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Freiwillige Feuerwehr Prackenbach

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Martin Heiland-Handlos

Hochkreuzstr. 5
94267 Prackenbach

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.feuerwehr-prackenbach.de/

Kommandant:
Penzkofer Stefan

Lindenweg 11
94267 Prackenbach

 

Tel.: 09942/4067723

  
 


Aktuelle Meldungen

Die FFW gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder

(14.07.2019)

Gartenfest mit der Feuerwehrkapelle Ränkam

 

Prackenbach. Der Tradition entsprechend gedachte am Sonntag die FFW Prackenbach in einem Gedenkgottesdienst der verstorbenen Mitglieder und beim Einzug zogen die Mitglieder, angeführt von der Feuerwehr-Kapelle Ränkam zum Feuerwehrgerätehaus, um der Verstorbenen bei der Hl. Messe zu gedenken.

 

Pfarrer Josef Drexler begrüßte zum 15. Sonntag im Jahreskreis neben Diakon Andreas Dieterle alle Gläubigen der Pfarrei Prackenbach/Krailing, insbesondere die Feuerwehrkameraden aus Prackenbach, die anlässlich ihres Gartenfestes für die verstorbenen Kameraden bei der Hl. Messe gedachten. Sein Gruß galt auch der Feuerwehrkapelle aus Ränkam in Furth im Wald, welche den Gottesdienst, wie schon in jedem Jahr, musikalisch gestalteten.

 

Nicht fromme Sprüche, sondern konkrete Taten, das fordern oft Menschen von uns, dass wir uns erklären, dass das Christentum besser werde, sondern dass wir konkrete Taten der Liebe sprechen lassen. Doch wir sollen uns nicht aus dem Konzept bringen lassen, weil wir ja zur Kirche gehen und, so Drexler, was eine konkrete Tat der Liebe ist.

 

Nach den Kyrierufen und dem Tagesgebet trug das Feuerwehrmitglied Michael Holzapfel den Lesungstext vor und Diakon Andreas Dieterle verlas das Evangelium vom Tage.

 

In seiner Predigt erwähnte Pfarrer Drexler die Geschichte vom Samariter, der unter die Räuber gefallen war. Viele Passanten sahen ihn, gingen jedoch vorüber.

Der Verstoß der Nächstenliebe ist nur, wenn man anderen etwas Böses tut – nein – so der Redner. Auch wenn man anderen in Not sieht, das Tun jedoch unterlässt. Denn das Unterlassen ist genau so

Schlimm, wie das Tun des Bösen, so Pfarrer Drexler, das heißt es schon im Schuldbekenntnis: „Habe ich Gutes unterlassen“? Wenn ich andere in Not sehe, da muss mir die Not auch zu Herzen gehen, damit ich trotzdem anpacke, zu lindern.

In den Augen sehen wir oft weltweite Not und In den Massenmedien erscheinen unzählige Bilder von Notleidenden der Welt. Wir sollten doch wenigstens ein Stück weit helfen können, so Drexler.

 

In seiner weiteren Ansprache dankte Pfarrer Drexler den Kirchgängern, denn sie seien es, bei denen das weltweite Gesetz der Nächstenliebe ankommt und stellte einen Vergleich zur Feuerwehr her, die stets einem Menschen, der in Not geraten ist, spontan und effektiv hilft und sprach ihnen ein großes Vergelt´s aus.

Zum Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder sprach Pfarrer Drexler gemeinsam mit den Gläubigen ein Vater unser und empfahl sie der Mutter Gottes und bat, dass Gott sie für ihre Taten belohnen möge.

Anschließend legte der Vorsitzende zum Gedenken der Verstorbenen an der Gedenksäule vor dem Feuerhaus eine Schale nieder.

 

Nach dem Gottesdienst gab Pfarrer Drexler Hinweise zum neuen Pfarrbrief, der bis zum 04. August 19 reicht. Am Samstag findet in Krailing der Vorabendgottesdienst für Prackenbach und Krailing statt.

Zudem ist die Pfarreiengemeinschaft am Sonntag zum Gründungsfest der KLJB in Moosbach mit der Weihe der neuen Fahne eingeladen. Im Übrigen dankte er der Feuerwehr und den Gottesdienstbesuchern für die Mitfeier insbesondere den FW Mitgliedern für ihre Teilnahme und der Feuerwehrkapelle Ränkam und deren musikalische Ausschmückung, dann entließ er die Gottesdienstbesucher mit dem Wettersegen.

 

Foto: Pfarrer Drexler mit dem Lektor Michael Holzapfel

Foto zur Meldung: Die FFW gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder
Foto: Die FFW gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder

Die 2/3. Klasse bei der Feuerwehr

(03.05.2019)

Kommandant Penzkofer und André Achatz mussten viele Fragen beantworten

 

Prackenbach. Eine sehr wissbegierige Gruppe von25 Kindern der Combi-Klasse 2/3 der Grundschule Prackenbach durfte am Freitag mit ihrer Lehrerin Karin Winkelbauer der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel zu sehen und zu hören bekamen. Sie hatten sich im Heimat- und Sachkundeunterricht schon auf diese Schulstunde vorbereitet und viele Fragen zurecht gelegt, deren Antworten ihnen der 1.Kommandant Stefan Penzkofer und der Jugendwart André Achatz nicht schuldig blieben.

Zunächst gab ihnen Stefan Penzkofer einige allgemeine Angaben über die Stützpunktfeuerwehr, die 1874 gegründet wurde und erzählten, dass die Feuerwehr aus insgesamt vier Abteilungen besteht, die größte ist in Prackenbach, weitere sind in Moosbach, Ruhmannsdorf und Tresdorf. Was die Kinder sehr interessierte, war, dass die Jugendlichen mit 12 – 18 Jahren in die Feuerwehr eintreten können.

Fasziniert waren sie auch über das HLF, das schon wieder 7 Jahre auf dem Buckel hat und das LF8 30 Jahre im Einsatz ist. Weiter hatten die Schüler noch viele Fragen auf Lager. Wie lange Penzkofer schon bei der Feuerwehr ist und wo die Feuerwehr- Leitstelle untergebracht ist.

Auch wie viele Geräteträger die Feuerwehr Prackenbach hat und dass ein Aktiver ab 18 Jahren einen Lehrgang absolvieren darf.

 

Anschließend erklärte Stefan Penzkofer und André Achatz in zwei Gruppen aufgeteilt, die Fahrzeuge. Die Schüler staunten nicht schlecht über die vielen Gerätschaften unter anderem den Rettungsspreitzer, das Schaumlöschgerät und die Wärmebildkamera, die im Führerhaus untergebracht ist, wo auch die Schüler Platz nehmen durften.

Dann führte André Achatz den Schülern vor, wie ein Atemschutzträger richtig angezogen ist. Dazu wollten die Kinder noch wissen, wie lange der Sauerstoff hält. Dazu wurde ihnen erklärt, dass sich das Gerät mit Piepsen bemerkbar macht. Dann weiß der Atemschutzträger, dass er nicht mehr lange im Einsatz bleiben kann.

Stefan Penzkofer bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr Interesse und gab ihnen noch Info-Material mit auf den Weg.

 

Foto: li. Stefan Penzkofer Kdt., v.re. André Achatz Jugendwart, Förderlehrerin Andrea Greindl Krönauer, Bettina Heiland (FW), Karin Winklbauer Lehrerin

Foto zur Meldung: Die 2/3. Klasse bei der Feuerwehr
Foto: Die 2/3. Klasse bei der Feuerwehr

Dreijährige Module (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West

(10.04.2019)

17 junge Nachwuchskräfte absolvierten Zwischenprüfung mit Bravur

 

Prackenbach. Im Inspektionsbereich West wurde am Mittwoch unter der Leitung des fachlich zuständigen Kreisbrandmeisters Adolf Bielmeier die MTA-Zwischenprüfung mit einer schriftlichen und einer mündlich/praktischen Prüfung als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme abgeschlossen.

 

Die MTA ist die Basis jeglicher Feuerwehrausbildung und Zugangsvoraussetzung für alle weiteren Lehrgänge am Standort, im Landkreis oder bei den Feuerwehrschulen. Die Basismodul-Trupp-Ausbildung wird von den Feuerwehren in Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion durchgeführt und ist die Grundausbildung für den Feuerwehrnachwuchs.

Grundlage für die MTA ist die Feuerwehrdienstvorschrift 2 – Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren. (Basismodul + Standortausbildung + bei Bedarf Ergänzungsmodule).

 

Im KBM-Bereich Penzkofer waren es in Prackenbach 17, in Viechtach 18, in Bodenmais 12 und in Teisnach am Freitag 25, die sich 2019 in 10-tägigen Lehrgängen unterzogen und am Mittwoch mit einer Zwischenprüfung abschlossen. Jeweils 72 Unterrichtseinheiten je 45 Minuten (einschl. Prüfungstag) mussten die Nachwuchskräfte zuvor absolviert haben, um später für einen Ernstfall gerüstet zu sein, die Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen, Funkausbildung und Leistungsnachweis inbegriffen.

 

Die Ausbildung erstreckte sich über Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr, Geräte- und Fahrzeugkunde und persönliche Schutzausrüstung bis hin zu Brennen und Löschen. Die jungen Leute wurden auch unterrichtet über Rettungsgeräte, über Verhalten beim Einsatz, Hygiene und Gefahren sowie bei Anwenden im Brandeinsatz und Hilfeleistungseinsatz in Theorie und Praxis.

 

Bei der schriftlichen Prüfung, die eine Teilnahme an allen Ausbildungen voraussetzt, wurden über 215 Fragen ausgewählt, von denen 50 zu beantworten waren. Dabei ging es um Pflichtaufgaben der Feuerwehr, um Fahrzeugtypen und welche Schaltstellungen ein Mehrzweckstrahlrohr besitzt. Auch ging es um technischen Hilfeleistungssatz und wann eine Feuerwehrleine nicht eingesetzt werden darf. Die Fragen wurden mit unterschiedlichen Punkten bewertet, wobei man das Prüfungsziel mit mindestens 25 Punkten erreicht hat.

 

Bei der mündlichen Prüfung waren weitere 25 Fragen zu lösen, die sich im Wesentlichen um die Fahrzeugtechnik und Ausrüstung der Wehren drehten.

Wer die schriftliche Prüfung gemeistert hatte, musste im Feuerwehrgerätehaus zur praktischen Prüfung antreten, wo die jungen Leute noch mögliche 70 Punkte erreichen konnten. Hier ging es unter anderem um die drei Hauptaufgaben des Löschfahrzeuges, ob das Löschfahrzeug eine Tragkraftspritze hat oder ob eine vierteilige Steckleiter vorhanden ist. Feuerlöscher mussten bestimmt werden und die Inbetriebnahme erklären. Auch musste die Leine für Brustband richtig sitzen und Handhabung eines Unterflurhydranten korrekt erklärt werden.

 

Die fachkundige Betreuung und Ausbildung erfolgte durch die Feuerwehren der KBI-West. Die Abnahme erfolgte im Beisein von KBM Adolf Bielmeier, den 1. Kdt. Stefan Penzkofer Prackenbach, Ludwig Fleischmann, Moosbach und Andreas Früchtl Ruhmannsdorf, ihren Stellvertretern und Führungskräfte der teilnehmenden Wehren.

 

Adolf Bielmeier gratulierte zum Abschluss den jungen Leuten zur bestandenen Prüfung und bemerkte, dass hier echte Nachwuchsförderung betrieben wird, um das System weiter zu führen in den Heimatwehren. Er dankte den Ausbildern und Prüfern für ihren Arbeitseinsatz und allen Beteiligten der Prackenbacher Wehr.

 

Kdt. Stefan Penzkofer gratulierte ebenfalls den jungen Leuten zur bestandenen Prüfung, lobte ihre gute Truppe und dankte den Kameraden der Feuerwehren bei der Ausbildung und den Helfern.

 

Die erfolgreichen Prüflinge der Prackenbacher Wehr:

Thomas Bielmeier, Sofie Fleischmann, Philipp Holzer, Selina Kastl, Jonas Sobania, Tobias Sobania, Timo Ziselsberger, alle Prackenbach

Marcus Haimerl, Lukas Schedlbauer alle Moosbach, Quirin Vogl, Lukas Kellermeier beide Ruhmannsdorf, Felix Schedlbauer, Moosbach, Thomas Krieger, Prackenbach.

 

Foto: Prüflinge mit Ausbildern li. KBM Adolf Bielmeier

Foto zur Meldung: Dreijährige Module (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West
Foto: Dreijährige Module (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West

Georg Probst feierte sein 70. Wiegenfest

(26.01.2019)

Als Gründungsmitglied und Ehrenvorstand wurde er noch 2 Mal Ehrenmitglied

 

Prackenbach/Münchshöfen. In Oberreisach, unweit der Ortschaft Prackenbach ist Georg Probst zu Hause, der in diesen Tagen beim Wurzelsee in Münchshöfen mit der Familie, Nachbarn, Verwandten und Vereinen seinen 70. Geburtstag feierte.

 

Bei der lustigen Feier freute er sich ganz besonders über den Besuch des Handwerkervereins, dem er seit 1990 als Mitglied angehört. Auch der Feuerwehr hält er seit 1966 die Treue, so dass ihm die beiden Vorsitzenden Hans Feldmeier und Martin Heiland als Dankeschön eine Ehrenurkunde überreichten und ihm ganz herzlich gratulierten.

Nicht zuletzt ist Probst auch Gründungsmitglied der Oldtimer Rubendorf, quasi seit 25 Jahren Mitglied und hat sich 16 Jahre als Vorstand mit Leib und Seele eingesetzt, so dass man ihn schon vor längerer Zeit zum Ehrenvorstand ernannte.

 

Georg Probst wurde am 12.April 1949 geboren. Von den 2 älteren Geschwistern wohnt die Schwester in Regensburg und der Bruder ist bereits im Säuglingsalter verstorben. Hauptberuflich ist er Landwirt und nebenberuflich ist er unter anderem bei der Firma Fischl und der Firma Altmann beschäftigt.

Er übernahm das Elternhaus und heiratete seine Agnes, eine geborene Fleischmann und errichteten 1994 ein schmuckes neues Wohnhaus.

Mittlerweile hat Sohn Anton das Anwesen übernommen und Tochter Anna hat sich in Prackenbach sesshaft gemacht und verpachtete ihren landwirtschaftlichen Betrieb.

Auf der Hitliste des „Geburtstagskindes“ auf Platz 1 jedoch sitzt Enkeltochter Sandra, der Stolz vom Opa und hält ihn neben seinem großen Hobby, den Oldtimern, fest auf Trab.

 

Die Geburtstagfeier jedoch ging sehr fröhlich über die Bühne, denn Henamoda Christian Geiger und Hochzeitslader Hermann Fleischmann spielten und sangen den ganzen Abend zünftig auf

und unterhielten die Gäste. Auch die Familie ehrte ihr beliebtes Familienmitglied mit kurzweiligen Gedichten und lobten ihn als geselligen, fleißigen Mann, der vor allem auch in vielen Vereinen aktiv ist.

 

Foto: Hans Feldmeier, Daniela Prieselmeier, Georg Probst, Martin Heiland

Foto zur Meldung: Georg Probst feierte sein 70. Wiegenfest
Foto: Georg Probst feierte sein 70. Wiegenfest

Generalversammlung bei der Stützpunktfeuerwehr

(11.01.2019)

Vorsitzender Martin Heiland hat das erste Jahr seiner Amtszeit super gemeistert

10 Neuzugänge und eine Reihe Ehrungen – Ehrenzeichen in Gold für Franz Holzapfel – Alois Schedlbauer 75 Jahre bei der Feuerwehr

 

Prackenbach. Obwohl den ganzen Tag das Schneetreiben kein Ende nahm, fanden sich am Freitag-Abend im Unterrichtsraum der Feuerwehr 62 Mitglieder ein, wo bei der Stützpunktfeuerwehr die Generalversammlung mit umfangreichen Rechenschaftsberichtern über die Bühne ging.

 

Zur 145. Jahreshauptversammlung konnte Vorsitzender Martin Heiland neben den anwesenden Mitgliedern Bürgermeister Andreas Eckl, KBM Thomas Penzkofer sowie Ehrenvorstand Alfons Krieger, Ehrenkommandant Franz Holzapfel und die anwesenden Ehrenmitglieder begrüßen.

 

Im letzten Jahr musste man die Mitglieder Hermann Schroll sen., Georg Augustinowski und Andreas Frohnauer zu Grabe tragen. Ihnen und aller Verstorbener zu Ehren bat Heiland um eine Gedenkminute.

Von den Mitgliederzahlen bemerkte er, dass ein Austritt zu verzeichnen war. Neue Mitglieder sind: Rosi Wieland, Lisa Wieland, Kevin Laumer, Bettina Handlos, Patrick Weber, Matthias Handlos, Luca Obertshauser, Angela Daffner, Thomas Holzer und Hedwig Augustinowski. Das ergibt eine Gesamtmitgliederzahl von 282, davon 55 Damen. Ehrenmitglieder: 33, Jugend: 19 davon 6 Damen, Aktive: 56, davon 10 Damen, Passive: 174 davon 39 Damen. Neue Uniformen oder T-Shirts können bei Kurt Sobania bestellt werden.

 

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an eine Reihe von eigene Veranstaltungen und die Teilnahme an gesellschaftliche und kirchliche Ereignisse auch bei den Dorf- und Nachbarvereinen. Er berichtete vom Feuerwehrfußballturnier, bei dem man mit einem sensationellen ersten Platz nach Hause ging. Den Spielern und Helfern galt dazu ein großes Dankeschön. Glückwünsche gingen an drei Hochzeitspaare. Auch bei einer Reihe von Gründungsfesten und Gartenfeste der Nachbarvereine war man präsent und beim Ferienprogramm mitgemischt. Eine Herbstwanderung zu der Poschinger Hütte hat der Verein ebenfalls unternommen und sich bei der Dorfmeisterschaft im Stockschießen beteiligt und den ersten Platz kassiert. Eine Fackelwanderung stand ebenfalls auf dem Programm, der Besuch beim Tresdorfer Weihnachtsmarkt und am Christkindlmarkt in Hagengrub. Schließlich wurden einige Christbaumversteigerungen besucht und eine eigene organisiert. Nicht vergessen sind die Kameraden, von denen eine Reihe zum Geburtstag gratuliert wurde. Schließlich ging ein Lob an die FW-Damen, die sich zum gemeinsamen Kücherl und Zimtnudeln backen getroffen haben.

Zum Schluss bemerkte Martin Heiland, dass sich die Feuerwehr Prackenbach am Ostbayerischen Feuerwehrpreis beworben hat. Leider konnte man sich keinen der drei ersten Preise sichern, trotzdem sprang eine Spende von 250,- € heraus. Ein Dank ging an André Achatz und Timo Zizelsberger, die das Konzept zusammengestellt haben.

 

Umfangreiche Aufzeichnungen lieferte der 1.Kommandant Stefan Penzkofer. Im abgelaufenen Jahr leisteten 56 Mitglieder, davon 10 Damen aktiven Dienst. Sie waren bei 26 Einsätzen (7 Brand und 15 THL) 518 Stunden unfallfrei im Einsatz. Zu den Brandeinsätzen zählen ein Einsatz in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Vorderau, 4 Kleinbrände, der Brand eines Wohnhauses in Moosbach und eine Erkundung Rauchmelder. Dank ging an die Arbeitgeber sowie Rosi und Ludwig Pritzl.

Die 13 Übungen, welche insgesamt 545 Übungsstunden ergaben, umfassten 2 Maschinistenübungen, 2 Damenübungen, 1 Gemeinschaftsübung, 1 Kindergarten-und eine Schulübung, eine THL-Übung und eine Funkübung. Dank ging an die Besitzer der Übungsobjekte und die Überlassung der Schrottautos zu Übungszwecken.

1 Gruppe nahm an der Leistungsprüfung in THL teil und holten sich 1 X Stufe 1, 3 X Stufe 3, 2 X Stufe 4 und 3 X Stufe 5.

André Achatz hat an der SFS Regensburg den Lehrgang für Jugendwarte absolviert, ebenso am Standort auf Kreisebene den Maschinistenlehrgang und den Atemschutzgeräteträger abgelegt.

Weiter haben jeweils 8 Teilnehmer das Basismodul sowie Thomas Fleischmann und Thomas Penzkofer bei der Inspektion in Straubing das Fahrsicherheitstraining mit HLF abgelegt.

Im Bereich Fahrzeuge und Geräte wurde im letzten Jahr das HLF 1065 KM gefahren. Außerdem war man mit dem LF 8 im letzten Jahr 1833 KM unterwegs, das mittlerweile 30 Jahre auf dem Buckel hat.

Aus der Vereinskasse in die aktive Wehr wurden ca. 1000 € für Verpflegung bei Ausbildung, Kleinteile und Verbrauchsmaterial übernommen, incl. Kosten Handyalarmierung ca. 200 €.

 

Zudem nannte Penzkofer eine Reihe von Terminen, die im letzten Jahr auf dem Programm standen. Unter anderem die Begehung des Jugendhauses in Krailing, Arbeitseinsatz Zisterne Igleinsberg und ein Sauganschluss wurde montiert, Dank ging dabei an die Familie Raith. Zudem eine Ausbilderbesprechung THL und die Besichtigung der FWGH Sossau sowie eine Ehrenzeichenverleihung für 25-jährige Dienstzeit für Susi Fraundorfner stand auf dem Programm. Außerdem hat Franz Holzapfel 5 Leistungsprüfungen als Schiedsrichter und 2 Sitzungen im KFV besucht.

Für 2019 und die nächsten Jahre ist eine MTA Abschlussprüfung, Leistungsprüfungen 2 x LA, 2 x THL und ein Basislehrgang im Oktober eingeplant.

 

Im Anschluss informierte Kassier Thomas Högerl über die Finanzen, welche die Kassenprüfer Kurt Sobania und Ulrike Holzapfel für perfekt und sauber bezeichneten. Dem Schatzmeister wurde Entlastung erteilt.

Atemschutzwart Thomas Fleischmann informierte über derzeit 24 Geräteträger, die aktiven Dienst verrichteten. Unterstützt werden sie durch 1 Träger aus Moosbach. Das aktuelle Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren. Neu dabei ist André Achatz und nicht mehr im Team ist Hermann Schroll.

Fleischmann berichtete von vier Einsätzen und mehreren Übungen. 24 Geräteträger leisteten im abgelaufenen Jahr 244 Übungs- und Einsatzstunden. Dank galt Andreas Schötz, der den größten Teil der Fahrten übernommen hat.

2019 sind 4 Übungen in der Anlage in Regen geplant, Standortübungen in Schöllnach und die Ausbildung von neuen Geräteträgern. Fleischmann bedankte sich bei allen Geräteträgern, bei seinem Stellvertreter Christian Gierl, bei allen Kameraden und beim Bürgermeister für die Neuanschaffungen.

 

André Achatz berichtete über die Jugendgruppe, die im letzten Jahr aus 19 Jugendlichen bestand, davon 6 Mädchen und 13 Buben. Nach vier Ausgeschiedenen (Johannes Mühlbauer, David Kuhn, Carina Sobania und Michael Högerl)(Übernahme in den aktiven Dienst) und zwei Neuaufnahmen (Kavin Laumer und Luca Obertshauser) besteht der aktuelle Stand bei 15 Jugendlichen davon 5 Mädchen und10 Jungen. Zur Ausbildung bemerkte Achatz, dass insgesamt die Jugendgruppe 225 Übungsstunden in 10 planmäßigen Übungen geleistet hat. Zum Jugendprogramm gehörte auch ein MTA Basismodul, die Abnahme der Jugendflamme, ein Wissenstest in Teisnach und eine Sprechfunkausbildung in Viechtach.

Ebenso meisterten die Jugendlichen eine Reihe von Veranstaltungen unter anderem, als sie das Friedenslicht aus Regen holten und an die Pfarrfamilie Prackenbach und dem Nachbarverein Tresdorf weitergaben. Außerdem sind 2019 10 Übungen geplant, unter anderem die Bayerische Jugendleistungsprüfung, Wissenstest, Rama dama und Zeltlager.

 

Zum Schluss bedankte sich Achatz bei allen, die sich in irgendeiner Weise an der Unterstützung der Jugendgruppe beteiligt haben sowie bei Kurt Sobania, Timo Ziselsberger und bei allen Spendern und Förderern.

 

Anschließend nahm Bürgermeister Eckl die Entlastung der Vorstandschaft vor und wünschte allen auch von Seiten der Gemeinde noch ein gutes Neues Jahr. In seinem Grußwort lobte er den Verein für seine Arbeit im ganzen Jahr und brachte die Freude beim Spalier bei seiner Trauung mit Manuela zum Ausdruck, was ihn sehr freute.

Für das nächste Jahr seien die Themen sehr groß, bemerkte Eckl. Verschiedene Varianten stehen im Rahmen der Umstrukturierung des Feuerhauses an, diese vom Tisch zu nehmen. Wir müssen etwas machen, Sanieren, Anbau oder Umbau, so Eckl. Die Ersatzbeschaffung eines LF 8 wird noch einige Jahre dauern, stellte Eckl fest und meinte, man wird die 2 Maßnahmen schon hinbringen. Eckl dankte auch dem Atemschutz, der sehr wichtig sei. Leider können die Aktiven nicht mehr so leicht weg von der Arbeit, stellte er fest. Schließlich dankte er allen und wünschte weiterhin Freude am FW-Dienst.

 

KBM Thomas Penzkofer freute sich, dass auch der Ehrenkommandant Franz Holzapfel nach seiner Krankheit anwesend war und lobte den Verein für die vielen Aktivitäten. Die Berichte seien schon immens, stellte er fest. Er erwähnte auch die beiden Kommandanten als gute Nachfolger und die sehr gute Frauenquote in Prackenbach und im Übrigen die sehr gute mustergültige Zusammenarbeit in Prackenbach. Sehr gut war der Einsatz in Viechtafell und in Moosbach mit den 4 Wehren und erwähnte die Wasserversorgung, die wir heuer sehr notwendig brauchen werden. Güllefässer füllen ist angesagt!

Zur Einsatzbeschaffung Gerätehaus meinte er, alles geht nicht auf einmal. Erst muss der Stall passen!

Zum Schluss erwähnte der KBM die Digitalalarmierung, welche die nächsten Jahre nicht kommen wird. Dann dankte er der Aktiven Mannschaft, Bürgermeister Eckl mit der Gemeinde, wobei er der schönen Zusammenarbeit ein großes Lob aussprach und wünschte für das angebrochene Jahr Glück und Gesundheit, unfallfreie Fahrten, damit sie stets gesund zu ihren Familien zurückkehren.

 

Ehrungen und Beförderungen

Für 25-jährige Mitgliedschaft: Susanne Fraundorfner, Helga Hirtreiter, Xaver Kilger, Petra Stiglbauer

Für 40 Jahre: Albert Bielmeier, Johann Eidenschink, Heinrich Gierl, Franz Holzapfel, Josef Moser, Johann Schötz

Für 50 Jahre: Ferdinand Hofbauer

Für 60 Jahre: Erwin Holzapfel, Willi Pritzl

Für 65 Jahre: Josef Rackl sen. und

Für 75 Jahre Alois Schedlbauer.

 

Weitere Auszeichnungen und Präsente wurden verliehen

Hermann Schroll hat aufgrund seines Unfalls als Geräteträger aufgehört. Er war 27 Jahre Geräteträger und davon 10 Jahre Atemschutzbeauftragter. Schroll versprach, dass er trotzdem seine Kameraden auch in Zukunft bei Einsätzen im Atemschutz unterstützen wird. Dein Erfahrungsschatz ist Goldes wert, betonte Thomas Fleischmann und überreichte ihm als Dankeschön ein Geschenk.

 

Befördert zur Feuerwehrfrau wurde Carina Sobania

Zum Feuerwehrmann: Michael Högerl jun, Johannes Mühlbauer, David Kuhn (Übernahme in den Akiven Dienst). Auch hat Albert Baumgartner die Altersgrenze erreicht und wurde in den Ruhestand verabschiedet. Er war 49 Jahre bei der Feuerwehr im aktiven Dienst.

Acht Jahre war Martin Haimerl Gerätewart und als Nachfolger tritt Martin Holzapfel in seine Fußstapfen. 11 Jahre war Michael Holzapfel als stellvertretender Jugendwart im Einsatz. Johannes Mühlbauer wurde nun zum Stellvertreter ernannt.

Ehrungen aktiver Dienst (ab 14. Lebensjahr)

Für 10 Jahre André Achatz, Christian Gierl, Bettina Heiland, Martin Heiland und Thomas Schötz.

Für 20 Jahre Günther Fraundorfner,

für 30 Jahre Hermann Schroll

für 40 Jahre Franz Holzapfel (nachträglich).

KBR Hermann Keilhofer hätte die Ehrung für Franz Holzapfel sehr gerne übernommen, doch durch einen Unfall beim Brand in Moosbach war er verhindert. Im Namen des Freistaates Bayern überreichte darum KBM Penzkofer an Franz Holzapfel das FW-Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Dienstzeit im akt. Dienst.

 

Bevor der Vorsitzende seine Schlussworte sprach, erwähnte Robert Holzapfel die Tatsache, dass den Aktiven bei einem größeren Brand eine Verpflegung zustehe. Diese Einsatzpflege hat der Brandleider zu übernehmen. Wenn nicht, übernimmt das die Gemeinde, versprach Eckl, denn wir lassen Keinen im Regen stehen.

 

Im Namen der Feuerwehr bedankte sich der Vorsitzende für das zahlreiche Erscheinen und allen, die sich das ganze Jahr für die Feuerwehr einbrachten, auch bei den Angehörigen, bei seinem Stellvertreter für die gute Zusammenarbeit sowie dem Homepage-Team Kurt Sobania, Timo Zitzelsberger, Thomas Santl und André Achatz, wünschte ein gesundes erfolgreiches Jahr und endete mit dem Zitat: „Ehrenamt ist nicht Arbeit, die nicht bezahlt wird, sondern Arbeit, die nicht bezahlt werden kann.“

 

PS: Die Vorstandschaft hat beschlossen, einen Vereinsausflug zu organisieren. Er findet vom Fr. 4.10.19 – 6.10.19 nach Rohrmoos-Untertal bei Schladming statt. Anmeldung bei Thomas Högerl und Thomas Fleischmann. Weitere Infos auf der Homepage der Feuerwehr Prackenbach und der Tageszeitung.

 

Foto: KBM Thomas Penzkofer, BM Andreas Eckl, Albert Baumgartner, Franz Holzapfel, Susi Fraundorfner, Hermann Schroll, Michael Holzpfel, Martin Heiland, Stefan Penzkofer, Thomas Santl, Martin Heiland, vorne Erwin Holzapfel, Willi Pritzl

Foto zur Meldung: Generalversammlung bei der Stützpunktfeuerwehr
Foto: Generalversammlung bei der Stützpunktfeuerwehr

Kameradschaftsabend im Gasthaus Waldblick

(10.11.2018)

Prackenbach. Am Samstag hat die Vorstandschaft der FFW Prackenbach alle Vereinsmitglieder zum nun bereits 2. Kameradschaftsabend eingeladen. Treffpunkt war das Feuerwehrgerätehaus in Prackenbach.

Ein Teil der Kameraden wanderte mit Fackeln über Hetzelsdorf zum Gasthaus Waldblick, wo man auf die restlichen Kameraden traf. Vorstand Martin Heiland-Handlos nahm die Gelegenheit wahr und bedankte sich für die ehrenamtliche Arbeit übers ganze Jahr.

Mit einem Ripperlessen und zünftiger Musik, gespielt von 2 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, verbrachten alle einen gemütlichen und unterhaltsamen Abend. Man war der Meinung, dass weitere solche Abende folgen sollten.

Foto zur Meldung: Kameradschaftsabend im Gasthaus Waldblick
Foto: Kameradschaftsabend im Gasthaus Waldblick

Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer

(02.11.2018)

17 Fahrzeuge und 10 Feuerwehren waren im Einsatz

 

Viechtach/Prackenbach. Am 02.11.2018 fand im KBM Bereich Thomas Penzkofer eine große Funkübung mit 17 eingesetzten Fahrzeugen statt.

Um 19.30 Uhr wurden die jeweiligen Feuerwehren über einen Sammelruf von der Zentrale im Feuerwehrgerätehaus Viechtach abgerufen und mit Koordinaten der jeweiligen anzufahrenden Ziele versorgt. Darauf wurde besonderer Wert auf das Wiederholen der Einsatzaufträge sowie einer formal korrekten Verständigung über Funk gelegt. Ebenso wurde durch mehrere der Wechsel der Funkgruppen die Handhabung der Digitalen Funkgeräte sowie das an- und abmelden bei der jeweiligen Übungsleitung trainiert.

Die Handhabung der Landkarten und auffinden der Zielorte, bei denen auch Aufgaben aus dem feuerwehrtechnischen Umfeld zu lösen waren, verlangte einiges an Wissen von den Übungsteilnehmern. Ebenso wurden Wasserentnahmestellen, Wasserversorgung, die Zugänglichkeit von Objekten sowie die Anfahrt dazu erkundet.

 

Die Teilnehmer der Funkübung waren: FF Allersdorf, FF Ayrhof, FF Kirchaitnach, FF Kollnburg, FF Rechertsried, FF Prackenbach, FF Moosbach, FF Ruhmannsdorf, FF Tresdorf sowie die FF Viechtach.

Bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus Viechtach dankte KBM Penzkofer allen Teilnehmern für den geopferten Abend sowie den Übungsleitern, die aus der Zentrale die Fahrzeuge und Aufgaben koordiniert hatten und der FF Viechtach für die zur Verfügung gestellten Getränke und die Nutzung des Feuerwehrhauses.

 

Foto: Karo Wölfl, Tanja Penzkofer, Monika Schötz

Foto zur Meldung: Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer
Foto: Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer

Die Feuerwehr und die Handwerker waren auf Wanderschaft

(30.09.2018)

Prackenbach. Mitglieder der FFW und des Handwerkervereins Prackenbach waren am Sonntag bei ihrer alljährlichen Herbstwanderung heuer in unserem schönen Bayerischen Wald und auf Schusters Rappen unterwegs, wobei herrliches Spätsommerwetter sie begleitete.

 

Start der lustig gestimmten Prackenbacher war der Wanderparkplatz Poschinger Hütte bei Arnbruck. Beim Aufstieg zum Hochstein bei Drachselsried war die Puste ein wenig besser gefordert, doch die 35 Wanderer wurden in der Berghütte Schareben mit einem leckeren Mittagessen belohnt, wo gemütliches Beisammensein Trumpf war.

Nach dem man sich noch Kaffee und Kuchen schmecken ließ, ging es wieder Abwärts über die Spitzwaldkanzel und die Fahrt Richtung Heimwärts.

Die Wandergruppe war sich einig, diese Wanderung im nächsten Jahre zu Wiederholen. Dank gebührt Martin Heiland (1.Vorstand der FFW) der den Ausflug organisiert hat.

 

Foto: 1.v.li sitzend Martin Heiland

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr und die Handwerker waren auf Wanderschaft
Foto: Die Feuerwehr und die Handwerker waren auf Wanderschaft

Ferienprogramm bei der Gemeinde Prackenbach

(03.08.2018)

Aktionsnachmittag bei der Feuerwehr

 

Prackenbach. Bei Sommerlichen Temperaturen fanden sich auch heuer wieder beim Ferienprogramm 15 Kinder beim Feuerhaus in Prackenbach ein, wo ihnen von Jugendwart Andre Achatz und seinen Helfern viele Aktionen geboten wurden.

Oberhalb des Gerätehauses war eine Verpflegungsstation eingerichtet, eine Mal- & Bastelecke aufgebaut und für diverse Wasserspiele vorgesorgt.

Vorstand Martin Heiland-Handlos begrüßte zunächst die anwesenden Kinder sowie deren Eltern recht herzlich. Allerdings zog pünktlich zu Beginn der Veranstaltung ein Gewitter mit Regen auf, woraufhin man den Ort des Geschehens in die Fahrzeughalle verlagern musste.

 

Betreut wurden die einzelnen Stationen von der Jugendfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft. Dort konnten die Kinder dann unter anderem den Umgang mit Feuerwehrschläuchen beim „Schlauchkegeln“ üben. Großen Spaß hatten sie auch beim Zielen mit der Kübelspritze und beim Umspritzen von aufgestellten Dosen. Schließlich bastelten einige Kinder mit großem Eifer aus Kartons eine Feuerwehrfahrzeug-Spardose, die mit diversen Motiven ausgemalt wurden.

 

Als sich das Wetter wieder besserte, wurde das Hydroschild aufgebaut, welches neben den Dorf-Rundfahrten mit dem LF-8 zu den Highlights des turbulenten Nachmittags zählten. Und wem trotz des vielen Wassers, das die Kleinen abbekommen hatten noch zu heiß war, bekamen zur Abkühlung noch reichlich Eis. Auch für den kleinen Hunger wurde mit Wurstsemmeln vorgesorgt und die Eltern ließen sich Kaffee und Kuchen munden.

 

Foto: Kinder mit Vorstand Martin Heiland-Handlos und Mutter Kerstin Bemmerl

Foto zur Meldung: Ferienprogramm bei der Gemeinde Prackenbach
Foto: Ferienprogramm bei der Gemeinde Prackenbach

Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 & 2

(30.06.2018)

Prackenbach. Am Samstag legten 14 Mädchen und Buben der Jugendfeuerwehr Prackenbach die Jugendflamme mit Erfolg ab.

 

Die 8 Teilnehmer der Stufe I bewiesen ihr Können unter den fachkundigen Augen ihres Kommandanten Stefan Penzkofer und des Schiedsrichters Siegfried Engl. Hierbei mussten sie einen Notruf korrekt absetzen, 5 verschiedene Knoten und Stiche beherrschen sowie die richtige Handhabung von Strahlrohren und Verteiler vorführen. Ebenfalls musste von den Teilnehmern ein Nachweis über eine sportliche, kulturelle, soziale oder ökologische Tätigkeit vorgelegt werden.

 

Die 6 Prüflinge in Stufe II zeigten ihr Wissen im Bereich der Gerätekunde am HLF 20, in der richtigen Bedienung eines Überflurhydranten und aufbauen einer Schlauchleitung bis zum Verteiler, legten den Mastwurf am Strahlrohr an und erklärten den anwesenden Schiedsrichtern KBM Thomas Penzkofer und Stv. Kreisjugendwart Rudolf Wurzer die Handhabung und den Verwendungszweck von 5 Kleinlöschgeräten. Abschließend war von der Gruppe noch ein kleiner Staffellauf zu bewältigen.

 

Die Anwesenden Schiedsrichter und Feuerwehr-Führungskräfte, sowie Bürgermeister Andreas Eckl lobten die Jugendlichen für ihre guten Leistungen und gratulierten zur bestandenen Prüfung. Die Schiedsrichter waren erfreut über die Stärke der Prackenbacher Jugendgruppe und betonten die Wichtigkeit der Jugendarbeit im Hinblick auf die Zukunft der Wehr. Kommandant Stefan Penzkofer dankte den beteiligten Ausbildern für ihre Arbeit und appellierte an die Nachwuchskräfte, so weiter zu machen.

 

Zum Schluss gab es für alle noch eine Brotzeit, die sie sich redlich verdient hatten.

 

Stufe I haben abgelegt:

Madeleine Däuschinger

Sofie Fleischmann

Daniel Flierl

Philipp Holzer

Selina Kastl

Luca Obertshauer

Vanessa Prieselmeier

Katharina Surikow

 

Stufe II haben abgelegt:

Thomas Bielmeier

Alexander Holzer

Michael Högerl

Jonas Sobania

Tobiass Sobania

Timo Ziselsberger.

 

Foto:

Stellv. Jugendwart Rudolf Wurzer, KBM Thomas Penzkofer, Schiedsrichter Siegfried Engl, Luca Obertshauser, Philipp Holzer, Daniel Flierl, Vanessa Prieselmeier, Selina Kastl, Sofie Fleischmann, Madeleine Däuschinger, Katharina Surikow, (alle Stufe 1)

Michael Högerl, Thomas Bielmeier, Jonas Sobania, Tobias Sobania, Alexander Holzer, Timo Ziselsberger, (alle Stufe 2). 1. Kdt. Stefan Penzkofer, Andre Achatz, Jugendwart, Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zur Meldung: Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 & 2
Foto: Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 & 2

Bettina und Martin reichten sich die Hand zum Ehebund

(23.06.2018)

Drei Vereine erwarteten das Brautpaar am Kircheneingang

 

Prackenbach. Bei kalten Temperaturen gaben sich ein Jahr nach der standesamtlichen Trauung am Samstag die 25-jährige Bettina Heiland aus Prackenbach und der gleichaltrige Martin Heiland-Handlos aus Arnbruck in der Prackenbacher Pfarrkirche St. Georg das Ja-Wort. Viele Hochzeitsgäste nahmen an der feierlichen Zeremonie, die musikalisch von der Gruppe „forever music“ aus Rattiszell gestaltet wurde, teil.

Pater Felix aus dem Kloster Windberg vollzog die Trauung und schuf mit einer Strophe aus dem Lied „Zusammen“ von den Fantastischen Vier und Clueso einen Bezug zur aktuellen Fußballweltmeisterschaft und hatte für das Brautpaar auch noch zwei Deutschlandfahnen dabei. In dem Lied heißt es „Wir sind zusammen groß, wir sind zusammen alt, komm lass uns ein bisschen noch zusammenbleiben, nehmt die Flossen hoch und die Tassen auch, wir feiern heute bis zum Morgengrauen“. Das Brautpaar sollte, nicht nur jetzt während der WM, sondern das ganze Leben lang Flagge zeigen für die Liebe und es allen zeigen, wie sehr sie zusammengehören.

Die Lesung aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther erinnerte das Brautpaar daran, was die Liebe alles bewirkt. „Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, hält allem stand und sie hört niemals auf.“

Nach dem Gottesdienst wurden die frisch Vermählten von einem Brautspalier der FFW Prackenbach, des Handwerkervereins Prackenbach und des Trachtenvereins Kollnburgs erwartet.

Besonders gefreut waren die Mitglieder der Feuerwehr Prackenbach über diese Hochzeit, ist doch Martin der 1. Vorstand der Wehr und Bettina seit langem die Schriftführerin. Als Highlight ließ es sich Ehrenkommandant Franz Holzapfel nicht nehmen, das Brautpaar im festlich geschmückten HLF zur weltlichen Feier in den Burggasthof nach Neurandsberg zu chauffieren.

Dort führte Hochzeitslader Andreas Aichinger aus St. Englmar durch den weiteren Tag und sorgte mit seinen Gstanzln für viele lachende Gesichter. Besonders gefreut hat sich das Paar noch über das sehr persönliche Gedicht von Markus Penzkofer-Ecker, der poetisch den Werdegang der Beziehung der beiden nachzeichnete.

Nach vielen Tanzrunden und einem zünftigen Brautstehlen verabschiedeten sich Bettina und Martin um Mitternacht mit einem romantischen Abschlusstanz zu „So liab hob i di“, musikalisch begleitet von Sixxpäck, von ihren Hochzeitsgästen.

Foto zur Meldung: Bettina und Martin reichten sich die Hand zum Ehebund
Foto: Bettina und Martin reichten sich die Hand zum Ehebund

Eine gemischte Gruppe im THL Leistungstest absolviert

(19.05.2018)

Gold-Grün, Gold-blau, Gold sowie Bronze erworben

 

Prackenbach. Eine hervorragende Arbeit haben am Samstag neun Aktive der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach bei ihrer THL Leistungsprüfung (Technische Hilfeleistung) der Variante B wieder wie gewohnt hingelegt. Bei dieser LP erreichten 3 die Stufe (Gold-Grün), 2 die Stufe 4 (Gold-Blau) 3 die Stufe 3 (Gold) und schließlich ein Bewerber die Stufe 1 (Bronze).

 

Bei dieser Prüfung musste die Gruppe die Stufe 5 Gefahrenschilder erkennen und der Gruppenführer die Fragen in einem Fragebogen beherrschen sowie die Truppe auch die Gerätekunde. Großer Wert wird auf sicheren Umgang mit den entsprechenden Geräten gelegt.

Nicht minder auf Zack waren drei Damen, die ihren männlichen Kollegen an nichts nachstanden.

Ausgebildet hat die Gruppe Martin Haimerl mit Unterstützung von Thomas Fleischmann.

 

Als Schiedsrichter fungierten KBM Thomas Penzkofer, Siegfried Engl und Franz Holzapfel. Engl lobte die perfekte Arbeit der Truppe, besonders gefallen habe ihm der Aufbau, macht weiter so, bemerkte er. Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen gratulierten neben den Schiedsrichtern auch der 1. Kommandant Stefan Penzkofer und sein Stellvertreter Thomas Santl.

 

Folgende Stufen wurden durch die Teilnahme abgelegt:

GF Martin Haimerl Stufe 5, MA Thomas Penzkofer (5), Me Martina Gierl (1), WTF Stefanie Kerschl WTM Rebecca Mimel und STM Martin Heiland alle Stufe 3, ATF Thomas Schötz (5), ATM Christian Gierl und STF Mario Feldmeier-(FFW Ruhmannsdorf) beide Stufe 4.

 

Foto: 2. Kdt. Thomas Santl, 1. Kdt. Stefan Penzkofer, Franz Holzapfel, KBM Thomas Penzkofer, Siegfried Engl, Martin Haimerl, Thomas Penkofer, Martina Gierl, Thomas Schötz, Stefanie Kerschl, Christian Gierl, Rebecca Mimel, Mario Feldmeier-Klement, Martin Heiland-Handlos

Foto zur Meldung: Eine gemischte Gruppe im THL Leistungstest absolviert
Foto: Eine gemischte Gruppe im THL Leistungstest absolviert

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018

(01.05.2018)

Schwelbrand bei Holzheizung in der Spedition Klaus Altmann

 

Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf und Prackenbach- zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Prackenbach unter der Einsatzleitung vom 1. Kdt. Stefan Penzkofer. Als Übungsobjekt hatten sie sich den Speditionsbetrieb von Klaus Altmann in der Hochkreuzstraße ausgesucht, das sich mit seinem riesigen Bürogebäude einerseits und dem großen Umfeld kein einfaches Objekt darstellte.

 

Bei dem Übungsobjekt handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand in der Holzheizung mit drei vermissten Personen, welche die vier Atemschutzträger der FW Prackenbach unter der Leitung von Thomas Fleischmann in absehbarer Zeit bergen konnten.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte per Funk um 9.02 Uhr, wobei die Aktiven der Prackenbacher Wehr mit ihren zwei Fahrzeugen bereits zwei Minuten später am Brandobjekt waren. Nacheinander trafen die Aktiven der FW Ruhmannsdorf und Moosbach um 9.06 und Tresdorf um 9.07 ein, so dass man um 9.08 Wasser am Verteiler melden konnte. Die FW Tresdorf war am Hydranten eingeteilt sowie Moosbach und Ruhmannsdorf lieferte das Löschwasser aus dem nahegelegenen Löschweiher.

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Stefan Penzkofer den 1. und 2. Bürgermeister Andreas Eckl bzw. Michael Kellermeier sowie einige Gemeinderäte und den Brandleider Klaus Altmann und KBM Thomas Penzkofer begrüßen konnte. Als interessierte Gäste fanden sich auch der Ehrenvorstand Alfons Krieger und Albert Baumgartner ein und brachte die Freude zum Ausdruck, dass sich so viele Aktive zur Übung eingefunden haben.

Penzkofer ließ den Ablauf noch einem Revue passieren und bemerkte, dass der Atemschutz die vermissten Personen innerhalb weniger Minuten bergen konnte. Ein Problem ergibt sich an der Höhe der Hallen, wobei es im Ernstfall zweckmäßig sei, in der oberen Etage ein Fenster zu öffnen, dass der Rauch nach oben ausströmen kann.

 

KBM Thomas Penzkofer begrüßte alle zur traditionellen Maiübung und bemerkte dabei erfreut die Ortskenntnis, wobei den Aktiven sofort der Hydrant und der kleine Weiher aufgefallen sei. Gut gefallen hat ihm auch die Absprache der Kommandanten, die anschließend wieder zu ihren Leuten zurück gingen und er dankte den Aktiven für die Abhaltung der Maiübung und den Zusammenhalt in den Feuerwehren zum einen und dankte Klaus Altmann für die zur Verfügung Stellung der Räumlichkeiten.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte zur alljährlichen Gemeinschaftsübung alle Kameraden, die heuer bei der Spedition Altmann die Übung durchführen durften und dankte dem Kommandanten, für dem die Übung nach seiner Wahl zum Kommandanten Neuland bedeutete. Er freute sich sehr, dass alle Altersgruppen bei der Übung anwesend waren. Den Aktiven dankte er für ihre ehrenamtliche Arbeit und wünschte unfallfreie Einsatz und noch einen schönen Maifeiertag.

Klaus Altmann dankte der Feuerwehr, dass sie ihre Übung in seinen Räumen abgehalten haben. Es freute ihn ganz besonders, dass sie die Örtlichkeiten besichtigt haben und wünschte für die Zukunft unfallfreie Einsätze.

Stefan Penzkofer bedankte sich zum Schluss bei allen für die Übung und Klaus Altmann für die Brotzeit.

 

Foto: 4.v.li. KBM Thomas Penzkofer, Klaus Altmann, Bürgermeister Eckl, mitte mit gelb .Jacke Stefan Penzkofer nächster 2. Bürgermeister Michael Kellermeier, Mitte knieend Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018
Foto: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018

Babyabend beim Feuerwehrnachwuchs

(08.04.2018)

Prackenbach. Für Sonntag-Nachmittag hatte der neue 1. Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach Martin Heiland den Nachwuchs der Wehr zu einem Babyabend in den Feuerwehr- Unterrichtsraum eingeladen. Sieben Paare waren dabei zusammen gekommen, die der Vorstand eingangs herzlich begrüßte.

 

Es wurde ein sehr geselliger Abend mit guter kameradschaftlicher Unterhaltung, über den sich die jungen Eltern sehr freuten und die nachmittäglichen Stunden sehr genossen. Es gab auch eine Brotzeit und jedes Paar erhielt von der Feuerwehr ein Geschenk in Form einer Feuerwehrspardose und einen Gutschein.

Die jungen Leute freuen sich schon heute auf einen weiteren Babyabend.

Foto zur Meldung: Babyabend beim Feuerwehrnachwuchs
Foto: Babyabend beim Feuerwehrnachwuchs

Brandschutzübung im Kindergarten

(20.02.2018)

Prackenbach. Einen aufregenden Vormittag durften die Kinder des Kindergartens und der Krippe „St. Georg“ verbringen, als die Freiwillige Feuerwehr Prackenbach zu einer Brandschutzübung vorbeischaute.

Da einige Väter, darunter 2. Kommandant Thomas Santl sich auf Anfrage von der Einrichtungsleitung Monika Kraus bereits erklärten, mit den Kindern den Ernstfall zu probieren, waren auch einige weitere Feuerwehrmänner und –frauen gerne vor Ort.

 

Im Vorfeld wurden die Kleinen bereits von ihren Erzieherinnen über wichtige Details, wie zum Beispiel den richtigen Rettungsweg oder angemessenes Verhalten bei einem Ernstfall, aufgeklärt.

Um akustisch zu erkennen, wann es wirklich brenzlig wird, wurden die Raumelder kurz aktiviert. Danach konnten die Kinder beobachten, wie sich die vorführenden Wehrler mit Maske und Helm zu Atemschutzträgern verwandelten.

 

Daraufhin verließen die Kinder geordnet und nochmals von ihren Erzieherinnen abgezählt das Gebäude, bis klar wurde, dass die Leiterin Monika Kraus noch fehlt. Diese wurde noch von den Feuerwehrleuten gesucht, natürlich auch gefunden und unter Beobachtung der Kinder geborgen und ins Freie gebracht.

Nach dieser gelungenen Übung des Ernstfalles bedankte sich Kraus noch herzlichst mit einer kleinen Brotzeit bei den beteiligten Mitgliedern der Prackenbacher Wehr.

Foto zur Meldung: Brandschutzübung im Kindergarten
Foto: Brandschutzübung im Kindergarten

Die Stützpunktfeuerwehr wählte eine verjüngte Truppe

(12.01.2018)

Der 1. Vorstand heißt jetzt Martin Heiland-Handlos – Franz Holzapfel wurde zum Ehrenkommandanten ernannt – 13 Neuzugänge und viele Ehrungen – Ehrennadel in Gold für Kdt. Stefan Penzkofer und Silber für Michael Holzapfel

 

Prackenbach. Eine Mammutsitzung von fast drei Stunden ging am Freitag bei der Stützpunktfeuerwehr über die Bühne, die gespickt war von umfangreichen Rechenschaftsberichten, der Neuwahl der gesamten Vorstandschaft und einer Reihe von Ehrungen.

 

Zur 144. Jahreshauptversammlung im Unterrichtsraum des Feuerhauses konnte Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker neben 63 anwesenden Mitgliedern Bürgermeister Andreas Eckl, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer, KBM Jugend Martin Sterl sowie Ehrenvorstand Alfons Krieger und alle anwesenden Ehrenmitglieder begrüßen.

 

Im letzten Jahr musste man das Mitglied Norbert Farnbacher zu Grabe tragen. Ihnen und aller Verstorbener zu Ehren bat Penzkofer um eine Gedenkminute.

