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Kath. Pfarramt Moosbach/Ndb.

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Pfarrhofstraße 2
94267 Prackenbach OT Moosbach

Telefon (09944) 560

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.pfarrei-moosbach-niederbayern.de

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Geschichte unserer Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach/Niederbayern (Auszug aus dem Buch: „Kirche und Pfarrei „St. Johannes“ zu Moosbach/Ndb,)

Die Besiedlung Moosbachs ging um 800 nach Christus vom Kloster Chammünster aus . Im ältesten wittelsbachischen Urbachbuch (1222-1228) wird erstmals Moosbach mit einigen umliegenden Ortschaften erwähnt. Laut den „Kunstdenkmälern von Niederbayern, Bezirksamt Viechtach“  hat die Kirche von Moosbach möglicher weise romanische Langhausmauern. Dies würde bedeuten, dass ein Gotteshaus aus Stein schon vor 1250 in Moosbach bestanden hat.


In welchem Jahr die Tochterpfarrei von Chammünster  Moosbach eine eigenständige Pfarrei geworden ist, lässt sich kaum mehr feststellen. Dies dürfte etwa vor dem Jahr 1326 gewesen sein. Denn im ältesten Pfarreiverzeichnis des Bistums Regensburg aus dem Jahr 1326 ist die Pfarrei Moosbach bereits erwähnt. Damit gehört die Pfarrei Moosbach zu einer der ältesten Pfarreien im Bistum Regensburg. Im Laufe der Geschichte wurde die Kirche oftmals umgeändert und renoviert und auch  mit gotischen und barocken Elementen ausgestattet.


Welche Gebiete die Pfarrei Moosbach zu Beginn umfasste, lässt sich heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Fest steht nur, dass  Altrandsberg mit seinem Schloss zur Pfarrei Moosbach gehörte. Die Herren von Altrandsberg werden gegen Ende des 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Politisch ist die Pfarrei Moosbach heute sehr zerrissen. Sie gehört zu drei politischen Gemeinden (Prackenbach, Miltach, Rattenberg)  und zu drei Landkreisen (Regen, Straubing-Bogen, Cham) (ausführlichere Informationenzur Geschichte der Pfarrei  können der Festschrift entnommen werden, die anlässlich der Kirchenrenovierung im Jahre 1991 unter Pfarrer Erwin Zach herausgegeben wurde).


Seit 2007 sind Altrandsberg und Zandt Filialen der Pfarrei  Harrling. Im Zuge dieser Pfarreireform wurde auch beschlossen, dass die Pfarreien Moosbach und Prackenbach zusammengelegt werden. Der Pfarrer Erwin Zach wirkte von 1978 bis 2009 in Moosbach. Am 25. Juli 2009 feierte er in der Pfarrkirche sein 40. Jähriges Priesterjubiläum.   Am 30. August 2009 wurde er bei seinem letzten Gottesdienst aus der Pfarrei verabschiedet. Am 5. September 2009 erfolgte  dann in einem Festakt  die Amtseinführung des   Pfarradministrator Herr Josef Drexler.

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Aktuelle Meldungen

18. Moosbacher Adventsingen – Was wäre, wenn Maria nein gesagt hätte?

(02.12.2018)

Außergewöhnliche Darbietungen und besinnliche Texte

 

Moosbach. Mit dem ersten Adventwochenende zogen Regenschauer über das Land und obwohl dieser bitter notwendig war, sorgte er nicht gerade für eine vorweihnachtliche Stimmung. Doch die Menschen, die am Sonntag-Abend in die matt beleuchtete Pfarrkirche St. Johannes huschten, die sich gut füllte, wurde ihnen beim Anblick der vielen Sänger und Instrumentalisten, die sich im Altarraum postierten, mit einem Mal bewusst, dass Chorleiter Walter Stöger zum 18. Mal zum Adventsingen eingeladen hatte, die wie immer einen Ohrenschmaus lieferten und dazwischen die Zuhörer aufhorchen ließen, als er immer wieder seine einfühlsamen Texte einfließen ließ.

 

Mit einem Querflötenstück von Tanja Jänicke-Stöger begann Walter Stöger mit einem „Memoriam für Mariele Stöger“ eine Erinnerung an seine Frau, die am 26. Juli 2008 viel zu früh in die Ewigkeit abberufen wurde. Sie war die Sängerin der ersten Stunde des 1964 neu gegründeten Kirchenchors und was sie in ihrer Jugend und später an seiner Seite kirchenmusikalisch gesät hat, ernten wir noch heute, so der Ehemann und dafür sagte er ihr Tausend Dank und widmete ihr eine Minute der Erinnerung.

 

Mit „Aitz geht´s holt wieda an Winta zua“ eröffneten die Wolfersdorfer Sänger mit ihren bekannt sympathischen Stimmen unter der Leitung von Josef Meindl (Akkordeon) das Adventsingen und hatten im Laufe des Abends das Bedürfnis zum „Danka“ und brachten weiter das stimmungsvolle „Rorate“ zu Gehör. Dann erzählten sie von Maria, „die übers Gebirge ging“ und erst „D´s Nachtn´s spat umra neune“.

 

Von den vier Gruppen, die sich im Presbyterium und unter dem Hochaltar postierten, meldeten sich auch die Altrandsberger Stubenmusik unter der Leitung von Wolfgang Schneider, die mit einem Menuett aus Niederösterreich, einem Kärtner Volkslied und einem Ländler von Schubert ihren Instrumenten wohlklingende Weisen entlockten.

Beim Adventsingen einfach dazu gehören die Blechbläser, von denen die Zuhörer über die stimmungsgewaltigen und doch so feinfühlend aufspielenden Instrumente sehr angetan waren, als sie eine Adventsmelodie, einen Choral und eine „Mariensreise“ mit einfließen ließen.

Ins beschauliche Adventsingen meldete sich dann auch der gemischte Chor mit Liedern wie „Nieder Herr die Himmel“, wobei das bekannte Lied von „Maria durch den Dornwald ging“ nicht fehlen durfte und stimmten zum Schluss mit den Bläsern in das „Tochter Zion ein.

 

Zwischen den Darbietungen meldete sich passend zu den Texten immer wieder die Orgel mit Matthias Jänicke oder Ulrich Stöger, wobei ersterer mitunter gewaltig mit einer freien Improvisation oder Toccata d-moll sein Können präsentierte oder wieder einfühlsam beim Cantabile Tanja Jänicke-Stöger begleitete.

 

Zwischen den musikalischen Passagen erzählte Walter Stöger von seinen selbstverfassten Geschichten, die er in der abendlichen Stille auf Papier brachte, von der er immer wieder einen Teil passend in die Lieder und Instrumentalstücke mit einfließen ließ. So begann er unter anderem bei einem Herbstgedicht von der Erinnerung an die Vergangenheit des Menschen.

Im weiteren Verlauf brachte er eine interessante Adventgeschichte zu Gehör, bei der die Engel mit Gott im Himmel wohnten und alles gut war. Doch dann gab es Aufruhr im Himmel mit Luzifer und das Universum gerät aus den Fugen. Er erinnerte dabei auch an die Erschaffung des Menschen, an den Sündenfall und einer Welt ohne Gott- Kriege, Elend und Not.

Dann geraten die Engel in ewigen Schlaf und träumen von einer Frau mit kleinem Kind auf dem Arm und den Auftrag an den verwandelten Engel, die Botschaft Gottes an Maria zu überbringen.

Was wäre, wenn Maria nein gesagt hätte?, stellte Stöger fest. Es gäbe keinen Advent, kein Adventsingen, kein Ostern und vieles mehr, so der Chorleiter.

Doch schließlich gab es Freude über das Ja, dem Wunder des blühenden Dornbusch und der Ankunft in Bethlehem und Gott schenkt letztendlich das wahre Licht und Freude herrscht über die neue Zeit.

 

Walter Stöger dankte zum Schluss den Mitwirkenden und den Zuhörern auch aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft für ihr Kommen, die mit einem langanhaltenden Applaus für ihre Darbietungen dankten. Großes Lob zollte auch Pfarrer Drexler für die außergewöhnlichen Auftritte sowie die großartigen Prologe von Walter Stöger sowie den Sängern und Instrumentalisten für ihre herrlichen musikalischen Auftritte.

Auch Diakon Andreas Dieterle dankte Walter Stöger und seinen Mitwirkenden für die wunderbare Stunde, welche sie den Besuchern geschenkt haben und meinte: „Machen wir uns also bereit“ und entließ alle mit seinem Segen.

 

Foto: 1- Wolfersorfer Sänger (Leiter Josef Meindl 1.v.re) 2 – Altrandsberg Stubenmusik (Leiter Wolfgang Schneider mitte), 3 – Blechbläser mit Walter Stöger re, 4 – Walter Stöger, 5 – alle Mitwirkenden, 6 – Kirchenchor 2.v.re.Lukas Kallup Solist

Foto zur Meldung: 18. Moosbacher Adventsingen – Was wäre, wenn Maria nein gesagt hätte?
Foto: 18. Moosbacher Adventsingen – Was wäre, wenn Maria nein gesagt hätte?

Christkönigssonntag am Ende des Kirchenjahres

(25.11.2018)

Ministrantenaufnahme und Verabschiedung – Frauenbund bot Adventkränze an

 

Moosbach. In der Pfarrei St. Johannes wurde am Sonntag das Christkönigsfest gefeiert, das mit dem abgeschlossenen Kirchenjahr seinen Abschluss. Zu diesem feierlichen Gottesdienst begrüßte Pfarrer Josef Drexler neben Diakon Andreas Dieterle alle Kirchenbesucher aus Moosbach sehr herzlich.

 

Mit der Einführung 1925- also nach der Katastrophe des 1. Weltkrieges- wollte die Kirche ausdrücken, dass die Königsherrschaft Christi so ganz anders ist als die der Mächtigen dieser Welt, so Pfarrer Drexler eingangs.

Während diese für ihre Machtinteressen die Völker in Kriegen aufeinanderhetzten, ist der König Jesus Christus, das wehrlose Gotteslamm, das selber in den Tod gegangen ist, damit andere das Leben haben.

 

Mit einer Reihe von Ministranten zog Pfarrer Drexler und Diakon Andreas Dieterle in die Kirche ein und zelebrierten im Anschluss einen sehr festlichen Gottesdienst, den der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger wieder musikalisch ausschmückte.

 

Diakon Andreas Dieterle bemerkte in seiner Predigt, dass an diesem letzte Sonntag im Kirchenjahr, an dem die kath. Kirche die Königswürde ihres Erlösers feiert, sich unser Blick noch einmal auf Jesus Christus richtet. Er wird uns als der Machtvolle und Starke präsentiert, der am Ende über die Mächtigen der Welt triumphieren wird, wenn das Reich Gottes zur Vollendung gelangt.

Doch Jesus Christus ist ein König der ganz anderen Art, er verzichtet auf die Macht und geht den Weg der Armut und der Gewaltlosigkeit. Er vernichtet nicht die Gegner und geht den Weg der Liebe, was schon der Hl. Franz von Assisi in besonderer Weise begriffen hatte. Für ihn bleibt Jesus der Sohn des lebendigen Gottes, der den Weg der Liebe bis zu seinem Tod gegangen ist, bis zum Tod am Kreuz. „Ich bin nicht gekommen um bedient zu werden, sondern um zu dienen“. So verstehe Jesus sein Königtum. Und in diesem Geiste des Dienens gibt es viele Menschen, die sich ehrenamtlich in der Pfarreiengemeinschaft einbringen, betonte der Diakon. Und diesem Weg der Liebe und des Dienens sollen auch wir gehen und nehmen wir unseren Herrn, Erlöser und König zum Vorbild.

 

Nach dem Glaubensbekenntnis nahm Pfarrer Josef Drexler mit Diakon Andreas Dieterle wie in den letzten Jahren am Christkönigssonntag üblich geworden, an der Schwelle vom alten zum neuen Kirchenjahr neue Ministranten aufnehmen und altgediente verabschieden. Da heuer leider keine neuen zur Verfügung standen, dachte jedoch Pfr. Drexler dankbar an das Jahr 2017 zurück, als fast die Hälfte der Erstkommunionkinder zum Ministrantendienst bereit waren. Darum kam ihm heuer nur die ehrenvolle Aufgabe zu, altgediente Ministranten zu verabschieden, die ihre Kraft eingesetzt haben, die Gottesdienste mit ihrem Dienst zu bereichern.

Es sind dies Ludwig Freund, der mit sieben Jahren aus dem Ministrantendienst ausscheidet sowie Felix Schedlbauer, der sechs Jahre seinen Dienst am Altar versah. Als Zeichen der Dankbarkeit überreichte er ihnen ein handgemaltes Hinterglasbild des Pfarrpatrons Johannes der Täufer, das er zunächst segnete und bemerkte: „Bedenkt, dass keiner von uns jemals aufhört, ein Ministrant zu sein, also ein Diener Gottes“, so Pfarrer Drexler.

Nach dem Gottesdienst dankte Pfarrer Drexler den Kirchenbesuchern für die gute Mitfeier des Christkönigssonntages und erinnerte an das Adventsingen des Kirchenchors am Sonntag, 02.12. um 19.00 in der Pfarrkirche sowie den Besuch des Weihnachtsmarktes der Dorfgemeinschaft am 01.und 02.12.2018 am Feuerwehrgerätehaus. Dann bot der Frauenbund Moosbach seine gebundenen Adventskränze am Eingang der Kirche an und Pfarrer Drexler teilte den Anwesenden mit, dass am Freitag das Requiem für Andreas Frohnauer in Prackenbach stattfindet.

 

Foto: Ministranten in Moosbach: Diakon Andreas Dieterle, Felix Schedlbauer, Ludwig Freund, Pfarrer Josef Drexler

Foto zur Meldung: Christkönigssonntag am Ende des Kirchenjahres
Foto: Christkönigssonntag am Ende des Kirchenjahres

Frieden und Freiheit sind empfindliche Güter, deshalb haben wir stets und überall achtsam zu sein

(18.11.2018)

Prackenbach. Mit Gottesdiensten und Gedenkfeiern wurde auch in der Gemeinde Prackenbach am Volkstrauertag der gefallenen und vermissten Kameraden der beiden Weltkriege gedacht und an den Kriegerdenkmälern Kränze niedergelegt.

 

Mit großen Abordnungen nahmen die Vereine an den Messopfern in Moosbach und Prackenbach/Krailing teil, die Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle zelebrierten und dazu alle Anwesenden, Gäste, Kinder, Jugendliche und die Vertreter der Öffentlichkeit und der Vereine zur Feier des 33. Sonntags im Jahreskreis, der zugleich der Volkstrauertag ist, begrüßte.

Trauer ordnet der Staat heute an, um die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, aber auch angesichts der Tatsache, dass selbst die hochzivilisierten Menschen bis heute keinen Ausweg gefunden haben aus dem primitiven Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt. Hier muss das Christentum ansetzen, um uns von innen heraus zu besseren Menschen zu machen, so Pfarrer Drexler eingangs.

 

Nach dem Evangelium, das Diakon Dieterle vortrug, erzählte Pfarrer Drexler in seiner Predigt von einem Jesusbild, das 1956 gemalt wurde, das die leidvollen Erfahrungen der beiden katastrophalen Weltkriege der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert wiederspiegelt. Das Bild zeigt ein Schlachtfeld von toten Leibern und darunter das Jesuswort: Nämlich „ein neues Gebot gebe ich euch: dass ihr einander liebt wie ich euch geliebt habe“. Die Hand vor die Augen haltend, könne Jesus es nicht fassen, dass seine Christen so wenig von ihm verstanden haben, dass sie einander bis in den Tod hassen, so der Pfarrer.

Weiter zitierte er das Jesuswort aus dem Evangelium: Nämlich „ Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Wort und Taten werden nicht vergehen“, diese Worte könne man auch so deuten, dass von ihnen eine zeitlose Aktualität ausgeht, die jederzeit ein friedliches Miteinander hätte garantieren können und noch immer garantieren kann, nur beherzigen und tun müssen wir es. Denn das Liebesgebot Jesu schließt alle ein und keinen aus, auch nicht den unsympathischen und nervigen Mitchristen.

Dann legte Pfarrer Drexler den Anwesenden einen Auszug aus den 10 Geboten der Gewaltlosigkeit von Martin Luther King ans Herz, jenes großen gewaltlosen Kämpfers für die gleichen Rechte- der vor 50 Jahren eines gewaltlosen Todes sterben musste -, der täglich die Lehre und das Leben Jesu meditierte: „Geh und sprich liebevoll von deinem Nächsten, denn Gott ist die Liebe.“

 

Nach den Gottesdiensten und den Gebeten der Geistlichen an den Kriegerdenkmälern bemerkte der 1. Bürgermeister Andreas Eckl, dass sich überall in unserem Land viele Menschen versammeln, um den Volkstrauertag abzuhalten. Doch so selbstverständlich wie in den Nachkriegsjahren sei dies nicht mehr, vor allem die Jüngeren fragen nach dem Sinn in der heutigen Zeit. Wir erinnern uns an die schlimmsten Zeiten in der deutschen Geschichte der beiden Weltkriege. Ein trauriges Datum, das sich letzte Woche am 11.11.18 zum hundertsten Male wiederholte. Es rührt immer noch zur Trauer und zu Unverständlichkeit, wenn man an die ca. 17 Millionen tödlicher Opfer zurück denkt.

 

Eckl gedachte auch der gefallenen Soldaten und der getöteten Zivilisten, von denen auch in unserer Gemeinde unzählige Menschen gefallen oder durch Bomben umkamen und erwähnte jene, die in der Gefangenschaft oder auf der Flucht das Leben lassen mussten. Er schloss auch die mit ein, die unter dem Tod ihrer Angehörigen litten oder noch leiden, Ehepartner und Angehörige, die von heute auf Morgen auf einen lieben Menschen verzichten mussten.

Unsere heutigen Gedanken sollen wir nicht nur auf die Vergangenheit beziehen, sondern gleichermaßen auf Gegenwart und Zukunft, bemerkte Bürgermeister Eckl. Leider sind für viele Menschen Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich, wenn wir die derzeitigen Flüchtlingsströme oder die Millionen, die vor Krieg und Terror auf der Flucht sind. Solange Menschen denken, dass sich die Konflikte mit Gewalt und Krieg lösen lassen, müssen wir alles daran setzten, Frieden, Freiheit und Demokratie zu bewahren und zu schützen.

Stellvertretend für alle anwesenden Vereine in Prackenbach legte auch Erwin Holzapfel vom Krieger- und Reservistenverein Prackenbach zum Gedenken der verstorbenen Kameraden einen Kranz nieder.

 

Zum Schluss bedankte sich der Bürgermeister für die Teilnahme am Volkstrauertag und bat sie, mit ihm der Toten zu gedenken, wenn er als Symbol den Kranz niederlegt. Auch die Vorsitzenden der Kriegervereine dankten Pfarrer Drexler und Diakon Dieterle für die Gottesdienste und den Feiern an den Kriegerdenkmälern sowie Bürgermeister Eckl für die mahnenden Worte am Kriegerdenkmal.

 

Während die Vereine salutierten und Böller krachten, ließ zum Schluss die Kapelle um Thomas Schnitzbauer den „Guten Kameraden“ und das Deutschlandlied erklingen.

Auch in der Filiale Krailing gedachte man am Samstag beim Vorabendgottesdienst der Toten und Vermissten der beiden Weltkriege und einer Totenehrung am Kriegerdenkmal.

Foto zur Meldung: Frieden und Freiheit sind empfindliche Güter, deshalb haben wir stets und überall achtsam zu sein
Foto: Frieden und Freiheit sind empfindliche Güter, deshalb haben wir stets und überall achtsam zu sein

Missionar Pfarrer Renner und seine Erlebnisse in Ghana, Afrika

(18.10.2018)

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Referentin Irmgard Hilmer – Vorsitzende des Vereins Ghana-Hilfe e.V.

 

Moosbach/Prackenbach-Krailing. Zum Bildungsabend der KEB am Donnerstag im Gasthaus Freund konnte Birgit Schedlbauer, eine der Bildungsbeauftragten 52 Teilnehmer begrüßen. Dazu waren auch Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle, die Bildungsbeauftragte von Prackenbach Karin Vogl, die Kirchenpfleger Ferdinand Klement, Frank Hornberger und die Pfarrgemeinderatssprecherin von Moosbach Maria Rackl gekommen. Auch Vereinsabordnungen der Pfarrei Prackenbach und Moosbach, des Frauen- und Müttervereins Prackenbach/Krailing, des Frauenbundes Moosbach/Altrandsberg, des Gartenbauvereins und des MMC Moosbach waren der Einladung gefolgt.

 

Schedlbauer freute sich sehr über den zahlreichen Besuch, wünschte allen einen schönen Abend und merkte an, dass im Anschluss des Vortrages ein Spendenkörbchen aufgestellt wird, wobei die Gaben der Ghana-Hilfe-Renner zufließen werden.

Auch Pfarrer Drexler freute sich über den großen Zuspruch und erwähnte dankend die beiden Bildungsbeauftragten Karin Vogl und Birgit Schedlbauer, welche die Nachfolge von Josef Ettl übernommen haben.

 

Das Thema des Abends handelte von: „Missionar, Pfarrer Renner und seinen Erlebnissen in Ghana“. Von der Referentin des Abends Irmgard Hilmer aus Atting, Vorsitzende des Vereins Ghana-Hilfe Pfarrer Renner e.V., die selbst schon die Missionsstation in Chamba besucht hat, wurde der Vortrag mit vielen Aufnahmen und Erklärungen sehr aufschlussreich dokumentiert. Sie war auf Einladung der Pfarreiengemeinschaft gekommen, um den Interessierten die Missionsprojekte von Pfarrer Josef Renner vorzustellen, der nun seit über fünf Jahren seinen Ruhestand in Ghana verbringt. „Sein Leben ist geprägt von einer unglaublichen Mission“, denn er hatte schon von Kindesbeinen an den Wunsch, als Missionar denen zu helfen, die nicht das Glück haben, in Bayern geboren zu sein, gesteht Pfr. Renner.

 

Dies erzählte unter anderem die Referentin, die mit Pfarrer Renner bereits zwei Bücher veröffentlicht hat, die von seinem außergewöhnlichen Leben berichten und in dem Renner bemerkt: „Voller Freude darf ich sagen: Es lohnt sich, im Alter nochmals ganz neu zu beginnen und etwas anderes zu tun. Dieser Neuanfang hat meinen eigenen Glauben vertieft und schenkt mir ganz neu eine Erfüllung in meinem priesterlichen Dasein für Andere, sagt Renner von sich selbst.“ Den Notleidenden und Armen dort zu helfen in ihrer Heimat Ghana, das ist das absolute Paradebeispiel, das Missionar Pfr. Renner dabei verkörpert.

Pfarrer Josef Renner stammt aus Süssenbach und ging 1977 erstmals nach Ghana. Aus gesundheitlichen Gründen kehrte er wieder nach Deutschland zurück und wirkte in der Pfarrei Kollnburg. Nach 24 Jahren Seelsorge brach er ein 2.Mal auf, um mit den Armen zu leben. Im Jahre 2013, im Alter von 70 Jahren ging er in Ruhestand und brach ein 3. Mal nach Westafrika auf, um „mit Christus mitten unter den Menschen zu sein“ dort hin, wo er vor mehr als 4 Jahrzehnten eine Missionsstation aufgebaut hat. Das Abschiedsgeschenk der Pfarrei Kollnburg war damals eine Glocke für seine Kirche in Chamba.

 

Nun macht Renner alles was ihm Freue macht und womit er anderen Freude bereiten kann, bemerkt die Referentin. Er setzt seine Arbeitskraft, seinem Kräftehaushalt entsprechend ein und auch seine finanziellen Mittel und verteilt alles großzügig. Er fungiert als geistlicher Begleiter und Schoolchaplain für mittlerweile 700 Schülerinnen und Schüler und für zahlreiche Lehrer und Arbeiter ein.

An Hand ihrer vielen Aufnahmen erzählte die Referentin, dass Pfr. Renner in den letzten drei Jahren ein Schulzentrum mit verschiedenen Schulzweigen wie einen Kindergarten, Volksschule, Oberstufen- und Unterstufengymnasium aufgebaut hat. Es entstand eine Kirche für 250 Besucher, Internate, Wohnheime, das Frater Felix-Jugendzentrum, Lehrerwohnungen und ein Kloster. Das Fundament sei die gegenseitige Wertschätzung und das Wissen, so die Referentin. Sie bemerkte auch, dass Renner in den Schulen und in der Gemeinde konfessionsübergreifend arbeitet, wo sieben Konfessionen zusammenkommen, um miteinander Gott zu loben und ihm die Ehre zu geben in Gebet, Gesang und Tanz. Erwähnenswert sei, dass man Pfarrer Renner in Ghana zum Ehrenhäuptling

„Malignu Naa“ ausgezeichnet hat, was als höchste Auszeichnung Afrikas in der Entwicklungshilfe bedeutet.

Im Laufe des ansprechenden Vortrags erwähnte Hilmer das Lebensmotto von Pfarrer Renner, nämlich den Armen und Notleidenden dort zu helfen, was er seit frühester Kindheit im Herzen trägt und unermüdlich umsetzt. So wurden in der letzten Zeit mehrere Brunnen gebohrt um für sauberes Trinkwasser zu sorgen. 80 m musste der Bohrtrupp in die Tiefe gebohrt werden, bis das Wasser klar und sauber sprudelte, was von den Einheimischen begrüßt wurde. Das ist für diese Menschen ein großer Fortschritt, denn schlimme Krankheiten wie der Guineawurm, werden schnell ausgerottet. Auch der Aufbau der Stromversorgung ist Pfarrer Renner gelungen, wenn auch noch nicht perfekt.

 

Eine Errungenschaft von Pfarrer Renner ist seine Obst- und Gemüsegarten-Anlage. Natürlich teilt er seine Mangos, Papayas, Bananen und Ananas wieder großzügig aus. Hühner, Enten, Truthennen, Schafe und Hasen, die er sich hält, hält er zur Versorgung für sich und seine Mitarbeiter.

 

Die Kinder sind in Ghana hungrig nach Bildung, bemerkt die Referentin. Leider fehlen den Eltern dafür häufig die finanziellen Mittel. Großer Bedarf ist dabei an Büchern und Heften. Nicht zuletzt deshalb wurde der Verein „Ghana-Hilfe Renner e.V. gegründet. Er vermittelt in enger Zusammenarbeit mit Pfarrer Renner Patenschaften, mit denen Kindern der Schulbesuch mit sämtlichen Schulmaterialien, Schulkleidung, Unterbringung im Internat und Essenversorgung ermöglicht wird. Die Lebensumstände der Menschen vor Ort zu verbessern, ist für den Verein ein Herzensanliegen. Dies gelingt durch die finanzielle Unterstützung vieler Spender und durch den Buchverkauf seiner beiden Bücher. Der Verein ist für Pfarrer Renner ein enorm wichtiges Bindeglied zwischen seiner ehemaligen Heimat und seiner neuen Wahlheimat, bemerkt die Referentin.

 

Am Ende des spannenden Vortrages bedankte sich Birgit Schedlbauer bei der Referentin Irmgard Hilmer und lobte ihr intensives redaktionelles Mitwirken bei den beiden Büchern, was durch ihren Einsatz vieles nicht zustande gekommen wäre.

Auch Pfarrer Drexler dankte Irmgard Hilmer für den informativen Vortrag und meinte, er stehe nicht mit leeren Händen da und überreichte ihr eine Spende von 776,- € aus der Pfarrei Prackenbach und bemerkte zudem, dass beim jährlichen Erntedankfest in Moosbach der Erlös aus dem Eine-Welt-Laden an die Ghana-Hilfe Renner fließt. Auch die Anwesenden waren sehr Spendenfreudig, denn im Körbchen kam ein schönes Sümmchen zusammen, für das sich die Referentin sehr herzlich bedankte.

 

Wer Pfarrer Renner unterstützen möchte, ob finanziell, bei Interesse an ein Buch, für eine Patenschaft oder einem Vereinsbeitritt, möchte sich an die Vereinsvorsitzende Irmgard Hilmer 09421/22529 wenden.

 

Foto: Diakon Andreas Dieterle, Birgit Schedlbauer, Karin Vogl, Irmgard Hilmer, Pfarrer Josef Drexler

Copyright Foto: Irmgard Hilmer.

Foto zur Meldung: Missionar Pfarrer Renner und seine Erlebnisse in Ghana, Afrika
Foto: Missionar Pfarrer Renner und seine Erlebnisse in Ghana, Afrika

Erntedank in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing gefeiert

(07.10.2018)

„Wir haben gepflanzt – Gott aber ließ wachsen“ - Hirtenbrief des Bischofs von Regensburg

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. An den letzten beiden Wochenenden feierte die Pfarreiengemeinschaft, Moosbach, Prackenbach-Kreiling das alljährliche Erntedankfest und zudem den Jahrestag der Amtseinführung des neuen Diakons Andreas Dieterle. Den Erntealtar in der Filiale, den eine große Sonne zierte mit der Aufschrift: „Wir danken Gott“, war zu diesem Vorabendgottesdienst sehr geschmackvoll gestaltet. Die musikalische Gestaltung übernahm der Prackenbacher Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, dem Pfarrer Drexler zum Schluss für den erbauenden Gesang herzlich dankte sowie allen, die mitgeholfen haben, den Erntealtar zu gestalten. Am Ausgang der Kirche verteilten Ministranten geweihte Erntedank-Brote für eine freiwillige Spende.

 

In Moosbach versammelten sich am Sonntag, wie seit vielen Jahren, die örtlichen Vereine mit ihren Erntegaben am Dorfbrunnen, um in einem feierlichen Kirchenzug durch den Ort, zusammen mit Pfarrer Drexler und Diakon Dieterle, einer Reihe von Ministranten und der Kapelle Pfeffer zum Dankgottesdienst in die geschmückte Kirche einzuziehen. Die Landjugend stellte ihre neu gestaltete Erntekrone im Altarraum unter dem Volksaltar, den ein riesiger Brotlaib zierte, so dass sich nach der Gabenprozession ein reich geschmückter Erntealtar präsentierte.

 

Pfarrer Drexler begrüßte zu Beginn der Gottesdienste die Gläubigen und besonders die Kinder, die Öffentlichkeit und Vereine. Dank durchzieht unseren Gottesdienst heute stärker als sonst, so Pfarrer Drexler. Dank müssen wir Gott abstatten, auf Grund des extrem heißen Sommers, war es trotz Einbußen in unserer Gegend immer noch gut, von der Obsternte abzusehen. Zu danken haben wir auch, dass nicht irgendein blindes Schicksal Freud und Leid willkürlich über uns verhängt wurde.

Nach der Lesung und dem Evangelium zum 26. Sonntag im Jahreskreis verlas Diakon Dieterle statt einer Predigt zum Erntedank den Hirtenbrief von Bischof Rudolf von Regensburg anlässlich der Veröffentlichung der MHG-Studie der Deutschen Bischofskonferenz über das ernste Thema „körperliche Gewalt und sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“. Denn dieses Thema ist zu wichtig, als dass ich dazu schweigen dürfte, so der Bischof. Die von den Bistümern seit dem Jahr 2002 eingeleiteten Präventionsmaßnahmen werden von der Studie ausdrücklich gewürdigt. Es darf uns nicht daran hindern, diese Maßnahmen zu verbessern und sie auch innerlich überzeugt mitzutragen zur Gegenseitigen Wertschätzung und Achtung gerade im Bereich der Kinder-und Jugendarbeit.

 

Vor der Gabenbereitung brachten die Vereine in einer Prozession ihre Erntegaben an den Altar: Blumen, gefüllte Einkaufskörbe, Feld- und Gartenfrüchte, Obst, Hopfen, Malz und Weintrauben, wobei die Lektorin die dazu passende Meditation sprach.

Den Gottesdienst in Moosbach hat der Kirchenchor in Zusammenspiel mit dem Jugendchor Moosbach in einmaliger Manier musikalisch ausgeschmückt, instrumental mitgestaltet durch Anna Hornberger und Sofie Kolmer (Gitarre), Christina Höcherl und Tanja Jänicke-Stöger (Querflöte) begleitet durch Matthias Jänicke auf der Orgel. Die Gesamtleitung hatte Walter Stöger.

 

Bevor Pfarrer Drexler die Kirchenbesucher mit dem Segen und dem Tedeum entließ, dankte er dem Chor für den herrlichen Gesang, den Vereinen und allen für die Mitfeier. An der Kirchentür verteilten die Ministranten geweihte Brötchen und wie jedes Jahr bot der Pfarrgemeinderat am Aufgang der Kirche Dritte-Welt-Waren an, zu Gunsten der Flutopfer in Indien.

Am Feuerhaus lud schließlich die KLJ zu ihrem Erntedankfest ein, wo sie auch Dinkel- und Kürbissuppe an den „Mann“ brachten.

 

Am Sonntag war auch in der Pfarrei Prackenbach das Erntedankfest angesagt, auf das sich vor allem die Kindergartenkinder schon seit Tagen freuten. Ministranten und Geistliche geleiteten sie in einem langen Zug in die Kirche, wo sie vor dem Altarraum ihre Erntekörbchen abstellten, wo schon ein reich gezierter Gabenaltar aufgebaut war. An der Empore hatte sich bereits der Jugendchor Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek postiert, welche den Gottesdienst wie immer musikalisch ausschmückten, instrumental begleitet von Eva Maria Eidenschink (Orgel) und Simon Eidenschink am Keyboard.

Nach der Lesung aus dem Korintherbrief, die Gerlinde Zweck vortrug und den Worten aus dem Evangelium nach Markus durch Diakon Dieterle bemerkte Pfarrer Drexler in seiner Predigt, anknüpfend an die heutige Lesung, vom Pflanzen und Begießen und von der selbstwachsenden Saat und von diesem der Natur innegewordenen Automatismus: Wir Menschen können immer nur säen, pflanzen, begießen, düngen, aber das Wachsen und Reifen bringt die Erde, dank der ihr innegewordenen Kraft – still und unauffällig hervor. Gläubige Menschen sehen zwar angesichts der Gaben der Natur aber noch tiefer: Sie erkennen hinter diesem kraftvollen Automatismus in der Natur das Wirkten Gottes – des Schöpfers und Lenkers des Alls – und sie danken ihm.

Was sich da in der Natur jedes Jahr von neuem auf so automatische, wunderbare Weise abspielt, das können wir zumindest in der Rückschau oft auch in der Menschheitsgeschichte beobachten. Dabei erwähnte er den Tag der Deutschen Einheit und die schmerzhafte Teilung unseres Vaterlandes und den unüberwindlichen „eisernen Vorhang“, den viele noch miterlebt haben und das Wunder der deutschen Wiedervereinigung wie von selbst möglich wurde und der polnische Kardinal Karol Wojtyla auf dem Papstthron an der deutschen Einheit erheblichen Anteil hatte.

Die wunderbaren, automatischen, aber letztendlich doch von Gott gewirkten Ereignisse des Wachstums und Reifen in der Natur möchten uns Mut machen, dass wir Gottes Wirken auch in unserem persönlichen Leben ansehen.

 

In den folgenden Fürbitten bat Gerlinde Zweck um Hilfe für alle Christen, dass sie die Gaben der Schöpfung dankbar annehmen, bat um Hilfe für die Verantwortlichen der Völker, für die Menschen, die nicht das Nötigste zum Leben haben. Öffne uns die Augen für deine Liebe und schloss alle Gläubigen und die Verstorbenen ein.

 

Bevor Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ und allen für ihre Mitfeier dankte, sprach er nach dem Tedeum ein großes Dankeschön für die unentbehrlichen Helfer aus insbesondre erwähnte er den Jugendchor für die herrliche Gestaltung des Gottesdienstes und die Ministranten teilten Erntedankbrötchen aus.

Im Rahmen des Erntedanksonntages war es Pfarrer Drexler ein Bedürfnis im Namen aller Frau Gertraud Holzapfel für ihren Dienst in der Pfarrei zu danken. Sie zeichnet nunmehr seit 25 Jahren mit verantwortlich, still, unauffällig, unspektakulär und viel Hingabe für die Sauberkeit des Prackenbacher Gotteshaus. Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink überreichte einen Blumenstrauß, einen Gutschein und eine Dankesurkunde.

Zum Schluss gab Pfarrer Drexler noch einige Termine aus dem Pfarrbrief bekannt, dabei erwähnte er unter anderem besonders den 09.10. 19.00 Uhr Frauenbund in Altrandsberg, zeitgleich mit Terminabsprache mit der Gemeinde und Vereinsvorständen, 12.10. Treffen im Pfarrhof, die an landwirtschaftlich nutzbaren Pfründegrundstücke interessiert sind, 12.10. Herbstfest der Grundschule, Messe in Schwaben am 18.10. verlegt auf 17.10. da Bildungsabend über Pfr. Renner um 19.00 Uhr im Gasthaus Freund in Moosbach.

 

Foto: Diakon Dieterle, Gertraud Holzapfel, Pfarrer Drexler und Margit Eidenschink

Foto zur Meldung: Erntedank in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing gefeiert
Foto: Erntedank in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing gefeiert

Von der diesjährigen Bildungsfahrt in die Oberpfalz waren alle beeindruckt

(15.09.2018)

Gottesdienst in der Klosterkirche Speinshart mit Führung in der Stiftskirche Maria Immaculata

Besuch der alten Pfarrkirche in Schwarzenfeld – der Heimat von Diakon Andreas Dieterle

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. Jedes Jahr lädt Pfarrer Josef Drexler nach der Ferienzeit seine anvertrauten Schäflein zu einem traditionellen Pfarrausflug ein und hat sich heuer dazu nicht nur einen wunderschönen Herbsttag ausgesucht, sondern gab den Fahrtteilnehmern Gelegenheit, außergewöhnliche Orte und Denkmäler der Opf. zu besichtigen.

Diakon Andreas Dieterle hatte die Route organisiert und bis ins Detail ausgearbeitet. Im Bus begrüßte er die 50 Teilnehmer aus der Pfarreiengemeinschaft, gab ihnen den Ablauf des Tages bekannt und gab allen seinen Reisesegen. Das erste Ziel war zunächst die nördlich gelegene oberpfälzische Prämonstratenser Abtei Speinshart.

 

Nach Ankunft In der Klosterkirche zur Patronin Maria Immaculata, feierten die Fahrtteilnehmer mit einer anderen Gruppe aus der Oberpfalz einen Gottesdienst, wo sie dabei den Tag der schmerzhaften Muttergottes mit einschlossen. Pfarrer Eduard Kroher aus Reicherin-Aschach, Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle zelebrierten die Hl. Messe, dabei zitierte Diakon Dieterle die Worte aus dem Markus-Evangelium die Worte Jesu: „Für wen halten die Leute den Menschensohn“ und Jesus die denkwürdigen Worte spricht: „Wer mein Jünger sein will, verlasse alles und folge mir nach“.

 

Nach der Messfeier trat Prior Benedikt Schuster zu den Wallfahrern in das Kirchenschiff und erzählte ihnen viel Wissenswertes über die wunderschön ausgestattete Stiftskirche, die als Juwel der Oberpfalz gilt. Bereits im 12. Jahrhundert wurden die Grundmauern für eine dreischiffige romanische Kirche gelegt. Als diese 1691 abgebrochen war, begann der Neubau nach den Plänen von Wolfgang und Georg Dientzenhofer. Der Rohbau war 1696 vollendet. Der Innenraum der Klosterkirche ist geprägt von den Stuckaturen und Fresken der Brüder Carlo Domenico und Bartholomeo Lucchese. Sie gaben dem Raum mit der schweren barocken Ausgestaltung eine italienische Prägung.

 

Carlo Domenico fertigte auch den Hochaltar aus Stuck. Das Bild der Immaculata im Hochaltar stammt vermutlich von Antonio Triva. An der Seite sind die Figuren der Ordensgründe Norbert und Augustinus, wobei Pater Prior erwähnte, dass die Klöster gerne ihre Heiligen darstellen. Das neue Gotteshaus wurde 1706 geweiht. Pater Prior erzählte auch, dass das Kloster, das in den Jahren 1995 – 2017 grundlegend saniert wurde, aus 8 Chorherrn besteht. Drei Prämonstratenser aus dem Kloster Windberg und Roggendorf unterstützen die Gemeinschaft bei verschiedenen Aufgaben in der Pfarrseelsorge. Seit 2007 ist Abt Hermann Josef Kugler vom Kloster Windberg Administrator von Speinshart, von vielen noch bekannt durch die 900-Jahrfeier in Prackenbach, als er als Schirmherr fungierte.

 

Das nächste Ziel war das Gasthaus Püttner in Schlammersdorf, wo ein reichhaltiges Mittagessen eingenommen wurde. Anschließend brachte der Bus die Teilnehmer nach Schwarzenfeld, der Heimat von Diakon Andreas Dieterle, wo man unter der Führung von Mesner Franz Schieder und Diakon Dieterle viele Eindrücke von der alten Pfarrkirche St. Dionysius und Ägidius gewann.

Die Orts- und Kirchengeschichte von Schwarzenfeld erzählt von Einfällen der Hussiten im 15. Jahrhundert. Ein erstes Zeichen wiedererwachten Glaubens setzt 1691 die Errichtung einer Kapelle auf dem Miesberg zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit, die 1721 wegen des Andrangs der Wallfahrten zur jetzigen Größe erweitert wurde. 1934 errichtet der Orden der Passionisten eine Niederlassung, seitdem bestehen in Schwarzenfeld die zwei religiösen Zentren der Pfarrei und des Klosters. Nach 1760 wurden in der alten Pfarrkirche immer neue Restaurierungen nötig, so dass man 1893 eine Erweiterung ins Auge fasste. 1954 entstand eine neue Pfarrkirche, was die alte hinnehmen musste. Umso erfreulicher war jedoch der Entschluss von 1987, die alte Pfarrkirche einer gründlichen Renovierung zu unterziehen.

Da die Kirche in einen Anhang hinein gebaut wurde, betritt man die Kirche im Süden über einen Treppenaufgang durch ein barockes Portal. Der Doppelraum im Innern der Kirche wäre ohne die beiden schmückenden Elemente des Stucks und die Fresken undenkbar, wobei drei Dionysius- Fresken und drei Ägidius-Fresken entstanden. Die barocke Ausschmückung begann Ende des 17. Jahrhunderts mit der absoluten Dominanz des Stucks. Der Hochaltar passt sich trefflich zwischen die beiden Chorfenster ein, dessen Altarbild die Enthauptung des Dionysius schildert. Zwei Seitenaltäre zieren die wunderschöne Kirche. Sie zeigen einen Marien- und einen Kreuzaltar. Zudem ist in unmittelbarer Zusammenarbeit von Stuck und Malerei ein dreifaches Adelswappen entstanden, das sich an der rechten Chorwand befindet. Der damalige Schloßherr Baron Franz Anton von Wildenau hat sich hier (1745-1764) verewigt.

Der Pfarrkirche angeschlossen konnten die Fahrtteilnehmer im Turmmuseum von Mesner Franz Schieder zusammen getragene Artikel bewundern. Alte Schnitzarbeiten, sakrale Gegenstände, Sterbebilder (sogar das Sterbebild von Franz Josef Strauß, Versehgarnituren und vieles mehr, die als außergewöhnliches Kleinod gelten.

 

Letzte Station der Tagesfahrt war Wackersdorf, wo man sich am See zu einem Kaffee-Plausch und gemütlichem Beisammensein niederließ.

Auf der Heimfahrt sprach Pfarrer Drexler Diakon Andreas Dieterle ein großes Vergelt´s Gott aus für sein Bemühen um die Mitfahrenden und die Organisation für die schöne angenehme Fahrt. Er sah die Fahrt auch als dankendes Bedürfnis für alle Mitarbeiter in der Pfarreiengemeinschaft, die er das ganze Jahr erfahren darf und dankte dem Busfahrer, dass er alle wieder wohlbehalten nach Hause brachte. Zum Schluss bat er Diakon Dieterle für den schützenden Segen.

Auch Dorostkar vom Busunternehmen Haimerl dankte allen Mitfahrenden und ließ an alle einen Kalender für das Jahr 2019 zum Dankeschön für das stete Vertrauen austeilen.

 

Fotos: 1 - Kloster Speinshart, 2 - Gottesdienst in der Klosterkirche (Diakon Dieterle, Pfarrer Drexler und Pfr. Eduard Kroher), 3 - Gruppenfoto vor dem Kirchenportal der Klosterkirche, 4 - in der Klosterkirche, 5 - Pater Prior bei der Führung, 6 - Pfarrkirche Schwarzenfeld mit Mesner Franz Schieder, 7 - Sakrale Gegenstände

Foto zur Meldung: Von der diesjährigen Bildungsfahrt in die Oberpfalz waren alle beeindruckt
Foto: Von der diesjährigen Bildungsfahrt in die Oberpfalz waren alle beeindruckt

Verabschiedung von der Urlaubsvertretung Pater Bettoy Kalathinal

(26.08.2018)

Pfarreiengemeinschaft dankte ihrem liebenswerten Seelsorger und wünschte weiterhin alles Gute

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. Für den Urlaubsmonat August hat Pater Bettoy Kalathinal die Vertretung für Pfarrer Josef Drexler übernommen. Bei den letzten Gottesdiensten am 21. Sonntag im Jahreskreis hat er sich von den Kirchenbesuchern der Pfarreiengemeinschaft von seiner vierwöchigen Urlaubsvertretung verabschiedet. Er wird am Wochenende wieder nach Belgien zurückkehren, um dort seine Doktorarbeit abzuschließen.

 

Schon beim Vorabendgottesdienst am Samstag in Krailing bedankte sich Kirchenpfleger Peter Fleischmann im Namen der Filialisten von Pater Bettoy mit einem kleinen Präsent und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Nach der Kommunion dankte Pater Bettoy unter anderem der Mesnerin Jutta Biebl, den Minstrantinnen/innen und Lektorinnen, die ihm im Gottesdienst halfen sowie Peter Fleischmann für die Fahrten zur Kirche und bat um ihr Gebet und „auf Wiedersehn.“

 

Auch am Sonntag in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach sprach Pater Bettoy am Ende des Gottesdienstes den Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerline Zweck und allen Ministranten/innen und Legtorinnen ein herzliches Vergelt´s Gott aus. Sein Dank galt der Pfarrgemeindratssprecherin Margit Eidenschink für ihre Hilfsbereitschaft und Verfügbarkeit. Nicht nur als Pfarrgemeinderatssprecherin, sondern als wichtiger Begleiter und Ansprechpartner, dankte er herzlich.

Von ganzem Herzen aber dankte er Ferdinand Klement für all das, was er ihm diese Tage über beigebracht hat. Die letzten vier Wochen wurde er von ihm gerne begleitet und ihm viel mitgeholfen. Sein Dank galt auch der Familie, die ihn mit Freundlichkeit und Gastfreundschaft empfangen hat und erwähnte dankend die Hilfsbereitschaft und liebevolle Fürsorge und Geduld mit seiner Sprachbarriere. Schließlich bat er um ihr Gebet, dass er sein Studium gut abschließen kann. „Bleiben sie in der Liebe Gottes und bleiben sie und ihre Familien gesund“ bemerkte er mit einem „Wiedersehn.“

Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink dankte ihm, dass er bereits das zweite Mal die Urlaubsvertretung für die Pfarreiengemeinschaft übernommen hat. Die Pfarrangehörigen hätten sich gefreut, als sie erfahren haben, dass der Karmeliten Pater Bettoy wieder in die Pfarrei kommt. Weiter bedankte sie sich für die überaus große Freundlichkeit und Bescheidenheit, welche alle verspürt haben. Auch lobte sie sein gutes Deutsch. Für den weiteren Lebensweg wünschte sie ihm alles Gute besonders einen guten Abschluss seiner Doktorarbeit. Im Namen der Pfarrei bedankte sie sich nochmals mit einem herzlichen vergelt´s Gott und übereichte ihm ein kl. Geschenk.

 

In der dritten Ortschaft der Pfarreiengemeinschaft dankte am Sonntag die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl in der Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach Pater Bettoy für die Urlaubsvertretung in diesem Jahr sehr herzlich, die er, wie sie meinte, gerne übernommen habe. Wir hoffen, dass es ihnen gut gefallen hat, auch durch die Tatsache, dass er seit 2017 schon einige Bekannte gewonnen habe, so Rackl. Sie wünschte ihm einen guten Abschluss seiner Dr. Arbeit und die ganzen Pfarrangehörigen würden sich freuen, wenn sie ihn in unserer Pfarrei wieder einmal begrüßen dürften. „Ihre nette Art und die guten Sprachkenntnisse haben uns gut getan“, so Rackl. Sie wünschte eine gute Heimreise und für seinen weiteren Lebensweg, gute Gesundheit und Gottes Segen und bat um sein Gebet. Als kleine Aufmerksamkeit übergab sie ihm ein Präsent.

 

Bevor Pater Bettoy die Kirchenbesucher mit seinem Segen entließ, verabschiedete er sich bei allen Anwesenden. Zunächst aber bei Pfarrer Josef Drexler für seine Einladung, hier die Vertretung machen zu dürfen. Es war alles so gut vorbereitet, bemerkte er dafür ein herzliches Dankeschön. Dankend erwähnte er auch Diakon Andreas Dieterle für seinen freundlichen Umgang und jegliche Unterstützung. Er erwähnte dankend die Mesnerin Margarete Früchtl die ihn bei seiner Arbeit unterstützt hat und dem Kirchenpfleger Frank Hornberger, der ihn die letzten Wochen begleitet hat. Ein besonderer Dank galt Maria Rackl für ihre Hilfsbereitschaft und Verfügbarkeit. „Sie waren ein wichtiger Begleiter und Ansprechpartner.“

Er erwähnte die Gastfreundschaft, Großherzigkeit und Hilfsbereitschaft der Familie Früchtl, mit denen er den Mittagstisch teilen durfte und dankte Karl und Margarete Früchtl. Sein Lob ging auch an Maria Rackl und Lieselotte Kerscher für die Gastfreundschaft und ihre mütterliche Fürsorge. Schließlich bat er um ihr Gebet und wünschte allen noch alles Gute und wie Gott will – auf Wiedersehn.

Die jeweiligen Kirchenbesucher am Schluss der Gottesdienste dankten es ihm mit einem kräftigen Applaus.

 

Foto: Pater Bettoy mit Maria Rackl und Margarete Früchtl

Foto zur Meldung: Verabschiedung von der Urlaubsvertretung Pater Bettoy Kalathinal
Foto: Verabschiedung von der Urlaubsvertretung Pater Bettoy Kalathinal

Das Fest Maria Himmelfahrt wurde am Mittwoch sehr feierlich gestaltet

(15.08.2018)

Pater Bettoy segnete bei den Gottesdiensten Kräuterbüschel

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. Seit dem 7. Jahrhundert gibt es den Feiertag Maria Himmelfahrt in der Kath. Kirche, wie es der Name sagt, wird dieser Tag Maria Aufnahme in den Himmel gefeiert. Maria wurde wegen ihres tiefen Glaubens leibhaftig in den Himmel aufgenommen und an diesem Tag werden in der kath. Kirche verbreitet auch Kräuter gesegnet, so auch bei den drei Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing.

 

„Gegrüßet seist du Königin“ sang eingangs der Kirchenchor mit dem Volksgesang unter der Leitung von Walter Stöger in Moosbach wo auch Organisten Christian Fischl in Prackenbach die Lieder musikalisch begleitete. Dann begrüßte Pater Bettoy nach dem Einzug alle Kirchenbesucher und bemerkte, dass wir am heutigen Festtag Maria Himmelfahrt unsere Freude an der Vollendung der Gottesmutter Maria zum Ausdruck bringen. Sie zeigt uns, dass die letzte Erfüllung nicht in oberflächlicher Sinnlichkeit oder in sich selbstvergessen besteht, sondern im Dasein zur Herrlichkeit und ihres Gottes.

 

In der Lesung, die Marianne Vogl aus Moosbach aus der Offenbarung des Johannes vortrug, erzählt sie von einem großen Zeichen, das am Himmel erschien: Eine Frau mit der Sonne bekleidet, der Mond unter ihren Füßen. Und im Evangelium nach Lukas berichtete Pater Bettoy von Maria, die zu Elisabeth eilt, diese vom Hl. Geist erfüllt wurde und rief: „Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes“.

 

In seiner Predigt erzählte Pater Bettoy anschließend aus den Erinnerungen einer Schauspielerin, die durch eine glückliche Rolle den Sinn ihres Lebens gefunden habe, da sie die Rolle der Maria im Film „Jesus von Nazareth“ bekommen habe. Sie wurde durch diese Rolle verwandelt, denn seither komme es ihr vor, als ginge sie nicht mehr allein durchs Leben, als habe sie die Jungfrau Maria an ihre Hand genommen. Man könne sagen, hier ist eine Frau, die es zulässt, dass Maria eine bestimmende Rolle in ihrem Leben spielt, was nur möglich ist, weil sie sich mit Herz und Verstand in diese junge Frau hineingefühlt und hineingedacht hat, so der Geistliche.

Gott hat Großes an Maria getan, das zeigt ihre Haltung in dem Lied: „Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen“. Hier sei nicht der Hunger des Körpers sondern der Hunger der Seele und des Geistes gemeint, denn wer nach dem Himmel hungert, bekommt ihn von Gott auch geschenkt.

„Die im Herzen voll Hochmut sind, zerstreut Gott, die Mächtigen stürzt er vom Thron“, heißt es in einem Lied Marias weiter. Damit ist eine innere Haltung gemeint, in welcher der Mensch auf seine Macht baut und stolz sein eigenes „Ich“ an Gottes Stelle setzt. In dieser Haltung lebt der Mensch überzeugt, ohne Gott auszukommen und nicht zu brauchen, was Gott gibt.

Schließlich stellt sich die Frage, warum Maria zum Himmel aufgenommen wurde. Weil wie Maria singt: „Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.“ Maria weiß um die schweren Seiten des Lebens. Es war ihr geschenkt, dass sie nicht verzweifelt ist, nicht aufgegeben hat, immer neu ihre Hoffnung auf den setzte, der Licht und Sorgen und Fragen ihres Lebens fallen ließ. Diese Niedrigkeit, die Angewiesenheit auf Gott, in der Maria gelebt hat, sehen wir unsere große Lebensaufgabe.

 

Nach dem Pater Bettoy den Wettersegen spendete, segnete er die mitgebrachten Kräuterbüschel, die tags zuvor vom Frauenbund in Moosbach und vom Mütterverein Prackenbach und Krailing gebunden wurden, die am Schluss des Gottesdienstes für eine Spende abgaben.

Foto zur Meldung: Das Fest Maria Himmelfahrt wurde am Mittwoch sehr feierlich gestaltet
Foto: Das Fest Maria Himmelfahrt wurde am Mittwoch sehr feierlich gestaltet

Fahrzeugsegnung in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing

(29.07.2018)

 

Pfarrer verteilte geweihte Plaketten

 

Moosbach-Prackenbach-Krailing. Herzlich begrüßte Pfarrer Drexler Diakon Andreas Dieterle und die Gläubigen zur Feier des 17. Sonntags im Jahreskreis und passend auch zum Gedenken des hl. Christophorus, den die Kath. Kirche am 24. Juli feierte, wurden am Schluss der Gottesdienste am Vorabend bzw. an den Sonntagsgottesdiensten die Fahrzeuge gesegnet.

 

Christophorus ist nicht nur der Patron der Verkehrsteilnehmer und Reisenden, sondern auch der Helfer gegen einen plötzlichen und unvorbereiteten Tod. Weil wir uns nicht genügend bewusst sind, dass uns nur ein Hauch Zeit von der Ewigkeit trennt und weil wir oft ganz in den vergänglichen Dingen dieser Welt aufgehen, bemerkte er Eingangs.

Die Lesungstexte trugen zum 17. Sonntag im Jahreskreis in Prackenbach Claudia Frohnauer bzw. in Moosbach Judith Schedlbauer. An der Orgel begleitete Ulrike Altmann den Volksgesang. Diakon Andreas Dieterle verlas das Evangelium nach Johannes von der wunderbaren Brotvermehrung, als Jesus nach dem Dankgebet fünf Gerstenbrote und 2 Fische an 5000 Männer austeilen ließ und davon noch 12 Körbe voll übrig blieben.

 

In seiner Predigt ging der Diakon anschließend noch einmal auf die fünf Brote und die zwei Fische ein, eine Evangelistenstelle, die uns vielleicht sogar ein kleines Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Die Kinder der Grundschule in Kollnburg waren damals bei dieser Jesuserzählung förmlich begeistert. Doch für sie war das letztendlich ganz logisch, denn Jesus kann das! Doch kann ein rational denkender Erwachsener das glauben, bemerkte der Diakon?

Doch die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas haben, allerdings in geringfügigen Unterschieden die Tatsache belegt, dass alle vier darüber berichteten. Und es ist deshalb auch im Jahr 2018 noch mehr als aktuell, weil Hunger ein Dauerthema in der Menschheitsgeschichte ist.

Weder den körperlichen, noch den seelischen Hunger konnte man bisher ausreichend stillen, vor dessen Problem auch die Jünger angesichts der Menschenmenge standen. „Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von Ihnen auch ein kleines Stück bekommen soll.“ Doch Jesus nimmt die Lächerlichkeit von fünf Broten und zwei Fischen an, spricht das Dankgebet und teilt aus und alle werden satt und es bleibt noch reichlich über.

Weiter bemerkte der Diakon, dass Empfangen und Weitergeben im Mittelpunkt stehen sollte, nicht das Nehmen. Es zeigt, weil keiner hortet, sondern jeder das weitergibt, was er übrig hat, darum erhalten alle etwas und werden satt. Christen sollte man nicht am Brothorten und Einsacken erkennen, sondern am Brotbrechen und weitergeben und wir dürfen weitergeben, was wir selbst empfangen haben. Wir selber sind vom Herrn beschenkte und deshalb sollen wir das, was wir übrig haben, geben. Zum Schluss wünschte Dieterle allen nicht das rechnerische Kalkül, sondern die Bereitschaft des kleinen Jungen und ein kindliches Vertrauen auf den Herrn, das uns sagen lässt: Jesus kann aus unserem Wenigen etwas machen, denn es ist ja Jesus.

 

Bevor Pfarrer Josef Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, besprengte Diakon Andreas Dieterle nach einem Segensgebet und in Begleitung von den Ministranten die Fahrzeuge in Prackenbach am Pfarrer Baumgartner-Platz und auf dem Parkplatz und neben der Straße in Moosbach mit Weihwasser und Weihrauch.

Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing begleitete am Samstag-Abend der Kinder- und Jugendchor Prackenbach den Gottesdienst. Diese trugen einen sehr würdigen, bei einer sommerbedingten kleinen Zahl von Gläubigen vor. Pfarrer Drexler dankte ihnen für ihren erbauenden Gesang und verabschiedete sich und Diakon Andreas Dieterle in den Urlaub.

Anschließend begaben sich die Kirchenbesucher zur Fahrzeugsegnung, denen Diakon Andreas Dieterle und deren Halter seinen Segen erteilte.

 

Foto: Fahrzeugsegnung in Moosbach, Prackenbach und Krailing – Bildunterschrift jeweils unter dem Bild

Foto zur Meldung: Fahrzeugsegnung in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing
Foto: Fahrzeugsegnung in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing

Firmung in der Pfarreiengemeinschaft- Weihbischof Dr. Josef Graf spendete 39 Jugendlichen das Firmsakrament

(19.07.2018)

Die Kleinen des Kindergartens empfingen den Firmspender mit einem Willkommenslied

 

Prackenbach-Moosbach-Krailing. Einer der Höhepunkte im Leben einer Pfarrei bedeutet, wenn junge Menschen vor dem Bischof ja sagen und als vollwertige Mitglieder in die Pfarrei aufgenommen werden.

Am Donnerstag, an dem es die Sonne ganz besonders gut mit den Jugendlichen meinte, hat Weihbischof Dr. Josef Graf im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer in der Pfarrkirche St. Georg 39 jungen Menschen aus Moosbach, Prackenbach und Krailing das Hl. Sakrament der Firmung gespendet. Vor dem Einzug ins wunderschön geschmückte Gotteshaus empfingen den geistlichen Herren vor dem Pfarrheim eine Reihe von Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen und begrüßten ihn mit dem Lied: „Unser Lied nun erklingt“ und „es läuten alle Glocken“ und in der Tat, es läuteten alle Glocken und die Orgel setzte ein, als anschließend der Firmspender, der Ortsgeistliche Pfarrer Josef Drexler, Diakon Andreas Dieterle mit den Ministranten in die geschmückte Kirche einzogen, wo der Chor mit dem Eingangslied „Komm Heiliger Geist“ aufwartete und der Weihbischof den Gläubigen, welche die ganze Kirche füllten, sehr herzlich den Gruß „Friede sei mit euch“ vermittelte.

 

Pfarrer Josef Drexler begrüßte eingangs den hochwürdigsten Herrn Weihbischof, Diakon Dieterle, Herrn Bürgermeister Andreas Eckl, die Firmlinge mit ihren Eltern, Verwandten und Lehrern und alle Kirchenbesucher zu dem großen Tag in der Pfarreiengemeinschaft sehr herzlich willkommen. „Viele Wochen habt ihr euch auf diesen Tag vorbereitet, vor allem mit unserem Diakon“, dem er herzlich dafür dankte. Ebenso den Eltern für das gute Einvernehmen sowie der Rektorin Ida Kärtner, der Rektorin der Mittelschule.

Ein Grüß Gott überbrachte auch der Firmspender an die Gläubigen und dankte für die freundliche Begrüßung. Dann bat Pfarrer Drexler den Weihbischof den Firmgottesdienst mit ihm und Diakon Andreas Dieterle zu feiern, der vom Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek in feierlicher Manier musikalisch gestaltet wurde, am E-Piano Eva Siebet und Stefan Siebert, Gitarre.

Kyrierufe und später die Fürbitten trugen Firmlinge vor und die Lesung aus der Apostelgeschichte übernahm eine Firmmutter und aus dem Evangelium zitierte Diakon Dieterle die Worte des Evangelisten Johannes: „Wenn jemand mich liebt, wird an meinen Worten festhalten. Das Wort aber stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat“, so der Diakon.

 

Der Weihbischof bedankte sich für die freundliche Begrüßung in der wunderschönen Pfarrkirche in Prackenbach und an die Eltern, Freunde und Firmlinge gewendet, bemerkte er, dass er erfreut sei, nach drei Jahren als Weihbischof hier die Firmung spenden zu dürfen. Er sagte dies in der gebräuchlichen Sprache, „er sei begeistert.“ Die Fußball-Weltmeisterschaft noch einmal zur Sprache bringend, als die Mannschaft so früh ausgeschieden war. Hier hat die Begeisterung nachgelassen. Doch es müsse nicht Fußball sein, man könne sich auch über andere Dinge begeistern, bemerkte der Firmspender, ob über eine langjährige Ehe, über Menschen oder auch ein Spiel. Ein kleines Kind ist über ihre Mama oder den Papa begeistert und behauptet, denn sie sind die Größten und erwähnte dabei die Kleinen des Kindergartens, die den Gast so liebevoll begrüßten.

 

Begeistern könne er sich von Menschen, die es schwer haben und trotzdem weiter tapfer durch das Leben gehen oder sich in der Pfarrgemeinde oder in der Kirche engagieren und oft keinen Dank bekommen. So mancher möchte jemandem nachahmen, das könne ganz schön auf die Nerven gehen, meinte er. Manch einer möchte gerne Fußballprofi werden oder Fotomodell und hofft auf die Fähigkeiten, die ihn so begeistern.

 

Heute geht es um ein Geschenk, bemerkte der Firmspender weiter, bei dem sich Jesus selbst hingibt. Die Firmlinge, die bereits getauft sind haben schon Anteil bekommen. Jesus schenkt sich leibhaftig im Zeichen des Brotes, denn der Hl. Geist ist Jemand in 3. Personen, dabei geschieht etwas ganz Großes, das man mit dem Herzen wahrnehmen muss.

Vom Geschenk des Paten geht es nicht um ein äußeres Geschenk, so der Weihbischof. Die jungen Christen sollen zum Glauben stehen, was heute manchmal nicht leicht ist und in der Kirche mittragen helfen. Dann erwähnte er die wunderschöne Kirche, welche die Menschen in der damals armen Gegend gebaut haben und gewiss viel Opfer gebracht haben.

 

Nach der Erneuerung des Taufgelübtes traten die 39 Jugendlichen mit ihren Paten nach vorne. Der Firmspender legte die rechte Hand auf den Kopf des Firmlings und zeichnete ihm mit dem Chrisam, einem vom Bischof geweihtem Öl. Ein Kreuz auf die Stirn. Er sprach dazu: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Hl. Geist.“ Dabei wechselte er immer wieder herzliche Worte mit den Firmlingen und ihren Paten. Als Zeichen der Unterstützung legten die Firmpaten ihre Hand auf die rechte Schulter des Firmlings, während Orgelmusik die Handlung begleitete. Am Ende des feierliche Firmgottesdienstes und dem Segen des Firmspenders stimmte der Chor das Lied an: „Wer glaubt ist nie allein“ und das gemeinsam gesungene „Großer Gott wir loben dich“ das die Gottesdienstbesucher abschließend mit Applaus bekräftigten.

 

Worte des Dankes richtete Pfarrer Josef Drexler an den Weihbischof für die Spendung der Firmung vor allem für seine Auslegung des Wortes Gottes in der Predigt, die uns alle im Glauben gestärkt und ermutigt hat. Er dankte dem Prackenbacher Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, den Mesnerfrauen und den Ministranten aus Moosbach, Prackenbach und Krailing. Er dankte allen, die den Stehempfang vorbereitet haben und Mitfeier mit seiner Bitte, die jungen Leute weiterhin mit dem Gebet zu begleiten und wünschte dem Weihbischof und allen einen frohen Firmtag.

 

Zugleich erinnerte er die Firmlinge für Samstag um 20.00 Uhr an den Besuch am Sportgelände zum Firmdankgottesdienst, wenn auch die Firmbestätigungen ausgegeben werden.

Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit empfingen der Weihbischof und sein Sekretär kleine Geschenke überreicht.

Alle waren sich einig: Es war eine wunderschöne Firmung, an dem Diakon Andreas Dieterle zur hervorragenden Vorbereitung im Besonderen mit beigetragen habe.

Nach dem Stehempfang und einem gemeinsamen Mittagessen, ließ man Weihbischof Dr. Josef Graf ins Gästebuch der Pfarrei eintragen.

 

Foto: 1- Der Weihbischof segnet die Kindergartenkinder von li. BM Eckl, Diakon Andreas Dieterle, Pfarrer Drexler, 2 – Der Firmspender Dr. Graf firmt einzeln die Kinder, 3 – Dr. Josef Graf begeistern von der schönen Kirche, 4 – die Firmlinge mit der Geistlichkeit, 5 – Eintragung ins Gästebuch – Firmspender, Diakon Dieterle, die Kirchenpfleger Peter Fleischmann (Krailing) mit Ferdl Klement (Prackenbach) und Pfarrer Drexler, 6 – Der Firmspender am Altar und segnet alle Kirchenbesucher

Foto zur Meldung: Firmung in der Pfarreiengemeinschaft- Weihbischof Dr. Josef Graf spendete 39 Jugendlichen das Firmsakrament
Foto: Firmung in der Pfarreiengemeinschaft- Weihbischof Dr. Josef Graf spendete 39 Jugendlichen das Firmsakrament

Der Ministranten- und Jugendchorausflug war Spitze

(07.07.2018)

Nürnberg – für alle ein tolles Erlebnis

 

Moosbach. Am Samstag hatte Pfarrer Josef Drexler die Minis und jungen Chormitglieder, die sich das ganz Jahr ehrenamtlich in der Kirche einbringen, zu einem Ausflug nach Nürnberg eingeladen.

Die Reise fand ab Cham mit dem Zug statt und obwohl dieser Verspätung hatte, drückte dies die Stimmung der Jugendlichen keineswegs. Begleitet wurden sie von Pfarrer Josef Drexler, der Mesnerin Margarete Früchtl sowie der Leiterin des Jugendchors Tanja Jänicke-Stöger.

 

Nach der Ankunft in Nürnberg wurde bei einer Führung der „Turm der Sinne“ besucht. Es ist ein interaktives Mitmach-Museum im Mohrenturm am Westtor der Stadtmauer. Dabei können Besucher an Experimentierstationen Sinnesreize und deren Verarbeitung an sich selbst ausprobieren. Auch Wahrnehmungstäuschungen werden erfahrbar gemacht. Mit Auge, Ohr, Nase und Mund kommt man ebenfalls im Turm der Sinne alltäglichen Phänomenen auf die Schliche und kann nach Belieben experimentieren. Hier wird auch lebhaft erläutert, wie leicht sich unser Gehirn täuschen lässt. Wie z.B. optische Täuschungen, als Alfons Freund und Daniel Höcherl im „Ames Raum“ es praktizierten.

 

Anschließend unternahmen die Jugendlichen einen Spaziergang entlang der Pegnitz zum Hauptmarkt, wo man sich beim Italiener auf der Dachterrasse eine Pizza munden ließ. Von hier aus hatten die Fahrtteilnehmer einen tollen Blick über den Hauptmarkt mit seinen Verkaufsständen und der Frauenkirche, auf dessen Balkon jedes Jahr das Nürnberger Christkindl den Christkindlmarkt eröffnet.

 

Nach dem Essen standen noch 2 Stunden zur freien Verfügung, in denen in kleinen Gruppen die Stadt auf eigene Faust erkundet wurde, wo man auch einen kurzen Abstecher in die Lorenzkirche unternahm.

Dann war um 16.30 Uhr Treffpunkt an der offenen Kirche St. Klara angesagt. Sie ist eine röm. kath. Kirche in der Altstadt und offen für alle. Hier finden regelmäßig verschiedene spirituelle und kulturelle Veranstaltungen mit Theater, Musik, Tanz und Ausstellungen statt. Dort hatten die jungen Leute nämlich für eine halbe Stunde die Orgel für sich allein und dort sang der Kinder- und Jugendchor mit Orgelbegleitung einige Lieder. Die wenigen zufällig anwesenden Besucher waren über dieses kurze spontane „Konzert“ begeistert und erhielten viel Lob.

 

Doch einmal endet der schönste Ausflug, so musste die Reisegruppe wieder zum Zug, dieses ging es ohne Verspätung und zurück nach Cham, wo die Fahrgemeinschaften den Nachhauseweg antraten. Alle waren sich einig: Es war ein tolles Erlebnis.

 

Fotos: St. Klara-Kirche li Pfr. Drexler, 2. V.li, Mesnerin Margarete Früchtl

Foto zur Meldung: Der Ministranten- und Jugendchorausflug war Spitze
Foto: Der Ministranten- und Jugendchorausflug war Spitze

Feierliche Fronleichnamsprozessionen in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing

(31.05.2018)

Pfarrer Josef Drexler zelebrierte mit Diakon Andreas Dieterle das Hochfest der Kath. Kirche im Kirchenjahr

 

Moosbach,Prackenbach/Krailing. Das Fronleichnamsfest wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Dabei wird die Monstranz, welche den Leib Christi zeigt, von der Geistlichkeit unter dem „Himmel“ in einer Prozession durch die Ortschaften getragen und so das Allerheiligste Altarsakrament in Gestalt der Hostie verehrt.

 

In der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing feierte in diesem Jahr Pfarrer Josef Drexler mit Diakon Andreas Dieterle und vielen Gläubigen am Donnerstag in Prackenbach und in Moosbach sowie am Sonntag in der Filiale Krailing das Fronleichnamsfest. Pfarrer Drexler begrüßte eingangs alle Kirchenbesucher sehr herzlich – insbesondere die Vertreter der Öffentlichkeit mit BM Andreas Eckl in Prackenbach, die örtlichen Vereine sowie die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern und bemerkte, dass die Gestalt einer schlichten Hostie nach katholischer Überzeugung der wahre Leib unseres Herrn Jesus Christus seine bleibende Gegenwart zugesagt hat.

 

Nach der Lesung und dem Evangelium bei den Gottesdiensten zitierte Pfarrer Drexler in seiner Predigt den Text eines eucharistischen Hymnus aus einem alten Gesangbuch aus der schlesischen Erzdiözese Breslau, welches das Loblied auf das Allerheiligste Altarsakrament darstellte.

 

Nach der Kommunion wies Pfarrer Drexler in Prackenbach darauf hin, dass der Diakon den Gottesdienst zu Ende führen wird, da er diesen selber in Moosbach feiern und dort die Fronleichnamsprozession leiten wird. Er dankte allen, die in irgendeiner Weise einen Beitrag geleistet haben, dass das Fest in Prackenbach so würdig und feierlich begangen werden konnte.

 

Anschließend zogen die Prackenbacher Pfarrangehörigen und Vereine, angeführt von der Kapelle der FFW Ränkam mit Diakon Andreas Dieterle betend und singend durch die Ringstraße. Die Prozession führte zu den vier Altären der Familie Huber (von der Familie Heiland gestaltet), der Familie Stefan Lex und die beiden Mesnerinnen Holzapfel und Zweck hatten den Altar am Pfarrhof wunderbar hergerichtet. Außerdem gestaltete wie im Vorjahr der FuMV am Pfarrhof einen herrlichen Blumenteppich. Salutschüsse der Bergschützen bereicherten nach den gesungenen Evangelien an den vier Altären durch Diakon Dieterle und dem jeweiligen Sakramentalen Segen die Prozession.

 

Nach dem feierlichen Hochamt in Moosbach, das Pfarrer Josef Drexler mit den vielen Anwesenden feierte, führte sie der Weg bei ihrer außergewöhnlichen Fronleichnamsprozession wie gewohnt über den malerischen Pfahl. Die Kapelle Ernst aus Böbrach und die Vereine führten die Prozession an und die Kommunionkinder durften das Allerheiligste begleiten. Zunächst verkündete Pfarrer Drexler beim Altar der Familie Freund und bei der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die Evangelien. Dann ging es weiter auf dem weichen Pfahlweg zur Kreuzigungsgruppe auf den Kalvarienberg, wo der Geistliche das 3. Evangelium beim Altar der Familie Eckl feierte, ehe man über die Viechtacher Str. zur Kirche zurückzog, um dort das 4. Evangelium zu feiern. Erwähnenswert sei, dass auch hier der Frauenbund vor dem Volksaltar mit einem wunderschönen Blumenteppich den hohen Festtag bereicherte. Mit dem eucharistischen Segen und dem Tedeum ging auch in Moosbach die Fronleichnamsprozession zu Ende, wo Sepp Stöger´s Salutschüsse über den Pfahlort hallten und die FFW dankenswerter Weise in den beiden Ortschaften die Verkehrsregelung übernahm.

 

Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste und der Prozession übernahm in Prackenbach der Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl mit dem Organisten Hans Preiß sowie in Moosbach der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger. Auch in Krailing gestaltete der Kirchenchor Prackenbach/Krailing musikalisch den Gottesdienst und die Prozession.

 

In der Filialkirche St. Peter und Paul wurde das Fronleichnamsfest am Sonntag begangen. Das Hochamt zelebrierte Pfarrer Josef Drexler im Beisein von Diakon Andreas Drexler, der zwar in einer kurzen aber sehr eindrucksvollen Predigt von Menschen erzählte, die im Fernsehen und Zeitungen für gerechte Löhne und irgendwelche Verbesserungen am Arbeitsplatz demonstrieren. In Krailing setzen wir uns heute auch in Bewegung, aber nicht mit Parolen und Spruchbändern, sondern mit Gebet und Gesang und führen die Monstranz mit der Hostie mit, so der Diakon. Wir bekennen uns zum Herrn und zeigen ihn im Allerheiligsten Sakrament des Altares das wichtigste und wertvollste überhaupt, was wir haben. Wie wichtig das für uns ist, zeigt, mit wieviel Sorgfalt diese Nachfeier von den Krailingern vorbereitet wurde und weil wir wollen, dass Jesus all unsere Wege mit uns geht. Keiner ist ausgeschlossen, jeder ist vom Herrn eingeladen und er geht mitten drin.

 

Anschließend leitete Diakon Dieterle sehr feierlich die Prozession und trug das Allerheiligste durch das geschmückte Dorf zu den vier Altären bei der Familie Peter Hastreiter, bei Albert Fleischmann, am Wegkreuz inmitten grüner Fluren ( gestaltet von Ingrid Fleischmann sowie Helga und Hans Preiß). Liebevoll hergerichtet war auch der Blumenteppich von den Ministranten und Kommunionkindern und ihren Eltern vor dem Jugendhaus.

 

Am Ende der Fronleichnams-Nachfeier sprach Diakon Andreas Dieterle allen ein sehr herzliches Dankeschön aus, die mitgewirkt haben und ihren Beitrag geleistet haben, ob in Krailing aber auch Tage zuvor in Prackenbach und Moosbach sowie die musikalische Gestaltung. Er erwähnte die Vereine, die Ministranten, die Himmelträger und erwähnte dankend die Vorbeter, Himmelsträger, Erstkommunionkinder, die Ministranten und Mesnerinnen sowie die Vereine und die kirchliche und politische Gemeinde. Der Dank galt auch den Frauen für ihre wunderschönen Blumenteppiche und nicht zuletzt den Kirchenchören in Prackenbach, Moosbach und Krailing und den Organisten und schloss liebevoll jene ein, die er evtl. vergessen hat.

Nach dem Tedeum „Großer Gott wir loben“, in das alle Kirchenbesucher kräftig einstimmten, beschloss Diakon Andreas Dieterle in Krailing die Nachfeier des Fronleichnamsfestes.

Foto zur Meldung: Feierliche Fronleichnamsprozessionen in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing
Foto: Feierliche Fronleichnamsprozessionen in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing

Letzte Maiandacht in Viechtafell

(22.05.2018)

Pfarrer Drexler segnet Andachtsgegenstände

 

Viechtafell. In der St. Wendelin Kapelle in Viechtafell, errichtet vor über 35 Jahren, feiern die Dorfbewohner jeden Freitag-Abend im Mai eine Maiandacht, die zuweilen sehr stimmungsvoll vom hiesigen Bergler Gsang oder auch von den Dorfbewohnern und Marienverehrern der Umgebung gestaltet wird.

Die letzte Maiandacht in diesem Jahr hat Pfarrer Josef Drexler mit den Viechtafellern gefeiert und hat dazu die diesjährigen Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft eingeladen, in dessen Rahmen er ihre Andachtsgegenstände segnete.

 

Mit „Gegrüßet seist du Königin“ begann er die Andacht und begrüßte die Anwesenden, die in großer Zahl gekommen waren, insbesondere die Kommunionkinder mit ihren Angehörigen. Er erwähnte einen Spruch über Maria, in dem es heißt: „Maria kann man nicht genug verehren“. Sie hat sich zur Verfügung gestellt und war bereit, die Mutter Gottes zu werden. Auch hat sie uns das ewige Leben erschlossen, ohne sie wäre das niemals in Gang gekommen, bemerkte der Geistliche.

 

„Es blüht der Blumen eine, auf ewig grüner Au, wie diese blühet keine, soweit der Himmel blau“ sang man anschließend das Lied, das vielen Anwesenden noch bekannt war und „Mutter Gottes, wir rufen zu dir“. Jesus Christus zu Ehren stimmte Pfarrer Drexler und Erika Rabenbauer zum Schluss das Lied: „Erde singe, dass es klinge“ an und alle beteiligten sich an dem schönen Lied.

 

Bevor Pfarrer Drexler die Anwesenden mit dem Segen entließ, segnete er die Andachtsgegenstände, dankte den anwesenden Tischmüttern und allen Muttergottesverehrern für die Mitfeier. Er ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, der Viechtafellerin Rosa Gierl zu gratulieren, die kürzlich ihren 80. Geburtstag feiern konnte und erwähnte schließlich die beiden Viechtafeller Bürger Johann Engl und Albert Vogl, die man in diesem Jahr zu Grabe geleiten musste und welche nicht nur die Angehörigen sondern auch die Dorfbewohner sehr vermissen und schloss die stimmungsvolle Maiandacht.

 

Foto: Kommunionkinder, vo.re. Pfarrer Drexler und Rosa Gierl

Foto zur Meldung: Letzte Maiandacht in Viechtafell
Foto: Letzte Maiandacht in Viechtafell

Pfingstfest in der Pfarreiengemeinschaft mit drei feierlichen Gottesdiensten

(20.05.2018)

Vorstellung der Firmlinge, denen am 19. Juli das Sakrament gespendet wird

 

Moosbach-Prackenbach-Krailing. Am 50. Tag der Osterzeit wird von den Gläubigen die Entsendung des Hl. Geistes gefeiert und der berühmte Pfingstbericht aus der Apostelgeschichte beginnt mit den Worten: „Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort“. Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Drexler alle Gläubige in den drei Orten der Pfarreiengemeinschaft, Kinder und Jugendliche, Gäste und vor allem die Firmlinge, die in diesem Jahr das Sakrament empfangen und sich den Gläubigen namentlich vorstellten.

 

Im Lesungstext aus der Apostelgeschichte wird berichtet, dass am Pfingstfest vom Himmel her ein heftiger Sturm daher fuhr und sich über jeden Zungen wie Feuer verteilten und alle begannen, in andern Sprachen zu reden. Im Evangelium nach Johannes zitierte Diakon Andreas Dieterle die Worte Jesu: „Friede sei mi euch“, als die Jünger aus Furcht bei verschlossenen Türen beisammen waren. Während dann die Mesnerin Margarte Früchtl symbolisch Flammen aus der Kirchenkuppel herunter rieseln ließ, sang der Chor ein passendes Lied zum Hl. Geist.

 

In seiner Predigt ging Pfarrer Drexler anschließend auf das Pfingstwunder damals in Jerusalem ein und bemerkte, dass die Treuen, die sich nach der Himmelfahrt nicht von der Jüngergemeinde getrennt haben, am Ende doch belohnt wurden mit dem Hl. Geist, mit der unbändigen Kraft des Auferstandenen, der nicht todzukriegen ist, durch alle Jahrhunderte hindurch, so viel Gleichgültigkeit ihm Menschen bisweilen auch entgegensetzen mögen.

 

Anschließend stellte Diakon Andreas Dieterle die Firmlinge der jeweiligen Pfarrei vor. Alle hatten sich bei der Gruppenstunde im Pfarrheim vorbereitet und „Firmflammen“ mit kurzen Sprüchen gebastelt und mit ihrem Vornamen versehen und bat die Eltern, dass sie ihre Kinder in ihr Gebet mit hineinnehmen und auch füreinander beten sollen. Nach der Vorstellung segnete Diakon Andreas Dieterle die Firmlinge und bat um eine gute Vorbereitung und dass sie gestärkt mit dem Hl. Geist als verantwortungsvolle Christen leben.

Vier bzw. fünf Firmlinge trugen dann die Fürbitten in Moosbach, Prackenbach und Krailing vor und baten unter anderem für die Kirche, für alle Menschen, für unsere Freunde und Bekannte und für alle unsere jungen Christen und für alle unsere lieben Verstorbenen.

 

Bevor Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, dankte er Diakon Andreas Dieterle, dem Kirchenchor in Moosbach unter der Leitung von Walter Stöger und in Prackenbach dem Kirchenchor unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl und in Krailing dem gemeinsamen Chorgesang. Dann verteilten in den drei Kirchen die Firmanwärter an jeden Kirchenbesucher ihre selbstgebastelten Pfingstflammen mit der Bitte, für sie zu beten. Auch sei es Aufgabe der Pfarrei, dass die Firmlinge von der Pfarrfamilie im Gebet begleitet werden. Er wies auch auf die Zeitschrift „Grandios“ hin, die ebenfalls an die Kirchgänger verteilt wurden.

 

Nach dem Schlusslied gratulierte Pfarrer Drexler mit der PGR-Sprecherin Margit Eidenschink Kirchenpfleger Ferdinand Klement zu seinem Geburtstag. Als Geschenk zum Pfingstfest überreichten sie ein Bild von der Sendung des Hl. Geistes, wofür dieser sich herzlich bedankte.

 

In der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach, Krailing stellten sich die Firmlinge vor:

Markus Brunner, Anna Eckl, Martin Eckl, Emily Eggenmüller, Eva Englmeier, Anna Fischer, Sebastian Fleischmann, Hannah Früchtl, Michael Gäb, Selina Gregori, Madalena Haimerl, Joana Häußler, Elmar Handels, Jasmin Hof, Marie Holzapfel, Amelie Huber, Leon Kastl, Andrea Klein, Laura Köppl, Theresa Kolbeck, Simon Kolmer, David Lex, Tobias Liebl, Max Mothes, Lena Nickl, Fabian Raith, Lena Raith, Emma Ranzinger, Anna-Lena Reimer, Tim Rücker, Jakob Schedlbauer, Tim Schedlbauer, Lilli Stürmer, Korbinian Van Beek, Luis Vogl, Laura Voitl, Johannes Wolf, Manuel Wolf, Jasmin Zankl.

 

Foto: In Prackenbach

Foto zur Meldung: Pfingstfest in der Pfarreiengemeinschaft mit drei feierlichen Gottesdiensten
Foto: Pfingstfest in der Pfarreiengemeinschaft mit drei feierlichen Gottesdiensten

Kommunionausflug nach Kelheim und Kloster Weltenburg war Spitze

(11.05.2018)

Ein gelungener Ausflug für Kommunionkinder, Eltern und Gästen

 

Prackenbach. Nach zwei unvergesslichen Kommuniontagen stand für die Kinder von Moosbach, Prackenbach und Krailing ein Kommunionausflug in die Gegend von Regensburg auf dem Programm.

Am Freitag war Treffpunkt um 7.45 Uhr an der Grundschule Prackenbach.

 

Mit 18 Kindern und 22 Erwachsenen incl. Diakon Andreas Dieterle und den Mesnerinnen Thekla Holzapfel (Prackenbach) und Margarete Früchtl (Moosbach), brach man am Morgen mit dem Busunternehmen Haimerl Richtung Regensburg auf. Nach einer angenehmen Busfahrt ohne jeglichem Stau und einem durchwachsenen Wetter, kam man um 9.15 Uhr in Kehlheim an. Anschließend ging es mit dem Schiff nach Kloster Weltenburg, wo die Fahrtteilnehmer um 10.45 Uhr in der Frauenbergkirche eine Dankandacht feierten, die Diakon Andreas Dieterle mit den Teilnehmern gestaltete.

 

Weltenburg ist nicht nur bekannt durch den Donaudurchbruch, sondern wegen der ältesten Benediktinerabtei Bayerns. Das Kloster wurde um 620 von zwei Mönchen gegründet. Die Ordensregeln des Hl. Benedikt übernahmen im 8. Jahrhundert die in Weltenburg lebenden Mönche. Die von den Gebrüdern Asam in den Jahren 1716 bis 1739 erbaute Abteikirche gilt als Meisterwerk des Barock.

 

Gegen 12.00 Uhr kehrten die Reisenden in Riedenburg bei der Fasslwirtschaft ein, um sich für die weitere Fahrt zu stärken. Als nächstes Ziel, das man ansteuerte, war Riedenburg, wo die Teilnehmer die klassische Ritterburg besichtigten, die sich aus der reizvollen Juralandschaft über der Stadt erhebt. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde die Rosenburg von einem Minnesänger aus dem Geschlecht der Grafen von Riedenburg erbaut, die wie geschaffen ist für die Kunst der Falknerei. Eine besondere Attraktion für die Besucher war die Flugschau mit den Greifvögeln, wo die Kinder das Training der falknerisch ausgebildeten Vögel erleben konnten, das für Jung und Alt ein atemberaubendes Schauspiel darstellte. Einige besuchten auch die Greifvogelausstellung und das Burgmuseum.

Später konnte jeder noch den Tag bei Kaffee, Kuchen oder Eis ausklingen lassen.

Ein wenig müde und erschöpft aber glücklich über den wunderschönen Tag traten die Kinder mit ihren Begleitern wieder den Heimweg an.

 

Foto: Kinder mit Diakon Andreas Dieterle und Falkner, der die Flugvorführung zeigte

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Foto: Kommunionausflug nach Kelheim und Kloster Weltenburg war Spitze

Miteinander unterwegs zur Quelle des Lebens

(04.05.2018)

Maiandacht der Firmlinge mit Diakon Andreas Dieterle

 

Moosbach/Prackenbach. Am Kunzenweiher, wenige Meter vom Moosbacher Fußballplatz entfernt, hat die Familie Schedlbauer auf seinem Grundstück im letzten Jahr ein kunstvoll geschmiedetes Wegkreuz errichtet, wohin am Freitag-Abend Diakon Andreas Dieterle die diesjährigen Firmlinge, die am 19. Juli 2018 das Sakrament der Firmung empfangen dürfen, zu einer Maiandacht eingeladen hatte.

40 Jungen und Mädchen der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing waren der Einladung gefolgt, auch Eltern, Angehörige und Dorfbewohner waren gekommen, so dass sich insgesamt mehr als 90 Personen um das Wegkreuz reihten, die Diakon Andreas Dieterle herzlich willkommen hieß. Birgit Schedlbauer (Gitarre) und Luis Vogl (Klarinette) haben die Andacht mit stimmungsvollen Liedern ausgeschmückt.

 

In dieser Maiandacht wollen wir als Firmgruppe zusammen mit Maria zu unserer Quelle des Lebens gehen, zu Jesus, bemerkte der Diakon. Und wie wichtig so eine lebendige, sprudelnde, ja belebende Quelle ist, können wir hier ganz gut an diesem Weiher sehen. So wie dieser Weiher können auch wir uns immer wieder von Gott, von Jesus und vom Heiligen Geist beleben lassen mit der sprudelnden Kraft aus der Quelle des Lebens, so Diakon Dieterle.

Und weil wir heute als große Gemeinschaft beisammen sind, sollten wir auch zusammenstehen uns uns gegenseitig helfen. Denn für jeden Menschen gibt es immer wieder Augenblicke und Situationen der Hilflosigkeit und wir meinen, dass es aus eigener Kraft nicht mehr weiter geht. Wie unsagbar gut es da ist, wenn Nähe, Zuwendung und Beistand eines Freundes sichtbar und spürbar werden. Machen wir uns auf wie Maria und nehmen uns einander an, so der Diakon.

 

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ sangen dann die Anwesenden in Begleitung von Birgit und Luis und Johanna Vogl trug anschließend einen Schrifttext des Evangelisten Lukas vor, als Maria sich aufmacht und Elisabeth begrüßt, die vom Heiligen Geist erfüllt spricht: Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Selig bist du, dass sich erfüllt, was der Herr dir sagen ließ.

Nach dem Lied: „Alle meine Quellen entspringen in dir“ und einem Wechselgebet mit Diakon Andreas Dieterle und drei Jugendlichen bat er um eine kurze Stille, wo jeder in sich hinein horchen sollte, was uns zur Zeit belastet, worüber ich mich gerade freue und worum ich Gott bitten möchte.

 

Vier Firmlinge trugen dann die Fürbitten vor und baten für alle, die sich nach einem Leben in Gemeinschaft und Geborgenheit sehnen, für jene die in Not und Bedrängnis sind, die Zerstritten sind und nicht mehr miteinander reden und für alle Jungen und Mädchen aus der Pfarreiengemeinschaft, die sich auf die Firmung vorbereiten.

„Laudato Si o mio Signore“ erklang schließlich das freudige Lied nach dem gemeinsamen „Vater unser“ und nach einem Gebet segnete Diakon Andreas Dieterle alle anwesenden Marienverehrer und gemeinsam erklang zum Schluss das Marienlied „Segne du Maria“.

 

Bevor das Duo Birgit und Luis das Schlusslied anstimmten: „Mutter, Maria mit dir will ich geh´n“ das sie noch vor der Maiandacht eingeübt hatten, dankte Diakon Andreas Dieterle allen Besuchern für ihre Mitfeier über deren große Zahl er sich riesig freute. Sein besonderer Dank galt Birgit Schedlbauer und Luis Vogl für die musikalische Begleitung und der Familie Schedlbauer, dass man in der herrlichen Umgebung die Maiandacht feiern durfte.

 

Foto: die Firmgruppe mit Diakon Andreas Dieterle am Wegkreuz

Foto zur Meldung: Miteinander unterwegs zur Quelle des Lebens
Foto: Miteinander unterwegs zur Quelle des Lebens

Die Feier der Osternacht in Prackenbach und Moosbach

(01.04.2018)

Prackenbach. Das Osterfest ist nach dem julianischen Kalender am ersten Sonntag nach 2018 Frühlingsvollmond, der in diesem Jahr am 31. März war. Somit ist im Jahr 2018 das Osterfest relativ früh. So waren die Gläubigen der Pfarrei und auch die Gäste an diesem Ostermorgen bei Vollmond um kurz vor 5.00 Uhr früh zur Feier der Ostenacht unterwegs zum Gottesdienst.

Das Osterfeuer war schon fest angefacht, als Pfarrer Josef Drexler die Besuchter im Dämmerzustand zwischen Nacht und Tag von dort aus begrüßte und bemerkte, dass auch die Frauen damals in der Morgendämmerung unterwegs waren und den Leichnam Jesu zu Salben. Doch auch ihnen wird die Botschaft verkündet, dass er lebt. So begrüßte er vom Osterfeuer aus, welches zwischen den Gräbern loderte, als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing alle sehr herzlich aber auch im Namen seines Mitbruders und Diakon Andreas Dieterle. Sein besonderer Gruß galt dabei den Erstkommunionkindern und Firmlingen mit ihren Eltern.

Dann sprach er den Segen über das Feuer und bereitete die Osterkerze. Diakon Andreas Dieterle trug die entzündete Osterkerze in die dunkle Kirche und stimmte dabei das dreimalige „Lumen Christi“ an, ehe das Licht an die Kerzen der Ministranten und dann an alle Kirchenbesucher über die „kleinen Osterkerzen“ an die Gläubigen verteilt wurden und damit die Kirche erhellten. Dann sang Diakon Dieterle das feierliche Osterlob.

Anschließend gab er einen kurzen Hinweis auf die Lesungen. Die drei alttestamentlichen Lesungen wurden von den Lektorinnen Thekla Holzapfel, Gerlinde Zweck und Antonie Preisler vorgetragen. Danach stimmte Pfarrer Drexler das feierliche Glora an. Der Kirchenchor Prackenbach-Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl stimmte das Jubiläums-Gloria an. Das Evangelium nach Markus trug Diakon Andreas Dieterle vor.

 

In seiner Predigt dankte Pfarrer Drexler zuerst Diakon Andreas Dieterle für das Vortragen der frohen Botschaft des Markusevangeliums, welches das älteste von den Evangelisten ist. In seinen Ausführungen bemerkte er, dass Jesus trotz Verrat, trotz Verleugnung nicht aufgab und weiter auf seine Jünger aber auch auf uns setzt. Darin liegt auch eine Freudenbotschaft für uns, ganz gleich ob uns dieser Jesus bisher viel oder wenig bedeutet hat. Er kann immer mit uns noch etwas anfangen. Bei unserer Taufe ist unser alter ichbezogener Mensch untergegangen und auferstanden ist ein neuer Mensch, der auf Christus und Gott bezogen ist. Damals bei der Taufe haben dies unsere Eltern und Paten, unserer Stellvertreter, getroffen. Umso wichtiger ist es heute, dass wir diese Entscheidung selber treffen das wir uns für ein Leben mit Christus, von heute an, entscheiden. Es ist wunderbar, das wir heute in dieser Nacht bei der Taufwasserweihe und bei der Tauferneuerung dazu Gelegenheit haben, dies zu bekunden, so Pfarrer Drexler.

Nach der Segnung des Taufwassers durch Pfarrer Drexler und dem Taufversprechen sowie Taufbundliedes und der sich anschließenden Weihwasserbesprengung durch den Diakon und den Fürbitten schloss sich die Eucharistiefeier an.

 

Am Ende der feierlichen Osternacht dankte er für das Zusammenwirkten vieler, ohne die es nicht möglich wäre, die österlichen Tage von Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu Christi in ihrer sinnlichen Liturgie so zu feiern wie es diese vorsieht. So dankte er als ersten seinem Mitarbeiter Diakon Andreas Dieterle uns stellte heraus, dass er vom Bischof einen hervorragenden Mitarbeiter zugewiesen bekommen hat, der ihn seit Anfang Oktober 2017 zur vollsten Zufriedenheit unterstützt. Der hervorragende Ruf, der ihn bereits aus der Pfarrei Kollnburg bereits vorausgeeilt ist, hat sich voll bestätigt.

Weiter dankte er den beiden wichtigen Mesnerfrauen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck für die vielen Vorbereitungen ohne die Feier der österlichen Tage nicht möglich wäre. Weiter bedankte er sich für den wunderbaren Kirchenschmuck. Weiter dankte er für die wirklich erhebende kirchenmusikalische Leistung vom Kirchenchor Prackenbach-Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl sowie ihren Mann Johann Preiß an der Kirchenorgel.

Nicht vergessen in seinen Dank wollte er Gabi Klement für die Gestaltung der Osterkerzen, welche den auferstandenen Christus symbolisiert und die sie seit vielen Jahren für Prackenbach und Krailing macht. Ebenfalls dankte er allen Ministranten für den disziplinierten Einsatz und auch für die Proben.

Anschließend lud Pfarrer Drexler zur Gräbersegnung und weiter dann für alle zum Osterfrühstück, im Namen der Pfarrei ins Pfarrheim ein, wofür er allen dankte, welche das Osterfrühstück vorbereitet haben. Dank galt auch den Erstkommunionkindern und den Firmlingen mit ihren Eltern für ihr Kommen, wenn auch schon zu so früher Stunde.

Dann bat er Diakon Andreas Dieterle um die Segnung der Speisen, ehe er den feierlichen Ostersegen erteilte.

An den Ausgängen verteilten die Ministranten bunte Ostereier an die Gottesdienstbesucher.

 

In der Pfarrei St. Johannes in Moosbach feierte Pfarrer Josef Drexler mit Diakon Andreas Dieterle bereits am Samstag-Abend um 20.00 Uhr mit vielen Gläubigen die Osternacht, das wichtigste aller Feste des Kirchenjahres. In dem noch angedunkeltem Gotteshaus segneten der Geistliche vor dem Kircheneingang in der Friedhofsseite das Osterfeuer und Diakon Andreas Dieterle trug die Osterkerze angeführt von den vielen Ministranten durch den langen Gang der Kirche zum Altar und steckte sie auf den dafür vorbereiteten Ständer. Vor dem Volksaltar war das Hl. Grab mit dem Leichnam Jesu aufgerichtet, das von weißen und gelben Blumen geschmückt war. Es wird noch eine Woche diesen Platz einnehmen, um den Gläubigen die Möglichkeit zu geben, dort ein stilles Gebet zu entrichten.

