Link verschicken   Drucken
 

Freiwillige Feuerwehr Moosbach

Vorschaubild

Xaver Wenzl

Hauptstraße 16
94267 Prackenbach

Telefon (09944) 2594

Kommandant: 
Fleischmann Ludwig

Ahornweg 2
94267 Prackenbach

Tel. 09944/2740


Aktuelle Meldungen

Die Feuerwehr wählte die gesamte Vorstandschaft

(10.03.2019)

Rückblick über 21 Einsätze und mehrere Übungen – Ehrungen und Beförderungen – 8 Neuaufnahmen

 

Moosbach. Bei der Generalversammlung am Sonntag-Nachmittag hat die FFW Moosbach die gesamte Vorstandschaft mit den beiden Kassenprüfern gewählt und den gesamten bisherigen Mitgliedern einen großen Vertrauensbeweis geliefert. Als erste Gruppenführerin in der FFW Moosbach und rührige Jugendwartin ist Anna Haimerl auch ein verantwortliches Glied in der neuen Vorstandschaft und erntete schon im Voraus sehr viel Lob.

 

Im Gasthaus Freund konnte der 1. Vorsitzende Xaver Wenzl zur 146. Generalversammlung neben 43 Mitgliedern den 1. Bürgermeister Andreas Eckl, KBM Thomas Penzkofer auch den Ehren-KBM Johann Sterr sowie den EhrenVorst, E-Kdt. und Schirmherrn Max Dorner begrüßen.

In einer Gedenkminute gedachte man der Verstorbenen Mitglieder Albert Vogl und Franz Thöner, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

In seinem Bericht erinnerte der Vorsitzende an zwei größere Feste, an denen sich der Verein beteiligte. Es war die Fahrzeugweihe der FFW Neurandsberg und das 50-jährige Gründungsfest des SV Moosbach. Diverse Gartenfeste im Gemeindebereich wurden besucht, Christbaumversteigerungen, ein Kameradschaftsabend und die Beteiligung an der Dorfweihnacht durch die Damen- und Jugendfeuerwehr. Auch zwei Geburtstagskindern mit 60 und 80 Jahren wurde gratuliert.

 

In diesem Jahr standen schon mehrere Veranstaltungen auf dem Plan, unter anderem der Handwerkerball, ein Kappenabend, der eigene Faschingsball und das Kesselfleischessen der Edelweißschützen Moosbach und schließlich war man am 10. März bei der Dienstversammlung der Kommandanten und Feuerwehrführungskräfte des Kreis Feuerwehrverbandes in Ruhmannsfelden präsent.

 

Nach einem großen Dankeschön an die Vereinsmitglieder und der Vorstandschaft, die sich stets bei allen Aktivitäten beteiligen oder den Verein bei Beerdigungen, an Fronleichnam und am Volkstrauertag vertreten haben, gab Wenzl in einer Vorschau auf 2019 und 2020 noch einige Termine bekannt:

30. Mai gemeinsames Maibaumaufstellen mit den Schützen, der FFW und SV, 21.-23.06.19 150 jähriges Gründungsfest der FFW Arnbruck, 22.6.19 Sonnwendfeier FFW Moosbach, 05.-08.07.19 150 jähriges Gründungsfest der FFW Sattelpeilnstein, 18.-21.07.19 55-jähriges Gründungsfest der KLJB Moosbach.

Für 2020 steht bereits vom 06.-08.06. das 150-jährige Gründungsfest der FFW Konzell an, vom 12.-14.06. das 150-jährige Gründungsfest der FFW Bodenmais und vom 17.-19.07. das 125-jährige Gründungsfest der FFW Ayrhof.

 

Schatzmeister Edwin Schießl berichtete von einem soliden Kassenbestand. Die Kassenprüfer Hans Eckl und Hans Thurnbauer hatten keine Unstimmigkeiten festgestellt, so dass dem Kassenwart einstimmige Entlastung erteilt wurde.

 

Der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann schilderte die 21 Einsätze des vergangenen Jahres. Das kurze Resümee: Einsätze im abwehrenden Brandschutz, diese teilen sich auf in vier Waldbrände, 1 Großbrand und eine Brandnachschau beim Anwesen Freund. Im THL wurden 9 Einsätze zu verzeichnen, die sich aufteilen in 2mal Ölspur, 1 Sturmschaden, 6 Unfälle mit Straßenfahrzeugen sowie weitere 5 freiwillige Tätigkeiten. Zudem berichtete Fleischmann, dass die FFW Moosbach 2018 550 Einsatzstunden geleistet hat und merkte an, dass die Aktiven in diesem Jahr schon 24 Einsätze durch Schneedruck hatten.

Weiter hob Fleischmann mehrere Übungen hervor: Die 1.Mai-Übung der Gemeindewehren, eine Wasserförderung über lange Schlauchstrecke und die Jugendhausbegehung am Kugelbach.

Zudem besuchten Kommandant Fleischmann, sein Stellvertreter und der Jugendwart die Frühjahrsdienstversammlung und verschiedene Kommandantenversammlungen und nahm die Gelegenheit wahr und bedankte sich bei seinem Vize Siegfried Engl, von den Löschmeistern, Gerätewarten, Jugendwarts und allen Aktiven, die ihn das ganze Jahr unterstützen.

Fleischmann erinnerte auch an einen Ehrenabend, als Bürgermeister Eckl und Siegfried Engl im Regener Gymnasium teilnahmen, wo an Franz Häußler für 40-jährige Aktiven-Zeit das Goldene Ehrenkreuz überreicht bekam.

 

Ausbildung und Lehrgänge:

Die MTA (Module Truppausbildung) absolvieren Andreas Kappl und Daniel Höcherl noch im Frühjahr. Den MTA Block 2 nehmen im März Ludwig Freund, Markus Haimerl, Lukas Schedlbauer und Felix Schedlbauer in Angriff. Den Gruppenführer Lehrgang in der Feuerwehrschule in Regensburg hat Anna Haimerl mit Bravour gemeistert. Damit ist sie die erste Gruppenführerin in der FFW Moosbach. Auch für den Jugendwartlehrgang ist sie bereits angemeldet. Gruppenführer und Jugendwart hat auch Florian Hoffmann abgelegt, der jedoch die FW aus persönlichen Gründen verlassen hat.

Motorsägenkurse absolvierten mit Erfolg: Tobias Schnitzbauer, Sebastian Pongratz, Andreas Schötz, Matthias Jänicke, Andreas Kappl und Florian Hackl.

 

In der Jahresplanung stehen heuer wieder Abzeichen im Löschangriff an. Ebenso werden Lehrgänge für Maschinisten, Sprechfunk, Absturzsicherung und Gerätewart angeboten. Die Teilnahme an einem Atemschutzlehrgang muss angemeldet werden, erklärte Fleischmann, Voraussetzung ist die G26 Untersuchung. Für heuer sind 4 Kameraden angemeldet.

 

Weiter bat Fleischmann die Kameraden, sich mehr an den Übungen zu beteiligen. Auch wies er schließlich darauf hin, dass im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch-Gmain immer wieder Freiplätze zur Verfügung stehen und dankte im weiteren Verlauf der Gemeinde für die stete Unterstützung.

Er bemerkte auch, dass bei den Reservisten für einen Erste-Hilfe-Kurs noch Plätze frei sind, Termin Samstag, 23.März im Gasthaus Freund oder im Gemeinschaftsraum der Schule und informierte zudem, dass bei der 55-Jahr-Feier der KLJB Moosbach das Jugendleistungsabzeichen unter der Leitung von Sigi Engl durchgeführt wird.

Das Thema Mannschaftswagen für die FW Moosbach wurde angeregt. Es könnte auch Prackenbach mitnutzen, meinte der Kommandant. Er wäre für die FW enorm wichtig zum Absichern der Einsätze auf B85 und Kreisstraße.

 

Jugendwartin Anna Haimerl berichtete, dass sie für 15 Mitglieder verantwortlich ist und stolz ist, dass sie in diesem Jahr viele Junge dazugewonnen hat. Es wurde viel unternommen und auch selbst eine Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die jungen Leute besuchten die Rettungsleitstelle in Straubing und beteiligten sich zudem am RamaDama. Eine Kanufahrt stand an und beteiligten sich am Ferienprogramm. Bei der Weihnachtsfeier ging es in die Eishalle, wobei man Bettina Eckl und Steffi Raith für die Fahrt Dank aussprach. Der Verkauf am Weihnachtsmarkt wurde ebenfalls übernommen, wobei Haimerl Alfred und Sabine Höcherl für die super Hilfe dankte.

Im weiteren Verlauf des Berichtes erwähnte Haimerl, dass sie mit Daniel Höcherl einen Termin wegen der Brandschutzerziehung für Kinder und Jugendliche wahr nahmen und auch das Feuerwehrhaus in Viechtach wurde besucht, wobei am Ende das Fahren mit der Drehleiter in einer Höhe von 30 m ein besonderes Highlight darstellte. Schließlich bemerkte Haimerl, dass ab 1. März wieder alle zwei Wochen Übungen stattfinden.

 

In seinem Grußwort freute sich Bürgermeister Eckl über die große Zahl der Mitglieder und bemerkte den großen Verlass auf die Moosbacher FW, die gut aufgestellt sind, die im Übrigen heuer schon den Wetterkapriolen trotzten. Er dankte Anna Haimerl, die nun als 1. Gruppenführerin fungiert und die FW stolz auf ihren Nachwuchs sein kann, dem sogar viele Damen angehören. Zum Thema Mannschaftswagen erwähnte Eckl, dass er nichts versprechen kann, denn in Bezug auf Feuerwehr stehen vorerst auch im Bereich Prackenbach und Ruhmannsdorf viele Bedürfnisse an.

 

KBM Thomas Penzkofer überbrachte die Grüße der Kreisinspektion aus der Frühjahrsdienstversammlung und konnte das Lob Bürgermeisters für die großartige Beteiligung der Aktiven bei ihren Einsätzen bestätigen. In Bezug auf die Bedürfnisse, die bei der FW in der nächsten Zeit anstehen, bemerkte Penzkofer, dass Eckl in der Regel keine Zusagen macht, die er nicht halten kann. Für das kommende Jahr wünschte er wenig Einsätze und wenn, dass alle wieder wohlbehalten zurückkommen.

 

Anschließend wurde für die Wahl der gesamten Vorstandschaft mit Bürgermeister Eckl und KBM Penzkofer ein Wahlausschuss gebildet. Die beiden Vorsitzenden Xaver Wenzl und Alfons Eckl wurden geheim abgestimmt und die Versammlung stellte ihnen das Vertrauen aus.

Per Akklamation wurden die weiteren Vorstandsmitglieder abgehackt: Schatzmeister bleibt Edwin Schießl, Schriftführerin ist Bianca Neuendorf, die 2 Aktivenvertreter bleiben Robert Stelzl und Stefan Fleischmann und der Passivenvertreter heißt Alfred Laumer. Als Damenbeauftragte fungiert Anna Haimerl und Kassenprüfer sind weiterhin Johann Eckl und Johann Thurnbauer.

 

Ehrungen und Beförderungen

Den Jugendwissenstest im September 18 der Stufe 1 (Bronze) haben abgelegt: Anna Eckl, Martin Eckl, Andreas Grund, Alfons Freund, Fabian Raith und Emma Ranzinger. Die Stufe 3 (Gold) absolvierte: Markus Haimerl, Felix Schedlbauer und Lukas Schedlbauer.

Ärmelabzeichen erhielten:

Für 10 Jahre Stefan Fleischmann und Andreas Schötz

Für 40 Jahre: Harald Eder und Robert Preiß

Befördert zum FM wurden: Matthias Jänicke und Andreas Kappl, Sebastian Pongratz und Daniel Höcherl.

Zum HFM: Michael Fleischmann und zur LMin Anna Haimerl.

Umbenennung der Jugendwarte:

Florian Hoffmann ist aus persönlichen Gründen als Jugendwart zurückgetreten und von der FW ausgeschieden. Als neue 1. Jugendwartin rückt die bisherige 2. Anna Haimerl nach. Als 2. Jugendwart steht ihr Daniel Höcherl zur Seite, denen jetzt schon ein großes Lob ausgesprochen wurde. .

Neuaufnahmen per Handschlag:

Anna Eckl, Martin Eckl, Andreas Grund, Nikolai Jänicke, Jakob Schedlbauer, Lena Raith, Fabian Raith und Emma Ranzinger.

Der 2. Vorstand Alfons Eckl bemerkte zum Schluss, dass die Feuerwehr das Gründungsfest der KLJB unterstützt. Dann schloss Xaver Wenzl die Generalversammlung mit dem Spruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

 

Foto: Jugendgruppe und Vorstandschaft

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr wählte die gesamte Vorstandschaft
Foto: Die Feuerwehr wählte die gesamte Vorstandschaft

Der Feuerwehrball war wieder Spitze

(09.02.2019)

Thema des Tages: „Rettet die Bienen“ wobei 2 Gruppen als Sieger gekürt wurden

Zuckerpuppen und die Kasplattenrocker trumpften gehörig auf

 

Moosbach. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet - der Feuerwehrball, der am Samstag im Kerschersaal über die Bühne ging – gehört zu einem der schönsten Bälle der Umgebung. Kein Wunder, die Verantwortlichen scheuten wieder keine Kosten und Mühen. Alles hat gepasst, der Tanzsaal war bereits um 19.00 Uhr mit 170 Gästen proppenvoll und über den guten Besuch des Jungvolkes konnte niemand klagen.

 

Für eine tolle musikalische Unterhaltung sorgten zudem die Kasplattenrocker, die weitum bekannte Kapelle aus St. Englmar, die aus ihrem reichhaltigen Repertoire alles herausholten, was ihre Instrumente und ihr Gesang hergab, so dass die Tanzfläche ständig belagert war und eine ausgelassene Stimmung herrschte.

Als Höhepunkt holte man sich die Hobby-Tanzgruppe der Zuckerpuppen, ebenfalls quicklebendige Mädels aus St. Englmar, die mit großer Spannung erwartet wurden.

 

Die Feuerwehr trat heuer als Vogelscheuchen auf, außerdem bevölkerten neben überwiegend kostümierten Ballbesuchern auch Piraten, Tod und Täufel, Engel, Hippies, ein echter Beundlkramer und die Landjugend kreuzte mit einem echten Bierflaschenkostüm auf.

Vorstand Xaver Wenzl freute sich über die vielen Ballbesucher und hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Er begrüßte neben den örtlichen Vereinen die FW Neurandsberg und sämtliche Feuerwehren der Umgebung – Prackenbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf, Blaibach und den legendären Handwerkerverein.

 

Bei der Demaskierung präsentierten sich eine Reihe von einfallsreich gekleidete „Schöne“ die schon bei der Polonaise von 2. Vorstand Alfons Eckl ein Schnäpschen zur Begrüßung erhielten. Für die Jury hatte sich der Vorstand 3 aus der Zuckerpuppengruppe geholt. Ihre Aufgabe war beileibe keine leichte Aufgabe, aus dem „Heer“ von bunten und einfallsreichen Verkleidungen die Originellsten auszuwählen. Den 1. Preis holten sich die beiden Gruppen Bienen, von denen die eine Gruppe sogar einen Imker mitgebracht hatte. Ihnen folgten die Waldtiere und weiter eine Gruppe Clowns. Den 4. Preis ergatterten sich die Schoko-Bons und mit dem 6. Platz wurden die Bierflaschen belohnt. Sie stammten aus der Gruppe Landjugend und hatten das Maskottchen „Hansi“ mit dabei. Im Übrigen hatten sich alle Masken aus der Gegend von Moosbach verkleidet. Alle wurden für ihre Mühen mit einem Preis belohnt. Am Ende stellte sich das bunte Volk zu einem Gruppenfoto auf.

 

Das Highlight des Abends war ohne Zweifel der Auftritt der Zuckerpuppen aus St. Englmar und entpuppten sich als einsame Spitze, als sie mit ihrem abwechslungsreichen Outfit über das Parkett flogen, von denen besonders die Männerwelt ganz besonders angetan war. Stürmischer Beifall und Zugaberufe wollten kein Ende nehmen.

 

Schließlich konnten die Ballbesucher aus einer reichhaltigen Tombola von 500 Losen und 200 Treffern schöne Geschenke mit nach Hause nehmen.

Den Sponsoren und Losverkäufern dankte Xaver Wenzl sehr herzlich. Die flotte Kapelle und auch die Tanzhungrigen wurden nicht müde, bis schon der Morgen graute. Fazit der Besucher: es war wieder ein schöner Ball, die sich im nächsten Jahr auf eine Wiederholung freuen.

 

Fotos: Bild 1 – Kasplattenrocker, 8 –Zuckerpuppe, 9 – eine bunte Gruppe, 10- Rettet die Bienen, 11 – Zuckerpuppen

Foto zur Meldung: Der Feuerwehrball war wieder Spitze
Foto: Der Feuerwehrball war wieder Spitze

Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer

(02.11.2018)

17 Fahrzeuge und 10 Feuerwehren waren im Einsatz

 

Viechtach/Prackenbach. Am 02.11.2018 fand im KBM Bereich Thomas Penzkofer eine große Funkübung mit 17 eingesetzten Fahrzeugen statt.

Um 19.30 Uhr wurden die jeweiligen Feuerwehren über einen Sammelruf von der Zentrale im Feuerwehrgerätehaus Viechtach abgerufen und mit Koordinaten der jeweiligen anzufahrenden Ziele versorgt. Darauf wurde besonderer Wert auf das Wiederholen der Einsatzaufträge sowie einer formal korrekten Verständigung über Funk gelegt. Ebenso wurde durch mehrere der Wechsel der Funkgruppen die Handhabung der Digitalen Funkgeräte sowie das an- und abmelden bei der jeweiligen Übungsleitung trainiert.

Die Handhabung der Landkarten und auffinden der Zielorte, bei denen auch Aufgaben aus dem feuerwehrtechnischen Umfeld zu lösen waren, verlangte einiges an Wissen von den Übungsteilnehmern. Ebenso wurden Wasserentnahmestellen, Wasserversorgung, die Zugänglichkeit von Objekten sowie die Anfahrt dazu erkundet.

 

Die Teilnehmer der Funkübung waren: FF Allersdorf, FF Ayrhof, FF Kirchaitnach, FF Kollnburg, FF Rechertsried, FF Prackenbach, FF Moosbach, FF Ruhmannsdorf, FF Tresdorf sowie die FF Viechtach.

Bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus Viechtach dankte KBM Penzkofer allen Teilnehmern für den geopferten Abend sowie den Übungsleitern, die aus der Zentrale die Fahrzeuge und Aufgaben koordiniert hatten und der FF Viechtach für die zur Verfügung gestellten Getränke und die Nutzung des Feuerwehrhauses.

 

Foto: Karo Wölfl, Tanja Penzkofer, Monika Schötz

Foto zur Meldung: Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer
Foto: Funkübung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer

Abnahme der Jugendflamme der Stufe I

(02.11.2018)

Eine starke Gruppe der Jungfeuerwehr Moosbach hat es mit Bravour geschafft

 

Moosbach. Am Freitag legten 11 Mädchen und Buben der Jungendfeuerwehr Moosbach die Jugendflamme mit Erfolg ab.

Die 11 Teilnehmer der Stufe I bewiesen ihr Können unter den fachkundigen Augen ihres 1. Kommandanten Ludwig Fleischmann und seinem Stellvertreter Siegfried Engl und wurden unterstützt vom stellvertretenden Kreis-Jugendwart aus Ruhmannsfelden Rudi Wurzer und KBM Thomas Penzkofer aus Viechtach. Verantwortlich für die Ausbildung der Jugend war der geprüfte Jugendwart Florian Hoffmann und seine Stellvertreterin Anna Haimerl, die in den nächsten Tagen in Regensburg einen Gruppenführerlehrgang absolvieren wird. Auch der 2. Vorstand Alfons Eckl war anwesend und informierte sich über den Ausbildungsstand der Jungfeuerwehr.

 

Die jungen Leute mussten einen Notruf korrekt absetzen, Knoten und Stiche an einem anderen Feuerwehranwärter beherrschen sowie die Handhabung des Verteilers und der Strahlrohe vorführen. Ebenfalls musste von den Teilnehmern ein Nachweis über eine sportliche, kulturelle, soziale oder ökologische Tätigkeit vorgelegt werden.

 

Das habt ihr hervorragend gemacht, lobte Siegfried Engl die Prüflinge, gratulierte ihnen und bat sie: „Bleibt der Feuerwehr treu.“ Auch der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann freute sich über die fehlerfreie Arbeit, bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben und erwähnte dankend 2. Vorstand Alfons Eckl für sein Kommen.

KBM Thomas Penzkofer freute sich ungemein über die große Jugendgruppe und dass sie sich Zeit genommen haben. Auch Rudi Wurzer aus Ruhmannsfelden und Anna Haimerl sprach den Jugendlichen ein großes Lob aus, sie mögen so weiter machen.

Dann wurden sie einzeln zu ihren Leistungen beglückwünscht und freuten sich über die Abzeichen.

 

Abgelegt haben die Stufe I der Jugendflamme:

 

Nicolai Jänicke, Jakob Schedlbauer, Martin Eckl, Christina Höcherl, Anna Eckl, Lena Raith, Daniel Höcherl, Emma Ranzinger, Alfons Freund, Lukas Schedlbauer, Markus Haimerl.

 

Foto: v.li. Ludwig Fleischmann, Alfons Eckl, KBM Thomas Penzkofer, Florian Hoffmann

v.re. Rudi Wurzer, Anna Haimerl, Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Abnahme der Jugendflamme der Stufe I
Foto: Abnahme der Jugendflamme der Stufe I

Der 1. Tag im Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach war spitze

(28.07.2018)

Ca. 20 Kinder stellten ihre FFW-Tauglichkeit unter Beweis

 

Moosbach. „Tag der offenen Jugendfeuerwehr“ war am Samstag in Moosbach angesagt, wobei 20 Jugendliche im Alter von 4 – 9 und 10 -18 Jahren den ganzen Nachmittag mit großem Eifer dabei waren und der Spaß dabei nicht zu kurz kam.

Der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann lobte die beiden Jugendleiter Anna Haimerl und Florian Hoffmann, welche zum einen das Ferienprogram organisiert hatten und die Jugendlichen selbst, welche die Spiele aufgebaut hatten. Fleischmann freute sich auch über den Besuch von KBM Thomas Penzkofer aus Viechtach und den 2. Kdt. Siegfried Engl, die großes Interesse für die Jugendlichen zeigten.

 

Auf dem Schulsportplatz wurde für die Jugendlichen schon im Vorfeld mit Dosenschießen mit der Kübelspritze, Bobycar Pacours, Schlauchkegeln und Seilwerfen sowie Tischtennisbälle durch das Wasser schließen oder mit einer Schwammschlacht, mächtig etwas vorbereitet und zum Schluss wurden natürlich die Sieger geehrt: Lea Köppl erreichte bei den Kleinen beim Dosenschießen den 1. Platz, wobei sie 10 Dosen in 30 Sek. schaffte. Beim Bobycar Pacours schaffte sie 53 sek. in einer Runde und den Tischtennisball jagte sie in 1,10 Min. durchs Wasser bis er draußen war. Ein Feuerwehrauto war ihr Preis.

In der selben Disziplin winkte Luisa Schnitzbauer der 2. Platz und 3 Min. und 20 Sek. schaffte Julian Eckl und freute sich über den 3. Rang.

Von den Jugendlichen im Alter von 10 – 18 Jahren erreichte Samina Monat in 25 sec. den 1. Platz. Sie schaffte 10 Dosen beim Dosenschießen, 1,5 l bei der Schlammschlacht, 5 Punkte beim Schlauchkegeln und 8 m beim Seilwerfen und erhielt als Preis ein LED FW-Auto Den 2. Platz in der selben Disziplin kassierte Tim Schießl, beim Schlaukegeln und beim Seilwerfen. Und über den 3. Preis in derselben Kategorie freute sich Cavra Kilger.

 

Natürlich durften die Kinder auch zusätzlich andere Spiele, sowohl eine Feuerwehrautorundfahrt, als auch einen Feuerwehranzug ausprobieren.

Bevor die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden demonstrierte Ludwig Fleischmann einen Fettbrand und machte ihnen deutlich, wie gefährlich sich das entwickeln kann. Er erklärte ihnen, dass man einen Fettbrand am ehesten löscht, wenn man ihm die Luft wegnimmt. Das heißt einen Deckel auf das brennende Feuer stülpt. Auf keinen Fall aber Wasser drauf gießen, das würde eine Explosion auslösen.

 

Foto: 1- Dosenschießen mit Anna Haimerl, 2- FW Auto wird inspiziert, 3- von.re.Florian Hoffmann und Anna Haimerl, 4 –Fettbrand mit Ludwig Fleischmann, 5 –Bobycar-fahren, 6 – eine Schwammschlacht ist im Gang

Foto zur Meldung: Der 1. Tag im Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach war spitze
Foto: Der 1. Tag im Ferienprogramm der Gemeinde Prackenbach war spitze

Die Feuerwehrjugend erhielt neue T-Shirt

(24.06.2018)

Moosbach. Damit auch die Feuerwehrjugend beim großen Gründungsfest des SV Moosbach gut dasteht, erhielt sie am Sonntag neue T-Shirt überreicht. Gesponsert hat sie zum einen die Feuerwehr selbst unter ihrem 1. Kommandanten Ludwig Fleischmann, den Druck hat die Schreinerei Alfons Eckl dankenswerter Weise übernommen und gestiftet.

Die Jugendfeuerwehr freut sich schon heute, sie bei der nächsten Veranstaltung tragen zu dürfen.

 

Foto: die FW Jugend mit den Sponsoren: von li. Jugendwart Florian Hoffmann, von re. Alfons Eckl, 4.v.re. Jugendwartin Anna Haimerl. Nicht im Bild Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Die Feuerwehrjugend erhielt neue T-Shirt
Foto: Die Feuerwehrjugend erhielt neue T-Shirt

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018

(01.05.2018)

Schwelbrand bei Holzheizung in der Spedition Klaus Altmann

 

Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf und Prackenbach- zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Prackenbach unter der Einsatzleitung vom 1. Kdt. Stefan Penzkofer. Als Übungsobjekt hatten sie sich den Speditionsbetrieb von Klaus Altmann in der Hochkreuzstraße ausgesucht, das sich mit seinem riesigen Bürogebäude einerseits und dem großen Umfeld kein einfaches Objekt darstellte.

 

Bei dem Übungsobjekt handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand in der Holzheizung mit drei vermissten Personen, welche die vier Atemschutzträger der FW Prackenbach unter der Leitung von Thomas Fleischmann in absehbarer Zeit bergen konnten.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte per Funk um 9.02 Uhr, wobei die Aktiven der Prackenbacher Wehr mit ihren zwei Fahrzeugen bereits zwei Minuten später am Brandobjekt waren. Nacheinander trafen die Aktiven der FW Ruhmannsdorf und Moosbach um 9.06 und Tresdorf um 9.07 ein, so dass man um 9.08 Wasser am Verteiler melden konnte. Die FW Tresdorf war am Hydranten eingeteilt sowie Moosbach und Ruhmannsdorf lieferte das Löschwasser aus dem nahegelegenen Löschweiher.

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Stefan Penzkofer den 1. und 2. Bürgermeister Andreas Eckl bzw. Michael Kellermeier sowie einige Gemeinderäte und den Brandleider Klaus Altmann und KBM Thomas Penzkofer begrüßen konnte. Als interessierte Gäste fanden sich auch der Ehrenvorstand Alfons Krieger und Albert Baumgartner ein und brachte die Freude zum Ausdruck, dass sich so viele Aktive zur Übung eingefunden haben.

Penzkofer ließ den Ablauf noch einem Revue passieren und bemerkte, dass der Atemschutz die vermissten Personen innerhalb weniger Minuten bergen konnte. Ein Problem ergibt sich an der Höhe der Hallen, wobei es im Ernstfall zweckmäßig sei, in der oberen Etage ein Fenster zu öffnen, dass der Rauch nach oben ausströmen kann.

 

KBM Thomas Penzkofer begrüßte alle zur traditionellen Maiübung und bemerkte dabei erfreut die Ortskenntnis, wobei den Aktiven sofort der Hydrant und der kleine Weiher aufgefallen sei. Gut gefallen hat ihm auch die Absprache der Kommandanten, die anschließend wieder zu ihren Leuten zurück gingen und er dankte den Aktiven für die Abhaltung der Maiübung und den Zusammenhalt in den Feuerwehren zum einen und dankte Klaus Altmann für die zur Verfügung Stellung der Räumlichkeiten.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte zur alljährlichen Gemeinschaftsübung alle Kameraden, die heuer bei der Spedition Altmann die Übung durchführen durften und dankte dem Kommandanten, für dem die Übung nach seiner Wahl zum Kommandanten Neuland bedeutete. Er freute sich sehr, dass alle Altersgruppen bei der Übung anwesend waren. Den Aktiven dankte er für ihre ehrenamtliche Arbeit und wünschte unfallfreie Einsatz und noch einen schönen Maifeiertag.

Klaus Altmann dankte der Feuerwehr, dass sie ihre Übung in seinen Räumen abgehalten haben. Es freute ihn ganz besonders, dass sie die Örtlichkeiten besichtigt haben und wünschte für die Zukunft unfallfreie Einsätze.

Stefan Penzkofer bedankte sich zum Schluss bei allen für die Übung und Klaus Altmann für die Brotzeit.

 

Foto: 4.v.li. KBM Thomas Penzkofer, Klaus Altmann, Bürgermeister Eckl, mitte mit gelb .Jacke Stefan Penzkofer nächster 2. Bürgermeister Michael Kellermeier, Mitte knieend Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018
Foto: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2018

Die Jungfeuerwehr inspizierte die integrierte Leitstelle

(06.04.2018)

Moosbach. Am 26. Oktober 2010 wurde die ILS in Straubing offiziell von Innenminister Joachim Hermann eingeweiht. Es ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur flächendeckenden Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112 für den Rettungsdienst.

Die ILS ist zu jeder Tages- und Nachtzeit von mindestens drei Diensthabenden besetzt und ist verbunden mit 12 Rettungswachen, 9 Notarztstandorten, 40 Einsatzfahrzeugen des Roten Kreuzes und Malteser, der Rettungshubschrauber Christoph 15, der Helfer vor Ort und 314 Feuerwehren. Verantwortlich für die Leitstelle ist Günther Kleeberger.

 

Am Freitag besuchte die Freiwillige Feuerwehr Moosbach zusammen mit KBM Thomas Penzkofer die Leitstelle in Straubing. Beim Besuch sollte vor allem die Jungfeuerwehr, welche zahlreich mit dabei war, einen Einblick davon erhalten, wie ein Notruf zum Einsatz zur Feuerwehr kommt. Die jungen Leute erhielten eine Führung durch die Leitstelle und bekamen sowohl einen theoretischen und praktischen Einblick, wie der Ablauf nach bzw. während eines Notrufs zustande kommt.

Am Ende der interessanten Führung bedankten sich die jungen Feuerwehrmitglieder bei dem Dienststellenleiter Stefan Degenhard, der sich für sie Zeit genommen hat.

 

Foto: FW Moosbach in der ILS

Dienststellenleiter Stefan Degenhard, 3.v.li. KBM Thomas Penzkofer, 4.v.li 2. Kdt. Siegfried Engl,

1.v.re. 1. Kdt. Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Die Jungfeuerwehr inspizierte die integrierte Leitstelle
Foto: Die Jungfeuerwehr inspizierte die integrierte Leitstelle

Der Faschingsball war wieder spitze

(03.02.2018)

Eine Gruppe Elben und Elfen ergatterten sich den 1. Preis – 200 Tombolapreise konnten erhascht werden und Zuckerpuppen und die Kasplattnrocker trumpften mächtig auf

 

Moosbach. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet – der Feuerwehrball, der am Samstag im Kerschersaal über die Bühne ging – gehört zu einem der schönsten Bällen der Umgebung. Alles hat gepasst, ein propevoller Tanzsaal mit 180 Gästen mit überwiegend Jungvolk, wunderschöne einfallsreiche Kostüme auch unter dem Mittelalter, so dass zum Schluss die Gäste von dem ausgesprochen schönen Ball begeistert waren und die Verantwortlichen sich zufrieden zeigten.

 

Garanten des tollen Abends war die weitum bekannte Kapelle der Kasplattnrocker aus St. Englmar die aus ihrem reichhaltigen Repertoire alles herausholte und mächtig auftrumpfte, so dass die Tanzfläche ständig belagert war und eine tolle und ausgelassene Stimmung herrschte. Als Höhepunkt des Abends holte man sich die Hobby-Tanzgruppe der Zuckerpuppen aus St. Englmar, die schon mit Spannung erwartet wurden.

 

Die Feuerwehr trat heuer als Cowboys auf, außerdem bevölkerten unter anderem Indianer, Schotten, Bauarbeiter, Mexikaner und Bengerl den Saal, ja sogar ein leibhaftiger Scheich (der ehemalige BM) und seine Haremsdame hatte sich nach Moosbach verirrt. Alles in allem ergab es ein buntgemischtes an Ballbesuchern.

 

Vorstand Xaver Wenzl freute sich über den Andrang, der schon um 19.00 Uhr herrschte und hieß die Anwesenden, unter die sich auch der 2. Bürgermeister Michael Kellermeier mit Gattin mischte, herzlich willkommen. Er begrüßte neben den örtlichen Vereinen die Feuerwehr aus Neurandsberg, die jährlich mit einer großen Abordnung den Ball besuchen. Sämtliche Feuerwehren der Umgebung – Prackenbach, Blaibach, Tresdorf, Ruhmannsdorf- machten ihre Aufwartung, wobei der Boss der FW nicht vergaß, die Dorfbwohner zu erwähnen und die fleißige Musikkapelle, die pünktlich ihre Instrumente zückten. Dann gab er das Programm bekannt und wünschte allseits gute Unterhaltung.

 

Bei der Demaskierung präsentierten sich eine Reihe von einfallsreich gekleidete „Schöne“, die schon bei der Polonaise vom 2. Vorstand Alfons Eckl ein Schnäpschen zur Begrüßung erhielten. Für die Jury hatte sich diesmal der Vorsitzende vier aus der Zuckerpuppengruppe geholt. Ihre Aufgabe war beileibe nicht leicht, aus dem „Heer“ von bunten und einfallsreichen Verkleidungen die Originellsten auszuwählen. Den 1. Preis holte sich die Gruppe Elben und Elfen, gefolgt von den Venezianern, die sich den 2. Platz ergatterten. Nicht minder einfallsreich entpuppten sich die Piraten, die sich über den 3. Platz freuten. Auch Indianer und Cowboys kamen in die engere Wahl sowie Schmetterlinge und Sträflinge. Alle wurden sie für ihre Mühe mit einem Preis belohnt. Am Ende stellte sich das bunte Volk zu einem Gruppenfoto auf.

 

Das Highlight des Abends war ohne Zweifel der Auftritt der Zuckerpuppen aus St. Englmar. Die 10 Mädels entpuppten sich zu einer absoluten Schau als sie mit ihrem abwechslungsreichen Outfit über das Parkett flogen, von denen die Männerwelt ganz besonders angetan war. Sie erhielten dabei stürmischen Beifall und Zugaberufe wollten kein Ende nehmen.

 

Schließlich konnten die Ballbesucher aus einer reichhaltigen Tombola von 200 Preisen noch schöne Artikel mit nach Hause nehmen. Den Sponsoren und Losverkäufern dankte Xaver Wenzl sehr herzlich. Die flotte Kapelle und auch die Tanzhungrigen wurden nicht müde, bis schon der Morgen graute, denn schließlich ist es nur gut eine Woche, bei der der Fasching noch auszukochen ist. Fazit der Besucher: es war wieder ein schöner Ball, auf den sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr freuen.

 

Fotos: 1- Vorstand Xaver Wenzl mit Gattin Sabine und Kurt Maierhofer mit Frau von der FW Neurandsberg und Bedienung Lydia, 2. Tanzende Schmetterlinge mit Cowboys Damen von der FW Moosbach, 3 – Jury und Xaver Wenzl, 4 – Cowboys und Indianer, 5 – Scheich und seiner zwei Schönen, 6 – Eine wirklich bunte Gruppe, 7 – Zuckerpuppen, 8 – Zuckerpuppen in anderem Outfit, 9 – Zwei Schöne aus Kollnburg und Moosbach

Foto zur Meldung: Der Faschingsball war wieder spitze
Foto: Der Faschingsball war wieder spitze

Erwerb einer Fahrberechtigung für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr

(06.01.2018)

Michael Fleischmann hat als Vierter der FFW Moosbach die Prüfung abgelegt

 

Moosbach. Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat am 8. Oktober 2009 eine Verordnung zur Erteilung einer Fahrberechtigung an Mitglieder der Feuerwehren vorgelegt. Für den Ablauf des Erwerbs hat die KBI Regen einige Punkte festgelegt, die in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt getroffen wurde.

 

Um zum Erwerb der Fahrberechtigung zugelassen zu werden, muss das Mitglied der Feuerwehr mindestens zwei Jahre im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B sein. Auch wird vorgegeben, dass die Fahrberechtigung nur für die Aufgabenerfüllung der Feuerwehr gilt.

Erwähnenswert sei dabei, dass Wolfgang Eder von der FFW Moosbach am Samstag, 05.März 2011 als erster im Inspektionsbereich Regen die Prüfung abgelegt hat.

Mittlerweile sind in der FW Moosbach bereits vier Kameraden im Besitz des Feuerwehrführerscheins. Dies sind Wolfgang Eder, Andreas Högerl, Stefan Fleischmann und Michael Fleischmann.

 

Letzterer hat am Dienstag im Beisein von Ehrenkreisbrandinspektor Peter Altmann und 1. Kommandant Ludwig Fleischmann die Prüfung zum Tragen eines Feuerwehrführerscheins mit Erfolg abgelegt, wobei Altmann besonders die ruhige und umsichtige Fahrweise des Prüflings sehr lobend hervorhob.

Die Ausbildung übernahm der 1. und 2. Kommandant Ludwig Fleischmann bzw. Siegfried Engl.

Nach der praktischen Prüfung musste Fleischmann auch verschiedene theoretische Fragen beantworten. Die Gesamtdauer der Prüfung, die der Ehrenkreisbrandinspektor Peter Altmann abnahm, betrug insgesamt (incl. Fahrzeit von ca. 45 Minuten) min. 60 Minuten. Ludwig Fleischmann dankte Altmann für sein Kommen und die Abnahme der Prüfung mit einem kl. Präsent.

 

Ausbildungsberechtigt sind Personen, die das 30. Lebensjahr vollendet haben, mind. seit fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse C1 sind und im Zeitpunkt der Ausbildung im Verkehrszentralregister mit nicht mehr als drei Punkten belastet sind und der ausbildender Organisation angehören.

 

Letztendlich müssen alle vom Bayerischen Staatsministerium des Innern vorgelegten Verordnungen ausgeführt und eingehalten werden. Dieses bestätigen der Kandidat und die ausbildende Person mit ihrer Unterschrift in der Ausbildungs- und Prüfungsbescheinigung.