Von den Mitgliederzahlen bemerkte er, dass keine Austritte zu verzeichnen waren, jedoch dazu gekommen sind: Manuel Weber, Helmut Holzapfel, Nina Christof, Daniel Flierl, Katharina Surikow, Michael Bielmeier, Christine Haimerl, Marina Treimer, Waldemar Zimmermann, Brigitte Zimmermann, Michael Feldmeier, Madeleine Däuschiner, Vanessa Prieselmeier. Somit liegt die Gesamtmitgliederzahl bei 278 davon 51 Damen, 33 Ehrenmitglieder, 53 Aktive incl. 7 weiblich, 17 Jugendliche davon 6 weiblich sowie 175 Passive davon 38 Damen. Letztendlich bemerkte der Vorsitzende, dass man sich bei Kurt Sobania melden sollte, sollte er eine neue Uniform brauchen. .

 

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an die Teilnahme des Feuerwehrfußballturniers in Ruhmannsfelden, wo man den 5. Platz belegte, wobei er dankend die teilnehmenden Spieler erwähnte. Er nannte eine Reihe von eigenen Veranstaltungen und die Teilnahme an gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen auch bei den Dorf- und Nachbarvereinen. Er berichtete von einem Tagesausflug zum Bezirksmusikfest in Oberrösterreich und bedankte sich bei Werner Haimerl für die unentgeltliche Fahrt. Auch beim Mofa-Rennen war man präsent, beim 150-jährigen Gründungsfest der FFW Chammünster und beim 125-jährigen Gründungsfest der FFW Klinglbach. Im August wurde mit Stefan Penzkofer ein neuer Kommandant gewählt und bei der Einführung von Diakon Andreas hatte sich der Verein ebenso beteiligt. Eine Herbstwanderung mit dem Zug nach Eisenstein hat der Verein zudem unternommen, bei der Erstellung des Veranstaltungskalenders mitgemischt und sich bei einem Vereinsseminar in Altnussberg zum Thema Medien beteiligt und schließlich haben einige Kameraden eine Winterwanderung nach Rechertsried unternommen sowie einen Kameradschaftsabend organisiert. Letztendlich beteiligten sich einige Mitglieder an der Beerdigung von Norbert Farnbacher und einer Reihe von Kameraden wurde zum Geburtstag gratuliert.

 

Umfangreiche Aufzeichnungen lieferte der 1. Kommandant Stefan Penzkofer. Im abgelaufenen Jahr leisteten 53 Mitglieder, davon 7 Damen aktiven Dienst. Sie waren bei 21 Einsätzen (5 Brandeinsätze und 16 THL) 351 Stunden unfallfrei im Einsatz. Zu den Brandeinsätzen zählen ein landw. Brand in Rattersberg, zwei Mal Brandbekämpfung bei Voggenzell, Brand in der Fa. Rehau und Erkundung mit Rauchmelder. Dank ging an die Arbeitgeber sowie Resi und Ludwig Pritzl.

Die 16 Übungen, welche insgesamt 400 Übungsstunden ergaben umfassten 2 Maschinistenübungen, eine Alarmübung KKH Viechtach, eine Gemeinschaftsübung THL mit FF Ruhmannsdorf und eine Gemeinschaftsübung THL mit der FFW Miltach. Dank ging an die Objektbesitzer und die Überlassung der Schrottautos zu Übungszwecken.

Zwei Gruppen nahmen an der Leistungsprüfung Löschangriff der Variante 1 und III teil und holten sich 7 x Stufe 1, 3 x 2, 2 x 3, 2 x 4, 3 x 5 und 1 x Stufe 6 (Gold Rot).

Christian Gierl und Martin Handlos haben an der SFS Regensburg den Leiter es Atemschutz absolviert, Andre Achatz den Gruppenführerlehrgang und Thomas Santl und Stefan Penzkofer den Leiter der Feuerwehr. Am Standort/Kreisebene nahmen 15 Kameraden am Erste-Hilfe-Kurs teil, 5 an der Zwischenprüfung MTA, 2 am Sondersignal-Fahrt-Training und 2 Fahrsicherheitstraining mit HLF in Feldkirchen.

Im Bereich Fahrzeuge und Geräte wurden verschiedene Arbeiten ausgeführt und aus der Vereinskasse 900 € für verschiedene Kleinteile und Materialien sowie Kosten von 180,-€ für Handyalarmierung übernommen.

Zudem nannte Penzkofer eine Reihe von Termine, die im letzten Jahr auf dem Programm standen. Unter anderem die Ehrenzeichenverleihung für 25 Jahre aktive Dienstzeit für Ulrike Holzapfel, Melanie Sobania und Thomas Santl, die Neuwahl der Kommandanten und ein Seminar zum Thema „Neue Medien“. Geplant für 2018 ist eine MTA-Ausbildung, Leistungsprüfungen, Funklehrgang, eine Vorplanung für die Ersatzbeschaffung eines LF 8, Planungen zur Sanierung des FW-Gerätehauses sowie Umstellung auf digitale Alarmierung.

 

Im Anschluss informierte Kassier Thomas Högerl über die Finanzen, welche die Kassenprüfer Kurt Sobania und Ulrike Holzapfel für einwandfrei bezeichneten. Dem Schatzmeister wurde Entlastung erteilt.

Atemschutzwart Martin Heiland informierte über derzeit 22 Geräteträger, unterstützt durch zwei aus Ruhmannsdorf und 2 aus Moosbach. Das Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren. Er berichtete von

2 Einsätzen und mehreren Übungen. Auch bei der Teilnahme einer Einweisung in den Atemschutz, bei einer Gemeinschaftsübung in Ruhmannsdorf und an der Übungsanlage in Regen haben Kameraden teilgenommen sowie an einer Einsatzübung bei Familie Heiland. Martin Heiland bedankte sich bei allen Geräteträgern, seinem Stellvertreter Christian Gierl, Gerätewarten, Kommandanten, Kameraden und Vorstandschaft und der Gemeinde Prackenbach.

 

Andre Achatz berichtete über die Jugendgruppe, die 2017 aus 19 Jugendlichen, davon 8 Mädchen bestand. Nach zwei Ausgeschiedenen (Sabrina Kroboth (Austritt) und Anna Fleischmann, (Übernahme in den aktiven Dienst) und vier Neuaufnahmen von Katharina Surikow, Daniel Flierl, Vanessa Prieselmeier und Madeleine Däuschinger besteht der aktuelle Stand bei 17 Jugendlichen (6 Mädchen und 11 Buben).

Die modulare Trupp-Ausbildung absolvierten Anna Fleischmann, Michael Högerl jun., David Kuhn, Johannes Mühlbauer und Carina Sobania. Beim Wissenstest in Gotteszell beteiligen sich 12 Jugendliche. Zudem haben 7 Jugendliche (Thomas Bielmeier, Michael Högerl jun., Alexander Holzer, Selina Kastl, Thomas Krieger, Carina Sobania, Timo Ziselsberger) die Leistungsprüfung im Löschangriff der Variante I absolviert.

Zum Jugendprogramm gehörte auch eine Jugendwartdienstversammlung, ein Jugendwerbetag, ein Zeltlager, eine Weihnachtsfeier und das Friedenslicht bei der Nachbarfeuerwehr holen. Geplant sind unteranderem verschiedene Stufen der Jugendflamme, Leistungsprüfungen in Bronze und den Wissenstest sowie Rama dama, Sprechfunklehrgang und ein Zeltlager.

 

Gerätewart Andreas Schötz informierte über die Fahrzeuge von denen das HLF 930 km auf dem Tacho hat, während das LF8 1378 km gefahren wurde. Er merkte auch an, dass im letzten Jahr bei beiden Fahrzeugen ein Ölwechsel beim Stromerzeuger durchgeführt wurde.

 

Bevor die Entlastung der Vorstandschaft abgewickelt wurde, sprach Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker das Thema Beitragserhöhung an. Der Vorschlag bestand darin, dass Ehrenmitglieder und Mitglieder unter 18 Jahren frei sind. Aktive zahlen 10 € und Passive 20 €. Die Versammlung stimmte per Akklamation ab und akzeptierte den Vorschlag.

 

Anschließend nahm Bürgermeister Eckl die Entlastung der Vorstandschaft vor und bat zudem die Versammlung, die Neuwahlen per Akklamation durchzuführen, mit dieser Abwicklung waren alle einverstanden.

Bevor die Abstimmung der Wahlen mit dem Wahlleiter Bürgermeister Eckl und dem Wahlausschuss Christian Stiedl und Thomas Penzkofer über die Bühne ging, ergriff Markus Penzkofer-Ecker noch einmal das Wort und bemerkte, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellt. Er bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung während der vier Jahre seiner Amtszeit. „Ihr ward eine super Truppe und ich bin stolz auf euch“, bemerkte Penzkofer rührend. Er habe stets nach den bestmöglichen Lösungen für den Verein gesucht, meinte er und wünschte seinem Nachfolger alles Gute, der es sicher nicht leicht haben wird. Es war schön, mit euch zusammen zu arbeiten, merkte er an und bot ihnen für die Zukunft seine Hilfe an. ER erwähnte auch, dass der Kassier, obwohl er erst vor einem Jahr gewählt wurde, wieder bestimmt wird.

 

Die neue Vorstandschaft setzt sich aus den folgenden neuen Mitgliedern zusammen:

  1. Vertreter ist wie bisher Hans Bartl, auch der aktive Vertreter Manfred Heiland wurde wiedergewählt, zum zweiten aktiven Vertreter, den Stefanie Kerschl innehatte, wurde Hermann Schroll gewählt.

Wiedergewählt wurden: Kassier Thomas Högerl, Schriftführerin Bettina Heiland,

Als 1. Vorstand tritt Martin Heiland in die Fußstapfen von Markus Penzkofer-Ecker. Doch dann kam eine schwere Geburt, denn keiner wollte sich bereit erklären, das Amt des 2. Vorsitzenden zu übernehmen. Doch nach längerem Zögern erklärte sich Michael Holzapfel aus Igleinsberg, der bisherige 2. Kommandant bereit, in die Fußstapfen von Thomas Fleischmann zu treten. Ein großes Danke ging an alle, welche die Ämter wieder nahtlos besetzt hatten.

 

Anschließend übernahm der neue Vorstand die Versammlungsführung und dankte allen für das Vertrauen und den ehemaligen Vorständen Markus und Thomas für ihre Arbeit. „Ihr ward ein super Team. Nicht zu vergessen wollte er seine Frau, seine Familie und Freunde für die Unterstützung und wünschte Zusammenhalt und appellierte an die Mitglieder, dass sie der ganzen Vorstandschaft die Stange halten. Dann bat er die Ehrengäste um ihr Grußwort.

 

Bürgermeister Andreas Eckl freute sich über die komplette Mannschaft und dankte dem scheidenden Vorstand Markus Penzkofer-Ecker, der vier Jahre Amtszeit hinter sich hat. Es war eine angenehme Zeit mit ihm. Es war auf ihn verlass, denn wir hatten nach Krieger einen tollen Vorstand, der stets bedacht war, dass alles läuft. Eckl dankte auch seinem Nachfolger Martin Heiland und seinem Stellvertreter Michael Holzapfel. Großer Respekt, dass auch er zur Verfügung gestanden ist. Eckl signalisierte eine Ersatzbeschaffung für das LF 8. Auch will man die Renovierung in den nächsten 2 Jahren ins Auge fassen, da die Regierung ein Förderprogram signalisiert.

Im Übrigen bedankte er sich bei der Feuerwehr für die Opferbereitschaft, den 17 Jugendlichen und der ganzen Mannschaft, auch den Frauen und Mädels für ihren Einsatz und wünschte unfallfreie Einsätze.

KBI Christian Stiedl entschuldigte KBR Hermann Keilhofer. Er sei gerne zur Stützpunktfeuerwehr gekommen. Sie sei eine starke FW, gut ausgerüstet ist sie eine wichtige Stütze für die Gemeinde.

Ob Führung, Atemschutz, alles funktioniert, lobte er und er hofft, dass es so weitergeht. „Ihr habt einen verständnisvollen Bürgermeister, bemerkte er, habt eine hervorragende Jugend und gute Jugendwarts. Wenn die Älteren mitfahren, dann lernen die Jugendlichen am meisten, meinte er. Stiedl wünschte alles Gute, dass sie von den Einsätzen wieder gut nach Hause kommen und auch die Fahrzeuge gut nach Hause bringen.

 

Martin Sterl, KBM Jugend bedankte sich für die Einladung und dankte der neuen Vorstandschaft für die Übernahme ihrer Posten. Es besteht hier eine traumhafte Atmosphäre und die Kameradschaft passt, bemerkte er. In seiner Eigenschaft als stellvertretender Verbandsvorsitzender überreichter er an Stefan Penzkofer, der 16 Jahre als Jugendwart einen hervorragenden Dienst leistete, die goldene Ehrennadel und meinte, dass die hervorragende Truppe nicht von ungefähr kommt, denn er habe dem aktuellen Jugendwart Andre Achatz einen guten Ansporn gegeben.

Sterl freute sich ebenfalls, an den stellvertretenden Jugendwart Michael Holzapfel die silberne Ehrennadel überreichen zu dürfen. Er habe 10 Jahre eine hervorragende Arbeit geleistet.

 

Ehrungen und Beförderungen

Für 25-jährige Mitgliedschaft: Heidi Wagner, Martina Högerl, Melanie Sobania, Uli Holzapfel und Thomas Santl.

Für 40 Jahre: Josef Bauer, Martin Karl und Ruppert Ketterl

Für 50 Jahre: Johann Fraundorfner und Eduard Hagl

Für 60 Jahre: Josef Probst, Michael Lanzinger und Siegfried Heiland.

Befördert wurden: Anna Fleischmann (Übernahme in aktiven Dienst)

Rebecca Mimel zur Oberfeuerwehrfrau

Andre Achatz, zum Oberlöschmeister: Thomas Santl.

Albert Baumgartner ist wieder „aktiv“, da die Altersgrenze auf 65 Lebensjahre angehoben wurde.

Abberufen von ihren Posten wurden: Martin Heiland als 1. Atemschutzwart, Jasmin Heilmann als 2. Damenbeauftragte und Stefanie Kerschl als 1. Damenbeautragte

Ernannt wurden Rebecca Mimel zur Damenbeauftragten und Thomas Fleischmann zum 1. Atemschutzwart, Johannes Mühlbauer zum 1. Fahnenjunker und zum Stellvertreter Thomas Krieger.

 

Weitere Auszeichnungen und Präsente wurden verliehen:

An die scheidende Damenbeauftragte Steffanie Kerschl, an Markus Penzkofer-Ecker und Thomas Fleischmann für den 1. und 2. Vorsitzenden.

  1. zuletzt wurde an Franz Holzapfel eine besondere Ehre zuteil. Er war 18 Jahre als erster Kommandant der Feuerwehr tätig und hat sich Jahr und Tag für sie eingesetzt und macht es auch weiterhin. Darum hat sich die Vorstandschaft entschlossen, ihn zum Ehrenkommandanten zu ernennen. Holzapfel bedankte sich für die Ehrung, wünschte viel Erfolg und versprach, weiterhin stete Hilfe angedeihen zu lassen.

Schließlich war es dem stellvertretenden Jugendwart Michael Holzapfel ein Bedürfnis, sich für die silberne Ehrennadel zu bedanken. Sterl meinte, es sei nicht nur für 10 Jahre Dienst sondern für die harte Arbeit in der Truppe. Holzapfel lobte die Jugend anschließend in höchsten Tönen, es sei eine Gruppe, die es noch nie gegeben hat. Die Feuerwehr kann stolz sein.

 

Im Namen der Feuerwehr bedankte sich der Vorstand für das zahlreiche Erscheinen und allen, die sich das ganz Jahr für die Feuerwehr einbrachten, insbesondere auch bei den Angehörigen, wünschte ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr und endete mit dem Zitat: „Nur Zusammen, nie allein- Das muss Kameradschaft sein!“

 

Foto der Vorstandschaft und Ehrengäste: 1. Vorstand Martin Heiland, KBM Jugend Martin Sterl, KBM Thomas Penzkofer, passiv. Vertreter Manfred Heiland, Gerätewart Andreas Schötz, akt. Vertreter Hans Bartl, 2. Vorstand Michael Holzapfel, Schriftführerin Bettina Heiland, Atemschutzwart Thomas Fleischmann, Damenbeauftragte Rebecca Miml, Kassier Thomas Högerl, 2. Kdt. Thomas Santl, 1. Kdt. Stefan Penzlkofer, Jugendwart Andre Achatz, Bürgermeister Andreas Eckl, KBI Christian Stiedl

Foto zur Meldung: Die Stützpunktfeuerwehr wählte eine verjüngte Truppe
Foto: Die Stützpunktfeuerwehr wählte eine verjüngte Truppe

Der 1. Vorstand heißt jetzt Martin Heiland-Handlos – Franz Holzapfel wurde zum Ehrenkommandanten ernannt – 13 Neuzugänge und viele Ehrungen – Ehrennadel in Gold für Kdt. Stefan Penzkofer und Silber fü

(12.01.2018)

Prackenbach. Eine Mammutsitzung von fast drei Stunden ging am Freitag bei der Stützpunktfeuerwehr über die Bühne, die gespickt war von umfangreichen Rechenschaftsberichten, der Neuwahl der gesamten Vorstandschaft und einer Reihe von Ehrungen.

 

Zur 144. Jahreshauptversammlung im Unterrichtsraum des Feuerhauses konnte Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker neben 63 anwesenden Mitgliedern Bürgermeister Andreas Eckl, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer, KBM Jugend Martin Sterl sowie Ehrenvorstand Alfons Krieger und alle anwesenden Ehrenmitglieder begrüßen.

 

Im letzten Jahr musste man das Mitglied Norbert Farnbacher zu Grabe tragen. Ihnen und aller Verstorbener zu Ehren bat Penzkofer um eine Gedenkminute.

Von den Mitgliederzahlen bemerkte er, dass keine Austritte zu verzeichnen waren, jedoch dazu gekommen sind: Manuel Weber, Helmut Holzapfel, Nina Christof, Daniel Flierl, Katharina Surikow, Michael Bielmeier, Christine Haimerl, Marina Treimer, Waldemar Zimmermann, Brigitte Zimmermann, Michael Feldmeier, Madleine Däuschiner, Vanessa Prieselmeier. Somit liegt die Gesamtmitgliederzahl bei 278 davon 51 Damen, 33 Ehrenmitglieder, 53 Aktive incl. 7 weiblich, 17 Jugendliche davon 6 weiblich sowie 175 Passive, davon 38 Damen. Letztendlich bemerkte der Vorsitzende, dass man sich bei Kurt Sobania melden sollte, sollte man eine neue Uniform brauchen.

 

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an die Teilnahme des Feuerwehrfußballturniers in Ruhmannsfelden, wo man den 5. Platz belegte, wobei er dankend die teilnehmenden Spieler erwähnte. Er nannte eine Reihe von eigenen Veranstaltungen und die Teilnahme an gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen auch bei den Dorf- und Nachbarvereinen. Er berichtete von einem Tagesausflug zum Bezirksmusikfest in Oberrösterreich und bedankte sich bei Werner Haimerl für die unentgeltliche Fahrt. Auch beim Mofa-Rennen war man präsent, beim 150-jährigen Gründungsfest der FFW Chammünster und beim 125-jährigen Gründungsfest der FFW Klinglbach. Im August wurde mit Stefan Penzkofer ein neuer Kommandant gewählt und bei der Einführung von Diakon Andreas hatte sich der Verein ebenso beteiligt. Eine Herbstwanderung mit dem Zug nach Eisenstein hat der Verein zudem unternommen, bei der Erstellung des Veranstaltungskalenders mitgemischt und sich bei einem Vereinsseminar in Altnussberg zum Thema Medien beteiligt und schließlich haben einige Kameraden eine Winterwanderung nach Rechertsried unternommen sowie einen Kameradschaftsabend organisiert. Letztendlich beteiligten sich einige Mitglieder an der Beerdigung von Norbert Farnbacher und einer Reihe von Kameraden wurde zum Geburtstag gratuliert.

 

Umfangreiche Aufzeichnungen lieferte der 1. Kommandant Stefan Penzkofer. Im abgelaufenen Jahr leisteten 53 Mitglieder, davon 7 Damen aktiven Dienst. Sie waren bei 21 Einsätzen (5 Brandeinsätze und 16 THL) 351 Stunden unfallfrei im Einsatz. Zu den Brandeinsätzen zählen ein landw. Brand in Rattersberg, zwei Mal Brandbekämpfung bei Voggenzell, Brand in Rehau und Erkundung mit Rauchmelder. Dank ging an die Arbeitgeber sowie Resi und Ludwig Pritzl.

Die 16 Übungen, welche insgesamt 400 Übungsstunden ergaben umfassten 2 Maschinistenübungen, eine Alarmübung KKH Viechtach, eine Gemeinschaftsübung THL mit FF Ruhmannsdorf und eine Gemeinschaftsübung THL mit der FFW Miltach. Dank ging an die Objektbesitzer und die Überlassung der Schrottautos zu Übungszwecken.

Zwei Gruppen nahmen an der Leistungsprüfung Löschangriff der Variante 1 und III teil und holten sich 7x Stufe 1, 3x 2, 2x 3, 2x 4, 3x 5 und 1x Stufe 6 (Gold Rot).

Christian Gierl und Martin Handlos haben an der SFS Regensburg den Leiter es Atemschutz absolviert, Andre Achatz den Gruppenführerlehrgang und Thomas Santl und Stefan Penzkofer den Leiter der Feuerwehr. Am Standort/Kreisebene nahmen 15 Kameraden am Erste-Hilfe-Kurs teil, 5 an der Zwischenprüfung MTA, 2 am Sondersignal-Fahrt-Training und 2 Fahrsicherheitstraining mit HLF in Feldkirchen.

Im Bereich Fahrzeuge und Geräte wurden verschiedene Arbeiten ausgeführt und aus der Vereinskasse 900 € für verschiedene Kleinteile und Materialien sowie Kosten von 180,-€ für Handyalarmierung übernommen.

Zudem nannte Penzkofer eine Reihe von Termine, die im letzten Jahr auf dem Programm standen. Unter anderem die Ehrenzeichenverleihung für 25 Jahre aktive Dienstzeit für Ulrike Holzapfel, Melanie Sobania und Thomas Santl, die Neuwahl der Kommandanten und ein Seminar zum Thema „Neue Medien“. Geplant für 2018 ist eine MTA-Ausbildung, Leistungsprüfungen, Funklehrgang, eine Vorplanung für die Ersatzbeschaffung eines LF 8, Planungen zur Sanierung des FW-Gerätehauses sowie Umstellung auf digitale Alarmierung.

 

Im Anschluss informierte Kassier Thomas Högerl über die Finanzen, welche die Kassenprüfer Kurt Sobania und Ulrike Holzapfel für einwandfrei bezeichneten. Dem Schatzmeister wurde Entlastung erteilt.

Atemschutzwart Martin Heiland informierte über derzeit 22 Geräteträger, unterstützt durch zwei aus Ruhmannsdorf und 2 aus Moosbach. Das Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren. Er berichtete von

2 Einsätzen und mehreren Übungen. Auch bei der Teilnahme einer Einweisung in den Atemschutz, bei einer Gemeinschaftsübung in Ruhmannsdorf und an der Übungsanlage in Regen haben Kameraden teilgenommen sowie an einer Einsatzübung bei Familie Heiland. Martin Heiland bedankte sich bei allen Geräteträgern, seinem Stellvertreter Christian Gierl, Gerätewarten, Kommandanten, Kameraden und Vorstandschaft und der Gemeinde Prackenbach.

 

Andre Achatz berichtete über die Jugendgruppe, die 2017 aus 19 Jugendlichen, davon 8 Mädchen bestand. Nach zwei Ausgeschiedenen (Sabrina Kroboth (Austritt) und Anna Fleischmann, (Übernahme in den aktiven Dienst) und vier Neuaufnahmen von Katharina Surikow, Daniel Flierl, Vanessa Prieselmeier und Madeleine Däuschinger besteht der aktuelle Stand bei 17 Jugendlichen (6 Mädchen und 11 Buben).

Die modulare Trupp-Ausbildung absolvierten Anna Fleischmann, Michael Högerl jun., David Kuhn, Johannes Mühlbauer und Carina Sobania. Beim Wissenstest in Gotteszell beteiligen sich 12 Jugendliche. Zudem haben 7 Jugendliche (Thomas Bielmeier, Michael Högerl jun., Alexander Holzer, Selina Kastl, Thomas Krieger, Carina Sobania, Timo Ziselsberger) die Leistungsprüfung im Löschangriff der Variante I absolviert.

Zum Jugendprogramm gehörte auch eine Jugendwartdienstversammlung, ein Jugendwerbetag, ein Zeltlager, eine Weihnachtsfeier und das Friedenslicht bei der Nachbarfeuerwehr holen. Geplant sind unteranderem verschiedene Stufen der Jugendflamme, Leistungsprüfungen in Bronze und den Wissenstest sowie Rama dama, Sprechfunklehrgang und ein Zeltlager.

 

  1. Andreas Schötz informierte über die Fahrzeuge von denen das HLF 930 km auf dem Tacho hat, während das LF8 1378 km gefahren wurde. Er merkte auch an, dass im letzten Jahr bei beiden Fahrzeugen ein Ölwechsel beim Stromerzeuger durchgeführt wurde.

 

Bevor die Entlastung der Vorstandschaft abgewickelt wurde, sprach Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker das Thema Beitragserhöhung an. Der Vorschlag bestand darin, dass Ehrenmitglieder und Mitglieder unter 18 Jahren frei sind. Aktive zahlen 10 € und Passive 20 €. Die Versammlung stimmte per Akklamation ab und akzeptierte den Vorschlag.

 

Anschließend nahm Bürgermeister Eckl die Entlastung der Vorstandschaft vor und bat zudem die Versammlung, die Neuwahlen per Akklamation durchzuführen, mit dieser Abwicklung waren alle einverstanden.

Bevor die Abstimmung der Wahlen mit dem Wahlleiter Bürgermeister Eckl und dem Wahlausschuss Christian Stiedl und Thomas Penzkofer über die Bühne ging, ergriff Markus Penzkofer-Ecker noch einmal das Wort und bemerkte, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellt. Er bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung während der vier Jahre seiner Amtszeit. „Ihr ward eine super Truppe und ich bin stolz auf euch“, bemerkte Penzkofer rührend. Er habe stets nach den bestmöglichen Lösungen für den Verein gesucht, meinte er und wünschte seinem Nachfolger alles Gute, der es sicher nicht leicht haben wird. Es war schön, mit euch zusammen zu arbeiten, merkte er an und bot ihnen für die Zukunft seine Hilfe an. Er erwähnte auch, dass der Kassier, obwohl er erst vor einem Jahr gewählt wurde, wieder bestimmt wird.

 

Die neue Vorstandschaft setzt sich aus folgenden neuen Mitgliedern zusammen:

  1. Vertreter ist wie bisher Hans Bartl, auch der aktive Vertreter Manfred Heiland wurde wieder gewählt, zum zweiten aktiven Vertreter, den Stefanie Kerschl inne hatte, wurde Hermann Schroll gewählt.

Wieder gewählt wurden: Kassier Thomas Högerl, Schriftführerin Bettina Heiland,

Als 1. Vorstand tritt Martin Heiland-Handlos in die Fußstapfen von Markus Penzkofer-Ecker. Doch dann kam eine schwere Geburt, denn keiner wollte sich bereit erklären, das Amt des 2. Vorsitzenden zu übernehmen. Doch nach längerem Zögern erklärte sich Michael Holzapfel aus Igleinsberg, der bisherige 2. Kommandant bereit, in die Fußstapfen von Thomas Fleischmann zu treten. Ein großes Danke ging an alle, welche die Ämter wieder nahtlos besetzt hatten.

 

Anschließend übernahm der neue Vorstand die Versammlungsführung und dankte allen für das Vertrauen und den ehemaligen Vorständen Markus und Thomas für ihre Arbeit. „Ihr ward ein super Team. Nicht zu vergessen wollte er seine Frau, seine Familie und Freunde für die Unterstützung und wünschte Zusammenhalt und appellierte an die Mitglieder, dass sie der ganzen Vorstandschaft die Stange halten. Dann bat er die Ehrengäste um ihr Grußwort.

 

Bürgermeister Andreas Eckl freute sich über die komplette Mannschaft und dankte dem scheidenden Vorstand Markus Penzkofer-Ecker, der vier Jahre Amtszeit hinter sich hat. Es war eine angenehme Zeit mit ihm. Es war auf ihn verlass, denn wir hatten nach Krieger einen tollen Vorstand, der stets bedacht war, dass alles läuft. Eckl dankte auch seinem Nachfolger Martin Heiland-Handlos und seinem Stellvertreter Michael Holzapfel. Großer Respekt, dass auch er zur Verfügung gestanden ist. Eckl signalisierte eine Ersatzbeschaffung für das LF 8. Auch will man die Renovierung in den nächsten 2 Jahren ins Auge fassen, da die Regierung ein Förderprogram signalisiert.

Im Übrigen bedankte er sich bei der Feuerwehr für die Opferbereitschaft, den 17 Jugendlichen und der ganzen Mannschaft, auch den Frauen und Mädels für ihren Einsatz und wünschte unfallfreie Einsätze.

KBI Christian Stiedl entschuldigte KBR Hermann Keilhofer. Er sei gerne zur Stützpunktfeuerwehr gekommen. Sie sei eine starke FW, gut ausgerüstet ist sie eine wichtige Stütze für die Gemeinde.

Ob Führung, Atemschutz, alles funktioniert, lobte er und er hofft, dass es so weiter geht. „Ihr habt einen verständnisvollen Bürgermeister, bemerkte er, habt eine hervorragende Jugend und gute Jugendwarts. Wenn die Älteren mitfahren, dann lernen die Jugendlichen am meisten, meinte er. Stiedl wünschte alles Gute, dass sie von den Einsätzen wieder gut nach Hause kommen und auch die Fahrzeuge gut nach Hause bringen.

 

Martin Sterl, KBM Jugend bedankte sich für die Einladung und dankte der neuen Vorstandschaft für die Übernahme ihrer Posten. Es besteht hier eine traumhafte Atmosphäre und die Kameradschaft passt, bemerkte er. In seiner Eigenschaft als stellvertretender Verbandsvorsitzender überreichter er an Stefan Penzkofer, der 16 Jahre als Jugendwart einen hervorragenden Dienst leistete, die goldene Ehrennadel und meinte, dass die hervorragende Truppe nicht von ungefähr kommt, denn er habe dem aktuellen Jugendwart Andre Achatz einen guten Ansporn gegeben.

Sterl freute sich ebenfalls, an den stellvertretenden Jugendwart Michael Holzapfel die silberne Ehrennadel überreichen zu dürfen. Er habe 10 Jahre eine hervorragende Arbeit geleistet.

 

Ehrungen und Beförderungen

Für 25-jährige Mitgliedschaft: Heidi Wagner, Martina Högerl, Melanie Sobania, Uli Holzapfel und Thomas Santl.

Für 40 Jahre: Josef Bauer, Martin Karl und Ruppert Ketterl

Für 50 Jahre: Johann Fraundorfner und Eduard Hagl

Für 60 Jahre: Josef Probst, Michael Lanzinger und Siegfried Heiland.

Befördert wurden: Anna Fleischmann (Übernahme in aktiven Dienst)

Rebecca Mimel zur Oberfeuerwehrfrau

Andre Achatz, zum Oberlöschmeister: Thomas Santl.

Albert Baumgartner ist wieder „aktiv“, da die Altersgrenze auf 65 Lebensjahre angehoben wurde.

Abberufen von ihren Posten wurden: Martin Heiland als 1. Atemschutzwart, Jasmin Heilmann als 2. Damenbeauftragte und Stefanie Kerschl als 1. Damenbeautragte

Ernannt wurden Rebecca Mimel zur Damenbeauftragten und Thomas Fleischmann zum 1. Atemschutzwart, Johannes Mühlbauer zum 1. Fahnenjunker und zum Stellvertreter Thomas Krieger.

 

Weitere Auszeichnungen und Präsente wurden verliehen:

An die scheidende Damenbeauftragte Steffanie Kerschl, an Markus Penzkofer-Ecker und Thomas Fleischmann für den 1. und 2. Vorsitzenden.

  1. zuletzt wurde an Franz Holzapfel eine besondere Ehre zuteil. Er war 18 Jahre als erster Kommandant der Feuerwehr tätig und hat sich Jahr und Tag für sie eingesetzt und macht es auch weiterhin. Darum hat sich die Vorstandschaft entschlossen, ihn zum Ehrenkommandanten zu ernennen. Holzapfel bedankte sich für die Ehrung, wünschte viel Erfolg und versprach, weiterhin stete Hilfe angedeihen zu lassen.

Schließlich war es dem stellvertretenden Jugendwart Michael Holzapfel ein Bedürfnis, sich für die silberne Ehrennadel zu bedanken. Sterl meinte, es sei nicht nur für 10 Jahre Dienst sondern für die harte Arbeit in der Truppe. Holzapfel lobte die Jugend anschließend in höchsten Tönen, es sei eine Gruppe, die es noch nie gegeben hat. Die Feuerwehr kann stolz sein.

 

Im Namen der Feuerwehr bedankte sich der Vorstand für das zahlreiche Erscheinen und allen, die sich das ganz Jahr für die Feuerwehr einbrachten, insbesondere auch bei den Angehörigen, wünschte ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr und endete mit dem Zitat: „ Nur Zusammen, nie allein- Das muss Kameradschaft sein!!“

 

Foto: Vorstandschaft und Ehrengäste: 1. Vorstand Martin Heiland, KBM Jugend Martin Sterl, KBM Thomas Penzkofer, passiv. Vertreter Manfred Heiland, Gerätewart Andreas Schötz, akt. Vertreter Hans Bartl, 2. Vorstand Michael Holzapfel, Schriftführerin Bettina Heiland, Atemschutzwart Thomas Fleischmann, Damenbeauftragte Rebecca Miml, Kassier Thomas Högerl, 2. Kdt. Thomas Santl, 1. Kdt. Stefan Penzlkofer, Jugendwart Andre Achatz, Bürgermeister Andreas Eckl, KBI Christian Stiedl

Foto zur Meldung: Der 1. Vorstand heißt jetzt Martin Heiland-Handlos – Franz Holzapfel wurde zum Ehrenkommandanten ernannt – 13 Neuzugänge und viele Ehrungen – Ehrennadel in Gold für Kdt. Stefan Penzkofer und Silber fü
Foto: Der 1. Vorstand heißt jetzt Martin Heiland-Handlos – Franz Holzapfel wurde zum Ehrenkommandanten ernannt – 13 Neuzugänge und viele Ehrungen – Ehrennadel in Gold für Kdt. Stefan Penzkofer und Silber fü

Die Feuerwehr war auf Wanderschaft

(08.10.2017)

Prackenbach. Die FFW Prackenbach unternahm am Sonntag, dem 08.10.2017, ihren alljährlichen Wandertag.

Vom Gerätehaus Prackenbach ging es mit dem Pkw zum Viechtacher Bahnhof, wo man die Waldbahn bestieg und über Gotteszell, Regen, Zwiesel das 1. Ziel Bayerisch Eisenstein ansteuerte.

Dort angekommen, wanderten die 45 Teilnehmer ca. 1. Std. zum Schwellhäusel. Nach einem gemütlichen Mittagessen ging es etwa 1.5 Stunden zu Fuß weiter zum Bahnhof Ludwigstahl, von wo man aus wieder die Heimreise antrat.

Um 17.00Uhr war man schließlich wieder im Gerätehaus Prackenbach.

Die Teilnehmer waren sich einig, ein wieder rundum schöner Ausflug im Heimatland und die Teilnehmer dankten dem 1. Vorstand Markus Penzkofer-Ecker, der von ihm hervorragend organisiert wurde.

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr war auf Wanderschaft
Foto: Die Feuerwehr war auf Wanderschaft

Perfekt im Löschangriff der Variante I

(03.10.2017)

Auch zwei junge Damen meisterten ihre Aufgaben mit Bravur

 

Prackenbach. Seit der Kommandantenwahl im August dieses Jahres hat Stefan Penzkofer, der neue Chef der Aktiven die erste Leistungsprüfung im Löschangriff organisiert, denn nach 18 Jahren Dienstzeit von Franz Holzapfel ist Penzkofer ebenso bemüht, dass es in der Ausbildung der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach keinen Stillstand gibt. Erst am Dienstag ist wieder eine junge Gruppe in der Leistungsprüfung im Löschangriff der Variante I angetreten.

 

Dank der perfekten Ausbildung von Andre Achatz und Stefan Penzkofer haben die neun Mitglieder die Prüfung in den Stufen eins, zwei und vier mit Erfolg geschafft, wobei sich sieben über ihr erstes Abzeichen in Bronze (Stufe 1) freuten. Darunter waren auch zwei junge Damen, die den männlichen Kollegen in nichts nachstanden.

Präzise kamen die Befehle des Gruppenführers, wobei unter anderem das Kuppeln der Saugleitung sowie die verschiedenen Knoten beherrscht werden mussten.

Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter KBM Adolf Bielmeier, Viechtach, 2. Kdt. Siegfried Engl und des ehemaligen 1. Kdt. Franz Holzapfel legte die Mannschaft eine fehlerfreie Arbeit an den Tag.

Als interessierte Zuschauer waren auch anwesend: 2. Kdt. Thomas Santl samt Ehrenvorstand Alfons Krieger, 2. Vorstand Thomas Fleischmann und KBM Thomas Penzkofer, die sich bei der LP gerne über den Stand der Gruppe informieren.

 

Nach der Übergabe der Abzeichen und der Gratulation der Schiedsrichter lobte Adolf Bielmeier die Prüflinge für ihre ruhige Arbeit und meinte: „Ich kann euch nur Glück wünschen, macht weiter so“. Auch Kdt. Stefan Penzkofer gratulierte der Gruppe, ihr habt das super gemacht. Hoffe, dass sie in zwei Jahren wieder antreten. Er dankte den drei Schiedsrichtern und begrüßte neben den übrigen Zuschauern auch KBM Thomas Penzkofer. Sein Dank galt auch den Leuten, die sich beim Aufräumen zur Verfügung stellen und die bei der Ausbildung immer da waren, insbesondere auch Franz Holzapfel, der stets gute Ratschläge erteilte.

 

Abgelegt haben die Leistungsprüfung: GF Andre Achatz Stufe 2 (Silber), MA Andreas Schötz (Stufe 4 (Gold/Blau), Carina Sobania, Timo Ziselsberger, Michael Högerl, Thomas Bielmeier, Alexander Holzer, Thomas Krieger, Selina Kastl alle Stufe 1 (Bronze).

 

Foto: Andre Achatz, Andreas Schötz, Selina Kastl, Carina Sobania, Timo Ziselsberger, Michael Högerl, Thomas Bielmeier, Alexander Holzer, Thomas Krieger, vo.re. Adolf Bielmeier, Siegfried Engl, Franz Holzapfel

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Foto: Perfekt im Löschangriff der Variante I

Karl Martin feierte seinen 70. Geburtstag

(19.09.2017)

Feuerwehr und Handwerker ernannten ihn zum Ehrenmitglied

 

Prackenbach. In seinem schmucken Haus in der Wiedenhofstraße konnte in diesen Tagen Karl Martin mit seiner Familie und seinen engsten Freunden seinen 70. Geburtstag feiern. Dazu gesellt sich auch der Handwerkerverein und die freiwillige Feuerwehr Prackenbach, die ihrem langjährigen Mitglied Glück, Gesundheit und ein langes Leben wünschten und ihn zum Ehrenmitglied ernannten.

 

Karl Martin wurde 1947 in Altrandsberg geboren und kam mit sieben Jahren nach Prackenbach. Nach der Schulzeit trat er eine Lehre in der Molkerei in Cham an. Ab 1971 verdiente er sich bei der Fima Kreisel im Granitwerk Prünst als LKW-Fahrer seinen Unterhalt und war anschließend bis zu seinem verdienten Ruhestand mit 60 Jahren bei der Baufirma Stanglmeier beschäftigt.

 

Geheiratet hat der Jubilar 1971 seine Rosmarie, eine geborene Schäffler aus Blossersberg, die ihm zwei Töchter schenkte. Bettina hat sich in Viechtach sesshaft gemacht und Michaela wohnt im Haus ihrer Eltern. Mittlerweile haben drei Enkelkinder die Familie vergrößert, mit denen der Opa sehr viel Freude hat.

Der Jubilar ist bei der Nachbarschaft sehr geschätzt, denn er sagt nie nein, wenn er gebraucht wird. Im Sommer geht er zur Schwammerlzeit gerne in den Wald oder ist im Garten anzutreffen. Auch sonst gibt es im und um das Haus ständig etwas zu tun, so dass ihm die Zeit nicht lang wird. Nur wenn ein interessantes Fußballspiel im Fernseher läuft, ist der Jubilar nicht mehr zu halten und fiebert mit seinen Favoriten mit.

Doch auf der Hitliste Nr. 1 stehen seine drei Enkelkinder, wenn sie zu Besuch kommen, rückt alles andere in den Hintergrund. Sie wünschten ihrem Opa und auch die übrigen Gratulanten noch alles Gute und dass ihm noch viele Jahre der Gesundheit und Vitalität vergönnt sein möge.

 

Foto: Hans Feldmeier, Karl Martin und Markus Penzkofer-Ecker

Foto zur Meldung: Karl Martin feierte seinen 70. Geburtstag
Foto: Karl Martin feierte seinen 70. Geburtstag

Kommandantenneuwahl in der Stützpunktfeuerwehr

(04.08.2017)

Der langjährige Jugendwart Stefan Penzkofer löste Franz Holzapfel nach 18 Jahren als 1. Kommandanten ab

 

Prackenbach. Zur Dienstversammlung der Feuerwehr anlässlich der Wahl des 1. Kommandanten und seines Stellvertreters hatte Bürgermeister Andreas Eckl am Freitag ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen und hieß neben 47 anwesenden Mitgliedern den KBR Hermann Keilhofer, KBM Thomas Penzkofer und EKBI Peter Altmann von der Inspektion herzlich willkommen

Eckl freute sich über die große Anzahl von Aktiven und gab das Wort an den noch 1. Kommandanten Franz Holzapfel.

Wie man es von ihm aus seinen Generalversammlungen gewohnt war, gab er einen gewissenhaften Rückblick auf die vergangenen 18 Jahre seiner Kommandantenzeit. Er berichtete von 616 Einsätzen und 10.168 Stunden und 371 Übungen mit 10.330 Stunden. 27 Gruppen haben in seiner Zeit die LP im Löscheinsatz, 31 im THL-Bereich und 48 Teilnehmer die LP bei der Jugend abgelegt. 30 Teilnehmer traten bei der Jugendflamme an, 186 haben den Wissenstest absolviert und 35 an den Lehrgängen an den SFS teilgenommen sowie 230 Teilnehmer bei Lehrgängen der Inspektion.

Schließlich berichtete Holzapfel, dass ca. 41.000 € für Ausrüstung und HLF Beschaffung aus der Vereinskasse bezahlt wurden.

Dankesworte richtete Holzapfel an die Ehefrauen mit Kindern, dem stellv. Kommandanten, Gerätewarten, Jugendwarten, Damenbeauftragten, allen Kameradinnen und Kameraden, der Vorstandschaft und Nachbarwehren. Er wollte es auch nicht versäumen, der Gemeinde Prackenbach mit seinem Bürgermeister, dem Gemeinderat, der Verwaltung, dem Bauhof und dem Landratsamt Regen zu danken sowie der Kreisinspektion/ dem Kfv. Regen, der ILS Straubing, der Polizei und BRK Viechtach und schloss mit dem Wahlspruch: „Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr“.

 

Zur anschließenden Wahl erklärte Bürgermeister Eckl, dass nach Art. 8 des Bay. Feuerwehrgesetzes der Kdt. in geheimer Wahl von den Feuerwehrdienstleistenden Mitgliedern einschl. der hauptberuflichen Kräfte, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, auf sechs Jahre gewählt werden darf. Zudem darf er nur gewählt werden, wenn er das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Bürgermeister Eckl bat KBR Keilhofer und KBM Penzkofer, sich als Wahlausschuss zur Verfügung zu stellen. Die Wahl wurde schriftlich abgewickelt.

Zum 1. Kommandanten wurde der langjährige Jugendwart Stefan Penzkofer vorgeschlagen. Von 47 Wahlberechtigten und einer Enthaltung wurde er für die nächsten sechs Jahre gewählt und er bedankte sich für das Vertrauen.

Mit dem selben Wahlergebnis ging Thomas Santl hervor, der künftig als 2. Kommandant fungiert.

 

Bürgermeister Eckl wünschte den Gewählten auch im Namen der Gemeinde alles Gute in ihrem neuen Amt. Ein großes Lob zollte er den Vorgängern Franz Holzapfel und Michael Holzapfel für die 18 Jahre Dienstzeit. Sie hätten eine Ära geprägt und was sie in den drei Perioden geleistet haben, sei phänomenal, betonte er. Ob bei der Mannschaft, den Fahrzeugen, bei den Einsätzen oder im Zusammenhalt mit den Nachbarwehren und überhaupt, die Feuerwehr steht super da, für das Eckl ein großes Danke parat hatte. Dabei vergaß er nicht mit einem Vergelt`s Gott die Ehefrauen, denn ohne deren Rückhalt hätten sie das alles nicht geschafft.

 

Als nächster Redner begrüßte Vorstand Markus Penzkofer-Ecker alle Ehrengäste mit Ehrenvorstand Alfons Krieger, die Ehrenmitglieder und Kameraden und gratulierte den zwei neuen Kommandanten recht herzlich zu ihrem neuen Amt. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit ihnen und zollte großen Respekt, dass sie das anspruchsvolle Amt in einer so schnelllebigen Zeit angenommen haben. Sie können mit Sicherheit in die Fußstapfen von Franz und Michael Holzapfel treten, auch wenn es nicht leicht werden wird. Leicht war es mit Sicherheit auch für die zwei Scheidenden nicht, es geht auf jeden Fall eine Ära in der Geschichte der FFW Prackenbach zu Ende, so der Vorsitzende.

 

Auch wenn man nicht alles aufzählen könne, was die beiden geleistet haben, erwähnte Penzkofer ein paar Punkte unter anderem den Aufbau und die Ausbildung einer starken Wehr, Anschaffung von wichtigen Einsatzmitteln, sie haben Verantwortung für Mannschaft und Gerät übernommen, Beziehungen zum KFV, der Gemeinde mit Bürgermeister und Gemeinderat gepflegt und vor allem, sie haben stets ein offenes Ohr für die Belange der Kameraden gehabt und noch vieles mehr. Darüber hinaus waren sie Ausbilder auf LK-Ebene, wobei Franz weiterhin das Amt als Schiedsrichter und als stellv. Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Regen bekleidet.

Obendrein seien sie Berufstätig und treusorgende Familienväter, was schon an ein Wunder grenzt, dies unter einen Hut zu bringen. Im Namen der FW bedankte er sich für das langjährige Engagement und die geopferte Freizeit „es war schön mit euch zusammen arbeiten zu dürfen.“ Doch hinter jedem starken Mann steht auch immer eine starke Frau, bemerkte der Redner und deshalb dankte er auch den beiden Frauen Gertraud und Uli Holzapfel mit einem riesengroßen Blumenstrauß ganz herzlich und den scheidenden Kommandanten überreichte er ein Abschiedsgeschenk in Form eines Strahlrohrs.

 

Der neue Kommandant Stefan Penzkofer dankte für das Vertrauen, das man ihnen geschenkt habe. Hohe Erwartungen, die wir hoffentlich erfüllen und alle Aufgaben, die wir bewältigen können. Er bat um gute Unterstützung, vor allem in der Übergangszeit und auf gute Zusammenarbeit mit der Inspektion, mit der Gemeinde und mit der Verwaltung, dass wir im Sinne der Feuerwehr zusammen arbeiten und etwas auf die Reihe bringen. Penzkofer dankte den scheidenden Kommandanten, welche bereits Unterstützung zusagten. Da Penzkofer das Amt des Jugendwarts nicht mehr ausüben kann, tritt Andre Achatz in seine Fußstapfen. Dieser habe bereits einen Lehrgang in Regensburg mit Erfolg absolviert und Penzkofer sicherte ihm ebenfalls Unterstützung zu.

 

KBM Thomas Penzkofer überbrachte Grüße von seiner Seite und bemerkte, dass Michael Holzapfel als Stellvertreter den 1.Kommandanten stets unterstützt hat. Er war auch immer ein wichtiger Partner, vielen Dank dafür. Die zwei neuen sind keine Unbekannten, meinte Penzkofer. Die Zusammenarbeit dürfte kein Problem sein, ihr bekommt auch von mir Unterstützung, versprach er. Dass alles so weiter geht, habe er keine Bedenken. Dem scheidenden 1. Kdt. dankte Penzkofer ganz besonders und auch den Frauen, denn ohne sie könnten diese Ämter nicht bewältigt werden.

 

KBR Hermann Keilhofer lobte die wunderbare Versammlung mit dem einstimmigen Ergebnis. Das zeigt von eindeutigen Verdiensten für die beiden Wegbereiter, die heute ausscheiden. Herzlichen Dank, ihr habt immer verzichten müssen, sehr wichtig, dass die Frauen stets hinter euch standen. Denn die Feuerwehr sei kein Honiglecken, allzeit bereit zu sein, immer nach vorne blicken und die Leute an der Stange zu halten. Prackenbach ist ein leuchtendes Beispiel, unbestritten gut geführt und sinnvoll ausgebaut. Hier bleibt ein großes Vergelt´s Gott zu sagen, denn in schlimmen Situationen hat sich immer ein gutes Ende herauskristallisiert, ob für die Mannschaft, die Gemeinschaft, habt zusammengehalten und Zusammengeholfen, darum seid ihr so gut aufgestellt.

 

Viel Erfolg muss auch gewürdigt werden, bemerkte Keilhofer zum Schluss und überreichte an Franz Holzapfel das Niederbayerische Feuerwehrabzeichen in Gold und seinem scheidenden Stellvertreter Michael Holzapfel die Auszeichnung in Silber und bat schließlich die übrige Kameradschaft in gleicher Weise weiter zu machen – ihr seid auf einem guten Weg.

 

EKBI Peter Altmann wünschte den Neugewählten eine glückliche Hand in ihrem übernommenen Amt. Er bedankte sich für die Jahre, die er in Prackenbach war, es war seine 2. Heimat. Grundausbildung, Sprechfunk usw, er war immer dabei und bemerkte, dass in Prackenbach immer mehr Aktive angetreten sind. Sein Dank ging an die beiden scheidenden Kommandanten für ihre Zuverlässigkeit, sie war Trumpf in Prackenbach.

 

Am Ende sprach Bürgermeister Eckl ein Dankeschön auch für den neuen Jugendwart Andre Achatz aus. Macht so weiter in dieser starken Truppe, damit alles so weiter geht wie bisher. Er dankte auch den beiden Neuen, dass sie zur Truppe stehen und gab ihnen gute Wünschen mit auf den Weg für eine unfallfreie Zukunft.

Zum Schluss wollte Markus Penzkofer-Ecker die Gelegenheit nutzen um sich bei allen zu bedanken für ihr Kommen. Bei den Ehrengästen für ihre Grußworte, bei Bürgermeister Eckl und den Gemeinderäten, bei den neuen Kommandanten, bei den FW-Damen für ihren Einsatz und bei allen, die sich in irgendeiner Weise für die Feuerwehr einsetzen.

Foto: BM Eckl, Thomas Santl, Stefan Penzkofer, Gertraud und Franz Holzapfel, Hermann Keilhofer, Michael und Uli Holzapfel, Thomas Penzkofer, Markus Penzkofer-Ecker

Foto zur Meldung: Kommandantenneuwahl in der Stützpunktfeuerwehr
Foto: Kommandantenneuwahl in der Stützpunktfeuerwehr

FFW Prackenbach gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder

(09.07.2017)

Gartenfest mit der Feuerwehrkapelle Ränkam

 

Prackenbach. Der Tradition entsprechend gedachte am Sonntag die FFW Prackenbach in einem Gedenkgottesdienst der verstorbenen Mitglieder und beim Einzug zogen die Mitglieder, angeführt von der FFW-Kapelle Ränkam zur Pfarrkirche St. Georg.

Pfarrer Josef Drexler begrüßte die Gottesdienstbesucher sehr herzlich und richtete einen besonderen Willkommensgruß an die Feuerwehrkameraden. Den Lesungstext sowie die Fürbitten trug das Feuerwehrmitglied Bettina Heiland vor.

 

In seiner Predigt sprach Pfarrer Drexler von den alten Griechen, die glaubten, dass ein Riese namens Atlas die ganze Last des Himmelsgewölbes tragen muss, um zu verhindern, dass es auf die Erde fällt. So wie dieser arme Atlas kommen sich heute immer mehr Menschen vor, die überfordert sind durch überschwere Lasten, die man ihnen aufbürdet. Menschen die von Lohnarbeit abhängig sind, immer mehr und schneller arbeiten und dabei um ihren Job bangen müssen, wenn sie die Zielvorgaben ihres Betriebes nicht genügen. Diesen hohen Preis hat unser Wohlstand! Wenn wir an die kleinen und großen Lasten unseres Lebens denken, die wir durch unser Leben schleppen, von denen die Außenstehenden oft gar keine Ahnung haben. Wie befreit klingt da die frohe Botschaft des Sonntags-Evangeliums für alle müßig und beladenen, wenn Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt, ich werde euch Ruhe verschaffen“. Je mehr einer lernt von Jesus gütig, demütig, dienmütig zu werden, desto mehr kommt sein Herz zur Ruhe und wird mit einem Frieden erfüllt, den die Welt nicht geben kann, so Pfarrer Drexler in seinen Ausführungen.