Im Laufe der Osternacht sang Diakon Andreas Dieterle das Osterlob und drei Lektoren -

Hans-Peter Altmannsperger, Maria Rackl, Margarete Holzfurtner- trugen die Lesungen vor und Pfarrer Drexler segnete das Osterwasser. Am Schluss des Gottesdienstes wurden von Frauenbundmitgliedern Osterlämmer und Eier für einen guten Zweck verteilt.

 

Am Schluss des Gottesdienstes galt der besondere Dank des Pfarrers für Diakon Andreas Dieterle für seinen hervorragenden Dienst in der Pfarreiengemeinschaft, der Mesnerin Margarete Früchtl, dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger mit seiner Familie. Sein Dank galt auch den Ministranten für ihren großartigen Einsatz. Dann sprach Diakon Dieterle ein Segensgebet für die Osterspeisen.

 

Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing feierten Pfarrer Drexler und Diakon Dieterle am Ostersonntag um 10.00 Uhr das Hochfest der Auferstehung und die Segnung der Osterspeisen.

Foto zur Meldung: Die Feier der Osternacht in Prackenbach und Moosbach
Foto: Die Feier der Osternacht in Prackenbach und Moosbach

Gründonnerstag - Beginn der Heiligen Drei Österlichen Tage

(29.03.2018)

Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle erwiesen vier Katholiken der Pfarreiengemeinschaf den Liebesdienst der Fußwaschung - Entblößung des Altars zum Zeichen der Trauer

 

Prackenbach-Moosbach-Krailing. Vor 63 Jahren hat Papst Pius XII im Jahre 1955 im Zuge der Neuordnung der Kar- und Osterliturgie die Fußwaschung nicht nur für Bischofs- und Abteikirchen verbindlich vorgeschrieben, sondern diese auch für Stadt- und Landkirchen empfohlen.

Auch unser gegenwertiger Papst Franziskus hat vor zwei Jahren erstmals in der Kirchengeschichte auch Frauen zur Fußwaschung am Gründonnerstag zugelassen, was wir aber schon jeher praktiziert haben. So hat auch heuer wieder Pfarrer Josef Drexler mit Diakon Andreas Dieterle im Namen Jesu Christi vier verdiente Mitarbeiter/innen der Pfarreiengemeinschaft den Liebesdienst der Fußwaschung erwiesen.

 

Mit 18 Ministranten zog Pfarrer Drexler und Diakon Dieterle in die Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach ein. Zur Einführung wies der Pfarrer darauf hin, dass wir wieder am Beginn des Triduums – der Heiligen Drei Österlichen Tage vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn stehen. Diese Tage seien daher dazu angetan, die Liebe zu ihm in uns wieder neu zu entfachen, weil wir uns mehr als sonst bewusst machen, wie weit er aus lauter Liebe zu uns zu gehen bereit war: bis zum qualvollen Verbrechertod am Kreuz.

Und so begrüßte er alle Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft, vor allem die Erstkommunionkinder und Firmlinge dieses Jahres, denen die Mitfeier dieser drei heiligen Tage zur guten Vorbereitung auf ihre großen Tage dienen möge und hieß alle, heuer in Prackenbach zur zentralen Feier des österlichen Triduums, herzlich willkommen, an dem wir vor allem die letzten Stunden im Erdenleben unseres Herrn in den Blick nehmen, bevor er sich anschickte für uns in Leiden und Tod zu gehen.

 

Die beiden Lesungen trugen Hedwig Weber und Pfarrer Drexler vor und Diakon Dieterle übernahm das Evangelium nach Johannes. Der Kirchenchor unter der Leitung von Ramona Preiß/Höcherl, mit Orgelbegleitung durch Johann Preiß, sorgte für musikalische Mitgestaltung. Nach dem Gloria verstummte jedoch die Orgel und die Ratschen übernahmen für den Rest des Gottesdienstes die Schellen der Ministranten.

 

In seiner Predigt erwähnte Diakon Dieterle die drei österlichen Tage, von denen jeder einzelne seinen tiefen Sinn verlieren würde, wenn wir ihn nicht im Zusammenhang mit den anderen feiern würden. Und so stehen heute zwei wunderbare Ereignisse an. Der Herr stiftet am heutigen Abend die Eucharistie und zum anderen macht er sich klein und wäscht ihnen die Füße. Zwei Vermächtnisse, zwischen denen sich das ganze christliche Leben entfaltet.

Schließlich bemerkte Dieterle, dass diese Abendmahlsfeier viel mehr ist, als ein reines miteinander essen. Jesus feiert heute das letzte Abendmahl mit uns, bevor er das Leiden auf sich nahm. Dadurch sollen wir ihm ähnlicher werden, in seiner Gottverbundenheit. Aus dieser Liebe heraus wäscht er den Jüngern sogar die Füße.

 

Der Auftrag Jesu „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ bedeutet, die Eucharistie zu feiern und dann aus dieser empfangenen Liebe heraus niederzuknien und den Schwestern und Brüdern die Füße waschen. Sie ist nicht nur eine demütige Geste, sondern eine Art zu leben, eine christliche Grundhaltung, die wir gerade in unserer Zeit notwendig brachen. Möge uns alle der Herr dazu von neuem ermutigen und mit dem Empfang seines Leibes stärken.

 

Nach den Fürbitten, die Mesnerin Gerlinde Zweck vortrug, nahmen die beiden Geistlichen die Fußwaschung vor. Bei der Auswahl der Kandidaten hat Pfarrer Drexler Pfarrangehörige in den Blick genommen, die sich bei der Pfarrgemeinderatswahl im Februar zur Kandidatur gestellt hatten, aber für einen Sitz im Pfarrgemeinderat nicht ausreichend Wählerstimmen erhalten haben. Dabei wollt er diesen Personen noch einmal seine Wertschätzung für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit zum Ausdruck bringen. Aus der Pfarrei Moosbach sind dies Oberstleutnant a.D. Hans-Peter Altmannsperger, Franz Häußler Landwirt aus Unterrubendorf und schließlich Edwin Schießl, Mitglied der Bundeswehr.

Die Prackenbacher/Krailinger-Kandidaten, die bei der Pfarrgemeinderatswahl nicht ausreichend Stimmen erhalten haben, waren Andrea Heiland, Schwabenstraße, Marina Holzer, Ringstraße und Annabel Wühr aus Ruhmannsdorf.

Letztere genannte Personen sind zur Fußwaschung nicht erschienen, da sie verhindert waren, wofür der Pfarrer volles Verständnis hatte. Alle Personen, ob anwesend oder nicht – sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen, so Drexler.

Die ausgewählten Personen stehen stellvertretend für so manch andere, die oft in ganz unspektakulären Weise der Gemeinschaft dienen und stehen letztlich stellvertretend für alle Pfarrangehörigen, der der Liebe und Sorge des Pfarrers anvertraut sind, der ein guter Hirte nach dem Vorbild Jesu sein soll.

Diese Demutsgeste der Fußwaschung wolle Pfarrer Drexler all denen gegenüber er in seiner Hirtensorge gefehlt und möglicherweise enttäuscht und verletzt hat, verstanden wissen und bat demütig um Verzeihung.

 

Am Ende des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste vom Hauptaltar zum Seitenaltar getragen und als Zeichen der Trauer der Altar von allen Gegenständen entblößt. Eine Zeremonie, die unbedingt zum Gründonnerstag dazu gehört, betonte Drexler. Da die Gottesdienste der drei Tage als einer zu sehen ist, wurde am Ende dieses Abendmahlsamtes kein Segen erteilt. Anschließend lud er die Gläubigen zur Mitfeier der Ostergottesdienste ein.

 

In der nach dem Gottesdienst folgenden Anbetung waren die Gläubigen in Gruppen eingeladen, symbolisch für Jesus Wache zu halten und zu beten. Für die Mitfeier des Gottesdienstes dankte Pfarrer Drexler allen Kirchenbesuchern.

 

Foto: Fußwaschung bei: Gerlinde Zweck, Hans-Peter Altmannsperger, Franz Häußler, Edwin Schießl

Foto zur Meldung: Gründonnerstag - Beginn der Heiligen Drei Österlichen Tage
Foto: Gründonnerstag - Beginn der Heiligen Drei Österlichen Tage

Palmsonntag mit Palmweihe und Prozession in der Pfarreiengemeinschaft

(25.03.2018)

Feierliche Gottesdienste in den drei Ortschaften

 

Moosbach-Prackenbach-Krailing. Der Palmsonntag trägt den Anfang und das Ende in sich. Beim Einzug in Jerusalem wird Jesus von den Menschen geeiert wie in König – ein wundertätiger, friedlicher Herrscher, dessen weiteres Schicksal aber schon besiegelt ist.

 

In der Pfarreiengemeinschaft wurde der Palmsonntag bei herrlichem Sonnenschein, jedoch noch mit Minusgrade gefeiert, wobei man in die letzte heiße Phase der Fastenzeit in die Karwoche eintrat. In Prackenbach verkaufte der Frauen- und Mütterverein dazu passend Palmbuschen und Osterkerzen vor den Plätzen der Pfarrkirche und auch der Gartenbauverein in Moosbach brachte seine gebastelten Palmbuschen am Kirchplatz an den Mann und einige Kinder hatten verzierte Palmgärten mit dabei.

 

In Prackenbach begrüßte Pfarrer Drexler die Gläubigen auf dem Pfarrer Baumgartnerplatz, wo sich viele Kinder mit ihren Palmbuschen zur Feier der Palmweihe und zur anschließenden Palmprozession eingefunden hatten und in Moosbach versammelten sich viele Gläubige, Kinder und die Erstkommunionkinder um den Osterbrunnen, der auch heuer wieder von Agathe und Stefan Obermeier mit Ludwig Fleischmann prachtvoll geschmückt wurde und das ganze Jahr über von Franz Xaver Pongratz gepflegt wird.

 

In seinen einführenden Worten bei den Palmweihen bemerkte Pfarrer Drexler, dass die großen Massen immer schon das Auf und Ab mitbestimmt haben. So auch in der Zeit Jesu vor rund zweitausend Jahren. In großen Scharen haben sie Jesus ein „Hosanna“ zugerufen und ihn gefeiert. Und wieder waren es die großen Massen, die Tage darauf ein „kreuzige ihn“ schrien und ihn ans Kreuz schlugen. Dieser Stimmungsumschwung sollte uns immer wieder – und nicht nur am Palmsonntag unter die Haut gehen, so Pfarrer Drexler. Die immergrünen Zweige, die wir heute in Händen halten und mit denen wir zuhause das Kreuz schmücken, sind uns ein Zeichen dafür, dass wir mit dem Gekreuzigten in seiner Nachfolge das wahre Leben finden, welches uns die Welt nicht geben kann.

 

Anschließend sprach Pfarrer Drexler das Segensgebet über die Palmzweige und Diakon Andreas Dieterle besprengte sie mit Weihwasser und anschließend mit Weihrauch.

Dann trug er das Evangelium nach Markus vor und so wie einst das Volk von Jerusalem Jesus zujubelte, so begleiten auch wir jetzt den Herrn und singen ihm Lieder, so Pfarrer Drexler bei den jeweiligen Palmprozessionen in die Kirchen, angeführt mit dem Kreuz, das in Moosbach Mesnerin Margarete Früchtl mit 33 roten Nelken, für die Lebensjahre Jesu, wunderbar geschmückt hatte.

 

Nach einem feierlichen Eingangslied und dem Tagesgebet durch Pfarrer Josef Drexler trug in Prackenbach Lektorin Antonie Preisler und in Moosbach Margarete Früchtl den Lesungstext aus dem Buch Jesaja vor. Dann trugen in Prackenbach Diakon Andreas Dieterle, Margit Eidenschink und Ferdinand Klement die Passion, also die Leidensgeschichte Jesu vor, dessen Aufgabe in Moosbach Diakon Andreas Dieterle, Margarete Früchtl und Margarete Holzfurtner übertragen war. In die Fürbitten schloss man alle Mitmenschen ein, die in vielen Ländern verfolgt werden, die Politiker und jene, die an seelischer Not leiden. Auch der Menschen, die in Schuld verstrickt sind wurde gedacht oder derer, die einen lieben Angehörigen verloren haben.

 

Der feierliche Palmsonntagsgottesdienst wurde in Prackenbach und Moosbach unter Volksgesang mitgestaltet. In Prackenbach begleitete an der Orgel Ulrike Altmann und in Moosbach Walter Stöger.

 

Am Ende der Gottesdienste in Prackenbach und Moosbach dankte Pfarrer Josef Drexler allen für die große Beteiligung an den Prozessionen und am Gottesdienst und dankte den Kindern für ihre Teilnahme. Dann lud er alle zu den drei österlichen Tagen vom Leiden, Sterben und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus zur Mitfeier recht herzlich ein.

Nach dem Segensgebet wünschte er mit Diakon Andreas Dieterle allen einen guten Sonntag und eine gute Vorbereitungszeit auf Ostern.

 

Auch in der Filialkirche Krailing wurde beim Vorabendgottesdienst am Samstag die Palmweihe am Jugendhaus mit Palmprozession gefeiert. Beim anschließenden Gottesdienst trugen Diakon Andreas Dieterle, Karina Wittmann und Franz Kolbeck die Leidensgeschichte vor. Und nach dem Segen bedankte sich Pfarrer Drexler mit Diakon Andreas Dieterle bei den Kirchgängern für die Teilnahme am Palmsonntagsgottesdienst.

 

Foto: Palmsonntag in Moosbach

Foto zur Meldung: Palmsonntag mit Palmweihe und Prozession in der Pfarreiengemeinschaft
Foto: Palmsonntag mit Palmweihe und Prozession in der Pfarreiengemeinschaft

Konstituierende Sitzung des Pfarrgemeinderates am 15.03.18

(15.03.2018)

Moosbach-Prackenbach-Krailing im Pfarrheim. Die Pfarrgemeinderatswahlen wurden in ganz Bayern und somit auch für die Diözese Regensburg am 24. und 25. Februar 2018 durchgeführt. Nachdem die Ergebnisse durch Aushang und auch durch Bekanntgabe nach den Gottesdiensten erfolgte, stand für den vergangenen Donnerstag die konstituierende Sitzung des Pfarrgemeinderates an.

 

Pfarrer Drexler begrüßte eingangs alle Pfarrgemeinderäte, Diakon Andreas Dieterle sowie die Mesnerinnen und die Kirchenpfleger aus den beiden Pfarreien Moosbach sowie Prackenbach und Krailing recht herzlich und stellte fest, dass die Versammlung beschlussfähig ist.

 

Zu Beginn der Versammlung wies er auf einige Passagen aus dem Status für die Pfarrgemeinderäte hin. So unter anderem, dass der Pfarrer sein Leitungsamt in enger Gemeinschaft mit dem Pfarrgemeinderat ausübt. Priester und Laien sind nach dem Willen des Herrn auf ihre je eigene, notwendig sich ergänzende Weise Mitarbeiter an seinem Heilswerk.

Der Pfarrer ist darum bei der Ausübung seines Leitungsamtes vor Gott verpflichtet, die Gläubigen mit ihren Gnadengaben unter seiner priesterlichen Führung in die aktive Mitarbeit in der Seelsorge einzubringen. Die Gläubigen wiederum sind vor Gott verpflichtet, die Gnadengaben aktiv in das Leben der Pfarrei, durch ein christliches Leben und als treue Christen, einzubringen und dadurch den Pfarrer als Hirten im Namen Christi zu unterstützen. Der Pfarrgemeinderat ist ein beratendes Organ, durch das die Gläubigen dem Pfarrer in seinen pastoralen Belangen helfen können.

 

  1. Drexler bemerkte dabei, dass er den Pfarrgemeinderat als beratende Institution sehr schätze und bat auch weiterhin um diese Unterstützung zum Wohle der gesamten Pfarreiengemeinschaft. Die Pfarrgemeinderatssitzungen sind in aller Regel nicht—öffentlich. Die Mitglieder sind zur Vertraulichkeit verpflichtet. In aller Regel sollen die Sitzungen stets in gemeinsamer großer Runde des Gesamtpfarrgemeinderates stattfinden, so Pfarrer Drexler. Die Pfarrgemeinderäte wurden erstmals 1968, nach dem Konzil, gewählt.

 

So standen zur konstituierenden Sitzung die Wahlen der Sprecher(in), der Stellvertreter(in) der Schriftführer(in) und die Bildung von Sachausschüssen an.

So wurde die jetzige langjährige Sprecherin für Moosbach, Maria Rackl sowie für Prackenbach die Sprecherin Margit Eidenschink vom Pfarrgemeinderat bestätigt. Als Stellvertreterin in Moosbach wurde Birgit Schedlbauer und für Prackenbach Karin Vogl bestimmt. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Tanja Jänicke-Stöger. Anschließend wurden die Sachausschüsse gebildet.

Sachausschuss Liturgie:

Pfarrer Drexler, Diakon Dieterle, Alexandra van Beek, Tanja Jänicke-Stöger, Matthias Jänicke, Eva-Marie Eidenschink und den vier Mesnerinnen (Margarete Früchtl, Thekla Holzapfel, Gerlinde Zweck und Jutta Biebl)

Sachausschuss Jugend und Schule:

Diakon Dieterle, Matthias Jänicke, Tanja Jänicke-Stöger, Alexandra van Beek, Eva-Marie Eidenschink, Sophie Kolmer, Lisa Preiß, Anna Hornberger, Birgit Schedlbauer und den 4 Mesnerinnen.

Sachausschüsse Feste und Feiern:

Margit Eidenschink, Karin Vogl, Peter Schötz, Matthias Jänicke, Anna Hornberger, Sophie Kolmer, Werner Fleischmann, Helga Schnitzbauer, Hedwig Plötz, Maria Rackl und den vier Mesnerinnen.

Sachausschüsse Öffentlichkeitsarbeit:

Ferdl Klement, Helmut Schedlbauer, Michaela Brunner, Peter Fleischmann, Tanja Jänicke-Stöger.

Sachausschüsse Mission und Ökumene sowie Caritas:

Gabriele Schedlbauer, Margit Eidenschink, Birgit Schedlbauer,

Sachausschuss Ehe und Familie

Werner Fleischmann, Margit Eidenschink, Eva-Marie Eidenschink, Alexandra van Beek, Anna Hornberger, Sophie Kolmer, Lisa Preiß, Michaela Brunner, Helmut Schdlbauer, Karin Vogl, Helga Schnitzbauer

Sachausschuss Seniorenarbeit:

Maria Rackl, Gerlinde Zweck, Thekla Holzapfel, Margarete Früchtl, Gabi Schedlbauer,

Sachausschuss Erwachsenenbildung:

Birgit Schedlbauer und Karin Vogl

Beide sind zugleich Bildungsbeauftragte für die KEB.

 

Nachdem alle Sachausschüsse gebildet waren, besprach Pfarrer Drexler noch den mitgebrachten Pfarrbrief bis zum Weißen Sonntag in Verbindung mit Karwoche und Ostern. Für den Gründonnerstag zur Fußwaschung möchte er als Wertschätzung die Kandidaten zur Pfarrgemeinderatswahl, Altmannsperger, Häußler, Schießl, Wühr, Holzer und Heiland, einladen.

 

Die nächste gemeinsame Sitzung des Pfarrgemeinderates wurde auf Donnerstag, 03. Mai 2018 um 19.00 Uhr im Schulhaus in Moosbach festgelegt.

Am Ende der Sitzung dankte Pfarrer Josef Drexler allen Beteiligten für die Kandidatur sowie für die gute Unterstützung und bat um eine gute und harmonische Zusammenarbeit zum Wohle der Pfarreiengemeinschaft.

 

Mit einem gemeinsamen Gebet und einem Segensgebet durch Diakon Andreas Dieterle endete die konstituierende Pfarrgemeinderatssitzung und man stellte sich noch zu einem gemeinsamen Foto.

 

Foto: vord. Reihe Kirchenpfleger Krailing Peter Fleischmann, Margit Eidenschink Sprecherin Prackenbach, Pfarrer Josef Drexler, Sprecherin Moosbach Maria Rackl

stehend: 5.v.li. Kirchenpfleger Moosbach Frank Hornberger, 4.v.re. Diakon Andreas Dieterle

Foto zur Meldung: Konstituierende Sitzung des Pfarrgemeinderates am 15.03.18
Foto: Konstituierende Sitzung des Pfarrgemeinderates am 15.03.18

Ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte in Prackenbach und Moosbach verabschiedet

(04.03.2018)

Prackenbach/Moosbach. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Pfarreiengemeinschaft verabschiedeten am 3. Fastensonntag Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle die ausgeschiedenen Pfarrgemeinderatsmitglieder seit der letzten Wahl am 25.02. 2018.

 

„Sie haben viel Zeit und Kraft aufgewendet, um sich für eine lebendige Kirche ein zusetzten, lobte Pfarrer Drexler. Ihr scheidet zwar offiziell aus unserem Gremium aus, doch habt ihr uns zugleich die feste Zusage gegeben, dass wir weiter auf eure Hilfe zählen können, wann immer wir sie zum Wohl unserer Pfarreiengemeinschaft brauchen. Als Dank und Anerkennung überreichte er mit einem herzlichen Vergelt´s Gott je ein Bild ihres jeweiligen Pfarrpatrons.

 

Ausgeschieden aus dem letzten Pfarrgemeinderat in Prackenbach sind:

Kerstin Bemmerl für vier Jahre PGR Zugehörigkeit

Antonie Preisler war 16 Jahre im PGR, war ehemalige PGR-Vorsitzende und Bildungsbeauftragte

Martin Preiß für vier Jahre

Nicola Wittmann für 16 Jahre Zugehörigkeit

 

In der Pfarrei Moosbach sind ausgeschieden:

Josef Ettl für 12 Jahre PGR-Zugehörigkeit, er war Protokollant und Bildungsbeauftragter

Franz Häußler für 12 Jahre

Manfred Lanzinger für 12 Jahre PGR Zugehörigkeit

 

Der neugewählte Gesamt-Pfarrgemeinderat der Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing, der aus 16 Personen besteht, trifft sich am Donnerstag, 15.03.2018 um 19.00 Uhr im Pfarrheim Prackenbach zu seiner konstituierenden Sitzung.

 

Fotos:

Ausgeschiedene in Moosbach mit Pfarrer Drexler: Josef Ettl, Franz Häußler und Manfred Lanzinger

Ausgeschiedene in Prackenbach mit Diakon Andreas Dieterle, PGR-Sprecherin Margit Eidenschink und Pfarrer Josef Drexler - Antonie Preisler und Nicola Wittmann

Foto zur Meldung: Ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte in Prackenbach und Moosbach verabschiedet
Foto: Ausgeschiedene Pfarrgemeinderäte in Prackenbach und Moosbach verabschiedet

Marianne Preiß gab ihr Leben mit 77 Jahren ihrem Schöpfer zurück

(12.02.2018)

Eine liebevolle Mutter und Oma, fleißig und bescheiden ein Leben lang

 

Gferet/Moosbach. Das neue Jahr hatte kaum begonnen, als die Pfarrei Moosbach zwei ihrer Pfarrkinder innerhalb kurzer Zeit zu Grabe geleiten musste. Johann Engl aus Viechtafell starb für alle viel zu früh mit 73 Jahren und heute müssen wir Marianne Preiß aus Gferet bestatten, die mit 77 Jahren nach längerer Krankheit friedlich Zuhause eingeschlafen ist.

Der Spruch, den die Angehörigen auf ihr Sterbebildchen drucken ließen, war treffend für die liebenswerte Verstorbene: „Vorbei für dich ist aller Schmerz, schlaf wohl, du liebes Mutterherz. Du hast in deinem ganzen Leben, das Beste nur für uns gegeben“.

 

Pfarrer Josef Drexler, der mit Diakon Andreas Dieterle den Trauergottesdienst feierte, bemerkte eingangs, dass wir zusammengekommen seien, um unserer lieben Verstorbenen den letzten christlichen Liebesdienst zu erweisen und die Hl. Messe für sie zu feiern. Denn bei jeder Hl. Messe erweist uns Jesus seine Liebe bis zur Vollendung in seinem Leib und Blut und seine Liebe ist stärker als der Tod. Die Messfeier wurde vom Kirchenchor mit Volksgesang unter der Leitung von Walter Stöger musikalisch mitgestaltet.

 

Viele Trauergäste aus der Bevölkerung, der Verwandtschaft und ihren Nachbarn aus Gferet nahmen am Dienstag Abschied von Marianne Preiß, erwiesen ihr die letzte Ehre und bekundeten den Angehörigen ihre Anteilnahme.

 

Wie nah Freude und Trauer beieinanderliegen, wird uns gerade heute ganz deutlich bewusst, bemerkte Diakon Andreas Dieterle in seiner eindrucksvollen und tiefsinnigen Traueransprache für Marianne Preiß, die ihr Leben nach 77 Jahren voller Höhen und Tiefen zurück in Gottes Hände gelegt hat. In ihrem Haus wurde sie von der Tochter Brigitte und deren Familie liebevoll umsorgt und gepflegt, da ihre Kräfte in den letzten Monaten, Wochen und Tagen immer mehr abnahmen, nicht jedoch ihr Vertrauen und ihre Liebe zu Christus, in ihm hat sie Trost und Kraft gesucht und gefunden, erwähnte Diakon Dieterle.

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Der Lebensweg von Marianne Preiß begann am 25.03.1940, als sie den Eheleuten Xaver und Maria Schedlbauer in die Wiege gelegt wurde doch schreckliche Wirren des zweiten Weltkrieges haben ihre Kindheit geprägt. Nach der Schulzeit in Altrandsberg arbeitete sie einige Jahre bei der Firma Herold in Chamerau bis sie 1960 mit Heinrich Preiß die Ehe einging, aus der zwei Jahre später Tochter Brigitte hervorging. Sie half ihrem Ehemann bei der Bewirtschaftung der kleinen Landwirtschaft und die zusätzliche Beschäftigung bei der Firma Ara-Quarzit in Miltach trug zum Unterhalt der Familie bei.

 

Fleiß und Sparsamkeit prägte das Leben des jungen Paares. Ein neues Haus wurde gebaut um die eigene Heimat für die nachfolgende Generation zu erhalten. Mit Martin, Julia und Bernhard krönten drei Enkelkinder das Familienglück. Eine Selbstverständlichkeit war es für Marianne, die eigenen Eltern zu Hause zu pflegen.

Doch das Glück war nicht immer von Dauer, denn auch Schicksalsschläge klopften an die Tür der tapferen Marianne, als Enkel Bernhard mit erst 14 Jahren verstarb und bald darauf Ehemann Heinrich erkrankte, den sie bis zu seinem Tod am 05. August 2017 aufopfernd gepflegt hatte.

 

„Nun ist es Abend, nun ist es genug, nun birg mich Herr in deine Hände“, heißt es in dem Gebet, das Diakon Andreas Dieterle über die weitere Ansprache setzte. Er bezeichnet die Verstorbene als häufige Kirchgeherin, denn sie war tief in ihrem Glauben verwurzelt. Sie redete nicht über Gott, sondern mit ihm und sie sprach nicht über ihn, sondern zu ihm.

Kurz vor dem Tod ihres Mannes erkrankte Marianne Preiß selbst, bis sie im Dezember eine unheilbare Krankheit diagnostizierten und sie auf Pflege angewiesen war, die ihr von der Familie zuteilwurde. Am Samstag waren ihre Kräfte aufgezehrt und durch eine letzte Stärkung und Tröstung durch die Hl. Krankensalbung schlief sie friedlich ein.

„Nun trägst du mich in Liebe ohne Ende“, heißt es zum Schluss des Gebetes, das durchzogen ist von Vertrauen, so der Diakon. „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und unter Lasten stöhnt. Ich werde euch Ruhe geben“, so sagt es Jesus im Evangelium und endet mit den tröstenden Worten: „Wir brauchen unser Leben nicht allein tragen, Christus trägt es mit.“

 

Nach dem Requiem und dem gemeinsamen Marienlied: „Segne du Maria“ und dem Rosenkranzgebet, das Pfarrer Josef Drexler vorbetete, begleitete die Geistlichkeit Angehörige und Freunde den Sarg mit der Verstorbenen zum Gottesacker, wo sie nach dem Gebet des Priesters und dem Grabgesang des Chors der geweihten Erde im Familiengrab übergeben wurde.

Foto zur Meldung: Marianne Preiß gab ihr Leben mit 77 Jahren ihrem Schöpfer zurück
Foto: Marianne Preiß gab ihr Leben mit 77 Jahren ihrem Schöpfer zurück

Pfarreiengemeinschaft feiert Maria Lichtmesse mit Blasiussegen

(04.02.2018)

16 Erstkommunionkinder (7 Mo und 9 in Pr/Kr) gaben ihr Kommunionversprechen

 

Moosbach/Prackenbach/Krailing. Am Sonntag feierte Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle mit der Pfarreiengemeinschaft den Tag der „Darstellung des Herrn- (Lichtmess) mit feierlichen Gottesdiensten, die auch für 16 Kinder, die heuer die 1. Hl. Kommunion empfangen dürfen, ein besonderer Tag bedeutete, als sie sich den Kirchenbesuchern vorstellten.

 

Nach dem der Geistliche die Kerzen der Erstkommunionkinder und weitere Kerzen gesegnet hatte, begrüßte er alle Gottesdienstbesucher jeweils in den beiden Pfarreien sehr herzlich, insbesondere die anwesenden Erstkommunionkinder, die mit Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle gemeinsam in die Kirche einzogen.

 

In seiner Predigt ging der Seelsorger auf das Sonntagsevangelium ein, in dem der Evangelist Lukas von den Eltern erzählt, die das Jesuskind nach 40 Tagen nach seiner Geburt in den Tempel brachten, um es Gott zu weihen und auch ein Reinigungsopfer mitbrachten, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt, dann erst kehrten sie nach Hause zurück. Dort wurde er von seinen gesetzestreuen jüdischen Eltern erzogen, der Zeit seines Lebens ein strenggläubiger Jude war.

Auch unsere Eltern versprechen schon bei der Taufe, ihre Kinder in den katholischen Glauben mit allen seinen Vorschriften hineinwachsen zu lassen, auch wenn ihr Kind den Sinn derselben noch gar nicht verstehen kann. Was wird denn in den meisten Fällen aus diesem Versprechen, fragte der Geistliche?

Deshalb richtete er an die Eltern und Großeltern die innige Bitte: „Geben sie ihren Kindern und Enkelkindern eine reale Chance, in den katholischen Glauben hineinzuwachsen und zeigen sie ihm durch ihr Vorbild – vor allem durch ihren regelmäßigen sonntäglichen Gottesdienst – dass der Glaube doch das höchste Gut des Menschen ist, das ihn selbst dann noch trägt, wenn ihn alles andere nicht mehr trägt. Schauen wir heute alle auf die gute Absicht der Kinder, die versprechen: „Ja ich möchte, dass Jesus auch für mich der Weg, die Wahrheit und das Leben wird!“ Dass es auch bei ihnen, wie es am Ende des heutigen Evangelium geheißen hat: „Das Kind wuchs heran, Gott erfüllte es mit Weisheit und seine Gnade ruhte auf ihm.“

 

Anschließend stellten sich neun diesjährige Erstkommunionkinder der Pfarrei Prackenbach/Krailing (4 Buben und 5 Mädchen) vor, die dabei ihr Kommunionversprechen gaben. „Auf dem Weg zu Jesus“ lautet ihr Motto für ihre Erstkommunion am Sonntag, 22.04.2018. Auf dem wunderschön gestalteten Plakat mit dem Weg zu Jesus, waren auf die jeweiligen Fußspuren ihre Fotos angeheftet worden.

 

Im Lichtmessgottesdienst in Moosbach stellten sich sieben Moosbacher Erstkommunionanwärter (6 Buben und 1 Mädchen) den Kirchenbesuchern mit dem Kommunionversprechen vor. Dann hefteten sie ihr persönliches Foto an das wunderbar gestaltete Erstkommunionmotiv, das die Brücke zum ewigen Leben darstellte. Auch sie freuen sich schon auf ihren besonderen Tag am Sonntag, 15.04.18. Bei den anschließenden Fürbitten nahmen die Lektoren die Kirche und vor allem die Erstkommunionkinder und alle Sterbenden und Verstorbenen in den Gottesdienst auf.

 

Am Schluss der beiden Gottesdienste spendeten Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle den Blasiussegen zunächst den Kommunionkindern und überreichten jedem eine geweihte Kommunionkerze, die Pfarrer Drexler vor dem Gottesdienst mit den übrigen Kerzen segnete. Auch alle weiteren Anwesenden ließen sich von Pfr. Drexler und Diakon Dieterle den Blasiussegen mit dem Segenswunsch reichen: „Der Herr schenke dir Gesundheit an Leib und Seele und bewahre dich auf die Fürbitte des Hl. Blasius vor allem Bösen“, war der fromme Segenswunsch„

 

In Prackenbach dankte Pfarrer Drexler den Tischmüttern in Prackenbach Ramona Lummer und Karin Vogl und in Moosbach Stefanie Raith und Heidi Gregori für die gute Zusammenarbeit. Er dankte auch dem Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl und in Moosbach dem Kinder-Chor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger.

 

Erstkommunionkinder in Prackenbach

Alexander Braun, Lea Lummer, Jasmin Piede, Eva Starke, Leni Kuffner, Tobias Högerl, Max Zedelmayr, Johanna Vogl, Melissa Lummer.

Erstkommunionkinder in Moosbach

Johannes Preiß, Leo Rabenbauer, Jonas Derr, Angelo Baumert, Jonas Raith, Jasmin Klein, Bastian

  1.  

Fotos:

Bild 1: Vorstellung der Erstk. Kinder in Prackenbach mit Diakon Andreas Dieterle, Pfarrer Josef Drexler und Tischmütter Karin Vogl und Ramona Lummer

Bild 2: Erstko.Kinder in Moosbach mit Andreas Dieterle, Pfr. Drexler und Tischmutter Stefanie Raith

Bild 3: die Kommunionkinder erhielten den Blasiussegen

Foto zur Meldung: Pfarreiengemeinschaft feiert Maria Lichtmesse mit Blasiussegen
Foto: Pfarreiengemeinschaft feiert Maria Lichtmesse mit Blasiussegen

„Zukunft gestalten – Weil ich Christ bin“

(30.01.2018)

Pfarrgemeinderatswahlen am 25.02.2018

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. In der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing wird am 25. Februar 2018 ein neuer Gesamt-Pfarrgemeinderat gewählt, der aus 16 zu wählenden Mitgliedern besteht. Daher sind 6 Mitglieder aus der Pfarrei Moosbach und 10 aus der Pfarrei Prackenbach-Krailing zu wählen. Für jede Pfarrei wurde daher, laut Wahlvorschlag, ein eigener Kandidaten-Wahlvorschlag aufgestellt.

 

Jeder Wahlberechtigte, welcher am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet und seinen 1. Wohnsitz in der Pfarrei hat, kann also für die Pfarrei Moosbach bis zu 6 Personen und für die Pfarrei Prackenbach-Krailing bis zu 10 Personen auf dem Stimmzettel auswählen.

Der Wähler kreuzt auf dem Stimmzettel der jeweiligen Pfarrei die Namen derjenigen Kandidaten an, denen er seine Stimme geben will. Die näheren Angaben auf dem Stimmzettel sind genau zu beachten.

Ungültig sind Stimmzettel, auf denen mehr Namen angekreuzt sind, als Mitglieder in den Pfarrgemeinderat der jeweiligen Pfarrei zu wählen sind. Auch handschriftliche Zusätze auf dem Stimmzettel sind ungültig.

 

Wer am Wahltag verhindert oder krank ist, sollte Briefwahlunterlagen im jeweiligen Pfarrbüro, den Sakristeien oder beim Wahlausschuss bis Freitag, 23.02.2018 anfordern. Der Wahlausschuss bittet, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, denn eine hohe Wahlbeteiligung zeigt davon, dass Interesse am Gelingen der Ortskirche besteht.

 

Die jeweiligen Wahllokale und Zeiten.

Wahllokal Moosbach: Jugendheim Moosbach am 25.02.18 von 9.00 bis 12.00 Uhr

Wahllokal Prackenbach: Pfarrheim St. Georg Prackenbach am Sonntag, 25.02.18 von 8.00 bis 11.00 Uhr.

Im Wahllokal Krailing im Jugendhaus kann am Samstag, 24.02.18 von 15.00 – 18.00 Uhr gewählt werden.

 

Folgende Kandidaten stellen sich zur Wahl:

In Moosbach: Hans-Peter Altmannsperger, Moosbach; Franz Häußler, Unterrubendorf; Anna Hornberger, Moosbacheraustr.; Matthias Jänicke, Gferet; Tanja Jänicke-Stöger,Gferet; Sophie Kolmer, Allmannsdorf; Hedwig Plötz, Mitterdorf; Maria Rackl, Moosbach; Birgit Schedlbauer, Am Kunzenweiher; Gabriele Schedlbauer, Moosbach; Edwin Schießl, Moosbach.

In Prackenbach-Krailing: Michaela Brunner, Ruhmannsdorf; Eva Marie Eidenschink, Hetzelsdorf; Margit Eidenschink, Hetzelsdorf; Werner Fleischmann, Lehen; Andrea Heiland, Prackenbach; Marina Holzer, Prackenbach; Anita Kellermeier, Schwarzendorf; Lisa Preiß, Ehrenhof; Helmut Schedlbauer, Hagengrub; Helga Schnitzbauer, Hetzelsdorf; Peter Schötz, Hagengruberstr.; Alexandra Van Beek, Prackenbach; Karin Vogl, Rattersberg; Annabel Wühr, Ruhmannsdorf.

Sternsinger bei den Gottesdiensten an Hl. Dreikönig

(06.01.2018)

In der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing sammelten die Sternsinger insgesamt 4.463.84 Euro

 

Prackenbach. „Habt ihr unseren Stern gesehen? Gott will zu den Mensch gehen. Kam zur Welt als kleines Kind, lag auf Stroh in Nacht und Wind… Helft mit, fangt an zu teilen, dann werden viele Wunden heilen“.

Mit diesem Spruch zogen in diesen Tagen viele Sternsinger bei schlechtem Wetter von Haus zu Haus, um für die Ärmsten der Armen um Spenden baten. Die Aktion der Sternsinger 2018 stand unter dem Motto: „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – In Indien und weltweit“.

 

Beim Vorabendgottesdienst in Krailing und am Dreikönigstag in Prackenbach zogen die Sternsinger in ihren prächtigen Gewändern mit Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle in die Kirchen zu einem feierlichen Gottesdienst ein.

Pfarrer Josef Drexler begrüßte alle sehr herzlich. Sein besonderer Willkommensgruß galt den Sternsingern bei diesem Gottesdienst zum Fest Epiphanie, Erscheinung des Herrn oder im Volksmund „Hl. Dreikönig“ fast am Ende der Weihnachtszeit. Das Kind von Bethlehem ist heute aller Welt als wahrer Gott und wahrer Mensch erschienen und offenbar geworden, so Pfarrer Drexler eingangs.

 

Nach den Lesungstexten aus dem Buch Jesaja durch die Lektorinnen trug Diakon Andreas Dieterle das Evangelium vor.

Statt der Predigt deutete Pfarrer Drexler die Zeichen von Wasser, Salz, Kreide und Weihrauch, die er dann segnete: Das Wasser erinnert uns an unsere eigene Taufe. Beim täglichen Weihwassernehmen sollten wir daran denken, dass Christus der Herr uns erwählt hat, ihm soll ich fortan leben, ihm dienen und Zeugnis für ihn geben. Das Salz erinnert daran, dass wir Christen bei aller Öffnung zur Welt uns dieser Welt und ihren Machenschaften nicht angleichen dürfen.

Mit der Kreide schreiben wir den Segenswunsch C M B über unsere Türen: „Christus mansionem benedicat!“ das „Christus segne das Haus“ bedeutet. Der Weihrauch schließlich ist ein Zeichen für Christus selbst und damit auch für uns Christen. So wie das Weihrauchkorn nur dann seinen Duft entfalten kann, wenn es bereit ist, auf der glühenden Kohle hinzugeben um schließlich ganz zu vergehen, so hat es auch Christus gemacht. Er hat sich aufgezehrt in der Liebe zu Gott und den Menschen.

Dann weihte Pfarrer Drexler Salz und Wasser und Diakon Andreas Dieterle besprengte anschließend in Prackenbach und Krailing die Gläubigen und nach der Segnung der Kreide durch Pfarrer Drexler schrieb der Diakon den Segensspruch an die großen Kirchentüren. Es schloss sich die Weihe des Weihrauches an, womit anschließend die Gläubigen beräuchert wurden.

 

In Moosbach fanden am Sonntag die Feierlichkeiten des Dreikönigsgottesdienstes und dem Fest „der Taufe Jesu“ statt. Mit 12 Ministranten zog Pfarrer Drexler in die Kirche ein. Er begrüßte alle Kirchenbesucher, insbesondere die anwesenden Sternsinger, deren Aktion aus 14 Kindern bestand.

Statt der Predigt deutete Pfarrer Drexler die Symbole von Wasser, Salz, Kreide und Weihrauch, welche er im Anschluss segnete. Anschließen schrieb er den Segensspruch 20+ C+M+B +18 an die beiden großen Kirchentüren.

 

Am Ende der drei Gottesdienste dankte Pfarrer Josef Drexler den Sternsingern für ihren Dienst, die man den Armen dieser Welt zugedacht hat und dankte ihnen, dass sie den Segen Gottes in die Häuser gebracht haben. Das Ergebnis der gesamten Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing bezifferte er auf 4.463.84 €, wofür er sehr herzlich dankte. Er zollte auch ein großes Lob den Moosbacher Ministranten, die bei ihrer Aktion 1.747.56 € nach Hause brachten.

Dann trugen die Kinder in den jeweiligen Kirchen den Sternsinger-Spruch vor und erhielten dafür einen langanhaltenden Applaus auch für ihren Einsatz unterwegs. Pfarrer Drexler lud dann alle Sternsinger zu einem kleinen Dankesessen am Samstag, 13.01.2018 ins Gasthaus Kerscher in Moosbach ein, ehe er den feierlichen Schlusssegen erteilte.
 

Fotos Prackenbach:

Bild 1: Sternsingergruppe am Pfarrheim

Bild 2: Segnung

Bild 3: Diakon Andreas Dieterle schreibt den Segensspruch an die Kirchentür von Prackenbach

Bild 4: Sternsingergruppe in der Kirche

 

Fotos Moosbach:

Bild 5: Pfarrer Drexler schreibt den Segensspruch an die Moosbacher Kirchentür

Bild 6: ein Teil der Moosbacher Sternsinger

Bild 7: Pfarrer Drexler weiht das Wasser

 

Foto zur Meldung: Sternsinger bei den Gottesdiensten an Hl. Dreikönig
Foto: Sternsinger bei den Gottesdiensten an Hl. Dreikönig

„Wir sagen euch an, den lieben Advent“

(03.12.2017)

Stimmungsvolles Adventskonzert mit schönen Stimmen und stimmungsvollen Instrumentalstücken

 

Prackenbach. Mit dem ersten Advent hielt der Winter mit frostigen Temperaturen und anschließenden Schneeflocken Einzug in unser Land und ließ mit einem mal Weihnachtsstimmung aufkommen. Auch die Menschen, die am Sonntag-Nachmittag in die matt erleuchtete Pfarrkirche St. Georg huschten, wurden ein zweites Mal eingestimmt in die kommende heilige Zeit, als die Sänger und Instrumentalisten, in ihrem schon zur Tradition gewordenen Adventskonzert den Zuhörern eine gute Stunde der Muse und der genüsslichen Entspannung in der Hektik des Alltags bescherten.

 

Nach dem Michael Kellermeier und sein Sohn Lukas mit ihren Trompeten das Adventsingen eröffnet hatten, begrüßte Pfarrer Josef Drexler die zahlreichen Zuhörer, die in die Pfarrkirche St. Georg gekommen waren und dankte den Sängern und Instrumentalisten für ihr Kommen und wünschte allen eine gute Stunde der inneren Einkehr.

 

Mildes Licht erhellte den Altarraum, wo sich eine Reihe von erwachsener Gesangs- und Instrumentalisten postierten, aber auch viele junge Sängern und Kindern, die ihr musisches Talent zum Besten gaben, wobei Sofia Kellermeier mit ihrer Steirischen das schöne Adventlied „wir sagen euch an, den lieben Advent“ als erste anstimmte und der gemischte Chor in den Klang der Stille hineinhorchte und in einem weiteren Lied vom stillen Land erzählten. Weiter sangen sie vom güldenen Rosenkranz und wurden von der Stubenmusi dabei melodisch begleitet.

 

Nicht fehlen darf beim Adventsingen der Kinderchor Prackenbach unter der Leitung von Alexandra van Beek, die mit ihren festen Stimmen von ihrem „Traum heut Nacht erzählten“ und später ankündeten, „dass Gott nahe ist.“

Ein fester Bestandteil des Singens ist seit geraumer Zeit die Stubenmusi, die den Zuhörern ein Herz Jesu Menuett präsentierten und Ramona Preiß- Höcherl (Hackbrett), Annerl Bartl (Zither) und Josef Maurer (Gitarre) später mit der Sachranger und dem Marien Menuett erfreuten. Ebenso zählten zu diesem außergewöhnlichen Abend die Griabig´n, die mit ihren melodischen Männerstimmen erzählten, dass „Maria übers Gebirge ging“ und mit ihren herrlichen dunklen Stimmen den „Engel des Herrn“ anstimmten.

Besonders aufhorchen ließen im Laufe des Abend die Nachwuchsmusiker Quirin Vogl mit seiner Sterischen und seinem „ruhig aufgspuit“, Luis Vogl (klarinette) und Lukas Kellermeier (Trompete) beim “es wird schon glei dumpa“ und Quirin Vogl später einen Hirtenländler in tonisierte.

 

Ergriffen lauschten zudem die Zuhörer der Gruppe Vocale Glissando, als Ramona Preiß-Höcherl von Maria unserer lieben Frau erzählten und weiter vom Liacht erwähnten, das umme sei werst. „Es werd jetzt scho finstala“ behaupteten Michael Kellermeier und Andreas Vogl in ihrem ergreifenden Lied, das ihre Buben Lukas und Luis instrumental begleiteten. Schließlich meldeten sich noch zwei Mal die Nachwuchsmusiker Maria Brunner, Miriam Stern, Lena Hauptmann und Sofia Kellermeier mit der freudigen Tatsache, „dass Morgen der Weihnachtsmann kommt“ und wieder erklangen die Instrumente von Lukas Kellermeier, Luis und Quirin Vogl und Sofia Kellermeier mit ihren beim „süßer die Glocken die klingen.“

Aufgenommen ins umfangreiche Programm wurden auch Eva Maria Eidenschink und Maxim van Beek mit einem Instrumentalstück und weil die englische Sprache aus dem Leben der Jugend nicht mehr wegzudenken ist, präsentierte die Gruppe Malesa (Anna Maria Wagner, Maxim van Beek, Simon Eidenschink, Eva Maria Eidenschink, Lea Eggenmüller und Alexandra van Beek) schließlich das englische Lied: „Coming home for Chrismas“ und der Chor erfreute zum Schluss allseits mit dem „Halleluja“.

 

Nach einem langanhaltenden Applaus dankte Pfarrer Josef Drexler den Akteuren, welche den Zuhörern diese musische Weise ermöglicht haben. Er honorierte die Mitgliedschaft der jungen Menschen unter der Leitung von Alexandra van Beek und sprach der Leiterin des Ensembles Ramona Preiß-Höcherl seine Hochachtung aus. Er dankte auch den Zuhörern, die aus der Pfarreiengemeinschaft gekommen waren und ein volles Haus ermöglichten und erteilte allen den Segen Gottes. Mit dem Andachtsjodler der Gruppe Grüabige und Vocale endete das besinnliche und stimmungsvolle Adventsingen, aus dem die Zuhörer still und ergriffen nach Hause eilten.

 

Fotos:

Bild 1 - Stubenmusi – Ramona Preiß-Höcherl, Josef Maurer und Annerl Bartl

Bild 2 - de Grabig´n Ferdl Klement, Michael Kellermeier, Georg Ecker, Andreas Vogl und Franz Mothes

Bild 3 - Quirin Vogl

Bild 4 - Quirin Vogl, Lukas Kellermeier und Luis Vogl

Bild 5 - 4 junge Instrumentalisten - Maria Brunner, Miriam Stern, Lena Hauptmann, Sofia Kellermeier

Bild 6 - Simon Eidenschink, Eva Maria Eidenschink und Maxim van Beek

Bild 7 - Michael Kellermeier, Andreas Vogl, Lukas Kellermeier und Luis Vogl

Bild 8 - die Gruppe aller Mitwirkenden - vor Reihe von re. Ramona Preiß-Höcherl und li. Pfarrer Josef Drexler und Alexandra van Beek

Foto zur Meldung: „Wir sagen euch an, den lieben Advent“
Foto: „Wir sagen euch an, den lieben Advent“

Feierliche Übergabe der Regensburger Sonntagsbibel

(03.12.2017)

24 Lektoren/innen aus der Pfarreiengemeinschaft Moosbach/Prackenbach/Krailing erhalten eine Regensburger Sonntagsbibel

 

Prackenbach-Dekanat Viechtach. Am 1. Adventwochenende hat Pfarrer Josef Drexler die von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer angedachten Sonntagsbibel für die Lektoren/innen der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing am Schluss der Gottesdienste übergeben, bevor er sie segnete.

 

Der Diözesanbischof möchte mit dieser Sonntagsbibel seine Wertschätzung gegenüber denen ausdrücken, die ehrenamtlich dem Wort Gottes und seiner Verkündigung durch Übernahme besonderer liturgischer Aufgaben dienen.

Im Auftrag von Bischof Rudolf sprach Pfarrer Josef Drexler für die Bereitschaft und die Übernahme eines liturgischen Dienstes im Gottesdienst der Kirche an jeden Einzelnen ein herzliches Vergelts Gott aus und übergab als Zeichen der Wertschätzung eine von Bischof Rudolf persönlich gewidmete Ausgabe der Regensburger Sonntagsbibel.

Sie möge einen würdigen Platz zuhause erhalten und immer wieder dazu einladen, in der Heiligen Schrift zu lesen, das Gelesene gläubig zu bedenken und aus dem Erkannten ein christliches Leben zu gestalten.

Folgende Lektoren/innen erhalten von Bischof Rudolf Voderholzer durch Pfarrer Josef Drexler eine Sonntagsbibel:

Lektoren aus Krailing:

Mesnerin Jutta Biebl, Lehrer Christian Kolbeck, Alwine Kuffner, Alexandra Lulla-Kolbeck, Karin Vogl, Carina Wittmann und Nicola Wittmann.

Lektoren/Kommunionhelfer aus Prackenbach:

Lehrerin Eva-Maria Eidenschink, PGR-Sprecherin Margit Eidenschink, Claudia Frohnauer, Mesnerin Thekla Holzapfel, Annerose Kilger, Antonie Preisler, Helga Pritzl, Hedwig Weber, Susanne Wolf und Gerlinde Zweck.

Lektoren/Kommunionhelfer aus Moosbach:

Oberstleutnant Peter Altmannsperger, Mesnerin Margret Früchtl, Zeitungsreporterin Margarete Holzfurtner, PGR-Sprecherin Maria Rackl, Judith Schedlbauer, Marianne Vogl, Lehrer Arthur Wasner.

 

Foto aus Krailing:

Nicola Wittmann, Alwine Kuffner, Carina Wittmann, Mesnerin Jutta Biebl,

Christian und Alexandra Lulla-Kolbeck und Karin Vogl fehlen

Foto zur Meldung: Feierliche Übergabe der Regensburger Sonntagsbibel
Foto: Feierliche Übergabe der Regensburger Sonntagsbibel

Christkönigssonntag und Ende des Kirchenjahres

(26.11.2017)

Ministrantenneuaufnahme und Verabschiedung - Minis boten Kuchen und Kaffee an und der Frauenbund Adventskränze

 

Moosbach. In der Pfarrei St. Johannes in Moosbach wurde am Sonntag das Christkönigsfest gefeiert, das mit dem abgeschlossenen Kirchenjahr sein Ende fand. Zu diesem feierlichen Gottesdienst, begrüßte Pfarrer Josef Drexler neben Diakon Andreas Dieterle alle Kirchenbesucher aus Moosbach sehr herzlich.

 

Dieses Fest ist noch relativ jung in der Kath. Kirche, bemerkte Pfarrer Drexler. Erst 1925 führte es der damalige Papst Pius XI in der ganzen kath. Weltkirche ein, wenige Jahre nach dem Untergang großer König- und Kaiserreiche am Ende des 1. Weltkrieges, fügte Pfarrer Drexler eingangs an.

 

Mit 17 Ministranten zog Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle in die Kirche ein und zelebrierten im Anschluss einen sehr festlichen Gottesdienst, den der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger wieder musikalisch ausschmückte.

 

Beeindruckende Gedankengänge ließ Pfarrer Drexler über den Christkönigssonntag in seiner Predigt einfließen und erinnerte dabei an die Zeit um das Ende des 1. Weltkrieges, als gekrönte Häupter noch einmal Millionen von Menschen in den Tod schickten. Doch der König Jesus Christus ist nicht von der Art der Herrscher dieser Welt, die andere für sich in den Tod schickten- im Gegenteil: Er selber geht in den Tod, damit andere leben können, so Pfarrer Drexler. Die Kirche wollte mit der Einführung des Christkönigsfestes wenige Jahre später ein Gegenbeispiel setzen zum heraufziehenden Nationalsozialismus mit seinem Führerkult und seinem Wahn vom Herrenmenschen. Nur einer ist der Anführer zum wahren und ewigen Leben: Jesus Christus. Er selbst setzt nie auf die Masse der Mitläufer wie die Mächtigen dieser Welt es tun. „Wollt auch ihr gehen“, fragte er seine engsten Mitarbeiter und Petrus antwortet in freier Entscheidung: „Herr zu wem sollen wir denn gehen? Du allein hast ja Worte ewigen Lebens!“ Die Entscheidung spricht auch aus dem Christkönigslied, „O du mein Heiland hoch und hehr“. Dieses Lied, welches im Ersten Weltkrieg entstand, hat keinen Eingang in das Gotteslob mehr gefunden, das Walter Stöger wieder „ausgegraben“ hat.

 

Nach dem Glaubensbekenntnis nahm Pfarrer Josef Drexler mit Diakon Andreas Dieterle wie in den letzten Jahren üblich geworden ist, an der Schwelle vom alten zum neuen Kirchenjahr drei Ministranten in den Dienst. Es freue ihn ganz besonders, dass fast die Hälfte der diesjährigen Erstkommunionkinder Ministranten geworden sind. Zu ihnen gehören: Moritz Probst, Paula Ranzinger und Tim Schießl.

Als offizielle Zeichen der Neuaufnahme, erhielten sie das Ministrantenkreuz, das Pfarrer Drexler zunächst segnete.

Zugleich verabschiedete der Geistliche zwei Ministranten mit einem herzlichen Vergelt´s Gott aus ihrem Dienst: Sandra Eckl ist seit 2009 als Ministrantin am Altar und Stefan Jänicke versah seit 2012 seinen Dienst, die ihre Kraft und Zeit eingesetzt haben, um die Gottesdienste zu bereichern. Als Zeichen der Dankbarkeit erhielten sie ein handgemaltes Hinterglasbild des Pfarrpatrons Johannes dem Täufer.

Bedenkt es, dass keiner aufhört, ein Ministrant, also ein Diener Christi zu sein, mahne er. Bleiben wir mit ihnen verbunden in der Feier der Hl. Messe, in der Jesus immer wieder in unsere Mitte tritt, als einer der dient, so Pfarrer Drexler.

Nach dem Gottesdienst boten die Ministranten Kuchen und Kaffee an und der Frauenbund seine selbst gebundenen Adventskränze an.

 

Foto: Neuaufnahmen und Verabschiedung: Oberministrant Matthias Jänicke, Pfarrer Drexler, Stefan Jänicke (ausgeschieden) Neue: Moritz Probst, Paula Ranzinger, Tim Schießl, Sandra Eckl (ausgeschieden), Diakon Andreas Dieterle

Foto zur Meldung: Christkönigssonntag und Ende des Kirchenjahres
Foto: Christkönigssonntag und Ende des Kirchenjahres

Freiheit und Demokratie entstehen nicht von allein und bleiben nicht von allein erhalten

(19.11.2017)

Gottesdienste und Gedenkfeiern in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing

 

Prackenbach. Mit Gottesdiensten und Gedenkfeiern wurde auch in der Gemeinde Prackenbach am Volkstrauertag der gefallenen und vermissten Kameraden der beiden Weltkriege gedacht und an den Kriegerdenkmälern, trotz eisiger Temperaturen, Kränze niedergelegt.

 

Mit großen Abordnungen nahmen die Vereine an den Messopfern in Prackenbach und Moosbach teil, die Pfarrer Josef Drexler mit Diakon Andreas Dieterle zelebrierte und dazu alle Anwesenden und die Vereinskameraden mit Bürgermeister Andreas Eckl zum Volkstrauertag am 33. Sonntag im Jahreskreis und zum Gedenktag der Hl. Elisabeth von Thüringen herzlich begrüßte.

 

Nach dem Evangelium, das Diakon Andreas Dieterle vortrug, knüpfte Dieterle in seiner Predigt an das Gleichnis von den Talenten an, das sich wie im echten Leben auch so abspiele: Die Talente sind ungleich verteilt. Nicht jedoch im Evangelium, wo die Talente nach den Fähigkeiten des jeweiligen Dieners zugeteilt sind. Wer weniger kann, bekommt eine kleinere Aufgabe, keiner soll überfordert werden. Jesus erwartet jedoch, dass vernünftig gewirtschaftet wird und er gibt ihnen auch keinerlei Ziele vor. Sie haben freie Hand und können je nach ihren Fähigkeiten mit dem anvertrauten Vermögen wirtschaften. Es geht ihm nicht um die sichere Verwahrung des Vermögens, sondern um Rechenschaft darüber, was der einzelne mit den Talenten gemacht hat.

Eines Tages werden auch wir gefragt werden, was wir mit den Talenten und Fähigkeiten gemacht haben. Nutzen wir die Zeit, die uns gegeben ist, ermahnte Dieterle die Gläubigen. Den Volkstrauertag ansprechend bemerkte er: So viele Menschen verloren ihr Leben, so viele wurden begraben und damit auch all ihre Hoffnungen und alle ihre Fähigkeiten, die sie noch hätten einsetzen können. Wir haben noch die Möglichkeit dazu, unsere Fähigkeiten und Talente fruchtbar zu machen für eine bessere und friedliche Welt, denn das ist der wahre Gewinn des Reichtums, der nicht in Geld zu messen ist. Gedenken wir, die Währung, die im Reich Gottes zählt, ist die Liebe.

 

Nach den Gottesdiensten und den Gebeten der Geistlichen an den Kriegerdenkmälern, erinnerte der 1. Bürgermeister Andreas in seiner Feierstunde an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte und gedachte der gefallenen und Soldaten und Zivilisten, die ihr Leben auf grausame Art und Weise verloren haben. Seine Gedankten waren auch bei den Hinterbliebenen, die bis heute unter dem Trauma des Verlusts nahestehender Menschen leiden und bemerkte, dass leider mit dem Ende der beiden Weltkriege Verfolgung, Demütigung, Tod und Vernichtung kein Ende gefunden haben. Es würde fast kein Tag vergehen, an dem in den Medien nicht über kriegerische Auseinandersetzungen berichtet wird.

Er erwähnte Terroranschläge seit dem letzten Volkstrauertag, den Weihnachtsanschlag in Berlin, Terror in Istanbul, London, Barcelona und Nizza. Die Gefahr und die Gewalt ist uns näher, als wir jemals gedacht haben, denn täglich verlieren Menschen ihr Leben, weil sie der Gewaltherrschaft anderer ausgesetzt sind, so der Bürgermeister.

Doch eigentlich sind: „Soldatengräber, vor denen wir heute stehen, die großen Prediger des Friedens“, für dieses Zitat erhielt Albert Schweitzer den Friedensnobelpreis, erinnerte Eckl weiter und bemerkte, „das schlimmste Kapitel unserer Geschichte müsse uns Mahnung und Verpflichtung sein, überall auf er Welt für den Frieden einzutreten. Dieser Tag sei Anlass, um Nachzudenken was wir gegen Krieg und Gewalt tun können und wir sollten einen kleinen Beitrag zum Frieden beitragen und diesen Vorsatz im Herzen bewahren. Denn der Volkstrauertag bezieht sich nämlich nicht auf die Vergangenheit sondern gleichermaßen auf die Gegenwart und Zukunft, so Eckl.

Wir brauchen viel mehr Menschen, welche die Freiheit und Demokratie erkämpfen und bewahren, die sie schützen und stärken, mahnte Eckl. Darum komme ein Gedenktag wie heute ein hoher Stellenwert zu. Ein Gedenken, das sich der Geschichte stellt und Rückschlüsse zieht, bedrohliche Entwicklung rechtzeitig erkennt, jeden Menschen zu achten, ungeachtet seiner Herkunft oder Konfession.

Zum Schluss dankte Eckl allen für die Aufmerksamkeit und bat mit ihm, der Toten zu gedenken und als Symbol dafür den Kranz niederlegte.

 

Stellvertretend für alle Anwesenden Vereine in Prackenbach legte Erwin Holzapfel vom Krieger- und Reservistenverein im Gedenken der Liebe und im Gebet der verstorbenen Kameraden einen Kranz nieder. Er sollte auch Anlass zur Dankbarkeit sein, dass wir seit 72 Jahren ohne Krieg leben und dass die Kinder in beiden Teilen Deutschland in freiheitlicher Demokratie aufwachen können. Es ist unsere Pflicht, den Volkstrauertag in Ehrfurcht und Würde zu begehen, denn wir waren Soldaten und bleiben Kameraden.

Während die Vereine salutierten und Böller krachten, ließen zum Schluss die Pfahlspatzen den „guten Kameraden“ und das Deutschlandlied erklingen.

Abschließend dankte auch der Vorsitzende des KuSV Moosbach Stefan Obermeier Pfarrer Josef Drexler und Diakon Dieterle für den Gottesdienst, Bürgermeister Andreas Eckl für die mahnenden Worte, die Böllerschützen, der Wache und der Musikkapelle.

Auch in der Filiale Krailing gedachte man am Samstag beim Vorabendgottesdienst der Toten und Vermissten der beiden Weltkriege und einer Totenehrung am Kriegerdenkmal.

 

Foto: Bürgermeister Andreas Eckl bei seiner Ansprache in Moosbach – Stefan Obermeier, BM Eckl, Geistlichkeit und Ministranten

Foto zur Meldung: Freiheit und Demokratie entstehen nicht von allein und bleiben nicht von allein erhalten
Foto: Freiheit und Demokratie entstehen nicht von allein und bleiben nicht von allein erhalten

Der 35. Jahrestag der Kapellenweihe zum Hl. Wendelin wurde festlich begangen

(20.10.2017)

Pfarrer Josef Drexler dankt den Helfern und feierte mit vielen Viechtafellern Gottesdienst

 

Viechtafell. An einem idyllischen Platz am Ortsrand von Viechtafell haben engagierte Bürger 1981/82 eine Kapelle errichtet, die am 11. Juli 1982 im Rahmen eines Dorffestes zu Ehren des Hl. Wendelin eingeweiht wurde. Das Altarblatt zeigt den von Kunstmaler Hans Höcherl geschaffene Werk des Hl. Wendelin, welches mit den beiden Figuren Josef und Maria im Altarraum ein harmonisches Ganzes bildet.

Wendelin soll aus königlichem Geschlecht stammen, sich jedoch für ein Leben im Dienste Gottes entschieden haben. Eine Legende berichtet, dass sich neben seiner Einsiedelei ein Kloster befand und die Mönche ihn gebeten haben, ihr Abt zu sein. Die Kath. Kirche feierte am 20. Oktober Wendelins Namenstag.

 

Alle Jahre begehen die Viechtafeller um den Tag der Allerweltskirchweih den Jahrestag der Kapellenweihe und den Namenstag des Hl. Wendelin, der in diesem Jahr akkurat auf den Freitag, 20.Oktober fiel. Seit dieser Zeit hegen und pflegen die Viechtafeller die Kapelle und halten sie jeden Tag für Gäste, Einheimische und Wanderer für ein Gebet offen.

 

Pfarrer Josef Drexler freute sich am Freitag sehr über die große Zahl Viechtafeller und Besucher, die den Gottesdienst musikalisch mitgestalteten. Die Viechtafellerin Gisela Neumeier trug die Lesung vor.

Bevor der Geistliche die Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, bedankte er sich bei allen, die das ganze Jahr bei der Kapelle Hand anlegen und beschenkte sie mit selbstgemachten Marmeladen. Zu den hilfreichen Personen zählen: Angela Fischl, Christine Schedlbauer, Hildegard Klingl, Gisela Neumeier und Vater und Sohn Schedlbauer und bat alle um steten Zusammenhalt.

Auch Ferdinand Rabenbauer sprach Dankesworte an Pfarrer Drexler für den Gottesdienst und die großzügige Gabe sowie der Mesnerin Margarete Früchtl für das stete Mittun.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler beim Gottesdienst in der Kapelle

Foto zur Meldung: Der 35. Jahrestag der Kapellenweihe zum Hl. Wendelin wurde festlich begangen
Foto: Der 35. Jahrestag der Kapellenweihe zum Hl. Wendelin wurde festlich begangen

Amtseinführung von Diakon Andreas Dieterle nach Prackenbach auch in Krailing und Moosbach

(08.10.2017)

Festliche Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Johannes und der Filiale St.Peter und Paul – Anschließend Stehempfang

 

Krailing/Moosbach. Nach den großen Feierlichkeiten am Sonntag in Prackenbach bereiteten am Samstag im Rahmen des Vorabendgottesdienstes die Krailinger Filialisten dem neu geweihten Diakon einen herzlichen Empfang und nicht minder beeindruckend war der Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach, der dritten Station in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing, deren Wirkungskreis Andreas Dieterle vom Bischöflichen Ordinariat als Mitarbeiter zugewiesen wurde.

 

Andreas Dieterle, seit sechs Jahren Religionslehrer und Schulbeauftragter, hat nun nach vier Jahren intensiver Vorbereitungszeit am 30. September 2017 aus der Hand von Bischof Rudolf Voderholzer im St. Emmeram in Regensburg die Diakonenweihe empfangen und darf nun bei der Hl. Messe, mit der Dalmatik (Messgewand) bekleidet, den Dienst als Diakon verrichten. Zudem wird er in seinem neuen Aufgabengebiet Pfarrer Josef Drexler in dessen vielfältigen Aufgaben zur Hand gehen.

 

Durch die Weihe gehören die Diakone zum Klerus der Diözese, sind geborene Mitglieder im Pfarrgemeinderat und der Dekanatskonferenz, so zitierte Pfarrer Drexler Generalvikar Prälat Michael Fuchs, der in seinem Schreiben bat, die Mitbrüder mögen Andreas Dieterle aufnehmen und ihn mit Wohlwollen und Vertrauen in seinem Dienst begleiten. Weiter bemerkte er, dass dem neuen Diakon viele Herausforderungen und Aufgaben zukommen. Doch er sei sicher, dass Dieterle sich dem voll und ganz stellen wird. Man möge aber darauf achten, dass seine Ehe und Familie dadurch nicht zu kurz kommen, so Prälat Michael Fuchs.

 

In Krailing geleiteten 11 Ministranten Pfarrer Joses Drexler und Diakon Andreas Dieterle in die liebevoll geschmückte und vollbesetzte Filialkirche St. Peter und Paul, während der Kirchenchor Prackenbach/Krailing von der Empore her das passende Eingangslied „Gott ruft sein Volk zusammen“ anstimmte.

 

Die Filiale Krailing heißt sie herzlich willkommen, so empfing 2. Bürgermeister Michael Kellermeier neben Pfarrer Drexler, alle Kirchenbesucher, Vereine und nicht zuletzt den neugeweihten Diakon Andreas Dieterle mit seiner Frau Heike und entschuldigte zunächst Kirchenpfleger Peter Fleischmann, der wegen Krankheit bei der Feier nicht dabei sein konnte.

Dann zitierte Kellermeier den Weihespruch von Andreas Dieterle, als er sagte: „Alles was ihr tut, geschehe in Liebe“. Das größte Geschenk für Dieterle würde wohl sein, wenn die Stühle in der Kirche von vorn herein immer voll sind, meinte Michael Kellermeier schmunzelnd.

Für die damit verbundene seelsorgerische Arbeit möge ihnen Gott die nötige Kraft und Ausdauer schenken, betonte Kellermeier und wir freuen uns auf eine gute Gott und den Menschen dienende Zusammenarbeit. Als Willkommensgruß überreichte er ihm einen Weingeschenkkorb und seiner Frau einen Blumenstrauß.

 

Nach den Eingangsgebeten trug Alwine Kuffner die Lesung vom Gleichnis vom Pächter im Weinberg vor und Andreas Dieterle verkündete anschließend das Evangelium vom 27. Sonntag im Jahreskreis. Musikalisch ergänzt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß, mitgestaltet von Hans Preiß an der Orgel.

 

Bürgermeister Andras Eckl ließ es sich nicht nehmen, nach den Feierlichkeiten in Prackenbach auch in Krailing ein Grußwort zu sprechen und begann mit dem gleichen Satz, welcher tags zuvor auch der erste Satz zur Eröffnung der Diakonenweihe in Regensburg war, nämlich: heute ist ein froher festlicher Tag“. Er freute sich, dass sich auch in der Filialkirche Peter und Paul sehr viele Menschen eingefunden haben, um den neugeweihten Diakon zu begrüßten. Er wünschte ihm für die Zukunft viel Freude und viel Spaß bei seiner Arbeit.

 

Nach der Eucharistiefeier sprach Diakon Andreas Dieterle Worte des Dankes. Dabei erwähnte er die Kirche, die ihn als Diakon in den Dienst Gottes und für die Menschen genommen hat und nun in diese Pfarrgemeinschaft geführt hat. Ganz besonders dankte er Pfarrer Josef Drexler für seine Unterstützung, seine mitbrüderliche Begleitung nicht nur dienstlich sondern auch freundschaftlich.

Sein besonderer Dank ging an die politische Gemeinde, mit Bürgermeister Andreas Eckl und alle Ehrengäste. Er dankte den kirchlichen Gremien, Kirchenpflege Peter Fleischmann an der Spitze und bei allen, die wertvollen Beitrag an diesem herrlichen Gottesdienst geleistet haben. Mesnerin Jutta Biebl, den Kirchenmusikern, den Verantwortlichen für den Blumenschmuck, Lektoren und Kommunionhelfern und ganz besonders den Ministranten. Dieterle bedankte sich auch bei allen für das Kommen und meinte: machen wir uns als Pfarrgemeinde auf den Weg und nehmen sie mich als Diakon in Anspruch.

Michael Kellermeier lud abschließend alle herzlich zum Stehempfang bei Jutta Biebl ein, der man stets zu Dank verpflichtet ist und die alles vorbereitet hatte und bevor Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, endete mit „Rosenkranzkönigin“ und „Großer Gott wir loben dich“ die Feier.

Bei Jutta Biebl ging es anschließend hoch her, denn die „Vejdacha Fanfaren“ spielten kräftig auf und Andreas Dieterle begrüßte alle einzeln mit Handschlag.

 

Wenn auch mit Regenschirmen ausgerüstet, geleitete tags darauf in Moosbach ein langer Kirchenzug mit sämtlichen Ortsvereinen, kirchlichen und politischen Vertretern und Gästen, angeführt von der Kapelle Pfeffer Böbrach und den Ministranten die Geistlichkeit in die Kirche, dessen Altarraum ein wunderschönes Blumengebinde mit Gerbera zierte.

Nach dem Eingangslied trat die Pfarrgemeinderatsspecherin Maria Rackl an den Ambo, die im Namen der Pfarrgemeinde Diakon Andreas Dieterle willkommen hieß und herzlich begrüßte. Ein herzlicher Gruß galt auch seiner Frau Heike. Rackl dankte dem Herrgott, der alles lenkt und den Diakon in unser Pfarrdorf Moosbach gerufen hat. Sie habe den Eindruck gewonnen, dass ihn die Berufung zum Diakon erfüllt und ihm Freude bereitet. Ebenso freut es uns, so Rackl, dass er für Pfarrer Drexler eine große Stütze sein werde. Sie wünschte ihm Glück und Gottes Segen für seine Tätigkeit und auch, dass die Mutter Gottes ihn in allen Lebenslagen beschützen möge.

Da man in allen Zeiten einen gern gesehenen Gast im Hause mit Salz und Brot willkommen geheißen hat, kleidete sie dieses zum Schluss im Namen aller Anwesenden in folgende Worte: „Nimm vom Salz und brich vom Brot, wie es sich ziemt nach alter Weise. Herzlich sagen wir Grüß Gott und tritt herein in unseren Kreis.“

 

Zur anschließenden Eucharistiefeier begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle öffentlichen Vereine, Bürgermeister Andreas Eckl und alle Gläubige, von denen sich das ganze Kirchenschiff füllte, wo nach Prackenbach und Krailing Diakon Andreas Dieterle in Moosbach, dem letzten der drei Ortschaften der Pfarreiengemeinschaften, in sein Amt eingeführt wurde. Bevor man mit dem Gottesdienst fortfuhr, verlas Pfarrer Josef Drexler die Admission“ für Diakon Andreas Dieterle, den Prälat Michael Fuchs (Generalvikar) im Auftrag von Bischof Rudolf in die Pfarreien Moosbach, Prackenbach, Dekanat Viechtach als ständigen Diakon im Hauptberuf angewiesen hat. Als unmittelbarer Dienstvorgesetzter fungiere PfAdm. Josef Drexler.

 

Nach den Eingangsgebeten trug Maria Rackl die Lesung vor und im Anschluss schritt Diakon Andreas Dieterle zum Ambo und verkündete das Evangelium vom Gleichnis von den Pächtern im Weinberg.

 

Herbstzeit, Erntezeit, Zeit der Weinlese – Dieser Umstand zieht sich wie ein roter Faden durch die Sonntagsevangelien der herbstlichen Wochen, so Pfarrer Josef Drexler in seiner Predigt. Sie sind Gleichnisse, die Jesus im Blick auf die Weinlese erzählt hat. Pfarrer Drexler erwähnte dabei die Arbeiter im Weinberg, von den zwei Söhnen im Weinberg und schließlich von den Pächtern im Weinberg, von dem Diakon Andreas Dieterle verkündete. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir dann doch zugeben, dass wir alle mehr oder hinter den reichen Erträgen, die Gott zurecht von uns erwarten darf, zurückbleiben. Dieses Wissen um das eigene Zurückbleiben hinter dem, was Gott zu recht von uns erwarten darf, gilt auch für uns kirchliche Amtsträger, so Pfarrer Drexler. Und dabei dürfte Gott zurecht ein Mehr an guten Früchten erwarten. Und die unserer Seelsorge anvertrauten Menschen dürften zu recht erwarten, dass wir ihnen im christlichen Lebenswandel leuchtende Vorbilder sind. Aber davon sind wir selber noch ein ganzes Stück entfernt, bemerkte der Redner. Bereits Paulus empfiehlt in seiner heutigen Lesung seinen Philippern im Blick auf sich selber. „Was ihr an mir gesehen habt, das tut!“

 

Der Umgang mit den uns anvertrauten Menschen lässt uns nicht hochmütig werden sondern demütig, bemerkte Pfarrer Drexler, langmütig, gütig, liebevoll- einfach mit einer Engelsgeduld wie Gott sie letztendlich mit uns allen hat. Dabei erinnerte er an das Tagesgebet der Diakonenweihe, das der Bischof gesprochen hat: „Herr Jesus Christus du hast deine Jünger gelehrt, sich nicht bedienen zu lassen, sondern zu dienen. Darum mach alle, die sich in den Dienst der Kirche stellen, umsichtig im Handeln, freundlich im Umgang und beharrlich im Gebet!“

Möge uns der immer neue Blick auf das Kreuz zu der immer neuen Erkenntnis führen, dass wir einander im Namen und im Auftrag unseres Herrn, der uns geliebt hat bis in den Tod, eines immer schulden bis zuletzt: die Liebe!“ So endete er mit dem wunderschönen Weihespruch des Diakons: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“

 

Das biblische Zitat, das sich Diakon Andreas Dieterle ausgesucht hat, „alles war ihr tut, geschehe in Liebe“, meinte Bürgermeister Eckl in seinem Grußwort in Moosbach, würde wie die Faust auf´s Auge für unsere Gemeinde passen. Haben wir doch in der Gemeinde lauter liebevolle Familien und nette Leute. Er lobte dabei alle, die sich um die Kirche ehrenamtlich nützlich machen. Sein Dank ging auch an den Kirchenpfleger Frank Hornberger und die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl. Mir ist nicht Bange, meine er, wir haben einen neuen Diakon in der Gemeinde bekommen und einen Bayer noch dazu.

 

Schließlich war es Diakon Andreas Dieterle ein Bedürfnis, Dankesworte auszusprechen. Sei es der Kirche, die ihn als Diakon in den Dienst Gottes und der Menschen genommen hat und er den Weg in die Pfarreiengemeinschaft geführt hat. Ganz besonders dankte er Pfarrer Josef Drexler für seine Unterstützung, mit dem er nicht nur dienstlich sondern auch freundschaftlich verbunden sei. Ein besonderer Gruß ging an die Vertreter der politischen Gemeinde mit Bürgermeister Eckl und allen Ehrengästen. Den kirchlichen Gremien mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und der Kirchenverwaltung mit Frank Hornberger. Allen, die einen wertvollen Beitrag zu diesem herrlichen Gottesdienst geleistet haben und der Mesnerin Margarete Früchtl. Ein besonderer Dank galt auch dem Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger mit den Kirchenmusikern an der Orgel Walter Stöger und Matthias Jänicke mit Tanja Jänicke an der Querflöte. Ebenso dankte er den Verantwortlichen für den Blumenschmuck, den Lektoren und Kommunionhelfern und erwähnte ganz besonders die Ministranten. Sein Dank galt auch den weltlichen Vereinen und allen, die so zahlreich gekommen sind. Dieterle freute sich, dass er im Anschluss noch die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung beim Stehempfang haben wird und dankte allen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben. Machen wir uns gemeinsam als Pfarrgemeinde auf den Weg, meinte er und versicherte ihnen, auch wenn er sein Büro aus organisatorischen Gründen in Prackenbach hat, ist er nicht Diakon in Prackenbach, sondern in Moosbach-Prackenbach. Nehmen sie mich als Diakon in Anspruch.

 

Am Ende des Gottesdienstes überreichte Kirchenpfleger Frank Hornberger und Maria Rackl an Diakon Andreas Dieterle noch ein Weihe- und Willkommensgeschenk. Aber acht Wochen müssen wir jetzt noch waren bis wir unsern Diakon in seiner Dalmatik zu sehen bekommen, meinte Hornberger, da die Farbe Violett erst wieder in der Adventszeit „in“ ist.

Zum Schluss wurde noch einer Person gedankt, ohne welche die Diakonweihe nicht stattgefunden hätte. Es handelte sich um Heike Dieterle, seine Frau, die ja bereits mehrfach ihre Bereitschaft, ihn zu unterstützen zum Ausdruck bringen musste. Als Dank erhielt sie einen Blumenstrauß überrecht. Bevor Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, stimmte die ganze Kirchengemeinde das Marienlied „Rosenkranz-Königin“ und das Te-Deum an und angeführt mit der Kapelle Pfeffer ging`s zum Feuerwehrhaus zum gemütlichen Stehempfang.

Foto zur Meldung: Amtseinführung von Diakon Andreas Dieterle nach Prackenbach auch in Krailing und Moosbach
Foto: Amtseinführung von Diakon Andreas Dieterle nach Prackenbach auch in Krailing und Moosbach

Erntedank in Krailing und Gabenzug in Moosbach

(24.09.2017)

„Alle, die auf Erden für Gott gearbeitet haben, kommen mehr als gut weg“

 

Krailing/Moosbach. Von den drei Ortschaften der Pfarreiengemeinschaft feierten am Wochenende die Filiale Krailing und die Pfarrei St. Johannes in Moosbach das alljährliche Erntedankfest. Der Erntealtar in der Filiale war zu diesem feierlichen Vorabendgottesdienst sehr aufwendig gestaltet, der in seiner Vielfalt das Leben wiedergab. Auch die musikalische Mitgestaltung mit Volksgesang und Orgelbegleitung durch Hans Preiß war beeindruckend. Zum Schluss dankte Pfarrer Drexler Nicole Wittmann für die Gestaltung des Erntealtars und der Mesnerin Jutta Biebl und Lisa Fuchs für den Blumenschmuck.

 

In Moosbach versammelten sich am Sonntag wieder die örtlichen Vereine mit ihren Gaben am Dorfbrunnen, um in einem feierlichen Kirchenzug durch den Ort, zusammen mit Pfarrer Josef Drexler, einer Reihe von Ministranten und der Pfeffer Musi zum Dankgottesdienst in die Kirche einzuziehen, wobei Glockengeläut und Orgelspiel den Einzug umrahmte. Die Landjugend stellte ihre wunderschön gestaltete Erntekrone im Altarraum ab, den ein riesiger Brotlaib zierte, so dass sich nach der Gabenprozession ein reich geschmückter Erntealtar präsentierte.

Pfarrer Drexler war erfreut über die zahlreichen Kirchenbesucher und begrüßte insbesondere die kirchliche – und politische Gemeinde sowie die Vereinsmitglieder, die gekommen waren, um Gott für die Gaben des Jahres zu danken.

Nach der Lesung und den Fürbitten, die Margarete Früchtl vortrug, knüpfte Pfarrer Drexler in seiner Predigt an das Evangelium von den Arbeitern im Weinberg an und meinte, dass wohl kein anderes Gleichnis Jesu unserem Gerechtigkeitsempfingen so sehr gegen den Strich geht wie das heute gehörte von den Arbeitern im Weinberg, als diejenigen, die zuletzt für den Weinbergbesitzer gearbeitet haben, ebenso viel wie diejenigen, die sich den ganzen Tag bemüht hatten, erhalten haben. Pfarrer Drexler meinte dabei den Lohn, der allen Arbeitern Gottes, den ersten wie den letzten die himmlische Glückseligkeit versprochen ist. Auch sollen wir denjenigen, die sich erst später für Gott entschieden haben und trotzdem den vollen Lohn erhalten haben, nicht neidisch sein. Uns selber geschieht ja kein Unrecht. Uns wiederfährt mehr Gerechtigkeit und Gottes überfließende Großzügigkeit und Grande.

Schließlich merkte Pfarrer Drexler an, dass wir an Erntedank besonders daran denken und danken sollten. Denn wir alle leben letztendlich von der Engelsgeduld Gottes, der tagtäglich seine Sonne aufgehen lässt über Gute und Böse und es regnen lässt über Gerechte und Ungerechte, damit die Früchte der Erde wachsen und reifen können, von denen alle – Gute wie Böse, Dankbare wie Undankbare – leben dürfen.

 

Vor der Gabenbereitung brachten die Vereine in einer Prozession ihre Erntegaben an den Altar: Blumen, gefüllte Einkaufskörbe, Feld- und Gartenfrüchte, Obst, Hopfen, Malz und Weintrauben, wobei eine Lektorin die dazu passende Meditation sprach. Die musikalische Umrahmung übernahm in beeindruckender Weise der Kirchenchor mit den Bläserfreunden um Walter Stöger. Wie jedes Jahr bot der Pfarrgemeinderat am Aufgang der Kirche Dritte-Welt-Waren an, die Ministranten verteilten am Ausgang der Kirche geweihte Brötchen und von der Landjugend wurde Dinkel- und Kürbissuppe an den „Mann“ gebracht.

 

Zum Schluss gab Pfarrer Drexler noch die weiteren Termine bekannt und erwähnte die nächste Erstkommunion und Firmung im Jahr 2018. Dann dankte er den Kirchenbesuchern und den Vereinen für die Mitfeier insbesondere dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger und der Bläsergruppe sowie Matthias Jänicke an der Orgel und erteilte allen Mitfeiernden seinen Segen. Mit dem „Großer Gott wir loben dich, endete die festliche Feier.

 

Nach dem Gottesdienst trafen sich dann die Vereine und alle Kirchenbesucher im Feuerwehrkeller beim Erntedankfest der Landjugend zum gemeinsamen Mittagessen, wo Anton Wühr aus Tresdorf mit seiner Steirischen recht zünftig aufspielte.

Foto zur Meldung: Erntedank in Krailing und Gabenzug in Moosbach
Foto: Erntedank in Krailing und Gabenzug in Moosbach

Guter Besuch bei der „Vorstellung des neuen Diakons“

(14.09.2017)

Der künftige Diakon Andreas Dieterle referierte über das Amt und Aufgaben eines Diakons und warf einen Blick auf die Weiheliturgie

 

Moosbach/Prackenbach/Krailing. Beim Bildungsabend der Pfarrgemeinden Moosbach, Prackenbach und Krailing konnte Pfarrer Josef Drexler am Donnerstag im Gasthaus Kerscher 65 Teilnehmer begrüßen. Eingeladen haben zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung neben der KEB-Regen, den Pfarrgemeinderäten auch der FB Moosbach/Altrandsberg, der FuMV Prackenbach/Krailing und der MMK-Moosbach. Referent dieser Veranstaltung war der künftige Diakon Andreas Dieterle aus Windberg.

 

Pfarrer Josef Drexler freute sich sehr, dass so viele Angehörige aus allen Teilen der Pfarreiengemeinschaft gekommen waren, die dieses Thema interessierte und dankte den Bildungsbeauftragten Josef Ettl und Antonie Preisler für die Organisation der Veranstaltung.

 

Ich freue mich ebenfalls über die vielen Besucher, bemerkte Andreas Dieterle, auch dass er hier sein darf und sich entschieden hat, an diese Stelle zu gehen. Er habe bereits am 01. September seinen Dienst angetreten und ab 30. September stehe eine neue Amtsübernahme ins Haus, was sicher in der Geschichte der Pfarreiengemeinschaft etwas Neues sein dürfte und hofft auf einen guten Start.

 

Dann nützte Andreas Dieterle, der mit seiner Frau Heike in Windberg wohnt, die Gelegenheit, sich vorzustellen. Geboren wurde er 1979 in Amberg und wuchs in Schwarzenfeld auf. Nach dem Abitur in Fockenfeld studierte er Theologie in Eichstätt, wechselte dann nach Regensburg und entschied sich, in den Schuldienst zu gehen. Das Staatsexamen legte er 2009 ab, wonach sich eine Vorbereitungszeit zum Religionslehrer i.K. anschloss. Seit der zweiten Staatsprüfung, die er nach zwei Jahren ablegte, unterrichtete Andreas Dieterle Religion an der Mittelschule in Viechtach und an der Grundschule in Kollnburg und versah Tätigkeiten als Schulpastoral an beiden Schulen und der Mithilfe in der Pfarreiengemeinschaft Kollnburg -Kirchaitnach. Seit sechs Jahren ist Dieterle als Schulbeauftragter in den Dekanaten Viechtach und Deggendorf – Plattling tätig.

Immer wieder habe Dieterle den Ruf Gottes spüren dürfen, bemerkte er, so habe er sich 2013 wieder auf den Weg gemacht, sich auf die Diakonatsweihe vorzubereiten, die am 30. September nach vier Jahren der intensiven Vorbereitung endet, wenn er von Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer durch Handauflegung die Weihe zum Diakon erhält und seinen Dienst in der Pfarreiengemeinschaft antritt.

 

Der Ursprung des Diakonats (Dienen) geht zurück auf Jesus, der als Diener aller geworden ist. Die ersten sieben Diakone werden in der Apostelgeschichte von Lukas erwähnt. Ursprünglich hatten die von Jesus erwählten Apostel den Auftrag zur Verbreitung der Lehre und zur Versorgung der Armen und waren dabei überfordert. Zu ihrer Entlastung nahmen sie von der Urgemeinde von Jerusalem sieben Männer von gutem Ruf und weihten sie durch Gebet und Handauflegung für ihren Dienst.

 

Das Diakonat war lange Zeit die 1. der höheren Weihen und die letzte Stufe für Priesteramtskandidaten vor der Priesterweihe, nach Empfang der niederen Weihen, die durch das 2. Vatikanische Konzil abgeschafft wurde. Das Konzil stellte das Amt des ständigen Diakons als eigenständisches Amt der Kath.Kirche wieder her. Bewerber können verheiratet sein oder sich zum Zölibat verpflichten. Verheiratete legen kein Zölibat-versprechen ab. Sollte die Frau sterben, können sie grundsätzlich nicht wieder heiraten. Bei verheirateten Bewerbern ist die Zustimmung der Frau zur Weihe eine Voraussetzung, erklärte Dieterle.

 

Gemäß seines Weihespruches: „Alles was ihr tut, geschehe in Liebe“ (1Kor 16/14) warf Andreas Dieterle den Blick auf die Weiheliturgie. Sie wird als einziges Sakrament in drei Stufen entschieden: „Diakonat, Presbyterat, Episkopat“. Im ersten Teil werden die Kandidaten vorgestellt. Sie treten vor den Bischof hin und sagen: „hier bin ich“ oder ich bin bereit. Bevor er seine Zustimmung gibt, vergewissert er sich, ob der Kandidat für würdig befunden wurde und ob auch das Volk die Weihe wünscht.

Im 2. Teil wird nach der Predigt der Hl. Geist auf die Kandidaten herabgerufen. Bei Diakonen und Priestern gehören das Versprechen der Ehelosigkeit (nicht bei bereits verheirateten Diakonen) auch das Versprechen von Ehrfurcht und des Gehorsams. Ebenso wird die Ehefrau um ihre Bereitschaft gefragt. Nach der Allerheiligenlitanei legen sich die Kandidaten auf den Boden und geben sich dabei ganz in Gottes Hände. Nach der Handauflegung durch den Bischof und einem Weihegebet übergibt er dem neuen Diakon die Stola, Dalmatik und ein Evangelienbuch und umarmt ihn mit dem Friedensgruß. Diakone gehören nach der Weihe zum Klerus.

 

Schließlich warf der angehende Diakon den Blick auf konkrete Aufgaben und Dienste in der Pfarrseelsorge, die er am 1. Oktober in der Pfarreiengemeinschaft als Mitarbeiter des Bischofs und Pfarrers Josef Drexler antritt und auf dessen Dienst er sich sehr freut. Dabei bemerkte er, dass er, was er macht, alles als Diakon, also in seinem Dienst bewältigt. Er möchte vor allem hinter dem Pfarrer stehen und ihm den Rücken stärken und in allen Bereichen der Kirche tätig sein. Es gibt sicher verschiedene Bedürfnisse und Dienste ob in Prackenbach, Moosbach und Krailing bemerkte er. Er möchte Leute finden, die sich ehrenamtlich engagieren und will gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen. Er wird Predigten und Ansprachen vorbereiten und auch halten, Sakramenten- Firmung-, Taufgespräche und Ehevorbereitungen und Religionsunterrichte als Schulbeauftragter halten. Bei den Messfeiern am Altar will er mit dem Pfarrer alle Gläubigen mit hinein nehmen. Er ist befugt, Trauungen und Begräbnisfeiern zu halten und dabei den Pfarrer entlasten oder Segen spenden. Was jedoch Andreas Dieterle als geweihter Diakon nicht darf, ist Eucharistie feiern, Beichte hören und keine Krankensalbung spenden.

„Ich bin dankbar, dass ich hier sein darf und dass ich hier als Diakon arbeiten darf“ bemerkte Dieterle zum Schluss und dankte Pfarrer Drexler, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Für weitere Fragen stand er abschließend zur Verfügung und suchte im Rahmen des Abends noch einen Gesprächsaustausch mit den Pfarrangehörigen und zum Kennenlernen.

 

Pfarrer Drexler war sehr beeindruckt von dem guten Vortrag und dankte dem künftigen Diakon sehr herzlich. Er wird von den Mitbrüdern sehr geschätzt, die bemerkten, dass er ein guter Mann sei. Auch die große Beteiligung am Vortrag zeigt von der Sympathie, dass er willkommen ist, sagte der Pfarrherr und bemerkte, dass Dieterle eine spürbare Entlastung für den Pfarrherrn sein wird, das auch der Pfarrei zum Wohle gereichen wird.

 

Foto: Andreas Dieterle und Pfarrer Josef Drexler

Foto zur Meldung: Guter Besuch bei der „Vorstellung des neuen Diakons“
Foto: Guter Besuch bei der „Vorstellung des neuen Diakons“

Verabschiedung von der Urlaubsvertretung Pater Bettoy Joy Kalathinal

(27.08.2017)

Die Pfarrreiengemeinschaft dankte ihrem äußerst freundlicher und liebenswerter Seelsorger

 

Moosbach/Prackenbach-Krailing. Die Zeit vergeht viel zu schnell und so hat sich Pater Bettoy Joy Kulathinal am letzten Wochenende von den Kirchenbesuchern der Pfarreiengemeinschaft von seiner vierwöchigen Urlaubsvertretung verabschiedet. Er wird am Mittwoch wieder nach Belgien zurückkehren, um dort sein Studium zur Promotion fortsetzen.

 

Bereits schon nach dem Vorabendgottesdienst am Samstag in Krailing wurde er vom Kirchenpfleger Peter Fleischmann mit einem kleinen Präsent verabschiedet und Pater Bettoy bat die Filialisten um ihr Gebet, dass er sein Studium weiter gut durchführen kann. Er lobte sie für ihr offenes Ohr bei Fragen, Problemen und Schwierigkeiten und sprach ihnen einen herzlichen Dank aus.

 

Auch am Sonntag in der Pfarrei St. Johannes in Moosbach sagte er allen ein „Wiedersehn“ und dankte zunächst dem lieben Gott für seine Gnade, dass er hier in Moosbach viele schöne Erinnerungen sammeln durfte. Er erwähnte dankend Pfarrer Josef Drexler, der ihn eingeladen hat und seine Arbeit hier sehr gut vorbereitet hat. Dann dankte er allen, die ihn bei seiner Arbeit als Priester und Seelsorger unterstützt und begleitet haben, ganz besonders die Mesnerin Margarete Früchtl und ihre Familie. Ganz herzlich bedankte er sich auch bei der PGR-Sprecherin Maria Rackl, beim Kirchenpfleger Frank Hornberger. Er erwähnte auch das Verständnis, sein indisches Deutsch zu verstehen. Er bat um ihr Gebet für sein Studium und wünschte Gesundheit und alles Gute.

 

PGR-Sprecherin Maria Rackl dankte im Namen der Pfarrei für seinen Dienst, den er mit großem Einsatz ausführte. Sie wünschte ihm weiterhin Gesundheit und Gottes Segen für sein Studium, das er mit Erfolg zu Ende führt und bat ihn weiterhin um sein Gebet. Als Anerkennung überreichte sie ihm ein kleines Geschenk.

 

Ehe Pater Bettoy Joy in der Pfarrkirche St.Georg in Prackenbach alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, dankte er Pfarrer Josef Drexler für die Einladung zur Pfarrvertretung. Er schloss in den Dank besonders die beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerline Zweck sowie die Ministranten, den Kirchenpfleger Ferdinand Klement und die PGR-Sprecherin Margit Eidenschink mit ihren Familien ein und bat zum Schluss um ihr Gebet.

Margit Eidenschink dankte im Namen der Pfarrei Pater Bettoy für die übernommene Pfarrvertretung. Sie lobte seine freundliche Art und seine Bescheidenheit sowie das gute Deutsch. Für seinen weiteren Lebensweg wünschte sie ihm alles erdenklich Gute, vor allen Dingen Gesundheit und einen guten Abschluss der Studien. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte sie ein kleines Präsent mit der Bitte, sich wieder an Prackenbach zu erinnern und vielleicht auch mal wieder zu kommen. Die Gottesdienstbesucher dankten ihrerseits mit einem langanhaltenden Applaus.

 

Foto: Verabschiedung in Moosbach Pater Bettoy, PGR-Sprecherin Maria Rackl und Mesnerin Margarete Früchtl

Foto zur Meldung: Verabschiedung von der Urlaubsvertretung Pater Bettoy Joy Kalathinal
Foto: Verabschiedung von der Urlaubsvertretung Pater Bettoy Joy Kalathinal

Feierlicher Gottesdienst zum höchsten und ältesten Marienfest

(15.08.2017)

Kräuterbüschel wurden gesegnet

 

Moosbach. Mariä Himmelfahrt, den Festtag den die Kirche am 15. August feiert, ist der höchste und bedeutendste unter den Marienfesten und wird auch als Heimgang Mariens bezeichnet. Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundet bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII zum Dogma erhoben.

Den ältesten Marienfeiertag hat der Urlaubsgeistliche Pater Bettoy Joy mit 12 Ministranten und dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger sehr feierlich gestaltet und zum Schluss Kräuterbüschel gesegnet, die der Kath. Frauenbund, einer langen Tradition folgend, gebunden hat.

 

Eine Legende erzählt, als nach dem Begräbnis Marias die Apostel ihr Grab besuchten, schlug ihnen eine Woge köstlichen Wohlgeruchs entgegen. Das Grab war verlassen, dafür aber angefüllt von Rosen und Lilien. Rings um die Grabstätte sprossen und blühten alle die bescheidenen Heilkräuter, welche die Gottesmutter in ihrem Leben geliebt hatte. Seit dem werden am Heimgang der Gottesmutter verschiedene Kräuter zu einem Strauß gebunden und in die Kirche gebracht, die dann vom Geistlichen gesegnet werden.

Ursprünglich nutzte man 77 Kräuter, auf jeden Fall musste es eine magische Zahl sein. Heute sind es je nach Region 15 oder 21, manchmal auch nur neun oder sieben oder auch nur 12 nach den Aposteln. Zu den allerwichtigsten zählen Salbei, Lavendel, Petersilie, Huflattich, Johanniskraus, Wermut, Pfefferminz, Kamille, Holunder, Kreuzraute oder auch Majoran.

So haben die Mitglieder des Kath. Frauenbundes Moosbach heuer wieder in einer Gemeinschaftsarbeit Kräuterbüschel gebunden. 80 duftende Exemplare entstanden unter den geschickten Händen von sechs Frauen, die sich bei der Vorsitzenden Hedwig Plötz in Mitterdorf zusammen fanden.