 

Foto: Michael Fleischmann, EKBI Peter Altmann, 1. Kdt. Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Erwerb einer Fahrberechtigung für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
Foto: Erwerb einer Fahrberechtigung für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr

Perfekt im Löschangriff der Variante I

(28.10.2017)

Auch eine junge Dame meisterte ihre Aufgaben mit Bravur

 

Moosbach. Bei der Feuerwehr Moosbach ist am Samstag eine Gruppe zur Leistungsprüfung im Löschangriff der Variante I angetreten. Dank der perfekten Ausbildung durch den 2. Kommandanten und Schiedsrichter Siegfried Engl und den 1. Kdt. Ludwig Fleischmann hat ein Mitglied die 3. Stufe (Gold) mit Erfolg geschafft wobei sich sechs über ihr erstes Abzeichen der 1. Stufe (Bronze) freuten. Darunter war auch eine Dame, die den männlichen Kollegen in nichts nachstand. Zwei Aktive wirkten als Ergänzer mit.

Die Leistungsprüfung fand beim Hydranten mit Verkehrsabsicherung beim alten Gerätehaus nach dreimaliger Zusammenkunft statt.

 

Als Gruppenführer fungierte Florian Hoffmann, dessen Befehle präzise ausgeführt wurden, wobei unter anderem das Kuppeln der Saugleitung sowie die verschiedenen Knoten beherrscht werden mussten. Auch mussten die Aktiven noch viele Anordnungen bewältigen, wie Löschaufbau, das Umspritzen der Eimer und die Bedienung der Verteiler bis die Leistungsprüfung beendet war.

 

Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter Thomas Penzkofer, Franz Holzapfel und Siegfried Engl legte die Mannschaft eine fehlerfreie Arbeit an den Tag.

Als interessierte Zuschauer waren auch anwesend: 2. Vorstand Alfons Eckl und Gerhard Junger.

 

Abgelegt haben die Leistungsprüfung:

GF Florian Hoffmann EG, MA Franz Wenzl Stufe 3 (Gold) , Me Bianca Neuendorf Stufe 1 (Bronze), ATF Michael Fleischmann EG, ATM Andreas Schötz, WTF Alfons Eckl, WTM Sebastian Pongratz, STF Daniel Höcherl, STM Andreas Kappl alle Stufe 1 (Bronze)

 

Foto: Schiedsrichter Siegfried Engl, KBM Thomas Penzkofer, Franz Holzapfel, Florian Hoffmann, Franz Wenzl, Bianca Neuendorf, Andreas Schötz, Michael Fleischmann, Sebastian Pongratz, Alfons Eckl jun., Andreas Kappl, Daniel Höcherl, 2. Vorstand Alfons Eckl sen., 1. Kdt. Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Perfekt im Löschangriff der Variante I
Foto: Perfekt im Löschangriff der Variante I

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017

(01.05.2017)

Übungsobjekt war das Anwesen der Familie Vogl in Rattersberg

 

Prackenbach/Ruhmannsdorf. Seit vielen Jahren gehört es zur Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach (Prackenbach, Moosbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf) zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Einsatzleitung vom 1. Kommandanten Andreas Früchtl.

Übungsbeginn war um 9.00 Uhr, bei der sich 40 Einsatzkräfte der vier Wehren am vermeintlichen Brandort einfanden.

 

Bei dem Übungsobjekt handelte es sich um ein landwirtschaftliches Anwesen mit einer an das Wohnhaus angebauten Scheune und Stallung, wobei das Wohnhaus durch eine Brandmauer getrennt ist.

 

Beim Einsatz wurden mit der Vorder- und Rückseite des Anwesens zwei Abschnitte gebildet, wobei im vorderen Abschnitt die Feuerwehren Ruhmannsdorf und Prackenbach (HLF 20) zusammen arbeiteten und im rückseitigen Bereich das LF8 der Prackenbacher sowie die Wehren aus Moosbach und Tresdorf. Abschnittsleiter war der jeweilige Gruppenführer der Prackenbacher.

 

Mit vereinten Kräften wurde versucht, das Wohnhaus ab der Brandmauer zu schützen. Dazu verlegten die Feuerwehren insgesamt drei B-Leitungen aus einem nahegelegenen Weiher und nahmen mehrere C- und B-Rohre vor.

 

Der Einsatzleiter und örtlich zuständige Kommandant der Feuerwehr Ruhmannsdorf Andreas Früchtl konnte bei der abschließenden Besprechung neben KBM Thomas Penzkofer und Bürgermeister Andreas Eckl auch mehrere Gemeinderäte und den Prackenbacher Kdt. Franz Holzapfel begrüßen. Früchtl ging auf den Übungsablauf ein und erklärte ihn für alle Beteiligten im Detail sehr aufschlussreich.

 

Brandleider Andreas Vogl dankte zum Schluss allen für ihren Einsatz und meinte, dass jeder bei Notfällen aller Art, egal ob Tag oder Nacht, schnelle Hilfe. Leider wird jedoch oft vergessen, dass es sich hierbei in erster Linie um ehrenamtliche Hilfe handelt. Doch es würden sich leider immer weniger Menschen für dieses Ehrenamt engagieren. Die Hoffnung seinerseits besteht darin, dass sich wieder mehr Menschen an Organisationen wie der Feuerwehr beteiligen und sprach dabei vor allem die Eltern und Kinder in der Gemeinde an.

 

KBM Penzkofer ging auf die taktisch sinnvolle Trennung in zwei Einsatzabschnitte ein und bestätigte auch die Vorgehensweise zum Schutz des Wohnhauses. Deutlich hob er die gute Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren hervor, die sich auch bei dieser Übung wieder zeigte.

Bürgermeister Andreas Eckl dankte den Einsatzkräften für die geopferte Freizeit am Maifeiertag

 

Foto: 1. v.re. Bürgermeister Eckl, 3.v.re.1. Kdt. Andreas Früchtl, Mitte mit grüner Jacke Andreas Vogl,

1. v. li. 2. Kdt. Martin Eckl

Foto zur Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017
Foto: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 2017

Dreijährige Modulare (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West

(12.04.2017)

19 junge Nachwuchskräfte (incl. 8 Damen) absolvierten Zwischenprüfung mit Bravur

 

Prackenbach. Im Inspektionsbereich West wurde am Mittwoch unter der Leitung des fachlich zuständigen Kreisbrandmeisters Adolf Bielmeier die MTA-Zwischenprüfung mit einer schriftlichen und einer mündlichen/praktischen Prüfung als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme abgeschlossen.

 

Die MTA (früher Truppmann-Ausbildung) ist die Basis jeglicher Feuerwehrausbildung und Zugangsvoraussetzung für alle weiteren Lehrgänge am Standort, im Landkreis oder bei den Feuerwehrschulen der künftigen Feuerwehraktiven und somit Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehr in ihrer jetzigen Struktur. Ziel ist die Befähigung zur Übernahme von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch-und Hilfeleistungseinsatz unter Anleitung der Truppmannfunktion.

 

Im KBM Bereich Penzkofer waren es in Moosbach 3, in Kollnburg 4, in Kirchaitnach 4, in Prackenbach 5 und im KBM Bielmeier in Viechtach 3, also insgesamt 19 junge Feuerwehranwärter, die sich 2016 bzw. 17 mit je 10-tägigen Lehrgängen unterzogen und am Mittwoch mit einer Zwischenprüfung abschlossen. Jeweils 72 Unterrichtseinheiten je 45 Minuten (einschl. Prüfungstag) mussten die Nachwuchskräfte zuvor absolviert haben, um später für einen Ernstfall gerüstet zu sein, die Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen, Sprechfunker-Ausbildung und Leistungsnachweis inbegriffen.

 

Die Ausbildung erstreckte sich über Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr, Geräte- und Fahrzeugkunde und persönliche Schutzausrüstung bis hin zu Brennen und Löschen. Die Ausbilder unterrichteten die jungen Leute auch über Rettungsgeräte, über Verhalten beim Einsatz, Hygiene und Gefahren sowie bei Anwenden im Brandeinsatz und Hilfeleistungseinsatz in Theorie oder Praxis.

 

Bei der schriftlichen Prüfung, die eine Teilnahme an allen Ausbildungen voraussetzt, wurden über 215 Fragen ausgewählt, von denen 50 zu beantworten waren. Dabei ging es um Pflichtaufgaben der Feuerwehr, um Fahrzeugtypen und welche Schaltstellungen ein Mehrzweckstrahlroh besitzt. Auch ging es um technischen Hilfeleistungssatz und wann eine Feuerwehrleine nicht eingesetzt werden darf. Die Fragen wurden mit unterschiedlichen Punkten bewertet, wobei man das Prüfungsziel mit mindesten 25 Punkten erreicht hat.

Bei der mündlichen Prüfung waren weitere 25 Fragen zu lösen, die sich im Wesentlichen um die Fahrzeugtechnik und Ausrüstung der Wehren drehten.

Wer die schriftliche Prüfung gemeistert hatte, musste im Feuerwehrgerätehaus zur praktischen Prüfung antreten, wo die jungen Leute noch mögliche 70 Punkte erreichen konnten. konnten. Hier ging es unter anderem um die 3 Hauptaufgaben des Löschfahrzeuges, ob das Löschfahrzeug eine Tragkraftspritze hat oder ob eine vierteilige Steckleiter vorhanden ist. Feuerlöscher mussten bestimmt werden und die Inbetriebnahme erklären. Auch musste die Leine für Brustband richtig sitzen und Handhabung eines Unterflurhydranten korrekt erklärt werden.

 

Die fachkundige Betreuung und Ausbildung erfolgte durch die Feuerwehren des KBI-West. Die Abnahme erfolgte im Beisein von KBI Christian Stiedl, KBM Adolf Bielmeier, KBM Thomas Penzkofer, Kdt. Franz Holzapfel und die Führungskräfte der teilnehmenden Wehren.

 

Adolf Bielmeier gratulierte zum Abschluss den jungen Leuten zur bestandenen Prüfung. „Ihr habt die hohen Erwartungen erfüllt“, lobte er die jungen Prüflinge. Hier wurde eine echte Nachwuchsförderung betrieben, um das System weiter zu führen in den Heimatwehren, denn das System, das in der Anfangsphase steht muss weiter entwickelt werden in Lehrgängen auf LK-Ebene bzw. FF-Schule. Bielmeier berichtete von der Möglichkeit, das erworbene Wissen auch an Nachbarwehren weiter zu geben. Schließlich dankte er den Ausbildern und Prüfern für ihren Arbeitseinsatz und bei allen Beteiligten.

 

KBM Thomas Penzkofer dankte allen für ihre geopferte Zeit bei der Ausbildung und der Kollnburger und Prackenbacher Wehr für die Ausbildungsstandorte. Er bemerkte, dass die MTA-Ausbildung noch in der Lernphase sei und für die Ausbilder die erste sei und dankte ihnen für ihren Einsatz.

 

Kdt. Franz Holzapfel gratulierte den jungen Leuten zur bestandenen Prüfung und dankte allen Funktionären für die Mithilfe. Sein Dank galt auch den Kameraden der Feuerwehren bei der Ausbildung und den Helfern bei der Verpflegung.

 

Die erfolgreichen 19 Prüflinge:

Anna Haimerl, Daniel Höcherl, Andreas Kappl alle Moosbach, Michael Ebner, Franziska Schauer, Lisa Spranger, Tobias Schlecht alle Kollnburg, Elias Wittenzellner, Thomas Piller, Michael Pfeffer, Mathias Bielmeier alle Kirchaitnach, Anna Fleischmnn, Michael Högerl, David Kuhn, Johannes Mühlbauer, Carina Sobania alle Prackenbach, Theresa Penzkofer, Viechtach, Christian Schötz, Lorena Franke beide Wiesing.

 

Foto: Die jungen Nachwuchskräfte mit den Ausbildern, rechts Adolf Bielmeier

Foto zur Meldung: Dreijährige Modulare (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West
Foto: Dreijährige Modulare (MTA)Trupp-Ausbildung im KBI-Bereich West

Viel Lob für Verein und Gemeinde - eine stattliche Zahl von 45 Mitgliedern bei der Generalversammlung

(05.03.2017)

Rückblick über 15 Einsätze in einem unwetterträchtigen Jahr mit viel Zusammenhalt gemeistert Ehrungen, Beförderungen und zwei Neuaufnahmen

 

Moosbach. Wenn auch im letzten Jahr Prackenbach mit Unwettern verschont geblieben war, hat der Verein in Bezug auf Nachbarschaftshilfe und Zusammenhalt vor allem in der Gemeinde Kollnburg hervorragend Kameradschaft bewiesen. Dieses große Lob hatte KBM Penzkofer in seinem Grußwort parat, wobei er der Gemeinde Prackenbach mit seinem vorbildlichen Bürgermeister Eckl und seinem Gemeinderat ebenso Dank zollte.

 

Im Gasthaus Freund konnte der 1. Vorsitzende Xaver Wenzl zur 144. Generalversammlung neben 45 Mitgliedern incl. einer vollzähligen Jugendgruppe den 1. Bürgermeister Andreas Eckl, KBM Thomas Penzkofer, EKBM und Ehrenkommandanten Johann Sterr sowie den Ehren-Vorstand und EKdt. Max Dorner willkommen heißen. In einer Gedenkminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder insbesondere Franz Fischl, Johann Schedlbauer und Christian Böhme, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

In seinem Bericht erinnerte der Vorsitzende an eine Reihe von Veranstaltungen und Feste, an denen sich der Verein beteiligte. Das Starkbierfest des SV stand auf dem Programm und das Luftgewehrschießen bei den Edelweißschützen, an der Fahrzeugweihe in Kirchaitnach und am 150-jährigen Gründungsfest der FW Blaibach waren die Mitgliede ebenso präsent wie bei Gartenfesten der Gemeindewehren. Eigene Veranstaltungen wurden ausgerichtet, so das Gartenfest mit Jugendleistungsabzeichen, ein Kameradschaftsabend, die Beteiligung der FW Damen an der Dorfweihnacht sowie Christbaumversteigerung und einen gut besuchter Feuerwehrball.

Zwei Kameraden wurden zum runden Geburtstag gratuliert und vier Vorstandssitzungen einberufen, wobei sich Wenzl für die stete Unterstützung und Mithilfe bei der gesamten Vorstandschaft bedankte.

Auf der Vorschau für 2017 steht bereits für den 19. März eine Einladung zum Starkbierfest des Handwerkervereins und am 1. April der Besuch der Dorfmeisterschaft der Schützen und zum Starkbierfest des SV Moosbach. Außerdem steht für 10.-11. Juni das 150-jährige Gründungsfest der FFW Ruhmannsfelden an. Zum Schluss dankte Wenzl allen Vereinsmitgliedern, die sich bei Beerdigungen, kirchlichen Festen und sonstigen Veranstaltungen beteiligen.

 

Schatzmeister Edwin Schießl berichtete von einem zufriedenstellenden und soliden Kassenbestand. Dankend erwähnte er dabei den Zuschuss der Gemeinde für angeschaffte Stiefel. Den Restbetrag übernahm der Verein. Auch mit neuen Jacken und T-Shirts wurden Mitglieder ausstaffiert. Einen Teil der Kosten übernahm Alfons Eckl. Die Kassenprüfer Johann und Robert Stelzl stellten hervorragend geführte Aufzeichnungen fest, so dass die Versammlung einstimmig Entlastung erteilte.

 

Der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann schilderte in seinem Bericht die 15 Einsätze unter anderem einen PKW-Brand am Kunzenweiher, zwei Tage Großbrand bei der Schreinerei Schlecht in Tresdorf, 11 technische Hilfeleistungen, an denen drei Bäume von der Fahrbahn beseitigt werden mussten und sechs Keller unter Wasser standen.

Neben verschiedenen Verkehrsregelungen hob Fleischmann mehrere Übungen hervor im Besonderen die traditionelle 1.Mai-Übung im Tresdorfer Bereich, Wasserförderungsübungen in Pareszell, Rattenberg und vom Sandbach zum Pfahl und eine Einsatzübung im Jugendhaus.

An dieser Stelle bedankte sich Fleischmann von seinem Vize Siegfried Engl, den Löschmeistern, Geräte- und Jugendwarts und allen Aktiven für die Unterstützung das ganze Jahr über.

Fleischmann erinnerte auch an einen Ehrenabend, an dem er mit Bürgermeister Eckl teilgenommen habe und Oskar Hoffmann und Hermann Vogl das Goldene Ehrenkreuz für 40-jährige Aktivenzeit überreicht bekamen.

Weitere Ausbildungen wurden absolviert: von 23 Kameraden am ELA (Elektrische Lernanwendung für Digitalfunk). An einem Abendseminar der Firma EON haben Ludwig Fleischmann und Edwin Schießl teilgenommen, eine MTA Ausbildung absolvierten Anna Haimerl, Andreas Kappl und Daniel Höcherl und die TM 2 und Truppführer Ausbildung haben Michael Fleischmann, Tobias Schnitzbauer und Stefan Wenzl abgelegt. An einer Maschinisten Ausbildung glänzten Stefan Fleischmann, Michael Fleischmann und Mathias Kolmer während Stefan Fleischmann und Michal Fleischmann den Absturzsicherungslehrgang mit Bravur belegten und Florian Hoffmann den Gruppenführerlehrgang mit Erfolg besuchte.

Die Leistungsprüfung im Löschangriff legten unter der Leitung von Siegfried Engl mit Erfolg ab: Florian Hoffmann, Anna Haimerl, Andreas Högerl, Tobias Schnitzbauer, Stefan Fleischmann, Michael Fleischmann, Mathias Kolmer, Matthias Jänicke alle Stufe I, während Wolfgang Eder Stufe 3 erreichte.

Nicht zuletzt haben sechs Kameraden (Stefan Fleischmann, Matthias Fleischmann, Michael Fleischmann, Hermann Baumgartner, Ulrich Schötz und Stefan Wenzl) einen Motorsägenkurs absolviert.

 

In der Jahresplanung stehen heuer die Ablegung von Abzeichen im Löschangriff, Lehrgänge für Maschinisten und Sprechfunk. Angeboten werden z.B. Absturzsicherung und Schulung für Gerätewart und weitere Lehrgänge. Eine Hausfrauenübung steht auf dem Programm sowie ein Erste-Hilfe-Kurs.

Schließlich teilte Fleischmann der Versammlung mit, dass im Brandfall Schlecht das TS8 den Geist aufgab. Kosten bei der Firma Michaelis in Straubing entstanden mit etwa 1800,-. Die FW Thalersdorf stellte für einige Wochen eine Leihpumpe zur Verfügung, der er herzlich dafür dankte.

Zum Schluss dankte Fleischmann der Gemeinde Prackenbach für die stete Unterstützung.

 

Jugendwart Wolfgang Eder war für neun Jugendliche (8 Buben und 1 Mädchen) verantwortlich, die rund 15 Übungen meisterten. Sie beteiligten sich am Aufbau einer Wasserförderung, absolvierten eine Fahrzeug-, Knotenkunde und an einem Erste Hilfe Unterricht. Abzeichen wurden erworben und die Jugendleistungsprüfung absolviert sowie am Wissenstest beteiligt.

Für dieses Jahr steht die Teilnahme am Wissenstest auf dem Programm und Werbung neuer Mitglieder.

 

Bürgermeister Andreas Eckl wollte es nicht versäumen, die Ehrengäste und die anwesenden Gemeinderäte zu begrüßen wobei er den E-Vorstand, EKdt. und Schirmherr Max Dorner als angenehmen und gemütlichen Zeitgenossen hervorhob, mit dem man sich immer auf einen „Schmatz“ einlassen kann. Eckl verfolgt gerne das Ehrenamt, wobei er mit der Gemeinde gerne für die Feuerwehr-Ausstattung sorgt, damit die Bürger in der Nacht ruhig schlafen können. Die Einsätze werden immer schwieriger, intensiver und ernster, bemerkte er. Doch für Moosbach sei ihm nicht bang wobei er auch erfreut honorierte, dass die ganze Jugendgruppe anwesend war: „Freue mich, wenn wieder etwas nach kommt.“ Die FW ist bei allen Veranstaltungen dabei und ist immer da, wenn man sie braucht und stellen gewissenhaft ihren Mann. Für ihre Einsätze und Übungen wünschte er ihnen keine Unglücksfälle, wichtig sei, dass die Kameraden wieder gut nach Hause kommen und dankte ihnen für ihren ehrenamtlichen Dienst.

 

KBM Thomas Penzkofer bedankte sich für die Einladung und entnahm deren Berichten, dass Moosbach ein sehr gesunder Verein ist. Er lobte die beiden Kommandanten als sehr rührig und fleißig. In Bezug auf das Dreiländer-Eck hat die FW eine wichtige Bedeutung für den Landkreis übernommen und ist darum sehr gefordert. Bei den 15 Einsätzen war auch der LK Cham mit eingebunden, obwohl die Landkreisübergreifenden Alarmierungen besser sein könnte, so der KBM.

Penzkofer erwähnte das Unwetter, mit dem Prackenbach im letzten Jahr verschont geblieben ist. So ist Prackenbach mit ihren vier Wehren der Gemeinde Kollnburg zu Hilfe gekommen. Dieser Zusammenhalt war einmalig, lobte der KBM.

Penzkofer erwähnte auch die Umstellung von Analog auf Digital, das reibungslos von statten ging und die Alarmierung wird noch bis 2019 – 20 auf sich warten lassen. Er dankte den Aktiven für die geleistete Arbeit, wünschte wenig Einsätze und dass alle wieder gesund nach Hause kommen.

Nachdem keine Anträge vorgebracht wurden schloss Vorsitzender Xaver Wenzl mit dem FW-Spruch: “Gott zur Ehr, den Nächsten zur Wehr“ die Versammlung.

 

Mitgliederehrung:

50 Jahre ist Adolf Schötz, Johann Penzkofer und Ludwig Aich bei der Feuerwehr und

60 Jahre Karl Penzenstadler, Ludwig Schollerer, Franz Thöner, Franz Xaver Pongratz und Ludwig Klingl.

Ehrungen und Beförderungen

Andreas Högerl, Michael Fleischmann, Tobias Schnitzbauer und Stefan Wenzl zum OFM .

Josef Eckl, Stefan Fleischmann und Mathias Kolmer zum HFM und zum LM Florian Hoffmann.

Ärmelabzeichen wurden überreicht:

An Karl-Heinz Vogl für 10 Jahre und für 40 Jahre Hermann Baumgartner und Hermann Fleischmann.

Neuaufnahmen per Handschlag

Sebastian Pongratz und Tobias Daiminger

 

Foto: Vorstand und Beförderungen der Jungen - hi. R. Alfons Eckl, Xaver Wenzl, KBM Thomas Penzkofer, BM Andreas Eckl, Siegfried Engl, Ludwig Fleischmann

Vo. R. Wolfgang Eder, Andreas Högerl, Florian Hoffmann, Anna Haimerl, Matthias Jänicke, Michael Fleischmann, Stefan Wenzl

Foto zur Meldung: Viel Lob für Verein und Gemeinde - eine stattliche Zahl von 45 Mitgliedern bei der Generalversammlung
Foto: Viel Lob für Verein und Gemeinde - eine stattliche Zahl von 45 Mitgliedern bei der Generalversammlung

Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen, bunten Kostümen und Masken

(11.02.2017)

Eine Gruppe Vampire verdiente sich den 1. Preis – Zuckerpuppen trumpften auf

Tombola mit 150 Preisen

 

Moosbach. Die Feuerwehr Moosbach bewies auch heuer wieder mit ihrem traditionellen Faschingsball, dass sie nicht nur mit der Wasserspritze umgehen könne, sondern auch zu Feiern verstehen, denn der Feuerwehrball entpuppte sich am Samstag mit seinen rund 170 Besuchern wieder als voller Erfolg, so dass die Verantwortlichen mit einem auf dem letzten Platz gefüllten Kerscher-Saal voll zufrieden sein dürften. Auch das gemischte Publikum mit lustigem Jungvolk mit überwiegend einfallsreichen Kostümen, das Mittelalter und einigen Junggebliebenen kam auf ihre Kosten und lobten zum Schluss den vergnügten und ausgesprochen schönen Ball.

 

Garanten des tollen Abends waren dabei der bekannte „Vorwald-Express“ aus Falkenstein, die aus ihrem reichhaltigen Repertoire nicht nur moderne Rhythmen, sondern auch Stimmungstänze Schunkelwalzer holten, so dass den ganzen Abend eine tolle Stimmung herrschte. Als Höhepunkt des Abends holte man sich heuer die Hobby- Tanzgruppe Zuckerpuppen aus St. Englmar, die mit ihrem wechselnden Outfit besonders die Männerwelt ergötzten.

 

Die Feuerwehr war heuer mit Nonnen und Patres aus dem Kloster „St. Johannes aus Moosbach“ vertreten. Außerdem bevölkerten Indianer, Hippys, Scheichs mit seinem Harem, Krümmelmonster, schaurige Vampire, Hexen, Bananen und auch Sträflinge ergaben ein buntes Gemisch an Ballbesuchern.

Vorstand Xaver Wenzl freute sich über den Andrang, der schon um 19.00 Uhr im Saal herrschte, der sich zuweilen verdunkelte, weil der Wirt anscheinend die letzte Stromrechnung zu zahlen versäumt hatte. Wenzl, der Boss der FW hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und weil sich keine Prominenz sehen ließ, holte er den Handwerkervorstand Hans Feldmeier als Ehrengast hervor. Er begrüßte die Feuerwehren aus Neurandsberg, die sich jedes Jahr mit großer Abordnung beteiligen, die FW Blaibach, Zandt und den Handwerkerverein Prackenbach nebst einigen Mitglieder der FW Prackenbach und vergaß auch nicht Vereinsabordnungen der Ortsvereine, Dorfbewohner sowie auch Ballbesucher aus der Nachbargemeinde Kollnburg und die fleißigen vier Musikanten, die pünktlich zu Spielen begannen, gab das Programm bekannt und wünschte allseits gute Unterhaltung.

 

Zur Maskenprämierung präsentierten sich bei einer Polonaise eine Reihe von einfallsreich gekleidete Gruppen, die schon beim Rundgang vom 2. Vorsitzenden Alfons Eckl ein Schnäpschen zur Begrüßung erhielten. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, die originellsten und einfallsreichsten Masken auszuwählen. Den 1.Preis holten sich die schaurig herausgeputzten Vampire aus Moosbach bzw. Kollnburg und nicht minder einfallsreich entpuppte sich auch eine Indianergruppe aus Moosbach. Sie erhielten den 2. Rang zugesprochen. Den 3. Preis ergatterte sich die Moosbacher Landjugend mit Clowns. Ob Krümelmonster, der Klosterorden, Bananen oder Hexen, alle wurden sie für ihre Mühe mit einem Preis belohnt.

 

Das Highlight des Abends war ohne Zweifel der Auftritt der Zuckerpuppen aus St. Englmar, die anfangs musikmäßig einige Startschwierigkeiten hatten. Es war eine absolute Schau, als die gelenkigen Beine der 10 Mädels mit abwechslungsreichem Outfit übers Parkett flogen, von denen die Männerwelt besonders angetan war. Stürmischer Beifall und Zugaberufe begleiteten sie.

 

Schließlich konnten die Ballbesucher von einer reichlichen Tombola von 150 Preisen noch schöne Artikel erhaschen. Den Sponsoren, Helfern und Losverkäufern dankte Xaver Wenzl sehr herzlich.

Mit Stimmungsmelodien wurde noch lange getanzt, bis im Osten der Morgen graute. Denn schließlich sind es nur noch gut 2 Wochen, bei denen der Fasching noch auszukosten ist. Fazit der Besucher: Es war wieder ein schöner Ball, die sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr freuen.

 

Foto: 1 – eine schaurig schöne Vampirin, 2 – Xaver Wenzl bei der Begrüßung, 3 – 2 Nonnen aus dem Kloster St. Johannes, 4 – Indianer mit einem Krümelmonster, 5 – 3 Nonnen bei der Polonaise, 6 – Vampire-sie erhielten den 1. Preis, 7 – eine bunte Maskengruppe, 8 + 9 Zuckerpuppen im unterschiedlichen Outfit

Foto zur Meldung: Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen, bunten Kostümen und Masken
Foto: Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen, bunten Kostümen und Masken

Beim Motorsägenkurs viel Praktisches und Nützliches erfahren

(29.10.2016)

Moosbach. Sechs Kameraden der Feuerwehr Moosbach haben auf Initiative vom 1. Kommandanten Ludwig Fleischmann und unter der Gesamtleitung von Forstamtmann Thomas Kapfhammer erfolgreich am Grundkurs für sicheres Arbeiten mit der Motorsäge teilgenommen.

Unter fachkundiger Anleitung von Forstwirtschaftsmeister Josef Reiß wurden am ersten Tag die Theoretischen Inhalte, wie persönliche Schutzausrüstung, Unfallverhütung, Wartung und Pflege der Motorsäge sowie verschiedene Fälltechniken vermittelt.

 

Ernst wurde es am zweiten Tag, als es im Pfarrwald zur Sache ging, denn die Lehrgangteilnehmer mussten ihr theoretisches Wissen im Forst in die Tat umsetzen. Unter sachkundiger Anleitung von Forstwirtschaftsmeister Josef Reiß wurde den Feuerwehrlern verschiedene Handhabungen der Motorsäge und Fälltechniken sowie wichtige praktische Vorbereitungsarbeiten gezeigt. Dann musste jeder Teilnehmer selbst Hand anlegen und einen Baum fachgerecht fällen.

 

Foto: Ulrich Schötz, Hermann Baumgartner, Michael Fleischmann, Matthias Fleischmann, Stefan Fleischmann, Stefan Wenzl, Thomas Kapfhammer und Forstmeister Josef Reiß.

Foto zur Meldung: Beim Motorsägenkurs viel Praktisches und Nützliches erfahren
Foto: Beim Motorsägenkurs viel Praktisches und Nützliches erfahren

Die Feuerwehr erhielt neue T-Shirts

(01.07.2016)

Sponsor ist Schreinermeister und 2. Vorstand der Feuerwehr Alfons Eckl

 

Moosbach. In diesen Tagen hatte Alfons Eckl die Spendierhose an und der Jugend von der Feuerwehr Moosbach neue Vereins-T-Shirt komplett mit Aufdruck gesponsert, die er am Donnerstag- Abend an einige Mitglieder beim Feuerhaus übergab.

 

Ebenso wurde ein Teil der übrigen Feuerwehrmitglieder mit 50 T-Shirts und Jacken ausgestattet, für die Eckl ebenfalls den Logo-Aufdruck übernahm. Einen Teil der Kosten legte die Feuerwehr drauf. Für die Kosten, welche Eckl übernahm, hat der großzügige Sponsor weit über 1000,- € flüssig gemacht, wofür ihm die Mitglieder herzlich dafür dankten. Sie freuen sich schon heute, wenn sie sich bei der nächsten Veranstaltung mit dem neuen Outfit präsentieren können.

 

Foto: ausgestattete FW-Jugend mit den neuen T-Shirt – li. Sponsor Alfons Eckl und re. 1. Kdt. Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr erhielt neue T-Shirts
Foto: Die Feuerwehr erhielt neue T-Shirts

Perfekt im Löschangriff der Variante II – viel Lob für hervorragende Leistung

(04.06.2016)

Auch eine junge Dame meisterte die Aufgaben – Neben 8 Bronze hat Wolfgang Eder die Stufe 3 „Gold“ geschafft.

 

Moosbach. Bei der Feuerwehr Moosbach ist am Samstag eine Gruppe zu einer Leistungsprüfung im Löscheinsatz der Variante II angetreten. Dank der perfekten Ausbildung durch den 2. Kommandanten Siegfried Engl haben acht Mitglieder die Prüfung in der Stufe 1 (Bronze) mit Erfolg geschafft, darunter war auch ein Aktiver mit der Stufe 3 (Gold) sowie eine junge Dame, die den männlichen Kollegen in nichts nachstand.

 

Als Gruppenführer fungierte Florian Hoffmann, dessen Befehle von der Gruppe präzise ausgeführt wurden bis es heißt: „zum Einsatz fertig“. Während einzelne Gruppen unter anderem die Knoten beherrschen mussten, erhielt der Gruppenführer einen Fragebogen über Zusatzfragen, die er mit links beherrschte. Noch viele Anordnungen mussten die Aktiven bewältigen, wie Löschaufbau, Gerätekunde, Umspritzen der Eimer, Verteiler bedienen bis schließlich noch die Saugleitungen gekoppelt waren und die Leistungsprüfung beendet war.

 

Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter  1. Kdt. Franz Holzapfel aus Prackenbach, 2. Kdt. Siegfried Engl aus Moosbach und Zeitnehmer 1. Kdt. Ludwig Fleischmann legten die Aktiven eine einwandfreie Arbeit an den Tag. Als interessierte Zuschauer war auch Bürgermeister Andreas Eckl, 2. Vorstand Alfons Eckl und der Ehrenkommandant und Ehrenvorstand Max Dorner vor Ort, die sich über den Leistungsstand der Gruppe informierten.

 

Franz Holzapfel lobte zum Schluss die Prüflinge, welche die Leistungsprüfung hervorragend gemeistert hatten und bemerkte, dass die Feuerwehr die leistungsstärkste Einrichtung ist und die Bevölkerung gute Arbeit von uns verlangt. Er freute sich über das Beisein der Ehrengäste, gratulierte den Prüflingen und bat zum Schluss die Aktiven: „macht weiter so“ und wünschte weiterhin viel Erfolg. 1. Kdt. Ludwig Fleischmann dankte Bürgermeister Eckl für sein Kommen und den Prüflingen, dass sie sich Zeit genommen haben für die Leistungsprüfung. Er hob Siegfried Engl hervor, der federführend für die Ausbildung verantwortlich war und lud alle zu einer Brotzeit ins Gasthaus Kerscher ein.

Abgelegt haben die Leistungsprüfung:

GF Florian Hoffmann Stufe 1(Bronze), MA Wolfgang Eder Stufe 3 (Gold), Me Anna Haimerl, Andreas  Högerl, ATF Andreas Högerl, ATM Tobias Schnitzbauer, WTF Stefan Fleischmann, WTM Michael Fleischmann, STF Mathias Kolmer, STM Matthias Jänicke alle Stufe I(Bronze).

 

Foto: Die Gruppe bei der Leistungsprüfung, v.re. Bürgermeister Andreas Eckl, Siegfried Engl, Alfons Eckl, Max Dorner, Franz Holzapfel, v.li. Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Perfekt im Löschangriff der Variante II – viel Lob für hervorragende Leistung
Foto: Perfekt im Löschangriff der Variante II – viel Lob für hervorragende Leistung

Feuerwehr-Jugend freute sich über bestandene Leistungsprüfung

(07.05.2016)

32 Teilnehmer aus fünf Jugendgruppen bei der Abnahme in Moosbach – Verleihung der Abzeichen im Rahmen des Gartenfestes

 

Moosbach. „Das ist eine wunderbare Sache, wenn sich die Feuerwehren so zusammenfügen“ lobte KBI Christan Stiedl bei der Abnahme des Bayerischen Jugendleistungsabzeichens, das bei der Feuerwehr Moosbach im Rahmen eines Gartenfestes am Samstag über die Bühne ging, das die 32 Buben und Mädchen aus fünf Jugendgruppen auf dem Schulsportplatz mit Bravur bestanden. Nach getaner Arbeit durften sie dann die Abzeichen im Feuerwehrkeller entgegen nehmen.

 

Bevor sie fleißig kuppelten, knoteten, spritzten und Schläuche wickelten, begrüßte der 2. Kommandant Siegfried Engl alle Anwesenden und stellte zunächst den jungen Leuten die Führungskräfte einzeln vor, welche anschließend die korrekte Handhabe der Aufgaben verfolgten – alles unter den Augen von KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer, dem KJW Martin Sterl, die Schiedsrichter Hans Helmbrecht, Kdt. Franz Holzapfel, Bernhard Hacker von der FW Viechtach, Max Jungbeck und Jürgen Obermeier.

 

Die Prüflinge hatten fünf Einzelaufgaben, fünf Truppaufgaben und einen theoretischen Teil mit Testfragebögen zu bewältigen. Unter anderem mussten sie in Gruppen aufgeteilt, einen Mastwurf anlegen können, einen Saugschlauch kuppeln, den Umgang mit der Kübelspritze beherrschen und Geschicklichkeitsübungen meistern. Auch ein Schlauch musste ausgerollt und eine Fangleine gezielt geworfen und befestigt werden. Sehr wichtig ist auch, dass sie das Anlegen eines Rettungsknotens beherrschen. Für alle Übungen war eine begrenzte Zeitspanne vorgegeben.

 

Zur Verleihung der Abzeichen am Abend begrüßte 2. Kommandant Siegfried Engl, der die Prüfung organisiert hatte, die beteiligten Jugendgruppen und dankte für ihre Teilnahme und erwähnte anerkennend auch die vier Jugendlichen aus Altrandsberg aus dem Nachbarlandkreis Cham. Es habe alles wunderbar geklappt, freute er sich. Sein Dank galt auch den Führungskräften, den Ausbildern und den Schiedsrichtern und nicht zuletzt dem neuen Kreisjugendwart Martin Sterl, der mit Siegfried Engl die Abzeichen an die einzelnen Jugendwarte aushändigten, die sie an die jungen Leute weiter gaben. Gleichzeitig dankte Sterl Siegfried Engl für sein Engagement und die großartige Organisation.

Auch der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann lobte seinen Stellvertreter, der alles in Eigenregie organisierte.

In seinem Grußwort bedankte sich KBI Christian Stiedl für diese wunderbare Sache, das die Feuerwehr Moosbach auf die Beine gestellt hat. Das Bayerische Jugendleistungsabzeichen ist ein Teil der Grundausbildung, dabei werden Übungen gelernt und ist noch dazu ein schönes Zeichen, was ihr gemeistert habt. Er dankte der Feuerwehr Moosbach, den Kommandanten und Siegfried Engl, der im KBM-Bereich Penzkofer diese Prüfung durchzog. Sein Dank galt auch den Schiedsrichterkollegen, wünschte alles Gute und viel Spaß, dass es nicht umsonst gewesen ist.

Am Abend ging es beim Gartenfest der FFW noch einmal tüchtig rund, über deren zahlreiche Besuche sich die Feuerwehr- Verantwortlichen sehr freuten. Siegfried Engl konnte zu später Stunde auch Bürgermeister Andreas Eckl begrüßen und hob im Rahmen des Gartenfestes erfreut hervor, dass Manfred Weingart eine Floriansfigur für die Feuerwehrjugend gestiftet hat und dankte ihm dafür sehr herzlich.  

Musikalisch sorgten den ganzen Abend die schon weitum bekannten Bayerwald Ladies (Annalena Lex und Regina Böer) für gewohnt zünftige Unterhaltung.

 

Die Teilnehmer: Moosbach: Philip Niesner, Lukas Schedlbauer, Marcus Haimerl, Felix Schedlbauer, Andreas Kappl, Anna Haimerl, Matthias Jänicke, Daniel Höcherl, Ludwig Freund.