 

Am Ende des Gottesdienstes gab Pfarrer Drexler noch Hinweise zum neuen Pfarrbrief wegen der Urlaubsvertretung im August sowie für die anstehende Diakon-Weihe von Andreas Dieterle am 30.09.2017 in Regensburg, wozu Anmeldelisten in den jeweiligen Kirchen aufliegen. Für kommenden Mittwoch warb er um Teilnehme zur Ewigen Anbetung ab 18.00 Uhr in der Pfarrkirche und für Donnerstag lud er die Senioren zum geplanten Ausflug auf den großen Arber ein

In aller Namen bedankte er sich bei der Feuerwehrkapelle aus Ränkam für die wunderbare musikalische Ausschmückung des Gottesdienstes. Der FFW dankte er für ihren Dienst tagaus, tagein. Dies ist ein Opferdienst an den Nächsten und an uns allen. Für das sich anschließende Fest wünschte er dem Verein und den Mitgliedern einen frohen und guten Verlauf, ehe er den Schlusssegen erteilte.

Nach dem Gottesdienst zogen die Kameraden mit der FW-Kapelle zum Gerätehaus zum Gartenfest.

 

Foto: Zug der Feuerwehr mit der FW-Kapelle Ränkam

Foto zur Meldung: FFW Prackenbach gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder
Foto: FFW Prackenbach gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder

Tagesausflug der FFW Prackenbach

(08.07.2017)

Prackenbach. Am Samstag, dem 02.07.2017, besuchten 22 Mitglieder der FFW Prackenbach das Bezirksmusikfest der Musikkapelle Moosbach in Oberösterreich, die zugleich ihr 110-jähriges Bestandsjubiläum feierte.

Um 07.00Uhr brach man vom Gerätehaus mit dem Bus auf zum Zielort. Dort angekommen konnte man gleich auf dem Weg zum Festzelt die Marschwertung der einzelnen Kapellen bewundern.

Vormittags füllte sich das Zelt mit über 30 Gastkapellen, die abwechselnd und in kurzen Zeitabständen immer wieder zu ihren Instrumenten griffen, um die Festbesucher zu unterhalten.

Gegen Mittag konnte der Festakt auf dem Dorfplatz bewundert werden, wo über 30 Kapellen zusammen 3 Musikstücke spielten.

Es war gewaltig und ein Raunen ging durch die Straßen.

Ein unvergessliches Erlebnis für uns alle, da man so etwas nicht jeden Tag zu hören und zu sehen bekommt.

Anschließend ließ man den Tag im Festzelt ausklingen.

Um 17.00 Uhr machte man sich dann wieder auf den Heimweg.

Vorstand Penzkofer -Ecker bedankte sich beim 1.Kommandanten für die Organisation und beim Busfahrer für die unentgeltliche Fahrt.

Foto zur Meldung: Tagesausflug der FFW Prackenbach
Foto: Tagesausflug der FFW Prackenbach

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017

(01.05.2017)

Übungsobjekt war das Anwesen der Familie Vogl in Rattersberg

 

Prackenbach/Ruhmannsdorf. Seit vielen Jahren gehört es zur Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach (Prackenbach, Moosbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf) zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Einsatzleitung vom 1. Kommandanten Andreas Früchtl.

Übungsbeginn war um 9.00 Uhr, bei der sich 40 Einsatzkräfte der vier Wehren am vermeintlichen Brandort einfanden.

 

Bei dem Übungsobjekt handelte es sich um ein landwirtschaftliches Anwesen mit einer an das Wohnhaus angebauten Scheune und Stallung, wobei das Wohnhaus durch eine Brandmauer getrennt ist.

 

Beim Einsatz wurden mit der Vorder- und Rückseite des Anwesens zwei Abschnitte gebildet, wobei im vorderen Abschnitt die Feuerwehren Ruhmannsdorf und Prackenbach (HLF 20) zusammen arbeiteten und im rückseitigen Bereich das LF8 der Prackenbacher sowie die Wehren aus Moosbach und Tresdorf. Abschnittsleiter war der jeweilige Gruppenführer der Prackenbacher.

 

Mit vereinten Kräften wurde versucht, das Wohnhaus ab der Brandmauer zu schützen. Dazu verlegten die Feuerwehren insgesamt drei B-Leitungen aus einem nahegelegenen Weiher und nahmen mehrere C- und B-Rohre vor.

 

Der Einsatzleiter und örtlich zuständige Kommandant der Feuerwehr Ruhmannsdorf Andreas Früchtl konnte bei der abschließenden Besprechung neben KBM Thomas Penzkofer und Bürgermeister Andreas Eckl auch mehrere Gemeinderäte und den Prackenbacher Kdt. Franz Holzapfel begrüßen. Früchtl ging auf den Übungsablauf ein und erklärte ihn für alle Beteiligten im Detail sehr aufschlussreich.

 

Brandleider Andreas Vogl dankte zum Schluss allen für ihren Einsatz und meinte, dass jeder bei Notfällen aller Art, egal ob Tag oder Nacht, schnelle Hilfe. Leider wird jedoch oft vergessen, dass es sich hierbei in erster Linie um ehrenamtliche Hilfe handelt. Doch es würden sich leider immer weniger Menschen für dieses Ehrenamt engagieren. Die Hoffnung seinerseits besteht darin, dass sich wieder mehr Menschen an Organisationen wie der Feuerwehr beteiligen und sprach dabei vor allem die Eltern und Kinder in der Gemeinde an.

 

KBM Penzkofer ging auf die taktisch sinnvolle Trennung in zwei Einsatzabschnitte ein und bestätigte auch die Vorgehensweise zum Schutz des Wohnhauses. Deutlich hob er die gute Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren hervor, die sich auch bei dieser Übung wieder zeigte.

Bürgermeister Andreas Eckl dankte den Einsatzkräften für die geopferte Freizeit am Maifeiertag

 

Foto: 1. v.re. Bürgermeister Eckl, 3.v.re.1. Kdt. Andreas Früchtl, Mitte mit grüner Jacke Andreas Vogl,

1. v. li. 2. Kdt. Martin Eckl

Foto zur Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017
Foto: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017

Dreijährige Modulare (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West

(12.04.2017)

19 junge Nachwuchskräfte (incl. 8 Damen) absolvierten Zwischenprüfung mit Bravur

 

Prackenbach. Im Inspektionsbereich West wurde am Mittwoch unter der Leitung des fachlich zuständigen Kreisbrandmeisters Adolf Bielmeier die MTA-Zwischenprüfung mit einer schriftlichen und einer mündlichen/praktischen Prüfung als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme abgeschlossen.

 

Die MTA (früher Truppmann-Ausbildung) ist die Basis jeglicher Feuerwehrausbildung und Zugangsvoraussetzung für alle weiteren Lehrgänge am Standort, im Landkreis oder bei den Feuerwehrschulen der künftigen Feuerwehraktiven und somit Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehr in ihrer jetzigen Struktur. Ziel ist die Befähigung zur Übernahme von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch-und Hilfeleistungseinsatz unter Anleitung der Truppmannfunktion.

 

Im KBM Bereich Penzkofer waren es in Moosbach 3, in Kollnburg 4, in Kirchaitnach 4, in Prackenbach 5 und im KBM Bielmeier in Viechtach 3, also insgesamt 19 junge Feuerwehranwärter, die sich 2016 bzw. 17 mit je 10-tägigen Lehrgängen unterzogen und am Mittwoch mit einer Zwischenprüfung abschlossen. Jeweils 72 Unterrichtseinheiten je 45 Minuten (einschl. Prüfungstag) mussten die Nachwuchskräfte zuvor absolviert haben, um später für einen Ernstfall gerüstet zu sein, die Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen, Sprechfunker-Ausbildung und Leistungsnachweis inbegriffen.

 

Die Ausbildung erstreckte sich über Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr, Geräte- und Fahrzeugkunde und persönliche Schutzausrüstung bis hin zu Brennen und Löschen. Die Ausbilder unterrichteten die jungen Leute auch über Rettungsgeräte, über Verhalten beim Einsatz, Hygiene und Gefahren sowie bei Anwenden im Brandeinsatz und Hilfeleistungseinsatz in Theorie oder Praxis.

 

Bei der schriftlichen Prüfung, die eine Teilnahme an allen Ausbildungen voraussetzt, wurden über 215 Fragen ausgewählt, von denen 50 zu beantworten waren. Dabei ging es um Pflichtaufgaben der Feuerwehr, um Fahrzeugtypen und welche Schaltstellungen ein Mehrzweckstrahlroh besitzt. Auch ging es um technischen Hilfeleistungssatz und wann eine Feuerwehrleine nicht eingesetzt werden darf. Die Fragen wurden mit unterschiedlichen Punkten bewertet, wobei man das Prüfungsziel mit mindesten 25 Punkten erreicht hat.

Bei der mündlichen Prüfung waren weitere 25 Fragen zu lösen, die sich im Wesentlichen um die Fahrzeugtechnik und Ausrüstung der Wehren drehten.

Wer die schriftliche Prüfung gemeistert hatte, musste im Feuerwehrgerätehaus zur praktischen Prüfung antreten, wo die jungen Leute noch mögliche 70 Punkte erreichen konnten. konnten. Hier ging es unter anderem um die 3 Hauptaufgaben des Löschfahrzeuges, ob das Löschfahrzeug eine Tragkraftspritze hat oder ob eine vierteilige Steckleiter vorhanden ist. Feuerlöscher mussten bestimmt werden und die Inbetriebnahme erklären. Auch musste die Leine für Brustband richtig sitzen und Handhabung eines Unterflurhydranten korrekt erklärt werden.

 

Die fachkundige Betreuung und Ausbildung erfolgte durch die Feuerwehren des KBI-West. Die Abnahme erfolgte im Beisein von KBI Christian Stiedl, KBM Adolf Bielmeier, KBM Thomas Penzkofer, Kdt. Franz Holzapfel und die Führungskräfte der teilnehmenden Wehren.

 

Adolf Bielmeier gratulierte zum Abschluss den jungen Leuten zur bestandenen Prüfung. „Ihr habt die hohen Erwartungen erfüllt“, lobte er die jungen Prüflinge. Hier wurde eine echte Nachwuchsförderung betrieben, um das System weiter zu führen in den Heimatwehren, denn das System, das in der Anfangsphase steht muss weiter entwickelt werden in Lehrgängen auf LK-Ebene bzw. FF-Schule. Bielmeier berichtete von der Möglichkeit, das erworbene Wissen auch an Nachbarwehren weiter zu geben. Schließlich dankte er den Ausbildern und Prüfern für ihren Arbeitseinsatz und bei allen Beteiligten.

 

KBM Thomas Penzkofer dankte allen für ihre geopferte Zeit bei der Ausbildung und der Kollnburger und Prackenbacher Wehr für die Ausbildungsstandorte. Er bemerkte, dass die MTA-Ausbildung noch in der Lernphase sei und für die Ausbilder die erste sei und dankte ihnen für ihren Einsatz.

 

Kdt. Franz Holzapfel gratulierte den jungen Leuten zur bestandenen Prüfung und dankte allen Funktionären für die Mithilfe. Sein Dank galt auch den Kameraden der Feuerwehren bei der Ausbildung und den Helfern bei der Verpflegung.

 

Die erfolgreichen 19 Prüflinge:

Anna Haimerl, Daniel Höcherl, Andreas Kappl alle Moosbach, Michael Ebner, Franziska Schauer, Lisa Spranger, Tobias Schlecht alle Kollnburg, Elias Wittenzellner, Thomas Piller, Michael Pfeffer, Mathias Bielmeier alle Kirchaitnach, Anna Fleischmnn, Michael Högerl, David Kuhn, Johannes Mühlbauer, Carina Sobania alle Prackenbach, Theresa Penzkofer, Viechtach, Christian Schötz, Lorena Franke beide Wiesing.

 

Foto: Die jungen Nachwuchskräfte mit den Ausbildern, rechts Adolf Bielmeier

Foto zur Meldung: Dreijährige Modulare (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West
Foto: Dreijährige Modulare (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West

Perfekt im Löschangriff der Variante III

(08.04.2017)

Auch eine junge Dame meisterte ihre Aufgaben perfekt

 

 

Prackenbach. In der Ausbildung gibt es bei der Feuerwehr Prackenbach keinen Stillstand. Ob Übung in Atemschutz, Truppführer- und Sprechfunker-Lehrgänge oder Leistungsprüfungen in THL und einiges mehr stehen an der Tagesordnung. Erst am Samstag ist wieder eine Gruppe in Leistungsprüfung in der Variante III angetreten. Dank der perfekten Ausbildung von Thomas Fleischmann haben die neun Mitglieder die Prüfung in den Stufen 2 bis 6 mit Erfolg geschafft. Darunter war auch eine junge Dame, die ihren männlichen Kollegen in nichts nachstand.

 

Als Gruppenführer fungierte Martin Haimerl, dessen korrekte Befehle nach der Auslosung von der Gruppe präzise ausgeführt wurden bis es heißt „zum Einsatz fertig“. Während einzeln Gruppen unter anderem die Knoten beherrschen mussten und in erster Hilfe befragt wurden, erhielt der Gruppenführer einen Fragebogen über Zusatzaufgaben, die er mit links beherrschte. Noch viele Anordnungen mussten die Aktiven bewältigen wie Löschaufbau, Gerätekunde, Umspritzen der Eimer, Verteiler bedienen bis schließlich noch die Saugleitungen gekoppelt werden und die Leistungsprüfung mit dem Fahrzeug beendet war.

 

Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter Kbm. Adolf Bielmeier aus dem Stadtgebiet Viechtach, 2. Kdt. Siegfried Engl aus Moosbach und 1. Kdt. Franz Holzapfel aus Prackenbach legte die Mannschaft eine fehlerfreie Arbeit an den Tag.

Als interessierte Zuschauer war auch Vorstand Thomas Penzkofer-Ecker vor Ort, der sich bei der LP gerne über den Stand der Gruppe gerne informierte.

 

Nach der Übergabe der Abzeichen und der Gratulation der Schiedsrichter und des Vorstandes dankte Kdt. Franz Holzapfel den jungen Feuerwehrleuten, dass sie wieder ihre Zeit geopfert haben und zollte ihnen Respekt. Er dankte seinem Schiedsrichterteam, dem Vorstand für sein Kommen, Martin Haimerl, der die Gruppe organisiert hatte sowie Thomas Fleischmann der als Ausbilder fungierte und allen, die mitgeholfen haben. „Das habt ihr hervorragend gemacht“ und lud anschließend die Truppe und die Schiedsrichter zu einer Brotzeit ins Gerätehaus ein.

 

Abgelegt haben die Leistungsprüfung:

 

GF Martin Haimerl Stufe 5 (Gold-Grün) MA Roland Brem Stufe 5/Gold-Grün, WF Christian Gierl Stufe 4/Gold-Blau, ATM Martin Handlos Stufe 2/Silber, WTM Johannes Högerl Stufe 3/Gold, ATF Thomas Högerl Stufe 6/Gold-Rot, M Rebecca Mimel Stufe 2/Silber, STM Thomas Penzkofer Stufe 5/Gold-Grün, STF Thomas Schötz Stufe 3/Gold

 

Foto: Adolf Bielmeier, Martin Haimerl, Mimel Rebecca, Roland Brem, Martin Handlos, Thomas Högerl, Johannes Högerl, Christian Gierl, Thomas Penzkofer, Thomas Schötz, Siegfried Engl, Franz Holzapfel

Foto zur Meldung: Perfekt im Löschangriff der Variante III
Foto: Perfekt im Löschangriff der Variante III

Feueralarm in der Grundschule

(24.03.2017)

74 Kinder stürmten mit ihren Lehrkräften ins Freie

 

Prackenbach. In sämtlichen Schulen sind regelmäßig Feueralarmproben durchzuführen, dessen Ziel es ist, das richtige Verhalten beim Ausbruch eins Brandes oder sonstiger Gefahren zu üben.

 

Auch in der Grundschule Prackenbach wird in regelmäßigen Abständen immer wieder ein unangekündigter Feueralarm durchgeführt, der am Freitag zum 2. Mal mit der Feuerwehr, die in unmittelbarer Nähe stationiert ist, geübt wurde.

 

Zunächst löste Rektorin Katrin Hartl um 9.26 Uhr in der Schule den Hausalarm aus. Sämtliche Schüler unter der Anleitung der Lehrkräfte stürmten ins Freie und waren 2 Min. später an den dafür angewiesenen Sammelplätzen. Nach einer genauen Kontrolle stellte man dabei auch fest, dass alle Personen vollzählig das Freie erreicht hatten.

 

Nach der Beendigung der Übung begrüße der 1. Kommandant Franz Holzapfel die Kinder in der Aula der Schule und stellte lobend fest, dass alle ordnungsgemäß nach der Auslösung des Alarms auf den Sammelplätzen erschienen sind und auch nicht vergaßen, zu kontrollierten, dass auch keins der Personen, ob Kinder oder Lehrkräfte fehlte.

„Ihr seid eine gut aufgestellte Mannschaft“ lobte er die Schüler. Schon die Schüler der dritten Klasse hatten dies am Vormittag bei der Besichtigung der Fahrzeuge und Gerätschaften bewiesen, haben viele Fragen gestellt und waren sehr aufmerksam und interessiert bei der Sache. Er dankte auch seinen Kameraden, die sich zu der Übung zur Verfügung gestellt hatten und wünschte den Kindern noch eine schöne restliche Schulstunde. Auch Katrin Hartl sprach Franz Holzapfel und seinen Kameraden ein großes Dankeschön aus.

 

Foto: bei der Besprechung mit dem 1. Kdt. Franz Holzapfel

Foto zur Meldung: Feueralarm in der Grundschule
Foto: Feueralarm in der Grundschule

Habt ihr schon mit Dynamit gelöscht?

(24.03.2017)

Der 1. Kommandant Franz Holzapfel musste viele Fragen beantworten

 

Prackenbach. Eine sehr wissbegierige Gruppe von 23 Kindern der 3. Klasse der Grundschule Prackenbach durfte am Freitag mit ihrer Lehrerin Karin Winklbauer der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel zu hören und sehen bekamen. Sie hatten sich im Rahmen des Heimat-und Sachkundeunterrichts schon auf diese Schulstunde vorbereitet und sich viele Fragen zurecht gelegt, deren Antworten ihnen der 1. Kommandant Franz Holzapfel nicht schuldig blieb.

 

Nach einem höflichen Guten Morgen der Kinder begrüßte der 1. Kommandant Franz Holzapfel die Schüler, die es schon gar nicht mehr erwarten konnten, ihre Fragen los zu werden. Zunächst erzählte ihnen der Kommandant einiges Personelle über die große Stützpunktfeuerwehr, die schon 143 Jahre alt ist. 265 Mitglieder gehören dem Verein an incl. 56 Aktive davon acht Damen. Die Jugendgruppe besteht aus 15 Jugendlichen, die mit 12 – 18 Jahren eintreten können.

 

Fasziniert von den beiden großen Fahrzeugen, die blitz-blank in der Halle standen, waren die Schüler ganz besonders fasziniert, von denen beide wie neu aussahen, obwohl das HLF schon wieder fünf Jahre auf dem Buckel hat und das LF8 28 Jahre im Einsatz ist. Wie teuer war wohl das HLF vor fünf Jahren, interessierte die Schüler und wie viel Liter passen in das Fahrzeug. Die Kinder staunten nicht schlecht, als ihnen Holzapfel erklärte, dass man dafür 328 000 € investieren musste und dass das neue Auto 2000 Liter fasst.

Weiter hatten die wissbegierigen Schüler an Fragen noch auf Lager: Wie viele Einsätze die Feuerwehr in Jahr hat, wie lange ein FW-Schlauch ist, wie schnell ein FW-Auto fährt und dass neun Aktive in ein FW-Auto passen.

 

Anschließend erklärte Stefan Penzkofer und Andreas Schötz in zwei Gruppen aufgeteilt, die beiden Fahrzeuge. Die Schüle staunten nicht schlecht über die vielen Gerätschaften unter anderem den Rettungs-Spreizer, das Schaumlöschgerät und die Wärmebildkamera, die im Führerhaus untergebracht ist, wo auch die Schüler Platz nehmen durften.

Dann führte Martin Holzapfel und Martin Handlos den Schülern vor, wie ein Atemschutzträger richtig angezogen ist. Natürlich wollten die Kinder wissen, wie lange der Sauerstoff hält. Dazu erklärte Martin Handlos, dass sich das Gerät mit Piepsen bemerkbar macht. Dann weiß der Atemschutzträger, dass er nicht mehr lange im Einsatz bleiben kann.

 

Franz Holzapfel bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr Interesse und gab ihnen noch Süßigkeiten und Info-Material mit auf den Weg.

 

Foto: Die 3. Klasse mit v.l. Andreas Schötz, Franz Holzapfel, v.re. Martin Holzapfel, Martin Handlos, Stefan Penzkofer, Lehrerin Karin Winklbauer

Foto zur Meldung: Habt ihr schon mit Dynamit gelöscht?
Foto: Habt ihr schon mit Dynamit gelöscht?

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach und Angehörige der Pfarrei Prackenbach absolvieren „Erste-Hilfekurs“

(25.02.2017)

Prackenbach. Am 25.02.2017 fand im Gruppenraum der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach ein „Ersthelferkurs“ statt, wo 21 Teilnehmer über die Sofortmaßnahmen der „Erste Hilfe“ informiert und geschult wurden.

 

Kursleiterin Mareile Ganz übte mit den Teilnehmern das richtige Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Sie machte den Teilnehmern deutlich, dass bei einer stabilen Seitenlage ganz wichtig sei, dass der Kopf überstreckt ist, dass die Atmung frei ist. Auch das richtige Abnehmen von einem Helm bei Motorradfahrern will gelernt sein.

Als weitere Punkte erzählte die Kursleiterin viel über Sonnenstich, Epilepsie, Atemnot, Schlaganfall und Herzinfarkt und klärte sie über Erstmaßnahmen auf.

 

Außerdem stand ein Kreislaufstillstand auf dem Programm, wobei die Teilnehmer auf Anleitung von Mareile Ganz die Beatmung und Herzdruckmassage übten. Sie erklärte ihnen dabei, dass der Ersthelfer besonders auf Drucktiefe und Frequenz achten muss.

Es wurde auch ein Defibrillator vorgeführt, so dass man alle Eventualitäten üben konnte. Dabei erklärte Mareile Ganz die Handhabung z.B. wie man die Schockpflaster richtig anbringt und dass man den Defibrillator oberhalb bzw. seitlich des Kopfes positioniert, wo er im Ernstfall nicht stört.

Im Übrigen wurden die Teilnehmer informiert, dass ein Defibrillator in der Genobank in Prackenbach stationiert sei.

 

Danach übte man an realitätsnahen Fallbeispielen.

Es wurde z.B. ein Verkehrsunfall mit einem verletzten Motorradfahrer und zwei leicht verletzten Insassen des PKW´s geübt

Dabei wurden die Geschädigten professionell von Frau Ganz geschminkt, so dass mancher ins Schwitzen kam, als er die Verunglückten sah. Die Übenden mussten so vorgehen, wie es im realen Leben üblich sei.

 

Nach diesen folgten weitere Fälle welche die Teilnehmer mit Bravour meisterten.

 

Zum Schluss bedankte sich Stefan Penzkofer bei der Kursleiterin Mareile Ganz für die vielen interessanten Kenntnisse, die sie den Teilnehmern vermittelt hatte.

 

Foto: ganz links Kursleiterin Mareile Ganz

Foto zur Meldung: Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach und Angehörige der Pfarrei Prackenbach absolvieren „Erste-Hilfekurs“
Foto: Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach und Angehörige der Pfarrei Prackenbach absolvieren „Erste-Hilfekurs“

Atemschutzübung bei der Feuerwehr Prackenbach

(11.02.2017)

Auch die Wehren aus Kollnburg und Miltach fanden die Übung sehr spannend

 

Prackenbach. Am 11. Februar 2017 fand eine Atemschutzübung der Feuerwehr Prackenbach in der Bauhofhalle statt. Ausgegangen wurde von einem Schwellbrand in der Fahrzeughalle mit mehreren vermissten Personen. Die Halle wurde künstlich verraucht, so dass der Einsatz realitätsgetreu geübt werden konnte.

 

Als erstes mussten sich die Trupps unter anderem ein Angriffstrupp und ein Wassertrupp ausrüsten.

Da man dieses Einsatznah üben wollte, fuhr man eine Runde um den Ort mit HLF und rüstete sich mit schwerem Atemschutz im Fahrzeug aus.

Dabei musste darauf geachtet werden, dass man die komplette Ausrüstung bei sich trug, so dass man anschließend den Innenangriff starten konnte.

Im Innenraum erwarteten die Trupps einige Hindernisse und Schwierigkeiten.

 

Da es sich auch um eine Werkstatt handelte, wurden eine umgefallene Leiter, Arbeitsböcke und zwei Fahrzeuge positioniert. Es wurden auch Gefahrstoffgüter wie z.B. Gasflaschen, ein Schutzgasschweißgerät und andere diverse gefährliche Gegenstände platziert, so dass es schwierig war, die vermissten Personen sofort zu finden, da man durch den sehr dichten Nebel auch schlechte Sicht hatte.

 

Nachdem man die Gefahren erkannt hatte, konzentrierte man sich auf die Personensuche. Diese wurden dank Wärmebildkamera erkannt und gerettet. Nach jedem zweiten Trupp gab es eine kleine Aussprache, so dass man kleine Verbesserungen vortragen konnte.

 

Für die Übung lud man auch die Feuerwehren aus Kollnburg und Miltach ein. Diese empfanden die Übung als sehr spannend, da sie den Raum noch har nicht kannten und es somit schwieriger war, die Orientierung zu behalten.

Sie bedankten sich recht herzlich und jeder war der Meinung, man sollte auf jeden Fall so eine Übung wiederholen und das kameradschaftliche Miteinander pflegen.

Außerdem dankte man den vielen Helfern beim Aufbau und Herrichten der Übungshalle sowie den Ausbildern Stefan Pritzl, Martin Handlos, Thomas Fleischmann und Christian Gierl.

Foto zur Meldung: Atemschutzübung bei der Feuerwehr Prackenbach
Foto: Atemschutzübung bei der Feuerwehr Prackenbach

Die FW Prackenbach - eine Vorzeigewehr – viel Lob von den Ehrengästen – 5 Neuzugänge

(13.01.2017)

Bei 22 Einsätzen waren 254 Feuerwehrleute 879 Stunden im Einsatz

Albert Baumgartner, neues Ehrenmitglied – Ehrennadel in Silber für Ulrike Holzapfel

 

Prackenbach. Eine Mammutsitzung von fast drei Stunden ging am Freitag bei der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach über die Bühne, die gespickt war mit umfangreichen Rechenschaftsberichten und einer Reihe von Ehrungen und Neuwahlen ausgesprochen wurden.

 

Zur 143. Jahreshauptversammlung im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses konnte Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker neben 71 anwesenden Mitgliedern den 1. Bürgermeister Andreas Eckl, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer und den stellvertretenden Vorsitzenden vom KFV Rudi Edenhofer sowie Ehrenvorstand Alfons Krieger und alle anwesenden Ehrenmitglieder begrüßen. EKBI Peter Altmann wurde wegen Krankheit entschuldigt und übermittelte herzliche Grüße.

Im letzten Jahr musste man die Mitglieder: Johann Gierl, Kurt Sobanja sen. Ferdinand Wolf und Josef Wagner zu Grabe tragen. Ihnen und allen verstorbenen Mitgliedern zu Ehren bat Penzkofer-Ecker um eine Gedenkminute.

 

Nach einem Austritt (Andreas Hecker) und fünf Neuzugängen (Markus Wittmann, Werner Haimerl, Sofie Fleischmann, Gerda Brem und Karin Laumer, liegt die Mitgliederzahl derzeit bei insgesamt 265, davon 43 weiblich, 31 Ehrenmitglieder, 164 Passive davon 35 weiblich.

 

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an das Feuerwehrfußballturnier in Ruhmannsfelden, bei dem man den 6. Platz belegte und dankte Alex Holzapfel für die Organisation und den Spielern. Er erwähnte auch eine Vielzahl von eigenen Veranstaltungen und die Teilnahme an gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen auch bei den Dorf-und Nachbarvereinen. Er berichtete von einer Defi-Schulung im Unterrichtsraum, einem zufriedenen Kappenabend und gut besuchten Gartenfest. Bei der Hochzeitsfeier von Patenbraut Anette Fraundorfner war man präsent sowie beim 150-jährigen Gründungsfest der FFW Blaibach. Der Verein hat sich auch am Ferienprogramm beteiligt und mit 15 Personen eine Winterwanderung nach Rechertsried gestartet. Schließlich beteiligte man sich an der Beerdigung von verschiedenen Mitgliedern und hat einer Reihe von Kameraden zum Geburtstag gratuliert.

 

Umfangreiche Aufzeichnungen lieferte der 1.Kommandant Franz Holzapfel. Im abgelaufenen Jahr leisteten 56 Mitglieder davon 8 Damen aktiven Dienst. Sie waren bei 22 Einsätzen (4 Brand, 18 THL) 879 Stunden im Einsatz. Zu den Brandeinsätzen zählen ein PKW- Brand in Moosbach, der Brand eines Reisighaufens in Krailing, der Brand in der Schreinerei Tresdorf und die nachfolgenden Nachlöscharbeiten, wo insgesamt 35 Einsatzkräfte 365 Stunden am Werk waren.

Dank ging an die Arbeitgeber, Resi und Ludwig Pritzl sowie den Nachbarfeuerwehren.

 

Die 13 planmäßigen und die 9 zusätzlichen Übungen, welche insgesamt 527 Übungsstunden ergaben, (ohne Atemschutz und Jugendgruppe) wurden im Durchschnitt von einer Mannschaftsstärke von 16 Aktiven pro Übung besucht. Dank ging an die Objektbesitzer sowie den Besitzern der Schrottautos.

Neun Aktive nahmen an der Leistungsprüfung der Gruppe THL mit Aufbau B-Teil und holten sich 3x Stufe Silber, 2x Gold, 3 x Gold-Blau und 1x Gold-Rot.

 

38 Aktive beteiligten sich an folgenden Ausbildungen: An der Feuerwehrschule in Regensburg belegten Christian Gierl und Martin Handlos den Lehrgang für Gruppenführer. Auf Inspektionsebene nahmen teil: 5 Teilnehmer an der MTA-Ausbildung, 6 am THL-Basis-Wissen, 19 an der Multiplikatorenschulung. 5 Teilnehmer belegten den Sprechfunk-Lehrgang und1Teilnehmer den TF-Lehrgang. Schließlich war Prackenbach 5x Ausbildungsort für ca. 130 Lehrgangsteilnehmer. Dank zollte 1.Kdt. Franz Holzapfel, Michael Holzapfel, Hermann Schroll, Stefan Penzkofer, Stefan Pritzl und Robert Holzapfel für die Mitarbeit als Ausbilder beim Lehrgang THL-Basiswissen im KBI-Bereich West.

 

Neue Ausrüstungsgegenstände wurden angeschafft: für die Jungfeuerwehr neue Schutzausrüstung im Wert von ca. 870 €, Verbrauchsmaterial im Wert von 4000 €, benötigt durch den Großeinsatz in Simbach a.Inn und Tresdorf. Aus der Vereinskasse wurde ein Gesamtbetrag von ca. 500 € übernommen. Dank ging an den Bürgermeister und den Gemeinderat sowie an die Vorstandschaft.

Der Kommandant informierte zudem die Anwesenden, dass man unter anderem an einer Unterweisung am Defibrillator teilgenommen habe, mit drei Teilnehmern eine Begehung des Rehau Werks veranstaltet und mit 2 Teilnehmern eine Fortbildung der Damenbeauftragten in Kirchberg teilnahm. Zudem wurde in Regen an Christian Bielmeier und Andreas Menacher das Ehrenzeichen für 25 Jahr aktive Tätigkeit verliehen. Holzapfel bedankte sich zum Schluss bei allen, die sich das ganze Jahr für die Feuerwehr verdient gemacht haben.

Für das Jahr 2017 sind ein Erste Hilfe Kurs und Digital-Funk Übung geplant. Des Weiteren modulare Truppmannausbildung, Leistungsprüfungen und Fahrerausbildungen.

 

Im Anschluss informierte Manuela Fleischmann über die Finanzen, den die Kassenprüfer Ulrike Holzapfel und Kurt Sobania für einwandfrei bezeichneten. Der Schatzmeisterin wurde Entlastung erteilt.

Atemschutzwart Thomas Högerl informierte über derzeit 22 aktiven Atemschutzgeräteträger, unterstützt durch 10 aus Ruhmannsdorf und 1 aus Moosbach, die im abgelaufenen Jahr 343 Übungs-und Einsatzstunden geleistet haben. Er berichtete von 3 Brandeinsätzen und mehreren Übungen. Auch bei der Teilnahme der Übung an der Atemschutzübungsstrecke in Regen und am WBK – Training im Brandcontainer Schöllnach und acht Geräteträger erhielten Einweisung an Digitalfunk. Högerl bedankte sich bei allen Geräteträgern, bei seinem Stellvertreter Martin Handlos und Christian Gierl sowie beim Kommandanten und der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit, nicht zuletzt bei der Gemeinde für Übernahme von Kosten.

 

Stefan Penzkofer berichtete über die Jugendgruppe, die 2016 aus 16 Jugendlichen bestand (6 Mädchen und 10 Buben). Nach einer Ausgeschiedenen (Kathrin Kraus) und einer Neuaufnahme von Sofie Fleischmann besteht der aktuelle Stand aus 15 Jugendlichen (5 Mädchen und 10 Buben). 248 Übungsstunden in 10 planmäßigen Übungen wurden abgehalten. Die modulare Truppmannausbildung absolvierten Anna Fleischmann, Michael Högerl jun., David Kuhn, Johannes Mühlbauer und Carina Sobania. 13 Absolventen belegten das Bayerische Jugendleistungsabzeichen, ebenso 13 nahmen mit Erfolg am Wissenstest in Ruhmannsfelden teil. Zudem haben fünf Teilnehmer(Anna Fleischmann, Michael Högerl jun., David Kuhn, Johannes Mühlbauer und Carina Sobania) den Sprechfunkerlehrgang absolviert.

Zum Jugendprogramm gehörte auch eine Beteiligung am Rama Dama, ein Zeltlager in Ahrain, ein Grillabend, ein Besuch im Aquacur in Bad Kötzting. Auch haben die Jugendlichen das Friedenslicht aus Regen geholt und an die Pfarrfamilie Prackenbach übergeben. Geplant ist unter anderem eine Jugendleistungsprüfung, Wissenstest und ein Jugendwerbetag, ein Sprechfunklehrgang und eine Truppmannausbildung.

 

Über Fahrzeuge und Geräte informierte Andreas Schötz, von denen das HLF 778 km auf dem Tacho hat, während das LF 8 mit seinen 27 Jahren 1771 km gefahren wurde. Er erinnerte an die Digitalfunkausstattung im Februar und den Funkeinbau im HLF und LF 8. Er merkte auch an, dass seit acht Jahren die Handy-Benachrichtigung läuft, wobei 51 Aktive derzeit über SMS informiert werden. Die Kosten von 158,- übernahm die Vereinskasse. Dank ging an die Helfer, den Bauhofarbeitern und Sepp Haas.

 

Nach der Entlastung der Vorstandschaft durch Bürgermeister Andreas Eckl nahm dieser die geheime Wahl eines neuen Schatzmeisters vor, da die bisherige Kassierin Manuela Fleischmann, welche 7 Jahre für die Feuerwehr die Finanzgeschäfte regelte, mit Wirkung der Generalversammlung aus ihrem Amt scheidet. Mit Lobesworten bedachte der Vorsitzende Manuela Fleischmann für ihre Gewissenhaftigkeit und Kameradschaft, wobei sie stets die Finanzen der Wehr im Blick hatte und die Geschäfte tadellos regelte. Vorgeschlagen wurde Thomas Högerl, der mit 69 von 71 Wahlberechtigten als neuer Kassier hervorging.

 

Bürgermeister Andreas Eckl honorierte die umfangreichen Berichte und meinte, es ist allerhand Bewegung drin im Verein. Er erinnerte an das Ferienprogramm mit der Organisatorin Renate Schedlbauer, bei dem sich viele Leute beteiligten. Das Digitaljahr liegt hinter uns, bemerkte er. Wenn es auch viel Geld gekostet hat, wurde es gut eingeführt und es läuft super. Wir sind ohne Zweifel gut ausgestattet, meinte er nicht ohne Stolz. Den 9 Kameraden, die in Simbach a. Inn dabei waren, zollte Eckl großen Respekt. Für die Jugendlichen hatte Eckl ebenso Lob, wie auch für den Gerätewart. Der Raum sei top gepflegt, man könnte vom Boden wegessen. Wir kommen nicht drum rum, meinte Eckl, dass wir über kurz oder lang ein neues zweites Fahrzeug brauchen. Beim Kommandantentreffen wird es demnächst einigen Handlungsbedarf geben.

 

KBI Christian Stiedl überbrachte Grüße von KBR Hermann Keilhofer. Er dankte der Mannschaft für die stete Bereitschaft, wenn Räumlichkeiten gebraucht werden. Beeindruckend sei es bei der FW Prackenbach, dass keine Wehr so groß an der Generalversammlung vertreten ist, wie hier. Davon kann so manche Wehr nur träumen. Hervorragend war auch der Einsatz beim Brand in Tresdorf, lobte er, wie auch in Simbach. Es wäre nicht so glimpflich abgegangen, wenn nicht alle Feuerwehler so gut gearbeitet hätten.

Der Digitalfunk hat sich bewährt, bemerkte Stiedl. Es ist ein Traum für den KBM, wenn man so eine FW hat, bemerkte Stiedl, dankte allen und wünschte noch ein gutes Neues Jahr.

 

Wir haben ein arbeitsreiches Jahr hinter uns, meinte KBM Thomas Penzkofer. Die aktive Mannschaft hat viel gearbeitet, sehr unproblematisch, aber das ist in Prackenbach kein Problem. Auch wenn wir einen großen Raum brauchen, hier wird man super betreut.

Penzkofer dankte allen für die gute Kameradschaft, er sei gerne gesehen, es gibt kein böses Wort und der Zusammenhalt ist groß geschrieben. Er erwähnte noch die Bedeutung der Rauchmelder und bemerkte, dass ab 2017 Rauchmelderpflicht besteht und dankte der Gemeinde für das schöne Zusammenarbeiten. Ein großes Dankeschön zollte er auch der scheidenden Schatzmeisterin und wünschte allen ein gesundes 2017.

 

Rudolf Edenhofer war der Einladung gerne gefolgt. Die Berichte der Vorstandschaft haben ihn sehr beeindruckt, wobei er behauptete, in Prackenbach ist die Welt noch in Ordnung. Eine starke Truppe, Respekt, macht weiter so. Dem Bürgermeister ist nicht Bange zu sein, denn 365 Tage Tag und Nacht sind sie bereit. Hut ab in Simbach, dort war ein wunderbares Zusammenarbeiten zu sehen.

In seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des KFV hatte Edenhofer eine Ehrung vorzunehmen: Ulrike Holzapfel hat den Lehrgang als Sprechfunkerin belegt, sich an den Leistungsprüfungen im Löscheinsatz und THL beteiligt und sich dabei über Gold-Rot gefreut. Zudem ist Holzapfel seit 1996 stellvertretende Damenbeauftragte.

Für ihre Verdienste erhielt Ulrike Holzapfel aus der Hand von Rudolf Edenhofer die Ehrennadel in Silber des KFV.

 

Beförderungen:

Zum LM befördert wurde Christian Gierl und Martin Handlos

Zeugnisverleihung für TF Bettina Heiland

Dienstalterabzeichen wurde Stefanie Bartl und Johannes Högerl für 10 Jahre verliehen.

19 Teilnehmer durften Zeugnisse für Endanwender Digitalfunk entgegen nehmen.

Verabschiedungen:

Ulrike Holzapfel für 20 Jahre als 2. Damenbeauftragte,

Thomas Högerl als 3 Jahre stellvertretender und 2 Jahre 1. Atemschutzwart

Albert Baumgartner beendete seine aktive Dienstzeit (48)

In Anbetracht seiner Verdienste um die Feuerwehr, bei der sich Baumgartner 17 Jahre als 2. Kommandant, als Löschmeister und in der Vorstandschaft einbrachte, wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Ernennungen: Martin Handlos zum 1. Atemschutzwart und Christian Gierl zum 2. Atemschutzwart

Jasmin Heilmann zur 2. Damenbeauftragte.

1. Fahnenjunker ist jetzt Andre Achatz und somit auch in der Vorstandschaft.

Das Amt des 2. Fahnenjunkers übernimmt Johannes Mühlbauer und Thomas Krieger wurde zum 3. Fahnenjunger ernannt.

 

Weitere Ehrungen in der Mitgliedschaft:

Für 25 Jahre Andreas Menacher und Martin Menacher

Für 40 Jahre Siegbert Kuffner und Siegfried Christof

Für 50 Jahre Adolf Penzkofer, Alfred Kutzer, Anton Pellkofer, Bernhard Holzapfel, Franz Reiner, Georg Probst, Johann Baumgartner, Johann Gierl, Johann Lex sen., Josef Baumgartner, Josef Probst, Ludwig Pritzl, Ludwig Stieglbauer, Ludwig Wolf, Michael Bielmeier sen. Michael Lex

Für 60 Jahre Helmut Gierl und Josef Lex

 

Im Namen der FW dankte der Vorsitzende für das zahlreiche Erscheinen der Anwesenden und allen, die sich das ganze Jahr in der Feuerwehr einbrachten insbesondere auch bei den Angehörigen, wünschte ein erfolgreiches Neues Jahr und endete mit dem Zitat: „Wir helfen, wo andere nur zuschauen“.

 

Foto: geehrte und Ehrengäste: Bürgermeister Andreas Eckl, Markus Penzkofer-Ecker, KBM Thomas Penzkofer, Albert Baumgartner, Siegfried Christof, Ulrike Holzapfel, Alfred Kutzer, Georg Probst, Andreas Menacher, Adolf Penzkofer, Josef Baumgartner, Ludwig Pritzl, Kdt. Franz Holzapfel, Kdt. Rudolf Edenhofer, KBI Christian Stiedl

Foto zur Meldung: Die FW Prackenbach - eine Vorzeigewehr – viel Lob von den Ehrengästen – 5 Neuzugänge
Foto: Die FW Prackenbach - eine Vorzeigewehr – viel Lob von den Ehrengästen – 5 Neuzugänge

Truppführerlehrgang mit Erfolg absolviert

(19.11.2016)

23 Aktive aus dem KBM-Thomas Penzkofer nahmen teil

 

Prackenbach. „Befähigung zu fachlich richtigem und selbständigen Handeln nach Auftrag bei allen Tätigkeiten im Lösch-und Hilfeleistungseinsatz innerhalb der Gruppe, Staffel und Trupp“. Das sind die Ziele der Truppführerausbildung, der sich in diesen Tagen 23 Aktive aus dem KBM-Bereich Thomas Penzkofer unterzogen.

Die TF-Ausbildungen werden gemeinsam von den Feuerwehren in Zusammenarbeit mit der Kreisinspektion unter Federführung des fachlich zuständigen Kreisbrandmeisters Adolf Bielmeier durchgeführt und bilden den Abschluss der sog. Truppausbildung für den Feuerwehrnachwuchs.

Sie ist zudem die Basis für alle weiteren Führungslehrgänge sowie spezielle Fachlehrgänge (im LK oder bei den Feuerwehrschulen) und somit Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehr in ihrer jetzigen Struktur.

 

In 28 Unterrichtseinheiten (45 Min) und Leistungsnachweis haben sich die Truppführeranwärter einen fünftägigen Lehrgang unter dem zuständigen KBM Bielmeier sowie den Führungskräften der jeweiligen Wehren gestellt. Diese wurde mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme abgeschlossen, die in diesen Tagen im Feuerhaus in Prackenbach für alle Beteiligte über die Bühne ging.

 

Der theoretische Themenbereich, der die Beantwortung von 50 Fragen erforderlich machte, erstreckte sich zunächst über Rechtsgrundlagen, Organisation sowie Rechte und Pflichten eines Feuerwehrmannes, auch Laufbahn und Ausbildung. Es folgten Gefahren der Einsatzstelle, über Brennen und Löschen und Brandbekämpfung.

 

Der praktische Leistungsnachweis erstreckte sich beim Übungsablauf auf den Schwerpunkt „Löscheinsatz“, wobei die Prüflinge unter anderem die Wasserversorgung her zustellten hatten. Sie übernahmen die Verkehrssicherung, betätigten die Ausleuchtung durch Flutlichtstrahler während die Gruppenführer die Befehle mehrerer Anweisungen oblag.

Beim Übungslauf „Gruppe im THL-Einsatz musste Spreizer und Schneidgeräte beherrscht werden. Die Aktiven nahmen Sicherung gegen spezielle Brandgefahr vor und unterstützten unter anderem bei Vornahme Stromerzeuger und verlegten Stromleitung zur Motorpumpe, um nur einige Aufgaben zu nenne.

 

Die Ausbilder der einzelnen Lehrgangsorte unterrichteten die Aktiven unter anderem auch über Verhütungsmaßnahmen sowie Fahrzeug, Gerätekunde und technische Hilfeleistung.

Im praktischen Teil erstrecke sich der Leistungsnachweis auf die Schwerpunkte „Löscheinsatz“ sowie Gruppe im „THL“- Einsatz.

 

Als Schiedsrichter des praktischen und theoretischen Teil übernahmen am Samstag: Adolf Bielmeier als Organisator, Kdt. Franz Holzapfel und im Beisein von mehreren Kommandanten.

 

Die 23 Truppführerprüflinge kamen von den Feuerwehren:

4 aus Kollnburg, 3 aus Moosbach, 2 aus Tresdorf, 3 von Kirchaitnach, 4 aus Allersdorf, 1 aus Prackenbach, 3 aus Ayrhof, 1 aus Ruhmannsdorf, 2 aus Schönau.

 

Die anwesenden Schiedsrichter und Funktionäre der teilnehmenden Vereine gratulierten zum Schluss den neuen Truppführern zur bestandenen Prüfung, dankten für die Teilnahme und baten, bei der Feuerwehr in diesem Sinne so weiter zu machen. Honoriert wurde auch der gute Zusammenhalt bei der Feuerwehr und der FFW Prackenbach für die zur Verfügung stellen der Räume.

 

Foto: 3.v.li. Kdt. Franz Holzapfel, 5.v.li. KBM Thomas Penzkofer, 1.v.re. KBM Adolf Bielmeier

Foto zur Meldung: Truppführerlehrgang mit Erfolg absolviert
Foto: Truppführerlehrgang mit Erfolg absolviert

Sprechfunker und Zertifikat

(18.10.2016)

34 Feuerwehrleute waren erfolgreich beim Sprechfunk-Lehrgang

 

Prackenbach. 34 Feuerwehrleute haben den letzten von drei geplanten Sprechfunklehrgänge 2016 absolviert und die abschließende Prüfung mit Bravour gemeistert und durften das Staatliche Sprechfunkzeugnis in Empfang nehmen.

Die 9 Damen und 25 Männer der Feuerwehren Kollnburg, Lindberg, Prackenbach, Allersdorf, Pirka, Rechertsried, Kaikenried, Oberried und Ayrhof wurden im Gerätehaus der FF Prackenbach an sechs Unterrichtstagen mit allem Wissenswerten von der Entstehung und Entwicklung über den Alarmablauf und die Durchführung von Funkgesprächen bis hin zur Bedienung und Pflege der Geräte und das Beheben einfacher Störungen vertraut gemacht. Daneben stand auch eine praktische Funkübung unter Verwendung von Koordinaten auf dem Plan.

 

Neu war hier das Thema Digitalfunk, das in den Funklehrgang eingefügt wurde. Diese Funkausbildung ist auch ein weiteres Ausbildungs-Modul der neuen Grundausbildung MTA. Verantwortlich für die Ausbildung waren Lehrgangsleiter KBM Thomas Penzkofer sowie die Ausbilder Ludwig Sperl (1. Kdt. Langdorf), Michael Stiedl (1.Kdt. FF Böbrach) und Reiner Arweck von der FF Gotteszell. Die Prüfung nahm dann Josef Köppl vom Landratsamt Regen ab. Anwesend waren auch KBM Thomas Penzkofer sowie der Kommandant der FFW Prackenbach Franz Holzapfel, der es sich nicht nehmen ließen, bei den Prüflingen vorbei zu schauen.

 

KBM Penzkofer erklärte den Kameraden in seinem Schlusswort, wie wichtig der Sprechfunk für die Feuerwehren ist, erklärte nochmals die Vorzüge des Digitalfunk und appellierte an die Lehrgangsteilnehmer, ihre Feuerwehren weiter mit Rat und Tat zu unterstützen.

Anschließend gratulierte er mit den Ehrengästen allen Teilnehmern und überreichte die Zeugnisse. Außerdem richtete er seinen Dank auch an seine Ausbilder für die erfolgreiche Arbeit sowie an die Feuerwehr Prackenbach für die Bereitstellung des Gerätehauses.

 

Foto:1. Kdt. Franz Holzapfel und 3. V.li. KBM Thomas Penzkofer

Foto zur Meldung: Sprechfunker und Zertifikat
Foto: Sprechfunker und Zertifikat

Ferienprogramm mit der Feuerwehr

(08.08.2016)

Viel Spaß im Tierpark in Lohberg

 

Prackenbach. Im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms fanden sich am Montag 15 Kinder in Begleitung von fünf Erwachsenen bei der Feuerwehr in Prackenbach ein. Unter der Leitung von Vorstand Markus Penzkofer-Ecker und der Jugendbeauftragten Renate Schedlbauer ging´s zum Tierpark nach Lohberg. Nach viel Spaß, dessen Aufenthalt die Kinder sehr genossen, ging die Fahrt mit dem Busunternehmen Haimerl nach Sankt Englmar zum Rodeln mit dem „vogelwuiden Sepp“ und die Riesen Gaudi nahm kein Ende, bis man leider um 17.00 Uhr wieder nach Prackenbach aufbrechen musste.

Am Donnerstag, 18.08.2016 geht es mit den Edelweißschützen Moosbach zum Kletterpark St. Englmar. Treffpunkt Pfarrheim Prackenbach um 13.00 Uhr.   

 

Foto: hinten Renate Schedlbauer, rechts mit rotem T-Shirt Markus Schedlbauer-Ecker

Foto zur Meldung: Ferienprogramm mit der Feuerwehr
Foto: Ferienprogramm mit der Feuerwehr

Feuerwehrjugend freute sich über bestandene Leistungsprüfung

(11.06.2016)

12 Teilnehmer aus zwei Jugendfeuerwehren bei der Abnahme in Prackenbach

 

Prackenbach. Je sechs Jugendliche der FW Prackenbach und der FW Allersdorf haben am Samstag bei der Feuerwehr Prackenbach die Jugendleistungsprüfung mit Erfolg abgelegt.

Bevor sie fleißig kuppelten, knoteten, spritzten und Schläuche wickelten, begrüßte KBM Johann Achatz die Anwesenden sehr herzlich und stellte den jungen Leuten die Führungskräfte einzeln vor, welche anschließend die korrekte Handhabe der Aufgaben verfolgten.

Als Schiedsrichter fungierten Johann Achatz (KBM Teisnach), Thomas Penzkofer (KBM Viechtach), Siegfried Engl (2.Kdt. Moosbach) sowie der Hausherr Franz Holzapfel (1. Kdt. der FFW Prackenbach).

 

Die Prüflinge hatten fünf Einzelaufgaben, fünf Truppaufgaben und einen theoretischen Teil mit Testfragebögen zu bewältigen. Unter anderem mussten sie einen Mastwurf anlegen können, einen Saugschlauch kuppeln, den Umgang mit der Kübelspritze beherrschen und Geschicklichkeitsübungen meistern. Auch ein Schlauch musste ausgerollt und eine Fangleine gezielt geworfen und befestigt werden. Sehr wichtig ist auch, dass sie das Anlegen eines Rettungsknotens beherrschen. Für alle Übungen war eine begrenzte Zeitspanne vorgegeben.

 

Im Anschluss beglückwünschte KBM Achatz die 12 Jugendfeuerwehrler zur bestandenen Leistungsprüfung und ermunterte sie, dass sie sich nicht auf dem Erlernten ausruhen sollten, sondern die Herausforderung annehmen und in diesem Sinne weitermachen.

Auch Bürgermeister Andreas Eckl gratulierte den Jugendlichen und sprach ihnen seinen Dank aus und wünschte weiterhin viel Erfolg.

KBM Achatz und Bürgermeister Eckl überreichten anschließend die Leistungsabzeichen an die Prüflinge. Zu den ersten Gratulanten gehörten auch JW Stefan Penzkofer, die beiden Kommandanten Wurzer und Franz Holzapfel sowie KBM Thomas Penzkofer und 2. Kdt. Siegfried Engl.

Zu guter Letzt ließ man sich noch eine Brotzeit schmecken, die man sich redlich verdient hatte.