 

Bevor Pater Bettoy Joy am Schluss der Messfeier die Gottesdienstbesucher mit dem Segen entließ, bat er den Segen Gottes auf die Kräuterbüschel herab und besprengte sie mit Weihwasser und Weihrauch. Die geweihten Kräuterbüschel wurden anschließend von einigen Mitgliedern des Frauenbundes für eine Spende an die Kirchenbesucher verteilt.

 

Foto: Kräutersegnung von Pater Bettoy

Foto zur Meldung: Feierlicher Gottesdienst zum höchsten und ältesten Marienfest
Foto: Feierlicher Gottesdienst zum höchsten und ältesten Marienfest

Lagerfeuergottesdienst am Fußballplatz

(04.08.2017)

Prackenbach. Im Rahmen eines Bibelkreises hatte Pfarrer Josef Drexler am Freitag-Abend am Ende des Schuljahres zu einem Lagerfeuergottesdienst auf den Fußballplatz eingeladen und er freute sich, dass etwa 30 Personen aus allen Altersstufen gekommen waren, denen er ein herzliches Grüß Gott übermittelte. In der Zwischenzeit hatten Korbinian van Beek und Theo Kolbeck das Lagerfeuer entzündet.

 

Die musikalische Umrahmung des Wortgottesdienstes übernahm der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek, die mit dem Lied: „Stell dich in die Sonne, wärme dein Gesicht und spring hinein ins Leben“ den ersten Bibeltext eröffnete.

 

„Wir haben uns hier im Freien im Namen Gottes versammelt“, bemerkte Pfarrer Drexler, denn es muss nicht immer ein Messopfer sein, auch in Gottes freier Natur können wir Jesus Christus verehren und bei der Betrachtung des Lobliedes auf Christus hier auf dem Fußballplatz können wir vor allem dem Vater danken, der uns fähig gemacht hat, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind.

 

Zum Bibelgespräch am Lagerfeuer hatte Pfarrer Drexler für alle Teilnehmer den berühmten Christushymnus aus dem Kolosserbrief in Fotokopie mitgebracht, in dem es sinngemäß heißt:

„In Christus ist der einzig wahre Gott auf Erden erschienen, der allen, die sich an ihn halten, Anteil an seinem Sieg über den Tod geben wird! Darum dankt Gott, dem Vater, mit Freude!“

 

„Der antike Mensch musste diese urchristliche Botschaft wie einen Befreiungsschlag erlebt haben“, so Pfr. Drexler, „weil der Glaube an den alten griechisch-römischen Götterhimmel seinem Leben keinen Sinn mehr geben konnte. Dem heutigen Menschen jedoch scheint selbst diese christliche Botschaft nichts mehr zu sagen“.

 

„Wie können wir dem christlichen Glauben heute wieder neue Strahlkraft geben“, so fragte man sich in der Runde. Und die Christinnen und Christen verschiedener Altersstufen und Konfessionen, die gekommen waren, wurden sich schnell einig:

 

„Wir müssen als Christinnen und Christen im Alltag wieder glaubwürdiger sein. Wir werden am Tun der Liebe als wahre Jünger und Jüngerinnen Jesu Christi erkannt!“.

 

Zwischen den Betrachtungen fügte der Kinder- und Jugendchor immer wieder dazu passende Lieder ein, so: „dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel oh Herr deiner Engel und himmlischen Heere“ während einige Anwesende in einer anschließenden Gesprächsrunde von Passagen aus dem Kolosserbrief berichteten, die sie besonders berührte.

 

Mit einem „Halleluja“ durch den Kinder und Jugendchor und mit „Herr erbarme dich“ endete der besinnliche Bibelkreis und Pfarrer Drexler dankte dem Kinder- und Jugendchor mit Alexandra van Beek, deren Lieder Eva Maria (Key Board) und Simon Eidenschink (Gitarre) begleitete sowie den Gläubigen mit ihren Kindern für ihr Kommen, die mit einem Applaus für die Aufführung dankten.

 

Foto: Pfarrer Drexler mit den Teilnehmern

Foto zur Meldung: Lagerfeuergottesdienst am Fußballplatz
Foto: Lagerfeuergottesdienst am Fußballplatz

Fahrzeugsegnung in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing

(30.07.2017)

Pfarrer ließ geweiht Plaketten verteilen

 

Moosbach/Prackenbach-Krailing. Zum Gedenken des Hl. Christophorus, dem Schutzheiligen der Fahrzeuge und deren Lenker, dessen Gedenktag die Kath. Kirche am 24. Juli feierte, hat Pfarrer Josef Drexler nach dem Vorabend- bzw. den Sonntagsgottesdiensten die Fahrzeuge gesegnet. Zugleich zählt der Heilige auch zu den 14 Nothelfern und ist heute besonders bekannt als Schutzheiliger der Reisenden.

 

In Moosbach wurde der Gottesdienst ganz besonders feierlich gestaltet, denn zu Gast waren die Martinsänger aus Miltach, welche die Messfeier zum Gedenken der vor 9 Jahren verstorbenen Frau Mariele des Chorleiters Walter Stöger musikalisch mitgestalteten. Pfarrer Josef Drexler begrüßte neben den Gottesdienstbesuchern auch die neuen Ministranten, die zum ersten Mal am Altar dienten. Den Sängern dankte er am Schluss für den erbauenden Gesang.

 

In seiner beeindruckenden Predigt knüpfte Pfarrer Drexler an das Matthäus-Evangelium über das Gleichnis von einem Schatz im Acker und von den kostbaren Perlen an und meinte, dass manche Menschen im Glück, andere im Unglück Gott als den Schatz ihres Lebens, für den sie fortan bereit sind, alles andere hinten anstellen.

So auch bei dem reichen Perlenhändler, der eines Tages den Glücksgriff seines Lebens machte und ihm eine kostbare Perle zum Kauf angeboten wird und er alle seine anderen Perlen verkauft, um diese Perle kaufen zu können. Ebenso ist es bei Menschen, die im Glück Gott als den Schatz ihres Lebens entdecken, denn im Glück wird so manchem Menschen etwas Großartiges zuteil, ohne es sich erkauft oder erarbeitet zu haben.

Weiter erwähnte Pfarrer Drexler in dem Doppelgleichnis den vergrabenen Schatz eines Mannes, der durch einen Unglücksfall zu dem Glücksfall seines Lebens kommt. So ist es auch bei Menschen, die durch einen Unglücksfall hellhörig für Gott geworden sind. Die allermeisten Heiligen haben sich erst nach Irrungen und Wirrungen zu einem Leben für Gott durchgerungen, bemerkte Pfarrer Drexler in seiner Predigt.

Bevor Pfarrer Drexler allen Kirchenbesuchern seinen Segen erteilt, sprach er vom neuen Pfarrbrief, der bis Anfang September gilt und kündete den indischen Pater Bettoy Joy Kalathinal als Urlaubsvertretung ab 31.08. an, der im Pfarrhof in Moosbach wohnen wird und dort erreichbar ist und wünschte allen für die Urlaubszeit eine gute Zeit.

 

Nach dem Gottesdienst besprengte Pfarrer Drexler in Begleitung der Ministranten nach einem Segensgebet die Fahrzeuge auf dem Parkplatz und neben der Straße in Moosbach und in Prackenbach am Pfarrer Baumgartner Platz mit Weihwasser und Weihrauch. An die Fahrer/innen ließ er durch einen Ministranten Fahrzeugplaketten verteilen. Während der Segnung beteten die Mesnerinnen mit den Anwesenden eine Litanei.

Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul in Krailing erteilte Pfarrer Drexler am Samstag nach dem Vorabendgottesdienst den Fahrzeugen und deren Halter seinen Segen.

Foto zur Meldung: Fahrzeugsegnung in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing
Foto: Fahrzeugsegnung in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing

Schnupperstunde und Grillfeier

(14.07.2017)

Abschluss der diesjährigen Kommunionfeier

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. Am Freitag-Abend hatte Pfarrer Josef Drexler und die Tischmütter der diesjährigen Erstkommunionkinder aus Prackenbach-Krailing und Moosbach zu einer Grillfeier in den Moosbacher Feuerwehrkeller bzw. Schulsportplatz unter dem Feuerhaus eingeladen, um mit ihnen, deren Eltern, Geschwister und Gästen einen gemütlichen Abend zu verbringen.

 

Doch zunächst hatte Pfarrer Drexler die Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft zu einer Schnupperstunde für den Ministrantendienst in die Pfarrkirche St. Johannes eingeladen, der etliche Kinder aus den drei Ortschaften nachgekommen waren, die sich am Dienst am Altar zur Verfügung stellen wollen.

 

Im Feuerwehrhaus hatten schon die Eltern den Grill angeheizt, wo sich alle Angehörigen und Gäste Steaks, Bratwürstl und Salate munden ließen. Mittlerweile war auch Pfarrer Drexler mit den Kindern von der Kirche gekommen und begrüßte alle Anwesenden sehr herzlich. Er freute sich, dass sich alle von der Pfarreiengemeinschaft zum Grillabend eingefunden hatten, das die Eltern so vortrefflich vorbereitet hatten. Er bedankte sich bei den Tischmüttern für die gute Zusammenarbeit und erwähnte dankend auch die Mesnerinnen aus Prackenbach und Gästen die der Einladung gefolgt sind und obwohl es später zum Regnen begann, nutzten die Buben den angrenzenden Sportplatz zu einem leidenschaftlichen Fußballspiel und alle hatten bis spät in die Nacht sehr viel Spaß.

 

Nach einem ausgiebigen Regenschauer saß man noch lange beisammen und genoss die gute kameradschaftliche Unterhaltung.

 

Foto: Grillmeister Markus Brunner, Tischmütter Petra Vogl, Anita Kellermeier, Pfarrer Drexler, Tischmutter Michaela Brunner und Kommunionkinder

Foto zur Meldung: Schnupperstunde und Grillfeier
Foto: Schnupperstunde und Grillfeier

Kraftquelle unseres Glaubens ist die Hl. Messe

(09.07.2017)

Pfarrkonvent in der Pfarrei St. Johannes

 

Moosbach. Zum Pfarrkonvent hatte der Präses der MMC Pater Josef Schwemmer aus Cham am Sonntag die Moosbacher Sodalen eingeladen und dabei drei Jubilare für ihre langjährige Treue zur Kongregation ausgezeichnet.

 

Dem Konvent ging ein feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche voraus, den der Präses mit Pfarrer Josef Drexler zelebrierte, der nach dem Einzug der beiden Seelsorger alle Kirchenbesucher, die Mitglieder des SV Moosbach, die anwesenden Sodalen begrüßte und den Präses herzlich willkommen hieß. Den Gottesdienst hat die Kirchengemeinde mit Liedern unter dem Organisten Walter Stöger musikalisch umrahmt und den Lesungstext vom 14. Sonntag im Jahreskreis sowie die Fürbitten trug Margarete Früchtl vor.

 

In seiner Predigt bemerkte Pater Schwemmer, dass Weisheit und Verstand eine Wissenschaft ist, ja er behauptete sogar, dass Klugheit zu den Kardinalstugenden gehört. Ja die sogenannten Weisen und Klugen sind so von sich eingenommen, behauptete er und sie klopfen sich dann selbst auf die Schulter. Sie sind dann ganz in Beschlag genommen von ihrer eigenen Qualität. Darum wissen sie Gottes Gedanken weniger zu schätzen. Schließlich zitierte der Pater die Worte Jesu, der sagt: „kommt alle zu mir, die ihr euch plagt, ich werde euch Ruhe verschaffen.

 

Beim anschließenden Konvent im Gasthaus Freund hieß Obmann Rupert Stieglbauer neben fünf Sodalen und der Mesnerin Margarete Früchtl den Präses Josef Schwemmer herzlich willkommen. Mit einem Vater unser und dem englischen Gruß gedachte der Präses der verstorbenen Sodalen, die man in der Zeit seit dem letzten Konvent im Jahre 2014 zu Grabe tragen musste. Es waren dies Xaver Haberl, Christian Winzinger, Ludwig Fleischmann und Johann Stöger.

 

Mit einem Vergelt´s Gott verband Pater Schwemmer die Ehrung der Jubelsodalen für die langjährige Treue zur Kongregation und überreichte mit Obmann Rupert Stieglbauer eine Treuenadel. 50 Jahre dabei ist Ferdinand Preiß und Josef Eckl und 40 Jahre Josef Haberl.

Stieglbauer sprach anschließend von den Anliegen in der Ortsgruppe und bat um einen Nachfolger oder Fahnenträger, vor allem bei Beerdigungen. Man sprach auch die Zusammenlegung mit Prackenbach an, doch da war man allgemein nicht dafür.

 

Präses Schwemmer blendete anschließend noch einmal zurück auf den 2. Ostersonntag, der zugleich als der Sonntag der Barmherzigkeit begangen wird. Er wurde von Papst Johannes Paul II für die ganze Kath. Kirche eingeführt und der jetzige Papst Franziskus hatte ein Hl. Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen, das vom 08.12.2015 bis 20.11.2016 andauerte. Diese ganz persönliche Barmherzigkeitserfahrung hilft, das Jubeljahr der Barmherzigkeit neu einzuordnen. Es ist eigentlich nichts anderes, als das Hauptgebot: „Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst“ und nichts anderes als gelebtes, umgesetztes Christentum. Doch aus eigener Kraft geht das nicht, bemerkte der Redner, wobei er schließlich in seiner Betrachtung in das Jahresthema 2017 einstieg, nämlich, dass die „Kraftquelle unseres Glaubens die Hl. Messe ist“ und schloss dabei das Gebet zu Maria mit ein.

 

Tut dies zu meinem Gedächtnis, sagt uns Jesus. In dieser Gedächtnisfeier beten wir um den Frieden, um die Einheit und wir wachsen hinein in das Geheimnis der Eucharistie. Wir bekommen auch Klarheit und Orientierung aus dem Wort Gottes und wir empfangen den Leib Christi und werden gestärkt mit dem Brot des Lebens. Schließlich erhalten wir Segen und Sendung für neue vor uns liegende Aufgaben.

 

Schließlich erwähnte Schlemmer noch Maria, mit ihr lernen wir die rechte Sehweise, denn sie führt uns zu Jesus und weist uns auf ihn hin. „Was er euch sagt, das tut“ – der sichere Weg in die Erneuerung und in die Tiefe –und damit zum Leben in Fülle.

Nach einem Gebet von Walther von der Vogelweide, in dem er die Mutter Gottes um die starke Hilfe bat, „denn ohne sie könne keiner wohlgedeihen“, dem Weihegebet an Maria und dem „Engel des Herrn“ schloss Pater Schwemmer den Pfarrkonvent in der Pfarrei Moosbach.

Obmann Stieglbauer bedankte sich bei dem Pater für sein Kommen und seinen Ausführungen und den Sodalen für ihre Teilnahme.

 

Foto: Karl Früchtl, Josef Haberl, Josef Eckl, Franz Xaver Pongratz, sitzend Rupert Stieglbauer und Präses Pater Josef Schwemmer

Foto zur Meldung: Kraftquelle unseres Glaubens ist die Hl. Messe
Foto: Kraftquelle unseres Glaubens ist die Hl. Messe

Neues Wegkreuz am Kunzenweiher

(02.07.2017)

Pfarrer Drexler erteilte seinen Segen

 

Moosbach. Im Rahmen des diesjährigen Bittgangs, an dem wieder wie jedes Jahr am Sonntag viele Dorfbwohner betend und singend zur Wallfahrtskapelle Kesselboden wanderten, ließ die Familie Schedlbauer am Kunzenweiher von Pfarrer Josef Drexler das neu errichtetes Wegkreuz segnen.

 

Kurz nach 13.00 Uhr erschien Pfarrer Drexler mit einigen Bittgängern und richtete ein paar persönliche Worte an die Familie Schedlbauer. Er bemerkte erfreut, dass es in Moosbach am Kunzenweiher unweit des Familienheimes der Familie Schedlbauer nun ein neu errichtetes Kreuz gibt. Es sei ein sehr schönes Kreuz geworden, bemerkte er mit lobenden Worten. Leute die vorbeigehen, können hier gut innehalten und dem Herrn gedenken und dabei ein paar Stoßgebete entrichten. Er segnete das Kreuz mit Weihwasser und die feierliche Weihe umrahmte er mit zwei Liedern, wobei alle Bittgänger einstimmten.

 

Birgit Schedlbauer erklärte nach der Feier, dass dies Kreuz eine echte Handarbeit des 90-jährigen Schmiedemeisters Josef Wühr aus Ruhmannsfelden ist.

Josef Wühr entwarf für die Familie Schedlbauer das Kreuz nach ihren Wünschen und schmiedete sogar jede Rose per Hand. Der „Künstler“ ist weit bekannt für beste Handwerkskunst im Schmiedehandwerk.

Nach der feierlichen Handlung wanderten die Bittgänger weiter zur Kesselbodenkapelle, wo sie mit Pfarrer Drexler eine kleine Andacht feierten.

 

Fotos: Pfarrer Drexler bei der Segnung des Wegkreuzes

Foto zur Meldung: Neues Wegkreuz am Kunzenweiher
Foto: Neues Wegkreuz am Kunzenweiher

Feierliche Fronleichnamsprozessionen in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing

(15.06.2017)

Pfarrer Josef Drexler zelebrierte in 3 Ortschaften das Hochfest im Kirchenjahr der Kath. Kirche

 

Moosbach/Prackenbach/Krailing. Das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV zum Fest in der Gesamtkirche erhoben. Die Anregung zu der Schaffung des Festes geht auf die Vision der Hl. Juliana von Lüttich im Jahre 1209 zurück, wobei sie ständig Visionen erhielt, die sie auf Wunsch des Himmels nach einer liturgischen Feier zur Einsetzung der Eucharistie deutete.

 

In der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing feierte in diesem Jahr Pfarrer Josef Drexler mit seinen Pfarrangehörigen an drei Tagen das Fronleichnamsfest und das Wetter meinte es ganz besonders gut, denn strahlender Sonnenschein begleitete die Gläubigen durch die geschmückten Ortschaften, wo die Bewohner ihre Altäre mit reichlich Blumenschmuck und Blumenteppichen zierten. So gestaltete der Frauenbund Moosbach an den Stufen des Altarraums einen wunderschönen Blumenteppich, zum Motiv: „Im Kreuz ist Heil“ und die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern in Krailing legten sich mit einem wunderbaren Gebilde zum Motto ihres Kommunionversprechens „Jesus in unserer Mitte“ am Jugendhaus in Krailing mächtig ins Zeug und der FuMV bereicherte mit ihrem Blumenteppich „Alfa und Omega“ vor dem Pfarrhof die Prozession enorm bereichert.

 

 

Doch zunächst zelebrierte Pfarrer Josef Drexler in den festlich geschmückten Gotteshäusern das Hochamt, bei dem er eingangs alle Kirchenbesucher, Vereine und besonders die Kommunionkinder herzlich begrüßte. In seiner Predigt empfahl er den Gläubigen die Litanei auf das Allerheiligste Altarsakrament zur Andacht und zur Betrachtung zu verehren. Alles was diesen Jesus jemals für uns ausgemacht hat, ist in der Hostie zusammenkonzentriert, bemerkte der Geistliche zum Schluss und wir haben allen Grund, sie in tiefster Ehrfurcht in der Hl. Kommunion zu verehren, denn „ wer mein Fleisch und mein Blut in der Gestalt der Hostie einverleibt“, heißt es im Evangelium, „der hat das ewige Leben.“ Vom Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger wurde das Hochamt und die Prozession musikalisch mitgestaltet.

 

Zur Fronleichnamsprozession am Donnerstag in Moosbach führte die Gläubigen der Weg bei ihrer außergewöhnlichen Prozession wie gewohnt über den malerischen Pfahl. Die Kapelle Ernst aus Böbrach und die Vereine führten die Prozession an und die Kommunionkinder durften das Allerheiligste begleiten. Zunächst verkündete Pfarrer Drexler beim Altar der Familie Freund und bei der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die beiden ersten Evangelien. Dann ging es auf dem weichen Pfahlweg zur Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg, wo Pfarrer Drexler das 3. Evangelium verkündete, ehe man über die Viechtacher Straße zur Kirche zurückzog, um dort das 4. Evangelium zu feiern, wobei mit dem eucharistischen Segen und dem Tedeum die Prozession zu Ende ging. Erwähnenswert sei, dass nach dem jeweiligen sakramentalen Segen die Böllerschützen Schwaben in Prackenbach und ein Vertreter der Reservisten in Moosbach die Prozessionen mit Salut-Schüssen bereicherten.

 

In der Filiale St. Peter und Paul in Krailing wurde am Samstag im Rahmen des Vorabendgottesdienstes das Fronleichnamsfest gefeiert. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes machten sich die Vereine und die Gottesdienstbesucher sowie die Erstkommunionkinder auf den Weg und Pfarrer Drexler trug das Allerheiligste durch das geschmückte Dorf zu den vier Altären bei der Familie Peter Hastreiter, bei Albert Fleischmann, beim Kreuz, gestaltet von den Familien Peter Fleischmann, Lehen und Familie Preiß, Ahrain sowie beim Jugendhaus, gestaltet von den Erstkommunionkindern und deren Eltern. Der Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß/Höcherl, an der Orgel Johann Preiß, gestaltete musikalisch den Gottesdienst sowie die Gesänge bei der Prozession auf der Wegstrecke von Altar zu Altar.

 

Den dritten Tag der Feierlichkeiten um das Hochfest des Leibes und Blutes Jesu wurde am Sonntag in Prackenbach begangen, zu dem Pfarrer Josef Drexler alle Vereine, die Vertreter der Öffentlichkeit, alle Pfarrangehörigen und die Erstkommunionkinder herzlich willkommen hieß. Nach dem feierlichen Gottesdienst führte der Weg über die Ringstraße zu den vier Altären. Sie waren wie in den Vorjahren bei der Familie Huber – gestaltet von der Familie Heiland –der Familie Lex sowie beim Pfarrhof – hergerichtet von den beiden Mesnerinnen und der 4. Altar in der Kirche. Die Prozession wurde von der Kapelle Pfeffer um 2. Bürgermeister Michael Kellermeier angeführt und auch die Ministranten und die Kommunionkinder begleiteten tapfer den Himmel mit Pfarrer Drexler mit der Monstranz. Auch in Prackenbach gestaltete der Kirchenchor das Fronleichnamsfest.

 

Bevor sich die Gläubigen in den jeweiligen Gotteshäusern zu den Prozessionen aufstellten, bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen sehr herzlich für ihre Teilnahme, bei den Ministranten, den Erstkommunionkindern, den Mesnerinnen und bei allen, die zum Gelingen der Feste Sorge getragen haben, ob in Moosbach, Prackenbach oder Krailing. Sein besonderer Dank galt der Familie Menacher in Schwaben für die jahrzehntelange kostenlose Lieferung der Birken sowie den Birkenspendern in Krailing Karl Stöger aus Berg und Waltraud Kerscher aus Moosbach. Dankend erwähnte er auch die Himmelträger in den drei Ortschaften, die Böllerschützen, die Kapelle Pfeffer mit dem 2. Bürgermeister Michael Kellermeier (in Prackenbach) und der Kapelle Ernst (in Moosbach). Dankend erwähnte er auch die Altarbesitzer, den FuMV Prackenbach und dem KFB Moosbach für die wunderschönen Blumenteppiche und nicht zuletzt die Kirchenchöre in Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß mit dem Orgelspieler Hans Preiß und dem Kirchenchor Moosbach unter der Leitung von Walter Stöger für die erbauende musikalische Bereicherung. Nicht zuletzt galt der Dank den Vereinen für ihre zahlreiche Teilnahme. Mit dem Tedeum „Großer Gott wir loben dich,“ in das die Kirchenbesucher kräftig einstimmten, beschloss Pfarrer Drexler das Fronleichnamsfest 2017.

 

Fotos: 1 – Foto in Krailing Altar am Jugendhaus, 2 – Altar beim Kreuz (Krailing),

Moosbach: 1 + 2 am Kalvarienberg, Blumenteppich, Prackenbach: Altar bei Lex, große Vereinsabordnungen, in der Kirche

Foto zur Meldung: Feierliche Fronleichnamsprozessionen in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing
Foto: Feierliche Fronleichnamsprozessionen in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing

Letzte stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle am Pfahl

(30.05.2017)

An den 100. Jahrestag der Erscheinung in Fatima erinnert

 

Moosbach. Am Montag-Abend feierten an die 35 Marienverehrer an der Schedlbauer-Kapelle am Pfahl die letzte Maiandacht in diesem Jahr, welche Margarete Früchtl unter das Motto des 100. Jahrestages der Erscheinung der lieben Frau von Fatima stellte.

Nach der Begrüßung der Anwesenden insbesondere der Gesangsgruppe Vokale Glissando mit Ramona Preiß (Gitarre) und Annerl Bartl (Zither) erinnerte Früchtl, dass die Muttergottes vor 100 Jahren drei kleinen Hirtenkindern erschien und versprach, „Betet und es wird Friede sein!“. Bei ihren Erscheinungen von Mai bis Oktober 1917 offenbarte die Gottesmutter den Kindern auch drei Geheimnisse und bat sie, täglich den Rosenkranz zu beten um die Bekehrung der Sünder und den Frieden der Welt zu erlangen. Die Botschaft von Frieden und Umkehr ist heute aktuell wie vor 100 Jahren, bemerkte die Sprecherin und Fatima ist keine Drohbotschaft sondern ein Geschenk des Himmels.

 

Mit „Ave Glöcklein leuchtet still“ eröffnete die Gesangsgruppe Vokale Glissando die Andacht und die Marienverehrer lauschten still und ergriffen dem erbauendem Gesang, die im Laufe der Maiandacht noch mit mehreren stimmungsvollen Liedern aufwarteten. So erklangen unter anderem „o Mutter Gottes hör mein Gebet, heil meine Wunden, heile mein Herz “ oder „schwarze Madonna, nimm liebreich uns an der Hand“ und „ o Maria Jungfrau rein, lass mich dir empfohlen sein“.

 

Neben einem „Vater unser“ für alle verstorbenen Angehörigen insbesondere für Johann Schedlbauer und seinem Sohn Stephan fügte Margarete Früchtl die Weihe an das unbefleckte Herz Mariens und weitere Gebete an, bis die Gruppe das Marienlied „Segne du Maria“ anstimmte und gemeinsam mit den Anwesenden die Maiandacht beschlossen.

Mit einem Tausendmal Vergelt´s Gott für die Gestaltung der schönen Andacht bedankte sich Margarete Früchtl bei Ramona Preiß-Höcherl und Annerl Bartl, dem sich Gabi Schedlbauer anschloss. Dankend erwähnte sie auch Margarete Früchtl für die Gestaltung der Andacht und den Anwesenden für ihr zahlreiches Kommen und mitbeten.

 

Foto: Annerl Bartl und Ramona Preiß-Höcherl vor der Marienkapelle der Familie Schedlbauer

Foto zur Meldung: Letzte stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle am Pfahl
Foto: Letzte stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle am Pfahl

Maiandacht und Totenbrettsegnung

(22.05.2017)

Moosbach. Die Marienkapelle der Familie Schedlbauer am Pfahl ist im Mai ein beliebter Ort, den viele Marienverehrer zu den Maiandachten aufsuchen, zur Gottesmutter in so manchen Problemen ein Stoßgebet schicken und den Gesangsgruppen lauschen, die zuweilen die Andachten mit stimmungsvollen Marienliedern in der stets wunderschön mit Blumen ausgestatteten Kapelle, ausschmücken.

 

Im Rahmen der Bitttage hat nun Pfarrer Josef Drexler am Montag an der Kapelle eine sehr feierliche Maiandacht mit rund 60 Marienverehrern aus Moosbach Pfahl und Umgebung gefeiert und in dessen Rahmen das Totenbrett von Johann Schedlbauer, dem Erbauer der Kapelle, gesegnet.

 

Johann Schedlbauer, der am 22. Juni 2016 starb, hat 1996 mit seiner Frau Gabi die Kapelle zum Gedenken an ihren verunglückten Sohn Stephan errichtet. Seine Frau hat das Totenbrett für ihren Mann, den Letztverstorbenen am Pfahl errichten lassen, das Pfarrer Josef Drexler im Rahmen der Maiandacht segnete. Mittlerweile haben mit diesem Totenbrett schon mehrere ehemalige Pfahlbewohner ihren Platz auf einem Totenbrett an der Kapelle gefunden. Die Eltern Johann (+13.7.78) und Maria Schedlbauer (+15.12.69, Stephan Schedlbauer (+21.6.1995) der Sohn von Johann und Gabi Schedlbauer und die Nachbarin Rosmarie Früchtl (+21.12.1995).

 

Nach dem Bittgang der vielen Pfarrangehörigen begann Pfarrer Drexler die Maiandacht mit dem Lied „Gegrüßet seist du Königin“, begrüßte die vielen Mitbeter und dankte der Familie Schedlbauer, dass sie es möglich gemacht haben, die Maiandacht bei ihnen feiern zu dürfen und Maria, als die Mutter Gottes und auch als unsere Mutter zu ehren.

Mit Gebeten und stimmungsvollen Marienliedern wie „es blüht der Blumen eine“, „Erde singe, dass es klinge“ oder „die Schönste von allen“ entließ er die Marienverehrer mit dem Segen und dankte der Mesnerin, Sepp Lorenz, Franz Xaver Pongratz für das Vorbeten und der Familie Schedlbauer mit einem Hinterglasbild für die Gastfreundschaft.

Auch Gabi Schedlbauer sprach Pfarrer Drexler ein Großes Vergelt´s Gott für die Gestaltung der Maiandacht aus und dankte den Anwesenden für ihr Kommen.

 

Foto: Pfarrer Drexler dankt Gabi Schedlbauer mit einem Hinterglasbild des Kirchenpatrons Johannes dem Täufer

Foto zur Meldung: Maiandacht und Totenbrettsegnung
Foto: Maiandacht und Totenbrettsegnung

Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer-Kapelle in Moosbach am Pfahl

(15.05.2017)

„Af da Wait soll´s friedle wern“

 

Moosbach/Pfahl. In der Muttergottes-Kapelle in Moosbach-Pfahl, errichtet vor gut 20 Jahren von der Familie Schedlbauer, wird jeden Montag im Mai eine Maiandacht gefeiert. So auch in dieser Woche, als der Bergler Gsang die Andacht mit wunderschönen Marienliedern und dazu passenden Texten bereicherte.

 

An die 40 Dorfbewohner und Marienverehrer aus der Umgebung waren gekommen, obwohl schon wieder schwarze Wolken am Himmel hingen, die sich, kaum das letzte Lied erklungen war, in einen Regenschauer entlud.

 

Gefühlvoll hallten dann bei der Andacht die Lieder durch die abendliche Pfahlgegend, als die Bergler Gruppe mit Erika Rabenbauer (Zither), Siglinde Weindl, Edeltraud Straub und Josef Höcherl mit dem Lied: „Gegrüßt seist du, Maria“ die Maiandacht eröffneten. „A Mensch, der koan Glaum net hat, der ist a armer Wicht“ meinte Siglinde in ihrem Text und dazu passend sang die Gruppe: „Unsern Glaum, denn lass ma net“. Weiter sangen die Bergler das wunderschöne Marienlied „Rosenkranzkönign, breit deine Arme aus“ und die Sprecherin bat: „Muata, hör mir a weng zua“ und „wos is denn des heit für´a Zeit, weil jeder nur noch an sich selber denkt“. „Af da Weit solls doch friedle wern, hoit´s doch zam, hab´s euch doch gern“ erklang weiter die Bitte der Gruppe, wobei sie schließlich mit: „Ave Maria der Heimat“ noch einmal die Muttergottes ein letztes Mal grüßten.

 

Bevor gemeinsam das bekannte Marienlied „Wunderschön prächtige“ erklang, betete man noch ein „Vater unser“ für alle Verstorbenen und Gabi Schedlbauer dankte zum Schluss dem Bergler Gsang für die Gestaltung der stimmungsvollen Maiandacht und den vielen Marienverehrern für ihr zahlreiches Kommen.

 

Foto: Schedlbauer-Kapelle mit Erika Rabenbauer, Siglinde Weindl, Edeltraud Straub, Josef Höcherl

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer-Kapelle in Moosbach am Pfahl
Foto: Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer-Kapelle in Moosbach am Pfahl

„Ich möchte Jesus in die Mitte meines Lebens lassen“

(07.05.2017)

18 Mädchen und Buben feierten in Prackenbach bzw. Moosbach mit Festgottesdiensten ihre Erstkommunion

 

Prackenbach/Moosbach. Am 3. bzw. 4. Sonntag der Osterzeit feierten 18 Mädchen und Buben der Pfarreiengemeinschaft Moosbach/Prackenbach-Krailing (10 in Prackenbach und 8 in Moosbach) das Fest ihrer Hl. Erstkommunion.

Nach dem feierlichen Einzug in die jeweilige Kirche begrüßte Pfarrer Josef Drexler neben den Kindern ihre Eltern, Verwandte und Freunde und merkte an, dass die Kinder heute zum ersten Mal den gekreuzigten und auferstandenen Herrn in der Gestalt der Hostie empfangen dürfen, damit auch sie mit seinem neuen göttlichen Leben durchströmt werden.

 

„Siehe ich stehe vor deiner Tür und klopfe an“ hieß es auch in den Lesungen aus der Offenbarung, die Ramona-Höcherl in Prackenbach und Karin Häußler in Moosbach vortrugen, „denn wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten“, so der Geistliche.

In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Drexler die Buben und Mädchen an das schöne Motiv der Monstranz, das sie für ihren Tag gewählt hatten. Dabei machte er ihnen deutlich, dass es Monstranzen mit unscheinbarem Wert gibt. In ihrer Mitte wird die geweihte Hostie gegeben und den Gläubigen zur Verehrung gezeigt. Er erinnerte dabei vor allem an die Fronleichnamsprozession, bei der die Hostie auf diese Weise jedes Jahr feierlich durch den Ort getragen wird.

 

Die Menschen vergangener Jahre haben das Kostbarste der Welt aufgeboten, um die Hostie in der Mitte der Monstranz zu ehren, bemerkte der Geistliche in seiner Predigt weiter. Auch wir sollten sie wieder neu mit einer ehrfurchtsvollen inneren und äußeren Haltung empfangen, mahnte er.

 

Will Jesus so einen Aufwand für sich überhaupt, bemerkte der Seelsorger und erinnerte an das Evangelium mit der Frau, die Jesus sündhaft teures Nardenöl über sein Haar goss. Es ist Jesus sicher recht, die Hostie um seinen Leib zu ehren, doch was er von uns will, ist unser Herz. Euer für Jesus offenes Herz ist für ihn der schönste Edelstein, vor dem jeder noch so kostbare Diamant einer Monstranz verblasst.

 

Nach dem Taufgelübte der Kinder waren ein Kommunionkind ein Vater und eine Mutter sowie ein Vertreter der Pfarrgemeinde mit Fürbitten in die Messe eingebunden, wobei das Kommunionkind für das Wohlergehen an Leib und Seele für Eltern und Angehörige baten, Vater und Mutter bei schweren Aufgaben der Erziehung und für ihr Seelenheil der Kinder flehten und schließlich betonte die Vertreterin der Pfarrgemeinde, er möge die Herzen der Kinder öffnen für ein Leben nach seinem Wort und Weisungen der Kirche.

 

Dem Dank des Seelsorgers ging in Prackenbach der Dank von Sofia Kellermeier mit der Geschichte „Spuren im Sand“ voraus und bevor Pfarrer Drexler den Schlusssegen spendete und die Kirchengemeinde gemeinsam das Großer Gott wir loben dich anstimmten, bedankte er sich in Prackenbach in aller Namen bei den Tischmüttern Anita Kellermeier und Michaela Brunner für ihre Organisation, sowie bei Anna Kraus für die Kränze, Helga Pritzl für die bestickten Schleifen und Thomas Huber für die Holzkreue, den Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck und erwähnte in seinem Lob den Jugendchor unter der Leitung von Alexandra van Beek mit Eva Maria und Simon Eidenschink.

Dank spendete Pfarrer Drexler in Moosbach den Tischmüttern Julia Handels, Petra Vogl und Sabine Stern, die ihm viel Organisation abgenommen hätten und dankte insbesondere der Klassenlehrerin Karin Winklbauer und den Lehrkräften Rektorin Katrin Hartl, Christine Miethaner und der ehemaligen Lehrerin Elisabeth Ruis für ihre Mitfeier.

Großes Lob zollte Pfarrer Drexler auch dem Moosbacher Jugendchor unter der Leitung von Tanja Stöger –Jänicke mit Matthias Jänicke an der Orgel und nicht zuletzt der unermüdlichen Mesnerin Margarete Früchtl für die Vorbereitung vieler Einzelheiten, ohne die diese Feier nicht gelungen wäre und wünschte noch eine schöne weltliche Feier im Kreis der Verwandten und Freunde.

 

Die 10 Erstkommunionkinder in Prackenbach: Maria Brunner, Evelyn Desch, Max Fleischmann, Leonie Gigler, Constantin Haimerl, Katharina Höcherl, Theodor Kolbeck, Sofia Kellermeier, Eva Piede und Elias Wolf

8 Erstkommunionkinder in Moosbach: Ciara Häußler, Kilian Huber, Moritz Probst, Paula Ranzinger, Tim Schießl, Noel Schwarzer, Miriam Stern, Julian Vogl

Foto zur Meldung: „Ich möchte Jesus in die Mitte meines Lebens lassen“
Foto: „Ich möchte Jesus in die Mitte meines Lebens lassen“

Hochzeitsglocken läuteten für Karin und Günther

(22.04.2017)

Moosbach. Das Jawort in der Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach gaben sich am vergangenen Samstag der 32-jährige Agrarbetriebswirt Günther Fraundorfner aus Prackenbach und die 24-jährige Augenoptikerin Karin Laumer aus Holzhof.

In seiner Trauungsansprache ging Pfarrer Josef Drexler auch auf das Evangelium dem Hohen Lied der Liebe ein und bemerkte, dass eine Ehe auch gepflegt werden müsse wie eine Pflanze. Auch sollten sie immer mit Gott verbunden bleiben.

Demonstrativ übergoss er dabei eine Blumenzwiebel der Rose von Jericho mehrmals mit Wasser, die bis zum Ende des Gottesdienstes schon dreiviertel aufgegangen war.

Begonnen hat die Hochzeitsfeier bereits um halb neun, als die Gäste zur „Gaglhen“ ins Gasthaus Kerscher eingespielt wurden, denn das Brautpaar hatte nach alter Tradition zu einer „ganzen Hochzeit“ geladen.

 

Der Kirchenzug wurde durch Hochzeitslader Hermann Fleischmann und den Chambtaler Spitzbuam angeführt. Die FFW Prackenbach war mit einer großen Abordnung vertreten und als Dank an den Bräutigam für seine Fahnenjunkerdienste trug Ehrenvorstand Alfons Krieger höchstpersönlich die Fahne.

Der Vorstand der Wehr Markus Penzkofer-Ecker überreichte nach der Trauung einen Blumenstrauß und überraschte beim Schenken mit einem sehr persönlichen Gedicht.

Im Autocorso ging`s zur weltlichen Feier nach Neurandsberg, wo wiederum der Moosbacher Hochzeitlader das Zepter übernahm.

Das Ofaschüsselrennen gehörte ebenso zur ganzen Hochzeit wie das „Schenken“ und das feuchtfröhliche Brautstehlen.

Viel zu schnell vergingen die Stunden bei vielen zünftigen Tanzrunden, bevor das Brautpaar sich nach einem romantischen Abschlusstanz von den Gästen verabschiedete.

 

Foto Holzer: li vom Brautpaar Karin und Günther Hochzeitslader Hermann Fleischmann,

re. FW Vorstand Markus Penzkofer-Ecker, li. mit Fahne Alfons Krieger

Foto zur Meldung: Hochzeitsglocken läuteten für Karin und Günther
Foto: Hochzeitsglocken läuteten für Karin und Günther

Feierliche Osternacht mit anschließender Gräbersegnung und Osterfrühstück waren gut besucht

(16.04.2017)

Prackenbach. Bei kühlen Temperaturen waren auch in diesem Jahr die Gläubigen aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft zur Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach unterwegs, um die Osternacht mitzufeiern. Das Osterfeuer flackerte schon kurz vor 5.00 Uhr beim Eintritt in das Gotteshaus, so wie sich die Frauen in der Morgendämmerung aufgemacht haben, um den Tod geglaubten Leichnam Jesu zu salben und die unglaubliche Botschaft erhielten, das Jesus lebt.

 

Vom Osterfeuer, das zwischen den Gräbern entfacht wurde, begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle sehr herzlich zur Feier der Hl. Osternacht. Sein besonderer Gruß galt den Jugendlichen und den Erstkommunionkindern dieses Jahres.

Dann sprach er den Segen über das Feuer und bereitete die Osterkerze. Mit dem „Lumen Christ“ zog er in einer Prozession zum Altarraum, bei der durch das verteilen des Lichtes über die kleinen Osterkerzen an die Gläubigen die Dunkelheit im Gotteshaus ein wenig erhellte.

Nach dem Osterlob wurden von den Lektorinnen Thekla Holzapfel, Gerlinde Zweck und Antonie Preisler die drei alttestamentlichen Lesungen vorgetragen. Danach stimmte Pfarrer Drexler das feierliche Gloria an und der Kirchenchor unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl stimmte das Gloria aus der Missa „Laetatus sum“ von Wolfram Menschick an. Auch die weiteren Messgesänge aus dieser Messe schmückten die Osternacht aus.

 

In seiner Predigt ging Pfarrer Drexler auf den Alterungsprozess des Menschen ein, der schon nach Beginn unseres Werdens beginnt. Dazu bieten uns die „Schönheits- und Vitalitäts-Industrie“ den Versuch, allerlei „Mittelchen“ an, um diesen Prozess gegen das Altern und des Sterbens sich zu stemmen.

Auch die Frauen in der Morgendämmerung des Ostertages waren eilig dabei, ihren toten Freund Jesus festzuhalten. Doch der Engel am leeren Grab sagt ihnen, dass er auferstanden ist. Jetzt begreifen sie, dass Jesus keine noch so teueren „Mittelchen“ braucht, um der Verwesung zu entgehen.

An Ostern dämmert es hoffentlich auch uns, was auch wir uns einziges ganz entschieden tun müssen, damit es auch uns einmal so ergeht wie Jesus, damit auch wir auferstehen. Wenn auch unsere Taufe schon weit zurück liegt und wir nicht immer entschieden genug für Christus verbündet waren, so ist es nicht zu spät dafür, ihm auf seinem Weg der Liebe zu folgen, der einmal totsicher ins ewige Leben führt. Alle anderen „Mittelchen“ sind im Grunde nutzlos, so Pfarrer Drexler.

Ganz in diesem Sinn sollte das letzte Wort seiner Predigt der emeritierte Papst Benedikt XVI haben, welcher am Ostersonntag seinen 90. Geburtstag begehen durfte: „Wer Christus in sein Leben einlässt, verliert nichts von dem, was das Leben frei, schön und groß macht“.

 

Nach dem Taufversprechen und der Segnung des Taufwassers sowie des Taufbundliedes, der sich anschließenden Weihwasserbesprengung und den Fürbitten schloss sich die Eucharistiefeier an.

 

Nach dem Schlussgebet dankte Pfarrer Drexler – in aller Namen – allen für die Mitfeier vom Leiden und Sterben sowie der Auferstehung Jesu Chrsti. Sein Dank galt den beiden Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck für die Vorbereitungsarbeiten, der Kirchenmusik für die großartige Leistung unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl. Dank auch Gabi Klement für die Gestaltung der wuchtigen Osterkerze, den Ministranten für die geleisteten Dienste und wies darauf hin, dass am kommenden Sonntag 23.04.2017 das Patrozinium St. Georg gefeiert wird.

Nach der Segnung der Speisen erzählte Pfarrer Drexler noch einen Osterwitz und lud zur Gräbersegnung und zum Osterfrühstück ins Pfarrheim ein. Zudem verteilten die Ministranten an die Kirchenbesucher gefärbte Ostereier. Die Besucher freuten sich zwar über die kurze Nacht jedoch über die sehr feierliche Osternacht und auf dieses ausgiebige Frühstück im gut besuchten Pfarrheim.

 

Das Hl. Grab Symbol für Tod und Auferstehung

In der Pfarrei St. Johannes in Moosbach feierte Pfarrer Josef Drexler bereits am Samstag-Abend um 20.00 Uhr mit vielen Gläubigen die Osternacht, das wichtigste aller Feste des Kirchenjahres. In dem noch angedunkelten Gotteshaus segnete der Geistliche vor dem Kircheneingang in der Friedhofseite das Osterfeuer und zog mit der Osterkerze und den vielen Ministranten durch die Kirche bis sie im Altarraum angekommen waren. Vor dem Volksaltar war das Hl. Grab mit dem Leichnam Jesus aufgerichtet, das von weißen und gelben Blumen geschmückt war. Es wird noch eine Woche diesen Platz einnehmen, um den Gläubigen die Möglichkeit zu geben, dort ein stilles Gebet zu entrichten.

 

Im Laufe der Osternacht trugen drei Lektoren – Hans Peter Altmannsperger, Maria Rackl und Margarete Holzfurtner die Lesungen vor und Pfarrer Drexler segnete das Osterwasser und die Speisen. Am Schluss des Gottesdienstes wurden von Frauenbundmitgliedern Osterlämmer und Eier für einen guten Zweck verteilt.

Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Drexler allen Kirchenbesuchern, welche die drei Tage mitfeierten, der Mesnerin Margarete Früchtl für die vielen Vorbereitungen und das Schmücken des Hl. Grabes, dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger und nicht zuletzt den Erstkommunionkindern für ihre Teilnahme.

 

Auch in der Filialkirche St. Peter und Paul feierte Pfarrer Drexler am Ostersonntag um 10.00 Uhr das Hochfest der Auferstehung und die Segnung der Osterspeisen.

 

Am Schluss der jeweiligen Gottesdienste teilte Pfarrer Josef Drexler den Gläubigen mit, dass die Pfarreiengemeinschaft Moosbach –Prackenbach-Krailing voraussichtlich noch in diesem Jahr einen Diakon zugeteilt bekommt.

 

Foto: Moosbach, Hl. Grab

Foto zur Meldung: Feierliche Osternacht mit anschließender Gräbersegnung und Osterfrühstück waren gut besucht
Foto: Feierliche Osternacht mit anschließender Gräbersegnung und Osterfrühstück waren gut besucht

Karfreitag im Zeichen der Trauer und Kreuzverehrung Jesu Christi

(14.04.2017)

Prackenbach. Der Karfreitag bringt uns irgendwie aus dem Gleichgewicht. Während wir in Trauer gehüllt Jesus auf seinem Weg zum Kreuz begleiten, erfahren wir rings um uns zugleich das Erwachen des neuen Lebens.

 

Die Karfreitagsliturgie wurde mit den Ratschn durch dei Ministrangen-Gruppe „eingeläutet“. Pfarrer Josef Drexler zog mit 13 Ministranten still und schweigend in die völlig schmucklose Pfarrkirche ein. Als Zeichen der äußersten Demut legte sich Pfarrer Drexler hingestreckt auf den Boden, während die mitfeiernden Gläubigen niederknieten. Nach einem stillen Gebet trug die Lektorin Antonie Preisler den Lesungstext aus dem Buch Jesaja vor. Dann folge die Passion nach dem Evangelisten Johannes, welches von Pfarrer Josef Drexler und den Lektoren Margit Eidenschink und Ferdl Klement vorgetragen wurden und mit Liedern kurz unterbrochen wurde.

 

In seine Predigt ging Pfarrer Drexler kurz auf die Kreuzigung ein, die in der Passion nur kurz erwähnt wird. Die Evangelisten hielten es nämlich nicht für nötig, eine Kreuzigung zu beschreiben, weil es zu dieser Zeit den Menschen bekannt war, was dabei geschah. Durch die Geißelung und das Tragen des Querbalkens waren die Verurteilten schon durch großen Blutverlust geschwächt, ehe sie ans Kreuz genagelt wurden und einen Schmachvollen Tod erleiden mussten.

Pfarrer Drexler bemerkte, dass er diese Beschreibungen nicht gewählt habe, damit wir schockiert nachhause gehen, sondern dass uns das Herz geöffnet wird, wie weit unser Herr Jesus aus lauter Liebe zu uns zu gehen bereit war.

Es folgten dann die Fürbitten in den Anliegen der Kirche, der Welt und der Notleidenden um sie vor Gott zu bringen.

Bei der sich anschließenden Kreuzenthüllung wurde das Kreuz in drei Schritten enthüllt und im Altarraum aufgestellt und anschließend von Pfarrer, seinen liturgischen Dienst und den Gläubigen mit einer Kniebeuge verehrt und in der Kommunionfeier wurden die Hostien vom Seitenaltar übertragen.

Die Karfreitagsliturgie wurde vom Kirchenchor Prackenbach/Krailing unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl gesanglich mitgestaltet.

 

In der Pfarrei St. Johannes in Moosbach fand zur selben Zeit die Karfreitagsliturgie statt, die aushilfsweise von Diakon Kollmer gehalten wurde. Die Passion vom Leiden Christi wurden von Diakon Kollmer, Maria Rackl und Margarete Früchtl vorgetragen und die Lesung von Marianne Vogl, musikalisch umrahmt durch Walter Stöger.

 

Foto: Karfreitag in Prackenbach

Foto zur Meldung: Karfreitag im Zeichen der Trauer und Kreuzverehrung Jesu Christi
Foto: Karfreitag im Zeichen der Trauer und Kreuzverehrung Jesu Christi

Gründonnerstag – Beginn der Heiligen Drei Österlichen Tage

(13.04.2017)

Pfarrer Josef Drexler erweist sechs Katholiken der Pfarreiengemeinschaft den Liebesdienst der Fußwaschung – Entblößung des Altars zum Zeichen der Trauer

 

Moosbach/Prackenbach-Krailing. Vor 62 Jahren hat Papst Pius II im Jahre 1955 im Zuge der Neuordnung der Kar- und Osterliturgie die Fußwaschung nicht nur für Bischofs- und Abteikirchen verbindlich vorgeschrieben, sondern diese auch Stadt- und Landkirchen empfohlen.

Auch unser gegenwärtiger Papst Franziskus hat im letzten Jahr erstmals in der Kirchengeschichte auch Frauen zur Fußwaschung am Gründonnerstag zugelassen. So hat auch heuer wieder Pfarrer Josef Drexler im Namen Jesu Christi sechs verdiente Mitarbeiter/innen der Pfarreiengemeinschaft den Liebesdienst der Fußwaschung erwiesen.

 

Mit 13 Ministranten zog Pfarrer Drexler in die Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach ein und wies zur Einführung darauf hin, dass wir am Beginn der Heiligen Drei österlichen Tage vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn stehen. Diese Tage seien dazu angetan, die Liebe zum Herrn in uns wieder neu zu entfachen, weil wir uns mehr als sonst bewusst machen, wie weit er aus lauter Liebe zu uns zugehen bereit war, bis zum qualvollen Verbrechertod am Kreuz.

Und so begrüßte er alle Gläubigen der Pfarreiengemeischaft, Gäste und vor allem die Erstkommunionkinder dieses Jahres, denen diese heiligen drei Tage zur guten Vorbereitung auf den großen Tag ihrer Erstkommunion dienen mögen und hieß alle, heuer in Moosbach, zu diesem ersten Tag des Österlichen Triduums, herzlich willkommen, an dem wir vor allem die letzten Stunden im Erdenleben unseres Herrn in den Blick nehmen, bevor er sich anschickte für uns in Leiden und Tod zu gehen.

 

Die beiden Lesungen trugen Marianne Vogl und Maria Rackl vor und der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger sorgte für musikalische Mitgestaltung. Nach dem Gloria verstummte jedoch die Orgel und die Ratschen übernahmen für den Rest des Gottesdienstes die Schellen der Ministranten.

 

In seiner Predigt erwähnte Pfarrer Drexler die Fußwaschung und meinte: „Selber von seinen Gegnern in die Enge getrieben, den grausamen Tod vor Augen, bringt er noch die Kraft auf, seinen Jüngern dieses Abschiedsgeschenk seiner Liebe in Fußwaschung und Messe zu machen. Denn bei jeder Messe, die wir feiern, wird diese seine Liebe stets von neuem für uns Gegenwart“, so der Geistliche, „denn Fußwaschung und Messe ist im Grunde ein und dasselbe.“

„Schon von daher verbietet es sich, die Messe zur Routine werden zu lassen“, bemerkte er, „oder in der Messe uns selber zu feiern und darzustellen oder sie nur noch als Aufhänger zu benützen für irgendwelche weltlichen Feiern. Jede Messe trägt das Todesleiden unseres Herrn – das leibliche wie das seelische- aus Liebe zu uns in sich und ist nicht unser Tun, sondern die Liebestat Gottes an uns.“

 

Schließlich erwähnte der Redner die Version des Lukas-Evangeliums, als sie noch im Abendmahlsaal streiten, wer von ihnen der Größte sei, während ihrem Herrn und Meister Leiden und Tod vor Augen stehen. So muss er, von den eigenen Leuten verkannt und nach dem Abendmahl hinaus auf den Ölberg. Er bittet drei seiner Jünger, bei ihm zu bleiben und seine Todesangst mit ihm zu teilen. Doch auch sie verkennen den Ernst der Stunde und können nicht ermessen, was ihr Herr und Meister vor sich hat. Wenn wir uns dann noch den Verrat durch Judas und die Verleugnung durch Petrus vergegenwärtigen, können wir wohl ermessen, wie unser Herr psychisch/seelisch gelitten haben mag. In jedes Menschen Leben und Sterben gibt es schwere dunkle Stunden, die keiner mit ihm teilt- außer der, der all das bis zur bitteren Neige am eigenen Leibe und an der eigenen Seele erfahren hat, bemerkte zum Schluss der Geistliche.

 

Dann kniete sich der Geistliche an den Stufen des Presbyteriums nieder, wo er an den sechs Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft die symbolische Handlung der Fußwaschung vollzog, wobei er bei der Auswahl der Kandidaten heuer vor allem die katholischen Vereine und Verbände der Pfarreiengemeinschaft in den Blick genommen hat.

Es sind dies Hedwig Plötz aus Mitterdorf, Vorsitzende des Frauenbundes Moosbach/Altrandsberg und ihre Stellvertreterin Hilde Gierl aus Allmannsdorf, Rupert Stiglbauer, Obmann der MMC Moosbach, Helga Schnitzbauer aus Hetzelsdorf, Vorsitzende des Kath. Frauen- und Müttervereins Prackenbach/Krailing, Georg Probst aus Oberreisach, Vorsitzender der Paktbruderschaft Prackenbach/Krailing, Erwin Holzapfel aus der Krailinger Straße, Mitarbeiter der MMC Prackenbach/Krailing.

Diese Personen stehen über ihre genannten Ämter hinaus der Pfarreiengemeinschaft jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung und stehen stellvertretend für so manch andere, die oft in ganz unspektakulärer Weise der Gemeinschaft dienen. Letztlich stehen sie stellvertretend für alle Pfarrangehörigen, die der Liebe und Sorge des Pfarrers anvertraut sind, der ein guter Hirte nach dem Vorbild Jesus sein soll.

Diese Demutsgeste der Fußwaschung wolle Pfarrer Drexler all denen gegenüber er in seiner Hirtensorge gefehlt und möglicherweise enttäuscht und verletzt hat, verstanden wissen und bat demütig um Verzeihung.

 

Am Ende des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste vom Hauptaltar zum Seitenaltar getragen und als Zeichen der Trauer der Altar von allen Gegenständen entblößt. Eine Zeremonie, die unbedingt zum Gründonnerstag dazu gehört, betonte Drexler. Da die Gottesdienste der drei Tage als einer zu sehen ist, wurde am Ende dieses Abendmahlsamtes kein Segen erteilt. Anschließend lud er die Gläubigen zur Mitfeier der Ostergottesdienste ein.

In der nach dem Gottesdienst folgenden Anbetung waren die Gläubigen in Gruppen eingeladen, symbolisch für Jesus Wache zu halten und zu beten. Für die Mitfeier des Gottesdienstes dankte der Seelsorger allen Kirchenbesuchern.

 

Foto bei der Fußwaschung: Hedwig Plötz, Hilde Gierl, Georg Probst, Erwin Holzapfel, Rupert Stiglbauer, Helga Schnitzbauer

Foto zur Meldung: Gründonnerstag – Beginn der Heiligen Drei Österlichen Tage
Foto: Gründonnerstag – Beginn der Heiligen Drei Österlichen Tage

Volle Kirchen am Palmsonntag

(09.04.2017)

Palmweihe, Prozession und Hl. Messe in der Pfarreiengemeinschaft

 

Moosbach/Prackenbach. Der Palmsonntag trägt den Anfang und das Ende in sich. Beim Einzug in Jerusalem wird Jesus von den Menschen gefeiert wie ein König – ein wundertätiger, friedlicher Herrscher, dessen weiteres Schicksal aber schon besiegelt ist.

 

Der Palmsonntag wurde in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing bei ausgesprochen schönem Wetter gefeiert und dabei in die letzte Phase der Fastenzeit in die Karwoche eintrat. Dabei erinnerte Pfarrer Josef Drexler in seiner Einführung daran, wie weit unser Herr Jesus Christus aus lauter Liebe zu uns zu gehen bereit war. Zunächst aber bereitet ihm die Masse in Jerusalem bei seinem Einzug in die Stadt mit „Hosianna dem Sohne Davids“ einen begeisterten Empfang, das von Wenigen in hasserfülltes Geschrei „Kreuzige ihn“ umschlägt.

Dieser Stimmungsumschwung sollte uns immer wieder tief unter die Haut gehen, nicht nur am Palmsonntag, denn die Masse der Menschen ist im Grunde unberechenbar und damit gefährlich, eben weil sie so erschreckend leicht aufzuwiegeln und zu beeinflussen ist. Deshalb ziehen es die meisten Menschen vor, der Masse zu gefallen unter Verleugnung ihrer eigenen Überzeugungen. Jesus Christus aber war lieber bereit, für seine Überzeugung in den Tod zu gehen als sie zu verleugnen, so der Geistliche. Die immergrünen Zweige, sind uns ein Zeichen dafür, dass wir mit dem Gekreuzigten und Auferstandenen an der Seite das wahre ewige Leben finden.

 

Nach der Einführung in Moosbach versammelten sich viele Gläubige, Kinder und die Erstkommunionkinder um den Osterbrunnen, der auch heuer wieder von Agathe und Stefan Obermeier mit Ludwig Fleischmann prachtvoll geschmückt wurde und von Franz Xaver Pongratz das ganze Jahr über gepflegt wird. Anschließend segnete der Geistliche die mitgebrachten Palmbüschel mit Weihwasser und Weihrauch und in einer Prozession, angeführt mit dem Kreuz, das Mesnerin Margarete Früchtl mit 33 roten Nelken für die Lebensjahre Jesu, bewegten sich die Gottesdienstbesucher zur Kirche.

In Prackenbach hatten sich ebenso viele Gläubige und die Erstkommunionkinder mit ihren Palmbuschen vor dem Pfarrheim eingefunden, die Pfarrer Drexler nach der Einführung mit Weihwasser und Weihrauch segnete und angeführt mit dem Kreuz, das mit gelben Rosen geschmückt war, in einer Prozession zur Kirche zogen.

 

In den darauffolgenden Gottesdiensten trugen In Moosbach nach der Lesung Maria Rackl und Margarete Holzfurtner und in Prackenbach Ferdinand Klement und Margit Eidenschink die Passion nach Matthäus vor. In die Fürbitten schloss man alle Getöteten der Terroranschläge mit ein, die Menschen, die Verantwortung tragen die, welche heute leiden müssen. Nicht zuletzt wurden alle Christen und auch die Verstorbenen eingeschlossen.

Der Volksgesang am Palmsonntag wurde in Moosbach von Walter Stöger und in Prackenbach von Ulrike Altmann auf der Orgel begleitet.

Nach dem Schlusssegen und den üblichen Vermeldungen bedankte sich Pfarrer Drexler für die gute Mitfeier und lud zu den drei österlichen Tagen vom Leiden, Sterben und der Auferstehung unseres Herr Jesus Christus zur Mitfeier recht herzlich ein.

Auch in der Filialkirche in Krailing wurde beim Vorabendgottesdienst die Palmweihe mit Palmprozession am Jugendhaus gefeiert.

 

Foto: Palmsonntag in Moosbach

Foto zur Meldung: Volle Kirchen am Palmsonntag
Foto: Volle Kirchen am Palmsonntag

Palmbüschelverkauf am Passionssonntag

(02.04.2017)

Moosbach. Es gehört schon zur Tradition, dass Mitglieder des Gartenbauvereins am Tag vor dem 5. Fastensonntag, Palmbüschel binden und sie dann vor dem Gottesdienst zum Passionssonntag verkaufen, dass jeder Kirchenbesucher am Palmsonntag in den Genuss eines geweihten Palmbüschel gelangt, der dann am Herrgottswinkel seinen Platz findet.

 

17 Frauen incl. ein Mann haben sich im Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule zusammen gefunden und unter der Leitung von Gisela Schedlbauer ca. 200 Palmbüschel gebunden, die vor dem sonntäglichen Gottesdienst für ein kleines Entgelt an den Mann bzw. an die Frau gebracht wurden.

 

Beim anschließenden Gottesdienst nahm Pfarrer Josef Drexler die Auferweckung des Lazarus zum Anlass und wies bildlich darauf hin, dass dieser in Tücher eingewickelt wurde.

Dazu wickelte Mesnerin Margarete Früchtl einen Jungen (Moritz Probst) in Mullbinden ein. Dies nutzte Pfarrer Drexler in einer Form Bußgottesdienst und wies dabei darauf hin, was unser Leben einengt. Beim Auswickeln des Jungen wiederum zeigte Pfarrer Drexler Möglichkeiten auf, die unser Leben befreien.

So warf der Passionssonntag bereits die Schatten auf das Leiden des Herrn Jesus Christus voraus und Pfarrer Drexler dankte allen Kirchenbesuchern für die Mitfeier.

 

Foto: Passionssonntag

Foto zur Meldung: Palmbüschelverkauf am Passionssonntag
Foto: Palmbüschelverkauf am Passionssonntag

„Laetare“ (lateinisch) – „ Freue dich“

(26.03.2017)

Zum 60. Geburtstag von Mesnerin Margarete Früchtl

 

Moosbach. Den 4. Fastensonntag – „laetare-Freue dich“ nahmen die Moosbacher Ministranten zum Anlass und haben am Schluss des Gottesdienstes Mesnerin Margarete Früchtl ganz herzlich zu ihrem 60. Geburtstag gratuliert, den sie am Mittwoch feiern konnte.

Wohl auch aus diesem Grund hat der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger den Sonntagsgottesdienst „laetare“ ganz besonders feierlich ausgeschmückt. Auch Pfarrer Josef Drexler hat seiner gewissenhaften Mitarbeiterin an ihrem Ehrentag gebührend gratuliert.

 

Ganz besonders überrascht haben jedoch die Ministranten ihre Mesnerin, als sie am Schluss des Gottesdienstes in die Kirche einmarschierten und ihr mit einem Präsent ganz herzlich und mit Handschlag alles erdenklich Gute und stete Gesundheit wünschten.

Im Namen aller Minis gratulierte dabei Sandra Eckl und sprach ihr ein großes Vergelt´s Gott aus für die viele Arbeit, die sie ihnen das ganze Jahr angedeihen lässt. Die Kirchenbesucher bekräftigten ihren Einsatz mit Applaus.

 

Foto: Gruppenfoto aller Ministranten, li. Pfarrer Josef Drexler mit dem rosa Messkasel speziell für den Sonntag leatare, mittig Margarete Früchtl

Foto zur Meldung: „Laetare“ (lateinisch) – „ Freue dich“
Foto: „Laetare“ (lateinisch) – „ Freue dich“

Krankensalbungsgottesdienst mit Seniorentreff

(09.03.2017)

Gemeinsames Mittagessen und eine kleine Aufmerksamkeit

 

Prackenbach. Für den letzten Seniorentreff am Donnerstag war neben dem gemütlichen Beisammensein ein Krankensalbungsgottesdienst in der Pfarrkirche angeboten.

 

Nach dem vorzüglichen Mahl im Pfarrheim, wo die Senioren mit einem kleinen Frühlingsgeschenk (einen gestickten Serviettenhalter – Gesegnete Mahlzeit) überrascht wurden, trafen sich die Anwesenden in der Pfarrkirche zum gemeinsamen Gottesdienst und zur Feier der Krankensalbung. Dort begrüßte Pfarrer Josef Drexler die Gottesdienstbesucher sehr herzlich und erinnerte an Pfarrer Johann Christian Rahm, der vor Jahren die Spendung dieses Sakramentes eingeführt hat und er es in diesem Sinne weiterführen möchte.

 

„In den Sakramenten der Kirche begegnet uns auch heute noch kein Geringerer als unser Heiland Jesus Christus selber, ganz so wie er vor 2000 Jahren den Menschen begegnet ist – heilend und heilschaffend. In der Kraft der Sakramente wirkt Christus an uns für unser Heil an Leib und Seele, so Pfarrer Drexler in seinen einführenden Worten.

Auch in dem Lesungstext aus dem Jakobusbrief wurde an die Bedeutung der Krankensalbung erinnert mit den Worten: „Ist einer von euch krank, dann rufe er die Ältesten (Priester) der Gemeinde zu sich, sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten, wenn er Sünden begangen hat, werden diese vergeben.

 

Nach dem Evangelium bemerkte Pfarrer Drexler, dass in den letzten Jahren die Krankensalbung vom Ruf einer letzten Ölung befreit wurde, um bei den Gläubigen ins Bewusstsein treten zu lassen, was es von Anfang an war, ein Sakrament zur Stärkung, zur Aufrichtung und Heil der Kranken. Dabei bemerkte Pfarrer Drexler erfreut, dass sich wieder sehr viele Gläubige zur Krankensalbung eingefunden haben.

 

Anschließend sprach Pfarrer Drexler die Fürbitten über die Kranken und den Lobpreis über das gewehte Öl. Mehr als 65 Gläubige traten dann vor den Priester und ließen sich die Krankensalbung spenden. Dabei sprach er: „Durch diese heilige Salbe helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen und stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“ Dabei salbte er Stirn und die beiden Hände.

 

Nach dem Segen des Priesters fanden sich alle Senioren zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim ein und ließen sich Kaffee, Kuchen und eine Brotzeit munden. Gerlinde Zweck dankte allen Senioren für die gute Beteiligung am jüngsten Seniorentreff.

Foto zur Meldung: Krankensalbungsgottesdienst mit Seniorentreff
Foto: Krankensalbungsgottesdienst mit Seniorentreff

Pfarreiengemeinschaft feierte Maria Lichtmesse mit Blasiussegen

(05.02.2017)

19 Erstkommunionkinder (9 Mo und 10 Pr.) gaben ihr Kommunionversprechen

 

Moosbach/Prackenbach-Krailing. Am Sonntag feierte Pfarrer Josef Drexler mit der Pfarreiengemeinschaft den Tag der „Darstellung des Herrn“ (Lichtmess) mit einem feierlichen Gottesdienst, der auch für 19 Kinder, die heuer die 1. Hl. Kommunion empfangen dürfen, ein besonderer Tag bedeutete, als sie sich den Kirchenbesuchern vorstellten.

 

Nach dem der Geistliche die Kerzen der Erstkommunionkinder und weitere Kerzen gesegnet hatte, begrüßte er alle Gottesdienstbesucher je in den beiden Pfarreien sehr herzlich, insbesondere die anwesenden Erstkommunionkinder, die mit Pfarrer Drexler gemeinsam in die Kirche einzogen.

 

In seiner Predigt ging der Seelsorger auf das Sonntagsevangelium ein, in dem der Evangelist Lukas von den Eltern erzählt, die das Jesuskind in den Tempel brachten, um es Gott zu weihen und auch ein Reinigungsopfer mitbrachten, was es das Gesetz des Herrn vorschreibt. Erst dann kehren sie nach Hause zurück. Dort wurde Jesus von seinen Eltern im strengen jüdischen Glauben erzogen, der Zeit seines Lebens ein strenggläubiger Jude blieb. Er selber hat es einmal so gesagt: „Ich bin nicht gekommen, um die alten jüdischen Gesetzesvorschriften aufzuheben, sondern um sie zu erfüllen“.

 

Auch unsere Eltern tragen für ihre Kinder die große Verantwortung, sie in unseren katholischen Glauben hineinwachsen zu lassen, bemerkte Pfarrer Drexler, das versprachen sie schon, als sie ihr Kind zur Taufe brachten. Es wäre verantwortungslos, zu sagen: „Mein Kind soll später selber einmal entscheiden, ob ihm der katholische Glaube was bringt oder nicht“. Deshalb die Bitte des Geistlichen an die Eltern und Großeltern, sie mögen dem Kind die Chance geben, dass es in den katholischen Glauben hineinwachsen kann. Vor allem, durch den regelmäßigen Besuch des Sonntagsgottesdienstes. Dass es auch bei ihnen, wie es vom Jesusking im heutigen Evangelium geheißen hat: „Das Kind wuchs heran, Gott erfüllte es mit Weisheit und seine Gnade ruhte auf ihm“.

 

Anschließend stellten sich neun diesjährige Erstkommunionkinder der Pfarrei Moosbach (6 Buben und 3 Mädchen) vor, die dabei ihr Kommunionversprechen gaben: „Jesus in unserer Mitte“ lautet ihr Motto für ihre Erstkommunion am Sonntag, 7. Mai. Sie versprachen „Ich möchte Jesus in mein Leben/in die Mitte meines Lebens lassen“. Dann hefteten die Kinder ihr jeweiliges persönliches Foto um die wunderbar gestaltete Monstranz.

 

Im Lichtmessgottesdienst in Prackenbach stellten sich 10 Prackenbacher/Krailinger Erstkommunionkinder (4 Buben und 6 Mädchen) den Kirchenbesuchern mit dem Kommunionversprechen vor. Auch sie hatten für ihren besonderen Tag am Sonntag, 30. April das Motto, wie auch in Moosbach: „Jesus in der Mitte ihres Lebens lassen“ gewählt und hefteten dabei ihr persönliches Foto an das gestaltete Plakat.

Bei den anschließenden Fürbitten nahmen die Lektoren die Kirche und vor allem für die Erstkommunionkinder und alle Sterbenden und Verstorbenen in den Gottesdienst auf.

 

Am Schluss der beiden Gottesdienste gab Pfarrer Josef Drexler den Erstkommunionkindern den Blasiussegen und überreichte jedem eine geweihte Kerze, die sie zusammen mit ihren Müttern gestaltet haben. Auch alle übrigen Anwesenden ließen sich von Pfr. Drexer den Blasiussegen mit dem Segenswunsch erteilen: „Der Herr schenke dir Gesundheit an Leib und Seele und bewahre dich auf die Fürbitte des Hl. Blasius vor allem Bösen“.

 

In Moosbach dankte Pfarrer Drexler der Tischmutter Julia Handels. Nicht minder herzlich dankte er den Tischmüttern in Prackenbach Anita Kellermeier und Michaela Brunner für die gute Zusammenarbeit.

 

Erstkommunionkinder in Moosbach

Johan Handels, Ciara Häußler, Kilian Huber, Moritz Probst, Paula Ranzinger, Tim Schießl, Noel-Luca Schwarzer, Miriam Stern, Julian Vogl

 

Erstkommunionkinder in Prackenbach-Krailing

Maria Brunner, Evelyn Desch, Max Fleischmann, Leonie Gigler, Constantin Haimerl, Katharina Höcherl, Sofia Kellermeier, Theodor Kolbeck, Eva Piede, Elias Wolf

 

Fotos:

1. Kommunionkerzen und weitere Kerzen wurden zur Segnung in Prackenbach aufgerichtet

2. Blasiussegen in Moosbach

3. Kommunionkinder beim Blasiussegen in Prackenbach

4. Kommunionkinder in Moosbach

5. Kommunionkinder aus Prackenbach

Foto zur Meldung: Pfarreiengemeinschaft feierte Maria Lichtmesse mit Blasiussegen
Foto: Pfarreiengemeinschaft feierte Maria Lichtmesse mit Blasiussegen

Jahresschluss in der Pfarrei St. Johannes

(31.12.2016)

Rückblick und Dankesworte - gemütliches Zusammenstehen bei Punsch und Stollen

 

Moosbach. „An der Schwelle des Neuen Jahres gedenken die Menschen des auslaufenden Jahres und sie geloben mit Verantwortung und Nächstenliebe das neue Jahr zu gestalten.“

 

So auch beim Jahresschlussgottesdienst am Samstagabend in der Pfarrei St. Johannes, den Pfarrer Josef Drexler mit einer eindrucksvollen Predigt bereicherte und Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl an einige Ereignisse aus der Kirche und Pfarrei erinnerte.

 

Pfarrer Drexler begrüßte zur letzten Hl. Messe im alten Jahr die zahlreich erschienen Gläubigen. Er erinnerte dankend an alles Gelungene, erwähnte auch Liebloses, das unser Leben schwer gemacht hat und bat an der Schwelle des Neuen Jahres um Gottes Erbarmen und um einen neuen guten Anfang.

 

In seiner Jahresschlusspredigt erinnerte Pfarrer Drexler an das Silvesterfeuerwerk als einen christlich/heidnischen Brauch, als man mit Feuer und Lärm böse Geister vertreiben wollte, damit sie im neuen Jahr keinen Schaden anrichten können.

Er erwähnte dabei auch das Hochfest der Gottesmutter Maria, das die Kirche am ersten Tag eines jeden Jahres feiert und gab den Gläubigen Mut, dem Beispiel Marias zu folgen, denn dann brauchen am Anfang eines neues Jahres nicht Unsicherheit und Angst vor dem Ungewissen zu stehen.

 

Auch Maria hat ihr „Ja“ gesprochen und hat in dieses „Ja“ all das hineingelegt was auch immer an Ungewissheit auf sie zukommen mag. Sie ließ sich weder in Freude noch im Leid von Gott abbringen. Er erwähnte dabei Abraham, der alles Vertraute verlässt, überaus schwer geprüft wurde und den Gott in letzter Sekunde daran hindert, seinen langerersehnten Sohn Isaak zu opfern.

Wenn auch wir uns wie Maria in Freud und Leid nicht von Gott abbringen lassen, dann können wir gelöst in das vor uns liegende neue Jahr 2017 gehen.

 

Die Fürbitten, die Mesnerin Margarete Früchtl anschließend vortrug, waren ganz in den Jahresschluss eingebunden, in denen die Lektorin mit den Familien für das vergangene Jahr dankte und die Zukunft in Gottes Hand legte. Sie bat für die Regierenden, für die aus der Kirche ausgetretenen und schloss auch alle Verstorbenen in ihre Bitten mit ein.

 

Zum Schluss des Gottesdienstes blickte die Pfarrgemeinderatssprecherin zurück auf wesentliche Ereignisse aus Kirche und Pfarrei und erinnerte, dass das Jahr 2016 wieder Höhen und Tiefen durchlebte.

Sieben Kinder wurden im Laufe des Jahres durch die Taufe in die Pfarrgemeinde aufgenommen, acht gingen zum ersten Mal zum Tisch des Herrn. 22 Jugendliche empfingen aus der Hand von Weihbischof Reinhard Pappenberger das Sakrament der Firmung und fünf Personen haben die Kirche durch ihren Austritt verlassen. Auch für 13 Pfarrangehörige ging ihr Pilgerweg auf Erden zu Ende.

 

Weiter erinnerte Rackl, dass von Mitte September bis Ende Oktober die Zusammenarbeit der Gremien sehr gefordert war, da Pfarrer Josef Drexler erkrankt war und vom indischen Pater Alfons vertreten wurde, der herzliche Grüße übermittelte. Pfarrer Drexler´s Gesundheitszustand ist Gott sei Dank wieder hergestellt, der seinen Aufgaben wieder nachkommen kann.

An der Schwelle eines neuen Jahres gab Rackl angesichts der Flüchtlingssituation und im Blick auf die Krisengebiete dieser Welt mit einem kleinen Gedicht, Mut zum rechten Wort und zur helfenden Tat. Dann wird es sicher ein gutes neues Jahr 2017.

 

Stellvertretend für alle überreichte Rackl an Pfarrer Drexler mit einem Vergelt´s Gott für seine umfangreiche Tätigkeit in der Pfarreiengemeinschaft, viel Gesundheit und Gottes Segen sowie der Mesnerin Margarete Früchtl als Zeichen der Dankbarkeit ein kleines Geschenk und lud alle zum anschließenden Beisammensein bei Punsch und Stollen ein.

 

Noch bevor Pfarrer Drexler das Allerheiligste aussetzte und zum Schluss der Chor das „Großer Gott wir loben dich“ anstimmte, wünschte er allen Gläubigen ein gutes gesundes und ein mit Gott verbundenes Neues Jahr und entließ alle mit seinem Segen.

 

Foto: Maria Rackl, Pfarrer Josef Drexler und Margarete Früchtl

Foto zur Meldung: Jahresschluss in der Pfarrei St. Johannes
Foto: Jahresschluss in der Pfarrei St. Johannes

Ein Friedenslicht geht in alle Welt

(24.12.2016)

Christmette stand im Zeichen des Lichtes von Jesus und des Friedens

Zu Beginn des Gottesdienstes in der vollbesetzten Kirche brachte die Messnerin Frau Margarete Früchtl das Friedenslicht in die noch weitgehend dunkle Kirche. Dazu trug die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Frau Maria Rackl einige Gedanken zum Sieg des Lichtes in dieser Welt vor. Dieses Licht von Bethlehem ausgehend vom Jesuskindlein erhellt unsere Welt. Anschließend entzündete vor dem Beginn der Christmette Frau Früchtl die Kerzen in der Kirche, so dass diese in leichtem Lichterglanz erhellt war. Im Lukas-Evangelium trug Pfarrer Josef Drexler die Weihnachtsgeschichte vor. Untermalt wurde diese Geschichte vom Jesuskind im Stall von Bethlehem durch ein Hirtenspiel, vorgetragen von Kindern aus Moosbach und Umgebung. In der Predigt begann Herr Pfarrer Drexler mit einer Fabel von Tieren, die sich fragten, was an Weihnachten am wichtigsten ist. Die Antworten waren überwiegend nach den speziellen Vorlieben der Tiere ausgerichtet. So wünschte sich beispielsweise der Fuchs ein Gänsebraten, das scheue Reh einen Tannenbaum oder der Braunbär süße Plätzchen. Erst als der Esel ermannte, dass zu Weihnachten das Christkind das Wichtigste sei, schwiegen die anderen Tiere verschämt. Hier ist die Frage zu stellen, ob nicht auch viele Menschen in der Hektik des Weihnachtsgeschäftes den Sinn von Weihnachten vergessen haben. Zu Weihnachten gehört selbstverständlich das Schenken, die vielen Lichter dazu, oder dass man es sich gut gehen lässt. Eine wirklich tiefe Weihnachtsfreude stellt sich aber erst dann ein, wenn man den wirklichen Sinn von Weihnachten begriffen hat. Mit dem Jesuskind in der Krippe beginnt der lange Weg Jesus, der in der Auferstehung endet und uns letztendlich zu Gott führt. Traditionell wurde nach der Predigt das große Glaubensbekenntnis gebetet. Untermalt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor mit vielen bekannten Liedern wie Jubilate, Jubelt ihr Lande, Es ist ein Ros entsprungen und zum Schluss mit dem wohl bekanntesten Weihnachtslied Stille Nacht, Heilige Nacht. Vorher bedankte sich Herr Pfarrer Drexler bei den vielen Helfern und Helferinnen, die mitgeholfen haben, diese Christmette so feierlich zu gestalten. Besonders bedankte er sich für die tatkräftige Hilfe bei Messnerin Margarte Früchtl, dem Kirchenpfleger Herrn Frank Hornberger, der Katholischen Landjugend, den Ministranten, dem Leiter des Kirchenchores Herrn Walter Stöger, bei Frau Betina Eckl, die mit den Kindern das Krippenspiel eingeübt hat, bei Schreiner Marianne sowie den Lektoren und Sammlern. Er wünschte allen ein friedvolles, frohes Weihnachtsfest und empfahl allen, das Friedenslicht von Bethlehem, welches über die Diözese in alle Kirchen verteilt wurde, mit nach Hause zu nehmen.

Foto zur Meldung: Ein Friedenslicht geht in alle Welt
Foto: Ein Friedenslicht geht in alle Welt

17. Adventsingen in Moosbach

(27.11.2016)

Außergewöhnliche Darbietungen und besinnliche Texte

 

Moosbach. Der Moosbacher Kirchenchor kann auf 30 Jahre erfolgreiches Adventsingen zurückblicken, die sicherlich eine passende Einstimmung auf eine Zeit ist, die es wert ist, sie in Stille zu genießen, so wie es Chorleiter Walter Stöger wieder praktizierte, als er seine einfühlsamen Texte in der abendlichen Stille auf Papier brachte.

Auch beim Adventsingen, als er am Sonntag mit seinen Chormitgliedern zum 17. Mal in der Pfarrkirche St. Johannes gastierte, hat Chorleiter Walter Stöger außergewöhnliche Darbietungen präsentiert, das er mit gewaltigen Instrumentalstücken zum einen und mit einfühlsamen Liedern kombinierte und darin passend seine Texte gekonnt einfließen ließ.

Dabei wurden die Menschen, welche das Gotteshaus gut füllten, eingestimmt in die kommende Hl. Zeit, wobei die Sänger und Instrumentalisten weit über eine Stunde einen Ohrenschmaus lieferten und dazwischen aufhorchen ließen über die vorgetragene Adventsgeschichte, die vom kleinen Stern erzählte, der sich entgegen der anderen Kollegen frei im Universum bewegen durfte und mit dem Herrgott auf Du und Du kommunizierte.

 

Mit dem „Intrada“ eröffneten die „Parforcebläder“ der Kreisgruppe Kötzting unter der Leitung von Rudi Frisch das Adventsingen, wobei die Zuhörer von den stimmungsgewaltigen und doch so feinfühlend aufspielenden Instrumenten sehr angetan waren. Im Verlauf der musischen Stunde schickten sie weitere zwei Stücke wie unter anderem einen „Choral“ und das „Adagio“ aus der Empore ins Kirchenschiff.

Von den drei Gruppen, die sich im Presbyterium und unter dem Hochaltar postierten, meldeten sich alsdann die Wolfersorfer Sänger mit ihren bekannt sympathischen Stimmen unter der Leitung von Josef Meindl (Akkordeon) mit ihrem „Heut hoats von unsan Lindenbam“ und brachten „durch Gottes Wort“ und in „Nacht und Dunkel“ zu Gehör. Im Verlauf des Abends beteuerten sie „vor mir brauchst die net fürchten“ und „d´sNachtn´s spart erst umra“.

 

Ins beschauliche Adventsingen meldete sich dann der gemischte Chor mit Liedern wie „über allen Wipfeln ist Ruh“, „kündet allen in der Not“ und das bekannte „Magnifikat“. Ebenso die bekannte Weise von „Maria durch ein Dornwald ging“ durfte nicht fehlen und stimmten zum Schluss mit den Blechbläsern in das herrliche „Tochter Zion“ ein.

 

„Weißt du wie viel Sternlein stehen“ trugen anschließend zart und einfühlsam die zwei Kinder aus der Moosbacherau das Lied vor, die Walter Stöger und Tanja Jänicke-Stöger mit Akkordeon bzw. Querflöte begleiteten und die Menschen im Gotteshaus ergriffen aufhorchten über ihre klangvollen Stimmen. Auch beim gewaltigen aber einfühlsam gespielten „Choral“, „Adoramuste“ und einer „Adventmelodie“ meldeten sich dann die vier Blechbläser, die beim Adventsingen einfach dazu gehören.

 

Zwischen den Darbietungen meldete sich passend zu den Texten immer wieder die Orgel mit Matthias Jänicke, der mitunter gewaltig sein Können präsentierte oder wieder einfühlsam Tanja Jänicke-Stöger beim „Jesterday“ oder beim „Ave Maria“ mit ihrer Querflöte begleitete.

Zwischen den musikalischen Passagen erzählte Walter Stöger seine selbstverfasste Geschichte vom kleinen Stern, die er im Frühjahr 2015 in der abendlichen Stille auf Papier brachte, von der er immer wieder einen Teil passend in die Lieder und Instrumentalstücke mit einfließen ließ.

Sie beginnt mit der Erschaffung des Universums und der Erde. Der kleine Stern wollte auch ein großer Stern sein, was ihm aber der Schöpfer verwehrte. Als jedoch das Universum auf Grund des himmlischen Kampfes zwischen Gott mit seinen Engeln und Luzifer durcheinander gewirbelt wurde, begriff der kl. Stern die göttliche Ablehnung seines Wunsches und er dankte Gott, der ihm ein Licht verlieh, dass keinen Schatten warf. Auch durfte er sich im Gegensatz zu den anderen Sternen im Universum frei bewegen. Er bekam auch die Aufgabe, die Menschen mit seinem göttlichen Licht zu behüten und sie vor Versuchungen zu bewahren. Doch die Versuchung, als die Schlange Eva verführte, versagte der kleine Stern kläglich und kam bei Gott in Ungnade. Doch durch seine schlaue Rede beschloss Gott den Erlösungsplan. Der kleine Stern musste die Jungfrau suchen. Maria war der erste Mensch, der das himmlische Licht erfahren durfte und sie sprach sogleich die Worte: „Ja ich bin die Magd des Herrn“.

Als die Geburt vorbei war, rief Gott den kleinen Stern und gab ihm den Auftrag: „Kröne die Frau“ die ich schon seit Ewigkeit auserwählt hatte. Und der kl. Stern setzte sich mit seinen 11 Freunden auf die Krone Mariens. Dort fand der kl. Stern nach Tausenden von Jahren die von ihm lang ersehnte Geborgenheit. Die Moosbacher Kirche ziert an der linken Seite des Altarraums eine wunderschöne Statue der „Himmelskönigin“, an der am Ende des Adventsingens die 12 Sterne leuchteten.

Walter Stöger dankte zum Schluss den Mitwirkenden und auch Pfarrer Drexler war voll des Lobes über die außergewöhnlichen Darbietungen und lobte einzeln die Sänger und Instrumentalisten. Er erwähnte dankend die großartigen Prologe von Walter Stöger und sprach ihm ein herzliches Vergelt´s Gott aus. Eine Auszeichnung vom Bischof Voderholzer für 50 Jahre Kirchenmusik wird er bei passender Gelegenheit an Walter Stöger überreichen, sage er und entließ alle mit seinem Segen.

Nach einem anhaltenden Applaus der Kirchenbesucher ließen die Bläser mit einem abschließenden Instrumentalstück das Adventsingen ausklingen.

 

Foto: 1 -  Wolfersdorfer Sänger Wolfgang Hermann, Hans Wildfeuer, Peter Fleischmann, Josef Meindl, 2 – Amelie und Kilian Huber, 3- Chor mit Walter Stöger (v.hinten) Solo-Sänger 1.v.re. Uli Stöger, 4 – Walter Stöger, 5 – Blechbläser:Josef Schmuderer jun., Rohland Hartl, Josef Schmuderer sen., Peter Spandl, 6- Chor mit Soloeinlage Lukas Kallup 1.v.re., 7 – Himmelskönigin mit den 12 Sternen

Foto zur Meldung: 17. Adventsingen in Moosbach
Foto: 17. Adventsingen in Moosbach

Christkönigssonntag und Ende des außerordentlichen Jahres der Barmherzigkeit

(20.11.2016)

Anna Haimerl aus dem Ministrantendienst verabschiedet – Minis boten Kaffee und Kuchen an und der Frauenbund Adventkränze

 

Moosbach. Mit dem Christkönigssonntag, das Papst Pius am 11. Dezember 1925 eingesetzt hat und zu dessen Feier am Sonntag Pfarrer Josef Drexler die Kirchenbesucher herzlich begrüßte, findet das alte Kirchenjahr seinen krönenden Abschluss. Früher war vor allem der große jährliche Bekenntnistag der Kath. Jugend zu Christus ihrem wahren und eigentlichen König. Jeder frage sich, „lasse ich Jesus Christus wirklich den Herr und König meines Lebens sein?“

 

Mit 13 Ministranten zog Pfarrer Josef Drexler, der den Gottesdienst wieder sehr feierlich gestaltete, in die Kirche ein, die der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger ausschmückte.

 

An das Lukas-Evangelium anknüpfend erinnerte Pfarrer Drexler in seiner Predigt an das tröstende Wort, das der sterbende Jesus dem reumütigen Verbrecher am Kreuz zuspricht: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ Jesus kann das Leben eines jeden Menschen heil machen, wenn der Mensch nur bereit ist, sich ihm zuzuwenden – und sei es erst ganz zuletzt, wie der reumütige Verbrecher am Kreuz, der sich noch zum Schluss hinwendet zu Jesus, während sich der andere abwendet und für Zeit und Ewigkeit verloren ist, bemerkte der Redner.

Jesus verlangt von keinem von uns, dass er blütenrein sein muss, im Gegenteil. Jesus kann auch mit den Scherben unsers Lebens und mit den Böcken, die wir schon geschossen haben, etwas anfangen. Hauptsache wir übergeben ihm all das, wie jener reumütige Verbrecher am Kreuz. Das sei auch der tiefere Sinn des außerordentlichen Jahres der Barmherzigkeit gewesen, das Papst Franziskus am 8. Dezember vorigen Jahres ausgerufen hat und mit dem Christkönigsfest endet.

Zum Schluss schloss Pfarrer Drexler mit dem Zitat von Ignatius von Loyola, der sagte: „Nur wenige Christen haben eine Ahnung davon, was Christus aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm ganz überließen!“

 

Nach der Predigt und dem Glaubensbekenntnis verabschiedete Pfarrer Drexler, wie in den letzten Jahren üblich geworden, Anna Haimerl aus dem Ministrantendienst und überreichte ihr zum Zeichen der Dankbarkeit ein handgemaltes Hinterglasbild des Kirchenpatrons Johannes dem Täufer, das er zuvor weihte. Sechs Jahre lang hatte Anna Haimerl ihren Dienst treu ausgeübt und ihre Zeit und Kraft eingesetzt um unsere Gottesdienste zu bereichern. Er bat sie: „Bedenke, dass keiner aufhört, Ministrant zu sein“ und bleib mit ihm verbunden, vor allem durch die sonntägliche Feier der Hl. Messe.

Neuzugänge haben wir zwar in diesem Jahr in Moosbach keine, aber dennoch dürfen wir stolz sein auf eine stattliche Ministrantenschar, der aktuell 15 Kinder und Jugendliche angehören, bemerkte Pfarrer Drexler.

 

Nach den aktuellen Meldungen der nächsten Woche, wie Vortrag beim KFB am Freitag, 25. 11. über den Darm im Gasthaus Kerscher, lud er zum Adventsingen am Sonntag, 27.11.in die Pfarrkirche  ein und bat um Mitfeier der besinnlichen Adventssonntage und entließ die Anwesenden mit dem Segen. Anschließend boten die Ministranten Kaffee und Kuchen von ihrem reichhaltigen Büfett an und der Frauenbund hatte 70 Adventkränze gebunden, die für den nächsten Sonntag reißenden Absatz fanden.

 

Foto: Pfarrer Drexler mit seinen Ministranten

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Foto: Christkönigssonntag und Ende des außerordentlichen Jahres der Barmherzigkeit

Die Bibel ist auch heute noch sehr aktuell

(15.11.2016)

Moosbach/Prackenbach. Zu dem Bildungsabend der Katholischen Erwachsenenbildung Regen, der Pfarreien Moosbach und Prackenbach mit Krailing, konnte der Bildungsbeauftragte der Pfarrei Moosbach Josef Ettl über 40 Teilnehmer begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Herrn Pfarrer Josef Drexler sowie den Referenten des Abends Dr. Werner Konrad, Dekan und Stadtpfarrer von Viechtach. Bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung waren neben den Pfarreien Moosbach und Prackenbach auch der Frauenbund Moosbach-Altrandsberg, der Frauen- und Mütterverein Prackenbach-Krailing sowie die Marianische Männerkongregation Moosbach beteiligt.
 

Thema des Vortrages war „ Wie, sowas steht in der Bibel“ – Pfarrer Konrad verstand es bestens, einzelne Kapitel des Alten Testaments, interessant, lustig und kurzweilig auszulegen. Die Texte aus der Bibel wörtlich zu nehmen macht wenig Sinn, wenn man dabei nicht in Betracht zieht, in welcher Zeit und aus welchen Gründen diese Texte entstanden sind. Dazu bedarf es schon profunder Geschichtskenntnisse um verstehen zu können, warum in einzelnen Kapiteln des Alten Testaments Aussagen gemacht wurden, die für heutige Ohren fremd und manchmal auch unbegreiflich klingen. Würde man die Inhalte der Bibel wörtlich nehmen, gäbe es viele Widersprüche und fragwürdige Aussagen. Viele Unklarheiten sind nur dann zu verstehen, wenn man die Texte als Erinnerung an die frühen Zivilisationen deutet. Mit diesem Wissen kann dann aus der Bibel eine enorme Menge an Weisheiten auch für unser tägliches Leben herausgelesen werden.


So fragte Dr. Konrad zu Beginn seines Vortrages, was man unter einem weisen Menschen versteht. Die meisten von uns stellen sich dabei einen alten Mann mit einem langen weißen Bart vor, der im Einklang mit der Schöpfung lebt und so Vorbild für viele Menschen ist. In der Frühzeit der Antike war es aber häufig eine junge attraktive Frau, die die Weisheit verkörperte. Ein Mensch der Weise ist, lebt im Einklang mit der Schöpfung. Ein Tor dagegen verstößt gegen diesen Grundsatz. Ein weiser Mensch ist wohlhabend, genießt hohes Ansehen, hat viele Nachkommen und lebt in guter Gesundheit. Dominiert werden viele Darstellungen das Alten Testaments aus der Sicht des Mannes. Eine schöne kluge Frau wird zwar meist sehr positiv dargestellt, gefürchtet werden aber zänkische Frauen, vor allem, wenn sie dem Mann noch dazu geistig überlegen waren. Andererseits gibt es gerade im Alten Testament aber viele Frauen, die durch ihre Klugheit die Fäden in der Hand hielten und so Motor für viele positive Entwicklungen waren.
 

Lange Zeit glaubte man, dass Menschen, denen es schlecht ging, von Gott bestraft wurden. Man ging davon aus, dass sie gegen Gebote Gottes verstoßen haben und so für ihr Leid selbst verantwortlich waren. Gerade Jesus hat sich energisch gegen diese Sichtweise gewehrt. Er hat sich besonders den Verlierern und Ausgestoßenen der Gesellschaft angenommen. In einigen Büchern des Alten Testaments wird viel über diese Sichtweisen geschrieben. Pfarrer Konrad erwähnte hier vor allem die Geschichten von Hiob und Kohelet. Gerade im Buch Kohelet werden Sprüche zur Weisheit und zum Sinn des Lebens aufgelistet. Mit dem Leitwort „Windhauch“ wird an die Vergänglichkeit erinnert. Deshalb ermahnt Kohelet, das Leben zu nutzen und jeden Tag als einzigartig zu genießen, da die Zukunft ungewiss ist. Hier verweist der Referent darauf, dass heute viele Menschen nicht im Heute, sondern im Gestern oder Morgen leben. Das Leben kann aber nur im Jetzt gelebt werden. Jedes Leben hat Höhen und Tiefen und muss so hingenommen werden.
 

Zum Schluss dieses äußerst interessanten und lustigen Vortrages bedankt sich Josef Ettl im Namen aller Teilnehmer bei Dr. Konrad und wies noch auf die nächste Veranstaltung hin. Am Freitag, den 25. November um 19.00 Uhr findet ebenfalls im Gasthaus Kerscher ein Vortrag statt mit dem Thema: Der Darm: Sitz der Gesundheit. Referentin dieses Vortrages ist die Apothekerin Frau Johanna Plach.

 

Foto: Josef Ettl und Referent Dr. Konrad

Foto zur Meldung: Die Bibel ist auch heute noch sehr aktuell
Foto: Die Bibel ist auch heute noch sehr aktuell

Die Pfarrei Moosbach feierte allgemeines Kirchweihfest

(16.10.2016)

Pater Alfons Arockiaswamy nach vier Wochen verabschiedet

 

Moosbach. Im Rahmen des allgemeinen Kirchweihfestes am Sonntag, das die Kath. Kirche Bayernweit am 16. Oktober feiert, verabschiedete die Pfarrei St. Johannes in Moosbach am Ende des Gottesdienstes Pater Alfons, der in der Zeit ab 19. September 2016 den erkrankten Pfarrer Josef Drexler in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing vertrat und am Mittwoch, 19.Oktober 2018 die Pfarrei wieder verlässt, um an der LMU in München sein Studium abzuschließen.

 

Zur Einführung des Gottesdienstes begrüßte Pater Alfons die Kirchenbesucher und den Jahrestag der Kirchweih ansprechend, bemerkte er, dass die Pfarr-Kirche am Ort für uns ein Zuhause bedeutet. Denn hier darf ich sein, hier bin ich willkommen und hier werde ich erwartet. Hier hole ich auch meine Kraft und trage meine Not und meinen Dank. Sie ist Gotteshaus und Zuhause zugleich. Darum begehen wir in festlicher Freude den Weihetag, so der Geistliche.

 

In seiner Predigt knüpfte Pater Alfons an das heutige Evangelium an, als Jesus meinte: „Wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?“ Und wird es wohl bei meiner Wiederkunft noch Christen geben?“. Dabei wird Christsein von Jesus in diesem Zusammenhang mit „Beten-Können“ gleichgestellt.

Unser göttliches Leben ist mit unserem biologischen Leben zu vergleichen, zu dem wir Wasser, Nahrung und Luft brauchen. Unser Christsein ist nur so groß, wie die schwächste Säule, auf denen es ruht, bemerkte der Redner. Offensichtlich hat Jesus damals schon gewusst, dass das Gebet als Vollzug unseres Glaubens immer als erstes auf der Strecke bleibt. Wird der Menschensohn, wenn er kommt, noch betende Menschen vorfinden? Eine schockierende Frage, denn jede Messe, die wir feiern, ist doch schon die Wiederkunft des Herrn, so Pater Alfons. Auch das Vater unser kann man aufsagen, wie ein auswendig gelerntes Gedicht. Aber richten wir es auch an Gott?“

Bringen wir unser Leben ins Gebet, unser Ringen und Kämpfen, mahnte Pater Alfons die Gläubigen.

Wir brauchen Hilfe im Gebet, trauen wir uns also, zu beten, überall wo wir hingestellt sind, bis der Menschensohn kommt.