Prackenbach: Anna Fleischmann, David Kuhn, Thomas Krieger, Phillip Holzer, Timo Ziselsberger, Michael Högerl, Thomas Bielmeier

Rechertsried: Susanne Wolf, Anna Lummer, Simon Wolf, Andreas Schießl, Markus Stiglbauer

Kollnburg: Franziska Schauer, Tobias Schlecht, Tobias Wilhelm, Tobias Mader, Markus Dietl, Fabian Dachs, Lisa-Marie Spranger

Altrandsberg: Michaela Lex, Martin Lex, Franz Miefanger, Thomas Prommersberger

 

Fotos: 2 – Anlegen von Mastwurf an Saugkorb, 3 – Zielspritzen mit der Kübelspritze, 5 – Anlegen des Mastwurfs mit Halbschlag mit Jungbeck Max und Hans Helmbrecht, 6 – Kübelspritze, 7  Siegfried Engl, KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer, 8- Anlegen des Rettungsknotens (Pfahlstich)

9 – Jugendgruppe mit Führungskräften, Jugendwarts und Schiedsrichter (1.v.re. Ludwig Fleischmann, 3.v.re. Siegfried Engl, 2.v.l KJW Martin Sterl, KBM Thomas Penzkofer, Bernhard Hacker, Franz Holzapfel, im Hintergrund Max Jungbeck und Hans Helmberecht, 10 – 1. Kdt. Mo. Ludwig Fleischmann, 2. Kdt. Siegfried Engl und KJW Martin Sterl

Foto zur Meldung: Feuerwehr-Jugend freute sich über bestandene Leistungsprüfung
Foto: Feuerwehr-Jugend freute sich über bestandene Leistungsprüfung

Attraktion in Moosbach kündet das Gartenfest an

(16.04.2016)

Wiederauferstehung des „Grisu“ der Feuerwehr

 

Moosbach. Ein überdimensionaler Drache mit dem Namen „Grisu“ kündet seit Samstag am Kindergartenparkplatz St. Johannes das Gartenfest der Moosbacher Feuerwehr an, das am 7. Mai mit einer Abnahme des Jugendleistungsabzeichens über die Bühne geht.

Das Fest beginnt um 14.00 Uhr und der Festbetrieb steigt um 18.00 Uhr, wenn die Bayerwald-Ladies für musikalische Unterhaltung sorgen.

 

Im Rahmen der Fahnenweihe, den die Feuerwehr Moosbach 2003 feierte, haben Aktive dieses große Gebilde geschaffen, das mit Hut eine Höhe von vier Metern aufweist.

Auf einem großen Plakat lädt die FW mit ihrem Grisu zum Gartenfest ein, bei dem FW-Jugendliche bei ihrer Leistungsprüfung zeigen, was ihnen der 2. Kommandant Siegfried Engl bei ihren Übungen beigebracht hat.

Da der FW-Drache Grisu überall wo er seht, Bewunderung auslöst, wurde er von der Feuerwehr schon drei Mal ausgeliehen. Zunächst haben ihn die Sattelbogener geholt, wo er einige Tage die Festbesucher begrüßte. Weiter stand der Grisu in Liebenstein und Kothmaißling.

Am Samstag hat nun die Vorstandschaft der Feuerwehr den Drachen am Kindergartenparkplatz aufgestellt, wo er noch immer frisch und munter die vorbeifahrenden Autofahrer begrüßt und sie zum Gartenfest herzlich einlädt.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Xaver Wenzl, Tim und Edwin Schießl, Wolfgang Eder, Alfons Eckl und Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Attraktion in Moosbach kündet das Gartenfest an
Foto: Attraktion in Moosbach kündet das Gartenfest an

Max Probst feierte sein 70. Wiegenfest

(14.04.2016)

Feuerwehrkameraden aus Moosbach und Neurandsberg gratulierten

 

Moosbach. Am Donnerstag konnte Max Probst, ein beliebter und geschätzter Prackenbacher Bürger aus der Rattenberger Straße in Moosbach seinen 70. Geburtstag feiern. Neben der Familie und seinen Geschwistern  gingen den ganzen Tag die Gratulanten nicht aus, die dem Max stete Gesundheit und noch viele zufriedene Jahre wünschten.

 

Ganz besonders freute sich der Jubilar über den Besuch seiner Feuerwehrkameraden aus Moosbach und Neurandsberg, deren treues Mitglied er seit 45 bzw. 53 Jahren ist. Auch ein Vertreter des SV Moosbach schaute vorbei, dem er ebenso 18 Jahre angehört. Es wurde ein vergnügter Tag, bei dem viele Erinnerungen ausgetauscht wurden.

Am Freitag hatte der Jubilar noch einmal die ganze Familie, seine große Verwandtschaft, Nachbarn und Freunde in den Burggasthof Neurandsberg zu einer Geburtstagsfete eingeladen.

 

Max Probst wurde 1946 in Neurandsberg geboren und wuchs in einer großen Familie mit sechs Geschwistern auf. Nach seiner Schulzeit ist er bei einem Bäcker in die Lehre gegangen. Doch bald verdiente er sich am Bau seinen Lohn und blieb diesem Beruf bis zu seiner Rente vor 17 Jahren treu.

1970 hat der Jubilar seine Christa, eine geborene Winzinger aus Moosbach geheiratet und hat mit ihr bald mit großem Fleiß und Sparsamkeit ein schmuckes Familienheim geschaffen. Mit Ulli, Maximilian und Marina haben sie eine Familie gegründet. Längst sind sie ausgeflogen, Ulli ist in Allmannsdorf verheiratet und Max hat sich in Hagengrub sesshaft gemacht. Ein schwerer Schicksalsschlag traf das Paar, als Tochter Marina im blühenden Alter von 26 Jahren verstarb. Doch das mittlerweile geborene Enkelkind hilft ihnen über so manch Schweres hinweg.

 

Wenn der Jubilar auch schon so manch gesundheitliche Probleme zu meistern hatte, ist das Wort Ausruhen ein Fremdwort für ihn. Im und um das Haus ist immer etwas zu tun. Vor allem der schmucke Garten ist sein persönliches Reich, wo es schon üppig grünt und blüht und auch am Kirchenaufgang legt er als  passionierter Grottenbauer Hand an. Zuweilen hat er seine Freude am Computer gefunden, wo er so manches ausprobiert. Im Sommer ist der Jubilar zuhause nicht mehr zu halten, wo vor ihm kein Schwammerl sicher ist. So wünschten ihm alle seine Gratulanten, es mögen ihm noch viele Jahre ein glückliches und zufriedenes Leben mit seiner Christa vergönnt sein, von der er sich verwöhnen lässt.

 

Foto: Sie stießen auf den Geburtstag an: Kurt Maierhofer, Xaver Wenzl, Alfons Eckl, Jubilar Max Probst, Ludwig Fleischmann und Josef Übelherz

Foto zur Meldung: Max Probst feierte sein 70. Wiegenfest
Foto: Max Probst feierte sein 70. Wiegenfest

Multiplikatoren-Ausbildung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer

(07.03.2016)

Startschuss bei der Feuerwehr Moosbach

 

Moosbach. Der Aufbau vom Digitalfunk schreitet voran. In immer mehr Städten und Regionen können die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz den neuen BOS Funk nutzen. Die Netzabdeckung erreicht mittlerweile knapp 99 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland.

Der Grund der Einführung ist eine verbesserte Sprachqualität, keine Übertragung von Störgeräuschen und eine gegenseitige Störung durch das Drücken der Sprechtaste ist nicht mehr möglich, dadurch kann nur einer in der Gesprächsgruppe sprechen.

 

Auch im Bereich von KBM Thomas Penzkofer in den Gemeinden Prackenbach und Kollnburg schreitet die Einführung des Digitalfunk mit großen Schritten voran. Das digitale TETRA-Funknetz der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) läuft seit einigen Wochen und ist für den Probebetrieb durch die Anwender freigegeben. Die Funkgeräte sind mittlerweile ausgeliefert und zum größten Teil durch die Fachfirma Rohde & Schwarz aus Teisnach eingebaut. Diese werden vom Freistaat gefördert, den Restbetrag übernimmt die Gemeinde.

 

Um die neue Technik bedienen und verwenden zu können, muss natürlich die Schulung der Feuerwehren vorangetrieben werden. Der größte Teil der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner führte bis März eine ELA-Ausbildung (Elektronische Lernanweisung) entweder als Online- oder als PC-Anwendung durch, wo die Grundlagen der neuen Technik vermittelt wurden. Im Anschluss folgt nun die Multiplikatoren-Ausbildung im KBM-Bereich, unterstützt wird hier KBM Thomas Penzkofer von Lothar Gärtling, Johann Köppl und vom 1. Kdt. Marco Dietl, (alle FF Kollnburg) sowie von Thomas Santl. (FF Prackenbach). Hier werden die Besonderheiten im TETRA-Digitalfunknetz vermittelt sowie die Bedienung der digitalen Endgeräte in der Praxis durchgeführt.

 

Startschuss im KBM-Bereich war hier das Gerätehaus in Moosbach am letzten Montag, wo der Schulungsraum der FF bis auf den letzten Platz gefüllt war. Weitere Ausbildungen werden in den nächsten Wochen bei den einzelnen Feuerwehren durchgeführt.

 

Foto: KBM Thomas Penzkofer, Hans Köppl Viechtach, Marco Dietl, Kollnburg und die Verantwortlichen aus Moosbach 1. Kommandant Ludwig Fleischmann und die Vorstände Alfons Eckl und Xaver Wenzl

Foto zur Meldung: Multiplikatoren-Ausbildung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer
Foto: Multiplikatoren-Ausbildung im KBM-Bereich Thomas Penzkofer

Zweite Einweisung in die Nutzung eines automatischen Defibrillators

(03.03.2016)

Interessante Schulung durch Rudi Klingl im Gasthaus Freund

 

Moosbach. Der automatisierte Defibrillator ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall und dergleichen durch Abgabe von Stromstößen. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder Kliniken ist das Gerät wegen der Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.

 

Die Feuerwehr Moosbach hat am Donnerstag zu einer weiteren Schulung eines „Defi“ ins Gasthaus Freund eingeladen, bei welcher der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann neben dem Referenten Rudi Klingl ca. 20 Interessierte, überwiegend aus der Feuerwehr begrüßen konnte. Ludwig Fleischmann erwähnte, dass dies eine gute Sache sei, als sich die Vereinsvorstände aus dem Überschuss der 900-Jahrfeier für den Kauf zweier AED-Geräte entschieden, die in den Foyers der beiden GenoBanken in Moosbach und Prackenbach für Jedermann zugängig angebracht wurden.

 

Die Überlebenschance bei Betroffenen sinkt mit jeder Minute um ca. 10 %, sagt der Rettungssanitäter Rudi Klingl. Diese können durch den Einsatz mit dem Defibrillator verkürzt werden, denn mit dem Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt kann es vielleicht schon zu spät sein. Die Handhabung eines „Defi“ ist kinderleicht, erklärte Klingl. Bei den automatisierten externen Defibrillatoren (AED) kontrolliert das Gerät den Herzschlag und entscheidet selbständig, ob eine Defibrillation notwendig ist und sagt dem Benutzer, was dieser zu tun hat. Dabei fordert das Gerät den Nutzer z.B. auf, die Elektroden am Patienten anzubringen und mit Knopfdruck das Gerät in Gang zu setzten. Anschließend erklärt das Gerät die weiteren Schritte.

 

Sehr aufschlussreich wies Kling auch auf Sofortmaßnahmen am Unfallort hin und demonstrierte an der Übungspuppe die Reanimation, denn dies sei das A und O eines Ersthelfers bis nach dem Absetzten des Notrufs 112 und dem Anlegen des herbeigeholten AED-Gerätes Notarzt und Rettungssanitäter erscheinen.

Schließlich stellte Rudi Klingl noch den Einsatz des „Defi“ anschaulich an einem Trainer-Gerät vor.

Es ist unter anderem mit einem Akku ausgestattet, mit dem man 200 Schuss absetzten kann, bis der Akku ausgewechselt werden muss. 

 

Ludwig Fleischmann dankte dem kompetenten Referenten mit einem kleinen Präsent und bemerkte, dass es auch äußerst wichtig sei, in absehbarer Zeit einen Erste-hilfe-Kurs zu belegen. Die Anwesenden jedoch waren sich einig, dass dies ein sehr interessanter Vortrag war, bei dem man die Scheu vor dem Gerät ablegen konnte, um es bei Bedarf bedienen zu können.

 

Foto: Rudi Kling (li.) erklärt den Defibrillator, den Ludwig Fleischmann hält

Foto zur Meldung: Zweite Einweisung in die Nutzung eines automatischen Defibrillators
Foto: Zweite Einweisung in die Nutzung eines automatischen Defibrillators

Die Feuerwehr Moosbach wählte die Kommandanten und eine neue Vorstandschaft

(16.02.2016)

13 Einsätze und mehrere Übungen gemeistert – Ehrungen und Beförderungen – 12 Neuaufnahmen

 

Moosbach. Bei der Dienst- und Generalversammlung am Sonntag-Nachmittag hat die Feuerwehr Moosbach nicht nur die beiden Kommandanten, sondern auch die Vorstandschaft - ohne die beiden Vorsitzenden - neu bestimmt. Ludwig Fleischmann (1. Kommandant) und Siegfried Engl (Vize) ernteten einen großen Vertrauensbeweis und hängen weitere sechs Jahre dran, hoffen jedoch auf Unterstützung.

 

Im Gasthaus Freund konnte der 1. Vorsitzende Xaver Wenzl zur 143. Generalversammlung neben 53 Mitgliedern den 2. Bürgermeister Michael Kellermeier, KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer mit EKBM Johann Sterr begrüßen sowie den Ehrenkommandanten, E-Vorstand und Schirmherrn Max Dorner willkommen heißen. Bei einer Gedenkminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder insbesondere Xaver Eckl, Xaver Haberl, Christian Winzinger, Alois Vogl, Hermann Stöger, Alfred Klingl, Ludwig Fleischmann, Georg Zollner und Johann Stöger, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

In seinem Bericht erinnerte der Vorsitzende an drei große Feste, bei denen sich der Verein beteiligte. Es war die Fahrzeugweihe der FF Tresdorf, die 900-Jahrfeier in Prackenbach und das 125-jährige Gründungsfest der FF Altnußberg. Gartenfeste in Ruhmannsdorf und Prackenbach wurden besucht und einen Kameradschaftsabend, eine Christbaumversteigerung und eine Herbstwanderung organisiert. An der Dorfweihnacht waren die Feuerwehrdamen aktiv und der Faschingsball war wieder eine gelungene Sache. Zudem wurden sechs Kameraden zum runden Geburtstag gratuliert und drei Vorstandssitzungen einberufen. Sein Dank galt schließlich der gesamten Vorstandschaft für die Unterstützung und Mithilfe, allen Vereinsmitgliedern für die Beteiligung bei allen Festen und sonstigen Veranstaltungen und nicht zuletzt bei den Fahnenträgern.

 

In der Vorschau erwähnte Wenzl das Gartenfest mit Jugendleistungsspange am 7. Mai und vom 22.-24. Juli die Einladung zum 125-jährigen Gründungsfest der FF Blaibach.

 

Schatzmeister Edwin Schießl berichtete von einem soliden Kassenbestand. Die Kassenprüfer Hans Thurnbauer und Hans Eckl hatten keine Unstimmigkeiten festgestellt, so dass dem Kassenwart einstimmig Entlastung erteilt wurde.

 

Kommandant Ludwig Fleischmann schilderte in seinem Bericht die 13 Einsätze des vergangenen Jahres, darunter ein Kellerbrand in Ruhmannsdorf, ein Waldbrand in Weisholz bei Pareszell und ein Waldbrand in Berg. Bei einer Rauchentwicklung handelte es sich um ein angemeldetes Lagerfeuer in Maulendorf desgleichen an der MCC-Strecke am Thannhof. Zudem wurden die Aktiven zu sechs technischen Hilfeleistungen und zu zwei Verkehrsregelungen gerufen.

Des Weiteren hob Fleischmann mehrere Übungen hervor, im Besonderen die 1. Mai-Übung der vier Gemeindewehren, eine Waldbrandübung und eine Großübung nach Alarmplan, wobei auch der Wassertransport mit Güllefässern und Faltbehältern zum Einsatz gelangten.

Eine schöne und ehrenvolle Aufgabe stand im Juli letzten Jahres an, als Fleischmann mit Bürgermeister Andreas Eckl den Lebensretter Siegfried Engl nach München begleiteten, wo ihm Ministerpräsident Horst Seehofer in einem ehrenvollen Rahmen die Christophorus -Medaille verlieh.

An dieser Stelle bedankte sich Fleischmann bei seinem Vize Siegfried Engl, den Löschmeistern, Gerätewart, Jugendwarten und allen Aktiven, auf die er das ganz Jahr bauen konnte. Nicht zuletzt auch bei der Gemeinde Prackenbach für die Unterstützung.

Fleischmann merkte auch an, dass er mit vier Kameraden im Rotkreuzhaus in Regen war, wo bei einem Ehrenabend für 25- und 40-jährige Aktivenzeit mit dem silbernen und goldenen Ehrenkreuz durch Landrat Adam und KBR Keilhofer ausgezeichnet wurden. Dies waren Markus Schedlbauer, Thomas Vogl, Alfons Hofbauer und Robert Stelzl.

 

In die Jahresplanung wurde schließlich am 7.Mai im Rahmen des Gartenfestes die Abnahme der Jugendleistungsspange sowie Abzeichen im Löschangriff aufgenommen, wobei Fleischmann auf gute Teilnahme hofft. Auch Lehrgänge für Maschinisten und Sprechfunk werden angeboten. Er merkte auch an, dass es die TM 1 und 2 ab heuer nicht mehr gibt, dafür tritt die MTA- Ausbildung in Kraft (Module Trupp-Ausbildung) die drei Jahre dauert. Angeboten wird ebenfalls ein Lehrgang für Absturzsicherung ein Modul 3 mit dem Spannungssimulator sowie eine Hausfrauenübung. Ein Schwimmsaugkorb wurde im letzten Jahr angeschafft, gesponsert hat ihn Xaver Wenzl, Alfons Eckl und Alfred Höcherl. Angeschafft wurde auch eine mobile Anstau-Saugstelle, Kosten übernahm die Gemeinde.

Schließlich legte der Kommandant den Aktiven wärmstens ans Herz, sich mehr an den Übungen zu beteiligen. „Wenn sich ein Kamerad zwei bis drei Jahre nicht an den Übungen beteiligt, könne er sie nicht als Aktiv einstufen und sie werden auch nicht für 25- oder 40-jährige Dienstzeit geehrt, merkte er an. Weiter wies Fleischmann darauf hin, dass im Feuerwehrerholungsheim im Bayrisch-Gmain immer wieder Freiplätze zur Verfügung stünden. Interessierte sollten sich bei ihm melden.

Zudem bemerkte Fleischmann, dass Stefan Fleischmann und Andreas Högerl den Feuerwehrführerschein souverän bestanden haben. Dank zollt er dabei EKBI Peter Altmann, der die Prüfung in Fahrschulmanier abgenommen hat, natürlich für Gotteslohn. Außerdem berichtete er, dass der Digitalfunk heuer in Probebetrieb geht und dass im Tierstall Abseilübungen absolviert werden können.

Schließlich dankte der Kommandant den fleißigen Helfern (Alfred Laumer, Xaver Wenzl, Stefan Obermeier, Stefan Fleischmann, Franz Hanisch, Martin Daffner und Ludwig Fleischmann), die beim Feuerwehrhauskeller Hand anlegten. Für die Handhabung des vor einigen Tagen angebrachten Defibrillator in der Geno-Bank wird in Kürze für die Vereine und die ganze Bevölkerung ein Info-Abend veranstaltet.

 

Jugendwart Wolfgang Eder war für fünf Jugendliche (4 Buben und 1 Mädchen) verantwortlich, die rund 12 Übungen meisterten. Sie beteiligten sich am Wissenstest in Drachselsried. 3 x Stufe 3 absolvierten Anna Haimerl, Matthias Jänicke und Daniel Höcherl. Schließlich wurden aus der Jugendfeuerwehr Michael Fleischmann und Tobias Schnitzbauer verabschiedet und in die Aktiven-Gruppe übernommen. Auch das Gesellschaftliche kam mit einer Weihnachtsfeier und die Beteiligung an der Christbaumversteigerung nicht zu kurz.

Für dieses Jahr wurde wieder ein Wissenstest aufgenommen, die Abnahme der Jugendleistungsspange und Werbung für neue Mitglieder.

 

2. BM Michael Kellermeier griff in seinem Grußwort die mahnenden Worte vom Kommandanten über die schlechte Beteiligung an den Übungen auf und meinte, es sind sehr viele Leute da, das zeigt von Interesse. Die Jugend stellt die künftige Führungsspitze dar, darum reißt euch zusammen, bemerkte er, die älteren Kameraden leisten Hilfestellung und denkt an die Worte von Ludwig Fleischmann, mahnte er. Er zollte vollen Respekt auch den Firmen, die für die eingesetzten Aktiven noch nie eine Entschädigung verlangten und dankte Peter Altmann für die Stunden, die er sich für die Abnahme des Feuerwehrführerscheins bereit erklärt hatte. Dass Kellermeier selbst Familienvater ist, merkte man in seiner Aussage, dass die Jugend bei der FF gut aufgeräumt ist, denn hier läuft alles in einer geordneten Bahn.

 

KBI Christian Stiedl bemerkte in seinen Worten, dass bei den Einsätzen, wenn auch in diesem Jahr nicht so viel los war, jedoch Rutine und Übung dazu gehört. Die Bevölkerung erwartet, dass jeder von uns eine gute Arbeit macht, im Beruf können wir nicht auslernen und auch nicht bei der Feuerwehr, bemerkte Stiedl. Er berichtete auch, dass der Digitalfunk vor der Tür steht und alle Fahrzeuge umgerüstet werden. Auch hier muss ich mich mit der neuen Technik befassen, bemerkte er. Es wird eine gute Sache mit einer guten Verbesserung, meinte Stiedl. Auch bat er Ludwig Fleischmann, den Kommandanten noch nicht an den Nagel zu hängen und wünschte für das kommende Jahr alles Gute und keine Unfälle. Ob Schwierig oder einmal leichter, meinte er – machen wir das Beste daraus.

 

Anschließend wurde für die geheime Wahl des 1. und 2. Kommandanten mit Michael Kellermeier, Edwin Schießl und Alfons Eckl ein Wahlausschuss gebildet. Für die nächsten sechs Jahre wurde für den bisherigen 1. Kommandanten Ludwig Fleischmann und seinem Vize Siegfried Engl von den 37 Wahlberechtigten ein einmaliger Vertrauensbeweis von jeweils 36 Ja-Stimmen geliefert. Ludwig Fleischmann, der sein Amt bereits seit 2004 inne hat, ebenso Siegfried Engl, nahmen die Wahl für weitere sechs Jahre an und baten um Unterstützung.

 

Per Akklamation wurden die weiteren Vorstandsmitglieder abgehakt:

Der bisherige Kassier Edwin Schießl bleibt im Amt, Bianca Neuendorf übernimmt für Mirco Penzkofer das Amt der Schriftführerin, aktiven Vertreter sind Robert Stelzl und für Christian Schedlbauer Stefan Fleischmann, das Amt des passiven Vertreters übernimmt für Hans Schedlbauer Alfred Laumer und die neue Damenbeauftragte heißt Anna Haimerl für Waltraud Kerscher. Die bisherigen Kassenprüfer Hans Thurnbauer und Hans Eckl prüfen weiterhin die Finanzen.

 

Mitgliederehrung

Für 50 Jahre: Josef Schedlbauer, Alfred Eckl und Arthur Wasner,

für 60 Jahre: Franz Fischl, Erich Meindl und Rudolf Früchtl

Lehrgänge und Ausbildung

Am Digitalfunk Modul A+B haben teilgenommen

Ludwig Fleischmann, Siegfried Engl, Thomas Vogl, Gerhard Junger, Xaver Wenzl, Alfons Eckl, Tom Nagl, Mirko Penzkofer, Michael Fleischmann, Stefan Fleischmann, Mathias Kolmer, Wolfgang Eder, Harald Eder, Florian Hoffmann und Franz Häußler.

Umbenennung

Für Gerätewart Franz Wenzl übernimmt Michael Fleischmann den Posten, ihm zur Seite steht Andreas Högerl, des Weiteren unterstützt von Jugendwart Wolfgang Eder.

Ehrungen und Beförderungen  

Zum FM Michael Fleischmann, Tobias Schnitzbauer, Stefan Wenzl und Florian Hoffmann.

Für 25 Jahre aktive Zeit wurde Edwin Schießl ausgezeichnet, der in Regen bei der Ehrung verhindert war.

Ärmelabzeichen erhielten:

Für 10 Jahre Josef Eckl, Wolfgang Eder, Andreas Fleischmann, Matthias Fleischmann, Michael Schnitzbauer, Christian Schötz, Martin Sterr und Franz Wenzl.

Für 20 Jahre Tobias Früchtl und für 40 Jahre Oskar Hoffmann, Hermann Vogl und Alfons Hofbauer.

Neuaufnahmen  

Florian Hoffmann, Bianca Neuendorf, Gerhard Junger, Niklas Dziamba, Ludwig Freund jun., Markus Haimerl, Andreas Ruber, Lukas Schedlbauer, Simon Zedelmayr, Felix Schedlbauer, Andreas Kappl und Philipp Nisner.  

 

Siegfried Engl bat schließlich um Unterstützung bei der Durchführung der Jugendleistungsspange und von einem Mitglied wurde die Beschriftung ihres Namens an ihrer Wäsche angeregt. Mit dem Spruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ schloss Vorsitzender Xaver Wenzl die Generalversammlung.

 

Foto: Ehrungen und Neuaufnahmen: vord. Reihe Florian Hoffmann, Bianca Neuendorf, Gerhard Junger, Lukas Schedlbauer, Andreas Kappl, Felix Schedlbauer, Ludwig Freund, Ludwig Fleischmann

hi.r. Alfons Eckl, Alfred Eckl, Josef Schedlbauer, Xaver Wenzl, Arthur Wasner, Hermann Vogl, Edwin Schießl

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr Moosbach wählte die Kommandanten und eine neue Vorstandschaft
Foto: Die Feuerwehr Moosbach wählte die Kommandanten und eine neue Vorstandschaft

Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen Kostümen und Masken

(30.01.2016)

Die Gruppe „Footballspieler“ ergatterte den 1. Preis – Die Black Diamonds trumpften wie immer toll auf

 

Moosbach. Kurz vor Maria Lichtmess hatte am Samstag die Feuerwehr zu ihrem traditionellen Faschingsball eingeladen und er entpuppte sich auch heuer wieder als voller Erfolg, so dass die Verantwortlichen  mit einem gut gefüllten Kerschersaal sehr zufrieden waren. Auch das gemischte Publikum mit Jungvolk, Mittelalter und einigen Junggebliebenen kam auf ihre Kosten und lobten zum Schluss den vergnügten und lustigen Ball.

 

Auch mit dem „Vorwald-Express“ aus Falkenstein hatte man wieder eine gute Wahl getroffen, welche die Tanzhungrigen ständig aufs Parkett lockten, so dass den ganzen Abend eine tolle Stimmung herrschte.

 

Die Feuerwehr war heuer mit Sträflingen und Polizisten vertreten. Aber keine Angst, meinte dazu Xaver Wenzl, auch wenn zwei leibhaftige Hüter des Gesetzes anwesend sind, ist trotzdem ausgelassene Stimmung angesagt. Weitere Kostüme und Masken bevölkerten den Saal, wie eine Gruppe schaurige Teufel und  Cleopatra war mit ihrem Römer in Partnerlock angetreten. Auch Rotkreuz-Schwestern und eine Zwergengruppe mit ihrem überdimensional großen Schneewittchen, sowie Plüschtiere und ein gefürchteter Einbrecher mischten sich in das Gedränge.

Xaver Wenzl, der Boss der Feuerwehr begrüßte alle Ballbesucher sehr herzlich und hob im Besonderen die hiesigen und auswärtigen Vereine mit ihren Vorständen hervor. Er erwähnte auch die Bergler Feuerwehr, die jedes Jahr mit einer Abordnung den Ball bereichern sowie die Tresdorfer, Ruhmannsdorfer und Prackenbacher Wehr.

 

Zur Maskenprämierung präsentierten sich mit einer Polonaise an die 10 einfallsreiche Gruppen. Keine leichte Aufgabe für die Jury, die aus vier Damen von den Black Diamonds ihr Glück versuchten. Sieger wurde die originellste Truppe der „Footballspieler“. Ballbesucher auch Kollnburg und Moosbach wurden für ihr einfallsreiches Kostüm mit dem 1. Preis belohnt. Nicht minder einfallsreich entpuppten sich die sieben Zwerge und ihr Schneewittchen. Sie erhielten den 2. Rang zugesprochen. Moosbacher waren in diese Kostüme geschlüpft. Den 3. Preis ergatterte die elegante Cleopatra mit ihrem Römer, original verpackt und schier unerkannt. „Anime-Comic-Figuren“ aus Moosbach

freuten sich über den 4. Platz. Alle 10 Gruppen durften sich von der Feuerwehr einen alkoholischen Tropfen abholen, zu ihnen zählte noch ein Einbrecher, Plüschtiere und eine gruppe Teufel aus Tresdorf und Moosbach.

 

Das Highlight des Abends war ohne Zweifel der kesse Auftritt der neun Black Diamonds aus Kirchaitnach, eine gelungene absolute Schau fürwahr. Die gelenkigen Beine der neuen quicklebendigen Mädels mit ihren flotten Röckchen flogen übers Parkett, von denen die Männerwelt besonders angetan war. Stürmischer Beifall und Zugaberufe begleiteten sie.

 

Schließlich konnten die Ballbesucher von einer reichhaltigen Tombola von 150 Preisen noch schöne Artikel erhaschen. Den Sponsoren, Helfern und Losverkäufern dankte Xaver Wenzl sehr herzlich.

Mit Stimmungsmelodien wurde noch lange getanzt bis schon der Morgen graute. Fazit der Ballbesucher: Es war wieder ein schöner und lustiger Feuerwehrball, den man nicht missen möchte.

 

Foto: 1 – FW Mitglieder , 2- Luzifer mit Gefolge, 3 – Cleopatra mit ihrem Römer 3. Preis, 4 – Zwergerl mit Schneewittchen 2. Preis, 5 – Football-Gruppe  1. Preis, 6 – bei der Demaskierung, 7 – Black Diamonds

Foto zur Meldung: Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen Kostümen und Masken
Foto: Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen Kostümen und Masken

Sieben Teilnehmer haben den Feuerwehrführerschein mit Bravur absolviert

(27.11.2015)

Moosbach. Um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Rettungsdienste und Techn. Hilfswerke aufrecht zu erhalten, hat der Deutsche Bundestag 2009 die Zustimmung des Bundesrates am 10. Juli 2009 ein Gesetz verabschiedet, das es Mitgliedern der dazugehörigen Organisationen ermöglicht, Einsatzfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 t auf Grundlage einer spezifischen Ausbildung und Prüfung zu führen.

Der Ausbilder für den Feuerwehrführerschein muss mind. 30 Jahre alt sein, den Führerschein seit 5 Fahren der Klasse C1 besitzen und nicht mehr als 3 Punkte im Verkehrszentralregister haben.

 

Bei der Feuerwehr Moosbach und Tresdorf haben in diesen Tagen sieben Teilnehmer den Feuerwehrführerschein bis 4,75 t mit Bravur absolviert. Abgenommen hat die Prüfung Ehren- KBI Peter Altmann, der ihnen auch vorausschauende und sichere Fahrweise bescheinigte.

Zum Abschluss gratulierte auch Bürgermeister Andreas Eckl den Prüflingen und dankte Peter Altmann mit einem kleinen Präsent für die Abnahme des Führerscheins, die er gratis abnahm. Anschließend lud Eckl alle auf eine Brotzeit ins Gasthaus Freund ein.

Ausgebildet hat die neuen Führerscheinbesitzer der 1. Kdt. Ludwig Fleischmann und 2. Kdt. Siegfried Engl und von der Feuerwehr Tresdorf Paul Kuffner.

 

Foto: 1. Kdt. Ludwig Fleischmann, Andreas Högerl, Stefan Fleischmann, Marco Kuffner, 1. Bürgermeister Andreas Eckl, Mathias Krampfl, Martin Preiß, EKBI Peter Altmann, Florian Schwürzinger, Johann Preiß, 2. Kdt. Paul Kuffner

Foto zur Meldung: Sieben Teilnehmer haben den Feuerwehrführerschein mit Bravur absolviert
Foto: Sieben Teilnehmer haben den Feuerwehrführerschein mit Bravur absolviert

Schwimmsauger wurde gesponsert

(27.11.2015)

Die FFW ist um ein nützliches Gerät reicher geworden

 

Moosbach. Im Rahmen ihres Kameradschaftsabends, zu dem die Feuerwehr am Freitag vor Allerheiligen seine Mitglieder mit Begleitung ins Gasthaus Freund eingeladen hatte, wurde die Ausrüstung der Feuerwehr um ein neues Gerät, nämlich einen Schwimmsauger erweitert.

 

Es ist ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, wie es der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann bezeichnete, das der 1. und 2. Vorstand Xaver Wenzl, bzw. Alfons Eckl sowie Alfred Höcherl, genannt der Holzbaron gesponsert hatten.

 

Ein Schwimmsauer sei eine sehr sinnvolle Möglichkeit zur Wasserentnahme aus offenen Löschwasserstellen. Denn gerade Bäche und Weiher haben oft in den Sommermonaten einen geringen Wasserstand, so dass ein Ansaugen mit den üblichen Geräten der FFW kaum möglich ist, so dass im Brandfall oder auch bei einer Übung oft Wassernot entsteht.

Für Abhilfe sorgt der Schwimmsauer, denn er schwimmt in kleinen Teichen an der Wasseroberfläche und taucht nur wenige Zentimeter ein, so dass relativ sauberes Wasser angesaugt wird.

 

Der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann bedankte sich auch im Namen der Mitglieder bei den Sponsoren, dass sie mit einem Applaus bekräftigten. Nach dem Vorstand Wenzl noch den anwesenden Damen einen Schnaps spendiert hatte, war anschließend gute kameradschaftliche Unterhaltung groß geschrieben.

 

Foto: Alfred Höcherl, Xaver Wenzl, Ludwig Fleischmann und Alfons Eckl

Foto zur Meldung: Schwimmsauger wurde gesponsert
Foto: Schwimmsauger wurde gesponsert

Große Einsatzübung im Rahmen der Aktionswoche –Neun Feuerwehren aus dem Landkreis Regen bzw. Straubing-Bogen übten den Ernstfall

(19.09.2015)

Moosbach/Prackenbach. Am Samstag-Abend wurden im Rahmen der Brandschutzwoche neun Feuerwehren zu einer Gemeinschaftsübung in die Moosbacherau/Gemeindeteil Prackenbach gerufen, wo beim Anwesen Manfred Högerl im Nebengebäude/Schuppen ein Feuer ausbrach und drei Personen vermisst galten. Gott sei Dank war es nur eine Übung, wobei man sagen musste, dass das weitläufige Gelände sich für die Übung als sehr optimal erwies. Als Einsatzleiter fungierte der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann mit seinen Abschnittsleitern 2. Kdt. Siegfried Engl und Gruppenführer Edwin Schließl.

Um 16.00 Uhr wurde von der ILS Straubing der Alarm für die Wehren Prackenbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf, Kollnburg, Rechertsried, Kirchaitnach, Allersdorf und Ayrhof ausgelöst. Mit der FF Ruhmannsfelden wurde telefonisch Verbindung aufgenommen, sie beteiligten sich jedoch nicht an der Übung, sondern fungierten als Beobachter und besichtigten informationshalber die Wasserentnahmestellen. Die Feuerwehren aus dem LKR Straubing ( Rattenberg, Neurandsberg, Grub und Siegersdorf) wurden über Funk alarmiert. Beteiligt war auch die FF Viechtach mit allen Fahrzeugen incl. Drehleiter.

Als erstes traf die örtlich zuständige FF Moosbach am angenommenen Brandobjekt ein, die einen ersten Löschangriff vornahmen. Nacheinander trafen die Wehren Ruhmannsdorf, Tresdorf, Rechertsried, Allersdorf und Ayrhof ein, welche unter Abschnittsleiter Siegfried Engl die 700 m lange Schlauchleitung 2 von der Zisterne in der Pfarrhofstraße aufbauten, wobei sie um 16.45 Uhr „Wasser am Objekt“ meldeten. Hier trafen zeitgleich die Wehren aus Prackenbach und Rattenberg ein.

Ab 16.09 Uhr fuhren die Wehren Neurandsberg, Siegersdorf und Grub vor, die unter Abschnittsleiter Edwin Schießl um 16.20 Uhr bei der Schlauchstrecke 1 Wasser an die Versorgung der Drehleiter Viechtach meldeten. Angezapft wurde hier vom Oberflurhydranten in der Racklstraße 9.

In der Zwischenzeit übernahm die Feuerwehr Rattenberg und Prackenbach mit den Atemschutzträgern die Rettung der drei vermissten Personen, die man nacheinander wohlbehalten ans Tageslicht beförderte.

Aufgrund der knappen Löschwasserversorgung, vor allem im Ernstfall, nahm man die Landwirte Xaver Wenzl, Moosbach, Josef Laumer, Pareszell und Markus Schedlbauer, Viechtafell mit ihren Güllefässern von je ca. 10 cbm Wasser Fassungsvermögen zu Hilfe, welche das Wasser in die vorbereiteten Behälter pumpten, von wo die Wehren das benötigte Nass ansaugten.

Die Abschlussbesprechung fand vor dem Anwesen von Manfred Högerl statt, wo Kdt. Ludwig Fleischmann alle hiesigen und auswärtigen Feuerwehrmitglieder herzlich willkommen hieß. Er dankte vorneweg den Landwirten für die Wasserlieferung, Manfred Högerl für die Überlassung des angenommenen Brandobjekts und die bereit gestellten Getränke. Sein Gruß galt Bürgermeister Andreas Eckl, KBM Fuchs aus Straubing und dessen Nachfolger Thomas Fuchs, KBI Markus Weber, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer, Ehren-KBM Johann Sterr und KBM Thomas Märcz .

Zur Übung selbst merkte Ludwig Fleischmann an, dass man zwei Brandarten mit dieser Übung abdecken kann. Zum einen den Gebäudebrand und zum anderen den Waldbrand aus gegebenem Anlass.

Bürgermeister Eckl hieß in seinem Grußwort die hiesigen aber auch die auswärtigen Feuerwehren herzlich willkommen und meinte, es sei eine wunderbare Sache, wenn im Ernstfall, speziell bei der Trockenheit, Landwirte mit ihren Güllefässern bereit stehen und zusätzlich Wasser liefern. Auch beim Waldbrand in Ruhmannsdorf in der letzten Woche hat Franz Geiger und Peter Fleischmann für zusätzlich Wasser gesorgt. Wir sind ein überregionales Unternehmen, das vom LK Regen über Straubing/Bogen und Cham in ihren Einsätzen zusammen helfen. Auf die Feuerwehr ist Verlass, bemerkte er und sie hatten auch die Wasserentnahme im Griff. Eckl wünschte noch alles Gute und ein schönes Wochenende.

Edwin Schießl und Siegfried Engl gaben anschließend als Abschnittseiter einen Rückblick über die Ankunftszeiten der Feuerwehren, die Wasserentnahmestellen und der Verlauf der Schlauchstrecken, bis es hieß: Wasser marsch.

KBI Markus Weber aus Straubing merkte an, dass an diesem Tag in Amberg die Brandschutzwoche eröffnet worden ist. Er bedankte sich für die Einladung in die Gemeinde Prackenbach und bemerkte, dass man Hand in Hand zusammen arbeiten muss, wenn jemand in Not geraten ist. Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen mit kleinen und großen Bränden, Verkehrsunfällen und alle machen ihre Arbeit ehrenamtlich. Er wünschte allen Aktiven alles Gute und bat sie „macht weiter so“ und appelliert an die Jungen zum Beitritt bei der Feuerwehr.

