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Pfarrkirche St. Johannes Moosbach

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Pfarrkirche “St. Johannes” in Moosbach

Wenn man von der Geschichte Moosbach und seiner Kirche redet, dann stößt man zuerst auf den Namen Chammünster. Denn hier nimmt die Geschichte ihren Anfang. Nach einer Grenzbeschreibung von 819 wurde das Gebiet um das heutige Moosbach dem Kloster Chammünster zugeschrieben, das hier dann eine Ortschaft mit Kapelle gründete.

Moosbach selbst wird im ältesten Wittelsbacher Urbarbuch (1222-1228) erst mal mit einigen umliegenden Ortschaften erwähnt. Um diese Zeit fällt auch der Bau der Kirche in Moosbach. Sie wurde im Stil der Romanik errichtet.

 

Im ältesten Pfarreiverzeichnis des Bistums Regensburg aus dem Jahr 1326 wird Moosbach bereits als Pfarrei geführt, 1412 erstmals ein Pfarrer Stephan mit Namen erwähnt, der bei der Erweiterung des Spitals in Viechtach als Wortführer genannt wird. Um das Jahr 1490 wurde dann die romanische Kirche umgebaut, erweitert und im Stil der Spätgotik gestaltet. Auf diese Zeit weisen auch noch Holzfiguren im Inneren der Kirche hin: Der Hl. Blasius und die Hl. Anna Selbdritt. Im Jahre 1691 wurde die Kirche um zwei Seitenkapellen erweitert, eine Kanzel eingebaut und die ganze Kirche im Stil des Barock erneuert. Dazu gehörte in den folgenden Jahren auch die Ausstattung mit einem Frührokoko-Altar, der früher wohl ein Kreuzaltar war. Daran erinnern die Altarfiguren Heraklius und Helena, die beide mit dem Kreuz Christi zu tun hatten.

 

Heute schmückt diesen Altar ein Bild des Täufers Johannes aus dem 19. Jahrhundert. Johannes ist der Patron der Kirche und der Pfarrei. Zur weiteren Ausstattung der Kirche gehören viele Figuren aus der Barock und Rokokozeit mit den Gestalten bekannter Heiligen. Die beiden Seitenaltäre stammen ebenfalls aus dieser Zeit und zeigen ein Gemälde mit Anna Selbdritt, bzw. die Gestalt des Täufers Johannes mit den Heiligen Josef, der Heiligen Barbara und Katharina. Eine besondere Kostbarkeit der Kirche ist der Hinterglaskreuzweg aus der sogenannten Neukirchener Schule. Josef Mathias Wittmann hat ihn gemalt und mit dem Jahr 1795 signiert.

Da die Kirche für den Ort Moosbach allmählich zu klein wurde, erfolgte im Jahre 1963 eine Erweiterung nach hinten um etwa 8 Meter, die dem Stil der Kirche angepasst wurde. In den Jahren 1988-1991 wurde dann die Kirche innen und außen grundlegend saniert und renoviert und im Inneren auch die Orgel erweitert und neu gestaltet.

 

In der Innenraumgestaltung ließ man sich dabei von alten Befunden und der Baugeschichte der Kirche Leiten. Es folgte eine Farbgebung, die an die Zeit der Gotik anknüpfte und der ganzen Kirche einen entsprechenden Rahmen verlieh. Auch die farbliche Gestaltung der Kirche außen geschah nach alten Befunden. Am 23. Juni 1991 war dann die Segnung der Orgel und die Weihe des Volksaltars durch Bischof Manfred Müller aus Regensburg. Wer heute nach Moosbach kommt, sieht schon von weitem diese alte Kirche als Wahrzeichen, das den ganzen Ort überragt und sein Bild prägt.

Erwin Zach, Pfarrer von Moosbach.


Aktuelle Meldungen

Dank für die Ernte des Jahres

(28.09.2014)

Die Pfarrgemeinde Moosbach feierte das Erntedankfest

 

Moosbach. Wie jedes Jahr versammelten sich auch in diesem Jahr wieder die örtlichen Vereine, um in einem feierlichen Festzug zusammen mit Pfarrer Josef Drexler, den Ministranten und einer Musikkapelle zu einem Dankgottesdienst in die Kirche einzuziehen. Vertreter der Katholischen Landjugend trugen eine Erntekrone mit, die sie zu Beginn des Gottesdienstes vor dem Altar absetzten. Für den Einzug der Vereine standen Pfarrer Drexler und die Ministranten vor der Kirchentür Spalier.

 

Der Dank ist es, der den heutigen Tag durchzieht, so sagte der Geistliche zu Beginn des Gottesdienstes. Es ist ein Dank an Gott für die Ernte des Jahres. In seiner Predigt erinnerte er an den heiligen Franz von Assisi, der aufgerufen hat, das Evangelium zu predigen und zu verkünden. Es sind dabei nicht als erstes die Worte wichtig, sondern die Taten, beispielsweise im Umgang mit der Natur und den Mitmenschen. Blickt man auf Menschen aus der Vergangenheit zurück, so erinnert man sich weniger an ihre Worte, sondern an ihre Taten und Verhaltensweisen gegenüber Mitmenschen und der Natur.

Unsere Welt ist voll von Sprüchen, die ganz klar dar liegen, dass nicht die Worte, sondern die guten Taten entscheidend sind. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, oder „der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“ sind beispielsweise solche Sprüche. Das Erntedankfest ist ein Dankgebet für die guten Taten der Natur, von Mitmenschen und dem Segen Gottes.

 

Unter Anleitung der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl legten die einzelnen Vereine Ente-Gaben als Dank vor dem Altar nieder. Marianne Vogl trug dazu einen passenden Text vor, der auf die einzelnen Gaben abgestimmt war. Es waren vor allem Gaben des Feldes und der Gärten wie Obst, Gemüse oder Brot, aber auch Hopfen und Getreide oder veredelte Produkte, die es auf den Märkten zu kaufen gibt.

Der Kirchenchor unter Leitung von Walter Stöger sang dazu passend das Lied: „ Wir legen unsere Gaben nieder“. Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen, die mitgeholfen haben, alles zu organisieren. Besonders erwähnte er dabei die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und die Mesnerin  Margarete Früchtl, die auch im heurigen Jahr wieder zwei verschiedene Kürbissuppen gekocht hatte.

Wie in den letzten Jahren eingeführt, wurden auch in diesem Jahr nach dem Gottesdienst wieder alle Pfarrangehörigen vor der Kirche zu einem Frühschoppen mit Kürbissuppe, Brot und Getränken eingeladen. Die Ministranten verkauften Kuchen und Gabi Schedlbauer bot Waren aus der Dritten Welt an. Der Erlös dieser Veranstaltung wird dem ehemaligen Dekan Josef Renner in Ghana zur Verfügung gestellt. Dank des wunderbaren Herbstwetters blieben die Pfarrangehörigen noch lange sitzen und nutzten dabei die Gelegenheit, gegenseitig ins Gespräch zu kommen. Auch dies wird als wichtiger Beitrag dieses organisierten Frühschoppens gesehen.

Foto zu Meldung: Dank für die Ernte des Jahres

Der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe

(03.02.2013)

11 Kommunionkinder von 2013 stellten sich den Gläubigen vor

 

Moosbach. Die Kinder der Pfarrei Moosbach dürfen am Donnerstag, 9. Mai 2013, dem Fest Christi Himmelfahrt, das erste Mal die Hl. Kommunion empfangen. Am Samstag haben sie sich bei einem feierlichen Gottesdienst namentlich den Gläubigen vorgestellt.

 

Nach dem Einzug der Erstkommunionkinder mit ihren brennenden Kerzen, dem Pfarrer Josef Drexler und den Ministranten, stellten zwei Mütter die Kerzen vor dem Volksaltar ab und die Kinder nahmen ihren Platz in den für sie reservierten Bänken ein, wo an jedem Platz ein Lamm mit ihrem Foto aufgestellt war. Es sollte auf das Thema ihrer Vorbereitungszeit hinweisen, das die Kinder ausgewählt hatten, nämlich „Jesus, der gute Hirte.“

 

In seiner eindrucksvollen Predigt, in welcher der Seelsorger an das Evangelium zur Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) anknüpfte, als vierzig Tage nach der Geburt des Jesuskindes die strenggläubigen Israeliten Maria und Josef im Tempel ihr Reinigungsopfer darbringen. Weiter sprach der Geistliche, dass die Ausübung seiner alten jüdischen Religion für Jesus immer eine Basis war, die er seinen strenggläubigen Eltern verdankte.

„Auf welcher religiösen Basis stehen unsere Kinder“, fragte der Geistliche die Eltern schließlich. „Geben wir ihnen überhaupt die Chance, in unseren katholischen Glauben hineinzuwachsen und führen wir sie – wenn es sein muss, auch mit sanftem Druck- zur Erfüllung ihrer religiösen Pflichten“, redete er ihnen ins Gewissen. Er selbst sei seinen Eltern dankbar, dass sie ihn beizeiten und manchmal mit sanftem Druck zur Erfüllung der religiösen Pflichten angehalten haben. So wurde ihm eine echte Alternative aufgezeigt zum leeren Dahinleben so vieler Menschen von heute - ohne ewigen Sinn und ohne ewiges Ziel!