 

Nach der Kommunion holte Pater Alfons wieder seine Gitarre heraus und sang mit seiner festen Stimme in englischer Sprache das Lied nach dem deutschen Text von „Großer Gott wir loben dich“ und ein kräftiger Applaus der Kirchenbesucher dankte dem Pater für sein Wohlwollen der Kirchengemeinde gegenüber.

Im Namen des Pfarrgemeinderates dankte anschließend Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl Pater Alfons sehr herzlich für seine Aushilfe vor allem für die schönen Gottesdienste mit Gesangseinlagen. Sie wünschte ihm für die Zukunft und sein Studium alles Gute und Gottes Segen und überreichte ihm ein kleines Präsent.

 

Die Zeit ist vorbei, bemerkte dankend  Pater Alfons. Es war eine kurze Zeit und doch gehe er mit guten Erinnerungen wieder zurück zu seinem Studium und dankte Pfarrer Josef Drexler für seine freundschaftliche Aufnahme, freue sich, dass er diesen Monat hier wirken durfte. Pater Alfons dankte auch der PGR-Sprecherin Maria Rackl, die ihn unterstützte und immer wieder mit irgendetwas überraschte, dem Kirchenpfleger Frank Hornberger, der ihn auch mit anderen Pfarrangehörigen von Prackenbach nach Moosbach chauffierte und ihm Mut zusprach. Sein Dank galt auch der Mesnerin Margarete Früchtl, eine sehr gläubige Frau, von der er sehr viel gelernt hat, ihrem Mann und vielen Leuten, die ihm ihre Freundlichkeit entgegen brachten. Dankend erwähnte er die Lektoren, die Ministranten und den Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger. Sein Wunsch zum Schluss, „bleiben sie treu, wir brauchen solche Menschen und bleiben sie ein Vorbild.“ Ein zweites Mal wurde der freundliche Geistliche mit Applaus bedacht, der in der kurzen Zeit die Herzen der Gläubigen gewann und wünschte ihnen noch einen schönen Sonntag und „auf Wiedersehn.“

 

Foto: hi.Reihe Mesnerin Margarete Früchtl, Pater Alfons, Kerstin Eckl, PGR-Sprecherin Maria Rackl, vord. Reihe Fabian Freund, Laura Köppl

Foto zur Meldung: Die Pfarrei Moosbach feierte allgemeines Kirchweihfest
Foto: Die Pfarrei Moosbach feierte allgemeines Kirchweihfest

Pfarrausflug war ein voller Erfolg

(03.10.2016)

Prackenbach/Moosbach. Der Ausflug der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach und Krailing ging diesmal in das südliche Niederbayern zu zwei bekannten Wallfahrtsorten. Zu diesem Ausflug konnte die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Prackenbach, Frau Margit Eidenschink gut 40 Teilnehmer begrüßen. Besonders begrüßte sie Pater Alfons, der die nächsten Wochen den erkrankten Pfarrer Josef Drexler vertreten wird. Erster Anlaufpunkt war der Bruder Konrad Hof in Parzham. In diesem 1750 erbauten Rottaler Vierseithof wurde 1818 der Heilige Bruder Konrad geboren. Um diesen schönen Vierseithof vor dem Verfall zu retten, hat sich ein Bruder-Konrad-Verein gegründet, der diesen Wallfahrtsort mit einem Museum, mit Führungen, Klosterladen und Ausstellungen am Leben erhält. Vor einer Führung durch die Gebäude wurde zur Einführung ein Film über das Leben von Bruder Konrad gezeigt. Darin wurde deutlich, wie schon seine Kindheit von den christlichen Werten geprägt wurde. Gebet und Arbeit waren Zeit seines Lebens seine wichtigsten Säulen. Demut, Bescheidenheit und Einfachheit zeichneten ihn aus, so dass er auch heute noch vielen Menschen als großes Vorbild und auch als Mahnung dienen kann. 1849 trat er in den Kapuzinerorden in Altötting ein. 41 Jahre lang war Bruder Konrad Pförtner im Kloster St. Anna bis zu seinem Tod am 21. April 1894.

Bei einer anschließenden Führung durch den Venushof, wie er früher geheißen hat, erfuhr man noch viel über das frühere Leben auf dem Hof, aber auch über die heutige Entwicklung dieses Wallfahrtsortes. Inzwischen kommen Wallfahrer aus der ganzen Welt mit ihren Anliegen zu Bruder Konrad. So wird von vielen Ehepaaren berichtet, die zu Bruder Konrad pilgern, damit sich ihr Kinderwunsch erfüllen möge. Nachdem es diesbezüglich einige überraschende und unerklärliche Ereignisse gegeben hat, hat der Fernsehkanal „Bibel-TV“ einen Film gedreht, der am 14. Oktober um 21.41 Uhr gesendet wird. Nach dem Mittagessen in einem nahegelegenem Gasthaus ging es zum Marienwallfahrtsort Sammarei. In einer beeindruckenden Führung wurde der Gruppe erklärt, wie es zu diesem Wallfahrtsort gekommen war und warum diese Kirche heute ein so beliebter Wallfahrtsort geworden ist. Im Jahre 1619 wurde ein neben der Kapelle stehender Bauernhof ein Raub der Flammen. Dabei fielen brennende Äste der umstehenden Bäume auf das Dach der Kapelle, ohne sie in Brand zu stecken. Ein dicht neben der Kapelle stehender Apfelquittenbaum war beim Brand des Hofes ganz versengt worden. Zur großen Verwunderung fing der Ast, der der Kapelle am nächsten hing, wieder zu blühen an und trug besonders schöne Früchte. Die Kurfürstin Elisabeth, die Gemahlin Maximilians, der man die Früchte zum Geschenk machte, fand, sie habe noch nie so wohlschmeckende Quitten gegessen. Daraufhin entschloss man sich zum Bau einer Wallfahrtskirche, wobei die neue Kirche über die Kapelle gebaut wurde. Die vielen hundert Votivtafel in der Kirche zeugen von der Dankbarkeit und Frömmigkeit der Besucher und Hilfesuchenden. Nach der Führung wurde noch ein Rosenkranz gebetet und durch Pater Alfons ein Vorabendgottesdienst gefeiert.

Bevor es wieder heimwärts ging, machte man noch eine kurze Rast in einem nahegelegenen Gasthaus, wo Zeit blieb über die vielen interessanten Eindrücke zu diskutieren. Auf der Heimfahrt bedankten sich die Sprecherinnen der Pfarrgemeinden Margit Eidenschink und Maria Rackl noch bei Pater Alfons für die Begleitung, den Gottesdienst und für die schönen Lieder, die er vorgetragen hatte. Der Dank galt auch Ferdinand  Klement, der alles wieder so vorbildlich mit organisiert hat. Alle waren sich einig, dass dieser Pfarrausflug besonders gelungen und sehr informativ und harmonisch verlaufen ist.

 

Foto: Konradshof

Foto zur Meldung: Pfarrausflug war ein voller Erfolg
Foto: Pfarrausflug war ein voller Erfolg

„Herr lass mich neu beginnen“ – Von Pater Alfons Lied waren alle beeindruckt

(25.09.2016)

Die Pfarrei St. Johannes feierte das alljährliche Erntedankfest

 

Moosbach. Wie jedes Jahr versammelten sich am Sonntag wieder die örtlichen Vereine mit ihren Erntegaben am Dorfbrunnen, um in einem feierlichen Kirchenzug durch den Ort, zusammen mit Pater Alfons, für den erkrankten Pfarrer Josef Drexler, den Ministranten und der Pfeffer-Musi zum Dankgottesdienst in die Kirche einzuziehen, wobei Glockengeläut und Orgelspiel den Einzug umrahmte.

Von der Landjugend geschmückte Erntekrone und ein riesiger Brotlaib zierte den Altarraum und der Hochaltar war mit wunderschönen Sonnenblumen ausgeschmückt. Auch der Kindergarten St. Johannes hatte sich heuer an der Ausschmückung des Raumes beteiligt und eine große Tafel mit gebastelten Kreuzen gestaltet, die auf der linken Seite aufgestellt war, so dass sich nach der Gabenprozession im Altarraum ein reich geschmückter Erntealtar präsentierte.

 

Bei der Begrüßung der Gläubigen erwähnte Pater Alfons, dass er aus dem südlichen Bundesstaat Tamil Nadu aus Indien kommt und bemerkte, dass er bereits vier Jahre in Deutschland lebt und dass er an der Kath. theologische Fakultät der LMU München studiert, um seinen Dr. abzuschließen. Er vertritt für die Zeit vom 20. September bis 20. Oktober 2016 den erkrankten Pfarrer Josef Drexler in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing. Er wohnt in dieser Zeit im Pfarrhof Prackenbach und ist unter der Tel. 09942/8804 erreichbar.

Zum Erntedankfest meinte er, dass das Danke-Sagen zum Mittelpunkt unseres Lebens gehört. Schon bei den kleinen Kindern gehöre es zum guten Ton und im Übrigen gäbe so viele Gelegenheiten, wo ein Danke angebracht ist, ob im Alltag oder in der Eucharistie, das unser Leben wert macht.

 

An das Evangelium vom reichen Mann und vom armen Lazarus anknüpfend, bemerkte Pater Alfons in seiner Predigt, dass wir mit der Beurteilung des Reichen vorsichtig sein sollten. Er hätte sicher niemanden bewusst etwas zuleide getan und ist wie alle jüdischen Männer am Sabbat in die Synagoge gegangen. Er war eben ein harmloser Mensch, war fromm und gut, aber er hat „die Welt“ um sich herum nicht wahrgenommen, blieb innerhalb seiner vier Wände und innerhalb dessen, was ihm wichtig und heilig war.

Deshalb will Jesus keinen harmlosen Christen, so Pater Alfons, denn ein harmloses Christentum kann die Welt nicht verändern, weil es ja nicht mehr weiß, was in der Welt wirklich los ist und wo es fehlt. Irgendwann wird die Kluft zwischen denen „Frommen“ drinnen und den Armen draußen so groß, dass sie nicht mehr überbrückbar ist.

Diese Geschichte wurde nicht erzählt, um uns Angst zu machen vor der Verdammnis, bemerkte der Geistliche. Wohl eher, um uns aufzurütteln und wach zu machen und unsere Sinne zu schärfen für das, was außerhalb unserer Kirchenmauern los ist, damit dort niemand liegen bleiben muss, nur weil wir ihn nicht sehen und niemand Not leiden muss, nur weil wir das nicht wissen.

Letztendlich sollen Christen Menschen sein, die nicht nur nach innen schauen, sondern auf die Armen und Notleidenden. Denn wo die sind, die „Lazarusse“, genau da ist auch Christus, der keinen harmlosen Christen und kein harmloses Christentum will.

 

Vor der Gabenbereitung brachten die Vereine in einer Prozession ihre Erntegaben an den Altar:

Blumen, gefüllte Einkaufskörbe, Feld- und Gartenfrüchte, Obst, Hopfen und Malz und zuletzt Brot und Weintrauben und eine Lektorin sprach die passende Meditation.

Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahm der Kirchenchor, der noch zum Schluss mit dem Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ mit dem Querflötensolo von Tanja Jänicke-Stöger aufwartete. Wie jedes Jahr bot Gabi Schedlbauer am Aufgang der Kirche Dritte-Welt- Waren an und bei der Landjugend wurde Dinkel- und Kürbissuppe an den „Mann“ gebracht.

 

Bevor Pater Alfons allen Kirchenbesuchern für die Mitfeier dankte, die Erntegaben, wie auch allen Teilnehmern seinen Segen erteilte, trat er mit seiner Gitarre an den Amdo und sang mit seiner schönen festen Stimme in englischer Sprache das Lied: „Herr lass mich neu beginnen“ und die Anwesenden dankten es ihm mit einem anhaltenden Applaus. Das Großer Gott wir loben dich, endete die festliche Feier.

Nach dem Gottesdienst trafen sich dann die Vereine und Kirchenbesucher zum Mittagessen im Feuerwehrkeller beim Erntedankfest der Landjugend, wo bereits die D´Heuwazupfa“ für zünftige musikalische Unterhaltung sorgten.

 

Foto: 1 – Pater Alfons am Altar, 2 – Eine Welt-Waren (Gabi Schedlbauer), 4 – Pater Alfons wurde vom Kirchenpfleger Frank Hornberger und den Ministranten zum Kirchenzug abgeholt, 5 – Landjugend mit Erntekrone (Tobias Schnitzber, Andreas Schötz, Marcel Haidler nicht im Bild), 7- Pater Alfons am Altar, 8- Segnung der Erntegaben, 9- D´Heuwazupfer, 10- Pater Alfons sang sein beeindruckendes Lied, 11- Kirchenzug

Foto zur Meldung: „Herr lass mich neu beginnen“  – Von Pater Alfons Lied waren alle beeindruckt
Foto: „Herr lass mich neu beginnen“ – Von Pater Alfons Lied waren alle beeindruckt

Ministranten mit Jugend- und Kinderchören genossen Ausflug nach Passau

(18.09.2016)

Prackenbach. Gut gelaunt, trotz des anhaltenden Regenwetters haben sich die Ministranten- Gruppen und Mitglieder der Kinder- und Jugendchöre der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach und Krailing am vergangenen Samstag mit dem Bus in die Dreiflüssestadt Passau zu ihrem verdienten Ausflug aufgemacht. Der Ausflug sollte ein kleines „Dankeschön“ der Pfarreien für die geleisteten Dienste und Einsätze über das ganze Kirchenjahr sein.

 

Pfarrer Josef Drexler konnte wegen eines Krankenhausaufenthaltes leider nicht teilnehmen, so dass die PGR-Sprecherin Margit Eidenschink mit Alexandra van Beek und Margarete Früchtl, Jutta Biebl sowie den jeweiligen Oberministranten/Innen die Leitung bzw. die Betreuung übernahmen. In Passau war für die Gruppe bereits um 10.00 Uhr eine Dreiflüsse-Rundfahrt mit dem Schiff gebucht. Den Jugendlichen gefiel dieser kurze Schiffsausflug sichtlich. Dabei wurden ihnen die kulturellen Bauten vom Schiff aus erklärt und Zusammenhänge mit der Geschichte über Schiffslautsprecher vermittelt. Auch ließ man sich auf dem Schiff eine Brotzeit schmecken. Da die Witterung es nicht zuließ, wurde kurzerhand das Programm etwas geändert und man suchte das Passauer Erlebnisbad oder kurz „peb“ auf. „Das vornehmste Element sei das Wasser“ so hieß es schon im antiken Griechenland und so genossen die Jugendlichen dieses nasse Element, welches mit Wasserrutschen, Rutsche mit Reifen und Röhren und Soundeffekten bereichert wurden. Dort verbrachten die Kinder und Jugendlichen mit ihren Betreuern einen wunderschönen Nachmittag.

Die Kinder waren begeistert und der Nachmittag verging viel zu schnell. Gegen 17.00 Uhr traten die 43 Teilnehmer der Ausflugsgesellschaft wieder ihre Heimreise an. Dabei dankte PGR-Sprecherin Margit Eidenschink für das gute Miteinander und dankte allen für die wohlwollende Unterstützung des Ausfluges.

 

Gruppenfoto vor der Abfahrt in Prackenbach beim Pfarrheim.

Foto zur Meldung: Ministranten mit Jugend- und Kinderchören genossen Ausflug nach Passau
Foto: Ministranten mit Jugend- und Kinderchören genossen Ausflug nach Passau

Verabschiedung und Dankeschön an Kaplan Francis Kwabena Gyabaah

(28.08.2016)

Urlaubsvertretung für Pfarrer Josef Drexler im August 2016

 

Moosbach. Auch in der Pfarrei St. Johannes in Moosbach wurde am Sonntag die Urlaubsvertretung von Kaplan Francis Kwabena Gyabaah beim Gottesdienst dankend verabschiedet, der für Pfarrer Josef Drexler vom 1. bis 31. August 2016 die Vertretung übernahm.

Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl sprach nach dem Segen dem scheidende Kaplan Francis im Namen der Pfarrgemeinde Moosbach ein herzliches Vergelt´s Gott für die Urlaubsvertretung in Moosbach aus und die Kirchenbesucher dankten es ihm ebenfalls mit einem kräftigen Applaus.

Rackl wünschte ihm für die Zukunft und für sein Studium in Theologie, das er in Wien wieder aufnehmen wird, alles Gute und Gottes Segen mit einem kleinen Geschenk.

 

„Heute ist mein letzter Tag bei ihnen“, bemerkte Kaplan Francis. Er habe seinen kurzen Urlaub hier genossen, interessant und unvergesslich, betonte er und dabei wunderbare Erfahrungen gesammelt. Er habe Männer und Frauen erlebt mit typisch Bayerischer Gastfreundschaft, liebevoll und immer bereit zu helfen. „Ich habe viel von ihnen gelernt“. „Möge der Herr, der immer bei uns ist, euch segnen“, waren seine abschließenden Worte. 

 

Foto: Mesnerin Margarete Früchtl, Kaplan Francis, Oberministrant Matthias Jänicke, PGR- Sprecherin Maria Rackl, Ministrantin Christine Höcherl

Foto zur Meldung: Verabschiedung und Dankeschön an Kaplan Francis Kwabena Gyabaah
Foto: Verabschiedung und Dankeschön an Kaplan Francis Kwabena Gyabaah

Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes

(24.07.2016)

Moosbach. Zum Gedenken des Hl. Christophorus dem Schutzheiligen der Fahrzeuge und deren Lenker, dessen Gedenktag die Kath. Kirche in diesen Tagen feiert, hat nach dem Sonntagsgottesdienst Pfarrer Josef Drexler am Parkplatz und entlang der Dorfstraße die PKW´s aneinander gereiht, um den Segen für ihre Fahrzeuge in Empfang zu nehmen, den Pfarrer Josef Drexler nach dem Sonntagsgottesdienst für sie vom Herrgott erbat. Ein Zeichen, dass ein Großteil der Bevölkerung auf Hilfe und den Segen von oben vertraut.

 

Mit seinen Ministranten trat der Geistliche auf die Straße und besprengte die Autos mit Weihwasser und Weihrauch. Anschließend ließ er durch einen Ministranten geweihte Fahrzeugplaketten an die Fahrzeughalter verteilen. Während der Segnung der Fahrzeuge betete Mesnerin Margarete Früchtl am Aufgang zur Kirche mit den Gläubigen eine Litanei. 

 

Um das Leben des H. Christophorus, den man vor seiner Taufe „Offerus“ nannte,  ranken sich viele Legenden. So sollte er an Stelle eines Fährmanns Reisende über einen Fluss tragen und diesen Dienst an den Willen Gottes ansehen.

Eines Tages nahm er ein Kind auf die Schulter, um es über den Fluss zu tragen. Doch das Kinder, das er zunächst als sehr leicht empfand, wurde immer schwerer und er meinte, „Kind du bist so schwer, als hätte ich die Last der ganzen Welt zu tragen“. Am Ufer angekommen, sagte das Kind „du hat Christus getragen und von jetzt an sollst du Christophorus  – Christusträger – heißen.

Foto zur Meldung: Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes
Foto: Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes

Firmung in der Pfarrkirche St. Johannes – Peter und Paul, ein besonderer Gedenktag

(29.06.2016)

Weihbischof Reinhard Pappenberger spendet 42 Jugendlichen aus Moosbach, Prackenbach und Krailing das Firmsakrament

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. Wenn der Himmel auch Wolkenverhangen war, bot sich am Mittwoch ein wunderschöner Tag, als in der Pfarrei St. Johannes Firmung gefeiert wurde. Dazu war Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer gekommen, der den 5./6. Klässlern der Pfarreiengemeinschaft das Sakrament der Firmung spendete.

 

Mit Glockengeläut zog der Firmspender und der Ortsgeistliche Pfarrer Josef Drexler mit den Ministranten in die geschmückte Kirche ein, wo Orgel und Chor mit dem Eingangslied „Heiliger Geist – Feuer, das die Nacht erhellt“ aufwartete und der Weihbischof den Gläubigen, welche die ganze Kirche füllten sehr herzlich den Gruß „Friede sei mit euch“ vermittelte.

 

Weihbischof Reinhard Pappenberger wurde von Pfarrer Josef Drexler herzlich begrüßt. „Seien sie uns willkommen und es ist uns eine große Freude und Ehre, dass sie unseren Jugendlichen der Pfarreiengemeinschaft die Firmung spenden, bemerkte Pfr. Drexler. Ein Grüß Gott überbrachte auch der Firmspender an die Firmlinge und die ganzen Gläubigen am Hochfest Peter und Paul und nahm in die Begrüßung unseren Herrn Jesus Christus im Kyrie mit hinein.

 

In Konzelebration mit Pfarrer Josef Drexler wurde der Gottesdienst gefeiert, den der Kirchenchor in feierlicher Manier unter der Leitung von Walter Stöger mitgestaltete wobei die Feier immer wieder durch eine Solopassage mit der Querflöte durch Tanja Jänicke-Stöger ausgeschmückt wurde.

 

Es gibt viele Gedenktage, die wir uns merkten sollten, meinte eingangs seiner Predigt der Weihbischof. Ihr habt für den Firmtag das Hochfest von Peter und Paul gewählt, der nicht so leicht zu vergessen ist. Dann machte er ihnen mit herzlichen Worten deutlich, was es mit dem Sakrament der Firmung auf sich hat und legte ihnen die Worte Gottes aus. Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. 

Am Pfingstfest wurden die Jünger vom Hl. Geist erfüllt. Dies machte sie so stark, dass sie ihre Angst ablegten und die frohe Botschaft Jesu Christi verkündeten. Das Handauflegen und somit das Weitergeben des Hl. Geistes gehörte von da an wie die Taufe zum Christsein dazu.

Petrus hatte große Hoffnung auf seinen Meister gesetzt, der versprach: ich bin deshalb in die Welt gekommen, dass niemand verloren geht. Die Hand auf dem Kopf bedeutet: ich bin da und es soll ihnen ein Leben lang das Gespür geben, ich bin nicht allein, dabei vermittelte er den Firmlingen immer wieder Mut für ihr weiteres Leben. 

 

Nach der Erneuerung des Taufgelübtes traten die 42 Jugendlichen mit ihren Paten nach vorne. Der Firmspender legte die rechte Hand auf den Kopf des Firmlings und zeichnete ihm mit dem Chrisam, einem vom Bischof geweihtem Öl ein Kreuz auf die Stirn. Er sprach dazu: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Hl. Geist.“ Dabei wechselte er immer wieder herzliche Worte mit den Firmlingen. Als Zeichen der Unterstützung legten die Firmpaten ihre Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.

Während der Firmspendung wurde im Wechsel von Stille und meditativer Orgelmusik die Feier bereichert. Der feierliche Firmgottesdienst endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied: „Großer Gott wir loben dich.“

Worte des Dankes richtete Pfarrer Josef Drexler an den Weihbischof für die Spendung der Firmung vor allem für seine Auslegung des Wortes Gottes, dem Chor unter Walter Stöger, der Mesnerin und den Ministranten und nicht zuletzt den Müttern und Vätern, vor allem den Paten für die Unterstützung in der Vorbereitung und lud alle am Samstag um 19.00 Uhr zum Dankgottesdienst nach Krailing ein, wo noch Gelegenheit geboten wird, Andachtsgegenstände zu segnen. 

Foto zur Meldung: Firmung in der Pfarrkirche St. Johannes – Peter und Paul, ein besonderer Gedenktag
Foto: Firmung in der Pfarrkirche St. Johannes – Peter und Paul, ein besonderer Gedenktag

Maiandacht an der St. Josef´s Kapelle

(30.05.2016)

„Af da Weit solls friedle wern“

 

Obergschaidt. Scharenweise kamen am Sonntagnachmittag aus der nahen und weiteren Umgebung die Marienverehrer, um an der St. Josef´s Kapelle der Familie Höcherl in Obergschaidt, die letzte Maiandacht in diesem Jahr mit zu feiern. Die sommerlichen Temperaturen waren für den Ausflug ideal, doch Hauptgrund war wohl wieder der Bergler Gsang, welche die Andachten stets mit ihren stimmungsvollen Liedern und besinnlichen Texten bereichern, von dem die Andachtsbesucher zum Schluss stets ergriffen von Dannen ziehn.

Bevor die Gesangsgruppe ihr erstes Lied „Mit frohem Herzen will ich singen, Jungfrau Mutter Königin“ in die Abgeschiedenheit der Waldheimat schickte, begrüßte Josef Höcherl im Namen seiner Familie die vielen Menschen, die sich um die Kapelle scharrten und hieß seine Gesangskolleginnen, - Erika Rabenbauer, Chefin der Gruppe, Sieglinde Weindl und Edeltraud Straub – und brachte die Freude zum Ausdruck, dass wieder so viele den Weg nach Obergschaidt gefunden haben.

 

„Einst kommt der Tag, an dem man dich fragt, wie war dein Leben ..hast du dein Brot mit andern geteilt und konntes du auch vergeben..“ oder ließen das „Ave Maria“ erklingen. Eindringlich stimmten sie auch ein: „unsern Glauben den lass man et“ oder „i geh wenn i traurig bin, zur lieben Mutter Gottes hin“. Zwischen den Liedern trug Sieglinde Weindl dazu passende, oft denkwürdige Texte vor – „von Leuten, die anders sind als wir, am liabsten san mir die einfachen Leit“, oder „oiße, wosd fürn Friedn duast, bringt wos ei“ und „de Zeit renntso schnell dahi und merk erst, das i selber bin longsamer worn.“ Noch mehrere Lieder hallten durch die Stille der Nacht und die Zuhörer lauschten ergriffen und ließen keinen Laut von sich hören.

Bevor man gemeinsam das altbekannte Marienlied „Segne du Maria“ anstimmte, beteten alle ein „Vater unser“ für die Verstorbenen und Josef Höcherl bedankte sich bei seinen Kollegen für die Gestaltung der Maiandacht insbesondere Sieglinde Weindl für die einfühlsamen Texte und den Besuchern für ihr Kommen.

 

Foto: Josef Höcherl, Edeltraud Straub, Sieglinde Weindl, Erika Rabenbauer

Foto zur Meldung: Maiandacht an der St. Josef´s Kapelle
Foto: Maiandacht an der St. Josef´s Kapelle

Feierliche Fronleichnamsprozession über den malerischen Pfahl

(26.05.2016)

3. Evangelium wurde auf dem Kalvarienberg gefeiert

 

Moosbach. Das Wetter hatte es am Donnerstag ganz besonders gut gemeint, denn strahlender Sonnenschein begleitete die Gläubigen der Pfarrei Johannes  bei ihrer außergewöhnlichen Fronleichnamsprozession wie gewohnt über den malerischen Pfahl.

 

Doch zunächst feierten die Gläubigen in der festlich geschmückten Kirche das Hochamt, das Pater Prinz aus Viechtach zelebrierte. Unter den Altarstufen zierte ein wunderschöner Blumenteppich mit dem Thema „Ich bin der Weg“, gestaltet vom Frauenbund.

Das Fronleichnamsfest wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV zum Fest der Gesamtkirche erhoben. So wird seit dem 13. Jahrhundert bis heute in vielen Pfarrgemeinden die geweihte Hostie als Leib Christi durch die Straßen getragen und wir dürfen ihn im Gottesdienst empfangen, so der Priester.

 

Nach dem Gottesdienst stellte sich die Musikkapelle und die Vereine, angeführt von der Kapelle Ernst aus Böbrach zur Fronleichnamsprozession auf. Es folgten die Kommunionkinder, die neben dem Himmel gehen durften, wo darunter Pater Prinz in Begleitung von Pfarrer Josef Drexler die Monstranz trug. Die übrigen Kirchenbesucher schlossen die lange Prozession ab.

Zunächst verkündete Pfarrer Drexler an den beiden ersten Altären der Familie Freund bzw. der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die Evangelien. Dann ging es auf dem weichen Pfahlweg hinauf zur Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg, wo Pfarrer Drexler das dritte Evangelium verkündete, ehe man über die Viechtacher Straße zur Kirche zurück zog, um dort das 4. Evangelium zu feiern und der Geistliche wie bei den übrigen Altären seinen eucharistischen Segen spendete.

 

Bevor mit dem „Großer Gott wir loben dich“ die Feierlichkeiten endeten, dankte Pfarrer Drexler Pater Prinz, der ausgeholfen hatte und allen, die in irgend einer Weise zum Gelingen des Fronleichnamstages beigetragen haben, nicht zuletzt der Mesnerin, dem Kirchenchor, der PGR-Sprecherin Maria Rackl, den Altarbesitzern, den Ministranten und ganz besonders den Himmeltragern vom Sportverein und nicht zu vergessen dem Frauenbund für den wunderschönen Blumenteppich, der Blaskapelle, den Vereinen und den Anwohnern und wünschte noch ein geselliges Gartenfest beim Krieger- und Soldatenvereins Moosbach.

 

Foto: beim Pfahl

Foto zur Meldung: Feierliche Fronleichnamsprozession über den malerischen Pfahl
Foto: Feierliche Fronleichnamsprozession über den malerischen Pfahl

Über 100 Marienverehrer feierten Maiandacht am Bartlberg

(22.05.2016)

200 Jahre alte Kapelle zur Schmerzhaften Mutter Gottes renoviert

 

Bartlberg/Prackenbach. Über 100 Marienverehrer aus allen Bevölkerungsschichten der Pfarreiengemeinschaft sind am Freitag-Abend nach Bartlberg, einem idyllisch gelegenen Weiler, umgeben von Wiesen und Wäldern, gepilgert, um bei der renovierten Kapelle der Schmerzhaften Mutter Gottes der Familie Klement-Feldmeier eine Maiandacht zu feiern.

 

Die Andacht, welche Pfarrer Josef Drexler sehr feierlich gestaltete, hat der Chor Vokale Glissando mit den Griabign musikalisch mit herrlichen Marienliedern ausgeschmückt, wobei unter anderem die Gesänge „Mutter muss dich noch mal grüßen“ oder im Refrain „o Maria Jungfrau rein, lass mich dir empfohlen sein“ und „Madonna lass dein Kind im Leben nicht allein“ mit ihren zarten und klaren Stimmen der beiden Damen, durch die abendliche Stille klangen, von denen die Zuhörer sehr angetan waren.

 

Pfarrer Josef Drexler dankte zum Schluss dem Chor für die stimmungsvoll gestaltete Andacht, den Besuchern für das Mitbeten, der Familie Klement-Feldmeier für die Gastfreundschaft und Kirchenpfleger Ferdl Klement, für die Organisation der Maiandacht. Schließlich gratulierte er ihm zum Geburtstag und überreichte ihm und den Kapellenbesitzern ein Geschenk und die Anwesenden spendeten Applaus für den wunderschönen Abend.

Auch Johann Feldmeier, auf dessen Schultern die Renovierung lag, dankte Gisela Miethaner und Gabi Klement, die das Ausmalen der Kapelle übernahmen. Großer Dank gebühre Manfred Heiland, der sich für die Erstellung des Altars und der Bestuhlung verdient gemacht hat.

 

Aus der Geschichte der legendären Kapelle geht hervor, dass die Kapelle der Familie Klement in Bartlberg 1832 urkundlich erstmals erwähnt wurde. Jedoch die Bauweise (mit Feldsteinen und Lehm erbaut) deutet darauf hin, dass der Bau in der Zeit der Napoleonischen Kriege erfolgte, jedoch mehrfach renoviert wurde. Die Erbauer waren Georg und Anna Klimmer, die Besitzer des Bartlberger Hofes, der in dieser Zeit niederbrannte und wieder aufgebaut wurde.

Am 29. September 1935 weihte Pater Maurus Klement mit Erlaubnis von Bischof Michael Buchberger die Kapelle seines Elternhauses der schmerzhaften Muttergottes mit einem neuen Kreuzweg.

Von 1832 existiert noch ein Urkataster vom Vermessungsamt, der „zehetfrei“ – steuerfrei erstellt war. Aus ihm geht hervor, dass der Bartlberg vor der Gebietsreform immer schon der Gemeinde Moosbach angehörte und lt. Johann Klement die Kapelle 200 Jahre alt ist.

 

Ein neuerlicher Beweis, dass der Bayerische Wald bereits vor 5000 Jahren eine Besiedlung, wenn auch nur sehr sporadisch, besessen hat. Dies geht aus einem Zeitungsbericht von Werner Pohl 1983 in „Heimatglocken“ hervor. Es wurde nämlich im Gemeindebereich Prackenbach beim Anlegen eines Forstwirtschaftsweges in der Nähe des Weilers Bartlberg ein Steinbeil ausgegraben. Forstamtmann Harry Schlund übergab es an den Heimatpfleger Werner Pohl. Das Gutachten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege besagt, dass es um ein spätneolitisches Steinbeil handelt, das aus einer Zeit, als im Mittelalter schon Ackerbau und Viehzucht betrieben wurde, stammt.

Das 9 cm lange Beil hat eine obere Breite von vier und die mittl. Stärke 2 cm. Der Fund wurde für das geplante Heimatmuseum in Viechtach zur Verfügung gestellt.

So haben wir es mit dem Standort der Kapelle um einen legendären Platz zu tun, auf den Johann Klement sehr stolz ist. Im Zuge des Generationswechsels ist der Bartlbergerhof mit der Kapelle auf Mario Klement-Feldmeier übergegangen. Sein Vater Johann, wohnhaft in Viechtafell hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kapelle in neuem Glanz erscheinen lassen und am Ende der Maiandacht zur Feier der gelungenen Renovierung alle Besucher zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Chor: Franz Mothes, Michael Kellermeier, Ferdl Klement, Georg Ecker,

sitzend: Annerl Bartl, Ramona Preiß-Höcherl, Josef Maurer

Foto zur Meldung: Über 100 Marienverehrer feierten Maiandacht am Bartlberg
Foto: Über 100 Marienverehrer feierten Maiandacht am Bartlberg

Firm- und Erstkommunionkinder feierten Maiandacht bei der Höferer-Kapelle

(12.05.2016)

Grub/Krailing. Nachdem es gegen Abend regnerisches Wetter hatte, fand die Maiandacht kürzlich mit den Firmlingen und Erstkommunionkindern aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing bei der Höferer Kapelle dennoch statt.

 

Pfarrer Josef Drexler begrüßte alle recht herzlich und freute sich über die große Zahl der anwesenden Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern und weiteren Marienverehrern.

Unter der Anleitung von Alexandra van Beek, welche Texte und Lieder für diese Andacht mitgebracht und verteilt hatte, wurden abwechselnd von den Kindern verschiedene Gedanken und Gebete vorgetragen. Dazwischen wurden Marienlieder angestimmt und die Kapelle war mit vielen Lichtern in Verehrung der Mutter Gottes ausgeschmückt.

 

Am Ende der feierlichen Andacht dankte Pfarrer Drexler allen Kindern, Jugendlichen und allen Anwesenden für ihr Kommen und die Mitfeier. Ein besonderer Dank galt Alexandra van Beek für die Vorbereitung aber ebenso für den Ablauf und der Gestaltung der Marienandacht. Gleichfalls dankte er der Familie Höferer für das Herrichten und die Ausschmückung der Kapelle. Dann erteilte Pfarrer Drexler den Segen über alle Anwesenden und schloss die Maiandacht.

Nach der Andacht hatte die Familie Kolbeck für alle Anwesenden noch Schnittlauchbrote und Apfelsaft angeboten.

Foto zur Meldung: Firm- und Erstkommunionkinder feierten Maiandacht bei der Höferer-Kapelle
Foto: Firm- und Erstkommunionkinder feierten Maiandacht bei der Höferer-Kapelle

Stimmungsvolle Maiandacht in Viechtafell

(07.05.2016)

Gestaltet vom Bergler Gsang

 

Viechtafell. In der Kapelle zum Hl. Wendelin, errichtet vor 34 Jahren von der Dorfgemeinschaft Viechtafell, fand heuer am Freitag-Abend die erste Maiandacht statt, welche vom hiesigen Bergler Gsang mit wunderschönen Marienliedern und Gedichten ausgeschmückt wurde.

 

Eine große Zahl Dorfbewohner und viele Marienverehrer aus der Umgebung waren gekommen, die Ferdl Rabenbauer in Viechtafell herzlich willkommen hieß. Besonders begrüßte er den Bergler Gsang mit Erika Rabenbauer (Zither), Siglinde Weindl, Edeltraud Staub und Josef Höcherl, weitum bekannt durch ihre gefühlvoll vorgetragenen Lieder, für die so mancher Anwesender mehrere Kilometer in Kauf nimmt.

 

Gefühlvoll hallten die Lieder durch das stille Dorf, als die Gruppe ihr „Ave Maria“, „der Wanderer sucht Schutz“ oder Jungfrau im Rosenkranz“ vortrugen und Siglinde Weindl immer wieder ein denkwürdiges Gedicht einfließen ließ. Mit „Leise sinkt der Abend nieder, und das Tagwerk ist vollbracht, will dich Jesus noch mal grüßen und dir sagen Gute Nacht“ und einem „Segne du Maria“ aller Anwesenden beschloss man die stimmungsvolle Maiandacht, für welche die Teilnehmer mit Beifall dankten.

Auch Ferdl Rabenbauer war voll des Lobes, dankte allen für ihr Kommen und dem Bergler Gsang für die herrliche Andacht.

 

Foto:Josef Höcherl, Edeltraud Straub, Siglinde Weindl, Erika Rabebauer, Ferdl Rabenbauer

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle Maiandacht in Viechtafell
Foto: Stimmungsvolle Maiandacht in Viechtafell

Erstkommunionausflug der Pfarreiengemeinschaft in der Bayern-Park

(06.05.2016)

In der Kirche Patrone Bavariae Dankgottesdienst gefeiert

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing. Nachdem am 1. Mai 2016 in Prackenbach und am Christihimmelfahrtstag 5. Mai in Moosbach die Kinder ihre erste Hl. Kommunion mit Pfarrer Josef Drexler, jeweils bei herrlichem Wetter, feiern konnten, war tags darauf der Erstkommuionausflug angesagt. Dazu hatte Schulleiter Ulrich Stoltmann die Befreiung für diesen Brückentag zugesagt.

Mit 59 Personen, darunter die 21 Erstkommunionkinder mit ihren Eltern, Pfarrer Josef Drexler und den beiden Mesnerinnen aus Prackenbach  war man mit dem Bus in Richtung Reisbach unterwegs.

 

Dort im Bayernpark befindet sich eine kleine Kirche, welche von den Besitzern des Bayern-Park, der Familie Hochholzer, errichtet wurde. Wie Pfarrer Drexler berichtete, war die Tochter der Besitzer schwer erkrankt und bereits von den Ärzten als unheilbar aufgegeben worden. Die Familie nahm Zuflucht bei der Gottesmutter Maria und die Tochter wurde, wie ein Wunder, wieder gesund. Aus Dankbarkeit errichteten die Eltern und Besitzer des Bayern-Park, trotz verschiedener Schwierigkeiten von Staat und Kirche, eine kleine Kirche, welche der Patrone Bavariae, geweiht ist. In dieser Kirche feierten die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern und Pfarrer Josef Drexler einen Dankgottesdienst zur Erstkommunion.

Nach dem Gottesdienst stellten sich alle zu einem gemeinsamen Gruppenfoto. Der restliche Tag stand zur freien Verfügung und die Kinder mit ihren Eltern hatten großen Spaß im Vergnügungspark.

Gegen Abend kamen die Ausflügler gut gelaunt und mit schönen Erinnerungen wieder nachhause zurück.

 

Foto: Gruppenfoto mit Pfarrer Josef Drexler re.

Foto zur Meldung: Erstkommunionausflug der Pfarreiengemeinschaft in der Bayern-Park
Foto: Erstkommunionausflug der Pfarreiengemeinschaft in der Bayern-Park

Ich möchte Jesus in das Boot meines Lebens lassen

(05.05.2016)

Drei Mädchen und fünf Buben feierten Erstkommunion

 

Moosbach. Nach den trüben regnerischen Tagen kam an Christi Himmelfahrt die Sonne heraus und strahlte mit den acht Erstkommunionkindern um die Wette, die in der Pfarrei St. Johannes in Moosbach zum ersten Mal die Hl. Kommunion empfangen durften.

Schon lange hatten sie sich auf diesen Tag vorbereitet: Während Pfarrer Josef Drexler die Kinder in der Schule sehr intensiv auf diesen besonderen Tag vorbereitete, haben sie gemeinsam mit ihren Schulkameraden aus Prackenbach-Krailing auch Brot gebacken und am Pfahl Kreuzweg gebetet. Auch ihre wunderschönen Kerzen haben sie mit den Müttern selber gestaltet, die auf einem vorbereiteten Ständer vor dem Volksaltar ihren Platz fanden.

 

Nach dem Einzug in die wunderschön geschmückte Kirche hieß der Seelsorger neben den Kommunionkindern ihre Eltern, Angehörige, Freunde und die ganze Pfarrgemeinde zur Feier in Moosbach herzlich willkommen. „Seht ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“, bemerkte er und der Herrgott steht zu seinem Wort in der Gestalt der Hl. Hostie, welche drei Mädchen und fünf Buben heute zum ersten erfahren dürfen.

Beim Gloria stellten sich alle Kommunionkinder unter dem Volksaltar auf und Pfarrer Drexler zündete ihre Kommunionkerzen an der Osterkerze an. Die anschließende Lesung trug die Tischmutter Birgit Schedlbauer vor und als Frohbotschaft vom Evangelist Markus wählte der Pfarrer das Gleichnis vom Sturm auf dem See.

Bei der Erneuerung des Taufgelübtes bekundeten die Kinder vor allen Gläubigen, dass sie entschlossen sind, ein mit Gott verbundenes Leben zu führen in der Gemeinschaft der Kirche.

  

„Ich möchte Jesus in das Boot meines Lebens lassen“. An diesen Satz erinnerte Pfarrer Drexler in seiner Predigt die Kinder, als sie sich an Lichtmess der versammelten Gemeinde vorstellten. Das Boot hat im Leben Jesu und seiner Jünger immer eine wichtige Rolle gespielt, es ist das Sinnbild für Erfolg und Misserfolg, für Nähe und Distanz zu Jesus, die im Leben und im Glauben oft so nah beieinander liegen.

An das Markusevangelium anknüpfend, als plötzlich auf See ein heftiger Wirbelsturm anhebt und die Jünger mit dem schlafenden Jesus, unter zugehen drohten. Auch unser Leben wird oft vom Sturm hin- und hergeworfen und Jesus scheint dies nicht zu kümmern, so der Redner. Und so wie die Jünger zweifeln wohl auch oft wir. Doch Jesus ist gegenwärtig und kümmert sich um die seinen und mit ihm im Boot können wir niemals untergehen, so der Seelsorger. Seine ganz besondere Gegenwart und Hilfe hat er uns in der Gestalt des Brotes zugesagt, das ihr heute das erste Mal empfangen dürft, sicherte Pfarrer Drexler den Kindern schließlich zu und mit diesem Brot können wir alle Stürme bestehen, selbst den Tod.

Die Fürbitten trug ein Kommunionkind stellvertretend für alle Kinder, zwei Mütter für alle Mütter und ein ehemaliger Lehrer stellvertretend für die ganze Pfarrfamilie vor.

Bevor die Kinder die Hl. Kommunion empfangen durften, stellten sie sich beim Vater unser um den Volksaltar und fassten sich zum Gebet mit ihrem Seelsorger an den Händen. Auch war es ein großer Augenblick für die Kinder, als sie das Gebet, das schon unsere Eltern gebetet haben, vortrugen: „Oh mein Heiland großer König, du bist bei uns eingekehrt…“

 

Bevor Pfarrer Josef Drexler am Ende den Schlusssegen spendete, danke er an dieser Stelle in aller Namen der Tischmutter Birgit Schedlbauer für ihr großartiges Engagement sowie allen Müttern und Vätern und bat sie, in diesem Sinne weiter zu machen. Großes Lob zollte er dem Moosbacher Kinder- und Jugendchor für die erhebliche musikalische Gestaltung unter der Leitung von Tanja Jänicke –Stöger (Querflöte) und Mathias Jänicke an der Orgel. Nicht zuletzt dankte er der Mesnerin Margarete Früchtl für die die vielen Vorbereitungsarbeiten und das Schmücken der Kirche und wünschte allen noch eine schöne weltliche Feier, den Vätern einen schönen Vatertag und den Kindern einen erlebnisreichen Ausflug zum Bayernpark, den Rektor Stoltmann ermöglicht hat.

Nach einem anhaltenden Applaus für alle Beteiligten stimmten alle Kirchenbesucher in das „Großer Gott wir loben dich ein“.

 

Foto: Tim Schedlbauer, Lilli Stürmer, Jasmin Hof, Jakob Schedlbauer, Elmar Handels, Tobias Liebl, Anna-Lena Reimer, Fabian Raith. Mit Pfarrer Josef Drexler mit den Ministranten

Foto zur Meldung: Ich möchte Jesus in das Boot meines Lebens lassen
Foto: Ich möchte Jesus in das Boot meines Lebens lassen

Fußwaschung zu Beginn der drei österlichen Tage – Entblößung des Altars, als Zeichen der Trauer

(24.03.2016)

Pfarrer Josef Drexler erweist sieben Katholiken der Pfarreiengemeinschaft den Liebesdienst der Fußwaschung

 

Prackenbach-Krailing, Moosbach

Vor 61 Jahren hat Papst Pius XII im Zuge der Neuordnung der Kar- und Osterliturgie die Fußwaschung nicht nur für Bischofs- und Abteikirchen verbindlich vorgeschrieben, sondern diese auch den Stadt- und Landkirchen empfohlen. Auch der gegenwärtige Papst Franziskus hat heuer erstmals ein Dekret erlassen, das auch Frauen die Teilnahme am Ritual der Fußwaschung am Gründonnerstag zulässt.

So hat auch heuer wieder Pfarrer Josef Drexler im Namen Jesu Christi sieben verdiente Mitarbeiter- innen der Pfarreiengemeinschaft den Liebesdienst der Fußwaschung erwiesen.

 

Mit 10 Ministranten zog Pfarrer Drexler in die Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach ein und wies zur Einführung darauf hin, dass wir am Beginn der Heiligen Drei Österlichen Tage vom Leiden, Sterben und Auferstehung unseres Herrn stehen. Diese Tage seien dazu angetan, die Liebe zum Herrn in uns wieder neu zu entfachen. Alle, die ihm auf seinem Weg der Liebe zu folgen bereit sind, wird der Tod einmal ebenso wenig für immer festhalten können, wie er ihn den Auferstandenen, bemerkte der Geistliche.

Und so begrüßte er alle Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft, vor allem die Erstkommunionkinder und Firmlinge von 2016, denen diese Tage zur guten Vorbereitung auf den großen Tag dienen möge. Er hieß alle, heuer hier in Prackenbach, zu diesem ersten Tag des österlichen Triduums herzlich willkommen, an dem wir vor allem die letzten Stunden im Erdenleben unseres Herrn in den Blick nehmen, bevor er sich anschickte für uns in Leid und Tod zu gehen.

 

Die beiden Lesungen trugen die Mesnerinnen Thekla Holzapfel und Gerlinde Zweck vor und der Kirchenchor unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl, in Begleitung von Hans Preiß an der Orgel, sorgten für die musikalische Mitgestaltung. Nach dem Gloria verstummte jedoch die Orgel und die Ratschen übernahmen für den Rest des Gottesdienstes die Schellen der Ministranten.

 

In seiner Predigt bemerkte Pfarrer Josef Drexler, dass die drei Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas weitgehend übereinstimmend von der Stiftung der Eucharistie – von der Messe, wie wir Katholiken sagen – beim letzten Abendmahl berichten. Nämlich „dieses Brot ist mein Leib und dieser Wein ist mein Blut, tut dies zu meinem Gedächtnis!“

Der Evangelist Johannes stellt dagegen eine andere Zeichenhandlung Jesu in den Mittelpunkt seines letzten Abendmahls, nämlich die Fußwaschung, denn bei genauer Betrachtung sei Fußwaschung und Eucharistie/Messe ein- und dasselbe, bemerkte Pfarrer Drexler. Dieser Gott erniedrigt sich bis zu den Füßen des Menschen, eines hinfälligen sterblichen Geschöpfs. Auch in dieser Messe wird diese Liebe der Fußwaschung,  diese Liebe bis zur Vollendung, diese Liebe bis in den Tod, für uns immer wieder neu zum Ereignis, so Drexler.

 

Dann kniete sich der Geistliche an den Stufen des Presbyteriums nieder, wo er an den sieben Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft die symbolische Handlung der Fußwaschung vollzog. Sie stehen letztlich stellvertretend für alle Pfarrangehörigen, die der Liebe und Sorge des Pfarrers anvertraut sind, der ein guter Hirte nach dem Vorbild Jesu sein soll, bemerkte der Priester.

 

Ausgewählt waren dabei (in alphabetischer Reihenfolge) Jutta Biebl, Mesnerin und Lektorin der Filialkirche Krailing; Margarete Holzfurtner, Zeitungsreporterin auch in kirchlichen Angelegenheiten und Lektorin der Pfarrei Moosbach; Annerose Kilger, Kommunionhelferin der Pfarrei Prackenbach; Antonie Preisler, Kommunionhelferin, Lektorin, ehemalige Pfarrgemeineratssprecherin von Prackenbach; Arthur Wasner, Lehrer in Ruhe, Lektor und Kommunionhelfer der Pfarrei Moosbach; Hedwig Weber, Kommunionhelferin der Pfarrei Prackenbach; Gerlinde Zweck, Mesner-Kollegin von Mesnerin Thekla Holzapfel, Lektorin, Kommunionhelferin, Seniorenkreisleiterin, ehemalige Pfarrgemeinderatssprecherin von Prackenbach.

Dazu bemerkte Pfarrer Drexler, dass sie weit über ihre genannten Ämter hinaus unserer Pfarreiengemeinschaft jederzeit mit Rat und Tat auf vielfältige Weise zur Verfügung stehen sowie stellvertretend für so manch andere im Einsatz sind, die in unseren Pfarreien oft in ganz unspektakulärer Weise Gott und den Menschen dienen.

Diese Demutsgeste der Fußwaschung wollte Pfarrer Drexler aber auch im Hinblick auf möglicherweise Verfehlungen in seinem Hirtendienst verstanden wissen und bat demütig um Verzeihung.

 

Am Ende des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste vom Hauptaltar zum Seitenaltar getragen und als Zeichen der Trauer der Altar von allen Gegenständen entblößt. Eine Zeremonie, die unbedingt zu Gründonnerstag dazu gehöre, betonte Drexler. Da die Gottesdienste der drei Tage als einer zu sehen ist, wurde am Ende dieses Abendmalsamtes  auch kein Segen erteilt. Anschließend lud er die Gläubigen zur Mitfeier der Ostergottesdienste ein.

In der nach dem Gottesdienst folgenden Anbetung waren die Gläubigen in Gruppen eingeladen, symbolisch für Jesus, Wache zu halten und zu beten.

 

Foto: Fußwaschung v.li. Margarete Holzfurtner (verdeckt), Hedwig Weber, Antonie Preisler, Jutta Biebl, Arthur Wasner, Pfarrer Josef Drexler

Foto zur Meldung: Fußwaschung zu Beginn der drei österlichen Tage – Entblößung des Altars, als Zeichen der Trauer
Foto: Fußwaschung zu Beginn der drei österlichen Tage – Entblößung des Altars, als Zeichen der Trauer

Palmsonntag in der Pfarrei St. Johannes

(20.03.2016)

Moosbach. Mit der Palmweihe am Osterbrunnen wurde in Moosbach die Karwoche eingeleitet. Die Erstkommunionkinder und die Firmlinge sowie viele Gläubige und Kinder versammelten sich um den geschmückten Osterbrunnen, der auch heuer wieder von Agathe und Stefan Obermeier unter Mithilfe von Ludwig Fleischmann mit Girlanden und Ostereiern prachtvoll dekoriert wurde und der von Franz Xaver Pongratz das ganze Jahr über gepflegt wird.

 

Nach dem Glockengeläute erinnerte Pfarrer Josef Drexler an der obersten Stufe des Kirchenaufgangs an die Liebe Jesu, der bis zum qualvollen Tod am Kreuz zu gehen bereit war. Mit Hosianna dem Sohne David habe ihm die Menge in Jerusalem einen jubelndem Empfang bereitet, doch dieser schlug bald um in hasserfülltes Geschrei: „Kreuzige ihn“. Dieser Stimmungsumschwung sollte uns immer wieder und nicht nur am Palmsonntag unter die Haut gehen.

 

Anschließend segnete der Geistliche die mitgebrachten Palmbüschel mit Weihwasser und Weihrauch und in einer Prozession, angeführt vom Kreuz, das Mesnerin Margarete Früchtl für die 33 Lebensjahre von Jesus symbolisch mit 33 roten Nelken geschmückt hatte, bewegten sich die Gottesdienstbesucher zur Kirche, wo zwei Lektorinnen die Leidensgeschichte nach Lukas vortrugen.

 

Pfarrer Drexler dankte zum Schluss allen Gläubigen für die Mitfeier und lud alle ein, die drei Tage der Karwoche mitzufeiern, die am Gründonnerstag mit dem Abendmahl und der Fußwaschung zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft in diesem Jahr um 19.00 Uhr in Prackenbach begangen

wird.

 

Foto: Palmweihe am Osterbrunnen

Foto zur Meldung: Palmsonntag in der Pfarrei St. Johannes
Foto: Palmsonntag in der Pfarrei St. Johannes

Kommunionkinder beteten Kreuzweg auf dem Pfahl

(11.03.2016)

An den jeweiligen Stationen symbolische Gegenstände abgelegt

 

Moosbach/Prackenbach. 21 Kinder der Pfarreiengemeinschaft Moosbach/Prackenbach-Krailing trafen sich am Freitag zusammen mit ihren Eltern bzw. Großeltern, um im Rahmen der Kommunionvorbereitung einen Kreuzweg am Pfahl in Moosbach abzuhalten.

Alexandra van Beek hatte hierfür extra einen kindgerechten, leicht verständlichen Kreuzweg ausgesucht.

 

An den verschiedenen Stationen wurden von den Kindern Texte vorgelesen, die zum Nachdenken anregten und legten dazu ein entsprechendes Symbol ab. Dies war z.B. ein Bild eines traurigen Kindes, das sie vor dem Holzkreuz ablegten zum Zeichen für die Menschen, die allein sind und keine Freunde haben, die ihnen beistehen. Symbolisch für alle traurigen Nachrichten, die sie täglich durch die Zeitungen und das Fernsehen erfahren, hängten die Kinder einen Zeitungsausschnitt ans Kreuz und zum Andenken für alle Mütter, die mit ihren Kindern schwere Zeiten durchleben müssen, zündeten sie eine Kerze an und stellten sie vor das Kreuz.

Auch wir Kinder können anderen das Leben schwer machen, behaupteten sie und legten vor das Kreuz einen Stein und schließlich war eine Blume das Symbol für unseren Glauben an die Auferstehung und unsere Hoffnung über den Tod hinaus.

Nach etwa einer Stunde kamen die Kinder am Kalvarienberg an und nach einem Erinnerungsfoto traten alle, durch den eisigen Wind etwas durchgefroren, den Weg nach Hause an.

Foto zur Meldung: Kommunionkinder beteten Kreuzweg auf dem Pfahl
Foto: Kommunionkinder beteten Kreuzweg auf dem Pfahl

Sehr große Beteiligung am Aschermittwoch beim Gottesdienst

(10.02.2016)

Prackenbach. Zum Gottesdienst am Aschermittwoch begrüßte eingangs Pfarrer Josef Drexler die Gläubigen aus der Pfarrei ganz herzlich. Sein besonderer Gruß galt auch einer Jugendleitergruppe aus der Diözese Passau, welche zur Zeit einige Tage im Jugendhaus in Krailing verweilt.

 

In seinen einführenden Worten zum Aschermittwoch erinnerte der Geistliche daran, dass wir an diesem Tag an unsere Vergänglichkeit erinnert werden und dass wir einmal nach unserem Tod zu Staub und Asche zerfallen. Nur einer kann uns aus dieser Todverfallenheit retten, der allmächtige Gott, der auch Tote wieder lebendig machen kann. Dass er dies kann, hat er an Ostern durch die Auferweckung seines Sohnes Jesus Christus bewiesen. Wir halten auch inne und gedenken der Verunglückten beim tragischen Zugunglück von Bad Aibling und nehmen alle diese Gedankten in diesen Gottesdienst mit hinein, so Pfarrer Josef Drexler. Der Tod kann manchmal sehr nahe sein und so lassen wir uns heute das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen. Nach einer kurzen Predigt mit den Hinweisen auf Fasten, Beten und Almosengeben und der Weihe der Asche traten die Gläubigen vor den Seelsorger und ließen sich das Aschenkreuz zu Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit auflegen.

 

Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Drexler allen für die würdige Mitfeier des Gottesdienstes, dankte für den sehr guten Besuch und wünschte allen eine gute Fastenzeit und der Jugendgruppe aus Passau noch einen angenehmen Aufenthalt in der Gemeinde.

 

Auch in Moosbach fand unter großer Beteiligung ein Gottesdienst mit Aschenauflegung statt. Dazu begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle Gläubigen sehr herzlich, insbesondere alle Erstkommunionkinder und Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing mit ihren Eltern und Angehörigen. Den Grußworten fügte er auch die Senioren von Moosbach und Umgebung an, die sich anschließend zum gemütlichen Beisammensein im Gemeinschaftsraum der Schule zusammen fanden. Zum Schluss des Gottesdienstes dankte er allen Anwesenden für den guten Besuch und wünschte noch eine gute Fastenzeit.

 

Foto vom Gottesdienst in Prackenbach

Foto zur Meldung: Sehr große Beteiligung am Aschermittwoch beim Gottesdienst
Foto: Sehr große Beteiligung am Aschermittwoch beim Gottesdienst

Die Pfarreiengemeinschaft feierte Maria Lichtmess mit Blasiussegen

21 Erstkommunionkinder (13 Pr. + 8 aus Mo.) gaben ihr Kommunionversprechen

 

Moosbach/Prackenbach-Krailing. Am Sonntag feierte Pfarrer Josef Drexler mit der Pfarreiengemeinschaft den Tag der “Darstellung des Herrn“ mit einem feierlichen Gottesdienst, der auch für 21 Kinder, die heuer die 1. Hl. Kommunion empfangen dürfen, ein besonderer Tag bedeutete, als sie sich den Kirchenbesuchern vorstellten.

 

Nach dem der Geistliche die Kerzen der Erstkommunionkinder und weitere Kerzen gesegnet hatte, begrüßte er alle Gottesdienstbesucher je in den beiden Pfarreien sehr herzlich, insbesondere die anwesenden Erstkommunionkinder, die mit Pfarrer Drexler gemeinsam in die Kirche einzogen.

 

In seiner Predigt ging der Seelsorger auf das Sonntagsevangelium ein, bei dem der Evangelist Lukas vom greisen Simeon und Hanna erzählte, die sich ständig im Tempel aufhielten, um den Herrn zu dienten. Diese Begebenheit übertrug der Redner auf seine eigene Kindheit, als er alte Leute kennen lernen durfte, die ihn tief beeindruckten, gerade wegen ihrer lebenslangen Konsequenz und Treue in religiösen Dingen.

Leider erleben unsere Kinder immer weniger Menschen, die in religiöser Hinsicht wirklich konsequent und treu sind. Viele haben sich daran gewöhnt, ihre religiöse Praxis ihrem eigenen Belieben anheimzustellen. So dankte er zum Schluss all jenen Alten, die wegen ihrer unbeirrbaren Konsequenz und Treue in religiösen Dingen den Kindern zumindest die Tür in ein religiöses Leben offenhalten, in das sie früher oder später eintreten können.

 

Anschließend stellten sich die 13 diesjährigen Erstkommunionkinder der Pfarrei Prackenbach-Krailing vor, die dabei ihr Kommunionversprechen gaben. Als Motto ihrer Erstkommunion am 1. Mai haben die Kinder etwas sehr Schönes und zeitloses gewählt, nämlich das „Herz Jesu“ der ganz gewiss in ihren Herzen einen Platz bekommen möchte, so Pfarrer Drexler.

 

Im Lichtmessgottesdienst in Moosbach stellten sich acht diesjährige Erstkommunionkinder den Kirchenbesuchern mit ihrem Kommunionversprechen vor. Als Motto für ihren ganz besonderen Tag an Christi Himmelfahrt am 5. Mai haben sie wie auch in Prackenbach etwas sehr Schönes gewählt, das uns in der Bibel desöfteren begegnet: „Mit Jesus in einem Boot“ und betonte dabei, Jesus wirklich in das Boot eures Lebens zu lassen, darauf kommt es ganz besonders an.

 

Am Schluss der beiden Gottesdienste gab Pfarrer Drexler den Erstkommunionkindern den Blasiussegen und überreichte jedem eine geweihte Kerze. Auch alle übrigen Anwesenden ließen sich von Pfr. Drexler den Blasiussegen geben.

 

In Prackenbach dankte Pfarrer Drexler der Tischmutter Alexandra van Beek und Ulrike Altmann für die Chorbegleitung an der Orgel. Nicht minder herzlich dankte er in Moosbach dem Kinderchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger und Matthias Jänicke sowie der Tischmutter Birgit Schedlbauer.

 

Die Erstkommunionkinder in Prackenbach/Krailing     

Markus Brunner, Ruhmannsdorf                                           

Emily Eggenmüller, Prackenbach                                            

Anna Fischer, Prackenbach                                                            

Michael Gäb, Prackenbach                                                         

Marie Holzapfel, Hagengrub                                                    

Leon Kastl, Igleinsberg                                                                  

Theresa Kolbeck, Grub                                                                   

Simon Kolmer, Schwarzendorf                                                       

Max Mothes, Schwarzendorf

Tim Rücker, Tresdorf

Korbinian van Beek, Prackenbach

Luis Vogl, Rattersberg

Tobias Wolf, Krailing

 

Erstkommunionkinder in Moosbach

Elmar Handels, Moosbach

Jasmin Hof, Moosbach

Tobias Liebl, Moosbach

Fabian Raith, Moosbach 

Anna-Lena Reimer, Voggenzell

Jakob Schedlbauer, Unterrubendorf

Tim Schedlbauer, Moosbach

Lilli Stürmer, Moosbach

Foto zur Meldung: Die Pfarreiengemeinschaft feierte Maria Lichtmess mit Blasiussegen
Foto: Die Pfarreiengemeinschaft feierte Maria Lichtmess mit Blasiussegen

Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

(14.01.2016)

Moosbach. „Genieße jeden Moment und lasse dir von seinem Glanz jeden Tag versüßen“ – Dieser Spruch stand an der großen Schultafel des Gemeinschaftsraumes der ehemaligen Schule, in das Franz Xaver Pongratz die Senioren zum ersten gemütlichen Beisammensein im neuen Jahr eingeladen hatte.

 

Pongratz freute sich sehr, dass sich wieder an die 30 Junggebliebene im schön dekorierten Raum einfanden und hieß alle herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt der PGRSp. Maria Rackl und den Helferinnen, die für das leibliche Wohl sorgten und die Gäste mit Kaffee, Torten und belegten Broten den ganzen Nachmittag verwöhnten und dankte ihnen ganz besonders für ihren ehrenamtlichen Dienst und die Dekoration des Raumes.

 

Bevor Helga Eckl eine Geschichte von der „Todesangst“ vortrug, den eine Frau erlebte, weil sie nicht einschlafen konnte und vom Hundertsten ins Tausende kam, stieß Pongratz mit den Senioren und einem Glas Sekt auf das angebrochene Neue Jahr 2016 an und wünschte ihnen viel Gesundheit und dass alle auch im diesem Jahr wieder die Nachmittage besuchen mögen und alles wieder so bleibt wie bisher.

Anschließend besuchte Franz Mothes aus Schwarzendorf die Senioren, dem Pongratz noch zur Verleihung des Ehrenbriefes herzlich gratulierte. In seiner unvergleichlichen Mundart erzählte Mothes von vielen lustigen und auch tiefsinnigen Anekdoten, vom „Glück“ und von Tornados, die wir aufsteigen lassen, vor „lauter Frieden“. Er erinnerte auch an unvergessliche Erinnerungen über Alois Vogl, seinen ehemaligen Lehrer in Arnbruck, mit dem er freundschaftlich verbunden war.

 

Zum Schluss lud Pongratz für den 10. Februar zum nächsten gemütlichen Nachmittag ein. Dann war für die fleißigen Helferinnen noch aufräumen und putzen angesagt, damit die nächsten Benutzer wieder einen sauberen Raum vorfinden. Auch für diese ehrenamtliche Arbeit gebührt ihnen einmal ein Dankeschön.

Foto zur Meldung: Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag
Foto: Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

Hilfe statt Abtreibung – 1000plus und Pro Femina e.V. helfen in Schwangerschaftskonflikten

(09.01.2016)

Taufe am Jordan- Sternstunde seines Lebens

 

Moosbach/Prackenbach/Krailing. Am dritten Sonntag nach Weihnachten, wenn die Christbäume das letzte Mal angezündet werden, macht die Kirche bei der Betrachtung des Lebens Christi einen großen Zeitsprung von 30 Jahren, erzählt Pfarrer Josef Drexler zum Fest der Taufe Jesu. Denn der Startschuss Jesu bei der Taufe war die Sternstunde seines Lebens, so die Bibelliturgie des Sonntags.

 

Bei dieser Taufe durch Johannes hörte Jesus dieses wunderbare Wort: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden“. So mancher Mensch hätte wohl im Leben eine andere Entwicklung genommen, wenn ihm dieses wunderbare Wort nur öfter von anderen gesagt worden wäre, meinte der Redner in seiner Predigt.

 

Passend zu diesem Thema war bei der Pfarreiengemeinschaft am Wochenende Robert Hampel von ProFemina e.V. zu Gast, der am Ende des Gottesdienstes über das Projekt 1000plus (Hilfe statt Abtreibung) referierte und bei einer Babyflaschenaktion um eine Spende bat, um noch mehr Beratungspersonal einsetzen zu können, die bei Schwangerschaftskonflikten bestmögliche Beratung und konkrete Hilfe anbieten können. Denn schon entgegen der bundesweiten Entwicklung verzeichnet auch der Freistaat Bayern steigende Abtreibungszahlen. Waren es im Jahr 2013 noch 11.886 Schwangerschaftsabbrüche, so sind sie im Jahr 2014 um 1,8 Prozent auf 12.102 angezeigt.

 

Das Ziel des Projekts 1000plus ist es, eine Beratungsstruktur aufzubauen, die jährlich vielen 1000 Frauen im Schwangerschaftskonflikt Hilfestellung bieten. So wurden 2012 im Rahmen von 1000plus insgesamt 1346 Schwangere von zuletzt 13 Beraterinnen aufgeklärt, das von Spenden finanziert wird.

 

Unvorstellbar viele Frauen werden Jahr für Jahr ungewollt schwanger, erklärt Hampel, sind damit verzweifelt und suchen händeringend nach Rat und Hilfe. Ein großer Teil dieser Frauen entscheidet sich für eine Abtreibung – leider mit dramatischen Konsequenzen für die Frauen und die ganze Gesellschaft, bemerkte Robert Hampel von Pro Femina e.V.

 

Die Beratungserfahrung zeigt, dass bei einem Konflikt nie das Kind selber das Problem ist, vielmehr besteht die Schwierigkeit, die eine Schwangere zur Abtreibung drängen, sehr häufig in Beziehungskonflikten, einer finanziellen Notlage oder berufliche Hindernisse, so der Referent.

Mittlerweile erreicht die Beratung von 1000-plus Dankesbriefe oder Internetpostings von Schwangeren und frisch gebackenen Mamis. Sie schreiben, dass sie durch die Beratung ihre eigene freie Entscheidung treffen konnten. So hat eine individuelle Beratung so manchen Frauen wieder Kraft und Mut gegeben, ja zu glücklichen Müttern gemacht.

 

Nach dem Pfarrer Drexler, der die Aktion wärmstens empfahl, den Segen erteilte, verteilte Robert Hampel am Ausgang der Kirche eine zur Spendendose umfunktionierte Babyflasche mit nach Hause, um diese mit einer Spende zu füllen. Die Flaschen werden an einem separaten Gottesdienst wieder eingesammelt.

 

Foto: Mesnerin Margarete Früchtl mit Robert Hampel  

Foto zur Meldung: Hilfe statt Abtreibung – 1000plus und Pro Femina e.V. helfen in Schwangerschaftskonflikten
Foto: Hilfe statt Abtreibung – 1000plus und Pro Femina e.V. helfen in Schwangerschaftskonflikten

Jahresabschlussgottesdienst in Moosbach

(03.01.2016)

Pfarrer Josef Drexler: „Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“

Rückblick und Dankesworte am Jahresschluss

 

Moosbach. Der Jahresschlussgottesdienst am Donnerstag-Abend in der Pfarrkirche St. Johannes wurde von Pfarrer Josef Drexler sehr feierlich gestaltet wobei Pfarrgemeinderatssprecherin  am Schluss der Messfeier an das überaus turbulente Jahr 2015 erinnerte , das wohl als Jahr der Flüchtlingsströme in die europäische und deutsche Geschichte eingehen wird. Schließlich erwähnte sie auch einige Ereignisse aus  Kirche und Pfarrei und sprach Dankeswort an Pfarrer und Mesnerin.

 

Nach dem feierlichen Einzug erwähnte der Geistliche die spiegelglatten Straßen, die  viele Gläubige vom Kirchgang abgehalten haben und  merkte an, dass der Jahresschlussgottesdienst sonst  zu einem der bestbesuchten  Gottesdienste im Kirchenjahr gilt und begrüßte darum  die  Anwesenden ganz besonders herzlich.

 

In seiner Predigt erwähnte Pfarrer Drexler die oft ausgelassene Silvesterparty, wo die Menschen, wenn es auf Mitternacht zugeht,   doch für einen Augenblick ernst werden und inne halten.  Sie erfahren dabei, dass sie dem Strom des Lebens unentrinnbar ausgeliefert sind. Dieses Wissen ist wohl der tiefste Grund, warum sich in der Silvesternacht die Menschen bei der Hand fassen und sich alles Gute wünschen, so als wollten sie sagen „Du bist im Strom des Lebens und des Sterbens nicht allein. Über diese mitmenschliche Solidarität dürfen wir auch den großen Gott mit sich wissen im Boot ihres Lebens und ihres Sterbens.

 

„Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht alleine zu  leben haben, sondern weil Gott es mit uns lebt“ zitierte anschließend der  Redner den Ausspruch von Pater Alfred Delp, der am eigenen Leib erfuhren musste,  dass Gott uns zwar keine bequeme Fahrt auf dem Strom des Lebens versprochen hat, dafür aber seine Solidarität und eine sichere Landung im Hafen seiner Ewigkeit und haltet an Maria, der Mutters des Gottessohnes fest, bat Drexler zum Schluss, denn sie hat in unverbrüchlicher Treue des Lebens zu ihm gestanden und  deshalb zurecht der erste Tag jedes neuen Jahres in besonderer Weise Maria geweiht ist. Sie ist uns  Vorbild und Fürsprecherin in allen Lebenslagen.

 

Zum Schluss des Gottesdienstes erinnerte die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl , angesichts der Flüchtlingsströme an  ein überaus turbulentes Jahr, wobei uns  auch bange Zukunftsfragen quälen. Werden wir unsere christlich geprägte abendländische Kultur nicht einbüßen, angesichts so vieler Menschen, die einer anderen Kultur mächtig sind, meinte sie.  Doch neben Negativen birgt es auch positive Seiten, so Rackl. So ist das Ansehen Deutschlands als ein für alle Menschen offenes Land in aller Welt ungeheuer gestiegen. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges hat die Welt ein anderes Deutschland vor sich, eines in dem viele Menschen auch ehrenamtlich mitanpacken um Flüchtlingen Schutz und Sicherheit bieten. Auch unser christlicher Glaube erlebt angesichts der vielen Menschen anderen Glaubens eine neue Herausförderung und vielleicht ist so mancher für das Christentum zu gewinnen.

 

Anschließend blickte Maria Rackl auf die Pfarrei, in der es im vergangenen Jahr wesentlich ruhiger zuging. Sie erinnerte an die Fertigstellung der langersehnten und heiß diskutierten Kirchenbesuchertoilette, die in Zusammenarbeit der Gemeinde mit vielen freiwilligen Helfern realisiert wurde. Des weiteren konnte die Dorfkapelle in Viechtafell durch Erneuerung des Daches und der Turmverkleidung wieder in Stand gesetzt werden, der Zaun um den Pfarrgarten wurde fertiggestellt und die Gemeindeberatung des Bistums zeigt sich mit dem Fortgang der Pfarreiengemeinschaft sehr zufrieden. Pfarrer Drexler und allen Mitarbeitern sprach  Rackl für das Gelingen ein herzliches Vergelt´s Gott aus  und wünschte allen Gläubigen ein von Gott gesegnetes neues Jahr und lud anschließend auf den Kirchplatz zu Punsch und Stollen ein.

Pfarrer Drexler überreichte sie zum Zeichen der Dankbarkeit in unser aller Namen ein Buchgeschenk, desgleichen auch Mesnerin Margarete Früchtl.

Nach der Aussetzung des Allerheiligsten stimmte der Chor unter der Leitung von Walter Stöger  das „Großer Gott wir loben dich“ an und alle Kirchenbesucher sangen kräftig mit.  

 

Foto: Jahresschluss in Moosbach- Pfarrer Josef Drexler, Maria Rackl und Mesnerin Margarete Früchtl

Foto zur Meldung: Jahresabschlussgottesdienst in Moosbach
Foto: Jahresabschlussgottesdienst

Zum 50. Geburtstag von Pfr. Drexler

(03.01.2016)

Die Pfarreiengemeinschaft gratulierte ihrem Pfarrer zum 50. Geburtstag

Feierliche Gottesdienste am 1. und 2. Weihnachtstag

Auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer übermittelte ein Glückwunschschreiben

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing.  Pfarrer Josef Drexler wollte zu seinem 50. Wiegenfest am 25. Dezember  nicht viel Aufhebens um sich machen, denn  Weihnachten selber, das Hochfest der Geburt Christi erscheint ihm unter allen Festtagen des Kirchenjahres wichtiger denn je in seinem Leben.   Und doch hat es sich die Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing nicht nehmen lassen, ihrem beliebten Seelsorger zu seinem runden Geburtstag herzliche Glückwünsche und Geschenke zu vermitteln, für die er sich überwältigt bei jedem Gratulanten von Herzen seinen Dank aussprach.

 

Sein erster Gottesdienst am Freitagmorgen  war in der Filialkirche in Krailing, wo er alle Kirchenbesucher aufs Herzlichste willkommen hieß. Am Ende des Gottesdienstes, den  der Kirchenchor Krailing mit Ulrike Altmann mitgestaltete, trat Kirchenpfleger Peter Fleischmann in den Altarraum, wo er Pfarrer Josef Drexler  im Namen der Filiale Krailing zu seinem 50. Geburtstag herzlich gratulierte und ihm ein Blumengebinde in den Kirchenfarben überreichte.

„Wir feiern heute die Geburt Christi, bemerkte der Kirchenpfleger in seiner Ansprache.  Vor 50 Jahren kam auch in Bodenmais zur Weihnachtszeit ein Junge auf die Welt. Fast wie bei Jesus, war seine Jugend eher unscheinbar. Nach einer Lehre in der Bank merkte dieser, dass ihn Gott zu anderen Diensten berufen hat. Nach seinem Studium wurde Pfarrer Drexler zum Priester geweiht und ist nun seit September 2014 für die Pfarreiengemeinschaft Moosbach- Prackenbach mit Krailing seelsorgerisch tätig. Für diese seine nicht leichte Aufgabe wünschte Fleischmann im Namen der Filiale zum Geburtstag alles Gute, Gottes Segen und vor allem Gesundheit.

 Auch die Ministranten gratulierten ihrem Pfarrherrn  zu seinem Wiegenfest  und weil er ein großer Blumenliebhaber ist, übergaben auch sie  einen  Strauß weißer Rosen.  

 

Um 22.15 Uhr feierte Pfarrer Drexler an diesem hochheiligen 1. Weihnachtsfest seine zweite Messe, die ganz besonders feierlich gehalten  war. Die Kirche erstrahlte in festlichem Glanz, als der Geistliche in die Kirche einzog und nach der Begrüßung mit den Moosbacher Gläubigen das Messopfer feierte. Dabei überraschte der Kirchenchor den Zelebranten mit einer von Chorregenten Walter Stöger eigens komponierten und arrangierten  Messe zu Ehren des Kirchenpatrons Johannes dem Täufer, die er Pfarrer Josef Drexler zur Vollendung seines 50. Lebensjahres gewidmet hat.

Das „Lateinische Ordinarium“ wurde In einmaliger Manier  vorgetragen vom Bläser-Quartett Schönbrunn, Lukas Kallup (Tenor) ,  Ulrich Walter Stöger (Bass) und der Orgel. Verantwortlich für den Chor waren Ulrich Stöger und Matthias Jänicke unter der Gesamtleitung von Walter Stöger.  

 

Lesung und Fürbitten trugen zwei Lektorinnen vor, wobei die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl speziell zum Geburtstag von Pfarrer Drexler Fürbitten wählte, in dem sie um Stärke durch die Kraft des Kreuzes bat und die Gottesmutter um ihren schützenden Mantel für den Priester erflehte.

 

Am Schluss des Gottesdienstes gratulierte Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl stellvertretend für die ganze Pfarrei Moosbach Pfarrer Drexler ganz herzlich, wünschte stete Gesundheit und Gottes Segen. Obwohl er nicht groß feiern wollte, sprach sie ihm im Rahmen des Gottesdienstes Vergelt´s Gott für sein seelsorgerisches Wirken aus und dass Gott ihm weiterhin die Kraft gibt, die nicht leichte Aufgabe in der Pfarreiengemeischaft bewältigen zu können.

 

Kirchenpfleger Frank Hornberger schloss sich seiner Vorrednerin an und gratulierte im Namen der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates und der gesamten Pfarrei ganz herzlich zum 50., wünschte alles Gute und überreichte ein Weihnachtsstern-Bäumchen, behängt mit vielen Umschlägen, sicher mit etlichen Euros zu seiner Verwendung.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl ließ es sich nicht nehmen und fuhr zum Ehrentag des Pfarrers nach Moosbach, um ihm ganz herzlich alles Gute zu wünschen. „Es ist ein Segen, zu wissen, meinte er, dass es Menschen wie Sie gibt, lieber Herr Pfarrer: Aufrichtige Zuhörer, Trostspender, Hoffnungsbringer und Vermittler von Gemeinschaft und Liebe.  Sie sind ein wahres Glück für unsere Gemeinde, bemerkte Eckl! So wünschte er ihm für sein neues Lebensjahr alles erdenklich Gute und Gottes Beistand auf all seinen Wegen. Neben einer Urkunde und einer weißen Orchidee hatte Eckl noch ein spezielles Einkoch-Buch für den leidenschaftlichen Marmeladenhersteller dabei,  damit er sich noch weitere Tipps  zur Herstellung seiner leckeren Süßspeisen holen kann.

 

Als letzter Gratulant trat Hermann Fleischmann in den Altarraum und gab in seiner ihm eigenen originalen Mundart ein selbst verfasstes Gedicht zum Besten. Er sprach nicht nur vom großen Festtag Weihnachten, den man heute feiert, sondern „a an besten Pfarrer vo ganz Bayern“. Und weil er koa große Feier mog an sein 50. Jubel-Ehrentag, wollte er trotzdem von Herzen gratulieren. Er tat dies im Namen der ganzen Vereine und weil der Hochwürden  nicht viel Wert auf Geschenke legt, darum hätten alle Vereine zamazoit, dann kann er sich selber schenga wos eam gfoit, so der Redner.  Vielleicht an Automat zum Obst eikocha, a Buidl oder an Kaffeeautomat. Oder aber a Haushälterin de wia guad kocht und nebenbei no an Garten mocht. Oder aber hätte er gehört, dass er vielleicht für das Kirchen-WC noch eine Verwendung hätt.

Aber des hätt´s doch net braucht, dad´Rackl Marl aiz sog´n. Doch bei aller Bescheidenheit, lieben Menschen mocht ma hoit gern a Freid. Doch was man  nicht kaufen kann, meinte Hermann, des ist Zeit, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Dies wünschte zum Schluss der Hochzeitslader  und Gottes Segen heit und allawei und dass ma ihn noch lange hob´n derfan in der Pfarrei.

 

Am 26. Dezember, dem  Tag des Hl. Stephanus war Pfarrer Josef Drexler zur Feier des Gottesdienstes am 2. Weihnachtsfeiertag  wieder zu seinen Schäflein in der Pfarrei St. Georg in Prackenbach unterwegs. Dieser Gottesdienst, den der Kirchenchor unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl in einmaliger Manier mitgestaltete, wurde  zu einem beeindruckenden Festtag. An diesem 2. Weihnachtsfeiertag begeht die Kirche des ersten Märtyrers Stephanus und ist zum Weltgebetstag für  für e die verfolgten Christen geworden, bemerkte Pfarrer Drexler eingangs.

Auch am Ende des Gottesdienstes wollte es  die Pfarrei Prackenbach als  drittes Mitglied der Pfarreiengemeinschaft   nicht versäumen, ihrem geschätzten Pfarrseelsorger Josef Drexler zu seinem 50. Wiegenfest zu gratulieren.

So trat  die Pfarrgemeindratssprecherin Margit Eidenschink und Kirchenpfleger Ferdl Klement an den Altar, wobei die Sprecherin ein von ihr verfasstes Gedicht  zum Besten gab.  „50 Jahre sind sie gesegnet vom Herrn und ihre Mitmenschen haben sie gern“ sprach sie in ihrem Laudatio. Für den Herrgott sind sie ein Licht geworden, drum schenken wir ihnen symbolisch dieses Licht, das leuchte hell in ihr Gesicht, sprach Eidenschink weiter und Klement übergab dem Jubilar ein wunderschönes Kerzenglas, von Michaela Zweck eigenhändig gestaltet.  Meisterhaft bemalt wurde das Glas mit den beiden Kirchen von Prackenbach, Moosbach und Krailing.

Von der Taufe bis zum Requiem, das Licht wird stets an der Seite des Menschen stehen, selbst wenn wir eines Tages vor den Herrgott schreiten und hoffen, dass auch wir ein Lichtlein finden und die Todesschwelle überwinden. Und quälen Sorgen sie in ihrer Zeit, so bringt der Schein wieder Heiterkeit, meinte die Sprecherin weiter und zünden sie die Kerze an, sie sind nicht allein, es leuchtet ja ihr Lichterschein. Schließlich wünschte sie in ihren Versen noch viele gesunde und glückliche Jahre, denn sie sind in unserer Gemeinde einfach unentbehrlich, bemerkte sie  und wünschte noch zum 50. nur das Beste.

Auch Kirchenpfleger Ferdl Klement übermittelte schließlich dem beliebten Seelsorger im Namen der Kirchenverwaltung die besten  Glück und Segenswünsche und „viel Glück und viel Segen“, stimmte abschließend der Chor an und alle Kirchenbesucher sangen kräftig mit.

 

Mit herzlichem Gruß übermittelte auch Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg seinem Mitbruder Pfarradministrator Josef Drexler Glück und Segenswünsche zum runden Geburtstag wobei er ihn in seinen Zeilen mit einem Wort aus dem Kolosserbrief in seinem Einsatz zum Wohl der Menschen und zur Ehre Gottes  weiter bestärkte.

 

Foto: 1 – Bürgermeister Andreas Eckl, Maria Rackl, Hermann Fleischmann, Pfarrer Josef Drexler, Walter Stöger, Frank Hornberger, Margarete Früchtl

Foto zur Meldung: Zum 50. Geburtstag von Pfr. Drexler
Foto: Gratulanten in Moosbach

Christmette in Moosbach

(03.01.2016)

Christmette in der Pfarrkirche St. Johannes

Mesnerin Margarete Früchtl trug das Friedenslicht in die Kirche und Maria Rackl sprach besinnliche Worte dazu 

 

Moosbach. In der Pfarrkirche St. Johannes wurde in einer feierlichen Christmette an die Geburt Jesu Christi vor gut 2000 Jahren erinnert. Noch bevor Pfarrer Josef Drexler mit 14 Ministranten in die noch angedunkelte Kirche einzog, brachte Mesnerin Margarete Früchtl in einer Laterne das Licht von Betlehem in die Kirche. „Weihnachten ist der Sieg des Lichtes über die Nacht“, bemerkte   die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl  und meinte: „Dieses Licht, das von Betlehem über das Bistum und die Dekanate in die verschiedenen Pfarreien getragen wurde, kann uns  alle erhellen“, so Rackl in ihren besinnlichen Worten.

 

Herzlich begrüßte Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher in der vollen Kirche und ein wunderschöner Christbaum auf der rechten Seite des Hochaltars warf ein mattes Licht in  die Kirche.    Jesus Christus ist   in seiner Menschenfreundlichkeit  vom Himmel herabgestiegen  und wir sollen bereit sein, seinem Leben zu folgen, sagte er einleitend.

 

Eingestimmt wurden die Gläubigen mit dem Lied „Heilige Nacht“ durch den Kirchenchor und  mit eindrucksvollen Gesängen gestaltete er den Gottesdienst, während Tanja Jänicke-Stöger mit einer Solo-Passage auf ihrer Querflöte eingangs  der Christmette den würdigen Rahmen verlieh.

    

Pfarrer Drexler verband das  Evangelium  mit einem Krippenspiel,  bei dem  Maria (Lea Köppl) und Josef (Bastian Gregori) von hinten in die Kirche einzogen und  das Jesuskind  in die bereitgestellte Krippe an den Stufen des Altarraums legten.  Dann kam ein  Engel (Lena Nickl) herbei und weitere eilten herzu, um dem Jesuskind zu huldigen und alle stellten sich um die Krippe, wo sich schon einige Hirten niedergelassen hatten. Auch der Geistliche gesellte  sich dazu, während alle Gläubigen gemeinsam „ zu Betlehem geboren“ anstimmten.  

 

Um eine wirklich tiefe Erfahrung von Weihnachten zu machen, bemerkte  Pfarrer Drexler in seiner Predigt, führt kein Weg daran vorbei , dass auch wir uns mit unserem Menschsein auseinandersetzten zu haben. Zu vieles stürmt auf uns Heutige ein und zu Vieles lassen wir auf uns einstürmen, das dazu angetan ist, uns  nicht der Größe und des Elends, der Höhen und Tiefen und zuletzt des Todes bewusst zu werden.  Wir bleiben oft an der Oberfläche hängen und lassen oft nur das Angenehme unseres Menschseins an uns heran,  meinte der Geistlich. Bei Unannehmlichkeiten und Schwere, Krankheit und Tod fragen wir uns dann „ wie kann ein Gott, der uns doch angeblich liebt, das zulassen?“ Menschen, die eine wirklich tiefe weihnachtliche Erfahrung gemacht haben, fragen so nicht. Jedes Kirchenjahr lädt uns darum ein, dass wir uns mit unserem Menschsein in das Menschsein Jesu einklicken.

 

Zum Schluss der feierlichen Christmette bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen, die dazu beigetragen haben, diesen Gottesdienst so schön zu gestalten. Es sind dies vor allem die Mesnerin, die Ministranten, den Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger, den Kindern des Krippenspiels unter der Leitung von Bettina Eckl, die  Kath. Landjugend für das Schmücken des wunderschönen Christbaums und allen ehrenamtlichen Mitarbeitern.  

Schließlich wünschte er allen ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreis der Familie und gedachte auch der Verstorbenen, die man in diesem Jahr zu Grabe tragen mussten.

Nach dem Segen wurde es dunkel im Gotteshaus, nur der Christbaum verströmte sein funkelndes Licht und aus aller Munde erklang das vertraute Lied  von Franz Xaver Gruber „Stille Nacht“.   

 

Foto: 1 – Josef und Maria zogen mit dem Jesuskind durch die Kirche und legten es in die Krippe

2 – Krippenspieler mit Pfarrer Josef Drexler

3 – Friedenslicht wird von der Mesnerin Margarete Früchtl und Maria Rackl vorgestellt

[Christmette in Moosbach]

Foto zur Meldung: Christmette in Moosbach
Foto: Christmette in Moosbach

Der Bergler Gsang gestaltete Rorate

(03.01.2016)

Der Bergler Gsang gestaltete Rorate

„Auf da Welt soll´s friedle wern, hoit´s doch zam, habts euch doch gern“

 

Moosbach.  Der Bergler Gsang, eine Gruppe mit drei Frauen und einem Mann hat am Sonntag, den Gottesdienst zum vierten Advent musikalisch mitgestaltet. Und welches Instrument würde am besten zur Begleitung der besinnlichen und zarten Advents- und Weihnachtslieder besser passen, als die Zither, mit der Erika Rabenbauer schon viele Menschen erfreute.

 

Pfarrer Josef Drexler, der das Rorate zelebrierte, begrüßte die Kirchenbesucher, von denen die Pfarrkirche fast voll besetzt war. „Gott selber wird kommen, er zögert nicht“ bemerkte er, wenn gleich wir vielleicht noch zögern – vielleicht ist noch nicht Platz für seine Menschwerdung, meinte er?.

 

„Wir sagen euch an, den lieben Advent“ sangen die Gläubigen dann, während die Mesnerin die vierte Kerze am Adventskranz entzündete und anschließend der Bergler Gsang „in Nacht und Dunkel liegt die Erd, verloren ist das Paradeis“ anstimmte. Bevor der Geistliche die Frohbotschaft von Evangelist  Lukas verkündete, bei dem  Maria zu ihrer Base Elisabeth aufbricht, sang die Gruppe ein sehr zärtliches Lied von „Ave Maria“.

In seiner Ansprache zum 4. Advent erwähnte Drexler Maria, die damals mit Jesus schwanger ging und ihn zu den Menschen gebracht hat. Heute sollen wir es sein, die mit Jesus schwanger gehen und ihn zur Welt zu den Menschen bringen. Ja es ist heute eine wirklich schwere Last, die Herzen der Mensch aufzuschließen, damit sie diesem Kind in sich Raum und Herberge geben, so Pfarrer Drexler.

Das Ergebnis der alljährlich vor den Feiertagen stattfindenden Umfrage was wir denn an Weihnachten überhaupt feiern, sei nach wie vor frustrierend, behauptet der Redner. Fast niemand hat mehr eine Ahnung davon, dass in diesem Kind von Betlehem Gott selber Mensch geworden ist. Maria hat sich das alles sehr viel kosten lassen, bemerkte der Geistliche. Für sie begann ein dornenvoller Weg, bis hin zur armseligen Geburt des Kindes in einem Viehstall, was wir alljährlich zu Weihnachten in unseren Wohnzimmern feiern können. Doch Gott hat das Tragen dieser schweren Last belohnt, wie es so schön in dem Lied heisst: „Da haben die Dornen Rosen getragen“.

 

Im Verlauf des Rorates erfreuten dann die Bergler die Zuhörer mit verschiedenen herrlichen Liedern wie: „du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte“.., „der Engel begrüßet Maria“ und  „wie bist du worden klein“..  Weiter ließen sie zur Kommunion ein altes sehr zartes Lied erklingen: „Aus fernen längst vergangnen Tagen erklingt ein heilig Liedchen mir, das ich von Mutter lieb getragen, so selig sanft hinauf zu dir – Jesu Kindlein komm zu mir, mach ein frommes Kind aus mir… und  so manchem wurde es sicher ganz warm ums Herz bei dem Gedanken,  wie lange er dieses wunderschöne Lied nicht mehr gehört hat?

 

Mit „Mei wia schö is eatz dö Zeit“  und  „auf der Welt soll´s friedli wern, hoits doch zam, habt euch gern gern“  beschloss die Gruppe den wunderschönen Gottesdienst  und Pfarrer Josef Drexler dankte ihnen im Namen aller für die sehr stimmungsvolle Gestaltung des Rorates  und lud alle Gläubigen zum Besuch der kommenden Weihnachtsgottesdienste ein.

 

Foto: Erika Rabenbauer, Siglinde Weindl, Edeltraud Straub, Josef Höcherl.

Foto zur Meldung: Der Bergler Gsang gestaltete Rorate
Foto: Der Bergler Gsang

Adventfeier bei den Moosbacher Senioren

(21.12.2015)

Adventfeier der Moosbacher Senioren

Geldsegen aus dem Erlös der 900-Jahrfeier

 

Moosbach. Weihnachtlich ausgeschmückt war der Gemeinschaftsraum im ehemaligen Schulhaus, als sich fast 40 Junggebliebene zu einer adventlichen Feier einfanden, zu der Franz Xaver Pongratz eingeladen hatte.

Dazu konnte er auch Bürgermeister Andreas Eckl, Pfarrer Josef Drexler und die PGR-Sprecherin Maria Rackl begrüßen. Auch die unentbehrliche Hausmusik Lieselotte Vogl hatte diesmal mit Sandra Eckl eine Verstärkung mitgebracht, welche den ganzen Nachmittag immer wieder mit schönen Weihnachtsliedern aufwarteten. Pongratz wollte es eingangs nicht versäumen, seinen Helferinnen für das Schmücken des Raumes und die Bewirtung der Senioren zu danken sowie den Bäckerinnen für die leckeren Kuchen.

 

Bürgermeister Eckl, der schon letzte Woche die Senioren in Prackenbach-Krailing besuchte,   begrüßte auch die Moosbacher Senioren sehr herzlich und lobte die Helferinnen für die wunderschöne Dekoration und dankte ihnen für ihre ständige Arbeit  zum Wohle der Senioren. Er lobte  auch Pongratz für seinen Einsatz als Seniorenbeauftragter der Gemeinde und überreichte ihm einen symbolischen Scheck über 500,- € aus dem Erlös der 900-Jahrfeier zu der jährlichen Spende der Gemeinde an Weihnachten und erwähnte es dankend, dass die Senioren beim Fest fleißig vertreten waren.  Im Namen der Senioren bedankte sich Pongratz,  die es mit kräftigem Applaus bedachten.

Im Laufe des Nachmittags hatte Eckl auch für jeden Anwesenden ein persönlichen Geschenk in Form eines Apfelgelee für alle Senioren  parat, das seine Freundin Manuela hergestellt hatte.

 

Dann gedachte man des Verstorbenen Ludwig Fleischmann, der beim letzten Seniorentreff noch unter ihnen war und der 37 Gemeindebürger, die in diesem Jahr das Zeitliche segneten.

„Af Weihnachten wieder an Weihnachten denga“ erzählte Marianne Vogl in ihrer Geschichte und berichtete  später vom Weihnachtsschmuck aus Stroh. Maria Rackl hatte wieder ein Gedicht von Amalie Miethaner mitgebracht, wo sie von Weihnachten schrieb  und mit dem frommen Wunsch endete: „ es soll auch wieder auf Erden Friede werden. Schließlich meinte Helga Eckl in ihren Zeilen, dass „ heit die Menschen so vui ham und doch so arm san“.

 

Pfarrer Drexler hatte für alle Senioren ein Kripperl mitgebracht und meinte in seinen Gedanken,  das Sterben ansprechend, mit der Zeit das Leben unweigerlich endet, dich auch  Gott hat unser vergängliches Leben auf sich genommen, darum brauchen  nicht Mutterseelen allein sterben, denn das ewige Licht leuchtet allen. Zum Schluss dankte er allen Helferinnen und Pongratz  namentlich für ihren  Einsatz zum Wohle der Senioren.

 

Nach dem alle Anwesenden mit einem warmen Leberkäs versorgt waren, wünschte Pongratz allen noch eine friedvolle Advents- und Weihnachtszeit und für das neue Jahr alles Gute und die Senioren verweilten noch einige Zeit bei guter Unterhaltung.

Foto: 1 – BM Eckl mit Franz Xaver Pongratz bei der Scheckübergabe

2 – Pongratz, Bürgermeister, Maria Rackl und Pfarrer Drexler

3 – Lieselotte Vogl und Sandra Eckl

4 – Pfr. Drexler verteilt Kripperl an die Senioren

5 – BM verteilt Apfelgelee       

[Adventsfeier]

Foto zur Meldung: Adventfeier bei den Moosbacher Senioren
Foto: Adventfeier bei den Moosbacher Senioren

Adventfeier beim Frauenbund

(21.12.2015)

Das Wort das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht

Gedenkgottesdienst und adventliche Feier beim Kath. Frauenbund

 

Moosbach/Altrandsberg. Zu einer vorweihnachtlichen Feier hatte der Frauenbund seine Mitglieder ins Gasthaus Laumer in Altrandsberg eingeladen. Sie begann mit einem Rorate in der Schlosskirche für die verstorbenen Mitglieder,  wo Pfarrer Johannes aus Harrling mit Diakon Martin Peintinger einen Gottesdienst sehr feierlich gestalteten und Martin Peintinger mit einer beeindruckenden Predigt zum Tag der unbefleckten Empfängnis Mariens aufwartete. Die katholische Kirche feiert dieses Fest am 8. Dezember, neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens am 8. September und wird als das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Mariens bezeichnet.

 

Im Gasthaus Laumer begrüßte Irmi Meindl vom Vorstandsteam Altrandsberg neben fast 35 Mitgliedern die Geistlichen sowie Lieselotte Vogl, die mit ihrer Gitarre immer wieder weihnachtliche Lieder anstimmte.

Den besinnlichen Teil gestalteten einige Mitglieder vom Vorstandsteam zunächst mit einer Weihnachtsgeschichte und stellten dann bei einigen geistlichen Impulsen Überlegungen an, was für uns eigentlich der Advent bedeutet. Advent, merkten sie an,  das ist Sehnsucht nach Geborgenheit und erfülltem Leben, Hoffnung  und Vertrauen den Weg zur Mitte gehen.   

 

Denn auf unserem Lebensweg stellen sich immer wieder Zeiten ein, in denen wir traurig sind und uns verlassen fühlen. Trost, Geborgenheit und Halt, das war wohl auch die Sehnsucht des Volkes Israel.  Damals traten Propheten auf, als Boten von Gottes Wort. Diese Wort von Propheten Jesaja gilt auch noch heute, in dem es heisst: das Volk das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht.

 

Bei anschließender guter Unterhaltung bei Glühwein und Plätzchen trat der Nikolaus als angekündigte Überraschung in den weihnachtlich geschmückten Raum, der an jedes Mitglied einen gebastelten Engl übergab.  Außerdem hatte er noch zwei weitere Geschenke im Namen des Frauenbundes zu verteilen. Nämlich eine Spende von 150,- € für die Toilettenanlage in Moosbach, die er an Pfarrer Josef Drexler übergab. Weitere 150 ,- € gingen an Martin Peintinger für  den Kauf der  Osterkerze in der Kirche in Altrandsberg.

