Schriftgröße ändern:   
normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
Website durchsuchen:
 
Newsletter abonnieren:
 
 

Freiwillige Feuerwehr Ruhmannsdorf

Vorschaubild

Mathias Eckl

Frauenwies 2
94267 Prackenbach

Telefon (09942) 3598

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.feuerwehr-ruhmannsdorf.de/

 

Kommandant:   
Andreas Früchtl

Ahrain 1
94267 Prackenbach

Tel. 09942/949748

 


Aktuelle Meldungen

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017

(01.05.2017)

Übungsobjekt war das Anwesen der Familie Vogl in Rattersberg

 

Prackenbach/Ruhmannsdorf. Seit vielen Jahren gehört es zur Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach (Prackenbach, Moosbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf) zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Einsatzleitung vom 1. Kommandanten Andreas Früchtl.

Übungsbeginn war um 9.00 Uhr, bei der sich 40 Einsatzkräfte der vier Wehren am vermeintlichen Brandort einfanden.

 

Bei dem Übungsobjekt handelte es sich um ein landwirtschaftliches Anwesen mit einer an das Wohnhaus angebauten Scheune und Stallung, wobei das Wohnhaus durch eine Brandmauer getrennt ist.

 

Beim Einsatz wurden mit der Vorder- und Rückseite des Anwesens zwei Abschnitte gebildet, wobei im vorderen Abschnitt die Feuerwehren Ruhmannsdorf und Prackenbach (HLF 20) zusammen arbeiteten und im rückseitigen Bereich das LF8 der Prackenbacher sowie die Wehren aus Moosbach und Tresdorf. Abschnittsleiter war der jeweilige Gruppenführer der Prackenbacher.

 

Mit vereinten Kräften wurde versucht, das Wohnhaus ab der Brandmauer zu schützen. Dazu verlegten die Feuerwehren insgesamt drei B-Leitungen aus einem nahegelegenen Weiher und nahmen mehrere C- und B-Rohre vor.

 

Der Einsatzleiter und örtlich zuständige Kommandant der Feuerwehr Ruhmannsdorf Andreas Früchtl konnte bei der abschließenden Besprechung neben KBM Thomas Penzkofer und Bürgermeister Andreas Eckl auch mehrere Gemeinderäte und den Prackenbacher Kdt. Franz Holzapfel begrüßen. Früchtl ging auf den Übungsablauf ein und erklärte ihn für alle Beteiligten im Detail sehr aufschlussreich.

 

Brandleider Andreas Vogl dankte zum Schluss allen für ihren Einsatz und meinte, dass jeder bei Notfällen aller Art, egal ob Tag oder Nacht, schnelle Hilfe. Leider wird jedoch oft vergessen, dass es sich hierbei in erster Linie um ehrenamtliche Hilfe handelt. Doch es würden sich leider immer weniger Menschen für dieses Ehrenamt engagieren. Die Hoffnung seinerseits besteht darin, dass sich wieder mehr Menschen an Organisationen wie der Feuerwehr beteiligen und sprach dabei vor allem die Eltern und Kinder in der Gemeinde an.

 

KBM Penzkofer ging auf die taktisch sinnvolle Trennung in zwei Einsatzabschnitte ein und bestätigte auch die Vorgehensweise zum Schutz des Wohnhauses. Deutlich hob er die gute Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren hervor, die sich auch bei dieser Übung wieder zeigte.

Bürgermeister Andreas Eckl dankte den Einsatzkräften für die geopferte Freizeit am Maifeiertag

 

Foto: 1. v.re. Bürgermeister Eckl, 3.v.re.1. Kdt. Andreas Früchtl, Mitte mit grüner Jacke Andreas Vogl,

1. v. li. 2. Kdt. Martin Eckl

Foto zu Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017

388 Einsatzstunden und 800 in Aus- und Fortbildung geschafft

(06.01.2017)

Die beiden wichtigsten Männer des Vereins haben das 1. Jahr als Vorsitzender bzw. Kommandant tapfer gemeistert – 3 Kameraden zum Ehrenmitglied ernannt

 

Krailing. Vor einem Jahr hat Mathias Eckl als Vorsitzender die Verantwortung über die Ruhmannsdorfer Wehr übernommen und Kommandant Andreas Früchtl in die Fußstapfen von Franz Geiger getreten. Am Freitagabend haben sie ihren 1. Rechenschaftsbericht vorgelegt und dabei bewiesen, dass sie ihr Amt souverän beherrschen.

 

Zur 144. Generalversammlung konnte der Vorsitzende im Gasthaus Fleischmann neben 26 Anwesenden Bürgermeister Andreas Eckl, KBM Thomas Penzkofer und das Ehrenmitglied bzw. –vorstand Erich Hastreiter begrüßen. Im letzten Jahr musste man das Mitglied Margit Früchtl zu Grabe tragen. Ihrer und aller verstorbener Kameraden zu Ehren bat Mathias Eckl um eine Gedenkminute.

 

In seinem Rückblick gab Eckl den aktuellen Mitgliederstand von 114 Personen bekannt und erinnerte neben internen Veranstaltungen auch an die Beteiligung der Fahrzeugweihe in Kirchaitnach und das 150-jährige Fest der Feuerwehr Blaibach. Beim 80. Geburtstag von Hermann Muhr war man vertreten, ein 1. Kesselfleischessen und die Christbaumversteigerung wurde organisiert.

Neben diversen Ausschusssitzungen beteiligte sich der Verein auch bei acht Festen der Gemeindevereine und an 5 Christbaumversteigerungen.

Herzlich bedankte sich Eckl bei den Kameraden, die bei Veranstaltungen tatkräftig Hand anlegten und sich bei auswärtigen Veranstaltungen präsent zeigten. Sein Dank galt auch Bürgermeister Andreas Eckl und der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit während des vergangenen Jahres sowie bei allen Spendern für die finanzielle Unterstützung. Dankend erwähnte er auch die Kameraden der Vorstandschaft für die reibungslose Zusammenarbeit.

 

Christian Eckl verlas das Protokoll der letzten Versammlung und Schatzmeister Patrick Weber gab Rechenschaft über den Kassenbestand zum 31.12.16. Die Kasse ist wie immer sauber geführt, bestätigte Hans Wühr, der mit Paul Früchtl die Aufzeichnungen überprüft hatte. Dem Kassier wurde Entlastung erteilt.

 

Kommandant Andreas Früchtl hatte einen umfangreichen Rückblick ausgearbeitet, die er mit Bildern auf seinem PC sowohl Übungs-, als auch Einsatzmäßig untermauerte. Er berichtete, dass der Verein über 31 Aktive, davon 2 weiblich, 3 Jugendliche incl. 1 weiblich verfügt.

Der Ausbildungsplan im Jahre 2016 umfasste 20 Veranstaltungen. Sie teilten sich auf in 13 Übungen auf Standortebene, einer Einsatzübung, 2 Gemeinschaftsübungen und 4 Atemschutzübungen.

Darunter waren unteranderem eine Unterweisung UVV, ein Testen der Stauvorrichtung zu Schutz gegen Biber. In Eigenleistung wurde das eigene Fahrzeug mit einem Lichtmast mit 3 LED- Scheinwerfern nachgerüstet, wobei auch das Fahrzeugheck mit 2 LED-Scheinwerfern ergänzt wurde, um eine Ausleuchtung bei nächsten Einsätzen zu gewehrleisten. Erwähnenswert sei auch, dass der gemeindliche Bauhof das TSF einer intensiver Reparatur unterzogen hat.

Mit den Gemeindewehren ging die alljährliche Gemeinschaftsübung am1. Mai in Tresdorf über die Bühne ebenso fand mit den 4 Feuerwehren eine Vorstellung des SW 2000 aus Bad Kötzting statt. Auch eine THL – Übung wurde anberaumt, wo das Heben von Lasten mittels Feuerwehrschlauch geprobt wurde.

 

Über das Jahr verteilt wurden auch wieder sämtliche Löschweiher, Hydranten und offene Gewässer auf die Einnahme von ausreichend Löschwasser getestet. Auch bei der neu errichteten Wasserversorgung im Ortsgebiet Krailing und Schwarzendorf wurde man einbezogen, um die Hydrantenstandorte festzulegen, wobei eine wesentliche Verbesserung der Löschwasserversorgung gewehrleistet ist. Ein großes Thema war auch die Einführung des Digitalfunks. Man hatte schon frühzeitig mit einer Schulung begonnen, so dass bereits seit 1. August 2016 bei der Feuerwehr digital gefunkt werden kann.

Die alljährliche Maschinistenübung fand in Moosbach statt und eine Übung mit der FF Prackenbach im Jugendhaus wurde anberaumt. Am 21. Oktober fand dann mit 13 Feuerwehren eine Einsatzübung statt mit mehreren zu rettenden Kindern. Leider war eine Personenrettung aus dem 1. OG durch die hiesige Wehr nicht möglich, da die Steckleiter zu kurz war. Auch ist das Jugendhaus vom Brandschutz her nicht auf dem neuesten Stand, so der Kommandant. Dazu ist von der Gemeinde im Februar eine Brandschutzbegehung vorgesehen.

Schließlich wurden im Herbst Einsatzmittel beschafft, unter anderem auch ein Wassersauger, um für vermehrte Unwettereinsätze gerüstet zu sein. Ebenso wurden für die Wehr für alle Atemschutzträger LED-Helmlampen angeschafft, um Licht in dunkle Einsätze zu bringen.

 

Kommandant Früchtl erinnerte auch an 14 Einsätze, zu denen die Aktiven alarmiert wurden. Es handelte unter anderem um einen PKW Überschlag auf der B85, um mehrere Verkehrsabsicherungen und Auspumpen von Kellern und eine Evakuierung am Zirkus. Ein Baum musste über Fahrbahn und ein Wespennest entfernt werden. Bei einem spektakulären Großbrand in der ehemaligen Schreinerei in Tresdorf war man gefordert, bei der auch noch Brandwache übernommen werden musste. Schließlich waren die Aktiven im September zu einem Traktorunfall nach Schöpferhof gerufen, wo sie bei auslaufendem Kraftstoff gefordert waren.

Andreas Früchtl bedankte sich zum Schluss bei seinem Stellvertreter Martin Eckl, bei Gerätewart Manuel Weber und Jugendwart Patrick Weber und nicht zuletzt bei der Gemeinde, die stets ein offenes Ohr für den Verein hat.

 

Überörtliche Lehrgänge haben besucht:

Den Truppmann Teil II hat Stefan Geiger absolviert, ebenso den Truppführerlehrgang,

eine Schulung im Bayernwerk zum Thema Strom/Hochspannung haben Martin Eckl und Andreas Eckl belegt und die neuen Löschmeister sind Michael Fleischmann und Mathias Eckl.

 

Für 4 Mitglieder war Jugendwart Patrick Weber verantwortlich. 12 Übungen wurden veranstaltet, die im Durchschnitt von zwei Personen besucht wurden. Dabei ging es um die Handhabung von Feuerlöschern, Löschaufbau, UVV Unterweisung. Beim Rama Dama haben die Jugendlichen teilgenommen, das Kneippbecken am Höllensteinsee wurde gereinigt und beim Wissenstest teilgenommen, wo Quirin Vogl die Stufe und Regina Böer St.II ablegte. Teilnehmer bei der Multible Truppmannausbildung waren Regina Böer und Michael Kellermeier.

 

Nach einem nachträglichem guten Neujahrwunsch lobte Bürgermeister Eckl in seinem Grußwort die Feuerwehraktiven, die in diesem Jahr viel geschafft haben. Die Kommandanten sind sehr fleißig und die Zusammenarbeit angenehm, lobte er, wobei auch die „Alten“ immer noch parat sind, wenn sie gebraucht werden. Die neue Wasserversorgung ist für die Feuerwehr in der Tat ein Zugewinn, meinte Eckl. Zum Kauf eines neuen Fahrzeuges bemerkte der Bürgermeister, dass wir uns zum Kauf nicht verschließen werden, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis es sich verwirklichen lässt. Großes Lob zollte Eckl den Aktiven, die sich bei der Übung im Jugendhaus super geschlagen hätten. Es sei ihm klar, dass bezüglich Jugendhaus aber auch Höllensteinsee einiges gemacht werden muss. Er dankte allen, die viele Arbeiten ehrenamtlich erledigen. Lobend erwähnte er zum Schluss die Feuerwehr, auf die Verlass ist. Er sei sehr stolz darüber und bat sie, so weiter zu machen.

 

KBM Thomas Penzkofer blickte auf das Jahr 2016 zurück und meinte, dass der Digitalfunk eine große Herausforderung war. Er erinnerte auch an das Unwetter, von dem nicht nur der Landkreis betroffen war und die örtlichen Kräfte allein nicht fertig wurden. Sehr beeindruckt war Penzkofer vor allem bei zwei Einsätzen am Schöpferhof und beim Brand in Tresdorf, wo sich die Aktiven tapfer geschlagen hätten. Der KBM lobte auch den guten Ausbildungsstand und dankte Bürgermeister Eckl und der Gemeinde, die stets ein offenes Ohr für die Feuerwehr hat und erwähnte dankend die Vorstandschaft und Kommandanten für die gute Zusammenarbeit.

 

Ehrungen zum Ehrenmitglied bzw. Innerhalb der Truppe

Aufgrund der Verdienste für den Verein wurden von der Vorstandschaft Ernennungen vorgenommen:

An Johann Wühr für 23 Jahre 1. Vorsitzender und Wolfgang Gierl für 29 Jahre 2. Vorsitzender zum Ehrenmitglied und Ehrenvorstand

Sowie an Franz Geiger für 29 Jahre als 1. Kommandant und 6 Jahre 2. Kommandant zum Ehrenmitglied und Ehrenkommandanten.

 

Für langjährige Mitgliedschaft im Verein wurde gratuliert:

Für 50 Jahre Albert Fleischmann,

für 70 Jahre Alois Früchtl,

für 65 Jahre Hermann Muhr und

für 60 Jahre Karl Stöger.

Die bisherigen Fahnenjunker Stefan Geiger und Michael Kellermeier wurden wieder einstimmig gewählt.

 

Foto: Ehrung und Gratulanten: Andreas Früchtl (1.Kdt.), Hans Wühr, Albert Fleischmann, Michael Fleischmann (2.Vorstand), Franz Geiger, Mathias Eckl (1. Vorsitzender), Wolfgang Gierl, KBM Thomas Penzkofer, Bürgermeister Andreas Eckl

Foto zu Meldung: 388 Einsatzstunden und 800 in Aus- und Fortbildung geschafft

Große Einsatzübung bei der Ruhmannsdorfer Feuerwehr – 13 Wehren aus zwei Landkreisen (Regen, Cham) Evakuierung war erforderlich

(21.10.2016)

Bislang größte FW-Übung seit Besehen des Jugendhauses

 

Ruhmannsdorf. Am Freitag-Abend waren 13 Feuerwehren zu einem nächtlichen Brand im Jugendhaus in Krailing angetreten, wo mit einer tatsächlich im Jugendhaus anwesenden Jugendgruppe von ca. 20 Personen geübt wurde.

 

Angenommen wurde ein Brand im sogenannten Kaminzimmer im 1. Obergeschoß. Ein Brand in diesem Zimmer, mit entsprechender Rauchentwicklung, blockierte das einzige Treppenhaus in dem Gebäude. Der Fluchtweg war somit für das 1. OG und das Dachgeschoß versperrt, da der bauliche Brandschutz des Gebäudes nicht dem heutigen Stand entspricht. Den Personen im Dachgeschoß stand eventuell noch der Rettungsweg über die Feuerleiter zur Verfügung.

Um 19:04 Uhr wurden 13 Feuerwehren nach Alarmstufe B4 alarmiert. Die Lage vor Ort stellte sich folgendermaßen dar: An vier Gebäudeseiten stehen, auf zwei Stockwerke verteilt, mehrere Personen am Fenster und rufen um Hilfe. Auf der rückwärtigen Gebäudeseite brennt es im 1. Stockwerk bereits aus dem Fenster. Einige Personen haben sich selbstständig retten können, befinden sich bereits im Freien und stehen unter Schock.

Die örtlich zuständige Feuerwehr Ruhmannsdorf versucht zunächst, die an der Feuerleiter stehenden Personen im Dachgeschoß zu evakuieren. Eine Zugangsmöglichkeit zu den Personen im 1. Obergeschoß scheitert an der nicht ausreichenden Rettungshöhe der vorhandenen Leiter.

Erste Atemschutzgeräteträger konnten das Gebäude erst mit dem Eintreffen der FF Prackenbach betreten. Wertvolle Minuten verstreichen daher ungenutzt. Auch kann die Steckleiter der FF Ruhmannsdorf erst mit einem dritten Leiterteil der FF Prackenbach auf die erforderliche Rettungshöhe ergänzt werden. Nun ist 15 Minuten nach Alarmierung auch ein erster Zugang zu den Personen im 1. OG möglich.

Parallel zu diesen Aktionen, wird mit vereinten Kräften der Feuerwehren Ruhmannsdorf, Prackenbach und Moosbach, auf der rückwärtigen Gebäudeseite die Prackenbacher Schiebleiter in Stellung gebracht. Mit dem Eintreffen weiterer Feuerwehren können nach und nach weitere Steckleitern vorgenommen werden. Mittels zweier Drehleitern aus Viechtach und Bad Kötzting wird die Evakuierung des Dachgeschosses von außen unterstützt. 36 Minuten nach der Alarmierung waren alle 13 Personen, welche sich noch im Gebäude befanden von der Feuerwehr gerettet.

Aufgrund der nahen Landkreisgrenze, waren auch mehrere Feuerwehren aus dem Lkr. Cham an der Übungsstelle. Insgesamt unterstützen Feuerwehren aus Altrandsberg, Miltach, Blaibach und Schlatzendorf mit Atemschutzgeräteträgern. Parallel bauen die Feuerwehren Tresdorf, Schlatzendorf, Oberndorf, Eismannsberg, Blaibach und Chamerau drei Löschwasserversorgungen aus umliegenden Weihern auf. Dabei zeigt sich wieder einmal der Vorteil eines Schlauchwagens, welcher dieses Mal aus Chamerau angerückt war.

Der Rettungsdienst war mit der Schnell-Einsatz-Gruppe aus Viechtach unter Leitung von Thomas Goham an der Übung beteiligt und richtete im Feuerwehrhaus eine Verletztensammelstelle ein.

Im Anschluss an die Einsatzübung versammelten sich die 150 an der Übung beteiligten Einsatzkräfte im Innenhof des Jugendhauses zur Nachbesprechung.

Der Einsatzleiter Andreas Früchtl begrüßte die an der Übung beteiligten Feuerwehren sowie die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion und des BRK und dankte Ihnen für die Teilnahme an dieser sehr umfangreichen Einsatzübung. Er überbrachte auch die Grußworte von Bürgermeister Eckl, welcher bei der Übung anwesend war, aber dann leider zu einem anderen Termin musste.

