 km/h angefahren und er wird ständig auch von Bewohnern und Landwirten überquert. Der Gemeinderat traf darum eine neue Vorfahrtregelung, die besagt, dass die Radfahrer am Übergang warten müssen.

 

Von der jüngsten Zusammenkunft Prackenbacher Bürger und der Landschaftsarchitektinnen Ursula Jocham und Petra Kellhuber berichtete Manfred Maier dem Gemeinderat über den momentanen Stand und Bürgermeister Eckl meinte, dass man eine dezente Planung erstellt habe, die nicht so stark eingegriffen habe.

 

Bürgermeister Eckl informierte zudem, dass man in Viechtafell bereits mit der Entwässerung und der DSL Versorgung angefangen habe sowie der Kreistag die Kosten zur Sanierung des Jugendhauses bewilligt hat.

Gemeinderat Eberhard Preiß machte den Vorschlag, das Sitzungsgeld den Betroffenen der Überschwemmungsgebiete zu spenden. Das Gremium war einstimmig dafür.

Althandy- und Laptop-Sammlung in Bayern

(10.06.2013)

Eine Aktion des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit

 

Handy, Laptop & Co. können im Zeitraum vom 06.06.2013 bis 31.07.2013 in der Gemeinde Prackenbach, der Grundschule Prackenbach und in den beiden Kindergärten in Prackenbach und in Moosbach "clever entsorgt" werden.

 

Weitere Infos erhalten Sie unter www.handy-clever-entsorgen.de

 

Städtebauforderung in Prackenbach geht in die dritte Runde

(07.06.2013)

Ideen aus dem gemeinsamen Spaziergang wurden ausgewertet und mögliche Maßnahmen vorgestellt

 

Prackenbach. Mit den Bemühungen um die Städtebauförderung in Prackenbach ist man wieder einen Schritt weiter gekommen. Die Ideen, welche bei der letzten Zusammenkunft zusammen getragen wurden, sind inzwischen in Stärken und Schwächen ausgewertet worden, Pläne wurden erstellt und in mögliche Maßnahmen umgesetzt.

 

Bürgermeister Xaver Eckl freute sich, dass sich doch an die 20 Prackenbacher im Gasthaus Bielmeier zusammen gefunden haben, die für die zukünftige Entwicklung des Ortes Interesse zeigen und begrüßte dazu die Landschaftsarchitektinnen bzw. Städteplanerinnen Ursula Jocham und Petra Kellhuber sowie den Geschäftsleiter der Gemeinde Manfred Maier.

 

Nach der Begrüßung durch die Planerinnen startete Ursula Jocham einen Rückblick der verschiedenen Schwerpunkte und seine aufgelisteten Stärken und Schwächen, welche den Prackenbacher Bürgern bei ihrem Orstsspaziergang aufgefallen sind. Es begann mit ortsbildprägenden Gebäuden, die teilweise gestaltungs- und sanierungsbedürftig sind, Grünstrukturen und zentrale Grünflächen, die das Ortsleben aufwerten würden. Als Stärken wurde der Pfarrhof erwähnt, der mit Denkmalschutz saniert werden könnte, der jedoch wegen der Zusammenlegung der Kirchengemeinden in Gefahr ist. Ein gutes Angebot sei das neue Wirtshaus bei der Ranch und der Bach mit zentraler Grünfläche.

Als Negativ bewerteten damals die Bürger das Wirtshaus Bergbauer, das seit zwei Jahren zum Verkauf steht und beim Altbau Pfarrheim ein Abriss und Neubau für Wohnungen und Gemeinschaftsräume anstehen. Zu den Schwächen wurde das Feuerhaus genannt, der einzige Aufenthalt für Vereine ist. Auch eine Turnhalle sowie ein großer Festplatz mit entsprechender Infrastruktur, Maibaum- und Christbaumstandort würden fehlen. Bedauerlicher Weise gäbe es kein Dorfleben/Vereinsleben mehr, merkte man an und auch ein Gewerbegebiet fehlt, so dass Firmen abwandern und mit dem Tourismus sei es auch nicht mehr weit her. Als Problem könne sich auch das Hochwasser in Privatgärten entlang des Baches auswirken, wurde befürchtet.

 

Des Weiteren sprach Jocham den Straßenraum und Plätze an, bei denen eine gute Aufenthaltsqualität im Vordergrund steht. Rad- und Fußwege, Barrierefreiheit und Grünstrukturen gehören dazu und ein übersichtliches Leitsystem. Als Pluspunkte erwähnte sie den Kirchplatzvorplatz mit Naturdenkmal Linde und den Pfarrer Baumgartner Platz, der für Feste oder Parkplätze für die Kirche genutzt wird. Als Stärke für den Straßenraum nannte sie auch das Bintergasserl und die Ringstraße, die sich als eine Fußwegverbindung innerorts bzw. als Rundweg für einen Abendspaziergang anbietet.

 

Negativ wertete die Planerin den oft zugeparkten Straßenbereich am Pfarrhof, so dass der Gehweg dann schlecht nutzbar ist. Außerdem fehlt das auflockernde Grün im Straßenraum, der fast komplett asphaltiert ist.

Auch sei die Brücke zwischen Pfarrheim und Wirtshaus sanierungsbedürftig und obwohl viele Verkehrszeichen aufgestellt sind, fehlt eine 30 Zone im Ort sowie eine Informationstafel. Letztendlich wäre eine Wegeverbindung entlang des Baches und eine zentrale Grünfläche eine äußerst positive Aufwertung.

 

An Hand der Ortsplanung erläuterte Petra Kellhuber angedachte Maßnahmen im Straßenraum und Plätzen, wobei sie anmerkte, dass man die Fahrbahnbereiche deutlich abgrenzen und strukturieren sowie seitliche Parkflächen anlegen und Restflächen entsiegeln und begrünen sollte. Der Kirchplatz sollte aufgewertet und als Treffpunkt genutzt werden. Wichtig sei auch ein ablesbarer Fußgängerbereich entlang der Ringstraße. Vom Eigentümer selbst vorgeschlagen wurde die Ersetzung der Fichtenhecke gegenüber der Geno-Bank durch ortsbildtypische Pflanzung. In den Maßnahmenkatalog aufgenommen wurden zudem eine Wegeverbindung entlang es Baches mit Aufenthaltsmöglichkeiten, eine Thujahecke der Pfarrei durch ortsbildtypische Pflanzung wäre zu ersetzten und eine Wanderverbindung bzw. Rundweg zum neuen Wirtshaus. Ebenso müsse ein Standort für Maibaum und Christbaum gefunden und ein Festplatz mit entsprechender Infrastruktur angelegt werden.

 

In die Planung zeichneten die Architektinnen immer wieder Bäume mit ein, die durch ihre Dreidimensionalität optisch den Straßenraum verengen und so zu einer Verkehrsberuhigung führen und gleichzeitig das ganz Ortsbild positiv aufwerten. Von den Prackenbachern angeregt wurde die Notwendigkeit eines Bürgersteiges zum Fußballplatz für Kinder, was ein wesentlicher Punkt sei, der in die Planung mit hineingenommen werden sollte.

Auch die Vorfahrtsstraße (Pfahlstraße) sei ein ständiges Problem, merkten die Anwesenden bei einer lebhaften Diskussion an und stellten die Frage, wie eine Straße gestaltet werden könne, um die Schnellfahrer „klein“ zu kriegen.

Angesprochen wurde auch das Binter- Gasserl, das in privater Hand ist. Einer der Eigentümer merkte an, dass er von seiner Seite aus an einer Neuordnung nicht dagegen sei. Einer Erweiterung stehe er grundsätzlich positiv gegenüber, nur mit der Gemeinde müssen noch die rechtlichen Angelegenheiten geklärt werden. Dazu merkten die Planerinnen an, dass die Regierung nur Fördergelder gibt, wenn alles geklärt ist.

 

„Sind die Prackenbacher bereit, mit zu tun“, stellten die Landschaftsarchitektinnen schließlich die Frage und erklärten Bürgermeister  Eckl, dass er die Anlieger einzeln ansprechen und eine schriftliche Einverständniserklärung verlangen müsse.

Eckl lobte die dezente Planung, die zum ersten nicht so stark eingegriffen hat und dankte Ursula Jocham und Petra Kellhuber für ihre Arbeit und die aufschlussreichen und interessanten Erklärungen.

Der nächste Schritt sei nun, den Antrag zu stellen und ihn auf eine gewisse Basis zu stellen, so Jocham.

 

Foto: Manfred Maier, Petra Kellhuber, Ursula Jocham, Bürgermeister Eckl

Foto zu Meldung: Städtebauforderung in Prackenbach geht in die dritte Runde

Festsetzung eines Trinkwasserschutzgebietes

(29.05.2013)

40 betroffene Grundbesitzer informierten sich

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat unter Vorlage einer Planung eine wasserrechtliche Bewilligung zum Zutageleiten, -fördern und Ableiten von Grundwasser aus dem Gemeindegebiet zur öffentlichen Wasserversorgung sowie die Festsetzung eines Wasserschutzgebietes beantragt.

Zu diesem Verfahren hat die Gemeinde Prackenbach die beteiligten Grundstückseigentümer, von denen an die 40 betroffen sind, zu einer Informationsveranstaltung kürzlich ins Gasthaus Bergbauer eingeladen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl konnte dazu die Umweltingenieurin Dagmar Meier vom Wasserwirtschaftsamt und den Geologen Dr. K.D. Raum von der Kanzlei Prösl, der das geologische Gutachten erstellte, den 2. Bürgermeister Karl Engl und die Gemeinderäte sowie die Grundbesitzer begrüßen. Er stellte in der Runde auch den neuen Geschäftsleiter der Gemeinde Manfred Maier für Franz Kolbeck und den neuen Wasserwart Florian Kufner für den bisherigen Albert Baumgartner vor.

 

In den letzten 10 Jahren war der Gemeinderat ständig bemüht, Trinkwasser aus dem Gemeindegebiet zu erschließen, um nicht so stark vom Fernwasser abhängig zu sein, so Eckl. Es wurde ein Hochbehälter errichtet und mittlerweile sollen sieben Quellen und Brunnen im Gemeindegebiet Prackenbach genutzt werden. Zur Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung der Gemeinde Prackenbach wird in der Gemarkung Prackenbach ein Wasserschutzgebiet festgesetzt, was im gegenseitigen Einvernehmen gemacht werden sollte, denn jedem dürfte es ein Anliegen sein, ein reines Schutzgebiet zu haben, stellte Eckl heraus. Dieses besteht für die Wassergewinnungsanlage Prackenbach aus 6 Fassungsbereichen (Zone WI), 2 engere Schutzzonen (Zone WII) und 1 weitere Schutzzone (WIII), erklärte dazu Eckl.

 

In seinen Ausführungen eröffnete anschließend der Geologe Dr. Raum den Anwesenden, dass die Wassernutzung für öffentliche Wasserversorgungsanlagen von der Rechtsaufsichtsbehörde, sprich WWA und Gesundheitsamt wasserrechtlich genehmigt sein muss. Zu diesem Verfahren sind deutlich umfangreichere Unterlagen nötig und zwar mit einem hydrogeologischen Gutachten, das vorwiegend durch private Fachbüros erstellt wird. Der Schwerpunkt ist zum einen die Höhe der genehmigungsfähigen Ableitung, die Beeinflussung benachbarter Wassergewinnungsanlagen und der Wasserbedarf. Des Weiteren muss das Trinkwasserschutzgebiet auf der Basis der hydrogeologischen Erhebungen durchgeführt werden.

 Auch geht es bei der Schutzgebietsbemessung um potentielle Gefährdungsherde, wobei Raum im Einzelnen den Aufbau der Bodenbeschaffenheit erläuterte.

Nach der Überprüfung durch die Behörden erfolgt die öffentliche Auslegung, wobei etwaige Einwendungen gegen die Maßnahme sowie Bedenken und Anregungen vorgebracht werden können, so Raum.

 

Das war das Stichwort für einige betroffene Anwesende, deren Grundbesitz im Wasserschutzgebiet liegt, die bemerkten, dass sie kein Wasserschutzgebiet wollen und die Gemeinde dies auf ihrem Grund erstellen soll. Es tauchte die Frage auf, wie man beim Einsatz eines Harvesters verfahren sollte. „Um den Stand der Technik komme man nicht mehr herum“, meinte der Dr. Raum. Der Wasserversorger soll in jedem Fall Bescheid wissen, wenn Arbeiten stattfinden, dass man nicht die Deckschicht verletzt. Im Übrigen geht es hier um großflächige Holzverarbeitung durch Maschinen.

„Was kommt auf mich zu, was habe ich für Einschränkung und Auflagen zu erfüllen“, wurde von den Anwesenden die Frage gestellt. Sie befürchten, dass sie auf ihrem Grund nicht mehr alles machen dürfen und wollen eine Entschädigung.

In zwei Schreiben an die Gemeinde Prackenbach wurden auch Bedenken und Forderungen gegen ein Wasserschutzgebiet vorgebracht, da auf Grund der vorgebrachten Einschränkungen die Bewirtschaftung künftig mit Mehraufwand belegt ist. Im anderen Fall klagt man über eine Wertminderung und bei einem Verkauf erheblichen finanziellen Schaden.

Dr. Raum und Bürgermeister Eckl machten den Grundbesitzern klar, dass die Gemeinde Unmengen Geld in die Wasserversorgung investiert haben und noch müssen. Auch vom Gemeinderat wurde vorgehalten, dass jeder das Recht auf ein sauberes gesundes Trinkwasser hat und im Übrigen müsse man auch etwas für die Allgemeinheit tun, war man der Meinung.

 

In der weiteren Versammlung erläuterten Dr. Raum und Dagmar Meier die einzelnen Punkte im Schutzgebietskatalog über Verbote oder nur beschränkt zulässige Handlungen, die in der weiteren Schutzzone (III) bzw. in der engeren (II) unterschiedlich gegeben sind, die mit 95 % eher selbstverständlich sind. Im Punkt 1 werden bei Eingriffen in den Untergrund Aufschlüsse oder Veränderungen der Erdoberfläche, ausgenommen Bodenbearbeitung im Rahmen der ordnungsgemäßen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung verboten. Durchführung von Bohrungen sind unter anderem nur zulässig für Bodenuntersuchungen bis zu 1 Meter Tiefe. In Punkt 2 ist der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nicht gestattet, außer in der weiteren Schutzzone, mit Ausnahmen für Anlagen, wie sie im Rahmen von Haushalt und Landwirtschaft üblich sind. Diskutiert wurde auch über die Errichtung von Abwasserbeseitigungsanlagen, Anlagen zur Versickerung von Abwasser und von Dachflächen abfließenden Wassers ist ebenfalls untersagt. Bei Verkehrswegen, Plätzen mit besonderer Zweckbestimmung oder Hausgärten sind die Handlungen nur bedingt zulässig. Dagegen sind im Schutzgebiet wassergefährdende auswaschbare oder auslaugbare Materialien sowie Baustelleneinrichtungen oder Zeltplatzeinrichtungen sowohl in der Schutzzone III, als auch in der engeren Zone verboten.

 

Im Katalog ist auch das Verbot zur Durchführung von Sportveranstaltungen in der Zone II aufgeführt, wobei in der Zone III eine Veranstaltung ohne Notwendigkeit sanitärer Anlagen zulässig ist.

Weiter wurden bauliche Anlagen angesprochen, landwirtschaftliche, forstwirtschaftliche und gärtnerische Flächennutzung, wobei angezeigt wird, dass das Düngen mit sonstigen organischen und mineralischen Stickstoffdüngern bedingt zulässig ist. Weiter ist das Anlegen von landwirtschaftlichen Dränen und zugehörigen Vorflutgraben zulässig für Instandsetzungs- und Pflegemaßnahmen. Forstarbeiten seien in der engeren Schutzzone im Rahmen der guten fachlichen Praxis unter den Voraussetzungen erlaubt. Bei Einsatz unter anderem von Harvestern ist eine vorherige Information des WVU erforderlich. Auch bei Anlage von Rückewegen oder Rückegassen mit notwendigen Erdarbeiten ist ebenfalls eine vorherige Zustimmung des LA erforderlich. Jedoch ist ein Kahlschlag bis 3.000 m² bei unmittelbarer Wiederaufforstung in der Schutzzone III zulässig dagegen aber in der Schutzzone II nicht erlaubt.

 

Zum Schluss meldete sich Kerscher vom Bauernverband Regen zum Wort, der die Grundbesitzer beruhigte und meinte, sie könnten eine Stellungnahme schriftlich zu Papier bringen, dass ihm dies und jenes nicht passt. Der Bauernverband hätte Rahmenverträge abgeschlossen, wobei man bei Beratungsbedarf vorsprechen kann und zwar in diesem Fall bis zum 11. Juni die Einwendungen abgeben kann.

 

Bürgermeister Eckl dankte zum Schluss Dagmar Meier vom WWA und dem Geologen K.D. Raum für die wertvollen Informationen und er sprach die Hoffnung aus, dass eine gemeinsame Linie gefunden wird.

 

Foto: li. Bürgermeister Xaver Eckl, re. Dagmar Meier und Dr. K. D. Raum und Manfred Maier.

Foto zu Meldung: Festsetzung eines Trinkwasserschutzgebietes

Im Prackenbacher Gemeinderat am 8. Mai 2013 notiert

(08.05.2013)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch wurde der neue Geschäftsleiter Manfred Maier in der Runde vorgestellt, der in die Fußstapfen von Franz Kolbeck tritt, wenn dieser in den wohlverdienten Ruhestand geht.

In der anschließenden öffentlichen Sitzung wurden vier Tagesordnungspunkte behandelt:

Einstimmig zugestimmt wurde dem Vertragsabschluss mit der Architekturschmiede, Büro für Hoch- und Städtebau in Kirchdorf im Wald. Der Grundsatzbeschluss zur Erstellung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts der ILE Donau Wald wurde in der Sitzung vom 17. Februar 2013 bereits gefasst.

Gegenstand des Vertrages ist die Erarbeitung eines umfassenden ILE für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes im Bereich der Kommunen der ILE Donau Wald auf der Grundlage eines leitbildbezogenem querschnitts-orientierten Planungsprozesses mit langfristiger Gesamtstrategie.

Das Planungsgebiet umfasst die Gemeindegebiete der Gemeinden Achslach, Bernried, Böbrach, Geiersthal, Gotteszell, Grafling, Kollnburg, Metten, Offenberg, Patersdorf, Prackenbach, Ruhmannsfelden Viechtach und Zachenberg.

 

Der Gemeinderat ist dafür

Die Teilnehmergemeinschaft Viechtafell legte mit Schreiben vom 18.4.13 drei neue Vereinbarungen zur Beschlussfassung vor, die sich gegenüber der in der Sitzung vom 4. 10.2012 beschlossenen Kosten etwas geändert hat. Es handelt sich dabei a) um den Bau des Leitenweges von der Abzweigung von der Viechtafeller Straße bis zum Anwesen des Josef Rabenbauer, b) um den Bau der Hofzufahrt Rattersberg, Süd- und Nordteil von Anwesen des Josef Rabenbauer -Klehr- Hofstelle Rattersberg sowie c) die Übernahme der Eigenleistung der Gemeinde mit den voraussichtlichen Kosten von 519.600 € mit einer Kostenbeteiligung der Gemeinde von 196.900 €.

Der Gemeinderat genehmigte die Mehrkosten von 14.600 € der voraussichtlichen Kosten und einer Mehrung der Kostenbeteiligung für die Gemeinde von 9.600 €.

 

Auf Empfehlung des Bauausschusses lt. Sitzung vom 29. April 2013 wurden die Asphaltierungen der Gemeindestraßen im Jahre 2013 durchgesprochen, deren Kosten (pro laufender Meter von 80 €) von IB Brunner geschätzt wurden. Es handelt sich um die Wegstrecke bzw. GV-Straßen vom Anwesen Rinkl bis Ende des Waldes bei Neuhäusl von ca. 820 m, Sandbach – Zufahrt Anwesen Stöger (80 m), Sandbachstraße

 von Rattenberger Straße bis Kurve (260), St. Georg Weg vom ehem. Friseursalon Lummer bis Grundstücksgrenze Wolf (120), Zell-Zeitlhof-Heiligenwies (930); hier ist eine Zustimmung zur Widmung erforderlich. Asphaltiert wird auch die Aubergstraße in Tresdorf, (710), die Gartenstraße beim Sportplatz des SV Prackenbach (230), Unterreisach – Oberreisach (170), Hetzelsdorf – Anwesen Högerl (Teilstrecke wurde bereits 2012 asphaltiert.

Schließlich wurde mit 12:3 Stimmen der Beschluss zur Zuzahlung für Asphaltierungen von Gemeindestraßen, die zu Einzelanwesen führen, aufgehoben.

 

Beschlossen wurde noch die Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Kappenfeld. Das dortige Gewerbegebiet soll nun als Wohngebiet genutzt werden.

 

Zugestimmt wurde dem Rodungsantrag von Johann Klement, Schöpferhof und der Anlegung einer Kurzumtriebswaldfläche des Xaver Eckl.

Alma Scheider feierte ihren 80. Geburtstag

(02.05.2013)

Prackenbach ist ihr zur zweiten Heimat geworden

 

Prackenbach. Alma Scheider, eine liebenswerte und freundliche Jubilarin aus der Pfahlstraße 13 feierte am Donnerstag Nachmittag mit einem Teil ihrer Familie in guter geistiger und körperlicher Verfassung den 80. Geburtstag. In dieser geselligen Runde fand sich auch Pfarrer John Kodiamkunnel und Bürgermeister Xaver Eckl ein, der mit einem Geschenkkorb die besten Wünsche der Gemeinde überbrachte. Am Abend hat die Jubilarin noch einmal alle Gratulanten  und den Rest der Familie zu einer kleinen Feier ins Gasthaus Dilger nach Maierhof eingeladen.

 

Alma Scheider, eine geborene Christof, wurde 1933 als zweitältestes von acht Kindern in Karlsberg (Rumänien) geboren, von denen leider schon vier verstorben sind. Wie so viele ihrer Artgenossen traf auch sie das Schicksal, aus ihrer Heimat ausgewiesen zu werden, wo sie mit ihrer Familie in Prackenbach eine Bleibe fand. Hier lernte sie auch ihren späteren Ehemann Achim kennen und lieben, dem sie dann auch 1954 die Hand zum Ehebund reichte.

Die jungen Leute wohnten zunächst bei Josef Rackl, bis sich das Paar durch großen Fleiß und Sparsamkeit 1970 selbst ein Eigenheim in der Pfahlstraße errichtete. Mit Teppichknüpfen bei der früheren Firma Mery in Viechtach und später bei der Firma Linhardt trug die Jubilarin neben ihrem Mann auch ihr Schärflein dazu bei und verdiente sich zwischendurch als tüchtige Bedienung noch ein gutes Taschengeld.

 

Alma Scheider schenkte drei Kindern das Leben, die längst selbst Familien gegründet haben. Carmen wohnt in Viechtach, Achim in Deggendorf und Reinhold hat es nach Stuttgart verschlagen. Fünf Enkel hängen mit viel Liebe an ihrer Oma, die sich sehr freut, wenn sie zu Besuch kommen.

Schwer traf es die Jubilarin, als sie ihren Ehemann im Oktober 2010 zur letzten Ruhestätte geleiten musste. Doch die viele Arbeit im und um das Haus lässt sie so manch einsame Stunden tapfer meistern, denn im Haushalt gibt es immer etwas zu tun. Vor allem widmet sie sich von Frühjahr bis Herbst ihrem gepflegten Garten, wo zur Zeit unter anderem hunderte von Tulpen blühen und sie daran ihre Freund hat.

 

Tochter Carmen schaut immer wieder vorbei, hilft ihr bei so manchen Arbeiten, oder kauft für sie ein, denn auf sie kann sich die Jubilarin immer verlassen. Die ganze Familie und alle Gratulanten wünschten der tapferen Jubilarin, dass sie noch viele Jahre gesund ihren Lebensabend genießen kann.

 

Auf dem Foto hinter der Jubilarin ist Tochter Carmen

Foto zu Meldung: Alma Scheider feierte ihren 80. Geburtstag

Aus der Gemeinderatssitzung

(18.04.2013)

Im Gemeinderat Prackenbach am 18. April notiert

 

Anbau zugestimmt

Der gemeindliche Bauhof schlägt den Anbau an das bestehende Bauhofgebäude vor, um für den Wasserwart einen eigenen Büroraum oder zur Lagerung von Materialien zu schaffen. Dem Gemeinderat wurde vor der Sitzung der geplante Anbau erläutert, welcher der Maßnahme zustimmte. Sie veranlassten die Verwaltung, dem IB Brunner den Auftrag zu erteilen, eine Planung mit den anfallenden Kosten zu erstellen.

 

Antrag abgelehnt

Vier Familien in Unterrubendof bzw. Oberrubendorf stellten Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h und das Zusatzschild „hier spielen Kinder“. Sie befürchten, dass durch die Erneuerung der Straße Oberrubendorf-Neuhäusl sich die Situation noch verschlechtert, die bis dato schon schlimm genug ist, da man wie auf einer Moto-Cross Bahn an ihnen vorbei rauscht. Den Antrag wurde abgelehnt.

 

Mauer wird erneuert

Angesprochen wurde erneut die Mauer im Friedhof in Moosbach. Einer Erneuerung im Bereich des Leichenhauses wurde zugestimmt.

 

Konzept soll ausgearbeitet werden

Von den Feuerwehren wurde wiederholt um einen Zuschuss zur Ablegung eines Feuerwehrführerscheins gebeten. Nun hat Josef Haas von der Verwaltung bei mehreren Gemeinden vorgesprochen und sie um ihre Vorgehensweise angefragt. Die Gemeinden Miltach, Blaibach und Zandt haben diesbezüglich noch nichts unternommen. Die Stadt Viechtach bezuschusst bei der Ablegung eines Führerscheins 1.000,- €. Der Aktive muss jedoch 10 Jahre bei der Feuerwehr sein. Teisnach dagegen zahlt 50 % dazu, Kollnburg 2/3 vom günstigsten Preis sowie 10 Jahre aktiv bei der FW sein. Bei vorzeitiger Ausscheidung aus der FW muss er den erstatteten Betrag zurück zahlen.

Den Führerschein der Klasse 2, der in Moosbach bereits durchgeführt wurde, kann ein Aktiver bei der Feuerwehr kostenlos ablegen. Die Abnahme erfolgt jedoch durch einen Fahrlehrer, der die Verantwortung übernimmt, der evtl. 100,- € verlangt.

Der Gemeinderat schlug vor, die Feuerwehr-Führung sollte sich zusammen setzten und dem Gemeinderat das ausgearbeitete Konzept vorlegen.