Ein Vergelt´s Gott zollte Hedwig Plötz anschließend  an Pater Johannes und Diakon Martin Peintinger für die Feier des schönen Gottesdienstes und nicht zuletzt Pfarrer Drexler für die Hilfeleistung das ganze Jahr über. Sie erwähnte dankend die Hausmusik Lieselotte Vogl und allen Frauen, die sich beim Adventkranzbinden zu Verfügung gestellt haben dankte den Tannenzweig-Lieferanten. Schließlich  erwähnte sie auch dankend das Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit und wünschte noch eine friedvolle Adventszeit, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.

Auch Martin Peintinger  und Josef Drexler bedankten sich für die Geldspende und wünschten dem Frauenbund noch alles Gute.  

 

Als nächsten Termin lud Plötz am  13.Januar um 19.00 Uhr zum Essen nach Fichtental zum Geheimdip ein. Die Mitglieder sind Essen und Getränke-frei. 

 

Foto: 1 – Ein Teil vom Vorstandsteam mit Geistlichkeit – Irmi Meindl, Hedwig Plötz, Pfarrer Drexler, Martin Peintinger, Pater Johannes und Marianne Laumer

 

Foto zur Meldung: Adventfeier beim Frauenbund
Foto: Adventfeier beim Frauenbund

Der Volkstrauertag ist und bleibt ein Tag der Erinnerung, er bewahrt die Toten vor dem Vergessen

(15.11.2015)

Gottesdienste und Gedenkfeiern in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing

 

Prackenbach. Die erste offizielle Feierstunde des 1919 gegründeten Volkstrauertags fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt, als der damalige Reichstagspräsident Paul Löbe in seiner Rede einer feindseligen Umwelt den Gedanken an Versöhnung und Verständigung gegenüberstellte.

 

Mit Gottesdienst und Gedenkfeiern wurde auch in der Gemeinde Prackenbach am Volkstrauertag der gefallenen und vermissten Kameraden der beiden Weltkriege gedacht und an den Kriegerdenkmälern zur Erinnerung Kränze niedergelegt.

Mit großen Abordnungen nahmen die Vereine an den Messopfern in Prackenbach und Moosbach teil, die Pfarrer Josef Drexler zelebrierte und zur Begrüßung bemerkte, dass wir auch angesichts der Tatsache traurig sein sollten, dass die hochzivilisierten Menschen bis heute kein probates Mittel gegen den Krieg und Gewalt gefunden haben.

 

In seiner Predigt gedachte Pfarrer Drexler nicht nur der Gefallenen und Vermissten, sondern wollte in seiner Predigt an einen Priester erinnern, dem man zu seiner Zeit wegen seiner treuen Befolgung des Wortes Gottes nicht nur Hindernisse in den Weg legte, sondern sogar zu Tode brachte. Es war Karl Kramer, der unter anderem von 1906 bis 09 als Kooperator in Prackenbach eingesetzt war. Er kam wegen der Antikirchlichen Schulpolitik mit dem NS-Regime in Konflikt. In seinem letzten Brief 1945 schrieb er, „dann muss ich halt auch beten wie unser Heiland „Vater nicht mein, sondern dein Wille geschehe“.

 

In der Ansprache an den Kriegerdenkmälern in Prackenbach und Moosbach erinnerte Bürgermeister Andreas Eckl an die schlimmsten Zeiten in der deutschen Geschichte der beiden Weltkriege. Er gedachte der Soldaten und der getöteten Zivilisten und auch der vielen Gefallenen, welche die Gemeinde Prackenbach zu beklagen hat. Er schloss auch die mit ein, die unter dem Tod ihrer Angehörigen litten.

Eckl bemerkte zudem, dass wir an diesem Tag nicht vergessen sollen, um wie vieles unsere Welt menschlicher und lebenswerter wäre, wenn es gelingen könnte, Terror, Gewalt und Krieg zu vermeiden. Die schrecklichen Ereignisse von Paris an diesem Wochenende bestätigen wieder einmal, dass wir von einer Welt ohne Terror und Gewalt noch weit entfernt sind, so Eckl.

 

Der Bürgermeister sprach auch die aktuellen Bilder der derzeitigen Flüchtlingsströme an, sie zeigen, dass ein Friedensprozess manchmal stockt und immer wieder des Anstoßes bedarf. Er erinnerte an jene, welche des anderen Glaubens Opfer der Gewaltherrschaft wurden und appellierte an die Umstehenden, die Geschehnisse im Gedächtnis und im Herzen zu bewahren. Denn der Volkstrauertag will versucht, den Toten eine Stimme zu geben, die auch heute noch Gehör finden kann.

Als Symbol für diesen Gendenktag legte er im Namen der Gemeinde Prackenbach einen Kranz nieder.

Stellvertretend für alle anwesenden Vereine in Prackenbach legte Erwin Holzapfel vom Krieger- und Reservistenverein als Zeichen der Verbundenheit und des Dankes einen Kranz nieder. Vergessen wollte er dabei nicht derer, die ihr Leben für Volk und Vaterland geopfert haben, denn 70 Jahre Frieden muss alle Tage neu verteidigt werden. Er dankte allen für die Teilnahme, insbesondere Pfarrer Drexler für das Messopfer. Nicht vergessen wollte er die Kameraden der Bundeswehr, die in den Friedensmissionen ums Leben kamen oder gefallen sind. Dier Tag soll uns Mahnung sein, dass der Friede auch heute noch Opfer verdient.

 

Während die Vereine Salutierten und Böller krachten, ließen zum Schluss die Pfahlspatzen den guten Kameraden“ und das Deutschlandlied erklingen.

Abschließend dankte auch der Vorsitzende des KuSV Moosbach Stefan Obermeier, Pfarrer Drexler für den Gottesdienst, Bürgermeister Eckl für die mahnenden Worte, der Wache, dem Böllerschützen und der Musikkapelle. Auch in Krailing gedachte man beim Vorabendgottesdienst am Samstag der Toten und Vermissten der Weltkriege.

 

Foto: 1. Bürgermeister A. Eckl, Stefan Obermeier und Pfarrer Drexler, Wache: Heinrich Raith, Manfred Schlecht, Alfred Höcherl

Foto zur Meldung: Der Volkstrauertag ist und bleibt ein Tag der Erinnerung, er bewahrt die Toten vor dem Vergessen
Foto: Der Volkstrauertag ist und bleibt ein Tag der Erinnerung, er bewahrt die Toten vor dem Vergessen

Interessanter Vortrag über den Alltag im BRK-Seniorenheim Zandt und Berufschancen

(12.11.2015)

Abwechslung und Entspannung  steigern die Lebensqualität – Heimleiter Herbert Ehrl referiert

 

Moosbach/Prackenbach. „Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Ein Lichtlein wie ein Stern so klar, es wird dir leuchten immer dar.“ Diesen Hoffnungsschimmer versucht Roswitha Rudzinski in ihrem Gedicht den Bewohnern des Seniorenheims Zandt zu geben, die dort liebevoll betreut werden und durch die tägliche Abwechslung die Steigerung ihrer Lebensqualität erfahren.

 

Zur Gemeinschaftsveranstaltung am Donnerstag, veranstaltet von der Kath. Erwachsenenbildung Regen, der Pfarrgemeinden Moosbach und Prackenbach, des FB Moosbach-Altrandsberg und der MMK-Moosbach konnte der Bildungsbeauftragte Josef Ettl, der schon 10 Jahre Bildungsabende in der Pfarrei organisiert, neben Pfarrer Josef Drexler, die Pfarrgemeinderatssprecher sowie Kirchenpfleger von Moosbach und Prackenbach knapp 40 Besucher begrüßen unter anderem auch den Referenten Herbert Ehrl, dem man in seinem interessanten Vortrag anmerkte, dass er mit Leib und Seele in seiner Aufgabe zum Wohl der Heimbewohner und auch seiner Mitarbeiter aufgeht.

 

Herbert Ehrl, der im Auftrag der KEB bzw. Josef Ettl im Gasthaus Kerscher über das BRK-Seniorenheim Zandt referierte, merkte an, dass das Haus mit seinen 95 Betten (davon 41 Einzelzimmer) derzeit bis auf den letzten Platz belegt sind und deren Bewohner 50 bis 100 Jahre alt sind. Zentraler Mittelpunkt in dieser beliebten Einrichtung sind die Bewohner, wobei der Rüstige als auch der Pflegebedürftige auf seine persönlichen Belange abgestimmten Pflegeplan professionell, personelle und medizinische Betreuung erhält. Im Mittelpunkt dürfen nicht etwa Checklinsen von Prüfstellen stehen, sondern jeder einzelne Bewohner mit seinen ganz konkreten Bedürfnissen und Befindlichkeiten, merkte der Referent an.

 

Ehrl stellte anhand eines Jahresablaufs dar, wie man im Seniorenheim Menschen mit ganz unterschiedlichen Handikaps gerecht werden könne. Großen Wert legt man dabei auf respektvolle Begegnung, persönliche Zuwendungen und umfangreiche Angebote.  In Zeiten von „Fachkräftemangel“ hält Ehrl nichts von Jammer, sondern von offensiven Strategien, um an interessierte Menschen ranzukommen.

Auch die regionale Politik sehe er hier gut aufgestellt, etwa wenn es z.B. um die Altenpflegeausbildung von spanischen Schülern gehe, oder Kooperationen mit unseren tschechischen Nachbarn. Auch in der eigenen Region lohne es sich, sich direkt an Mittel- und Realschulen zu wenden und dort eigene Projekte zu starten, meinte der Referent. Bezahlung und Aufstiegschancen seien nach Ehrl´s Ansicht längst nicht mehr Aspekte gegen eine Entscheidung für einen pflegerischen Beruf. Vieles könne oder müsse verbessert werden, aber das Image der Pflege sehe er grundsätzlich besser, als es oft gerne dargestellt werden. Jedenfalls habe die Ausbildung eigener Mitarbeiter hohe Priorität im Seniorenheim Zandt, betonte Ehrl. Dazu erklärte eine anwesende Mitarbeiterin des Seniorenheims auf die Frage, welche Voraussetzungen für die Ausbildung zur Altenpflegerin erfüllt werden müssen. Eine dreijährige Ausbildung setzt mittlere Reife oder ein qualifizierten Abschluss voraus, erklärte diese. Darnach sind auch Aufstiegsmöglichkeiten gewährleistet.

 Insgesamt arbeiten 82 Mitarbeiter in der Senioreneinrichtung, von denen viele natürlich in Teilzeit beschäftigt sind. Immer stärker müsse dabei laut Ehrl darauf eingegangen werden, wie die einzelne Mitarbeiterin Familie und Beruf „unter einen Hut bringen könne“.

 

Mit vielen Fotos aus dem Alltag im Seniorenheim gelang es zudem Ehrl, die aufmerksamen Teilnehmer durch ein ganzes Jahr in der Einrichtung zu führen- Bilder etwa vom „Neujahrs-Anblasen“, von Geburtstagen, Schulanfang und Grillfest, Ernte- und Oktoberfest, auch ein Angehörigenabend, Weihnachtsfeier bis hin zu Sylvester, wobei die Bewohner dabei je nach individuellen Möglichkeiten eingebunden werden. Begegnungen mit möglichst vielen unterschiedlichen Menschengruppen tragen für alle Beteiligten zusätzlich zur Bereicherung bei und deshalb sehe sich das Seniorenheim Zandt als offenes Haus. Eine Bereicherung für alle sind die Besuche von Kindergartenkindern aber auch von Schülern, die Leben ins Haus bringen und über die sich die Heimbewohner sehr freuen.

 

Auf die Frage eines Teilnehmers, wie man feststellen könne,  welches Heim gut oder schlecht ist, gab Ehrl die Antwort: „Schauen sie sich die Heime an, gehen sie auch einfach ohne Termine hinein oder besuchen sie Verwandte oder Bekannte im Heim. Lassen sie auf sich wirken, wie man ihnen begegnet. Noch sicherer ist es, wenn sie sich in einem Heim ihrer Wahl ehrenamtlich engagieren, wo sie feststellen können – wie werden sie geschätzt oder können sie mitreden?“

 

Josef Ettl bedankte sich zum Schluss bei Herbert Ehrl für die interessanten Ausführungen und meinte, dass man auch in jungen Jahren an solche Dinge denken sollte und übergab ihm ein Präsent.

Auch Pfarrer Drexler war positiv angetan von dem Vortrag und überreichte dem Referenten einige selbstgemachte Marmeladen.

 

Foto: Josef Ettl, Herbert Ehrl, Pfarrer Josef Drexler

Foto zur Meldung: Interessanter Vortrag über den Alltag im BRK-Seniorenheim Zandt und Berufschancen
Foto: Interessanter Vortrag über den Alltag im BRK-Seniorenheim Zandt und Berufschancen

Stimmungsvolle Martinsfeier unter dem Kalvarienberg

(10.11.2015)

„Guter Gott, schenke unseren Herze Freude und Liebe“

 

Moosbach/Prackenbach. Es war einfach traumhaft, diese malerische Kulisse am Fuße des Kalvarienberges, wo sich am Platz vor dem Hl. Grab, ausgeleuchtet von vielen Windlichtern, der Kindergarten St. Johannes mit Pfarrer Josef Drexler am Dienstag-Abend eine stimmungsvolle Andacht zu Ehren des Hl. Martin ausrichtete und viele Besucher aus Prackenbach, Moosbach und Umgebung an der Feier teilnahmen.

 

Nicht nur sämtliche Kinder der beiden Kindergärten aus Prackenbach und Moosbach waren erschienen, auch die Schulkinder mit ihrer Lehrerschaft und sogar Bürgermeister Andreas Eckl mit Freundin Manuela mischten sich unter die vielen Besucher.

 

„Hoch über uns die Sterne“ sangen zunächst die Kinder, die sich dann mit den Erwachsenen in einem langen Zug, angeführt vom Martinsreiter Selina Kastl, auf der Dorfstraße zum Pfahl bewegten, vorsorglich abgesichert von der Feuerwehr.

Pfarrer Josef Drexler hieß alle Kinder und Erwachsene herzlich willkommen und bemerkte, dass der Hl. Martin vor über 1000 Jahren gelebt hat und die Verehrung für ihn ungebrochen sei. Er habe in dieser langen Zeit einen Platz in den Herzen der Menschen erhalten, so Drexler und durch seine Liebe und Warmherzigkeit hat er ein Beispiel gegeben, das sogar über den Tod hinaus reicht.

In seinem Evangelium erinnerte Drexler an die Worte Jesu, als dieser zu den einen sagte: „Ich war hungrig und durstig und ihr habt mich versorgt oder zu den anderen meinte: ihr habt mir nicht zu Essen gegeben: denn, was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

 

Es schloss sich von Moosbacher Kindergartenkindern aufgeführtes Martinspiel an, das sie sehr gekonnt vorführten. Es handelte von Schaulustigen, die sich um einen armen Mann scharen, der erschöpft und frierend auf dem Boden liegt. St. Martin kommt vorbei und erkennt die Situation und sagt „dieser Mann ist in Not“. Obwohl alles was er am Leib trug, dem Kaiser gehörte und die Schaulustigen meinten, er vergreife sich an fremden Eigentum, entschloss sich Martin, dem armen Mann zu helfen und zerteilte seinen Umhang und hüllte den Mann mit der leinen Hälfte ein. Dieser steht auf und mit tausend Dankesworten zieht er von Dannen.

 

Nach den Fürbitten der Kinder und dem gemeinsamen Vater unser dankte Pfarrer Drexler den Kindern ganz herzlich für ihr Spiel und den Erzieherinnen für die Einstudierung, der Martinsreiterin Selina Kastl, den vielen Menschen für ihr Kommen sowie der Feuerwehr für die umsichtige Hilfe.

 

Nach dem Segen des Seelsorgers und dem Lied des Kindergartens: „Tragt in die Welt nun ein Licht“ marschierten sie über den Pfahl und die Voggenzellerstraße zurück zum Kindergarten, wo der Elternbeirat mit den Erzieherinnen mit Glühwein, Kinderpunsch, Kuchen und einer Brotzeit aufwarteten.

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle Martinsfeier unter dem Kalvarienberg
Foto: Stimmungsvolle Martinsfeier unter dem Kalvarienberg

Große ehrenamtliche Aktion für eine Kirchen- und Friedhofbesuchertoilette

(06.11.2015)

14 Personen beteiligten sich 200 Stunden an dem Gemeinschaftswerk

 

Moosbach. Nur neun Wochenenden dauerte die Bauzeit des neuen WC´s, das neben der Leichenhalle unterhalb des Moosbacher Friedenhofs von Ehrenamtlich tätigen Bürgern entstand, was bereits seit Allerheiligen von Kirchen- und Friedhofbesuchern dankend angenommen wird.

 

Zu dem Bau einer Toilette im Kirchen- bzw. Friedhofbereich kam es, als immer wieder von einigen Kirchenbesuchern der Wunsch eines WC´s geäußert wurde, so dass der Bauhofmitarbeiter Ludwig Fleischmann, ein zudem sehr engagierter Moosbacher Bürger, aktiv wurde. Mit ein paar Verantwortlichen der Pfarrei wurde das Thema aufgegriffen und ein vorläufiger Plan erstellt.

 

Bereits ein Jahr zuvor hat man durch die Initiative von Fleischmann bei der Restaurierung der Friedhofmauer - in weiser Vorsehung - einen Kanal zum früheren Abstellraum neben dem Leichenhaus gelegt, wo jetzt das WC untergebracht ist.

 

„Gesagt- getan“ so wurde der Plan in die Tat umgesetzt, natürlich nicht ohne die Rücksprache mit Bürgermeister Andreas Eckl, Pfarrer Josef Drexler, Kirchenpfleger Frank Hornberger und einigen Verantwortlichen. Die Kosten der Baumaterialen werden von  Sponsoren übernommen, die nicht genannt werden wollen, so Ludwig Fleischmann.

 

14 Moosbacher Bürger stellten sich auf Anfrage von Fleischmann sofort zur Verfügung, die ihre Arbeitskraft in ca. 200 Stunden ehrenamtlich zur Verfügung stellten, so dass der gut 5 Quadratmeter große Raum mit Waschbecken, Toilette und Pissoir Behindertengerecht fertiggestellt war.

 

Da die Gemeinde zuständig ist für Leichenhaus und Friedhof und mit der Kirche als Träger fungiert, zeigte sich Bürgermeister Eckl wohlwollend an der Aktion im WC bis zur Solenoberkante genehmigt wurde. Auch die Toilettenpflege wird im Rahmen der Leichenhausreinigung vom Träger erledigt.

 

Das WC kann Tagsüber und bei Gottesdienstzeiten benutzt werden, das heißt, auch Friedhofbesucher können tagsüber die Gelegenheit wahrnehmen. Über einen Schalter an der Eingangstür des WC´s kann der Raum geöffnet werden.

 

Die Verantwortlichen bedanken sich nun sehr herzlich bei den ehrenamtlichen Helfern, Spendern und bei denen, die noch mit einem Geldbetrag die gelungene Arbeit unterstützen. Für die ehrenamtlichen Helfer gibt es in den nächsten Tagen ein Abschlussessen.

 

Foto: Ludwig Fleischmann (Initiator), Bürgermeister Andreas Eckl, Frank Hornberger (Kirchenpfleger), Pfarrer Josef Drexler

Foto zur Meldung: Große ehrenamtliche Aktion für eine Kirchen- und Friedhofbesuchertoilette
Foto: Große ehrenamtliche Aktion für eine Kirchen- und Friedhofbesuchertoilette

Dank für die Ernte des Jahres

(27.09.2015)

Die Pfarrgemeinde St. Johannes feierte das alljährliche Erntedankfest

 

Moosbach. Wie jedes Jahr versammelten sich auch in diesem Jahr wieder die örtlichen Vereine mit ihren Erntegaben, um in einem feierlichen Kirchenzug zusammen mit Pfarrer Josef Drexler, den Ministranten und der Kapelle Fleischmann zum Dankgottesdienst in die Kirche einzuziehen, wobei Glockengeläut und Orgelspiel den Einzug umrahmte. Von der Landjugend geschmückte Erntekrone und ein riesiger Brotlaib zierte den Altarraum, der sich nach der Gabenprozession als reich geschmückter Erntealtar präsentierte.

 

Pfarrer Drexler war sehr erfreut über die zahlreichen Kirchenbesucher und begrüßte insbesondere die kirchliche und politische Gemeinde sowie die Vereinsmitglieder, die zusammen gekommen waren, um Gott für die Gaben des Jahres zu danken.

 

In seiner Predigt erwähnte Drexler den Sommer 2015, der wohl einer der trockensten in den letzten Jahrzehnten war und meinte, dass die Landwirte wohl heuer weniger Grund hatten, Gott für die Erträgnisse aus Wiese, Wald und Feld zu danken. Und trotzdem haben wir Grund, Gott zu danken, so der Geistliche. Denken wir an den zweiten Weltkrieg, der vor 70 Jahren endete und wir seit 70 Jahren Frieden haben. Ein Geschenk, für das wir einstimmen sollen in den Lobpreis Gottes – „Herr wir danken dir“.

Ein zweites Ereignis in wenigen Tagen ist der 3. Oktober, wenn sich zum 25. Mal die Wiedervereinigung jährt, was nicht zuletzt ein Verdienst des polnischen Kardinals Wojtyla auf dem Papstthron war. Noch so wunderbare Ereignisse sowohl in der weiten Welt als auch bei uns gibt es, bemerkte der Redner und erwähnt dankbar, dass der langgehegte Wunsch nach einer gemeindlichen Toilette nun doch in Realisierung ergriffen ist, dank des mutigen Anpackens einiger beherzter Menschen. Auch und gerade für diese einfachen Dinge danken wir, schloss er seine eindrucksvolle Predigt.

 

Vor der Gabenbereitung brachten dann die Vereine in einer Prozession ihre Erntegaben an den Altar: Blumen, gefüllte Einkaufskörbe, Feld- und Gartenfrüchte, Obst, Hopfen und Malz und zuletzt Brot und Weintrauben. Dabei sprach eine Lektorin die passende Meditation.

 

Bevor Pfarrer Drexler allen seinen Segen erteilte und der Chor das „Großer Gott wir loben dich“ anstimmte, bedankte sich der Seelsorger bei den Kirchenbesuchern für die Mitfeier, dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger für die musikalische Umrahmung. Er honorierte auch die Zubereitung der Dinkel- und Kürbissuppe von Mesnerin Margarete Früchtl und Gabi Schedlbauer für den Verkauf von Dritte Welt Waren, dessen Erlös dem ehemaligen Dekan Josef Renner in Ghana zu Gute kommt.

 

Foto: Pfarrer Drexler am Altar

Foto zur Meldung: Dank für die Ernte des Jahres
Foto: Dank für die Ernte des Jahres

Der Ausflug in den Bayernpark war Spitze

(12.09.2015)

Moosbach/Prackenbach. Am letzten Samstag fand im Pfarreienverband Moosbach-Prackenbach-Krailing der Ministrantenausflug zum Bayernpark statt. Pfarrer Josef Drexler hat dazu nicht nur die Ministranten aus den drei Kirchengemeinden, sondern auch den Kinderchor von Prackenbach und Moosbach eingeladen.

 

Schon früh morgens machten sich 47 Kinder und Jugendliche sowie 10 Betreuer auf den Weg. Für das leibliche Wohl sorgten bestens der Pfarrgemeinderat Prackenbach und Moosbach, wobei fleißige Hände auf der Fahrt und im Park selbst Wurstsemmeln, deftige Salate, leckere Kuchen und feines Gebäck anboten.

Im Bayernpark hatten die Kinder und Jugendlichen den ganzen Tag viel Spaß und Aufregung, zumal auch das schöne Wetter für Stimmung sorgte. Die Kleinsten konnten klettern und hüpfen, rutschen und reiten und alles unter wachsamen Auge der Familienoberhäupter. Auf Wunsch können hier auch einige Attraktionen sogar in langsamen Tempo fahren und wer es besonders ruhig angehen lässt, der fährt mit Mama und Papa, Oma und Opa mit dem großen Raddampfer um den schönen Bayerpark-See. Alles in allem war es eine tolle und aufregende Sache, dass die Kinder so schnell nicht mehr vergessen werden.

Ausgepowert aber glücklich kamen die Teilnehmer um 19.00 Uhr wieder zuhause an, wo sie von den Eltern in Empfang genommen wurden.

Pfarrer Drexler bedankte sich bei allen Helfern, die zum guten Gelingen dieses Ausfluges beigetragen haben.

 

Bild: Gruppenfoto mit Pfarrer Drexler

Foto zur Meldung: Der Ausflug in den Bayernpark war Spitze
Foto: Der Ausflug in den Bayernpark war Spitze

Der ehemalige Schulleiter Alois Vogl starb mit 81 Jahren

(04.09.2015)

Der Familie ein liebevoller und fürsorglicher Mann und Vater – im öffentlichen Leben gewissenhaft und voller Tatendrang

 

Moosbach. Eine überaus große Trauergemeinde nahm am Freitag Abschied vom ehemaligen Schulleiter Alois Vogl aus Moosbach, der nach einem erfüllten und mit großem Tatendrang bereicherten Leben von seinem Schöpfer abberufen wurde in die Ewigkeit.

 

Vor dem Requiem, das der ehemalige Pfarrer Erwin Zach mit den Konzelebranten Pfarrer Josef Drexler und Reinhold Kargl aus Bad Neustadt an der Saale, einem Cousin von Alois Vogl, zelebrierte und der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger mit einigen Liedern aus der Schubertmesse mitgestaltete, erwiesen die vielen Trauergäste dem Verstorbenen die letzte Ehre und bekundeten den Angehörigen ihre Anteilnahme. Am Ende des Gottesdienstes würdigten in ihrem Nachruf Schulleiter Ulrich Stoltmann vom Staatlichen Schulamt Regen, Bürgermeister Andreas Eckl, Hans Weiß vom BLLV Kreisverband Viechtach die Verdienste von Alois Vogl. Auch große Abordnungen der freiwilligen Feuerwehr, des Vereins für Gartenbau und Landespflege, des Sport- und Schützenvereins aus Moosbach nahmen an der Trauerfeier teil und sprachen der Familie ihr Mitgefühl aus.

 

Pfarrer Josef Drexler bemerkte in seiner Begrüßung, dass wir zusammen gekommen seien, dem Verstorbenen mit der Trauerfeier den letzten Liebesdienst zu erweisen, um ihn dann zu bestatten wobei Pfarrer Zach anmerkte, dass er auf Wunsch des Verstorbenen und auf Grund der jahrelangen Verbundenheit das Requiem zelebriere und betonte, dass das Eingangslied aus der Schubertmesse einen besonderen Grund hätte, denn das Ehepaar Vogl habe bei ihrer Trauung vor 54 Jahren auch dieses Lied gewählt. Die Lesung trug Ludwig Holzapfel, ein Neffe von Alois Vogl vor. Das Evangelium verkündete Pfarrer Reinhold Kargl.

 

Ans Evangelium anknüpfend, in dem Jesus zu den Jünger sagte, dass er ihnen vorausgehe, um einen Platz für sie zu bereiten, seien Worte des Abschieds aber auch der Hoffnung, die diesen Tag kennzeichnen, betonte Pfarrer Zach in seiner Trauerrede an. Dann blickte er auf das Leben von Alois Vogl zurück von der Geburt vor 81 Jahren in Wolfersdorf, bis er schließlich über verschiedene Stationen zur Schule nach Moosbach kam und hier seine Lebensaufgabe und seine neue Heimat fand.

In der jahrelangen Zusammenarbeit habe er Alois Vogl als einen guten und respektvollen Schulleiter erlebt, der immer vor für die Anliegen der Religionslehrer war.

Auch am Leben in der Pfarrgemeinde nahm Vogl Anteil, so Pfarrer Zach. Er übernahm oft unentgeltlich den Aushilfsdienst des Mesners und hatte nicht nur für die Kirche, sondern auch für die Menschen in Not vor Ort und in der Welt ein offenes Herz und eine offene Hand, wofür er ihm ein dankbares Vergelt´s Gott zollte. Dabei war seine Frau Marianne, mit der er 54 gemeinsame Jahre teilte, der ruhende Pol im Leben von Vogl. Sie habe in den letzten Jahren, als eine schwere Krankheit das Leben Vogl´s bedrohte und er mit einer bemerkenswerten Kraft und Stärke dagegen ankämpfte, sich mit Tochter Elisabeth um ihn gesorgt. Es war ihr Trost, dass er begleitet von der Tochter friedlich eingeschlafen ist. Mit der Hoffnung, dass Alois Vogl Christus auf dem Weg der Auferstehung gefolgt ist und für ihn im Haus des Vaters eine ewige Wohnung bereitet ist, mögen die Worte des Eingangsliedes gelten: „Du bist´s , der meinen Wegen ein sichres Ziel verleihet und Erd und Himmel weihet zu süßem Heimatland.“

 

Im Auftrag des Staatlichen Schulamtes im Landkreis Regen zeigte Schulleiter Ulrich Stoltmann von der Grundschule Prackenbach, der zwar mit Alois Vogl keine gemeinsame berufliche Zeit hatte, die wichtigsten Meilensteine aus dem beruflichen Leben Vogl´s auf, der von 1947 bis 1953 in Straubing das Abitur erlangte. Nach zwei Jahren Lehrerbildungsanstalt legte er 1955 die 1. Lehramtsprüfung ab. Anschließend war Alois Vogl an verschiedenen Volksschulen eingesetzt bis ihm 1964 an der Volksschule Moosbach das Amt des Schulleiters übertragen wurde. Nachdem man 1973 die Grundschule Moosbach mit Krailing in die Volksschule Prackenbach eingliederte, wurde Hauptlehrer Vogl zum Konrektor ernannt und wurde 1981 als Nachfolger von Rektor Kaaden wieder Schulleiter.

Es folgte im Jahre 1995 der Schulhausneubau in Prackenbach, als Vogl noch den Umzug in den Neubau organisierte. Nach 33 Jahren Schulleiter, davon acht Jahre als Stellvertreter, ging Alois Vogl am 31.7.1997 in den verdienten Ruhestand.

Stoltmann würdigte Vogl auch als guten Ratgeber in seiner Anfangszeit, der auch nach seiner Pensionierung gerne noch an schulischen Festen teilnahm und im Kollegenkreis immer Interesse an schulischen Themen zeigte. „Die Schulfamilie nimmt in Dankbarkeit und Trauer Abschied von ihrem ehemaligen Schulleiter Alois Vogl, schloss Stoltmann seine Rede und wünschte der Familie viel Kraft und Zuversicht, um über den schmerzlichen Verlust hinwegzukommen“.

 

„Erfüllt von aufrichtiger Trauer begleiten wir unseren langjährigen Schulleiter auf seinem letzten Weg“, begann Bürgermeister Andreas Eckl seine Rede. Der Tod kam für alle doch plötzlich, obwohl man wusste, dass er schon länger durch Krankheit schwer gezeichnet war.

Eckl hob anerkennend den Tatendrang, die Korrektheit und ein höchstes Maß an Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein hervor, die Vogl´s Arbeit kennzeichneten. "Wenn wir an die damalige Schulzeit denken, müssen wir feststellen, dass sie prägend war für das spätere Leben, wo unser Schulleiter einen großen Teil mit beigetragen hat", bemerkte er.

 

Neben dem Schulbetrieb war Vogl auch von 1967 bis 1978 Kassenverwalter der damaligen Gemeinde Moosbach, wobei Eckl die große Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit Vogl´s hervorhob. Auch an der Gemeindepolitik war Vogl 30 Jahre im Gremium vertreten und hat seine Meinung zum Wohl der Bürger eingesetzt. Stellvertretend für die Gemeinde Prackenbach bedankte sich Bürgermeister Eckl für die Verdienste, die Herr Vogl für sie einbrachte. Eingeschlossen sei damit das Mitgefühl für alle Angehörigen und insbesondere für seine Ehefrau und die ganze Familie.

 

Auch der BLLV trauert um sein langjähriges Mitglied Alois Vogl, der 59 Jahre aktiv dem Verband treu war, betonte Hans Weiß in seiner Traueransprache und hob die Verdienste um Alois Vogl um den BLLV Kreisverband Viechtach hervor, der 30 Jahre das Amt des Kassiers inne hatte. Er zeichnete sich aus durch Korrektheit und war auch nach seinem Ausscheiden noch bis 2013 als Kassenprüfer tätig.

Er liebte das gesellschaftliche Leben des Verbandes wie Weihnachtsfeiern, Pensionistentreffen und dergleichen. Für seine Verdienste bedankte sich Weiß im Namen des Verbandes für die langjährige Treue.

 

Als letzter Redner trat Schützenmeister Hermann Fleischmann an den Ambo und sprach im Namen der vier Vereine der Familie sein tiefstes Mitgefühl aus.

Nicht nur die Vereine sondern auch das ganze Dorf haben unserem Verstorbenen viel zu verdanken, so Fleischmann, denn er war ein Mann, der sich in allen Belangen für das Gemeinwohl der Bevölkerung eingesetzt hat, ohne einen Dank zu erwarten, wobei auch der Humor nicht zu kurz kam. „Ab und zu braucht´s a reinigendes Gewitter dann wird die Luft wieder klar und rein“ waren manchmal Vogl´s Worte, an die Hermann Fleischmann immer wieder denken muss – denn nach Regen folgt immer wieder Sonnenschein.

Alois Vogl hinterlässt in den Vereinen schmerzliche Lücken, sprach Fleischmann weiter: so war er seit 1964 Mitglied der FFW, war Gründungsmitglied des Gartenbauverein seit 1997 und war bis zuletzt ein treuer Gartler, denn der Garten war seine große Leidenschaft.

Beim SV Moosbach gehörte Vogl auch seit 1968 zu den Gründungsmitgliedern, war 1968 – 1973 1. Vorsitzender, bis 1986 3. Vorsitzender und Schriftführer, anschließend bis 1988 Kassier und von 1990 bis 1993 2. Vorstand. In Anbetracht seiner Verdienste wurde Vogl vom SV zum Ehrenmitglied ernannt.

Nicht zuletzt war Alois Vogl 32 Jahre ein beliebter und geschätzter Schützenbruder. Bei der Fahnenweihe 1968 hielt er die Festrede und war von 1997 bis 2009 ein zuverlässiger Kassenwart. So zollte ihm Fleischmann im Namen aller Vereine ein herzliches Vergelt´s Gott für all sein Tun und Schaffen.

Dem Wunsch des Verstorbenen entsprechend versprachen die Redner, statt Blumen- oder Kränzen eine Spende an den Kinderhort „Tür zur Hoffnung“ (www.mame-sy.com) in Mauretanien zu geben.

 

Mit dem Marienlied „Wunderschön prächtige, hohe und mächtige“ endete die Trauerfeier und die Vereine, die Geistlichkeit, die Familie und die übrigen Trauergäste begleiteten die Urne mit Alois Vogl, die Ludwig Fleischmann von der Feuerwehr trug, zur vorbereiteten Grabstätte, wo nach den Gebeten von Pfarrer Erwin Zach die Urne in die geweihte Erde versenkt wurde.

Als schon fast alle Trauergäste den Friedhof verlassen hatten, trat Franz Mothes zu der Familie ans Grab und trug treffende Verse zum Ableben von Alois Vogl vor und sprach ihm ein herzliches Vergajtsgott aus: … denn recht gern denk ma mia äuwei no z´ruck an dö Zeit mit dir, eant in Arnbruck. Bist a guada Lehra g`wen, ganz jung a no und ajtz bist uns in d´Ewigkeit voro... Do eant´n kemm´ma wieder zamm.. heb uns a Platzerl aaf, dass´mas glei fina , mia, deine oit´n Arnbrucker Schui-Kina“.

Foto zur Meldung: Der ehemalige Schulleiter Alois Vogl starb mit 81 Jahren
Foto: Der ehemalige Schulleiter Alois Vogl starb mit 81 Jahren

Kapuzinerpater Arul verlässt seinen vierwöchigen Wirkungskreis als Urlaubspfarrer

(30.08.2015)

Moosbach/Prackenbach/Krailing. Am letzten Augustwochenende hat Pater Arul in der Pfarreiengemeinschaft Moosbach/Prackenbach-Krailing seine letzten Gottesdienste gefeiert, wo er sich für Pfarrer Josef Drexler als Urlaubsvertretung zur Verfügung gestellt hatte.

Beim Vorabendgottesdienst am Samstag in Krailing und am Sonntag in Prackenbach dankte ihm Reiner Vogl bzw. die Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink mit einem kleinen Präsent.

In seiner zuvorkommenden und liebenswürdigen Art sei er sehr gut aufgenommen worden und mit seinen guten Sprachkenntnissen fand er überall Anschluss. Mit vielen guten Wünschen für die Zukunft vor allem Gesundheit und Gottes Segen verabschiedete man ihn und wie Gott will, sei er auch für ein weiteres Jahr herzlich willkommen.

 

Die Pfarrgemeinderatssprecherin von Moosbach Maria Rackl zollte am Schluss des Gottesdienstes Pater Arul ein herzliche Vergelt´s Gott für seine Aushilfe aus. „Sie haben mit uns schöne Gottesdienste gefeiert und ihre Sprache und ihr freundliches Wesen kamen sehr gut bei uns an,“ so Rackl. Für die Zukunft wünschte sie ihm vor allem Gesundheit und Gottes Segen und überreichte ihm ein kleines Präsent und die Kirchengemeinde bekräftigte es mit Applaus.

 

In herzlichen Worten bedankte sich Pater Arul anschließend bei allen, die ihn in den vier Wochen wohlwollend unterstützt haben. Namentlich bei Mesnerin Margarete Früchtl mit Familie, Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und Kirchenpfleger Frank Hornberger, bei den Nachbarinnen Lieselotte Kerscher und Marianne Altmann und nicht zuletzt bei den Ministranten, die in dieser Zeit ihren Dienst verrichteten.

„Bleiben wir im Gebet verbunden, meinte er und denken sie auch an mich,“ bat Pater Arul.

Auch in Prackenbach und Krailing bedankte er sich für freundliche Aufnahme und Unterstützung in den vier Wochen und wünschte für die Zukunft alles Gute.

 

Foto: Pater Arul mit den Ministranten und vo. re. Margarete Früchtl und Maria Rackl

Foto zur Meldung: Kapuzinerpater Arul verlässt seinen vierwöchigen Wirkungskreis als Urlaubspfarrer
Foto: Kapuzinerpater Arul verlässt seinen vierwöchigen Wirkungskreis als Urlaubspfarrer

Kapuzinerpater Arul (OFMCap.) vertritt in der Pfarreiengemeinschaft Pfarrer Josef Drexler im Monat August 2015

(02.08.2015)

Moosbach-Prackenbach-Krailing. Der Kapuzinerpater Arul hat am Sonntag seinen ersten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes in Moosbach und St. Georg in Prackenbach gehalten.

 

Er stammt aus Südindien aus dem Bundesstaat Tamil Nadu. Zur Zeit weilt er in Belgien an der Catholic University in Leuven und arbeitet dort an seiner Doktorarbeit in Philosophie. Im Monat August vertritt der Pater Josef Drexler, welcher seinen verdienten Urlaub angetreten hat und wohnt im Pfarrhof in Moosbach und ist dort unter der Telefonnummer des Pfarramtes Moosbach 09944/560 erreichbar.

In Prackenbach stellte er sich mit den Ministranten nach dem Gottesdienst am Altar zu einem Erinnerungsfoto.

Foto zur Meldung: Kapuzinerpater Arul (OFMCap.) vertritt in der Pfarreiengemeinschaft  Pfarrer Josef Drexler im Monat August 2015
Foto: Kapuzinerpater Arul (OFMCap.) vertritt in der Pfarreiengemeinschaft Pfarrer Josef Drexler im Monat August 2015

Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes

(19.07.2015)

Moosbach. Zum Gedenken an den Hl. Christophorus, dem Schutzheiligen der Fahrzeuge und deren Lenker, dessen Gedenktag die Katholische Kirche am 25. Juli begeht, hatten sich am Sonntag am Parkplatz und entlang der Pfarrhofstraße die PKW´s aneinander gereiht, um den Segen für ihre Fahrzeuge in Empfang zu nehmen, den Pfarrer Josef Drexler nach dem Gottesdienst vom Herrgott für sie erbat. Ein Zeichen, dass doch ein Großteil der Bevölkerung auf Hilfe und den Segen von Oben vertraut.

 

Mit einem Ministranten trat der Geistliche auf die Straße und besprengte die Autos einzeln mit Weihwasser. Anschließend wurden geweihte Aufkleber von Papst Benedikt XVI verteilt.

Um das Leben vom Hl. Christophorus, den man vor seiner Taufe „Offerus“ nannte, ranken sich viele Legenden. So sollte er an Stelle eines Fährmannes Reisende über einen Fluss tragen und diesen Dienst als den Willen Gottes ansehen.

Eines Tages nahm er ein Kind auf die Schulter, um es über den Fluss zu tragen. Doch das Kind, das er zunächst als sehr leicht empfand, wurde immer schwerer und er meinte: „Kind, du bist so schwer, als hätte ich die Last der ganzen Welt zu tragen“. Am Ufer angekommen sagte das Kind: “Du hast Christus getragen und von jetzt an sollst du Christophorus - Christusträger - heißen.“

 

Foto: Pfarrer Drexler bei der Segnung

Foto zur Meldung: Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes
Foto: Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes

Pfarrer Josef Drexler kann heuer sein 15-jähriges Priesterjubiläum begehen

(06.07.2015)

„Meine Stärke und mein Lied ist der Herr“ - Pfarrgemeinderat Moosbach und Prackenbach/Krailing gratulierte

 

Moosbach/Prackenbach. Am Sonntag, dem 14. im Jahreskreis, als Pfarrer Josef Drexler in der Pfarrkirche St. Johannes wieder einen sehr feierlichen Gottesdienst zelebrierte, durfte er am Schluss des Gottesdienstes überraschender Weise Glückwünsche vom Pfarrgemeinderat Moosbach und Prackenbach/Krailing für sein 15-jähriges Wirken im Weinberg des Herrn entgegen nehmen.

 

Pfarrer Drexler wurde am 1. Juli 2000 im Dom zu Regensburg von Bischof Manfred Müller zum Priester geweiht. Zur Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag treffen sich am Montag die sieben Priester zu einem Weihekurstreffen und einer Hl. Messe in Köfering bei Regensburg, wo ein Priesterkollege als Pfarrer wirkt.

 

Pfarrer Drexler ist in Bodenmais geboren und studierte in Passau Theologie. Nach einer Kaplanstelle in Bad Kötzting betreute er noch drei Pfarreien bis man ihm im Sept. 2009 die Pfarrstelle in Moosbach übertrug und seit knapp einem Jahr die Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing mit großem Engagement betreut.

 

Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl gratulierte im Namen des Pfarrgemeinderates und der ganzen Pfarreiengemeinschaft Pfarrer Josef Drexler zu seinem 15-jährigen Priesterjubiläum mit Gesundheitswünschen und Gottes Segen.

„Wir bitten Gott, dass er ihnen die Kraft gibt, noch viele Jahre ihre jetzt nicht leichte Aufgabe unserer Pfarreiengemeinschaft zu bewältigen, meinte sie. Rackl bedankte ihm auch für die schönen Gottesdienste und wünschte für die nächsten Jahre weiterhin ein harmonisches und gutes Miteinander und überreichte ein kleines Geschenk.

 

Margit Eidenschink, Pfarrgemeinderatssprecherin von Prackenbach/Krailing erwähnte die doppelte Arbeit seit knapp einem Jahr und merkte an, dass man seine Dienste sehr zu schätzen weiß. „Sie stehen den Menschen in jeder Situation bei und versuchen es recht zu machen, wenn es auch manchmal ihre Kräfte übersteigt“, bestätigte sie. Eidenschink erwähnte seine wertvollen Predigten mit den vielen guten Gedanken, welche die Menschen mit nach Hause nehmen können. Ein Zeichen der Beliebtheit besteht schon darin, dass bereits zwei Busse sich für den Pfarrausflug angemeldet haben.

Die Sprecherin erwähnte auch, dass die Pfarrgemeinde Prackenbach mit Moosbach ein Stück weiter zusammengewachsen ist und man sieht dies als eine sehr positive Entwicklung.

Als kein Freund für lange Reden, der sich selber immer im Hintergrund halten will, gratulierte sie Pfarrer Drexler im Namen der Pfarrgemeinde Prackenbach/Krailing für seine 15 Jahre aufopfernden Priesterdienst und wünschte noch viele gesunde und glückliche Jahre. “Bitte vergessen sie nicht, ihnen selber auch Gutes zu tun“, war schließlich ihr Wunsch und übergab ihm ein kleines Blümchen aus Gottes Garten.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl ließ es sich nicht nehmen, nach Moosbach zu kommen, um Pfarrer Drexler für 15 Jahre Priestertum zu gratulieren, der sich in den sechs Jahren für die Bürger einsetzte. Dank, Lob und Anerkennung übermittelte er im Namen der Gemeinde und er hoffe, dass wir weiterhin so gut zusammen arbeiten. Als kleines Präsent übereichte er ihm ein Bild mit den drei Gotteshäusern von Moosbach, Prackenbach und Krailing.

 

Nach den Laudatios der drei Sprecher spendeten jeweils die Kirchenbesucher kräftigen Applaus. Pfarrer Drexler überwältigt von der Gratulation bedankte sich sehr herzlich und erwähnte noch einmal, dass er damals in der Pfarrei Moosbach so wohlwollend und so gut aufgenommen wurde und er trage den Wunsch, in der Pfarreiengemeinschaft weiter zu machen. Schließlich erwähnte er dankend  Ferdl Klement für die große Hilfe in der Pfarrei Prackenbach. Dann entließ er die Gläubigen mit dem feierlichen Wettersegen.

 

Foto: Pfr. Drexler mit BM Andreas Eckl

Foto zur Meldung: Pfarrer Josef Drexler kann heuer sein 15-jähriges Priesterjubiläum begehen
Foto: Pfarrer Josef Drexler kann heuer sein 15-jähriges Priesterjubiläum begehen

3. Evangelium auf dem Kalvarienberg

(04.06.2015)

Fronleichnamsprozession führte über den malerischen Pfahl

 

Moosbach. Das Wetter hat es heuer ganz besonders gut gemeint, denn strahlender Sonnenschein begleitete die Gläubigen der Pfarrei Moosbach bei ihrer außergewöhnlichen Fronleichnamsprozession wieder wie gewohnt über den  malerischen Pfahl. Zunächst verkündete Pfarrer Josef Drexler bei den ersten beiden Altären der Familie Freund bzw. bei der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die Evangelien. Anschließend ging es auf dem weichen Pfahlweg hinauf zur Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg, wo der dritte Altar der Familie Eckl aufgerichtet war.

 

Nach dem Segen zog man dann durch die Viechtacher- bzw. die Hauptstraße, angeführt von der Kapelle Norbert Ernst aus Böbrach und sämtlichen Vereinen, dem „Himmel“, unter dem Pfarrer Josef Drexler die Monstranz mit dem Allerheiligsten trug, sowie dem Chor, Ministranten und den übrigen Pfarrangehörigen zurück zur Kirche, wo Drexler das vierte Evangelium verkündete und der Geistliche, wie bei den anderen Altären seinen eucharistischen Segen spendete.

 

Doch zunächst zelebrierte Pfarrer Drexler feierlich das Hochamt. Mit fünf Ministranten zog er in die schön geschmückte Kirche ein, wo unter den Stufen des Altarraums ein wunderschöner Blumenteppich mit dem Motiv einer großen Hostie mit Kelch und den Buchstaben Alpha und Omega – Anfang und Ende- grüßte, gelegt von den Mitgliedern des Kath. Frauenbundes, wobei er ihnen ganz herzlich dafür dankte, auch allen, die in irgendeiner Weise am Gelingen dieser Feierlichkeiten beigetragen haben, insbesondere der Landjugend, die das Tragen des „Himmels“ übernommen haben.

 

Er hieß die Gläubigen herzlich willkommen, besonders die Vereine, Kongregationen und Vertreter der kirchlichen und öffentlichen Gremien und nicht zuletzt die Kommunionkinder und erklärte ihnen, dass vor mind. 750 Jahren das erste Mal im Bistum Lüttich das Fronleichnamsfest gefeiert wurde.

 

In seiner Predigt erzählte Pfarrer Drexler den Anwesenden, dass er die Schulkinder aufschreiben ließ, was alles zu einer Fronleichnamsprozession gehört. Es kam eine Menge zusammen und er meinte, es sei schon erstaunlich, was die Christen in den 750 Jahren alles aufgewendet haben, um den in der Hostie gegenwärtigen Herrn öffentlich durch die Straßen zu tragen und zu verehren.

Er erzählte von Monstranzen von unschätzbarem Wert, zum Beispiel die „Diamentenmonstranz“ in der Schatzkammer des Prager Loretoheiligtums, die alarmgesichert in einer Panzerglasvitrine steht, die 1699 in Gestalt einer Sonne gefertigt wurde und fast einen Meter hoch, 12 Kilo schwer und mit 6222 Diamanten besetzt ist.

„Will Jesus so einen Aufwand für sich überhaupt?“, fragte Pfarrer Drexler. Jesus lässt sich unsere Liebe zu ihm gefallen, auch in maßloser, verschwenderischer Art und Weise, so der Geistliche. Er hat sich auch gefallen lassen, dass jene Frau in der Bibel ihn mit dem sündhaften teuren Öl salbte, das einen ganzen Jahresarbeitslohn wert war.

Möge auch der Aufwand, den wir für unsere Fronleichnamsprozession 2015 betreiben, einzig und allein Ausdruck unserer maßlosen und verschwenderischen Liebe zu Jesus Christus sein, endete der Prediger seine Ansprache.

 

Wenn es auch heuer durch den Pfahlweg hinauf zum Kalvarienberg etwas schweißtreibend war, war man sich nach der Rückkehr der Prozession in die Pfarrkirche und dem feierlichen Segen mit der Monstranz beim vierten Evangelium einig, dass es wieder eine schöne, außergewöhnliche Prozession in einem schmucken, herausgeputzten Ort war, die nicht gleich eine zweite Pfarrei anbieten kann. Mit dem Lied „großer Gott wir loben dich“ endeten die Feierlichkeiten.

 

Foto: Prozession in Moosbach am Pfahl

Foto zur Meldung: 3. Evangelium auf dem Kalvarienberg
Foto: 3. Evangelium auf dem Kalvarienberg

Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle zum Hl. Wendelin

(29.05.2015)

Eine Kerze für die Kapelle

 

Viechtafell. In der Kapelle zum Hl. Wendelin, errichtet vor 33 Jahren von der Dorfgemeinschaft Viechtafell, fand am Freitag die letzte Mainandacht statt, die Pfarrer Josef Drexler mit nahezu 80 Marienverehrern aus Viechtafell, Moosbach und Umgebung feierte. Auch sonst finden das ganze Jahr über Andachten statt und schon so mancher kehrt in dem gepflegten Kirchlein ein, um einen Stoßseufzer zum Herrgott zu schicken.

 

Der Bergler Gsang mit Erika Rabenbauer (Zither), Siglinde Weindl, Edeltraud Straub und Josef Höcherl, weitum bekannt durch seine gefühlvoll gesungenen Lieder, schmückte die Andacht mit wunderschönen Marienliedern aus, die der Geistliche unter das Motto „Mutterherz“ stellte.

 

Mit „hört ihr nicht das Glöcklein schallen über´s ganze Dörfchen.. eröffnete die Gruppe die Andacht und die Umstehenden lauschten der Darbietung, die durch die stille Dämmerung hallte.

Zwischen den Texten zur  Marienverehrung schmückten sie die Andacht immer wieder mit einem Lied aus und zum Schluss sangen alle gemeinsam „Segne du Maria“.

 

Bevor der Pfarrer die Besucher mit seinem Segen entließ, dankte er allen, die sich für den Erhalt der Kapelle verantwortlich zeigen sowie dem Bergler Gsang für die Ausschmückung der Andacht mit ihren schönen Liedern. Dann übergab er an Ella Fischl eine Marienkerze für die Kapelle, welche noch aus dem Bestand des Pfarramtes Moosbach aus der Zeit von Pfarrer Erwin Zach stammte.

 

Ferdl Rabenbauer schloss sich den Dankesworten an Pfarrer Josef Drexler an, der die Maiandacht mit den Viechtafellern feierte, dankte dem Berger Gsang für die Mitgestaltung und honorierte den Besuch der vielen Marienverehrer für ihr zahlreiches Kommen.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler und Ella Fischl bei der Übergabe der Kerze für die Dorfkapelle

Foto zur Meldung: Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle zum Hl. Wendelin
Foto: Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle zum Hl. Wendelin

Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle

(18.05.2015)

Moosbach. An die 50 Marienverehrer haben am Montag an der Schedlbauer-Kapelle in Moosbach/Pfahl eine sehr feierliche Maiandacht gehalten. Gestaltet wurde sie von der Mesnerin Margarete Früchtl, welche die Andacht unter das Motto der lieben Frau von Fatima stellte.

 

Wie bereits im letzten Jahr hat die Maiandacht die Gruppe „Vokale Glissando“ – Ramona Höcherl und Annerl Bartl – aus Prackenbach mit ihren wunderschönen klaren Stimmen musikalisch mit Marienliedern ausgeschmückt und begleiteten sie dazu mit Zither und Gitarre. Die Besucher, von denen kein Laut zu hören war,  lauschten ergriffen dem erbauenden Gesang.

So erklangen in die abendliche Stille am Pfahl unter anderem die Lieder „es blühen drei Rosen auf einem Zweig… oh Maria“, „Maria die schöne“ oder „schwarze Madonna, nimm uns an der Hand, schütz Kirche und Vaterland“.

Bevor noch das gemeinsam gesungene „segne du Maria“ die Maiandacht beendete, gedachte man auch noch der Verstorbener und Margarete Früchtl und Gabi Schedlbauer dankten der Gruppe für die musikalische Gestaltung und den Marienverehrern für ihr Kommen und baten, auch nächstes Jahr wieder für die zahlreiche Mitfeier.

 

Foto: Margarete Früchtl, Annerl Bartl und Ramone Höcherl

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle
Foto: Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle

Kommunionausflug nach Kelheim und Kloster Weltenburg war Spitze

(15.05.2015)

Ein erlebnisreicher Tag für die Kommunionkinder, Eltern und Gästen

 

Prackenbach/Moosbach. Nach zwei unvergesslichen Kommuniontagen brachen die Kinder von Moosbach, Prackenbach und Krailing am Freitag zu einem Kommunionausflug in die Gegend von Regensburg auf.

 

Mit etwa 50 Fahrteilnehmern, ihren Eltern, den Mesnerinnen aus Moosbach, Prackenbach und Krailing, der Lehrerin Katrin Hartl sowie Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und Pfarrer Josef Drexler brach man am Morgen mit dem Busunternehmen Haimerl nach Kelheim auf, von wo sie mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch nach Weltenburg übersetzten und dort in der kleinen Kapelle hinter dem Kloster Weltenburg eine Dankandacht feierten.

 

Weltenburg ist nicht nur bekannt durch den Donaudurchbruch, die tiefste und engste Stelle der Bayerischen Donau, sondern wegen der ältesten Benediktinerabtei Bayerns. Gegründet wurde sie etwa 620 n. Chr., wo über allem majestätisch die Befreiungshalle thront. Im Kloster Weltenburg ließ man sich das Mittagessen munden.

 

Als nächstes Ziel, das man ansteuerte, war Riedenburg, wo die Teilnehmer die klassische Ritterburg besichtigten, die sich aus der reizvollen Juralandschaft über der Stadt erhebt. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde die Rosenburg von einem Minnesänger aus dem Geschlecht der Grafen von Riedenburg erbaut, die wie geschaffen ist für die Kunst der Falknerei.

Eine besondere Attraktion für die Besucher der Burg war die Flugvorführung mit den Greifvögeln, wobei die Kinder hautnah das Training der falknerisch ausgebildeten Vögel erleben konnten, wobei dies für Jung und Alt ein atemberaubendes Schauspiel darstellte.

 

Ein wenig müde aber glücklich über den wunderschönen Tag traten die Kinder mit ihren Eltern und den übrigen Teilnehmern um 17.00 Uhr wieder die Heimreise an.

 

Foto: Die Fahrtteilnehmer mit Pfarrer Josef Drexler im Kloster Weltenburg. Im Hintergrund thront der Hl. Georg, auch der Kirchenpatron der Pfarrkirche Prackenbach

Foto zur Meldung: Kommunionausflug nach Kelheim und Kloster Weltenburg war Spitze
Foto: Kommunionausflug nach Kelheim und Kloster Weltenburg war Spitze

„Wie sich die Sonnenblume der Sonne zuwendet, wo wende ich mich Jesus zu“

(10.05.2015)

Neun Mädchen und zwei Buben feierten Erstkommunion

 

Moosbach. Trübe Regentage gingen voraus, doch am Sonntag strahlte die Sonne mit den 11 Erstkommunionkindern um die Wette, die in der Pfarrei St. Johannes bei einem feierlichen Gottesdienst das erste Mal den Leib des Herrn empfangen durften.

Schon lange haben sie sich auf diesen großen Tag vorbereitet, Sonnenblumen gebastelt, Brot gebacken, Kreuzweg gebetet und Gottesdienste mitgefeiert. Auch ihre wunderschönen Kommunionkerzen haben sie mit Hilfe ihrer Mütter selber gestaltet, die auf einem vorbereiteten Ständer vor dem Altar ihren Platz fanden.

 

Nach dem Einzug in die wunderschön geschmückte Kirche hieß Pfarrer Josef Drexler neben den Erstkommunionkindern auch alle Eltern, Angehörige, Freunde und die ganze Pfarrgemeinde herzlich willkommen. Die übergroße Liebe unseres Herrn, dass wir ihn in der Kommunion in der Gestalt des Brotes zu uns nehmen können, dürfen die Kommunionkinder heute zum ersten Mal erfahren, so der Seelsorger. Möge von dieser Feier für uns alle eine neue Hochschätzung der Hl. Kommunion ausgehen.

Bei der Erneuerung des Taufgelübtes bekundeten die Kinder vor allen Gläubigen, dass sie entschlossen sind, ein mit Gott verbundenes Leben zu führen in der Gemeinschaft der Kirche.

 

„Wie sich die Sonnenblume der Sonne zuwendet, so wende ich mich Jesus zu“, zitierte Pfarrer Drexler in seiner Predigt das Kommunionversprechen der Kinder, was er echt stark fand. Doch das ist für uns alle gar nicht leicht, meinte er, denn wir wenden uns doch wohl vielen anderen Dingen zu.

 

Selbst große Heilige haben sich nicht leicht damit getan, sich Jesus ganz zuzuwenden, erst nach vielen Irrungen und Wirrungen.

Auch der heiligen Anna Schäffer (1882-1925),der neuen Heiligen unseres Bistums, dessen Bild in der Nähe der Kanzel hängt, fiel es nicht leicht, sich ganz auf Jesus einzulassen. Ihr, die fast 25 Jahre unter furchtbaren Schmerzen bettlägerig war, brachte der Pfarrer fast jeden Morgen die hl. Kommunion und sie sehnte diese Stunde jedes Mal herbei. Sie glaubte daran, dass ihr in der Hostie Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene selber leibhaft begegnet und sie wandte sich ganz Jesus zu. Schließlich prägte sie den Satz, den Kunstmaler Hans Höcherl auf dem von ihm geschaffenen Bild festgehalten hat: „Jesus, die Sonne meines Lebens“.

Sie glaubte daran, dass, sie durch die Kommunion das neue auferstandene Leben ihres Herrn schon auf Erden in sich trägt, davon spricht das von ihr selbst verfasste Gedicht: „Morgen, eh das Frühlicht scheint wird ein Silberglöckchen klingen. Und ein Hirt im weißen Kleid wird mir meinen Heiland bringen.

Liebe Kinder, sagte der Seelsorger, ihr seht, Jesus kann uns etwas geben, das uns sonst nichts und niemand auf Erden geben kann: Leben sogar über den Tod hinaus. Er allein ist es wert, dass wir uns ihm ganz zuwenden und ihm immer ähnlicher werden wie die Sonnenblumen in der Sonne.

 

Bevor die Kinder die Hl. Kommunion empfingen, stellten sie sich alle im Altarraum auf und sangen mit Gesten das „Vater unser“. Auch war es ein großer Augenblick für die Kinder, die zum Schluss das Gebet, das unsere Mütter schon gebetet haben, vortrugen: „Oh mein Heiland großer König, du bist bei mir eingekehrt…“.

 

Ehe Pfarrer Drexler den Schlusssegen spendete, sprach er in aller Namen an erster Stelle Bettina Eckl, der Mutter der Zwillings-Kommunionkinder Martin und Anna, als engagierter Tischmutter ein herzliches Vergelt´s Gott aus. Er dankte Tanja Stöger-Jänicke, der Leiterin des Kinder-und Jugendchors für die musikalische Gestaltung und ihrem Sohn Matthias an der Orgel nebst den jugendlichen Sängern sowie Birgit Schedlbauer, die sich mit der Gitarre eingebracht hat. Nicht zuletzt der Mesnerin Margarete Früchtl und wünschte noch eine schöne weltliche Feier und den Müttern einen schönen Muttertag.

 

Dann läuteten wieder die Kirchenglocken und die Kirchenbesucher sangen gemeinsam das “Großer Gott wir loben dich“.

 

Foto: Anna Eckl, Lena Nickl, Amelie Huber (li.äußere Reihe) Lena Raith, Laura Köppl (li. Re.Reihe alle von unten

Emma Ranzinger, Maximilian Roider, Martin Eckl (re li Reihe von unten) Selina Gregori, Joana Häußler, Andrea Klein (äuß. Reihe von unten)

Foto zur Meldung: „Wie sich die Sonnenblume der Sonne zuwendet, wo wende ich mich Jesus zu“
Foto: „Wie sich die Sonnenblume der Sonne zuwendet, wo wende ich mich Jesus zu“

Symbolhandlung zu Beginn der drei österlichen Tage - Entblößung des Altars, als Zeichen der Trauer

(02.04.2015)

Pfarrer erweist sieben Katholiken der Pfarreiengemeinschaft den Liebesdienst der Fußwaschung

 

Moosbach/Prackenbach/Krailing. Vor 60 Jahren hat Papst Pius XII im Zuge der Neuordnung der Kar- und Osterliturgie die Fußwaschung auch für Stadt- und Landkirchen empfohlen. So hat auch heuer wieder Pfarrer Josef Drexler sieben Angehörigen der im September entstandenen Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach /Krailing im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus den Liebesdienst der Fußwaschung erwiesen.

 

Mit 13 Ministranten zog Pfarrer Josef Drexler in die Pfarrkirche St. Johannes ein und wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die drei österlichen Tage vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn als Triduum zu sehen sind, an dem wir vor allem die letzten Stunden im Erdenleben unseres Herrn in den Blick nehmen, bevor er sich anschickte, für uns in Leid und Tod zu gehen. Und so begrüßte er alle Anwesenden in den drei Ortschaften und ganz besonders auch die Erstkommunionkinder, denen dieser Tag zur guten Vorbereitung auf den großen Tag dienen möge, an denen sie den Leib des Herrn zum ersten Mal empfangen dürfen.

 

In seiner Predigt betonte Pfarrer Drexler, dass es sicherlich bedenklich sei, wenn wiederkehrende Feiern von etwas ursprünglich Bedenkenswertem zur gedankenlosen Routine werden, weil der ursprüngliche Sinn der Feier verloren gegangen ist. Im Gegenteil sollte uns die wiederkehrende Feier der drei österlichen Tage ständig daran erinnern, - so wollte es der Herr – wie weit er aus lauter Liebe zu uns zu gehen  bereit war, ja immer noch zu gehen bereit ist.

Zur Bedeutung der Fußwaschung meinte er, dass der in den Tod gehende Herr den Seinen als letzte Gabe diesen allerniedrigsten Sklavendienst erwies und legte den Gläubigen die Worte Jesu ans Herz, der sagte: „Wenn nun ich der Herr und Meister euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen – einander in geschwisterlicher Liebe zugetan sein!

Dann kniete sich der Geistliche an den Stufen des Presbyteriums nieder, wo er an den sieben Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft die symbolische Handlung der Fußwaschung vollzog. Sie seien stellvertretend für alle Pfarrangehörigen zu sehen, merkte der Pfarrer an.

Ausgewählt waren dazu (in alphabetischer Reihenfolge) Margit Eidenschink, PGR Sprecherin von Prackenbach, Peter Fleischmann, Kirchenpfleger von Krailing, Margret Früchtl, Mesnerin von Moosbach, Thekla Holzapfel, eine der beiden Mesnerinnen von Prackenbach, Ferdinand Klement, Kirchenpfleger von Prackenbach, Franz Xaver Pongratz, Mitglied er Kirchenverwaltung von Moosbach, Maria Rackl PGR-Sprecherin von Moosbach.

Diese Demutsgeste der Fußwaschung wollte er aber auch im Hinblick auf möglicherweise Verfehlungen in seinem Hirtendienst verstanden wissen, die er möglicher Weise verletzt habe und bat demütig um Verzeihung.

 

Am Ende des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste vom Hauptaltar zum Seitenaltar getragen und als Zeichen der Trauer der Altar von allen Gegenständen entblößt. Eine Zeremonie, die unbedingt zum Gründonnerstag dazu gehöre, so Drexler. Da die Gottesdienste der drei Tage als einer zu sehen sind, wurde am Ende dieses Abendmahlsamtes auch kein Segen erteilt. Anschließend lud er die Gläubigen zur Mitfeier der Ostergottesdienste ein.

In der nach dem Gottesdienst folgenden Anbetung waren die Gläubigen in Gruppen eingeladen, symbolisch eine Stunde am Seitenaltar für Jesus Wache zu halten und zu beten.

Foto zur Meldung: Symbolhandlung zu Beginn der drei österlichen Tage - Entblößung des Altars, als Zeichen der Trauer
Foto: Symbolhandlung zu Beginn der drei österlichen Tage - Entblößung des Altars, als Zeichen der Trauer

Palmsonntag in der Pfarrei St. Johannes

(29.03.2015)

Moosbach. Mit der Palmweihe am Osterbrunnen wurde in der Pfarrei Moosbach die Karwoche

Eingeleitet. Die Erstkommunionkinder und viele Gläubige trafen sich mit Palmbüscheln um den geschmückten Johannesbrunnen, der auch heuer wieder von Agathe und Stefan Obermeier mit Girlanden und Ostereiern prachtvoll dekoriert wurde und der von Franz Xaver Pongratz das ganze Jahr über gepflegt wird.

Nach dem Glockengeläute erinnerte Pfarrer Drexler an der obersten Stufe des Kirchenaufgangs an die Liebe Jesu, der bis zum qualvollen Tod am Kreuz zu gehen bereit war. Mit Hosianna dem Sohne Davids habe ihm die Menge in Jerusalem einen jubelnden Empfang bereitet, doch schon bald schlug der Jubelruf um in hasserfülltes Geschrei: „Kreuzige ihn“. Dieser Stimmungsumschwung sollte immer wieder und nicht nur am Palmsonntag unter die Haut gehen.

 

Anschließend segnete Pfarrer Josef Drexler die mitgebrachten Palmbüschel und in einer Prozession, angeführt vom Kreuz, das die Mesnerin für die 33 Lebensjahre von Jesus symbolisch mit 33 roten Nelken geschmückt hatte, bewegten sich die Gottesdienstbesucher zur Kirche, wo die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und Thomas Piller die Leidensgeschichte nach Markus vortrugen.

Pfarrer Drexler dankte zum Schluss allen Gläubigen, die zur Feier am Palmsonntag gekommen waren und lud alle ein, die drei Tage der Karwoche mitzufeiern, die am Gründonnerstag mit der Feier des Abendmahls und der Fußwaschung zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft begangen wird.

 

Foto: Palmweihe am Osterbrunnen

Foto zur Meldung: Palmsonntag in der Pfarrei St. Johannes
Foto: Palmsonntag in der Pfarrei St. Johannes

Kommunionkinder beteten Kreuzweg auf dem Pfahl

(25.03.2015)

Kommunionkinder beteten Kreuzweg auf dem Pfahl

An 14 Stationen symbolische Gegenstände abgelegt

 

Moosbach. 11 Kinder der Pfarrei Moosbach dürfen am Sonntag, 10. Mai das erste Mal die  Hl. Kommunion empfangen. Bis zu dieser Zeit bereiten sich die Kinder, die sich schon sehr auf diesen Tag freuen,  eifrig darauf vor. So waren sie am Dienstag  gemeinsam mit ihren Müttern auf den Pfahl unterwegs, um betend den Kreuzweg abzugehen. Er wurde organisiert von Tischmutter Bettina Eckl, die für die Kinder einen etwas anderen Kreuzweg ausgesucht hatte, den sie  sehr beeindruckend fanden.   

 

An jeder der 14 Stationen legten die Kinder  symbolisch zur jeweiligen Station einen Gegenstand nieder , zum Beispiel an der 1.Station : - Jesus wird zum Tode verurteilt – eine Dornenkrone. Dann hefteten sie einen Zeitungsartikel mit einem  Kriegsbild ans Kreuz, stellten eine Kerze ab oder fassten sich bei den Händen. Schließlich schlugen die Kinder an der 11. Station – Jesus wird an Kreuz genagelt- einen Nagel in ein Holzbrett . 

So wurden die Kinder nicht müde und hatten für jede Station passend einen Gegenstand mitgebracht: eine Kerze, eine Gartenschere, einen Verband oder  einen Satz aus dem Neuen Testament.  

Zum Schluss legte jedes Kind als Zeichen ihres Glaubens an die Auferstehung und ihrer Hoffnung über den Tod hinaus  eine Blume unter das Kreuz am Kalvarienberg.    

Froh gestimmt über ihren schön gestalteten Kreuzweg traten die Kinder mit ihren Müttern den Heimweg an und dankten Bettina Eckl für die Organisation.

 

Foto: die Kinder unter der Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg.

  

Foto zur Meldung: Kommunionkinder beteten Kreuzweg auf dem Pfahl
Foto: Die Kinder unter der Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg

Senioren-Nachmittag

(18.03.2015)

Der monatliche Seniorentreff floriert mehr und mehr

Am 10. Juni ist eine Fahrt nach Niederaltaich geplant

 

Moosbach. Am Dienstag waren die Senioren wieder in den Gemeinschaftsraum der ehemaligen Schule eingeladen, wo sie einen von Seniorenbeauftragten Franz Xaver Pongratz und seiner Frau Helga mit ihrem Helfer-Team organisierten heiteren und besinnlich-kurzweiligen Nachmittag erlebten.

Beim Eintritt in den  geschmackvoll dekorierten Raum, viel ihr Blick auf einen denkwürdigen Spruch, den der ehemalige Schulleiter Alois Vogl auf die alte Schultafel geschrieben hatte: „Es hält ein Mensch den Zeitenlauf auch mit der größten Kraft nicht auf. Drum rat ich heute alt und bieder, genießt den Tag, er kommt nicht wieder.“

 

Pongratz begrüßte  neben den Anwesenden auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl recht herzlich und brachte die Freude zum Ausdruck , dass die Zahl der Besucher  mit jedem Seniorennachmittag mehr werden. Er dankte dem fleißigen Team, die bei jedem Treffen für Kaffee, Kuchen  einer Brotzeit und  Getränken sorgen und die Senioren liebevoll bedienen. Als Attraktion waren dieses Mal zur Vorbereitung auf Ostern die Tische mit Blumen und einem österlich dekorierten Teller mit Schokolade- und gefärbten Eier geschmückt, die einige Frauen zur Freude der Übrigen gleich köpften.

 

Im Laufe des Nachmittags trugen Maria Rackl und Margarete Früchtl besinnliche Texte passend für die Fastenzeit vor, wobei Letztere ein Gedicht von Pfarrer Franz Jetschgo über den Sonntag zitierte: „Wo bleibt Gottes Ehr? Viele Kirchen stehen leer. … Nicht Gott lässt seine Welt im Stich, nein, umgekehrt verhält es sich. … Und einmal kommt das End, was dann? Glück ohne Gott, das bleibt ein Traum“. Nach einem besinnlichen Text für die Fastenzeit von Maria Rackl zitierte  Früchtl den bekannten denkwürdigen Spruch: „Es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt… musst du eines Tages gehen, lässt du alles hier zurück. Drum nütz das kurze Leben, freu dich über jeden Tag…

 

Bevor eine Gruppe Männer  dem Schafkopf frönte, lud Franz Xaver Pongratz zu einer Fahrt nach Niederaltaich am Mittwoch, 10. Juni 2015 ein. Dort steht eine Kirchenführung der Basilika und Byz. Kirche auf dem Programm, einer anschließenden Brotzeit im Klosterhof und einer weiteren Mitfeier der Byz. Vesper. Weitere Einzelheiten zur gegebenen Zeit. Anmeldungen nimmt Franz X.Pongratz Tel.09944/466 entgegen.  

 

Foto zur Wahl: 1 – Maria Rackl v.li. und stehend F.X.Pongratz, 2 – alte Brauch – Eier köpfen, 3 – Margarete Frücht bei ihrem Beitrag .   

[Fotos]

Foto zur Meldung: Senioren-Nachmittag
Foto: Senioren-Nachmittag

Großes Interesse am Islamvortrag

(03.03.2015)

Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad hatte als profunder Kenner der Materie viel zu berichten

 

Prackenbach/Moosbach. Zum Bildungsabend der Pfarrgemeinden Moosbach und Prackenbach mit Krailing konnte Pfarrer Josef Drexler fast 60 Teilnehmer begrüßen. Eingeladen haben zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung neben der KEB-Regen, den Pfarrgemeinderäten auch der Frauenbund Moosbach-Altrandsberg, die MMC-Moosbach und die Gartenbauvereine Moosbach und Prackenbach. Referent dieser Veranstaltung war der neue Dekan und Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad aus Viechtach.

Seine Ausführungen zum Thema „Christentum und Islam: Bruder oder Feinde?“ zeigten sehr schnell, dass er als profunder Kenner der Materie viel Interessantes zu berichten hatte. Viele fühlen sich heute durch den Islamismus, dieser extremen Richtung des Islams bedroht. Die Medien berichten laufend einseitig von grausamen Exzessen verschiedenster Islamistisch geprägter Terrorgruppen. Die volle Wahrheit bleibt aber dabei auf der Strecke. Die weitaus größte Zahl der Moslems ist friedlich und wünscht sich ein vernünftiges Miteinander. Vergleicht man das Christentum mit dem Islam, so gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch deutliche Unterschiede. Beide Religionen haben denselben Anspruch und sind deshalb Konkurrenten, was dazu führte und noch führt, dass sie immer wieder verfeindet sind.

 

Vergleicht man beide Religionen, so gibt es im Grundverständnis einige deutliche Unterschiede. Während das Christentum ihre Werte und Grundsätze an die Erfordernisse der jeweiligen Zeit angepasst hat, ist dies im Islam nicht erlaubt. Der Koran als Urbekenntnis des islamischen Glaubens darf nicht verändert werden. Alle Anpassungen an geänderte Gegebenheiten sind ungültig. Prophet Mohammed hat nur die wichtigen Glaubensgrundsätze des Korans weitergegeben. Der Koran als Sprachrohr Gottes war schon zu Beginn der Schöpfung da und ist damit älter als alle anderen Religionen der Welt. Alle Menschen haben sich dem Willen des Islams zu unterwerfen. Der Koran darf nicht nur nicht verändert werden, sondern muss in der Liturgie auch in arabischer Sprache gesprochen werden. Dies gilt auch für die Länder, die eine ganz andere Sprache sprechen.

Ähnlich war es auch im Christentum, wo jahrhundertelang die lateinische Sprache im Gottesdienst vorgeschrieben war.

 

Der Islam kennt verschiedene Glaubensrichtungen, berichtet der Referent weiter. Die größten Gruppen sind Sunniten und Schiiten, die sich seit Jahrhunderten immer wieder heftig bekämpfen. Die weltweite islamische Religionsgemeinschaft teilt sich in mehrere Gruppen, von denen die der Sunniten die mit Abstand größte ist: Etwa 90 % der Muslimen weltweit gehören dieser Gruppe an. Der Begriff Sunniten leitet sich von dem Wort Sunna – ab. Für die Sunniten beinhaltet Sunna die Überlieferungen und Verhaltensnormen, die auf den Propheten Mohamed und seine früheren Anhänger zurückgehen. Der Begriff Schiiten bezieht sich auf den Kalif Ali, einem Neffen und Schwiegersohn des Propheten Mohammed. Ali übernahm nach dem Tod der ersten drei Nachfolger des Religionsgründers Mohammed im 7. Jahrhundert als vierter weltlicher und geistiger Führer die Leitung der noch jungen islamischen Gemeinde. Die Schiiten betrachten ihn als den damals einzigen legitimen Nachfolger Mohammeds.

 

Der Islam galt im Gegensatz zum Christentum im Mittelalter als sehr tolerant, fortschrittlich und offen, erzählt Dr. Konrad. Als eine führende Weltkultur hat er in dieser Blütezeit Kultur, Philosophie und Wissenschaft bestimmt. Im Laufe der Neuzeit wurde diese Kultur jedoch von den westlichen Ländern immer mehr überholt und bevormundet. Kolonialmächte des Westens übernahmen im Laufe der Zeit sogar die Macht in den Ländern des Orients. Ab diesem Zeitpunkt gab es mit den Islamisten eine Gegenbewegung zu den westlichen Kulturen. Diese Barbaren des Westens werden als dekadent betrachtet, die bekämpft werden müssen. Wenn die Sunniten und die Schiiten sich auch laufend gegenseitig bekämpfen, so eint sie doch der Hass gegen den Westen. Ein Ausweg aus dieser Gewaltspirale ist nur durch Aufklärung und Bildung möglich. Es wäre völlig falsch, die weitgehend gemäßigten Moslems beispielsweise in unserem Lande auszugrenzen und in die Arme der weinigen Extremisten zu treiben. Die Werte des christlichen Abendlandes, wie Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit können hier eine wertvolle Hilfestellung bieten. Toleranz gegen Extremisten ist jedoch nicht angebracht. Außerdem ist es nicht verkehrt, die einseitig auf Kapitalismus ausgerichtete Gesellschaft in unserem Lande kritisch zu hinterfragen.

 

Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Josef Drexler und die Sprecherin des Pfarrgemeinderates von Prackenbach, Margit Eidenschink sehr herzlich bei Pfarrer Dr. Werner Konrad für den äußerst interessanten und fundierten Vortrag.

 

Foto Pfarrer Drexler und Dr. Konrad

Foto zur Meldung: Großes Interesse am Islamvortrag
Foto: Großes Interesse am Islamvortrag

11 Kommunionkinder von 2015 stellten sich den Gläubigen vor

(01.02.2015)

„Jesus, die Sonne unseres Lebens“


Moosbach. Zwei Buben und neun Mädchen der Pfarrei Moosbach dürfen heuer am 10. Mai das erste Mal die Hl. Kommunion empfangen. Am Sonntag haben sie sich bei einem feierlichen Gottesdienst namentlich den Gläubigen vorgestellt.

 

Beim Einzug der Erstkommunionkinder mit Pfarrer Josef Drexler und den Ministranten segnete der Geistliche zunächst im Rahmen Mariä Lichtmess am Schriftenstand die Kerzen und mit ihnen die Kerzen der Kommunionkinder. Dann nahmen die Kinder in den ersten, für sie reservierten Bänke, Platz.

Vor dem Volksaltar war ein großes Plakat aufgestellt mit einer Blumenwiese und Sonnenblumen, was das Motto für ihre Erstkommunion darstellen soll.

 

In seiner Begrüßung erinnerte der Geistliche an den Tag Maria Lichtmess, als Jesus im Tempel dargestellt wurde und er mit gottesfürchtigen Menschen wie dem greisen Simeon und Hanna zusammen kam, als Simeon das Jesuskind als das Licht preist, das alle Menschen erleuchtet.

 

In seiner eindrucksvollen Predigt ging der Seelsorger auf den alten Simeon ein, der in religiösen Dingen treu und konsequent war. Er durfte am Ende seines Lebens doch noch den langersehnten Retter schauen und ihn sogar in den Arm nehmen.

Das gilt auch für die betagte Hanna, die sich ständig im Tempel aufhielt und das, obwohl Gott ihr wahrhaft nichts Leichtes zugemutet hatte, als sie in jungen Jahren schon Witwe wurde, trotzdem dieses lebenslange Vertrauen auf Gott hatte, das er früher oder später doch noch einlösen wird, so Pfarrer Drexler. An diesen beiden Leuten sehen wir, wer Gottes Verheißungen glaubt, wer sich von ihm das Heil für Zeit und Ewigkeit erwartet, dass Gott früher oder später doch noch einlösen wird, was er verheißen hat.

Ich bin mir bewusst, so der Pfarrer, dass diese lange Treue und Konsequenz in religiösen Dingen bei uns modernen Menschen nicht gerade offene Türen einrennt. Simeon und Hanna und viele, viele andere Gläubige Menschen wollen uns Mut machen, dass Gott seine Konsequenten und Treuen letzten Endes doch noch belohnt.

 

Nach der Predigt traten die 11 Kinder mit ihren Sonnenblumen um den Volksaltar und stellten sich namentlich den Gläubigen vor mit ihrem Versprechen: „Ich möchte, dass Jesus die Sonne meines Lebens wird.“ Tischmutter Bettina Eckl stellte diese Sonnenblumen beim Plakat ab und Pfarrer Drexler erklärte den Kindern: „So wie die Sonnenblume sich immer zur Sonne wendet, um wachsen und reifen zu können, so sollt auch ihr euch Jesus zuwenden, den Simeon und Hanna im heutigen Evangelium als Licht für alle Menschen erkannt haben.“

 

Anschließend bekamen die Erstkommunionkinder ihre geweihten Kommunionkerzen überreicht und Pfarrer Drexler erklärte ihnen, dass passend zum heutigen Fest Maria Lichtmess, an dem eingangs die Kerzen geweiht wurden und meinte, ihr selbst habt sie unter der Anleitung von Gunda Wifling und unter Mithilfe eurer Mütter so schön verziert.

 

Zum Schluss dankte er Bettina Eckl, die sich zum wiederholten Male als Tischmutter zur Verfügung stellte und die Fertigung des Plakates mit den Sonnenblumen übernahm sowie den übrigen Müttern für die Unterstützung.

Die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes übernahm der Kinder- und Jugendchor Moosbach unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger mit Matthias Jänicke auf dem Keyboard, denen Pfarrer Drexler ebenso herzlich dankte.

Foto: v.links – Andrea Klein, Amelie Huber, Joana Häußler, Lena Raith, Selina Gregori, Emma Ranzinger Pfarrer Drexler, Maximilian Roider, Anna Eckl, Laura Köppl, Martin Eckl, Lena Nickl

Foto zur Meldung: 11 Kommunionkinder von 2015 stellten sich den Gläubigen vor
Foto: 11 Kommunionkinder von 2015 stellten sich den Gläubigen vor

Jahresschluss in der Pfarrei St. Johannes

(31.12.2014)

Rückblick und Dankesworte – Kunstmaler Hans Höcherl übergibt Gemälde der Hl. Anna Schäffer

 

Moosbach.“ Herr schicke mir, was du willst, ein Liebes oder Leides, ich bin vergnügt, dass beides aus deinen Händen quillt.“

Mit diesem Gebet zitierte Pfarrer Josef Drexler den Dichter und evangelischen Pfarrer Eduard Mörike in seiner Predigt beim Jahresschlussgottesdienst am Mittwochabend in der Pfarrei St. Johannes, der sehr festlich begangen wurde und Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl an einige Ereignisse aus der Kirche und Pfarrei erinnerte und zum Schluss Pfarrer Drexler Kunstmaler Hans Höcherl für das geschaffene Gemälde der Hl. Anna Schäffer seinen Dank aussprach.

 

Mit einem herzlich willkommen begrüßte der Geistliche alle Kirchenbesucher und meinte, dass wir am Silvesterabend inne halten und zurück schauen sollten in Dankbarkeit gegenüber Gott und den Menschen für alles Gelungene und Beglückende, aber auch über vertane Chancen oder Lieblosigkeiten, mit denen wir uns einander schwergemacht haben aber auch von Gott entfernt haben.

 

In den Mittelpunkt seiner Predigt legte Pfarrer Drexler die Herzenshaltung Marias für die kommenden 365 Tage, von denen wir noch nicht wissen, was sie uns bringen werden, an unser eigenes Herz. Maria wird uns als die kluge Frau des besonnenen Abwägens, die in Freud und Leid das Wirken Gottes in ihrem Leben zu erkennen sucht, vorgestellt.

In so manchen Sternstunden ihres Glaubens hat sie das Wirken Gottes in ihrem Leben erkennen dürfen, so Pfr. Drexler, ob bei der Begebenheit mit den Hirten und den sog. „sieben Freuden Mariens“ oder aber auch in den dunklen Stunden des Glaubens, beim Tod ihres Sohnes am Kreuz. Trotzdem hat sie ihm die Treue gehalten hat, weil sie es immer wieder verstanden hat, Freud und Leid als Gott gegeben miteinander abzuwägen, merkte Pfarrer Drexler an.

 

Diese Herzenshaltung des klugen, besonnen Abwägens von Freud und Leid, von guten und schlechten Erfahrungen im Umgang mit Menschen, die Maria zu eigen war, sollten auch wir uns wieder zu eigen machen, so der Geistliche, dann haben wir das neue Jahr schon halb zum Freund gewonnen. Er schloss mit dem Gebet von Eduard Mörike, dessen Geburtstag sich heuer das 200. Mal jährt, das dieses kluge, besonnene Abwägen von Freud und Leid, das wir im Blick auf Maria lernen können, zum Ausdruck bringt.

 

Zum Schluss des Gottesdienstes blickte die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl zurück auf wesentliche Ereignisse in der Kirche und der Pfarrei und zeigte auf, dass auch unsere Glaubensgemeinschaft immer wieder persönliche Höhen und Tiefen durchlebt.

Ein neuer Pfarrgemeinderat wurde im Februar gewählt, 12 Kinder getauft und weitere 10 gingen das erste Mal zum Tisch des Herrn. 10 Jugendliche erhielten das Sakrament der Firmung und zwei Brautpaare gaben sich vor dem Traualtar das Ja-Wort. Weiter berichtete Rackl, dass für neun Pfarrangehörige der Glaubensweg auf Erden durch den Tod zu Ende ging.

 

Weiter erinnerte Rackl, dass den größten Einschnitt für die Pfarrei die schon vor Jahren geplante und seit 1.September 2014 wirksam gewordene Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach/Krailing brachte, mit deren Leitung Pfarrer Drexler betraut wurde. Gott möge ihm Kraft und Ausdauer schenken und zuverlässige und besonnene Berater an seiner Seite, war ihr Wunsch.

Stellvertretend für viele, die unserer Pfarrei und damit der weltweiten Kirche Gottes dienen, überreichte Maria Rackl an Pfarrer Josef Drexler und an die Mesnerin Margarete Früchtl als Zeichen der Dankbarkeit ein kleines Geschenk und lud alle herzlich zum anschließenden Beisammensein bei Punsch und Stollen ein.

 

Noch bevor Pfarrer Drexler das Allerheiligste aussetzte und zum Schluss der Chor das „Großer Gott wir loben dich“ anstimmte, stellte Pfarrer Drexler das Gemälde der Hl. Anna Schäffer vor, das Kunstmaler Hans Höcherl für die Pfarrkirche St. Johannes geschaffen hat. Es zeigt die 25 Jahre mit entsetzlichen Schmerzen Bettlägerige nicht so wie sie auf zahllosen Anna-Schäffer-Bildern zu sehen ist, sondern Höcherl hat sich zu etwas inspizieren lassen, was er bisher noch auf keinem anderen Bild gesehen hat: Christus betritt das Krankenzimmer in überirdischem Licht verklärt, noch die Wundmalen tragend, die diese Welt ihm geschlagen hat.

Christus ist der Leidensmann, an dem sich alle aufrichten können, die selber Leid trifft, wie es Anna Schäffer getroffen hat, so der Redner, als sie als junge Frau vor gut 100 Jahren in einen Kessel kochender Waschlauge gefallen war und man konnte ihr damals medizinisch nicht helfen. Sie sträubte sich lange gegen ihr Leid und hat es erst dann als ihre Möglichkeit der Kreuzesnachfolge Jesu angenommen, als sie erkennen musste, dass ihr nicht zu helfen war.

Dies drückte der Künstler auf seinem Bild aus, indem er Jesus mit seinem Kreuz ans Krankenbett kommen lässt und der Leidenden sein Kreuz anbietet, sie einlädt, ihr eigenes Kreuz mit dem seinen zu vereinen. Deshalb hat Höcherl das Kreuz auch transparent auf das ewige Leben hin gestaltet.

Anschließend lud Pfarrer Drexler alle ein, das Bild persönlich zu betrachten, das künftig in der rechten Seitenkapelle seinen Platz finden wird.

Ein herzliches Vergelt´s Gott zollte er dem Kunstmaler Hans Höcherl, der das Bild zu einem Preis überlässt und uns sehr weit entgegen gekommen ist, sagte dankend Pfarrer Drexler und überreichte ihm ein Hinterglasbild, das den Pfarrpatron des Hl. Johannes zeigt.

Ebenso herzlich dankte er dem Stifter dieses Bildes Albert Baumgartner und seiner Familie aus Igleinsberg, für seine großherzige Spende, mit der alle anfallenden Kosten gedeckt werden können.

 

Die Gottesdienstbesucher zollten zum Schluss einen kräftigen Applaus.

 

Foto: Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, Pfr.Josef Drexler und Kunstmaler Hans Höcherl

Foto zur Meldung: Jahresschluss in der Pfarrei St. Johannes
Foto: Jahresschluss in der Pfarrei St. Johannes

Christmette in Moosbach

(24.12.2014)

Laßt uns dem Leben trauen weil wir es nicht alleine zu leben haben

Chritmette in der Pfarrkiche St.Johannes

 

Moosbach. In einer feierlichen Christmtte wurde in der Parrkirche St.Johannes an die Geburt Jesus Christi vor gut 2000 Jahren gedacht. Noch bevor Pfarrer Josef Drexler mit 14 Ministranten in die noch angedunkelte Kirche einzog, brachte Mesnerin Margarete Früchtl in einer Laterne das Licht von Bethlehem in die Kirche. Dazu trug die  Sprecherin des Pfarrgemeinderates Maria Rackl einige besinnliche Gedankten vor. Weihnachten ist der Sieg des Lichtes über die Nacht. Dieses Friedenslicht das von Bethlehem über das Bistum und die Dekanate in die verschiedenen Pfarreien getragen wurde, kann uns alle erhellen.

 

Herzlich begrüßte der Geistliche alle Gottesdienstbesucher in der übervollen Kirche  und meinte, wir sollten in dieser Hl. Nacht unsere Herzen weit öffnen. Der gute Gott schickte seinen Sohn zur Erde und ist Mensch geworden und wir sollen bereit sein, seinem Leben zu folgen.

 

Eingestimmt wurden die Gläubigen mit dem Lied „Heilige Nacht“ durch den Chor, der die Christmette mit eindrucksvollen Gesängen den Gottesdienst gestaltete.

Pfarrer Drexler verband das Evangelium mit einem Krippenspiel. Maria und Josef brachten das Jesuskind in die Krippe vor dem Altar. Dann eilten Hirten und Engl herbei um dem Christkind zu huldigen. Vorgetragen wurde dieses Krippenpiel von vielen Kindern aus der gesamten Pfarrei.

 

In der anschließenden Predigt nahm  Pfarrer Drexler Bezug auf  Udo Jürgens, der in diesen Tagen im Alter von 80 Jahren verstorben war. Dieser war bestimmt kein Heiliger, aber ein Mann, der die ganze Bandbreite seines Menschenlebens mit all seinen Höhen und Tiefen an sich herangelassen, es durchlebt und auch durchlitten hat, so Pfarrer Drexler. Er konnte einem wirklich etwas für das Leben mitgeben, weil er selber das Menschenleben mit seiner ganzen Bandbreite an sich herangelassen, durchlebt und durchlitten hat.

 

Auch der menschgewordene Sohn Gottes hat alles an sich herangelassen, seine armselige Geburt im Stall, Verfolgung und oft so vergebliches Predigen und schließlich sein bitteres Leiden und sein qualvolles Sterben. Gerade deshalb können wir unser Menschenleben immer wieder von neuem annehmen, uns immer wieder neu dem Leben stellen. Wir dürfen sicher sein,  dass er jede Lebenssituation mit uns teilt.

Pfarrer Drexler zitierte zum Schluss die Worte aus dem Brief von Pater Alfred Delp, den er auch der r Gestapo-Gefängniszelle schrieb, als  er den Tod vor Augen hatte :   „Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht alleine zu leben haben, sondern weil Gott es mit uns lebt“.

 

Zum Schluss der sehr feierlichen Christmette bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen die dazu beigetragen haben, diesen Gottesdienst so schön zu gestalten. Es sind dies vor allem die Mesnerin, die Ministranten, dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger, den Kindern des Krippenspiels mit den Müttern, der KLJB für das Schmücken des wunderschönen Christbaumes und den Männern für die tatkräftige Hilfe und allen ehrenamtlichen Mitarbeitern.

 

Foto: 1 – mitte Engl Kerstin Eckl. Maia li. Anna Eckl, Josef-Martin Eckl, re. Pfarrer Drexler

Foto zur Meldung: Christmette in Moosbach
Foto: Foto: 1 – mitte Engl Kerstin Eckl. Maia li. Anna Eckl, Josef-Martin Eckl, re. Pfarrer Drexler

Lasst uns dem Leben trauen weil wir es nicht alleine zu leben haben

(24.12.2014)

Christmette in der Pfarrkirche St. Johannes

 

Moosbach. In einer feierlichen Christmette wurde in der Pfarrkirche St. Johannes an die Geburt Jesus Christi vor gut 2000 Jahren gedacht. Noch bevor Pfarrer Josef Drexler mit 14 Ministranten in die noch angedunkelte Kirche einzog, brachte Mesnerin Margarete Früchtl in einer Laterne das Licht von Bethlehem in die Kirche. Dazu trug die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Maria Rackl einige besinnliche Gedankten vor. Weihnachten ist der Sieg des Lichtes über die Nacht. Dieses Friedenslicht das von Bethlehem über das Bistum und die Dekanate in die verschiedenen Pfarreien getragen wurde, kann uns alle erhellen.

 

Herzlich begrüßte der Geistliche alle Gottesdienstbesucher in der übervollen Kirche und meinte, wir sollten in dieser Hl. Nacht unsere Herzen weit öffnen. Der gute Gott schickte seinen Sohn zur Erde und ist Mensch geworden und wir sollen bereit sein, seinem Leben zu folgen.

 

Eingestimmt wurden die Gläubigen mit dem Lied „Heilige Nacht“ durch den Chor, der die Christmette mit eindrucksvollen Gesängen den Gottesdienst gestaltete.

Pfarrer Drexler verband das Evangelium mit einem Krippenspiel. Maria und Josef brachten das Jesuskind in die Krippe vor dem Altar. Dann eilten Hirten und Engl herbei um dem Christkind zu huldigen. Vorgetragen wurde dieses Krippenspiel von vielen Kindern aus der gesamten Pfarrei.

 

In der anschließenden Predigt nahm Pfarrer Drexler Bezug auf Udo Jürgens, der in diesen Tagen im Alter von 80 Jahren verstorben war. Dieser war bestimmt kein Heiliger, aber ein Mann, der die ganze Bandbreite seines Menschenlebens mit all seinen Höhen und Tiefen an sich herangelassen, es durchlebt und auch durchlitten hat, so Pfarrer Drexler. Er konnte einem wirklich etwas für das Leben mitgeben, weil er selber das Menschenleben mit seiner ganzen Bandbreite an sich herangelassen, durchlebt und durchlitten hat.

 

Auch der menschgewordene Sohn Gottes hat alles an sich herangelassen, seine armselige Geburt im Stall, Verfolgung und oft so vergebliches Predigen und schließlich sein bitteres Leiden und sein qualvolles Sterben. Gerade deshalb können wir unser Menschenleben immer wieder von neuem annehmen, uns immer wieder neu dem Leben stellen. Wir dürfen sicher sein, dass er jede Lebenssituation mit uns teilt.

Pfarrer Drexler zitierte zum Schluss die Worte aus dem Brief von Pater Alfred Delp, den er auch der Gestapo-Gefängniszelle schrieb, als er den Tod vor Augen hatte : „Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht alleine zu leben haben, sondern weil Gott es mit uns lebt“.

 

Zum Schluss der sehr feierlichen Christmette bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen die dazu beigetragen haben, diesen Gottesdienst so schön zu gestalten. Es sind dies vor allem die Mesnerin, die Ministranten, dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger, den Kindern des Krippenspiels mit den Müttern, der KLJB für das Schmücken des wunderschönen Christbaumes und den Männern für die tatkräftige Hilfe und allen ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Foto zur Meldung: Lasst uns dem Leben trauen weil wir es nicht alleine zu leben haben
Foto: Lasst uns dem Leben trauen weil wir es nicht alleine zu leben haben

30 Jahre Adventsingen in Moosbach – 50 Jahre Chorleiter und Organist Walter Stöger

(30.11.2014)

Außergewöhnliche Darbietungen und besinnliche Texte

 

Moosbach. Am dritten Adventsonntag 1984 veranstaltete der Kirchenchor Moosbach zum ersten Mal in der Pfarrkirche ein Adventsingen. Zu diesem 30-jährigen Jubiläum, in dem Organist und Chorleiter Walter Stöger zudem 50 Jahre in kirchenmusikalischen Diensten in der Pfarrei steht und diesen sehr ernst nimmt, gastierte am Samstag mit seinen Chormitgliedern das 16. Mal in der Pfarrkirche Moosbach zu einem Adventsingen.

Dabei wurden die Menschen, welche das Gotteshaus gut füllten, eingestimmt in die kommende heilige Zeit, als die Sänger und Instrumentalisten weit über eine Stunde einen Ohrenschmaus lieferten, zum anderen aufhorchen ließen über die dazwischen vorgetragenen Adventgeschichten.

 

Man merkte schon im Laufe der Veranstaltung, dass Stöger, wie er schon sagte, im Gegensatz zu den elektrischen „Lärmveranstaltungen“ unserer Zeit, wo natürlich verträgliche Lautstärke weit übertroffen wird, das Adventsingen mit seiner beschaulichen und stillen Art in die Weihnachtszeit einstimmen soll.