 

Die Teilnehmer:

Jugendfeuerwehr Allersdorf:

Marina Fuchs,

Fabian Bauer,

Johannes Englmeier,

Lukas Englmeier,

Jonas Rabenbauer,

Lukas Wanninger

Jugendfeuerwehr Prackenbach

Selina Kastl

Carina Sobania

Johannes Mühlbauer

Alexander Holzer

Jonas Sobania

Tobias Sobania

 

Foto: v.re. Josef Wurzer (1.Kdt. Allersdorf), ein Aktiver aus Allersdorf, KBM Thomas Penzkofer, KBM Johann Achatz, Siegfried Engl (2. Kdt. Moosbach), v.li. Jugendwart Stefan Penzkofer, Bürgermeister Andreas Eckl, 3.vli. Franz Holzapfel

Foto zur Meldung: Feuerwehrjugend freute sich über bestandene Leistungsprüfung
Foto: Feuerwehrjugend freute sich über bestandene Leistungsprüfung

Neun Aktive im THL-Leistungstest der Variante I – Aufbau B

(30.04.2016)

Prackenbach. Eine hervorragende Arbeit haben am Samstag neun Aktive der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach bei ihrer THL- Leistungsprüfung (Techn. Hilfeleistung) der Variante I nach den neuen Richtlinien wieder wie gewohnt hingelegt. Die Gruppe legte sich mächtig ins Zeug, von denen drei die Stufe 2 (Silber), 2 die Stufe 3 (Gold) 3 die Stufe 4 (Gold-Blau) und ein Aktiver die höchste Stufe 6 (Gold-Rot) schafften. Auch ein Aktiver der FW Ruhmannsdorf machte mit.

Ausgebildet hat die Gruppe Thomas Fleischmann und Franz Holzapfel, denen es wohl neben intensiver Vorbereitung zu verdanken ist, dass sie eine super Leistung an den Tag legten.

 

Bei dieser Variante kommen einige Punkte hinzu, so dass die Leistungsprüfung insgesamt praxisorientiert wird. Neu ist dabei ein Unfallfahrzeug mit einer eingeklemmten Person, zu dem sich der Vorsitzende der FW Markus Penzkofer-Ecker zur Verfügung stellte, der betreut werden musste. Auch werden die benötigten Geräte gesondert aufgebaut.

 

Was ebenso neu ist, sind Zusatzfragen, welche die Gruppe zu absolvieren hatte. Dabei muss die Inbetriebnahme von verschiedenen Ausrüstungsgegenständen der THL erklärt werden. Großer Wert wird auf sicheren Umgang mit den entsprechenden Geräten gelegt, wobei die Verwendung unteranderem von Motorsägen, Trennschleifer, hydraulischer Rettungssatz oder Greifzug auch erklärt werden.

 

Als Schiedsrichter fungierten Siegfried Engl, 2.Kommandant der FW Moosbach, Bernhard Hacker, Zugführer der FW Viechtach und Franz Holzapfel, 1. Kommandant der FW Prackenbach, die den neun Aktiven bei der Übergabe der Leistungsabzeichen herzlich gratulierten und ihnen für ihre tolle Leistung dankten.

Schiedsrichter Siegfried Engl lobte die sehr ruhige Arbeitsweise, eben wie man es in Prackenbach gewohnt ist und bat sie, „macht weiter so.“ Er dankte auch Kdt. Franz Holzapfel und dem 2. Vorsitzenden Thomas Fleischmann für die Ausbildung der Gruppe. Abschließend waren alle Beteiligten zu einer Brotzeit eingeladen.

Folgende Stufen wurden durch die Teilnehmer abgelegt:

GF Martin Haimerl Stufe 4 (Gold-Blau) , MA Roland Brem Stufe 6 (Gold-Rot), ME Bettina Heiland Stufe 2 (Silber), WTF Christian Gierl Stufe und WTM Mario Klement-Feldmeier beide Stufe 3 (Gold), ATM Thomas Schötz Stufe 4 (Gold-Blau), ATF Martin Handlos Stufe 2 (Silber) STF Thomas Penzkofer Stufe 4 (Gold-Blau), STM Michael Fleischmann Stufe 2 (Silber)

 

Foto: v.re. Siegfried Engl, Bernhard Hacker, Franz Holzapfel, 2.v.re:Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker

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Foto: Neun Aktive im THL-Leistungstest der Variante I – Aufbau B

Anette und Martin Kufner reichten sich die Hand zum Ehebund

(09.04.2016)

Spalier für das Brautpaar von der Feuerwehr Prackenbach und der Wasserwacht Arnbruck

 

Prackenbach. Hochzeitsglocken läuteten am Samstag von der Pfarrkirche St. Georg, als der Entwicklungsleiter beim Elektronikunternehmen Spitzenberger & Spies Martin Kufner aus Arnbruck und Anette Kufner, geborene Fraundorfner aus Prackenbach, stellvertretende Leiterin der Abteilung Finanz- und Rechnungswesen bei den GOLDSTEIG Käsereien in Cham wohnhaft in Viechtach, an den Traualtar traten, um den Bund für ihr gemeinsames Leben zu besiegeln.

 

In der schön geschmückten Kirche, in welcher Pfarrer Josef Drexler sehr festlich den Trauungsgottesdienst im Beisein von vielen Hochzeitsgästen zelebrierte, erteilte er dem Paar den kirchlichen Segen.

In seiner Ansprache stellte Pfarrer Drexler dem Brautpaar Jesus in Sachen Liebe als keinen Theoretiker und Fantast vor, sondern als Praktiker und Realist, einen in Sachen Liebe bis zur allerletzten Konsequenz seiner Liebe in seiner Hingabe am Kreuz. Liebe im Sinne Jesu ist etwas, das sich in der hohen Schule des Lebens ereignet und bewahrheitet – in leichten und in schweren Stunden, so der Geistliche. Auch Paulus sieht in seinem Hymnus die Liebe so: Die Liebe ist geduldig, alles ertragend, allem standhaltend, unbeirrbar….“

Im gehörten Evangelium scheut sich Jesus nicht, die Liebe und das Halten seiner Gebote als Ein- und Dasselbe zu bezeichnen, wenn er sagt: Das ist mein Gebot, dass ihr einander so liebt, wie ich euch geliebt habe“. Die Liebe zum anderen wird jetzt zur lebenslangen Aufgabe. So wie ein musikalisch begabter Mensch nur selber dann ein guter Musiker wird, wenn er diese Begabung als seine Aufgabe erkennt und daran übt und wieder übt. „Aber gerade ihnen, liebes Brautpaar, die ihr selber Musiker seid, ist die Mühe des Übens nicht fremd,“ bemerkte der Geistliche.

So wünschte er ihnen, dass sie ihre Liebe zu einander als Gottes Gabe sehen und als Aufgabe erkennen, mit der sie lebenslang an kein Ende kommen.

Im Rahmen seiner Ansprache überreichte Pfarrer Drexler dem Brautpaar als Geschenk von der Pfarrei ein Bild vom Kirchenpatron St. Georg für fast 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit von Anette Kufner als Organistin in der Pfarrei Prackenbach.

Trauzeugen waren die Schwester der Braut Marlene Robl bzw. der Bruder des Bräutigams Thomas Kufner. Musikalisch wurde der Gottesdienst mit der Mozart-Messe Missa Brevis in C durch den Kirchenchor St. Augustinus aus Viechtach mit Solisten unter der Leitung von Chordirektor Siegfried Beck, dem die Braut als Mitglied angehört, feierlich umrahmt.

 

Nach dem Gottesdienst erwartete das Brautpaar ein Spalier der FFW Prackenbach, bei der die Braut Patenbraut beim 125-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe der FFW Ruhmannsdorf war.

Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker überreichte im Beisein von Ehrenvorstand Alfons Krieger einen Blumenstrauß. Auch die Wasserwacht Arnbruck stand Spalier für das frisch vermählte Paar, bei der der Bräutigam viele Jahre lang Jugendleiter und Vorstand war. Außerdem gratulierten die Zellertal-Schützen Arnbruck ihrem Kassier.  

 

Anschließend fang im Burggasthof Neurandsberg die weltliche Hochzeitsfeier statt, wo die Bayerwald Sterne zünftig aufspielten.  

 

Foto: Brautpaar Martin und Anette Kufner, Ehrenvorstand Alfons Krieger und Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker von der FFW Prackenbach.

Foto zur Meldung: Anette und Martin Kufner reichten sich die Hand zum Ehebund
Foto: Anette und Martin Kufner reichten sich die Hand zum Ehebund

Bayern aus „Preißnsicht“

(08.02.2016)

Beim Kappenabend der Feuerwehr Prackenbach ging es lustig zu – Bar war gut besucht

 

(Quelle: Viechtacher Anzeiger / Kötztinger Zeitung, von Lisa Wieland)

 

Prackenbach. (wil) Im Feuerwehrhaus war am Rosenmontagabend ganz schön was los: Zum traditionellen Kappenabend der Feuerwehr waren wieder viele Faschingsfans gekommen und amüsierten sich köstlich über die lustigen Sketche, die die Feuerwehrler fleißig einstudiert hatten.

Das „letzte Bier“ sei zum Beispiel, wie wissenschaftlich bewiesen worden sei, immer schlecht für den Gesundheitszustand. Dies könne nur vermieden werden, wenn im Anschluss noch ein  weiteres, ein sogenanntes „Sicherheitsbier“, getrunken werde, erklärte Bettina Heiland als Nachrichtensprecherin mit Anspielung auf die Nachrichten des „Postillons“. Martin Haimerl begleitete die Erklärungen auf der Bühne, indem er anschaulich und zur Freude der Zuschauer darstellte, wie das „letzte Bier“ und die folgenden „Sicherheitsbiere“ wirken. Vorstand Markus Penzkofer-Ecker las unter anderem einen Aufsatz eines, wie er kommentierte, „Preißnbuben“ vor, der über seinen letzten Urlaub in Niederbayern berichtet. „Viele Bayern heißen Sepp, aber die meisten ‘He!’“, will der Junge wissen.

Gut habe es ihm gefallen auf den Festen, auf denen es nur Bier aus „Glaseimern“ gebe und die Lieblingsbeschäftigung Raufereien sind. Generell beleidigten sich die Bayern gerne, in einer Metzgerei habe er das mitbekommen, als Sepp der „Berner“, Hans, der „Hundskrippe“, und Franz, der „Suffbeutel“, sich so begrüßten. Als jedoch sein Vater auch mitmachen wollte und die Beleidigung „Vollidiot“ in die Runde warf, sei der Spaß schnell vorbei gewesen. Natürlich durfte auch der Auftritt der Nachbarsbürgermeisterin Josefa Schmid nicht fehlen. Vorsorglich wurden vorher Ohrenstöpsel verteilt. Mit einer grandiosen Darbietung begeisterte Martin Handlos im hautengen roten Kleid und mit blonder Perücke das Publikum und trotz Buh-Rufen konnte die Pseudo-Bürgermeisterin nicht von einer Zugabe abgehalten werden. Auch Bürgermeister Andreas Eckl und Freundin Manuela Dietl waren unter den Gästen und durften sich über einen vertrockneten Blumenstrauß freuen, der ihnen von Martin Handlos alias Josefa Schmid überreicht wurde.

Trotz des stürmischen Wetters war die Bar vor dem Feuerwehrhaus gut besucht: Mit Planen sperrte man den Wind aus, ein Heizpilz sorgte für die richtige Temperatur und mit gegrillten Würstl- und Steaksemmeln und Gulaschsuppe konnten sich die Besucher auch innerlich wärmen. Lediglich zu den offenen Feuerstellen am Parkplatz wagten sich die Gäste nicht hinaus.

Penzkofer-Ecker bedankte sich nach den Einlagen bei allen Schauspielern und Helfern und wünschte noch einen schönen und lustigen Abend.

 

Bild 1: Im Feuerwehrhaus herrschte gute Stimmung, die Gäste amüsierten sich köstlich über die aufgeführten Sketche.

Bild 2: Die Auswirkungen des „letzten Biers“ zeigten Bettina Heiland und Martin Haimerl auf.

Bild 3: Martin Handlos als Josefa Schmid-Double.

Fotos: Wieland

Foto zur Meldung: Bayern aus „Preißnsicht“
Foto: Bayern aus „Preißnsicht“

Einweisung in die Nutzung eines automatischen Defibrillators

(27.01.2016)

Interessante Schulung im Feuerwehrgerätehaus 

 

Prackenbach. Die Gemeinde Prackenbach hatte am Mittwoch zu einer Schulung zur Nutzung eines automatischen Defibrillators eingeladen. 24 Teilnehmer aus den vier Gemeindefeuerwehren und der Bevölkerung sind der Einladung gefolgt. Herr Georg Schöls, von der Firma FRC-medical unterwies dabei die interessierten Zuhörer.

 

Schöls erklärte, dass die Defibrillation eine Behandlungsmethode gegen das Herzkammerflimmern und den Herzstillstand sei. Bei den so genannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) kontrolliert das Gerät den Herzschlag des Patienten und entscheidet selbständig, ob eine Defibrillation notwendig ist. Solche Defibrillationsgeräte sind durch ihre Funktionsweise besonders effektiv und gut für Laien geeignet, da sie detaillierte und situationsgerechte Anweisungen geben. Auch auf Sofortmaßnahmen am Unfallort, die vom Ersthelfer eingeleitet werden sollten, wies Herr Schöls mehrfach hin. Im Anschluss an den Vortrag wurde der Einsatz des „Defis“ noch anschaulich mit einem „Trainer-Gerät“ simuliert.

 

Die beiden Defibrillatoren werden in Kürze jeweils in den Foyers der beiden GenoBanken in Prackenbach und Moosbach für die Öffentlichkeit zugänglich angebracht werden.

 

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Umgang mit dem Gerät eine Interessante und wichtige Erfahrung war.

 

Foto: Georg Schöls bei der Schulung mit dem „Trainer-Gerät“

Foto zur Meldung: Einweisung in die Nutzung eines automatischen Defibrillators
Foto: Einweisung in die Nutzung eines automatischen Defibrillators

Die FFW Prackenbach – eine Vorzeigewehr – viel Lob von den Ehrengästen

(08.01.2016)

Bei 22 Einsätzen waren 280 Feuerwehrleute 412 St. unfallfrei im Einsatz

Ehrungen und Beförderungen – 16 Neuzugänge – 24 Teilnehmer bei der ELA-Schulung  

 

Prackenbach. „Menschen brauchen Hilfe –Hilfe braucht der Mensch“ mit diesem Zitat eröffnete Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker von der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach die 142. Generalversammlung wobei er einen umfangreichen Rechenschaftsbericht im zweiten Jahr seiner Amtszeit vorlegte und eine Reihe von Ehrungen aussprach.

 

Zur Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses konnte der Vorsitzende neben 64 anwesenden Mitgliedern den 1. Bürgermeiste Andreas Eckl, den Ehren-KBI Peter Altmann, KBM Thomas Penzkofer und den zuständigen KBM Atemschutz Hans Richter sowie Ehrenvorstand Alfons Krieger und alle anwesenden Ehrenmitglieder begrüßen.

Im letzten Jahr musste man die Mitglieder: Barbara Reitenberger, Wolfgang Stelzl, Albert Preißer, Max Zollner, Johann Lummer, Ludwig Haimerl, Johann Engl, Anton Ecker und Franz Holzapfel zu Grabe tragen. Ihnen und allen verstorbenen Mitglieder zu Ehren bat Penzkofer-Ecker um eine Gedenkminute.

 

Nach zwei Austretungen (Alfred Geiger und Gidion Rinkl) und 16 Neuaufnahmen: (Sabina Lang, Alexander Holzer, Jasmin Heilmann, Thomas Krieger, Timo Ziselsberger, Selina Kastl, Sabrina Kroboth, Mario Rothkopf, Fabian Götz, Patrick Kerschl, Jonas Sobania, Tobias Sobania, Philipp Holzer, Andrea Penzkofer, Andreas Eckl, Tanja Wolf) liegt die Mitgliederzahl derzeit bei insgesamt 264, davon 40 weiblich, 29 Ehrenmitglieder und 165 Passive incl. 27 Damen.

 

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an das traditionelle Feuerwehrfußballturnier in Ruhmannsfelden, bei dem man den 3. Platz belegte und dankte Alex Holzapfel für die Organisation. Er erwähnte auch eine Vielzahl von eigenen Veranstaltungen und die Teilnahme an gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen auch bei den Dorf- und Nachbarvereinen. Er berichtete vom gut besuchten Kappenabend und eigenem Gartenfest. Verschiedene Helferfeiern wurden ausgerichtet bzw. beteiligt. Schließlich war der Verein bei der 900-Jahrfeier als Helfer oder Besucher präsent, wobei der Vorsitzende den Mitgliedern für ihren Einsatz bedankte.

Mit 24 Personen veranstaltete man eine Herbstwanderung und mit dem Handwerkerverein wurde ein Tagesausflug gestartet, der vom Museumsdorf in Tittling und schließlich nach Aldersbach führte. Nach einem Werbeabend über Matratzen startete man noch am Dreikönigstag mit 31 Personen zu einer Winterwanderung zum Kesselfleischessen nach Rechertsried.

 

Umfangreiche Aufzeichnungen lieferte der 1. Kommandant Franz Holzapfel. Im abgelaufenen Jahr leisteten 55 Mitglieder, davon acht Damen aktiven Dienst. Sie waren bei 22 Einsätzen (6 Brand, 14 THL/2 Fehlalarm) 412 Stunden im Einsatz. Zu den sechs Brandeinsätze zählen der Kellerbrand in Ruhmannsdorf, ein Brand in Wiesenhof Bogen, einer Nachalarmierung wegen einer Person in Viechtach, ein Brand in Fichtental (Mülleimer) und zwei Waldbrände in Weisholz bzw. Berg-Ruhmannsdorf. Dank ging an die Arbeitgeber, Resi und Ludwig Pritzl sowie den Nachbarfeuerwehren.

 

Die 13 planmäßigen und 10 zusätzlichen Übungen, die insgesamt 576 Übungsstunden ergaben, (ohne Atemschutz und Jugendgruppe)  wurden im Durchschnitt von 16 Aktiven pro Übung besucht. Dank ging an die Objektbesitzer und Besitzer der Schrottautos.

Neun Aktive nahmen an der Leistungsprüfung im Löscheinsatz Variante III teil und holten sich 2x die Stufe Bronze, 2x Silber, 2x Gold und 3x die Stufe Gold-Blau. Insgesamt haben bei der FFW Prackenbach 85 Gruppen im Löscheinsatz 66 x Gold-Rot und 41 Gruppen THL 40 x Gold-Rot geholt.

 

12 Aktive beteiligten sich an folgenden Ausbildungen: An den Feuerwehrschulen in Regensburg belegten Martin Haimerl und Johannes Högerl den Lehrgang für Gruppenführer und Thomas Santl den Lehrgang für Digitalfunk.

Auf Inspektionsebene nahmen teil: 1 Teilnehmer (Ruhmannsdorf) am Motorsägen-Lehrgang,

2 (Ruhmannsdorf) am Sondersignal-Simulator, 2 (Ruhmannsdorf) am Maschinistenlehrgang, 1 (Viechtach) am CSA-Lehrgang , 2 (Linden) am THL-Basis-Wissen und 1(Kaikenried am Truppmann Teil II. Dank zollte Holzapfel den Aktiven für die Weiterbildung und an Michael Holzapfel und Hermann Schroll für die Mitarbeit als Ausbilder beim Lehrgang THL-Basiswissen im KBI-Bereich West.

Seit sieben Jahren läuft die Handy-Benachrichtigung. 47 Aktive werden derzeit über SMS informiert. Die Kosten von 167,- € übernahm die Vereinskasse.

 

Von den Fahrzeugen und Geräten berichtete der Kommandant, von denen das HLF 934 km gefahren wurde und mit dem LF8, das 26 Jahre im Einsatz ist, war man 1541 km unterwegs. Verschiedene Arbeiten an den Fahrzeugen und Geräten wurden getätigt. In diesem Zusammenhang dankte er dem Gerätewart, allen Helfern und den Bauhofarbeitern sowie Sepp Haas.

Neue Ausrüstungsgegenstände wurden in Form einer Bestellung der Digital-Funk Ausrüstung getätigt, wofür an den Bürgermeister und seinem Gemeinderat ein herzliches Dankeschön ging. Von der Vereinskasse finanziert wurden zwei Fluchthauben, Bürobedarf und Kleinteile mit einem Betrat von 450,- €. Dank ging an die Vorstandschaft.

Der Kommandant informierte zudem die Anwesenden, dass sich 25 Teilnehmer an einem Vortrag über Drogenprävention der Polizei beteiligten und eine Brandschutzbegehung bei der Rübezahlhütte durchgeführt wurde. Zudem wurden einigen Aktiven in Regen das Ehrenkreuz verliehen: Thomas Sobania Silber für 25 Jahre,  Gold für 40 Jahre an Johann Bartl, Georg Ecker, Ludwig Gierl und Alfons Krieger. Außerdem belegten Teilnehmer  an  vier Abenden Infos über Digitalfunk.

Holzapfel bedankte sich zum Schluss allen, die sich das ganze Jahr um die Feuerwehr verdient gemacht haben. 

Für das Jahr 2016 sind ein Lehrgang THL-Basiswissen geplant, ein Funk-Lehrgang, ein Probebetrieb Digital sowie Truppmannausbildung, Leistungsprüfungen, Maschinistenübungen und Fahrerausbildungen.

 

Nach der Niederschrift von Bettina Heiland über die 141. Generalversammlung informierte Manuela Fleischmann über die Finanzen, den die Kassenprüfer Ulrike Holzapfel und Kurt Sobania als einwandfrei bezeichneten. Der Schatzmeisterin wurde Entlastung erteilt.

Atemschutzwart Thomas Högerl berichtete von derzeit 22 aktiven Geräteträgern im Durchschnittsalter von 30 Jahren, unterstützt durch 10 aus Ruhmannsdorf und 1 aus Moosbach, die im abgelaufenen Jahr 242 Übungs- und Einsatzstunden geleistet haben. Er berichtete von fünf  Brandeinsätzen und mehreren Übungen. Auch von einem Atemschutzlehrgang in der Übungsanlage Regen. Bei einem Termin in der neuen Atemschutzübungsstrecke war man präsent und beim Leistungswettbewerb in Osterhofen, wo sich Martin Handlos und Martin Haimerl Silber holten.

 

Thomas Fleischmann berichtete über die Jugendgruppe, die 2015 aus 18 Jugendlichen, davon 6 Mädchen und 12 Buben bestand (Jugendwart  Stefan Penzkofer war verhindert). Nach acht Neuaufnahmen und Michaela Heiland, Maximilian Rinkl und Nicolas Schadenfroh, die in den aktiven Dienst übernommen wurden,  besteht der aktuelle Stand aus 15 Jugendlichen, davon fünf Mädchen und 10 Buben. Der Ausbildungsstand besteht aus 164 Übungsstunden in 10 planmäßigen Übungen, Mit 10 Absolventen beteiligte man sich an der Jugendflamme und beim Wissenstest in Drachselsried bewährten sich 12 Teilnehmer mit Erfolg. Zum Jugendprogramm gehörte auch ein Jugendwerbetag, der Besuch einer Drogenprävention mit Schwerpunkt Crystal Meth, durch die Polizei. Ein Rama Dama wurde organisiert, eine Fackelwanderung nach Fichtental, die Beteiligung am Ferienprogramm und das Friedenslicht wurde in die Pfarrkirche Prackenbach gebracht.

Geplant ist eine Jugendleistungsprüfung, Wissentest, Jugendwerbetag, Rama Dama und ein Sprechfunklehrgang.

 

Nach der Entlastung der Vorstandschaft durch Bürgermeister Eckl wünschte er noch einen guten Start ins neue Jahr und begrüßte die zahlreichen Ehrengäste nebst der Vorstandschaft und allen Anwesenden. Ganz besonders freute es ihn, dass der EKBI Peter Altmann anwesend war, der in Prackenbach immer gern gesehen ist. Eckl lobte vor alle die zielbewusste Einsatzbereitschaft der Prackenbacher Wehr und fand es besonders toll, dass der Verein mit 16 Neuaufnahmen glänzt, die FW-Damen mit 15 Übungen wieder aktiv sind und auch die Kameradschaft hoch geschrieben ist. Er erwähnte auch die 900-Jahrfeier, als sich der Verein von seiner besten Seite zeigte. Eckl merkte auch an, dass der Digitalfunk bestellt ist und bezüglich Fahrzeugkauf meinte er: wir haben so viele Baustellen, aber ihr seid nicht vergessen, bemerkte er. Wir sind immer um eine gemeinsame Lösung bemüht, ich hoffe ihr versteht mich.  Macht so weiter, bat er und wünschte für die Zukunft alles Gute.

 

33 Atemschutzgeräteträger und 242 Stunden geleistet, das ist enorm, bemerkte KBM Hans Richter. Er brachte die Freude zum Ausdruck, dass zwei  Atemschutzträger das Leistungsabzeichen in Osterhofen gemacht haben  und mit dem Abzeichen in Silber nach Hause gehen konnten. Für die Jungen soll dies ein Ansporn sein, bemerkte er und bat, immer wieder zu üben.  

 

KBM Thomas Penzkofer begrüßte unter den Anwesenden besonders EKBI Peter Altmann und bedankte sich für die Einladung. Er lobte den hervorragenden Übungseinsatz das ganze Jahr über und dankte den Bauern für den Einsatz der Güllefässer. Nach einem Gespräch mit dem Förster bemerkte dieser, dass wir auch im März wieder mit der Trockenheit rechnen müssen. Zur Beschaffung von neuen Fahrzeugen sei ihm schon klar, dass eine Zusammenarbeit erforderlich ist, denn die Gemeinde muss ja schließlich bezahlen. 15 Jugendliche sind ein Traum, freute sich Penzkofer, so dass wir uns für die Zukunft nicht bange zu sein. Zur Beschaffung von Digitalfunk ist abgeschlossen, was ihn sehr freut, denn ihr seid ganz vorne dran und gut im Zeitplan. Penzkofer dankte den Kommandanten nebst der Vorstandschaft für ihre Arbeit und bemerkte, es sei ein schönes Arbeiten mit der FFW Prackenbach.

 

EKBI Peter Altmann genoss es, unter der Prackenbacher Wehr zu sein und wünschte allen für das neue Jahr beruflichen Erfolg und alles Gute für die Zukunft. Er erzählte von einer lustigen Anekdote mit KBM Hans Richter, als sie bei einem Staatsempfang in München waren, wobei die Anwesenden herzlich darüber lachen konnten.

Zum Schluss gab es Dankesworte vom Vorsitzenden Penzkofer-Ecker bei den Mitgliedern, den Ehrengästen, Bürgermeister Eckl für ihr Kommen und dem Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch den Sargträgern, den älteren Mitgliedern und den Angehörigen daheim und bei allen, die sich in irgendeiner Weise um die FFW verdient gemacht haben und schloss mit dem Spruch: Zusammenkunft ist ein Anfang, Zusammenhalt ein Fortschritt und Zusammenarbeit ist der Erfolg.

 

Ehrungen und Beförderungen:

Beförderungen: Michaela Heiland, Maximilian Rinkl und Nicolas Schadenfroh zum Feuerwehrmann bzw. –frau. Martin Haimerl und Johannes Högerl zum Löschmeister

Verleihung: Zeugnis für TM II Bettina Heiland.

Abzeichen in Silber für LP–Atemschutz: Martin Haimerl, Martin Handlos

Jugendflamme I: Th. Bielmeier, Thomas  Krieger, Alex Holzer, M. Högerl, Jonas Sobania, Tobi Sobania, Carina Sobania, Timo Ziselsberger.

Jugendflamme II: Johann Mühlbauer, David Kuhn

Für die Teilnahme an der ELA-Schulung (Elektro-Lernanwendung für Digitalfunk) erhielten 24 Aktive eine Urkunde.

Dienstalterabzeichen: Für 10 Jahre Rebecca Mimel, Alexander Holzapfel

Ernennungen: Martin Handlos zum 2. Atemschutzwart

Verabschiedet wurde Johannes Höger als 2. Atemschutzwart.

 

Für langjährige Mitgliedschaft:

Für25 Jahre Klaus Mühlbeuer und Ferdinand Wolf jun.

Für 40 Jahre Johann Bartl, Josef Baumgartner, Rupert Högerl, Ludwig Penzkofer, Rudolf Reiner

Für 50 Jahre Georg Schötz.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, KBM Thomas Penzkofer, EKBI Peter Altmann, KBM Hans Richter, Martin Haimerl, Markus Penzkofer-Ecker, Martin Handlos, Rupert Högerl, Klaus Mühlbauer, Hans Bartl, 1. Kommandant Franz Holzapfel.  

Foto zur Meldung: Die FFW Prackenbach – eine Vorzeigewehr – viel Lob von den Ehrengästen
Foto: Die FFW Prackenbach – eine Vorzeigewehr – viel Lob von den Ehrengästen

Zweimal bayerische Tradition

(17.10.2015)

Handwerker und Feuerwehr: Vereinsausflug ins Museumsdorf und Brauereiführung
(Quelle: Viechtacher Anzeiger / Kötztinger Zeitung, von Lisa Wieland)

Prackenbach. (wil) Alte bayerische Traditionen durften am Samstag der Handwerkerverein und die Feuerwehr erleben. Um 8 Uhr starteten die 34 Teilnehmer Richtung Tittling. Ziel war das Museumsdorf Bayerischer Wald, in dem uralte Bauernhäuser wieder aufgebaut wurden und für die Zukunft erhalten bleiben sollen.

Der Charme der Jahrhunderte begeisterte die Feuerwehrler und

Handwerker, auch die Größe des Dorfes überraschte sie. Neben der Dorfbrauerei konnten unter anderem auch die Arbeits- und Wohnstätte eines Steinmetzes, eines Müllers und sogar Oldtimer bewundert werden. In einigen Gebäuden waren zudem Ausstellungen arrangiert, wie „Historische Imkerei im Bayerischen Wald“ oder „Zeugnisse der Volksfrömmigkeit“, wo die Besucher von unzähligen religiösen Reliquien, Rosenkränzen und Heiligenfiguren zum Staunen gebracht wurden. Gegen Mittag traf man sich im zugehörigen Gasthaus, wo die Prackenbacher in altbayerischer Atmosphäre und dazu passender zünftiger Unterhaltung durch einen Quetschenspieler eine ausgedehnte Pause einlegten.

Um 14 Uhr ging die Fahrt weiter zur Aldersbacher Brauerei. Bei der interessanten Führung erfuhren die Teilnehmer unter anderem, dass hier bereits 1268 Mönche Bier brauten, das Sudhaus mittlerweile zu den modernsten in ganz Deutschland gehört und es sogar einen brauereieigenen Tiefbrunnen gibt, aus dem das Wasser für das Bier kommt.

Nachdem die Teilnehmer auch noch die faszinierende Kirche  besucht hatten, wurde es Zeit für das Bräustüberl, wo der Ausflug bei einer Brotzeit noch gemütlich ausklingen konnte. Auch hier sorgten Musikanten wieder für Unterhaltung. Feuerwehrvorstand Markus Penzkofer-Ecker bedankte sich beim Vorstand des Handwerkervereins, Johann Feldmeier, für die gute Organisation des Ausfluges.

 

Foto: Der Handwerkerverein und die Feuerwehr hielten den Verinsausflug dies Jahr gemeinsam ab.

Foto zur Meldung: Zweimal bayerische Tradition
Foto: Zweimal bayerische Tradition

10 Jugendliche der FFW Prackenbach erwarben die Jugendflamme

(14.09.2015)

Prackenbach. Bei der FFW Prackenbach lässt sich neben den Aktiven auch die Jugendgruppe in der Weiterbildung nicht „lumpen“. So stellten am Montag zunächst acht Teilnehmer ihr Können den Schiedsrichtern KBM Alois Wiederer und KDT Franz Holzapfel in Stufe I unter Beweis.

Hier mussten sie einen Notruf absetzen, fünf verschiedene Knoten beherrschen sowie die richtige Bedienung von Strahlrohren und Verteiler vorführen.

 

Dann traten zwei Prüflinge in Stufe II an und bauten eine Schlauchleitung vom Überflurhydranten bis zum Verteiler auf, zeigten ihr Wissen in Gerätekunde, legten den Mastwurf am Strahlrohr an und erklärten den Schiedsrichtern gekonnt Handhabung und Verwendungszweck von vier Kleinlöschgeräten. Schließlich war noch ein kleiner Staffellauf zu bewältigen.

 

KBM Wiederer lobte die Jugendlichen für ihre guten Leistungen und gratulierte zur bestandenen Prüfung. Kommandant Holzapfel dankte den Ausbildern für ihre Arbeit und appellierte an die Nachwuchskräfte, so weiter zu machen.

 

KBM Thomas Penzkofer und Vorstand Markus Penzkofer waren ebenfalls anwesend und verfolgten gespannt die Arbeit der Jugendfeuerwehrler.

Zum Schluss gab es für alle noch eine Pizza, die man sich redlich verdient hatte.

 

Stufe I haben abgelegt:

Thomas Bielmeier, Thomas Krieger, Alexander Holzer, Michael Högerl, Jonas Sobania, Tobias Sobania, Carina Sobania, Timo Ziselsberger.

 

Stufe II haben abgelegt:

Johannes Mühlbauer und David Kuhn.

 

Foto: Teilnehmer der Jugendflamme mit vo.li. Stefan Penzkofer, vo.re. Alois Wiederer und Franz Holzapfel

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Foto: 10 Jugendliche der FFW Prackenbach erwarben die Jugendflamme

Aktionsnachmittag mit lustigen Wasserspielen bei der Feuerwehr

(11.08.2015)

Prackenbach. Das zweite Ferienprogramm der Gemeinde gestaltete die Feuerwehr Prackenbach, das sich als eine rundum gelungene Sache herausstellte.

17 Kinder waren der Einladung zum Feuerhaus gefolgt, wo die Organisatoren um Jugendwart Stefan Penzkofer, Vorsitzendem Markus Penzkofer-Ecker, Kommandant Franz Holzapfel, Josef Högerl, Ulrike Holzapfel, Julia Voit und David Kuhn einen Nachmittag mit lustigen Wasserspielen auf die Beine stellten.

Neben Straßenmalen, Büchsen werden, Wasser spritzen mit der Kübelspritze und  Slalom Fahren mit City-Roller machte das Plantschen im runden Wasserbecken den meisten Spaß, so dass sie gar nicht mehr heraus wollten. Zum Glück hatten sie alle ein Handtuch und Wechselkleidung mitgebracht.

Neben ausmalen und basteln durften die Kinder auch noch mit dem Feuerwehrauto eine Rundfahrt unternehmen und zum Abschluss  gab es Mini Pizza und Eis.

 

Foto: v.li. Stefan Penzkofer, Julia Voit, Markus Penzkofer-Ecker, Ulrike Holzapfel

v.re. Franz Holzapfel, David Kuhn, Josef Högerl

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Foto: Aktionsnachmittag mit lustigen Wasserspielen bei der Feuerwehr

Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr

(28.06.2015)

Pfarrer Dr. Werner Konrad segnet neues TSF - Beeindruckender Gottesdienst in der Brunner-Kapelle

 

Tresdorf. Die Feuerwehr Tresdorf hatte am Sonntag Glück mit dem Wetter, denn obwohl sie Tags zuvor zum Auftakt des zweitägigen Festes noch mit einem Gewitter überrascht wurden, verwöhnte der Wettergott am Sonntag das Fest der Fahrzeugweihe mit herrlichem Sonnenschein, als Pfarrer Dr. Werner Konrad aus Viechtach dem neuen TSF Mercedes Sprinter-Allrad seinen Segen spendete.

 

Ein langer Zug, angeführt von den Altnußberger Musikanten bewegten sich die Ehrengäste und der Festverein sowie 18 Gastvereine (acht Vereine machten bereits am Samstag ihre Aufwartung) zur idyllisch gelegenen Brunnerkapelle hoch über Tresdorf. Mit den Pfahlspatzen begleitete eine weitere Kapelle den imposanten Zug und in einem Pferdekutschengespann fanden der 1. Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela, KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer und Vorstand Stephan Kellermeier sowie Ehrenkommandant Josef Schwürzinger ihren Platz. Vor der Kapelle angekommen zelebrierte Pfarrer Dr. Werner Konrad  aus Viechtach einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kameraden, musikalisch ausgeschmückt von der Festkapelle der Altnußberger Musikanten. Lesung und Fürbitten wurden von  Julia Ochsenbauer vorgetragen.

 

In seiner Predigt ging Dr. Werner Konrad auf extreme Sportarten ein, bei denen wir in der Zivilisation lebenden Menschen es nicht einen Monat aushalten könnten. Wir sind angewiesen auf viele Menschen, bemerkte er, wobei er überging auf die vielen Vereine, die aufhören müssen, weil sie keinen Vorstand mehr finden. „Kritisieren ist leicht, aber sich selber stellen, steht auf einem anderen Blatt“.

Es gibt sicher auch in der Feuerwehr Tresdorf Menschen, die sich zurückziehen, meinte er. Doch wenn es brennt, ist es wunderbar, die Feuerwehr  zu haben, die sich für jeden einsetzt, auch wenn er vorher nichts für sie übrig hatte. Sie ist unverzichtbar in der Ausbildung der Jugend und was wäre ein Dorffest ohne Feuerwehr, bemerkte er.

Schließlich ging der Prediger auf die Nächstenliebe ein, welche die Aktiven der Feuerwehr praktizieren wenn sie helfen, ob bei Feuer, einem Unfall oder wenn jemand krank ist. Sie fragen nicht, ob der Betroffene sie mag oder er ihn sympathisch findet, nein er setzt sich für ihn ein, „das ist Kultur“!

 

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Stephan Kellermeier dem Pfarrer für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und der Kapelle für die musikalische Umrahmung sowie der Familie Brunner-Schlecht für das Schmücken und Überlassen ihrer schönen Kapelle. Dann ging der Geistliche zum neuen Feuerwehrauto und  rief den Segen Gottes auf das Fahrzeug herab und entließ die Anwesenden mit einem feierlichen Schlusssegen und alle stimmten ein in ein „Großer Gott wir loben dich“.

 

Angeführt vom neuen Fahrzeug und einer Fahnenparade zog man zurück zum Festzelt beim Feuerwehrhaus, wo Stephan Kellermeier alle Anwesenden und Vereine herzlich willkommen hieß. Ganz besonders begrüßte er Pfarrer Dr. Werner Konrad, Landrat Michael Adam mit seinem Stellvertreter Erwin Muhr, Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela und seinen Gemeinderäten, die Kreisinspektion KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer sowie Viechtachs stellvertretenden 2. Bürgermeister Hans Greil.

 

Das Grußwort für den Festverein sprach der 1. Kommandant Florian Kuffner zur Fahrzeugsegnung ihres TSF. Er gab einen Rückblick auf das Jahr 1952, wo Männer aus ihrer Gemeinschaft die Wehr gegründet haben, um Mitmenschen in Gefahrensituationen zu helfen, beizustehen und ausgebrochenes Feuer zu bekämpfen. Heute seien Technische Einsätze und Hilfeleistungen wie Verkehrsunfälle und Katastrophen zur Hauptaufgabe geworden, wobei die Anforderungen gestiegen seien, so der Kommandant.

Man entschloss sich daher, das alte, in die Jahre gekommene TSF durch ein Neues zu ersetzten und nach gut 200 Stunden Aufbauarbeiten konnte die Wehr das Fahrzeug am 19.6. entgegen nehmen. Es sollte ein Mercedes Allrad sein, da die Hauptaufgabe in der Wasserförderung liegt und dadurch auch unbefestigte Standorte befahren werden müssen. Er dankte der Gemeinde Prackenbach, welche die Feuerwehr seit vielen Jahren finanziell unterstützt, insbesondere bei der Anschaffung des neuen Fahrzeuges. Dankend erwähnte er seine Kollegen  für die vielen freiwilligen Stunden bei Übungen und Einsätzen und wünschte allen weiterhin unfallfreie und erfolgreiche Einsätze.

 

KBR Hermann Keilhofer freute sich mit der Feuerwehr Tredorf über das  neue Fahrzeug, das er nach dem Mittagessen eingehend inspizierte. Es sei gut ausgestattet, so es wieder 25 Jahre seinen Dienst tun wird. Er überbrachte dazu seine herzliche Gratulation und wünschte für die Zukunft viel Erfolg.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte namentlich eine Reihe von Gästen und entschuldigte Staatsminister Helmut Brunner wegen terminlich bedingter Verpflichtungen, sowie die Gesamtbevölkerung, alle Gemeindefeuerwehren und Gemeindevereine. Er freue sich über das große Ereignis, der mit der Einweihung durch Pfarrer Dr. Werner Konrad  ein sehr wichtiger Tag für die Feuerwehr Tresdorf sei und überbrachte die herzlichsten Grüße von seiner Seite, dem Gemeinderat und der Verwaltung.

Ein großes Dankeschön zollte er den Feuerwehlern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und merkte an: „Ihr seid immer einsatzbereit, um im Notfall alles stehen und liegen zu lassen damit anderen geholfen werden kann“ nach dem Motto: „Wir sind die, die da reinlaufen, wo die anderen rausgelaufen kommen, das sei Hilfsbereitschaft in bester Prägung.

 

Zu den Kosten des Fahrzeuges berichtete der Bürgermeister, dass 108.000 zu finanzieren sind, wovon der Landkreis Regen 6.000 beisteuert. Ein Bewilligungsbescheid zur Förderung über 19.500 liege ebenfalls bereits vor. Durch die Änderung der Förderrichtlinien hofft die Gemeinde, letztendlich den genannten Betrag auf eine Gesamtförderung von 24.200 für das TSF erhöhen zu können. Auch eine Eigenleistung der Feuerwehr  wurde zugesichert. Anerkennenswert sei dabei, dass sich die aktive Mannschaft mit mind. 30 Helfern nach Kräften bei ihrem Fest beteiligten. Sie freuen sich, dass das Fest so gut gelaufen ist, so dass sie mit dem Fest und ihrem neuen Fahrzeug zufrieden sein kann.

 

Eckl erinnerte noch an die Ausschreibung und dankte allen, die für die Beschaffung beigetragen haben, insbesondere Josef Haas, der das Sachgebiet Feuerwehr betreut. Sein Wunsch war, dass das neue Fahrzeug nicht so oft eingesetzt werden muss und wenn doch, dass es den Mitbürgern gute und fachliche Hilfe leistet und die Kameraden wieder gesund und wohlbehalten nach Hause bringt.

In diesem Sinne wünschte er der Feuerwehr, dem Kommandanten Florian Kuffner und Vorstand Stephan Kellermeier alles Gute und viel Erfolg.

 

Ein Grußwort sprach auch Landrat Michael Adam, der die Gelegenheit nutzte, Bausachen anzuschauen. „Ich freue mich, dass ich heute in Tresdorf dabei sein kann, betonte er und wünschte der Feuerwehr unfallfreie Einsätze. Zum Auftritt von Josefa Schmid an Abend meinte er grinsend, wenn das hinhaut, dann singt Rita Röhrl und er ebenfalls.

 

Für das leibliche Wohl sorgten an den zwei Tagen 30 Mitglieder bzw.Helfer und für gute musikalische Unterhaltung am Sonntag-Nachmittag sorgte der 13-jährige Anton aus Tresdorf mit seiner Steirischen. Auch für die Kinder war eine Hüpfburg, Kinderschminken mit Katrin Preiß und Kutschenfahrten geboten, verantwortlich zeigte sich hier Sylvia Multerer

Die Gesamtbevölkerung und die Vereine feierten an den zwei Tagen bis spät in die Nacht und bewiesen so, dass sie mit der Feuerwehr zufrieden sind und ihre Einsatzhilfe hoch einschätzen.

 

Foto: 1 – Bayerwald-Ladies , 2- ein imposanter Zug mit Gemeinderat, 3 – Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Werner Konrad, 4 – Beim Gottesdienst – Ehrengäste v.l. GR Alfons Krieger, BM Andreas Eckl mit Manuela, 2.R.v.re. GR Helmut Gierl jun. EKo Josef Schwürzinger, dahinter GR Franz Xaver Pongratz und Vorstand Stephan Kellermeier, 5 – Schlüsselübergabe BM Eckl, 1. Kdt. Florian Kuffner. Gerätewart Martin Preiß, Vorstand Stephan Kellermeier, 6 – Stephan Kellermeier, Josefa Schmid, Florian Kuffner und Paul Kuffner, 7 – Weihe des Fahrzeuges – Pfarrer Konrad, Stephan Kellereier, Paul Kuffner, KBR Hermann Keilhofer und Florian Kuffner, 8 Kutsche beim Zug

Foto zur Meldung: Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr
Foto: Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr

Rama Dama bei der Feuerwehr

(18.04.2015)

Prackenbach. Am letzten Samstag lud die Feuerwehr Prackenbach zum Rama Dama ins Feuerwehr-Gerätehaus ein. Dort fanden sich die Jung-Feuerwehr und einige Aktive ein, um bei der Sammelaktion teilzunehmen.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand Markus Penzkofer-Ecker zog die Truppe los, den Ortsbereich und die Umgebung von Unrat zu säubern.

Gegen 11.00 Uhr traf man sich im Recyclinghof Prackenbach, um die gesammelten Abfälle zu trennen und zu entsorgen.

Vorstand Penzkofer-Ecker bedankte sich im Namen der Wehr und lud alle Helfer zum Mittagessen ins Gerätehaus ein.

 

Foto: 5.v.li. Vorstand Markus Penzkofer-Ecker

Foto zur Meldung: Rama Dama bei der Feuerwehr
Foto: Rama Dama bei der Feuerwehr

Perfekt im Löschangriff der Variante III – Viel Lob von den Schiedsrichtern

(18.04.2015)

Auch eine junge Dame meisterte ihre Aufgaben mit Bravur

 

Prackenbach. In der Ausbildung gibt es bei der Feuerwehr Prackenbach keinen Stillstand. Erst am Samstag ist wieder eine Gruppe zu einer Leistungsprüfung im Löschangriff der Variante III angetreten. Dank der perfekten Einarbeitung durch Stefan Pritzl und Franz Holzapfel haben die neun Mitglieder die Prüfung in den Stufen eins bis vier mit Erfolg geschafft. Darunter war auch eine junge Dame, die ihren männlichen Kollegen in nichts nachstand.

 

Schiedsrichter Siegfried Engl begrüßte die Prüflinge und brachte die Freude zum Ausdruck, dass sich in Prackenbach wieder eine Leistungsprüfung zusammen gefunden hat und stellte fest, dass er hier sehr gerne als Schiedsrichter im Einsatz ist, denn die Kameradschaft wird sehr groß geschrieben und zudem würde sehr gut gearbeitet.

 

Als Gruppenführer fungierte Michael Holzapfel, dessen korrekte Befehle nach der Auslosung von der Gruppe präzise ausgeführt wurden, bis es heißt, „zum Einsatz fertig“. Während einzelne Gruppen unter anderem die Knoten beherrschen mussten und in Erster Hilfe befragt wurden, erhielt der Gruppenführer einen Frageboten über Zusatzaufgaben, die er mit links beherrschte.

Noch viele Anordnungen mussten die Aktiven bewältigen, wie Löschaufbau, Gerätekunde, Umspritzen der Eimer, Verteiler bedienen bis schließlich noch die Saugleitungen gekoppelt waren und die Leistungsprüfung mit dem neuen Fahrzeug beendet war.

 

Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter 2. Kdt. Siegfried Engl aus Moosbach, Bernhard Hacker aus Viechtach und 1. Kdt. Franz Holzapfel Prackenbach legte die Mannschaft eine fehlerfreie Arbeit an den Tag. Als interessierte Zuschauer war auch Vorstand Markus Penzkofer-Ecker, der sich bei der LP über den Stand der Gruppe gerne informierte.

 

Siegfried Engl lobte zum Schluss die Prüflinge, welche sehr sauber gearbeitet und die Leistungsprüfung mit Erfolg bestanden haben, wie man es in Prackenbach gewohnt ist. Er fand es auch für sehr gut, dass mit Handzeichen gearbeitet wurde. Engl bat die Aktiven, die Kommandanten weiter zu unterstützen und so weiter zu machen. Vergesst nicht, wir wollen der Bevölkerung helfen können.

 

Nach der Übergabe der Abzeichen und der Gratulation der Schiedsrichter und des Vorstands dankte Kdt. Franz Holzapfel den jungen Feuerwehrleuten, dass sie wieder ihre Zeit geopfert habe und zollte ihnen Respekt denn schließlich „Übung macht den Meister“. Er dankte seinem Schiedsrichterteam und dem Vorstand für sein Kommen sowie Martin Haimerl, der die Gruppe organisiert hat. „Das habt ihr hervorragend gemacht“ war sein ehrliches Lob und lud anschließend die Truppe und die Schiedsrichter zu einer Brotzeit ins Dorfwirtshaus Egner nach Hagengrub ein.

 

Abgelegt haben die Leistungsprüfung:

GF Michael Holzapfel Stufe 3 (Gold), MA Roland Brem Stufe 4 (Gold-Blau), WTF Johannes Högerl Stufe 2 (Silber), WTM Christian Gierl Stufe 3 (Gold), ATF Martin Handlos Stufe 1 (Bronze), ATM Thomas Penzkofer Stufe 4 (Gold-Blau), Marina Kraus Stufe 1 (Bronze), STF Thomas Schötz Stufe 2 (Silber), STM Martin Haimerl Stufe 4 (Gold-Blau)

 

Foto: Marina Kraus, Christian Gierl, Thomas Penzkofer, Johannes Högerl, Martin Handlos, Thomas Schötz, Martin Haimerl, Roland Brem, 1. Kdt. Franz Holzapfel, Michael Holzapfel , Bernhard Hacker, Vorstand Markus Penzkofer-Ecker , 2. Kdt. Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Perfekt im Löschangriff der Variante III – Viel Lob von den Schiedsrichtern
Foto: Perfekt im Löschangriff der Variante III – Viel Lob von den Schiedsrichtern

Drogenprävention bei der Feuerwehr

(12.04.2015)

Prackenbach. Zum Thema „Drogenprävention“ waren am Sonntag – Vormittag Karin Simmet und Jürgen Schwinger von der Polizeiinspektion Viechtach bei der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach zu Gast. Sie informierten die Jugendlichen, deren Eltern und einige Kameraden der Feuerwehr zunächst über verschiedene Drogen, wobei sie speziell auf „Crystal Meth“ eingingen, da diese gerade in unserer Region in großen Mengen aus Tschechien eingeführt wird.

Anhand eines Filmausschnittes veranschaulichten die Beamten wie einfach es ist, dort an diese Droge heranzukommen und dass man sich bei der Einfuhr nach Deutschland jedoch strafbar macht.

Dann zeigten die Referenten die Gefahren der illegalen Rauschmittel auf und machten deutlich, welche körperlichen und psychischen Veränderungen diese mit sich bringen. Um ihren finanziellen Profit zu vergrößern, strecken Händler die Drogen häufig mit gefährlichen Zusatzstoffen, wie zum Beispiel Rattengift oder Hundekot.

Zum Schluss beantworteten die Beamten noch die Fragen der Zuhörer. 

 

Foto: Karin Simmet und Jürgen Schwinger

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Foto: Drogenprävention bei der Feuerwehr

Was macht die FW wenn ein Wolkenkratzer brennt?

(23.03.2015)

Mit vielen Fragen löcherten die wissbegierigen Kinder den 1. Kommandanten Franz Holzapfel

 

Prackenbach. 18 Schüler der dritten Klasse der Grundschule Prackenbach durften am Montag mit ihrem Lehrer Raphael Tomzyck (in Vertretung von Claudia Bauer) der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel Interessantes zu sehen und zu hören bekamen. Sie hatten sich im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts schon auf diese Schulstunde vorbereitet und eine Menge Fragen zurecht gelegt, wobei sie den 1. Kommandanten Franz Holzapfel ganz schön löcherten, doch sie konnten ihn nicht in Verlegenheit bringen, denn er wusste auf alles eine Antwort.

 

Nach einem Guten Morgen der Kinder begrüßte Holzapfel neben den Schülern  auch den Besuch, der sich kurzerhand einfand: Brigitte und Benny Hennrich, die eine Radioreportage über einen Privatsender in Stuttgart von der Feuerwehr Prackenbach aufnahmen. Dann stellte Holzapfel seine Kollegen vor: Michael Holzapfel, Kurt Sobania und Martin Haimerl, die ihm bei der Präsentation der Feuerwehr behilflich waren.

 

Der Kommandant erzählte den Kindern zunächst einiges über das Personelle der hiesigen Feuerwehr, die seit 140 Jahren besteht. 260 Mitglieder gehören dem Verein an incl. 54 Aktive, davon 7 Damen. Die Jugendgruppe besteht derzeit aus 12 Jugendlichen. Auch dass die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren eintreten dürfen, merkte Holzapfel an.

 

Auf die Frage der Kinder erklärte der Kommandant, dass das neue HLF 2000 Liter Wasser fasst und dass das Auto über 360 Meter Schläuche verfügt. Hat ein jeder Feuerwehrmann einen Lastwagenführerschein, wollte ein Schüler wissen, natürlich nicht, meinte da der Kommandant. Zur Alarmierung der Feuerwehr merkte Holzapfel an, dass die Nr. 112 gerufen werden soll. Dieser Ruf geht an die Integrierte Leitstelle, welche den Alarm an die zuständigen Feuerwehren weiter leitet. Er erzählte ihnen auch, dass 36 Aktive einen Piepser haben, über die sie bei Alarm erreicht werden können.

 

Anschließend erklärte Kurt Sobania und Martin Haimerl den Kindern, in zwei Gruppen aufgeteilt, die beiden Fahrzeug, die einschließlich der Halle sehr gepflegt und wie neu aussehen, worauf der Kommandant sehr streng darauf achtet. Die Schüler staunten nicht schlecht über die vielen Gerätschaften unter anderem auch über den Rettungs-Spreizer, das Schaumlöschgerät und auch über die Wärmebildkamera staunten sie. Sie konnten nicht genug davon kriegen und fragten immer wieder über die verschiedenen Artikel. Holzapfel merkte schließlich  auch an, dass jeder Haushalt einen Raumelder haben soll, was übrigens schon seit 2013 Pflicht ist.