 

Angebote werden eingeholt

Die Feuerwehr Tresdorf stellte Antrag auf Ersatzbeschaffung eines neuen TSF Löschfahrzeuges mit Allrad, da das alte bereits 27 Jahre auf dem Buckel hat.

Da die Tresdorfer Wehr über keinen Atemschutz verfügt, hatte man sich zu einem Allrad-Fahrzeug entschlossen. Dafür läge ihr Plus dann darauf, auch an einen Bach oder Weiher fahren zu können. Allerdings sind für ein Allrad-Fahrzeug mit 15.000,- € Mehrkosten zu rechnen.

Die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges wurde vom Gemeinderat einstimmig befürwortet und veranlasste die Verwaltung, Angebote einzuholen.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde zum Bauvorbescheid erteilt für den Abbruch des denkmalgeschützten Gebäudes von Katharina Gierl in Krailing für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Krailing.

 

Straßenbau – ein großes Thema auf der Tagesordnung

 

Prackenbach. Schwerpunktthema der letzten Gemeinderatssitzung war der Ausbau bzw. die Sanierung von Straßen sowie dringende Asphaltierungen an GV-Straßen, die heuer noch in Angriff genommen werden sollen.

Der geplante Forstwirtschaftsweg „Buchwiesenweg“ führt durch das Wasserschutzgebiet der Wasserversorgungsanlage Prackenbach. Das Wasserwirtschaftsamt fordert deshalb zusätzliche bauliche Maßnahmen zum Schutz des Quellgebietes, was jedoch Mehrkosten verursacht. Eine neuerliche Ortseinsicht zeigte aber, dass der Weg regelmäßig genutzt wird und auf diesen nicht verzichtet werden kann.

Es wird dringend empfohlen, so das WWA, bei so einer tiefgreifenden Maßnahme die Standards des künftigen WSG bereits zu beachten.

Forstamtmann Thomas Kapfhammer und der Bestattungsunternehmer Herbert Preuß erläuterten in der Gemeinderatssitzung den baulichen Umfang und den erhöhten Kostenaufwand.

 

Durch die Auflagen des WWA entstehen Mehrkosten von insgesamt 21 000,- €. Für den kompletten Weg müssen 61.500,- € investiert werden. Nach einer weiteren Diskussion war sich der Gemeinderat einig, dass sie mit der geplanten Maßnahme einverstanden sind, wenn eine Förderung nach Vergabe des WWA gewährt wird.

 

Für den Ausbau des Postweges ist das IB Brunner derzeit dabei, die Planung zu erstellen. Es tauchte die Frage auf, ob man den Weg nicht 5.50 m sondern 6,50 m breit ausbauen soll. Nach Meinung von Bauoberrätin Lindinger-Hösl, die Rücksprache mit Baudirektor Pritscher von der Regierung nahm, wird wohl nur eine Breite von 5,50 m gefördert. Die Kosten der Restbreite von 1,00 m müsste dann allein die Gemeinde tragen. Um eine Förderung für die höhere Breite zu erhalten, könnte man eine Verkehrszählung durchführen oder vom Busunternehmen Haimerl den Fahrverkehr bestätigen lassen. In Übrigen wäre es sinnvoll, bei den Anliegern nach zu fragen, ob genügend Grund vorhanden ist, dann könne man das Vorhaben eher verwirklichen.

 

Um die Sanierung der seit langem geforderten GV-Straße Oberrubendorf-Neuhäusl befasste sich kürzlich der gemeindliche Bauausschuss vor Ort mit den angrenzenden Grundstückseigentümern. Die Angrenzer zeigten fast ausschließlich Verständnis für die Maßnahme und sind bereit Bäume entlang der Straße zu beseitigen. Zwei Anlieger wünschen eine Zufahrt, was jedoch noch entschieden werden muss.

 

Anschließend besprach der Gemeinderat verschiedene Straßenabschnitte, die in diesem Jahr asphaltiert werden müssen, lt. einem Angebot der Firma Stratebau GmbH Bereich Viechtach. Es handelt sich unter anderem um die GV-Straße in Tresdorf – Pfahlwiesenweg beim Übergang Wilhelm – Pfahlwiesenweg.

Neuer Mietvertrag für das Jugendhaus in Krailing

(18.04.2013)

Renovierung Teil I ab Juni 2013

 

Prackenbach. Das Jugendhaus in Krailing, das der Kreisjugendring Regen vor 25 Jahren von der Gemeinde Prackenbach angemietet hat, hat sich Dank des rührigen Geschäftsführers Ludwig Stecher und seiner Helfer zu einem äußerst florierenden Haus entwickelt.

 

Da in diesem Jahr der Mietvertrag ausläuft, fanden sich am Donnerstag der 1.Vorsitzende Thomas Pfeffer, seine Stellvertreterin Susanne Vilsmeier und Ludwig Stecher bei Bürgermeister Xaver Eckl in der Gemeindeverwaltung ein, um den neuen Mietvertrag für die nächsten 25 Jahre zu unterzeichnen.

 

In dem „Selbstversorgerhaus“ mit seinen 38 Betten wurden in den 25 Jahren auch dringende Renovierungsarbeiten nötig, deren Gesamtinvestition sich mit 182 000,- € beziffert. Diese Kosten werden zum Teil mit 41 000,- € vom Bayerischen Jugendring und mit 20 500,- € vom KJR Regen getragen, der Landkreis Regen sponsert einen Zuschuss von 41 000,- € und schließlich muss die Gemeinde Prackenbach noch 80 000,- € drauf legen, die sich durch die Miete finanzieren.

 

Die Renovierungsarbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Im Teil I ab Juni 2013 mit 122 000.- € werden die Sanitären Anlagen, wie WC´s, Duschen und Waschräume auf Vordermann gebracht und in den

Folgejahren wird die Heizung in Angriff genommen, für die noch einmal 60 000,- € investiert werden müssen.

So dürfte für das nächste Vierteljahrhundert wieder alles zur Zufriedenheit der Beteiligten geregelt sein.

 

Foto: Susanne Vilsmeier, Thomas Pfeffer, BM Xaver Eckl und Franz Kolbeck, Mitte Ludwig Stecher

Foto zu Meldung: Neuer Mietvertrag für das Jugendhaus in Krailing

Über 300 neue Ehrenamtskarten ausgegeben

(12.04.2013)

Landrat Michael Adam überreichte die Karten im Rahmen eines Ehrenabends

 

Regen. „Das Ehrenamt spielt im Landkreis Regen eine besondere Rolle“, stellte Landrat Michael Adam am Freitagabend, 12. April, im Rahmen einer Feierstunde in der Realschulaula in Regen fest. Der Landkreis hatte zu dem Ehrenabend geladen und über 300 Empfänger aus 23 Kommunen der Ehrenamtskarte kamen zur feierlichen Aushändigung der Ehrenamtskarte.

„Es freut uns, dass die Ehrenamtskarte so gut angenommen wird“, stellte Adam in seiner Rede fest. Die Ehrenamtskarte gebe es seit dem vergangenen Jahr im Landkreis Regen und der Erfolg gebe der Einführung recht. Nach der Verleihungsrunde werde es mehr als 1500 Ehrenamtskarteninhaber im Landkreis Regen geben. In Bayern seien es rund 20000 bei 55 teilnehmenden Landkreises und kreisfreien Städten. Die Inhaber der Ehrenamtskarten könnten bei sogenannten Akzeptanzpartnern Vorzüge, wie etwa Preisnachlässe, genießen. Zudem gebe es bayernweit Vergünstigungen, wie etwa Nachlässe bei Eintritten in staatliche Museen. Die Akzeptanzpartner dürften im Gegenzug damit werben, dass sie das Ehrenamt unterstützen, so Adam weiter. Im Landkreis Regen lege man großen Wert darauf, dass die Nachlässe wirkliche Vergünstigungen für die Ehrenamtskarteninhaber bringe.

Landrat Michael Adam blickte zudem auf die Voraussetzungen, die jemand mit sich bringen müsste, der die Ehrenamtskarte bekommen will. Der Karteninhaber muss sich seit mindestens zwei Jahren ohne Entlohnung für das Gemeinwohl engagieren und mindestens 16 Jahre alt sein. Der Landrat wies darauf hin, dass man die genauen Bedingungen auf der Landkreishomepage (www.landkreis-regen.de) nachlesen könne. Hier würde man auch die Akzeptanzpartner finden und die Anträge für die Kartenausstellung herunterladen. Im Landratsamt selbst habe man mit Doris Werner eine Mitarbeiterin gefunden, die sich nicht nur um die Sachbearbeitung kümmert, sondern sich überdurchschnittlich für den Erfolg der Karte einsetzt.

Nach den einleitenden und kurzweiligen Worten des Landrats ging es an die Verleihung der Ehrenamtskarten. Jeder neue Karteninhaber wurde auf die Bühne gerufen. Dort übergaben Landrat Michael Adam, Doris Werner und der jeweilige Gemeindebürgermeister oder sein Vertreter die Karte. Aufgerufen wurden die Ausgezeichneten nach Wohnort. Natürlich wurde auch noch ein Gruppenbild zur Erinnerung gemacht. Am Ende der Verleihung gab es noch eine Verlosungsaktion, die anwesenden neuen Ehrenamtskarteninhaber konnten dabei verschiedene Preise, wie einen Hotelwochenendaufenthalt oder Einkaufsgutscheine gewinnen. Für die musikalische Umrahmung sorgten Schüler der Musikschule Zwiesel und nach der Übergabe gab es noch Häppchen und Getränke. So konnten sich die neuen Ehrenamtskarteninhaber noch bei einem gemütlichen Plausch austauschen.

Foto zu Meldung: Über 300 neue Ehrenamtskarten ausgegeben

Im Prackenbacher Gemeinderat am 21.3. 2013 notiert

(21.03.2013)

Eine Schöffin wurde vorgeschlagen

Das Landgericht Deggendorf forderte die Gemeinde auf, für die Wahl der Schöffen der Jahre 2014 bis 2018 eine Person vorzuschlagen. Zwei Personen haben sich beworben. Der Gemeinderat entschied sich für Helga Thurnbauer, Voggenzell.

 

Reparaturkosten genehmigt

Der am MAN-Fahrzeug entstandene Getriebeschaden musste unverzüglich repariert werden, damit es wieder einsatzfähig ist. Der Auftrag wurde als Eilhandlung erteilt und die Reparaturkosten von 5.954, 18 € vom Gremium genehmigt.

 

Keine Bedenken

Gegen die Aufforstungsanträge des Ernst Penzkoder, Geigenmühle von 0,30 ha und des Michael Hetzenecker, Hagengrub für eine Christbaumkultur von rd. 2,40 ha in Igleinsberg gab es keine Bedenken.

 

Zuschuss gewährt

Dem Tierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach e.V. wird der von ihm geforderte Zuschuss von 0,25 €/Einwohner unter der Voraussetzung gewährt, dass er sämtliche im Gemeindebereich aufgefundenen Fundtiere kostenfrei übernimmt und eine Abrechnung über die finanziellen Geschäftsverlauf vorlegt.

 

Keine Bedenken

Keine Einwände gab es gegen die Bauanträge der Fa. Hermann Kraus, Hagengrub auf Anbau an die bestehende Halle, von Wolfgang und Margarete Thurnbauer, Moosbach auf Anbau an das bestehende Wohnhaus und des Michael Högerl, Prackenbach auf Änderung der Biogasanlage.

 

Gemeinderat gab seine Zustimmung

Die Gemeinde Prackenbach beantragte die Baugenehmigung für die Errichtung eines Lagerplatzes für den Betrieb und die Unterhaltung der Abwasseranlage in Fichtental. Der Gemeinderat nahm von der Planung Kenntnis und genehmigte sie.

 

Bauunterlagen wurden bekannt gegeben

Die Vorlage von Bauunterlagen im Genehmigungsfreistellungsverfahren zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im neuen Baugebiet „Moosbach-Ost“ der Ehegatten Dietmar und Erika Bredl, Moosbach wurden bekannt gegeben.

 

Beschluss gefasst

Die im Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Moosbach-Liebmannsberger Str. im Auslegungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen wurden behandelt und der Feststellungsbeschluss gefasst.

 

Güllegrube wird zur Verfügung gestellt

Das Gemeinderatsmitglied Alfons Krieger, der zugleich Vorsitzender der FW Prackenbach ist, berichtete, dass Herr Probst in Boxberg seine leerstehende Güllegrube für eine Löschwasserzisterne zur Verfügung stellen würde. Das Angebot wurde positiv aufgenommen. Die Verwaltung wurde beauftragt, Angebote für die Umrüstung einzuholen. Außerdem ist mit der Nachbargemeinde Rattenberg Kontakt aufzunehmen, da die Zisterne auch der Löschwasserversorgung der Ferienhäuser und des Gasthauses in Oberbocksberg dient.

Weiterhin erinnerte Krieger an die Feuerwehrführerscheine und bat, dies voranzutreiben.

 

Des Weiteren erinnerte das Gemeinderatsmitglied Andreas Vogl nochmals an die Sanierung und Verbreiterung der Gemeindestraße Oberrubendof-Neuhäusl. Dazu wurde ihm mitgeteilt, dass bereits am kommenden Samstag über dieses Thema eine Bauausschusssitzung stattfand.

2. Bürgermeister Karl Engl ergänzte dazu, dass wegen der Zufahrt zum Anwesen des Markus Zach bereits Grunderwerbsverhandlungen geführt werden.

Bei der Städtebauförderung in Prackenbach wird es ernst

(08.03.2013)

Ein gemeinsamer Spaziergang brachte viele Ideen ein

 

Prackenbach. Unsere Umgebung beeinflusst das Lebensgefühl ganz entscheidend. In den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur eröffnen sich oft ungeahnte Möglichkeiten, Lebensräume positiv zu gestalten. Darum sind Planung und Ausführungen optimaler zukunftsweisender Lösungen die dringende Notwendigkeit in allen Bereichen unseres Zusammenlebens.

 

In der Bürgerversammlung im Dezember hat Bürgermeister Xaver Eckl die beiden Landschaftsarchitektinnen/Stadtplanerinnen Ursula Jocham und Petra Kellhuber eingeladen, die den anwesenden Prackenbachern die Grundsätze der Städtebauförderung erläuterten und auf so manche Möglichkeiten zur Gestaltung der Ortschaft aufmerksam machten. Auch haben sie zuvor bei einem Rundgang durch den Ort festgestellt, dass die Chancen nicht schlecht sind. Auf der Basis der im Vorfeld geführten Gespräche von Bürgermeister Eckl und den Planerinnen mit der Regierung von Niederbayern wurde beschlossen, die ersten Planungsschritte anzugehen, die vor allem auf einer intensiven Bürgerbeteiligung basieren sollen.

 

Am Freitag hat nun Bürgermeister Xaver Eckl die Prackenbacher zu einem gemeinsamen Ortsspaziergang eingeladen, zu der er neben einer Reihe Gemeinderatsmitgliedern und einigen Bürgern die Planerinnen Petra Kellhuber und Maren Lex vom Planungsbüro Jocham-Kellhuber am Ortseingang begrüßen konnte.

Ziel sollte es sein, vor Ort gemeinsam Stärken und Schwächen herauszuarbeiten und im gemeinsamen Gespräch zwischen Prackenbachern und Planerinnen die Hintergründe und örtlichen Gegebenheiten zu erläutern.

Im Gasthaus Bergbauer teilten die Planerinnen zunächst einen Übersichtsplan aus, wo ersichtlich war, welche Route vorgeschlagen wurde. (Schwerpunkt Ringstraße). Schließlich bekam jeder Teilnehmer ein DinA 4-Blatt ausgehändigt, in dem er unter anderem die Ergebnisse des Spaziergangs bezogen auf die Themen, Straßenräume und Plätze, Aufenthaltsqualitäten, Grünstrukturen oder aber ortsbildprägende oder sanierungsbedürftige Gebäude sowie absolute Brennpunkte festhalten konnten.

 

Treffpunkt war der Pfarrhof, ein sanierungsbedürftiges Gebäude mit Denkmalschutz. Dahinter eine große Wiese, Eigentum der Kirche, jedoch landwirtschaftlich genutzt. Mit dem Bach in zentraler Lage würde man vieles anfangen können, denn der Bach im Ort ist ohne Zweifel ein Juwel, merkte die Planerin an. Doch eine gegebenenfalls gestaltete Anlage muss später gepflegt werden, hier liegt das Problem, so eine Bürgerin.

Auch das alte Pfarrheim ist in marodem Zustand, das man abbrechen und dafür ein neues Gebäude mit evtl. einem großen Veranstaltungsraum errichten sollte, meinte der zweite Bürgermeister, der ebenfalls im Kirchengremium mitmischt.

 

An einem kleinen Parkplatz vorbei, den die Gemeinde im letzten Jahr nach dem Erwerb eines alten Schuppens hergerichtet hat, erreichte die Delegation das Geschäftshaus Ketterl und den Kirchenaufgang mit der alten Linde. „Diese wäre es wert, ein größeres Umfeld um sie zu gestalten,“ meinte Kellhofer. Eine Bürgerin fand dies jedoch nicht so gut, denn es fehle hier eh an Parkplätzen, weil manche Leute ihr Auto vor der Bank so unvernünftig mitten auf die Straße stellen, so dass niemand mehr durchfahren kann. Auch der Kirchturm, der bereits Risse aufweist, bedürfte ebenfalls dringendst einer Sanierung, meinte Karl Engl.

In diesem Zusammenhang regte man auch an, sich um einen Standort für den Christbaum, möglichst zentral gelegen, zu bemühen.

 

Der Spaziergang ging weiter durch die Ringstraße und die Teilnehmer merkten schon, dass man bei langsamem Durchschreiten besser auf die Schwerpunkte oder Bedürfnisse eines Ortes aufmerksam wird, als bei schnellem Durchfahren.

Im Übrigen ist auch aufgefallen, dass der Straßenraum sehr für den Fahrverkehr ausgelegt ist und wenig strukturiert ist. Bereiche für Fußgänger sind nur zum Teil vorhanden. Ebenso fehlen in manchen Bereichen gliedernde Grünstrukturen im Straßenbereich. Als Problem wurde auch der ungeordnete ruhende Verkehr gesehen, die Autos parken zum Teil so, dass der Verkehr behindert wird.

 

Zum Ende des Spaziergangs ging man das „Binter-Gasserl“ entlang. Dabei stellte sich heraus, dass dies großteils auf privatem Grund verläuft. Der Eigentümer merkte an, dass auch von seiner Seite aus eine Neuordnung der Situation gewünscht wäre, und dass man sich von Seiten der Gemeinde zukünftig sowohl zum Unterhalt wie auch Räum- und Streupflicht Gedanken machen müsse.

 

Am Schluss des Spaziergangs trafen sich die Planerinnen und Bürgermeister Eckl wieder im Gasthaus Bergbauer. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst. In einem erneuten Termin sollen nun wieder in Zusammenarbeit mit den Bürgern konkrete städtebauliche Maßnahmen erarbeitet werden.

Ein genauer Termin steht derzeit noch nicht fest. Er wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Foto: Bürgermeister Eckl 3.v.li. , Maren Lex und Petra Kellhuber (Planerinnen) (vor der Linde)

im Hintergrund die Kirche

Foto zu Meldung: Bei der Städtebauförderung in Prackenbach wird es ernst

Im Prackenbacher Gemeinderat am 14. Februar 2013 notiert

(14.02.2013)

Zuschuss genehmigt

Wie bereits abgesprochen bat Pfarrer Josef Drexler, Moosbach in seinem Antrag die Gemeinde Prackenbach um die Beteiligung der Kosten für die Seniorenweihnachtsgeschenkaktionen von 2011 und 2012 je zur Hälfte. Die Höhe der Kosten belaufen sich auf insgesamt 1395,99 € (2011 694,58 und 2012 701,41), so dass für die Gemeinde ein Betrag von 698,- € zur Begleichung übrig bleibt, das der Gemeinderat bewilligte.

 

Des Weiteren bat der Pfarrer Drexler um eine Spende für die im Januar 2012 sanierte Kirchenorgel. Die Firma Wolfgang Schober in Pankofen hat dafür einen Betrag von 22.491.- € in Rechnung gestellt. 10 % dieser Kosten konnten durch die Gläubigen gedeckt werden. Das Gremium erklärte sich mit 10:4 Stimmen bereit, einen Zuschuss von 10 % zu gewähren.

 

Abrechnung genehmigt

Für den Gehwegbau im letzten Jahr im Kreuzungsbereich der B 85/REG 6, entlang des Grundstücks der Imkerei Muhr /früher Johann Lummer, legte das staatliche Bauamt in Passau die Abrechnung vor.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12.048,42 € und liegen um 6.384,04 € über den vom Bauamt berechneten Kostenvoranschlag von 5.664,04 €. Die Kostenüberschreitung wird mit der Verlängerung des Gehweges begründet. Die Ratsmitglieder stimmten der Abrechnung zu.

 

Satzung für den Bebauungsplan Moosbach/Ost beschlossen

Die eingegangenen Stellungnahmen zum Anhörungsverfahren des Bebauungsplanes Moosbach-Ost wurden von Geschäftsleiter Franz Kolbeck eingehend erörtert und mit dem Gemeinderat behandelt.

Von den Fachstellen wurden keine gegenteiligen Einwände vorgebracht, so dass der Bebauungsplan vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde.

 

Bauanträge

Das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde dem Bauantrag von Markus Schedlbauer, Viechtafell für den Neubau eines Rinderstalles sowie einem Bauvorbescheid des Michael Baumgartner für ein Einfamilienhaus mit Garage (Toskanahaus) in der Viechtacher Straße.

 

Bürgermeister-Bericht

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung dankte Bürgermeister Xaver Eckl der Sparkasse Regen/Viechtach für ihre wohlwollende Spende von knapp 2000,- €, welche den Vereinen und der Grundschule zugutekommt.

 

Weiter teilte er dem Gremium mit, dass er für die stellvertretende Leiterin des Kindergartens in Moosbach Gerdi Dietl, die nach Kollnburg wechselt, die Erzieherin Julia Frohnauer eingestellt habe.

 

Außerdem wurde Ludwig Fleischmann ab sofort zum Bauhofleiter sowie zum Chef über den Wasserwart und Klärwärter bestellt. Für den bisherigen Wasserwart hat Eckl die fristlose Kündigung ausgesprochen.

Die Gründe hierfür wurden in der öffentlichen Sitzung nicht genannt. Der Gemeinderat fühlte sich übergangen, da bis jetzt bei Personalangelegenheiten die Meinung des Gemeinderates eingeholt wurde.

 

Aus dem Gemeinderat wurde nachgefragt, wie es mit dem Wasserleitungsbau in Krailing und dem Ausbau der Ortsdurchfahrt weiter geht, wann die Planung fertig ist und Förderanträge gestellt werden. Dazu erklärte Ingenieur Robert Brunner, dass diese in Bearbeitung sind.

Für die Teerung der maroden Gemeindestraßen ist die Antwort vom Amt für ländliche Entwicklung ausstehend. Bürgermeister Eckl hat mehrere Hofzufahrten zum Programm Einzelhoferschließungen angemeldet.

Zum Wasserleitungsbau Hetzelsdorf erklärte Eckl, dass er den Beschluss nicht vollziehen werde, weil es erhebliche Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit hat. Er sieht Verstöße gegen die Gemeindeordnung und der Gleichbehandlungsgrundsätze.

Diamantene Hochzeit bei Fritz und Maria Attenberger

(11.02.2013)

Bürgermeister Eckl überbrachte die besten Glückwünsche

 

Moosbach. Liebevoll umsorgt von ihren Kindern konnte am Dienstag das Jubelpaar Fritz und Maria Attenberger in Moosbach/Pfahl das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit begehen. Leider mussten beide das Bett hüten, denn Fritz, dem zwar immer noch ein „Zigaretterl“ schmeckt, wurde von einer Grippe heimgesucht und Maria ist nach einigen Schlaganfällen nun seit drei Monaten bettlägerig.

Doch Tochter Ingrid, die bei ihren Eltern wohnt, lässt sie an nichts fehlen, kümmert sich um den Haushalt und pflegt sie fürsorglich. Auch Tochter Anita, verheiratet in Rötz, kommt regelmäßig vorbei und hilft ihr dabei und auch Sohn Willi, den es nach Schönthal verschlagen hat, schaut immer wieder nach und greift zu, wo Not am Mann ist. So lässt die ganze Familie die Eltern, die sich all die Jahre um ihre Kinder sorgten, auch im Alter nicht im Stich – eine nachahmenswerte Geste.

 

Das Licht der Welt erblickte Maria Attenberger, eine geborene Zierer am 14. April 1029 in Rettenbach/Konzell, wo sie mit vier Geschwistern aufwuchs. Als Fabrikarbeiterin verdiente sie sich ihren Unterhalt, bis am 11. Februar 1953 Fritz Attenberger aus Moosbach sie zum Traualtar führte.

Der Ehemann ist am 23.5.1934 in Moosbach geboren und wuchs mit zwei Brüdern auf. Beschäftigt war er in all den Jahren bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand überwiegend am Bau, wo es der zuverlässige Arbeiter bis zum Schach- und Spregmeister gebracht hat.

 

Mit Fleiß und Sparsamkeit hat sich das junge Paar schon ein Jahr nach ihrer Heirat auf dem idyllischen Fleckchen unter dem Hausberg (Tierstall) von Moosbach ein schmuckes Eigenheit geschaffen, wo sich die liebenswerte Ria um das Hauswesen und die drei Kinder kümmerte, die aus der harmonischen Ehe hervorgingen, während sich der Ehemann auswärts um den Unterhalt für die Familie sorgte. Mittlerweile hat sie sich um zwei Enkel und zwei Urenkel vergrößert.

Die Jubilarin ging früher gerne in den Wald, wo sie im Sommer Beeren pflückte oder Schwammerl suchte, denn schließlich ist der Wald ja direkt vor ihrer Haustür. Auch war sie im Garten viel anzutreffen.

 

Zum Fest der Diamantenen Hochzeit schaute auch Bürgermeister Xaver Eckl beim Jubelpaar vorbei, gratulierte herzlich mit den besten Wünschen und überreichte einen Geschenkkorb im Namen der Gemeinde.

 

Foto: Maria und Fritz Attenberger mit Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zu Meldung: Diamantene Hochzeit bei Fritz und Maria Attenberger

Das Ehepaar Alois und Frieda Graßl feierten Goldene Hochzeit

(08.02.2013)

Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl gratulierten

 

Moosbach. 50 Jahre geht das Ehepaar Graßl gemeinsam durchs Leben und haben neben glücklichen sicher auch so manch trübe Tage erlebt und „immer haben wir zusammen gehalten“, sagt der Jubilar, „entgegen so vieler Paare, die sich wieder trennen.“

 

An ihrem Ehrentag am Freitag freute sich das Jubelpaar ganz besonders über den Besuch von Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl, die ihnen von Herzen gratulierten und noch viele zufriedene Jahre bei bester Gesundheit wünschten. Im Namen der Gemeinde gab es einen Geschenkkorb und von der Pfarrei ein Hinterglasbild mit dem Hl. Johannes, dem Kirchenpatron der Pfarrei, wobei der Geistliche das Paar als recht fleißige Kirchgeher hervorhob.