Es sei oft gar nicht einfach, ein abgelegenes Objekt zu finden, merkte KBI Christian Stiedl an und dankte der Familie Högerl für die Bereitstellung des Objekts, denn es sei nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Er begrüßte die Versorgung durch Wasser mit den Wasserbehältern, wenn es gerade bei der Trockenheit zu Engpässen kommt. Oft wird bemängelt, dass wir nicht so viele FW bräuchten. „Wir brauchen die Stützpunktfeuerwehren und die örtlichen Wehren“, betonte Stiedl. Und wir brauchen das geeignete Handwerkszeug, dass wir das Ehrenamt und das Engagement aufrecht erhalten können. Sein Dank galt zum Schluss für die Hilfe und Unterstützung und wünschte für die Zukunft alles Gute.

 

Foto: Gesamtfoto

Foto zur Meldung: Große Einsatzübung im Rahmen der Aktionswoche –Neun Feuerwehren aus dem Landkreis Regen bzw. Straubing-Bogen übten den Ernstfall
Foto: Große Einsatzübung im Rahmen der Aktionswoche –Neun Feuerwehren aus dem Landkreis Regen bzw. Straubing-Bogen übten den Ernstfall

Lebensretter Siegfried Engl erhält Christophorus-Medaille Ministerpräsident Horst Seehofer

(17.07.2015)

Großer Empfang von der Feuerwehr

 

Moosbach. „Große Ehre für drei Lebensretter“ konnten die Zeitungsleser am Mittwoch im VBB lesen. Zu ihnen gehört auch Siegfried Engl aus Moosbach, der mit Alois Wittmann und Stefan Graziani am 28. August 2013 einen 89-jährigen Mann bei einem Wohnhausbrand in der Ringstraße von Patersdorf-Schönberg das Leben retteten.

 

Für diese Rettungstat wurden die drei unerschrockenen Männer mit 24 weiteren Frauen und Männern vom Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer am Freitag im Antiquarium der Münchner Residenz eine öffentliche Belobigung ausgesprochen und ihnen die Christophorus-Medaille verliehen.

Bei der Verleihung, die im Bayerischen Staatsanzeiger bekannt gegeben wird, war auch Bürgermeister Andreas Eckl und der 1. Kommandant der Feuerwehr Moosbach Ludwig Fleischmann von der Gemeinde Prackenbach anwesend, die den Lebensretter nach München begleiteten.

Nach der Überreichung der staatlichen Auszeichnung für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr und der National- sowie Bayernhymne fand ein festlicher Empfang statt.

 

In Moosbach empfingen der Ehrenkreisbrandinspektor Peter Altmann, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer und Ehren-KBM Johann Sterr sowie die beiden Vorstände der Feuerwehr Xaver Wenzl und Alfons Eckl Siegfried Engl am Feuerwehrgerätehaus in Moosbach, die ihm herzlich zu der Auszeichnung gratulierten. Er wird im Rahmen der 900-Jahrfeier in Prackenbach am nächsten Wochenende  noch einmal eine Ehrung durch Bürgermeister Andreas Eckl erhalten.

 

Siegfried Engl ist 2. Kommandant und Schiedsrichte der Moosbacher Feuerwehr und hat nach seiner 34-jährigen Erfahrung im Feuerwehrwesen bei dem Wohnhausbrand, als er mit seinen beiden Kollegen auf einer nahegelegenen Baustelle beschäftigt war, sofort das Notwendige veranlasst und bis die Feuerwehren eintrafen mit seinen Arbeitskollegen den Mann vom stark verrauchten Balkon im 1. Stock des Hauses in Sicherheit gebracht.

 

Siegfried Engl lud nach der Gratulation seiner Kameraden alle zu einer Brotzeit ins Gasthaus Freund ein.

 

Foto: Ehren-KBI Peter Altmann, KBM Thomas Penzkofer, BM Andreas Eckl, 1. Kommandant Ludwig Fleischmann, Siegfried Engl, 2. Vorsitzender Alfons Eckl, 1. Vorsitzender Xaver Wenzl, KBI Christian Stiedl und Ehren-KBM Johann Sterr

Foto zur Meldung: Lebensretter Siegfried Engl erhält Christophorus-Medaille Ministerpräsident Horst Seehofer
Foto: Lebensretter Siegfried Engl erhält Christophorus-Medaille Ministerpräsident Horst Seehofer

Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr

(28.06.2015)

Pfarrer Dr. Werner Konrad segnet neues TSF - Beeindruckender Gottesdienst in der Brunner-Kapelle

 

Tresdorf. Die Feuerwehr Tresdorf hatte am Sonntag Glück mit dem Wetter, denn obwohl sie Tags zuvor zum Auftakt des zweitägigen Festes noch mit einem Gewitter überrascht wurden, verwöhnte der Wettergott am Sonntag das Fest der Fahrzeugweihe mit herrlichem Sonnenschein, als Pfarrer Dr. Werner Konrad aus Viechtach dem neuen TSF Mercedes Sprinter-Allrad seinen Segen spendete.

 

Ein langer Zug, angeführt von den Altnußberger Musikanten bewegten sich die Ehrengäste und der Festverein sowie 18 Gastvereine (acht Vereine machten bereits am Samstag ihre Aufwartung) zur idyllisch gelegenen Brunnerkapelle hoch über Tresdorf. Mit den Pfahlspatzen begleitete eine weitere Kapelle den imposanten Zug und in einem Pferdekutschengespann fanden der 1. Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela, KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Penzkofer und Vorstand Stephan Kellermeier sowie Ehrenkommandant Josef Schwürzinger ihren Platz. Vor der Kapelle angekommen zelebrierte Pfarrer Dr. Werner Konrad  aus Viechtach einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kameraden, musikalisch ausgeschmückt von der Festkapelle der Altnußberger Musikanten. Lesung und Fürbitten wurden von  Julia Ochsenbauer vorgetragen.

 

In seiner Predigt ging Dr. Werner Konrad auf extreme Sportarten ein, bei denen wir in der Zivilisation lebenden Menschen es nicht einen Monat aushalten könnten. Wir sind angewiesen auf viele Menschen, bemerkte er, wobei er überging auf die vielen Vereine, die aufhören müssen, weil sie keinen Vorstand mehr finden. „Kritisieren ist leicht, aber sich selber stellen, steht auf einem anderen Blatt“.

Es gibt sicher auch in der Feuerwehr Tresdorf Menschen, die sich zurückziehen, meinte er. Doch wenn es brennt, ist es wunderbar, die Feuerwehr  zu haben, die sich für jeden einsetzt, auch wenn er vorher nichts für sie übrig hatte. Sie ist unverzichtbar in der Ausbildung der Jugend und was wäre ein Dorffest ohne Feuerwehr, bemerkte er.

Schließlich ging der Prediger auf die Nächstenliebe ein, welche die Aktiven der Feuerwehr praktizieren wenn sie helfen, ob bei Feuer, einem Unfall oder wenn jemand krank ist. Sie fragen nicht, ob der Betroffene sie mag oder er ihn sympathisch findet, nein er setzt sich für ihn ein, „das ist Kultur“!

 

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Stephan Kellermeier dem Pfarrer für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und der Kapelle für die musikalische Umrahmung sowie der Familie Brunner-Schlecht für das Schmücken und Überlassen ihrer schönen Kapelle. Dann ging der Geistliche zum neuen Feuerwehrauto und  rief den Segen Gottes auf das Fahrzeug herab und entließ die Anwesenden mit einem feierlichen Schlusssegen und alle stimmten ein in ein „Großer Gott wir loben dich“.

 

Angeführt vom neuen Fahrzeug und einer Fahnenparade zog man zurück zum Festzelt beim Feuerwehrhaus, wo Stephan Kellermeier alle Anwesenden und Vereine herzlich willkommen hieß. Ganz besonders begrüßte er Pfarrer Dr. Werner Konrad, Landrat Michael Adam mit seinem Stellvertreter Erwin Muhr, Bürgermeister Andreas Eckl mit Manuela und seinen Gemeinderäten, die Kreisinspektion KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl und KBM Thomas Penzkofer sowie Viechtachs stellvertretenden 2. Bürgermeister Hans Greil.

 

Das Grußwort für den Festverein sprach der 1. Kommandant Florian Kuffner zur Fahrzeugsegnung ihres TSF. Er gab einen Rückblick auf das Jahr 1952, wo Männer aus ihrer Gemeinschaft die Wehr gegründet haben, um Mitmenschen in Gefahrensituationen zu helfen, beizustehen und ausgebrochenes Feuer zu bekämpfen. Heute seien Technische Einsätze und Hilfeleistungen wie Verkehrsunfälle und Katastrophen zur Hauptaufgabe geworden, wobei die Anforderungen gestiegen seien, so der Kommandant.

Man entschloss sich daher, das alte, in die Jahre gekommene TSF durch ein Neues zu ersetzten und nach gut 200 Stunden Aufbauarbeiten konnte die Wehr das Fahrzeug am 19.6. entgegen nehmen. Es sollte ein Mercedes Allrad sein, da die Hauptaufgabe in der Wasserförderung liegt und dadurch auch unbefestigte Standorte befahren werden müssen. Er dankte der Gemeinde Prackenbach, welche die Feuerwehr seit vielen Jahren finanziell unterstützt, insbesondere bei der Anschaffung des neuen Fahrzeuges. Dankend erwähnte er seine Kollegen  für die vielen freiwilligen Stunden bei Übungen und Einsätzen und wünschte allen weiterhin unfallfreie und erfolgreiche Einsätze.

 

KBR Hermann Keilhofer freute sich mit der Feuerwehr Tredorf über das  neue Fahrzeug, das er nach dem Mittagessen eingehend inspizierte. Es sei gut ausgestattet, so es wieder 25 Jahre seinen Dienst tun wird. Er überbrachte dazu seine herzliche Gratulation und wünschte für die Zukunft viel Erfolg.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte namentlich eine Reihe von Gästen und entschuldigte Staatsminister Helmut Brunner wegen terminlich bedingter Verpflichtungen, sowie die Gesamtbevölkerung, alle Gemeindefeuerwehren und Gemeindevereine. Er freue sich über das große Ereignis, der mit der Einweihung durch Pfarrer Dr. Werner Konrad  ein sehr wichtiger Tag für die Feuerwehr Tresdorf sei und überbrachte die herzlichsten Grüße von seiner Seite, dem Gemeinderat und der Verwaltung.

Ein großes Dankeschön zollte er den Feuerwehlern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und merkte an: „Ihr seid immer einsatzbereit, um im Notfall alles stehen und liegen zu lassen damit anderen geholfen werden kann“ nach dem Motto: „Wir sind die, die da reinlaufen, wo die anderen rausgelaufen kommen, das sei Hilfsbereitschaft in bester Prägung.

 

Zu den Kosten des Fahrzeuges berichtete der Bürgermeister, dass 108.000 zu finanzieren sind, wovon der Landkreis Regen 6.000 beisteuert. Ein Bewilligungsbescheid zur Förderung über 19.500 liege ebenfalls bereits vor. Durch die Änderung der Förderrichtlinien hofft die Gemeinde, letztendlich den genannten Betrag auf eine Gesamtförderung von 24.200 für das TSF erhöhen zu können. Auch eine Eigenleistung der Feuerwehr  wurde zugesichert. Anerkennenswert sei dabei, dass sich die aktive Mannschaft mit mind. 30 Helfern nach Kräften bei ihrem Fest beteiligten. Sie freuen sich, dass das Fest so gut gelaufen ist, so dass sie mit dem Fest und ihrem neuen Fahrzeug zufrieden sein kann.

 

Eckl erinnerte noch an die Ausschreibung und dankte allen, die für die Beschaffung beigetragen haben, insbesondere Josef Haas, der das Sachgebiet Feuerwehr betreut. Sein Wunsch war, dass das neue Fahrzeug nicht so oft eingesetzt werden muss und wenn doch, dass es den Mitbürgern gute und fachliche Hilfe leistet und die Kameraden wieder gesund und wohlbehalten nach Hause bringt.

In diesem Sinne wünschte er der Feuerwehr, dem Kommandanten Florian Kuffner und Vorstand Stephan Kellermeier alles Gute und viel Erfolg.

 

Ein Grußwort sprach auch Landrat Michael Adam, der die Gelegenheit nutzte, Bausachen anzuschauen. „Ich freue mich, dass ich heute in Tresdorf dabei sein kann, betonte er und wünschte der Feuerwehr unfallfreie Einsätze. Zum Auftritt von Josefa Schmid an Abend meinte er grinsend, wenn das hinhaut, dann singt Rita Röhrl und er ebenfalls.

 

Für das leibliche Wohl sorgten an den zwei Tagen 30 Mitglieder bzw.Helfer und für gute musikalische Unterhaltung am Sonntag-Nachmittag sorgte der 13-jährige Anton aus Tresdorf mit seiner Steirischen. Auch für die Kinder war eine Hüpfburg, Kinderschminken mit Katrin Preiß und Kutschenfahrten geboten, verantwortlich zeigte sich hier Sylvia Multerer

Die Gesamtbevölkerung und die Vereine feierten an den zwei Tagen bis spät in die Nacht und bewiesen so, dass sie mit der Feuerwehr zufrieden sind und ihre Einsatzhilfe hoch einschätzen.

 

Foto: 1 – Bayerwald-Ladies , 2- ein imposanter Zug mit Gemeinderat, 3 – Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Werner Konrad, 4 – Beim Gottesdienst – Ehrengäste v.l. GR Alfons Krieger, BM Andreas Eckl mit Manuela, 2.R.v.re. GR Helmut Gierl jun. EKo Josef Schwürzinger, dahinter GR Franz Xaver Pongratz und Vorstand Stephan Kellermeier, 5 – Schlüsselübergabe BM Eckl, 1. Kdt. Florian Kuffner. Gerätewart Martin Preiß, Vorstand Stephan Kellermeier, 6 – Stephan Kellermeier, Josefa Schmid, Florian Kuffner und Paul Kuffner, 7 – Weihe des Fahrzeuges – Pfarrer Konrad, Stephan Kellereier, Paul Kuffner, KBR Hermann Keilhofer und Florian Kuffner, 8 Kutsche beim Zug

Foto zur Meldung: Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr
Foto: Ein strahlend schöner Festtag bei der Feuerwehr

Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 15

(01.05.2015)

Angenommener Brand in der Hackschnitzelheizung mit zwei vermissten Personen –

3 neue Mitglieder begrüßt

 

Prackenbach/Moosbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Ruhmannsdorf, Prackenbach, Tresdorf und Moosbach –zu einer Gemeinschaftsübung zusammen finden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Moosbach unter der Einsatzleitung von 2. Kommandanten Siegfried Engl. Als Übungsobjekt hatten sie sich das Viehändler-Anwesen der Familie Josef Eckl in der Ortsmitte ausgesucht, das sich mit seinen drei Wohnhäusern und mehreren Nebengebäuden unmittelbar an der Hauptstraße befindet, kein einfaches Objekt darstellte, was KBM Thomas Penzkofer feststellte.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand in der Hackschnitzelheizung mit zwei vermissten Personen, welche die vier Atemschutzträger aus Prackenbach unter der Leitung von Thomas Högerl in kurzer Zeit bergen konnten. Es handelte sich um Michaela Rudat und Florian Hoffmann, zwei neue aktive Mitglieder der Moosbacher Wehr.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 8.55 Uhr, wobei die Aktiven der Moosbacher sofort am Brandobjekt waren, eine Verteilerleitung aufbauten, damit die Prackenbacher mit ihrem Tank, die sechs Minuten später eintrafen, gleich versorgt werden konnten. Ruhmannsdorf traf um 9.01 ein und tätigten die Wasserentnahme aus der Zisterne am Pfarrhof, das Tresdorf, die 5 Min. später eintrafen, weiterbauten.

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Siegfried Engl den KBM Thomas Penzkofer, Bürgermeister Andreas Eckl mit einigen Gemeinderäten, 2. Vorstand Alfons Eckl und den Ehrenkommandanten Max Dorner sowie die Brandleider der Familie Josef Eckl in dritter Generation begrüßen konnte und brachte die Freude zum Ausdruck, dass so viele Aktive gekommen waren, die sehr sauber gearbeitet haben, wofür er ihnen ganz besonderes dankte. Schließlich stellte er ihnen noch mit Florian Dähne ein neues Mitglied vor.

Engl ließ den Ablauf noch einmal Revue passierten, wobei er beruhigend bemerkte, dass man mit der Wasserversorgung in Moosbach sehr zufrieden sein könne. Schließlich dankte er der Familie Eckl für die Brotzeit.

 

Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte zur alljährlichen Gemeinschaftsübung alle Kameraden, die heuer bei der Familie Eckl die Übung durchführen durften, dessen Objekt nicht leicht zugängig war. Er freute sich, dass sich so viele Aktive Zeit genommen haben, dies sei ein gutes Gefühlt für die Gemeinde. Eckl honorierte den fehlerfreien Übungseinsatz und bat: macht weiter so. Schließlich gratulierte er der Feuerwehr Moosbach zu den drei neuen aktiven Mitgliedern und dankte Josef Eckl für die Brotzeit.

 

KBM Thomas Penzkofer begrüßte alle zur traditionellen Maiübung, was eine große Schlagkraft in der Feuerwehr der Gemeinde Prackenbach bedeutet und lobte Siegfried Engl, der die Übung sauber geplant hatte. Er sah es sehr wichtig an, dass die Feuerwehren miteinander üben, es stärkt die Kameradschaft und die Zusammenarbeit. Es war heute kein einfaches Objekt meinte der KBM, zumal die Hauptstraße unmittelbar angrenzt. Auch ein Parkplatz sei wichtig, aber das sei ja in Prackenbach und Moosbach kein Problem, meinte er und wünschte allen noch einen schönen Maifeiertag.

 

Foto: 3x Josef Eckl (Brandleider), 6.v.re. 2. BM Michael Kellermeier, 1. BM Andreas Eckl, übernächster KBM Thomas Penzkofer, Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 15
Foto: Traditionelle Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der Gemeinde am 1. Mai 15

Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen Kostümen und Masken

(31.01.2015)

Die Gruppe „Tausend und eine Nacht“ ergatterte den 1.Platz – Als Volltreffer landeten die Black Diamonds

 

Moosbach. Wie jedes Jahr bewies sich auch heuer wieder der Faschingsball der Feuerwehr als voller Erfolg, so dass die Verantwortlichen mit einem vollbesetzten Kerscher-Saal sehr zufrieden waren.

Auch das gemischte Publikum mit Jungvolk, Mittelalter und ein paar Junggebliebenen kamen auf ihre Kosten und lobten zum Schluss den schönen, vergnügten und lustigen Ball.

 

Auch mit dem „Vorwald – Express“ aus Falkenstein hatte man wieder eine gute Wahl getroffen, die stündig die Tanzhungrigen aufs Parkett lockten. Sie gaben ihrem Motto „fetzig, bayrische und modern“ alle Ehre, denn aus ihrem reichhaltigen Repertoire kramten sie unter anderem auch Schunkelwalzer, so dass den ganzen Abend eine tolle Stimmung herrschte.

 

Die Feuerwehr fuhr heuer als Aida Kreuzfahrtschiff in den Moosbacher Hafen ein, auf dem Kapitän Xaver Wenzl und der 1. Offizier Alfons Eckl, die beiden Feuerwehrvorstände, den Ton angaben. Weitere Kostümierte und Masken bevölkerte den Saal, wie eine tolle Gruppe, die sich „Tausend und eine Nacht“ nannten, Indianer, Schotten und Piraten und sogar ein niedliches Engel mit ihrem Joker.

Xaver Wenzl, der Boss der Feuerwehr begrüßte alle Ballbesucher, insbesondere den Bürgermeister aus Blaibach Wolfgang Eckl mit Anhang und auch der 2. Bürgermeister von Prackenbach Michael Kellermeier mit Gattin waren im Partnerlook gekommen. Neben den übrigen Gästen hob Wenzl den Besuch der örtlichen und auswärtigen Vereine hervor und hieß im Besonderen die Berger Feuerwehr willkommen, die jedes Jahr mit einer großen Truppe den Ball bereichern sowie eine Abordnung der Wehren aus Tresdorf und Prackenbach.

 

Zur Maskenprämierung präsentierten sich bei einer Polonaise 10 einfallsreiche Gruppen, keine leichte Arbeit für die Jury. Sieger wurde die originellste aller Gruppen mit dem Motto: „Tausend und eine Nacht“. Moosbacher wurden für ihre aufwendige Arbeit belohnt. Nicht minder einfallsreich entpuppten sich der Wolf und die sieben Schäflein. Sie erhielten den 2. Rang. Allmannsdorfer und der Umgebung waren in die Kostüme geschlüpft. Den 3. Rang erhaschten die Indianer aus Moosbach und der Umgebung und Zebras aus Kollnburg und Moosbach ergatterten den 4. Platz. Alle10 Gruppen durften sich von der Feuerwehr einen alkoholischen Tropfen abholen. Zu ihnen zählten noch Schotten, ein Crash-Test Dummy mit Prüfer, Piraten, ein Engel und ihr Joker, Clowns und die 50er Jahre.

 

Das Highlight des Abends war ohne Zweifel der kesse Auftritt der Black Diamonds aus Kirchaitnach. Ihre Showeinlage mit wechselndem Outfit war eine absolute Schau. Die gelenkigen Beine der sechs quicklebendigen Mädels mit ihren Röckchen flogen übers Parkett, von denen die Männerwelt besonders angetan war. Stürmischer Beifall und Zugaberufe begleiteten sie.

 

Schließlich konnten die Ballbesucher von einer Tombola noch schöne Preise erhaschen. Den Sponsoren, Helfern und Losverkäufern dankte Wenzl sehr herzlich. Mit Stimmungsmelodien wurde noch lange getanzt und es herrschte eine tolle Stimmung bis zum Morgengrauen. Fazit: Es war wieder ein toller und lustiger Ball, den man nicht missen möchte.

 

Fotos:

Bild 1: Black Diamonds

Bild 2: 2 Originelle

Bild 3:  Kapitän Xaver bei der Begrüßung

Bild 4: Clowns 2 fleißige Tänzer

Bild 5: Kostüme und Masken am laufenden Band

Bild 6: Crash-Test Dummy mit Prüfer

Bild 7: Masken

Bild 8: Black Diamonds

Bild 9: 2. Bürgermeister mit Frau

Bild 10: Masken

Foto zur Meldung: Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen Kostümen und Masken
Foto: Ein gelungener Faschingsball mit einfallsreichen Kostümen und Masken

Großbrand einer Scheune beim Berggasthof – Faltbehälter mit 10 Kubikmeter Wasser kam zum Einsatz

(26.08.2014)

10 Feuerwehren aus den Landkreisen Straubing/Bogen, Regen und Cham übten den Ernstfall

 

Neurandsberg. Am Dienstag-Abend wurden 10 Feuerwehren zu einer landkreisübergreifenden Gemeinschaftsübung nach Neurandsberg gerufen, wo in der Scheune von Norbert und Manuela Attenberger ein Feuer ausbrach und 10 Personen vermisst gemeldet waren. Da sich der Tanzsaal in unmittelbarer Nähe befindet, musste vor allem darauf geachtet werden, dass das Feuer nicht übergriff. Gott sei Dank war es nur eine Übung. Als Einsatzleiter fungierte der rührige 2. Kommandant Andreas Schnitzbauer von der FW Neurandsberg, der alles im Griff hatte.

 

Gegen 18.59 Uhr wurde per Funk der Alarm für die 10 Wehren aus Rattenberg, Moosbach, Altrandsberg, Konzell, Auggenbach und Viechtach ausgelöst, die in kurzer Zeit am angenommenen Brandobjekt eintrafen. Die Feuerwehren der Gemeinde  Rattenberg waren mit fünf Fahrzeugen und vier Atemschutzträgern vor Ort und die Wehr Viechtach hatte neben drei Fahrzeugen die Drehleiter mit an „Bord“. Auch der Rettungsdienst des Roten Kreuzes aus Gossersdorf mit Kreisbereitschaftsleiter Hans Kienberger von Straubing/Bogen war mit von der Partie.

 

Auf Grund des Wassermangels durften keine Hydranten angezapft werden. So kam der Wasserbehälter der FW Rattenberg mit einem Fassungsvermögen von 10 cbm zum Einsatz, von dem es nur drei im LK Straubing/Bogen gibt. Dieser wurde von Robert Eckl aus Engelsdorf (8800 l), Johann Schnitzbauer, Weißholz (5000 l) und Josef Laumer Pareszell (10 500 l) aus ihren Güllefässern gespeist.

 

Einsatzleiter Andreas Schnitzbauer teilte die einzelnen Wehren in ihren Aufgaben ein, von denen vier Atemschutzträger in die Scheune eindrangen. Nach einer halben Stunde waren die 10 „Verletzten“ geborgen, Viechtach hatte die Aufgabe, Wasser aus dem Behälter anzusaugen, mit dem die Besatzung in der Drehleiter das Feuer der Scheune von Oben bekämpften. Die übrigen Aktiven waren am Boden im Einsatz und sorgten zudem, dass das Feuer nicht auf das Nebengebäude übergriff.

 

Den Übungsverlauf mit einem Aufgebot an Fahrzeugen und Aktiven beobachteten KBM Thomas Penzkofer, Viechtach, KBM Hans Fuchs Straubing/Bogen, Bürgermeister Johann Aumeier der Gemeinde Miltach und der Vorsitzende der Feuerwehr Neurandsberg Kurt Maierhofer.

 

Bei der Abschlussbesprechung gab Einsatzleiter Andreas Schnitzbauer einen Ablauf über das Übungsgeschehen, begrüßte alle Verantwortlichen der Feuerwehr und dankte ihnen für ihr Kommen. Sein Dank galt den vielen Aktiven der Orts- und Nachbarvereine, die sich zu dieser Großübung zur Verfügung gestellt hatten und den Betreuerinnen Franziska Zollner und Angie Peter für das Schmücken der „Verletzten“ sowie dem Jugendrotkreuz Gossersdorf. Nicht zuletzt richtete er ein großes Dankeschön an die Wasserlieferanten mit ihren Güllefässern und den Brandleidern Norbert und Manuela Attenberger, die zum Schluss eine Brotzeit aufwarteten.

 

KBM Hans Fuchs aus Straubing hatte großes Lob für die Wehren parat, die zu dieser Großübung aus den drei Landkreisen gekommen waren. „Respekt für diese kleine Feuerwehr, die sich das Projekt zugetraut hat, das noch dazu sehr gut gelaufen sei“. Er dankte Andreas Schnitzbauer für die super Arbeit, die er geleistet hat.

Sein Lob galt auch allen Kommandanten, die zur Organisation beigetragen haben und nicht zuletzt KBM Thomas Penzkofer, der mit der Drehleiter und einer super Mannschaft anwesend war.

                                                                                                                                                         

Foto: Aktive und Einsatzfahrzeuge nach der Abschlussbesprechung

Foto zur Meldung: Großbrand einer Scheune beim Berggasthof – Faltbehälter mit 10 Kubikmeter Wasser kam zum Einsatz
Foto: Großbrand einer Scheune beim Berggasthof – Faltbehälter mit 10 Kubikmeter Wasser kam zum Einsatz

Christian Winzinger feierte sein 95. Wiegenfest

(11.08.2014)

Kriegsjahre und so manche Schicksalsschläge hat er gemeistert

 

Moosbach. Die ganz Familie, Verwandte und Nachbarn stellten sich am Montag bei Christian Winzinger in der Rattenberge Str. in Moosbach ein, der mit sich zufrieden seinen 95. Geburtstag feiern konnte.

Auch Bürgermeister Andreas Eckl schaute vorbei, eine Abordnung des Krieger- und Soldatenvereins, dessen treues Mitglied der Jubilar seit der Wiedergründung des Vereins im Jahre 1953 ist und nicht zuletzt Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, über die er sich sichtlich freute. Sie alle wünschten dem liebenswerten Moosbacher Bürger und Vereinskameraden, dass er in dieser bemerkenswert guten Verfassung auch den 100er erreicht.

 

In Prittriching (Landkreis Landsberg am Lech) erblickte der ruhige und stets freundliche Jubilar 1919 auf dem Landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern Leni und Christian Winzinger das Licht der Welt, wo er mit fünf Geschwistern aufwuchs, die längst alle verstorben sind.

 

Ab 1939 erlebte der Jubilar dann die ganze Tragik des zweiten Weltkrieges. Viel kann er heute noch erzählen, als er in Frankreich, auf dem Balkan und in Rußland im Einsatz war. Erst 1946 hatte er endlich wieder Heimaterde unter den Füßen und schloss zwei Jahre später mit Maria Schötz den Bund fürs Leben. Drei Jahre später übersiedelten die jungen Leute nach Moosbach, wo sie sich mit großem Fleiß und Sparsamkeit ein Eigenheim errichteten.

 

Eine Reihe von Schicksalsschlägen machte vor der Tür des tapferen Jubilars nicht Halt. Von den drei Kindern, die ihm seine Maria schenkte, starb 1984 Tochter Edeltraud und hinterließ zwei Kinder. Acht Jahre später musste er seine Ehefrau zu Grabe geleiten und auch Sohn Herbert starb 2002 viel zu früh.

Fast über seine Kräfte ging dem Jubilar der Tod der geliebten Enkelin Marina, die im blühenden Alter von 26 Jahren starb. Gott lob, hat er ja seine Tochter Christa, die sich mit Gatten Max an das Elternhaus ein eigenes Domizil geschaffen haben und den Vater liebevoll versorgt. Nur das Frühstück richtet er sich noch selbst, gesteht er.

 

Früher ist der Jubilar sehr gerne mit dem Auto gefahren, liebte lange Spaziergänge und legte mit der Tochter im wunderschönen Garten Hand an. Auch bei den Senioren war der liebenswerte Jubilar stets ein gern gesehener Gast. Diese Aktionen gehören leider der Vergangenheit an, denn die Jahre machen sich halt doch bemerkbar. Große Freude aber bereiten dem Christian der Besuch der drei Enkel und der drei Urenkel. Sie besuchen den Opa so oft es geht und zu seinem Ehrentag war sicher ihr größter Wunsch, der Herrgott möge ihm einen schönen zufriedenen Lebensabend gönnen und ihn auch den 100 er erleben lassen.

 

Foto: Albert Vogl, Bürgermeister Andreas Eckl, Hans Haimerl, Johann Miethaner, Jubilar Christian Winzinger, Franz Haberl und Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Christian Winzinger feierte sein 95. Wiegenfest
Foto: Christian Winzinger feierte sein 95. Wiegenfest

Zum 80. Geburtstag von Franz Thöner

(08.07.2014)

Pfarrer, Bürgermeister und Feuerwehr gratulierten

 

Moosbach. In seinem schmucken Haus in der Pfarrhofstraße feierte am Dienstag der stets freundliche Jubilar Franz Thöner mit seiner Familie den 80. Geburtstag. Wenn auch seine Beine nicht mehr so stabil sind, erfreut er sich bester gesundheitlicher und geistiger Vitalität.

Auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Andreas Eckl besuchten den Jubilar an seinem Ehrentag, wünschten alles Gute und überreichten eine Urkunde und Geschenke im Namen der Gemeinde bzw. ein Hinterglasbild des Kirchenpatrons Johannes des Täufers.

Nicht minder herzlich gratulierte dem Jubilar eine Abordnung der Feuerwehr mit einem Geschenkkorb und wünschte einen zufriedenen Lebensabend bei steter Gesundheit.

 

Franz Thöner hat am 8. Juli 1934 in Markersdorf in der CSSR das Licht der Welt erblickt. Wie so viele Leidensgenossen musste auch er 1945 mit seiner Familie die Heimat verlassen und sind schließlich in Moosbach gelandet. 1962 hat er mit seinen Eltern in der Pfarrhofstraße ein Einfamilienhaus errichtet, eins der ersten Häuser in dieser Straße, die mittlerweile zur großen Pfarrhofsiedlung angewachsen ist.

 

1966 hat der Jubilar seiner Irmengard die Hand zum Ehebund gereicht, die ihm einen mustergültigen Haushalt führt und der Garten mit wunderschönen Rosen momentan in voller Blüte steht. Aus der Ehe ging Sohn Franz hervor, der längst in die „Gläserne Scheune“ in Rauhbühl eingeheiratet hat und sich mit seiner freundlichen Frau  rührend um die Eltern sorgt und sie oft besucht. Mittlerweile haben auch mit Alexander und Susanne zwei Enkel die Familie vergrößert, der ganze Stolz der Großeltern.

 

Franz Thöner hat sein Leben lang fleißig für seine Familie gespart und geschafft. Einige Zeit war die Landwirtschaft oder die Arakunst in Altrandsberg sein Arbeitgeber. Dann sorgte er im nahen Sägewerk für Unterhalt und schließlich hat er noch am Bau Schwerstarbeit geleistet, bis er schließlich mit 60 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand ging.

 

Heute geht der Jubilar seiner Frau im Haushalt etwas zur Hand und sorgt für Holz in der Küche. Auch zwei Stallhasen verlangen ihre Aufmerksamkeit, die er gerne versorgt. Zuweilen macht er auch einen kleinen Spaziergang, wenn seine Füße es zulassen. Der Wunsch aller Gratulanten war, dass er mit seiner Frau noch viele Jahre bei bester Gesundheit und zufrieden den Lebensabend verbringen kann.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl, Sigfried Engl, Xaver Wenzl, Alfons Eckl, auf der Bank haben Platz genommen: der Jubilar Franz Thöner und Pfarrer Josef Drexler

Foto zur Meldung: Zum 80. Geburtstag von Franz Thöner
Foto: Zum 80. Geburtstag von Franz Thöner

Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien

(03.05.2014)

Prackenbach. Eine hervorragende Arbeit haben am Samstag zwei mal neun Aktive der Stützpunktfeuerwehr Prackenbach bei ihrer THL-Leistungsprüfung (technische Hilfeleistung) der Variante I nach den neuen Richtlinien wieder wie gewohnt hingelegt. In der ersten Gruppe erreichten vier die Stufe 3 (Gold) und fünf die Stufe 2 (Silber).

Nicht minder legte sich die Gruppe zwei ins Zeug, von denen vier die Stufe 2 (Silber) und fünf sich über die erste Stufe 1 (Bronze) freuten. Ausgebildet haben die beiden Gruppen Thomas Fleischmann und Michael Holzapfel, denen es wohl zu verdanken war, dass sie eine super Leistung an den Tag legten.

 

Bei dieser Variante kommen einige Punkte hinzu, so dass die Leistungsprüfung insgesamt mehr praxisorientiert wird. Neu ist dabei ein „Unfallfahrzeug“ mit einer eingeklemmten Person, die betreut werden muss. Auch werden die benötigten Geräte gesondert aufgebaut.

 

Was ebenso neu ist, sind auch Zusatzaufgaben, die jede Gruppe absolvieren muss. Dabei muss die Inbetriebnahme von verschiedenen Ausrüstungsgegenständen zur THL erklärt werden. Großer Wert wird auf sicheren Umgang mit den entsprechenden Geräten gelegt, wobei die Verwendung von Motorsägen, Trennschleifer, hydraulischen Rettungssatz oder Greifzug erklärt werden.

 

Als Schiedsrichter fungierten Bernhard Hacker (Zugführer bei der FW Viechtach), 1. Kdt. Franz Holzapfel, Prackenbach und 2. Kdt. Siegfried Engl, Moosbach. Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen gratulierte auch Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker. Ebenfalls anwesend als Gast war der frühere Vorsitzende Alfons Krieger.

 

Siegfried Engl lobte die Aktiven für ihre ruhige und bedachte Arbeit, wie man sie in Prackenbach gewohnt ist. Er dankte den Ausbildern und gratulierte den Prüflingen zu ihrem Erfolg und bat sie, der Feuerwehr treu zu bleiben.

Kdt. Franz Holzapfel dankte den Prüflingen, dass sie sich Zeit genommen haben, auch für die fleißigen Übungen. Ihr habt gut gearbeitet, lobte er sie und erwähnte dankend auch die Ausbilder, Helfer und seine Schiedsrichterkollegen. Es sei schön, wenn man zusammen hält, meinte er, wobei er dabei auch die Kameraden aus Ruhmannsdorf hervorhob, die mitgemacht haben, was in jedem Fall die Kameradschaft fördert. „Merkt euch, die Feuerwehr kann nie etwas alleine tun“, merkte er an und lud anschließend alle zu einer Brotzeit ins Gasthaus Klein ein.

 

Folgende Stufen wurden durch die Teilnehmer abgelegt:

Stufe 1 (Bronze) ME Bettina Heiland, ATF Martin Handlos, STM Andre` Achatz, ATM Patrik Weber, STF Michael Fleischmann

Stufe 2 (Silber) GF Michael Holzapfel, MA Johannes Högerl, WTM Stefanie Bartl, WTF Carina Fleischmann, GF Michael Holzapfel, ATM Alexander Holzapfel, WTM Christian Gierl, ATF Josef Högerl, STM Mario Feldmeier

Stufe 3 (Gold) MA Martin Haimerl, WTF Thomas Penzkofer, ME Thomas Schötz, STF Mathias Eckl

 

Foto: v.li. Vorsitzender Markus Penzkofer-Ecker, Kdt. Franz Fleischmann, Zugführer Bernhard Hacker, 2. Kdt. Siegfried Engl, Thomas Fleischmann

Foto zur Meldung: Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien
Foto: Zwei Gruppen im THL-Leistungstest nach den neuen Richtlinien

Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

(01.05.2014)

Angenommener Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen

 

Prackenbach. Die traditionelle Maiübung der Feuerwehren der Gemeinde Prackenbach fand heuer beim Anwesen Fraundorfner, Krailingerstr. in Prackenbach statt.

Das Brandobjekt, bestehend aus vier Wohnhäusern, zwei größeren Stallungen sowie einer Hauptscheune mit mehreren Nebengebäuden und Lagerhallen, ist durch die enge Bebauung (größtenteils aus Holz) sehr schwierig, in Brandabschnitte einzugrenzen.

 

So folgte um 9.00 Uhr der Abruf über Funk durch den 1. Kdt. Franz Holzapfel für die Feuerwehren Tresdorf, Moosbach, Ruhmannsdorf und Prackenbach. Der angenommene Scheunenbrand mit zwei vermissten Personen wurde durch die nacheinander eintreffenden Wehren in Angriff genommen.

 

Die FFW Prackenbach machte sich sofort unter schwerem Atemschutz daran, die zwei vermissten Personen (dargestellt von zwei Jugendfeuerwehrlern der FFW Prackenbach) zu suchen. Sie konnten nach kurzer Zeit zur Verletzten- Sammelstelle gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Anschließend begann man mit der Entrauchung des Gebäudes und sicherte Gas und Sauerstoffflaschen und fuhr mit der Brandbekämpfung fort. Zeitgleich begannen die übrigen Wehren mit dem Aufbau verschiedener Widerstandslinien.

 

Die FFW Moosbach errichtete eine Sandsackbarriere bei der alten Post und begann dann einen Löschangriff von der Bachseite aus, ebenso die FFW Ruhmanndorf, die an der unteren  Seite des weitläufigen Gehöftes Stellung bezog und so die Brandbekämpfung von Richtung Fichtental in Angriff nahm. Des Weiteren nahm die FFW Tresdorf von der Kreisstraße REG 6 die Brandbekämpfung mit Hilfe des Hydranten beim Anwesen Bielmeier auf.