 

Dann führte Michael Holzapfel vor, wie man als Atemschutzträger für den Ernstfall richtig angezogen ist. Dazu gehören Lederstiefel, eine Überhose und Überjacke und schließlich auch die Atemschutzmaske. Und wenn der Sauerstoff ausgeht, wollen die wissbegierigen Kinder wissen. Dazu merkte der Kommandant an, dass sich das Gerät durch piepsen bemerkbar macht, wenn die Sauerstoffmenge von den 300 bar auf 60 sinkt, dann weiß der Atemschutzträger, dass er nur noch kurze Zeit im Einsatz sein kann.

 

Franz Holzapfel bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr Interesse und gab ihnen noch Süßigkeiten mit auf den Weg. Mit Dankesworte für die ausführliche Führung schloss sich auch Lehrer Raphael Tomzyck an.

 

Foto: Kinder mit Franz Holzapel, Michael Holzapfel, Stefan Haimerl und Lehrer

Foto zur Meldung: Was macht die FW wenn ein Wolkenkratzer brennt?
Foto: Was macht die FW wenn ein Wolkenkratzer brennt?

54 Aktive bei 21 Einsätzen gefordert

(09.01.2015)

 

Markus Penzkofer-Ecker, das 1. Jahr als Vorsitzender tapfer gemeistert – Ehrungen und Beförderungen

 

Prackenbach. Vor einem Jahr hat Markus Penzkofer-Ecker als Vorsitzender die Verantwortung über die Stützpunktfeuerwehr übernommen, was ihm sicher nicht leicht gefallen ist, in die Fußstapfen von Alfons Krieger zu treten, der 20 Jahre die Geschicke der Wehr vorbildlich lenkte.

Am Freitagabend hat er seinen 1. Rechenschaftsbericht vorgelegt und eine Reihe von Ehrungen langjähriger Mitglieder ausgesprochen.

 

Zur Generalversammlung im Unterrichtsraum des Feuerwehrhauses konnte der neue Vorsitzende bei der 141. Jahreshauptversammlung Bürgermeister Andreas Eckl und die anwesenden Gemeinderäte nebst Kreisbrandmeister Thomas Penzkofer, seinen Vorgänger Alfons Krieger und die anwesenden Ehrenmitglieder begrüßen. Im letzten Jahr musste man die Mitglieder Ottmar Preiß, Michael Rinkl, Johann Zollner und Ferdinand Lummer zu Grabe tragen. Ihm und allen verstorbenen Mitgliedern zu Ehren bat Penzkofer-Ecker um eine Gedenkminute.

 

In seinem ersten Rückblick erinnerte der Vorsitzende an eine Infofahrt zum Rettungshubschrauber Christoph und dankte Franz Holzapfel für die Organisation. Dann erinnerte er an eine Vielzahl von eigenen Veranstaltungen und die Teilnahme an gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen auch bei den Dorf- und Nachbarvereinen. Er berichtete vom gut besuchten Kappenabend, Gartenfest und einer zufriedenstellenden Christbaumversteigerung, wobei er allen Helfern dankte. Schließlich war eine Gruppe beim Feuerwehrfussball in Ruhmannsfelden dabei und haben den 4. Platz geholt. In diesem Zusammenhang dankte er Alexander Holzapfel für die Organisation. Erwähnenswert sei auch noch die Teilnahme am Asphaltstockschießen, bei dem man den 2. Platz ergatterte, wobei Penzkofer sich bei Ludwig Egner und Hans Bartl für die Organisation bedankte. Zudem stand noch eine gelungene Herbstwanderung auf den Hohen Bogen auf dem Plan, wo eine Gruppe die ehemaligen Natotürme besuchte.

Nach vier Neuaufnahmen (Michael Högerl jun., Thomas Bielmeier, Andreas Hecker, Carina Sobania, Thomas Klement und zwei Austritten) liegt die Mitgliederzahl derzeit bei 259 , davon 35 weiblich, und 34 Ehrenmitglieder und 205 Passive.

 

Umfangreiche Aufzeichnungen lieferte Kommandant Franz Holzapfel. Im abgelaufenen Jahr leisteten 54 Mitglieder, darunter sieben Damen aktiven Dienst. Sie waren bei 21 Einsätzen (vier Brände und 17 technische Hilfeleistungen) 427 Stunden im Einsatz (einer wurde leicht verletzt). Zu den vier Brandeinsätzen zählen der Brand im Bienenhaus in der Herzogsäge, ein Kellerbrand in Krailing, ein Schuppenbrand in Hagengrub und Nachlöscharbeiten in Hagengrub. Zu den 17 THL-Einsätzen gehörten Unfälle mit Straßenfahrzeugen, Wassertransporte, freiwillige Tätigkeiten, Sturmschäden, Personenrettung, Wohnungsöffnung und Beseitigung einer Ölspur.

Die 13 planmäßigen und vier zusätzlichen Übungen, die insgesamt 585 Übungsstunden ergaben, wurden im Durchschnitt von 18 Aktiven pro Übung besucht. Dank ging an die Objektbesitzer und den Besitzern der Schrottautos.

21 Aktive nahmen an der Leistungsprüfung THL Variante III teil und holten sich 3x die Stufe Bronze, 8 x Stufe Silber, 4x Gold, 2x Gold-Grün und 4x Gold-Rot. Insgesamt haben bei der FF Prackenbach 84 Gruppen im Löscheinsatz 66 x Gold-Rot und 41 Gruppen THL 40 x Gold-Rot erworben.

 

13 Aktive beteiligten sich an verschiedenen Ausbildungen. Den Lehrgang zum Gerätewart belegte Martin Holzapfel, 3 Teilnehmer aus Ruhmannsdorf absolvierten den Motorsägen-Lehrgang und im Bereich Atemschutz waren 9 Teilnehmer präsent. An der Truppmann-Ausbildung in Prackenbach beteiligten sich 12 Teilnehmer aus dem KBM-Bereich. Außerdem haben vier jüngere Kameraden den Führerschein der Klasse C bzw. CE erworben. Ohne dem Beschluss des Gemeinderats und der Vorstandschaft zur Zuzahlung wäre es in absehbarer Zeit zu einem Fahrermangel gekommen, bestätige Holzapfel und sprach im Namen der Aktiven an die Gemeinde sowie die Vorstandschaft ein herzliches Dankeschön aus.

 

Seit sechs Jahren läuft die Handy-Benachrichtigung, berichtete der Kommandant weiter. 47 Aktive werden derzeit über SMS informiert, die Kosten von 150,- € übernahm die Vereinskasse. Er berichtete auch über die Fahrzeuge und Geräte, von denen das HLF 908 km gefahren wurde und mit dem LF8, das 25 Jahre im Einsatz ist, war man insgesamt 2606 km unterwegs. Verschiedene Arbeiten an den Fahrzeugen und Geräten wurden getätigt und neue Ausrüstungsgegenstände im Gesamtwert von 8.000,- € wurden von der Gemeinde beschafft. Zudem stimmte der Gemeinderat einer Sammelbestellung der Digitalfunkausrüstung zu, wofür sich die Aktiven beim Bürgermeister und dem Gemeinderat bedankten.

Außerdem merkte Holzapfel an, dass aus der Vereinskasse insgesamt 3000,-€ für verschiedene Ausrüstungsgegenstünde finanziert wurden und erwähnte die letzte Gemeinderatssitzung, als der Rechnungsprüfungsausschuss anregte, auch die Gegenstände zu inventarisieren, die aus der Vereinskasse finanziert werden. Holzapfel meinte, dass die Jahresberichte seit Beginn seiner Amtszeit im Aug. 1999 eingesehen werden können, wobei sich auf 15 Jahre ein Betrag von ca. 41.000,-€ errechnet. Holzapfel dankte zum Schluss allen, die sich in irgendeiner Weise um die Feuerwehr verdient gemacht haben.

Geplant sind für 2015 ein Sondersignaltraining am Fahrsimulator, Motorsägenführer-Lehrgang, Truppmannausbildung, Leistungsprüfungen im Löscheinsatz, Maschinistenübungen und Fahrerausbildungen.

 

Nach der Niederschrift durch Bettina Heiland von der 140. Generalversammlung informierte Schatzmeisterin Manuela Fleischmann über den Kassenbestand, den die Kassenprüfer Ulrike Holzapfel und Kurt Sobania als einwandfrei bezeichneten. Der Vorstandschaft wurde Entlastung erteilt.

Atemschutzwart Thomas Högerl berichtete von derzeit 33 aktiven Geräteträgern (Prackenbach 24, Ruhmannsdorf 8 und Moosbach 1) im Durchschnittsalter von 28,5 Jahren, von denen im abgelaufenen Jahr 281 Übungs- und Einsatzstunden absolviert wurden. Er erwähnte einen Brandeinsatz, vier Geräteträger übten in der Atemschutzübungsanlage in Grafenau und 2 mal acht in Furth im Wald. Bei einer Gemeinschaftsübung waren vier Geräteträger im Einsatz, Martin Handlos legte den Atemschutzlehrgang in Zwiesel ab und Thomas Santl und Thomas Högerl übten 2 Tage im Brandhaus in Würzburg. Des Weiteren nahmen Marin Handlos, Christian Gierl, Johannes Högerl und Roland Brem am Wärmekameratraining in der Rauchdurchzündungsanlage (RDA) Schönnach teil. Auch waren wiederum Martin Handlos und Martin Haimerl beim Atemschutzleistungswettbewerb in Osterhofen und haben das Abzeichen in Bronze mit Erfolg abgelegt.

 

Für eine Truppe von 17 Jugendlichen (davon acht Mädchen und 9 Buben) ist Jugendwart Stefan Penzkofer verantwortlich. Neben drei Neuaufnahmen (Carina Sobania, Thomas Bielmeier und Michael Högerl jun.) wurden in die aktive Mannschaft übernommen: Nico Brunnbauer, Pia Brunnbauer, Johannes Haimerl, Magdalena Högerl, Tamara Holzapfel, Marina Kraus und Gidion Rinkl, so dass der aktuelle Stand bei 10 Jugendlichen (4 Mädchen und 6 Buben) steht.

Der Ausbildungsstand liegt bei 78 Übungsstunden in 8 planmäßigen Übungen, zudem haben 5 Teilnehmer den Wissenstest in Viechtach absolviert.

Zum Jugendprogramm gehörten auch eine Sonnwendfeier, ein Ferienprogramm und die Überbringung des Friedenslichtes an die Nachbarfeuerwehren. Geplant sind Übungen, Jugendflamme, Wissenstest, ein Jugendwerbetag, Rama dama und ein Vortrag über Drogenprävention CRYSTAL METH.   

 

Foto: KBM Thomas Penzkofer, Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker, Alfons Krieger, Thomas Sobania, Ludwig Gierl, Hermann Holzer, Wolfgang Schnitzbauer, Kdt. Franz Holzapfel, 2. Kdt. Michael Holzapfel, sitzend BM Andreas Eckl, Johann Bauer, Franz Holzapfel sen. Georg Ecker, Josef Weber

Foto zur Meldung: 54 Aktive bei 21 Einsätzen gefordert
Foto: 54 Aktive bei 21 Einsätzen gefordert

Viele Ehrungen bei der Feuerwehr

(09.01.2015)

Alfons Krieger ist jetzt Ehrenvorstand

 

Prackenbach. Im Rahmen der Generalversammlung wurden eine Reihe von Ehrungen, Beförderungen und Ernennungen im Vereins- und Aktivenbereich ausgesprochen und den im letzten Jahr zurückgetretenen Vorsitzenden Alfons Krieger von Markus Penzkofer-Ecker zum Ehrenvorstand ernannt.

 

„Die Feuerwehr ist eine große Herausforderung, wer mitmacht, von dem wird Zuverlässigkeit und Disziplin erwartet und eine Portion Mut“ meinte Bürgermeister Andreas Eckl in seinem Grußwort und sprach allen seinen Dank aus für die hervorragende Leistung, die einzelnen Betroffenen und der Gemeinschaft insgesamt zu Gute gekommen sind – „ihr könnt stolz auf euch sein“.

Er dankte allen, die Hervorragendes in der Feuerwehr leisten, insbesondere der neue Vorsitzende Markus Penzkofer-Ecker, der in dem 1. Jahr gute Arbeit geleistet hat sowie die gesamte Vorstandschaft, den Gerätewart und die Damen inbegriffen, die alles pico-pello in Ordnung haben.

Den Digitalfunk ansprechend, versprach Eckl, dass die Geräte angeschafft werden und auch die Stühle für den Unterrichtsraum wurden vom Gemeinderat bewilligt. Schließlich bat er die Feuerwehr, dass sie sich an der 900-Jahr Feier beteiligen. Eckl wünschte ein gutes Neues Jahr, Gesundheit und unfallfreie Einsätze für das Jahr 2015.

 

Kreisbrandmeister Thomas Penzkofer überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion und bestätigte, den Berichten nach zu schließen, dass der Verein sehr gut da steht. Als größte Feuerwehr in der Gemeinde braucht der Inspektion nicht Angst zu sein. Dank der Gemeinde sei die Führerscheinregelung gesichert, was sehr wichtig ist. Zur Herausforderung Digitalfunk merkte Penzkofer an, dass wir bis August die Geräte vorrätig haben, wobei jede FW eine kleine Anzahl erhält. Wir sind in unserem Bereich im Netz sehr gut versorgt, bestätigte er. Schließlich dankte der KBM allen für die geleistete Arbeit insbesondere dem Vorsitzenden, den beiden Kommandanten und der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und meinte, dass er gerne nach Prackenbach komme und wünschte unfallfreie Einsätze.

 

Zum Schluss gab es Worte des Dankes vom Vorsitzenden Markus Penzkofer-Ecker für die zahlreichen Mitglieder, den Spendern, bei Bürgermeister Eckl, dem Gemeinderat und allen Ehrengästen für ihr Kommen. Schließlich war es Penzkofer ein Bedürfnis, dem Ehrenvorsitzenden Alfons Krieger für die tatkräftige Unterstützung ein großes Vergelt´s Gott auszuspreche und allen, die in irgendeiner Weise für die Feuerwehr im Einsatz waren, den Angehörigen und nicht zuletzt bei den älteren Mitgliedern und schloss die Generalversammlung mit dem Spruch: „Wenn die Feuerwehr nicht wär, wo käme dann die Hilfe her“.

 

Ehrungen und Beförderungen:

Beförderung zum FM: Nico Brunnbauer

zum OFM Steffi Bartl, Christian Gierl, Martin Haimerl, Josef Högerl, Johann Högerl, Alexander Holzapfel, Thomas Penzkofer

zum HFM Martin Holzapfel, Andreas Schötz

zu OLM Stefan Penzkofer (langjähriger Jugendwart) und

zum HLM Michael Holzapfel (2. Kdt.)

Dienstalterabzeichen wurden verliehen:

für 10 Jahre Martin Haimerl und Josef Högerl

für 20 Jahre Stefan Penzkofer, Stefan Pritzl, Johann Wolf und

für 40 Jahre Johann Bartl.

Vereinsehrungen für 25 Jahre:

Thomas Sobania, Manfred Penzkofer, Hermann Holzer, Günther Eggenmüller, Erich Thanner,

für 40 Jahre Alfons Krieger, Anton Ecker sen., Eberhard Preiß, Georg Ecker, Johann Bauer, Johann Haimerl, Josef Weber, Ludwig Gierl, Wolfgang Schnitzbauer

Eine Ehrenurkunde wurde Franz Holzapfel sen. für 60-jährige Mitgliedschaft beim Verein verliehen.

 

Foto. Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker überreicht an Alfons Krieger die Urkunde zum Ehren-Vorstand

Foto zur Meldung: Viele Ehrungen bei der Feuerwehr
Foto: Viele Ehrungen bei der Feuerwehr

Spielenachmittag bei der Feuerwehr

(22.08.2014)

Prackenbach. Eine rundum gelungene Sache war wieder die Ferienprogramm-Veranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach. Die Organisatoren um Jugendwart Stefan Penzkofer, die Vorsitzenden Markus Penzkofer-Ecker und Thomas Fleischmann, 1.und 2. Kdt. Franz und Michael Holzapfel sowie Schriftführerin Bettina Heiland und Damenbeauftragte Steffi Bartl hatten einen Spielenachmittag alles “Rund ums Wasser“ beim Feuerwehr-Gerätehaus auf die Beine gestellt.

 

Dazu konnte der 1. Vorsitzende 16 Kinder recht herzlich begrüßen und stellte ihnen das Programm vor. Es wurden verschiedene Spielstationen aufgebaut, die von neun Helfern der Feuerwehr betreut wurden. Ob Zielspritzen mit der Kübelspritze, Eimer füllen mit der Kübelspritze, Leinenzielwurf, Tierbilder ausmalen oder 10 Liter Wasser durch einen B-Schlauch von einem Eimer zum anderen zu bringen … für jeden war etwas geboten.

 

Anschließend machte man noch eine Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto und Jugendwart Stefan Penzkofer erklärte den Kindern den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher. Natürlich durfte jeder mal selbst den Feuerlöscher bedienen. Zum Abschluss gab es noch Pizzabrote, die Julia Voit frisch zubereitete, die ausgezeichnet mundeten. Fazit: Alle hatten großen Spaß.

 

Foto: Eine Gruppe Kinder mit Steffi Bartl

Foto zur Meldung: Spielenachmittag bei der Feuerwehr
Foto: Spielenachmittag bei der Feuerwehr

Feuerwehr gedachte seinen verstorbenen Mitgliedern

(13.07.2014)

Gottesdienst mit Pfarrer John wurde mit Ränkamer Feuerwehrkapelle feierlich umrahmt

 

Prackenbach. Es ist schon zur Tradition geworden, dass die FFW Prackenbach Mitte des Jahres seiner verstorbenen Mitglieder bei deinem Gottesdienst gedenkt. Angeführt von der Ränkamer Feuerwehrkapelle zogen die Mitglieder in einer stattlichen Zahl mit der Vereinsfahne in die Kirche ein.

 

Pfarrer John Kodiamkunnel freute sich, alle Feuerwehrkameraden sehr herzlich begrüßen zu dürfen, welche sich immer für das Leben anderer einsetzten. „Sie stehen bereit, Menschen aus Haus und Hof zu retten oder einen großen Schaden in Grenzen zu halten. Wir wollen Gott danken für jede unfallfreie Übung und jeden gelungen Einsatz, für jede Lebensbergung und jede gesunde Heimbringung. Danken auch für all die gute Kameradschaft, für das gute Miteinander und schließlich bitten um seinen Segen für unsere Arbeit“, so Pfarrer John.

 

Der Gedenkgottesdienst wurde von Pfarrer John sehr feierlich zelebriert. Lesung und Fürbitten trugen die Feuerwehrfrauen Bettina Heiland bzw. Manuela Fleischmann vor und die musikalische Gestaltung umrahmte wunderbar die Feuerwehrblaskapelle Ränkam.

 

Ehe Pfarrer John den feierlichen Schlusssegen erteilte, dankte er der Feuerwehr für ihr Kommen. Ein besonderer Dank galt auch der Feuerwehrblaskapelle für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes. Nach dem Gottesdienst zogen die Mitglieder der Feuerwehr mit der Blaskapelle zurück ins Feuerwehrhaus, wo das Gartenfest des Vereins abgehalten wurde.

 

Der Vorstand der FFW Prackenbach Markus Penzkofer-Ecker durfte dort alle örtlichen Vereine sowie die Nachbarvereine begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Pfarrer John, dem er bei dieser Gelegenheit sehr herzlich für die feierliche und würdige Gestaltung des Gedenkgottesdienstes dankte.

Foto zur Meldung: Feuerwehr gedachte seinen verstorbenen Mitgliedern
Foto: Feuerwehr gedachte seinen verstorbenen Mitgliedern

Neun Aktive der FW im THL-Leistungstest

(07.06.2014)

Abzeichen in Silber, Gold und Gold-Grün – vier erreichten die höchste Stufe Gold-Rot

 

Prackenbach. In allen Punkten wie gewohnt perfekt haben am Samstag neun Aktive der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach bei ihrer THL-Leistungsprüfung (technische Hilfeleistung) in der Kategorie „Aufbau B“ nach den neuen Richtlinien wieder hingelegt. Dabei erreichten zwei die Stufe 2 (Silber) 1 Prüfling die Stufe 3 (Gold) und zwei die Stufe 5 (Gold-Grün). Vier Prüflinge durften sich über die höchste Stufe Gold-Rot freuen.

Ausgebildet hat die Gruppe Thomas Fleischmann, Löschmeister und 2. Vorsitzender, dem es wohl zu verdanken war, dass sie eine super Leistung an den Tag legten.

 

Beim Leistungstest zum Aufbau B geht es um einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und dies bei Nacht. Auch müssen  die benötigten Geräte gesondert aufgebaut werden.

In der höchsten Stufe sind auch Zusatzfragen zu beantworten. Unter anderem die Inbetriebnahme von verschiedenen Ausrüstungsgegenständen zum THL. Großer Wert wird auf sicheren Umgang  mit den entsprechenden Geräten gelegt, wobei die Verwendung von Motorsägen, Trennschleifer, hydraulischer Rettungssatz oder Greifzug erklärt werden.

 

Als Schiedsrichter fungierten Bernhard Hacker (Zugführer bei der FW Viechtach), 1. Kdt. Franz Holzapfel, Prackenbach  und 2. Kdt. Siegfried Engl. Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen gratulierten die Schiedsrichter den Aktiven zu ihrem Erfolg und baten, der Feuerwehr treu zu bleiben.

Auch Franz Holzapfel dankte den Prüflingen, dass sie sich Zeit genommen hatten,  auch für die fleißigen Übungen und erwähnte dankend auch die Ausbilder und seine Schiedsrichterkollegen und lud alle zu einer Brotzeit ein.

 

Foto: v.li. Franz Holzapfel, Siegfried Engl, 4.v.li. Bernhard Hacker mit den Leistungsabzeichen-Trägern

Foto zur Meldung: Neun Aktive der FW im THL-Leistungstest
Foto: Neun Aktive der FW im THL-Leistungstest

Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien

(03.05.2014)

Prackenbach. Eine hervorragende Arbeit haben am Samstag zwei mal neun Aktive der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach bei ihrer THL-Leistungsprüfung (technische Hilfeleistung) der Variante I nach den neuen Richtlinien wieder wie gewohnt hingelegt. In der ersten Gruppe erreichten vier die Stufe 3 (Gold) und fünf die Stufe 2 (Silber).

Nicht minder legte sich die Gruppe zwei ins Zeug, von denen vier die Stufe 2 (Silber) und fünf sich über die erste Stufe 1 (Bronze) freuten. Ausgebildet haben die beiden Gruppen Thomas Fleischmann und Michael Holzapfel, denen es wohl zu verdanken war, dass sie eine super Leistung an den Tag legten.

 

Bei dieser Variante kommen einige Punkte hinzu, so dass die Leistungsprüfung insgesamt mehr praxisorientiert wird. Neu ist dabei ein „Unfallfahrzeug“ mit einer eingeklemmten Person, die betreut werden muss. Auch werden die benötigten Geräte gesondert aufgebaut.

 

Was ebenso neu ist, sind auch Zusatzaufgaben, die jede Gruppe absolvieren muss. Dabei muss die Inbetriebnahme von verschiedenen Ausrüstungsgegenständen zur THL erklärt werden. Großer Wert wird auf sicheren Umgang mit den entsprechenden Geräten gelegt, wobei die Verwendung von Motorsägen, Trennschleifer, hydraulischen Rettungssatz oder Greifzug erklärt werden.

 

Als Schiedsrichter fungierten Bernhard Hacker (Zugführer bei der FW Viechtach), 1. Kdt. Franz Holzapfel, Prackenbach und 2. Kdt. Siegfried Engl, Moosbach. Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen gratulierte auch Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker. Ebenfalls anwesend als Gast war der frühere Vorsitzende Alfons Krieger.

 

Siegfried Engl lobte die Aktiven für ihre ruhige und bedachte Arbeit, wie man sie in Prackenbach gewohnt ist. Er dankte den Ausbildern und gratulierte den Prüflingen zu ihrem Erfolg und bat sie, der Feuerwehr treu zu bleiben.

Kdt. Franz Holzapfel dankte den Prüflingen, dass sie sich Zeit genommen haben, auch für die fleißigen Übungen. Ihr habt gut gearbeitet, lobte er sie und erwähnte dankend auch die Ausbilder, Helfer und seine Schiedsrichterkollegen. Es sei schön, wenn man zusammen hält, meinte er, wobei er dabei auch die Kameraden aus Ruhmannsdorf hervorhob, die mitgemacht haben, was in jedem Fall die Kameradschaft fördert. „Merkt euch, die Feuerwehr kann nie etwas alleine tun“, merkte er an und lud anschließend alle zu einer Brotzeit ins Gasthaus Klein ein.

 

Folgende Stufen wurden durch die Teilnehmer abgelegt:

Stufe 1 (Bronze) ME Bettina Heiland, ATF Martin Handlos, STM Andre` Achatz, ATM Patrik Weber, STF Michael Fleischmann

Stufe 2 (Silber) GF Michael Holzapfel, MA Johannes Högerl, WTM Stefanie Bartl, WTF Carina Fleischmann, GF Michael Holzapfel, ATM Alexander Holzapfel, WTM Christian Gierl, ATF Josef Högerl, STM Mario Feldmeier

Stufe 3 (Gold) MA Martin Haimerl, WTF Thomas Penzkofer, ME Thomas Schötz, STF Mathias Eckl

 

Foto: v.li. Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker, Kdt. Franz Fleischmann, Zugführer Bernhard Hacker, 2. Kdt. Siegfried Engl, Thomas Fleischmann

Foto zur Meldung: Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien
Foto: Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien

Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

(01.05.2014)

Angenommener Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen

 

Prackenbach. Die traditionelle Maiübung der Feuerwehren der Gemeinde Prackenbach fand heuer beim Anwesen Fraundorfner, Krailingerstr. in Prackenbach statt.

Das Brandobjekt, bestehend aus vier Wohnhäusern, zwei größeren Stallungen sowie einer Hauptscheune mit mehreren Nebengebäuden und Lagerhallen, ist durch die enge Bebauung (größtenteils aus Holz) sehr schwierig, in Brandabschnitte einzugrenzen.

 

So folgte um 9.00 Uhr der Abruf über Funk durch den 1. Kdt. Franz Holzapfel für die Feuerwehren Tresdorf, Moosbach, Ruhmannsdorf und Prackenbach. Der angenommene Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen wurde durch die nacheinander eintreffenden Wehren in Angriff genommen.

 

Die FFW Prackenbach machte sich sofort unter schwerem Atemschutz daran, die zwei vermissten Personen (dargestellt von zwei Jugendfeuerwehrlern der FFW Prackenbach) zu suchen. Sie konnten nach kurzer Zeit zur Verletzten- Sammelstelle gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Anschließend begann man mit der Entrauchung des Gebäudes und sicherte Gas und Sauerstoffflaschen und fuhr mit der Brandbekämpfung fort. Zeitgleich begannen die übrigen Wehren mit dem Aufbau verschiedener Widerstandslinien.

 

Die FFW Moosbach errichtete eine Sandsackbarriere bei der alten Post und begann dann einen Löschangriff von der Bachseite aus, ebenso die FFW Ruhmanndorf, die an der unteren  Seite des weitläufigen Gehöftes Stellung bezog und so die Brandbekämpfung von Richtung Fichtental in Angriff nahm. Des Weiteren nahm die FFW Tresdorf von der Kreisstraße REG 6 die Brandbekämpfung mit Hilfe des Hydranten beim Anwesen Bielmeier auf.

 

Bei der sich anschließenden Rede begrüßte der 1. Kdt. Holzapfel den neuen Bürgermeister Andreas Eckl, die anwesenden Gemeinderäte und KBM Penzkofer.

Holzapfel zollte den Aktiven der Wehren Respekt und Anerkennung für die ruhige, schnelle und umsichtige Arbeit. Er stellte auch heraus, dass in einem Ernstfall die REG 6 komplett gesperrt werden muss. Mit der Löschwasserversorgung gab es keinen Probleme, so Holzapfel weiter, sie ist durch den nahe gelegenen Bach sowie zwei Hydranten gesichert und im Bedarfsfall kann man den Tiefbrunnen im Ort auch noch dazu schalten.

 

Durch die enge Bebauung ist es sehr schwierig Brandabschnitte einzugrenzen, machte Holzapfel noch deutlich. Er bedankte sich bei allen Aktiven, dass sie wieder ihre Zeit opferten, bei seinen Abschnittsleitern, KBM Penzkofer, bei der Presse und zuletzt bei der Familie Fraundorfner für die zur Verfügungstellung ihres Anwesens und der bereit gestellten Getränke.

 

KBM Penzkofer begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und zeigte sich beeindruckt von der Größe des Objekts, was von der Straße aus gar nicht zu erkennen ist. Er meinte, dass die vier Gemeindefeuerwehren eine schlagkräftige Truppe sind, welch die Aufgabe mit Bravour erledigt hätten. Weiter informierte er, dass die Atemschutzträger bei dieser Übung erstmals mit neuen Digitalfunkgeräten gearbeitet hätten, um diese auszuprobieren und zu sehen, wie es mit der Funkverbindung im Ort bestellt ist. Ab nächstem Jahr wird man dann in den erweiterten Probebetrieb gehen.

Penzkofer bedankte sich noch bei allen und zeigte sich erfreut über die Einladung und meinte abschließend „Miteinander sind wir stark“.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte alle recht herzlich und zeigte sich erfreut, seine erste Amtshandlung bei der Feuerwehr durchführen zu dürfen. Er wünschte sich eine gute Zusammenarbeit und dass alle Kameraden wieder unfallfrei und gesund von ihren Einsätzen und Übungen zurück kehren und merkte an, wie sinnvoll die Arbeit der Feuerwehren sei. Schließlich bedankte er sich noch bei der Familie Fraundorfner, allen Aktiven und der Feuerwehrführung und wünschte allen noch einen schönen Maifeiertag.

 

Foto: 4.v.li. KBM Penzkofer, 13.v.li. 1. Kdt. Holzapfel (gelbe Weste) Mitte mit Anzug BM A. Eckl

Foto zur Meldung: Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde
Foto: Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

Erfolgreicher Start in die Feuerwehr

(16.04.2014)

12 junge Nachwuchskräfte (inkl. 3 Damen) absolvierten Truppmannausbildung Teil I mit Bravour

 

Prackenbach. Im Inspektionsbereich West der Feuerwehr wurde letzte Woche die Grundausbildung (Truppmann Teil I) abgeschlossen. (Insgesamt waren es 84 Teilnehmer, welche an den Abschlussprüfungen teilnahmen). Die Ausbildung wird gemeinsam von den Feuerwehren in Zusammenarbeit mit der Kreisinspektion unter Leitung des fachlich zuständigen Kreisbrandmeisters Adolf Bielmeier durchgeführt und ist zudem die Basis für alle weiteren Ausbildungen der zukünftigen Feuerwehraktiven und somit die Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehren in ihrer jetzigen Struktur.

Der TM 1-Ausbildung schließt sich unter anderem die TM II und Truppführerprüfung an.

 

Im KBM-Bereich Penzkofer waren es in Kollnburg 4, in Allersdorf 3, Moosbach 3 und in Rechertsried 2, also insgesamt 12 junge Feuerwehranwärter, die sich einem 10-tigigen Lehrgang unterzogen und am Mittwoch mit einer erfolgreichen Prüfung in Prackenbach abschlossen. 44 Ausbildungsstunden (incl. Prüfungstag) mussten die Nachwuchskräfte zuvor absolviert haben, um später für einen Ernstfall gerüstet zu sein. Die Teilnahme an BRK-Lehrgängen, was ebenfalls Pflicht ist, wird von den Feuerwehren eigenverantwortlich organisiert.

 

Die Ausbildung erstreckt sich unter anderem über Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr, Geräte- und Fahrzeugkunde und persönliche Schutzausrüstung bis hin zu Brennen und Löschen. Die Ausbilder unterrichteten die jungen Leute auch über Lösch- und Rettungsgeräte und für einfachen THL. Verhalten bei Gefahren standen ebenfalls auf dem Lehrplan sowie verschiedene Unterweisungen in Praxis.

 

Bei der schriftlichen Prüfung, die eine Teilnahme an allen Ausbildungen voraussetzt, wurden aus einem Katalog von 200 Fragen 50 ausgewählt, die mit unterschiedlichen Punkten bewertet wurden. Bei der mündlichen Prüfung waren weitere 25 Fragen zu lösen, die sich im Wesentlichen in Fahrzeugtechnik und Ausrüstung der Wehren beschäftigten. Ziel der Feuerwehr ist es, dass die Teilnehmer die Zusammenhänge und Hintergründe erkennen, warum bestimmte Tätigkeiten in einer bestimmten Art und Weise ausgeführt werden.

 

Die fachkundige Betreuung und Ausbildung erfolgte durch die Feuerwehren des KBI-Bereich West, wobei die Kommandanten, ihre Stellvertreter, Löschmeister und Kreisbrandmeister fünf Wochen für den Feuerwehrnachwuchs im Einsatz waren. Die Abnahme erfolgte im Beisein von Kreisbrandinspektor Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer unter der Leitung von KBM Adolf Bielmeier und durch die Kommandanten und Löschmeister der teilnehmenden Wehren.

 

KBM Adolf Bielmeier gratulierte zum Abschluss den jungen Leuten zur bestandenen Prüfung und dankte den Ausbildern und Prüfern für ihren Arbeitseinsatz und bei jedem einzelnen, die sich beteiligten und nicht zuletzt dem Hausherrn. Bringt euch ein bei der Feuerwehr, stärkt euren Idealismus, sagte er zu den Prüflingen, denn ihr seid die Zukunft der Feuerwehr und lud sie ein zur Weiterbildung.

 

KBI Christian Stiedl meinte, wenn auch noch sehr viele Schritte auf der Leiter der Feuerwehr folgen, ist es wichtig, dass ihr in allem mitzieht. Haltet der Feuerwehr die Stange, nicht nur im aktiven Bereich, sondern auch bei gesellschaftlichen Auftritten nach Außen hin. Dazu gehören kirchliche Veranstaltungen oder gute Kleidung, Geselligkeit und Kameradschaft. Er gratulierte den jungen Prüflingen und bat sie, macht weiter so. Den Ausbildern dankte er für ihre Arbeit und der FW Prackenbach für die Bereitstellung ihrer Räume.

 

Als zuständiger KBM freute sich Thomas Penzkofer über die Durchführung der Ausbildung und dankte KBM Adolf Bielmeier, der die Sache stets gut im Griff hat und auch die Jungen zusammen führt zu einer Kameradschaft, so wie auch die ganzen Kommandanten zusammen stehen. Man möge in diesem Sinne weiter machen. Sein Dank galt auch der FFW Prackenbach mit seinen Führungskräften sowie allen Ausbildern in den zuständigen Wehren.

 

Kdt. Franz Holzapfel lobte die Gruppe als eine Spitzenmannschaft. Sie hätten sich diszipliniert aufgeführt und waren immer pünktlich. Gratulation, sagte er und meinte: „macht weiter so“. Der Inspektion sprach er seinen Dank aus sowie Bielmeier und den weiteren Ausbildern.

 

Foto: 1.v.li. Adolf Bielmeier, 5. v.li. KBM Thomas Penzkofer, 1.v.re.1. Kdt. Franz Holzapfel

Foto zur Meldung: Erfolgreicher Start in die Feuerwehr
Foto: Erfolgreicher Start in die Feuerwehr

Infofahrt der FFW zur Hubschrauberstation „Christoph 15“

(24.01.2014)

Prackenbach. 24 Aktive der FFW Prackenbach haben am letzten Freitag den Rettungshubschrauber „Christoph 15“ in Straubing besucht.

An der Hubschrauberstation, am Klinikum St. Elisabeth wurden die Feuerwehrleute von Pilot Stefan Wanner in Empfang genommen, der ihnen viele Einzelheiten des Hubschraubers erklärte.

Seit 1998 wird am Standort Straubing ein Eurocopter EC 135 eingesetzt. Er hat eine Reisegeschwindigkeit von 240 Kilometer pro Stunde und eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 287 km/h.

 

Stefan Wanner erklärte den Fahrtteilnehmern, dass die Standardbesatzung von Christoph 15 aus drei Mitgliedern besteht, nämlich aus dem Pilot, Notarzt und Rettungsassistent. Die Piloten werden von der ADAC-Luftrettung gestellt. Bei den Notärzten handelt es sich um Anästhesisten, Internisten und Chirurgen, die am Klinikum St. Elisabeth Straubing beschäftigt sind. Die Rettungsassistenten sind Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Straubing-Bogen. Insgesamt gehören zur Mannschaft des Christoph 15 vier Piloten, 16 Notärzte und fünf Rettungsassistenten.

 

Die Luftrettung befindet sich südlich des Krankenhausgebäudes. Dort sind neben dem Hangar und dem Landeplatz auch die Aufenthaltsräume des Personals untergebracht. Inzwischen wird allerdings eine Landeplattform auf dem Dach des Klinikums gebaut.

 

Wanner erzählte auch, dass das Einsatzgebiet von Christoph 15 einen Radius von ca. 50-70 Kilometern um Straubing umfasst und schließt somit das westliche Niederbayern und die südliche Oberpfalz mit ein. Das Einsatzgebiet beinhaltet neben Straubing unter anderem die Städte Regensburg, Cham, Regen, Deggendorf, Plattling, Dingolfing und Landau an der Isar. Für die Strecke von Straubing nach Prackenbach benötigt der Rettungshubschrauber ca. 9 Minuten.

 

Für den interessanten Vortrag bedankte sich Kommandant Franz Holzapfel im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach bei Pilot Stefan Wanner mit einem Präsent.

 

Foto: Kommandant Franz Holzapfel 2.v.li und Pilot Wanner (3.v.l.)

Foto zur Meldung: Infofahrt der FFW zur Hubschrauberstation „Christoph 15“
Foto: Infofahrt der FFW zur Hubschrauberstation „Christoph 15“

In der Stützpunkt-Feuerwehr Prackenbach ging mit der Verabschiedung von Vorsitzenden Alfons Krieger eine Ära zu Ende

(10.01.2014)

54 Aktive bei 33 Einsätzen und 18 Übungen gefragt -

Der neue Vorsitzende Markus Penzkofer übernimmt das schwere Erbe von Krieger

 

Prackenbach. Bei der Feuerwehr Prackenbach ging am Freitag Abend eine Mammut-Veranstaltung über die Bühne, wobei nicht nur die umfangreichen Rechenschaftsberichte der Stützpunktfeuerwehr überwiegten, sondern mit der Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden Alfons Krieger, der 20 Jahre die Geschicke der Feuerwehr leitete, eine Ära zu Ende ging, was gebührend gewürdigt wurde.

 

Zur Generalversammlung im Unterrichtsraum des Feuerwehrhauses konnte der Noch-Vorsitzende eine Reihe von Ehrengästen aus der Kommunalpolitik und des Feuerwehrwesens begrüßen. Im letzten Jahr musste man das Ehrenmitglied Heinrich Schötz und Gerhard Engl zu Grabe tragen. Ihm und aller verstorbenen Mitglieder zu Ehren bat Krieger um eine Gedenkminute.

 

In seinem letzten Rückblick erinnerte der Vorsitzende an eine Vielzahl von eigenen Veranstaltungen und an die Teilnahme an gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen, auch bei den Dorf- und Nachbarvereinen. Er erwähnte die Teilnahme am Fußballturnier und beim Eisstockturnier, bei denen man jeweils den 2. Platz holte. Eine Dankandacht bei der Kesselbodenkapelle wurde organisiert und einer Reihe von Mitgliedern zum Geburtstag gratuliert.

Krieger berichtete auch vom gut besuchten Gartenfest und der eigenen Faschingsunterhaltung und dankte Melanie Sobania für die Organisation bei der Reinigung und Abschleifens des Bodens im Unterrichtsraum, was unentgeltlich getätigt wurde. Schließlich hat eine Abordnung der Wehr an die FFW Fischerdorf eine Spende von 500,- € für die Hochwasserkatastrophe übergeben, davon stammten 300,- € von der Vereinskasse.

 

Nach drei Neuaufnahmen (Martin Handlos, Anna Fleischmann und Julia Voit) und einem Austritt (Ferdinand Gierl) liegt die Mitgliederzahl derzeit bei 259, davon 34 weiblich und 34 Ehrenmitglieder, berichtete Krieger weiter.

 

Umfangreiche Aufzeichnungen lieferte Kommandant Franz Holzapfel. Im abgelaufenen Jahr leisteten 54 Mitglieder, darunter sieben Damen, aktiven Dienst und waren bei 33 Einsätzen, (fünf Brände und 28 Techn. Hilfeleistung) 948 Stunden im Einsatz. (2 wurden leicht verletzt). Die Bilanz der fünf Brandeinsätze sind der Brand eines Busses, einem Wohnhaus in Dumpf, beim Wald Bremeck, bei einem PKW-Brand in Hetzelsdorf und an der Tankstelle Voggenzell. Zu den 25 THL-Einsätzen gehörten Wassertransporte, Verkehrsabsicherungen, Unfälle mit Straßenfahrzeugen, Hochwasser in Hengersberg, Ausleuchten eines Hubschrauber-Landeplatzes sowie Sturmschäden und sonstige Einsätze. Die 13 Planmäßigen und fünf zusätzlichen Übungen, die insgesamt 525 Übungsstunden ergaben, wurden im Durchschnitt von 16 Mann pro Übung besucht.

 

Kommandant Holzapfel merkte an, dass heuer keine Leistungsabzeichen abgelegt wurden, jedoch die FW Prackenbach insgesamt 84 Gruppen im Löscheinsatz 66 x Gold-Rot und 38 Gruppen THL 36 x Gold-Rot erworben haben.

Von den Lehrgängen berichtete Kommandant Holzapfel, dass 36 Aktive sich an verschiedenen Ausbildungen beteiligten. Den Lehrgang zum Leiter des Atemschutzes belegte Thomas Högerl und den Gruppenführer-Lehrgang Michael Holzapfel. Zwei Teilnehmer waren beim Fahrsicherheitstraining präsent, 10 absolvierten einen Erste-HIlfe Kurs, 1 Teilnehmer belegte den Maschinistenkurs und ein Aktiver den Sprechfunker-Lehrgang. Sieben Teilnehmer nahmen am Motorsägen-Lehrgang teil, drei am Seminar Lüfter und Rauchvorhang und zwei am THL-Seminar. Schließlich beteiligten sich zwei Aktive an der Fortbildung für Damenbeauftragte Retorik, vier an einem Seminar Elektro-Fahrzeuge und zwei absolvierten die Truppführer-Ausbildung.

 

Die Aktiven und Kommandanten waren zu dem bei einer Reihe von Terminen präsent, unter anderem beim Info-Abend zur Bayern-Rundfahrt, einer Besprechung in der Tagespflege Kuhn, bei der Übung im Kindergarten und einer Brandschutzbegehung an der Rübezahlhütte. Man nahm an vier Kdt. Versammlungen und zwei Dienstversammlungen, Löschmeisterversammlungen, beim KFV Regen und bei Leistungsprüfungen als Schiedsrichter teil.

 

Seit fünf Jahren läuft die Handy-Benachrichtigung, berichtete Holzapfel weiter. 45 Aktive werden derzeit über SMS informiert. Die Kosten von 153,- € übernahm die Vereinskasse. Er berichtete auch über die Fahrzeuge und Geräte, von denen das HLF 945 km gefahren wurde und mit dem LF8, das 24 Jahre im Einsatz ist, insgesamt 2778 km unterwegs waren. Verschiedene Arbeiten an den Fahrzeugen und Geräten wurden getätigt sowie neue Ausrüstungsgegenstände im Gesamtwert von 6500,- € beschafft, welche von der Gemeinde übernommen wurde. Außerdem stimmte der Gemeinderat unter anderem der Zuzahlung zum Erwerb des Führerscheins der Klasse C (1000,- €), der Verlängerung der Fahrerlaubnis (100,-), der Anpassung der Versicherungssummen für Feuerwehrdienstleistende zu, dem die Aktiven ein herzliches Dankeschön zollten.

Holzapfel merkte zudem an, dass aus der Vereinskasse 1700,- € für den Einbau der Lufterhaltung und 500,- € für Kleinteile und Reinigungsmaterial finanziert wurden, was einen Gesamtbetrag von ca. 2200,- € ergibt.

 

Geplant sind für 2014 der Besuch des Rettungs-Hubschraubers in Straubing, ein Motorsägenführer-Lehrgang, Gemeinschaftsübung, Truppmannausbildung, Leistungsprüfungen und Maschinistenübungen. Schließlich dankte Holzapfel allen, die sich das ganze Jahr zum Wohle der Feuerwehr einbringen.

 

Nach der Niederschrift durch Georg Ecker von der 139. Generalversammlung informierte Schatzmeisterin Manuela Fleischmann über den Kassenbestand, den die Kassenprüfer Ulrike Holzapfel und Kurt Sobania als einwandfrei bezeichneten.

 

Atemschutzwart Thomas Fleischmann berichtete von derzeit 33 aktiven Geräteträgern (24 Prackenbach, 8 Ruhmannsdorf, 1 Moosbach) von denen im abgelaufenen Jahr 378 Übungen und Einsatzstunden absolviert wurden und erwähnte den Einsatz von drei Brandeinsätzen. Acht Geräteträger übten in der Atemschutzübungsanlage in Regen, 26 Teilnehmer sahen eine Filmvorführung von KBM Richter über Rauchgasphänomene und Strahlrohrtechiken. Martin Haimerl und Patrick Weber erhielten eine Einweisung in Atemschutzgeräten. Fleischmann berichtete von einem Lehrgang „Leiter des Atemschutz“ den der stellvertretende Atemschutzwart Thomas Högerl an der staatl. Feuerwehrschule Regensburg absolvierte. Josef Höcherl und Thomas Penzkofer von der FF Prackenbach und Andreas Früchtl und Stephan Wühr von der FW Ruhmannsdorf übten in der RDA in Schöllnach und Alexander Holzapfel und Martin Haimerl in Schöllnach beim WBK-Training den richtigen Umgang mit der Wärmebildkamera und Manuel Weber bekam eine Einweisung an den Atemschutzgeräten.

Thomas Fleischmann bedankte sich bei allen Geräteträgern, bei seinem Stellvertreter Thomas Högerl, bei Martin Haimerl, Stefan Pritzl, bei der Vorstandschaft, der Gemeinde Prackenbach für die Beschaffung von Gerätschaften.

Im Rahmen der Generalversammlung wurde Melanie Sobania dankend für 16 Jahre als Geräteträgerin verabschiedet.

 

Für eine Truppe von 16 Jugendlichen (davon acht Mädchen und acht Buben) war Jugendwart Stefan Penzkofer verantwortlich, Mit vier Neuaufnahmen (Nico Schadenfroh, Johannes Mühlbauer, David Kuhn und Anna Fleischmann und zwei Übernahmen in den aktiven Dienst (Sandra Kurz und Nico Mucchetto) sind es derzeit 14 (7 Mädchen und 7 Buben) die der Jugendgruppe angehören, die 90 Übungsstunden in acht planmäßigen Übungen ablegten. Pia Brunnbauer, Michaela Heiland, David Kuhn und Johannes Mühlbauer haben die Jugendflamme Stufe 1 abgelegt und vier Teilnehmer den Wissenstest absolviert.

 

Zum Jugendprogramm gehörten auch ein Jugendwerbetag, eine Sonnwendfeier und die Überbringung des Friedenslichtes. Penzkofer dankte Michael Holzapfel, Christin Löbel, Steffi Bartl, den Kommandanten, Löschmeistern und allen Kameraden für die Unterstützung sowie den Fahrern und Betreuern und der Vorstandschaft.

 

Dann ließ Alfons Krieger einen Rückblick über seine Zeit bei der Feuerwehr einfließen und merkte eingangs an, dass es ihn sehr freue, dass seine zwei Lehrmeister EKBI Peter Altmann und Altbürgermeister Hans Lummer bei der Versammlung anwesend waren. Vor genau 40 Jahren begann seine Feuerwehrlaufbahn mit dem Beitritt in die Jungfeuerwehr. Zwei Jahre war er Fahnenjunker bis er 1981 seine Fahnenbegleiterin heiratete. 15 Jahre versah er das Amt des Gerätewart und wurde 1984 für 10 Jahre unter Helmut Gierl 2. Vorstand und von 1994 bis dato 1. Vorstand, so dass sich Krieger insgesamt 37 Jahre in der Vorstandschaft für die Feuerwehr einsetzte.

„Mein Leben war die Feuerwehr“, sagte er nicht ohne Stolz.

Aus der 20-jährigen Statistik zählte Krieger 10 Hochzeiten, 180 Geburtstage, 47 Beerdigungen, 84 Gründungsfeste und 176 Gartenfeste auf.

Es gab Höhen und Tiefen, meinte Krieger. Die Höhen waren Gründungsfeste, das eigene Gründungsfest im Jahre 1999, das mitorganisiert werden und nicht zuletzt wieder die Aufräumarbeiten bewältigt werden musste. Nach dem nächsten Wochenende beim 125-Jährigen in Zandt kam der erste Hammer. Der Tod des 1. Kommandanten Otto Hartmannsgruber. Einige Wochen später der zweite Schlag, der Tod zweier blutjunger Mitglieder von 19 Jahren, von denen einer sein Sohn Christian war und so mancher Anwesender hatte dabei Tränen in den Augen.

Nach einem tiefen Loch, in das Alfons Krieger fiel, fand er wieder Halt in der Feuerwehr, wobei er durch echte Freunde Trost erfuhr und auch eine weibliches Mitglied kam oft zu seiner Frau und tröstete sie, das man ihr nie vergessen wird.

 

In seiner Laufbahn hatte Krieger viel mit der Gemeinde und drei Bürgermeistern zu tun hatte und hob ganz besonders den Geschäftsleiter Franz Kolbeck hervor, der ihm sehr behilflich war. Er versprach, sich für die Belange der Feuerwehr einzusetzen, sollte er im März wieder in den Gemeinderat gewählt werden.

Krieger hatte mit vielen Ausschussmitgliedern zu tun und alle waren zuverlässige Leute in der Vorstandschaft, lobte Krieger. Auch Kritiken musste er sich all die Jahre hinnehmen und „wenn ich Fehler gemacht habe, entschuldige ich mich heute vor der Vollversammlung,“ betonte er. Ein erfahrenes Mitglied und langjähriger 2. Kdt. Albert Baumgartner, dem er sehr zu Dank verpflichtet ist, habe einmal gesagt, Alfons, ihr könnt noch so viel machen in der Feuerwehr, wenn es niemand weiß wird es nicht anerkannt und geschätzt. Doch dann kam eine Frau, die für die Presse schrieb und von da an war alles anders. Er versprach ihr, wann immer sie Fragen hätte, könne sie jederzeit mit ihm zählen und überreichte ihr zum Dank einen Blumenstrauß.

 

Dann erwähnte er dankend eine Frau, sie war im Festausschuss, war im Vereinsausschuss und war Mitglied, aber immer im Hintergrund. Seine Frau Renate. Sie stand ihm jahrelang mit Rat und Tat zur Seite, hat ihn unterstützt und immer wieder zu ihm gehalten, wenn auch mal Momente kamen, wo sie sagte, die Feuerwehr sei ihm wichtiger als sie. Auch sie erhielt zum Dank einen Blumenstrauß überreicht.

Krieger versprach schließlich, seinem Nachfolger in allen Fragen zur Seite zu stehen und appellierte zum Schluss: „passt mir auf die älteren Mitglieder auf, vergesst sie nicht.“ Dann dankte er allen für die jahrzehntelange Unterstützung.

 

Nach der Entlastung der gesamten Vorstandschaft, die Bürgermeister Xaver Eckl vornahm und die einstimmig abgesegnet wurde, meinte er, dass er sehr beeindruckt wäre, dass man von der Kreisinspektion gleich zu dritt erschienen war. Die Feuerwehr Prackenbach bestand für ihn eigentlich immer aus dem Trio Krieger und den beiden Holzapfel-Brüdern und der Mannschaft. Der Nachfolger wird es schwer haben, meinte Eckl. Auch im Gemeinderat ist Krieger immer sehr sachlich für die Feuerwehr eingetreten, betone Eckl und er dankte ihm für die vielen Jahre in der Feuerwehr und in der Vorstandschaft und konnte nur bestätigte, dass der Verein super da steht.

 

Anschließend wickelte Eckl die Wahl der Vorstandschaft per Akklamation ab:

Zum 1. Vorsitzenden für Alfons Krieger wurde Markus Penzkofer gewählt, sein Stellvertreter ist Thomas Fleischmann für Ludwig Egner. Bettina Heiland tritt als Schriftführerin in die Fußstapfen von Georg Ecker. Wieder gewählt wurden Schatzmeisterin Manuela Fleischmann, die Kassenprüfer Ulrike Holzapfel und Kurt Sobania und Passivenvertreter bleibt Hans Bartl. Die beiden Aktiven-Vertreter sind Steffi Bartl und Manfred Heiland.

Eckl wünschte der neuen Führung eine glückliche Hand und dankte den Feuerwehrdamen, den beiden Kommandanten, welche die Mannschaft wunderbar führen, dem Jugendwart sowie dem Gerätewart Andreas Schötz und Martin Haimerl und den Atemschutzwart Thomas Fleischmann. Sein Dank galt auch der Kreisinspektion für die gute Zusammenarbeit mit dem Wunsch auf weitere Unterstützung.

 

Nach dem die „Neuen“ mit den bisherigen Mitgliedern die Plätze getauscht hatten, wünschte ihnen der neue Vorsitzende Markus Penzkofer alles Gute und sprach die Hoffnung aus, dass er die Feuerwehr so weiter führen kann, wie er sie von Krieger übernommen habe: „Werde mir beste Mühe geben, allem Gerecht zu werden“, sagte er.