 

Die Jubilarin ist eine geborene Wühr und wurde in Tresdorf geboren, wo sie mit fünf Geschwistern aufwuchs. Nach dem Besuch der Haushaltungsschule musste sie sich bei den Bauern ihr Brot verdienen, bis sie dann jahrelang in der Plastc-Chemie beschäftigt war. Dort hatte sie auch ihren späteren Mann kennen gelernt.

 

Nicht weit von seiner Angebeteten stand Alois´s Wiege. Im ehemaligen Postkeller in Viechtach wuchs er mit sieben Geschwistern auf. Seinen Unterhalt verdiente er sich überwiegend auf dem Bau, wobei er fast 25 Jahre bei der Firma Kraus beschäftigt war. Auch als ehrenamtlicher Sanitäter stellte er sich 15 Jahre zur Verfügung.

1963 haben sich dann die jungen Leute in der Viechtacher Pfarrkirche das Ja-Wort gegeben, wo ihnen Dekan Häußler den kirchlichen Segen erteilte. Auch die standesamtliche Trauung erfolgte in Viechtach. Aus der harmonischen Ehe gingen zwei Töchter hervor, von denen Frieda in Runding verheiratet ist und immer wieder bei den Eltern vorbei schaut sowie Aloisia, die es ins Vogtland verschlagen hat. Längst haben drei Enkelkinder die Familie vergrößert, worüber sich die Großeltern sehr freuen, wenn sich einmal ihr Besuch anmeldet.

 

In den 50 Jahren hat das Jubelpaar einige Male die Wohnung gewechselt, seit sie nun schon 22 Jahre bei der Familie Josef Eckl logieren, wo sie sich sehr wohl fühlen.

Da die Jubilarin schon zwei Mal einen Schlaganfall erleiden musste, macht ihr seit dem das Gehwerk schwer zu schaffen. Doch sie hat ja ihren Alois, der ihr im Haushalt zur Hand geht, kleine Spaziergänge mit ihr macht und sie zum Einkaufen fährt. Jeden Mittwoch genießt die Jubilarin einige Stunden im Roten Kreuz, auf die sie sich schon die ganze Woche freut.

Auch der Alois hat ein Hobby, das sind für ihn seine Kanarienvögel, die er seit Jahren züchtet und hegt und an denen er sehr hängt. Während er sich früher um eine große Zahl der schönen Vögerl kümmerte, hat er sie jedoch mittlerweile auf 29 reduziert.

 

„Haltet weiterhin so zusammen, wie bisher“, sagte Pfarrer Drexler beim Abschied, „dann meistert ihr zufrieden euren Lebensabend“.

 

Foto: das Ehepaar Alois und Frieda Graßl mit Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zu Meldung: Das Ehepaar Alois und Frieda Graßl feierten Goldene Hochzeit

Energie-Coaching in Prackenbach und Kollnburg gestartet

(06.02.2013)

Hochwertige Energieberatung vom Wirtschaftsministerium 

 

Prackenbach/Kollnburg. Die Energiewende ist nicht nur ein geflügeltes Wort, sondern bereits bundesweit im Gange. Gerade die Kommunen, als eine der wichtigsten Akteure müssen sich nun intensiv mit den Themen Energiesparen, Energieeffizienz und regenerative Energieerzeugung auseinander setzen. Der Freistaat Bayern fördert die Energiewende mit vielfältigen Maßnahmen. Für eine dieser Maßnahmen, dem sogenannten „Energiecoaching“, ist im Dezember letzten Jahres der Startschuss gefallen.

 

Die Bayerische Staatsregierung und die Bayerische Energieagentur stellen jedem Regierungsbezirk hierfür die erforderlichen Mittel zur Verfügung. In jedem Regierungsbezirk konnten sich 30 Kommunen um die Teilnahme bewerben. Im Laufe des Jahres 2013 sollen nun die teilnehmenden Kommunen von einem Energiecoach beraten werden. Es werden dabei insbesondere die Potenziale für erneuerbare Energien im Gemeindegebiet und die Energieverbräuche der kommunalen Liegenschaften unter die Lupe genommen sowie Hilfestellung bei Fragen zur Umsetzung von Potenzialen, zu Sanierungsmaßnahmen und zu spezifischen Fördermöglichkeiten gegeben.

 

Auch in Niederbayern ist dieses Pilotprojekt nun angelaufen. Mit der Umsetzung wurde das Ingenieurbüro PGA Planung Gutachten Analytik GmbH aus Altdorf bei Landshut betraut. PGA ist ein Fachbüro für Umwelt-, Energie- und Klimaschutzthemen. So war es zum Beispiel im Jahr 2010 an der Aufstellung des Energie- und Klimaschutzkonzepts der Stadt Landshut maßgeblich beteiligt und wirkt aktuell bei mehreren kommunal getragenen Windkraftprojekten in Niederbayern mit.

 

Bezüglich der eingegangenen Bewerbungen wurden die Gemeinden Prackenbach und Kollnburg von der Regierung von Niederbayern ausgewählt,  weshalb nun auch im Landkreis Regen das Energie-Coaching begonnen hat. In einem ersten Kennenlern-Treffen mit den Bürgermeistern Xaver Eckl (Prackenbach) und Josefa Schmid (Kollnburg), dem staatl. Anerkannten Energieberater Josef Haas von der Gemeinde Prackenbach und Manfred Meier, Verwaltungsfachwirt in Kollnburg, sowie Ralf Deuerling und Welf Erös vom Ing.-Büro PGA , wurden in den entsprechenden Gemeindeverwaltungen eine Bilanz der bisherigen Bemühungen gezogen und der genaue Inhalt des Coachings erörtert. Weiterhin wurden Details zum Projekt-Fragebogen über den Energieverbrauch der kommunalen Gebäude durchgegangen. Der Wert der Beratung wird auf 5000,- € datiert, wurde jedoch von den beiden Herren des Ing.-Büro PGA kostenlos erteilt.

 

Im Laufe des Jahres 2013 sollen nun alle erneuerbare Energien-Potenziale im Gemeindegebiet ermittelt und die Einsparmöglichkeiten in den Liegenschaften, aber auch bei der Straßenbeleuchtung ausfindig gemacht werden, wobei zu den ausgewählten Gebäuden vom Energie-Choach konkrete Einsparkonzepte aufgestellt werden sollen. Als Basis hierzu dient ein Vergleichstest, der Liegenschaften mit zu hohem Energieverbrauch ausfindig macht und so bereits erste Hinweise auf Sanierungsmöglichkeiten gibt.

 

Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Vorstellung der Ergebnisse der Potenzialanalyse und er weiteren Untersuchungen sowie der vielfältigen Fördermöglichkeiten im Rahmen einer Gemeinderatssitzung.

Abschließend wurde den  Gemeinden ein EXCEL-Tool an die Hand gegeben, mittels dem diese ein effizientes kommunales Energiemanagementsystem aufbauen kann und mit dem sich zudem die Resultate weiterer Aktivitäten im Bereich Energiewende sichtbar machen lassen.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl und Bürgermeisterin Josefa Schmid vom dem Heizwerk der gemeindlichen Hackschnitzelheizwerkes in Kollnburg.

Foto zu Meldung: Energie-Coaching in Prackenbach und Kollnburg gestartet

In der ersten Sitzung des Gemeinderates im Jahre 2013 wurden acht Punkte behandelt

(17.01.2013)

Der Satzung zugestimmt

Der Gemeinderat stimmte der Satzung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft für integrierte ländliche Entwicklung Donau-Wald zu. Mitglied dieser Gemeinschaft werden die Gemeinden Achslach, Bernried, Böbrach, Geiersthal, Gotteszell, Grafling, Kollnburg, Offenberg, Patersdorf, Zachenberg, die Märkte Metten und Ruhmannsfelden sowie die Stadt Viechtach sein. Verfolgt wird eine wirtschaftliche und zweckmäßige Erfüllung in einem größeren nachbarlichen Gebiet. Dazu wird die Architekturschmiede in Kirchdorf im Wald mit der Erstellung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts beauftragt.

 

Unterlagen werden erstellt

Das Landratsamt Regen stellte fest, dass die Einleitung von Niederschlagswasser über den bestehenden Straßengraben entlang der Ortsstraße Tresdorf vom Feuerwehrhaus bis Brücke eine Erlaubnis erforderlich ist. Die Erlaubnis ist zu beantragen. Die Unterlagen dazu wird das Ingenieur-Büro Brunner erstellen.

 

Die Gemeinde gibt keine Stellungnahme ab

Die Eheleute Konther in Viechtafell beantragten die Erstaufforstungserlaubnis für zwei landwirtschaftliche Grundstücke. Das Amt für ländliche Entwicklung Niederbayern teilte dazu mit, dass die Grundstücke im Flurbereinigungsgebiet liegen und eine Änderung der Nutzungsart während des laufenden Verfahrens nur mit ihrer Zustimmung möglich ist. Eine Behandlung soll noch erfolgen. Die Gemeinde gibt deshalb keine Stellungnahme ab.

 

Steuersätze bleiben unverändert

Mit einer Gegenstimme beschloss der Gemeinderat, dass die Steuersätze für die Grund- und Gewerbesteuer im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben.

 

Fachstellen hatten keine Einwände

Zur Fläschennutzungsplanänderung im Bereich Moosbach- Liebmannsberger Straße gibt es von den Fachstellen keine Einwände, so dass das Verfahren weiter geführt werden kann.

 

Das Programm wird in Frage gestellt

Die Gemeinden wurden aufgefordert zum Entwurf des Landesentwicklungsprogramms Stellung zu nehmen. Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt beschlossen, wird das Programm in Frage gestellt. Denn vom Grundsatz, gleiche Lebensbedingungen in allen Landesteilen zu bekommen, entfernt man sich immer mehr. Während die Ballungsgebiete immer stärker werden, (Zuzug, wirtschaftliche Entwicklung usw.) wird der ländliche Raum immer mehr zum Verlierer. Vor allem die demografische Entwicklung und die schwache Steuerkraft bringen die Kommunen immer mehr in Bedrängnis. Es wäre Aufgabe der politischen Seite, hier kräftig entgegen zu wirken, war die Meinung des Gremiums.

 

Ortsbegehung am 21. Februar in Prackenbach

Bürgermeister Xaver Eckl berichtete, dass zur geplanten städtebaulichen Maßnahme in Prackenbach am 21. Februar 2013 um 16.00 Uhr eine Ortsbegehung stattfindet. Treffpunkt ist beim Pfarrhof. Dazu sind alle interessierten Bürger eingeladen.

 

Das BDKJ (Bund der Deutschen kath. Jugend) veranstaltet eine Aktion für die Jugend, an der sich auch die örtlichen Jugendgruppen beteiligen sollten. Diskutiert wurde auch über den Fortgang der Planung für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Krailing, der Beseitigung von Bäumen entlang der Straße nach Neuhäusl und über den Feuerwehrführerschein.

Letzte Gemeinderatssitzung und harmonisches Beisammensein

(20.12.2012)

Prackenbach. In der letzten Sitzung des Gemeinderates am 20. Dezember waren noch fünf Tagesordnungspunkte zu bewältigen.

Angebote werden eingeholt

Der Bayerische Gemeindetag informierte über die Bündelausschreibungen für die kommunale Strombeschaffung in Bayern von 2014 – 2016. Diesbezüglich erklärte Josef Haas von der Verwaltung dem Gemeinderat, dass der Vertrag für die kommunalen Liegenschaften am 31. Dezember 2013 ausläuft.

Um möglichst günstige Preise erzielen zu können, sollen die Ausschreibungen im ersten Halbjahr 2013 abgeschlossen sein. Zu der Bündelausschreibung beteilige man sich nicht.

Die Gemeindeverwaltung wird drei Angebote einholen, über die dann der Gemeinderat entscheiden wird.

 

Neue Satzung für den Friedhof in Moosbach beschlossen

Die jetzige Satzung für den Friedhof in Moosbach besteht nunmehr seit dem Jahre 1982 und soll den neuen aktuellen Bestimmungen angepasst werden. In Abstimmung mit dem Bestattungsunternehmen Preuß wurde nun eine neue Satzung ausgearbeitet, die der Gemeinderat bewilligte.

 

Zuschüsse gewährt

Der KJR bat am Ende des Jahres um die Gewährung von Zuschüssen für die Jugendarbeit, für das die Ratsmitglieder mit einem Betrag von 442,- € seine Zustimmung erteilte.

 

Der Bebauungsplan für das Gebiet Moosbach-Ost wird ausgelegt

Die frühzeitige Behördenbeteiligung nach § 4 Abs. 1 der BauGB und Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan des Baugebietes Moosbach-Ost sind durchgeführt. Die eingegangenen Stellungnahmen erläuterte Geschäftsleiter Franz Kolbeck und informierte den Gemeinderat über die Bearbeitung durch das IB Brunner. Die Stellungnahmen wurden mit dem Gemeinderat durchgesprochen und ein Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst.

Eine weitere öffentliche Auslegung von vier Wochen nach § 3 Abs. 2 und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange folgt.

 

Bauangelegenheiten

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Bauanträgen erteilt

Wolfgang Schnitzbauer, Hetzelsdorf für eine Nutzungsänderung der Garage zum Einbau von Kunststoffteilen

Andreas Haller, Moosbach für eine Nutzungsänderung der Garage für Wohnungen

Hans Höcherl, Moosbach für vier Nebengebäude

Christof Fleischmann, Krailing, Standortänderung für den Neubau eines Wohnhauses

Nicole Wittmann, Krailing zum Neubau eines Wohnhauses am Kappenfeld mit verschiedenen Abweichungen zum Bebauungsplan

Paul Früchtl, Ahrain, zum Bau einer Bergehalle.

 

Im Rahmen des Jahresabschlusses dankte Bürgermeister Xaver Eckl der Verwaltung, insbesondere Geschäftsleiter Franz Kolbeck, der Feuerwehr und allen ehrenamtlich Tätigen, die sich zum Wohl der Gemeinde einbringen.

Zweiter Bürgermeister Karl Engl bedankte sich bei Bürgermeister Eckl und bei der Geschäftsleitung für die gute Zusammenarbeit, dem Bauhof und Klärwärter sowie den Gemeinderatskollegen.

Auch Franz Kolbeck dankte für die harmonische Zusammenarbeit mit Bürgermeister Eckl und dem 2. Bürgermeister Karl Engl sowie den Mitgliedern des Gemeinderates mit der Hoffnung, dass es 2013 in diesem Sinne weiter geht und wünschte ein frohes Fest. 

Mit einem gemeinsamen Abendessen und einem harmonischen Beisammensein beschloss man die letzte Sitzung im Jahre 2012.

 

Staatszuschuss

 

Die Gemeinde Prackenbach gibt zudem bekannt, dass der Staatszuschuss von 40.000 € für das Feuerwehrhaus Ruhmannsdorf, der Staatszuschuss von 95.000 € und von dem beantragten Landkreiszuschuss von 35.000 € ein Betrag von 23.867,22 € für das HLF 20/16 der Feuerwehr Prackenbach eingegangen sind.

 

Der Restzuschuss des Landkreises von 11.132,78 € wird 2013 ausbezahlt.

Die Feuerwehr Prackenbach zahlte einen Betrag von 12.000 €.

Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

(07.12.2012)

Trotz vieler Investitionen sind die Zahlen zufriedenstellend – der Bürgermeister stellte sich den Fragen

Städtebauförderung für Prackenbach wird angestrebt

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach investierte in diesem Jahr wieder eine stolze Summe und trotzdem kann sie mit den Zahlen relativ zufrieden sein, bemerkte Bürgermeister Xaver Eckl bei der Bürgerversammlung am Freitag Abend. Was ihm jedoch Sorgen macht, ist der Rückgang der Einwohnerzahlen, die vor 10 Jahren auf 2700 standen und nun auf 2650 abgerutscht seien.

Im zweiten Teil ließ Eckl Ursula Jocham und Petra Kellhuber von der gleichnamigen Planungsgemeinschaft zu Wort kommen, welche über die mögliche Städtebauförderung in Prackenbach aufklärten.

 

Ins Feuerwehrgerätehaus in Prackenbach kamen am Freitag 50 Gemeindebürger, in deren Mitte der 2. Bürgermeister Karl Engl, Geschäftsleitender Beamter Franz Kolbeck, Richard König von der Verwaltung und ein fast vollzähliger Gemeinderat. Eckl freute sich, dass sich auch Pfarrer John Kodiamkunnel Zeit genommen hatte. Auf die Frage, warum man als Veranstaltungsraum das Feuerhaus gewählt habe, sagte er, dass man wegen der Städtebauförderung eine Lokalität im Ort wählen wollte.

 

In seinem Überblick über die aktuellen Themen sprach er zunächst die Schuldenentwicklung von knapp 4 Mill. an, das einerseits auf viele Investitionen zurück zu führen ist, zum anderen auf die Kostenexplosion des seit 2008 eingeführten Bayerischen Kinderbildungsgesetzt, was sich immer mehr defizitär entwickelt, wobei jedes Kind einen Kindergartenplatz bekommen soll. Gerade der Personalaufwand schlägt hier immer mehr zu Buche.

 

Zu den Investitionen zählen die energetische Sanierung des ehemaligen Schulhauses in Moosbach, der Wasserleitungsbau Maierhof Unterreisach und Kanalbau Voggenzell – Altwies. Er sprach die vier Feuerwehren an, bei denen drei jetzt mit einem neuen Feuerwehrhaus ausgestattet ist. Einen großen Brocken nahm das neue HLF in Prackenbach und das TSF für Moosbach in Anspruch. Investiert wurde auch am gut 84 km langen Straßennetz, wobei noch der Mühlweg, Pfahlweg, Lexanger, Boxberg-Pritzl, Ehrenhof und Raith Kreilstein ausstehen.

 

In nächster Zeit steht der Forstweg Schwaben-Otto Preuß an, ebenso die Gemeindestraße nach Schwaben, die Ortsdurchfahrt in Krailing und der Ausbau der Pfahlstraße, der Postweg und die Abbiegespur an der B 85. Weitere Straßenteerungen sind am Steinhof und Neuhäusl vorgesehen und die Ausweisung des Baugebietes Kappenfeld und die Hagengruber Straße.

 

Stolz ist Eckl auf die geringste Verwaltungsquote und Bauhofbesetzung, auf die Hackschnitzel und Nahwärmeversorgung, durch die 35.000 Liter Heizöl eingespart werden und erinnerte daran, dass die Gemeinde Prackenbach als eine der ersten Gemeinden in größerem Umfang Photovoltaik-Anlagen installiert hat. Auch sei mit Josef Haas in der Verwaltung ein staatlich anerkannter Energieberater beschäftigt, der den Gemeindebürgern in diesbezüglichen Fragen Auskunft gibt.

 

Wo die Gemeinde Prackenbach die Weichen für die Zukunft stellt, ist Kinderbetreuung und Bildung. Grundschule und Kindergärten seien zweckmäßig ausgestattet und in Moosbach energetisch saniert und seit einem Jahr sind in einer Kinderkrippe eins bis drei Jährige untergebracht. Auch eine kostenlose Mittagsbetreuung und ein kostenloser Kindergartenbus wird ebenfalls angeboten. Leider bleibt den Kindergärten im Jahr ein Defizit von 148.000.

Eckl erinnerte auch, dass in den letzten Tagen ein neues Fach „Technik für Kinder“ für Grundschüler eingerichtet wurde, wobei er den Sponsoren herzlich dankte, ohne die es nicht möglich gewesen wäre und wies zudem auf die Homepage der Gemeinde hin, von der alle Gemeindebürger Gebrauch machen sollten.

 

Zum Schluss dankte Eckl allen, die ihn bei der Arbeit unterstützen, insbesondere Franz Kolbeck, dem Gemeinderat für die konstruktive Mitarbeit, der Verwaltung, Bauhof, nicht zuletzt bei den Vorständen der Vereine und allen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinde einsetzten.

 

Bürgermeister Eckl stellte sich den Fragen: Erwin Altmann wollte die Herstellungsbeiträge/Zuschüsse für Wasser und Kanal der letzten 10 Jahr wissen, die sich lt. Eckl bei Kanal auf 1.615.000 und Wasser 444.941 bilanzieren. Zuschüssen flossen für Kanal 2.914.133 und für Wasser 504.439. Dazu ergänzte Eckl, dass sich für Investitionen in Wasser und Kanal auf ca. 6.000.000 zu Buche schlagen. Dem stehen Einnahmen von rd. 5.500.000 gegenüber. Den Restbetrag von rd. 500.000 finanziert die Gemeinde.

Lt. Anfrage berichtet Eckl auch, dass die Kreisumlage 2012 734.000 und die Schlüsselzuweisung 740.000 beträgt. Letztere wird 2013 auf 16,3 % erhöht.

 

Altmann fragte auch nach, wie die neue Hausnummerierung in Fichtental zustande kam und warum Johann Klement Schöpferhof die Sperrung des öffentlichen Feld- und Waldweges für den Anliegerverkehr nicht genehmigt wurde. Zu eins bemerkte Eckl, dass mittlerweile alle Dörfer neue Hausnummern bekommen haben. Wenn Lücken da sind, müssen diese freigehalten werden für einen neuen Bau. Zum Fall Klement erklärte Eckl, dass es begründet sein muss, wenn ein Verkehrsschild aufgestellt werden soll. Im Übrigen wolle man sich in etwa einem Jahr wieder mit dem Thema befassen.

 

Den Fichtentaler interessierte auch, wie es sich über die Zuzahlungen der Eigentümer von Einzelanwesen zu den Asphaltierungen von GV-Straßen verhält und wie hoch die Unterhaltskosten des Radweges sind, die im Jahr anfallen. Auch wer die Kosten vom Fremdenverkehrsprospekt übernimmt. Zu Letzterem berichtete Eckl, dass die Gemeinde 9 % übernimmt, die Gemeinde Kollnburg zahlt das Dreifache.

Es wird immer schwieriger, das 84 km lange Straßennetz zu unterhalten. Man kam deshalb im Gemeinderat zu dem Entschluss, dass Eigentümer von Einzelanwesen sich bei den Kosten der Sanierung der ihrer Zufahrtsstraße beteiligen sollen. Die habe man in diesem Jahr umgesetzt. Letztlich müssen für Straßenbauten in Baugebieten 90 % die Anlieger und bei der Dorferneuerung Viechtafell die im Außenbereich liegenden Anwesensbesitzer dazu zahlen. Ulli Kolmer regte schließlich an, die Bekanntmachungen der Gemeinde in der Homepage zu veröffentlichen.

 

Zur Städtebauförderung in Prackenbach fragte Ursula Jocham und Petra Kellhofer die Bewohner, ob sie überhaupt eine Dorferneuerung wollen, denn dann müssen zunächst Vorarbeiten an Hand eines erarbeiteten Planes gemacht werden. Die beiden Landschaftsarchitektinnen, die bereits 25/20 Jahre in ihrem Job arbeiten, hatten bereits einen Rundgang durch den Ort gemacht und haben festgestellt, dass die Chancen nicht schlecht sind und versicherten, dass die Regierung ihr o.K. gegeben hat.

Wichtig sei ein Planungsgutachten, eine unbedingte Bürgerbeteiligung. Politiker und Öffentlichkeit muss zusammen arbeiten und die Gemeinde muss das Vorhaben mittragen. Es müssen Arbeitskreise gebildet werden, welche konkrete Maßnahmen erarbeiten, wobei die Planerinnen Vorschläge zu unterschiedlichen Themen liefern, so Jocham. Nicht kritisieren, wollen wir die Prackenbacher, sondern verbessern, so die Rednerin. Einbezogen soll dabei auch das Internet werden, die Presse und nicht zuletzt Fachstellen.

 

Bei einer PowerPoint Präsentation zeigten die beiden Planerinnen andere Ortschaften auf, wie verschiedene Musterbeispiele vorher und wie sie nach Abschluss der Dorferneuerung aussahen. Auch Schwerpunkte in Prackenbach wurden aufgezeigt. Unter anderem könne man die Ortsmitte deutlich aufwerten und den Bach als Potenzial nutzen. Die Bildung von Arbeitskreisen ist sehr wichtig, die Ideen sammeln, was in diesem Ort sinnvoll ist. Über die Straßengestaltung im Bereich Kirche sollte man sich unterhalten und fragen, was die Dorfgemeinschaft in Prackenbach möchte. Letztendlich soll die Planung auf die Bedürfnisse des Ortes ausgerichtet werden, so die Planerinnen. Bis im Sommer 2013 müsse ein Maßnahmenplan erstellt sein, damit das Geld konkret sinnvoll ausgegeben wird, so Jocham. 

Zum Schluss reichte Kellhuber Formulare herum, auf denen die Anwesenden mit einer Unterschrift ihre Mitarbeit bzw. im Arbeitskreis signalisieren können. Überraschender Weise gaben viele Prackenbacher ihre Zustimmung.

 

Bürgermeister Eckl dankte zum Schluss den beiden Planerinnen für ihre aufschlussreichen Erläuterungen und den Bürgern für ihr Kommen.

 

Foto: vorne Petra Kellhuber und Ursula Jocham mit Pfarrer John Kodiamkunnel und BM Xaver Eckl

Foto zu Meldung: Überblick über die Gemeinde und deren Maßnahmen bei der Bürgerversammlung

Zum 80. Geburtstag von Elisabeth Schnitzbauer

(29.11.2012)

„Grasoberln“ ist ihr Steckenpferd

 

Hetzelsdorf. Wenn sie sich auch durch ihre schwere Arthrose auf einem Stock stützen muss, ist die Jubilarin Elisabeth Schnitzbauer aus Hetzelsdorf sehr fidel und erfreut sich geistiger und gesundheitlicher Verfassung. Am Samstag hatte sie die ganze Familie, Verwandte und die engsten Nachbarn zur Feier ihres 80. Geburtstages ins Dorfwirtshaus Egner nach Hagengrub eingeladen.

 

Zu den weiteren Gratulanten zählte auch Pfarrer John Kodiamkunnel, Bürgermeister Xaver Eckl und eine Abordnung des Kath. Frauen- und Müttervereins mit Ehrenvorsitzender Lidwina Lummer, Vorsitzende Ottilie Wols und Agnes Wagner. Alle wünschten sie der freundlichen und liebenswerten Jubilarin noch einen langen zufriedenen Lebensabend bei bester Gesundheit.