 

Im Presbyterium und an den Stufen des Hochaltars hatten sich drei Gruppen postiert, von denen die vier Blechbläser, zusammen mit der Orgel das Instrumentalstück „Was Gott tut, das ist wohlgetan“, das Adventsingen eröffneten, wobei die Zuhörer von den stimmungsgewaltigen und doch so feinfühlend aufspielenden Instrumente sehr angetan waren.

Im Verlauf der musischen Stunde schickten sie weitere fünf Stücke, wie unter anderem eine „Herbstmelodie“, „in der Bauernstube“ und das herrlich aufgespielte „Tochter Zion“.

 

Die bekannt sympathischen Männerstimmen der Wolfersdorfer Sänger unter der Leitung von Josef Meindl (Akkordeon) meldeten vom „Summa der umma is“ und brachten „in Nacht und Dunkel“, „vor mir brauchst die net fürchten“ zu Gehör und jubelten melodisch klangvoll das bekannte „Rorate“.

 

Ins beschauliche adventliche Singen meldete sich dann der gemischte Chor mit Liedern wie: „der Mond ist aufgegangen“, „nieder Herr die Himmel neige“ und einen „Lobgesang Mariens“. Auch die bekannte Weise von „Maria durch ein Dornwald ging“ durfte nicht fehlen und stimmte kurze vor dem Schluss mit der Bläsergruppe in das herrliche „Tochter Zion“ ein.

 

Ein Highlight der Veranstaltung war das Zusammenspiel der Geschwister Ulli Stöger auf der Orgel und Tanja Jänicke-Stöger mit der Querflöte Bach´s „Ave Maria“, „Yesterday“ oder „Contabile“ gefühlvoll erklingen ließen.

 

Zwischen den musikalischen Passagen trug Walter Stöger eine denkwürdige Adventgeschichte vom kleinen Hirtenjackl und vom „kleinen Wort“ vor, die er in der häuslichen Einsamkeit um Lichtmess 2013 verfasste.

Er erzählte von der 23 jährigen Magd Nandl, die im Bayerischen Wald lebte. Sie hatte einen fünfjährigen Sohn. Während der Heuernte bei einem starken Sommergewitter schlug ein Blitz ein. Die Pferde scheuchten und galoppierten. Der Heuwagen, auf dem die Nandl saß, fiel um und begrub sie unter dem Heuwagen. Der Bauer duldete den ledigen Sohn der Magd auf dem Hof. Als der Winter kam, fühlte sich der Jackl einsam und alleine.

Niemand mochte den ledigen Bauernsohn und konnte nicht einmal zur Schule gehen. „Er braucht ja nicht Lesen und Schreiben können, sondern es genügt, wenn er arbeiten kann“, sagte man. Er muss ja eh nur Ziegen und Schafe hüten.

 

Am Grab seiner Mutter träumte der Jackl, dass ihn sein Vater doch aufnehmen und gut behandeln sollte. Als er es seinem Vater erzählte, verprügelte er den Jungen. Eines Tages verschwand der Hirtenjackl und keiner wusste wohin er gegangen war. Der ältere Bruder war nun allein, aber er suchte den Jackl nicht, weil er sonst das Erbe teilen hätte müssen.

 

Schließlich heiratete der ältere Sohn eine reiche Bauerstochter aus dem Nachbardorf und seine Frau schenkte ihm einen Sohn, der nach einem Waldunfall mit 24 Jahren starb. Ein Unglück kommt selten allein, so starb ihm auch seine Frau mit 50 Jahren und der Bauer war mit seinem Reichtum allein.

 

Bald merkte er, dass ihm sein Geld nichts nützte und es wurde still auf seinem Hof und dem alten Bauern überkam die Einsamkeit. So beauftragte der Bauer alle möglichen Leute, um den Hirtenjackl wieder aufzufinden, vergebens.

Jahre vergingen und um den Bauern wurde es immer einsamer. An Allerseelen ging er in die Kirche und sah einen fremden Mann am Grab stehen. Der junge Mann hatte eine Ähnlichkeit mit dem Hirtenjackl. „Warum bist du hier am Grab meiner Familie“, sagte er zu ihm. Der junge Mann sagte: „Mein schwerkranker Vater schickt mich hierher“.

So kamen Bruder und Stiefbruder wieder zusammen.

 

Walter Stöger dankte zum Schluss allen Mitwirkenden, die sofort wieder bereit waren, mit zu machen. Auch Pfarrer Josef Drexler war voll des Lobes für die stimmungsvollen Darbietungen und dankte namentlich dem Kirchenchor, den Wolfersdorfer Sängern unter Josef Meindl, den Blechbläserfreunden unter Walter Stöger und seinen Kindern und Enkeln Tanja, Uli und Matthias und nicht zuletzt ihm selber für die Gesamtleitung und die selbst verfassten Texte.

Pfarrer Drexler erinnerte noch einmal an das 30-jährige Moosbacher Adventsingen, allen die in den langen Jahren die Treue gehalten haben und die freiwilligen Spenden. Er erwähnte auch die 50 Jahre, die Stöger Organist und Chorleiter der Pfarrei, der nicht erwähnt sein wollte. Gott selber möge ihm das vergelten, was er in alle den Jahren getan hat, sagte er und entließ alle mit seinem Segen.

 

Nach einem anhaltenden Applaus der Kirchenbesucher ließ Ulli Stöger mit einem abschließenden Orgelspiel das Adventsingen ausklingen.

 

Foto: alle Mitwirkenden

Foto zur Meldung: 30 Jahre Adventsingen in Moosbach – 50 Jahre Chorleiter und Organist Walter Stöger
Foto: 30 Jahre Adventsingen in Moosbach – 50 Jahre Chorleiter und Organist Walter Stöger

Drei neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen und drei verabschiedet

(23.11.2014)

Die Kath. Landjugend feierte ihr 50-jähriges Jubiläum

 

Moosbach. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes zum Christkönigsfest – an der Schwelle vom alten zum neuen Kirchenjahr – hat Pfarrer Josef Drexler drei Buben offiziell in die Ministrantenschar der Pfarrei Moosbach aufgenommen.

Auch die Kath. Landjugend Moosbach/Altrandsberg nahm den Christkönigstag zum Anlass, bei diesem Gottesdienst gemeinsam mit den Ministranten ihr 50-jähriges Bestehen zu feiern.

 

Das Messopfer hat der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger (Querflöte) und Mathias Jänicke (Keyboard) in Begleitung von Walter Stöger (Orgel) mit Liedern ausgeschmückt, wobei sie eingangs treffend sangen: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ und die Kirchenbesucher waren zum Schuss angetan von ihrem Gesang.

 

Das Eingangslied des Jugendchors könnte auch als Motto vor 50 Jahren gelautet haben, als die Landjugend Moosbach/Altrandsberg gegründet wurde, sprach zur Begrüßung der Vorsitzende Sebastian Pongratz. Es gab sicher viele schöne Momente und vielleicht war der eine oder andere Kirchenbesucher selbst aktives Mitglied, so der Vorsitzende.

Aus der Chronik berichtet Pongratz, dass am 19. Januar 1964 der damalige Pfarrer Albert Zahnweh die Landjugendgruppe gegründet hat. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Glaubensfragen, religiöser und gesellschaftlicher Art. Sie ließen altes Volksgut wieder aufblühen und studierten Volkstänze ein, die sie in Landjugendbällen darboten.

 

Zu den Höhepunkten zählten eine Bannerweihe am 6. August 1977 und das 20-jährige Bestehen am 24. Juni 1984. Wenn auch um die 80er Jahre ein paar magere Jahre folgten, formierte sich auf Anregung von Pfarrer Erwin Zach im Dezember 1990 wieder eine neuer Gruppe, die im August 1994 das 30-jährige Gründungsfest und ein jährliches Landjugendfest feierte.

 

Des Weiteren zog 1998 die Landjugend aus dem Jugendheim neben dem Pfarrhof in das ehemalige Schulhaus, wo sie sich in Eigenleistung zwei Räume eingerichtet hat. Sie beteiligen sich jährlich bei der Dorfweihnacht und organisieren einen Landjugendball. Auch das Kath. Element kommt nicht zu kurz. So veranstalten sie jedes Jahr ein Osterfrühstück mit Kirchenbesuch, übernehmen das „Himmeltragen“ an Fronleichnam und beteiligen sich mit der Gestaltung der Erntekrone.

 

Wenn auch im 50. Jahr der Gründung der Landjugend beinahe das Aus gedroht hätte, versucht nun eine neue Vorstandschaft die Gruppe neu aufzubauen. Sie möchten zeigen „wir sind wieder da“, betonte Pongratz und hofft auf die Unterstützung von Pfarrer Drexler der bisherigen und neuen Mitglieder und der gesamten Dorfgemeinschaft und lud am Ende des Gottesdienstes zu einem Weißwurstfrühschoppen ein.

 

Pfarrer Josef Drexler merkte in seiner Ansprache zum Jubiläum an, dass als Antwort auf die Beteiligung am öffentlichen Christkönigsbekenntnis Schikanen seitens der damals Herrschenden in der Zeit der Gründung nicht ausblieben. Seid froh, dass ihr nicht in einer solchen Zeit leben müsst, in der man für das öffentliche Bekenntnis zum König Jesus Christus staatlicherseits schikaniert wird, so Pfarrer Drexler. Denkt vielmehr daran, dass viele kath. Jugendliche damals lieber bereitwaren, diese Schikanten auf sich zu nehmen als ihren Herrn und König Jesus zu verleugnen.

Möge euch euer 50-jähriges Gründungsjubiläum Anlass sein, euch wieder auf Christus eurem wahren Herrn und König zu besinnen, ihm die Herzen zu öffnen und ihm treu zu dienen in der Gemeinschaft seiner Kirche.

 

Nach den Fürbitten nahm Pfarrer Drexler mit der Überreichung des Ministrantenkreuzes, das er vorher segnete, Nico Jänicke, Andreas Grund und Daniel Höcherl in die Schar der Ministranten auf, so dass wieder 17 Minis dem Herrn bei den Gottesdiensten dienen. Er freute sich über ihre Bereitschaft, dass sie diesen wichtigen Dienst für Gott und für die Menschen heute offiziell übernommen haben.

Zugleich verabschiedete er drei Ministranten offiziell aus dem Dienst, die jahrelang ihre Zeit und Kraft eingesetzt haben, um die Gottesdienste zu bereichern. Es scheiden aus: Josef Haimerl, Luca Klingl und Andreas Kappl und überreichte als Zeichen der Dankbarkeit ein handgemaltes Hinterglasbild des Kirchenpatrons Johannes der Täufer.

Nach dem Pfarrer Drexler alle mit seinem Segen entließ, dankte er dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger für den erbauenden Gesang.

 

Foto: Landjugend 2.v.li. Vorsitzender Sebastian Pongratz

Foto zur Meldung: Drei neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen und drei verabschiedet
Foto: Drei neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen und drei verabschiedet

Gemeinsame Martinsfeier in der Pfarreiengemeinschaft

(13.11.2014)

St. Martin und der Bettler

„Tragt in die Welt nun ein Licht“ -  Gemeinsame Feier der Kindergärten und Schule

 

Prackenbach/Moosbach. Ungebrochen ist jährlich die Verehrung des Hl. Martin, auch über 1600 Jahre nach seinem Tod, stellte Pfarrer Josef Drexler bei der Begrüßung  am Dienstag in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach fest, die bis zum letzten Platz gefüllt war.

 

Die beiden Kindergärten aus Prackenbach, Moosbach und die Schulkinder feierten heuer ,  auch auf Einladung von Pfarrer Drexler,  eine gemeinsame Martinsfeier der Pfarreiengemeinschaft und viele Eltern,  Angehörige der Kinder und die Gesamtbevölkerung aus Prackenbach/Krailing und Moosbach feierten mit. Es war eine wunderbare Geste der Gemeinsamkeit, der sich auch  Bürgermeister Andreas Eckl anschloss.

 

Vor dem Pfarrheim hatte man ein wärmendes Feuer angefacht, wo sich die Menschenmenge zusammen fand. Nach einem langen Umzug durch das Dorf, allen voran Selina Kastl aus Igleinsberg mit ihrem Pferd,  fanden sich dann alle in der Pfarrkirche ein,  wo Lehrerin Anita Greiner mit der 2. Klasse und der  Schulspielgruppe von Lehrerin Claudia Bauer die Geschichte von St. Martin spielten und Lehrerin Elisabeth Ruis mit ihrem Keyboard verschiedene  Lieder begleitete.

 

Pfarrer Drexler merkte eingangs an, dass der Hl. Martin einen unverlierbaren Platz in den Herzen der Menschen und erst bei Gott hat, für den er letztlich gelebt hat. Die Liebe, die der Heilige als Soldat und Bischof vorgelebt hat, überdauert sogar den Tod. Mit diesen Worten begrüßte er die Kinder und alle übrigen Menschen und kündete das Spiel der Kinder an, dessen Beispiel der Liebe des Heiligen wir uns wieder zu Herzen nehmen sollen.

 

„St. Martin ritt durch Schnee und Wind“..“, sangen die Kinder in ihrem Spiel, das sie den aufmerksamen Kindern und Erwachsenen zeigten. Eine Sprecherin erzählte ihnen zunächst die Geschichte vom Hl. Martin, der ein römischer Offizier war und den seine Soldaten achteten und liebten, denn er war mutig, gütig und gerecht. In einer bitterkalten Nacht entdeckte Martin mit einem Trupp Reiter am Straßenrand eine Gestalt, die aus lauter Kälte um Hilfe schrie. Und weil er nur Lumpen trug und keine warme Wohnung hatte, schenkte Martin dem Bettler die Hälfte seines Mantels.  

 

Eine Legende erzählt, dass in der folgenden Nacht Jesus dem Hl. Martin im Traum erschien und den Mantel trug, den er dem Bettler geschenkt hatte und sagte: „Was du dem Geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan. „

 

In den Fürbitten, welche einige Kinder vortrugen, dachten sie all der Menschen, die krank im Bett liegen müssen, die traurig und allein sind. Sie schlossen auch die Menschen ein, die ungerecht behandelt werden und schon lange kein gutes Wort mehr gehört haben.

 

Bevor Pfarrer Drexler allen seinen Segen mit auf den Weg gab, dankte er ihnen  für ihr Kommen, insbesondere den Lehrkräften Anita Greiner, Elisabeth Ruis, Claudia Bauer, den Erzieherinnen der Kindergärten und den Schulkindern. Nicht zuletzt dem Elternbeirat der Schule, der für Kinderpunsch und  Glühwein und einen kleinen Imbiss sorgten und allen, die in irgend  einer Weise sich für die Vorbereitung der Martinsfeier sorgten. Nicht zuletzt gebührt ein großes Dankeschön den Mitgliedern der Feuerwehr, welche die Straße absperrten. 

 „ Ich geh mit meiner Laterne“ sangen dann die Kinder beim Auszug und Pfarrer Drexler verteilte an

alle Kinder und Besucher Lebkuchen.

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Foto zur Meldung: Gemeinsame Martinsfeier in der Pfarreiengemeinschaft
Foto: Gemeinsame Martinsfeier in der Pfarreiengemeinschaft

Dank für die Ernte des Jahres

(28.09.2014)

Die Pfarrgemeinde Moosbach feierte das Erntedankfest

 

Moosbach. Wie jedes Jahr versammelten sich auch in diesem Jahr wieder die örtlichen Vereine, um in einem feierlichen Festzug zusammen mit Pfarrer Josef Drexler, den Ministranten und einer Musikkapelle zu einem Dankgottesdienst in die Kirche einzuziehen. Vertreter der Katholischen Landjugend trugen eine Erntekrone mit, die sie zu Beginn des Gottesdienstes vor dem Altar absetzten. Für den Einzug der Vereine standen Pfarrer Drexler und die Ministranten vor der Kirchentür Spalier.

 

Der Dank ist es, der den heutigen Tag durchzieht, so sagte der Geistliche zu Beginn des Gottesdienstes. Es ist ein Dank an Gott für die Ernte des Jahres. In seiner Predigt erinnerte er an den heiligen Franz von Assisi, der aufgerufen hat, das Evangelium zu predigen und zu verkünden. Es sind dabei nicht als erstes die Worte wichtig, sondern die Taten, beispielsweise im Umgang mit der Natur und den Mitmenschen. Blickt man auf Menschen aus der Vergangenheit zurück, so erinnert man sich weniger an ihre Worte, sondern an ihre Taten und Verhaltensweisen gegenüber Mitmenschen und der Natur.

Unsere Welt ist voll von Sprüchen, die ganz klar dar liegen, dass nicht die Worte, sondern die guten Taten entscheidend sind. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, oder „der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“ sind beispielsweise solche Sprüche. Das Erntedankfest ist ein Dankgebet für die guten Taten der Natur, von Mitmenschen und dem Segen Gottes.

 

Unter Anleitung der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl legten die einzelnen Vereine Ente-Gaben als Dank vor dem Altar nieder. Marianne Vogl trug dazu einen passenden Text vor, der auf die einzelnen Gaben abgestimmt war. Es waren vor allem Gaben des Feldes und der Gärten wie Obst, Gemüse oder Brot, aber auch Hopfen und Getreide oder veredelte Produkte, die es auf den Märkten zu kaufen gibt.

Der Kirchenchor unter Leitung von Walter Stöger sang dazu passend das Lied: „ Wir legen unsere Gaben nieder“. Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen, die mitgeholfen haben, alles zu organisieren. Besonders erwähnte er dabei die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und die Mesnerin  Margarete Früchtl, die auch im heurigen Jahr wieder zwei verschiedene Kürbissuppen gekocht hatte.

Wie in den letzten Jahren eingeführt, wurden auch in diesem Jahr nach dem Gottesdienst wieder alle Pfarrangehörigen vor der Kirche zu einem Frühschoppen mit Kürbissuppe, Brot und Getränken eingeladen. Die Ministranten verkauften Kuchen und Gabi Schedlbauer bot Waren aus der Dritten Welt an. Der Erlös dieser Veranstaltung wird dem ehemaligen Dekan Josef Renner in Ghana zur Verfügung gestellt. Dank des wunderbaren Herbstwetters blieben die Pfarrangehörigen noch lange sitzen und nutzten dabei die Gelegenheit, gegenseitig ins Gespräch zu kommen. Auch dies wird als wichtiger Beitrag dieses organisierten Frühschoppens gesehen.

Foto zur Meldung: Dank für die Ernte des Jahres
Foto: Dank für die Ernte des Jahres

Pfarrausflug in den Pfaffenwinkel

(20.09.2014)

Moosbach. Bei schönstem Ausflugswetter ging diesmal der Pfarrausflug des neuen Pfarrverbandes Moosbach, Prackenbach-Krailing nach Oberbayern in den Pfaffenwinkel. Besonders erfreut zeigte sich Pfarrer Josef Drexler bei der Begrüßung, dass neben vielen Moosbachern auch eine Reihe von Prackenbacher und Krailinger Pfarrangehörigen an diesem Ausflug teilnahmen. Dies sah er als gute Möglichkeit, dass der Pfarrverband stärker zusammen wächst.

Erstes Ziel des Ausflugs war der Staffelsee bei Murnau. Ab Seehausen ging es mit dem Schiff auf zu einer 1,5 stündigen Seerundfahrt über den 7,6 km² großen Staffelsee. Bei der Rundfahrt um die 7 Inseln des Sees hatte man auch einen herrlichen Rundblick zu dem nahegelegenen Karwandel- und Wettersteingebirge.

Nach dem Mittagessen in einem nahe dem See gelegenen Gasthaus fuhr man weiter zur bekannten Wieskirche. Diese weltweit bekannte Rokokokirche ist seit 1983 in die Liste als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden. Die prächtig ausgestattete Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies gehört zur Gemeinde Steingaden im sogenannten bayerischen Pfaffenwinkel. Erbaut wurde die Kirche von 1745 bis 1754 von den Brüdern Johann Baptist und Dominikus Zimmermann im Stile des Rokoko. Durch den Tiroler Bildhauer Anton Sturm wurden auch die vier großen Theologen des Abendlandes Hieronymus, Ambrosius, Augustinus und Gregor der Große verewigt. Die Fülle an Bildern, Ornamenten und Skulpturen war für alle sehr beeindruckend. Bei einem Rundgang durch die Kirche gab Pfarrer Josef Drexler noch eine Vielzahl von Hinweisen zu einzelnen Objekten.

Wegen der internationalen Bedeutung dieses Bauwerkes besuchen jährlich mehr als eine Million Menschen diese Kirche. Nach einer kurzen Kaffeepause bei der Wieskirche ging es zum letzten Programmpunkt dieses Pfarrausfluges.

In der Klosterkirche Rottenbuch wurde durch Pfarrer Drexler der Vorabendgottesdienst abgehalten. Diese Kirche wurde ursprünglich in den Jahren von 1468 bis 1480 im romanischen Stil erbaut und später wie die Wieskirche im Rokokostil umgebaut. Viele Teilnehmer waren der Ansicht, dass dieses prächtig ausgestattete Augustinerchorstift der Mariä Geburt in der beeindruckenden Ausstattung mit der Wieskirche mithalten kann. Umso beeindruckender war dann auch der Gottesdienst in dieser wunderschön ausgestatteten Kirche.

Mit vielen positiven Eindrücken ging es dann  wieder auf die Heimfahrt. Pfarrer Drexler bedankte sich zum Schluss bei Alois Laumer und Josef Ettl für die Organisation des Ausfluges und wünschte allen noch ein schönes Wochenende.

 

Foto: vor der Wieskirche

Foto zur Meldung: Pfarrausflug in den Pfaffenwinkel
Foto: Pfarrausflug in den Pfaffenwinkel

Der Kinderspielplatz wurde eingeweiht

(13.09.2014)

Mit dem Racklstraßenfest einen letzten Obolus geleistet

 

Moosbach. Der Kinderspielplatz, eine in jeder Hinsicht gelungene Errungenschaft, wurde am Samstag durch Pfarrer Josef Drexler mit der Einweihung offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Spielplatz hat nicht nur auf einer Teilfläche des Schulsportplatzes, den die Gemeinde dafür zur Verfügung stellte, eine ideale Lage erhalten und auch an der Aufteilung der ausgesuchten neuen Spielgeräte dürften die Kinder sicher  ihre Freude daran haben.

 

Zur Einweihung konnte Gemeinderat Johann Miethaner, als Initiator des Platzbaues, neben Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Andreas Eckl mit einigen Gemeinderatskollegen, den früheren Gemeindechef Xaver Eckl sowie Eltern mit ihren Kindern und Anwesenden herzlich begrüßen.

 

Bevor Pfarrer Drexler die Segnung vornahm, gab Miethaner einen Rückblick über die Entstehung des Kinderspielplatzes. Er erinnerte an einige Treffen im September 2013 bis dann über das „wo“ und „wie“ und die Entscheidung, welche Spielgeräte angeschafft werden, unterhielten. Diese wurden dann am 25. November bestellt und am 18. April geliefert.

Mit der Aushebung des Fundaments begannen die Helfer am 26.4.14. Es folgte der Zusammenbau der Spielgeräte und der Bau des Tunnels und des Erdhügels. Fundamente mussten anschließend betoniert und Kiesräume aufgefüllt werden. Ende Mai wurde dann der Pavillon gezimmert und aufgestellt, der Zaun montiert und schließlich das Seil der Seilbahn gespannt, so dass am 11. Juni der Spielplatz fertig war.

Die Firma Schedlbauer hat letztendlich noch Anfang August das Pavillondach angebracht und die Sitzgruppe steht nun seit dem heutigen Tag, merkte Miethaner an.

 

An Ausgaben haben sich 15 151.39 € zusammen getragen, die sich aus Spielgeräten, Beton für Fundamente, Kies für Fallräume, Rohre, Holz, Bretter und Dach für Pavillon summierten.

Schließlich bedankte sich Miethaner bei den Helfern, für die es nicht immer einfach war, den Samstag zu opfern. Dazu stellte sich zur Verfügung: Ludwig Fleischmann, Hans Thurnbauer, Rudolf Klingl, Alfred Laumer, Christian Raith, Matthias Stürmer, Manuel Christl sowie bei Müttern, die den Beachvolleyballplatz gesäubert haben.

 

Geldspenden haben geleistet: Gemeinde Prackenbach Basisbetrag 10.000,- €, GenoBank (500,- €), CSU Ortsverband Prackenbach vom Guthaben Ortsverband Moosbach (1835,34 €), Weihnachtsmarkt Moosbach (600,- €), Weihnachtsmarkt ehemalige Krabbelgruppe (600,- €), Weihnachtsmarkt Hagengrub (570,- €), Arthur Wasner (100,- €), Bürgermeister Andreas Eckl (100,- €), Viehhandel Josef Eckl (150,- €), LorenzBau Betonringe (492,66 €).

 

An Sachspenden gingen ein: Fred Höcherl 25 qm Pflaster, Fa.Zankl 3 cbm Beton, Gasthaus Freund Brotzeiten, Gasthaus Kerscher Getränke, Reifen Kufner Altreifen für Tunnel, Christian Schedlbauer Bagger kostenlos, FFW Moosbach und Schreinerei Eckl Sitzgruppe. Das Resultat: eine Summe von 14.948,00 €.

 

Nach dem Segen des Spielplatzes durch Pfarrer Josef Drexler lud Miethaner zum Racklstraßenfest ein, das Rudi Klingl und Ludwig Freund zu Gunsten des Kinderspielplatzes organisiert hatten. Mit dem Reinerlös des Festes soll noch ein Spielgerät angeschafft werden.

Vereine und Bewohner unterstützten mit ihrem Kommen den Kinderspielplatzbau und bewiesen wieder einmal, dass man mit Zusammenhalt großes bewirken kann.

„Das habt ihr sehr gut gemacht“, lobte zum Schluss Pfarrer Drexler Johann Miethaner und alle Helfer und Sponsoren.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Johann Miethaner und Bürgermeister A. Eckl

Foto zur Meldung: Der Kinderspielplatz wurde eingeweiht
Foto: Der Kinderspielplatz wurde eingeweiht

Erster offizieller Gottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft

(07.09.2014)

Pfarrer Josef Drexler wurde in Prackenbach und Krailing herzlich aufgenommen

 

Prackenbach/Krailing. Die Ordinariatskonferenz Regensburg hat entschieden, die Pfarreien Moosbach, Prackenbach und Krailing ab 1. September zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammen zu führen, deren Aufgabe Pfarrer Drexler anvertraut wurde. Am Samstag bzw. Sonntag (Krailing und Prackenbach) feierte er nun bei einem ersten Begrüßungsgottesdienst als bestellter Pfarradministrator offiziell Einzug in der Pfarrei.

 

Musikalisch wurde der Gottesdienst in Krailing mit Volksgesang und Orgelbegleitung von Ulrike Altmann und in Prackenbach durch Ramone Höcherl und Ulrike Altmann von der Gruppe Vocale Glissando mit einem erbauenden Gesang mitgestaltet, instrumentalisch begleitet an der Orgel von Hans Preiß.

 

Nach dem Einzug in die Kirche begrüßte Pfarrer Drexler die Kirchenbesucher in Krailing bzw. in Prackenbach. Er freute sich über das zahlreiche Kommen mit dem Vertrauen, dass sie wegen dem Gekreuzigten zu Ehren gekommen sind, denn er allein ist der Grund der sonntäglichen Zusammenkunft.

 

Anschließend trat in Krailing Sebastian Fleischmann und in Prackenbach Johannes Wolf in den Altarraum und brachten dem Geistlichen keck einen Willkommens- und Blumengruß dar und begrüßten ihn voll Herzlichkeit.

Ihnen folgten in Krailing Kirchenpfleger Peter Fleischmann, der ihn mit Handschlag herzlich willkommen hieß und ihm viel Kraft und Ausdauer in seiner administrativen Arbeit wünschte.

Des Weiteren trat in Prackenbach Pfarrgemeinderatssprecherin Margit Eidenschink an den Ambo und zitierte das Leitwort des 99. Deutschen Katholikentage: „Mit Christus Brücken bauen“. „Wir sind gefordert, Brücken zu ihnen und nach Moosbach zu bauen, um ein Miteinander zu fördern“, so Eidenschink und dankte ihm, dass er es möglich machte, dass sie noch jede Woche die Sonntagsglocken läuten hören. Schließlich versprach sie Drexler, ihn tatkräftig zu unterstützen, so gut es geht, „denn nur gemeinsam können wir es schaffen“.

 

Anlehnend an das Evangelium vom Tage, in dem es heißt, „weise deinen auf Abwege geratenen Glaubensbruder zu recht“, meinte er. Es ist schon hart, was uns Jesus im Evangelium da zumutet und trotzdem ist es Tatsache, dass sich eine christliche Gemeinde der Verantwortung füreinander bewusst sein soll. Alle sollen sich als Weggefährten auf der Pilgerschaft verstehen, merkte er an.

Auch einem Leiter der christlichen Gemeinde kommt Verantwortung zu, dies sei selbstverständlich, so Pfarrer Drexler weiter. Er muss nach allem Eingeständnis seiner eigenen Fehler und Mängel seiner Gemeinde zu Herzen reden, wenn er sie in Gefahr sieht und umgekehrt muss auch eine Gemeinde ihrem Pfarrer zu Herzen reden, wenn sie ihn in Gefahr sieht. In diesem Sinne wollte er allen die neue Pfarreiengemeinschaft ans Herz legen.

 

In Prackenbach trat am Schluss des Gottesdiensts der 2. Bürgermeister Michael Kellermeier für den verhinderten 1. Bürgermeister Andreas Eckl an den Ambo und hieß Pfarrer Josef Drexler im Namen der Gemeinde sehr herzlich willkommen. „Als vor Jahrzehnten die Gemeinde Prackenbach, Moosbach und Ruhmannsdorf vereint wurden, haben wir das Ganze jetzt kirchlich getätigt§“. „So sind wir nun politisch wie kirchlich eine starke Gemeinschaft“, so der 2. Bürgermeister.

Alle Seelen zufrieden zu stellen erlangt von Pfarrer Drexler noch mehr Zeit und Fleiß, meinte Kellermeier. In diesem Sinne appellierte er an die Gläubigen, ihn zu unterstützen und nicht alles auf die Geldwaage zu nehmen.

Er freute sich auch ganz besonders, dass die Pfarrei mit Drexler als gebürtigen Bodenmaiser, einen hiesigen Pfarrer bekommen hat und unseren Dialekt versteht und wünschte ihm zum Schluss eine segensreiche und glückliche Hand für die Zukunft.

Auch Ministrant Simon Eidenschink begrüßte seinen Seelsorger mit einer Rose und herzlichen Worten.

 

Bevor bei den Gottesdiensten jeweils das Schlusslied erklang und der Geistliche den Segen spendete, dankt er den Rednern für die sinnvollen Worte und die freundliche Aufnahme, sowie den Gläubigen für ihr Kommen.

 

Foto: Margit Eidenschink, Pfarrer Drexler mit Johannes Wolf und Ministranten, hi. Michael Kellermeier

Foto zur Meldung: Erster offizieller Gottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft
Foto: Erster offizieller Gottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft

Übergabe der Pfarrei Prackenbach-Krailing

(31.07.2014)

Von Pfarrer John Kodiamkunnel an Pfarrer Josef Drexler

Prackenbach. Am vergangenen Donnerstag, 31. Juli 2014 hat Pfarrer John Kodiamkunnel zur Übergabe der Pfarrei Prackenbach-Krailing an Pfarrer Josef Drexler ins Pfarrbüro eingeladen. Auch die Anwesenheit von der PGR-Sprecherin Margit Eidenschink sowie der beiden Kirchenpfleger Peter Fleischmann von der Filialkirche Krailing und Ferdl Klement, für die Kirchenverwaltung Prackenbach waren erwünscht und auch anwesend.

Dabei wurden die Ordner und Bücher, wie Taufbücher, Sterbebücher, Beschlussbücher, Bücher mit dem Messstipendien usw. gesichtet, geprüft und anschließend übernommen. Ein kleiner Rundgang im Pfarrhaus, wegen der groben Prüfungen des Inventars sowie des Inventarverzeichnisses schloss sich an.

Zum Schluss wurden dann noch alle Schlüssel übergeben. Der letzte Akt war dann noch die Übergabe der Kirchenschlüssel an Pfarrer Josef Drexler, welcher ab 1. September 2014 die beiden Pfarreien Moosbach und Prackenbach-Krailing leitet.

Pfarrer Drexler wünschte dem scheidenden Pfarrer John Kodiamkunnel für seine weitere Zukunft alles Gute und Gottes reichsten Segen.

 

Foto: Bilder von der Schlüsselübergabe

Foto zur Meldung: Übergabe der Pfarrei Prackenbach-Krailing
Foto: Übergabe der Pfarrei Prackenbach-Krailing

Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Prackenbach-Krailing- Veränderte Gottesdienstzeiten

(16.07.2014)

Ab 1. September 2014 ist Pfarrer Josef Drexler zuständig für die drei Ortschaften

 

Moosbach/Prackenbach. Mit Schreiben vom 11. November 2013 hat Pfarrer John Kodiamkunnel gebeten, nach 12 Jahren Dienst in der Diözese Regensburg zum 1. September 2014 in seine Heimat zurückkehren zu dürfen. Darauf hin hat die Ordinariatskonferenz in Regensburg entschieden, die Pfarrei Moosbach und Prackenbach mit Filiale Krailing zum 1. September 2014 zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammen zu führen und Pfarrer Josef Drexler aus Moosbach die Aufgabe als Pfarrer anzuvertrauen.

 

Pfarrer John bricht nun nach dreijährigem segensreichen Wirkten seine Zelte am 5. August 2014 ab und verlässt mit dankbarem Herzen die Pfarrei Prackenbach/Krailing. Pfarrer Josef Drexler, der sich bereit erklärte, sich dieser Pfarreiengemeinschaft zu stellen, übernimmt ab 1. September 2014 die Sorge für beide Pfarreien, obwohl die neue Situation ein Mehr an Aufgaben und Belastung auf ihn zukommen wird.

Für den Monat August übernimmt Vincent Karukamalil, Pfarrvikar z.b.V, Viechtach die Urlaubsvertretung in Prackenbach und in Moosbach (Tel.Nr.  09942/9499330), da Pfarrer Drexler im Urlaub ist.

 

Der neuen Gottesdienstordnung gerecht zu werden, hat sich der Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung der drei Ortschaften Moosbach/Prackenbach/Krailing mit der Gemeindeberatung des Bistums besprochen und in Übereinstimmung ausgesprochen, die drei Sonntagsmessen auf die drei Ortschaften gerecht aufzuteilen.

Dabei wurde angemerkt, dass das Bischöfliche Ordinariat festgelegt hat, dass ein einzelner Priester nicht mehr als drei Sonntagsmessen, zu denen auch die Vorabendmessen gehören, feiern darf. Außerdem muss in jeder Pfarrei am Sonntag eine Messe stattfinden, da sonst zu befürchten ist, dass das Bewusstsein für den Sonntag als Tag des Herrn abhanden kommt, so Drexler.

 

Im neuesten Pfarrbrief teilte nun Pfarrer Drexler die geänderten Zeiten für die Sonntagsgottesdienste ab September mit. Dazu merkte er an, dass der Vorabendgottesdienst am Samstagabend in Moosbach entfällt. Dafür findet am Samstagabend der Vorabendgottesdienst um 19.00 Uhr in Krailing statt.

Am Sonntagvormittag wird in Moosbach bereits um 8.30 Uhr die Heilige Messe gefeiert und um 10.00 Uhr in Prackenbach.

Was die Werktagsgottesdienste betrifft, so wird es jede Woche einen in Moosbach geben und einen in Prackenbach/Krailing im vierzehntäglichem Wechsel. An welchen Wochentagen und zu welchen Uhrzeiten kann noch nicht festgelegt werden, da Pfarrer Drexler auch im Schuldienst eingesetzt ist.

 

Pfarrer Josef Drexler bittet die Gläubigen um die Veränderungsbereitschaft, denn in Zeiten des Priestermangels, in denen sich drei Ortschaften einen Pfarrer teilen müssen, ist nicht anders machbar. Auch müsse man bedenken, dass der Pfarrer am Wochenende noch Beerdigungen und Trauungen zu halten hat – von Taufen und div. Andachten ganz abgesehen.

Firmung in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach – Gott schenkt uns in Christus seinen Geist

(25.06.2014)

Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner spendet 54 Jungen und Mädchen das Hl. Sakrament

 

Prackenbach/Moosbach. Nach einem starken Regen in der Nacht, der weiß Gott bitter notwendig war, lockerte sich der Himmel am Mittwoch immer wieder etwas auf, als in der Pfarrei St. Georg in Prackenbach die Firmung gefeiert wurde. Dazu war Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner aus Regensburg im Auftrag von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer gekommen, um 54 Jungen und Mädchen aus der Pfarrei Prackenbach/Krailing (35) und Moosbach (19) in der Pfarrkirche in Prackenbach das Hl. Sakrament zu spenden.

 

Nach dem Einzug des Firmspenders und der Ortsgeistlichen John Kodiamkunnel (Prackenbach) und Pfarrer Josef Drexler (Moosbach) mit den Minstranten in die geschmückte Kirche, hieß Pfarrer John den Dompropst im Namen der beiden Pfarreien ganz herzlich willkommen. „Es ist eine große Freude für uns, dass sie zu uns, in ihre nahe Heimat Teisnach gekommen sind, um für die Kinder zu beten, ihnen die Hände aufzulegen und ihnen die Gabe des Hl. Geistes zu bringen. Auch alle, die gekommen sind, den Gottesdienst mitzufeiern, wünschte der Pfarrer schöne Stunden und viel Kraft auf dem Lebensweg.

 

Ein Grüß Gott überbrachte auch der Firmspender, der sich freute in Prackenbach die Firmung spenden zu dürfen, da der Ort nicht unbekannt für ihn sei, denn mit acht/neun Jahren habe er hier bei Onkel und Tante Einsele oft Ferien verbracht.

In Konzelebration mit dem Dompropst und den beiden Geistlichen wurde die Eucharistie gefeiert, den der Kirchenchor in feierlicher Manier unter der Leitung von Regina Christof mit gestaltete. An der Orgel spielte Hans Preiß Ulrike Altmann bereicherte den Gottesdienst mit Querflöte. Kyrierufe und die Lesung sprachen Firmlinge und die Fürbitten trugen die beiden Ortspfarrer, zwei Firmlinge und eine Mutter vor.

 

Wenn wir die Natur beobachten würde bei solchem Wetter niemand auf die Idee kommen, dass ein Vogel vom Baum herunter fällt oder ein Fisch ertrinkt, wenn er in seinem Element ist, begann der Firmspender seine beeindruckenden Predigt. Er meinte damit, dass auch wir Menschen  in unserem Element sind, wenn wir jemanden gern haben. Dann gibt es nicht nur den berühmten Schmetterling im Baum, dann können wir nicht genug Zeit mit ihm verbringen. Auch Paulus erwähnte in seinem Brief an die Ephesser, dass er die Menschen gerne angenommen hätte. Das hatten die ersten Christen gespürt, sind aber nicht neidisch gewesen.

 

Dann gab er den Firmlingen mit Mut, Friedfertigkeit und Demut drei Eigenschaften mit auf den Weg. Mutig seid ihr, wenn ihr etwas ertragen könnt, ja sogar mich darüber freue oder andere Mitmenschen auch gelten lasse. Wie schnell streiten wir denn, meinte er, es sind oft Kleinigkeiten und wie viel Mut brauchen wir, zu jemanden hin zu gehen und die Hände zu reichen, so der Redner. Seien sie immer wieder zum Versöhnen bereit, bat er die Anwesenden, dass ihr den, welchen man liebt, nicht verliert.

 

Schließlich richtete der Firmspender das Wort an die Paten und Patinnen, das schönste und wichtigste Geschenk, das sie ihren Schützlingen geben können sei, die Hand auf ihre Schulter zu legen und versprechen: ich halte zu dir und ich bin immer bei dir. Auch bat er sie, sie mögen den jungen Christen den Glauben vorleben und ein gutes Beispiel geben, denn der Glaube bestimmt das Leben. Auch für ein kleines Kind, das getauft wird, wollen wir, dass es den Glauben kennen lernt und in der Gemeinschaft zu Jesus Christus gehört. Er brachte dabei den Fußball ins Gespräch und meinte, wer ein bisschen was davon versteht, weiß wie wichtig dabei die Gemeinschaft ist.

 

Anschließend erneuerte der Firmspender mit den Firmanwärtern das Taufgelübte und erteilte allen seinen Segen, bevor er  ihnen das heilige Sakrament spendete, wobei er nach der Salbung mit Chrisam, einer Mischung aus Öl und Balsam, in herzlicher Weise einige persönliche Worte mit den Jugendlichen wechselte und mit ihnen mit unter auch scherzte.

 

Am Ende des Gottesdienstes richtete der Dompropst ein Vergelt´s Gott an alle, die in irgendeiner Weise für die Vorbereitung im Einsatz war, insbesondere dem Kirchenchor für die schöne Gestaltung des Gottesdienstes, den Mesnerinnen und den Ministranten.

Nach einem Gruppenfoto am Pfarrheim boten die Pfarrhausfeen Sekt und leckere Happen an.

 

Foto: 1 – Dompropst Gegenfurtner am Altar, 6 – Spendung der Firmung – Pfr. John, Dompropst und Pfr. Drexler , 7 – Pfarrer John und Dompropst, 9 – bei den Fürbitten, 11 – Gruppenfoto mit den Firmlingen, 1.R.Mitte Pfarrer Drexler, Dompropst und Pfr. John – seitlich die Ministranten.

Foto zur Meldung: Firmung in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach – Gott schenkt uns in Christus seinen Geist
Foto: Firmung in der Pfarrkirche St. Georg in Prackenbach – Gott schenkt uns in Christus seinen Geist

Evangelium unter den drei Kreuzen

(19.06.2014)

Fronleichnamsprozession führte über den malerischen Pfahl

Ein herrlicher Blumenteppich vor dem Volksaltar in der Pfarrkirche

 

Moosbach. - „Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi“ – Fronleichnam, das Fest des hl. Leibes und Blutes Christi, ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert wurde und 1264 Papst Urban IV zum Fest der Gesamtkirche erhob.

 

Während man im letzten Jahr die Fronleichnamsprozession durch unaufhörliche Regenschauer in die Kirche verlegen musste, begleitete heuer strahlender Sonnenschein die Gläubigen der Pfarrei Moosbach wieder wie gewohnt über den malerischen Pfahl. Zunächst verkündete Pfarrer Josef Drexler bei den ersten beiden Altären der Familie Freund bzw. bei der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die Evangelien. Anschließend ging es auf dem weichen Pfahlweg hinauf zur Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg, wo der dritte Altar der Familie Eckl aufgerichtet war.

 

Nach dem Segen zog man dann durch die geschmückte Viechtacher- bzw. die Hauptstraße, angeführt von der Kapelle Norbert Ernst aus Böbrach und sämtlichen Vereinen – dem „Himmel“ unter dem Pfarrer Drexler die Monstranz mit dem Allerheiligsten trug – dem Chor, Ministranten und den übrigen Pfarrangehörigen zurück zur Kirche, wo er das vierte Evangelium verkündete und der Geistliche, wie bei den anderen Altären seinen eucharistischen Segen spendete.

 

Doch zunächst zelebrierte Pfarrer Drexler feierlich das Hochamt. Mit 13 Ministranten zog er in die schön geschmückte Kirche ein, wo unter den Stufen des Altarraums ein wunderschöner Blumenteppich, gelegt von Mitgliedern des Frauenbundes, her grüßte. Er hieß die Gläubigen sehr herzlich willkommen, im Besonderen die Vereine, Kongregationen, Vertreter der kirchlichen und öffentlichen Gremien und nicht zuletzt die Kommunion- und Firmkinder und erklärte ihnen, dass vor genau 750 Jahren das erste Mal im Bistum Lüttich das Fronleichnamsfest gefeiert wurde.

 

In seiner Predigt erzählte Pfarrer Drexler den Anwesenden, dass er die Schulkinder aufschreiben ließ, was ihnen zu einer Fronleichnamsprozession alles einfällt. Es kam dabei eine Menge zusammen und er meinte, es sei schon erstaunlich, was die Christen in den 750 Jahren alles aufgewendet haben, um den in der geweihten Hostie gegenwärtigen Herrn in einer ansprechenden Prozession öffentlich durch die Straßen zu tragen und zu verehren.

Er erzählte von Monstranzen von unschätzbarem Wert, wie zum Beispiel die Diamantenmonstranz in der Schatzkammer des Prager Loretoheiligtums, die 1699 in Gestalt einer Sonne gefertigt, ein Meter hoch und 12 Kilo schwer mit 6222 Diamanten besetzt ist. Doch, will Jesus so einen Aufwand für sich überhaupt?

Auch Jesus lässt sich unsere Liebe zu ihm gefallen, auch in maßloser, verschwenderischer Art und Weise, so der Geistliche. Er hat es sich auch gefallen lassen, als jene Frau in der Bibel ihn mit dem sündhaften Öl salbte, das einen ganzen Jahreslohn wert war.

Möge auch der Aufwand, den wir für unsere Fronleichnamsprozession 2014 betreiben, einzig und allein Ausdruck unserer maßlosen und verschwenderischen Liebe zu Jesus Christus sein, so der Prediger.

 

Nach dem Rückzug der Prozession in die Pfarrkirche und dem feierlichen Segen mit der Monstranz beim vierten Evangelium war man sich einig, es war wieder eine schöne außergewöhnliche Fronleichnamsprozession durch den malerischen Pfahlweg, den nicht gleich eine zweite Pfarrei anbieten kann. Mit dem „Großer Gott wir loben dich“ endeten die Feierlichkeiten.

 

Foto: Segen vom Kalvarienberg mit Hl. Grab hinter der SV-Fahne

Foto zur Meldung: Evangelium unter den drei Kreuzen
Foto: Evangelium unter den drei Kreuzen

Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle zum Hl. Wendelin

(31.05.2014)

Der Bergler Gsang gestaltete die Andacht mit schönen Liedern

 

Viechtafell. Vor 32 Jahren hat die Dorfgemeinschaft Viechtafall eine Kapelle zum Hl. Wendeling errichtet, wo am Freitagabend die letzte Maiandacht stattfand, die Pfarrer Josef Drexler mit mindestens 70 Marienverehrern aus Viechtafell, Moosbach und Umgebung feierte. Auch sonst finden das ganze Jahr immer wieder Andachten statt und so mancher kehrt auf einen Stoßseufzer hier ein. In Bälde soll sogar eine Trauung einer gebürtigen Viechtafellerin gefeiert werden.

 

Der Bergler Gsang mit Erika Rabenbauer (Zither), Siglinde Weindl, Edeltraud Straub und Josef Höcherl schmückten mit wunderschönen Liedern die Andacht aus, von denen die Teilnehmer sehr ergriffen waren und gestärkt für neue Aufgaben am Schluss den Heimweg antraten.

 

Mit „ich geh, wenn ich traurig bin, zur lieben Mutter Gottes hin“, eröffneten die Sänger die Andacht und Pfarrer Drexler stellte sie bei seiner Begrüßung unter den Leitsatz „in Christus sein, in Christus bleiben“, das bedeute, dass wir in seiner Kirche bleiben und Maria als Urbild der Kirche stets in den Blick nehmen sollten.

Zwischen den Gebeten des Geistlichen und einem Rosenkranzgesätzes lauschten die Umstehenden immer wieder den Marienliedern, wie „Rosenkranzkönigin“, „mein Herz ist voll Demut“ oder „du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte“ mit dem jeweiligen Zusatz, „dann jauchst das Herz dir großer Herrscher zu, wie groß bist du“.

Bevor Pfarrer Drexler alle mit seinem Segen entließ, dankte er dem Bergler Gesang für die stimmungsvolle Gestaltung der Maiandacht und allen, die für die Pflege und den Erhalt der Kapelle das ganze Jahr Sorge tragen und hob anerkennend hervor, dass den ganzen Mai sehr fleißig Andachten zu Ehren der Muttergottes gebetet wurden.

Ferdl Rabenbauer schloss sich den Dankesworten an Pfarrer Drexler an, der die Maiandacht gefeiert hat, dem Bergler Gsang und allen, welche sich das ganz Jahr um die Pflege um und in der Kapelle sorgen und honorierte den guten Besuch, die unter anderem sogar aus der Pfarrei Kollnburg gekommen waren.

 

Foto: Pfarrer Drexler vor der Kapelle

Foto zur Meldung: Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle zum Hl. Wendelin
Foto: Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle zum Hl. Wendelin

Kommunionausflug nach Kelheim und Weltenburg

(26.05.2014)

Ein erlebnisreicher Tag in der Regensburger Gegend

 

Moosbach/Prackenbach. Nach einem unvergesslichen Erstkommuniontag am Sonntag brachen die Kinder

von Moosbach, Prackenbach und Krailing am Montag zu einem Kommunionausflug in die Gegend von Regensburg auf.

Ein voller Bus des Unternehmens Haimerl startete am Morgen ab Schulhaus mit den Kommunionkindern, Eltern, ihrem Seelsorger Pfarrer Josef Drexler und Mesnerin Margarete Früchtl über Kelheim und mit dem Schiff zum Kloster Weltenburg , wo eine Dankmesse gefeiert. Anschließen ließ man sich im Klostergarten ein Mittagessen munden.

 

Weltenburg ist nicht nur bekannt durch den Donaudurchbruch, die tiefste und engste Stelle der Bayerischen Donau, sondern wegen der ältesten Benediktinerabtei Bayerns, gegründet etwa 620 n.Chr. wo über allem majestätisch die Befreiungshalle thront, so erzählte ihnen Pfarrer Drexler.

 

Als nächstes Ziel steuerten die Teilnehmer das Schulerloch, eine Tropfsteinhöhle bei Essing in Bayern an.

Die 420 m lange Höhle im Jurakalk befindet sich 55 m über der Talsole. Der große Raum ist 793 m groß. Die Gegend wird als Geotop geführt und 1783 erstmals erwähnt.

 

Ein wenig müde aber glücklich über den herrlichen Tag kamen die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern wieder wohlbehalten gegen 18.00 Uhr in der Heimat an.

Foto zur Meldung: Kommunionausflug nach Kelheim und Weltenburg
Foto: Kommunionausflug nach Kelheim und Weltenburg

„Jesus, Licht meines Lebens“

(25.05.2014)

Drei Mächen und sieben Buben feierten Erstkommunion in St. Johannes

 

Moosbach. Die Sonne hatte ihr schönstes Lächeln aufgesetzt und strahlte mit den 10 Buben und Mädchen um die Wette, die am Sonntag in der Pfarrei St. Johannes in Moosbach Erstkommunion feiern durften.

Schon lange hatten sie sich auf diesen großen Tag vorbereitet, Gottesdienste mitgefeiert und Schiffchen mit ihrem Bild gebastelt, die unter dem Leuchtturm vor dem Altar ihren Platz fanden. Auch Brot wurde gebacken und die Mütter hatten unter der Leitung von Agathe Obermeier wunderschöne Kommunionkerzen verziert, die auf einem vorbereiteten Ständer vor dem Altar standen.

 

Nach dem Einzug hieß Pfarrer Josef Drexler neben den Erstkommunionkindern auch alle Eltern, Angehörige, Freunde und die ganze Pfarrgemeinde willkommen. Der auferstandene Jesus Christus ist uns in Gestalt des Brotes allen nahe, so nahe, wie kein anderer Mensch uns nahe sein kann. Diese übergroße Liebe unseres Herrn dürfen unsere Kinder heute erfahren, so der Seelsorger.

 

Nach dem die Kommunionkerzen an der Osterkerze angezündet waren, wurde vom Oberministranten Matthias Jänicke, der Bruder eines Kommunionkindes, die Lesung vorgetragen und auch später wurden die Fürbitten abwechselnd von den beiden Brüdern Stefan und Matthias gesprochen.

 

Anknüpfend an das Evangelium vom 6. Sonntag in der Osterzeit, erzählte Pfarrer Drexler von Jesus, der behauptete, dass derjenige ihn wirklich liebt, der seine Gebote verfolgt, vor allem das eine Gebot Jesu, das zu befolgen er seinen Jüngern und uns allen beim letzten Abendmahl aufgetragen hat, nämlich: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“.

Feiert immer wieder die hl. Messe, ermahnte der Pfarrer die Kinder, denn dann stellt ihr damit ganz eindeutig seine Liebe zu Jesus Christus unter Beweis. Regelmäßigkeit und Konsequenz verlangt Christus von uns wie überall im Leben und der Messgang sollte nicht von unserer jeweiligen Stimmung und Laune abhängig sein. Auch ein Sportler, der nicht regelmäßig und konsequent trainiert, wird nie ein guter Sportler und auch ein Schüler, der nicht regelmäßig lernt, wird nie ein guter Schüler, so der Redner.

 

Dann kam der Pfarrer auf seine eigene Kindheit zu sprechen und meinte, dass seine Eltern, vor allem seine Mutter ihn und seine Schwester zur Regelmäßigkeit auch im religiösen Leben angehalten haben. Und die Mutter pflegte dann beim Mittagessen zu fragen, ob der Pfarrer oder der Kooperator die Messe oder die Predigt gehalten haben. Wenn wir auch heute diese Kontrolle für kindisch sehen, spürte man doch das Herzensanliegen der Älteren, dass sie das Gebot Christi: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ treu erfüllten.

 

„Jesus – der Leuchtturm, Jesus – das Licht meines Lebens“ hatten die Kinder als Motto ihrer Erstkommunion gestellt. Dieses Motto möge durch euer konsequentes Leben nach den Geboten Jesu Christ Wirklichkeit werden, war der Wunsch ihres Seelsorgers.

 

Ehe Pfarrer Drexler den Schlusssegen spendete, sprach er in aller Namen an erster Stelle Tanja Jänicke-Stöger ein herzliches Vergelt´s Gott für die wochenlange Organisation als Tischmutter aus, auch für die Leitung des Kinder- und Jugendchors mit ihrem Vater Walter Stöger und ihrem Bruder Uli für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Nicht zuletzt der Mesnerin Margarete Früchtl für die Vorbereitung, den Eltern und den Kindern selbst für den wunderschönen und festlichen Tag.

Dann läuteten wieder die Kirchenglocken und die Kirchenbesucher sangen gemeinsam das „Großer Gott wir loben dich“.

 

Am Montag starteten die Erstkommunionkinder und Pfarrer Drexler zu einem Ausflug über Kelheim nach Weltenburg, wo eine Dankmesse gefeiert wurde.

 

Foto: der „Leuchtturm“ stand im Mittelpunkt der Moosbacher Erstkommunionkinder, hier die Kinder mit Pfarrer Drexler.

Foto zur Meldung: „Jesus, Licht meines Lebens“
Foto: „Jesus, Licht meines Lebens“

Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer-Kapelle

(22.05.2014)

Moosbach. An die 40 Marienverehrer haben am Donnerstag an der Schedlbauer-Kapelle in Moosbach/Pfahl eine feierliche Maiandacht gehalten. Sie wurde von Margarete Früchtl gestaltet, welche die Andacht unter das Motto der lieben Frau vom Rosenkranz in Fatima stellte.

 

Wie bereits im letzten Jahr hat dabei die letzte Maiandacht die Gruppe „Vokale Glissando“, drei junge Frauen aus Prackenbach mit ihren wunderschönen Stimmen, musikalisch mit Marienliedern ausgeschmückt, von dem die Besucher sehr angetan waren und ergriffen dem erbauendem Gesang lauschten.

Bevor Gabi Schedlbauer der Gesangsgruppe herzlich dankte, sangen alle Anwesenden in Begleitung der Gruppe: „Leise sinkt der Abend nieder und das Tagwerk ist vollbracht, will dich Mutter noch mal grüßen und dir sagen Gute Nacht...“

 

Foto: Ulrike Altmann, Anna Bartl (Zither), Ramone Höcherl (Gitarre)

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer-Kapelle
Foto: Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer-Kapelle

Kommunionkinder aus Prackenbach und Moosbach beim Brot-Backen

(19.04.2014)

Prackenbach/Moosbach/Obergschaidt. Mit großem Eifer bereiten sich die Erstkommunionkinder auf ihren großen Tag ihrer ersten Hl. Kommunion am Sonntag, 25. Mai 2014 vor.

Neben Basteln einer Schauwand bzw. eines „Leuchtturms“ oder unter anderem der Teilnahme und Mitgestaltung diverser Gottesdienste, wie zum Beispiel der Karwoche, wo sie sich zahlreich beteiligten, durften sie letzte Woche bei Anneliese Breu in Obergschaidt beim Brotbacken helfen.

 

An die 25 Kinder waren in der Backstube angetreten und haben unter Leitung der Bäckerin den Teig angemischt und Brote geformt, bis sie über und über mit Mehl bestäubt waren.

Während der Teig ging und sich die Brote vergrößerten und schließlich gebacken wurden, spendierte die freundliche Bäckerin den Kindern etwas zu Schnabulieren und auch der Spaß kam nicht zu kurz, denn zum Herumtollen auf er großen Wiese gab es in der Zwischenzeit viel Gelegenheit.

 

Zum Schluss durfte jedes Kind das Brot, das es geformt hatte, mit nach Hause nehmen und sie bedankten sich bei Anneliese Breu mit einem Gutschein.

 

Foto: Kommunionkinder mit Anneliese Breu hinten mit Hut

Foto zur Meldung: Kommunionkinder aus Prackenbach und Moosbach beim Brot-Backen
Foto: Kommunionkinder aus Prackenbach und Moosbach beim Brot-Backen

Fußwaschung zu Beginn der drei österlichen Tage – Entblössung des Hauptaltars als Zeichen der Trauer

(17.04.2014)

An sechs Katholiken der Pfarrei Moosbach stellvertretend für alle

 

Moosbach. Nicht nur Papst Franziskus hat beim traditionellen Abendmahlsamt am Gründonnerstag, in Erinnerung an den Tag, an dem Jesus das heiligen Altarsakrament eingesetzt hat, Fußwaschungen an 12 Behinderten eines Therapiezentrums die Füße gewaschen. Auch in der Pfarrei St. Johannes in Moosbach hat Pfarrer Josef Drexler heuer wieder sechs Angehörigen der Pfarrei den christlichen Liebesdienst der Fußwaschung erwiesen.

 

Zu Beginn des Gottesdienstes wies der Geistliche darauf hin, dass diese drei österlichen Tage, dem Gründonnerstag, Karfreitag und Osternacht als eine Einheit zu sehen sind. In diesem Triduum vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesus ist als der besondere Höhepunkt des christlichen Kirchenjahres zu sehen.

 

In seiner Predigt betonte Pfarrer Drexler, dass der Gründonnerstag den Blick auf die seelischen Leiden Jesus lenkt, wobei am Karfreitag die körperlichen Leiden in Vordergrund sehen. Zur Bedeutung der Fußwaschung meinte Drexler, dass Jesus durch diese Zeremonie einen Sklavendienst an den Jüngern leistete. Denen war es jedoch nicht bewusst, in welcher Todesangst sich Jesus befindet als bei der Wache die Jünger schlafen und auch bei der Festnahme bleiben nur Johannes und einige Frauen bei ihm, betonte der Sprecher. In der nach dem Gottesdienst folgenden Anbetung können auch die Kirchenbesucher symbolisch eine Stunde am Seitenaltar für Jesus Wache halten und beten, so Drexler.

 

Anschließend legte der Geistliche das weiße Messgewand ab, umhüllte sich mit einem weißen Tuch und kniete sich an den Stufen des Presbyteriums nieder, wo er an den sechs Pfarrangehörigen den Liebesdienst der Fußwaschung vollzog. Diese ausgewählten Personen sind stellvertretend für alle Pfarrangehörigen zu sehen, merkte Pfarrer Drexler an. Ausgewählt wurden dazu Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl, Kommunionhelfer, Lektor und Sammler Arthur Wasner, die Haushälterin des Pfarrers Vera Letavcofa, Sammler Thomas Freund und zwei Ministranten Anna Haimerl und Luka Klingl. Diese Demutsgeste der Fußwaschung wollte er aber auch im Hinblick auf mögliche Verfehlungen verstanden wissen, die er anderen gegenüber begangen hat. Dafür möchte er sich ausdrücklich entschuldigen.

 

Am Ende des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste vom Hauptaltar zum Seitenaltar getragen und als Zeichen der Trauer der Altar von allen Gegenständen entblößt. Eine Zeremonie, die unbedingt zum Gründonnerstag dazu gehört, so Drexler. Da die Gottesdienste der drei Tage als einer zu sehen sind, wurde am Ende dieses Abendmahlsamtes auch kein Segen erteilt.

Anschließend lud er die Gläubigen zur Mitfeier der Ostergottesdienste ein.

 

Foto: Luka Klingl, Anna Haimerl, Vera Letavcova, Thomas Freund, Maria Rackl, Arthur Wasner

Foto zur Meldung: Fußwaschung zu Beginn der drei österlichen Tage – Entblössung des Hauptaltars als Zeichen der Trauer
Foto: Fußwaschung zu Beginn der drei österlichen Tage – Entblössung des Hauptaltars als Zeichen der Trauer

Palmweihe am Osterbrunnen

(13.04.2014)

Prozession und Gottesdienst mit vielen Gläubigen

 

Moosbach. Mit der Palmweihe am Osterbrunnen wurde in der Pfarrei Moosbach die Karwoche eingeleitet. Die Erstkommunionkinder und eine große Schar von Gläubigen trafen sich mit Palmbüscheln um den geschmückten Johannisbrunnen, der auch heuer wieder von Agathe und Stefan Obermeier mit Girlanden und Ostereien prachtvoll dekoriert wurde. Dank gebührt den Eheleuten Obermeier sowie auch Franz Xaver Pongratz, der sich das ganze Jahr über für die Pflege des Brunnens sorgt.

 

Nach dem feierlichen Glockengeläute begrüßte Pfarrer Josef Drexler an der obersten Stufe des Kirchenaufgangs die vielen Menschen zur Feier des Palmsonntags sehr herzlich und meinte, dass wir uns mehr als sonst im Jahreslauf erinnern, wie weit Jesus Christus aus lauter Liebe zu uns zu gehen bereit war, bis zum qualvollen Verbrechertod am Kreuz. Mit „Hosianna dem Sohne Davids“ bereitete ihm die Menge in Jerusalem einen jubelnden Empfang, doch schon bald schlägt der Jubelruf um in das hasserfüllte Geschrei: „Kreuzige ihn“. Dieser Stimmungsumschwung der Masse vom „Hosianna“ zum Kreuzige ihn, sollte uns immer wieder und nicht nur am Palmsonntag tief unter die Haut gehen. Die immergrünen Zweige, die wir heute in den Händen halten, sind uns ein Zeichen, dass letztlich Gottes Allmacht siegt.

 

Anschließend segnete Pfarrer Drexler die mitgebrachten Palmbüschel und ein langer Zug, angeführt vom Kreuz, das die Mesnerin für die 33 Lebensjahre von Jesus symbolisch mit 33 roten Nelken geschmückt hatte, bewegte sich in die Kirche, die bis zum letzten Platz gefüllt, wo der Geistliche einen feierlichen Gottesdienst zelebrierte. Statt einer Predigt trugen zwei Lektoren mit dem Pfarrer die Leidensgeschichte vor.

 

Zum Schluss dankte er den Gläubigen für die Mitfeier und lud die Gläubigen ein, die Tage der Karwoche mit zu feiern.

 

Foto: Pfarrer Drexler weihe die Palmbüschel, hier mit dem Rachfass

Foto zur Meldung: Palmweihe am Osterbrunnen
Foto: Palmweihe am Osterbrunnen

Bildung einer Pfarreiengemeinschaft Moosbach/Prackenbach

(26.02.2014)

Moosbach/Prackenbach. Die Ordinariatskonferenz in Regensburg hat entschieden, die Pfarrei Moosbach und Prackenbach/Krailing, wie von der Pastoralen Planung vorgesehen und im Dekanat angenommen, zum 1. September 2014 zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammen zu führen und Pfarrer Josef Drexler aus Moosbach diese Aufgabe anzuvertrauen.

 

Mit Schreiben vom 11. November 2013 hat Pfarrer John Kodiamkunnel gebeten, nach 12 Jahren Dienst in der Diözese Regensburg zum 1. September 2014 in seine Heimat zurückkehren zu dürfen. Da es aber durch die personelle Situation nicht möglich ist, alle frei werdenden Seelsorgestellen wieder zu besetzten, ist die Pfarrei Prackenbach neu zu regeln, so Dr. Franz Frühmorgen.

 

Pfarrer Josef Drexler aus Moosbach ist bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen, so dass er ab 1. September 2014 die Sorge für beide Pfarreien übernimmt, obwohl die neue Situation ein Mehr an Aufgaben und Belastung auf ihn zukommen wird. Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen bittet schon heute die Gläubigen in beiden Pfarreien um Verständnis, Rücksicht und Entgegenkommen, wenn der künftige Pfarrer für zwei bislang selbständig geführte Pfarrorte zuständig ist, denn er wird künftig noch mehr als bisher auf ehrenamtliche Mithilfe und Einsatzbereitschaft angewiesen sein, erwähnte der Domkapitular in seinem Schreiben vom 20. Februar 2014. Pfarrer Drexler aber dankte er für seine Einsatzbereitschaft und übermittelte ein herzliches Vergelt´s Gott und wünschte der neuen Pfarreiengemeinschaft Gottes reichsten Segen. Allen, die ihn hier unterstützen, sprach der Domkapitular im Voraus ebenfalls die besten Dankesworte aus.

Foto zur Meldung: Bildung einer Pfarreiengemeinschaft Moosbach/Prackenbach
Foto: Bildung einer Pfarreiengemeinschaft Moosbach/Prackenbach

„Jesus Licht meines Lebens“

(01.02.2014)

10 Kommunionkinder von 2014 stellten sich den Gläubigen vor

 

Moosbach. 10 Kinder der Pfarrei Moosbach dürfen heuer das erste Mal die Hl. Kommunion empfangen. Am Samstag haben sie sich bei einem sehr feierlichen Gottesdienst namentlich den Gläubigen vorgestellt.

 

Beim Einzug der Erstkommunionkinder, dem Pfarrer Josef Drexler und den Ministranten segnete der Geistlicher im Rahmen Mariä Lichtmess zunächst am Schriftenstand die Kerzen und mit ihnen die Kerzen der Kommunionkinder. Dann nahmen sie in den ersten der für sie reservierten Bänke ihre Plätze ein.

 

In seiner Begrüßung erinnerte der Geistliche an die Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess), an dem Jesus im Tempel Gott dargestellt wurde und mit Gottesfürchtigen Menschen wie dem greisen Simeon und Hanna im Tempel zusammen kamen, wo Simeon das Jesuskind als das Licht preist, das alle Menschen erleuchtet.

 

In seiner eindrucksvollen Predigt ging Pfarrer Drexler auf das Leitmotiv, den Leuchtturm“ ein, den die diesjährigen Erstkommunionkinder gewählt hatten „Jesus soll euer Leuchtturm sein und wir verstehen uns als Boote, die auf dem manchmal stürmischen und dunklen Meer des Lebens unterwegs sind, so der Pfarrer.

Und wenn ihr von den Lichtsignalen, die dieser Leuchtturm – dieser Jesus- aussendet, leiten lasst, werdet ihr auch den sicheren Hafen des Himmels erreichen.

 

Jesus ist nicht aufdringlich, sagt der Pfarrer zu den Kindern, dementsprechend soll auch euer Wunschsatz sein, mit dem jeder sich den Gläubigen vorstellt, „ich möchte, dass Jesus das Licht meines Lebens wird“. Dieses Licht kennen lernen, das ist sicher ein langer und mühevoller, aber zugleich ein wunderbarer Weg und er erfordert viel Konsequenz in religiösen Dingen und dieses Vorbild sind Maria und Josef, Simeon und Hanna, so der Seelsorger.

 

Nach der Predigt traten die Kommunionkinder mit ihrem keinen Boot nach vorne und stellten sich namentlich den Gläubigen vor mit ihrem Versprechen: „Ich möchte, dass Jesus das Licht meines Lebens wird“ und stellten das Boot am Leuchtturm ab und Pfarrer Drexler übergab den Kindern anschließend ihre geweihte Kerze. Zum Schluss dankte er den Kindern für die Mitfeier und den Eltern für die Unterstützung und bat sie, die Kinder mit ihrem Gebet zu unterstützen.

Den wunderschönen Leuchtturm und die kleinen Boote hatten einige Eltern der Kinder gefertigt.

Im Anschluss an den Gottesdienst erteilte Pfarrer Drexler den Kindern und allen Gläubigen den Blasiussegen.

 

Foto:  Vorstellung der Kinder: Jolina Loth, Leonie Stürmer, Sandra Probst, Pfarrer Josef Drexler, Kilian Stiglbauer, Lukas Ruber, Moritz Schedlbauer, Robin Reimer, Stefan Haimerl, Tobias Derr, Niko Jänicke

Foto zur Meldung: „Jesus Licht meines Lebens“
Foto: „Jesus Licht meines Lebens“

„Lasst uns dem Leben trauen“

(31.12.2013)

Jahresschluss in der Pfarrei – Rückblick und Dankbarkeit

 

Moosbach. Der Jahresschlussgottesdienst wurde in der Pfarrei St. Johannes sehr festlich begangen. Nach einer beeindruckenden Predigt durch Pfarrer Josef Drexler erinnerte Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl an einige Ereignisse aus der Kirche und Pfarrei 2013.

 

Mit einem herzlich willkommen begrüßte der Geistliche alle Kirchenbesucher und meinte, wir müssten am Silvesterabend inne halten und zurück schauen in Dankbarkeit gegenüber Gott und den Menschen für alles Gelungene und Beglückende, aber auch über vertane Chancen oder Lieblosigkeiten, mit denen wir uns einander schwergemacht haben aber auch von Gott entfernt haben.

 

Über seine Predigt stellte Pfarrer Drexler den Leitgedanken „lasst uns dem Leben trauen“, ein Zitat, das Jesuitenpater Alfred Delp vor 40 Jahren hinterlassen hat und in den Katholikentag in München vor fast 30 Jahren aufgenommen wurde. Um so einen Zuruf zu hören, bräuchte man freilich nicht unbedingt in die Kirche zu gehen, meinte der Sprecher. Vielmehr sollten wir dem Leben trauen, weil wir es nicht alleine zu leben haben, sondern weil Gott es mit uns lebt.

Pfarrer Drexler erinnerte an einige Passagen von Pater Alfred Delp, der sich unter der Hitler-Diktatur für einen gesellschaftliche Neuordnung nach dem Ende der Naziherrschaft einsetzte und der am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee erhängt wurde, weil man ihn mit dem Attentat an Hitler in Verbindung gebracht hatte.

Mit so einem Gott an der Seite konnte Pater Delp dem Leben selbst angesichts des Todes trauen und so einem Gott an der Seite können auch wir dem Neuen Jahr und dem Leben überhaupt trauen, auch wenn wir nicht wissen, was es uns an Licht und Schatten bringen mag.

 

Am Schluss des Gottesdienstes blickte die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl zurück auf wesentliche Ereignisse in der Kirche im Allgemeinen und der Pfarrei und zeigte auf, dass auch unsere Glaubensgemeinschaft immer wieder abwechselnd Höhen und Tiefen zu durchleben hat.

Sie erinnerte an die Kirchenverwaltungswahl im Januar, als Diplomingenieur Frank Hornberger zum neuen Kirchenpfleger gewählt wurde und uns im Februar die Rücktrittserklärung von Papst Benedikt XVI überraschte. Schließlich die Wahl des neuen Papstes „Franziskus“.

In der Pfarrei wurden 13 Kinder getauft und drei Angehörige sind auf eigenen Wunsch von der Kirche ausgetreten. Dafür sei eine sechsköpfige Familie nach Moosbach zugezogen und suchten um Taufe bzw. Wiederaufnahme in die weltweite Kirche Gottes nach. Weiter berichtete Rackl, dass für 14 Pfarrangehörige der irdische Pilgerpfad zu Ende ging, 11 Kinder die erste Hl. Kommunion empfingen und sechs den Ministrantendienst antraten. Schließlich haben sich vier Brautpaare am Traualter in Moosbach Treue geschworen und eins in Neurandsberg. Möge Gott der Herr uns auch im neuen Jahr 2014 durch alle Höhen und Tiefen geleiten, war ihr Wunsch an die Pfarrgemeinde.

Stellvertretend für viele, die unserer Pfarrei und damit der weltweiten Kirche Gottes dienen, überreichte Maria Rackl an Pfarrer Drexler und an die Mesnerin Margarete Früchtl als Zeichen der Dankbarkeit eine Buchgeschenk und wünschte allen ein gutes Jahr und lud anschließend am Kirchplatz zu Punsch und Stellen ein.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler und Maria Rackl (Pfarrgemeinderatssprecherin)

Foto zur Meldung: „Lasst uns dem Leben trauen“
Foto: „Lasst uns dem Leben trauen“

Das Licht von Bethlehem in der Pfarrkiche in Moosbach

(24.12.2013)

Moosbach In einer feierlichen Christmette wurde in der Pfarrkiche St. Johannes an die Geburt Jesus Christi vor gut 2000 Jahren gedacht. Zu Beginn der Christmette brachte die Mesnerin Margarete Früchtl in einer Laterne das Licht von Bethlehem in die Kirche. Dazu trug die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Maria Rackl einige besinnliche Gedanken vor. Weihnachten ist der Sieg des Lichtes über die Nacht. In dem Wort Weihnacht ist das Wort Nacht verborgen. Ein Licht kann bereits die Nacht erhellen. Dies trifft umso mehr zu, wenn die Menschen bereit sind, dieses Licht zu teilen. Dieses Friedenslicht, das von Bethlehem über das Bistum und die Dekanate in die verschiedenen Pfarreien getragen wurde, kann uns alle erhellen. Mit diesem einen Licht aus Bethlehem wurden dann alle Kerzen in der Kirche angezündet.

 

Eingestimmt wurden die Gläubigen mit dem Lied des Kirchenchores „Heilige Nacht“. Pfarrer Drexler verband das Evangelium mit einem Krippenspiel. Maria und Josef brachten das Jesuskind in die Krippe vor dem Altar. Dann eilten Hirten und Engel herbei um dem Christuskind zu huldigen. Vorgetragen wurde dieses Krippenspiel von zahlreichen Kindern aus der gesamten Pfarrei. In der anschließenden Predigt wies Pfarrer Drexler auf den wirklichen Sinn von Weihnachten hin. Die menschlichen Erwartungen für Weihnachten sind häufig so hoch, dass diese nicht erfüllt werden können. Nach Weihnachten geht das Leben wieder so weiter wie vorher. Vor der erhofften Glückseligkeit bleibt dann oft nichts mehr erhalten. Die wahre Weihnachtsglückseligkeit hängt aber von dem Kind in der Krippe ab. Wie es in einem bekannten Weihnachtslied heißt: „oh Kindelein von Herzen, dich will ich lieben sehr“ so kann der Sinn von Weihnachten erreicht werden. Dazu muss aber mit Bescheidenheit mit Demut dem Kind in der Krippe das Leben übergeben werden.

Pfarrer Drexler schloss die Predigt mit Gedanken von Karl Rahner einem der bedeutendsten katholischen Theologen, der in kurzen Worten das Leben Jesus beschrieb und diese Beschreibung mit den Worten beendete „Jesus, dir will ich mein Leben übergeben, dann empfange ich die Kraft, die zum ewigen Leben führt“. Mit vielen weihnachtlichen Liedern durch den Kirchenchor wurden die Kirchenbesucher weiter auf das Fest eingestimmt.

 

Zum Schluss der sehr feierlichen Christmette bedankte sich Pfarrer Drexler bei allen, die dazu beigetragen haben, diesen Gottesdienst so schön zu gestalten. So sind dies vor allem die Mesnerin, die 17 Ministranten, der Kirchchor unter der Leitung von Walter Stöger, die Kinder des Krippenspiels, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, Lektoren, Sammler und den Frauen, die sich um die Gestaltung und Reinigen der Kirche kümmern. Außerdem wies er noch einmal darauf hin, das wie in den letzten Jahren auch, am Sonntag, 29. Dezember zum Fest der Heiligen Familie wieder ein Pfarrgottesdienst mit Kindersegnung stattfindet. Beendet wurde die Christmette traditionell mit dem Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Foto zur Meldung: Das Licht von Bethlehem in der Pfarrkiche in Moosbach
Foto: Das Licht von Bethlehem in der Pfarrkiche in Moosbach

Der Begler Gsang gestaltete Rorateamt

(21.12.2013)

Moosbach. Der Bergler Gsang, eine Gruppe mit 3 Frauen und einem Mann, hat am Samstag Abend beim Vorabendgottesdienst zum 4. Advent-Sonntag das Rorate musikalisch mitgestaltet. Und welches Instrument würde am besten für die Begleitung der besinnlichen und zarten Advents- und Weihnachtslieder besser passen, als die Zither, mit der Erika Rabenbauer schon viele Zuhörer erfreute.

„Ruck ma nada zam, dann is net so koit ...dann macht eng de Weihnacht erst innwendig froh“, sang eingangs die Gruppe. Im Verlauf des Rorates erfreuten die Bergler die Zuhörer mit verschiedenen herrlichen Liedern wie „in Nacht und Dunkel liegt die Welt“, „der Engel begrüße die Jungfrau Maria“ und endeten mit „af da welt solls friedle wern, habt euch doch gern“.

In aller Namen dankte Pfarrer Drexler dem Bergler Gsang für den wunderbaren Gesang und die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und die Gläubigen dankten es ihnen mit einem kräftigen Appllaus.

 

Foto: Siglinde Weindl, Erika Rabenbauer, Edeltraud Straub, Josef Höcherl

Foto zur Meldung: Der Begler Gsang gestaltete Rorateamt
Foto: Der Begler Gsang gestaltete Rorateamt

Sieben neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen

(24.11.2013)

„Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“

 

Moosbach. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes zum Christkönigssonntag – an der Schwelle vom alten zum neuen Kirchenjahr – hat Pfarrer Josef Drexler drei Mädchen und vier Buben – offiziell in die Ministrantenschar der Pfarrei Moosbach aufgenommen.

 

Den Gottesdienst hat der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger (Querflöte) musikalisch mit Liedern ausgeschmückt. Sie wurden von Michael Meindl (Gitarre), Birgit Schedlbauer (Gitarre), Matthias Jänicke (Keyboard) und Walter Stöger (an der Kirchenorgel) instrumentalisch begleitet. „eines Tages kam einer, der hatte einen Zauber in seiner Stimme“ sangen sie Eingangs und „dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr“ erklang es zum Gloria und die Kirchenbesucher waren angetan von ihrem Gesang.

 

Pfarrer Drexler brachte in seiner Predigt die Botschaft des Evangelisten Lukas zu Gehör, als Jesus dem reumütigen Schächer verspricht, der neben ihm am Kreuz hängt: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“, was wohl eines der schönsten und tröstlichsten Jesus-Worte überhaupt ist.“ Typisch für Lukas ist auch das „Heute“ als er sagte, dass Engel den Hirten die Freudenbotschaft verkündeten: „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren, der Heiland/der Heil-macher der Menschheit!“

Ja Jesus kann das Leben eines jeden Menschen heil machen, wenn der Mensch nur bereit ist, sich zu ihm hinzuwenden – und sei es erst ganz zuletzt wie im Fall des reumütigen Schächers, betonte Pfarrer Drexler.

Die Haltung der beiden Schächer, bei denen sich der eine Hinwendet zu Jesus und für die Ewigkeit gerettet ist und der andere als Folge der Abwendung für Zeit und Ewigkeit selbst verloren ist.

Diese Haltung der beiden Schächer stellt auch uns vor die alles entscheidende Wahlmöglichkeit, nicht erst am Ende, sondern schon hier und heute. Tröstend sagt der Geistliche zum Schluss: Jesus kann auch gerade mit den Scherben unseres Lebens etwas anfangen. Hauptsache wir übergeben ihm all das, wie der reumütige Schächer.

 

Nach den Fürbitten nahm Pfarrer Drexler mit der Überreichung des Ministrantenkreuzes, das er vorher segnete, Kerstin Eckl, Alfons Freund, seinen Bruder Ludwig Freund, deren Cousin Fabian Freund, Christina Höcherl, Vanessa Prieselmeier und Felix Schedlbauer in die Schar der Ministranten auf. Sie stammen aus dem Kreis der diesjährigen Erstkommunionkinder und einer aus dem letzten Jahr. Die Zahl der Moosbacher Ministranten erhöhte sich somit auf eine stolze Zahl von 17 Minis. Pfarrer Drexler freute sich über ihre Bereitschaft, dass sie diesen wichtigen Dienst für Gott und für die Menschen heute offiziell übernommen haben.

 

Dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger dankte er für den erbauenden Gesang und die Gottesdienstbesucher bekräftigten es mit Applaus.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Vanessa Prieselmeier, Christian Höcherl, Kerstin Eckl, Alfons Freund, Fabian Freund, hi. Ludwig Freund und Felix Schedlbauer

Foto zur Meldung: Sieben neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen
Foto: Sieben neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen

Trauer um Anna Eckl

(18.11.2013)

Die Mesner-Anni starb im gesegneten Alter von 90 ½ Jahren

 

Moosbach. Obwohl Anna Eckl ihren großen Abschied ahnte, kam er für die Angehörigen ganz plötzlich und unerwartet, als ihre liebe Mutter und Oma am Donnerstagabend im Alter von 90 ½ Jahren im Pflegeheim in Miltach ihr Leben an ihren Schöpfer zurück gab. „Wir sind zusammen gekommen, ihr einen letzten Liebesdienst zu erweisen, wenn wir für sie Gottesdienst feiern und sie dann bestatten,“ sagte Pfarrer Josef Drexler zu Beginn des Requiems am Montag in der Pfarrkirche St. Johannes.

 

Eine große Trauergemeinde erwies der von allen geschätzten Moosbacher Pfarrangehörigen die letzte Ehre und bekundeten der Familie ihre Anteilnahme. Der Gottesdienst, den Pfarrer Josef Drexler zelebrierte, wurde vom Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger musikalisch mitgestaltet und auch viele Frauenbundmitglieder aus Moosbach ließen ihrem Gründungsmitglied die letzte Ehre angedeihen.

 

Erst im Juni hat die Mesner Anni, wie die Moosbacher sie nannten, ihren 90. vollgemacht und sie hat quasi auf diesen außergewöhnlichen Tag hingelebt, so Pfarrer Drexler, der sie damals besuchte. Und sie hat sich froh gelaunt die Liebe ihrer Kinder, Enkel und die Zuneigung ihrer Freunde gefallen lassen, obwohl sie ihren großen Abschied bereits erahnte.

 

Anna Eckl, geborene Rackl erblickte 1923 in Moosbach das Licht der Welt. Sie verehelichte sich 1949 mit dem Landwirtssohn Fritz Eckl, dem sie drei Söhne schenkte. Obwohl die ganze Familie fest zusammenhelfen musste, um das bescheidene landwirtschaftliche Anwesen erhalten zu können, blieb doch noch Zeit und Kraft für Gott und seine Sache, so der Geistliche.

Seit Generationen versah die Familie Eckl den Mesnerdienst in der Pfarrei und waren quasi die „rechte Hand“ des Pfarrers, auf die er sich stets verlassen können muss. Sie hat es auf sich genommen, dass sie immer angehängt war, sorgte sich um das Leichenhaus und betätigte sich als Vorbeterin. Ihr Leben war im Grunde ein Opferdienst für Gott und für die Menschen.

 

Für alles, was sie und ihr im Jahre 1980 verstorbener Mann für Gott und die Kirche getan haben, sprach der Redner in aller Namen ein von ganzem Herzen kommendes Vergelt´s Gott aus. Möge er es euch drüben vergelten, was wir auf Erden nie recht machen konnten, betonte Pfarrer Drexler.

 

„Gott prüft gerade seine Getreuen wie Gold im Schmelzofen“, heißt es in der heutigen Lesung. Dies musste auch die Verstorbene erfahren, als sie trotz ihres Einsatzes viel Schweres erfahren musste. Seit einem landwirtschaftlichen Unfall hatte sie Probleme mit dem Gehen und der Ehemann, ohnehin gesundheitlich angeschlagen von den Kriegsstrapazen, starb nach aufopfernder Pflege schon sehr früh an einer heimtückischen Krankheit.

 

„Unsere Mutter hat nie mit Gott gehadert“, erzählten die Angehörigen im Trauergespräch, dies konnte auch Pfarrer Drexler bei seinen Besuchen spüren. Er bezeichnete die Verstorbene als eine sehr herzliche Frau, die trotz des Schweren offen für Gott und für andere blieb. Möge er selber ihre unverbrüchliche Treue nun belohnen mit dem ewigen Leben, das er einmal versprochen hat: „Dort, wo ich bin, dort wird auch mein treuer Diener/Dienerin sein!“

 

Nach dem Gottesdienst begleiteten die Trauergäste Anna Eckl zum Friedhof, angeführt vom Kreuz und Mitgliedern des Katholischen Frauenbund. Nach den Gebeten des Geistlichen und dem Chorgesang nahm die Frauenbund-Sprecherin Hedwig Plötz Abschied vom Frauenbund- Gründungsmitglied und betonte:. „Ihr liebenswertes, bescheidenes Auftreten und ihre Geselligkeit bereicherten die Gemeinschaft der Frauen“ und so lange es ihre Gesundheit erlaubte, war sie sehr aktiv und nahm gerne an den angebotenen Veranstaltungen und auch an den Ausflugsfahrten teil. Nach einer aufrichtigen Anteilnahme für die Angehörigen legte die Vorstands-Sprecherin für den Kath. Frauenbund Moosbach/Altrandsberg ein Gebinde nieder mit den Worten: „Der Herr schenke ihr sein ewiges Leben.“

Foto zur Meldung: Trauer um Anna Eckl
Foto: Trauer um Anna Eckl

„Wir erinnern an das Vergangene, um den Blick für künftige Gefahren zu schärfen“

(17.11.2013)

Gottesdienste und Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Prackenbach, Moosbach und Krailing

 

Prackenbach. Mit Gottesdiensten und Gedenkfeiern wurde auch in der Gemeinde Prackenbach am Volkstrauertag der gefallenen und vermissten Kameraden der Weltkriege gedacht und am Kriegerdenkmal zur Erinnerung Kränze niedergelegt.

 

Mit großen Abordnungen nahmen die Vereine mit ihren Fahnen zunächst an den Hochämtern in Krailing, Prackenbach und Moosbach teil, die Pfarrer John Kodiamkunnel bzw. Pfarrer Josef Drexler zelebrierten.

Bei seiner Begrüßung in Prackenbach erinnerte Pfarrer John, dass auch Menschen aus unserer Gemeinde am Krieg beteiligt waren und wir an jeden einzelnen denken sollten.

In seiner Ansprache gedachte Pfarrer John nicht nur der Toten der beiden Weltkrieg, sondern auch der Mitbürgerinnen und Mitbürger, die unter der Gewaltherrschaft wegen ihrer Überzeugung, ihres Glaubens oder ihrer Herkunft verfolgt oder ermordet und Opfer von Unrecht, Hass und Fanatismus wurden.

 

Doch es folgte als Erkenntnis nicht der Friede, denn weiterhin werden Menschenrechte missachtet, so der Geistliche weiter. Wir brauchen den Blick zurück, um unsere Verantwortung für das Geschehen zu erkennen. Wirkliche Trauer darf nicht passiv bleiben, wir müssen sie für uns begreifbar machen als Kraft zum Einsatz für den Frieden. Unser aller Auftrag für die Zukunft soll sein, nie wieder Gewalt und Krieg, sondern Versöhnung, Verständigung und Frieden, denn mit Hass, Verachtung und Krieg sind keine Konflikte zu lösen. Diesen Auftrag zu erneuern, ist der Sinn des Volkstrauertages, ein Tag der Mahnung, ein Tag gegen das Vergessen.

 

„Erlöse uns Herr, allmächtiger Vater von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen“ zitierte Pfarrer Josef Drexler in Moosbach in bei seiner Predigt das Gebet, das seinen festen Platz bei jeder Messfeier hat und mit „Gebt acht, dass man euch nicht irreführt“ trifft es genau die Mitte des Evangeliums. Es gab Kräfte, die versuchten und versuchen, uns von Jesus abzubringen und uns in die Irre zu führen, wobei wir immer wieder an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte denken, dem Nationalsozialismus, die noch nicht einmal 70 Jahre zurückliegt, so Pfarrer Drexler.

Wie war es nur möglich, dass unser christlich geprägtes Volk so einem Irre-Führer in die Fänge gehen konnte, betonte Pfarrer Drexler und es auch heute noch in manchen Teilen der Welt möglich ist, dass sich einzelne Menschen als Tyrannen gebärden und millionenfaches Leid über andere bringen?

Jesus Christus ist die echte Alternative und ein Ausweg aus dem Kreislauf von Gewalt in der Menschheitsgeschichte, die einzig und allein auf der Liebe gründet, versicherte Pfarrer Drexler schließlich, denn die Liebe ist seine Macht. Und er verlangt von denen, die sich frei für ihn entschieden haben, nicht anderes als das, was er nicht zuallererst selber durchlebt und durchlitten hat, bis zum Tod am Kreuz.

Er endete mit dem Zitat des Physikers und Nobelpreisträgers Albert Einstein, der sagte: Es gibt wirklich nur eine Person auf der Welt, bei der wir keinen Widerspruch finden, es ist die Person Jesus Christus.

 

Bei der Ansprache an den Kriegerdenkmälern in Prackenbach und Moosbach stellte Bürgermeister Xaver Eckl fest, dass das Gedenken am Kriegerdenkmal Menschen zusammen führt mit völlig unterschiedlichen Lebenserfahrungen, Erinnerungen und Schicksalen. Es soll uns an diesem Tag bewusst werden, zu welchem unsinnigen Denken und Handeln Menschen fähig sind. Aufbauend auf die Erinnerung an das Vergangene rief er die Umstehenden auf, zur Erkenntnis zu gelangen, dass wir in allen Bereichen unseres Lebens auch heute noch um den Schutz der Werte menschlicher Zivilisation bemühen müssen.

 

Dann berichtete vom ersten Volkstrauertag im März 1922 im Rahmen einer Gedenkstunde mit Reichstagspräsidenten Paul Löbe im Berliner Reichstag, der ausdrücklich Tote der anderen am Weltkrieg beteiligten Völker mit einzog. Schon 1934 wurde dieser Tag von den Nationalsozialisten in einen „Heldengedenktag“ umbenannt. 1939 legte das NS-Regime bewusst Heldengedenktag und Jahrestag der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht zusammen. Am Ende standen 55 Mio. Tote , Ruinen, Massenmord, Schutt und Asche in ganz Europa und darüber hinaus. Dann zitierte er aus den Erinnerungen der polnischen Jüdin Sofia Kann, die ins KZ Ravensbrück verschleppt worden war: Sie erzählte von zerstörten Städten, von deutschen Kriegsgefangenen und sie plötzlich spürte , dass sie nicht hassen konnte, obwohl sie doch fünf Jahre lang nur in Hass gelebt hatte. Diese Bilder des Krieges lehrten uns: Es gibt am letzten Tag keine Sieger und keine Verlierer. Nur Menschen, Mill. von Menschen, die mit unsäglichem Leiden und sogar mit dem Tod für den Hass derjenigen bezahlt haben, die sich für Übermenschen hielten“

 

Dass die Trauer um die deutschen gefallenen Soldaten ohne ein Gedenken der von Deutschen begangenen Verbrechen nicht möglich sein kann, entwickelte sich der Volkstrauertag zum gemeinsamen Totengedenken für alle Opfer von Krieg und Gewalt als Kern unseres kulturellen Gedächtnisses. Neben den Mill. Gefallenen erinnerte an die über 20 000 deutsche Soldaten, die von ihren eigenen Landsleuten hingerichtet wurden und neben den in Gefangenschaft gestorbener Soldaten der nahezu drei Mill. Russischer Kriegsgefangener, die nicht im Kampf sondern in deutschen Lagern an Hunger und Entkräftung starben.

Auch derer, die sadistischen Misshandlungen durch SA Leute nicht überlebten, schloss er in die Erinnerung ein, 2200 jüdischer Frauen, Männer und Kinder in den Ghetto und Todeslagern umgebracht wurden und noch viele, die wir nicht vergessen sollten. Das seelische und körperliche Leid, das viele erdulden mussten, können wir mit der Achtung vor den Toten zum Ausdruck bringen und aufzeigen, wohin es führen kann, wenn große Teile eines Volkes gegenüber sichtbaren Fehlentwicklungen gleichgültig bleiben oder gar einem verbrecherischen Regime folgen. Erinnern wir an das Vergangene, bat der Bürgermeister, um den Blick für künftige Gefahren zu schärfen.

Zum Gedenken und zur steten Mahnung legte Eckl am Ehrenmal in Prackenbach und Moosbach einen Kranz nieder.

 

Stellvertretend für alle anwesenden Vereine in Prackenbach dankte Erwin Holzapfel Pfarrer John für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes und legte im Namen des Krieger- und Reservistenvereins als Zeichen der Verbundenheit und des Dankes einen Kranz nieder. Vergessen wollte er auch nicht die Kameraden der Bundeswehr, die in den Friedensmissionen gefallen sind merkte an, dass uns dieser Tag auch noch nach 67 Jahren eine Mahnung sein und zugleich erinnern soll, dass der Friede in der Welt auch heute noch Opfer fordert, so Holzapfel.

 

Während die Vereine salutierten und Böller krachten, ließen zum Schluss die Pfahlspatzen den „guten Kameraden“ bzw. das “Deutschlandlied“ erklingen. Abschließend dankte auch der Vorsitzende des KuSV Moosbach Stefan Obermeier, Pfarrer Drexler für den Gottesdienst, Bürgermeister Eckl für die ergreifenden Worte, der Wache, dem Böllerschützen  und der Musikkapelle. Auch in Krailing gedachte man der Toten und Vermissten der Weltkriege.

 

Foto: in Prackenbach BM Eckl, Pfarrer John, links Erwin Holzapfel, am Kranz Franz Holzapfel und Alfons Krieger

Foto zur Meldung: „Wir erinnern an das Vergangene, um den Blick für künftige Gefahren zu schärfen“
Foto: „Wir erinnern an das Vergangene, um den Blick für künftige Gefahren zu schärfen“

Bildungsabend über Indien

(15.11.2013)

Pfarrer John Kodiamkunnel erzählt von seiner Heimat Indien im Bundesstaat Kerala

 

Moosbach/Prackenbach. Die älteste bekannte Zivilisation auf dem indischen Subkontinent und eine der ältesten Hochkulturen der Welt, ist die Induskultur. Ihre Geschichte reicht mindestens 5000 Jahre zurück, erzählte Pfarrer John Kodiamkunnel unter anderem in seinem sehr interessanten Vortrag von seiner Heimat Indien, den er mit sehr vielen Bildern durch eine Power-Point Präsentation bereicherte.

 

Zum Bildungsabend am Freitag Abend hatten die Pfarreien aus Prackenbach und Moosbach sowie die Kath. Erwachsenenbildung Regen ins Gasthaus Kerscher eingeladen. Der Referent Pfarrer John Kodiamkunnel konnte neben den gut 80 Besuchern auch den 1. und 2. Bürgermeister Xaver Eckl und Karl Engl herzlich willkommen heißen und dankte Josef Ettl, Beiratsmitglied der KEB für seine Unterstützung.

 

Der Name Indien stammt aus dem alten Indus-Tal am Ufer des großen Flusses Indus, der eine Länge von 2900 km hat. „In meiner Heimat sagt man zu Indien „Bharath“ wie zum Beispiel zu Deutschland im Englischen „Germany“, erzählt Pfarrer John. Indien ist ein parlamentarischer Staat und liegt in Südasien, ist Mitglied des Commonwealth und in 28 Bundesstaaten eingeteilt. Flächenmäßig ist es mit 3.287.469 km² das siebtgrößte Land der Erde. Bevölkerungsmäßig ist es mit 1,23 Mrd. Einwohnern nach  China das 2. größte Land der Erde. Die Hauptstadt ist Neu Delhi, erzählt Pfarrer John weiter und meinte, er könne sich nur auf einen kleinen Teil beschränken, da es sonst den Rahmen sprengen würde. Übrigens, die Entfernung von Deutschland nach Indien ist mit dem Flugzeug in 10 Stunden zu erreichen.

 

Das Klima, erzählt Pfarrer John, ist maßgeblich vom Monsun geprägt. Der Südwest und Nordostmonsun haben tiefgreifende Auswirkungen auf Temperatur und Niederschlag. Man unterscheidet in Indien von einer Regenzeit, einer kühlen und einer heißen Jahreszeit.

Sehr aufschlussreich zeigte sich die Aussage des Pfarrers über die Sprachen in Indien, das 1950 18 offizielle Sprachen hatte. Die indischen Schüler müssen drei Sprachen lernen, zu denen „Hindi“ die Nationalsprache mit 40,22 % ist. Englisch ist die Amtssprache und die Muttersprache. „Jana gana mana“ heißt die Nationalhymne, die der Redner in der „Hindi“-Sprache den Zuhörern zum Besten gab, wobei die Zuhörer kräftig applaudierten.

In Deutsch heißt es: „Herrscher über den Geist des Volkes, Heil dir Indiens Schicksalslenker...“

 

2001 wurden in Indien sieben Religionen gezählt, berichtet Pfarrer John weiter, von denen der Hinduismus mit 900 Mill. die meisten Anhänger hat. Es folgt der Islam, die zweitgrößte Glaubensrichtung. Das Judentum ist eine religiöse Minderheit, während das Christentum sich als drittgrößte Religion beweist. In diesem Zusammenhang erzählte Pfr. John vom Apostel Thomas, der um 53 nach Christus mit jüdischen Händlern in den Süden Indiens reiste. Er missionierte die Malabarküste des Bundesstaates Kerala im südwestlichen Indien entlang und gründete eine Anzahl von Gemeinden.

 

Schließlich erinnerte Pfarrer John auch an Vasco da Gama, der 1498 den Seeweg nach Indien entdeckte. Dahinter steckte nicht einfach der Entdeckergeist, sondern es ging ihm hauptsächlich darum, die so genannte Gewürzroute zu erschließen, damit man die wertvollen Gewürze direkt von Indien nach Europa transportieren konnte. Es war der Beginn der Kolonialisierung und auch der christlichen Mission. Dafür waren besonders die Jesuiten verantwortlich, von denen der Hl. Franz Xaver 1542 nach Indien kam. Heute gibt es 2,3% Christen in Indien, 143 Diözesen, 158 Bischöfe und 5 Kardinäle.