 

 

Foto: Vorstandschaft: KBR Hermann Keilhofer, Bürgermeister Eckl, Markus Penzkofer, Thomas Högerl, Thomas Fleischmann, Michael Holzapfel, Hand Bartl, Franz Holzapfel, Manuele Fleischmann, Manfred Heiland, Steffi Bartl, Bettina Heiland, Stefan Penzkofer

Foto zur Meldung: In der Stützpunkt-Feuerwehr Prackenbach ging mit der Verabschiedung von Vorsitzenden Alfons Krieger eine Ära zu Ende
Foto: In der Stützpunkt-Feuerwehr Prackenbach ging mit der Verabschiedung von Vorsitzenden Alfons Krieger eine Ära zu Ende

Großer Bahnhof für den scheidenden Vorsitzenden Alfons Krieger – Ehrenkreuz in Silber des Bay.

(10.01.2014)

Landesfeuerwehrverbandes vom KBR überreicht

40 Jahre bei der FW, davon 20 Jahre als Vorsitzender

Weitere Ehrungen, Beförderungen und Auszeichnungen

 

Prackenbach. Im Rahmen der Generalversammlung wurden eine Reihe von Ehrungen, Beförderungen und Ernennungen im Vereins- und Aktiven-Bereich ausgesprochen und dem scheidenden Vorsitzenden Alfons Krieger, der in den 20 Jahren als Vorsitzender vorbildlich Hervorragendes geleistet hat, eine große Ehre von der Kreisbrandinspektion und von seinen Kameraden zuteil.

 

KBR Hermann Keilhofer dankte für die Einladung und überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion. Er dankte allen für die lange und hervorragende Arbeit und übermittelte dem neu gewählten Vorstand die besten Glückwünsche auf harmonischer Basis. Er lobte die Stützpunktfeuerwehr und meinte, es sei erstaunlich, was hier alles geleistet wurde. Er berichtete, dass die Atemschutzanlage in Regen derzeit erneuert wird und man dies evtl. bis zum 30. September wieder in Griff bekommt. Er sprach die Hochwasserkatastrophe an und zollte der Feuerwehr ein großes Lob für ihren Einsatz. Er erwähnte dabei auch die Firmen, welche die FW Mitglieder freigestellt haben. Als weitere Herausforderung erwähnte er den Digitalfunk, dem man sich nicht mehr verschließen könne, mit der Hoffnung, dass alle Feuerwehren an einem Strang ziehen. Keilhofer hatte auch Worte des Dankes und die großartige Kameradschaft mit der Gemeinde, dem Bürgermeister und dem Gemeinderat und wünschte der Wehr und bei den Einsätzen der Aktiven alles Gute und unfallfreie Einsätze.

 

Die Abschiedsworte Kriegers ansprechend meinte er, man könne ihm das alles nachfühlen, wenn man so lange an der Spitze stand. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet, denn er habe das Feld für den Nachfolger gut bestellt. Dann überreichte er ihm eine Urkunde und das Ehrenkreuz in Silber vom BayLFV.

 

KBM Thomas Penzkofer, der gerne nach Prackenbach gekommen war, erinnerte an das abgelaufene Jahr, als oft schwierige Einsätze zu bewältigen waren. Doch jeder habe gewusst, wo er hinlangen muss. Er lobte den starken Atemschutz in Prackenbach, die auch für eine gute Ausbildung steht. Auch die schwierige Bayernrundfahrt, die von den Aktiven wie ganz selbstverständlich gemeistert wurde, wobei er auch Bürgermeister Eckl dankte, der einiges locker gemacht habe. Penzkofer dankte dem scheidenden Vorsitzenden für seine hervorragende, gewissenhafte und vorbildliche Arbeit und auch die Kommandanten stehen einmalig für ihren Verein, so der KBM. Er lobte auch die offene Art gegenüber der Inspektion und wünschte für das neue Jahr wenig Einsätze und dass alle wieder gesund zurückkommen.

 

EKBI Peter Altmann wünschte dem neuen Vorstand alles Gute für die Zukunft mit der Hoffnung, dass alles wieder so weiter geht wie bisher. Bin immer für euch da, wenn ihr Hilfe braucht, versprach er.

Er sprach ein herzliches Vergelt´s Gott Alfons Krieger aus und meinte, so eine Abschiedsansprache habe er noch nie erlebt. Schmunzelnd berichtete er noch von einigen Anekdoten, die er mit dem scheidenden Vorsitzenden erlebt habe.

 

Weitere Kameraden wurden von KBR Hermann Keilhofer ausgezeichnet:

das Abzeichen in Gold für den langjährigen Atemschutzträger Ludwig Gierl, ebenfalls Gold für den langjährigen Schriftführer Georg Ecker und dem langjährigen stellv. Vorsitzenden Ludwig Egner sowie Silber für 25 Jahre aktive Dienstzeit für Bernhard Menacher und Hermann Schroll jun.

 

Abzeichen für Hochwasserhelfer wurden verliehen an:

Michael Holzapfel, Stefan Pritzl, Martin Holzapfel, Michael Högerl, Markus Engl, Martin Haimerl, Michael Lanzinger, Thomas Fleischmann

Teilnehmerzeugnisse für die Ausbildung zum Truppführer wurden überreicht an Andre Achatz und Martin Handlos.

Beförderungen: zum FWM Martin Handlos und Sebastian Probst, zum Löschmeister Michael Holzapfel.

Ernannt wurde zum 1. Atemschutzwart Thomas Högerl, zum Stellvertreter Johannes Högerl und zum Betreuer für Atemschutz Christian Gierl.

Die Jugendflamme absolvierten: Pia Brunnbauer, Michaela Heiland, David Kuhn und Johannes Mühlbauer.

 

Dienstalterabzeichen wurden ausgehändigt an folgende Aktive:

Für 10 Jahre Thomas Penzkofer, Michael Holzapfel

für 20 Jahre: Markus Engl, Thomas Fleischmann, Helga Hirtreiter, Susanne Sixt,

für 30 Jahre: Michael Högerl, Michael Holzapfel

für 40 Jahre: Georg Ecker, Ludwig Gierl und Alfons Krieger

 

Gedankt wurde auch Ludwig Pritzl für langjährige Dienstzeit, den beiden Fahnenträgern für 10 Jahre Johann Wolf und Günther Fraundorfner.

Als neue Fahnenjunker wurden Martin Handlos und Andre Achatz verpflichtet.

 

Dankesworte vom Verein gingen auch an: Georg Ecker für 10 Jahre Schriftführer und seiner Lebensgefährtin Barbara Reitenberger, Ludwig Egner für 30 Jahre als aktiven Vertreter und 18 Jahre Stellvertreter des Vorstands und seiner Frau Astrid.

Kommandant Franz Holzapfel ließ es sich nicht nehmen, Alfons Krieger mit einem Präsent, ein Portrait, vom Verein zu verabschieden. „Krieger war Gemeinderat, Landwirt, Familienvater und ging auch gewissenhaft seiner Arbeit nach,“ betonte Holzapfel. Und doch war er als Vorsitzender verantwortungsbewusst und ein hervorragender Kamerad. „Vergelt´s Gott Alfons.“

Seiner Frau Renate dankte man mit einem kleinen Präsent, die ihn all die Jahre unterstützt hat.

 

Vereinsehrungen:

für 25 Jahre Treue zum Verein Bernhard Menacher, Hermann Schroll jun., Mario Müller, Reinhold Högerl und Edwin Hörtreiter – Rockinger

für 40 Jahres Ferdinand Holzer und Max Geiger

für 50 Jahre Johann Engl

für 60 Jahre Josef Rackl sen.

für 70 Jahre Alois Schedlbauer .

 

Die letzten Worte sprach der neue Vorsitzende Markus Penzkofer und dankte allen für ihr Erscheinen, für Spenden, der Gemeinde, dem Bürgermeister Eckl mit Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit sowie den Ehrengästen und den Vorgängern und den Feuerwehrdamen und allen, die sich in irgend einer Weise um die Feuerwehr verdient gemacht haben. Er wünschte ein erfolgreiches Jahr und schloss die Generalversammlung mit dem Spruch: „Wenn wir bei unserer Arbeit träumen, würden wir einen Alptraum erleben.“

 

Foto: Markus Penzkofer, KBR Hermann Keilhofer, Ludwig Egner, Alfons Krieger, BM Eckl, Ferdinand Holzer, Georg Ecker, Ludwig Gierl, Bernhard Menacher.

Foto zur Meldung: Großer Bahnhof für den scheidenden Vorsitzenden Alfons Krieger – Ehrenkreuz in Silber des Bay.
Foto: Großer Bahnhof für den scheidenden Vorsitzenden Alfons Krieger – Ehrenkreuz in Silber des Bay.

Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert

(09.11.2013)

19 Aktive aus dem KBM-Bereich Thomas Penzkofer nahmen teil

 

Prackenbach. „Befähigung zu fachlich richtigen und selbständigen Handeln nach Auftrag bei allen Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz innerhalb der Gruppe, Staffel und Trupp“. Das sind die Ziele der Truppführerausbildung, der sich in diesen Tagen 19 Aktive aus dem KBM-Bereich Thomas Penzkofer unterzogen.

Die TF-Ausbildungen werden gemeinsam von den Feuerwehren in Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion unter Federführung des fachlich zuständigen KBM Adolf Bielmeier durchgeführt und bilden den Abschluss der sog. Truppausbildung für den Feuerwehrnachwuchs.

Sie ist zudem die Basis für alle weiteren Führungslehrgänge sowie spezielle Fachlehrgänge und somit Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehr in ihrer jetzigen Struktur.

 

In 28 Unterrichtseinheiten (je 45 Min.) + Leistungsnachweis haben sich die Truppführeranwärter einem fünftägigen Lehrgang unter dem zuständigen KBM Bielmeier sowie den Führungskräften der jeweiligen Wehren gestellt. Diese fanden in Kollnburg, Tresdorf, Ayrhof und Prackenbach statt und wurde mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme abgeschlossen, welche am Samstag im Feuerhaus in Prackenbach für alle Beteiligten über die Bühne ging.

 

Der theoretische Themenbereich, der die Beantwortung von 50 Fragen erforderlich machte, erstreckte sich zunächst über Rechtsgrundlagen, Organisation sowie Rechte und Pflichten des Feuerwehrmannes, Laufbahn und Ausbildung. Es folgten Gefahren der Einsatzstelle, über Brennen und Löschen und Brandbekämpfung.

Die Ausbilder der jeweiligen Lehrgangsorte unterrichteten die jungen Leute unter anderem auch über Verhütungsmaßnahmen sowie Fahrzeug und Gerätekunde und technische Hilfeleistung. Im praktischen Teil erstreckte sich der Leistungsnachweis auf die Schwerpunkte „Gruppe im Löscheinsatz“ sowie Gruppe im “THL-Einsatz“.

 

Als Schiedsrichter des praktischen und theoretischen Teils übernahmen am Samstag: Adolf Bielmeier als Organisator, KBM Thomas Penzkofer, Hermann Schroll und Franz Holzapfel Prackenbach, Ludwig Fleischmann und Siegfried Engl Moosbach, Eduard Schlecht Ayrhof, Andreas Früchtl Ruhmannsdorf, Uli Stöger aus Rechertsried die Abnahme.

 

Die 19 Truppführer-Prüflinge kommen:

3 aus Ayrhof, 2 aus Ruhmannsdorf, 3 aus Moosbach, 1 aus Rechertsried, 6 aus Kollnburg, 2 aus Kirchaitnach und 2 aus Prackenbach.

 

KBI Christian Stiedl, sowie alle anwesenden Schiedsrichter gratulierten zum Schluss den neuen Truppführern zur bestandenen Prüfung, dankten für die Teilnahme und baten, dass sie an den Lorbeeren nicht ausruhen mögen, sondern bei der Feuerwehr in diesem Sinne weiter machen.

Honoriert wurde auch der gute Zusammenhalt der Feuerwehren und speziell der FF Prackenbach für die zur Verfügung-Stellung der Räume.

 

Foto: 19 Truppführerprüflinge mit Ausbildern – ganz li KBI Christian Stiedl, KBM Adolf Bielmeier und KBM Thomas Penzkofer

Foto zur Meldung: Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert
Foto: Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert

Die Feuerwehr erkundete Hessens Metropole

(06.10.2013)

Von der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr beeindruckt

 

Prackenbach. Als Ziel des zweitägigen Vereinsausfluges hatte sich die Feuerwehr Prackenbach in diesem Jahr Wiesbaden, die Hauptstadt vom Bundesland Hessen ausgesucht, das mit 15 Thermal- und Mineralquellen eines der ältesten Kurbäder Europas darstellt.

 

Nach dem Start am frühen Morgen erreichten die Teilnehmer nach einer Frühstückspause im voll besetzten Bus der Firma Haimerl gegen Mittag Wiesbaden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in einem Weingut stand eine Stadtrundfahrt mit der „kleinen Stadtbahn Thermine“ auf dem Programm.

Wiesbaden ist die zweitgrößte Stadt Hessens mit 280 000 Einwohner und 21 Stadtteilen, davon 17 % Nicht-Deutsche. Sie zählt neben Frankfurt am Main, Mainz und Darmstadt zu den Kernstädten des Rhein-Main-Gebietes.

 

Durch den Ruf als Weltkurstadt entstanden in der Innenstadt viele repräsentative öffentliche Gebäude wie unter anderem das Kurhaus (1907), Staatstheater (1894) sowie ausgedehnte Parkanlagen. Aus der Geschichte geht hervor, dass schon den Römern die heißen Quellen der Stadt bekannt waren, in deren Nähe sie um 6 bis 15 nach Christi eine Befestigung errichteten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Schloßplatz und das alte und neue Rathaus. In der Nordseite des Platzes dominiert das ehemalige Stadtschloß der Nassauischen Herzoge von 1837-1842. Auch viele evangelische und katholische Kirchen und Kathedralen konnten die Prackenbacher von ihrer kleinen Stadtbahn Thermine aus besichtigen.

 

Um 17.00 Uhr wurden die Zimmer des drei Sterne Comfort-Hotels aufgesucht und ließen den ersten Tag in geselliger Runde ausklingen.

Das Highlight des zweiten Tages war die Besichtigung der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit einem eigenen Museum und integrierter Leitstelle, von dem die eingefleischten Feuerwehrmänner voll begeistert waren. Sie erfuhren, dass die Stadt Wiesbaden über drei Feuerwachen und 20 Freiwillige Feuerwehren verfügt.

Mit einem Geschenk aus dem Bayerischen Wald verabschiedete sich die Feuerwehr Prackenbach von ihren Wehr-Kollegen und bedankten sich für die freundliche Führung.

 

Auf der Rückfahrt entlang von Rhein und Main gab es noch viele Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, bis die Reisegesellschaft vor der endgültigen Heimfahrt noch in Aldersbach einen Zwischenstopp einlegte, wo man sich mit einem deftigen Abendessen stärkte.

 

Foto: ein imposantes Feuerwehrfahrzeug der Wiesbadener FW mit der Reisegruppe aus Prackenbach

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr erkundete Hessens Metropole
Foto: Die Feuerwehr erkundete Hessens Metropole

Feuerwehrkameraden helfen Feuerwehrkameraden

(04.08.2013)

Prackenbach. Im Rahmen des diesjährigen Gartenfestes rief die Feuerwehr Prackenbach zu einer Spendenaktion für die Beteiligten der Hochwasserkatastrophe in Fischerdorf auf.

Die Bitte stieß auf keine tauben Ohren und so konnten die eingegangenen Spenden aus der Vereinskasse noch auf 500,- € aufgestockt werden.

Am Sonntag, 4. August überreichte nun im Feuerhaus Fischerdorf der 1. Kdt. Franz Holzapfel und der 1. Vorstand Alfons Krieger von der FW Prackenbach die Spende an den 1. Kdt. Treske und 1. Vorstand Pfeffer von der FW Fischerdorf, die ihnen die hochherzige Geste lobenswert bekundeten.

Der FW Prackenbach wurde zugesichert, dass der Betrag zu 100 % an die Kameraden der FW Fischerdorf geht, die allesamt selbst Opfer des Hochwassers wurden.

Die Freude der beiden Kameraden aus Fischerdorf war sichtlich groß wegen der Anteilnahme und der Spendenbereitschaft und bedankten sich recht herzlich für die finanzielle Unterstützung.

 

Foto: Spende an die Verantwortlichen der FW Fischerdorf (Mitte)

li Franz Holzapfel und re Alfons Krieger

Foto zur Meldung: Feuerwehrkameraden helfen Feuerwehrkameraden
Foto: Feuerwehrkameraden helfen Feuerwehrkameraden

Gedenkgottesdienst der Feuerwehr für die verstorbenen Mitglieder

(14.07.2013)

Prackenbach. Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Freiw. Feuerwehr einmal jährlich bei einem Gottesdienst der verstorbenen Mitglieder gedenkt. Dazu hatten die Verantwortlichen am Sonntag eingeladen und den Gottesdienst auch mitgestaltet.

 

Eingangs begrüßte Pfarrer John Kodiamkunnel neben den Kirchenbesuchern die Mitglieder der Feuerwehr Prackenbach sehr herzlich. Im Bezug auf das Sonntagevangelium fragte der Geistliche, wer mein Nächster ist oder auch sein kann. Jesus sagt im Evangelium: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ So frage Pfarrer John an, ob 8 Milliarden Menschen meine Nächsten sein können? Oder ob nur meine Verwandten  und Nachbarn als meine Nächsten  gemeint sind. „Jeder der meinen Weg kreuzt und mich braucht oder den ich brauche – so meint es das Evangelium – ist mein Nächster“, so der Redner.

 

Den Lektorendienst übernahm Manuela Fleischmann von der Freiw. Feuerwehr. Ebenfalls trug sie die Fürbitte-Gebete vor, dabei bat man für die Männer und Frauen,  welche mit großem Engagement bei den Einsätzen dabei sind um Leben und Hab und Gut zu retten, dass Gott seine gütige, helfende und rettende Hand über sie halten möge. Auch bat man für ein gutes und kameradschaftliches Miteinander für die Jugendfeuerwehr, wie auch für die eigene Feuerwehr und erinnerte dankbar an die verstorbenen Mitglieder.

 

In seiner Predigt leitete Pfarrer John vom Gebot der Nächstenliebe über auf das Leitwort der Freiw. Feuerwehren: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. „Wer an Gott glaubt und Gott ehrt und dem Nächsten dient, handelt nach diesem Leitspruch“, so Pfarrer John zum Schluss.

 

Der Gottesdienst wurde Instrumental wunderbar von der Ränkamer Feuerwehr-Blaskapelle mitgestaltet.

Nach dem Schlussgebet dankte Pfarrer John den Mitgliedern der Freiw. Feuerwehr für ihr Kommen und die Mitfeier des Gottesdienstes. Besonders bedankte er sich bei der Feuerwehrkapelle aus Ränkam für die wunderbare Instrumentale Mitgestaltung des Gottesdienstes mit einem besonderen Segens Gott, ehr er den Schlusssegen erteilte und ein gemeinsames Großer Gott wir loben dich angestimmt und intoniert wurde.     

Foto zur Meldung: Gedenkgottesdienst der Feuerwehr für die verstorbenen Mitglieder
Foto: Gedenkgottesdienst der Feuerwehr für die verstorbenen Mitglieder

Floriani-Dankwallfahrt der Feuerwehr

(04.05.2013)

41 Feuerwehren der Kreisbrandinspektion 1 bei der Kesselbodenkapelle

 

Igleinsberg. Die Kesselbodenkapelle, versteckt im Hochholz unter der Zellerhöhe, war am Samstag Nachmittag Ziel einer Floriani-Dankeswallfahrt, organisiert von KBI Manfred Sußbauer, an der 41 Feuerwehren der Kreisbrandinspektion 1, einige Gastfeuerwehren, Gäste und Ehrengäste teilnahmen.

 

Der Grund bestand darin, weil die Aktiven in den letzten 25 Jahren immer wieder gesund von ihren Einsätzen zurückgekommen und von schweren Verletzungen verschont geblieben sind und sie haben zudem vielen Menschen, die in großer Not waren, gezielt mit ihrer Freiwilligkeit helfen können.

Die ca. 200 Feuerwehrmänner und -Frauen schickten auch noch eine Bitte an die Gottesmutter, dass sie auch weiterhin gesund von ihren Einsätzen zu ihren Lieben nach Hause kommen und die Kraft unter dem Motto „Helfen in der Not ist unser Gebot“ da sein können.

 

Sammelplatz der Wallfahrer war um 12.15 Uhr bei Josef Zeidler in Friedenstadl, von wo sie zur gut 30 Min. entfernten Wallfahrtskapelle aufbrachen, herrliches Maiwetter begleitete sie. Bei der Ankunft hieß Pfarrer John Kodiamkunnel der Pfarrei Prackenbach/Krailing und der FW Prackenbach alle herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt Pfarrer Walter Strasser aus der Pfarrei Konzell/Rattenberg, KBI Sußbauer und alle Ehrengäste. Er dankte der Familie Baumgartner, die alles für die Wallfahrt vorbereitet hat und allen Helfern. Sein besonderer Dank galt den Feuerwehren für den ständigen Dienst, den sie für die Gemeinschaft der Menschen leisten und machte ihnen Mut, sich vom Geist und der Haltung des Hl. Florian anstecken zu lassen, vom Geist der Nächsten und Gottesliebe.

 

Auch Pfarrer Walter Strasser sprach herzliche Grußworte und merkte an, dass sich viele Vereine aber auch so manche Städte und Gemeinden zu einer Dankwallfahrt treffen. Dies sei ganz und gar nicht als unzeitgemäß, denn es gibt viele Gründe, Gott zu danken, denn letztendlich hängt viel von Gottes Hilfe ab.

Anschließend wurde eine stimmungsvolle Andacht gefeiert, in der KBI Sußbauer und KBM Markus Weber ihre Fürbitten vortrugen und Pfarrer Strasser die von Sussbauer gestiftete Wallfahrtskerze segnete. In der Kollekte gab man ein Obolus für den Erhalt der Kesselbodenkapelle. Von der Haibacher Musiblosn und vom Siegersorfer Feuerwehrchor wurde die Dankandacht sehr eindrucksvoll umrahmt.

 

In seinem kurzen Grußwort sprach KBI Manfred Sußbauer allen ein herzliches Vergelt´s Gott für alle Mitwirkenden aus, insbesondere den Geistlichen und den Musikgruppen, welche die Andacht so schön gestaltet haben und dankte der Familie Baumgartner, die alles so schön hergerichtet habt. Aus der Politik konnte er auch MdL Josef Zellmeier begrüßen, den Direktkandidaten der CSU Alois Rainer, den 2. Bürgermeister von Prackenbach Karl Engl sowie die FW Kollegen aus Regen KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer und erwähnte dankend auch die Teilnahme unter anderen von den vier Wehren der Gemeinde Prackenbach.

 

Auch der stellvertretende Landrat Josef Laumer war gekommen, der von der Dankeswallfahrt und der Organisation sehr beeindruckt war. Dankend erwähnte er auch die Einsätze der Feuerwehren für den Straubing/Bogener Bereich und Regen. Er bedauerte es sehr, dass Sußbauer in diesem Jahr ausscheidet. Dass die Aktiven von ihren Einsätzen gesund nach Hause kommen, war sein größer Wunsch und dass sie alles Erlebte, sei es Brand- oder Unfalleinsätze auch wieder verarbeiten können.

 

MdL Josef Zellmeier sagte in seinem Grußwort, dass er gern gekommen sei, weil er den freiwillig einsatzbereiten Aktiven für die 25 Jahr ihrer unfallfreien Arbeit ganz herzlich danken wollte. Er erwähnte auch die eindrucksvolle Andacht und dankte allen Mitwirkenden. Ganz besonders hob er KBI Sußbauer hervor und merkte dankend an, dass er ein wichtiger Ratgeber für sie wäre. Es gibt kaum jemanden, der alles besser weiß als Manfred Sußbauer und dankte für Rat und Tat.

 

Zum Schluss sprach Sußbauer noch einmal allen Mitwirkenden ein herzliches Vergelt´s Gott aus, insbesondere den Feuerwehren der Gemeinde Rattenberg und Prackenbach, die mitgeholfen haben, dass alles so gut geklappt hat, es war eine schöne Sache, meinte er. Anschließend ging es zurück zum Friedenstadl zum gemütlichen Beisammensein mit Brotzeit und Blasmusik.

 

Foto: 6 Haibacher Musiblosn, Siegersdorfer Feuerwehrchor, Pfarrer Walter Straßer und Pfarrer John Kodiamkunnel

9 – ein Teil der vielen Feuerwehrmitglieder, 10 – Feuerwehrchor, KBM Markus Weber, KBI Manfred Sußbauer, Pfarrer John , 12- Segnung der Wallfahrskerze, 13 –  Feuerwehrchor, Manfred Sußbauer, Markus Weber,  Stellvertretender LR Josef Laumer und Pfarrer John. 

Foto zur Meldung: Floriani-Dankwallfahrt der Feuerwehr
Foto: Floriani-Dankwallfahrt der Feuerwehr

Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens

(01.05.2013)

Traditionelle Maiübung der vier Wehren der Gemeinde

 

Prackenbach/Ruhmannsdorf. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Prackenbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf - zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Einsatzleitung von 2. Kommandanten Andreas Früchtl. Als Übungsobjekt hatten sie sich das landwirtschaftliche Austragsanwesen von Willi Seiderer am Kühberg/Krailing ausgesucht, zu dem man einen Höhenunterschied von 500 m ab der Dorfstraße zu bewältigen hatte.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand, den die vier Wehren unter Kontrolle bringen mussten.

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 9.00 Uhr. Nur drei Min. später waren die Ruhmannsdorfer am Brandobjekt, welche die Wasserentnahme vom ca. 170 m entfernten Hydranten bei August Kuffner aufbauten. 9.11 Uhr hieß es dann von der Tresdorfer Wehr „Wasser an Verteiler“. Die übrigen Wehren, von denen Prackenbach und Moosbach gleichzeitig eintrafen, bauten vom Weiher an der Dorfstraße eine 500 m Schlauchleitung auf und in ca. 20 Min. hieß es auch von hier „Wasser beim Brandobjekt.“

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Andreas Früchtl den 1. und 2. Bürgermeister Xaver Eckl bzw. Karl Engl, KBM Thomas Penzkofer, den angenommenen Brandleider Willi Seiderer und etliche Gemeinderäte begrüßen konnte. Er ließ den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und dankte zum Schluss den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz und dem Objektleiter für die zur Verfügung-Stellung seines Geländes.

 

Kommandant Franz Geiger dankte den Aktiven, die sich wieder zur Maiübung Zeit genommen haben, sein besonderer Dank galt der Familie Seiderer, dass man die Übung durchführen durfte und für die zur Verfügung-Stellung der Getränke.

Bürgermeister Eckl nannte es bemerkenswert, dass wieder so viele Aktive mitgemacht haben und erwähnte die Teilnahme von vielen Gemeinderäten. Die Maiübung sei eine sinnvolle Einrichtung, wo die Wehren in der Gemeinde Zusammenhalt beweisen. Auch die Gemeinde würde mit den diversen Investitionen ihr Bestes tun. Er dankte den Kommandanten für die super Arbeit und Seiderer für die zur Verfügung Stellung des Objekts. Anschließend erwähnte er auch die Bayernrundfahrt, für welche die Feuerwehr 35 Mann stellt, wobei auch Thomas Penzkofer es sehr begrüßte, dass von der Gemeinde Unterstützung gegeben ist.

 

KBM Penzkofer meinte, dass es schon ganz wichtig sei, dass die Tresdorfer Feuerwehr ein Allrad-Fahrzeug bekommt. Denn die heutige Übung mit dieser  enormen Steigung hätte bewiesen, dass ein solches im Ernstfall vor allem im Winter schon angebracht wäre. Er lobte die Gemeindefeuerwehren, dass die Übung gut verlaufen und ihr Zusammenhalt hervorragend sei. Sie sei zudem gut aufgestellt, denn viele stehen vorbildlich hinter der Sache und dankte allen für ihren Einsatz.

 

Gruppenfoto: Mitte BM Eckl li davon KBM Thomas Penzkofer,

4.v.re. Vorstand Hans Wühr, nächster Einsatzleiter Andreas Früchtl, li.v. BM 2. Kdt. Moosbach Sigi Engl, und 1. Kdt. Ruhmannsdorf  Franz Geiger

Foto zur Meldung: Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens
Foto: Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens

Feuerwehrmitglieder und Pfarrei-Angehörige absolvierten „Ersthelferkurs“

(08.03.2013)

Lebensrettende Sofortmaßnahmen geprobt

 

Prackenbach. Die ständig wachsenden Gefahren auf Straßen, in Betrieben, Alltag und im Haushalt machen es immer wieder nötig, dass möglichst viele Menschen in Erster Hilfe ausgebildet werden. Vor allem sind es auch Feuerwehrleute selbst, welche als erste am Unfallort sind und von ihnen wird erwartet, dass sie kompetente Erste Hilfe leisten können. So fand auf Initiative der Freiwillen Feuerwehr Prackenbach an zwei Tagen im Gruppenraum der Wehr ein Ersthelferkurs statt, zu dem man Nathalie Geiger als Leiterin gewinnen konnte.

 

Wenn auch die Teilnehmer zu diesem Kurs, durch die Verstärkung aus den Mitgliedern und Mitarbeitern der Pfarrei Prackenbach/Krailing, etwas mehr waren, so hatte doch stets die Ausbilderin alles im Griff und die Übungen- Lebensrettende Sofortmaßnahmen - gingen flott über die Bühne. So vergingen die vorgegebenen Stunden Ersthilfemaßnahmen-Grundkurs wie im Flug und die Ausbilderin hatte immer passende Beispiele parat, wobei dabei die Rettungskette aufgezeigt wurde.

 

Gestartet wurde mit den fünf Ws beim Absetzen eines Notrufes: wo und was ist passiert, wie viele Personen sind verletzt, welche Art von Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor. Das letzte W wäre noch das Abwarten auf Rückfragen von der Leitstelle, ehe man den Hörer wieder auflegt. Auch die Hinweise auf das Absichern der Gefahrenzonen und auf den Eigenschutz wurde immer wieder aufmerksam gemacht.

 

Im Verlauf des Kurses wurde auch von allen Teilnehmern die Helmabnahme bei einem Motorradunfall geübt. Eine evtl. sich ergebende stabile Seitenlage und eine Herzdruckmassage und Beatmung (an einem Dummy-Modell) wurde je einzeln und auch mit 2 Helfer nach Notfallscheck und Notfalldiagnose eingeübt.

Das Erkennen von aktuellen Notfällen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krampfanfall, Zuckerkrankheit, Kollaps, Sonnenstich, Verschlucken, Vergiftung, allergischen Reaktionen und andere, wurde dabei an Hand von Schaubildern besprochen und diskutiert. Auch die Behandlung von Wunden mit Anlegen von Verbänden und Pflastern durfte nicht fehlen oder der Umgang von Fremdkörpern in Wunden, die Versorgung bei Verätzungen und Verbrennungen wurde ausreichend diskutiert. Nicht zuletzt sprach man auch Arm- und Beinverletzungen an sowie Verstauchungen und übte das Anlegen von Armtragetüchern.

 

Am Schluss des Kurses bedankte sich die Leiterin Nathalie Geiger bei den Lehrgangsteilnehmern für das sehr disziplinierte Verhalten und die Aufmerksamkeit, trotz der vielen Teilnehmer.

Kommandant Franz Holzapfel überreichte als Zeichen des Dankes, im Namen der Feuerwehr Prackenbach für die bereitwillige Übernahme des Lehrganges eine kleine Aufmerksamkeit an Geiger. Ebenfalls bedankte sich Pfarrer John Kodiamkunnel, seitens der Teilnehmer von der Pfarrei Prackenbach/Krailing mit herzlichen Worten und einer kleinen süßen Überraschung.

 

Foto: Gruppenfoto aller Ersthelfer, re. Nathalie Geiger, 5. v.li. Pfarrer John und 11. v.li. Franz Holzapfel

Foto zur Meldung: Feuerwehrmitglieder und Pfarrei-Angehörige absolvierten „Ersthelferkurs“
Foto: Feuerwehrmitglieder und Pfarrei-Angehörige absolvierten „Ersthelferkurs“

Umfangreiche Bilanz der Stützpunktfeuerwehr - Große Anerkennungen der Ehrengäste

(11.01.2013)

Außergewöhnliche Auszeichnungen und Vereinsehrungen – Erstmals Atemschutz-Leistungsabzeichen

 

Prackenbach. „Der Ankauf des neuen HLF 20/16, das in diesem Jahr seinen Segen erhielt, ist Zukunftsweisend in der Gemeinde und hat für die große Feuerwehr eine hohe Bedeutung erlangt, denn nur mit einem guten Gerät kann man die geforderten Aufgaben bewältigen.“ Kreisbrandmeister Thomas Penzkofer, der das erste Mal bei der Generalversammlung in Prackenbach dabei sein konnte, honorierte auch die großen Einsätze der Feuerwehr, bei denen sich das neue Auto und auch der Ankauf der Wärmebildkamera bereits bewährt hat und dankte der Gemeinde für die vielen Investitionen.

 

Zur Jahreshauptversammlung am Samstag im Feuerwehrhaus hatte Vorsitzender Alfons Krieger eine Reihe von Ehrengästen aus der Kommunalpolitik und des Feuerwehrwesens begrüßt. Im letzten Jahr musste man das Ehrenmitglied Josef Holzapfel zu Grabe tragen. Ihm und aller verstorbenen Mitglieder zu Ehren bat Krieger um eine Gedenkminute.

 

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an eine Reihe von eigenen Veranstaltungen und an die Teilnahme an gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen, auch bei den Dorf- und Nachbarvereinen. Er erwähnte die Teilnahme am Ferienprogramm für 21 Kinder und appellierte an die übrigen Vereine, sich in diesem Jahr ebenfalls zu beteiligen. Er merkte auch an, dass man beim Fußballturnier in Ruhmannsfelden den 5. Platz belegte und lobte die Mannschaft, die sich beim Stockturnier des SV Prackenbach den 1. Platz ergatterte.

 

Krieger berichtete von dem gut besuchten Gartenfest, in dessen Rahmen Pfarrer John das neue Fahrzeug segnete. Er dankte zudem Michael Holzapfel, der mit einem Aufwand von 45 Stunden das Treppenhaus neu ausweißte. Auch eine Herbstwanderung wurde organisiert, eine Helferfeier ausgerichtet und schließlich einer Reihe von Mitgliedern zum Geburtstag gratuliert.

 

Nach einem Neuzugang (Andreas Holzapfel) und einem Austritt (Florian Pledl) liegt die Mitgliederzahl derzeit bei 258, berichtete Krieger weiter. Er merkte auch an, dass bei Kurt Sobania jun. bei Bedarf eine Uniform bestellt werden kann. Schließlich dankte er der GenoBank, der Sparkasse und der Firma Hacker für die großzügigen Spenden, die ausschließlich für Ausrüstungsgegenstände verwendet wurden.

 

Schatzmeisterin Manuela Fleischmann trug den Kassenbestand vor, den die Kassenprüfer Ulrike Holzapfel und Kurt Sobania jun. als einwandfrei bezeichneten. Bürgermeister Xaver Eckl nahm die Entlastung der gesamten Vorstandschaft vor, die einstimmig erfolgte.

 

Bürgermeister Eckl war es ein Bedürfnis, der Feuerwehr Vergelt´s Gott zu sagen, was sie das ganze Jahr geleistet hat und hob dabei besonders die ganze Vorstandschaft incl. die beiden Kommandanten Franz und Michael Holzapfel hervor. Er dankte dem Maschinisten, der es fertig brachte, dass ein 31 Jahre altes Feuerwehrauto immer noch gut beisammen war, dem aktiven Gerätewart und dem Jugendwart, der sich hervorragend um den Nachwuchs sorgt. „Mit unserer guten Mannschaft und den neuen Geräten brauchen wir uns nicht zu verstecken“, meinte er und stellte heraus, dass die Gemeinde im letzten Jahr für die vier Wehren 300 000 € investiert hat, für die Gemeinde ein ganz schöner Brocken. Dass der Gemeinderat voll hinter der Feuerwehr steht, ist wohl nicht zu übersehen und bat schließlich, weiterhin in der Feuerwehr fest zusammen zu stehen.

 

Ehren-KBI Peter Altmann sprach der Feuerwehr seinen Dank für ihre hervorragende Arbeit aus und gratulierte zum neuen Fahrzeug. Er wünschte alles Gute für die Zukunft mit der gleichen Zuverlässigkeit wie bisher.

Vorsitzender Alfons Krieger dankte zum Schluss allen, die sich in irgendeiner Weise für die Feuerwehr verdient gemacht haben und hob im Besonderen die beiden Kommandanten Franz und Michael Holzapfel hervor. „Was sie für die Feuerwehr leisten, ist einfach gigantisch. Sie strahlen Fachwissen aus nicht nur bei den Einsätzen und ihre Ruhe greift auf die ganze Mannschaft über. Er dankte allen Mitglieder und Ehrengästen für ihr Kommen und schloss mit dem Satz: „Feuerwehr ist keine Freizeitbeschäftigung, sie ist Dienst am Nächsten.

 

 

Großes Lob für die scheidende Damenbeauftragte

Die Aktiven mussten 30 Mal ausrücken – 647 Übungsstunden geleistet

 

Prackenbach. Viel geleistet haben die Aktiven der Feuerwehr Prackenbach im abgelaufenen Jahr, wie aus den Berichten hervorging.

Umfangreiche Aufzeichnungen lieferte Kommandant Franz Holzapfel. Im abgelaufenen Jahr leisteten 55 Mitglieder darunter sieben Damen aktiven Dienst, die bei 30 Einsätzen (4 Brände und 25 Technische Hilfeleistung und 1 Fehlalarm) 478 Stunden unfallfrei im Einsatz waren. Zum einen war ein Brand im Sägewerk Aumühle zu löschen, ein Baum in Igleinsberg, eine Lagerhalle in Allersdorf und der Einsatz auf einem Bauernhof in Tresdorf gefordert. Zu den 25 THL-Einsätzen gehörten Unfälle mit Straßenfahrzeugen, Wassertransporte, sonstige Hilfeleistungen, Unwetter und medizinischer Notfall. Die 13 planmäßigen und sieben zusätzlichen Übungen, die insgesamt 647 Übungsstunden ergaben, wurden durchschnittlich von 16 Mannschaftsstärken pro Übung besucht.

 

Prüfungen. Kommandant Holzapfel erwähnte, dass 34 Aktive an Leistungsprüfungen teilnahmen. Davon 2 Gruppen im Löscheinsatz Var. III und zwei Gruppen THL Aufbau B. Insgesamt haben 84 Gruppen die Prüfung im Löscheinsatz (66 x Gold-Rot) und 38 Gruppen im THL (36 x Gold- Rot) erworben.

 

Lehrgänge: Von den Lehrgängen berichtete Kommandant Holzapfel, dass 29 Aktive sich an verschiedenen Ausbildungen beteiligten: Den Gruppenführerlehrgang belegte Markus Penzkofer. Weitere Lehrgänge auf Inspektionsebene: Sechs Teilnehmer beim Truppmann Teil I, ein Teilnehmer beim Maschinistenlehrgang und zwei beim Sprechfunkerlehrgang. Den Motorsägenlehrgang absolvierten zwei Aktive, an der Zieh-Fix-Schulung in Viechtach waren drei und bei der THL-LKW-Rettung in Ruhmannsfelden zwei Teilnehmer präsent. Schließlich haben sich 10 Teilnehmer einer Atemschutzweiterbildung unterzogen.

Die Aktiven und Kommandanten waren zudem bei einer Reihe von Terminen präsent, unter anderem bei der Verabschiedung von KBM Sterr. Man nahm an verschiedenen Versammlungen teil, unter anderem an der Herbstdienstversammlung, wo Landrat Michael Adam 55 Ehrenamtskarten für die Feuerwehr Prackenbach überreichte (16 Gold).

 

Seit vier Jahren läuft die Handy-Benachrichtigung berichtete Holzapfel weiter. 42 Aktive werden derzeit über SMS informiert. Die Kosten von 167,-€ übernahm die Vereinskasse. Er berichtete auch über die Fahrzeuge und Geräte, von denen das TLF 31,5 Jahre und das LF8 23 Jahre im Einsatz und insgesamt 3633 Kilometer unterwegs waren. Das neue HLF ist ab 1. August im Einsatz und das TLF wurde an Georg Probst geliefert.

 

Ausrüstung: Verschiedene Ausrüstungsgegenstände wurden beschafft, für die aus der Vereinskasse 2000,- € bezahlt wurden. Dann gab Holzapfel einen Überblick über die Beschaffungen der Gemeinde, wobei sich die Gesamtkosten des HLF auf 323862,- € beziffern. Die Regierung steuerte 95.000 und der Landkreis 35.000 dazu. 12.000 übernahm die Feuerwehr und der Verkauf des TLF brachte 4 000,- € ein. Für die Gemeinde bleibt ein Restbetrag von 177.862,- €.

Die Gesamtkosten der Wärmebildkamera belaufen sich auf 9.990,- €. Die Regierung bezuschusste sie mit 2.750,- und die Feuerwehr übernahm einen Betrag von 3.000, so dass ein Rest von 4.240,- € für die Gemeinde bleibt. Der Verein unterstützte somit die Aktive Mannschaft (und auch die Gemeinde) mit 17.000,- €.

In den Dank an Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung und Landratsamt schloss Holzapfel auch die Kreisinspektion, die Leitstelle Straubing, Polizei und BRK sowie die Vorstandschaft mit ein, die Objektbesitzer, Gerätewart, Bauhof, Sepp Haas und alle Helfer und nicht zuletzt alle Arbeitgeber, Nachbarwehren und Resi Pritzl. Sein Dank galt auch dem Löschmeister, Atemschutzwart, Jugendwart, Damenbeauftragte und Web-Master Kurt Sobania jun.

Geplant sind für 2013 ein Erste Hilfe-Kurs, Motorsägen-Führer-Lehrgang, Truppführer-Ausbildung und verschiedene Übungen und Leistungsprüfungen.

 

Jugendgruppe: Für eine Truppe von 18 Jugendlichen (10 Mädchen und 8 Buben) war Jugendwart Stefan Penzkofer verantwortlich, von denen Andre Achatz, Andreas Braun, Bettina Heiland und Martin Löbel in die aktive Mannschaft übernommen wurden. Sechs Jugendliche haben die TM 1 Prüfung abgelegt, zwei den Sprechfunkerlehrgang und neun den Wissenstest.

Zum Jugendprogramm gehörten auch eine Sonnwendfeier bei der KLJB Krailing, das Ferienprogramm, Weihnachtsfeier und die Überbringung des Friedenslichtes. Penzkofer dankte seinen Stellvertretern Michael Holzapfel, Christin Löbel und Steffi Bartl für die Unterstützung, der Vorstandschaft und Kurt Sobania jun. für die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Vom Atemschutz: Atemschutzwart Thomas Fleischmann berichtete von derzeit 32 Geräteträgern (24 Prackenbach, 7 Ruhmannsdorf und 1 aus Moosbach) von denen 34 im abgelaufenen Jahr 397 Übungen und Einsatzstunden absolvierten haben und erwähnte den Einsatz bei drei Brandeinsätzen. Acht Geräteträger übten in der Atemschutzübungsanlage, Martin Holzapfel, Michael Holzapfel jun. Thomas Högerl und Christian Gierl waren in der RDA in Schöllnach präsent sowie Manfred Heiland, Michael Holzapfel, Martin Krieger und Mathias Bartl trainierten beim WBK ebenso in Schöllnach.

 

Anschließend zollte KBM Hans Richter, der extra aus Lindberg angereist war, großen Respekt für die aktive Mannschaft der FW Prackenbach und dankte dabei insbesondere Helga Holzapfel, die eine der ersten Frauen als Geräteträgerin im Landkreis war.

Dann überreichte er an Matthias Bartl und Michael Holzapfel das Atemschutzabzeichen in Bronze. Sie waren mit Altnußberg und Lindberg die ersten aus dem Landkreis Regen, die jeweils mit einem Trupp mitgemacht haben.

Verabschiedung und Ehrungen. Helga Holzapfel, die 16 Jahre Damenbeauftragte war, hat aus familiären Gründen ihren Dienst quittiert. Ihr Einsatz sei für die FW Prackenbach unersetzlich, lobte Kommandant Franz Holzapfel als ihr Bruder und dankte für die gute Zusammenarbeit. Als ihre Nachfolgerin tritt Stefanie Bartl als Damenbeauftragte in ihre Fußstapfen.

Desgleichen hob Vorsitzender Krieger die Leistungen von Holzapfel hervor. Sie war in der aktiven Gruppe eine wichtige Person, ob Gartenfeste, Kuchen backen, als Bedienung und Feuerhausputzen, immer war Helga präsent. Man könne ihr nicht genug danken.

Auch die Kreisdamenbeauftragte Sylvia Weber aus Kirchberg überreichte an Helga Holzapfel das Abzeichen in Gold und dankte ihr für ihre großartige Leistung. Sie bezeichnete sie als Urgestein in der Feuerwehr, der sie fast 20 Jahre die Treue gehalten hat.

Im weiteren Verlauf wurde der stellvertretende Kommandant Michael Holzapfel in Würdigung seiner Verdienste mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Dienstalterabzeichen erhielten: für 10 Jahre Andreas Schötz und Thomas Fleischmann, für 20 Jahre Ulrike Holzapfel, Melanie Sobania, Thomas Santl und für 30 Jahre Hermann Gierl.

Beförderungen: Befördert zum Feuerwehrmann bzw. Frau wurden Andre Achatz, Andreas Braun, Bettina Heiland und Martin Löbel. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Michael Holzapfel befördert, zum Hauptfeuerwehrmann: Christian Bielmeier, Günther Fraundorfner, Martin Krieger und Johann Wolf und zum Löschmeister Markus Penzkofer.

Zum Schluss fragte Franz Holzapfel Bürgermeister Eckl, wie weit es mit der Bewilligen zur Zuzahlung beim Erwerb der Führerscheine der Klasse C steht. Er möge sich der Sache annehmen. Eckl erklärte, dass man die Angelegenheit nicht weiter behandelt habe, weil sie ziemlich die Ersten waren, die sich mit der Sache beschäftigten. Wir können uns nicht über das neue Führerscheinrecht verschließen, es sei jedoch alles noch unsicher, doch er würde die Bitte zum Anlass für eine Diskussion nehmen.

 

 

Johann Gierl 70 Jahre bei der Wehr

Langjährige Mitglieder bei der Feuerwehr Prackenbach ausgezeichnet

 

Prackenbach. Fester Bestandteil der jährlichen Generalversammlung am Freitag ist neben den umfangreichen Berichten die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder. Heuer zeichnet Vorsitzender Alfons Krieger, KBM Thomas Penzkofer und Bürgermeister Eckl 14 Kameraden aus.

Eine Landkreisurkunde für 70 Jahre treue Mitgliedschaft erhielten Johann Gierl, Hetzelsdorf. Für 60 Jahre Hermann Schroll und 50 Jahre ist Alois Zach, Josef Wagner und Felix Rackl beim Verein.

40 Jahre gehören Franz Eidenschink, Richard Egner, Ludwig Schötz, Hermann Kraus, Heinrich Penzkofer, Ferdianand Wolf jun. und Anton Ecker dem Verein an. Eine Urkunde erhielten auch Franz Bemmerl und Ottmar Preiß jun. für 25 Jahre.

 

Foto. 1 – Verabschiedung und besondere Auszeichnungen: KBM Hans Richter, KBM Thomas Penzkofer, Vorsitzender Alfons Krieger,  Michael Holzapfel, Ehren-KBI Peter Altmann, Mathias Bartl, Bürgermeister Eckl, 2. Kdt. Michael Holzapfel, 1. Kdt. Franz Holzapfel, die Drei Damen Stefanie Bartl, Sylvia Weber, Helga Holzapfel.

4 – Vereinsehrungen: Alfons Krieger, Ottmar Preiß jun., Franz Eidenschink, Alois Zach, Anton Ecker , BM Eckl, Felix Rackl, Franz Holzapfel. Sitzend Hermann Schroll, Johann Gierl und Josef Wagner.

Foto zur Meldung: Umfangreiche Bilanz der Stützpunktfeuerwehr - Große Anerkennungen der Ehrengäste
Foto: Umfangreiche Bilanz der Stützpunktfeuerwehr - Große Anerkennungen der Ehrengäste

Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien

(17.11.2012)

Gold-Rot, Gold-Grün und Gold-Blau sowie Bronze und Silber erworben

 

Prackenbach. Eine hervorragende Arbeit haben am Samstag zwei Mal neun Aktive der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach bei ihrer THL-Leistungsprüfung (Technische Hilfeleistung) der Variante I nach den neuen Richtlinien wieder wie gewohnt hingelegt. In der zweiten Gruppe erreichten drei die höchste Stufe 6 (Gold-Rot), vier die Stufe 5 (Gold-Grün) und zwei die Stufe 4 (Gold-Blau).

Nicht minder auf „Zack“ war die erste Gruppe, von denen vier die Stufe 2 (Silber) und fünf sich über die erste Stufe ( Bronce) freuten. Ausgebildet haben die beiden Gruppen Thomas Fleischmann und Martin Haimerl, denen es wohl zu verdanken war, dass sie eine super Leistung an den Tag legten.

 

Bei dieser Variante kommen einige Punkte hinzu, so dass die Leistungsprüfung insgesamt mehr praxisorientiert wird. Neu ist dabei ein „Unfallfahrzeug“ mit einer eingeklemmten Person, die betreut werden muss. Auch werden die benötigten Geräte gesondert aufgebaut.

 

Was ebenso neu ist, sind auch Zusatzaufgaben, die jede Gruppe absolvieren muss. Dabei muss die Inbetriebnahme von verschiedenen Ausrüstungsgegenständen zur THL erklärt werden. Großer Wert wird auf sicheren Umgang mit den entsprechenden Geräten gelegt, wobei die die Verwendung von Motorsägen, Trennschleifer, hydraulischen Rettungssatz oder Greifzug erklärt werden.

 

Als Schiedsrichter fungierten KBI Christian Stiedl, 1.Kdt. der FW Prackenbach Franz Holzapfel und der 2. Kdt. aus Moosbach Siegfried Engl. Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen gratulierte auch Vorsitzender Alfons Krieger, der bei der Abnahme der Leistungsprüfungen stets als Gast und Zuschauer anwesend ist.

 

Folgende Stufen wurden durch die Teilnehmer abgelegt:

Stufe 1 (Bronze): MA Johannes Högerl, ME Stefanie Bartl, ATF Christian Gierl, STF Alexander Holzapfel

                             WTF Josef Högerl

Stufe 2 (Silber): GF Martin Haimerl, WTM Thomas Schötz, ATM Thomas Penzkofer, STM Mathias Eckl

Stufe 4 (Gold-Blau): WTF Thomas Högerl, StM Roland Brem,

Stufe 5 (Gold-Grün): ME Martin Holzapfel, WTM Tobias Gierl, ATF Andreas Schötz, STF Markus                                             Penzkofer

Stufe 6 (Gold-Rot): GF Thomas Fleischmann, MA Martin Krieger, ATM Günther Fraundorfner.

 

Foto: KBI Christian Stiedl, 2. Kdt. Siegfried Engl, 1. Kdt. Franz Holzapfel, Christian Gierl, Martin Haimerl, Stefanie Bartl, Johann Högerl, Thomas Penzkofer, Mathias Eckl, Josef Högerl, Thomas Schötz, Alexander Holzapfel

 

Foto zur Meldung: Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien
Foto: Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien

Ein strahlend schöner Spätsommertag bei der Feuerwehr

(16.09.2012)

Pfarrer John segnet neues HLF – viel Lob für ein hochmodernes Auto und einen beeindruckenden Gottesdienst

 

Prackenbach. Die Feuerwehr Prackenbach hat, mir scheint, einen Pack mit dem Wettergott geschlossen, denn nach kühlen Temperaturen und Regen noch am Samstag verwöhnte er am Sonntag das Fest der Fahrzeugweihe mit einem herrlichen Spätsommerwetter, als Pfarrer John Kodiamkunnel dem neuen HLF/ 20/16 seinen Segen spendete.

 

Ein langer Zug, angeführt von der Ränkamer Feuerwehrkapelle, bewegten sich die Ehrengästen und der Festverein sowie 18 Gastvereine (9 FW vom KBM-Bereich und 9 Ortsvereine) zur Pfarrkirche, wo Pfarrer John einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder zelebrierte, musikalisch ausgeschmückt durch die seit kurzem gegründete Singgruppe „Vokale Glissando“ mit ihren herrlichen Stimmen. Lesung und Fürbitten übernahm die Vorstandschaft der Feuerwehr.

 

„Einer trage des anderen Last“, diesen Satz findet man in der Bibel im Gesetzt Jesu Christi, betonte Pfarrer John bei seiner beeindruckenden Ansprache. Wer bereit ist, anderen zu helfen, der findet im Leben viel Gelegenheit, meinte der Geistliche. Bei der Feuerwehr erleben wir es immer wieder, dass sie sich in ihrem Ehrenamt für einander einsetzten. Es verdienst Anerkennung und wenn dies mit einem Gottesdienst gefeiert wird, merkt man, dass ihr im Dienste Gottes steht und dass ihr euch zu diesem oft so gefährlichen Dienst, Gottes Segen erbittet. Der Hl. Florian, der Patron der Feuerwehr mahnt uns, dass wir echte Christenmänner und Frauen sein sollen, die Kameradschaft und Nächstenliebe schätzen und bat sie, ihn zum Vorbild zu nehmen. Schließlich wünschte er viel Freude und vollen Erfolg im Dienst und Gott möge sie und Prackenbach und die ganze Gemeinde immerwährenden Schutz gewähren.