 

Elisabeth Schnitzbauer wurde 1932 dem Ehepaar Kirschbauer in Kreuzbach geboren. Mit noch fünf Geschwistern verbrachte sie dort die Kind- und Jugendjahre. Schon als junges Mädchen wurde sie mit der schweren Krankheit der Mutter konfrontiert, die sie jahrelang pflegte.

1957 heiratete die Jubilarin ihren Wolfgang. Das junge Paar wohnte zunächst in Kreuzbach, bis es später das Haus in Hetzelsdorf bezog, das mit viel Fleiß und Sparsamkeit zu einem schmucken Wohnhaus vergrößert wurde. Das Glück vollkommen machten zwei Kinder, die längst eigene Familien gegründet haben. Elisabeth ist in Hohenwarth verheiratet, schaut aber sehr oft bei der Mutter vorbei. Sohn Wolfgang wohnt mit der Mutter unter einem Dach und kümmert sich mit seiner Frau Helga um sie. Auch drei Enkelkinder gehören mittlerweile zur Familie, die sehr an der Oma hängen.

 

Vor drei Jahren musste die Jubilarin ihren Mann zu Grabe begleiten. Es traf sie schwer, doch sie lässt sich nicht hängen. Verrichtet noch selbständig ihren Haushalt und ist im Sommer viel im Garten anzutreffen.

Ein großes Steckenpferd ist „Grasoberln“, das sie mit ihrem Team schon 10 Jahre mit großer Leidenschaft pflegt und auch auf die unterhaltsamen Seniorennachmittage im Pfarrheim möchte die gesellige Jubilarin nicht verzichten. Alle Gratulanten wünschten sie der liebenswerten Jubilarin, dass sie bei bester Gesundheit noch bei vielen fröhlichen Matches mit ihrem Kartlerteam auftrumpfen kann.

 

Foto: Die Jubilarin Elisabeth Schnitzbauer, mit Bürgermeister Xaver Eckl, Pfarrer John Kodiamkunnel und ihren Enkeln Thomas, Alexander und Christina.  

Foto zu Meldung: Zum 80. Geburtstag von Elisabeth Schnitzbauer

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(31.10.2012)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde der Antrag des Weges von Geigenmühle bis Schöpferhof auf Beschränkung auf den Anliegerverkehr für ein Jahr zurückgestellt.

Zur Behandlung des Sachstandes kam es wie folgt: Johann Klement jun. Schöpferhof hat in den letzten Jahren den Feld- und Waldweg von Geigenmühle bis Schöpferhof für 15.000 € saniert. Nun will er die Strecke in einer Länge von 150 m asphaltieren, das einen Gesamtaufwand von über 20.000 € beträgt. Um den sanierten Weg zu schützen, beantragte Johann Klement die Beschränkung des Weges auf den Anliegerverkehr. Dazu müsste die Gemeinde veranlassen, dass ein Zeichen aufgestellt wird, welches das Verbot für „Fahrzeuge aller Art, Anlieger frei“, aussagt.

Der Gemeinderat kam zu der Entscheidung, die Angelegenheit für ein Jahr zurückzustellen, um beobachten zu können, was sich nach der Teerung ergibt, dann könne man immer noch das Verbotszeichen aufstellen.

 

Abgelehnt wurde der Antrag des Dr. Johannes Sandner aus Würzburg auf Förderung eines Publikationsvorhabens. Sandner hatte sich in den letzten vier Jahren im Rahmen einer kunsthistorischen Dissertation intensiv mit dem Kirchenbau in Bayern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts befasst, wobei Sandner auch die kath. Kirche in Prackenbach in seine Forschung mit aufnahm. Aus diesem Anlass bat er die Gemeinde Prackenbach um finanzielle Unterstützung seiner „Doktorarbeit“, um einen Druckkostenzuschuss an den Verlag realisieren zu können.

 

Das gemeindliche Einvernehmen gab der Gemeinderat für das Bauvorhaben zum Anbau einer Lagerhalle des Josef Muhr, Prackenbach.

Die zur Außenbereichssatzung Gnaglberg eingeholten Stellungnahmen der Behörden wurden behandelt. Einwände gab es dazu nicht. Die Satzung wurde einstimmig beschlossen.

 

Im Bürgermeister-Bericht erwähnte Eckl, dass ein Mitglied der Kirchengemeinde und Grabbesitzer von Moosbach sich an die Regierung von Niederbayern wegen der Friedhofpflege und der Grabgebühren wandte.

Das Landratsamt Regen prüfte die Eingabe und stellte fest, dass die Pflege des Friedhofs in Moosbach ausreichend und die von der Gemeinde erstellte Gebührenkalkulation plausibel und nachvollziehbar ist.

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(04.10.2012)

Dank an das Straßenbauamt.

In der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag dankte Bürgermeister Xaver Eckl dem Straßenbauamt Deggendorf sehr herzlich für den termingerechten Ausbau der B 85 zwischen Hetzelsdorf und Oberrubendorf und einem Teilstück in Voggenzell. Er lobte auch die fachmännische und gute Arbeit bei den Arbeiten an der Querungshilfe und der Erweiterung des Gehweges an der Kreuzung, so dass die Gemeinde Prackenbach mit den Ausführungen sehr zufrieden ist.

 

Gebiet der Gemeinde Prackenbach nicht betroffen

Den Entwurf über die Änderung der Verordnung über das „Landschaftsschutzgebiet Bayerischer Wald“ zur Bestimmung von Flächen zur Windenergienutzung hat der Gemeinderat in der letzten Sitzung angehört und festgestellt, dass Gebiete in der Gemeinde Prackenbach nicht betroffen sind.

 

Pflegekosten werden übernommen

Der SV Moosbach bat in seinem Antrag um die Erstattung der Pflegekosten des Schulsportplatzes. Es handelt sich um einen Pauschalbetrag von 350,- €, dem die Ratsmitglieder einstimmig zustimmten.

Zudem teilte der Vorsitzende des SV Michael Baumgartner mit, dass ab sofort alle Trainingseinheiten des SV am vereinseigenen Trainingsplatz stattfinden und somit auch die Pflege, sprich Rasenschnitt usw. auch nicht mehr durch den SV erfolgen.

 

Anfrage wegen Wohnhausbau

Anton Fleischmann aus Moosbach möchte unweit seines Elternhauses ein Wohnhaus bauen. Es muss jedoch das bestehende Gewerbegebiet in ein Mischgebiet überplant werden.

 

Unterricht in Technik in der Schule

Bürgermeister Eckl berichtete, dass in der Grundschule Prackenbach das Fach „Technik“ angeboten wird, um die Schüler nicht nur theoretisch, sondern auch an die Praxis heranzuführen. Die Kinder werden von einer Lehrkraft professionell betreut. Es entstehen Kosten von jährlich 3.000,- €, die für dieses Jahr bereits von Sponsoren übernommen wurden.

Goldene Hochzeit bei Willi und Hildegard Tremmel

(26.09.2012)

Kaplan Gleißner und Bürgermeister Eckl wünschten Gesundheit für die kommenden Jahre

 

Tresdorf. Ein halbes Jahrhundert gehen Willi und Hildegart Tremmel gemeinsam durch´s Leben und haben sicher neben vielen sonnigen Tagen auch so manches Schwere miteinander gemeistert. Als Gratulanten stellten sich an ihrem Jubeltag Kaplan Thomas Gleißner aus Viechtach und Prackenbachs 1. Bürgermeister Xaver Eckl ein, die dem sympathischen Paar nebst Geschenken und Urkunden viel Glück und Gesundheit für die kommenden Lebensjahre übermittelten.

 

Einen langen Weg musste Willi Tremmel zurücklegen, bis er zu seiner Angebeteten kam. Für die damalige Zeit ohne fahrbaren Untersatz kein Pappenstiel. Denn seine Hildegard ist als einziges Kind der Eheleute Steininger in Oberdornach bei Kollnburg geboren, wo sie nach ihrer Schulzeit ihren Eltern in der Landwirtschaft eine große Stütze war. Kennen gelernt haben sie sich bei einer Tanzveranstaltung und schon ein viertel Jahr später wurde Hochzeit gefeiert, denn im Haus fehlte schon seit längerer Zeit eine Frau.

 

An einem Donnerstag wurde geheiratet, denn zur damaligen Zeit war eine Hochzeitsfeier an einem Samstag nicht erlaubt, erzählte das Paar. Pfarrer Häusler segnete in der Stadtpfarrkirche Viechtach das junge Paar und am Standesamt der früheren Gemeinde Ruhmannsdorf wurde die Ehe vor Bürgermeister Karl Wanninger besiegelt.

 

Willi Tremmel´s Anwesen steht in Tresdorf-Bachhöhe, wo er mit vier Geschwistern aufwuchs. Nach der Hofübernahme brachte er die Landwirtschaft auf Vordermann und modernisierte das Haus. Seine Frau stand ihm neben ihrem perfekten Haushalt in allem hilfreich zur Seite. Nebenbei verdiente sich der Jubilar 10 Jahre als Holzschäler bei der Firma Pfleiderer und 34 Jahre in der Rehau-Plastik fleißig und zuverlässig ein Zubrot für seine Familie.

Aus der harmonischen Ehe stammen drei Töchter, die gut verheiratet sind und sich um die Eltern sorgen, wenn Not am Mann ist oder zuweilen eine Autofahrt ansteht. Anna hat in einen Bauernhof in Tresdorf eingeheiratet und Regina in einen Gasthof in Thenried. Roswitha, die Jüngste hat sich in Kirchaitnach sesshaft gemacht. Die drei Enkel und ein Urenkel, welche mittlerweile die Familie vergrößerten, bereiten den Großeltern viel Freude.

 

Die Landwirtschaft hat das Paar längst an den Nagel gehängt, denn der Jubilar ist gesundheitlich etwas angeschlagen. Dafür ist seine Hildegard noch sehr rüstig, ist als perfekte Köchin und Hausfrau immer bestrebt um ihr sauberes gemütliches Reich, verwöhnt ihren Mann und findet im Sommer noch Zeit für ihre üppige Blumenpracht. Ein Ausruhen gibt es bei ihr nicht, denn sie bastelt auch noch mit Leidenschaft aus Perlen und Straßsteinen wunderschöne Halsketten, Christbaumschmuck und dergleichen und strickt Socken, die in der Männerwelt sehr gefragt sind, während ihr Willi derweil Hühner und Katzen versorgt.

Zum Jubelfest hatten sicher alle den Wunsch, dass dem liebenswerten Paar noch ein langer, gesunder und zufriedener Lebensabend vergönnt sein möge.

 

Foto: Der Herrgottswinkel, ein Lieblingsplatz des Jubelpaares

Bürgermeister Xaver Eckl, Hildegard und Willi Tremmel, Kaplan Thomas Gleißner.

Foto zu Meldung: Goldene Hochzeit bei Willi und Hildegard Tremmel

Im Prackenbacher Gemeinderat am 20. September 2012 notiert

(20.09.2012)

Zugestimmt

Der Gemeinderat beschloss in seiner letzten Sitzung im Rahmen der „ILE Donau-Wald“ (integrierte ländliche Entwicklung) die künftige Zusammenarbeit mit anderen Kommunen.

Durch die Mitarbeit in der ILE profitieren in der Regel die Gemeinden über bevorzugte Fördermöglichkeiten. Kirchturmdenken soll abgelegt werden und durch diese freiwillige Zusammenarbeit kann eine ansonsten in Zukunft vielleicht erforderlichen Gemeindereform umgangen werden. Zudem ist das politische Gewicht einer ILE-Gemeinschaft deutlich höher als das einer einzelnen kleinen Gemeinde.

 

Reinigungsgerät wird angeschafft

Für den Bauhof ist der Kauf eines Reinigungsgerätes erforderlich, das an den Lader angekoppelt wird.

Dazu wurden Angebote eingeholt, von denen die Firma Lex mit 6.400,- € das günstigste Angebot abgab.

Das Gremium bewilligte den Kauf des Gerätes und ist zudem mit dem Verkauf der alten Kehrmaschine an Xaver Wenzl für 800,- € einverstanden.

 

Bebauungsplan wird aufgestellt

Für das Gebiet „Moosbach-Ost“ wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen, den Ingenieur Robert Brunner bereits ausgearbeitet hat. Dietmar Bredl, der in diesem Bereich ein Einfamilienhaus errichten will, hat sich bereit erklärt, die Kosten für den Bebauungsplan zu übernehmen.

Die Anlieger der Schulstraße befürchten nun, dass beim Bau des Wohnhauses von Bredl die Schulstraße sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und sie bei Reparaturen herangezogen werden.

Bürgermeister Eckl erklärte dazu den Anliegern, dass die Straße, momentan noch ein öffentlicher  Feld- und Waldweg, nur bei einem Vollausbau von den Anliegern finanziert werden müsste, der jedoch nicht geplant ist. Wenn jedoch eine Straße zur Gemeindeverbindungsstraße aufgestockt wird, haftet die Gemeinde, so Bürgermeister Eckl.

Der Gemeinderat beschloss schließlich die Aufstellung des Bebauungsplanes und gab die Zusage für die Widmung der Schulstraße zur Gemeindestraße.

 

Zugestimmt

Der Gemeinderat hat der Planvergabe zum Waldwirtschaftsweg „Buchwiesweg“ und der Übernahme der Bauträgerschaft zugestimmt.

 

Folgenden Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt

Wilhelm Stumpf aus Donauwörth beantragte in seinem Bauvorbescheid eine Nutzungsänderung für das kleine Anwesen in Voggenzell, das früher sein Vater als Imkerei betrieb. Der Gemeinderat hat zwar keine Einwände, doch zunächst muss der Wasser- und Kanalanschluss geklärt werden.

Zugestimmt wurde auch dem Bau eines Holzschuppens des Manfred Rücker in Tresdorf.

Der Gemeinderat stimmte auch dem Bau einer landwirtschaftlichen Gerätehalle des Anwesens Andreas Larisch am Steinhof zu.

Der Bau für ein Cafe und Fremdenzimmer des Michael Tausch in Fichtental wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Örtlichkeiten werden jedoch noch vom Bauausschuss begutachtet.

 

Bürgermeister Xaver Eckl gab dem Gemeinderat bekannt, dass nach Aussage von Max Meidinger am Donnerstag, 23. Mai 2013 eine Radrundfahrt über Zell organisiert wird und sich die Gemeinde mit 700,-€ beteiligen sollte, was jedoch die Ratsmitglieder ablehnten.

Asphaltierung von GV-Straßen im Jahre 2012

(02.08.2012)

Prackenbach. In der letzten Sitzung des Gemeinderates am 2. August 2012 wurde die Finanzierung der GV-Straßen besprochen, deren Asphaltierung noch in diesem Jahr geplant ist.

Diese soll nicht wie früher ausschließlich durch die Gemeinde erfolgen. Auch die Eigentümer der erschlossenen Einzelanwesen sollen sich daran beteiligen. So entschied der Gemeinderat auf Empfehlung des Bauausschusses in der Sitzung am 12. Juli 2012 mehrheitlich, dass bei der Asphaltierung einer Gemeindestraße zu einem Einzelanwesen, dessen Eigentümer sich mit 50 % an den Asphaltierungskosten der Teilstrecke, an die seine Grundstücke beidseitig an die GV-Straße angrenzen, zu beteiligen hat.

 

Die Finanzkraft der Gemeinde erlaubt es mittelfristig nicht, die notwendigen Deckenerneuerungen am 84 km langen Gemeindestraßennetz im erforderlichen Umfang durchzuführen. Man wolle deshalb die Eigentümer von Einzelanwesen, dessen Zufahrtsstraße asphaltiert wird, zur Finanzierung heranziehen. Die Zuzahlung ist freiwillig, eine Verpflichtung durch eine gesetzliche oder satzungsrechtliche Bestimmung gibt es nicht.

 

Die Eigentümer der Einzelanwesen

Franz Geiger, Meidengrub,

Heinrich Heigl, Engelsdorf

Anneliese Preiß, Ehrenhof

Karl-Heinz Wilhelm/Bernhard Maierthaler, Tresdorf/Pfahlwiesenweg

Josef und Hedwig Plötz, Mitterdorf für die GV-Straße Boxberg

Rosemarie Wagner, Heiligenwies

dessen Zufahrtsstraße in diesem Jahr asphaltiert werden sollte, wurden mit Schreiben vom 23. Juli 2012 befragt, ob sie zu einer Kostenbeteiligung bereit sind.

 

Eine Finanzierungszusage von 50 % gab:

Franz Geiger, Meidengrub

Anneliese Preiß, Ehrenhof, unter der Voraussetzung, dass alle Anwesensbesitzer sich der Kosten beteiligen.

Bernhard Maierthaler, Pfahlwiesenweg für den Hälfteanteil von 50 %, den anderen Teil müsste Karl-Heinz Wilhelm tragen.

 

Folgende Beschlüsse wurden vom Gemeinderat gefasst:

Der Asphaltierung der GV-Straße nach Ehrenhof von der Abzweigung der GV-Straße nach Steinmühle beim Regentalweg bis zur Hofstelle in Ehrenhof wird zugestimmt. Anneliese Preiß, Ehrenhof 1 hat von den Kosten, die von der Kapelle Ehrenhof bis zu Hofstelle entstehen, 50 % zu übernehmen bzw. der Gemeinde Prackenbach zu erstatten. (8:4)

Die Asphaltierung der GV-Straße von der Abzweigung der Pfarrhofstraße bis Kreilstein wurde abgelehnt (12:0).

Die Asphaltierung der GV-Straße von Zeitlhof bis Heiligenwies wurde abgelehnt (11:1).

Die Asphaltierung der GV-Straße von der Hofstelle Boxberg 1 (Alois Peter) bis zum Anwesen Johann Pritzl, Boxberg wird abgelehnt.(12:0).

Die GV-Straße nach Meidengrub ab dem Grundstück des Franz Geiger bis zu Hofstelle wird asphaltiert. Geiger hat 50 % der Kosten, die vom Regentalradweg bis zu Hofstelle anfallen, zu übernehmen und der Gemeinde Prackenbach erstatten. (10:2)

Die GV-Straße Pfahlwiesen in Tresdorf wird von der GV-Straße zum Großen Pfahl bis zur Grundstücksgrenze des Karl-Heinz Wilhelm asphaltiert. (10:2).

Die GV-Straße von Engelsdorf Ort bis zum Anwesen des Heinrich Heigl, Engelsdorf wird abgelehnt (12:0).

Der Asphaltierung der GV-Straße Mühlweg von der Grundstücksgrenze Sieber bis zur Einmündung in die GV-Straße zu den Anwesen Heinrich Penzkofer und Paul Altmann wird zugestimmt. (11:1).

Der Asphaltierung der GV-Straße Pfahlweg von der Kurve bis zum Anwesen der Martina Krebs, Pfahlweg 1 wird in einer Länge von ca. 55 m zugestimmt. Krebs muss sich an den Kosten der Maßnahme in Höhe von 50 % beteiligen bzw. sie der Gemeinde Prackenbach erstatten. (10:2). 

Im Prackenbacher Gemeinderat am 2. August notiert

(02.08.2012)

Im Prackenbacher Gemeinderat am 2. August notiert

 

Antrag wird berücksichtigt

Die Bergschützen Schwaben müssen nach vielen Jahren eine größere Modernisierung der Schießstände vornehmen, da sie nach über 30 Jahren Betrieb reperaturbedürftig sind und ebenso die Ringlesemaschine nach über 13 Jahren Betrieb immer wieder ihren Dienst versagt.

 

Da die Jungschützen wöchentlich bis nach Neukirchen v Wald oder Straubing fahren müssen, weil im Schützengau Viechtach keine elektronische Anlage vorhanden ist, planen die Bergschützen eine größere Umbaumaßnahme, deren Kosten sich auf ca. 16.000,- € belaufen.

Obwohl die Bergschützen die Anlage zu einem Großteil aus der Vereinskasse decken, bitten sie die Gemeinde um einen Zuschuss von ca. 5.000,- €.

 

Da die drei weiteren Gemeindevereine in den nächsten Jahren keinen elektronischen Schießstand planen, unterstützen sie den Zuschussantrag der Bergschützen, die sich zudem bereit erklärten, dass diese auf ihrer neuen elektronischen Anlage trainieren können.

 

Der Gemeinderat versprach, den Antrag bei der nächsten Aufstellung des Haushaltsplanes wohlwollend zu berücksichtigen.

 

Über den Entwurf wird Stellung genommen

Das Staatsministerium informierte die Gemeinde über das Anhörungsverfahren zur Gesamtfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern und forderte sie auf, über den Entwurf eine Stellungnahme abzugeben. Zudem werden die regionalen Planungsverbände gebeten, ihre Anregungen in die Stellungnahme einfließen zu lassen.

Der Gemeinderat vermisst in dem Entwurf die unzureichende Berücksichtigung des ländlichen Raumes. Es sollte auch die Bildung sichergestellt werden und die Grundschulen erhalten bleiben. Bei der Kinderbetreuung und des dreijährigen Kindergartens und der Grundschule bleiben leider die Gemeinden ebenfalls auf den Kosten sitzen. Unzureichend sei auch die medizinische Versorgung in den ländlichen Gebieten, kritisieren die Ratsmitglieder.

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, bei der obersten Landesplanungsbehörde in einem Schreiben Stellung zu nehmen, wobei man die eigenen Anregungen einfließen lassen sollte.

 

Unterstützung bewilligt

Der Kindergarten-Förderverein Moosbach bittet um eine Beihilfe in Höhe von 500,- € zur finanziellen Unterstützung der Busbegleitung. Dazu gab das Gremium seine Zusage.

 

Bauantrag zugestimmt

Für die Erhöhung der Bushalle von 3,60 auf 4,25 Meter der Haimerl Reisen Prackenbach wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Bürgermeister-Bericht

Bürgermeister Eck informierte den Gemeinderat, dass die bestellte Wärmebildkamera für die Feuerwehr Prackenbach ausgeliefert wurde. Die Finanzierung von 9.795,- € übernimmt mit 2.750,- der Freistaat Bayern, die Feuerwehr ist mit einem Eigenanteil von 3.000,- dabei, so dass für die Gemeinde noch 4.045,- € zur Zahlung verbleiben.

Eckl sprach der Feuerwehr seinen Dank für die Beteiligung aus.

 

In ihrem Schreiben bittet Lydia Preiß für die Ausbesserung der Straße nach Neuhäußl, für das der Gemeinderat seine Zusage gab.

Schließlich beantragt Erich Thanner die Genehmigung der Bepflanzung eines Grundstückes von einem Hektar durch einen Laubwald. Bedenken gab es dazu nicht.

Bei der Familie Walz wurde Goldene Hochzeit gefeiert

(21.07.2012)

In der Filialkirche in Krailing bei einem Gottesdienst gedankt

 

Krailing. 50 Jahre sind Pauline und Rudi Walz verheiratet und sie haben neben glücklichen Tagen gemeinsam auch so manche trübe Stunden gemeistert. Am Samstag feierten sie mit der ganzen Familie und ihren nächsten Verwandten zunächst im Gasthaus Fleischmann bei einem gemeinsamen Mittagessen ihr Jubelfest der Goldenen Hochzeit.

Vorausgegangen ist ein Dankgottesdienst in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing, den Pfarrer John Kodiamkunnel sehr feierlich gestaltete und für das Jubelpaar den Segen vom Herrgott erbat.

 

Bei einer fröhlichen Kaffeerunde in ihrem Haus in Krailing schaute am Nachmittag auch zweiter Bürgermeister Karl Engl vorbei, der dem Jubelpaar viel Glück und Gesundheit für die kommenden Lebensjahre übermittelte und ihnen eine Urkunde mit einem Geschenkkorb im Namen der Gemeinde überreichte. Sie präsentierten sich ihm mit einem T-Shirt, auf dem in goldener Schrift stand: „Goldene Hochzeit Paula und Rudi -21.7.2012“.

 

Rudi Walz kommt aus dem Schwäbischen und ist 1937 in Backnang geboren. Mit zwei Brüdern und einer Schwester wuchs er auf und erlernte zunächst den Beruf als Schreiner. Doch die Lehrzeit musste er aus gesundheitlichen Gründen bald abbrechen. Dann ging er in die Landwirtschaft und wurde Verwalter auf einem Gut.

 

Pauline, eine geborene Schreiner erblickte 1935 in Krailing das Licht der Welt, wo sie mit neuen Geschwistern aufwuchs. Bald musste sie sich ihr Brot selber verdienen und begab sich ins Schwäbische, wo sie die Landwirtschaft von der Pike auf erlernte. Zuweilen war sie auch als Näherin tätig. In Stuttgart hat sie dann auch ihren Rudi kennen gelernt.

 

Doch das Jubelpaar zog es ins Bayerische, wo wurde Moos zunächst die zweite Heimat, wo Rudi sich bei der Firma Arco in Moos auf dessen Gut als Verwalter bewarb. Dort haben dann auch Pauline und Rudi geheiratet.

 

1970 übersiedelte das Jubelpaar nach Krailing, wo sie sich ein Familienheim errichteten. Das Glück war vollkommen, als sie dann ihrer Tochter Kornelia das Leben schenkte, die sich nach der Hochzeit mit ihrem Ferdl im Elternhaus sesshaft machte und den Eltern zwei liebe Enkelinnen schenkte. Doch das Schicksal griff hart zu, als sie Kornelia nach einer heimtückischen Krankheit 2003 zu Grabe tragen mussten, dessen Verlust immer noch schmerzt. Doch Claudia und Anita helfen Oma und Opa über so manch schwere Tage hinweg.

 

Pauline ist schwer auf ihren Rudi angewiesen, denn nach einer Operation im Kopf vor ca. 30 Jahren kämpft sie ständig mit Gleichgewichtsproblemen. Ihr Hobby ist Stricken und Romme-Spielen mit der Nachbarin. Ihren großen Garten versorgt der Rudi, mäht den Rasen und verwöhnt seine Pauline. Wenn die „Hausarbeit“ getan ist, verkriecht er sich in sein Kammerl und bastelt mit Holz die schönsten Sachen.

 

Foto: Das Jubelpaar Rudi und Pauline Walz mit 2. Bürgermeister Karl Engl und den beiden Enkelinnen

Anita li. und Claudia re.

Foto zu Meldung: Bei der Familie Walz wurde Goldene Hochzeit gefeiert

Der Gemeinderat billigte Jahresrechnung 2011

(12.07.2012)

Negativster Punkt Einwohnerzahlen-Rückgang – Große Belastung auch die Schüler-Umlage

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat es im Haushalt 2011 geschafft, die Kreditaufnahme von 500.000 um gut 200.000 weniger in Anspruch zu nehmen und den Schuldenstand vom 31.12.2010 von 3.873.243,16 €  ebenfalls um 13.190.19 € zu verringern. Was dem Geschäftsleiter Franz Kolbeck jedoch Sorgen macht, ist der Rückgang der Einwohnerzahlen, was jedoch in vielen Gemeinden zu beobachten ist. Für die Gemeinde eine große Belastung sei auch die Schülerumlage und das jährliche Defizit bei den Kindergärten.