 

Bei der sich anschließenden Rede begrüßte der 1. Kdt. Holzapfel den neuen Bürgermeister Andreas Eckl, die anwesenden Gemeinderäte und KBM Penzkofer.

Holzapfel zollte den Aktiven der Wehren Respekt und Anerkennung für die ruhige, schnelle und umsichtige Arbeit. Er stellte auch heraus, dass in einem Ernstfall die REG 6 komplett gesperrt werden muss. Mit der Löschwasserversorgung gab es keinen Probleme, so Holzapfel weiter, sie ist durch den nahe gelegenen Bach sowie zwei Hydranten gesichert und im Bedarfsfall kann man den Tiefbrunnen im Ort auch noch dazu schalten.

 

Durch die enge Bebauung ist es sehr schwierig Brandabschnitte einzugrenzen, machte Holzapfel noch deutlich. Er bedankte sich bei allen Aktiven, dass sie wieder ihre Zeit opferten, bei seinen Abschnittsleitern, KBM Penzkofer, bei der Presse und zuletzt bei der Familie Fraundorfner für die zur Verfügungstellung ihres Anwesens und der bereit gestellten Getränke.

 

KBM Penzkofer begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und zeigte sich beeindruckt von der Größe des Objekts, was von der Straße aus gar nicht zu erkennen ist. Er meinte, dass die vier Gemeindefeuerwehren eine schlagkräftige Truppe sind, welch die Aufgabe mit Bravour erledigt hätten. Weiter informierte er, dass die Atemschutzträger bei dieser Übung erstmals mit neuen Digitalfunkgeräten gearbeitet hätten, um diese auszuprobieren und zu sehen, wie es mit der Funkverbindung im Ort bestellt ist. Ab nächstem Jahr wird man dann in den erweiterten Probebetrieb gehen.

Penzkofer bedankte sich noch bei allen und zeigte sich erfreut über die Einladung und meinte abschließend „Miteinander sind wir stark“.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl begrüßte alle recht herzlich und zeigte sich erfreut, seine erste Amtshandlung bei der Feuerwehr durchführen zu dürfen. Er wünschte sich eine gute Zusammenarbeit und dass alle Kameraden wieder unfallfrei und gesund von ihren Einsätzen und Übungen zurück kehren und merkte an, wie sinnvoll die Arbeit der Feuerwehren sei. Schließlich bedankte er sich noch bei der Familie Fraundorfner, allen Aktiven und der Feuerwehrführung und wünschte allen noch einen schönen Maifeiertag.

 

Foto: 4.v.li. KBM Penzkofer, 13.v.li. 1. Kdt. Holzapfel (gelbe Weste) Mitte mit Anzug BM A. Eckl

Foto zur Meldung: Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde
Foto: Traditionelle 1. Mai Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

Die Feuerwehr steht super da – 6 Jugendliche in den Verein aufgenommen

(09.03.2014)

Der 1. und 2. Vorsitzende hängen noch einmal 3 Jahre dran

Wolfgang Eder heißt der neue Jugendwart für den Scheidenden Thomas Nagl

 

Moosbach. Die Feuerwehr Moosbach steht super da - Ein neues Haus und ein neues Fahrzeug, die Ausstattung komplett und dann noch einen soliden Kontostand – kein Wunder, dass die Leute mit Freude mit dabei sind. Das stellte Bürgermeister Xaver Eckl in der Generalversammlung am Sonntag lobenswert heraus.

 

Vorsitzender Xaver Wenzl begrüßte zur 141. Versammlung am Sonntag im Gasthaus Freund neben 38 Mitgliedern Bürgermeister Xaver Eckl, den stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Franz Holzapfel, KBM Thomas Penzkofer, EKBM und Ehrenkommandant Johann Sterr sowie den E-Kommandanten und E-Vorstand Max Dorner. Die Gedenkminute galt im besonderen Alfons Eckl, Alfons Kerscher, Rudi Rackl, Max Thanner und Fritz Aumeier, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

In seinem Bericht erinnerte Xaver Wenzl an zwei große Feste, an denen sich der Verein beteiligte. Es waren dies das 100-jährige Gründungsfest der FFW Auerkiel und die Fahrzeugweihe der FFW Kollnburg. Gartenfeste in Ruhmannsdorf, Prackenbach und Moosbach wurden besucht und einen Kameradschaftsabend und eine Christbaumversteigerung organisiert. An der Dorfweihnacht waren die Feuerwehrdamen beteiligt und der Faschingsball war wieder eine gelungene Sache. Zudem wurden sechs Kameraden zum runden bzw. halbrunden Geburtstag gratuliert und vier Vorstandssitzungen einberufen. Sein Dank galt schließlich der Vorstandschaft für die Unterstützung und Mithilfe.

 

In seiner Vorschau nannte Wenzl das 125-jährige Gründungsfest der FFW Sperlhammer vom 8.-11. August und dankte dabei allen Vereinsmitgliedern, die sich bei den Festen und Veranstaltungen zur Verfügung stellen und bat um größere Beteiligung.

 

Schatzmeister Edwin Schießl berichtete von einem soliden Kassenbestand. Die Kassenprüfer Johann Haseneder und Thomas Vogl hatten keine Beanstandungen festgestellt, so dass der Kassenwart einstimmig entlastet wurde.

 

Kommandant Ludwig Fleischmann schilderte in seinem Bericht die 21 Einsätze des vergangenen Jahres, darunter ein Busbrand auf der B85, ein Brand im Wohnhaus in Ruhmannsdorf, eine Ölspur entfernen auf der B85 sowie 11 technische Hilfeleistungen. Beim Unwettereinsatz waren das Jugendhaus in Kugelbach und Klingl in Unterrubendorf die Keller unter Wasser und 23 Kameraden waren bei mehreren Sturmschäden mit Lader und Traktoren im Einsatz. Der Hubschrauberlandeplatz musste im Nahen Feld ausgeleuchtet sowie bei Mitterdorf-Neumühle die Verkehrsregelung übernommen werden. Schließlich sind bei einem Großaufgebot 22 Alarmierungen hinausgegangen, doch es war nur ein Reklamebuchstabe abgebrannt, den der Tankstellenbesitzer in Voggenzell bereits mit Feuerlöschern selbst bewältigte. Die Ausrüstungen im neuen Auto habe sich somit ausgezahlt, so der Kommandant. Die Gesamteinsatzstunden belaufen sich auf 314 Stunden.

 

Des Weiteren hob Fleischmann mehrere Übungen hervor, im Besonderen die 1. Maiübung der Gemeindewehren, eine Gemeinschaftsübung in Altrandsberg, eine Hausfrauenübung und eine Waldbrandübung in der Kneippanlage Kugelbach.

In diesem Zusammenhang bedankte sich Fleischmann bei seinem Vize Siegfried Engl, von den Löschmeistern, Gerätewart, Jugendwarten und allen Aktiven, die ihn das ganze Jahr unterstützen. Nicht zuletzt auch bei der Gemeinde Prackenbach für die Unterstützung.

 

In die Jahresplanung wurden wieder Abzeichen im Löschangriff aufgenommen sowie Lehrgänge für Maschinisten, Sprechfunk, TM 1 und 2, TF, Anwender für Absturzsicherung und evtl. Motorsägenkurse.

Eine besondere Bitte ging an die Aktiven, sich mehr an den Übungen zu beteiligen. Außerplanmäßige Übungen werden unter anderem auch per SMS informiert, die mit einem Ja oder Nein oder OK bestätigt werden sollten.

Schließlich wies Fleischmann darauf hin, dass im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmain immer wieder Freiplätze zur Verfügung stehen. Interessenten können sich bei ihm melden.

 

Fleischmann berichtete auch, dass der Löschweiher in Voggenzell ausgebaggert worden ist und gab einen Hinweis zur Rauchmelder-Pflicht in Wohnungen. Die Jugendwerbung war heuer ein voller Erfolg, erzählte Fleischmann und dabei fünf Neuzugänge gewonnen. Auch ist vorgesehen, im Tierstall eine Strecke für Abseilübungen anzulegen. Zudem wurden drei Jugendanzüge im Wert von 150 € angeschafft, wobei man noch drei benötigen würde. Dankender Weise hat auch Ludwig Freund für die Jugend T-Shirts gesponsert.

 

Jugendwart Thomas Nagl war für neun Jugendliche verantwortlich, die 15 Übungen meisterten. Sie beteiligten sich am Wissenstest in Teisnach zum Thema Verhalten bei Notfällen. Stufe 1 absolvierten Thomas Schlecht, Anna Maria Haimerl, Daniel Höcherl, Matthias Jänicke und Stufe drei schafften Stefan Wenzl und Michael Fleischmann. Auch das Gesellschaftliche kam bei einer Weihnachtsfeier in der GO-Kart-Bahn nicht zu kurz und bei der Jugendolympiade in Siegersdorf konnte man einen Pokal in Empfang nehmen.

 

Für dieses Jahr sind unter Anderem diverse praktische und theoretische Übungen geplant, Truppmann 1, Wissenstest, Erweiterung der Abzeichen und die Ausrichtung einer Jugendfeuerwehr-Olympiade.

Da Thomas Nagl sein Amt als Jugendwart zur Verfügung stellt, dankte ihm Ludwig Fleischmann mit einem Geschenk für seine vorbildliche Arbeit. Als Nachfolger wurde sein jetziger Vize Wolfgang Eder ernannt, ihm steht als Stellvertreter Tobias Früchtl zur Seite.

Dem Gerätewart Franz Wenzl, der sein Amt zur Verfügung stellen wollte, steht ab sofort Alfons Eckl jun. zur Seite, unterstützt von Andreas Högerl und Michael Fleischmann.

Für den bisherigen Fahnenjunker Wolfgang Eder treten Michael Fleischmann und Andreas Högerl in seine Fußstapfen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl erwähnte die vielen Anschaffungen, welche die Gemeinde in den letzten fünf Jahren für die vier Wehren geleistet hat. Ihr steht super da, sagte er, das ist ein Verdienst der Vorstandschaft und der beiden Kommandanten, lobte er und dankte ihnen für ihre hervorragende Arbeit. Dem scheidenden Jugendwart dankte er für sein Engagement und meinte, die vielen Jugendlichen sind ein Zeichen dafür, dass die Zukunft gesichert ist. Und eine Woche vor der Wahl bat er: Denkt daran, geht zur Wahl, damit eine gewisse Ausgeglichenheit herrscht.

 

KBM Thomas Penzkofer lobte die Moosbacher Wehr, weil sie alles mit macht. Zum Glück haben sie ein funktionierendes Auto, das für alles einsetzbar ist. Wenn auch der Atemschutz fehlt, ist die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Prackenbach, wenn Not am Mann ist, hervorragend. Er erwähnte dankend die Bayernrundfahrt, als sich die Moosbacher sehr aktiv zeigten und dankte auch Bürgermeister Eckl für die Brotzeit, die er sponserte.

Penzkofer erwähnte auch den Hochwassereinsatz, als die Moosbacher Wehr nicht im Krisengebiet eingesetzt war. Doch sie kümmerten sich zu Hause, den Eigenschutz aufrecht zu erhalten. Für die schwierige Landkreisübergreifung sei man dran, die Alarmpläne von anderen Landkreisen zu bekommen.

Penzkofer lobte auch die wunderbar starke Jugendgruppe und sprach dem scheidenden Jugendwart ein große Anerkennung aus: Hast eine super Arbeit geleistet, meinte er.

 

Bei der anschließenden Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden, die geheim abgewickelt wurde, fungierten Bürgermeister Xaver Eckl, KBM Thomas Penzkoder und der stellv. Kreisverbandsvorsitzender Franz Holzapfel als Wahlausschuss. Von 38 Wahlberechtigten fielen 37 auf den 1. Vorsitzenden Xaver Wenzl und 35 auf Alfons Eckl, denen das Vertrauen ausgesprochen wurde. Die neuen Kassenprüfer sind Johann Thurnbauer und Johann Eckl für Johann Haseneder.

 

Im Auftrag von KBR Hermann Keilhofer überreichte anschließend der stellv. Kreisverbandsvorsitzende Franz Holzapfel an Thomas Nagl für seine neun Jahre als Jugendwart eine silberne Ehrennadel und eine Urkunde des Kreisfeuerwehrverbandes Regen. Er dankte Nagl auch für seine Arbeit als Gerätewart und Atemschutzwart und meinte, er habe vor allem in der Jugendarbeit sehr viel geleistet, so dass der Nachwuchs nicht schlecht bestellt sei.

 

Zum Schluss schnitt Kommandant Fleischmann das Thema Beitragsanpassung an. Die Mehrheit der Versammlung sprach sich für einen jährlichen Beitrag von 15.00 € aus (bisher 10.00 €) und Vorstand Xaver Wenzl beendete die Jahreshauptversammlung mit: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

      

Lehrgänge und Ehrungen:

Truppmann 2 und TF Stefan Fleischmann, Andreas Högerl, Mathias Kolmer. Funklehrgang :Andreas Högerl und Mathias Kolmer. Motorsäge: Edwin Schießl, Alfons Hofbauer und Andreas Högerl. Ärmelabzeichen erhielten

Florian Hackl für 10 Jahre und Xaver Wenzl für 40 Jahre. Befördert wurden zum FM Alfons Eckl jun., LM Wolfgang Eder und zum OLM Mirko Penzkofer und Tobias Früchtl und zum HFM Christian Schedlbauer.

 

Per Handschlag in den Verein aufgenommen wurden: Anna Haimerl, Daniel Höcherl, Matthias Jänike, Thomas Schlecht, Manuel Staudacher und Luca Klingl.

Urkunde für langjährige Treue zum Verein: Für 50 Jahre Johann Schedlbauer, Alois Schedlbauer, Alois Vogl, für 60 Jahre Siegfried Frohnauer und Josef Penzkofer, für 70 Jahre EV und EK Max Dorner.

 

Foto: 2 – Daniel Höcherl, Ludwig Freund, Anna Haimerl, Tobias Schnitzbauer, Matthias Jänicke, KBM Thomas Penzkofer, Bürgermeister Eckl, Luca Klingl, Tobias Früchtl (stellv. Jugendwart) , stellv. Kreisverbandsvorsitzender Franz Holzapfel, Thomas Schlecht, Siegfried Engl (2. Kdt.), Wolfgang Eder (Jugendwart) Andreas Högerl, Ludwig Fleischmann (1 Kdt.), Xaver Wenzl (1. Vorsitzender)

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr steht super da – 6 Jugendliche in den Verein aufgenommen
Foto: Die Feuerwehr steht super da – 6 Jugendliche in den Verein aufgenommen

Ludwig Fleischmann konnte sein 85. Wiegenfest feiern

(04.03.2014)

 

Gartenarbeit und Schwammerlsuchen gehören zu seinen vielen Hobbys

 

Moosbach. Geistig nimmt er es noch locker mit dem Mittelalter auf und obwohl er schon zwei Herzinfarkte hinter sich hat und ihm zuweilen das „Kreuz“ und die Beine zu schaffen machen, konnte der Jubilar Ludwig Fleischmann in der Hauptstraße 2 in Moosbach in diesen Tagen fidel und gesundheitlich so weit zufrieden mit seiner Familie den 85. Geburtstag feiern und sich über Glückwünsche vieler Gratulanten freuen.

 

Neben Nachbarn, Verwandten und Freunden, die er zu einer kleinen Feier ins Gasthaus Kerscher eingeladen hatte, stellte sich auch eine Abordnung der Feuerwehr und des Gartenbauvereins ein, die dem beliebten Jubilar von Herzen alles Gute und stete Gesundheit wünschten.

 

Ludwig Fleischmann, der am 5. März 1929 den Eltern Karl und Kreszenz Fleischmann in die Wiege gelegt wurde, ist inmitten einer großen Familie von 13 Kindern in einer nicht gerade rosigen Zeit aufgewachsen. Nach der Schulzeit arbeitete er im Steinbruch und später verdiente er sich im Araquarzitwerk in Altrandsberg als Stampfmeister seinen kargen Unterhalt. Leider musste er schon mit 56 Jahren nach dem ersten Herzinfarkt frühzeitig in den Ruhestand treten.

 

Am 28. November 1958 führte der Jubilar seinen Paula, eine geborene Kerscher aus Neuhammer zum Traualtar, die ihm einen Sohn schenkte, der sich unweit des Elternhauses mit seiner Frau Roswitha ein schmuckes Eigenheim errichtete. Längst haben die Enkel Andrea und Michael die Familie vergrößert, die der Opa ganz besonders ins Herz geschlossen hat.

 

Im Juli werden es schon wieder sieben Jahre, dass der Jubilar seiner Paula, die er lange Zeit aufopfernd gepflegt hat, zur letzten Ruhestätte begleiten musste. Obwohl sie ihm immer noch sehr fehlt, lässt sich der Ludwig nicht hängen und da er immer am werkeln ist, vergisst er seinen Kummer. Er kümmert sich um den Haushalt und kocht sich, was sein Herz begehrt. Sohn Hans und Roswitha sehen alle Tage nach ihm und auch  Enkel Michael, der mittlerweile im Arbeitsprozess ist, lässt sich jeden Tag bei seinem geliebten Opa sehen.

 

Schon bald wird der Jubilar wieder jeden Tag in seinem Garten anzutreffen sein, denn als passionierter Gemüse- Blumen- und Obstbaumzüchter ist der fleißige Rentner im ganzen Ort bekannt. Wenn es dann üppig grünt und blüht in seinem Garten, bleibt so mancher vor Verwunderung stehen und holt sich zuweilen ein paar Tipps oder Setzlinge vom Hobby-Gärtner. Wenn die Füße mitmachen, gehört auch das  Schwammerlsuchen zur Lieblingsbeschäftigung des Jubilaren und wenn sich dann und wann die Tür zum Seniorentreff öffnet, ist der Jubilar gerne dabei, wo er als unterhaltsamer Zeitgenosse sehr geschätzt ist und zuweilen mit einem Späßchen aufwartet.

 

Foto: Feuerwehr: Xaver Wenzl, Alfons Eckl und Ludwig Fleischmann

Christl Buerschaper und Erich Achatz vom Gartenbauverein nahmen den Jubilar Ludwig Fleischmann in die Mitte

Foto zur Meldung: Ludwig Fleischmann konnte sein 85. Wiegenfest feiern
Foto: Ludwig Fleischmann konnte sein 85. Wiegenfest feiern

Ein gelungener Faschingsball – Die vier BM-Kandidaten gaben sich die Ehre

(15.02.2014)

BM Xaver Eckl als Osterhase ergatterte den 2. Platz – Als Volltreffer landeten die Black Diamonds

 

Moosbach. Auch in diesem Jahr bewies sich der Faschingsball der Feuerwehr wieder als voller Erfolg und wenn man auch mit der riesigen Besucherzahl des Landjugendballs vor 14 Tagen nicht konkurrieren konnte, waren die Verantwortlichen mit einem vollbesetzten Kerscher-Saal von min. 170 Gästen sehr zufrieden.

 

Es war in der Tat ein schöner, lustiger Ball mit einem gemischten Publikum mit Jungvolk, Mittelalter und einigen Junggebliebenen, die voll auf ihre Kosten kamen, denn die Feuerwehr hat es wieder verstanden, den Gästen von Anfang bis zum Schluss einen vergnügten und turbulenten Abend zu bieten.

 

„Ich bin ein Star, holt mich hier raus“, hieß es über dem Tisch der Feuerwehr, die sich neben vielen einfallsreichen Masken und Kostümierten sich als „Dschungel Camp“ präsentierte und auch ein Osterhase in heißem Outfit drehte mit einem Körbchen ständig die Runde und verteilte Ostereier. Wer wohl in diesem Original steckte, wurde gerätselt, das stellte sich später bei der Demaskierung heraus.

Auch mit der Band „Vorwald-Express“ aus Falkenstein hatte man eine gute Wahl getroffen, die ständig die Tanzhungrigen auf´s Parkett lockten. Sie gaben ihrem Motto „fetzig, bayrisch und modern“ alle Ehren, denn aus ihrem reichhaltigen Repertoire kramten sie unter anderem auch mit Schunkelwalzer eine tolle Stimmung in den Saal.

 

Xaver Wenzl, der Boss der Feuerwehr begrüßte die Ballbesucher sehr herzlich insbesondere die Bürgermeister-Kandidaten Andreas Eckl, Michael Kellermeier und etwas später Markus Engl sowie Conny Eckl, die Frau des Bürgermeisters, der Nachtschicht schieben müsse. Neben den übrigen Gästen hob Wenzl die örtlichen und auswärtigen Vereine hervor und hieß im Besonderen die Berger Feuerwehr willkommen, die jedes Jahr mit einer großen Truppe den Ball bereichern, heuer sogar mit ihrer Jugendgruppe als sieben Zwerge  sowie eine Abordnung der Wehren aus Tresdorf, Prackenbach und Ruhmannsdorf.

 

Zur Maskenprämierung präsentierten sich mindestens sechs toll kostümierte Gruppen bei einer Polonaise. Die Jury (die drei BM Kandidaten und Conny, die First Lady) vergab den Sieg an die originellste aller Gruppen mit ihrem enormen Aufwand nämlich an die Hexen. Allmannsdorfer waren in die Kostüme geschlüpft. Den 2. Rang erhielt der Osterhase, aus dessen Outfit sich Bürgermeister Xaver Eckl schwitzend entpuppte und das Team der feinen Gesellschaft aus der Jugend von Moosbach ergatterte sich den 3. Preis. Es folgten die Zwerge mit ihrem Schneewittchen (Feuerwehrjugend aus Neurandsberg), Piraten aus Moosbach und die reizenden Dalmatiner mit Krisila, ebenfalls aus der Moosbacher Jugend entsprungen.

 

Das Highlight des Abends war ohne Zweifel der Auftritt der Black Diamonds aus Kirchaitnach. Ihre Showeinlage mit wechselndem Outfit war eine absolute Schau. Die gelenkigen Beine der quicklebendigen acht Mädels mit ihren kurzen Röckchen flogen über das Parkett, von denen die Männerwelt besonders angetan war. Stürmischer Beifall und Zugaberufe begleiteten sie.

 

Schließlich konnten die Ballbesucher bei einer Tombola noch schöne Preise erhaschen. Den Sponsoren, Helfern und Losverkäufern dankte Wenzl sehr herzlich. Mit Stimmungsmelodien wurde noch lange getanzt, und es herrschte eine tolle Stimmung bis zum Morgengrauen.

Fazit: die Feuerwehr hatte wieder einmal bewiesen, dass sie nicht nur Brände löschen kann, sondern auch zu feiern versteht.

 

Foto: 1 – FW (Dschungl Camp (Renate Eckl, Sabine Wenzl und Vors. Xaver Wenzl, 2 – Zwerge (Bergler) 4.Preis, 7 – Osterhase (BM Eckl 2. Preis), 8 – Jury, 9 – Dalmatiner (6), 10 – Die feine Gesellschaft (3.Preis), 11- Osterhase, 12 – Hexen (1. Preis), 19 – Black Diamonds

Foto zur Meldung: Ein gelungener Faschingsball – Die vier BM-Kandidaten gaben sich die Ehre
Foto: Ein gelungener Faschingsball – Die vier BM-Kandidaten gaben sich die Ehre

Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert

(09.11.2013)

19 Aktive aus dem KBM-Bereich Thomas Penzkofer nahmen teil

 

Prackenbach. „Befähigung zu fachlich richtigen und selbständigen Handeln nach Auftrag bei allen Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz innerhalb der Gruppe, Staffel und Trupp“. Das sind die Ziele der Truppführerausbildung, der sich in diesen Tagen 19 Aktive aus dem KBM-Bereich Thomas Penzkofer unterzogen.

Die TF-Ausbildungen werden gemeinsam von den Feuerwehren in Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion unter Federführung des fachlich zuständigen KBM Adolf Bielmeier durchgeführt und bilden den Abschluss der sog. Truppausbildung für den Feuerwehrnachwuchs.

Sie ist zudem die Basis für alle weiteren Führungslehrgänge sowie spezielle Fachlehrgänge und somit Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehr in ihrer jetzigen Struktur.

 

In 28 Unterrichtseinheiten (je 45 Min.) + Leistungsnachweis haben sich die Truppführeranwärter einem fünftägigen Lehrgang unter dem zuständigen KBM Bielmeier sowie den Führungskräften der jeweiligen Wehren gestellt. Diese fanden in Kollnburg, Tresdorf, Ayrhof und Prackenbach statt und wurde mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme abgeschlossen, welche am Samstag im Feuerhaus in Prackenbach für alle Beteiligten über die Bühne ging.

 

Der theoretische Themenbereich, der die Beantwortung von 50 Fragen erforderlich machte, erstreckte sich zunächst über Rechtsgrundlagen, Organisation sowie Rechte und Pflichten des Feuerwehrmannes, Laufbahn und Ausbildung. Es folgten Gefahren der Einsatzstelle, über Brennen und Löschen und Brandbekämpfung.

Die Ausbilder der jeweiligen Lehrgangsorte unterrichteten die jungen Leute unter anderem auch über Verhütungsmaßnahmen sowie Fahrzeug und Gerätekunde und technische Hilfeleistung. Im praktischen Teil erstreckte sich der Leistungsnachweis auf die Schwerpunkte „Gruppe im Löscheinsatz“ sowie Gruppe im “THL-Einsatz“.

 

Als Schiedsrichter des praktischen und theoretischen Teils übernahmen am Samstag: Adolf Bielmeier als Organisator, KBM Thomas Penzkofer, Hermann Schroll und Franz Holzapfel Prackenbach, Ludwig Fleischmann und Siegfried Engl Moosbach, Eduard Schlecht Ayrhof, Andreas Früchtl Ruhmannsdorf, Uli Stöger aus Rechertsried die Abnahme.

 

Die 19 Truppführer-Prüflinge kommen:

3 aus Ayrhof, 2 aus Ruhmannsdorf, 3 aus Moosbach, 1 aus Rechertsried, 6 aus Kollnburg, 2 aus Kirchaitnach und 2 aus Prackenbach.

 

KBI Christian Stiedl, sowie alle anwesenden Schiedsrichter gratulierten zum Schluss den neuen Truppführern zur bestandenen Prüfung, dankten für die Teilnahme und baten, dass sie an den Lorbeeren nicht ausruhen mögen, sondern bei der Feuerwehr in diesem Sinne weiter machen.

Honoriert wurde auch der gute Zusammenhalt der Feuerwehren und speziell der FF Prackenbach für die zur Verfügung-Stellung der Räume.

 

Foto: 19 Truppführerprüflinge mit Ausbildern – ganz li KBI Christian Stiedl, KBM Adolf Bielmeier und KBM Thomas Penzkofer

Foto zur Meldung: Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert
Foto: Truppführer-Lehrgang mit Erfolg absolviert

Hausfrauen übten den Umgang mit Feuerlöschern

(25.09.2013)

Fettexplosion könnte sich zu einem verheerenden Ausmaß entwickeln

 

Moosbach. Im Rahmen der Brandschutzwoche hat sich die Feuerwehr Moosbach etwas Besonderes ausgedacht und die Hausfrauen von Moosbach und Umgebung zu einer Übung mit Feuerlöschern eingeladen.

Hintergrund war, dass über die Mütter und das Elternhaus die Jugendlichen angesprochen werden, der Feuerwehr beizutreten.

 

Kommandant Ludwig Fleischmann konnte neben den Feuerwehrkollegen Mirco Penzkofer, Sigi Engl, Edwin Schießl  und Wolfgang Eder ca. 10 Hausfrauen beim Feuerwehrhaus am Schulsportplatz begrüßen.

Zur ersten Übungseinheit zählte die Einweisung und der Umgang mit Feuerlöschern im Haushalt, wie sie bedient werden und was man mit ihnen alles löschen kann. Damit jede Hausfrau einmal einen Feuerlöscher wenn nötig, bedienen kann, wurden sie einzeln angehalten, zu versuchen, mit dem ABC Feuerlöscher den von den Kameraden simulierten Brand zu löschen. Nach der vorherigen Scheu stellten sie fest, dass die Handhabung mit einem Feuerlöscher gar nicht so schlimm ist.

 

Auf dem Übungsplan stand auch die Vorführung einer Fettbrandexplosion, was sich zu einem verheerenden Ausmaß entwickeln kann, wenn falsch gehandelt wird. Fett beginnt bei 350 Grad zum Brennen, erklärte der Kommandant. Um den Frauen zu zeigen, wie eine Explosion entsteht, schüttete man einen halben Liter Wasser auf das brennende Fett und es gab eine riesengroße Flamme. Fleischmann erklärte dazu, dass brennendes Fett auf gar keinen Fall mit Wasser in Berührung kommen darf. Wenn man eine Decke bei der Hand hat, wirft man sie auf das brennende Fett, oder wie es im Haushalt üblich ist, einfach mit einem Deckel abdecken, denn bei Luftentzug geht das Feuer von selber aus.

 

Zum Schluss erklärte Fleischmann den interessierten Frauen die Alarmierungssituation von Moosbach aus.

Sie läuft immer an der Leitstelle in Regensburg auf, so der Kommandant. Das gleiche gilt bei Handy-Alarmierung. Der Grund, dass die Alarmierung zur integrierten Leitstelle nach Regensburg geht und nicht wie zum Beispiel bei den Prackenbachern nach Straubing, ist, weil Moosbach Miltacher Vorwahl hat.

 

Die Frauen waren beeindruckt von den Ausführungen der Feuerwehr-Aktiven, denn sie haben gelernt, ohne Scheu einen Feuerlöscher zu bedienen, der übrigens in keinem Haushalt fehlen sollte und wissen nun zudem, wie man selber ein brennendes Fett löschen kann.  

   

Foto: Hier wurde Benzin in eine Blechwanne geschüttet und die Frauen löschten mit ABC-Feuerlöscher. 

Foto zur Meldung: Hausfrauen übten den Umgang mit Feuerlöschern
Foto: Hausfrauen übten den Umgang mit Feuerlöschern

Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens

(01.05.2013)

Traditionelle Maiübung der vier Wehren der Gemeinde

 

Prackenbach/Ruhmannsdorf. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Prackenbach, Tresdorf und Ruhmannsdorf - zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Ruhmannsdorf unter der Einsatzleitung von 2. Kommandanten Andreas Früchtl. Als Übungsobjekt hatten sie sich das landwirtschaftliche Austragsanwesen von Willi Seiderer am Kühberg/Krailing ausgesucht, zu dem man einen Höhenunterschied von 500 m ab der Dorfstraße zu bewältigen hatte.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand, den die vier Wehren unter Kontrolle bringen mussten.

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 9.00 Uhr. Nur drei Min. später waren die Ruhmannsdorfer am Brandobjekt, welche die Wasserentnahme vom ca. 170 m entfernten Hydranten bei August Kuffner aufbauten. 9.11 Uhr hieß es dann von der Tresdorfer Wehr „Wasser an Verteiler“. Die übrigen Wehren, von denen Prackenbach und Moosbach gleichzeitig eintrafen, bauten vom Weiher an der Dorfstraße eine 500 m Schlauchleitung auf und in ca. 20 Min. hieß es auch von hier „Wasser beim Brandobjekt.“

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Andreas Früchtl den 1. und 2. Bürgermeister Xaver Eckl bzw. Karl Engl, KBM Thomas Penzkofer, den angenommenen Brandleider Willi Seiderer und etliche Gemeinderäte begrüßen konnte. Er ließ den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und dankte zum Schluss den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz und dem Objektleiter für die zur Verfügung-Stellung seines Geländes.

 

Kommandant Franz Geiger dankte den Aktiven, die sich wieder zur Maiübung Zeit genommen haben, sein besonderer Dank galt der Familie Seiderer, dass man die Übung durchführen durfte und für die zur Verfügung-Stellung der Getränke.

Bürgermeister Eckl nannte es bemerkenswert, dass wieder so viele Aktive mitgemacht haben und erwähnte die Teilnahme von vielen Gemeinderäten. Die Maiübung sei eine sinnvolle Einrichtung, wo die Wehren in der Gemeinde Zusammenhalt beweisen. Auch die Gemeinde würde mit den diversen Investitionen ihr Bestes tun. Er dankte den Kommandanten für die super Arbeit und Seiderer für die zur Verfügung Stellung des Objekts. Anschließend erwähnte er auch die Bayernrundfahrt, für welche die Feuerwehr 35 Mann stellt, wobei auch Thomas Penzkofer es sehr begrüßte, dass von der Gemeinde Unterstützung gegeben ist.

 

KBM Penzkofer meinte, dass es schon ganz wichtig sei, dass die Tresdorfer Feuerwehr ein Allrad-Fahrzeug bekommt. Denn die heutige Übung mit dieser  enormen Steigung hätte bewiesen, dass ein solches im Ernstfall vor allem im Winter schon angebracht wäre. Er lobte die Gemeindefeuerwehren, dass die Übung gut verlaufen und ihr Zusammenhalt hervorragend sei. Sie sei zudem gut aufgestellt, denn viele stehen vorbildlich hinter der Sache und dankte allen für ihren Einsatz.

 

Gruppenfoto: Mitte BM Eckl li davon KBM Thomas Penzkofer,

4.v.re. Vorstand Hans Wühr, nächster Einsatzleiter Andreas Früchtl, li.v. BM 2. Kdt. Moosbach Sigi Engl, und 1. Kdt. Ruhmannsdorf  Franz Geiger

Foto zur Meldung: Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens
Foto: Schwelbrand im Stall und Schuppen eines landwirtschaftlichen Anwesens

Die Feuerwehr bemühte sich um den Nachwuchs

(19.04.2013)

Aktionswoche mit einer Spritztour durch das Dorf

 

Moosbach. Fast zwei Wochen sah man am Parkplatz oberhalb des Dorfbrunnens jeden Tag ein anderes Plakat hängen, über die man sich zunächst keinen Reim daraus machen konnte. Sie hatten ihren Zweck erfüllt, denn sie sollten neugierig machen. Die Idee stammte von der Kreisjugendfeuerwehr, welche die Aktion für den ganzen Landkreis ins Leben gerufen hat.

Auf den Plakaten wurden die verbleibenden Tage gezählt. Am letzten Tag hingen noch Flyer aus, um das Geheimnis zu lüften und schließlich wurde in der örtlichen Presse am letzten Tag darauf aufmerksam gemacht und dazu alle jungen Leute zu einem Tag der offenen Tür ins Feuerhaus eingeladen.

 

Alle Feuerwehren hatten sich beteiligt, so auch die Moosbacher Wehr, die dabei um Nachwuchs warb. 15 Jugendliche sind der Einladung gefolgt, die der 2. Kommandant Siegfried Engl sehr herzlich begrüßte. Er freue sich sehr, dass so viele gekommen waren und erklärte ihnen den Sinn der Aktion. „Ihr sollt euch informieren, wie wir ausgerüstet sind, was wir im Ernstfall mit unserem Feuerwehrauto für Möglichkeiten haben und sollt erleben, dass bei uns die gute Kameradschaft gepflegt wird.“ „Wenn ihr wollt, könnt ihr heute schon in die Feuerwehr eintreten, sagte Engl.“

Auch eine Gruppe Aktive fand sich ein, die sich um die jungen Leute bemühten. Unter anderem war der stellvertretende Jugendwart Tobias Früchtl bemüht, den interessierten Kindern das neue Feuerwehrauto TSF mit seinen Gerätschaften kindgerecht zu erklären. Sie erfuhren, welche Möglichkeiten man mit dem Fahrzeug hat, das vor allem ausgerüstet ist für die Wasserförderung und Hochwasser- und Verkehrsmodule beinhaltet.

Von den anderen Aktiven, wie Michael Fleischmann, Stefan Fleischmann, Wolfgang Eder (stellv. Jugendwart) und Thomas Nagl (1. Jugendwart) wurden im Hof verschiedene Gerätschaften aufgebaut, die es zu inspizieren gab und wo sich die Kinder anschließend mit der Büchsenspritze übten. Den Abschluss bildete eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto durch das Dorf, was mächtig Spaß machte.

Mittlerweile hungrig geworden, ließen sie sich noch eine Wurstsemmel schmecken.

 

Foto: Tobias Früchtl li, von re. Michael Fleischmann und 2. Kommandant Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr bemühte sich um den Nachwuchs
Foto: Die Feuerwehr bemühte sich um den Nachwuchs

Antrittsbesuch von KBM Thomas Penzkofer bei der FW in Moosbach

(17.02.2013)

EKBM Johann Sterr ist jetzt Ehrenkommandant – Aktive wurden im letzten Jahr zu 15 Einsätzen gerufen

 

Moosbach. Obwohl die Feuerwehr Moosbach im letzten Jahr nicht so viel auf den Schultern zu tragen hatte, wie in den vergangenen Jahren, zeigt die Kasse trotzdem eine solide Basis. Dies sei der Verdienst der Vorstandschaft, die gut gearbeitet hat und der Zusammenhalt stets groß geschrieben wird, stellte Bürgermeister Xaver Eckl in der Generalversammlung lobenswert heraus und hob vor allem den 1. Kommandanten für seine Gewissenhaftigkeit und Sparsamkeit hervor.

 

Vorsitzender Xaver Wenzl begrüßte zur 140. Versammlung am Sonntag im Gasthaus Freund neben 45 Mitgliedern Bürgermeister Xaver Eckl, KBM Thomas Penzkofer und EKBM Johann Sterr. Die Gedenkminute galt insbesondere Simon Schnitzbauer, Wolfgang Früchtl, Hubert Peinkofer, Erwin Christl, Max Schedlbauer, Johann Preiß und Franz Schötz, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

In seinem Bericht erinnerte Xaver Wenzl an drei große Feste in Oberndorf, dem Sportlerfest des SV mit Trainingsplatzeinweihung und die Fahrzeugweihe der FW Prackenbach, an denen sich der Verein beteiligte. Gartenfeste bei den örtlichen und Nachbarvereinen wurden besucht, eine Herbstwanderung nach Weißenregen, einen Kameradschaftsabend und eine Christbaumversteigerung organisiert. An der Dorfweihnacht war man durch die Feuerwehrdamen vertreten und schließlich war der traditionelle Faschingsball wieder eine gelungene Sache. Auch hat der Verein im letzten Jahr sieben Kameraden zum runden Geburtstag gratuliert.

 

In seiner Vorschau nannte Wenzl den Besuch der Feuerwehrgerätehauseinweihung der FW Ruhmannsdorf vom 11./12. Mai, das 100-jährige Gründungsfest der FW Auerkiel vom 25./26. Mai und die Fahrzeugweihe in Kollnburg vom 24./26. Mai. Auch das Gartenfest der Edelweißschützen, das Sportler- und Starkbierfest des SV Moosbach wird der Verein ebenfalls besuchen. Abschließend dankte er der Vorstandschaft für die Unterstützung und die Mithilfe sowie allen Vereinsmitgliedern für die Beteiligung bei den Veranstaltungen vor allem bei den kirchlichen Festen.

 

Schatzmeister Edwin Schieß gab Rechenschaft über die Finanzen. Die Kassenprüfer Johann Thurnbauer und Johann Haseneder hatten die Kasse geprüft und alles in Ordnung vorgefunden, so dass dem Kassenwart Entlastung erteilt wurde.