Früchtl schilderte den Ablauf der Übung nochmals, wobei er betonte, wie schlimm es ist, wenn man als örtlich zuständige Feuerwehr als erstes am Brandobjekt eintrifft, mehrere Personen am Fenster stehen und um Hilfe rufen und man denen aber anfangs nicht helfen kann, da die Leiter nicht ins 1.OG reicht und man über keinen Atemschutz verfügt. Da fühlen sich wenige Minuten in denen man auf die Feuerwehr aus Prackenbach mit Atemschutz und längerer Leiter warten muss, wie Stunden an. Auch sind in der Übung einige Sachen aufgefallen, die man nachbesprechen muss, um für den Ernstfall, der hoffentlich nie eintritt, vorbereitet zu sein. Aber dafür sind Übungen da, um daraus zu lernen, so Früchtl.

Auch KBM Thomas Penzkofer und KBI Christian Stiedl Christian begrüßten die Übungsteilnehmer und stellten nochmal die Wichtigkeit eines Bereitstellungsraumes dar, gerade bei solchen Größenordnungen, wo neben Feuerwehr auch ein Großaufgebot an Rettungsdienst mitanrückt. Des Weiteren ist es wichtig mehrere Einsatzabschnitte zu bilden um einen besseren Überblick über die Lage zu bekommen und effizienter und sicherer arbeiten zu können.

Dem Kreisjugendring Regen mit Geschäftsführer Ludwig Stecher wurde zuletzt für die Übungsmöglichkeit im Jugendhaus Krailing und die Getränke gedankt. Stecher sprach von der bisher größten Feuerwehrübung seit Bestehen des Jugendhauses in Krailing. Zu den Funkvernetzten Rauchmeldern, die auf Initiative der Ruhmannsdorfer Feuerwehr vor kurzem in den Schlaf- und Aufenthaltsräumen sowie in den Fluren des Jugendhauses angebracht wurden meinte er „Wenn diese auslösen schläft keiner mehr!“

Foto: nächtliche Fotos bei der Großübung

Foto zu Meldung: Große Einsatzübung bei der Ruhmannsdorfer Feuerwehr – 13 Wehren aus zwei Landkreisen (Regen, Cham) Evakuierung war erforderlich

Die FFW Ruhmannsdorf wählt eine neue Vorstandschaft und einen neuen Kommandanten

(06.01.2016)

Bei 16 Einsätzen und 18 Ausbildungen 1270 Mannstunden geleistet - Ehrungen und Beförderungen

 

Krailing. Bei der ordentlichen Dienst- und Generalversammlung am Dreikönigstag hat die Feuerwehr Ruhmannsdorf nicht nur einen neuen Kommandanten sondern auch die gesamte Vorstandschaft neu gewählt, um in Zukunft die Zusammenlegung der Vorstands- und Kommandantenwahl zu erreichen.

Aus diesem Grund hat die gesamte Vorstandschaft mit dem Dreikönigstag ihren Rücktritt erklärt.

Als erster Vorsitzender wurde Matthias Eckl gewählt und Andreas Früchtl heißt der neue Kommandant.

 

Im Gasthaus Fleischmann in Krailing konnte Vorsitzender Johann Wühr zur 143. Generalversammlung neben den anwesenden Feuerwehrkameraden und dem Ehrenmitglied und Ehrenvorstand Erich Hastreiter, den 1. und 2. Bürgermeister Andreas Eckl bzw. Michael Kellermeier begrüßen. Ein besonderer Gruß galt Kreisbrandrat Hermann Keilhofer und Kreisbrandmeister Thomas Penzkofer. Bei einer Gedenkminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder, insbesondere Karl Früchtl und der Ehrenfahnenmutter Hilde Wühr, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

In seinem Rückblick berichtete Wühr den aktuellen Mitgliederstand von 115 Personen und erinnerte neben internen Veranstaltungen auch die Beteiligung an der Fahrzeugweihe in Tresdorf und dem 125-jährigen Gründungsfest der FFW Altnußberg. Auch bei der 900-Jahrfeier in Prackenbach war man präsent sowie beim 125-jährigen Gründungsfest der FFW Teisnach.

Neben diversen Ausschusssitzungen beteiligte sich der Verein auch an der Faschingshochzeit in Krailing, an vier Gartenfesten der Gemeindevereine sowie einer Faschingsgaudi der FFW Prackenbach und an drei Christbaumversteigerungen.

Herzlich bedankte sich Wühr bei allen Kameraden, den Helfern sowie den Mitgliedern der Vorstandschaft für die harmonische Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch dem 1. Bürgermeister Andreas Eckl, dem Gemeinderat und der Verwaltung für das harmonische  Miteinander sowie den zahlreichen Spendern, die den Verein immer wieder finanziell unterstützen.

 

Christian Eckl verlas das Protokoll der 142. Generalversammlung und Schatzmeister Patrick Weber legte Rechenschaft ab über die Finanzen, die dank einiger Spenden einen soliden Kassenbestand aufweisen. Die Kasse ist wie immer in korrektem und übersichtlichem Zustand, bestätigte Paul Früchtl, der mit Ferdinand Schreiner die Aufzeichnungen geprüft hatten. Dem Kassier wurde Entlastung erteilt.

 

Kommandant Franz Geiger berichtete, dass die Ruhmannsdorfer Wehr über 31 Aktive, davon 2 weiblich und drei Jugendliche incl. 1 weiblichem verfügt. Der Ausbildungsplan im Jahre 2015 umfasste 18 Veranstaltungen. Sie teilen sich auf in 11 Übungen auf Standortebene, einer Einsatzübung, 2 Gemeinschaftsübungen in Moosbach und Prackenbach und 4 Atemschutzübungen. Darunter waren unter anderem auch eine Unterweisung UVV, eine Maschinistenübung und eine Einsatzübung im Rahmen der Brandschutzwoche. Nicht zuletzt wurden über das Jahr verteilt wieder sämtliche Löschweiher, Hydranten und offene Gewässer auf die Entnahme von ausreichend Löschwasser getestet. Ein großes Augenmerk schenkte man auch der Einführung des Digitalfunks, wobei die Verantwortlichen mehrmals auf verschiedenen Veranstaltungen vertreten waren.

Kommandant Geiger erinnerte auch an 16 Einsätze, zu denen die Aktiven alarmiert wurden. Es handelte sich unter anderem um einen Kellerbrand in Ruhmannsdorf, um eine Rauchentwicklung in Fichtental, um mehrere Waldbrände und Straßensperrungen. Weiter war die FW wegen einer vermissten Person gerufen, zu zwei Verkehrsunfällen und einem Wassertransport am Höllensteinsee.

 

Überörtliche Lehrgänge haben besucht:

Einen THL-Lehrgang hat Mathias Eckl und Michael Fleischmann absolviert.

Einen Atemschutzlehrgang Mathias Eckl und Stefan Geiger belegt und einen

Gruppenführerlehrgang Patrick Weber. Dankesworte gingen an Gerätewart Manuel Weber und Jugendwart Mathias Eckl.

 

Für drei Mitglieder war Jugendwart Mathias Eckl verantwortlich. Acht Übungen wurden veranstaltet, die im Durchschnitt mit 2 Personen besucht wurden. Dabei ging es um die Verwendung von Feuerlöschern, Wasserentnahme, technische Hilfeleistung und Fahrzeugkunde.

Die eingesetzten Gesamtarbeitsstunden von der Jugendfeuerwehr belaufen sich auf ca. 80 Stunden.

Auch der jährliche Wissenstest wurde besucht, bei dem Michael und Lukas Kellermeier die Stufe 1 erworben haben.

 

Nach der Entlastung der gesamten Vorstandschaft stellten sich aus Bürgermeister Eckl, Michael Kellermeier und Hans Fleischmann ein Wahlausschuss zur Verfügung, der die Wahl der neuen Vorstandschaft und der Kommandanten durchführte, wobei die Wahl des 1. Vorstandes und die beiden Kommandanten schriftlich abgewickelt wurden.

Die neue Vorstandschaft setzt sich zusammen aus dem 1. Vorstand Mathias Eckl, gewählt aus 34 Wahlberechtigten mit 31 Ja, 2 Enthaltungen und 1 für Michael Kellermeier, einstimmig ging Michael Fleischmann als Stellvertreter hervor.

Wieder gewählt wurden Christian Eckl zum Schriftführer und Patrick Weber zum Kassier.

Der erste Aktivenvertreter heißt Stefan Wühr für Paul Früchtl, als weiterer Aktivenvertreter fungiert Stefan Geiger für Mario Feldmeier.

Der bisherige passive Vertreter Ferdinand Schreiner wurde durch Wolfgang Gierl abgelöst und als Fahnenjunker fungieren Stefan Geiger und Michael Kellermeier jun. Schließlich übernehmen Paul Früchtl und Hans Wühr die Überprüfung der Kasse.

 

Bei der Kommandantenwahl durften nur die anwesenden 20 Aktiven wählen.

Als 1. Kommandanten ging mit 18 Ja, 1 nein und 1 Enthaltung Andreas Früchtl hervor, der den bisherigen Kommandanten Franz Geiger ablöste. Als 2. Kommandanten steht ihm Martin Eckl zur Seite, der auf dem Gebiet kein Neuling ist, da er bereits 6 Jahre das Amt des Kommandanten bekleidete. Er wurde ebenfalls mit 18 ja, 1 nein und 1 Enthaltung gewählt.

 

Bürgermeister Andreas Eckl hob in seinem Grußwort zwei Persönlichkeiten der FFW Ruhmannsdorf hervor. Es sind dies der bisherige Vorstand Hans Wühr und der ehemalige 1. Kommandant Franz Geiger, die in den Jahren für die FFW enormes geleistet haben. Sei es bei den Einsätzen, als sie stets für das Wohl der Kameraden bedacht und eine hervorragende Arbeit in Zusammenarbeit mit der Gemeinde bemüht waren. Große Ereignisse wurden in ihrer Amtszeit geschafft, die Ausrichtung der verschiedenen Feste ansprechend. Auch den Ehefrauen und der Familien gedachte Eckl, die immer Verständnis aufbringen mussten. Nicht zuletzt dankte Eckl zudem den übrigen Mitgliedern für ihren Einsatz, die stets zum Wohle der Feuerwehr zur Verfügung standen. Wir werden auch die nächsten Jahre schaffen, wenn die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges ansteht und bat, noch ein wenig Geduld zu üben.

 

Kreisbrandrat Hermann Keilhofer bedankte sich für die Einladung und bezeichnete die Ruhmannsdorfer Wehr als eine kleine aber feine Wehr. Er ist sich sicher, dass die ausgeschiedenen Funktionsträger ihre Fähigkeiten an die Neugewählten im Sinne der Vorherigen wieder weiter geben. Es steht ein neues Fahrzeug an und die finanziellen Mittel sind beschränkt, bemerkte er. Denn wir reden hier nicht von einem Spielzeug, meinte er, die Gemeinde weiß das, denn sie hat in den letzten Jahren drei Fahrzeuge angeschafft. Er sprach auch die Neuerung Digitalfunk an und meinte, wir haben noch alles geschafft, wir bringen auch dies wieder auf die Reihe. Auch das Asylproblem sprach der Kreisbrandrat an und meinte, der Flüchtlingsstrom reiß nicht ab. Wir müssen nur eins nicht übersehen, wir haben es mit anderen Lebensgewohnheiten zu tun. KBR Keilhofer bedankte sich bei allen für die großartige Arbeit verbunden mit der Bitte, dass sie auch weiterhin so zusammen halten und mit der Gemeine harmonieren. In Bezug auf das neue Fahrzeug will er sich mit dem Bürgermeister und Gemeinderat absprechen und bei der Regierung ein gutes Wort einlegen, dass die FW Ruhmannsdorf ein für sie entsprechendes Fahrzeug bekommt und wünschte zum Schluss unfallfreie Einsätze.

 

KBM Thomas Penzkofer lobte den scheidenden Kommandanten für seine stets ruhige und umsichtige Art. Es war ein schönes Arbeiten mit ihm. Dass wieder viel Arbeit ansteht ist bekannt und die nächste Baustelle Fahrzeug ist auch wieder in Sicht, merkte der KBM an. Die Arbeiten werden immer mehr, das Thema Wasser ist vorrangig. Es wird uns dieses Thema Trockenheit weiter verfolgen, meinte er. Eine Bitte richtete er an die Bauern, dass sie wieder mit dem Güllefass aufwarten, wenn Not am Mann ist und wünschte der neuen Vorstandschaft alles Gute.

 

Ehrungen von KBR Keilhofer:

KBR Keilhofer zeichnete verdiente Funktionäre aus:

Franz Geiger für seine Verdienste als 1. Kommandant mit der Ehrennadel in Gold, ebenso

Hans Wühr als langjähriger Vorsitzender mit Gold und

Wolfgang Gierl für sein Amt als langjähriger stellvertretender Vorsitzender mit der Ehrennadel in Silber.

Für 40 Jahre Treue im Verein wurde Fred Daffner ausgezeichnet sowie

ebenso für 40 Jahre Wolfgang Eckl.

Ehrung vom Verein für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder:

Hans Wühr für 23 Jahre als Vorsitzender

Wolfgang Gierl für 29 Jahre als stellvertr. Vorsitzender

Franz Geiger als langjähriger 1. Kommandant

Ferdinand Schreiner für 12 Jahre Funktion als Passivenvertreter

Paul Früchtl für 30 Jahre Funktion als Aktivenvertreter.

Ehrungen innerhalb der Truppe:

Für 10 Jahre aktive Dienstzeit wurde Stefan Wühr ausgezeichnet,

Stefan Geiger wurde zum OFM befördert und

Patrick Weber zum Löschmeister.

 

Zum Schluss wurde durch den neuen 1. Kommandanten Andreas Früchtl die Ersatzbeschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges angesprochen. Dazu werden weitere Gespräche erst stattfinden.

 

Foto: Vorstandschaft und Ehrengäste

KBM Thomas Penzkofer, Mathias Eckl, KBR Hermann Keilhofer, Michael Fleischmann, Christian Eckl, Patrick Weber, Stefan Geiger, Michael Kellermeier jun., Stefan Wühr, Martin Eckl, Wolfgang Gierl, Andreas Früchtl, BM Andreas Eckl

Foto zu Meldung: Die FFW Ruhmannsdorf wählt eine neue Vorstandschaft und einen neuen Kommandanten

Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr

(28.06.2015)

Pfarrer Dr. Werner Konrad segnet neues TSF - Beeindruckender Gottesdienst in der Brunner-Kapelle

 

Tresdorf. Die Feuerwehr Tresdorf hatte am Sonntag Glück mit dem Wetter, denn obwohl sie Tags zuvor zum Auftakt des zweitägigen Festes noch mit einem Gewitter überrascht wurden, verwöhnte der Wettergott am Sonntag das Fest der Fahrzeugweihe mit herrlichem Sonnenschein, als Pfarrer Dr. Werner Konrad aus Viechtach dem neuen TSF Mercedes Sprinter-Allrad seinen Segen spendete.

 

Ein langer Zug, angeführt von den Altnußberger Musikanten bewegten sich die Ehrengäste und der Festverein sowie 18 Gastvereine (acht Vereine machten bereits am Samstag ihre Aufwartung) zur idyllisch gelegenen Brunnerkapelle hoch über Tresdorf. Mit den Pfahlspatzen begleitete eine weitere Kapelle den imposanten Zug und in einem Pferdekutschengespann fanden der 1. Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela, KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer und Vorstand Stephan Kellermeier sowie Ehrenkommandant Josef Schwürzinger ihren Platz. Vor der Kapelle angekommen zelebrierte Pfarrer Dr. Werner Konrad  aus Viechtach einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kameraden, musikalisch ausgeschmückt von der Festkapelle der Altnußberger Musikanten. Lesung und Fürbitten wurden von  Julia Ochsenbauer vorgetragen.

 

In seiner Predigt ging Dr. Werner Konrad auf extreme Sportarten ein, bei denen wir in der Zivilisation lebenden Menschen es nicht einen Monat aushalten könnten. Wir sind angewiesen auf viele Menschen, bemerkte er, wobei er überging auf die vielen Vereine, die aufhören müssen, weil sie keinen Vorstand mehr finden. „Kritisieren ist leicht, aber sich selber stellen, steht auf einem anderen Blatt“.

Es gibt sicher auch in der Feuerwehr Tresdorf Menschen, die sich zurückziehen, meinte er. Doch wenn es brennt, ist es wunderbar, die Feuerwehr  zu haben, die sich für jeden einsetzt, auch wenn er vorher nichts für sie übrig hatte. Sie ist unverzichtbar in der Ausbildung der Jugend und was wäre ein Dorffest ohne Feuerwehr, bemerkte er.

Schließlich ging der Prediger auf die Nächstenliebe ein, welche die Aktiven der Feuerwehr praktizieren wenn sie helfen, ob bei Feuer, einem Unfall oder wenn jemand krank ist. Sie fragen nicht, ob der Betroffene sie mag oder er ihn sympathisch findet, nein er setzt sich für ihn ein, „das ist Kultur“!

 

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Stephan Kellermeier dem Pfarrer für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und der Kapelle für die musikalische Umrahmung sowie der Familie Brunner-Schlecht für das Schmücken und Überlassen ihrer schönen Kapelle. Dann ging der Geistliche zum neuen Feuerwehrauto und  rief den Segen Gottes auf das Fahrzeug herab und entließ die Anwesenden mit einem feierlichen Schlusssegen und alle stimmten ein in ein „Großer Gott wir loben dich“.

 

Angeführt vom neuen Fahrzeug und einer Fahnenparade zog man zurück zum Festzelt beim Feuerwehrhaus, wo Stephan Kellermeier alle Anwesenden und Vereine herzlich willkommen hieß. Ganz besonders begrüßte er Pfarrer Dr. Werner Konrad, Landrat Michael Adam mit seinem Stellvertreter Erwin Muhr, Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela und seinen Gemeinderäten, die Kreisinspektion KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer sowie Viechtachs stellvertretenden 2. Bürgermeister Hans Greil.

 

Das Grußwort für den Festverein sprach der 1. Kommandant Florian Kuffner zur Fahrzeugsegnung ihres TSF. Er gab einen Rückblick auf das Jahr 1952, wo Männer aus ihrer Gemeinschaft die Wehr gegründet haben, um Mitmenschen in Gefahrensituationen zu helfen, beizustehen und ausgebrochenes Feuer zu bekämpfen. Heute seien Technische Einsätze und Hilfeleistungen wie Verkehrsunfälle und Katastrophen zur Hauptaufgabe geworden, wobei die Anforderungen gestiegen seien, so der Kommandant.

Man entschloss sich daher, das alte, in die Jahre gekommene TSF durch ein Neues zu ersetzten und nach gut 200 Stunden Aufbauarbeiten konnte die Wehr das Fahrzeug am 19.6. entgegen nehmen. Es sollte ein Mercedes Allrad sein, da die Hauptaufgabe in der Wasserförderung liegt und dadurch auch unbefestigte Standorte befahren werden müssen. Er dankte der Gemeinde Prackenbach, welche die Feuerwehr seit vielen Jahren finanziell unterstützt, insbesondere bei der Anschaffung des neuen Fahrzeuges. Dankend erwähnte er seine Kollegen  für die vielen freiwilligen Stunden bei Übungen und Einsätzen und wünschte allen weiterhin unfallfreie und erfolgreiche Einsätze.