 

Von der Aufstellung der Jahresrechnung 2011 hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung Kenntnis genommen. Gemeinderat Eberhard Preiß, Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses berichtete, dass man bei der Durchsicht der Aufzeichnungen nichts feststellen konnte, was Anlass zu Beanstandungen gäbe. Nach der Erläuterung der wesentlichen Punkte durch den geschäftsleitenden Beamten Franz Kolbeck, der das Zahlenwerk wie immer übersichtlich erstellte, wurde sie vom Gremium einstimmig verabschiedet und Bürgermeister Xaver Eckl dankte Kolbeck für die korrekte und übersichtliche Aufstellung der umfangreichen Jahresrechnung sowie dem Rechnungsprüfungsausschuss für seine gewissenhafte Arbeit.

 

Kolbeck teilte dem Gremium außerdem mit, dass der Haushalt 2012 vom Landratsamt mit Anregungen aber    ohne Beanstandung zurückgekommen sei. Im Übrigen ist Kolbeck der Meinung, dass die Jahresrechnung  problemlos über die Bühne gegangen sei.

 

Der Gemeindehaushalt 2011 schließt mit dem Gesamtvolumen von 5.388.157 € mit einem Ist-Überschuss von 90.478 € ab. Er wird der Rücklage zugeführt und im Haushalt 2012 vereinnahmt.

Die angesetzte Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt von 500.000 wurde um 67.692 überschritten und beträgt 567.692. Nach Abzug der ordentlichen Tilgung von 310.190 verbleiben 257.502 freie Finanzspanne. Die Zuführungsrate, auch Investitionsrate genannt, sagt dem Grunde nach die Investitionsfähigkeit einer Gemeinde aus und gibt den Finanzspielraum einer Gemeinde an, so  Kolbeck.

 

Wesentliche Haushaltsüberschreitungen bei den Ausgaben im VwH gab es bei den Feuerwehrhäusern von 5.589, für Kinder in auswärtigen Kindergärten von 5.452 , bei den Personalkosten Bauhof von 20.481 , bei der Straßenbeleuchtung von 9.408, bei der Bewirtschaftung der Kläranlagen 8.153, beim Fremdwasserbezug von 8.898 und bei der Gewerbesteuerumlage von 44.588.

 

Sorgen machen dem Geschäftsführer auch die kostenrechnenden Einrichtungen. Hier gab es Mehrausgaben bei der Abwasserbeseitigung von 19.153, beim Friedhof in Moosbach mit 7.183 und bei der Wasserversorgung mit 23.687. Der Fehlbetrag beim Kindergarten beträgt nach wie vor 116.045,00.

 

Die Gemeinde Prackenbach schließt im Haushalt 2011 mit einem Schuldenstand von 3.860.052 € . Das sind 1.444 € pro Einwohner. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 1.856 €. Der ordentliche Schuldendienst beträgt   mit Tilgung und Zinsen abzüglich der Zinszuschüsse aus der Finanzierung der Ortskanäle 420.756,- € (Vergleichsweise von 2010, 360,125,- €)

 

Zu den wesentlichsten Posten, welche die Gemeinde Prackenbach investiert hat, zählen das Feuerwehrgerätehaus Moosbach mit 5.945,56, das Feuerwehrgerätehaus Krailing 165.495,73, Energetische Modernisierung des Kindergartens, Turnhalle Moosbach 192.156,28, Errichtung einer Kinderkrippe 116.214,29, Wohnbaugebiet im „Nahen Feld West“ 18.434,39, Asphaltierung von Gemeindestraßen 244.019,50, Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Anger-Lehen 39.088,19, Kanalbau Voggenzell 685.064,57, Breitbandversorgung 10.951,90, Kauf Unimog/Streuer und Motormäher 179.690,-, Rasentraktor 13.395,01, Wasserversorgung Mitterdorf 53.246,02, Photovoltaikanlage 25.631,19, Kauf Ketterlhaus und div. Fälle 9.122,50.   

Im Prackenbacher Gemeinderat am 12. Juli 2012

(12.07.2012)

Verschiedenen GV-Straßen stehen zur Asphaltierung an

Mit dem Bauausschuss wurde kürzlich eine Reihe von GV-Straßen aufgestellt, welche 2012 dringend einer Sanierung bzw. Asphaltierung bedürfen.

Dies sind: Von der Abzweigung Regentalweg bis Ehrenhof mit einer Gesamtlänge von 480 Meter; von der Pfarrhofstraße bis Anwesen Kreilstein (390 m); vom Anwesen Santl bis zum Beginn des privaten Grundstücks von Wagner in Heiligenwies (390  m); von Hans Pritzl, Boxberg (550 m); Meidengrub (330 m); in Tresdorf bis Anwesen Wilhelm/Maierthaler (260 m); Engelsdorf von Ortsmitte bis zum Anwesen Heigl (259 m); Mühlenweg im Ortsteil Hagengrub mit den Anliegern Johann Gierl, Sieber und Franz Koch (282 m);

Dabei entstehen Gesamtkosten von ca. 211.887,- €, wobei auf die Gemeinde 152.325  entfallen und 59.562 auf die privaten Anlieger. Der Gemeinderat entschied sich jedoch mit 6:9 Stimmen, dass die Gemeinde 50 % von den privaten Kosten übernimmt. Man schlug zudem Bürgermeister Eckl vor, mit den betroffenen Grundbesitzern zu reden.

 

Hetzelsdorf wird an die gemeindliche Wasserversorgung angeschlossen

Sechs Anwesen des Gebietes Hetzelsdorf-Nord wollen an die gemeindliche Wasserversorgung anschließen. Dafür müssten lt. einer Ausschreibung 88.000 für das billigste Angebot oder 188.000 für das teuerste investiert werden. Die Ratsmitglieder kamen mit 13:1 Stimmen  überein, dass die Kosten für die Pumpstation mit 50 % sowie den Betrieb derselben die Gemeinde übernimmt. Die weiteren 50 % sowie die Leitung zu den Anwesen müssen vom Grundbesitzer übernommen werden.

 

Bauanträge

Das gemeindliche Einvernehmen wurde gewährt, für den Umbau und Sanierung eines Bauernhofes in Steinhof des Peter Larisch aus Viechtach,

für ein Wohnhaus des Michael und Karin Stengl in Hagengrub.   

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert

(28.06.2012)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates am 28. Juni 2012 mussten vor dem Deutschland-Spiel : Italien noch einige wichtige Tagesordnungspunkte behandelt werden.

 

Anpassung an die EDV-Anlage beschlossen

Für die Verbrauchsgebührenabrechnung Wasser und Kanal sowie bei der Grund- und Gewerbesteuer beanspruchten Programme sollen der neuen Version angepasst werden.

Nach dem Angebot der kommunalen Datenverarbeitung (AKDB)  betragen die Kosten  10.968,- €.

Außerdem wird die Nutzung über Geodaten mit dem Vermessungsamt vereinbart.

Im Haushalt sind für die Beschaffungsmaßnahmen 15.000,- € angesetzt, dem der Gemeinderat zustimmte.

 

Zurückgestellt

Der SV Prackenbach hat an die Gemeinde Prackenbach einen Förderantrag über einen Pauschalbetrag von

5 000,- € eingereicht, da sich neben der jährlichen Pacht auch noch eine Menge finanzieller Lasten anhäufen, was pro Jahr ein Defizit von 2 000,- € ergibt.

 

Der Gemeinderat ist der Meinung, dass bei Gewährung einer Prämie für den SV Prackenbach auch der SV Moosbach ein Teil zu Gute kommen sollte. Zumal ist der Haushalt für dieses Jahr schon aufgestellt und für etwaige Zuschüsse nichts mehr eingeplant.

 

Der Bürgermeister begrüßte den Klassenerhalt und die reibungslose Neuwahl, bei der Frank Saller als neuer Vorsitzender hervor ging und Christian Klingl sich wieder als Stellvertreter zur Verfügung stellte. Auch das Vorhaben, mit dem SV Moosbach einen Jugendförderverein als eigenständigen Verein gründen zu wollen, begrüßte er als eine sehr lobenswerte Sache. Doch man muss bedenken, dass es auch andere Vereine gibt, die Jugendarbeit leisten, die erwarten, dass sie unterstützt werden.

 

Abgelehnt

Der Gemeinderat hat die Mitgliedschaft im E-Wald-Projekt für die Gemeinde Prackenbach endgültig abgelehnt. Sie begründet dies, dass es so wohl Tourismus- als auch Bevölkerungsmäßig kein Handlungsbedarf besteht. Zudem kommen in diesem Jahr wieder große finanzielle Auslagen auf die Gemeinde zu, die dem Ratsmitgliedern in jedem Fall wichtiger erscheinen.

 

Kosten für den Gehweg werden übernommen

Die Straßenbauverwaltung und die Gemeinde kamen lt. einer Vereinbarung überein, im Zuge des Ausbaus der Querungshilfe über die B85 und der Fahrbahnsanierung einen Gehweg zu errichten. Er soll südlich der B85 entlang des Grundstücks Lummer in einer Länge von 30 Meter gebaut werden.

Die Herstellungskosten von ca. 6 000,- € sowie die des Grunderwerbs (Vermessung usw.) müssen von der Gemeinde übernommen werden. Der Gemeinderat genehmigte die Übernahme der Kosten.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Bauanträgen erteilt:

Dem Bauvorbescheid von Anton Fleischmann, Moosbach und dem Bauantrag des Stefan Schweighofer, Allersdorf auf Neubau eines Wohnhauses.

Das Bauvorhaben des Stefan Penzkofer auf Neubau eines Familienwohnhauses im Freistellungsverfahren.

Roland Geiger, Prackenbach hat drei Bauanträge eingereicht:

Für eine Biomasseheizanlage, dem der Gemeinderat mit 10:0 Stimmen auf baurechtlicher Sicht das gemeindliche Einvernehmen erteilte.

Dem Antrag zum Anbau eines Mistplatzes an die Futterstation wurde ebenfalls 11:2 gemeindlich zugestimmt.

Außerdem hatten 11:2 Ratsmitglieder an dem Genehmigungsverfahren für die Abweichung am Bauantrag zur Begehungshalle nichts einzuwenden.

 

Bürgermeister-Bericht

Eckl teilte dem Gemeinderat mit, dass die Firma Kappenberger und Braun 1.320,-€ gespendet hat.

Beschlossen wurde der in Angriff genommene Löschweiher in Zell.

Die Firma Linhardt in Viechtach plant einen Unterricht in Technik für Kinder, das die Gemeinde mit 3 000,- € jährlich finanzieren soll. Einen Betrag von 1500,- € für die Grundausstattung hat die Firma Hetzenecker in Aussicht gestellt.

Schnelles Internet ab sofort für ganz Moosbach verfügbar

(22.06.2012)

Anschluss in Prackenbach incl. Hagengrub noch im Herbst

 

Prackenbach. Im Rahmen der Breitbandversorgung in der Gemeinde Prackenbach ist Bürgermeister Xaver Eckl in Zusammenarbeit mit der Firma CCNST (Amplus) wieder einen wesentlichen Schritt weiter gekommen.

 

Am Freitag hat Christof Englmeier, der Chef der Firma Amplus im Beisein von Bürgermeister Xaver Eckl und Josef Haas von der Gemeindeverwaltung sowie den beiden Firmen-Mitarbeitern Albert Schötz und Katharina Freiberg am Ortsausgang von Moosbach am Outdoor DSLAMs den obligatorischen Anschluss getätigt.

Dies wurde unter anderem möglich, da eine Glasfasertrasse von Viechtach über Weißholz bis Freising reicht.

 

Ab sofort können die Bürger aus Moosbach, die ein schnelles Internet wünschen, diese Gelegenheit nützen, Antrag für einen Anschluss zu stellen und das zu einem momentanen Sonderpreis, der jedoch begrenzt ist,

von 29,95 € pro Monat incl. Telefon. Ein umgehender Anruf unter der Tel. Nr. 0800 8045 990 und schon gehören sie zu den Teilnehmer Nutzern von Amplus schnellem Internet.

 

Durch den Ausbau von VDSL mit einer Geschwindigkeit von 25 bis 100 000 hat die Firma Amplus eine eigene Wirtschaftsmaßnahme getätigt und dafür 100 000 € investiert, die sich in jedem Fall lohnen.

 

Noch im Herbst kommt ganz Prackenbach in den Genuss eines schnellen Internet und nächstes Jahr ist Rubendorf und Mitterdorf dran, verspricht Englmeier. Das Gleiche gilt für Krailing und Fichtental.

Englmeier wies auch darauf hin, dass auch Bürger von Prackenbach und Hagengrub schon jetzt einen Antrag für den Anschluss unter obiger Tel.Nr. stellen können.

 

Foto: Josef Haas, BM Xaver Eckl, Katharina Freiberg, Christof Englmeier und Albert Schötz

Foto zu Meldung: Schnelles Internet ab sofort für ganz Moosbach verfügbar

Annemarie Lummer feierte ihren 80. Geburtstag

(22.06.2012)

60 Jahre erfolgreiche Friseurmeisterin im eigenen Laden

 

Prackenbach. Annemarie Lummer, eine liebenswerte und freundliche Prackenbacherin, hatte am Samstag ihre ganze Familie, Verwandte und Freunde ins Gasthaus Bergbauer eingeladen, wo sie ihr 80. Wiegenfest feierte.

Zu den vielen Gratulanten zählten auch Pfarrer John Kodiamkunnel, Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin Kornelia und Tags zuvor, an ihrem eigentlichen Geburtstag, eine Abordnung des Katholischen Frauen- und Müttervereins, die der Jubilarin von Herzen alles Gute und viele gesunde und zufriedene Jahre wünschten.

 

Annemarie Lummer ist in Schlesien geboren, wo sie in Winterberg/Krs Oppeln das Licht der Welt erblickte. 1945 traf sie, wie so viele ihrer Leidensgenossen das Schicksal von der Ausweisung aus der Heimat und fand mit ihren Eltern und zwei Geschwistern zunächst eine Bleibe in Bad Kötzting, wo sie nach der Schulzeit im Friseurgeschäft Hauser eine Lehre antrat.

 

1952 reichte die Jubilarin ihrem Otto die Hand zum Ehebund und noch im selben Jahr wurde ein Friseurgeschäft in Prackenbach eröffnet, das sich durch die geschickten Hände der jungen Friseuse bald zu einem florierenden Geschäft entwickelte. Und weil sie für ihr Leben gern die Leute frisiert, hat sie ihr Gewerbe 60 Jahre, mit einem Jahr krankheitsbedingter Unterbrechung, ausgeübt. Am 1. Mai dieses Jahres hat sie es endgültig an den Nagel gehängt, denn einmal muss man aufhören, meinte sie.

 

Zwei Buben schenkte Annemarie Lummer das Leben, von denen Max Betriebsschlosser in einer großen Firma in München ist. Dem Josef wurde scheinbar das Handwerk seiner Mutter in die Wiege gelegt, denn er wurde Prominentenfriseur und arbeitet bereits seit 40 Jahren im renommierten Friseur-Geschäft bei Udo Walz in Berlin und hat schon so manche Persönlichkeit aus dem Bundestag gestylt. Mit zwei Enkeltöchtern ist längst die Familie komplett.

 

Vor fünf Jahren hat die Jubilarin ihren Ehemann Otto zur letzten Ruhestätte begleiten müssen, den sie schon sehr vermisst. Doch die Jubilarin lässt sich nicht hängen, ist eine leutselige Frau, die sich mit jedem, den sie begegnet, gerne unterhält. Auch sonst gibt es im und um das Haus ständig etwas zu tun. Sie legt außerdem Wert auf ihr gepflegtes Aussehen und trifft sich gerne mit ihren Artgenossinnen bei den monatlichen Seniorentreffs, wo sie durch ihre unterhaltsame Art als gern gesehener Gast sehr geschätzt ist.

Foto zu Meldung: Annemarie Lummer feierte ihren 80. Geburtstag

Zum 80. Geburtstag von Notburga Bielmeier

(20.06.2012)

Zum 80. Geburtstag von Notburga Bielmeier

Die Südtirolerin ist immer noch als Putzfrau beschäftigt

 

Tresdorf. Knapp an der Gemeindegrenze zwischen Prackenbach und Viechtach liegt das Anwesen der Familie Bielmeier, wo am Mittwoch die rüstige und fleißige Hausherrin Notburga mit der ganzen Familie ihren 80. Geburtstag feierte. Zu ihrem Ehrentag schaute auch Bürgermeister Xaver Eckl vorbei, über dessen Besuch sich die Jubilarin sehr freute. Er wünschte ihr, dass sie noch lange gesund und so fidel bleibt, wie bisher und überreichte ihr im Namen der Gemeinde einen Geschenkkorb.

 

Aus Südtirol hat sich Ludwig Bielmeier seine Burgl geholt, die in Sexten, der Provinz Bozen mit drei Geschwistern auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen ist. 1964 ist sie ihrem Ludwig nach Deutschland gefolgt und hat ihn im selben Jahr noch geheiratet.

Zunächst hatte das junge Paar in Viechtach gewohnt, bis sie sich 1979 in Tresdorf das Haus erworben haben, an dem sie ständig am Modernisieren sind.

 

Die immer noch sehr rüstige Jubilarin war 17 Jahre im Gymnasium in Viechtach und 25 Jahre bei einer Familie als Putzfrau beschäftigt. Sie war auch als zuverlässige Reinigungsfrau 20 Jahre im Cafe Hinkofer sehr geschätzt, wo sie immer noch Hand anlegt.

Zuhause versorgt sie ihren top Haushalt und geht ihrem Ludwig zur Hand, der sich um seine „Geißen“ und überwiegend um den Garten kümmert. Ihr Bereich sind jedoch die Blumen, bei denen sie im Sommer sehr oft anzutreffen ist.

 

Zwei Kindern schenkte die Jubilarin das Leben. Sohn Ludwig, heute Bauhofleiter in Viechtach, wohnt in Viechtach und Tochter Annemarie hat sich in Kollnburg sesshaft gemacht. Mittlerweile haben sechs Enkel und zwei Urenkel die Familie vergrößert, welche die Oma gerne besuchen, denn sie liebt ihre Enkel über alles.

Alle hatten den einen Wunsch, die „Burgl“, so wird sie liebevoll genannt, möge sich noch viele Jahre der Gesundheit erfreuen, dass sie mit ihrem Ludwig noch einen langen zufriedenen Lebensabend genießen und in zwei Jahren in alter Frische goldene Hochzeit feiern kann.

 

Foto: Notburga Bielmeier mit Bürgermeister Eckl in die Mitte genommen

Enkelin Stephanie und Urenkelin Sofie links und Enkel Tobias rechts.           

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Zum 90. Geburtstag von Franziska Vogl

(27.05.2012)

Sympathisch und fidel noch im hohen Alter

 

Hagengrub. Wenn ihr auch das Gehwerk arg zu schaffen macht, ist sie gesundheitlich wohlauf und vor allem auch geistig top fit. So feierte die freundliche Jubilarin Franziska Vogl mit der Familie und den Verwandten im Gasthaus zum Dorfwirt ihr 90. Wiegenfest. Sie freute sich auch über die guten Wünsche aus der Nachbarschaft und ganz besonders über den Besuch von Pfarrer John Kodiamkunnel und Bürgermeister Xaver Eckl, die weiterhin viel Gesundheit wünschten, damit sie auch noch den 100er erreicht.

 

Geboren wurde die Jubilarin, eine geborene Fischl in Weiher bei Kasparzell und wuchs in der kleinen Landwirtschaft ihrer Eltern mit drei Geschwistern auf. Schon früh musste sie sich bei den Bauern in der Umgebung ihr Brot verdienen, wo sie dann auch 1950 bei der Holzarbeit unglücklicher Weise mit der Hand in die Kreissäge geriet und dabei die Finger verlor.

Sechs Jahre später heiratete die Jubilarin den Witwer Xaver Vogl aus Hagengrub, der drei Kinder in die Ehe brachte, denen sie die Mutter ersetzte, vor allem dem Jüngsten, der noch im Schulalter war. Sie schenkte auch noch drei eigenen Kinder das Leben und nach nur 14 Jahren Ehe starb der Ehemann und sie blieb mit viel Arbeit allein zurück, was beileibe nicht leicht für sie war. Doch durch ihre sprichwörtliche Kämpfernatur gab sie nicht auf.

 

Längst sind ihre drei Kinder verheiratet. Sohn Karl übernahm das Anwesen und die Töchter Erna und Edeltraud haben sich in Tresdorf bzw. Lindl sesshaft gemacht. Auch mit den Kindern aus der ersten Ehe des Gatten ist sie noch immer in Verbindung. Mit fünf Enkel und zwei Urenkel hat sich mittlerweile die Familie vergrößert.

 

Trotz ihres Handicaps versorgt die Jubilarin noch weitgehendst ihren Haushalt selbst, liest gerne jeden Tag die Tageszeitung und ist im Sommer meistens im Garten anzutreffen. Ihre große Leidenschaft wäre halt die Holzarbeit, doch mittlerweile wird ihr dies zu beschwerlich. Doch wenn sie einmal Hilfe benötigt, kümmern sich die Kinder rührend um sie und lassen sie nicht im Stich.

 

Foto: Die Jubilarin Franziska Vogl mit Bürgermeister Eckl, Pfarrer John und drei ihrer fünf Enkel: li Manuela Kraus – von re. Michael Vogl und Martin Kraus.

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Franz Schötz feierte sein 80. Wiegenfest

(26.05.2012)

Ein Naturmensch, Fan für alte Lieder und beliebt bei Alt und Jung

 

Moosbach. Eine harmonische und beschwingte Geburtstagsfeier fand am Samstag im Gasthaus Kerscher statt, wo der ehemalige und langjährige Zeitungsausträger Franz Schötz mit der Familie seinen 80. Geburtstag feierte. Er hat dazu seine Vereinskameraden der Feuerwehr, des Gartenbauvereins und seine Vogelfreunde aus Blaibach eingeladen und auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl gratulierten ihm mit den Verwandten und Nachbarn sehr herzlich.

 

Und weil der Franz stets für Musik zu haben ist, hatte man den Alleinunterhalter Sepp Steinbauer aus Kirchberg bestellt, der dem Jubilar neben vielen Oldies seine beliebte „Bayerwäldlerin“ und das „Frauenkeferl“ zu Gehör brachte. Es wurde eine fröhliche Feier, bei dem die Gratulanten den Jubilar mit vielen Geschenken und Glückwünschen beehrten, unter anderem auch mit einem lustigen Stück, bei der Brigitta Kerscher-Pscheidt den unermüdlichen Gartler treffend spielte.

 

Die Wiege von Franz Schötz stand in Moosbach, wo er seitdem leibt und lebt. Drei Geschwister wuchsen auf dem landwirtschaftlichen Anwesen auf, das er später von den Eltern übernahm. Sein beruflicher Werdegang begann zunächst mit einer Lehre als Schneider, dann verdiente er sich bis zu seinem Ruhestand überwiegend am Straßenbau seinen Unterhalt für die Familie.

1954 nahm sich der Jubilar seine Rosa, eine geborene Preiß aus Neuhäusl zur Frau, mit der er mittlerweile schon 58 Jahre glücklich verheiratet ist. Sie schenkte ihm zwei Töchter: Gerdi hat sich mit ihrem Gatten Franz unmittelbar neben das Elternhaus ein schönes Eigenheim geschaffen und Annerose ist mit der Familie in Blaibach sesshaft geworden.

Mittlerweile haben auch drei Enkel und zwei Urenkel die Familie vergrößert, von denen die kleine Jasmin dem Opa ein Gedicht widmete, über das er sich sehr freut.

 

Vor einigen Jahren ist der Jubilar schwer erkrankt, so dass er das Zeitungsaustragen an den Nagel hängen musste. Heute ist er wieder, Gott sei Dank, wohlauf, worüber sich seine Rosa und alle Familienangehörigen sehr freuen und nicht zuletzt seine Nachbarn in der Pfarrhofstraße, für die er immer ein freundliches Wort parat hat. Weil der Franz ein Naturmensch ist, besteht sein größtes Hobby an der Gartenarbeit und steigt zuweilen auch noch auf Bäume. Nebenbei warten Tauben und Vögel auf seine Zuwendung und auch im Haus hat er ständig etwas zu renovieren.

Ein harmonisches Familienleben ist bei den Schötz groß geschrieben, darum ist auch Tochter Gerdi mit ihrer Familie stets zur Stelle, wenn mal Not am Mann ist.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Sigfried Engl, Urenkel Thomas, Xaver Wenzl, Franz Schötz, Bürgermeister Eckl, Rosa Schötz, Christo Buerschaper, Pfarrer Drexler, Josef Gobernatz und vorne Urenkelin Jasmin

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Der Gemeinderat verabschiedet den gut 5 Mill. Haushalt von 2012

(24.05.2012)

Eine höhere Verschuldung ist auszuschließen

 

Prackenbach. Die Einkommensteuersituation der Gemeinde Prackenbach hat sich verbessert und lässt einige Mehreinnahmen erwarten. Dennoch bleibt die Finanzsituation gespannt, obwohl im Allgemeinen eine höhere Verschuldung auszuschließen ist. Das primäre Ziel muss der Abbau der Schulden sein. Dadurch entspannen sich die Finanzen und gewähren eine dauerhafte Leistungsfähigkeit.

 

Die Jahresrechnung 2011 zeigt ein befriedigendes Ergebnis, wie Geschäftsleiter Franz Kolbeck erläuterte. Überrascht hat dabei die Zuführungsrate. Sie war mit 500 000 € im Haushalt angesetzt und wird voraussichtlich 560.000 € betragen. Diese sind zurück zu führen auf die höheren Einnahmen bei der Gewerbesteuer von rd. 44.000 € und die Einkommensteuer von 36.000 € sowie bei diversen Minderausgaben. Bei Tilgungsausgaben von rund 310.000 € ergibt das eine freie Finanzspanne von 250.000 €.

 

Dies stellte Geschäftsleiter Franz Kolbeck fest, als er die diesjährige Haushaltssatzung in Höhe von 5.336,500 € in seinen wesentlichen Punkten vorstellte. Der Finanzausschuss hatte sich in seinen Sitzungen mit dem übersichtlichen Zahlenwerk eingehend befasst, das die Ratsmitglieder in der letzten Sitzung einstimmig genehmigten. Bürgermeister Xaver Eckl dankte Kolbeck auch im Namen des Gemeinderates für die umfangreiche, vorbildliche und saubere Arbeit.