 

Am Schluss des Gottesdienstes dankte der Vorsitzende Alfons Krieger Pfarrer John für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes für die Verstorbenen und der erst gegründeten Singgruppe für die wunderbare musikalische Umrahmung. Nach dem Segen stimmte man ein in das Großer Gott wir loben dich.

 

Nach der Rückkehr zum Feuerwehrgerätehaus sprach Bürgermeister Xaver Eckl von einem guten Tag für Prackenbach, seine Feuerwehr und für die Bürger, deren Leben sicherer wird. Nicht zuletzt auch für alle vier Feuerwehren und allen Gemeindebürgern, weil das HLF 20/16 bei einem Einsatz in kürzester Zeit zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehren zur Verfügung steht. Ein guter Tag sei es auch für die umliegenden Gemeinden und die KBI, weil es in überörtliche Alarmpläne integriert ist. Nicht umsonst hat der Freistaat Bayern 95.000 € und der Landkreis 35.000 € bezuschusst. Einen Dank richtete er darum an die Regierung und dem Landkreis.

 

Trotzdem ist die Anschaffung des 324.000 € Fahrzeuges kein Pappenstiel, so der Bürgermeister weiter. Feuerwehrführung und Gemeinderat haben fruchtbar zusammen gewirkt und ein erschwingliches Rettungsgerät zusammengestellt, ohne Abstriche bei der Sicherheit. Für das neue Fahrzeug ist auch die FW seit Jahrzehnten in der Lage, die Ausrüstung zu pflegen und es gibt genügend Fachleute, die mit der Ausstattung umgehen können, stellte Eckl heraus. Viele Fortbildungen und Übungen waren dazu erforderlich. Neben der Ehrenamtlichkeit beteiligte sich die Feuerwehrverein auch noch mit 12.000 € an der Anschaffung, was einen Applaus verdiente.

 

Grußworte sprach auch Moritz Mannes aus Leiblfing, die Vertretung für die Lieferfirma  Ziegler und dankte für die Einladung und das Vertrauen, das man in sie gesetzt hat. Er lobte die friedliche und kameradschaftliche Arbeit der Feuerwehrkameraden und behauptete, dass heute ein modernes Fahrzeug im Feuerhaus steht. Dann übergab er den symbolischen Fahrzeugschlüssen an Bürgermeister Eckl, der ihn weitergab an Kommandant Franz Holzapfel und die Gerätewart Martin Haimerl und Andreas Schötz.

 

Im Namen der Feuerwehr sprach auch Franz Holzapfel Dankesworte an Prackenbachs Bürgermeister Eckl, dem Gemeinderat und der Verwaltung für die Beschaffung des Fahrzeuges. Nicht zuletzt der Firma Ziegler für die gute Zusammenarbeit, der Kreisinspektion Regen und den Löschmeistern für die Ausschreibung, die sie in 1200 Stunden erarbeitet haben sowie allen Kameraden, die zur Vorbereitung und Durchführung des Festes beigetragen haben. Dann wünschte er für die Zukunft eine unfallfreie Fahrt und nach den Einsätzen einen guten Nachhauseweg, denn „Helfen in der Not ist unser Gebot“.

 

Anschließend wurde das Mittagessen im 500 Mann Zelt eingenommen, wo der Platz für die vielen Gäste nicht ausreichte und  durch das schöne Wetter im Freien ihren Platz fanden. Die Ränkamer Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Hans Hof, spielte dabei kräftig auf.

 

Bevor Alfons Krieger die Erinnerungsgeschenke verteilte, überbrachte der stellvertretende Landrat Heinrich Schmidt die Glückwünsche und Grüße von Landrat Michael Adam. Er behauptete, dass den Feuerwehrleuten ein hohes Maß an Fachwissen abverlangt wird. Deshalb sei die Aus- und Fortbildung besonders wichtig. Genauso eine gute Ausrüstung.  Wenn sich auch die Aufgaben im Laufe der Zeit geändert haben, geringer, einfacher oder gefahrloser sind sie dadurch nicht geworden. Im Gegenteil, die vielfältigen Entwicklungen auf dem Gebiet der Technik haben es mit sich gebracht, dass die Anforderungen an den einzelnen Feuerwehrmann noch größer geworden sind. Dann wünschte er ihnen für die Zukunft einen kameradschaftlichen Zusammenhalt und merkte an, dass der Landkreis Stolz auf seine  Feuerwehren im Landkreis ist.

 

KBI Christian Stiedl dankte Pfarrer John und dem Chor für die hervorragende Messfeier: „hat mir sehr gefallen“, bestätigte er. Die Mannschaft, welche die Ausschreibung erstellt hat, lobte er für die super Zusammenstellung des Fahrzeuges. Alles passt und auch der finanzielle Rahmen ist o.k. Die Prackenbacher Feuerwehr ist eine hervorragend ausgebildete Wehr, lobte er die Aktiven und wünschte ihnen, dass es wieder richtig weiter geht.

 

Zum Schluss dankte Vorstand Alfons Krieger allen, die sich an der Ausschreibung des Fahrzeuges beteiligten und allen, die in irgend einer Weise zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Aus der Gästeliste

Unter anderem waren anwesend: 3. Landrat Heinrich Schmidt, Prackenbachs Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin, sein Stellvertreter Karl Engl mit den Gemeinderäten und der Verwaltung, Kreisbrandinspektor Christian Stiedl mit Kreisbrandmeistern, Ehrenkreisbrandinspektor Peter Altmann, Ehrenkreisbrandmeister Reinhard Vieltorf, Ehrenkommandant, Ehrenbürger und Altbürgermeister Hans Lummer und Moritz Mannes, Vertreter für die Firma Ziegler. Auch feierten 18 Vereine mit ihren Vorständen  und die Gesamtbevölkerung beim Gartenfest der Prackenbacher Wehr bis spät abends und bekundeten so, dass sie mit ihrer Feuerwehr mehr als zufrieden sind und ihre Einsatzhilfe hoch einschätzen.

 

Fotos:Segnung des Fahrzeuges mit Andreas Schötz, Martin Haimer. Pfarrer John, Alfons Krieger, Franz Holzapfel, Bürgermeister Eckl und 3. LR Heinrich Schmidt, 8 – Pfarrer beim Segensgebet, 9 – Franz Holzapfel, Moritz Mannes und Bürgermeister Eckl.    

Foto zur Meldung: Ein strahlend schöner Spätsommertag bei der Feuerwehr
Foto: Ein strahlend schöner Spätsommertag bei der Feuerwehr

Das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Prackenbach ist seit 1. August im Einsatz

(06.09.2012)

Beim Gartenfest am Sonntag wird das HLF 20/16 geweiht – Gesamtkosten 323 862,- Euro

 

Prackenbach.  Nach dem das TLF der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach bereits 31 Jahre auf dem Buckel hatte und nicht mehr den erforderlichen Anforderungen entsprach, hatte man sich zum Kauf eines neuen Fahrzeuges entschlossen wobei sich die Verantwortlichen seit mind. drei Jahren damit beschäftigten und insgesamt 1200 Stunden Arbeit in die Planung investiert.

Am Sonntag sieht nun die Feuerwehr Prackenbach voll Freude der Weihe ihres neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges HLF 20/16 durch den Ortspfarrer John Kodiamkunnel entgegen, das offiziell seiner Bestimmung übergeben wird.

 

Vorausgegangen waren unter anderem fünf Fahrzeugvorführungen, vier Probefahrten und 15 HLF- Planungen, bis der Gemeinderat nach einer Vorstellung des Entwurfes im Juni 2009 die Anschaffung eines HLF 20/1 beschloss und im Oktober reichte man dann an die Regierung und den Landkreis die Zuschussanträge ein.

 

Immense Stunden liegen hinter der detaillierten Ausschreibung, das der Feuerwehrausschuss unter der Führung von Kommandant Franz Holzapfel schließlich meisterte.

Im Herbst 2010 erfolgte dann Europaweit die 2. Ausschreibung. Einziger Anbieter war die Firma Ziegler in Giengen a.d. Brenz, welche im März 2011 die Zusage für das HLF 20/16 erhielt.

In Auftrag gegeben wurde das MAN – TGM mit 295 PS mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 14,5 T sowie einem Wassertank für 2000 Liter. Es verfügt unter anderem auch über vier Pressluftatmer im Mannschaftsraum, Rettungszylinder, Atemschutzgräte und das Abstützsystem „Stab-Fast“, das aus dem TLF übernommen wurde. Im Übrigen ist das Fahrzeug komplett neu beladen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl hat im März 2011 den Kaufvertrag unterzeichnet. Ein Konstruktionsgespräch ging dann im Juli bei der Firma Ziegler in Giengen über die Bühne und im September wurden die Auftragspapiere fertig gestellt. Das Fahrgestell erhielt Ziegler im November und im Dezember wurde der Beladeplan genehmigt.

 

Die Gemeinde erhielt im Januar den Fahrzeugbrief, und bezahlte umgehend das Fahrgestell. Ein großer Tag für die Feuerwehr war, als eine Gruppe Aktiver in Giengen den Rohbau des Feuerwehrfahrzeuges besichtigten, das dann am 30. Juli 2012 die beiden Kommandanten und sieben weitere Löschmeister von der Firma Ziegler in Giengen a.d. Brenz übernahmen und nach Prackenbach überführten. Zwei Tage später, am 1. August 2012 wurde das neue Fahrzeug nach dem Einbau vom Funk in Betrieb genommen, das mittlerweile bei vier Einsätzen und einer Gemeinschaftsübung gefordert wurde.

 

Das neue Gefährt kostet 323.862,- €. Davon entfallen für den Aufbau und Ausrüstung 247.845 € und für das Fahrgestell 76.017,- €. Abzüglich der Zuschüsse von der Regierung von Ndb. (95.000), Landkreis Regen (35.000) und der Eigenleistung der Feuerwehr Prackenbach (12.000) muss die Gemeinde Prackenbach noch einen Restbetrag von 181.862 finanzieren.

 

Das neue Feuerwehrauto ist Grund genug, das traditionelle Gartenfest am Sonntag, 16. September im festlichen Rahmen zu begehen. Es beginnt um 8.00 Uhr mit dem Eintreffen der Ehrengäste und Vereine beim Feuerwehrhaus, von da sich um 9.15 Uhr der gemeinsame Kirchenzug zur Pfarrkirche bewegt. Nach dem Gedenkgottesdienst um 9.30 Uhr wird nach dem Rückmarsch zum Feuerwehrhaus Pfarrer John Kodiamkunnel die Weihe des neuen HLF 20/16 vornehmen. Zum Mittagstisch und den Festansprachen trifft man sich im Festzelt, wo anschließend die Erinnerungsgeschenke übergeben werden.

Für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag bestens gesorgt und für Unterhaltung sorgt die Ränkamer Feuerwehrkapelle.

Foto zur Meldung: Das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Prackenbach ist seit 1. August im Einsatz
Foto: Das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Prackenbach ist seit 1. August im Einsatz

Aktionsnachmittag bei der Feuerwehr

(24.08.2012)

Kinder durften ein Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen

 

Prackenbach. Das vierte Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach organisierte am Freitag die Prackenbacher Wehr unter der Leitung von Aktivenvertreterin Steffi Bartl, welche 21 Kinder beim Feuerwehrgerätehaus herzlich willkommen hieß.

 

Nach der Begrüßung wurde jedes Kind zunächst einzeln fotografiert. Dazu durften sie einen Helm aufsetzen oder bekamen nach Wunsch einen Schlauch, eine Lampe oder ein typisches Feuerwehrgerät in die Hand, was ihnen natürlich viel Spaß machte und ihnen die erste Scheu nahm.

Anschließend staunten die Kinder nicht schlecht, als der stellvertretende Jugendwart Michael Holzapfel die Schutzkleidung für den Atemschutz anlegte und ihnen Hermann Schroll die Bedeutung der einzelnen Stücke erklärte und ihnen dazu kindgerecht viel Wissenswertes über die Hilfeleistung erzählte, bei der die Aktiven auch oft großen Gefahren ausgesetzt sind.

 

Bei der nächsten Aktion demonstrierten die Feuerwehrmänner Michael Holzapfel und Kurt Sobania eine Fettexplosion, deren Ursache oft technische Defekte an Küchengeräten oder menschliches Versagen sind. Dazu erklärte ihnen Kommandant Franz Holzapfel, was bei einem Fettbrand zu beachten ist. Vor allem zunächst Gas- bzw. Stromzufuhr unterbrechen, den Topf mit einem passenden Deckel abdecken, auch eine Decke eignet sich ideal zum Löschen, doch mit ihr kann jedoch das Feuer nur kurze Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Im Zweifelsfall sollte immer die Feuerwehr über 112 verständigt werden, rät der 1. Kommandant. Für ihre Demonstration zollten die Kinder den beiden Aktiven einen tollen Applaus.

 

Viel Spaß hatten die Kinder dann, als alle nacheinander mit der Kübelspritze auf das Brandhaus spritzen durften. Als Belohnung gab es Gummibärchen. Anschließend versammelten sich alle im Unterrichtsraum der Feuerwehr, wo sie für ihr Foto einen Bilderrahmen bastelten, den sie zum Schluss mit nach Hause nehmen durften. Doch vorher gab´s noch Getränke und viel Leckeres zum Knappern von Steffi Bartl, Christin Löbel und Michaela Heiland, spendiert von der Feuerwehr. Es war ein ganz toller Nachmittag, bestätigten die Kinder am Schluss, als sie sich von den freundlichen Feuerwehrmitglieder verabschiedeten.

 

Fotos. Kübelspritze: hinten von rechts Steffi Bartl und Christin Löbel, hi.li. Michaela Heiland

 

Foto zur Meldung: Aktionsnachmittag bei der Feuerwehr
Foto: Aktionsnachmittag bei der Feuerwehr

Das neue ersehnte Feuerwehrauto ist da

(30.07.2012)

Die Aktiven sind beeindruckt

 

Prackenbach. Seit Montag Abend steht im FW-Haus in Prackenbach ein nagelneues Feuerwehrauto. Ein imposantes HLF mit einem MAN Allrad-Fahrgestell, 213 KW und BJ 2012 von der Firma Ziegler aus Bingen an der Prenz, das am 16. September im Rahmen eines Gartenfestes geweiht wird.

 

Die zwei Kommandanten Franz und Michael Holzapfel starteten mit weiteren sieben Löschmeistern um vier Uhr morgens mit dem Kleinbus der Firma Haimerl Richtung Bingen, von wo sie das ersehnte Fahrzeug überführten.

Zum Empfang fanden sich bei der Spedition Altmann die drei Gemeindefeuerwehren (Moosbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf) und die Prackenbacher Wehr mit ihren Fahrzeugen ein, wo die neun Aktiven mit dem neuen Auto erwartet wurden.

Vorsitzender Alfons Krieger hieß den 1. und 2. Bürgermeister Xaver Eckl und Karl Engl, KBM Thomas Penzkofer sowie die Kameraden herzlich willkommen und dankte ihnen, dass sie sich zur Einholung des neuen Fahrzeuges Zeit genommen haben und nahm die Gelegenheit wahr und lud sie alle zur Einweihung am 16. September herzlich ein.

 

Der 30. Juli 2012 wird in die Geschichte der FW Prackenbach eingehen, meinte Krieger, denn schließlich muss das kostspielige Fahrzeug wieder 30 Jahre halten. Er merkte an, dass er es bei seinen Gemeinderatskollegen bezüglich des neuen Autos nicht gerade leicht hatte. Man habe sich schließlich zu einem Preis geeinigt, wo auch die Gemeinde und die Feuerwehr leben kann. Krieger dankte allen und hob hervor, dass im Feuerhaus Getränke stehen, welche Bürgermeister Eckl finanziert hat.

 

Gegen 20.00 Uhr rückte dann das HLF mit Blaulicht an und mit einem Konvoi von sechs Feuerwehrautos, an der Spitze das „Neue“ ging die Parade um die Ringstraße zum Feuerwehrhaus, wo sie sich der Reihe nach präsentierten.

Bürgermeister Eckl begrüßte alle recht herzlich, insbesondere den 2. BM Karl Engl, den Gemeinderat und die ganze Vorstandschaf der Wehr, KBM Penzkofer und die Nachbarvereine und stellte heraus, dass man lange geplant und diskutiert habe und „ich meine, die Stunden waren nicht umsonst.“ Einen herzlichen Dank zollte er dem Gemeinderat, dass sie hinter der Sache gestanden sind und lud schließlich alle zu den bereitgestellten Getränken ein.

 

Franz Holzapfel informierte die Umstehenden, dass am Dienstag der neue Funk eingebaut wird und stellte fest, dass nun das alte TLF mit seinen 31 Jahren seinen Dienst getan hat. Er dankte den Löschmeistern für die Überführung des Fahrzeuges und hob besonders dankend Stefan Pritzl hervor, der bei der Bestellung doppelte Stundenzahl am PC gesessen hat und erwähnte dankend die Vertreter der Gemeinde und wünschte weiterhin gute Zusammenarbeit.

 

Foto: KBM Thomas Penzkofer, BM Xaver Eckl, Kurt Sobania, Stefan Penzkofer, Thomas Fleischmann, Michael Holzapfel, Martin Haimerl, Franz Holzapfel, Hermann Schroll, Alfons Krieger, Thomas Sobania, 2. BM Karl Engl, Stefan Pritzl verdeckt.

 

Foto zur Meldung: Das neue ersehnte Feuerwehrauto ist da
Foto: Das neue ersehnte Feuerwehrauto ist da

Acht Mal Gold-Rot: Viel Lob von den Schiedsrichtern

(02.06.2012)

Leistungstest der Variante III – Höchste Stufe für acht Herren – Stefan Penzkofer sprang als Ergänzer ein

 

Prackenbach. 17 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach haben am Samstag das Leistungsabzeichen im Löschangriff der Variante III abgelegt – acht von ihnen erreichten die höchste Stufe Gold-Rot.

 

Dank der gewissenhaften Ausbildung von Hermann Schroll und Kommandant Franz Holzapfel haben bei der ersten Gruppe neben 6 der Stufe 6/Gold-Rot zwei erfahrene Aktive, darunter eine Dame, die Stufe 5/Gold-Grün und einer die Stufe 4/Gold-blau erworben.

Beim weiterem Team aus acht Aktiven und dem Ergänzer Stefan Penzkofer der Prackenbacher Wehr erreichten zwei die Stufe 6/Gold-Rot, fünf die Stufe 3/Gold und einer die Stufe 2/Silber.

Als interessierte Zuschauer war Vorstand Alfons Krieger, 2. Bürgermeister Karl Engl,  KBM Thomas Penzkofer, Viechtach und Wasserwart Albert Baumgartner. 

 

Die korrekten Befehle der jeweiligen Gruppenführer wurden von den beiden Gruppen präzise ausgeführt.

Nach dem Antreten der Gruppe und der Auslosung und unter anderem mit dem Befehl zum Einsatz bei der Wasserentnahmestelle, Übernahme und Absicherung der Einsatzstelle durch den Schlauchtrupp und der Maschinist übernimmt die Atemschutzüberwachung und noch einige Befehle mehr werden gegeben, bis es heißt, „zum Einsatz fertig.“

Noch eine von Anordnungen müssen die jeweiligen Aktiven beachten, bis schließlich die Saugschläuche gekuppelt werden können und die LP beendet ist.

 

Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter von Sigfried Engl, Moosbach; Bernhard Hacker Viechtach und Franz Holzapfel, Prackenbach haben die Mannschaften die Leistungsprüfung mit Erfolg bestanden. Sie legten eine sehr saubere Arbeit an den Tag, lobte Engl und haben ruhig und mit Bedacht gearbeitet. Die Aktiven der Stufe 6 bat er: „bleibt der Feuerwehr treu“ und den Übrigen gab er schließlich auf den Weg: „macht weiter so.“

 

Auch Bernhard Hacker und Franz Holzapfel gratulierten den erfolgreichen Aktiven. Sie dankten ihnen, dass sie sich wieder Zeit genommen haben, sowohl bei den Übungen, als auch bei der Abnahme. Holzapfel dankte auch dem Ergänzer Stefan Penzkofer, Ausbilder Hermann Schroll und seinen Schiedsrichterkollegen.

Nach der Übergabe der Leistungsabzeichen lud Franz Holzapfel alle zu einer Brotzeit ein.

 

Abgelegt haben die Leistungsprüfung:

Gruppe 1: GF Thomas Högerl Stufe 5 (Gold-grün), MA Martin Krieger, WTF Johann Wolf, WTM Günther Fraundorfner, ATF Martin Holzapfel alle Stufe 6 (Gold-rot); ATM Mathias Bartl Stufe 4(Gold-blau), ME Christin Löbel Stufe 5(Gold-grün), STF Christian Bielmeier und STM Markus Engl  beide Stufe 6(Gold-rot).

 

Gruppe 2: GF Markus Penzkofer Stufe 6(Gold-rot, MA Martin Haimerl, ATM Josef Högerl, WTM Alexander Holzapfel, WTF Roland Brem alle Stufe 3 (Gold), ATF Tobias Gierl Stufe 6(Gold-rot), ME Michael Holzapfel Stufe 2 (Silber), STF Thomas Penzkofer Stufe 3 (Gold) .

 

Gruppe 1: Markus Penzkofer, Thomas Penzkofer, Martin Haimerl, Michael Holzapfel, Roland Brem, Alexander Holzapfel, Tobias Gierl, Josef Högerl, Bernhard Hacker, Sigfried Engl und Franz Holzapfel

 

Gruppe 2: Johann Wolf, Markus Engl, Günter Frauendorfner, Christian Bielmeier, Martin Holzapfel, Matthias Bartl, Martin Krieger, Christin Löbel, Bernhard Hacker, Thomas Högerl, Sigfried Engl und Franz Holzapfel

Foto zur Meldung: Acht Mal Gold-Rot: Viel Lob von den Schiedsrichtern
Foto: Acht Mal Gold-Rot: Viel Lob von den Schiedsrichtern

Vier Vereine gratulierten Anton Pellkofer

(27.05.2012)

Zum 70. Geburtstag 2 Mal Ehrenmitglied

 

Leuthen/Unterrubendorf. Der runde Geburtstag von Anton Pellkofer war für die Freiwillige Feuerwehr und den Handwerkerverein Grund genug, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Während der Jubilar dem Handwerkerverein seit ca. 30 Jahren angehört, ist er bei der Feuerwehr seit 1966 dabei und hat als stets eifriger Aktiver wiederholt Leistungsabzeichen absolviert. Noch in seiner Passiven Zeit war er gerade bei kirchlichen Veranstaltungen stets mit dabei.

 

Ins Gasthaus Klein in Unterrubendorf waren am Pfingstmontag auch Vereinskameraden des Oldtimerclubs gekommen, denen er seit 18 Jahren als Mitglied angehört und ist zudem als eifriger Fußballer beim SV Prackenbach in 51 Jahren seiner Mitgliedschaft, bei über 130 Spielen angetreten.

 

Anton Pellkofer ist 1952 als 9. von 10 Kindern geboren. Er hat zunächst Automechaniker gelernt und 1961 den landwirtschaftlichen Betrieb übernommen, den er immer noch betreibt, wenn gleich er ihn bereits an die Tochter überschrieben hat.

 

1970 hat er seine Agnes, eine geborene Probst geheiratet, die ihm drei Kinder schenkte, die sich in guten Berufen ihren Unterhalt verdienen. Sabine ist Finanzbeamtin und in Waldmünchen verheiratet, Markus ist bei der Führungsakademie in Landshut angestellt und Regina, die Hoferbin, die im Elternhaus wohnt, ist bei Rohde und Schwarz beschäftigt. Auch zwei Enkel gehören bereits zur Familie, Opas Lieblinge.

 

Anton Pellkofer ist gesundheitlich noch sehr rüstig, so bleibt sein größtes Hobby die Landwirtschaft. Im Sommer geht er gerne zum Pilze sammeln in den Wald, sie wachsen ja schließlich vor seiner Haustür.

Am öffentlichen Leben ist er sehr interessiert und auch der Fußball zählt immer noch zu seiner Leidenschaft.

 

Foto: Franz Manzenberger, Maria Zach, Klaus Mühlbauer, Lothar Priselmeier, Manfred Heiland, Georg Probst, Ludwig Egner, Claudia Frohnauer, Peter Schötz,

sitzend. Alfons Krieger, Anton Pellkofer, Rudi Eckl

Foto zur Meldung: Vier Vereine gratulierten Anton Pellkofer
Foto: Vier Vereine gratulierten Anton Pellkofer

Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer

(01.05.2012)

Die vier Feuerwehren der Gemeinde trafen sich zur traditionellen Maiübung

 

Tresdorf/Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Ruhmannsdorf, Prackenbach, Moosbach und Tresdorf – zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Tresdorf unter der Einsatzleitung des 1. Kommandanten Florian Kuffner. Als Übungsobjekt hatten sie sich die Schreinerei Eduard Schlecht ausgesucht.

 

Es handelte sich bei dem Übungseinsatz um einen Schwelbrand, den die vier Wehren unter Kontrolle bringen mussten. Eine starke Rauchentwicklung erschwerte die Bergung der beiden vermissten Personen durch die Atemschutzträger der Feuerwehr Prackenbach.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 9.00 Uhr. Nur wenige Minuten später trafen die Wehren am Übungsort ein. Die FF Ruhmannsdorf übernahm die Wasserentnahme an der Zisterne beim Feuerwehrgerätehaus und stellten mit den Wehren Prackenbach und Moosbach die Wasserförderung zum Brandobjekt her. Erster Löschangriff am Objekt wurde durch den Tank der Feuerwehr Prackenbach getätigt und die Tresdorfer selbst zapften am objektnahen Hydranten an und leisteten ihren Löschangriff.

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Kommandant Florian Kuffner den neuen KBM Thomas Penzkofer, den 2. Bürgermeister Karl Engl und den Objektbesitzer Eduard Schlecht begrüßte, ließ den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und dankte zum Schluss den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz und dem Objektleiter für die zur Verfügung-Stellung seines Geländes.

 

KBM Thomas Penzkofer freute sich, dass sein erster offizieller Einsatz als KBM in Tresdorf war und lobte die gute Vorbereitung der Übung und den reibungslosen Ablauf, „es ist sehr wichtig, gemeinsam zu üben“ meinte er und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in seiner Position als KBM.

 

In seinem Grußwort erwähnte zweiter Bürgermeister Karl Engl den reibungslosen Ablauf der Übung und dankte den Anwesenden für die Investition ihrer Freizeit für das Ehrenamt Feuerwehr.

 

Objektbesitzer Eduard Schlecht freute sich, dass sich so viele die Zeit genommen hatten, um an der Übung teil zu nehmen, stellte jedoch die Hoffnung heraus, dass der Ernstfall nie eintreffen möge.

Im Anschluss an die Übung lud Schlecht alle Interessierten zu einer Führung in die Holzvergaseranlage ein.

 

Foto. Kommandant Florian Kuffner bei der Abschlussbesprechung 

Foto zur Meldung: Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer
Foto: Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer

Erfolgreicher Start in die Feuerwehr

(04.04.2012)

40 junge Nachwuchskräfte absolvierten Truppmannausbildung Teil I mit Bravour

 

Prackenbach. Im Inspektionsbereich West der Feuerwehr wurde letzte Woche die Grundausbildung (Truppmann Teil I) abgeschlossen. Sie ist die Basis für alle weiteren Ausbildungen der zukünftigen Feuerwehraktiven und somit Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehr. Der TM I- Ausbildung schließt sich unter anderem die TM II und Truppführerprüfung an, die im heimischen Landkreis abgelegt werden kann.

 

Im KBM-Bereich Sterr (Prackenbach (6), Moosbach (4), Tresdorf (3), Ruhmannsdorf (3), Allersdorf (4), Kollnburg (11) und Kirchaitnach (9) waren es insgesamt 40 junge Feuerwehranwärter, die sich einem 10-tägigen Lehrgang unterzogen und am Mittwoch mit einer erfolgreichen Prüfung in Prackenbach abschlossen. 44 Ausbildungsstunden (incl. Prüfungstag) mussten die Nachwuchskräfte zuvor absolviert haben, um später für einen Ernstfall gerüstet zu sein. Die Teilnahme an BRK-Lehrgängen, was ebenfalls Pflicht ist, wird von den Feuerwehren eigenverantwortlich organisiert.

 

Die Ausbildung erstreckte sich unter anderem über Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr, Gerätekunde, persönliche Schutzausrüstung und Fahrzeugkunde bis hin zu Brennen und Löschen. Die Ausbilder unterrichteten die jungen Leute auch über die Lösch- und Rettungsgeräte und für einfache THL.

Verhalten bei Gefahren standen ebenfalls auf dem Lehrplan sowie verschiedene Unterweisungen in Praxis.

 

Bei der schriftlichen Prüfung, die eine Teilnahme an allen Ausbildungen voraussetzt, wurden auch einem Katalog von 200 Fragen 50 ausgewählt, die mit unterschiedlichen Punkten bewertet wurden. Bei der mündlichen/praktischen Prüfung waren weitere 25 Fragen zu lösen, die sich im Wesentlichen in Fahrzeugtechnik und Ausrüstung der Wehren beschäftigten.

 

Die fachkundige Betreuung und Ausbildung erfolgte durch die Feuerwehren des KBI-Bereich West, wobei die Kommandanten, ihre Stellvertreter, Löschmeister und Kreisbrandmeister fünf Wochen für den Feuerwehrnachwuchs im Einsatz waren. Die Abnahme erfolgte im Beisein von Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandinspektor Christian Stiedl unter der Leitung von Kreisbrandmeister Adolf Bielmeier und durch die Kommandanten und Löschmeister der teilnehmenden Wehren.

 

Bielmeier gratulierte den Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und dankte den Ausbildern und Prüfern für ihren massiven Arbeitseinsatz und bei jedem Einzelnen, die sich beteiligten. Wir glauben alle an euch, sagte er zu den Prüflingen, ihr seid die Zukunft der Feuerwehr und lud sie ein zur Weiterbildung.

 

KBI Christian Stiedl sprach von einem großen Pensum, das die Jugendlichen  mit der Grundausbildung gemeistert hatten. Betrachtet es als Ausbildung und setzt es bei den Übungen um. Macht weiter so, denn die Ausbilder werden auch immer älter, dann kommt ihr nach. Gott sei dank sind wir im Landkreis auf einem guten Weg, betonte er. Dann dankte er den Ausbildern für ihre Arbeit und der Feuerwehr Prackenbach für die Bereitstellung ihrer Räume.

 

Kdt. Franz Holzapfel von der Feuerwehr Prackenbach gratulierte den Jungen ebenfalls zur bestandenen Prüfung. Ihr habt die Prüfung mit Erfolg abgelegt, sagte er. Er dankte auch den teilnehmenden Feuerwehr-Ausbildern für die Unterstützung, seinem Stellvertreter Michael Holzapfel und Löschmeistern. Ich wünsche euch auf eurem Werdegang alles Gute, sagte er und lud zu einer kleinen Brotzeit ein.

 

Foto: 40 Jugendliche bei der schriftl. Prüfung  

Foto zur Meldung: Erfolgreicher Start in die Feuerwehr
Foto: Erfolgreicher Start in die Feuerwehr

Nach wie viel Minuten ist ein Feuerwehrmann einsatzbereit?

(16.03.2012)

Mit vielen Fragen löcherten die Kinder den 1. Kommandanten

 

Prackenbach. 25 Schüler der dritten Klasse Grundschule Prackenbach durften am Freitag mit ihrem Lehrer Ulrich Stoltmann der Feuerwehr einen Besuch abstatten, bei der sie viel Interessantes zu sehen bekamen. Im Unterricht hatten sie sich schon auf diese Schulstunde vorbereitet und dafür eine Menge Fragen zurecht gelegt.

 

Nach einem „guten Morgen“ der Kinder begrüßte der 1. Kommandant Franz Holzapfel die Schüler im Gerätehaus sehr herzlich. Dann legten sie schon los mit ihren vielfältigen Fragen: Wie lange besteht die Feuerwehr und wer hat sie überhaupt erfunden, fragten sie. Dann erzählte ihnen Holzapfel auf ihre Frage, dass ein Feuerwehrschlauch aus verschiedenen Fasern, Gewebe und einem Gummibelag besteht und dass bei einem Einsatz 15 Aktive (aufgeteilt auf zwei Fahrzeuge) antreten und sie jährlich zu 20 und 30 Einsätzen gerufen werden.

 

Wie lange dauert die Ausbildung eines Jugendlichen bei der Feuerwehr, dessen Eintrittsalter bei 14 Jahren liegt, wollten die Kinder wissen und ob bei den Aktiven auch Damen dabei sind. Sie erfuhren, dass die FF Prackenbach 256 Mitglieder, 54 Aktive und 26 Atemschutzträger  zählt und dass die Feuerwehr seit 1992 eine Damengruppe hat.

Holzapfel erzählte ihnen auch, dass die beiden Fahrzeuge 31(damalige Kosten 200 000 €) und 23 Jahre alt sind und dass die Feuerwehr über 360 Meter Schläuche verfügt. Zu guter Letzt durften sich die Kinder auch noch ins Führerhaus setzten, wo ihnen die Aktiven die vielen Schalter und Knöpfe erklärten und was man mit ihnen macht.

 

Anschließend erklärten Kurt Sobania und Hermann Schroll den Kindern die Fahrzeuge und Gerätschaften und Stefan Pritzl demonstrierte am Atemschutzträger Martin Holzapfel seine Schutzausrüstung und wie er beim Ernstfall richtig angezogen ist. Dazu gehören Lederstiefel, eine Überhose und Überjacke und schließlich die Atemschutzmaske.

Zur Freude der Kinder durfte sich abschließend auch noch jeder an der Kübelspritze betätigen.

 

Franz Holzapfel bedankte sich zum Schluss bei den Kindern für ihr großes Interesse und meinte, vielleicht sehen wir uns, der eine oder andere, in fünf Jahren wieder bei der Aufnahme als neues Mitglied. Er verabschiedete sie mit Info-Material und Süßigkeiten und dankte auch Lehrer Ulrich Stoltmann und seinen Kameraden.

 

Foto: Gruppenfoto hi Kurt Sobania, Hermann Schroll, Christian Gierl, Steffie Bartl, Franz Holzapfel  

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Foto: Nach wie viel Minuten ist ein Feuerwehrmann einsatzbereit?

„Wir wären arm dran, wenn wir sie nicht hätten“

(13.01.2012)

Feuerwehr musste im letzten Jahr zu 24 Einsätzen ausrücken – Ehrungen und Beförderungen

Großes Lob für den scheidenden Atemschutzwart – Die FF freut sich auf das neue HLF

 

Prackenbach. Die Einsätze waren im letzten Jahr nicht so viel, doch der Tag nach Weihnachten hat die Feuerwehr beim Großbrand in Prackenbach schon sehr gefordert, als 36 Aktive neun Stunden im Einsatz waren, so dass Bürgermeister Eckl in der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach behauptete: „Was wäre los, wenn wir sie nicht hätten, die in der Nacht aufstehen und Brände bekämpfen oder zu einem Verkehrsunfall gerufen werden?“

 

Zur Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus begrüßte Vorsitzender Alfons Krieger eine Reihe von Ehrengästen aus der Kommunalpolitik und des Feuerwehrwesens. Im letzten Jahr musste man das Ehrenmitglied Werner Eidenschink zu Grabe tragen. Ihm und aller Verstorbener Mitglieder zu Ehren bat Krieger um eine Gedenkminute.

 

In seinem Rückblick erinnerte Krieger an eine Reihe von eigenen Veranstaltungen und Teilnahme an gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen, auch bei den Dorf- und Nachbarvereinen, wobei man bei ungewöhnlich vielen Festen präsent war. Er gratulierte der Mannschaft, die beim Fußballturnier in Ruhmannsfelden den 1. Platz verteidigte und bei der Skimeisterschaft in Rabenstein den 3. Platz im Mannschaftsrennen belegte.

 

Krieger berichtete auch vom gut besuchten Gartenfest, wo Pfarrer Rahm das Ehrendankmal segnete und dankte allen, die an der Aufstellung beteiligt waren. Eine Herbstwanderung wurde organisiert und eine Helferfeier mit dem MCC ausgerichtet und schließlich wurden einer Reihe von Mitgliedern zum Geburtstag gratuliert.

 

Nach einem Neuzugang (Anna Kraus) und drei Austritten (Hermann Müller, Robert Wolf und Wolfgang Haimerl) liegt die Mitgliederzahl derzeit bei 256 incl. 33 Frauen, berichtete Krieger weiter, Außerdem wurden im letzten Jahr Josef Probst und Sobania Kurt sen. zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Krieger berichtete den Anwesenden, dass die Vorstandschaft entschieden habe, für das HLF 12.000 € Zuzahlung aus der Vereinskasse zu tätigen. Eine Einweihung ist am 8. Juli 2012 im Rahmen des Gartenfestes geplant.

Außerdem ist aus der Vereinskasse ein Computer mit einem Betrag von 600 € angeschafft worden.

Im Feuerwehrerholungsheim war im letzten Jahr Albert Baumgartner und der neue Fahnenjunker heißt Andre Achatz, teilte Krieger schließlich mit.

 

Einen umfangreichen Bericht lieferte der Kommandant Franz Holzapfel. Im abgelaufenen Jahr leisteten 55 Mitglieder, darunter sieben Damen aktiven Dienst, die bei 24 Einsätzen (fünf Brand und 19 technische Hilfeleistungen) 841 Stunden unfallfrei im Einsatz waren. Zum einen war ein Kaminbrand in Rechertsried zu löschen, ein Wiesenbrand in Voggenzell und ein Böschungsbrand in Prackenbach. Beim Großbrand in Prackenbach waren die Aktiven gefordert, die auch noch am nächsten Tag mit Nachlöscharbeiten beschäftigt waren. Zu den 19 THL – Einsätzen gehörten unter anderem Unfälle mit Straßenfahrzeugen, ein Wasserschaden, Hochwasser und eine Ölspur zu beseitigen.

Die 12 planmäßigen und fünf zusätzlichen Übungen, die insgesamt 425 Übungsstunden ergaben, wurden durchschnittlich von 16 Mannschaftsstärken pro Übung besucht.

 

Weiter erwähnte Kommandant Holzapfel, dass neben den acht Aktiven, die heuer die Leistungsprüfung in der Gruppe Löscheinsatz in Bronze abgelegt haben, insgesamt 83 Gruppen die Prüfung im Löscheinsatz (58 x Gold-Rot) und 36 Gruppen in THL (33 x Gold-Rot) erworben haben. Von den Lehrgängen berichtete Holzapfel, dass 29 Aktive wieder an der Feuerwehrschule in Regensburg waren und Thomas Högerl den Gruppenführer-Lehrgang belegt hat. Auf Inspektionsebene legten Andre Achatz, Andreas Braun, Christian Gierl, Martin Löbel, Rebecca Mimel, Thomas Schötz und Jennifer Zedler den Truppmann Teil II ab. Den Truppführerlehrgang belegten Stefanie Bartl, Christian Gierl, Johannes Högerl, Thomas Högerl und Rebecca Mimel.

Weitere Lehrgänge belegten: zum Maschinisten (Christian Gierl und Johannes Högerl), Gerätewart (Martin Haimerl), Atemschutz (Christian Gierl und Johannes Högerl). Zwei Teilnehmer (Stefanie Bartl, Josef Högerl) waren bei der Anwendung für Absturzsicherung präsent, fünf Teilnehmer (André Achatz, Andreas Braun, Johannes Högerl, Martin Löbel und Jennifer Zedler) beim Sprechfunklehrgang und vier (Ludwig Egner, Martin Haimerl, Martin Krieger und Stefan Pritzl) für Motorsägenführer.

 

Außerdem waren die Aktiven und Kommandanten bei einer Reihe von Terminen präsent, unter anderem bei der Ehrenzeichenverleihung in Regen, als Manfred Heiland und Sobania Kurt jun. für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet wurden.

Seit drei Jahren läuft die Handy-Benachrichtigung, berichtete Holzapfel weiter. 44 Aktive werden derzeit über SMS informiert. Die Kosten für 2011 von 119,74 übernahm die Vereinskasse. Er berichtete auch über die Fahrzeuge und Geräte, von denen das TLF 31 Jahre und das LF8 22 Jahre auf dem Buckel haben, die insgesamt 2475 Kilometer unterwegs waren.

Verschiedene Ausrüstungsgegenstände wurden beschafft, für die aus der Vereinskasse 2000,- € bezahlt wurden sowie unter anderem verschiedene Artikel, die mit einem Betrag von ca. 3000,- € die Gemeinde finanzierte. In den Dank an Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung und Landratsamt schloss Holzapfel auch die Kreisbrandinspektion und die Vorstandschaft mit ein sowie die Objektbesitzer, Gerätewart, Bauhof, Sepp Hass und alle Helfer und nicht zuletzt alle Arbeitgeber, Nachbarwehren und Resi Pritzl. Geplant sind für 2012 Truppmannausbildung, Sprechfunk-Lehrgang, Leistungsprüfungen und THL-Ausbildung.

 

Schatzmeisterin Manuela Fleischmann trug den Kassenbestand vor, den die Kassenprüfer Ulrike Holzapfel und Kurt Sobania jun. als einwandfreie Führung bilanzierten, so dass die Entlastung erteilt werden konnte.

 

Atemschutzwart Stefan Pritzl untermauerte seinen Bericht mit interessanten Fotos. Vier Geräteträger absolvierten einen Ganztageslehrgang in Schöllnach und vier Aktive Atemschutzübungen im Übungslager Regen. Zwei Aktive nahmen an einem Atemschutzlehrgang in Regen teil, beim Kaminbrand in Rechertsried war man eingesetzt und beim ausgedehnten Dachstuhlbrand war man mit einem Atemschutzgroßaufgebot gefordert.

Da Pritzl mit Wirkung der Generalversammlung seinen Dienst als Atemschutzwart quittierte, dankte er seiner ganzen Truppe, den beiden Kommandanten, der Vorstandschaft und der Inspektion, der FF Regen sowie seinem Stellvertreter Thomas Fleischmann für die gute Zusammenarbeit.

 

Für eine Truppe von 22 Jugendlichen, (11 Mädchen und 11 Buben) war Jugendwart Stefan Penzkofer 2011 verantwortlich, von denen Stefanie Bartl, Michael Braun, Anita Egner, Victoria Gierl und Johannes Högerl in die aktive Mannschaft übernommen wurden. Mit zwei Neuzugängen (Kathrin Kraus und Marina Kraus) steht der aktuelle Stand bei 18 Jugendlichen. Vier Jugendliche haben die TM II- Prüfung abgelegt, zwei den Truppführerlehrgang. 13 haben sich dem Wissenstest in Hochdorf unterzogen, fünf Teilnehmer einem Sprechfunklehrgang und fünf legten die Leistungsprüfung im Löscheinsatz ab und holten sich 5 x Bronze und 1 x Silber.

 

Zum Jugendprogramm gehörten auch eine Sonnwendfeier bei der KLJB Krailing, eine Zeltüberprüfung in Zwiesel und die Überbringung des Friedenslichtes am Hl. Abend. Penzkofer dankte auch seinen Stellvertretern Michael Holzapfel und Christin Löbel für die Unterstützung und den Jugendlichen für ihr Interesse und wies schließlich auf die Planung von 2012 hin, wenn die Ablegung der Jugendflamme und unter anderem eine Funkausbildung auf dem Programm steht.

 

Nach den umfangreichen Rechenschaftsberichten beantragte Bürgermeister Xaver Eckl die Entlastung der ganzen Vorstandschaft, die einstimmig von den Anwesenden erteilt wurde. Er leitete zugleich mit Michael Holzapfel und Christin Löbel die Wahl eines neuen Aktivenvertreters, da der bisherige Thomas Fleischmann mit Stellvertreter Thomas Högerl zum neuen Atemschutzwart ernannt wurde, dessen Amt Stefan Pritzl quittierte. Da zwei Aktive vorgeschlagen wurden, musste schriftlich gewählt werden. Von 60 Stimmberechtigten erhielt Steffie Bartl 31 und Martin Krieger 26 Stimmen (3 Enthaltungen). Somit ist Steffie Bartl die neue Aktivenvertreterin.

 

Bürgermeister Eckl freute sich über die Mitglieder und Jugendlichen, die den Unterrichtsraum füllten und begrüßte ganz besonders Ehrenkreisbrandinspektor Peter Altmann, der stets wohlwollend die Prackenbacher Feuerwehr begleitete. Leider sagen manche Menschen, die FF, für was brauchen wir sie und rief dabei den Großbrand vor unserer Haustür ins Gedächtnis, als viele Aktive noch am nächsten Tag stundenlange Wache hielten. Er dankte Vorsitzenden Alfons Krieger und die Kommandanten, welche die Truppe fest zusammen halten und erwähnte dankend auch die Mannschaft und den Brandleider Roland Geiger, der sich ungemein vor allem für seine Mieter eingesetzt hat. Dankesworte richtete Eckl auch an den Atemschutzwart Stefan Pritzl, der sicher auch in Zukunft zur Feuerwehr hält, dem Jugendwart und nicht zuletzt dem Gemeinderat, der in den letzten Jahren sehr viel Geld in die FF gesteckt hat. Über die Lieferung des neuen HLF sprach er die Hoffnung aus, dass es zur geplanten Einweihung im Juli ausgeliefert wird, da wie bekannt die Firma Ziegler Insolvenz angemeldet hat und derzeit der Insolvenzverwalter das Geschäftliche regelt.

 

Kreisbrandmeister Johann Sterr lobte die lange Liste der Veranstaltungen sowohl im gesellschaftlichen, aktiven und Übungsbereich. Er lobte den Jugendbereich, wo die Ausbildung hoch geschrieben wird und dankte der FF Prackenbach, daß man die Truppmannausbildung stets in ihren Räumen abhalten darf. Mit dem Dank für die gute Zusammenarbeit verband er die Wünsche für das Jahr 2012 mit wenig Einsätzen.

 

Ehrenkreisbrandinspektor Peter Altmann erinnerte sich gern an frühere Zeiten und dankte für die gute Zusammenarbeit der Wehren. Er sprach von der Kreisfeuerwehrverbands-Versammlung in Frauenau und meinte, dass sie auch einmal in den Bayerischen Wald gehört, denn es sei eine Werbung für den Landkreis Regen. Einen persönlichen Dank ließ er dem scheidenden Atemschutzwart zukommen und bat, haltet zusammen wie bisher.

 

Stellvertretender Kreisjugendwart Sepp Hutter überbrachte die Grüße von Kreisjugendwart Hans Hutter und lobte die gute Arbeit in Prackenbach, was er in den Berichten mit Interesse verfolgte. Er hob die Aktivität des Jugendwartes mit den vielen Übungen und einer Reihe von gemeinsamen Sachen hervor, um die Jungen bei der Stange zu halten.

Für seine ehrenvolle Aufgabe erhielt Stefan Penzkofer, der ein Jahr Stellvertreter und nun schon über 10 Jahre das Amt des Jugendwart versieht, im Namen des Feuerwehrverbandes eine Urkunde und die Ehrennadel in Silber überreicht.

 

Mit einem „weinenden Auge“ hielt Franz Holzapfel eine Laudatio für Stefan Pritzl, der seinen Dienst als Atemschutzwart quittierte. Als stellvertr. Atemschutzwart begann er 2002 seinen Dienst und übernahm das Amt des Atemschutzwart 2003, wo er sich durch eine perfekte Führung mit vollem Herzblut und mustergültiger Arbeit auszeichnete. 15 Kameraden hat er zu PA-Trägern ausgebildet und war mit ihnen und seinem Stellvertreter Thomas Fleischmann ein Team, das durch Dick und Dünn ging.

Holzapfel dankte ihm mit einem Erinnerungsgeschenk und teilte der Versammlung mit, dass Pritzl als Löschmeister und aktiver Kamerad der Feuerwehr treu bleibt.

 

Ehrungen und Beförderungen

Befördert wurden zum Feuerwehrmann bzw. Frau Steffie Bartl, Michael Braun, Anita Egner, Victoria Gierl, Johannes Högerl und Thomas Kargl. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Roland Brem ernannt und zum Löschmeister Thomas Högerl.

Für lange Vereinstreue wurden geehrt:

für 25 Jahre: Paul Altmann, Andreas Baumgartner, Helmut Egner sen., Roland Geiger, Manfred Heiland, Helmut Lummer, Kurt Sobania jun., Karl Wagner und Karl Wiesmeier jun.

Für 40 Jahre Albert Baumgartner Maierhof

für 50 Jahre Fritz Baumgartner und Max Zollner und

für 60 Jahre Josef Lex.

Nächste Veranstaltungen: 20.2.12 Faschingsunterhaltung, 8. 7. Gartenfest mit Einweihung HLF geplant, eine Infofahrt zur Passauer Neuen Presse (Termin wird noch bekannt gegeben) 20.5. FF Tresdorf 60jähr. Gründungsfest.

Vorsitzender Alfons Krieger dankte abschließend allen, die sich im abgelaufenen Vereinsjahr in irgend einer Weise bei der Feuerwehr nützlich gemacht haben und schloss mit dem Satz: „Gemeinsam sind wir stark“. mh

 

Foto: Alfons Krieger, Roland Geiger, Helmut Egner sen., Hans Sterr, Bürgermeister Eckl, Steffie Bartl, Peter Altmann, Thomas Högerl, Kurt Sobania jun., Manfred Heiland, Stefan Pritzl, Stefan Penzkofer , Sepp Hutter, Franz Holzapfel.

Foto zur Meldung: „Wir wären arm dran, wenn wir sie nicht hätten“
Foto: „Wir wären arm dran, wenn wir sie nicht hätten“

Objektbesichtigung in der Biogasanlage bei Michael Högerl

(15.10.2011)

Führungskräfte der vier Gemeindefeuerwehren informierten sich

 

Prackenbach. Die Feuerwehr Prackenbach sowie eine Abordnung der FF Tresdorf, Moosbach und Ruhmannsdorf besuchte die Biogasanlage der Familie Högerl, eine von ca. sechs hochmodernen Einrichtungen, die im Landkreis Regen in einer ca. einjährigen Bauzeit bereits in Betrieb genommen wurde. Die Erzeugung von Biogas erfolgt aus der Vergärung organischer Stoffe.

 

Nach dem der 1. Kdt. Franz Holzapfel die Anwesenden begrüßt hatte, erklärte der Besitzer Michael Högerl den Ablauf der Anlage sowie die ganzen Sicherheitsvorrichtungen.

 

Die Biogasanlage besteht aus dem Gärbehälter, Reaktor, Vermenter oder Faulbehälter genannt, mit einem Volumen von 1.400 cbm, in dem der mikrobiologische Abbau des Substrates stattfindet. Er wird im Falle von der Familie Högerl mit Gülle, Grassilage, Futterreste und Maissilage gefüllt. Das durch Erwärmen und Rühren des Gärsubstrates entstehende Biogas wird in einer Folienhaube auf dem Gärbehälter gespeichert. Der zurückbleibende Gärrest wird in der Landwirtschaft als Dünger verwendet, da er sämtliche, im Substrat erhaltende Pflanzennährstoffe enthält. Das erzeugte Gas gelangt in das BHKW (Blockheizkraftwerk), wo Strom und Wärme gewonnen wird. Von der Wärme, die bei der Stromerzeugung anfällt, beheizt Högerl sein ganzes Anwesen und versorgt auch noch drei Nachbarn mit Wärme.

Die Biogasanlage, die Tag und Nacht in Betrieb ist, bringt 99 KW elektrische Leistung und die thermische Leistung beträgt 130 KW.

 

Auf die Frage der Feuerwehr, was bei einem Brandunglück unternommen werden kann, erklärte Högerl, dass der Motor abgestellt und der Gasschieber geschlossen werden muss.

Zu den Sicherheitsvorrichtungen erkläre Högerl, dass er sich mit seinem Sohn einer Schulung unterzogen hat, denn die Biogasanlage muss ständig überwacht werden. Selbst die kleinste Veränderung des Ablaufes wird an seinem Handy, das er ständig bei sich trägt, angezeigt.

Högerl erklärte unter anderem auch, dass gasführende Teile der Biogasanlage gegen chemische und witterungsbedingte und in gefährdeten Bereichen gegen mechanische Einflüsse und Beschädigungen geschützt sein müssen, so auch räumliche Bereiche, in denen auf Grund der örtlichen und betrieblichen Verhältnisse eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann.

 

Nach der Objektbesichtigung begab man sich in den Schulungsraum im Feuerwehrhaus, wo Konrad Fischer von der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft einen Vortrag über Gasgefahren hielt.

Anschließend lud die Familie Högerl die Feuerwehrmitglieder und alle Interessierten zu einer Brotzeit ein.

 

Foto: vo re. Kommandant Ludwig Fleischmann (Moosbach), Michael Högerl, FF Vorstand von Pr. Alfons Krieger

Foto zur Meldung: Objektbesichtigung in der Biogasanlage bei Michael Högerl
Foto: Objektbesichtigung in der Biogasanlage bei Michael Högerl

Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert

(03.09.2011)

11 Aktive aus dem KBM-Bereich Johann Sterr nahmen am Truppführer-Lehrgang teil

Ein Teilnehmer absolvierte Truppmann Teil II

 

Prackenbach. „ Befähigung zu fachlich richtigem und selbständigem Handeln nach Auftrag bei allen Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz innerhalb der Gruppe, Staffel und Trupp“ das sind die Ziele der Truppführerausbildung, der sich in diesen Tagen 11 Aktive aus dem KBM-Bereich Johann Sterr unterzogen. Sie ist die Basis für alle weiteren Führungslehrgänge sowie spezielle Fachlehrgänge (im Landkreis oder bei den Feuerwehrschulen) und somit Grundlage für den Fortbestand unserer Feuerwehren in ihrer jetzigen Struktur. Im Rahmen dieses Lehrganges absolvierte auch ein Aktiver der FF Moosbach den Truppmann Teil II.