 

KBR Hermann Keilhofer freute sich mit der Feuerwehr Tredorf über das  neue Fahrzeug, das er nach dem Mittagessen eingehend inspizierte. Es sei gut ausgestattet, so es wieder 25 Jahre seinen Dienst tun wird. Er überbrachte dazu seine herzliche Gratulation und wünschte für die Zukunft viel Erfolg.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte namentlich eine Reihe von Gästen und entschuldigte Staatsminister Helmut Brunner wegen terminlich bedingter Verpflichtungen, sowie die Gesamtbevölkerung, alle Gemeindefeuerwehren und Gemeindevereine. Er freue sich über das große Ereignis, der mit der Einweihung durch Pfarrer Dr. Werner Konrad  ein sehr wichtiger Tag für die Feuerwehr Tresdorf sei und überbrachte die herzlichsten Grüße von seiner Seite, dem Gemeinderat und der Verwaltung.

Ein großes Dankeschön zollte er den Feuerwehlern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und merkte an: „Ihr seid immer einsatzbereit, um im Notfall alles stehen und liegen zu lassen damit anderen geholfen werden kann“ nach dem Motto: „Wir sind die, die da reinlaufen, wo die anderen rausgelaufen kommen, das sei Hilfsbereitschaft in bester Prägung.

 

Zu den Kosten des Fahrzeuges berichtete der Bürgermeister, dass 108.000 zu finanzieren sind, wovon der Landkreis Regen 6.000 beisteuert. Ein Bewilligungsbescheid zur Förderung über 19.500 liege ebenfalls bereits vor. Durch die Änderung der Förderrichtlinien hofft die Gemeinde, letztendlich den genannten Betrag auf eine Gesamtförderung von 24.200 für das TSF erhöhen zu können. Auch eine Eigenleistung der Feuerwehr  wurde zugesichert. Anerkennenswert sei dabei, dass sich die aktive Mannschaft mit mind. 30 Helfern nach Kräften bei ihrem Fest beteiligten. Sie freuen sich, dass das Fest so gut gelaufen ist, so dass sie mit dem Fest und ihrem neuen Fahrzeug zufrieden sein kann.

 

Eckl erinnerte noch an die Ausschreibung und dankte allen, die für die Beschaffung beigetragen haben, insbesondere Josef Haas, der das Sachgebiet Feuerwehr betreut. Sein Wunsch war, dass das neue Fahrzeug nicht so oft eingesetzt werden muss und wenn doch, dass es den Mitbürgern gute und fachliche Hilfe leistet und die Kameraden wieder gesund und wohlbehalten nach Hause bringt.

In diesem Sinne wünschte er der Feuerwehr, dem Kommandanten Florian Kuffner und Vorstand Stephan Kellermeier alles Gute und viel Erfolg.

 

Ein Grußwort sprach auch Landrat Michael Adam, der die Gelegenheit nutzte, Bausachen anzuschauen. „Ich freue mich, dass ich heute in Tresdorf dabei sein kann, betonte er und wünschte der Feuerwehr unfallfreie Einsätze. Zum Auftritt von Josefa Schmid an Abend meinte er grinsend, wenn das hinhaut, dann singt Rita Röhrl und er ebenfalls.

 

Für das leibliche Wohl sorgten an den zwei Tagen 30 Mitglieder bzw.Helfer und für gute musikalische Unterhaltung am Sonntag-Nachmittag sorgte der 13-jährige Anton aus Tresdorf mit seiner Steirischen. Auch für die Kinder war eine Hüpfburg, Kinderschminken mit Katrin Preiß und Kutschenfahrten geboten, verantwortlich zeigte sich hier Sylvia Multerer

Die Gesamtbevölkerung und die Vereine feierten an den zwei Tagen bis spät in die Nacht und bewiesen so, dass sie mit der Feuerwehr zufrieden sind und ihre Einsatzhilfe hoch einschätzen.

 

Foto: 1 – Bayerwald-Ladies , 2- ein imposanter Zug mit Gemeinderat, 3 – Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Werner Konrad, 4 – Beim Gottesdienst – Ehrengäste v.l. GR Alfons Krieger, BM Andreas Eckl mit Manuela, 2.R.v.re. GR Helmut Gierl jun. EKo Josef Schwürzinger, dahinter GR Franz Xaver Pongratz und Vorstand Stephan Kellermeier, 5 – Schlüsselübergabe BM Eckl, 1. Kdt. Florian Kuffner. Gerätewart Martin Preiß, Vorstand Stephan Kellermeier, 6 – Stephan Kellermeier, Josefa Schmid, Florian Kuffner und Paul Kuffner, 7 – Weihe des Fahrzeuges – Pfarrer Konrad, Stephan Kellereier, Paul Kuffner, KBR Hermann Keilhofer und Florian Kuffner, 8 Kutsche beim Zug

Foto zu Meldung: Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr

Sechs Maibäume in der Gemeinde Prackenbach

(01.05.2015)

Maifest mit Attraktionen in Viechtafell

 

Prackenbach, Moosbach, Viechtafell, Hagengrub, Krailing, Schwaben. Wie jedes Jahr stellten in der Gemeinde Prackenbach sechs Ortschaften einen Maibaum auf (3 am Vorabend und 3 am Maifeiertag selbst)

Während in Prackenbach der Handwerkerverein am Donnerstag-Abend mit Hilfe eines Radladers der Familie Högerl am Gasthaus Bielmeier seinen bereits im letzten Jahr aufgestellten Baum in die Senkrechte beförderten, stellten zur gleichen Zeit die Moosbacher Edelweißschützen neben der GenoBank ihren 29 m langen Baum mit dem Kran der Firma Lorenz auf. Roman Gregori aus Viechtafell hatte diesen imposanten Baum gesponsert. Anschließend war gemütliches Beisammensein angesagt.

 

Mit vielen Attraktionen stellte der Dorfverein Viechtafell ebenfalls am Vorabend des 1. Mai nach alter Tradition mit Schwaiberl auf, wobei ganz schön Muskelkraft gefordert war. Er wurde von Mario Feldmeier gesponsert, den zwei rassige Pferde von Florian Hackl durch das Dorf schaffierten und dann beim Anwesen Feldmeier aufgestellt wurde. Anschließend ging es wieder hoch her in der Feldmeier Halle, wo die Viechtafeller wieder einmal zeigten, was Zusammenhalt ist, Jung oder Alt, jeder gab seinen Teil dazu. Ob eine Gruppe Kinder mit lustigen Einlagen unter der Leitung von Christine Schedlbauer oder Erwachsene mit ihrem Sketch vom Schwammerlsuchen oder auch der Musikant Laumer Max mit seiner Steirischen, der neben seinem Spiel auch noch mit super Einlagen aufwartete. Es gab Gegrilltes, Salate, Kuchen und Torten, was das Herz begehrt. Vorstand Hans Haimerl hatte alles im Griff und konnte zum Schluss nur allen herzlich danken.

 

Wenn es auch das Wetter gar nicht gut meinte, ließ es sich die Vorstandschaft des Dorfvereins Hagengrub und weitere Dorfbewohner nicht nehmen, am 1. Mai den Baum ab der Firma Kraus, angeführt von der Renkamer Feuerwehrkapelle, zum Dorfwirtshaus Egner zu begleiten, den Michael Stengl mit dem Bulldog dorthin beförderte. Auf dem Vorplatz des Gasthauses hatten die Kinder dann ihre Freude daran, den Baum nach Herzenslust schmücken zu dürfen und schwupp-di-wupp stand er dann schon mit Hilfe eines Autokran des Bauunternehmens Kraus. Es wurde noch lange gefeiert und die Damen des Dorfvereins warteten mit leckerem Gebäck und Kuchen auf.

 

Auch die Feuerwehr Ruhmannsdorf stellte am Maifeiertag einen Baum nach alter Tradition mit Schwaiberl und mit Muskelkraft auf. Der 25 m lange Baum, eine freiwillige Spende von Franz Dorfner, hatte man heuer beim Kinderspielplatz aufgestellt. Nach getaner Schwerstarbeit trafen sich die Helfer zu einer gemeinsamen Grillfeier.

 

Doch letztendlich durften in der Runde die Bergschützen nicht fehlen, die am Vorabend des 1. Mai in Schwaben ihren Maibaum in die Senkrechte hieften. Gesponsert hatte ihn Martin Menacher aus Schwaben.

 

Foto: Krailing (die FW Ruhmannsdorf war in Aktion)

Foto zu Meldung: Sechs Maibäume in der Gemeinde Prackenbach

Eine kleine Feuerwehr, die ihren Mann stellt – Das neue Gerätehaus ist ein Schmuckstück

(06.01.2015)

Sechs Einsätze und 16 Ausbildungen – Ehrungen und Beförderungen

 

Krailing. Die Feuerwehr Ruhmannsdorf traf sich am Dreikönigstag zu seiner traditionellen Generalversammlung und ließ dabei die Aktivitäten des letzten Jahres wieder Revue passieren.

Die Bilanz wies neben vielen gesellschaftlichen Verpflichtungen sechs Einsätze auf wobei die Aktiven 16 Ausbildungsveranstaltungen incl. Übungen und sonst. Termine insgesamt 1100 Mannstunden gemeistert haben.

 

Im Gasthaus zum Alten Wirt in Krailing begrüßte zunächst Vorsitzender Johann Wühr gut 30 Feuerwehrkameraden, darunter auch den Ehrenvorstand Erich Hastreiter. Bürgermeister Andreas Eckl, KBM Thomas Penzkofer, 2. BM Michael Kellermeier und den GR Helmut Gierl und bat um eine Gedenkminute für Alois Geiger, Meidengrub, den man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

Wühr erinnerte in seinem Rückblick an zahlreiche Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Er erwähnte die Podiumsdiskussion mit Bürgermeister-Kandidaten und die Beteiligung an der Gerätehauseinweihung der FF Allersdorf sowie den Besuch bei den Nachbarvereinen und dankte den Kameraden, die bei den Veranstaltungen wieder tatkräftig mitgeholfen haben und bei auswärtigen Besuchen der Vereine dabei waren. Auch an zwei runden Geburtstagen war man präsent.

Sein Dank galt auch dem Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit und den zahlreichen Spendern, die immer wieder den Verein finanziell bei ihrer Arbeit unterstützen, nicht zuletzt bei den Kameraden der Vorstandschaft für die reibungslose Zusammenarbeit.

 

Schriftführer Christian Eckl verlas das Protokoll der 141. Generalversammlung und Schatzmeister Patrick Weber berichtete über die Finanzen. Ferdinand Schreiner und Paul Früchtl hatten die Kasse geprüft und bilanzierten eine saubere Kassenführung. Kassier und Vorstand wurden einstimmig entlastet.

 

Über die sechs Einsätze der Aktiven berichtete Kommandant Franz Geiger. Neben einem Verkehrsunfall mit einem PKW, einer Straßenreinigung bei 20 cm Schlamm, Löschweiher leergepumpt und einem Fehlalarm im Jugendhaus wurde man  gerufen. Zudem waren die Aktiven bei einem Kellerbrand in Krailing und einem Scheunenbrand in Hagengrub im Einsatz. Derzeit verfügt die Ruhmannsdorfer Feuerwehr über 31 Aktive, davon 2 weiblich, 3 Jugendliche  davon 1 weiblich. Der Verein hat insgesamt 117 Mitglieder.

Der Ausbildungsplan im Jahre 2014 umfasste 16 Veranstaltungen, die sich im Überblick auf 9 Übungen auf Standortebene, einer Einsatzübung, 2 Gemeinschaftsübungen und 4 Atemschutzübungen aufteilt. Darunter waren auch Unterweisungen von  UVV, eine Gemeinschaftsübung in Obergschaidt (Lk Cham), die alljährliche Gemeinschaftsübung am 1. Mai in Prackenbach, eine Übung mit Gerätesatz Absturzsicherung am Kraftwerk Höllenstein und  die alljährliche Maschinistenübung in Allersdorf. Auch wurden  über das Jahr verteilt wieder sämtliche Löschweiher, Hydranten und offene Gewässer auf Entnahme von ausreichend Löschwasser getestet.

 

Kommandant Geiger berichtete auch, dass Manuel Weber und Patrick Weber einen überörtlichen Motorsägenlehrgang und Matthias Eckl und Patrick Weber ein Fahrsicherheitstraining in Landshut absolviert haben. Mit der Wehr in Prackenbach haben außerdem Matthias Eckl, Patrick Weber, Michael Fleischmann, Mario Feldmeier und Andreas Früchtl das Leistungsabzeichen in THL erworben.

Zum Schluss dankte Geiger dem Gerätewart Manuel Weber und Jugendwart Mathias Eckl für ihre tollen Leistungen.

 

Am Anfang des letzten Jahres war Jugendwart Mathias Eckl für drei Mitglieder verantwortlich wobei im Laufe des Jahres zwei Neuaufnahmen und ein Mitglied in den aktiven Dienst übernommen wurde und einer durch Umzug ausgetreten ist. Somit beträgt der aktuelle Mitgliederstand wieder drei Jugendliche. Der Ausbildungsplan erfasste neun Übungen, die im Durchschnitt mit 2 Personen besucht waren. Sie übten unter anderem die Verwendung von Feuerlöschern, eine Wasserentnahme, Technische Hilfeleistung und Fahrzeugkunde. Die eingesetzten Gesamtarbeitsstunden belaufen sich auf ca. 80 Stunden. Im Mai letzten Jahres wurden Jugendliche im Alter von 12 und 14 Jahren zu einer Übung eingeladen, um die Feuerwehr vorzustellen, worauf zwei in die Jugendfeuerwehr eingetreten sind. Eine Wiederholung wird angestrebt, so der rührige Jugendwart.

 

„Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapitel im Haushalt der Menschheit. Und so lange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt.“ Mit diesem Zitat von Altbundespräsidenten Theodor Heuss begrüßte Bürgermeister Andreas Eckl die Feuerwehrmitglieder und Gäste und wünschte allen noch ein gutes neues Jahr. Wenn wir auch in Krailing eine kleine Feuerwehr haben, stellen sie 100%ig ihren Mann, auch wenn die Jungen momentan nicht so viele sind. Haltet fest an der Feuerwehr, bat er, wir müssen um jeden Freiwilligen froh sein. Er dankte allen, insbesondere den Einsatzkräften, die sich beim Löschweiher auspumpen beteiligt haben.

Er sprach die Umstellung der Wehr auf Digitalfunk an sowie die 900-Jahrfeier und bat die Feuerwehr, sich daran beteiligen. Schließlich hatte Eckl für das neue Gerätehaus ein großes Lob parat „es ist ein Genuss, wenn man es betritt“, so der Bürgermeister. Für das neue Jahr wünschte er den Aktiven unfallfreie Einsätze.

 

KBM Thomas Penzkofer überbrachte die Grüße der Kreisinspektion. Die Berichte der Verantwortlichen zeigen, dass der Verein gesund ist. Das neue Feuerhaus ansprechend bestätigte er, dass es lt. Inspektion nach den Feuerwehrrichtlinien gebaut wurde. Es verfügt über ausreichend Platz und stellt in allem ein Schmuckstück dar, wenn man dabei auch Mängel am Fahrzeug feststellte, das viele Jahre auf dem Buckel hat. Das wird noch einmal mit einem großen „Batzen“ den Gemeindehaushalt belasten, meinte er. Penzkofer lobte die extrem gute Zusammenarbeit in der Gemeinde und die mustergültige Arbeit mit den vier Gemeindewehren. Die Ausbildung sei groß geschrieben, besonders freute es ihn über den UVV-Unterricht, der sehr wichtig sei, betonte der KBM.

Zum Schluss kam er noch auf das Schlagwort „Digital“ zu sprechen. „Wird auf die Gemeinden viele Kosten zukommen“. Prackenbach und Kollnburg sei sehr gut im Netz abgedeckt. Das kommende Jahr 2015 möge wieder so gut werden wie das letzte, oder noch besser, war sein Wunsch an alle Feuerwehrmitglieder.

Als Fahnenjunker stehen wieder Michael Fleischmann und Mathias Eckl zur Verfügung.

 

Ehrungen und Beförderungen:

Geehrt wurden für 65 Jahre Josef Brunner, Erich Hastreiter und Peter Hastreiter,

für 60 Jahre Manfred Vogl und Wolfgang Wühr,

für 50 Jahre Willibald Seiderer

für 40 Jahre Erich Baumgartner, Franz Geiger, Ernst Penzkofer, Ferdinand Weinbacher, Johann Wühr,

für 30 Jahre Peter Hastreiter jun. und Franz Gierl.

Befördert zum Feuerwehrmann wurde Michael Brunner. Geehrt wurden für aktiven Dienst Andreas Früchtl für 10 Jahre und Hermann Gierl und Peter Hastreiter jun. für 30 Jahre.

 

Foto: Geehrte und Gratulanten: Bürgermeister Andreas Eckl, KBM Thomas Penzkofer, Vorstand Johann Wühr, Kommandant Franz Geiger, Wolfgang Wühr, Ferdinand Weinbacher, Peter Hastreiter, Willibald Seiderer, Erich Baumgartner, Ernst Penzkofer, Manfred Vogl, Erich Hastreiter

Foto zu Meldung: Eine kleine Feuerwehr, die ihren Mann stellt – Das neue Gerätehaus ist ein Schmuckstück

Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

(01.05.2014)

Angenommener Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen

 

Prackenbach. Die traditionelle Maiübung der Feuerwehren der Gemeinde Prackenbach fand heuer beim Anwesen Fraundorfner, Krailingerstr. in Prackenbach statt.

Das Brandobjekt, bestehend aus vier Wohnhäusern, zwei größeren Stallungen sowie einer Hauptscheune mit mehreren Nebengebäuden und Lagerhallen, ist durch die enge Bebauung (größtenteils aus Holz) sehr schwierig, in Brandabschnitte einzugrenzen.

 

So folgte um 9.00 Uhr der Abruf über Funk durch den 1. Kdt. Franz Holzapfel für die Feuerwehren Tresdorf, Moosbach, Ruhmannsdorf und Prackenbach. Der angenommene Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen wurde durch die nacheinander eintreffenden Wehren in Angriff genommen.

 

Die FFW Prackenbach machte sich sofort unter schwerem Atemschutz daran, die zwei vermissten Personen (dargestellt von zwei Jugendfeuerwehrlern der FFW Prackenbach) zu suchen. Sie konnten nach kurzer Zeit zur Verletzten- Sammelstelle gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Anschließend begann man mit der Entrauchung des Gebäudes und sicherte Gas und Sauerstoffflaschen und fuhr mit der Brandbekämpfung fort. Zeitgleich begannen die übrigen Wehren mit dem Aufbau verschiedener Widerstandslinien.

 

Die FFW Moosbach errichtete eine Sandsackbarriere bei der alten Post und begann dann einen Löschangriff von der Bachseite aus, ebenso die FFW Ruhmanndorf, die an der unteren  Seite des weitläufigen Gehöftes Stellung bezog und so die Brandbekämpfung von Richtung Fichtental in Angriff nahm. Des Weiteren nahm die FFW Tresdorf von der Kreisstraße REG 6 die Brandbekämpfung mit Hilfe des Hydranten beim Anwesen Bielmeier auf.