 

Kommandant Ludwig Fleischmann schilderte in seinem Bericht die 15 Einsätze des vergangenen Jahres. Sein kurzes Resümee wies einen Schwelbrand in Igleinsberg und eine vermeintliche Rauchentwicklung in Hetzelsdorf auf. Bei 12 technischen Hilfeleistungen wurden die Aktiven unter anderem zur Beseitigung von Ölspuren und zu mehreren Verkehrsregelungen gerufen. Bei einem besonderen Einsatz musste man einen abgetrennten Finger suchen und den Patienten ins Krankenhaus zum Hubschrauber transportieren sowie bei einem Verkehrsunfall am Pfarrhof mit einer verletzten Person Ölspur und Fahrbahn reinigen. Zudem hatte man bei einem Unwetter mit Bäumen über der Fahrbahn und Überflutungen zu kämpfen.

 

Bei den Übungen erwähnte Fleischmann unter anderem die Maiübung der Gemeindewehren in Tresdorf, die Gemeinschaftsübung in Neurandsberg und eine Alarmübung in Ruhmannsdorf, bei der die Maschinistenübung, Wasserförderung über lange Schlauchstrecke mit eingebaut wurde. 

An dieser Stelle bedankte sich Fleischmann bei seinem Stellvertreter Siegfried Engl, von den Löschmeistern, Gerätewarten, Jugendwarten und allen Aktiven, die ihn das ganze Jahr unterstützten.

 

In die Jahresplanung wurden wieder Abzeichen im Löschangriff und THL aufgenommen sowie Lehrgänge für Maschinisten, Sprechfunk, TM 2, TF und Anwender für Absturzsicherung angeboten. Eine besondere Bitte ging an die Aktiven, sich mehr an den Übungen zu beteiligen und gab den Hinweis, SMS Nachrichten mit Ja, Nein oder Ok zu bestätigen. Außerdem wies Fleischmann auf das Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch-Gmain hin. Interessenten könnten sich bei ihm melden.

 

Des weiteren gab Fleischmann bekannt, dass in diesem Jahr der Löschweiher in Voggenzell ausgebaggert wird, dass im Feuerwehrauto CD´s über den Außenlautsprecher für Gefahrendurchsagen abgespielt werden können. Des weiteren merkte er an, dass er dem Kindergartenpersonal eine Einweisung für den Gebrauch von Feuerlöschern abgehalten hat, was der Gemeinde 250,- € gekostet hätte und gab einen Hinweis zur Rauchmelderpflicht in Wohnungen. Flyer mit den ganzen Vorschriften wurden ausgeteilt.

Bei einem Info-Abend in Prackenbach ging es um die Aktion Kinder in der Feuerwehr, dessen Hintergrund es ist, dass man die Kinder frühzeitig für die Feuerwehr begeistern kann. Eine Satzungsänderung ist erforderlich die besagt, dass von der Aufnahme in den Verein keine Altersbegrenzung besteht.

Schließlich berichtete Fleischmann, dass im Tierstall eine Abseilstrecke für Übungen angelegt wird und dankte Mathias Kolmer für den Kurz-Film vom Fest und einer Dia-Show, welche für einen Unkostenbeitrag von 5 € erworben werden kann. Er merkte zudem an, dass drei Tragkörbe für B-Schläuche, Karabinerhaken, Endlosschlingen und mehrere Utensilien fürs Feuerhaus im Wert von rund 380,- € angeschafft wurden.

 

Jugendwart Thomas Nagl ist für sechs Jugendliche verantwortlich die sieben Übungen meisterten. Sie beteiligten sich am Wissenstest in Gotteszell zum Thema Fahrzeugkunde. Stufe 2 absolvierte Stefan Wenzl, Tobias Schnitzbauer und Michael Fleischmann. Stufe 3 schaffte Andreas Schötz und Michael Hauptmann und die 4. Stufe meisterte Stefan Fleischmann.

Für dieses Jahr steht wieder die Gemeinschaftsübung an, Wissenstest, Erweiterung der Abzeichen und Nachwuchssuche. Ab sofort unterstützt Tobias Früchtl Wolfgang Eder und Thomas Nagl im Jugendbereich.

 

Bürgermeister Xaver Eckl freute sich in seinem Grußwort über die vielen Kameraden, die sich die Zeit für die Mitgliederversammlung genommen haben. Voll des Lobes war er neben Ludwig Fleischmann auch für den 2. Kommandanten Siegfried Engl. Sie sorgen sich in der Feuerwehrmannschaft um eine gute Führung. Sein Dank galt auch KBM Thomas Penzkofer, der für die Feuerwehr zur Verfügung steht und sein Amt sehr ernst nimmt. Dankend erwähnte er auch den Jugendwart und meinte, „unser Nachwuchs ist gesichert“, dem Gerätewart für die Pflege des alten Fahrzeuges, das 26 Jahre durchgehalten hat sowie der ganzen Vorstandschaft mit der Hoffnung auf weiteren Zusammenhalt im Dienst am Nächsten.

 

KBM Thomas Penzkofer, der im letzten Jahr den KBM-Bereich von Johann Sterr übernommen hat, freute sich, das erste Mal bei der Wehr in Moosbach zu sein. „Hast einen sauberen Bereich gehabt“, lobte er den Kameraden Sterr. Dann sprach er die Berichte an und war überzeugt, dass die Feuerwehr, auch von den Finanzen her, gut aufgestellt ist. Er sprach der starken Jugendgruppe seinen Respekt aus und nicht zuletzt den beiden Kommandanten, die für eine organisierte Feuerwehr stehen. Penzkofer stellte auch die Übungen heraus, die sehr wichtig seien. „Dank der Gemeinde habt ihr eine gute Ausrüstung, nutzt sie“. Schließlich sprach er noch die Ehrenamtskarte an. Interessierte sollten sich bei Fleischmann melden und sich eintragen. Am 16. April ist die nächste Verleihung. Wer eine Ehrenamtskarte besitzt, kann in verschiedenen Firmen begünstigt einkaufen.

 

Auch Pfarrer Josef Drexler, der selbst Mitglied der FW ist, besuchte die Generalversammlung und bat die Feuerwehr, evtl. einen Erste-Hilfe-Kurs zu organisieren. Es wäre empfehlenswert, wenn neben Schwestern oder Pflegern mehrere Gläubige erste Hilfe leisten können, wenn ein Kirchenbesucher beim Gottesdienst plötzlich Hilfe braucht.

 

In einem weiteren Punkt der Tagesordnung erwähnte der Vorsitzende die Anpassung der Beitragszahlung an die aktive Dienstzeit bis 63 Jahren, die bisher mit 60 Jahren endete. Die Versammlung akzeptiere die Anpassung, so dass dies in der Satzung erwähnt wird. Mit dem Spruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, schloss Vorsitzender Xaver Wenzl die 140. Generalversammlung.

 

Lehrgänge und Ausbildung: Den Truppmann I hat Andreas Högerl, Tobias Schnitzbauer, Mathias Kolmer, Stefan Wenzl abgelegt. Den Jugendwartlehrgang in Regensburg absolvierte mit Erfolg Wolfgang Eder, des weiteren hat Mirco Penzkofer am Absturzsicherungslehrgang in Regen mit Erfolg teilgenommen und den Funklehrgang belegten Andreas Högerl und Mathias Kolmer. Den Motorsägekurs absolvierten: Mathias Kolmer, Michael Schnitzbauer, Christian Schedlbauer, Mirko Penzkofer, Franz Wenzl und Alfons Eckl jun. Außerdem hat sich vor kurzem Wolfgang Eder auf dem Sicherheitsfahrtraining in Ruhmannsfelden am Simulator beteiligt.

 

Ehrungen und Beförderungen: Ärmelabzeichen wurden verliehen: für 10 Jahre Dominik Achatz, Karin Eder, Daniel Transier, für 20 Jahre: Elfriede Haberl, Waltraud Kerscher, Agathe Obermeier, Mathilde Stelzl, Elisabeth Sterr, Ottilie Sterr, Margit Vogl und Anita Wagner. Für 30 Jahre: Willi Weinfurter, für 40 Jahre: Peter Christl und Johann Sterr.

Befördert zum FM wurden Michael Hauptmann, Stefan Fleischmann und Andreas Schötz und zum HFM Wolfgang Eder. Neu aufgenommen in den Verein wurde per Handschlag Alfons Eckl jun.

Mitgliederehrung: Eine Ehrung mit Urkunde erhielten für ihre langjährige Treue zum Verein:

Für 50 Jahre Josef Laumer, für 60 Jahre Georg Zollner, Johann Holzfurtner und Josef Eckl.

 

Zum Ehrenkommandanten der Feuerwehr Moosbach wurde Johann Sterr ernannt.

15 Jahre hatte er das Zepter der Wehr in der Hand und die Feuerwehr geleitet. Dafür sprach ihm Ludwig Fleischmann seinen herzlichsten Dank aus und überreichte ihm eine Urkunde. 

 

Foto: 2. Kdt. Siegfried Engl, Peter Christl, Andreas Schötz, Michael Hauptmann, Pfarrer Josef Drexler, Ottilie Sterr, BM Xaver Eckl, Elfriede Haberl, Mathilde Stelzl, Stefan Fleischmann und Josef Eckl.

Vord. Reihe 1. Kdt. Ludwig Fleischmann, EKBM und Ehrenkommandant Johann Sterr, KBM Thomas Penzkofer, Vorsitzender Xaver Wenzl, 2. Vorsitzender Alfons Eckl, Wolfgang Eder.      

Foto zur Meldung: Antrittsbesuch von KBM Thomas Penzkofer bei der FW in Moosbach
Foto: Antrittsbesuch von KBM Thomas Penzkofer bei der FW in Moosbach

Die Feuerwehr verstand wieder zu feiern – Ein toller Faschingsball in einem vollbesetzten Saal

(02.02.2013)

Kaiser Franz und Sissi gaben sich mit ihrem ganzen Hofstaat die Ehre

 

Moosbach. - Schneemänner, Sensenmann und ein Sträfling, Hippie und Marienkäfer, ein Pirat aus der Fernsehsendung „Fluch der Karibik“, ein Cäsar und seine Cleopatra, ja sogar das Kaiserpaar mit dem ganzen Hofstaat gab sich die Ehre und nicht zuletzt präsentierte sich selbst die Feuerwehr in ihren 20er Jahren – Eine Vielzahl von einfallsreichen Kostümen und zur vorgerückter Stunde der Auftritt der „Chippendales“ der Feuerwehr-Jugend entpuppten sich beim Faschingsball am Samstag Abend als absolute Renner und wenn man auch mit der wahnsinnigen Besucherzahl des Landjugendballes vor zwei Wochen nicht konkurrieren konnte, waren die Feuerwehrverantwortlichen mit den 180 Gästen, die den Kerscher-Saal voll besetzten, sehr zufrieden.

 

Es war in der Tat ein schöner, lustiger Ball mit einem gemischten Publikum mit Jungvolk, Mittelalter und einigen Junggebliebenen, die voll auf ihre Kosten kamen. Die Feuerwehr hat es wieder einmal verstanden, den Besuchern vom Anfang bis zum Ende einen vergnügten und turbulenten Abend zu bieten.

 

Auch mit der flotten Band „Mikados“ mit ihrer „Musik aus dem Bayerwald“, hatte man eine gute Wahl getroffen, die unentwegt die Tanzhungrigen auf´s Parkett lockte. Sie zauberten aus ihrem reichhaltigen Repertoire Fetziges, Bayerisches und moderne Rhythmen und brachten mit Schunkelwalzer eine tolle Stimmung in den Saal.

 

Xaver Wenzl, der Boss der Moosbacher Feuerwehr, begrüßte die Ballbesucher sehr herzlich. Unter das Faschingsvolk mischte sich auch Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin und die anwesenden Gemeinderäte sowie Wolfgang Eckl, den zweiten Bürgermeister aus Blaibach mit seiner Gattin. Wenzl freute sich vor allem auch über die örtlichen Vereine und hieß von den auswärtigen Vereinen die Bergler Feuerwehr und eine Abordnung der Wehr aus Tresdorf herzlich willkommen und wünschte mit der Drei-Mann Kapelle für den ganzen Abend gute Unterhaltung.

 

Nach einer Stunde Schwitzperiode war Maskenprämierung angesagt. Mindestens fünf toll kostümierte Gruppen präsentierten sich bei einer Polonaise, denen die Feuerwehr vorneweg ein Schnäpschen präsentierte. Der Jury fiel es ganz schön schwer, die Einfallsreichsten gerecht einzuordnen. Schließlich entschied man sich für die originellste aller Gruppen mit ihrem enormen Aufwand, nämlich für das Kaiserpaar Sissi und Franz mit dem ganzen Hofstaat. Die Moosbacher Jugend war in die wertvollen Kostüme geschlüpft. Die 20er Jahre (Feuerwehr Moosbach) wurde der 2. Rang zuerkannt und das Team Schneemänner (FW Neurandsberg) ergatterte sich den 3. Platz. Es folgten Cäsar und Cleopatra (Wolfgang Eder mit Freundin Lisa) und ein gruseliger Sensenmann (Martin Daffner) die alle von der Feuerwehr mit einem Preis für ihre Mühe bedacht wurden.

 

Das Highlight des Abends war ohne Zweifel die Showeinlage „Chippendales“, das die Feuerwehrjugend unter der Leitung von Karin Stengl auf´s Parkett legten. Während die sechs jungen Männer ihre Figuren hinlegten, ließen sie immer wieder zum Gelächter der Ballbesucher einen Teil ihres Ouitfits fallen, Jacke, Hemd, Unterhemd und Hose, bis sie schließlich in der Unterhose da standen. Mit stürmischem Beifall begleiteten die Ballbesucher die Tänzer, die immer wieder um Zugabe gebeten wurden. Blumen gab es anschließend für Karin Stengl für das Einstudieren der Einlage und Monika Fleischmann sowie Mathilde Stelzl (sie war wegen Krankheit abwesend) für das Nähen  des Outfits.

 

Schließlich konnten die Ballbesucher bei einer Tombola noch schöne Preise gewinnen. Den Sponsoren, Helfern und Losverkäufern dankte Wenzl sehr herzlich. Mit Stimmungsmelodien wurde noch lange das Tanzbein geschwungen und es herrschte eine tolle Stimmung bis der Morgen graute.

Fazit der Ballbesucher: Die Feuerwehr hat wieder einmal bewiesen, dass sie nicht nur Brände löschen kann, sondern auch zu feiern verstehen.

 

Foto: Bild 2 – Feuerwehr li.1. Vorsitzender Xaver Wenzl und re. Vice Alfons Eckl, Bild 3 – der BM wagt ein Tänzchen, Bild 4 – 2 Ballschönheiten vom 1. Preis, Bild 5 – Franz und Sissi (Franz und Sonja Wenzl), Bild 6 – Kostümprämierung, Bild 7 – Chippendails, Bild 1 – Danke bei Kerstin Stengl li. und Monika Fleischmann re. Mit Xaver Wenzl und Alfons Eckl

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr verstand wieder zu feiern – Ein toller Faschingsball in einem vollbesetzten Saal
Foto: Die Feuerwehr verstand wieder zu feiern – Ein toller Faschingsball in einem vollbesetzten Saal

„Was macht ihr, wenn es brennt“?

(16.11.2012)

Die Kleinen des Kindergartens bei der Feuerwehr

 

Moosbach. Ein bisschen schüchtern waren die Kleinen zunächst schon, als sie am Freitag die Feuerwehr besuchen durften, die in unmittelbarer Nähe des Kindergartens ihren Standort hat. Aber die freundlichen Feuerwehrmänner nahmen ihnen bald jegliche Scheu und das interessante Feuerwehrfahrzeug, das auch noch an vielen Stellen blinkte, gewann an Oberhand.

 

Die Kinder wurden in zwei Gruppen eingeteilt und während die einen im Freien beim Zielspritzen am hölzernen Attrappengebäude ihren Spaß hatten, das die Aktiven Christian Schedlbauer und Robert Preiß überwachten, erklärten der 1.Kommandant Ludwig Fleischmann und seine Aktiven Tobias Früchtl und Wolfgang Eder den Kindern das Fahrzeug und seine Gerätschaften. In diesem Zusammenhang machte Fleischmann den Kleinen deutlich, dass das Moosbacher TSF für Sturmschäden, Hochwasser und Verkehrsregelung ausgerüstet ist sowie für Wasserförderung, Ausleuchten und Absicherung einer Unfallstelle.

Ein Gerät zum Wasser aufsaugen, das aussieht wie ein großer Staubsauger, zeigte Fleischmann den Kindern, ein Stromaggregat, das Strom spendet, wenn es Nacht ist, eine Motorsäge, um Bäume von der Straße wegzuräumen, die der Sturm umgeworfen hat. Sie staunten auch nicht schlecht über die viele Meter Schläuche, welche die Aktiven beim Brand zusammenschließen, um Wasser zum Brandherd transportieren zu können.

Auch ins Feuerwehrauto durften sich einige setzten oder Helme aufsetzen, das sie wie kleine Feuerwehrler aussahen. Auch fragte sie Ludwig Fleischmann, was man macht, wenn es brennt. Denn Notruf betätigen, gab man ihm spontan zur Antwort, seinen Namen nennen und sagen, wo die Unglücksstelle ist.

 

Nach einer guten Stunde verabschiedeten die Feuerwehrmänner die Kinder, die neben viel Interessantem auch viel Spaß erlebten und sich zum Schluss über eine Menge Gummibärchen freuten.

 

Foto: Kerstin Stelzer, Christian Schedlbauer mit Kindergartenkinder

Foto zur Meldung: „Was macht ihr, wenn es brennt“?
Foto: „Was macht ihr, wenn es brennt“?

Den Bund fürs Leben geschlossen

(05.05.2012)

Spalier für Brautpaar Tobias und Stefanie Früchtl

 

Moosbach. Hochzeitsglocken läuteten am Samstag in Moosbach, als sich der Industriemechaniker Tobias Früchtl aus Moosbach und die Alten- und Krankenpflegerin Stefanie Früchtl, geborene Zistler aus Vilzing das Ja-Wort gaben.

 

Die Hochzeitsfeier begann mit dem Abschied des Brautpaares vom Elternhaus, wo ihnen mit Weihwasser das Kreuzzeichen auf die Stirn gezeichnet wurde. Anschließend ging´s zur „Gaglhen“ (Morgenmahl) ins Gasthaus Freund, alsdann in die geschmückte Pfarrkirche, wo Pfarrer Josef Drexler den feierlichen Hochzeitsgottesdienst zelebrierte. In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Rose von Jericho ein, die immer wieder aufblüht, wenn man sie mit Wasser begießt, was man als Symbol für eine belebende Partnerschaft nennen könnte. Er ermahnte schließlich die jungen Leute, eine christliche Ehe zu führen und den Herrgott in ihr künftiges Leben einzubeziehen.

 

Nach der Trauung, die vom Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger musikalisch umrahmt wurde, erwartete das junge Paar ein Spalier der Feuerwehr Moosbach und Teisnach, der Edelweißschützen Moosbach sowie die Altenpflegerinnen vom Pflegeheim Zandt, die Arbeitskolleginnen der Braut.

Zum Schluss hatte die Oma der Braut noch eine Überraschung parat. In einem weißen Käfig warteten sieben weiße Tauben, welche die Braut ins Freie entließ.

 

Mit dem ausgedienten Feuerwehraute der Moosbacher Wehr, chauffierte Gastwirt Freund, der neue Besitzer das Brautpaar zum Burggasthof nach Neurandsberg, wo die weltliche Feier stattfand und Hochzeitslader Hermann Fleischmann aus Moosbach und das Grenzlandtrio für Stimmung und Unterhaltung sorgten.

 

Foto: Xaver Wenzl gratuliert mit Blumen

Foto zur Meldung: Den Bund fürs Leben geschlossen
Foto: Den Bund fürs Leben geschlossen

Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer

(01.05.2012)

Die vier Feuerwehren der Gemeinde trafen sich zur traditionellen Maiübung

 

Tresdorf/Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Ruhmannsdorf, Prackenbach, Moosbach und Tresdorf – zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Ausrichter war dieses Jahr die Feuerwehr Tresdorf unter der Einsatzleitung des 1. Kommandanten Florian Kuffner. Als Übungsobjekt hatten sie sich die Schreinerei Eduard Schlecht ausgesucht.

 

Es handelte sich bei dem Übungseinsatz um einen Schwelbrand, den die vier Wehren unter Kontrolle bringen mussten. Eine starke Rauchentwicklung erschwerte die Bergung der beiden vermissten Personen durch die Atemschutzträger der Feuerwehr Prackenbach.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 9.00 Uhr. Nur wenige Minuten später trafen die Wehren am Übungsort ein. Die FF Ruhmannsdorf übernahm die Wasserentnahme an der Zisterne beim Feuerwehrgerätehaus und stellten mit den Wehren Prackenbach und Moosbach die Wasserförderung zum Brandobjekt her. Erster Löschangriff am Objekt wurde durch den Tank der Feuerwehr Prackenbach getätigt und die Tresdorfer selbst zapften am objektnahen Hydranten an und leisteten ihren Löschangriff.

 

Bei der Abschlussbesprechung, zu der Kommandant Florian Kuffner den neuen KBM Thomas Penzkofer, den 2. Bürgermeister Karl Engl und den Objektbesitzer Eduard Schlecht begrüßte, ließ den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und dankte zum Schluss den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz und dem Objektleiter für die zur Verfügung-Stellung seines Geländes.

 

KBM Thomas Penzkofer freute sich, dass sein erster offizieller Einsatz als KBM in Tresdorf war und lobte die gute Vorbereitung der Übung und den reibungslosen Ablauf, „es ist sehr wichtig, gemeinsam zu üben“ meinte er und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in seiner Position als KBM.

 

In seinem Grußwort erwähnte zweiter Bürgermeister Karl Engl den reibungslosen Ablauf der Übung und dankte den Anwesenden für die Investition ihrer Freizeit für das Ehrenamt Feuerwehr.

 

Objektbesitzer Eduard Schlecht freute sich, dass sich so viele die Zeit genommen hatten, um an der Übung teil zu nehmen, stellte jedoch die Hoffnung heraus, dass der Ernstfall nie eintreffen möge.

Im Anschluss an die Übung lud Schlecht alle Interessierten zu einer Führung in die Holzvergaseranlage ein.

 

Foto. Kommandant Florian Kuffner bei der Abschlussbesprechung 

Foto zur Meldung: Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer
Foto: Übung: Schwelbrand mit zwei Vermissten – 1. offizieller Einsatz des neuen KBM Thomas Penzkofer

Die Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

(26.02.2012)

Viel Lob für die erfolgreiche Durchführung des Festes – Ehrungen und Beförderungen

Die Aktiven waren im letzten Jahr zu 12 Einsätzen gerufen

 

Moosbach. Die Feuerwehr Moosbach hat mit der Einweihung des neuen Gerätehauses und der Segnung des neuen Fahrzeuges im letzten Jahr, ob Arbeitsmäßig oder die Durchführung des Festes, alles vorbildlich mit Elan und Fleiß geschafft, worüber sie mit Recht stolz sein dürfen. Bei der Generalversammlung am Sonntag Nachmittag dankte Vorsitzender Xaver Wenzl allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

 

Zu Beginn der Versammlung im Gasthaus Freund begrüßte er neben 41 Mitgliedern den Ehrenvorsitzenden, Ehrenkommandanten und Schirmherrn beim Fest Max Dorner auch Bürgermeister Xaver Eckl, KBI Christian Stiedl und KBM Johann Sterr und bat die Versammlung um eine Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden, insbesondere für Xaver Baumgartner und Rupert Sterr, die man im letzten Jahr zu Grabe tragen musste.

 

In seinem Bericht erinnerte Xaver Wenzl an die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres, an denen sich der Verein beteiligte. Garten- und Gründungsfeste bei den örtlichen und Nachbarvereinen wurden besucht, einen Bittgang nach Weißenregen organisiert und beim Vereinsausflug der Schützen, Stammtischler und Feuerwehr teilgenommen. Eine Helferfeier wurde ebenfalls organisiert und an der Dorfweihnacht, vertreten durch die Feuerwehrdamen, beteiligt. Neben fünf Vorstandschaftssitzungen hat der Verein drei Kameraden zum 70. und zwei zum 80. Geburtstag gratuliert.

 

In seiner Vorschau nannte Wenzl den Besuch das Starkbierfestes des SV Moosbach am 17. März, das Gartenfest des KuSV Moosbach vom 13.-16.7., das 100-jährige Gründungsfest der FF Oberndorf und diverse Gartenfeste im Gemeindebereich. Abschließend dankte er allen für die Unterstützung und Mithilfe bei den einzelnen Veranstaltungen und die Beteiligung unter anderem bei den kirchlichen Festen und nicht zuletzt für den regen Zuspruch am diesjährigen Faschingsball.

 

Schatzmeister Edwin Schießl gab Rechenschaft über die Finanzen und teilte mit, dass für das Feuerwehrauto aus der Vereinskasse ein Zuschuss von 5 000,- € geleistet wurde. Die Kassenprüfer Johann Haseneder und Johann Thurnbauer hatten die Kasse geprüft und alles in Ordnung vorgefunden, worauf dem Kassenwart per Handzeichen Entlastung erteilt wurde.

 

Der erste Kommandant Ludwig Fleischmann gab in seinem Bericht ein kurzes Resümee ihrer 12 Einsätze. Neben dem Großbrand in Prackenbach war man zu einem Wiesenbrand nach Allmannsdorf gerufen, der jedoch bei Eintreffen bereits gelöscht war. Von den 10 Hilfeleistungen wurde die Wehr unter anderem zu Verkehrsunfälle gerufen und sicherten oder regelten den Verkehr. Desweiteren lag ein Baum über die Fahrbahn am Pfahl oder an der B85 bei Voggenzell und in Viechtafell/Altwies überschlug sich ein PKW.

 

Bei den Übungen erwähnte Fleischmann unter anderem die Maiübung der Gemeindewehren in Moosbach und eine Alarmübung in Viechtafell mit 18 Wehren, bei der die Maschinistenübung und Wasserförderung über lange Schlauchstrecken mit eingebaut wurde. Das größte Augenmerk legte man dabei auf die Alarmierung, denn es wurde von der Übungsstelle aus per Handy von KBM Sterr angerufen. Da der Alarm in die ILS Regensburg aufgelaufen ist, waren die Kameraden aus Cham schneller vor Ort. Dasselbe gilt auch beim Festnetz, da Moosbach die Miltacher Vorwahlnummer hat. Trotzdem wurde es sehr zügig an die ILS Straubing weiter geleitet. Auch ist man dabei auf kleine Alarmierungsschwierigkeiten aufmerksam geworden.

 

Fleischmann berichtete auch von einer Baumfällung in der Rattenberger Straße, die der Feuerwehr 500 € Spende einbrachte. An dieser Stelle bedankte sich der Kommandant bei seinem Stellvertreter Siegfried Engl, von den Löschmeistern, Gerätewarts, Jugendwart und allen Aktiven für die Unterstützung und bat die Kameraden um regere Teilnahme an den Übungen.

 

In die Jahresplanung wurden wieder Leistungsprüfungen im Löschangriff und THL aufgenommen sowie Lehrgänge für Maschinisten, Sprechfunk, TM I und II und Anwender von Absturzsicherung. Zum Schluss erinnerte Fleischmann die Aktiven, dass bei SMS Alarmierungen mit Ja, Nein oder OK bestätigt werden sollte. Auch Freiplätze in Bayerisch Gmein würden immer wieder zur Verfügung stehen. Interessenten sollten sich bei ihm melden.

 

Weitere Informationen des Kommandanten: In diesem Jahr wird in Voggenzell ein Löschteich ausgebaggert und der Verkauf des Mannschaftswagens erbrachte einen Erlös von 2600 €. Außerdem wurden Leder-Stiefel für die ganze Mannschaft angeschafft und fünf Schutzanzüge bestellt, wobei der Verein eine Zuzahlung übernimmt. Angeschafft wurde außerdem eine Schrägtrocknung, Abgasabsaugungsanlage, Hochdruckreiniger, Fahnenmast, Beamer, Digitalkamera, CD-Gerät für´s Auto und einen Kompressor.

 

Jugendwart Thomas Nagl ist für sieben Jugendliche verantwortlich, die neun Übungen und mehrere Unterrichtete meisterten. Sie beteiligten sich am Wissenstest ist Bischofsmais und nahmen an der Gemeinschaftsübung in Tresdorf teil. Für dieses Jahr steht wieder eine Gemeinschaftsübung auf dem Programm, Wissenstest, Erweiterung der Abzeichen und Nachwuchssuche.

 

Bürgermeister Xaver Eckl bestätigte der Feuerwehr in seinem Grußwort die Erfüllung aller Pflichtveranstaltungen und lobte die erfolgreiche Durchführung des Festes. Er erwähnte, dass der Zuschuss für das neu erbaute Feuerwehrhaus nach Verhandlungen doch noch gewährt wurde. Den Atemschutz ansprechend, meinte er, dass er durch die angrenzenden Wehren ausreichend abgedeckt ist. Einziges Manko seien die Anfangsschwierigkeiten bei der Alarmierung über die ILS in Straubing, durch die Verzugszeiten entstehen. Eckt dankte zum Schluss besonders dem Jugendwart und dem Gerätewart, sowie der Vorstandschaft für ihr Engagement.

 

KBI Christian Stiedl lobte in seinem Grußwort den Zusammenhalt in der Moosbacher Wehr, der durch das gelungene Fest erkennbar war. Die Probleme bei der ILS ansprechend, meinte er, dass die Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Landkreisen bekannt sind. Durch Alarmübungen und weitere technische Verbesserungen wird sie verlässlicher werden.

Stiedl erwähnte auch den Brand in Prackenbach. Dabei war wichtig zu sehen, dass die Wasserversorgung an der Einsatzstelle durch die Ortswehren gut gesichert werden kann. Ebenso wichtig ist, dass Ortsfeuerwehren durch die Ortskenntnis große Vorteile gegenüber Stützpunktwehren bieten und dadurch unverzichtbar sind. Stiedl sprach auch die Brandlasten bei Hausbränden, die in Zukunft durch Photovoltaik und Dämmmaterialien immer höher werden. Zudem erwähnte er, dass für die Sicherung des Brandschutzes die Gemeinde zuständig ist und nicht der Feuerwehrverein.

 

Ein besonderes Lob zollte der KBI für die Durchführung des Jugendleistungsabzeichens in Moosbach beim Fest. Es sei Vorbildhaft auch für die anderen Gemeinden im Bereich Regen und lobte schließlich die hervorragende neue Ausrüstung (Auto und Haus), mit der man gut gerüstet sei für zukünftige Aufgaben.

 

Lehrgänge und Prüfungen

Den Truppmann II hat Marcel Heidler abgelegt und am Truppführerlehrgang hat Matthias Fleischmann, Michael Schnitzbauer und Martin Sterr teilgenommen.

Den Funkerlehrgang haben Stefan Fleischmann, Michael Hauptmann und Andreas Schötz belegt.

Mit Ärmelabzeichen wurde ausgezeichnet: Für 10 Jahre Nicole Stelzl und für 30 Jahre Hans Eckl und Ulrich Schötz.

Befördert wurden zum Feuerwehrmann Andreas Högerl und zum Löschmeister Franz Wenzl.

Mit Handschlag in die Feuerwehr übernommen wurden: Mathias Kolmer, Walter Schmid und Alfred Höcherl.

Mitgliederehrungen:

Für 50 Jahre: Johann Engl, Georg Häußler, Xaver Haberl,

Für 60 Jahre: Rudolf Klingl, Simon Schnitzbauer, Otto Wenzl und Christian Winzinger.

 

Foto: stehend: Vorsitzender Xaver Wenzl, KBI Christian Stiedl, Kommandant Ludwig Fleischmann und Bürgermeister Xaver Eckl

sitzend: Georg Häußler, Rudolf Klingl, Otto Wenzl, Johann Engl

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück
Foto: Die Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Ein gelungener Feuerwehrball – Der Auftritt der Black Diamonds entpuppte sich als Volltreffer

(11.02.2012)

Gut 200 Ballbesucher, überwiegend Kostümiert, tummelten sich beim Faschingsball

 

Moosbach. Die sibirischen Temperaturen ließen die Feuerwehrverantwortlichen keinen überwältigenden Besuch erwarten. Doch wenn man auch mit der wahnsinnigen Besucherzahl des Landjugendballes vor zwei Wochen nicht konkurrieren konnte, waren die Feuerwehrverantwortlichen mit den über 200 Gästen, die den Kerscher-Saal voll besetzten, sehr zufrieden.

 

Es war in der Tat ein schöner, lustiger Ball mit einem gemischten Publikum mit Jungvolk, Mittelalter und einigen Junggebliebenen, die voll auf ihre Kosten kamen, denn die Feuerwehr hat es wieder einmal verstanden, die Besucher mit zu reißen und ihnen von Anfang bis zum Schluss einen vergnügten und turbulenten Abend boten.

 

Einfallsreich Kostümierte unter die sich eine Gruppe der Feuerwehr mit aufgeblasenen Gemüsesorten mischte. Auch eine gewichtige Prinzessin tauchte auf, die zum Hinsetzen zwei Stühle benötigte, ein Ärzteteam mit Patienten und sogar Sissi und Franz Josef und Raumfahrer beehrten den Feuerwehrball. Auch mit der flotten Band „Vorwald Express“ aus Völling hatte man eine gute Wahl getroffen, die unentwegt die Tanzhungrigen auf´s Parkett lockten. Sie zauberten aus ihrem reichhaltigen Repertoire Fetziges, Bayerisches und modere Rhythmen und brachten mit Schunkelwalzer eine tolle Stimmung in den Saal, wobei sie die Jugend auf die Bänke lockte, die stürmisch mit klatschten.

 

Xaver Wenzl, der Boss der Moosbacher Feuerwehr begrüßte die Ballbesucher sehr herzlich, unter die sich auch etwas später, von einer Versammlung kommend, Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin mischte. Neben den übrigen Gästen hob Wenzl die vielen jungen Leute und die örtlichen Vereine hervor und hieß im Besonderen die Bergler Feuerwehr willkommen, die jedes Jahr mit einer großen Truppe den Ball bereichern sowie die Wehr aus Ruhmannsdorf und die Kath. Landjugend Krailing.

 

Nach fast zwei Stunden Schwitzperiode war Maskenprämierung angesagt. Sieben toll kostümierte Gruppen präsentierten sich bei einer Polonaise, wobei es der Jury ganz schön schwer fiel, die Originellsten gerecht einzuordnen. Schließlich entschied man sich für die aufgeblasenen Früchte aus der Feuerwehrriege für den ersten Preis. Vater Abraham mit seinen Schlüpfen aus der Bergler Wehr wurde der 2. Rang zuerkannt und das Team aus dem Krankenhaus, aus der Moosbacher Jugend kommend, ergatterte sich schließlich den 3. Platz. Es folgten Sissi mit Kaiser Franz und Kardinal, eine gewichtige Prinzessin, Raumfahrer und Schwammerlsucher, die alle von der Feuerwehr mit einem Preis für ihre Mühe bedacht wurden.

 

Das Highlight des Abends war ohne Zweifel der Auftritt der Black Diamonds aus Kirchaitnach. Ihre Showeinlage mit wechselndem Outfit war eine absolute Schau. Die gelenkigen Beine der quicklebendigen Mädels mit ihren kurzen Röckchen flogen über das Parkett, von denen die Männerwelt besonders angetan war. Stürmischer Beifall und Zugaberufe begleiteten sie.

 

Schließlich konnten die Ballbesucher aus der Tombola noch schöne Preise mit nach Hause nehmen. Den Sponsoren, Helfern und Losverkäufern dankte Wenzl sehr herzlich. Mit Stimmungsmelodien wurde noch lange das Tanzbein geschwungen und es herrschte eine tolle Stimmung bis schon im Osten der neue Morgen graute. Fazit der Ballbesucher: Die Feuerwehr hat wieder einmal bewiesen, dass sie nicht nur Brände löschen kann, sondern auch zu Feiern versteht. mh

 

Foto: 1 – Prinzessin (5.Preis), 2 – Raumfahrer (6.), 3- Sissi mit Fran und Kardinal (4), 7 – Krankenhaus (3),

5 – Abraham und seine Schlümpfe (2), 6 – Früchte (1), 7 – flotte Tänzer mit re. BM Eckl und einer jungen Tänzerin und Gattin Conny und ein junger Tänzer 8 und 9 – Black Diamond

Foto zur Meldung: Ein gelungener Feuerwehrball – Der Auftritt der Black Diamonds entpuppte sich als Volltreffer
Foto: Ein gelungener Feuerwehrball – Der Auftritt der Black Diamonds entpuppte sich als Volltreffer

Perfekt im Löschangriff der Variante I – Stefan Pritzl sprang als Ergänzer ein

(30.10.2011)

Auch drei junge Damen meisterten ihre Aufgaben mit Pravur

 

Prackenbach. In der Ausbildung gibt es bei der Feuerwehr Prackenbach keinen Stillstand. Erst am Samstag ist der Nachwuchs wieder zu einer Leistungsprüfung im Löschangriff der Variante I angetreten. Dank der perfekten und gewissenhaften Ausbildung durch Jugendwart Stefan Penzkofer haben dabei acht junge Mitglieder die Prüfung in den Stufen I und II mit Erfolg geschafft. Darunter waren auch drei junge Damen, die ihren männlichen Kollegen in nichts nachstanden.

 

Als Gruppenführer fungierte eine Dame, die ihre Befehle präzise an den Tag legte, wobei unter anderem das Kuppeln der Saugleitung sowie die verschiedenen Knoten beherrscht werden mussten.

 

Unter den aufmerksamen Augen der Schiedsrichter Bernhard Hacker aus Viechtach, 2. Kdt. Siegfried Engl und 1. Kdt. Franz Holzapfel legte die Mannschaft eine fehlerfreie Arbeit an den Tag. Als interessierte Zuschauer war Vorstand Alfons Krieger, der sich bei jeder LP über den Stand der Truppe informiert sowie Jugendwart Stefan Penzkofer.

 

Bernhard Hacker lobte die junge Truppe, welche die Prüfung mit Erfolg abgelegt hatten. „Ihr habt einen super Aufbau hingelegt und ruhig gearbeitet“, betonte er und dankte dem Ergänzer Stefan Pritzl sowie der ganzen Truppe für ihren Einsatz.

 

Nach der Übergabe der Abzeichen gratulierten auch Ktd. Franz Holzapfel den jungen Feuerwehrleuten, dass sich wieder Zeit genommen haben. Er lobte die gute Arbeit, sowohl bei den Übungen, als auch bei der Abnahme. In Prackenbach sei es die 83. Gruppe seit 1963, die eine Leistungsprüfung im Löscheinsatz abgelegt haben, merkte er an. Sein Dank galt dem Ergänzer Stefan Pritzl, dem Jugendwart und den Helfern für die Ausbildung der Truppe und erwähnte dankender Weise, dass Vorstand Krieger bei der Ausbildung jeder Gruppe anwesend ist, um sich am Ausbildungsstand der Feuerwehr zu informierten.

Anschließend lud er alle zum Pizzaessen ein.

 

Abgelegt haben die Leistungsprüfung:

GF Stefanie Bartl und MA Christian Gierl beide Stufe 2 (Silber), ATF Jennifer Zedler, ATM Rebecca Mimel, WTF Johannes Högerl, WTF Martin Löbel, STF Andre Achatz, STM Andreas Braun alle Stufe 1 (Bronze).