 

In insgesamt 35 Stunden haben sich die Truppführeranwärter einem fünftägigen Lehrgang unter dem fachlich zuständigen KBM Adolf Bielmeier sowie den Führungskräften der jeweiligen Wehren gestellt.

Die jeweiligen Ausbildungen fanden in Tresdorf, Kollnburg, Ayrhof und Prackenbach statt und wurde mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme abgeschlossen, welche am Samstag im Feuerhaus in Prackenbach für alle Beteiligten über die Bühne ging.

 

Der theoretische Themenbereich, der die Beantwortung von 50 Fragen erforderlich machte, erstreckte sich zunächst über Rechtsgrundlagen, Organisation der Feuerwehr, über seine Rechte und Pflichten, Laufbahn und Ausbildung. Es folgten Gefahren der Einsatzstelle, fachbezogene Grundlagen wie Brennen und Löschen oder über gefährliche Stoffe und Güter.

Die Ausbilder der jeweiligen Lehrgangsorte unterrichteten die jungen Leute unter anderem auch über Brandbekämpfung, über zugehöre Verhütungsmaßnahmen sowie Fahrzeug- und Geräte- und Technische Hilfeleistung. Im praktischen Teil erstreckte sich der Leistungsnachweis auf die Schwerpunkte „Gruppe im Löscheinsatz“, sowie „Gruppe im THL-Einsatz“.

 

Bürgermeister Eckl, der die praktische Prüfung interessiert verfolgte, jedoch den Abschluss auch der theoretischen Prüfung wegen seines Dienstantrittes nicht mehr abwarten konnte, wünschte für die schriftliche Prüfung  alles Gute. „Ich bin überzeugt, dass ihr auch das noch locker schafft“. Er dankte ihnen, auch im Namen aller Bürgermeister und meinte, wir haben eine gute Feuerwehr, die auch für die Polizei eine wertvolle Hilfe darstellt.“ Die Gemeinde Prackenbach hat in den letzten Jahren sehr viel für die Feuerwehren investiert, sagte Eckl das mit dem neuen Fahrzeug mit 327 000 € für Prackenbach die Krone aufsetzt. „Wir brauchen diese Anschaffungen für die FF“, sagte er und dankte allen Prüflingen und Helfern.

 

„Ihr habe die Prüfung mit Bravour bestanden“, lobte KBM Adolf Bielmeier die neuen Truppführer nach der Auswertung der Arbeiten. Er gratulierte und dankte ihnen für die Teilnahme und bat sie, dass sie auch die Nachfolgenden wieder motivieren sollten.

Johann Sterr gratulierte den neuen Truppführern und bat sie, in der Feuerwehr so weiter zu machen. Im Übrigen dankte er den Wehren für den guten Zusammenhalt und speziell der FF Prackenbach für die zur Verfügung-Stellung der Räume.

Auch Kommandant Franz Holzapfel lobte die besonders gute und sehr interessierte Teilnehmergruppe und gratulierte zur bestandenen Prüfung und dankte den Ausbildern für ihre Arbeit.

Truppführer-Prüflinge:

FF-Tresdorf: Lisa Kuffner und Thomas Kuffner

FF-Allersdorf: Michael Kappenberger

FF-Ruhmannsdorf: Michael Fleischmann

FF-Moosbach: Mathias Fleischmann, Michael Schnitzbauer, Martin Sterr

FF-Prackenbach: Stefanie Bartl, Rebecca Mimel, Christian Gierl, Thomas Högerl

Truppmann Teil II: Marcel Heidler FF-Moosbach.

 

Foto: Truppführerprüflinge mit Ausbildern:

v.li.Andreas Früchtl, Hermann Schroll, Michael Holzapfel, v.re. Johann Sterr, Franz Holzapfel, Adolf Bielmeier, Siegfried Engl und BM Xaver Eckl

           

Foto zur Meldung: Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert
Foto: Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert

Kommandantenwahl bei der FF Prackenbach

(05.08.2011)

Die Brüder Holzapfel bleiben Chef der Aktiven

 

Prackenbach. Einen großartigen Vertrauensbeweis lieferten am Freitag die 36 Wahlberechtigten dem 1. und 2. Kommandanten Franz bzw. Michael Holzapfel, als diese bei einer schriftlichen Wahl wieder als Chef der aktiven Truppe auserkoren  wurden.

 

Franz Holzapfel fungierte von 1998 bis 99 als stellvertretender Kommandant und versieht seit dieser Zeit seit nunmehr 12 Jahren vorbildlich und verantwortungsbewusst das Amt des 1. Kommandanten bei der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach, dessen Aufgabe sicher nicht immer leicht ist. Auch sein Bruder Michael steht ihm seit 12 Jahren als äußerst fähiger Vize zur Seite.

 

Bürgermeister Eckl, der zur Versammlung eingeladen hatte, begrüßte neben den Aktiven auch GeschäftsleiterFranz Kolbeck, die beiden Kommandanten und den Vorsitzenden der FF Alfons Krieger. Eckl freute sich, dass sich so viele zu dem wichtigen Ereignis der Kommandantenwahl Zeit genommen haben. Sie stellen eine zentrale Führung in der FF dar, auf die viele Anforderungen gestellt werden. Dabei ist ein hohes Maß an Erfahrung und unter anderem viele Lehrgänge gefordert. Sie halten die Mannschaft zusammen und halten stets Verbindung mit der Gemeinde und dem Gremium. Das haben die zwei Kommandanten in den letzten Jahren beispielhaft erledigt, lobte er sie und dankte ihnen für die zuverlässige Arbeit mit der Hoffnung, dass sie in diesem Sinne weiter machen.

Er erwähnte auch das neue Feuerwehrauto, bei deren Bestellung auf die Kommandanten die meiste Arbeit hängen blieb. Im Übrigen stehe die Feuerwehr wunderbar da. Es sei das Verdienst der Kommandanten und der Vorstandschaft und aller Funktionen, denen er herzlich dankte.

 

Anschließend brachte Franz Holzapfel einen Rückblick auf die vergangenen 12 Jahre der Kommandanten, wobei er 452 Einsätze und 245 Übungen erwähnte. 21 Gruppen haben die LP im Löscheinsatz und 25 in THL abgelegt. Vier Jugendleistungsprüfungen mit 35 Teilnehmern wurden abgelegt, 85 absolvierten den Wissenstest, 24 Lehrgänge an den Feuerwehrschulen und 81 auf Inspektionsebene. In dieser Zeit wurden aus der Vereinskasse für die Ausrüstung der Aktiven Truppe 16 000 Euro bezahlt, erzählte er.

 

Der derzeitige Ausbildungsstand der 56 Aktiven und der 22 FF-Anwärter liegt bei Truppmann Teil I bei 53, Teil II bei 30. Über 17 Truppführter, 14 Gruppenführer, 44 Sprechfunker, 26 Maschinisten, 24 Atemschutzträger, Motorsägenführer (14) verfügt die Feuerwehr. Sechs können einen THL Lehrgang, 7 für Gerätewart. Im Brand-Haus Würzburg waren vier Aktive, vier sind Leiter einer Feuerwehr, zwei Atemschutzleiter, zwei Jugendwarte, fünf Anwender für Absturzsicherung und ein Schiedsrichter.

 

Schließlich galt der Dank des 1. Kommandanten den Ehefrauen mit Kindern, ohne deren Unterstützung ein solches Ehrenamt undenkbar wäre. Er erwähnte dankend auch die Löschmeister, Atemschutz- und Gerätewarte, den Jugendwarts, der Mädchenbetreuerin und Damenbeauftragten sowie allen Kameradinnen und Kameraden und nicht zuletzt der Vorstandschaft. Nicht unerwähnt ließ er den Dank an die Gemeinde Prackenbach, der Kreisinspektion, Polizei Viechtach, ILS- Straubing.

 

Anschließend wurden bei einer schriftlichen Wahl die beiden Kommandanten gewählt. Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Xaver Eckl mit seinen Helfern Ludwig Gierl und Stefanie Bartl.

Von den 36 Wahlberechtigten erhielt Franz Holzapfel neben zwei Enthaltungen 34 Ja-Stimmen.

35 Aktive fielen mit einer Enthaltung auf Michael Holzapfel.

 

Vorsitzender Alfons Krieger gratulierte den beiden Kommandanten im Namen aller Mitglieder ganz herzlich und wünschte für die weitere Zukunft wenig Einsätze und dass sie, wenn sie ausrücken müssen, wieder gesund nach Hause kommen und bat um weitere gute Zusammenarbeit.

 

Zum Schluss haben die beiden Kommandanten alle Anwesenden noch zu einer Brotzeit eingeladen.

 

Foto: Alfons Krieger Vorstand, Michael und Franz Holzapfel 2. und 1. Kommandant, BM Xaver Eckl vor dem erst kürzlich eingeweihten Gedenkstein deren Flamme in der Abenddämmerung und natürlich nachts im Wechsel leuchtet.

Foto zur Meldung: Kommandantenwahl bei der FF Prackenbach
Foto: Kommandantenwahl bei der FF Prackenbach

Ehrendenkmaleinweihung mit Gartenfest

(10.07.2011)

Die Feuerwehr gedachte ihrer verstorbenen Mitgliedern

 

Prackenbach. Im Rahmen des traditionellen Gartenfestes der Feuerwehr Prackenbach hat am Sonntag Pfarrer Johann Christian Rahm nach dem feierlichen Gottesdienst im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder am Feuerwehr Gerätehaus ein Ehrendenkmal eingeweiht.

 

Zum Gottesdienst begrüßte Pfarrer Rahm eingangs neben den Kirchenbesuchern im besonderen die Feuermitglieder, die mit ihrer Fahne in die Kirche einzogen, angeführt von der Ränkamer Feuerwehrkapelle, die auch in eindrucksvoller Weise die Messfeier musikalisch mit der Schubertmesse mitgestaltete. Auch vier junge Feuerwehrmitglieder band man als Ministranten in die Messfeier mit ein und Schatzmeisterin Manuela Fleischmann trug die Lesung vor.

 

In seiner Predigt ging Pfarrer Rahm auf das Evangelium vom Sämann ein, über dessen Gleichnis Jesus den vielen Menschen von einem Boot aus spricht. „Ein Bauer säte Samen auf den Acker, der eine fiel auf steinigem Boden, der andere in die Dornen und schließlich auf gutes Erdreich“. Dieses Gleichnis könne man auch auf das Wort Gottes anwenden, meinte Rahm. Was auf guten Boden fällt, bringt hundertfache Frucht, während so manches gut gemeintes Wort  zwar gehört wird, aber bald wieder vergessen ist.

 

Nach dem Segen des Priesters und einem Vergelt´s Gott für die Mitfeier sowie einem Applaus für die Kapelle, die den Gottesdienst sehr schön gestalteten, zog man zum Feuerwehrgerätehaus, wo Pfarrer Rahm die Gedenkstätte für die verstorbenen Feuerwehrkameraden segnete.

 

Dort begrüßte Vorstand Alfons Krieger alle Anwesenden insbesondere Pfarrer Rahm, den Ehrenkommandanten und Ehrenbürger Johann Lummer und zweiten Bürgermeister Karl Engl sehr herzlich und dankte dem Geistlichen für die feierliche Gestaltung des Gedenkgottesdienstes und die Einweihung der Gedenkstätte sowie der Ränkamer Feuerwehrkapelle für die wunderbare musikalische Umrahmung und den jungen Feuerwehrkameraden für ihren Dienst als Ministranten beim Gottesdienst.

Bei der Segnung rief der Seelsorger Christus hinein in die Mitte, der Feuer und Flamme ist mit den Menschen und meinte: „Möge alles einen positiven Ausgang finden.“

 

Anschließend nannte Krieger an dieser Stelle alle Firmen, die unentgeltlich zum Gelingen der Gedenkstätte beigetragen haben. Es waren dies die Gemeinde, auf dessen Grundstück das Denkmal nun steht, Kraus Bau Hagengrub, Holzhandlung Hans Niedermeier Landshut, Mobilsäge Wanninger Schwarzgrub, Zimmerei Preuß Viechtach mit Stefan Haimerl, Edelstahl Kuffner Tresdorf, Elektro Lex Prackenbach, Naturstein Preuß Rammersdorf mit Sonja Hartmannsgruber.

 

Stellvertretend für alle Feuerwehrkameraden die mitgearbeitet haben, bedankte sich Krieger bei Thomas Santl und dem Vorstandsmitglied Hans Bartl, der auch das Denkmal geplant und entworfen hat.

 

Zweiter Bürgermeister Karl Engl lobte den schönen Gedenkstein, den die Vorstandschaft für die Verstorbenen Kameraden des Vereins errichtet hat. Möge man sie stets in guter Erinnerung behalten. Für das Gartenfest wünschte er ihnen noch einen schönen Verlauf.

 

Dann legte Vorstand Alfons Krieger im Gedenken aller Verstorbener Mitglieder als Zeichen der Verbundenheit und des Dankes hier an ihrer Gedenkstätte eine Blumenschale nieder und schloss mit den Worten: „Ihr Dienst zum Wohle der Allgemeinheit ist uns Vorbild und Verpflichtung.“

Foto zur Meldung: Ehrendenkmaleinweihung mit Gartenfest
Foto: Ehrendenkmaleinweihung mit Gartenfest

Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen

(30.04.2011)

Traditionelle Maiübung der vier Wehren der Gemeinde mit Altrandsberg aus der Nachbargemeinde

 

Moosbach/Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf und Prackenbach) zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Dieses Jahr hat man auch die Nachbarwehr Altrandsberg eingeladen, die sich mit der Wärmebildkamera beteiligten. Ausrichter war die Feuerwehr Moosbach unter der Einsatzleitung des 1. Kdt. Ludwig Fleischmann.

 

Aus organisatorischen Gründen wurde heuer die Übung auf Samstag, 30. April vorverlegt, weil es am Sonntag zur herkömmlichen Übungszeit für den Gottesdienst störend gewesen wäre, da man sich als Übungsobjekt das ehemalige Gasthaus Stubenhofer-Sterr ausgesucht hatte, das sowohl unmittelbar an der Hauptstraße, als auch gegenüber der Kirche liegt.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand. Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Bergung der drei vermissten Personen durch die Atemschutzträger.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 15.00 Uhr. Drei Minuten später war die Moosbacher Wehr am Übungsobjekt. In fünf Minuten (fast gleichzeitig) trafen die Ruhmannsdorfer und die Altrandsberger ein, acht Minuten nach der Alarmierung war Prackenbach am Übungsobjekt und nach 12 Min. Tresdorf. Die erste der drei vermissten Personen war bereits nach 10 Min. aus dem verrauchten Gebäude und nach 14 Min. die zweite Person geborgen. Für die dritte vermisste Person dauerte es 20 Min., da das Opfer in der Kühlanlage war und die Wärmebildkamera die Türe nicht erkannte.

 

Bei der Moosbacher Wehr, die einige Meter unterhalb des Brandobjekts den Oberflurhydranten anzapften, hieß es bereits nach acht Minuten „Wasser marsch“. Die Ruhmannsdorfer Wehr baute ab der Zisterne beim Anwesen Kerscher in der Pfarrhofstraße auf und meldeten nach 12 Min. Wasser und die Tresdorfer bezogen das Wasser vom Oberflurhydranten beim Pfarrhof und konnten nach 20 Min. liefern. Zudem hat die Prackenbacher Wehr um 14 Min. nach der Alarmierung den Lüfter eingesetzt.

 

Bei der Abschlussbesprechung begrüßte Kdt. Ludwig Fleischmann alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, den 2. Bürgermeister Karl Engl, KBM Hans Sterr und den Ehrenkommandanten und – Vorsitzenden Max Dorner. Dankend erwähnte er die Wirtsleute für die zur Verfügungsstellung des Objekts und bot allen verschiedene Durstlöscher an, welche die Feuerwehr zur Verfügung gestellt hatte. Zu den Altrandsbergern gewandt, meinte er, dass diese gemeinsamen Übungen die Kameradschaft fördert und hoffe, dass wir auch in ihrem Sinne gehandelt haben.

 

KBM Hans Sterr bedankte sich bei allen, welche die Übung mitgemacht hatten, insbesondere auch bei der Altrandsberger Wehr. „Ihr habt ruhig gearbeitet und es hat wunderbar geklappt“ lobte er die Kameraden und wünschte ein schönes Wochenende.

Zweiter Bürgermeister Karl Engl dankte in seinem Grußwort den Wehren im Namen der Gemeinde für ihren Übungseinsatz, zu dem sie sich Zeit genommen hatten und honorierte auch die Aktiven aus dem Nachbarlandkreis. Auch 2. Kommandant Siegfried Engl dankte den zahlreich erschienenen Kameraden und lobte sie für den ruhigen Aufbau.

Fazit von Ludwig Fleischmann: Dadurch, dass wir 3 B- Leitungen verwendet haben, war das Wasser vom Ortsnetz ausreichend.

 

Foto: v.li. KBM Hans Sterr, Max Dorner, 4.v.li. Ludwig Fleischmann, 8.v.li. 2. Kdt. Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen
Foto: Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen

Bilanz einer vorbildlichen Feuerwehr am Jahresende

(07.01.2011)

56 Aktive waren 533 Stunden unfallfrei im Einsatz – Ehrungen und Beförderungen

 

Prackenbach. „Ein Jahr mit nicht so viel Einsätzen ist vorüber, doch deren Qualitäten werden von Jahr zu Jahr immer höher“, mit dieser Tatsache, verbunden mit einem großen Lob für eine äußerst starke Wehr, begann KBI Christian Stiedl seine Grußworte bei der diesjährigen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach am Freitag Abend im Unterrichtsraum des Feuerhauses.

 

Bevor Vorsitzender Alfons Krieger das Vereinsgeschehen von 2010 darlegte, konnte er neben einem vollen Haus den 1. und 2. Bürgermeister Franz Xaver Eckl bzw. Karl Engl, Gemeinderat Albert Baumgartner und den Ehrenvorstand Helmut Gierl begrüßen. Von der Kreisinspektion waren KBI Christian Stiedl, Ehren-KBI  Peter Altmann und KBM Johann Sterr gekommen. Dann gab Krieger die neun, in diesem Jahr verstorbener Mitglieder bekannt, die ein großes Loch in die Reihen der Kameraden gerissen hat. Es waren dies die Ehrenmitglieder Johann Holzer, Josef Wolf, Hermann Fischl, Ludwig Schötz, Franz Bemmerl, Ludwig Gierl, Karl Wagner sowie Rudolf Huber und Hermann Daffner. Ihnen und aller verstorbener Mitglieder zu Ehren bat Krieger um eine Gedenkminute.

 

In seinem Rückblick erinnerte er an eine Reihe von eigenen gesellschaftlichen und kirchlichen Veranstaltungen. Vereinsmäßige Feste und Veranstaltungen im Gemeindebereich wurden besucht und unter anderem sich beim Gründungsfest des KuRV am Ort mit vielen Mitgliedern beteiligt. Respekt zollte er seiner erfolgreichen Fußballmannschaft, die sich bei der Landkreismeisterschaft mit 24 : 0 Toren den 1. Platz holten. Auch beim FF-Skifahren in Rabenstein war Michael Holzapfel und Helga Holzapfel jeweils mit dem 5. Rang erfolgreich. Schließlich wurde ein Seminar für FF Versicherungsschutz belegt, bei einem Werbetag alle 14-jährige eingeladen, 10 Mitgliedern zum runden Geburtstag sowie Festbraut Marlene Fraundorfner zur Hochzeit gratuliert.

 

Nach drei Neuaufnahmen im Erwachsenen-Bereich (Michael Bergbauer, Martin Hirtreiter und Thomas Huber) und einem Austritt liegt die Mitgliederzahl bei 256, berichtete Krieger weiter. Außerdem wurden in diesem Jahr Werner Eidenschink, Ludwig Stieglbauer und Johann Lex zu Ehrenmitgliedern ernannt. Er informierte zudem die Anwesenden, dass die Gedenkstätte, bei der Sonja Hartmannsgruber die Inschrift erstellt, beim diesjährigen Gartenfest eingeweiht wird. Außerdem ist Kurt Sobania nach wie vor für Uniformen zuständig. Auch im Feuerwehrerholungsheim seien immer wieder Plätze frei. Krieger bittet um rechtzeitige Anmeldung.

Als nächste Termine nannte der Vorsitzende die eigene Faschingsunterhaltung am 7. März und das Gartenfest am 10. Juli 2011 und unter anderem das 100-jährige Gründungsfest des Handwerkervereins vom 29.-31. Juli 2011.

 

Georg Ecker verlas anschließend die Niederschrift der 136. Generalversammlung und Schatzmeisterin Manuela Fleischmann lieferte den Kassenbericht, den die Kassenprüfer Ulrike Holzapfel und Kurt Sobania geprüft und für sehr sauber und ordnungsgemäß fanden und die Entlastung erteilten. 

 

Der 1. Kommandant Franz Holzapfel berichtete in seinen umfangreichen Ausführungen, dass im abgelaufenen Jahr 56 Mitglieder incl. 7 Damen aktiven Dienst verrichteten, die bei 27 Einsätzen (3 Brände und 24 THL) insgesamt 533 Stunden unfallfrei im Einsatz waren. Zum einen wurde die Wehr zu einem Wohnhausbrand nach Viechtach gerufen, in Berg brannte ein Holzhaufen und in Moosbacherau löste ein Blitzschlag den Brand einer Scheune aus. Die 24 THL-Einsätze bestanden unter anderem aus neun freiwilligen Tätigkeiten, fünf Hilfeleistungen, Unfälle mit Straßenfahrzeugen, vier Wassertransporte und einen Sturmschaden.

 

Bei 13 planmäßigen und 7 zusätzlichen Übungen wurden insgesamt 544 Übungsstunden (ohne die Atemschutz- und Jugendübungen) bei einer durchschnittlichen Mannschaftsstärke von 16 Aktiven bewältigt, berichtete Holzapfel weiter. Er bedankte sich bei den Arbeitgebern, Resi Pritzl und den Nachbarfeuerwehren sowie den Übungsobjektbesitzern, den Autohäusern Aich, Tax und Tetek.

 

Des Weiteren erwähnte Holzapfel, dass neben den 27 Aktiven, die heuer Leistungsprüfungen abgelegt haben, bei der Feuerwehr Prackenbach insgesamt 82 Gruppen die Prüfung im Löscheinsatz (davon 58 x Gold-Rot) und 36 Gruppen in THL (33 x Gold-Rot) erworben haben. An der Feuerwehrschule in Regensburg belegte Thomas Sobania einen THL-Lehrgang RW/HLF und auf Inspektionsebene schloss Andre Achatz, Andreas Braun, Christian Gierl, Bettina Heiland, Martin Löbel, Nico Mucchetto, Thomas Schötz und Jennifer Zedler den Truppmann Teil I ab. Den Maschinistenlehrgang absolvierten Martin Haimerl, Michael Holzapfel und Thomas Penzkofer. Josef Högerl und Alexander Holzapfel nahmen am Atemschutzlehrgang teil sowie Alexander Holzapfel beim Anwender für Absturzsicherung. Auch eine Reihe weiterer Termine wurden belegt, wie eine TM-Ausbildung, die Gerätehausüberprüfung durch KBM Märcz sowie zwei HLF-Besichtigungen und die Teilnahme bei einer Ehrenzeichenverleihung in Regen für 25-jährige aktive Dienstzeit von Michael und Rupert Högerl.

 

Bezüglich der Fahrzeuge und Geräte berichtete Holzapfel, dass Instandsetzungsarbeiten vorgenommen wurden. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei den Gerätewarten, allen Helfern, bei den Bauhofarbeitern und Sepp Haas von der Verwaltung. Auch läuft seit zwei Jahren die Handy-Benachrichtigung. 41 Aktive werden derzeit über SMS informiert. Die Kosten von 193,- € übernahm die Vereinskasse. Auch neue Ausrüstungsgegenstände wurden beschafft, die ebenfalls mit ca. 2000 € aus der Vereinskasse bezahlt wurden. Im Übrigen finanzierte die Gemeinde mit einem Betrag von 1000 € Feuerwehrhaltegurte, Stiefel, Funkgeräte und einen Zumischer Z2.

In den Dank an Bürgermeister, Gemeinderat, Verwaltung und Landratsamt schloss Holzapfel die Kreisinspektion, Löschmeister, Vorstandschaft, Kameraden mit ihren Angehörigen, Polizeiinspektion VIT  und die integrierte Leitstelle in Straubing sowie die Damen für die Reinigung und alle ein, die gewissenhaft ihren Dienst verrichten und wünschte Gesundheit, Frieden und eine kameradschaftliche Zusammenarbeit.

Für 2011 steht eine Truppführerausbildung an, Sprechfunklehrgang, Leistungsprüfungen, Maschinen- und Gemeinschaftsübungen.

 

In seinem Rechenschaftsbericht, den Atemschutzwart Stefan Pritzl mit interessanten Fotos untermauerte,  berichte er neben einem Brandeinsatz von vier Atemschutzübungen in der Übungsanlage in Regen, zwei Standortübungen, von einer Einsatzübung im Rahmen  der Gemeinschaftsübung. Vier Geräteträger absolvierten einen Ganztagslehrgang in Schöllnach sowie einen Lehrgang in der Brandsimulationsanlage Osterhofen. Außerdem belegten vier Atemschutzträger eine Leistungsprüfung  der Variante III und zwei einen Atemschutzlehrgang in Regen. Sein Dank galt zum Schluss der Kreisinspektion und der Vorstandschaft.

 

Für eine große Truppe von 24 Jugendlichen davon 11 Mädchen ist Jugendwart Stefan Penzkofer verantwortlich. Eine erfreuliche Zahl von 11 Neuzugängen konnte der Verein verbuchen: Pia und Nico Brunnbauer, Johannes Haimerl, Michaela Heiland, Magdalena Högerl, Tamara Holzapfel, Thomas Kargl, Sandra Kurz, Gidion Rinkl, Maximilian Rinkl und Tanja Preuß. In 10 planmäßigen Übungen sind 204 Übungsstunden abgeleistet worden. Acht Feuerwehranwärter haben die Truppmann Teil 1 Prüfung absolviert, 20 Teilnehmer den Wissenstest und von 16 Teilnehmern, welche die Bayerische Jugendleistungsprüfung gemeinsam mit der FF Tresdorf ablegten, waren erfreulicher Weise 13 aus Prackenbach. Bei einer menge Veranstaltungen haben sich die Jugendlichen unter anderem drei Mal beim Ferienprogramm beteiligt, einen Werbetag mit Vorführung veranstaltet, einen Grillabend ausgerichtet und an Heilig Abend das Friedenslicht überbracht. Für 2011 sind unter anderem wieder diverse Übungen vorgesehen, Funklehrgang und Leistungsabzeichen, Wissenstest, Zeltlager und ein Kreisjugendwerbetag.

Zum Schluss bedankte sich Penzkofer  bei seinem Stellvertreter Michael Holzapfel und Christin Löbel, dem Kommandanten und der Vorstandschaft und allen Kameraden.

 

Nach den umfangreichen Rechenschaftsberichten beantragte Bürgermeister Eckl die Entlastung der ganzen Vorstandschaft, die einstimmig von den Anwesenden erteilt wurde und wickelte die Neuwahl eines neuen Aktivenvertreters ab, da der bisherige Thomas Sobania aus privaten Gründen sein Amt zur Verfügung stellte. Eckl dankte ihm für seine gewissenhafte Arbeit. Als neuer Mann wurde Thomas Fleischmann vorgeschlagen, der die Wahl annahm.

 

Eckl war beeindruckt von einem gerammelt vollen Unterrichtsraum, (vor allem auch sehr viele junge Leute) von denen die Mitglieder fast durch die Bank in Uniform erschienen. Ganz besonders ehrte es ihn, dass drei Herren von der Inspektion anwesend waren, wobei man sich ganz besonders über den Besuch von Ehren-KBI Peter Altmann freute. Er sprach von einem ereignisreichen Jahr vor allem im Punkto Anschaffung des HLF. Einen langen Prozess über die Ausschreibung haben wir hinter uns, bis wir das Wunschfahrzeug der Feuerwehr zusammen gestellt hatten. Sein Dank galt dabei insbesondere dem Kommandanten und seinem Stellvertreter für die gute Zusammenarbeit bei der Zusammenstellung des Fahrzeuges, was viel Nerven abverlangte.

Eckl gratulierte auch der erfolgreichen Fußballmannschaft, die beim Turnier den 1. Preis erhielt. Sein Dank galt allen Feuerwehrmitgliedern für ihren Einsatz, insbesondere dem Jugendwart und Gerätewart und wünschte, sie mögen der Feuerwehr treu bleiben.

 

KBI Christian Stiedl sprach von so manchen Verkehrsunfällen, die ein großes Problem für die Feuerwehren wird, weil der Stahl mancher Fahrzeugtypen so hart ist, dass er nur mit Mühe durchschnitten werden kann. Die Zeit, dass die Aktiven einen Verunglückten befreien können, zieht sich so in die Länge. Infos von den Herstellern bekommt man nicht. Die integrierte Leitstelle, die seit 6. Oktober in Betrieb genommen wurde, klappt hervorragend, sagte Stiedl. Er lobte die Feuerwehr Prackenbach als eine sehr starke Wehr und dankte dem Kommandanten für seinen großen Zeitaufwand. Leider ist das Ehrenamt nicht mehr so gefragt und auch bei den Firmen wird es immer schlimmer, dass die Aktiven im Ernstfall freigestellt werden. Er dankte schließlich allen für ihre Arbeit, für ihr Engagement und stellte die Hoffnung heraus, dass es so weiter geht, denn auf Prackenbach kann man sich verlassen.

 

Über die super Mischung von Feuerwehrmitgliedern, welche den Unterrichtsraum füllten, freute sich KBM Johann Sterr und wünschte noch ein gutes neuen Jahr. Die integrierte Leitstelle bezeichnete er als super Einrichtung. Wir haben dabei einen großen Schnitt nach vorne gemacht, ein Unterschied wie Tag und Nacht gegenüber früher, behauptet Sterr. Übungsmäßig seid ihr gut aufgestellt, betonte Sterr und wünschte für das neue Jahr alles Gute.

 

Allen muss ich nicht zuwieder geworden sein, bemerkte Ehrenkreisbrandinspektor Peter Altmann, als er merkte, dass er sehr willkommen war. Er erwähnte alte Zeiten, wo man immer wieder gute Lösungen fand, als man  unter anderem die neue Drehleiter anschaffte oder mal ein gebrauchtes Fahrzeug kaufte. Die Anschaffung des neuen HLF ansprechend, betonte er, „beim Bau eines Hauses fragt man sich manchmal am Ende, ob man dies oder jenes nicht billiger hätte haben können und meinte, „Bedenkt, das Auto muss 25 Jahre halten“. Mit guten Wünschen für die Zukunft verabschiedete sich Peter Altmann.

 

Ehrungen und Beförderungen

Befördert wurden zum Feuerwehrmann Christian Gierl, Alexander Holzapfel und Martina Haberl.

Zum Oberfeuerwehrmann Mathias Bartl und zur Hauptfeuerwehrfrau Ulrike Holzapfel.

Verabschiedet aus dem Aktivendienst (42 Jahre) wurden Karl Engl und Thomas Sobania als Gerätewart nach 11 Jahren. Er hat seine Tätigkeiten mustergültig ausgeführt, lobten die Verantwortlichen, wofür man ihm herzlich dankte.

Als neuer Gerätewart wurde Martin Haimerl ernannt.

Ehrungen für ihre lange Treue zum Verein erhielten: für 40 Jahre Andreas Frohnauer und Gerhard Engl, Otto Preuß für 50 Jahre und Wolfgang Stelzl für 60 Jahre.

Dank zollte man auch den früheren Kassenprüfern Hans Fraundorfner und Josef Rackl und schließlich wurde in diesem Zusammenhang Karl Engl für die langjährige treue Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Stefan Pritzl bat zum Schluss Bürgermeister Eckl um die Möglichkeit, für die Feuerwehr eine Fax-Nr. zu bekommen und Ludwig Pritzl berichtete von seinen vier Wochen im Feuerwehrerholungsheim. Es war sehr schön, man konnte viele Leute kennen lernen und die Möglichkeit ist gegeben, viel zu unternehmen, lobte er das Heim. Nur war er etwas verwundert, dass er keinen aus unserer Region traf. Die meisten waren aus Franken.

KBI meinte dazu, dass für Regen 6 – 7 Freiplätze gemeldet sind.

Zum Schluss dankte der Vorsitzende Alfons Krieger allen, die im abgelaufenen Vereinsjahr ihn in irgendeiner Weise unterstützt haben und schloss mit dem Satz: „Das was sie leisten oder geleistet haben verdienst höchsten Respekt.“

 

Foto: KBM Johann Sterr, KBI Christian Stiedl, Thomas Sobania, Thomas Fleischmann, Martin Haimerl, Franz Holzapflel, BM Eckl, Alfons Krieger

sitzend EKBI Peter Altmann, Karl Engl und Hans Fraundorfner 

Foto zur Meldung: Bilanz einer vorbildlichen Feuerwehr am Jahresende
Foto: Bilanz einer vorbildlichen Feuerwehr am Jahresende

Feuerwehren übten den Ernstfall

(15.10.2010)

Schwerer Verkehrsunfall auf der neuen Gemeindeverbindungsstaße

 

Prackenbach/Aurieden. Die neu ausgebaute Gemeindeverbindungsstraße Aurieden Richtung Lehen, auf Höhe der Abzweigung zum Höllensteinsee war am Freitagabend Schauplatz einer spektakulären Einsatzübung der Feuerwehren Miltach, Prackenbach und Ruhmannsdorf. Die Feuerwehr Blaibach, welche die Ausleuchtung der Unfallstelle mit ihrem Lichtmastfahrzeug übernehmen sollte, war leider durch einen Einsatz verhindert.

 

Gegen 19.00 Uhr wurden die beteiligten Feuerwehren über Funk alarmiert. Bereits drei Minuten später war die Ruhmannsdorfer Wehr am Einsatzort, wo sie einen PKW vorfand, der auf der Seite lag und sich mit dem Dach an einem großen Stein verkeilt hatte. Zwei Personen waren in dem Fahrzeug eingeklemmt. Als erstes wurde eine großräumige Absicherung sowie die Ausleuchtung der Unfallstelle vorgenommen.

 

Zeitgleich erkundete Einsatzleiter 2. Kdt. Andreas Früchtl die Lage und fand einen zweiten PKW, der etwa 50 Meter entfernt auf dem Dach in einem Bach lag. Ein kleiner Junge konnte sich hier bereits schwer verletzt aus dem Wrack befreien und sorgte sich um seinen Vater, der noch im Fahrzeug eingeklemmt war. Der Junge und auch die eingeklemmten Personen wurden von Feuerwehrmännern erstklassig betreut.

 

Im angrenzenden Waldstück wurde am Ende der Lage-Erkundung schließlich noch eine leblose Person gefunden, die es dann zu reanimieren galt. Bereits nach sieben Minuten traf auch die Feuerwehr Prackenbach mit dem ersten Hydraulischen Rettungssatz an der Unfallstelle ein und begann mit den Vorbereitungen zur Rettung der beiden eingeklemmten Personen.

 

Kurz darauf erreichte auch die FF Miltach die Einsatzstelle aus Richtung Lehen kommend und bekam den Auftrag, die Personenrettung aus dem im Bach liegenden Fahrzeug vorzunehmen. Dies gestaltete sich als äußerst schwierig, da die Person in Fußbereich eingeklemmt war und das Fahrzeug mit dem Dach im Bachbett lag. Nach dem ein erster Zugang in das Fahrzeug geschaffen war, stieg ein Rettungssanitäter der Miltacher Feuerwehr zu der eingeklemmten Person in das Fahrzeug und übernahm die Erstversorgung. Parallel hierzu wurde die Ausleuchtung dieses Einsatzabschnittes und der Aufbau des hydraulischen Rettungssatzes durch die Kräfte aus Miltach vorgenommen. Mittels „Stab-Fast“, einem Gerät, das zum Stabilisieren von Fahrzeugen verwendet wird, wurden beide PKW`s fixiert, damit eine sichere und Patientenschonende Rettung möglich war.

 

Die Prackenbacher Wehr verschaffte sich über die Heckklappe des PKW´s einen Zugang in das Fahrzeug. Da aus dem Motorraum des Fahrzeuges plötzlich dichter Rauch aufstieg, drängte Holger Knobloch von der DLRG Blaubach, der bei dieser Übung als Notarzt fungierte, auf eine schnelle Befreiung der eingeklemmten Person. So wurde nach Absprache eine sogenannte „Crash-Rettung“ durch den Einsatzleiter angeordnet. Die beiden Opfer wurden dann über die Heckklappe aus dem Fahrzeug befreit und versorgt. Ein Trupp kümmerte sich zeitgleich mittels Schnellangriffschlauch des Prackenbacher Tanklöschfahrzeuges um den Brand im Motorraum. Nach 45 Minuten waren schließlich alle Personen aus den beiden Fahrzeugen befreit und Erstversorgt.

 

Bei der anschließenden Abschlussbesprechung begrüßte 2. Kdt. Früchtl alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, die an diesem Freitagabend ihre Freizeit für diese Übung opferten. „Ihr habt wirklich erstklassige Arbeit geleistet!“ lobte Früchtl die Feuerwehrkameraden. Auch die jeweiligen Einheitsführer aus Miltach und Prackenbach schilderten kurz den Übungsablauf mit den Herausforderungen, die es zu bewältigen gab und waren sehr erfreut darüber, dass sie an dieser nicht alltäglichen Übung teilnehmen durften. Zum Schluss bedankte sich Früchtl noch bei Patrick Weber und Mathias Eckl, welche die beiden Unfallfahrzeuge zur Verfügung stellten. 

Foto zur Meldung: Feuerwehren übten den Ernstfall
Foto: Feuerwehren übten den Ernstfall

Jugendleistungsprüfung 2010 für 16 Feuerwehrmitglieder

(09.10.2010)

Praktisch wie Theorie – alles mit Bravur erledigt

 

Prackenbach. 16 junge Feuerwehrmitglieder, davon 13 aus Prackenbach und drei aus Tresdorf haben am Samstag mit Erfolg die bayerische Jugendleistungsprüfung abgelegt und durften das bayerische Jugendleistungsabzeichen in Empfang nehmen.

 

In den Räumlichkeiten der FF Prackenbach hieß KBI Christian Stiedl sowohl die Prüflinge, als auch die Schiedsrichter KBM Johann Achatz (KBM Jugend Bereich West), Bernhard Hacker (FFW Viechtach), Siegfried Engl (2.Kdt. FF Moosbach) und Franz Holzapfel (1. Kdt. FF Prackenbach) herzlich willkommen.

 

Anschließend traten die jungen Leute zur Leistungsprüfung an. Sie besteht aus Grundtätigkeiten im Feuerwehrwesen wobei fünf Einzelübungen, fünf Truppübungen und ein Fragebogen in der theoretischen Prüfung abverlangt wird.

Bei den Einzelübungen wird der Mastwurf am Saugkorb, Mastwurf mit Halbschlag am Strahlrohr, Rettungsknoten sowie Schlauch ausrollen und Feuerwehrleinenzielwurf geprüft.

Auch die Truppenübungen müssen korrekt ausgeführt werden: Hier müssen zwei Saugschläuche zusammen gekoppelt werden und ein C-Strahlrohr vorgenommen. Zielspritzen mit der Kübelspritze wurde geübt und Kuppeln einer 90 m langen Schlauchleitung. Schließlich wurde das  Erkennen und Zuordnen von Armaturen, Kuppelungen und Zubehör gefragt.

 

Nach den praktischen Übungen wurde im Unterrichtsraum der FF das theoretische Wissen geprüft wobei die Prüflinge das Ausfüllen eines Fragebogens in kürzester Zeit mit links erledigten. In den 10 gestellten Fragebögen ging es unter anderem um die Bezeichnung eines TSF, wer den Einsatz eines zweiten C-Rohres bestimmt, wo Feuerwehranwärter, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, eingesetzt werden dürfen, welche brennbaren Stoffe Wasser ohne Einschränkung als Löschmittel geeignet sind oder wie viel Wassermenge ein CM-Strahlrohr mit Mundstück liefert und noch einiges mehr.

Sämtliche Stationen wurden von den Schiedsrichtern auf Richtigkeit und Einhalten der Sollzeit genau kontrolliert. 

 

Nach bestandener Prüfung lobte KBM Johann Achatz die Prüflinge für ihre super Leistung und gratulierte ihnen ganz herzlich. 

Kdt. Franz Holzapfel dankte den Jugendlichen für ihr Engagement, den Schiedsrichterkollegen sowie allen Ausbildern  für die Unterstützung und lud  zu einer deftigen Brotzeit ein.

 

Das Bayerische Jugendleistungsabzeichen verdienten sich aus Prackenbach: Andre Achatz, Michael Braun, Andreas Braun, Nico Brunnbauer, Pia Brunnbauer, Johannes Haimerl, Michaella Heiland, Magdalena Högerl, Sandra Kurz, Nico Mucchetto, Gidion Rinkl, Maximilian Rinkl und Jennifer Zedler.

Aus Tresdorf: Julia Brunner, Julia Altmann und Mathias Wilhelm. 

 

Foto: v.re. Franz Holzapfel, 4.Bernhard Hacker

v.li. hinten Sigfried Engl und Johann Achatz

Foto zur Meldung: Jugendleistungsprüfung 2010 für 16 Feuerwehrmitglieder
Foto: Jugendleistungsprüfung 2010 für 16 Feuerwehrmitglieder

Leistungsprüfung im Löschangriff mit Bravur bestanden

(19.09.2010)

Ulrike Holzapfel glänzte mit der höchsten Stufe Gold-Rot

 

Prackenbach. Dank der perfekten und gewissenhaften Ausbildung durch Gruppenführer Martin Engl und dem stellvertretenden Kommandanten Michael Holzapfel haben am Sonntag acht Männer die Leistungsprüfung im Löschangriff Variante I in den Stufen II, III und V  mit Erfolg abgelegt. Favorit war Ulrike Holzapfel, die einzige Dame in der neunköpfigen Gruppe, die den männlichen Kollegen in nichts nachstand. Sie hat sich um das Abzeichen der höchsten Stufe VI (Gold-Rot) verdient gemacht.

 

Die Befehle des Gruppenführers kamen präzise, wobei unter anderem das Kuppeln der Saugschläuche und die verschiedenen Knoten beherrscht werden musste. Für die Stufe VI waren Testfragen für die Mannschaft gefordert sowie für Stufe V Erkennen von Gefahrgut- und Hinweiszeichen. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter 2.Kdt. Siegfried Engl, Moosbach, 1. Kdt. Franz Holzapfel, Prackenbach sowie 2. Kdt. Michael Holzapfel als Zeitnehmer legte die Mannschaft eine fehlerfreie Arbeit an den Tag.

Als interessierter Zuschauer war Vorstand Alfons Krieger, der sich bei jeder LP über den Stand der Truppe informiert.

 

Siegfried Engl lobte die gut funktionierende Gruppe, welche die Prüfung mit Bravur bestanden hätte, wie man es in Prackenbach gewohnt sei. Er merkte an, dass die Befehle unter anderem bei „Wasser Marsch“ klar und deutlich gegeben werden sollen, dass sie auch verstanden werden.

Zu der Gold-Rot-Dame meinte er, sie sollte nicht in Rente gehen. Bleibt der Feuerwehr treu, sagte er und unterstützt die Kommandanten. Auf jeden Einzelnen muss Verlass sein, ergänzte er und sprach auch den Ausbildern ein großes Dankeschön aus.

 

Franz Holzapfel lobte die Gruppe, dass sie sich wieder Zeit genommen haben und dankte dem Gruppenführer und Martin Haimerl, der die Gruppe zusammen geführt hat sowie den Ausbildern. Holzapfel entschuldigte KBI Christian Stiedl, der durch einen Brandfall verhindert war, so dass die Abzeichen zu einem späteren Zeitpunkt übergeben werden. Anschließend lud Holzapfel alle zu einem Mittagessen in den Unterrichtsraum ein.

 

Abgelegt haben die Leistungsprüfung:

GF Markus Engl Stufe V (Gold-Grün), MA Martin Haimerl II (Silber), ME Ulrike Holzapfel VI (Gold-Rot,

ATFGünther Fraundorfner V (Gold-Grün), WTF Andreas Schötz und STM Mathias Bartl beide III (Gold), ATM Thomas Penzkofer, WTM Alexander Holzapfel, STF Josef Högerl alle II (Silber).

 

Foto: Markus Engl, Martin Haimerl, Ulrike Holzapfel, Thomas Penzkofer, Günther Fraundorfner, Alexander Holzapfel, Andreas Schötz, Mathias Bartl, Josef Högerl, Franz Holzapfel und Siegfried Engl   

Foto zur Meldung: Leistungsprüfung im Löschangriff mit Bravur bestanden
Foto: Leistungsprüfung im Löschangriff mit Bravur bestanden

Zwei Mal Ehrenmitglied

(02.09.2010)

Hans Lex feierte seinen 70. Geburtstag

 

Prackenbach. Eine große Schar von Gratulanten stellte sich am Samstag bei dem allseits geschätzten Prackenbacher Geschäftsmann Hans Lex ein, der rüstig und wie immer fidel mit der ganzen Familie, Verwandten und Freunden seinen 70. Geburtstag feierte.

 

Der Handwerkerverein und die Freiwillige Feuerwehr nahmen dies zum Anlass und ernannten ihr langjähriges Mitglied mit einer Urkunde zum Ehrenmitglied. Auch der Sportverein und der Tennisclub überbrachten ihrem Vereinskameraden gute Wünsche mit und nicht zuletzt die Kartenfreunde, die schmunzelnd behaupteten, dass im Grunde die Kosten der Feier aus ihrer Tasche stammen, die ihnen der Jubilar in den Jahren längst abgezockt hat.

 

Hans Lex ist ein Prackenbacher „Gewächs“. Sein Elternhaus ist der heutige Landmaschinen-Betrieb, den später sein Bruder Josef übernahm. Mit noch einem Bruder und einer Schwester absolvierte der Jubilar die Schulzeit in Prackenbach und ging anschließend im Autohaus Krah in Viechtach in die KFZ-Mechaniker-Lehre.

 

1957 errichtete der Jubilar neben der Kreuzung an der B 85 nach der Einmündung in die Ortschaft eine Tankstelle mit Autowerkstatt, das der rührige KFZ-Meister zu einem modernem Autohaus erweiterte, wo er erfolgreich seine Suzuki an den Mann bringt.

 

Im selben Jahr heiratete der Jubilar seine Elfriede, eine geborene Kirschbauer, die ihn die ganzen Jahre hervorragend unterstützte. Von den drei Kindern, welche aus der harmonischen Ehe hervorgingen, schmeißt Ingrid die anstehenden Büroarbeiten, Monika ist Leiterin des Kindergartens am Ort und Sohn Hans ist in die Fußstapfen seines Vater getreten und hat den Betrieb übernommen. Auch zwei Enkel gehören längst zur Familie, die dem Opa viel Freude bereiten.

 

Wenn der Jubilar auch die Führung des Betriebes abgegeben hat und der Tag nicht mehr so stressig verläuft, mischt der eingefleischte Geschäftsmann, immer freundlich und zuvorkommend, noch im Geschäft mit und ist auch für einen Rat immer zu haben. Früher hat er zuweilen noch Tennis gespielt, doch heute gehört sein liebstes Hobby dem Kartenspiel oder fährt am Sonntag mit Vorliebe mit seiner Elfriede durch unsere schöne Waldheimat, wo sie zum Abschluss in einem Restaurant ein Haferl Kaffee genießen.

 

Foto: Alfons Krieger, Hans Lex, Sonja Eidenschink, Thomas Holzer                

Foto zur Meldung: Zwei Mal Ehrenmitglied
Foto: Zwei Mal Ehrenmitglied

Spongebob und Pferde auf Leinwand gezaubert

(31.08.2010)

Rosi Baumgartner gab Hilfestellung

 

Prackenbach. Als letztes Highlight des diesjährigen Ferienprogramms organisierte die Feuerwehr Prackenbach am Dienstag für die Kinder einen Malkurs.

 

17 angehende kleine Künstler waren mit großem Eifer dabei, im Unterrichtsraum des Feuerhauses unter der Leitung von Rosi Baumgartner einen echten „SpongeBob“ (Schwammkopf) oder einen Pferdekopf zu kreieren. Die Figur stammt aus der amerikanischen Zeichentrickserie, die 1998 von Stephen Hillerburg entwickelt wurde.

 

Zunächst wurden die Umrisse des „SpongeBob“ auf Leinwand abgepaust und dann  mit Acrylfarben ausgemalt. Es wurde gestrichen und gepinselt, während Baumgartner jedem Kind Anleitung und Hilfestellung angedeihen ließ. Auch Helga Holzapfel von der Feuerwehr und weitere zwei Mütter sowie der Jugendbeauftragte Johann Schedlbauer waren mit von der Partie und bemühten sich um die Maler.

 

Für die meisten Kinder war es sicher  das erste „Kunstwerk“, das sie auf Leinwand gefertigt hatten, wobei sie dabei nicht nur viel gelernt hatten, sondern auch der Spaß nicht zu kurz kam. Sie freuten sich sehr, dass sie ihr Kunstwerk zum Schluss mit nach Hause nehmen durften, um es Mama und Papa zu präsentieren.

 

Johann Schedlbauer dankte Rosi Baumgartner, dass sie sich einerseits für die Malstunden zur Verfügung gestellt hat und auch viel von ihrem eigenen Material in die Aktion mit einbrachte. Für die Feuerwehr Prackenbach hatte er ein großes Lob parat, da sie im diesjährigen Ferienprogramm drei Veranstaltungen organisiert hatten.

 

Foto: Malaktion mit Rosi Baumgartner

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Foto: Spongebob und Pferde auf Leinwand gezaubert

Eine Radtour mit der Feuerwehr

(10.08.2010)

Prackenbach. Nach einem erfolgreichen Auftakt ins Ferienprogramm am Freitag letzter Woche, ging es am Dienstag mit einer Radtour in die zweite Runde, organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr Prackenbach.

 

Obwohl am Vormittag vereinzelt graue Regenwolken aufzogen, zeigte sich das Wetter dann mit herrlichem Sonnenschein von seiner besten Seite, als 15 Radler mit drei Begleitpersonen der Feuerwehr um 10.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Prackenbach starteten. Als Ziel hatte man sich den Höllensteinsee ausgesucht.

 

Mit Radlerhelmen, versteht sich, ging´s, etwas Proviant im Gebäck, mit kleinen Unterbrechungen Richtung Lehen.  Hier teilte sich die Gruppe, wobei die kleinere Gruppe einen Abstecher über den Blaibacher See machte, bis sie sich mit den Übrigen am Gasthaus zum Seeblick wieder zusammen fanden , wo sie sich das Mittagessen schmecken ließen.

 

Aufgetankt radelten die 15 Kinder mit ihren Begleitern über Grub zurück nach Prackenbach, wo sie wohlbehalten von den Eltern in Empfang genommen wurden. Dank gebührt den drei Begleitern Stefan Penzkofer, Helga Holzapfel und Markus Engl von der Feuerwehr für ihren ehrenamtlichen Einsatz, wobei die Kinder viel Freude und Spaß erlebten.  

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Foto: Eine Radtour mit der Feuerwehr

Feuerwehr gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder

(11.07.2010)

Im Leben immer nach vorne schauen

 

Prackenbach. Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Feuerwehr jährlich einmal der verstorbenen Mitglieder gedenkt. Pfarrer Johann Christian Rahm begrüßte eingangs die stark und schneidig aufmarschierte Mannschaft der Feuerwehr sehr herzlich. Auch freute es ihn, dass der Verein mit Uniform und Fahne, zur Kirche und zum Glauben steht. Im Leben kommt es sicherlich nicht immer auf menschliche Größe an, sondern wir sollen uns mit dem Segen des Himmels beschenken lassen, so Pfarrer Rahm.

Der Gottesdienst wurde von der Feuerwehr mitgestaltet. Die musikalische Gestaltung hatte der Kinder- und Jugendchor Prackenbach unter der Leitung von Anna Bartl übernommen. Instrumental wurden sie von Eva-Maria Eidenschink und Veronika Haimerl am E-Piano sowie von Simon Eidenschink an der Gitarre begleitet.

 

In seiner Predigt stellte Pfarrer Rahm heraus, dass wir in unserem Leben immer nach vorne schauen sollen. Wer die Hand an den Pflug legt, sollte nicht mehr zurückschauen, zitierte er das Evangelium. Schritt für Schritt nach vorne gehen und frei werden von der Vergangenheit, frei zu werden für die Zukunft, die Gott uns bereitet. Das Reich Gottes hat zu tun, mit loslassen, mit aufbrechen und frei werden und lebendig sein; Christus lädt uns dazu ein, so Pfarrer Rahm .

 

Zum Schluss des Gottesdienstes dankte der Geistliche für die würdige Mitfeier des Gottesdienstes. Er lobte die Instrumentalgruppe und den Kinderchor für die frischen und fröhlichen Lieder. Schließlich wünschte er allen eine angenehme Woche, den Kindern für die kommende Woche hitzefrei und der FF ein schönes Gartenfest. Da an diesem Sonntag ewige Anbetung war, erteilte der Priester den eucharistischen Segen ehe er sie entließ.

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Foto: Feuerwehr gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder


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