 

Bei der sich anschließenden Rede begrüßte der 1. Kdt. Holzapfel den neuen Bürgermeister Andreas Eckl, die anwesenden Gemeinderäte und KBM Penzkofer.

Holzapfel zollte den Aktiven der Wehren Respekt und Anerkennung für die ruhige, schnelle und umsichtige Arbeit. Er stellte auch heraus, dass in einem Ernstfall die REG 6 komplett gesperrt werden muss. Mit der Löschwasserversorgung gab es keinen Probleme, so Holzapfel weiter, sie ist durch den nahe gelegenen Bach sowie zwei Hydranten gesichert und im Bedarfsfall kann man den Tiefbrunnen im Ort auch noch dazu schalten.

 

Durch die enge Bebauung ist es sehr schwierig Brandabschnitte einzugrenzen, machte Holzapfel noch deutlich. Er bedankte sich bei allen Aktiven, dass sie wieder ihre Zeit opferten, bei seinen Abschnittsleitern, KBM Penzkofer, bei der Presse und zuletzt bei der Familie Fraundorfner für die zur Verfügungstellung ihres Anwesens und der bereit gestellten Getränke.

 

KBM Penzkofer begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und zeigte sich beeindruckt von der Größe des Objekts, was von der Straße aus gar nicht zu erkennen ist. Er meinte, dass die vier Gemeindefeuerwehren eine schlagkräftige Truppe sind, welch die Aufgabe mit Bravour erledigt hätten. Weiter informierte er, dass die Atemschutzträger bei dieser Übung erstmals mit neuen Digitalfunkgeräten gearbeitet hätten, um diese auszuprobieren und zu sehen, wie es mit der Funkverbindung im Ort bestellt ist. Ab nächstem Jahr wird man dann in den erweiterten Probebetrieb gehen.

Penzkofer bedankte sich noch bei allen und zeigte sich erfreut über die Einladung und meinte abschließend „Miteinander sind wir stark“.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte alle recht herzlich und zeigte sich erfreut, seine erste Amtshandlung bei der Feuerwehr durchführen zu dürfen. Er wünschte sich eine gute Zusammenarbeit und dass alle Kameraden wieder unfallfrei und gesund von ihren Einsätzen und Übungen zurück kehren und merkte an, wie sinnvoll die Arbeit der Feuerwehren sei. Schließlich bedankte er sich noch bei der Familie Fraundorfner, allen Aktiven und der Feuerwehrführung und wünschte allen noch einen schönen Maifeiertag.

 

Foto: 4.v.li. KBM Penzkofer, 13.v.li. 1. Kdt. Holzapfel (gelbe Weste) Mitte mit Anzug BM A. Eckl

Foto zu Meldung: Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

Rückblick auf ein bedeutendes Jahr bei der Feuerwehr

(06.01.2014)

Einweihung des neuen Feuerhauses – In der Bilanz stehen 10 Einsätze – Vereinsehrungen und Beförderungen

Ruhmannsdorf

Die Feuerwehr Ruhmannsdorf hat mit der Einweihung ihres Feuerwehrhauses ein bedeutendes Jahr hinter sich, das nur durch den enormen Fleiß einerseits und die einmalige Zusammenarbeit der Vereinsmitglieder geschafft werden konnte. Doch nun steht als weitere Investition die Anschaffung eines neuen Feuerwehr-Fahrzeuges an. In der Generalversammlung am Dreikönigstag sprach Kommandant Franz Geiger von dieser anstehenden Notwendigkeit, denn das kalte Feuerhaus einerseits, Rost, Salz und Materialschäden hätten schwer am alten Auto genagt. Zudem werden die Einsatzbereiche immer mehr, zu denen die Feuerwehr vermehrt gefordert wird, so dass weitere Überlegungen vorerst den ersten Stein ins Rollen brachte.

 

Im Gasthaus “Zum alten Wirt“ in Krailing begrüßte Vorsitzender Johann Wühr auch Ehrenmitglied und Ehrenvorstand Erich Hastreiter sowie Bürgermeister Xaver Eckl , KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer und die Gemeinderäte Andreas Vogl und Michael Kellermeier.

 

Nach dem Totengedenken erinnerte Wühr in seinem Rückblick an zahlreiche Veranstaltungen des vergangenen Jahres und erwähnte die Beteiligung am 100-jährigen Gründungsfest der FW Auerkiel und die Fahrzeugweihe in Kollnburg sowie den Besuch der Veranstaltungen bei den Nachbarvereinen. Er bedankte sich ganz besonders bei den Kameraden, die bei allen anfallenden Arbeiten wieder tatkräftig mitgeholfen haben und sich an den auswärtigen Veranstaltungen beteiligten.

In einem kleinen Rückblick von der Einweihung des Gerätehauses am 11./12. Mai 13 erwähnte Wühr dankend neben dem Besuch der Vereine und Firmen auch Bürgermeister Eckl mit dem Gemeinderat, die gesamte Kreisinspektion und Landrat Michael Adam, die mit ihnen zwei Tage feierten.

Sein besonderer Dank galt Bürgermeister Eckl und der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit während des letzten Jahres sowie den zahlreichen Spendern und nicht zuletzt den Kameraden der Vorstandschaft für die reibungslose Zusammenarbeit.

 

Schriftführer Christian Eckl verlas das Protokoll der 140. Generalversammlung und Schatzmeister Patrick Weber berichtete über die Finanzen. „Die Kasse ist wie immer in Top-Zustand und wird sehr sorgfältig geführt,“ bestätigte Paul Früchtl, der mit Ferdinand Schreiner das umfangreiche Zahlenwerk geprüft hatte. Kassier und Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

 

Über die Bilanz von 10 Einsätzen der Aktiven berichtete Kommandant Franz Geiger. Neben Verkehrsabsicherungen, Hilfe bei der Hochwasserkatastrophe, einem Verkehrsunfall und Beseitigung eines Wespennestes wurde man zu fünf Brandeinsätzen bei einem Bus an der B85 in Moosbacherau, einem Wohnhausbrand in Dumpf, einem Brand in Höllenstein/Pirka und an die Tankstelle in Voggenzell gerufen.

Derzeit verfügt die Ruhmannsdorfer Wehr über 30 Aktive, davon 2 weiblich, 3 Jugendliche incl. 1 weiblich. Die Dienstgrade der Wehr sind aufgeteilt in 3 FW-Anwärter, 6 FW-Männer, 2 OFM , 14 HFM, 4 Löschmeister, 2 Oberlöschmeister und 1 Hauptlöschmeister. Der Verein zählt derzeit 118 Personen.

 

Der Ausbildungsplan im Jahre 2013 umfasst 17 Veranstaltungen, die sich unter anderem aufteilten in eine Unterweisung von Unfallverhütungsvorschriften, der alljährlichen Gemeinschaftsübung am 1. Mai beim Anwesen Seiderer in Schwarzendorf, wo die Anfahrt der Hochlage sehr schwer möglich war und gerade im Winter ein Allradfahrzeug unerlässlich ist. Eine Übung mit dem Gerätesatz der Absturzsicherung am Jugendhaus tagte, die alljährliche Maschinistenübung und schließlich eine Einsatzübung mit den Wehren Pirka und Wettzell im Kraftwerk am Höllensteinsee.

Die geleisteten Mannstunden belaufen sich im Jahre 2013 auf insgesamt 1250. Erwähnenswert sei, dass dabei Manuel und Patrick Weber, welche dieses Jahr jeweils ca. 180 Stunden ihrer Freizeit, neben dem eigentlichen Übungs- und Einsatzgeschehen, in Aus- und Fortbildung investiert haben.

Zudem haben einige Aktive überörtliche Lehrgänge besucht. Es waren dies Truppmann Teil II, für Maschinisten- und Atemschutzträger, zum Gerätewart in der Feuerwehrschule in Regensburg und ein Lehrgang für Absturzsicherung sowie in der Rauchdurchzündungsanlage wurde belegt.

Zum Schluss danke Kommandant Geiger den beiden rührigen Feuerwehrmännern und gab bekannt, dass Manuel Weber den Posten des Gerätewartes übernimmt, wobei er dem bisherigen Christian Eckl für seine super Arbeit dankte. Er erwähnte dankend auch Matthias Eckl, der sich als Jugendwart einsetzte, die Vorstandschaft, Bürgermeister Eckl mit seinen Mitarbeitern, den Bauhof und die Kreisinspektion für die gute Zusammenarbeit.

 

Am Anfang des letzten Jahres war Jugendwart Matthias Eckl für drei Mitglieder verantwortlich, wobei im Laufe des Jahres eine Neuaufnahme und ein Mitglied in den aktiven Dienst übernommen wurde. Der Ausbildungsplan umfasste 10 Übungen, die im Durchschnitt mit zwei Personen besucht waren. Den jährlichen Wissenstest legten Michael Brunner (III) und Lukas Jelenek (I) ab. Die eingesetzten Arbeitsstunden der Jungfeuerwehr belaufen sich auf ca. 110 Stunden.

 

Bürgermeister Eckl sah es als Ehre an, dass von der Kreisinspektion deutlich gezeigt wird, dass sie dabei sind und lobte die Anwesenden, dass sie sich für die Belange der Feuerwehr Zeit genommen haben. Er erwähnte lobend das Fest, das tadellos über die Bühne ging, deren Abschluss wieder gezeigt hat, wie in den Jahren zuvor auch, dass in FW Ruhmannsdorf zusammen gehalten wird und dankte allen, die mitgeholfen haben.

Bezüglich Kommandant stellte Eckl fest, dass Geiger die richtigen Weichen für einen Nachfolger gestellt habe, was sich ganz gut entwickelt. Auch der Löschweiher sei mittlerweile dicht und die Mäharbeiten um das Feuerhaus werden vom Bauhof übernommen, versprach Eckl und dankte für das hervorragende Engagement der Feuerwehr. Andreas Früchtl fragte an, ob es evtl. einen DSL-Internet-Anschluss auch für das Feuerhaus gibt, das geklärt werden muss.

 

KBI Christian Stiedl kam gerne zur Feuerwehr Ruhmannsdorf, das bestätigte er in seinem Grußwort. „Ihr seid eine gute Feuerwehr mit guten Leuten und auch die Jugendarbeit funktioniert,“ lobte er. Kleine Feuerwehren gehören einfach zu den anderen dazu, betonte Stiedl, das habe man bei der Hochwasserkatastrophe gesehen. Das geht nur, wenn man stark vertreten ist. Die große Aufgabe der Politik in den nächsten Jahren wird sein, Firmen anzusiedeln, dass wir eine Zukunft haben für die Feuerwehr, meinte er und dankte den Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit. Macht weiter so, denn er schätzt es sehr, dass die Feuerwehr in Ruhmannsdorf so verlässlich ist.

 

KBM Thomas Penzkofer freute sich über die Einladung. Obwohl er die Feuerwehr das ganze Jahr über immer wieder begleitet, war dies die erste Generalversammlung, an der er teilnehme. Er sprach die Übung am Kühberg an, mit der Hoffnung, dass es bei dieser Lage niemals mehr ein Problem gibt. Der Einsatz in Dumpf zeigte wieder einmal, dass es so wichtig ist, wenn man übt, so der KBM. Das nächste Highlight war die Verkehrsabsicherung bei der Bayernrundfahrt, was in keiner Weise selbstverständlich war, Er lobte weiter die Verantwortlichen für die einmalige Organisation bei der Einweihung des Feuerhauses und wünschte weitere gute Zusammenarbeit.

Als Fahnenjunker stellten sich Michael Fleischmann und Mathias Eckl wieder zur Verfügung.

 

Ehrungen und Beförderungen

Langjährige Mitgliedschaft: für 50 Jahre Franz Kolbeck, 40 Jahre Josef Laumer und Reiner Vogl, für 30 Jahre Hermann Gierl, Wolfgang Wühr und Ulrich Kolmer.

Befördert zum FWM wurde Stefan Geiger und zum HFM Manuel Weber und Patrick Weber.

Termine: 1. Mai Maibaum-Aufstellen, 31. Mai Gartenfest , 22. Februar Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl am 16.März 2014 – Organisation FW Ruhmannsdorf

 

Foto: Franz Geiger, Josef Laumer, Franz Kolbeck, Reiner Vogl, Wolfgang Wühr, Hermann Gierl, Bürgermeister Xaver Eckl, Manuel Weber, Vorstand Johann Wühr, Patrick Weber, Stellv. Kommandant Andreas Früchtl, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer

Foto zu Meldung: Rückblick auf ein bedeutendes Jahr bei der Feuerwehr

Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert

(09.11.2013)

19 Aktive aus dem KBM-Bereich Thomas Penzkofer nahmen teil

 

Prackenbach. „Befähigung zu fachlich richtigen und selbständigen Handeln nach Auftrag bei allen Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz innerhalb der Gruppe, Staffel und Trupp“. Das sind die Ziele der Truppführerausbildung, der sich in diesen Tagen 19 Aktive aus dem KBM-Bereich Thomas Penzkofer unterzogen.

Die TF-Ausbildungen werden gemeinsam von den Feuerwehren in Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion unter Federführung des fachlich zuständigen KBM Adolf Bielmeier durchgeführt und bilden den Abschluss der sog. Truppausbildung für den Feuerwehrnachwuchs.

Sie ist zudem die Basis für alle weiteren Führungslehrgänge sowie spezielle Fachlehrgänge und somit Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehr in ihrer jetzigen Struktur.

 

In 28 Unterrichtseinheiten (je 45 Min.) + Leistungsnachweis haben sich die Truppführeranwärter einem fünftägigen Lehrgang unter dem zuständigen KBM Bielmeier sowie den Führungskräften der jeweiligen Wehren gestellt. Diese fanden in Kollnburg, Tresdorf, Ayrhof und Prackenbach statt und wurde mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme abgeschlossen, welche am Samstag im Feuerhaus in Prackenbach für alle Beteiligten über die Bühne ging.

 

Der theoretische Themenbereich, der die Beantwortung von 50 Fragen erforderlich machte, erstreckte sich zunächst über Rechtsgrundlagen, Organisation sowie Rechte und Pflichten des Feuerwehrmannes, Laufbahn und Ausbildung. Es folgten Gefahren der Einsatzstelle, über Brennen und Löschen und Brandbekämpfung.

Die Ausbilder der jeweiligen Lehrgangsorte unterrichteten die jungen Leute unter anderem auch über Verhütungsmaßnahmen sowie Fahrzeug und Gerätekunde und technische Hilfeleistung. Im praktischen Teil erstreckte sich der Leistungsnachweis auf die Schwerpunkte „Gruppe im Löscheinsatz“ sowie Gruppe im “THL-Einsatz“.

 

Als Schiedsrichter des praktischen und theoretischen Teils übernahmen am Samstag: Adolf Bielmeier als Organisator, KBM Thomas Penzkofer, Hermann Schroll und Franz Holzapfel Prackenbach, Ludwig Fleischmann und Siegfried Engl Moosbach, Eduard Schlecht Ayrhof, Andreas Früchtl Ruhmannsdorf, Uli Stöger aus Rechertsried die Abnahme.

 

Die 19 Truppführer-Prüflinge kommen:

3 aus Ayrhof, 2 aus Ruhmannsdorf, 3 aus Moosbach, 1 aus Rechertsried, 6 aus Kollnburg, 2 aus Kirchaitnach und 2 aus Prackenbach.

 

KBI Christian Stiedl, sowie alle anwesenden Schiedsrichter gratulierten zum Schluss den neuen Truppführern zur bestandenen Prüfung, dankten für die Teilnahme und baten, dass sie an den Lorbeeren nicht ausruhen mögen, sondern bei der Feuerwehr in diesem Sinne weiter machen.

Honoriert wurde auch der gute Zusammenhalt der Feuerwehren und speziell der FF Prackenbach für die zur Verfügung-Stellung der Räume.

 

Foto: 19 Truppführerprüflinge mit Ausbildern – ganz li KBI Christian Stiedl, KBM Adolf Bielmeier und KBM Thomas Penzkofer

Foto zu Meldung: Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert

Freude über das neue Feuerhaus – Festgottesdienst mit Segen am Sonntag

(12.05.2013)

Großes Lob der Ehrengäste für beispielhaften Gemeinschaftssinn

 

Ruhmannsdorf/Krailing. Die Freiwillige Feuerwehr Ruhmannsdorf  hatte am Sonntag allen Grund zur Freude. Als Höhepunkt des zweitägigen Festes erhielt das neue Gerätehaus durch Pfarrer John Kodiamkunnel den kirchlichen Segen und wurde seiner offiziellen Bestimmung übergeben und auch das Wetter hatte mitgespielt, das nach einem Dauerregen am Samstag die Sonne bis Mittag ihr strahlenstes Lächeln aufsetzte.

 

Das Fest begann am Samstag mit einer „Fire Fighter Party“ mit Q-BAR, wobei das 500 Mann große Zelt überwiegend von Jungen und von Gästen mittleren Jahrgangs, vollbesetzt war.

Am Festsonntag trafen ab 8.00 Uhr bereits die ersten Vereine ein, von denen sich nach und nach gut 30 einfanden und von Vorstand Johann Wühr herzlich begrüßt wurden. Auch eine Reihe von Ehrengästen fanden sich ein, die sich ebenfalls unter den Klängen der Kapelle Pfeffer im Zelt nieder ließen.

In einem langen Zug ging es dann um 9.30 Uhr zum Kirchenzug vom Festzelt durch die Ortschaft Krailing, an der Spitze der 1. Kommandant Franz Geiger und die Kapelle Pfeffer und wieder zurück zum neuen Gerätehaus, wo Pfarrer John Kodiamkunnel am Vorplatz den feierlichen Gottesdienst zelebrierte.

 

In seiner Predigt ging er auf ein Zitat aus dem 121. Psalm ein, das auf israelischen Polizeiautos abgedruckt ist und heißt: „Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.“ „Ich weiß nicht ob es wirklich stimmt, aber diese Aufschrift entdeckt eine Wahrheit, die gerade auch für die Feuerwehr oder irgend eine Organisation von Bedeutung ist, so der Geistliche. „Denn das was die Feuerwehr macht, ist auch das, was Gott in seinem Segen verspricht. So seid ihr in eurem Tun Mitarbeiter Gottes,“ merkte er an.