ME Stefan Pritzl (Ergänzer) Stufe 6 (Gold-Rot). 

 

Foto: Franz Holzapfel, Siegfried Engl, Bernhard Hacker, Jennifer Zedler, Andreas Braun, Rebecca Mimel, Andre Achatz, Martin Löbel, Stefan Pritzl, Johannes Högerl, Christian Gierl, Stefanie Bartl.

Foto zur Meldung: Perfekt im Löschangriff der Variante I – Stefan Pritzl sprang als Ergänzer ein
Foto: Perfekt im Löschangriff der Variante I – Stefan Pritzl sprang als Ergänzer ein

Die Feuerwehr lud zur Abschluss- und Helferfeier ein - die Verantwortlichen sagten Dankeschön

(28.10.2011)

Drei gelungene Festtage bei der Einweihung des neuen Gerätehauses und Fahrzeug

 

Moosbach. Die Feuerwehr blickte am Freitag in Wort und Bild noch einmal auf die Feierlichkeiten zur Gerätehaus- und Fahrzeug- Weihe vom 13. bis 15. Mai dieses Jahres zurück, das sie im Rahmen einer harmonischen Abschlussfeier abschlossen, was bei idealen Witterungsbedingungen mit einem gelungenen Fest gekrönt war.

 

Eine fröhliche Gruppe fand sich im neuen Feuerwehrgerätehaus ein und man merkte es ihnen an, dass alle Spannung der anstrengenden Tage des dreitägigen Festes überstanden sind. Xaver Wenzl in seiner Eigenschaft als Vorsitzender begrüßt alle Anwesenden, insbesondere den Schirmherrn, Ehrenkommandanten und Ehrenvorstand Max Dorner sehr herzlich und entschuldigte Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl, der erkrankt bzw. verhindert war.

 

Nach einem ausgiebigen Abendessen erinnerte Festleiter Mirko Penzkofer an das harmonische Fest, das ein Teil der Mitglieder am 9. Oktober mit einer Dankeswallfahrt abschlossen. Das Programm wurde gut angenommen, sagte er. Sei es beim Jugendtag am Freitag und bei der Bayerischen Jugendleistungsprüfung, als jede Menge Leute die Abnahme verfolgten, oder bei der Vorführung des Feuerwehrautos.

 

Dann dankte Penzkofer den Organisatoren des Festausschusses, ohne die man ein solches Fest nicht stemmen könnte und den vielen einzelnen Personen, die ihren Beitrag geleistet haben. Dabei hob er auch den verstorbenen Franz Holzapfel hervor, der unter anderem das Festbüro unterstützte und bat die Anwesenden um eine Gedenkminute für ihn.

Dankend erwähnte der Festleiter den Schirmherrn Max Dorner und seine großzügige Spende der Floriansfigur, Pfarrer Josef Drexler für den Gottesdienst und die Segnung, Alfred Höcherl, Christian Schedlbauer, Manfred Meindl und Helmut Eckl. Er erwähnte auch die Grundstückseigentümer sowie Hans Preiß, Florian Hackl, Josef Eckl und Rudi Kerscher, die Gemeindeverwaltung sowie Matthias Kolmer, Harald Eder, Antonia Nagl und nicht zuletzt die Gesamtbevölkerung, die sich beim Dorfschmuck engagierten.

 

Auch für Kommandant Ludwig Fleischmann war es ein Bedürfnis, allen zu danken, die in irgend einer Weise zum Gelingen des Festes beigetragen haben, dass man es gut über die Bühne brachte. Dazu leistete einen großen Beitrag der Festleiter Mirco Penzkofer, dem er mit einem Geschenkkorb für einen „lockeren Abend“ dankte und wünschte noch einen fröhlichen und geselligen Abend.

Mit einem Film vom Fest wartete Matthias Kolmer auf. Der Film kann gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erworben werden.

 

Anschließend dankte Penzkofer bzw. Ludwig Fleischmann noch einmal dem Festausschuss und weiteren Einzelpersonen mit einem Erinnerungsgeschenk: Xaver Wenzl, Alfons Eckl, Ludwig Fleischmann, Siegfried Engl, Mirco Penzkofer, Edwin Schießl, Waltraud Kerscher, Thomas Nagl, Christian Schedlbauer, Robert Stelzl, Johann Schedlbauer, Robert Preiß sowie Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Xaver Eckl, Alfred Laumer, Matthias Kolmer und Margarete Holzfurtner.

 

Foto: Xaver Wenzl, Harald Eder, Alfons Eckl, Waltraud Kerscher, Mirko Penzkofer, Max Dorner, Edwin Schießl, Robert Stelzl, Alfred Laumer, Matthias Kolmer, Thomas Nagl, Siegfried Engl, Christian Schedlbauer, Mararete Holzfurtner, Ludwig Fleischmann.

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr lud zur Abschluss- und Helferfeier ein - die Verantwortlichen sagten Dankeschön
Foto: Die Feuerwehr lud zur Abschluss- und Helferfeier ein - die Verantwortlichen sagten Dankeschön

Objektbesichtigung in der Biogasanlage bei Michael Högerl

(15.10.2011)

Führungskräfte der vier Gemeindefeuerwehren informierten sich

 

Prackenbach. Die Feuerwehr Prackenbach sowie eine Abordnung der FF Tresdorf, Moosbach und Ruhmannsdorf besuchte die Biogasanlage der Familie Högerl, eine von ca. sechs hochmodernen Einrichtungen, die im Landkreis Regen in einer ca. einjährigen Bauzeit bereits in Betrieb genommen wurde. Die Erzeugung von Biogas erfolgt aus der Vergärung organischer Stoffe.

 

Nach dem der 1. Kdt. Franz Holzapfel die Anwesenden begrüßt hatte, erklärte der Besitzer Michael Högerl den Ablauf der Anlage sowie die ganzen Sicherheitsvorrichtungen.

 

Die Biogasanlage besteht aus dem Gärbehälter, Reaktor, Vermenter oder Faulbehälter genannt, mit einem Volumen von 1.400 cbm, in dem der mikrobiologische Abbau des Substrates stattfindet. Er wird im Falle von der Familie Högerl mit Gülle, Grassilage, Futterreste und Maissilage gefüllt. Das durch Erwärmen und Rühren des Gärsubstrates entstehende Biogas wird in einer Folienhaube auf dem Gärbehälter gespeichert. Der zurückbleibende Gärrest wird in der Landwirtschaft als Dünger verwendet, da er sämtliche, im Substrat erhaltende Pflanzennährstoffe enthält. Das erzeugte Gas gelangt in das BHKW (Blockheizkraftwerk), wo Strom und Wärme gewonnen wird. Von der Wärme, die bei der Stromerzeugung anfällt, beheizt Högerl sein ganzes Anwesen und versorgt auch noch drei Nachbarn mit Wärme.

Die Biogasanlage, die Tag und Nacht in Betrieb ist, bringt 99 KW elektrische Leistung und die thermische Leistung beträgt 130 KW.

 

Auf die Frage der Feuerwehr, was bei einem Brandunglück unternommen werden kann, erklärte Högerl, dass der Motor abgestellt und der Gasschieber geschlossen werden muss.

Zu den Sicherheitsvorrichtungen erkläre Högerl, dass er sich mit seinem Sohn einer Schulung unterzogen hat, denn die Biogasanlage muss ständig überwacht werden. Selbst die kleinste Veränderung des Ablaufes wird an seinem Handy, das er ständig bei sich trägt, angezeigt.

Högerl erklärte unter anderem auch, dass gasführende Teile der Biogasanlage gegen chemische und witterungsbedingte und in gefährdeten Bereichen gegen mechanische Einflüsse und Beschädigungen geschützt sein müssen, so auch räumliche Bereiche, in denen auf Grund der örtlichen und betrieblichen Verhältnisse eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann.

 

Nach der Objektbesichtigung begab man sich in den Schulungsraum im Feuerwehrhaus, wo Konrad Fischer von der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft einen Vortrag über Gasgefahren hielt.

Anschließend lud die Familie Högerl die Feuerwehrmitglieder und alle Interessierten zu einer Brotzeit ein.

 

Foto: vo re. Kommandant Ludwig Fleischmann (Moosbach), Michael Högerl, FF Vorstand von Pr. Alfons Krieger

Foto zur Meldung: Objektbesichtigung in der Biogasanlage bei Michael Högerl
Foto: Objektbesichtigung in der Biogasanlage bei Michael Högerl

Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche

(07.10.2011)

18 Feuerwehren aus drei Landkreisen übten den Ernstfall

 

Viechtafell/Moosbach. So viele Feuerwehren auf einmal hat Viechtafell noch nie gesehen. Zum Glück war es nur eine Übung, zu der sich im Rahmen der Brandschutzwoche 18 Wehren aus den Landkreisen Straubing/Bogen, Cham und Regen mit der Moosbacher Wehr zu einer Alarmübung beim Brandobjekt des Wolfgang und Florian Hackl in Viechtafell zusammentrafen, wobei sich die Bevölkerung, von denen das ganze Dorf auf den Beinen war, wieder einmal ein Bild von der Aktivität ihrer Feuerwehren machen konnte. Angenommen war ein Brand im Lager und Gerätehaus, wobei sich die Brandbekämpfung im Ernstfall dadurch erschweren könnte, da sich alle Bereiche des Anwesens (Scheune, Pferdestall, Heizöltanks, Wohnhaus und Garagen) in unmittelbarer Nähe befinden.

 

Die Alarmierung für den Sirenenalarm erfolgte um 13.40 Uhr über Handy, was in die ILS Regensburg aufgelaufen ist. Im Landkreis Cham wurde per Funksammelruf alarmiert. Erst dann wurde der Alarm nach Straubing weitergeleitet, was einen Zeitunterschied von 10 Min. betrug. Fast gleichzeitig mit Moosbach trafen nach und nach die einzelnen Wehren ein, wobei die Viechtacher mit ihrem kompletten Zug, Miltach, Rattenberg und Prackenbach mit zwei Fahrzeugen sowie der Katastrophen-Zug Linden unter der Leitung von Anton Zitzelsberger mit vier Wehren (Linden, Altnußberg, Kollnburg, und Sohl) anrückten.

 

Unter der Einsatzleitung von Kdt. Ludwig Fleischmann erfolgte dann alles reibungslos. Die Moosbacher Wehr mit seinem Objektleiter 2. Ktd. Siegfried Engl war am Brandherd eingesetzt. Eine B-Leitung wurde vom Hydrant bei Gregori zum Verteiler Objekt gelegt. Schließlich rückte Prackenbach und Altrandsberg zum Innenangriff an. Im vernebelten Raum kam auch die Wärmebildkamera zur Rettung der Vermissten zum Einsatz.

 

Die 1. Förderleitung zur Wasserzufuhr über 700 m wurde von den Wehren Ruhmannsdorf- Eismannsberg- Oberndorf und Neurandsberg unter Abschnittsleiter Andreas Früchtl aufgebaut. 2. Förderleitung unter Abschnittsleiter Mirco Penzkofer FF Moosbach ebenfalls über 700 m nur ein paar Minuten später, unterstützt vom SW2000 Ruhmannsfelden mit den Wehren Wolfersdorf, Harrling, Siegersdorf und Tresdorf. Bei der dritten Förderleitung über 800 m war die Katastrophenschutzeinheit Linden mit ihren vier Wehren im Einsatz. Zuständig war Anton Zizelsberger als Abschnittsleiter.

 

Bei der Abschlussbesprechung konnte der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann neben den Einsatzkräften unter anderem Bürgermeister und LR-Kandidat Xaver Eckl mit seinem Gemeinderat, KBI Manfred Sussbauer vom Str-bereich, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Marcz, KBM Thomas Penzkofer sowie KBM Johann Sterr, dem er für die Alarmierung dankte sowie Anton Zizelsberger aus Linden und einen großen Stab von Führungskräfte begrüßen.

Dankend erwähnte er seine Kameraden  für die tatkräftige Unterstützung sowie allen Wehren, die sich bei den kalten Temperaturen Zeit genommen hatten.

Nicht zuletzt dankte er Wolfgang und Florian Hackl für die Zurverfügungstellung des Objekts und die gestifteten Getränke. Zur Übung selbst sagte Fleischmann, dass man sie organisiert habe, weil man mehrere Optionen ins Auge fasste. Vor allem, ob die Handy-Alarmierung von hier funktioniert. Denn vom Festnetz läuft die Alarmierung sowieso in der ILS-Regensburg auf. KBM Hans Sterr hatte die Alarmierung vorgenommen, die in die ILS Regensburg aufgelaufen ist und erklärte dabei, dass sie zur ILS Straubing gehören. Sein Kommentar war, dass die Leitstellen super gearbeitet haben.

 

KBI Christian Stiedl begrüßte alle Anwesenden der vielen Wehen insbesondere auch aus dem LK Straubing/Bogen und Cham zur Übung, die aus dem Grund angenommen wurde, weil das System zum Schlauchweg von Landkreis zu Landkreis verschieden sei. Es sei wichtig, dass wir unsere Grenzen wissen, wie es läuft. Da noch so manche Schwierigkeiten bei der Alarmierung auftreten, insbesondere bei der Landkreisübergreifenden Phase, ist die Einsatzleitung gefordert, dass man alles in den Griff bekommt.

Aber es hat alles geklappt, auch die Alarmierung, lobte der Inspektor und dankte allen für ihr Kommen.

 

Bürgermeister Xaver Eckl hieß alle im Namen der Gemeinde Prackenbach herzlich willkommen und dankte der ganzen Mannschaft für den super Ablauf. Wenn es auch immer wieder Probleme gibt, bis der Notruf in Regensburg ankommt, ist das eine reine Übungssache. Es habe ja alles super geklappt, meinte Eckl. Er dankte allen, dass sie sich die Zeit genommen hatten für die Feuerwehr und für die Sicherheit unserer Bürger und sprach den Führungskräften ein großes für die Organisation aus mit der Bitte: „Steht weiterhin zur Feuerwehr.“

 

Foto: Ludwig Fleischmann bei der Abschlussbesprechung

         

Foto zur Meldung: Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche
Foto: Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche

Der heilige Florian, geschaffen von Kunstmaler Hans Höcherl

(23.05.2011)

Seit Mai ziert der Patron der Feuerwehr das neue Gerätehaus

 

Moosbach. An vielen katholischen Häusern sieht man das Bild eines römischen Offiziers mit Helm und Fahne, ein Wassergefäß in der Hand, womit er das Feuer eines brennenden Hauses löscht. Das ist der Hl. Florian, der besonders als Patron in Feuergefahr und Wassernot vom gläubigen Volke verehrt wird.

 

Dieses Motiv hat sich die Feuerwehr Moosbach für ihr neues Gerätehaus ausgesucht, das kurz vor der Einweihung innerhalb von vier Wochen durch die begabten Hände von Kunstmaler Hans Höcherl vom leeren weißten Blatt bis zum ausgearbeiteten Entwurf entstanden ist. Es ist ein gemaltes Mosaik und besteht aus 400 Einzelfeldern, von denen das kleinste einen Quadratmillimeter und das Größte Feld 40 Mal 50 mm misst. Der Künstler hat es als verklärtes, beinahe transparentes Wesen dargestellt.

 

Wer war der Hl. Florian, den viele Menschen als Patron der Feuerwehr verehren, über das wohl die Wenigsten Bescheid wissen? Darum möchte Hans Höcherl besonders die Feuerwehrmitglieder aufklären und ihnen erzählten, was die Legende über ihren Patron berichtet.

 

Der Hl. Florian und Märtyrer soll deutscher Herkunft und in Zeiselmauer, unweit von Wien geboren sein und lebte später als römischer Beamter in Cetium (St. Bölten). Da zu dieser Zeit unter Diokletian erneut eine Christenverfolgung ausbrach, jedoch die Meisten nicht zum Abfall zu bewegen waren, warteten schon viele Gläubige, darunter auch Soldaten in den Gefängnissen auf ihren Tod.

Florian machte sich auf den Weg, um ihnen beizustehen und stieß auf einen Trupp Soldaten, die ihn, weil er sich auch offen als Christ bekannte, zu Stadthalter Aquilinus brachten. Als dieser ihn nicht zum Umkehren bewegen konnte, ließ ihn der Stadthalter foltern und in den Fluten der reißenden Enns ertränken. Dabei wurde ihm ein Stein um den Hals gebunden, doch keiner wollte den verdienten Offizier in die Tiefe stoßen, bis sich ein junger Mensch herandrängte und dem Gefesselten von Rückwärts einen Stoß gab, so dass er über die Brücke in den Fluss stürzte. Als der „Henker“ sich von seiner Tat überzeugen wollte, war er plötzlich erblindet. Das geschah im Jahre 304.

 

Die Reliquien des Heiligen wurden von Gläubigen geborgen. Später erbaute man an seiner Grabstätte eine Kapelle, um die herum sich fromme Einsiedler niederließen. Daraus entstand das berühmte Stift des Augustiner Chorherrn St. Florian in Linz. Polen, Krakau und Wien verehren St. Florian als ihren Patron.

 

Aus der Legende geht ebenfalls hervor, dass die Leiche des Heiligen vor der Woge des Flusses, mitsamt dem Stein emporgehoben und an einen erhöhten Ort getragen worden sei, wo ihn alsbald ein Adler verteidigte. Auf Geheiß des Märtyrers, der einer Matrone im Traum erschien, sollte sie den Leichnam an einem bezeichneten Ort beerdigen. Die Ochsen, konnten jedoch nach längerer Zeit den Leichnam nicht mehr ziehen und blieben ermattet und durstig stehen. Die Christin flehte inständig zu Gott um Hilfe und plötzlich sprudelte eine Quelle frischen Wassers aus dem Boden und erquickte die lechzenden Tiere, die munter weiter ihres Weges zogen. Die Matrone mit Namen Valeria legte ihn in ein schönes Grab und Gott verherrlichte seinen treuen Diener durch viele Wunder. Im Floriansbrunnen spendet die Quelle noch heute Wanderern und Pilgern ihr kräftiges, erquickendes Wasser.

 

Dargestellt wird der Heilige am neuen Feuerwehrhaus in Moosbach mit Helm und Fahne, mit einem Wasserkübel in der Hand, ein brennendes Haus löschend und neben ihm den Mühlstein.

Seine Patronate sind sehr vielfältig: Gegen Feuer und Wassergefahr, Kämpfe, Sturm, Unfruchtbarkeit der Felder, Dürre. Er ist auch Schutzheiliger der Bierbrauer, Hafner, Böttcher und Kaminfeger.

Foto zur Meldung: Der heilige Florian, geschaffen von Kunstmaler Hans Höcherl
Foto: Der heilige Florian, geschaffen von Kunstmaler Hans Höcherl

Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen

(30.04.2011)

Traditionelle Maiübung der vier Wehren der Gemeinde mit Altrandsberg aus der Nachbargemeinde

 

Moosbach/Prackenbach. Seit vielen Jahren ist es schon Tradition, dass sich am 1. Mai die vier Wehren der Gemeinde Prackenbach – Moosbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf und Prackenbach) zu einer Gemeinschaftsübung zusammenfinden. Dieses Jahr hat man auch die Nachbarwehr Altrandsberg eingeladen, die sich mit der Wärmebildkamera beteiligten. Ausrichter war die Feuerwehr Moosbach unter der Einsatzleitung des 1. Kdt. Ludwig Fleischmann.

 

Aus organisatorischen Gründen wurde heuer die Übung auf Samstag, 30. April vorverlegt, weil es am Sonntag zur herkömmlichen Übungszeit für den Gottesdienst störend gewesen wäre, da man sich als Übungsobjekt das ehemalige Gasthaus Stubenhofer-Sterr ausgesucht hatte, das sowohl unmittelbar an der Hauptstraße, als auch gegenüber der Kirche liegt.

 

Bei dem Übungseinsatz handelte es sich um einen angenommenen Schwelbrand. Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Bergung der drei vermissten Personen durch die Atemschutzträger.

 

Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte um 15.00 Uhr. Drei Minuten später war die Moosbacher Wehr am Übungsobjekt. In fünf Minuten (fast gleichzeitig) trafen die Ruhmannsdorfer und die Altrandsberger ein, acht Minuten nach der Alarmierung war Prackenbach am Übungsobjekt und nach 12 Min. Tresdorf. Die erste der drei vermissten Personen war bereits nach 10 Min. aus dem verrauchten Gebäude und nach 14 Min. die zweite Person geborgen. Für die dritte vermisste Person dauerte es 20 Min., da das Opfer in der Kühlanlage war und die Wärmebildkamera die Türe nicht erkannte.

 

Bei der Moosbacher Wehr, die einige Meter unterhalb des Brandobjekts den Oberflurhydranten anzapften, hieß es bereits nach acht Minuten „Wasser marsch“. Die Ruhmannsdorfer Wehr baute ab der Zisterne beim Anwesen Kerscher in der Pfarrhofstraße auf und meldeten nach 12 Min. Wasser und die Tresdorfer bezogen das Wasser vom Oberflurhydranten beim Pfarrhof und konnten nach 20 Min. liefern. Zudem hat die Prackenbacher Wehr um 14 Min. nach der Alarmierung den Lüfter eingesetzt.

 

Bei der Abschlussbesprechung begrüßte Kdt. Ludwig Fleischmann alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, den 2. Bürgermeister Karl Engl, KBM Hans Sterr und den Ehrenkommandanten und – Vorsitzenden Max Dorner. Dankend erwähnte er die Wirtsleute für die zur Verfügungsstellung des Objekts und bot allen verschiedene Durstlöscher an, welche die Feuerwehr zur Verfügung gestellt hatte. Zu den Altrandsbergern gewandt, meinte er, dass diese gemeinsamen Übungen die Kameradschaft fördert und hoffe, dass wir auch in ihrem Sinne gehandelt haben.

 

KBM Hans Sterr bedankte sich bei allen, welche die Übung mitgemacht hatten, insbesondere auch bei der Altrandsberger Wehr. „Ihr habt ruhig gearbeitet und es hat wunderbar geklappt“ lobte er die Kameraden und wünschte ein schönes Wochenende.

Zweiter Bürgermeister Karl Engl dankte in seinem Grußwort den Wehren im Namen der Gemeinde für ihren Übungseinsatz, zu dem sie sich Zeit genommen hatten und honorierte auch die Aktiven aus dem Nachbarlandkreis. Auch 2. Kommandant Siegfried Engl dankte den zahlreich erschienenen Kameraden und lobte sie für den ruhigen Aufbau.

Fazit von Ludwig Fleischmann: Dadurch, dass wir 3 B- Leitungen verwendet haben, war das Wasser vom Ortsnetz ausreichend.

 

Foto: v.li. KBM Hans Sterr, Max Dorner, 4.v.li. Ludwig Fleischmann, 8.v.li. 2. Kdt. Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen
Foto: Schwelbrand im ehemaligen Gasthaus mit drei vermissten Personen

Die Feuerwehr testet das süffige Festbier

(06.04.2011)

Moosbach. Die Einweihung des neuen Gerätehauses und des neuen Feuerwehrfahrzeug, das vom 13. bis 15. Mai über die Bühne geht, rückt immer näher. Und weil man zu einem Fest, bei dem auch viele Gäste eingeladen sind, ein süffiges Bier braucht, hat sich am letzten Samstag eine Gruppe nach Rhan bei Schönthal im Landkreis Cham aufgemacht, um den süffigen Gerstensaft zu testen, den man dann in Auftrag gab.

 

Doch vorher stand eine ausführliche Brauereibesichtigung auf dem Programm, bei dem Geschäftsleiter Dr. Alois Plößl die Moosbacher durch den modernen vollautomatischen Betrieb führte, der vor zwei Jahren zusammen mit der ganzen Ortschaft Rhan ihre 725 -Jahr-Feier beging.

 

Rhanerbräu ist nicht nur die älteste Familienbrauerei in Ostbayern. Sie zählt daneben auch noch zu den 15 ältesten Unternehmen Deutschlands und zu den weltweit fünf ältesten Brauereien, die von Gründung an bis heute ohne Unterbrechung Bier braut.

 

Nach der interessanten Führung lud Geschäftsleiter Dr. Alois Plößl die Besucher zu einer Brotzeit ein, wo die Gäste ausgiebig Gelegenheit hatten, das Festbier zu testen. Unter den Biertestern, die Kommandant Ludwig Fleischmann herzlich begrüßte, befand sich unter anderem auch Vorstand Xaver Wenzl, Schirmherr Max Dorner und Festleiter Mirco Penzkofer. Bei einer feuchtfröhliche Feier und guter Unterhaltung gelangte die Gruppe zur einhelligen Meinung, mit dem Festbier der Brauerei Rhan eine gute Wahl getroffen zu haben.

 

Foto: v.re. 4. Ludwig Fleischmann, 6. Mirco Penzkofer, 7. Alois Plößl,

 v.li, 3. Schirmherr Max Dorner, 7. Vorstand Xaver Wenzl

Foto zur Meldung: Die Feuerwehr testet das süffige Festbier
Foto: Die Feuerwehr testet das süffige Festbier

Drache „Grisu“ erwartet Gäste

(04.04.2011)

Moosbach. Er begrüßte bereits die Festbesucher beim 130 – jährigen Gründungsfest der FF vom 27.-30 Juni 2003. Nun steht der überdimensionale Drache wieder seit Samstag neben der Ortsstraße nach Moosbach und kündigt  die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses und des neuen Fahrzeuges vom 13. - 15. Mai an.

 

Viele Festausschussmitglieder, Aktive und Damen haben ihn damals im Anwesen des Vorsitzenden Xaver Wenzl geschaffen. Mit Hut ist „Grisu“ über vier Meter groß.

Mit seinem roten Hut und einem Feuerwehrschlauch im Arm, wird er sogar nachts durch Scheinwerferlicht zu einem „Hingucker“ für alle Vorüberfahrenden. Getauft wurde er damals von Mirco Penzkofer, der ihm den Namen „Grisu“ gab.

Foto zur Meldung: Drache „Grisu“ erwartet Gäste
Foto: Drache „Grisu“ erwartet Gäste

Gefahren durch Photovoltaikanlagen

(19.03.2011)

Gefahren durch Photovoltaikanlagen

Hans Reiner klärte Aktive der FF auf

 

Moosbach. Was die Freiwillige Feuerwehr in der letzten Zeit wiederholt beschäftigt, ist die Frage, welche Gefahren sie bei einem Ernstfall ausgesetzt sind, wenn sie zu einem Gebäudebrand gerufen werden, auf dem eine Photovoltaikanlage installiert ist.

 

Der 1. Kommandant Ludwig Fleischmann konnte dazu Elektro Hans Reiner mit seiner Tochter Veronika aus Kollnburg begrüßen, die bei einer Power-Point Presentation etwa 30 interessierte FF-Mitglieder fachgerecht aufklärten.

 

Der Begriff Photovoltaik setzt sich aus dem griechischen Wort für Licht „Phos“ und dem Namen des Physikers Alessandro Volta (Volt) zusammen. Eine PVA wandelt Lichtenergie direkt in elektrische Energie durch Nutzung des „photovoltaischen Effekts“ um. Darunter versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung.

 

Um die möglichen Gefahren beim Brandfall an Bauten mit PVA besser zu verstehen, ist es zunächst angebracht, sich bei einem Fachmann über die Konstruktion aufklären zu lassen, was Hans Reiner hervorragend gelang. Die wichtigsten Komponenten einer PVA sind unter anderem die Module, PVA Generator, Wechselrichter, ein Bezugs- und Einspeisezähler und ein Hausanschluss.

 

Die Module werden auf Aluminiumschienen befestigt, die über Edelstahlhalter mit der Dachkonstruktion verbunden sind. Sehr häufig werden auch die Haken in die Dachlatten angehängt oder können auch mit den Sparren verschraubt werden. Dabei ist mit weniger Absturzgefahr zu rechnen. Die Oberfläche der Module ist schmutzabweisend, damit eine Reinigung durch den Regen stattfinden kann.

 

Für die Netzeinspeisung wird Wechselstrom benötigt. Der Wechselrichter ist ein elektronischer Bauteil. Bei Netzgekoppelten Anlagen hat ein Wechselrichter eine weitere Aufgabe. Er überwacht das Netz und schaltet die Einspeisung ab, sobald eine Störung im Netz festgestellt wird.

Für die FF bedeutet es, dass sowohl die Stromversorgung am Objekt unterbrochen ist, weil das EVU (Energieversorgungen Unternehmer) das Netz freischaltet oder die Einsatzkraft die Versorgung am Stromkasten unterbrechen, die AC- Modul Seite der PVA spannungsfrei ist. Die DC-Seite hat nach wie vor spannungsführende Bauteile. Im allgemeinen haben Wechselrichter bei Dachanlagen keine höhere Nennleistung als sechs KW.

 

Zu den möglichen Gefahren schickte Reiner voraus, dass die PVA nicht abschaltbar ist, Die Module produzieren ständig Strom, auch bei bewölktem Himmel und bei Einsatzstellenausläuchten kann sich die Anlage in Gang setzten. Sie produzieren Gleichstrom und das nicht zu gering: 900 V, etliche Ampere, etliche KW, auch kleinere Anlagen. Einen Unterbrecher zu finden, kann mitunter zum Glücksspiel werden. Abdunkeln und Schaum führen zu keinem Ergebnis.

 

Dann nannte Reiner verschiedene Gefahren unter anderem durch elektrischen Schlag, Atemgifte, Einsturz herabfallender Teile oder Gefahren durch den stehenden Lichtbogen. Freihängende Kabel müssen isoliert werden. Sie dürfen auf keinen Fall auf den Boden hinunter hängen. Eine Berührung bei 120 V ist lebensgefährlich. Module dürfen nicht zerstört oder betreten werden, erklärt Reiner weiter, wenn, dann einen Fachmann konsultieren. Es sollten Sicherheitsregel eingehalten werden und zwar die Anlage freischalten und gegen wiedereinschalten sichern. Spannungsfreiheit herstellen ab Wechselrichter, isolieren und kurzschließen durch den Fachmann und benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken, rät der Fachmann.

 

Heute gibt es keine sinnvolle Methode um im Ernstfall eine PVA auszuschalten. Es sei darum unbedingt ratsam, dass sich die FF in ihrem Wirkungskreis einen Überblick über die PVA-Anlagen verschafft, wo die Sicherungen angebracht sind, wo die Module und die Kabel laufen, denn im Ernstfall wäre dies eine wertvolle Hilfe. Zudem sei eine Schulung der Aktiven angebracht, so Reiner, bei der Anlagen in ihrem Wirkungskreis besichtigt werden, aber auch die entsprechende Ausrüstung bereitstellen.

 

Ludwig Fleischmann bedankte sich bei Hans Reiner und seiner Tochter Veronika mit einem kleinen Präsent für den informativen Vortrag und begrüßte noch im nachhinein den Gerätewart Christian Eckl und den 2. Kommandanten Andreas Früchtl von der FF Ruhmannsdorf. Außerdem meinte er, dass es in jedem Fall ratsam sei, im Ernstfall eine Elektrofachkraft einzubeziehen.

       

Foto: Hans Reiner, Ludwig Fleischmann und Veronika Reiner , eine junge Elektro-Meisterin.  

Foto zur Meldung: Gefahren durch Photovoltaikanlagen
Foto: Gefahren durch Photovoltaikanlagen

Erwerb einer Fahrberechtigung für Mitglieder der Freiw. Feuerwehren

(14.03.2011)

Als erster im Inspektionsbereich Regen hat Wolfgang Eder von der FF Moosbach die Prüfung abgelegt

 

Moosbach. Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat am 8. Oktober 2009 eine Verordnung zur Erteilung einer Fahrberechtigung an Mitglieder der Feuerwehren vorgelegt. Für den Ablauf des Erwerbs hat die KBI Regen einige Punkte festgelegt, die in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt getroffen wurde.

 

Als Prüfungsabnahmeberechtigte Personen gelten KBM Johann Achatz und Kreisschirrmeister KBM Thomas Märcz. Die Ausbildung muss in einem zeitlich begrenzten Rahmen stattfinden. Zudem muss die von der KBI geforderte Ausbildungs- und Prüfungsbescheinigung im Vorfeld ausgefüllt und an KBM Märcz weitergeleitet werden, der ohnehin Ansprechpartner für das ganz ist.

 

Desweiteren ist eine Kopie des Wiegescheins über das tatsächliche Gesamtgewicht des Ausbildungsfahrzeuges beizulegen. In Übrigen müssen die für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr benötigten zusätzlichen zwei Außenspiegel vor Beginn der Ausbildung bei KBM Märcz frühzeitig geordert werden.

 

Als erster der KBI Regen hat am Samstag, 5. März Wolfgang Eder von der Feuerwehr Moosbach vor Thomas Märcz und Johann Achatz im Beisein des 1. und 2. Kommandanten Ludwig Fleischmann und Siegfried Engl die Prüfung zum Tragen eines Feuerwehrführerscheins mit Erfolg abgelegt und die beiden Prüfer lobten ihn für seine einwandfreie Fahrt.

 

Mit der von Märcz und Achatz bestätigten Ausbildungs- und Prüfungsbescheinigung erhält Eder am LA Regen nach der Prüfung der Unterlagen durch Herrn Huy den Nachweis der Fahrberechtigung zum Führen von Einsatzfahrzeugen der FF, der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste und der technischen Hilfeleistung bis zu einer Gesamtmasse von 4,75 to. Er ist beim Führen von Einsatzfahrten mitzuführen.

 

Um zum Erwerb der Fahrberechtigung zugelassen zu werden, musste das Mitglied der FF Moosbach Wolfgang Eder mindestens zwei Jahre im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B sein. Auch wird vorgegeben, dass die Fahrberechtigung nur für die Aufgabenerfüllung der FF gilt.

 

Neben einer praktischen Prüfung musste Eder auch verschiedene theoretische Fragen beantworten. Die Gesamtdauer der Prüfung betrug insgesamt (incl. Fahrzeit von ca. 45 Minuten) min. 60 Minuten.

 

Ausbildungsberechtigt sind Personen, die das 30. Lebensjahr vollendet haben, mind. seit fünf Jahre im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse C1 sein und im Zeitpunkt der Ausbildung im Verkehrszentralregister mit nicht mehr als drei Punkten belastet sind und der ausbildender Organisation angehören.

 

Letztendlich müssen alle vom Bayerischen Staatsministerium des Innern vorgelegten Verordnungen ausgeführt und eingehalten werden. Dieses bestätigen der Kandidat und die Ausbildende Person mit ihrer Unterschrift in der Ausbildungs- und Prüfungsbescheinigung.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Johann Achatz, Thomas Märcz, Wolfgang Eder und Siegfried Engl

Foto zur Meldung: Erwerb einer Fahrberechtigung für Mitglieder der Freiw. Feuerwehren
Foto: Erwerb einer Fahrberechtigung für Mitglieder der Freiw. Feuerwehren

Ehrungen, Lehrgänge und Beförderungen

(13.03.2011)

Aus der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

 

Moosbach. Bei der Feuerwehr Moosbach wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung langjährige und verdiente Mitglieder ausgezeichnet sowie Kameraden für ihre Vereinstreue geehrt.

Auch die Aus- und Fortbildung wird beim Verein groß geschrieben. Dies wurde bei der Generalversammlung im Gasthaus Freund am Sonntag in den Berichten von Kommandant und Vorstand deutlich.

 

So überreichte Franz Holzapfel im Auftrag der Kreisinspektion zwei verdienten Mitgliedern für ihre langjährigen Verdienste die Goldene Ehrennadel. Es sind dies Alfons Eckl, der 18 Jahre in der Vorstandschaft tätig war und als aktiver Vertreter der Feuerwehr gilt. Ebenfalls die goldene Ehrennadel erhielt Robert Preiß. Er war 12 Jahre zweiter Vorstand, Festleiter beim 130-jährigen Gründungsfest 2003 und stets ein reger Ansprechpartner.

Auftrag des Feuerwehrverbandes überreichte Holzapfel auch an Wolfgang Eder den Feuerwehrführerschein überreicht.

 

Für ihre Vereinstreue wurden ausgezeichnet: Für 60 Jahre Wolfgang Früchtl, Franz Schötz und Xaver Eckl sen sowie für 50 Jahre Rudolf Hofbauer.

 

Die TM 1- Ausbildung haben Stefan Fleischmann, Michael Hauptmann und Andreas Schötz absolviert.

Am Funkerlehrgang haben teilgenommen: Andreas Fleischmann, Matthias Fleischmann, Marcel Heidler, Martin Sterr, Michael Schnitzbauer und Karl-Heinz Vogl.

Anwender für Absturzsicherung: Siegfried Engl, Wolfgang Eder, Franz Wenzl und Ludwig Fleischmann

Den Motorsägekurs hat abgeschlossen: Hans Haimerl, Thomas Nagl, Johann Sterr, Johann Schnitzbauer.

Den Gerätewartlehrgang hat Franz Wenzl glänzend gemeistert.

17 Kameraden haben sich das Leistungsabzeichen im Löschangriff Variante 2 mit Bravour erworben:

Stufte 1: Karl-Heinz Vogl und Marcel Heidler,  Stufe 2: Josef Eckl , Wolfgang Eder, Andreas Fleischmann, Matthias Fleischmann, Florian Hackl, Michael Schnitzbauer, Martin Sterr, Franz Wenzl,

Stufe 3: Andreas Kerscher und Christian Schedlbauer, Stufe 4: Tobias Hanisch, Johann Schnitzbauer,

Stufe 6: Hans Schedlbauer, Johann Thurnbauer, Mirko Penzkofer der Souverän als Gruppenführer und Ergänzer fungierte.

 

Mit Ärmelabzeichen wurden ausgezeichnet: für 10 Jahre: Manuel Christl und Andreas Kerscher. Für 30 Jahre: Johann Thurnbauer sowie 2. Kommandant  Siegfried Engl, eine tragende Säule im Feuerwehrwesen ist und 1. Kommandant Ludwig Fleischmann, dem Siegfried Engl auch eine Urkunde und einen Gutschein des Vereins überreichte und betonte , dass sich die FF Moosbach keinen besseren Kommandanten wünschen könne.

 

Befördert wurden zum FM: Karl-Heinz Vogl, zum OFM: Wolfgang Eder und zum HFM Franz Wenzl.

 

Per Handschlag in die  Feuerwehr Moosbach übernommen wurde: Michael Fleischmann, Andreas Högerl und Tobias Schnitzbauer.

 

Jugendwart Thomas Nagl ist derzeit für fünf Jugendliche verantwortlich (Stefan Weinfurter, Andreas Schötz, Michael Hauptmann, Stefan Fleischmann und Andreas Högerl)

Nagl berichtete von neun Übungen und Unterrichte in Theorie und Praxis, am Wissenstest in Ruhmannsfelden wurde teilgenommen, Veranstaltungen des Vereins besucht und beim Gerätehausbau mitgeholfen. Auch haben die Jugendlichen dem ehemaligen Vereinsbus den letzten Schliff verpasst.

In die Planung aufgenommen wurden eine Gemeinschaftsübung, Wissenstest, Erweiterungen der Abzeichen und Nachwuchssuche.