 

Nach der Predigt traten die Kommunionanwärter mit ihrem Lamm nach vorne und stellten sich namentlich den Gläubigen vor mit dem Versprechen: „Ich möchte dem guten Hirten Jesus folgen“ und die beiden Mütter stellten das mitgebrachte Lamm um die Figur des guten Hirten, das vor dem gebastelten Plakat im Altarraum aufgestellt war, auf dem es heißt, „ich gebe mein Leben für die Schafe“. Zum Schluss dankte er den Kindern für die Mitfeier und den Eltern für die Unterstützung und versprach, die Kinder mit den Eltern im Gebet zu unterstützen.

 

Bevor der Geistliche alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, dankte er dem Chor für die musikalische Mitgestaltung und erteilte im Anschluss allen Gläubigen den Blasiussegen.

 

Foto: Angelina Häußler, Aileen Rinkl, Kerstin Eckl, Vanessa Priselmeier, Pfarrer Josef Drexler,

Matthias Gierl, Felix Schedlbauer, Fabian Freund,

knieend li. Angelique Baumert, Christina Höcherl,  re- Alfons Freund, Andreas Grund

Foto zu Meldung: Der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe

„Gott würfelt nicht. Gott spielt Schach!“

(30.09.2012)

Feierliches Erntedankfest – Kirchenzug und Gabenprozession -

Gemütliches Beisammensein bei Dinkel- und Kürbissuppe

 

Moosbach. „Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen...“ heisst es in einem Gedicht und weiter „bald siehst du wenn der Schleier fällt“. So entpuppte sich der Tag zu einem herrlichen Spätsommerwetter, als am Sonntag die Pfarrei St. Johannes das Erntedankfest mit einem festlichen Erntezug sämtlicher Ortsvereine und einem Dankgottesdienst feierte, den Pfarrer Josef Drexler in der vollbesetzten Kirche sehr feierlich zelebrierte und lud zum Schluss zum gemütlichen Beisammensein bei Dinkel- und Kürbissuppe ein.

 

Angeführt von der Kapelle Fleischmann und der Erntekrone, dem Pfarrherrn und seinen Ministranten marschierten die Vereine mit großen Abordnungen und ihren Erntegaben durch den Ort bis zum ehemaligen Schulhaus und wieder zurück zur Kirche, wobei Glockengeläut und Orgelspiel den Einzug umrahmten. Von der Landjugend geschmückte Erntekrone und ein riesiger Brotlaib zierte den Volksaltar, der sich nach der Gabenprozession als reich geschmückter Erntealtar präsentierte.

 

„Wir feiern heut ein Fest“, sang der Kinderchor unter der Leitung von Tanja Stöger-Jänicke bei der Eröffnung der Eucharistiefeier, bei der Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher insbesondere die kirchliche und politischen Gemeinde sowie die Vereinsmitglieder herzlich begrüßte.

 

In seiner beeindruckenden Predigt sprach der Geistliche die Dankbarkeit, Freude und ein Nichtfassenkönnen an, wenn wir vor unsern über und über mit Früchten beladenen Obstbäumen stehen und es drängt uns der Gedanke an Gott, den Schöpfer und Erhalter aller Lebens, direkt auf. Dann sprach er die die Geburt eines Kindes an, wo die jungen Eltern an diesem Wunder nur sehr wenig beitragen konnten und sie allererstens an Gott gedacht haben. „Und so feiern wir heute, staunend vor dem Wunder des Lebens und der Natur, Erntedank und loben Gott für seine Vatergüte,“ so der Sprecher.

 

Werden wir aber nicht irre an Gottes Vatergüte, wenn er uns nicht immer nur gibt, sondern manchmal auch nimmt und Schweres und Unverständliches zu tragen zumutet. Auch dies geschieht nach seiner Vorsehung und seinem Plan, betont der Geistliche. Dazu passe ein toller Spruch aus einem Zitatenbuch, meinte Drexler: „Gott würfelt nicht. Gott spielt Schach“. Wenn er nämlich ein Würfelspieler wäre, dann wäre er ein Willkürgott, der in seiner Spielerlaune Freud und Leid ganz zufällig über uns ausschüttet, das müssten wir fürchten, betonte Drexler. Er spielt aber Schach, das bedeutet, er überlegt sich sehr gut und sehr lange Zug um Zug.

Für so einen Gott und Vater sollten wir wirklich jeden Tag tiefe Dankbarkeit empfinden und ganz für ihn leben, sagte schließlich der Geistliche.

 

Vor der Gabenbereitung brachten dann die Vereine in einer Prozession ihre Erntegaben an den Altar: Blumen, gefüllte Einkaufkörbe, Feld- und Gartenfrüchte, Obst, Hopfen und Mals und zuletzt Brot und Weintrauben. Dabei sprach eine Lektorin die passende Meditation.

 

Bevor Pfarrer Drexler allen seinen Segen erteilte und der Chor das „Großer Gott wir loben dich“ anstimmte, bedankte sich der Seelsorger bei den Kirchenbesuchern für die Mitfeier, dem Kinder- und Kirchenchor für die musikalische Umrahmung. Er honorierte auch das Schmücken der Kirche und dankte den Vereinen und allen, die in irgend einer Weise am Gelingen des Erntedankfestes beigetragen haben und lud alle zu gemütlichen Beisammensein bei Dinkel- und Kürbissuppe, von Mesnerin Margarete Früchte zubereitet, und bat um eine freiwillige Spende für die Orgelsanierung.

Auch traditionell zum Erntedankfest wurden Eine-Welt-Waren angeboten, wobei die Anwesenden durch ihren Kauf Solidarität für die Armen der Welt bekundeten.

 

Foto: Frauenbund mit Erntegaben

Foto zu Meldung: „Gott würfelt nicht. Gott spielt Schach!“

Autos und Zweiräder gesegnet

(22.07.2012)

Moosbach. Zum Gedenktag des Hl. Christophorus, dem Schutzheiligen der Fahrzeuge und Lenker, hatten sich am Sonntag am Parkplatz und der Hauptstraße unterhalb der Pfarrkirche St. Johannes bis hinauf zum Anwesen Eckl und entlang der Pfarrhofstraße die PKW´s aneinander gereiht, um den Segen für ihr Fahrzeug in Empfang zu nehmen, den Pfarrer Josef Drexler nach dem Gottesdienst vom Herrgott erbat. Ein Zeichen, dass doch ein Großteil der Bevölkerung auf die Hilfe und den Segen von Oben vertraut.

 

Mit dem Kreuz und Ministranten trat der Geistliche auf die Straße und besprengte nach einem Gebet die vielen Autos einzeln mit Weihwasser. Anschließend wurden Christophorus-Plaketten verteilt, die Pfarrer Drexler vom ehemaligen Pfarrer Erwin Zach übernommen hat. Auf der Plakette mit dem Bildnis des Hl. Christophorus, der das Jesuskind auf seiner Schulter trägt, steht: „Sei du Christophorus auf der Straße.“

Foto zu Meldung: Autos und Zweiräder gesegnet

Feierliches Abendmahlsamt in der Pfarrkirche St. Johannes

(05.04.2012)

Fußwaschung im Auftrag Jesu an sechs Pfarrkindern

 

Moosbach. Beim Abendmahlsamt am Gründonnerstag begeht die Kirche die Erinnerung an den Tag, an dem Jesus das heilige Altarsakrament eingesetzt hat. In der Pfarrei St. Johannes wurde dieser Gottesdienst am Abend von Pfarrer Josef Drexler sehr feierlich gestaltet und im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus auch heuer wieder sechs Angehörigen der Pfarrei den Liebesdienst der Fußwaschung erwiesen.

 

Nach dem feierlichen Einzug von sechs Ministranten und dem Geistlichen, der an diesem Tag mit einem weißen Kleid an den Altar trat, begrüßte Pfarrer Drexler die Kirchenbesucher, die sehr zahlreich zur Eucharistiefeier gekommen waren und bemerkte, dass wir mit dem Gründonnerstag am Beginn des Triduum Sacrum stehen, der Großen Heiligen Drei Österlichen Tage. So feiern wir das Paschamysterium: unsere Befreiung vom ewigen Tod durch das Leiden, Sterben und Auferstehen des Gotteslammes Jesus Christus.

Beim Gloria in excelsis deo, das der Priester feierlich anstimmte, läuteten noch einmal sämtliche Glocken und Klingeln, bis plötzlich alle, auch die Orgel verstummten. Im Verlauf des Gottesdienstes bediente man sich nur noch mit „Ratschen“, zum Zeichen der Trauer um Jesu Leiden und Tod anzudeuten.

 

In seiner Predigt knüpfte Pfarrer Drexler an das Evangelium nach Johannes an, wo es heißt „Wenn nun ich der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen“ und meinte, dass es wenig Bibelstellen gibt, an denen Jesus eindeutig vom Müssen spricht. Das einander die Füße Waschen – das einander in Liebe Dienen – macht der Herr uns zum Muss, zum Gebot!

Wenn Jesus uns die Liebe zum anderen zum Muss und zum Gebot macht, dann will der gerade verhindern, dass wir unsere Liebe zum anderen abhängig machen von unserer allzu menschlichen Sympathie und Antipathie und unseren allzu menschlichen Stimmungen und Launen, betonte Pfarrer Drexler.