 

Anschließend zeigte Pfarrer John eine Übersichtskarte vom Bundesstaat Kerala, seiner Heimat. Die Landwirtschaft dort ist eher auf industriebezogene Produkte, wie z.B. Kautschuk für die Gummiindustrie, ausgerichtet, als auf die Produkte von Nahrungsmitteln. Kerala produziert 92 % Gummi und 72 % Kokos, auch Bananen, Ingwer, Pfeffer, Muskat, Kaffee, Tee und noch vieles mehr. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr nicht unter 18 Grad. Im Juli gibt es fast 25 Regentage. In Kerala fällt jährlich 3.171 mm Regen.

 

Die Religion teilt sich auf in 56,20 % Hindu, Muslims 24,7 und Christen 19 %. Davon leben 60 % der Katholiken Indiens in Kerala, davon besuchen 95% der Christen jeden Sonntag die Sonntagsmesse.

Vor der Trauung muss sich die Frau einer dreitägigen Vorbereitung unterziehen, auch werden Familien-Gebetskreise organisiert.

 

Auch Feste werden gefeiert, bemerkte der Redner. Es ist ein Fest der Farben, die mindestens zwei Tage dauern und in einigen Gegenden sogar 10 Tage kein Ende nehmen. Man besprengt sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser oder Puder und es wird ausgelassen gefeiert und es scheinen an diesen Tagen alle Schranken aufgehoben.

 

In die vielen Ausführungen über Kultur, Sprache, Natur und vieles mehr zeigte Pfarrer John sehr viele Bilder, wie das Taj Machal, es ist ein 59 m hohes und 56 m breites Mausoleum, das in Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh auf einer 100 x 100 m großen Marmorplattform errichtet wurde. Großmogul Shah Jaham ließ es für seine im Jahre 1631 verstorbene Frau erbauen.

Auch Tänze von elegant gekleideten Frauen zeigte der geborene Inder, viele Kinder und herrliche Kirchen. Er erzählte von 2000 Kindern in einer Schule, von wahnsinnig viel Verkehr, wo die Reisenden noch auf den Bussen oder sich auf den Waggons der Züge niederlassen.

 

Der äußerst außergewöhnliche Vortrag über Indien endete mit einigen Aufnahmen über Tänze der Inder und Pfarrer John bedankte sich für die Aufmerksamkeit. Josef Ettl lobte das interessante Thema über Land und Leute des großen Landes, der Heimat von Pfarrer John und überreichte ihm ein Präsent.

 

Fotos: Die Kirche in Velamkamy, Heimatkirche von Pfarrer John, Straßenverhältnisse in Indien, Tänzerinnen, Schulkinder, alle gleich gekleidet (sind alle von Pfarrer John), Josef Ettl bedankt sich bei Pfarrer John Kodiamkunnel für den interessanten Vortrag

Foto zur Meldung: Bildungsabend über Indien
Foto: Bildungsabend über Indien

„Zündet an ein Licht in der Dunkelheit“

(12.11.2013)

Laternenumzug durchs Dorf und Martinsfeier

 

Moosbach. In der großen Schulturnhalle in Moosbach feierte der Kindergarten St. Johannes am Dienstag eine stimmungsvolle Andacht mit einer selbst verfassten Geschichte vom Hl. Martin und dem Bettler und Pfarrer Josef Drexler verteilte zum Schluss Lebkuchenherzen an die Kinder.

 

Die Martinsfeier begann mit einem langen Laternenzug, angeführt von der kleinen Martinireiterin Tatjana Rabenbauer aus Viechtafell auf ihrem Pony, begleitet von ihrem Papa Thomas. Am Pfarrhof machten die 70 Teilnehmer inkl. Kindern halt am Pfarrhof, wo sie Pfarrer Josef Drexler mit seinen fünf Ministranten abholten. Der Zug endete dann in der Turnhalle, wo sich die Kinder in einem Kreis setzten und der Geistliche sie, die Erzieherinnen und die übrigen Teilnehmer herzlich begrüßte. Ungebrochen sei die Verehrung des Hl. Martin, merkte er an und so wird alle Jahre das Andenken dieses frommen Mannes gefeiert.

 

Unter der Leitung von der Erzieherin Julia spielten einige Kinder die Geschichte, die in einem fremden Land spielt, nämlich in Frankreich in der Stadt Tour. Es erzählte von der großen Mauer um die Städte und dem Nachtwächter, der abends das Tor zusperrte. Als das Stadttor bereits in Sicht ist, scheut das Pferd von Martin und er entdeckt einen Bettler im Straßengruben, der vor Kälte wimmert. Martin teilt seinen Mantel in zwei Hälften und gibt die eine dem Bettler. Er nimmt ihn sogar auf sein Pferd und reitet mit ihm in die Stadt, wo er in seiner Wohnung sogar mit ihm sein Brot teilt.

In der Nacht hat St. Martin einen sonderbaren Traum. Es erscheint ihm Gott, der aus dem Bettler spricht und sagt, du hast mir deine Liebe geschenkt und er verrät ihm ein Geheimnis, dass er bei allen Menschen wohnt besonders bei den Armen. Plötzlich weiß Martin: „ich muss mein Leben ändern, Jesus braucht mich und fortan wurde er für viele ein Licht.

 

Eine Kerze wurde anschließend in den Kreis der Kinder gestellt und zwei Kinder sangen jeweils zwei Strophen von dem Lied: “Was würde St. Martin heute tun? Mit anderen teilen, ein Licht anzünden, den anderen trösten, mit anderen beten und helfen...“ und jeder erhielt ein Teelicht, das er in sein Haus stellte.

 

Bevor Pfarrer Drexler alle Anwesenden seinen Segen erteilte, erklärte Sonja Schmelmer den Anwesenden, dass der Kindergarten eine Spendenaktion für ein Kinderheim in Lemberg in der Ukraine plant. Von den Eltern seien bereits 200,- € zusammen gekommen und auch der Elternbeirat würde noch seinen Teil drauf legen.

„Tragt in die Welt nun ein Licht“ sangen zum Schluss die Kinder und Pfarrer Drexler verteilte Lebkuchen an sie und bat sie, stets das Teilen nicht zu vergessen. Den Kindern aber dankte er für das schöne Spiel und den Erzieherinnen, das sie ganz lieb aufgeführt hatten.

 

Am Parkplatz des Kindergartens wärmten sich dann die Teilnehmer mit Glühwein, Kinderpunsch. Dazu gab es Kuchen und Wurstsemmeln, organisiert vom Elternbeirat des Kindergartens.

 

Foto: Martinsreiter Tatjana Rabenbauer mit Pfarrer Drexler

Foto zur Meldung: „Zündet an ein Licht in der Dunkelheit“
Foto: „Zündet an ein Licht in der Dunkelheit“

Gedenktag des Hl. Wendelin würdig begangen

(20.10.2013)

Dem Kirchenpatron der Viechtafeller zu Ehren Gottesdienst gefeiert

 

Viechtafell. Am 11. Juli 2013  waren es bereits 31 Jahre, dass der damalige Moosbacher Pfarrer Erwin Zach die neue Kapelle, zu Ehren des Hl. Wendelin, welche engagierte Bürger mit großem Fleiß errichteten, den Segen Gottes auf sie herab rief. Seit dieser Zeit feiern die Viechtafeller jedes Jahr um den Gedenktag (20.Oktober) (Namenstag) des Heiligen einen Gottesdienst, den Pfarrer Josef Drexler am Freitag sehr feierlich zelebrierte.

 

Am Eingang der Kapelle begrüßte der Geistliche die Gläubigen aus Viechtafell und Umgebung und erzählte ihnen einige Gedanken aus dem Leben des hl. Wendelin, zu dessen Kirchen- und Dorfpatron ihn die Viechtafeller erwählten. Wendelin war der Sohn eines Königs von Schottland. Er genoss zwar königliche Erziehung, doch er wollte allein und zurückgezogen leben und machte sich heimlich davon. Er begann bei einem Bauern die Schweine und dann die Schafe zu hüten. Der Bauer, der bald merkte, dass er einen Heiligen eingestellt hatte, gab ihm Geld, dass er sich ein kleines Häuschen in der Nähe des Benediktinerklosters Tollei bauen konnte. Als der Abt des Klosters starb, begehrte man Wendelin zum Abt. Erst auf dem Totenbrett (617), erzählte er von seiner hohen Abstammung.

 

Mit „hier liegt vor deiner Majestät“. stimmte der Geistliche die Messfeier an und die Kirchenbesucher sangen kräftig mit und die Lesung übernahm Christine Schedlbauer. Am Schluss des Gottesdienstes freute es Pfarrer Drexler sehr, dass in Viechtafell ein großer Gemeinschaftsgeist herrscht, was die Unterhaltung und die Pflege der Kapelle betrifft. Ganz besonders dankte er Angela Fischl, Marille Engl, der Familie Schedlbauer mit Christine, Hans jun., sen. und Gisela. Wortes des Dankes gab es auch von Ferdl Rabenbauer für Pfarrer Josef Drexler und der Mesnerin Gretl Früchtl.

Nach dem Segen verteilte er an die fleißigen Helfer selbstgemachte Marmeladen und wünschte allen alles Gute und  bat weiterhin für Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Christine Schedlbauer (Lektorin), Angela Fischl

im Hintergrund das Altarblatt mit dem Hl. Wendelin, von Kunstmaler Hans Höcherl geschaffen.

Foto zur Meldung: Gedenktag des Hl. Wendelin würdig begangen
Foto: Gedenktag des Hl. Wendelin würdig begangen

Der Moosbacher Pfahl – ein Geheimtipp für Wanderer

(14.10.2013)

Moosbach/Regen. In einer neuen Wanderreihe möchte die Kath. Erwachsenenbildung vom Landkreis Regen (KEB) interessierte Naturfreunde christliche Kultur und Naturschönheiten nahe bringen. Zu diesem Zweck hat der Vorsitzende der KEB Sepp Schlecht zu einer Wanderung nach Moosbach entlang des Pfahls eingeladen. Die Führung wurde durch Josef Ettl Beiratsmitglied der KEB und aktiver Wanderführer geleitet.

Leider war der Besuch trotz schönem Wanderwetter gering. Umso intensiver konnte im kleinen Kreis über die interessanten Dinge am Wegesrand diskutiert werden.

Startpunkt war ein kurzer Besuch in der Pfarrkirche, wo auch Pfarrer Josef Drexler einige Erläuterungen gab. Am Jakobsweg ging es dann entlang des Pfahl zuerst Richtung Altrandsberg, wo noch die gewaltigen Abbaumulden zu sehen sind.

 

Der wichtigste Teil des Moosbacher Pfahls wurde bereits seit 1939 unter Naturschutz gestellt. Dies war auch deshalb notwendig, weil, wie bei der Wanderung schön zu sehen war, im Westen – Richtung Altrandsberg – bereits große Teile des Pfahlrückens abgebaut wurden. Dieses Material wurde als Schottermaterial für Straßen, aber auch zur Glaserzeugung verwendet.

Entlang des Moosbacher Pfahls verläuft ein Kreuzweg, der am 25. Juli 1853 eingeweiht wurde. Im Zuge von Renovierungsmaßnahmen wurde er 1887 und letztmals 1989 renoviert. Der in Moosbach wohnhafte Maler Hans Höcherl hat dabei die Bilder zu den Kreuzwegstationen neu gestaltet. Zu dieser Zeit wurden auch im Auftrag des damaligen Pfarrers Erwin Zach die Figuren des Kalvarienberges neu überarbeitet.

Über dem Moosbacher Pfahl verläuft auch der Fernwanderweg „Pandurensteig“, der von Waldmünchen bis nach Passau führt. Gekreuzt wird dieser von einem der vielen Jakobswege, der an der Moosbacher Kirche vorbei zum Kirchlein nach Neurandsberg und über Konzell und dem Gallner Richtung Alpen führt.

 

Der Pfahl stellt eine weltweit einmalige geologische Besonderheit dar. Deshalb wurde er durch das Bayerische Geologische Landesamt 2004 auch als erstes von 100 schützenswerten Geotopen in Bayern ausgezeichnet. Der Bayerische Pfahl erstreckt sich vom Landkreis Passau bis Amberg auf einer Länge von etwa 150 km. An dieser Störungslinie zwischen dem Vorderen und Hinteren Bayerischen Wald drangen vor ca. 250 Mill. Jahren heiße, quarzhaltige Lösungen mit Temperaturen von 200 bis 400 Grad Celsius ein. Dieser auskristallisierte Quarz enthält etwa 95 bis 98 % Kieselsäure (SiO²)und ist deutlich härter als das angrenzende Urgestein aus Gneis und Granit.

Die enormen Drücke bei der Entstehung des Pfahls führten zur Verschieferung von Gneis und Granit. Das umgebende weichere Material verwitterte im Laufe von Jahrmillionen und der Pfahl wurde als „Härtling“ immer mehr sichtbar. Für die damalige Bevölkerung waren diese Felswände unbegreiflich, deshalb diese mit Namen wie Teufelsmauer oder Drachenfelsen belegt wurden. Im Laufe seiner Entstehung bildeten sich auch verschiedene Kristalle heraus, die heute in Sammlerkreisen sehr begehrt sind. Dazu gehören beispielsweise der Bergkristall, der Rauchquarz, der Rosenquarz oder der Turmalin.

Aber auch viele seltene Tiere und Pflanzenarten haben entlang des Pfahl seinen Lebensraum gefunden. Dazu gehören seltene Moose und Farne, Orchideenarten wie Stendelwurz oder Waldhyazinthen, verschiedenste Nelkenarten oder eine Vielzahl verschiedener Korbblütler. Bei den Tieren sind es eine Vielzahl verschiedener Insekten, Amphibien, Vogelarten oder Fledermausarten. Je nach Tages- und Jahreszeit sind immer wieder andere Arten zu entdecken.

 

Vom Pfahlrücken aus hat man auch wunderschöne Ausblicke zu vielen Bayerwaldbergen sowohl des Vorwaldes als auch des Hauptkammes wie dem Hohen Bogen, Kaitersberg oder Arber. Dies ist auch ein Grund, warum inzwischen an Wochenenden Einheimische und Urlaubsgäste dieses Naturjuwel entdeckt haben und an den Wochenenden am Pfahl entlang wandern. Zur Erhaltung dieser schönen Landschaft ist es aber erforderlich, sich an das Wegegebot zu halten. Damit bleibt diese geologische Besonderheit auch unbeschädigt nachfolgenden Generationen erhalten.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Diakon Sepp Schlecht,Edwin Fleischmann, Max und Klara Schedlbauer  

Foto zur Meldung: Der Moosbacher Pfahl – ein Geheimtipp für Wanderer
Foto: Der Moosbacher Pfahl – ein Geheimtipp für Wanderer

Im Hamsterrad des immer Mehr, immer Schneller und Perfekter gefangen

(29.09.2013)

 

Feierliches Erntedankfest - Kirchenzug und Gabenprozession – Eine Welt waren für die Mission

 

Moosbach. Die Pfarrei St. Johannes hat am Sonntag bei herrlichem Spätsommerwetter das Erntedankfest mit einem festlichen Erntezug sämtlicher Ortsvereine und einem anschließendem Dankgottesdienst, den Pfarrer Josef Drexler sehr feierlich gestaltete, begangen. Am Ende saß man noch bei Dinkel- und Kürbissuppe gemütlich zusammen.

 

Angeführt von der Kapelle Fleischmann und der Erntekrone, dem Pfarrherrn und seinen Ministranten marschierten die Vereine mit großen Abordnungen und ihren Erntegaben durch den Ort bis zum ehemaligen Schulhaus und wieder zurück zur Kirche, wobei Glockengeläut und Orgelspiel den Einzug umrahmte. Von der Landjugend geschmückte Erntekrone und ein riesiger Brotlaib zierte den Volksaltar, der sich nach der Gabenprozession als reich geschmückter Erntealtar präsentierte. Auch den Hochaltar zierten zwei herrliche Sträuße aus Sonnenblumen und ebenso die Kirchenbänke waren mit Sonnenblumen geschmückt.

 

„Erde singe, dass es klinge“ sang zur Eröffnung der Eucharistiefeier der Chor unter der Leitung von Walter Stöger und die Kirchenbesucher stimmten kräftig mit ein. Anschließend begrüßte Pfarrer Josef Drexler alle Kirchenbesucher insbesondere die kirchliche und politische Gemeinde sowie die Vereinsmitglieder sehr herzlich.

 

 

In seiner eindrucksvollen Predigt sprach der Geistliche unsere Leistungsgesellschaft an, die uns – Produzenten und Konsumenten – antreibt zum stündigen Überfluss, zu immer Mehr, zum Schneller und zum Perfekter, merkte der Geistliche an. Wer nicht mitkommt wird schonungslos zum Außenseiter gestempelt.

Schon die Jüngsten im Kindergarten bekommen das knallhart zu spüren. Der Preis ist Unfreiheit, Mitmachenmüssen, ob wir wollen oder nicht.

 

Was können wir tun, damit wir die Vorsorge für unser ewiges Leben nach unserem Tod bei Gott im Himmel dabei nicht vergessen, stellte der Redner die Frage. Er riet den Anwesenden, ab und zu einmal auszubrechen bei einem Gang in Gottes herrliche Natur und stellte dabei fest, dass die Natur sich ihre Ruhephasen gönnt, wir oft nicht!

 

Wer wachen Sinnes durch die Natur geht, der muss hinter all dem Großartigen doch den Schöpfergott erkennen und der muss dabei seiner eigenen menschlichen Unzulänglichkeit bewusst werden, so der Redner. Keinen Baum kann der Mensch wachsen lassen und keinen Sommer in den Herbst verwandeln, betone Pfr. Drexler. Doch wenn wir einsichtig sind, muss die Dankbarkeit gegenüber Gott erwachsen, betonte Pfarrer Drexler weiter. Denn diese Dankbarkeit ist die dem Menschen angemessene Haltung, nicht nur am Erntedanksonntag, sondern immer und überall, mahnte er die Gläubigen.

 

Schließlich fasste Pfarrer seine Predigt zusammen mit dem Gedicht von Joseph von Eichendorff, das entstanden ist, aus seiner tiefen Natur- und Gottverbundenheit. Einer Zeit des frühen 19. Jahrhunderts, wo der Mensch Gottes Natur wieder als Trost- und Kraftquell empfand, es war die Zeit des Biedermeier und der Romantik. Es ist ein Gedicht, das die Natur mit dem Schöpfer-Gott in Einklang bringt: „O Täler weit, o Höhen, o schöner grüner Wald! Du meiner Lust und Wehen, andächtger Aufenthalt. Da draußen stets betrogen, saust die geschäftge Welt, schlag noch einmal die Bogen, um mich, du grünes Zelt!....“

 

Vor der Gabenbereitung brachten dann die Vereine in einer Prozession ihre Erntegaben an den Altar: Blumen, gefüllte Einkaufskörbe, Feld- und Gartenfrüchte, Obst, Hopfen und Malz und zuletzt Brot und Weintrauben. Dabei sprach eine Lektorin die passende Meditation.

 

Bevor Pfarrer Josef Drexler allen seinen Segen erteilte und der Chor das „Großer Gott wir loben dich“ anstimmte, bedankte sich der Seelsorger bei den Kirchenbesuchern für die Mitfeier, dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger für die musikalische Umrahmung. Er honorierte auch das Schmücken der Kirche und dankte den Vereinen, der Landjugend für das Schmücken der großen Erntekrone sowie der Familie Kerscher für die Mithilfe und allen, die in irgendeiner Weise am Gelingen des Erntedankfestes beigetragen haben. Anschließend lud er alle zum gemütlichen Beisammensein bei Dinkel und Kürbissuppe welche Mesnerin Margarete Früchtl zubereitete und bat um eine freiwillige Spende zu Gunsten der Pfarrkirche und der Außenanlagen.

 

Auch traditionell zum Erntedankfest wurden Eine-Welt-Waren angeboten. Der Erlös kommt dem Missionswerk zu Gute.

 

Foto: Pfr. Drexler beim Segen und Erntealtar

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Foto: Im Hamsterrad des immer Mehr, immer Schneller und Perfekter gefangen

Beim Pfarrausflug ins Böhmische gereist

(21.09.2013)

Vom hl. Berg mit seiner herrlichen Basilika in Pribram waren die Fahrtteilnehmer sehr beeindruckt.

 

Moosbach. Grau in Grau war der Himmel am Samstag-Morgen, als ein fast vollbesetzter Bus mit 46 Teilnehmern zum Pfarrausflug nach Tschechien aufbrach. Doch sie hatten Glück, denn der mitgebrachte Regenschirm erwies sich als überflüssig.

Pfarrer Josef Drexler hieß seine Schäflein herzlich willkommen und stellte den Ausflug nach Pribram, die wohl älteste, bekannteste und berühmteste Wallfahrt von Böhmen, unter den Segen Gottes.

 

Die Fahrtrute führte auf der B85 nach Furth im Wald und über Pilsen zur königlichen „Montanstadt“ Pribram mit seinen 35.000 Einwohnern, die sich sechzig Kilometer süd-westlich von Prag am Fuße des Gebirgszuges Brdy befindet. Leider konnte man die kürzere Rute nicht ansteuern, denn so manche Unterführung hatte nicht die erforderliche Höhe wie der große Haimerl-Bus.

 

In Pribram angekommen steuerten die Teilnehmer gleich den Hl. Berg an, welcher der Legende nach im 13. Jahrhundert entstand und schrittweise zum berühmtesten böhmischen Wallfahrtsort und zum bedeutendsten Zentrum der Marienverehrung in Europa wurde. Die auf dem Hügel über der Stadt Pribram gebaute Kapelle wurde dank der Sorgfältigkeit der Jesuiten 1653 zu einer prachtvollen Residenz umgebaut.

 

Die Basilika Mariä Himmelfahrt mit den Kapellen befindet sich auf der Terrasse. Den unteren Barockkomplexes bildet der mit Bildern und Stuck prächtig verzierte Rundgang mit vier geschlossenen und neun offenen Kapellen. Die Gnadenstatue der Jungfrau Maria und der Hauptaltar, ganz in Silber, sind Juwelen der Basilika.

 

Seit 1861 waren auf dem Hl. Berg die Redemptoristen tätig. Im Jahr 1903 wurde die Kirche renoviert und ihr ältester Teil, der bisher die Ausschmückung entbehrte, mit Stuck bedeckt. Nach der Rekonstruktion wurde dem Hl. Berg von Papst Pius X der Titel einer Basilika erteilt. Am 24. März 1990 wurden die Redemptoristen, die 1950 den Hl Berg verlassen mussten, wieder mit der Verwaltung des Hl. Berges beauftragt.

 

In der prachtvollen Wallfahrts-Basilika feierte Pfarrer Josef Drexler mit den Fahrtteilnehmern einen teilweise lateinischen Gottesdienst. Im Refektorium des Klosters der Redemtoristen, das noch von einigen Mönchen besetzt ist, wurde zu Mittag gegessen, was schon etwas Außergewöhnliches darstellte. Vera, die tschechische Haushälterin von Pfarrer Drexler hatte dieses Essen organisiert.

Anschließend besichtigten die Fahrtteilnehmer mit einem deutschsprachigen Fremdenführer das riesige Wallfahrtsareal, bis sie nach einem kurzen Aufenthalt zum Kauf von Andenken die Weiterfahrt nach Pilsen zur Urquellbrauerei antraten.

Pilsen Urquell ist seit 1842 in Pilsen produziertes Bier. Anfang des 19. Jahrhunderts entschlossen sich Bürger Pilsens zum Bau einer neuen Brauerei und beriefen 1842 den Bayer Josef Groll zum Braumeister. 1898 wurde die Schutzmarke Pilsner Urquell eingetragen.

 

Da in den großen Hallen der Brauerei kein Platz für die Pfarrausflügler war, schlug man die Fahrt zurück in den Bayerischen Wald ein, wo der freundliche Lindner Bräu in Kötzting eine reichliche Abendbrotzeit kredenzte und bei guter Unterhaltung den Abend ausklingen ließen.

 

Pfarrer Josef Drexler dankte bei der Heimfahrt Frau Vera für die Organisation des Mittagessens, Haimerl-Chef Dorostkar für die umsichtige Fahrt sowie allen für die Mitfahrt, die ihrerseits dem Seelsorger für die Organisation der sehenswerten Fahrt ins Böhmen zu Dank verpflichtet sind.

 

Foto: Gruppenfoto auf dem Hl. Berg

Foto zur Meldung: Beim Pfarrausflug ins Böhmische gereist
Foto: Beim Pfarrausflug ins Böhmische gereist

Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes

(28.07.2013)

Moosbach. Zum Gedenken des Hl. Christophorus, dem Schutzheiligen der Fahrzeuge und Lenker, dessen Namenstag die Kirche am Mittwoch feierte, hatten sich am Sonntag am Parkplatz und der Hauptstraße unterhalb der Pfarrkirche bis hinauf zum Anwesen Eckl und entlang der Pfarrstraße die PKW´s aneinander gereiht, um den Segen für ihr Fahrzeug in Empfang zu nehmen, den Pfarrer Josef Drexler nach dem Gottesdienst vom Herrgott erbat. Ein Zeichen, dass doch ein Großteil der Bevölkerung auf die Hilfe und den Segen von Oben vertraut.

 

Mit dem Kreuz und den Ministranten trat der Geistliche nach einem Gebet, das er am Aufgang der Kirche sprach, auf die Straße und besprengte die Autos einzeln mit Weihwasser. Anschließend verteilte er geweihte Autoaufkleber in Form eines Fisches.

Foto zur Meldung: Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes
Foto: Fahrzeugsegnung in der Pfarrei St. Johannes

Am 24. Juni 2013 Pfarrpatrozinium zum Hochfest des Kirchenpatrons Johannes dem Täufer

(21.06.2013)

 

Mit der Kamera durch die Kirche - eine Besonderheit ist der Hinterglas-Kreuzweg

 

Moosbach. Mit einer Orgelmeditation und der Aussetzung des Allerheiligsten feiert die Pfarrei Moosbach am Montag das Patrozinium oder im Volksmund „Kirchweih“ genannt. Es ist das Hochfest der Geburt des Pfarrpatrons Johannes des Täufers. Im Mittelalter war der Kirchenpatron der Hl. Blasius und der Hl. Johannes der Evangelist und zwar bis mindestens 1526.

 

Moosbach und seine Pfarrkirche St. Johannes können auf eine sehr lange Geschichte zurück blicken, denn die Gründung des Ortes geht mit Sicherheit auf die Rodungsarbeiten des Klosters Chammünster im 9. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit wurde in Moosbach eine Kapelle aus Holz errichtet, die dann einem Gotteshaus aus Stein weichen musste, das  möglicher Weise romanische Langhausmauern hatte, was bedeutet, dass diese Kirche schon vor 1250 bestanden hat.

 

Nachforschungen im ältesten Pfarreiverzeichnis des Bistums Regensburg aus dem Jahre 1326 ist die Pfarrei Moosbach bereits erwähnt. Somit gehört die Pfarrei zu einer der ältesten Pfarreien im Bistum Regensburg.

Welche Gebiete diese zu Beginn umfasste, lässt sich heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Fest steht nur, dass Altrandsberg mit seinem Schloss zur Pfarrei Moosbach gehörte, denn die Herren von Altrandsberg werden gegen Ende des 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt.

 

Politisch ist die Pfarrei Moosbach heute sehr zerrissen. Sie gehört zu drei politischen Gemeinden (Prackenbach, Miltach, Rattenberg) und zu drei Landkreisen (Regen, Straubing-Bogen, Cham), wobei man es auch das „Dreiländereck“ bezeichnet. Seit 2007 sind Altrandsberg und Zandt Filialen der Pfarrei Harrling. Im Zuge dieser Pfarreireform wurde auch beschlossen, dass die Pfarreien Moosbach und Prackenbach zusammengelegt werden. (Ausführliche Informationen zur Geschichte können einer Festschrift entnommen werden, die der damalige Pfarrer Erwin Zach anlässlich der Kirchenrenovierung im Jahre 1991 herausgegeben hat.)

 

Die Anfänge der jetzigen Pfarrkirche und des Turmes dürfen in die romanische Zeit zurück reichen. Chor, Turm und Wölbung der Kirche sind spätgotisch. 1691 erfolge eine Erweiterung der Kirche um zwei Seitenkapellen und barockisiert. In dieser Zeit entstand auch die Kanzel mit den Bildern der vier Evangelisten. In den nächsten Jahrzehnten erhielt die Kirche ihre heute noch vorhandene Ausstattung.

 

Der Hochaltar ist eine Rokokoschöpfung um 1720 bis 1730. Er enthält als Altarwächter die lebensgroßen Figuren der Hl. Helena und des Kaisers Heraklius. Eine Legende erzählt, dass die Hl. Helena um 325 in Jerusalem das Kreuz Christi fand. Dieses ging in einem Krieg an die Perser verloren. Kaiser Heraklius gewann es zurück und brachte es im Jahre 628 wieder nach Jerusalem zurück. Wegen dieser Verbindung mit dem Kreuz sind beide als Hauptfiguren am Hochaltar dargestellt. Das zentral abgebildete Bild auf dem Hochaltar war früher die Mutter Maria. Seit 1990 enthält der Hochaltar wieder das Bild von Johannes dem Täufer, das aus der Mitte des 19. Jahrhundert stammt.

 

Der Altar der rechten Seitenkapelle stammt aus dem Jahre 1730. Im Mittelpunkt ist die Statue des Täufers Johannes. Weitere Figuren sind der Hl. Josef, die Hl. Barbara und die Hl. Katharina. Die linke Seitenkapelle ist die Marienkapelle und ist ebenfalls im Jahre 1730 entstanden. Das Altarbild zeigt die Hl. Anna Selbtritt. Außerdem ziert den Altar der Hl. Sebastian und der Hl. Florian und an der Außenwand ist eine Sitzfigur Mariens mit dem Jesusking angebracht.

Die Kirche ist mit weiteren Figuren ausgestattet und zwar auf er rechten Seite des Kirchenschiffes von vorn nach hinten der Hl. Florian, der Hl. Jakobus und der Hl. Isidor/oder Wendelin. Auf der linken Seite ist der Hl. Sebastian, die Hl. Anna  und die Hl. Notburga dargestellt. Auf der rechten Seite am Bogen zur Seitenkapelle fand die Hl. Anna Selbtritt und auf der linken Seite der Hl. Blasius seinen Platz.

 

Eine Besonderheit der Kirche, sowohl in Kunstform als auch in Größe stellt ohne Zweifel der Kreuzweg dar. Es handelt sich dabei um eine Hinterglasmalerei aus Neukirchen beim Heiligen Blut. Er wurde von Josef Mathias Wittmann im Jahre 1795 geschaffen, der vor über 200 Jahren eine Hinterglasmalerei eröffnete und es zu großer Fertigkeit brachte. Die Jahreszahl und Signatur sind noch auf der 14. Station zu sehen. Die einzelnen Bilder weisen mit 90 cm und 65 cm Breite eine ungewöhnliche Größe auf.

 

In den Jahren 1963/64 erfuhr die Kirche eine Erweiterung nach hinten und 1988 bis 1991 wurde sie Außen und Innen renoviert, wobei die Orgel aus dem Jahre 1940 erweitert wurde und ein barockes Gehäuse erhielt. Bei der Abschlussfeier der Renovierungsarbeiten weihte bei einer Eucharistiefeier Bischof Manfred Müller den neuen Volksaltar.

Dem ehemaligen Pfarrer Bischöflich Geistlicher Rat, Erwin Zach, der 31 Jahre als Seelsorger in Moosbach wirkte und sich für das Gotteshaus und seine Bewohner einsetzte, gebührt der Dank der Pfarrgemeinde. Sein Wunsch war es stets, dass sich die Bewohner und Gäste in dieser Kirche, welche die Vorfahren erbaut und ausgeschmückt haben, sich Zeit nehmen für ein Gebet und zum Lobe Gottes.

Foto zur Meldung: Am 24. Juni 2013 Pfarrpatrozinium zum Hochfest des Kirchenpatrons Johannes dem Täufer
Foto: Am 24. Juni 2013 Pfarrpatrozinium zum Hochfest des Kirchenpatrons Johannes dem Täufer

Erster Hilfekurs war ein voller Erfolg

(13.06.2013)

Wenige Minuten können über Leben und Tod entscheiden

 

Moosbach. 14 Moosbacher unterschiedlichen Alters wurden in diesen Tagen an zwei Abenden und einem ganzen Tag als Ersthelfer für Notfälle ausgebildet. Organisiert wurde dieser Kurs von der Freiwilligen Feuerwehr Moosbach und der Pfarrei. Das Ziel von Pfarrer Josef Drexler war es dabei, vorrangig helfen zu können, wenn Moosbacher Bürger beim Besuch von kirchlichen Veranstaltungen plötzlich gesundheitliche Probleme bekommen. Aber auch sonst war ein Hauptziel dieser Schulung, generell in Notsituationen qualifizierte Hilfe leisten zu können. Kommandant Ludwig Fleischmann begrüßte am ersten Schulungstag die Teilnehmer, die vom Ausbildungsleiter und Rettungssanitäter des Roten Kreuzes Tobias Früchtl unterrichtet wurden.

 

Bei seinen sehr anschaulichen und lebensnahen Ausführungen verwies Früchtl immer wieder auf die entscheidenden Grundaussagen, die besagen, dass im Notfall ein jeder zur Hilfe verpflichtet ist. Deshalb ist nichts zu tun, immer schlechter und verantwortungslos, als zu helfen. Auch wenn ein Ersthelfer bei einem Verunglückten aus Mangel an Kenntnissen nicht die optimale Hilfe leisten kann, ist eine solche Hilfe viel besser, als wegzuschauen. Außerdem hat jeder die Möglichkeit, beispielsweise über das Handy oder über andere Maßnahmen qualifizierte Hilfe zu organisieren. Wenige Minuten können über Leben und Tod entscheiden.

Bei Hilfsmaßnahmen muss der Eigenschutz immer mit an der ersten Stelle stehen, so Früchtl. In jedem Verbandskasten befinden sich beispielsweise Schutzhandschuhe, die im Bedarfsfall genutzt werden müssen. Bei einem Verkehrsunfall ist die Unfallstelle so abzusichern, dass man nicht selbst in Gefahr kommt. Es gilt bei allen Notmaßnahmen der Grundsatz, möglichst Ruhe zu bewahren und den Verunglückten nicht noch durch eigene Hektik und Nervosität weiter zu beunruhigen. Vertrauen aufzubauen zu dem Verletzten und diesem etwas die Angst zu nehmen, erleichtern die Hilfsmaßnahmen ganz erheblich.

 

Kommt man zu einem Verunglückten, der auf dem Boden liegt, ist folgende Vorgehensweise empfehlenswert, so Früchtl. Zunächst das Unfallopfer ruhig, aber deutlich ansprechen und seine Reaktionen zu prüfen. Reagiert er nicht oder nur wenig, sollte seine Atmungstätigkeit überprüft werden. Außerdem ist fest zu stellen, ob der Mundraum frei ist und ob Erstickungsgefahr besteht. Atmet der Verunglückte und beseht kurzfristig keine Erstickungsgefahr, ist dieser, soweit keine besonders schwerwiegenden Verletzungen vorliegen, in eine stabile Seitenlage zu bringen. Kann keine Atmung mehr festgestellt werden, muss eine Herzdruckmassage und eine Beatmung solange vorgenommen werden, bis der Rettungsdienst eintrifft, der vorher angefordert werden muss. Damit im Notfall jeder auch richtig reagiert, legte Früchtl großen Wert darauf, dass jeder Kursteilnehmer diese verschiedenen Schritte auch selbst durchführt und einübt. Dies ist in einem Schulungsraum unter kontrollierten Bedingungen sicher deutlich einfacher, als in der Praxis, wo auch unvorhergesehene Dinge passieren können und wo Flexibilität und Improvisation von Vorteil sind. Eventuell anwesende Passanten sind durch gezielte Anweisungen in notwendige Arbeiten einzuweisen.

 

Im Notfall kann Erste Hilfe bei vielen verschiedenen Situationen erforderlich sein. Deshalb sprach Früchtl eine Reihe von Möglichkeiten an, wo der Einsatz eines Ersthelfers notwendig ist. Von einfachen Kreislaufproblemen, Verletzungen der verschiedensten Art, Vergiftungen, Stromunfällen bis zum Herzinfarkt oder Schlaganfall wurden die wichtigsten Problemfälle angesprochen und Vorgehensweisen gezeigt, die im jeweiligen Fall erforderlich sind. Angesprochen wurden auch die Grundsätze der Wundversorgung, wobei in praktischen Übungen wichtige Verbandstechniken trainiert wurden.

 

Am Schluss der Kurses waren sich alle einig, dass eine solche Schulung von Zeit zu Zeit für alle sinnvoll wäre, denn jeder kann in eine Situation kommen, wo er Hilfe leisten muss. Besonders qualifizierte Hilfe könnte häufig dazu beitragen, Leben zu retten. Pfarrer Josef Drexler, der auch selbst an dieser Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen hat, dankte Tobias Früchtl herzlich für diese ehrenamtlich geleistete Tätigkeit und überreichte ihm als kleinen Dank für diese äußerst interessante und anschauliche Schulung eine Floriansfigur.

 

Foto: Pfarrer bei der Herzdruckmassage

Foto zur Meldung: Erster Hilfekurs war ein voller Erfolg
Foto: Erster Hilfekurs war ein voller Erfolg

Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle Viechtafell

(31.05.2013)

Der Bergler Gsang gestalte die Andacht mit schönen Liedern

 

Viechtafell. In der 1982 von der Dorfgemeinschaft Viechtafell erbaute Kapelle zum Hl. Wendelin fand am

Freitag Abend die letzte Maiandacht der Pfarrei Moosbach statt, die Pfarrer Josef Drexler mit vielen Gläubigen aus Viechtafell, Moosbach und Umgebung sowie den Erstkommunionkindern von 2012 feierte.

 

Der Bergler Gsang mit Erika Rabenbauer, Zither, Siglinde Weindl, Edeltraud Straub und Josef Höcherl schmückten mit einfühlsamen Liedern die Andacht aus, welche die Teilnehmer sehr genossen und gestärkt für neue Aufgaben den Heimweg antraten.

 

Nach dem Eingangslied „alles möcht ich dir erzählen“, zeigte sich Pfarrer Drexler in seinen Eingangsworten sehr erfreut, dass sich so viele Marienverehrer eingefunden hatten insbesondere die Erstkommunionkinder und viele Junge Teilnehmer und meinte, dass uns nach den vielen Festen der Alltag wieder einholt und wir bei Maria an der richtigen Adresse sind. Schauen wir auf sie nicht nur im Mai, sondern auch das ganz Jahr über, denn sie ist die konsequente Frau des Alltags.

 

Zwischen den Gebeten des Geistlichen, unter anderem einem Rosenkranzgesätzes mit dem Zusatz „der uns günstiges Wetter schenken möge“ lauschten die Umstehenden immer wieder den Marienliedern, wie „Rosenkranzkönigin“ oder „Mei Herz ist voll Dankbarkeit, Maria“, das mit einem gemeinsamen „Segne du Maria“ endete. 

Bevor Pfarrer Drexler alle mit seinen Segen entließ, dankte er dem Bergler Gsang für die stimmungsvolle Gestaltung der Maiandacht, Angela Fischl in Abwesenheit und allen, die das ganze Jahr Sorge tragen für den Erhalt und die Pflege der Kapelle und hob anerkennend hervor, dass den ganzen Mai sehr fleißig Andachten zu Ehren der Muttergottes gebetet wurden.

 

Foto: Der Bergler Gsang – Josef Höcherl, Eltraud Straub, Siglinde Weindl und Erika Rabenbauer

mit Pfarrer Josef Drexler     

Foto zur Meldung: Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle Viechtafell
Foto: Letzte Maiandacht in der Dorfkapelle Viechtafell

Fronleichnamsfest in der Pfarrei St. Georg

(30.05.2013)

Moosbach. Die Christen feiern seit über 600 Jahren das Fest des heiligen Leibes und Blutes Christi, das für die katholische Kirche ein Hochfest im Kirchenjahr darstellt. Dieser Tradition folgend ziehen dabei singend und betend die Gläubigen durch die Straßen, wobei der Geistliche, Jesus im Allerheiligsten in der Monstranz mitträgt und bei vier aufgestellten Altären das Evangelium liest und den eucharistischen Segen spendet.

 

In Moosbach führt der Prozessionsweg alljährlich in üblicher Weise durch den malerischen Pfahl, das heuer durch den Dauerregen der letzten Tage nicht möglich war, so dass man die Festlichkeit kurzerhand in die Kirche verlegte, wobei Pfarrer Josef Drexler das Fronleichnamsfest nicht minder feierlich gestaltete und zum Schluss der Messfeier die Aussetzung des Allerheiligsten in Form der Monstranz und Hostie auf dem Hochaltar vornahm. In diesem Zeichen gibt sich Jesus hin bis zum Ende der Welt, erinnerte der Geistliche und doch zeigen wir uns manchmal gedankenlos oder gleichgültig.

 

Nach dem Einzug von Pfarrer Josef Drexler und der sechs Ministranten in die vollbesetzte Kirche, wo ein wunderschöner Blumenteppich mit der Herz-Jesu-Darstellung an den Stufen des Altarraumes her grüßte, hieß er im besonderen alle Vereine mit ihren Fahnen, Kongregationen, Vertreter der kirchlichen – und öffentlichen Gremien und nicht zuletzt die Kommunionkinder und die übrigen Kirchenbesucher herzlich willkommen.

 

Nach der Lesung, in der Renate Schedlbauer von der Einsetzung des Altarsakramentes berichtete, wählte Pfarrer Drexler beim Evangelium das Thema von der wunderbaren Brotvermehrung.

An die Kraft das Heiligen Altarsakraments anknüpfend, erinnerte Pfarrer Drexler in seiner eindrucksvollen Predigt dann an die im letzten Jahr heiliggesprochene Anna Schäffer, von welcher der Ausspruch stammt: „Die Sonne meines Lebens ist Jesus im Allerheiligsten Sakrament“. Schäffer, die fast 25 Jahre unter furchtbaren Schmerzen bettlägerig war, erhielt fast jeden Morgen den Leib des Herrn und sie glaubte, dass sie durch die Kommunion das neue auferstandene Leben ihres Herrn schon auf Erden in sich trug und das ließ ihre Schmerzen wenigsten für kurze Zeit zurücktreten.

 

Die Fronleichnamsprozession hat in ihrem Gepränge diese fromme Scheu vor dem Heiligen bewahrt, betonte der Geistliche weiter. Er sprach von Glöckchen, welche den Umstehenden die Gegenwart des Allerheiligsten in der Monstranz ankündet, die der Priester nicht mit bloßen Händen umfasst. Überhaupt dient der ganze Aufwand, der anlässlich einer Fronleichnamsprozession betrieben wird, einzig und allein der Verehrung der schlichten Hostie, von der wir glauben, dass sie der Leib Christi selber ist, so der Prediger.

 

Etwas von der frommen Scheu vor dem Heiligen, wie sie einer Anna Schäfer und unseren Vorfahren selbstverständlich war, täte auch uns Heutigen Not, damit die Sakramente auch in uns die Wirkung entfalten können, meinte der Geistliche. Leider sei uns der Sinn für das Heilige abhanden gekommen und das äußere Zeichen der Ehrfurcht wurde ersatzlos gestrichen, meinte er schließlich. „Das sei eine schlimme Entwicklung, die dringend einer Korrektur bedarf, zitierte er zum Schluss Kardinal Meisner im Blick auf den Eucharistischen Kongress, der vom 5. - 9. Juni in Köln stattfindet.

 

Bevor Pfarrer Drexler am Hochaltar das Allerheiligste aussetzte und zum Schluss den eucharistischen Segen mit der Monstranz erteilte, dankte er für das Gelingen des Fronleichnamsfestes, dem Frauenbundfrauen für die Blumen und den wunderschönen Blumenteppich, der Familie Kerscher, Ludwig Aich, Xaver Wenzl und der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl für die Organisation sowie der Mesnerin Margarete Früchtl und dem Kirchenchor und allen für die Beteiligung.

Foto: Beim Schlusssegen von Pfarrer John mit der Monstranz und der wunderschöne Blumenteppich der Frauenbund-Frauen.

Foto zur Meldung: Fronleichnamsfest in der Pfarrei St. Georg
Foto: Fronleichnamsfest in der Pfarrei St. Georg

Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle am Pfahl

(27.05.2013)

Herrliche Lieder zu Ehren der Muttergottes von Lourd

 

Moosbach/Pfahl. In Mitten eines beschaulichen Weilers, unweit der Ortschaft Moosbach, steht seit 1996 eine schmucke Kapelle, die der Muttergottes von Lourdes geweiht ist. Alle Jahre im Monat Mai wird jeden Montag eine Maiandacht gefeiert, wo sich die Bewohner der Ortschaft Pfahl und darüber hinaus viele Marienverehrer aus Moosbach und Umgebung dort einfinden und ihre Sorgen der Muttergottes ans Herz legen.

Auch am Montag haben es sich wieder, trotz des schmuddeligen Wetters, fast 35 Menschen nicht nehmen lassen, die letzte Maiandacht in diesem Jahr mit zu feiern und haben es nicht bereut, denn sie wurde zu einem unvergesslichen musischen Erlebnis, das die Gruppe „Vokale Glissando“ aus Prackenbach/Hagengrub den Marienverehrern bot.

 

Mesnerin Margarete Früchtl begrüßte alle Gäste und mit ihnen die Sängerinnen Anna Bartl (Zither), Ramona Höcherl (Gitarre) und Ulrike Altmann und erzählte von der Entstehung der Kapelle, die der Besitzer Johann Schedlbauer, von Beruf Maurer, 1996 selber errichtet hat. Das Herzstück der Kapelle, eine Statue der Muttergottes von Lourd, hat seine Frau Gabe mit einer Freundin aus Lourd geholt.

 

Lourdes ist eine der weltweit meistbesuchten Wallfahrtsorte und liegt in Südfrankreich in der Nähe der spanischen Grenze, erzählte Früchtl kurz den Anwesenden. Die Wallfahrt geht auf das Jahr 1858 zurück, als vom 11.Februar bis 16. Juli die Muttergottes in der Grotte von Massabielle 18 Mal der 14-jährigen Bernadette Soubirous erschien, wobei die schöne Frau in weißem Kleid bei der 16. Erscheinung eröffnete: „ich bin die unbefleckte Empfängnis“. Bei einer der Visionen legte Bernadette in der Grotte eine Quelle frei, deren Wasser bis heute als heilkräftig gilt.

 

Während Margarete Früchtl die Andacht mit Gebeten und Lesungen gestaltete, sang das Trio dazwischen wunderschöne Marienlieder, welche die Menschen vor der Kapelle ergriffen über die herrlich klaren Stimmen der Sängerinnen, still aufhorchen ließen, als sie unter anderem sangen: „da knie ich Maria vor deinem Bild“, „wenn ich ein Glöcklein wär, schön wollt ich läuten“, oder auch: „schwarze Madonna, nimm liebreich mich an der Hand ..schütz Kirche und Vaterland“.

Gemeinsam erklang durch die beginnende Dämmerung dann das Lied: „leise sinkt der Abend nieder.., will dich Mutter noch mal grüßen und dir sagen gute Nacht“ und Gabi Schedlbauer dankte ergriffen im Namen aller, den Sängerinnen für ihre musikalische Begleitung der Maiandacht, die versprachen, diese nächstes Jahr wieder zu gestalten. Sie dankte auch Margarte Früchtl für die Gestaltung und allen für ihr Kommen.

 

Foto: steh. Ulrike Altmann, Margarete Früchtl, Gabi Schedlbauer , sitz. Anna Bartl und Ramona Höcherl

Foto zur Meldung: Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle am Pfahl
Foto: Stimmungsvolle Maiandacht an der Schedlbauer Kapelle am Pfahl

Der Frauenbund in der Pfingstreiterstadt Bad Kötzting

(14.05.2013)

Maiandacht in der Lindner-Kapelle

 

Moosbach/Altrandsberg. Es gehört schon zur liebgewonnen Tradition, dass der Katholische Frauenbund Moosbach/Altrandsberg im Mai eine benachbarte Wallfahrts- oder Marienkapelle besucht, um dort eine Maiandacht zu feiern. Dieses Jahr war es die Lindner-Kapelle im 20 km entfernten Bad Kötzting, welche die Frauen am Dienstag ansteuerten.

 

Hedwig Plötz, die Vorstandssprecherin von Moosbach freute sich über das zahlreiche Kommen der Frauen und hieß im Besonderen den Geistlichen Beirat Pfr. Josef Drexler herzlich willkommen. Und weil vor zwei Tagen Muttertag war, trug sie ein Gedicht über die „Mutterliebe“ vor und verteilte an die Teilnehmer zum Einstand leckere Pralinen.

 

Die Kapelle zum Hl. Bruder Konrad steht im Hofbereich der Brauerei Lindner, die der Besitzer Heinz Kolbeck vor drei Jahren aus einem Wirtschaftsraum der Brauerei zu einer wunderschönen Kirche mit vielen Kostbarkeiten umgestaltete, die am 3.Oktober 2012 von Diözesanadministrator Dr. Wilhelm Gegenfurtner geweiht wurde. Neben einigen großen Hl-Figuren zeigt unter anderem das Altarbild den Hl. Bruder Konrad, dem die Kapelle geweiht ist, mit einer Familie. Sie ist umgeben von vielen Engelsköpfen und auf dem Altar steht eine große Marienfigur mit dem Jesuskind. Beeindruckt war man auch über die fünf Heiligenfiguren, welche die Seitenfenster ziert. Es sind dies der Hl. Leonhard, Wendelin, Erhard, Wolfgang und Emmeram.

 

Bevor Pfarrer Josef Drexler mit den Frauen in der vollbesetzten Kapelle die Maiandacht feierte, dankte er dem Besitzer Heinz Kolbeck, dass man hier die Muttergottes verehren durfte und überreichte ihm als kleines Dankeschön in Form eines Hinterglasbildes mit dem Hl. Johannes dem Täufers, dem Kirchenpatron der Pfarre Moosbach.

 

An den vor zwei Tagen gefeierten Muttertag anknüpfend nahm Pfarrer Drexler in der Maiandacht vor allem die Mutterschaft Mariens in den Blick und merkte auch an, dass gestern der Kardinal von Lissabon das Pontifikat den neuen Papstes Franziskus der Muttergottes von Fatima weihte. Maria ist neben der Mutter des Glaubens auch unsere persönliche Mutter, die weiß, was wirklich gut für ihre Kinder ist, so der Pfarrer. „Maria will von uns nicht angehimmelt werden, sie will, dass wir ihr Leben nachahmen“ zitierte er schließlich seinen einstigen Chef Stadtpfarrer Heitzer von Kötzting.

 

Im Gasthof des Lindner-Bräu traf man sich anschließend zum gemütlichen Beisammensein und einer kleinen Brotzeit. Dabei dankte Hedwig Plötz dem Geistlichen Beirat für die Gestaltung der Maiandacht und Hilde Gierl und Irmi Meindl für die Übernahme der Anmeldungen. In diesem Zusammenhang dankte auch Pfarrer Drexler einerseits dem Busfahrer Alois Laumer und den Frauen für die Organisation und lud zur Seniorenfahrt nach Pilgramsberg ein.

Termine: Für den 30. Mai Fronleichnam bat Plötz  um Blumen für den Blumenteppich und am 18. Juni lud sie zur Fußreflexzonenmassage mit Schwester Jubilata von Strahlfeld ins Gasthaus Laumer nach Altrandsberg ein.

 

Foto: Pfarrer Drexler übergibt an Heinz Kolbeck ein Hinterglasbild von Johannes dem Täufer (dem Kirchenpatron von Moosbach)

Foto zur Meldung: Der Frauenbund in der Pfingstreiterstadt Bad Kötzting
Foto: Der Frauenbund in der Pfingstreiterstadt Bad Kötzting

Kommunionausflug nach Kelheim und Weltenburg war Spitze

(10.05.2013)

Ein erlebnisreicher Tag für 50 Kinder incl. Eltern und Geschwistern

 

Moosbach/Prackenbach. Nach einem unvergesslichen Erstkommuniontag an Christi Himmelfahrt brachen die Kinder von Moosbach, Prackenbach und Krailing am Freitag zu einem Kommunionausflug in die Gegend von Regensburg auf.

 

Insgesamt 50 Fahrtteilnehmer mit ihren Eltern, Geschwistern und ihren Seelsorgern Pfarrer Josef Drexler, Moosbach und Pfarrer John Kodiamkunnel, Prackenbach startete man am Morgen mit dem Busunternehmen Haimerl nach Kelheim, von wo sie mit dem Schiff nach Weltenburg übersetzten und dort zusammen eine Dankandacht feierten. Weltenburg ist nicht nur bekannt durch den Donaudurchbruch, die tiefste und engste stelle der Bayerischen Donau, sondern wegen der ältesten Benediktinerabtei Bayerns, gegründet etwa 620 n.Chr. und über allem majestätisch die Befreiungshalle thront. In dem renommierten Brauereigasthof Schneider in Essing ließ man sich dann ein Mittagessen munden.

 

Als nächstes Ziel, das man ansteuerte, war Riedenburg, wo die Teilnehmer die klassische Ritterburg besichtigte, die sich aus der reizvollen Juralandschaft über der Stadt erhebt. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde die Rosenburg von einem Minnesänger aus dem Geschlecht der Grafen von Riedenburg erbaut, die wie geschaffen ist, für die Kunst der Falknerei, wobei die Flugvorführung der Greifvögel eine besondere Attraktion darstellt.

Eine besondere Attraktion für die Besucher der Burg sind die Flugvorführungen der Greifvögel, in denen man hautnah das Training der falknerisch ausgebildeten Greifvögel miterleben kann wobei die Kinder von der Vorführung hellauf begeistert waren. Zum Glück kam auch noch zur Flugvorführung die Sonne heraus, die sich den ganzen Tag noch nicht blicken ließ. So erlebten die Fahrtteilnehmer ein atemberaubendes Schauspiel, das sich allgemein bei Jung und Alt großer Beliebtheit erfreut.

 

Ein wenig müde aber glücklich über den herrlichen Tag kamen die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern wieder wohlbehalten gegen 18.30 Uhr in der Heimat an.

 

Foto: Kommunionkinder mit Eltern und Geschwistern und den beiden Geistlichen

Foto zur Meldung: Kommunionausflug nach Kelheim und Weltenburg war Spitze
Foto: Kommunionausflug nach Kelheim und Weltenburg war Spitze

Ich bin der gute Hirt und gebe mein Leben hin für die Schafe

(09.05.2013)

Elf Buben und Mädchen feierten Erskommunion

 

Moosbach. Herrliches Maiwetter überstrahlte den Himmelfahrtstag, als sechs Buben und fünf Mädchen der Pfarrei Moosbach den schönsten Tag in ihrem bisherigen Leben mit einem feierlichen Gottesdienst begingen, bei dem sie das erste Mal die Hl. Kommunion empfangen durften. Lange haben die Kinder sich auf diesen Tag vorbereitet, sogar die Kommunionkerzen, die während des Gottesdienstes auf einem vorbereiteten Ständer vor dem Altar standen sowie die Lichtmess-kerze haben sie selbst verziert.

 

Der Dorfbrunnen mit dem Hl. Johannes, dem Kirchenpatron, war wie immer der Treffpunkt, wo Pfarrer Josef Drexler die Kinder mit ihren Eltern abholte und in einem feierlichen Zug in das vollbesetzten Gotteshaus geleitete, während alle Glocken der Pfarrkirche und ein mächtiges Orgelspiel sie empfing.

 

Bei der Begrüßung der Erstkommunionkinder hieß Pfarrer Drexler auch alle Eltern, Angehörige und Freunde und die ganze Pfarrgemeinde herzlich willkommen. „Seit gewiss ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“, sicherte der auferstandene Herr seinen Jüngern zu und hat Wort gehalten, so der Geistliche. Vor allem in der Gestalt des Brotes bleibt er uns nahe alle Tage unseres Lebens und diese übergroße Liebe dürfen unsere Kommunionkinder heute zum ersten Mal erfahren.

Bei der Erneuerung des Taufgelübdes bekundeten die Kinder vor allen Gläubigen, dass sie entschlossen sind, ein mit Gott verbundenes Leben zu führen in der Gemeinschaft der Kirche.

 

Anknüpfend an das Evangelium vom „guten Hirten“ erzählte der Geistliche in seiner Predigt eine Geschichte von einen Schafzüchter, der Hirten einstellte, die dafür sorgen mussten, dass die Schafe schnellstmöglich Schlachtreif waren, am einzelnen Schaf als Lebewesen lag jedoch den Hirten wenig.

Bei Jesus Christus ist das alles ganz anders. „Ich bin der gute Hirt, dem die Schafe selber gehören, sagt er, der sogar bereit war, sein eigenes Leben für die Menschenbrüder und -schwerstern, hinzugeben, ja sogar am Kreuz, damit wir nicht auf ewig dem Tod gehören.

Die große Sorge unseres guten Hirten ist es also, dass jeder von uns dieses himmlische Ziel auch wirklich einmal erreicht, damit auch uns der Tod einmal ebenso wenig für immer festhalten kann, wie er ihn den Auferstandenen hat festhalten können. Und genau wegen dieser lebenslangen Verbundenheit mit ihm gibt er sich uns selber immer wieder von neuem zur Speise in der Kommunion. „Schade, dass so vielen Christen Zeit ihres Leben nicht bewusst wird, was bei der Kommunion eigentlich geschieht, dass sie jedes Mal das ewige Leben in sich aufnehmen,“ so der Seelsorger weiter. Da möchte einer sich ihnen immer wieder von neuem hingeben aus lauter sich selbst vergessender Liebe in der Kommunion und sie bleiben unbeeindruckt und kalt. Da muss es ihm gehen, wie einem unglücklich Verliebten, der zahllose Versuche unternimmt, uns bei jeder Messe immer wieder die volle Glut seiner Liebe anzubieten und wir machen uns nichts daraus.

 

Ehe Pfarrer Drexler den Schlusssegen spendete, sprach er in aller Namen an erster Stelle Bettina Eckl ein herzliches Vergelt´s Gott aus, die sich als besonders engagierte Tischmutter bewies und ihm viel Arbeit und Sorge abgenommen hat. Er dankte auch Tanja Jänicke-Stöger, der Leiterin des Kinder- und Jugendchores mit Birgit Schedlbauer und ihrem Vater Walter Stöger und ihrem Bruder Uli für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und nicht zuletzt der Mesnerin Margarete Früchtl für die Vorbereitung vieler Einzelheiten. Nicht zuletzt ermahnte er die Eltern, dass sie zu ihrem Kommunionkind stehen sollten und sich nicht nur um sein materielles Wohl besorgt sind, sondern um sein geistliches. Dann läuteten wiederum die Kirchenglocken und die Kirchenbesucher sangen gemeinsam das „Großer Gott wir loben dich.“

 

Am Freitag starteten die Erstkommunionkinder und Pfarrer Drexler zu einem Ausflug über Kelheim nach Weltenburg, wo sie eine Dankmesse feierten. Dann geht’s weiter nach Riedenburg und zurück nach Hause.

 

Foto: das Motto der Erstkommunion vom „guten Hirten“ - Kinder mit Pfarrer Josef Drexler und die Ministranten 

Foto zur Meldung: Ich bin der gute Hirt und gebe mein Leben hin für die Schafe
Foto: Ich bin der gute Hirt und gebe mein Leben hin für die Schafe

Michael und Franziska Holzapfel reichten sich die Hand zum Ehebund

(04.05.2013)

Spalier für das Brautpaar von der Feuerwehr und zwei Sportvereinen

 

Moosbach. Hochzeitsglocken läuteten am Samstag von der Pfarrkirche St. Johannes, als der Kunststofftechniker Michael und die Friseurmeistern Franziska Holzapfel geb. Eckl, beide aus Moosbach an den Traualtar traten, um den Bund für ein gemeinsames Leben zu besiegeln.

 

In der schön geschmückten Pfarrkirche, in welche Pfarrer Josef Drexler, angeführt von sechs Ministranten und fünf herzigen Kindern mit ihren langen weißen Kleidern, zelebrierte er im Beisein von vielen Hochzeitsgästen sehr festlich den Trauungsgottesdienst und erteilte dem Paar den kirchlichen Segen. Musikalisch eindrucksvoll mitgestaltet wurde die Feier vom Notz´scher Bayerwald Chor aus Rimbach, mit Trompetenbegleitung Max Kirschbauer und Blasius Körner unter der Gesamtleitung und Orgelbegleitung von Markus Hofmann.

 

Wir haben heute Grund zum Feiern und Gott zu loben, meinte Pfarrer Drexler in seiner Begrüßung, denn zwei junge Menschen erneuern heute noch einmal den Schwur, den sich sie vor einem Jahr am Standesamt gegeben haben und wir sollen uns alle erinnern, dass einer für uns Ja gesagt hat und das ist Gott.

 

In seiner Ansprache überreichte der Geistliche dem Brautpaar als Symbol ihrer Zweisamkeit eine dreifache Kordel in den Farben Blau, Rot und Gold und meinte, dass erst der goldene Faden die Verbindung zweier sich Liebenden beständig macht. „So eine zusammengeflochtene Schnur bringt so leicht niemand mehr auseinander“ zitierte er den alttestamentlichen Weisheitslehrer Kohelet in der Lesung.

Ohne Frage, Kinder schweißen Mann und Frau noch enger zusammen, doch wer ist dieser entscheidende „Dritte im Bund,“ fragte der Redner. Es ist Gott bzw. Gottes Sohn, der sich heute in euren Liebesbund einklinkt, merkte er an. Denn wenn menschliche Liebe und göttliche Liebe sich miteinander verflechten, dann wird daraus etwas wahrhaft Große.

 

Nach dem Gottesdienst erwartete das frischvermählte Paar ein langes Spalier der Feuerwehr Moosbach, des SV Moosbach und des FC Viechtach, denn Franziska war beim Gründungsfest der Feuerwehr 2003 Festbraut und Michael ist Mitglied des SV Moosbach und langjähriger Spieler und Torwart und beim FC Viechtach ist er derzeit als Torwart im Einsatz. Anschließend fand im Gasthaus Kerscher die weltliche Feier statt und die Kapelle „Pik As“ spielte dabei zünftig auf.

Foto zur Meldung: Michael und Franziska Holzapfel reichten sich die Hand zum Ehebund
Foto: Michael und Franziska Holzapfel reichten sich die Hand zum Ehebund

Die Hand zum Ehebund gereicht

(27.04.2013)

Spalier der Edelweißschützen für Brautpaar Fahri und Irena Penzkofer

 

Moosbach. In der Pfarrkiche St. Johannes traten am Samstag die Altenpflegerin Irena und der Maler Fahri Penzkofer an den Traualtar, um den Bund für ein gemeinsames Leben zu besiegeln.

 

Den feierlichen Wortgottesdienst in der wunderschön geschmückten Kirche in Moosbach zelebrierte Pfarrer Josef Drexler im Beisein von vielen Hochzeitsgästen und erteilte dem Paar den kirchlichen Segen. Eindrucksvoll gestaltet wurde die Feier vom Chor „Forever“.

„O, dass sie ewig grünen bliebe, die schöne Zeit der jungen Liebe,“ dieses Zitat aus Schillers Glocke setzte der Geistliche am Anfang seiner Ansprache und diesen Wunsch gab er dem Brautpaar am Tag ihrer kirchlichen Trauung mit auf den Weg.

Weiter legte er ihnen drei Dinge ans Herz. Zum einen sollten sie sich immer an den Anfang ihrer Liebe erinnern, denn sie ist lebenspendendes Wasser auf das manchmal dürr erscheinendes  Knäuel der Liebe und lässt es wieder grünen. Weiter sollten sie nie aufhören, miteinander zu reden und ein Drittes, wohl das Wichtigste, gab er ihnen mit auf den Weg, nämlich ein ewiges Ziel vor Augen zu haben, für das es sich letztendlich zu leben lohnt, betonte der Geistliche. Dieses ewige Ziel könne ihnen nur Gott ins Aussicht stellen und ermahnte sie schließlich: „Gebt Gott in  eurem Leben jeden Tag Raum, dann gießt ihr jeden Tag lebenspendendes Wasser auf das euch manchmal dürr erscheinende Knäuel Eurer Liebe.“

 

Nach dem Gottesdienst erwartete das frischvermählte Paar ein Spalier der Edelweißschützen Moosbach, denn Irena ist seit vielen Jahren ein aktives Schützenmitglied. Anschließend fand im Gasthaus Kerscher die weltliche Feier statt. Hochzeitslader Hermann Fleischmann war dabei wieder in seinem Element und hatte wie immer die Hochzeitsfeier professionell in Griff. Am Abend war Partyabend angesagt, wobei die „Woidrocker“ zünftig aufspielten.

Foto zur Meldung: Die Hand zum Ehebund gereicht
Foto: Die Hand zum Ehebund gereicht

„Goldene Kommunion“ des Erstkommunionjahrgangs 1963

(21.04.2013)

 

19 von 26 früheren Kommunionkindern feierten mit Pfarrer Drexler einen festlichen Gottesdienst

 

Moosbach/Altrandsberg. Was in Franken als großer Festtag begangen wird, ist in unserer Region eher selten – der Tag der „Goldenen Kommunion“. Dieses Jubiläum hat Veronika Walther, die Tochter des früheren Bürgermeisters Johann Sterr und seiner Frau Emma in ihrem Heimatort Moosbach organisiert und es wurde für alle Beteiligten ein wunderschöner, erlebnisreicher und von der Sonne überstrahlter Sonntag und so mancher Gottesdienstbesucher war von dieser Einrichtung sehr angetan.

 

Bei der Begrüßung durch Pfarrer Josef Drexler hieß er neben den üblichen Kirchenbesuchern auch die Jubiläumsteilnehmer der „Goldenen Kommunion“ herzlich willkommen und ging später in seiner Predigt auf das Evangelium vom 4. Sonntag der Osterzeit ein, bei dem uns Jesus als seine Schafe bezeichnet. „Jesus ist der gute Hirt, der uns auf die Weide des ewigen Lebens führen kann,“ merkte der Geistliche an. Er ist aber nicht nur der Hirt, sondern das demütige Lamm Gottes, das uns in der Kommunion alles gibt, seinen Leib, sein Blut, sein Leben. „An das wird der Erstkommunionjahrgang 1963 heute wieder besonders erinnert, die vor 50 Jahren auf den Tag genau mit der Gemeinde das Goldene Jubiläum ihrer Erstkommunion feiern,“ meint der Prediger. Zum Schluss ermahnte er die Gläubigen, im Sinne Jesu gute Hirten zu sein, die füreinander in ständiger Hirtensorge sind.

 

Der Festgottesdienst wurde im Gedenken an die bereits verstorbenen Erstkommunionteilnehmer Willi Schedlbauer und Johann Laumer sowie für den Vater von Vereonika Walther gefeiert. Musikalisch wurde er mitgestaltet durch den Volksgesang und einem wunderbar gespielten „Ave Maria“ bei der Kommunion von Tanja Jänicke-Stöger auf der Querflöte und einem abschließendem „Großer Gott wir loben dich.“

Anschließend trafen sie sich zum Mittagessen im Gasthaus Kerscher und einem gemütlichen Beisammensein, wo viele Erinnerungen ausgetauscht wurden.

 

Einen kurzen Streifzug der 1954 geborenen Kinder – aus Moosbach und Altrandsberg – für die mit sechs Jahren in der Schule der Ernst des Lebens begann. Irmgard Wasner, wohnhaft in Moosbach, eine sehr gute Lehrerin, die gerne zur Feier gekommen war, lernte ihnen lesen, schreiben und rechnen und erzog sie nebenbei zu anständigen Buben und Mädchen.

 

Pfarrer Albert Zahnweh, der damalige Seelsorger in Moosbach, der bereits verstorben ist, bereitete sie auf ihren lang ersehnten Tag der ersten Hl. Kommunion am Weißen Sonntag vor, auf den Tag genau vor 50 Jahren. Längst sind die Meisten ausgeflogen, haben geheiratet, Familien gegründet und stehen im Beruf ihren Mann/Frau. Sie leben in München, Nürnberg und haben sich teilweise in unserer Region nieder gelassen.

Alle fanden sie es für eine gute Idee, dass Vroni Walther und Franziska Eckl die Zusammenkunft in die Hand nahmen und lobten dabei insbesondere Pfarrer Josef Drexler für die wunderbare Gestaltung des Gottesdienstes.

Beim Auseinandergehen haben sie sich sicher versprochen, wieder einmal so ein fröhliches Treffen zu organisieren.

Foto: vord. Reihe Pfarrer Josef Drexler und Veronika Walther dahinter Franziska Eckl

2. Reihe rechts Lehrerin Irmgard Wasner.

Foto zur Meldung: „Goldene Kommunion“ des Erstkommunionjahrgangs 1963
Foto: „Goldene Kommunion“ des Erstkommunionjahrgangs 1963

Kommunionkinder aus Moosbach und Prackenbach beim Brot-Backen

(04.04.2013)

Moosbach/Prackenbach/Obergschaidt. Mit großem Eifer bereiten sich die Erstkommunionkinder auf ihren große Tag der Erstkommunion am Himmelfahrtstag vor.

 

Neben Basteln einer Schauwand oder der Teilnahme und Mitgestaltung diverser Gottesdienste, wie zum Beispiel in der Karwoche, wo sie sich sehr zahlreich beteiligten, durften sie nun letzte Woche Anneliese Breu in Obergschaidt beim Brotbacken helfen. Die anwesenden Mamas Sabine Höcherl, Bettina Eckl und Carmen Wühr hatten ihre Freude daran, den kleinen Bäckern zu schauen zu können, als sie über und über voller Mehl ihre Brote formten.

 

19 Kinder (11 aus Moosbach und acht auch der Pfarrei Prackenbach) waren in der Backstube angetreten und unter der Leitung der Bäckerin den Teig zunächst gemischt und dann Brote geformt. Dabei entstanden ganz besondere Kunstwerke wie Sonnen, Herzen, Kreuze, Katzengesichter, ja sogar ein Traktor, Schlangen, Schnecken  und Anfangsbuchstaben je nach Lust und Laune der Kinder.

 

Nach getaner Arbeit spendierte die freundliche Bäckerin den Kindern eine Brotzeit in Form von Honig-, Marmelade- und Schnittlauchbrote und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Schließlich durften die Kinder zum Schluss ihre Kunstwerke mit nach Hause nehmen. Als kleines Dankeschön überreichte Bettina Eckl der Bäckerin einen Gutschein.

 

Foto: Kinder mit der Bäckerin (hi.mitte mit Strickmütze)

 

Foto zur Meldung: Kommunionkinder aus Moosbach und Prackenbach beim Brot-Backen
Foto: Kommunionkinder aus Moosbach und Prackenbach beim Brot-Backen

Der Pfahl-Kreuzweg in Moosbach- ein Zeichen des Glaubens

(25.03.2013)

 

1852 wurde mit dem Bau begonnen - Mehr als ein Naturdenkmal

 

 

Moosbach. Die Pfarrei St. Johannes in Moosbach, eine der ältesten Pfarreien im Bistum Regensburg, beherbergt neben ihrem schönen Gotteshaus mit dem wertvollen Hinterglas-Kreuzweg noch ein weiteres Zeichen der Volksfrömmigkeit, nämlich den idyllisch gelegenen Kreuzweg am Pfahl, der mit dem historischen Kalvarienberg seinen Abschluss bildet. Pfarrer Erwin Zach hat anlässlich der Kirchenrenovierung im Jahre 1991 in der Festschrift ausführlich darüber berichtet.

 

Heute, passend zur Osterzeit ist es besonders angebracht, dass wir uns diesem Kreuzweg, einem Zeichen des Glaubens, wieder besonders widmen. Von seiner Entstehung wird berichtet, dass sich  im Jahre 1852 Pfarrei und Bevölkerung entschlossen, auf dem Quarzhöhenzug, der etwa 300 Meter nördlich der Pfarrkirche als einmaliges Naturdenkmal vorbei führt, einen Kreuzweg zu errichten. In mühevoller Kleinarbeit wurde entlang des Felsenkammes ein etwa zwei Meter breiter Weg angelegt. Schwerstarbeit leisteten dann einige Steinhauer, die aus hartem Granit Steinsäulen meißelten, in dessen Vertiefung am oberen Ende die 14 Kreuzwegbilder eingelassen wurden.

 

Wie die ersten Bilder aussahen, weiß man heute nicht mehr. Man nimmt an, dass es farbig bemalte Bildtafeln waren, welche die einzelnen Stationen des Leidens Christi darstellten. Da der Kreuzweg das ganze Jahr über der Witterung ausgesetzt ist, mussten Bilder, Figuren und Kreuze schon öfter renoviert oder gar ersetzt werden. Einer der Maler war der gebürtige Moosbacher Franz Fleischmann.

In den Jahren um 1970 hat der Kunstmaler Hans Höcherl, heute wohnhaft in Moosbach, die Bilder das erste Mal geschaffen. Auf Nachfrage erzählte er, dass im Laufe der Jahre vier der Bilder gestohlen wurden. Die Polizei wurde bei der Ermittlung nach dem Täter fündig. Es war ein Student, wohnhaft in Regensburg und als man ihn fragte, was ihn zu dieser Tat veranlasst habe, meinte er: „Es sind doch eh noch so viele da“.

 

Der Vandalismus auf dem Kreuzweg hörte lange Zeit nicht auf. Die Bilder wurden teilweise mit einem harten Gegenstand zertrümmert, so dass es erforderlich wurde, dass sie Höcherl im Jahre 1989 noch einmal neu gestaltete (Signatur an der 14. Station). Dabei hatte er eine Idee, die bemalte Glasscheibe wurde zwischen zwei Hartglasscheiben eingefügt, ein Sandwich-Verfahren, wie er es nennt. Wie durch ein Wunder, sagt er, haben die Bilder seit dieser Zeit Ruhe. Die Kreuzwegbilder wurden jedes Mal vom Entwurf her, unterschiedlich gestaltet. Die Meditationssätze unter den Bildern stammen von Pfarrer Zach.

 

Der Weg, an dem die 14 Stationen von Westen nach Osten angebracht wurden, ist 700 Meter lang. Die drei Kreuze, im Volksmund „Kalvarienberg“ genannt, bilden auf einer natürlichen Erhöhung des Pfahls seinen Abschluss. Auf dieser kleinen Plattform feierte der Neupriester Georg Schedlbauer aus Unterrubendorf im Jahre 1856 sein erstes Hl. Messopfer. Dieser ließ 1912, kurz vor seinem Tod, auf diesem Platz eine Kreuzigungsgruppe aus Eisen errichten, die in Bodenwöhr gegossen wurde. Die Gruppe, bestehend aus Korpus, Madonna und Johannes sowie Kreuz, wog samt Verpackung über 50 Zentner und wurde zum Bahnhof nach Altrandsberg übersandt. Wer den damaligen steilen und steinigen Weg über den Moosberg nach Moosbach kannte, kann ermessen, welche Strapazen mit dem Transport verbunden waren.

 

Der Moosbacher Kreuzweg bietet noch zwei weitere Besonderheiten. Es ist zum einen eine Ölberggruppe, die sich auf der linken Seite des Kalvarienberges befindet. Sie bestand zuerst aus Blechfiguren und wurden im Jahre 1982 von der ARA-Kunst in Altrandsberg nach einem spätgotischen Vorbild aus der Pfarrei St. Johannes in Dingolfing (betender Christus, und die drei schlafenden Jünger) aus Kunststoff gegossen, so berichtet es Pfarrer Zach in seiner Festschrift. Die farbige Fassung wurde von Frau Seidenschwan ausgeführt und nach einigen Jahren von Hans Höcherl wieder restauriert. Der Engel, der Jesus stärkt, ist eine Nachbildung aus der Renaissance, der sich in der Pfarrkirche befand. Auch hier haben Vandalen ihr Unwesen getrieben und Finger oder Zacken beim Strahlenkranz abgeschlagen.

 

Des Weiteren ist auf der rechten Seite unterhalb des Kalvarienberges das Grab mit dem Leichnam Jesu eingelassen. Um sie vor Dieben zu schützen, wurde davor ein Gitter angebracht. Auch zwei große Holzkreuze (Schächerkreuze) wurden neben dem Kreuz Christi gezimmert, die vor gut 10 Jahren erneuert wurden.

 

Wer den Kreuzweg durchwandert, ob als Beter oder Betrachter des Leidens Christi oder auch nur als Spaziergänger, fühlt sich nicht nur geborgen in einer beruhigenden Atmosphäre, sondern erlebt eine Pfahl-Landschaft von besonderem Reiz. Den flachen, weichen Waldweg kann sogar der Spaziergänger, der schlecht zu Fuß ist, mühelos begehen. Auch hin und wieder steht eine Bank, die einlädt, die Ruhe und Schönheit der Natur zu genießen.

Ab der 12. Station steigt der Weg leicht an und mündet in eine natürliche Erhöhung des Pfahles, wo die drei Kreuze aufgestellt sind. Von dort kann man einen einmaligen Panoramablick genießen, der von der Zellerhöhe im Süden über Birnbrunn im Westen bis hin zum Hohen Bogen im Norden und zum Arber im Osten reicht. Ein gebürtiger Moosbacher, der nach vielen Jahren wieder an den Ort zurückkam, soll einst gesagt haben: „Nirgends mehr auf der Welt gibt es so ein reizvolles Fleckchen Erde.“

 

Dem aufmerksamen Betrachter fällt beim durchgehen des Kreuzweges zwischen der sechsten und siebten Station auch eine Votivsäule auf, in dessen oberes Ende Kunstmaler Hans Höcherl den Grund der Aufstellung festhielt: Vor etwa 17 Jahren ließ Irmgard Bernhard aus Moosbach die Säule, auf Zustimmung von Pfarrer Zach, aus Dank aufstellen, dass ihre Tochter Jutta wieder gesund wurde. 

Auch hat Josef Eckl vor gut einem Jahr eine Tafel an einen Stein zwischen der siebten und achten Station befestigt, auf dem die Namen verstorbener bzw. vermisster Bürger des zweiten Weltkrieges festgehalten sind. Sie kam in einem Nebenraum des Leichenhauses zum Vorschein und man entschloss sich, zur Erinnerung an diese Soldaten, die für unser Vaterland das Leben ließen, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

So ist der Kreuzweg in Moosbach für  so manche ein Ort, wohin er seine Sorgen und Nöte trägt und durch sein Gebet wieder Trost erfährt.

 

Seit vielen Jahren betet die Kirchengemeinde Moosbach mit ihrem Pfarrer am Karfreitag „ihren Kreuzweg“ ab. Auch bei der Fronleichnamsprozession wählen die Moosbacher den Weg durch den idyllischen Pfahl-Kreuzweg, wo an der Kreuzigungsgruppe der 4. Altar aufgestellt wird. Bedingt durch den Krankheitszustand von Pfarrer Erwin Zach wurde der Weg einige Male verkürzt. Seit der Geistliche Josef Drexler in der Pfarrei Moosbach weilt, wird die Prozession wieder in der herkömmlichen Länge durchgeführt. Wer für die Einführung dieser Traditionen verantwortlich ist, ist heute nicht mehr nachvollziehbar.

Auch das ganze Jahr über, vor allem in der Fastenzeit, kommen Gruppen und Einzelpersonen von überall her, um den Kreuzweg zu besuchen und ihn gehend zu beten oder aber die himmlische Ruhe zu genießen. Gerne machen zudem die Kleinen des Kindergartens einen Spaziergang zum Kreuzweg oder feiern im November eine Andacht vor dem Hl. Grab und ehren dabei St. Martin.

 

Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern der Pfarrei, deren Namen den Bericht sprengen würde, die den Kreuzweg errichtet oder denselben in den gut 160 Jahren bis heute durch ihren freiwilligen Einsatz sauber halten, Renovierungsarbeiten vornehmen oder gar Teile ersetzten. Ganz besonders sei dem ehemaligen Pfarrer Erwin Zach gedankt, der sich in den vielen Jahren stets für den Kreuzweg und die vielen anderen Zeichen der Volksfrömmigkeit, deren Schätze in Moosbach beheimatet sind, einsetzte.

 

Erinnerungstafel: Errichtet 1852, Eingeweiht 25. Juli 1853

Renoviert im Jahre 1887 – Renoviert im Jahre 1989

Foto zur Meldung: Der Pfahl-Kreuzweg in Moosbach- ein Zeichen des Glaubens
Foto: Der Pfahl-Kreuzweg in Moosbach- ein Zeichen des Glaubens

Palmweihe am Osterbrunnen

(24.03.2013)

Prozession mit vielen Gläubigen

 

Moosbach. Mit der Palmweihe am Osterbrunnen wurde in der Pfarrei Moosbach die Karwoche eingeleitet.

Die Erstkommunionkinder und eine große Schar von Gläubigen trafen sich mit Palmbüscheln um den Johannisbrunnen, der auch heuer wieder von Agathe und Stefan Obermeier mit Girlanden und Ostereiern prachtvoll dekoriert wurde. Dank sei auch der GenoBank und Josef Eckl gesagt, die für  Blumen-Spenden sorgten, insbesondere Franz Xaver Pongratz für die Pflege des Osterbrunnens sorgt, das ganz Jahr über.

 

Nach dem feierlichen Glockengeläute begrüßte Pfarrer Josef Drexler von den obersten Stufen des Kirchenaufgangs die vielen Menschen zur Feier des Palmsonntags herzlich. Mit dem Evangelium folgte die Einführung in die kommende Karwoche. „Hosianna, dem Sohne Davids“ hieß es zwar noch am Palmsonntag, doch schon bald schrie die Menge „Kreuzige ihn“, verdeutlichte der Geistliche.

 

Anschließend segnete Pfarrer Drexler die mitgebrachten Palmbüschel und ein langer Zug, angeführt vom Kreuz, das die Mesnerin für die 33 Lebensjahre von Jesus symbolisch mit 33 Nelken geschmückt hatte, bewegte sich in die Kirche, wo der Geistliche einen feierlichen Gottesdienst zelebrierte. Statt einer Predigt trugen zwei Lektorinnen (Maria Rackl und Marianne Vogl) mit dem Pfarrer die Leidensgeschichte vor.

 

Zum Schluss dankte er den Gläubigen für die Mitfeier und lud die Gläubigen ein, die Tage der Karwoche mitzufeiern.

Foto zur Meldung: Palmweihe am Osterbrunnen
Foto: Palmweihe am Osterbrunnen

Das Ehepaar Alois und Frieda Graßl feierten Goldene Hochzeit

(08.02.2013)

Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl gratulierten

 

Moosbach. 50 Jahre geht das Ehepaar Graßl gemeinsam durchs Leben und haben neben glücklichen sicher auch so manch trübe Tage erlebt und „immer haben wir zusammen gehalten“, sagt der Jubilar, „entgegen so vieler Paare, die sich wieder trennen.“

 

An ihrem Ehrentag am Freitag freute sich das Jubelpaar ganz besonders über den Besuch von Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl, die ihnen von Herzen gratulierten und noch viele zufriedene Jahre bei bester Gesundheit wünschten. Im Namen der Gemeinde gab es einen Geschenkkorb und von der Pfarrei ein Hinterglasbild mit dem Hl. Johannes, dem Kirchenpatron der Pfarrei, wobei der Geistliche das Paar als recht fleißige Kirchgeher hervorhob.

 

Die Jubilarin ist eine geborene Wühr und wurde in Tresdorf geboren, wo sie mit fünf Geschwistern aufwuchs. Nach dem Besuch der Haushaltungsschule musste sie sich bei den Bauern ihr Brot verdienen, bis sie dann jahrelang in der Plastc-Chemie beschäftigt war. Dort hatte sie auch ihren späteren Mann kennen gelernt.

 

Nicht weit von seiner Angebeteten stand Alois´s Wiege. Im ehemaligen Postkeller in Viechtach wuchs er mit sieben Geschwistern auf. Seinen Unterhalt verdiente er sich überwiegend auf dem Bau, wobei er fast 25 Jahre bei der Firma Kraus beschäftigt war. Auch als ehrenamtlicher Sanitäter stellte er sich 15 Jahre zur Verfügung.

1963 haben sich dann die jungen Leute in der Viechtacher Pfarrkirche das Ja-Wort gegeben, wo ihnen Dekan Häußler den kirchlichen Segen erteilte. Auch die standesamtliche Trauung erfolgte in Viechtach. Aus der harmonischen Ehe gingen zwei Töchter hervor, von denen Frieda in Runding verheiratet ist und immer wieder bei den Eltern vorbei schaut sowie Aloisia, die es ins Vogtland verschlagen hat. Längst haben drei Enkelkinder die Familie vergrößert, worüber sich die Großeltern sehr freuen, wenn sich einmal ihr Besuch anmeldet.

 

In den 50 Jahren hat das Jubelpaar einige Male die Wohnung gewechselt, seit sie nun schon 22 Jahre bei der Familie Josef Eckl logieren, wo sie sich sehr wohl fühlen.

Da die Jubilarin schon zwei Mal einen Schlaganfall erleiden musste, macht ihr seit dem das Gehwerk schwer zu schaffen. Doch sie hat ja ihren Alois, der ihr im Haushalt zur Hand geht, kleine Spaziergänge mit ihr macht und sie zum Einkaufen fährt. Jeden Mittwoch genießt die Jubilarin einige Stunden im Roten Kreuz, auf die sie sich schon die ganze Woche freut.

Auch der Alois hat ein Hobby, das sind für ihn seine Kanarienvögel, die er seit Jahren züchtet und hegt und an denen er sehr hängt. Während er sich früher um eine große Zahl der schönen Vögerl kümmerte, hat er sie jedoch mittlerweile auf 29 reduziert.

 

„Haltet weiterhin so zusammen, wie bisher“, sagte Pfarrer Drexler beim Abschied, „dann meistert ihr zufrieden euren Lebensabend“.

 

Foto: das Ehepaar Alois und Frieda Graßl mit Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zur Meldung: Das Ehepaar Alois und Frieda Graßl feierten Goldene Hochzeit
Foto: Das Ehepaar Alois und Frieda Graßl feierten Goldene Hochzeit

Der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe

(03.02.2013)

11 Kommunionkinder von 2013 stellten sich den Gläubigen vor

 

Moosbach. Die Kinder der Pfarrei Moosbach dürfen am Donnerstag, 9. Mai 2013, dem Fest Christi Himmelfahrt, das erste Mal die Hl. Kommunion empfangen. Am Samstag haben sie sich bei einem feierlichen Gottesdienst namentlich den Gläubigen vorgestellt.

 

Nach dem Einzug der Erstkommunionkinder mit ihren brennenden Kerzen, dem Pfarrer Josef Drexler und den Ministranten, stellten zwei Mütter die Kerzen vor dem Volksaltar ab und die Kinder nahmen ihren Platz in den für sie reservierten Bänken ein, wo an jedem Platz ein Lamm mit ihrem Foto aufgestellt war. Es sollte auf das Thema ihrer Vorbereitungszeit hinweisen, das die Kinder ausgewählt hatten, nämlich „Jesus, der gute Hirte.“

 

In seiner eindrucksvollen Predigt, in welcher der Seelsorger an das Evangelium zur Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) anknüpfte, als vierzig Tage nach der Geburt des Jesuskindes die strenggläubigen Israeliten Maria und Josef im Tempel ihr Reinigungsopfer darbringen. Weiter sprach der Geistliche, dass die Ausübung seiner alten jüdischen Religion für Jesus immer eine Basis war, die er seinen strenggläubigen Eltern verdankte.

„Auf welcher religiösen Basis stehen unsere Kinder“, fragte der Geistliche die Eltern schließlich. „Geben wir ihnen überhaupt die Chance, in unseren katholischen Glauben hineinzuwachsen und führen wir sie – wenn es sein muss, auch mit sanftem Druck- zur Erfüllung ihrer religiösen Pflichten“, redete er ihnen ins Gewissen. Er selbst sei seinen Eltern dankbar, dass sie ihn beizeiten und manchmal mit sanftem Druck zur Erfüllung der religiösen Pflichten angehalten haben. So wurde ihm eine echte Alternative aufgezeigt zum leeren Dahinleben so vieler Menschen von heute - ohne ewigen Sinn und ohne ewiges Ziel!

 

Nach der Predigt traten die Kommunionanwärter mit ihrem Lamm nach vorne und stellten sich namentlich den Gläubigen vor mit dem Versprechen: „Ich möchte dem guten Hirten Jesus folgen“ und die beiden Mütter stellten das mitgebrachte Lamm um die Figur des guten Hirten, das vor dem gebastelten Plakat im Altarraum aufgestellt war, auf dem es heißt, „ich gebe mein Leben für die Schafe“. Zum Schluss dankte er den Kindern für die Mitfeier und den Eltern für die Unterstützung und versprach, die Kinder mit den Eltern im Gebet zu unterstützen.

 

Bevor der Geistliche alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, dankte er dem Chor für die musikalische Mitgestaltung und erteilte im Anschluss allen Gläubigen den Blasiussegen.

 

Foto: Angelina Häußler, Aileen Rinkl, Kerstin Eckl, Vanessa Priselmeier, Pfarrer Josef Drexler,

Matthias Gierl, Felix Schedlbauer, Fabian Freund,

knieend li. Angelique Baumert, Christina Höcherl,  re- Alfons Freund, Andreas Grund

Foto zur Meldung: Der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe
Foto: Der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe

Der Erhalt des Glaubens sollte die größte Sorge sein

(31.12.2012)

Feierlicher Jahresschlussgottesdienst – Rückblick auf viele Aktivitäten

Ausgeschiedene Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedet

 

Moosbach. Der Jahresschlussgottesdienst wurde in der Pfarrei St. Johannes sehr festlich begangen wobei man zum Schluss die Ereignisse in der Pfarrei im letzten Jahr Revue passieren ließ, die ausgeschiedenen Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedete und mit einem feierlichen Te-Deum das Jahr 2012 und einem Beisammensein ausklingen ließ.

 

Nach dem Einzug begrüßte Pfarrer Josef Drexler die Gläubigen und dankte ihnen für ihr zahlreiches Kommen. Musikalisch wurde der Gottesdienst mit Liedern der Gläubigen und instrumentalisch von Walter Stöger an der Orgel  mitgestaltet.

In seiner beeindruckenden Predigt meinte der Geistliche, dass wir uns nicht allzu große Sorgen machen sollten, was uns die kommenden 365 Tage wohl bringen werden. Die einzige Sorge soll sein, ob wir dem, was kommen mag und ob wir den Wechselfällen des Lebens, unseren Glauben entgegensetzten können.

Es sei manchmal erschütternd zu erleben, so der Geistliche, dass oft Christen angesichts des Leidvollen und Schweren im Leben so im Dunkel tappen, als ob Christus nie unsere Erde betreten hätten und als ob Christus seinen Getreuen nie Anteil an seinem ewigen Leben geben würde.

 

„Und warum tappen diese Menschen im Dunkel, fragte da der Prediger, „weil sie den Lebensweg dieses Jesus Christus nicht konsequent mit gehen, wozu die großen Ereignisse des Kirchenjahres und jeder Sonntag sie immer wieder einladen. Doch sei tröstend zu wissen, dass auch Christus an diesem uns manchmal dunkel erscheinenden Gott auch und gerade dann festgehalten hat, als dieser ihm Leidvolles und Schweres zugemutet hat und er ist nicht enttäuscht worden und hat ihn von den Toten auferweckt.

Wir brauchen unserem Meister eigentlich nur noch auf seinem Weg zu folgen, mahnte der Priester schließlich, denn Jesus selbst ist unser Glaube, den wir auch im neuen Jahr den Wechselfällen des Lebens selbstbewusst entgegensetzten können.

 

Am Schluss des Gottesdienstes begrüßte die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl den Geistlichen und mit ihm die Pfarrgemeinde und Gäste und erinnerte an die Ereignisse in der Pfarrei im Jahr 2012, in denen sie Anfang des Jahres die Sanierung der Kirchenorgel mit insgesamt 22.500 € ansprach, wobei 10 % von den Gläubigen bestritten wurden, 11 Kinder wurden getauft, drei Personen traten aus der Kirche aus und eine wieder ein. In der Osternacht erlebte die Pfarrei die Konversion eines ranghohen Bundeswehrvertreters vom evang. zum kath. Bekenntnis. Zum Tisch des Herrn gingen im Mai 11 Kinder, von denen zwei den Ministrantendienst übernahmen.

Auch der Fortbestand des kath. Frauenbundes Moosbach/Altrandsberg konnte erfreulicher Weise gesichert werden und im Juni visitierte Dekan Renner die Pfarrei, honorierte das vielfältige ehrenamtliche Engagement und bat in diesem Sinne weiterzuarbeiten. Zudem wurden im Juli 22 Jugendliche gefirmt, zwei Brautpaare gaben sich das Ja-Wort und bei 12 Angehörigen ging der irdische Pilgerweg auf Erden zu Ende.

 

Weiter berichtete Maria Rackl, dass Manfred Lanzinger ab September als Pfarrsekretär angestellt wurde, dass im Oktober in Viechtafell das 30-jährige Jubiläum der Kapellenweihe begangen wurde und die Kapelle seit diesem Tag ein Bild von Anna Schäffer ziert, die an diesem Tag in Rom heiliggesprochen wurde.

Sie erinnerte auch an die Ernennung des Theologieprofessors Rudolf Voderholzer zum Bischof von Regensburg durch Papst Benedikt VXI. Die Bischofsweihe wird am 26. Januar stattfinden.

Bevor Maria Rackl das Wort an Pfarrer Drexler übergab, dankte sie allen, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben, Christus das Licht der Welt zu den Menschen zu tragen und überreichte als äußeres Zeichen der Dankbarkeit an Pfarrer Drexler und der Mesnerin Margarete Früchtl ein Buchgeschenk, wünschte allen ein gutes und von Gott begleitetes neues Jahr und lud anschließend alle ein zu Punsch und Stollen.

 

Da mit dem 31. Dezember 2012 die Amtszeit der bisherigen Kirchenverwaltung endete, verabschiedete der Seelsorger die ausgeschiedenen Mitglieder und überreichte ihnen als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und in aller Namen ein handgemaltes Hinterglasbild des Kirchenpatrons Johannes des Täufers.

Zu ihnen gehört Kirchenpfleger Josef Lorenz aus Allmannsdorf, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Der Pfarrer dankte ihm für seinen gewissenhaften Dienst, seine ruhige, besonnene und vor allem diskrete Art, der das Gremium sehr bereicherte. Lorenz sagte auch weiterhin jede mögliche Unterstützung zu.

Des weiteren wurde Thomas Freund aus Moosbach verabschiedet, bei dem es nie ein Nein gab, lobte der Pfarrer. Auch er versprach, weiterhin wenn Not am Mann ist, die Pfarrei zu unterstützen.

Nicht versäumen wollte es Pfarrer Drexler, zwei weiteren verdienten Menschen der Pfarrei ein Hinterglasbild als Zeichen der Dankbarkeit zu überreichen. Maria Miethaner aus Moosbach, Vorbeterin und Lektorin der ersten Stunde, die seit vielen Jahren unermüdlich und ohne viel Aufsehen der Pfarrei dient und trotz ihres hohen Alters mit kräftiger Stimme die biblischen Lesungen vorträgt.

Nicht zuletzt galt der Dank Georg Wühr aus Rubendorf, der seit vielen Jahren und trotz seines Alters als Vorbeter, vor allem bei Prozessionen und Beerdigungen eine wertvolle Stütze ist.

 

Bevor der Geistliche den Sakramentalen Segen auf alle Kirchenbesucher herab rief und das Te-Deum anstimmte, wünschte er allen ein gesegnetes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2013.

 

Foto: Josef Lorenz, Maria Rackl, Maria Miethaner, Thomas Freund, Pfarrer Josef Drexler.

Foto zur Meldung: Der Erhalt des Glaubens sollte die größte Sorge sein
Foto: Der Erhalt des Glaubens sollte die größte Sorge sein

Ministranten freuten sich über neue Sternsingerkronen

(26.12.2012)

Moosbach. Am zweiten Weihnachtstag erhielt Pfarrer Josef Drexler Besuch von einem alten Bekannten aus seiner Kaplanszeit.

 

Es war Krippenvater Richard Wimmelbacher aus Bad Kötzting - ehemaliger Kostümschneider am Stadttheater in Nürnberg und Stukkateurmeister - überreichte bei dieser Gelegenheit den Moosbacher Sternsingern neue unentgeltlich gefertigte Kronen, worüber sich die Ministranten sehr freuten und diese sogleich stolz präsentierten.

 

Der gebürtige Oberfranke Richard Wimmelbacher wohnt seit 20 Jahren in der Straße Am Regen in Bad Kötzting, er ist leidenschaftlicher Tüftler und Bastler und stellte seine Fähigkeiten immer wieder in den Dienst der Kirche. Für die schönen Kronen sprachen Pfarrer Drexler und die Ministranten dem Meister ein herzliches Vergelt´s Gott aus.

 

Ab heute Samstag, 29. Dezember sind die Sternsinger in der Pfarrei unterwegs. Sie bitten um freundliche Aufnahme und Spenden für das weltweite Kinder-Missionswerk.

 

Foto: Ministranten mit Pfarrer Josef Drexler, Richard Wimmelbacher, hi. Tanja Jänicke-Stöger

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Foto: Ministranten freuten sich über neue Sternsingerkronen

Schlafendes Christkind auf dem Kreuz

(24.12.2012)

Beeindruckende Predigt von Pfarrer Drexler am Hl. Abend – Krippenspiel der Kinder

 

Moosbach. „Es ist wichtiger, dass Jesus Christus seinen Fuß auf die Erde gesetzt hat, als der Mensch den seinen auf den Mond“. Dieses Zitat von Astronaut James Benson Irwin setzte Pfarrer Drexler als Schlusssatz seiner beeindruckenden Predigt bei der Christmette am Hl. Abend, das  die Kinder mit der Weihnachtsbotschaft durch ein Krippenspiel ebenso bereicherten

 

Nur ein mattes Licht erhellte den Altarraum, wo auf der rechten Seite des Hochaltars ein herrlicher Christbaum mit roten Kugeln und Strohsternen seinen Platz einnahm. An den Stufen des Presbyteriums war auf der linken Seite eine große Krippe aufgebaut. Vor dem Volksaltar aber stand, umgeben von weißen Weihnachtssternen eine noch leere Krippe.