Dann erinnerte er an die Dienste eines Feuerwehrmannes, die nicht immer einfach und unbeschwert sind, wenn es Situationen gibt, in denen sie an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit kommen und an den Unfallstellen oft kein Wort finden, um die Angehörigen zu trösten. Doch Gott lässt seine Mitarbeiter- innen nicht im Stich, “für das wir heute ganz besonders zu Danken haben, betonte der Pfarrer. Zu danken haben wir auch den Aktiven für die Einsatzbereitschaft und für die Kraft, dass sie ihr Leben einsetzen für ihren selbstlosen Dienst. Gott möge alle segnen auf die Fürbitte des hl. Florian, der Apostel Petrus und Paulus und der Gottesmutter. Bevor Pfarrer John alle mit seinem Segen entließ, erteilte er dem neuen Haus und allen Feuerwehrkräften seine kirchliche Weihe.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Festzelt freute sich Vorstand Johann Wühr in seinem Grußwort im Besonderen über das Kommen von Landrat Michael Adam, Bürgermeister Xaver Eckl mit den Gemeinderäten, KBR Hermann Keilhofer und KBI Christian Stiedl, den KBM Thomas Märcz und Adolf Bielmeier sowie der Fahnenmutter Hedwig Vogl, Ehrenvorstand Erich Hastreiter und dem Patenverein der FW Prackenbach sowie nicht zuletzt Pfarrer John, dem er für den sehr schönen Gottesdienst dankte. Sein Dank galt im besonderen allen Mitgliedern, die in irgend einer Weise zum Gelingen dieses einmaligen Baues beigetragen haben, wobei er mit Paul Früchtl und Mathias Eckl zwei Namen heraus stellte, die hervorragendes geleistet haben. Er großes Dankeschön zollte er der Gemeinde Prackenbach und dem Gemeinderat, die es letztendlich ermöglicht haben, dass das Bauwerk erstellt wurde und nicht zuletzt den Mitarbeitern an der Theke.

 

Anschließend ergriff Bürgermeister Xaver Eckl das Wort: Der heutige Tag zeigt uns wieder auf, welche Kräfte Gemeinschaftssinn wecken kann. Wie würde unsere Gesellschaft funktionieren, gäbe es die ehrenamtlichen Bürger nicht. Ihr Engagement ist fester Bestandteil unseres Lebens, hebt unsere Lebensqualität und ist einfach nicht mehr wegzudenken. Ihre Stunden sind unbezahlbar.

Was hier geschaffen wurde zeigt deutlich, welche Kraft im Ehrenamt und hier speziell in der Ruhmannsdorfer Wehr steckt und dass es  eine relativ kleine Wehr schafft, Großes zu leisten. Es gibt kaum einen schöneren Anlass, als wenn Bürger zusammen kommen, um ein Gemeinschaftswerk zu feiern.

 

Weil der Feuerschutz zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde gehört, muss sie sich dem Schutz ihrer Bürger und dessen Hab und Gut annehmen, so Eckl weiter. Der letzte Brand in Dumpf machte es wieder deutlich, wie schnell die Gefahr für Menschenleben und Geschaffenes da ist. Deshalb ist das Geld von 280.000 € für den Feuerhausbau, das die Gemeinde bereitgestellt hat, gut angelegt, informierte Eckl die Anwesenden. Dankbar ist man auch dem Freistaat Bayern für den Zuschuss von 46.500 €, wobei er der Regierung von Niederbayern und dabei besonders Waltraud Eggern und ihren Mitarbeitern dankte, nicht zu vergessen auch die Kreisbrandinspektion.

 

Ein großes Lob zollte er für die bestens gepflegten Fahrzeuge und Geräte, denen die Prüfer immer beste Noten bescheinigen und auch der Nachwuchs sei gesichert, stellte er fest. Er dankte auch der Vorstandschaft mit Johann Wühr sowie den beiden Kommandanten Franz Geiger und Andreas Früchtl, die auf die Mitarbeit einer guten Mannschaft vertrauen können. Ein herzliches Dankeschön sprach er dem Bauleiter Paul Früchtl aus, der Vorbildliches geleistet habe. Dass Paul Früchtl beruflich gemeindlicher Klärwärter ist, veranlasste Eckl bei dieser Gelegenheit zu dem Hinweis, dass sich nicht nur der Gemeinderat den vier Feuerwehren besonders verpflichtet fühlt. Schließlich wurden in den letzten 10 Jahren drei Feuerwehrhäuser gebaut und u.a. ein HLF sowie ein TSF angeschafft wurde. Auch die anderen Bauhofarbeiter würden sich für dieses Ehrenamt einspannen lassen: Ludwig Fleischmann, als 1. Kdt. FW Moosbach, Florian Kuffner, als 1. Kdt. FW Tresdorf und Paul Kuffner als 2. Kdt.FW Tresdorf.

 

Zum Schluss dankte Eckl im Namen des Gemeinderates allen, die zum Gelingen des Feuerhausbaues beigetragen haben und bat weiterhin, so motiviert zu sein und den Feuerwehrspruch „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ hoch zu halten und treu zu bleiben.

Anschließend gab der Bürgermeister offiziell an 1. Kommandanten Franz Geiger die Schlüssel für das Haus, der sich herzlich dafür bedankte.

 

Landrat Michael Adam freute sich, dass er diesen Termin wahrnehmen konnte. Er gratulierte der Wehr für dieses Haus und lobte den großartigen Zusammenhalt der Gemeinschaftsleistung in Krailing: „In der Stadt wäre das nicht möglich“, stellte er fest. Es ist das, was die Dörfer lebenswert macht. In diesem Sinne sprach er sich auch für die Kindergärten und Schulen in den Dörfern aus, wenn auch den Großteil die Gemeinden zahlen müssen, versprach er, dass dies der Landkreis unterstützt. Der Feuerwehr wünschte er schließlich unfallfreie Einsätze.

 

Ich glaube, dass eine großartige Gemeinschaftsleistung zu einem guten Schluss gefunden hat, merkte KBR Hermann Keilhofer in seinem Grußwort an. Es ist ein schönes Gerätehaus geworden, auf das nicht nur die Feuerwehr, sondern alle Einwohner stolz sein können. Er dankte den vielen Spendern, die es möglich gemacht haben, dem Vorsitzenden Wühr und den Kommandanten Geiger und Früchtl sowie allen helfenden Händen, die zu diesem Werk beigetragen haben und wünschte für die Zukunft alles Gute, wenige jedoch erfolgreiche Einsätze.

 

Bevor am Nachmittag das neue Gerätehaus zur Besichtigung offen stand, überreichte Johann Wühr und Franz Geiger an die teilnehmenden Vereine Erinnerungsgeschenke und dankten für deren Kommen.

Den geselligen Festausklang besorgte der Sommerhitkönig 2012 Andreas Hastreiter, der ab 18.00 Uhr mit Schwung und pfiff aufspielte und die Gäste auch mit seinem Gesang erfreute.

Foto zu Meldung: Freude über das neue Feuerhaus – Festgottesdienst mit Segen am Sonntag

Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens

(01.05.2013)

Traditionelle Maiübung der vier Wehren der Gemeinde

 

Prackenbach/Ruhmannsdorf. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Prackenbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf - zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Einsatzleitung von 2. Kommandanten Andreas Früchtl. Als Übungsobjekt hatten sie sich das landwirtschaftliche Austragsanwesen von Willi Seiderer am Kühberg/Krailing ausgesucht, zu dem man einen Höhenunterschied von 500 m ab der Dorfstraße zu bewältigen hatte.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand, den die vier Wehren unter Kontrolle bringen mussten.

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 9.00 Uhr. Nur drei Min. später waren die Ruhmannsdorfer am Brandobjekt, welche die Wasserentnahme vom ca. 170 m entfernten Hydranten bei August Kuffner aufbauten. 9.11 Uhr hieß es dann von der Tresdorfer Wehr „Wasser an Verteiler“. Die übrigen Wehren, von denen Prackenbach und Moosbach gleichzeitig eintrafen, bauten vom Weiher an der Dorfstraße eine 500 m Schlauchleitung auf und in ca. 20 Min. hieß es auch von hier „Wasser beim Brandobjekt.“

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Andreas Früchtl den 1. und 2. Bürgermeister Xaver Eckl bzw. Karl Engl, KBM Thomas Penzkofer, den angenommenen Brandleider Willi Seiderer und etliche Gemeinderäte begrüßen konnte. Er ließ den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und dankte zum Schluss den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz und dem Objektleiter für die zur Verfügung-Stellung seines Geländes.

 

Kommandant Franz Geiger dankte den Aktiven, die sich wieder zur Maiübung Zeit genommen haben, sein besonderer Dank galt der Familie Seiderer, dass man die Übung durchführen durfte und für die zur Verfügung-Stellung der Getränke.

Bürgermeister Eckl nannte es bemerkenswert, dass wieder so viele Aktive mitgemacht haben und erwähnte die Teilnahme von vielen Gemeinderäten. Die Maiübung sei eine sinnvolle Einrichtung, wo die Wehren in der Gemeinde Zusammenhalt beweisen. Auch die Gemeinde würde mit den diversen Investitionen ihr Bestes tun. Er dankte den Kommandanten für die super Arbeit und Seiderer für die zur Verfügung Stellung des Objekts. Anschließend erwähnte er auch die Bayernrundfahrt, für welche die Feuerwehr 35 Mann stellt, wobei auch Thomas Penzkofer es sehr begrüßte, dass von der Gemeinde Unterstützung gegeben ist.

 

KBM Penzkofer meinte, dass es schon ganz wichtig sei, dass die Tresdorfer Feuerwehr ein Allrad-Fahrzeug bekommt. Denn die heutige Übung mit dieser  enormen Steigung hätte bewiesen, dass ein solches im Ernstfall vor allem im Winter schon angebracht wäre. Er lobte die Gemeindefeuerwehren, dass die Übung gut verlaufen und ihr Zusammenhalt hervorragend sei. Sie sei zudem gut aufgestellt, denn viele stehen vorbildlich hinter der Sache und dankte allen für ihren Einsatz.

 

Gruppenfoto: Mitte BM Eckl li davon KBM Thomas Penzkofer,

4.v.re. Vorstand Hans Wühr, nächster Einsatzleiter Andreas Früchtl, li.v. BM 2. Kdt. Moosbach Sigi Engl, und 1. Kdt. Ruhmannsdorf  Franz Geiger

Foto zu Meldung: Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens

Das neue Feuerhaus wurde am 15. Juli 2012 bezogen - Die Einweihung ist für den 11./12. Mai geplant

(06.01.2013)

Viel Lob von den Ehrengästen – 10 Mal musste man ausrücken – Der neue Kassier heißt Patrick Weber

 

Ruhmannsdorf. Obwohl bei der Freiwilligen Feuerwehr Ruhmannsdorf im vergangenen  Jahr 10 Einsätze, viele Übungen, Lehrgänge und gesellschaftliche Verpflichtungen anstanden, hat sie das neue Feuerwehrgerätehaus mit enormen Fleiß fertiggestellt, so dass sie am 15. Juli mit Fahrzeug und Mannschaft umziehen konnten. In der 140. Generalversammlung am Dreikönigstag informierte der Vorsitzende über einige Arbeiten, welche die Mannschaft im letzten Jahr noch bewältigt hat und merkte an, dass die Einweihung für den 11./12. Mai geplant ist.

 

Im Gasthaus „Zum Alten Wirt“ in Krailing begrüßte der Vorsitzende auch Ehrenmitglied und Ehrenvorstand Erich Hastreiter sowie Bürgermeister Xaver Eckl und Ehren-KBI Peter Altmann, Gemeinderatsmitglied Andreas Vogl und Geschäftsleiter Franz Kolbeck. Das Totengedenken galt im Besonderen den im Jahr 2012 verstorbenen Mitgliedern Xaver Gierl und Johann Klingl.

 

In seinem Jahresrückblick erinnerte Johann Wühr an zahlreiche Veranstaltungen des vergangenen Jahres, sowohl eigene, als auch im Gemeindebereich. Das Gründungsfest in Tresdorf und die Fahrzeugweihe in Prackenbach wurden ebenso besucht und drei Mitgliedern zum Geburtstag gratuliert.

 

Zum Bau des neuen Feuerwehrhauses informierte er die Mitglieder über ein paar Daten in chronologischer Reihenfolge und merkte an, dass ein kleiner Auszug von dem was die Mannschaft in den letzten zwei Jahren geschafft hat, in der Homepage der Feuerwehr mit Bildern nachzulesen seien. Dabei war es ihm ein großes Bedürfnis, jedem, der in irgendeiner Weise, sei es durch Spenden oder Hand und Spandienst zum Gelingen des Neubaus beigetragen hat, seinen persönlichen Dank auszusprechen. Er erwähnte dabei im Besonderen die GenoBank, Firma Brunner und den zweiten Vorstand Wolfgang Gierl. Nicht zuletzt bedankte er sich bei den Kameraden der Vorstandschaft für die gute reibungslose Zusammenarbeit.

 

Christian Eckl, der nicht nur Schriftführer und Gerätewart, sondern auch vorbildlich die Homepage des Vereins betreut, verlas das Protokoll der 139. Generalversammlung und Schatzmeister Andreas Vogl legte Rechenschaft ab über die Finanzen. „Die Kasse ist wie immer in Top-Zustand“, bestätigte Paul Früchtl, der mit Ferdinand Schreiner das umfangreiche Zahlenwerk geprüft hatte. Kassier und Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet.

 

Über die Bilanz der Aktiven, die im Jahre 2012 zu 10 Einsätzen alarmiert wurden, berichtete Kommandant Franz Geiger. Neben Ölspuren beseitigen, überhitzte Heuballen und Wespenplage wurde man zu drei Brandeinsätzen nach Igleinsberg, Hetzelsdorf und Tresdorf gerufen.

Derzeit verfügt die Ruhmannsdorfer Wehr über 30 Aktive, davon sind zwei weiblich. Der Verein zählt insgesamt 115 Personen.

Der Ausbildungsplan im Jahre 2012 umfasste 17 Veranstaltungen. Sie stellten sich zusammen mit neun Übungen auf Standortebene, zwei Einsatzübungen, 1 Gemeinschaftsübung und fünf Atemschutzübungen, die er einzeln mit Fotos darlegte. Er hob dabei die hochinteressante Übung mit zwei eingeklemmten Personen hervor, die mit ihrem PKW über eine steile Böschung abgestürzt sind. Eine weitere große Übung in Dumpf im Rahmen der Brandschutzwoche mit insgesamt neun Wehren wurde organisiert, wobei es sich herausstellte, dass die Wasserversorgung in Ruhmannsdorf/Dumpf ungenügend ist und dringend nachgebessert werden sollte. Die geleisteten Mannstunden belaufen sich im Jahr 2012 auf insgesamt 1138.

Überörtliche Lehrgänge haben besucht: Truppmann Teil I: Franz-Georg Brunner, Michael Brunner und Patrick Weber. Maschinistenlehrgang: Michael Fleischmann, Mario Feldmeier, Maximilian Gierl.

Sprechfunk: Franz-Georg Brunner, Stefan Geiger, Manuel Weber, Patrick Weber. Atemschutzgeräteträger ist Michael Fleischmann.

Zum Schluss dankte Franz Geiger im besonderen Gerätewart Christian Eckl und Jugendwart Matthias Eckl für ihre vorbildliche Arbeit.

 

Am Anfang des letzten Jahres war Jugendwart für fünf Jugendliche verantwortlich, wobei im Laufe des Jahres ein Mitglied in den aktiven Dienst übernommen wurde. Der Ausbildungsplan umfasste 10 Übungen, die im Durchschnitt mit drei Personen besucht waren. Den jährlichen Wissenstest legten Regina Boer (Stufe I), Michael Brunner (II), und Stefan Geiger (IV) ab und auch beim Truppmann Teil 1 und dem Funkerlehrgang nahmen Mitglieder teil. Die eingesetzten Arbeitsstunden belaufen sich auf 110 Stunden für die Übungen und ca. 90 Stunden für Fortbildungen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl war voll des Lobes für das Geleistete, nicht nur für die Feuerwehr, sondern für das ganze Dorf, denn es hat unter anderem auch mit dem Kinderspielplatz einen Meilenstein geschaffen und zollte Respekt und Anerkennung. Er stellte auch heraus, dass die Gemeinde in den letzten Jahren für die Feuerwehren sehr viel investiert hat. Dies wäre jedoch nicht möglich, wenn nicht so viel Eigenleistung eingebracht worden wäre und dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass dies geschafft werden konnte.

 

Ehren-KBI Peter Altmann war gerne nach Ruhmannsdorf gekommen, sagte er. Anerkennend stellte er die vielen Leistungen der Feuerwehr heraus, nicht nur beim Bau des Gerätehauses, das gut gelungen sei, sondern auch bei der Ausbildungstätigkeit, angefangen bereits von der Jugend. Er honorierte die neuen Gedanken bei den Übungen und meinte, man darf immer wieder etwas Neues hineinbringen. Er begrüßte auch die hervorragende Eigenleistung beim Feuerhausbau, was auch der Gemeinde bei ihren Ausgaben zu Gute komme. 

 

Peter Altmann war auch nicht mit leeren Händen gekommen und zeichnete den langjährigen Kassier Andreas Vogl im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes mit der goldenen Ehrennadel aus. Vogl war 21 Jahre in vorbildlicher Weise Kassier und hat den Vorsitzenden gebeten, dieses Amt abgeben zu dürfen. Er habe viele Qualitäten an den Tag gelegt, lobte Johann Wühr den scheidenden Schatzmeister und wünschte ihm weiterhin alles Gute und überreichte ebenfalls ein kleines Präsent.

Gerührt über die Ehrung bedankte sich Vogl für die gute Zusammenarbeit und versprach, bei Bedarf auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.

 

Ehrungen und Beförderungen: Für langjährige Mitgliedschaft können heuer ausgezeichnet werden:

Für 60 Jahre Ferdl Fleischmann und für 30 Jahre: Alfred Högerl, Hubert Früchtl und Erich Hastreiter.

Befördert zum Feuerwehrmann wurde Manuel Weber und Patrick Weber, zum Oberfeuerwehrmann Maximilian Gierl und Alfred Högerl jun. und zum Hauptfeuerwehrmann Mathias Eckl und Michael Fleischmann. Dienstabzeichen wurden ausgehändigt an Maschinisten Mario Feldmeier, Michael Fleischmann und Maximilian Gierl und an Atemschutzgeräteträger Michael Fleischmann.

 

Als neuen Schatzmeister wurde anschließend per Akklamation Patrick Weber bestimmt  und die bisherigen Fahnenjunker Michael Fleischmann und Mathias Eckl stellten sich wieder zur Verfügung. 

 

Schließlich informierte Johann Wühr die Mitglieder, dass für das Einweihungsfest neue T-Shirt angeschafft werden, die bei ihm bestellt werden können. Außerdem bat er die Mitglieder um Arbeitseinsätze für das bevorstehende Fest und dankte allen Anwesenden für ihr Kommen. 

 

Foto: Franz Geiger Kommandant, Peter Altmann Ehren-KBI, Andreas Vogl bisheriger Kassier, Patrick Weber neuer Kassier, BM Xaver Eckl und Johann Wühr Vorsitzender.

Foto zu Meldung: Das neue Feuerhaus wurde am 15. Juli 2012 bezogen - Die Einweihung ist für den 11./12. Mai geplant

Großbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen – Löschwasserversorgung in Dumpf ungenügend

(20.09.2012)

 

Neun Feuerwehren aus dem Landkreis Regen bzw. Cham übten den Ernstfall

 

Ruhmannsdorf/Prackenbach. Am Donnerstag-Abend wurden neun Feuerwehren zu einer Gemeinschaftsübung nach Dumpf/Ruhmannsdorf gerufen, wo bei Reparaturarbeiten in der Werkstatt eines landwirtschaftlichen Anwesens ein Feuer ausbrach und mindestens eine Person vermisst galt. Gott sei Dank war es nur eine Übung. Als Einsatzleiter fungierte der 2. Kommandant der Ruhmannsdorfer Wehr Andreas Früchtl.