 

Der Herr verlangt von uns nichts, was er nicht selber vorlebte, sagte der Geistliche weiter. Seine Liebe bei der Fußwaschung galt sogar einem Verräter Judas Iskariot oder einem Verleugner Petrus ebenso wie einem kreuzbraven Johannes. Er gab sich beim Abendmahl allen hin – in Brot und Wein, mit Fleisch und Blut. Dieselbe Liebe Jesu im Abendmahlssaal wird immer wieder von neuem Gegenwart in der Feier der Hl. Eucharistie. Da hört Jesus nicht auf, sich den Menschen hinzugeben – so verschieden sie auch sein mögen, so Drexler. Darum ist die Messe eine nie versiegende Quelle der göttlichen Liebe, aus der wir Menschen immer wieder schöpfen müssen, damit uns im Alltag die Liebe füreinander nicht ausgeht.

 

Anschließend legte Pfarrer Drexler das Messgewand ab, umgürtete sich mit einem weißen Tuch und kniete sich an den Stufen des Presbyteriums nieder, wo er an den sechs Pfarrkindern im Namen Jesu Christi stellvertretend für alle Schwestern und Brüder den Liebesdienst der Fußwaschung vollzog.

Ausgewählt wurden dazu die PGR-Sprecherin Maria Rackl mit ihrem Stellvertreter Josef Ettl, den Vertreter der Kirchenverwaltung Franz Xaver Pongratz, Mesnerin Margret Früchtl, Pfarrhaushälterin Vera Letavcova und als Vertreter der Ministrantenschar Matthias Jänicke.

Der Geistliche erklärte dazu, dass sie stellvertretend für so manche stehen, die Jahr aus Jahr ein die Pfarrei und damit Jesus Christus dienen und letztendlich für alle Pfarrangehörigen, die der Liebe und sorge des Pfarrers, der ein Hirte nach dem Vorbild Jesu sein soll, anvertraut sind.

 

Zum Schluss erklärte der Geistliche, dass der Gottesdienst an diesem Tag ohne Segen endet, um auszudrücken, dass die Feier der drei Tage zusammen gehören und eine Einheit bilden. Dann wurde die Monstranz und die Kelche in einer feierlichen Prozession durch Pfarrer Drexler, Kommunionhelfer Arthur Wasner und den Ministranten zum Seitenaltar gebracht, wo bereits das verhüllte Hl. Grab seinen Platz fand.

 

Dann wurden die Altäre entblößt, um anzudeuten, dass Jesus bei der Kreuzigung aller seiner Kleider gewaltsam beraubt und unter die Soldaten verteilt wurde. Für die Menschen sollte es eine Mahnung sein, den alten sündhaften Menschen mit seinen Handlungen auszuziehen und durch Erniedrigung ihrer selbst Christi gleichförmig zu werden.

 

Foto: Fußwaschung Pfarrer Drxler kniend – von re. Josef Ettl, Franz Xaver Pongratz, Matthias Jänicke, Maria Rackl, Margret Früchtl, Vera Letavcova

Foto zu Meldung: Feierliches Abendmahlsamt in der Pfarrkirche St. Johannes

Palmweihe und Prozession zu Beginn der Karwoche

(01.04.2012)

Segnung des neu geschmückten Johannisbrunnens

 

Moosbach. Mit der Palmweihe, der Segnung des Osterbrunnens und einer langen Prozession wurde in der Pfarrei Moosbach die letzte Phase der Fastenzeit, in die Karwoche eingeleitet.

 

Eine große Schar von Pfarrkindern traf sich mit Palmbüscheln um den Osterbrunnen, der heuer wie in all den Jahren von Agathe und Stefan Obermeier ganz besonders prachtvoll dekoriert wurde. Dazu ließ man von der Firma Rotter in Zandt ein neues Eisengerüst konstruieren, das mit Girlanden und Ostereien verziert wurde. Als Sponsoren hatten neben der Gemeinde, der Geno-Bank und der Pfarrei auch der KuSV, FF, Schützen und der Gartenbauverein ihren Beitrag geleistet.

 

Nach dem feierlichen Glockengeläute gesellte sich Pfarrer Josef Drexler, gekleidet mit einem leuchtend roten Meßgewand und mit sechs seiner Ministranten zu den Kirchenbesuchern und blieb an den obersten Stufen des Kirchenaufgangs stehen und begrüßte die vielen Menschen zur Feier des Palmsonntags ganz herzlich. Statt einer Predigt folgte eine Einführung in die kommende Karwoche, als Jesus Christus aus lauter Liebe zu uns zum qualvollen Verbrechertod am Kreuz bereit war, so der Geistliche eingangs.

 

„Hosianna dem Sohne Davids“ hieß es zwar noch am Palmsonntag, doch schon bald schrie die Menge „Kreuzige ihn“, was auch heute leider noch ganz erschreckend nah beieinander liegt. Hochjubeln und fallen lassen – diesen brutalen, erschreckenden Stimmungsumschwung lässt uns die Liturgie des Palmsonntags miterleben, wenn schon nach dem freudigen Einzug in die Kirche die Leidensgeschichte gelesen wird. Jesus Christus ist seinen Weg der Liebe zu Gott und zu den Menschen konsequent bis zu bitteren Neige gegangen.

Auch wir sollten den Weg der Liebe zu Gott und zum Nächsten ungeachtet der Meinung der Masse bis zum Ende gehen, ermahnte er die Gläubigen und die gesegneten Palmzweige zu Hause ans Kreuz stecken, weil wir glauben, dass unser Leben in der Nachfolge des Gekreuzigten selbst im Tod nicht abbricht.

 

Anschließend segnete Pfarrer Drexler die mitgebrachten Palmbüschel und den geschmückten Osterbrunnen und dankte allen, insbesondere dem Ehepaar Obermeier und denen, die sich in irgendeiner Weise beteiligt hatten. Dann bewegte sich ein langer Zug, angeführt vom Kreuz, das die Mesnerin mit 33 Nelken geschmückt hatte und Pfarrer Drexler mit den Ministranten zur Kirche, wo er einen feierlichen Gottesdienst zelebrierte und zum Schluss die Gläubigen einlud, die Tage der Karwoche mit zu feiern.

Foto zu Meldung: Palmweihe und Prozession zu Beginn der Karwoche

Nur Versöhnung erneuert die Lebendigkeit einer Beziehung

(15.03.2012)

Gut besuchter Bildungsabend mit Josef Kratschmann aus Regensburg

 

Moosbach. Viele Prozesse scheitern, weil wir das Gesicht oben halten wollen. Um wirklich Verzeihung zu erwarten, muss echte Reue im Spiel sein.

 

Zum Bildungsabend am Donnerstag Abend im Gasthaus Freund, veranstaltet vom Pfarrgemeinderat Moosbach, dem FB Moosbach/Altrandsberg, MMC und KLJB Moosbach, konnte der Bildungsbeauftragte Josef Ettl fast 50 Teilnehmer begrüßen. Besonders erfreut zeigte er sich über die rege Beteiligung der Landjugend an diesem Bildungsabend. Neben Pfarrer Josef Drexler, Mesnerin Margarete Früchtl, Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, Rupert Stieglbauer von der MMC konnte er die neue Vorstandschaft des Frauenbundes (Hedwig Plötz, Marianne Laumer und Irmi Meindl) begrüßen und bedankte sich bei der frühen Sprecherin  Maria Kolmer für die gute Zusammenarbeit.

 

Über das Thema „Versöhnung – Streitkultur im Konflikt“ sprach Pastoralreferent für Ehe und Familie der Diözese Regensburg Josef Kratschmann und zeigte dabei Wege auf, wie man bei Konfliktsituationen umgehen soll, um wieder zu einer Versöhnung zu gelangen. Aus Umfragen ist bekannt, dass es in Familien etwa zwischen 17,00 bis 18.00 Uhr am häufigsten zu Streit kommt. Es hat sich dabei gezeigt, dass bei aufkommenden Aggressionen zusätzliches Streitpotential oder das fluchtartige Verlassen des Streitortes häufig kontraproduktiv sind. Genauso können aber auch andauernde Schuldgefühle die Lebendigkeit einer Beziehung hemmen. Es gibt inzwischen verschiedene psychologische und pädagogische Wege, wie im Falle eines Konfliktes vorgegangen werden soll oder kann. Dabei ist es aber schwierig, immer zu einer befriedigenden Lösung zu kommen, da die vielen verschiedenen menschlichen Charaktere nach verschiedenen Lösungen verlangen. Bewährt haben sich aber folgende Ansätze zur Kurzzeit- und zur Langzeittherapie.

 

Bei der der lösungsorientierten Kurzzeittherapie können die Streitpartner durch das Erinnern an frühere gemeinsame Erlebnisse positiver gestimmt werden und den Druck reduzieren. Ziel muss es dann sein, nicht gegenseitige Schuldzuweisungen zu betreiben, sondern nach Lösungen zu suchen. So ist jede Seite gefordert, Verantwortung zu übernehmen. Dabei auf Wunder zu hoffen, ist häufig nicht die Lösung. Aber der einzelne Partner kann durch ein positives Ausnahmeverhalten den Weg zur Versöhnung sehr beschleunigen. Dabei darf der Partner aber nicht gedemütigt werden und das ganze muss auf Gegenseitigkeit beruhen. Bringen die aufgezeigten Schritte nicht die erwünschte Lösung, so kann es vorteilhaft sein, sich eine Auszeit zu gönnen, um ruhiger zu werden und aus der Distanz wieder zu einem objektiven Blick zu gelangen.