Foto zur Meldung: Ehrungen, Lehrgänge und Beförderungen
Foto: Ehrungen, Lehrgänge und Beförderungen

Generalversammlung und Neuwahl der beiden Vorstände in der FF Moosbach

(13.03.2011)

Neues Feuerwehrhaus und neues Fahrzeug wird im Mai gesegnet

Überragender Vertauensbeweis für Xaver Wenzl

 

Moosbach. Die Feuerwehr Moosbach hat zwei harte Jahre hinter sich - mit einem großen Brocken Eigeninitiative, enormen Elan und Fleiß haben sie es geschafft, dass nun das neue Feuerwehrgerätehaus seiner endgültigen Fertigstellung entgegen sieht. Letztendlich werden die Außenanlagen, die Beschriftung und das Bild durch Kunstmaler Hans Höcherl dem imposanten Haus auch nach Außen hin noch den letzten Schliff erteilen. - So sieht die Feuerwehr voll Freude der Einweihung des neuen Gerätehauses mit dem neuen Feuerwehrfahrzeug entgegen, das sie mit einem dreitägigen Fest vom 13. bis 15. Mai 2011 gebührend feiern wollen.

 

Mit Recht durfte Kommandant Ludwig Fleischmann bei der Generalversammlung am Sonntag Nachmittag im Gasthaus Freund Stolz über das Geschaffene sein, als er den knapp 50 Mitgliedern vom Werdegang des Baues und von dem einzigartigen Einsatz vieler freiwilliger Helfer und Sponsoren berichtete.

Auch der Einsatz der aktiven Truppe kam dabei nicht zu kurz, so dass der Kommandant in seinem ausführlichen Bericht unter anderem auch 11 Einsätze und 10 Übungen bilanzierte.

 

Vorsitzender Xaver Wenzl konnte zu Beginn der Versammlung neben Ehrenvorsitzenden und Ehrenkommandanten Max Dorner und Schirmherr beim Fest auch Bürgermeister Xaver Eckl, den stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Franz Holzapfel und KBM Hans Sterr begrüßen. Auch Pfarrer Josef Drexler war der Einladung gefolgt. Im letzten Jahr musste der Verein vier Kameraden zu Grabe tragen. Dies waren die Fahnenmutter Franziska Sterr, Johann Eckl, Hauptstraße 23, Johann Eckl, Hauptraße 43 und Franz Pongratz. Für sie und alle verstorbenen Kameraden bat Wenzl um eine Gedenkminute.

 

In seinem Bericht erinnerte er an die Teilnahme am 125-jährigen Gründungsfest des KuRV Prackenbach. Gartenfeste bei den örtlichen und Nachbarvereinen wurden besucht, einen Helferabend, eine Werbeveranstaltung anberaumt und einen Kameradschaftsabend, Christbaumversteigerung und Faschingsball organisiert sowie die Dorfweihnacht mit einem Stand bereichert. Auch vier runden Geburtstagskindern wurde gratuliert.

 

In seiner Vorschau nannte Wenzl die Fahrt zur Bierprobe am 2. April nach Rhan, die eigene Gerätehauseinweihung mit Fahrzeugweihe vom 13.-15. Mai. Eingeladen ist der Verein am 29. Mai zur Fahrzeugweihe nach Wolfersdorf, vom 3.-5.Juni beim 60-jährigen Gründungsfest der Edelweißschützen und vom 29. - 31. Juli zum 100-jährigen Gründungsfest des Handwerkervereins Prackenbach.

Abschließend dankte er der Vorstandschaft für die Unterstützung, den Fahnenträgern und allen Vereinsmitgliedern, die sich bei den verschiedenen Veranstaltungen beteiligt haben.

 

Von einem Umsatzreichen Jahr mit sehr vielen Ausgaben berichtete Schatzmeister Edwin Schießl. Die Kassenprüfer Hans Schedlbauer und Hans Haseneder hatten zuvor die Kasse geprüft und alles in Ordnung vorgefunden, worauf dem Kassenwart und der ganzen Vorstandschaft Entlastung erteilt wurde.

 

Der erste Kommandant Ludwig Fleischmann gab in seinem Bericht ein kurzes Resümee der 11 Einsätze. Unter anderem war man bei verschiedenen Verkehrsregelungen präsent, beim Brand eines Reisighaufens in Berg und beim Scheunenbrand in Moosbacherau. Zu einem Verkehrsunfall an der B 85 in Moosbacherau wurden die Aktiven gerufen, wo der Fahrer leider verstorben ist sowie einen Baum von der Fahrbahn entfernt.

 

Bei den Übungen erwähnte Fleischmann unter anderem die Gemeinschaftsübung am 1. Mai in Hetzelsdorf, eine Maschinistenübung mit Wasserförderung über lange Schlauchstrecken. Er erzählte auch von einer Besichtigung der ILS (integrierten Leitstelle) in Straubing, die sehr aufschlussreich war.

An dieser Stelle bedankte er sich von seinem Stellvertreter Siegfried Engl, von den Löschmeistern, Gerätewart, Jugendwart und allen Aktiven für die Unterstützung. In die Jahresplanung wurden Leistungsprüfungen in Löschangriff und THL aufgenommen sowie Lehrgänge für Maschinisten, Sprechfunk, TM 1 und 2, TF und Anwender für Absturzsicherung.

 

Zur Alarmierung im Ernstfall erklärte Fleischmann, dass sie seit 5. Oktober 10 nur mehr über die ILS Straubing (im Normalfall) läuft. Da wir jedoch im Landkreisgrenzgebiet sind, laufen die Notrufe mit Miltacher Vorwahl bei der ILS Regensburg auf. Dies bedeutet, dass man beim Absetzten eines Notrufes genaue Ortsangaben machen muss, damit die Weiteralarmierung funktioniert. Schließlich wies er noch auf das Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch-Gmein hin, wo immer wieder Freiplätze zur Verfügung stünden.

 

Zum Gerätehausbau, der am 12. Mai 2009 begann konnte der Kommandant viel Positives über den Elan der Kameraden berichten, die auch von Nichtmitgliedern ergänzt wurden. Über 60 zahlreiche Helfer haben über 2000 Stunden unentgeltlich für das Feuerhaus gearbeitet, was in Euro umgerechnet mindestens einen Wert von über 31 000,- lt. Planungsbüro entspricht. Er erwähnte dabei auch die Damen, die für Verpflegung sorgten und die Spender von Getränken und viele Firmen, welche kostenlos Geräte zur Verfügung stellten sowie jene, die Arbeitstunden sponserten und nur Materialkosten in Rechnung stellten. Nicht zuletzt Kunstmaler Hans Höcherl, der noch kostenlos das Bild an die Außenmauer zaubert. Für alle hatte der Kommandant ein herzliches Vergelt´s Gott parat. Schließlich erwähnte er, dass das Haus vom KBR Hermann Keilhofer und der Regierung ohne Mängel abgenommen wurde.

 

Fleischmann merkte schließlich noch an, dass sich der Probealarm geändert hat. Er gilt für den Inspektionsbereich West (unser Bezirk) jeden 2. Samstag im Monat von 12.00 bis 12.15 Uhr. Für die Taschenmeldeempfänger gilt der 3. Samstag im Monat von 12.00 bis 12.15 Uhr.

 

Zum neuen Auto erwähnte Fleischmann, dass es im September 10 von Mitgliedern aus Görlitz an der polnischen Grenze (550 km) abgeholt wurde. Die Kosten belaufen sich bei dem 176 PS Fahrzeug auf 80 000 €. Nach Abzug von 18 000 vom Staat, 8 000 vom LK, 5 000 vom Verein verbleiben für die Gemeinde noch ca. 49 000. Er gab einige Daten des neuen TSF bekannt und erwähnte die Neuerungen gegenüber dem Alten Ford Transit, der mit seinen 68 PS 27 Jahre auf dem Buckel hat.

 

Weiter berichtete der Kommandant, dass der Mannschaftswagen mit einem Betrag von 2600,- € veräußert wurde. Dieses Geld wird ausnahmslos für Beschaffungen für Haus, Auto und Schulungsraum verwendet. Ins Auge gefasst werden dabei ein Schrägtrockner, Abgasabsauganlage, Hochdruckreiniger, Fahnenmast, Beamer, Digitalkamera und CD für´s Auto.

Auch das Alte TSF wurde mit 1000,- € über die Gemeinde an Ludwig Freund verkauft. Desweiteren dankte Fleischmann der Jagdgenossenschaft für die Mobile Stiefelwaschanlage und weiteren Sponsoren für das Alarmfax, einen gebrauchten Großbildfernseher und einen DVD Player.

Zum Thema Feuerwehrführerschein erwähnte Fleischmann, dass Führerscheinneulinge das neue Fahrzeug von 5 t, das auf 4,5 t abgelastet ist, nicht mehr fahren dürfen. Lt. einer neuen Gesetzesregelung kann man die Ausbildung in den eigenen Reihen vornehmen. Wolfgang Eder ist der erste Kamerad im Inspektionsbereich Regen, der diese in den letzten Tagen mit Bravour absolviert hat.

Dann griff Fleischmann noch ein aktuelles Thema vom Verhalten und Löschen von PV- Anlagen(Photovoltaik) an. Dazu wird Elektro Rainer am Samstag, 19. März um 19.00 Uhr im Gasthaus Kerscher bei einer öffentlichen Info-Veranstaltung diese Themen bei einer Power-Point Präsentation ansprechen.

 

Bürgermeister Eckl freute sich über das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder insbesondere auch der Jugendlichen. Er sprach von den großen Anschaffungen der Gemeinde für die Feuerwehren und erwähnte dabei das in Auftrag gegebene HLF für die FF Prackenbach, das mit 328 000 € den Gemeindehaushalt in die Knie zwingt. Auch beim Bau des neuen Gerätehaus der FF Ruhmannsdorf wird man in diesen Tagen beginnen. Die großen Aufgaben in Moosbach sind weitgehend erledigt. Es war ein Gewaltakt , dessen große Last auf Kommandant Ludwig Fleischmann lastete, der nicht nur viel gearbeitet hat, sondern auch viel aushalten mussten, meinte Eckl. „Es ist dein Verdienst und das der vielen ehrenamtlichen Helfer und Spender“, die der Gemeinde enorm sparen halfen, lobte der Bürgermeister mit einem herzlichen Vergelt´s Gott. Leider war der KBR nicht für einen 2. Stellplatz, sonst hätte die Gemeinde noch einmal 40 000 von der Regierung bekommen, bedauerte er.

 

Schließlich dankte er allen, die den Dienst für die Allgemeinheit leisten. Nehmen wir die Katastrophe in Japan an. Immer ist die Feuerwehr dabei. Das kann nur eine Einheit leisten, welche die beste Ausrüstung hat und auf die man zugreifen kann. In seinen Dank erwähnte er die beiden Kommandanten, die ganze Truppe für ihren Einsatz, den Jugendwart, Gerätewart und die ganze Vorstandschaft mit seinem Vorsitzenden Xaver Wenzl.

 

Franz Holzapfel entschuldigte KBR Hermann Keilhofer, der verhindert war. Er lobte die Führungskräfte und alle Aktiven, die lt. ihrer Berichte im letzten Jahr Beispielhaftes geleistet haben. „Zusammenhalt und Zusammenhelfen heißt die Devise – dann geht man durch Dick und Dünn“, behauptete er. Für das neue Fahrzeug wünschte er alles Gute und meinte:“ kommt immer wieder gesund nach Hause“.

 

KBM Hans Sterr überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion. Er lobte die Feuerwehr Moosbach, die in den letzten zwei Jahres mit Gerätehaus und Fahrzeug vieles auf die Beine gestellt hatten. Sie gehört in der Kreisbrandinspektion zu den führenden Wehren. Die Mitglieder zeigen Interesse für die Wehr, ein Beweis für die vielen Kameraden  bei der Generalversammlung. Er berichtete von der Besichtigung der ILS, eine interessante Anlage, was da eingerichtet wurde. Er wünschte für das laufende Jahr viel Erfolg und für das Fest schönes Wetter.

 

Bei der Satzungsänderung wurden die Kontenbefugnisse des Kassiers geändert und zwar, dass der Vorstand als alleiniger Vertreter des Vereins gilt und dem Kassier oder Schriftführer eine Vollmacht für Kontobewegungen bis 500,- €  erteilen kann. 

Schließlich wurde die Satzung dahingehend geändert, dass nicht mehr alle sechs Jahre, sondern alle drei Jahre  die Amtsperiode der Vorstandschaft gilt.

 

Bei der schriftlichen Wahl  für den ersten und zweiten Vorsitzenden wurde mit Bürgermeister Eckl, Franz Holzapfel und Robert Preiß ein Wahlausschuss gebildet. Von den 42 wahlberechtigten Mitgliedern lieferten 40 dem bisherigen Vorsitzenden Xaver Wenzl einen überragenden Vertrauensbeweis. Da sich der bisherige  2. Vorstand Robert Preiß nicht mehr zur Wahl stellte,  wurde Alfons Eckl mit 36 Ja-Stimmen zum Stellvertreter gewählt.

Zu  Kassenprüfern für die nächsten drei Jahre wurden Hans Thurnbauer und Johann Haseneder gewählt und Wolfgang Eder unterstützt ab sofort als Stellvertreter den amtierenden   Jugendwart  Thomas Nagl.

 

Pfarrer Drexler erinnerte an die Zusage vom letzten Jahr, dass er die Notfallseelsorge übernimmt. Da es einen Notfallseelsorgeplan gibt, möchte er niemanden vorgreifen. Falls jedoch der betreffende Geistliche, der gerade zuständig ist, nicht erscheint, ist er jederzeit bereit, einzuspringen. 

 

Ludwig Fleischmann sprach die Beitragszahlung der Mitglieder an. Da die aktive Dienstzeit bis 63 Jahre angehoben wurde, entschloss man sich für eine Beitragszeit bis 63 Jahre, die bis jetzt mit 60 endete.

Mit dem Leitspruch der Feuerwehr: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ schloss Xaver Wenzl die diesjährige Generalversammlung.

 

Foto: Pfarrer Drexler, Hans Sterr, Ludwig Fleischmann, Siegfried Engl, Xaver Wenzl, Alfons Eckl, Franz Holzapfel, Robert Preiß, Wolfgang Eder, BM Xaver Eckl

sitzend: Franz Schötz, Wolfgang Früchtl und Max Dorner (Schirmherr beim 3-tägigen Fest )

„Ich bin ein Moosbacher – Holt mich hier raus“ - Ludwig Fleischmann regiert als Dschungelkönig

(12.02.2011)

„Ich bin ein Moosbacher – Holt mich hier raus“ - Ludwig Fleischmann regiert als Dschungelkönig

Einfallsreiche Kostüme und eine spektakuläre Einlage waren die absoluten Renner

 

Moosbach. Wenn man auch mit der wahnsinnigen Besucherzahl beim Landjugendball vor einer Woche nicht konkurrieren konnte, waren die Verantwortlichen der Feuerwehr bei ihrem Faschingsball am Samstag mit einem fast vollbesetzten Kerscher-Saal zufrieden, die es wieder einmal verstanden, die Besucher mit zu reißen und ihnen von Anfang bis zum Schluss einen vergnügten und turbulenten Abend boten.

 

Einfallsreich Kostümierte unter die sich eine große Gruppe der Feuerwehr mischte und eine spektakuläre Einlage entpuppten sich als absolute Renner. Auch die flotte Band „Horuck“, eine Fünf-Mann-Kapelle aus Hohenwarth/Neukirchen und ihrem Akkordeonspieler Christian aus Moosbach,, die als Zwergerl einmarschierten und mit ihrem „Horuck-Hit“ den Ball eröffneten, lockten mit einem Schlag die Tanzhungrigen auf´s Parkett. Aus ihrem reichhaltigen Repertoire brachten sie im Verlauf des Abends eine tolle Stimmung in den Saal.

 

Xaver Wenzl, der Boss der Moosbacher Feuerwehr begrüßte die Ballbesucher, unter die sich auch Bürgermeister Xaver Eckl mit Gattin, die in das Kostüm eines Spanierpaares geschlüpft waren und einige Gemeinderäte mischten. Neben den übrigen Gästen hieß er auch die örtlichen und auswärtigen Vereine mit ihren Vorständen herzlich willkommen und hob dabei besonders die Berger Feuerwehr hervor, die jedes Jahr mit vielen Teilnehmern den Ball bereichern und hob nicht zuletzt den Besuch der vielen jungen Leute hervor.

 

Nach einer Schwitzperiode war Maskenprämierung angesagt. Für die Jury, die sich aus verschiedenen Vereinssparten zusammen stellte, keine leichte Aufgabe, bei der Demaskierung die Ränge gerecht zuzuordnen. Schließlich entschied man sich für die Gruppe Venezianer aus der Feuerwehrführungsriege für den ersten Preis. Mit ihren weiten Mänteln in den Farben gold, rot oder schwarz mit Kapuze belebten sie den Saal. Fünf Sträflingen aus dem Jungvolk von Moosbach wurde der 2. Rang zuerkannt und eine Oma im nächtlichen Outfit und ihre beiden Opas aus Viechtafell/Viechtach ergatterten sich den 3. Platz. Auch das FBI schaute nach dem Rechten. Es waren Neurandsberger Besucher, die sich unter die Masken mischten. Der vierte Platz war ihnen sicher.

 

„Ich bin ein Star, holt mich hier raus“, hieß es dann beim Dschungel-Camp in Moostralien. Die Einlage, welche einige Feuerwehrmitglieder zum Besten gaben, ist bekannt aus dem vereinigten Königreich stammende Reality-Show, von der RTL bisher fünf Staffeln ausstrahlte. Das Ziel ist es, so lange wie möglich im Camp zu bleiben, wodurch der Sieger zum Dschungel-König wird.

 

Als Moderatoren fungierten Mirco Penzkofer und Sonja Wenzl, dabei unentbehrlich war Dr. Booob (Florian Hackl), der die Kandidaten auf die Gefahren aufmerksam machte sowie die Glücksfee Franziska Eckl.

Zu dem aufwendigen Spektakel, das die Zuschauer mit Spannung verfolgten, stellten sich zur Verfügung: Wolfi Edenberger, der Holzwurmbändiger (Wolfgang Eder), Rainer Langxav, der Kuhbusenpfler (Xaver Wenzl), Lou Meatman, der Straßenrutscher (Ludwig Fleischmann und Froonz Weenz, Murkser de Lorenzo (Franz Wenzl).

Bei ihren Prüfungen mussten in einem Bad von Blutegeln und Schlangen die versteckten Sterne geholt werden, zu Vertilgen waren zudem ein Vier-Gänge Menü mit lebenden roten Sandwürmer oder ein Hirschpenis, wo je ein Stern versteckt war. Schließlich mussten in einer Kakalakenbrühe oder im Federbett mit Spinnen die Sterne geholt werden. Über Applaus der Ballgäste wurde schließlich der Dschungelkönig ermittelt. Der Titel fiel auf Lou Meatman, dem Straßenrutscher (Ludwig Fleischmann).

 

Schließlich konnten die Ballbesucher aus der Tombola noch schöne Preise mit nach Hause nehmen. Für die 200 Preise bedankte sich Xaver Eckl bei den Sponsoren sehr herzlich. Mit Stimmungsmelodien wurde noch lange das Tanzbein geschwungen wobei eine tolle Stimmung herrschte. Fazit der Ballbesucher: Die Verantwortlichen der Feuerwehr haben mit ihren Einfällen wieder einmal bewiesen, dass sie nicht nur Brände löschen können, sondern auch zu Feiern verstehen.

 

Foto: 1- Lou der Dschungelkönig (Ludwig Fleischmann), im Hintergrund Sonja Wenzl und Mirco Penzkofer, 2 – Wolfi beim 4-Sterne -Menü (Wolfgang Eder), 3 – Die Kandidaten im Dschungel-Camp hi. Mirco Penzkofer, Sonja Wenzl und Franzsika Eckl

Die Kandidaten: Franz Wenzl, Wolfgang Eder, Ludwig Fleischmann und Xaver Wenzl, 4 – Gruppenfoto der Masken – li.1. Preis, Mitte 2. Preis und vo.re. FBI (4.) und Oma mit den Opas (3.), 5 – Venezianer 1. Preis , 6 – Oma und Opas 3. Preis , 7 – Das Spanierpaar BM Eckl mit Gattin. 

Foto zur Meldung: „Ich bin ein Moosbacher – Holt mich hier raus“ - Ludwig Fleischmann regiert als Dschungelkönig
Foto: „Ich bin ein Moosbacher – Holt mich hier raus“ - Ludwig Fleischmann regiert als Dschungelkönig

Harmonischer Kameradschaftsabend bei der Feuerwehr

(10.12.2010)

Max Dorner gibt Zusage für das Amt des Schirmherrn

 

Moosbach. Der Freiwilligen Feuerwehr Moosbach steht im nächsten Jahr ein großes Fest ins Haus. Es ist das erste von fünf großen Veranstaltungen, die in der Gemeinde Prackenbach im Jahr 2011 über die Bühne geht. Nämlich die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses mit der Segnung des neuen Fahrzeuges. Es findet vom 13. bis 15. Mai mit einem dreitägigen Fest auf dem Gelände am Pfahl in Moosbach statt. Nicht nur die Vorstandschaft und alle Mitglieder, auch die Dorfbewohner freuen sich sehr mit den Verantwortlichen über dieses gelungene Werk, das für Jahrzehnte den Stürmen der Zeit stand halten dürfte.

 

Im Rahmen des traditionellen Kameradschaftsabends am Freitag konnte Vorsitzender Xaver Wenzl die anwesenden Feuerwehrmänner mit Begleitung willkommen heißen. Sehr herzlich begrüßte er in ihrer Mitte auch den Ehrenvorsitzenden und Ehrenkommandanten Max Dorner, KBM Johann Sterr, den 2. Vorsitzenden Robert Preiß und den 1. und 2. Kommandanten Ludwig Fleischmann bzw. Siegfried Engl.

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen bat Xaver Wenzl offiziell Max Dorner um die Übernahme der Schirmherrschaft für das dreitägige Fest, für das Kommandant Ludwig Fleischmann schon vorgefühlt hatte. Da Dorner Ehrenvorsitzender und -Kommandant der Moosbacher Wehr ist, war man der Meinung, dass er am besten für diesen Posten geeignet sei. Max Dorner hat auch sofort Ja gesagt und fragte mit einem schmunzeln „was kostet mich denn das?“

 

Als Festleiter für das bevorstehende Fest hat man Mirco Penzkofer auserkoren, der über einige Eckdaten vom Fest berichtete: Am Freitag, 13. Mai 11 spielen beim Tag der Jugend die „Kasplattenrocker“ auf. Am Samstag wird die Bayerische Leistungsprüfung durchgeführt, wobei sich auch die Feuerwehr Eismannsberg (LK Cham) beteiligt. Beim Festbetrieb mit der Kapelle „Pic Ass“ werden dann die Leistungsabzeichen verliehen.

 

Am Sonntag-Vormittag wird Pfarrer Josef Drexler die Einweihung des Feuerhauses mit Fahrzeug vornehmen, wobei auch die Statue des Hl. Florian geweiht wird, die Max Dorner für das Feuerhaus gestiftet hat. Ludwig Fleischmann dankte ihm im Namen der Feuerwehr sehr herzlich. Anschließend spielen im Zelt die „Hofdorfer Buam“ und am Nachmittag ist Gelegenheit zur Geräteschau geboten. Mit den Fingerlflitzern, die am Abend noch einmal zünftig aufspielen, klingt das Fest aus, das für alle Festbesucher bei guter kameradschaftlicher Unterhaltung noch lange in guter Erinnerung bleiben möge. 

 

Foto:Xaver Wenzl, Mirco Penzkofer, Max Dorner, Ludwig Fleischmann  

Foto zur Meldung: Harmonischer Kameradschaftsabend bei der Feuerwehr
Foto: Harmonischer Kameradschaftsabend bei der Feuerwehr

Zum 85. Geburtstag von Johann Haseneder

(04.11.2010)

Die Milch ist sein persönliches Lebenselixier – Er war 16 Jahre Zeitungsausträger

 

Viechtafall. Es muss wohl die Arbeit sein, ein Leben lang in freier Natur, oder ist es die Milch, die er täglich literweise trinkt, dass man dem Jubilar Johann Haseneder sein Alter nicht ansieht. Am Mittwoch konnte er, rüstig und mit einer geradezu beneidenswert geistigen Vitalität sein 85. Lebensjahr vollenden.

 

Zu einer kleinen Feier hatte der Jubilar neben seiner Familie auch Verwandte ins Gasthaus Hofmann, der Schwester seiner Frau nach Oberndorf eingeladen, wo Schwester Ella aus München mit einem Schmunzelgedicht aufwartete. Auch Pfarrer Josef Drexler und Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr und des Krieger- und Soldatenvereins Moosbach stellten sich ein und gratulierten dem Jubilar ganz herzlich mit Geschenken und guten Wünschen im Gepäck.

 

Hans Haseneder, den jedes Kind als den „Wittmann Hans“ kennt, wurde im landwirtschaftlichen Anwesen in Viechtafell, der damaligen Gemeinde Moosbach geboren, wo er mit sechs Geschwistern aufwuchs. Kaum der Schule entronnen, wurde er schon bald in der Landwirtschaft fest eingespannt. Eigentlich wollte er ja wie sein Vater das Schneiderhandwerk erlernen, doch dann kam mit erst 17 Jahren die Einberufung zum Arbeitsdienst und der Krieg dazwischen. In den vier Jahren musste er zunächst in Frankreich und dann in Russland die ganze Härte des Krieges verspüren, bis er, drei Mal verwundet, schließlich in russischer Gefangenschaft landete.

 

1954 heiratete der Jubilar seine Amalie, eine geborene Peintinger aus Oberndorf und übernahm das landwirtschaftliche Anwesen, das sie mit großem Elan und Fleiß bewirtschafteten. Er verdiente sich nebenbei ein Zubrot bei verschiedenen Firmen und war sechs Jahre als fleißiger Gemeindearbeiter geschätzt. Auch das Haus wurde immer wieder einer Modernisierung unterzogen und schließlich hat er 16 Jahre gewissenhaft die Tageszeitung verteilt.

 

Nun ist der Jubilar schon fast 20 Jahre im wohlverdienten Ruhestand. Doch dieses Wort kennt er nicht. Noch immer kann er sich nicht von seiner Landwirtschaft und seinen Hühnern trennen. Kein Wunder, dass da keine Langeweile aufkommt. Die beiden fleißigen Söhne, die aus der 56-jährigen harmonischen Ehe entstammen, ist Hans Postbeamter in Viechtach und Klaus seit vielen Jahren Buchalter in der Regentalbahn in Viechtach. Sie wohnen bei den Eltern und sind ihnen, wenn Not am Mann ist, gerade bei den Erntearbeiten, oder wenn mal ein Gerät ausspannt, stets eine hilfreiche Stütze. So dass der Jubilar, auch wenn es mal ein wenig zwickt, mit sich und der Welt zufrieden ist.

 

Foto: stehend: Johann Haimerl, Max Dorner, Hermann Baumgartner, Hans Engl, Albert Vogl und Ludwig Fleischmann, sitzend: Pfarrer Josef Drexler mit dem Jubilar Johann Haseneder   

Foto zur Meldung: Zum 85. Geburtstag von Johann Haseneder
Foto: Zum 85. Geburtstag von Johann Haseneder

Ein neues TSF im neuen Feuerwehrhaus – Einweihung im Mai 2011

(17.09.2010)

Kommandant  und Bürgermeister dankten den Sponsoren und freiwilligen Helfern

 

Moosbach. Das neue Feuerwehr-Gerätehaus, das im Zuge der energetischen Mondernisierung des Kindergartens und der Schulturnhalle errichtet wurde, ist fertig und kann sich ohne Zweifel  sehen lassen.  

Doch was wäre ein neues Feuerwehr-Gerätehaus ohne ein neues Auto? Auch das steht seit Freitag zur Freude der Aktiven in der neuen großen Halle, in der einige Tage zuvor eine Helferfeier stattfand.

 

Der erste Kommandant Ludwig Fleischmann hatte dazu alle Freiwilligen eingeladen, die sich um den Bau verdient gemacht hatten. Anwesend waren auch Bürgermeister Xaver Eckl und Pfarrer Josef Drexler sowie verschiedene Firmen, die sich als Sponsoren einerseits durch Arbeits- oder durch Geldspenden hervorgetan haben. Ludwig Fleischmann begrüßte die Anwesenden sehr herzlich und dankte allen, die in irgend einer Weise am Gelingen beigetragen haben. Sie haben es für einen guten Zweck und zum Wohle der Bevölkerung getan.

Auch Bürgermeister Xaver Eckl hieß alle Anwesenden herzlich willkommen mit dem Dank an alle Helfer und Sponsoren. In gemütlicher und kameradschaftlicher Runde ließ man sich das Abendessen sowie Gebackenes aus der Küche der Feuerwehrdamen schmecken, während Mirco Penzkofer Fotos vom Feuerhaus-Neubau vom Anfang bis zur Fertigstellung zeigte.

 

Am Freitag wurde dann durch Ludwig Fleischmann, Siegfried Engl, Mirco Penzkofer und Wolfgang Eder das neue TSF in Görlitz abgeholt. 500 Kilometer legten sie in fünfeinhalb Stunden ohne Unterbrechung zurück, bis die Aktiven mit dem neuen Auto der Firma Brunnbauer in Moosbach eintrafen.

 

Mit dem alten Ford Transit, der bereits 26 Jahre auf dem Buckel hat, wurde das neue TSF am Ortseingang abgeholt und mit Tatü-Tata ging´s durch die Ortschaft bis zum neuen Gebäude, wo sie von Bürgermeister Xaver Eckl und einigen Aktiven empfangen wurden, die sogleich das neue Auto und alle Einzelteile inspizierten. 

   

Das Fahrzeug mit der Bezeichnung „Iveco Magirus“ mit einem 5 to-Fahrgestell, abgelastet auf 4.49 to,   verfügt über einen Kastenaufbau und fünf Rollos. Es ist sinnvoll und zweckmäßig zusätzlich mit einer Verkehrsabsicherung, sowie für Sturmschäden und Hochwasser ausgerüstet. Möge das Auto lange seinen Dienst erfüllen, dass die Feuerwehr mit ihm vielen Menschen in Not beistehen kann. 

 

Foto:  v.li. 1. u. 2. Kommandant Ludwig Fleischmann und Sigfried Engl, 2.v.re. Ehren-Kommandant und Ehren- Vorstand Max Dorner und 3. v.re. BM Eckl      

Foto zur Meldung: Ein neues TSF im neuen Feuerwehrhaus – Einweihung im Mai 2011
Foto: Ein neues TSF im neuen Feuerwehrhaus – Einweihung im Mai 2011

Feuerwehr im Ausbildungsfieber

(17.07.2010)

Gemeinderäte Hans Schedlbauer und Johann Thurnbauer erreichten höchste Stufe (Gold-Rot)

 

Moosbach. Bereits vor zwei Wochen hat bei der Feuerwehr Moosbach eine gemischte Altersgruppe die Leistungsprüfung im Löscheinsatz Variante II abgelegt. Am Samstag haben nun weitere acht Aktive den Leistungstest der Variante II geschafft und die Abzeichen in Silber, Gold und Gold-Blau erworben. Die letzte Hürde, nämlich die Stufe 6 (Gold-Rot)erreichten die beiden Gemeinderäte Hans Schedlbauer und Johann Thurnbauer mit Bravur - Gruppenführer Mirko Penzkofer, der sich vor 14 Tagen ebenfalls über das Abzeichen Gold/Rot freute, stellte sich als Ergänzer zur Verfügung.

 

Dank der perfekten Ausbildung durch die beiden Kommandanten Ludwig Fleischmann und Siegfried Engl hat die Gruppe die Prüfung mit Erfolg abgelegt, wenn sie auch anfangs ein wenig nervös waren.

Wie immer kamen bei der Prüfung die Befehle des Gruppenführers präzise, wobei unter anderem das Kuppeln der Saugleitung und die verschiedenen Knoten als sehr wichtige Prüfungsaufgaben gelten. Bei Zusatzfragen für die Prüflinge der einzelnen Stufen waren Gerätekunde, Fragen über erste Hilfe oder Testfragen im Bezug auf die Mannschaft gestellt.

Als interessierte Zuschauer war der ortsansässige KBM Johann Sterr anwesend, den Kommandant Ludwig Fleischmann nebst den Schiedsrichtern KBM Adolf Bielmeier, Schlatzendorf, Kdt. Franz Holzapfel, Prackenbach und 2. Kdt. Siegfried Engl sowie die übrigen Prüflinge eingangs herzlich begrüßte.

 

Adolf Bielmeier lobte die Gruppe für ihre saubere Arbeit, die sie in der Sollzeit erfüllten und übergab die erworbenen Abzeichen mit herzlicher Gratulation. Er bat die beiden Gemeinderäte, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen, sondern weiter zu machen, der Feuerwehr treu zu bleiben und die Kommandanten und Vorsitzenden unterstützen. Im Übrigen wünscht er allen für die die Zukunft alles Gute.

 

Kdt. Ludwig Fleischmann dankte den Schiedsrichtern und den Helfern der Feuerwehr sowie Siegfried Engl für seinen steten Einsatz in der Ausbildung der jungen Aktiven und dankte den Prüflingen, dass sie sich für die Leistungsprüfung Zeit genommen haben. Ein besonderes Lob gebühre Mirko Penzkofer, der stets einspringt, wenn er gebraucht wird, auch wenn er längst Gold-Rot in der Tasche hat. Zum Schluss lud Fleischmann alle zu einer Brotzeit ins Gasthaus Kerscher ein.

 

Abgelegt haben die LP: MA Wolfgang Eder, STF Florian  Hackl und ATF Michael Schnitzbauer alle Stufe 2  (Silber). ME Tobias Hanisch und WTF Johann Schnitzbauer beide Stufe 4 (Gold-Blau). WTM Christian Schedlbauer Stufe 3 ( Gold), STM Hans Schedlbauer und Johann Thurnbauer beide Stufe 6 (Gold-Rot).

GF Mirko Penzkofer ergänzte die Gruppe.

 

Foto: Kdt. Ludwig Fleischmann, Hans Schedlbauer, Florian Hackl, Christian Schedlbauer, Johann Schnitzbauer, Johann Thurnbauer, Michael Schnitzbauer, Wolfgang Eder, Tobias Hanisch, Mirko Penzkofer

die Schiedsrichter: Franz Holzapfel, Siegfried Engl und Adolf Bielmeier.  

Foto zur Meldung: Feuerwehr im Ausbildungsfieber
Foto: Feuerwehr im Ausbildungsfieber

Leistungsprüfung im Löschangriff

(04.07.2010)

Eine gemischte Altersgruppe trat zur Leistungsprüfung im Löschangriff an

Gruppenführer Mirco Penzkofer glänzte mit der höchsten Stufe Gold/Rot

 

Moosbach. Neun Feuerwehrmitglieder haben am Sonntag die Leistungsprüfung im Löschangriff Variante II abgelegt und sich die Abzeichen in den Stufen I, II und III erworben. Favorit war Gruppenführer Mirco Penzkofer, der sich über das Abzeichen der höchsten Stufe VI (Gold-Rot) freute.

 

Ein wenig aufgeregt waren sie schon, vor allem die jungen Aktiven, aber ihr braucht keine Angst zu haben beruhigte sie Kdt. Franz Holzapfel und stellte mit ihm die beiden Schiedsrichter Ehren-KBI Peter Altmann und 2. Kdt. Siegfried Engl vor, die keine Unbekannten sein dürften. Dank der perfekten Ausbildung um Gruppenführer Mirco Penzkofer, 2. Kdt. Siegfried Engl und 1.Kdt. Ludwig Fleischmann haben sie die Prüfung mit Erfolg abgelegt.

 

Präzise kamen bei der Prüfung die Befehle des Gruppenführers, wobei unter anderem das Kuppeln der Saugleitung sowie die verschiedenen Knoten beherrscht werden mussten. Als interessierte Zuschauer anwesend waren Bürgermeister Xaver Eckl, Vorstand Xaver Wenzl und KBM Hans Sterr, die Kdt. Ludwig Fleischmann eingangs herzlich begrüßte.

 

„Ihr habt die Leistungsprüfung mit Bravur bestanden, habt sauber gearbeitet und das Soll erfüllt, sagte Ktd. Franz Holzapfel. Wenn sich auch kleine Fehler eingeschlichen haben, sie gehören angesprochen, dass sie beim nächsten Mal nicht mehr gemacht werden. Bleibt weiter der Feuerwehr treu, sagte er und wünschte für die Zukunft alles Gute. Er bat auch Mirco Penzkofer, nicht an seinen Lorbeeren auf der höchsten Stufe  auszuruhen, sondern weiter zu machen. Unterstützt die Kommandanten und Vorsitzenden, sagte er und bedenkt, dass die Bürger von uns eine komplette Hilfe erwarten.

 

Ehren-KBI Peter Altmann dankte allen, die bei der Ausbildung hilfreich zur Seite standen. Nicht die Prüfung ist schwierig, sondern dass man die Leute zusammen bringt, meinte Altmann. Es ist wichtig, dass die Feuerwehr ihren Bestand behält, denn die Heimat ist es wert, dass man sie schützt.

 

Bürgermeister Eckl hieß alle in Moosbach herzlich willkommen. Es sei schön, dass sich wieder junge Aktive zur Leistungsprüfung gestellt haben und an der Einsatzfähigkeit arbeiten. Die Gemeinde kann nur das Material für die Feuerwehr stellen, wichtig seien die Leute, die sich der Arbeit stellen und sich engagieren, Leute die auch anpacken können.

 

 2. Kdt. Siegfried Engl dankte seinen Schiedsrichterkollegen, bei den Helfern der Feuerwehr sowie dem 1.Kdt. Ludwig Fleischmann für die Unterstützung und nicht zuletzt den jungen Aktiven für ihre Leistung und bat sie, macht weiter so. Ludwig Fleischmann lud abschließend alle zum Mittagessen ins Gasthaus Freund ein.

 

Abgelegt haben die LP und sich die Abzeichen erworben:

GF Mirko Penzkofer Stufe 6 (Gold-Rot) , MA Franz Wenzl, STM Josef Eckl, ATF Matthias Fleischmann, WTF Andreas Fleischmann, STF Martin Sterr alle Stufe 2 (Silber), WTM Andreas Kerscher Stufe III (Gold), ATM Marcel Heidler und ME Karl-Heinz Vogl beide Stufe 1 (Bronze).

 

Foto: Mirco Penzkofer, Franz Wenzl, Karl-Heinz Vogl, Matthias Fleischmann, Marcel Heidler, Andreas Kerscher, Andreas Fleischmann, Josef Eckl, Martin Sterr, Kdt. Franz Holzapfel, 2. Kdt. Sigi Engl, Ehren-KBI Peter Altmann, und 1. Kdt. Ludwig Fleischmann

Foto zur Meldung: Leistungsprüfung im Löschangriff
Foto: Leistungsprüfung im Löschangriff


Veranstaltungen

22.06.​2019
18:00 Uhr
 
 

Fotoalben


Veranstaltungen

Nächste Veranstaltungen:

23.03.2019 - 19:00 Uhr
 
23.03.2019 - 19:30 Uhr
 
24.03.2019
 
Wetter

Klicken Sie hier, um die Inhalte von "api.wetteronline.de" anzuzeigen
Beim Aufruf gelten abweichende Datenschutzbestimmungen der Webseite "api.wetteronline.de"

 

 

 

Viechtacher Land

 

 

 

Bayerischer Wald

 

 

 

Der Bayerische Wald - Erfrischend natürlich.

 

 

 

Aberland Logo
 

 

 

 

Ostbayern

 

 

 

 

Donau-Wald