 

Gegen 19.30 Uhr wurde von der ILS Straubing gemäß Einsatzstichwort B4 der Alarm für die Wehren Ruhmannsdorf, Prackenbach, Moosbach, Tresdorf, Viechtach ausgelöst und die ILS Regensburg veranlasste den Einsatz für die Wehren Eisamnnsberg, Blaibach, Altrandsberg und Chamerau aus dem Landkreis Cham.

 

Als erstes traf die örtlich zuständige Feuerwehr Ruhmannsdorf am angenommenen Brandobjekt ein. Einsatzleiter Andreas Früchtl stellte durch die Lageerkundung fest: Brand der Werkstatt, drei Personen werden vermisst, das Feuer hat bereits auf den Dachstuhl übergriffen und mehrere benachbarte Gebäude sind stark gefährdet. Aufgrund des ausgedehnten Anwesens waren mehrere Einsatzabschnitte zu bilden.

 

Durch die Kräfte aus Ruhmannsdorf wurde im Innenhof ein erster Löschangriff vorgenommen. Mit der Personensuche konnte mangels Atemschutzgeräte erst nach Eintreffen des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges HLF20/16 aus Prackenbach begonnen werden.

Dann begann der Abschnitt Personenrettung, das die Feuerwehr Prackenbach inne hatte. Zusammen mit Blaibach und Altrandsberg drangen insgesamt sechs Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Gebäude vor, um die vermissten Personen zu retten. Hier zeigte sich wiederholt der große Vorteil von Wärmebildkameras als Hilfsmittel bei der Personensuche in verrauchten Räumen. Die Wasserversorgung der Atemschutztrupps wurde durch das Prackenbacher HLF und einen Hydranten in unmittelbarer Nähe zum Objekt sichergestellt.

 

Den Abschnitt „Nord“ zur Sicherung von Wohnhaus und Scheune übernahm die Feuerwehr Viechtach mit ihrem Löschzug. Wohnhaus und Scheune wurden neben mehreren C-Rohren unter anderem durch einen Wenderohreinsatz von der Drehleiter aus geschützt.

 

Der Abschnitt „Süd“ wurde durch die Feuerwehren Blaibach und Altrandsberg gebildet, welche hier mit mehreren C-Rohren und einem Wasserwerfer eine Widerstandslinie zwischen Brandobjekt und den Stallungen aufbauten.

 

Aufgrund der nicht ausreichenden  Löschwasserversorgung in Dumpf/Ruhmannsdorf entschloss sich Einsatzleiter Andreas Früchtl zum Aufbau einer Wasserversorgung von einem ca. 1200 m entfernten Weiher bei Aurieden. Die Verlegung der Leitung wurde vom Gerätewagen-Logistik GW-L2 der Feuerwehr Chamerau übernommen, die erforderlichen Verstärkerpumpen wurden durch die Feuerwehren Tresdorf, Eismannsbeg und Moosbach gesetzt, letztere übernahm zudem die Wasserentnahme. Die Abschnittsleitung „Wasserförderung“ lag dabei in den Händen von Christian Eckl, unterstützt durch Kreisbrandmeister KBM Thomas Märcz.

 

Den Übungsverlauf beobachteten KBM Thomas Penzkofer, KBI Christian Stiedl und KBR Hermann Keilhofer. Vertreter der Gemeinde Prackenbach ließen sich aufgrund einer gleichzeitig stattfindenden Gemeinderatssitzung entschuldigen.

 

Die Abschlussbesprechung fand am Gerätehaus in Krailing statt. Einsatzleiter Früchtl begrüßte alle Feuerwehren und die Vertreter der Kreisbrandinspektion. Er schilderte noch einmal den Übungsablauf und ging dabei insbesondere auf die schwierige Löschwasserversorgung ein. Im Ernstfall ist hier ein deutlich höherer Aufwand zur Sicherstellung der Wasserversorgung erforderlich. Anfängliche Schwierigkeiten in der Sprechfunkverbindung zwischen den Atemschutztrupps aus Regen und Cham bereitet die unterschiedliche Nutzung der Sprechfunkkanäle, was jedoch im weiteren Verlauf der Übung schnell behoben werden konnte.

 

KBR Keilhofer schloss sich der Begrüßung an und dankte allen Beteiligten für die aufgewendete Freizeit. Er zeigte sich mit dem Übungsablauf zufrieden, kleine Unterschiede wie im Sprechfunk werden durch eben solche Übungen bekannt und können künftig vermieden werden. Er regte an, noch mehr auf die Fahrzeugaufstellung zu achten um Zufahrtswege für nachfolgende Kräfte und den Rettungsdienst frei zu halten. Keilhofer bestätigte, dass in Sachen Löschwasserversorgung in Dumpf/Ruhmannsdorf dringend Handlungsbedarf besteht. Der vorhandene, mittlerweile zugewachsene und teilweise undichte Löschweiher, sowie der Hydrant sind für einen größeren Brand nicht ausreichend.

Zum Schluss bedankte sich Früchtl und Keilhofer nochmals bei allen und wünschten eine gute Heimfahrt. 

Foto zu Meldung: Großbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen – Löschwasserversorgung in Dumpf ungenügend

Abnahme des neuen Feuerwehr-Gerätehauses durch die Regierung

(12.09.2012)

Im Mai 2013 wird das imposante Werk bei einem zweitägigen Fest eingeweiht

 

Krailing/Ruhmannsdorf. Die vier Feuerwehren der Gemeinde Prackenbach sind fürwahr gut aufgestellt -

Zwei neue Feuerwehrgerätehäuser schmücken die Ortschaften Tresdorf seit 2009 bzw. Moosbach seit 2011. Zudem erhielt mit dem neuen Gerätehaus in Moosbach auch ein neues Feuerwehrfahrzeug Einzug und seit dem 30. Juli diesen Jahres steht auch in Prackenbach ein nagelneues HLF.

 

Nun ist auch seit dem 15. Juli 2012 die Feuerwehr Ruhmannsdorf in ihr neu errichtetes Gerätehaus am Ortsrand von Krailing umgezogen, das am Mittwoch durch Waltraud Egger und Robert Ragner von der Regierung von Niederbayern Landshut abgenommen wurde. Anwesend waren dabei der 2. Bürgermeister Karl Engl, KBR Hermann Keilhofer, Bauleiter Paul Früchtl, Vorsitzender Johann Wühr, der 1. und 2. Kommandant Franz Geiger bzw. Andreas Früchtl und Matthias Eckl, ein äußerst Aktiver beim Bau.

 

Nach vielen Überlegungen und Diskussionen um eine Renovierung oder Umbau von Sanitären Anlagen im alten Gerätehaus in der Ortsmitte von Krailing, hat sich die Feuerwehr 2008 für einen Neubau am Ortsrand entschieden. Nach weiteren unzähligen Planungs- und Beratungssitzungen wurde endlich der neue Plan von Architekt Robert Brunner erstellt und durch den Gemeinderat abgesegnet und ans Landratsamt eingereicht, die den genehmigten Plan am 4. Januar 2011 zurück gaben. Schon bald erhielt man dann auch die Zusage von der Regierung eines Zuschusses von 46.500 Euro für einen Stellplatz.

 

Alsdann wurden die Vereinsmitglieder motiviert, die nach der Grundsteinlegung im Mai 2011 in einer verhältnismäßig kurzen Zeit etwas Schönes geschaffen haben, mit dem sie sich mit Recht sehen lassen können. Unter Paul Früchtl, der die Bauleitung innehatte, wurden von 53 Vereinsmitgliedern die Baumeisterarbeiten und der Dachstuhl incl. Eindeckung sowie Spenglerarbeiten ausgeführt. Elektro- und Sanitärinstallation wurden ebenso durch den Fleiß der Mitglieder getätigt, sowie Fenster und Türen eingebaut und Treppen erstellt, ebenso E-Strich und Fliesen gelegt, Malerarbeiten, Trockenbau und Dämmung ausgeführt.

 

Letztendlich wurden noch die Außenanlagen auf Vordermann gebracht: Entwässerung eingebaut, eine Stützmauer für die Zufahrt sowie der Unterbau und eine Einfassung für die Zufahrt und Parkplätze errichtet, so dass es jetzt ohne zu übertreiben, ein Schmuckstück für Krailing darstellt. Zufrieden sein kann die Feuerwehr auch mit der Größe des Gerätehauses, das insgesamt ca. 150 qm umfasst.

 

2576 Arbeitsstunden haben die Feuerwehrmitglieder für das Feuerhaus eingebracht, 163 unentgeltliche Maschinenstunden unter anderem mit Schlepper und Bagger geleistet plus eine Finanzmittelleistung von 13.000 € (auch durch Holzspenden) ergeben eine Gesamteigenleistung der FW Ruhmannsdorf von 58.291 €.

 

Eine wohl beachtliche Summe, welche die FW durch ihren tatkräftigen Einsatz zusammen getragen hat, was in vielen Fällen nicht die Regel ist, meinte auch Waltraud Egger von der Regierung: „Die Gemeinde kann mit Recht stolz sein auf die tatkräftigen Vereinsmitglieder der FW Ruhmannsdorf, so dass man wieder einmal sagen kann: „Gut Ding braucht Weile“.

 

Foto Paul Früchtl, Andreas Früchtl, Matthias Eckl, Franz Geiger, Hans Wühr, 2. BM Karl Engl, Waltraud Egger und  Robert Ragner von der Regierung und KBR Hermann Keilhofer.

 

Foto zu Meldung: Abnahme des neuen Feuerwehr-Gerätehauses durch die Regierung

PKW abgestürzt – Aufwendige Rettungsaktion notwendig

(08.06.2012)

Nur durch vereinte Kräfte konnten zwei Personen gerettet werden

 

Ruhmannsdorf/Höllensteinsee. Eine kurze Unachtsamkeit und schon ist es passiert. Ein PKW, besetzt mit zwei jungen Männern ist auf dem Seeweg von Grub aus in Richtung Höllensteinsee unterwegs, kommt von der Straße ab und stürzt etwa 15 Meter eine steile Böschung hinunter. Beide Insassen sind im Fahrzeug eingeklemmt. Dieses Unfallszenario stellte sich den Feuerwehren Ruhmannsdorf und Prackenbach am vergangenen Freitagabend dar. - Es war Gott Lob nur eine Übung.

 

Gegen 19.00 Uhr wurden die beiden Feuerwehren alarmiert. Einsatzleiter 1. Kdt. Franz Geiger machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und ordnete eine weiträumige Absicherung der Unfallstelle an. Des weiteren ließ er einen Trupp mit Absturzsicherungs-Ausrüstung bereitstellen, die dann zu dem verunfallten Fahrzeug abstiegen, um die Lage vor Ort zu erkunden um erste Maßnahmen zu ergreifen.

 

Zwischenzeitlich trafen auch die Kameraden aus Prackenbach am Unfallort ein, welche auch den hydraulischen Rettungssatz und weiteres Absicherungsmaterial und Gerätschaften in ihren beiden Fahrzeugen geladen haben. Mit Steckleiterteilen wurde dann ein Zugang in Richtung PKW hergestellt und zeitgleich das Fahrzeug gegen weiteres Abrutschen gesichert. Sämtliche Gerätschaften mussten dann durch Leinen gesichert abwärts transportiert werden, bevor man mit der Befreiung der beiden Personen beginnen konnte. Diese erwies sich als äußerst schwierig, da nur Personal, das von oben gesichert wurde, direkt beim Fahrzeug im unwegsamen Gelände arbeiten konnte. Nach ca. 40 Minuten konnte dann die erste Person aus dem Unfallwagen befreit und bergauf transportiert werden. Die zweite Person war dann eine knappe Stunde nach der Alarmierung gerettet.

 

Es war eine sehr aufwendige und kräfteraubende Aktion, welche hier notwendig war, um die beiden Personen zu befreien. Auch war eine große Anzahl von Feuerwehrmännern nötig, um die Einsatzkräfte im absturzgefährdeten Bereich zu sichern und nach einiger Zeit auch abzulösen.

 

Im Anschluss trafen sich die beteiligten Feuerwehren im neuen Gerätehaus der Ruhmannsdorfer Wehr, wo auch Getränke bereitstanden und eine kurze Übungsbesprechung stattfand. Franz Geiger dankte allen, die diesen Freitagabend opferten, um sich an dieser außergewöhnlich anstrengenden Übung zu beteiligen. Er durfte auch eine Abordnung der Feuerwehr Kollnburg begrüßten, welche die Übung als Zuschauer begleiteten, da sie in einiger Zeit mit ihrem neuen HLF auch einen hydraulischen Rettungssatz erhalten werden. Geiger dankte zudem den Organisatoren der Übung und für die Überlassung des PKW´s. Auch der Prackenbacher Kommandant Franz Holzapfel lies kurz das Übungsgeschehen Revue passieren und lobte die gute Zusammenarbeit beider Feuerwehren.

Foto zu Meldung: PKW abgestürzt – Aufwendige Rettungsaktion notwendig

Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer

(01.05.2012)

Die vier Feuerwehren der Gemeinde trafen sich zur traditionellen Maiübung

 

Tresdorf/Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Ruhmannsdorf, Prackenbach, Moosbach und Tresdorf – zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Tresdorf unter der Einsatzleitung des 1. Kommandanten Florian Kuffner. Als Übungsobjekt hatten sie sich die Schreinerei Eduard Schlecht ausgesucht.

 

Es handelte sich bei dem Übungseinsatz um einen Schwelbrand, den die vier Wehren unter Kontrolle bringen mussten. Eine starke Rauchentwicklung erschwerte die Bergung der beiden vermissten Personen durch die Atemschutzträger der Feuerwehr Prackenbach.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 9.00 Uhr. Nur wenige Minuten später trafen die Wehren am Übungsort ein. Die FF Ruhmannsdorf übernahm die Wasserentnahme an der Zisterne beim Feuerwehrgerätehaus und stellten mit den Wehren Prackenbach und Moosbach die Wasserförderung zum Brandobjekt her. Erster Löschangriff am Objekt wurde durch den Tank der Feuerwehr Prackenbach getätigt und die Tresdorfer selbst zapften am objektnahen Hydranten an und leisteten ihren Löschangriff.

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Kommandant Florian Kuffner den neuen KBM Thomas Penzkofer, den 2. Bürgermeister Karl Engl und den Objektbesitzer Eduard Schlecht begrüßte, ließ den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und dankte zum Schluss den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz und dem Objektleiter für die zur Verfügung-Stellung seines Geländes.

 

KBM Thomas Penzkofer freute sich, dass sein erster offizieller Einsatz als KBM in Tresdorf war und lobte die gute Vorbereitung der Übung und den reibungslosen Ablauf, „es ist sehr wichtig, gemeinsam zu üben“ meinte er und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in seiner Position als KBM.

 

In seinem Grußwort erwähnte zweiter Bürgermeister Karl Engl den reibungslosen Ablauf der Übung und dankte den Anwesenden für die Investition ihrer Freizeit für das Ehrenamt Feuerwehr.

 

Objektbesitzer Eduard Schlecht freute sich, dass sich so viele die Zeit genommen hatten, um an der Übung teil zu nehmen, stellte jedoch die Hoffnung heraus, dass der Ernstfall nie eintreffen möge.

Im Anschluss an die Übung lud Schlecht alle Interessierten zu einer Führung in die Holzvergaseranlage ein.

 

Foto. Kommandant Florian Kuffner bei der Abschlussbesprechung 

Foto zu Meldung: Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer

Rückblick auf ein erfülltes Vereinsjahr – Einweihung des Feuerwehrhauses im Frühjahr 2013

(06.01.2012)

Die Feuerwehr war bei sieben Einsätzen gefordert - Großes Lob von den Ehrengästen

 

Ruhmannsdorf. Obwohl bei der Freiwilligen Feuerwehr Ruhmannsdorf im letzten Jahr diverse gesellschaftliche Verpflichtungen auf dem Programm standen, hat sie mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses enormes geleistet, so dass für 2012 nur noch der Innenausbau, die Einrichtung und die Außenanlagen anstehen. Bei der 139. Generalversammlung am Drei-Königs-Tag informierte Vorsitzender Hans Wühr ausführlich über den Stand des imposanten Neubaus und merkte an, dass einer Einweihung im Frühjahr 2013 nichts mehr im Wege steht.

 

Im Gasthaus „Zum Alten Wirt“ (Fleischmann) in Krailing konnte der Vorsitzende auch das Ehrenmitglied und Ehrenvorstand Erich Hastreiter sowie Bürgermeister Xaver Eckl und KBM Hans Sterr begrüßen. Das Totengedenken galt im Besonderen den im letzten Jahr verstorbenen Karl Wanninger und Johann Brunner.

 

Zu Beginn seines Jahresrückblicks gab Hans Wühr den aktuellen Mitgliederstand von 120 Personen bekannt. Dann erinnerte er an zahlreiche Veranstaltungen des vergangenen Jahres, sowohl eigene, als auch im Gemeindebereich und der Wehr Blaibach. Verschiedene Gründungsfeste wurden besucht, Wolfgang Gierl zum 80. Geburtstag gratuliert und zwei Mitglieder zu Grabe getragen.

 

Ein großes Bedürfnis war es Wühr, sich bei der Gemeinde Prackenbach mit 1. Bürgermeister Xaver Eckl, dem Gemeinderat sowie der Verwaltung mit Franz Kolbeck insbesondere für die Unterstützung beim Feuerhausbau zu bedanken. Sein Dank galt auch allen Helfern, stellvertretend beim Bauleiter Paul Früchtl und bei Mathias Eckl, bei allen Holzspendern, Geldspendern im Gesamtwert von ca. 2000,- €, wobei er namentlich die Jagdgenossenschaft Ruhmannsdorf mit einer Spende von 1000,- € erwähnte sowie die Brotzeitspender.

 

Besonders herzlich bedankte er sich bei den Kameraden, die bei den eigenen Veranstaltungen mitgeholfen haben und immer bei den auswärtigen Veranstaltungen dabei waren und nicht zuletzt für die gute und reibungslose Zusammenarbeit bei den Kameraden der Vorstandschaft.

 

Christian Eckl, der nicht nur Schriftführer und Gerätewart, sondern auch vorbildlich die Homepage des Vereins betreut, verlas das Protokoll der 138. Generalversammlung und Schatzmeister Andreas Vogl legte Rechenschaft ab über die Finanzen. „Die Kasseneintragungen sind wie immer vorschriftsmäßig geführt“, bestätigte Paul Früchtl, der mit Ferdinand Schreiner das umfangreiche Zahlenwerk geprüft hatten. Kassier und Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet.

 

Von der Aktiven-Bilanz, die im Jahr 2011 zu sieben Einsätzen alarmiert wurden, berichtete Kommandant Franz Geiger. Neben Fahrbahnbefreiungen von Bäumen oder Überflutungen, sowie einer Wohnungsöffnung wurde man zu zwei Brandeinsätzen nach Pirka und Prackenbach gerufen.