 

Zur Prävention und zum Management von Konflikten hat sich die sogenannte 5-B-Regel bewährt. Mit dem Besinnen, Bereuen, Bekennen, Büßen und Bessern gibt es Wege, um nach einem Konflikt zu einer Versöhnung zu gelangen. Jede Krise kann so auch eine neue Chance sein. Gerade in der Fastenzeit liefert auch die Religion gute Hinweise zum richtigen Weg. Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße und Petrus wehrt ab. Hier gilt der Spruch von Dostojewski: “Du aber liebst mich auch, wenn ich schmutzig bin“. „Wo wir Dreck am Stecken haben, lassen wir uns nicht gerne anfassen, denn das kostet mich Überwindung, sagt der Referent. Versöhnung verlangt nach echter ehrlicher Reue, ohne dabei aber das Selbstwertgefühl des anderen stark zu verletzen. So können durch das Ansprechen der Probleme, dem daraus resultiertem Verstehen und Anerkennen, dem ehrlich erbittenden Verzeihen und gewähren sowie einer Wiedergutmachung neue Wege gemeinschaftlicher Partnerschaft zu erhalten. Nur die Versöhnung erneuert die Lebendigkeit einer Beziehung.

 

Wenn sie sich schäbig und daneben benommen haben und werden sie zum Schluss wieder geliebt, das ist was Wunderbares, sagt Kratschmann. Denn wenn mich jemand mag, das ist Lebensqualität. Jesus hat es uns vorgelebt, als er sagte: „Rechnet es ihnen nicht als Sünde an“ Wenn der Partner um Verzeihung bittet, einen Akt der Gutmachung demonstriert, das ist doch ein Zeichen, dass er wirklich wieder gut sein will.

 

Schließlich  verteilte Kratschmann zu einer Meditation Holzstückchen mit Einkerbungen in der Mitte. Zwei dieser Stücke konnten zu einem Kreuz zusammengelegt werden. Hier zeigte sich, dass sich zwei Teile zu einem harmonischen, stabilen Ganzen zusammenfügen können. Im übertragenen Sinne zeigt es, wie zwei Menschen in der Partnerschaft zu einem stabilen Ganzen werden können.

 

Zum Schluss bedankte sich Josef Ettl für die interessanten Ausführungen mit einem Präsent und meinte, dass ein Streit oft mit Kleinigkeiten beginnt. Was für den einen richtig ist, ist für den anderen falsch und lächelnd fügte er hinzu: „Manchmal bräuchte man einen Hammer und manchmal Samthandschuhe.“

 

Pfarrer Josef Drexler bedankte sich ebenfalls bei Josef Kratschmann für den informativen Vortrag und für die guten geistlichen Anregungen. Die Osterbeichte ansprechend, meinte er, „die Beichte ist ein höchst therapeutisches Sakrament, bedenken wir, Gott liebt uns, denn auch wir werden schmutzig“.

 

Foto: Ettl, Kratschmann und Pfr. Drexler

die Hand zur Versöhnung

Foto zu Meldung: Nur Versöhnung erneuert die Lebendigkeit einer Beziehung

Die Erstkommunionkinder von 2012 stellten sich den Gläubigen vor

(11.02.2012)

Premiere für den neu gegründeten Kinder- und Jugendchor

 

Moosbach. 11 Kinder der Pfarrei Moosbach dürfen am Donnerstag, 17. Mai 2012, dem Fest Christi Himmelfahrt, das erste Mal die Hl. Kommunion empfangen, auf die sie sich schon lange vorbereiten.

Am Samstag stellten sie sich bei einem feierlichen Gottesdienst namentlich den Gläubigen vor.

 

Der vor kurzem gegründete Kinder- und Jugendchor feierte an diesem Tag Premiere und übernahm die musikalische Begleitung des Familiengottesdienstes. Die Leitung hat Tanja Stöger-Jänicke (Querflöte) übernommen mit Unterstützung von Andrea Penzkofer (Gitarre) und Walter Stöger (Keyboard).

 

Nach dem Einzug der Erstkommunionkinder mit Pfarrer Josef Drexler und der Ministranten sang der Chor mit frischen Stimmen zur Einführung „Effata, öffne dich ...wenn deine Ohren offen sind, fängst du zu leben an“.

Dann begrüßte der Seelsorger die Gläubigen, insbesondere die 11 Erstkommunion-Anwärter und erwähnte das Sonntags-Evangelium vom sechsten Sonntag im Jahreskreis, wo ein Menschsein absolutes Vertrauen auf Jesus setzte.

 

In seiner Predigt führte Pfarrer Drexler die Gedanken des Evangeliums weiter, als er sagte, dass ein Vierfaches notwendig ist, damit der an Aussatz Erkrankte im heutigen Evangelium von Jesus geheilt werden kann: Der Hilfesuchende muss glauben, „wenn du Jesus es willst, kannst du machen,, dass ich rein werde“. Zweitens muss der Aussätzige Jesus ausdrücklich um Heilung bitten. Er möchte gerne etwas für uns tun, aber er lässt sich schon von uns darum bitten, so Pfr. Drexler. Drittens muss Jesus sein nachgebietendes Wort sprechen: „Ich will es! Werde rein!“ Und schließlich braucht es den heilsamen Körperkontakt mit Jesus, der seine Hand ausstreckt und den Aussätzigen berührt.

 

Genau dieses Vierfache ist auch heute noch notwendig, wenn wir von Jesus geheilt werden wollen – von körperlichen und seelischen Leiden, so Pfarrer Drexler. Es geschieht besonders durch das Sakrament der Kommunion, auf das sich elf Kinder vorbereiten und nur bei einem gläubigen Menschen und bei jenen die bittend nach seinem Heiland in der Gestalt der Hostie verlangt. Zum Dritten kommt das machtvolle Wort hinzu: „Der Leib Christi“ das der Empfangende mit dem „Amen“ - Ja so ist es“, beantwortet.

Der wohl intensivste und heilsamste Körperkontakt mit Jesus geschieht schließlich bei der Kommunion, wenn wir die Hostie entgegen nehmen und sein Leib uns in Fleisch und Blut übergeht. Er schloss mit einem Gebet vom Hl. Thomas von Aquin, der eine tiefe Ahnung von der Heilwirkung der Kommunion hatte.

 

Als Motto für die Vorbereitungszeit haben die Kinder das Thema gewählt: „Komm, wir finden einen Schatz!“, erklärte Pfarrer Drexler anschließend den Kirchenbesuchern. Sie wollen in dieser Zeit den Heiland als den Schatz ihres Lebens entdecken. Als Zeichen dafür stellten zwei Erstkommunionmütter eine Schatztruhe auf mit den Namen der Kommunionanwärter. Dann traten die Kinder nach vorne und stellten sich namentlich den Gläubigen vor und legten eine Silbermünze in die noch leere Schatztruhe.

Jedes Mal, wenn die Erstkommunionkinder zum Gottesdienst kommen, darf es bis zum 17. Mai eine solche Silbermünze in die Truhe legen. „So sollt ihr durch viele solcher Münzen der ganzen Pfarrgemeinde euren guten Willen und eure Liebe zu Jesus zeigen, sagte der Seelsorger und meinte: „Ich bin schon gespannt, wie der Schatz bis zu eurer Erstkommunion anwächst.“ Er dankte ihnen und versprach ihnen, sie mit den Eltern zu unterstützen, auch im Gebet.

Bevor Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, dankte er dem Chor für die Mitgestaltung des Gottesdienstes und der Leiterin Tanja Stöger-Jänicke und den beiden Instrumentalisten. Sie haben die Premiere hervorragend bestanden und die Kirchenbesucher belohnten sie mit einem kräftigen Applaus.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler mit den Erstkommunikanten:

Maria Schedlbauer, Julia Rabenbauer, Jana Landstorfer, Jasmin Schlecht, Kevin Früchtl, Stefan Jänicke, Ludwig Freund, Lukas Schedlbauer, Marcus Haimerl, Andreas Ruber, Simon Zedelmayr.

Foto zu Meldung: Die Erstkommunionkinder von 2012 stellten sich den Gläubigen vor

Pfarrer Drexler: „Gott stieg vom Himmel herab, vom königlichen Thron“

(24.12.2011)

Gut besuchte Christmette – Kinder spielen die Weihnachtsbotschaft – Botschaft vom Licht zu Betlehem

 

Moosbach. Das Wetter war zwar trüb und regnerisch, doch tausend Lichter verzauberten die Häuser von Moosbach, als die Glocken der Pfarrkirche St. Johannes zur Christmette riefen, die Pfarrer Josef Drexler ganz besonders feierlich gestaltete und Kinder die Weihnachtsbotschaft mit einem Krippenspiel bereicherten.

 

Nur das matte Licht der Kerzen erhellte den Altarraum, wo auf der rechten Seite des Hochaltars ein herrlicher Christbaum mit roten Kugeln und Strohsternen seinen Platz behauptete. An den Stufen des Altarraumes auf der linken Seite war eine große Krippe aufgebaut, die vor Jahren Christian Kolmer aus Allmannsdorf liebevoll zusammengestellt hatte und vor dem Volksaltar stand, umgeben von weißen Weihnachtssternen die noch leere Krippe.

 

Noch bevor Pfarrer Drexler mit seinen Ministranten in die Kirche einzog, begrüßte die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die vielen Gläubigen, welche das Gotteshaus bis zum letzten Platz füllten, sehr herzlich und sprach einstimmende Worte über das Friedenslicht von Betlehem, das Pfadfinderorganisationen jedes Jahr zur Weihnachtszeit in alle Welt tragen. Es stammt aus der Geburtsgrotte unseres Herrn in Bethlehem und gelangte auch in unsere Diözese in Regensburg. So kam es schließlich auch in unsere Pfarrei.