 

In seinen Erläuterungen stellte Kolbeck zudem fest, dass im Jahre 2011 rund 2.050.000 € investiert wurden. Sie umfassen im Wesentlichen den Neubau des Feuerwehrhauses in Krailing, die Errichtung einer Kinderkrippe, energetische Modernisierung des Kindergartens und der Turnhalle in Moosbach. Sanierung von Gemeindestraßen, der Kauf eines Unimog sowie die Abwasseranlage und der Kanalbau in Voggenzell/Altwies.

 

Gegenüber dem Vorjahr erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes von 3.120.000 € um 232.000 auf 3.352.000 € und mindert sich die Einnahmen und Ausgaben des Verm.Haushaltvon 3.392.000 auf 1.407.500 auf 1.984.500 €, so dass sich der Gesamthaushalt um 175.500 verringert und somit 5.336.500 € beträgt.

 

Rückblickend stellte Kolbeck fest, dass sich die Ansätze im Verw.Haushalt im Wesentlichen nach dem Rechnungsergebnis 2011 und den Steuerschätzungen richtet. Eine nicht unwesentliche Änderung gegenüber dem Vorjahr sind: eine Erhöhung bei der Schlüsselzuweisung von 703.000 um 37.000 auf 740.000 und eine Erhöhung bei der Einkommensteuer von 737.000 um 33.000 auf 770.000 €. Schließlich erwähnte er, dass das Gewerbesteueraufkommen von 375.000 € die schwache gewerbliche Wirtschaft der Gemeinde widerspiegelt.

 

Kolbeck warf auch einen Blick auf die Kreisumlage, welche die Landkreise durch sonstige Einnahmen nicht gedeckten Bedarf auf die kreisangehörigen Gemeinden umlegen. Sie wird in diesem Jahr auf 47,50 % (Vorjahr 46,50) angesetzt. In der Winterdienstpauschale hat sich bislang nichts geändert. Es ist unverständlich, dass die umliegenden Gemeinden des Landkreises diese Kostenpauschale erhalten, jedoch nicht Prackenbach. Das bedeutet für die Gemeinde einen Einnahmeverlust von jährlich 15.969 €.

Nach wie vor sind der Betrieb der beiden Kindergärten und seit heuer der Kinderkrippe zuzüglich der Umlagen für auswärts untergebrachten Kinder eine wesentliche Belastung, die 2012 einen Fehlbetrag von 148.105 € aufweist. Bund und Staat machen es sich zu einfach und überlassen die Defizite den Gemeinden.

Erfreulich zeigt sich die kostenrechnende Einrichtung Wasserversorgungsanlage, nicht jedoch die Einrichtung Abwasseranlage. Sie schließt seit Jahren mit einem Fehlbetrag ab.

 

Erfreulich ist, dass im Haushalt 2012 kein Kredit in Anspruch genommen werden muss, Es ist sogar möglich ein Darlehen außerordentliche zu tilgen und die Rücklage aufzustocken. Damit verringert sich der Schuldenstand zum 31.12.2012 auf rd. 3,5 Mil €, bei Berücksichtigung der Vorfinanzierung der staatlichen Zuwendungen der Abwasseranlage Voggenzell und Wasserleitungsbau Maierhof auf rd. 3,2 Mil. Bringt man noch die Kredite zur Finanzierung der Photovoltaikanlagen in Abzug auf 2.960.000, das eine Verschuldung von knapp 1.100 € je Einwohner entspricht. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 1.856,- €/EW.

 

Schließlich warf man noch einen Blick in das Investitionsprogramm der nächsten Jahre. Für 2012 steht der Kauf eines Löschfahrzeuges für die FF Prackenbach an, Sanierung des Jugendhauses in Krailing, Errichtung von Kinderspielplätzen, das Baugebiet „Im Nahen Feld-West, Ausbau des Postweges, Deckenerneuerungen von verschiedenen GV-Straßen, Abwasseranlagen Wasserversorgung und Kläranlage in Moosbach.

Für 2013 steht wiederum die Sanierung des Jugendhauses an, Oberbauverstärkung, Ausbau der GV-Straße Postweg, Sanierung von GV-Straßen, Flurbereinigung bzw. Dorferneuerung Viechtafell, Wasserversorgung -Erneuerung des Ortsnetzes Krailing. 2014 steht wiederum die div. Sanierungen von GV-Straßen an und eine Weiterführung der Flurbereinigung.

 

Eckdaten des Haushalts 2012                                     

Gesamthaushalt   5.336.500 €
Verwaltungshaushalt      3.352.000 €
Vermögenshaushalt   1.984.500 €

                                                                             

 

Verwaltungshaushalt Einnahmen

Grundsteuer A  33.000 €
Grundsteuer B 164.000 €
Gewerbesteuer 358.000 €
Einkommensteueranteil     770.000 €
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 34.000 €
Schlüsselzuweisungen 700.000 €
Sonstige allgem. Zuweisungen vom Land 45.000 €
Einkommensteuersatzleistung          72.000 €
Abgaben, Gebühren, Verwaltung, Betrieb 644.303 €
Konzessionsabgabe 65.000 €
Abschreibung, Verzinsung 167.697 €

Zuweisungen vom Staat für Kindergarten

Straßenunterhalt und Schülerbeförderung

225.000 €

              

Ausgaben

Personalausgaben 814.650 €
Verwaltungs- und Betriebsaufwand 725.353 €
Schulverband/KG-Fremdenverkehrsumlage 112.300 €
Zinsen 110.000 €
Gewerbesteuerumlage 80.000 €
Kreisumlage 717.000 €
Zuführung an den Vermögenshaushalt 625.000 €
Kalkulatorische Kosten 167.697 €

                                                           

Vermögenshaushalt Einnahmen

Zuführung vom Verwaltungshaushalt  625.000 €
Investitionspauschale 83.000 €
Einnahme der Rücklage 190.000 €
Zuschüsse/Beiträge 1.086.500 €

                                                                                                                                                  

Ausgaben

Neubau eines Gerätehauses für die

FF Ruhmannsdorf

40.000 €
Kauf eines HLF für die FF  325.000 €
Sanierung Jugendhaus Krailing

50.000 €

Errichtung von Kinderspielplätzen 30.000 €
Baugebiet im Nahen Feld West 100.000 €
Deckenerneuerung/Sanierung von GV-Straßen 200.000 €
Abwasserbeseitigung – 217.750 €
Kläranlage Moosbach 53.000 €
Wasserversorgung 130.000 €

                                                                                    

 

Ordentliche Tilgung von Krediten 294.000 €
Außerordentliche Tilgung von Krediten 130.000 €

                                              

Im Prackenbacher Gemeinderat am Donnerstag vor Pfingsten

(24.05.2012)

 

Bewegungsparcours abgelehnt

Das vom Landrat Michael Adam und von LAG Regen empfohlene und begrüßte Projekt „Bewegungsparcour“ wurde vom Gemeinderat einstimmig abgelehnt. Die Kosten, die auf die Gemeinde zukommen würden, werden im nächsten Jahr für den Straßenbau benötigt sowie für die angelaufene Dorferneuerung in Viechtafell.

Zugestimmt

Maria Luise Liebl aus Berg bat in ihrem Antrag um ein orientierungsgegebenes Ortsschild zu ihrem Anwesen Berg 5, wo man auch sie finden kann.

Die Antragstellerin sagt, dass das bisherige Ortsschild „Berg“ nach recht zeigt, sie jedoch linker Hand zu finden ist.

 

Nach längerer Beratung über etwaige Möglichkeiten, entschloss sich der Gemeinderat, ein einheitliches Ortsschild „Berg“ anzubringen, mit allen entsprechenden Hausnummern.

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde auf folgende Bauanträge gewährt

Für den Neubau eines landwirtschaftlichen Geräteschuppens mit Holzlege des Heinrich Schütz in Zell und für ein eine Bewegungshalle mit Anschleppung (Stallung) des Roland Geiger, Prackenbach

Trotz Abweichung vom Bebauungsplan Kagerberg ist das Landratsamt damit einverstanden, da es sich in die Gesamtumgebung einfügt.

 

2. Bürgermeister Karl Engl merkte an, dass in Voggenzell ein Durchlass geregelt werden soll. Bürgermeister Eckl will hierfür eine Widmung vorbereiten.

Zum 80. Geburtstag von Georg Häußler

(23.05.2012)

Beliebt, geschätzt und fleißig ein Leben lang

 

Unterrubendorf. Wenn es auch in seinem Leben nicht nur rosige Tage gab und zuweilen auch dunkle Wolken aufzogen, sieht man dem Jubilar Georg Häußler die 80 Jahre beileibe nicht an. Gesundheitlich ist er top fit und strahlt für Jedermann stets Freundlichkeit aus.

 

Im Gasthaus Klein in Unterrubendorf hat er am Mittwoch mit seiner Familie, Verwandten und Nachbarn den runden Geburtstag gefeiert. Auch Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Xaver Eckl und eine Abordnung der Feuerwehr Moosbach, war gekommen die ihm weiterhin Gesundheit und einen langen zufriedenen Lebensabend wünschten. Es war eine harmonische Feier, bei der nicht nur Frau Rita mit einer Geschichte über die bewegten Jahre beitrug, zwei Enkel ihn mit einem Lied erfreuten und Gastwirt Klein zur allgemeinen Heiterkeit beitrug.

 

Der Jubilar wurde in Schwörzkirch Kreis Ehingen geboren und wuchs mit sechs Geschwistern auf einem großen Bauernhof auf und musste, kaum der Schule entronnen, fest mit anpacken. Neben der Arbeit in der Landwirtschaft trat er eine Lehre als Wagner an und heiratete 1960, noch im Schwäbischen, seine Rita, eine geborene Schedlbauer.

 

1964 musste das junge Paar nach Unterrubendorf übersiedeln und den elterlichen Hof von Rita übernehmen, das ihnen sehr schwer gefallen ist, denn Stuttgart war ihnen inzwischen zur zweiten Heimat geworden. Doch mit Fleiß und Zusammenhalt haben sie es geschafft, darüber sind sie heute sehr zufrieden.

 

Aus der harmonischen Ehe stammen die Kinder Franz, der 1997 das Haus übernommen hat. Siegbert hat mit der Familie unweit des Elternhauses ein schmuckes Eigenheim gebaut und Ingrid in Ruhmannsfelden ihre Zelte aufgeschlagen, wo sich die Familie wohl fühlt. Zur Freude der Großeltern gehören mittlerweile auch acht Enkel, die Lieblinge von Opa und Oma.

 

Doch es ging nicht immer alles glatt, denn ein folgenschwerer Unfall von Franz erschütterte 1982 das Paar, das sie mit eisernem Zusammenstehen verkrafteten. Wochen vergingen, bis Franz schließlich nach langen Krankenhausaufenthalten wieder genesen ist.

 

Neben der Landwirtschaft hat der Jubilar den Hof modernisiert, den Kindern beim Hausbau geholfen und er sagt auch nie nein, wenn Hilfe beim Nachbarn benötigt wird, denn helfen kann sich der Jubilar überall.

 

Auch heute arbeitet er noch gerne auf dem Feld und wenn mal der Bulldog streikt, Schorsch bringt ihn wieder hin. Kein Wunder, dass er nicht nur von der Familie, sondern auch von Jedermann sehr geschätzt wird.

Alle wünschten dem Jubilar an seinem Ehrentag nur das Allerbeste und der Herrgott möge ihm noch einen langen zufriedenen Lebensabend mit seiner Rita gönnen.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Sigfried Engl, Amalie Schedlbauer, Pfarrer Drexler, Georg Häußler, Rita Häußler, Bürgermeister Xaver Eckl, Monika Häußler, Xaver Wenzl, Alfons Eckl, Udo Pieper.

Foto zu Meldung: Zum 80. Geburtstag von Georg Häußler

Im Prackenbacher Gemeinderat am 19. April 2012 notiert

(19.04.2012)

Im Prackenbacher Gemeinderat am 19. April 2012 notiert

 

Hausnummern für den Ortsteil Fichtental

In der Sitzung des Gemeinderates am letzten Donnerstag hat sich das Gremium Gedanken über neue Hausnummerierung für den Ortsteil Fichtental gemacht. Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, dass in der Durchgangsstraße die Hausnummern neu nummeriert werden.

Der Weg von der Abzweigung der Durchgangsstraße bis zum Anwesen Helmut Brunner erhält die Bezeichnung „Schöpferhofweg.“

 

Waldwirtschaftsweg Kugelbach soll heuer instandgesetzt werden

Die Jagdgenossenschaft Moosbach hat in seiner letzten Jagdversammlung im Dezember 2011 die Instandsetzung des Kugelbachweges geplant, da er in sehr schlechtem Zustand sei, so damals auch Thomas Kapfhammer. Er hatte eine grobe Kalkulation erstellt und die Maßnahme auf 10.000,- € geschätzt.

Jagdvorsteher Hans Engl bat nun die Gemeinde in einer mündlichen Aussprache, die Maßnahme vor zu finanzieren, da der Jagdgenossenschaft derzeit die erforderlichen Geldmittel fehlen. Sie würden die Kosten zu gegebener Zeit durch den Jagdpachtschilling zurückzahlen.

 

Der Gemeinderat steht dem Anliegen nicht negativ gegenüber, doch sollte zunächst Kapfhammer eine genaue Berechnung der Kosten ausarbeiten und ermitteln, wie viel auf jeden Anlieger an Zahlung anfällt. Bei einer anschließenden Versammlung wird sich zeigen, wie viel Kosten noch auf die Gemeinde zur Finanzierung übrig bleibt.

 

Neuer Behindertenbeauftragte der Gemeinde ist Franz Xaver Pongratz

Gertraud Holzapfel hat wegen Arbeitsüberlastung ihr Amt als Behindertenbeauftragte der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Sie hat sich verantwortungsbewusst neben öffentlichen Repräsentationspflichten um Baumaßnahmen gekümmert, die Behindertengerecht ausgeführt werden sollen und unter anderem auch Ideen aufgegriffen, Möglichkeiten zu schaffen, wo sich zum Beispiel Rollstuhlfahrer ungehindert bewegen können.

In ihre Fußstapfen tritt nun der Gemeinderat Franz Xaver Pongratz.

 

Der Moosbacher Kinderspielplatzbau wird in Angriff genommen

Im Namen der Moosbacher Kinder traten Ulrike Stürmer und Nicole Eckl in ihrem Schreiben noch einmal an Bürgermeister Eckl und speziell an die Moosbacher Gemeinderäte heran und baten sie, sich dem Bau eines Kinderspielplatzes anzunehmen und evtl. auch die Ortsvereine zu mobilisieren, da der jetzige Spielplatz nicht angenommen wird. Sie boten ihre Mithilfe an, sehen sich jedoch als Initiatoren nicht in der richtigen Lage.

 

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates hatten anfänglich den Pfarrgarten als Alternative für einen geeigneten Kinderspielplatz abgelehnt, waren jedoch bei der letzten Sitzung, zu der auch Bürgermeister Eckl eingeladen wurde, gesprächsbereit und ihre anfängliche negative Haltung war nicht mehr so gegeben. Sie räumten jedoch ein, dass der Zeltplatz frei bleiben sollte.

 

Wie in den anderen Ortsteilen wird die Gemeinde die Materialkosten und die Unfallversicherung übernehmen und der Bauhof wird die Arbeiten mit Maschinen unterstützen.

Gemeinderat Hans Miethaner erklärte sich schließlich bereit, den Bau des Kinderspielplatzes in die Hand zu nehmen, wobei ihm GR Hans Thurnbauer und GR Franz Haberl dabei behilflich sind.

 

Bauanträge genehmigt

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Anträgen erteilt:

Der Bau einer Garage des Theo Braun,

Erweiterung der bestehenden Gewerbehalle des Helmut Egner, Prackenbach.

der Bau einer Maschinenhalle des Christian Schedlbauer, Kunzenweiher. 

 

Bürgermeisterberichte

Pfarrer John Kodiamkunnel hat Bürgermeister Xaver Eckl gebeten, Sorge zu tragen, dass nach Möglichkeit mehr Parkplatzmöglichkeiten am Jugendhaus bzw. Kirche in Krailing geschaffen werden.

 

Bürgermeister Eckl berichtete von der kürzlichen Zusammenkunft verschiedener Vertreter aus den Gemeinden im Rathaus in Egg, wo sie sich um die ländliche Entwicklung (ILE) Donau-Wald beschäftigten. Es sollte sich eine schlagkräftige Truppe von Kommunen bilden, wobei man evtl. besonders mit der Gemeinde Kollnburg zusammen arbeitet will. Am Freitag, 22. Juni ist ein Seminar anberaumt, bei dem sich jede Gemeinde mit vier Vertretern beteiligen sollte, insbesondere sollte sich auch vom Gemeinderat jemand zur Verfügung stellen.

 

Sparkasse Regen-Viechtach – Gut für die Region

Lobend erwähnte Bürgermeister Eckl die vielen Leistungen und zahlreichen Projekten, welche die Sparkasse Regen-Viechtach in die Region investieren speziell auch für die Gemeinde Prackenbach.

 

Zum Schluss gab GM Michael Kellermeier einen Sachstandbericht über den Bau des Kinderspielplatzes in Krailing, der flott voran geht. Er berichtete, dass der Zaun 800 – 1000,- € kostet und fragte, wie viel die Gemeinde an Kosten übernimmt und was man für die Geräte ausgeben dürfe, da die Lieferfirma noch bis 30. April 3 Prozent Nachlass gewährt.

Wie bereits erwähnt, wird die Gemeinde für den Bau des Kinderspielplatzes für jeden Ortsteil die Materialkosten finanzieren. Es dürfte sich um einen Betrag von insgesamt ca. 10.000, -€ je Spielplatz handeln.

Fördermittel für Abwasseranlage Prackenbach (BA 15) offiziell bewilligt

(05.04.2012)

Gemeinde hat Hausaufgaben im Abwasser- und Wasserbereich erfüllt

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hat in den letzten Jahren enormes in den Sektor Abwasser- und und Wasserbereich investiert und somit ihre Hausaufgaben in diesen Bereichen getätigt. Die Herstellung an das gemeindliche Wassernetz stehen nur noch Maierhof und Hetzelsdorf aus. Die Abwassermaßnahmen werden mit dem BA 15 abgeschlossen.  

 

In der Osterwoche konnte Bürgermeister Xaver Eckl und Geschäftsleiter Franz Kolbeck Dr. Alwin Schramm und Hermann Pledl vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf in der Gemeindeverwaltung herzlich begrüßen, die ihnen die offizielle Bewilligung der Fördermittel für die Abwasseranlage BA 15 von 516 000 € und Wasserversorgung Mitterdorf von 88.689,86 € überreichen.

 

Bei der Kanalisation im Rahmen des BA 15 handelt es sich um die Ortsteile Mitterdorf, Altwies und Voggenzell, für die am 20. April 2010 der Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt und am 10. Juni 2010 die Baufreigabe erteilt wurde. In Mitterdorf wurde die Maßnahme im Jahre 2010 errichtet und die Ortsteile Altwies und Voggenzell wurden 2011 an das gemeindliche Kanalnetz angeschlossen.

 

Dabei wurde in Mitterdorf eine Pumpstation errichtet, ein Ortskanal von 439,83, ein Ableitungskanal von 125,30 und eine Druckleitung von 926,11 Meter eingebaut.

In Altwies handelte es ich um einen 166,50 Meter langen Ortskanal, einen Ableitungskanal von 322,50 und eine Druckleitung von 406,10 Meter.

Der Ortskanal in Voggenzell hat eine Länge von 1.126,50 Meter und  die Druckleitung erreichte 1.712,80 Meter. Das Ganze wird ergänzt mit zwei Pumpstationen. Insgesamt erreichen die Anlageteile eine Länge von 5.225,64 Meter.

 

Durch den Bau der Schmutzwasserkanalisation im Ortsteil Mitterdorf konnten 27 Einwohner an die zentrale Kläranlage Prackenbach und 14 Einwohner im Ortsteil Altwies sowie 78 Einwohner im Ortsteil Voggenzell an die zentrale Kläranlage Moosbach angeschlossen werden.

 

Das WWA lobte die wirtschaftliche und zweckmäßige Planung der Anlagenteile. Es dient der Ersterschließung und ist nach RZWas 2005 förderfähig und im Förderprogramm Abwasseranlagen 2011 – Teil 1 eingeplant. 

Die Gesamtkosten der Kanäle belaufen sich auf 1.005.529,36 Euro. Davon 917.029,94 Euro zuwendungsfähige Kosten. Lt. Aussage von Geschäftsleiter Franz Kolbeck sind die Zuschüsse bereits in diesen Tagen von der Staatsoberkasse ausbezahlt worden. Die ausbezahlten Zuschüsse von rd. 600.000 Euro sind eine wertvolle Einnahme im Haushalt 2012, da mit ihnen noch nicht gerechnet wurde.

 

Zur Information stellten die Vertreter des WWA fest, dass von allen Fördermitteln im Abwasserbereich, die in den Landkreis Regen fließen, die Hälfte an Prackenbach ausbezahlt werden, der andere Teil geht an Viechtach.

 

Bürgermeister Xaver Eckl bedankte sich bei den Herren des WWA, vertreten durch Dr. Alwin Schramm und Hermann Pledl für die reibungslose und schnelle Abwicklung, insbesondere Staatsminister Helmut Brunner für die stetige Unterstützung. 

 

Foto: Hermann Pledl und Dr. Alwin Schramm mit Bürgermeister Xaver Eckl 

Foto zu Meldung: Fördermittel für Abwasseranlage Prackenbach (BA 15) offiziell bewilligt

Im Prackenbacher Gemeinderat am 15. März 2012 notiert

(15.03.2012)

Bau des Kinderspielplatzes wird unterstützt

Der Dorfverein Hagengrub bemüht sich um die Errichtung eines Kinderspielplatzes im Bereich Hagengrub und bittet die Gemeinde in seinem Antrag, hierfür die Kosten sowohl für Standort und Errichtung, als auch die Instandhaltung zu übernehmen. Zur Suche eines geeigneten Platzes und bei der Errichtung ist der Dorfverein nach Möglichkeit behilflich.

 

Die Gemeinde unterstützt das Projekt durch Kauf und Wartung der Geräte, Übernahme der Versicherung und Finanzierung des Grundstücks. Bei der Suche eines geeigneten Grundstückes, Planung und Errichtung des Spielplatzes sind aber die Bürgerinnen und Bürger und örtlichen Gemeinderäte gefordert. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss zur Errichtung von Spielplätzen wurde bereits früher gefasst und soll dazu beitragen, dass sich die Eltern auch mit dem neuen Spielplatz identifizieren und ihn auch pflegen.

Derzeit laufen Planungen für den Spielplatz in Krailing, um den sich die Gemeinderäte Andreas  Vogl und Michael Kellermeier kümmern. Auch in Moosbach und Fichtental ist ein Spielplatz angedacht. Hier haben sich noch keine Initiatoren gefunden. BGM Eckl erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass auch für die Fun-Arena ein neuer Standort gesucht wird. Andernfalls wird sie verkauft.

 

Eine Wärmebildkamera wird angeschafft

Mit 12:1Stimmen befürwortete der Gemeinderat die Beschaffung einer Wärmebildkamera für die Stützpunktfeuerwehr Prackenbach zum Preis von knapp 10 000 €. Man hatte sich für die teurere Variante entschlossen, da der Verein einen Betrag von 3000,- € dazu beisteuert.

 

Antrag zur Kostenbeteiligung zurückgestellt

Der Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach auf Kostenbeteiligung beim Erwerb der Fahrererlaubnis für Feuerwehrfahrzeuge wurde zurückgestellt, um abzuwarten, wie sich andere Kommunen zu diesem Problem stellen.

 

Die KLJB erhält Stühle für den Gruppenraum

In ihrem Antrag bittet die KLJB Krailing um eine Ersatzbeschaffung von Stühlen für den Gruppenraum im Jugendhaus Krailing. Die Kosten würden lt. ihrem eingeholten Angebot 665,- € betragen, die der Gemeinderat einstimmig bewilligte.

 

E-Wald Beteiligung für Kommunen

Landrat Michael Adam ließ der Gemeinde ein Geheft über die E-Wald Beteiligung für Kommunen zukommen. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt in Sachen Elektromobilität in den Bayerwald-Landkreisen. Damit sie dabei sein können, müssen sie jedoch Anteile an E-Wald AG kaufen.

Es wird argumentiert, dass die Gemeinde einen Teil des Kaufpreises zurückbekommt, so dass die Ladestation nur mit einem Betrag von 1200 € an der Gemeinde hängen bleibt.

Die Gemeinde Prackenbach steht zwar dem Projekt offen gegenüber, will sich jedoch erst entscheiden, wenn man noch mehr Informationen hierfür erhalten hat.

 

Änderung im Gewerbegebiet beschlossen

Für die die Änderung durch Deckblatt 02 zum Gewerbegebiet „Mitterfeld“ in Moosbach ist das Anhörungsverfahren abgeschlossen. Von den einzelnen Fachstellen wurden keine wesentlichen Einwände vorgebracht, so dass die Satzung durch das Gremium einstimmig beschlossen wurde.

 

Bauanträge genehmigt

Das gemeindliche Einvernehmen wurde folgenden Bauanträgen erteilt

Anbau an das bestehende Wohnhaus und Neubau eines Schuppens der Angelika Gierl

Neubau einer Dreifach-Garage des Johann Thurnbauer, Voggenzell

Wiederaufbau eines Wohn- und Geschäftshauses des Roland Geiger, Prackenbach

 

Weitere Bauvorbescheide wurden eingereicht

für eine Halle des Stefan Lex, Prackenbach und

für einen Ersatzbau in Krailing des Alois Pinzl, Viechtach. mh

 

Im Gemeinderat Prackenbach notiert am 9. Februar 2012

(09.02.2012)

Neue Kalkulation für den Moosbacher Friedhof

Die Gebühren für den Friedhof in Moosbach mussten, nachdem die letzte Kalkulation 10 Jahre zurück liegt, wieder für 10 Jahre neu berechnet werden. In dieser Neuberechnung musste lt. gesetzlicher Vorgabe auch der Fehlbetrag der letzten 10 Jahre von 17.603 € berücksichtigt werden. Auf Grund der neuen Kalkulation beträgt die jährliche Gebühr für das Einzelgrab 25.00 €, das Familiengrab 40.00 €, das Urnengrab 40.00 € und für die Urnenkammer 40.00 €. Beim Ersterwerb, oder bei einer Verlängerung des Benutzungsrechts sind die Grabgebühren 10 Jahre im Voraus zu bezahlen. Eine Umfrage ergab, dass Gebühren in etwa der Höhe der benachbarten Gemeinden liegen. Der Friedhof in Moosbach umfasst 208 Familiengräber, 26 Einzelgräber und 18 Urnengräber. Eine weitere Urnenlage ist geplant.