Derzeit verfügt die Ruhmannsdorfer Wehr über 29 Aktive, darunter zwei Damen. Der Ausbildungsplan im Jahre 2011 umfasste 18 Veranstaltungen. Sie stellten sich zusammen mit Übungen auf Standortebene, einer Einsatzübung, einer Gemeinschaftsübung und fünf Atemschutzübungen, die er einzeln darlegte. Er hob dabei die hochinteressante Übung mit dem 2011 beschafften Gerätesatz Absturzsicherung hervor, die bei der Staumauer am Höllensteinsee geprobt wurde. Die geleisteten Mannstunden belaufen sich im Jahr 2011 auf insgesamt 852.

Überörtliche Lehrgänge haben besucht: Truppmann Teil II und anschließend Truppführer; Maximilian Gierl und Michael Fleischmann. Den Motorsägenkurs haben abgelegt: Matthias Eckl, Mario Feldmeier, Michael Fleischmann, Andreas Früchtl, Paul Früchtl und Johann Wühr.

 

Zum Schluss berichtete Franz Geiger, dass Mario Feldmeier zum 6.1.12 zum Atemschutzwart ernannt wurde und dankte Gerätewart Christian Eckl für die hervorragende Wartung der gesamten Ausrüstung und Gerätschaften und beim Jugendwart Matthias Eckl für die gute Ausbildung der Jugendgruppen, welche unsere Zukunft sichert.

 

Für sechs Jugendliche war Jugendwart Matthias Eckl im letzten Jahr verantwortlich. Der Ausbildungsplan umfasste 11 Übungen, die im Durchschnitt mit vier Personen besucht waren. An der Jugendleistungsprüfung nahm Franz Georg Brunner, Stefan Geiger und Manuel Weber mit Erfolg teil. Erfreulicher Weise traten im Juni bei einer Übung mit 10 Jugendlichen spontan zwei der Jungendfeuerwehr bei. Den jährlichen Wissenstest legten Michael Brunner Stufe 1, Stefan Geiger (3) und Franz Georg Brunner (4)ab. Desweiteren beteiligten sich die Jugendlichen an der Gemeinschaftsübung in Tresdorf und die Gesamtarbeitsstunden der Jungfeuerwehr belaufen sich auf ca. 150 Stunden.

 

Bürgermeister Xaver Eckl honorierte in seinen Grußworten das zahlreiche Erscheinen der Jugend und hob den ausführlichen Bericht des Schriftführers hervor, der sich auch in hervorragender Weise um die Homepage kümmert, in der mit Bildern alles aufgeführt ist, was die Wehr im ganzen Jahr geleistet hat und sie hat in der Tat beim Bau des Feuerhauses etwas Schönes geschaffen, lobte er die Mitglieder, die dazu ihren Beitrag geleistet haben. Er dankte dem Vorsitzenden für die Arbeit im Verein und hob für den Feuerhausbau besonders Paul Früchtl und Matthias Eckl dankend hervor, die immer zielbewusst dabei waren. Eckl hob auch den Kommandanten hervor, der mit seinen väterlichen Ratschlägen die Mannschaft gut zusammen hält und bedankte sich bei allen, die beim Neubau finanziell oder durch Holzspenden beigetragen haben und appellierte schließlich, „haltet weiterhin gut zusammen, dass wir den Bau gut abschließen können“.

 

KBM Johann Sterr überbrachte die Grüße der Kreisinspektion und zollte großes Lob für die Mannschaft, die im letzten Jahr mit ihrem schmucken Feuerhaus vorbildliches geleitet hat. Auch der Ausbildungsstand der Truppe kann sich sehen lassen, bestätigt er und erinnerte an die Ausbildungsmöglichkeiten, die auf Landkreisebene angeboten werden. Zum Schluss dankte er allen für die Arbeit und den Zusammenhalt und wünschte für das neue Jahr alles Gute.

 

Ehrungen und Beförderungen: Eine besondere Freude war es für den Vorsitzenden Hans Wühr, einigen Mitgliedern für ihre langjährige Treue zum Verein gratulieren zu können. Für 60 Jahre Hermann Muhr, für 50 Jahre Hans Stöger und für 40 Jahre Alois Wühr und Adolf Rinkl.

Für 25-jährige aktive Dienstzeit in diesem Jahr ehrte Franz Geiger Peter Hastreiter und für 40 Jahre Englbert Brunner.

Den Truppmann Lehrgang Teil II legten Max Gierl und Michael Fleischmann ab.

Befördert zum Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau wurden: Franz Georg Brunner, Ramona Daffner, Maximilian Gierl und zum Oberlöschmeister befördert wurde Andreas Früchtl.

Als erster Fahnenjunker fungiert weiterhin Michael Fleischmann und sein Stellvertreter ist Matthias Eckl.

 

Zum Schluss informierte Johann Wühr ausführlich über den Werdegang beim Bau des Feuerwehrgerätehauses, das nach der Genehmigung des Planes im Januar durch die Erdarbeiten der Firma Haimerl begann. Nachdem die Arbeiten des Grundfestes abgeschlossen waren, begann der Rohbau incl. Dachstuhl in Eigenregie der Feuerwehr. Nach dem Hausanschluss im September durch die E.ON wurde im November auch noch die Außen- und Fahrzeughallenbeleuchtung installiert und der Außenanstrich fertig gestellt, so dass für 2012 letztendlich beim Innenausbau und der Außenanlage noch einige Hände notwendig sind. “Auf die Leute ist 100-prozentig verlass, wenn jemand gebraucht wird, ist er da“, lobte Wühr.

 

Bauleiter Paul Früchtl berichtete von 1800 Stunden, die bereits geleistet wurden, wobei er lobend erwähnte, dass sich die Mitglieder sehr einsatzbereit zeigten. Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf 146 000 € (Gemeinde und Feuerwehr), plus der Wert der Eigenleistung der Feuerwehr von 36 000 €, so dass sich 180.000 € Gesamtkosten errechnen.

 

Termine im Jahr 2012: Maibaumaufstellen am 1. Mai, Gartenfest am Samstag, 9. Juni 2012 und der Besuch der Veranstaltungen von Nachbarvereinen.

 

Foto: Johann Wühr Vorsitzender, Franz Geiger, Kommandant, Peter Hastreiter, Adolf Rinkl, Bürgermeister Xaver Eckl und KBM Hans Sterr.

 

Foto zu Meldung: Rückblick auf ein erfülltes Vereinsjahr – Einweihung des Feuerwehrhauses im Frühjahr 2013

Obligatorische Grundsteinlegung für das Feuerhaus in Krailing

(28.05.2011)

Die Ruhmannsdorfer Wehr freut sich auf sein neues Gerätehaus – 2013 soll die Einweihung sein

 

Ruhmannsdorf/Krailing. Fleißig am Werk waren am Samstag eine Reihe von Mitgliedern der Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Bauleitung von Paul Früchtl, die ersten Steine auf das Fundament zu setzten, damit der Bau des neuen Gerätehaus in Krailing zügig seinen Lauf nimmt. Auch Bürgermeister Xaver Eckl und Vorstand Hans Wühr beteiligten sich an der Grundsteinlegung und informierten sich über den Verlauf der bisherigen Arbeiten.

 

Nach dem im Januar der Plan vom Landratsamt genehmigt war, begann man mit den Vorbereitungen des Feuerwehr-Gerätehauses, dem eine Arbeitsplanung und die Beratung mit dem Bauausschuss des Gemeinderates voraus ging.

Erste Arbeiten einiger Mitglieder bestanden zunächst in der Entfernung des Zaunes zur geplanten Zufahrt und Bereitstellung des Bauholzes. Anschließend wurde die Versorgungsleitung vom Bauplatz gelegt und das Fundament ausgegraben.

 

Ende April war dann durch den Projektbau Furth im Wald das Grundfest fertig. Nun beginnt der Rohbau incl. Dach in Eigenregie der Feuerwehr, für das vier Wochen eingeplant sind. Eine Erleichterung beim Rohbau und der Dachkonstruktion stellt der Kran dar, den der Projektbau leihweise zur Verfügung stellt, sowie eine Ziegelsäge vom Fischl-Bau.

Für den Feuerhausbau ist im Haushalt der Gemeinde ein Gesamtbetrag von 248 000 € eingeplant. Nach Abzug des Zuschusses und der Eigenleistung der Feuerwehr wird auf die Gemeinde letztendlich noch ein Betrag von ca. 140 000 € zur Zahlung anstehen.

 

Vorsitzender Hans Wühr lobte die vielen Helfer, die sich bereits zur Verfügung stellten: „Auf die Leute kann man sich gut verlassen und wenn jemand gebraucht wird, ist er da.“ Man kann der Feuerwehr nur einen flotten und unfallfreien Verlauf wünschen, so dass der Wunsch des Vorsitzenden von einer Einweihung zum 140-jährigen Gründungsfest im Jahre 2013 in Erfüllung geht.

 

Foto vorne knieend  BM Xaver Eckl und Hans Wühr

hinten einige Helfer mit Paul Früchtl (3.von rechts) (Bauleiter)

Foto zu Meldung: Obligatorische Grundsteinlegung für das Feuerhaus in Krailing

Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen

(30.04.2011)

Traditionelle Maiübung der vier Wehren der Gemeinde mit Altrandsberg aus der Nachbargemeinde

 

Moosbach/Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf und Prackenbach) zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Dieses Jahr hat man auch die Nachbarwehr Altrandsberg eingeladen, die sich mit der Wärmebildkamera beteiligten. Ausrichter war die Feuerwehr Moosbach unter der Einsatzleitung des 1. Kdt. Ludwig Fleischmann.

 

Aus organisatorischen Gründen wurde heuer die Übung auf Samstag, 30. April vorverlegt, weil es am Sonntag zur herkömmlichen Übungszeit für den Gottesdienst störend gewesen wäre, da man sich als Übungsobjekt das ehemalige Gasthaus Stubenhofer-Sterr ausgesucht hatte, das sowohl unmittelbar an der Hauptstraße, als auch gegenüber der Kirche liegt.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand. Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Bergung der drei vermissten Personen durch die Atemschutzträger.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 15.00 Uhr. Drei Minuten später war die Moosbacher Wehr am Übungsobjekt. In fünf Minuten (fast gleichzeitig) trafen die Ruhmannsdorfer und die Altrandsberger ein, acht Minuten nach der Alarmierung war Prackenbach am Übungsobjekt und nach 12 Min. Tresdorf. Die erste der drei vermissten Personen war bereits nach 10 Min. aus dem verrauchten Gebäude und nach 14 Min. die zweite Person geborgen. Für die dritte vermisste Person dauerte es 20 Min., da das Opfer in der Kühlanlage war und die Wärmebildkamera die Türe nicht erkannte.

 

Bei der Moosbacher Wehr, die einige Meter unterhalb des Brandobjekts den Oberflurhydranten anzapften, hieß es bereits nach acht Minuten „Wasser marsch“. Die Ruhmannsdorfer Wehr baute ab der Zisterne beim Anwesen Kerscher in der Pfarrhofstraße auf und meldeten nach 12 Min. Wasser und die Tresdorfer bezogen das Wasser vom Oberflurhydranten beim Pfarrhof und konnten nach 20 Min. liefern. Zudem hat die Prackenbacher Wehr um 14 Min. nach der Alarmierung den Lüfter eingesetzt.

 

Bei der Abschlussbesprechung begrüßte Kdt. Ludwig Fleischmann alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, den 2. Bürgermeister Karl Engl, KBM Hans Sterr und den Ehrenkommandanten und – Vorsitzenden Max Dorner. Dankend erwähnte er die Wirtsleute für die zur Verfügungsstellung des Objekts und bot allen verschiedene Durstlöscher an, welche die Feuerwehr zur Verfügung gestellt hatte. Zu den Altrandsbergern gewandt, meinte er, dass diese gemeinsamen Übungen die Kameradschaft fördert und hoffe, dass wir auch in ihrem Sinne gehandelt haben.

 

KBM Hans Sterr bedankte sich bei allen, welche die Übung mitgemacht hatten, insbesondere auch bei der Altrandsberger Wehr. „Ihr habt ruhig gearbeitet und es hat wunderbar geklappt“ lobte er die Kameraden und wünschte ein schönes Wochenende.

Zweiter Bürgermeister Karl Engl dankte in seinem Grußwort den Wehren im Namen der Gemeinde für ihren Übungseinsatz, zu dem sie sich Zeit genommen hatten und honorierte auch die Aktiven aus dem Nachbarlandkreis. Auch 2. Kommandant Siegfried Engl dankte den zahlreich erschienenen Kameraden und lobte sie für den ruhigen Aufbau.

Fazit von Ludwig Fleischmann: Dadurch, dass wir 3 B- Leitungen verwendet haben, war das Wasser vom Ortsnetz ausreichend.

 

Foto: v.li. KBM Hans Sterr, Max Dorner, 4.v.li. Ludwig Fleischmann, 8.v.li. 2. Kdt. Siegfried Engl

Foto zu Meldung: Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen

Ein neues FF-Gerätehaus für die Ruhmannsdorfer Wehr

(27.03.2011)

Die tatkräftige Hilfe der Mitglieder ist gefragt

 

Ruhmannsorf/Krailing. Nach vielen Diskussionen um Renovierung oder Anbau von Sanitären Anlagen an ihrem FF-Gerätehaus hat sich die Ruhmannsdorfer Wehr in der Generalversammlung 2008 für einen Neubau ausgesprochen. In einer Info-Veranstaltung am Sonntag-Vormittag im Gasthaus Fleischmann in Krailing informierte die Vorstandschaft über den Stand der bisherigen Bemühungen und bat die Mitglieder bzw. die Bevölkerung um ihre Mithilfe.

 

Dazu konnte der FF-Vorsitzende Hans Wühr neben etwa 35 Mitgliedern einige Gemeinderäte und den Geschäftsleiter der Gemeindeverwaltung Franz Kolbeck willkommen heißen. Dann unterrichtete er sie, dass die Verantwortlichen nach unzähligen Planungs- und Beratungssitzungen mittlerweile einen von Architekt Robert Brunner erneut überarbeiteten Plan vom Landratsamt genehmigt und am 4. Januar diesen Jahres zurück bekommen haben. Auch die Zusage eines Zuschusses von 46.500.- € von der Regierung habe man erst vor wenigen Tagen erhalten, so dass man erst jetzt an die Mitglieder herangetreten sei. Mit der Gemeinde sei soweit alles abgesprochen, ergänzte der Vorsitzende, so dass man den Bau in Angriff nehmen könne.

 

Inzwischen wurde bereits das Holz bei den Waldbesitzern organisiert, das zum Teil aus dem Sägewerk Gust Kastl geschnitten wieder zurück gekommen ist. In diesem Zusammenhang bedankte sich Wühr bei den Spendern sehr herzlich, von denen man keinerlei Absagen erhalten habe.

Bis ca. 15. April will die Gemeinde den Anschluss von Strom, Wasser und Abwasser bewerkstelligen, anschließend den Erdaushub vornehmen und weiter die Fundamente und die Sohle durch eine Baufirma erstellen lassen. In der Zwischenzeit will man für verschiedene Arbeiten und Materialien Angebote einholen.

 

Ab der Bodenplatte will die Feuerwehr die Maurerarbeiten in Eigenregie erstellen und versuchen, entweder in den Osterferien oder an den folgenden Wochenenden den Rohbau hochzuziehen. Hier seien mind. 20 Mann in „Schichtbetrieb“ erforderlich, bemerkte Wühr mit der Bitte um tatkräftige Helfer. Die Bauleitung liegt in den Händen von Paul Früchtl.

Der Dachstuhl wird in Regie von Andreas Vogl und Ferdl Schreiner abgebunden und etwa Mitte Mai aufgestellt. Weitere starke Männer seien hier von Nöten.

 

Ob Kunststoff- oder Holzfenster in Frage kommen, wurde anschließend diskutiert. Dazu sprach sich Andreas Vogl für den eigenen Baustoff aus. Lt. Beschluss entschied sich die Versammlung für Holzfenster (Lärche), die mit Öl behandelt werden.

Schließlich sollten die Helfer bei den Arbeiten eine entsprechende Kleidung tragen zum Beispiel Helm und Sicherheitsschuhe, betonte Wühr. Außerdem seien alle ehrenamtlichen Helfer über die Gemeinde-Unfallversicherung abgedeckt.

Dann gab Wühr bekannt, dass die Gesamtkosten des 17,86 m langen und 8,49 m breiten Neubaues mit

 188 000,- € veranschlagt ist und dass die Gemeinde die Baukosten übernimmt.

 

Mit der Hoffnung, dass alles unfallfrei über die Bühne geht, bat Wühr noch einmal um viele freiwillige Helfer, „denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir ein kleines Schmuckstück am Ortseingang von Krailing schaffen.“

Foto zu Meldung: Ein neues FF-Gerätehaus für die Ruhmannsdorfer Wehr

Die Feuerwehr wurde zu 10 Einsätzen alarmiert – der Ausbildungsstand kann sich sehen lassen

(06.01.2011)

Die Feuerwehr wurde zu 10 Einsätzen alarmiert – der Ausbildungsstand kann sich sehen lassen

Vorsitzender Johann Wühr bleibt weitere 6 Jahre im Amt – Viele Aufgaben warten im neuen Jahr

Ehrungen für 30 und 40-jährige Mitgliedschaft

 

Ruhmannsdorf. Neben diversen gesellschaftlichen Verpflichtungen in der Gemeinde steht bei der Feuerwehr Ruhmannsdorf in diesem Jahr der Neubau des Feuerhauses an, dessen Plan inzwischen vom Landratsamt genehmigt ist. Bei der diesjährigen Generalversammlung am Drei-Königs-Tag informierte Vorsitzender Johann Wühr neben einem Rückblick über die Aktivitäten des letzten Jahres auch über die bisherigen Bemühungen und hofft schon im Vorfeld auf  Unterstützung von Seiten der Mitglieder und der Bevölkerung, da ohne gezielte Eigenleistung dies nicht zu schultern wäre.

 

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war bei der Jahreshauptversammlung die Neuwahl der ganzen Vorstandschaft, bei welcher dem bisherigen Vorsitzenden ein überwältigender Vertrauensbeweis zuteil wurde. Im Übrigen übernahmen bis auf zwei Person alle ihre Posten wieder.

Im Gasthaus Fleischmann in Krailing konnte Wühr auch das Ehrenmitglied und Ehrenvorstand Erich Hastreiter sowie Bürgermeister Xaver Eckl und KBM Johann Sterr begrüßen und bat um eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder insbesondere für den im letzten Jahr verschiedenen Alfons

Dorfner.

 

Anschließend berichtete Wühr über den aktuellen Mitgliederstand von 116 Personen und erinnerte neben internen Veranstaltungen auch den Besuch einiger Gartenfeste der Gemeindevereine bzw. der Wehr Blaibach sowie Faschingsbälle und Christbaumversteigerungen. Auch beim 125 jährigen Gründungsfest des KuRV Prackenbach war man präsent sowie bei Gemeinderatssitzungen bezüglich des Feuerhausbaues. Schließlich hat der Verein zwei Mitgliedern zum 50. Geburtstag gratuliert.