Die Nacht ist der Zustand unserer Hilflosigkeit und Verlorenheit, meinte Rackl. Aber schon eine einzige Flamme kann die Nacht erhellen, wenn Menschen bereit sind, dieses Licht zu ergreifen und weiterzutragen. Ausgehend von einer Flamme wurde dann der Kirchenraum erhellt. Am Schluss des Gottesdienstes nahmen sich viele Christmettenbesucher dieses Licht in ihren Laternen mit nach Hause.

 

Während nach der Lesung Pfarrer Drexler sehr feierlich das Weihnachtsevangelium sang, wurde von einigen Kindern dieses Weihnachtsgeschehen vor über 2000 Jahren sehr lieb dargestellt. Es begann mit der Szene, als auf Geheiß des Kaisers, als Josef und Maria nach Betlehem wandern mussten, um sich einschreiben zu lassen. Dabei zogen Josef und Maria durch die Kirche bis zur Krippe, wo Maria ihren neugeborenen Sohn in die Krippe legte. In der zweiten Szene kamen Hirten ins Geschehen, die zu dieser Zeit mit ihren Schafen auf dem Feld lagerten. Sie fürchteten sich sehr, als plötzlich ein Licht aufstrahlte und der Engel des Herrn vor ihnen stand und ihnen die Frohbotschaft von der Geburt Christi verkündete, so der Geistliche in seiner Weihnachtsbotschaft. Schließlich trat eine große Heerschar Engl auf, welche Gott lobten und priesen.

 

In seiner eindrucksvollen Ansprache führte Pfarrer Drexler die Zuhörer noch einmal hinein in das Geschehen der Menschwerdung, als die allermeisten Menschen die Geburt Jesu, die Sternstunde der Menschheitsgeschichte verpasst hatten, etwa die Spaßgesellschaft im Palast eines Königs Herodes. Nur die Hirten wurden vom hellen Glanz des Herrn umstrahlt und ließen alles liegen und eilten nach Bethlehem, wo sie Josef und Maria fanden. Millionen von Christen in aller Welt tun es am Heiligen Abend den Hirten gleich: „Venite adoremus – Kommt lasset uns anbeten unseren Herrn“, heißt es in dem Lied und viele Weihnachtslieder schärfen uns immer wieder diesen Aufbruch zum Kind hin, ein, völlig entgegen unserer Bequemlichkeit. Der Weg zur Quelle, der Weg zu Christus hin, führt gegen den Strom der Masse und gegen den Strom meiner Bequemlichkeit, so der Geistliche in seinen deutlichen Worten von der Aufbietung all unserer Kräfte, um zu diesem Christus hin und in ihm Seligkeit und ewiges Leben zu finden.

 

Bevor Pfarrer Drexler den Segen an die Gläubigen erteilte, lobte er die Kinder für die Darstellung der Weihnachtsbotschaft, den Ministranten, der Messnerin, der Landjugend und den Männern, welche den Christbaum aufgestellt und die Krippe aufgebaut hatten. Dank richtet er an den Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger und allen, die sich in irgendeiner Weise ehrenamtlich beteiligten. Er wies auch auf die Sternsinger Aktion hin, die den Armen in der Welt zukommt und lud die Kirchenbesucher ein, sich das Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen.

Nach den Wünschen für ein gnadenreiches Weihnachtsfest wurde es dunkel im Gotteshaus, nur der Christbaum verströmte sein funkelndes Licht und aus aller Munde erklang das vertraute Lied von Franz Xaver Gruber: „Stille Nacht, heilige Nacht.“

 

Foto: Krippenspiel – Maria und Josef und in der Mitte der Verkündigungsengel (Aileen Rinkl) mit allen Teilnehmern

         

Foto zu Meldung: Pfarrer Drexler: „Gott stieg vom Himmel herab, vom königlichen Thron“

Pfarreien und Kindergärten freuten sich über eine Spende

(19.12.2011)

Der Frauenbund machte 800,- € locker

 

Moosbach/Altrandsberg. Noch vor den Weihnachtsfeiertagen hat der Katholische Frauenbund Moosbach/Altrandsberg sein Geldsäckchen aufgetan und der Kirche in Altrandsberg und Moosbach sowie den beiden Kindergärten in Altrandsberg und Moosbach eine Spende zukommen lassen.

 

Pfarrer Johannes aus Harrling, der auch noch Altrandsberg und Zandt zu versorgen hat, freute sich und bedankte sich über den Betrag von 250.- €, den man für ein Taufbecken in Altrandsberg verwenden will.

Auch die Pfarrei in Moosbach erhielt einen Betrag von 250,- €, worüber sich dankend Pfarrer Josef Drexler und Franz Xaver Pongratz von der Kirchenverwaltung zeigten. Der Betrag soll den Senioren zu Gute kommen.

 

Auch die Kindergärten in Altrandsberg und Moosbach bedachte man mit einer Spende von je 150,- €, das die beiden Leiterinnen Maria Kolmer bzw. Gerdi Dietl in Empfang nahmen. In Altrandsberg will man in Bücher investieren und in Moosbach werden sich die Kleinen nach den Weihnachtsferien über Gymnastikbälle für die Turnhalle freuen können. Ein herzliches Vergelt´s Gott ließ man zum Schluss dem Frauenbund, vertreten durch die beiden Sprecherinnen Maria Kolmer und Rosemarie Weigl und Schatzmeisterin Marianne Vogl, angedeihen und man trennte sich mit segensreichen Weihnachts- und Neujahrswünschen.

 

Ebenfalls eine Spende von 200,- € ließ man dem Solidaritätsfonds „Frauen helfen Frauen in Not“ in Regensburg zukommen. Die Diözesanvorsitzende des Kath. Frauenbundes Elisabeth Popp und die Geschäftsführerin Edeltraud Reisinger bedankten sich in ihrem Schreiben dafür sehr herzlich. Die Organisation „Frauen helfen Frauen in Not“ hilft Frauen oder Familien, die unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, sei es durch Tod des Ehepartners, Scheidung, Arbeitslosigkeit oder ungewollte Schwangerschaft.

Popp und Reisinger bedankten sich für den Einsatz im Zweigverein und wünschten für die Zukunft alles Gute, viel Freude und Gottes Segen.

 

Foto: Bei der Übergabe der Spenden: Maria Kolmer, Rosemarie Weigl, Franz Xaver Pongratz, Pfarrer Johannes, Pfarrer Josef Drexler, Gerdi Dietl, Marianne Vogl

Foto zu Meldung: Pfarreien und Kindergärten freuten sich über eine Spende

Feierliches Erntedankfest – Kirchenzug und Gabenprozession sämtlicher Ortsvereine

(25.09.2011)

Segnung der geschnitzten Muttergottes – Gemütliches Beisammensein bei Dinkel- und Kürbissuppe

 

Moosbach. Ein beeindruckendes Erntedankfest feierte am Sonntag die Pfarrei Moosbach wieder mit einem festlichen Erntedankzug sämtlicher Ortsvereine und einem Dankgottesdienst, den Pfarrer Josef Drexler in der vollbesetzten Kirche sehr feierlich zelebrierte. Am Ende des Gottesdienstes segnete der Geistliche die Marienstatue, die Werner Klingl aus Viechtafell geschnitzt und unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte und lud zum gemütlichen Beisammensein mit Dinkel- und Kürbissuppe ein.

 

Bereits im Vorfeld hatten fleißige Helfer des Gartenbauvereins die Außenanlagen der Kirche in einen top-Zustand gebracht und die Kirche wurde durch Mesnerin Margarete Früchtl und Brigitte Kappl mit herrlichen Sonnenblumen sowie gelben Fähnchen an den Bänken geschmückt. Ebenso war der Johannesbrunnen durch Franz Xaver Pongratz erntedankmäßig dekoriert.

 

Auch das wunderschöne Spätsommerwetter war ein Garant des gelungenen Festtages, als angeführt durch die Kapelle Fleischmann und der Erntekrone, dem Pfarrherrn und seinen Ministranten die Vereine mit ihren Erntegaben durch den Ort bis zum ehemaligen Schulhaus und wieder zurück zur Kirche marschierten, wo Glockengeläut und Orgelspiel den Einzug umrahmten. Die von der Landjugend geschmückte Erntekrone und ein riesiger Brotlaib zierte den Volksaltar, der sich nach der Gabenprozession als riesiger Erntealtar präsentierte.

 

„Erde singe, dass es klinge“ sang die Kirchengemeinde bei der Eröffnung der Eucharistiefeier, bei der Pfarrer Drexler die zahlreich erschienenen Kirchenbesucher insbesondere die kirchliche und politische Gemeinde sowie die Vereinsmitglieder herzlich begrüßte. „Danken kommt von Denken“, sagte der Geistliche. Seien wir uns immer wieder bewusst, dass wir nicht einen einzigen Apfel wachsen und gedeihen lassen können. Hinter allem Reichtum steht der Schöpfer-Gott, was uns immer wieder erschauern lässt.