 

Änderung des Bebauungsplanes beschlossen

Die Änderung des Bebauungsplanes „Kappenfeld“ mittels Deckblatt 01 wurde als Satzung beschlossen. Einwendungen von Fachstellen gab es dazu nicht. Zur Erschließung der ersten zwei Parzellen ist noch eine Kanalleitung zu verlegen.

 

Bauanträge genehmigt

Keine Einwände gab es zu den Bauanträgen von Reinhold Högerl auf Errichtung eines Holzschuppen im Gewerbegebiet Hochkreuz-West und von Josef Laumer, Pareszell auf Errichtung einer landwirtschaftlichen Gerätehalle in Moosbach.

 

Ortstafeln werden ersetzt

Die beschädigten Ortstafeln in Moosbach werden durch neue ersetzt und nach den gesetzlichen Vorschriften beschriftet.

 

Wasseranschluss in drei Ortsteilen

Die Ortsteile Maierhof und Unter- und Oberreisach sind an die gemeindliche Wasserversorgungsanlage anzuschließen. Nach dem die Maßnahme umgehend durchgeführt werden soll, ist beim Wasserwirtschaftsamt Deggendorf die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn zu beantragen.

 

Bürgermeister – Berichte

Bürgermeister Eckl berichtete über die geplante interkommunale Zusammenarbeit Donau-Wald von mehreren Gemeinden. In einer kürzlich durchgeführten Besprechung in der Gemeinde Kollnburg wurden die weiteren Schritte festgelegt. Die Handlungsfelder umfassen u.a. städtebauliche Maßnahmen, Dorferneuerung, Windkraft, Verkehrsanbindung, öffentlicher Personennahverkehr.

 

2. Bürgermeister Karl Engl informierte den Gemeinderat über den Ortstermin in Voggenzell zwecks Verbreiterung der Ortsstraße und Ableitung von Niederschlagswasser bei der GV-Straße Egernhäusl. mh

Spendenübergabe an Betroffene der Brandkatastrophe

(12.01.2012)

Bürgermeister Xaver Eckl übergibt knapp 10 000 €

 

Prackenbach. Bürgermeister Xaver Eckl hat am Donnerstag in der Gemeindeverwaltung für fünf Erwachsene und zwei Kinder einen Geldbetrag von knapp 10 000 € ausbezahlt, die nach der Brandkatastrophe in dem Mehrfamilienhaus in Prackenbach von all ihrem Hab und Gut „beraubt“ wurden. Die Spende erhielten die Personen, die mit keiner Hausratversicherung abgesichert sind und am meisten betroffen sind.

 

Nach dem Brand am 27. Dezember 2011 hat Bürgermeister Xaver Eckl sofort einen Aufruf an die Bürger gestartet und über die Gemeinde bei der GenoBank ein Spendenkonto für die betroffenen Mieter eingerichtet, auf das spontan Beträge einbezahlt wurden und bis dato knapp 10 000 € aufweist. Spenden, die auf das Konto bei der Geno-Bank unter dem Konto Nr. 100 706 000 noch eingehen, werden im Nachhinein noch ausbezahlt.

Auch Sachspenden, wie Kleidung, Mobiliar und Sonstiges wurden bereitgestellt. Der Bedarf an Möbel ist momentan gedeckt, da derzeit kein Platz mehr vorhanden ist. Es kann jedoch später wieder Bedarf entstehen, Übernachtungsmöglichkeiten wurden geschaffen, wo derzeit alle über eine Unterkunft verfügen. Auch wurde unmittelbar nach dem Brand von der Gemeinde an die Mieter pro Person eine Soforthilfe von 100 € zur Verfügung gestellt.

 

Von Seiten des Bürgermeisters kommt für die spontane Hilfe aus der Bevölkerung ein herzlicher Dank.

Dankend erwähnte er auch die Feuerwehr Prackenbach für Sachspenden und die Caritas – Kleiderkammer in Teisnach für die Unterstützung für die mit einem Schlag Mittellosen und auch Pfarrer John aus Prackenbach bot seine Hilfe an.

Nicht zuletzt lobte Bürgermeister Eckl den Brandleider Roland und seine Frau Karin Geiger selbst, die sich hervorragend für ihre Mieter eingesetzt hatten.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl, Roland Geiger, Rudi Früchtl, Andres Schaller und Matthäus Matz

Foto zu Meldung: Spendenübergabe an Betroffene der Brandkatastrophe

Erste Dorferneuerung in der Gemeinde Prackenbach

(11.01.2012)

Viechtafell bekam die Zusage – Roland Spiller überreichte Urkunde

 

Prackenbach/Viechtafell. - Viele wollen hinein in dieses Dorferneuerungsprogramm, wenige schaffen es.-

„Wenn man so eine aktive Dorfgemeinschaft sieht, haben sie es verdient – sie kommen dran“, versprach Roland Spiller, Amtsleiter des Amtes für ländliche Entwicklung in Landau an der Isar, als er Bürgermeister Xaver Eckl und den Vertretern von Viechtafell eine Urkunde überreichte, die das offizielle Verfahren der ländlichen Entwicklung einleitet. Dazu wünschte er Bürgermeister Eckl und den beteiligten Grundstückseigentümern viel Erfolg bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

 

Zur Unkundsverleihung hatte Bürgermeister Eckl ins Rathaus nach Prackenbach eingeladen, wo er den Amtsleiter für ländliche Entwicklung und Flurbereinigung Roland Spiller, Projektleiter Franz Meindl, Amtsleiter Josef Steinhuber vom Landwirtschaftsamt und die Gemeinderäte Hans Haimerl und Andreas Vogl sehr herzlich begrüßte.

 

Er meinte, die Dorferneuerung Viechtafell sei eine lange Geschichte. Sie engagierten sich bereits beim Wettbewerb „unser Dorf soll schöner werden“ und wurden mit der Silbermedaille belohnt. Nun drängen sie darauf, bei der Dorferneuerung bzw. Flurbereinigung mit zu machen.

 

Spiller machte mit dem offiziell gestarteten Abschluss deutlich, dass man auch nach Aussen hin gültig machen soll, wenn eine Sache begonnen wird. Er lobte die aktive Dorfgemeinschaft, ihr Homepage, wo es tolle Sachen zu begutachten gibt. „Man merkt, dass hier privat viel geleistet wurde.

 

Als Ziele des Projekts soll unter anderem die innerörtliche Gestaltung voll ins Auge gefasst und das Zusammenleben im Dorf gestärkt werden, so der Amtsleiter. Bei der Flurgestaltung wird vor allem die heimatliche Landschaft natürlich und lebenswert und attraktiv gestaltet und vorhandene Arbeitsplätze erhalten.

 

In ihrem vorläufigen  Maßnahmenkonzept streben nun die Verantwortlichen aus Viechtafell unter anderem die Neugestaltung des Dorfplatzes und Kapellplatzes an. Wirtschaftswege sollen an die Gemeindestraßen angebunden, ein Dorfgemeinschaftshaus errichtet und Aufenthaltsbereiche für Kinder geschaffen werden. Auf Grüngestaltung wird Wert gelegt und, Maßnahmen im Rahmen der Energiewende Bayern werden angestrebt sowie Anwesen erschlossen, ökologische Ausgleiche für Eingriffe in den Naturhaushalt und Planen, Vermessen und vieles mehr.

 

Spiller lobt dazu vor allem das sehr gute Leitbild der Viechtafeller, die intakte Landwirtschaft sowie die Innere und die ländliche Entwicklung. Ein Plus bei der Verwirklichung seien auch Solarlampen, das der Gemeinde hilft, Strom zu sparen, meinte er.

Ein guter Begleiter für die anstehenden Maßnahmen sei der Projektleiter Franz Meindl, sagt Spiller, der die Gegend gut kennt und mit den Verantwortlichen seit langem bekannt ist. Wichtig sei auch die Verbindung mit dem Bürgermeister, dem Gemeinderat und einem florierenden Bürgerengagement. Der Gemeinderat sollte schon im Arbeitskreis mitarbeiten, denn das Zusammenspiel mit der Gemeinde sei sehr wichtig, so Spiller.

Wichtig sei auch, die Planung zügig umzusetzen, von der Zeit her sind sie in einem guten Rahmen drin, meinte Spiller. Dann können die Verantwortlichen mit Franz Meindl evtl. schon im Februar eine Vorstandschaft wählen.

 

Schließlich wurde noch der Bearbeitungsumfang besprochen, die besagt, dass die ländliche Entwicklung Viechtafell als vereinfachtes Verfahren durchgeführt wird und 221 ha umfasst. 1,1 Mill. Fördermittel werden dafür bereitgestellt, wobei der Fördersatz bei 60 – 75 % liegt.

 

Bürgermeister Xaver Eckl bedankte sich bei den Herren des Amtes für ländliche Entwicklung für die Hilfe, die sie der Gemeinde Prackenbach bzw. Viechtafell angedeihen lassen und lud sie anschließend bei lockerer Unterhaltung zu Weißwurst und Getränken ein und man bedankte sich im Gegenzug für die Einladung. mh

 

Foto: 1 – Roland Spiller und BM Eckl, Franz Kolbeck, 2 – Franz Meindl, Roland Spiller und BM Eckl,

4 und 5 – Franz Kolbeck Geschäftsleiter, BM Eckl, Andreas Vogl, Roland Spiller, Hans Haimerl, Josef Steinhuber und Franz Meindl

Foto zu Meldung: Erste Dorferneuerung in der Gemeinde Prackenbach

Im Prackenbacher Gemeinderat am 11. Januar 2012 notiert

(11.01.2012)

In der ersten Sitzung des Gemeinderates im neuen Jahr standen im öffentlichen Teil drei Tagesordnungspunkte, einige Erläuterungen und eine Reihe von nichtöffentliche Themen an.

 

Voggenzell bekommt einen Löschteich

Ludwig Fleischmann 1. Kommandant der Feuerwehr Moosbach ist an Bürgermeister Eckl herangetreten, dass in Voggenzell die Errichtung eines Löschteichs erforderlich sei . Die Fläche unter der Bushaltestelle an der B 85, die man ins Auge gefasst habe, hat den Vorteil, dass das Brunnenwasser in der Nähe genutzt werden kann.

Das Grundstück gehöre zwar nicht der Gemeinde, sagt Eckl, doch der Besitzer Höcherl hatte keine Einwände vorgebracht. Auch das Wasserwirtschaftsamt, welche die Fläche in Augenschein genommen hatte, gab ihre Zustimmung. Dazu gab auch der Gemeinderat grünes Licht.

 

Anwohner können Vorschläge einbringen

Da in Fichtental größere Maßnahmen geplant sind, hat die Gemeinde vor, neue Hausnummern zu vergeben. Der Gemeinderat entschloss sich, zunächst einen Entwurf auszuarbeiten und bittet auch die Anwohner, für die Nummerierung der Häuser Vorschläge zu erbringen.

 

Das gemeindliche Einvernehmen gewährt wurde:

dem Bauantrag des Thomas Raab Moosbacherau, für ein Zweifamilienwohnhaus mit Doppelgarage

Erhard Zeiss Erbach für ein Ferienhaus mit Garagen in Mitterdorf

Franziska Eckl und Michael Holzapfel für den Neubau eines Einfamilien-Wohnhauses mit Carport

 

Bekanntgaben

Zwecks Zahlung von Erschließungsbeiträgen für die Schulstraße in Moosbach gab das Landratsamt folgendes bekannt. Wenn die Gemeinde in der bestehenden Moosbach-Ost-Schulstraße ab der Viechtacher Straße keinen Ausbau vornimmt, besteht auch für die Anlieger keine Beitragspflicht.

 

Für die Aufstellung eines Bebauungsplans waren bei der Abstimmung neun Gemeinderäte dafür. Die Planung wird an das Ingenieur-Brunner übergeben.

 

Bürgermeister Berichte: Eckl berichtete dem Gemeinderat, dass Roland Geiger in drei Wochen beginnt, das Gebäude abzubrechen. Im Zuge dieses Abbruchs wird auch die Gemeinde den alten Ketterlschuppen abbrechen, den die Gemeinde erworben hat.

Im Zuge der Spendenaktion für die betroffenen Mieter bei der Brandkatastrophe sind bis jetzt knapp 10 000 €, Sachspenden, Kleidung und Mobiliar eingegangen. Das Geld wird an die Mieter verteilt.

 

Der Beginn der Dorferneuerung in Viechtafell, die erste in der Gemeinde Prackenbach, ist jetzt amtlich. Die Herren vom Amt für ländliche Entwicklung waren am Mittwoch in der Gemeinde und erklärten mit der Übergabe einer Urkunde „dass wir drin sind“. Eckl meint, dass vor den Wahlen wieder mehr Geld zur Verfügung gestellt wird.

In der neuen Kinderkrippe sind jetzt sechs Kinder untergebracht, berichtet außerdem Eckl.

Bushaltestelle von der Tankstelle Aich ins Dorf verlegt

(03.01.2012)

Der Wunsch der jungen Voggenzeller Familien ging endlich in Erfüllung

 

Voggenzell. Mit dem Bauabschnitt 15 und dem Anschluss der Ortsteile Mitterdorf, Altwies und Voggenzell an die Abwasseranlage der Gemeinde Prackenbach, das durch die Firma Haimerl Anfang April in Angriff genommen und bis Ende des Jahres fertig gestellt wurde, hatte die Gemeinde letztendlich auch den Ausbau der ganzen Dorfstraße in Voggenzell mit einer Verbreiterung eingeplant.

 

Dadurch ging den jungen Familien mit Kindern der Wunsch in Erfüllung, nämlich die Verlegung der Bushaltestelle von der Tankstelle Aich in die Ortsmitte, dessen bisherige Ortsstraße bislang, aus der Sicht des Busfahrers, für den Busverkehr zu schmal war. Der Grund basierte auf dem Standpunkt der Eltern, die Kinder weitgehendst von der Gefahrenstelle B85 wegzubringen.

 

Zu einer Bushaltestelle gehört auch ein Wartehäuschen, dessen Bau Mathias Zedelmayr eilends in Angriff nahm, das er komplett in Eigenregie errichtete. Die Firma Schiller in Regen hat dazu das Holz gestiftet und für die geringen Materialkosten kommt die Gemeinde auf.

„Es ist das schönste Bushäuschen weit und breit“, bestätige  Bürgermeister Eckl, dessen Wert weit über 3000,- € liegt. Es besteht aus edelsten Materialien, das mit Lerchen-Leimholz aufwendig gezimmert wurde. Dafür zollte er Mathias Zedelmayr ein dickes Lob für seinen Einsatz und hob dankend auch den hervorragenden Zusammenhalt der Voggenzeller hervor.

 

Aufgestellt wurde das Häuschen ca. eine Woche vor dem 1. Advent gegenüber den beiden Anwesen Adolf Weber und Georg Reimer in der Orstmitte mit Hilfe von einigen jungen Leuten.

Am Montag, 28. November 2011 war es dann so weit – Der Schulbus machte das erste Mal seine Runde durch das Dorf, wo die Schulkinder bereits am neuen Bushäuschen auf ihn warteten, die sich natürlich über die neue Regelung riesig freuten.

 

Foto: Helfer beim Bushäuschen aufstellen

Daniela Reimer, Heidi und Martin Landstorfer, Robert Reimer, Waltraud und Mathias Zedelmayr, mit Bürgermeister Xaver Eckl - nicht im Bild Paul Kuffner (weiterer Helfer bei der Aufstellung). mh

Foto zu Meldung: Bushaltestelle von der Tankstelle Aich ins Dorf verlegt

Goldene Hochzeit im Hause Früchtl

(02.01.2012)

Pfarrer Drexler und Bürgermeister Eckl gratulierten

 

Moosbach. 50 Jahre gehen Hildegard und Rudolf Früchtl gemeinsam durch´s Leben – eine lange Zeit und doch geht es ihnen sicher wie vielen anderen Paaren, dass die Zeit, ausgefüllt mit Arbeit, wie im Fluge verging. Wenn auch mal trübe Wolken die sonnigen Tage ablösten meint die Jubilarin zuversichtlich: „jetzt haben wir die 50 Jahre geschafft, dann werden wird auch noch die weiteren  hinkriegen.

 

Neben der ganzen Familie stellte sich bei dem Jubelpaar Pfarrer Josef Drexler mit Segenswünschen und einer „Rose von Jericho“ als Geschenk ein und auch Bürgermeister Xaver Eckl wünschte Glück und Gesundheit für die kommenden Lebensjahre und überreichte einen Geschenkkorb im Namen der Gemeinde.

 

Rudolf Früchtl holte sich seine Hildegard, eine geborene Reisinger aus Blossersberg. Beim Schlatzendorfer Feuerwehrball hat es damals gefunkt. Weil es zur damaligen Zeit wenig Autos gab, musste sich Rudi auf´s Moped schwingen, wenn er seine Angebetete besuchen wollte, die mit vier Geschwistern auf einem großen Bauernhof aufwuchs, wo sie nach der Schulzeit fest anpacken musste.

 

Rudolf, ein gebürtiger Moosbacher, wuchs mit fünf Geschwistern auf. In seinen jungen Jahren verdiente er sich im Araquarzit-Werk in Altrandsberg seinen kargen Unterhalt und war anschließend Auswärts als Einschaller bei verschiedenen Firmen beschäftigt, bis er 1985 krankheitsbedingt seinen Ruhestand antreten musste.

 

1962 leutete für das junge Paar in Moosbach die Hochzeitsglocken, wo sie sich zunächst im alten Haus der Eltern einquartierten, bis sie sich mit großem Fleiß und Sparsamkeit 1972 in unmittelbarer Nähe ein neues schmuckes Eigenheim errichteten und noch im selben Jahr einzogen.

 

Aus der harmonischen Ehe gingen vier Kinder hervor von denen sich Sigrid mit ihrer Familie in ihrem schmucken Eigenheim wohl fühlen und Hildegard mit der Familie unter einem Dach mit den Eltern sich heimisch fühlt. Sohn Rudi wohnt derzeit in Viechtach und Roland hat sich mit der Familie in Zandt sesshaft gemacht. Sieben Enkelkinder und ein Urenkel haben mittlerweile die Familie vergrößert.

 

Früher gehörte es zu den großen Leidenschaften des Jubilars Kanarienvögel zu züchten und alle möglichen Tiere auszustopfen. Heute ist er schon froh, wenn er einen kleinen Spaziergang schafft. Wenn sie nicht gerade den Gatten verwöhnt, radelt die Ehefrau leidenschaftlich gern mit ihrem Elektrorad durch die Gegend, obwohl sie vor einem Jahr ganz schwer stürzte und sich dreimal das Bein gebrochen hat. Früher hat sie Hühner und Gänse versorgt, heute surrt nur noch der Kater um sie herum und im Sommer ist die Jubilarin viel im Garten anzutreffen oder macht mit der Familie Brennholz für den Winter.

 

Beim Jubelfest hatten alle den Wunsch, dass dem Jubelpaar noch ein langer, gesunder und zufriedener Lebensabend vergönnt sein möge.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Rudolf und Hildegard Früchtl und Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zu Meldung: Goldene Hochzeit im Hause Früchtl

Im Prackenbacher Gemeinderat am 22. Dezember notiert

(22.12.2011)

 

 

Bevor Bürgermeister Xaver Eckl bei der Weihnachtssitzung des Gemeinderates am Freitag an wesentliche Ereignisse erinnerte und einen Rückblick über eínige Maßnahmen des letzten Jahres passieren ließ, waren noch drei Tagesordnungspunkte und einige nichtöffentliche Themen zu bewältigen.

 

Konzept für Linksabbiegespur bei Maierhof erstellt

Zu den von der Gemeinde angestrebten Bau von Abbiegespuren an der B 85 nach Maierhof/Recyclinghof und Prackenbach mit dem Ausbau des Postweges hat Herr Pledl vom Ingenieurbüro Brunner, Viechtach mit dem Staatlichen Bauamt in Deggendorf eine Konzept ausgearbeitet. Die Planung für den Postweg kann nun erstellt und der Förderantrag gestellt werden. Der Ausbau soll im Zuge des Baus der Abbiegepur auf der B 85 erfolgen.

 

Leider ist nach Aussage des Bauamtes nicht absehbar, wann Mittel für die Linksabbiegespur zur Verfügung stehen. Dazu kommt, dass andere schon länger geplante Vorhaben auf Bundesstraßen noch nicht realisiert werden konnten.

 

Erfreulich war die Mitteilung des Bauamtes, dass im Jahr 2012 auf der B 85 von Hochkreuz bis zur geplanten Abbiegespur Maierhof und anschließend weiter in Richtung Rubendorf eine Oberbauverstärkung durchgeführt wird. Dabei wird auch die bestehende Querungshilfe bei der Kreuzung Prackenbach erneuert.

 

Zuschuss für Jugendarbeit

Der Kreisjugendring bat wie jedes Jahr um einen Zuschuss für die Jugendarbeit, den der Gemeinderat mit 335.00 Euro bewilligte.

 

Realsteuerhebesätze unverändert

Die Steuerhebesätze bleiben im Jahr 2012 unverändert. Sie betragen für Grundsteuer A (land- und Forstwirtschaft) 340 von Hundert, für Grundsteuer B (übrige Grundsteuer) 320 von Hundert und Gewerbesteuer 340 von Hundert. Dies entschied einstimmig der Gemeinderat.

Vergleichsweise liegt die Gemeinde Prackenbach unter dem Landkreisdurchschnitt.

Im Prackenbacher Gemeinderat notiert (24. November 2011)

(24.11.2011)

 

Behandlungen der Empfehlung in der Bürgerversammlung vom 27. Oktober 2011

Erwin Altmann kritisierte in der Bürgerversammlung das Problem, dass das Oberflächenwasser, vom Schöpferhof kommend, durch sein Grundstück fließt. Vor 40 Jahren habe die Gemeinde Rohre verlegt und er forderte sie nun auf, den vorherigen Zustand wieder herzustellen. „Wenn mir ein Schaden entsteht, ist die Gemeinde Schadenersatzpflichtig“, sagt er in der Sitzung. Da Altmann anscheinend das Grundstück, durch das der Kanal fließt, durch eine bauliche Maßnahme nutzen will, besteht nach seiner Meinung im Fall Kanalverlegung Handlungsbedarf. Man riet ihm, zunächst einen Plan zu erstellen, erst dann besteht die Möglichkeit, die Angelegenheit regeln zu können. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

 

Altmann beantragte auch die Aufstellung einer Wandertafel, da er laufend von den Wanderern um den Weg gefragt wird. Der Gemeinderat ist mit der Aufstellen im Bereich des Parkplatzes einverstanden.

 

GR Michael Kellermeier plädierte für die Errichtung eines Kinderspielplatzes in Krailing. Ein Grundstück hierfür wäre kein Problem, meinte er in der Sitzung. Wie beim Kinderspielplatzbau in Prackenbach wird auch das Material von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

 

Eine weitere Diskussion verlangte die Anmerkung von Hans Wühr. Der Feuerweiher in Dumpf sei seit dem Straßenbau nach Lehen nicht mehr dicht. Man kam zu dem Entschluss, ihn auszubaggern. Vielleicht wird dadurch ein positives Resultat erreicht. Schließlich plädierte Peter Hastreiter, dass die Stauden zu seinem Anwesen entfernt werden sollten. Man wird den Anlieger Früchtl auffordern, sie zu entfernen.

 

Pflegekosten werden erstattet

Der SV Moosbach beantragte die Erstattung der Pflegekosten des Schulsportplatzes in Moosbach, die der Gemeinderat in der Höhe von 350,- €, wie im letzten Jahr, bewillige.

 

Ein Kinderspielplatz-Bau in Moosbach wurde ins Auge gefasst

Mit ihrer Unterschrift plädierten eine Menge Bewohner aus Moosbach und Umgebung für eine Neuerrichtung eines Kinderspielplatzes in Moosbach, da der bestehende in einem desolaten Zustand ist, so die Antragsteller Ulrike Stürmer und Nicole Eckl. Da die Kostenfrage für die Spielplätze der Gemeinde gleich behandelt wird, werden auch in Moosbach Gerätschaften und Material zur Verfügung gestellt.

Für einen geeigneten Standort müssen jedoch noch Gespräche geführt werden.

 

Raserei in Viechtafell soll ein Ende haben

In ihrem Schreiben merkten Bürger von Viechtafell an, dass sie sich seit Jahren über die Raserei ärgern, die das Dorf unsicher machen und die Kinder gefährden. „Manche schaffen es sogar auf 80 km/h und ignorieren die teils bestehenden 30er Schilder schlichtweg“, so die Antragsteller.

Da die Situation derzeit untragbar und vor allem gefährlich ist, baten sie den Gemeinderat eindringlich, das Dorf durchgehend auf 30 km/h zu begrenzen und entsprechend zu schildern.

Desweiteren halten sie es für unumgänglich, dass am Ortseingang und -ausgang je eine Tempohemmschwelle installiert wird, die kostengünstig zu erwerben seien.

Im Gemeinderat vertrat man die Meinung, die 30er Schilder wie gehabt zu belassen und bei der Dorferneuerung, die in Kürze anläuft, nach Möglichkeiten suchen, wie man das Problem lösen kann.

 

Zur Standesbeamtin bestellt

Die neue Verwaltungsbeamtin Karin Eggenmüller, die zuvor in der Gemeinde Kollnburg unter anderem auch als Standesbeamtin tätig war, wurde auch in der Gemeinde Prackenbach zur Standesbeamtin bestellt.

 

Änderung des Bebauungsplanes im Gewerbegebiet

Zur Änderung des Bebauungsplanes im Gewerbegebiet Mitterfeld für die Fälle Schmidt und Schedlbauer, hat das Ingenieurbüro Robert Brunner einen Entwurf zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Änderung durch Deckblatt 02 hat der Gemeinderat bewilligt.

Zugleich merkte man an, dass die Kosten der Änderung des Bebauungsplanes die Antragsteller übernehmen müssen.

 

Dem Satzungserlass zugestimmt

 

Im Jahre 1989 wurde eine Satzung zur Erschließungsbeitragssatzung erlassen und die Kosten der Straßenentwässerung pro laufenden Meter Erschließungsstraße auf 202,66 DM (=103,46 € ) festgesetzt. Nach dem über 20 Jahre vergangen sind, müsste er neu berechnet und aktualisiert werden. Auf diese Nachberechnung will man verzichten und den Straßenentwässerungsanteil nach den tatsächlichen Kosten berechnen.

Dazu ist erforderlich, dass die bestehende Änderungssatzung vom 5.6.1989 zur Änderung der Erschließungsbeitragssatzung vom 9.2. 1988 aufgehoben wird, die nur durch eine neue Satzung erfolgen kann, welcher der Gemeinderat zustimmte.