 

Noch bevor Pfarrer Drexler mit seinen Ministranten in die Kirche einzog, stimmte Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die Gläubigen im vollen Gotteshaus mit Worten über das Friedenslicht von Bethlehem auf das weihnachtliche Geschehen ein, das Pfadfinderorganisationen jedes Jahr zur Weihnachtszeit in alle Welt tragen. Es stammt aus der Geburtsgrotte in Bethlehem und gelangt auch in unsere Diözese in Regensburg und in die Pfarreien.

 

Während nach der Lesung Pfarrer Drexler sehr feierlich das Weihnachtsevangelium sang, wurde von den Kindern dieses Weihnachtsgeschehen vor über 2000 Jahren sehr lieb dargestellt. Es begann mit einer Szene, als auf Geheiß des Kaisers Josef (Fabian Freund) und Maria (Jasmin Schlecht) nach Bethlehem wandern mussten, um sich einschreiben zu lassen. Dabei zogen Josef und Maria durch die Kirche bis zum Altar, wo Maria ihren neugeborenen Sohn in die Krippe legte. In der zweiten Szene kam der Engel zu den Hirten auf das Feld und eine Schar Engel eilten dazu und stellten sich mit den Hirten um die Krippe.

 

In seiner eindrucksvollen Ansprache klärte der Geistliche die Gläubigen über das Motiv auf der Titelseite des Weihnachtspfarrbriefes auf, das das schlafende Christkind auf einem Kreuz zeigt. Die Vorfahren wollten durch dieses Motiv ausdrücken, dass man auch an Weihnachten den ganzen Lebensweg dieses Christkindes in den Blick nehmen sollte, so der Redner. Denn zu einem ganzen Menschenleben gehören Höhen und Tiefen, Freuden und Leiden, jung Sein und Altern, Wohlergehen und Schmerzen.

Darum dürfen sich zu Weihnachten all diejenigen von Herzen freuen, die mit diesem Kind an der Seite die Höhen und Tiefen ihres Lebens von neuem wagen wollen und die ihr Leben von neuem nach dem Leben dieses Kindes ausrichten wollen.

 

Bevor Pfarrer Drexler den Segen an die Gläubigen erteilte, lobte er die Kinder, welche die Weihnachtsbotschaft so schön dargestellt haben. Dank sagte er der Mesnerin Margarete Früchtl und allen weiteren Helfern, insbesondere der Familie Kappl, der Landjugend, dem Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger und seinem Sohn Ulli.

 

Nach den Wünschen für ein gnadenreiches Weihnachtsfest wurde es dunkel im Gotteshaus, nur der Christbaum verströmte sein funkelndes Licht, und aus aller Munde erklang das vertraute Lied: „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Foto: Krippenspiel:  Laura Köppl. Anna Eckl, Kerstin Eckl, Maria Schedlbauer, Jana Landsdorfer, Christina Höcherl, Vanessa Priselmeier, Maria und Josef (Jasmin Schlecht und Fabian Freund), die 3 Hirten Moritz  Schedlbauer, Jakob Schedlbauer Martin Eckl

Foto zur Meldung: Schlafendes Christkind auf dem Kreuz
Foto: Schlafendes Christkind auf dem Kreuz

Stimmungsvolles Rorate am Vorabend des 4. Advent

(22.12.2012)

Freude bei den vielen Zuhörern über die vorweihnachtlichen Weisen des Bergler Gsang

 

Moosbach. Gut besucht war am Samstag Abend das Rorateamt am Vorabend des 4. Adventsonntag in der Pfarrkirche St. Johannes, als der Bergler Gsang, weitum bekannt durch seine stimmungsvollen Lieder, den Gottesdienst musikalisch mit volkstümlichen Weisen bereicherte, was von den gut 200 Kirchenbesuchern lobend erwähnt wurde. Die Gruppe von vier Frauen und einem Mann wird von der Chefin Erika Rabenbauer auf der Zither begleitet, die ihrem Instrument wohlklingende Töne entlockte.

 

Mit „Mei wia schö is aitz de Zeit“, bei dem es im Refrain heisst: „af da Wait solls friedle wern, halts doch zum, habt euch doch gern“, bei dem sicher so manchem warm uns Herz wurde, eröffneten sie den Gottesdienst.

 

Dann begrüßte Pfarrer Josef Drexler die Gläubigen und mit ihnen den Bergler Gsang, die den Gottesdienst musikalisch mitgestalteten. Das Evangelium des 4. Adventsonntags ansprechend, als Maria zu ihrer Base Elisabeth eilte und ihr ihre Hilfe anbot, erkennt Elisabeth in dem Gruß Marias, was es mit der Menschwerdung auf sich hat.

 

Im Verlauf des Rorates erfreuten die Bergler die Zuhörer mit acht Liedern und sangen unter anderem: „In Nacht und Dunkel liegt die Erd“, „der Engel begrüßet die Jungfrau Maria“ oder „Josef und Maria, wollten geh´n miteinander“ oder „unserem Herrgott zum Preis, singma aitz unser Weis“ oder „wie bist du worden klein, oh liebster Jesu mein“: In aller Namen dankte Pfarrer Drexler den Bergler Gsang für den wunderbaren Gesang und die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Zart und gefühlvoll schickte dann die Gruppe nach dem Segen ihre Weise von der Empore ins Kirchenschiff, als sie sangen „Christkindlein steht scho von deiner Herzenstür“ und die Gläubigen dankten es ihnen  mit einem kräftigen Applaus.

 

Foto: Jutta Frohnauer, Erika Rabenbauer, Siglinde Weindl, Edeltraud Staub, Josef Höcherl und

Foto zur Meldung: Stimmungsvolles Rorate am Vorabend des 4. Advent
Foto: Stimmungsvolles Rorate am Vorabend des 4. Advent

Die Adventszeit ist Vorbereitung der wiederkehrenden Menschwerdung Christi

(02.12.2012)

15.Moosbacher Adventssingen mit außergewöhnlichen Darbietungen und besinnlichen Texten

 

Moosbach. Mit dem 1. Adventwochenende kam mit einer Schneedecke der Wintereinbruch und sorgte mit einem Mal für weihnachtliche Stimmung. Die Menschen die am Sonntag-Abend in die matt beleuchtete Pfarrkirche St. Johannes huschten, die sich gut füllte, wurden erneut eingestimmt in die kommende heilige Zeit, als die Sänger und Instrumentalisten bei dem schon zur Tradition gewordenen Adventsingen über eine Stunde einerseits einen musikalischen Ohrenschmaus lieferten, zum anderen aber aufhorchen ließen über die vorgetragenen Geschichten über den Advent.

 

Walter Stöger, Organisator  und Texter hatte die in häuslicher Einsamkeit die Begleitexte geschrieben und aufgegliedert in Herbst, Advent mit zwei Gesichtern, eine kleine Geschichte vom Licht und vom Wort, den Sündenfall aus Sicht eines Kindes und von Luzifer bis Bethlehem, die er zwischen den Adventlichen Liedern und Instrumentalstücken vortrug.

 

Man merkte schon im Laufe der Veranstaltung, dass Stöger nur Adventliches in sein vorweihnachtliche Singen einbaute, denn wie er schon sagte: „Ein Adventsingen ist keine Weihnachtsfeier im üblichen Sinne und auch keine vorgezogene Christmette“. Er achtet darum stets darauf, dass weder weihnachtliche Lieder noch weihnachtliche Texte zum Vortrag kommen. Adventszeit, so sagt er, ist Vorbereitung der wiederkehrenden Menschwerdung Christi.

 

An den Stufen des Altarraumes und im Presbyterium selbst hatten sich vier Gruppen postiert, von denen die Bläser der Kreisgruppe Bad Kötzing mit ihrem „Intrada“das Adventsingen eröffneten. Es war sicher eine gute Idee, die Kameraden der Kreisgruppe unter der Leitung von Rudi Frisch hereinzuholen, denn von den stimmungsgewaltigen und mit unter doch so feinfühlend aufspielenden Instrumenten waren alle Zuhörer angetan. In Verlauf der musischen Stunde schickten sie einen Abendgruß ins Kirchenschiff und erfreuten mit einem „Fanfare“.

 

Bekannt durch die sympathischen Männerstimmen meldeten sich dann die sieben Wolfersdorfer Sänger unter der Leitung von Josef  Meindl (Akkordeon) und brachten ein Herbstlied zu Gehör, in dessen Text Walter Stöger von der zunehmenden Stille erzählte, vom ersten Schnee und „alles legt sich zur Ruh“. In ihren weiteren Auftritten erfreuten sie mit dem Lied „vor mir brauchst die net fürchtn“, „als Maria übers Gebirge ging“ oder „Felsenharte Bethlemiten“.

 

Mit einer Herbstmelodie meldeten sich die Blechbläserfreunde um Walter Stöger , die es sich schon über 10 Jahre nicht nehmen lassen, beim Adventsingen dabei zu sein, mit einem Menuet und ermunterten im Laufe des Abends 2den schwachen Geist“, oder „beteten an die Macht der Liebe“.

 

Ins herbstliche Ambiente passend meldete sich der gemischte Chor mit dem stimmungsvollen „Über allen Wipfeln ist Ruh“ und bereicherten das Singen zudem mit „Wir warten auf den einen“, das ein Männer-Solo einleitete und sangen erwartungsvoll „von der nahen wunderschönen Zeit.“ Auch die bekannte Weise von „Maria, die durch ein Dornwald ging“ durfte nicht fehlen und stimmten kurz vor dem Schluss mit der Blechbläsergruppe ins das herrliche „Tochter Zion“ ein.

 

Ein Highlight der Veranstaltung war das Zusammenspiel der Geschwister Ulli Stöger auf der Orgel und Tanja Jänicke-Stöger mit der Querflöte , als sie „Ave Maria“ gefühlvoll erklingen ließen.

Walte Stöger dankte in seinen Schlussworten allen Mitwirkenden, die sofort wieder alle bereit waren mitzumachen: die Wolfersdorfer Sänger, die Bläser der Kreisgruppe Bad Kötzting, die Blechbläserfreunde um Walter Stöger und  dem Kirchenchor Moosbach. Ganz besonders seinen Kindern Tanja Jänicke-Stöger und Ullrich Stöger. Nicht zuletzt dankte er allen Kirchenbesuchern für ihr Kommen.

Auch Pfarrer Josef Drexler wollte seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, wobei er voll des Lobes war über die stimmungsvollen Darbietungen und beschloss die musische Stunde mit seinem Segen.

 

Nach einem anhaltenden Applaus der Kirchenbesucher ließ Ullrich Stöger mit einem abschließenden Orgelspiel das Adventsingen ausklingen, währenddessen leise Schneeflocken die Landschaft in ein Wintermärchen verwandelte. 

 

Foto: Bläser der Kreisgruppe Kötzting

Foto zur Meldung: Die Adventszeit ist Vorbereitung der wiederkehrenden Menschwerdung Christi
Foto: Die Adventszeit ist Vorbereitung der wiederkehrenden Menschwerdung Christi

Fünf neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen und drei Minis verabschiedet

(25.11.2012)

Pontius Pilatus und Jesus Christus – zwei gegensätzliche Persönlichkeiten

 

Moosbach. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes zum Christkönigssonntag – an der Schwelle vom alten zum neuen Kirchenjahr – hat Pfarrer Josef Drexler drei Mädchen und zwei Buben, die schon einige Monate den Ministrantendienst ausüben, offiziell in die Schar der Messdiener  von Moosbach aufgenommen. Er dankte dabei auch drei eifrigen Minis, die aus dem Dienst ausgeschieden sind.

 

Den Gottesdienst hat der Kinderchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger musikalisch mit Liedern ausgeschmückt, die sie mit Gesten mitgestalteten. Sie wurden von Michael Meindl und Andrea Penzkofer (Gitarre), Tanja Jänicke(Querflöte) und Walter Stöger instrumentalisch begleitet.

 

In seiner Predigt stellte Pfr. Drexler zwei Persönlichkeiten vor, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Es war zum einen der römische Stadthalter Pontius Pilatus, der ein zutiefst ich-schwacher, ängstlicher und damit unfreier Mensch war. Obwohl er selbst von der Unschuld Jesu überzeugt war, verurteilt er ihn zum Tod um der Masse zu Willen zu sein.

Ganz anders verhält es sich bei Jesus, obwohl er Pilatus auf Gedeih und Verderben ausgesetzt ist, bleibt er doch der Herr der Lage und bleibt souverän und königlich, inmitten der Leidensgeschichte. Christus hat uns zu Königen gemacht, heißt es in der Lesung, so der Redner. Darum haben wir es gar nicht nötig, wie Pilatus der Masse zu Willen zu sein, weil kein einziger Mensch auf Erden die königliche Würde, die wir bei Gott haben, noch steigern oder mindern kann.

 

Bevor sechs Ministranten die Fürbitten vorgetragen hatten, nahm Pfarrer Drexler mit der Überreichung des Ministrantenkreuzes, das er vorher segnete Anna Hornberger, Stefan Jänicke, Luca Klingl, Sophie Kolmer und Jasmin Schlecht mit Handschlag offiziell in die Schar der Ministranten auf.

Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes wurden auch drei eifrige Ministranten aus dem Dienst verabschiedet. Der Geistliche dankte Florian Fuchs, Sabine Hauptmann und Thomas Schlecht für ihren Einsatz zur Ehre Gottes und zur Erbauung unserer Gemeinde und überreichte ihnen als Zeichen der Dankbarkeit ein handgemaltes Hinterglasbild, das den Kirchenpatron Johannes d. Täufer zeigt.

 

Pfarrer Drexler hatte noch eine Besonderheit mitzuteilen, über die er sich sehr freute. Denn eine langjährige Ministrantin, nämlich Theresa Eder, hatte sich entschlossen, wieder als Ministrantin weiter zu machen, obwohl sie ihre Beendigung bereits in Aussicht gestellt hatte. Für die erneute Bereitschaft zum Ministrantendienst freute sie sich ebenfalls über ein Hinterglasbild.

„Freilich hört keiner von uns auf, ein Ministrant – wörtlich: Diener – des einen Königs Jesus Christus zu sein“, sagte der Geistliche zum Schluss und meinte schließlich, dass es eine schöne Sache sei, wenn wieder junge Leute nachkommen. Dem Kinderchor unter der Leitung von Tanja Jänicke-Stöger dankte er für den erbauenden Gesang und die Gottesdienstbesucher bekräftigten es mit Applaus.

 

Foto: aufgenommene und verabschiedete Ministranten: vorne Jasmin Schlecht, Sophie Kolmer, Stefan Jänicke, Anna Hornberger, Luca Klingl, hi. Pfarrer Drexler, Theresa Eder, Thomas Schlecht, Florian Fuchs, Sabine Hauptmann

Foto zur Meldung: Fünf neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen und drei Minis verabschiedet
Foto: Fünf neue Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen und drei Minis verabschiedet

Bürgermeister Eckl: Wir müssen uns für den Frieden einsetzten und wieder Mut und Hoffnung schöpfen

(18.11.2012)

Gottesdienste und Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Prackenbach, Moosbach  und Krailing

 

Prackenbach. Mit Gottesdiensten und Gedenkfeiern wurde auch in der Gemeinde Prackenbach am Volkstrauertag der Gefallenen, Vermissten und Kameraden der beiden Weltkriege gedacht und am Kriegerdenkmal zur steten Erinnerung Kränze niedergelegt.

 

Mit großen Abordnungen nahmen neben den übrigen Gottesdienstbesuchern die Vereine mit ihren Fahnen zunächst an den Hochämtern in Krailing, Prackenbach und Moosbach teil, die Pfarrer John Kodiamkunnel bzw. Pfarrer Josef Drexler zelebrierte. Bei seiner Begrüßung in Prackenbach ging Pfarrer John auf die Liturgie des Sonntags ein, die geprägt war von der Botschaft über das Ende der Welt und von der Hoffnung auf die Vollendung. Darüber hinaus sollten wir uns heute an das erinnern und nachdenkend beten, was Krieg und Gewaltherrschaft bedeutet haben, ermahnte er die Gläubigen.

 

Die drei Kyrierufe trugen Bürgermeister Xaver Eckl, Anton Ecker und Bettina Heiland vor und zündeten jeweils eine Kerze an und stellten sie vor dem Kreuz auf und auch die Fürbitten wurden von den drei Personen gesprochen.

In seiner beeindruckenden Ansprache erzählte Pfarrer John von einem 18-jährigen, der im Dezember1944 aus Belgien an seine Eltern einen Weihnachtsbrief schrieb, weil er in diesem Jahr fern der Heimat Weihnachten feiern müsse. Sie sollten sich nicht so viele Sorgen machen, denn er hoffte, dass er nächstes Jahr wieder mit ihnen feiern kann. Aber Willi, so hieß der Soldat, kam nie an, denn er wurde getötet.

 

Heute am Volkstrauertag sollen wir uns an den Tod von Millionen Menschen erinnern, die ihr Leben hingeben mussten, so Pfarrer John. Denn sich der Toten zu erinnern, bedeutet, dass wir mit ihnen und mit ihrem Schicksal verbunden bleiben. Der zweite Weltkrieg ist zwar vorbei, aber auch heute, mehr als 68 Jahre nach dem Ende sind die Wunden nicht verheilt. Der Volkstrauertag sollte auch ein Tag des Bewusstwerdens sein, wohin diese Unmenschlichkeit und Feindschaft, Gewalt und Hass, Gleichgültigkeit und Gier nach Geld uns führen, so der Pfarrer.

 

In Moosbach knüpfte Pfarrer Josef Drexler in seiner bemerkenswerten Predigt auf das Evangelium vom Weltende an. Obwohl heuer manche das Ende schon für den 21. Dezember voraussagen, kennt den Tag und die Stunde niemand, nicht einmal der Sohn Gottes, sondern Gott allein, versichert Jesus im Evangelium. Viel wichtiger wäre es, tagtäglich an unser eigenes Lebensende ganz bewusst zu denken, das uns ja todsicher ist, betonte der Redner.

 

Wer angesichts seines sicheren Todes und des damit verbundenen göttlichen Gerichts Realist ist, wird automatisch demütig, stellte Pfr. Drexler heraus. Das Gegenteil von Demut ist Hochmut, sagt der Geistliche. Und dieser hat in der Menschheitsgeschichte schon einige gestärkt, die in ihrem Hochmut nach der Weltherrschaft griffen und unvorstellbares Leid über Millionen anderer gebracht haben. Und diese Menschheitstragödie hat sich bis auf den heutigen Tag immer wiederholt, so der Redner. Dies sollte uns betroffen und traurig machen, vor allem aber nachdenklich – und das nicht nur am heutigen Tag.

 

Bei den Ansprachen an den Kriegerdenkmälern in Prackenbach und Moosbach verlas Bürgermeister Xaver Eckl zunächst einen zu Herzen gehenden sehr privaten Brief einer Frau an den Ehemann, von dem sie seit Tagen keine Post erhalten hatte. Diese verzweifelten Worte erreichte Otto Rößler nicht mehr, denn er ist am 20. September1916 „auf dem Feld der Ehre gefallen“. Wenn gleich diese Zeilen aus längst vergangener Zeit stammen, so sind Briefwechsel wie dieser nach wie vor bitterer Alltag vieler Menschen auf der Welt, sagte Eckl. Denn Krieg ist auch im 21.Jahrhundert noch immer Realität – auch für uns Deutsche, behauptete er.

 

Dann sprach er von 7000 deutschen Soldaten im Auslandseinsatz, vor allem in Afghanistan, wo sie ins Kriegsgeschehen involviert sind und Gefallene und Verwundete zu beklagen haben und von 2600 Gefallenen der NATO in den vergangenen zehn Jahren (allein in Afghanistan) unter denen sich 52 Soldaten der Bundeswehr befanden - 16 fielen in den beiden letzten Jahren. Und während unser Land im tiefsten Frieden lebt, setzen unsere Soldaten fern der Heimat für unsere Sicherheit ihr Leben und ihre Gesundheit auf´s Spiel, rief Eckl den Umstehenden ins Gedächtnis. Es gibt also heute noch viele, die vergeblich auf eine Antwort auf ihren Brief warten.

 

Der Volkstrauertag mahnt uns immer wieder, uns für den Frieden einzusetzen und gegen Unfreiheit, Krieg und Terror vorzugehen. Er rief die Umstehenden auf, dass es wichtig sei,  die Tradition des Volkstrauertages fortzusetzen und alle Generationen mit einzubeziehen. Die Menschen sollten jedoch nicht in Trauer  verharren, sondern auch Trost, Mut und Hoffnung schöpfen, dass es uns gelingt, gemeinsam eine Welt zu schaffen, in der Konflikte nicht mehr mit Gewalt ausgetragen werden und alle Menschen friedlich nebeneinander leben können. Zum Gedenken und zur steten Mahnung legte Bürgermeister Xaver Eckl im Namen der Gemeinde am Ehrenmal in Prackenbach und Moosbach einen Kranz nieder. 

 

Stellvertretend für alle anwesenden Vereine in Prackenbach dankte Erwin Holzapfel Pfarrer John für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes und legte im Namen des Krieger- und Reservistenvereins als Zeichen der Verbundenheit und des Dankes einen Kranz nieder. Wir waren Soldaten und bleiben Kameraden und wer die Kameradschaft pflegt und im Glauben lebt, der ist im Leben und im Tod nicht allein, so Holzapfel. In seiner Rede gedachte er aller gefallener und vermister Kameraden der Pfarrei und vergaß auch nicht die Soldaten der Bundeswehr, die bei dem Friedenseinsatz gefallen sind.

 

Während die Vereine salutierten und Böller krachten, ließen zum Schluss die Pfahlspatzen den „guten Kameraden“ bzw. das „Deutschlandlied“ erklingen. Abschließend dankte auch der Vorsitzende des KuSV Moosbach Stefan Obermeier Pfarrer Drexler für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes, Bürgermeister Eckl für die ergreifenden Worte, der Wache und der Musikkapelle.

Auch in der Filialkirche Krailing gedachte man mit einem Gedenkgottesdienst der Toten und Vermissen der beiden Weltkriege, zelebriert von Pfarrer John Kodiamkunnel. 

 

Fotos: Prackenbach – Wache: Michael Holzapfel und Ludwig Egner – BM Xaver Eckl und Pfarrer John Kodiamkunnel

 

Foto zur Meldung: Bürgermeister Eckl: Wir müssen uns für den Frieden einsetzten und wieder Mut und Hoffnung schöpfen
Foto: Bürgermeister Eckl: Wir müssen uns für den Frieden einsetzten und wieder Mut und Hoffnung schöpfen

30-jähriges Jubiläum zur Kapellenweihe in Viechtafell – Segnung der Totenbretter

(20.10.2012)

Festlich feierten die Viechtafeller ihre Kirchweih „Kirta“

 

Viechtafell. Am Tag der Allerweltskirchweih hat der Viechtafeller Dorfverein anlässlich des 30-jährigen Jahrtages der Kapellenweihe zu einer Dankandacht eingeladen, die Pfarrer Josef Drexler aus Moosbach ganz feierlich gestaltete und in dessen Rahm der Geistliche die in der letzten Zeit errichteten neuen Totenbretter segnete. Ausgeschmückt wurde die festliche Andacht  mit besinnlichen und gefühlvollen Liedern vom Bergler Gsang.

 

Nicht nur erst seit einigen Jahren machte das 150 Einwohner zählende Dorf  Viechtafell auf sich aufmerksam, als sie nach dem Vollausbau der Hauptstraße sich zum Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft“ entschlossen und die Silbermedaille dafür ergatterten, auch einen Dorfverein gründeten und 2012 den Startschuss zur Dorferneuerung wagten. Nein , schon vor 30 Jahren gab es in Viechtafell engagierte Bürger, welche Initiative ergriffen und mit großem Fleiß der Beteiligten und unterstützt von Pfarrer  Erwin Zach, dem damaligen Ortspfarrer von Moosbach, an einem idyllischen Platz am Ortsrand des Dorfes eine Kapelle errichteten. Sie wurde 1981/82 in relativ kurzer Zeit fertiggestellt und am 11. Juli 1982 von Pfarrer Zach zu Ehren des hl. Wendelin, verbunden mit einem Dorffest eingeweiht.

 

Zur reichen Ausstattung der Kapelle gehören unter anderem an den Seitenwänden ein Hinterglaskreuzweg und das Altarblatt zeigt den von Kunstmaler Hans Höcherl geschaffenes Werk des Hl. Wendelin, welches mit den beiden Figuren Josef und Maria im Altarraum ein harmonisches Ganzes bildet.

Seit dieser Zeit hegen und pflegen die Viechtafeller  ihre Kapelle und halten sie jeden Tag für Einheimische, Gäste und Wanderer für ein kurzes Gebet offen, würdigte Pfarrer Drexler Eingangs der Andacht das Engagement der Dorfgemeinschaft. So sorgen Angela Fischl und Marille Engl laufend dafür, dass die Kapelle sich im besten  Zustand befindet.

 

An die 100 Dorfbewohner und einige Gäste haben sich auf Organisation des Dorfvereins am Sonntag Mittag an der Kapelle eingefunden, wo der Bergler Gsang mit dem Eingangslied „Unsern Glaub´m laß ma net“ die kleine geistliche Feier musikalisch umrahmten und Angela Fischl in ihren Fürbitten einige Anliegen der Dorfgemeinschaft vortrug. Besonders erfreulich war es, dass sich an diesem Jubiläum auch viele junge Familien mit ihren Kindern aus Viechtafell und der Umgebung beteiligten.

Bei der einführenden Ansprache wies Pfarrer Drexler auch auf die an diesem Tag in Rom stattfindende Heiligsprechung von Anna Schäffer hin. Diese aus unserer Diözese stammende Heilige habe durch ihre Hilfsbereitschaft trotz ihres Leidens Vorbildcharakter für uns alle.

Am Schluss überreichte Pfarrer Drexler im Beisein der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl und ihrem Stellvertreter Josef Ettl den Viechtafellern ein gerahmtes Bildnis der Anna Schäffer von der Pfarrei Moosbach. Es wird beim Hinterglas-Kreuzweg in der Kapelle seinen Platz finden und soll zum Ausdruck bringen, dass Anna Schäffer das Leiden am Kreuz mitgetragen hat.

 

Pfarrer Drexler bedankte sich abschließend bei Angela Fischl und Marille Engl, beim Bergler Gsang für die wunderbare Mitgestaltung, bei Werner Klingl für die Gestaltung der Totenbretter und bei allen für ihr Kommen.

Anschließend trafen sich alle in der „Dorfhalle“ bei Hans Feldmeier zum gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen und bewiesen dabei Harmonie und Zusammengehörigkeit.

Dort ergriff Hans Haimerl vom Dorfverein das Wort und dankte allen, die beim Bau der Kapelle ab Spatenstich immer dabei waren, die Pflege übernahmen und in diesem Sinne so weiter führen. Er honorierte auch sonst jegliche spontane Hilfe und bat weiterhin für Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft.

 

Foto: Segnung der Totenbretter

Foto zur Meldung: 30-jähriges Jubiläum zur Kapellenweihe in Viechtafell – Segnung der Totenbretter
Foto: 30-jähriges Jubiläum zur Kapellenweihe in Viechtafell – Segnung der Totenbretter

Beim Pfarrausflug ins Frankenland gereist

(22.09.2012)

Bamberg und Vierzehnheiligen - zwei sehenswerte Wallfahrtsorte

 

Moosbach. „Wenn Engel reisen, lacht bekanntlich der Himmel“, so heißt es in einem Sprichwort. Beim Pfarrausflug am Samstag nach Oberfranken hingen beim Start um 7.00 Uhr trübe Regenwolken am Himmel und es regnete, bis man in Bamberg den Bus verließ und im Laufe des Tages zeigte sich sogar die Sonne und das Wetter bescherte den gut 40 Teilnehmern einen schönen Herbstanfang.

 

Die Fahrtroute führte auf der B 85 über Cham – Schwandorf auf die Autobahn, wo man nach einem Zwischenstopp um 10.00 Uhr Bamberg erreichte. Pfarrer Josef Drexler, der den Pfarrausflug organisierte, kannte sich bestens aus in Bamberg, denn er absolvierte dort eine Zeit seines Studiums. Er übernahm die Führung in der Domstadt, wobei ihm Josef Ettl einige Arbeit abnahm und sich über Bamberg kundig machte, so dass er Pfarrer Drexler bei der Führung unterstützte und viel Wissenswertes über die mittelalterliche Stadt erzählte.

 

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt mit 120.000 Einwohnern im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken. Sie ist Universitätsstadt, Schul- und Verwaltungsstadt, wichtiges Wirtschaftszentrum und Sitz des gleichnamigen Erzbistums. Wegen seiner Lage auf sieben Hügeln wird Bamberg auch als Fränkisches Rom bezeichnet. Die Otto-Friedrich- Uni gehört mit mehr als 12.000 Studenten zu den mittelgroßen Universitäten Bayerns. Seit dem Wintersemester 2010/2011 ist in Bamberg auch die Hochschule für angewandte Wissenschaften – Private Hochschule für Gesundheit ansässig. Die Altstadt wurde zudem 1993 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Darüber hinaus ist Bamberg für seine vielfältige Biertradition (Rauchbier) bekannt.

 

Der Bamberger Dom St. Peter und St. Georg gehört zu den Kaiserdomen und ist mit seinen vier Türmen das beherrschenste Bauwerk des Weltkulturerbes Bamberger Altstadt. Im Innern musste man sich an diesem Tag durch die Menschenmassen zwängen, da die Diakonweihe von vier Diakonen stattfand. Neben vielen Figuren bewunderte man den Bamberger Reiter. Er wurde um das Jahr 1230 aus mehreren Schilfsandsteinblöcken hergestellt und zeigt einen unbekannten Herrscher. Beeindruckend stand man auch vor dem Kaisergrab, das in den Jahren 1499 bis 1513 in der Werkstadt Tilman Riemenschneiders angefertigt wurde. Es ist ein marmornes Hochgrab des Kaisers Heinrich II. und der Kaiserin Kunigunde. Auf den Seitenwänden waren Legenden aus ihrem Leben zu bewundern. Auch das einzige Papstgrab Deutschland´s und nördlich der Alpen beherbergt der Kaiserdom.

 

Nach einem fürstlichen Mittagessen, organisiert von Josef Ettl im Brauereigasthof „Drei Kronen“ in Memmelsdorf, außerhalb Bamberg´s, ging´s zur Basilika Vierzehnheiligen, einer herrlichen Wallfahrtskirche, die nach den Plänen von Balthasar Neumann von 1743 bis 1772 erbaut wurde. Sie ist eine der vier Wallfahrtsbasiliken des Erzbistums Bamberg. Das einzigartige Rokoko-Gotteshaus ist den heiligen Vierzehn Nothelfern geweiht und empfängt etwa eine Million Besucher pro Jahr.

 

Die Wallfahrt geht auf eine Erscheinung im Jahre 1445 zurück, als dem Schäfer Hermann Leicht aus Langheim dreimal das Jesuskind erschien. Später wurde das Wunder vom Frankentahler Kinderkranz durch ein weiteres Wunder bezeugt. Die Zisterzienserabtei Langheim gab dem Drängen nach und errichtete für die unmittelbar einsetzende Wallfahrt eine Kapelle zu Ehren der vierzehn Nothelfer erbauen. Die Wallfahrt blühte in der Folge auf und nach den Zerstörungen während es Bauernkrieges 1525 und des Dreißigjährigen Krieges wurde jeweils eine größere Kirche errichtet.

 

Zwölf der Vierzehn Nothelfer sind am Gnadenaltar nach vier Himmelsrichtungen angebracht; Barbara und Katharina stehen an den beiden seitlichen Altären. Der Rokoko-Altar steht frei im Raum über dem Ort der Erscheinungen des Schäfers Hermann Leicht und wird umgeben von einem geschwungenen Kommuniongitter. Von der Hochaltarseite aus kann man das Kind mit dem Stern besichtigen.

Bevor die Reisegruppe wieder die Heimreise antrat, nahmen sie noch an einem Wallfahrtsamt teil, das eine Pilgergruppe aus Geltmann zwischen Bamberg und Schweinfurt bereits zum 20. Mal wiederholten. Das Amt zelebrierte Pfarrer Thomas Klemm mit Pfarrer Josef Drexler als Konzelebrant.

 

Auf der Heimfahrt dankte Pfarrer Drexler Josef Ettl für Hilfe bei der Vorbereitung des Ausfluges und im Namen aller dem Haimerl-Chef Dorostkar für die umsichtige Fahrt sowie allen für die Mitfahrt, die ihrerseits von dem informativen Ausflug sehr angetan waren.

 

Foto: Am Domplatz in Bamberg     

Foto zur Meldung: Beim Pfarrausflug ins Frankenland gereist
Foto: Beim Pfarrausflug ins Frankenland gereist

Firmung in Moosbach – Flagge zeigen, das heißt „ich stehe hinter dir“

(27.07.2012)

Domkapitular Anton Wilhelm spendet 55 Jungen und Mädchen das Hl. Sakrament

 

Moosbach/Prackenbach. Nach einem starken Unwetter am Vortag zeigte der Himmel am Freitag wieder eitel Sonnenschein, als sich die Pfarrei St. Johannes in Moosbach anschickte, die Feier der Firmung zu begehen. Dazu war Domkapitular Anton Wilhelm aus Regensburg im Auftrag von Erzbischof und früheren Diözesanbischofs Gerhard Ludwig Müller gekommen, um 55 Jungen und Mädchen aus der Pfarrei Prackenbach/Krailing (33 Kinder) und Moosbach (22 Kinder) in der Pfarrkirche das Sakrament der Firmung zu spenden, wobei er in diesem Jahr das 16. Mal in der Diözese junge Christen firmte.

 

Nach dem Einzug des Firmspenders und der Ortsgeistlichen Josef Drexler (Moosbach) und Pfarrer John Kodiamkunnel (Prackenbach) mit den Ministranten in die geschmückte Kirche, hieß Pfarrer Drexler alle Firmlinge, Paten, Eltern sowie Lehrkräfte und Freunde herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt Domkapitular Anton Wilhelm und seinem Pfarrkollegen John Kodiamkunnel aus Prackenbach und versicherte, dass sich die Kinder gut vorbereitet haben und merkte an, dass die Firmung nicht nur ein Festtag für die Firmlinge ist, sondern die ganz Pfarrgemeinde mit eingebunden sei. Ein Grüß Gott überbrachte auch der Firmspender, der sich freute, in Moosbach sein zu können und machte den Firmlingen deutlich, dass das Wort Firmung in Deutsch „Stärkung“ bedeutet.

 

In Konzelebration des Prälat mit den beiden Geistlichen wurde die Eucharistie gefeiert, den der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger in beeindruckender Weise mitgestaltet hatte. Die Lesung trug eine Firmpatin vor und die Fürbitten sprachen sechs Mütter, wobei sie die Früchte des Geistes: “Liebe, Freude, Güte, Friede, Geduld und Treue“ mit einbezogen.

 

„Flagge zeigen“, hieß der Leitsatz der beeindruckenden und lockeren Ansprache von Domkapitular Anton Wilhelm, wobei er zwei Flaggen mitbrachte , die er an den Ambo hängte, was die jungen Firmanwärter sofort in den Bann zog und gespannt lauschten. Er merkte dazu an, dass Fahnen und Flaggen schon immer eine besondere Bedeutung bei den Veranstaltungen hatten und erinnerte an die Olympiade, wo sie eine große Rolle spielte, wenn gleich man sie nur bis zur Halbzeit schwingen konnte, meinte er, was allgemeines schmunzeln auslöste. Flaggen haben die Bedeutung, dass ich hinter der Mannschaft stehe, ohne wenn und aber, in guten, wie in schlechten Zeiten.

 

Die zweite Flagge, die er mitbrachte in den Farben blau, grün und rot, war die  Christliche Flagge mit den drei Grundpfeilern des Glaubens: Glaube, Hoffnung und Liebe.

„Als Christen solltet ihr Flagge zeigen für euren Glauben und dazu will euch Gott bei der Firmung stärken“, betonte dazu der Firmspender. Dann erklärte er ihnen die Bedeutung der drei Grundpfeiler, wobei der Glaube auch Frömmigkeit bedeutet. Er merkte auch an, dass der Gläubige alles in einem anderen Licht sieht und dass ein glaubender Mensch auch das Schwere in einem anderen Licht sieht.

 

Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter, so der Domkapitular. Wer hoffen kann, sieht immer wieder eine neue Möglichkeit.

Schließlich sieht der Mensch tiefer, der aus der Liebe lebt, erwähnte der Domkapitular in seinen Ausführungen. Wenn ich mich selber annehme, kann ich auch andere lieben, erklärte der Geistliche. Denn wer nur mit sich selbst hadert, wird sich schwer tun. Er stellte zudem heraus, dass sich die Liebe nicht aufbläht und nicht ihren Vorteil sucht und auch das Böse nicht nachträgt.

 

Prälat Anton Wilhelm dankte zum Schluss den Eltern und Paten für ihren wichtigen Dienst, den sie für die jungen Leute übernommen haben und sie jemanden haben, der hinter ihnen steht. Er dankte auch den Seelsorgern und allen Lehrern, die sich in der Pfarrei einbringen und mitgeholfen haben bei der Firmvorbereitung. Dank auch allen Ehrenamtlichen, was wären wir ohne sie, meinte er, dem Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Vereinen, denn sie investieren viel Kraft und Zeit.

 

Dann forderte der Prälat alle Kirchenbesucher auf, für die Firmlinge zu beten und spendete ihnen anschließend das heilige Sakrament, wobei er nach der Salbung mit Chrisam, einer Mischung aus Öl und Balsam, in herzlicher Weise einige persönliche Worte mit ihnen wechselte und mit ihnen mitunter auch scherzte. Die Firmlinge antworteten mit Amen: „so sei es - ja ich zeige Flagge.“

 

Am Ende des festlichen Gottesdienstes dankte Pfarrer Drexler in Aller Namen dem Firmspender, der den Firmlingen in seiner gewohnt liebenswürdigen Art das Sakrament spendete, das sicher zu einem unvergesslichen Ereignis geworden ist. Er dankte auch allen, die in irgendeiner Weise bei der Vorbereitung mitgeholfen oder den Tag organisiert haben. Insbesondere dem Kirchenchor unter Walter Stöger, der Mesnerin mit dem Blumenschmuck und den Gremien in der Pfarrei.

 

Gottes Segen wünschte auch Domkapitular den Gefirmten und dass der Geist Gottes, mit dem sie gestärkt wurden, immer bei ihnen bleibe. Nach der Weihe der Andachtsgegenstände rief der Geistliche den Segen Gottes auf die ganze Kirchengemeinde herab, die anschließend in das Lied :“Großer Gott wir loben dich“, einstimmten.

 

Foto: 1 – vor der Sakristei Pfr. Drexler, Domkapitular Anton Wilhelm und Pfr. John  - Begleiter Anton Eiber ,  2– am Altar , 3 – Domkapitular Wilhelm bei der Predigt

4 – bei der Firmung , 5 – Gruppenfoto sämtl. Firmlinge li Pfr. Drexler , von re. Pfr. John und Domk. Wilhelm

Foto zur Meldung: Firmung in Moosbach – Flagge zeigen, das heißt „ich stehe hinter dir“
Foto: Firmung in Moosbach – Flagge zeigen, das heißt „ich stehe hinter dir“

Autos und Zweiräder gesegnet

(22.07.2012)

Moosbach. Zum Gedenktag des Hl. Christophorus, dem Schutzheiligen der Fahrzeuge und Lenker, hatten sich am Sonntag am Parkplatz und der Hauptstraße unterhalb der Pfarrkirche St. Johannes bis hinauf zum Anwesen Eckl und entlang der Pfarrhofstraße die PKW´s aneinander gereiht, um den Segen für ihr Fahrzeug in Empfang zu nehmen, den Pfarrer Josef Drexler nach dem Gottesdienst vom Herrgott erbat. Ein Zeichen, dass doch ein Großteil der Bevölkerung auf die Hilfe und den Segen von Oben vertraut.

 

Mit dem Kreuz und Ministranten trat der Geistliche auf die Straße und besprengte nach einem Gebet die vielen Autos einzeln mit Weihwasser. Anschließend wurden Christophorus-Plaketten verteilt, die Pfarrer Drexler vom ehemaligen Pfarrer Erwin Zach übernommen hat. Auf der Plakette mit dem Bildnis des Hl. Christophorus, der das Jesuskind auf seiner Schulter trägt, steht: „Sei du Christophorus auf der Straße.“

Foto zur Meldung: Autos und Zweiräder gesegnet
Foto: Autos und Zweiräder gesegnet

Fronleichnamsprozession über den Pfahl – Evangelium unter den drei Kreuzen

(07.06.2012)

Ein herrlicher Blumenteppich vor dem Volksaltar in der Pfarrkirche

 

Moosbach. Nach den Regenschauern am Vortag kam am Donnerstag die Sonne heraus und begleitete die vielen Gläubigen der Pfarrei Moosbach bei der Fronleichnamsprozession am Vormittag über den malerischen Pfahl, als Pfarrer Josef Drexler zunächst bei den ersten beiden Altären der Familie Kerscher bzw. bei der Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die Evangelien verkündete und anschließend auf dem weichen Pfahlweg hinauf zur Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg führte, wo der dritte Altar von der Familie Eckl aufgerichtet war.

 

Nach dem Segen zog man dann durch die Viechtacher- bzw. die Hauptstraße, angeführt von der Kapelle Norbert Ernst aus Böbrach und sämtlichem Vereinen – dem „Himmel“ unter dem Pfarrer Drexler die Monstranz mit dem Allerheiligsten trug – dem Chor, Ministranten und den übrigen Pfarrangehörigen zurück zur Kirche, wo er das vierte Evangelium verkündete und der Geistlich, wie bei den anderen Altären seinen eucharistischen Segen spendete.

 

Doch zunächst zelebrierte Pfarrer Drexler feierlich das Hochamt, wobei er nach dem Einzug mit 10 Ministranten in die schön geschmückte Kirche die vielen Gläubigen, welche die Pfarrkirche bis zum letzten Platz füllten, herzlich begrüßte und ihnen die Bedeutung von Fronleichnam erklärte.

Als Leitgedanke seiner Predigt nahm der Geistliche dann das Gebet, das die Kinder zur ihrer ersten Hl. Kommunion beteten und gegen Ende des Gottesdienstes wiederholten, das lautet: „O mein Heiland großer König, du bist bei mir eingekehrt...“doch als Denkmal deiner Liebe gabst du uns dies Sakrament“.

Hier ist natürlich das Allerheiligste Altarsakrament – die Hostie – der Leib des Herrn – gemeint, den wir an Fronleichnam besonders verehren, so der Priester.

All die Liebe, die Jesus ausgemacht hat und ausmacht, ist in dieser kleinen Hostie konzentriert, so der Geistliche weiter. Daran sollten wir immer denken, wenn wir uns anstellen, um sie zu empfangen. Unwürdig empfange ich diese Hostie wohl dann, wenn ich selber für diese göttliche Liebe nichts mehr übrig habe, wenn ich gleichgültig für sie geworden bin, denn die Gleichgültigkeit verwischt auch die stärksten Spuren der göttlichen Liebe.

 

Nach dem Rückzug der Prozession in die Pfarrkirche und dem feierlichen Segen mit der Monstranz beim vierten Evangelium dankte Pfarrer Drexler den Frauen des Kath. Frauenbundes für den herrlichen Blumenteppich, der in besonderer Weise eine Verehrung des Allerheiligten ist und dankte alle, die in irgendeiner Weise am Gelingen des Fronleichnamstages ihren Beitrag geleistet haben und das „Großer Gott wir loben dich„ beendete die Feierlichkeiten.

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Foto: Fronleichnamsprozession über den Pfahl – Evangelium unter den drei Kreuzen

Wolfgang Früchtl war Vorbeter im Dienst der Pfarrei

(06.06.2012)

Mit 82 Jahren gestorben

Moosbach. Die Pfarrkirche St. Johannes konnte die Trauergäste kaum fassen, als viele Vereinskameraden, Verwandte, Bekannte und Freunde den allseits geschätzten Wolfgang Früchtl aus Moosbacherau das letzte Geleit gaben, der nach langer Krankheit, doch ganz plötzlich und unerwartet im Alter von 82 Jahren in die Ewigkeit abberufen wurde.

 

Das Requiem, das der Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger musikalisch ausschmückte, zelebrierte Pfarrer Josef Drexler. Er bezeichnete den Verstorbenen als einen wirklichen katholischen Christen, der seinen Glauben lebenslang treu praktiziert hat – ob am Sonntag oder am Werktag. Darüber hinaus habe er als Vorbeter im Dienst der Pfarrei vielen Verstorbenen das letzte Geleit zum Grab gegeben, hob dankend der Geistliche hervor.

Noch am Krankenlager hat der Verstorbene, obwohl ihm das Sprechen seit seinem Schlaganfall schwer fiel, seine lebenslang gesprochenen Gebete nach wie vor fließend beherrscht. Treu im Glauben habe Wolfgang Früchtl sicher seinen letzten Weg angetreten, als er im Beisein seiner Tochter Karoline, die ihn liebevoll pflegte, von der Erde abberufen wurde.

 

1930 wurde der Verstorbene in Moosbacherau geboren und erlernte nach der Schule zunächst den Beruf als Schmied. 1954 heiratete er seine Frau Erna, die ihm vor zwei Jahren in die Ewigkeit vorausging. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor, denen er durch viel Fleiß neben seiner Landwirtschaft zunächst in Oberbayern und zuletzt bei Bischof und Klein einen guten Start ins Leben ermöglichte. So dass heute der Spruch auf dem Sterbebildchen sehr Zutreffend erscheint, wenn es heißt: „Du liebes treues Vaterherz, nun ruhst du aus von deinem Schmerz… geschafft hast du so spät und früh hab Dank für deine Lieb und Müh.“

 

Früchtl war aber auch trotz der vielen Arbeit und seines nicht gerade leichten Lebens ein geselliger und stets zu Scherzen aufgelegter Mensch, der noch vor einem Jahr regelmäßig die monatlichen Seniorennachmittage besuchte, so der Geistliche weiter. Glaube und Frohsinn gehören zusammen, meinte Pfarrer Drexler, denn ein gläubiger Mensch sieht trotz manch Schwerem einen letzten Sinn und ein ewiges Ziel. Das lässt ihn froh und gelassen bleiben.

 

Weil Wolfgang Früchtl ein großer Marienverehrer und 60 Jahre der Marianischen Männerkongregation treu angehörte, so hat er noch vor einigen Tagen eine Maiandacht in der Moosbacherau mit gefeiert, als wollte er sich hier von seinen Bekannten auf Erden verabschieden. „Wenn auch das Haus jetzt öd und leer ist, heißt es auf dem Sterbebildchen, gab Pfarrer Drexler seinen Lieben die tröstenden Worte auf dem Weg, dass Gott für seine Getreuen ein ewiges Haus im Himmel bereit hält, wenn ihr flüchtiges Zelt hier auf Erden abgebrochen wird. Er war ein Diener seines Herrn, der immer bei ihm sein wird und seine väterliche Sorge vom Himmel her seine Lieben begleiten wird.

 

Angeführt von der Kapelle Fleischmann begleiteten seine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und viele Gläubige den Verstorbenen zum Gottesacker, wo Vorstand Xaver Wenzl eine Schale am offenen Grab ablegte. Er würdigte ihn als treuen Vereinskameraden, der 62 Jahre dem Verein angehörte. Dann senkte sich die Fahne und die Kapelle Fleischmann spielte das Lied vom „Guten Kameraden“.

Firmlinge bastelten Papierflammen

(27.05.2012)

Moosbach. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Firmung, bastelten dieser Tage die 22 Firmanwärter der Pfarrei Moosbach im Jugendheim Flammen, auf die sie ein kurzes Wort schrieben, das ihnen sehr wichtig erschien und das sie auch den Kirchgängern mit auf den Weg geben wollten, als sie diese am Ende des Gottesdienstes verteilten.

„Beachten sie diese Sprüche in ihrem Alltag„ meinte Pfarrer Drexler zu den Gläubigen, „vielleicht möchte ihnen der Hl. Geist durch das Wort auf der Flamme etwas sagen“.

 

Im Verlauf des Gottesdienstes ließ man im Altarraum symbolisch rote Schnipsel aus Seidenpapier aus der Kirchenkuppe herabrieseln. Sie sollten an die Pfingstbotschaft erinnern, in der es aus der Apostelgeschichte heißt: Am Pfingstfest waren alle Jünger an demselben Ort beisammen, als plötzlich vom Himmel ein Brausen, gleich eines gewaltigen Windes daherfuhr und das ganze Haus, wo sie waren, erfüllte. Und es erschienen ihnen Zungen wie Feuer und sie ließen sich auf jeden von ihnen nieder. Alle wurden vom Hl. Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Sprachen zu reden, so dass jeder sie in seiner Muttersprachen reden hörte.

 

Die 22 Firmlinge aus der Pfarrei Moosbach, denen am Freitag, 27. Juli 2012  Domkapitular Prälat Anton Wilhelm aus Regensburg die Firmung spendet:

Verena Achatz und Sandra Eckl aus Moosbach; Florian Fuchs (Allmannsdorf), Daniel Höcherl (Moosbach), Julia Fischl (Eismannsberg), Elena Fleischmann (Allmannsdorf), Anna Haimerl (Moosbach), Sabine Hauptmann (Kreilstein), Anna Hornberger (Moosbacherau), Andreas Kappl (Moosbach), Corinna Klingl (Viechtafell), Sophie Kolmer, (Allmannsdorf), Sophia Liebl (Moosbach), Kristin Lorenz (Allmannsdorf), Andre Loth (Voggenzell), Romana Münch (Viechtafell), Michaela Probst (Moosbach), Sophia Rabenbauer, Julia Schedlbauer, Lena Schedlbauer (Viechtafell), Stefanie Schubert (Allmannsdorf ) Manuel Staudacher (Moosbach).

 

Foto: Firmlinge, die in den Altarraum herunter rieselten

Papierflammen verteilten die Firmlinge, unter den Gläubigen auch Pfarrer Drexler

Foto zur Meldung: Firmlinge bastelten Papierflammen
Foto: Firmlinge bastelten Papierflammen

Franz Schötz feierte sein 80. Wiegenfest

(26.05.2012)

Ein Naturmensch, Fan für alte Lieder und beliebt bei Alt und Jung

 

Moosbach. Eine harmonische und beschwingte Geburtstagsfeier fand am Samstag im Gasthaus Kerscher statt, wo der ehemalige und langjährige Zeitungsausträger Franz Schötz mit der Familie seinen 80. Geburtstag feierte. Er hat dazu seine Vereinskameraden der Feuerwehr, des Gartenbauvereins und seine Vogelfreunde aus Blaibach eingeladen und auch Pfarrer Josef Drexler und Bürgermeister Xaver Eckl gratulierten ihm mit den Verwandten und Nachbarn sehr herzlich.

 

Und weil der Franz stets für Musik zu haben ist, hatte man den Alleinunterhalter Sepp Steinbauer aus Kirchberg bestellt, der dem Jubilar neben vielen Oldies seine beliebte „Bayerwäldlerin“ und das „Frauenkeferl“ zu Gehör brachte. Es wurde eine fröhliche Feier, bei dem die Gratulanten den Jubilar mit vielen Geschenken und Glückwünschen beehrten, unter anderem auch mit einem lustigen Stück, bei der Brigitta Kerscher-Pscheidt den unermüdlichen Gartler treffend spielte.

 

Die Wiege von Franz Schötz stand in Moosbach, wo er seitdem leibt und lebt. Drei Geschwister wuchsen auf dem landwirtschaftlichen Anwesen auf, das er später von den Eltern übernahm. Sein beruflicher Werdegang begann zunächst mit einer Lehre als Schneider, dann verdiente er sich bis zu seinem Ruhestand überwiegend am Straßenbau seinen Unterhalt für die Familie.

1954 nahm sich der Jubilar seine Rosa, eine geborene Preiß aus Neuhäusl zur Frau, mit der er mittlerweile schon 58 Jahre glücklich verheiratet ist. Sie schenkte ihm zwei Töchter: Gerdi hat sich mit ihrem Gatten Franz unmittelbar neben das Elternhaus ein schönes Eigenheim geschaffen und Annerose ist mit der Familie in Blaibach sesshaft geworden.

Mittlerweile haben auch drei Enkel und zwei Urenkel die Familie vergrößert, von denen die kleine Jasmin dem Opa ein Gedicht widmete, über das er sich sehr freut.

 

Vor einigen Jahren ist der Jubilar schwer erkrankt, so dass er das Zeitungsaustragen an den Nagel hängen musste. Heute ist er wieder, Gott sei Dank, wohlauf, worüber sich seine Rosa und alle Familienangehörigen sehr freuen und nicht zuletzt seine Nachbarn in der Pfarrhofstraße, für die er immer ein freundliches Wort parat hat. Weil der Franz ein Naturmensch ist, besteht sein größtes Hobby an der Gartenarbeit und steigt zuweilen auch noch auf Bäume. Nebenbei warten Tauben und Vögel auf seine Zuwendung und auch im Haus hat er ständig etwas zu renovieren.

Ein harmonisches Familienleben ist bei den Schötz groß geschrieben, darum ist auch Tochter Gerdi mit ihrer Familie stets zur Stelle, wenn mal Not am Mann ist.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Sigfried Engl, Urenkel Thomas, Xaver Wenzl, Franz Schötz, Bürgermeister Eckl, Rosa Schötz, Christo Buerschaper, Pfarrer Drexler, Josef Gobernatz und vorne Urenkelin Jasmin

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Foto: Franz Schötz feierte sein 80. Wiegenfest

Maiandacht mit dem Bergler Gsang

(25.05.2012)

 

Viechtafell: „Da woid hat eatz oglegt sei allerschönst Gwand“ sang am Freitag Abend der Bergler Gsang bei der letzten Maiandacht an der Kapelle in Viechtafell.

Viele Gläubige aus Viechtafell, Moosbach und Umgebung waren gekommen und auch die Erstkommunion-Kinder und Firmlinge hatte Pfarrer Josef Drexler eingeladen, der eine feierliche Maiandacht gestaltete.

 

Der Bergler Gsang, diesmal in kleiner Besetzung von Erika Rabenbauer in Begleitung mit der Zither, Siglinde Weindl und Josef Höcherl schmückten mit einfühlsamen volkstümlichen Liedern die Andacht aus, welche die Teilnehmer, über ihnen das abendliche Firmament eines wunderschönen Maitages, sehr genossen und gestärkt für neue Aufgaben den Heimweg antraten.

Foto zur Meldung: Maiandacht mit dem Bergler Gsang
Foto: Maiandacht mit dem Bergler Gsang

Zum 80. Geburtstag von Georg Häußler

(23.05.2012)

Beliebt, geschätzt und fleißig ein Leben lang

 

Unterrubendorf. Wenn es auch in seinem Leben nicht nur rosige Tage gab und zuweilen auch dunkle Wolken aufzogen, sieht man dem Jubilar Georg Häußler die 80 Jahre beileibe nicht an. Gesundheitlich ist er top fit und strahlt für Jedermann stets Freundlichkeit aus.

 

Im Gasthaus Klein in Unterrubendorf hat er am Mittwoch mit seiner Familie, Verwandten und Nachbarn den runden Geburtstag gefeiert. Auch Pfarrer Josef Drexler, Bürgermeister Xaver Eckl und eine Abordnung der Feuerwehr Moosbach, war gekommen die ihm weiterhin Gesundheit und einen langen zufriedenen Lebensabend wünschten. Es war eine harmonische Feier, bei der nicht nur Frau Rita mit einer Geschichte über die bewegten Jahre beitrug, zwei Enkel ihn mit einem Lied erfreuten und Gastwirt Klein zur allgemeinen Heiterkeit beitrug.

 

Der Jubilar wurde in Schwörzkirch Kreis Ehingen geboren und wuchs mit sechs Geschwistern auf einem großen Bauernhof auf und musste, kaum der Schule entronnen, fest mit anpacken. Neben der Arbeit in der Landwirtschaft trat er eine Lehre als Wagner an und heiratete 1960, noch im Schwäbischen, seine Rita, eine geborene Schedlbauer.

 

1964 musste das junge Paar nach Unterrubendorf übersiedeln und den elterlichen Hof von Rita übernehmen, das ihnen sehr schwer gefallen ist, denn Stuttgart war ihnen inzwischen zur zweiten Heimat geworden. Doch mit Fleiß und Zusammenhalt haben sie es geschafft, darüber sind sie heute sehr zufrieden.

 

Aus der harmonischen Ehe stammen die Kinder Franz, der 1997 das Haus übernommen hat. Siegbert hat mit der Familie unweit des Elternhauses ein schmuckes Eigenheim gebaut und Ingrid in Ruhmannsfelden ihre Zelte aufgeschlagen, wo sich die Familie wohl fühlt. Zur Freude der Großeltern gehören mittlerweile auch acht Enkel, die Lieblinge von Opa und Oma.

 

Doch es ging nicht immer alles glatt, denn ein folgenschwerer Unfall von Franz erschütterte 1982 das Paar, das sie mit eisernem Zusammenstehen verkrafteten. Wochen vergingen, bis Franz schließlich nach langen Krankenhausaufenthalten wieder genesen ist.

 

Neben der Landwirtschaft hat der Jubilar den Hof modernisiert, den Kindern beim Hausbau geholfen und er sagt auch nie nein, wenn Hilfe beim Nachbarn benötigt wird, denn helfen kann sich der Jubilar überall.

 

Auch heute arbeitet er noch gerne auf dem Feld und wenn mal der Bulldog streikt, Schorsch bringt ihn wieder hin. Kein Wunder, dass er nicht nur von der Familie, sondern auch von Jedermann sehr geschätzt wird.

Alle wünschten dem Jubilar an seinem Ehrentag nur das Allerbeste und der Herrgott möge ihm noch einen langen zufriedenen Lebensabend mit seiner Rita gönnen.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Sigfried Engl, Amalie Schedlbauer, Pfarrer Drexler, Georg Häußler, Rita Häußler, Bürgermeister Xaver Eckl, Monika Häußler, Xaver Wenzl, Alfons Eckl, Udo Pieper.

Foto zur Meldung: Zum 80. Geburtstag von Georg Häußler
Foto: Zum 80. Geburtstag von Georg Häußler

„Kommt mit, wir suchen einen Schatz“

(17.05.2012)

11 Erstkommunionkinder hielten Mahlgemeinschaft mit Jesus – Dankmesse in Weltenburg

 

Moosbach. Die Sonne setzte schon am Morgen des Himmelfahrtstages ihr strahlendstes Lächeln auf, als wollte sie sich für die frostigen Temperaturen der Nacht entschuldigen, als sich sieben Buben und vier Mädchen der Pfarrei Moosbach anschickten, den schönsten Tag in ihrem bisherigen jungen Leben, mit einem feierlichen Gottesdienst zu begehen, bei dem sie das erste Mal das Brot des Lebens empfangen durften.

 

Der Dorfbrunnen mit dem Hl. Johannes , dem Kirchenpatron, war wie immer der Treffpunkt , wo Pfarrer Josef Drexler die Kinder mit ihren Eltern abholte und in einem feierlichen Zug, angeführt mit dem Kreuz und den Ministranten in das vollbesetzte Gotteshaus geleitete, während alle Glocken der Pfarrkirche St. Johannes und ein mächtiges Orgelspiel sie empfing.

 

Bei der Begrüßung der Erstkommunionkinder hieß Pfarrer Drexler auch die Eltern und Angehörigen willkommen sowie alle, die den Festtag mit ihnen begingen und mit „Komm mit, komm mit, wir suchen einen Schatz“, eröffnete freudig klatschend der neugegründete Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Tanja Stöger-Jänicke den Gottesdienst, den Ulrich Stöger auf der Orgel umrahmte.

 

Als Thema der Predigt wählte Pfarrer Drexler das Motto der Schatzsuche, das die Kinder in ihrer Vorbereitungszeit ständig begleitete und das die Kinder in ihrem Lied es ausgedrückt haben. „Diesem Ruf zur Schatzsuche werden nur diejenigen Menschen folgen, die noch Visionen haben, die noch träumen können und in deren Herzen noch die Sehnsucht nach einem Mehr an Leben brennt“, meinte der Geistliche.

 

Viele Menschen würden von dem sagenhaften Schatz, nämlich von Gottes Wort, nichts oder noch nichts erahnen, betonte er. Es könne aber auch für sie einmal die Zeit kommen, wo ihnen die materiellen Dinge nicht mehr reichen, weil sie im Grunde ihres Herzens doch Sehnsucht haben nach einem ewigen Ziel, für das es sich zu leben lohnt. Er machte den Kindern deutlich, dass der größte Schatz, der Sinn in unser Leben bringt, das Gottes Wort ist, von dem auch die Bibel schreibt. Darum hat Maria, seine Mutter auch recht, wenn sie uns rät: „Was er euch sagt, das tut“, so der Geistliche.

 

Zum Schluss kam der Seelsorger noch auf die Schatztruhe zu sprechen, die noch fast leer war, als die Kinder bei ihrem Vorstellungsgespräch die ersten Goldmünzen hineingelegt hatten. Jedes Mal, wenn sie zum Gottesdienst gekommen sind, haben sie mit weiteren Münzen die Schatztruhe gefüllt und heute, drei Monate später, glitzert es nur so aus der Truhe. „Alle Leute können sehen, wie ernst ihr es mit eurer Liebe zu Jesus gemeint habt“, lobte er die Kinder. Möge es immer so bleiben, unsere guten Wünsche und Gebete für ein mit Jesus verbundenes und damit sinnvolles und glückliches Leben begleiten euch, versprach er abschließend.

 

Ehe Pfarrer Drexler den Schlusssegen spendete, dankte er den Eltern, dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Tanja Stöger-Jänicke sowie allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen beigetragen haben. Dann läuteten wiederum alle Kirchenglocken und die Kirchenbesucher sangen gemeinsam das „Großer Gott wir loben dich“.

 

Am Freitag starteten die Erstkommunionkinder, Pfarrer Drexler und einige Begleiter zum Ausflug über Kelheim nach Weltenburg, wo sie eine Dankmesse feierten. Dann ging´s weiter über Kloster Rohr und Bad Abbach wieder zurück nach Hause.

Foto zur Meldung: „Kommt mit, wir suchen einen Schatz“
Foto: „Kommt mit, wir suchen einen Schatz“

Der Frauenbund im Arberland

(08.05.2012)

Maiandacht in der Maisrieder Kirche

 

Moosbach/Altrandsberg. Es gehört schon zur langen Tradition, dass der Katholische Frauenbund Moosbach/Altrandsberg im Mai eine benachbarte Wallfahrtskirche, Marienkapelle oder -Kirche besucht, um dort eine Maiandacht zu feiern. Dieses Jahr war es, die von hohen Fichten verdeckte Kirche St. Maria Magdalena in Maisried bei Böbrach im ArberLand Bayerischer Wald, welche die Frauen aus Moosbach und Altrandsberg in den Abendstunden ansteuerten.

 

Irmi Meier vom Frauenbund-Vorstandsteam Altrandsberg freute sich sehr über die vielen Fahrtteilnehmer, die den Bus der Firma Ebenbeck bis auf den letzten Platz füllten. Auch den Geistlichen Beirat Pfarrer Josef Drexler konnte sie in ihrer Mitte begrüßen. Er hatte dieses Ziel auch vorgeschlagen, denn durch seine unmittelbare Heimat Bodenmais ist ihm die Gegend bestens bekannt.

 

Die Kirche in Maisried bei Böbrach liegt ca. 50 m vom Parkplatz entfernt rechterhand an der Staatsstraße Richtung Bodenmais kurz nach dem Ortsausgang. Die Sage, nach der das Gotteshaus als Kirche auf dem goldenen Leiterwagen bezeichnet wird, verweist auf die Vergangenheit der Goldwäscherei im benachbarten Rothbach und des Erzbergbaus in unmittelbarer Umgebung, dessen Stollen heute noch vorhanden sind.

 

Bevor Pfarrer Josef Drexler mit den Frauen eine feierliche Maiandacht gestaltete, erzählte der Mesner Hans Bielmeier Wissenswertes über die Magdalenenkirche, die auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken kann. Als Kapelle mit kleinem Holzturm wird sie erstmals 1559 erwähnt. 1722 wurde das bestehende Langhaus angefügt und der 19,5 m hohe Turm mit Zwiebelhaube errichtet.

 

Im Laufe ihres rund 450-jährigen Bestehens mussten viele Reparaturen an der Kirche durchgeführt werden wie zum Beispiel nach einer Verwüstung durch Vandalismus und nach erheblichen Unwetterschäden. 1804 sollte es abgerissen werden. Durch Verkauf an zwei Bauern im Jahre 1805 konnte dies verhindert werden. Ausgeplündert und verfallen wurde die Kirche in den Jahren 1997 bis 2000 durch aufwendige Renovierungsarbeiten wiederhergestellt und neu ausgestattet. Ermöglicht wurde dies durch die Gründung eines Fördervereins. Ausgestattet ist die Kirche mit einem sehenswerten Kreuzweg aus Hinterglasmalerei und mehreren Heiligenfiguren. Das Altarbild stellt den auferstandenen Jesus mit Maria Magdalena, der Kirchenpatronin dar, ein herrliches Werk von Kunstmaler Hans Höcherl aus Moosbach geschaffen.

 

Bevor Pfarrer Drexler nach der Andacht den Frauen seinen Segen erteilte, dankte er Hans Bielmeier für die Führung und den Erhalt der Kirche. Dann kehrten die Wallfahrer im Brauergasthof Eck ein, wo sie sich eine Brotzeit genehmigten.

 

Vorstandssprecherin Hedwig Plötz dankte auf der Heimfahrt den vielen Teilnehmern für ihre Mitfahrt und Pfarrer Drexler für den Vorschlag in diese wunderschöne Kirche zu fahren. Ein herzliches Vergelt´s Gott zollte sie den Helferinnen beim Osterbazar, insbesondere Marianne Vogl und Maria Kolmer, die stets mit Rat und Tat zur Seite standen.

Auch Pfarrer Drexler hatte Worte des Lobes für das neue Vorstandsteam in Moosbach und Altrandsberg. „Die Maiandachtfahrt war ein schöner Erfolg und eine wahrlich schöne Sache“. Er dankte allen für den schönen Abend und bat: „Haltet weiter gut zusammen.“

Termine: 5. Juni 19.00 Uhr „Backen mit Lumara“ (ohne Boden) (Unkostenbeitrag 5.00 €). Anmeldung bis 3. Juni bei Hilde Gierl (Tel. 09944/1258) oder Irmi Meier (Tel. 09944/410). Referentin ist Frau Hilmer aus Viechtach.

Für das Fronleichnamsfest am 7. Juni bat Plötz um Unterstützung beim Blumenteppich bei den Frauen die sich bisher zur Verfügung gestellt haben und bat insbesondere auch Marianne Vogl und Maria Penzkofer für Rat und Tat.

 

Foto: das Vorstandsteam mit Mesner Hans Bielmeier und Pfarrer Drexler - Marianne Laumer, Irmi Meindl, Hilde Gierl, Hedwig Plötz und Ingrid Ettl - Im Hintergrund das Gemälde von Hand Höcherl

Foto zur Meldung: Der Frauenbund im Arberland
Foto: Der Frauenbund im Arberland

Den Bund fürs Leben geschlossen

(05.05.2012)

Spalier für Brautpaar Tobias und Stefanie Früchtl

 

Moosbach. Hochzeitsglocken läuteten am Samstag in Moosbach, als sich der Industriemechaniker Tobias Früchtl aus Moosbach und die Alten- und Krankenpflegerin Stefanie Früchtl, geborene Zistler aus Vilzing das Ja-Wort gaben.

 

Die Hochzeitsfeier begann mit dem Abschied des Brautpaares vom Elternhaus, wo ihnen mit Weihwasser das Kreuzzeichen auf die Stirn gezeichnet wurde. Anschließend ging´s zur „Gaglhen“ (Morgenmahl) ins Gasthaus Freund, alsdann in die geschmückte Pfarrkirche, wo Pfarrer Josef Drexler den feierlichen Hochzeitsgottesdienst zelebrierte. In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Rose von Jericho ein, die immer wieder aufblüht, wenn man sie mit Wasser begießt, was man als Symbol für eine belebende Partnerschaft nennen könnte. Er ermahnte schließlich die jungen Leute, eine christliche Ehe zu führen und den Herrgott in ihr künftiges Leben einzubeziehen.

 

Nach der Trauung, die vom Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger musikalisch umrahmt wurde, erwartete das junge Paar ein Spalier der Feuerwehr Moosbach und Teisnach, der Edelweißschützen Moosbach sowie die Altenpflegerinnen vom Pflegeheim Zandt, die Arbeitskolleginnen der Braut.

Zum Schluss hatte die Oma der Braut noch eine Überraschung parat. In einem weißen Käfig warteten sieben weiße Tauben, welche die Braut ins Freie entließ.

 

Mit dem ausgedienten Feuerwehraute der Moosbacher Wehr, chauffierte Gastwirt Freund, der neue Besitzer das Brautpaar zum Burggasthof nach Neurandsberg, wo die weltliche Feier stattfand und Hochzeitslader Hermann Fleischmann aus Moosbach und das Grenzlandtrio für Stimmung und Unterhaltung sorgten.

 

Foto: Xaver Wenzl gratuliert mit Blumen

Foto zur Meldung: Den Bund fürs Leben geschlossen
Foto: Den Bund fürs Leben geschlossen

Feierliches Abendmahlsamt in der Pfarrkirche St. Johannes

(05.04.2012)

Fußwaschung im Auftrag Jesu an sechs Pfarrkindern

 

Moosbach. Beim Abendmahlsamt am Gründonnerstag begeht die Kirche die Erinnerung an den Tag, an dem Jesus das heilige Altarsakrament eingesetzt hat. In der Pfarrei St. Johannes wurde dieser Gottesdienst am Abend von Pfarrer Josef Drexler sehr feierlich gestaltet und im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus auch heuer wieder sechs Angehörigen der Pfarrei den Liebesdienst der Fußwaschung erwiesen.

 

Nach dem feierlichen Einzug von sechs Ministranten und dem Geistlichen, der an diesem Tag mit einem weißen Kleid an den Altar trat, begrüßte Pfarrer Drexler die Kirchenbesucher, die sehr zahlreich zur Eucharistiefeier gekommen waren und bemerkte, dass wir mit dem Gründonnerstag am Beginn des Triduum Sacrum stehen, der Großen Heiligen Drei Österlichen Tage. So feiern wir das Paschamysterium: unsere Befreiung vom ewigen Tod durch das Leiden, Sterben und Auferstehen des Gotteslammes Jesus Christus.

Beim Gloria in excelsis deo, das der Priester feierlich anstimmte, läuteten noch einmal sämtliche Glocken und Klingeln, bis plötzlich alle, auch die Orgel verstummten. Im Verlauf des Gottesdienstes bediente man sich nur noch mit „Ratschen“, zum Zeichen der Trauer um Jesu Leiden und Tod anzudeuten.

 

In seiner Predigt knüpfte Pfarrer Drexler an das Evangelium nach Johannes an, wo es heißt „Wenn nun ich der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen“ und meinte, dass es wenig Bibelstellen gibt, an denen Jesus eindeutig vom Müssen spricht. Das einander die Füße Waschen – das einander in Liebe Dienen – macht der Herr uns zum Muss, zum Gebot!

Wenn Jesus uns die Liebe zum anderen zum Muss und zum Gebot macht, dann will der gerade verhindern, dass wir unsere Liebe zum anderen abhängig machen von unserer allzu menschlichen Sympathie und Antipathie und unseren allzu menschlichen Stimmungen und Launen, betonte Pfarrer Drexler.

 

Der Herr verlangt von uns nichts, was er nicht selber vorlebte, sagte der Geistliche weiter. Seine Liebe bei der Fußwaschung galt sogar einem Verräter Judas Iskariot oder einem Verleugner Petrus ebenso wie einem kreuzbraven Johannes. Er gab sich beim Abendmahl allen hin – in Brot und Wein, mit Fleisch und Blut. Dieselbe Liebe Jesu im Abendmahlssaal wird immer wieder von neuem Gegenwart in der Feier der Hl. Eucharistie. Da hört Jesus nicht auf, sich den Menschen hinzugeben – so verschieden sie auch sein mögen, so Drexler. Darum ist die Messe eine nie versiegende Quelle der göttlichen Liebe, aus der wir Menschen immer wieder schöpfen müssen, damit uns im Alltag die Liebe füreinander nicht ausgeht.

 

Anschließend legte Pfarrer Drexler das Messgewand ab, umgürtete sich mit einem weißen Tuch und kniete sich an den Stufen des Presbyteriums nieder, wo er an den sechs Pfarrkindern im Namen Jesu Christi stellvertretend für alle Schwestern und Brüder den Liebesdienst der Fußwaschung vollzog.

Ausgewählt wurden dazu die PGR-Sprecherin Maria Rackl mit ihrem Stellvertreter Josef Ettl, den Vertreter der Kirchenverwaltung Franz Xaver Pongratz, Mesnerin Margret Früchtl, Pfarrhaushälterin Vera Letavcova und als Vertreter der Ministrantenschar Matthias Jänicke.

Der Geistliche erklärte dazu, dass sie stellvertretend für so manche stehen, die Jahr aus Jahr ein die Pfarrei und damit Jesus Christus dienen und letztendlich für alle Pfarrangehörigen, die der Liebe und sorge des Pfarrers, der ein Hirte nach dem Vorbild Jesu sein soll, anvertraut sind.

 

Zum Schluss erklärte der Geistliche, dass der Gottesdienst an diesem Tag ohne Segen endet, um auszudrücken, dass die Feier der drei Tage zusammen gehören und eine Einheit bilden. Dann wurde die Monstranz und die Kelche in einer feierlichen Prozession durch Pfarrer Drexler, Kommunionhelfer Arthur Wasner und den Ministranten zum Seitenaltar gebracht, wo bereits das verhüllte Hl. Grab seinen Platz fand.

 

Dann wurden die Altäre entblößt, um anzudeuten, dass Jesus bei der Kreuzigung aller seiner Kleider gewaltsam beraubt und unter die Soldaten verteilt wurde. Für die Menschen sollte es eine Mahnung sein, den alten sündhaften Menschen mit seinen Handlungen auszuziehen und durch Erniedrigung ihrer selbst Christi gleichförmig zu werden.

 

Foto: Fußwaschung Pfarrer Drxler kniend – von re. Josef Ettl, Franz Xaver Pongratz, Matthias Jänicke, Maria Rackl, Margret Früchtl, Vera Letavcova

Foto zur Meldung: Feierliches Abendmahlsamt in der Pfarrkirche St. Johannes
Foto: Feierliches Abendmahlsamt in der Pfarrkirche St. Johannes

Palmweihe und Prozession zu Beginn der Karwoche

(01.04.2012)

Segnung des neu geschmückten Johannisbrunnens

 

Moosbach. Mit der Palmweihe, der Segnung des Osterbrunnens und einer langen Prozession wurde in der Pfarrei Moosbach die letzte Phase der Fastenzeit, in die Karwoche eingeleitet.

 

Eine große Schar von Pfarrkindern traf sich mit Palmbüscheln um den Osterbrunnen, der heuer wie in all den Jahren von Agathe und Stefan Obermeier ganz besonders prachtvoll dekoriert wurde. Dazu ließ man von der Firma Rotter in Zandt ein neues Eisengerüst konstruieren, das mit Girlanden und Ostereien verziert wurde. Als Sponsoren hatten neben der Gemeinde, der Geno-Bank und der Pfarrei auch der KuSV, FF, Schützen und der Gartenbauverein ihren Beitrag geleistet.

 

Nach dem feierlichen Glockengeläute gesellte sich Pfarrer Josef Drexler, gekleidet mit einem leuchtend roten Meßgewand und mit sechs seiner Ministranten zu den Kirchenbesuchern und blieb an den obersten Stufen des Kirchenaufgangs stehen und begrüßte die vielen Menschen zur Feier des Palmsonntags ganz herzlich. Statt einer Predigt folgte eine Einführung in die kommende Karwoche, als Jesus Christus aus lauter Liebe zu uns zum qualvollen Verbrechertod am Kreuz bereit war, so der Geistliche eingangs.

 

„Hosianna dem Sohne Davids“ hieß es zwar noch am Palmsonntag, doch schon bald schrie die Menge „Kreuzige ihn“, was auch heute leider noch ganz erschreckend nah beieinander liegt. Hochjubeln und fallen lassen – diesen brutalen, erschreckenden Stimmungsumschwung lässt uns die Liturgie des Palmsonntags miterleben, wenn schon nach dem freudigen Einzug in die Kirche die Leidensgeschichte gelesen wird. Jesus Christus ist seinen Weg der Liebe zu Gott und zu den Menschen konsequent bis zu bitteren Neige gegangen.

Auch wir sollten den Weg der Liebe zu Gott und zum Nächsten ungeachtet der Meinung der Masse bis zum Ende gehen, ermahnte er die Gläubigen und die gesegneten Palmzweige zu Hause ans Kreuz stecken, weil wir glauben, dass unser Leben in der Nachfolge des Gekreuzigten selbst im Tod nicht abbricht.

 

Anschließend segnete Pfarrer Drexler die mitgebrachten Palmbüschel und den geschmückten Osterbrunnen und dankte allen, insbesondere dem Ehepaar Obermeier und denen, die sich in irgendeiner Weise beteiligt hatten. Dann bewegte sich ein langer Zug, angeführt vom Kreuz, das die Mesnerin mit 33 Nelken geschmückt hatte und Pfarrer Drexler mit den Ministranten zur Kirche, wo er einen feierlichen Gottesdienst zelebrierte und zum Schluss die Gläubigen einlud, die Tage der Karwoche mit zu feiern.

Foto zur Meldung: Palmweihe und Prozession zu Beginn der Karwoche
Foto: Palmweihe und Prozession zu Beginn der Karwoche

Die Erstkommunionkinder von 2012 stellten sich den Gläubigen vor

(11.02.2012)

Premiere für den neu gegründeten Kinder- und Jugendchor

 

Moosbach. 11 Kinder der Pfarrei Moosbach dürfen am Donnerstag, 17. Mai 2012, dem Fest Christi Himmelfahrt, das erste Mal die Hl. Kommunion empfangen, auf die sie sich schon lange vorbereiten.

Am Samstag stellten sie sich bei einem feierlichen Gottesdienst namentlich den Gläubigen vor.

 

Der vor kurzem gegründete Kinder- und Jugendchor feierte an diesem Tag Premiere und übernahm die musikalische Begleitung des Familiengottesdienstes. Die Leitung hat Tanja Stöger-Jänicke (Querflöte) übernommen mit Unterstützung von Andrea Penzkofer (Gitarre) und Walter Stöger (Keyboard).

 

Nach dem Einzug der Erstkommunionkinder mit Pfarrer Josef Drexler und der Ministranten sang der Chor mit frischen Stimmen zur Einführung „Effata, öffne dich ...wenn deine Ohren offen sind, fängst du zu leben an“.

Dann begrüßte der Seelsorger die Gläubigen, insbesondere die 11 Erstkommunion-Anwärter und erwähnte das Sonntags-Evangelium vom sechsten Sonntag im Jahreskreis, wo ein Menschsein absolutes Vertrauen auf Jesus setzte.

 

In seiner Predigt führte Pfarrer Drexler die Gedanken des Evangeliums weiter, als er sagte, dass ein Vierfaches notwendig ist, damit der an Aussatz Erkrankte im heutigen Evangelium von Jesus geheilt werden kann: Der Hilfesuchende muss glauben, „wenn du Jesus es willst, kannst du machen,, dass ich rein werde“. Zweitens muss der Aussätzige Jesus ausdrücklich um Heilung bitten. Er möchte gerne etwas für uns tun, aber er lässt sich schon von uns darum bitten, so Pfr. Drexler. Drittens muss Jesus sein nachgebietendes Wort sprechen: „Ich will es! Werde rein!“ Und schließlich braucht es den heilsamen Körperkontakt mit Jesus, der seine Hand ausstreckt und den Aussätzigen berührt.

 

Genau dieses Vierfache ist auch heute noch notwendig, wenn wir von Jesus geheilt werden wollen – von körperlichen und seelischen Leiden, so Pfarrer Drexler. Es geschieht besonders durch das Sakrament der Kommunion, auf das sich elf Kinder vorbereiten und nur bei einem gläubigen Menschen und bei jenen die bittend nach seinem Heiland in der Gestalt der Hostie verlangt. Zum Dritten kommt das machtvolle Wort hinzu: „Der Leib Christi“ das der Empfangende mit dem „Amen“ - Ja so ist es“, beantwortet.

Der wohl intensivste und heilsamste Körperkontakt mit Jesus geschieht schließlich bei der Kommunion, wenn wir die Hostie entgegen nehmen und sein Leib uns in Fleisch und Blut übergeht. Er schloss mit einem Gebet vom Hl. Thomas von Aquin, der eine tiefe Ahnung von der Heilwirkung der Kommunion hatte.

 

Als Motto für die Vorbereitungszeit haben die Kinder das Thema gewählt: „Komm, wir finden einen Schatz!“, erklärte Pfarrer Drexler anschließend den Kirchenbesuchern. Sie wollen in dieser Zeit den Heiland als den Schatz ihres Lebens entdecken. Als Zeichen dafür stellten zwei Erstkommunionmütter eine Schatztruhe auf mit den Namen der Kommunionanwärter. Dann traten die Kinder nach vorne und stellten sich namentlich den Gläubigen vor und legten eine Silbermünze in die noch leere Schatztruhe.

Jedes Mal, wenn die Erstkommunionkinder zum Gottesdienst kommen, darf es bis zum 17. Mai eine solche Silbermünze in die Truhe legen. „So sollt ihr durch viele solcher Münzen der ganzen Pfarrgemeinde euren guten Willen und eure Liebe zu Jesus zeigen, sagte der Seelsorger und meinte: „Ich bin schon gespannt, wie der Schatz bis zu eurer Erstkommunion anwächst.“ Er dankte ihnen und versprach ihnen, sie mit den Eltern zu unterstützen, auch im Gebet.

Bevor Pfarrer Drexler alle Kirchenbesucher mit dem Segen entließ, dankte er dem Chor für die Mitgestaltung des Gottesdienstes und der Leiterin Tanja Stöger-Jänicke und den beiden Instrumentalisten. Sie haben die Premiere hervorragend bestanden und die Kirchenbesucher belohnten sie mit einem kräftigen Applaus.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler mit den Erstkommunikanten:

Maria Schedlbauer, Julia Rabenbauer, Jana Landstorfer, Jasmin Schlecht, Kevin Früchtl, Stefan Jänicke, Ludwig Freund, Lukas Schedlbauer, Marcus Haimerl, Andreas Ruber, Simon Zedelmayr.

Foto zur Meldung: Die Erstkommunionkinder von 2012 stellten sich den Gläubigen vor
Foto: Die Erstkommunionkinder von 2012 stellten sich den Gläubigen vor

Goldene Hochzeit im Hause Früchtl

(02.01.2012)

Pfarrer Drexler und Bürgermeister Eckl gratulierten

 

Moosbach. 50 Jahre gehen Hildegard und Rudolf Früchtl gemeinsam durch´s Leben – eine lange Zeit und doch geht es ihnen sicher wie vielen anderen Paaren, dass die Zeit, ausgefüllt mit Arbeit, wie im Fluge verging. Wenn auch mal trübe Wolken die sonnigen Tage ablösten meint die Jubilarin zuversichtlich: „jetzt haben wir die 50 Jahre geschafft, dann werden wird auch noch die weiteren  hinkriegen.

 

Neben der ganzen Familie stellte sich bei dem Jubelpaar Pfarrer Josef Drexler mit Segenswünschen und einer „Rose von Jericho“ als Geschenk ein und auch Bürgermeister Xaver Eckl wünschte Glück und Gesundheit für die kommenden Lebensjahre und überreichte einen Geschenkkorb im Namen der Gemeinde.

 

Rudolf Früchtl holte sich seine Hildegard, eine geborene Reisinger aus Blossersberg. Beim Schlatzendorfer Feuerwehrball hat es damals gefunkt. Weil es zur damaligen Zeit wenig Autos gab, musste sich Rudi auf´s Moped schwingen, wenn er seine Angebetete besuchen wollte, die mit vier Geschwistern auf einem großen Bauernhof aufwuchs, wo sie nach der Schulzeit fest anpacken musste.

 

Rudolf, ein gebürtiger Moosbacher, wuchs mit fünf Geschwistern auf. In seinen jungen Jahren verdiente er sich im Araquarzit-Werk in Altrandsberg seinen kargen Unterhalt und war anschließend Auswärts als Einschaller bei verschiedenen Firmen beschäftigt, bis er 1985 krankheitsbedingt seinen Ruhestand antreten musste.

 

1962 leutete für das junge Paar in Moosbach die Hochzeitsglocken, wo sie sich zunächst im alten Haus der Eltern einquartierten, bis sie sich mit großem Fleiß und Sparsamkeit 1972 in unmittelbarer Nähe ein neues schmuckes Eigenheim errichteten und noch im selben Jahr einzogen.

 

Aus der harmonischen Ehe gingen vier Kinder hervor von denen sich Sigrid mit ihrer Familie in ihrem schmucken Eigenheim wohl fühlen und Hildegard mit der Familie unter einem Dach mit den Eltern sich heimisch fühlt. Sohn Rudi wohnt derzeit in Viechtach und Roland hat sich mit der Familie in Zandt sesshaft gemacht. Sieben Enkelkinder und ein Urenkel haben mittlerweile die Familie vergrößert.

 

Früher gehörte es zu den großen Leidenschaften des Jubilars Kanarienvögel zu züchten und alle möglichen Tiere auszustopfen. Heute ist er schon froh, wenn er einen kleinen Spaziergang schafft. Wenn sie nicht gerade den Gatten verwöhnt, radelt die Ehefrau leidenschaftlich gern mit ihrem Elektrorad durch die Gegend, obwohl sie vor einem Jahr ganz schwer stürzte und sich dreimal das Bein gebrochen hat. Früher hat sie Hühner und Gänse versorgt, heute surrt nur noch der Kater um sie herum und im Sommer ist die Jubilarin viel im Garten anzutreffen oder macht mit der Familie Brennholz für den Winter.

 

Beim Jubelfest hatten alle den Wunsch, dass dem Jubelpaar noch ein langer, gesunder und zufriedener Lebensabend vergönnt sein möge.

 

Foto: Pfarrer Josef Drexler, Rudolf und Hildegard Früchtl und Bürgermeister Xaver Eckl

Foto zur Meldung: Goldene Hochzeit im Hause Früchtl
Foto: Goldene Hochzeit im Hause Früchtl

Feierlicher Jahresschlussgottesdienst mit anschließendem gemütlichen Beisammensein

(31.12.2011)

Rückblick auf zahlreiche Aktivitäten der Pfarrei - Dank für Ludwig Fleischmann

 

Moosbach. „Es gibt wohl keinen unter uns, der nicht mit gemischten Gefühlen die Wende vom alten zum neuen Jahr begeht“, begann Pfarrer Josef Drexler seine beeindruckende Predigt zum Jahresschlussgottesdienst am Samstag in der Pfarrkirche St. Johannes, die wie jedes Jahr bis zum letzten Platz gefüllt war.

 

Nach dem feierlichen Einzug mit den Ministranten begrüßte Pfarrer Drexler die vielen Menschen, die wohl zum Beginn eines neuen Jahres ein Stoßgebet zum Herrgott schickten, er möge wieder alles in seinem Sinne lenken, so wie Pfarrer Eduard Mörike zuversichtlich betete: „Herr, schicke mir, was du willst – ein Liebes oder Leides. Ich bin vergnügt, dass beides aus deinen Händen quillt! „

 

Diese Haltung des Sich-Gott-Überlassens, des Sich-Gott-zur Verfügung-Stellen, die Mörike in seinem Gebet zum Ausdruck bringt, sollen auch wir bei der Gabenbereitung jeder Messe einüben, so Pfarrer Drexler im Verlauf seiner Predigt, denn wir sollen uns selber in Brot und Wein mit Christus als lebendige Opfergabe darbringen, denn er unterstellte sich ja durch seine Menschwerdung an Weihnachten ganz dem Willen Gottes. Auch ihm waren gemischte Gefühle nicht fremd und auch ihm fiel es nicht leicht, sich in Gottes Willen zu fügen, wenn wir nur an die Nacht seines Ringens mit Gott am Ölberg denken. Doch er war Gottes Willen gehorsam bis zum Tod. Dasselbe hat Gott auch mit uns vor, wenn wir bereit sind, diesen Weg Jesu mitzugehen, den Weg, der er selber ist.

 

Nach dem Gottesdienst kündete Pfarrer Drexler einen Rückblick von Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl an, die wichtige Ereignisse des Jahres 2011 in der Pfarrei Moosbach Revue passieren lässt. Er dankte ihr zum Schluss für ihre treffenden Worte und erwähnte dankend auch alle, die sich im vergangenen Jahr in der Pfarrei eingebracht haben, insbesondere Maria Rackl auch Messnerin Margarte Früchtl.

 

In ihrem Rückblick erinnerte Maria Rackl an ein eher ruhiges Jahr 2011 für die Kirche, nachdem Missbrauchsfälle 2010 die Kirche in eine tiefe Krise gestürzt haben. Wesentlich beigetragen hat sicherlich der Besuch von Papst Benedikt im September, dass man wieder einiges an Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewinnen konnte.

Auch das Leben in der Pfarrei verlief in eher ruhigen Bahnen. Das Bemühen des Pfarrers und seiner ehrenamtlicher Mitarbeiter war es, den Glauben zu festigen und auch Menschen zu erreichen, die dem kirchlichen Leben fern stehen. Ein Bibelkreis wurde neugegründet und eine Homepage für die Pfarrei eingerichtet, wobei Josef Ettl besondere Anerkennung gebührt.

 

Ein Highlight für die Feuerwehr war die kirchliche Segnung von Feuerwehrhaus und Fahrzeug, als noch Landrat Heinz Wölfl das Fest mit seiner Anwesenheit beehrte. „Umso mehr erschütterte uns drei Monate später sein tragischer Tod“, bedauerte Rackl. Die Schützen feierten ihr 60-jähriges Gründungsfest mit kirchlicher Segnung einer Böllerkanone und am Erntedankfest wurde die neue Marienstatue vom Viechtafeller Werner Klingl gesegnet. Ein gemütliches Beisammensein bei Kürbis- und Dinkelsuppe brachte beachtliche Spenden für die Außenanlagen der Kirche ein.

 

Neun Kinder und eine Jugendliche wurden 2011 getauft, sieben Kinder erhielten die erste HL. Kommunion, drei Brautpaare gaben sich das Ja-Wort und für 16 Angehörige ging der irdische Pilgerweg zu Ende, berichtete Rackl von den statistischen Zahlen.

 

Im Oktober traf sich erstmals der Seniorenkreis unter der Leitung von Pfarrer Drexler im Jugendheim, nach dem Erika Stiglbauer dieses Ehrenamt aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hatte. Es fehlte nicht an Freiwilligen, die ihre Hilfe zur Durchführung angeboten haben.

Und obwohl das ehrenamtliche Engagement eher nachlässt, was keine typische Erscheinung bei uns in Moosbach ist, sondern überall festgestellt werden muss, hat sich in den letzten Tagen des alten Jahres noch spontan unter der Leitung von Tanja Stöger-Jänicke ein Kinder- und Jugendchor zusammen getan.

 

Natürlich wird auch Unaufgearbeitetes mit in das neue Jahr getragen, ergänzte Rackl ihren Bericht. So müsse man die Wintermonate nützen, um dem Bau, der in Aussicht gestellten Kirchenbesuchertoiletten näher zu kommen. Insgesamt gesehen habe man wohl allen Grund, Gott und den Menschen für das Gewesene zu danken und erwähnte dabei alle, die sich in irgend einer Weise in der Pfarrgemeinde engagiert haben.

Als äußeres Zeichen ihrer Dankbarkeit überreichte sie Pfarrer Josef Drexler und Mesnerin Margret Früchtl ein Buchgeschenk und wünschte allen Anwesenden ein gutes, gesundes und von Gott gesegnetes neues Jahr 2012 und lud alle anschließend zu Punsch und Stollen ein.

 

Bevor Pfarrer Drexler die Kirchgänger mit seinem Segen und dem angestimmten Te Deum entließ, dankte er noch allen, die sich in irgend einer Weise in der Pfarrgemeinde einbringen und wünschte von ganzem Herzen ein gesegnetes Neues Jahr.

 

Beim gemütlichen Beisammensein am Kirchplatz bei Punsch und Stollen nahm Pfarrer Drexler die Gelegenheit wahr und dankte dem Bauhofchef Ludwig Fleischmann für seine stete Hilfe bei der Pflege der Außenanlagen der Pfarrkirche und überreichte ihm als Anerkennung ein Hinterglasbild mit dem Pfarrpatron von Johannes dem Täufer.

 

Foto: Ludwig Fleischmann, Pfarrer Josef Drexler und Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl

Foto zur Meldung: Feierlicher Jahresschlussgottesdienst mit anschließendem gemütlichen Beisammensein
Foto: Feierlicher Jahresschlussgottesdienst mit anschließendem gemütlichen Beisammensein

Pfarrer Drexler: „Gott stieg vom Himmel herab, vom königlichen Thron“

(24.12.2011)

Gut besuchte Christmette – Kinder spielen die Weihnachtsbotschaft – Botschaft vom Licht zu Betlehem

 

Moosbach. Das Wetter war zwar trüb und regnerisch, doch tausend Lichter verzauberten die Häuser von Moosbach, als die Glocken der Pfarrkirche St. Johannes zur Christmette riefen, die Pfarrer Josef Drexler ganz besonders feierlich gestaltete und Kinder die Weihnachtsbotschaft mit einem Krippenspiel bereicherten.

 

Nur das matte Licht der Kerzen erhellte den Altarraum, wo auf der rechten Seite des Hochaltars ein herrlicher Christbaum mit roten Kugeln und Strohsternen seinen Platz behauptete. An den Stufen des Altarraumes auf der linken Seite war eine große Krippe aufgebaut, die vor Jahren Christian Kolmer aus Allmannsdorf liebevoll zusammengestellt hatte und vor dem Volksaltar stand, umgeben von weißen Weihnachtssternen die noch leere Krippe.

 

Noch bevor Pfarrer Drexler mit seinen Ministranten in die Kirche einzog, begrüßte die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl die vielen Gläubigen, welche das Gotteshaus bis zum letzten Platz füllten, sehr herzlich und sprach einstimmende Worte über das Friedenslicht von Betlehem, das Pfadfinderorganisationen jedes Jahr zur Weihnachtszeit in alle Welt tragen. Es stammt aus der Geburtsgrotte unseres Herrn in Bethlehem und gelangte auch in unsere Diözese in Regensburg. So kam es schließlich auch in unsere Pfarrei.

Die Nacht ist der Zustand unserer Hilflosigkeit und Verlorenheit, meinte Rackl. Aber schon eine einzige Flamme kann die Nacht erhellen, wenn Menschen bereit sind, dieses Licht zu ergreifen und weiterzutragen. Ausgehend von einer Flamme wurde dann der Kirchenraum erhellt. Am Schluss des Gottesdienstes nahmen sich viele Christmettenbesucher dieses Licht in ihren Laternen mit nach Hause.

 

Während nach der Lesung Pfarrer Drexler sehr feierlich das Weihnachtsevangelium sang, wurde von einigen Kindern dieses Weihnachtsgeschehen vor über 2000 Jahren sehr lieb dargestellt. Es begann mit der Szene, als auf Geheiß des Kaisers, als Josef und Maria nach Betlehem wandern mussten, um sich einschreiben zu lassen. Dabei zogen Josef und Maria durch die Kirche bis zur Krippe, wo Maria ihren neugeborenen Sohn in die Krippe legte. In der zweiten Szene kamen Hirten ins Geschehen, die zu dieser Zeit mit ihren Schafen auf dem Feld lagerten. Sie fürchteten sich sehr, als plötzlich ein Licht aufstrahlte und der Engel des Herrn vor ihnen stand und ihnen die Frohbotschaft von der Geburt Christi verkündete, so der Geistliche in seiner Weihnachtsbotschaft. Schließlich trat eine große Heerschar Engl auf, welche Gott lobten und priesen.

 

In seiner eindrucksvollen Ansprache führte Pfarrer Drexler die Zuhörer noch einmal hinein in das Geschehen der Menschwerdung, als die allermeisten Menschen die Geburt Jesu, die Sternstunde der Menschheitsgeschichte verpasst hatten, etwa die Spaßgesellschaft im Palast eines Königs Herodes. Nur die Hirten wurden vom hellen Glanz des Herrn umstrahlt und ließen alles liegen und eilten nach Bethlehem, wo sie Josef und Maria fanden. Millionen von Christen in aller Welt tun es am Heiligen Abend den Hirten gleich: „Venite adoremus – Kommt lasset uns anbeten unseren Herrn“, heißt es in dem Lied und viele Weihnachtslieder schärfen uns immer wieder diesen Aufbruch zum Kind hin, ein, völlig entgegen unserer Bequemlichkeit. Der Weg zur Quelle, der Weg zu Christus hin, führt gegen den Strom der Masse und gegen den Strom meiner Bequemlichkeit, so der Geistliche in seinen deutlichen Worten von der Aufbietung all unserer Kräfte, um zu diesem Christus hin und in ihm Seligkeit und ewiges Leben zu finden.

 

Bevor Pfarrer Drexler den Segen an die Gläubigen erteilte, lobte er die Kinder für die Darstellung der Weihnachtsbotschaft, den Ministranten, der Messnerin, der Landjugend und den Männern, welche den Christbaum aufgestellt und die Krippe aufgebaut hatten. Dank richtet er an den Kirchenchor unter der Leitung von Walter Stöger und allen, die sich in irgendeiner Weise ehrenamtlich beteiligten. Er wies auch auf die Sternsinger Aktion hin, die den Armen in der Welt zukommt und lud die Kirchenbesucher ein, sich das Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen.

Nach den Wünschen für ein gnadenreiches Weihnachtsfest wurde es dunkel im Gotteshaus, nur der Christbaum verströmte sein funkelndes Licht und aus aller Munde erklang das vertraute Lied von Franz Xaver Gruber: „Stille Nacht, heilige Nacht.“

 

Foto: Krippenspiel – Maria und Josef und in der Mitte der Verkündigungsengel (Aileen Rinkl) mit allen Teilnehmern

         

Foto zur Meldung: Pfarrer Drexler: „Gott stieg vom Himmel herab, vom königlichen Thron“
Foto: Pfarrer Drexler: „Gott stieg vom Himmel herab, vom königlichen Thron“

Pfarreien und Kindergärten freuten sich über eine Spende

(19.12.2011)

Der Frauenbund machte 800,-