 

In seiner Predigt erwähnte Pfarrer Drexler die umfangreiche Apostolische Reise des Papstes, an der uns vor allem das Fernsehen teilnehmen lässt. Viele Teilnehmer wurden nach Veranstaltungen von den Reportern gefragt, welchen Eindruck der Papst auf sie gemacht habe und die Antworten fielen durchweg positiv aus, wenn auch Ausnahmen die Regel sind. „Mich beeindruckt der Papst vor allem durch seine Person und seine menschliche Bescheidenheit und feine Zurückhaltung“ sagte Pfr. Drexler, der den Papstbesuch nur über das Fernsehen verfolgt. „Die ganze Gestalt dieses Papstes sei im Grunde ein einziger Verweis auf diesen viel, viel Größeren – auf Gott“, so der Redner.

 

Leider erwarten sich die Menschen von Benedikt sensationelle Neuerungen in der von Krisen geschüttelten deutschen Kirche, hob der Priester hervor. Die Ursache für die Krisen unserer Tage liege aber im sinnlosen Dahinleben der meisten Menschen – so als ob es Gott nicht gäbe.

Deshalb sollen wir am Erntedanksonntag Gott vor allem für unseren Glauben dankbar sein, bemerkte der Geistliche weiter. Der Glaube ist unser höchstes Gut, das es treu zu hüten und weiterzugeben gilt. Denn der Mensch, der keinen Glauben hat ist wirklich armselig. Dann zitierte er die Lesung, in der es heißt, „Vergiss bei all deinem Wohlstand deinen Gott nicht“. Sonst wird dein Leben trotz deines Wohlstandes sinn- und ziellos und damit menschenunwürdig.

Dann schloss er mit dem Gedicht des Schriftstellers und Fliegers Antoine de Saint Exupery, der 1944 mit seine Maschine abgestürzt ist. Es drückt aus, was alles auf dem Spiel steht, wenn uns der Glaube an Gott abhanden kommt – wenn wir gott-los werden, was heute wieder brennende Aktualität ist.

 

Vor der Gabenbereitung brachten dann die Vereine in einer Prozession ihre Erntegaben an den Altar: Blumen gefüllte Einkaufkörbe, Feld- und Gartenfrüchte, Obst, Hopfen und Malz und zuletzt Brot und Weintrauben. Dabei sprach eine Lektorin die passenden Texte.

 

Bevor Pfarrer Drexler allen seinen Segen erteilte, bedankte er sich bei den Kirchenbesuchern für die Mitfeier, insbesondere beim Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger, den beiden Damen, für das Schmücken der Kirche, den Vereinen und allen, die in irgend einer Weise am Gelingen des Erntedankfestes beigetragen haben.

 

Anschließend erteilte Pfarrer Drexler der Muttergottesstatue seinen Segen, die Werner Klingl, Viechtafell aus einer Langesche geschnitzt hatte und der Pfarrei Moosbach zur Verfügung stellte. Pfr. Drexler dankte dankte anschließend nicht nur Werner Klingl, sondern Johann Haimerl und  Christian Schedlbauer, die bei dem Schmuckstück Hand anlegten mit einem Hinterglasbild. Er dankte auch Arthur Wasner für die ständige Hilfe in der Kirche und Margarete Holzfurtner für die Berichterstattung bei den Veranstaltungen mit einem Urlaubsmitbringsel.

 

Bürgermeister Xaver Eckl nutze die Gelegenheit und dankte neben Werner Klingl auch Ludwig Fleischmann, von dem die Idee zur Madonna stammte. Außerdem bat er um Unterstützung zur Kandidatur zum Landrat. Unterschriften seien noch während der ganzen Woche möglich.

 

Am Kirchplatz ließen sich dann die Gottesdienstbesucher nieder und ließen sich bei guter Unterhaltung Dinkel- und Kürbissuppe schmecken, die in Gemeinschaftsproduktion unter der Leitung von Mesnerin Margarete Früchtl ganz lecker zubereitet wurde. Pfarrer Drexler bat um eine freiwillige Spende für die Außenanlagen der Kirche.

Auch traditionell zum Erntedankfest wurden Eine-Welt -Waren angeboten, wobei die Anwesenden durch ihren Kauf Solidarität für die Armen der Welt bekundeten.

 

Foto: Chr. Schedlbauer, Maria Rackl, Pfr. Drexler, BM Eckl

Foto zu Meldung: Feierliches Erntedankfest – Kirchenzug und Gabenprozession sämtlicher Ortsvereine

Geschnitzte Muttergottes am Kirchanger aufgestellt

(19.09.2011)

Idee stammt von Ludwig Fleischmann - Sponsor und Schnitzer ist Werner Klingl

 

Moosbach. Vor ein paar Tagen hat der Bauhofarbeiter Ludwig Fleischmann mit einem Radlader in Zusammenarbeit mit Werner Klingl eine 1,80 Meter hohe Muttergottesstatue am oberen Ende des Kirchangers, unweit des Eingangs zum Friedhof auf den Baumstumpf einer Langesche aufgestellt.

 

Ludwig Fleischmann hat vor kurzem Bürgermeister Xaver Eckl darauf aufmerksam gemacht, dass der Baum krank ist, da er bereits Faulholz angesetzt an. Sie könnte eine Gefahr für vorübergehende Menschen werden, meinte Fleischmann. Auch Kreisfachberater Klaus Eder wurde zu Rate gezogen, der ebenfalls den Schnitt der Esche befürwortete. So ging Bürgermeister Xaver Eckl ans Werk, reservierte jedoch vom Stamm auf Anraten von Ludwig Fleischmann ein ca. zwei Meter langes Stück für eine Marienstatue.

 

Der begabte Schnitzer Werner Klingl aus Viechtafell wurde anschließend gebeten, eine Madonna zu schnitzen. Er hat fürwahr aus dem Stamm des Prachtbaumes ein wunderschönes Meisterwerk geschaffen und es der Pfarrei Moosbach zur Verfügung gestellt. Hans Haimerl aus Viechtafell hat der Statue noch ein Dach über dem Kopf gezimmert, das Christian Schedlbauer noch mit einem Kupferdach versehen wird.

 

Die Kirchgänger am Sonntag, welche die Muttergottes bereits begutachteten, zollten dem „Künstler“ und seinem Werk großes Lob und honorierten zudem das Geschenk, das er der Pfarrei gemacht hat, was mit Sicherheit zum Image von Moosbach beiträgt.

Pfarrer Josef Drexler wird der Muttergottes am Sonntag im Rahmen des Erntedankfestes seinen Segen erteilen.

Foto zu Meldung: Geschnitzte Muttergottes am Kirchanger aufgestellt

Patrozinium zum Geburtsfest Johannes des Täufers

(26.06.2011)

20. Jahrestag der Weihe des „Volksaltares“ in der Pfarrkirche

 

Moosbach. „Ehre sei Gott“ lautete der Schriftzug auf dem Blumenteppich, den der Kath. Frauenbund für das Fronleichnamsfest am Donnerstag vor den Volksaltar kunstvoll gelegt hatte und den man am Sonntag noch mit aller Pracht bewundern konnte. Warum man ihn nicht gleich wieder wegräumte, hatte zwei Gründe. Zum einen sollte er eine Verehrung für den Volksaltar ausdrücken, der vor genau zwei Jahrzehnten von Bischof Manfred Müller geweiht wurde und zudem wäre es schade gewesen für das prachtvolle Stück, das viel Arbeit abverlangte.

Der Volksaltar entstand damals aus der Werkstatt des hiesigen ehemaligen Schreinermeisters Rudolf Klingl auf Anregung des damaligen Pfarrers Erwin Zach. Die Gestaltung übernahm, passend zum Hochaltar, der Kirchenmaler Preiß aus Chammünster.

 

Moosbach und seine Kirche kann auf eine sehr lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Nachforschungen des Bischöflichen Zentralarchivs in Regensburg haben ergeben, dass die Pfarrei bereits in den ältesten Pfarreiverzeichnissen des Bistums von 1326 bzw. von der Zeit um 1350 enthalten ist. Es muss also zu dieser Zeit schon eine Pfarrkirche bestanden haben, die somit über 900 Jahre hindurch das Zentrum katholischen Gemeinschaftslebens, eine Stätte religiöser Bildung und auch ein Ort sozialer Begegnung ist, schreibt der ehemalige Pfarrer BGR Erwin Zach in seinem verfassten Buch.

 

Die Kirche wurde in den Jahren mehrmals renoviert. Eine Erneuerung und Erweiterung erfuhrt sie im Jahre 1963, als die rückwärtige Wand der Kirche abgerissen und die Kirche an dieser Stelle um elf Meter verlängert wurde. Eine weitere gründliche Außen- und Innenrenovierung wurde 1988 unter Pfarrer Erwin Zach vorgenommen und 1990 die Außenanlagen gestaltet. Im Laufe der Jahres 1990/91 erhielten die Altäre, Kanzel, die Heiligenfiguren und des Hinterglaskreuzweges einer gründlichen Renovierung, so dass die Pfarrkinder von Moosbach mit Recht über ihre Kirche stolz sein können.

 

Im Rahmen des Patroziniums zum Geburtsfest Johannes des Täufers hat Pfarrer Josef Drexler den Gottesdienst zum 20. Jahrestag am Sonntag ganz besonders feierlich zelebriert. Dabei hat er die Gläubigen zu Beginn der Predigt durch die Weiheurkunde, unterzeichnet vom damaligen Diözesanbischof Manfred Müller, an den festlichen Tag in der Pfarrei vor genau zwei Jahrzehnten erinnert.