 

Herzlich bedankte sich Wühr bei den Kameraden, welche bei den Veranstaltungen wieder tatkräftig mitgeholfen haben und bei den auswärtigen Festen dabei waren. Ein besonderer Dank galt dem Kraftwerk am Höllenstein für eine großzügige Spende für den Feuerhausneubau und über eine Zuwendung von der GenoBank zur Anschaffung von Uniformen für die Jugendlichen. Nicht minder herzlich bedankte sich Wühr bei den 17 Kameraden, die sich im letzten Winter beim Holzeinschlag entlang des Radweges kurzfristig Zeit genommen haben und in 297 Mannstunden über 150 Festmeter an der unwegsamen Bahnböschung abarbeiteten. Der Erlös der Holzstämme wurde zweckgebunden für den Feuerwehrhausbau auf ein separates Konto eingezahlt. Nicht zuletzt galt sein Dank den Vorstandskollegen für die gute und reibungslose Zusammenarbeit. Als nächste Termine stehen am 1. Mai das Maibaumaufstellen und am Samstag, 11. Juni das eigene Gartenfest an. 

 

Christian Eckl, der nicht nur das Amt des Schriftführers und des Gerätewarts versieht, sondern auch für die Eintragungen in die Homepage sorgt, verlas das Protokoll der 138. Generalversammlung und Schatzmeister Andreas Vogl legte Rechenschaft ab über die Finanzen. Die Kasse ist wie immer korrekt geführt, bestätigte Paul Früchtl, der mit Ferdinand Schreiner die Aufzeichnungen geprüft hatte. Dem Kassier und der ganzen Vorstandschaft wurde darauf hin einstimmig Entlastung erteilt.

 

Von der Bilanz der Aktiven Gruppe, die im letzten Jahr 10 Alarmierungen aufwies, berichtete Kommandant Franz Geiger. Neben Verkehrsabsicherungen, Löschweiher auspumpen und Öl auf dem Blaibacher See entfernen, wurde man zu zwei Brandeinsätzen gerufen, so dass die Aktiven mit vielen Ausbildungsveranstaltungen, Übungen und sonstigen Terminen insgesamt 1532 Stunden geleistet haben.

Geiger informierte die Anwesenden zudem, dass die Ruhmannsdorfer Wehr über 28 Aktive, davon zwei weibliche verfügt. Der Ausbildungsplan im Jahre 2010 umfasste 20 Veranstaltungen. Sie teilen sich auf in 11 Übungen auf Standortebene, zwei Einsatzübungen, eine Gemeinschaftsübung, eine Maschinistenübung und fünf Atemschutzübungen.

 

Die Übungen beinhalten ein Hohlstrahlrohrtraining in Prackenbach, zusammen mit den Atemschutzträgern aus Kollnburg, Miltach und Prackenbach, an dem sich Kerstin Kling. Mario Feldmeier und Andreas Früchtl beteiligten. Erwähnenswert sei auch das Training von Carina Fleischmann mit Kollegen aus Prackenbach in der Brandsimulationsanlage in Osterhofen, wo unter reellen Einsatzbedingungen der Atemschutzeinsatz geprobt wurde. Schließlich wurde eine sehr professionell ausgearbeitete Nachtübung mit Prackenbach und Miltach ausgerichtet, bei dem ein Verkehrsunfall mit zwei PKW´s und mehreren eingeklemmten Personen dargestellt wurde. Interessante Farbfotos untermauerten die Berichte der Wehr.

 

Neun Aktive haben die Leistungsprüfung in Löschangriff abgelegt, berichtete Geiger weiter. Die Teilnehmer waren Carina Fleischmann, Michael Fleischmann, Christian Eckl, Matthias Eckl, Stephan Wühr, Mario Feldmeier, Maximilian Gierl, Alfred Högerl und Andreas Früchtl.

 

Bei überörtliche Lehrgängen hatten teilgenommen: Stefan Geiger, Maximilian Gierl und Manuel Weber den Truppmann Teil 1. Carina Fleischmann und Christian Eckl absolvierten eine Absturzsicherung und den Leiter einer Feuerwehr hat Andreas Früchtl belegt. Außerdem hat im letzten Jahr Stefan Geiger (Stufe II), Franz Georg Brunner (Stufe II) und Manuel Weber (Stufe IV) den Wissenstest absolviert.

 

Zum Schluss bedankte sich der Kommandant beim Gerätewart Christian Eckl für die hervorragende Wartung der gesamten Ausrüstung und Gerätschaften und beim Jugendwart Matthias Eckl für die gute Ausbildung der Jugendgruppe.

 

Für sechs Jugendliche, darunter ein Mädchen ist Jugendwart Matthias Eckl verantwortlich, der die Gruppe Anfang des Jahres übernommen hat. Sie haben im Jahre 2010 rund 400 Stunden an Jugendarbeit geleistet. Der Ausbildungsplan umfasste 11 Veranstaltungen, sie sich in Übungen auf Standortebene, Unterrichte und Schulungen gliederten sowie die alljährliche Teilnahme am Wissenstest, bei dem sich die Jugendlichen beteiligten.

 

„Mit euren Einsätzen und der Fortbildung im letzten Jahr braucht ihr euch nicht zu verstecken“, lobte Bürgermeister Eckl in seinem Grußwort die Aktiven und die hervorragende  Jugendarbeit. Zur Feuerhausplanung meinte er: „es ist etwas „Sauberes“ geworden“ jetzt geht es ans Eingemachte und möglichst aus eigener Kraft sollte es bewältigt werden, wobei viele Aufgaben im neuen Jahr auf uns warten. Was Tresdorf und Moosbach konnte, das bringen auch die Krailinger fertig, davon ist Eckl überzeugt. Er dankte allen für die bisher geleistete Arbeit, insbesondere dem Vorsitzenden, dem Kommandanten und allen Verantwortlichen und bat sie, in diesem Sinne weiter zu machen.

 

KBM Johann Sterr wünschte allen noch viel Glück im neuen Jahr und überbrachte die Grüße von KBR Hermann Keilhofer. Nach den Berichten zu urteilen wurden im letzten Jahr sowohl im Gesellschaftlichen als auch in der Weiterbildung einiges auf die Beine gestellt, bemerkte Sterr. Er lobte Carina Fleischmann für ihre Courage und meinte, die Damen sind nicht schlechter als die Männer, vielleicht noch ein wenig ehrgeiziger und erwähnte die hervorragende Jugendarbeit und die gewissenhaften Tätigkeiten des Gerätewarts.

Die integrierte Leitstelle erwähnend, die seit 6. Oktober in Betrieb genommen wurde, sagte Sterr, sie sei eine gute Einrichtung, was für die Kommandanten mehr als eine Verbesserung bedeutet. Für das laufende Jahr wünschte er wenig Einsätze und wenn, dann ohne Unfälle.

 

Ehrungen und Beförderung

Befördert wurde Carina Fleischmann zur Hauptfeuerwehrfrau.

Für den Vorsitzenden Johann Wühr war es eine besondere Freude, wieder einigen Kameraden zu einem Dienst- bzw. Mitgliedschaftsjubiläum zu gratulieren unter anderem fünf Damen, die vor 30 Jahren in die Feuerwehr eintraten und ihr bis jetzt treu geblieben sind.

Dies waren  Johanna Eckl, Ingrid Eckl, Charlotte Geiger, Elisabeth Högerl und Helga Schnitzbauer. 30 Jahre sind außerdem Rudi Walz und Michael Wittmann bei der Wehr.

Für 40 Jahre Treue zum Verein wurden Engelbert Brunner, Hans Brunner jun, und Hans Früchtl ausgezeichnet.

 

Zur Wahl der Vorstandschaft wurde mit Bürgermeister Eckl, Franz Geiger und Andreas Früchtl ein Wahlausschuss gebildet. Der 1. Vorsitzende wurde schriftlich gewählt. Von 32 Wahlberechtigten ging der bisherige Vorsitzende Johann Wühr mit einem überwältigenden Ergebnis von 30 Ja-Stimmen wieder hervor. Per Akklamation bestimmt wurden außerdem: Zum 2. Vorsitzenden Wolfgang Gierl, Schatzmeister Andreas Vogl, Schriftführer Christian Eckl,  Aktivenvertreter Paul Früchtl und für Peter Fleischmann Mario Feldmeier. Passiver Vertreter bleibt Ferdinand Schreiner und die Kasse prüfen weiterhin Paul Früchtl und Ferdinand Schreiner. Als 1. Fahnenjunker fungiert Michael Fleischmann für Maximilian Gierl und 2. ist Matthias Eckl.

 

Zum Schluss informierte Johann Wühr die Anwesenden über die bisherigen Aktivitäten zum Feuerhausneubau. Während man am 12. Januar bei einer Ausschusssitzung über den Standort beim Spielplatz diskutierte, bekam man am 28. 1. in der Gemeinderatssitzung die Erlaubnis, das Holz entlang des Radweges zu nutzen. Vom 6. bis 20. 3. ging es dann an den Holzeinschlag, wobei Wühr fasziniert war, von den vielen Helfern, die 150 Festmeter herausgewirtschaftet haben. Am 31. März kam die Zusage vom Landrat für den Standort Spielplatz.

 

Bei einer weiteren Ausschusssitzung im April wurden die Planung und neue Förderrichtlinien diskutiert. Es folgten Gespräche mit KBR, Bürgermeister Eckl und Ing. Brunner wegen des 2. Stellplatzes, doch der Gemeinderat lehnt 2. Stellplatz ab. Schließlich übergab Ing. Brunner in der Gemeinderatssitzung am 14. 10. den fertigen Plan, dem der Gemeinderat zustimmte und dem Landratsamt übergab, der letztendlich genehmigt vor zwei Tagen zurück kam. Nun geht es, wie Bürgermeister Eckl es so schöne bezeichnete, ans „Eingemachte“, für das die Verantwortlichen auf die Unterstützung aus den Reihen der Feuerwehr aber auch aus der Bevölkerung hoffen. Sei es mit Holzspenden, für das Ferdl Schreiner, dem Wühr sehr herzlich für seine Arbeiten dankte, bereits die Erstellung einer Holzliste vorbereitet hat, aber auch helfende Hände beim Bau, denn letztendlich ist doch auch die Feuerwehr für uns da, wenn wir in Not sind.

 

Foto: Vorstand der FF Ruhmannsdorf: Paul Früchtl, Christian Eckl, Johann Wühr, Ferdinand Schreiner, Franz Geiger, BM Xaver Eckl, KBM Johann Sterr, Michael Fleischmann, Andreas Vogl, Wolfgang Gierl, Mario Feldmeier, Matthias Eckl

Ehrungen: Ingrid Eckl, Helga Schnitzbauer, Engelbert Brunner, Elisabeth Högerl, BM Xaver Eckl, Charlotte Geiger, Johann Wühr, Hans Früchtl, KBM Johann Sterr

Foto zu Meldung: Die Feuerwehr wurde zu 10 Einsätzen alarmiert – der Ausbildungsstand kann sich sehen lassen

Ruhmannsdorfer Gruppe legte Leistungsprüfung ab

(16.10.2010)

Auch eine Dame meisterte die Aufgaben

Christian Eckl und Alfred Högerl glänzten mit der höchsten Stufe Gold-Rot

 

Ruhmannsdorf. Die letzte Leistungsprüfung in diesem Jahr haben vor einigen Tagen neun Feuerwehrmitglieder, darunter auch eine Dame, im Löschangriff Variante I abgelegt und sich die Abzeichen in den Stufen I, II, III und  IV erworben. Als Favoriten taten sich Christian Eckl und Alfred Högerl hervor, welche die höchste Stufe VI (Gold-Rot) absolvierten.

 

Präzise kamen bei der Prüfung die Befehle des Gruppenführers, wobei unter anderem das Kuppeln der Saugleitung sowie die verschiedenen Knoten beherrscht werden mussten. Zur Gruppe gehörte auch eine Dame, die den männlichen Kollegen in nichts nachstand und ihre Aufgaben mit Bravur meisterte.

 

Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter Ehren-Kreisbrandinspektor Peter Altmann, Bernhard Hacker (Viechtach) und Siegfried Engl 2.Kdt. Moosbach legte die Mannschaft eine saubere und fehlerfreie Arbeit an den Tag, Dank der perfekten Ausbildung um Andreas Früchtl und Christian Eckl.

 

Peter Altmann freute sich sehr, dass zwei das Abzeichen in Gold-Rot schafften und  lobte die gut funktionierende Gruppe. Er gratulierte mit den weiteren Schiedsrichtern und überreichte den neun Prüflingen ihre Abzeichen.

Anwesend waren auch als interessierte Zuschauer der 1.Vorstand Hans Wühr und der 1. Kommandant Franz Geiger, der äußerst stolz auf die junge Truppe ist. Im Übrigen freuten sich die Aktiven der Wehr, dass Peter Altmann als Ehren-Kreisbrandinspektor sich immer wieder Zeit für sie nimmt und sprachen ihm und den beiden Schiedsrichtern ihren Dank aus.

 

Abgelegt haben die Leistungsprüfung:

ATM Maximilian Gierl und

STF Michael Fleischmann Stufe I (Bronze)

ATF Carina Fleischmann Stufe II (Silber)

WTM Mario Feldmeier und

STM Mathias Eckl Stufe III (Gold)

ME Stephan Wühr und

GF Andreas Früchtl Stufe IV (Gold-Blau)

MA Christian Eckl und

WTF Alfred Högerl Stufe VI (Gold-Rot).

 

Foto: Hans Wühr, Mathias Eckl, Nario Feldmeier, Maximilian Gierl, Peter Altmann, Stephan Wühr, Franz Geiger, Andreas Früchtl, Bernhard Hacker, Siegfried Engl

vord. Reihe Michael Fleischmann, Alfred Högerl, Carina Fleischmann, Christian Eckl.

Foto zu Meldung: Ruhmannsdorfer Gruppe legte Leistungsprüfung ab

Feuerwehren übten den Ernstfall

(15.10.2010)

Schwerer Verkehrsunfall auf der neuen Gemeindeverbindungsstaße

 

Prackenbach/Aurieden. Die neu ausgebaute Gemeindeverbindungsstraße Aurieden Richtung Lehen, auf Höhe der Abzweigung zum Höllensteinsee war am Freitagabend Schauplatz einer spektakulären Einsatzübung der Feuerwehren Miltach, Prackenbach und Ruhmannsdorf. Die Feuerwehr Blaibach, welche die Ausleuchtung der Unfallstelle mit ihrem Lichtmastfahrzeug übernehmen sollte, war leider durch einen Einsatz verhindert.

 

Gegen 19.00 Uhr wurden die beteiligten Feuerwehren über Funk alarmiert. Bereits drei Minuten später war die Ruhmannsdorfer Wehr am Einsatzort, wo sie einen PKW vorfand, der auf der Seite lag und sich mit dem Dach an einem großen Stein verkeilt hatte. Zwei Personen waren in dem Fahrzeug eingeklemmt. Als erstes wurde eine großräumige Absicherung sowie die Ausleuchtung der Unfallstelle vorgenommen.

 

Zeitgleich erkundete Einsatzleiter 2. Kdt. Andreas Früchtl die Lage und fand einen zweiten PKW, der etwa 50 Meter entfernt auf dem Dach in einem Bach lag. Ein kleiner Junge konnte sich hier bereits schwer verletzt aus dem Wrack befreien und sorgte sich um seinen Vater, der noch im Fahrzeug eingeklemmt war. Der Junge und auch die eingeklemmten Personen wurden von Feuerwehrmännern erstklassig betreut.

 

Im angrenzenden Waldstück wurde am Ende der Lage-Erkundung schließlich noch eine leblose Person gefunden, die es dann zu reanimieren galt. Bereits nach sieben Minuten traf auch die Feuerwehr Prackenbach mit dem ersten Hydraulischen Rettungssatz an der Unfallstelle ein und begann mit den Vorbereitungen zur Rettung der beiden eingeklemmten Personen.

 

Kurz darauf erreichte auch die FF Miltach die Einsatzstelle aus Richtung Lehen kommend und bekam den Auftrag, die Personenrettung aus dem im Bach liegenden Fahrzeug vorzunehmen. Dies gestaltete sich als äußerst schwierig, da die Person in Fußbereich eingeklemmt war und das Fahrzeug mit dem Dach im Bachbett lag. Nach dem ein erster Zugang in das Fahrzeug geschaffen war, stieg ein Rettungssanitäter der Miltacher Feuerwehr zu der eingeklemmten Person in das Fahrzeug und übernahm die Erstversorgung. Parallel hierzu wurde die Ausleuchtung dieses Einsatzabschnittes und der Aufbau des hydraulischen Rettungssatzes durch die Kräfte aus Miltach vorgenommen. Mittels „Stab-Fast“, einem Gerät, das zum Stabilisieren von Fahrzeugen verwendet wird, wurden beide PKW`s fixiert, damit eine sichere und Patientenschonende Rettung möglich war.

 

Die Prackenbacher Wehr verschaffte sich über die Heckklappe des PKW´s einen Zugang in das Fahrzeug. Da aus dem Motorraum des Fahrzeuges plötzlich dichter Rauch aufstieg, drängte Holger Knobloch von der DLRG Blaubach, der bei dieser Übung als Notarzt fungierte, auf eine schnelle Befreiung der eingeklemmten Person. So wurde nach Absprache eine sogenannte „Crash-Rettung“ durch den Einsatzleiter angeordnet. Die beiden Opfer wurden dann über die Heckklappe aus dem Fahrzeug befreit und versorgt. Ein Trupp kümmerte sich zeitgleich mittels Schnellangriffschlauch des Prackenbacher Tanklöschfahrzeuges um den Brand im Motorraum. Nach 45 Minuten waren schließlich alle Personen aus den beiden Fahrzeugen befreit und Erstversorgt.

 

Bei der anschließenden Abschlussbesprechung begrüßte 2. Kdt. Früchtl alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, die an diesem Freitagabend ihre Freizeit für diese Übung opferten. „Ihr habt wirklich erstklassige Arbeit geleistet!“ lobte Früchtl die Feuerwehrkameraden. Auch die jeweiligen Einheitsführer aus Miltach und Prackenbach schilderten kurz den Übungsablauf mit den Herausforderungen, die es zu bewältigen gab und waren sehr erfreut darüber, dass sie an dieser nicht alltäglichen Übung teilnehmen durften. Zum Schluss bedankte sich Früchtl noch bei Patrick Weber und Mathias Eckl, welche die beiden Unfallfahrzeuge zur Verfügung stellten. 

Foto zu Meldung: Feuerwehren übten den Ernstfall


Veranstaltungen

17.06.2017
18:00 Uhr
Gartenfest
Gartenfest der FFW Ruhmannsdorf im Feuerwehrgerätehaus in Ruhmannsdorf [mehr]
 
25.11.2017
18:00 Uhr
2. Kesselfleischessen der FFW Ruhmannsdorf
2. Kesselfleischessen der FFW Ruhmannsdorf im Feuerwehrgerätehaus in Krailing [mehr]