Irmengard Thöner feierte ihr 80. Wiegenfest

(20.11.2011)

Sie ist wohlauf und macht gerne Reisen mit dem Bus

 

Moosbach. Bei bester geistiger und gesundheitlicher Verfassung konnte am Sonntag die freundliche Bewohnerin der Pfarrhofstraße 14 in Moosbach, Irmengard Thöner ihren 80. Geburtstag feiern. Sohn Franz

hatte dazu seine Eltern und die ganze Familie und Verwandte in den Gasthof Früchtl in Zandt eingeladen, wo sie der Jubilarin die besten Glückwünsche und noch viele gesunde Jahre übermittelten.

Am Montag machten auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl ihre Aufwartung, die ihr einen Geschenkkorb bzw. ein Hinterglasbild des Kirchenpatrons überreichten und alles erdenklich Gute und noch viele zufriedene Jahre wünschten.

 

Irmengard Thöner hat am 20. November 1931 in Bierwinkel bei Zandt das Licht der Welt erblickt und wuchs im landwirtschaftlichen Anwesen mit zwei Schwestern auf. Nach dem Abschluss der Schulzeit hat sie sich zur Damenschneiderin ausbilden lassen und verdiente sich so ihren Lebensunterhalt.

 

Am 24. September 1966 hat die Jubilarin Franz Thöner aus Moosbach die Hand zum Ehebund gereicht. In einem der ersten Häuser in der Pfarrhofstraße, das mittlerweile zur großen Pfarrhofsiedung angewachsen ist,

war sie ihrem Gatten eine fleißige Hausfrau und schaffte im und um das Haus, das 1962 von ihrem Gatten Franz und seinen Eltern neu erbaut wurde. Auch Näharbeiten nahm sie mitunter an, die für eine Aufbesserung in der Haushaltskasse sorgte.

 

Auch heute noch verrichtet die Jubilarin ihren mustergültigen Haushalt, verwöhnt ihren Gatten und ist im Sommer viel im Garten anzutreffen. Mit den Näharbeiten ist es nicht mehr so weit her, denn ihre Augen sind im zunehmenden Alter nicht mehr so gut, so dass ihr die feinen Handarbeiten nicht mehr so von der Hand gehen. Ansonsten ist die Jubilarin gerne dabei, wenn die Senioren oder der Frauenbund einmal mit dem Bus einen Ausflug startet.

 

Aus der Ehe von Franz und Irmingard Thöner ging Sohn Franz hervor, der längst in die „Gläserene Scheune“ in Rauhbühl eingeheiratet hat und sich um die Eltern sorgt und sie oft besucht. Mittlerweile haben auch mit Alexander und Susanne zwei Enkel die Familie vergrößert, der ganze Stolz der Großeltern.

Alle wünschten sie der Jubilarin noch viele Jahre bei bester Gesundheit, dass sie mit ihrem Mann

in Zufriedenheit ihren Lebensabend genießen können.

 

Foto: Bürgermeister Xaver Eckl und Pfarrer Josef Drexler nahmen die Jubilarin in die Mitte.

An der Wand oben ein Werk von Kunstmaler Hans Höcherl von Moosbach, als noch wenige Häuser die Pfarrhofstraße säumten

Foto zu Meldung: Irmengard Thöner feierte ihr 80. Wiegenfest

Michael Bielmeier konnte seinen 80. Geburtstag feiern

(13.11.2011)

Michael Bielmeier konnte seinen 80. Geburtstag feiern

Ein fleissiger Geschäftsmann steht den Jungen noch immer mit Rat und Tat zu Seite

 

Prackenbach. Dass der alt eingesessene Metzgermeister und Gastwirt Michael Bielmeier bereits 80 Jahre auf dem Buckel hat, kennt ihm niemand an. Darum hört er es auch gar nicht gern, wenn man ihn als Achtzigjährigen bezeichnet, denn er erfreut sich nach wie vor guter geistiger und gesundheitlicher Vitalität und ist voller Tatendrang. Am Sonntag konnte er mit einer großen Schar Gratulanten mit seiner Familie, Verwandten und Freunden seinen runden Geburtstag feiern.

 

Nach dem Gottesdienst hatten sich auch Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr, des Handwerkervereins, des MCC und des SV Prackenbach zum Mittagstisch in den Gasthof Bielmeier eingefunden, wo sie ihrem treuen Mitglied und Gönner ganz herzlich zu seinem Wiegenfest gratulierten.

Am Nachmittag schaute dann auch noch Pfarrer John Kodiamkunnel und Bürgermeister Xaver Eckl vorbei, die dem Jubilar noch viele Jahre in Zufriedenheit und Wohlbefinden wünschten.

 

Michael Bielmeier wurde am 13. November 1931 den Eltern Johann und Emma Bielmeier geboren und wuchs mit drei Geschwistern auf, von denen nur noch ein Bruder am Leben ist. Nach der Schulzeit erlernte er das Metzgerhandwerk, denn er musste ja einmal den heimischen Betrieb übernehmen, das ihm 1961 übertragen wurde.

 

1958 heiratete der Jubilar seine Luise, eine geborene Kopp von der Herzogsäge, mit der er bereits vor drei Jahren Goldene Hochzeit feiern konnte. Aus der harmonischen Ehe gingen zwei Kinder hervor. Sohn Michael ist in die Fußstapfen des Vaters getreten und hat 1995 den Betrieb übernommen. Tochter Sonja hat längst geheiratet und sich selbst in der Herzogsäge ihr Reich geschaffen.

 

Viel hat Michael Bielmeier mit seiner Luise mit immensem Fleiß und Zusammenhalt in den Jahren geschaffen, unter anderem die Metzgerei erweitert und einen mustergültigen Betrieb aufgebaut. Auch heute denken sie noch nicht daran, in den Altenteil zu wechseln, denn Sohn Michael ist froh, wenn sie ihm und seiner Familie mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn „Not am Mann“ ist, hält die ganze Familie zusammen und sogar Sonja legt zuweilen mit Hand an.

 

Fünf Enkel gehören bereits zur Familie, die teilweise schon im Berufsleben stehen. Alle wünschten sie dem Opa zu seinem Ehrentag und seiner Luise noch viele weitere zufriedene und gesunde Jahre, damit sie er im Geschäft noch lange mitmischen können, dessen weitere Entwicklung ihm am Herzen liegt.

 

Foto: „drei Flaschenkinder“ Pfarrer John, Michael Bielmeier und BM Xaver Eckl

Foto zu Meldung: Michael Bielmeier konnte seinen 80. Geburtstag feiern

Krankengymastikpraxis in Prackenbach hat ihr Angebot erweitert

(09.11.2011)

Bürgermeister Xaver Eckl legte neuen Mietvertrag für Hans Oswald vor

 

Prackenbach. Seit nunmehr Oktober 2008 ist die Krankengymnastik-Praxis am Rathaus geöffnet, wo der Physiotherapeut Richard Schmid den Patienten seine verschiedenen Anwendungen angedeihen lässt. Durch seine unkomplizierte Art und sein hervorragendes Fachwissen ist die Praxis zu einer beliebten Anlaufstelle für geplagte Patienten geworden. Zu dieser mittlerweile gutgehenden Praxis hat die Gemeinde Wesentliches beigetragen, lobt Schmid, von der er sehr positiv aufgenommen und unterstützt wurde.

 

Um all seinen Patienten gerecht zu werden, hat er seine Praxis erweitert und bietet ab sofort „Psychomotorik“ für Kinder an. Der freiberufliche Physiotherapeut Hans Oswald hat die dafür notwendig Zulassung erhalten und führt bei Bedarf Behandlungen durch.

Auch interessierte Erwachsene können die Zusammenhänge zwischen Geist/Seele und Motorik am eigenen Körper erfahren. Es werden auf Anfrage im alten Rathaus „Schnupperstunden“ in den Praxisräumen von Hans Oswald angeboten.

Ein Mietvertrag durch die Gemeinde war erforderlich, da er das Apartment im alten Rathaus übernommen hat.

 

Am gleichen Tag hatte Bürgermeister Xaver Eckl verschiedene Ärzte und Therapeuten zu einem zunächst Kennenlern-Gespräch ins Rathaus eingeladen. Erschienen waren Dr. Michael Dötzlhofer aus Viechtafell, Physiotherapeut Richard Schmid aus Prackenbach und Ergotherapeut Franz Xaver Popp aus Voggenzell.

Der Viechtafeller Anästhesist machte Eckl und den beiden Therapeuten sein Vorhaben, eine Ärztevernetzung, bzw. einen Verein ins Leben zu rufen, der in Österreich bereits seit einigen Jahren praktiziert wird. Neben Angeboten, die dem Ärztemangel in ländlichem Raum entgegen wirken soll, will er unter dem Slogan „Gesunde Gemeinde“ in Einbindung der örtlichen Vereine, über medizinische Vorträge in Schulen, Infoabende oder unter anderem gesunde Kochkurse seine Ziele verwirklichen. Die Mitstreiter können nicht nur aus der Ärzte- oder Therapeutenschaft kommen, sondern aus allen Bereichen der Kommunen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl und die beiden Therapeuten waren von der Idee sehr angetan. Man verabredete sich für einen zweiten Anlauf am Mittwoch, 23. November im Rathaus, wo alle interessierte Ärzte, Therapeuten, Pflegeberufe oder auch Privatpersonen herzlich willkommen sind.

 

Foto: Hans Oswald, Richard Schmid und BM Xaver Eckl 

Foto zu Meldung: Krankengymastikpraxis in Prackenbach hat ihr Angebot erweitert

Gemeinderat besichtigte Biogasanlage der Familie Michael Högerl

(08.11.2011)

Wie können wir die Anlage für die Zukunft nützen

 

Prackenbach. In dem Bemühen, auf dem Sektor „Erneuerbarer Energien“ einen Schritt weiter zu kommen, besuchte am Dienstag Bürgermeister Xaver Eckl, Geschäftsleiter Franz Kolbeck und der Gemeinderat den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Högerl, der im letzten Jahr eine moderne Biogasanlage errichtet hat. In Erwägung gezogen wurden dabei Überlegungen, wie man mit einem Nahwärmenetz wirtschaftliches für die Zukunft der Ortschaft bewerkstelligen könnte.

 

Michael Högerl hieß die Besucher herzlich willkommen und erklärte ihnen den Ablauf der Anlage, von dem die größte Baumaßnahme der Fermenter oder Faulbehälter ist und ein Volumen von 1.400 cbm aufweist. Hier findet der mikrobiologische Abbau der Substanzen statt, das im Falle Högerl aus Gülle, Grassilo, Futterreste und Maissilage stammt. Das in ihm befindliche Rührwerk hat einen Durchmesser von vier Meter. In diesem Gärbehälter entsteht durch Erwärmen und Rühren des Gärsubstrates das Biogas, das in das BHKW (Blockheizkraftwerk) im Motorraum, gelangt wo Strom und Wärme gewonnen wird.

 

Zur Zeit beheizt Högerl von der Wärme, die bei der Stromerzeugung anfällt, sein ganzes Anwesen und versorgt auch noch drei Nachbarn mit Wärme. Die Anlage, welche Tag und Nacht in Betrieb ist, bringt 99 KW elektrische Leistung und die thermische Leistung beträgt 130 KW.

Sie muss ständig überwacht werden, dafür hat er sich mit seinem Sohn einer Schulung unterzogen. Selbst die kleinste Veränderung des Ablaufes wird an seinem Handy, das er ständig bei sich trägt, angezeigt, sagt Högerl.

 

Högerl erklärte zudem den Ratsmitgliedern, dass noch eine Menge überschüssige Wärme vorhanden sei und man noch fünf bis sieben Häuser mit Wärme versorgen könnte.

Bürgermeister Eckl meinte, ob man nicht die Gelegenheit nutzen sollte, im Zuge der Städtebauförderung, die man konsequent ins Auge fassen will, verschiedene Häuser ans Nahwärmenetz anzuschließen.

Wer von Prackenbach Interesse hat und Abnehmer dieser günstigen Wärme zu werden, sollte sich in der Gemeinde melden. Oder wer hätte die Möglichkeit, selber eine Biogasanlage zu bauen, der sollte sich umgehend dafür interessieren.

 

Foto: 5.v.re 2. BM Karl Engl, 6. BM Eckl, 7. Michael Högerl,

hi.2. v.li. Franz Kolbeck 

Foto zu Meldung: Gemeinderat besichtigte Biogasanlage der Familie Michael Högerl

Die Gemeinde Prackenbach startet Pilotprojekt

(07.11.2011)

Spatenstich in Unterrubendorf

 

Prackenbach. Im Rahmen der Breitbandversorgung in der Gemeinde Prackenbach ist Bürgermeister Xaver Eckl seit einigen Jahren ständig bemüht, dass alle Ortsteile im Rahmen des Möglichen an einen schnellen Internet-Anschluss kommen. Nun ist die Gemeinde mit der amplus AG einer hundertprozentigen Tochter der CCNST Group, mit der er schon einige Jahre zusammen arbeitet, wieder einen Schritt weiter gekommen.

 

Errichtet werden nun zwei Outdoor DSLAMs, für die am Montag durch Bürgermeister Eckl, Christof Englmeier, dem Inhaber der amplus AG und seinem Techniker Andreas Kilger am östlichen Ortseingang von Unterrubendorf der obligatorische Spatenstich erfolgte. Die DSLAMs werden über Glasfaser und Richtfunk an den amplus Backbone angebunden und ermöglicht VDSL mit bis zu 100 MBit/s über die vorhandene Telefonleitung in den Ortsteilen Unterrubendorf, Mitterdorf und Moosbach.

 

Die Errichtung der Outdoor DSLAMs wird durch die amplus AG eigenwirtschaftlich ohne Zuschuss durch die Gemeinde aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen in Prackenbach sowie der sehr guten Unterstützung durch die Gemeinde durchgeführt. Mit einer Baufertigstellung ist im Jahr 2012 zu rechnen.

Zudem ist es ein Vorteil, dass durch Prackenbach der 40 Gbit/s Glasfaserbackbone der amplus AG verläuft, den diese 2011 gebaut hat.

 

Englmeier wies darauf hin, dass weitere Ortsteile erschlossen werden können. „Je mehr sich anmelden, umso schneller kommen sie in den Genuss eines schnellen Internet“, so Englmeier. Dass Prackenbach als eine der ersten Gemeinden beim Breitbandbau mit dabei war, kommt nicht nur den übrigen Gemeinden zugute, sondern es ist die Zukunft auch für den Landkreis, bestätigt Bürgermeister Eckl. Denn der Hoffnungsträger LTE hat sich hingegen der Werbung der Bundesregierung in unserer Region nicht als erfolgsversprechend herausgestellt, meinte Eckl.

Englmeier stellte schließlich heraus, dass die einzige Chance für unsere Region eine vernünftige Kombination aus Richtfunk- und Glasfaseranbindung ist.

 

Die gesamte Gemeinde Prackenbach wurde durch die amplus AG bereits mit mindestens einem Megabit erschlossen. Jeder der sich für das vorhandene System anmeldet, wird später automatisch auf die neue Technik umgestellt.

Anmelden kann man sich im Internet unter www.amplus.ag oder direkt über Verträge, die im Rathaus ausliegen.

 

Foto:Christof Englmeier, Bürgermeister Xaver Eckl und Andreas Kilger

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Maria Fraundorfner feierte 90. Geburtstag

(05.11.2011)

Die Zeitung liest sie noch ohne Brille

 

In guter Verfassung konnte am Samstag Maria Fraundorfner ihren runden Geburtstag mit der Familie und vielen Verwandten im Landhotel Miethaner in Höllenstein feiern. Zu den Gratulanten zählte auch eine Abordnung des Frauen- und Müttervereins Prackenbach. Auch Bürgermeister Xaver Eckl überbrachte telefonisch die herzlichsten Glückwünsche. Über die eingefundenen Gäste freute sich Maria Fraundorfner sehr. Musikalisch und mit einem persönlichen Gedicht umrahmten die Enkel die gesellige Runde.

 

Als Tochter von Franziska und Xaver Kolbeck erblickte sie 1921 in Grub in der Gemeinde Prackenbach das Licht der Welt, wo sie mit weiteren sechs Geschwistern, von denen noch zwei leben, aufwuchs. Auf dem elterlichen Anwesen verbrachte sie eine arbeitsreiche Jugend. Während des Krieges versorgte sie die Tiere auf dem Hof ihres Onkels in Prackenbach. 1946 heiratete sie den Landwirt Johann Fraundorfner aus Prackenbach, den sie auf dem Betrieb tatkräftig unterstützte. Aus der Ehe ging Sohn Johann, der den elterlichen Betrieb weiterführt und Tochter Marianne hervor. Einen Schicksalsschlag erlitt sie 1978, als plötzlich und unerwartet ihr Ehemann verstarb. 

Heute verbringt die Jubilarin ihren Lebensabend bei der Familie von Sohn Johann. Geistig rege und interessiert verfolgt sie täglich die Neuigkeiten aus der Zeitung, die sie bei bestem Sehvermögen noch ohne Brille lesen kann. Über den Besuch der sechs Enkel und zwei Urenkel freut sie sich sehr. Sie alle wünschten der Oma, dass sie noch lange rüstig bleibt und die Freude am Lesen nicht verliert.

 

Bild: Hilda Lummer (l.) und Rosa Bielmeier (r.) vom

Frauen- und Mütterverein sowie Urenkel Benedikt

gratulierten 

 

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Asphaltierungen für 100.000 € an Gemeindeverbindungsstraßen noch vor Wintereinbruch

(04.11.2011)

In Hetzelsdorf, Ahrain und Moosbach wird geteert

 

Prackenbach. Die jährlichen Instandsetzungsarbeiten der 84 km Gemeindestraßen machen einen großes Brocken im Gemeindehaushalt aus. Diese im Rahmen der Möglichkeiten in Schuss zu halten, ist die Gemeinde Prackenbach ständig bestrebt, um größeren Schaden zu vermeiden.

 

In diesem Jahr hat die Gemeinde noch vor dem Wintereinbruch durch die Firma Stratebau Viechtach verschiedene Straßenteerungen vorgesehen, die lt. Angebot mit Bruttokosten von rd. 100.000 € zu Buche schlagen. Es handelt sich um Gemeindeverbindungsstraßen in Hetzelsdorf, Ahrain und Moosbach in einer Gesamtlänge von 1200 Meter. Sie werden zuvor mit 5 cm Profilausgleichsschicht versehen, bis schließlich eine 3 cm Asphaltdeckschicht aufgetragen wird.

 

Eine Fertigstellung erfährt mit einer Asphaltdeckschicht auch das Baugebiet „Im Nahen Feld“ in Moosbach sowie der Erstellung einer kurzen Anschlussstraße. Zudem werden im Zuge der Asphaltierung Gräben und Bankette wieder hergestellt.

 

Zur Zeit ist die Firma Stratebau dabei, die Asphaltschicht auf die Straße nach Ahrain aufzutragen, das mit 50.000 € Baukosten zu Buche schlägt. Fertiggestellt ist bereits in Moosbach die Racklstraße mit Kosten von 8.000 €. Außerdem wird vor der Winterpause die Straße in Hetzelsdorf zum Anwesen Högerl mit einer Teerdecke (18.000 €) versehen und schließlich das Baugebiet im Nahen Feld-West fertig gestellt, das mit 28.000 € angesetzt ist.

 

Die derzeitige Witterung begünstigt den guten Verlauf der Arbeiten, mit denen Bürgermeister Eckl sehr zufrieden ist. Die Planung oblag dem Ingenieur- und Architektenbüro Robert Brunner, auf den sich die Gemeinde in jeder Hinsicht verlassen kann. Die Bauleitung liegt in den Händen seines Ingenieurs Florian Pledl.

 

Foto: Architekt Robert Brunner, Bürgermeister Xaver Eckl und Thomas Schauer vom Stratebau.

 

Foto zu Meldung: Asphaltierungen für 100.000 € an Gemeindeverbindungsstraßen noch vor Wintereinbruch

Kanalbau in Voggenzell/Altwies wird in diesem Jahr noch abgeschlossen

(03.11.2011)

Straßenteerungen von rd. 100.000 € noch vorgesehen

 

Prackenbach/Voggenzell. Nach jahrelangen intensiven Bemühungen ist es der Gemeinde Prackenbach gelungen, noch in diesem Jahr sämtliche Ortsteile an das Wasser- und Abwassernetz der Gemeinde anzuschließen.

 

Mit dem Bauabschnitt 15 und dem Anschluss der Ortsteile Mitterdorf sowie Altwies und Voggenzell an die Abwasseranlage der Gemeinde ist somit das Abwasserentsorgungskonzept vollständig umgesetzt und abgeschlossen, erklärte Bürgermeister Xaver Eckl nicht ohne Stolz bei der Lagebesprechung in Voggenzell.

 

Anfang April hat die Firma Haimerl, Viechtach mit der Kanalbaumaßnahme begonnen. Am tiefsten Ort in Voggenzell befindet sich die Pumpstation. Sie befördert das Abwasser bis Kugelbach. Von dort wird es mit einem eigenen Pumpwerk über Moosbacherau, Kalvarienberg zur Kläranlage nach Moosbach gepumpt.

Auch das Schmutzwasser von Altwies wird in die Pumpstation in Kugelbach eingeleitet. Die bisherige Pumpstation in Moosbacherau konnte für die neue Anlage aufgelassen werden.

 

4.500 m Kanalleitungen verschiedener Durchmesser wurden benötigt und ca. 30 Hausanschlüsse in Altwies und Voggenzell getätigt. Die Bruttobaukosten belaufen sich lt. Angebot auf ca. 760.000 €. Die Kanalbaumaßnahmen werden vom WWA gefördert.

 

Zur Zeit ist die Firma Stratebau als Subunternehmer dabei, die Ortsteerung durchzuführen. Es war nach den Kanalbaumaßnahmen eine notwendige Angelegenheit. Die Flickereien von früher hätten sich nicht bewährt, meinte Eckl bei der Besichtigung. Er dankte dem Ingenieurbüro Robert Brunner und dessen Bauleiter Ingenieur Florian Pledl für die korrekte Planung.

Auch mit den zügig ausgeführten Arbeiten, die bis Ende November abgeschlossen sein dürften, ist die Gemeinde sehr zufrieden.

 

Für dieses Jahr sind noch Asphaltierungen von den Gemeindeverbindungsstraßen in Hetzelsdorf, Ahrain und Moosbach vorgesehen sowie die Fertigstellung im Baugebiet „Im Nahen Feld“ in Moosbach.

 

Foto: Florian Pledl, Bürgermeister Xaver Eckl und Polier Max Wührer

Foto zu Meldung: Kanalbau in Voggenzell/Altwies wird in diesem Jahr noch abgeschlossen

Erster Anlauf zur Gründung eines Gesundheitsvereins

(02.11.2011)

Zwei Ärzte und zwei Therapeuten kamen auf Einladung von Bürgermeister Xaver Eckl

 

Prackenbach. Die Bevölkerung und die Gesundheit enger zusammen bringen, will der aus Österreich zugezogene Dr. Michael Dötzlhofer, der seit 2009 in Viechtafell in der Gemeinde Prackenbach lebt. Aus diesem Grund will er , was in Österreich bereits seit Jahren praktiziert wird, ein Netzwerk für den Sektor Gesundheitswirtschaft auch in unserer Region aufbauen und die Basis für die Gründung des Unternehmens „i-MEDECON“ legen, wobei dabei die Zusammenarbeit der Dienstleister im Gesundheitswesen und Gemeinde sehr wichtig ist.

 

Auf seine Empfehlung lud Bürgermeister Xaver Eckl interessierte Ärzte und Therapeuten der Region ins Rathaus ein, die sich zunächst persönlich vorstellten und von ihren Situationen berichteten.

Dr. Dieter Baumgartner hat eine gut gehende Praxis als Orthopäde in Viechtach und wohnt in Hagengrub. Wenn er auch nicht mehr Patienten aufnehmen kann, ist es oft ein Problem, dass der Patient, der kein Auto hat, in die Praxis kommen kann, denn der Personen-Nahverkehr sei in unserer Region ein Problem. Er gibt sich redlich Mühe, allen gerecht zu werden und hat oft schon Abendsprechstunden eingerichtet, dass der Berufstätige die Möglichkeit hat, in die Praxis zu kommen, erzählt der Orthopäde.

 

Physiotherapeut Richard Schmid, der seit drei Jahren in der Praxis am Rathaus seine orthopädischen und chirurgischen Patienten Behandlungen anbietet, kann auch nicht an mangelnden Patienten klagen. Er hat kürzlich das Angebot erweitert und bietet nun Psychomotorik für Kinder an. Er wäre schon interessiert an der Zusammenarbeit. Das Problem besteht auch bei ihm hauptsächlich darin, dass die Patienten, die kein Fahrzeug haben, Schwierigkeiten haben, zum Arzt oder Therapeuten zu kommen. „Wenn die Infrastruktur nicht stimmt, läuft da gar nichts“, meinte Schmid.

 

Ein weiterer Fachbereich wird von Franz Xaver Popp abgedeckt. Er ist seit einem Jahr in der Gemeinde Prackenbach, Voggenzell in eigener Praxis für Ergotherapie tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der Pädiatrie, Neurologie, Orthopädie und Chirurgie sowie Geriatrie und Psychiatrie. Popp wird in der nächsten Zeit in den Kindergärten vorsprechen.

 

Schließlich stellte sich der Anästhesist Dr. Michael Dötzlhofer sich und sein Konzept zur Netzwerkbildung vor, das gleichzeitig das Fundament für einen gemeinnützigen Verein bilden soll. Unter dem Slogan „Gesunde Gemeinde“ würden Angebote aus allen Lebensbereichen zusammengefasst. Es können Vereine eingebunden werden, Vorträge in Schulen und Informationsabende angeboten werden bis hin zu Gesundheitstagen, Wandertouren oder „Kochkurse: Die gesunde Küche“. Der Verein soll ein Forum für alle Kommunen, Privatleute, Unternehmer und Einrichtungen sein, die im Gesundheitsbereich tätig sind oder zu dessen Entwicklung fördernd beitragen möchten. Dieses Erfolgsmodell eines Netzwerkportals wurde bereits in Österreich gebildet, das bei Medizinern, Kommunen und der Bevölkerung gleichermaßen auf große Resonanz gestoßen sei. Eine Möglichkeit dabei ist auch, den ländlichen Raum für Ärzte wieder attraktiver zu machen.

 

Es gehe auch darum, in speziellen Einrichtungen wie „Gesundheitsparks oder einem Haus der Gesundheit möglichst viele Potenziale – vom Ärzten, Heilpraktikern und anderen Therapeuten der vielen Fachbereiche des Gesundheitswesen zu vernetzten. Dazu könne man öffentliche Stellen ansprechen, auf mögliche Investoren zugehen und in Kooperationen mit den Kommunen öffentliche Töpfe ausschöpfen. Auch Fördermittel im Infrastr