 

Pfarrer Drexler wies weiter auf die Ganzhingabe Christi bei der Messe hin, von der auch die Urkunde von der Weihe des Volksaltars spricht, die der Bischof damals vorgenommen hat und knüpfte anschließend an das Evangelium an, wo es heißt: „Wer Vater oder Mutter, Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert!“ Denn Christus ist nicht nur stark im Geben, er ist auch stark im Nehmen, so der Pfarrer. Er begnügt sich also nicht damit, dass wir für ihn nur etwas an Liebe übrig haben, nein er verlangt, dass wir ihn mindestens ebenso lieben, wie die liebsten Mensch, die wir haben, so Pfr. Drexler. Von so einer Liebe sind wir wohl noch meilenweit entfernt, gesteht der Geistliche.

Dann zitierte er das wunderbare Christus-Lied von Angelus Silesius, „Ich will dich lieben meine Krone, ich will dich lieben meinen Gott...“was eine tiefe Ahnung wie sich selber vergessend, Jesus in Wahrheit geliebt werden will.

 

Ehre und Ansehen weiter ansprechend, meinte Pfarrer Drexler: Wenn wir für Ehre und Ansehen bei den Menschen leben, dann sind wir wirklich arm dran, wir müssten es allen recht machen und können es doch nicht – ein heilloses Unterfangen! Aufrecht und frei bleiben wir, wenn wir Gott mehr als allem anderen, Bedeutung beimessen.

Bei unserem Pfarrpatron seien wir da ganz an der richtigen Fährte, meinte er. Er ist ein Heiliger, der in keine Erwartungsschablone der Menschen passt. Er verlangte von den Menschen, wenn es um die Liebe zu Gott ging, alles oder nichts und ging in seinen Forderungen den Menschen an die Wurzel.

 

Bevor Pfarrer Drexler den Kirchenbesuchern seinen Segen spendete, dankte er dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger für die schöne Mitgestaltung des Gottesdienstes und der Verstärkung des Chores durch den Regensburger Domspatz Lukas Kallup aus Altrandsberg und gedachte dankend allen, die in irgend einer Weise mitgeholfen haben und wünschte eine gute und segensreiche kommende Woche.

 

Foto: Pfarrer Drexler zeigt bei der Predigt die Weiheurkunde

Foto zu Meldung: Patrozinium zum Geburtsfest Johannes des Täufers

Fronleichnamsprozession über den Pfahl – Evangelium unter den drei Kreuzen

(23.06.2011)

Ein herrlicher Blumenteppich vor dem Volksaltar

 

Moosbach. Wenn auch am Nachmittag wieder vereinzelt trübe Wolken aufzogen, begleitete am Vormittag strahlender Sonnenschein die vielen Gläubigen bei der Fronleichnamsprozession, die heuer Pfarrer Josef Drexler zunächst bei den ersten beiden Altären der Familie Kerscher bzw. bei der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die Evangelien verkündete und anschließend durch den malerischen Pfahl hinauf zur Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg führte, wo der dritte Altar von der Familie Eckl aufgerichtet war.

 

Nach dem Segen zog man dann durch die Viechtacher- bzw. die Hauptstraße, angeführt von der Kapelle Ernst-Pfeffer aus Böbrach und sämtlichen Vereinen – dem „Himmel“ unter dem Pfarrer Drexler die Monstranz mit dem Allerheiligsten trug - dem Chor, Ministranten und den übrigen Pfarrangehöriger zurück zur Kirche, wo das vierte Evangelium verkündet wurde und der Geistliche, wie bei den anderen Altären, seinen eucharistischen Segen spendete.

 

Doch zunächst zelebrierte Pfarrer Drexler feierlich das Hochamt, bei dem er Eingangs die vielen Gottesdienstbesucher, welche die Pfarrkirche bis zum letzten Platz füllten, herzlich begrüßte und ihnen das Fronleichnamsfest erklärte, das seit über 600 Jahren mit einer Prozession gefeiert wird, während das Allerheiligste in Form einer Hostie durch die Ortschaften und Städte getragen wird. Es ist der Leib unseres Herrn Jesus Christus, der sich aus Liebe für uns hingegeben hat, dass wir das Leben haben, so der Pfarrer.

 

Als Predigt trug Pfarrer Drexler einen eucharistischen Hymnus auf das Allerheiligste Altarsakrament vor, ein Preislied auf den Leib Christi in Gestalt der Hostie. Es ist zu finden unter anderem in Rückers Gesangbuch von 1867, gebräuchlich in der Erzdiözese Breslau, in dem es im letzten Absatz heißt:

„Dornenvoll ist unsre Reise und der Weg zur Heimat (im Himmel) weit. Darum wirst du uns zur Speise, reich an Kraft und Süßigkeit. Um sie selig zu verklären, will dein Leib uns Pilger nähren. Sei gelobt ohne End im hochheiligen Sakrament.“

 

Nach dem Rückzug der Prozession in die Pfarrkirche sprach der Geistliche den Frauen des Kath. Frauenbundes ein herzliches Vergelt´s Gott für den herrlichen Blumenteppich aus, der in besonderer Weise eine Verehrung des Allerheiligsten ist. Er dankte auch allen, die in irgend einer Weise mitgeholfen haben, das Fronleichnamsfest vorzubereiten und durchgeführt haben, insbesondere Franz Xaver Pongratz, der bei der Prozession für Ordnung sorgte und lud unter anderem die Himmelträger der KLJ, Vorbeter und Chor zu einer Brotzeit ins Gasthaus Freund ein.

Foto zu Meldung: Fronleichnamsprozession über den Pfahl – Evangelium unter den drei Kreuzen

Maiandacht bei der St. Josef Kapelle

(30.05.2011)

Obergschaidt. Die Kapelle zum Hl. Josef in dem beschaulichen Weiler Obergschaidt, Gmd. Miltach, war am Montag das Ziel von mindestens 150 Muttergottesverehrern, die auf Einladung des Erbauers Josef Höcherl und dessen Familie zu einer stimmungsvollen Maiandacht gekommen waren.

 

Da der Ort zur Pfarrei Moosbach gehört, hat Pfarrer Josef Drexler im Rahmen der Bittwoche zu einer Prozession nach Obergschaidt eingeladen, dessen nicht nur viele Pfarrkinder, sondern auch weitere Pilger der näheren und weiteren Umgebung, teils zu Fuß oder mit dem Auto, gefolgt waren.

 

Da viele der Wallfahrer die schöne St. Josef-Kapelle, die im August vorigen Jahres gesegnet wurde, noch nicht kannten, warfen sie zunächst, mit einem „Stoßseufzer“, einen Blick in das Innere der Kapelle, welche mit einem Bildnis des Hl. Josef und einem einzigartig marmoriertem Altar ausgestattet ist, die aus dem Atelier von Kunstmalers Hans Höcherl stammen. Im Übrigen sieht man dem ganzen Werk mit der exakten Verarbeitung des aus Holz gefertigten Baues an, dass man ihm nur Meisterhände angedeihen ließ.

 

Mit „Mutter lieb, in deinem Garten wachsen Rosen wunderbar“ begann die stimmungsvolle Maiandacht mit einer kleinen Besetzung des Bergler Gsang, zu der Pfarrer Josef Drexler alle herzlich begrüßte. Er lobte die schöne Kapelle in der wunderbaren Umgebung und zitierte Josef Höcherl, der sagte, dass eine kurze Andacht in der Kapelle am Morgen und Abend den Menschen verwandeln könne.

Er dankte Höcherl, dass die Gläubigen hier sein dürfen und sagte: „Wir haben unsere Anliegen mit gebracht und dürfen sie Maria zu Füßen legen, die ein Herz hat für die Menschen.“ Beten wir besonders für die Einheit der Christen und die Erneuerung der Christenheit und bilden wir mit Maria eine betende Gemeinschaft, bat Pfr. Drexler.

 

Im weiteren Verlauf der Maiandacht, bei der Pfarrer Drexler Gebete sprach, sang der Bergler Gsang mit kleiner Besetzung von Erika Rabenbauer und Josef Höcherl noch einige herrliche Lieder erklingen, unter anderem „du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, dann jauchzt das Herz dir großer Herrscher zu,“ oder zum Schluss: „leiser sinkt er Abend nieder und das Tagwerk ist vollbracht will dich Mutter noch mal grüßen, und dir sagen gute Nacht“.

 

Nach dem Segen überreichte Pfarrer Josef Drexler mit Kirchenpfleger Josef Lorenz und Pfarrgemeinderats-sprecherin Maria Rackl im Namen der Pfarrgemeinde an Josef Höcherl einen Weihwasserkessel aus Messing in Antik für die Kapelle, der für den Außenbereich geeignet ist.

Josef Höcher dankte Pfarrer Drexler für die stimmungsvoll gestaltete Maiandacht und das schöne Geschenk und lud zu einem Umdrunk ein. Viel Lob gab es von Seiten der Pilger für die wunderschöne Andacht, vor allem für die musikalische Gestaltung und den bekannt harmonischen Lieder von Erika Rabenbauer und Josef Höcherl.

Foto zu Meldung: Maiandacht bei der St. Josef Kapelle

Pfarrer Drexler: „Dieses Kind will vor allem von uns gebraucht werden“

(24.12.2010)

Gut besuchte Christmette – Kinder spielen die Weihnachtsbotschaft

 

Moosbach. So ein Weihnachtsfest hatte es lange nicht gegeben - Auch am Hl. Abend – es dämmerte schon, tanzten leise die Schneeflocken auf die Erde, verzauberten die Landschaft und mit ihr Häuser und Christbäume, an denen mit einem Mal hunderte von Lichter erstrahlten. Dann riefen um 17.00 Uhr alle Glocken der Pfarrkirche St. Johannes zur Christmette, die Pfarrer Josef Drexler ganz besonders feierlich gestaltete und Kinder die Weihnachtsbotschaft mit einem Krippenspiel bereicherten.

 

Nur ein mattes Licht erhellte den Altarraum, wo auf der rechten Seite des Hochaltars ein herrlicher Christbaum mit roten Kugeln und Strohsternen seinen Platz behauptete. An den Stufen des Altarraumes auf der linken Seite war eine große Krippe aufgebaut und vor dem Volksaltar stand, umgeben von roten Weihnachtssternen die noch leere Krippe.

 

Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl begrüßte die vielen Gläubigen , die alle Plätze in der Kirche einnahmen und sprach einstimmende Worte über das Friedenslicht von Bethlehem, das von Pfadfindern in alle Welt, auch in die Diözese Regensburg gebracht wurde und von dort auch die Pfarrei Moosbach erreichte. Von diesem Licht, das an der Krippe abgestellt wurde, entzündete die Mesnerin alle Kerzen im Altarraum und mit ihnen die Teelichter, die seit Advent an den Bänken angebracht waren. Dann zog der Geistliche mit 12 Ministranten, das große Messbuch vor sich hertragend, in die Kirche und begrüßte alle Gläubigen sehr herzlich, die sich aufgemacht hatten, die Geburt Christi zu feiern.

 

Während nach der Lesung Pfarrer Drexler sehr feierlich das Weihnachtsevangelium sang, wurde von einigen Kindern dieses Weihnachtsgeschehen vor über 2000 Jahren sehr lieb dargestellt. Es begann mit der Szene, als auf Geheiß des Kaisers, Josef und Maria nach Bethlehem wandern mussten, um sich einschreiben zu lassen. Dabei zogen Josef (Niklas Dziamba) und Maria (Annalena Zankl) durch die Kirche bis zur Krippe, wo „für Maria die Zeit der Niederkunft kam und ihren neugeborenen Sohn in Windeln wickelte und in die Krippe legte.“ In der zweiten Szene kamen Hirten ins Geschehen, die zu dieser Zeit mit ihren Schafen auf dem Feld lagerten. Die Furcht war groß, als plötzlich ein Licht aufstrahlte und der Engel des Herrn (Johanna Preiß) vor ihnen stand und ihnen die Frohbotschaft von der Geburt Christi verkündete, so der Geistliche in seiner Weihnachtsbotschaft. Schließlich trat eine große Heerschar Engel auf, (in ihren weißen Kleiden und ausgebreiteten Armen sehr lieb dargestellt) welche Gott lobten und priesen.

 

In seiner Ansprache der HL. Nacht bemerkte Pfarrer Drexler, dass sich über die Geburt Christi alle freuen dürfen, die einen Retter, einen Erlöser einen Heiland brauchen, weil sie spüren, dass in ihrem Leben manches noch „un-heil“ ist. Die Menschen sollen von diesem Heilsangebot Gottes, von diesem Kind Gebrauch machen. Es will vor allem von uns gebraucht werden. Dann erzählte Pfarrer Drexler eine kleine Geschichte von Walter Baudet, die von einem kleinen Jungen handelte, der träumte, er stehe in der HL. Nacht mit den Hirten vor dem Kind in der Krippe und alle hatten etwas mitgebracht, nur er nicht. Er versprach dem Kind, ihm sein neues Fahrrad und seine Modelleisenbahn zu schenken. Das Kind wollte es nicht, sondern bat um seinen letzten Schulaufsatz. „Aber da steht „ungenügend“ drunter, sagte der Junge. „Du darfst mir alles geben, was dir nicht gelungen ist“, sagte das Christkind, „dazu bin ich in die Welt gekommen“.

Weiter wollte das Christkind den gläsernen Milchbecher, der zerbrochen ist. Denn so sagte es: „Du darfst mir alles übergeben, was in deinem Leben zerbrochen ist. Und schließlich wollte es auch noch die Antwort, die der Junge der Mutter gegeben hat, als sie ihn fragte, warum denn der Milchbecher zerbrochen ist. Schluchzend gesteht der Junge, dass er seine Mutter angelogen hat, der Milchbecher sei ihm aus der Hand gefallen. Aber in Wirklichkeit habe er ihn voll Wut auf die Erde geworfen.

Das Jesuskind beruhigte ihn: Du darfst mir alles übergeben, was in deinem Leben dunkel, verlogen und böse ist. Denn dazu bin ich gekommen, dir zu verzeihen und dich an der Hand zu nehmen, um dir den rechten Weg zu weisen.

 

Bevor Pfarrer Drexler den Segen an die Gläubigen erteilte, dankte er den Kindern für die Darstellung der Weihnachtsbotschaft, den Ministranten, der Mesnerin, der Landjugend und den Männern, welche den Christbaum aufgestellt haben. Einen besonderen Dank richtete der Geistliche auch an die Familie Kappl, die Reinigungsfrauen und nicht zuletzt dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger und lud die Kirchenbesucher ein, sich das Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen.

Dann wurde es dunkel im Gotteshaus, nur der Christbaum verströmte sein funkelndes Licht und aus aller Munde erklang das vertraute Lied von Franz Xaver Gruber „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Nach dem Auszug des Pfarrers mit den Ministranten wünschte der Seelsorger an der Kirchentür jedem Einzelnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

 

Foto: Maria (Annalena Zankl) Josef (Niklas Dziamba) in der mitte Johanna Preiß (Engel)

Foto zu Meldung: Pfarrer Drexler: „Dieses Kind will vor allem von uns gebraucht werden“

Stimmungsvolles Rorate mit Volkstümlichen Weisen

(11.12.2010)

„Gaudate“ Freude bei den vielen Zuhörern über die weihnachtlichen Weisen der Bergler

 

Moosbach. Gut besucht war am Samstag Abend das Rorateamt am Vorabend des 3. Adventsonntags in der Pfarrkirche St. Johannes, als der Bergler Gsang, weitum bekannt durch seine stimmungsvollen Lieder, den Gottesdienst musikalisch mit volkstümlichen Weisen bereicherte, was von den Kirchenbesuchern begeistert und lobend erwähnt wurde. Die Gruppe von zwei Männern und drei Frauen wird von der Chefin Erika Rabenbauer auf der Zither begleitet und was würde für so zarte besinnliche Weihnachtslieder besser passen, als dieses herrliche Instrument, dem die Instrumentalistin wohlklingende Töne entlockte.

 

Mit „Advent soi sei de stille Zeit“ ein herrlicher Gesang, dessen Text und Melodie von den Berglern selber stammt und in dessen Refrain, bei dem so manchem sicher ganz warm ums Herz wurde, heißt: „af da Weid soll´s friedle wern, hoits zam, habt eich doch gern“, eröffneten sie den Gottesdienst.

 

Dann begrüßte Pfarrer Josef Drexler mit einem herzlich willkommen die Kirchenbesucher und mit ihnen den Bergler Gsang, die das Rorateamt musikalisch mitgestalten. „Gaudate“- freuet euch, heißt es in der Liturgie des 3. Adventsonntages, denn der Advent liegt fast hinter uns und Weihnachten ist schon sehr nahe, sagte der Geistliche. Darum ist auch das Messgewand nicht wie sonst violett, sondern in einem rosaroten Ton gehalten. Auch in seiner Predigt ging er auf das Thema „Freude“ ein und meinte „Freude wird dem zuteil, der ein großes Ziel lebt, für das es sich lohnt, einzusetzen“.

 

Neun Lieder standen auf dem Programm, mit denen die Bergler im Verlauf des Rorates die Zuhörer erfreuten. Sie sangen: „Es wird ein Stern aufgehen und Manuel wird nahn, ein Wunder wird geschehen, Gott zünd ein Licht uns an“ oder „Trogs Liacht dohi, wos finster ist, do machts de meist Freit“ sowie „ der Engel begrüßt die Jungfrau Maria„. Zart und gefühlvoll schickte dann die Gruppe ihre Weise von der Empore ins Kirchenschiff, als sie sangen: „Wie bist du worden klein, o liebster Jesus mein“.

 

Nach einem Instrumentalstück bei der Kommunion sangen der Bergler Gsang von der kalten „Winternacht, da ist die Sehnsucht aufgewacht, die Sehnsucht nach der Liebe“ und mit einem herrlichen „Ruck ma do nouada zam, dann is net so hart... dann macht eich de Weihnacht erst innwendi froh“, stimmten die Bergler in das Schlusslied ein.

Pfarrer Josef Drexler bedankte sich zum Schluss bei der fünfköpfigen Gesangsgruppe für den wunderbaren Gesang, der geeignet ist, wieder zu uns selber und zu Gott zu kommen und entließ die Kirchenbesucher mit seinem Segen und wünschte noch einen guten und besinnlichen 3. Adventsonntag.

 

Foto: Ferdinand Rabenbauer, Erika Rabenbauer, Siglinde Weindl, Edeltraud Straub und Josef Höcherl.  

Foto zu Meldung: Stimmungsvolles Rorate mit Volkstümlichen Weisen

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